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Donnerstag, 18. Februar 2021

112. Jahrgang Nr. 7

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Corona-Kino und virtuelle Kaffeepausen Die Hochschule für Gestaltung und Kunst FHNW in Münchenstein mit ihren rund 750 Studierenden ist ein Ort des künstlerischen Schaffens und Forschens. Im Gespräch mit der neuen Direktorin Prof. Dr. Claudia Perren über Fernunterricht und neue Formate.

Arlesheim

Marianne Vetter

Nur noch ein Rinnsal: Die Nordquelle des Feuchtgebiets Schwinbach-Aue ist fast ganz versiegt. Droht nun die Austrocknung des Naturschutzgebiets neben der Überbauung «La Colline»?

Frau Perren, Sie sind seit August 2020 die neue Direktorin der Hochschule für Gestaltung und Kunst FHNW. Wie haben Sie sich eingelebt? Sehr gut, es ist eine grosse Freude hier zu sein, auch wenn alles etwas von Covid-19 überdeckt ist. Von meinen Kolleginnen und Kollegen und den Mitarbeitenden wurde ich sehr herzlich empfangen und wir sind schnell gemeinsam in die Arbeit eingestiegen. Ich hatte auch die Gelegenheit, Studierende zu treffen und in einen guten Austausch mit ihnen zu treten. Auch die Kulturinstitutionen um die Hochschule herum lernte ich bereits kennen und wir haben schon viele Ideen für gemeinsame Projekte. Letzten September konnten wir die Diplomausstellung «Next Generation» hybrid eröffnen und die Diplomübergabe in einem der Covid-19-Pandemie angemessenem Rahmen vor Ort feiern; der Semesterstart konnte ebenfalls weitgehend vor Ort stattfinden, das war nicht selbstverständlich und ist darum umso schöner.

schäftigen uns laufend mit neuen Möglichkeiten der digitalen Lehre und immer wieder mit Massnahmen um die CoronaRegeln. Da ist Flexibilität und Agilität gefragt. Krisenmanagerin bin ich dabei nicht alleine, das sind wir im Moment wohl alle zusammen.

Kurz darauf kündigte sich die zweite Corona-Welle an. Fühlen Sie sich als Krisenmanagerin? Es ist eine ungewöhnliche Situation, da der ganze Hochschulbetrieb von der Covid-19-Pandemie geprägt ist. Wir be-

Vorlesungen und Seminare finden ausschliesslich am Bildschirm statt. Wie gestaltet sich der Alltag in der Praxis? Unsere Studierenden sind uns sehr wichtig – wir möchten ihnen, gerade in dieser anspruchsvollen Zeit, nach wie vor span-

Münchenstein

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Campus der Künste: Die neue Direktorin Prof. Dr. Claudia Perren vor der Hochschule für Gestaltung und Kunst FHNW auf dem Dreispitzareal Münchenstein. FOTO: MARIANNE VETTER nende Lehrinhalte bieten und ihnen einen guten Austausch über ihre Projekte ermöglichen. Das ist eine herausfordernde Situation. Aus dieser Zeit des Wandels und der Unwägbarkeiten sind an der Hochschule aber auch Projekte entstanden, die der Situation Rechnung tragen, sie reflektieren und mit neuen Ideen auf sie reagieren. Beispielsweise entstand in unserem Institut Kunst das Projekt «Corona Kino», eine digitale Plattform, auf der Studierende und internationale Kunstschaffende ihre Arbeiten zu den Themen «Managing Life» und «Ocean Nature» über virtuelle

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Wege sichtbar machen können – eine Alternative zum derzeitig eingeschränkten physischen Ausstellen von Kunst. Ersetzen digitale Tools für Kommunikation und «virtuelle Kaffeepausen» den physischen Austausch? Sie sind eine Möglichkeit in der jetzigen Situation miteinander in Kontakt zu bleiben, wir testen hier in der Tat verschiedene Formen des digitalen Beisammenseins. So haben wir zum Beispiel für Studierende das Format «Meditation Challenge» lanciert, Fortsetzung auf Seite 2

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Corona-Kino und virtuelle Kaffeepausen Fortsetzung Seite 1 ein digitales morgendliches Treffen, um gemeinsam in den Tag zu starten, was sehr gut angenommen wurde und wofür wir tolles Feedback bekommen haben. Aber natürlich freuen wir uns alle schon, wenn wir wieder gemeinsam auf dem Freilager-Platz und in den Ateliers aufeinandertreffen werden. Gibt es Arbeitstätigkeiten von Studierenden die zwingend vor Ort ausgeführt werden müssen? Wir haben das Glück, uns derzeit nicht in einem kompletten Lockdown zu befinden. Die Studierenden haben die Möglichkeit unsere Werkstätten zu nutzen. Auch Eins-zu-eins-Werkbesprechungen sind in Ausnahmefällen vor Ort möglich. Auch gewisse Prüfungssituationen transferieren wir nicht ins Digitale, da der physische Raum dabei unabdingbar ist. Die Materialität der Kunst- und Designausbildung erfordert immer wieder einen physischen Umgang mit derselben. Dabei wird aber strengstens auf die Umsetzung des Schutzkonzeptes geachtet, denn die Sicherheit und Gesundheit aller muss höchste Priorität haben.

Das Virus wird Ihre Arbeit und die der Studierenden wohl noch eine Weile beeinflussen. Wo sehen Sie die Gefahren? Wie sieht es mit der Motivation der Studenten aus? Wichtig ist es und wird es auch in Zukunft sein, im Austausch zu bleiben. Wir sind alle Pandemie-müde und es ist wichtig, einander Sorge zu tragen und zu erkennen, was möglich ist und was aber eben auch nicht. Für unser Virtuelles Open House, welches im Januar stattgefunden hat, haben unzählige Studierende innert kürzester Zeit unglaublich spannende Projekte realisiert. Da war eine grosse Motivation zu spüren. Hier zeigt sich das kreative Potenzial unserer künftigen Künstlerinnen und Künstler sowie Gestalterinnen und Gestalter sehr deutlich. Ich hoffe, dass wir im Frühling wieder vermehrt die Möglichkeit haben, uns draussen zu treffen – auch Outdoor-Formate können eine Option des Austausches sein. Sie verfügen über ein sehr gutes internationales Netzwerk. Was bedeutet dies für den Standort Münchenstein? Die Hochschule für Gestaltung und Kunst FHNW beschäftigt sich mit aktuellen ge-

sellschaftlichen Themen und ist sehr forschungsaktiv. Sie spielt in Basel und der Nordwestschweiz sowie darüber hinaus eine wichtige Rolle in der Kunst- und Designszene. Mir ist wichtig, wie wir durch Kunst und Design die Gesellschaft gestalten können und dies erfordert natürlich einen Austausch aber auch eine Sichtbarkeit in die Gesellschaft hinein. Ich komme vom Bauhaus und kenne die Thematik des regional Verankerten mit einer gleichzeitigen internationalen Verknüpfung. Dafür möchte ich mich auch in Basel engagieren. Sie wirken sehr positiv. Basel scheint Ihnen trotz «Corona» gut zu tun. Was steht ganz oben auf Ihrer persönlichen To-do-Liste? Basel ist super! Wir fühlen uns auch als Familie sehr wohl hier. Kulturell hätten wir gerne noch mehr entdeckt aber leider sind ja wegen Covid-19 die Museen zu und viele Kulturevents wurden verschoben. Das werden wir nachholen. Aber im Sommer waren wir oft schwimmen – auch im Rhein – und haben die Umgebung erkundet und so auch den wunderbaren Park Ermitage in Arlesheim entdeckt.

Zur Person Prof. Dr. Claudia Perren studierte Architektur an der Kunsthochschule Berlin Weissensee und Cooper Union New York, absolvierte an der ETH Zürich ein MAS-Studium in Geschichte und Theorie der Architektur und erlangte 2005 ihre Promotion in Architektur- und Kunsttheorie an der Universität Kassel. Danach lehrte sie in den Fachbereichen Architektur, Design und Städtebau an der University of Sydney sowie an der University of Technologie in Sydney. Ab 2014 war Claudia Perren Direktorin und Vorstand der Stiftung Bauhaus, Dessau. Seit 1. August 2020 ist sie Direktorin der Hochschule für Gestaltung und Kunst FHNW in Münchenstein/ Basel. openhouse.hgk.fhnw.ch www.fhnw.ch/hgk

Swiss Curling in Arlesheim: Wettkämpfe auf höchstem Niveau Am Wochenende machten die besten Curlingteams der Schweiz ihre Meister unter strengsten Schutzmassnahmen in Arlesheim aus. Die Spiele wurden im Internet und im SRF übertragen. Tobias Gfeller

IMPRESSUM

Amtliches Publikationsorgan der Gemeinden Aesch, Arlesheim, Dornach, Gempen, Hochwald, Münchenstein, Pfeffingen und Reinach www.wochenblatt.ch Erscheint wöchentlich (Donnerstag) Herausgeberin CH Regionalmedien AG Ermitagestrasse 13, 4144 Arlesheim Redaktionsleitung Fabia Maieroni, Tel. 061 706 20 21 fabia.maieroni@chmedia.ch Redaktion Tel. 061 706 20 21 redaktion.arlesheim@wochenblatt.ch Für nicht verlangte Manuskripte (max. 1500 Zeichen) und Illustrationen übernimmt die Redaktion keine Haftung. Redaktionsschluss: Dienstag, 9.00 Uhr Inserate Tel. 061 706 20 20, Fax 061 706 20 30 inserate@wochenblatt.ch Verkaufsleiter Marco Dietz, Tel. 061 927 26 73 marco.dietz@chmedia.ch Inserateschluss Montag, 16.00 Uhr Inseratetarife www.wochenblatt.ch Beglaubigte Auflage 32 435 Ex. (WEMF 2020)

Inseratetarife als PDF

Inseratekombinationen – Birs-Kombi: Inseratekombination mit Wochenblatt (Schwarzbubenland/Laufental), Wochenblatt (Birseck/Dorneck) und Birsigtal-Bote Auflage: 76 086 Ex. – AnzeigerKombi 31: Inseratekombination mit Birs-Kombi-Titeln, fricktal.info, Oberbaselbieter Zeitung, Allschwiler Wochenblatt, Muttenzer&Prattler Anzeiger, Birsfelder Anzeiger Auflage: 203 267 Ex.

Wenn die besten Curlerinnen und Curler des Landes sich zu den Schweizer Meisterschaften treffen, geht es um weit mehr als die nationalen Titel: Es geht um die Qualifikation für internationale Titelkämpfe – Weltmeisterschaften, Europameisterschaften und dieses Mal indirekt auch für die Olympischen Spiele in einem Jahr in Peking. Deshalb war und ist es für den nationalen Verband essenziell, dass die Schweizer Meisterschaften und die Trials durchgeführt werden können, betont CEO Tom Seger. «Olympia ist fürs Curling besonders wichtig. Und wir wollen für die Schweiz Medaillen gewinnen. Um international konkurrenzfähig zu sein, brauchen wir Wettkämpfe auf höchstem Niveau.» Nur jeweils ein Team kann die Schweiz an internationalen Titelkämpfen vertreten. Die Qualifikationen dafür soll unbedingt auf dem Eis ausgetragen werden, findet Tom Seger.

Schutzkonzept hat funktioniert Die Titel geholt haben sich bei den Frauen Aarau mit Skip Silvana Tirinzoni und bei den Männern Genf mit Skip Peter De Cruz. Sämtliche Spiele wurden im Internet übertragen. Die Finalspiele am Wochenende sogar bei SRF im Fernsehen. Zuschauerinnen und Zuschauer waren vor Ort nicht zugelassen. Das Schutzkonzept war streng, verrät OK-Präsident Bruno Schallberger, der gleichzeitig Präsident der Genossenschaft der Curlinghalle in Arlesheim ist. So wurde das Hallenrestaurant kurzer-

Abonnemente CH Regionalmedien AG, Abo Contact Center Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Tel. 058 200 55 86, Fax 058 200 55 56 abo@azmedien.ch ½ Jahr Fr. 60.–, 1 Jahr Fr. 120.– Eine Publikation von www.chmedia.ch

hand in eine Kantine umgewandelt, damit sich die Spielerinnen und Spieler zum Essen nicht zu weit weg von der Halle bewegen müssen. «Wir stellten damit sicher, dass die Bewegungen insgesamt tief gehalten wurden», erklärt Schallberger. Die in der Halle zugelassenen Personen wurden in drei Gruppen eingeteilt, wobei die Spielerinnen und Spieler vor Beginn der Titelkämpfe einen negativen CoronaTest vorweisen mussten, der nicht älter als 72 Stunden war. Dazu wurde regelmässig Fieber gemessen. Das Konzept ging auf. Die Schweizer Meisterschaften gingen ohne Probleme über die Bühne. Die elf Teams waren in den Arlesheimer Hotels Ermitage und Ochsen untergebracht.

Region Basel hinkt sportlich hinterher Die Halle in Arlesheim, die vor zwei Jahren für rund 2,5 Millionen Franken umfassend saniert wurde, war schon vor Ausbruch der Corona-Pandemie als Austragungsort bestimmt. Auch Bern und Genf bewarben sich um die Austragung der Schweizer Meisterschaften, doch weil beide Vereine aktuell selber Spitzenteams stellen, eignete sich Arlesheim als neutraler Austragungsort perfekt. Denn die Curling-Region Basel war bis auf einen Spieler bei Lausanne Olympique sportlich zum Zuschauen verdammt. Die nationale Spitze tickt zurzeit anderswo. «Der Aufbau bis zur absoluten Spitze ist langwierig und aufwendig», betont Bruno Schallberger.

FOTO: MANUEL LOPEZ

In der Hallen-Genossenschaft ist mit 450 Mitgliedern die Breite gegeben. Das Durchschnittsalter konnte dabei in den vergangenen 20 Jahren um rund zehn Jahre gesenkt werden. «Wir sind auf einem langsamen, aber guten Weg», beschreibt Schallberger, der vom Curling als «tolle Teamsportart schwärmt, die Konzentration, eine starke Psyche und Physis einfordert». Swisscurling-CEO Tom Seger lobt die Bedingungen in Arlesheim. «Die Halle bietet vieles, um dort ein tolles CurlingFest zu organisieren. Leider mussten wir uns gänzlich aufs Sportliche konzentrieren. Gerne hätten wir ein schönes Rahmenprogramm ermöglicht.» www.curling.ch

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Um Titel und Medaillen: Spannende Spiele waren in der Curlinghalle angesagt.

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41 positive Covid19-Fälle an ISB in Reinach und Aesch WOB. Dem kantonsärztlichen Dienst wurden von der Schulleitung der ISB (International School Basel) in Reinach BL und Aesch BL sechs positive CoronaFälle gemeldet. Daraufhin wurden sämtliche Schülerinnen und Schüler der entsprechenden Klassen sowie Lehrpersonen in der Abklärungs- und Teststation in Muttenz getestet. 28 Tests hatten ei-

nen positiven Befund ergeben. Am Dienstag und Mittwoch, 9. und 10. Februar, wurden bei der Abklärungs- und Teststation in Muttenz insgesamt 1400 Personen aus dem Umfeld der ISB zusätzlich getestet. Die Auswertungen dieser Tests ergaben zusätzliche 13 positive Fälle. Betreffend möglichen Mutationen können

derzeit noch keine Angaben gemacht werden. Insgesamt sind es somit 41 positive Fälle an den Standorten der ISB in Reinach und Aesch. Die positiv getesteten Schüler und Lehrpersonen befinden sich in Isolation. Die restlichen Schüler der betroffenen Klassen befinden sich in Quarantäne.


ARLESHEIM Amtliche Publikationen

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www.arlesheim.ch gemeindeverwaltung@arlesheim.bl.ch Baupublikationen

Baugesuch Nr. 2021-0385 Projekt: Schwimmbad – Standort: Parzelle Nr. 264, Rebgasse 31, 4144 Arlesheim – Gesuchsteller: Carlo Bertossa, Rebgasse 31, 4144 Arlesheim; Jacqueline Burckhardt Bertossa, Rebgasse 31, 4144 Arlesheim – Projektverfasser: Siebenundvierzig 7 Architekten, Tramstrasse 66, 4142 Münchenstein Auflagefrist: 18.02.2021 bis 1.03.2021 Planauflage: Gemeindeverwaltung Arlesheim, Bauverwaltung, Domplatz 8, 4144 Arlesheim Einsprachen sind innerhalb der Auflagefrist schriftlich (4-fach) an die Baubewilligungsbehörde, Kantonales Bauinspektorat, Rheinstrasse 29, 4410 Liestal zu richten.

steht die Gemeindeverwaltung regelmässig in Kontakt mit der Bauleitung sowie den für den Gewässerschutz zuständigen kantonalen Stellen. Letztere haben Auflagen zum Schutz des angrenzenden Feuchtgebiets erlassen und überwachen deren Einhaltung. Ergänzend dazu tauscht sich der Gemeindepräsident regelmässig mit der Leitung des Goetheanums aus, in dessen Eigentum sich die in der Naturschutzzone liegende Parzelle befindet. Der Gemeinderat ist überzeugt, dass sich Lösungen nur unter Einbezug aller erwähnten Eigentümer, Bauherren und amtlichen Stellen realisieren lassen. Der Gemeinderat Ortskern

Studienauftrag Gesamtkonzept Freiräume und Verkehr

EDV Update

Verwaltung geschlossen Die Schalter und Büros der gesamten Gemeindeverwaltung und des Werkhofs sind am Montag, 22. Februar ganztags und am Mittwoch, 24. Februar 2021 nachmittags für den Publikumsverkehr geschlossen. Es findet ein Update der EDV-Anlagen statt. Die Gemeindeverwaltung Naturschutzzone Schwinbach

Bauprojekt «La Colline» In den vergangenen Wochen haben verschiedene Medien über das Bauprojekt «La Colline» berichtet. Der Gemeinderat vertritt dazu folgende Haltung: Die vor Bundesgericht hängige Beschwerde, welche die Aufhebung der Quartierplanungen «Uf der Höchi II» und «Schwinbach Süd» fordert, ist abzuweisen. Wie schon der Regierungsrat und das Kantonsgericht festgestellt haben, besteht keine Veranlassung, die Gültigkeit der rechtskräftigen Quartierplanungen in Zweifel zu ziehen. Es wird erwartet, dass das Bundesgericht in den kommenden Wochen die Frage letztinstanzlich klärt. Hingegen ist es dem Gemeinderat selbstverständlich ein Anliegen, dass die kommunale Naturschutzzone N1 «Schwinbach» vor allfälligen Auswirkungen der Baustelle «La Colline» geschützt wird. Zu diesem Zweck

Im Schlussbericht zum Entwicklungskonzept Ortskern wurden nebst sechs Handlungsschwerpunkten auch konkrete Massnahmen und Projekte definiert, die bereits umgesetzt wurden oder zeitnah in Angriff genommen werden sollen. Dazu zählt unter anderem die Erarbeitung eines Gesamtkonzepts «Freiräume und Verkehr». Dieses soll aufzeigen, wie sich die Freiräume, Grünräume und Strassenräume im Ortskern entwickeln können. Mittels eines Studienauftrages, der vom Team bbz bern gmbh und Dudler Raum- und Verkehrsplanung, Biel, gewonnen wurde, ist eine erste Fassung des Konzepts erarbeitet worden. Dieses wird in den nächsten Wochen unter Einbezug des Gemeinderats vertieft und anschliessend der Öffentlichkeit vorgestellt. Der Gemeinderat Birsstadt-TV

Neue Sendung In der kommenden Sendung vom 22. Februar 2021 sehen Sie einen Beitrag über die Jugendlichen und ihrem Umgang mit dem Coronavirus. Wie sehr beeinflusst das Virus ihre Freizeit? Birsstadt-TV hat mit der Leiterin des Jugendhauses und anderen Zuständigen gesprochen. Jeweils am Montagabend wird die TV-Sendung auf dem InterGGA-Kanal und auf www.arlesheim.ch aufgeschaltet. Die Gemeindeverwaltung

VEREINSNACHRICHTEN ARLESHEIM Kath. Frauenverein Arlesheim. Die Veranstaltun-

gen sind jeweils im Pfarrblatt publiziert. Kontaktadressen: Domplatz 10, 4144 Arlesheim, 079 771 05 01 (L. Savitzky-Ruh), kfv.arlesheim@gmail. com. Neue Mitglieder sind herzlich willkommen!

Kinderschachclub Arlesheim. Kurse für Kinder ab

6 J. und für Jugendliche. Freitags: Einsteiger, 16.15–17.00; Anfänger, 17.00–18.00; Fortgeschrittene, 18.15–19.15. Auskunft/Anmeldung: 079 771 05 01 oder www.kinderschachclub-arlesheim.ch

Männerchor Arlesheim. Chum doch au cho singe!

Mer hän jede Donnschtig Prob, und zwar zobe am achti in dr Aula vom Geremattschuelhus. Neui Sänger wärde abgholt. Uskunft: Markus Ribi, Gempenweg 24, 4144 Arlesheim, Tel. 079 333 57 32, oder über eins von unsere Aktivmitglieder. www. maennerchor-arlesheim.ch

Männerriege Arlesheim. Gymnastik, Faustball, Volleyball. Winterhalbjahr: 18.45, Turnhalle Gerenmatt G4. Sommerhalbjahr: 19.00, Sportplatz Hagenbuchen. Kontakt: René Danner, 061 701 26

41, info@mr-arlesheim.ch, www.mr-arlesheim.ch

Musikverein Arlesheim. Gesamtprobe jeden Frei-

tag, Zusatzprobe am Dienstag, jeweils ab 20.00 in der Domplatz-Turnhalle. Jugendmusik Arlesheim. Probe jeden Dienstag ab 18.30 in der DomplatzTurnhalle. Kontakt: Marco Kaiser, Präsident (079 639 58 01) oder unter www.mv-arlesheim.ch

Orchesterverein Arlesheim. Proben jeden Di 19.30, Aula Gerenmatt. Musikbegeisterte Streicher und Bläser sind herzlich willkommen. Kontakt: Andreas Nüesch, Präsident (061 751 70 45) oder unter www.orchester-arlesheim.ch Seniorenverein Arlesheim. Pf. 106, 4144 Arlesheim.

E-Mail: seniorenverein-arlesheim@intergga.ch. www.seniorenverein-arlesheim.ch. Co-Präsidium: Margrit Schärer 079 229 08 67, Toni Fritschi 079 439 59 88. Jassturnier jeden letzten Montag des Monats, Auskunft Hans Roos 061 701 57 60.

SLRG Sektion Birseck. Wintertraining im Hallen-

bad Dornach. Jugendgruppen (7- bis 16-Jährige): jeden Mi 18.20–19.20 und 19.20–20.20. Aktive (ab 16 Jahren): jeden Mi 20.30–22.00. Anfängerschwimmkurse: Mi 17.30–18.10. Weitere Auskünfte: www.slrg-birseck.ch

Sozialdemokratische Partei (SP) der Schweiz, Sek-

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Abstimmungsparolen vom 7. März 2021 Initiative zum Nein zur Verhüllungsverbot Nein zum E-ID Gesetz Stimmfreigabe zum Freihandelsabkommen mit Indonesion

Nein

zur Initiative zu den Lernzielen

Ja

zur Revision zur Bekämpfung der Schwarzarbeit

Ja

zur Revision des Arbeitsmarktgesetzes Für alle statt für wenige SP Arlesheim

tion Arlesheim. Kontaktadresse: Veronica Münger / Lea Mani . Mehr unter www.sp-arlesheim.ch

Sportfischer Arlesheim. Präsident: Bernard Zwi-

cky, Baselstrasse 8, 4144 Arlesheim, 061 701 21 26, vbzwicky@sunrise.ch

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ter, auch demenzbetroffener, Menschen stationär sowie teilstationär, Alterswohnungen, diverse Dienstleistungen. Weitere Informationen: 061 705 07 00, www.obesunne.ch

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betreuung in Tagesheim, Tagesfamilien oder schulergänzender Tagesbetreuung/Mittagstisch. Auskunft: Stiftung Sunnegarte, Stollenrain 11, 4144 Arlesheim, 061 701 85 81.

SVP Schweizerische Volkspartei. Co-Präsident Arlesheim: Peter Brodbeck, In den Hagenbuchen 6, 4144 Arlesheim, 061 701 58 88. Co-Präsident Münchenstein: Stefan Haydn, Lehengasse 24a, 4142 Münchenstein, 079 421 47 52. Tennisclub Arlesheim. Der Tennisclub im Dorf und mitten im Sportzentrum von Arlesheim für Aktive, Breitensportler und Junioren. Ausgewiesener Clubtrainer für Trainings, Interclubmeisterschaften, Clubanlässe und Turniere. Kontakt: Luca Sammarchi (Präs.), St. Jakob-Str. 151, 4132 Muttenz, 079 374 77 15, luca.sammarchi@tc-arlesheim.ch

Donnerstag, 18. Februar 2021 Nr. 7

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Das Naturschutzgebiet droht auszutrocknen Die Nordquelle des Feuchtgebiets Schwinbach-Aue ist fast ganz versiegt. Naturschützer fühlen sich bestätigt, der Kanton gibt sich zurückhaltend. Tobias Gfeller Zuerst die Verschmutzung des Wassers, nun das Versiegen der Nordquelle – beim Naturschutzgebiet neben dem Goetheanum passiert aktuell genau das, wovor Naturschützer seit Jahren warnen: Die Bauarbeiten an der Überbauung «La Colline» schädigen das geschützte Feuchtgebiet. Jennifer Mc Gowan von der Initiative Natur- und Kulturraum DornachArlesheim (IDA), die sich seit über einem Jahr für die Erhaltung des Naturschutzgebietes einsetzt, berichtet: «Am 3. Februar wurde mit den Bauarbeiten unmittelbar neben dem Naturschutzgebiet begonnen. Zwei Tage später merkten wir, dass der Wasserpegel der Nordquelle rasch zurückgeht. Mittlerweile ist die Quelle im Naturschutzgebiet fast ganz versiegt. Kurz davor sei ein Graben im Quellbereich ausgehoben worden – quer durch den eigentlich geschützten Gewässerraum. Auch der Quellbach, der das Gebiet sogar in trockenen Sommern mit Feuchtigkeit versorgte, ist annähernd trockengefallen. «Es ist nur noch ein Rinnsal übrig», beschreibt Jennifer Mc Gowan. Die wasserabhängigen Tierund Pf lanzenarten drohen zu verschwinden. Dem Feuchtgebiet sei die Lebensader genommen worden. Mc Gowan zeigt sich betroffen, dass trotz dieser klaren Verletzung der Naturschutzgesetze unverändert weitergebaut wird.

Versiegelung nur vorübergehend?

Gemeindepräsident Markus Eigenmann (FDP) will sich zur Austrocknung nicht äussern, da ihm genaue Zahlen dafür fehlen würden. «Es ist auch unser Anliegen, dass die Naturschutzzone vor Auswirkungen der Baustelle geschützt wird.» Der Gemeinderat verfolge dabei aber einen Ansatz der Zusammenarbeit aller Beteiligten – Gemeinde, Kanton, Bauherrin und dem Goetheanum. «Wir sehen uns auch als Vermittlerin zwischen den Parteien», betont Eigenmann. Er legt Wert darauf, dass es sich um zwei verschiedene Themen handelt: Einerseits ist noch ein Urteil zur Beschwerde gegen die Gültigkeit der Quartierpläne vor Bundesgericht ausstehend, andererseits die unmittelbaren Folgen im Naturschutzgebiet.

Nur noch ein Rinnsal: Der Quellbach, der das Gebiet sogar in trockenen Sommern mit Feuchtigkeit versorgte, führt praktisch kein Wasser mehr. FOTO: MARIANNE VETTER Beim Kanton gibt man sich nach wie vor zurückhaltend. «Aktuell haben wir keine belastbaren Hinweise, welche auf einen ursächlichen Zusammenhang zwischen einem Versiegen der Quelle und den durchgeführten Bauarbeiten hinweisen.» In seinen schriftlich zugesandten Antworten lässt Nico Buschauer, Sprecher der Bauund Umweltschutzdirektion (BUD), durchblicken, dass das Versiegen der Quelle auch nur vorübergehend sein könnte. Der Kanton könne und dürfe erst dann Massnahmen ergreifen, wenn ein «eindeutiger und ursächlicher Zusammenhang» vorliegt und das Versiegen der Quelle auf «relevante Handlungsweisen in Zusammenhang mit der Baubewilligung oder den diesbezüglichen Auflagen» zurückzuführen ist. Der Kanton nehme seine Aufgabe als Aufsichts- und Bewilligungsbehörde wahr, versichert Buschauer. «In den letzten Wochen waren sämtliche involvierten Fachstellen der Bau- und Umweltschutzdirektion mehrfach persönlich vor Ort.»

Goetheanum hat Anzeige erstattet

Das Goetheanum als Eigentümerin der Parzelle beim Schwinbach hat Ende Januar selbst Anzeige gegen unbekannt erstattet. Zu den neusten Entwicklungen zur versiegten Quelle und zum ausgetrockneten Bach will sich der Anwalt der Fondation Franz Weber und des Goetheanums, Heinrich Ueberwasser, im Moment nicht äussern: «Es gibt hängige Verfahren, aber auch aussergerichtliche Kontakte.» Ueberwasser wünscht sich einen runden Tisch. Denn von einem intakten Naturschutzgebiet würden auch die Bewohnerinnen und Bewohner von «La Colline» profitieren. «Das Goetheanum-Areal als Spazierparadies mit dem Schwinbach als grünes Juwel ist ein Qualitätsmerkmal des hochwertigen und zusammenhängenden Siedlungsgebiets Dornach-Arlesheim», mahnt Ueberwasser. Der Kanton sieht keinen Anlass für einen runden Tisch, wie die BUD am Montag der «Basler Zeitung» sagte.

LESERBRIEF

Verhüllung: Ja oder Nein? Bleiben wir sachlich. Emotionen, wie uns Zeitungen und Medien jeden Tag einimpfen wollen, lassen wir bleiben, wo sie hingehören. Viele haben den Sinn der Initiative begriffen. Wir brauchen keine Gewalt an Sportanlässen und keine Sachbeschädigungen in Demos. Der Rechtsvollzug braucht die Grundlage, verhüllte Personen zu erkennen. Diese Initiative

ist das Werkzeug, damit die Polizei die rechtliche Handhabe besitzt, vorher schon etwas zu unternehmen und einzugreifen. Die Verordnungen geben im Gesetzgeber sowie der Gesellschaft die Rahmenbedingungen. Mit einem Ja bei der Stimmabgabe, geben wir unserem Parlament die Möglichkeit, mittels Verordnungen, eine Art der Gewaltbereit-

schaft abzubauen. Darum lege ich ein Ja in die Urne. Es kann nicht sein, dass Chaoten unsere Werte zerstören. Seien sie links oder einem rechten Flügel anzusiedeln. Ein Ja hilft auch den Schwächeren. Somit haben wir ein Bundesgesetz, das für alle gilt. Haben wir den Mut und unterstützen eine gute Idee. Roger Pfister

freuen. Trotz allem werden Vermittlungen bei der AHE gemacht. Natürlich mit den vorgeschriebenen Vorsichtsmassnahmen. Der Aufwand ist grösser und komplizierter, braucht mehr Zeit und trotzdem lassen wir uns nicht unterkriegen. Durch unsere Dienste können wir den Mitgliedern etwas Normalität vermitteln. Das Büro ist unter der Nummer 061 701 55 45 am Dienstag- und Freitagnachmittag von 15.30 bis 17.30 Uhr und am Mittwochmorgen von 9 bis 11 Uhr besetzt. Der Telefonbeantworter ist geduldig und nimmt ihre Anliegen gerne

entgegen. So rasch wie möglich werden wir uns mit ihnen in Verbindung setzen. Damit wir ein wenig Normalität in ihren Alltag bringen können, melden sie sich bei der AHE. Die Helfer und Helferinnen werden sie gerne bei ihren Anliegen unterstützen. Zurzeit geniessen wir den Schnee aber schon bald wird der Frühling sich ausbreiten und die ersten «Schneeglöckli» ihre Köpfchen an die Sonne strecken. Das ist dann schon fast wieder wie Normalität. Die Geschäftsstelle Regina Völlmin

ARLESER HÄLFE ENAND

Etwas Normalität Was uns vor zwei Jahren im Frühling noch als selbstverständlich erscheint, ist in diesem Frühling 2021 nur zu wünschen. Normalität im Alltag. Einfach dass wir ohne grosses Drumherum mit Freunden und Nachbarn ein paar Worte austauschen können. Das Radio und den Fernseher einstellen und die Musik oder den Film geniessen, ohne uns mit dem Virus auseinander zu setzen. Hinaus an die Luft und in die Natur und sich an Kleinigkeiten erfreuen, das und nur das wünschen wir uns doch so sehr. Auch die AHE würde sich über diese Normalität


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Podologiepraxis Berglas Hauptstrasse 47, 4153 Reinach, Telefon 061 711 65 52, podologie-berglas.ch

pédiKur – Ferien für die Füsse Christine Thummel-Hertig Energetische Massagen und Fusspflege Klangschalenmassage

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Basiskurse Nordic Walking in Reinach, Therwil und Oberwil Bei entspannter Bewegung einen Moment aus dem Alltag ausklinken, in der Natur unterwegs sein und dabei etwas für dein körperliches Wohlbefinden tun? In meinem Nordic-Walking-Basiskurs erlernst du die effektive ALFA-Nordic-Walking-Technik und erlebst dabei, dass Nordic Walking weit mehr ist als nur «Gehen mit Stöcken». Nebst den technischen Elementen vermittle ich vitale Impulse für Körper und Geist. Die effizient eingesetzte Technik fördert freie Gelenke, Kräftigung des gesamten Bewegungsapparates und eine aktive Fussarbeit. Die Basiskurse werden in Kleingruppen durchgeführt (4 bis max. 8 Teilnehmer resp. nach den aktuell gültigen BAG-Richtlinien) und ermöglichen es mir so, individuell auf deine Bedürfnisse einzugehen. Der Basiskurs umfasst 4 Lektionen à je 90 Minuten; Kurskosten CHF 180.00 inkl. Leihstöcken. Kurs 1: 20., 27. März, 10., 17. April 2021, 9.00 – 10.30 Uhr, in Reinach (Treffpunkt Parkplatz Gartenbad) Kurs 2: 30. März, 6.,13., 20. April 2021, 18.30 – 20.00 Uhr, in Oberwil (Treffpunkt: Eisweiher, beim Jugendhaus) Kurs 3: 27. Mai, 3., 10., 17. Juni 2021, 18.30 – 20.00 Uhr, in Therwil/Reinach (Vitaparcours Käppeli). Weitere Informationen und Anmeldung auf meiner Homepage www.entspannt-bewegt-oberwil.ch oder telefonisch unter 076 526 94 75. Ich biete auch Privatlektionen und Kurse für 2er- oder 3er-Gruppen an. Ich freue mich auf dich! Nadja Volken Nordic-Walking-Instruktorin Swiss Nordic Fitness Organisation (SNO)

WUSSTEN SIE ... Mut für neue Perspektiven Kaum ein Gefühl ist durch die momentane Situation so gegenwärtig wie die Angst. Sie blockiert uns, nimmt die Freude, die Zuversicht und schwächt unser Immunsystem. Sie zeigt sich durch innere Unruhe, einen Kloss im Hals, Enge in der Brust, Magendruck, Panikattacken, flachen Atem, Herzklopfen, kalten Schweiss. Meist fürchten wir uns gar nicht vor dem, was hier und jetzt gerade wirklich ist. Häufiger fürchten wir uns vor Ereignissen, die in der Zukunft eintreffen könnten, wie Jobverlust, Krankheit, Einsamkeit oder einem Mangel an neuen Perspektiven. Wir vergessen dann oft, dass auf unserem Weg in die Zukunft auch viele Abzweigungen auftauchen. Sie verändern die Situation, unterstützen uns und führen zu Lösungen, an die wir vorher noch gar nicht gedacht hätten.

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Als Selbsthilfe sind es kleine Dinge, die Entspannung und Erleichterung bringen. Wir können wahrnehmen, wo sich das unliebsame Gefühl im Körper befindet. Auch tiefes, langsames Durchatmen ist beruhigend. Den Blick auf die Gegenstände um sich im Raum zu richten und diese ganz konkret und bewusst wahrzunehmen, bringt uns ins Hier und Jetzt. So lernen wir, ganz bewusst innezuhalten. Falls dich die Angst weiter plagt, unterstütze ich dich gerne kompetent mit weiteren praktischen Lösungsmöglichkeiten.

Neue Muskelkraft und Stabilität

Freizeitaktivitäten

Statt offen zu bleiben und auf Abzweigungen und Möglichkeiten zu fokussieren, sehen wir nur den schlimmstmöglichen Ausgang. Wir sind uns nicht bewusst, dass dies nicht die wirkliche jetzige Realität ist, sondern unsere fiktive Vorstellung der Zukunft. Es ist keine reelle Begebenheit, sondern ein Produkt unserer Fantasie, die Angst und die dadurch ausgelösten körperlichen Reaktionen jedoch schon.

Wir haben Personal aufgebaut und können wieder neue Kundschaft aufnehmen. Medizinische Fusspflege (Behandlung bei Dipl. Podologin HF, Podologin EFZ) und kosmetische Fusspflege (Behandlung bei Dipl. Fusspflegerin)

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Die nächste Sonderseite Gsund & Schön erscheint am Donnerstag, 8. April 2021 Für Ihre Werbung wenden Sie sich bitte an unser Verkaufsteam, Telefon 061 706 20 20, E-Mail inserate@wochenblatt.ch


ARLESHEIM

Donnerstag, 18. Februar 2021 Nr. 7

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Die Rekordnotensammlerin 2022 ist das 20-JahrJubiläum der Herausgabe der «Sammlung Hanny Christen». In diesem Jahr jährt sich zum 65. Mal die Aufführung ihres Heimatspiel «Z’ Arlese in dr Chrone». Wer erinnert sich? Thomas Brunnschweiler Seit Jahren engagieren sich Annerose und Fritz Krey aus Arlesheim für die Förderung der Neuen Volksmusik in der Nordwestschweiz. Diese musikalische Bewegung wäre undenkbar ohne die riesige Sammlung von Volks- und Tanzweisen, zusammengetragen von Hanny Christen. Das Material, zu dem neben Noten auch Schriften und Fotos gehören, hat Johanna «Hanny» Christen (1899– 1976) in jahrelanger Arbeit zusammengetragen. Das ganze Material wurde 1963 der Universität Basel übergeben. Dort schlummerte es, bis der Musiker Fabian Müller im Jahr 1972 das Werk von Hanny Christen entdeckte. 2002 lag nach zehnjähriger akribischer Arbeit die zehnbändige Edition vor. Müller und ein Autorenteam bereiteten die Drucklegung unter dem Patronat der Gesellschaft für die Volksmusik vor.

Schwierige Persönlichkeit

Hanny Christen hatte eine labile Gesundheit und einen etwas störrischen Charakter. Daraus ergab sich, dass sie auch innerhalb der Familie keine einfache Person war. Die selbst ernannte Musikforscherin war zwar unglaublich fleissig und hartnäckig bei ihren Feldstudien, aber sie verweigerte sich jeder Einmischung. Sie fuhr teilweise planlos in der Schweiz herum und nahm zwischen 1956 und 1973 mit ihrem Röhrentonbandgerät Uher 95 Volksmusik, Gesänge und Gespräche auf. Christen hätte sich viel Arbeit ersparen können, wenn sie fähig gewesen wäre, gewisse Dinge an Fachleute zu delegieren.

Schrieb das «Arleser Heimetspiel»: Hanny Christen erhielt den Auftrag vom protestantischen «Chirchechor Arlesheim».

Aber sie liess sich von niemandem belehren. Ihre Aversion gegen Ratschläge durch «Studierte» war fast krankhaft und dies war auch bei der Zusammenarbeit mit dem Radio in Bern bald einmal ein Problem. 1955 erhielt Hanny Christen den Auftrag, für den «protestantischen Chirchechor Arlesheim» ein «Heimetspiel» zu schreiben. Im Dezember schrieb sie es nieder, und am

28. Oktober 1956 wurde das Stück «Z’ Arlese in der Chrone» im Restaurant Ochsen aufgeführt. Annerose und Fritz Krey stiessen bei ihren Recherchen im Staatsarchiv Basel-Landschaft auf dieses kuriose Beispiel von Hanny Christens literarisch-musikalischem Schaffen. Fritz Krey meint zu diesem Heimatspiel: «Es ist nicht von besonderer Qualität.» Statt sich auf die Forschungsarbeit zu konzentrieren, schrieb Christen damals solche «Stückli» – wohl mit einer guten Portion Selbstüberschätzung.

9.30 Arlesheim: Rosenkranzgebet, anschl. euch. Anbetung in der Odilienkapelle bis 19.00, Kommen und Gehen jederzeit möglich

Sonntag, 21. Februar 10.00 Predigtgottesdienst mit Vikar Christopher Tornes

«Nicht von besonderer Qualität»

Im Arleser Heimatspiel geht es um die Wehmut angesichts der Veränderung der Welt. «Der Grundtenor ist: Niemand hat mich gern, das Alte wird nicht mehr geschätzt, das Neumödige nimmt überhand», sagt Fritz Krey. Bubiköpfe, Rock’n’Roll und neue Sitten schockten damals die Vorkriegsgeneration.

FOTO: THOMAS BRUNNSCHWEILER

Das Ehepaar Krey ist massgeblich an der Vorbereitung des Programms im

Jubiläumsjahr beteiligt. Bereits im Januar 2022 findet in Basel ein HanneliWorkshop statt. Vom Mai bis September 2022 läuft eine Ausstellung im Museum Baselland in Liestal. Am 6. Juni gibt es in Liestal eine Festfeier und ein Volksfest. Fritz Krey sucht nun Personen, die sich an das Stück «Z’ Arlese in der Chrone» im Jahre 1956 erinnern oder selbst mitgespielt haben. Krey ist erreichbar unter der Telefonnummer 061 601 55 33.

einer Person unserer Kirchgemeinde wissen, die unsere Unterstützung braucht.

Trauerbegleiterin Ursula Meier-Thüring findet telefonisch unter der Nummer 079 749 00 18 oder 061 701 14 13 statt.

– Claudia Laager, Pfarrerin 061 701 40 11, (14.00 bis 16.00 Uhr)

Weitere Informationen zu Gottesdiensten und Angeboten sowie Änderungen neuer Massnahmen, die aufgrund der Corona-Pandemie ergriffen werden, finden Sie auf unserer Hompage «Agenda» www.ref-kirchearlesheim.ch

Wer erinnert sich ans Heimatspiel?

GOTTESDIENSTE Katholische Gottesdienste in Arlesheim www.rkk-arlesheim-muenchenstein.ch Samstag, 20. Februar 17.00 Arlesheim: Eucharistiefeier Sonntag, 21. Februar 9.45 Münchenstein: Eucharistiefeier 11.15 Arlesheim: Eucharistiefeier, anschl. euch. Anbetung in der Odilienkapelle bis 19.00, Kommen und Gehen jederzeit möglich Dienstag, 23. Februar

VEREINSNACHRICHTEN Tennisclub Reichenstein Arlesheim. Tennis und Clubleben an attraktiver Lage. Trainings für Erwachsene und Junioren, clubinterne Anlässe und Turniere. Sekretariat: Frau Bettina Rothweiler, info@tcreichenstein.ch, www.tcreichenstein.ch Turnverein Arlesheim. Der polysportive Verein für

Kinder, Jugendliche, Frauen und Männer. Jugend: MuKi, KiTu, polysportive Mädchen- und Knabenabteilungen, Badminton, Volleyball, Leichtathletik, Break-Dance, HipHop, Trampolin. Erwachsene: Aerobic, Badminton, Gymnastik, Leichtathletik, Trampolin, Volleyball. Kursangebot: Turnen für Alle, Gesundheitsturnen für Senioren. Auskunft 079 547 55 98 oder www.tvarlesheim.ch

Basketball-Club Arlesheim. GU9/U11 (2007 und

jünger gemischt): Mo+Mi 17.00–18.00 Hagenbuchen 2. GU13 (2005 und 2006 gemischt) Mo+Mi 17.00–18.00 Hagenbuchen 3. HU15 low (2003+2004) Mo+Do 18.30–20.00 Gerenmatte. HU15 high (2003+2004) Mi+Fr 18.00–19.30 Gerenmatte. HU17 (2001+2002) Mo+Mi 18.00– 20.00 Hagenbuchen 2. HU20 (1998, 1999+2000) Mo, Mi+Fr 18.00–20.00 Hagenbuchen 3. DU15 (2003+2004) Mo+Mi 18.30–20.00 Gymnasium Münchenstein. DU17 (2001+2002) Mo+Mi 18.30– 20.00 Gymnasium Münchenstein. DU20 (1998, 1999+2000) Mo, Mi+Fr 18.30–20.00 Gymnasium Münchenstein. H2L 1 Mo 20.00–21.30 Hagenbuchen 3 + Mi 20.00–21.30 Gymnasium Münchenstein. H2L 2 Mo 20.00– 21.30 Gerenmatte und Mi+Fr 20.00–21.30 Hagenbuchen 2/3. H3L Mo 20.00–21.30 Gerenmatte und Mi+Fr 20.00–21.30 Hagenbuchen 2/3. H4L Mi 18.00–20.00 Hagenbuchen und Fr 20.00–21.30 Gerenmatte. H5L Mi 20.00–21.30 Gerenmatte. DNLB Mo+Mi 18.30– 20.00 und Fr 20.00–21.30 Gymnasium Münchenstein. D2L 1 Mo 20.00–21.30 Gymnasium Münchenstein. D2L 2 Mo 20.00–21.30 Hagenbuchen 2 + Mi 20.00–21.30 Gymnasium Münchenstein. Weitere Auskünfte bei Martin Spörri 061 405 42 20 (G), 079 351 89 28 (P), info@bc-arlesheim.ch oder unter www.bc-arlesheim.ch

Mittwoch, 24. Februar 9.00 Münchenstein: Eucharistiefeier Donnerstag, 25. Februar 15.30 Münchenstein, Hofmatt: kath. Gottesdienst 19.00 Arlesheim: Wortgottesfeier mit Kommunion

Reformierte Kirchgemeinde Arlesheim

Mittwoch, 24. Februar Im Dialog mit einer Pfarrperson: Ab sofort ersetzen wir das Präsenzangebot in der Kirche durch telefonische Erreichbarkeit. Gerne haben wir ein offenes Ohr für Sie. Rufen Sie uns an, wenn Sie ein Gespräch wünschen oder von

– Thomas Mory, Pfarrer 061 701 26 11, (17.30 bis 19.00 Uhr) – Markus Wagner, Pfarrer 079 482 80 41 (17.30 bis 19.00 Uhr) Freitag, 26. Februar 16.00 bis 17.30 Das Trauercafé mit

Tertianum Momente – Residieren zwischen Stadt und Park «Die ideale Lage zwischen der Stadt und den angrenzenden Grünanlagen war der Hauptgrund dafür, dass wir uns für die Tertianum Residenz St. Jakob-Park entschieden haben». Herr W. und seine Frau sind noch aktiv unterwegs und bereits vor neun Jahren, mit knapp 70 Jahren, in die Tertianum Residenz St. Jakob-Park gezogen. «Ich empfehle, dass man diesen Schritt nicht zu spät macht. Wir können die Umgebung richtig geniessen. Die Gegend und die Stadt haben viel zu bieten. Wenn man noch relativ fit ist, kann man diese unbeschwert erkunden», meint Herr W. Die Residenz liegt am Knotenpunkt zu den umliegenden Gemeinden und der Stadt, Bus- und Tramhaltestellen von mehreren Linien sind direkt vor der Haustüre und eine Tiefgarage ist ebenfalls vorhanden. Somit sind Ausflugsziele in allen vier Himmelsrichtungen schnell erreichbar. Herr W. meint dazu: «Wir sind beide mehrheitlich mit dem öffentlichen Verkehr unterwegs, unsere Tochter besucht uns aber mit dem Auto, daher sind wir froh um die Tiefgarage».

südlichen Schwarzwald. Unser Ziel ist es, alle Orte, welche wir von der Wohnung aus sehen, einmal zu besuchen», so Herr W. Alle Appartements der Tertianum Residenz St. Jakob Park sind nach Süden gerichtet und haben neben einer breiten Fensterfront einen grossen Balkon, auf welchem man die Sonne und die schöne Aussicht wunderbar geniessen kann.

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Im «Joggeliblick» die Heimspiele des FC Basel mitverfolgen Das gibt es nur in der Tertianum Residenz Gäste der Tertianum Residenz St. Jakob-Park im Joggeliblick. (Vor der Corona Pandemie)

St. Jakob Park: den «Joggeliblick», die hauseigene Loge, welche bei den Hausgästen ebenso beliebt ist wie bei deren Angehörigen – besonders jetzt, da keine Zuschauer ins Fussballstadion dürfen. «In letzter Zeit habe ich fast jedes Spiel im «Joggeliblick» mitverfolgt. Jetzt zeigt sich, ob sich der FCB wieder fängt. Ich mag es, wenn es bei den Spielen wirklich um etwas geht», so Herr W.

Eine Aussicht zum Träumen «Von unserem Appartement aus haben wir einen herrlichen Ausblick, wir sehen schön auf den Blauen, ins Elsass und bis in den

Herr und Frau W. im Joggeliblick

Ein sicheres Zuhause «Wir fühlen uns hier sicher, eigenständig und einfach zu Hause. Das Gefühl, hier selbständig in einem grosszügigen Appartement zu leben und wenn wir es brauchen sollten, die Pflege vor Ort zu haben, ist beruhigend». Machen Sie sich ein eigenes Bild der Tertianum Residenz St. Jakob-Park und

vereinbaren Sie einen unverbindlichen Besichtigungstermin. Wir freuen uns auf Ihren Anruf unter Tel. 061 315 16 16. (Besichtigungen auch jetzt nach Vereinbarung möglich).

*Um von diesem Angebot profitieren zu können, muss ein Pensionsvertrag mit Vertragsbeginn spätestes bis 30. April 2021 abgeschlossen werden. Kennwort: JOGGELI. Tertianum AG Residenz St. Jakob-Park St. Jakobs-Strasse 395, 4052 Basel Telefon 061 315 16 16 stjakobpark@tertianum.ch www.stjakobpark.tertianum.ch


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Donnerstag, 18. Februar 2021 Nr. 7

TODESFÄLLE

Traurig und dankbar nehmen wir Abschied von unserer geliebten Mutter und Schwägerin

Esther Ackermann-Imhof 30. 12. 1934 – 9. 2. 2021 Sie durfte friedlich einschlafen.

Aesch Doris Tschopp, geb. Vögtli, geb. 5. Februar 1943, gest. 13. Februar 2021, von Aesch BL (wohnhaft gewesen Klusstrasse 56). Die Bestattung findet still statt. Arlesheim

Beat Ackermann Jaun Monika Ackermann Hans und Lucienne Ackermann-Ramel Trauerfeier: Donnerstag, 25. 2. 2021, 14.00 Uhr, Friedhof Fiechten, Reinach Teilnahme nur mit Anmeldung möglich Traueradresse: Monika Ackermann, Laufenstrasse 28, 4246 Wahlen Gilt als Leidzirkular

Traurig, aber mit vielen schönen Erinnerungen müssen wir von unserer Mutter, Schwiegermutter, Mumi, Urmumi und Gotte Abschied nehmen

Didi (Ida) Schmuckli-Kaspar 24. Juni 1929 – 7. Februar 2021 Nach einem reich erfüllten Leben wurde sie im 92. Lebensjahr von ihren Altersbeschwerden erlöst und durfte friedlich einschlafen.

In stiller Trauer Marlise und Walter Speiser-Schmuckli Stephanie und Manuel Derron-Speiser mit Jonas und Alina Mathias und Stefanie Speiser-Amann mit Lucas Rolf Vogel-Schmuckli Fabienne und Céline Vogel Edith Kaspar Nicole und Jacqueline Kaspar mit Familie Die Abdankung findet im engsten Familienkreis statt. Bei Spenden gedenke man dem Hospiz im Park in Arlesheim, Vermerk: Ida Schmuckli, Konto 40-339568-8 IBAN CH92 0900 0000 4033 9568 8 Traueradresse: Marlise Speiser, Lärchenstrasse 69, 4142 Münchenstein Gilt als Leidzirkular.

Das einzig Wichtige im Leben sind die Spuren von Liebe, die wir hinterlassen, wenn wir gehen.

Unsere Mutter und Grossmutter hat uns am 13. Februar 2021 für immer verlassen. Wir werden sie stets tief in unseren Herzen tragen.

Dorothée Hänggi-Zuber 11. 11. 1935

David und Simone Hänggi-Bally mit Lucian und Malin Valentin Hänggi mit Jan und Mia und Catherine Iselin-Hänggi mit Nicolas, Nina und Noemi Wir danken ganz besonders dem fürsorglichen und stets wohlwollenden Pflegeteam der Stiftung Obesunne Arlesheim sowie Frau Dr. Monika Flückiger. Ihrem Wunsch entsprechend nehmen wir Abschied im engsten Familienkreis. Traueradresse: Valentin Hänggi, Andlauerweg 15, 4144 Arlesheim

Die Gnade des Herrn Jesus sei mit allen! Offenbarung 22:21

Hedwig Barmettler, geb. Ryser, geb. 22. September 1942, gest. 11. Februar 2021, von Buochs NW (wohnhaft gewesen In den Hagenbuchen 4). Trauerfeier im engsten Kreis.

Dora Hänggi-Zuber, geb. 11. November 1935, gest. 13. Februar 2021, von Zullwil SO, Arlesheim BL (c/o Stiftung Obesunne, 4144 Arlesheim). Beisetzung im engsten Familienkreis. Sylvie Françoise Schudel, geb. 6. Dezember 1949, gest. 13. Februar 2021, von Riehen BS, Beggingen SH (wohnhaft gewesen Neumattstrasse 58). Beisetzung im engsten Kreis.

Münchenstein Regina Ceccone-Cosmai, geb. 4. August 1932, gest. 13. Februar 2021, von Italien (c/o Stiftung Landruhe, Ermitagestrasse 4, 4144 Arlesheim). Abschied im engsten Familienkreis. Pfeffingen Ruth Heidi Straumann-Rüegsegger, geb. 1932, gest. 9. Februar 2021, von Basel, Ziefen BL, Wachseldorn BE (Aufenthalt im APH Wollmatt, Dornach). Bestattung im engsten Familienkreis.


REINACH Amtliche Publikationen

REINACH

www.reinach-bl.ch 061 511 60 00 kommunikation@reinach-bl.ch

Gemeinde Reinach, Hauptstrasse 10, 4153 Reinach Mo–Do 8.30–11.30 Uhr, Fr 8.30–14.00 Uhr durchgehend Stadtbüro: sowie nach Vereinbarung Abteilungen: nach Vereinbarung Bestattungsbüro: 8.30–11.30 Uhr, Termine ausschl. auf telefonische Voranmeldung

DIE GEMEINDE INFORMIERT Anlässe in Reinach – 19.2., 8.30-11.30 Uhr, Frischwarenmarkt, Gemeindeplatz

Alle Anlässe in Reinach sind auf www.reinachbl.ch sowie auf der kostenlosen App der Gemeinde zu finden.

Abfuhrdaten

23. Februar Bio-/Grünabfuhr Gesamte Gemeinde 24. Februar Häckseldienst Gesamte Gemeinde Details zu den Abfalltouren finden Sie in der Abfallfibel der Gemeinde, auf www.reinach-bl.ch sowie auf der App der Gemeinde als Push-Abo.

KOMMUNALE ABSTIMMUNG

Podiumsdiskussion zu Buchhain? Ich gehe hier so gerne laufen und lasse meinen Blick ins Grüne schweifen. Auf meinen Spaziergängen hier in Reinach treffe ich Menschen an, die das Naturerholungsgebiet als wertvolle Quelle der Regeneration erleben. Hier trifft man sich, jetzt besonders in Corona Zeiten, auf Distanz, zufällig oder verabredet und geht nach einem langen Home-Office-Tag noch kurz raus – dankbar für diese Möglichkeit. Ich habe natürlich mitbekommen, dass geplant ist, «naturnahe Häuschen einzubetten». Als ich vor ein paar Wochen im Buchhain meine Runde drehte – weil ich das Quartier noch nicht gut kenne – sah ich kleine, bunte Luftballons in der Höhe schweben. Ist das die tatsächliche Höhe der geplanten Bauten? Wirk-

lich so hoch? Und tangieren die geplanten Häuser nicht den Wald? Das Vorhaben hat mich ein bisschen stutzig gemacht – zumal scheinbar zwei Fronten von unterschiedlichen Plänen sprechen. Mir scheint, dass hier Unklarheit herrscht. Es wäre doch hilfreich, wenn wir Reinacherinnen und Reinacher genau wüssten und verstehen würden, was konkret geplant ist. Am liebsten würde ich eine Podiumsdiskussion zu diesem Thema leiten – mit beiden Parteien – um Klarheit und Vertrauen für die Bevölkerung zu schaffen. Leider ist dies aktuell «live» nicht möglich. Allerdings ist der virtuelle Weg machbar. Wann gehen wir zusammen online? info@susannehueber.ch Susanne Hueber, Moderatorin

KOMMUNALE ABSTIMMUNG

QP Buch-Hain – Nein! Wenn man den Befürwortern der Überbauung des Buchlochs glaubt, so heisst dieses Gebiet nun mal, soll ein Paradies für die Natur entstehen, dass seines Gleichen suchen muss. Leider kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen, wie dies durch ein Projekt mit 5 bis zu 17,5 Meter hohen Bauklötzen, einer Verdoppelung der Wohneinheiten im Vergleich zur Regelbauweise und einer grosszügig dimensionierten Einstellhalle gelingen

soll. Glauben Sie im Ernst, dass die Bewohner dieser bis zu 43 geplanten Wohnung nett und anständig in ihren Wohnungen bleiben und das umliegende neue Naturschutzgebiet unangetastet lassen? Oder, dass der Aushub und der Bau einer Tiefgarage, abgesehen von den geologischen Problemen, keine Auswirkungen auf die Umwelt haben? Ich glaube das nicht. Deshalb ein klares Nein zum QP Buch-Hain. Andreas Bader

Donnerstag, 18. Februar 2021 Nr. 7

Inspiriert durch Farben und Bilder in Zeitschriften und Katalogen Unter dem Motto «Freiräume» stellt Michael F. Wyss abstrakte Bilder im Business Parc Reinach aus. Die Besucher sind eingeladen, diese Freiräume nach Wunsch zu gestalten. Benedikt Kaiser «Wenn mir die Leute erklären, was sie alles in meinen Bildern sehen, bin ich manchmal ziemlich erstaunt», sagt der Rheinfelder Künstler Michael F. Wyss. Seine 21 im Business Parc ausgestellten Werke lassen dem Betrachter auf jeden Fall einen grossen Interpretationsspielraum. Dies kommt daher, dass Wyss bei der Entstehung seiner Bilder seiner Kreativität freien Lauf lässt. «Im Prozess bin ich nicht mehr der, der alles bestimmt», meint Wyss. Inspirieren lässt er sich durch Farben und Bilder in Zeitschriften oder Wohnkatalogen. Durch feines Übermalen von Flächen und das Zeichnen und Ziehen von Linien lässt Wyss dann davon ausgehend ein ganz neues Bild entstehen, das seine Form von Betrachterin zu Betrachter verändert. Je nachdem, ob sich daraus für ihn im Entstehungsprozess etwas Passendes ergibt, deutet Wyss gewisse Elemente wie eine Landschaft, ein Haus oder ein Gesicht an. Oftmals überlässt er jedoch den ganzen Freiraum der Betrachterin oder dem Betrachter und freut sich dann über deren vielfältige, jeweils ganz individuelle Interpretationen. In seiner Ausstellung «Freiräume» experimentiert Wyss zusätzlich mit der Kombination von Wort und Bild. So gibt es beispielsweise die Bilder «ja», «frei» oder «tun». «Diese positiven Wörter sollen in Verbindung mit Farbe individuelle, positive Bezüge hervorrufen», sagt der Künstler dazu.

Kunst als Teil der Biografie

Wyss beschäftigt sich schon lange mit Kunst. Schon als Kind habe er gerne gezeichnet, damals natürlich noch nicht so abstrakt, sagt er und lacht. Nach einer Lehre als Schriftsetzer besuchte Wyss den Vorkurs der Kunstgewerbeschule St. Gallen und absolvierte die Ausbildung zum Sozialpädagogen. 27 Jahre arbeitete er in einer Beschäftigungswerkstatt in Reinach. Dort stellte er sein künstlerisches Flair und seine Fantasie

Sozialpädagoge und Künstler: Michael F. Wyss. den Beschäftigten zur Verfügung und stellte mit ihnen beispielsweise eigene Kunstkarten her. «Mir ging es in erster Linie darum, Anstösse zu liefern und mich danach aber im Hintergrund zu halten, damit die Leute sich selbst verwirklichen konnten.» Nebenbei besuchte Wyss während dieser Zeit verschiedene Malkurse für Öl und Acryl. Ein Mallehrer der Migros-Klubschule empfahl ihm dann, doch einmal eine Ausstellung zu machen. «Das war der Klick für mich», meint Wyss. Diese wohlwollende

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FOTO: ZVG

Meinung von aussen bewog ihn vor acht Jahren dazu, an Gruppenausstellungen teilzunehmen. Mittlerweile bestreitet Wyss regelmässig Einzelausstellungen hauptsächlich in der Region, aber auch schweizweit und in Deutschland. Momentan läuft zusätzlich zu seiner Ausstellung im Business Parc Reinach eine grössere Ausstellung mit 90 Bildern im Kantonsspital Olten. Die Ausstellung «Freiräume» ist noch bis zum 9. August im Foyer des Business Parcs Reinach zu sehen.


REINACH EIDG. ABSTIMMUNG

Warum ich mit «Ja» stimme

Eine «Win-win-win»Situation für alle

Einmal mehr bemüht man in der Abstimmung unter anderem die Amphibien, um ein Bauvorhaben in der Nachbarschaft zu verhindern. Da erlaube ich mir eine Frage zu folgender Beobachtung: Bei beginnender Wanderung der Amphibien zu den Weihern im Buchloch steht am Hinterlindengrabenweg ein Warnschild, um zu den Amphibien Sorge zu tragen, weil diese bei nasswarmem Wetter im Frühjahr diese Strasse überqueren. Früher war es gar ein Fahrverbot. Gleichzeitig verteilt die Gemeinde jedes Jahr entlang vom Strassenrand neben dem Wald mehrere Holzkeile, damit die Amphibien sicher von der Strasse in den Wald hineinkommen. Woher kommen diese Amphibien? Aus den benachbarten Überbauungen, welche ja für Amphibien gefährlich sein sollen und welche das Nein-Komitee als eine ökologische Begründung gegen die neuen Häuser vorbringt. Offenbar hat es in diesen Häusern

geeignete Futterstellen und Schlupflöcher für die Amphibien. Ich denke, dass bei der neuen Überbauung die Amphibien dank genügend Grünflächen auch wieder solche Plätze finden und nutzen werden. Diese Argument ist somit fragwürdig. Mit dem Kampf gegen diese Überbauung wehren sich Nachbarn wie schon an anderen Orten in Reinach mit übertriebenen und fragwürdigen Darstellungen gegen eine Nutzung des Baulandes in Ihrer Umgebung und vergessen dabei, dass wir alle auch einmal hergezogen sind und Naturland überbaut haben. Es gibt genug Beispiele in unserer Gemeinde, wo man qualitativ gute Quartierplan-Überbauungen mit viel Grünflächen bekämpft hat und nachher fragwürdige dichte Siedlungen entstanden sind mit etwa gleich viel Verkehr wie bei einem Quartierplan. Daher sollten wir ein Zeichen setzen und Ja stimmen. Rolf Küfer

KOMMUNALE ABSTIMMUNG

Kopfschütteln über QP Buch-Hain Mit Erstaunen habe ich festgestellt, dass trotz dem wuchtigen Nein der Bevölkerung im 2014, im Buchloch erneut eine Monsterüberbauung entstehen soll. Diesmal mit 43 Wohnungen und einer über hundert Meter langen Tiefgarage. In der wunderbaren Waldlichtung müsste dazu also eine riesige Baugrube ausgehoben werden und Massen von Beton unter und über dem Boden eingebracht werde. Logisch, dass dabei alles was jetzt noch unbehelligt lebt und wächst, todgeweiht ist. Dafür haben ich nur Kopfschütteln übrig, denn solch einen massiven Eingriff in die Natur verkraftet das Buchloch nicht. Ich

möchte auch in Zukunft die Spaziergänge in meinem bevorzugten Naherholungsgebiet zusammen mit den Enkelkindern uneingeschränkt geniessen können, ohne dass sich vor mir 17 Meter hohe Baukolosse auftürmen, der alte Wald gefällt wird und künstliche Pfützen die ursprüngliche Natur imitieren. Die geplanten riesigen Mehrfamilienhäuser gehören in den Ortskern, mit direktem ÖV-Anschluss, aber sicher nicht an den äussersten Siedlungsrand von Reinach. Der Natur zuliebe stimme ich deshalb am 7. März entschieden Nein zum Quartierplan Buch-Hain. Brigitte Ramseyer

In der Wirtschaft spricht man gerne von «Win-win»-Situationen. Dies ist dann der Fall, wenn von einem Geschäf tsabschluss beide Seiten gleichermassen profitieren. Dieser BeBéatrix von Sury griff könnte auch (CVP) für das Freihandelsabkommen mit Indonesien verwendet werden. Denn natürlich: Wie alle anderen Freihandelsabkommen, welche die Schweiz mit Partnern in aller Welt abgeschlossen hat, spielen auch bei diesen Verträgen ökonomische Interessen eine zentrale Rolle. So sollen in Zukunft beide Vertragspartner von tieferen Zöllen und dem Abbau von weiteren Handelshemmnissen profitieren. Ein absolutes Novum ist hingegen, dass das Abkommen an umfassende Nachhaltigkeitsbestimmungen geknüpft ist. Was damit gemeint ist, zeigt sich gut am schlagzeilenträchtigen Beispiel des Palmöls. Auch für den Palmöl-Handel sollen in Zukunft Zölle gesenkt werden – dies jedoch ausschliesslich dann, wenn nachgewiesen werden kann, dass das Öl nachhaltig produziert wurde. Darüber hinaus verpflichten sich die Schweiz und Indonesien grundsätzlich, die Umwelt und die Rechte von Arbeitnehmenden zu schützen. Das Freihandelsabkommen lohnt sich damit nicht nur aus wirtschaftlicher, sondern auch aus ökologischer und sozialer Sicht. Es handelt sich um eine «Win-win-win»-Situation für alle Beteiligten. Béatrix von Sury, Landrätin Vize-Präsidentin CVP BL

EIDG. ABSTIMMUNG KOMMUNALE ABSTIMMUNG

Maximalverdichtung? Auf den Plakaten der Gegner des Quartierplans Buch-Hain liest man von Maximalverdichtung! Das möchte ich so nicht stehen lassen! Die Ausnutzungsziffer beträgt 60 Prozent und die Bebauungsziffer 20 Prozent. Bei einem vereinfachten Quartierplan Verfahren, wie es die Gegner wünschen wäre die Ausnutzungsziffer 54 Prozent. Zum Vergleich: Die Ausnützungsziffern beim Quartierplan Hinterkirch beträgt 127 Prozent, also gut das Doppelte! Von Maximalverdichtung kann keine Rede sein! Noch besser schneidet das Projekt bei der Bebauungsziffer ab:

«Die Bebauungsziffer, das heisst der Fussabdruck der Gebäude, ist mit 20 Prozent jedoch tiefer als in der umliegenden Zone W2a (23%)» Zitat Vorlage 1207. Das heisst, bei einem vereinfachten Quartierplan Verfahren wären die Gebäude zwar rund 4 Meter weniger hoch, aber es kann mehr in die Breite gebaut werden und somit geht Raum für Bäume und Wiesen verloren. Deshalb kann dieses Projekt mit gutem Gewissen als ein naturnahes Baukonzept bezeichnet werden! Christoph Layer, Präsident Pro Komitee Buch-Hain

ABSTIMMUNGEN

Parolen der SP Reinach Am 7. März findet bereits der erste Urnengang im neuen Jahr statt. Auf Gemeindeebene bot der Quartierplan Buch-Hain Anlass für kontroverse Diskussionen. Das ökologische Gewissen der SP Reinach

sorgte für einige Abwehrreaktionen gegen das geplante Bauvorhaben. Dennoch ist es eine Tatsache, dass es sich bei besagtem Areal um eine Bauzone handelt. Eine Mehrheit erachtete den nun vorliegenden Quartierplan als vernünftige Lösung und ist der Ansicht, dass eine Ablehnung keine bessere Alternative hervorbringen würde. Die SP Reinach empfiehlt deshalb ein Ja zum Quartierplan Buch-Hain. Auf kantonaler Ebene empfiehlt die SP Reinach ein Ja zur Bekämpfung der Schwarzarbeit sowie ebenfalls ein Ja zum Arbeitsmarktaufsichtsgesetz. Unhaltbare Missstände bei der Arbeitsmarktkontrolle haben den Handlungsbedarf aufgezeigt. Mit der Annahme der revidierten Gesetze würde wieder der Schutz der Arbeitsbedingungen und nicht mehr die Vorgänge rund um die Arbeitsmarktkontrolle im Vordergrund stehen. Für die Initiative Reduktion der Kompetenzbeschreibung in den Lehrplänen empfiehlt die SP Reinach ein klares Nein. Bei den nationalen Vorlagen empfiehlt die SP Reinach ein Nein sowohl bei der Initiative zum Verhüllungsverbot, wie auch zum E-ID-Gesetz. Beim Freihandelsabkommen mit Indonesien gehen die Meinungen innerhalb der SP auseinander, weshalb die SP Reinach zu dieser Vorlage Stimmfreigabe beschlossen hat. Für den Vorstand der SP Reinach Mikula Thalmann

Sich zeigen tut not – Ja zum Verhüllungsverbot In aufgeklärten Staaten wie der Schweiz gehört es zu den zentralen, unveräusserlichen Grundwerten des Zusammenlebens, sein Gesicht zu zeigen. Am 7. März geht es allein um Paul Wenger die Frage: «Verhül(SVP) lungsverbot ja oder nein». Und diese Frage kann ein liberaler, auch linksliberaler Mensch nur mit einem Ja beantworten. Wer diese Frage stellt ist zweitrangig. Hier ist «SVP-Feindlichkeit» oder «Islamblindheit» fehl am Platz. Ein klares Ja ist eine Ansage nicht primär an die Frauen, sondern an die Männer: Die Schweiz duldet keine Symbole des politischen Islams im öffentlichen Raum. Wir können nicht für etwas sein, das Menschenrechte verletzt oder gar moralische und ethische Werte zerstört, die wir uns in den letzten Jahrhunderten erkämpft haben. Und doch gibt es Organisationen und sogar unsere Landeskirchen, die weiterhin die Unterdrückung der Frau tolerieren. Es ist weder «Symbolpolitik» noch «Randproblem». Die Initiative richtet sich gegen Symbole totalitärer Herrschaftsformen, in denen Frauen nicht Autofahren, ohne schriftliche Zustimmung ihres männlichen Vormunds nicht reisen, arbeiten oder ein Bankkonto eröffnen dürfen. Solches Gedankengut will ich nicht. Ich empfinde auch nicht alles Fremde als «Bereicherung». Was die Initiative auch will: Sie schafft endlich eine landesweit gültige Grundlage, um randalierende Hooligans und politische Extremisten zu bestrafen. Paul Wenger, e Landrat SVP Reinach ANZEIGE

Dr Buechloch Värs

https://www.youtube.com/watch?v=L8iETznEw3Q

E Värs fürs PRO Comitee

https://www.youtube.com/watch?v=SwcRZmxdlJg

Evangelisch

EVANGELISCH-REFORMIERTE KIRCHGEMEINDE

Reformierte

KOMMUNALE ABSTIMMUNG

Reinach

Donnerstag, 18. Februar 2021 Nr. 7

Kirchgemeinde

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Agenda 2021 «Drehbuch für eine bessere Zukunft»

AKTION BROT FÜR ALLE IN DER FASTENZEIT

Klimagerechtigkeit – jetzt! Klimagerechtigkeit ist das Thema der Ökumenischen Kampagne 2021 während der Fastenzeit. «Jetzt ist der letzte Moment, um zu handeln, sonst droht die Katastrophe», schreiben die Kampagnen-Verantwortlichen. Die Bevölkerung des globalen Südens leidet am meisten unter den Folgen des Treibhauseffekts, den zum grossen Teil wir in den reichen Ländern verursacht haben. Darum ist es nichts als gerecht, dafür die Verantwortung zu übernehmen. Was bedeutet das? Einfach gesagt: ab sofort einen genügsameren Lebensstil pflegen. «Klimagerechtigkeit braucht die Lust an «weniger» Ressourcenverbrauch und dafür «mehr» Solidarität mit den Menschen, die an den Folgen leiden», lesen wir im Kampagnenmagazin. In den vergangenen Sommern haben wir selbst erlebt, wie beängstigend es ist, wenn der Regen ausbleibt, die Felder verbrennen und das Gras für die Tiere knapp wird. Diese eigene Erfahrung bietet nur einen kleinen Eindruck von den verheerenden Wetterverhältnissen, mit denen die Menschen im globalen Süden zu kämpfen haben. In Kenia verdorren ganze Felder. Konflikte um Weideland nehmen zu. Tropische Wirbelstürme, punktuell extreme Niederschläge und Hochwasser in Indonesien vernichten die Ernten und Häuser. In der Folge verschärfen sich die Gesundheitssituation und die Armut in diesen Gebieten. Es gibt keinen anderen Weg mehr, als die Verbrennung fossiler Energie drastisch zu drosseln – d.h. weniger Kohle, Erdöl und Erdgas verbrennen … und unseren Fleischkonsum zu bändigen. Denn je mehr Waldgebiete für die Weidehaltung der Tiere abgeholzt werden, umso mehr zerstören wir den natürlichen CO2-Filter, der durch die Bäume bewerkstelligt wird. In der Fastenzeit, die vom 17. Februar bis zum 5. April 2021 dauert, wird uns die Kampagne «Klimagerechtigkeit – jetzt!» von Brot für alle / Fastenopfer begleiten. In der Februar-Kirchenbote-Ausgabe haben wir Ihnen den sogenannten «Fasten-Kalender» beigelegt. Er ist als Drehbuch für eine bessere Zukunft gestaltet. Nach dem Motto: «Veränderungen beginnen bei uns selbst» gibt der Fastenkalender Impulse zur Veränderung des eigenen Lebensstils. Er bietet Hintergrundinformationen anhand von Texten und Geschichten und er zeigt, wie wir konkret helfen können. Zum Beispiel mit einer Spende für «Brot für alle», 3001 Bern unter IBAN CH95 0900 0000 4000 0984 9. Florence Develey nach dem Leittext der Verantwortlichen für die diesjährige Fastenaktion von Brot für alle

WAS SIND ABRAHAMITISCHE RELIGIONEN?

Theologisches mit Flo Im ersten Buch der Bibel wird die Geschichte von Abraham erzählt, mit dem Gott einen Bund (oder anders ausgedrückt «ein Testament») geschlossen hat. Er wie sein Sohn Isaak und sein Enkel Jakob werden als «Erzväter» bezeichnet. Aber nicht nur die Juden und die Christen betrachten Abraham als ihren Stammvater – auch im Islam hat er diese Rolle inne. Und das kam so: Abraham war mit der schönen Sara verheiratet. Diese konnte ihm keine Kinder gebären, obwohl Abraham von Gott die Zusage erhalten hatte, dass er der Vater eines grossen Volkes werden würde. Weil Sara aber nicht schwanger wurde, gab sie ihm Hagar, ihre Dienerin, zur Nebenfrau. Hagar gebar Abrahams ersten Sohn, mit Namen Ismael. Sara konnte aber die Nebenfrau samt Sohn nicht mehr ertragen und schickte sie Die Symbole der drei sprichwörtlich in die Wüste. Die junge Mutter und abrahamitischen Religionen. das kleine Kind wurden dort von Gott gerettet. Quelle wikimedia Später heiratete Ismael eine Ägypterin und wurde zum Stammvater der Araber. Sara hingegen, nun 90-jährig, wurde durch ein Wunder Gottes doch noch schwanger und gab ihrem Erstgeborenen (Abrahams Zweitgeborenen) den Namen Isaak. Dieser wurde zum Stammvater des jüdischen Volkes. Das Christentum bildet eine direkte genealogische Linie von Abraham und Isaak über Moses zu König David und dann zu Jesus. Abraham ist also für die Juden, Christen und die Muslime der geistige Urvater. Die Bezeichnung «abrahamisch» oder «abrahamitisch» betont somit die Zusammengehörigkeit der drei grossen Weltreligionen Judentum, Christentum und Islam. Der Sonntagsgottesdienst kann wie gewohnt um 10.30 Uhr in der Mischelikirche stattfinden. Auch Beerdigungen können nach wie vor stattfinden. Für Gottesdienste gilt die maximale Besucherzahl von 50 Personen. Gestorben Am 16. Januar 2021 Elsbeth Löw-Wiedenmeier, geboren am 5. September 1935 Am 5. Februar 2021 Eduard Hofmann-Würsch, geboren am 11. Dezember 1939 Ich will euch nicht als Waisen zurücklassen; ich komme zurück zu euch. Johannes 14:18 Kontakt Evangelisch-Reformierte Kirchgemeinde Bruderholzstrasse 39, 4153 Reinach Tel. 061 711 44 76, Fax 061 713 84 77 E-Mail sekretariat@refk-reinach.ch, https://mischeli.refk-reinach.ch


REINACH

Donnerstag, 18. Februar 2021 Nr. 7

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LESERBRIEF

KOMMUNALE ABSTIMMUNG

Mangelnder Finanzausgleich

Ja zur Natur – Nein zum QP Buchhain

Endlich wurde der basellandschaftliche Finanzausgleich durch ein unabhängiges Forschungsbüro überprüft. Ecoplan kommt unter anderem zum Ergebnis, dass das Baselbieter System die finanzstarken Gemeinden wie Reinach eine ist, stark belastet und den finanzschwachen Gemeinden keinen Anreiz bietet, ihre Attraktivität und Anziehungskraft für gute Steuerzahler zu erhöhen. Denn diese können mit garantierten Mindeststeuereinnahmen rechnen. Das Geld fliesst, bezahlt durch die Gebergemein-

den. Ecoplan bekundet auch, dass die Abschöpfung bei den finanzstarken Gemeinden im schweizweiten Vergleich hoch und das System kompliziert ist. Reinach hat im 2019 9,8 Mio. Franken oder fast 20% ihrer Steuereinnahmen der natürlichen Personen in den Finanzausgleich einbezahlt. In den Jahren zuvor lag der Betrag sogar über 11 Mio. Franken. Die Planungskommission des Einwohnerrats macht schon seit Jahren auf den unfairen Finanzausgleich aufmerksam und bittet

den Gemeinderat, der notabene in dieser Sache nicht untätig war, und die Reinacher Landrätinnen aller Schattierungen, sich für einen faireren Finanzausgleich einzusetzen. Denn Reinach muss nun ihren Steuersatz erhöhen, was viele Nehmergemeinden nicht müssen. Ich bin froh, dass nun eine unabhängige Stelle das Defizit des Finanzausgleichs aufgezeigt hat und hoffe nun, dass auch Taten folgen, dies hoffentlich zum Wohle von Reinach. Thierry Bloch Fraktionspräsident FDP Reinach

EIDG. ABSTIMMUNG

Perfide Dämonisierung Noch nie hat sich in Europa eine Niqabträgerin in die Luft gesprengt. Dennoch zeigt sich Nationalrat Wobmann vom Egerkinger Komitee mit einer Niqabtragenden Statistin samt Bombengürtel! Die Initianten versuchen mit allen Mitteln, Niqab und Jihad zu verbinden. Sie schrecken vor «Stürmer»-Methoden nicht zurück. Böse Augen blicken unter einem Niqab hervor. Die Untertitelung «Extremismus stoppen» unterstellt den höchstens 50 Niqabträgerinnen in der Schweiz pauschal, Extremistinnen zu sein. Das ist eine perfide Diffamierung und Dämonisierung

einer minimalen Minderheit. Die Initianten sprechen damit diesen Frauen ihr Menschsein ab, denn selbst wenn sie den Niqab ablegen müssten, blieben sie ja immer noch «Extremistinnen». Wenn man «abendländische Werte» ins Feld führt, muss man sagen: Der Islam gehört seit dem Jahr 711 zu Europa. Wer die positiven islamischen Einflüsse auf Europa verneint, ist geschichtsvergessen. Den Initianten geht es nicht um die wirklich gefährlichen Teilzeit-Maskierten (Hooligans, Schwarzer Block, Rechtsextreme Schläger), auch nicht um Frauenrechte und Gleichstellung – es geht ihnen einzig

um die Dämonisierung des Islams. Wer diese Frauen als unterdrückt bezeichnet, vergisst, dass sie die Verhüllung selbst wählen. Viele christlich geprägte Männer unterdrücken ihre Frauen physisch und psychisch wohl mehr als die Männer dieser kleinen Minderheit. Wenn die Schweiz wegen rund 50 Frauen eine Kleidervorschrift in die Verfassung aufnimmt, ist dies diskriminierend und illiberal und grotesk – und es ist der Anfang vom Ende der Religionsfreiheit, vielleicht auch bald zu ungunsten anderer Religionen! Thomas Brunnschweiler

KOMMUNALE ABSTIMMUNG

Bauen im Buch-Hain Der VNVR pflegt das idyllische Amphibienlaichgebiet Buechloch seit den 1990er-Jahren. Nicht erfreut waren die Naturschützer als die Wiesen weiter unten am Schönenbach aus finanziellen Gründen wieder zu Bauland wurden. Glücklicherweise kam später die Quartierplanpflicht hinzu. Unser Verein hat sich, neben nur sieben weiteren Parteien, an der Mitwirkung zum Quartierplan (QP) Buch-Hain beteiligt. Einige unserer Einwände wurden im Reglement aufgegriffen und führen nun zu einer Verbesserung zu Gunsten der Natur. Andere Punkte wurden

abgewiesen und nicht beachtet. Aus unserer Sicht versiegeln die geplanten fünf Gebäude mit den gepflasterten Erschliessungsflächen eine kleinere Bodenfläche als bei einem Alternativprojekt mit vielen Einfamilienhäusern. Die geplante Naturschutzzone und der Freiraumbereich müssen nach QP Reglement naturnah belassen bzw. gestaltet werden. Gegen den QP spricht die bauliche Verdichtung am Siedlungsrand, die aufgrund der schlechten ÖV-Erschliessung an diesem Ort ungeeignet ist. Bei Ablehnung wird eine etwas weniger dichte

Überbauung entstehen, d.h. aber, die benutzte Bodenfläche für viele Einfamilienhäuser mit den zusätzlichen Erschliessungswegen wird grösser als im aktuellen QP, was wiederum eine kleinere Naturschutzzone und einen kleineren Freiraumbereich zur Folge hätte. Zudem würde der Naturschutz im Reglement verwässert. Keiner der beiden Varianten vermag uns vollends zu überzeugen. Aus Sicht des VNVR ist das aktuelle Projekt wahrscheinlich das für die Natur günstigere. Verein für Natur- und Vogelschutz Reinach, Fabio Di Pietro

KOMMUNALE ABSTIMMUNG

Zwängerei Buch-Hain In unserem Land sind Produktionsräume, Siedlungs- und Kulturräume, aber auch Freizeit-, Natur- und Erholungsräume sehr eng ineinander verzahnt. Ein möglichst schonender und vor allem weitblickender Umgang unserer Gesellschaft mit der knappen Flächenressource Boden ist daher dringend nötig. In unserer Gemeinde Reinach hat die Politik aber keine Lehren aus der deutlichen Ablehnung des Quartierplans aus dem Jahr 2014 gezogen. Denn das nun geplante Projekt sieht für das Buchloch wiederum eine Überbau-

ung im grossen Stiele vor. Vorgesehen sind fünf bis zu 17,5 Meter hohe, ovale Bauten mit insgesamt 38 Wohnungen. Eindeutig zu viel für die sensible Lage des Buchlochs. Die zusätzlich entstehenden Immissionen beeinträchtigen das nationale Naturschutzgebiet erheblich und das Bild unseres Erholungsraums wird durch fünf herausragende Türme massiv gestört. Das Buchloch ist definitiv der falsche Ort für Verdichtung. Deshalb frage ich mich, was soll diese Zwängerei? Wieso schafft es der Gemeinderat nach dem Debakel

GOTTESDIENSTE Röm.-kath. Kirchgemeinde Reinach Pfarrei St. Nikolaus Dorfkirche St. Nikolaus Samstag, 20. Februar 17.30 Eucharistiefeier Sonntag, 21. Februar 9.00 Eucharistiefeier 10.30 Eucharistiefeier Mittwoch, 24. Februar 9.15 Eucharistiefeier Donnerstag, 25. Februar 19.00 Eucharistiefeier

Ev.-ref. Kirchgemeinde Reinach Sonntag, 21. Februar 10.30 Gottesdienst in der Mischelikirche, Pfarrerin Florence Develey. Predigttext: Hosea 4, 1–4 zur Eröffnung der Fastenaktion Brot für alle/Fastenopfer

Chrischona-Gemeinde Reinach-Münchenstein Wiedenweg 7, Reinach Tel. 061 711 17 16 www.chrischonareinach.ch

aus dem Jahr 2014 nicht, ein verträgliches, angepasstes und wirklich massvolles Bebauungskonzept für das Gebiet Buchloch zu präsentieren? Das nun vorliegende Projekt ist eine krasse Missachtung des damaligen Volkswillens. Und warum gibt es in Reinach bisher keinen breiten Widerstand gegen diesen Quartierplan? Der Gemeinderat sollte erneut eine Abfuhr für seine neuerliche Projektierung erhalten, damit er endlich zur Einsicht kommt. Jonathan Schwenter

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Sonntag, 21. Februar 10.00 Gottesdienst, Schatzinsel und Kidstreff

BewegungPlus (Christliches Begegnungszentrum Birseck) Römerstrasse 75, Reinach Tel. 079 229 22 53 www.cbb-reinach.ch Sonntag, 21. Februar 10.00 Gottesdienst, evt. nur per Zoom – Gleichzeitig werden die Gottesdienste per Zoom übertragen – Aktuellste Informationen dazu immer auf www.cbb-reinach.ch – Kontaktaufnahme: Über das Kontaktformular

Neuapostolische Kirche Reinach Zihlackerstrasse 32 Sonntag, 21. Februar 9.30 Gottesdienst Mittwoch, 24. Februar 20.00 Gottesdienst

BUCHHAIN am 7. März 2021

«Ein Gewinn für Reinach.» Dr. h.c. Klaus Endress FÜR EIN NATURNAHES BAUKONZEPT Stimmen Sie JA zum Quartierplan Buch-Hain! buch-hain.ch

Das geplante Bauvorhaben Buch-Hain ist bekanntlich nicht zum ersten Mal ein Thema. Allein die Anzahl der Leserbriefe zeigt, dass es den Einwohnern von Reinach nicht egal ist, was dort im ehemaligen Buchloch geschieht. Natürlich ist es Bauland, das wird es auch bleiben. Entsprechend geht es nicht darum, ob dort gebaut wird, sondern wie und was es werden soll. Wer den Ort kennt, hat wohl bildlich das Naherholungsgebiet am Rande von Reinach zu Therwil vor Augen. In diesem bewegen sich nebst allerlei Tieren auch täglich Spaziergänger, Jogger, welche die Aussicht oder die Ruhe der dortigen Natur geniessen. Solche Orte, wie dieses Gebiet am Waldrand, sind vor allem auch zur aktuellen Zeit wichtig, in der das öffentliche Leben schon stark einge-

schränkt ist. Genau an diesem Ort sollen durch verdichtetes «In-die-Höhe-bauen» 43 Wohneinheiten entstehen. Dabei werden auch irreführende Angaben, wie z.B. das falsch vermasste «Vorzeigearchitekturmodell» verwendet, um dieses Projekt in einem besseren Licht darzustellen. Profit um jeden Preis? Auch ist unklar, wo die zusätzlichen Autos der Bewohner abgestellt werden, da pro Wohneinheit nur ein Parkplatz vorgesehen ist. Die meisten werden wohl mehr als ein Fahrzeug besitzen und das Zweitfahrzeug irgendwo im Quartier abstellen. Jedenfalls ist der Waldrand der falsche Ort, um direkt neben der Wohnzone W2a solche Gebäude in dieser Grösse umzusetzen. Dafür gibt es bestimmt bessere Orte. Daher Nein zum QP Buch-Hain. Sascha Amherd

KOMMUNALE ABSTIMMUNG

Mehr Wohnraum in Reinach Mit seinen rund 19 000 Einwohnern zählt Reinach zu den grössten Gemeinden im Umfeld von Basel. Doch Reinach hat heute kaum noch Freiflächen. Es fehlt Reinach somit an Möglichkeiten, um zu wachsen. Die Bevölkerungszahlen stagnieren seit Jahren. Leerstehende Wohnungen, die heutigen Ansprüchen genügen, sind sehr selten. Immer wieder ziehen deshalb Reinacher in andere Gemeinden weg. Dadurch gehen uns wertvolle Steuereinnahmen verloren. Wir sollten daher die Gelegenheit nutzen

und dem Quartierplan Buch-Hain zustimmen. Der ideale Augenblick also, um mehr qualitativ hochwertigen Wohnraum in Reinach zu schaffen und dies erst noch im Einklang mit der Natur. Zudem werden nur 17 Prozent der Parzellenfläche bebaut. Entsprechend kann von einer «unverhältnismässigen Verdichtung» kaum die Rede sein. Somit von meiner Seite ein klares «Ja» für den Quartierplan und das naturnahe Projekt. Pro-buch-hain.ch. Daniel Stark Einwohnerrat FDP Reinach

ABSTIMMUNGEN

Parolen der GLP Die Mitglieder der GLP Baselland haben an ihrer virtuellen Mitgliederversammlung vom 27. Januar 2021 die Parolen zu den kantonalen und eidgenössischen Vorlagen gefasst. Wir empfehlen Ihnen die Ablehnung der Initiative der Starken Schule Baselland, welche eine Reduktion der 3500 Kompetenzbeschreibungen in den Lehrplänen verlangt. Im Jahre 2018 wurden die neuen Lehrpläne in Kraft gesetzt und werden seither in der Praxis erprobt. Anpassung werden aufgrund von Rückmeldungen der Lehrerschaft laufend vorgenommen. Auf das Schuljahr 2022/23 wird der definitive Lehrplan umgesetzt. Ein Eingreifen in den laufenden Prozess macht daher keinen Sinn. Die Gesetzesrevision GSA (Schwarzarbeit) und AMAG (Arbeitsmarktaufsicht) empfehlen wir Ihnen zur Annahme. Im Landrat wurde das 4/5 Mehr um eine Stimme

nur knapp verpasst, weshalb es jetzt zu einer Volksabstimmung kommt. Für die eidgenössischen Vorlagen haben die Mitglieder ein Nein zum Verhüllungsverbot sowie die Ja Parolen für das E-ID Gesetz und das Freihandelsabkommen mit Indonesien beschlossen. Das Abkommen mit Indonesien ist ein wirtschaftlicher und ökologischer Fortschritt, entsprechend fassten wir Grünliberalen eine klare Ja-Parole. Für die Grünliberale Partei Baselland Christina Wicker

KOMMUNALE ABSTIMMUNG

Die Mär von 17 Prozent Das Pro-Komitee wirbt für die Quartierplanung Buch-Hain damit, dass nur 17 Prozent des Areals überbaut werden und der Rest eine grosszügige Grünfläche bilde. Schön wär’s! In den Einwohnerratsunterlagen wird eine Bebauungsziffer von 20 Prozent genannt. Doch auch diese Zahl täuscht, denn die Bebauungsziffer bezieht sich nur auf die Bodenfläche, die von den Gebäuden eingenommen wird. Die Buch-Hain-Bauten erhalten aber eine um 3 Meter vorgehängte Verkleidung, die Balkone umschliesst. Darunter wächst kein Grashalm mehr. Die fünf Baubereiche, die von der Verkleidung vollumfänglich eingenommen werden dürfen, machen 28 Prozent des ganzen Areals aus. An der engsten Stelle liegen sie gerade mal 4 Meter auseinander. Von der Gemeinde wie vom Pro-Komitee wird zudem verschwiegen, dass ein Drittel der Quartierplanfläche wegen der Waldabstandsvorschriften gar nicht überbaut werden darf. Bezogen auf die Restfläche nehmen die Baubereiche 42 Prozent des Bodens ein. Hinzu kommen eine über 3 m breite Feuerwehrzufahrt zu und ein -stellplatz bei jedem Haus, die Einfahrt zur Tiefgarage und oberirdische Besucherparkplätze. Im überbaubaren Teil des Geländes bleibt somit wenig Raum für Grünflächen übrig. Unbeschadet wird auch der westliche Zipfel des

Geländes nicht bleiben, der zur Naturschutzzone erklärt werden soll. Wo anders als hier können Kran, Bau-Container und Lagerplatz errichtet werden? Der lehmige Boden wird viele Jahre brauchen, um sich zu erholen – erste Voraussetzung für einen natürlichen Bewuchs. Katrin Joos Reimer, Biologin, Mitglied des Referendumskomitees

Quartierplanung Buch-Hain NEIN! Warum gibt es keine Visualisierung dieser Überbauung, wenn sie sich doch so harmonisch ins Orts- und Landschaftsbild einfügen soll? Das falsch vermasste Modell durfte in der Abstimmungszeitung nicht abgebildet werden. Trotzdem wird das Foto immer wieder publiziert. Referendumskomitee Buch-Hain


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REINACH

Donnerstag, 18. Februar 2021 Nr. 7

VEREINSNACHRICHTEN

SCHNAPPSCHUSS

REINACH AGLR Lebendiges Reinach. Treffpunkt Leimgru-

berhaus, Schulgasse 1, Reinach. Tel. 061 711 98 05, E-Mail info@aglr.ch. Internet www.aglr.ch. Kontaktperson Frau Petra Kaderli, Präsidentin.

Altersverein Reinach und Umgebung. Präsident:

Rainer Rohrbach, Schulgasse 7, Reinach, 079 221 58 82. Kassier: Ruedi Schneider, Münchensteinerweg 7a, Reinach, 079 595 88 25. Bus-Ausflüge, Lottomatches, Jass, Sonntags-Brunches…

BESJ Jungschar Reinach. Kids ab 6- bis 14-jährig.

Treffpunkt Wiedenweg 7, jeden 2. Samstag um 14.00. Kontaktadresse: Nadine Schäfer, Natel 079 442 33 03. www.jungschireinach.ch

Betagtenhilfe Reinach. Mahlzeitendienst, Haus-

haltshilfe und Mittagsclub. Wiedenweg 1, 4153 Reinach, 061 711 22 20, www.betagtenhilfe-reinach.ch, sekretariat@betagtenhilfe-reinach.ch. Öffnungszeiten: Mo–Do, 8–12 und 14–16.30. Fr von 8–11.

Briefmarkensammlerverein Birseck. Informationen, Kauf, Verkaufsberatung, Rundsendungen, Tausch. Versammlung jeweils am letzten Donnerstag des Monats im Restaurant Mühle Aesch (Turmzimmer). Kontaktperson: Urs Vetter, 061 711 23 74.

CVP Reinach. Präsident: Denis von Sury d’Aspremont, Hollenweg 31, 4153 Reinach, Telefon 078 626 28 25, E-Mail denis.vonsury@magnet.ch, www.cvp-reinach.ch Elternbildung Reinach. Durchführung von Kursen

und Vorträgen unter Leitung erfahrener Fachkräfte für Eltern und Kinder. Sekretariat EBR, c/o FAZ OASE, Schulgasse 1, Reinach. Internet: www. elternbildungreinach.ch. Babysittervermittlung: 079 270 29 55.

Familienzentrum OASE. Treffpunkt Leimgruber-

haus, Schulgasse 1, Reinach. Caféteria mit Spielzimmer, Mo–Do, 14.00–17.00, Mittagstisch, Bastelnachmittage, Kurse. Telefon 061 712 12 48, www. elternbildung-reinach.ch

FDP Reinach. Präsidentin: Gerda Massüger, Brunngasse 28, 4153 Reinach, Telefon 061 712 16 22, EMail gerda.massueger@intergga.ch, www.fdp-reinach.ch

FeB Verein für familienergänzende Kinderbetreuung.

Vor einem Haus in Münchenstein: Hier warten die beiden sehnsüchtig auf die Fasnacht. FOTO: MARTIN GRAF - MÜLLER, REINACH Haben Sie ein aussergewöhnliches Foto gemacht? Schicken Sie Ihr JPEG mit ein paar Bemerkungen zum Foto in voller Auflösung an redaktion.arlesheim@wochenblatt.ch

Kinderbetreuung stundenweise oder ganztags nach den Richtlinien der kibesuisse. Auskunft durch unser Büro, Wiedenweg 7, Di und Do, 8.30– 10.30, 061 711 22 77.

Fussballclub Reinach. www.fcreinach.ch, Sport-

platz Fiechten, Fiechtenweg 73, Reinach, Tel. 061 711 89 42. Präsident: Roland Ming, Tel. 079 236 59 38. Juniorenobmann: Raffaele Stornaiuolo, rstornaiuolo@bluewin.ch, 061 711 16 86.

Gemeinde- und Schulbibliothek. Weiermattstrasse

11, 4153 Reinach, Tel. 061 711 12 68. Präsidentin: Marianne Vuattoux. Öffnungszeiten: Mo–Fr, 9.15–19.15.

LESERBRIEF

GLP grünliberale Partei. Präsident Sektion Rei-

Verdreckte Winterlandschaft Soeben kehre ich von meinem morgendlichen Spaziergang rund um das Buchloch-Areal heim. Diese friedliche Landschaft präsentiert sich zurzeit noch im herrlichen Winterkleid. Doch ich bin ziemlich wütend. Noch bevor mein Hund sein Geschäft erledigte, hatte ich bereits sieben Tüten mit Hinterlassenschaften anderer Hunde aufgenommen. Das kann es nicht sein. Liebe Reinacher, die ihr eure geliebten Vierbeiner in der Natur Gassi führt, lasst den Hundekot nicht einfach liegen. Auch im Schnee löst sich dieses Geschäft nicht einfach in Luft auf. Immer wieder kriege ich von langjährigen Hundeexperten zu hören, dass man den Hundekot in Feld und Wald liegen lassen kann. Dies mag zwar auf dem Land, weit weg von Zivilisation gang und gäbe und auch kein Problem sein. Doch

hier in Reinach leben wir in einer immer weiter verdichteten Stadt. Die Menschenund damit Hundedichte ist bereits immens. Und es wird laufend weiter verdichtet. Zudem wächst auch coronabedingt die Anzahl der Hunde täglich weiter. Bei gefühlten 100 Hundedurchgängen pro Tag auf dem Buchlochwäg ist deshalb Disziplin von jedem einzelnen Hündeler absolut gefordert. Hundekot gehört in jedem Fall in den Beutel! Bitte aufnehmen und im Robidog entsorgen. Alles andere ist eine Schweinerei und zudem absolut respektlos den Bauern gegenüber. Vermutlich kommt dieser Aufruf nicht bei allen an. Trotz Reinachs grosser Internationalität verzichte ich aber darauf, diesen Text auch noch in Englisch zu verfassen. Felix Grieder, Hundebesitzer

nach, Aesch, Pfeffingen: Jean-Jacques Welz, Im Noll 17, 4148 Pfeffingen, Tel. 061 751 19 59 (G), 061 722 00 72, E-Mail: maya.welz@intergga.ch

Interessenten sind jederzeit willkommen. Informationen und Kontakte: Marcel Süess, Präsident, 079 407 92 85.

Katholischer Kirchenchor St. Nikolaus. Proben j.

Ski-Club Reinach BL. www.ski-club-reinach-bl.ch.

KMU Reinach BL. Präsidentin: Gerda Massüger. Sekretariat: Christa Strohm, Tel. 061 713 98 00, info@kmu-reinach-bl.ch, www.kmu-reinach-bl. ch, Postadresse: Postfach 935, 4153 Reinach 1 BL.

Sozialdemokratische Partei (SP) Reinach. www.

Koffermarkt Reinach. Präsidentin: Evelyn Herbert,

Oerinstrasse 83, 4153 Reinach, E-Mail info@ koffermarkt-reinach.ch. Veranstaltungen immer auf unserer Website www.koffermarkt-reinach.ch

kultur in reinach. Kulturelle Anlässe wie Konzerte

von Klassik bis Jazz, Ausstellungen, Lesungen, Rynacher Rundgang. Auskunft auf www.kulturinreinach.ch und info@kulturinreinach.ch oder über: Co-Präsidium, Postfach 803, 4153 Reinach.

Tageszentrum für Betagte Reinach. Stockacker-

Theatergruppe Reinach. Ausk.: Postfach, 4153 Reinach 1. Probe jeden Di, 19.30–22.00: Weiermatthalle; Präsident: Erwin Schmidt, Bürenweg 410, 4146 Hochwald, 061 751 69 40.

ben jeweils Freitag, 20.00, im Weiermatt-Schulhaus (Anbau). Auskunft: Postfach 613, 4153 Reinach 1, oder durch den Präsidenten, Urban Roth, praesidium@mgkreinach.ch

netzwerk rynach begleitet Menschen in einer

schwierigen Lebenssituation. Anfragen für Begleitungen an Sibylle Sammer, Vermittlungsstelle, 079 252 57 30 oder www.netzwerk-rynach.ch. Präsidentin Susanne Hoffmann, 061 711 33 25.

Obst + Gartenbau-Verein Reinach. Für die Ver-

mietung von Familiengärten melden sie sich bei:Werner Kron (Präsident a.i.), Telefon 061 711 15 82, ogv.reinach@intergga.ch

Orchester Reinach. Probe jeden Donnerstag, 19.30,

Aula Schulhaus Bachmatten, Egertenstrasse 8. Neue Streicher/innen sind willkommen. Informationen und Probenplan bei der Präsidentin Verena Riemek, verena.riemek@hotmail.com oder 061 421 98 58. www.orchester-reinach.ch

Quartierverein Reinach Nord (QVRN). Vertritt die

Anliegen des Quartiers und ist Drehscheibe zur Gemeinde. Adresse: QVRN, Rosenweg 22, 4153 Reinach, Kontakt: Cornelia Wartenweiler, Tel. 079 748 74 29, qvrn@intergga.ch

Reinacher Sportverein. Präsident: Joachim Bausch,

076 589 13 73. Handball: Mo 20.00–22.00, SH Fiechten, Raphael Eggimann, 076 574 23 98. Fitness: Fr 20.00–22.00, TH Lochacker, Heinz Habegger, 061 711 54 96. Unihockey: Andreas Mäder, 079 717 33 43. Polysport (Damen und Herren): Michael Roschi, 076 377 67 64.

Samariterverein Reinach. Monatliche Übungen

Schemeli Bühne Reinach. Kontaktadresse und

Präs.: Jean Schär, Talstrasse 48, 4112 Flüh, Telefon 061 715 57 54. Proben jeweils am Di, 19.30–22.00 im Schulhaus Bruggweg in Dornach.

Hauseigentümerverein Reinach. Die Interessen-

Schützengesellschaft Reinach. Ab April bis Sep-

22.00 im Pavillon des Weiermatt-Schulhauses.

SVP Schweizerische Volkspartei Reinach. Postfach 355, 4153 Reinach 1, Präsident Csaba Zvekan, Zihlackerstrasse 54, 4153 Reinach. Die SVP Reinach trifft sich jeweils vor der Fraktionssitzung um 18.00 im Restaurant Cucina Amici; Daten jeweils auf www.svp-reinach.ch

Musikgesellschaft Konkordia Reinach. Musikpro-

in der Fiechten-Aula. Neue Sänger sind stets willkommen. Präs.: Karl-Heinz Hohl. Besuchen Sie unsere Website www.mcreinach.ch

ger, 061 711 48 33. Do 20.15, Gymnastik; Di 20.15, Fitness-Team, Turnhalle Surbaum; Mi 10.00, Gymnastik, Pfarreiheim St. Nikolaus.

Jodlerclub Reinach. Probe jeden Mittwoch 20.00–

sp-reinach.ch, Co-Präsident Claude Hodel, 061 711 62 83, hodel@intergga.ch und Co-Präsidentin Bianca-Maag-Streit, 061 711 55 86, bianca.maag@ bluewin.ch

Männerchor Reinach. Proben am Dienstag, 19.45

Gymnastikgruppe Reinach. Kontakt: Heidi Leisin-

Corona-Pandemie bleibt das Museum bis am 11. April 2021 geschlossen. Präsident: Mauro Visentin, Tel. 079 876 93 98.

Präsidentin Barbara Torriani, 079 347 87 28. Wer Freude am Skifahren hat, ist bei uns an der richtigen Adresse!

strasse 36A, Mo, Mi und Fr, 9.00–17.00. Betreuung pflegeabhängiger, älterer Mitmenschen. Zentrumsleiterin: Rosmarie Nebel, 079 433 40 67; Präsident: Robert Heimberg, 061 711 70 06.

Grüne Reinach/Aesch/Pfeffingen. Herr Stefan Huber, Vizepräsident und Kassier, Aumattstrasse 72, 4153 Reinach BL, Telefon 061 711 00 52, E-Mail stefanbasel@bluewin.ch, www.gruenereinach.ch

Heimatmuseum Reinach. Kirchgasse 9. Infolge der

und effizient leisten! Präsident Victor Haefeli. Telefon der Vermittlungsstelle: 079 847 80 96, www.seniorenhelfensenioren.ch

Mittwoch, 20.00, Dorfkirche. Dirigent: P. Zimpel, G. Guisanstr. 20, 4054 Basel . Präs. D. Feigenwinter, Tannenweg 21, 4153 Reinach. Unverbindl. Probenbesuch möglich. Kein Mitgliederbeitrag.

und regelmässige Kurse. Programm erhältlich bei Peter Heimlich, 061 462 18 65, 077 432 14 05 oder unter www.samariter-reinach.ch. Postendienst bei Anlässen aller Art nach Vereinbarung. Gemütliches Beisammensein nach Übungen und gemäss spezieller Anzeige oder unter www.samariterreinach.bl

gemeinschaft der Reinacher Haus-, Grund- und Stockwerkeigentümer: Der Verein hat viel zu bieten. Sekretariat: c/o Hehlen Treuhand AG, Hauptstr. 8, 4153 Reinach, Tel. 061 715 90 20, E-Mail: info@hev-reinach.ch. Drucksachenverkauf (Mietverträge, Formulare usw.): c/o Raiffeisenbank, Hauptstr. 9, 4153 Reinach. Weitere Infos finden Sie unter: www.hev-reinach.ch

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tember, jeden Dienstagabend, ab 17.00, internes Training. Obligatorische Schiesstage siehe unter www.sg-reinach.ch. Kontaktadresse: Postfach 333, 4153 Reinach 1.

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für jedes Alter. Kinderschwimmkurse (Winterkurse) samstags um 8.00, 9.00 und 10.00 neu ab 9. Januar 2021 in der Schwimmhalle Aesch. Schwimmtraining für Kinder und Jugendliche (ausser Schulferien) im Hallenbad Muttenz (dienstags zwischen 18.30 und 20.30 und mittwochs zwischen 18.00 und 20.00) und im Hallenbad Oberwil (freitags zwischen 18.30 und 20.30). Kontakt: Aldo Battilana, 079 569 80 32, sfar@sfar.ch

Tierparkverein Reinach. Täglich offen, Dam-Hirsche, Ziervögel, Entenweiher. Die Erholungsstätte für alle. Präsidentin Esther Jundt, Tel. 078 698 36 39; Mitgliederbeitr. 30 Franken pro Jahr. www. tierpark-reinach.ch

Turnverein STV Reinach. www.tvreinach.ch, Tur-

nen: Erwachsene: Geräteturnen und Ballspiele, Kinder: Gerätejugi, Ballspiel- und LeichtathletikJugi für Mädchen und Knaben. Auskünfte Urban Kessler: 061 712 03 41. Jedermannsturnen, Auskünfte Monica Loop: 061 711 28 63. Handball, Minis bis U 21 Mädchen und Knaben, Markus Schürch: 079 283 74 50, Liga-Mannschaften, Roger Zähner: 079 413 96 69. Frauenriege, Di, 20.00, Surbaumhalle. Auskunft: Susanne Brosi, Tel. 061 711 43 49.

Veloclub Reinach. Grosses Angebot für Velofahrer und Mountain Biker. Kinder bereits ab 10 Jahren. Trainingszeiten Montag/Donnerstag, jeweils 18.15, Samstag, 13.30 (nur Bike). Treffpunkt: Heimatmuseum/Ernst Feigenwinter-Platz, Reinach. Auskünfte über Aktivitäten: www.vcreinach.ch oder praesident@vcreinach.ch

Verein für Natur- und Vogelschutz Reinach. Aus-

kunft und Jahresprogramme bei Fabio Di Pietro, Herrenweg 32, Tel. 061 712 55 06, www.vnvr.ch oder info@vnvr.ch

Vitaswiss Sektion Reinach. Gymnastik, Atemgymnastik und Pilates, jeweils Mo, Di, Mi, Fr, vormittags und abends. Auskunft erteilt unsere Präsidentin Maja Rieser, Talholzstrasse 14, 4103 Bottmingen, Tel. 061 401 12 62. Volkstanzkreis Reinach. Wir tanzen jeden Di 19.30– 21.45. Schweizer und internationale Volkstänze, in der Aula Schulhaus Bachmatten. Auskunft: Andrea Weber, 061 711 05 42. Zen-Kyudo-Schule Naka wa no uchi ni Kenkatabami.

Egerten-Turnhalle der Handelsschule in Reinach an der Brunngasse, jeden Montag 20.00–22.00, Schulleiter Sempai Shugyosha, P 061 711 45 68, G 061 281 94 90.

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Aus der Gemeinderatssitzung vom 9. Februar 2021 In seiner Sitzung vom 9. Februar 2021 hat der Gemeinderat unter anderem folgende Themen behandelt: • Der Gemeinderat schliesst sich der Stellungnahme des Verbands Basellandschaftlicher Gemeinden (VBLG) zur Vernehmlassung betreffend «Verordnung über die kantonalen Aufgaben bei der Stiftungsaufsicht» an. Des Weiteren wurde der Gemeinderat zur Vernehmlassung betreffend «Massnahmenpaket zur Förderung des Baustoffkreislaufs Regio Basel» eingeladen. Die Vorlage hat vor allem den nachhaltigen Umgang mit dem knappen Deponievolumen im Fokus und beabsichtigt den Ressourcenverbrauch im Materialzyklus des Bauens zu steuern und zu verschlanken. In seiner Stellungnahme an den Kanton ist der Gemeinderat der Ansicht, dass die vorgeschlagenen Massnahmen der Vorlage einen wichtigen Beitrag zu einem nachhaltigen Umgang mit den bestehenden Ressourcen und dem knappen Deponievolumen leisten können. Der Gemeinderat ist jedoch auch der Ansicht, dass die geplanten Massnahmen zu wenig weit gehen und befürwortet stärkere Massnahmen. • Das Betriebs- und Gestaltungskonzept der Hauptstrasse wurde in zwei Abschnitte unterteilt: Abschnitt 1, Sempacherstrasse bis Ettingerstrasse, und Abschnitt 2, Ettingerstrasse bis Hofgasse. Der Gemeinderat bringt die Interessen der Gemeinde in einer Stellungnahme an den Kanton zum Betriebs- und Gestaltungskonzept, Aesch Hauptstrasse, Abschnitte 1 und 2 ein. • Die Hauptstrasse im Abschnitt Gemeindegrenze Reinach bis Sempacherstrasse (ausgenommen Knoten Vollanschluss A18) ist in einem sanierungsbedürftigen Zustand. Daher stimmt der Gemeinderat dem Bauprojekt Sanierung Hauptstrasse Aesch, Abschnitt Gemeindegrenze Reinach bis Sempacherstrasse zu. • Der Gemeinderat stimmt dem Antrag der Basellandschaftlichen Kantonalbank (BLKB) für einen zweiten Parkplatz zur Nutzung für die Ladesäule hinter dem Gebäude Hauptstrasse 109 zu. Sämtliche Kosten für die Markierung des Parkplatzes, den Betrieb und den Unterhalt der Ladestation gehen zu Lasten der Kantonalbank. Wenn möglich soll der zweite Parkplatz erst nach Beendigung der Baustelle bei der Post in Betrieb genommen werden. • Die Wasser- und Abwasserbeitragsrechnungen im Gesamtbetrag von CHF 49 307.55 wurden vom Gemeinderat genehmigt. • Der Gemeinderat hat beschlossen, den Stromliefervertrag für das Schützenmattschulhaus und das Gartenbad mit der Primeo Energie für weitere drei Jahre zu erneuern. • Das Kindergartenprovisorium Gemeindehof II wird vom Gemeinderat um ein Schuljahr verlängert. • Von folgenden Unterlagen hat der Gemeinderat Kenntnis genommen: – Aktuelle Übersichtsliste der kantonalen Vernehmlassungen; – Protokoll der Gemeindeversammlung vom 26.01.2021 – Birsstadtprotokoll vom 29.01.2021 Gemeinderat Aesch

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«Ein neues Phänomen»: Anfeindungen und Aggressionen im Wald

Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung während der Schulferien Die Schalter des Gemeindezentrums, der Werkhof sowie die weiteren Dienststellen der Gemeinde Aesch bleiben am Montagnachmittag, 22. Februar, und am Mittwochnachmittag, 24. Februar, geschlossen. An den anderen Wochentagen sind wir gerne zu den gewohnten Zeiten für Sie da. Gemeindeverwaltung Aesch

Kultur-, Sozial und Sportpreise auf Ende 2021 verschoben Normalerweise würden in diesen Wochen die Nominierten zum Kultur-, Sozial und Sportpreis für das Jahr 2020 gesucht werden. Leider musste im vergangenen Jahr wegen Corona ein Grossteil der Sport-, Kultur-und sonstigen Anlässe abgesagt werden. Aus diesem Grund sollen Nominationsverfahren und Preisvergabe erst Ende 2021 stattfinden – so können ausnahmsweise auch viele sportliche, kulturelle und soziale Leistungen im Jahr 2021 mitberücksichtigt werden. Die genaue Durchführung wird jedoch auch Ende Jahr von der dann herrschenden CoronaSituation abhängen. Der Preis wird seit 1993 vergeben. Er ist mit CHF 15 000 dotiert und wird je zur Hälfte von der Einwohnergemeinde und von der Bürgergemeinde gestiftet. Für Sportförderpreise stehen zusätzlich CHF 2000 zur Verfügung. Wir hoffen, dass sich die Pandemiesituation in absehbarer Zeit wieder beruhigt – und dass das soziokulturelle und sportliche Leben in und um Aesch bald wieder aufblühen kann. Die Talente und Ideen dafür sind nämlich vorhanden – wir freuen uns darauf. Gemeinderat Aesch Bürgerrat Aesch

Reparaturarbeiten am GGA-Netz

Am Donnerstag, 25. Februar 2021, werden von 0.01 bis 6.00 Uhr durch die Firma Saphir Group Networks AG Reparaturarbeiten am GGA-Ortsnetz durchgeführt. In diesem Zeitraum ist die Signalzuführung von TV/Radio, Internet sowie GGA-Telefonie in folgenden Gebieten unterbrochen: Bärenfelsweg, Eichbergweg, Hangweg, Hofgasse, Höhenweg, Netzlingerweg, Nespelmattweg, Pfeffingerstrasse, Schlossgartenweg, Talweg, Anton von Blarerweg, Hauptstrasse 3-40, Hofgasse, Im Linsacker, Römerstrasse, Sägeweg. Die arbeitsbedingten Ausfälle betreffen nur die obengenannten Zeiten. Bei Fragen wenden Sie sich bitte zu Bürozeiten an: Saphir Group Networks AG Tel. 061 926 77 99. Wir bitten um Ihr Verständnis. Bauabteilung Aesch

Goldene Hochzeit

Am heutigen 18. Februar darf das Ehepaar Rrahimi-Iseni Rexhep und Nazmije das Fest der goldene Hochzeit feiern. Der Gemeinderat gratuliert dem Jubelpaar ganz herzlich und wünscht ihm für die kommenden Jahre alles Gute, vor allem gute Gesundheit und weiterhin eine schöne ZweiGemeinderat Aesch samkeit.

90. Geburtstag

Am 12. Februar durfte Frau BoeglinThürkauf Susanna ihren 90. Geburtstag feiern. Der Gemeinderat gratuliert der Jubilarin ganz herzlich und wünscht ihr für die kommenden Jahre Gesundheit, Glück und viel Freude. Gemeinderat Aesch

SRK BEIDER BASEL

84 Menschen spendeten Blut Diese beachtliche Anzahl Menschen aus Aesch und Umgebung rettet damit Mitmenschen nach Unfällen oder Operationen das Leben. Ihnen und dem freiwilligen Helferteam des Samaritervereins Aesch gebührt grosser Dank. Die Spitäler der Region sind täglich auf Blutspenden angewiesen. Verpassen Sie

Donnerstag, 18. Februar 2021 Nr. 7

nicht die nächste Spendemöglichkeit am 14. September in Aesch, denn der Region fehlen rund 50 Prozent der benötigten Blutprodukte. Weitere Informationen g ibt’s online unter www.blutspende-basel.ch. Stiftung Blutspendezentrum SRK beider Basel

Sorgt für einen sicheren und gesunden Wald: Revierförster Christian Becker vor einem Stamm, der ursprünglich für die Holzwirtschaft gedacht gewesen wäre und jetzt den Wildbienen als Quartier dient. FOTO: BEA ASPER

Der Wald erlebt einen Ansturm. Verschiedene Anspruchshaltungen führen zu unschönen Auseinandersetzungen. Bea Asper Seit der Schliessung der Restaurants, der Kultur- und Freizeitangebote und dem Verbot für Vereinsaktivitäten suchen die Menschen Erholung und Abwechslung in der Natur und im Wald. Für die Förster kam der Menschenansturm zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt: Denn in den Wintermonaten stehen im Wald Holzfällarbeiten im Vordergrund. «Die Waldbesucher erleben dann temporär Zugangsbeschränkungen», erklärt Christian Becker, Revierförster des Forstreviers Angenstein. Dabei kam es zu einem Ausmass an verbalen Auseinandersetzungen und Vorfällen, welche die Förster bisher nicht kannten. «Ein neues Phänomen», meint Becker, der seit 35 Jahren im Dienst des Waldes steht und die Natur mit jedem Tag noch mehr zu schätzen weiss – gerade in dieser schwierigen Zeit. «Wenn ein Jogger ausrastet und uns beschimpft, nur weil er fünf Minuten warten muss, bis der Weg wieder freigegeben wird, liegt die Ursache ja wahrscheinlich nicht bei den Förstern. Deswegen spielen wir auch nicht das Ventil, sondern müssen halt in gröberen Fällen bei der Polizei Strafanzeige erstatten.» Die Waldbesucher müssten bei ihrer Anspruchshaltung auf freien Zugang zum Wald berücksichtigen, dass der Wald nicht ein Erholungspark sei, sondern ganz andere Zwecke erfülle, betont Becker. «Die Wege zum Beispiel gehören in den meisten Fällen den Waldbesitzern und sind die Erschliessung für die Waldbewirtschaftung und die Waldpflege.»

Deswegen seien Anfeindungen an Personen, die im Wald ihre Arbeiten verrichten, fehl am Platz – auch wenn es zum Beispiel den Weg des Vita Parcours betrifft. Dessen Geräte würden zwar vom Turnverein unterhalten. «Es sind aber weder der Verein noch die Einwohnergemeinde, die sich darum kümmern, dass den Menschen kein dürrer Ast auf den Kopf fällt, sondern die Mitarbeitenden des Forstreviers», gibt Becker zu bedenken und erinnert daran, dass das Forstrevier Angenstein sich immer dafür einsetzte, den Wald offen zugänglich zu lassen, während sich andere Gebiete für Zugangsverbote entschieden (Beispiel Hardwald Basel/Muttenz).

klar.› Dann wären wir bei einem Beitrag von 3.60 Franken pro Monat und Einwohner.» Auf die Frage, wie die Natur- und Tierwelt auf den Ansturm der Menschen reagiert, sagt Becker, dass er bei den Wildtieren eine Anpassung feststelle. «So viele Rehe wie in diesem Jahr hatten wir noch nie.» Sorgen macht er sich um Vögel und Kriechtiere. «Ihr Vorkommen ist mit den zunehmenden Aufenthalten der Menschen (vor allem mit Hunden) gefährdet.» Auch diesbezüglich seien kreative Lösungen und Finanzierungen gefragt, wie man Naturschutz fördern und Freizeitaktivitäten zulassen könne.

«Was ist einem der Wald wert?»

Mit dem zunehmenden Menschenansturm habe der Sicherheitsaspekt weiter an Brisanz gewonnen. «Je mehr Menschen sich im Wald aufhalten, desto grösser ist die Wahrscheinlichkeit, dass ein herunterfallender Ast jemanden verletzen könnte.» Ganz ausschliessen könne man das nie: «In der Natur gibt es keine Sicherheitsgarantie.» Gerade im Bereich von Rastplätzen habe das Forstrevier Angenstein viel investiert in die Sicherheitsholzerei. Dies müsste zu einer Bewusstseinsveränderung führen, wünscht sich Becker. Die nachhaltige Pflege des Waldes sowie Naturschutzmassnahmen kommen der Allgemeinheit zugute. Ein Umdenken sollte nicht nur auf Bundesund Kantonsebene stattfinden, sondern auch bei den Einwohnergemeinden. «Was ist einem der Wald wert?», fragt Becker. Der Preis, den die Einwohnergemeinden derzeit für den Wald als Naherholungsraum bezahlen, liegt bei den meisten unter einem Franken pro Monat und Einwohner. «Auf meine Frage, ob ihnen der Wald im Monat so viel wert wäre, wie sie für einen Kaffee bezahlen, antworten mir alle immer mit einem ‹Ja,

Angepasst: Trotz Besucherandrang gibt es im Wald deutlich mehr Rehe. FOTO: PIXABAY.COM

LESERBRIEF

DIE POLIZEI MELDET

Impfung im Kanton Baselland

Nach Unfall: Polizei sucht Zeugen

Trotz eigenen Bemühungen beim ersten Mal online mitzumachen verfehlten wir den entsprechenden Zeitpunkt. Wir durften uns dann auf einer Warteliste anmelden. Meine Frau und ich zählen zusammen 86 und 93 = 179 Jahre, also ein Alter, das zum ersten Impftermin berechtigt. Vor Kurzem erhielten wir die Mitteilung, dass infolge der grossen Warteliste von 15 000 Personen und dem fehlenden Impfstoff eine Impfung erst im März oder April möglich sei. In anderen Kantonen wird bereits in Arztpraxen geimpft! Sind wir Baselbieter die schlechteren Menschen als die Anderen? Wir gratulieren der Regierung und dem Krisenstab. Sonja und Willy Schneeberger, Aesch

WOB. Am vergangenen Montagnachmittag, zwischen 12.00 und 17.30 Uhr, kollidierte ein unbekanntes Fahrzeug mit einem in der Industriestrasse in Aesch parkierten Lastwagen. Ersten Abklärungen zufolge dürfte die Beschädigung am Lastwagen durch ein vorbeifahrendes Fahrzeug verursacht worden sein. Nach der Kollision entfernte sich der Verursacher von der Kollisionsstelle, ohne sich um den Schaden zu kümmern. Da sich der Fahrzeuglenker bis anhin nicht gemeldet hat, sucht die Polizei Zeugen. Der verantwortliche Fahrzeuglenker sowie Personen, die die Kollision beobachtet haben, werden gebeten, sich bei der Einsatzleitzentrale der Polizei BaselLandschaft in Liestal, Tel. 061 553 35 35, zu melden.

Beschädigter LKW: Der Verursacher verliess die Unfallstelle. FOTO: POLIZEI BL


Ikone der Lebensfreude wird achtzig vollständig aufgereiht, locker Bände von Büchern füllen würden.

Vor fünf Jahren feierte er die Abschiedsgala in seiner Heimat. In der prallvollen Mehrzweckhalle Löhrenacker in Aesch verabschiedete sich Nobby Bloch unter Tränen und frenetischem Applaus. Das Ende war das noch lange nicht. Übermorgen feiert der Wirt, Sänger, Schauspieler, Verleger, Entertainer, Manager ... seinen 80. Geburtstag. Martin Staub

N

obbys letzter Tango» liess Norbert Bloch – so wurde der Aescher von seinen Eltern damals getauft – auf die Einladung seiner 75er Gala-Show schreiben. Mit der Meinung, nach rund zehn solcher Events, welche er jeweils mit grossem Erfolg auf die Beine gestellt hatte, sei Schluss, hat sich der Wahl-Laufner gehörig getäuscht. Eigentlich verrieten das damals schon seine feuchten Augen, aus denen beim Abschiedsgruss tatsächlich die eine oder andere Träne kullerte. Nobby blieb aktiv. «Ich habe zwar tatsächlich seither keine so grossen Shows mehr organisiert, war aber bis vor kurzem im Marketing beim Volleyball Club SM’AeschPfeffingen aktiv und unterstütze seit rund drei Jahren den Laufner Künstler, David Pflugi, im Management. Organisierend war ich auch bei mehreren Events im Hintergrund tätig», erklärt der baldige Jubilar, der übermorgen, am 20. Februar 2021, seinen 80. Geburtstag feiert. An seinem Lebensmotto wird nicht gerüttelt: «Nobby: Mit Herz – Hirn und Leidenschaft». Müdigkeit ist dem Optimisten aus Berufung nicht anzusehen. Top-fit, voller Tatendrang und kaum zu bremsen, erzählt Nobby Bloch, was dereinst noch alles aus seiner Küche auf uns zukommen dürfte, wenn Covid sich dann mal zurückzieht. Vorerst schwelgt der Eventmanager «im besten Alter» in seinen Erinnerungen, die,

Nobby lässt nichts anbrennen Bereits mit 14 Jahren stand der kleine «Norbi» mit dem Männerchor Aesch auf der Bühne. Er konnte mit dem Ohrwurm «Die Himmel rühmen» anlässlich des Gesamtchores des damaligen Kantonalen Gesangfestes in drei Soli mit einer Stimme – «wie ein Wiener Sängerknabe» – die rund 200 Männerstimmen und das Publikum verzaubern. Und so kamen weitere Auftritte in und um seine geliebte Heimat Aesch zustande. Nobby als Sänger? Sicher – aber das war nur eines von vielen Talenten. Nobby spielte Fussball: beim SC Dornach, schon mit 11 Jahren. Später beim FC Aesch, und schliesslich bei Old Boys Basel, was bereits erste Liga bedeutete. Seine Treffsicherheit als Mittelstürmer auf das «Eckige» rief sogar die Verantwortlichen des FC Basel auf den Plan. «So kam ich übrigens zu meinem Künstlernamen. Stets mit vollem Einsatz kämpfend, in Anlehnung an die legendäre ManU-Fussball-Ikone Nobby Stiles, nannten mich Karli Odermatt und seine Kollegen nur noch Nobby», erinnert sich der damalige Draufgänger. Ein schwerer Unfall beendete seinen Traum einer Fussballerkarriere leider abrupt. Aber dem Fussball blieb das Multitalent treu. Während fast 30 Jahren war er beim FC Laufen iin diversen Chargen tätig, davon 14 Jahre, während den erfolgreichsten Jahren der Clubgeschichte mit Aufstieg in die Nationalliga B, als Vize- und schliesslich als Präsident. Sein Organisationstalent trug weiter Früchte: «Ich gründete 1983 die Nauzeitung, das Vereinsblatt des FC Laufen, das vor jedem Heimspiel mit einer 6000er-Auflage erschien. «Eine Erfolgsgeschichte, die auch nach meiner 11-jährigen Verlegerzeit weitergeführt wurde», wie Nobby heute nicht ohne Stolz verkündet. Erfolgsgeschichten gabs noch viele. So unter anderem die Wiederbelebung der Aescher Strassenfasnacht, welche 1972 nach einem öffentlichen Aufruf des damaligen Hofgarten-Wirtes auf einen Schlag mit rund 30 Nummern startete. Dazu zählen Jahre danach auch seine erfolgreichen Events in Luzern. Fünf Opernkonzerte

im KKL ab 2008 stellte er zusammen mit einem Partner auf die Beine, und sechs Jahre später ein kulinarisch-musikalischer Galaabend im bekannten Hotel Schweizerhof, für den Nobby locker vier vollbesetzte Busse aus unserer Region charterte. Leidenschaft auf allen Kanälen Und Nobby lernte trommeln und wurde der legendäre «Tambour mit den weissen Schuhen» beim Musikverein Aesch. Ein Talent, welches in der Funktion als Schlagzeuger bei drei Tanzmusiken zwischen 1959 und 1970 mündete. Sein Multitalent und sein Ehrgeiz manifestierte sich sowohl in seiner beruflichen, wie in seiner privaten Laufbahn. Seine Erfolge als Laiendarsteller anlässlich verschiedener Aufführungen – unter anderem eine Hauptrolle im Weihnachtstheater «Bergkristall» des MV Aesch, motivierten ihn zu einer Schauspielerausbildung am Goetheanum Dornach. Sein Beruf als kaufmännischer Angestellter war Nobby nicht genug: «Ich musste näher zu den Menschen.» So startete der damals 27-Jährige die legendäre Karriere als ausgebildeter Gastronom. Angefangen im Aescher Hofgarten, weitergeführt während 18 Jahren im Bahnhöflikeller in Laufen. Hier zeigte der singende Wirt, der mit seiner Wohlfühlstimmung das Bahnhöfli öfters zum Bersten brachte, auch sein Verlegertalent. Täglich legte er hier jedem Gast seine «Nobbys Nachrichten» auf den Tisch. Eine

Für Überheblichkeit ist bei mir kein Platz. Nur eine tiefe Dankbarkeit für alles, was ich in meinem Leben tun durfte. Aus tiefem Herzen danke ich den vielen Menschen, die mich durch mein Leben begleitet, inspiriert und unterstützt haben. Habt alle Mut zur Zuversicht, Leidenschaft und Lebensfreude. Bleibt bitte gesund ... Und auf ein frohes Wiedersehen.

gute Gewohnheit, die Nobby auch später in seinen Wirkungsstätten weiterführte. Es folgten Wirtejahre in der Locki Laufen, im Hübeli Aesch, wo er übrigens die vergessene Aescher 1.-Augustfeier reanimierte, und schliesslich in Nobby`s Dancing im Chez Georges, Grellingen. Einen gelungenen und würdigen Abschluss als Gastgeber landete er in Nobby`s Dancing im Weissen Kreuz in Breitenbach. «Wirten war eine Plattform für Nobbys tiefste Leidenschaft: The Voice» (die Stimme), schrieb Nobbys Freund Willy Surbeck in seiner Laudatio zum 75. Geburtstag in der Basler Zeitung. Tatsächlich bewegte der «Franky Boy des Laufentals» mit seinen Gesangsauftritten hunderte von treuen Fans zu Begeisterung und Tränen. Eben auch als singender Wirt während seiner geliebten «Arbeitszeit». Wichtiger noch als die Öffentlichkeit «Viele meiner Erfolge gehen auch auf das Konto von Dorli, meiner Frau, die immer treu zu mir gehalten hat und ihrem Naturel entsprechend mehr im Hintergrund funktionierte», sagt Nobby wertschätzend und mit grosser Dankbarkeit zu einer Ehe, die mittlerweile 58 Jahre durch dick und dünn gehalten hatte. Gut zu spüren, dass Nobby Bloch – mehr noch als die Öffentlichkeit – seine Herkunft und seine Familie am Herzen liegt. «Die nicht ganz leichte Jugendzeit in einer zehnköpfigen Arbeiterfamilie stärkte meine Persönlichkeit aber sicher», sagt er heute. Als grosses Glück bewertet er die Gesundheit: Seine und jene von Familie und seiner sieben Geschwister. Über 300 Ave Maria dürfte er im Laufe seiner Zeit als Sänger in vielen Kirchen der Region gesungen haben. «Das schwerste war dasjenige zum Begräbnis meiner Mama, die 1977, innert kurzer Zeit, unerwartet an einem Krebsleiden verstarb. Punkto Partnerschaft schwelgt der Jubilar in seinen Erinnerungen. «Zwei Kindern durften wir das Leben schenken», sagt Nobby, der seiner treuen Lebenspartnerin unsagbar dankbar ist, dass er sein extrovertiertes Leben in der Öffentlichkeit mit dem bescheidenen aber selbstbewussten Dorli im Hintergrund so geniessen konnte. Apropos Letzter Tango. «Der kann noch etwas warten», erklärt Nobby lachend und lässt sich nur vage in die Karten seiner künftigen Projekte blicken: Musikabende im Restaurant Chez Georges, eine Riesenkiste im KKL Luzern mit Künstler David Pflugi und einige Ideen mehr schwirren im Kopf des Laufentaler Tausendsassas herum.

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Prominente gratulieren Nobby zu viermal Zwanzig Nobby! Seit Jahren geht Nobby Bloch im Hotel Schweizerhof Luzern ein und aus. Sei es als Entertainer, Netzwerker, Ideengeber oder gar als Partner bei Veranstaltungen im KKL Luzern. Sein Wille und seine unermüdliche Schaffenskraft zeichnen ihn aus. Schön ist es, den wahrscheinlich beliebtesten Entertainer des Birstals auch immer wieder in Luzern anzutreffen. Happy Birthday Nobby – bleib wie du bist, freue dich an der Welt und die Welt freut sich an dir!

Clemens Hunziker, Direktor Hotel Schweizerhof Luzern

Lieber Nobby: Die grösste Kunst ist ein gutes Leben, und das grösste Werk das Lebenswerk. Seit vielen Jahren kenne ich Dich als einen Meister jener Kunst, und zu Deinem Lebenswerk kann ich nur gratulieren. Ich bin stolz, Dich in meinem Team zu haben. Bleibe, wie Du bist!

David Pflugi, Künstler, Laufen

«Multitalent Nobby Bloch war Sänger, Fussballer, Präsident des FC-Laufen, Schauspieler, Tambour, Wirt, Kulturmanager ... Seine Galas sind trotz seiner 80 Jahre noch immer ausverkauft, weil alle seine Freunde kommen. Das hat zwischen Laufen und Aesch in den letzten 100 Jahren niemand geschafft. Nobby hat mehr Gemüt als andere Menschen. Er füllt jeden Raum mit Licht und Energie. Und was ihn zusätzlich auszeichnet: Trotz seiner Erfolge ist er total am Boden geblieben. Dazu hat sicherlich auch seine Frau Dorli beigetragen.»

Willy Surbeck, Journalist, Musikproduzent

Der Mann, der Luzern im Sturm eroberte Ich lernte Nobby Bloch vor 13 Jahren kennen. Er organisierte einen Anlass im KKL Luzern und benötigte einen Sponsor. Ich war damals Marketingverantwortlicher einer regional tätigen Bank. So kam Nobby auf mich zu. Seine spontane, offene und menschenfreundliche Art überzeugten mich zu einer Zusammenarbeit. Seine organisatorischen Fähigkeiten sind bewundernswert. Seither verbindet uns eine schöne Freundschaft. Ich hoffe, dass diese noch viele Jahre andauern wird.

Urs Hegi, Greppen / LU

20 Jahre jung zu sein ist schön. Viermal 20 Jahre jung zu sein, ist viel schöner, wenn man auf ein reiches Leben zurück blicken kann, wie Nobby. Als Moderator, Entertainer hat er das kulturelle Leben der Region ergänzt und unterstützt. Nobby war und ist ein Optimist. Er wird es bleiben. Schon in jungen Jahren stand er auf der Bühne und unterhielt mit seiner hellen Stimme die Menschen. Von der provisorischen Beiz in einer Baracke auf dem geplanten Coop Parkplatz in Laufen bis zum definitiven Restaurant Bahnhofbuffet und im Restaurant Zur Loki bildete sich, um den singenden Wirt, eine grosse Fangemeinschaft. Nobby ist nicht nur ein Aescher oder ein Laufner, sondern er ist der bekannte und beliebte Birstaler. Sein Talent, sein Charme und seine kommunikative Art als singender Wirt bachte den Menschen Abwechslung, einige unbeschwerte fröhliche Stunden und viel Lebensfreude. Menschen, die ihn erlebt hatten, sprechen von unvergesslichen Momenten mit Nobbys Interpretationen von Udo Jürgens bis Frank Sinatra. Trotz Erfolg blieb Nobby dank der unermüdlichen und ruhig waltenden Dorli am Boden. Nobby bereicherte das kulturelle Leben längs der Birs und darüber hinaus. Ich wünsche Dir nachhaltige Gesundheit und weiterhin viele sinnvoll erfüllte Stunden. Giuseppe Gerster, Architekt

Nobby ist nie um eine gute Idee verlegen und setzt diese dann konsequent, leidenschaftlich und begeistert um. Nobby ist ein Macher. Einer mit Witz, Charme und Melone! Er hat in «seinem» Aesch bigott Massstäbe gesetzt für Unterhaltungsabende, sein «letzter Tango» war krönender Abschluss: eine gediegene Feier voller Überraschungen – Nobby eben. Wir erinnern uns aber auch an seine unvergessenen 1.-August-Feiern, an sein Engagement für den FC, an die Fasnacht und für Vieles mehr. Lieber Nobby, ich danke Dir für Deine Initiative und Kreativität, für Dein grosses Herz für Sport, Kultur und Traditionen von Aesch bigott, für Deinen Optimismus und für Deine ansteckende Lebensfreude. Chapeau! Alles Gute Nobby, blib früsch und gsund! Marianne Hollinger, eh. Gemeindepräsidentin Aesch


AESCH PFEFFINGEN

Donnerstag, 18. Februar 2021 Nr. 7

Amtliche Publikationen

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PFEFFINGEN

www.pfeffingen.ch gemeindeverwaltung@pfeffingen.bl.ch

Kinderbetreuung Pfeffingen (KiBeP) und Nachfolgeangebot Spielgruppe Die Gemeindeversammlung vom 9. Februar 2021 hat dem Umnutzungskonzept des alten Schulhauses Pfeffingen und dem hierfür benötigten Umbaukredit zugestimmt. Die nächsten Schritte beinhalten einerseits die Fertigstellung der Unterlagen und Pläne für die erforderliche Baueingabe beim Bauinspektorat Basel-Landschaft, sowie die Ausarbeitung einer Vereinbarung mit der zukünftigen

Betreiberorganisation für das Kinder-Betreuungsangebot. Wir werden über den Fortschritt des Projekts an dieser Stelle wieder informieren. Das Umnutzungskonzept des alten Schulhauses sieht vor, dass für den Betrieb einer Spielgruppe entsprechende Räumlichkeiten mietweise zur Verfügung gestellt werden. Die Spielgruppe ist nicht Bestandteil des kommunalen familienergänzenden Kinderbetreuungsangebots, sondern soll wie bis anhin als ein privates Angebot weitergeführt werden. Gleichwohl sind Spielgruppen im Rahmen der Frühförderung von Kleinkindern ein wichtiger Bestandteil in der kindsgerechten Entwicklung.

UMWELT-INFO

Entsorgungskalender Pfeffingen

Die nächste Entsorgung von Kehricht/Kleinsperrgut brennbar Papier-/Kartonsammlung Garten- und Küchenabfälle Grobsperrgut brennbar/Sperrgut unbrennbar Häckseldienst (Anmeldung bis vorherigen Freitag, 12.00 Uhr, erforderlich) Metall

findet statt am Dienstag, 23. Februar 2021 Mittwoch, 24. Februar 2021 Mittwoch, 3. März 2021 Mittwoch, 10. März 2021 Montag, 22. März 2021 Mittwoch, 5. Mai 2021

Samstag, 20. Februar 18.00 Wortgottesdienst mit Kommunion Sonntag, 21. Februar 10.15 Wortgottesdienst mit Kommunion Mittwoch, 24. Februar 9.15 Wortgottesdienst mit Kommunion Donnerstag, 25. Februar 16.30 Rosenkranzgebet

Katholische Gottesdienste in Pfeffingen www.rkk-angenstein.ch Samstag, 20. Februar Kein Vorabendgottesdienst Sonntag, 21. Januar 11.30 Wortgottesdienst mit Kommunion Dienstag, 23. Februar 16.15 Rosenkranzgebet Freitag, 26. Februar Kein Gottesdienst

Evangelisch-reformierte Gottesdienste in Aesch-Pfeffingen www.erkap.ch Sonntag, 21. Februar 10.00 Gottesdienst. Ref. Kirche Aesch. Pfarrerin Inga Schmidt. Kollekte: Brot für Alle Donnerstag, 25. Februar 19.00 Atempause. Ref. Kirche Aesch. Text – Musik – Stille

Gemeindeverwaltung bleibt in der «Basler Fasnachtswoche» geöffnet Üblicherweise sind die Schalter der Gemeindeverwaltung in der Basler Fasnachtswoche jeweils am Montag – und Mittwoch-Nachmittag geschlossen. Da die Fasnacht Pandemie bedingt nicht stattfinden kann, öffnen die Schalter der Gemeindeverwaltung nächste Woche zu den gewöhnten Zeiten. Gemeindeverwaltung Pfeffingen

Abstimmungstermin vom 7. März 2021 Im Hinblick auf den bevorstehenden Wahl- und Abstimmungstermin – die Abstimmungsunterlagen sollten allen Stimmberechtigten bereits letzte Woche zugestellt worden sein – möchten wir Sie auf folgende Bestimmungen bezüglich der brieflichen resp. persönlichen Stimmabgabe hinweisen: 1. Überprüfen Sie den Inhalt Ihres Stimmkuverts auf Vollständigkeit und Richtigkeit aller zugestellten Abstimmungsunterlagen. 2. Die ausgefüllten (oder leeren) Stimmzettel sind in einen neutralen Umschlag mit der Aufschrift «Stimmzettel» zu stecken. Es ist darauf zu achten, dass die Stimmzettel nur in einfacher Ausführung im neutralen Kuvert vorhanden sind. Andernfalls müssen alle abgegebenen Stimmzettel für ungültig erklärt werden. 3. Das neutrale Kuvert mit den Stimmzetteln ist zu verschliessen und in das Zustellkuvert zu legen. 4. Der Stimmrechtsausweis ist auf der Vorderseite im vorgesehenen Feld persönlich zu unterschreiben. Nicht unterschriebene Stimmrechtsausweise sind ungültig. 5. Drehen Sie den Stimmrechtsausweis auf den Kopf und stecken Sie ihn so ins Zustellkuvert, dass die Anschrift der Gemeinde im Sichtfenster erscheint.

ABSTIMMUNGEN

GOTTESDIENSTE Katholische Gottesdienste in Aesch www.rkk-angenstein.ch

Interessentinnen und Interessenten mit einer entsprechenden Ausbildung, welche in der Gemeinde Pfeffingen ein Spielgruppenangebot anbieten und die hierfür vorgesehenen Räumlichkeiten im alten Schulhaus Pfeffingen nutzen möchten, können sich bei der Gemeindeverwaltung melden. Nebst Ihrem Lebenslauf bitten wir Sie, uns Ihr Betreuungskonzept schriftlich vorzustellen. Gerne erwarten wir Ihre Bewerbung bis spätestens 12. März 2021 an folgende Adresse: Gemeindeverwaltung, Hauptstrasse 63, 4148 Pfeffingen. Für ergänzende Auskünfte steht Ihnen Gemeindeverwalter Walter Speranza gerne zur Verfügung: Telefonisch unter 061 756 81 22 oder per E-Mail an walter.speranza@pfeffingen.bl.ch Gemeinderat Pfeffingen

Amtswoche: 20. bis 26. Februar Pfarrerin Inga Schmidt, 061 751 83 02 Hinweis: Das Sekretariat ist während den Fasnachtsferien vom 13. Februar bis und mit 28. Februar geschlossen.

Freie Evangelische Gemeinde Aesch Industriestrasse 45, Tel. 061 599 71 32 www.fegaesch.ch Sonntag, 21. Februar 9.00 Gebet 9.30 Gottesdienst mit Predigt von Arnold Muggli Sonntagsschule und Kinderbetreuung nach Bedarf Mittwoch, 24. Februar 19.30 Gebets- und Bibelabend

Christliches Begegnungszentrum CBZ Nordring 2 (Landigebäude, 3. Stock) www.cbz.ch, Tel. 061 530 03 60 Gottesdienst vor Ort wieder möglich. Laut den Schutzmassnahmen des BAG ist Anmeldung zwingend. Ab sofort gilt während des Gottesdienstes Maskenpflicht. Weitere Info über www.cbz.ch Der Gottesdienst wird per livestream übertragen. Sonntag, 21. Februar 10.00 Predigt: Matt Reigel Parallel Kindergottesdienst Donnerstag, 25. Februar 6.00 bis 7.00 Frühgebet

Drei Mal «Nein» und zwei Mal «Ja» Unhaltbare Missstände bei der Arbeitsmarktkontrolle haben den Handlungsbedarf unübersehbar aufgezeigt. Nach entsprechenden Vorstössen im Landrat hat der Regierungsrat die Revision des Gesetzes zur Bekämpfung der Schwarzarbeit und des Arbeitsmarktaufsichtsgesetzes vorgelegt. Auch wenn die Positionen weit auseinander gingen, bringt der jetzige Kompromiss deutliche Verbesserungen. So werden die Kontrolltätigkeiten zukünftig regelmässig von einer unabhängigen Stelle evaluiert. Die SP empfiehlt deshalb ein Ja zur Bekämpfung der Schwarzarbeit sowie ebenfalls ein Ja zum Arbeitsmarktaufsichtsgesetz. Die Lehrplan-Initiative lehnt die SP ab. Eine Reduktion der Kompetenzbeschreibungen in den Lehrplänen der Volksschule, wie sie von der Initiative

verlangt wird, ist willkürlich und unnötig. Die SP Baselland lehnt das E-IDGesetz ab. Eine Verwaltung von sensiblen privaten Daten durch private Unternehmen mit ungenügendem Datenschutz lehnen wir klar ab. Die Initiative zum Verhüllungsverbot ist Symbolpolitik auf Kosten einer religiösen Minderheit und von Frauen. Es wird bewusst nicht zwischen dem Islam als Weltreligion und dem politischen Islamismus unterschieden. Um islamistischer Radikalisierung entgegenzutreten, braucht es präventive Massnahmen, kein Verbot von einzelnen Kleidungsstücken. Beim Freihandelsabkommen mit Indonesien gehen die Meinungen innerhalb der SP auseinander, weshalb die SP zu dieser Vorlage Stimmfreigabe beschlossen hat. SP Aesch-Pfeffingen

6. Das zugeklebte Kuvert muss nicht frankiert werden. Es kann in den Briefkasten bei der Gemeindeverwaltung bis spätestens am Samstag, 6. März 2021, 17.00 Uhr, eingeworfen werden. Der Einwurf in einen PostBriefkasten muss bis spätestens Dienstag, 2. März 2021 erfolgen, damit dieses rechtzeitig bei der Gemeindeverwaltung eintrifft. Später eingeworfene bzw. eintreffende Kuverts werden für die Auszählung nicht mehr berücksichtigt. 7. Bei persönlicher Stimmabgabe an der Urne muss der Stimmrechtsausweis dem Wahlbüro abgegeben werden. 8. Das Wahllokal in der Gemeindeverwaltung ist am Sonntag, 7. März 2021, von 10.30 bis 11.30 Uhr geöffnet. 9. Wer seine Abstimmungsunterlagen nicht oder nur unvollständig erhalten hat, kann diese bis spätestens am Dienstag, 2. März 2021, bei der Gemeindeverwaltung verlangen. 10. Wer Stimmzettel planmässig einsammelt, ausfüllt oder ändert oder wer derartige Stimmzettel verteilt, wird mit Busse oder Haft bestraft (Art. 282 bis, Schweiz. Strafgesetzbuch). Wahlbüro und Gemeindeverwaltung Pfeffingen

Abstimmungsparolen vom 7. März 2021 Initiative zum Nein zur Verhüllungsverbot Nein zum E-ID Gesetz Stimmfreigabe zum Freihandelsabkommen mit Indonesion

Nein

zur Initiative zu den Lehrplänen

Ja

zur Revision zur Bekämpfung der Schwarzarbeit

Ja

zur Revision des Arbeitsmarkgesetzes Für alle statt für wenige SP Aesch-Pfeffingen

VEREINSNACHRICHTEN AESCH/PFEFFINGEN

Meyer,0617516517.TurnstundenjedenMoum20.15.

Familienzentrum Brüggli Aesch-Pfeffingen. Offe-

FDP.Die Liberalen Aesch. Postfach 217, 4147 Aesch,

ner Treff: Mo+Mi 14.00–17.00, Fr 8.30–11.30. Kinderbetreuung: Do 14.00–17.00. Spielgruppen, Eltern-Kindgruppen uvm. Infos: www.faz-brueggli. ch. Kontakt: Valerie Lauper, 077 415 67 20.

Präsident: Cristian Manganiello, Tel. 079 231 06 03, besuchen Sie unsere Homepage unter: www. fdp-aesch.ch, Ihre Anregungen unter E-Mail: info@fdp-aesch.ch

Frauenturnverein Pfeffingen. Präsidentin Karin

FDP Pfeffingen. Susanne Schindler, Tel 079 660

95 50, susanne.schindler@fdp-pfeffingen.ch. Besuchen Sie unsere Website unter www.fdppfeffingen.ch

Gemeinde- und Schulbibliothek. Schulanlage Neu-

matt. Öffnungszeiten: Mo 15.00–19.00, Di 9.00– 11.00 und 15.00–18.00, Mi 14.00–18.00, Do 15.00– 18.00, Fr 15.00–19.00, Sa geschlossen. Tel. während der Öffnungszeiten: 061 751 51 61.

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Während der aktuellen Lage in der Corona-Pandemie sind wir weiterhin wie folgt für Sie erreichbar: Bearbeitungszeiten Telefon und E-Mail: 8 bis 12 Uhr und 13 bis 17 Uhr Schalter (auf telefonische Voranmeldung): 9 bis 12 Uhr* * am Standort Rheinstrasse 3, 4410 Liestal

Bei Fragen oder für weitere Auskünfte wenden Sie sich bitte an inserate.arlesheim@wochenblatt.ch oder Telefon 061 927 26 70

wochenblatt.ch


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Donnerstag, 18. Februar 2021 Nr. 7

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MÜNCHENSTEIN Amtliche Publikationen

MÜNCHENSTEIN

www.muenchenstein.ch gemeindeverwaltung@muenchenstein.ch

Baupublikationen

Nr. 2021-0358 Gesuchsteller: Faruk und Semira Becic, Zelgweg 14, 4142 Münchenstein – Projekt: Umbau, Anbau und Aufstockung Wohnhaus, Parzelle: 3314, Zelgweg 14, 4142 Münchenstein – Projektverfasser: Rüpp Architektur GmbH, Tigelbergstrasse 1, 9442 Berneck Nr. 2021-0373 Gesuchsteller: Christoph Merian Stiftung, Liegenschaftsverwaltung, St. Alban-Vorstadt 12, 4052 Basel – Projekt: Um- und Anbau Ökonomiegebäude in neu Gastronomiebetrieb mit Veranstaltungssaal / Trafostation / Fassadenänderung / Kamin für Lüftung, Parzelle: 5, Vorder Brüglingen 6, 4142 Münchenstein – Projektverfasser: Miller & Maranta AG, Schützenmattstrasse 31, 4051 Basel Nr. 2021-0397 Gesuchsteller: EBM (Genossenschaft Elektra Birseck), Christina Bronowski, Weidenstrasse 27, 4142 Münchenstein – Projekt: Besucherzentrum, Parzelle: 773, 6646BR, Weidenstrasse, 4142 Münchenstein – Projektverfasser: Rapp Architekten AG, Jacek Wieckowicz, Freilager-Platz 4, 4142 Münchenstein Nr. 2021-0398 Gesuchsteller: EBM (Genossenschaft Elektra Birseck), Christina Bronowski, Weidenstrasse 27, 4142 Münchenstein – Projekt: Umbau Museum, Parzelle: 773, Weidenstrasse 8, 4142 Münchenstein – Projektverfasser: Rapp Architekten AG, Jacek Wieckowicz, FreilagerPlatz 4, 4142 Münchenstein Auflagefrist: 1. März 2021 Einsprachen sind 4-fach an das Bauinspektorat Basel-Landschaft, Rheinstrasse 29, 4410 Liestal zu richten.

Gemeindeverwaltung bleibt in der «Fasnachtswoche» geöffnet Üblicherweise werden die Schalter der Gemeindeverwaltung in der Basler Fasnachtswoche jeweils am Montag- und Mittwochnachmittag geschlossen. Da die Fasnacht Pandemie-bedingt in diesem Jahr erneut nicht stattfinden kann, werden dementsprechend auch die Schalter der Gemeindeverwaltung geöffnet sein. Somit gelten sowohl am Montag, 22. Februar 2021, wie auch am Mittwoch, 24. Februar 2021, die üblichen Öffnungszeiten, vormittags von 9.00 bis 12.00 Uhr sowie am Montag von 14.00 bis 16.00 Uhr und am Mittwoch von 14.00 bis 18.30 Uhr. Die Gemeindeverwaltung

Zur Abstimmung vom 7. März 2021 Die Abstimmungsunterlagen (Stimmrechtsausweis, Wahlzettel) werden den Stimmberechtigten durch die Post zugestellt. Stimmberechtigte, die bis Donnerstag, 18. Februar 2021, nicht im Besitz des Stimmrechtsausweises sind, werden gebeten, diesen bis spätestens Mittwoch, 3. März 2021, persönlich bei der Gemeindeverwaltung anzufordern. Eventuell fehlende Unterlagen (Wahlzettel) können bei der Gemeindeverwaltung (Tel. 061 416 11 04/05/06/71/77) angefordert oder auch direkt im Wahllokal verlangt werden. Für die «Briefliche Stimmabgabe» wird auf die Ausführungen auf der Rückseite des Stimmrechtsausweises verwiesen. Der Stimmrechtsausweis muss zur Gültigkeit die eigenhändige Unterschrift der stimmberechtigten Person aufweisen. Die Stimmrechtsausweise können bis spätestens Dienstag vor der Abstimmung unfrankiert der Post (B-Post) übergeben werden. Öffnungszeiten Wahllokal Gemeindeverwaltung, Schulackerstrasse 4: • Samstag, 6. März 2021, 18.30 bis 20.00 Uhr • Sonntag, 7. März 2021, 9.00 bis 11.00 Uhr Die Gemeindeverwaltung

Donnerstag, 18. Februar 2021 Nr. 7

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Hilfe bei familiären Spannungen und Erziehungsfragen

Sport- und Freizeitanlagenkonzept Münchenstein

Weiterführende Informationen und Sprechstunden Die Gemeindeversammlung vom 22. März 2021 wird über das Sport- und Freizeitanlagenkonzept befinden. Das Konzept hat eine qualitativ hochwertige und abwechslungsreiche Entwicklung der Freiräume Münchensteins zum Ziel und trägt dem angestrebten Bevölkerungswachstum Rechnung. Zur Ausarbeitung des Konzepts wurden die drei themenspezifischen Arbeitsgruppen «Fussballplätze», «Spielplätze» und «Offene Arbeitsgruppe» ins Leben gerufen, in denen Interessensvertreterinnen und -vertreter sowie Verwaltungsmitarbeitende gemeinsam konstruktiv Ideen geschmiedet haben. Informationen zum Sport- und Freizeitanlagenkonzept sind auf der Startseite der Gemeindewebsite unter «News» zu finden. Darüber hinaus werden zum Thema Sprechstunden mit Gemeinderat Dieter Rehmann und Projektleiter Benjamin Kobler wie folgt angeboten: – Mittwoch, 24. Februar 2021, 17.00 bis 18.00 Uhr – Mittwoch, 3. März 2021, 17.00 bis 18.00 Uhr – Mittwoch, 10. März 2021, 17.00 bis 18.00 Uhr – Mittwoch, 17. März 2021, 17.00 bis 18.00 Uhr Eine Voranmeldung wird empfohlen an benjamin.kobler@muenchenstein.ch oder Tel. 061 416 11 50. Die Gemeindeverwaltung

Etwas Normalität: Nayra (links) und Liam lassen sich im Familienzentrum von Coiffeuse Selda Kocabeyoglu die Haare schneiden. FOTO ZVG

Kehrichtabfuhr: Rückgabe Gebührenmarken bis Ende Juni 2021 Im Oktober 2020 wurde das bisherige System der Kehrichtabfuhr mit Gebührenmarken durch den «Münchensteiner Sagg» abgelöst. Der weisse Kehrichtsack mit rotem Aufdruck und die neuen Sperrgutmarken sind bei den üblichen Verkaufsstellen erhältlich. Das Sperrgut kann weiterhin der Kehrichtabfuhr mitgegeben werden. Hierfür gibt es neue Gebührenmarken à CHF 3.20 pro 7.5 kg Gewicht. Bogen à 5 Marken sind für CHF 16.00 erhältlich. Die herkömmlichen Gebührenmarken für die Kehrichtabfuhr können noch bis Ende Februar 2021 genutzt werden. Im Anschluss können die nicht verwendeten Gebührenmarken am Schalter der Gemeindeverwaltung bis spätestens Ende Juni 2021 gegen Barzahlung retourniert werden. Die Bauverwaltung

Gemeindebibliothek: Öffnungszeiten in den Schulferien Während der Schulferien vom 13. bis 28. Februar 2021 gilt in der Gemeindebibliothek die doppelte Ausleihe. In der kommenden zweiten Ferienwoche wird die Bibliothek wie

folgt geöffnet sein: – Montag, 22. Februar, 14.00 bis 18.00 Uhr – Mittwoch, 24. Februar, 14.00 bis 18.00 Uhr Der Rückgabekasten ist jeweils montags und mittwochs von 8.00 bis 18.00 Uhr zugänglich. Somit bleiben Bibliothek und Rückgabekasten dienstags, donnerstags, freitags, samstags und sonntags geschlossen. Bitte beachten Sie, dass in der Gemeindebibliothek nach wie vor die BAG-Schutzmassnahmen gelten und somit der Zutritt zur Bibliothek auf 20 Besucherinnen und Besucher (inkl. Kinder) begrenzt ist. Dementsprechend wird darum gebeten, den Besuch in der Bibliothek möglichst kurz zu gestalten. Das Team der Gemeindebibliothek

Das Familienzentrum und die Mütter-/Väterberatung spüren die Sorgen und Nöte der Münchensteiner Familien. Doch es gibt auch Positives. Tobias Gfeller Seit Dezember ist das Familienzentrum in Münchenstein bereits zum zweiten Mal in der Pandemie geschlossen. Nur allmonatlich, wenn Coiffeuse Selda Kocabeyoglu zu Schere und Kamm greift, herrscht jeweils ein bisschen Normalität. Die Mütter-/Väterberatung, die zwar bei der Spitex Birseck angesiedelt ist, seit vergangenem Sommer aber im Familienzentrum eingemietet und mit diesem inhaltlich sehr verbunden ist, empfängt Eltern mit oder ohne Kinder nur noch auf Termin. Der beliebte Mittwochnachmittag und der Donnerstagmorgen, an denen das Familienzentrum geöffnet ist, fallen wie schon während der ersten CoronaWelle aus. Und das hat spürbare Folgen, bemerkt Mütter-/Väterberaterin Nicole Wellauer. «Wir haben dadurch sicher ein paar Mütter und Väter verloren, die unsere Beratung jeweils ungezwungen an den Mittwochnachmittagen in Anspruch

genommen haben.» Gerade Eltern mit Migrationshintergrund mit sprachlichen Defiziten trauen sich nicht von sich aus, anzurufen oder ein Mail zu schreiben, um einen Termin zu vereinbaren. Wie wichtig das Familienzentrum als ungezwungener sozialer Treffpunkt und Ort verschiedenster Beratungen ist, zeigte sich im August, als die Türen nach Monaten wieder geöffnet werden konnten und die Leute zahlreich kamen, erinnert sich Präsidentin Annina Liechty. Um auch aktuell den Kontakt zu den Familien aufrechtzuerhalten, macht sie Hausbesuche.

Längere Gespräche, mehr Fragen

Seit Ausbruch der Pandemie dauern die Beratungsgespräche in der Mütter-/Väterberatung länger als zuvor. Unter anderem kommen mehr Fragen zur Erziehung. Als Familie fast den ganzen Tag gemeinsam zu Hause zu sein, kann Spannungen auslösen. Kinder spüren es auch, wenn zwischen ihren Eltern Spannungen herrschen – sei es zum Beispiel aufgrund finanzieller Sorgen. Der Druck, in dieser schwierigen Zeit keine Fehler zu machen, ist gross. Schon nur ein Konflikt mit den Nachbarn wegen Kinderlärm kann Stress verursachen, sagt Liechty. «Die Geduld und die Ressourcen, die während dem ersten Lockdown im Frühling noch vorhanden waren, sind zunehmend aufge-

braucht.» Die Fünf-Personen-Regel stellt viele Familien vor Probleme. Dürfen die Kinder noch Gspänli zu sich einladen? Wie soll man den Geburtstag des Kindes angemessen feiern? Fragen, die Eltern beschäftigen, merken Annina Liechty und Nicole Wellauer. Die ausgebauten Telefonberatungen der Mütter-/Väterberatung werden rege genutzt.

Kinder Kinder sein lassen

Homeoffice und Kurzarbeit haben aber auch ihre schönen Seiten. Das Familienleben werde intensiver gelebt – zur Freude der Kinder und der meisten Eltern. Annina Liechty rät den Familien, ihre Kinder trotz Pandemie Kinder sein zu lassen. «Gehen Sie nach draussen, unternehmen Sie zielgerichtete Ausflüge, seien Sie kreativ und machen Sie etwas Besonderes. Schon nur ein Spielplatz in der Nachbargemeinde, den das Kind noch nicht kennt, kann für einen spannenden Nachmittag sorgen.» Auch das Familienzentrum ist darum besorgt, dass die Eltern untereinander in Kontakt bleiben können. Annina Liechty und ihr Team sorgen derweil dafür, dass die beliebten Angebote wie der offene Treff, der Kinderhütedienst, der Deutschkurs, die Elternbildung, die Ludotheknachmittage, das Basteln und Vorlesen so bald als möglich wieder angeboten werden können.

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KOORDINATIONSSTELLE FÜR DAS ALTER

Abstimmungsparolen vom 7. März 2021 Initiative zum Nein zur Verhüllungsverbot Nein zum E-ID Gesetz Stimmfreigabe zum Freihandelsabkommen mit Indonesion

Nein

zur Initiative zu den Lernzielen

Ja

zur Revision zur Bekämpfung der Schwarzarbeit

Ja

zur Revision des Arbeitsmarkgesetzes Für alle statt für wenige SP Münchenstein

Solidarität ist gefragt! Corona hat die Welt immer noch fest «im Griff». Selbst auf der höchstgelegenen Alp, wo sich Fuchs und Hase gute Nacht sagen, kann das Virus zuschlagen. Irgendwie ist das für viele von uns immer noch nicht vorstellbar. Geschlossene Cafés und Geschäfte, keine Treffen mit Familie, Freunden und Bekannten, keine Hochzeiten und weitere Feiern, Beerdigungen mit nur wenigen Trauergästen: Das schlägt vielen Menschen auf das Gemüt, macht nachdenklich, irgendwie machtlos und vielleicht sogar depressiv. Der Seniorenrat, die Kirchen, die Spitex Birseck, die Stiftung Hofmatt, der Seniorenverein – alle schauen, dass es doch immer wieder zu schönen Momenten und Augenblicken kommt. Sie alle machen mit kleinen Gesten und Aufmerksamkeiten Mut. Die bald 88-jährige Seniorin, die bei Regen mit ihrem Rollator die vier Jahre jüngere Freundin besucht, natürlich mit Maske

und den Abstand einhaltend, Menschen, die beim hoch betagten Nachbarn das Laub wegfegen und den Schnee wegräumen, einkaufen gehen und Kinder, die für ältere Menschen, die alleine sind, malen und basteln – es gibt unzählige solcher positiven und spontanen Aktionen hier in unserer Gemeinde. Viele Erwachsene telefonieren miteinander und versuchen aufzumuntern, weisen auf das Schöne hin wie die blühenden Schneeglöckchen, die Vögel, die uns mit ihrem Gesang erfreuen. Es sind die Kleinigkeiten, auf die wir achten müssen. Ein freundliches Lächeln an der Tramhaltestelle, am Fussgängerstreifen – das alles tut einfach gut. Diese Beispiele erwärmen das Herz und lassen uns hoffen, dass unser Leben bald wieder in geordneten Bahnen verläuft. Halten Sie durch! Joachim Bühler, Koordinationsstelle für das Alter Gemeinde Münchenstein


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Donnerstag, 18. Februar 2021 Nr. 7

MÜNCHENSTEIN SENIORENR AT

EIDG. ABSTIMMUNG

Auf Kosten von Mensch und Umwelt Regenschirm nicht vergessen Das Freihandelsabkommen mit Indonesien, über das wir am 7. März abstimmen, enthält zwar nun neu gegenüber anderen Abkommen allgemeine Ansätze zur nachhaltigen Produktion. Diese Kriterien sind, um ein Sujet der Befürworter aufzunehmen, allerdings eher ein zahnloser Tiger als griffige und wirksame Kontrollmechanismen, wie ich aus eigener Erfahrung als Ökosystemmanager bestätigen muss. Und schlimmer noch: Die Palmölindustrie soll sich selbst überprüfen, denn die Einhaltung wird von einem durch und durch korruptem System, welche von Palmölproduzenten dominiert wird, überwacht. Hier wurde ganz klassisch der Bock zum Gärtner gemacht. Die Steigerung der Palmölimporte zu uns kommt weder der dortigen Landwirt-

schaft, die unter sozial- und Ökodumping leidet, noch unseren Konsumentinnen und Konsumenten, die nach nachhaltigen Produkten streben, zugute. Im Gegenteil setzt das Abkommen auf einen Handel, der sowohl den Regenwald als auch die lokale Bevölkerung immer weiter erheblich schädigt. Das Abkommen schadet aber auch unserer heimischen Landwirtschaft, da das billige Palmöl schon heute unsere einheimische Ölsaatenproduktion wie Raps- und Sonnenblumenöl bedroht. Bereits 17 Millionen Hektar Land fielen der Gier nach Palmöl zum Opfer. Stellen Sie sich mal vor, das ist eine Fläche viermal so gross wie die Schweiz. Deshalb ein Nein zu diesem Etikettenschwindel. Thomas C Fetsch, Co-Präsident Grüne Münchenstein

VEREINSNACHRICHTEN MÜNCHENSTEIN Militärschiessverein Münchenstein. Präsident

Jean-Marc Schraner, Wilhelm Haas-Weg 36, 4142 Münchenstein, Telefon P: 061 411 62 14. www. msv-muenchenstein.ch

Musikverein Münchenstein zusammen mit Jugend-

musik der Musikschule. Musikprobe jeden Dienstag, 19.00, Singsaal Loog. Neue Mitglieder jederzeit willkommen. www.mvmuenchenstein.ch, 079 218 68 07, praesident@mvmuenchenstein.ch

Natur- und Vogelschutzverein Münchenstein. Su-

sanne Haas (Präsidentin). Mitglied werden: Anmelden unter Postfach 721, 4142 Münchenstein 1 oder kontakt@nvvm.ch. www.nvvm.ch

Pfadi Münchenstein. www.pfadi-muenchenstein. ch. Biber: 5–7 J., Wölfe: 7–11 J., Pfadi: 11–16 J. Kontakt: Abteilungsleiter Lukas Zimmermann, 079 481 20 56/Sascha Iselin, 079 961 74 65. info@pfadi-muen chenstein.ch

Satus-TV Münchenstein. Vielseitige und sportliche Aktivitäten für Kinder, Jugendliche, Frauen und Männer. Jugend: KiTu, polysportives Knaben- und Mädchenturnen, Badminton. Erwachsene: Aerobic mit Flexi-Stab, Pilates, Badminton, Fitness für alle, Frauenturnen, Seniorenturnen. Auskünfte: Rita Zumbrunnen, Tel. 061 411 35 60, rzumbi@ ebmnet.ch, www.muenchenstein.ch Schachklub Birseck. Spielabend jeden Fr ab 19.30. Jugendschach (ausser Schulferien): Anf. ab 17.00, Fortgesch. ab 18.00. Auskunft: Bruno Zanetti, Präsident, Klusweg 52, 4153 Reinach, 061 712 30 42. bruno.zanetti@skbirseck.ch

Sie & Er Fitnessturnen in Münchenstein. Montags

19.00–20.00; Turnen mit Musik für jedermann im Schulhaus Lange Heid, Turnhalle Süd. Auskunft: Heinz Heller, Tel. 079 222 84 31.

SP Sozialdemokratische Partei Münchenstein. www.sp-muenchenstein.ch. Co-Präsidium:

Miriam Locher, Schmidholzstrasse 47, Tel. 061 411 16 35, miriam.locher@bluewin.ch und Dieter Rehmann, Drosselstrasse 19, Tel. 061 711 10 15, dieter. rehmann@bluewin.ch

SVP Schweizerische Volkspartei. Co-Präsident

Münchenstein: Stefan Haydn, Lehengasse 24a, 4142 Münchenstein, 079 421 47 52. Co-Präsident Arlesheim: Peter Brodbeck, In den Hagenbuchen 6, 4144 Arlesheim, 061 701 58 88.

Tenniscenter Münchenstein. 5 Hallen- und

4 Aussensandplätze, Tennisschule, kostenloses Schnuppertraining, Ganzjahres-Tennisclub, Seminarraum, Wilson-Shop, Swiss-Tennisturniere, Tel. 061 413 13 00, www.tgcm.ch

Tennisclub Münchenstein. Welschenmatt. Präs.

Marco Born, Karl-Loeligerstr. 25, Münchenstein, Tel. 061 711 43 47, www.tc-muenchenstein.ch

TTC Münchenstein-City. Training Turnhalle Löf-

felmattschulhaus, Münchenstein Mi+Fr 18.00– 21.50. Kontaktperson: Jacqueline Thüring, Tramstrasse 5, 4142 Münchenstein, Tel. 061 411 13 06.

Turnverein Münchenstein. Aktive: Fr 20.00–22.00,

Lärchenschulhaus. Nach dem Training lässt der TVM die Woche im Café Birseck ausklingen.

Blaues Kreuz Münchenstein. Ortsverein, Bruck-

feldstrasse 3, Präsident Bruno Sägesser, Tel. 061 411 26 19.

Publizieren Sie Ihre Vereinsnachrichten im Wochenblatt Vorstandsmitglieder, Kontaktpersonen, Trainingszeiten, Mitgliederwerbung etc. Bis 5 Zeilen Fr. 93.— pro Jahr Bis 10 Zeilen Fr. 186.— pro Jahr Bis 15 Zeilen Fr. 279.— pro Jahr

CH Regionalmedien AG 061 706 20 20 oder inserate@wochenblatt.ch

Blaukreuzjugendarbeit Münchenstein. Fussball, Montag, 20.00, Turnhalle Löffelmatt. Volleyball mixed, Mittwoch, 20.15, Turnhalle Loog. Tel. 061 411 28 85. Briefmarkensammlerverein Birseck. Infos, Kauf,

Verkaufsberatung, Rundsendungen, Tausch. Versammlung jeweils am letzten Donnerstag des Monats im Restaurant Mühle Aesch (Turmzimmer). Kontaktperson: Urs Vetter, 061 711 23 74.

BSV Münchenstein. Handball für Jung und Alt.

Minihandball, Junioren- und Aktivmannschaften. Info zu den Trainingszeiten unter www.bsvmuenchenstein.com. Kontakt: Marie-France Berger, 076 382 28 65; Präsident: Andrea Leone, 079 541 63 21.

Cäcilienchor Münchenstein. Neue Sängerinnen

und Sänger sind herzlich willkommen. Wir proben jeden Dienstag um 20.00 im kath. Pfarreiheim. Auskunft: Monika Schmid, Tel. 061 411 91 42, www.caecilienchor-muenchenstein.ch

CVP Münchenstein. 4142 Münchenstein. Präsiden-

tin: Nadja Lüthi, 079 753 83 29. Kontakt: info@ cvp-muenchenstein.ch. Homepage: www.cvpmuenchenstein.ch

Familienforum Münchenstein. Erwachsenenkurse

zu Erziehungsfragen, Vorträge, Spielgruppe, Kinderkurse, Buschigruppe und Mutter-, Vater-, Kindgruppen. Auskunft: Claudia Lanthemann, familienforummuenchenstein@gmail.com, Tel. 079 644 27 71.

Familiengarten-Verein Münchenstein. Anmeldungen für eine Gartenparzelle wenden Sie sich an den Präsidenten, Paul Fahrni, 079 469 47 60, p_v.fahrni@ebmnet.ch. Familiengarten-Verein Münchenstein, P. Fahrni, Ahornstrasse 11, 4142 Münchenstein

Fahrdienst für Seniorinnen und Senioren (ab Alter 60). Als Vereinsmitglied können Sie diese Dienstleistung in Anspruch nehmen. Weitere Informationen: www.fahrdienst-muenchenstein.ch, oder Tel. 061 711 30 02. FDP.Die Liberalen Münchenstein. Präsident: David

Meier, Im Link 37, 4142 Münchenstein, Telefon 061 411 31 63, Mail david.meier@fdpmstein.ch, www. fdp-muenchenstein.ch

Frauenchor Münchenstein. Chunsch au cho singe? Wir haben Probe jeweils am Mittwoch von 20.15 bis 21.45 in der Aula vom alte Neuewält-Schuelhus. Auskunft: Nicole Schoch, Tel. 061 411 83 03, E-Mail n.schoch@bluewin.ch

FC Münchenstein. Fussball und mehr für 5 bis 99

Jährige. Wir freuen uns auf dich! Internet: www.fcmuenchenstein.ch. Kontaktpersonen: Präsident TobiasHofer,hofer@fcmuenchenstein.ch, 079 300 72 64. Vizepräsident Eros Pession, pession@fcmuenchenstein.ch, 077 425 40 35. Sekr. Simon Berset, berset@fcmuenchenstein.ch, 078 720 56 87.

Golf-Indoor-Halle Münchenstein. Keep your golf-

swing fit with Indoor-Golf, 5 Abschlagplätze, Putting-Green, Chipping-Zone, professionelle Trainingsgeräte, Ab 10/2009 Kinder-Schnupperkurse, geheizte Halle, auch für Firmen-, Vereins-Events, Workshops, Geburtstage und Feste zu mieten, Miet- und Demoschläger im Golf-Shop, Golfunterricht, Golfschule, Einsteigerkurse, Mo–Fr 8.00– 22.00, Sa–So 8.00–18.00, www.tgcm.ch, Tel. 061 413 13 00, info@tgcm.ch

Grünliberale Partei glp. Ortsgruppe Münchenstein,

4142 Münchenstein. E-Mail muenchenstein@ grunliberale.ch, www.muenchenstein.grunliberale.ch; Präs.: Andreas Knörzer.

HEV Hauseigentümerverein Münchenstein/neu:

Formularverkauf + Rechtsberatung durch die BGB BL, Emil Frey-Strasse 140, Dominik Lüscher, 061 416 82 22, dluescher@dgbl.ch. Präsidentin HEV: Christine Frey, 061 921 25 20.

Der Humor ist der Regenschirm der Weisen, meinte Erich Kästner. Die Botschaft ist klar: Der Schirm vermag zwar den Regen nicht zu stoppen, aber er schützt vor Nässe. Humor, Witz und Satire haben gerade in schwierigen Zeiten ebenfalls eine Schutzfunktion. Dies bestätigt der deutsche Stressforscher Georg Pieper, wenn er feststellt, in der allgegenwärtigen Corona-Krise befänden sich viele Menschen in einer «Grundspannung»>. Humor sorge für eine zeitweilige, höchst notwendige seelische Entspannung. Je-

des herzhafte Lachen übermittelt dem Immunsystem einen positiven Impuls. Kann sein, dass sich auch Lukas Engelberger, Vorsteher des Basler Gesundheitsamtes, in dieser Richtung Gedanken gemacht hat, als er in einem zweiten Anlauf das Verbot der TV-Übertragung von Schnitzelbänken rückgängig machte. Vergessen wir also den «Regenschirm» nicht, wenn wieder einmal ein CoronaRegenguss auf uns niederprasselt. Sie sagen, Ihnen sei es unmöglich, Witze im Gedächtnis zu behalten? Spielt keine Rol-

EIDG. ABSTIMMUNG

Doppelt Nein zu verpfuschten Vorlagen Auch wir Grünen sind für die Bekämpfung der Schwarzarbeit. Dies ist dringend notwendig. Es braucht zweifelsfrei griffige Gesetze. So zum Beispiel gründliche und faire Arbeitskontrollen in allen Bereichen, um Missbräuche zu verhindern. Und schärfere Sanktionen bei Verfehlungen der Arbeitgeber. Doch sicher keine Privilegien für die Wirtschaftskammer und die Gewerkschaften. Was leider am 7. März zur Abstimmung kommt, sind zwei verpfuschte Gesetzesvorlagen. Die ursprünglich erfolgsversprechenden Vor-

lagen der Regierung wurden auf Druck der Wirtschaftskammer und der Gewerkschaften immer mehr aufgeweicht. Somit sind sie wertlos. Die Sozialpartner, Wirtschaftskammer, Branchenverbände und Gewerkschaften, haben ihre Eigeninteressen durchgedrückt. Das Resultat sind mangelhafte Vorlagen, die nicht akzeptabel sind. Die Vorlagen verschaffen der Wirtschaftskammer und den Gewerkschaften finanzielle Vorteile. Denn sie sollen die Höhe der Abgeltung für ihre Kontrollen selbst bestimmen!

ortho-notfall.ch T +41 61 305 14 00

Ein Schelm, wer Böses dabei denkt. Die Wirtschaftskammer und die Gewerkschaften legen selbst fest, wo sie Kontrollen durchführen. Das ist absolut unverantwortlich. Der Kanton muss die Kontrollen im Baugewerbe zwingend an Dritte abgeben. Das schwächt die Position des Kantons als Aufsichtsorgan. Deshalb haben Grüne, EVP und Parteilose im Landrat geschlossen Nein gestimmt. Stimmen Sie deshalb bitte ebenfalls 2x Nein am 7. März. Susanne Kaufmann, Grüne Münchenstein

ABSTIMMUNGEN

Die Grünen sagen sechs mal Nein Zu den Abstimmungen am 7. März haben die Grünen Münchenstein ihre Parolen gefasst und sagen sowohl zu den drei nationalen wie auch den drei kantonalen Vorlagen Nein. National: Zur Volksinitiative zum Verhüllungsverbot sagen wir Nein, weil Kleidervorschriften nicht in die Bundesverfassung gehören und sich die Initiative gegen die Religionsfreiheit richtet. Die elektronischen Identifizierungsdienste (E-ID) lehnen wir ab, weil die Ausstellung einer Identität eine hoheitliche Aufgabe ist und nicht an Private delegiert werden darf. Das Freihandelsabkommen mit Indonesien bekämpfen wir, weil wir den Nachhaltigkeitskriterien des Vertrages nicht trauen und

wir lieber einheimische Ersatzprodukte fördern wollen, statt Palmöl zu verbilligen. Kantonal: Die Lehrplaninitiative der Starken Schule lehnen wir ab, weil eine Reduktion der Kompetenzbeschreibungen völlig willkürlich wäre und unnötig ist. Zu den beiden Arbeitsmarktgesetzen (Arbeitsmarktaufsichtsgesetz und Schwarzarbeitsgesetz) sagen wir Nein, weil es nicht sein darf, dass die Vertragspartner (Wirtschaftskammer und Gewerkschaften) die Höhe der Abgeltung für ihre Kontrollen selbst bestimmen. Eine ursprünglich erfolgversprechende Vorlage der Regierung wurde soweit verwässert, dass sie nichts mehr taugt.

Weitere Informationen zu den Vorlagen finden Sie wie immer auf unserer Homepage: www.gruenemuenchenstein.ch. Anton Bischofberger Grüne Münchenstein

EIDG. ABSTIMMUNG

Ja zum Verhüllungsverbot Ich möchte allen Schweizerinnen und Schweizern empfehlen, ein Ja in die Urne zu legen, und war aus folgenden Gründen: In der Schweiz müssen wir unsere Kultur und Traditionen hochhalten und dafür sorgen, dass sie nicht immer mehr von fremden Kulturen in den Hinter-

grund gedrängt werden. Bei dieser Abstimmung geht es nicht nur um die Vermummung mit Niqab bzw. Burka, sondern auch um die Vermummung bei Demonstranten und Krawallmachern. Ich habe mich schon so viele Male gefragt, wieso unser Staat bei Demonstrationen

nicht fähig ist, diese Vermummten festzunehmen und vor Gericht zu stellen. Nochmals möchte ich allen stimmberechtigten Bürgern der Schweiz ans Herz legen, am 7. März ein Ja an der Urne abzugeben. a. Landrat Willi Müller

11.15 Arlesheim: Eucharistiefeier, anschl. euch. Anbetung in der Odilienkapelle bis 19.00, Kommen und Gehen jederzeit möglich

Tramstrasse 58, 4142 Münchenstein 061 517 90 85, www.ecksteinbirseck.org

GOTTESDIENSTE Ref. Kirchgemeinde Münchenstein www.refk-mstein.ch Sonntag, 21. Februar 10.00 KGH, Gebetszeit 10.15 Kirchgemeindehaus. Predigt: Pfarrerin Annina Rast. Kollekte: Women’s Hope International Amtswoche: 20. bis 26. Februar Pfarrerin Annina Rast, 061 411 08 11

Dienstag, 23. Februar 9.30 Arlesheim: Rosenkranzgebet, anschl. euch. Anbetung in der Odilienkapelle bis 19.00, Kommen und Gehen jederzeit möglich

Kath. Pfarrei St. Franz Xaver

Mittwoch, 24. Februar 9.00 Münchenstein: Eucharistiefeier

www.rkk-arlesheim-muenchenstein.ch Samstag, 20. Februar 17.00 Arlesheim: Eucharistiefeier Sonntag, 21. Februar 9.45 Münchenstein: Eucharistiefeier

Donnerstag, 25. Februar 15.30 Münchenstein, Hofmatt: kath. Gottesdienst 19.00 Arlesheim: Wortgottesfeier mit Kommunion

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le, es geht mehr um eine Lebenshaltung. Humor hat übrigens auch nichts mit Leichtsinn oder Respektlosigkeit zu tun Er will das Elend der Welt nicht leugnen. Aber wenn er so tut, als habe er es besiegt, kann er positive Energien aufrufen. Und zum Schluss noch eine handfeste Definition des Dichters Joachim Ringelnatz: «Humor ist der Knopf, der verhindert, dass uns der Kragen platzt.» Lachen Sie gut, machen Sie’s gut, bleiben Sie gesund! Ihr Seniorenrat

Merian Iselin Inserat

IM NOTFALL – FÜR SIE DA!

Sofort-Hilfe bei Verletzungen und Beschwerden am Bewegungsapparat

Eckstein Birseck

Sonntag, 21. Februar 10.00 bis 11.00 Gottesdienst im Eggstei während der Fasnachtsferien Mit Kinder- und Jugendprogramm Unsere Gottesdienste finden unter Einhaltung verschiedenster Schutzmassnahmen statt. Weitere Infos sind auf unserer Website ersichtlich. Informationen unter 061 517 90 85 oder www.ecksteinbirseck.org


DORNACH GEMPEN HOCHWALD Amtliche Publikationen

DORNACH

www.dornach.ch info@dornach.ch

DORNACHER FRÜHLINGSFLOHMARKT AUF SEPTEMBER VERSCHOBEN Der üblicherweise im April stattfindende Dornacher Frühlingsflohmarkt mit Verkaufsständen, Kinderflohmi und Börse beim Schulhaus Brühl kann coronabedingt leider auch in diesem Jahr nicht durchgeführt werden. Wie bereits 2020 soll der Anlass jedoch nicht abgesagt, sondern in den Herbst verschoben werden. Bitte reservieren Sie sich schon jetzt das Datum vom 4. September 2021. Anmeldeformulare für die Reservation von Marktständen und Standplätzen werden ca. Ende Juni auf der Webseite der Gemeinde aufgeschaltet und auch im Wochenblatt publiziert. Andreas Fritschi, UVEK

BAUPUBLIKATION

Dossier-Nr.: 2021-0023 Bauherr: Janz Anne und Christoph – Adresse: Ramstelweg 1, 4143 Dornach – Grundeigentümer: Janz Anne und Christoph, Ramstelweg 1, 4143 Dornach – Bauobjekt: Dachsanierung, Rückbau bestehende Ölheizung und Erstellen Aussenwärmepumpe, Erstellen Eingangsvordach – Bauplatz: Ramstelweg 1 – Parzelle GB Dornach Nr.: 1909 – Projektverfasser: Büro für Architektur, Markus Bitterli, Unterdorfstrasse 23a, 4143 Dornach Dossier-Nr.: 2021-0024 Bauherr: IWB – Adresse: Margarethenstrasse 40, 4002 Basel – Grundeigentümer: Einwohnergemeinde Dornach, Gemeindeverwaltung, Postfach, 4143 Dornach – Bauobjekt: Erstellen einer E-Ladesäule – Bauplatz: Hauptstrasse 33 – Parzelle GB Dornach Nr.: 1049 – Projektverfasser: IWB, Margarethenstrasse 40, 4002 Basel Dossier-Nr.: 2021-0025 Bauherr: IWB – Adresse: Margarethenstrasse 40, 4002 Basel – Grundeigentümer: Einwohnergemeinde Dornach, Gemeindeverwaltung, Postfach, 4143 Dornach – Bauobjekt: Erstellen einer E-Ladesäule – Bauplatz: Grundackerstrasse 12 – Parzelle GB Dornach Nr.: 844 – Projektverfasser: IWB, Margarethenstrasse 40, 4002 Basel Dossier-Nr.: 2021-0026

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«Alltagsflucht»: Von Dornach in den Kinohimmel

Bauherr: Dürrenberger Rahel – Adresse: Imhof Roman, Herzentalstrasse 20, 4143 Dornach – Grundeigentümer: Dürrenberger Rahel, Imhof Roman, Herzentalstrasse 20, 4143 Dornach – Bauobjekt: Umnutzung bestehendes Einfamilienhaus in ein Zweifamilienhaus – Bauplatz: Herzentalstrasse 20, Parzelle GB Dornach Nr.: 448 – Projektverfasser: Liederer Architektur GmbH, Allschwilerstrasse 35, 4055 Basel Dossier-Nr.: 2021-0027 Bauherr: Bindzus Erwin und Esther – Adresse: Schledernweg 21, 4143 Dornach – Grundeigentümer: Bindzus Erwin und Esther, Schledernweg 21, 4143 Dornach – Bauobjekt: Rückbau und Neubau Carport und Montage Zaun mit Tor – Bauplatz: Schledernweg 21a – Parzelle GB Dornach Nr.: 1134 – Projektverfasser: Eggenschwiler Perroud AG Architekten ETH/SIA, Ziegeleistrasse 61, 4242 Laufen Publiziert am 18. Februar 2021 Einsprachefrist bis 4. März 2021 Die Pläne zu diesem Bauvorhaben können bei der Bauverwaltung der Einwohnergemeinde Dornach, Weidenstrasse 50, unter telefonischer Voranmeldung (TEL. 061 706 25 10) eingesehen werden. Einwendungen gegen dieses Bauvorhaben, mit denen geltend gemacht wird, dass öffentliche Vorschriften nicht eingehalten werden, sind schriftlich und begründet, innerhalb der Einsprachefrist im Doppel an die Bauverwaltung der Einwohnergemeinde Dornach zu richten.

HÄCKSELDIENST Am Freitag und Samstag, 26. und 27. Februar 2021 ist der Häckseldienst wiederum in Betrieb. Das Häckselgut muss am Freitagmorgen, d.h. spätestens um 7.00 Uhr, gut sichtbar bereitgestellt werden. Anmeldungen bitte bis Mittwoch, 24. Februar 2021 um 11:30 Uhr an die Bauverwaltung (Tel. 061 706 25 10 oder über den OnlineSchalter unter www.dornach.ch). Zu späte Anmeldungen werden nicht berücksichtigt. Besten Dank für die Kenntnisnahme. Bauverwaltung

JONAS MAIENFISCH

sozial. ökologisch. generationenverbindend. Kantonsratswahlen vom 7. März 2021 | LISTE 4

Kamera läuft: Joel Mortier (links) und Bosko Knezevic wollen als Quereinsteiger den Schweizer Film auffrischen.

Zwei junge Filmemacher suchen Unterstützung für ihr ambitioniertes Projekt. Ihr Ziel – das Schweizer Kino auffrischen! Caspar Reimer Der Dornacher Joel Mortier und sein Kollege Bosko Knezevic haben nicht weniger vor, als dem Schweizer Film neue Impulse zu setzen, oder, wie die beiden jungen Filmemacher es in ihrem Crowdfunding-Aufruf formulieren: «Lasst uns gemeinsam das Schweizer Kino auffrischen!» Das cineastisch ambitionierte Duo bewirbt sein Filmprojekt unter dem Titel «Out/In» aber nicht nur digital: Die beiden Männer gehen derzeit in der Region von Tür zu Tür, um Menschen für ihr Vorhaben zu begeistern. Ihr Film, von dem 15 Prozent bereits abgedreht sind, handelt «vom Eskapismus, also von Realitätsflucht, im Alltag», erzählt Mortier. Die Idee begann vor einem Jahr «mit zwei Skripts zu den Themen Reisen und geistiger Abwesenheit im Alltag», woraus ein Kurzfilm entstanden ist: «Dann kam der erste Lockdown und wir realisierten, dass unser Stoff viel mehr zu bieten hatte. Also kam die Idee auf, einen Spielfilm zum Thema Alltagsflucht zu drehen, wozu natürlich auch das Reisen gehört.» Einer der Charaktere in ihrem Film reist

seit dem Tod seines Vaters umher, um Verpflichtungen zu entfliehen. Als die gegenwärtigen Umstände seine Reisen behindern, muss er zurück in seine Heimat und wird konfrontiert mit seinem alten Ich. «In ähnlicher Weise begleiten wir andere Menschen auf ihren Gefühlsachterbahnen zwischen Verantwortlichkeiten und Ablenkungen, während sie starke Persönlichkeitsveränderungen und Identitätskrisen durchlaufen.» Mit ihrem Film wollen Mortier und Knezevic einen wertvollen Beitrag zur Identität des Schweizer Kinos leisten, und dies obwohl, oder gerade weil sie in der Branche Quereinsteiger sind – Mortier hatte Architektur, Knezevic Sport und Kunst studiert. «Wir wissen beide, wie man einen professionellen Kinofilm macht. Dabei wollen wir aber auch die eigene Originalität bewahren», so Knezevic.

Bis zum Filmmaker

Das Budget ihres Werks beträgt 60 000 Franken, 17 000 davon haben die beiden Filmmacher bereits selbst finanziert. «43 000 Franken haben wir als Aufruf auf die Crowdfunding-Website gestellt, wo man uns noch zwei Wochen unterstützen kann», sagt Mortier. Bis Redaktionsschluss dieser Zeitung sind 14 369 Franken zusammengekommen. Wer am Crowdfunding teilnimmt, den erwarten interessante Erlebnisse: Mit 30 Franken ist man etwa per Livestream am Filmset dabei, für 130 Franken gibt es ein Ticket

FOTO: ZVG

für vier Personen zur Premiere des Films inklusive Apéro, Livemusik und Afterparty, ab 340 Franken wird zudem der Name des Spenders im Abspann erwähnt, ab 3770 Franken gibt es neben vielem anderen eine Fahrt zu einem internationalen Filmfestival, 9870 Franken versprechen «zwei Monate Himmel auf Erden» plus eine Woche Segelfahrt zusammen mit dem Filmduo entlang der Küste von Montenegro. Wer 15 970 spendet, ist der Filmmaker von «Out/In», wird entsprechend im Vorspann über dem Titel erwähnt und bekommt neben einer Segelfahrt mit Mortier und Knezevic die Möglichkeit, seine eigene Geschichte verfilmen zu lassen. Dazu passend sagt Knezevic: «Unsere Idole und Geschichten sind die Charaktere, die wir im Leben treffen.» Gerade deswegen soll «Out/In» ein Film werden, mit dem sich viele Menschen identifizieren können.

Künftige Pläne

Überhaupt ist die Psyche des Menschen ein Thema, das es Mortier und Knezevic angetan hat: «In einem weiteren Filmprojekt wollen «wir uns mit der Unterdrückung der eigenen Persönlichkeit durch familiäre oder gesellschaftliche Normen beschäftigen.» Derzeit filmen die beiden viel in der Region, insbesondere in einem leerstehenden Haus in Dornach. Wohin es sie in Zukunft verschlagen wird, ist noch offen. Weitere Infos: vulgarfilms.com/out-in

LESERBRIEF

Zum Umbau Gemeindeverwaltung

K ANTONSR ATSWAHLEN

Helle Köpfe für schwierige Zeiten Der Kanton Solothurn nimmt ja nicht in allen nationalen Ranglisten einen Spitzenplatz ein, das muss er auch nicht. Doch gäbe es eine Liste der fähigsten Bildungsdirektoren der Schweiz, so wäre der amtierende Vorsteher des Departements für Bildung und Kultur sicher an der Spitze. Er ist ein heller Kopf. Wer sich davon überzeugen will, lese seinen Aufsatz „Das neue Normal bleibt liberal“. Auf

23 Seiten präsentiert er einen ausgesprochen lesenswerten „Rück- und Ausblick auf Bildung, Kultur und Sport“. Der Beitrag ist eine ausführliche Antwort auf die Frage, weshalb Remo Ankli in den Gesamterneuerungswahlen am 7. März wieder in den Regierungsrat gewählt werden muss, natürlich zusammen mit Peter Hodel. Bernhard Meister, Bürgerammann Dornach

Dass sich Gemeinderatsmitglieder in Leserbriefen zu Gemeinderatsgeschäften äussern, ist eher unüblich, der Leserbrief von Daniel Müller im letzten Wochenblatt verlangt jedoch eine Richtigstellung. Der Leserbriefschreiber Felix Heiber hat sich nicht um ein Jahr vertan. Als der Gemeinderat am 12.8.2019 den Auftrag vergeben hat, plante das Architekturbüro mit dem Baubeginn im Mai 2020. Offensichtlich war die Planung aufwändiger als erwartet. Vermutlich hatte auch Corona negative Auswirkungen. Beim Ausbruch von

Covid-19 war der Zeitplan jedoch bereits in Verzug. Die Behauptung, dass die Verzögerung auf eine so genannte «grüne Fraktion» im Gemeinderat zurückzuführen wäre, ist völlig haltlos. Das Geschäft „Umbau Gemeindeverwaltung“ wurde am 9.3.2020 zur Überarbeitung zurückgewiesen, da die Vorlage in verschiedenen Punkten Antworten schuldig blieb. Diese Abklärungen zu Heizung, Ersatz der Fenster, statischen Fragen und einer Photovoltaik-Anlage noch zu machen, wurde vom Gemeinderat mit sehr deut-

lichen Mehrheiten von 8:1, 8:0 und 7:2 Stimmen beschlossen. Dass Antworten auf diese naheliegenden Fragen nicht bereits im Vorfeld abgeklärt worden waren, kann gewiss nicht einer Fraktion vorgeworfen werden. Die Bevölkerung ist sicher bereit, gewisse sachlich und transparent kommunizierte Verzögerungen zu akzeptieren. Falsche Schuldzuweisungen dienen aber weder dem Projekt noch der Gemeinde ganz allgemein! Thomas Gschwind und Daniel Urech, Gemeinderäte Dornach

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Schwarzbuben wählen liberal!

Roman Baumann Lorant

Andreas Bringold

Samuel Dürr

Michael Hirschi

David Häner BISHER

BISHER

kli Peter Hodel & Remo An

Kantonsratswahlen vom 7. März 2021

LISTE 3

Annabelle Lutgen

Diego Koch

Roland Matthes

Kurt Schwyzer

Thomas Spaar-Maini

Christian Thalmann

Martin Vogel

Mark Winkler

gsrat zämme in den Regierun lt Erfahrung zäh


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DORNACH GEMPEN HOCHWALD

Donnerstag, 18. Februar 2021 Nr. 7

SVP wählen... mehr Freiheit – weniger Bürokratie – tiefere Steuern

Richard Aschberger

GRÜNLIBERALE UND JUNGE GRÜNLIBERALE

in den Regierungsrat

IN DEN KANTONSRAT

UMWELT, WIRTSCHAFT, BEIDES! KANTON SOLOTHURN

Wir haben verstanden was das Schwarzbubenland braucht.

Kantonsratswahlen am 7. März 2021

s eht’ r ! So ght weite nic

Freiheit statt Bevormundung JETZT! Verhindern wir gemeinsam Lockdown-Langzeitschäden!

• Diese Woche hat die SVP eine Petition mit weit über 200’000 Unterschriften eingereicht, um den Lockdown und die damit verbundenen Langzeitschäden für Menschen und Wirtschaft sofort zu beenden. • Wählen Sie bei den Kantons- und Regierungsratswahlen Personen, die sich für die Zurückgewinnung der Freiheit einsetzen.

Wir fordern: • Restaurants, Fitnesscenter und Läden sind mit den bewährten Schutzkonzepten sofort wieder zu öffnen! • Aufhebung der Homeoffice-Pflicht, damit die Menschen wieder an ihre Arbeitsplätze zurückkehren können! • Vollgas beim Impfen! • Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) muss aufhören, die Schweizer Bevölkerung mit permanent wechselnden und fadenscheinigen Informationen zu manipulieren!

SVP Kanton Solothurn www.svp-so.ch info@svp-so.ch

Zahnarzt/-ärztin

Controller/in

Maler/in Web Designer/in

Verkaufsleiter/in


DORNACH GEMPEN HOCHWALD Amtliche Publikationen

GEMPEN

www.gempen.ch info@gempen.ch

Verkehrsbeschränkung Dornach – Gempen wegen Holzfällerarbeiten Gemäss Verfügung des Bau- und Justizdepartementes des Kantons Solothurn vom 19. Februar 2021 wird in der Zeit vom Montag, 1. März, bis Freitag, 12. März 2021, werktags von 8.00 bis 16.30 Uhr die Gempen-/Dornacherstrasse auf der Strecke «Schützenhaus» bis «Friedhofweg» für sämtlichen Verkehr gesperrt. Die Umleitung erfolgt über Hochwald. Der Postautodienst bleibt über die Umfahrungsstrecke gewährleistet. Die Bushaltestelle Schiessstand

in Dornach wird während der Sperrung ersatzlos gestrichen. Die Signalisation wird durch den Unternehmer im Einvernehmen mit dem Kreisbauamt III, Dornach, und der Kantonspolizei, Abteilung Verkehrstechnik, vorgenommen. Die zuständigen Polizeiorgane werden mit der Verkehrskontrolle beauftragt. Vielen Dank für Ihre Kenntnisnahme und Ihr Verständnis. Gemeindeverwaltung Einwohnergemeinde Gempen

VEREINSNACHRICHTEN DORNACH

Jugendarbeit Dornach. Die Jugendarbeit Dornach

Carmina Vokal-Ensemble. Leitung: Ly Aellen Proben: Montags 20.00–22.00 in der Rudolf Steiner Schule Birseck Aesch. Kontakt: illae@gmx.ch, 061 701 90 11, 079 353 07 50.

Ev.-ref. Kirchgemeinde Dornach-Gempen-Hochwald. Mittagstisch für Schulkinder: Mo, Di, Do und

Fr im Timotheus-Zentrum, Gempenring 16, Dornach. Anmeldung und Auskunft bei Bea Flores, Tel. 077 481 94 34, E-Mail: floerli58@hotmail.com – Kindertreff. Ab 7 Jahren. Jeden Mittwoch- und Samstagnachmittag, 14.00–17.00, Timotheus-Zentrum Gempenring 18, Dornach. Programm während der Schulferien, Gemeindebrief auf www. refkirchedornach.ch – Jugendtreff. Jugendliche von 10 bis ca. 16 Jahren. Freitagabend von 18.00– 21.00 Timotheus-Zentrum, Gempenring 18, Dornach. Anmeldung und Auskunft für Kinder- und Jugendtreff bei René Burri, Jugendarbeiter, 061 701 36 41, 061 599 27 16, reneburri@breitband.ch. Programm während der Schulferien, Gemeindebrief auf der Homepage www.refkirchedornach.ch

kümmert sich um Anliegen von Jugendlichen und betreibt das Jugendhaus Dornach als offener Treff. Öffnungszeiten Treff: Mi 14.00–22.00, Fr 18.00– 22.00, So 14.00–18.00 (jeden 2. So.). Weitere Informationen sind auf www.jugendarbeit-dornach. ch zu finden. – Jugendarbeit Dornach, 061 701 60 53, team@jugendarbeit-dornach.ch

Musikverein Concordia Dornach. Hauptprobe je-

den Dienstag, 20.00–22.00 in der Aula, Schulhaus «Brühl» Dornach. Kontakt: Salomé Derrer, Tel. 079 963 29 63.

Orchester Dornach. Proben jeweils Mittwoch, 20.00 im ref. Kirchgemeindehaus Dornach. Kontaktperson: Imelda Ackermann, Baschiackerstrasse 293, 4232 Fehren, Tel. 061 791 91 49. Senioren Turngruppe Dornach. Obmann Raymond

Scheller, Dornach, Tel. 061 701 73 42. Turnen: Mittwoch 17.00–18.00 (Turnhalle Brühl). Leitung: 2 ausgebildete Vorturnerinnen. Honorar: Fr. 5.–/ Std. Senioren ab 60 sind willkommen.

Sport-Club Dornach. Trainingszeiten aller Mann-

schaften: I. Mannschaft, 19.00–21.00, Mo–Fr; II. Mannschaft, 19.00–21.00, Mo, Di, Do; III. Mannschaft, 19.30–21.00, Mo, Mi; Senioren, 19.15–20.45, Mi; Veteranen, 19.15–20.45, Mi; A-Junioren, 19.30– 21.00, Di, Do, Fr; B-Junioren, 19.30–21.00, Di, Do; C-Junioren, 19.00–20.30, Mo, Mi; Da-Junioren, 17.45–19.15, Di, Do; Db-Junioren, 18.00–19.30, Mo, Mi; Ea-Junioren, 17.30–19.00, Di, Do; Eb-Junioren, 17.30–19.00, Mo, Do; Fa-Junioren, 17.30–19.00, Mo, Mi; Fb-Junioren, 17.30–19.00, Mo, Mi; G-Junioren, 17.30–18.45, Mi.

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Zämme! goht ’s

Turnverein Dornach. Training. Mutter und Kind-

Andreas Bringold

LISTE 3

«Ich wähle Andreas Bringold, weil er sich aus Überzeugung für eine regionale und nachhaltige Landwirtschaft einsetzt.» Manuel Ender, Agronom und Lehrer Tierhaltung, Büsserach

Turnen: Do; Kinderturnen: Mo; Jugendriege: Do; Hip-Hop (Kinder): Di; Badminton (Kinder): Mi; Unihockey (Kinder): Fr; ActiFit Frauen: Do; ActiFit Männer: Fr; GymFit Frauen: Do (Fitness), Di (50+); GymFit Männer: Mo (Fitness und Spiel), Mo (Fitness); Volleyball (Frauen): Mi; Faustball (Männer): Mi; Aerobic: Mo; Yoga: Di – www.tvdornach.ch

Veloclub Dornach. Ganzjähriges Training. In der Sommerzeit Trainingsausfahrten für div. Stärkegruppen, Treffpunkt Di, 18.15, Restaurant Öpfelsee (bei nasser Strasse DO). Kontakt: M. Boppart, 061 701 63 37. www.vcdornach.ch

K ANTONSR ATSWAHLEN

Hauseigentümer im Fokus der Politik Die Hauseigentümer werden in den kommenden Monaten wieder vermehrt in den Fokus der Gesetzgebung rücken. Voraussichtlich im Juni dieses Jahres stimmt das Volk über das CO2-Gesetz auf Bundesebene ab und im Kanton Solothurn läuft die Überarbeitung der Energiestrategie 2050. Der Trend geht in die Richtung, dass bei Neubauten keine Ölheizungen mehr eingebaut werden dür-

Dr. Roman Baumann Lorant setzt sich für die Hauseigentümmer/innen ein:

«Klimawandel und Bauvorschriften, alles mit Mass auch für Hauseigentümer» Hauseigentümer Unsere Wah Wahlempfehlung: Dr. Roman Baumann B Lorant FDP.Die Libe Liberalen Gempen Präsident HEV Dorneck-Thierstein Dorneck

Liste | Nr.

03.01

fen. Bei der Sanierung von Altbauten gibt es zwar kein Verbot, aber die Hürden für den Ersatz einer Ölheizung sind derart restriktiv, dass von einem Verbot durch die Hintertüre gesprochen werden kann. Immerhin will der Staat finanzielle Anreize setzen, um energieeffiziente Sanierungen zu unterstützen. Auf kantonaler Ebene steht die Revision der Katasterschatzung auf dem Tapet. Der Hauseigentümerverein (HEV) zielt in diesem Bereich darauf ab, dass es zu keiner steuerlichen Mehrbelastung von Hauseigentümern kommt. Zum Leidwesen des HEV verzögert sich auf Bundesebene die Abschaffung der Eigenmietwertbesteuerung. Der diesbezügliche Handlungsbedarf wird zwar anerkannt, aber bei der Lösungsfindung hapert es nach wie vor. Für den Einzug in den Kantonsrat am 7. März 2021 kandidieren die drei Vorstandsmitglieder Annabelle Lutgen, Dornach, Mark Winkler, bisher, Witterswil, und Roman Baumann, Gempen, sowie zehn weitere engagierte Personen aus dem Kreis der Mitglieder, die der Bevölkerung in einem Sondermagazin des HEV im Februar präsentiert wurden. Der HEV setzt sich im politischen Prozess für die Förderung und Erhaltung des Wohn- und Grundeigentums ein. Roman Baumann, Gempen, Präsident HEV Dorneck-Thierstein

Donnerstag, 18. Februar 2021 Nr. 7

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Sichere Wege: Dornach erarbeitet Strategieplan für das Velonetz Die Gemeinde Dornach will das Netz ausbauen, um die Sicherheit für Radfahrer zu erhöhen und die Attraktivität für den Langsamverkehr zu steigern. Bea Asper Raumplanerische Analysen und Erfahrungswerte zeigen, dass in Dornach Bedarf besteht für den Ausbau des Radnetzes. Schwachstellen sollen behoben und Lücken geschlossen werden. Aus diesem Grund hat die Gemeinde Dornach mit Unterstützung der Firma Rosenthaler + Partner AG einen «Strategieplan Velonetz» erarbeitet. Dieser zeigt auf, wie das Netz ausgebaut werden soll, um die Sicherheit für Radfahrer zu erhöhen und die Attraktivität für den Langsamverkehr zu steigern. Bessere Wege sollen den Anreiz erhöhen, das Velo zu benutzen. Die Umwelt-, Verkehrs- und Energiekommission (Uvek) sieht den Plan als strategische Grundlage «für die Realisierung eines durchgehenden und gefahrenarmen Velonetzes. Der Strategieplan Velonetz wird aus Sicht der Uvek sehr

begrüsst, da die bisherigen Ideen und Vorschläge sehr verzettelt in den einzelnen Projektstudien behandelt, aber nie zusammenhängend betrachtet wurden», heisst es in den Unterlagen des Gemeinderates.

Veloverbindung Dornach–Reinach

Der neue Plan bildet das Bindestück zwischen dem Gesamtmobilitätskonzept, der interkantonalen Radwegnetzplanung, dem Agglomerationsprogramm 4. Generation und der Ortsplanung. «Es geht darum, dass zukünftige Massnahmen in einer Gesamtstrategie, die über die Gemeindegrenze hinausreichen, gesehen und geplant werden», erklärt der zuständige Gemeinderat Thomas Gschwind (FWD) auf Anfrage. «Der Strategieplan berücksichtigt explizit die vom Kanton Baselland geplante Velovorzugsroute von Basel bis Aesch (Nord-Süd-Achse) aber auch die für den Veloverkehr mangelhaften Ost-West-Verbindungen. Die direkte Verbindung von Dornach nach Reinach über die sehr stark befahrene Bruggstrasse ist zum Beispiel für Velofahrer sehr riskant. Zukünftig soll eine sichere Veloverbindung von Reinach bis zum Bahnhof Dornach-Arlesheim realisiert werden.» Die Linie führt über das Stöcklin-Areal. Weiter sei vorgesehen, «dass Verbindungen für den Velo-

verkehr am Bahnhof Dornach-Arlesheim und bei der sich in Planung befindenden S-Bahn-Haltestelle Apfelsee realisiert werden und so die Streckenhindernisse ‹Bahnlinie› abgebaut werden», erläutert Gschwind und führt aus: «Um die Schulwegsicherheit wesentlich zu verbessern, soll zukünftig zum Beispiel eine neue Veloverbindung Apfelsee, Schulhaus Brühl, Schulstandort Gwänd, Bahnhof Dornach-Arlesheim entstehen.» Der Gemeinderat hat den Strategieplan Velonetz an seiner letzten Sitzung genehmigt. Die Umsetzung wird nicht von heute auf morgen erfolgen. Die Uvek betrachtet «die vorgesehenen Strassen als Grobplanung. Die Teilstücke müssen zu einem späteren Zeitpunkt ausgearbeitet und entsprechend budgetiert und bewilligt werden.» Sie werden vom Bund mitfinanziert, wenn die Eingabe als Massnahme des Agglomerationsprogrammes anerkannt wird. Der Gemeinderat hat mit der Genehmigung die Basis geschaffen, dass bei zukünftigen Projekten die übergeordnete Planung mitberücksichtigt wird. «Die Genehmigung des Strategieplans Velonetz ist ein Auftrag an die Bauverwaltung, Planungen aufzugleisen und entsprechende Teilprojekte zu budgetieren und dem Gemeinderat zur Genehmigung vorzulegen», erklärt Gschwind.

GOTTESDIENSTE

ANZEIGE Annabelle Lutgen setzt sich für die Hauseigentümmer/innen ein:

«Der bürokratische Apparat muss verschlankt und wo möglich privatisiert werden»

Katholische Gottesdienste in Dornach

Zentrum mit Pfarrer Haiko Behrens. Musik Siegfried Bongartz

Freitag, 19. Februar 19.00 Gottesdienst mit Eucharistie

Nächste Schatzsucher: Samstag, 6. März 9.30 bis 12.00 im reformierten Kirchgemeindehaus, Dornach, Gempenring 18 in Dornach

Sonntag, 21. Februar 10.30 Gottesdienst mit Eucharistie

Katholische Gottesdienste in Hochwald Unsere Wahlempfehlung:

Donnerstag, 18. Februar 19.00 Gottesdienst mit Eucharistie

Annabelle Lutgen FDP.Die Liberalen Dornach

Sonntag, 21. Februar 9.15 Gottesdienst mit Eucharistie

Ökumenische Gemeinschaft Dornach Gebetszeiten an der Amthausstrasse 8: Montag bis Samstag: 7.00, 12.00, 18.00, 21.00 Sonntag: 7.30, 12.00, 15.00, 21.00

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Dornach-Gempen-Hochwald

Vorstandsmitglied HEV Dorneck-Thierrstein

Liste | Nr.

Sonntag, 21. Februar 9.00 Wortgottesfeier

Sonntag, 21. Februar 10.00 Gottesdienst im Timotheus-

03.07

K ANTONSR ATSWAHLEN

5G Moratorium Solothurn Bei adaptiven Antennen (Typ 5G) orten über 81 Kanäle nach Mobilgeräten. Bei Datentransfer wird eine 40 V/m Strahlendosis mehrere Minuten lang erzeugt. Dieses «BeamforSebastian ming» ist 8-mal höRastberger (SVP) her als der gesetzliche Immission Grenzwert in den OMEN (Orte mit empfindlicher Nutzung). Das Swisscom Patent WO/2004/075583 weist auf sichere Schädigung der menschli-

chen DNA und kanzerogene Zellbildung durch elektromagnetische Strahlung hin und auch die WHO ist in der Diskussion, die Mobilfunkstrahlung als Krebserregend einzustufen. Die Ärztegesellschaft warnt mit vielen Studien und auch die Biologen bestätigen eine starke Zerstörung der Biodiversität. Sicher ist, dass dieser angerichtete Schaden durch den Mobilfunk das Schweizer Volk schon jetzt etwa 16 Mia. Franken p.a. kostet. Im Grunde ist es ein absoluter Witz heutzutage noch so starkstrahlende Antennen aufzubauen. Denn für ein Mobilfunknetz gibt es bereits die LTE Technologie (Swisscom Small Cells),

bei dem ganz viele, sehr schwach strahlende Antennen in Strassenlampen, Verteilerkästen, Hausfassaden und Leuchtschilder usw. eingebaut werden. Diese flächendeckende Technologie gekoppelt mit einem Gesetz über einen maximalen Grenzwert von 0.1 V/m pro Antenne wäre unbedenklich in der Strahlenbelastung, erhöht sogar die Bandbreite vom Datentransfer und trennt dabei den Innen- vom Aussenbereich. Somit könnte jedem zu Hause eine strahlenfreie Zone gewährleistet werden. SVP Kantonsratskandidat Sebastian Rastberger

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Gemeinden, Städte, Kantone, Parlament und Bundesrat stehen hinter der e-ID

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7. März 2021

sident

dgut h Leibun Bettlac Barbara epräsidentin d Gemein

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JA zum E-ID-Gesetz

www.e-id.info

e-ID Schweiz | c/o digitalswitzerland | Selnaustrasse 25 | 8001 Zürich


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Donnerstag, 18. Februar 2021 Nr. 7

Sind Sie eine Hausfrau, deren Kinder schon selbständig sind? ♦ Wohnen Sie in Reinach oder in unmittelbarer Umgebung? ♦ Sind Sie interessiert an einer sozialen Teilzeitarbeit? ♦ Sind Sie offen, natürlich, aufgeschlossen, heiter, echt und ohne Berührungsängste im Umgang mit Menschen mit Beeinträchtigung? ♦ Sind Sie Schweizerin? ♦ Dann sind Sie bei mir richtig! ♦ Ich habe eine körperliche Beeinträchtigung und suche eine

Pflegehelfer/in gesucht

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Hilfestellungen bei täglichen Verrichtungen wie Körperpflege, An-/Auskleiden, eventuell Kleinigkeit kochen, Essen eingeben, gegebenenfalls in «Notfällen» an Wochentagen einspringen (zirka 4 Std./Tag)

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Teamfähigkeit, Diskretion, Verantwortungsbewusstsein, Exaktheit, Verlässlichkeit, Flexibilität, praktische Begabung, Empathie, Lebenserfahrung, Humor, Fröhlichkeit, Alter: ca. 45- bis 55-jährig

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Bauherrschaft: Vögtli Gartenbau GmbH, Talstrasse 45, 4144 Arlesheim – Bauobjekt: Abbruch Steinbrecher, Neubau Grüngutlagerplatz, mit Ausnahmegesuch – Bauplatz: Dornacherstrasse 11, GB 1912 – Projektverfasser: Christian Vögtli, Hinter der Linde 10, 4146 Hochwald Bauherrschaft: Hanspeter und Elisabeth Sterchi, whft. Dellenackerweg 6, 4146

Hochwald – Bauobjekt: Erneuerung Gartenstützmauer – Bauplatz: Dellenackerweg 6, GB 3625 – Projektverfasser: Christian Vögtli, Vögtli Gartenbau GmbH, Talstrasse 45, 4144 Arlesheim Planauflage: Schalter Gemeindeverwaltung, sowie jeder 1. und 3. Montag im Monat von 19.00 bis 20.00 Uhr bei der Baukommission Einsprachefrist bis: 4. März 2021 Baukommission Hochwald

Mit der Bevölkerung im Gespräch Zämme! goht ’s

Andreas Bringold

LISTE 3

«Ich empfehle am 7. März Andreas Bringold zweimal auf die Wahlliste zu schreiben. In öffentlichen Funktionen und Organisationen hat er seine Fähigkeiten bewiesen.» Georg Hofmeier, Nuglar

Bau- und Justizdepartement des Kantons Solothurn Verkehrsbeschränkung in Dornach / Gempen Gempen- / Dornacherstrasse Schützenhaus – Friedhofweg Gestützt auf § 5 lit. d) der kantonalen Verordnung über den Strassenverkehr vom 3. März 1978 verfügt das Bau- und Justizdepartement: Wegen Holzfällerarbeiten (Sicherheitsholzerei) sind auf der Gempen- / Dornacherstrasse im Abschnitt «Schützenhaus – Friedfofweg» folgende Verkehrsmassnahmen nötig: – Tagsüber wird die Strasse für den Verkehr gesperrt. Die Umleitung erfolgt via Hochwald. Der Postautodienst bleibt über die Umfahrungsstrecke gewährleistet. Die Busshaltestelle Schiesstand in Dornach wird während der Sperrung ersatzlos gestrichen. Dauer: Montag, 1. März bis Freitag, 12. März 2021 jeweils werktags von 08:00 Uhr bis 16:30 Uhr Die Signalisation wird durch den Unternehmer im Einvernehmen mit dem Kreisbauamt III, Dornach, und der Kantonspolizei, Abteilung Verkehrstechnik, vorgenommen. Die zuständigen Polizeiorgane werden mit der Verkehrskontrolle beauftragt. Solothurn, 19. Februar 2021 kai/zea Bau- und Justizdepartement Der Kantonsingenieur Peter Heiniger

K ANTONSR ATSWAHLEN

Im Dienst der Gesellschaft Harte Arbeit, tiefer Lohn - warum sind die wichtigsten Berufe in unserer Gesellschaft schlecht entlöhnt? Warum zerstören wir unsere natürlichen Lebensgrundlagen? Anna Hochstrasser Wir sind dankbar für alle Menschen, (SP) die sich diese Fragen seit Generationen stellen. Durch die harte Arbeit jener, die allen Widerständen zum Trotz für eine bessere Welt gekämpft haben, stehen wir heute an einem anderen Ort: In einer gleichberechtigteren, sozialeren und ökologischeren Demokratie. Doch es gibt noch viel zu tun. Wir brauchen weiterhin Menschen, die

sich ohne Eigennutz für das Gute in der Welt einsetzen. Seit gemeinsamen Lagerfeuern und Abenteuern in der Pfadi beeindruckte uns Anna Hochstrasser mit ihrer Fähigkeit, Verantwortung zu übernehmen. Sie ist eine konstruktive und unermüdliche Schafferin, die für ihre Arbeit keinen Dank verlangt. Stets sieht Anna das Gute in ihren Mitmenschen und sorgt sich um ihr Wohl. Als bodenständige Zimmerin und Gewerkschafterin engagiert sie sich zudem glaubwürdig für mehr Gerechtigkeit. Wir sind uns sicher, dass sich Anna Hochstrasser auch im Parlament vollständig in den Dienst einer gerechteren Gesellschaft stellen wird. Wir freuen uns deshalb über jede Stimme für Anna Hochstrasser. Fabian Kunz, Nathan Diaz Zeugin

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K ANTONSR ATSWAHLEN

HOCHWALD

www.hochwald.ch sekretariat@hochwald.ch

Donnerstag, 18. Februar 2021 Nr. 7

K ANTONSR ATSWAHLEN

Vereinbarkeit von Beruf und Familie Mein Name ist Edna Baumgartner Guggisberg. Ich bin verheiratet und Mutter einer zweijährigen Tochter. Für Mensch, Tier und Umwelt, dafür engagiere ich mich Edna Baumgartner seit 2013 als Ersatzgemeinderätin in Guggisberg (SP) der Gemeinde Dornach sowie seit 2009 in verschiedenen Kommissionen in der Kommunalpolitik. Ich bin seit 2014 als wissenschaftliche Mitarbeiterin beim Staatssekretariat für Migration tätig, arbeite in einem internationalen Berufsumfeld und verfüge über Führungserfahrung. Als berufstätige junge Mutter möchte ich mich für eine moderne Familienpolitik einsetzen. Ich teile die Erfahrung vieler Frauen und Männer, dass sich Familie und Beruf nicht einfach so miteinander vereinbaren lassen. Es müssen möglichst gute Rahmenbedingungen geschaffen werden, damit sich bezahlte Arbeit und Kinderbetreuung unter einen Hut bringen lassen. Konkret setze ich mich für genügend bezahlbare Kita-Plätze und Tagesschulen ein. Mir ist es ein besonderes Anliegen, dass Frauen mit Familie in der Arbeitswelt verbleiben können und so nicht zuletzt mithelfen, dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken. Zudem setze ich mich dafür ein, dass der Kanton seine Verantwortung in der Bildungspolitik wahrnimmt. Mit einer sorgfältigen Finanzpolitik und einer starken Wirtschaft möchte ich den Handlungsspielraum zukünftiger Generationen sichern. Die nachhaltige Nutzung von Energie und Ressourcen sind mir ein besonderes Anliegen. Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung! Edna Baumgartner Guggisberg

Inzwischen sind die Wahlunterlagen verteilt und einige sehr engagierte SVP Kantonsratskandidaten aus dem DorneckThierstein mischten sich am Samstag bei schönstem Sonnenschein unters Volk. In Breitenbach bei selbstgemachtem Butterzopf, Muffins und Mohrenköpfen und in Dornach beim Verteilen von Flyern, tauschten sie sich politisch aus. Sibylle Jeker (Erschwil), welche sich für die wirtschaftliche Entwicklung des Schwarzbubenlands sowie für eine Lockerung der Corona-Massnahmen und gegen Bevormundung einsetzt (bisherige Kantonsrätin), Andrea Meppiel (Hofstetten), für sinnvolle Kostenausgaben im Gesundheitswesen politisierend, Guido Halbeisen (Grindel), mit Fokus auf die Sicherheit in der Grenzregion zu Frankreich, Thomas Giger (Nuglar), der sich gegen staatliche Bevormundung und Verschwendung stark macht, Rolf Meyer (Kleinlützel) und Sebastian Rastberger (Hochwald), beide verfolgen politisch einen gradlinigen Kurs bei Umwelt- und Klimathemen, Marcel Schenker (Breitenbach), welcher sich für eine Dezentralisierung von Aufgaben und Kompetenzen vom Kanton zurück zu den Gemeinden einsetzt, Dominic Tschudin (Dornach),

in Dornach unterwegs, der gegen CoronaKnockdowns und für eine vernünftige Energiepolitik einsteht. Alle waren für die SVP Schwarzbubenland – Liste 1 – im Einsatz, welche sich als Volksvertretung versteht und nicht politisiert, um anderen zu gefallen. Auf uns können Sie zählen. Danke für Ihre Stimme. Sibylle Jeker SVP Schwarzbubenland ANZEIGE

K ANTONSR ATSWAHLEN

Online-Stammtisch der CVP Zu Pandemiezeiten muss man manchmal kreativ werden – auch die CVP DorneckThierstein im Wahlkampf. Statt einem regulären Wahlanlass fand letzte Woche ein Online-Stammtisch statt, eine ganz neue Form für die Beteiligten und Gäste. Hauptthema des Abends waren, wie man sich denken kann, die Kantons- und Regierungsratswahlen. Die anwesenden Kantonsratskandidaten und -kandidatinnen erhielten die Gelegenheit, sich bei den anwesenden Gästen vorzustellen und ihre Themenschwerpunkte, welche ihnen nach einer allfälligen Wahl am Herzen liegen würden, vorzustellen. Bald entstanden dadurch auch lebhafte Diskussionen, wie es sich für einen Stamm-

tisch schliesslich gehört. Gekonnt durch den Abend führte alt Kantonsrat Fabio Jeger. So wurden auch die anwesenden Regierungsratskandidaten Sandra KollyAltermatt, CVP-Kantonalpräsidentin und Kantonsrätin, sowie Thomas A. Müller, Gemeindepräsident von Lostorf und Vizeparteipräsident, geschickt eingebunden. Krönender Abschluss des Abends war dann das gemeinsame Anstossen. Wenn auch kein vollwertiger Ersatz zu einem traditionellen Wahlanlass, so war der Online-Stammtisch doch interessant und noch wichtiger: Auch das gemütliche Zusammensein kam nicht zu kurz! CVP Dorneck-Thierstein

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REGIERUNGSR ATSWAHLEN

Zwei starke Persönlichkeiten ANZEIGEN

t Thomas Spaar tz tü rs te n u n e g in lt e Die FDP M Weil er: • kritisch analysiert und lösungsorientiert handelt; • sich einsetzt für die Weiterentwicklung unserer Schulen mit Tagesstrukturangeboten - für gleiche Bildungschancen auch für Kinder aus einfachen sozialen Verhältnissen; • auf Gemeindeebene Kooperationen und Zusammenschlüsse befürwortet, um Kosten zu sparen; • das enorme energetische Einsparpotenzial von älteren Wohnliegenschaften entschlossen mit kantonalen Massnahmen fördern will; • dafür eintritt, den Anteil an selbstgenutztem Wohneigentum mit gezielten Anreizen markant zu steigern; • anpackt und macht!

2x

Die FDP Solothurn schlägt zwei erfahrene Persönlichkeiten zu den Regierungsratswahlen vom 7. März vor. Regierungsrat Dr. Remo Ankli aus Beinwil bleibt Kandidat, seine Arbeit wird rundum geschätzt. Im Schwarzbubenland daheim, stellt er sich zur Wiederwahl. In der kantonalen Regierung glänzend gewählt, übernahm er ab 2013 das Departement Bildung, Kultur und Sport. Seine Arbeit beschreibt er als Ehre und Freude zugleich. Aufträge erledigt er mit Pflichttreue. Seine Ziele im Amt: vortreffliche Aus– und Weiterbildung, bereicherndes Kulturleben und attraktives Sportangebot sind Leitwörter. In der Regierung vertritt er die gelebte Solidarität zwischen wirtschaftlich starken und eher schwächeren Regionen sowie Interessenausgleich zwischen Stadt und Land. Viele neu eingetroffene Begehren stehen bereit auf seinem Pult, sie rufen nach einer durchdachten Lösung! Peter Hodel, aus Schönenwerd, (noch) FDP-Gemeindepräsident und FDP-Kantonsrat, steht als Regierungsratskandidat bereit. Dank seiner langen Karriere als Politiker auf allen Stufen, wählen wir den weitsichtigen Peter Hodel ohne Zögern an der Seite von RR Dr. Remo Ankli. Als langjähriger Gemeindepräsident, Kantonsrat und Fraktionschef verfügt er über das nötige Rüstzeug für dieses Amt.

Die Kandidatur von Peter Hodel ruht auf eine lange und erfolgreiche Laufbahn in Gemeinde – und Kantonspolitik. Beide hervorragenden FDP-Kandidaten stehen bestgerüstet in den Startlöchern, sie verdienen Ihre volle Unterstützung. Vielen Dank! Gérald Donzé, Aktuar FDP Amtei Dorneck-Thierstein

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«Ich bin für eine verträgliche und zahlbare Energiepolitik und gegen zusätzliche Auflagen» Auflagen»

Unsere Wahlempfehlu Wahlempfehlung: Mark Winkler FDP.Die Libera Liberalen Witterswil Präsident HEV Kanton So Solothurn

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Donnerstag, 18. Februar 2021 Nr. 7

LETZTE

SCHNAPPSCHUSS Ausharren im Schneetreiben: Auf einem Ast bei der Nepomukbrücke in Dornach sassen diese drei Kormorane und warteten geduldig auf die Gelegenheit, Fische zu erjagen. «Das habe ich an der Birs bei Dornach noch nie gesehen», sagt Felix Heiber, der den Moment festhalten konnte. Haben Sie ein aussergewöhnliches Foto gemacht? Schicken Sie Ihr JPEG mit ein paar Bemerkungen zum Foto in voller Auflösung an redaktion.arlesheim@wochenblatt.ch

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Wir sind weiter für Sie da. Wir nehmen Bestellungen telefonisch, per E-Mail und über unseren Webshop entgegen. Die bestellten Artikel (Bücher, CDs, DVDs etc.) können Sie an unserer Pick-up Station beim Haupteingang abholen oder portofrei nach Hause liefern lassen (B-Post). Lösung 6/2021: TOASTER

Lassen Sie sich literarisch, musikalisch und kulturell inspirieren, unterhalten und verwöhnen. Wir freuen uns auf Ihre Bestellungen.

1.

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