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080_2022

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CH Regionalmedien AG I Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I www.affolteranzeiger.ch I Auflage 27 155 I AZ 8910 Affoltern a. A. I Post CH AG

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AUS DEM BEZIRK AFFOLTERN I Nr. 80 I 176. Jahrgang I Dienstag, 18. Oktober 2022

Pilzsaison

Spatenstich

Heizen mit Holz

Der FCWB nähert sich der Spitze

Albis-Stromleitung verschwindet im 2025

Die letzte Ausbauetappe der Kläranlage in Birmensdorf hat begonnen. > Seite 3

Der FC Wettswil-Bonstetten liegt nach dem Spiel vom Wochenende nur noch zwei Punkte hinter der Spitze. Die Ämtler spielten zu Hause gegen den FC Uzwil 2:2. Die FCWB lag nach 45 Minuten bereits mit 2:0 in Führung. Doch nach dem Pausentee änderte sich die Partie schlagartig. Der Gegner drehte auf und konnten den Match noch ausgleichen. Den Gästen gelang sogar fast noch der Siegestreffer – doch der FCWB-Torhüter zeige einmal mehr eine starke Parade und konnte ein Tor verhindern und sicherte so das Remis. (red.)

> Bericht auf Seite 15

Neue kreative Büroräume Ab Anfang Jahr können Selbstständige oder Homeoffice-Überdrüssige sich in Affoltern eigene, kreative Büroräume mieten. Vorgesehen sind im sogenannten Co-Working-Space auch ein Innovationsraum mit beschreibbaren Wänden und eine «Feel-Good-Area» für die Entspannung. Arbeitsplätze im Gebäude an der Sagistrasse in Affoltern können tageweise oder länger gemietet werden. (red.)

> Bericht auf Seite 9

Die Nachfrage nach Brennholz hat sich verdreifacht Vielerorts sind die Vorräte ausverkauft. > Seite 4

Drei- bis viermal mehr Pilze als in einem üblichen Jahr haben die Pilzkontrolle bisher passiert. > Seite 5

Aus dem Gericht

Der Fahrer eines Radbaggers wurde wegen fahrlässiger Tötung verurteil. > Seite 7

von Dominik Stierli In den letzten Wochen machte vor allem das Projekt der Leitung vom aargauischen Niederwil nach Obfelden Schlagzeilen. Dort wird die bestehende Leitung mit 220 Kilovolt durch eine 380-KilovoltLeitung ersetzt. Diese Leitung wird trotz heftiger Forderungen, insbesondere von den Aargauer Gemeinden, nicht komplett unterirdisch geführt. Das Säuliamt wird davon aber nur wenig tangiert. Die entsprechende Leitung führt vom Unterwerk Obfelden durch offenes Gelände via Zwillikon und Ottenbach ins Freiamt. Neu soll die Leitung zwischen Jonen (AG) und Besenbüren (AG) unterirdisch geführt werden. Dies dient dem Schutz der Reusslandschaft, welche vom Bund als Landschaft von nationaler

Bedeutung eingestuft wird. Von Besenbüren bis Niederwil bleibt innerhalb des Planungskorridors eine Freileitung bestehen. Die Erhöhung der Kapazität ist ein Teil des Ausbauprogramms von Beznau bis Mettlen, wie Swissgrid auf ihrer Website schreibt. Dieses verbessert die Energieverteilung im Mittelland und die Versorgung des Grossraums Zürich.

Ausbau, aber auch ein Rückbau In den nächsten Jahren tritt aber auch die Stromleitung von Obfelden nach Samstagern in den Fokus. Diese Verbindung soll von 150 Kilovolt auf 220 Kilovolt ausgebaut werden, um die Stadt Zürich auch von Süden her zu erschliessen. Die betroffene Strecke führt vom Unterwerk Obfelden via Hedingen, Arni und Birmensdorf nach Wettswil. Dort wird sie neu durch vorbereitete Röhren des Üetliberg-Tunnels zum linken Zürichseeufer geführt. Via Thalwil gelangt die ausgebaute Leitung in Zukunft nach Samstagern. Die Strecke zwischen Obfelden und Waldegg ist bereits für

Sägen, jäten, schneiden: 20 Leute pflegte an vier Orten im Bezirk die Landschaft. > Seite 10

Arbeitslosenquote bleibt rekordtief

Kapazitätserhöhungen jedoch auf diversen Abschnitten geplant Um die Versorgungssicherheit der Stadt Zürich zu sichern, baut Swissgrid in den nächsten Jahren ihr Netz um. Dabei verschwindet eine Leitung im 2025 im Bezirk.

Landschaftspflege

Höchstspannung von 220 Kilovolt ausgelegt. Daher sind nach Auskunft von Swissgrid dort voraussichtlich keine grossen baulichen Massnahmen nötig. Einzig in Waldegg ist ein neues unterirdisches Unterwerk geplant. Die Strecke ab Obfelden ist gemäss Swissgrid für noch höhere Spannungen gebaut worden. Somit sind Abstände zu bewohnten Gebieten bereits eingehalten. Auch optisch wird man an den Leitungen keine Änderungen wahrnehmen. Einzig organisatorisch ändert der Besitzer der Leitung. Beim Wechsel von Hochspannung zu Höchstspannung geht die Verantwortlichkeit vom Kanton zur nationalen Swissgrid. Die grösste Auswirkung des Vorhabens für den Bezirk ist erfreulich. Die bestehende Albis-Leitung, welche Affoltern und Aeugst tangiert, wird dank dem Ausbau der Leitung nicht mehr benötigt. Der Rückbau dieser geschieht gemäss Planung im Jahr 2025. Die Baukosten für das gesamte Projekt belaufen sich auf rund 170 Millionen Franken. Das Vorhaben wird voraussichtlich bis 2030 komplett realisiert.

Die Zahl der Arbeitslosen im Knonauer Amt ist im September weiter gesunken und beträgt neu 1,3 Prozent. Eine Trendwende ist noch nicht erkennbar. Ende September waren 392 Personen aus dem Bezirk Affoltern bei den regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) des Kantons Zürich als arbeitslos gemeldet. Das sind 26 weniger als im Vormonat. Die Arbeitslosenquote sinkt somit auf 1,3 Prozent, nur im Bezirk Andelfingen liegt sie mit 0,9 Prozent noch etwas tiefer. Der Ukraine-Krieg, die steigende Inflation und die angespannte Energieversorgungslage in Europa belasten die globale Wirtschaftsentwicklung. Die Auswirkungen auf den Kanton Zürich sind aber nach wie vor gering. «Die aktuelle Geschäftslage der hier ansässigen Unternehmen bleibt erfreulicherweise gut», sagt Volkswirtschaftsdirektorin Carmen Walker Späh. Die Geschäftserwartungen liegen ebenfalls noch im positiven Bereich, haben jedoch abgenommen. Im kommenden Winter ist daher mit einem verlangsamten Wachstum der Zürcher Wirtschaft zu rechnen. Auf dem Arbeitsmarkt ist davon allerdings noch kaum etwas zu spüren. Die Beschäftigungserwartungen der Unternehmen sind weiterhin positiv. (tst.) ANZEIGEN

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Bild: Ur s Kneubühl

Alteisen auf vier Rädern parkierte in Affoltern Dieser Cadillac 1934 diente der Affoltemer Feuerwehr von 1945 bis 1969. Zu bestaunen gab es diese und viele weitere Preziosen an der Neuauflage des Oldtimer-Treffens «US Alteisen trifft auf Luftgekühlt» vom vergangenen Sonntag auf der Oberen Bahnhofstrasse in Affoltern. (red.)

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