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Donnerstag, 18. Februar 2021

113. Jahrgang Nr. 7

Wir haben verstanden was das Schwarzbubenland braucht.

Kantonsratswahlen am 7. März 2021

AMTLICHER ANZEIGER FÜR DAS SCHWARZBUBENLAND UND DAS LAUFENTAL

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Corona-Tests an Baselbieter Schulen Nach dem Pilotversuch an einigen Schulen in Oberwil hat der Kantonale Krisenstab Basel-Landschaft entschieden, an allen Schulen wöchentliche Covid-19-Testreihen durchzuführen. Am Gymnasium Laufental-Thierstein starten diese am 3. März.

5 ºC 13 ºC

Freitag, 19.02.2021 Zunächst dichtere Wolken und vereinzelt etwas Regen möglich, tagsüber dann zunehmend Sonnenschein. Samstag, 20.02.2021 Meist sonnig und mild mit 15 bis 16 Grad.

4 ºC 16 ºC

4 ºC 18 ºC

Sonntag, 21.02.2021 Der Sonntag zeigt sich mit viel Sonne und mit frühlingshaften Temperaturen.

Martin Staub Mit diesen Massentests — das Projekt wird «Breites Testen Baselland» genannt — soll eine befürchtete dritte Covid-Welle verhindert oder zumindest abgeschwächt werden, erklärt Andrea Bürki, Informationsverantwortliche Kantonaler Krisenstab Basel-Landschaft. Am Gymnasium Laufen sind die Vorbereitungen dazu bereits vor den Sportferien angelaufen. Kürzlich erreichte die Erziehungsberechtigten der Schülerinnen und Schüler ein Schreiben, unter anderem mit der Information, dass die Tests, die wöchentlich anonymisiert durchgeführt werden, freiwillig sind. Die geplanten Covid-19-Speicheltests nach dem PCRVerfahren seien natürlich nur aussagekräftig, wenn sich ein möglichst hoher Prozentsatz an Schülerinnen und Schüler dazu bereit erklärt, bestätigt Bürki. «Wir werden deshalb versuchen, möglichst viele von einer Teilnahme zu überzeugen», erklärt Marcel Humair, Konrektor und verantwortlich für das Covid-19-Monitoring am Gymnasium Laufen.

Dank Pooling vollkommen anonym

Systematisches, breites Testen sei an allen Baselbieter Schulen vorgesehen und soll bis in rund einem Monat flächen-

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deckend starten, informiert Andrea Bürki, die auch gleich erklärt, wie diese anonymisierten Speichelproben durchgeführt werden. Das Testset bestehe aus einer speziellen Kochsalzlösung, die während 15 Sekunden im Mund behalten und dann in ein verschliessbares Röhrchen gespuckt werden muss. Danach folgt ein zweimaliges Nachspucken. Wichtig sei, dass die Testpersonen vor der Probe mindestens eine Stunde lang nichts essen oder trinken. Klassenweise würden dann alle Proben im Testlabor gemischt (Pooling). Innert sechs bis zehn Stunden werde das Resultat der Schule mitgeteilt. Ist die Probe negativ, sei der Test abgeschlossen. «Bei positivem Resultat müssen alle Getesteten zu einem persönlichen Einzeltest antreten, weil

man ja herausfinden muss, welche Lehrperson, Schülerin oder welcher Schüler das Virus in sich trägt.» Andrea Bürki kann positive Erfahrungen aus den erfolgten Pilotversuchen weitergeben: «Rund 80 Prozent der Schülerinnen und Schüler in Oberwil machten mit.»

Grosser Aufwand, der sich lohnt

Punkto Corona sei es zwar derzeit am Gymnasium Laufental-Thierstein ruhig, man sehe aber unter den rund 650 bis 700 Personen, die an dieser Schule einund ausgehen, bereits auf rund 30 Fälle zurück, erinnert sich Marcel Humair. «Wir sind positiv eingestellt und glauben, dass das Projekt ‹Breites Testen Baselland› etwas bringt», zeigt er sich zuversichtlich. Die Klassenlehrpersonen

würden sich dafür stark machen, aussagekräftige Testungen durchführen zu können. «Nur so können Covid-19-Flächenbrände, welche vor allem mit den mutierten Viren befürchtet werden, verhindert oder zumindest eingedämmt werden», schätzt Humair. Und Bürki bestätigt: «Die regelmässigen Testungen sollen dazu beitragen, dass unter anderem die Weiterverbreitung durch die Identifikation von symptomlosen Trägern und ein rascher Wiederanstieg der Fallzahlen verhindert wird.» Und wie lange soll die Aktion «Breites Testen Baselland» dauern? Das sei so etwas wie Kaffeesatzlesen, sagt Andrea Bürki. «Wir gehen zurzeit aber von einem wöchentlichen Testen in allen Schulen bis in den Sommer aus».

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Der zweite Lockdown nicht nur Gewerbeoder Gastrobranche bluten. Auch Fitnessstudios und Anbieterinnen und Anbieter von Kursen leiden unter der aktuellen Situation.

Umfassendes Schutzkonzept: Dazu kommen nun die wöchentlichen PCR-Tests. Konrektor Marcel Humair ist verantwortlich für das Covid-19-Monitoring am Gymnasium Laufen. FOTO: MARTIN STAUB

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LAUFENTAL

Seelsorge in Corona-Zeiten

Thomas Immoos «Die Massnahmen wegen der CoronaPandemie haben im Pfarreialltag vieles verändert», sagt Christof Klingenbeck, Leiter des Pastoralraums LaufentalLützeltal. Und Marlen Candreia, Präsidentin des Kirchenrats, pflichtet ihm bei. «Eigentlich hat sich im Pfarreileben alles verändert», fassen sie zusammen. Die verordneten Massnahmen hätten alle vor grosse Herausforderungen gestellt, meint Candreia. Es sei grosse Flexibilität notwendig, muss man sich doch regelmässig den neuen Vorschriften und Vorsichtsmassnahmen anpassen. Auch Pfarreiaktivitäten finden sehr reduziert statt. So kann der Kirchenchor nicht mehr proben. Die Gläubigen vermissen den Chorgesang und bedauern auch, selber im Gottesdienst nicht mehr singen zu dürfen. Der Kirchenrat habe zu Beginn per Skype getagt. Inzwischen finden Kirchenratssitzungen in einem grossen Raum, mit genügendem Abstand und Masken statt, und die Kirchgemeindeversammlungen werden in der Kirche durchgeführt. Was die Gottesdienste angeht, so ist die Zahl der Besucherinnen und Besucher beschränkt. Nicht bewährt habe sich, wie Klingenbeck ausführt, die obligatorische Voranmeldung. Nun empfangen Freiwillige die Gläubigen an der Kirchentür und sorgen dafür, dass nicht mehr als die vom Bund erlaubte Zahl der Gläubigen den Gottesdienst besucht. In Laufen sei die Situation einigermassen gut, gebe es doch neben dem üblichen Sonntagsgottesdienst am Wochenende noch weitere Gottesdienste, sodass sich die Gottesdienstbesucher auf mehrere Gottesdienste verteilen. Viele kreative Ideen sind bedingt durch die veränderten Rahmenbedingungen

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REGION

L AUFEN

Corona stellt auch die Seelsorgeteams und Kirchenräte vor grosse Herausforderungen. Gefragt sind viel Flexibilität und Improvisationsfähigkeit.

Donnerstag, 18. Februar 2021 Nr. 7

entstanden: Beispielsweise haben die Seelsorgenden die letztjährige Osterkerze den Gläubigen nach Hause gebracht. Zudem wurden ein YouTubeKanal für den Advent und ein Broadcast für die diesjährige Fastenzeit aufgebaut. Betroffen von dieser Zeit sind auch andere Fixpunkte im Pfarreileben. Die letztjährige Erstkommunion wurde sogar zweimal verschoben und dann gleich zweimal gefeiert. Und das erste Treffen der diesjährigen Firmlinge findet über Zoom statt. Besonders schwierig sei es für Kranke und Betagte im Altersheim: «Während Wochen durfte man sie kaum besuchen», so Klingenbeck. Seelsorgegespräche fanden längere Zeit via Telefon statt. Die Telefonseelsorge habe an Bedeutung gewonnen. Das Seelsorgeteam hat im ersten Lockdown — einer Liste folgend — alle über 65-Jährigen telefonisch kontaktiert und sie gefragt, wie es ihnen gehe und ob sie Hilfe bräuchten. Auch jetzt nehmen die Telefonseelsorge und kurze Besuche zu Hause einen wichtigen Teil ihrer Arbeit ein: Das Seelsorgeteam möchte die Menschen mit ihren unterschiedlichen Ängsten und Sorgen in dieser Zeit begleiten. Und der Samichlaus empfing im Dezember in den vier Kirchen und Kapellen von Laufen die Kinder mit ihren Eltern und Geschwistern zu vorher vereinbarten Terminen. Besonders schmerzlich seien die Abdankungsfeiern, die nur im engsten Familienkreis durchgeführt werden können. Für die Hinterbliebenen ist dies, wie Klingenbeck feststellt, besonders schwer zu verkraften. Auch wenn die Situation wegen Corona schwierig sei: «Es ist auch eine Chance», so Klingenbeck. Man könne neue Formen der Liturgie und der christlichen Gemeinschaft erproben. Wie etwa die Weihnachtsfeier im Freien vor einem Feuer. Candreia kann sich vorstellen, dass einige der Neuerungen auch nach Corona bleiben werden. Vielleicht, so die Hoffnung beider, erreicht man mit den elektronischen Medien, welche die Pfarrei nun verstärkt nutzt, auch vermehrt junge Menschen.

Schwierige Zeiten: Christof Klingenbeck und Marlen Candreia suchen neue Wege. FOTO: THOMAS IMMOOS

Die Fitnessbranche leidet

Sorgt sich um seine Branche: Michael Rüfenacht, Geschäftsführer der Fitnessbox in Laufen, zahlt sich zur Zeit keinen Lohn aus. FOTO: MELANIE BRÊCHET

Der zweite Lockdown innerhalb eines Jahres lässt nicht nur Gewerbeoder Gastrobranche bluten. Auch Fitnessstudios und Anbieterinnen und Anbieter von Kursen leiden massiv unter der aktuellen Situation. Melanie Brêchet Zwischen den hochmodernen Geräten stehen Plexiglasscheiben, aber auch ohne diese würden die Abstände problemlos eingehalten, sagt Michael Rüfenacht, Geschäftsführer der Fitnessbox in Laufen. «Wir haben viel Geld und Zeit in unsere Schutzkonzepte investiert. Zuletzt mussten unsere Mitglieder sogar mit Maske trainieren, was ein grosser Einschnitt ist. Aber immerhin durften wir unser Studio geöffnet haben», fasst er die Situation der letzten Monate zusammen. Der Lockdown im vergangenen Frühling dauerte sieben Wochen und auch jetzt müssen die Fitnessbetriebe ihre Türen mindestens noch bis Ende Februar geschlossen haben. «Wir sind mindestens so schwer betroffen wie die Gastrobranche», sagt Michael Rüfenacht. Und auch

wenn er nicht die verschiedenen Betriebe gegeneinander aufwiegen möchte, sei die Lage der Fitnessstudios in den Köpfen der Leute nicht so präsent wie jene anderer Branchen. Und dies, obwohl ihm kein einziger Fall bekannt sei, bei welchem sich jemand in einem Fitnessstudio mit Covid-19 angesteckt habe, ergänzt er. Zurzeit zahle er sich keinen Lohn aus, sagt Michael Rüfenacht. Seine Angestellten befänden sich in Kurzarbeit und würden weiterhin entlöhnt. «Das kann ich jetzt noch machen, aber es kann natürlich nicht noch lange so weitergehen.» Die Fitnessbox bietet in dieser Zeit allen Interessierten einen speziellen Service an. «Alle, das heisst nicht nur unsere Mitglieder, können sich bei uns ihren individuellen Trainingsplan erstellen lassen. Informationen dazu gibt es unter training@fitnessbox.ch. Der Dienst sei absolut kostenlos, «so haben wir immerhin etwas zu tun», konstatiert Rüfenacht. Er hofft, dass die Fitnessbranche ab März wieder arbeiten darf, denn «es geht nicht nur um das Finanzielle, sondern auch um die Gesundheit der Leute, die auch jetzt unter Rückenschmerzen oder an einem schwachen Herzen leiden. Ein gezieltes Training kann hier viel zur Gesundheit beitragen.»

Ungewisse Zukunft

Genauso sieht es auch Sonja Maggio, welche als Pilates- und Yogalehrerin eben-

falls nicht arbeiten kann. Sport sei immens wichtig für ein gutes Immunsystem, welches im Augenblick alle gut gebrauchen könnten. Die Leute würden durch das Nichtstun geschwächt, sie könne darum nicht verstehen, warum sie nicht arbeiten dürfe, obwohl sie die Abstände in ihrem Kursraum einhalten könne. Physiotherapien fänden ja schliesslich auch statt und auch medizinische Massagen könnten weiterhin gemacht werden. Sonja Maggio blieb damit nur das Durchführen von Onlineangeboten, aber auch das habe nicht richtig geklappt: «Für kurze Zeit habe ich es mit Onlinekursen versucht», sagt sie. «Das war aber nicht befriedigend. Ich konnte die Kursteilnehmenden nicht sehen und nur schlecht anleiten.» Sonja Maggio muss weiterhin Miete für ihren Kursraum bezahlen. Lange könne sie so nicht mehr weitermachen, erklärt die alleinerziehende Mutter von drei Kindern. Die Unterstützung des Kantons sei ein Tropfen auf den heissen Stein. Soforthilfe habe sie zwar beantragt, sie falle aber aufgrund bürokratischer Hürden durch die Maschen. «Ich habe nur eine Einkommenseinbusse von 50 Prozent, für Soforthilfe nötig wären 55 Prozent», sagt Maggio resigniert. «Wenn es im März nicht weitergeht, muss ich über die Bücher. Gut möglich, dass ich dann mit meinen Kursen aufhören muss. Meine Reserven sind jedenfalls aufgebraucht.»

LIESBERG

Liesberg ist mit dem neuen Feuerwehrmagazin top gerüstet für die Zukunft Im letzten September konnte endlich das neue Feuerwehrmagazin im Seemättli bezogen werden. Sowohl Liesberg wie auch Brislach sind stolz auf ihre Dorffeuerwehr und wehren sich gegen eine Regionalisierung.

Personen einsatzbereit zu sein ein Hohn.» Die Dorffeuerwehr lebe vom Vereinsgedanken, bemerkt Schweizer. Liesberg zählt 42, Brislach 38 Feuerwehrleute. Im Vergleich dazu zähle die Stützpunktfeuerwehr Laufental mit einem Einzugsgebiet von 13 000 Einwohnerinnen und Einwohnern nur 85 Personen.

Gaby Walther

Kundennähe bringt besseren Service

Einsprachen verzögerten den Bau des Feuerwehrmagazins in Liesberg. Zehn Jahre nach der Zustimmung der Gemeindeversammlung konnte der rund 1,3 Millionen teure Bau im Seemättli im letzten September endlich übernommen werden. «Nun präsentiert sich die Infrastruktur der Feuerwehr Liesberg auch durch den Kauf des Tanklöschfahrzeugs wieder auf Topniveau», erklärt Kommandant Silvan Schweizer. Das gleiche bestätigt auch Kommandant Simon Grolimund über die Feuerwehr Brislach. Sowohl Liesberg wie auch Brislach betreiben ihre eigene Dorffeuerwehr und haben sich nicht der Stützpunktfeuerwehr Laufental angeschlossen. Das solle auch so bleiben, bekräftigen die beiden Kommandanten. Noch weniger begeistert sind sie vom Projekt Feuerwehr

Feuerwehrmänner mit Leidenschaft: Silvan Schweizer, Liesberg (l.) und Simon Grolimund, Brislach, vor dem neuen Feuerwehrmagazin im Seemättli. FOTO: GABY WALTHER 2025+, welches eine Regionalisierung mit Teilprofessionalisierung der Feuerwehren im Kanton Baselland vorsieht (das «Wochenblatt» berichtete). Dies würde zu einer Zweiklassengesellschaft führen, ist Schweizer überzeugt. Am Tag wäre die Berufsfeuerwehr unterwegs, abends, am Wochenende oder für Aufräumarbeit die Milizfeuerwehr. Natürlich werde es

immer schwieriger, für Tageseinsätze genügend Personen aufbieten zu können. Im Moment funktioniere es aber noch gut, erklärt Schweizer. Zugenommen habe der administrative Aufwand. «Wir rücken direkt von unserem Arbeitsplatz ins Magazin ein, das benötigt eine gewisse Zeit, daher ist die Vorgabe in 10 statt wie früher in 15 Minuten mit acht

Schweizer und Grolimund sind seit 18 Jahren leidenschaftlich in der Dorffeuerwehr dabei, Kommandant seit sechs, bzw. vier Jahren. «Es geht nicht darum, das Königreich zu verteidigen, wie uns dies der Feuerwehrinspektor Werner Stampfli einst unterstellte. Wir setzen uns für die Sicherheit im Dorf ein», sagt Grolimund. «Wir sind schneller beim Brand und kennen uns im Ort besser aus als eine Stützpunktfeuerwehr. Dadurch können wir schneller löschen, Schäden minimieren und Kosten sparen.» Er ist überzeugt, dass durch das kleinere Einzugsgebiet in einem Dorf, wo man sich meist kennt und einen persönlichen Bezug hat, das Engagement und die Einsatzbereitschaft auch grösser ist. Rund siebenmal rückte die Feuerwehr Brislach in den letzten drei Jahren wegen eines Brandes aus. Die Feuerwehr ist aber

auch im Einsatz bei Elementarereignissen wie Sturm- oder Wasserschäden. «Durch schnelles Eingreifen bei Wasserschäden können teure Gegenstände wie Wärmepumpen gerettet werden. Die Feuerwehr Liesberg rückte im letzten Jahr 13-mal aus. Sechsmal wegen Fehlmeldungen der Brandmeldeanlagen in den Firmen der Aluminium Laufen AG und Acino Pharma AG. Die beiden Firmen würden kostenmässig mit der Dorffeuerwehr besser fahren, als wenn Laufen ausrücken müsste, erklärt Schweizer. Überhaupt seien die Kosten kaum höher, als wenn sie zur Stützpunktfeuerwehr gehören würden. Für Brislach wären es Einsparungen von knapp 20 000 Franken. Bei einer Teilprofessionalisierung würden alle Gemeinden gleich viel zahlen, jedoch müsste Brislach sicherlich in der Inventionszeit Abstriche machen, prophezeit Grolimund. Damit es nicht so weit kommt oder zumindest, um das Beste für das Dorf herauszuholen, haben sich Grolimund und Schweizer zur Mitarbeit in der Arbeitsgruppe für das Projekt Feuerwehr 25+ gemeldet. «Auch Allschwil und Binningen, die grosse Feuerwehren haben, werden vom Projekt nicht begeistert sein», sagt Schweizer. So schnell werde wohl keine Veränderung stattfinden.


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Donnerstag, 18. Februar 2021 Nr. 7

EVANGELISCH-REFORMIERTE KIRCHGEMEINDE SOLOTHURNISCHES LEIMENTAL ÖKUMENISCHE KIRCHE FLÜH www.kgleimental.ch Sonntag, 21. Februar, 10.00 Uhr Ökumenischer Sonntag: Gottesdienst mit Narrenpredigt und fasnächtlicher Musik, Pfarrer Stefan Berg. Anmeldung unter info@oekumenische-kirche.ch

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Laufental Wegen der anhaltenden Corona-Pandemie und den wechselnden BAG-Massnahmen ist die Durchführung aller Gottesdienste unsicher. Wir bitten Sie daher vorher das Wochenblatt oder die Homepage der reformierten Kirchgemeinde Laufental www.ref-laufental.ch zu konsultieren. Anlässe sind alle abgesagt! Laufen Sonntag, 21. Februar, 10.00 Uhr, ref. Kirche Laufen, Gottesdienst mit Pfarrerin Regine Kokontis. Montag, 22. Februar, 17.00 Uhr, ref. Kirche Laufen, 17.00 – 19.00 Uhr, «Händeauflegen und Musik» für Einzelpersonen, je 10 – 15 Minuten nach Anmeldung auf regine.kokontis@ref-laufental.ch oder 076 582 37 24 bis spätestens um 12.00 Uhr desselben Tages.

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Thierstein

Traurig und dankbar nehmen wir Abschied von unserer geliebten Mutter und Schwägerin

Erinnerungen sind kleine Sterne, die tröstend in das Dunkel unserer Trauer leuchten.

Traurig und zugleich in Dankbarkeit für all die Liebe und Güte, die wir erfahren durften, nehmen wir Abschied von meiner lieben Gattin, Mutter, Grossmutter, Tochter, Schwiegermutter und unserer Schwester, Cousine, Tante, Schwägerin und Gotte

Esther Ackermann-Imhof 30. 12. 1934 – 9. 2. 2021 Sie durfte friedlich einschlafen.

Erika Hänggi-Saner 31. 7. 1950 – 6. 2. 2021

Du hast deine Krankheit bis zuletzt mit Mut und bewundernswerter Tapferkeit ertragen. Du hast viele Spuren der Liebe und der Fürsorge hinterlassen. In tiefer Dankbarkeit und Liebe bewahren wir dich für immer im Herzen. Anton Hänggi-Saner Urban und Namning Hänggi mit Jasmin Otto Saner Geschwister und Verwandte Der Trauergottesdienst findet am Freitag, 19. Februar 2021, wegen Coronavirus im engsten Familien- und Freundeskreis in Oberkirch statt. Auf Wunsch der Verstorbenen gedenke man der Stiftung Kinderspital Kantha Bopha, Dr. med. Beat Richner, Postkonto 80-60699.1, IBAN CH98 0900 0000 8006 0699 1. Traueradresse: Anton Hänggi-Saner, Talstrasse 28, 4208 Nunningen

Gottesdienste (Die max. Teilnehmerzahl: 50 Personen. Anmeldungen sind freiwillig. Maskenpflicht!): Freitag, 19. Februar, 14.00 Uhr, kath. Kirche Kleinlützel, Abdankung im engsten Familienkreis zum Tod von Werner Lüthi-Schär, 8. Februar 1935 – 2. Februar 2021, wohnhaft gewesen im Altersheim Stäglen, Nunningen, Pfr. St. Barth.

Sonntag, 28. Februar, kein Gottesdienst. Vom So., 21. Februar bis zum So., 28. Februar 2021 vertritt Pfarr-Ehepaar Barbara und Reiner Jansen den Pfr. Stéphane Barth-Ehrsam während der Sportferien für Beerdigungen und Seelsorge. Ihre Tel.-Nummern sind: Festnetz 061 901 20 62 und Handy 079 361 57 35. Die Gottesdienste in den Altersheimen (AZB, ZEPA und Stäglen) können BAG-bedingt noch nicht stattfinden. Wir stellen den Altersheimen monatlich digitale Gottesdienstformate zu.

Konfirmandenunterricht: Donnerstags von 18.00 – 19.30 Uhr im Gde.-Saal der ref. Kirche Thierstein, Breitenbach: Nach den Sportferien: Do., 4. März: Gr. 1 und Do., 11. März: Gr. 2. Kirchgemeinderat: Hilft in materiellen Notlagen bei Covid-19-bedingten Einbussen: Tel. 061 781 12 50 (Pfarramt).

Laufen, im Februar 2021 Musik ist Sehnsucht des Menschen nach einem Himmel in seiner Seele. Elmar Kupke

DANKE!

Helene Julia Imhof-Gerster 28. November 1925 bis 6. Dezember 2020 Wir sind überwältigt von der grossen Anteilnahme und den unzähligen Zeichen der Freundschaft und Verbundenheit sowie von den in Worten, Briefen und Karten ausgedrückten Wertschätzungen und den beschriebenen Erinnerungen, die wir beim schmerzlichen Abschied von unserer geliebten Mutter von Verwandten, Freunden und Bekannten erfahren durften. Diese Zeichen der Verbundenheit haben uns sehr berührt und uns in dieser schwierigen Zeit Halt gegeben. Besonders liegt uns am Herzen, all jenen Menschen zu danken, die Helen freundlich begegnet sind und ihr bis ins hohe Alter Freude bereitet und Hilfe geleistet haben. Grosser Dank geht dabei an die Abteilung «Eggflue» im Seniorenheim Rosengarten, wo unsere Mutter die letzten 4 Jahre gelebt hat. Herzlich danken möchten wir schliesslich auch für die grosszügigen Spenden an «Lothar Zagst, El Laurel» und sonstige Gaben. Sie werden wunschgemäss eingesetzt. Euer Mitfühlen, Teilen und Begleiten lindern unseren Schmerz. Uns fehlen deine Stimme und Geborgenheit. Uns fehlen deine Anteilnahme und Ratschläge für unsere Lebenswege. Uns bleibt deine ewige Liebe. Aus trauerndem Herzen lieben Dank

Regina, Markus, Thomas und Donata C. Imhof und Familien Aufgrund der aktuellen epidemiologischen Lage hat die Beisetzung Ende Januar im engsten Familienkreis auf dem Friedhof St. Martin in Laufen stattgefunden. Helen liegt nun mit Willi vereint in einem Grab. Eine grössere Abdankungsfeier in der Herz-Jesu-Kirche Laufen ist für Freitag, 25. Juni 2021 um 15.00 Uhr geplant. Wir werden Sie wieder persönlich informieren.

Trauerfeier: Donnerstag, 25. 2. 2021, 14.00 Uhr, Friedhof Fiechten, Reinach Teilnahme nur mit Anmeldung möglich Traueradresse: Monika Ackermann, Laufenstrasse 28, 4246 Wahlen Gilt als Leidzirkular

In tiefer Liebe und Dankbarkeit verabschieden wir uns von unserer Ehefrau, Mutter und Grossmutter

Edna Brunner Shimon 24.11.1939 – 12.02.2021

„Sie liebte und wurde geliebt“ Walter Brunner Geneviève Brunner, Nik & Moritz Buser Patrik, Bettina & Philippa Brunner Ringger Gideon, Isabel, Gabriel & Bérénice Brunner Wir bedanken uns bei all den Menschen, die uns in der schweren Zeit unterstützt haben, wie auch bei der „Klinik Arlesheim“ und dem „Hospiz im Park“. Die Beisetzung wird wegen der aktuellen Situation in kleinem Rahmen durchgeführt. Eine Trauer-Gedenkfeier erfolgt zu einem späteren Zeitpunkt. Im Sinne der geliebten Verstorbenen bitten wir, statt Kränzen oder Blumen zur Beisetzung, um eine Spende an Hospitz im Park, Klinik für Palliative Care. Postcheck: IBAN CH92 0900 0000 4033 9568 8 oder BLKB, 4410 Liestal: IBAN CH65 0076 9016 3103 6543 1

Mein Herr und mein Gott, nimm mich mir und gib mich ganz zu eigen Dir! Traurig, aber mit unzählig schönen Erinnerungen, nehmen wir Abschied von meinem lieben Ehemann, unserem lieben Vati, Grossvati, Schwiegervater, Bruder, Schwager, Onkel, Cousin und Götti

Werner Scherrer-Fürst (Näni)

17. Mai 1942 – 16. Februar 2021 Das Schönste, was ein Mensch hinterlassen kann, ist ein Lächeln im Gesicht derjenigen, die an ihn denken! Herzlichen Dank für all deine Liebe, die du uns so grosszügig geschenkt hast. Ruhe sanft in Frieden. Ester Scherrer-Fürst Toni Scherrer und Tina Toggenburger Scherrer Corsin Scherrer Heidi und Kaspar Traub-Scherrer Flavia Traub und Marc Berger Lea Traub und Dominik Hänggi Geschwister, Verwandte und Freunde Trauergottesdienst: Dienstag, 23. Februar 2021, um 14.00 Uhr in der Pfarrkirche Zwingen. Aufgrund der Pandemie-Situation findet die Abschiedsfeier mit anschliessender Urnenbeisetzung im engsten Familien- und Freundeskreis statt. Dreissigster: Sonntag, 14. März 2021, um 10.45 Uhr in der Pfarrkirche Zwingen

Berührung ist wichtig, lassen wir sie zu. Den Tod greifen, lernt die Trauer begreifen. Wir begleiten Sie an die Aufbahrung heran.

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Sonntag, 21. Februar, 10.15 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Gottesdienst, Pfrn. Barbara Jansen.

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Donnerstag, 18. Februar 2021 Nr. 7

AMTLICHE MITTEILUNGEN Aus der Stadtratssitzung vom 15. Februar 2021 Der Stadtrat hat an seiner letzten Sitzung u.a. folgende Geschäfte behandelt und Beschlüsse gefasst: • 4 Einbürgerungsgesuche wurden gutgeheissen und mit zustimmendem Antrag an die Sicherheitsdirektion weitergeleitet. • Die Fenster im Stadthaus werden durch neue Fenster ersetzt. Am 24.12.2020 wurde die Submission der Fenster im

Amtsblatt publiziert. Der Auftrag für die neuen Fenster im Stadthaus wurde vergeben. • Die Restaurants dürfen im Stedtli das vorhandene Mobiliar, Sonnenschirme, Blumen- und Pflanztöpfe auch in diesem Jahr, analog 2020, für die Boulevardsaison wieder nutzen. Die Perimeter und die Sicherheitsfaktoren werden gemäss Verordnung eingehalten, wie gehabt. Die Boulevardsaison wird anstelle vom 1. Mai bereits am 1. April 2021 gestartet., sofern nach den Richtlinien von Covid 19 möglich.

Baugesuche, Auflage vom 18. Februar bis 1. März 2021 BG-Nr. 0553/2018. Bauherrschaft: Stöcklin Logistik AG / Dornacherstrasse 197 / 4147 Aesch. Projekt: Technologie Center, Neuauflage: zusätzlicher Anbau, Wahlenstrasse 161, 4242 Laufen Parz. 1414, 3068, Wahlenstrasse, 4242 Laufen. Projektverfasser/in: W+P Weber und Partner AG / Titlisstrasse 9, 9500 Will SG 1 BG-Nr. 0371/2021. Bauherrschaft: de Graaf Michael Martinus / Brunnenweg 12 / 4242 Laufen. Projekt: Umbau, Anbau und Aufstockung Einfamilienhaus, Parz. 2194,

Brunnenweg 12, 4242 Laufen. Projektverfasser/in: Planungs- und Baubüro Stenz AG / Schmelzistrasse 15., 4228 Erschwil BG-Nr. 0374/2021. Bauherrschaft: Hänggi Ulrich / Schützenweg 18 / 4242 Laufen. Projekt: Carport, Parz. 2747, Schützenweg 18, 4242 Laufen. Projektverfasser/in: Hänggi Ulrich / Schützenweg 18, 4242 Laufen Begründete Einsprachen sind mit der Baugesuchs-Nummer versehen, innerhalb der Auflagefrist in drei Exemplaren an das Bauinspektorat Liestal, Rheinstrasse 29, 4410 Liestal zu richten.

Information Bohrungen in Laufen Das Hochwasserschutzprojekt in Laufen muss sorgfältig geplant werden und erfordert diverse Vorarbeiten. Im Zuge des kantonalen Hochwasserschutzprojektes werden durch die Stadt Laufen unter anderem auch die beiden Fussgängerbrücken beim Wasserfall (Passerelle) und bei der Eishalle/Norimatt ersetzt werden. Für die notwendigen Untersuchungen des Baugrundes werden dafür Bohrungen durchgeführt. Diese beginnen nächste Woche und werden voraussichtlich bis am 5. März abgeschlossen. Die Stadt Laufen bittet die Bevölkerung um Kenntnisnahme. (stl)

Test: Bei der Fussgängerbrücke beim Wasserfall wird der Baugrund untersucht.

FOTO: STL

Winterarbeiten der Stadt Laufen Auch in den Wintermonaten hat der Werkhof der Stadt Laufen einiges zu tun. Die aufwendigen Arbeiten rund um die Fasnacht fallen dieses Jahr weg, dafür gibt es im Winterdienst mehr zu tun.

Ersatz: Die Mitarbeiter des Werkhofs (v.l. Markus Tidmarsh und Domenico Giganti) ersetzen einen Pfosten auf dem Vitaparcours. FOTO: STL

Es ist schon einige Jahre her, seit in Laufen und der Region so viel Schnee gelegen hat. Es hat schon einige Mal und auch jedes Mal in ansehnlicher Menge geschneit. Für das Räumen und Salzen der Gemeindestrassen und -wege ist die Stadt Laufen, und damit der Werkhof verantwortlich. Entsprechend oft ist man dieses Jahr ausgerückt. Je nach Witterung startet der Winterdienst schon um 3.30 Uhr in der Nacht. Weiter werden Schnittarbeiten an verschiedenen Orten, wie rund um das Stadthaus, bei den Schulanlagen oder auf dem Friedhof erledigt. Erlaubt es die Witterung, verrichtet der Werkhof kleinere Bauarbeiten oder es werden Geräte und Fahrzeuge gewartet – ebenfalls kein unerheblicher Aufwand, jedoch in der warmen Werkstatt.

Oft sind es die kleineren Arbeiten, die der Werkhof verrichtet, welche aber nur selten auf den ersten Blick gesehen werden. Die Arbeiten werden jedoch von den Einwohnerinnen und Einwohnern sehr geschätzt: Eine Sitzbank, deren Holzlatten abgeschraubt und frisch gestrichen werden, Geräte auf den Spielplätzen, die überprüft und mit neuer Farbe aufgefrischt werden, Verkehrsschilder die von Zeit zu Zeit ebenfalls gereinigt werden müssen oder dann die jährliche Überprüfung der verschiedenen Stationen des Vitaparcours, wie hier auf dem Foto zu sehen ist (der Pfosten des Postens Nummer 9 wird hier ersetzt). Dieses Jahr werden zum Beispiel schon bald die Rundhölzer des Postens Nummer 3 ausgetauscht, da diese schon sehr verwittert sind. (stl)

Gäll Du kennsch mi nid? Am letzten Schultag vor den Fasnachtsferien begrüssten verkleidete und maskierte Kinder ihre Lehrpersonen in den Klassenzimmern der Primarschule Laufen. Gar nicht so einfach für die Lehrerinnen und Lehrer zu erraten, wer sich denn hinter den Masken und Verkleidungen versteckte. Nach dem Ratespass folgte ein individuelles Fasnachtsprogramm in der Klasse, es wurde gespielt, gelacht und getanzt, so wie es bei der Fasnacht üblich ist. In gewissen Klassen durften die Schülerinnen und Schüler im Rahmen einer Talentshow ihr Können zum Besten geben. Alle fieberten mit und unterstützen die Talente mit viel Applaus und Zurufen.

Die Einführungsklassen der Primarschule Laufen haben für diesen Anlass extra einen Tanz einstudiert, welcher natürlich coronakonform auf dem Pausenhof vorgeführt wurde. Dabei konnten alle Schülerinnen und Schüler in ihren Klassenzimmern nach Herzenslust mittanzen und zusehen. Soviel Tanzen gab natürlich Hunger. In der Zehnuhrpause waren denn auch die Znüni-Schoggiweggli im Nu verputzt. Während der Pause sah man überall verkleidete Kinder. Auch die Lehrerinnen und Lehrer waren verkleidet und zusammen ergab sich ein lustiges und buntes Bild auf dem Pausenhof. So konnten wir alle doch noch einen kleinen und schönen «Fasnachtsmoment» erleben. Claire Vögeli, Klassenlehrperson 4b Kindergarten und Primarschule Laufen

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Für den Leib und für die Seele

PASCAL BOLLIGER, STADTPRÄSIDENT

Es gibt so viele dringliche Themen, über die ich heute schreiben könnte. Über die Covid-Impfung. Über Finanzen. Über Abstandsregeln und Infektionszahlen. Aber ich will nicht. Denn diese Themen frustrieren mich. Ich sehne mich nach etwas Fröhlichem in einer Zeit, die mir im Moment wirklich schwer auf dem Gemüt lastet. Also habe ich mir kürzlich vorgenommen, wieder einmal etwas Feines zu kochen. Nicht einfach das Standard-Znacht, für das ich oder meine Frau uns sowieso jeden Tag an den Herd stellen. Nein, ich wollte gemeinsam mit meiner Familie ein richtiges Festessen auf den Tisch stellen. Ein Essen nicht nur für das anschliessende Sättigungsgefühl, sondern auch für die Seele. Und was hat in meiner Kindheit immer Sonne auf den winterlichen Esstisch gebracht? Richtig: Chili con Carne! Also habe ich mich an einem regnerischen Samstagvormittag mit meiner Rasselbande in die Küche gestellt und wir haben Gemüse geschnipselt, Chillis gehackt, Fleisch angebraten und zwischendurch die Bohnen aus der bereits geöffneten Dose genascht. Es war ein riesiges Vergnügen, das – bei drei Kindern nicht weiter verwunderlich – in drei Töpfen Chili endete. Sie kennen es ja: Die eine mag keine Zwiebeln, die andere isst nicht gerne scharf… Nach dem Essen überkam mich diese ganz spezielle wohlige Entspannung, die man nur nach einer besonders köstlichen Mahlzeit in guter Gesellschaft erreicht. Da fiel mir auf, wie viele schöne Seiten das Leben trotz Covid und Lockdown und Huddelwetter zu bieten hat. Ist Ihnen schon aufgefallen, dass die Tage wieder länger werden? Ich habe es an exakt jenem Tag bemerkt. Wir sind nämlich nach dem ausgedehnten Mittagessen – ausgerüstet mit Gummistiefeln, Regenjacke und hochgezogener Kapuze – zu einem langen Spaziergang im Regen aufgebrochen und kamen nach fünf Uhr abends bei Tageslicht zurück. Auch wenn das Leben im Moment nicht so «dolce» ist – ich versuche, trotzdem ein Erlebnis daraus zu machen. Und sei es nur während dem wöchentlichen Einkauf mit den Kindern. Oder dem ganz privaten Fasnachtsumzug im heimischen Garten. Und für die Sportferien war dieser Kälteeinbruch ein Segen. Das Laufen durch die Wälder bei diesen eisigen Temperaturen, unter blauem Himmel, ist Balsam für die Seele.


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Donnerstag, 18. Februar 2021 Nr. 7

Metzerlen-Mariastein

Baupublikation

Bauherrschaft: Michèle und Samuel Salathe Döllenring 21, 4116 Metzerlen Bauprojekt: Neubau Sitzplatzüberdachung Bauort: Döllenring 21, 4116 Metzerlen Bauparzelle: GB-Nr. 2196 (W2a) Projektverfasser: Michèle und Samuel Salathe Döllenring 21, 4116 Metzerlen Planauflage: Gemeindeverwaltung Metzerlen (nach telefonischer Voranmeldung) Einsprachefrist: 4. März 2021

Fehren

Baupublikation

Bauherrschaft: Florian Borer und Stephanie Vetter, Hölzlistrasse 197, 4232 Fehren Bauobjekt: Sanierung EFH Bauzone: W2a Bauplatz: Hölzlistrasse 197 Bauparzelle: Grundbuch Nr. 440 Planauflage: Gemeindeverwaltung Fehren Einsprachefrist: 4. März 2021

Baupublikation

Bauherrschaft: Patrick Sax, Kirchstr. 12, 4227 Büsserach Bauobjekt: Sanierung Gebäude und Wohnung Bauzone: GW Bauplatz: Spahnweg 51 Bauparzelle: Grundbuch Nr. 270/451 Planauflage: Gemeindeverwaltung Fehren Einsprachefrist: 4. März 2021

Baupublikation

Bauherrschaft: Albert Koller, Rossgarten 203, 4232 Fehren Bauobjekt: Wärmepumpe als Ersatz Ölheizung Bauzone: W2b Bauplatz: Rossgarten 203 Bauparzelle: Grundbuch Nr. 208 Planauflage: Gemeindeverwaltung Fehren Einsprachefrist: 4. März 2021

Baupublikation

Gesuchsteller: Lisser Immobilien AG, Obere Grabenstrasse 23, 4227 Büsserach Bauobjekt: Büro- und Werkstatterweiterung Standort: Industriering 27 Grundstück: GB 2205 Nutzungszone: Industriezone Projektverfasser: Architektur Nussbaumer AG, Nunningerstrasse 1, 4203 Grellingen Planauflage: Bauverwaltung, Breitenbachstrasse 22, 4227 Büsserach Einsprachefrist: 5. März 2021

Himmelried

Baupublikation

Bauherrschaft: Lehmann Thomas, Ischlagweg 301, 4204 Himmelried Hunziker Carmen, Ischlagweg 301, 4204 Himmelried Projektverfasser: Gerster Holzbau AG, Sabelmattstrasse 4, 4208 Nunningen Bauvorhaben: Einbau von 2 Dachfenstern Bauort: Ischlagweg 301 Bauparzelle: GB-Nr. 1197 Planauflage: Gemeindeverwaltung Himmelried Beantragte Ausnahmen: keine Einsprachefrist: 4. März 2021

Hofstetten-Flüh

Baupublikation

Bauherr: Studer Michael, Unterer Landskronweg 2, 4112 Flüh Projektverfasser: Studer Michael, Unterer Landskronweg 2, 4112 Flüh Bauobjekt: Gartenzaun Bauplatz: Unterer Landskronweg 2, 4112 Flüh Bauparzelle: 744 Planauflage: Gemeinde Hofstetten-Flüh, Abteilung Bau-, Umwelt- und Raumplanung, Neuer Weg 7, 4114 Hofstetten SO Einsprachefrist: 18. Februar 2021 – 4. März 2021

Baupublikation

Bauherr: Koch Silke und Christian, Mühleweg 39C, 4112 Flüh Projektverfasser: Hügin Hanspeter, Ettingerstrasse 12, 4108 Witterswil Bauobjekt: Cheminéeofen und Aussenkamin Bauplatz: Mühleweg 39c, 4112 Flüh Bauparzelle: 864 Planauflage: Gemeinde Hofstetten-Flüh, Abteilung Bau-, Umwelt- und Raumplanung, Neuer Weg 7, 4114 Hofstetten SO Einsprachefrist: 18. 2. 2021 – 4. 3. 2021

Baupublikation

Bauherr: Röösli-Gschwind Nicole und Urs, Steinrain 49A, 4112 Flüh Projektverfasser: Beck Oser Architekten ETH SIA, Laufenstrasse 16, 4053 Basel Bauobjekt: Aussenschwimmbad Bauplatz: Steinrain 49a, 4112 Flüh Bauparzelle: GB-Nr. 4272 Planauflage: Gemeinde Hofstetten-Flüh, Abteilung Bau-, Umwelt- und Raumplanung, Neuer Weg 7, 4114 Hofstetten SO Einsprachefrist: 18. Februar 2021 – 4. März 2021

Kleinlützel

Baupublikation

Bauherrschaft: Jürgen und Susy Marquardt-Fehlmann, Huggerwald 718, 4245 Kleinlützel Bauobjekt: Gartenhaus / Pavillon Bauplatz: Huggerwald Bauparzelle: 3243 Planauflage: Gemeindeverwaltung Kleinlützel Einsprachefrist: 5. März 2021

Witterswil

Baupublikation

Bauherrschaft: Bühlmann Stefan, Im Hofacker 37, 4108 Witterswil Bauobjekt: Baugesuch Nr. 2021-04 Gartenhaus Projektverfasser: Bühlmann Stefan, Im Hofacker 37, 4108 Witterswil Bauplatz: Im Hofacker 37 Bauparzelle: GB-Nr. 1463 Planauflage: Gemeindeverwaltung Witterswil Einsprachefrist: 4. März 2021

Baupublikation

Bauherrschaft: Atz Martin und Michéle Holeestrasse 160, 4054 Basel Bauobjekt: Baugesuch Nr. 2021-03 Um- und Anbau EFH Projektverfasser: Buser + Mitarbeiter Architekten, Gerberstrasse 5, 4410 Liestal Bauplatz: Bättwilerstrasse 48 Bauparzelle: GB-Nr. 452 Planauflage: Gemeindeverwaltung Witterswil Einsprachefrist: 4. März 2021

Für kranke Menschen gehen wir bis ans Ende der Welt.

Dank Menschen wie Ihnen ermöglicht FAIRMED den Ärmsten eine medizinische Grundversorgung. Danke für Ihre Spende. fairmed.ch

Zullwil

Baupublikation

Bauherrschaft: Hänggi Marc und Tamara, Sonnenfeldstrasse 335, 4234 Zullwil Bauobjekt: Verglasung Sitzplatz Bauplatz: Sonnenfeldstrasse 335 Bauparzelle GB-Nr: 1131 Planauflage: Beim Baupräsident Einsprachefrist: 5. März 2021

SPINAS CIVIL VOICES

Unter dieser Nummer erreichen Sie in Notfällen den diensttuenden Arzt, Kinderarzt und Zahnarzt in Baselland sowie in den Solothurner Bezirken Thierstein und Dorneck Telefon 0848 112 112 Bitte versuchen Sie zuerst, Ihren Hausarzt zu erreichen.

Büsserach

© Yann Arthus-Bertrand

Ärztlicher Notfalldienst Telefon 061 261 15 15


LAUFENTAL

Donnerstag, 18. Februar 2021 Nr. 7

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L AUFENTAL

Raphi und Jölle sorgten für Fasnachtsgefühle Das Duo Raphi und Jölle ist an der Fasnacht im Laufental ein sicherer Wert. Sogar im Coronajahr mussten ihre Fans nicht auf die beiden verzichten. Melanie Brêchet Fasnächtlerinnen und Fasnächtler haben eine harte Woche hinter sich. Sämtliche fasnächtliche Aktivitäten fielen dieses Jahr aus bekannten Gründen aus. Aus dem bunten Treiben, welches normalerweise das Leben während der Fasnachtszeit dominiert, wurde nichts. Für ein kleines Bisschen Fasnachtsgefühle sorgten Raphi und Jölle mit ihrem virtuellen und interaktiven Schnitzelbankabend. Die Interessierten mussten sich zuvor zum Event anmelden und konnten sich anschliessend via Link zuschalten. Die Protagonisten selbst stan-

den in dauerndem Kontakt zum Publikum und konnten so den Applaus live entgegennehmen. Rund 60 Personen machten von diesem Angebot Gebrauch. Für die technische Umsetzbarkeit sorgte Toni Scherrer von der Firma AudioRent Clair AG. So kam das Publikum vorletzten Mittwochabend in den Genuss von einer guten halben Stunde Raphi und Jölle. Dabei gaben sie sich dieses Mal als Aeschbacher Lorenz und Amrein Freddi aus, ihres Zeichens Hausmänner aus Leidenschaft im kunterbunten Outfit. Zur Erheiterung des zugeschalteten Publikums besangen sie die Vorzüge des Daheimbleibens, ihre heisse Liebe zur Postbotin Giselle — die dann aber im entscheidenden Moment nicht da ist, oder die schwierige Entscheidung darüber, ob nun ein Curry oder doch Spaghetti gekocht werden sollten. Trotz aller Nicht-Fasnacht kann man Bilder und Lieder von Raphi und Jölle auf deren Facebookseite nachhören und -sehen, ein wenig in die Fasnachtswelt eintauchen und sich schon auf das nächste Jahr freuen — dann hoffentlich wieder live.

Virtueller Schnitzelbank: Dank modernster Technik holten sich Raphi und Jölle ihr Publikum ins Studio – beziehungsweise umgekehrt. FOTO: MELANIE BRÊCHET

REGION

Ein bisschen Fasnacht wenigstens im Wochenblatt ä Wirt damit är sich verstreut, dr Bundesrot het drumm beschlossä, d Wirte z schützä und het d Beizä gschlossä! Im Gegäsatz zu däm Virus-Viech, stärbä d Wirtä dä Wäg ebä glich. Als chlini Ching het mä is glehrt, wenn mä verliert, denn blibt mä fair, und läbt em Siiger nit no z leid, das het em Trump wohl niemer gseit. D Fasnacht gstrichä — ä riesä Schmärz, wäg Corona bluetet eus jetz s Härz mir begriffe nit ganz was passiert, jetz wäre doch moll all maskiert! National Waggis Brislach

Nit schlächt!

I dene 3 Dääg: I dene 3 Dääg were mir eigentlich uf dr Gass, hätte e unbeschwerti Zyt zämme und viel Spass, Eusi Clique Pfluderi Fäger het wie alli angere, d’Fasnacht miesse lo si. Mir hei dorum am Sunntigmorge, zwüsche Morgestreich und Umzug, e chliine Spaziergang dur’s sunnige Laufner Stedtli gmacht. TEXT: HARLEKIN UND PIERROT

Syt 50 Johr hei jetz d Fraue o s Rächt go z stimme – ig find das gar nit schlächt! Dr Maa sich domols sehr gfürchtet het, sys «Müetterli» nümm dehei sy wett. Jo mittlerwyle d Rolle hei kehrt: Hüffig heisst’s jetz: «Mann an den Herd!» O d Chinge tuet är flissig hüete, damit d Frau cha Projekt usbrüete. Wie o immer – ig bi ganz froh, my Maa cha mi nümm duss lo stoh vor em Wahllokal mit em Hung, wenn’s wider heisst: «Heut’ Abstimmung!» Johanna Keusch-Jecker Laufen

All maskiert

Ä Jubiläum z Laufä – mir hei dörfä hoffä, doch im Stedtli isch denn glich nüt gloffä, doch öbbis isch speziell, s isch wohr, s isch no weniger los als s Johr drvor. S 2020, mir heis lo verstrichä, äs loht sich zimmli schwer verglichä, ei Verglich heimer eus glich entrissä, s isch wie d Chilchä z Brislach — voll verschissä! Ä Virus, äs het is nit gfreut, brucht

Zwüschedure kei Holz a de Füess: Ohne Einsatz. FOTO: HANS-UELI SCHÄRER, LAUFEN

Fasnacht beerdigt, passend im «Toten-Kostüm»: Trotz Fasnachtsabsage wollten die fünf Birsguggerinnen nicht auf die Fasnacht verzichten. Hinter dem Migros standen sie am Sonntag um 13.45 Uhr bereit und liefen punkt 14.00 Uhr in einem kleinen Umzug ins Stedtli. FOTO: DANIELA WEY Natürlich alles Corona-conform mit passender Maske.

Bundesgezwitscher

s’Vögeli singt zum Garte use, die Wält stoht Chopf, äs isch zum gruuse. Dr Trumpy-Boy, dä Maa mit blonder Mähne, syt vier Johr ä Seich verzellä, das git Migräne. By sym neue Job duet är als Coiffure amtiere, dr ganzi Dag im grosse Topf ä Zauberdrangg riere. Einzigartig, ä Hoorwuchsmittel het är präpariert, sy erschte Chund, dr Berset, sythär mit Loggepracht posiert. Dr Ueli churz am Alain das Mitteli het g’stohle, ohjeh, mit Näbewirgig, är isch d’Simonetta zum Tanz go hole. Im ¾-Takt dur’s Bundesrots-Zimmer dure, und dr Parmelin cha plötzlich schwitzerdütsch schnuure. Doderzue s’Karin us St.Galle, seit zum Ignazio, du duesch myr oh no g’falle. Amore mio, grazie mille, du bisch ä bella

Netti, und d’Viola macht us ihrne Papierflieger grad Konfetti. Und alli singe denn im Chor, dur’s Fänschter jodlet dr Blocher als Tenor: «Myr singe jetz ä Schnitzelbangg, jetz muesch du aber lose, myr mache das zum erschte Mol, dr Gaggi i dä Hose. Und s’Bundeshuus voll WC-Papier, als Not-Resärvä myr eus empfähle im Schissdrägg hoggt dr Trumpy-Boy, im neue Johr als Bundesrot dien wähle.» dr Leo Pflanzblätz, alias Daniel Meier, Laufen

Dr «Steimeyer meint drzue»

D’Stadt Laufe a dr Fasnacht 2021 närrisch tot, us Erfahrig weiss scho Basel und o Lieschtel wie das goht. Corona het die ganzi Schwiz sid langem fescht im Griff, Mutante sii sid Churzem o e gläufige Begriff.

Es nützt jetz nüt go schtämpfele und über alli z’schimpfe, bis neechscht’s Johr sette mir euis eifach zweui Moll loh go impfe. Geege s’Fasnachtsfieber git’s kei Impfig, hesch’s oder hesches nid, und wenn des hesch, bringsch’s nümm ewägg, s’isch schön das es das git. Dr «Zibeli», alias Hänggi Peter macht e Wett, will är doch ohni Bier, fascht nüt angers z’Dringge het. Dr Steiner Urs dä loht sich für die Wett gar nid loh lumpe, vrspricht em Zibeli e chlii’s Vrmööge, im Muul het är e Stumpe E soo dringgt sidhär euise Peter Mineral und Tee, mit Leerguet bim EntsorgigsZenter hesch dä sidhär nie meh gseh. Was het d’Regierig z’Lieschtel euis im Laufetal scho gno, dr Eggflueh-Tunnel gfährlich und marod als Erb no hingerloh S’Spital isch leer o d’Füürwehr blibt schiint’s nümmi lang im Tal, d’Folge sii nid abzgseh, d’Zuekunft wird e so fatal. Als Züggerli e Notfallstell, wo keine cha parkiere, chaasch hööchschtens i dr Migros unge irgend öppis cumuliere. Und wenn’s denn nid rentiert, denn macht me’s eifach wider zue, und Lieschtel het denn ändlich vo de Laufetaler ihri Rueh Dr Thomas Weber als Regierigsroot isch mir suschpäggt, Euisi Landrööt hei däm Maa glaub o scho sinni Fiessli gschläggt Angerscht isch das nid z’erklääre wie’s sowyt isch cho, es schiint s’het jeede sii chlii’s Wünschli vo däm Maa denn überchoo Impfe z’Laufe wenn und wie und wo sell das denn sii, het’s überhaupt gnue Doose, sii mir Laufner überhaupt drbii Frooge über Frooge, so goht’s euis i deere Zyt, Dr Simon Felix wird’s scho richte, brueflich gseht är zimmli wyt… ...Drum heebet Sorg und bliibet gsung, mir schaffe das, mach jeedi Wett Das jeede Narr im neechschte Johr si’s liebschte d’Fasnacht wider het Rainer Meyer

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Gemeinden, Städte, Kantone, Parlament und Bundesrat stehen hinter der e-ID

rä ri Kur t Flu at und Stadtp alr Nation urn Soloth

7. März 2021

sident

dgut h Leibun Bettlac Barbara epräsidentin d Gemein

ann Lindem ent Wolf wil Georg sid rä p de Gemein

JA zum E-ID-Gesetz

www.e-id.info

e-ID Schweiz | c/o digitalswitzerland | Selnaustrasse 25 | 8001 Zürich

Freude verteilen: Dr Fritz und d Eugenie usem Rosägartä verteile e chli Freud i dene truurige Zyte.....


«50 Bibelworte zu Schlagzeilen, von Persönlichkeiten kommentiert und kalligrafiert.»

Andrea Marco Bianca & Katharina Hoby Hoffnungszeichen in Krisenzeiten 144 Seiten, Hardcover, ISBN 978-3-7245-2452-6 CHF 24.80 Erhältlich im Buchhandel oder unter www.reinhardt.ch


THIERSTEIN

Donnerstag, 18. Februar 2021 Nr. 7

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BÜSSER ACH

Der Schritt in die Zukunft Bevölkerungsstatistik per 31.12.2020 Die Bevölkerungszahl Breitenbachs stieg im vergangenen Jahr auf 3'991 (2019: 3'931) Personen an. Die Zahl der Haushalte erhöhte sich aufgrund der intensiven Bautätigkeit von 1'703 auf neu 1'740. Die detaillierte Bevölkerungsstatistik finden Sie auf der Homepage der Gemeinde Breitenbach.

Informationen zu COVID-19-Impfungen Für die Organisation der Impfkampagne in unserer Region zeichnet der Kanton Solothurn verantwortlich. Wir bitten Sie daher, sich auf der Website https://corona.so.ch/bevoelkerung/impfung-gegen-covid-19/ über die bestehenden Angebote zu informieren. Das Impfzentrum in Breitenbach (Gemeindesaal Grien) hat seinen Betrieb aufgenommen. Anmeldungen können elektronisch über die oben aufgeführte Website vorgenommen werden.

Der Betrieb des Impfzentrums im Griensaal Breitenbach wurde reibungslos aufgenommen. Die medizinischen Mitarbeiter sowie die Dienstleistenden der Zivilschutzregion kümmern sich gerne um Ihre Bedürfnisse.

Öffnungszeiten Gemeindeverwaltung entfallen Aufgrund der verschärften Regelungen rund um COVID-19 entfallen die offiziellen Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung bis auf weiteres. Selbstverständlich stehen Ihnen unsere Mitarbeiter in dringenden Fällen während der ordentlichen Bürozeiten zur Verfügung. Wir bitten Sie, zwecks Terminvereinbarung die Telefonnummer 061 789 96 96 zu wählen. Herzlichen Dank für Ihr Verständnis.

Die Menschen der Region haben den ReMarkt gerettet. Die soziale Institution möchte das Konzept nun zusammen mit engagierten Kräften weiterentwickeln. Gesucht sind kreative Köpfe und fleissige Hände. Bea Asper «Wir sind tief berührt», sagen Hans und Marjon Neijt. «Die Menschen unserer Region haben unseren ReMarkt gerettet. Es sind mittlerweile genügend Spenden eingetroffen, um die anfallenden Kosten für die nächsten zwei Jahre zu decken.» Hans und Marjon Neijt wollten letzten September schweren Herzens den ReMarkt schliessen. Zusammen mit Tochter Kim und den Mitarbeitenden waren sie bereits im Begriff, ihren Laden im Industriequartier von Büsserach auszuräumen. «Wären auch noch die Gegenstände wie die Fernseher und Plattenspieler aus unserem Museum in der Entsorgungsmulde gelandet, dann hätte mir das Herz geblutet. Unendlich leid tat mir der damalige Entscheid vor allem für unsere langjährigen Mitarbeitenden», erklärt Hans Neijt. Auch die vielen wertvollen Begegnungen mit der treuen Kundschaft wollte man eigentlich gar nicht aufgeben. Doch die Familie konnte die soziale Institution nicht mehr alleine stemmen. Seit der Gründung vor zwölf Jahren sei die Unterstützung seitens der sozialen Fachstellen und Ämter leider immer kleiner geworden, während die Anforderungen laufend gestiegen seien, gibt Marjon Neijt zu bedenken. Es fehlte ein breit abgestützter Trägerverein sowie die Möglichkeit, eine Zukunftsstrategie zu entwickeln. Und es fehlten die fleissigen Hände, welche die im Laden zur Reparatur gebrachten Dinge dann auch reparierten. Nachdem das Wochenblatt auf das drohende Aus des ReMarktes aufmerksam gemacht hatte, ergriffen Laufentaler und Schwarzbuben die Initiative für eine Rettungsaktion und riefen eine Arbeitsgruppe ins Leben, erklärt Mitinitiant Roger Chalon. Zusammen mit Thomas Boillat, Präsident des frisch gegründeten Vereins

Gerettet: Dank Spenden kann der ReMarkt weiterexistieren. «Freunde RefLaufental» begann man, den ReMarkt auf ein neues Fundament zu stellen — und ist nun tief beeindruckt von der grossen Unterstützung seitens der Bevölkerung. «In wenigen Wochen hatten wir den budgetierten Betrag beisammen», erklärt Chalon und richtet seinen Dank an die über 170 Gönnerinnen und Gönner. Er ergänzt: «Wobei wir natürlich für jede weitere Spende ebenfalls sehr dankbar sind.» Was es nun vor allem brauche, sei die Erarbeitung eines Zukunftsplans. Dabei sei die Arbeitsgruppe offen für neue Impulse — auch für eine mögliche Zusammenarbeit mit bestehenden sozialen Institutionen. «Wir hätten auch gar nichts dagegen einzuwenden, wenn man uns die Verantwortung streitig machen würde», meint Hans Neijt in seiner liebevollen, humorvollen Art. «Wir würden uns dann etwas Auszeit gönnen in den Bergen.» Voraussetzung für die Neuausrichtung sei aber, dass am Grundsatz des Non-Profits und dem Gedankengut der Nachhaltigkeit festgehalten werde. Bisher war der ReMarkt ein leuchtendes Beispiel für Herzlichkeit. Hans und Marjon Neijt gelang es, einen Ort zu schaffen, an dem Menschen, die von Ausgrenzungen aller Art betroffen sind, neue Hoffnung schöpfen und den Glauben an die Menschlichkeit nicht verlieren. Um im Bereich von Tagesstrukturen die Anforderungen des Kantons Solo-

FOTO: BEA ASPER

thurn zu erfüllen, ist der ReMarkt auf der Suche nach ehrenamtlicher Unterstützung durch einen Arbeitsagogen oder Pädagogen. Weil die Nachfrage nach dem Angebot des ReMarkts gestiegen ist, versucht der ReMarkt weiterhin Mitwirkende für die Fleissarbeit zu finden. «Die Region lebt den Gedanken der Nachhaltigkeit: Der Wunsch, Alltagsgegenstände reparieren zu lassen, anstatt sie wegzuwerfen, ist spürbar vorhanden», führt Chalon aus. Während des Lockdowns ist der ReMarkt nicht geschlossen, sondern offeriert den Kunden nach telefonischer Vereinbarung die Möglichkeit, ihre Gegenstände draussen in einer Box abzugeben und dort auch wieder abzuholen. «Deswegen braucht der ReMarkt Personen, die im Laden mit anpacken. Kenntnisse in der Elektronik oder Mechanik wären von Vorteil, sind aber nicht Bedingung», sagt Hans Neijt. Wegen der Corona-Schutzmassnahmen brauche es derzeit natürlich Flexibilität. Die Reparaturarbeiten könnten auch im Homeoffice ausgeführt werden. Der Region fehlt es weder an Kreativität noch an Engagement, man darf gespannt sein auf das nächste Kapitel in der Geschichte des ReMarktes. Das Wochenblatt bleibt dran. Die «Arbeitsgruppe zum Erhalt von ReMarkt» unter der Leitung von Roger Chalon ist weiterhin dankbar für jede Spende und/oder persönliches Engagement. Das Konto ist bei der Raiffeisenbank unter der Nummer: CH11 8080 8001 3010 9058 8

Anlässe 8.-12. März 12. März, 19:00h 16. März 18. März, 09:30h 23. März

Häckseldienst, Einwohnergemeinde Generalversammlung, Samariterverein Blutspende, Turnhalle Grien Vier Jahreszeitenwanderung «Frühling», Kirchplatz Sammlung Metall/Alteisen, Sammelstelle Werkhof

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage www.breitenbach.ch. Für die Inhalte des Veranstaltungskalenders zeichnen die Institutionen verantwortlich.

Gemeindeverwaltung Breitenbach auf Facebook!

ZULLWIL

Zullwiler bewilligen Steuererhöhung Im zweiten Anlauf hat der Souverän das Budget 2021 genehmigt. Aus Spargründen sind sämtliche Gemeindebeiträge für das Dorfleben gestrichen worden. Bea Asper

Dienstag 08:00-11:30 Uhr 13:30-18:30 Uhr Mittwoch 08:00-11:30 Uhr 13:30-17:00 Uhr

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wieder

KARIN KÄLIN

bisher

vernetzend. analytisch. lösungsorientiert. Kantonsratswahlen 7. März 2021 | LISTE 4

Hermelin im Winterpelz: Entdeckt auf einer Wiese in Wahlen. FOTO: FREDI STAUDENMANN

Die ausserordentliche Gemeindeversammlung von Zullwil genehmigte die vom Gemeinderat beantragte Erhöhung des Steuerfusses von 128 auf 139 Prozent mit 19 Ja Stimmen zu 17 Nein. Das Budget 2021 wurde angenommen mit 26 Ja zu 12 Nein Stimmen. An der Gemeindeversammlung vom 2. Dezember 2020 war das Budget 2021 mit grossem Mehr zurückgewiesen worden. Finanzverwaltung und Gemeinderat seien über die Bücher gegangen, sagte Finanzberaterin Monika Probst letzten Donnerstag in der Mehrzweckhalle March. «Jede Position wurde nochmals überprüft und wir habe Kürzungen vorgenommen, auch solche, die weh tun.» Es wurden die Beiträge gestrichen für Forum und Tourismus Schwarzbubenland, für die Seniorenausflüge, für die Jungbürgerfeier, den Banntag und für die Bundesfeier. Der Gemeinderatskredit wurde um 1500 Franken auf 500 Franken gekürzt und alle Vereinsbeiträge wurden auf null gesetzt. Mit dem rigorosen Ansetzen des Rotstiftes bei den Aufwendungen und Anpassungen bei den

Erträgen konnte das Resultat verbessert werden. Im Dezember war ein Aufwandüberschuss von 470 000 Franken präsentiert worden, die revidierte Erfolgsrechnung schliesst nun mit einem Verlust von 365 130 Franken. Wobei der Gemeinderat mit der Steuererhöhung um elf Prozentpunkte rechnete. Probst zeigte auf, dass der Grund für die prekäre Situation hauptsächlich bei Steuerausfällen und den tieferen Beiträgen aus dem Finanzausgleich liege. Die detaillierte Analyse der Rechnungsprüfungkommission zeige auf, dass der Gemeinde in Zukunft schlicht und einfach genügend Einnahmen fehlen werden, um die Aufwände decken zu können. Die Gemeinde muss finanziell saniert werden. «Einen entsprechenden Massnahmenkatalog zu erarbeiten, liegt nun in den Händen der im Dezember gegründeten Task Force», sagte Christian Wunderlin von der Rechnungsprüfungskommission. Er konnte diesbezüglich verkünden, dass es Anfang März ein Treffen mit Vertretern des Solothurner Regierungsrates und dem Amt für Gemeinden geben wird. Danach werde man zu verschiedenen Themenkreisen in Arbeitsgruppen nach Lösungsvorschlägen suchen.

Zwei Investitionsprojekte genehmigt

Die angespannte Finanzlage hatte den Gemeinderat dazu veranlasst, lediglich zwei Investitionsprojekte in das Budget 2021 aufzunehmen. «Beide Projekte

stammen aus Zweckverbänden», informierte Gemeindepräsidentin Sandra Christ. Zum einen handle es sich um den Kostenanteil von 51 670 Franken für Investitionen, welche die Betriebskommission für die Schulanlage March beantragt habe. Zum andern geht es um die Sanierungsetappe der Abwasseranlage Meltingen-Zullwil in der Höhe von 388 830 Franken. Der entsprechende Rahmenkredit war bereits anlässlich der Budgetgemeindeversammlung im November 2017 bewilligt worden. Die Mehrheit der Stimmberechtigten lehnten die Investition von 51 670 Franken für die Verbesserung des Innenbereichs der Schulanlage March ab. Änderungen vorzunehmen im Bildungsbereich wird bei der Sanierung der Gemeinde Zullwil eine zentrale Rolle spielen. Hier musste die Gemeinde in den letzten Jahren eine enorme Kostensteigerung (über 400 000 Franken) verzeichnen. «Mehr als zu verkraften ist», sagte Markus Saner, der für die Finanzen zuständige Gemeinderat. Er informierte über den Stand des Verfahrens für die Sonnenfeldstrasse. Alle von der Gemeinde in Rechnung gestellten Beiträge seien bezahlt — und das Erstellen der Schlussabrechnung habe der Gemeinderat in Angriff genommen. Die Gemeindeversammlung genehmigte des Weiteren alle beantragten Reglemente und stimmte der Zusammenlegung beim Zivilschutz zu, welche der Gemeinde eine kleine Kostenersparnis bringen wird.


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Donnerstag, 18. Februar 2021 Nr. 7

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REGION

E Nasse voll Fasnacht Sibylle

Familiefescht bringsch under Dach und Fach, fiireter allisamt im Bus zwüsche Zwinge und Breitebach. d Nochrichte chönnte extremer nüm wärde: «Maske und Abstand, sunscht müend mir alle stärbe!» Vor luuter Panik, ganz einfach gseit, stärbe mir schlussändlich wäge Einsamkeit. Alisha Sassone Büsserach

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Kumm ine, lueg use!

Letscht Sunntig meint dr Pfarrer vo de Reformierte; d’Fasnächtler sige jetzt die Laggierte. Statt Helge mole und Värsli produziere, muesch dr Äti zum impfe regischtriere. Is Impfzenter sottsch ne denn au no chare und zwar zweimole, zum Glück ischr deheime und muesch ne nid vom Stammtisch hole. Do hets unsri «Alti Tante» guet, däre lupfts wäge nüt dr Huet. Si gseht d’Lüt wo verbii flaniere, truurig, luschtig, mängisch am pressiere

Konfetti-Helden

Fasnachtsstimmung: Wenn nicht draussen, dann halt Zuhause. FOTO: FENUMENAL-WAGGIS

Ohni Wage

Sit 15 Joor git‘s Eus Fenumenaali scho, und s‘ erschte mol leu mir dr Wage leider lo stoh. D‘ Vorfreud für d‘ Fasnacht wer eigentlich do, numme het eus s‘ Virus dr Wind us dä Segel gnoh. Mir hätte scho Plän gha für ä grosses Fescht, Mit Gescht — für Eusi Gönner natürlich nur s‘ Bescht. Wells so schön isch hei mr grad nomol eine. D‘ Stimmig vo dr Fasnacht, sett me au das Joor ha, drum singet, siget fröhlich, lachet — geut mit vollgas draa! Löit s‘ Fasnachtskarussel witter lo dreihe, nämmet eine und dekorieret flissig Euches Deheime. Drzue e Mäählsuppe schlüürfe und Gott sei Dangg, findsch im YouTube dr eint oder ander Schnitzelbangg. D Fenumenal-Waggis Fehren, Nunningen, Meltingen

In stiller Anteilnahme

Kumm ine, lueg use: Die Alte Tante schaut sehnsüchtig nach draussen. FOTO: EVANGELISCHER HEIMWEH-BEBBI

Aber was macht dä Böög bi de Proteschtante? Khört är nid witer abe zu de Ministrante? Dört wird dr Weihbäse kräftig gschwunge und ghofft, die leidig Situation gieng bald mol umme. (Jo die arme Rueche müen jetzt none Pfarrer sueche!) Es isch es hi und här, und e mänge tuet sich schwär. Für dr Nochber go poschte, d’Beize zue, was söll das koschte? Niemerts fremds me küsse, no schmuse, d’Bingis mit Maske, am beschte gar nümm use. Es gits es drwider und drfür Und bi einige gli es Magegschwür. Do hilft am Änd nur Duureschnuufe und uf d’Site stoh, wie die «Alti Tante do. Oder e Stoosgebätt vo Zyt zu Zyt; Kumm ine, lueg use, s’isch Fascht-e-Zyt!! vom Evangelisch Heiweh-Bebbi

Von Verschärfungen zu Lockerungen von Lockerungen zu Verschärfungen. Bis zum Schluss hast du dich «Fasnacht» nicht aufgegeben. Du hast uns im Jahre 2021 verlassen, deine Wiederauferstehung im Jahre 2022 gibt uns Hoffnung. Hoffnung auf weitere närrische Stunden mit dir. Hoffnung auf Wunder. Trauermarsch: Mittwoch, 29. Februar 2021. Infos folgen am 1. April 2021. Traueradresse: Narrenweg 21 in 2021 Konfettibach Claudio Spaar Breitenbach

Ein Donnerstagmorgen wie immer, denke ich mir. Aber nein! Heute beginnt doch die Fasnacht, eigentlich. Aber dieses Jahr ist halt alles anders, auch der Schmutzige Donnerstag. Keine weisse Gestalten, die um 5 Uhr morgens laut lärmend durch die Strassen marschieren und die Fasnacht einläuten. Schade. Aber halt! Die Kinder dürfen heute ausnahmsweise im Kostüm in die Schule. Sie freuen sich auf dieses besondere Ereignis doch schon so lange. Als was sich wohl ihre Gspähnli verkleiden werden? Aufgeregt und gespannt verlassen sie geschminkt und maskiert das Haus. Erstaunlich, wie gerne die Kleinen derzeit zur Schule gehen. So ist es doch schon fast das Einzige, was ihnen nicht verwehrt wurde. Ein kleines Bisschen Alltag in dieser verrückten und seltsamen Zeit. Gerade erst haben sie gelernt, dass man sich zum Gruss die Hand reicht, wenn man jemanden trifft. Und jetzt ist dies nicht mehr erwünscht. Am Nachmittag dürfen die Kleinen von «Haus zu Haus» um an den Haustüren der Dorf bevölkerung Süssigkeiten zu betteln. So ist es bei uns in Fehren Tradition am ersten Fasnachtstag. Aber: Auch dieses Jahr? Darf man das jetzt? Was werden die Leute denken? Rasch spricht es sich im Dorf herum: Grünes Licht, man darf! Juhu, was für eine Freude! Die Kinder organisieren sich selbst blitzschnell in kleinen Gruppen und achten sogar darauf, dass sie jeweils nicht mehr als fünf sind, das haben sie schon intus. Und so rennen die kleinen Böggen voller Eifer von Haustür zu Haustür, klingeln, kriegen Süsses. Manchmal bleiben die Pforten geschlossen, dafür steht ein Körbchen mit Leckereien zum selber bedienen da. Wie praktisch, denkt sich wohl manch kleiner Fasnächtler. Und weiter geht’s! Die Minustemperaturen werden eiskalt ignoriert. So ein Spass! Das eine oder andere Kind hat sogar einen Sack Konfetti dabei. Wo es diesen wohl her hat? Am Abend kehren die müden und vor Kälte zitternden Gestalten nach Hause zurück. Die Gesichter sprechen Bände, was für ein toller Tag! Und mit ihnen schaffen es auch ein paar der kleinen,

Stimmungsvoller Gottesdienst: Die röm.-kath. Kirche St. Josef in Wahlen wurde aufgrund des Wortgottesdienstes vom letzten Samstag festlich geschmückt und von Roli Noirjean an der Drehorgel begleitet. FOTO: STEFANIE ROTH, KIRCHENRAT WAHLEN bunten Papierstückchen in die Wohnung. Aber sie stören mich nicht. Im Gegenteil, sie zaubern mir ein Lächeln ins Gesicht. Véronique Imark Fehren

Mähldiger-Schnitzelbank 2021

(zur Melodie vo «Dr Schacher Seppli») Corona het eus fescht im Griff fascht alles isch jo zue nur Schiifahre chasch überall as wers e heiligi Chueh was ghört zum tägliche Bedarf die Frog macht vieli muff d’Fitnesscenter die hei zue aber s’Puff das het no uff (Und hesch mol e Hänger — mit Ovo chaschs nid besser aber länger) E Netflix-Abo muesch du ha und au s’neuschte Handy feuf mol im Johr id Feriä goh süscht bisch denn gar nid trendy Denn müesses au no Sneakers sy diä schöne neue tolle hüt bisch du dank Corona zfriede mit Mähl und Schissi-Rolle (D’Amerkikaner hamschtere Medikamänt und Waffe — die blöde Affe Abr d’Holländer heis begriffe — diä hamschtere Chees und düe kiffe Am liebschte wäri bi de Gilet Jaune — diä hei s’Gilet voll Kondom Jetz hanis voll erkannt – i bi total im falsche Land) Home-Office muess me jetz mache s’lauft alles virtuell niene muesch me würklich si mir finges no speziell D’Rekruteschuel machsch au deheim und goht di Kamera nid a denn hesch du allwä ohni z’merke diä erscht Nachtüebig gha (Chasch die freue wiene Moore, bis di igloggt hesch isch dr Chrieg scho lang

Abstand halte, dass isch schwer,

ganz bsunders im öffentliche Verkehr Im Bus ischs erlaubt, me hofft ufd Immunität vo dr Härde, doch dört hoggsch im Fürobe so ufenand, dasde Angscht hesch schwanger z’wärde. sLäbe stellt mich vor so mänge Tescht, drum geniess ich mini Existänz gärn bi usgfallene Fescht Ich ha mich wohl z’sehr ufs Wort «usgfalle» konzentriert, denn im Johr 2020 han ich überhaupt gar nüd gfiirt. Willsch kei Buess, au nid ufd Schnure segle denn haltisch dich besser an die 5-Persone-Regle

Erinnerung an die letzte Fasnacht: Laterne als Dekoration in Wahlen.

FOTO: KONRAD HALBEISEN

verlore) Wenn z’Zubel ein e Meinig het mir heis jetz langsam satt chasch sicher sy am nögschte Dunnschtig stohts im Wucheblatt Corona bringt Veränderig und doch bliebt vill bim Alte d’Nunniger hei dr schönner Wiehnachtsbaum dr Zubler dä chasch bhalte (Bi denä Finanze do muesch di nid wungerä, isch au dr Wiehnachtsbaum halt kei bsungerä) Fahrsch mit dim Chlapf dur Mältige jä chuum hesch hörä blinkä chasch winkä winkä winkä es chönnt dr afo stinkä E so viel Lüt im Dorf hei mir scho ewigs nümmä gseh schad sis halt nur d’Wahlplakat vo dr FDP (Und d’CVP wie wunderbar — stoht «mitts» im Miststock vom UnverzichtSpaar)

10 chlini Mähldiger

10 chlini Mähldiger — wei uf d’Portiflue eine macht e Selfie — diä angere hei jetz Rueh 9 chlini Mähldiger — stürme s’Capitol eine dä isch bliebe — dä suecht jetz Interpol 8 chlini Mähldiger – diä si hoch in Form siebe geu uf Grindelwald und ein as Lauberhorn 7 chlini Mähldiger — eine wett uf Zubel jänu mir heis ihm immer gseit är isch und blibt e Dubel 6 chlini Mähldiger — düe um Näme wärbe eine dä heisst Mohrechopf — dä muess leider stärbe 5 chlini Mähldiger — freue sich enorm ändlich si mir nur no z’feuft — BAGKonform 5 chlini Mähldiger — und kei WC-Rolle eine het se z’Lörrach gchauft und cha se nid verzolle 4 chlini Mähldiger — diä hei mega prahlt drü hei 5G-Empfang — dr anger hets verstrahlt 3 chlini Mähldiger — was het denn no uff zweu geu zum Coiffeur — und eine goht is Puff 2 chlini Mähldiger — mache e Staffette beidi wei uf Breitebach abr ein het kei Blagette 1 chline Mähldiger — dä het mega Schiss zerscht goht är go impfä — und denn is Home-Office Caroline Meckx-Spaar Mältige

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Kantonsratswahlen vom 7. März 2021

LISTE 3

Annabelle Lutgen

Diego Koch

Roland Matthes

Kurt Schwyzer

Thomas Spaar-Maini

Christian Thalmann

Martin Vogel

Mark Winkler

gsrat zämme in den Regierun lt Erfahrung zäh


Ikone der Lebensfreude wird achtzig vollständig aufgereiht, locker Bände von Büchern füllen würden.

Vor fünf Jahren feierte er die Abschiedsgala in seiner Heimat. In der prallvollen Mehrzweckhalle Löhrenacker in Aesch verabschiedete sich Nobby Bloch unter Tränen und frenetischem Applaus. Das Ende war das noch lange nicht. Übermorgen feiert der Wirt, Sänger, Schauspieler, Verleger, Entertainer, Manager ... seinen 80. Geburtstag. Martin Staub

N

obbys letzter Tango» liess Norbert Bloch – so wurde der Aescher von seinen Eltern damals getauft – auf die Einladung seiner 75er Gala-Show schreiben. Mit der Meinung, nach rund zehn solcher Events, welche er jeweils mit grossem Erfolg auf die Beine gestellt hatte, sei Schluss, hat sich der Wahl-Laufner gehörig getäuscht. Eigentlich verrieten das damals schon seine feuchten Augen, aus denen beim Abschiedsgruss tatsächlich die eine oder andere Träne kullerte. Nobby blieb aktiv. «Ich habe zwar tatsächlich seither keine so grossen Shows mehr organisiert, war aber bis vor kurzem im Marketing beim Volleyball Club SM’AeschPfeffingen aktiv und unterstütze seit rund drei Jahren den Laufner Künstler, David Pflugi, im Management. Organisierend war ich auch bei mehreren Events im Hintergrund tätig», erklärt der baldige Jubilar, der übermorgen, am 20. Februar 2021, seinen 80. Geburtstag feiert. An seinem Lebensmotto wird nicht gerüttelt: «Nobby: Mit Herz – Hirn und Leidenschaft». Müdigkeit ist dem Optimisten aus Berufung nicht anzusehen. Top-fit, voller Tatendrang und kaum zu bremsen, erzählt Nobby Bloch, was dereinst noch alles aus seiner Küche auf uns zukommen dürfte, wenn Covid sich dann mal zurückzieht. Vorerst schwelgt der Eventmanager «im besten Alter» in seinen Erinnerungen, die,

Nobby lässt nichts anbrennen Bereits mit 14 Jahren stand der kleine «Norbi» mit dem Männerchor Aesch auf der Bühne. Er konnte mit dem Ohrwurm «Die Himmel rühmen» anlässlich des Gesamtchores des damaligen Kantonalen Gesangfestes in drei Soli mit einer Stimme – «wie ein Wiener Sängerknabe» – die rund 200 Männerstimmen und das Publikum verzaubern. Und so kamen weitere Auftritte in und um seine geliebte Heimat Aesch zustande. Nobby als Sänger? Sicher – aber das war nur eines von vielen Talenten. Nobby spielte Fussball: beim SC Dornach, schon mit 11 Jahren. Später beim FC Aesch, und schliesslich bei Old Boys Basel, was bereits erste Liga bedeutete. Seine Treffsicherheit als Mittelstürmer auf das «Eckige» rief sogar die Verantwortlichen des FC Basel auf den Plan. «So kam ich übrigens zu meinem Künstlernamen. Stets mit vollem Einsatz kämpfend, in Anlehnung an die legendäre ManU-Fussball-Ikone Nobby Stiles, nannten mich Karli Odermatt und seine Kollegen nur noch Nobby», erinnert sich der damalige Draufgänger. Ein schwerer Unfall beendete seinen Traum einer Fussballerkarriere leider abrupt. Aber dem Fussball blieb das Multitalent treu. Während fast 30 Jahren war er beim FC Laufen iin diversen Chargen tätig, davon 14 Jahre, während den erfolgreichsten Jahren der Clubgeschichte mit Aufstieg in die Nationalliga B, als Vize- und schliesslich als Präsident. Sein Organisationstalent trug weiter Früchte: «Ich gründete 1983 die Nauzeitung, das Vereinsblatt des FC Laufen, das vor jedem Heimspiel mit einer 6000er-Auflage erschien. «Eine Erfolgsgeschichte, die auch nach meiner 11-jährigen Verlegerzeit weitergeführt wurde», wie Nobby heute nicht ohne Stolz verkündet. Erfolgsgeschichten gabs noch viele. So unter anderem die Wiederbelebung der Aescher Strassenfasnacht, welche 1972 nach einem öffentlichen Aufruf des damaligen Hofgarten-Wirtes auf einen Schlag mit rund 30 Nummern startete. Dazu zählen Jahre danach auch seine erfolgreichen Events in Luzern. Fünf Opernkonzerte

im KKL ab 2008 stellte er zusammen mit einem Partner auf die Beine, und sechs Jahre später ein kulinarisch-musikalischer Galaabend im bekannten Hotel Schweizerhof, für den Nobby locker vier vollbesetzte Busse aus unserer Region charterte. Leidenschaft auf allen Kanälen Und Nobby lernte trommeln und wurde der legendäre «Tambour mit den weissen Schuhen» beim Musikverein Aesch. Ein Talent, welches in der Funktion als Schlagzeuger bei drei Tanzmusiken zwischen 1959 und 1970 mündete. Sein Multitalent und sein Ehrgeiz manifestierte sich sowohl in seiner beruflichen, wie in seiner privaten Laufbahn. Seine Erfolge als Laiendarsteller anlässlich verschiedener Aufführungen – unter anderem eine Hauptrolle im Weihnachtstheater «Bergkristall» des MV Aesch, motivierten ihn zu einer Schauspielerausbildung am Goetheanum Dornach. Sein Beruf als kaufmännischer Angestellter war Nobby nicht genug: «Ich musste näher zu den Menschen.» So startete der damals 27-Jährige die legendäre Karriere als ausgebildeter Gastronom. Angefangen im Aescher Hofgarten, weitergeführt während 18 Jahren im Bahnhöflikeller in Laufen. Hier zeigte der singende Wirt, der mit seiner Wohlfühlstimmung das Bahnhöfli öfters zum Bersten brachte, auch sein Verlegertalent. Täglich legte er hier jedem Gast seine «Nobbys Nachrichten» auf den Tisch. Eine

Für Überheblichkeit ist bei mir kein Platz. Nur eine tiefe Dankbarkeit für alles, was ich in meinem Leben tun durfte. Aus tiefem Herzen danke ich den vielen Menschen, die mich durch mein Leben begleitet, inspiriert und unterstützt haben. Habt alle Mut zur Zuversicht, Leidenschaft und Lebensfreude. Bleibt bitte gesund ... Und auf ein frohes Wiedersehen.

gute Gewohnheit, die Nobby auch später in seinen Wirkungsstätten weiterführte. Es folgten Wirtejahre in der Locki Laufen, im Hübeli Aesch, wo er übrigens die vergessene Aescher 1.-Augustfeier reanimierte, und schliesslich in Nobby`s Dancing im Chez Georges, Grellingen. Einen gelungenen und würdigen Abschluss als Gastgeber landete er in Nobby`s Dancing im Weissen Kreuz in Breitenbach. «Wirten war eine Plattform für Nobbys tiefste Leidenschaft: The Voice» (die Stimme), schrieb Nobbys Freund Willy Surbeck in seiner Laudatio zum 75. Geburtstag in der Basler Zeitung. Tatsächlich bewegte der «Franky Boy des Laufentals» mit seinen Gesangsauftritten hunderte von treuen Fans zu Begeisterung und Tränen. Eben auch als singender Wirt während seiner geliebten «Arbeitszeit». Wichtiger noch als die Öffentlichkeit «Viele meiner Erfolge gehen auch auf das Konto von Dorli, meiner Frau, die immer treu zu mir gehalten hat und ihrem Naturel entsprechend mehr im Hintergrund funktionierte», sagt Nobby wertschätzend und mit grosser Dankbarkeit zu einer Ehe, die mittlerweile 58 Jahre durch dick und dünn gehalten hatte. Gut zu spüren, dass Nobby Bloch – mehr noch als die Öffentlichkeit – seine Herkunft und seine Familie am Herzen liegt. «Die nicht ganz leichte Jugendzeit in einer zehnköpfigen Arbeiterfamilie stärkte meine Persönlichkeit aber sicher», sagt er heute. Als grosses Glück bewertet er die Gesundheit: Seine und jene von Familie und seiner sieben Geschwister. Über 300 Ave Maria dürfte er im Laufe seiner Zeit als Sänger in vielen Kirchen der Region gesungen haben. «Das schwerste war dasjenige zum Begräbnis meiner Mama, die 1977, innert kurzer Zeit, unerwartet an einem Krebsleiden verstarb. Punkto Partnerschaft schwelgt der Jubilar in seinen Erinnerungen. «Zwei Kindern durften wir das Leben schenken», sagt Nobby, der seiner treuen Lebenspartnerin unsagbar dankbar ist, dass er sein extrovertiertes Leben in der Öffentlichkeit mit dem bescheidenen aber selbstbewussten Dorli im Hintergrund so geniessen konnte. Apropos Letzter Tango. «Der kann noch etwas warten», erklärt Nobby lachend und lässt sich nur vage in die Karten seiner künftigen Projekte blicken: Musikabende im Restaurant Chez Georges, eine Riesenkiste im KKL Luzern mit Künstler David Pflugi und einige Ideen mehr schwirren im Kopf des Laufentaler Tausendsassas herum.

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Prominente gratulieren Nobby zu viermal Zwanzig Nobby! Seit Jahren geht Nobby Bloch im Hotel Schweizerhof Luzern ein und aus. Sei es als Entertainer, Netzwerker, Ideengeber oder gar als Partner bei Veranstaltungen im KKL Luzern. Sein Wille und seine unermüdliche Schaffenskraft zeichnen ihn aus. Schön ist es, den wahrscheinlich beliebtesten Entertainer des Birstals auch immer wieder in Luzern anzutreffen. Happy Birthday Nobby – bleib wie du bist, freue dich an der Welt und die Welt freut sich an dir!

Clemens Hunziker, Direktor Hotel Schweizerhof Luzern

Lieber Nobby: Die grösste Kunst ist ein gutes Leben, und das grösste Werk das Lebenswerk. Seit vielen Jahren kenne ich Dich als einen Meister jener Kunst, und zu Deinem Lebenswerk kann ich nur gratulieren. Ich bin stolz, Dich in meinem Team zu haben. Bleibe, wie Du bist!

David Pflugi, Künstler, Laufen

«Multitalent Nobby Bloch war Sänger, Fussballer, Präsident des FC-Laufen, Schauspieler, Tambour, Wirt, Kulturmanager ... Seine Galas sind trotz seiner 80 Jahre noch immer ausverkauft, weil alle seine Freunde kommen. Das hat zwischen Laufen und Aesch in den letzten 100 Jahren niemand geschafft. Nobby hat mehr Gemüt als andere Menschen. Er füllt jeden Raum mit Licht und Energie. Und was ihn zusätzlich auszeichnet: Trotz seiner Erfolge ist er total am Boden geblieben. Dazu hat sicherlich auch seine Frau Dorli beigetragen.»

Willy Surbeck, Journalist, Musikproduzent

Der Mann, der Luzern im Sturm eroberte Ich lernte Nobby Bloch vor 13 Jahren kennen. Er organisierte einen Anlass im KKL Luzern und benötigte einen Sponsor. Ich war damals Marketingverantwortlicher einer regional tätigen Bank. So kam Nobby auf mich zu. Seine spontane, offene und menschenfreundliche Art überzeugten mich zu einer Zusammenarbeit. Seine organisatorischen Fähigkeiten sind bewundernswert. Seither verbindet uns eine schöne Freundschaft. Ich hoffe, dass diese noch viele Jahre andauern wird.

Urs Hegi, Greppen / LU

20 Jahre jung zu sein ist schön. Viermal 20 Jahre jung zu sein, ist viel schöner, wenn man auf ein reiches Leben zurück blicken kann, wie Nobby. Als Moderator, Entertainer hat er das kulturelle Leben der Region ergänzt und unterstützt. Nobby war und ist ein Optimist. Er wird es bleiben. Schon in jungen Jahren stand er auf der Bühne und unterhielt mit seiner hellen Stimme die Menschen. Von der provisorischen Beiz in einer Baracke auf dem geplanten Coop Parkplatz in Laufen bis zum definitiven Restaurant Bahnhofbuffet und im Restaurant Zur Loki bildete sich, um den singenden Wirt, eine grosse Fangemeinschaft. Nobby ist nicht nur ein Aescher oder ein Laufner, sondern er ist der bekannte und beliebte Birstaler. Sein Talent, sein Charme und seine kommunikative Art als singender Wirt bachte den Menschen Abwechslung, einige unbeschwerte fröhliche Stunden und viel Lebensfreude. Menschen, die ihn erlebt hatten, sprechen von unvergesslichen Momenten mit Nobbys Interpretationen von Udo Jürgens bis Frank Sinatra. Trotz Erfolg blieb Nobby dank der unermüdlichen und ruhig waltenden Dorli am Boden. Nobby bereicherte das kulturelle Leben längs der Birs und darüber hinaus. Ich wünsche Dir nachhaltige Gesundheit und weiterhin viele sinnvoll erfüllte Stunden. Giuseppe Gerster, Architekt

Nobby ist nie um eine gute Idee verlegen und setzt diese dann konsequent, leidenschaftlich und begeistert um. Nobby ist ein Macher. Einer mit Witz, Charme und Melone! Er hat in «seinem» Aesch bigott Massstäbe gesetzt für Unterhaltungsabende, sein «letzter Tango» war krönender Abschluss: eine gediegene Feier voller Überraschungen – Nobby eben. Wir erinnern uns aber auch an seine unvergessenen 1.-August-Feiern, an sein Engagement für den FC, an die Fasnacht und für Vieles mehr. Lieber Nobby, ich danke Dir für Deine Initiative und Kreativität, für Dein grosses Herz für Sport, Kultur und Traditionen von Aesch bigott, für Deinen Optimismus und für Deine ansteckende Lebensfreude. Chapeau! Alles Gute Nobby, blib früsch und gsund! Marianne Hollinger, eh. Gemeindepräsidentin Aesch


SPORT

Donnerstag, 18. Februar 2021 Nr. 7

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FUSSBALL intergga.ch

Geplanter Unterbruch in Grellingen Aufgrund von Reparaturarbeiten auf dem Glasfaserkabelnetz der interGGA wird es auf dem Kabelnetz in Grellingen zu einem Unterbruch bei Internet, Festnetz-Telefonie, TV und Radio kommen.

Donnerstag, 25. Februar 2021, 00.01 – 06.00 Uhr Ausserhalb der angegebenen Zeiten sind sämtliche Dienste verfügbar. Wir danken für Ihr Verständnis. Ihre interGGA

Alle krempeln die Ärmel hoch Der FC Kleinlützel ist ein kleiner Fussballklub mit rund 80 Mitgliedern. Dank dem Motto: «einmal Lützel — immer Lützel» kann sich der Verein aber auf viele treue und wertvolle Mitglieder verlassen. Edgar Hänggi

FUSSBALL

Die Leidenschaft macht vieles möglich Diego Dreier (39) ist ein Urgestein im Team des FC Kleinlützel. Er hat viel für den Klub geleistet. Er war mit 22 Jahren Kassier und wurde später Präsident. Edgar Hänggi «Emotionen gehören zum Fussball, solange sie im Rahmen bleiben. Ich darf doch sagen, dass ich eigentlich nie über die Stränge haue. Die Gegenspieler wissen das, denn vor und vor allem nach dem Spiel kommen wir wieder sehr gut miteinander aus.» Diego, der oft als «Heisssporn» bezeichnet wird, spielt seit vielen Jahren in der ersten Mannschaft, bringt immer Leistung und das trotz seiner bald 39 Lenze. «Ich mach konditionell nicht mehr als andere. Ich lebe mehr oder weniger gesund.» Er könnte schon lange bei den Senioren spielen, doch das sei noch kein Thema. «Ich habe mir einen Wechsel in ein Seniorenteam überlegt, aber jetzt mit der Pandemie mach ich noch weiter.» Auch Bruder Pirmin, der etwas jünger ist, spielt im Team.

Turnverein, Tennis, Pfadi und dann noch Fussball

Angefangen hatte Diego mit etwa acht Jahren. Er mag sich nicht mehr so genau erinnern. «Es gab damals wieder ein Juniorenteam, das Mario Stich ins Leben gerufen hatte, und ich wollte in den FC, nebst dem Turnverein, Tennis und der Pfadi. Irgendwann musste ich mich aus zeitlichen Gründen entscheiden, welche Hobbys ich weglasse. Von zu Hause wurde ich stets unterstützt und mir wurde Wahlfreiheit gelassen, darüber bin ich sehr froh. Schlussendlich blieb der Fussball, weil mir das am meisten Spass machte. Ich lernte mit den Jahren, wie wertvoll ein Vereinsleben ist und wie viele gute Menschen man so kennen lernen kann.»

Französisch gelernt im Raum Neuenburg

Zwei Jahre war er weg, spielte beim FC Béroche-Gorgier II, weil er im Raum

Neuenburg arbeitete und um die Sprache besser zu lernen. «Es war eine spannende Zeit, aber ich kehrte auch gerne wieder zurück.» Nebst dem Aktivfussball war Diego immer wichtig, dass er etwas für den Verein macht. «Für mich war Gewinnen immer wichtig, aber es gibt in einem Verein viele bedeutendere Dinge, die mir am Herzen lagen.»

Projekt mit Solarenergie

Schon früh, mit knapp 22 Jahren, nahm er als Kassier Einsitz in der Vereinsführung. Als Hari Stich vier Jahre später als Präsident zurücktrat, übernahm Dreier das höchste Amt im Klub. «Mir machte es Freude, die Verantwortung zu tragen.» Eine sehr wichtige Geschichte seiner Amtszeit war die Sanierung der Garderobenanlage und das Projekt mit der Solarenergie. Der Umbau kostete den Verein rund 150 000 Franken. Eine stolze Summe für einen kleinen Klub. «Wir kamen damals auf die Idee, mit der Solaranlage auf dem Dach der Festhalle die Kosten zu begleichen. Wir hatten das Projekt umgesetzt und waren beim Bund für die Einspeisevergütung auf der Warteliste. Leider entschied das Parlament, dass dieses Finanzierungsmodell gestrichen wird. Wir verwenden jetzt den Hauptteil des Sonnenstroms für uns und suchen neu Gönner, welche Solar-Vignetten erwerben.»

Sportlich befindet sich der FCK in der 4. Liga Gruppe 3 im Mittelfeld. Das sei, so Präsident und Spieler Eric Dreier, im Moment gut, aber nicht das zentrale Thema. Es ist nicht so, dass der Verein an der Grenze zu Frankreich sportlich ein unbeschriebenes Blatt wäre. 1959/60 spielte Kleinlützel die erste Meisterschaft auf der vereinseigenen Niedermatt und stieg gleich in die 3. Liga auf. Viele Jahre konnte Kleinlützel gar ein zweites Aktivteam stellen und mit der ersten Equipe auch den einen und anderen schönen Erfolg verbuchen. 1983/84 schaffte Kleinlützel etwa den Einzug in den Halbfinal des Basler Cups und qualifizierte sich für den Schweizer Cup. Trainer wie Mario Stich, Matthias Wehrli, Jörg Blunschi oder auch Franz Glaser machen deutlich, dass der Verein keine unbekannte Adresse war/ ist. Eric Dreier ist seit 2017 Präsident. Ein Amt, das er nicht anstrebte, aber nach dem Rücktritt von Diego Dreier angeboten erhielt und es nicht ungern annahm. «Natürlich ist es derzeit mit der Pandemie nicht einfach, aber wir kommen damit gut zurecht.» Dreier erklärt, dass es dem Verein gut gehe. «Diego Dreier, mit dem ich nicht verwandt bin, hatte ein gutes Schutzkonzept auf die Beine gestellt, so dass wir lange den Betrieb sicher aufrechterhalten konnten. Im Sommer führten wir einen Plausch-Match mit ehemaligen Spielern sowie einen Sponsorenlauf mit kleinem Festbetrieb durch, was eine willkommene Einnahmequelle war.»

Einsatz an allen Fronten: Für Diego Dreier ist es egal, was er für den Verein macht – der Einsatz ist immer 100 Prozent. FOTO: EH-PRESSE Eine der tragenden Figuren im Verein war Hari Stich. Er absolvierte 20 Saisons in der ersten Mannschaft, war Spieler und Trainer. Von 1985–2007 war Stich Funktionär, darunter von 1998 bis 2007 Präsident. Er war massgeblich verantwortlich, dass es zur Gründung der Junioren-Vereinigung «Six United» kam. Es sei Überzeugungsarbeit notwendig gewesen damals, aber auf jeden Fall das Richtige gewesen, erklärt er. Für ihn war der Verein eine Herzensangelegenheit. «Es ist eine Familie, man kennt und trifft sich. Trotz allem hatten wir immer auch Erfolg — in Relationen zu den Möglichkeiten halt. Die Beschaffung finanzieller Mittel war nie einfach, aber wir konnten mit unserer Wirtschaft Geld verdienen, weil wir mit der Festhalle eine geeignete Infrastruktur hatten und in Lützel wirklich alle die Ärmel hochkrempeln. Das Vereinsleben und die Arbeit beim FCK sei eine schöne Zeit gewesen. Der Reiz eines kleinen Vereins wird dir erst bewusst, wenn du in dieser Familie lebst»,

sagt das Ehrenmitglied der Gelbblauen. Mittlerweile wohnt er in Breitenbach und hat dort den Frauen- und Mädchenfussball voran gebraucht. Im vergangenen Sommer trat er aus der Vereinsleitung des FC Breitenbach zurück, wurde auch dort Ehrenmitglied, macht jedoch seine Arbeit mit und für die Frauen weiter. Nach den Stichs die Dreier! So gesehen ist Eric der Richtige in der Funktion des Präsidenten. «Die Arbeit für den Verein macht mir Spass, auch weil wir ein gutes Team sind und ich viel Unterstützung bekomme.» Es seien manchmal Kleinigkeiten, welche es ausmachen. Etwa, das Gastrecht an den FC Brislach. «Wir haben dadurch mit den Heimspielen beider Aktivteams und den Junioren am Vormittag an einem Sonntag beinahe den ganzen Tag Betrieb und können dank der Wirtschaft auch Einnahmen generieren.» In die Zukunft schauen will Eric Dreier jedoch nicht, denn es gäbe zu viele Unsicherheiten.

Zeit im Aktivfussball geht dem Ende zu

2016 trat Diego Dreier zurück und das Amt des Präsidenten blieb zwei Jahre verwaist. «Der Verein liegt mir noch immer am Herzen, deshalb helfe ich nach wie vor sehr gerne, wenn man mich braucht.» Wegen der Pandemie lässt er sich nicht verrückt machen. Er sieht die Sache pragmatisch. Das Gleiche gilt für seine Zeit als Fussballer. «Wir haben jetzt im Kader ausreichend Spieler, sodass ich denke, meine Zeit im Aktivfussball geht dem Ende entgegen. Noch macht es Spass und noch macht der Körper mit, aber ich überlege mir schon vermehrt, wann ich in ein Seniorenteam wechsle.»

Fussball verbindet: Ex-Präsident Hari Stich (stehend, links) schlüpfte für ein Plausch-Spiel nochmals ins Dress des FC FOTO: ZVG Kleinlützel.

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Erneuerungswahlen 2021 | Kantons- und Regierungsratswahlen vom 7. März 2021

Geben Sie unseren Kandidierenden «mehr Gewicht» Unsere Wahlempfehlungen für die Amtei Dorneck-Thierstein

Edna Baumgartner Guggisberg

Anna Hochstrasser

Noam Schaulin

Wählen Sie Gewerkschafter*innen, chafter*innen die sich der Anliegen der Bevölkerung annehmen – auch nach den Wahlen.

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Donnerstag, 18. Februar 2021 Nr. 7

Dienstleistungszentrum Liesberg Öffnungszeiten: – morgens von Montag bis Freitag von 7.45 bis 11.30 Uhr – nachmittags von Montag bis Donnerstag von 13.00 bis 16.30 Uhr – freitags und vor Feiertagen von 13.00 bis 15.30 Uhr

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Wir haben verstanden was das Schwarzbubenland braucht.

GRÜNLIBERALE UND JUNGE GRÜNLIBERALE IN DEN KANTONSRAT

VERLÄSSLICH FÜR UMWELT UND WIRTSCHAFT

Kantonsratswahlen am 7. März 2021

KANTON SOLOTHURN

Adieu Max...

Feldweibel Max Bader, Teamleiter PH Laufen, wird Ende Februar 2021, nach über 44 Dienstjahren, in seinen wohlverdienten Ruhestand gehen. Max Bader übernahm am 01. Juni 2016 die Funktion des Teamleiters im PolizeiHauptposten in Laufen. Er war in dieser Zeit die Ansprechperson für die Gemeinden Röschenz, Blauen, Nenzlingen, Grellingen, Duggingen und Roggenburg. Er hat sich in kurzer Zeit nahtlos in das Team des PH Laufen integriert und wir alle konnten von seinem grossen Wissen und seiner ruhigen und überlegten Art sehr viel profitieren. Am 17. Februar 2021 wird er nun seinen letzten Arbeitstag in Laufen haben, danach wird er als Pensionär die Zeit mit seinem Hobby, dem Modellbau, und seiner Familie, geniessen. Wir alle werden Max Bader als tollen Motivator und zuverlässigen Kollegen in Erinnerung behalten. Für seine unermüdliche Tätigkeit möchten wir uns ganz herzlich bedanken und wünschen ihm und seiner Familie für die Zukunft alles Gute, viel Glück und beste Gesundheit.

Drei Generatione, drei starki Fraue! 93 Johr, 63 Johr und 23 Johr, das sind Wälte! Danke für dä schön Geburtstag mini Liebe ♥♥♥

Christian Schmid, Leiter Polizei-Hauptposten Laufen und Team

Etikettenschwindel durch Politik?

! GO DIEGO GO !

s eht’ r ! So ght weite n ic

Freiheit statt Bevormundung JETZT! Verhindern wir gemeinsam Lockdown-Langzeitschäden!

• Diese Woche hat die SVP eine Petition mit weit über 200’000 Unterschriften eingereicht, um den Lockdown und die damit verbundenen Langzeitschäden für Menschen und Wirtschaft sofort zu beenden. • Wählen Sie bei den Kantons- und Regierungsratswahlen Personen, die sich für die Zurückgewinnung der Freiheit einsetzen.

Wir fordern: • Restaurants, Fitnesscenter und Läden sind mit den bewährten Schutzkonzepten sofort wieder zu öffnen! • Aufhebung der Homeoffice-Pflicht, damit die Menschen wieder an ihre Arbeitsplätze zurückkehren können! • Vollgas beim Impfen! • Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) muss aufhören, die Schweizer Bevölkerung mit permanent wechselnden und fadenscheinigen Informationen zu manipulieren!

SVP Kanton Solothurn www.svp-so.ch info@svp-so.ch

Vom Gemeinderat Nunningen in den Kantonsrat Solothurn sind es 50 km. Auf diesem Weg unterstütze ich Diego Koch aus voller Überzeugung! Go Diego go! Heiner Studer, Kantonsrat und Gemeindepräsident FDP Nunningen

Das E-Fahrzeug erfüllt Paris 2050 nicht, bietet dafür Kinderarbeit beim Abbau von Kobalt im Kongo. Beim Abbau von Lithium vertrocknen die Salzwasserseen in den Anden. Der Grundwasserentzug (10 Mia.L.p.a.) in diesem Naturreservoir erzeugt Leid an Ureinwohnern und geschützten Tieren wie den Vikunjas. Beim Abbau von seltener Erde in China wird Radioaktivität freigesetzt, die das Grundwasser und die E-Akkus für immer verseuchen. Zur Entsorgung wird dieser Elektroschrott zur Verbrennung nach Ghana und Nigeria geschickt. Warum sind die Grünen, Linken und der WWF von der E-Mobilität begeistert, die eigentlich eine katastrophale CO2 Bilanz vorweist? Der MDR, WDR, das Frauenhofer und Wuppertaler Institut für Klimaforschung beweisen,

dass ein E-Fahrzeug sowohl in der Herstellung, Lieferung, Nutzung (mit 100 % erneuerbaren Energien) und Entsorgung mehr CO2 erzeugt als ein 1–3 t Dieselfahrzeug der gleichen Kategorie mit 166’–500’000 km. «Wir haben die Verantwortung gegenüber der Schöpfung: sie gemeinsam in Liebe zu bewahren» (Präambel). Eine Lösung bietet die Power to Fuel Technologie, bei der das CO2 aus der Luft gebunden wird und zu Kohlenwasserstoffe (Diesel, Benzin, Kerosin, Öl, Gas etc.) umgewandelt wird. Mit diesem wissenschaftlich fundierten umweltfreundlichen CO2 Kreislauf lässt sich das Klimaziel 2050 weltweit für die Industrien, Fahrzeuge und Heizungen erreichen. S. Rastberger SVP Kantonsratskandidat


DORFPLATZ

FILTER UND KL ARSICHT

Aus dem Alltag Sie kennen meinen Arbeitgeber und haben sofort einen Filter auf der hirninternen Kamera. Doch mein Beruf ist unendlich abwechslungsreich. Nichts, was ich je gelernt habe und was ich je lernen werde, kann darin nicht zur Anwendung kommen. Da erzählt mir einer, der am Sterben ist, dass er im Frühling das GA kaufen werde. Müssten wir jetzt nicht über Tod und Abschied sprechen? Sein Blick, seine gebündelte Noch-Kraft lädt mich aber eindeutig auf die Reise ein. Schweizergeografie ist gefragt. Wohin fahren wir zuerst? Ja, von da sieht man auf den See oder ist ihm der Blick in den Osten lieber? Er ist am Sterben, aber wir erleben gemeinsam Sonnenschein und riechen die Wälder. Das darf dann ungeniert bei der Abschiedsfeier einfliessen, es erzählt mehr über den Mann als ein paar Zahlen aus einem formellen Lebenslauf. Später erstelle ich eine Excel-Tabelle zur Kostenerfassung der musikalischen Zusatzprogramme, werde aber unterbrochen, da eine Mail reinkommt mit der Bitte, Herrn XY mitzuteilen, dass der gemeinsam erarbeitete Vorschlag zur Ratenzahlung akzeptiert werde. Herr XY wurde von der Sozialarbeiterin an mich verwiesen. Ihr sind gesetzlich die Hände gebunden, sie kann dem Herrn nicht all die nötige Hilfe anbieten, damit er wieder auf die eigenen Beine kommt. Also sind wir nun ein Team, unkompliziert, aber mit klaren Zielen, begleitend und unterstützend. Da streckt der hausinterne Künstler den Kopf ins Büro. Er hat zum Thema vom Sonntag einen seiner inspirierenden Gestaltungsvorschläge skizziert. Zusammen mit der Musik wird das ein schönes Ganzes geben, nicht flach und glatt, in gutem Masse herausfordernd und ästhetisch. Das Lagerhaus für den Sommer habe ich reserviert, ich werde mit ca. zehn 15-Jährigen rechnen können. In ein paar Wochen gehe ich rekognoszieren und frage dann mögliche Mitleitende an. Bevor ich das Büro verlasse, höre ich noch die zwei neuen Sprachnachrichten ab. Zum einen werde ich erinnert, dass auf der Webseite das Foto zum Chor fehlt. Zum anderen möchte Familie Z aus Röschenz ein Taufgespräch abmachen. Mit grosser Wahrscheinlichkeit werde ich dabei hören: «Weisst Du, wir glauben nicht so, wie die glauben, die in die Kirche gehen.» Ich werde schmunzeln und sagen, dass es doch auch bei denen unterschiedliche «Glauben» gäbe. Ich wisse schliesslich auch nicht, wo Gott hocke. Und dann erzählen wir einander, was uns und unsere Kinder stärkt. Ich sage auch, warum und mit welchen Bildern und Geschichten mir der Glaube wichtig ist. Ich bin Pfarrerin — und das sehr gerne. Regine Kokontis Die Pfarrerin der ref. Kirchgemeinde Laufental lebt mit ihrem Mann und ihren zwei Kindern in Laufen. Sie wird in loser Folge über den Kirchenalltag berichten.

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wieder

JONAS MAIENFISCH sozial. ökologisch. generationenverbindend. Kantonsratswahlen 7. März 2021 | LISTE 4

Donnerstag, 18. Februar 2021 Nr. 7

VER ANSTALTUNG

EINGESANDT

Denk vertikal!

E Nase voll Fasnacht

Woher kommt unsere Sehnsucht? Hat die Bibel uns auch heute noch etwas zu sagen? Und was ist an Jesus Christus so besonders, dass wir sogar unsere Zeitrechnung nach ihm richten? Wer schon immer mal mehr über den christlichen Glauben wissen wollte, für den ist der neue Kurs der Freien Missionsgemeinde genau das Richtige. Ab 1. März werden jeden Montag um 19.30 Uhr an der Bodenackerstrasse 21 in Breitenbach die Segel gesetzt, um «Kurs auf Gott» zu nehmen. Die Teilnehmer sehen sich an fünf Abenden unterhaltsame Videofilme an und tauschen sich anschliessend darüber aus. Den Kurs zeichnet übrigens aus, dass die wesentlichen Inhalte des christlichen Glaubens so vermittelt werden, dass jeder sie versteht. «Vertikal» wird bereits seit einigen Jahren in vielen verschiedenen Kirchen, Gemeinden und Hauskreisen erfolgreich durchgeführt. Die Durchführung hängt von den ab 1. März gültigen Pandemiemassnahmen ab. Infos: Pfarrer M. Gerber, Telefon unter 044 303 09 77. Martin Gerber FMG Laufental-Thierstein ANZEIGE

Leider, leider Sendepause

GEDANKENSTRICH

Bildbetrachtung

«Sendepause». Guete n’anger mit en Obe, Bi e Litzler, ghipft wie gsprunge, Nid vo unge, Nei, vo dobe Im Huggi hogg i, Frier a Ranze. Im chliine und im grosse Ganze Set eppis go — gli. ‘S wird keine schlau. Dehei verbleetsch. Die fufzig Johre Litzler Chnertsch Intressiert kei Sau. Kei Masggeball, es isch zum Lache, Leeri Strosse, s isch voll e Seich Vom Umestoh dehei wirdsch bleich Die bleede Vire si nid bache.

O z Litzel fingt das Johr ke Fasnecht statt. Me beduurts, vor allem bi dr Fasnachtsclique Litzler Chnertsch, wo im däm Johr chennt ihres 50-Johr-Jubiläum fiire. Nume s Jubiläumsbänggli im Huggerwald mit ere stumme, frierende Einzelmasgge erinneret a dä Geburtstag. Und o dr Turnverein het dert obe, wo sischt s Fasnachts-Motto vu sim Masggeball liichtet, churzerhang es Standbild inschtalliert:

Zämme! goht ’s

Andreas Bringold

Im Dorf, bim Feif, gehnd schnäll verbi. Fiire, suffe und o tanze E Schwetti Narre, gehn ufs Ganze Wär hucht denn dene Läbe n’i? Alles Puppi, zwar hibsch agleit, Unbeweglich stehn si do. Jo – wie sells denn seelelos o go. Wenigschtens chunsch s Virus so nit atreit. E Besserig sells doch gli mohl gä Wenn Covid tot, gehn mir vora Riehre mit grosse Chelle a Das lehn mir eis denn nimi näh Mir gsehn is s nächscht Joor. Dusty

LISTE 3

«Ich wähle Andreas Bringold, weil er sich aus Überzeugung für eine regionale und nachhaltige Landwirtschaft einsetzt.» Manuel Ender, Agronom und Lehrer Tierhaltung, Büsserach

EINGESANDT

Ausbildung in der Spitex trotz(t) Corona Die Spitex als Dienstleisterin für die professionelle Hilfe und Pflege zuhause ist ein wichtiger Zweig unserer Gesundheitsversorgung. Für eine optimale Betreuung unserer Klienten braucht es motivierte und flexible Mitarbeitende unterschiedlichster Qualifikationen aus den Gesundheitsberufen. Und, der richtige Mix macht’s aus! Damit wir mit den Anforderungen der Zeit Schritt halten können und auch in Zukunft die Pflege und Betreuung der kranken und pflegebedürftigen Mitmenschen zuhause gesichert ist, haben wir Interesse daran, für einen fachlich gut ausgebildeten «Nachwuchs» zu sorgen. Corona macht auch vor der Ausbildung nicht halt. Die Ausbildung trotzt Corona, denn bereits haben die Prüfungen für die Lehrabschlüsse begonnen. Dank besonderer Schutzmassnahmen und der guten Zusammenarbeit mit unseren Klientinnen und Klienten können die praktischen Prüfungen in gewohntem Rahmen durchgeführt werden. Dafür bedanken wir uns recht herzlich bei allen Klientinnen und Klienten, Berufsbildnerinnen und Expertinnen. Für den Lehrbeginn im Sommer 2021 haben wir noch zwei Lehrstellen zu vergeben. Lernfreudigen, interessierten und motivierten jungen Menschen bieten wir die Gelegenheit, den vielseitigen Beruf der Fachfrau Gesundheit EFZ oder des Fachmanns Gesundheit EFZ in einem spannenden Umfeld in der Spitex zu erlernen. Unsere Lernenden schätzen es, dass sie Verantwortung übernehmen dürfen und gefördert werden, selbständig unterwegs zu sein. Wenn auch Sie Interesse an einer Lehrstelle bei uns haben, dann melden Sie sich unverbindlich bei Simone Benne. All unseren Lernenden wünsche ich viel Erfolg bei den Prüfungen. Simone Benne Geschäftsleiterin SPITEX Thierstein/Dorneckberg

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EINGESANDT

Mit der Bevölkerung im Gespräch

Gaby Walther

Bungeejumping wäre nichts für mich. Sich nur mit einem Gummiseil an den Füssen befestigt in die Tiefe zu stürzen, wäre mir zu extrem. Ich mag es etwas gemässigter. Balancieren auf der Slackline gefällt mir besser. Die Füsse zwar auch nicht auf dem Boden, aber zumindest auf einem mich tragenden, verankerten Seil. Dabei sich nicht zu stark nach rechts, nicht zu stark nach links verbiegen, sondern schön in der Mitte bleiben, um das Gleichgewicht zu halten. Extremismus mag im Sport noch durchgehen, im Alltag weniger. «Stopp dem Extremismus» – ganz genau. Wer extrem ist, hat keine Zeit zum Zuhören, sondern will nur überzeugen. Gegenargumente zählen nicht. Zu finden sind die Extremen überall. Iss kein Fleisch! Trink keinen Alkohol! Renne einen Marathon! Glaube an Gott! Erziehe dein Kind mit Strenge, nein antiautoritär! Nimm Kügeli, Bachblüten und lege Steine auf! Das Horoskop verspricht dir morgen Erfolg! Rette den Planeten! Verzichte auf nichts, die Welt geht sowieso unter! «Extremismus stoppen», ruft es mir vom Plakat entgegen und grimmig schaut mich die verschleierte Frau mit den blauen Augen an. Das Bild verwirrt mich. Unterdrückt erscheint mir die Verschleierte nicht zu sein. Ihr Blick ist eher Furcht einflössend. Doch eine Frau, die mir Angst macht, ist ein Phänomen, das ich nicht kenne. Weder in der Tiefgarage, noch in dunklen Gassen bringen mich Frauen in Bedrängnis. Fürchten tue ich mich an unheimlichen Orten eher vorm anderen Geschlecht. Gerne würde ich die Muslimin fragen, weshalb sie so böse schaut. Das ist aber etwas schwierig. Ich kenne keine einzige vollverschleierte Frau. Es ist auch schwierig, eine zu finden, denn laut Bundesstatistik leben nur etwa 30 vollverschleierte Frauen in der Schweiz. Klar, hinter Stoff versteckte Gesichter gäbe es im Moment überall zu entdecken, und die verunsicherten Blicke kippen langsam über in die zornigen. Aber das ist ein anderes Kapitel. Auch wenn dieses Thema mit dem Extremismus in Verbindung gebracht werden könnte. Wie auch immer, ich stelle mich auf die Slackline und versuche das Gleichgewicht zu halten. Wie gesagt, nicht zu stark nach links, nicht zu stark nach rechts schwankend, sondern schön in der Mitte bleibend. So kann das Ziel, die gegenüberliegende Seite, heil erreicht werden. Ein gutes Gefühl.

Wahlkampf: Die SVP in Breitenbach.

FOTO: ZVG ANZEIGE

Inzwischen sind die Wahlunterlagen verteilt und einige sehr engagierte SVP Kantonsratskandidaten aus dem DorneckThierstein mischten sich am Samstag bei schönstem Sonnenschein unters Volk. In Breitenbach bei selbstgemachtem Butterzopf, Muffins und Mohrenköpfen und in Dornach beim Verteilen von Flyern, tauschten sie sich politisch aus. Sibylle Jeker (Erschwil), welche sich für die wirtschaftliche Entwicklung des Schwarzbubenlands sowie für eine Lockerung der Corona-Massnahmen und gegen Bevormundung einsetzt (bisherige Kantonsrätin), Andrea Meppiel (Hofstetten), für sinnvolle Kostenausgaben im Gesundheitswesen politisierend, Guido Halbeisen (Grindel), mit Fokus auf die Sicherheit in der Grenzregion zu Frankreich, Thomas Giger (Nuglar), der sich gegen

staatliche Bevormundung und Verschwendung stark macht, Rolf Meyer (Kleinlützel) und Sebastian Rastberger (Hochwald), beide verfolgen politisch einen gradlinigen Kurs bei Umwelt- und Klimathemen, Marcel Schenker (Breitenbach), welcher sich für eine Dezentralisierung von Aufgaben und Kompetenzen vom Kanton zurück zu den Gemeinden einsetzt, Dominic Tschudin (Dornach), in Dornach unterwegs, der gegen CoronaKnockdowns und für eine vernünftige Energiepolitik einsteht. Alle waren für die SVP Schwarzbubenland (Liste 1) im Einsatz, welche sich als Volksvertretung versteht und nicht politisiert, um anderen zu gefallen. Auf uns können Sie zählen. Danke für Ihre Stimme. Sibylle Jeker, SVP Schwarzbubenland

Annabelle Lutgen setzt sich für die Hauseigentümmer/innen ein:

«Der bürokratische Apparat muss verschlankt und wo möglich privatisiert werden» Unsere Wahlempfehlung: Annabelle Lutgen FDP.Die Liberalen Dornach

Vorstandsmitglied HEV Dorneck-Thierrstein

Liste | Nr.

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Donnerstag, 18. Februar 2021 Nr. 7

Pflegehelfer/in gesucht

Erfüllende Teilzeitstelle in der Seniorenbetreuung. Sie arbeiten flexibel und haben Zeit für Ihre Kunden. Bereitschaft für Nacht- und Wochenendeinsätze von Vorteil.

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung: www.homeinstead.ch/jobs oder +41 61 205 55 77

Die Solothurnische Gebäudeversicherung (SGV) ist eine juristisch selbständige öffentlich-rechtliche Anstalt. Sie versichert alle Gebäude im Kanton Solothurn gegen Feuer- und Elementarschäden. Nebst der Versicherung ist die SGV verantwortlich für den vorbeugenden Brandschutz, die Brandbekämpfung durch die Feuerwehren und die Elementarschadenprävention. Infolge Demission suchen wir

eine Finanzfachperson als Mitglied für die Verwaltungskommission der SGV Aufgabenbereich Die Verwaltungskommission ist das oberste Organ der SGV und besteht aus neun Mitgliedern. Sie ist das strategische Führungs- und Aufsichtsorgan der Anstalt. Zu den zentralen Aufgaben gehören der Erlass der für die Geschäftsführung erforderlichen Reglemente, die Überwachung des gesamten Geschäftsbetriebs, die Aufstellung des Voranschlags und die Genehmigung der Jahresrechnung, die Erstellung des jährlichen Geschäftsberichts und der Abschluss von Rückversicherungsverträgen.

Gesucht in Privathaushalt (Einfamilienhaus) in Laufen

Bei Verwaltungskommissionsmitgliedern dürfen keine finanziellen, personellen oder materiellen Interessenkonflikte oder Abhängigkeiten vorliegen, welche eine unabhängige Meinungsbildung beeinträchtigen könnten. Dies gilt insbesondere für die Person, welche in der Verwaltungskommission das Finanzfach vertritt und den Anlageausschuss präsidiert.

Putzfrau ca. 4 Stunden wöchentlich; vorzugsweise am Freitagmorgen

Wir erwarten für die Wahrnehmung dieser Funktion eine integre, verwaltungsund bankenunabhängige Persönlichkeit mit rascher Auffassungsgabe. Sie verfügen über langjährige Erfahrungen in der Führung von Organisationen und in Strategieprozessen sowie sehr gute Kenntnisse in der Bewirtschaftung von Kapitalanlagen und im Anlagegeschäft. Engagement, Eigeninitiative und analytisches sowie strategisches Denkvermögen runden Ihr Profil ab. Informationen Auskünfte erteilt Ihnen gerne Herr Markus Schüpbach, Direktor Solothurnische Gebäudeversicherung, Telefon 032 627 97 01, E-Mail: markus.schuepbach@sgvso.ch. Anmeldung Ihre Bewerbungsunterlagen senden Sie bitte bis am 12. März 2021 an: Solothurnische Gebäudeversicherung, Herr Markus Schüpbach, Baselstrasse 40, 4500 Solothurn oder elektronisch an direktion@sgvso.ch. Wahlgremium ist der Gesamtregierungsrat. Die Wahl erfolgt auf die Dauer der Amtsperiode 2021–2025. Wiederwahl ist möglich. Die Amtsübernahme erfolgt per 1. August 2021 und die Entschädigung erfolgt gemäss kantonaler Verordnung über die Sitzungsgelder und die Sitzungspauschalen vom 23. September 2002.

Schriftliche Bewerbungen bitte an CH Regionalmedien AG, Chiffre Nr. 2000239, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau

Zur Ergänzung unseres Teams suchen wir per sofort oder nach Vereinbarung einen erfahrenen und verantwortungsvollen

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Empfehlungen

Maler/in

Verkaufsleiter/in

Ich empfehle Martin Vogel am 7. März auf jeder Liste zweimal aufzuführen. In mehreren Funktionen und als erfolgreicher Unternehmer hat er seine Fähigkeiten eingebracht. Georg Hofmeier Alt Kantonratspräsident


DIES UND DAS

Parkett schleifen, ölen Vinyl Linoleum Teppiche

Laminat Celenio Kork Terrassendielen

LESERBRIEF

Plakatdrehung

Umweltpolitik ist auch Wirtschaftspolitik

LESERBRIEF

Vor dem Hintergrund der Corona-Krise scheinen Umweltfragen etwas in den Hintergrund gerückt zu sein. Das ändert jedoch nichts daran, dass sie in den nächsten Jahren und Jahrzehnten von grosser Bedeutung sein werden. Auch der hüben und drüben geforderte «Re-set» wird sich an ihr orientieren. Umso wichtiger ist es, sich auch lokal und regional an den richtigen Grundsätzen zu orientieren. Das nationale Grundsatzpapier «Freisinnige Umwelt- und Klimapolitik — Liberale Lösungen nahe beim Menschen» ist mit Blick auf die Gesamterneuerungswahlen im Kanton Solothurn nicht einzig liberalen und freisinnigen Wählerinnen und Wählern zur Lektüre empfohlen. Hier ein paar Kernsätze: «Es liegt in der Verantwortung von uns allen, den künftigen Generationen gut erhaltene, natürliche Lebensgrundlagen zu sichern... Die Auswirkungen unseres Handelns wie der Klimawandel und die schwindende Artenvielfalt sind dabei eine bedeutende Herausforderung... Zielführende Massnahmen müssen jedoch immer ökologisch, ökonomisch und sozial nachhaltig sein... Nur so sind sie wirksam, finanzierbar und von den Menschen akzeptierbar... Das Ziel erreichen wir nur mit Innovation, Fortschritt und guten Rahmenbedingungen, nicht mit starrer Verbotspolitik.... Somit ist eine liberale Umweltpolitik auch Wirtschaftspolitik.» Dem ist eigentlich nichts mehr beizufügen — ausser der Aufruf, in den Gesamterneuerungswahlen am 7. März die freisinnigen und liberalen Kandidatinnen und Kandidaten zu wählen. Mark Winkler Präsident FDP.die Liberalen Dorneck-Thierstein

Harmonisiertes Bildungssystem

LESERBRIEF

Georg Hegglin Bärschwil

LESERBRIEF

LESERBRIEF

Susanne Koch wieder in den Kantonsrat

Kälin und Esslinger

In diesen herausfordernden Zeiten ist Erfahrung in der Politik ein nicht zu unterschätzender Vorteil. Susanne Koch Hauser ist seit 2009 Mitglied im Solothurner Kantonsrat und hat in dieser langen Zeit viele erfolgreiche politischen Geschäfte in unserem Kanton mitgeprägt. Sie verdient es deshalb, am 7. März erneut ins Kantonsparlament gewählt zu werden. Neben ihrer langjährigen Tätigkeit als Gemeindepräsidentin von Erschwil hat Susanne Koch Hauser in der vergangenen Legislaturperiode den Anstoss für die neue Kantonsstrassenfinanzierung gegeben; seither bezahlen die Gemeinden nichts mehr an die Sanierung von Kantonsstrassen, was die Gemeindebudgets entlastet. In den letzten vier Jahren amtete sie zudem als Präsidentin der kantonalen Finanzkommission und konnte die kantonale Steuervorlage und das Pensionskassengesetz massgeblich mitgestalten. Susanne Koch Hauser würde turnusgemäss 2023 zur Präsidentin des Kantonsrats gewählt. Ich freue mich bereits darauf, wenn nach ihrer Wiederwahl in zwei Jahren eine starke Frau aus dem Schwarzbubenland dem Kantonsparlament vorstehen wird. Gerne gebe ich ihr deshalb meine Stimme und freue mich über zahlreiche MitstreiterInnen, die sie ebenfalls unterstützen werden. Christian Stark CVP Dorneck-Thierstein

LESERBRIEF

Freitagmorgen an der Bushaltestelle: Das nette Lächeln der SVP-Kandidatin begleitet mich in den Tag. Erst als ich genauer hinsehe, erkenne ich über und unter ihr die Rückseiten von zwei anderen Wahlplakaten. Ich gehe hin: Die Kandidaten der SP und der FDP sind von der Strasse abgewandt und schauen ins Grüne. Ich denke, die ziemlich grossen Buben (sonst hätten sie das oberste Plakat nicht erreicht), die nachts tätig waren, sind stolz auf ihr Trickli, auf ihren Dreh, auf ihre Selbstbehauptung. Selbstbehauptung ist menschlich und notwendig. Sie gibt mir das Ich-Gefühl: Ich bin jemand, ich kann was, ich bin anders als alle. Wenn ich sie aber überbetone und andere behindere oder ausschliesse, werde ich einsam und eng. Davor bewahrt mich nur das Interesse für das Fremde, die andere Meinung, die gegensätzlichen Bedürfnisse. Wir brauchen beides — und es ist wohl für jede(n) von uns eine echte Herausforderung und eine Kunst, immer wieder zu fühlen, wie viel Selbstbehauptung braucht und verträgt es jetzt und wie viel Offenheit für das Andere ist möglich und fruchtbar. Montagabend, gleicher Ort: Nun ist es umgekehrt: FDP und SP begrüssen mich, die SVP-Dame beschaut sich die Wiese. Ist damit etwas gewonnen? Polarisierung schwächt genau das, was die Stärke und Aufgabe der Schweiz ist: Das Gespräch zwischen allen Beteiligten, Argumenten und Interessen.

Tel. 079 311 57 53 info@stebler-boeden.ch

Es ist nicht zu übersehen: Im Kanton Solothurn finden am 7. März die alles entscheidenden Wahlen für die kommenden vier Jahre statt. Hunderte kandidieren auf etlichen Listen um ein paar wenige Parlamentssitze. Auf der Liste der SP finden Sie mit Karin Kälin und Simon Esslinger zwei Bisherige, die sich wirklich für unsere Region engagieren und sich weiterhin für geeignete, kantonsübergreifende Lösungen stark machen. Zudem ist es wichtig, gerade jetzt in dieser schwierigen Zeit, sich für die sozial Benachteiligten einzusetzen. Beide präsidieren jeweils eine Gemeinde und sind gewillt, für den Ausgleich der Interessen zum Kanton zu sorgen. Zudem sind sie fähig, die Kantonsfinanzen durch eine faire Steuerpolitik sowie eine gesunde Ausgabenpolitik zu gestalten. Ich habe gerne mit Ihnen zusammengearbeitet. Meine Unterstützung erhalten beide auf jeden Fall «doppelt». Stefan Oser, Hofstetten-Flüh Kantonsrat (nicht wieder kandidierend)

JONAS MAIENFISCH

sozial. ökologisch. generationenverbindend. Kantonsratswahlen vom 7. März 2021 | LISTE 4

Donnerstag, 18. Februar 2021 Nr. 7

Im Jahr 2010 haben die Kantone unserer Bildungsregion (BL, BS und SO) HarmoS zugestimmt, mit dem Ziel der Harmonisierung der Schulbildung, durch gemeinsame Lehrpläne und verbindliche Bildungsstandards. Aber wurde das Bildungswesen — 10 Jahre später — wirklich kantonsübergreifend angepasst? Nicht wirklich, so gilt im Kanton Solothurn ein Lehrmittelobligatorium. Umstrittene Lehrmittel wie das «mille feuille» sind Teil davon. In BL wurde das Obligatorium abgeschafft. Im Rahmen von HarmoS wurden Sonderklassen für lernschwache Schüler zu Gunsten der integrativen Schulung vor Ort aufgehoben. Unmissverständlich zeigen aber die Pisa-Studien die Öffnung der Bildungsschere, wie auch der generelle Leistungsabbau. Seit 2009 schneiden die Schweizer Schülerinnen und Schüler im internationalen Vergleich zunehmend schlechter ab. Dazu kommen hohe Kosten durch Lektionen für DaZ durch den Einfluss der Migration auf unser Bildungssystem. PISA 2018 zeigt: Einheimische Schüler schnitten signifikant besser ab als Schüler mit Migrationshintergrund. Der Anteil Schüler mit Migrationshintergrund ist in der Schweiz mit 12 Prozent hoch und das Bildungssystem daher stärker belastet als in anderen Ländern. BL hat dies erkannt und die gesetzliche Möglichkeit für Einführungs- und Kleinklassen wieder geschaffen. In SO gibt es lediglich regionale Kleinklassen im Rahmend der Sonderschulmassnahmen. Aus meiner Sicht sind Einführungs-/ und Kleinklassen auch im Kanton SO wieder einzuführen. In der Praxis zeigt sich, dass die Kosten und die Belastung bei Sonderbeschulung und integrativer spezieller Förderung hoch sind. Ich möchte mich auf kantonaler Ebene für unseren Bezirk Dorneck-Thierstein einsetzen, der aufgrund seiner geografischen Lage Besonderheit aufweist. Eine Harmonisierung unseres Schulsystems mit BL ist für uns unabdingbar. Des Weiteren muss Bildung ohne Leistungsabbau bezahlbar bleiben und kostspielige Missstände aufgedeckt werden. Andrea Meppiel Kantonsratskandidatin und Gemeinderätin Hofstetten-Flüh

Ich bekenne mich schuldig! Ja, ich bekenne mich öffentlich schuldig, dass ich als Mitglied einer verbrecherischen Organisation angehöre. Ich bin ein SVPler; und somit schuldig! So jedenfalls nach Meinung von Vertretern der menschlichen Rasse, die dieser vermeintlich verbrecherischen Gemeinschaft feindselig gesinnt sind. Wir, die SVP, sollen die politische Kraft im Land sein, die die Schweiz zu Grunde richtete und richtet! Das ist kein Fastnachtsscherz und auch kein Humorbeitrag in irgendeiner TVSendung, sondern ein mir persönlich ausgesprochener Vorwurf. «Nichts gegen deine Person, aber die SVP halt!», musste ich mir die Tage oftmals anhören, als ich um Wegbegleiter suchte für meine allseits bekannten Engagements. Ich war auch mal unschuldig! Ich war vor allem politisch absolut eine Null. Ich war Cosmopolit, dem einfach nicht bewusst war, was Schweizer für einzigartige Rechte, aber auch Pflichten haben. Vor 30 Jahren musste das Stimmvolk über den EWR-Beitritt abstimmen und ich wollte wissen, wer gegen dieses Vorhaben ankämpft. Christoph Blocher trat somit erstmals, vorerst nur als Name, in mein Leben und auch mein Schritt in die politische Verantwortung war somit getan. Heute ist es eine Tatsache, dass die Schweiz nur deshalb noch einigermassen gut dasteht, weil viele Blocher gefolgt sind! Ich persönlich bin froh darüber. Im gesetzten Alter trete ich massiv für unsere unabhängige, neutrale und weltoffene Schweiz ein mit all den damit verbundenen Pflichten und Engagements. Ich trat an als Kandidat für das Amt eines Kantonsrats und bin mir der hohen Schuld bewusst, die ich gegenüber den Menschen tragen werde, die mich wählen! Die Schuld nämlich, dass das Dienen und Handeln im Sinne des Wahlvolkes geleistet wird…äänä am Bäärg. Rolf Meyer Kantonsratskandidat SVP Kleinlützel,

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LISTE

LESERBRIEF

Artenförderung In unserer wunderschönen Landschaft gibt es Vögel, die sehr selten anzutreffen sind, Perlen sozusagen. Der Berglaubsänger und der Mittelspecht gehören dazu. In Grindel erstellten wir 2017 ein Schwalben- und Mauerseglerhaus mit 46 Kunstnestern. Alle Nistplätze wurden sofort besetzt. Hier war Artenförderung besonders wichtig. Die Mehlschwalbe, welche als potenziell gefährdet gemeldet ist, braucht für den Nestbau natürliches Material, unter anderem Lehm aus den Mergelwegen unserer landwirtschaftlichen Umgebung. Ich bin Naturbotschafterin und setze mich genau dafür ein. Damit auch in Zukunft diese Lebensräume erhalten bleiben, unterstütze und realisiere ich Projekte der Artenförderung. Franziska Borer-Frei, Grindel Kantonsratskandidierende Grüne

LESERBRIEF

Nachhaltiger Freihandel Ein Freihandelsabkommen dient üblicherweise dem Abbau von Handelshemmnissen und dem Ausbau gegenseitiger Investitionsmöglichkeiten sowie der Schaffung von Arbeitsplätzen. Das Freihandelsabkommen mit Indonesien geniesst allerdings in ökologisch-nachhaltiger Perspektive Vorbildcharakter. Indonesien hat mit der Unterzeichnung dieses Freihandelsvertrages zugestimmt, weitgehende und revolutionäre Umweltstandards in ihrer Produktion und Gesamtwirtschaft zu etablieren. Dennoch gibt es kritische Stimmen, welche aufgrund der indonesischen Palmölproduktion das Abkommen bekämpfen. Diese Stimmen lassen ausser Acht, dass gerade hinsichtlich des Schweizer Marktes lediglich 2 Prozent des in der Schweiz verarbeiteten Palmöls aus Indonesien stammen, was einer vernachlässigbaren Menge gleichkommt. Es wäre zudem höchst ineffizient, als Alternative die Rapsölproduktion auszubauen, da dieses qualitativ deutlich weniger wertvoll ist und für denselben Ertrag gegen 50 Prozent mehr Fläche benötigt wird als für die Produktion von Palmöl. Mit einem Nein ist also weder unseren beiden Wirtschaften noch der Umwelt geholfen. Ein Ja bringt Fortschritt für Umwelt und Gesellschaft vor Ort. Andreas Bringold, Beinwil Kantonsratskandidat FDP.Die Liberalen

Mark Winkler setzt sich für die Hauseigentümmer/innen ein:

«Ich bin für eine verträgliche und zahlbare Energiepolitik und gegen zusätzliche Auflagen» Auflagen»

Unsere Wahlempfehlu Wahlempfehlung: Mark Winkler FDP.Die Libera Liberalen Witterswil Präsident HEV Kanton So Solothurn

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DIES UND DAS

Donnerstag, 18. Februar 2021 Nr. 7

Zämme! goht ’s

Andreas Bringold

LISTE 3

«Ich empfehle am 7. März Andreas Bringold zweimal auf die Wahlliste zu schreiben. In öffentlichen Funktionen und Organisationen hat er seine Fähigkeiten bewiesen.» Georg Hofmeier, Nuglar

LESERBRIEF

Hauseigentümer im Fokus der Politik Die Hauseigentümer werden in den kommenden Monaten wieder vermehrt in den Fokus der Gesetzgebung rücken. Voraussichtlich im Juni dieses Jahres stimmt das Volk über das CO2-Gesetz auf Bundesebene ab und im Kanton Solothurn läuft die Überarbeitung der Energiestrategie 2050. Der Trend geht in die Richtung, dass bei Neubauten keine Ölheizungen mehr eingebaut werden dürfen. Bei der Sanierung von Altbauten gibt es zwar kein Verbot, aber die Hürden für den Ersatz einer Ölheizung sind derart restriktiv, dass von einem Verbot durch die Hintertüre gesprochen werden kann. Immerhin will der Staat finanzielle Anreize setzen, um energieeffiziente Sanierungen zu unterstützen. Auf kantonaler Ebene steht die Revision der Katasterschatzung auf dem Tapet. Der Hauseigentümerverein (HEV) zielt in diesem Bereich darauf ab, dass es zu keiner steuerlichen Mehrbelastung von Hauseigentümern kommt. Zum Leidwesen des HEV verzögert sich auf Bundesebene die Abschaffung der Eigenmietwertbesteuerung. Der diesbezügliche Handlungsbedarf wird zwar anerkannt, aber bei der Lösungsfindung hapert es nach wie vor. Für den Einzug in den Kantonsrat am 7. März 2021 kandidieren die drei Vorstandsmitglieder Annabelle Lutgen, Dornach, Mark Winkler, bisher, Witterswil, und Roman Baumann, Gempen, sowie zehn weitere engagierte Personen aus dem Kreis der Mitglieder, die der Bevölkerung in einem Sondermagazin des HEV im Februar präsentiert wurden. Der HEV setzt sich im politischen Prozess für die Förderung und Erhaltung des Wohnund Grundeigentums ein.

LESERBRIEF

LESERBRIEF

EINGESANDT

Fasnacht in der Pandemie?

Warum tue ich mir das an?

Online-Stammtisch der CVP

Ich schreibe diese Zeilen am «schmutzigen (oder feissen) Donnerstag», wenn bei uns die Fasnacht begonnen hätte! Wenn Sie den Artikel lesen, ist die Fasnacht schon vorbei. Wobei der Begriff «vorbei» hier seltsam anmutet, sie hat ja nicht stattgefunden. Als aktiver Fasnächtler kann ich gut nachfühlen, dass die Fasnacht vielen Menschen fehlt. Auch diejenigen, welche mit der Fasnacht nicht viel am Hut haben, werden anerkennen, dass sie ein Stück Kultur ist, ein sehr alter Brauch. Und auch wenn sich die Fasnacht in den letzten Jahrzehnten stark verändert hat — vor allem bei uns auf dem Land —, erfüllt sie noch einen anderen wichtigen Zweck: die soziale Auseinandersetzung. Während der Fasnacht darf man in Schnitzelbängg und Fasnachtszetteln mal so richtig Leute auf die Schippe nehmen, Dinge anprangern und sich über Verhalten lustig machen, ohne gleich eine Klage am Hals zu haben. Man darf zusammen feiern, lustig sein, auch mal einen über den Durst trinken. Und das tut uns gut. Es ist ein wichtiges Ventil. Aber machen Sie das mal alleine! No fun — no joy — Corona! Und dabei hätte uns gerade in der jetzigen Zeit Fasnacht so gut getan. Uns bleibt die Hoffnung auf … Heute wäre Morgenstreich gewesen – war Morgenstreich. Ja, es war bei uns – und wohl auch andernorts — ein Versuch einiger Weniger, bei eisiger Kälte doch noch einen Hauch Fasnacht zu zelebrieren. Sie zogen frühmorgens in kleinen Grüppchen — max. 5 Personen — und in genügend Abstand mit Instrumenten und Lärmutensilien durchs Dorf. Ich stellte mich ans Fenster und freute mich — für diese «Angefressenen» und auch für mich.

Ich wurde gefragt, warum ich mir «das antue» und mich für einen Sitz im Kantonsrat bewerbe. Ich weiss, dass über 75 Prozent aller Arbeitnehmer in einem KMU angestellt sind. Ob als Lehrling, vom einfachen bis zum hoch spezialisierten Mitarbeiter oder Akademiker. Die KMUs bieten vorzügliche und sichere Arbeitsplätze in allen Bereichen an. Um dieser sozialenund volkswirtschaftlichen Verantwortung gerecht zu werden, benötigen die KMUs entsprechende Rahmenbedingungen. Um dies zu erreichen, setzte ich mich ein.

Zu Pandemiezeiten muss man manchmal kreativ werden — auch die CVP DorneckThierstein im Wahlkampf. Statt einem regulären Wahlanlass fand letzte Woche ein Online-Stammtisch statt, eine ganz neue Form für die Beteiligten und Gäste. Hauptthema des Abends waren, wie man sich denken kann, die Kantons- und Regierungsratswahlen. Die anwesenden Kantonsratskandidaten und -kandidatinnen erhielten die Gelegenheit, sich bei den anwesenden Gästen vorzustellen und ihre Themenschwerpunkte, welche ihnen nach einer allfälligen Wahl am Herzen liegen würden, vorzustellen. Bald entstanden dadurch auch lebhafte Diskussionen, wie es sich für einen Stammtisch schliesslich gehört. Gekonnt durch den Abend führte alt Kantonsrat Fabio Jeger. So wurden auch die anwesenden Regierungsratskandidaten Sandra Kolly-Altermatt, CVPKantonalpräsidentin und Kantonsrätin, sowie Thomas A. Müller, Gemeindepräsident von Lostorf und Vizeparteipräsident, geschickt eingebunden. Krönender Abschluss des Abends war dann das gemeinsame Anstossen zum Schluss. Wenn auch kein vollwertiger Ersatz für einen traditionellen Wahlanlass, so war der Online-Stammtisch doch interessant und noch wichtiger: Auch das gemütliche Zusammensein kam nicht zu kurz!

Kurt Schwyzer Kantonsratskandidat FDP Hofstetten

LESERBRIEF

In den Kantonsrat Ich wähle Martin Vogel in den Kantonsrat: Weil er sich stark macht für die KMU Betriebe. Weil er deren Schwierigkeiten und Herausforderungen aus eigener Erfahrung kennt. Weil er sich einsetzt für eine fundierte Berufsausbildung und für das duale Bildungssystem.

Roman Baumann Präsident HEV Dorneck-Thierstein

Daniela Saner Meltingen

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Martin Vogel Büren Kantonsratskandidat FDP – Liste 3

LESERBRIEF

Verhüllungsverbot Ja Auf der einen Seite betreiben die Linken Gender-Mainstreaming, eine Pseudo-Wissenschaft, die uns eintrichtern will, dass es das Geschlecht von Mann und Frau gar nicht gibt, sondern ein soziales Produkt ist, das durch die Erziehung und das soziale Umfeld geformt wird. Barer Unsinn! Die islamischen Kleidervorschriften gehörten zur Selbstbestimmung der Frauen. Nein, so wenig wie die Beschneidung. Es handelt sich um den Politischen Islam, der die Weltherrschaft anstrebt und die Scharia überall einführen will. Die Folgen blauäugiger Politik sieht man in ganz Europa. Junge Frauen werden gezwungen, Kleidervorschriften zu befolgen, andernfalls sie geschlagen und ihnen die Mundwinkel aufgeschlitzt werden (Smileys). In gewissen Quartieren darf man keine Kippa tragen, sonst wird man ermordet. Schwedische Bademeister müssen respektieren, dass in Stoffkäfige gesperrte, vollverschleierte Frauen öffentliche Schwimmbäder besuchen. Im islamischen Kulturkreis werden Homosexuelle geköpft oder erhängt. Das wäre ein zu beackerndes Feld für Gleichstellungsapostelinnen, damit es kein Schweizerisches oder Europäisches Kalifat geben wird, wo Menschen- und Frauenrechte mit Füssen getreten werden. Lieber befasst «frau» sich mit einer feministischen Kunstsprache mit Gendersternchen(*). Im Übrigen gilt das Verhüllungsverbot auch für Chaoten. Die Bundesversammlung kreierte einen Gegenvorschlag, in dem Entwicklungszusammenarbeit und humanitäre Hilfe vorgesehen sind, um die Situation der Frauen zu verbessern. Die Schweiz will offenbar in Saudi-Arabien, Iran und den übrigen 50 Scharia-Staaten unsere Gleichstellungspolitik und Religionstoleranz beibringen, obwohl dort die Scharia den universalen Menschenrechten vorgeht. Ein bodenloses Fass, wo der Steuerzahler Geld reinschiesst. Naiver kann man nicht sein. Peter M. Linz Büsserach Kantonsrat SO

Redaktionsschluss Für Beiträge auf den Seiten «Dorfplatz» und «Dies und Das» gilt folgender Redaktionsschluss: Montag, 12.00 Uhr

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Beiträge sollten eine Länge von 1500 Zeichen inkl. Leerschläge nicht überschreiten. Für Leserbriefe zu den Wahlen inklusive Foto verrechnen wir 50 Franken. Titelei und Kürzungen sind Sache der Redaktion. Die Redaktion entscheidet über die Auswahl der Beiträge. Es wird keine Korrespondenz geführt. Bitte achten Sie darauf, Ihre Fotos in hoher Auflösung anzuhängen (zwischen 1 und 3 MB). Wir freuen uns auf Ihren Beitrag. redaktion.laufen@wochenblatt.ch

Janine Graber CVP Dorneck-Thierstein Kantonsratskandidatin Breitenbach ANZEIGE

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B IS H E

TE R | L IS

LESERBRIEF

Wahlempfehlung Bald ein Jahr nach Beginn der CoronaMassnahmen sind eine Lösung der verfahrenen Situation und eine Entspannung der Lage, in die uns der Bundesrat gebracht hat, in weiter Ferne. Deshalb brauchen wir dringend neuen Wind in den Räten und neue Ideen, wie nicht evidenzbasierte Massnahmen sinnvoll ersetzt werden und die Einschränkung unserer Grundrechte schnellstmöglich aufgehoben werden können. Deshalb und aufgrund seines grossen politischen Engagements in der Lokalpolitik empfehle ich Rolf Meyer, Kleinlützel als zupackenden Macher für den Kantonsrat. Mit seiner grossen Lebenserfahrung kommt Wissen und Weitsicht in den Rat. Sein enormes Engagement und seine Willenskraft gegen die beiden sehr fragwürdigen Vorhaben (HHKW/ Windkraftwerke Chall) in Kleinlützel beweisen seine starke Stimme für die Region, die in Solothurn nötig ist. Persönlich habe ich ihn kennen gelernt als einen Mann, der sich kontinuierlich und loyal für dasjenige einsetzt, von dem er überzeugt ist, dass es zum Wohl der Bevölkerung ist. Ausserdem empfehle ich Richard Aschberger als Regierungsratskandidat. Er hat bereits einen hervorragenden Leistungsausweis und ist als disziplinierter Geschäftsmann und erfahrener Unternehmer geeignet, die Projekte des Regierungsrats effizient voranzubringen. Istvan Stephan Hunter Bärschwil

Rainer FRINGELI

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LESERBRIEF

Die Karten offen legen Sie haben ein Anrecht auf Transparenz, damit Sie wissen, was Sie für Ihre Wählerstimme erhalten. Als Geschäftsführer des Tourismus Schwarzbubenland und Vorstandsmitglied von Kanton Solothurn Tourismus gebe ich der Region ein Gesicht und fördere die Zusammenarbeit mit den touristischen Partnern mit dem Ziel, die Wertschöpfung zu erhöhen. «Das Schwarzbubenland ist tief in meinem Herzen und meiner Seele verankert!» Als Gemeinderat und Verfechter des Föderalismus engagiere ich mich für die Stärkung der Gemeinden, damit die Probleme an der Wurzel angepackt werden. Es braucht eine Dezentralisierung vom Kanton nach dem Grundsatz «Wer zahlt, befiehlt!» Als Kadermitarbeiter eines Schweizer KMU setze ich mich für die Stärkung der Wirtschaft durch Abbau von Gesetzen, Regulierungen, Gebühren und Abgaben sowie eine spürbare Senkung der Steuerlast für Arbeitgeber und Arbeitnehmer ein. «Ich weiss, wo der Schuh drückt!» Als Vorstandsmitglied des Bezirksschützenverband Thierstein setze ich mich treffsicher für die Interessen der Schützinnen und Schützen ein, damit der Schiesssport fest in der Gesellschaft verankert bleibt. «Kultur und Tradition verpflichten und geben uns Halt und Sicherheit!» Als Mitglied des Präsidiums der SVP Solothurn gestalte ich die politischen Weichen im Kanton Solothurn mit. Unabhängigkeit, direkte Demokratie, Neutralität und Föderalismus sind die tragenden Säulen unseres Landes. Sie garantieren uns Sicherheit und Freiheit für alle. «Unsere Schweizer Grundwerte sind nicht verhandelbar!» Als Vorstandsmitglied des Kinderhorts Hirzenkäfer fördere ich die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, damit Arbeiten, Wohnen und Freizeit Hand in Hand zusammengehen. Denn für mich ist klar: «Die Familie als kleinstes Element bildet den Kern unserer Gesellschaft». Überzeugt? Dann vermerken Sie mich am besten 2 Mal auf Ihrer Liste. Herzlichen Dank für Ihr Vertrauen. Marcel Schenker Kantonsratskandidat Breitenbach ANZEIGE Dr. Roman Baumann Lorant setzt sich für die Hauseigentümmer/innen ein:

«Klimawandel und Bauvorschriften, alles mit Mass auch für Hauseigentümer» Hauseigentümer Unsere Wah Wahlempfehlung: B Dr. Roman Baumann Lorant FDP.Die Libe Liberalen Gempen Präsident Dorneck HEV Dorneck-Thierstein

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Donnerstag, 18. Februar 2021 Nr. 7

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KALEIDOSKOP

Donnerstag, 18. Februar 2021 Nr. 7

FOTO DER WOCHE

IN KÜRZE

AUS UNSERER BIBLIOTHEK

Nachrückend

Zwingen. WoS. Die Zwingner Geschäftsund Rechnungsprüfungskommission hat Julien Desalmand (SP) als neues Mitglied des Gemeinderats gewählt. Er übernimmt den Sitz von Patrick Feld für den Rest der Amtsperiode.

Französischlehrmittel

Mäusefutter: Mitten auf dem mit Wasserfarben gemalten Bild hat Laura (4) «e Bolle» gemalt. Dieser «Bolle» sei für «d Müsli». Er sei gross genug um fünf kleine Mäuse zu füttern, meint sie. Der «Bolle» sei aus Hautfarbe ergänzt sie noch und ihre Lieblingsfarbe sei pink. TEXT: MARIANNE VOLONTÉ

REGION

L AUFEN

FLÜH

Unterstützung für Kulturschaffende

Online-Trainings für alle

Narrenpredigt

WoS. Ab sofort können Kulturschaffende wieder Gesuche um Ausfallentschädigungen für abgesagte und verschobene Veranstaltungen einreichen. Aufgrund der behördlichen Massnahmen zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie wurden vielerorts kaum mehr Veranstaltungen geplant. Deshalb haben Kulturschaffende neu auch die Möglichkeit, Einnahmenausfälle anhand der Vorjahre zu plausibilisieren. Eingabefrist für Ausfälle von Kulturschaffenden zwischen November 2020 und Januar 2021 ist der 28. Februar 2021. Schäden, die zwischen dem 1. November und dem 18. Dezember 2020 angefallen sind, können erst nach der Zustimmung des eidgenössischen Parlaments zur notwendigen Anpassung des Covid-19-Gesetzes angerechnet werden. Dies wird voraussichtlich am 19. März 2021 erfolgen.

WoS. Lust auf Sport, Bewegung oder Krafttraining, aber Turnhallen und Fitnesscenter sind geschlossen? Der Turnverein Laufen öffnet seine Online-Trainings für alle: Wer seine Muskeln stärken, seine Beweglichkeit fördern oder ganz einfach seine Fitness verbessern möchte, kann unverbindlich von Zuhause aus den digitalen Trainings folgen und mitmachen. Das Angebot umfasst Trainings für Jugendliche (6-15 Jahre) sowie für Erwachsene (ab 15 Jahre). Es werden keine speziellen Trainingsgeräte benötigt, lediglich ein Laptop oder Smartphone. Um teilzunehmen, geht man auf die Homepage des Turnvereins Laufen und meldet sich bei der Kontaktperson des jeweiligen Trainings. Dort finden sich auch alle Informationen zu Inhalt und Zeitpunkt der Trainings. Homepage: www.tvlaufen.ch

Küche & Bad Innenausbau Türen

WoS. Die Fasnacht wird 2021 allenfalls in homöopathischen Dosen zu geniessen sein. Doch getreu dem Motto der diesjährigen Plakette gibt es «ainewäg» die fasnächtliche Parallelaktion am 21. Februar, 10 Uhr in der Ökumenischen Kirche Flüh: Ein Gottesdienst mit fasnächtlicher Musik und der nun schon dritten gereimten Predigt von Pfarrer Stefan Berg. Weil es überdies der dritte Sonntag im Monat und damit der Ökumenische ist, wird dieser besondere Gottesdienst gemeinsam mit den närrischen Brüdern und Schwestern katholischer Konfession gefeiert. Für alle, die in der Kirche keinen Platz finden oder das Ganze lieber von Zuhause verfolgen, wird voraussichtlich ein Livestream oder ein Podcast dieses Gottesdienstes auf der Homepage unter www.kgleimental.ch zur Verfügung gestellt. Anmeldung unter: info@oekumenische-kirche.ch oder per Telefon 061 731 38 86.

Kt. Baselland. WoS. Ab dem Schuljahr 2021/2022 können Lehrpersonnen auf der Primarstufe zwischen zwei französischbüchern entscheiden. Zur Auswahl stehen «Milles feues» und neu die Alternative «ça roule». Dies hat der Bildungsrat beschlossen, teilt der Kanton Baselland mit.

Windpark gegen Flughafen

Region. WoS. Das Windpark-Projekt auf dem Chall droht wegen Flugverkehr zu scheitern. Das ist für die JUSO inakzeptabel. Sie fordert deshalb die Schliessung des EuroAirports. Für die JUSO Baselland ist es ein No-Go, dass der Bund dem Windpark nur eine Genehmigung mit Vorbehalten erteilt. Die Verlagerung von fossiler auf erneuerbare Energie ist bei der Bekämpfung der Klimakrise essentiell, schreibt die kantonale Jungpartei in einer Medienmitteilung. Es könne nicht sein, dass ein Projekt, welches genau diese Verlagerung vorantreibt, am umweltschädlichen Flugverkehr scheitern solle. Die Klimakrise erfordere radikale Massnahmen und der Zeitpunkt für die Schliessung des EuroAirports sei jetzt. Statt die veraltete Fliegerei zu schützen, solle der Bund besser den Schienenverkehr stärker fördern.

Freihandelsvertrag mit Indonesien

Region. WoS. Der Vorstand des Industrieverbandes Laufen-Thierstein-DorneckBirseck hat an seiner Vorstandssitzung vom 3. Februar einstimmig die Ja-Parole für das Wirtschaftspartnerschaftsabkommen mit Indonesien beschlossen. Die Schweiz sei auf Exporte angewiesen, deshalb soll und müsse sie ein verlässlicher Partner bleiben.

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Schon zum zweiten Mal in Folge macht das Coronavirus den Fasnächtlern in der Region einen traurigen Strich durch die Rechnung. Fasnacht: abgesagt. Pfiffer und Drummler am Morgestraich bleiben stumm. Und am Sonntag brennt kein einziges Flämmchen im Liestaler Stedtli: Der Chienbäse-Umzug findet auch 2021 nicht statt. Ein wenig Trost bringt der neue Fall der Aargauer Krimiautorin Ina Haller: Just als Hobbydetektivin Samantha den lodernden ChienbäseFlammen gerade noch rechtzeitig ausweicht, sinkt im Gedränge ein Mann leblos zu Boden. Schnell wird klar, dass es kaltblütiger Mord war. Und das ist erst der Anfang. Weitere Verbrechen ereignen sich – und Samantha steckt plötzlich mittendrin. Auch im dritten Fall für die findige Samantha spickt die Autorin eine spannende Kriminalgeschichte gekonnt mit informativen Beschreibungen von Schweizer Bräuchen und beschreibt dabei den Chienbäse-Umzug so lebendig und detailreich, dass wir beim Lesen beinahe Rauch riechen und das laute Knattern der Flammen auf dem Feuerwagen hören. Esther Ugolini – www.stebilaufen.ch

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