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077_2026

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CH Regionalmedien AG I Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I www.affolteranzeiger.ch I Auflage 27 810 I AZ 8910 Affoltern a. A. I Post CH AG

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AUS DEM BEZIRK AFFOLTERN I Nr. 77 I 179. Jahrgang I Freitag, 16. Oktober 2026

Pilze sammeln mit Vorsicht

Beethoven neu entdecken

Beim Pilzesammeln gelten im Kanton Zürich Schonzeiten und Mengenbeschränkungen, zudem wird eine Kontrolle empfohlen. Seite 3

Der Musikwissenschaftler Hans-Joachim Hinrichsen hinterfragt in einem Vortrag in Affoltern gängige Vorstellungen über den Komponisten. Seite 14

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Die Schmirinskis haben ihre Superkräfte noch

Menschen erzählen in einem Buch, wie sie das Älterwerden erleben. Seite 9

«Es gibt hier eine langjährige Tradition.» Seite 11 Benjamin De Sanctis, Fahrradmechaniker EFZ in Ausbildung. (Bild cle)

Jodeln über Tod Mit ihrem Programm «Totätanz» widmet sich die Luzerner Jodlerin Simone Felber einem oft tabuisierten Thema: der eigenen Sterblichkeit. Gemeinsam mit ihrem Ensemble iheimisch verbindet sie traditionelle Schweizer Volksmusik mit zeitgenössischen Klängen und neuen Ausdrucksformen. Begleitet von Kontrabass, Cello und Schwyzerörgeli entstehen überraschend leichte und tröstliche Tanzlieder. Die Musikerin zeigt damit, wie lebendig und vielseitig moderne Volksmusik sein kann. Für ihre musikalische Vielseitigkeit erhielt Felber 2024 den renommierten Schweizer Musikpreis. Mit ihren Kompositionen möchte sie gesellschaftlich relevante Themen aufgreifen. (red)

Seite 19 ANZEIGEN

Mit Zwischennummern am Turnerchränzli Affoltern fing alles an. Später eroberten Stephan Schmidlin (links) und René Rindlisbacher als Schmirinskis die Schweizer Comedy-Bühnen. 25 Jahre nach ihrer Trennung kehrten die beiden am vergangenen Wochenende für drei Shows an den Ort ihrer Anfänge zurück. Dort feierte das Duo im Kasinosaal ein Bild Livia Häberling fulminantes Comeback – mit reichlich Schweizer Prominenz im Publikum. (lhä) Seite 5

Hornissen auf Vormarsch Der Senkrechtstarter Nester der Asiatischen Hornisse bekämpfen

Ottenbacher studiert an Stanford University

Die Asiatische Hornisse breitet sich auch im Bezirk Affoltern aus und stellt insbesondere für Honig- und Wildbienen eine wachsende Gefahr dar. Die invasive Art wurde in diesem Sommer erstmals in Bonstetten gesichtet. Seither ist ein zehnköpfiges Team des Ämtler Bienenzüchtervereins unter der Leitung der Knonauer Imkerin Manuela Gasser auf der Suche nach den Nestern. Rund 200 Arbeitsstunden haben die Freiwilligen bereits investiert. Mehrere kleinere Nester sowie zwei grosse Hornissennester in Bonstetten und Knonau konnten beseitigt werden. Die Suche gestaltet sich allerdings aufwendig. Mit markierten Hornissen, der Beobachtung ihrer Flugrichtung sowie Wärmebildkameras und Peilsendern versuchen die Fachleute, die versteckten Nester aufzuspüren. Diese können einen Durchmesser von fast einem Meter erreichen und bis zu 4000 Tiere beherber-

Schon als Kind träumte Joel Jia Le Tan davon, Astronaut zu werden. Heute ist der 22-jährige Ottenbacher diesem Traum ein gutes Stück nähergekommen. Seit diesem Herbst studiert er an der renommierten Stanford University in den USA Luft- und Raumfahrttechnik. Zuvor beschäftigte er sich an der ETH Zürich intensiv mit der Entwicklung von Raketentriebwerken. Bei der Akademischen Raumfahrt Initiative Schweiz (ARIS) arbeitete er während dreier Jahre an sogenannten biliquiden Triebwerken mit, die mit zwei flüssigen Komponenten betrieben werden. In einer Forschungshalle des Innovationsparks Zürich in Dübendorf entstehen Raketen, mit denen sich die Studierenden auch an internationalen Wettbewerben messen. Bereits während seiner Gymnasialzeit machte Joel Tan mit aussergewöhnlichen Leistungen auf sich aufmerksam.

gen. Besonders wichtig ist die Bekämpfung im Spätsommer, bevor die Jungköniginnen ausfliegen und im folgenden Jahr neue Völker gründen. Ein einziges Nest kann rund 200 Jungköniginnen hervorbringen. Die eigentliche Entfernung übernehmen Spezialisten des Kantons, die dabei giftfreie Aktivkohle einsetzen. Für die Imkerschaft bleibt die Bekämpfung eine grosse Herausforderung, denn die Asiatische Hornisse hat hierzulande noch keine natürlichen Feinde. Auch die Bevölkerung kann helfen: Wer verdächtige Hornissen oder Nester entdeckt, soll diese fotografieren und mit Standortangaben auf der nationalen Meldeplattform melden. Da die Jungköniginnen inzwischen ausgeflogen sind, wird die Suche nach den Nestern im kommenden Frühjahr fortgesetzt. (red)

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An der Physik-Weltmeisterschaft gewann er mit seinem Team 2021 Silber und ein Jahr später sogar Gold. Für sein Masterstudium in den Vereinigten Staaten erhielt der junge Wissenschaftler von der Schweizerischen Studienstiftung ein begehrtes Jahresstipendium über 20 000 Franken. In Stanford möchte er nun sein Wissen vertiefen und sich auf die Planung und Durchführung von Weltraummissionen spezialisieren. Sein besonderes Interesse gilt der Fluid-Dynamik und den technischen Herausforderungen der Raumfahrt. Trotz seiner internationalen Laufbahn bleibt der junge Forscher seiner Heimat eng verbunden. Seine Eltern kamen vor knapp drei Jahrzehnten aus Singapur in die Schweiz, er selbst wuchs in Ottenbach auf und besuchte dort die Primarschule. (red)

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Ärztlicher Notfalldienst In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des AERZTEFON: 0800 33 66 55 Bei Verkehrsunfällen Telefon 117 oder Telefon 058 648 48 48 wählen.

Telefon 144 für Sanitäts-Notruf Notfallzentrum Spital Affoltern Telefon 044 714 33 00 für ALLE Notfälle

Einstellung des Konkurses Schuldnerin: TMT Montage GmbH, Melchior Hirzel-Weg 4, 8910 Affoltern am Albis, CHE-114.776.099 Datum Anordnung Liquidation nach den Vorschriften über den Konkurs (Art. 731b Abs. 1 bis Ziffer 3 OR): 6. Juli 2026 (in Rechtskraft erwachsen am 14. August 2026)

Du sagtest, du gehst auf eine Reise. Nun bist du aufgebrochen – in unseren Herzen bleibst du für immer.

Wenn die Sonne des Lebens untergeht, leuchten die Sterne der Erinnerung.

In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von unserer lieben Tante und Schwester, die nach kurzer schwerer Krankheit sanft und an vertrauter Hand zu Hause einschlafen durfte.

Monika Rohr

Unser wegweisender Stern ist erloschen. Wir nehmen Abschied von meinem geliebten Schatz, Mami, Schwiegermutter, Grosi, Urgrosi

Vreni Erne

3. Oktober 1952 – 7. Oktober 2026

In stiller Trauer Daniela Bellm mit Christopher und Louisa Uschi Fischer Max & Moritz Die Urne wird im engsten Familienkreis beigesetzt. Die Trauerfeier findet am Dienstag, 3. November 2026 um 14.00 Uhr in der reformierten Kirche Stallikon statt. Traueradresse: Daniela Bellm, Parkstrasse 29a, 5400 Baden

17.04.1945 – 12.10.2026 Du hast gegeben, du hast gelacht, hast Freude in unser Leben gebracht. Mit deiner positiven Art, deinem Lebenswillen hast du uns begleitet und bestärkt. Was du uns mitgegeben hast, bleibt bei uns – ein Leben lang. Dankbar blicken wir zurück auf die gemeinsame Zeit und Glück. Du fehlst uns mehr, als Worte sagen, doch schöne Erinnerungen werden uns tragen. Die Trauerfamilie Hanspeter Erne Carmen Erne mit Tom Kern Martina Erne mit Jürg Häberling Ivan Erne mit Nadja Erne Grosskinder Nadine mit Andreas Vanessa mit Yannick Louise Emma, Laura Urgrosskinder Maelia und Lenio

Datum der Konkurseröffnung und Einstellung mangels Aktiven, Art. 230 SchKG: 7. Oktober 2026 Kostenvorschuss CHF 4500.00 und Begehren um Durchführung bis 5. November 2026 Im Übrigen wird auf die Publikation im Schweizerischen Handelsamtsblatt vom 16. Oktober 2026 verwiesen. Affoltern am Albis, 16. Oktober 2026 Konkursamt Affoltern Sagistrasse 8b 8910 Affoltern am Albis

TODESANZEIGE Wir trauern um unsere ehemalige Gemeinderatskollegin (2010 bis 2025)

Monika Rohr 1952 – 2026

KONKURSAMT SCHLIEREN Uitikonerstrasse 9 / Postfach 8952 Schlieren

Sie ist am 7. Oktober 2026 nach kurzer Krankheit in Stallikon ver­ storben. Monika Rohr diente unserer Gemeinde über 20 Jahre als Behörden­ mitglied. Als Mitglied der Schulpflege im Ressort Sonderpädagogik startete sie 2002 und hat sich mit Leidenschaft und Weitsicht für die Schulorganisation und die Belange der Stalliker Schülerinnen und Schüler eingesetzt. Im Jahr 2010 wurde Monika Rohr in den Gemein­ derat gewählt und hat als Sozialvorsteherin in leitenden Funktionen im Sozialbereich – teilweise auch für den Bezirk – Verantwortung übernommen. Sie war an der Umsetzung vieler Projekte beteiligt und hat ihre Aufgaben gerne, mit grossem Engagement und Sinn für ein gemeinschaftliches Miteinander bewältigt. Die Ratsmitglieder durften ihre beeindruckenden Fähigkeiten und ihre Empathie in der sozialen Arbeit erleben. Sie hatte stets ein offenes Ohr für die Anliegen der Stallikerinnen und Stalliker und hat sich für deren Belange eingesetzt.

Einstellung des Konkurses

Wir werden der Verstorbenen ein ehrendes Andenken bewahren und sie in bester Erinnerung behalten. Unsere Gedanken sind bei den Angehörigen und allen Menschen, die Monika Rohr nahestanden. Ihnen sprechen wir unser herzliches Beileid und unsere aufrichtige Anteilnahme aus.

Konkurseröffnung Erbschaft von Werner Erwin Meyer, geb. 21. April 1952, von Zürich und Basel BS, wohnhaft gewesen Loomattstrasse 20, 8143 Stallikon, gest. 3. März 2026. Datum der Konkurseröffnung: 27. August 2026 Summarisches Verfahren, Art. 231 SchKG. Eingabefrist bis 16. November 2026. (Vgl. im Übrigen Publikation im Schweizerischen Handelsamtsblatt vom Freitag, 16. Oktober 2026)

Über die IDEALL GmbH, CHE271.807.974, c/o Danijela Kalinovic, Püntenstrasse 34, 8143 Stallikon ist durch Urteil des Bezirksgerichtes Affoltern vom 3. September 2026 der Konkurs angeordnet, das Verfahren aber mit Urteil dieses Gerichtes vom 9. Oktober 2026 mangels Aktiven eingestellt worden.

Gemeinderat und Schulpflege Stallikon sowie das gesamte Gemeindepersonal

Sofern nicht ein Gläubiger bis zum 5. November 2026 die Durchführung des Konkursverfahrens verlangt, sich gleichzeitig zu Übernahme des durch die Konkursmasse nicht gedeckten Teils der Kosten verpflichtet und daran vorläufig einen Barvorschuss von CHF 5000.00 leistet, gilt das Verfahren als rechtskräftig geschlossen.

Eine Stimme, die vertraut war, schweigt. Ein Mensch, der immer da war, ist nicht mehr. Was bleibt, ist die Liebe, verbunden mit vielen schönen Erinnerungen.

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Anstelle von Blumenspenden gedenke man Palliative Care Villa Sonnenberg, Affoltern am Albis. Kontonummer 85-391373-1 (PostFinance), IBAN CH44 0900 0000 8539 1373 1 Zugunsten Stiftung Spital Affoltern, 8910 Affoltern am Albis, Vermerk Vreni Erne Traueradresse: Hanspeter Erne, Im Feld 14, 8910 Affoltern am Albis

Wenn die Sonne des Lebens untergeht, leuchten die Sterne der Erinnerung.

Wir sind traurig, aber dankbar, dass nun ihr letzter Wunsch in Erfüllung ging und nehmen Abschied von unserer Mutter, Schwiegermutter, Grossmutter, Urgrossmutter, Tante und Cousine

Margrit (Margi) Blattner-Schneider 2.4.1928 – 9.10.2026 Dankbar sind wir für die schöne, gemeinsame Zeit, die wir mit dir verbringen durften.

Franziska und Robert Zingg-Blattner mit Annatina und Lukas, mit Familien Jürg und Simone Blattner-Aeschlimann Bernhard Blattner und Michele Thiel mit Feride, Jemal, Rhiannon und Enan, mit Familien Anverwandte, Freundinnen und Freunde Für die liebevolle Betreuung im WB4 und WB1 im Senevita Obstgarten bedanken wir uns herzlich. Die Trauerfeier und Urnenbeisetzung finden im engsten Familienkreis statt. Anstelle von Blumen möge man Bonstetten 60+ unterstützen. IBAN CH27 0070 0110 0015 7569 6, Vermerk «Margi»

Wir danken herzlich für die grosse Anteilnahme und die vielen warmen Zeichen des Mitgefühls, welche wir beim Abschied von unserer lieben Mutter, Schwiegermutter, Grossmutter und Urgrossmutter erfahren durften.

Ich taste, also spiele ich.

Die Abdankungsfeier findet am 23. Oktober 2026, 14.00 Uhr in der Friedhofskappelle in Affoltern am Albis statt.

Veronika Steinmann-Suter Wir danken allen Verwandten, Bekannten, Nachbarn und Freunden für die trostspendenden Worte, die herzlichen Umarmungen, die wunderbaren Blumen und die Spenden für späteren Grabschmuck.

Traueradresse: Franziska Zingg-Blattner, Chilestrasse 11, 8906 Bonstetten

WER ÜBERSIEHT HIER WEN? N?

Ein besonderer Dank gilt dem Team im Haus Rigi für die langjährige liebevolle Betreuung und Begleitung. Ebenfalls danken wir Frau Irene Girardet Fischer herzlich für die einfühlsame, passende Gestaltung des Gottesdienstes und allen, die mit der Teilnahme an der Trauerfeier ihre Verbundenheit zeigten.

SPENDEN CH 74 0900 0000 8000 1514 1

Im Oktober 2026

Die Trauerfamilien

Zu oft werden Bedürfnisse von sehbehinderten und blinden Menschen nicht beachtet. Ihre Spende hilft, das zu ändern. PC: 80-11151-1


Bezirk Affoltern

Leicht gesunken Die Arbeitslosenquote im Kanton Zürich bleibt im September bei 2,9 Prozent. Die Zahl der Arbeitslosen ist gegenüber dem Vormonat leicht gesunken, gleichzeitig stieg das Angebot an offenen Stellen. (red)

WIR GRATULIEREN

Freitag, 16. Oktober 2026

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Wie eine zentimeterkleine Gefahr bekämpft wird Die Asiatische Hornisse breitet sich auch im Säuliamt aus Werner Schneiter

Zum 80. Geburtstag Am Samstag, 17. Oktober, darf auf Helga Graf in Affoltern angestossen werden, sie feiert ihren 80. Geburtstag! Sie möchte, das haben wir uns sagen lassen, auch weiterhin das Leben so sportlich führen. Wir gratulieren, wünschen ein schönes Fest und viel Gfreuts.

Gratulationen sind willkommen! Für die Rubrik «WIR GRATULIEREN» sind wir auf die Einsendungen der Leserinnen und Leser angewiesen. Bitte schicken Sie uns Gratulationshinweise per Mail an: redaktion@affolteranzeiger.ch Gratis aufgenommen werden Geburtstage ab dem 90., runde und halbrunde ab dem 80. sowie Hochzeitsjubiläen ab der goldenen Hochzeit (50 Jahre). Die Mails müssen jeweils am Mittwochmorgen bis 8 Uhr für die Ausgaben vom folgenden Freitag und Dienstag eintreffen. (red)

Herausgeberin: CH Regionalmedien AG Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Obere Bahnhofstrasse 5 8910 Affoltern a. A. Leiterin: Barbara Roth Chefredaktor: Daniel Koch (dko) redaktion@affolteranzeiger.ch Redaktion: Claudia Eugster (cle), Livia Häberling (lhä) Korrespondentinnen und Korrespondenten: Angela Bernetta (net), Sandra Isabél Claus (cla), Urs Kneubühl (kb), Nico Ilic (nil), Martin Platter (map), Brigitte Reemts Flum (bre), Bernhard Schneider (bs), Werner Schneiter (-ter.), Daniel Vaia 27 155(dv), Marianne Voss (mvo), Marcus Weiss (mwe), Regula Zellweger (rz) Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 27 810 Beratung und Verkauf Inserate: Evelyn Löhr / Christine von Burg Telefon 058 200 57 00 inserat@affolteranzeiger.ch Spezial- und Sonderseiten: Kaspar Köchli Telefon 058 200 57 14, M 079 682 37 61 kaspar.koechli@chmedia.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss Inserate: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 55 86 Abonnementspreise: ¼ Jahr Fr. 79.– ½ Jahr Fr. 97.– 1 Jahr Fr. 170.– Druck: CH Media Print AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.chmedia.ch Beteiligungen der CH Media AG auf www.chmedia.ch

Sie misst maximal drei Zentimeter, bedroht Bienenvölker und ist eine Gefahr für alle Insekten: Die Asiatische Hornisse wird auch im Bezirk Affoltern bekämpft. Der Schädling ist vermutlich auf dem Schiffsweg nach Spanien und Frankreich gelangt und breitet sich nun auch in der Schweiz rasant aus. Hierzulande wurde die Asiatische Hornisse im Sommer dieses Jahres erstmals in Bonstetten gesichtet. Manuela Gasser, Imkerin aus Knonau, erklärt, wie sich diese invasive Hornissenart ausbreitet und wie sie bekämpft wird: Jungköniginnen überwintern solitär, also allein. Zwischen März und Mai suchen sie einen Platz und formen ein sogenanntes Primärnest; die Königin legt Eier und erhält Gefolgschaft. Nach dem Verlassen dieses Nestes gehen sie auf die Suche nach einem Platz und breiten sich in einem Sekundärnest aus. Ihr Wachstum erfolgt zwischen Juni und August. «Anfang September hat die Königin einen Staat gebildet. Die Nester haben einen Durchmesser von fast einem Meter; darin finden 2000 bis 4000 Tiere Platz. Pro Nest und Saison fressen die Tiere rund 10 Kilogramm», sagt Manuela Gasser. Solche Nester werden vorwiegend in Siedlungsräumen gesichtet, auf Bäumen, Dächern, in Strassendolen, Gullys und anderswo. Es gibt in einem Volk zwei Arten von Asiatischen Hornissen. Die eine braucht viel Eiweiss für die Brutpflege, die andere Kohlenhydrate für den Eigenbedarf, den sie bei gequetschten, reifen Früchten (Trauben und Obst) findet, was zu Schäden in Plantagen und Weinbergen führt. Bedroht sind Wild- und Honigbienen, aber auch sämtliche Insektenarten.

Im Spätsommer beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit Der Ausbau der Population erfolgt also im August, im September die Ausbildung von Jungköniginnen, in einem Jahr sind das rund 200. Das bekämpfende Team ist unter Zeitdruck, weil diese vor dem Schlüpfen geortet werden müssen. «Gelingt das nicht, so entstehen im Jahr daraus aus einem gleich vier bis sechs Nester», so Manuela Gasser. Sie und ein zehnköpfiges Team von «Nestsuchenden» des Ämtler Bienenzüchtervereins sind seit August daran, dem Schädling in der Region den Garaus zu machen. Rund 200 Stunden wurden bislang aufgewendet. So konnten mehrere, von Privatpersonen gesichtete Pri-

Manuela Gasser kontrolliert ihre Völker auf Beflug der Asiatischen Hornisse. (Bild Werner Schneiter) märnester eliminiert werden, dazu auch zwei Grossnester in einem Wald in Bonstetten sowie im Aebnetwald bei Knonau.

Suche mit Drohne und Wärmebildkamera Das Team verrichtet insbesondere Sucharbeit. Mit der Triangulation wird die ungefähre Lokalisation festgestellt: Einer Hornisse wird ein roter Punkt auf den Rücken gezeichnet. Ihre Flugrichtung wird beobachtet und die Zeit gemessen, bis sie wieder auftaucht. Pro Minute fliegt sie etwa 120 Meter. Das letztliche Finden eines Nestes ist dank Hilfe von Wärmebildkameras der «Rehkitzrettung plus» und einer Peilsenderanlage vom nachbarlichen Imkerverein Muri und Umgebung gelungen. Wird ein Nest lokalisiert, kommen Spezialisten des Kantons. Sie eliminieren die Asiatische Hornisse mit giftfreier Aktivkohle. Gift, wie etwa in Frankreich eingesetzt, ist in der Schweiz verboten. Das Nest wird sofort entfernt, aber es fliegen noch einzelne Tiere fünf bis sieben Wochen. Die Asiatische Hornisse hat bei uns noch keine natürlichen Feinde», so Ma-

nuela Gasser. Sie und das Team sind also weiterhin gefordert. «Für drei Nester suchen wir etwa 300 Mannstunden», hält sie fest und hofft, dass sich diese finden lassen. Spontansichtungen von aufmerksamen Spaziergängern und Jägern im Wald oder Passanten im

«Für drei Nester suchen wir etwa 300 Mannstunden.» Manuela Gasser, Imkerin aus Knonau

Siedlungsraum sind hochwillkommen. Die Imkerschaft bittet um Meldung mit Foto und Koordinaten unter www. asiatischehornisse.ch. «Für diesen Herbst stellt das Nestsucherteam seine Bemühungen ein: Die Königinnen sind bereits ausgeflogen. Im Frühjahr geht die Suche nach Primärnestern wieder los», hält Manuela Gasser fest.

Wird maximal 3 Zentimeter gross: die invasive Asiatische Hornisse. (Bild zvg)

Pilzzeit – beim Sammeln gelten klare Regeln Im Kanton Zürich gilt es, die Schonzeit und die tägliche Höchstmenge zu beachten Wenn im Herbst die Pilze spriessen, zieht es viele Menschen mit Korb und Messer in den Wald. Doch beim Sammeln ist Vorsicht geboten. Die Gemeinde Obfelden erinnert deshalb an die geltenden Vorschriften und gibt Tipps für einen sicheren Umgang mit den gesammelten Pilzen. Im Kanton Zürich gilt jeweils vom 1. bis 10. Tag jedes Monats eine Schonzeit, während der keine Pilze gesammelt werden dürfen. Ab dem 11. Tag ist das Sammeln wieder erlaubt, allerdings nur ausserhalb von Naturschutzgebieten. Pro Person und Tag darf höchstens ein Kilogramm Pilze mitgenommen werden. Beim Sammeln empfiehlt sich ein luftdurchlässiger Korb. Die Pilze sollten nach Arten getrennt aufbewahrt und vorsichtig aus dem Boden gedreht werden. Anhaftender Schmutz kann bereits im Wald entfernt werden. Unbekannte Pilze sollten grundsätzlich stehen blei-

ben. Einzelne Exemplare können zur Bestimmung einer Pilzkontrollstelle vorgelegt werden. Dabei ist darauf zu achten, dass die Stiele nicht abgeschnitten werden, da sie wichtige Bestimmungsmerkmale aufweisen können. Sehr junge, alte oder von Tieren zerfressene Pilze sollten ebenfalls im Wald bleiben.

Pilze unbedingt kontrollieren lassen Nach dem Sammeln sollten sämtliche Pilze einer fachkundigen Kontrolle unterzogen werden. Auch bei vermeintlich bekannten Arten besteht Verwechslungsgefahr. Pilze sollten möglichst frisch zubereitet, gut durchgegart und nur in angemessenen Mengen verzehrt werden. Vom Verzehr roher oder nicht eindeutig bestimmter Pilze wird abgeraten. Für die Gemeinde Obfelden ist die Pilzkontrollstelle Affoltern zuständig. Sie befindet sich im Haus Bachweg 7 und

Im Herbst locken zahlreiche Pilze die Sammlerinnen und Sammler in die Wälder. (Bild zvg)

ist jeweils mittwochs, samstags und sonntags von 18.30 bis 19 Uhr geöffnet. Während der monatlichen Schonzeit vom 1. bis 10. bleibt sie geschlossen.

Ausserhalb der regulären Öffnungszeiten sind Kontrollen nach telefonischer Vereinbarung unter 044 762 56 00 möglich. (red)


Einladung zur Informationsveranstaltung Neues Primarschulhaus Wolhusen Die Stadt Affoltern am Albis lädt zur öffentlichen Informationsveranstaltung über das Projekt «Neues Primarschulhaus Wolhusen inkl. Turnhalle auf dem Schulareal Chilefeld/Stigeli sowie damit zusammenhängende Nebenarbeiten» ein. Die Einwohnerinnen und Einwohner und weitere Interessierte können sich dort aus erster Hand über das geplante Bauvorhaben informieren. Die Urnenabstimmung dazu erfolgt am 28. Februar 2027. Die Primarschule Affoltern am Albis verzeichnet seit Jahren steigende Schülerzahlen. Mit dem Projekt wird den Primarschulkindern zukünftig wieder ausreichend und zeitgemässer Schulraum auf dem Primarschulcampus Chilefeld/ Stigeli/Butzen/Semper zur Verfügung stehen. Die Informationsveranstaltung bietet Gelegenheit, Fragen zu stellen, Hintergründe zu erfahren und sich ein eigenes Bild vom Projekt zu machen. Wann: 26. Oktober 2026, 19.30 Uhr (Türöffnung ab 19.00 Uhr) Wo: Kasinosaal, Marktplatz 1, 8910 Affoltern am Albis Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Die Stadt Affoltern am Albis freut sich auf eine rege Teilnahme. 16. Oktober 2026 Stadtrat und Schulpflege Affoltern am Albis

Gemeinde Rifferswil Jonenbachstrasse 1 8911 Rifferswil 044 764 11 50 kanzlei@rifferswil.ch

Wahlanordnung für die Erneuerungswahl der Friedensrichterin oder des Friedensrichters der Gemeinde Rifferswil für die Amtsdauer 2027 – 2033 Der erste Wahlgang für die Erneuerungswahl der an der Urne zu wählenden Friedensrichterin bzw. Friedensrichters gemäss Art. 7 der Gemeindeordnung der Gemeinde Rifferswil für die Amtsdauer 2027 – 2033 findet am Sonntag, 28. Februar 2027 statt. Ein allfälliger zweiter Wahlgang findet am Sonntag, 6. Juni 2027 statt. In Anwendung von Art. 7 der Gemeindeordnung sowie § 48 ff. des Gesetzes über die politischen Rechte (GPR) sind bis spätestens 25. November 2026, 16.30 Uhr Wahlvorschläge bei der Gemeindeverwaltung Rifferswil, Jonenbachstrasse 1, 8911 Rifferswil, einzureichen. Wählbar ist jede stimmberechtigte Person, die ihren politischen Wohnsitz im Kanton Zürich hat. Die Kandidatin oder der Kandidat muss mit Name, Vorname, Geschlecht, Geburtsdatum, Beruf und Adresse auf dem Wahlvorschlag bezeichnet werden. Jeder Vorschlag muss von mindestens 15 Stimmberechtigten der Gemeinde unter Angabe von Name, Vorname, Geburtsdatum und Adresse eigenhändig unterzeichnet sein. Diese können ihre Unterschrift nicht zurückziehen. Jede Person kann nur einen Wahlvorschlag unterzeichnen. Die provisorischen Wahlvorschläge werden nach Ablauf der ersten Frist veröffentlicht. Innert einer zweiten Frist von sieben Tagen, von der Publikation an gerechnet, können die Vorschläge geändert oder zurückgezogen werden oder es können auch neue Wahlvorschläge eingereicht werden. Der Gemeinderat Rifferswil erklärt die Vorgeschlagenen als gewählt, wenn die Voraussetzungen für eine stille Wahl gemäss § 54 GPR erfüllt sind. Sind die Voraussetzungen für eine stille Wahl nicht erfüllt, wird eine Urnenwahl durchgeführt.

Kontrolle von Hydranten und Feuerwehrschlüsselrohren auf privaten Grundstücken Die Feuerwehr wird am Samstag, 17. Oktober 2026 auf dem ganzen Gemeindegebiet von Hausen am Albis die vorhandenen Hydranten sowie die Feuerwehrschlüsselrohre auf die Gebrauchstauglichkeit kontrollieren. Die Grundeigentümer werden gebeten, die Zugänglichkeit sicherzustellen. Die Zugänglichkeit ist gewährleistet, wenn die Hydranten und Schlüsselrohre nicht überwachsen sind, die Erreichbarkeit ohne Hindernisse jederzeit sichergestellt ist und rings um die Hydranten eine begehbare Fläche vorhanden ist. Sollte die Zugänglichkeit nicht gewährleistet sein, wird die Feuerwehr in Zusammenarbeit mit der Wasserversorgung die nötigen Massnahmen veranlassen. Kleinere Anpassungen, z. B. Rückschnitte einzelner Äste und dgl., werden während der Kontrollarbeiten ohne Rücksprache mit dem Grundeigentümer ausgeführt. Für Ihre wertvolle Zusammenarbeit zur Sicherstellung der Trink- und Löschwasserversorgung danken Ihnen der Gemeinderat und die Wasserversorgung. Bei Fragen steht die Wasserversorgung (G. Blickenstorfer, Tel.: 044 764 19 77) gerne zur Verfügung. Der Gemeinderat

Affoltern am Albis Am 12. Oktober 2026 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Verena Anna Erne geb. Reiser geboren am 17. April 1945, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH. Abdankung am Freitag, 23. Oktober 2026, um 14.00 Uhr in der Friedhofskapelle Affoltern am Albis ZH.

Die Beisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Bestattungsamt Bonstetten

Am 7. Oktober 2026 ist in 8910 Affoltern am Albis gestorben:

geboren am 23. Februar 1939, von Horgen (ZH), wohnhaft gewesen in Maschwanden.

Stallikon

geboren am 3. Oktober 1952, von Stallikon ZH, Winterthur ZH und Hunzenschwil AG, wohnhaft gewesen in 8143 Stallikon. Bestattungsamt Stallikon

Rotkreuz-Notruf Rotkreuz-Notruf

Genehmigung Baukredit für die technische und energetische Sanierung der Schulanlage Wolfetsloh in der Höhe von CHF 12'300'000.– inkl. MwSt.

Der Gemeinderat hat den ersten Wahlgang für die Erneuerungswahl der Friedensrichterin bzw. des Friedensrichters für die Amtsdauer 2027 bis 2033 auf Sonntag, 28. Februar 2027 festgesetzt. Ein allfälliger zweiter Wahlgang findet am Sonntag, 6. Juni 2027 statt. In Anwendung von Art. 6 der Gemeindeordnung sowie § 48 ff. des Gesetzes über die politischen Rechte (GPR) sind bis spätestens Mittwoch, 25. November 2026, 11.30 Uhr, Wahlvorschläge an die Gemeindeverwaltung, Dorfstrasse 66, 8912 Obfelden einzureichen. Wählbar ist jede stimmberechtigte Person, die ihren politischen Wohnsitz im Kanton Zürich hat. Die Kandidatin oder der Kandidat muss mit Namen und Vornamen, Geschlecht, Geburtsdatum, Beruf, Adresse, Zusatz «bisher» (wenn die vorgeschlagene Person das Amt schon innehat) und Parteizugehörigkeit auf dem Wahlvorschlag bezeichnet werden. Zusätzlich kann der Rufname, unter dem die Person politisch oder im Alltag bekannt ist, angegeben werden. Jeder Wahlvorschlag muss von mindestens 15 Stimmberechtigten der Gemeinde unter Angabe von Name, Vorname, Geburtsdatum und Adresse eigenhändig unterzeichnet sein. Diese können ihre Unterschrift nicht zurückziehen. Jede Person kann nur einen Wahlvorschlag unterzeichnen. Formulare für die Wahlvorschläge sind bei der Gemeindeverwaltung Obfelden, Abteilung Präsidiales, erhältlich oder können von der Gemeindewebsite heruntergeladen werden.

Wahlvorschläge für den ersten Wahlgang gelten auch für den zweiten Wahlgang. Bis zehn Tage nach dem ersten Wahlgang können bei der Abteilung Präsidiales gültige Wahlvorschläge zurückgezogen oder neue Wahlvorschläge eingereicht werden. Den Wahlunterlagen wird in Anwendung von § 61 Abs. 2 GPR ein Beiblatt beigelegt, auf dem Kadidatinnen und Kanditaten in alphabetischer Reihenfolge aufgeführt werden, die öffentlich zur Wahl vorgeschlagen sind.

Wir laden Sie ein, die Vorlage zu prüfen und am Abstimmungssonntag, 29. November 2026, Ihre Stimme abzugeben.

Gegen diese Anordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Stimmrechtsrekurs beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten.

Die Stimmberechtigung richtet sich nach den Bestimmungen des Gesetzes über die politischen Rechte (GPR) vom 1. September 2003.

Primarschulpflege Wettswil am Albis Simone Hoffmann, Schulpräsidentin Karin Leu Peter, Leiterin Schulverwaltung

Wahlanordnung für die Erneuerungswahl des/der Friedensrichters/in für die Amtsdauer 2027–2033

Die provisorischen Wahlvorschläge werden nach Ablauf der ersten Frist veröffentlicht. Innert einer zweiten Frist von sieben Tagen, von der Publikation an gerechnet, können die Wahlvorschläge geändert oder zurückgezogen oder neue Wahlvorschläge eingereicht werden.

Baukredit für die technische und energetische Sanierung der Schulanlage Wolfetsloh

8907 Wettswil am Albis, 16. Oktober 2026

16. Oktober 2026 Gemeinderat Knonau (Wahlleitende Behörde)

geboren am 2. April 1928, von Küttigen, wohnhaft gewesen in Bonstetten.

Rohr Monika

Die Akten der Urnenabstimmung liegen ab dem 16. Oktober 2026 bis zur Urnenabstimmung während den ordentlichen Bürozeiten in der Schulverwaltung, Schulhaus Mettlen I, zur Einsichtnahme auf und sind auch auf der Homepage der Primarschule Wettswil (www.schulewettswil.ch) aufgeschaltet.

Gegen diese Wahlanordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte innert fünf Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis erhoben werden (§ 19 Abs. 1 lit. c i.V.m. § 19 Abs. 2 lit. c sowie § 21a und § 22 Abs. 1 Veraltungsrechtspflegegesetz, VRG). Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen.

Margaritha Blattner-Schneider

Am 7. Oktober 2026 ist in Stallikon ZH gestorben:

Gegen diese Anordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Bezirksgebäude, Postfach 121, 8910 Affoltern am Albis, Rekurs erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten.

Die provisorischen Wahlvorschläge werden am Dienstag, 8. Dezember 2026 veröffentlicht. Innert einer zweiten Frist von sieben Tagen, von der Publikation angerechnet, d.h. bis Dienstag, 15. Dezember 2026, 12.00 Uhr, können die Vorschläge geändert oder zurückgezogen werden, oder es können auch neue Wahlvorschläge eingereicht werden. Nach der zweiten Frist können die Wahlvorschläge nicht mehr verändert werden.

Am 9. Oktober 2026 ist gestorben:

Schärer Jakob

Gemäss Beschluss vom 8. September 2026 der Primarschulpflege unterbreiten wir Ihnen folgende Vorlage zur Abstimmung:

Der Wahlvorschlag muss von mindestens 15 Stimmberechtigten der Gemeinde unter Angaben von Namen, Vornamen, Geburtsdatum und Adresse eigenhändig unterzeichnet sein. Diese können ihre Unterschrift nicht zurückziehen. Jede Person kann nur einen Wahlvorschlag unterzeichnen. Formulare für Wahlvorschläge können auf der Website der Gemeinde Knonau (www.knonau.ch) oder am Schalter der Gemeindeverwaltung, Stampfistrasse 1, 8934 Knonau, zu den ordentlichen Öffnungszeiten bezogen werden.

Bonstetten

Gegen diese Wahlanordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen beim Bezirksrat Affoltern am Albis, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten.

Geschätzte Stimmbürgerinnen und Stimmbürger

Gemäss Art. 4. Abs. 2 Gemeindeordnung (GO) ist jede stimmberechtigte Person wählbar, die ihren politischen Wohnsitz im Kanton Zürich hat. Gemäss § 24 der Verordnung über die politischen Rechte (VPR, LS 161.1) muss die Kandidatin oder der Kandidat Namen und Vornamen, Geschlecht, Geburtsdatum, Beruf, Adresse, Zusatz (bisher) sowie die Parteizugehörigkeit auf dem Wahlvorschlag angeben. Zudem kann der Rufname angegeben werden, unter dem die Person politisch oder im Alltag bekannt ist. Der Wahlvorschlag kann mit einer Kurzbezeichnung versehen werden.

Bestattungsamt Affoltern am Albis

Maschwanden

Gemeindeabstimmung vom 29. November 2026

Der Gemeinderat hat mit Beschluss vom 29. September 2026 den ersten Wahlgang für die Erneuerungswahl der Friedensrichterin bzw. des Friedensrichters für die Amtsdauer 2027 bis 2033 auf den Sonntag, 28. Februar 2027 festgesetzt. Der zweite Wahlgang erfolgt am Sonntag, 6. Juni 2027. In Anwendung von Art. 7 Gemeindeordnung (GO) vom 10. Juni 2018 sowie § 45 ff. Gesetz über die politischen Rechte (GPR, LS 161) sind bis spätestens am Mittwoch, 25. November 2026, 12.00 Uhr, Wahlvorschläge schriftlich beim Gemeinderat Knonau, Stampfistrasse 1, 8934 Knonau, einzureichen.

Die Urnenwahl findet am Sonntag, 28. Februar 2027 mit leeren Wahlzetteln statt. Den Wahlunterlagen wird ein Beiblatt beigelegt.

Formulare für die Wahlvorschläge sind bei der Gemeindeverwaltung Rifferswil, Jonenbachstrasse 1, 8911 Rifferswil, erhältlich oder können auf www.rifferswil.ch heruntergeladen werden.

Rifferswil, 16. Oktober 2026 Gemeinderat Rifferswil

Erneuerungswahl der Friedensrichterin bzw. des Friedensrichters für die Amtsdauer 2027 bis 2033 – Wahlanordnung und Fristansetzung Wahlvorschläge

Hilfe rund um die Uhr, wo immer Sie sind. Ein persönlicher und kompetenter Service. Weitere Informationen : Rotkreuz-Notruf Telefon 044 388 25 35 notruf@srk-zuerich.ch www.srk-zuerich.ch/notruf

16. Oktober 2026 Gemeinderat Obfelden (Wahlleitende Behörde)


Bezirk Affoltern

Freitag, 16. Oktober 2026

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Mit Alfonso und Bruno zurück in die 90er Die Schmirinskis sind wieder da – und mit ihnen Kultfiguren, alte Pointen und jede Menge Schweizer Prominenz Livia HäberLing Eine Stunde vor Showbeginn bahnen sich am Freitagabend in Affoltern dunkle Autos ihren Weg durch den Nieselregen. Wo gäbe es noch einen freien Parkplatz? In der Kasino-Tiefgarage jedenfalls nicht; die digitale Anzeige über der Einfahrt leuchtet rot. Das dichte Stimmenrauschen vom KasinoVordach ist sogar im Untergeschoss des Parkhauses noch zu hören. Autos aus der halben Schweiz stehen hier, die meisten Mittelklassewagen, ein paar Ausreisser nach oben. Die Gäste, die hier unten parkiert haben, sind längst verschwunden. Nur ihre opulenten Parfüms hängen noch in der Luft. Es riecht nach Bedeutsamkeit. Im Mai hatten Stephan Schmidlin und René Rindlisbacher überraschend verkündet, dass sie zu Ehren ihres 40-Jahre-Jubiläums als Schmirinskis und 25 Jahre nach der Trennung noch einmal auf die Bühne zurückkehren: mit zwei Jubiläums-Shows in Affoltern, wo ihre Karriere begonnen hatte. Wie in einer perfekten Reinszenierung nahmen alle noch einmal die gewohnten Rollen ein: Die «Glückspost» hob das Cüpliglas («Prost auf das Comeback»), die NZZ lästerte («Sauglatte Schenkelklopfer») und die Fans drehten durch: In drei Minuten waren alle Billette weg. Beim Apéro unter dem Kasino-Vordach bestätigt sich, was sich an den Nummernschildern der Autos angedeutet hat: Der Ruf der Schmirinskis reicht weit über die Kantonsgrenze hinaus. Die Gästeliste reicht von Fussball-Natitrainer Murat Yakin und Ex-Eiskunstläuferin Denise Biellmann über Hausi Leutenegger und Sänger Seven bis zu den Federer-Eltern. In Stilettos, eng geschnittenen Anzügen oder betont lässig in Sneakers prostet sich die versammelte Prominenz zu. Und zwischen all diesen bekannten Gesichtern scheint da und dort eine erstaunlich glatte Stirn oder pralle Lippe bereit, ebenfalls erkannt zu werden. Nur einer macht sich auf den Heimweg, noch bevor der Abend beginnt. Es ist Toni Bortoluzzi. Er hatte einst jene Turnerchränzli organisiert, bei denen die Schmirinskis ihre ersten Auftritte hatten. «Ich kenne fast niemanden», sagt er und lacht. Ein einziges Gesicht hat er erkannt: Murat Yakin – aus dem Fernsehen. Nun zieht es ihn zurück in sein Wohnzimmer. Dort werde er «die Beine hochlegen und die ‹Weltwoche› lesen.»

weder René noch Schmidi. Für die, die mich nicht kennen, stelle ich mich gerne kurz vor: Mein Name ist Victor Giacobbo. Ich habe die Schmirinskis damals entdeckt.» Büsser soll das Publikum auf die SRF-Kameras und natürlich auf den Abend einstimmen. «Toben, stampfen, klatschen, BHs schmeissen − wie an einem ganz normalen Freitagabend in Affoltern.» Dann treten die beiden auf die Bühne. Rindlisbacher im goldenen Paillettenanzug, Schmidlin im schwarzen Jackett. Da sind sie nun also, die Schmirinskis, nach 25 Jahren wieder als Duo vereint. Die Körper sind nicht mehr so durchtrainiert, das Haar schütterer und grauer – und natürlich wissen die beiden daraus als Erstes Kapital zu schlagen. «Früehner bisch mit ere Hechtrolle ine cho», stichelt Rindlisbacher etwa während der «Polizeikontrolle», einer ihrer legendärsten Nummern. Gestik, Mimik und Mundwerk jedenfalls haben die vergangenen 25 Jahre erstaunlich unbeschadet überstanden. Wie zu besten Schmirinski-Zeiten dürfen sich die Fans noch einmal über die bekanntesten Nummern amüsieren: Schmidlin im Superman-Kostüm oder in der Lederhose als «Hausi» Leutenegger, beide zusammen als Avatare oder grossspurige Tennis-Laien (neu mit Roger-Federer-Fanmütze). Und natürlich dürfen auch Kultfiguren wie Alfonso oder Bruno Waldvogel nicht fehlen. Zwischen den Sketches sorgen Einspieler und Anekdoten der beiden für Abwechslung. Die Schmirinskis haben sichtbar Spass. Und das Publikum geht mit – es erkennt die alten Figuren sofort, applaudiert ausgiebig und lacht − auch bei der einen oder anderen Pointe, die heute in dieser Form wohl nicht mehr geschrieben würde.

Ein Klassiker der Schmirinskis: René Rindlisbacher (63) als Räuber und Stephan Schmidlin (63) als Polizist. (Bilder lhä)

Restlos begeistertes Publikum

Kurz nach 20 Uhr tritt Stefan Büsser für die Anmoderation auf die Bühne. «Wie ihr unschwer erkennt, bin ich

Als «fantastisch» bezeichnet René Rindlisbacher nach der Show gegenüber Tele Züri das Gefühl, wieder mit Stephan Schmidlin auf der Bühne zu stehen: «Da kommen alte Erinnerungen hoch.» Ähnlich viel Spass hatte das Publikum: «Restlos begeistert» ist Ex-Eiskunstläuferin Denise Biellmann. Sänger Jan «Seven» Dettwyler verrät: «Ich habe seit 20 Jahren auf diesen Abend gewartet, und es ist genau so, wie ich es erhofft habe.» Und Moderator und Comedian Stefan Büsser sagt es gegenüber SRF so: «Ich habe mich vor der Show gefragt, funktioniert das auch 25 Jahre später noch, und man kann sagen: Es funktioniert definitiv.» Eine Tour schliessen die Schmirinskis zwar aus, gut möglich aber, dass es 2027 noch ein paar Zusatzshows geben wird.

«Gelungen, genial» fand FussballNatitrainer Murat Yakin das Comeback.

Fanboys der ersten Stunde: Sänger Jan «Seven» Dettwyler (links) mit Moderator Stefan Büsser, der die Begrüssung übernahm. (Screenshot Tele Züri)

Schütteres Haar, scharfe Zungen

Auch Lynette und Robert Federer, die Eltern des ehemaligen Tennisstars Roger Federer, liessen sich das Comeback der Schmirinskis in Affoltern nicht entgehen.

Sport-Kommentator Rainer Maria Salzgeber mit Moderator Röbi Koller.

Nahm die Parodien der Schmirinskis mit Humor: Hans «Hausi» Leutenegger.

Sängerin Nubya hatte wegen der Show einen «Flashback». (Screenshot Tele Züri)


Hausen am Albis

Bauprojekte Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf. Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314–316 PBG). Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Affoltern am Albis Bauherrschaft: Marlise Frischknecht, Untere Bahnhofstrasse 26, 8910 Affoltern am Albis Projektverfasser: Ch. Messerli AG, Grossmatt 5, 8910 Affoltern am Albis Projekt: Installation Klimagerät, Untere Bahnhofstrasse 26, 8910 Affoltern am Albis Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 4908, Zone: WG4 Rechtliche Hinweise und Fristen: Ort der Planauflage: Die Pläne können ausschliesslich in der kantonalen Plattform eAuflageZH (https:// portal.ebaugesuche.zh.ch/eauflage) während der Auflagefrist eingesehen werden. Rechtliche Hinweise: Publikation gemäss §§ 6 und 314 Planungs- und Baugesetz (PGB): Die Pläne sind während der Auflagefrist in der eAuflageZH einsehbar. Erfolgt die Ausschreibung in mehreren Publikationsorganen, so gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Während der Planauflage können Baurechtsentscheide über die Plattform eAuflageZH eingefordert werden. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Begehren um Zustellung des baurechtlichen Entscheids (Zustellbegehren) müssen ab 1. November 2025 zwingend über die kantonale Plattform eAuflageZH angefordert werden. Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide kann eine Kanzleigebühr erhoben werden. Rechtsmittelfrist: Frist: 20 Tage Ablauf der Frist: 5. November 2026 Auflagefrist

Affoltern am Albis Bauherrschaft: Spital Affoltern AG, Sonnenbergstrasse 27, 8910 Affoltern am Albis Projektverfasser: Tanner Odermatt Architekten AG, Zürichstrasse 120, 8910 Affoltern am Albis Projekt: Erstellung einer Parkplatzanlage (Erschliessung via Spittelstrasse), Sonnenbergstrasse 27, 8910 Affoltern am Albis Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 6961, Zone: Oe Rechtliche Hinweise und Fristen Ort der Planauflage: Die Pläne können ausschliesslich in der kantonalen Plattform eAuflageZH (https://portal.ebaugesuche.zh.ch/ eauflage) während der Auflagefrist eingesehen werden. Rechtliche Hinweise: Publikation gemäss §§ 6 und 314 Planungs- und Baugesetz (PGB): Die Pläne sind während der Auflagefrist in der eAuflageZH einsehbar. Erfolgt die Ausschreibung in mehreren Publikationsorganen, so gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Während der Planauflage können Baurechtsentscheide über die Plattform eAuflageZH eingefordert werden. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Begehren um Zustellung des baurechtlichen Entscheids (Zustellbegehren) müssen ab 1. November 2025 zwingend über die kantonale Plattform eAuflageZH angefordert werden. Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide kann eine Kanzleigebühr erhoben werden. Rechtsmittelfrist: Frist: 20 Tage Ablauf der Frist: 5. November 2026 Auflagefrist

Bauherrschaft: VBAU IMMOBILIEN AG Bahnweg 1, 8802 Kilchberg ZH Projektverfasser: Der Bauherr ist Projektverfasser Projekt: Neubau MFH mit Einstellhalle, Seebrigstrasse 2, 8915 Hausen am Albis Katasterinformationen: GrundstückNr.: 2306, Zone: KII, KOBI

Hedingen Bauherrschaft: Nadine und Marc Eichmüller, Bahnweg 3, 8142 Uitikon Waldegg Projektverfasser: Marty Häuser AG, Sirnacherstrasse 6, 9500 Wil Projekt: Abbruch Vers.-Nr. 86, Neubau Einfamilienhaus mit Einliegerwohnung BG 2026-0020, Affolternstrasse 23, 8908 Hedingen Katasterinformationen: GrundstückNr.: 278, Zone: Wohnzone W 2.0, mässig störendes Gewerbe zulässig WG 2.0

Maschwanden Bauherrschaft: Marius Messerli, 8872 Weesen Vertretung der Bauherrschaft: kneu­ bühl architektur gmbh, Dorfstrasse 55, 8933 Maschwanden Projektverfasser: Die Vertretung der Bauherrschaft ist Projektverfasser. Projekt: Sanierung und Umbau Zwei­ familienhaus; Ausserdorfstrasse 39, 8933 Maschwanden Katasterinformationen: Grundstück­ Nr.: 836, Zone: Kernzone K

Mettmenstetten Bauherrschaft: Christine Nick, Gar­ widenstrasse 9, 8932 Mettmenstetten Projekt: Umbau Wohnhaus zu Zweifamili­ enhaus, Vers.­Nr. 1121, Garwidenstrasse 9, 8932 Mettmenstetten Katasterinformationen: Grundstück­Nr.: 2808, Zone: Wohnzone W2b

NE EUERÖFFNUNG OBFELDEN

Bauherrschaft: Karl und Marianne Heusi, Leigrüppenstrasse 53, 8932 Mettmen­ stetten Projektverfasser: Rosário Gonçalves, Drahtzugstrasse 67a, 4057 Basel Projekt: Umbau + Aufstockung Wohnhaus zu Zweifamilienhaus, Vers.­Nr. 1039, Lei­ grüppenstrasse 53, 8932 Mettmenstetten Katasterinformationen: Grundstück­ Nr.: 2599, Zone: Wohnzone W2a

SO ONNTAG 18.10.2026

Rafael Scholten

JETZT zur gratis

24. Oktober 2026, 20.15 Uhr Rösslisaal, Mettmenstetten

Schn nupperlektion anmelden und von ein nem Special vor Ort profitieren

Mettmenstetten

«Wunderbare Kuriositäten»

Mehr als nur ein Sport, der Weg eine bessere Version von Dir selbst zu werden. Ein idealer Ausgleich zum Arbeits- und Schulstress gepaart mit einem ts und Ganzkörpertraining Gesundheits-

Stabilität und Balance Selbstverteidigung Konzentration n Willensstärke Atemtechniken Selbstvertrauen auen en

Eintritt Fr. 40.- / Fr. 35.- (Legi/AHV) Ticket-Reservationen: www.bieus.ch oder Tel. 077 488 00 89 Abendkasse und Bistro offen ab 19.15 Uhr

Obfelden Bauherrschaft: Michael Moser, Rainstrasse 16, 8912 Obfelden Projekt: Erstellung Luft/Wasser-Wärmepumpe, Vers.-Nr. 440, Rainstrasse 16, 8912 Obfelden Katasterinformationen: GrundstückNr.: 4268, Zone: K2/36

076 435 36 75 info@swisstkd.ch

Lesung mit Petra Ivanov Rifferswil Bauherrschaft: Matthias Häfliger, Jonenbachstrasse 15, 8911 Rifferswil Projektverfasser: Der Bauherr ist Projektverfasser. Projekt: Velounterstand, Jonenbach­ strasse 15, 8911 Rifferswil Katasterinformationen: Grundstück­ Nr.: 1866, Zone: Kernzone

Mi, 21. Oktober:

Stalliker Wybergant Kleider-Tausch-Party

www.kafimueli.com

PanflötenKonzert

Petra Ivanov liest aus ihrem aktuellen Krimi: «Die Stille kennt deinen Namen» Eintritt frei, wir freuen uns über eine Kollekte. Anschliessend Apéro und Bücherverkauf. Beschränkte Platzzahl. Anmeldung erforderlich: (bibliothek@mettmenstetten.ch, 044 767 13 80 oder direkt in der Bibliothek)

Mittwoch, 21. Oktober, 19.30 Uhr

Samstag, 24. Oktober 2026, 19.00 Uhr Ref. Kirche Bonstetten Sonntag, 25. Oktober 2026, 17.00 Uhr Ref. Kirche Obfelden Samstag, 31. Oktober 2026, 19.00 Uhr Ref. Kirche Muri

22.10.2026 19.30 Uhr

Laali Lyberth

Sonntag, 1. November 2026, 17.00 Uhr Ref. Kirche Affoltern am Albis Eintritt frei – Kollekte zur Deckung der Unkosten

www.pan-corona.ch

Türöffnung: 19.15 Uhr Eintritt: Fr. 20.– inkl. Apéro

Lesung und Gespräch anschliessend Apéro

Begrenzte Platzzahl – wir bitten um Reservation. Buchhandlung Scheidegger • Bahnhofplatz 5 • 8910 Affoltern am Albis


Bezirk Affoltern

Freitag, 16. Oktober 2026

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Ein Ottenbacher startet durch in schwindelnde Höhen Der 22-jährige Joel Jia Le Tan studiert ab diesem Herbst in den USA Luft- und Raumfahrttechnik Marcus Weiss

klärt der Ottenbacher, und er habe dadurch schon zweimal an der PhysikWeltmeisterschaft teilnehmen können. Im Jahr 2021 habe diese in Georgien stattgefunden, was seinem Team die Silbermedaille eingebracht habe. Ein Jahr später, in Rumänien, habe es sogar für Gold gereicht. «Man hat ein Jahr Zeit, um physikalische Experimente zu machen, am Turnier selbst wird dann eine zwölfminütige Präsentation verlangt, in der die Problemstellung und die dazu erarbeitete Lösung dargelegt wird», erfährt der Gast vom «Anzeiger». Im Nachgang folge dann eine wissenschaftliche Debatte. Es handle sich bei der WM um einen Teamwettkampf mit jeweils fünf Schülerinnen und Schülern pro Land.

Es ist ein sonniger Augusttag, kurz vor der Abreise von Joel Tan in die Vereinigten Staaten. Wir sind im «Innovationspark Zürich» verabredet, der heute von sogenannten Spinoffs der ETH Zürich für die Forschung an visionären Zukunftstechnologien genutzt wird. Der junge Ottenbacher spart sich den üblichen Smalltalk bei der Begrüssung, kommt schon in den ersten Sekunden auf die wissenschaftlichen Hintergründe der hier angesiedelten Forschungen zu sprechen. Für Normalsterbliche ist dies eine Welt, die man sonst eher von Wissenschaftssendungen im Fernsehen oder von einschlägigen Kanälen auf Videoplattformen im Internet kennt.

Jahresstipendium als «Booster» in einer raketenartigen Studiumslaufbahn

Studierende bringen in Dübendorf die Raumfahrttechnik voran

Seit diesem Herbst studiert Joel Jia Le Tan nun an der renommierten Stanford University in den USA, im Studiengang Master of Science in Luft- und Raumfahrttechnik möchte er sich das Wissen aneignen, das für die Planung und Ausführung von Weltraummissionen essenziell ist. «Ein konsequenter nächster Schritt, nachdem er bei ARIS während dreier Jahre bi-liquide Raketentriebwerke entwickelte», schreibt dazu die Schweizerische Studienstiftung. Von

Nur schon der Weg zu der Halle, in der «seine» Forschung stattfindet, mutiert zu einer eigentlichen Führung – es ist auch ohne den Anblick eines fertigen Produkts faszinierend zu sehen, zu welch unterschiedlichen, allesamt futuristischen Themen auf dem für die Schweizer Aviatik geschichtsträchtigen Boden experimentiert wird. So sind etwa Fahrwegs-Komponenten eines Verkehrssystems aufgebaut, das einst in der luftleeren Röhre Passagiere mit nie dagewesenen Geschwindigkeiten von einem Ort

«Ab dem 15. Oktober werden wir an der Europameisterschaft in Portugal dabeisein, an der European Rocketry Challenge.»

«Der Entscheidungsprozess für das Stipendium ist nicht einsehbar, ich weiss also nicht, warum genau ich ausgewählt wurde.»

zum anderen befördern soll. Womit wir in gewisser Weise schon beim Thema von Joel Tan angelangt sind, denn auch bei ihm geht es um Geschwindigkeit. In seinem Fall sorgen aber nicht Magnetfelder und Linearmotoren, sondern Raketen für den nötigen Vortrieb. Vorsichtig öffnet der Student eine Tür, und beim Anblick des Inneren der Halle bietet sich ein Bild, das man am liebsten fotografisch festhalten würde. Sauber aufgereiht stehen einige strahlend weisse Raketen mit farbigen Emblemen vor uns, unterschiedlich hoch, meist mit Durchmessern, die ein Erwachsener mit seinen Armen gerade noch umfangen könnte. Sind es Attrappen, die symbolhaft für das stehen, woran hier geforscht wird? Diese Frage schwirrt einem einen Moment lang durch den Kopf, sie ver-

Joel Tan an der Arbeit an einem sogenannten MklV-Triebwerk. (Bilder ARIS) bietet sich aber, denn hier ist alles echt, und viele dieser Ungetüme wären auch tatsächlich schon bereit, in den Himmel aufzusteigen. «In dieser Halle forscht ARIS, die Akademische Raumfahrt Initiative Schweiz», erklärt Joel Tan. Die Studierenden, die hier zugange seien, machten dies freiwillig und ohne Bezahlung. Sie stammten nicht nur von der Eidgenössischen Technischen Hochschule, sondern beispielsweise auch von der ZHAW oder der Ostschweizer Fach-

hochschule in Rapperswil. Er selbst habe im letzten Jahr während seines Studiums an der ETH ein sogenanntes FokusProjekt absolvieren dürfen, ein Privileg, das nicht allen vergönnt ist. «Statt in die Vorlesung zu gehen, macht man etwas Praktisches, es besteht hier eine Kollaboration zwischen der ETH und ARIS», so der Student weiter. Die Entscheidung, wer in den Genuss eines solchen Projekts kommt, sei ausgesprochen selektiv, von insgesamt etwa vier- bis fünfhun-

dert Studierenden würden ungefähr hundert bis hundertzwanzig dafür ausgewählt. «Ein solches Fokus-Projekt ist nicht billig umzusetzen, finanziert wird das Ganze durch Sponsoren», erfährt der Besucher.

In dieser Woche wartet die European Rocketry Challenge Schnellen Schrittes geht es zu einem Regal in einer Ecke der Halle, und der angehende Raketentechniker nimmt ein Triebwerk aus einem Fach. «Dieses ist schon mehrmals verwendet worden», erklärt er. Fast schon ehrfürchtig betrachtet man das metallene Objekt und versucht sich vorzustellen, wie es unter Einsatzbedingungen fauchend und Feuer speiend eine Rakete in luftige Höhen befördert. Die ständige Weiterentwick-

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Der Feuerstrahl bei der Zündung eines MklV-Triebwerks ist eindrucksvoll.

tausend Franken wert ist das Stipendium von Joel Tan.

lung und die zahlreichen Versuche mit dem Ziel, eine selbst konzipierte oder bereits bestehende Rakete noch besser und schneller zu machen, lohnen sich auch insofern, dass man sich mit Teams aus anderen Ländern messen kann: «Ab dem 15. Oktober werden wir an der Europameisterschaft in Portugal dabei sein, an der European Rocketry Challenge», strahlt Joel Tan. In seiner Zeit am Gymnasium habe er ein spezielles Interesse an Fluid-Dynamik entwickelt, er-

dieser hat der 22-Jährige das begehrte Jahresstipendium im Wert von 20 000 Franken für das Studienjahr 2026/2027 zugesprochen bekommen. «Der Entscheidungsprozess für das Stipendium ist nicht einsehbar, ich weiss also nicht, warum genau ich ausgewählt wurde», erklärt Joel Tan. Von alleine passiere dies aber in keinem Fall: «Man muss sich bewerben, einen Grund angeben, warum man das Stipendium möchte, seine Motivation darlegen und zusätzlich ein Empfehlungsschreiben beilegen, entweder von einem Professor, Gymilehrer oder Arbeitgeber», führt der Student aus. Für die Anmeldung an der Universität in den USA seien sogar drei solcher Empfehlungsschreiben von verschiedenen Personen erforderlich gewesen.

«Ich werde Ottenbach vermissen» Es verbleibt nun die Frage, woher dieses riesige Interesse für die Raumfahrttechnik entspringt, lebt der junge Ottenbacher, dessen Eltern vor knapp drei Jahrzehnten aus Singapur in die Schweiz gekommen sind, seinen Traum aus Kindheitstagen? «Ich habe mich schon immer fürs Weltall interessiert, aber das Interesse war nicht spezifisch auf Raketen ausgerichtet. Dieser Fokus hat sich erst im Laufe meiner Gymnasiumszeit entwickelt. Wenn man mich aber als Kind nach meinem Traumberuf gefragt hätte, wäre die Antwort Astronaut gewesen, das ist tatsächlich so», bestätigt Joel Tan mit einem Lächeln. Obwohl er nach der Primarschule in Ottenbach das Gymnasium in Zürich absolviert hat (zweisprachige Matur nach zwei Jahren Literaturgymnasium Rämibühl plus vier Jahren Mathematisch-Naturwissenschaftliches Gymnasium Rämibühl), hat er seine starke Bindung zum Ort seines Aufwachsens im Knonauer Amt stets behalten. «Ich werde Ottenbach vermissen», meint er mit einem leisen Anflug von Sentimentalität.


Affoltern am Albis – die attraktive Stadt im Säuliamt – ist mit über 12'800 Einwohnerinnen und Einwohnern und rund 500 Mitarbeitenden das Re­ gionalzentrum zwischen Zürich und Zug. Unser Werkhof leistet einen wichtigen Beitrag für eine saubere Stadt mit funktionsfähiger Infrastruktur. Möchten auch Sie Teil dieses eingespielten Teams werden und aktiv das künftige Erscheinungsbild von Affoltern am Albis mitgestalten? Dann haben Sie jetzt die passende Gelegenheit, denn zur Ergänzung unseres Teams suchen wir nach Vereinbarung einen/eine

Mitarbeiter/in Werkhof / Stellvertreter/in Vorarbeiter (80 – 100 %) Die Hauptaufgaben umfassen • Unterhalt und Pflege von Wegen und Sportplätzen • Strassen­, Gewässer­ und Naturschutzunterhalt • Signalisationsunterhalt • Mitarbeit beim Kanalisationsunterhalt • Mitarbeit in der Abfallentsorgung • Pikett­ und Winterdienst (Interventionszeit von 30 Minuten) • Allgemeine Werkhoftätigkeiten • Stellvertretung von Vorarbeiter Gruppe Strassen Ihr Profil • Abgeschlossene handwerkliche Berufsausbildung und Berufserfahrung, vorzugsweise Fachperson Betriebsunterhalt, Fachrichtung Werkdienst oder im Bereich Tief­ und/oder Gartenbau • Gewohnt, verantwortungsbewusst und teamorientiert zu arbeiten • Angenehme Umgangsformen und Freude am Kontakt mit Menschen • Führerausweis für Personenwagen (Kat. B und BE) • Wohnsitz in der Stadt oder der nahen Umgebung (aufgrund 30 Min. Interventionszeit Pikett) Wir bieten • Vielseitige, interessante und verantwortungsvolle Tätigkeit • Moderner Werkhof mit entsprechender Infrastruktur • Kollegiales Arbeitsverhältnis in einem motivierten Team • Zeitgemässe Anstellungsbedingungen im Rahmen der städtischen Gesetzgebung sowie Weiterbildungsmöglichkeiten Für Auskünfte steht Ihnen der Leiter Werkhof, Bruno Petrig, Tel. 079 605 07 65, gerne zur Verfügung. Weitere Informationen zur Stadt Affoltern am Albis finden Sie auf der Webseite www.stadtaffoltern.ch.

Mettmenstetten ZH liegt auf der Sonnenseite der Albiskette, ist zentral gelegen zwischen Zürich, Zug und Luzern und mit dem ÖV gut erschlossen. In unserer attraktiven Gemeinde leben heute rund 5900 Menschen, die auf eine moderne Infrastruktur und ein aktives Vereinsleben zählen dürfen. Für unsere Abteilung Liegenschaften suchen wir per 1. Dezember 2026 oder nach Vereinbarung eine/n

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«Niemand will alleine alt werden. Ich auch nicht.» Ihre Spende hilft. Merci.

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Sind Sie an dieser spannenden Herausforderung interessiert? Dann senden Sie Ihre Bewerbung mit den üblichen Unterlagen an personalamt@stadtaffoltern.ch oder mit dem elektronischen Bewerbungsformular (stadtaffoltern.ch/offenestellen).

Mettmenstetten ZH liegt auf der Sonnenseite der Albiskette, ist zentral gelegen zwischen Zürich, Zug und Luzern und mit dem ÖV gut erschlossen. In unserer attraktiven Gemeinde leben heute rund 5900 Menschen, die auf eine moderne Infrastruktur und ein aktives Vereinsleben zählen dürfen. Bonstetten – der ideale Arbeitsort für Sie!

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Die Gemeinde Bonstetten – auf der Sonnenseite des Albis – bietet ihren rund 5700 Einwohnenden optimale Wohnbedingungen und ein vielseitiges Freizeitangebot mit bestmöglichem Anschluss an das Individual- und öffentliche Verkehrsnetz. Unsere moderne Gemeindeverwaltung erbringt als Dienstleistungsunternehmen vielseitige und kundenorientierte Angebote. Wir sind eine faire, fordernde und fördernde Arbeitgeberin. Zudem ist unsere moderne Schule für über 500 Kinder da, um sie auf ihrem Weg in die Zukunft zu begleiten. Die Einheitsgemeinde zählt rund 170 Mitarbeitende.

Badmeister/in (100 %, April bis September)

Wollen Sie Teil unseres Teams werden? Die bestehenden ICT-Stellen der Gemeindeverwaltung und der Schulverwaltung sollen im Sinne der Einheitsgemeinde ressourcenoptimiert zusammengelegt werden. Dafür suchen wir eine engagierte und dienstleistungsoptimierte Persönlichkeit als

ICT-Fachperson 80 % Ihr Wirkungskreis ● Sicherstellen des operativen ICT-Betriebs von Gemeindeverwaltung und Schule ● First- und Second-Level-Support für Mitarbeitende, Lehrpersonen und Schülerinnen und Schüler ● Betreuung von Arbeitsplätzen, Hardware, mobilen Geräten, Netzwerk, WLAN und Telekommunikation (inkl. Gerätemanagement) ● Pflege der IT-Dokumentation, Wissensdatenbank und Inventare sowie Weiterentwicklung der IT-Serviceprozesse nach ITIL ● Beschaffung, Installation, Unterhalt und Lifecycle-Management der ICT-Geräte ● Technische Betreuung ausgewählter Fachapplikationen sowie Key-User-Aufgaben ● Mitarbeit und technische Verantwortung bei CMI und weiteren Digitalisierungsprojekten ● Zentrale Kontaktperson zu den externen ICT-Gesamtdienstleistern wie z.B. OBT AG Zürich ● Zusammenarbeit mit dem pädagogischen ICT-Support (PICTS) ● Verantwortlich für das IT-Budget der Gemeindeverwaltung und Schule Das bringen Sie mit ● Abgeschlossene Berufsausbildung im ICT-Bereich oder vergleichbare Ausbildung bzw. mehrjährige Berufserfahrung als ICT-Fachperson ● Gute Kenntnisse in modernen Arbeitsplatzumgebungen, Hardware, Netzwerken, WLAN und mobilen Geräten ● Erfahrung im First- und Second-Level-Support sowie im Umgang mit externen ICT-Dienstleistern ● Erfahrung mit Fachapplikationen sowie in der Mitarbeit oder Leitung von ICT-Projekten ● Kenntnisse über CMI, Abacus sowie Erfahrung im Gemeinde- oder Schulumfeld sind von Vorteil ● Selbständige, strukturierte und lösungsorientierte Arbeitsweise ● Ausgeprägte Dienstleistungsorientierung und Freude am Kontakt mit unterschiedlichen Anspruchsgruppen ● Geduld, Belastbarkeit und Fähigkeit, technische Sachverhalte verständlich zu vermitteln ● Zuverlässigkeit, Verschwiegenheit und Diskretion Bei uns finden Sie Wir bieten Ihnen eine vielseitige ICT-Funktion mit viel Eigenverantwortung an der Schnittstelle zwischen Gemeindeverwaltung und Schule. Sie gestalten unsere ICT-Landschaft aktiv mit und begleiten Digitalisierungsprojekte von der Idee bis zur Umsetzung. Sie profitieren von zeitgemässen Anstellungsbedingungen, unkomplizierter Unterstützung bei fachbezogenen Weiterbildungen und einem Arbeitsplatz mit moderner ICT-Infrastruktur. Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung zuhanden von Stephan Sandhofer, Abteilungsleiter Präsidiales, stephan.sandhofer@bonstetten.ch. Haben Sie Fragen? Gerne stehen wir Ihnen telefonisch unter 044 701 95 90 zur Verfügung.

Option als Ganzjahresstelle – mit Einsatz im Werkdienst von Oktober bis April Ihre Aufgaben • Sicherheit und Wasseraufsicht in der gesamten Schwimmbadanlage • Führung und Einsatzplanung von Badmeister-Stv., Badewachen und Ticketkontrolle • Durchsetzung der Badeordnung und Ansprechperson für unsere Badegäste • Betrieb der Wasseraufbereitung und Kontrolle der Badewasserqualität • Inbetriebnahme und Stilllegung sowie Unterhalt und Reinigung der Anlage • Materialbestellungen, Budgetplanung, Rechnungskontrolle und Fundbüro Option Werkdienst (Oktober bis April) Bei Eignung und beidseitigem Interesse kann die Anstellung auf das ganze Jahr ausgedehnt werden. In den Wintermonaten unterstützen Sie dann unser Werkdienst-Team, unter anderem im Strassenunterhalt, im Winterdienst, in der Grünflächenpflege, auf dem Friedhof und bei der Abfallentsorgung. Sie bringen mit • SLRG Brevet Plus Pool oder Pro Pool sowie BLS-AED-SRC (oder Bereitschaft zum Erwerb bis Saisonstart) • Erfahrung als Badmeister/in oder in der Badewassertechnik, Ausbildung zum/zur Badmeister/in von Vorteil • Führungserfahrung sowie sicheres und freundliches Auftreten • Kommunikative, gästeorientierte Persönlichkeit mit exakter, selbstständiger Arbeitsweise • Bereitschaft zu Einsätzen an Wochenenden und Feiertagen während der Badesaison • Für die Option Werkdienst: handwerkliche Ausbildung (z. B. Fachmann/frau Betriebsunterhalt), Führerausweis Kat. B, BE und Bereitschaft zu Pikettdienst Wir bieten Ihnen • Eine verantwortungsvolle und abwechslungsreiche Aufgabe in unserer Badi • Die Option auf eine Ganzjahresstelle mit Kompensation der Sommer-Mehrstunden im Winter • Zeitgemässe Anstellungsbedingungen, gute Sozialleistungen und Weiterbildung • Ein kollegiales Arbeitsumfeld Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann freuen wir uns auf Ihre vollständige und digitale Bewerbung bis am 15. November 2026 an die Adresse michael.schuler@mettmenstetten.ch. Für Auskünfte steht Ihnen Michael Schuler, Abteilungsleiter Bau der Gemeinde Mettmenstetten, Telefon 044 767 90 28, gerne zur Verfügung.

IBAN CH67 0900 0000 1570 3233 7 Postkonto 15-703233-7 Mit TWINT:


Bezirk Affoltern

Freitag, 16. Oktober 2026

Ein Buch, das Mut aufs Älterwerden macht

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Finanz-Ratgeber der Wenzinger & Tschan Finanz AG

Menschen erzählen, was sie durch das Älterwerden gewonnen – und was verloren haben stellung. «Heute glaube ich nicht mehr an Gott. Doch es ist paradox: Ich fühle mich trotzdem von göttlichen Wesen beschützt.» Dankbar ist er seiner Mutter, die ihm dieses Grundvertrauen vermittelt hat: Alles kommt gut. Er sagt von sich, er habe ein sonniges Gemüt und sehe meist das Positive. «Wenn man das Leben loslässt, wird man nochmals anders beschenkt, als wenn man es halten will.» Deshalb plant er nicht weit in die Zukunft. Insgeheim hoffe er natürlich, dass er ein «Ploderi» sei und noch lange lebe.

Regula ZellwegeR Woran denken Sie, wenn Sie ans Alter denken? Welche inneren Bilder, welche Gefühle und welche Erinnerungen tauchen auf ? Manche Menschen glorifizieren das Alter, andere betrachten es vor allem unter dem Aspekt von Verlust und Einschränkungen. Die eigene Haltung, Vorstellungen, Erwartungen und Ängste gegenüber dem Älterwerden können jedoch beeinflussen, wie wir diese Lebensspanne erleben. Im Buch «Anders alt» von Seraina Sattler und Anna Six erzählen zehn Menschen, wie sie ihr Älterwerden erleben. Ihre Geschichten räumen mit der Vorstellung auf, dass im Alter vor allem Rückzug und Routine bleiben.

Beeindruckende Lebensgeschichten

Victor Burtscher, Obfelden Victor Burtscher, Jahrgang 1943, war vor rund 50 Jahren Mitgründer des Ulmenhofs in Ottenbach, wo Familien, Erwachsene und Kinder in belastenden Lebenssituationen professionell begleitet werden. «Ich weiss nicht, ob ich den Job als Sozialarbeiter heute noch machen könnte», fragt er sich. «Obwohl ich beruf lich jahrelang mit schweren Schicksalen zu tun hatte, getraue ich mich erst jetzt allmählich, der Schwere im Leben Raum zu geben und echtes Mitgefühl aufzubringen.» Victor Burtscher ist Vater von vier Kindern und neunfacher Grossvater. Mit seiner Familie unternimmt er nach wie vor Wanderungen. Er gibt freimütig zu, Aussenbeziehungen gehabt zu haben. Liesbeth bekam Krebs. «Wir hatten eine sehr gute Kranken- und Sterbenszeit zusammen. Ich konnte voll für sie da sein, es gab sehr viel Nähe.» Kurz darauf wurde auch bei ihm, nach einer komplizierten Operation wegen eines Aneurysmas, Krebs diagnostiziert. Er war damals siebzig Jahre alt. «Derart mit der Endlichkeit konfrontiert zu sein, war hart.» Zwei Jahre nach der Krebsdiagnose bekam er eine neue Leber.

Martina Fäh: «Ich habe keine Angst davor, geistig abzubauen.» (Bilder Gabi Vogt, Merian Verlag)

Vreni Häller, Jahrgang 1948, studierte nach mehreren «Versuchen» in anderen Berufen Medizin und wurde Psychiaterin. Sie hörte ein Leben lang anderen zu. Heute lebt sie in den Bergen, geniesst das Alleinsein, besteigt Gipfel und schwimmt in kalten Gewässern. «Die Rückschau aufs Leben wird einfach immer vielfältiger. Ich bin sehr zufrieden damit, wie mein Leben verlaufen ist.» Heidi Grebe, Jahrgang 1954, lebte fast siebzig Jahre in einem Körper, der nicht zu ihrer Geschlechtsidentität passte. «Ich war nicht identisch als Mann.» Sie unterzog sich einer geschlechtsangleichenden Operation. «Ich habe ein zweites Leben im Ersten erhalten, das ist schon wahnsinnig.» Martina Fäh, 1948, war Ordensfrau und führt heute mit ihrer Freundin eine Lebensgemeinschaft. Vor Gebrechlichkeit hat sie keine Angst, sondern setzt sich bewusst damit auseinander und bereitet sich darauf vor. Karin Eberhart, 1948, erzählt, wie sie sich Mitte siebzig in einen deutlich jüngeren Mann verliebte und sich später mithilfe der Polizei wieder von ihm lösen musste. Weitere Lebensgeschichten erzählen beispielsweise von einem Landwirt, der seinen Bauernhof an seinen Sohn übergeben hat, und von einer Frau, die, aufgewachsen in Peru, mit 62 Jahren den Lehrgang zur Pflegehelferin des Schweizerischen Roten Kreuzes absolvierte.

Die wertvollste Zeit ist die Gegenwart Er begann, bewusst im Moment zu leben. Im Buch erzählt er, wie er heute in der Genossenschaft Lindenbach in Obfelden lebt und die Gemeinschaft dort schätzt. Er nimmt an regelmässigen Tanzanlässen und einer Lesegruppe teil, gelegentlich isst man auch gemeinsam. «Da ich mir nicht zutraue, für 15 Personen zu kochen, melde ich mich jeweils für den Abwasch.» Er erzählt von seiner Liebe zu einer fünfzehn Jahre jüngeren Frau und von seinem Engagement im Opernhaus Zürich, wo er als Nacktdarsteller auf der Bühne steht. Beeindruckend ist, wie er seinen Lebensweg beschreibt: von der Kindheit in einer christlichen Familie über die HippieSzene bis zu seiner heutigen Lebensein-

«In der Schweizer Bevölkerung wächst fast nur noch die Gruppe der Pensionäre», ist in den Bevölkerungsprognosen des Bundesamts für Statistik zu lesen. Heute altern wir gesünder als die Generationen vor uns. Den «Anzeiger» interessiert, wie Menschen es schaffen, nach der Pensionierung ein sinnvolles, zufriedenes und interessantes Leben zu gestalten. Denn es geht nicht nur um die Anzahl der Jahre, sondern um deren individuell gelebte Lebensqualität. Die Redaktion nimmt gern Input entgegen: redaktion@affolteranzeiger.ch. (red)

Ein Buch, das Impulse geben kann

Victor Burtscher: «Derart mit der Endlichkeit konfrontiert zu sein, war hart.» (Bild Heiner Stolz)

Vreni Häller: «Die Rückschau aufs Leben wird einfach immer vielfältiger. Ich bin sehr zufrieden damit, wie mein Leben verlaufen ist.»

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Das Buch lebt nicht nur von den Geschichten der erzählenden Personen, sondern auch von den ausdrucksstarken Fotos von Gabi Vogt. Ergänzt wird das Buch durch drei Fachgespräche, die deutlich machen: Altern betrifft uns alle. Zu Wort kommt auch die Altersforscherin Sabina Misoch. Sie thematisiert die Extreme: auf der einen Seite stark defizitorientierte Stereotypen, die das Alter als «unsexy», grau und trist darstellen – und andererseits das Bild vom «Bestager» auf dem Surfbrett. Sie meint, grundsätzlich sollte man altersbezogene Vorurteile, auch jene gegenüber Jugendlichen und jungen Erwachsenen, überdenken und darüber sprechen. Sie nimmt auch das Thema Longevity, also Langlebigkeit, auf – ein grosser Markt entsteht aktuell darum herum. Doch sie ist überzeugt: «Wer kein positives Bild vom Alter hat, dem nützen auch hundert Vitamintabletten am Tag nichts.» Gutes Altern bedingt eine stete Auseinandersetzung mit der eigenen Identität und mit der Frage, was dem eigenen Leben Sinn gibt. Die zehn offenen und ehrlichen Lebensgeschichten regen dazu an, die eigenen Werte und Vorstellungen vom Älterwerden zu hinterfragen und neu zu definieren. Interessant ist es bestimmt auch, mit einer nahestehenden Person über das Buch zu sprechen – beispielsweise mit den Enkelkindern. Denn «Anders alt» zeigt auf eindrückliche Weise: Älterwerden ist kein einheitlicher Zustand, sondern ein persönlicher Weg, der bis zuletzt offenbleibt.

Ihr Partner für alle Finanzfragen. Ausgezeichnet von BILANZ als bester Vermögensverwalter der Schweiz 2026.

Welche Gebühren hat ein Vermögensverwaltungsmandat und wie sieht es mit versteckten Kosten aus? Wer sein Vermögen professionell verwalten lässt, sollte nicht nur auf die Anlageperformance achten, sondern auch auf die Kosten. Entscheidend ist, dass nachvollziehbar bleibt, welche Gebühren anfallen, wofür sie erhoben werden und welche Leistungen darin enthalten sind. Welche Gebühren fallen an? Bei einem klassischen Vermögensverwaltungsmandat wird in der Regel eine jährliche Verwaltungsgebühr auf dem verwalteten Vermögen erhoben, die meist quartalsweise abgerechnet wird. Bei grösseren Vermögen ist der prozentuale Ansatz häufig tiefer. Eine weitere Möglichkeit ist eine erfolgsabhängige Vergütung. Dabei wird zusätzlich zur Grundgebühr bei einer positiven Wertentwicklung ein Anteil als Performance-Gebühr verrechnet. Die genaue Ausgestaltung sollte im Mandatsvertrag klar geregelt sein. Wo können zusätzliche Kosten entstehen? Neben der Verwaltungsgebühr lohnt sich ein Blick auf die gesamte Kostenstruktur. Dazu gehören beispielsweise Depot- und Transaktionskosten sowie die Kosten der eingesetzten Anlageprodukte. Auch Retrozessionen, also Vergütungen von Banken oder Produktanbietern, können je nach Geschäftsmodell eine Rolle spielen. Entscheidend ist, dass solche Vergütungen transparent ausgewiesen werden. Besondere Aufmerksamkeit verdienen hauseigene Anlageprodukte. Werden neben der Vermögensverwaltungsgebühr zusätzlich Produktgebühren für eigene Fonds oder andere Anlageprodukte verrechnet, entstehen mehrere Kostenebenen. Gleichzeitig kann ein Interessenkonflikt entstehen, wenn eigene Produkte bei der Anlageauswahl berücksichtigt werden. Was sollte beim Vergleich beachtet werden? Eine einzelne Gebührenzahl sagt deshalb wenig über die tatsächlichen Kosten eines Vermögensverwaltungsmandats aus. Entscheidend ist die Gesamtbetrachtung. Kunden sollten erkennen können, welche Kosten für die Vermögensverwaltung, die Depotführung und die eingesetzten Anlageprodukte anfallen und ob darüber hinaus weitere Vergütungen fliessen. Ebenso wichtig ist die Frage, welche Leistungen mit der Verwaltungsgebühr abgedeckt sind. Dazu können beispielsweise die laufende Überwachung des Portfolios, die Anpassung der Anlagestrategie, die persönliche Betreuung oder die Koordination mit weiteren Ansprechpartnern gehören. Fazit: Entscheidend ist nicht allein die Höhe einer Gebühr, sondern das Verhältnis zwischen Kosten, Leistung und Transparenz. Zu einer professionellen Vermögensverwaltung gehört deshalb neben einer sorgfältig definierten Anlagestrategie auch eine klare und nachvollziehbare Kostenstruktur. Wer verschiedene Angebote vergleicht, sollte immer die Gesamtkosten betrachten und prüfen, welche Leistungen und Anlageprodukte darin enthalten sind.

Kontaktieren Sie uns unter 044 762 24 40 oder schreiben Sie an info@wt-finanz.ch. Mehr über uns erfahren Sie auf www.wt-finanz.ch.


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Forum

Freitag, 16. Oktober 2026

Ein wolkiger Brocken Silvia Limacher war Anfang Oktober zur richtigen Zeit am richtigen Ort: «Wie ein Brocken präsentiert sich diese Wolkenformation von Aeugst aus», schreibt sie zu ihrer Aufnahme. (red)

Ihre Meinung ist willkommen! Gerne können Sie der Redaktion des «Anzeigers» einen Leserinnen- oder Leserbrief schicken. Dazu gibt es ein paar wichtige Regeln: Ihre Meinungsäusserung muss mit Namen sowie Adresse und Telefonnummer des Verfassers oder der Verfasserin versehen sein und soll in maximal 2000 Zeichen ein Thema aus der Region aufgreifen oder einen Beitrag im «Anzeiger» kommentieren. Wir achten darauf, dass nur Briefe in einem freundlichen Tonfall sowie ohne Verletzung von Persönlichkeitsrechten Dritter publiziert werden. Vermeiden Sie bitte Abkürzungen. Aufgeben können Sie Ihre Äusserung unter www.affolteranzeiger. ch/mitmachen/leserbrief-einreichen. Für eine Veröffentlichung am Dienstag sollte die Zuschrift am vorangehenden Freitagmittag auf der Redaktion eintreffen. Für eine Publikation am Freitag schicken Sie uns Ihre Meinungsäusserung bitte bis am Mittwochmittag. (red) ANZEIGE

Volkshochschule im Knonauer Amt Mi 21. Oktober 2026 19:30 bis ca. 21:00 Uhr

Leben und Werk im Hinblick auf den 200. Todestag von Ludwig van Beethoven Prof. em. Dr. HansJoachim Hinrichsen

Mein und dein – wem gehört die Welt? «Das gehört mir!» Diesen Satz lernen wir früh. Wir unterscheiden zwischen «mein» und «dein» und respektieren das Eigentum anderer. Doch haben wir uns je gefragt, weshalb etwas eigentlich uns gehört? Ein Blick in die Geschichte zeigt, dass Eigentum keine zeitlose Selbstverständlichkeit ist. Die «prima occupatio» bezeichnet das Prinzip, wonach jemand eine herrenlose Sache durch die erste Inbesitznahme erwerben kann. Doch weshalb soll der Erste ein Recht haben, das dem Zweiten verwehrt bleibt? Der Philosoph John Locke begründete Eigentum im 17. Jahrhundert

unter anderem mit Arbeit: Wer seine Arbeit mit etwas verbindet, das die Natur bereitstellt, erwirbt einen besonderen Anspruch darauf. Jean-Jacques Rousseau sah in der Entstehung des Privateigentums einen Wendepunkt der Gesellschaft – mit neuen Möglichkeiten für Ordnung, aber auch für Ungleichheit. Georg Wilhelm Friedrich Hegel betrachtete Eigentum als Ausdruck persönlicher Freiheit und Selbstbestimmung. Eigentum ist also vielschichtig. Es kann Sicherheit schaffen und Verantwortung begründen. Doch wie weit reicht unser Anspruch auf etwas? Und muss alles, was wir nutzen, auch uns

persönlich gehören? Es geht nicht darum, unsere bestehende Eigentumsordnung infrage zu stellen. Persönliches Eigentum ist ein wichtiger Bestandteil unserer Gesellschaft. Daneben gibt es weitere Formen: Bei einer Genossenschaft gehört beispielsweise ein Gebäude einer Gemeinschaft. Die Mitglieder tragen gemeinsam Verantwortung und ermöglichen eine langfristige Nutzung, ohne dass jede und jeder individuell Eigentum erwerben muss. Auch unser Verhältnis zur Natur lädt zum Nachdenken ein. Sind Boden, Wasser und Landschaft ausschliesslich Besitz, über den wir verfügen? Oder sind wir nicht vielmehr Nutzende einer Welt,

Anstatt Häuser wird auf dem Juventus eine Gross-Strasse gebaut!

die vor uns existierte und nach uns weiterbestehen wird? Vielleicht lautet die entscheidende Frage nicht, ob Eigentum richtig oder falsch ist, sondern welche Formen unserem Zusammenleben dienen und welche Verantwortung daraus erwächst. Wir kommen ohne Eigentum auf die Welt und verlassen sie eines Tages wieder. Dazwischen erwerben, nutzen, bewahren und vererben wir Dinge. Das Wort «mein» begleitet uns ein Leben lang. Doch es lohnt sich, gelegentlich innezuhalten und zu fragen, was es wirklich bedeutet. Stefan Kessler, Affoltern

Anstatt Häuser wird auf dem eine Grossstrasse gebaut – Da Juventus stimmt doch etwas nicht. BAUSTELLE Zentrumszone

Replik auf den Leserbrief von Hansruedi Schweizer mit dem Titel «Nachhaltigkeit wird im Zentrum von Hedingen verbindlich» im «Anzeiger» vom 9. Oktober. Da stimmt doch etwas nicht: Bei der zukünftigen Zentrumszone in Hedingen ist die Strassenfläche plötzlich doppelt so gross wie vorher? Fakten: (Trick 77) Jetzt will man das grosse Areal (siehe Plan) mit einer teuren Grossstrasse, mitten durch die Zentrumszone, erschliessen und dieses private Bauareal (Bauland) fit machen für die Zukunft. Alles auf Kosten der Steuerzahler ... Prost. Zusätzlich soll der Juventusblock ersetzt werden, die guterhaltene Wohnsiedlung mit zwölf günstigen Mietwohnungen steht aber zu nahe am Bahngeleise, ein Neubau ist nicht möglich. Da kommt die Zentrumsplanung der Gemeinde gerade richtig. Man plant Fakten: extra einen kleinen Dorfpark mit 30 Metern autofreier Zwillikerstrasse. Die Leute jubeln bravo, bravo!

Juventusblock

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GROSSSTRASSE (Schwerverkehrskorridor)

Eine solche Grossstrasse brauche es nicht, findet Leser Ueli Suter. (Grafik zvg) Hoppla … jetzt können ja die Autos nicht mehr zum Bahnhof fahren – so ein Pech. Kein Problem: Wir…Prost… bauen eine

neue, 16 Millionen Franken teure Grossstrasse auf Gemeindeland und Gemeindekosten den Bahngeleisen entlang in

Richtung Lindenkreisel. Man übernimmt noch den Abbruch des Juventusblocks und stellt den Eigentümern einen neuen Bauplatz zur Verfügung! Aha: Der gemeindeeigene Juventusplatz wird immer kleiner und das Gemeindevermögen auch. Alles läuft wie geschmiert. Aber – oh Schreck, ganz schlecht, einige Leute im Dorf haben die Mauschelei mit dem Trick 77 aufgedeckt und sagen: Stopp! Übung abbrechen (Söihäfeli-Söideckeli). Bei diesem Kuhhandel machen wir nicht mit, das hat nichts mehr mit der Zentrumsplanung zu tun. Da profitieren einzig die Spekulanten und die Immobilienbarone. Eine 16 Millionen Franken teure Grossstrasse (Schwerverkehrskorridor) brauchen wir nicht! Diese Stumpenstrasse hat nichts mit der Zentrumsplanung zu tun. Wir lassen garantiert nicht locker, bis die allerbeste Lösung fürs Zentrum gefunden ist. Ueli Suter, Bio-Landwirt, Hedingen

Musikwissenschaftliches Institut Mehrzweckraum des Spitals Affoltern Melchior-Hirzelweg 40 8910 Affoltern a. A.

Fr. 25.– pro Referat Fr. 15.– für Mitglieder GGA und U30 Freien Eintritt KulturLegi (nur Abendkasse) Details zu Referent und Inhalt siehe

www.orientiert.ch

Ein Bildungsangebot der

Gemeinnützige Gesellschaft des Bezirks Affoltern

Hedinger Alterswohnungen und Dorfplatz brauchen keine neue Strasse …Hoppla… …kein Problem…

stimmen. Dass die Initiative für eine und die Pensionskasse der Ernst Schweimassvollere Planung gegen Nachhaltig- zer AG. Sie …Aha… können Alterswohnungen, keit und Genossenschaftswohnungen Dorfplatz und Standards …Alles läuft wieökologische geschmiert… ist. Doch stimmt das? Die Initiative will bauen, ohne Tabula rasa alter Bauten, … die Zentrumsplanung nicht stoppen, ohne Strasse und ohne Steuergelder zu STOPP!… Hansruedi Schweizer schreibt in sei- sondern korrigieren und das Gute mit- verschleudern. Strenge Umweltstandards Eine 16 nem Artikel, dass Nachhaltigkeit mit nehmen: die überzeugten Grundeigen- sichern keine nachhaltige Entwicklung. Mio. Fr. teure GROSSSTRASSE (Schwerverkehrskorridor) brauchen wir nicht! Diese Stumpenstrasse hat der Zentrumsplanung Hedingen ver- tümer und die guten Umweltstandards. Mit der neuen Strasse und den Sondernichts mit der Zentrumsplanung zu tun. bindlich wird. Das ist gut so, und gegen Wer sind denn die Grundeigentümer, die bauvorschriften wird zuerst einmal zerden Standard Nachhaltiges Bauen gemäss Artikel ohne Sonderbauvorschrif- stört: wertvolle Bäume, Gärten und geWir lassen garantiert nicht locker, bis die allerbeste Lösung fürs Zentrum gefunden ist. (SNBS) ist nichts einzuwenden. Was mit ten einfach so ohne gemeinsamen Plan schichtsträchtige Gebäude. Mit 1500 m2 seinem Zeitungsartikel suggeriert wird: nach BZO bauen würden? Grösstenteils zusätzlicher Strassenfläche verliert die dass Hedingen keine Alterswohnungen eben die im Artikel erwähnten vorbild- Gemeinde eigenes Bauland und Vermöund keinen Dorfplatz bekommt, wenn lichen Grundeigentümerschaften: die gen, das man eben für Alterswohnungen wir der Planung der Gemeinde nicht zu- Genossenschaft Süd-Ost, die Gemeinde und Dorfplatz einsetzen könnte. StattReplik auf den Leserbrief von Hansruedi Schweizer mit dem Titel «Nachhaltigkeit wird im Zentrum von Hedingen verbindlich» im «Anzeiger» vom 9. Oktober.

dessen wird auf dem Juventus, nicht wie behauptet, sorgsam mit dem Boden umgegangen und verdichtet, sondern wertvolles Bauland und Entwicklungspotenzial der Gemeinde vernichtet. Wem ökonomische und ökologische Nachhaltigkeit wichtig ist, stimmt besser Ja zur Initiative und Nein zur unausgereiften Planung der Gemeinde. Für das Initiativkomitee: Philipp Lenzi, Marina Gantert, Jürg Werner, Erika Schmid www.zentrumsplanung-hedingen.ch


Gewerbe

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Freitag, 16. Oktober 2026

Mit einer Inserierung auf unseren Spezialseiten erreichen Sie jede Haushaltung in allen 14 Gemeinden des Säuliamts. Auflage des Anzeigers aus dem Bezirk: 27 500 Exemplare

www.affolteranzeiger.ch

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Hausen nur mit Remis

Erste Rapid-Surf-EM

Potpourri auf Extra

Beim Heimspiel gegen Einsiedeln II schaffte der FC Hausen nur ein 2:2-Unentschieden. Seite 20

Vier Säuliämtler erzählen, wie sie in Ebikon auf künstlichen Wellen ritten. Seite 21

Unsere Kolumnisten sorgen auf der Extra-Seite für einen bunten Mix an Inhalten. Seite 22

Nach dem Druck für Sie in Fahrt. Stefan Gygax, Buchbinder und Chauffeur 044 700 18 30 8143 Stallikon – Ihre Druckerei im Amt

kæser.ch DIE DRUCKER

Die Leidenschaft für das Velo mit der Kundschaft teilen Benjamin De Sanctis erzählt von seiner Lehre als Fahrradmechaniker EFZ bei Fredy Rüegg Velo-Sport in Affoltern Claudia EugstEr

vorbei zu den Wänden dahinter, an denen diverse Werkzeuge hängen, und zur Station, wo Velos repariert oder montiert werden. «Wir haben eine offene Werkstatt, die Kunden können uns beim Arbeiten über die Schulter schauen», so der Chamer. Und was würde es für einen Eindruck machen, wenn ein Durcheinander herrschen würde? «Bei mir in der Werkstatt zu Hause sieht es ganz anders aus», meint Benjamin lachend. Er habe die Tendenz, chaotisch zu sein. Aber hier auf der Arbeit sei er selbst froh, wenn alles am richtigen Ort sei. Die Werkzeuge zu putzen, sei auch wichtig, denn gerade wenn mit Bremsflüssigkeit gearbeitet werde, die Stahl angreift, dann würden die sonst korrodieren. Um 17.30 Uhr ist unter der Woche dann Feierabend, samstags schliesst das Geschäft um 14 Uhr, hat aber über Mittag offen.

Es sei für ihn schon ein Traumberuf, den er hier erlernen könne, sagt Benjamin De Sanctis, während er das Schutzblech eines der Ausstellungsmodelle poliert. Bei seinem Start in das Berufsleben hatte der 19-Jährige aber noch keine Ahnung, dass er am Ende im Fahrradgeschäft «Fredy Rüegg Velo-Sport AG» in Affoltern zum Fahrradmechaniker EFZ ausgebildet werden würde. Denn begonnen hatte er damals eine Lehre als Fachmann Gesundheit im Luzerner Kantonsspital. Diese Lehre brach der aus Cham stammende junge Mann jedoch nach einem halben Jahr ab. «Es ging mir alles ein wenig zu nahe, und mir wurde bewusst, dass das nicht das Richtige für mich ist», erzählt Benjamin. Er besuchte ein Zwischenprogramm, das im Kanton Zug für Jugendliche angeboten wird, die die Lehre abgebrochen haben oder die nach dem zehnten Schuljahr noch keine Lehrstelle gefunden haben. Diese Zeit hat Benjamin gut genutzt, um sich im Klaren zu werden, was er eigentlich für seine berufliche Zukunft wollte.

Begeisterung für das Velo

Wer die Wahl hat, hat die Qual In seiner Heimat in Italien, wo Benjamin De Sanctis die ersten sechs Jahre seines Lebens verbrachte, würden die Leute nicht sonderlich viel Velo fahren, erzählt er und meint schmunzelnd: «Das macht auf dem Pflasterstein auch nicht so Spass.» Aber hier in der Schweiz entdeckte er seine Leidenschaft fürs Velofahren und vor allem zum Mountain-

Walo Rüegg mit seinem Lernenden Benjamin De Sanctis im Velogeschäft am Bahnhofplatz 8 in Affoltern. (Bilder cle) lung durchgemacht, seit er bei uns im Geschäft die Lehre begonnen hat», so der Fahrradmechaniker-Meister. Aber auch das Interesse, das sein Lernender für die Materie hat, schätzt er sehr. Das

Escholzmatt im Entlebuch bei Luzern. 1981 dann der Umzug nach Affoltern, um näher bei der Kundschaft zu sein. Seit 1998 werden im Velogeschäft Lernende zu Fahrradmechanikern ausgebildet und seither ist ein Lernender aus dem Betrieb nicht mehr wegzudenken.

Benjamins Arbeitsalltag als Lernender

«Benjamin hat eine schöne Entwicklung durchgemacht.»

«Damals habe ich mehr kaputt geflickt als repariert.»

Walo Rüegg, Fahrradmechaniker-Meister

Benjamin De Sanctis, Fahrradmechaniker EFZ in Ausbildung

biken. Den Zuger Bike Trail fahre er am liebsten. Und so schraubte er schon als Sechsjähriger unter Anleitung des Vaters am eigenen Velo herum: «Damals habe ich jedoch mehr kaputt geflickt, als repariert.» Das ist jetzt anders, denn am 6. August 2024 konnte er im Velogeschäft von Walo Rüegg die Lehre als Fahrradmechaniker antreten. Heute im dritten Lehrjahr kennt er sich bestens aus im Reparieren von Velos, aber auch mit regulären Servicearbeiten, Kundenberatung, Verkauf, Garantiearbeiten, Fakturierung und diversen Akkordarbeiten, die sonst noch im Fahrradladen anfallen. «Als Benjamin hier angefangen hat, konnte er kaum einen Reifen auf die Felge aufziehen», erinnert sich Lernendenausbildner Walo Rüegg zurück. Jetzt gehe das innerhalb weniger Minuten. «Benjamin hat eine schöne Entwick-

und auch dass Benjamin vieles aus eigenem Antrieb mache und sein Kundenumgang, war es, womit er seinen heutigen Lehrmeister beim Schnuppern überzeugte. Benjamin hatte nach dem Schnuppern aber sogar die Auswahl zwischen zwei Betrieben. Aus welchem Grund hat er sich dann schliesslich für Fredy Rüegg VeloSport in Affoltern entschieden? «Es gibt hier eine langjährige Tradition, man hat ein Auge für das Detail und legt grossen Wert auf Qualität», erklärt Benjamin. Das unterscheide den Betrieb auch von anderen Velogeschäften. Nicht überraschend, denn es handelt sich um einen Familienbetrieb in bereits zweiter Generation. 1969 begann Walo Rüeggs Vater Fredy mit Lötarbeiten, 1974 folgte die Gründung von Fredy Rüegg Velo-Sport, damals noch am einstigen Standort in

Ein normaler Arbeitstag beginnt für Benjamin De Sanctis um halb acht Uhr. Es wird im Team besprochen, was es am Tag alles so zu tun gibt, und die Aufgaben werden zugeteilt. Auch etwas, was Benjamin an seinem Lehrbetrieb schätzt: «In anderen Betrieben sind die Arbeiten in einen Kalender eingetragen, den man am PC aufrufen kann, hier läuft das noch über eine persönliche Besprechung.» Das möge altmodisch erscheinen, aber so könne man viel besser aufeinander eingehen, findet der Lernende. Das Geschäft öffnet um acht Uhr. Benjamin stellt ein Ausstellungsmodell draussen im Aussenbereich neben die Eingangstür. Dann wird bis zum Mittag durchgearbeitet. Benjamin repariert, montiert, baut zusammen, berät Kundschaft und hält Ordnung. Dabei ist er praktisch die ganze Zeit auf den Beinen, sodass er, wenn er in der Mittagspause endlich mal absitzen kann, dementsprechend froh ist. «Es ist ein ‹stehender› Beruf», so der 19-Jährige. Darum schätzt er den einen Tag, den er jeweils pro Woche in der Berufsschule verbringt. Und weil es eine Auflockerung sei. Doch es ist nicht so, dass er lieber die Schulbank drückt: «Ich finde es immer toll, wenn ich etwas Theoretisches in der Schule lerne und ich das dann mit dem Praktischen verknüpfen und hier im Lehrbetrieb anwenden kann.» Samstagsar-

beit ist für den jungen Mann normal. «Der Montag ist unser Sonntag», so Benjamin. Das sei aber nicht schlimm, denn am Montag habe es weniger Leute unterwegs als am Samstag, wenn man beispielsweise ein Einkaufscenter besuche. So hat eben alles seine Vor- und Nachteile. Genauso wichtig wie Wartungsarbeiten und der Verkauf sind aber auch sogenannte Akkordarbeiten. «Heute Morgen haben wir das Altmetall und den Elektro-Schrott entsorgt», erzählt Benjamin. Und ganz wichtig sei dem Chef, dass Ordnung gehalten werde und alles stets sauber sei. Benjamin zeigt vom Ausstellungsbereich an der Kasse

Besonders an seinem Beruf mag Benjamin De Sanctis die Vielfalt an Arbeiten im mechanischen Bereich und gleichzeitig den Kontakt mit Menschen, den er dabei hat. Er habe damals nicht einfach so eine Lehre als Fachmann Gesundheit angefangen, sondern weil er gerne mit Menschen rede. Nur eben war es in der falschen Branche. Hier im Velogeschäft kann er Menschen beraten und ihnen weiterhelfen in einem weniger bedrückenden Kontext, als im Spital und sein Hobby mit seinem Beruf verbinden. «Es gibt Stammkunden, mit denen ich auch ‹Duzis› bin, die laufen jeweils hier durch und kommen kurz rein, um sich zu unterhalten», erzählt er. Das seien schon ältere Leute, aber mit diesen die Leidenschaft für das Velo zu teilen, das empfinde Benjamin als etwas vom Schönsten in seinem Arbeitsalltag. Grosse Pläne für seine Zukunft hat Benjamin noch keine geschmiedet, denn er habe bereits seinen Traumberuf gefunden. Nach dem Abschluss im nächsten Sommer würde er gerne in seinem Lehrbetrieb weiterarbeiten und sich selbst zum Lehrmeister weiterbilden.

Vor dem Hinterradmontieren wird noch aufgepumpt.


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Ref. Kirchgemeinde Knonauer Amt Alle Anlässe auf www.ref-knonaueramt.ch und im reformiert.lokal Samstag, 17. Oktober 10.30 Affoltern Seewadel Gottesdienst mit Andreas Dummermuth Sonntag, 18. Oktober 10.00 Kirche Affoltern Gottesdienst Pfr. Thomas Müller Musik: Antonia Nardone Anschliessend Apéro und Freie Versammlung 10.00 Kirche Mettmenstetten Erntedankgottesdienst mit Taufe mit dem Jodlerklub am Albis Pfr. Andreas Fritz Musik: Daniel Rüegg Anschliessend Apéro und Ausstellungswechsel im Pfarrhauskeller Anmeldung Kinderhütedienst an rita.schmid@ref-knonaueramt.ch 13.30 outdoor Wege in die Tiefe – meditative Wanderung am Albis mit Enikö Fey und Pfr. Andreas Fritz Info und Anmeldung: wege@ref-knonaueramt.ch 19.00 Kirche Hedingen Abendgottesdienst Herbstzauber mit irischer Musik Pfr. Ueli Flachsmann Musik: Anette Bodenhöfer, Nina Lutz (Violine), Rägle Brawand (Flöte) Anschliessend Apéro Donnerstag, 22. Oktober 12.00 Affoltern Chilehuus Senioren-Treff Herbst-Höck (ehemals Chlaus-Höck) Anmeldung bei Ursula Pauli: 044 761 10 22 19.00 Kirche Mettmenstetten Liturgische Abendmahlsfeier Pfr. Andreas Fritz

Sonntag, 18. Oktober 17.00 Kirche Wettswil, Gottesdienst mit Pfr. Matthias Ruff Musik: Antonia Nardone, Orgel Montag, 19. Oktober 9.00 ElKi-Singen im Jugendhaus Stallikon 16.00 Stille & Tanz in Wettswil

Kloster Kappel am Albis Tagzeitengebet Werktags: 7.45, 12.00 und 18.00 Uhr im Kapitelsaal Dienstag, 20. Oktober 13.30 – 14.30 Führung durch die Klostergärten. Treffpunkt: Amtshausplatz. Keine Anmeldung erforderlich, Eintritt frei Donnerstag, 22. Oktober 13.30 – 14.30 Führung durch die Klosteranlage. Treffpunkt: Amtshausplatz. Keine Anmeldung erforderlich, Eintritt frei www.klosterkappel.ch

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Samstag, 24. Oktober 9.15 Familien-Morgen in der Kirche Wettswil Alle Infos zu Veranstaltungen auf der Homepage www.kirche-stallikon-wettswil.ch

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Kath. Kirche Hausen am Albis Wir freuen uns, mit Euch folgende Gottesdienste zu feiern: Samstag, 17. Oktober 17.00 Eucharistiefeier mit Pater Ben, Musik: Roman Donnerstag, 22. Oktober 8.15 Wortgottesfeier mit Matthias

Kath. Kirche Mettmenstetten Sonntag, 18. Oktober 9.30 Wortgottesdienst mit Diakon Franz-Xaver Herger, anschl. Chilekafi Dienstag, 20. Oktober 18.30 Rosenkranz-Gebet neu entdecken und knüpfen mit F. Stocker, E. Camenzind, D. Amolini in der kath. Pfarrei St. Martin in Baar Mittwoch, 21. Oktober 9.30 Fiire mit de Chliine, ref. Kirche Knonau

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Donnerstag, 22. Oktober 9.30 Eucharistiefeier, anschl. Chilekafi 19.00 Feierabend Gottesdienst www.kath-hausen-mettmenstetten.ch

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Freitag, 16. Oktober 2026

MARKTPL ATZ

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Die Beiträge in der Rubrik «Marktplatz» wurden von Werbekunden eingereicht. Interessiert? Tel. 058 200 57 00

22 neue Elektro-Lkw für OTTO’S Der familiengeführte Detailhändler setzt ein starkes Zeichen für nachhaltige Logistik OTTO’S ersetzt seine gesamte Lastwagenflotte durch 22 vollelektrische Mercedes-Benz eActros 600. Damit setzt der familiengeführte Detailhändler ein starkes Zeichen für nachhaltige Logistik. Vom Hauptsitz in Sursee werden täglich über 140 Filialen in der ganzen Schweiz beliefert. Die neuen Fahrzeuge verfügen über eine Reichweite von mehr als 500 Kilometern pro Batterieladung und decken rund 80 Prozent aller täglichen Transporttouren ab. Geladen werden die Lkw am Hauptsitz, wobei ein grosser Teil des Stroms aus den eigenen PV-Anlagen stammt. «Mit der vollständigen Elektrifizierung unserer Lastwagenflotte erreichen wir einen wichtigen Meilenstein in der Weiterentwicklung unserer Logistik», sagt CEO Mark Ineichen. OTTO’S

14 der 22 neuen Elektro-Lkw am Hauptsitz in Sursee. (Bild zvg)

«Santa’s Home» öffnet seine Türen Weihnachten fängt im Guggi an: Eröffnungsevent am Freitag, 30. Oktober Bald verwandelt sich das Gartencenter Guggi in «Santa’s Home». Die diesjährige Weihnachtsausstellung lädt Gross und Klein dazu ein, in eine stimmungsvolle Weihnachtswelt einzutauchen, zu entdecken, zu geniessen und gemeinsam besondere Momente zu erleben. «Santa’s Home» öffnet am Freitag, 30. Oktober, um 18 Uhr seine Türen. Am Eröffnungsabend verwöhnt das Guggibeizli-Team die Besucherinnen und Besucher bis 21 Uhr mit köstlichen Menüs und wärmenden Getränken. Inmitten der festlich dekorierten Weihnachtswelt bietet sich damit die perfekte Gelegenheit, gemeinsam und genussvoll in die Weihnachtszeit zu starten.

• Kaffeestube des Frauenvereins Bonstetten • Ponyreiten ab 10.30 Uhr • Geschichten-Ecke • Karussell Das gesamte Programm findet jeweils samstags und sonntags statt und bietet zahlreiche Gelegenheiten zum Mitmachen, Entdecken und Verweilen. Wer das Wochenende entspannt beginnen möchte, findet bereits am Samstag viel Zeit, um durch die Ausstellung und die Marktstände zu schlendern, gemeinsam mit den Kindern die verschiedenen Attraktionen zu entdecken und sich im Guggi kulinarisch verwöhnen zu lassen.

Eine Reise zum Nordpol Weihnachtszauber für Gross und Klein An den verkaufsoffenen Wochenenden am 14. und 15. sowie am 21. und 22. November erwartet die Besucherinnen und Besucher ein vielseitiges Programm für die ganze Familie. Zu den Attraktionen gehören: • Grittibänz-Backen • Kinderbasteln für Kinder ab 6 Jahren • verschiedene Marktstände

Mit «Santa’s Home» lädt das Gartencenter Guggi seine Gäste zum Geniessen, Schlendern, Entdecken und Mitmachen ein. Während die Kinder basteln, backen, Pony reiten oder eine Runde auf dem Karussell drehen, können die Erwachsenen die festliche Atmosphäre geniessen und sich von der Weihnachtsausstellung inspirieren lassen. Auch kulinarisch nimmt das Guggibeizli-Team die Besucherinnen und

Inmitten der festlich dekorierten Weihnachtswelt gemeinsam und genussvoll in die Weihnachtszeit zu starten. (Bild zvg)

Besucher mit auf eine stimmungsvolle Reise Richtung Nordpol. Das Guggi-Team freut sich auf zahlreiche Gäste und ihre Familien und auf eine zauberhafte Vorweihnachtszeit. Guggi-Team

Weihnachtsausstellung «Santa’s Home»:

Verkaufsoffene Wochenenden mit Familien-

ab 30. Oktober 2026; Eröffnungsevent 30. Okto-

programm: 14. & 15. November und

ber, 18 Uhr, Guggibeizli bis 21 Uhr geöffnet

21. & 22. November

Öffnungszeiten: Mo–Fr: 9.00–18.30 Uhr /

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Restaurant 9.00–17.00 Uhr, Sa: 8.30–16.30 Uhr, So:

Gartencenter-guggi.ch/kurs-events

10.00–16.00 Uhr

Telefon: 044 701 80 40

Finetra sagt Danke! Original-Weisswürste, Brezn und Sonntagsverkauf Vom Dienstag, 20., bis und mit Sonntag, 25. Oktober, wird bei der Finetra AG gefeiert. Seit 24 Jahren ist das Affoltemer Fachgeschäft für Schlafkomfort und Gartenmöbel erfolgreich am Markt. «Ohne unsere treuen Kundinnen und Kunden gäbe es nichts zu feiern», sagt Geschäftsführer Besim Bulica und verweist auf sein Oktoberfest von nächster Woche. Man wolle allen Danke sagen.

inklusive Abbau und Entsorgung des alten Betts. «Wer sich gut bettet, schläft tief und träumt meist auch Schönes», weiss Besim Bulica und verweist darauf, dass in der Jubiläumswoche auch Beraterinnen und Berater von Schweizer Herstellern live vor Ort sind. Während sechs Tagen profitieren Kundinnen und Kunden zudem von attraktiven Angeboten.

Calida-Shop läuft sehr gut Oktoberfest-Stimmung Wie bereits in den vergangenen Jahren sorgt das Team an der Zürichstrasse 130 in Affoltern ab Dienstag für Oktoberfest-Atmosphäre. Es gibt OriginalWeisswürste, Brezn und erfrischende Getränke. Finetra ist weit über die Region hinaus für die grosse Auswahl, die persönliche Beratung und Qualitätsprodukte bekannt – egal, ob Betten, Wasserbetten, Bettsofas, Boxspringbetten, Matratzen und alles, was zum himmlischen Schlafen dazu gehört. Wer ein neues Bett kauft, kann zudem den Liefer- und Montageservice nutzen –

Wer zum Oktoberfest kommt, hat die Gelegenheit, beim Calida-Shop gleich neben dem Hauptgeschäft vorbeizuschauen. Finetra bietet im Shop seit drei Jahren erfolgreich Produkte von Calida und zahlreiche Produkte des in der Schweiz produzierenden Frottiertücher-Herstellers Weseta an. Finetra AG 20. bis 25. Oktober (inklusive Sonntag). Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag von 9 bis 18.30 Uhr, Samstag von 9 bis 16 Uhr und Sonntag

Karin, Besim und Bajrush Bulica sagen mit dem Finetra-Oktoberfest Danke. Vom 20. bis 25. Oktober feiern sie das 24-JahreJubiläum des Fachgeschäftes. (Bild zvg)

von 10 bis 17 Uhr. Zürichstrasse 130, Affoltern. www.finetra.ch


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Veranstaltungen

Freitag, 16. Oktober 2026

«Zum 200. Todestag von Ludwig van Beethoven» Prof. em. Dr. Hans-Joachim Hinrichsen referiert in Affoltern

Christoph Utzinger und Sylvie Klijn sind «Ton sur ton». (Bild zvg)

Musik als zarter Schleier Die nächsten Tage im «lamarotte» Lebendige Interaktion, unbändiger Groove und Lieder, geprägt von Freundschaft, Verlust und Sehnsucht, bereichern das Programm des Kulturkellers lamarotte in den nächsten Tagen.

Wagner-Schürmann-Beck Wenn drei Persönlichkeiten der europäischen Jazzszene zusammentreffen, entsteht mehr als Musik – es entfacht ein swingendes Feuerwerk aus Virtuosität, Erfahrung und Spielfreude. Jeder der drei Musiker kann auf eine beeindruckende Karriere zurückblicken, und gemeinsam bilden sie ein Jazzensemble von internationalem Format. In ihrem Zusammenspiel verkörpern WagnerSchürmann-Beck die Essenz des swingenden Jazz. Die Musiker lassen sich von Vorbildern wie Oscar Peterson oder Erroll Garner inspirieren – ohne je ihre eigene Handschrift zu verlieren. Brillante Improvisationen, lebendige Interaktion und ein unbändiger Groove. Thilo Wagner, Piano; Dominik Schürmann, Bass; Gregor Beck, Schlagzeug. Donnerstag, 22. Oktober, Bar ab 18.30 Uhr, Musik ab 20.15 Uhr. Eintritt frei, Kollekte. Essen ab 19 Uhr, 20 Franken

Ton sur Ton Ton sur Ton ist ein durchscheinendes Klanggewebe aus Kontrabass und Stimme, ergänzt mit Tastenklängen und feinen Effektfäden. Wie ein fliessender Stoff mit leichtem Schimmer entfaltet sich die Musik von Ton sur Ton. Die Jazzsängerin Sylvie Klijn, die ein Studium des klassischen Klaviers absolviert hat, bildet zusammen mit dem Kontrabassisten Christoph Utzinger das Duo Ton sur Ton. Ihr erstes Album «Camaïeu», erschienen bei Unit Records, enthüllt ein

Universum, in dem Musik in Farben gedacht wird und das von Einflüssen geprägt ist, die von Esperanza Spalding bis Radiohead reichen. Es sind Lieder, geprägt von Freundschaft, Verlust, Sehnsucht und dem Vergehen der Zeit, das seine Spuren hinterlässt. Musik als zarter Schleier, der Sichtbares und Verborgenes verbindet. Sylvie Klijn, Gesang, Effektgeräte, Tasten; Christoph Utzinger, Bass. Samstag, 24. Oktober, Bar & Abendkasse ab 19.15 Uhr, Beginn 20.15 Uhr. Eintritt 30, Mitglieder 20, Kulturlegi 15 Franken.

«Pozor!» Nach der Geschichte von Anne Maar. «Achtung! Pozor kommt!» Der grosse, gelbe Hund mit dem riesigen Maul sucht seit Monaten ein neues Zuhause. Er hat kein Glück. Sobald er in einer neuen Stadt auftaucht, rennen die Menschen aus Angst schreiend davon. Da nützt es auch nichts, wenn Pozor höflich erklären will, dass er seine Decke selbst ausklopfen und zusammenfalten kann. Eines Tages begegnet Pozor dem kleinen Jungen Lukas. Lukas will ein grosser Tierdompteur im Zirkus werden, da darf er sich natürlich keine Furcht vor Pozor anmerken lassen. Er übt jetzt schon täglich mit seinen Meerschweinchen Lissy und Fritz artistische Kunststücke. Aber Pozor bringt ihn noch auf ganz andere Ideen… Kathrin Leuenberger, Spiel, Idee, Bühne; Sibylle Heiniger, Regie; Samuel Baur, Musik.

Bereits im November 2019 war Prof. Dr. Hinrichsen zu Gast in der Volkshochschule und sprach zum 250. Geburtstag von Ludwig van Beethoven, nun konnte er ein weiteres Mal für einen Vortrag gewonnen werden. Beethovens Musik ist bis heute ein nicht fortzudenkender Bestandteil des Musiklebens. Was aber wissen wir eigentlich genau über Beethoven? Im Laufe von über 250 Jahren Wirkungsgeschichte haben sich auf sei-

Prof. em. Dr. Hans-Joachim Hinrichsen.

nem Bild eine Menge Klischees und Stereotypen abgelagert, die ihn einerseits «lebendiger» und greifbarer machen, andererseits aber auch durchaus in die Irre führen. So herrscht bis heute das Bild des kompromisslosen Revolutionärs vor, des wenig umgänglichen und eher unwirschen Menschen und – vor allem in seinen späten Werken – des wenig Rücksicht auf sein Publikum nehmenden Komponisten. Diese Ansichten geben alle etwas sehr Falsches wieder, haben aber auch klar erkennbare Gründe und ihre eigenen Geschichten. Der Vortrag wird dazu beitragen, das Bild eines etwas «anderen» Beethovens freizulegen, um ihn auf ganz neue Weise verständlich und zugänglich zu machen. Angesichts der bevorstehenden Jubiläumsfeiern zum 200. Todestag von Beethoven sind wir das dem berühmten Komponisten auch schuldig. Prof. em. Dr. Hans-Joachim Hinrichsen, geboren 1952, studierte Germanis-

tik, Geschichte und Musikwissenschaften an der Freien Universität Berlin, wo er auch promovierte und habilitierte. Von 1999 bis 2018 war er Ordinarius für Musikwissenschaft an der Universität Zürich, 2018 erfolgte seine Emeritierung. 2008 wurde er zum Mitglied der Academia Europaea gewählt. Seit 2009 ist er korrespondierendes Mitglied der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Er ist Mitherausgeber des «Archivs für Musikwissenschaft» und der «Schubert Perspektiven» und war Präsident der Internationalen Bach-Gesellschaft Schaffhausen (IBG) und der Allgemeinen Musikgesellschaft Zürich. Urs Bregenzer, Volkshochschule im Knonauer Amt Mittwoch, 21. Oktober, 19.30 Uhr, Mehrzwecksaal des Spitals Affoltern, Melchior-Hirzel-Weg 40, 1. OG, Abendkasse, Eintritt 25 Franken, GGA-Mitglieder 15 Franken, www.orientiert.ch

Sonntag, 25. Oktober, WunderBar ab 15.30 Uhr, Beginn 16 Uhr, Eintrittspreis Fr. 10/15 (Kinder/ oder Tel. 044 760 52 62

Tauschen statt kaufen

Hans-Ruedi Widmer, lamarotte

14. Stalliker Wybergant am 21. Oktober in der Kafimüli

Erwachsene). Reservation: www.lamarotte.ch

Musikalisches Echo in Muri Verborgen im Dachstock des Singisenflügels lagert die Kunstsammlung von Murikultur. Fünf zeitgenössische Kunstschaffende wurden eingeladen, sich mit ausgewählten Sammlungswerken auseinanderzusetzen und daraus neue Arbeiten zu entwickeln. Nun lässt sich die

Der Vortrag an der Volkshochschule Knonauer Amt wird dazu beitragen, das Bild eines etwas «anderen» Beethovens freizulegen. (Bilder zvg)

Sonderausstellung am Sonntag, 18. Oktober, um 15 Uhr mit Anastasija Stanojevics Stimme musikalisch erleben. Treffpunkt ist im Besucherzentrum von Muri Info, der Eintritt beträgt 15 Franken. Murikultur

Kleiderschränke und Schuhgestelle sind meist zum Bersten voll – und trotzdem hat man oft nichts zum Anziehen, keine passenden Schuhe, Taschen. Was tun? Raus mit allem, das lange nicht mehr getragen wurde. An die Stalliker Wybergant damit und los geht der TauschHandel. Macht Spass, schont das Portemonnaie, ist nachhaltig und voll im Trend. Gemäss Statistik werden rund 60 Prozent der Kleider, die im Kleiderschrank hängen, gar nicht mehr getragen. Auch Schuhe, Taschen, Schals stehen und liegen oft ungenutzt in den Regalen. Diese wegzuschmeissen, in die Altkleider-Sammlung zu geben oder ständig neue Teile zu kaufen ist keine Lösung. Eine zeitgemässe Alternative, die mehr und mehr Schule macht, Umwelt und Portemonnaie schont und erst noch Spass macht, heisst Tauschen statt Kaufen – und damit Kleidern und Accessoires ein zweites Leben zu geben.

Seit Jahren im Trend Fünf zeitgenössische Kunstschaffende haben neue Arbeiten entwickelt. (Bild zvg)

Schon seit 2019 findet in der Kafimüli Stallikon zweimal jährlich die fröhliche

Kleider-Tausch-Kauf-Party für Frauen statt. Die Stalliker Wybergant, die von der Stallikerin Rebecca Lindenmann initiiert wurde, ist inzwischen etabliert und zu einem beliebten modischen saisonalen Treffpunkt für Frauen aus dem Dorf und aus der Region geworden. Eine Besucherin der Wybergant im letzten Frühjahr meinte dazu: «Sympathisch, unkompliziert, man kann sich gut mit allen unterhalten und viel zusammen lachen.» Am 21. Oktober ist es wieder so weit. Interessierte Frauen können wiederum gut erhaltene, saubere Damenkleider und Accessoires in die Kafimüli bringen und ab 16.30 ihren Tisch einrichten. Um 17 Uhr geht es dann los mit dem Tausch-Handel. Rebecca Lindenmann erklärt: «Für jedes Stück, das ihr auswählt, legt ihr 5 Franken in die Spendenkasse; der Erlös geht wieder an das Schweizer Hilfswerk MedInCharge für Projekte in Nepal.» Sie meint weiter: «Auch wer keine Kleider oder Accessoires mitbringt, kann selbstverständlich mitmachen und vielleicht ein neues Lieblingsstück für 5 Franken mit

nach Hause nehmen. Und: Das Team an der Bar lädt wie gewohnt mit leckeren Drinks und Snacks zum Verweilen, Geniessen und Plaudern ein.» Kafimüli / Marianne Egli Mittwoch, 21. Oktober, Tausch-Verkauf, 17 bis 20 Uhr. Eintritt gratis, keine Anmeldung erforderlich, Details unter www.kafimueli.com Genossenschaft Kafimüli Stallikon, c/o RgZ Wohnheim Loomatt, Loomattstrasse 50. Stallikon/ Ortsteil Sellenbüren, Busstation Loomatt

Die Stalliker Wybergant: beliebte Kleider-Tausch-Verkauf-Party für Frauen. (Bild zvg)


GEWERBEZEITUNG Bezirk Affoltern 16. Oktober 2026

Adressen Gewerbevereine Bezirk Affoltern Publireportage INTUS AG

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Bericht KuB

Jahresende 2026: Drei Fokus-Themen für Unternehmen Das Jahresende rückt näher. Für Unternehmen stehen wichtige Fristen und organisatorische Entscheide an. Neben den Steuererklärungen 2025 bringt das neue Transparenzregister zusätzliche Pflichten. Gleichzeitig bietet sich der Jahreswechsel ideal an, um die Lohnadministration neu zu organisieren oder auszulagern. Steuererklärungen 2025: Frist bis 30. November beachten Im Kanton Zürich gelten für das Einreichen der Steuererklärung unterschiedliche ordentliche Fristen. Wurde jedoch eine Fristerstreckung beantragt, endet diese grundsätzlich längstens am 30. November 2026. Eine Verlängerung darüber hinaus ist nur bei ausserordentlichen Gründen möglich. Wer die Steuererklärung 2025 noch nicht eingereicht hat, sollte die verbleibende Zeit nutzen und Unterlagen bald zusammenstellen. Bei fehlenden Bankbelegen oder Jahresabschlüssen kommt es gegen Ende der Frist schnell zu Engpässen. Neues Transparenzregister seit 1. Oktober 2026 Seit dem 1. Oktober 2026 ist das Bundesgesetz über die Transparenz juristischer Personen (TJPG) in Kraft und das neue Schweizer Transparenzregi-

Gewerbeverein MKM Thomas Strebel Holzbau Strebel GmbH Dörflistrasse 5 8933 Maschwanden 043 499 40 90 t.strebel@strebelholzbau.ch

ster in Betrieb. Betroffen sind Aktiengesellschaften, GmbHs und weitere juristische Personen. Diese müssen ihre wirtschaftlich berechtigten Personen identifizieren, dokumentieren und dem Register melden. Dazu gehören Name, Geburtsdatum, Staatsangehörigkeit, Adresse sowie Art und Umfang der Kontrolle. Für bestehende Gesellschaften gelten je nach Rechtsform und Revisionssituation unterschiedliche Übergangsfristen. Zudem kann bereits die erste Änderung eines Handelsregistereintrags nach dem Inkrafttreten eine einmonatige Meldefrist auslösen. Unternehmen sollten frühzeitig prüfen, welche Fristen für sie gelten und ob alle Informationen vollständig vorliegen. Lohnadministration: Der Jahreswechsel als idealer Zeitpunkt Wer seine Lohnbuchhaltung neu organisieren oder an einen externen Treuhänder übergeben möchte, findet mit dem 1. Januar 2027 den perfekten Zeitpunkt. Der Beginn eines neuen Kalenderjahres ermöglicht eine klare Abgrenzung. Stammdaten, Löhne, Sozialversicherungen, Quellensteuern sowie Ferien- und Überzeitguthaben können per Jahreswechsel sauber übergeben werden. Die neue Lohnbuchhaltung startet so mit einer lückenlosen Datenbasis. Für eine reibungslose Umstellung empfiehlt sich die Vorbereitung im November oder Dezember.

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ZEITUNG

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ZEITUNG Oktober 2026

Leidenschaft für Bildung – Schulleiterin Ashleigh Jeannot und ihr Team im Porträt

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sisch. Damit ist sie ein gelebtes Vorbild für das Konzept des lebenslangen Lernens. Diese Erfahrung bereichert ihren Horizont und verbindet sie auch im täglichen Austausch mit ihrem internationalen Team. Sie lebt vor, was sie von anderen erwartet: Neugier, Offenheit und die ständige Bereitschaft zur persönlichen Weiterentwicklung.

Seit 2016 prägt Ashleigh Jeannot das Gesicht unserer Schule auf massgebliche Weise. Als engagierte Schulleiterin steuert sie die Institution mit strategischem Weitblick, organisatorischem Geschick und einer tiefen Passion für das Lehren. Ihr beruflicher Alltag ist eine dynamische Balance zwischen administrativem Management und dem wertschätzenden Austausch mit ihrem Kollegium sowie den Lernenden im Klassenzimmer. Diese Vielseitigkeit zeichnet ihren Führungsstil aus und macht sie zu einer allseits geschätzten Leitfigur. Das Fundament: Effiziente Strukturen und gelebte Führungskultur Die Leitung einer modernen Bildungseinrichtung erfordert ein Höchstmass an Präzision und ein echtes, gelebtes Miteinander. Ashleigh Jeannot verantwortet die gesamte operative Organisation der Schule: Von der detaillierten Kursplanung über die reibungslose Durchführung von Prüfungen bis hin zur engen Koordination des gesamten Lehrkörpers hält sie alle Fäden sicher in der Hand. Sie versteht es meisterhaft, komplexe Prozesse effizient zu gestalten, ohne dabei den menschlichen Aspekt aus den Augen zu verlieren. Besonders wichtig ist ihr dabei die partnerschaftliche Zusammenarbeit mit den Lehrkräften auf Augenhöhe. Durch eine Kultur der offenen Kommunikation und die Schaffung optimaler Rahmenbedingungen etabliert sie ein inspirierendes Umfeld. In diesem Klima des Vertrauens kann das gesamte Team seine pädagogischen Stärken voll entfalten. Für ihr Kollegium hat sie stets ein offenes Ohr, wodurch ein starker Teamgeist gefördert wird, der sich positiv auf die gesamte Schulgemeinschaft auswirkt.

Die Praxis: Verständigung fördern und Vorbild sein Trotz ihrer umfangreichen Führungsaufgaben schlägt das Herz von Ashleigh Jeannot nach wie vor für die pädagogische Praxis. Gemeinsam mit ihren Kolleginnen und Kollegen steht sie regelmässig selbst im Klassenzimmer: Mit grosser Begeisterung unterrichtet sie das Fach Englisch und gibt ihre Freude an der Sprache direkt an die Schülerinnen und Schüler weiter. Dieser direkte Bezug zur Praxis erdet sie, hält sie nah am Schulgeschehen und ermöglicht es ihr, die Bedürfnisse der Lernenden und Lehrenden aus erster Hand zu verstehen. Ihre persönliche Sprachbegeisterung prägt auch ihr Privatleben. Aktuell vertieft sie kontinuierlich ihre Kenntnisse in den Sprachen Deutsch und Franzö-

Die Balance: Private Kraftquellen und kreative Projekte Abseits des oft turbulenten Schulalltags findet Ashleigh Jeannot ihren idealen Ausgleich im Kreativen und Beruhigenden. Sie tankt neue Energie beim Lesen anspruchsvoller Literatur, in der entspannenden Gesellschaft ihrer Katzen oder bei einem handfesten Projekt: der liebevollen Renovierung ihres alten Hauses. Diese harmonische Kombination aus planerischer Struktur im Beruf und kreativer Gestaltung in der Freizeit zeichnet sie als vielseitige und nahbare Führungspersönlichkeit aus. Sie versteht es, Beruf und Berufung in Einklang zu bringen, und gibt ihrer Schule genau die Inspiration zurück, die sie aus ihren privaten Kraftquellen schöpft. Gemeinsam mit ihrem engagierten Team blickt sie voller Elan in eine erfolgreiche Zukunft der Bildung.

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GEWERBE KMU- und Gewerbeverband Bezirk Affoltern

ZEITUNG Oktober 2026

Vom Ein- zum Mehrfamilienhaus Gut die Hälfte aller Einfamilienhäuser sind unterbelegt. Viele hätten Potenzial für eine Weiterentwicklung zum Zweioder Dreifamilienhaus. Eine prüfenswerte Möglichkeit – gerade mit Blick aufs Wohnen im Alter. «Man baut ja nur einmal im Leben.» Diese bekannte Redewendung, die in den 1970er-Jahren aufgekommen ist, müsste langsam überdacht werden. Denn gerade die damals erstellten Häuser sind häufig unterbelegt – Fachpersonen schätzen, dass derzeit in der Schweiz rund eine halbe Million Einfamilienhäuser nur von ein bis zwei Personen bewohnt werden. Meist, weil die Mehrheit der Hausbesitzerinnen und -besitzer auch nach dem Auszug der Kinder bis ins hohe Alter dort wohnen bleiben. Dass man sein langjähriges Zuhause nicht aufgeben möchte, selbst wenn dessen Pflege einen langsam überfordert, ist verständlich. Aber man könnte darüber nachdenken, ob – entgegen der Redewendung – nicht doch ein zweites Mal im Leben gebaut werden soll. Beispielsweise indem aus dem Einfamilienhaus ein kleines Mehrfamilienhaus mit zwei bis drei Wohnungen gemacht wird. Mit Unterstützung einer Fachperson… Das hätte insbesondere mit Blick aufs Wohnen im Alter gleich mehrere Vorteile: • Teile des Gebäudes – etwa eine Wohnung im Erdgeschoss kann für einem selbst altersgerecht und hindernisfrei angepasst werden. • Man kann länger im vertrauten Umfeld wohnen bleiben. • Bessere Möglichkeiten für soziale Kontakte – da man nicht allein im Gebäude wohnt. • Weniger Arbeit mit Reinigung und Pflege von Gebäude und Umschwung. • Regelmässiges Einkommen als Ergänzung zur Rente durch die Vermietung der zusätzlichen Wohnungen. Ausserdem bietet die Weiterentwicklung des eigenen Hauses gleich auch die Möglichkeit eine energetische Sanierung vorzunehmen und man schafft damit zusätzlichen Wohnraum, der heute vielenorts sehr knapp und entsprechend

gefragt ist. Eigentlich überzeugende Argumente. Und trotzdem überfordert die meisten nur schon der Gedanke an ein solches Projekt. «Deshalb sollte man gleich von Anfang an eine Fachperson wie eine Architektin oder einen Bauherrenberater beiziehen», rät Ralf Seidel. Er ist Projektleiter Bautreuhand beim Immobiliendienstleister Markstein AG in Baden und Vorstandsmitglied der Kammer unabhängiger Bauherrenberater (KUB). Die Fachperson wird erste Vorabklärungen zum Potenzial des Grundstücks und des Gebäudes machen und ein ausführliches Beratungsgespräch mit der Bauherrschaft führen. Bei dieser Analyse geht es hauptsächlich darum, folgende Fragen zu klären: Was sind die Wünsche der Besitzerschaft? Bieten das Grundstück beziehungsweise die Bauvorschriften die Möglichkeit zur Vergrösserung der Wohnfläche? Wie gut eignet sich das Gebäude für eine Weiterentwicklung? Eine solche Erstanalyse kostet um die 2000 Franken. «Als Bauherrenberater kennen wir die Bedürfnisse privater Bauherrschaften sehr gut – genauso wie deren emotionale Situation», sagt Seidel. Da gehe es nicht einfach um ein Gebäude, sondern um ein Zuhause, das einem ans Herz gewachsen ist und in dem Tausende Erinnerungen stecken. Eine Rolle würden auch Ängste spielen – vor der Veränderung oder davor, das Haus mit Fremden teilen zu müssen. …und einem Quäntchen Mut «Und wir kennen auch die andere Seite, die bei einem solchen Projekt involviert ist; jene der Planenden», sagt KUB-Vorstandsmitglied Seidel. Dies ist wichtig, da es im nächsten Schritt darum geht, die geeignete Architektin oder den passenden Architekten für das Projekt zu finden. Diese erstellen daraufhin eine Machbarkeitsstudie, die verschiedene Möglichkeiten zur Weiterentwicklung des Gebäudes aufzeigt inklusive Schätzung der Kosten, der Wertsteigerung der Immobilie und der kommenden Mieteinnahmen. Diese Angaben sind auch wichtig, um von der Bank eine Hypothek zu erhalten oder die bestehende aufstocken zu können. Die Erstellung einer solchen Machbarkeitsstudie schlägt mit rund 10 000 Franken zu Buche.

Die einfachste und preisgünstigste Variante ist in der Regel, wenn das bestehende Haus ohne Veränderung seiner Dimensionen umgebaut wird. Beispielsweise in eine Erdgeschosswohnung für die Besitzerschaft, eine Mietwohnung im Obergeschoss und vielleicht noch in ein dritte Mietwohnung durch den Ausbau des Estrichs. Je nach Situation können aber selbst dann grössere Eingriffe nötig sein – etwa eine Verlegung des Treppenhauses zur separaten Erschliessung der oberen Wohnungen. Natürlich wird ein solches Vorhaben schnell einige hunderttausend Franken kosten. «Unsere Erfahrung zeigt, dass die Banken trotzdem meist problemlos mitmachen», sagt Ralf Seidel. Dies, weil die bestehenden Hypotheken oft über die Jahre weit abbezahlt wurden, das Grundstück gleichzeitig an Wert zugelegt hat und ausserdem die Vermietung regelmässig Geld in die Kasse spülen wird. Aber auch wenn die Finanzierung klappt, wird es wohl trotzdem noch ein Quäntchen Mut brauchen, um das definitive OK zu geben. «Hier sind auch wir wieder gefragt, um die private Bauherrschaft an der Hand zu nehmen und für sie die Komplexität eines solchen Bauvorhabens auf einzelne Schritte herunterzubrechen», sagt Bauherrenberater Seidel. Mit der richtigen Unterstützung und einem gut ausgearbeiteten Projekt baut es sich das zweite Mal vielleicht sogar einfacher als damals das erste Mal im Leben.

Hier finden Sie Bauherrenberaterinnen und -berater in Ihrer Nähe: www.kub.ch/mitglieder/

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Veranstaltungen

Freitag, 16. Oktober 2026

«Totätanz» mit Simone Felbers iheimisch Zeitgenössische Volksmusik zu einem oft tabuisierten Thema Die Jodlerin, Komponistin und Chorleiterin Simone Felber ist eine der prominentesten und spannendsten Stimmen der Neuen Schweizer Volksmusik. Bereits während des Studiums in klassischem Gesang nahm die Luzernerin zusätzlich Unterricht bei der Jodlerin Nadja Räss und suchte den Austausch mit Naturjodlern. Für Simone Felber lebt Volksmusik nur dann weiter, wenn sie sich weiterentwickelt, wenn neue Elemente dazukommen und eigene Überzeugungen und Ideen einfliessen können. So singt ihr Jodelchor «Echo vom Eierstock» zwar altes Liedgut, aktualisiert es aber, indem ein einzelner Teil oder das Ganze neu getextet wird. Wie sehr die Musikerin sich zwischen Tradition und Moderne bewegt, zeigt auch ein Blick auf die Agenda ihrer Webseite: So gibt es neben Auftritten mit ihren eigenen Formationen, u. a. famm, iheimisch, auch ein Konzert mit dem Händelchor Luzern und die Teilnahme am Jubiläumsabend der Schweizerischen Trachtenvereinigung. Oder die Zusammenarbeit mit dem Jazz-Pianisten Nik Bärtsch: Sie begann mit dem gemeinsamen Kompositionsauftrag für das Festival Alpentöne 2025. Für diese grosse Vielfalt und Versiertheit wurde Simone Felber mehrfach ausgezeichnet, zum Beispiel im Jahr 2024 mit dem renommierten Schweizer Musikpreis des Bundesamtes für Kultur. Als Sängerin verfüge sie über das einzige Instrument, das auch Inhalt vermitteln kann, sagt Simone Felber. Das macht sie, indem sie gesellschaftlich

Echos, Lügen und ganz viele Gefühle Das aktuelle Kino-Mansarde-Programm In der aktuellen Kinowoche zeigt das Kino Mansarde mit der deutschen Verfilmung «Lügen über meine Mutter» und der Neuauflage des Jane-Austen-Klassikers «Sinn und Sinnlichkeit» zwei starke Buchverfilmungen. Zweimal zu sehen gibt es die Schweizer Koproduktion «Flug 111 – Echoes from Halifax».

Schweizer Koproduktion «Flug 111 – Echoes from Halifax»

«Iheimisch» ist ein Haupt- und Herzensprojekt von Simone Felber (2. von links).

Am 2. September 1998 verändert der Absturz des Swissair-Flugs 111 vor der Küste von Halifax das Leben vieler Menschen für immer. Doch «111 – Echoes from Halifax» erzählt nicht die Katastrophe selbst – sondern ihre Nachwirkungen. Der Film folgt Menschen in verschiedenen Ländern, deren Schicksale durch das Unglück miteinander verbunden sind. Angehörige ringen um Gewissheit über ihre Liebsten, Helfende versuchen Trost zu spenden. Während die Zeit vergeht und Fragen offen bleiben, zeigt der Film, wie Trauer verbindet, Beziehungen verändert und neue Perspektiven entstehen lässt. (Donnerstag, 22. Oktober, 18 Uhr / Freitag, 23. Oktober, 20.30 Uhr)

(Bild zvg)

«Sense and Sensibility» – zeitlos schöne Jane-Austen-Verfilmung

brisante Themen anspricht − für sie eine Herausforderung, die sie gerne annimmt und die ihr Freude macht. Das gilt auch für «Totätanz». In diesem Programm stellt sie sich dem universellen und oft tabuisierten Thema der eigenen Sterblichkeit mit ihrem Ensemble iheimisch: Rafael Jerjen (Kontrabass), Polina Niederhauser (Cello) und Adrian Würsch (Schwyzerörgeli). Entstanden sind Tanzlieder, die gerade we-

gen ihrer Positivität und Leichtigkeit tröstlich und zeitlos schön sind.

Donnerstag, 15. Oktober

Affoltern

Bonstetten

zerischen Nationalmuseums, Lindenmoosstrasse 1

Affoltern

◴ 19:00-22:00: Spiele-Abend Spiele-Abend für Erwachsene. Wer gerne spielt, ist eingeladen, einen gemütlichen Abend mit Gleichgesinnten zu verbringen. Eigene Spiele mitbringen oder diejenigen der RBA ausprobieren. ● Regionalbibliothek, Obere Seewadelstrasse 14

◴ 16:00: Zirkus Dernière – Circolino Pipistrello spielt «Der Kroko-Deal». Ein musikalisch-artistisches Spektakel voller Humor, überraschender Wendungen und jeder Menge Chaos. ● Sportzentrum Schachen, Schachenstrasse 95

Veranstalter: Sammlungszentrum des

Veranstalter: Regionalbibliothek. Kostenlos,

Veranstalter: Circolino Pipistrello.

ohne Anmeldung. www.bibliothek-zh.ch/

www.pipistrello.ch/show/

Hildegard Koch, KulturAffoltern

Freitag, 23. Oktober, Galerie Märtplatz, Obere Bahnhofstrasse 7, Affoltern. Vorverkauf (nur Barzahlungen) Buchhandlung Scheidegger, Bahnhofplatz 5, Affoltern. Telefon 044 762 42 42 Reservierungen: www.kulturaffoltern.ch

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England um 1800: Nach dem Tod ihres Vaters müssen die beiden Schwestern Elinor und Marianne Dashwood ihr Zuhause verlassen und blicken einer ungewissen Zukunft entgegen. Die besonnene Elinor hält ihre Gefühle für Edward Ferrars geheim, da eine gemeinsame Zukunft aufgrund gesellschaftlicher und familiärer Hindernisse aussichtslos erscheint. Die

jüngere Marianne hingegen folgt offen ihrem Herzen und verliebt sich Hals über Kopf in den charismatischen John Willoughby. Zwischen Hoffnung, Enttäuschung und den Zwängen ihrer Zeit müssen beide Schwestern ihren eigenen Weg finden und erkennen, dass weder kühle Vernunft noch leidenschaftliche Gefühle allein zum Glück führen. (Donnerstag, 22. Oktober, 20.30 Uhr / Donnerstag, 5. November, 20.30 Uhr)

«Lügen über meine Mutter» - trotz allem ermutigend Westdeutsche Provinz in den 1980erJahren: Das Gewicht der Mutter Cornelia (Rosalie Thomass) ist bestimmendes Thema in Elas Familie. Der Vater ist nämlich bloss von einer fixen Idee getrieben: Seine Frau muss dringend abnehmen − sie ist zu dick und daran leidet nun die ganze Familie, denn ihre Fülle sieht er als Grund vielen Übels! Zum Beispiel, dass er nicht befördert wird, dass die Familie sozial nicht aufsteigt − ja und sogar die mangelnde Anerkennung im Dorf soll daran liegen. Cornelia ist dem Tag für Tag ausgesetzt, während Tochter Ela (Elise Lindner) zwischen den Stühlen steht und zunehmend von der Sicht des Vaters auf die in seinen Augen unzumutbar dicke Mutter beeinflusst wird. Doch was ist die Wahrheit und wer belügt hier eigentlich wen? Regisseur Aron Lehmann ist trotz des ernsten Themas eine leichtfüssige, liebevolle Verfilmung gelungen. (Freitag, 23. Oktober, 18 Uhr / Donnerstag, 05. November, 18 Uhr) Kino Mansarde, Muri

AGENDA

◴ 20:15-22:00: Konzert Martin Lechner & Band: «Another Step», Jazz-Klassiker, moderne Songs und Eigenkompositionen. Mit Martin Lechner, Gesang; Dave Feusi, Saxofon; Roland Köppel, Piano; Patrick Sommer, Bass; Andy Schnyder, Schlagzeug. ● Kulturkeller lamarotte, Centralweg 10

affoltern

Veranstalter: Kulturkeller lamarotte.

◴ 20:15-22:00: Konzert Shirley Grimes, Gesang und Gitarre; Wolfgang Zwiauer, Mandocello, Bass und Effekte; Sonja Riesen, Lesung: Eine ergreifende Geschichte über leises Heldentum in einer von Schweigen geprägten Gesellschaft. ● Kulturkeller lamarotte, Centralweg 10

Dienstag, 20. Oktober

Veranstalter: Kulturkeller lamarotte. Bar und

Amtshausplatz. Ohne Anmeldung, kostenlos.

Veranstalter: Kloster Kappel. Treffpunkt:

Kasse ab 19:15 Uhr. Eintritt 45 Franken, Mitglieder

www.klosterkappel.ch/veranstaltungen

Amtshausplatz. Ohne Anmeldung, kostenlos.

35 Franken, KulturLegi 20 Franken.

www.klosterkappel.ch/veranstaltungen

www.lamarotte.ch

Bar ab 18:30 Uhr, Eintritt frei, Kollekte. Essen ab 19:00 Uhr, 20 Franken. www.lamarotte.ch

Kappel ◴ 13:30-14:30: Klosterführung Öffentliche Führung durch die Klosteranlage. ● Kloster Kappel, Kappelerhof 5

Kappel

Veranstalter: Kloster Kappel. Treffpunkt:

Freitag, 16. Oktober

Samstag, 17. Oktober

Affoltern

Aeugst

Affoltern

◴ 20:00: Konzert «Sir» Oliver Mally & Peter Schneider: «Folk Blues Adventures» – Blues & Songs. Die Musiker «Sir» Oliver Mally (Guitar & Vocals) und Peter Schneider (Guitars, Slide Guitar, Lapsteel & Harp) bieten ein Programm aus Eigenkompositionen und Covers: erdiger, ehrlicher, handgemachter Blues. ● Pöschtli Aeugstertal, Restaurant Alte Post, Pöstliweg 1, Aeugstertal

◴ 20:15-22:00: Konzert Blasnost – Tauwetter in den Ohrmuscheln: Das Zürcher Bläserensemble spielt vor allem Eigenkompositionen mit «bedrohten» Instrumenten wie Naturhorn, Basssaxofon, Alt- und Baritonsaxofon. ● Kulturkeller lamarotte, Centralweg 10

◴ 18:30-19:50: Führung Mit Laserlicht und Röntgenstrahl. Öffentliche Führung im Sammlungszentrum. ● Sammlungszentrum des Schwei-

Veranstalter: Pöschtli Aeugstertal. Essen ab 18:45 Uhr. Reservation: 044 761 61 38.

Uhr, Eintritt frei, Kollekte. www.lamarotte.ch

Eintritt frei, Kollekte. Getränke und Gebäck.

Stallikon

Eintritt 13 Franken, ermässigt 10 Franken.

◴ 19:30-21:00: Vortrag Ein Referat zum 200. Todestag von Ludwig van Beethoven. Ein Vortrag, in dem ein Bild von einem etwas «anderen» Beethoven freigelegt wird. ● Mehrzwecksaal Spital Affoltern

◴ 17:00-20:00: Kleiderbörse 14. Stalliker Wybergant – die beliebte Kleider- und AccessoiresTausch-Kauf-Party für Frauen. Ware anliefern und Tische einrichten ab 16:30 Uhr, Tausch und Verkauf ab 17:00 Uhr. ● Kafimüli, RgZ Wohnheim Loomatt, Loomattstrasse 50, Ortsteil Sellenbüren

Veranstalter: Volkshochschule im Knonauer Amt.

Veranstalter: Genossenschaft Kafimüli Stallikon.

Eintritt 25 Franken, GGA-Mitglieder 15 Franken.

Eintritt gratis, keine Anmeldung. Barbetrieb

Weitere Informationen: www.orientiert.ch

mit Drinks, Snacks, Gelati und Kuchen.

Anmeldung via Website oder per Telefon. www.sammlungszentrum.ch/fuehrungen

www.kafimueli.com

◴ 13:30-14:30: Gartenführung Öffentliche Führung durch die neuen Klostergärten. ● Kloster Kappel, Kappelerhof 5

Mittwoch, 21. Oktober

Veranstalter: Kulturkeller lamarotte. Bar ab 18:30

Schweizerischen Nationalmuseums.

Veranstalter: AG Seniorenanlässe Obfelden.

Mettmenstetten ◴ 19:30-22:00: Lesung Petra Ivanov stellt ihren neusten Kriminalroman «Die Stille kennt deinen Namen» vor und gibt Einblicke in die Figuren und Schauplätze. Zudem erläutert sie die Hintergründe zur Entstehung des neuen Romans. ● Bibliothek Mettmenstetten, Albisstrasse 27

Donnerstag, 22. Oktober Affoltern

erforderlich. Eintritt frei, Kollekte.

◴ 20:15-22:00: Jazz Wagner-Schürmann-Beck: Brillante Improvisationen, lebendige Interaktion und ein unbändiger Groove. Die Musiker lassen sich von Oscar Peterson oder Erroll Garner inspirieren, ohne jedoch ihre eigene Handschrift zu verlieren. ● Kulturkeller lamarotte, Centralweg 10

www.bibliotheken-zh.ch/Mettmenstetten

Veranstalter: Kulturkeller lamarotte. Bar ab 18:30

Veranstalter: Bibliothek Mettmenstetten. Die Platzzahl ist beschränkt. Anmeldung

Uhr, Eintritt frei, Kollekte. Nachtessen ab 19:00 Uhr, 20 Franken. www.lamarotte.ch

Obfelden

Veranstaltungshinweise erscheinen einmal wöchentlich freitags im «Anzeiger». Die Angaben sind bis Montag davor, 10 Uhr, auf der «Anzeiger»-Website zu erfassen: www.affolteranzeiger.ch

◴ 14:00-16:00: Referat Bauchgefühle: Referat von Prof. W. Langhans. Wie das Essen das Gehirn und Gefühle beeinflusst. Erfahren, welch vielfältigen Einfluss unsere Ernährung auf Körper und Seele hat. Sie ist für ein gesundes Altern von grosser Bedeutung. ● Kath. Chilehuus, Bachstrasse 18

Kappel ◴ 13:30-14:30: Klosterführung Öffentliche Führung durch die Klosteranlage. ● Kloster Kappel, Kappelerhof 5 Veranstalter: Kloster Kappel. Treffpunkt: Amtshausplatz. Ohne Anmeldung, kostenlos. www.klosterkappel.ch/veranstaltungen


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Vermischtes

Freitag, 16. Oktober 2026

FCA vor richtungsweisenden Wochen Nach dem Sieg in Richterswil will der FC Affoltern gegen Thalwil II nachlegen Nach der Heimniederlage gegen die Reservisten des FC Lachen/Altendorf hat sich der FC Affoltern mit einem knappen Auswärtssieg in Richterswil rehabilitiert. Auch wenn der entscheidende Treffer erst in der Schlussphase fiel, waren die drei Punkte für das Team von Kevin Bär von grosser Bedeutung. Der FCA belegt derzeit den sechsten Tabellenplatz und hat bereits mehr als sechs Punkte Rückstand auf Spitzenreiter Wettswil-Bonstetten II. Um den Anschluss an die Spitzengruppe nicht zu verlieren, sind weitere Punkte dringend nötig. Die Gelegenheit dazu bietet sich am Sonntag im Heimspiel gegen den FC Thalwil II. Anschliessend warten mit Freienbach II, Birmensdorf und Wettswil-Bonstetten II anspruchsvolle Aufgaben. Trainer Kevin Bär legte zu-

letzt im Training vermehrt den Fokus auf die läuferischen Grundlagen. Neben den spielerischen Elementen seien Einsatzbereitschaft und Laufarbeit entscheidend, denn die bisherigen Resultate hätten gezeigt, dass es in der 3. Liga keine einfachen Gegner mehr gebe. Entsprechend erwartet der FCA auch gegen die Thalwiler Reservisten eine hart umkämpfte Partie. Personell kann Bär wieder auf Aleksandar Stefanovic und Joshua Bitzer zählen. Insgesamt steht ihm ein breiter Kader zur Verfügung, sodass erneut mit einigen Veränderungen in der Startformation zu rechnen ist. Anpfiff auf dem Sportplatz Moos ist am Sonntag um 11 Uhr.

Der FCA muss auch gegen Thalwil 2 mit viel Offensivpower wie hier Valdimiro Cuinjinca gegen den FC Richterswil ans Werk. Harry Wettstein, FCA

(Bild Fabio Suter)

Cup-Duell eröffnet Freienbach-Doppel Der FC Wettswil-Bonstetten trifft innert einer Woche gleich zweimal auf die Ausserschwyzer Der FC Wettswil-Bonstetten steht vor einer besonderen Woche. Gleich zweimal trifft das Fanionteam auf den FC Freienbach. Den Auftakt macht am Samstag die erste Qualifikationsrunde für den Schweizer Cup 2027/28, eine Woche später folgt an gleicher Stelle das Meisterschaftsspiel auf dem Sportplatz Chrummen. Mit Rückenwind reisen die Ämtler in den Kanton Schwyz. Vor Wochenfrist gelang dem Team von Trainer Scholz mit dem Heimsieg gegen die U21 des FC Winterthur der langersehnte Befreiungsschlag. Nach mehreren starken Auftritten ohne entsprechenden Ertrag

Letztes Jahr gewann WB im Freienbacher Stadion Chrummen 3:0, hier trifft Flavio Peter. (Archivbild Kaspar Köchli)

konnte sich der FCWB endlich wieder mit drei Punkten belohnen. An diese Leistung will die Mannschaft nun auch im Cup anknüpfen. Der FC Freienbach präsentiert sich in der Meisterschaft ähnlich konstant. Mit zwei Siegen, vier Unentschieden und vier Niederlagen haben die Ausserschwyzer einen Punkt mehr auf dem Konto als der FCWB und belegen derzeit Rang elf. Für das CupDuell verspricht dies eine ausgeglichene Ausgangslage – am Samstag wird es jedoch zwingend einen Sieger geben. Anpfiff in Freienbach ist um 16 Uhr. Oliver Hedinger, FCWB

FCH muss sich mit Remis begnügen

Noch freie Startplätze

Gegen Einsiedeln II trennt sich der FC Hausen mit 2:2

Querrennen in Mettmenstetten

Der FC Hausen hat sich im Heimspiel gegen Einsiedeln II mit einem 2:2-Unentschieden begnügen müssen. Mit einem Sieg hätten die Oberämtler die knapp vor ihnen klassierten Innerschweizer in der Tabelle überholen und den Anschluss an die Spitzengruppe wahren können. Nach einer ausgeglichenen Startphase brachte Arjen Speckmann den FC Hausen in der 23. Minute in Führung. Sein Abschluss stellte den gegnerischen

Am Sonntag, 25. Oktober, organisiert die IG Radquer Mettmenstetten bereits zum elften Mal ihr Querfeldeinrennen. Während die Elitekategorien bereits gut besetzt sind, gibt es insbesondere für das «Cross für Alle» sowie für die Kinderrennen noch freie Startplätze. Das Hauptrennen beginnt um 15 Uhr und zählt erneut zum Swiss CycloCross Cup. Es wird international ausgetragen. Anders sieht es beim Breitensport aus. Das «Cross für Alle» eröffnet

Torhüter vor unlösbare Probleme. Die Freude währte jedoch nur kurz: Nach einem Freistoss stimmte die Zuteilung in der Hausemer Defensive nicht, sodass Einsiedeln noch vor der Pause zum 1:1 ausgleichen konnte. Auch nach dem Seitenwechsel erwischte Hausen den besseren Start. Elia Ruckstuhl profitierte in der 55. Minute von einem Missverständnis in der Einsiedler Hintermannschaft und erzielte die erneute Führung. Rund 15 Minuten

Vom Zauber der Wiederholung

später zeigte der Schiedsrichter nach einem Foul im Strafraum auf den Elfmeterpunkt. Die Gäste liessen sich diese Chance nicht entgehen und glichen zum zweiten Mal aus. In der Schlussphase boten sich beiden Mannschaften noch einige Möglichkeiten, doch weitere Treffer fielen nicht mehr. So blieb es beim insgesamt gerechten 2:2-Unentschieden. Marco Bisa, FCH

Frauengeschichten in Rifferswil

Freitag, 23. Oktober, 19.30 Uhr, im Kinofoyer Lux Humorvolle und berührende Erzählungen Bei Wiederholung und Film denken viele Filmfans an «The Groundhog Day» («Täglich grüsst das Murmeltier»). Darin erlebt ein Fernseh-Meteorologe exemplarisch Hunderte Male denselben Tag und macht, nach einem Wechselbad der Gefühle, etwas daraus. Wer einen Lieblingsfilm hat und diesen schon x-mal gesehen hat, freut sich auch noch beim 25. Wiedersehen auf die bekannten Szenen. Trotzdem sieht man niemals zweimal denselben Film. Manchmal kommt das Aha-Erlebnis erst beim dritten Mal und dann fällt einem plötzlich auf, dass man es mit einem Zitat aus einem ganz anderen Film zu tun hat. Zitate findet man natürlich auch in FilmRemakes. Diese werden dem Zeitgeist angepasst, frische Protagonistinnen gecastet und erzählen doch auf weiten Strecken dieselbe Geschichte. Manchmal auch mit einer kleinen Verbeugung vor dem grossen Vorgänger. Der Blick wird in der Wiederholung für das Detail geschärft, der Film gewinnt an Tiefe, der Filmgenuss wird gesteigert. Dies gilt auch für das Element der Wiederholung im selben Film. Ist es das nächste Mal wirklich gleich oder wird das vermeintlich schon Gesehene variiert. Thomas Binotto ist dem Publikum des Zürcher Filmpodiums schon

lange mit seinen kultigen «Re:visionen» bekannt und war auch schon zwei Mal im Kinofoyer Lux zu Gast. Zum ersten Mal wird der Abend 90 Minuten dauern und ohne anschliessenden Film ein unterhaltsames Eintauchen in viele bekannte und unbekannte Filmclips bieten. Nach diesem Abend werden die Lieblingsfilme nicht mehr dieselben sein und der Zauber der Wiederholung seine Wirkung tun. Eva Göth, Kinofoyer Lux Freitag, 25. September, 19.30 Uhr im Kinofoyer Lux. «Vom Zauber der Wiederholung», ein Luxperiment mit Thomas Binotto, 90 Min. Filmausschnitte OV, Präsentation deutsch, Aula Ennetgraben, Affoltern. Kasse und Bar ab 19 Uhr. Infos und Trailer: www.kinolux.ch

Jeden Morgen dasselbe Ritual heisst nicht, dass alle Tage gleich ablaufen werden. (Bild zvg)

Unter dem Motto «Wild, warmherzig, wunderbar» lädt der Frauenmorgen Oberamt am Samstag, 31. Oktober, zu einem Frauenzmorge mit Vortrag in die Engelscheune in Rifferswil ein. Die Erzählkünstlerin Claudia Däpp von «Märchenreich» nimmt die Besucherinnen mit auf eine unterhaltsame Reise durch die Welt aussergewöhnlicher Frauengeschichten. Im Mittelpunkt stehen Frauen, die Berge versetzen, ihren eigenen Kopf haben und mit Herz, Humor und einer gehörigen Portion Eigensinn durchs Leben gehen. Erzählt wird von Alltagsheldinnen, unbändigen Seelen und eigensinnigen Ehefrauen, die den Herausforderungen des Lebens mit einem Augenzwinkern begegnen. Die Geschichten sind mal berührend, mal frech und stets mitten aus dem Leben gegriffen. Claudia Däpp erzählt sie frei in ihrem heiter-tiefsinnigen Berndeutsch. Der Anlass findet von 8.30 bis 11 Uhr statt. Der Unkostenbeitrag beträgt 20 Franken. Eine Anmeldung ist bis Mittwoch, 28. Oktober, unter Telefon 044 764 00 11 oder per E-Mail an sekretariat@kath-hausen.ch erforderlich. Die Teilnehmerzahl ist beschränkt. Getra-

gen wird die Frauenzeit von der reformierten und der katholischen Kirche im Oberamt. Katholische Kirche im Oberamt

den Renntag um 9 Uhr und bietet Hobbyfahrerinnen und Hobbyfahrern die Möglichkeit, Rennluft zu schnuppern. Ab 13 Uhr folgen die Kinderrennen für die Jahrgänge 2012 bis 2021. «Die Kinderrennen ziehen immer viele Zuschauer an. Sie werden auch dieses Jahr wieder zu den Höhepunkten des Renntages gehören», ist Andreas Fuhrer überzeugt. August Widmer

Herbstklänge in Hedinger Kirche Nina Lutz (Violine) und Rägle Brawand (Flöte) werden am Abendgottesdienst vom Sonntag, 18. Oktober, um 19 Uhr, zusammen mit Anette Bodenhöfer (Orgel und Klavier) wunderbar herbstlich warme Melodien aus Irland und Schottland zum Klingen bringen. Auch das gemeinsame Singen ist ein wichtiger Teil in diesem Gottesdienst. Mit Liedern, deren Melodien ebenfalls aus dem englischsprachigen Raum stammen, solistisch bereichert von den Musikerinnen. Liturgisch gestaltet wird der Gottesdienst von Pfarrer Ueli Flachsmann. Im Anschluss an den Gottesdienst sind alle zum Apéro eingeladen. Kirchenkommission Hedingen

Die Berner Erzählkünstlerin Claudia Däpp begeistert mit humorvollen, berührenden und lebensnahen Frauengeschichten. Am 31. Oktober ist sie beim Frauenmorgen Oberamt in Rifferswil zu Gast. (Bild zvg)

Abendgottesdienst mit Musik aus Irland und Schottland. (Bild zvg)


Sport

Freitag, 16. Oktober 2026

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Spektakuläre Manöver auf der künstlichen Welle und begeisterte Zuschauerinnen und Zuschauer sorgten an der ersten offiziellen Rapid-Surf-Europameisterschaft in Ebikon für Staunen. (Bilder Ondrej Kolacek)

Vier Säuliämtler prägen Rapid-Surf-EM Vier Menschen aus dem Säuliamt erleben die EM-Premiere in Ebikon aus ganz unterschiedlichen Perspektiven Vom 23. bis 26. September wurde die OANA-Welle in Ebikon zur Bühne der ersten offiziellen Europameisterschaft im Rapid Surfing. Vor vollen Zuschauerrängen waren mit Eva Weiss und Tim Weiss aus Affoltern sowie Rainer Schaub und Robin Campanella aus Ottenbach gleich vier Säuliämtler mittendrin – drei auf der Welle, einer hinter den Kulissen. Den grössten Erfolg feierte Eva Weiss. Die Affoltemerin gewann die Kategorie Open Women und wurde damit erste Rapid-Surf-Europameisterin überhaupt. «Der Titel ist für mich eine riesige Ehre», sagt sie. Besonders speziell sei der Triumph gewesen, weil das OANA ihre Trainingswelle ist. Ebenso in Erinnerung bleiben ihr die Eröffnungsfeier und das internationale Miteinander der Surfszene. Auch Tim Weiss überzeugte. In der Kate-

Von links: Eva Weiss, Tim Weiss, Rainer Schaub und Robin Campanella.

gorie Junior Boys U18 erreichte er den Final und belegte den vierten Rang. «Dass ich für die Schweiz starten durfte, war schon richtig cool. Dass ich es dann sogar ins Finale geschafft habe, war unglaublich», sagt er. Besonders gefreut habe ihn neben der Finalqualifikation der Europameistertitel seiner Schwester. Eine besondere Geschichte schrieb Rainer Schaub aus Ottenbach. Der 52-Jährige war der älteste Schweizer Teilnehmer und schaffte in der Kategorie Open Masters Ü35 ebenfalls den Sprung in den Final. «Die Finalteilnahme bedeutet mir sehr viel. Sie ist die Belohnung für Einsatz, Training und Leidenschaft», sagt er. Mindestens ebenso wichtig sei für ihn die Unterstützung seiner Familie gewesen, die ihn mit «Hopp Papi»-Schildern anfeuerte. Schaub engagiert sich zudem als Coach

beim Rapid-Surf-Verein Swiss Wave Rippers. Währenddessen sorgte Robin Campanella dafür, dass die EM auch ausserhalb von Ebikon verfolgt werden konnte. Der 16-Jährige aus Ottenbach war für die gesamte Livestream-Technik verantwortlich – von Kameras und Regie bis zur Replay-Funktion. «Wenn irgendwo etwas nicht funktionierte, war ich derjenige, der losrannte», erzählt er. Besonders bewegt habe ihn der Applaus des Publikums bei der Schlussfeier. «Da wurde mir bewusst, dass meine Arbeit geschätzt wurde.» Vier Menschen aus dem Säuliamt, vier unterschiedliche Aufgaben und ein gemeinsames Erlebnis: Die Premiere der Rapid-Surf-Europameisterschaft wird ihnen noch lange in Erinnerung bleiben. Angi Campanella

Taekwondo-Schule eröffnet Standort in Obfelden Ab 18. Oktober können Kinder, Jugendliche und Erwachsene die koreanische Kampfkunst in Obfelden erlernen Mit der Eröffnung eines neuen Trainingsstandorts in Obfelden erweitert die Taekwondo-Schule Schweiz International ihr Angebot. Ab dem 18. Oktober erhalten Kinder, Jugendliche und Erwachsene die Möglichkeit, die koreanische Kampf kunst in der Region kennenzulernen und regelmässig zu trainieren. Das Training findet jeweils montags ab 17 Uhr statt. Taekwondo ist weit mehr als ein Kampfsport. Die aus Korea stammende Kampf kunst verbindet dynamische Fuss- und Handtechniken mit Beweglichkeit, Kraft, Koordination und Ausdauer. Gleichzeitig stehen Werte wie Respekt, Höf lichkeit, Selbstdisziplin und Durchhaltevermögen im Mittelpunkt. Neben den technischen Fähigkeiten sollen die Teilnehmenden auch ihr Körpergefühl und ihr Selbstver-

Mit dem neuen Trainingsstandort in Obfelden möchte die Taekwondo-Schule Schweiz International Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen den Einstieg in die koreanische Kampfkunst ermöglichen. (Bild zvg)

trauen stärken. Das Angebot in Obfelden richtet sich sowohl an Anfängerinnen und Anfänger als auch an Personen mit Vorkenntnissen im Taekwondo oder einer anderen Kampfkunst. Kinder können nach einem Probetraining bereits ab vier Jahren einsteigen. Auch Jugendliche und Erwachsene sind willkommen. Trainiert wird jeweils dem Alter und Leistungsstand angepasst, um einen sicheren und motivierenden Einstieg zu ermöglichen. Gerade für Kinder bietet Taekwondo eine vielseitige Form der Bewegung. Neben Gleichgewicht und Koordination werden auch Konzentration, Aufmerksamkeit und ein respektvoller Umgang miteinander gefördert. Jugendliche und Erwachsene finden im Training einen sportlichen Ausgleich zum

Schul-, Berufs- oder Familienalltag. Hinter dem neuen Standort steht die Taekwondo-Schule Schweiz International. Sie zählt zu den grössten privaten und verbandsunabhängigen Taekwondo-Schulen Europas und ist bereits an mehreren Standorten vertreten. Mit dem Angebot in Obfelden möchte sie Interessierten aus der Region einen unkomplizierten Zugang zur Kampf kunst ermöglichen. Wer Taekwondo unverbindlich kennenlernen möchte, kann ein kostenloses Probetraining absolvieren. Weitere Informationen zu Trainingszeiten und Anmeldung sind unter www.swisstkd.ch erhältlich. Eine Anmeldung ist zudem per WhatsApp unter 076 435 36 75 möglich. Taekwondo-Schule Schweiz

Ladina Ramstein gewinnt World-Tour-Turnier in Tallinn Die Stalliker Curlerin triumphiert mit dem CC Limmattal-Wetzikon beim Damen-Elite-Turnier in Estland Die Stalliker Curlerin Ladina Ramstein hat mit ihrem Team des CC LimmattalWetzikon den nächsten grossen Erfolg gefeiert. Gemeinsam mit Skip Zoe Schwaller, Aniko Székely und Jana Soltermann gewann die amtierende Junioren-Schweizer-Meisterin in Tallinn (Estland) ihr erstes World-Tour-Turnier bei der Damen-Elite. Das Quartett blieb während des gesamten Turniers ohne grössere Schwierigkeiten und überzeugte mit konstant starken Leistungen. Zum Erfolg trug auch die Betreuung an der Bande bei. Gecoacht wurde die Mannschaft von Marco Ramstein, dem Vater von Ladina Ramstein. Der ehemalige Schweizer Spitzencurler nahm an

Das Team des CC Limmattal-Wetzikon mit der Stallikerin Ladina Ramstein (Mitte) gewann das World-Tour-Turnier der Damen-Elite in Tallinn und reist mit viel Selbstvertrauen an die JuniorenWeltmeisterschaften in Aberdeen. (Bild zvg)

Olympischen Spielen teil und gewann im Verlauf seiner Karriere Medaillen auf höchstem internationalem Niveau. Mit seiner Erfahrung und seinem taktischen Know-how unterstützte er das junge Team auf dem Weg zum Turniersieg. Der Erfolg in Tallinn bestätigt die positive Entwicklung der Mannschaft und unterstreicht ihr Potenzial im internationalen Damen-Curling. Bereits Anfang Februar wartet der nächste Höhepunkt: Dann vertreten Ladina Ramstein und ihre Teamkolleginnen die Schweiz an den Junioren-Weltmeisterschaften in Aberdeen (Schottland). Kantonal Zürcher Curling Verband


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Extra

ZEIT-VERS

«Inzwischen kenne ich die Standorte der Tafeln auswendig»

Beaver Creek am Jonenbach Das Bächlein war kanalisiert. Nun wurde es renaturiert. Denn, wer hier will spazieren gehen, soll, wenn er Glück hat, Biber sehen. Und, weil die Tiere Dämme bauen, bleibt Wasser in den kleinen Auen. Zur Zeit fragt man sich aber sehr: «Wo kommt denn dieses Wasser her?» Hier ist die Antwort auf die Frage: Es fliesst aus einer Kläranlage. Thomas Gilg Auf Spaziergängen weckt vieles seine Neugier, was er als Bild festhält, um es dann mit einem Vers zu pointieren.

Freitag, 16. Oktober 2026

Urs Fülscher pflegt Wanderwegweiser und spielt in einem Quintett Saxofon Marianne Voss

Firmenkunden aus. «Das war hoch­ lässig, spannend und sehr vielfältig. Als zentrale Ansprechstelle für Gross­ kunden hatte ich viel Verantwor­ tung und verfügte über entsprechende Kompetenzen.»

Er kennt sie alle und weiss genau, wo sie stehen und wie hoch sie sind. Ob er einen Liebling habe? «Nein, ich habe alle ins Herz geschlossen.» Urs Fülscher lacht. Die Rede ist von Wanderwegwei­ sern. Seit zwei Jahren ist er in den Ge­ meinden Maschwanden und Mettmen­ stetten Süd für alle Wegweiser und auch für die gelben Rhomben an Stämmen oder Steinen verantwortlich. «Das ist mein neustes Hobby, und es macht mir viel Spass.» Er erklärt, was sein symbo­ lisch honorierter Job alles beinhaltet. Auf einem Plan sind alle Wegweiser, die er reinigen, korrekt ausrichten und manchmal auch von Sträuchern be­ freien muss, genau eingezeichnet. Ist ein Wegweiser beschädigt, kann er einen neuen bestellen. Auch die gelben Rhom­ ben kontrolliert er und frischt nach Be­ darf die Farbe auf. «Inzwischen brauche ich den Plan nicht mehr, ich kenne die verschiedenen Standorte der Tafeln in meinem Gebiet auswendig.»

Musikalische Begabung

Fasziniert von der Funktechnik

Hier gibt es Biber zu sehen. (Bild Thomas Gilg)

ZWISCHEN-RUF

Es gibt kein Zuviel an ... «Im Leben muss auch Spiel, Unschuld und Blütenüberschuss sein», meinte Hermann Hesse Ich geb ihm Recht Es gibt kein Zuviel an Blüten und – mein Zusatz – auch kein Zuviel an Mitgefühl. Ute Ruf Die Autorin Ute Ruf lebt in Bonstetten. Sie betont, ihre Geschichten seien stets wahr und aus dem Leben gegriffen.

Die Finanzierung der Wanderwegweiser ist kantonal geregelt, die Betreuung wird von einer Zentrale koordiniert. Urs Fülscher kann sich die Arbeit selber ein­ teilen, diese Flexibilität schätzt er ganz besonders. Ungefähr sechs Mal pro Jahr kontrolliert er jeden Wegweiser. «Ich bin ein Einzelgänger und geniesse es, mit der Werkzeugkiste auf dem Velo unter­ wegs zu sein.» Er schwärmt von den wunderschönen Stimmungen, die er in jeder Jahreszeit in der Natur erlebt. Was gehört zu seiner Ausrüstung? «In der Kiste befinden sich Schraubenzieher, Hammer, Feilen, Farbe, Pinsel, eine Schablone sowie Wasser und Seife. Im Rucksack habe ich eine zerlegbare Leiter dabei.» Wenn Urs Fülscher die Wander­ wegweiser reinigt oder ausrichtet, wird er oft angesprochen. «Die meisten Leute freuen sich oder bedanken sich sogar für meine Arbeit.» Er sei während seines Lebens mit viel Erfolg verwöhnt worden. «Ich bin dankbar für das, was ich habe, und gebe auf diese Weise gerne etwas zurück.»

Urs Fülscher mit einem «seiner» Wanderwegweiser, hier in Maschwanden. (Bild Marianne Voss)

Urs Fülscher ist mit einem Bruder in Herrliberg aufgewachsen. «Ich ging nicht gerne zur Schule, ich zeichnete mich durch Faulheit aus.» Seine Eltern und Grosseltern waren Architekten und engagierten sich im Bereich sozialer Wohnungsbau. «Als Jugendlicher war ich dadurch oft auf Baustellen, doch das interessierte mich nicht.» Was ihn je­ doch sehr faszinierte, war die Funktech­ nik. Die Union Schweizerischer Kurz­ wellen Amateure (USKA) bot einen Theoriekurs an, den er als Sekundar­ schüler besuchte und der wegweisend war für seine Laufbahn. Er entschied

sich für eine Lehre als Radio­ und Fern­ sehelektriker. «Dabei stand das analyti­ sche Denken bei der Fehlersuche im Vordergrund.» Danach absolvierte er das Technikum und schloss als Elektro­ ingenieur ab. «Ich arbeitete immer im Umfeld der Telekommunikation und Funktechnik. Doch der Beruf veränder­ te sich, und ich wuchs mit den digitalen Entwicklungen mit.» Mit Begeisterung erzählt er von seinen verschiedenen Arbeitsstellen, für die er auch weltweit unterwegs war. Seinen letzten Job bis zur Pensionierung übte er bei der Swisscom als Betreuer für die grössten

Seit über 40 Jahren wohnt Urs Fülscher in Mettmenstetten. «Meine Frau und ich sind nun schon 50 Jahre verheiratet», erklärt er stolz. «Wir haben zwei Töch­ ter und einen Enkel.» Seine Frühpensio­ nierung liegt bereits 20 Jahre zurück. Langweilig war ihm aber nie. «Zuerst schrieb ich mit Kollegen für den Crui­ sing Club der Schweiz, CCS, ein Lehr­ mittel für Hochseefunk und pflegte ver­ schiedene Hobbys wie Segelfliegen und Bootstouren in der Schweiz und Euro­ pa.» Er engagierte sich auch in der re­ formierten Kirche, wo er sich in der Kirchenpflege um verschiedene Projek­ te kümmerte. «Ich begleite gerne Pro­ jekte, die einen klaren Anfang und ein Ende haben.» Auch musikalisch ist er seit vielen Jahren aktiv. Zuerst sang er im Männer­ chor Mettmenstetten und präsidierte den Verein einige Jahre. «Das war da­ mals, als wir hierherzogen, eine gute Aktivität, um Leute kennenzulernen und sich im Dorf zu vernetzen.» Heute singt er im Männerchor Zürich und spielt in einem Quintett Saxofon. Der Weg dorthin lässt sich kurz erklären: «Ich sah im Aldi ein Saxofon und kaufte es, einfach so. Bald darauf nahm ich Stunden und jetzt, seit ein paar Jahren, mache ich als Mitglied des Ensembles SAX44+ an verschiedensten Anlässen Musik.»

Serie «Menschen im Säuliamt» In der Serie «Menschen im Säuliamt» berichtet Marianne Voss in loser Folge aus dem Leben von Menschen - ob jung oder alt, ob berühmt oder unbekannt -, die im Säuliamt wohnen oder hier ihren Arbeitsplatz haben.

RÄTSEL Seitensprünge

dt. Sänger (Roberto)

Südostasiat

Schweiz. Leichtathletikverband

Wortteil f. Arzneimittel

Tonzeichen

weibl. Prinzip (chines. Philos.)

schweiz. Sozialversicherung Boote v. Naturvölkern

Autokz. Chile

männl. Fürwort (4. Fall)

kæser.ch

belegter Toast

Struktur des Körpers

DIE DRUCKER

Flugzeugführerin

Weltwirtschaftsforum

dt. Partei

Lichtengel im AT

USSatiremagazin

med.: Zahn

dt. Nachrichtenmagazin nervös. Muskelzucken

Anglergruss (2 W.)

1 additiver Farbraum

hin und ...

Rettungsflugwacht

Kleinstadt am Genfersee

griech. Buchstabe

span. Grusswort

hinduist. Lehrer

Mobilfunkstandard

3

2

3

4

6

engl.: eigenes

5

6

7

8

9

10

Spaltwerkzeug

Dringlichkeitsvermerk

Abk.: Südsüdwest

betriebsam, munter

1

zwölf Dutzend

8

besitzanzeig. Fürwort

Speisesaal für Studenten

Verhältniswort alter Klavierjazz

10

4

Geliebte von Lohengrin

vertrocknet

Ort mit Flugplatz (TI)

Vogellaut

11 Berner Eishockeyclub

engl.: Ameise

5

frz.: Gesetz

Schmet- Jazzstil terlings- der 40erlarve Jahre

12

Nadelbaum, Kiefernart

Wetterzonen

vorweltlich, urzeitlich dt. Komponist † 1982 (Carl)

Autokz. Irland fliegender Comicheld

7 Jubelwelle: La ...

dt. Rapper

2

Fischerboot

Bez. f. Auge, Ohr etc.

Scharnierteil

Antragsteller

9

Kater bei E.T.A. Hoffmann

Schneehütte der Inuit

iran. Stadt

betrüger. Datenerschleichen Verwandter des Pferdes

wertloses Stück Papier

med.: gutartig

dünne Omeletten

persönl. Geheimzahl

Wortteil: all...

Strophengedichte

Zwei Brüder – eine Druckerei – für Sie.

Spaghettisaucenart

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URGROSSVATER E V B S N S B T S P I E L P L A N I K R K OMN I K E A H V O D E N I G L U E D A Y T O N A T I R L O R F F P I N C R E P E S F E G R O S I S F A H A N S A N A T OM I E I P P D M A N T D U E R R E L S A R C H W I S C H E S E L B E B O P V E R S O I X A N G E L S I N N E S O R G A N E U E R E I L T N F O C U S R E G A E T A R MA D T H O L A G U R U G S M P E T R I H E I L P I E P M E N S A B E N I G N E N A C H R E G E OWN S C B R A G

Rennstrecke in d. USA

8143 Stallikon – Ihre Druckerei im Amt

Wintersporttrainer

Internat. Komitee v. Roten Kreuz

Theaterprogramm

Daniel & Stephan Käser, Inhaber 044 700 18 30

hilfreiche Tricks

zu keiner Zeit

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