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085_2018

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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 25 470 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 085 I 172. Jahrgang I Dienstag, 30. Oktober 2018

Kiesabbau näher

Auszeit nehmen

Hatwil/Hubletzen: Der Kanton Zug will den Abbau- Perimeter gegen Knonau hin vergrösser. > Seite 3

Tag der pflegenden Angehörigen: Der Entlastungsdienst schafft Freiräume. > Seite 5

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Lebenswerk verloren Bezahlverlage versprechen oft das Blaue vom Himmel – zwei Fälle von Ämtler Autoren. > Seite 6

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Bedingte Geldstrafe Kein «Gewohnheitsrowdy»: Das Obergericht reduziert die Strafe eines Unfall-Verursachers. > Seite 7

In Maschwanden läuten die Glocken wieder um 4.45 Uhr Bevölkerungsumfrage der reformierten Kirchenpflege mit klarem Ergebnis Eine klare Mehrheit der Maschwander hat sich in einer Umfrage für das Kirchengeläut um 4.45 Uhr ausgesprochen. Die reformierte Kirchenpflege respektiert das und lässt wieder zu früher Morgenstunde läuten.

doch durchblicken, dass es etwa zwei Drittel sind, die an der alten Regelung festhalten wollen. Zwei Drittel von jenen zwei Dritteln der Haushalte, die sich an der Umfrage beteiligt haben.

Nicht immer nachgeben

................................................... von werner schneiter Maschwanden, die kleinste Ämtler Gemeinde, pflegt eine Regel, die schweizweit einzigartig ist: ein Frühgeläut um 4.45 Uhr. An dieser Praxis wurde schon vor etwa 15 Jahren gerüttelt, als sich neu Zugezogene in ihrer nächtlichen Ruhe gestört fühlten. Die Gemeinde widersetzte sich damals jedoch einem Aussetzen der Glockenschläge um diese Zeit und änderte die Polizeiverordnung. Damit wurde eine Tradition zementiert. Dieser «Zement» begann jedoch in diesem Herbst wieder zu bröckeln, als sich ein in unmittelbarer Nähe wohnhafter Mitbürger gestört fühlte und sich an die Kirchenpflege wandte. Diese reduzierte daraufhin die Länge des Morgengeläuts von fünf auf zweieinhalb Minuten, was den Kirchennachbarn jedoch nicht befriedigte und klagte, dass er selbst bei kürzerer Läutdauer regelmässig erwache. Die Kirchenpflege liess sich erweichen und liess die Glo-

Eine Mehrheit der Maschwander hängt am Frühgeläut um 4.45 Uhr. (Bild W. Schneiter) cken am Morgen zwei Stunden später, um 6.45 Uhr, ertönen – versuchsweise bis zum 25. Oktober 2018. Gleichzeitig lancierte sie eine Umfrage in allen Haushalten der Gemeinde und stiess damit bei Rechtsanwalt Koni Messikommer, ehemaliger Maschwander Gemeindepräsident, auf Kritik. «In einer Demokratie zählen die Kopfstimmen, nicht die Familienstimmen», bemängelte er, weil jedem Haushalt nur eine Stimme zustand – egal, wie viele Personen unter einem Dach

Die Gerichte entlasten

Friedensrichter tagten im Knonauer Amt Mit ihrer Arbeit entlasten Friedensrichterinnen und Friedensrichter die Gerichte massiv. Und sie arbeiten effizient: Fast 65 Prozent der 2017 eingegangenen Fälle im Kanton Zürich konnten abschliessend erledigt werden, wie an der Generalversammlung des kantonalen Verbandes auf Uto Kulm zu erfahren war. In ihrem kurzen Grusswort fand Regierungsrätin Jacqueline Fehr viel Lob für die Friedensrichterinnen und Friedensrichter. Das sei einer der schönsten Berufe, weil es sich um «Richter für den Frieden» handle, die «schlichten statt richten». Tatsächlich: Zwei Drittel der zivilrechtlichen Verfahren werden im Kanton Zürich durch Friedensrichterinnen und Friedensrichter erledigt. Vom verbleibenden Drittel verzichtet fast die Hälfte der Streitparteien auf einen Gang ans Gericht und einigt sich nach der Verhandlung vor dem Friedensrichter. Etwa 20 Prozent wagen den gerichtlichen Schritt. Viele lassen sich

vor einem solchen Entscheid noch beraten, vor allem mit Blick auf Aufwand und Kosten, die damit verbunden sind. Friedensrichter und -richterinnen sind ausschliesslich für zivilrechtliche Streitigkeiten zuständig, nicht für Straffälle, nicht bei Scheidungen und auch nicht beim Mietrecht. Bis zum Streitwert von 2000 Franken kann der Friedensrichter in alleiniger Kompetenz entscheiden, den Parteien bis 5000 Franken Streitwert einen Urteilsvorschlag unterbreiten. Wird dieser akzeptiert, so wird der Vorschlag zum abschliessenden Urteil erhoben. Ansonsten ist der Gang zum Gericht möglich. Bei höheren Beträgen sind Vergleiche möglich. Kommen diese nicht zustande, so steht der Gang ans Gericht ebenfalls offen. Insgesamt entlastet die Friedensrichtertätigkeit die Gerichte spürbar. Laut Hansueli Rickli, Mitglied des Kantonalvorstandes, kommen im Bezirk Affoltern jährlich zirka 200 Fälle zum Friedensrichter. (-ter.) ................................................... > Bericht auf Seite 9

leben. Einen «katastrophalen Bock» habe die Kirchenpflege auch deshalb geschossen, weil sich das Umfrageschreiben allein an «Bürgerinnen und Bürger von Maschwanden», nicht jedoch an «die Einwohner» wandte. Wie auch immer: Das Umfrageergebnis ist deutlich. Die Kirchenpflege spricht davon, dass die Bevölkerung «mehrheitlich» das Frühgeläut wünscht und das per Aushang an der verschiedenen Orten im Dorf kundtut. Kirchenpfleger Paul Leuthold lässt je-

Paul Leuthold ist froh über diesen Entscheid, wenngleich er betont, dass es auch für ein späteres Läuten Gründe gibt. Froh deshalb, weil damit eine Tradition gewahrt bleibt, die ihren Ursprung im Morgengebet hat und in früheren Zeiten für Bauern das «Tagwache»-Signal bedeutete. «Man muss nicht immer nachgeben, wenn eine Einzelperson etwas anderes wünscht», sagt er. Die Kirchenpflege habe das versuchsweise spätere Läuten bewusst nicht kommuniziert und damit testen wollen, ob das überhaupt zur Kenntnis genommen werde. Die Reaktionen aus der Bevölkerung seien sofort erfolgt und zum Teil heftig ausgefallen. «Einwohner haben für den Fall eines späteren Läutens sogar mit einem Kirchenaustritt gedroht», hält Paul Leuthold fest. Das ist nun vom Tisch, nachdem die Glocken in Maschwanden wieder mit dem Krähen der Hähne ertönen – so früh wie nirgends im Land. Was sagt Koni Messikommer dazu? «Ich bin froh, dass nun diese Tradition in unserem Dorf gewahrt bleibt. Und das steht hier ja im Vordergrund.»

Feuerwehr hautnah

Hauptübung mit Wetterpech in Aeugst

Flüssigkeitsbrand löschen – eindrückliche Demonstration an der Hauptübung der Feuerwehr Aeugst. (Bild Thomas Stöckli) Das Entfachen des Feuers war am regnerischen Samstag fast die grössere Herausforderung als das Löschen. An der Hauptübung der Feuerwehr Aeugst erhielten die Gäste aber auch Einblick in die Bereiche Atemschutz

und Sanität. Als Höhepunkt wurde zudem das neue Öl- und WasserwehrFahrzeug eingeweiht. Es ersetzt drei Anhänger. (tst.) ................................................... > Bericht auf Seite 11

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«Kunst in Hausen» 21 Kunstschaffende haben am Wochenende im Gemeindesaal ausgestellt. > Seite 10

In neuem Glanz Der alte Kindergarten in Zwillikon war seit Jahren sanierungsbedürftig: Nicht nur der Putz löste sich längst von der Fassade, auch die unteren WC-Anlagen waren nicht mehr in Betrieb. Nachdem das Stimmvolk am 26. November 2017 einen Kredit über 2,5 Millionen Franken bewilligt hatte, wurde das denkmalgeschützte Haus aus dem Jahr 1890 in der ersten Hälfte 2018 renoviert. Die Kinder und Lehrpersonen hatten das Gebäude auf das neue Schuljahr hin bereits in Betrieb genommen. Nun fand am Samstag die offizielle Einweihung statt. (lhä) ................................................... > Bericht auf Seite 3

Viel Betrieb auf dem Kispi-Areal Das Rehabilitationszentrum für Kinder und Jugendliche in Affoltern hat die Therapien in einem Anbau zusammengeführt. Im Haupthaus wurde dadurch Platz frei für Familienzimmer. Am Samstag standen die Türen weit offen, damit sich Interessierte einen Eindruck davon verschaffen konnten. Das Angebot wurde so rege genutzt, dass es eng wurde auf den Gängen. ................................................... > Bericht auf Seite 5

Vom Weiler zum Quartier Der strömende Regen vermochte am Samstag eine grosse Zahl von Aeugsterinnen und Aeugstern nicht daran zu hindern, sich auf einem von Architekt August Scheiwiller geführten Rundgang mit der Geschichte des Weilers Müliberg zu befassen. ................................................... > Bericht auf Seite 9 anzeigen


Und meine Seele spannte weit ihre Flügel aus flog durch die stillen Lande, als flöge sie nach Haus.

Einladung zu den Gemeindeversammlungen

In tiefer Trauer nehmen wir Abschied von

Die Stimmberechtigten der Gemeinde Hausen am Albis werden auf

Ruedi Hoffmann-Bär

Mittwoch, 5. Dezember 2018,

29. September 1932 – 24. Oktober 2018

19.00 Uhr Reformierte Kirchgemeinde

Er durfte friedlich, im Kreis seiner Familie, zuhause einschlafen.

(19.30 Uhr Sekundarschulgemeinde) 20.00 Uhr Politische Gemeinde

Einbürgerung Politische Gemeinden Aeugst am Albis, Affoltern am Albis, Hedingen, Obfelden und Ottenbach Erneuerungswahl von 2 Mitgliedern der römisch-katholischen Synode für die Amtsdauer 2019 - 2023 Wahlvorschläge und Nachfrist Gestützt auf die Wahlausschreibung vom 14. September 2018 sind für die Erneuerungswahl von 2 Mitgliedern der römisch-katholischen Synode innert der festgesetzten Frist zwei Wahlvorschläge eingereicht worden:

Unter dem Vorbehalt der Erteilung des Kantonsbürgerrechts und der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung hat der Gemeinderat mit Beschluss vom 23. Oktober 2018 in das Bürgerrecht der Gemeinde Aeugst am Albis aufgenommen: • Letheren Oliver, geb. 2005, Staatsangehörigkeit: Vereinigtes Königreich, wohnhaft in Aeugst am Albis Aeugst am Albis, 30. Oktober 2018 Gemeinderat Aeugst am Albis

Frick Markus, 1971, Elektro Ing. HTL, Gerbiweg 16, 8910 Affoltern am Albis, bisher Bollier Mauritius, 1962, Maschinen Ing. HTL, Arnistrasse 23a, 8908 Hedingen, bisher In Anwendung von § 53 des Gesetzes über die politischen Rechte (GPR) wird eine Nachfrist von 7 Tagen angesetzt. In dieser Zeit können Wahlvorschläge, die von mindestens 15 Stimmberechtigten unterzeichnet sein müssen, der Kreiswahlvorsteherschaft, Stadtrat Affoltern am Albis, Marktplatz 1, 8910 Affoltern am Albis, bis spätestens am 6. November 2018 eingereicht werden. Die Unterzeichnerinnen und Unterzeichner von Wahlvorschlägen geben Namen, Vornamen, Geburtsdatum sowie Adresse an und fügen ihre Unterschrift hinzu. Die Unterschrift kann nicht zurückgezogen werden. Jede Person kann nur einen Wahlvorschlag unterzeichnen. Auf dem Wahlvorschlag ist für die vorgeschlagene Person Name, Vorname, Geschlecht, Geburtsdatum, Beruf, insbesondere, ob sie in einem kirchlichen Anstellungsverhältnis steht, Adresse und Heimatort bzw. Heimatland anzugeben. Formulare für die Wahlvorschläge können auf der Homepage der Stadt Affoltern heruntergeladen und bei der Stadtverwaltung Affoltern am Albis, Abteilung Präsidiales, Marktplatz 1, 8910 Affoltern am Albis bezogen werden. Sind nach Ablauf der 7-Tage-Frist die in § 54 GPR genannten Voraussetzungen für eine stille Wahl erfüllt, erklärt die Kreiswahlvorsteherschaft die vorgeschlagenen Personen als gewählt. Andernfalls wird eine Urnenwahl angeordnet. Die allenfalls durchzuführende Urnenwahl findet am Sonntag, 10. Februar 2019, statt. Gegen diese Publikation kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübungen innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Stimmrechtsrekurs bei der Rekurskommission der römisch-katholischen Körperschaft, Hirschengraben 66, 8001 Zürich, erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. 30. Oktober 2018 Die Kreiswahlvorsteherschaft

Kirchgemeindeversammlung Die Stimmberechtigten der reformierten Kirchgemeinde Bonstetten werden auf Sonntag, 9. Dezember 2018, 11.00 Uhr, anschliessend an den Gottesdienst, in den Saal des Kirchgemeindehauses, zur ordentlichen Gemeindeversammlung eingeladen. Traktanden 1. Genehmigung des Voranschlages für das Jahr 2019 und Festsetzung des Steuersatzes auf 13% (unverändert). 2. Informationen der Kirchenpflege (keine Beschlussfassung).

in den Gemeindesaal im Schulhaus Weid, Hausen am Albis zur Behandlung der folgenden Anträge mit anschliessendem Apéro eingeladen:

Politische Gemeinde: 1. Genehmigung des Voranschlages für das Jahr 2019 und Festsetzung des Steuerfusses auf 90% 2. Informationen des Gemeinderates (keine Beschlussfassung) Die Anträge der Politischen Gemeinde liegen den Stimmberechtigten mit dem Stimmregister und den dazugehörenden Akten im Gemeindehaus Hausen am Albis, Zugerstrasse 10, Einwohnerkontrolle (1. Obergeschoss, links), ab Dienstag, 6. November 2018, zur Einsicht auf oder können auf der Webseite www.hausen.ch abgerufen werden. Die Anträge der reformierten Kirchgemeinde können ebenfalls ab dem 6. November 2018 im Kirchensekretariat (Schulhausstrasse 1) sowie auf der Homepage der reformierten Kirche Hausen www.ref-hausen.ch eingesehen werden.

Auf Wunsch von Ruedi nehmen wir im engsten Familienkreis Abschied und versenden keine Leidzirkulare.

Und wir glaubten, wir hätten noch viel Zeit.

Traurig, aber dankbar, dass ihm weiteres Leiden und Schmerzen erspart blieben, müssen wir Abschied nehmen von

Heinrich (Heiner) Spillmann 29. August 1940 – 25. Oktober 2018

Alle, die mit ihm auf eine Weise verbunden waren, wissen, was wir vermissen. Du wirst uns sehr fehlen Zita Spillmann Jacqueline und Christian Grand-Spillmann mit Saskia Astrid Spillmann mit Stephen, Enzo und Angela Günther Spillmann und Irene Meyer und Anverwandte

Die Stimmberechtigten können die detaillierten Einladungsbroschüren bestellen, indem Sie sich bei der Gemeindekanzlei (Tel. 044 764 80 20 oder E-Mail: stefanie.oswald@hausen.ch) einmalig anmelden.

Bitte keine persönlichen Kondolenzen.

Hausen am Albis, 30. Oktober 2018

Es werden keine Leidzirkulare versandt.

Die Gemeindevorsteherschaften

Anfragen nach § 51 des Gemeindegesetzes sind der Vorsteherschaft spätestens 10 Arbeitstage vor der Gemeindeversammlung einzureichen. Bonstetten, 26. Oktober 2018 Reformierte Kirchenpflege Bonstetten

Einbürgerungen Unter dem Vorbehalt der Erteilung des Kantonsbürgerrechts und der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung hat der Einbürgerungsausschuss der Gemeinde Bonstetten an seiner Sitzung vom 23. Oktober 2018 die folgenden Ausländerinnen und Ausländer in das Bürgerrecht der Gemeinde Bonstetten aufgenommen: • Ciurcina Luca (m), 1989, von Italien • Humphrey Esme Clementine (w), 2006, von Vereinigtes Königreich • Humphrey Hebe Grace (w), 2003, von Vereinigtes Königreich • Lais Stefan (m), 1976, und Lais Kerstin (w), 1971, mit Lais Raphael (m), 2006, Lais Alisa (w), 2011, von Deutschland • Memedi Alejna (w), 2003, von Mazedonien • Steffens Karsten Dirk (m), 1973, von Deutschland • Zimmermann Nils (m), 1979, von Deutschland

Einbürgerungsausschuss

Rifferswil, im Oktober 2018 Albisstrasse 12

Reformierte Kirchgemeinde: 1. Genehmigung des Voranschlages für das Jahr 2019 und Festsetzung des Steuerfusses auf 14%

Die Anträge und Akten sowie das Stimmregister liegen im Sekretariat der reformierten Kirchgemeinde während der üblichen Öffnungszeiten zur Einsicht auf. Die Anträge und Weisungen können auch auf der Homepage der reformierten Kirchgemeinde (www.kirchebonstetten.ch) eingesehen werden.

Bonstetten, 30. Oktober 2018

Es trauern die Familie und Freunde.

Auf Wunsch des Verstorbenen findet keine Abdankung statt, wir nehmen im engsten Familienkreis Abschied. Traueradresse: Zita Spillmann, Fliederstrasse 11, 8908 Hedingen


Bezirk Affoltern

Gemeinsam gegen Einbrecher Einbrüche verhindern – dies ist das Ziel der heute gestarteten Aktion zur Bekämpfung der Einbruchskriminalität. Mit Beginn der Winterzeit nimmt die Zahl der Einbrüche tendenziell zu. Einbrecher nutzen die früh einsetzende Dämmerung und dringen vorzugsweise spontan in Einfamilienhäuser sowie in Parterrewohnungen ein. Vorsicht ist auch angebracht, wenn unbekannte Personen hausierend oder bettelnd vor der Haustüre stehen oder Hilfe anfordern. Vielfach wird Hilfsbereitschaft schamlos ausgenutzt. Die zentrale Botschaft der Aktion, die bis Ende Februar 2019 läuft: bei verdächtigen Wahrnehmungen die Notrufnummer 117 anrufen. Weitere Infos: www.gemeinsam-gegen-einbruch.ch.

wir gratulieren Zum 80. Geburtstag Am Mittwoch, 31. Oktober, begeht Santina Bof-Zatta in Obfelden ihren 80. Geburtstag. Wir gratulieren von Herzen und wünschen ein schönes Fest

in kürze Abstimmung vom 10. Februar 2019 Der Regierungsrat hat beschlossen, dass am 10. Februar 2019 über das Hundegesetz (Änderung vom 28. Mai 2018; praktische Hundeausbildung) und das Wassergesetz (WsG) abgestimmt wird. Auf eidgenössischer Ebene kommt die Volksinitiative vom 21. Oktober 2016 «Zersiedelung stoppen – für eine nachhaltige Siedlungsentwicklung (Zersiedelungsinitiative)» vors Volk.

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Chefredaktor: Thomas Stöckli Redaktion: Livia Häberling redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 25 470 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/ Christine von Burg Telefon 058 200 57 00, Fax 058 200 57 01 inserat@weissmedien.ch Spezial- und Sonderseiten: Kaspar Köchli Telefon 058 200 57 14, M 079 682 37 61 kaspar.koechli@chmedia.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss Inserate: Dienstagausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Abonnementspreise: ¼ Jahr Fr. 79.– ½ Jahr Fr. 97.– 1 Jahr Fr. 170.– Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 57 00, Fax 058 200 57 01 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@chmedia.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.chmedia.ch Beteiligungen der AZ Medien AG auf www.chmedia.ch

Dienstag, 30. Oktober 2018

Ein altes Haus in frischem Glanz Einweihung des renovierten Kindergartens Zwillikon Ein halbes Jahr haben die Renovationsarbeiten am alten Schulhaus Zwillikon gedauert, 2,5 Millionen Franken haben sie gekostet. Am Samstag wurde der Kindergarten offiziell eingeweiht. ................................................... von livia häberling «Es braucht ein ganzes Dorf, um ein Kind glücklich aufwachsen zu lassen», zitierte Claudia Spörri anlässlich ihrer Ansprache ein afrikanisches Sprichwort. Im Fall des alten Schulhauses Zwillikon brauchte es insbesondere die Zustimmung der Dorfbewohnerinnen und -bewohner an der Gemeindeversammlung vom 26. November 2017. Damals hatte die Stimmbevölkerung von Affoltern und Zwillikon dem Sanierungskredit über 2,5 Millionen Franken zugestimmt. Das kantonal denkmalgeschützte Gebäude mit Baujahr 1890 war in einem baulich schlechten Zustand. Wegen Verletzungsgefahr mussten die unteren WC-Anlagen gesperrt werden. Den Aussenputz entfernte man an der Nordseite komplett, nachdem sich vom Fassadenputz immer wieder grosse Stücke abgelöst hatten.

Primarschulleiterin Doris Schwarz (2.v.l.) und Claudia Spörri, Stadträtin Bildung (2.v.r.), flankiert vom Architektenteam des Büros Architektick AG und der Bauleiterin (1.v.r.).

Neben den beiden Kindergartenräumen und dem Gruppenraum im obersten Stock gibt es mehrere separate Räume. In diesem ist die Logopädie untergebracht.

Die Farben aus den 1920er-Jahren strahlen neu Nun, ein knappes Jahr später, konnte das frisch renovierte Gebäude feierlich eingeweiht werden. Durch die Vorgaben der Denkmalpflege war der Spielraum bei der Sanierung beschränkt. «Die Herausforderung bestand darin, innerhalb der vorgegebenen Gebäudestruktur einen möglichst grossen Mehrwert zu schaffen», erklärte Eliane Studer, Stadträtin Immobilien. Bei der Begehung des Hauses zeigten sich die Vorzüge des neuen Kindergartens. Die Räume wirken hell und modern, haben jedoch ihren alten Charme behalten. Im Eingangsbereich dominieren Farbtöne in Minze und Hellblau. «Wir haben die Originalfarben aus dem Jahr 1920 wieder frisch zum Leuchten gebracht», erklärte Architektin Tina Arndt. Auch die Fenster wurden auf ihren ursprünglichen Zustand zurückgebaut und in den Nebenräumen wurde der alte Eichenparkett wieder freigelegt. Gemäss Eliane Studer bewegen sich die Kosten für die Sanierung innerhalb des Kreditrahmens, eher noch darunter, hielt sie fest.

Die Kindergartenräume wurden mit einem Linoleum-Boden versehen. Die alten, tragenden Holzstützen aus Eiche werden neu durch zusätzliche Metallstützen entlastet. (Bilder Livia Häberling) anzeige

Kiesabbau zwischen Knonau und Frauenthal Der Zuger Regierungsrat befürwortet den Kiesabbaustandort Hatwil/Hubletzen. Der Abbau-Perimeters soll gegen Knonau hin vergrössert werden. 2009 wurde das Gebiet «Hatwil/Hubletzen», zwischen Knonau und dem Kloster Frauenthal, Gemeinde Cham, für den künftigen Kiesabbau in den Zuger Richtplan aufgenommen. Noch nicht abschliessend definiert wurden damals die genauen Abgrenzungen. Diesem Richtplanauftrag folgend, hat sich eine breit abgestützte Begleitgruppe in den letzten Monaten unter Leitung der Baudirektion intensiv mit der Fragestellung auseinandergesetzt. Dabei wirkten auch die Ämtler Nachbargemeinden Knonau und Maschwanden mit. Der Regierungsrat befürworte den Abbaustandort und die vorgeschlage-

nen Anpassungen des Perimeters, so Baudirektor Urs Hürlimann. Mit der erwähnten Ausdehnung – nach Osten an die Knonauer Gemeindegrenze – sollen die Schotterschichten optimal ausgenutzt werden können. Darauf weisen vertiefte Untersuchungen der Geologie und die Hydrologie im Gebiet hin. Im erweiterten Perimeter wird mit einem abbaubaren Kiesvolumen von 9 bis 10 Millionen Kubikmetern gerechnet. Mit dem neuen Perimeter könne die Quelle Hatwil besser geschützt und die Erschliessung des Abbaugebiets vereinfacht werden. Das 7 Hektaren grosse Hatwilerholz muss vorübergehend gerodet werden. Die Anpassung des Zuger Richtplanes wird im Frühjahr 2019 in die öffentliche Auflage gehen, sodass der Zuger Kantonsrat im kommenden Jahr über die Richtplananpassung entscheiden kann. (pd./tst.)

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Ottenbach Einladung zur Gemeindeversammlung Die Stimmberechtigten der Gemeinde Ottenbach (und Obfelden zu Geschäften A) werden auf Donnerstag, 29. November 2018, 19.30 Uhr, in den Gemeindesaal Ottenbach zur Gemeindeversammlung eingeladen. Ablauf 19.30 Uhr

Sekundarschulgemeinde Obfelden-Ottenbach

anschliessend

Politische Gemeinde Ottenbach

anschliessend

Primarschulgemeinde Ottenbach

anschliessend

evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Ottenbach

Traktanden A. Sekundarschulgemeinde Obfelden-Ottenbach 1. Genehmigung des Gemeindeversammlungsprotokolls vom 5. Juni 2018 2. Genehmigung des Budgets 2019 und Festsetzen des Steuerfusses (26%) 3. Erlass einer kommunalen Gebührenverordnung 4. Schaffung einer neuen Stelle «Informatikverantwortliche/r» mit 70 Stellenprozenten und Mehrkosten von rund Fr. 20 000.00 ab 1. August 2019 5. Schaffung von 150 Stellenprozenten Hauswartung und 120 Stellenprozenten Reinigung ab Juni 2019 mit einem Kostendach von Fr. 277 000.00 6. Genehmigung Ausführungskredit von Fr. 780 000.00 für den Ausbau von zwei Reserveräumen zu Klassenzimmern im Untergeschoss des Schulhauses F Chilefeld durch die schaerholzbau ag, Altbüron B. Politische Gemeinde Ottenbach 1. Erteilung des Bürgerrechts an Owens Mark, von Vereinigtes Königreich, Stüdlerstrasse 2, 8913 Ottenbach 2. Erteilung des Bürgerrechts an Tauriello Giovanni und Carnevale Anna Maria, von Italien, Isenbergstrasse 29, 8913 Ottenbach 3. Genehmigung des Budgets 2019 und Festsetzen des Steuerfusses (41%) 4. Zustimmung zum Kauf des ehemaligen Postlokals im Stockwerkeigentum in der Liegenschaft Dorfplatz 2 für Fr. 290 000.00 5. Genehmigung des Bruttokredits von Fr. 942 375.00 inkl. MwSt. für die Sanierung der Filteranlage der Wasserversorgung Ottenbach 6. Genehmigung des Bruttokredits von Fr. 753 900.00 inkl. MwSt. für die Sanierung der Isenbergstrasse im Abschnitt ab Reben- bis Geerenstrasse (Ersatz Wasserleitung – Sanierung Kanalisationsleitung – neue Meteorwasserleitung – Sanierung Strasse und Trottoir – Strassenbeleuchtung Umrüstung auf LED) 7. Genehmigung des Bruttokredits von Fr. 505 113.00 inkl. MwSt. für neuen Klappenschacht und Leitungssanierung Steinernstrasse mit Aufhebung Zonenschieber 8. Genehmigung des Bruttokredits von Fr. 130 000.00 inkl. MwSt. für die Sanierung der Bühne und Bühnentechnik beim Gemeindesaal Ottenbach 9. Genehmigung der Kreditabrechnung Sanierung Meteorwasserleitung Ifang von Total Fr. 101 706.60 inkl. MwSt. C. Primarschulgemeinde Ottenbach 1. Genehmigung des Budgets 2019 und Festsetzen des Steuerfusses (50%) 2. Erlass einer kommunalen Gebührenverordnung D. Evangelisch-Reformierte Kirchgemeinde Ottenbach 1. Genehmigung des Budgets 2019 und Festsetzen des Steuerfusses (14%) Die Anträge und Akten liegen ab Mittwoch, 14. November 2018, in der Gemeindekanzlei zur Einsicht auf. Der beleuchtende Bericht (Weisung) ist ab diesem Zeitpunkt auf der Website der Gemeinde Ottenbach (www.ottenbach.ch) aufgeschaltet oder kann bei der Gemeindeverwaltung (am Schalter, per Telefon: 044 763 40 50 oder per E-Mail: info@ottenbach.ch) bezogen werden. Ottenbach, 30. Oktober 2018 Die Gemeindevorsteherschaften

Wahl der Wahlbüromitglieder für die Amtsdauer 2018 bis 2022 Mit Beschluss vom 22. Oktober 2018 hat der Gemeinderat Ottenbach als Mitglieder des Wahlbüros für die Amtsdauer 2018 bis 2022 gewählt:

TO D E S A N Z E I G E Mit Trauer nehmen wir Abschied von unserem Genossenschafter

Kurt Ehrbar

Rickenbacher-

Wir verlieren mit ihm einen äusserst geschätzten, engagierten und langjährigen Genossenschafter.

Bachmann, Susanne, Stüdlerstr. 17, bisher

Seine grosse Hilfsbereitschaft wie auch seine ruhige und überlegte Art werden wir vermissen und Kurt Ehrbar in dankbarer und bester Erinnerung behalten.

Ackermann, Arnold, str. 17a, bisher

Baioumy, Isis Nadin, Rickenbacherstr. 17b, neu Caldwell, Brigitte, Jonenstr. 27, bisher Chollet, Nathalie, Stüdlerstr. 11a, neu Dobler, Arthur, Weihermatt 4, bisher

Den Angehörigen sprechen wir unser herzliches Beileid aus. Die Abdankung findet am Dienstag, 30. Oktober 2018, um 14.00 Uhr in der reformierten Kirche statt.

Genossenschafter und Vorstand Landi Bonstetten

Eigenmann, Margrit, Meiholzstr. 8, bisher Graber, Kurt, Pfaffächerstr. 31, bisher Graber, Ursula, Pfaffächerstr. 31, bisher Hüppin, Alfred, Am Tobelbach 1, bisher Jaggi, Barbara, Widenospen 22, bisher Mullis, Franziska, Bachdolenstr. 2a, bisher Schneebeli, Adrian, Luegeten 1, bisher Weis, Lukas, Jonenstr. 19c, neu Winter, Beatrice, Rebenstr. 31b, bisher Gegen diese Wahl kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Stimmrechtsrekurs beim Bezirksrat Affoltern, 8910 Affoltern am Albis, erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Die bisherigen, oben nicht aufgeführten Mitglieder des Wahlbüros, werden unter bester Verdankung der geleisteten Dienste aus dem Amt entlassen.

Wir nehmen Abschied von

Heinrich Spillmann 29. August 1940 – 25. Oktober 2018

Er war von 1975 bis 2005 als Mitarbeiter beim Werkhof für die Gemeinde Hedingen tätig. Seine Arbeit wurde von den Gemeinderatsmitgliedern, den Mitarbeitern sowie von der Bevölkerung sehr geschätzt. Wir werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren und sprechen den Angehörigen unser tief empfundenes Beileid aus. Der Gemeinderat und die Gemeindeverwaltung Hedingen

Ottenbach, 30. Oktober 2018 Gemeinderat Ottenbach

Todesfälle Affoltern am Albis Am 9. Oktober 2018 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Irene Heer geboren am 20. August 1970, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH. Die Beisetzung hat im engsten Familienkreis stattgefunden. Bestattungsamt Affoltern am Albis

Hedingen In Hedingen ist am Donnerstag, 25. Oktober 2018, gestorben:

Traurig, aber dankbar für die vielen schönen Erinnerungen, nehmen wir Abschied von

Modesto Leuthold 1. Januar 1932 – 25. Oktober 2018

Nach einem kurzen Aufenthalt im Spital und in der Palliativstation, durfte er friedlich einschlafen. In Liebe Esther Leuthold-Gut Michel Leuthold Marianne und Bruno Lohbauer-Leuthold mit Kevin und Seraina Geschwister und Verwandte

Spillmann, Heinrich

Die Urnenbeisetzung findet im ensten Familienkreis statt.

geboren am 29. August 1940, von Hedingen, verheiratet, wohnhaft gewesen in Hedingen, Fliederstrasse 11.

Traueradresse: Esther Leuthold-Gut, Breitenstrasse 21, 8910 Affoltern am Albis

Knonau Am Freitag, 26. Oktober 2018 ist in Affoltern am Albis gestorben:

Wolfgang Walter Haefliger-Beyeler geboren am 5. April 1958, wohnhaft gewesen in Knonau, Eschfeld 28. Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Bestattungsamt Knonau


Bezirk Affoltern

Dienstag, 30. Oktober 2018

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Grossandrang und ausschliesslich Sieger Das Kispi-Rehazentrum in Affoltern hat zum Tag der offenen Tür und zum «Kids Cup» empfangen Zur Fertigstellung der neuen Familienzimmer hat das Rehabilitationszentrum für Kinder und Jugendliche nach Affoltern eingeladen. Die Interessierten kamen in Massen – und auch der «Kids Cup» für Kinder mit körperlicher Beeinträchtigung kam sehr gut an. ................................................... von thomas stöckli «Heute sind alle Sieger», betonte Luk De Crom. Der Pflegedienstleiter im Kispi-Rehazentrum würdigte am Samstagmittag die Leistungen am Kids Cup für Kinder mit körperlicher Beeinträchtigung. Entsprechend wurden alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Sprint- und Wurf-Wettkampfs gleichermassen geehrt. Und De Crom versprach ihnen, dass in Affoltern auch im folgenden Jahr wieder ein Kids Cup stattfinden wird. Die Preise überreichten keine Geringeren als die Para-Athleten Abassia Rahmani, amtierende Europameisterin über 200 m, und Philipp Handler, EM-Dritter über 200 m. Rahmani hat vor neun Jahren als Folge einer Virusinfektion beide Unterschenkel verloren. Seit fünf Jahren betreibt sie aktiv Leistungssport. «Das bringt mir auch im Alltag viel», sagt sie. Darum sei es wichtig, Kinder zu Bewegung zu motivieren. Dass Leute mit körperlicher Beeinträchtigung sich sportlich betätigen können, das findet auch Philipp Handler fördernswert. Der Sprinter ist selber komplett farbenblind, extrem lichtempfindlich und hat eine Sehschärfe von weniger als 10 %. Sein grosses Ziel sind die Paralympics in Tokio 2020. Bis da will er seine persönliche Bestzeit über 100 m auf unter 11 Sekunden bringen. Wetterbedingt konzentrierte sich das Besucheraufkommen weitgehend

Vorbilder: Die Para-Athleten Philipp Handler und Abassia Rahmani sowie Hürdenläufer Kariem Hussein (von links) stellten sich den Autogramm- und Selfie-Wünschen. (Bilder Thomas Stöckli)

Spannende Erfahrung: Gehtraining mit dem unterstützenden Laufroboter.

Sind die Hände wirklich sauber? Schwarzlicht und ein Fluoreszenz-Zusatz in der Desinfektionslösung machens sichtbar.

aufs Innere des Rehabilitationszentrums. So bot sich Gelegenheit, die vier neuen Familienzimmer zu erkunden. Bevor es in den neuen Medi-Raum

ging, mussten die Hände desinfiziert werden. Wie gründlich das im Einzelfall gelang, darüber gab eine Schwarzlicht-Box Aufschluss. Der Desinfekti-

Besonders beliebt bei den jungen Gästen: Die IndoorKletterwand im neuen Therapietrakt Mäxi.

onslösung war nämlich ein Fluoreszenzmittel beigemischt. Rege genutzt wurden auch die Angebote im Therapiekubus «Mäxi». Von der Kletterwand

über den Wahrnehmungsparcours im Obergeschoss bis zum Rollstuhl-Parcours und dem Gehtraining mit dem Laufroboter unten im Ganglabor.

Sich mit ruhigem Gewissen eine Auszeit nehmen können Tag der pflegenden Angehörigen: Der Entlastungsdienst Knonaueramt schafft Freiräume Heidi Roth ist eine von 21 Betreuerinnen und einem Betreuer des Entlastungsdiensts der Spitex im Knonauer Amt. Zum heutigen Tag der Pflegenden Angehörigen durfte der «Anzeiger» sie zu einem Kunden begleiten. ................................................... von thomas stöckli Wenn Heidi Roth kommt, ist Hans Jörg Federer meist schon müde. Dann singt sie ihm noch ein Gutnachtlied, manchmal stimmt er mit ein. «Für

zur sache Angehörige entlasten Der Entlastungsdienst übernimmt kostengünstig Leistungen für pflegende Angehörige und Alleinstehende im Bezirk. Er besteht seit über 30 Jahren, seit sechs Jahren unter dem Dach der Spitex Knonauer Amt. Er beschäftigt auf Abruf 21 Betreuerinnen und einen Betreuer. Diese leisten bei aktuell 37 Kunden monatlich 450 Betreuungsstunden, verteilt auf 174 Einsätze. Weitere Infos unter www.spitexka.ch, Tel. 044 762 50 48.

Heidi Roth (Mitte) vom Entlastungsdienst der Spitex im Knonauer Amt beim Ehepaar Federer. (Bild Thomas Stöckli) Menschen mit Parkinson oder Demenz ist das Singen wichtig», weiss sie. Bei Hans Jörg Federer wurde die Parkinson-Erkrankung 1993 diagnostiziert. Mit viel Aktivität und gesunder Ernährung konnte der umtriebige Macher, der unter anderem den Ämtler Arbeitgeberverband präsidierte, das Fortschreiten der Erkrankung lange hinauszögern. Erst im letzten Jahr hat sich sein Zustand drastisch verschlechtert. Bei einem Sturz zog er sich vermutlich

eine Knochenhaut-Entzündung zu. Darauf folgte eine Blasenentzündung und im Januar eine schwere Lungenentzündung. Zuvor hatte seine Frau Cécile Federer die Unterstützung des Entlastungsdiensts nur sporadisch in Anspruch genommen. Für eine halbe Stunde konnte sie ihren Mann da noch allein lassen, das geht nun nicht mehr. Trotzdem hat er auch immer wieder ganz klare Momente. So hat sie ihm kürzlich von einer Bekannten er-

zählt, aber versehentlich den falschen Namen genannt, worauf er sie umgehend korrigierte.

Kein Zeitdruck «Ohne Entlastungsdienst könnte ich meine Aktivitäten nicht machen», sagt Cécile Federer. Die 85-Jährige singt im Kirchenchor, geht tanzen und an andere gesellschaftliche Anlässe. Dieser Ausgleich bedeutet ihr viel und gibt ihr Kraft für den Alltag. «Ich kann mit

ruhigem Gewissen gehen und weiss: es klappt», sagt sie. Mit den Betreuerinnen des Entlastungsdiensts pflegt sie ein fast schon freundschaftliches Verhältnis. Und auch ihr Mann freut sich, wenn er deren vertraute Stimmen hört. «Es ist schön, herauszufinden, was man mit einem Kunden machen kann», findet Heidi Roth. Bei Hans Jörg Federer sind es neben dem Singen langsame Spaziergänge. Andere lösen gerne Kreuzworträtsel. «Mit einer stark dementen Kundin habe ich stundenlang Schieber gejasst», erinnert sie sich. Diese habe sie zwar nicht erkannt, konnte aber die Punktzahl immer noch im Kopf zusammenrechnen. Im Gegensatz zur Pflege herrscht beim Entlastungsdienst kein Zeitdruck. Die Kunden des Entlastungsdiensts leiden häufig an Demenz, andere hatten einen Hirnschlag, aber auch die Kinderbetreuung bei Alleinerziehenden gehört zum Angebot. «Ich habe Hochachtung vor Leuten wie Frau Federer», sagt Heidi Roth. «Mit 85 Jahren kümmert sie sich mit so grossem Engagement rund um die Uhr um ihren Mann.» Cécile Federer erklärt: «Wir haben mal gesagt: in guten wie in schlechten Zeiten.» Seit 59 Jahren sind sie verheiratet. Trotzdem: «Die Leistung von pflegenden Angehörigen sollte besser ästimiert werden», findet Heidi Roth. Schliesslich entlasten sie mit ihrem Einsatz das Gesundheitssystem.


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Dienstag, 30. Oktober 2018

Wenn der Traum vom eigenen Buch zum Albtraum wird Bezahlverlage versprechen oft das Blaue vom Himmel – wie zwei Fälle von Ämtler Autoren belegen Ein Haus bauen, ein Kind zeugen, einen Baum pflanzen, ein Buch schreiben – das gehöre zu einem erfüllten Leben, heisst es. Immer mehr wagen sich auch an Letzteres. Doch oft beginnt die grösste Herausforderung erst, wenn die letzten Zeilen geschrieben sind.

eine einfache Faustregel: «Sobald Sie als Autor für eine Leistung an einen Verlag etwas zahlen sollen, raten wir Ihnen dringend von diesem Vertrag ab.» Unseriöse Verlage erkenne man nämlich unter anderem daran, dass sie den Autoren viel Geld abknöpfen oder sie verpflichten, eine grosse Anzahl der eigenen Bücher abzukaufen (steht meist im Kleingedruckten), dass sie aktiv und breit irgendwelche Autoren suchen, das Blaue vom Himmel versprechen und über keine Auslieferungen oder Vertreter verfügen. Nicole Pfister Fetz, Geschäftsführerin des Verbands Autorinnen und Autoren der Schweiz (AdS) verweist auf die «Charta der gerechten Vertragsbedingungen». Darin heisst es unter anderem: «Der Verlag ist verpflichtet, ein Buch (gedruckt wie digital) auf eigene Kosten herzustellen und zu verbreiten. Dazu gehört auch ein professionelles Lektorat.» Weiter seien dem Verlag nur einzelne, genau bezeichnete Nutzungsrechte einzuräumen, und dies zeitlich befristet.

................................................... von thomas stöckli «Es wäre uns eine Ehre, Ihr Buch (…) herausbringen zu dürfen. Wir geben Ihnen und Ihrem Buch den würdigen Rahmen, den Sie verdient haben. Und wir sorgen dafür, dass man sich an Sie als Schriftsteller auch in vielen Jahrzehnten noch erinnern wird.» Was wie der Traum eines jeden Hobby-Autors klingt, ist die reale Antwort eines Zuger Bezahlverlags auf das eingesandte Roman-Manuskript eines Säuliämtlers. Dem Brief beigelegt: ein «Finanzierungsangebot», nach welchem dem Autor eine Produktionsvergütung von über 22 000 Franken für die Erstauflage von 2500 Exemplaren in Rechnung gestellt wird, ein «Marketingplan», der unter anderem eine Präsentation an der Frankfurter Buchmesse eine «persönliche Pressesprecherin» und «Kontakt zu Talkshow-Redaktionen» garantiert, sowie ein «Veröffentlichungsund Verbreitungsvertrag» in dem der Autor dem Verlag das «ausschliessliche, räumlich und zeitlich unbeschränkte Nutzungsrecht» abtritt. «Wenn unsere Autorenbetreuung Ihr Projekt übernimmt, können Sie sich zurücklehnen», verspricht das Anschreiben und macht im Post Scriptum Druck: «Die Planung für unsere Novitäten ist in Kürze abgeschlossen, wir bitten daher um eine baldige Rückmeldung.»

Ums Lebenswerk betrogen Ein ähnlich verlockendes Schreiben hat vor gut drei Jahren auch Daniel

Nun halt als erweitertes E-Book «Es gibt sonst in ganz Europa kein Buch für Metallbau-Kalkulationen.» Nach dem zermürbenden Streit mit einem Pseudoverleger bringt Daniel Stauber sein Lebenswerk nun erweitert als E-Book heraus. (Bild Thomas Stöckli) Stauber erhalten – von einem anderslautenden Bezahlverlag, hinter dem aber dieselbe Person steht. Der Metallbaumeister und Prüfungsexperte aus Bonstetten hatte acht Ordner Material aus zehn Jahren Lehrtätigkeit zu einem 368-seitigen Praxis-Handbuch für Werkstattleiter und Metallbaumeister komprimiert. «Es gibt sonst in ganz Europa kein Buch für MetallbauKalkulationen», sagt Stauber. Ein Jahr hat er daran geschrieben, an seinem «Lebenswerk», wie er selber sagt. Jede Lektion hat er mit einem Einsteigerfilm visualisiert – «sonst wären es 700, 800 Seiten geworden» –, diese Filme waren mittels QR-Code online abrufbar, ebenso wie ergänzende Pläne. Daniel Stauber brauchte für den Vertrieb seines gut laufenden Buchs

dringend Unterstützung. Als Handwerker war er sich Akontozahlungen gewohnt und hat den Vertrag deshalb unterschrieben. Das bereut er noch heute: In der ersten Version wurde das Buch ohne den notwendigen InternetSchlüssel gedruckt, in der zweiten Version waren die Länderausgaben für Schweiz, Deutschland und Österreich, mit den jeweiligen Mehrwertsteuersätzen, vertauscht. Zudem war die Verarbeitungsqualität unbefriedigend: Es lösten sich ganze Seiten. Weiter war das Buch vorübergehend in PDF-Form auf dem Internet frei zugänglich. Das wollte sich der Bonstetter nicht gefallen lassen. Anfang 2016 holte er sich einen Rechtsbeistand, stellte ein Ultimatum und kündete schliesslich den Vertrag – offenbar ohne Wirkung:

acht Monate später führte der Verleger das Buch auf seiner Broschüre für die Frankfurter Buchmesse immer noch auf. «Bis heute verkauft er das Buch und ich habe noch keinen Rappen gesehen», ärgert sich Stauber und fühlt sich bestohlen.

Finger weg, sobald man als Autor zahlen soll «Leider kommt es immer noch vor, dass Leute auf solche Verlage reinfallen», bestätigt Dani Landolf, Geschäftsführer des Schweizer Buchhändlerund Verleger-Verband (Sbvv). «Im Sbvv werden solche Verlage nicht aufgenommen, wir sind auch Unterzeichner des Aktionsbündnisses «Faire Verlage»», so Landolf. Dieses vermittelt

Der Rechtsstreit mit dem Verleger, der Ärger über die ungerechte Behandlung und der Verlust seiner Altersvorsorge – denn als solche war das Buch gedacht – sowie die Scham darüber, dass er über den Tisch gezogen wurde, haben dem früher extrovertierten Bonstetter stark zugesetzt. «Ich kann nicht mehr rausgehen und lachen», sagt er. Aus dem Umfeld habe er sich deshalb zurückgezogen, was ihm leid tue. Mitleid will Daniel Stauber aber nicht. Stattdessen kämpft er weiter. Inzwischen hat er sein Buch komplett überarbeitet und um zwei Lektionen ergänzt. Als E-Book soll es demnächst auf den Markt kommen – und hoffentlich an die Erfolge anknüpfen vor dem Reinfall mit dem Bezahlverlag. Infos: www.aktionsbuendnis-faire-verlage.com, neinzudruckkostenzuschussverlagen.blogspot.com/.

Die Jungspunde mit Jahrgang 1938 feierten Geburtstagsfeier der 80-Jährigen aus Affoltern und Zwillikon Die Ortsvertretung Affoltern am Albis der Pro Senectute Kanton Zürich lud die Bewohnerinnen und Bewohner mit Jahrgang 1938 von Affoltern und Zwillikon zu einer fröhlichen Geburtstagsfeier ein. Gut ein Drittel der 80-Jährigen fand am letzten Mittwochnachmittag den Weg in den Ulmensaal. ................................................... von martin mullis Weil dieses Jahr neu auch die Partnerinnen und Partner der Jubilare zur Feier eingeladen wurden, fanden sich am letzten Mittwochnachmittag insgesamt 38 Personen im Ulmensaal der reformierten Kirchgemeinde ein. In ihrem Willkommenswort hielt die Leiterin der Ortsvertretung Affoltern der Pro Senectute Kanton Zürich, Heidi Kleinhans-Meili, fest, dass immerhin ein gutes Drittel aller Eingeladenen der Einladung auch gefolgt sind. Und ganz offensichtlich gilt das Geburtsjahr 1938 als ein ausserordentlich gesunder Jahrgang. Heidi Kleinhans betonte, dass niemand der älteren Herr-

schaften den zur Verfügung stehenden Fahrdienst beansprucht habe. Vom Dienstleistungscenter Limmattal und Knonauer Amt der Pro Senectute überbrachte Doris Diestelhorst ebenfalls herzliche Glückwünsche und stellte fest, dass die vor ihr sitzenden Jubilare offensichtlich noch «zwäg» seien, was in der Sprache der deutschstämmigen Frau überaus sympathisch tönte. Und hätte da im festlich geschmückten Ulmensaal nicht eindeutig die weisse Haarfarbe vorgeherrscht, wäre sicher niemanden aufgefallen, dass in den AHV-Ausweisen der Gäste das Jahr 1938 als Geburtsjahr genannt wurde. Im Namen des Stadtrates von Affoltern begrüsste Stadtrat Martin Gallusser die Gäste und freute sich, den runden Geburtstag zusammen mit den Senioren feiern zu dürfen.

Vielfältige Symbolkraft der Zahl Acht Mit lustigen und launigen, aber durchaus auch nachdenklichen Worten gratulierte er der gut gelaunten Gästeschar. Gallusser spielte in seinem Grusswort mit der Zahl Acht und benutzte die Ziffer als ein Symbol für Regelmässigkeit. Er nannte die Achterbahn, bei welcher die luftigen Höhen

Das Duo AmarÔn sorgte mit fröhlicher Musik für eine stimmige Geburtstagsfeier. (Bild Martin Mullis) mit atemraubenden Abfahrten abwechselnd ein Sinnbild des Lebens seien. Auch der Achtstundentag sowie die Acht im Veloreifen dürfen gewissermassen als Gleichnisse des täglichen Geschehens betrachtet werden. Schliesslich hielt er fest, dass auch der Begriff «Acht» als Bann, Ausschluss oder Strafe gelten kann und beendete seine Kurzansprache, indem er darauf hinwies, dass Acht auch auf Achtge-

ben, Aufmerksamkeit, Beachtung und Fürsorge hinweise. Stadtrat Gallusser wünschte im Namen der Stadt Affoltern den Geburtstagsgästen gute Gesundheit und viel Glück und Freude für die kommenden Jahre. Abgerundet wurde die fröhliche Geburtstagsfeier mit dem Duo AmarÔn mit Rosa Hess, Klarinette, Saxofon und Flöten, sowie Elsbeth Schweizer mit dem Akkordeon. Die beiden Musikerinnen spielten

herzerfrischende Roma-, Klezmer- und Balkanmusik. Den Rentnerinnen und Rentnern gefielen die mal feurigen und mal melancholischen Weisen sehr, was sie auch mit einem langanhaltenden Applaus bewiesen. Klar, dass in dieser Zusammensetzung der Gäste im Ulmensaal der Programmpunkt «Kaffee und Kuchen» einen ziemlich grossen Stellenwert einnahm.


Bezirk Affoltern

Dienstag, 30. Oktober 2018

Gefährdung in Kauf genommen, aber kein «Gewohnheitsrowdy» Unfall im Islisbergtunnel verursacht: Obergericht reduziert Strafe des Bezirksgerichts Ein 45-jähriger Mann, der im Islisbergtunnel bei dichtem Verkehr mit waghalsigen Spurwechseln eine Kollision verursacht hat, kommt mit einer bedingten Geldstrafe und einer Busse davon. Das Obergericht hat die vom Bezirksgericht Affoltern ausgesprochene bedingte Gefängnisstrafe gekippt. ................................................... von werner schneiter Im Januar 2018 musste sich der in der Schweiz aufgewachsene Spanier vor Bezirksgericht Affoltern verantworten, weil er im Juli 2017 im Islisbergtunnel mit waghalsigen Manövern einen Unfall verursacht hatte. Bei dichtem Verkehr und mit Tempo 100 fuhr er mit zum Teil weniger als 0,6 Sekunden hinter einem PW – insgesamt während eines Kilometers mit maximal 12 Metern Abstand. Dann schwenkte er auf die rechte Seite und überholte den vor ihm fahrenden BMW-Besitzer rechts. Als er wieder auf die Überholspur wechselte, kam es zu einer Kollision mit erheblichem Sachschaden. Das Bezirksgericht Affoltern sprach von schwerem Verschulden, von Vorsatz und erkannte darin «krass rücksichtsloses Verhalten». Es bezeichnete das von der Staatsanwaltschaft beantragte Strafmass – bedingte Geldstrafe von 60 Tagessätzen à 100 Franken, drei Jahre Probezeit und eine Busse von 1200 Franken – als «unverständlich». Der Mann kassierte in Affoltern eine bedingte Freiheitsstrafe von 12 Monaten, eine Probezeit von vier Jahren und die Verfahrenskosten.

Seitlich «abgeschossen» Rolf Naef, der die Verhandlung am Obergericht leitete, liess dem Ver-

Im Islisbergtunnel zu nahe aufgefahren, Spur zweimal gewechselt und eine Kollision verursacht: Der 45-jährige Fahrer kommt mit einer bedingten Geldstrafe davon. (Bild Werner Schneiter) kehrssünder in der Berufungsverhandlung die Videoaufnahmen aus dem Islisbergtunnel nochmals vor Augen führen. So konnte der Angeklagte den Sachverhalt nicht abstreiten; er bestritt aber den Vorsatz und behauptete, der BMW-Fahrer habe abwechslungsweise aufs Tempo gedrückt und wieder abgebremst. «Das wurde mir zu viel», sagte der Mann, der vor dem verhängnisvollen Spurwechsel aber fünf Sekunden auf gleicher Höhe fuhr, bevor er den BMW-Fahrer seitlich «abschoss». Der Angeklagte behauptete, den Wagen neben ihm während dieser fünf Sekunden nicht gesehen zu haben und sprach von einem «toten Winkel». «Der gab Gas und fuhr unvermittelt neben mir», fügt er bei und löste damit am Richtertisch Kopfschütteln aus. Seine Verteidigerin, die für eine bedingte Geldstrafe im unteren Bereich plädierte, sprach von einem subjektiven Vergehen, das keine Rücksichtslosigkeit erkennen liesse. Ihrem

Mandanten sei der ungenügende Abstand nicht bewusst gewesen, und er habe die Situation anders wahrgenommen als von der Staatsanwaltschaft dargetan. Das Bezirksgericht habe nicht berücksichtigt, dass auch den BMW-Fahrer Schuld an dieser Kollision treffe. Einmal sei er langsam, dann wieder schnell gefahren. «Wollte er meinen Mandaten zu einem ‹Spiel› auffordern?, fragte sie sich. Sie ist der Auffassung, dass die Vorinstanz für dieses «Massendelikt» einen zu grossen Strafrahmen festgesetzt hat. «Eine Freiheits- statt eine Geldstrafe – das ist hier unverständlich. Eine Geldstrafe ist in diesem Fall zwingend», schloss die Verteidigerin.

Keine einschlägigen Vorstrafen Das Obergericht verurteilte den Mann wegen schwerer, vorsätzlicher Verletzung von Verkehrsregeln zu einer bedingten Geldstrafe von 170 Tagessätzen à 30 Franken und zu einer Busse

von 1200 Franken, die zu bezahlen ist. Es setzte die Probezeit bei zwei Jahren fest. Die Verfahrenskosten – die Kosten für die Verteidigung ausgenommen – werden dem im Säuliamt wohnhaften Mann zu zwei Dritteln auferlegt. Für das Obergericht ist klar, dass der Mann hier direkt vorsätzlich gehandelt und auch wegen des grossen Verkehrsaufkommens eine Gefährdung in Kauf genommen hat. Der Sachverhalt sei rechtsgenügend erstellt, das Verschulden keineswegs gering, aber eine Strafrahmenerweiterung des Bezirksgerichts sei nicht zulässig. So sah die Oberinstanz von einer Freiheitsstrafe ab, auch deshalb, weil der Mann keine einschlägigen Vorstrafen aufweist und nicht als «Gewohnheitsrowdy» bezeichnet werden kann. «Sie haben nicht mutwillig eine Kollision verursacht, weil Sie sich damit ja selbst gefährdet hätten. Aber mit einschlägigen Vorstrafen hätten wir ein ganz anderes Urteil fällen müssen», so der Vorsitzende abschliessend.

Im Januar startet der neue Hort in Zwillikon Aus der Primarschule Affoltern am Albis Am 7. Januar 2019 nimmt die Primarschule Affoltern am Albis in Zwillikon einen zusätzlichen, professionell geführten Hortbetrieb auf. Schon seit geraumer Zeit platzt der Hort in Affoltern an der Zürichstrasse aus allen Nähten. «Die Auslastung ist

stark gestiegen, und wir arbeiten mit Wartelisten», bestätigt Erika Schamberger, Leiterin Tagesstrukturen der Primarschule. Der neue Hort in Zwillikon bringt die nötige Entlastung. Er bietet Platz für rund 15 Schülerinnen und Schüler. Ein weiterer Vorteil dieses Standortes besteht darin, dass die Zwilliker Schulkinder nicht mehr wie bis anhin von

finanziellen Möglichkeiten der Schule abgestimmt bzw. umgesetzt. 2. Sonderpädagogik: Die Sonderpädagogischen Leitsätze sind im Schulprogramm festgeschrieben, werden weiterhin angewendet und sind evaluiert. Die Nutzung der IFRessourcen (Integrierte Förderung) sind optimiert. 3. Sicherheit und Gesundheitsprävention: Die Primarschule Affoltern setzt sich kontinuierlich für die Gesundheit und Sicherheit der Schulkinder und Mitarbeitenden ein. 4. Legislaturziel auf Behördenebene: Die Schule festigt die bestehenden Tagesstrukturen (Hort Affoltern und Zwillikon, Mittagstische) und prüft einen weiteren Ausbau.

Monika Stierli kandidiert als Kirchenpräsidentin Die sieben Mitglieder der reformierten Kirchenpflege StallikonWettswil sind gewählt. Am 25. November ist noch das Präsidium zu bestimmen. Monika Stierli aus Stallikon stellt sich zur Verfügung. Am 23. September wurden Evelyne Schäppi und Samuel Wunderli an der Urne als Mitglieder der Kirchenpflege bestätigt. Somit sind die sieben Sitze der reformierten Kirchenpflege Stallikon-Wettswil wieder vollständig Monika Stierli. besetzt. Das Präsi- (Bild zvg.) dium ist jedoch noch nicht bestimmt. Monika Stierli hat sich erfreulicherweise bereit erklärt, dieses Amt zu übernehmen. Ihre Wahl zur Kirchenpflegepräsidentin wird am 25. November an der Urne stattfinden. Monika Stierli ist 54 Jahre alt und wohnt seit 22 Jahren in Stallikon. Sie ist verheiratet und Mutter von zwei jungen erwachsenen Töchtern, die beide auch in der Kirche Stallikon konfirmiert wurden. Seit April 2018 ist Monika Stierli gewählte Kirchenpflegerin. Schon vorher war sie während vieler Jahre als ehrenamtliche Mitarbeiterin in der Kirchgemeinde StallikonWettswil engagiert. In den letzten Monaten konnte sie in der Behörde bereits viele interessante Erfahrungen und Eindrücke sammeln. Die Arbeit in der Kirchenpflege macht ihr Freude. Sie würde sich gerne noch intensiver für die Kirchgemeinde StallikonWettswil engagieren und Verantwortung übernehmen. «Es ist mir ein Anliegen, so mitzugestalten und zu planen, dass die Kirche ein Ort ist und bleibt, wo sich alle Generationen aufgehoben fühlen», betont sie. «Dies ist meine Motivation, mich als Präsidentin der Kirchenpflege zur Wahl zu stellen.» (pd)

Radio-Talk mit Ansgar Gmür Die Talksendung «Christ im Leben» des katholischen Radios Maria steuert auf die 100. Ausgabe zu. Seit über zwei Jahren interviewt Moderatorin Laura Jacober wöchentlich einen Gast: von der PR-Ikone bis zur Politikerin; vom Bierbrauer bis zum Gefängnisleiter. Meist sind es Geschäftsleute in verantwortungsvollen Positionen aus den unterschiedlichsten Berufen, die von ihrem Glauben berichten. Für die 100. Sendung verlassen die Radiomacher heute Dienstag, 30. Oktober, das Studio in Adliswil und führen einen öffentlichen Live-Talk im «Jenseits im Viadukt» in Zürich durch. Gleich vier Gäste werden im Trendlokal aus ihrem «Leben als Christ» erzählen – unter ihnen der Affoltemer Ansgar Gmür, pensionierter Direktor des Schweizerischen Hauseigentümerverbands und Theologiestudent. (pd.)

Die Legislaturziele der Schulpflege Anlässlich einer Klausurtagung hat sich die neu zusammengesetzte Behörde mit ihren Legislaturzielen befasst. Mit Unterstützung eines externen Beraters wurde nach einem Rückblick auf die vergangene Amtsdauer der Blick in die Zukunft gewendet. In verschiedenen Arbeitsschritten wurden drei Legislaturziele mit Auswirkungen auf die Schulprogramme und eines auf Behördenebene erarbeitet: 1. Lehrplan 21 inkl. ICT: Die Primarschule Affoltern hat den Lehrplan 21 erfolgreich eingeführt und umgesetzt. Ebenso ist das ICT-Konzept (Informations- und Kommunikationstechnologie) auf die Vorgaben des Lehrplans 21 und auf die

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Die neu konstituierte Behörde anlässlich ihrer Klausurtagung in Kappel. (Bild zvg.) Zwillikon nach Affoltern und zurück transportiert werden müssen. «Alle Kinder, welche in Zwillikon zur Schule gehen, werden ab dem neuen Jahr den Hort in Zwillikon besuchen», erklärt Esther Gallusser, für die Tagesstrukturen zuständiges Schulpflegemitglied. Das Haus mit Garten befindet sich am Rütirain 3b, gegenüber dem Schulhaus Langacher. Für Fussball- und weitere Spiele steht

den Hortkindern auch das Areal des Schulhauses zur Verfügung. Primarschule Affoltern am Albis, Claudia Merki Derzeit gibt es noch freie Plätze. Wer Interesse hat, melde sich bei Erika Schamberger, Leiterin Tagesstrukturen, Tel. 044 761 74 65. Weitere Infos zu Angebot, Reglement und den Tarifen: www.psa.ch › Unsere Schule › Tagesstrukturen.

Talk, geführt von André Jacober, heute Dienstag, 30. Oktober, 20.15 Uhr, Radio Maria (DAB+).

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Dienstag, 30. Oktober 2018

Ein meisterhaftes Debüt Luzia und Dominik Meister überzeugten als Gastwirte im «Freihof vis-à-vis» Die Leuchtreklame hatte es längst angekündigt, nun war es so weit: Am vergangenen Freitag stieg im Haus der Familie Meister die Feier zur Wiedereröffnung der Dorfbeiz. ................................................... von livia häberling

Herbstliche Rhododendron-Blüte im Garten von Rosa Aeberhard, Hausen.

M

anchmal muss man dem Glück der anderen sanft nachhelfen. So geschehen bei den Eheleuten Meister, die sich in ihrem Freundeskreis zwar schon öf-

ters als gute Spontan-Gastgeber erwiesen hatten, aber halt trotzdem stets ein Geheimtipp geblieben waren. Nachdem der erste Mini-Schock verdaut war, fügten sie sich ihrem Schicksal als Neu-Wirte vorbildlich. Instinktiv taten sie, was ein Wirtepaar tun muss: Sie sorgten sich um das Wohl der Gäste und reservierten im Volg Obfelden Bratwürste und Cervelats. Nur so für den Notfall. Und die Initianten? Auch sie reservierten im Volg Obfelden Bratwürste und Cervelats. Nur so für den Notfall. Und am Freitagmittag, nach der Lektüre des «Anzeigers», reservierten sie rasch noch Bier dazu.

«Trinked Fäldschlössli!» Wer also am Freitagabend im «Freihof vis-à-vis» auftauchte, musste nicht verhungern. Und auch nicht verdursten: «Trinked Fäldschlössli, für die mached mir ja schliesslich Werbig dusse!» rief Dominik Meister seinen Gästen zu. Gelächter. Das liessen sich die Gäste nicht zweimal sagen, immerhin war der Abend ja Eröffnung und «Ustrinkete» zugleich. Also blieben sie gerne sitzen, tranken noch ein Feldschlösschen. Und noch eins. Und noch eins. Die letzten Gäste machten sich erst spät nach Mitternacht auf den Heim-

weg. In all dem Trubel war dem Wirtepaar anzumerken: Die machen das total gern. Haben sie das Wirten im Blut? Jawohl! Zumindest Luzia, sie hat eine Lehre im Service absolviert. Und Dominik? Der ist zwar – wenn er nicht gerade Beizen eröffnet – Maschinenbau-Ingenieur, machte am Grill aber ebenfalls eine gute Figur. Test bestanden, könnte man sagen. Es ist übrigens nicht ganz ausgeschlossen, dass der «Freihof vis-à-vis» wieder mal seine Türen öffnet. Dass es also irgendwann quasi zu einem Revival des Revivals kommt. Sie scheinen weiterhin für eine Überraschung gut, diese Meisters.

(Bild Marianne Voss)

Blühender Rhododendron im Oktober Im Garten von Rosa Aeberhard an der Rigiblickstrasse in Hausen wachsen mehrere Rhododendren. «Doch in den 51 Jahren, die ich hier lebe, hat noch nie einer im Oktober geblüht», betont sie beeindruckt. Im Frühling seien alle Büsche zur normalen Zeit in der Blüte gestanden. «Und dann, plötzlich Anfang Oktober, begann dieser hier wieder zu blühen, und zwar sehr prächtig. Noch viel schöner als jetzt, zum Zeitpunkt des Fototermins.» Sie hat sich bei einer Fachperson im Seleger Moor erkundigt und erfahren, dass dies wirklich sehr selten vorkomme und mit dem überaus heissen und trocknen Sommer einen Zusammenhang haben müsse. Vielleicht können wir bei weiterem Klimawandel bald an Weihnachten Osterglocken pflücken? (mvo)

Sie blühten in ihrer Rolle als Wirtepaar regelrecht auf: Luzia und Dominik Meister in ihrem gedeckten Sitzplatz, der am 26. Oktober zur «Beiz» wurde.

Sind gerne dabei, wenn es etwas zu Feiern gibt – zum Beispiel eine Eröffnung: die Freunde und Verwandten des Ehepaars Meister. (Bilder Livia Häberling)

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Dienstag, 30. Oktober 2018

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«Richterinnen und Richter für den Frieden» 90. Generalversammlung des Verbandes der Zürcher Friedensrichterinnen und Friedensrichter auf Uto Kulm Die Friedensrichterinnen und Friedensrichter des Kantons Zürich glänzen mit schnellen Verfahren und einer hohen Erledigungsquote, wie an ihrer 90. Generalversammlung auf Uto Kulm mit Zahlen belegt wurde.

Rechnung. Wichtig ist aber auch, dass auf der Homepage www.friedensrichter-zh.ch Formulare und zum Beispiel wichtige Entscheide zu Schlichtungsverfahren heruntergeladen werden können, wie das scheidende Vorstandsmitglied Karin Fein deutlich machte.

................................................... von werner schneiter Für die GV auf dem Üetliberg zeichneten die Kolleginnen und Kollegen aus dem Bezirk Affoltern verantwortlich. Mit dem Rahmenprogramm in Form eines Säulirennens machten sie den über 100 Teilnehmenden klar, wo sie sich befinden: im Säuliamt eben, genauer auf Uto Kulm, der auf Stalliker Boden liegt. Dem Spektakel ging eine Generalversammlung voraus, an der Präsidentin Regula Berger ebenfalls spektakuläre Zahlen präsentieren konnte. So offenbart die Statistik, dass 2017 von den knapp 8000 eingegangenen Fällen fast 65 Prozent abschliessend erledigt werden konnten. «5500 Verfahren liessen sich gar in zwei Monaten abschliessen», ergänzte die Präsidentin. Allein das ist Grund genug für ein regierungsrätliches Dankeschön. «Friedensrichterämter – das sind wichtige Institutionen für den Kanton Zürich», sagte Justizdirektorin Jacqueline Fehr, die für ihr kurzes Grusswort den Berg hochgekommen war. Sie bezeichnete die Friedensrichterinnen und -richter als «Richter für den Frieden», die mit ihren raschen Entscheiden die Gerichte massiv entlasten würden.

Urteilsvorschlag bis Streitwert von 10 000 Franken? Im Jahr 1953 betrug der Streitwert der Friedensrichterämter gerade mal 50

Dienstjubiläum für Peter Loosli aus Kappel

Fotografiert und beklatscht: Säulirennen mit Tieren vom Bronnehof, Scherz AG. (Bilder Werner Schneiter)

Fand lobende Worte für Friedensrichter: Regierungsrätin Jacqueline Fehr (Mitte), flankiert von Kantonalpräsidentin Regula Berger und GV-OK-Präsident Reto Aschwanden.

Vier Präsidiumsgenerationen des Bezirksverbandes Affoltern, von links: Werner Munz (Obfelden, 1983 bis 1994), Lisette Müller (Knonau, 1994 bis 1997), Hansueli Rickli (Affoltern, 1997 bis 2018) und Reto Aschwanden (Obfelden, seit 2018). Franken. Heute können sie bis zu 2000 Franken in eigener Regie entscheiden, bis 5000 Franken einen Urteilsvorschlag unterbreiten – ein Betrag, der laut Regula Berger im Rahmen einer Revision der Zivilprozessordnung auf 10 000 Franken erhöht

werden soll. Wird der Urteilsvorschlag von den Parteien akzeptiert, so gilt das als Urteil (vgl. Frontseite). Der qualitativ guten Arbeit der Friedensrichterämter liegt indessen auch eine regelmässige Weiterbildung zugrunde. Auf eine ganze Reihe sol-

cher Möglichkeiten machten an der GV Doris Müller und Petra Dörner aufmerksam. Hier reichen die Themen von «Arbeitszeugnisse wahr klar fair» bis zu «Onlinehandel und Internetverträge». Das neue Handbuch für Friedensrichter trägt der Entwicklung

Die statutarischen Traktanden warfen keine Wellen, auch die mit einem Plus schliessende und von Vorstandsmitglied Hansueli Rickli (Affoltern) präsentierte Rechnung nicht. Diskussionen flammten auch beim Thema «Wahlen» nicht auf. Für die in den Adliswiler Stadtrat gewählte Karin Fein und für Petra Dörner gibt es im Vorstand zwei Nachfolger und eine Nachfolgerin: Reto Aschwanden, Friedensrichter in Obfelden, sowie Daniel Schlaubitz (Oberweningen) und Marlies Süsstrunk (Pfäffikon). Eine ganze Reihe von Friedensrichtern und -richterinnen konnten für 15, 25 und gar 30 Jahre Tätigkeit geehrt werden, unter ihnen Peter Loosli aus Kappel (15 Jahre). Besondere Ehre erfuhr der Stadtzürcher Röbi Schönbächler, der nach 24 Jahren zurücktritt. In dieser Zeit hat er sage und schreibe 17 000 Verfahren erledigt. Im Anschluss an die GV starteten zwei Umgänge des Säulirennens, bei dem Wetteinsätze von 5 Franken getätigt werden konnten. Zwischen den beiden Umgängen machte der Stalliker Gemeindepräsident Werner Michel einen kleinen Exkurs in die wechselvolle Geschichte des Üetlibergs. Das stiess bei den Teilnehmern aus anderen Teilen des Kantons auf Interesse. Sie gewährten aber auch Applaus, weil die Gemeinde Stallikon den Apéro spendierte.

Der Weiler Müliberg im Wandel Rundgang durch einen kleinen Weiler, der sich zum Quartier entwickelt Der strömende Regen vermochte am Samstag eine grosse Zahl von Aeugsterinnen und Aeugstern nicht daran zu hindern, sich auf einem von Architekt August Scheiwiller geführten Rundgang mit der Geschichte des Weilers Müliberg zu befassen.

während des Apéros die Baugeschichte dieser 1773 nach einer Erbteilung erbauten Liegenschaft und zeigte dabei, dass sich jedes Haus im Lauf der Jahrzehnte entwickelt. Da die Bauern hier früher viel Obst zu verarbeiten hatten, stand im Haus einst eine Trotte. 1910 wurde ein neuer Stall gebaut. Der Anbau stammt ursprünglich von etwa 1940 und wurde 1994 erneuert.

................................................... von bernhard schneider Der Anlass fand im Rahmen des Begleitprogramms zur KommBox-Ausstellung «Alte Aeugster Häuser erzählen ihre Geschichte» statt. August Scheiwiller hat zu diesem Rundgang eigens eine Broschüre erarbeitet, die anschaulich vergleichende Bilder auf der Basis historischer Recherchen präsentiert und mit kurzen Texten einordnet. So lässt sich entdecken, dass zur Zeit der um 1850 aufgenommenen Wildkarte die Strasse über den Mühleberg auf dem heutigen Fussweg nördlich des Weilers verlief. Erst die Siegfriedkarte von 1930 zeigt den heutigen Verlauf der Strasse von Aeugstertal nach Affoltern. Der Weg zum Dorf Aeugst führte damals von Müliberg hoch zum Wald. Östlich davon ist ein Schiessplatz eingezeichnet, der Weg zum Hauptdorf der Gemeinde führte dem westlichen Waldrand entlang. Die erste Landeskarte der Schweiz von 1956–65 zeigt noch immer dieselben Strassenverbindungen. Um eine Vorstellung der baulichen Entwicklung zu vermitteln, hat August Scheiwiller auf dem Plan der

Aushub von Hand

August Scheiwiller erläutert auf der Führung die Siedlungsentwicklung. Vom früheren Weg von Müliberg nach Aeugst aus lässt sich der Weiler gut überblicken. (Bild bs) Amtlichen Vermessung von 2018 die Bauphase der einzelnen Wohngebäude markiert. Sechs der 24 Häuser sind vor 1960 erstellt worden, vier zwischen 1961 und 1986, aber die Mehrheit, deren 14, seit 1987: «Diese Gebäude wurden vermehrt von Investoren gebaut, die nie oder schon lange nicht mehr im Weiler wohnen und keine Beziehung zu ihm haben. Die Bewohner dieser Neubauten arbeiten auswärts, sind Pendler zwischen Zürich und Zug.» Heute bestehe noch ein einziger «klassischer» Bauernbetrieb in Müliberg nebst einem Ackerbauern im Nebenerwerb.

Dies spiegle zwei Entwicklungen, erläutert Scheiwiller: Einerseits wurden im Rahmen der Melioration zwei Bauernhöfe ausgesiedelt, was Platz schuf für neue Wohnhäuser. Anderseits habe das Auto die Siedlungsstrukturen in den vergangenen Jahrzehnten auf den Kopf gestellt, da es eine räumlich zuvor unvorstellbare Trennung von Wohn- und Arbeitsort ermöglicht habe. Er übertitelte den Rundgang deshalb mit der Frage: «Müliberg, vom Weiler zum Quartier?» Auch er selbst habe hier als Auswärtiger ein Haus gekauft. Im kleinen Anbau schilderte August Scheiwiller

August Scheiwiller verwies auf ein interessantes Detail: Die meisten alten Häuser verfügen über eine Steintreppe, die zum Eingang im Hochparterre führt. Solange der Aushub von Hand habe bewerkstelligt werden müssen, habe man weniger tief gegraben als heute mit dem Bagger, weshalb der Keller ein Stück über den Grund hinausragte, denn jeder Zentimeter weniger Aushub verkürzte die damals wochenlange und beschwerliche Aushubarbeit. Besondere Aufmerksamkeit widmete Scheiwiller dem Dreifachhaus östlich des Fussweges nach Aeugst, dessen Entstehung in dieser auffälligen Form mit dem frühneuzeitlichen Verbot des Baus neuer Häuser zusammenhing. Die Zahl der beheizbaren Häuser war bis zu Beginn des 19. Jahrhunderts auf vier beschränkt. Das Bevölkerungswachstum führte dazu, dass immer mehr Haushaltungen ein Haus teilen mussten. Dabei konnte es auch sein, wie er an einem anderen Beispiel zeigte, dass eine Wohnung

nur durch eine andere hindurch zugänglich war. Vom Heizen kam August Scheiwiller auf die Infrastruktur zu sprechen. Müliberg wurde 1916 ans Stromnetz angeschlossen. «Wo würdet ihr ohne Strom heute das Handy laden?», fragte er scherzend in die Runde. Der elektrische Strom ermöglichte, im Lauf des 20. Jahrhunderts in allen Häusern das Holzfeuer in der Küche durch einen Elektroherd zu ersetzen. Dank der Kanalisation wichen die vor den Häusern in einer Holzverschalung angebrachten Plumpsklos Toiletten mit Wasserspülung in geheizten Innenräumen. Stand früher höchstens in der Waschküche eine Badewanne, ist heute die warme Dusche Standard in jeder Wohnung. Gleichzeitig wurden die Gebäudevolumina vergrössert – der Wohnraum pro Kopf steigt, die Türen und Decken sind genügend hoch, damit niemand mehr den Kopf beim Betreten eines Hauses oder beim Besteigen einer Treppe anschlägt. August Scheiwiller will diese Entwicklungen weder als gut noch als schlecht bewerten: «Diese neue Bauweise zeigt und fördert die Veränderung vom Weiler zum Quartier.» Die Veranstaltungen zur KommBox-Ausstellung über alte Aeugster Häuser stiessen von A bis Z auf ein grosses Interesse. Den Abschluss macht die Finissage am 27. November um 19.30 Uhr im Gemeindehaus unter dem Titel: «Marktplatz der Aeugster Geschichte.» Man darf gespannt sein auf die Geschichten, die an diesem Anlass erzählt werden.


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Dienstag, 30. Oktober 2018

«Kommen Sie in freudvoller Stimmung» «Histoire du soldat» im «LaMarotte»: Interview mit Klarinettist Franco Mettler Am 2. November wird «Die Geschichte vom Soldaten» im «LaMarotte» aufgeführt mit der Musik von Igor Stravinsky und dem Text von Charles Ferdinand Ramuz. Franco Mettler, Klarinettist des Ensembles, gibt Einblicke in die Entstehung des Stückes. «Anzeiger»: Sie sind mit Ihrem Team mit einem Erzähltheater und Musik unterwegs. Wie muss man sich das Aufspüren von passendem Stoff vorstellen? Franco Mettler: Was meine Ideenfindung betrifft, bin ich als freischaffender Musiker immer mit offenen Augen und Ohren unterwegs. Durch Konzertbesuche, lesen oder wenn ich im Netz unterwegs bin, lerne ich immer wieder neue Stücke kennen. So hat sich dann bei mir eine Wunschliste herangebildet mit Stücken, die ich gerne einmal realisieren möchte. Diese schreibe ich dann fein säuberlich und von Hand in mein «schwarzes Büechli». Die Liste verändert sich natürlich andauernd. Es wird erweitert oder auch mal gestrichen.

persönlich Klarinettist und Saxofonist Franco Mettler ist nach Studien in Zürich und Amsterdam mit dem Konzertdiplom in der Tasche nach Graubünden zurückgekehrt, wo er sich als Klarinettist und Saxofonist der «Kammerphilharmonie Graubünden» und als Initiant zahlreicher Kulturprojekte einen Namen gemacht hat. Er unterrichtet an der Musikschule Chur und an der Kantonsschule Sargans.

Musiker nicht viel Zeit, sich schauspielerisch zu betätigen. Bei anderen Produktionen, da kann es aber gut sein, dass die Musiker auch mal ins Geschehen eingreifen. Da steht dann der Schauspieler Achterberg helfend zur Seite. ...............................................................

«Bei anderen Produktionen kann es gut sein, dass die Musiker auch mal ins Geschehen eingreifen.»

Klarinettist Franco Mettler (2.v.r.) bringt gemeinsam mit dem Erzähler Jaap Achtererberg (links) sowie Maria Korndörfer (Violine) und Thomas Weber (Akkordeon) Stravinskys «Histoire du Soldat» auf die Bühne. (Bild zvg.) Wie lange dauert denn so ein Schaffensprozess? Oft dauert es Jahre, bis sich ein Stück realisieren lässt. Bei «Histoire du soldat» war es so, dass ein befreundeter Konzertveranstalter auf mich zugekommen ist und nach einer Programmidee für die Thurgauer Akkordeontage gefragt hat. Und da ist mir dann die Idee gekommen, man könnte diese Stück von Igor Stravinsky (Musik) und Charles Ferdinand Ramuz (Text) nicht als Theaterstück, sondern in Form einer Erzählung machen. Im Original sind zwei Schauspieler und eine Tänzerin vorgesehen. Und bei der ursprünglichen Grösse des Orchesters?

Auch was die Besetzung des Orchesters betrifft, wagten wir eine Reduktion. Statt in der Septettbesetzung spielen wir im Trio (Violine, Klarinette und Akkordeon). Dabei griffen wir auf die Suitenfassung, die Stravinsky eigens für Violine, Klarinette und Klavier gemacht hat, zurück. Den Klavierpart übernimmt das Akkordeon. ...............................................................

«Zusammen anschauen ist beglückender, als allein in der Stube zu hören.» ............................................................... Warum funktioniert diese Form im Zeitalter der digitalen Unterhaltung trotzdem noch?

Das wird wohl sehr individuell sein. Leute, die ein Stück bereits kennen, schauen sich die Aufführungen an, um eine neue Interpretation des Stoffes kennen zu lernen. In unserem speziellen Fall interessiert sie vielleicht, ob dieses Stück auch in einer «Bearbeitung» funktioniert. Aber ich glaube, der grössere Teil liebt grundsätzlich einfach die Unmittelbarkeit des Theaters oder Konzertes. Oder andere finden, zusammen etwas anzuschauen, ist halt wohl doch noch beglückender, als allein in der Stube zu hören. Wie viel Schauspiel-Kunst muss auch in den Musikerinnen und Musikern stecken? Die Partitur von Stravinsky ist ziemlich anspruchsvoll, da bleibt für die

............................................................... Reden Sie als Klarinettist auch mal während den Proben beim Erzähler drein? Beim Erzählen kommt es ja nicht nur darauf an, was man erzählt, sondern wie man es erzählt, und da ist Jaap Achterberg zweifellos ein Meister seines Faches. Unzählige Erzähltheaterproduktionen hat er schon erarbeitet: «Pferde stehlen», «Die Entdeckung der Currywurst» oder «Der alte König im Exil», um nur die letzten drei zu nennen. Bei «Histoire du soldat» gab es nicht viel dreinzureden. Ausser vielleicht bei Textpassagen, die Stravinsky rhythmisch zur Musik geschrieben hat. Da mussten wir zu Beginn der Probenarbeiten ab und zu Jaap Achterberg korrigieren, damit Text und Musik übereinstimmten. In welcher mentalen Stimmung soll ich am besten zu Ihrer Aufführung kommen? Natürlich in einer freudvollen Stimmung. Freuen Sie sich, eine Stunde einem wunderbaren Erzähler, der Ihnen eine Geschichte erzählt, zuzuhören. Seien Sie offen, der Musik von Stravinsky zu folgen, obwohl sie ab und an ziemlich vertrackt ist. Interview: Urs Heinz Aerni

«Kultur im Dorf» zeigte Hausen von seiner kreativen Seite Der gemeinnützige Verein «Kultur im Dorf» und 21 Kunstschaffende aus Hausen machten am Wochenende mit «Kunst in Hausen» den Gemeindesaal zum vielförmig gestalteten Kunstwerk.

Mischwesen ihres Marco Müller.

Wichtiger Beitrag zur Stärkung der dörflich-sozialen Strukturen

................................................... von urs e. kneubühl Heimische Kunst zum Geniessen gab es von Donnerstag bis und mit Sonntag im Gemeindesaal im Schulhaus Weid, Hausen. Das Kunst- und Kulturprojekt «Kunst in Hausen» zog auch dieses Jahr – es war die x-te Auflage des erfolgreichen Events – eine Vielzahl von Betrachtern und Geniessern an. Seit Jahrzehnten bietet diese aussergewöhnliche Ausstellung ansässigen Kunstschaffenden Gelegenheit zur Präsentation ihrer einfallsreichen, originellen und kunstgerecht ausgeschaffenen Glanzstücke. 21 Aussteller, etwas weniger als vor drei Jahren, haben sich aktiv daran beteiligt. So gab es während vier Tagen ein breites Spektrum an unterschiedlichen Kunstformen – Malerei, Zeichnungen, grafische Arbeiten, Fotokunst, Skulpturen, Keramik, Holzarbeiten und künstlerische Installationen – zu sehen und zu bestaunen.

Prächtige Vielfalt, auch dank ehrenamtlichem Einsatz «Kunst in Hausen», das steht für Kreativität, feinsinniges Schaffen und eine funktionierende Dorfgemeinschaft. Ohne diese wichtigen Faktoren hätte der Kulturevent nicht erneut in einer solch grossartigen Form stattfinden

Leiterkollegen

Gemeindepräsident Stefan Gyseler lässt sich von Maya Langhi, OK-Präsidentin von «Kunst in Hausen», fachkundig durch die Ausstellung führen. (Bild Urs E. Kneubühl) können. An Ideen und am Können mangelt es den Hausemern demgemäss nicht. Da ist vorab der Verein «Kultur im Dorf» zu nennen, der – neben zahlreichen anderen – diesen Event veranstaltet und durchführt. Gute Ideen, einheimische Kunstschaffende, ebenso helfende Hände sowie tätige oder auch schweigende Unterstützung trugen heuer abermals zum Erfolg der Ausstellung bei. Die 21 Ausstellenden, von denen die jüngste 18 Jahre und der älteste 70 Jahre zählt, bewiesen an diesem anziehenden Kulturevent ihr künstlerisches Talent vielfältig wie eindrücklich. Die

Berichterstattung darüber müsste eigentlich detaillierter und entsprechend länger ausfallen, was allerdings jeden Rahmen sprengen würde. Es seien daher, ohne zu präferieren, wenigstens ein paar spezielle Beispiele angeführt: Da ist der Neuzuzüger Matthias Lietha, der sich umgehend vom «Kunst in Hausen»-Fieber hat infizieren lassen und seine emotionale Malerei zeigte. Ebenso dürfen Anita Roesch und Luca Bermudez – der Sohn mit filigranen Bleistift- und Tuschezeichnungen, die Mutter mit ebenso fragilen Keramiken – oder auch das Mutter-TochterGespann Eva Locher und Malin Budak

mit ihren differenzierten Gemälden herausgehoben werden. Oder der Jugendtreff Chratz, der mit einer tollen Idee das Organisationskomitee um Maya Langhi und die Besucher gleichermassen zu begeistern wusste: Zum einen mit drei «Zeichenmaschinen», die aktive Betätigung erlaubten – zweimal zur Betrachtung der von Jugendtreffbesuchern kreierten Zeichnungsbändern, einmal als Zeichnungsband zum selber mitzeichnen – und zum anderen mit Hinterglasmalereien von Jugendtreff-Leiterin Maddalena Martinisi sowie den mit klaren Linien flächig gezeichneten Roboter und

Maya Langhi ist eine derjenigen, die sich im Verein «Kultur im Dorf» ehrenamtlich darum kümmern, dass es «Kunst in Hausen» gibt. Das OK und sie schätzen daran das «Kreative, Vielgestaltige und kunstvoll Geschaffene», das eben auch seinen Platz haben müsse, wie Langhi festhält. Deshalb sei es auch ein Anlass, der viel und breiten Raum zur Präsentation von Kunst lasse und damit dem interessierten Publikum auch eine immer wieder spannende Auseinandersetzung mit dem Kreativen und Kunstvollen ermögliche. Die Ausstellung «Kunst in Hausen 2018» hat sich demnach jede Würdigung verdient. Begonnen bei der Vernissage, an welcher bei einem von der Gemeinde offerierten Apéro und erfrischend musikalischer Begleitung von Jazz’n’So mit Adrian Siegfried (Gitarre) und Sandra Siegfried-Maurer (Gesang), Gemeindepräsident Stefan Gyseler in seiner Ansprache betonte: «Eine solche Ausstellung und derartiges Engagement machen eine bestens funktionierende Dorfgemeinschaft deutlich.» Gerade in Zeiten der mancherorts beklagten Anonymisierung ist «Kunst in Hausen» ein wichtiger Beitrag zur Stärkung der dörflich-sozialen Strukturen. Die Anwesenden pflichteten Gyseler mit ihrem Applaus bei und fanden sowohl Aussage als auch Ovation beim Rundgang durch die Ausstellung bestätigt. Dieses uneingeschränkte Einvernehmen hielt auch über die weiteren Ausstellungstage an.


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Dienstag, 30. Oktober 2018

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Neues Einsatzfahrzeug für Aeugst An der Hauptübung vom vergangenen Samstag wurde das neue Auto übergeben und vorgestellt An der Hauptübung hat die Feuerwehr Aeugst ihr neues Öl/Wasser-Fahrzeug und seine Materialien vorgestellt. An verschiedenen Posten durfte die Bevölkerung selber Hand anlegen. ................................................... von thomas stöckli Es ersetzt drei Anhänger, das neue Ölund Wasserwehrfahrzeug der Feuerwehr Aeugst. «Früher hatte jeder Bauer eine Anhängerkupplung», sagt Kommandant Peter Hutmacher. Zuletzt sei es immer schwieriger geworden, die benötigten Anhänger auf Platz zu bringen. Das Fahrzeug bringe nun nicht nur das Material, sondern – dank Doppelkabine – auch gleich noch sechs Feuerwehrleute auf den Schadenplatz. Die Neuanschaffung wurde zugleich genutzt, sich materialtechnisch auf den neusten Stand zu bringen. Dazu gehört unter anderem der neue LED-Beleuchtungszylinder. Er sorgt für eine gleichmässige Ausleuchtung des Schadenplatzes und ersetzt die bisherigen Halogen-Scheinwerfer. Gegenüber den Beleuchtungsballons, die bei verschiedenen Feuerwehren bereits

Trotz des Regenwetters verfolgten einige interessierte Aeugster die Demonstrationen ihrer Feuerwehr. (Bild Thomas Stöckli) im Einsatz sind, habe der Zylinder die Vorteile, dass er nicht heiss werde und auch dem Wind weniger Angriffsfläche biete, erklärt Feuerwehroffizier Simon Rieder. An verschiedenen Posten stellten die Feuerwehrleute ihr Handwerk vor. Dabei erhielten interessierte Gelegen-

Grosse Extrafahrt zum 50. Geburtstag

heit, selber mal Hand anzulegen. So ging es etwa in voller Feuerwehrmontur und mit Atemschutzgerät in einen abgedunkelten Raum. Dort galt es, mit einer Wärmebildkamera eine Person zu suchen und zu retten. In der Fahrzeughalle demonstrierten die First Responders, die bei Herz-Kreislauf-

Schlüsselübergabe mit Sicherheitsvorstand Matthias Ramer, Feuerwehrkommandant Peter Hutmacher und Gemeindepräsidentin Nadia Hausheer (von links). (Bild zvg.) Notfällen den Rettungsdienst ergänzen, wie sie im Falle eines Herzstillstands den Kreislauf aufrechterhalten und den Defibrillator einsetzen. Wie man ein Feuer «lesen» kann, das verriet Feuerwehroffizier Michael Huber am Löschposten. So gelte es beim Hantieren mit Löschdecke und

Feuerlöscher unter anderem, die Windrichtung zu berücksichtigen. Die kleinen Besucher durften sich derweil beim «Wettlöschen» mit der Eimerspritze messen oder hinter dem Steuer eines Feuerwehrfahrzeugs Platz nehmen – und dort auch mal das Blaulicht aktivieren.

Komplexe Brandentwicklung auf dem Bauernhof

Reppischtaler Eisenbahnamateure

Hauptübung der Feuerwehr Unteramt in Wettswil

Die Reppischtaler Eisenbahnamateure mit Klublokal in Ottenbach feiern dieses Jahr ihren 50. Geburtstag (der «Anzeiger» hat berichtet). Ein Höhepunkt im Jubiläumsjahr war eine Ostschweiz-Rundfahrt im Extrazug.

Die Frauen und Männer der Feuerwehr Unteramt (Bonstetten, Stallikon und Wettswil) wurden anlässlich der Hauptübung mit einer kniffligen Übungsanlage konfrontiert. Infolge der langanhaltenden Trockenheit musste das Löschwasser über zwei Transportleitungen herangeschafft werden.

Über den Verein Reppischtaler Eisenbahnamateure und seine 50-jährige Geschichte hat der «Anzeiger» im Vorfeld des Tags der offenen Türe im Juni 2018 berichtete. Nun startete kürzlich in Bonstetten-Wettswil ein Extrazug mit dem auch etwa 50-jährigen Triebwagen RBe 4/4 und einem Steuerwagen ex. Voralpen-Express. Der Verein Schienenfahrzeuge Koblenz renovierte den schönen Triebwagen, der früher viele Fahrplan-Züge im Säuliamt führte. Ehrenamtliche Mitglieder bilden die Begleitcrew; der Lokführer muss natürlich ein Profi sein. Übrigens wohnt der Lokführer in Obfelden und er fuhr am Bahnhoffest Affoltern 1978 die Dampflok Eb 3/5.

Fast 50 Mitglieder und ihre Partnerinnen nahmen an der grossen Ostschweiz-Rundfahrt teil. Rheinfall Schaffhausen, Bodensee, Romanshorn (Mittagessen), St. Gallen, Sitterbrücken, Rickentunnel, Seedamm zwischen Rapperswil und Pfäffikon, Altmatt (bei Rothenthurm), Arth-Goldau, Zugersee, Zug, Affoltern a. A. waren Stationen der Extrafahrt.

Modelleisenbahnmarkt in Birmensdorf am 1. Dezember Nun hält der Alltag bei den Eisenbahnamateuren wieder Einzug. Es laufen die Vorbereitungen für den 45. Modelleisenbahnmarkt in Birmensdorf am Samstag, 1. Dezember. Zudem erfolgt in Knonau der Ausbau der Modulanlage in Spur 0. Die 20 mal 5 Meter grosse Anlage wird im Januar 2019 probehalber im grossen Gemeindezentrum Brüelmatt aufgestellt, um den Fahrbetrieb zu testen. Mit der Anlage wollen die Modellbauer später an Ausstellungen teilnehmen. (pd.)

................................................... von martin mullis Nach vielen niederschlagsfreien und sonnigen Wochen begleitete ein ergiebiger Regen die diesjährige Hauptübung der Feuerwehr Unteramt. Es schien, dass Petrus mit dem Dauerregen die realitätsnahe Übungsanlage verspotten wollte. Hauptmann Mathias Baumann nahm die lange Trockenzeit zum Anlass des faszinierenden wie aufwändigen Szenarios: Die Gebäude des Bauernhofs der Familie Baur an der Ettenbergstrasse in Wettswil sind grossflächig mit Solaranlagen bedeckt. Bei Reparaturarbeiten dieser Sonnenkollektoren kam es zu einem Kurzschluss, der wiederum zu einer Rückzündung in die Schaltzentrale führte. In der Folge breitete sich in den Räumlichkeiten von Haus und Scheune ein Brand aus. Da darin Spezialisten mit Reparaturarbeiten beschäftigt waren, befanden sich diese Handwerker ebenfalls in Gefahr. Obwohl die Feuerwehr schnell am Schadenplatz eintraf, verlangte der infolge der Trockenheit herrschende Wassermangel lange Transportleitungen. Ursprünglich war in der Übungsanlage vorgesehen, dass in der Nähe des Bauernhofes ein Bassin als Zwischendepot eingerichtet und die Armee mit Transporthelikoptern dieses mit Wasser aus dem Türlersee speisen würde.

Sehr lange Wassertransportleitungen Fast 50 Mitglieder und Partnerinnen der Reppischtaler Eisenbahnamateure nahmen an der grossen Ostschweiz-Rundfahrt im Extrazug teil. (Bild zvg.)

Leider musste die Armeeführung diese bereits besprochene Hilfeleistung

Ein Wasservorhang hält den Brand in der Schaltzentrale in Schach. (Bilder Martin Mullis) kurzfristig sistieren. Aus diesem Grund wurden zwei sehr lange und aufwändige Wasser-Transportleitungen eingerichtet. Auf einigen weiteren Nebenschauplätzen mussten Personen aus rauchgefüllten Räumen evakuiert werden. Zudem forderte ein in der Hektik erfolgter Personenunfall mit einem Heuwender das Können der Sanitäter. Einsatzleiter Oberleutnant Reto Sonderegger behielt jedoch trotz turbulenter Situation die Übersicht. Nach Einschätzung der Lage und den Berichten seiner Untergebenen befahl er die nötigen Massnahmen ruhig und routiniert. Das emsige Treiben der Brandbekämpfer verfolgte trotz strömenden Regens eine grosse Schar Zuschauer. Darunter fanden sich auch zahlreiche Prominente. So waren auf den Übungsplatz nicht nur der Statthalter Claude Schmidt, sondern auch Gemeindepräsidentin Katrin Röthlisberger aus Wettswil, die Gemeindepräsidenten Erwin Leuenberger aus Bonstetten und Werner Michel, begleitet von Gemeinderätin Valérie Battiston, beide aus Stallikon. Mit Bezirkschef Adrian Peterhans war auch die Kantonspolizei prominent vertreten. Wie bereits seit Jahren an diesen

Anlässen, informierte während der ganzen Hauptübung Oberleutnant Jürg Dolder die neugierigen Gäste über die Massnahmen seiner Kollegen.

Probleme gemeinsam gelöst Hauptmann Mathias Baumann zeigte sich an der Übungsbesprechung sehr zufrieden über die hervorragenden Leistungen seiner Frauen und Männer. Er hielt fest, dass die Übung als Herausforderung bezeichnet werden dürfe. Es sei jedoch sehr gut gelungen, die Probleme gemeinsam zu lösen. Und bei der Feuerwehr Unteramt herrscht ein sympathischer Brauch: So gab der Kommandant die Beförderungen vor den versammelten Zuschauern bekannt. Unter grossem Applaus wurde André Stucki zum Leutnant ernannt. Kommandant Baumann nahm aber auch dieses Jahr die Gelegenheit wahr und machte bei den vielen Zuschauern Werbung für den Feuerwehrnachwuchs. Dabei wies er auf die uniformierten Feuerwehrkräfte auf der linken Seite des Platzes und gab seiner Hoffnung Ausdruck, dass bis zur nächsten Hauptübung doch einige der Zuschauer auf der gegenüberliegenden Seite stehen würden.


Veranstaltungen

Schulen und Kurse

Fahrzeuge Kaufe Autos Busse, Lieferwagen, Jeeps, Wohnmobile & LKW. Barzahlung. Telefon 079 777 97 79 (Mo–So)

Stellengesuche Mann (Portugiese) sucht Gartenarbeit oder Putzen in Privathaushalt, Reinigungen mit Hochdruck (Stein, Granit), Fensterreinigung, Hauswartung. Montag bis Freitag. Natel 076 340 79 95


Gewerbe/Dienstleistungen

Profit und Moral

Neues Konzept

Theologe und Ethiker Stefan Grotefeld referiert im Chilehuus Affoltern. > Seite 15

Gelungene Tage der offenen Tür im Obfelder Studio Dr. Rickli Premium Training. > Seite 20

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Auf Erfolgskurs Mit einem Sieg im Spitzenkampf gegen Baden hat der FCWB die Tabellenspitze erobert. > Seite 21

Schlemmen und Schnäppchen jagen Fit und stark werden

Aldi Suisse eröffnet eine neue Filiale in der Markthalle Affoltern

Winterfitness im Hallenbad in Ottenbach

Aldi Suisse öffnet am Donnerstag, 1. November, die Türen seiner neuen Filiale an der Industriestrasse 5 in Affoltern – damit ist der Nahversorger bereits mit 194 Filialen schweizweit vertreten. Kundinnen und Kunden profitieren in der Eröffnungswoche von besonderen Eröffnungsangeboten.

Fabienne Zubler bietet jeweils montags und donnerstags im Hallenbad Ottenbach Aqua Strong-Lektionen an.

Als einer der Hauptmieter bezieht Aldi Suisse eine Verkaufsfläche von rund 500 Quadratmetern in der neu erbauten Markthalle in Affoltern. Das Center ist durch seine Lage zwischen Autobahnanschluss und dem Zentrum, nur fünf Gehminuten vom Bahnhof, gut zu erreichen. Die neue AldiSuisse-Filiale ergänzt mit ihrem ausgewogenen Sortiment aus Lebensmitteln und Non-Food-Artikeln das Angebot an beliebten Fachmärkten in der Markthalle.

Feierliche Eröffnungsangebote Die neue Filiale in der Markthalle Affoltern bietet neben einem gut sortierten Obst- und Gemüsebereich auch ofenfrische Backwaren aus der

Kunden am Eröffnungstag durch die Leichtathletik-Vereinigung Albis verköstigen lassen: Es gibt feine Hotdogs zum unschlagbaren Preis von zwei Franken. Die Zutaten stellt Aldi Suisse dem Verein an diesem Tag zur Verfügung, sodass der Erlös der Vereinskasse zugutekommt. Des Weiteren gibt es bei Vorlage des Coupons aus der aktuellen Aldi-Woche (Ausgabe Affoltern) als Das Aldi-Team freut sich, seine Kundinnen und Kunden ab Dankeschön eine Nussknacker-Schodem 1. November in Affoltern zu begrüssen. (Bild zvg.) kolade zum EinPanetteria sowie hochwertige Schwei- kauf gratis dazu. Das neunköpfige zer Produkte zu gewohnt günstigen Team rund um Filialleiterin Annett Aldi-Preisen. Während der gesamten Lutz freut sich schon jetzt, die KundEröffnungswoche profitiert die Kund- schaft in Affoltern zu begrüssen. (pd.) schaft zudem von besonders attraktiven Aktionen – darunter etwa ein Aldi Suisse, Industriestrasse 5, Affoltern. iPhone 6 (32 GB) für 249 Franken. Aus- Öffnungszeiten der Filiale Affoltern: Montag bis serdem dürfen sich Kundinnen und Samstag, von 7.30 bis 20 Uhr.

15 plus 1 – Die Finetra AG in Affoltern feiert

2. bis 4. November – Sonderangebote und ein Hauch Oktoberfest Drei Tage lang feiert die Finetra AG, das Affoltemer Fachgeschäft für Schlafkomfort und Gartenmöbel, auch dieses Jahr den Geburtstag mit speziellen Schnäppchen und Sonderkonditionen sowie Brezen, Weisswurst und Getränken. «O’zapft werd!», stellt die Finetra AG an der Zürichstrasse 130 in Affoltern auch dieses Jahr wieder für drei Tage, nämlich vom 2. bis 4. November, in Aussicht. Aus gutem Grund, denn im ersten Wintermonat jedes Jahres feiert das Fachgeschäft mit dem Slogan «himmlisch schlafen, wohnlicher Garten» seinen Geburtstag. «Und bekanntlich soll man ja Feste feiern, wie sie

fallen», nimmt Geschäftsführer Besim Bulica den Faden auf und ergänzt: «Die Idee, den Geburtstag der Finetra AG jedes Jahr öffentlich zu feiern, erklärt sich daraus, dass unser Fachgeschäft für Schlafkomfort und Gartenmöbel grundsätzlich so speziell ist, wie die Angebote, Produkte und Dienstleistungen, die wir anbieten.»

Sonderkonditionen und ein Hauch von Oktoberfest Zum dreitägigen Geburtstagsfest vom Freitag, 2. November, bis Sonntag, 4. November, geben sich Besim Bulica und sein Team also wiederum ganz als Gastgeber. «Wir wollen mit unseren Kunden und Besuchern an diesen drei Tagen typisch bayerisch feiern – mit

Von links: Besim und Karin Bulica sowie Bajrush Bulica vom Affoltemer Fachgeschäft für Schlafkomfort und Gartenmöbel feiern vom 2. bis 4. November ihr Firmenjubiläum auf bayerisch und mit speziellen Konditionen. (Bild kb.)

Weisswürsten, Brezen und Getränken – einem Hauch von Oktoberfest also», sagt Bulica. Gleichzeitig präsentiert die Finetra AG an den drei Jubiläumstagen auch Herbstneuheiten im Bereich Schlafen, bietet Geburtstagsschnäppchen und gewährt auf die regulären Preise denselben Rabatt, wie an der vergangenen Zuger Messe. Während des verlängerten Geburtstagswochenendes soll es im Festzelt vor dem Ladengeschäft nahe beim Kronenkreisel aber vor allem auch festlich-gemütlich zu- und hergehen, wie der rührige Finetra-Geschäftsführer weiter ausführt: «Wir freuen uns, mit den Besuchern und treuen Kunden auf unser 16-Jahre-Jubiläum anzustossen. Und wenn Interessierte etwas über unser Sortiment oder einzelne Möbel und Accessoires wissen wollen, sind wir mit entsprechender Information und Beratung selbstredend auch da.» Für ihre individuelle, fachlich kompetente und lösungsorientierte Beratung sowie den dynamischen Service ist die Finetra AG – neben den qualitativ hochstehenden Markenprodukten, die geführt werden – auch bestens bekannt. Besim Bulica: «In der Beratung und im Kundenservice kommt bei uns die gleiche Sorgfalt zum Tragen, die wir der Auswahl unserer Lieferanten widmen. Deshalb können sich die Kunden bei uns jederzeit auf fachkundige und tatkräftige Unterstützung verlassen.» (kb.) Geburtstagswochenende «16 Jahre Finetra AG», Zürichstrasse 130, Affoltern. 2. bis 4. November. Öffnungszeiten: Freitag von 9 bis 18.30 Uhr, Samstag von 9 bis 17 Uhr und Sonntag von 10 bis 17 Uhr.

«Sagen Sie ‹ja› zu Ihrem Körper, denn nur so kann er Ihnen das Beste von sich schenken. Geben Sie sich und Ihrem Körper Raum, um kräftiger, mobiler, entspannter, wohlgeformter und vor allem fitter zu werden. Dies fördert nicht nur Ihre Gesundheit, sondern auch Ihr Wohlfühlgefühl», erklärt Fabienne Zubler, diplomierte Wasserfitnessinstruktorin mit jahrelanger Erfahrung, Männer und Frauen im Wasser kompetent anzuleiten. Fabienne Zubler unterrichtet mit Begeisterung ihre selbst entwickelten Wasserfitnessprogramme in der Umgebung von Bremgarten. Ziel des Trainings ist die Kräftigung und Festigung des Körpers. Angenehmer Nebeneffekt: Der Körper wird mit der Zeit auch wohlgeformter. Der Wasserwiderstand verleiht ein Gefühl der Schwerelosigkeit. Die Gelenke werden sehr schonend bewegt und bereits vorhandene körperliche Einschränkungen können leichter und schmerzfreier trainiert und bewegt werden. Die Gelenke werden beweglicher, der Rücken gestärkt und entspannter. Das Wasser bewirkt ausserdem Massageeffekte sodass Verspannungen gelindert, die Blutzirkulation angeregt und die Lungen- und Herzfunktionen verbessert werden. In jedem Training werden die Haupteigenschaften des Wassers – der statische Auftrieb, der Widerstand des Wassers und der Wasserdruck – optimal genutzt. Die Eigenschaften des Wassers ermöglichen ein effizientes Ganzkörpertraining. Die

Fabienne Zubler freut sich, wenn bei ihren Kunden körperliche Fortschritte erkennbar werden. (Bild zvg.) Teilnehmenden werden erstaunt sein, wie sich Körper und Geist nach einem Training entspannt anfühlen. Mit viel Humor und Lebensfreude wird Fabienne Zuber ihre Kundinnen und Kunden in die Geheimnisse des Wassers als Fitnessmedium einführen. (pd.) Die Kurse finden im Schulhaus Ottenbach jeweils montags, 13.05 Uhr und donnerstags, 13.35 Uhr statt. Im Hallenbad Reusspark in Niederwil gibt es ebenfalls Kurse. Sie finden jeweils montags, 18 Uhr und 18.40 Uhr, dienstags, 17.50, 18.30 und 19.10 Uhr und donnerstags, 9.30 und 10.10 Uhr statt. Weitere Infos und Schnupperkurs: Fabienne Zubler, Wasserfitnessinstruktorin, SSCHV, Telefon: 056 624 00 8, E-Mail: f.zubler@inspirationsquelle.ch und www.inspirationsquelle.ch

Die Evolution aus geistiger Sicht Vortrag von Urs Küng am Donnerstag, 8. November, um 19.30 bis zirka 20.30 Uhr in Mettmenstetten. Es gibt ja verschiedene Ansichten über die Entstehung des Universums. Die heutige Wissenschaft vertritt die Theorie des Urknalls, der die Materie für den Bau der Galaxien freisetzte. Während die Vertreter der meisten Religionen glauben, dass Gott der Erbauer des Kosmos ist. In diesem Vortrag erläutert Urs Küng die Entstehung der Erde und des Menschen aus der Sicht einer Wissenschaft, wie sie in den alten Mysterienschulen unterrichtet wurde. Diese besagt, dass obwohl alles aus der göttlichen Ursubstanz heraus entstanden ist, es nicht Gott ist, sondern die Wesen der Hierarchien, die für den Beginn der Evolution die Verantwortung tragen. Sie waren es, die erst im Geiste die Welten formten und danach bewohnten. Als dann diese Wesen Freude an ihrer Schöpfung fanden, verfestigten sich die Himmelsgebilde mit der Zeit immer mehr. Der Mensch inkarnierte jeweils in den verschiedenen planetarischen Zuständen in der dafür geeigneten Körperform und dem entsprechenden Bewusstseinszustand. Und so ähnlich wie bei der menschlichen Reinkarnation, geschah das auch in grossen Zeit-

abläufen durch die Verkörperungen und Vergeistigung der Weltengebilde. Davon ist die Erde nun die vierte dieser planetarischen Verkörperungen, der Zenit ihrer Verfestigung ist heute bereits überschritten und sie befindet sich auf dem Weg zu einer erneuten Vergeistigung. Die erhöhte Erdschwingung, die dadurch entsteht, hat nun einen grossen Einfluss auf die Chakras des Menschen. Unter anderem öffnet sich so sein Geist zu einem kausalen Bewusstsein hin, mit viel grösserem Verständnis für geistige Gesetzmässigkeiten. Diese Bewusstseinserweiterung kommt gelegen, denn jede planetarische Verkörperung hat auch ihre kosmischen Aufgaben. Und da der Mensch als einziges Hierarchiewesen sowohl in der physischen wie auch in der geistigen Welt zuhause ist, warten diesbezüglich auch spezielle Herausforderungen auf ihn. Bis der Mensch beschliesst, wieder ewig zu sein und nicht den direkten Weg Christi wählt, werden es insgesamt zwölf solcher planetenähnlicher Verkörperungen sein – bis alles wieder zur göttlichen Urquelle zurückkehrt. (pd.) Vortrag «Die Evolution aus geistiger Sicht», Donnerstag, 8. November, 19.30 bis zirka 20.30 Uhr. Bahnhofstrasse 17, Mettmenstetten. Auskunft und Anmeldung: Urs Küng, Telefon 044 767 15 34, www.urs-kueng-kunst.ch.


Veranstaltungen

Dienstag, 30. Oktober 2018

Profit und Moral

Auftakt zum Reformationsjubiläum

Vortrag zur Wirtschaftsethik im Chilehuus Affoltern Im sogenannten Zwinglijahr, in dem die reformierte Kirche 500 Jahre Zürcher Reformation feiert, sollen auch ethische Fragen aus christlicher Sicht beleuchtet werden. Den Auftakt macht Dr. Stefan Grotefeld mit einem Vortrag zur Wirtschaftsethik am Dienstag, 6. November, im reformierten Chilehuus Affoltern. Die Reformation gilt als eine Wegbereiterin des modernen Kapitalismus. Tatsächlich aber haben die reformierte Theologie und Kirche den Kapitalismus und seine Folgen oft auch mit kritischen Augen betrachtet. Schon der Zürcher Reformator Ulrich Zwingli war davon überzeugt, dass wirtschaftliche und soziale Gerechtigkeit Themen sind, die der Kirche nicht gleichgültig sein können. Wie hat sich Zwingli in diesen Fragen positioniert? Wie hat er argumentiert? Und welche Reformen hat er konkret angestossen? Diese Aspekte der Reformationsgeschichte, die auch ein Stück Zürcher

Profit und Moral: Wie passt das zusammen? (Bild zvg.) Geschichte ist, sollen in einem ersten Teil des Referates beleuchtet werden, während der zweite Teil einen Blick auf unsere Zeit wirft.

Gegenwärtige Herausforderungen Wie, wenn überhaupt, soll sich die reformierte Kirche heute zu wirtschaftsethischen Fragen verhalten? Diese Frage stellt sich derzeit auch im Zusammenhang mit der hängigen Konzernverantwortungsinitiative so-

Am Sonntag, 4. November, in Kappel

wie den vom Bundesrat geplanten Lockerungen der Waffenausfuhrbestimmungen, um nur zwei Beispiele von vielen zu nennen, die am Abend des 6. November diskutiert werden können. Der Referent Dr. Stefan Grotefeld ist Theologe und Ethiker mit Schwerpunkt politische Ethik und Wirtschafts- und Unternehmensethik. Er leitet die Abteilung «Lebenswelten» der Zürcher reformierten Landeskirche und ist Mitarbeiter des sozialethischen Instituts der Universität Zürich. Allzu einfache Antworten auf schwierige Fragen sind von ihm nicht zu erwarten, dafür differenzierte Überlegungen und Thesen, die zum Weiterdenken anregen und ermutigen, sich eine eigene Meinung zu bilden. (pd.) Profit und Moral, Dienstag, 6. November, 19.30 bis zirka 21.15 Uhr, reformiertes Chilehuus, Zürichstrasse 94, Affoltern. Eintritt frei. Weitere Veranstaltungen zu ethischen Fragen: «Entscheidungsfindung in der Medizin» (13. Februar) und «Herausforderung Digitalisierung» (8. Mai).

Die erste Mittelstufendisco der neuen Saison steht an

Auftakt am 2. November mit dem Motto «Halloween» Bereits seit einigen Jahren bietet die Jugendarbeit Affoltern in Zusammenarbeit mit dem Familienzentrum und dem Familienclub Discos für alle Mädchen und Buben der Mittelstufe an. Für die bevorstehende Saison laufen die Vorbereitungen bereits auf Hochtouren. Insgesamt fünf Discos – die jeweils unter einem bestimmten Motto laufen – stehen bis zu den Sommerferien auf dem Programm. Ein Ziel davon ist es, den Mädchen und Buben der Mittelstufe den Jugendtreff näherzubringen, ihnen den Zugang dazu zu erleichtern und die Hemmschwelle herabzusetzen. Weiter besteht für die Besuchenden die Möglichkeit, sich selbst aktiv an der Gestaltung der Discos zu beteiligen. So können sich Mädchen und Buben als Barkeeperinnen und Barkeeper mit alkoholfreien Drinks bewähren oder aber als DJ und DJane am Mischpult Musik auflegen. Die erste Mittelstufendisco dieser Saison findet am Freitag, 2. November, unter dem

Die Mittelstufendisco lädt mit Musik, alkoholfreien Drinks und Snacks ab dem 2. November wieder zum Tanzen und Verweilen ein. (Bild zvg.) Motto «Halloween» statt. Gruselige Deko, Snacks und alkoholfreie Drinks laden zum Tanzen, Lachen und Chillen ein. Wer ausserdem gruselig verkleidet kommt, nimmt automatisch an der Prämierung des besten Kostüms teil und könnte somit einen kleinen Überraschungspreis gewinnen. Die Mittelstufendiscos kosten 5 FrankenEintritt, dafür gibts einen gratis Willkommensdrink, viel Spass und laute Musik.

Mittelstufendisco, Jugendtreff Hirtschür, Alte Jonentalstrasse 3, Affoltern, jeweils von 19 bis 22 Uhr. Daten Schuljahr 2018/2019: Freitag, 2. November, Samstag, 8. Dezember, Freitag, 8. Februar 2019, Samstag, 13. April 2019, Freitag, 21. Juni 2019. Mädchen und Buben, die sich gerne hinter dem DJ-Pult oder an der Bar betätigen möchten, können sich unter 079 820 46 11 melden. Weitere Infos gibts unter www.ja-aaa.ch oder bei karin.merian@vjf.ch.

Krönender Jahresabschluss

Abendwanderung mit Nachtessen im Gartencenter Guggenbühl «Erlebnisse»: Das diesjährige Programm wird, wie seit vielen Jahren, mit einer winterlichen Abendwanderung und einem besonderen Nachtessen abgeschlossen. An dieser Tradition wird auch am 1. Dezember festgehalten: mit einem feinen Nachtessen im Gartencenter Guggenbühl in Bonstetten. Der Dezember-Anlass beginnt mit einer kurzen Fahrt mit dem Postauto von Affoltern auf den Müliberg bei Aeugst, Abfahrt ab Bahnhof Affoltern um 16.57 Uhr. Auf dem Müliberg beginnt dann eine einfache und nicht anspruchsvolle Wanderung oder Spaziergang in Richtung Bonstetten. Vorbei am Rast-

Betrieb mit einer interessanten Führung kennen. Es folgt dann ein feines Nachtessen im Guggi-Beizli. Otto Steinmann Anmeldung bis 25. November an: Otto Steinmann, Telefon

Die Organisatoren von links: Andreas, Otto und Hansruedi Steinmann. (Bild zvg.) platz Dachs führt der Weg übers wunderbare Feldenmoos in Richtung Bonstetten und zum Gartencenter Guggenbühl. Bei Guggenbühl starten die Teilehmenden mit einem wärmenden Apéro und lernen den grossen

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079 318 80 08 oder otto@erlebnisse.ch.

Das Jahresprogramm 2019 ist ab Mitte Dezember 2018 auf der Homepage www.erlebnisse.ch oder auf Facebook ersichtlich und bringt einige Neuerungen. Ein ganz besonderes Erlebnis wird im August oder September 2019 stattfinden: die beliebten E-Bike-Velo-Ferien, diesmal in Slowenien.

Der Zeichentrickfilm «Immer diese Zwinglis!» bietet Einblick in das Leben und die Theologie Zwinglis. (Bild zvg.)

Dass die Ämtler Kirchgemeinden den Reformationssonntag mit einem gemeinsamen Gottesdienst in der Klosterkirche Kappel feiern, ist schon gute Tradition. Hin und wieder geht es auch einfach darum, zu feiern, dass es die Reformierten im Bezirk Affoltern gibt! Unter dem Titel «Reformation à discrétion» geben die Ämtler Kirchgemeinden zusammen mit dem Kloster Kappel am Reformationssonntag, 4. November, zugleich den Startschuss zum Jubiläumsjahr «500 Jahre Zürcher Reformation». Die Feierlichkeiten starten um 10 Uhr mit einem Bezirksgottesdienst mit Abendmahl in der Klosterkirche. «Warum tapfer sein nicht reicht», unter dieser Frage gestalten Pfarrerin Yvonne Schönholzer, Pfarrer Christof Menzi, Pfarrer Andreas Fritz und Pfarrerin Elisabeth Wyss-Jenny zusammen mit dem Singkreis Bezirk Affoltern den Gottesdienst. Anschliessend gibt es Suppe und das von der Kirchgemeinde Mettmenstetten lancierte «Zwinglibrot» zu geniessen. Drei Workshops geben danach die Möglichkeit, sich nach Lust und Laune mit dem Thema «500 Jahre Reformation» auseinanderzusetzen: Barbara Hutzl-Ronge, Autorin und Stadtführerin, erzählt in ihrem

Vortrag: «12 Jahre, in denen es um die Wurst ging» anschaulich und unterhaltsam die Zürcher Reformationsgeschichte von ihren Anfängen bis zum tragischen Ende Zwinglis in Kappel. Weiter besteht die Möglichkeit, unter Anleitung des Hebraisten Dr. Peter Schwagmeier die Bibel zu übersetzen, ganz nach dem Vorbild von Zwingli und Co.: Vom Urtext ins Deutsche und vom Text ins Leben. Der Zeichentrickfilm «Immer diese Zwinglis!» gibt schliesslich einen kurzweiligen Einblick in das Leben und die Theologie Zwinglis. Die Theologin Dorothea Meyer-Liedholz bietet anschliessend Möglichkeit zur Vertiefung des Films. Um 17.15 Uhr bietet «Musik und Wort» die ideale Möglichkeit, diesen Tag ausklingen zu lassen. Unter dem Titel «Bach – Homilius / Der Meister und sein Epigone» interpretiert das Vokal- und Instrumentalensemble des Bach Collegiums Zürich unter der Leitung von Bernhard Hunziker in der Klosterkirche Werke von Johann Sebastian Bach und Gottfried August Homilius. Texte, ausgewählt und gelesen von Pfarrer Theo Haupt, umrahmen die Musik. (pd.) Bei all diesen Programmpunkten, die auch einzeln besucht werden können, gilt: Eintritt frei (Kollekte). Informationen und das Detailprogramm sind erhältlich in allen Ämtler Kirchgemeinden oder unter www.klosterkappel.ch oder Tel. 044 764 88 10.

Zwingliabend in Mettmenstetten Ueli Mauch und Andreas Fritz haben sich für einmal ins 16. Jahrhundert zurückversetzt. Welches Weltbild hatten die Menschen damals? Wie hat die Religion ihren Alltag geprägt? Und wie hat Huldrych Zwingli die ganzen Wertvorstellungen auf den Kopf gestellt?

Kirche in Mettmenstetten. Das ganze beginnt mit einer eher philosophischen Betrachtung von Ueli Mauch, endet aber in einem gemütlichen Teil mit Würsten, Zwinglibrot, Zwinglibier und Sauser. Der Anlass ist kostenlos, für freiwillige Spenden steht ein Kollektenkörbchen bereit.

Diese Fragen und deren Projektion in die heutige Zeit beschäftigen am Samstag, 3. November, ab 19.30 Uhr im Pfarrhauskeller der reformierten

Zwingliabend am Samstag, 3. November, 19.30 Uhr,

Urs Fülscher

Pfarrhauskeller der reformierten Kirche Mettmenstetten. Anmelden unter Telefon 043 466 83 24 oder sekretariat.mettmenstetten@zh.ref.ch.

Einblicke, Geschichten und Anekdoten Öffentliche Führung durch das Kloster und die Klosterkirche Muri – mit einem einzigartigen Einblick in die verborgenen, sonst nicht zugänglichen Winkel am Sonntag, 4. November. Die Klosteranlage Muri gehört zu den wichtigsten aargauischen Kulturdenkmälern und beherbergt neben der jüngsten auch die älteste Grablege des Hauses Habsburg. Die öffentliche Führung vom 4. November zeigt den Besucherinnen und Besuchern nicht nur die Krypta, sondern auch andere sonst unzugängliche Orte wie das Chorgestühl, den Hochaltar oder die Benedikts- und die Marienkapelle. Die Klosterführer beleuchten die 1000-jäh-

Die Begehung führt auch durch den Kreuzgang des Klosters. (Bild zvg.) rige Klostergeschichte und erzählen Geschichten und Anekdoten rund ums Kloster Muri. (pd.) Sonntag, 4. November, 14 Uhr, Treffpunkt: Haupteingang Klosterkirche Muri. Führung kostenlos, freiwillige Kollekte. Keine Anmeldung notwendig. Dauer: 90 Minuten.


veranstaltungen

Feier zu Allerheiligen

In der katholischen Kirche in Hausen Am Donnerstag, 1. November, laden die beiden Pfarreien Herz Jesu und St. Burkard um 19.30 Uhr alle Mitchristen zu einer meditativen Lichtfeier in der katholischen Kirche von Hausen ein. Im Schein der Kerzen tauchen die Besucherinnen und Besucher in ein Lichtermeer ein, das den Stress des Tages mit Ruhe empfängt. Berührende «Lichtworte» der Bibel werden sich mit besinnlichen Taizégesängen des Kirchenchores abwechseln. Unsere Sehnsucht nach Licht und Leben wird angesprochen – mitten in einer Jahreszeit, die uns mit ihrer Melancholie umfängt. Mit den sinkenden Temperaturen, den kürzer werdenden Tagen und den fallenden Blättern igelt sich die Natur um uns herum ein. Analog wendet sich auch die Natur des Menschen nach innen. Tief in uns leuchten die Erinnerungen auf wie das Sternenmeer nach dem Untergang der Sonne. Eine Zeit der Sehnsucht beginnt. Keine einfache Zeit. Sind wir doch umgeben von Zerfall und Mutlosigkeit. Energie fehlt uns gerade so sehr wie die Sonne, die das Leben schafft.

Den Stress des Tages im Schein der Kerzen vergessen. (Bild zvg.) «Wenn es dir gut tut, dann höre doch einfach nur zu oder lass dich treiben auf dem strahlenden Lichtermeer deiner Sehnsucht. Bald einmal wird dir die Liebe Gottes bewusst, die ausgegossen ist in unsere Herzen durch den Heiligen Geist (Paulus im Brief an die Römer). Und dir wird klar: Auch du bist einmalig, unantastbar und unendlich kostbar. Auch du bist heilig.» Auf viele Besucherinnen und Besucher freuen sich Pfarrer Angelo Saporiti und Diakon Matthias KühleLemanski. (pd.) Lichterfeier, Donnerstag, 1. November, 19.30 Uhr, katholische Kirche Hausen.

Wanderung zum Rosinli

Rundwanderung im Zürcher Oberland Die Rundwanderung vom 10. November startet beim Bahnhof in Pfäffikon und führt durch das Ried am Pfäffikersee nach Kempten und über das Chämtnertobel bis zum Aussichtspunkt Rosinli auf 824 Metern. Die Rundwanderung führt vom Bahnhof parallel zum Pfäffikersee durch das Ried Richtung Römerkastell und weiter, bis kurz vor das Strandbad Auslikon. Beim Wegweiser Richtung Kempten, Wetzikon, Rosinli geht ein schöner Weg ins Robenhuserriet dem Chämtnerbach entlang. Nach einem hübschen Weiher und vor einer Gärt-

nerei teilen sich die Wege. Die Gruppe wählt den Weg über das Chämtnertobel am Bach entlang. Zuerst geht es auf Naturwegen durch Kempten. Beim Waldeingang taucht die Truppe ein in das wunderschöne Chämtnertobel mit Schnitzereien, zwei Türmen, Weihern und Wasserfällen. Via eine Wegverzweigung gelangt man nach Adetswil. Vor dem Restaurant Freieck führt die Route links hinauf und schlängelt sich durch die Häuser. Hier befindet sich bald das Tagesziel, das Rosinli, auf 824 Metern mit einem grossartigen Ausblick vom Zürcher Oberland bis zum Albis und in die Berge der Zentralschweiz von der Rigi bis zu den Glarner Alpen. Der aussichtsreiche Abstieg erfolgt nach Oberhittnau und Hittnau und führt durch ein weiteres Tobel, das Luppmertobel. Ab der ARA Hittnau ist es auch gleichzeitig der Jakob-Stutz-Weg. Dölf Gabriel, Wanderleiter Wanderung am Samstag 10. November. Anmelden bis 6. November per E-Mail miteinander.wan-

Der Wanderweg führt durch das Ried am Pfäffikersee. (Bild zvg.)

dern@bluewin.ch oder per Telefon 044 761 99 36 und 079 288 22 72. Weitere Infos: www.miteinanderwandern.ch.

Bewegung für die Kleinen im Winter Am Donnerstag, 8. November, vormittags, starten im Familienzentrum Bezirk Affoltern unter der Leitung von Karin Lisak gleich zwei der beliebten Minimuki-Gym-Kurse für Kinder ab 18 Monaten bis zirka drei Jahren. Die Tage werden kürzer und das Wetter macht dem «Draussenspielen» öfters einen Strich durch die Rechnung. Trotzdem möchten sich Kinder bewegen und ihrem natürlichen Bewegungsdrang freien Lauf lassen. Zudem macht es grossen Spass, gemeinsam mit Mami, Papi oder einer anderen Bezugsperson einen Bewegungskurs zu besuchen. Bei zahlreichen Übungen mit verschiedenen Gegenständen wie Ballonen, Tüchern, Bändern, Rasseln und Reifen werden die Kleinen aktiviert und sammeln dabei wertvolle Erlebnisse mit ihrer Bezugsperson. Einfache Lieder, Versli

und Fingerspiele ergänzen diese wunderbaren, gemeinsamen Stunden. Minimuki Gym fördert die körperliche Entwicklung des Kindes, die Selbstständigkeit und stärkt das Selbstvertrauen. (pd.) Anmeldungen nimmt das Familienzentrum Bezirk Affoltern gerne unter Telefon 044 760 21 13 oder per E-Mail: mail@familienzentrum-bezirk-affoltern.ch entgegen. Weitere Informationen auf: www.familienzentrum-bezirk-affoltern.ch.

Sich trotz eisiger Aussentemperaturen bewegen. (Bild zvg.)


Veranstaltungen

Dienstag, 30. Oktober 2018

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Im Bann der Jahreszeiten Norwegen und Hurtigruten

Kirchenkonzert des Jodlerklubs Affoltern

Live Multivision Fotoreportage im Kasinosaal Affoltern

Der Jodlerklub Affoltern lädt schon heute ein zum Kirchenkonzert. Zu hören ist es am 10. und 11. November in Affoltern und Jonen.

Norwegen war Corrado Filipponis allererste Reisedestination. Mit dieser Reise hat er sich damals 1989 wohl das Reisevirus eingefangen. Nun ist Filipponi nach Norwegen zurückgekehrt und hat ein nach wie vor umwerfend schönes Land angetroffen. Am Mittwoch, 7. November, berichtet er von seinen Eindrücken.

Auch für dieses Jahr hat Dirigentin Therese Lüscher wieder ein Programm zusammengestellt, passend zum diesjährigen Motto «Jahresziite». Als musikalische Gastformation kommen diesmal die jungen Musiker der Kapelle Alpstein aus Appenzell. Sie werden

mit ihrer schönen Musik zu begeistern wissen. Mit dieser Mischung aus Musik und Gesang hofft der Jodlerklub Affoltern, seinem Publikum einen schönen Abend bieten zu können. Es lohnt sich, vorbeizukommen und dieses spezielle Konzert zu geniessen. (pd.) Kirchenkonzert: Samstag, 10. November, 19 Uhr in der reformierten Kirche in Affoltern und Sonntag, 11. November, 17 Uhr in der Pfarrkirche in Jonen. Weitere Infos: www.jodlerklub-affolternamalbis.ch.

Die jungen Musiker der Kapelle Alpstein aus Appenzell werden in Affoltern und Jonen für Heimatgefühle sorgen. (Bild zvg.)

Über sechs Monate auf verschiedenen Reisen hat der bekannte Schweizer Reportagen-Fotograf Corrado Filipponi Norwegen von der attraktivsten Seite dokumentiert. Das langgezogene Norwegen ist ein abwechslungsreiches und faszinierendes Land mit sehr viel freier Natur. Filipponi bereiste Norwegen auf eigene Faust und hat so dessen Faszination eingefangen. Er wanderte ausgiebige Strecken im überwältigenden Südnorwegen und hat atemberaubende Ausblicke in tiefe Fjorde einmal mehr mit imposanten Fotografien festgehalten. Er war im Fjellgebirge bis weit ins Landesinnere in Nationalparks unterwegs, wo Gletscher Norwegen einst formten. Der Fotograf reiste tausende Kilometer der zerklüfteten Küste entlang, über die Inselwelten der Lofoten, Vesterålen und Senja bis ins Licht der Mitternachtssonne am Nordkap. Wie immer trifft er sich für seine gut recherchierten Reportagen mit der lokalen Bevölkerung und war im Winter im Pasviktal mit einem Husky Gespann unterwegs, hat Lachszuchten

Atemberaubende Ausblicke und unberührte Natur warten in Norwegen. (Bild zvg.) am Hardangerfjord besucht oder hat sich im Süden mit dem bekannten Adlermann Ole Martin Dahle getroffen und auch dort viel Zeit mit ihm verbracht. Mit der Hurtigruten, dem traditionellen Postschiff, das über 2700 Kilometer entlang der norwegischen Küste die Gegend noch immer mit Gütern versorgt, war der Fotoreporter unterwegs. Während knapp zwei Wochen auf der ganzen Strecke Bergen – Kirkenes – Bergen, hat er das Land so von einer weiteren Perspektive kennengelernt und hatte die Möglichkeit,

hinter die Kulissen der Hurtigruten zu blicken: Er war zwischen Maschinenraum, Küche und Brücke tätig. Dies und vieles mehr präsentiert Corrado Filipponi in seiner neusten Live Multivision. Die Gäste erwartet eine faszinierende Fotoreportage des bekannten Schweizer Reisefotografen, die sie ins Schwärmen und Staunen bringen wird. (pd.)

Freitag, 23. November, 19.30 Uhr: Spiel und Spass für alle ab 17 Jahren.

Dienstag, Mittwoch und Freitag, 27., 28. und 30. November, ab 15 Uhr: Bastelnachmittage. Es wird zum Thema «Advents- und Weihnachtszeit» gebastelt und die Fenster werden geschmückt. Alle Kinder sind herzlich eingeladen. Mittwoch, 28. November, 15.30 bis 16 Uhr: Buchstart-Treff «Reim und Spiel» für Eltern und Grosseltern mit Kleinkindern von 1 bis 3½ Jahren. Freitag, 30. November, 20 Uhr: Bücher-Nachtcafé. Die Bibliothekarinnen stellen Buchneuheiten vor und verwöhnen die Gäste mit einem libanesischen Apéro Riche. Im November und Dezember befinden sich auf einem grossen Thementisch Bastel- und Geschichtenbücher, Hörbücher und DVDs zur Advents- und Weihnachtszeit.

Mittwoch, 7. November, 20.15 Uhr, Kasinosaal Affoltern. Eintritt: 25 Franken, Infos und Anmeldung unter www.dia.ch.

Ämtler Bibliotheken im November Bibliothek Aeugst Mittwoch, 7. November, 14 Uhr: Kamishibai. Geschichten aus dem Koffer. Für Kinder ab 3 bis 4 Jahren. Eintritt frei. Freitag, 9. November, 19 bis 22 Uhr: Harry-Potter-Nacht. In der Bibliothek wird der 2. Harry-Potter-Film «Die Kammer des Schreckens» für alle Fans ab 9 Jahren gezeigt. Für entsprechendes Ambiente und Knabbersachen wird gesorgt. Mittwoch, 14. November, 15 Uhr: «Wie Kinder die Sprache entdecken». Inputvortag zur Sprachentwicklung und -förderung mit der Referentin Dominique Sigrist, Logopädin Schule Aeugst. Für Eltern mit Kindern zwischen 9 und 36 Monaten. Kinder sind sehr willkommen. Mittwoch, 28. November, 14 bis 16 Uhr: Spielnachmittag. Jung und Alt sind zum Spielen willkommen. Die Bibliothekarin stellt ausgewählte Spiele vor. (Während allen Mittwochveranstaltungen gelten die normalen Öffnungszeiten.)

Regionalbibliothek Affoltern Freitag, 2. November, 19.30 Uhr: Vernissage «Kunst auf Seide» mit Reni Sigg und Ueli Ramseier. Die Zwilliker Künstlerin Renate Sigg stellt Kunstwerke auf Seide aus und erläutert verschiedene Techniken; zudem berichtet der Berner Seidenraupenzüchter Ueli Ramseier von der aufwändigen Herstellung von Seide. Anschliessend Apéro. Eintritt frei. Die Ausstellung kann während der normalen Öffnungszeiten der Bibliothek bis 5. Dezember besucht werden. Dienstag, 6. November, 9.30 bis 10 Uhr: Buchstart-Treff. Buchstart-Treff. Für Eltern mit Kindern zwischen 9 und 36 Monaten. Gemeinsam Sprache erleben mit Reimen, Liedern und Geschichten. Freitag, 9. November, 17.30 bis 19 Uhr: Anlaufstelle Onleihe. Beratung und Unterstützung bei der Onleihe.

Interessierte können mit Fragen und Gerät vorbeikommen. Montag, 12. November, 18 bis ca. 18.30 Uhr: Bibliothekseinführung. Auf einem Rundgang wird über das Angebot, die Katalogsuche, die Onleihe, die Anmeldung, die Ausleihbedingungen und die Gebührenordnung informiert. Anmeldung nicht erforderlich. Mittwoch, 14. November, 9 Uhr: Büchermorgen. Es wird über das Buch «Lügnerin» von Ayelet Gundar-Goshen diskutiert. Donnerstag, 15. November, 15.30 bis zirka 16 Uhr: Buchstart-Treff. Samstag, 17. November, 11 bis zirka 11.30 Uhr: Geschichten-Samschtig. Kinder ab vier Jahren sind herzlich eingeladen, sich in Begleitung einer Bibliothekarin auf eine halbstündige Reise in die Welt der Verse, Lieder und Geschichten zu begeben. Anmeldung nicht erforderlich. Freitag, 23. November, 17.30 bis 19 Uhr: Anlaufstelle Onleihe. Freitag, 23. November, 20 Uhr: Vortrag von Claude Nicollier. Der einzige Schweizer, der den Weltraum besuchte, erzählt über sein Leben und Forschen. Anschliessend Apéro. Eintritt: 20 (Jugendliche/Legi 10) Franken. Anmeldung via E-Mail an bibliothek@stadtaffoltern.ch oder Tel. 044 761 44 09 erwünscht. Samstag, 24. November, 11 bis 11.30 Uhr: Bibliothekseinführung.

Bibliothek Hedingen Samstag, 3. November, 10 bis 11 Uhr in der Kafibar der Bibliothek: Hedingen persönlich mit Judith Schmid. Eine spannende Begegnung mit der Gesangssolistin am Zürcher Opernhaus und Dozentin an der Hochschule Luzern/Musik. Mittwoch, 14. November, 9.30 bis 10 Uhr: Buchstart-Treff für Eltern und Kinder von 9 bis 24 Monaten. Mit Reimen und Versen können die Kleinen spielerisch in die Welt der Sprache eintauchen und die gemeinsame Zeit geniessen. Mittwoch, 21. November, 14.30 bis 15.15 Uhr: Geschichtentaxi für Kinder von 4 bis 6 Jahren. Ein fröhlicher Geschichtennachmittag in der Bibliothek.

Bibliothek Knonau Mittwoch, 14. November, 15 bis 15.45 Uhr: Geschichten-Zeit. Für kleine und etwas grössere Geschichten-Fans ab 3 Jahren.

Bibliothek Maschwanden Freitag, 9. November, 19 bis ca. 21 Uhr: Schweizer Erzählnacht «In allen Farben»: DOG-Spieleabend. Alle Spielfreudigen sind eingeladen. Anmelden: bibliothek.maschwanden@bluewin.ch oder direkt in der Bibliothek.

Bibliothek Bonstetten

Bibliothek Mettmenstetten

Freitag, 9. November, 18.30 bis 20 Uhr: Schweizer Erzählnacht unter dem Motto «In allen Farben». Schulklassen der Primarschule präsentieren Geschichten.

Montag, 5. November, 9 bis 10 Uhr: Büchermorgen. Die Bibliothekarinnen stellen Herbstneuheiten vor. Mittwoch, 14. November, 15 Uhr: Zyt für Gschichte. Spielgruppenleiterinnen erzählen in der Bibliothek Geschichten für die Kleinen.

Bibliothek Hausen Mittwoch, 7. November, 19.30 Uhr: Lesung mit Tim Krohn. Der Schweizer Autor liest aus seinem neusten Buch «Julia Sommer sät aus». Anschliessend Apéro. Reservierung empfohlen unter bibliothek@hausen.ch oder unter Tel. 044 764 21 73.

Bibliothek Obfelden Mittwoch, 21. November, 16 bis ca. 16.30 Uhr. Kamishibai: «Zum Elefanten immer geradeaus» von Constanze Spengler. Eine Geschichte für Kinder ab 4 Jahren.

Bibliothek Ottenbach Dienstag, 6. und 20. November, 9 bis 9.30 Uhr: Buchstart-Treff für Eltern mit Kindern zwischen 9 und 36 Monaten – gemeinsam Sprache erleben mit Versen und Fingerspielen. Freitag, 16. November, 20 Uhr: Szenische Lesung mit Gian Rupf und Irina Schönen nach dem Roman «Ein ganzes Leben» von Robert Seethaler, Kollekte. Samstag, 17. November, 16 bis 18 Uhr: «Saturday Game Fever». Spielevent für Erwachsene, Jugendliche und Schulkinder unter der Anleitung von Carlos Wehrli. Dienstag, 27. November, ab 9.30 Uhr: Monats-Treff der Landfrauen Ottenbach in der Bibliothek. Ein Treffen für Jung und Alt. Mittwoch, 28. November, 14 Uhr: Kamishibai-Geschichten für Kinder ab 3 Jahren. Freitag, 30. November, 15 bis 17 Uhr: Bibikafi «International». Ungezwungener Begegnungstreff für alle mit Kaffee und Kuchen.

Bibliothek Rifferswil Sonntag, 4. November, 18.30 Uhr in der Bibliothek: «1914 bis 1918 – Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts». Vortrag von Hans Könitzer über den Ersten Weltkrieg, mit Bildern. Im Anschluss besteht die Möglichkeit, sich bei einem Apéro über das Gehörte auszutauschen. Mittwoch, 28. November, 16 Uhr: Kamishibai. Geschichte mit dem japanischen Koffertheater für kleine und grosse Zuschauerinnen und Zuschauer ab 4 Jahren.

Bibliothek Stallikon Ab Montag, 5. November, liegen die neu eingekauften Medien für Erwachsene bereit. Am Freitag, 9. November, schliesst die Bibliothek wegen der Erzählnacht bereits um 16.30 Uhr.

Bibliothek Wettswil Freitag, 9. November, 18 bis 20 Uhr: Schweizer Erzählnacht unter dem Motto «Kunterbunt», für alle Primarschulkinder der 1. bis 6. Klasse. Samstag, 10. November, 16 bis 16.45 Uhr: Till Eulenspiegel – alte und neue Streiche, Figurentheater für Kinder ab 4 Jahren. Platzzahl beschränkt, Billette sind in der Bibliothek erhältlich. Mittwoch, 21. November, 14.30 bis 15.30 Uhr oder 15.45 bis 16.45 Uhr: Programmieren mit Scratch. Einführung für Primarschüler ab der 5. Klasse. Teilnehmerzahl ist beschränkt, Anmeldung in der Bibliothek. Samstag, 24. November, 10 bis 11 Uhr: Infos und Beratung zur Onleihe. Mittwoch, 28. November, 10 bis 10.30 Uhr: Buchstart-Treff für alle Kinder von 9 bis 36 Monaten in Begleitung. Mittwoch, 28. November, 14.30 bis 15 Uhr: Geschichtenzeit für alle Kinder von 3 bis 5 Jahren in Begleitung. Mittwoch, 28. November, 20 bis 21.30 Uhr: Lesezirkel. Es wird das Buch «Und dann steht einer auf und öffnet das Fenster» von Susann Pasztor besprochen. (I.S.)


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Telefon 058 200 57 14, 079 682 37 61, kaspar.koechli@azmedien.ch Copyright, Promotion und Verkauf: Kaspar Köchli

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Vermischtes

Der Regen vermieste das Geschäft

Herbstmärt in Mettmenstetten

Dienstag, 30. Oktober 2018

«Bei uns hat jeder Kunde jederzeit einen Termin»

Umwandlung des reuss-fit in dr. rickli Premium Training Anfang Jahr hat Andi Müller, der bereits die Karate Schule in Affoltern führt, 50 Prozent der Anteile am reuss-fit FitnessStudio in Obfelden erworben. Mitbeteiligt ist auch Geschäftsführerin Heidi Harms, die diese Funktion weiterhin ausübt. Am Wochenende haben sie das neu konzipierte Studio gemeinsam mit ihrem Team vorgestellt. ................................................... von bernhard schneider

Nass und kalt: Nur hartgesottene Marktfans machten sich am vergangenen Samstag auf dem Weg zum Mättmi-Märt. (Bild zvg.)

Für die Marktleute des MättmiMärts erwies sich das Wetter am vergangenen Samstag, 27. Oktober, als Spielverderber. Nur wenige Besucherinnen und Besucher trotzten Nässe und Kälte. Am vergangenen Samstag luden die Marktleute wieder zum Staunen, Probieren, Begegnen, Entdecken, Plaudern oder Geniessen auf den Gemeindeplatz in Mettmenstetten ein. Unter dem Motto «Handwerk und Köstlichkeiten» zeigen sie eine Auswahl handgemachter Produkte aus der Region. Allerdings macht der Marktbesuch leider bedeutend mehr Spass, wenn

man dabei nicht schlottert oder verregnet wird. Entsprechend hatten die Marktleute am vergangenen Samstag auf dem Gemeindeplatz in Mettmenstetten ein schweres Los: Es regnete und regnete, und die frischen Temperaturen taten ihr Übriges, um der potenziellen Kundschaft die Lust auf den Marktbesuch zu nehmen. «Das Wetter hat uns dieses Mal das Geschäft vermasselt», stellte Organisatorin Ines Geyer fest. Sie gab sich jedoch optimistisch, dass es im nächsten Frühling wieder besser läuft. Interessierte Marktleute mit Produkten aus der Region können sich gerne mit ihr in Verbindung setzen. (lhä)

Der 45-jährige Andi Müller ist seit 25 Jahren in der Gesundheitsbranche und sportlich als Karateka und Karatetrainer tätig. In Zürich hat er ein Personal-Training-Unternehmen aufgebaut, das er nun verkauft hat, um das Fitness-Studio in Obfelden zu übernehmen: «Wenn ich hier in der Nähe arbeite, steht mir mehr Zeit für meine Kinder zur Verfügung. Damit lebe ich meinen Kundinnen und Kunden vor, was ich ihnen für ihr eigenes Leben empfehle: eine ausgeglichene WorkLife-Balance.» Heidi Harms leitete in den letzten fünf Jahren das reuss-fit, nachdem sie bereits zuvor zwanzig Jahre lang ein anderes Fitness-Center geführt hatte. Sie ist weiterhin für den operativen Bereich zuständig, während sich Andi Müller in erster Linie um strategische Fragen und um das Marketing kümmert.

Kontinuierliche Betreuung Im Hinblick auf die Neueröffnung mit neuem Konzept wurden die neusten Milon-Geräte beschafft, namentlich ein Ausdauer- und ein Kraft-Zirkel. Hinzu kommen zwei SensoProTrainingsgeräte, die insbesondere dem Training des Rumpfs und der koordinativen Fähigkeiten dienen, ein Messgerät der Fett- und Muskelanteile in jedem einzelnen Körperbereich sowie ein Five-Zirkel, der mit aktiven Dehnübungen die Muskelkraft erhöht,

Heidi Harms führt das Training auf dem SensoPro-Gerät vor. (Bild bs) ohne dass sich das Muskelvolumen ausweitet. Heidi Harms stellt vier Faktoren ins Zentrum der Beratung ihrer Kunden, die alle gleichermassen Beachtung finden sollen: Rücken, Gelenke, Herz und Figur. «Diese vier Faktoren decken die wichtigsten Bereiche für Fitness und Gesundheit ab. Wir beraten und beobachten unsere Kunden kontinuierlich, können jederzeit ihren Trainingserfolg im Milon-System abrufen, beurteilen und individuell mit ihnen besprechen», erklärt die Geschäftsführerin. Der Slogan lautet: «Kein Kunde ohne Termin.» Dies bedeutet, dass anlässlich jeder Besprechung des Trainingsfortschritts der nächste Termin vereinbart wird. Damit kommt Andi Müller zur Definition des Slogans Premium Training: «Dies bedeutet, dass der Kunde König ist, indem er seine Ziele definiert. Darauf aufbauend schlagen wir ihm den Trainingsaufbau in dem von ihm definierten zeitlichen Rahmen vor und überprüfen diesen gemeinsam bei jedem Termin. Dadurch unterscheiden wir uns deutlich von den Billig-Anbietern – wir sind ein grosses, kompetentes Team, um allen unseren Mitgliedern diese persönliche Betreuung zu bie-

ten, wir setzen also den Schwerpunkt auf unsere Leistung, während bei Billig-Anbietern der Preis im Vordergrund steht.» Was die Betreuung bedeutet, veranschaulicht Andi Müller am Beispiel des Zahnarztes: «Wer zum Zahnarzt geht, sagt nicht, ich will nur die Eckzähne behandeln lassen, sondern lässt sich vom Zahnarzt die erforderliche Behandlung des ganzen Gebisses empfehlen. Genauso halten wir es mit der Beratung im Sinn einer gesamtheitlichen Gesundheit.» Bei dieser Betreuung könne er auf seine jahrelange Erfahrung als Personal Trainer zurückgreifen. Das Premium Training umfasst neben den Milon-Zirkeln und der Betreuung auch Group Fitness und Sauna. Als Alternative zum Premium Training ist es nach wie vor möglich, zu einem wesentlich geringeren Preis nur den Kraftraum zu buchen, dafür aber Beratung durch die Personal Trainer separat zu vergüten. Als wichtigstes Zielpublikum nennt Andi Müller Menschen ab 40: «Immer mehr Leute wollen gesund und aktiv älter werden. Bei uns sollen sie sich wohlfühlen, während wir sie bei der Optimierung ihrer Gesundheit begleitet.»

sport

Baarer Schüler Schachturnier 2018 Am Samstag, 17. November, um 13.30 Uhr startet das Baarer Schüler Schachturnier im Restaurant SportInn, Waldmannhalle in Baar. Gespielt werden sieben Runden in zwei Kategorien. U16: Jahrgänge 2002 bis 2007 und U10: Jahrgänge 2008 und jünger. Die Bedenkzeit pro Partie und Schüler beträgt 15 Minuten. Die Teilnahme ist kostenlos und alle Teilnehmenden erhalten einen Preis. Anwesenheitskontrolle ist um 13 Uhr, die Rangverkündigung findet um zirka 17 Uhr statt. Der Schachlub Baar freut sich auf rege Teilnahme. Anmeldungen nimmt der Spielleiter Kurt Gretener gerne per Telefon 041 780 37 50 oder per Mail kurt.gretener@bluewin.ch entgegen. Bruno Meyer anzeige

Nationaltrainer und Teamleader zurückgetreten

Swiss-Ski: Saison-Vorschau 2018/19 Die Weltmeisterschaften Anfang Februar sind unbestrittener Höhepunkt der anlaufenden Schneesport-Saison. Die Ämtler Sportinteressierten müssen künftig auf Misra Torniainen und Tim Watter verzichten. Für die Aerials-Akteure bilden die Weltmeisterschaften Anfang Februar den unbestrittenen Saisonhöhepunkt. Mit dem neu eingeführten Team-Event trumpfen die Titelkämpfe in Deer Valley gar mit einer Neuheit auf. Das Sommertraining verbrachte die Equipe um Cheftrainer Michel Roth im Jumpin Mettmenstetten und in Minsk. Zu einem Rücktritt entschieden hat sich der Routinier Mischa Gasser. Somit wird Michel Roth mit neun Kader-Athleten, unter ihnen Dimitri Isler und Noé Roth als Teamleader, in die Saison starten.

zu bestaunen. Nach dem Rücktritt des langjährigen Trainers Misra Torniainen aus Mettmenstetten startet das Swiss Freeski Team mit nicht weniger als zehn Nationalmannschaftsathleten in den Winter – unter ihnen der Ebertswiler Luca Schuler. Bereits Anfang November finden in Modena (ITA) die nächsten WeltcupWettkämpfe im Big Air statt.

Snowboardcross: Tim Watter zurückgetreten Zurückgetreten: Freeski-Trainer Misra Torniainen ...

... sowie Snowboardcross-Teamleader Tim Watter. (Archivbilder zvg.)

Dimitri Isler.

Luca Schuler.

Freeski: Big Air als neue OlympiaDisziplin Das Internationale Olympische Komitee (IOC) hat im Juli 2018 angekündigt, dass die Disziplin Big Air an den Olympischen Spielen 2022 neu in

Noé Roth.

das Freeski-Programm aufgenommen wird. Die Feuertaufe an einem Gross-

Nick Watter.

anlass gibt es bereits an den Weltmeisterschaften in Park City (USA)

Der Ämtler Snowboardcrosser Tim Watter hat im Sommer seine Leistungssportkarriere mit 26 Jahren beendet – nach sieben Jahren im Weltcup, 32 Weltcuprennen, drei Weltmeisterschaften und einer OlympiaTeilnahme. Langwierige Verletzungen, zuletzt ein Achillessehnenriss Mitte Dezember vergangenen Jahres, haben den Zürcher immer wieder geplagt. Jetzt steht die berufliche Laufbahn im Fokus. Sein Bruder Nick Watter ist im Pro-Kader. Vor den Weltmeisterschaften in Park City (USA) werden nur zwei Weltcups im Dezember stattfinden. Entsprechend werden die Weltcup-Athleten auch an den EuropacupRennen Präsenz markieren. (pd./tst.)


Sport

Dienstag, 30. Oktober 2018

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Der FCWB erklimmt die Tabellenspitze Fussball 1. Liga: FC Wettswil-Bonstetten – FC Baden 2:0 (2:0) Der Spitzenkampf WB (3.) gegen Baden (2.) hielt trotz garstigem Wetter, was er versprach. Das Heimteam setzte sich verdient durch – auch mit dem nötigen Quäntchen Glück in Hälfte zwei. ................................................... von kaspar köchli Während WB nicht schlecht, aber auch nicht überragend in die Saison gestartet war, gelang Baden ein Traumstart. Vieles deutete darauf hin, dass die Aargauer von der Spitze wegziehen würden. Umso überraschender kam jüngst der Einbruch mit zuletzt lediglich einem Unentschieden aus drei Partien. Anders WB, das sich von Spiel zu Spiel steigerte und zum punktgleichen Gegner aufschloss – die beiden lauerten gemeinsam nur einen Zähler hinter Leader Eschen/Mauren. Die Voraussetzungen für einen spannenden Spitzenkampf waren gegeben.

Optimaler Start der Rotschwarzen Regenwetter und tiefe Temperaturen minderten den von der Affiche her erwarteten grossen Zuschaueraufmarsch. Baden startete mit gepflegtem Aufbauspiel und gelangte durch Teichmann zum ersten erwähnenswerten Abschluss. Auf der Gegenseite fiel urplötzlich der Führungstreffer. WBMiljovic zog aus der Distanz ab und sein Knaller landete in der hohen Tor-

Früh auf Erfolgskurs: WB-Miljovic (nicht im Bild) gelingt in der 9. Minute aus der Distanz das 1:0. (Bild Kaspar Köchli) ecke der Aargauer (9. Minute). Deren Reaktion blieb vorerst bescheiden. Später schnupperten sie allerdings intensiv am Ausgleich, als Teichmann nach Flanke von Schär knapp über das Tor köpfelte. Es sollte aber bereits Badens letzte gefährliche Aktion in Hälfte eins bleiben. Anders WB. Nach einer halben Stunde scheiterte seine quirlige Nummer zehn, Zoller, bei einer Topchance am bravourös reagierenden Baden-Keeper Ammeter. Zollers anschliessender Eckball konnte von den Gästen nicht aus der Gefahrenzone wegspediert werden und Peter erzielte mit einem trockenen Flachschuss das 2:0. Kurz darauf

Erneut schwacher Heimauftritt

FCA – FC Lachen/Altendorf 2 1:2 (0:1) Der ersten Mannschaft des FC Affoltern gelingt im Moment gar nichts mehr. Zwar liegt die Mannschaft nach zehn Spielrunden weiterhin im oberen Tabellenbereich, allerdings lassen die letzten zwei Heimauftritte nicht gerade zu Jubelgesängen hinreissen. Bei nasskalter Witterung begann das Spiel ziemlich lebhaft und vermochte die wenigen anwesenden Zuschauer noch einigermassen zu erwärmen. Bevor E. Shala den gegnerischen Torhüter ein erstes Mal prüfen konnte, hatten die Einheimischen bereits selber zwei heikle Aktionen zu überstehen. Zuerst reagierte Torhüter Steiner glänzend und wenig später ging ein Lobball nur ganz knapp am Gehäuse vorbei. In der Folge setzten die aufsässigen Gäste immer wieder Nadelstiche und hätten längst in Führung gehen müssen. Vorerst reichte es, zum Glück für den FCA, nur für einen Kopfball ans Aluminium. Auf der Gegenseite hatte Rama eine Freistossmöglichkeit und kurze Zeit später wiederum E. Shala einen Abschlussversuch. Beide Gelegenheiten wurden vom stark spielenden Gästetorwart glänzend zunichte gemacht. Noch vor der Halbzeit liess sich der FCA immer wieder in die eigene Platzhälfte zurückdrängen, ohne dabei konsequent die gegnerischen Spieler am Passspiel zu hindern. Logisch, dass sich dieses Verhalten früher oder später rächen würde. Kurz vor dem Pausenpfiff konnte Rama im Strafraum nur noch regelwidrig vom Ball getrennt werden und der gute Schiri zeigte sofort auf den Elfmeterpunkt. Die Ausführung des Penaltys und der anschliessende Nachschuss waren dann eher unter «kaum zu glauben»

einzuordnen. Auch nach dem Pausentee waren es die Gäste, welche gefährlicher und vor allem besser harmonierten. Noch waren nur wenige Minuten in Durchgang zwei absolviert, ehe die Märchler ein weiteres Mal von der Unordnung in der FCAVerteidigung profitieren konnten. Mit dem sicheren Vorsprung im Rücken agierten die Rotweissen immer überlegener und spielten fast nach Belieben. Mitte der zweiten Halbzeit hätten die Gäste eigentlich höher in Führung liegen sollen, nur dank Steiner und fahrlässigen Abschlüssen lag zumindest noch ein Funken Hoffnung in der Luft. Die guten Aktionen der Ämtler liessen sich an einer Hand abzählen, die beste Möglichkeit war noch ein Lattenstreifschuss von Steigmeier. Nur gerade in den letzten Minuten stemmte sich die Mannschaft wirklich gegen die drohende Niederlage. Der haltbare Freistosstreffer von Bilic reichte jedoch nur noch zur Resultatkosmetik. Einige Spieler sind weit weg von ihrer Normalform. Viele Abspielfehler und Missverständnisse prägen momentan das Spiel der Affoltemer und zusätzlich fehlt auch das nötige Glück. Es wird für die Mannschaft in naher Zukunft kein Selbstläufer sein, das Punktekonto weiter zu erhöhen. Noch stehen zwei Spiele aus, zuerst in der Meisterschaft gegen die Reserven aus Wädenswil und anschliessend im Rumox-Cup gegen Kilchberg-Rüschlikon. Es ist zu hoffen, dass das Team vor der Winterpause den Schalter nochmals umlegen und das vorhandene Potenzial bei den beiden wichtigen Partien abrufen kann. (pd.) Sportplatz Moos, 50 frierende Zuschauer, SR Lekaj, FCA: Steiner, Bala II, Scicchitano, Mühlemann (37. Bilic), Luchsinger, Steigmeier, V. Shala, Oetterli, E. Shala, Rama (75. Stähli), Antenen. Tore: 33. 0:1, 52. 0:2, 89. Bilic 1:2 - HW.

jubelten die Rotschwarzen erneut – allerdings ahndete die Schiedsrichterin auf Intervention des Linienrichters streng ein Handspiel von Schütze Capone. Kurz vor der Pause schied WBs Goalgetter Lugo mit einer Verletzung aus und musste durch Marjanovic ersetzt werden.

WB mit Glück ohne Gegentreffer Der erwartete Aargauer Sturmlauf begann bereits mit dem Wiederanpfiff. Einmal scheiterte Laski aus der Distanz, dann verwandelte Ladner einen Corner nur um Zentimeter nicht direkt im hinteren Lattenkreuz.

Die Reihe war wieder an WB, als Zoller nach seinem unwiderstehlichen Sololauf den K.O.-Schlag um Haaresbreite verpasste. Besser machte es Baden im Gegenzug und erzielte den Anschlusstreffer. Vermeintlich. Viel Glück für die Rotschwarzen, dass der Linienrichter wohl fälschlicherweise fahnenschwingend eine Offsideposition reklamierte. Die Emotionen waren nach dieser Entscheidung nicht geringer und die Partie wurde mit härteren Bandagen geführt. Die Gäste glaubten weiterhin an ihre Chance. Tatsächlich gelangten sie durch Spadanuda zu einer sogenannt todsicheren Gelegenheit, jedoch drosch er den Ball

aus kurzer Distanz über das Gehäuse. Bei zwei weiteren Aktionen beanspruchte WB abermals Glück. Einem 20-sekündigen Tohuwabohu im Fünfmeterraum setzte der starke Keeper Thaler ein Ende und wenig später bewahrte das Aluminium die Gastgeber vor einem Gegentreffer. «Das gibts ja nicht, das Tor war wie zugenagelt» meinte ein Auswärtiger nach dem Schlusspfiff konsterniert. Die Rotschwarzen lagen sich überglücklich in den Armen, sie verdienten sich den Erfolg dank ihrer herausragenden Kollektivleistung. Nachdem zeitgleich Leader Eschen/Mauren gegen Kosova verlor, ziert Wettswil-Bonstetten neu die Tabellenspitze. Auf die Frage, wohin das noch führe, meinte Trainer Oswald bescheiden: «Natürlich dürfen wir mit unseren letzten Leistungen zufrieden sein, dennoch ist es nur eine Momentaufnahme. Alles kann sich wieder ändern.» Torhüter Thaler strahlte nach seinem «Shutout»: «Das war eine extreme Willensleistung vom ganzen Team, jeder ist für den anderen marschiert.» Und Lugo, seines Zeichens zurzeit treffsicherster Schütze der gesamten Schweizer 1. Liga, fügte selbstbewusst hinterher: «Jetzt sind wir da oben, jetzt wollen wir da oben bleiben!» Sportplatz Moos, 162 Zuschauer; WB – Baden 2:0. Thaler; Todzi, Rüegger, Studer (88. Hager), Peter; Massaro, Dzelili (72. Loosli), Zoller (90. Schneebeli), Miljovic; Capone, Lugo (44. Marjanovic). Tore: 9. Miljovic 1:0, 31. Peter 2:0.

Gold für zwei Säuliämtler Schützen

Doppelter Erfolg am vergangenen Samstag in Thun Beim Schweizerischen Juniorenund Veteranen-Final in Thun gewinnt Simon Gebhardt aus Zwillikon das Standardgewehrfinale der Junioren. Bruno Schneiter aus Affoltern entscheidet das Ordonnanzgewehrfinale der Veteranen für sich. 475 Gewehrschützen über 300 Meter und 104 Pistolenschützen, aufgeteilt auf 368 Junge und 211 Veteranen, qualifizierten sich für das JU+VE-Finale vom Samstag, 27. Oktober, in der Thuner Schiessanlage Guntelsey. Das Ziel des JU+VE-Finals besteht darin, der Jugend eine Plattform zu bieten, um sich zu präsentieren und die Veteranen herauszufordern. Aus dem Bezirk Affoltern qualifizierten sich sieben Gewehrschützen in verschiedenen Kategorien für die Teilnahme am JU+VE-Finale. An diesem wird eine weiter Qualifikation, 20 Schuss auf die Scheibe A10, geschossen. Jeweils die besten zehn Schützen pro Kategorie qualifizieren sich für das Meisterfinale. In der Kategorie Ordonnanzgewehr Veteranen qualifizierte sich Bruno Schneiter aus Affoltern mit dem Sturmgewehr 90 und 187 Punkten im achten Rang für das Meisterfinale. Bei diesem Finale werden zehn Schuss einzeln kommandiert geschossen. Bruno erwischte keinen guten Start, sein erster Schuss war ein Achter. Danach arbeitete er sich mit drei Zehnern und zwei Neunern an die Spitze. Zeitweise waren drei Schützen punktgleich. Mit vier Zehnern zum Abschluss setzte er sich mit 96 Punkten und einem Punkt Vorsprung durch und gewann die Goldmedaille. In der Kategorie Standardgewehr Junioren U17 erreichte Noël Elsener aus Bonstetten mit 189 Punkten den dritten Rang und Luis Eugster aus Wettswil mit 174 Punkten den zehnten Rang. Somit waren beide Schützen

Die beiden Säuliämtler Goldmedaillen-Gewinner Simon Gebhardt (links) und Bruno Schneiter. (Bild z zvg.) für das Meisterfinale qualifiziert. Beide nahmen zum ersten Mal an einem solchen Finalwettkampf teil und erreichten nicht mehr die hohen Resultate wie noch in der Qualifikation. Noël landete mit 92 Punkten auf dem sechsten Schlussrang und Luis klassierte sich mit 85 Punkten auf dem zehnten Rang. In der Kategorie Standardgewehr Junioren U21 qualifizierte sich Simon Gebhardt aus Zwillikon mit 194 Punkten auf dem dritten Rang für das Meisterfinale. Auch Simon startete mit einem Achter auf dem letzten Platz. Dann arbeitete er sauber und konzentriert. Er schoss sechs Zehner hintereinander und schloss zur Spitze auf. Nach acht Schüssen hatten drei Schützen das gleiche Total. Nach dem

neunten Schuss waren noch zwei Schützen punktgleich an der Spitze. Mit dem letzten Schuss, einem weiteren Zehner, sicherte sich Simon mit 97 Punkten und einem Punkt Vorsprung die Goldmedaille. In der Kategorie Standardgewehr Veteranen hatte sich Alfi Häfliger aus Ottenbach mit 195 Punkten für die Teilnahme qualifiziert. Am Final in Thun konnte er seine gute Leistung leider nicht bestätigen und rangierte mit 184 Punkten er im hinteren Teil der Rangliste. In der Kategorie Sturmgewehr 90 Junioren U21 erreichte Alex Foster aus Affoltern 176 Punkte und klassierte sich damit im Mittelfeld. Emilio Lilie de León aus Obfelden war leider verhindert und konnte nicht am Final teilnehmen. (pd.)


Veranstaltungen Generalversammlung Skiclub Hausen a. A. Samstag, 3. November, um 19.00 Uhr im RESTAURANT LÖWEN in Hausen Gäste und Interessenten für eine Neumitgliedschaft (ab Jahrgang 2002) sind herzlich willkommen. Anmeldung direkt an der Generalversammlung. Gratis-Imbiss nach der Versammlung. Homepage: www.skiclub-hausen.ch

Grosse Hobbyund KunsthandwerkAusstellung mit Verkauf Waldmannhalle, Neugasse 55, Baar Eintritt frei Samstag, 3. Nov. 2018 Sonntag, 4. Nov. 2018

11–18 Uhr 10–17 Uhr

Mini-Truck-Showfahren Festwirtschaft www.hobby-verein-baar.ch


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