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077_2023

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CH Regionalmedien AG I Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I www.affolteranzeiger.ch I Auflage 27 313 I AZ 8910 Affoltern a. A. I Post CH AG

Alt-Gemeindepräsidentin Hagenbuch

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AUS DEM BEZIRK AFFOLTERN I Nr. 77 I 177. Jahrgang I Dienstag, 10. Oktober 2023

intusag.ch

Affoltern a.A.

Viel Kreativität

Auszeichnung für Obfelden

Verschiedene Künstlerinnen und Künstler zeigten am Wochenende in Ottenbach ihre Werke. Seite 5

Die Gemeinde erhielt vergangene Woche das Unicef-Label als «Kinderfreundliche Gemeinde» überreicht. Seite 6

Wieder in den Nationalrat Therese

Schläpfer

2x auf Ihre Liste

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Liste

therese-schlaepfer.ch

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Mal fand das US-VWOldtimertreffen in Affoltern bisher statt. Am Sonntag nun erneut. Seite 10

Zwei Sitze, sieben Kandidierende

«Ich will auf mich stolz sein können.»

Am Wahlsonntag werden in Stallikon und Kappel auch die Gemeinderäte komplettiert Livia HäberLing Im Frühjahr 2022 fanden im Bezirk Affoltern die Erneuerungswahlen statt. Am 27. März und 15. Mai (2. Wahlgang) wurden so für die 14 Ämtler Gemeinden insgesamt 88 Gemeinde- und Stadträte neu- oder wiedergewählt. In den vergangenen Monaten ist es in den Ämtler Exekutivgremien nun gleich zu einer Reihe von Abgängen gekommen: In insgesamt sechs Gemeinden wurden Sitze frei: Im Mai trat in Stallikon Gemeindepräsidentin Valérie Battiston (parteilos) aus gesundheitlichen Gründen zurück. «Mit angezogener Handbremse ist es mir nicht möglich, meine Funktion nach bestem Wissen und Gewissen auszuüben», sagte sie gegenüber dem «Anzeiger». Davor hatte sie sich innert eines Jahres zwei Operationen unterziehen müssen. Vizepräsident Reto Bernhard

(parteilos), übernahm die Leitung des Gemeinderats ad interim und wurde am 2. August in Stiller Wahl zum neuen Gemeindepräsidenten gewählt. Sein Sitz ist seither vakant. In Kappel teilte die Gemeinde Ende Juni den Rücktritt des ehemaligen Gemeindepräsidenten Jakob Müller (parteilos) mit. Zuvor war ihm das Ressort Immobilien entzogen worden. In der Medienmitteilung war von «unterschiedlichen Wahrnehmungen und Auffassungen, unter anderem im Zusammenhang mit dem Projekt Schulraumplanung» die Rede. Mitte Juli musste dann auch die Gemeinde Wettswil einen Abgang bekanntmachen: Nach fünf Jahren als Gemeinderat trat Traugott Trachsler (parteilos) per sofort zurück. Zur Begründung gab der Ressortvorsteher Tiefbau und Werke an, seine grosse Verantwortung als Landwirt mit eigenem Hof wie auch die gestiege-

nen Anforderungen an seine Person als Gemeinderat hätten ihn an die Grenzen der Belastbarkeit geführt. In Obfelden wiederum waren nicht gesundheitliche, sondern berufliche Gründe massgebend, dass es Mitte August zu einem Rücktritt kam. Gemeinderätin Isabelle Egger (SP) verabschiedete sich aufgrund einer neuen Stelle nach fünf Jahren aus dem Gemeinderat. Aus Bonstetten wurde Mitte September ein Doppelwechsel vermeldet: Christina Kappeler und Markus Reich gaben ihren Rücktritt. Sie, weil sie aus Bonstetten wegzieht, er, um neuer Pächter des Restaurants «Linde» zu werden. Und schliesslich wurden Ende September auch in Maschwanden noch zwei Abgänge vermeldet: Neben dem Gemeindepräsidenten Christian Bachmann (parteilos) trat auch Gemeinderätin Keila Gruber (parteilos) zurück. Er führte «berufliche und gesundheitliche Gründe»

ins Feld, sie machte für ihren Rücktritt «persönliche Gründe» geltend. Seither wird der vorläufig auf drei Köpfe geschrumpfte Gemeinderat von Vizepräsident Ernst Humbel (parteilos) geführt. Den Anfang mit Ersatzwahlen machen nun am 22. Oktober, dem Wahlsonntag, Stallikon und Kappel. In beiden Gemeinden sind innert Frist mehrere Kandidaturen eingegangen: In Stallikon stellen sich mit Christopher Nokes, Carmen Müller und Andreas Zbinden zwei Männer und eine Frau zur Wahl. In Kappel sind es mit Werner Corrodi, Pascal Meyer, Armin Vollenweider und Ueli Wüest vier Männer. Was hat sie zur Kandidatur ermutigt? Wo sehen sie noch Entwicklungspotenzial und in welchen Gebieten möchten sie sich bei einer Wahl besonders engagieren? In der Vorstellungsrunde erzählen sie es.

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5G-Ausbau stösst auf Widerstand Die bestehende Mobilfunkantenne in der Riedmatt soll auf die 5G-Technologie umgerüstet werden. Von Gemeinde und Kanton hat das Projekt nach intensiver Prüfung grünes Licht erhalten. Nun wehrt sich die Bevölkerung. Mittels Spendenaufruf wird Geld gesammelt, damit vor dem Baurekursgericht Einsprache gemacht werden kann. Die Präsidentin des «Vereins für gesundheitsund umweltverträglichen Mobilfunk» Aita Planta ist zuversichtlich, die nötigen 7000 Franken rechtzeitig beisammen zu haben. Sie betont: «Wir sind nicht gegen etwas. Im Gegenteil. Wir setzen uns für etwas ein. Und zwar für die Gesundheit und die Umwelt.» (daz)

Sandra Nikolic, Nominierte Lehrabschluss-Preis. (Bild rz)

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Ein Remis, ein Sieg Der FC Wettswil-Bonstetten kommt weiter nicht vom Fleck. Am Samstag reichte es zu Hause gegen den SV Höngg nur zu einem 1:1. Nach zehn Spielen in der laufenden Meisterschaft liegt der FCWB mit elf Punkten auf dem 13. Tabellenrang. Der FC Wettswil-Bonstetten geriet schon nach 16. Minuten nach einem Eckball ins Hintertreffen. Trainer Colacino schien in der Halbzeitpause die richtigen Worte gefunden zu haben. WB agierte nun dominanter, gewann mehr Zweikämpfe und lieferte ein sehenswertes Spiel ab. Schöne Kombinationen führten dazu, dass Rot-Schwarz sich in der gegnerischen Hälfte festsetzen konnte. Weiterhin blieben Chancen Mangelware. Erst in der 88. Minute gelang der Ausgleich. Der FC Affoltern seinerseits konnte sein Heimspiel gegen den FC Dietikon II mit 1:0 gewinnen. Ein Freistosstor von Bitzer sorgte für den Sieg. (red)

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Ortsname vom Ackerbau Die neuste Folge der «Anzeiger»-Serie zu Ortsnamen befasst sich mit der Dreifelderwirtschaft. Der Name «Zelg» geht darauf zurück. Im Mittelalter kam die Dreifelderwirtschaft in der Landwirtschaft auf und wurde vom 8. bis ins 19. Jahrhundert praktiziert. Vier Fünftel der Menschen lebten von der Landwirtschaft, und die Bevölkerungszahl stieg stetig. Es mussten Wege gefunden werden, um die Erträge zu steigern, sollten die Menschen nicht hungern. Was man heute mit Dünger erreicht, wurde damals angegangen, indem man dem Acker Ruhe gönnte. Auf einem Feld wurde Wintergetreide, auf einem anderen Sommergetreide angebaut, das dritte blieb ungenutzt. Die Anbauformen wechselten jährlich, das Feld konnte sich so alle drei Jahre so richtig erholen. (red)

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Steilflüge in Perfektion Das warme Herbstwetter lockte die Besucherinnen und Besucher am Samstag und Sonntag in Scharen auf den Flugplatz Hausen – dort warteten einmal mehr Flugmanöver (Bild Martin Platter) und Shows zum Staunen. (red) Seite 12

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