Skip to main content

078_2026

Page 1

CH Regionalmedien AG I Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I www.affolteranzeiger.ch I Auflage 27 810 I AZ 8910 Affoltern a. A. I Post CH AG

AUS DEM BEZIRK AFFOLTERN I Nr. 78 I 179. Jahrgang I Dienstag, 20. Oktober 2026

Erkundungstour durch Japan

Seidenindustrie im Säuliamt

Im dritten Teil seiner Kolumne «Mein Berufspraktikum in Japan» bekommt Tim Leuenberger Besuch aus der Schweiz. Seite 7

Im Interview erzählt Historikerin Bettina Stehli von der Zeit, als es in Obfelden noch die Stehli-Seiden-Fabrik gab. Seite 9

Schritt vorwärts, aber noch nicht im Ziel Kann das Naturbad in Maschwanden 2027 geöffnet werden? Werner Schneiter Aus dem Crowdfunding bei lokalhelden. ch resultieren bis zur Stunde knapp 53 000 Franken, aber für eine Eröffnung des Naturbades in Maschwanden in der kommenden Saison reicht das noch nicht. Die Maschwander Badi bleibt auch über die Saison hinaus ein Thema. Ihr droht die Schliessung, weil die Gemeinde sowohl die jährlichen Unterhaltskosten von rund 250 000 Franken und eine anstehende Sanierung nicht stemmen kann. Kommt hinzu, dass der Kanton den individuellen Sonderlastenausgleich für die Badi (und die Bibliothek) gestrichen hat. So ist der Rückbau des 1972 eingeweihten und 2013/14 mit biologischer Wasseraufbereitung veredelten Freibades aus Sicht des Gemeinderates die wahrscheinliche Option. Allerdings «hängt» die grosse Mehrheit der Bevölkerung an ihrer Badi, die ja nicht nur zum chlorfreien Schwimmen dient, sondern auch als Treffpunkt für viele Stammgäste. Es gibt dort eine Beiz mit rund 80 Plätzen. Dass die Badi die Gemüter bewegt, kam auch immer in engagierten Voten bei Veranstaltungen oder Gemeindeversammlungen zum Ausdruck. So trat eine Interessengemeinschaft auf den Plan mit dem Ziel, das Naturbad zu retten. Aus der Interessengemeinschaft ist nun am 8. September 2026 ein Verein entstanden, der auch ein Crowdfunding lanciert hat. Dort sind bis dato knapp 53 000 Franken eingegangen. Da-

«Wir benötigen mindestens 150 000 Franken, damit wir die Saison 2027 eröffnen können.» Ursula Wittwer

mit hat der Verein ein Zwischenziel erreicht, weil das mehr als die erforderlichen 20 Prozent des eingegebenen Zielbetrags (200 000 Franken) sind. Mehr als

6

Lernende erzählen von ihrer Ausbildung im Gartencenter Guggenbühl. Seite 11

«Die 85-Jährigen kann ich noch etwas ‹chuzle›.» Seite 18 Walter Bickel, OL-Läufer aus Mettmenstetten. (Bild Werner Schneiter)

100 Tage im Amt Sven Kammer ist der jüngste Gemeindepräsident im Bezirk. Im Gespräch mit Marianne Voss erzählt er von seinen ersten 100 Tagen im Amt. «Mein junges Alter erlebe ich jetzt als Gemeindepräsident sicher nicht als einen Nachteil, manchmal vielleicht sogar als Vorteil», so Kammer. (red)

Seite 3

ANZEIGEN

Handwerk – siehe Beilage.

Vereinspräsidentin Ursula Wittwer hofft, dass mit Crowdfunding mindestens 150 000 Franken zusammenkommen, damit die Badesaison in Maschwanden 2027 gestartet werden kann. (Bild Werner Schneiter) ein erster Schritt ist das aber nicht. «Wir benötigen mindestens 150 000 Franken, damit wir die Saison 2027 eröffnen können», sagt Vereinspräsidentin Ursula Wittwer. Die grösste Spende bisher: 20 000 Franken. Viele haben bezahlt, auch 1000 Franken und mehr, meistens aber 100 oder 50 Franken. Dafür ist der Verein dankbar, auch wenn es nur der berühmte «Tropfen auf den heissten Stein» ist. «Wir haben dazu Firmen, Stiftungen sowie 25 Gemeinden – auch aus der Zuger und Aargauer Nachbarschaft – angeschrieben. Unser Engagement wurde gelobt, aber trotzdem: Es gab nur Absagen», bedauert Ursula Wittwer.

Viele Ideen Das Crowdfunding dauert noch bis zum 25. November 2026. Wird der Wunschbetrag des Vereins nicht erreicht, so

dürfte das Thema erledigt sein. Nun, die Hoffnung stirbt zuletzt. Einen Lichtblick offenbaren die Abklärungen und das Einholen von Zweitmeinungen des Vereins zu den Sanierungsmassnahmen. Von denen sind nicht alle zwingend, um die neue Saison zu eröffnen. In einer Machbarkeitsstudie ist von 2.2 Millionen Franken die Rede. Ein Gespräch mit dem damals beteiligten Gartenbauer hat aber ergeben, dass dies nicht notwendig ist, um den Betrieb für die kommenden paar Jahre zu sichern. Rund 300 000 Franken müssten wohl für die zwingenden Massnahmen aufgewendet werden, unter anderem für die Risse aufweisende Becken-Folie, die laut Verein nicht ersetzt werden muss, sondern repariert werden könnte. An Ideen für die kommende Saison und auch für eine Nachsaison mangelt es nicht. So könnte das Angebot wäh-

rend der Sommersaison unter anderem mit Pilates, Yoga, Aquafit und anderem bereichert werden. Outdoortraining im Herbst, ein Fondue-Raclette-Zelt oder Pop-up-Sauna ausserhalb der Badesaison hält der Verein für machbar, ebenso die Fremdvermietung der Anlage. Aber dazu werden auch Helferinnen und Helfer benötigt, die auch bereit sind, in einem Wochen- oder einem Wochenende-Team mitzumachen. Der tägliche Aufwand – insbesondere Reinigungsarbeiten – wird auf rund drei Stunden geschätzt. Der Gemeinderat hat Hilfe zugesichert – nicht in Form von Geld, aber beispielsweise mit dem Einsatz des Werkdienstes für Arbeiten an der Grünanlage und Know-how-Transfer. Klar ist: Der Zeitdruck ist sehr hoch. «Wir müssen noch in diesem Jahr entscheiden, ob wir in der nächsten Saison öffnen können», sagt Ursula Wittwer.

Klein, aber exklusiv

WB scheidet im Cup aus

Viehschau in Maschwanden

Die Ämtler unterliegen Freienbach 1:3

Gut 80 Tiere wurden am Samstag in Maschwanden zur Viehschau aufgefahren. Sie stammen aus fünf Ställen und haben sieben Eigentümer. Es ist nicht nur die kleinste Ämtler Viehschau, sie geniesst auch landesweite Exklusivität: Im Gegensatz zu anderen Schauen werden in Maschwanden mehrere Rassen präsentiert. Die beiden Experten aus Einsiedeln, Josef Schönbächler und Guido Zehnder, waren des Lobes voll über die dargebotene Qualität. Geradezu sensationell sei das Niveau bei den Erst-

Der FC Wettswil-Bonstetten (1. Liga) gastierte in der ersten Cuprunde beim Ligakonkurrenten Freienbach. Nach zwei Elfmetertoren im Hintertreffen, bäumte sich WB kämpferisch auf und verkürzte zum 1:2. Allerdings schmälerte es seine Hoffnungen mit zwei naiven «gelb-roten» Karten selbst und kassierte in doppelter Unterzahl einen weiteren Treffer. Das Ausscheiden im Cup mag enttäuschend sein, hat aber den Vorteil, sich wieder vollends auf die Meisterschaft – auf dem drittletzten Rang liegend – kon-

melkkühen (bis drei Jahre). Den Schöneuterpreis gewann Jolene aus dem Stall von Ueli Ehrler. Und er stellt mit Grischa, vorgeführt von Sohn Livio, auch die «Miss Maschwanden 2026». Um die Mittagszeit war die Schau dann zu Ende; die Tiere wurden in ihre Ställe zurückgeführt, während das Publikum im Festzelt den traditionellen Grillbraten nach Aebis Art geniessen konnte. (red)

Seite 5

zentrieren zu können. In der 3.-LigaMeisterschaft musste der FC Affoltern zu Hause gegen Thalwils Reserven einen Dämpfer einstecken. Obschon er sich in Hälfte zwei enorm steigerte und in Führung ging, resultierte schlussendlich ein 1:1. In der gleichen Gruppe gewann Leader Wettswil-Bonstetten 2 das Spitzenspiel gegen Freienbachs Reserven 2:0 und baute seine Führung auf fünf Punkte aus. (kakö)

Seite 19

Carrosserie/Spritzwerk

Lido Galli Zürichstrasse 1A 8932 Mettmenstetten SB-Waschanlage

Telefon 0 44 776 81 11 044

Antrieb. Ihr Geschmack. Unser arkenvielfalt ruckstuhlgaragen.ch/m

C ÊPES

SCHWEIZWEIT GRÖSSTE MULTISPORTHALLE FÜR

FREESTYLE- & TRENDSPORT

20043 9 771661 391004


Verkehrsanordnung: Zwillikerstrasse, Affoltern am Albis Dauernde Verkehrs­ anordnung Auf Antrag der Stadt Affoltern am Albis hat die Kantonspolizei folgende Verkehrsanordnung verfügt: Zwillikerstrasse, Parkplatz Friedhof Süd: Parkieren mit Parkscheibe Die maximale Parkierungsdauer wird zwischen 8.00 Uhr und 20.00 Uhr auf 90 Minuten beschränkt. Zwecks Kontrolle ist die Parkscheibe zu hinterlegen. Verfügende Stelle Kantonspolizei Zürich – VerkehrspolizeiSpezialabteilung Rechtliche Hinweise und Fristen Gegen diese Verfügung kann während der Rekursfrist bei der Kontaktstelle Rekurs erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Die angefochtene Verfügung ist beizulegen oder genau zu bezeichnen. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und soweit möglich beizulegen. Das Rekursverfahren ist kostenpflichtig; die Kosten hat die unterliegende Partei zu tragen. Rekurse gegen die unterstützenden, baulichen Massnahmen sind an das Baurekursgericht des Kantons Zürich, Postfach, 8090 Zürich, zu richten. Rechtsmittelfrist Frist: 30 Tage Ablauf der Frist: 19. November 2026 Verkehrsanordnungen haben eine Rechtsmittelfrist von 30 Tagen. Kontaktstelle Sicherheitsdirektion des Kantons Zürich, Rekursabteilung, Postfach, 8090 Zürich

Erneuerungswahl des/der Friedensrichters/in für die Amtsdauer 2027 bis 2033 – Wahlanordnung und Fristansetzung Wahlvorschläge Der Gemeinderat Maschwanden hat den ersten Wahlgang für die Erneuerungswahl des/der Friedensrichters/in für die Amtsdauer 2027 bis 2033 auf den Sonntag, 28. Februar 2027 festgesetzt. Ein allfälliger zweiter Wahlgang findet am Sonntag, 6. Juni 2027 statt. In Anwendung von Art. 4 ff. der Gemeindeordnung sowie § 48 ff. des Gesetzes über die politischen Rechte (GPR) sind bis spätestens Montag, 30. November 2026, 11.30 Uhr, Wahlvorschläge beim Gemeinderat Maschwanden, Gemeindeverwaltung, Dorfstrasse 54, 8933 Maschwanden einzureichen. Wählbar ist jede stimmberechtigte Person, die ihren politischen Wohnsitz im Kanton Zürich hat. Die Kandidatin oder der Kandidat muss mit Namen und Vornamen, Geschlecht, Geburtsdatum, Beruf, Adresse, Zusatz «bisher» (wenn die vorgeschlagene Person das Amt schon innehat) und Parteizugehörigkeit auf dem Wahlvorschlag bezeichnet werden. Zusätzlich kann der Rufname, unter dem die Person politisch oder im Alltag bekannt ist, angegeben werden. Jeder Wahlvorschlag muss von mindestens 15 Stimmberechtigten der Gemeinde unter Angabe von Name, Vorname, Geburtsdatum und Adresse eigenhändig unterzeichnet sein. Diese können ihre Unterschrift nicht zurückziehen. Jede Person kann nur einen Wahlvorschlag unterzeichnen. Formulare für die Wahlvorschläge sind bei der Gemeindeverwaltung, Dorfstrasse 54, 8933 Maschwanden, erhältlich oder können von der Gemeindewebsite www.maschwanden.ch heruntergeladen werden. Die provisorischen Wahlvorschläge werden nach Ablauf der ersten Frist veröffentlicht. Innert einer zweiten Frist von 7 Tagen, von der Publikation an gerechnet, können die Vorschläge geändert oder zurückgezogen werden, oder es können neue Wahlvorschläge eingereicht werden. Der Gemeinderat erklärt die/den Vorgeschlagene/-n als gewählt, wenn die Voraussetzungen für eine stille Wahl gemäss Art. 7 der Gemeindeordnung in Verbindung mit §§ 54 und 54a GPR erfüllt sind. Ist dies nicht der Fall, wird am Sonntag, 28. Februar 2027 eine Urnenwahl mit leeren Wahlzetteln durchgeführt. Den Wahlunterlagen wird in Anwendung von § 55 Abs. 1 und § 61 GPR ein Beiblatt beigelegt, auf dem Kandidatinnen und Kandidaten in alphabetischer Reihenfolge aufgeführt werden, die öffentlich zur Wahl vorgeschlagen sind. Wahlvorschläge für den ersten Wahlgang gelten auch für den zweiten Wahlgang. Bis zehn Tage nach dem ersten Wahlgang können gültige Wahlvorschläge zurückgezogen oder neue Wahlvorschläge beim Gemeinderat Maschwanden, Gemeindeverwaltung, Dorfstrasse 54, 8933 Maschwanden eingereicht werden. Gegen diese Wahlanordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte innert fünf Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen. In Stimmrechtssachen werden Verfahrenskosten nur erhoben, wenn das Rechtsmittel offensichtlich aussichtslos ist. 20. Oktober 2026 Gemeinderat Maschwanden

Einladung zur Gemeindeversammlung vom 25. November 2026, 20.15 Uhr Die Stimmberechtigten werden am Mittwoch, 25. November 2026, 20.15 Uhr, Turnhalle Loomatt, Massholderenstrasse 3, Sellenbüren, zur Gemeindeversammlung eingeladen. Zur Behandlung gelangt folgendes Geschäft: 1. Budget 2027 der politischen Gemeinde und Festsetzung Steuerfuss Anschliessend: Verschiedenes Nach der Gemeindeversammlung lädt der Gemeinderat die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu einem kleinen Apéro ein. Broschüren mit dem Beleuchtenden Bericht der Geschäfte der Gemeindeversammlung: Die Abonnenten werden ihr persönliches Exemplar bis am 10. November 2026 erhalten. Solange Vorrat können Exemplare im Gemeindehaus (Schalter Einwohnerkontrolle) kostenlos bezogen werden. Zudem kann die Broschüre ab anfangs November auf www.stallikon.ch/gemeindeversammlung heruntergeladen werden. 20. Oktober 2026 Gemeinderat Stallikon

Bauprojekte Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf. Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314–316 PBG).

Ich taste, also schaue ich.

Mit tiefer Betroffenheit nehmen wir Abschied von unserem langjährigen Mitglied, unserer ehemaligen Hilfsleiterin und ehemaligen Präsidentin

Vreni Erne

17. April 1945 – 12. Oktober 2026 Während 44 Jahren war Vreni unserem Verein eng verbunden. Sie engagierte sich im Verein, war Hilfsleiterin und während 14 Jahren auch Präsidentin des Frauenturnvereins Affoltern am Albis. Für ihr grosses Engagement und die vielen gemeinsamen Jahre sind wir ihr von Herzen dankbar. Wir werden Vreni in liebevoller Erinnerung behalten und sprechen ihren Angehörigen unser tief empfundenes Beileid aus.

Vorstand und Turnkolleginnen

Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Bonstetten

Affoltern am Albis Am 14. Oktober 2026 ist in Affoltern am Albis gestorben:

Ernst Winkler geboren am 28. Dezember 1934, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH. Die Beisetzung findet im engsten Familien- und Freundeskreis statt. Bestattungsamt Affoltern am Albis

Hausen am Albis Am 3. Oktober 2026 ist in Tomaszów Lubelski (Polen) gestorben:

Ernst Alois Stübi geboren am 6. November 1949, wohnhaft gewesen in 8915 Hausen am Albis. Bestattungsamt Hausen am Albis

Bauherrschaft: Simone Meier, Bruggenmattweg 74, 8906 Bonstetten Projektverfasser: matco engineering ag, Härdlistrasse 10, 8957 Spreitenbach Projekt: Installation einer Split-Klimaanlage mit zwei Innengeräten und einem Aussengerät, Bruggenmattweg 74, 8906 Bonstetten Katasterinformationen: GrundstückNr.: 1422, Vers.-Nr. 637, Zone: W2/45

Bonstetten Bauherrschaft: Stefan und Nicole Heusser Herenholzweg 45, 8906 Bonstetten Projektverfasser: Der Bauherr ist Projektverfasser. Projekt: Ersatz best. Pergola durch Sitzplatzüberdachung mit verstellbaren Lamellen, Herenholzweg 45, 8906 Bonstetten Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 1560, Vers.-Nr. 692, Zone: W2/45

Schauen, ohne die Bilder zu sehen: Unsere taktilen Bilderbücher erzählen sehbehinderten Kindern Geschichten. Helfen auch Sie, Bilder bücher für alle sichtbar zu machen!

SPENDEN CH 74 0900 0000 8000 1514 1

Den Alltag bewältigen. Wir unterstützen Sie. Das Leben mit Krebs stellt Sie vor grosse Herausforderungen? Unser Fachteam hilft bei Finanz-, Job- und Familienbelangen. Wir sind für Sie da.

Beratung & konkrete Hilfe. Jetzt anrufen: 044 388 55 00. Mehr auf krebsligazuerich.ch


Bezirk Affoltern

WIR GRATULIEREN Zum 93. Geburtstag Heute Dienstag, 20. Oktober, feiert Maria Walz in Affoltern ihren 93. Geburtstag. Die ganze Familie gratuliert ihr von Herzen zu diesem Geburtstag und wünscht ihr weiterhin eine gute Gesundheit und noch viele schöne Erlebnisse! Dem schliessen wir uns gerne an.

Zum 85. Geburtstag Peter Haefelin in Mettmenstetten feiert morgen Mittwoch, 21. Oktober, seinen 85. Geburtstag. Herzliche Gratulation, viel Gesundheit, Freude und Glück.

Zum 80. Geburtstag Irene Nussbaumer in Obfelden hat am kommenden Donnerstag, 22. Oktober, Geburtstag, und zwar ihren 80.! Als Besitzerin von über 600 Kochbüchern aus aller Herren Länder verwöhnt sie mit Herzblut Familie und Gäste mit kulinarischen Höhepunkten, schmeisst im Job-Sharing mit Mann Toni den Haushalt und Garten und findet auch Zeit für zarte und künstlerische Keramikmalerei. Herzliche Gratulation zum 80. Geburtstag − gefühlt wohl eher der 60. − weiterhin so viel Lebensfreude, Gesundheit und alles Gute!

Zur goldenen Hochzeit Vor 50 Jahren, am 22. Oktober 1976, gaben sich Wilma und Fritz Gerber das Jawort und feiern am kommenden Donnerstag das goldene Hochzeitsfest in Obfelden. Wir wünschen dem Paar ein fröhliches Fest und weiterhin schöne gemeinsame Zeiten.

Gratulationen sind willkommen! Für die Rubrik «WIR GRATULIEREN» sind wir auf die Einsendungen der Leserinnen und Leser angewiesen. Bitte schicken Sie uns Gratulationshinweise per Mail an: redaktion@affolteranzeiger.ch Gratis aufgenommen werden Geburtstage ab dem 90., runde und halbrunde ab dem 80. sowie Hochzeitsjubiläen ab der Goldenen Hochzeit (50 Jahre). Die Mails müssen jeweils am Mittwochmorgen bis 8 Uhr für die Ausgaben vom folgenden Freitag und Dienstag eintreffen. (red)

ANZEIGE

Dienstag, 20. Oktober 2026

3

«Ich möchte im Dorf präsent und sichtbar sein» Ein Gespräch mit dem Hausemer Gemeindepräsidenten nach 100 Tagen Amtszeit IntervIew MarIanne voss «Anzeiger»: Sven Kammer, am 14. Juni wurden Sie im 2. Wahlgang zum Gemeindepräsidenten von Hausen gewählt. Wie kam es dazu? Sven Kammer: Ich bin bereits seit vier Jahren im Gemeinderat Hausen. Für das neue Präsidium stand damals eine Person zur Verfügung, die ebenfalls über Erfahrung verfügte. Daher gab es für mich keinen Grund, fürs Präsidium zu kandidieren. Zudem fühlte ich mich in meinem Ressort Tiefbau sehr wohl. Im ersten Wahlgang kam aber unerwartet alles anders. Ein zweiter Wahlgang war angesagt, ohne eine Person aus dem bestehenden Gemeinderat. Bei der Konstellation von vier Neuen und drei Bisherigen war ich der Überzeugung, dass der Präsident eine Person sein sollte, welche die aktuellen Themen bereits kennt. Daher kandidierte ich kurzfristig doch noch. Sie wurden mit einem guten Ergebnis gewählt. Bereits zwei Wochen später traten Sie Ihr Amt an. Das ist so. Am 1. Juli übernahm ich offiziell das Präsidium, am 7. Juli leitete ich bereits die erste Sitzung des neuen Gemeinderates. Wie geht es Ihnen nach den ersten 100 Tagen? Es geht mir gut. Ich habe Freude an der neuen Herausforderung. Eine wichtige Voraussetzung dafür ist natürlich die Unterstützung durch gut funktionierende Verwaltung und den erfahrenen Gemeindeschreiber. Was gab es bereits zu tun? Ich habe einige Gemeinderatssitzungen geleitet, an denen ich auf einem anderen Stuhl als bisher Platz genommen habe. Mein Blickwinkel an den Sitzungen hat sich verändert. Ich bin nicht mehr auf mein Ressort fixiert, sondern überschaue das Ganze. Mein erster öffentlicher Auftritt fand am 1. August statt. Und kürzlich feierten wir das Aufrichtefest der neuen Sporthalle. Anfang Dezember werde ich zum ersten Mal eine Gemeindeversammlung leiten. Ein kurzer Rückblick auf Ihre letzten vier Jahre. Welche Herausforderungen im Ressort Tiefbau standen im Vordergrund? Es ging während der letzten Amtszeit um die gesamte Reorganisation der Abteilung mit der Abschaffung der Tiefbaukommission und der Ernennung eines neuen Leiters Tiefbau. Die wichtigsten Projekte waren die ARA, die Er-

Gemeindepräsident Sven Kammer (37): «Die Tür des Gemeindehauses steht allen offen.» (Bild Marianne Voss) satzschwellen im Fellibach und die LEDBeleuchtung im Dorf. Sie haben Jahrgang 1989 und sind der jüngste Gemeindepräsident im Bezirk Affoltern. Wie fühlt sich das an? Als ich vor vier Jahren im Gemeinderat anfing, war ich mit Abstand der Jüngste im Gremium. Die meisten Kollegen und Kolleginnen hätten meine Eltern sein können. (Er lacht.) Doch ich profitierte vom fachlichen Austausch mit meinen erfahreneren Kolleginnen und Kollegen. Inzwischen bin ich gut in der Behördentätigkeit angekommen und habe auch schon einen schönen Korb voller Erfahrungen gesammelt. Mein junges Alter erlebe ich jetzt als Gemeindepräsident sicher nicht als einen Nachteil, manchmal vielleicht sogar als Vorteil. Sie sind in Hausen aufgewachsen, hier zur Schule gegangen und haben sich im Turnverein stark engagiert. Ist Hausen Ihre Heimat? Absolut. Ich bin inzwischen sogar stolzer Bürger von Hausen. Wie das? Das kann man beantragen, und es kostet ein bisschen etwas. Doch das war es mir wert.

Sie waren Gemeinderat, jetzt sind Sie der Präsi. Wie erleben Sie diese neue Position im Dorf? Ich werde von der Bevölkerung stärker wahrgenommen, und es sind natürlich auch höhere Erwartungen an mich im Raum. Es gibt im Dorf mehr Leute, die mein Gesicht und meinen Namen kennen. Wenn jemand mit Ihnen ins Gespräch kommen möchte, wie ist das möglich? Ich möchte im Dorf präsent und sichtbar sein, damit die Leute mich ansprechen können. Das ist eines meiner wichtigsten Ziele. Daher nehme ich ganz bewusst am Dorfleben teil und besuche die verschiedenen Anlässe. Dort entstehen häufig Begegnungen und gute Gespräche. Aber natürlich kann ich nicht 24/7 zur Verfügung stehen. Was steht bevor? Welche Projekte möchten Sie verwirklichen? Der Gemeinderat geht demnächst in Klausur, um die Legislaturziele zu definieren. Dann beschäftigt uns alle die neue Sporthalle, die wir im kommenden Sommer einweihen möchten. Es steht auch eine Gesamterneuerung der ITStruktur für die Verwaltung an, damit wir auf dem aktuellen Stand sind. Ebenso möchte ich mich für einen besseren

CI-Auftritt, ein einheitliches Erscheinungsbild nach aussen einsetzen. Sie sind beruflich in der IT-Branche tätig und Sie haben eine Familie mit einer kleinen Tochter. Wie bringen Sie Beruf, Familie und Präsidium unter einen Hut? Die Familienzeit ist mir sehr wichtig. Meine berufliche Tätigkeit habe ich daher auf 40 Prozent reduziert. Für das Gemeindepräsidium rechne ich ebenfalls mit rund 40 Prozent Zeitaufwand. Und der Sport? Ich war sehr intensiv engagiert im Korbball, doch das werde ich reduzieren. Doch ich bin nach wie vor allgemein im Sportbereich aktiv, zum Beispiel als Experte für Jugend & Sport. Sonstige Hobbys? Gemeindepräsident schmunzelt.)

sein.

(Er

Was wünschen Sie sich? Was wünschen Sie dem Dorf? Ich wünsche mir sehr, dass das Miteinander im Dorf nicht verloren geht, dass man sich noch kennt, sich grüsst auf der Strasse. Ich wünsche mir, dass Hausen im Charakter ein lebendiges und heimeliges Dorf bleibt.


Affolternstrasse 3 – 8913 Ottenbach T. 044 763 40 50 – F. 044 763 40 59 info@ottenbach.ch – www.ottenbach.ch

Ersatzwahl eines Mitglieds des Präsidiums der Primarschulpflege sowie eines weiteren Mitglieds der Primarschulpflege für den Rest der Amtsdauer 2026 bis 2030: Wahlvorschläge

Gemeinde Aeugst am Albis Dorfstrasse 22 Postfach 8914 Aeugst am Albis

Gestützt auf die Wahlausschreibung vom 4. September 2026 sind für die Ersatzwahl eines Mitglieds des Präsidiums der Primarschulpflege sowie eines weiteren Mitglieds der Primarschulpflege innert der festgesetzten Frist folgende Wahlvorschläge eingereicht worden:

Aeugst am Albis liegt auf 700 m ü. M. zwischen Zürich und Zug – eine bevorzugte Wohnlage für die rund 2000 Einwohner/innen. Aufgrund der Pensionierung unserer langjährigen Mitarbeiterin suchen wir für unser kleines und motiviertes Verwaltungsteam per 1. März 2027 oder nach Vereinbarung eine/n fachlich ausgewiesene/n und engagierte/n

Mitglied der Primarschulpflege Name Vorname

Jahrgang

Beruf

Adresse

Heimatort

Partei

bisher/ neu

Imhof, Nadine

1982

Financial Accountant

Zwillikerstr. 11a

Liestal BL

parteilos

neu

Sachbearbeiter/in Steuern (60 %) Deine Aufgaben • Selbstständiges Veranlagen von Steuererklärungen • Veranlagung von Grundstückgewinnsteuern • Auskünfte und Beratung am Schalter, Telefon und per E-Mail • Unterstützung der Leiterin Steuern in weiteren Aufgabengebieten des Steueramts • Unterstützung Abteilung Finanzen (Erfassung Kreditoren, etc.) • Bei Interesse und Eignung können weitere Aufgaben dazukommen

Präsidium der Primarschulpflege Name Vorname

Jahrgang

Beruf

Adresse

Heimatort

Partei

bisher/ neu

Burkart, Daniela

1969

Sachbearbeiterin

Steinernstr. 17a

Beinwil Freiamt AG

parteilos

neu

T 044 763 50 60 F 044 763 50 69 gemeinde@aeugst-albis. ch www.aeugst-albis.ch

Dein Profil • Abgeschlossene kaufmännische Ausbildung oder vergleichbare Qualifikationen • Berufserfahrung auf einem Gemeinde- oder kantonalen Steueramt oder in der Steuerberatung • Vorzugsweise: Einschätzungskompetenz des kantonalen Steueramts oder die Bereitschaft, diese zu erlangen • Fundierte NEST-Kenntnisse und Gewandtheit im Umgang mit IT-Anwendungen • Zuverlässige, exakte und selbstständige Arbeitsweise • Stilsichere schriftliche und einwandfreie mündliche Ausdrucksweise • Freude an der Zusammenarbeit in einem Team

In Anwendung der Gemeindeordnung sowie § 53 des Gesetzes über die politischen Rechte (GPR) wird eine neue Frist von 7 Tagen, bis spätestens am 27. Oktober 2026, angesetzt, innert welcher die Wahlvorschläge zurückgezogen oder geändert werden oder auch neue Wahlvorschläge beim Gemeinderat Ottenbach, Affolternstrasse 3, 8913 Ottenbach, als wahlleitende Behörde, eingereicht werden können. Die vorgeschlagene Person ist mit Namen, Vornamen, Geschlecht, Geburtsdatum, Beruf, Adresse, dem Zusatz «bisher», wenn die vorgeschlagene Person das Amt bereits innehat, sowie der Parteizugehörigkeit zu bezeichnen. Zudem kann der Name angegeben werden, unter dem die Person politisch oder im Alltag bekannt ist (Rufname). Jeder neue Wahlvorschlag muss von mindestens 15 Stimmberechtigten der Gemeinde unter Angabe von Namen, Vornamen, Geburtsdatum und Adresse eigenhändig unterzeichnet sein. Diese können ihre Unterschrift nicht zurückziehen. Jede Person kann nur einen Wahlvorschlag unterzeichnen. Der Wahlvorschlag kann mit einer Kurzbezeichnung versehen werden.

Wir bieten • Eine abwechslungsreiche und spannende Tätigkeit in einem kleinen Team mit kurzen Wegen • Ein kleines, motiviertes und humorvolles Team und eine moderne und grosszügige Arbeitsumgebung • Attraktive Anstellungsbedingungen (Home-Office Möglichkeit, Jahresarbeitszeit, attraktive Sozialleistungen) • Gute Weiterbildungsmöglichkeiten

Formulare für die Wahlvorschläge sind bei der Gemeindeverwaltung, Affolternstrasse 3, 8913 Ottenbach erhältlich. Sofern während der Frist von 7 Tagen die bereits eingereichten Wahlvorschläge nicht geändert oder zurückgezogen, oder keine neuen Wahlvorschläge eingereicht werden, erfolgt keine weitere Publikation der Wahlvorschläge. Stimmen die Wahlvorschläge nach Ablauf der siebentägigen Frist nicht mit den heute veröffentlichten Wahlvorschlägen überein, werden die definitiven Wahlvorschläge amtlich publiziert (§ 53 Abs. 4 GPR).

Treffen die oben aufgeführten Punkte auf dich zu? Dann freuen wir uns auf deine Bewerbung per E-Mail zuhanden unseres Gemeindeschreibers (vit.styrsky@ aeugst-albis.ch). Für Auskünfte oder einen unverbindlichen Erstkontakt steht dir unsere Leiterin Steuern Nicole de Pretto (044 763 50 63) gerne zur Verfügung.

Die wahlleitende Behörde erklärt die bisher vorgeschlagenen Personen nach Ablauf der siebentägigen Frist als gewählt, wenn die Voraussetzungen für eine stille Wahl gemäss § 54a Abs. 1 GPR erfüllt sind. Sind diese nicht erfüllt, findet ein Wahlgang an der Urne statt. Gegen diese Anordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert fünf Tagen seit der Veröffentlichung schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten.

Dann bist du bei uns genau richtig.

Wir engagieren uns für eine belebte Bergwelt.

Wir haben eine attraktive Stelle als Mitarbeiter/in Gemeinde- und Schulbibliothek im Stundenlohn, ca. 15 – 20 % zu vergeben.

berghilfe.ch

20. Oktober 2026 Die wahlleitende Behörde Gemeinderat Ottenbach

Du liebst Bücher, Menschen und Abwechslung?

Wir sind ein kleines, engagiertes Team und suchen eine offene, zuverlässige und sehr flexible Persönlichkeit, die Freude an Büchern, Medien und am Kontakt mit Menschen hat. Dich erwartet eine abwechslungsreiche Aufgabe mit viel Eigenverantwortung, Gestaltungsspielraum und Raum für eigene Ideen. Das ausführliche Stelleninserat findest du auf unserer Website www.ottenbach.ch.

Fahrschule / Kurse / Shop

Fahrschule / Kurse / Shop

.triline.ch

.CHRESTA.ch

www

Fahrstunden auf dich angepasst. Geschaltet und Automat. In Zürich / Säuliamt. Regelmässig VKU in Obfelden. 044 760 06 78

Fahrschule aller Kategorien: Auto, Motorrad, Lastwagen, Car, Nothelfer, Verkehrskunde, CZV-Kurse. Telefon 044 761 59 58.

Kind und Familie

Karate / Selbstverteidigung

.spiel-werkstatt.ch

www

Knonauer Amt

.Karate-albis.ch

www

Mit dem SSLV Qualitätslabel ausgezeichnete Spielgruppe! Für Kinder ab drei Jahren. Zwergligruppe ab zwei Jahren. RobinsonSpielgruppe auf dem Bauspielplatz. Elterntreff/zuwa-Gruppe.

Herzlich willkommen im Karate-Center Albis. Kinder ab 3 Jahren, Jugendliche, Erwachsene ab 40 jederzeit möglich. Tel. 044 761 43 83

PC-Support

Tauber-Insektenschutz

.

für die Wirtschaftsregion

www

.tauber-sicherwohnen.ch

www monnet-informatik.ch

www

PC-Probleme / Internet-Probleme / Viren? Wir helfen Ihnen direkt bei Ihnen zu Hause. Rufen Sie uns auf der kostenlosen Hotline an: 0800 800 815

Massgefertigter INSEKTENSCHUTZ für Fenster und Türen, im Säuliamt, mit kostenloser Beratung. info@tauber-sicherwohnen.ch,Tel. 076 578 90 08

Nutzung von Handy, Tablet oder PC

.ernst-gerber.ch

www

massgeschneiderte, individuelle Unterstützung in der Nutzung von Handy, Tablet, Windows-PC. SBB-App, Parkingpay, Twint, Word usw. Tel./Whatsapp: 079 281 76 11, ernst.gerber@gmx.ch

Buchung für 12 Publikationen

Fr. 240.– Erscheint wöchentlich am Dienstag


Bezirk Affoltern

Dienstag, 20. Oktober 2026

Ein gut aufgehängtes Euter und korrekt platzierte Zitzen sind wichtige Kriterien bei der Beurteilung durch die Experten. (Bilder Werner Schneiter)

Wenn optimale Beckenneigung und andere Faktoren zählen Maschwandner Viehschau mit mehreren Rassen – exklusiv in der Schweiz Werner Schneiter Einige lassen sich nur ungern im Kreis herumführen. Sie trotzen und testen die Kraft ihres Meisters. Dann aber stehen die Kühe ziemlich ruhig in Reih’ und Glied, werden von den Experten begutachtet und von diesen eingestellt, also rangiert. Gut 80 Tiere wurden am Samstag in Maschwanden zur Viehschau aufgefahren. Sie stammen aus fünf Ställen und haben sieben Eigentümer. Es ist nicht nur die kleinste Ämtler Viehschau, sie geniesst auch landesweite Exklusivität: Im Gegensatz zu anderen Schauen werden in Maschwanden mehrere Rassen präsentiert. Da stehen Original Braunvieh neben Holstein, Red Holstein, Swiss Fleckvieh oder Jersey. Dazu sind auch zahlreiche Kreuzungen zu sehen – und ausserdem 16 Kälber, vorgeführt und vorgestellt von Kindern, die nach kurzen

«Interviews» ebenso grossen Applaus erhalten wie die Grossen, meist auch deren Eltern. Und das offenkundig mit Recht. Denn die beiden Experten aus Einsiedeln, Josef Schönbächler und Guido Zehnder, sind des Lobes voll über die dargebotene Qualität. Geradezu sensationell sei das Niveau bei den Erstmelkkühen (bis drei Jahre), teilt Josef Schönbächler dem zahlreichen Publikum mit. Er spricht von einem guten Gang und Charakter, von optimaler Beckenneigung und ausgeprägtem Zentralband, von gutsitzenden und optimal in die Bauchwand verwachsenen, kompakten Eutern sowie korrekt platzierten Zitzen und stabilen oberen Linien.

Grischa ist «Miss Maschwanden» Sechs Abteilungen werden dem Publikum präsentiert, dazu Tochter-Mutter-

Kühe im Duo. Den Schöneuterpreis gewinnt Jolene aus dem Stall von Ueli Ehrler. Und er stellt mit Grischa, vorgeführt von Sohn Livio, auch die «Miss Maschwanden 2026». Im Weiteren haben die Ehrlers auch eine Kuh namens Ehre im Stall, die eine stolze Lebensleistung von 115 000 kg Milch aufweist und neunmal gekalbt hat. Um die Mittagszeit ist die Schau zu Ende; die Tiere werden in ihre Ställe zurückgeführt, während das Publikum im Festzelt den traditionellen Grillbraten nach Aebis Art geniesst. Auf drei Stunden Viehschau folgen mehrere Stunden Unterhaltung, auch musikalische – eine Rangverkündigung, die auf 21 Uhr angesetzt ist. Denn die Maschwandner Viehschau ist ein kleines Dorffest. Ins Leben gerufen wurde sie 1982, bei der Gründung der Viehzuchtgenossenschaft, die aber längst wieder Vergangenheit ist.

Livio Ehrler mit Grischa, «Miss Maschwanden 2026».

Jöö-Effekt und viel Applaus des Publikums: Kinder präsentieren ihre Kälber.

Erst die Präsentation, dann die Bewertung durch die Viehschauexperten.

5


Ihre Spezialisten 8906 Bonstetten Tel. 044 700 29 07 Mobil 079 354 37 29 info@forstundgarten.ch www.forstundgarten.ch

GEPFLEGT DURCH JEDE JAHRESZEIT.

• Gartenbau • Baggerarbeiten • Rodungen • Umgebungsarbeiten

g g • Forst- und Gartenholzerei • Naturstrassen und Plätzee • Cheminéeholz • Holzschnitzel

www.stählidesign.ch +41 79 451 73 05

Herbstzauber im Götschihof

Chapfstrasse 5 • 8906 Bonstetten • Mobile 076 445 67 46 gartenbaubader@gmail.com • www.gartenbaubader.ch

Stiftung Solvita Götschihof Gärtnerei – Laden Riedstrasse 14 ǀ 8914 Aeugstertal 044 735 58 20 ǀ gaertnerei@solvita.ch Öffnungszeiten Mo – Fr 08:00 – 12:00 ǀ 13:30 – 17:00

V

Ihre Werbung?

.


Bezirk Affoltern

Dienstag, 20. Oktober 2026

7

Besuch aus der Heimat «Mein Berufspraktikum in Japan» – Teil 3 auf einem Gebäude steht sogar eine kleine Nachbildung der Freiheitsstatue. Ein Highlight war der Besuch eines Restaurants, in dem wir japanisches A5-BlackWagyu-Beef selber am Tisch grillieren konnten. Ausserdem sind meine Eltern in Japan gelandet. Sie entdecken das Land

Der Taifun «Dujuan» ist zum Glück an Osaka vorbeigezogen, sodass ich meine freien Tage während der «Silver Week» ohne Probleme geniessen konnte. Bei dieser Woche handelt es sich um eine Reihe von nationalen Feiertagen im September, an denen die Japaner durch «Brückentage» die sonst so seltene Gelegenheit haben, eine längere Arbeitspause am Stück einzuschalten. Viele machen Urlaub im Land oder besuchen ihre Familien, sodass eine Reisewelle mit ausgebuchten Zügen und Hotels entsteht. Ich habe diese Zeit genutzt, um Osaka besser kennenzulernen.

«Plötzlich muss ich mich um alles selbst kümmern, vom Einkaufen bis zur Wäsche.»

Auf Erkundungstour durch Osaka Unterdessen ist die «Silver Week» vorbei, und der Arbeitsalltag hat mich wieder. Ruhig blieb es aber nicht lange, denn schon nach der ersten Arbeitswoche wurde es richtig ereignisreich: Ich habe Besuch aus der Schweiz bekommen. Nach mehreren Wochen allein endlich wieder vertraute Gesichter zu sehen, war ein schönes Gefühl. Ein Freund ist angereist, und wir haben eine Woche lang gemeinsam Osaka erkundet. Es hat Spass gemacht, ihm die Stadt zu zeigen, die mir in der Zwischenzeit schon ein wenig vertraut geworden ist. Unter anderem waren wir in «Amerikamura», einem Viertel im Zentrum von Osaka, das besonders bei jungen Leuten beliebt ist. Dort reihen sich unzählige kleine Kleiderläden aneinander, viele davon mit Secondhandund Vintage-Mode. Der Name bedeutet übersetzt «amerikanisches Dorf», und

Tim Leuenberger, Praktikant aus Bonstetten

teils auf eigene Faust und teils zusammen mit mir. Es ist schön, ihnen nun selbst zeigen zu können, wie mein Leben hier aussieht. Anfang Oktober bin ich mit ihnen nach Tokyo gereist, um eine Woche Ferien zu machen. Auch ein Abstecher nach Kyoto steht auf dem Programm. Die ehemalige Kaiserstadt ist für ihre zahlreichen Tempel und Schreine bekannt, eine gute Gelegenheit also, meine Goshuin-Sammlung zu erweitern.

Ruhe finden unter den Bäumen

Der Tokyo Tower in Tokyo. (Bild Tim Leuenberger)

Tokyo ist eine aussergewöhnliche Stadt. Der Grossraum Tokyo gehört zu den grössten Metropolregionen der Welt,

und das spürt man. Egal, in welche Richtung man schaut, das Häusermeer reicht bis zum Horizont. Mittendrin stösst man immer wieder auf künstlich angelegte Wälder mit Schreinen. Kaum ist man ein paar Schritte unter den Bäumen, wird es ruhig und man vergisst fast, dass man sich in einer Millionenstadt befindet. Gleich daneben ragen aber schon wieder die Hochhäuser in die Höhe. Dieser Kontrast zwischen Tradition und Moderne fasziniert mich, genau so hatte ich mir Japan vorgestellt. Allerdings sind hier unglaublich viele Menschen unterwegs, fast schon zu viele. Ob in der U-Bahn, an den Kreuzungen oder in den Einkaufsstrassen, überall ist man von Menschenmassen umgeben. In dieser Hinsicht gefällt mir Osaka ein wenig besser. Über die Besuche freue ich mich besonders, denn es ist das erste Mal, dass ich für längere Zeit wirklich allein lebe, und das gleich in einem Land mit einer völlig anderen Kultur. Plötzlich muss ich mich um alles selbst kümmern, vom Einkaufen bis zur Wäsche. Das ist ein ungewohntes Gefühl, an das ich mich noch nicht ganz gewöhnt habe. Trotzdem bin ich überzeugt, dass mir diese Erfahrung in Zukunft sehr helfen wird. Jetzt freue ich mich aber zuerst auf Kyoto und die Zeit mit meiner Familie. Tim Leuenberger, Bonstetten Von September bis Dezember 2026 absolviert Tim Leuenberger (19) aus Bonstetten ein Berufspraktikum in Japan. In dieser Kolumne berichtet der Informatiker in regelmässigen Abständen von seinen Erlebnissen

Marktgenuss und Chilbi-Spass für alle Herbstmarkt und Chilbi sorgen Ende Oktober für besondere Stimmung Herausgeberin: CH Regionalmedien AG Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Obere Bahnhofstrasse 5 8910 Affoltern a. A. Leiterin: Barbara Roth Chefredaktor: Daniel Koch (dko) redaktion@affolteranzeiger.ch Redaktion: Claudia Eugster (cle), Livia Häberling (lhä) Korrespondentinnen und Korrespondenten: Angela Bernetta (net), Sandra Isabél Claus (cla), Urs Kneubühl (kb), Nico Ilic (nil), Martin Platter (map), Brigitte Reemts Flum (bre), Bernhard Schneider (bs), Werner Schneiter (-ter.), Daniel Vaia 27 155(dv), Marianne Voss (mvo), Marcus Weiss (mwe), Regula Zellweger (rz) Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 27 810 Beratung und Verkauf Inserate: Evelyn Löhr / Christine von Burg Telefon 058 200 57 00 inserat@affolteranzeiger.ch Spezial- und Sonderseiten: Kaspar Köchli Telefon 058 200 57 14, M 079 682 37 61 kaspar.koechli@chmedia.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss Inserate: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 55 86 Abonnementspreise: ¼ Jahr Fr. 79.– ½ Jahr Fr. 97.– 1 Jahr Fr. 170.– Druck: CH Media Print AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.chmedia.ch Beteiligungen der CH Media AG auf www.chmedia.ch

Am Sonntag, 25. Oktober, wird Affoltern wieder zum Treffpunkt für Jung und Alt. Die Stadt lädt zum traditionellen Herbstmarkt ein und bringt damit Leben in die untere Bahnhofstrasse. Zahlreiche regionale Betriebe und kreative Anbieter präsentieren ihre mit Sorgfalt hergestellten Produkte. Ob lie-

bevoll gefertigte Handarbeiten oder feine Spezialitäten aus der Region – der Markt bietet für jeden Geschmack etwas und lädt zum Entdecken, Geniessen und Verweilen ein. Die beliebte Chilbi findet vom 23. bis 25. Oktober statt. Mit ihren Fahrgeschäften und Verpflegungsständen be-

geistert sie Gross und Klein gleichermassen und sorgt für zusätzliche Unterhaltung. Seit vielen Jahren ist der Herbstmarkt ein fester Bestandteil des Veranstaltungskalenders der Stadt und zieht jeweils zahlreiche Besucherinnen und Besucher an. Auch dieses Jahr freut sich

die Stadt Affoltern, die Bevölkerung zu einem abwechslungsreichen und stimmungsvollen Anlass willkommen zu heissen. Weitere Informationen findet man auf der Website der Stadt Affoltern. Stadt Affoltern am Albis

Demokratie hautnah erleben Die Klasse 3Ab reiste am Donnerstagmorgen, 17. September, im Rahmen der Nationalen Demokratiewoche mit dem ÖV nach Zürich. Die Schülerinnen und Schüler durften einen Demokratieworkshop im Rathaus in Zürich besuchen. Der Workshop wurde von der Organisation Demokrative angeboten, welche vom Bund und den Kantonen finanziell unterstützt wird. Im Rathaus angekommen, wurde die Klasse von jungen Politikstudierenden freundlich begrüsst und durch das alte Gebäude geführt. Es wurden viele spannende Fakten über die Geschichte des Rathauses erzählt. Anschliessend wurde die Klasse in ein Rollenspiel eingeführt. Das Rollenspiel spielte auf einer fiktiven Insel namens Utopia. Auf der Insel lebten vier verschiedene Völker. Dazu gehörten die Bewohner der Hafenstadt, des Küstendorfes und des Bergdorfes sowie die Nomaden. Die Nachbarsinsel Tutela wurde von einem Tsunami erfasst. Deshalb waren viele Einwohner nach Utopia geflüchtet. Die Insel Utopia sollte auf Wunsch des verstorbenen Königs zu einer Demokratie werden. Die Klasse hatte die Aufgabe, in Gruppen die Meinung der einzelnen Völker zu vertreten. Nach kurzem Besprechen in den Kleingruppen versammelte sich die Klasse, um verschiedene Themen zu diskutieren. Ganz wie echte Politikerinnen und Politiker kam die Klasse schliesslich im Rathaussaal zusammen. Pro Gruppe vertrat ein Schüler das eigene Volk. In einer hitzigen Diskussion wurde über verschiedene Fragen debattiert, beispiels-

Die Klasse 3Ab der Sekundarschule Obfelden-Ottenbach besuchte im Rahmen der Nationalen Demokratiewoche das Zürcher Rathaus. (Bild zvg) weise darüber, welches Volk wahlberechtigt sein sollte und wer Steuern zahlen müsste. Die Jugendlichen lernten, die Meinung des eigenen Volkes zu vertreten, aber auch Kompromisse zu finden. Nach dieser spannenden Erfah-

rung machte die Klasse noch ein Quiz über die Demokratie im Wandel der Zeit. An diesem Tag lernten die Jugendlichen aus der 3Ab mehr über die Politik in der Schweiz und durften selbst erle-

ben, wie Demokratie funktioniert. Sie konnten viel neues Wissen mitnehmen und sich eine eigene Meinung über die Politik bilden. Sekundarschule Obfelden-Ottenbach


8

Bezirk Affoltern

Dienstag, 20. Oktober 2026

Durch die jahrelange Erfahrung und verlässliche Partnerorganisationen vor Ort wird sichergestellt, dass die Spende ohne Umwege direkt bei den bedürftigen Schulen im Zielland ankommt. (Bild zvg)

Ein zweites Leben für Hausemer Schulbänke Sekundarschule Hausen am Albis spendet Mobiliar in die Ukraine Wo Schweizer Jugendliche noch vor Kurzem Matheaufgaben lösten und Aufsätze schrieben, sollen bald ukrainische Schulkinder wieder einen geordneten Alltag finden. Die Sekundarschule Hausen am Albis hat ihre ausgedienten Schultische und -stühle nicht einfach entsorgt, sondern einer humanitären Bestimmung übergeben. In Zusammenarbeit mit dem gemeinnützigen Verein Pro Schule Ost macht sich das Mobiliar nun auf den Weg in die Ukraine. Wenn in der Schweiz Schulhäuser modernisiert werden, steht das bisherige Mobiliar oft vor dem Aus. Doch Tische und Stühle, die hierzulande ausgemustert werden, sind für Schulen in Osteuropa oft ein unschätzbarer Segen. Genau hier setzt die Arbeit des Vereins Pro Schule Ost an, der seit rund zweieinhalb Jahrzehnten gebrauchten Schwei-

zer Schulmöbeln ein neues Leben schenkt.

Umwege direkt bei den bedürftigen Schulen im Zielland ankommt.

Nachhaltige Hilfe statt Entsorgung

Ein Meilenstein der Solidarität

Anstatt das gut erhaltene Mobiliar zu vernichten, entschied sich die Sekundarschule Hausen am Albis für den Weg der Solidarität. Schülerpulte und die dazugehörigen Stühle wurden sorgfältig vorbereitet, um Platz für Neues zu machen und gleichzeitig direkte Hilfe in der Ukraine zu leisten. Der Transport wird komplett von der Hilfsorganisation koordiniert. Pro Schule Ost sammelt das Material in seinen Depots und verlädt es logistisch optimiert auf grosse Sattelschlepper. Durch die jahrelange Erfahrung und verlässliche Partnerorganisationen vor Ort wird sichergestellt, dass die Spende ohne

Die Dankbarkeit in den osteuropäischen Zielländern ist riesig. «Wir sind teilweise erstaunt, in welch gutem Zustand gespendete Waren sind, welche in der Schweiz aussortiert werden», heisst es in der Vision des Vereins Pro Schule Ost. Die Möbel seien oft für eine viel längere Lebensdauer produziert worden, als sie in der Schweiz genutzt werden. Der Transport in die Ukraine ist angesichts der aktuellen Lage vor Ort eine logistische und menschliche Meisterleistung, die vollständig durch ehrenamtliche Arbeit und Spenden getragen wird. Mit der Aktion beweist die Sekundarschule Hausen am Albis, dass Nachhal-

CH Media weiterhin Spitzenreiter Mit knapp 1 Million Leserinnen und Lesern ist die «Schweiz am Wochenende» weiterhin die grösste Zeitung der Schweiz, wie es in einer Medienmitteilung von CH Media heisst. Die regionalen Verbünde von CH Media rangieren erneut in der Spitzengruppe der meistgelesenen Tageszeitungen. Diese Zahlen basieren auf der neuesten Reichweitestudie «Mach Basic 2026-2» der Wemf AG für Werbemedienforschung, welche im September veröffentlicht wurde. Befragt wurden in der Deutschschweiz 21 665 Personen ab 14 Jahren. Die Reichweiten der grossen Titel beruhen auf dem Erhebungszeitraum April 2025 bis März 2026, jene der kleineren auf zwei

Befragungsjahren (April 2024 bis März 2026). Die «Schweiz am Wochenende» erreicht schweizweit 977 000 Leserinnen und Leser pro Ausgabe. In der Deutschschweiz entspricht die Nettoreichweite 18 Prozent der Bevölkerung. Damit ist der samstags erscheinende Titel von CH Media und ihren Kooperationspartnern weiterhin die mit Abstand meistgelesene Zeitung. Allerdings sind seit 2026 «Der Rheintaler» und die «Rheintalische Volkszeitung» nicht mehr Teil des «St. Galler Tagblatts» beziehungsweise der «Schweiz am Wochenende» und fliessen deshalb nicht mehr in die Reichweitenzahlen ein. (red)

ANZEIGE

Brennpunkt Hitzesommer – was tun? Mittwoch, 28.10.2026, 19.30 Uhr Polit-Talk und Kultur mit Referaten und keltischer Live-Musik Kulturkeller La Marotte, Centralweg 10, Affoltern am Albis n

ung i

-

tigkeit und humanitäre Hilfe Hand in Hand gehen können, und schenkt Kindern in der Ukraine ein Stück Normalität und Hoffnung für ihre Bildung.

Aktion unterstützen Die Logistik hinter solchen Hilfstransporten ist aufwendig und mit hohen Kosten verbunden. Der Verein Pro Schule Ost organisiert und finanziert die Sammeltransporte in der Schweiz sowie die internationalen Lastwagenfahrten komplett selbst. Finanziert wird dies unter anderem über eine «Entsorgungsgebühr» sowie über freiwillige finanzielle Unterstützung, die dem Verein den nötigen Spielraum gibt, um flexibel zu agieren. Wer die Arbeit unterstützen möchte, hat verschiedene Möglichkeiten:

Sachspenden: Neben Schülertischen und -stühlen werden laufend Wandtafeln, Papier und Schulhefte, Kleider und Schuhe, Geschirr, didaktisches Material (keine Bücher), Spielsachen für drinnen und draussen, Kindergartenmaterial sowie einfache Sport- und Turngeräte gesucht. Mitarbeit: Das Sammeln und Verladen der Schulmöbel erfordert einen hohen personellen Aufwand. Der Verein freut sich über jede helfende Hand, die mit anpackt, um am Abend gemeinsam das tolle Gefühl zu teilen, wenn ein voll beladener Lastwagen seine Reise antritt. Finanzielle Hilfe: Jede Spende hilft dabei, die Transportkosten der Lastwagen zu decken und weitere Hilfsgüter an Schulen in Not zu bringen. Isabelle Girardet, Sekundarschule Hausen a. A.

Grossartige Weitsicht und ein romantischer Bergsee Im Pizolgebiet von Pardiel zum Viltersersee Im Sommer erschliessen am Pizol fünf Transportanlagen über 120 Kilometer Wanderwege. Neben familienfreundlichen Themenwegen gibt es auch anspruchsvolle Routen zu entdecken. Das Pizolgebiet wird heute zusammen mit dem Flumserberg und weiteren Gemeinden in der Umgebung unter dem Namen «Heidiland» touristisch vermarktet. Seniorinnen und Senioren von Birmensdorf und Umgebung fuhren mit der Bahn nach Bad Ragaz und dem Bus zur Talstation Matells der Pizolbahn Bad Ragaz, wo es mit der Gondelbahn bis Pardiel ging, das auf 1633 Metern liegt. Im Panoramarestaurant Edelweiss gab es zuerst einen Kaffee mit Nussgipfel oder eine Ovomaltine. Auf dieser abwechslungsreichen Rundwanderung hatte man immer wieder prächtige Aussichten über das Rheintal bis zum Bodensee. Die Route startete auf dem Heidiweg bis zum Aussichtspunkt Schwarzbüel auf 1727 Metern. Von hier begann der Aufstieg durch eine schöne Hochmoorlandschaft. In den Sommermonaten gibt es auf diesem Abschnitt eine grosse Vielfalt der alpinen Pflanzenwelt zu entdecken, wie Glockenblumen, Hahnenfuss und Eisenhut. Etwa nach einer Stunde erreichte man den hellgrünen Viltersersee auf 1902

Senioren-Wandergruppe Birmensdorf vor einer prächtigen Bergkulisse. (Bild zvg) Metern und einen idealen Ort für das Picknick. Der Rückweg führte auf dem Schwarzbüelweg vorbei am künstlichen Suntigweidsee nach Obersäss, wo man sich auf mehreren Bänken ausruhen konnte. Nun folgte der Abstieg weiter über den Heidiweg und die Pardielstrasse zurück zum Ausgangspunkt an der Bergstation Pardiel. Auf der Sonnenter-

rasse im Panoramarestaurant Edelweiss konnte man die aussichtsreiche Tour ausklingen lassen, bevor es mit der Gondelbahn, dem Bus und der Bahn wieder nach Birmensdorf ging. Dölf Gabriel, Senioren-Wandergruppe Birmensdorf E-Mail: wandergruppe-birmensdorf@bluewin.ch


Bezirk Affoltern

Dienstag, 20. Oktober 2026

9

Ab 14 galten Kinder als Arbeitskräfte Als in Obfelden vieles an einem seidenen Faden hing Maria Ulrich (1894–1967) war vierzehnjährig, als sie zum Arbeiten in die Fabrik geschickt wurde. Später arbeitete sie 40 Jahre im Lohnbüro von Stehli Seiden, erst in Arth, dann in Obfelden. Was sie erlebte, verarbeitete sie später als Autorin, zum Beispiel in «Der Heimweg». Maria Ulrich wurde so zu einer literarischen Zeitzeugin der Seidenfabrikation in der Schweiz. Zeitzeugin ist auch Bettina Stehli (*1980). Ihre Perspektive ist dabei doppelt – als Mitglied der Familie Stehli und als Historikerin. Am Freitag liest Heidi Züger aus Maria Ulrichs «Der Heimweg». Was macht Ulrich aus heutiger Sicht interessant? Obwohl so viele Frauen in der Seidenindustrie gearbeitet haben, wurde ihre Arbeit selten beschrieben und Selbstzeugnisse sind rar. Ihre Geschichten galten nicht als Geschichte. Da kommt nun Maria Ulrich und beschreibt aus eigener Erfahrung den Alltag in der Fabrik. In ihren Texten steckt sehr viel Wissen über die Zeit. Sie war eine genaue Beobachterin. Sie beschreibt zum Beispiel, dass die Webmaschinen so laut waren, dass die Arbeiterinnen Nasenbluten bekamen. Das habe ich nirgends sonst gelesen. Sie schreibt auch über die beengenden Wohnverhältnisse in den Kosthäusern, die zermürbenden Sorgen um den Verdienst. Sie lässt also keine Fabrik-Romantik aufkommen. Wie war die Arbeit in der Seidenindustrie zur Zeit Maria Ulrichs? In dieser Zeit war die Region Zürich das globale Zentrum für qualitativ hochstehende Seide. Im ganzen Kanton waren Webstühle im Betrieb. In Obfelden war schon lange in Heimarbeit gewoben worden. Die Kenntnisse und Fähigkeiten zur Verarbeitung von Seide bestanden seit Generationen. In den 1870er-Jahren wurden in Obfelden die Fabrikbauten erstellt, die heute immer noch stehen. Dort waren Arbeiterinnen und Arbeiter aus der ganzen Region beschäftigt. Stehli Seiden war in Maria Ulrichs Lebenszeit eines der grössten Seidenunternehmen der Welt. Von Obfelden aus wurden Seidenstoffe in die ganze Welt verkauft. Welche Rolle spielten Frauen in dieser Industrie? Es wird ja immer gesagt, der Reichtum von Zürich beruhe auf der Seidenindustrie. Konsequenterweise müsste gesagt werden, der Reichtum von Zürich beruht auf der Arbeit der Frauen, denn es waren in der Mehrheit Frauen oder eben Mädchen, welche die Seide verarbeiteten. Die Arbeit an einem Webstuhl war körperlich belastend, erforderte grösste Konzentration und mentale An-

Als Historikerin würden sie mich ohnehin berühren. Ich habe mit vielen Ehemaligen von Stehli Seiden gesprochen. Zwei Schwestern erzählten mir beispielsweise, wie sie sich richtig von der Fabrik freikämpfen mussten. Für sie als «Fabrikkinder», also als Kinder von Eltern, die in der Fabrik arbeiteten, war eine bessere Schulbildung nicht vorgesehen. Es ist richtig, die Pionierhaftigkeit und das Verantwortungsbewusstsein der Firmengründer zu würdigen, ebenso wie die Fähigkeiten und den Stolz der Arbeiterinnen und Arbeiter. Gleichzeitig sind auch ungerechte Verhältnisse zu benennen, und das ist nicht einfach eine heutige Perspektive. Es gab auch schon in der Zeit selbst genügend Stimmen, die die Verhältnisse in den Fabriken kritisierten. Nicht umsonst wurde die Schweiz in den 1870er-Jahren zu einer Vorreiterin der Fabrikgesetzgebung.

Das Fabrik-Areal in Obfelden Mitte 20. Jahrhundert. strengung: «Man musste rechnen können», so erzählte es einmal Maya Hecker, die Obfelderin, die auch 14-jährig als Zettlerin in die Fabrik eintrat. Kluge und geschickte junge Frauen wie Maya Hecker wurden darum für diese Arbeit auch so geschätzt. Gleichzeitig galt ihre Arbeit als «unqualifiziert», weil sie keine Ausbildung hatten. Mit diesem Argument wurden sie gering bezahlt. Auch Maria Ulrich kam als Teenager in die Fabrik. Heute undenkbar, wie sah man das damals? Von Stehli Seiden wissen wir, dass sie in der Fabrik keine Kinder beschäftigten. Aber eben: Ab vierzehn galten Kinder als Arbeitskräfte und wurden in die Fabrik geschickt. Das war ja bereits eine Verbesserung: Im System der Heimarbeit galten die Kinder ab sechs Jahren als Arbeitskräfte. In Obfelden konnten Familien eine Wohnung in den sogenannten Kosthäusern beziehen, wenn zwei Familienmitglieder in der Fabrik arbeiteten. Deshalb mussten zum Beispiel Maya Hecker und ihr Bruder in die Fabrik. Beide hätten etwas anderes machen wollen. Maya Hecker wurde von der Lehrerin ermutigt, weiter die Schule zu besuchen, eine Lehre zu machen. Doch da war nichts zu machen. Genau das beschreibt auch Maria Ulrich in ihrem Roman «Arm und Reich». Sie erzählt die Geschichte von Johanna, die dank ihrer Tante in einem Modesalon in Paris eine Lehre beginnen kann. Der Vater aber zwingt sie zurück in die Schweiz: Sie muss in die Fabrik.

Johanna ist verzweifelt, träumt an den Webstühlen von den Gärten von Versailles. Im Roman gewöhnt sie sich an die Arbeit, wird zur Vorweberin. Es gibt jedoch als Gegenbild auch Faustine, die von ihrem Los als Fabrikarbeiterin mit so viel Wut erfüllt ist, dass sie davon fantasiert, die Stoffe mit der Schere zu zerstechen. Maria Ulrich war Arbeiterin und Autorin, eine der wenigen Schweizer Autorinnen aus dem Arbeitermilieu. Was können wir aus ihren Texten lernen? Sie hat schon früh vorgemacht, was es heisst, Frauengeschichte zu schreiben. Es hat mich immer beschäftigt,

dass die Frauen der Familie Stehli nirgends beschrieben waren. Die Männer der Familie haben selbst einiges geschrieben, aber nie über ihre Frauen. Es gibt zwar zärtliche Briefe, das waren keine Rüpel, aber sobald sie über die Firma schrieben, spielten ihre Frauen keine Rolle mehr. Könnte ich sie heute danach fragen, würden sie das bestimmt anders erzählen. Aber erwähnt wurden die Frauen in Firmenchroniken nie. Als hätten sie mit dem erfolgreichen Wirtschaften nichts zu tun gehabt.

Stehli Seiden, was bedeutet es für Sie ganz persönlich? Obwohl ich mich jetzt schon so lange als Historikerin mit dieser Geschichte beschäftige, denke ich trotzdem als Erstes an die Seidenstoffe, mit denen wir uns als Kinder verkleidet haben. Seide ist und bleibt ein Faszinosum. Das zeigt sich auch bei uns in der Sammlung. Interview: Marcel Reuss / Kultur Obfelden Heidi Züger liest am Freitag, 23. Oktober, um 20 Uhr aus Maria Ulrichs «Der Heimweg» im Schulhaus Chilefeld, Singsaal, Dorfstrasse 65, Obfelden. Infos unter www.kulturobfelden.ch. Die Dokumentation «Welterfolg Zürcher Seide – Nachkommen auf den Spuren einer vergessenen

Berühren Sie diese Geschichten als Mitglied der Familie anders, als diese Sie als Historikerin berühren?

Industrie» läuft auf SRF Play. Die Sammlung Stehli Seiden in Obfelden kann nach Voranmeldung besucht werden

Zettlerei, Stehli Seiden, zirka 1919. (Bilder zvg)

ÄMTLER NATIONALRÄTE MEINEN

Martin Haab, SVP, Mettmenstetten

Das Parlament sagt Ja zu Mercosur Das Schweizer Parlament hat das EFTA-Freihandelsabkommen mit den Mercosur-Staaten im September 2026 gutgeheissen. Nach einer ersten Blockade im Nationalrat ebnet ein Kompromiss über ein sechsjähriges Unterstützungspaket von 517 Millionen Franken für die Schweizer Bauern den Weg für den Marktzugang. Aus wirtschaftlicher Sicht ist dieser Entscheid ein notwendiger Befreiungsschlag, um der hiesigen Exportwirtschaft einen zollfreien Zugang zu 260 Millionen Konsumenten zu sichern und schätzungsweise 155 Millionen Franken an Zolleinsparungen

pro Jahr zu generieren. Doch dieser Erfolg hat eine Kehrseite: Er lastet auf den Schultern der Schweizer Landwirtschaft. Die existenziellen Ängste unserer Bauern sind real und dürfen nicht durch wirtschaftliche Euphorie weggewischt werden. Die Gewährung von grosszügigen Importkontingenten für sensible Agrargüter wie Rindfleisch, Geflügel, Wein und Getreide kann den einheimischen Markt fluten. Vor allem dann, wenn der Konsum wie zum Beispiel beim Wein über die Jahre rückläufig wird. Ein Novum in den Handelsverträgen, welche Mengen ausserhalb

der WTO-Kontingente vorsehen, könnte zum Präzedenzfall für zukünftige Abkommen werden. Schweizer Bäuerinnen und Bauern produzieren unter weltweit einzigartig strengen Auflagen im Bereich des Tier- und Umweltschutzes. Sie investieren in Tierwohl, reduzieren den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln und bezahlen faire Löhne. Auf der anderen Seite des Atlantiks operieren Agrargiganten in Brasilien und Argentinien, die diese Standards nicht kennen und zu Bruchteilen der Schweizer Kosten produzieren. Das Abkommen schafft ungleiche Spiesse,

die den Preisdruck auf unsere Familienbetriebe verschärfen. Auch das parlamentsübergreifende 517-Millionen-Hilfspaket wirkt wie ein Trostpflaster. Bei genauerem Hinsehen fliessen 480 Millionen Franken als zinslose Investitionskredite, welche innerhalb einer festgesetzten Frist zurückgezahlt werden müssen.

bauten finanzieren müssen. Fazit: Das Ja zum Mercosur-Abkommen sichert unseren Wohlstand, darf aber nicht auf Kosten der heimischen Versorgungssicherheit gehen. Die Politik muss jetzt beweisen, dass das Paket kein «Schweigegeld» ist, sondern die Schweizer Landwirtschaft im unfairen globalen Wettbewerb wirksam schützt.

Das bedeutet keine echte Entlastung, sondern treibt die Verschuldung der Betriebe weiter an. Gerade reine Ackerbaubetriebe haben weniger Möglichkeiten, auf Investitionskredite zu setzen, da sie keine teuren Stall-

Der wahre Test für das Abkommen wird wohl an der Urne folgen, denn das Referendum ist gewiss. Voraussichtlich im nächsten Frühjahr wird das Stimmvolk den finalen Entscheid fällen.


10

Forum

Dienstag, 20. Oktober 2026

Weihnachtspäckli für Osteuropa Sammelstellen der Aktion Weihnachtspäckli in Affoltern, Maschwanden und Knonau Die Tage werden kürzer und die Nächte kühler. Der Winter ist nicht mehr fern, die Bevölkerung der Ukraine leidet grosse Not. Doch die wirtschaftlichen Folgen sind auch in anderen Ländern spürbar. Sozial benachteiligte Bewohner und Flüchtlinge sind oft auf Unterstützung angewiesen. Das Schicksal dieser Menschen macht uns betroffen. Weihnachtspäckli aus der Schweiz setzen ein hoffnungsvolles Zeichen von Mitgefühl und Wertschätzung. Die Freude über die Nahrungsmittel, Süssigkeiten, Hygieneprodukte, Schul- und Spielsachen ist bei den Empfängern riesengross. Im letzten Jahr wurden von Familien, Einzelpersonen, Kirchen, Schulen, Vereinen und Firmen über 117 050 Päckli gesammelt, über 350 Päckli stammten dabei aus den drei Säuliämter Gemeinden. Die Aktion Weihnachtspäckli wird von vier Schweizer Hilfswerke gemeinsam organisiert. In ihren Lagerstätten werden die Päckli in grosse Sattelschlepper verladen und auf die lange Reise in die Ukraine, Moldawien, Rumänien, Belarus, Estland, Albanien, Bulgarien, Serbien und in den Kosovo geschickt. Lokale Partnerinnen und Partner verteilen die Päckli dort direkt an bedürftige Kinder in Schulen und Heimen, an verarmte Familien, Pensionierte, Ge-

Päckli sollen enthalten: Paket für Kinder im Schulalter: • Schokolade, Biskuits, Süssigkeiten (Bonbons, Gummibärchen etc.) • Zahnpasta • Zahnbürste (in Originalverpackung) • Seife (in Alufolie gewickelt) • Shampoo (Deckel mit Scotch verklebt) • Zwei Notizhefte oder -blöcke • Kugelschreiber • Bleistift & Gummi • Mal- oder Filzstifte • 2–3 Spielzeuge wie Puzzle, kleiner Ball, Seifenblasen, Stofftier, Spielauto etc. • Eventuell Socken, Mütze, Handschuhe, Schal

• Kaffee (gemahlen oder instant) • Tee • Zahnpasta und Zahnbürste (in Originalverpackung) • Seife (in Alufolie gewickelt) • Shampoo (Deckel mit Scotch verklebt) • Schreibpapier und Kugelschreiber • Eventuell Ansichtskarten, Kerze, Streichhölzer, Schnur, Socken, Mütze, Handschuhe, Schal

Abgabe der Weihnachtspäckli: Maschwanden: Freitag, 20. November, 18.30 bis 20.30 Uhr und Samstag, 21. November, 13.30 bis 16 Uhr im Pfarrhaus, Dorfstrasse 46 | Knonau: Bis am 19. November, Montag bis Freitag,

Paket für Erwachsene: • 1 kg Mehl • 1 kg Reis • 1 kg Zucker • 1 kg Teigwaren • Schokolade und Biskuits

von 8 bis 12 Uhr und 13.30 bis 17 Uhr, Mission am Nil, Friedhofstrasse 12 | Affoltern: Freitag, 30. Oktober, 17 bis 18.30 Uhr, Samstag, 7. November, 10 bis 12 Uhr und Sonntag, 8. November, 11.30 bis 12.30 Uhr, Viva Kirche Alte, Obfelderstrasse 24

Die Freude über die Päckli ist jeweils gross. (Bild zvg) flüchtete und Menschen mit gesundheitlichen Problemen. Standardpäckli für Erwachsene enthalten hauptsächlich Lebensmittel und Hygieneartikel. Kin-

derpäckli werden gefüllt mit Schulmaterial, Hygieneartikeln, Spielzeug und Süssigkeiten. Die Packlisten sind verbindlich, damit die Päckli problemlos in

ihre Bestimmungsländer eingeführt und gerecht verteilt werden können. Normschachteln werden vorgängig in Affoltern, Knonau und Rifferswil gratis ab-

gegeben. Die Vorbereitungsgruppen freuen sich über jedes Päckli. Peter Weiersmüller

FORUM

Gewaltprävention und häusliche Gewalt – ein Thema, das uns alle angeht Die SVP Bonstetten hat sich für dieses Jahr vorgenommen, Anlässe für Jugendliche zu organisieren. Anlässlich des Treffens vom 4. Juli 2026 haben sich die Teilnehmenden dieses spezielle Thema gewünscht. Für diesen Anlass konnten die Grüne-Nationalrätin Anna-Béatrice Schmaltz gewonnen werden. Sie befasst

sich beruflich mit Gewaltprävention und wird aus ihrer Arbeit und aus der Praxis berichten. Am Samstag, 14. November 2026, um 17 Uhr sind Jugendliche, Eltern und Interessierte herzlich ins Rigelhüsli in Bonstetten eingeladen. Da das Thema sehr aktuell ist, wird das Teilnahmefeld

geöffnet. Es wird um Anmeldung gebeten per E-Mail an Claude.wuillemin@ bluewin.ch unter Angabe der Anzahl Begleitpersonen, damit wir Getränke und Imbiss bereitstellen können. Anmeldeschluss ist der 8. November 2026. Jugendarbeitsgruppe SVP Bonstetten

Prämien: Wir diskutieren über die falschen 5 Prozent Es ist ein alljährliches Ritual: Kaum steigen die Krankenkassenprämien, ertönt der Ruf nach einer staatlichen Einheitskasse. Zu viele Krankenkassen, zu viel Werbung, zu viele Doppelspurigkeiten – und schon scheint der Schuldige gefunden. Doch diese Diskussion geht am eigentlichen Problem vorbei. Die Verwaltungskosten der Krankenversicherer betragen lediglich rund 5 Prozent der Prämieneinnahmen. Von 100 Prämienfranken fliessen somit rund 95 Franken in die übrigen Ausgaben, insbesondere die Gesundheitsleistungen. Jeder betriebswirtschaftlich denkende Mensch würde sich deshalb fragen: Wo liegt das grössere Einsparpotenzial – bei den 5 Franken Verwal-

tung oder bei den übrigen 95 Franken? Auch eine Einheitskasse braucht Personal, Informatik und Rechnungskontrollen. Hinzu kämen erhebliche Kosten und Risiken eines umfassenden Systemwechsels. Dass eine staatliche Einheitskasse am Ende günstiger arbeiten würde, ist keineswegs erwiesen. Auch beim Lobbyismus lohnt sich ein differenzierter Blick. Neben den Krankenversicherern vertreten die Ärzteschaft, Spitäler sowie die bedeutende Schweizer Pharma- und Medtechindustrie ihre Interessen in der Politik. Wer politische Verflechtungen kritisiert, darf deshalb nicht einseitig auf die Krankenkassen zeigen. Gerade die Interessen der Leistungserbringer verdienen Aufmerk-

samkeit, wenn es um die Kostenentwicklung geht. Eine Finanzierung über Lohnprozente würde die Belastung anders verteilen, die Gesundheitskosten aber nicht senken. Umverteilung ist keine Kostendämpfung. Statt jedes Jahr reflexartig eine Einheitskasse zu fordern, sollten wir endlich die eigentlichen Kostentreiber angehen: Umfang, Preise und Anreize der medizinischen Leistungen. Solange wir hauptsächlich über die 5 Prozent Verwaltung diskutieren, statt die übrigen 95 Prozent kritisch zu hinterfragen, werden wir das Kostenproblem nicht lösen. Robert Prihoda, Aeugst

Nachdenken über das Gesundheitswesen Fragen Sie sich angesichts von Werbespots für Krankenversicherung in Fernsehen und Internet und von Plakaten an Bahnhöfen auch, wie viele Ihrer Monatsprämien wohl dafür ausgegeben wurden? Herr Kessler hat in seinen Leserbriefen angeregt, die Finanzierung und Organisation unserer Grundversicherung neu zu denken. Ich möchte seine Vorschläge gerne weiterdenken. Die Gesundheit der Wohnbevölkerung ist ein Teil des Reichtums eines Landes, deshalb könnte man die Gesundheitsfürsorge dem Service public zuordnen und eine öffentliche Gesundheitskasse schaffen. Denn mit einer Einheitskasse würde ein Monopol geschaffen, das weitere Regulierungen erforderlich machte

und Streit schürt. Zudem muss der Fokus vom Shareholder (Aktionäre) zum Stakeholder (Versicherte) wechseln. Man stelle sich vor, das Geld für die Gehälter vieler Versicherungsmitarbeitenden stünde für Pflegende und Physiotherapeuten zur Verfügung! Natürlich müsste die Vergütung der Teppichetage der öffentlichen Kasse gedeckelt werden. Es dauert wohl noch eine Weile, bis die Stimmbevölkerung das so sieht. Wäre es bis dahin möglich, die Werbebudgets der Versicherer drastisch zu deckeln? Könnte man Krankenversicherungen verbieten, Lobbyisten zu bezahlen? Wäre es möglich zu verlangen, dass Parlamentarier mit Verbindungen zu Krankenversicherern sich bei rele-

vanten Abstimmungen in den Räten enthalten? Sie sollen Vertreter des Volkes sein nicht der Versicherer. Könnte man Pharmafirmen verpflichten einen Betrag, der aus den Renditen berechnet wird, ins Gesundheitswesen zu zahlen? Oder die Preisverhandlungen für Medikamente mit der Verantwortung verknüpfen, für eine ausreichende Versorgung aller wichtiger Medikamente zu sorgen, um Lieferengpässe zu beenden? Bestimmt gibt es weitere Ideen, wenn man überlegt, wohin das durch Prämien eingenommene Geld geht. Oft zeigen die eigentlichen Profiteure mit dem Finger auf andere. Marianne Scheurer, Knonau

Ihre Meinung ist willkommen! Gerne können Sie der Redaktion des «Anzeigers» einen Leserinnen- oder Leserbrief schicken. Ihre Meinungsäusserung muss mit Namen sowie Adresse und Telefonnummer des Verfassers oder der Verfasserin versehen sein und

soll in maximal 2000 Zeichen ein Thema aus der Region aufgreifen oder einen Beitrag im «Anzeiger» kommentieren. Aufgeben können Sie Ihre Äusserung unter www.affolteranzeiger.ch/ mitmachen/leserbrief-einreichen.

Windenergie – das Märchen vom Winterpfeiler Seit Langem wird uns in Werbung und Medien weisgemacht, Windenergie sei der unverzichtbare Winterpfeiler unserer Energieversorgung. Das Märchen vom Winterpfeiler wird wohl auch am kommenden Donnerstagabend, 22. Oktober, in Bonstetten der Bevölkerung erneut aufgetischt. Diesmal von der «Windenergie Schweiz AG», welche für den Bürgerwindpark im Bonstetter und Hedinger Wald (Birch) wirbt. Doch wie steht es um den Windstrom-Winterpfeiler denn genau? Eine Studie der ZHAW im Auftrag der Baudirektion des Kantons Zürich hat jedenfalls bereits 2023 aufgezeigt, dass das Potenzial an Solarstrom (PV) im Kanton Zürich sogar im Winter um mindestens das Vierfache grösser ist als dasjenige von Windenergie. Mit anderen Worten: Das von der Baudirektion angestrebte Ziel, 524 GWh Stromertrag pro Jahr mit Windkraftanlagen zu produzieren, wäre durch Solarenergie voll und ganz ersetzbar. Hinzu kommt, dass der Bund vom Kanton Zürich lediglich einen Beitrag von 40 bis 180 GWh pro Jahr erwartet. Dass im Kanton Zürich prak-

tisch alle geplanten Windenergiegebiete in den Wäldern zu stehen kämen, so auch im Knonauer Amt, rechtfertigt die Baudirektion im Mitwirkungsbericht damit, «dass das Planungsziel nicht ausserhalb des Waldes erreicht werden kann». Die für den Windkraft-Ausbau vorgesehenen Millionen-Subventionen können aber in der gezielten Förderung von Solaranlagen und Speichertechnologien weitaus mehr bewirken – ganz ohne Wald- und Naturzerstörung. Unser Wald «stellt einen unverzichtbaren Raum für Erholung, Freizeit und Bildung dar. (...) Im Zusammenhang mit dem Klimawandel gewinnen insbesondere Wälder in der Nähe von Siedlungen aufgrund ihrer kühlenden Wirkung an Relevanz», schreibt der Bundesrat treffend in seiner Holzstrategie 2050. Die Baudirektion muss sich deshalb die Frage gefallen lassen, weshalb sie trotz besseren Wissens an ihren Plänen auf Biegen oder Brechen festhält. Verena Berger, Präsidentin Gegen-Wind Knonaueramt

Wochenende voller Inspiration Anlässlich der Eröffnung ATELIER 9b in Bonstetten durfte ich ein Wochenende voller Inspiration, Begegnungen und weiblicher Kreativität erleben. Besonders beeindruckt hat mich die liebevolle Einrichtung des Ladens «usgsuechts». Die Möbel und Details schaffen eine Atmosphäre, die sofort zum Verweilen einlädt, jedes Teil ein Unikat. Ebenso berührend waren die Begegnungen mit den Künstlerinnen, die das Atelier füh-

ren. Ihre Offenheit, ihre Leidenschaft und die spürbare Power der Frauen haben dem ganzen Anlass einen besonderen Vibe verliehen. Ich bin gespannt, welche Angebote und Workshops künftig im Atelier entstehen werden. Dieses Wochenende hat gezeigt, wie viel Potenzial und Herzblut in diesem Ort steckt. Gabi Baumer, Obfelden


Dienstag, 20. Oktober 2026

Besuchen Sie unsere Website!

www.affolteranzeiger.ch

Halloween-Special

Vielschichtige Werke

Säuliämtler Sportcamp

Dieses Jahr findet der Kellerämterlauf am 31. Oktober statt mit Kostüm-Wettbewerb. Seite 13

Die Hausemer Künstlerin Elisabeth Jacob stellt ihre Werke in ihrem Atelier in Baar aus. Seite 17

Rund 60 Primarschulkinder konnten eine breite Palette an Sportarten kennenlernen. Seite 20

111 – Echoes from Halifax Echos der Vergangenheit Do, 22. Okt. - 18.00 Uhr Fr, 23. Okt. – 20.30 Uhr Sense and Sensibility Wo das Herz leise spricht Do, 22. Okt. - 20.30 Uhr Lügen über über meine Mutter Die Liebe, die uns befreit Fr, 23. Okt. – 18.00 Uhr

11

Das spezielle Kino

Tickets: www.kinomansarde.ch

Gewerbe

Hier wachsen nicht nur Pflanzen Sechs Lernende erzählen, wie sie ihre Ausbildung im Gartencenter Guggenbühl erleben DEVIPRASAD RAO Die erste Arbeit des Tages im Gartencenter Guggenbühl in Bonstetten hat nichts mit Rosen zu tun. Wer Dienst hat, füttert zuerst die Schildkröten. Erst dann werden die Blumen angeschnitten, die Vasen gefüllt und der Laden hergerichtet. Hinter vielen dieser stillen Handgriffe steht jemand, der den Beruf noch lernt. Lernende sind hier keine Nebensache. Fünf junge Menschen werden in der Floristik ausgebildet, eine weitere Lernende in der Gärtnerei, wo die Pflanzen für den Verkauf heranwachsen. Für Lars Küng, Mitinhaber des Gartencenters, ist das ein bewusster Entscheid. «Es ist unser bewusster Beitrag zu unserer gesellschaftlichen Verantwortung», sagt er. «Es ist einfach wichtig, dass Leute Berufe im Handwerk und im Verkauf lernen und coole Jobs in einer coolen Umgebung haben.» Wer mit den jungen Frauen spricht, versteht, was er meint.

Noa Hug: Den Menschen ein Lächeln schenken Noa, 17, kam gerade vom Schnuppern in einem anderen Blumenladen, als ihre Mutter sie abholte und vorschlug: «Frag doch noch im Guggenbühl nach.» Heute macht sie dort die Lehre als Floristin. Für den Beruf entschied sie sich, denn: «Ich will den Menschen mit dem, was ich tue, eine Freude machen.» Am Morgen werden die Blumen gerüstet und in frisches Wasser gestellt, danach entstehen Sträusse und Gestecke für den Laden. Der erste Monat war hart: neue Gesichter, viele Informationen und den ganzen Tag stehen. Überrascht hat sie, wie unerschöpflich die Möglichkeiten sind: «Immer wenn ich denke, es können nicht noch mehr Ideen kommen, kommen doch wieder eine Menge.» Am stolzesten war sie auf ihren ersten grossen Kranz, den sie selbst hübsch fand. Neuen rät sie: Man kann nicht von Anfang an alles wissen, «also stress dich nicht». Sie möchte noch eine Weile im Beruf bleiben, irgendwann aber etwas ganz Neues ausprobieren.

Selina Schlegel: Handwerk statt Bastelei Selina, 18, hat soeben das Qualifikationsverfahren als Floristin EFZ bestanden. Ihr erster Berufswunsch liess sich nicht verwirklichen, doch beim Schnuppern merkte sie schnell, dass die Floristik zu ihr passt. Ihre Lehrstelle fand sie über die Plattform Yousty.

«Alles, was über die Ladentheke geht, muss fachlich korrekt sein.» Selina Schlegel, Floristin EFZ

Ihr Tag beginnt um 8.45 Uhr mit dem Anschneiden der Blumen, dem Reinigen der Vasen und dem Herrichten des Ladens, danach folgen die Tagesbestellungen, meistens Sträusse. Feierabend

Stehend von links: Noa Hug, Ramona Küng (Mitinhaberin des Gartencenters) und Marilena Matter. Sitzend von links: Elena Sachs, Luana Buchli, Selina Schlegel und Shaina Gehrig. (Bild Deviprasad Rao) ist meist zwischen 18.35 und 18.45 Uhr. Am liebsten mag sie Hochzeitsaufträge: Tischdekorationen und Trauungsgestecke, oft direkt vor Ort. «Besonders schön ist, dass wir ein Teil dieses wichtigen Tages sind.» Die grösste Herausforderung war die Vertiefungsarbeit, die sie neben Schule und Arbeit unter Zeitdruck fertigstellen musste. Vieles, was einfach aussah, brauchte viel Übung: «Floristik ist wirklich ein Handwerk, das erlernt werden muss, und keine Bastelei.» Auch der grosse Druck am Muttertag und in der Weihnachtszeit war ihr vorher nicht bewusst. Ihre wichtigste Lektion heisst Verantwortung: «Alles, was über die Ladentheke geht, muss fachlich korrekt sein.» Sie bleibt im Guggenbühl und freut sich, einfach arbeiten zu können, ohne für Prüfungen zu lernen.

Luana Buchli: Dranbleiben und üben lohnt sich Luana, 16, fand ihre Lehrstelle, indem sie Gartencenter Guggenbühl in die Suchleiste tippte und eine E-Mail schrieb. Nach dem Schildkrötendienst am Morgen werden die Schnittblumen für den Verkauf gerüstet und Sträusse und Gestecke gefertigt. Gegen halb sechs wird aufgeräumt, und die Schnittblumen verbringen die Nacht im Kühler. Sie liebt die handwerkliche und kreative Arbeit, «also eigentlich alles». Am meisten überrascht hat sie die Vielseitigkeit des Berufs. Ihre Lektion bisher: «Immer dranbleiben. Es wird besser, je mehr man es macht.» Besonders stolz war sie, als ihr der erste Trauerkranz so gut gelang. Später macht sie vielleicht die Berufsmaturität und studiert, vielleicht

bleibt sie im Beruf, und irgendwann will sie die Welt bereisen.

Elena Sachs: Der erste Eindruck prägt das Verkaufsgespräch Elena, 18, wollte zuerst eine andere Lehre machen. Beim Schnuppern im Gartencenter Guggenbühl in ihrem Wohnort Bonstetten sprachen sie «die ganze Atmosphäre, das herzliche Team und die kreative Arbeit» sofort an. Danach bewarb sie sich. Am Morgen wechselt sie bei allen Blumen das Wasser und schneidet sie neu an. Danach entstehen Gestecke, Kränze und Sträusse für verschiedene Anlässe oder für Bestellungen: «Die Tage sind sehr abwechslungsreich.» Freude machen ihr der Austausch im Team und die Freude der Kunden, wenn ihnen das Endprodukt gefällt. Unfreundliche Kunden beschäftigen sie manchmal bis zum Abend, «und man vergisst, dass eigentlich die meisten Kunden sehr nett sind». Gelernt hat sie, dass der erste Eindruck oft das ganze Gespräch prägt. Stolz ist sie auf ein grosses Gesteck aus ihrem ersten Lehrjahr. Nach der Lehre will sie die Berufsmaturität absolvieren und reisen. Ihr Rat: «Man muss wissen, dass man den ganzen Tag stehend verbringt.»

Marilena Matter: Mit 34 zurück auf die Schulbank Marilena hat die Floristiklehre als Zweitausbildung gemacht. Blumen, Kreativität und der Kontakt mit Kundinnen und Kunden zogen sie in den Beruf. Sie fragte bei verschiedenen Blumengeschäften an, das Gartencenter Guggenbühl gefiel ihr am besten. Was sie antreibt, ist ein-

fach: «Mit unseren Werkstücken den Kunden eine Freude bereiten.» Die grösste Herausforderung war, nach 13 Jahren wieder die Schulbank zu drücken und Prüfungen zu schreiben. Ihre wichtigste Lektion: den Kunden gut zuhören und auf ihre Wünsche eingehen. Ihr schönster Moment war ein persönlicher: Sie gestaltete den Brautstrauss und die Hochzeitsdekoration für ihren eigenen

«Man findet schnell heraus, ob der Beruf das Richtige ist.» Marilena Matter, Lernende Floristin

und topft Jungpflanzen, schneidet zurück und giesst, im Sommer oft zweimal täglich. Wie viel Zeit das Giessen braucht und dass viele Pflanzen nicht über die Blätter gegossen werden dürfen, hatte sie nicht erwartet. Am meisten Freude macht ihr, zuzusehen, wie die Pflanzen wachsen und manchmal sogar blühen, bevor sie in den Verkauf kommen. Bewährt hat sie sich an einem hektischen Samstag, als sie allein für das Auffüllen des Gemüses verantwortlich war und alles klappte. Nicht immer war es leicht: Nach einem Lehrerwechsel an der Berufsschule fiel es ihr zeitweise schwer, motiviert zu bleiben. Ihr Motto: lieber «zu viel» Arbeit als zu wenig. Nach der Lehre will sie die Weiterbildung zur Obergärtnerin machen.

Keine Angst vor schmutzigen Händen haben Bruder und ihre Schwägerin. Sie möchte im Betrieb bleiben und in anderen Abteilungen Erfahrungen sammeln. Jungen Menschen rät sie zur Schnupperlehre: «Man findet schnell heraus, ob es das Richtige ist.»

Shaina Gehrig: Zusehen, wie es wächst Shaina, 16, ist im ersten Lehrjahr als Zierpflanzengärtnerin in der Gärtnerei. Das Gartencenter kannte sie schon als Kundin, denn ihr Gotti arbeitet seit einigen Jahren hier. Als sie erfuhr, dass es eine eigene Gärtnerei gibt, ging sie schnuppern, bewarb sich, schnupperte ein zweites Mal und bekam die Stelle. Gärtnerin wollte sie werden, «seit ich denken kann». Sie sät Salat aus, pikiert

Sechs Frauen, sechs Wege in den Beruf: der Tipp einer Mutter, eine OnlinePlattform, eine Internetsuche, ein Gartencenter im eigenen Dorf, eine Zweitausbildung, ein Gotti im Team. Was sie verbindet, ist die Freude an der Arbeit mit den Händen – und ein Gartencenter, das die Ausbildung als Teil seiner Arbeit versteht. Auf die Frage, was sie einer 15-Jährigen raten würden, antworten alle ähnlich: kreativ sein, gerne mit Menschen und Natur arbeiten und keine Angst vor schmutzigen Händen haben. Shaina sagt es direkt: «Man muss sich bewusst sein, dass Kleidung und Hände dreckig werden.» Und bei sechs Lernenden soll es im Guggenbühl nicht bleiben: Das Gartencenter will bereits jetzt weitere Lernende aufnehmen.


Frische-Aktion Ab Mittwoch

Emmi Caffè Latte

4+2

-22%

Gratis

1.95

39.80

statt 2.50

Haribo Fruchtgummi

statt 59.70

div. Sorten, z.B. Goldbären, 340 g

18.95 statt 33.–

Minor Schokolade

-25% 2.20 statt 2.95

div. Sorten, z.B. Praliné-Stängel, 30 x 22 g

Schweiz, Beutel, 500 g

Schweiz, 6 x 75 cl, 2025 (Jahrgangsänderung vorbehalten)

-20%

-24%

9.50 statt 11.90

9.95 statt 13.20

Kellogg’s Cerealien

Kägi Biscuits

div. Sorten, z.B. Trésor Choco Nut, 2 x 410 g

div. Sorten, z.B. Kägi fret mini, 3 x 128 g

-20%

-21%

-30%

4.80 statt 6.–

4.35 statt 6.25

11.90 statt 15.20

Trisa

Felix

Volg Limonade

div. Sorten, z.B. Party Mix Seaside, 200 g

div. Sorten, z.B. Citro, 6 x 1,5 l

div. Sorten, z.B. Flexible Head soft, 4 Stück

7.50 statt 10.–

-42%

Chicorée

Domherrenwein Fendant AOC Valais

-25%

div. Sorten, z.B. Double Zero, 4 x 230 ml

-20%

-26%

9.50 statt 11.90

Old El Paso

div. Sorten, z.B. Wrap Tortillas, 2 x 350 g

-20%

–.95 statt 1.30

Hirz Joghurt

div. Sorten, z.B. Stracciatella, 180 g

-20% 3.–

5.30 statt 6.70

statt 3.75

Gillette

div. Sorten, z.B. Blue Plus Slalom, 10 Stück

Suttero Cognacsteak

mariniert, per 100 g

-33% 1.–

statt 1.50

Persimon-Kaki Spanien, Stück

-30% 8.80

statt 12.60

Agri Natura Hinterschinken

geschnitten, 2 x 180 g

-20% 5.25

statt 6.60

Dr. Oetker Pizza Ristorante div. Sorten, z.B. Prosciutto, 340 g

Folgende Wochenhits sind in kleineren Volg-Läden evtl. nicht erhältlich:

m&m’s

nur

Peanut, 800 g

11.95

Zweifel Vaya Bean Waffles

3.35

68 g

statt 3.95

Knoppers MilchHaselnuss-Schnitte Big Spender, 15 x 25 g

Ramseier Huus-Tee Schweizer Minze, 6 x 1 l

6.95 statt 8.25

7.80 statt 11.70

Knorr Saucen div. Sorten, z.B. Curry, 2 x 33 g

Nivea Dusch div. Sorten, z.B. Men Energy, 3 x 250 ml

4.40 statt 5.20

9.40 statt 11.85

Hugo Essiggemüse div. Sorten, z.B. Gurken, 430 g

statt 6.10

Volg Waschmittel flüssig Color 27 WG, 1,5 l

4.95

6.90 statt 8.90

Alle Standorte und Öffnungszeiten finden Sie unter volg.ch. Dort können Sie auch unseren wöchentlichen Aktions-Newsletter abonnieren. Versand jeden Sonntag per E-Mail.

Zwischen links inks un und rechts echt liegt iegt eine ganze anze Welt. elt. Das neuael für t Newspocrhweiz die S

www.schweizheute.ch

Druck- und Satzfehler vorbehalten.

Montag, 19.10. bis Samstag, 24.10.26


Vermischtes

Hitzesommer 2026

Dienstag, 20. Oktober 2026

13

Kühe, Kaffee und Höhenmeter

Die Rechnung ist da und sie geht an uns alle Velogruppe Oberamt im flotten Tempo unterwegs Gnadenlos wie in einem Endzeitfilm brannte die Sonne vom Himmel. Flüsse verwandelten sich in Steinwüsten, die Erde riss auf, Ernten fielen aus, Futterpreise schossen in die Höhe. Was Klimawandel konkret bedeutet, erlebte der Kanton Zürich in Echtzeit. War das bereits ein Vorgeschmack auf die neue Normalität? Und wenn ja: Was können wir dagegen tun? Antworten gibt es am Mittwoch, 28. Oktober, ab 19.30 Uhr im Kulturkeller La Marotte in Affoltern. Dort wird es im wahrsten Sinne des Wortes heiss. Denn was Fachleute, Politiker und Praktiker über den Klimawandel zu sagen haben, lässt niemanden kalt. Prof. Andreas Fischlin von der ETH Zürich erklärt anschaulich, weshalb der Hitzesommer 2026 kein Zufall war. Vierzig Jahre Forschung liefern deutliche Warnsignale: Es dürfte noch heisser werden, wenn wir weiterhin den Kopf in den heissen Sand stecken. Höchste Zeit also, hinzuhören und den menschlichen Einfluss auf die zunehmende Trockenheit zu begrenzen. Regierungsrat Dr. Martin Neukom zieht politische Bilanz: Wie hat die Poli-

Prof. Andreas Fischlin.

tik auf die extreme Sommerhitze reagiert? Welche Massnahmen wurden ergriffen und was haben sie tatsächlich bewirkt? Landwirt Werner Locher aus Bonstetten vertritt die Praktiker: Welche trockenheitsresistenten Sorten bewähren sich? Welche Bewässerungssysteme erweisen sich als wirksam? Und wie geht er persönlich mit den wachsenden Herausforderungen und Unsicherheiten um? Durch die Gesprächsrunde führt Kantonsrat Daniel Sommer. Mit seinen Erfahrungen aus der parlamentarischen Arbeit ergänzt er die Einschätzungen und Lösungsansätze der drei Gesprächspartner. Für klangvolle Zwischentöne sorgen Caroline Wenger (Gesang) und Annette Bodenhöfer (Klavier). Sie umrahmen den Abend musikalisch. EVP Bezirk Affoltern Da das Interesse gross und die Zahl der Sitzplätze klein ist, empfiehlt sich eine Anmeldung bis spätestens 25. Oktober unter daniel.sommer@ evpzh.ch oder telefonisch unter 079 223 61 62. Eintritt frei. www.evp-bezirk-affoltern.ch

Dr. Martin Neukom.

Werner Locher. (Bilder zvg)

Chränzli Hedingen steht vor der Tür Die Vorbereitungen für das diesjährige Chränzli in Hedingen laufen auf Hochtouren. Unter dem Motto «Dur s’Läbe turne» nimmt der TV Hedingen das Publikum mit auf eine abwechslungsreiche Reise. Von der Geburt über die erste Liebe bis hin zu den Herausforderungen des Alters. Die Turnerinnen und Turner sind fleissig am Proben, damit am Freitag, 20. November, und Samstag, 21. November, ein unterhaltsames Programm auf die Bühne gebracht werden kann. Auch die Zwischennummern versprechen beste Unterhaltung und den einen oder anderen herzhaften Lacher.

Ein besonderes Erlebnis durfte bereits im Movecity gefeiert werden. Eine Geburtstagsparty, die es in sich hatte. Warum es dabei nicht nur auf dem Trampolin und an der Zipline laut wurde, erfahren die Gäste des Chränzlis gleich zu Beginn. Zuschauende dürfen gespannt sein. Also, nicht verpassen und den Vorverkauf vormerken. Dieser startet am Samstag, 24. Oktober, um 12 Uhr unter dtvhedingen.ch. Neu gibt es auch für den Samstagnachmittag einen Vorverkauf. Chränzli-OK / TV Hedingen

Im Movecity durfte bereits ein besonderes Erlebnis gefeiert werden. (Bild zvg)

Die Velogruppe 60+ Hausen bewies auf ihrer letzten Tour des Jahres einmal mehr, dass sie weder vor Höhenmetern noch vor wechselhaftem Wetter zurückschreckt. Kurz nachdem die Kühe durchs Dorf zur alljährlichen Viehschau gezogen waren, machten sich 22 Velofahrerinnen und Velofahrer bei leichtem Nieselregen auf den Weg Richtung Höllgrotten. Dort bot sich die Gelegenheit, sich bei Kaffee und Gipfeli aufzuwärmen und die Wetterlage nochmals kritisch zu beurteilen. Die Begeisterung fürs Velofahren war allerdings grösser als die Zweifel am Wetter – also weiter! Durch das Lorzentobel ging es Richtung Sattel, vorbei am Ägerisee, der sich tatsächlich von seiner sonnigen Schokoladenseite zeigte. Offenbar hatte Petrus zwischendurch doch noch ein Einsehen mit der Gruppe. Ab Sattel wartete dann der grössere sportliche Brocken: rund 400 Höhenmeter hinauf zur Ramenegg, einer hoch über dem Ägerisee gelegenen Alpwirtschaft. Dort wurden wir von der Familie Heinzer-Marty mit feinsten Älplermagronen verwöhnt. Diese fanden grossen Anklang und sorgten dafür, dass die zuvor strapazierten Waden zumindest vorübergehend in den Hintergrund rückten. Leider zogen ausgerechnet während des Essens dicke Wolken auf. Doch Jammern war keine Option: Weitere 200 Höhenmeter standen an, bevor eine flotte Abfahrt zum Hintergeissboden am Zugerberg für Entschädigung sorgte. Nach rund 45 Kilometern und etwa 1200 Höhenmetern meldeten einige E-Bikes allerdings diskret ihren Strombedarf an. Auch die Fahrerinnen und Fahrer waren nicht abgeneigt, ihre eigenen Energiereserven bei Kaffee und Kuchen wieder aufzufüllen. Bei schöns-

Sportlich unterwegs: die Velogruppe 60+ Hausen. (Bild zvg) tem Sonnenschein liess es sich herrlich aufwärmen. Die letzte Etappe führte die Gruppe mit prächtigem Blick auf den Zugersee zurück. Ab dem Kappeler Wald sorgten die gut hörbaren Glocken der heimkehrenden Kühe für die musikalische Begleitung. Schliesslich erreichten auch die Velofahrenden ihren Ausgangspunkt wohlbehalten und mit vielen schönen Eindrücken im Gepäck. Die Tour hatte alles geboten, was eine gelungene Velofahrt ausmacht: sportliche Herausforderungen, kulinarische Höhepunkte, wechselhaftes Wetter und genügend Gelegenheiten, den Akku aufzuladen – sowohl den elektrischen als auch den menschlichen. Ein herzliches Dankeschön geht an Bruno Heinzer für die professionelle

Tourenleitung. Einmal mehr verstand er es, die Velogruppe zu «Höchstleistungen» zu motivieren, ohne dass dabei der Genuss auf der Strecke blieb. Ein grosser Dank gebührt auch dem gesamten Tourenteam, das im Jahr 2026 mit abwechslungsreichen und bestens geplanten Touren begeisterte. Die Vorfreude auf die nächste Saison ist bereits gross. Denn eines ist sicher: Die Velogruppe 60+ Hausen lässt sich weder von ein paar Regentropfen noch von ein paar hundert Höhenmetern ausbremsen. Und wenn unterwegs Kaffee, Kuchen und Älplermagronen warten, sowieso nicht! Beate Kuhnt, Velogruppe Oberamt Pro Senectute 60+

Nächste Runde Kellerämterlauf Am 31. Oktober findet wieder der sympathische Kinderlauf statt Bald steht wieder ein grosser Event an: der Kellerämterlauf. Im vergangenen Jahr nahmen so viele Kinder wie noch nie an dieser sympathischen Laufveranstaltung teil: Über 400 Kinder und Jugendliche gingen an den Start. Der Kellerämterlauf ist ein reiner Kinderlauf. Teilnehmen dürfen Kinder und Jugendliche mit Jahrgang 2011 und jünger. Es stehen drei Distanzen zur Auswahl, die dem jeweiligen Alter angepasst sind. Die Allerjüngsten dürfen von einer erwachsenen Person (Mami, Papi, Grosseltern, Götti) begleitet werden. Seit 2023 gibt es zudem eine Fun-Kategorie, bei der der Spass im Vordergrund steht. Alle teilnehmenden Kinder laufen ohne Druck in ihrem eigenen Tempo und erhalten im Ziel eine Finisher-Medaille. Die Zeit wird gemessen, es werden aber keine Ranglisten erstellt. Dieses Jahr wird der Kellerämterlauf ganz besonders: Er findet am 31. Oktober statt, genau an Halloween! Deshalb erhält die Fun-Kategorie einmalig ein Halloween-Special. Wer möchte, darf verkleidet an den Start gehen und nimmt damit am Wettbewerb um die originellsten Kostüme teil. Eine Jury prämiert die kreativsten Verkleidungen, und es warten tolle Preise.

Zahlreich gingen die Kinder und Jugendlichen beim Kellerämterlauf im letzten Jahr an den Start. (Bild zvg) Der Kellerämterlauf findet dieses Jahr bereits zum 17. Mal statt. Das Kellerämterlauf-OK freut sich auf viele glückliche Kinder, fantasievolle Kostüme und stolze Begleitpersonen.

Der Kellerämterlauf findet am Samstag, 31. Oktober, statt. Mehr Informationen unter: www.kelleraemterlauf.ch. OK Kellerämterlauf

Reparieren statt Wegwerfen Am Samstag, 24. Oktober, von 9 bis 16 Uhr, lädt das Repair Café Säuliamt zum Reparieren im Bauspielplatz Affoltern. Alles aus Haushalt, Garten und Werkstatt, das – hoffentlich – repariert werden kann, darf mitgebracht werden. Ehrenamtliche Reparaturfachleute helfen beim gemeinsamen Schrauben, Nähen und Löten und zeigen, wie sich viele Dinge selbst instand setzen lassen. Werkstatt und Werkzeuge stehen kostenlos zur Verfügung, Ersatzteile müssen bezahlt werden.

Eine Reparaturgarantie gibt es nicht. Für das leibliche Wohl sorgt das besondere Bistro Frosch mit salzigen und süssen Köstlichkeiten.

Kaputt heisst nicht gleich Abfall Die einfache und überzeugende Idee der Repair Cafés hat längst nicht nur in der Schweiz, sondern auch in vielen Teilen der Welt ihren festen Platz erobert. Im Schweizer Reparaturmonat Oktober, ausgerufen vom Konsumenten-

schutz, öffnen viele Repair Cafés ihre Werkstätten und wollen so dem Anliegen Gewicht und Sichtbarkeit verleihen: Wer repariert statt neu kauft, spart Geld, verlängert die Lebensdauer von Alltagsgegenständen und schont die kostbaren Umwelt-Ressourcen. Das Schöne daran ist ausserdem, dass jede und jeder mitmachen und dabei sogar noch Spass haben kann, jede Reparatur zählt. Repair Café Säuliamt

Reparieren mit vereinten Kräften. (Bild Kati Kovats)


Homöopathie Affoltern am Albis

Marianne Gubler

15

IN BAAR

(GOTTHARD-CENTER)

PODOLOGIE-PRAXIS BIS 31.12.2026 PROFITIEREN ALLE NEUKUNDEN VON 15% RABATT BEI EINER FUSSPFLEGEBEHANDLUNG! 041 530 27 28 078 325 35 35

Gotthard-Center Bahnhofstrasse 17 6340 Baar

podolife.ch

TOUCH TH HANIKU

Eidg. dipl. Homöopathin HFP 20 Jahre Berufserfahrung Breitenstr. 20, 8910 Affoltern a.A. Tel. 043 333 95 24

HAIR AFFAIR Laura La Piana Leuengasse 51 (vis-à-vis Gasthof Leuen) 8142 Uitikon Waldegg Tel. 044 760 46 60

www.hompa-albis.ch

www.hair-affair.ch

Selbstverteidigung für alle!

NIKU

Craniosacral Therapie

Frauenheilkunde & Hormone

Baby- und Kinderbehandlungen 056 634 27 05 Manja Jansch-Muser Eidg. dipl. Komplementär Therapeutin

Mut zur Sicherheit, sicher auftreten, richtig handeln

Mit Präsenz der KAPO Albis

n

r,

Krankenkassenzulässig Brunnenweg 8, 8912 Obfelden und 8006 Zürich www.haniku.ch h

ei ,

Jetzt buchen:

Kurs.e/25.

a r

8 4./11./1 ber m Nove

Shito Ryu Karate

Craniosacral Therapie Shiatsu

Gesundheits- und Karate-Center Albis Lindenmoosstrasse 10, 8910 Affoltern am Albis Tel. 044 761 43 83, www.karate-albis.ch

Kurse für Kinder ab 6–10 Jahre Jugendliche ab 11 Jahre und Erwachsene

Claudia Brumann Eidg. dipl. Komplementär Therapeutin

Schachenmatten 22, 8906 Bonstetten Telefon 079 639 86 35 www.cranio-shiatsu.ch hen online buc h c fa in e Termin Einzelberatung Paarberatung Familienberatung Ü60-Beratung Beratungen auch Samstagvormittag und abends möglich

Akupunktur-Praxis TCM Gabriela Krauer

Wiesenstrasse 9a, 8910 Affoltern am Albis Tel. 044 761 60 12, www.susannaherger.ch

Akupunktur · Phytotherapie Alte Obfelderstr. 57· 8910 Affoltern a. A. 079 523 80 80 www.akupunktur-krauer.ch

Nehmen Sie Ihr Leben etwas leichter! Gerne zeige ich Ihnen die Methode, wie man schlank wird und schlank bleibt! Worauf warten, starten Sie jetzt! WIR PFLEGEN IHR LÄCHELN. Besuchen Sie uns in unseren frisch . renovierten Praxisräumlichkeiten. Umfassende Dienstleistungen: In unserer Pr um die Mun

ZahnärZte K a lt & W i l l i

Patienten. Wi

u

s

e

h

u

i

l

r

t

i

e Kompet

– 21,5 kg

e

und Routinee ngr en a s auch bei za n rztl c en

Kontrollen, Zweitmeinungen und Beratun en. Für

• 8910 affoltern a.a. AngstpatientiBreitenstr. 20tp i Menschen miwww.zahnarztaffoltern.chr auch Eingriffe unt tel. l044 761 95 . 61

Angelina Bruggmann aus Oberlunkhofen

Schlank werden

ParaMediForm Affoltern a. Albis Rahel Meier Dipl. Gesundheitsberaterin PMF Betpurstrasse 9, 8910 Affoltern a. Albis T 043 817 16 61, affoltern@paramediform.ch www.abnehmeninaffoltern.ch

Schlank sein

Schlank bleiben

Rufen Sie mich an für ein

kostenloses Erstgespräch!

043 817 16 61 Ich freue mich auf Sie!


PRAXIS ASTRID NATZLER

Reflexzonen, Homöopathie und NEU Astromedizin – die Verbindung von bewährten Heilmethoden und individuellem Lebensweg. Näheres auf der Webseite: www.ASNA-SANA.ch

Spittelstrasse 9, Affoltern a.A. / 079 834 35 77 / praxis@asna-sana.ch

das GANZE leben ... bedient von Sabrina Rietschle

Bahnhofstrasse 15 I 8932 Mettmenstetten

Tel. 044 767 06 81

G

U

C

info@coiffurebirrer.ch I www@coiffurebirrer.ch

www.urmi-natur.ch

PHYSIO-DAHEIM Domizil Physiotherapie

Stefanie Junklewitz Dipl. Physiotherapeutin

077-203 33 23

stefanie.junklewitz@physio-hin.ch omizilphysiotherapie mit ärztlicher Verordnu

Heilende Lichtarbeit

Olga Fischer

Entdecken Sie, wie heilende Energie Ihr Leben positiv beeinflussen kann zu mehr Gesundheit und Lebensfreude.

• günstig • schnell • top

043 817 14 15 coiffeur-lilo.ch 076 215 90 90 (WhatsApp)

Nails by Elena

Nails Stylist & Fusspflegerin 076 229 77 23 WhatsApp

• Energetisches Heilen • Lebensberatung • Medialität

Pediküre mit Podo Disk / Maniküre

Lettenweidstrasse 12b, 8908 Hedingen, Telefon 079 354 62 85 olgafischer@bluewin.ch, www.medialesprechstunde.ch

Amiga Cris Massagen

Fussnägel kürzen & feilen

amigacris.ch 076 583 00 04 crisegle@amigacris.ch

Klassische Massage Krankenkassen anerkannt

Hörtraining für Schulerfolg & Karriere Die Therapie-Erfolge sind erwiesen sowie nachhaltig und die Anwendungsbereiche der Neuro-Hörtherapie vielfältig. Beschwerden bei Kindern - Konzentrationsschwierigkeiten - Rechtschreib- und Leseschwäche - Entwicklungsverzögerungen, - sprachlich und motorisch Beschwerden bei Erwachsenen - Tinnitus - Hörsturz - Gleichgewichtsprobleme Beschwerden im höheren Alter - Altersschwerhörigkeit - Aphasien - Schlaganfälle

Neuro-Hörtherapie

Verbessertes Hören – ADHS – Konzentrationsschwierigkeit

für Kinder und Erwachsene EMR und ASCA anerkannt Alexandra Meier Telefon 044 767 00 16 neuro-hoertherapie.ch


Aula Ennetgraben, 8910 Affoltern am Albis

Totätanz

mit Simone Felbers iheimisch

Pozor!

Fr 23. Oktober, 19.30 Uhr Vom Zauber der Wiederholung

…oder wer hat Angst vor dem grossen gelben Hund?

Durch wiederholtes genaues Hinschauen werden Filme erst zu Kunstwerken. Thomas Binottos Re:visionen sind Kult.

FRISCHE KOCH-IDEE VON IHREM VOLG

Bar und Kasse ab 19 Uhr Figurentheater Lupine nach einer Geschichte von Anne Maar für ein junges Publikum ab 4 Jahren

Sonntag, 25. Oktober 2026 16 Uhr

Kinofoyer Lux

kinolux.ch

LaMarotte Centralweg 10 8910 Affoltern a. A. Eintritt: 15.- / 10.Reservation: www.kulturaffoltern.ch

Linsen-Dal

Kasse und Bar ab 15.30 Uhr Vorverkauf (nur Barzahlung): Buchhandlung Scheidegger Bahnhofplatz 5 Tel. 044 762 42 42

für 4 Personen

Freitag, 23. Oktober 2026, 20.15 Uhr Galerie Märtplatz, Obere Bahnhofstrasse 7 Bar & Abendkasse ab 19.30 Uhr Eintritt: 30.- / 15.Reservation: www.kulturaffoltern.ch

KAUFE AUTOS & WOHNMOBILE

Vorverkauf (nur Barzahlung): Buchhandlung Scheidegger Bahnhofplatz 5 Tel. 044 762 42 42

Gasthaus zum Rössli Albisstrasse 1 8932 Mettmenstetten Tel. 044 767 02 01 Ausser Mo und Di täglich offen

Tel. 079 777 97 79 (Mo–So) auch Busse, Lieferwagen, Jeeps, Geländewagen und LKW. Seriös  Schnell  CH-Unternehmen

3. Kappeler

roessli-mettmenstetten.ch/ Veranstaltungen oder seetickets.ch

Ländlerabig

FCZ FANLIGA Livepodcast

Wine & Dine Jorge Muga

Talk mit Marc Schneider 19.30 Uhr, Eintritt frei

18.30 Uhr (bitte reservieren)

Schimmel Keller

Bodegas Tihom ̵ Rioja Rioja im Rössli

Fr 30. Oktober

Do 26. November

Michael Restkarten von der Heide

Claudio ausverkauft Zuccolini

Konzert

Comedy

Von der Heide singt Knef Rössli Saal 20.00 Uhr

Der Vorsorger TRY-OUT Rössli Saal 20.00 Uhr

Sa 14. November

Dezember

Restkarten

Extrawurst

OH DU FRÖHLICHES WEISSES RÖSSLI

Schlagkräftige Komödie Rössli Saal 20.00 Uhr

25.12.26 Fondue Chinoise

Weihnachten & Silvester 2026

Oh Du fröhliches Rössli

Spezielle Weihnachtsmenüs und Silvesterparty Räume für Firmenanlässe Mundart, Theater An Tagen mit kulturellen Veranstaltungen im Rössli Saal servieren wir den Eventbesuchern gerne ausgelesene Theatermenüs. Eine Tischreservation wird empfohlen! 26.12.26

2. Linsen hinzugeben, mit Bouillon ablöschen, Zucker beigeben, würzen, zugedeckt ca. 30 Minuten köcheln lassen.

20 Uhr im Gemeindesaal Kappel am Albis

Zu vermieten Programm: 18:30 Türöffnung / Möglichkeit zum Nachtessen 20:00 Konzertbeginn 22:00 Festwirtschaft, Tanz und Unterhaltung 02:00 Schluss der Veranstaltung Mitwirkende: Grossformation «Bodäständix» 10 junge Innerschweizer Musikanten garantieren für einen vielseitigen Abend mit herrlicher Ländlermusik, urchigen Jüüzli und viel Humor. Vorverkauf ab 12. Oktober 2026: Eintritt: CHF 20.– Telefon 079 753 01 99 Montag bis Freitag 18:00 Uhr bis 20:00 Uhr Herzlich willkommen heissen Sie: Hans Arnold / Peter Keller / Irene Marty

Weihnachtsbraten

31.12.26

Silvesterparty

Sponsor: Gemeinde Kappel am Albis

FÜR MEHR MENSCHLICHKEIT IN ZÜRICH.

Jetzt aktuell: • Rehpfeffer • Hirschpfeffer • Wildwurzen • Rehschnitzel • Hirschschnitzel • Sauerkraut • Rotkraut • Spätzli • glasierte Marroni • Rotweinbirnen • Pilzragout

freie Tiefgaragenparkplätze beim Bahnhof Bonstetten-Wettswil • Moderne Tiefgarage • CHF 170.00 pro Monat • E-Mobilität vorhanden Haben Sie Interesse? Kontaktieren Sie uns für einen Besichtigungstermin stockag Immobilien Treuhand AG 044 388 70 00 info@stockag.ch

Diverse Saucengerichte sowie Beilagen können Sie auch rund um die Uhr von unserem Automaten vor dem Verkaufsladen beziehen.

Mit regelmässigem Training zu mehr Gleichgewicht im Alter Übungen und Kurse im Kanton on Zürich finden: sicherrgehen.ch Wir engagiieren uns für die Sturzpräventiion

Wir portionieren und pasteurisieren unsere Gerichte in praktischen Stehbeuteln. Sie müssen diese nur noch erwärmen und servieren.

Muristrasse 26 8913 Ottenbach Telefon 044 761 21 05

hilf-auch-du.ch Samuel begleitet Lernende wie Ana auf ihrem Weg zum Berufsabschluss. Für Spenden: CH41 0900 0000 8000 2495 0

info@zaugg-metzgerei.ch www.zaugg-metzgerei.ch

Einsamkeit im Alter muss nicht sein. Ihre Spende hilft. Merci. TWINT QR-Code scannen (links) oder IBAN CH67 0900 0000 1570 3233 7 | Postkonto 15-703233-7

3. Pfanne von der Platte nehmen, Zitronensaft und 2/3 des Jogurts unter das Dal mischen. 4. Dal anrichten, mit restlichem Jogurt und Peterli garnieren. Weitere Rezepte finden Sie auf www.volg.ch/rezepte/ Zubereitungszeit: ca. 30 Minuten köcheln

Agil und stabil durchs Leben

Ebenfalls angesagt: • Tischgrill • Chinoise • Saftplätzli • Geschnetzeltes • Voressen • diverse Braten Alles ab sofort bei uns erhältlich.

2 EL 300 g

Kokosfett Zwiebel, gehackt Knoblauchzehen, gepresst cm Ingwer, gerieben gemahlener Kümmel mildes Curry braune Linsen Gemüsebouillon Zucker Salz, Pfeffer Zitronensaft griechisches Jogurt nature ungesüsst Wenig Peterli, gehackt

1. Kokosfett in einer Bratpfanne erhitzen, Zwiebeln und alle Zutaten bis und mit Curry hinzugeben, ca. 3 Minuten rösten.

Samstag, 7. November 2026

Mi 20. November

2 EL 1 3 2 2 EL 1 EL 200 g 1l 2 TL

Zubereitung

Mehr Infos und Tickets

Mi 21. Oktober

Das heutige Rezept:

sicher stehen sichergehen.ch


Veranstaltungen

Dienstag, 20. Oktober 2026

17

«Kunst darf schön sein» Die Hausemer Künstlerin Elisabeth Jacob stellt in ihrem Atelier in Baar aus Regula ZellwegeR Das Vermitteln war und ist für Elisabeth Jacob zeitlebens eine Herzensangelegenheit. Mit ihren Werken vermittelt sie keine laute, aufrüttelnde Gesellschaftskritik, sondern die unbeschwerte Lust am Malen, die Neugier am Experimentieren und die Freude daran, Ruhe und stille Emotionen zu vermitteln. Deshalb ihre Aussagen: «Kunst darf schön sein» und «Mit meinen Bildern soll man sich wohlfühlen». Am letzten Oktoberwochenende zeigt sie ihre vielschichtigen Werke in ihrem Atelier in Baar.

Sie zieht das Atelier der Galerie vor Elisabeth Jacob stellte über mehrere Jahrzehnte erfolgreich in vielen Galerien aus. Heute zieht sie es vor, ihre Bilder im grosszügigen, hellen Atelier in der historischen Obermühle in Baar zu zeigen, wo sie als Künstlerin und Kursleiterin wirkt. Ein grosser Teil ihrer Gemälde entsteht aber in ihrem Zuhause in Hausen, wo sie in Ruhe Ideen umsetzen kann. Seit sie 1974 als junge Primarlehrerin nach Mettmenstetten kam, unterrichtet sie mit Begeisterung. Im Laufe der Jahrzehnte vermittelte sie verschiedene Maltechniken in Atelierkursen, für das Künstlerbedarfsgeschäft Boesner an drei Standorten sowie in Ferienkursen, beispielsweise in Brissago. Die Kursteilnehmenden werden in verschiedenen Maltechniken angeleitet und erhalten fundierte Informationen zu den verwendeten Materialien. Für ihre Bilder in Acryl-Mischtechnik und für ihre Collagen verwendet Jacob beispielsweise Pigmente, Bitumen, Sand, Asche und verrostenden Eisensand. Doch auf den eigentlichen Bildinhalt und die künstlerischen Aussagen der Werke ihrer Kursteilnehmenden nimmt sie möglichst keinen Einfluss. Sie experimentiert gern. Dabei weiss auch sie nie im Voraus, wie sich beispielsweise ölhaltige Flüssigkeiten oder Pasten mit wässrigen Elementen zusammen verhalten. «Es kommt nie so her-

aus, wie man sich das am Anfang vorgestellt hat. Das persönliche Erleben, die Emotionen beim Malen fliessen hinein», sagt sie. Im Atelier lagern zahlreiche ihrer Bilder. Sie dienen den Kursteilnehmenden zur Inspiration und als anschauliche Beispiele für verschiedene Techniken. Die Ausstellung im Atelier ermöglicht den Besucherinnen und Besuchern zugleich einen Einblick in unterschiedliche Schaffensphasen und lädt dazu ein, die besondere Atmosphäre des Ortes auf sich wirken zu lassen. Im Sommer waren Rosen ihr Thema, im Moment beschäftigt sie sich intensiv mit Wabi-Sabi.

Japanisches ästhetischphilosophisches Konzept Wabi steht für die bewusste Reduktion auf das Wesentliche, Bescheidenheit, Freiheit von Überfluss sowie die Freude am Unvollkommenen. Sabi beschreibt die Spuren, die das Altern und der Lauf der Zeit an Dingen hinterlassen – beispielsweise Patina, Risse, Sprünge, Abnutzung oder Moos. Wabi-Sabi ist ein Konzept, das die Schönheit des Unvollkommenen und Vergänglichen anerkennt. Es regt dazu an, den natürlichen Kreislauf von Werden und Vergehen anzunehmen und gerade in Fehlern, Alterung und Gebrauchsspuren Charakter und Schönheit zu entdecken. Abstrakte Leinwandbilder im WabiSabi-Stil zeigen sichtbare Spuren von Spachtelmasse, Sand oder natürlichen Pigmenten. Mit gezielt behandeltem Papier erreicht Elisabeth Jacob beispielsweise den Crackle-Effekt. Dieses Papier arbeitet sie in ihre Gemälde ein. Ihre Bilder entstehen stets in vielen Schichten. Bei Wabi-Sabi geht es darum, die Spuren des Alters zu schätzen. Ein verlassener Ort, ein sogenannter Lost Place, zeigt diese Spuren besonders unmittelbar – durch Rost, Risse und verblasste Farben. In der modernen westlichen Welt muss vieles glatt, neu und fehlerfrei sein. Lost Places sind das genaue Gegenteil. Sie zeigen still und unspekta-

Elisabeth Jacob gibt in ihrem Atelier Einblick in ihr vielseitiges Schaffen: Landschaften, Blumen, Stillleben und abstrakte Gemälde in Mischtechnik. (Bild Regula Zellweger) kulär, dass auch das Bruchstückhafte und Fehlerhafte seine eigene Schönheit besitzen kann. Diesen Gedanken greifen Elisabeth Jacobs neuste Bilder auf. Sie laden nicht nur zum Betrachten, sondern geradezu dazu ein, ihre Oberflächen und Strukturen haptisch zu entdecken.

Bis das Bild fertig ist Wenn Elisabeth Jacob malt, liegt eine Leinwand auf einem Tisch, der in einem Kinderplanschbecken steht. So kann die Künstlerin Flüssigkeiten über das Bild fliessen lassen und damit gezielt bestimmte Effekte erzeugen. Ihr grösstes Bild misst 1,20 mal 1,50 Meter – sie mag grosse Bilder. Sie ist eine genaue, geduldige Beobachterin. Hat sie eine Idee, trägt sie

sie lange mit sich herum. «Ich habe eine Werkzeugkiste mit Maltechniken im Kopf und entscheide nach langem

«Mit meinen Bildern soll man sich wohlfühlen.» Elisabeth Jacob, Künstlerin aus Hausen

‹Schwanger-gehen› mit einem Thema, wie ich meine Idee realisieren will», sagt sie. Sie spürt, wann die Zeit reif ist, eine Idee konkret umzusetzen. Auch wann ein Bild fertig ist, weiss sie meist. Doch zunächst hängt sie es in ihrem Wohnzimmer gegenüber dem Tisch auf und lässt es im Alltag auf sich wirken. Es muss stimmig sein. Das

heisst: Harmonie und Spannung müssen im Gleichgewicht sein. Wenn nicht, macht sie sich wieder an die Arbeit. Ist das Bild dann endgültig fertig, fällt es ihr leicht, es wegzugeben. Ein Besuch im Atelier bietet deshalb mehr als die Begegnung mit fertigen Bildern: Er führt mitten hinein in einen offenen, experimentellen Schaffensprozess – und in eine Welt, in der Schönheit nicht perfekt sein muss. Vielleicht liegt gerade darin die stille Botschaft von Elisabeth Jacobs Kunst: «Kunst darf schön sein» – und darf uns einfach guttun. Ausstellung im Atelier Jacob: Landschaften, Blumen, Stillleben, Abstrakt, in der Obermühle 10 in Baar. Freitag, 30. Oktober 2026, 13.00 – 19.00 Uhr, Samstag, 31. Oktober 2026, 13.00 – 19.00 Uhr, Sonntag, 1. November 2026, 11.00 – 19.00 Uhr. Informationen zu Kursen: www.atelier-jacob.ch

Panflötenklänge, die Herzen berühren Vier Konzerte im Herbst 2026 Das Panflöten-Ensemble Corona freut sich, auch in diesem Jahr sein Publikum mit einem abwechslungsreichen und stimmungsvollen Konzertprogramm zu begeistern. Seit vielen Monaten haben sich die Musikerinnen und Musiker mit viel Herzblut, Begeisterung und grosser Freude auf die bevorstehenden Konzerte vorbereitet. Das facettenreiche Konzertprogramm verbindet klassische Musik mit bekannten Melodien aus Pop und Unterhaltung. Mozarts berühmte «Symphonie Nr. 40» trifft auf den schwungvollen «Second Waltz» und das nostalgische «Mrs. Robinson». Mit «Adiemus» entste-

hen mystische, beinahe schwebende Klangwelten, während «Chliini Händ» von Kunz für einen modernen Schweizer Akzent sorgt. Auch «Earth Song» und «Angel Eyes» von ABBA versprechen musikalische Höhepunkte. Für besondere Momente sorgen die Solistinnen und der Solist, die das Konzertprogramm mit ihren Auftritten bereichern und für die eine oder andere Überraschung sorgen werden. Joel Rudin führt charmant durch das Programm und vermittelt interessante Einblicke zu den einzelnen Musikstücken. Das Panflöten-Ensemble Corona steht unter der Leitung von Monika Meier, die mit grossem Engagement

und viel Leidenschaft die musikalische Arbeit des Ensembles prägt. Am Klavier wird das Ensemble einfühlsam von Erich Eder begleitet. Das Panflöten-Ensemble freut sich auf zahlreiches Publikum und wünscht einen unvergesslichen Konzertgenuss. Panflöten-Ensemble Corona Konzerttermine 2026 Samstag, 24. Oktober, 19 Uhr, reformierte Kirche Bonstetten; Sonntag, 25. Oktober, 17 Uhr, Reformierte Kirche Obfelden, Samstag, 31. Oktober, 19 Uhr, reformierte Kirche Muri, Sonntag, 1. November, 17 Uhr, reformierte Kirche Affoltern

«Bauchgefühle»

Schiller und die Freiheit

Vortrag: Wie das Essen unser Gehirn und unsere Gefühle beeinflusst Prof. Langhans erklärt, wie Darm und Gehirn gemeinsam Hunger und Sättigung steuern, Gefühle und Stimmungen beeinflussen und generell an der Steuerung unseres Verhaltens beteiligt sind. Erfahren Sie, welch vielfältigen Einfluss unsere Ernährung auf Körper und Seele hat, wie das Phänomen der «Bauchgefühle» entsteht und warum wir sind, was wir essen! Darm und Gehirn tauschen im Rahmen der sogenannten Darm-Hirn-Achse kontinuierlich Informationen aus. Diese Kommunikation erfolgt zum Teil auf

dem Blutweg, aber vor allem über Nervenbahnen. Was wir essen, steuert dabei den Informationsfluss vom Darm zum Gehirn auf vielfältige Weise. Der ständige Informationsfluss vom Darm zum Gehirn ist besonders wichtig für die Steuerung von Hunger und Sättigung. Die Signale vom Darm modulieren jedoch auch Gefühle und Stimmungen, einschliesslich Angstzuständen, und sie beeinflussen sogar kognitive Funktionen. Man bezeichnet die betreffenden Phänomene oft als «Bauchgefühle». Schliesslich modulieren die Signale vom

Das Panflöten-Ensemble Corona lädt demnächst zu vier Konzerten. (Bild zvg)

Darm auch Botenstoffe in verschiedenen Hirnarealen, die an der Steuerung von unterschiedlichen Verhaltensweisen sowie an Emotionen und sogar an Persönlichkeitsmerkmalen beteiligt sind. Kurz gesagt, wir sind, was wir essen. Rita Marfurt, AG Seniorenanlässe Vortrag am Seniorennachmittag, Mittwoch, 21. Oktober, 14 bis 16 Uhr, Kath. Chilehuus, Bachstrasse 18, Obfelden. Organisiert von der AG Seniorenanlässe, Eintritt frei, Kollekte. Mit Getränken und Imbiss

Freiheit ist ein grosses Wort, das Grosses bewirken kann. Die ehemalige Gymnasiallehrerin Silvia Nogradi, die bereits im Mai mit einem Vortrag zum Thema Frieden zu Gast war, kommt erneut nach Wettswil. Sie wird diesmal über den Gedanken der Freiheit in Schillers Werk referieren. In seinen Werken wie «Wilhelm Tell», «Die Räuber» oder «Kabale und Liebe» ist der Gedanke von Freiheit und Würde des Menschen von ganz zentraler Bedeutung. Ob es sich um äussere oder um innere Freiheit handelt, sie gehört unabdingbar zum Menschsein, zu unserem persönlichen Leben genau-

so wie zum Zusammenleben in einer staatlichen Gemeinschaft. Und auch in der heutigen Zeit hat Schillers dichterische Gestaltung dieser Thematik nichts an Aktualität verloren, ganz im Gegenteil! Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, sich von Silvia Nogradi auf eine spannende und zum Nachdenken anregende Reise mitnehmen zu lassen. Reformierte Kirche Stallikon Wettswil «Schiller und die Freiheit», Sonntag, 25. Oktober, 16 Uhr, Kirchgemeindehaus Wettswil, Husächerstrasse 12


18

Sport

Dienstag, 20. Oktober 2026

Während andere am Rollator laufen, peilt er den nächsten OL-Posten an Auch mit 93 ist der Mettmenstetter Walter Bickel sportlich unterwegs Werner Schneiter Andere klagen in seinem Alter über Gebresten, sind womöglich an den Rollator gebunden und verbringen ihren Lebensabend in einem Alterspflegeheim. Walter Bickel aus Mettmenstetten, der im Frühjahr seinen 93. Geburtstag feierte, erfreut sich bester Gesundheit und bewegt sich jeden Tag, um fit zu bleiben als Orientierungsläufer. Zehn bis zwölf Wettkämpfe absolviert er jährlich auch im hohen Alter noch: zwangsläufig bei den «Herren 85», weil es darüber hinaus keine offizielle Kategorie mehr gibt und es in dieser Alterskategorie auch kaum mehr Teilnehmer gibt. «Die 85-Jährigen kann ich aber noch etwas ‹chuzle›», sagt er verschmitzt lächelnd. 1962 erfolgte die Heirat mit Margrit und die gemeinsame Übernahme eines Bauernbetriebes in Mettmenstetten, den sie bis Jahr 2000 bewirtschafteten. Drei Kinder sind aus der Ehe hervorgegangen. Walter Bickels Karriere ist in der Tat ein Unikat. Leistungssport, wie er ihn betrieben hat, ist heute kaum mehr vorstellbar. Er begann als Langläufer im Turnverein und in der Skiriege Mettmenstetten, bestritt Vereins- und Verbandsrennen – auch im alpinen Bereich. Gleichwohl stieg er hauptsächlich auf die schmalen Latten und lernte im Turnverein Unterstrass in Zürich Ernst Berger kennen, einen Teilnehmer an den Olympischen Spielen von 1936 mit guten Beziehungen zu Norwegen. So verschaffte er Walter Bickel eine Stelle in einem Landwirtschaftsbetrieb ausserhalb von Oslo, aber er fand auch Arbeit in einem Sportgeschäft in der Hauptstadt und konnte mit den besten Norwegern messen. Am berühmten Holmenkollen bestritt Walter Bickel als einziger Schweizer den 15-km-Lauf. Nach einjährigem Aufenthalt kehrte er 1959 nach Norwegen zurück. «Ich habe weiter Langlaufwettbewerbe bestritten und mit den Besten trainieren können, spürte aber, dass es für ganz vorne nicht reicht», hält Walter Bickel fest.

Walter Bickel (links) auf dem Weg zum Schweizer Meistertitel 1961 in Bern. Potenzial als Hürdenläufer. «Probiere es doch mal», ermunterte er seinen Schützling beim Hallentraining. Und dieser «Schüler» verpasste 1960 bei den Schweizer Leichtathletik-Meisterschaften in Lugano die Bronzemedaille über 400 m Hürden nur um wenige Hundertstel. Parallel dazu bestritt Walter Bickel weiterhin Zehnkämpfe, aber der Höhepunkt folgte 1961 in Bern mit dem Titel über 400 m Hürden in 52,7 Sekunden – vor dem damals schweizweit Besten Bruno Galliker, später Sportreporter beim Schweizer Radio. Zu Walter Bickels sportlichen Meriten zählten auch zahlreiche Länderkämpfe, die in der Leicht-

«Die 85-Jährigen kann ich noch etwas ‹chuzle›.» Walter Bickel, OL-Läufer aus Mettmenstetten

1961 Schweizer Meister Parallel dazu bestritt er in der Leichtathletik als Sechs- und Zehnkämpfer Wettbewerbe, auch im Rahmen von Turnfesten – mit Erfolg in Form eines Kranzes beim Eidgenössischen. Bei seinem zweiten Aufenthalt in Norwegen sah der Leichtathletiktrainer des grössten Clubs in Oslo (BUL) bei Walter Bickel

athletik längst verschwunden sind. Trainiert hat er oft im Wald. Auf einem geraden Waldweg hat er Hürden aufgestellt und diese nach Gebrauch in der Waldhütte deponiert. Und oft ist er – jeweils einmal wöchentlich – mit der Vespa ins Sihlhölzli nach Zürich zum Training gefahren. «Oft ist Walter nach

der Arbeit noch an den Rüssspitz gerannt», ergänzt Margrit Bickel, die manchmal den Stall auch allein besorgen musste, wenn Gatte Walter am OLStart stand. Jährlich waren es bis zu 40 Wettkämpfe.

Die Titel hat er nie gezählt Aber seine Leichtathletik-Karriere auf hohem Niveau dauerte nur rund zwei Jahre. Mehr und mehr rückte der OL in den Vordergrund. «Die Wettkämpfe zusammen mit meiner Frau haben aber nicht so recht funktioniert», fügt er lachend bei. Aber Ehefrau Margrit, mit 40 zum OL gestossen, wurde stets besser. Bei den «Damen 65» liess sie sich zwei Mal als Schweizer Meisterin feiern. Spitzenplatzierungen gab es auch in Skandinavien, Frankreich, Italien, Griechenland oder andernorts. Im Gegensatz zu ihrem Gatten bestreitet die heute 86-Jährige keine Wettkämpfe mehr. Und wie viele OL-Titel hat Walter geholt? «Das weiss ich nicht, ich habe nie gezählt», fügt er – bescheiden – bei. In Erinnerung geblieben ist aber sein dritter Platz an der Senioren-WM in La Chaux-de-Fonds. Aktuell aber, da bewegt sich der 93-Jährige noch jeden Tag, joggend oder marschierend – mit Freude, sich in der Natur zu bewegen, wie beim OL. Von Gebresten keine Spur. Walter Bickel greift sich an die Gelenke und sagt: «Funktioniert noch alles.»

Selbst im hohen Alter absolviert Walter Bickel noch zehn bis zwölf Wettkämpfe im Jahr. Auch seine Frau Margrit ist noch fit. (Bild Werner Schneiter)

Margrit Bickel, zweimal Schweizer Meisterin bei den «Damen 65». Inzwischen bestreitet sie keine Wettkämpfe mehr.

1957 bestritt Walter Bickel als einziger Schweizer den 15-km-Lauf am Holmenkollen oberhalb von Oslo. (Archivbilder Familie Bickel)


Veranstaltungen

Dienstag, 20. Oktober 2026

Kämpferischer FCWB verliert im Cup Fussball, 1. Liga, Cup-Qualifikation: FC Freienbach – FC Wettswil-Bonstetten 3:1 (1:0) Bei garstigen Bedingungen gastierte die Scholz-Elf im Rahmen der ersten CupQualifikationsrunde 2027/2028 auf der Sportanlage Chrummen beim FC Freienbach. Obwohl der Gast aus dem Säuliamt mehrheitlich in Ballbesitz war, neutralisierten sich die beiden Teams zu Beginn auf dem wunderbar zu bespielenden Naturrasen. Nach rund zwanzig Minuten folgte dann der erste Dämpfer für den FC Wettswil-Bonstetten, als der Schiedsrichter nach einem unfair geführten Zweikampf im Strafraum folgerichtig auf den Elfmeterpunkt zeigte. WB-Keeper Diarisso blieb gegen den scharf und platziert getretenen Strafstoss von Marcon nur das Nachsehen. Die Gäste liessen sich jedoch nicht beirren und versuchten nun zunehmend, Druck über die Flügel aufzubauen. Die beste Chance bot sich Stettler, welcher mit einem harten Geschoss von der Strafraumgrenze den gegnerischen Torhüter prüfte. Somit ging es mit einer Ein-Tor-Hypothek aus Sicht der Gäste zum Pausentee.

Wilder Ritt in der zweiten Hälfte Beide Teams starteten unverändert in eine denkwürdige zweite Halbzeit. Wiederum war es der FCWB, welcher mehr Spielanteile besass, diese jedoch nicht in zwingende Torchancen ummünzen konnte. Doch auch die Gastgeber konnten mit blitzschnellen Umschaltaktionen immer wieder Gefahr vor dem Tor der Gäste herbeiführen. So auch in der sechzigsten Minute, als ein Höfner der WB-Abwehr entwischte und nur noch per Foul im Strafraum gestoppt werden konnte. Ein umstrittener Entscheid, besonders da WB-Verteidiger Studer nach der Szene nicht nur mit Gelb für das Foul, sondern gar mit Gelb-Rot aufgrund eines Disputes mit dem Unparteiischen

ÄMTLER FUSSBALL Männer 1. Liga Classic (Gruppe 3) Tore

Pkt.

1. FC St. Gallen U-21

Spiele

10

21:16

22

2. FC Tuggen

10

23:12 21 26:13 20

3. AC Taverne

10

4. FC Thalwil

10

16:11

16

5. FC Baden 1897

10

21:17

16

6. FC Kosova

10

15:12

16

7. FC Collina d‘Oro

10

11:12

15

8. FC Dietikon

10

14:14

14

9. FC Gossau

10

15:19

14

10. FC Locarno

10

12:13

10

11. FC Freienbach

10

11:15

10

12. FC Winterthur U-21

9

10:16

9

13. USV Eschen/Mauren

9

12:19

9

14. FC Wettswil-Bonstetten 10

12:15

9

15. FC Mendrisio

10

11:15

8

16. FC Widnau

10

10:21

6

Männer 3. Liga (Gruppe 1) FC Affoltern a.A. 1 – FC Thalwil 2 1:1 FC Wettswil-Bonstetten 2 – FC Freienbach 2 2:0 Spiele

1. FC Wettswil-Bonstetten 2 8

Tore

Pkt.

26:6

21

2. FC Kilchberg-Rüschlikon 1 8

20:13

16

3. FC Buttikon 1

14:13

16

8

4. FC Freienbach 2

8

23:16

15

5. FC Lachen/Alterndorf 2

8

16:15

14

6. FC Wollerau 1

7

15:7

12

7. FC Affoltern a.A. 1

8

13:11

12

8. FC Thalwil 2

8

15:19

8

9. FC Uitikon 1

7

13:13

7

Flavio Peter (Zweiter von links) schürte mit seinem Kopfballtreffer nochmals die Hoffnungen WBs. (Bild Kaspar Köchli)

10. FC Wädenswil 2

8

14:26

7

11. FC Richterswil 1

8

13:23

4

vom Spiel ausgeschlossen wurde. Wiederum war der Elfmeter von Marcon zu gut geschossen, als dass Keeper Diarisso etwas hätte ausrichten können. Nach dem Motto «Kopf hoch, auch wenn der Hals dreckig ist» kämpften sich die Ämtler fortan zurück ins Spiel und kamen zu guten Gelegenheiten gegen einen nun noch tiefer stehenden Gegner. Nach knapp siebzig Minuten reüssierte Captain Peter nach einem toll getretenen Eckball Hagers per Kopf. Die Gäste powerten weiter, schossen sich jedoch wiederum ins eigene Bein, als nach 78 Minuten auch Centoducato mit Gelb-Rot das Spielfeld verlassen musste. Zu neunt versuchte man weiterhin, den Ausgleich

12. FC Birmensdorf 1

8

11:31

3

zu erzielen, lief jedoch auch immer wieder in Konter der Gastgeber, welche ein ums andere Mal mit mirakulösen Paraden von Diarisso zunichte gemacht wurden. Trotzdem kam es in der 86. Minute dann zur Entscheidung, als Sabino sich alleinstehend vor dem Tor die Ecke auswählen konnte.

Samstag zur selben Zeit am selben Ort stattfindet. Man darf sicher sein, dass die Scholz-Elf dann bis in die Haarspitzen motiviert sein wird und die drei Punkte anstrebt. Staff und Spieler freuen sich auch dann wieder über zahlreiche FCWB-Fans. Luca Rüegger, FCWB

Chance auf Wiedergutmachung in einer Woche Unter dem Strich eine bittere Niederlage für den FCWB, welche durch diverse Faktoren zustande kam. Der Spielplan meint es jedoch gut, sodass die Reprise in der Meisterschaft bereits nächsten

Männer 3. Liga (Gruppe 2) FC Wettswil-Bonstetten 2 – FC Schlieren 1 1:2 Spiele

Tore

Pkt.

19:5

16

1. FC Oetwil-Geroldswil 2

9

2. FC Altstetten 1

10

22:16

14

3. FC Seefeld ZH 2

9

16:13

13

4. FC Industrie Turicum 1

9

19:11

13

Matchtelegramm: Sportanlage Chrummen,

5. FC Schlieren 1

9

15:13

12

Freienbach. FCWB: Diarisso; Stettler (84. Burgardt),

6. SC YF Juventus 2

9

20:18

11

Studer, Brunner, Lewis; Hager, Centoducato, Peter;

7. FC Dietikon 2

10

19:16

10

8. FC Engstringen 1

Morina (63. Petrovic), Bellis, Obi (67. Rüegger) 20. Marcon 1:0; 62. Marcon 2:0; 68. Peter 2:1; 86. Sabino 3:1

Weitere Enttäuschung für den FCA

10

20:20

9

9. FC Wettswil-Bonstetten 3 9

12:20

7

10. Racing Club ZH 1

9

10:22

6

11. BC Albisrieden 1

9

11:29

3

12. Republika Srpska (Rückzug) 22

0:0

0

Männer 4. Liga (Gruppe 1) FC Oberrieden 1 – FC Affoltern a.A. 2 7:0 FC Richterswil 2 – FC Hausen a.A. 1 4:1

Fussball, 3. Liga: FC Affoltern – FC Thalwil 2 1:1 (0:0)

Ranglistenauszug

Trotz einer guten spielerischen Leistung konnte sich das «Eis» erneut nicht mit einem Dreier auf heimischem Boden belohnen: Gegen die Reserven des FC Thalwils schaute nur ein Zähler heraus. Die Devise für den FCA war klar: Nachdem man letzte Woche drei Punkte aus Richterswil entführen konnte, wollte man genau dort weitermachen und auch das Punktemaximum gegen die zweite Mannschaft des FC Thalwil herausholen. Am Sonntagmorgen um 11 Uhr wurde das Spiel bei kühlen 10 Grad angepfiffen. Der FCA hatte jedoch keine Schwierigkeiten, auf Betriebstemperatur zu kommen, und riss das Spieldiktat sofort an sich. Der Ball wurde gut durch die eigenen Reihen laufen gelassen, wirkliche Torchancen wurden jedoch keine herausgespielt. Auch der Gegner vom Zürichsee konnte wenig kreieren und so ging eine ereignislose erste Halbzeit folgerichtig mit 0:0 zu Ende. Die zweite Halbzeit gestaltete sich interessanter. Der FCA konnte den Druck kontinuierlich erhöhen und profitierte auch von den neuen Impulsen von der Bank, welche Schwung in das Spiel brachten. Es wurden mehrere Chancen herausgespielt, ausnutzen konnte man diese aufgrund einer starken Partie des Thalwiler Schlussmannes Kurt jedoch nicht. Wurde dieser mal überwunden, scheiterte man am eigenen Unvermögen. Und doch liess sich das Heimteam nicht aus der Ruhe bringen und so kam es, dass Cuinjinca nach einem schönen Doppelpass mit Mavridis endlich zum

19

Tore

Pkt.

1. FC Oberrieden 1

Spiele

7

33:7

21

2. FC Richterswil 2

7

22:13

16

3. FC Horgen 2

7

20:12

16

4. FC Einsiedeln 2

8

19:17

12

5. FC Hausen a.A. 1

7

19:15

11

6. FC Affoltern a.A. 2

7

14:15

10

8. FC Freienbach 3

4

10:13

2

Männer 4. Liga (Gruppe 2) FC Hausen a.A. 2 – FC Wollishofen 2 2:4 Ranglistenauszug

Spiele

Tore

Pkt.

1. Benfica Clube de Zurique 1 7

21:12

18

2. FC Brasil Suisse 1

7

26:7

18

11. FC Hausen a.A. 2

7

17:37

0

Männer 5. Liga (Gruppe 1) FC Wollerau 2 – Sportclub Hedingen 1 4:2 FC Kilchberg-Rüschl. 3 – FC Knonau-Mettm. 1 0:4 Ranglistenauszug

Spiele

Tore

Pkt.

1. FC Urdorf 2

6

18:6

18

2. SC Siebnen 2

7

30:11

18

3. FC Knonau-Mettmenst. 1

7

33:13

15

6. Sportclub Hedingen 1

6

20:24

9

Frauen 3. Liga (Gruppe 1) FC Thalwil – FC Albis Süd 1 1:3 Ranglistenauszug

Gefahr für das Gästetor durch einen Freistoss von Noah Boayke. (Bild Wale Aegerter)

1:0 in der 70. Minute einschieben konnte. Diese Führung hielt jedoch nicht lange an. Etwa fünf Minuten später landete ein direkt getretener Freistoss der Gäste per Innenpfosten im Netz. Die Schlussviertelstunde entwickelte sich zu einem offenen Schlagab-

tausch, bei dem der FCA nochmals alles hineinwarf, um die drei Punkte im heimischen Moos behalten zu können. Trotz hochkarätiger Chancen auf beiden Seiten fiel kein Tor mehr und so endete das Spiel mit einem für den FCA enttäuschenden 1:1. Das Fanionteam be-

Tore

Pkt.

1. FC Horgen 1

Spiele

7

15:9

16

2. FC Pfäffikon 1

7

20:9

16

8. FF Albis Süd 1

8

22:29

9

Frauen 4. Liga (Gruppe 1)

dankt sich für die tolle Unterstützung während des Spiels und hofft, nächste Woche gegen die Reserven des FC Freienbachs wieder auf die Siegesstrasse zurückkehren zu können. Luca Angelillo, FCA

SC Wipkingen ZH 2 – FC Albis Süd 2 0:4 FC Adliswil 1 – FC Affoltern a.A. 1 3:0 Ranglistenauszug

Spiele

Tore

Pkt.

1. FC Wiedikon ZH 2

7

27:13

18

2. BC Albisrieden 1

7

29:9

18

8. FC Affoltern a.A. 1

7

11:22

6

9. FF Albis Süd 2

7

10:32

3


20

Sport

Dienstag, 20. Oktober 2026

Kinder entdecken neue Sportarten Vom 5. bis 9. Oktober fand in der Turnhalle Gramatt in Mettmenstetten das Säuliämtler Sportcamp statt Rund 60 Primarschulkinder erhielten die Gelegenheit, eine breite Palette an Sportarten kennenzulernen. Das von Sporty-Kids organisierte Angebot setzte auf Bewegung, Gemeinschaft und das Ausprobieren neuer Disziplinen ohne Leistungsdruck. Das Programm der fünf Tage zeichnete sich durch seine Vielfalt aus. Die Kinder konnten insgesamt zehn verschiedene Sportarten ausprobieren. Neben klassischen Disziplinen wie Handball, Leichtathletik und Badminton standen auch Kampfsportarten wie Karate und Ringen auf dem Plan, bei denen es neben der Technik um gegenseitigen Respekt ging. Ergänzt wurde die Woche durch moderne Trendsportarten. So sammelten die Teilnehmenden Erfahrungen im Freestyle-Fussball und fuhren mit dem Scooter (Trottinett) durch die Gegend. Zudem lernten die Kinder das dynamische Mannschaftsspiel Smolball kennen und versuchten sich in einer Hallenvariante des Curlings. Für die Durchführung der einzelnen Trainingsblöcke spannte Sporty-Kids mit erfahrenen Fachleuten aus nationalen Sportverbänden sowie lokalen Vereinen zusammen. Dies stellte eine fachgerechte Einführung in die oft unbekannten

Sportarten sicher. Unterstützt wurden die Trainerinnen und Trainer von einem Betreuungsteam des Organisators, das die Kinder durch den Tag begleitete, den Ablauf koordinierte und als Ansprechperson vor Ort fungierte. Um den langen Sporttagen gerecht zu werden, war auch für die Ernährung der Teilnehmenden gesorgt. Die gesamte Zwischen- und Mittagsverpflegung war im Camp-Beitrag integriert. Die Pausensnacks und das gemeinsame Mittagessen sicherten nicht nur die nötige Energie, sondern boten den Kindern auch eine Struktur und Zeit für den sozialen Austausch. Am Freitagnachmittag ging die intensive Woche in Mettmenstetten zu Ende. Die Kinder durften einen GoodieBag sowie viele neue Eindrücke mit nach Hause nehmen. Das Konzept, eine verlässliche Ferienbetreuung mit einem vielseitigen Sportangebot zu verknüpfen, hat sich im Säuliamt einmal mehr bewährt. Auch im kommenden Jahr stehen wieder vier «Säuliämtler Sportcamps» auf dem Programm. Michael Baumann, Sporty-Kids

Der Freestyle-Fussballer und Zirkus-Knie-Artist Marc Jonin präsentierte zum Abschluss des Tages eine beeindruckende Fussballshow. (Bild zvg)

Weitere Informationen auf www.sporty-kids.ch

RÄTSEL ANZEIGE

Tectonic Jedes Rätselgitter enthält verschieden grosse Zonen, farblich getrennt, mit 1 bis 5 Feldern. Jede Zone muss mit den Ziffern gefüllt werden, die der Anzahl der Felder entsprechen. Eine Zone mit einem Feld enthält also 1, eine Zone mit drei Feldern 1, 2 und 3, u.s.w. Gleiche Ziffern dürfen sich horizontal, vertikal oder diagonal nicht berühren.

1

2

4

5

2

2

5 5 2

3 1

4

4

Ihr Volkswagen-, Seat-, Audi- auto-gretener auto-gretener ag a Zürichstrasse Zürichstrasse 193 19 und Škoda-Spezialist

1 3

4

8910 Affoltern 8910 Affoltern am Albis a Tel. 043 Tel. 322 043 70322 40 70 4

auto-gretener.ch Sudoku mittel

Sudoku sehr schwierig

9 6 7 2

6 2

3

1

5 8

1 4 3 6 8 5 1 4 9 5 3 5 9 6 7 3 4 2 7 1 4 6 9 6 8 2

5 5

3

8 1 9 3 7

1 2 6 7

1 4

9

7 Buchstabensalat E R B G C H A S S I S

In jeder horizontalen und vertikalen Reihe, aber auch in jedem der neun Quadrate, darf jede Zahl von 1 bis 9 nur einmal vorkommen.

Lösungen

Das Gelobte Land liegt immer jenseits der Berge. E R B G C H A S S I S

G E T N L I M O E R R

N T K U H F L A D E N

A A E T A Z M N I B G

L R V U T E S U B E R

O E N E K C O L B B A

S B S D R G E S H K T

D E I R A B I A T E I

G U N T E R L I P P E

A G S H N B V A T A Z

S F T I K T R L S U N

T U A R K L I E H S E

R G E N U G J S I N T

E I N R G I E N S E S

S E W U E L O M D I G S I N D E D L T T A I N Z T R E U I P M N D E R G H M E N A F F E

sehr schwierig

8 3 6 5 2 1 7 4 9 4 6 2 3 1 5 9 8 7 2 7 3 1 5 4 6 9 8

5 1 2 4 9 7 3 6 8 9 8 1 2 7 4 6 5 3 1 4 6 8 3 9 7 2 5

7 4 9 3 6 8 2 5 1 5 3 7 9 8 6 1 2 4 8 9 5 6 7 2 4 1 3

mittel

5 9 4 1 6 3 8 7 2 2 4 9 3 5 6 7 1 8 6 8 5 4 3 7 9 2 1

7 6 8 4 2 9 1 3 5 3 8 7 2 9 1 6 5 4 9 7 3 5 1 2 8 4 6

2 1 3 5 8 7 4 9 6 6 5 1 7 4 8 9 3 2 1 2 4 8 6 9 3 7 5

2 1 4 1 4 2 1

2 3 2 3 5 3

4 1 4 1 4 1

2 5 2 3 2 3

1 3 4 5 4 5

5 2 1 3 1 2

1 3 2 1 5 1 4

4 5 3 2 3 5

3 2 4 1 4 1

5 1 5 2 3 2

2 4 3 1 5 4

3 1 2 4 2 1

ANZEIGE

G E T N L I M O E R R

N T K U H F L A D E N

ABBLOCKEN AKTIV AUSNEHMEN BERATER CHASSIS

A A E T A Z M N I B G

L R V U T E S U B E R

O E N E K C O L B B A

DEUTUNG FANGARM FASTENZEIT FERMENT GENUG

S B S D R G E S H K T

D E I R A B I A T E I

G U N T E R L I P P E

A G S H N B V A T A Z

GESETZLOS HALBKREIS HEILKRAUT HIRNRINDE INSTAENDIG

S F T I K T R L S U N

T U A R K L I E H S E

R G E N U G J S I N T

E I N R G I E N S E S

KUHFLADEN PINSEL RABIAT REBUS SINTI

S E D I D A T I D H A

E W U L O M I G S N D E L T T I N Z R E U P M N E R G M E N F F E

SOLANGE UMSETZUNG UNTERLIPPE VERBLASST WESER

In diesem Rätsel sind alle oben stehenden Wörter versteckt. Sie können sich waagrecht, senkrecht, diagonal, vorwärts, rückwärts und ineinander übergehend verbergen. Die übriggebliebenen Buchstaben ergeben ein Zitat oder Sprichwort.


Turn static files into dynamic content formats.

Create a flipbook