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073_2026

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CH Regionalmedien AG I Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I www.affolteranzeiger.ch I Auflage 27 810 I AZ 8910 Affoltern a. A. I Post CH AG

Nachlassendes Erinnerungsvermögen? Anzeichen von Demenz? Wir beraten Sie gerne in unserer Spezialsprechstunde der Memory Clinic. Rufen Sie uns an. Telefon 044 714 34 64 AUS DEM BEZIRK AFFOLTERN I Nr. 73 I 179. Jahrgang I Freitag, 2. Oktober 2026

www.spitalaffoltern.ch/memory-clinic

Schule weiterentwickeln

Hölzler-Titel vergeben

Die externe Evaluation bescheinigt der sek mättmi ein gutes Schulklima und zeigt Entwicklungspotenzial auf. Seite 7

36 Spielerinnen und Spieler ermittelten im Gasthof Adler in Kappel den Schweizer Meister im Hölzle. Seite 7

«Qualität und Wirtschaftlichkeit sind kein Widerspruch» Spital Affoltern mit tiefsten Fallkosten: CEO Irene Christen erklärt, wie es dazu kam Daniel Koch

Seite 11 Keerana Bühler, lernende Augenoptikerin EFZ bei BOA. (Bild Claudia Eugster)

Der Kanton stellt klar, dass für eine mobile Split-Klimaanlage wie im Fall Bonstetten keine Baubewilligung erforderlich ist. (red)

Seite 3 ANZEIGEN

Effizient unterwegs: Das Spital Affoltern hat 2025 die tiefsten Fallkosten der Zürcher Notfallspitäler. (Bild Archiv) stehen. Dazu machen wir Qualitätsmessungen und werten Patientenrückmeldungen systematisch aus. Es zeigt sich, dass gute Behandlungsqualität mit wirtschaftlichem Erfolg einhergeht. Aus meiner Sicht sind diese zwei Faktoren nicht im Widerspruch. Denn gut behandelte Patienten empfehlen uns weiter, dies führt zu einer guten Auslastung und zu einer guten Wirtschaftlichkeit.

Welche konkreten Massnahmen haben in den vergangenen Jahren den grössten Beitrag zu dieser Entwicklung geleistet? Besonders wichtig waren die klare Ausrichtung auf Altersmedizin, Palliative Care und Psychiatrie, die Überprüfung unseres ambulanten Angebots sowie eine engere operative Steuerung. Ebenso trägt der stetige Ausbau der Betten, basierend auf der hohen Nachfrage mit der demografischen Veränderung, dazu bei. Welchen Anteil einzelne Massnahmen am Rückgang der ausgewiesenen Fallkosten hatten, lässt sich allerdings nicht im Detail einzeln beziffern. Der Kanton nennt eine hohe Auslastung und Prozessoptimierungen als Hauptgründe für sinkende Fallkosten. Trifft das auch auf das Spital Affoltern zu? Ja, eine hohe Auslastung ist sicherlich ein wichtiger Faktor. Ebenso ist es wichtig, eine gewisse Grösse in den einzelnen Bereichen vorzuweisen, sodass die übergeordneten Kosten sich optimaler verteilen und Synergien sich abzeich-

«Manchmal müssen wir auch kreativ werden.»

Für Fragen gesorgt

Der Kanton Zürich hat die Fallkosten der Zürcher Spitäler für das Jahr 2025 veröffentlicht. Unter den Akutspitälern mit Notfallstation weist das Spital Affoltern die tiefsten schweregradbereinigten Fallkosten aus. CEO Irene Christen sieht darin das Ergebnis einer Entwicklung über mehrere Jahre. Den Erfolg schreibt sie vor allem den Mitarbeitenden zu. Im Interview erklärt sie, welche Massnahmen gewirkt haben, wie das Spital die Qualität sichert und warum das Resultat keine Garantie für die Zukunft ist. Das Spital Affoltern weist neu die tiefsten Fallkosten aller Zürcher Akutspitäler mit Notfallstation aus. Was waren die entscheidenden Gründe für dieses Ergebnis? Irene Christen: Wir freuen uns sehr über das Ergebnis. Dahinter steht eine Entwicklung über mehrere Jahre. Wir haben unser Leistungsangebot klarer ausgerichtet, Kosten und Abläufe konsequent gesteuert und unsere medizinischen Schwerpunkte gestärkt. Möglich war das dank des grossen Einsatzes unserer Mitarbeitenden.

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Ateliers konnten die Stalliker Kinder im Zirkus Luna besuchen. Seite 6

«Die Behandlungsqualität und -sicherheit muss immer an oberster Stelle stehen. Dazu machen wir Qualitätsmessungen.»

nen. Und die Prozessoptimierung ist in einem komplexen System eines Spitals zentral – das ist nie abgeschlossen. Auch wir sind dran.

Welche Rolle haben die Mitarbeitenden bei diesem Erfolg gespielt? Eine entscheidende. Ich würde sogar sagen, der Erfolg gehört den Mitarbeitenden. Gute Abläufe entstehen dort, wo Ärztinnen und Ärzte, Pflege und weitere Bereiche täglich zusammenarbeiten und optimieren. Ebenso ist der Erfolg nur machbar, wenn Mitarbeitende bei Lücken einspringen und aushelfen, damit wir weder Betten reduzieren müssen noch externe Fachkräfte teuer dazuholen müssen. Dies ist nicht immer einfach und erfordert viel Motivation und Einsatz vom Spitalpersonal.

Tiefe Fallkosten sind erfreulich – wie stellen Sie sicher, dass darunter weder die Behandlungsqualität noch die Patientensicherheit leiden? Die Behandlungsqualität und -sicherheit muss immer mit an oberster Stelle

Spüren die Patientinnen und Patienten diese Effizienz im Alltag – beispielsweise durch kürzere Wartezeiten oder bessere Abläufe? Wir hoffen dies natürlich. Aber tiefe Fallkosten lassen keine Aussage ableiten

Irene Christen, CEO Spital Affoltern

zu Wartezeiten oder erlebter Effizienz. Dazu müssen die spezifischen Rückmeldungen der Patientinnen und Patienten betrachtet werden. Ist dieses Resultat nachhaltig oder war 2025 ein aussergewöhnliches Jahr? Wo sehen Sie weiteres Verbesserungspotenzial? Wir sehen eine Tendenz über die letzten Jahre, was uns sehr stolz macht und ein Zeichen ist, dass das Spital Affoltern auf dem richtigen Weg ist. Es ist aber keine Garantie für die Zukunft. Wir bleiben weiter dran, Schnittstellen und Prozesse zu optimieren. Gleichzeitig müssen wir auch in Personal, IT und Infrastruktur investieren, um nachhaltig auf dem Spitalmarkt tätig zu sein. Es ist immer ein Balance-Akt.

Blick in den Himmel

Aufrichtefest in Hausen

Auf dem Albis Vogelzüge beobachten

Mit dem Aufrichtefest hat die Gemeinde Hausen einen wichtigen Meilenstein beim Bau der neuen Dreifachturnhalle mit Tagesstrukturen gefeiert. Nach mehreren Einsprachen und Verzögerungen schreiten die Arbeiten inzwischen planmässig voran. Rund 100 Gäste aus Handwerk, Politik, Verwaltung, Schule und Vereinen versammelten sich erst-

Wer im Herbst über den Albis wandert, kann mit etwas Glück Tausende Zugvögel beobachten. Zwar zählt der Albis nicht zu den grossen Zugvogelpässen der Schweiz, doch entlang der Krete fliegen viele Arten vergleichsweise tief und sind gut zu erkennen. Besonders in den Morgenstunden ziehen Buchfinken, Schwalben, Ringel-

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FREESTYLE- & TRENDSPORT

Was bedeutet dieser Spitzenplatz für die Bevölkerung im Knonauer Amt? Warum sollte es die Menschen freuen, dass ihr Regionalspital die tiefsten Fallkosten im Kanton aufweist? Die Menschen im Knonauer Amt sollen sich darauf verlassen können, dass ihr Spital gute Versorgung in der Nähe bietet und verantwortungsvoll mit den verfügbaren Mitteln umgeht. Das Spital Affoltern will für die Bevölkerung da sein – mit effizienter Leistung und guter Qualität.

Rohbau ist vollendet mals im Rohbau der neuen Halle. Gemeindepräsident Sven Kammer bezeichnete den Neubau als Projekt, das das Dorf für die nächsten Jahrzehnte prägen werde. Die neue Anlage soll künftig moderne Räume für Sport, Betreuung und Begegnung bieten. (red)

SCHWEIZWEIT GRÖSSTE MULTISPORTHALLE FÜR

tauben oder Greifvögel über die Region. Fachleute betonen, dass gut vernetzte Lebensräume mit Hecken, Wiesen und Feuchtgebieten entscheidend sind, damit Zugvögel unterwegs genügend Nahrung und sichere Ruheplätze finden. (red)

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50040 9 771661 391004


Strassenbau: Sanierung Wiesengrundstrasse Projektfestsetzung, Affoltern am Albis Weitere Bekanntmachung zu Strassenbau Der Stadtrat hat mit Beschluss Nr. 263 vom 15. September 2026 das Projekt gemäss § 15 – 17 Strassengesetz (StrG) festgesetzt. Die Unterlagen liegen ab dem 2. Oktober 2026 während 30 Tagen während den ordentlichen Öffnungszeiten zur Einsicht auf der Stadtverwaltung, Abteilung Bau und Infrastruktur, Büro K13, Obere Bahnhofstrasse 7, 8910 Affoltern am Albis auf und sind zusätzlich unter www.stadtaffoltern.ch einsehbar. Rechtliche Hinweise und Fristen: Gegen diesen Beschluss kann innert 30 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Baurekursgericht des Kantons Zürich, Postfach, 8090 Zürich, schriftlich Rekurs erhoben werden. Die in dreifacher Ausfertigung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist beizulegen. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und soweit möglich beizulegen. Materielle und formelle Urteile des Baurekursgerichts sind kostenpflichtig; die Kosten hat die im Verfahren unterliegende Partei zu tragen. Ergänzende rechtliche Hinweise: Über Einsprachen, welche im Rahmen der Projektauflage gemäss § 16/17 StrG erhoben wurden, wird mit der Festsetzung entschieden. Wer es unterlassen hat, Einsprache zu erheben, kann den Entscheid nicht anfechten (§ 17 Abs. 4 StrG). Rechtsmittelfrist Frist: 30 Tage Ablauf der Frist: 2.11.2026 Kontaktstelle Stadt Affoltern am Albis Abteilung Bau und Infrastruktur Obere Bahnhofstrasse 7 8910 Affoltern am Albis

Besuchen Sie unsere Website!

Es weht der Wind ein Blatt vom Baum, von vielen Blättern eines. Dies eine Blatt hat uns tief geprägt, drum wird dies eine Blatt allein uns immer wieder fehlen.

Einladung Informationsveranstaltung Neues Primarschulhaus Wolhusen Die Stadt Affoltern am Albis lädt zur öffentlichen Informationsveranstaltung über das Projekt «Neues Primarschulhaus Wolhusen inkl. Turnhalle auf dem Schulareal Chilefeld / Stigeli sowie damit zusammenhängende Nebenarbeiten» ein. Die Einwohnerinnen und Einwohner und weitere Interessierte können sich dort aus erster Hand über das geplante Bauvorhaben informieren. Die Urnenabstimmung dazu erfolgt am 28. Februar 2027. Die Primarschule Affoltern am Albis verzeichnet seit Jahren steigende Schülerzahlen. Mit dem Projekt wird den Primarschulkindern zukünftig wieder ausreichend und zeitgemässer Schulraum auf dem Primarschulcampus Chilefeld/Stigeli/Butzen/Semper zur Verfügung stehen. Die Informationsveranstaltung bietet Gelegenheit, Fragen zu stellen, Hintergründe zu erfahren und sich ein eigenes Bild vom Projekt zu machen. Wann: 26. Oktober 2026, 19.30 Uhr (Türöffnung ab 19.00 Uhr) Wo: Kasinosaal, Marktplatz 1, 8910 Affoltern am Albis Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Die Stadt Affoltern am Albis freut sich auf eine rege Teilnahme. 2. Oktober 2026 Stadtrat und Schulpflege Affoltern am Albis

Affoltern am Albis

Mettmenstetten

Am 24. September 2026 ist in Zürich ZH gestorben:

Am 22. September 2026 ist in Muri AG gestorben:

Fritz Adolf Suter

Rudolf Müller

geboren am 18. Juni 1935, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH.

geboren am 30. November 1944, von Güttingen TG, wohnhaft gewesen in Mettmenstetten.

Die Beisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Abdankung am Freitag, 9. Oktober 2026, um 14.30 Uhr in der reformierten Kirche Affoltern am Albis ZH. Bestattungsamt Affoltern am Albis

Fritz Suter 18. Juni 1935 – 24. September 2026 Nach über 91 Jahren bist Du friedlich eingeschlafen. Du hast unser Leben auf so viele Arten bereichert und geprägt. Was bleibt, sind Deine Liebe, Deine Geschichten, Dein Schalk und unzählige schöne Erinnerungen tief in unseren Herzen. In stiller Trauer:

Roland Suter und Siri mit Jenny und Severin Kathrin Suter mit Nessandro Barbara Suter und Beat Sidler Bea Suter und Markus Meier Ladina und David Hemmer mit Elora Michelle Suter und Andrin Dario Steinmann und Julie Marco Steinmann Verwandte und Freunde

Die Trauerfeier findet am Freitag, 9. Oktober 2026 um 14.30 Uhr in der reformierten Kirche in Affoltern am Albis statt. Die Urnenbeisetzung erfolgt vorab im engsten Familienkreis. Anstelle von Blumen unterstütze man: Spitex PHS AG Affoltern am Albis, IBAN: CH13 0070 0110 0039 4449 4, Vermerk: Fritz Suter Traueradresse: Barbara Suter, Rainackerstrasse 11, 8908 Hedingen

Die Abdankung findet am Mittwoch, 21. Oktober 2026, um 15.00 Uhr in der Lift International Church of Zug in Baar statt. Bestattungsamt Mettmenstetten

Obfelden

Affoltern am Albis

Am 17. September 2026 ist in Zürich gestorben:

Am 25. September 2026 ist in Zürich gestorben:

Avdullah Selishta

Arne Hasselbalch

geboren am 7. Oktober 1974, wohnhaft gewesen in Obfelden.

geboren am 3. Juli 1941, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH.

Die Erdbestattung findet im engsten Familienkreis statt.

Die Beisetzung findet im engsten Familienkreis statt.

Bestattungsamt Obfelden

Männerturnverein Affoltern am Albis (MTVA) Kant. Turnveteranen-Gruppe Affoltern am Albis Tiefbewegt nehmen wir Abschied von unserem geschätzten Mitglied und Turnkameraden

Fritz Suter

Bestattungsamt Affoltern am Albis

Obfelden

18. Juni 1935 – 24. September 2026

Hedingen

Am 25. September 2026 ist in Obfelden gestorben:

Ursula Ribary-Brechbühl

Lisabeth Casty

geboren am 20. Juni 1938, wohnhaft gewesen in Obfelden.

Viele Jahre war Fritz ein aktiver und geschätzter Turnkamerad. Mit seiner kameradschaftlichen Art und seinem Engagement war er ein wertvoller Teil unserer Vereinsgemeinschaft.

geboren am 13. Juli 1942, von Zürich ZH und Thalheim AG, geschieden, wohnhaft gewesen in Hedingen.

Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis statt.

Lieber Fritz, wir werden Dich in dankbarer und guter Erinnerung behalten.

Bestattungsamt Obfelden

Am 24. September 2026 ist in Affoltern am Albis gestorben:

www.affolteranzeiger.ch

Traurig, aber unendlich dankbar für die lange gemeinsame Zeit, nehmen wir Abschied von unserem geliebten Däddy, Schwiegervater, Gross- und Urgrossvater.

Den Angehörigen sprechen wir unser herzliches Beileid und unsere aufrichtige Anteilnahme aus.

Deine Vereinskameraden des Männerturnvereins und der Turnveteranen

Protokoll Abstimmung Ersatzwahl für ein Mitglied des Gemeinderats (Rest der Amtsdauer 2026-2030) vom Sonntag, 27. September 2026 Protokoll der Wahl vom 27. September 2026 Ersatzwahl eines Mitglieds für den Gemeinderat für den Rest der Amtsdauer 2026 – 2030 Anzahl zu vergebende Mandate Stimmenberechtigte eingegangene Stimmrechtsausweise eingegangene Wahlzettel abzüglich: – leere Wahlzettel – ungültige Wahlzettel gültige Wahlzettel Anzahl gültige Wahlzettel x Anzahl zu vergebender Mandate abzüglich: – ungültige Stimmen massgebende Stimmen geteilt durch doppelte Zahl zu vergebender Mandate das absolute Mehr beträgt

1 898 = 100 % 560 Stimmbeteiligung 458 = 51.00 % 9 0

9 449 449

5 444 222 223

Absolultes Mehr erreicht und gewählt Parraghy Pascal Lukas, parteilos

263

Nicht gewählt Wüest Ulrich (Ueli), parteilos

175

Vereinzelte Total

6 444

Rechtsmittelbelehrung: Gegen diese Wahl kann, von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis • wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen • und im Übrigen innert 30 Tagen schriftlich Rekurs erhoben werden. Die in dreifacher Ausfertigung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen. 27. September 2026 Wahlbüro Kappel am Albis

IN LIEBEVOLLER ERINNERUNG Traurig, aber erfüllt von tiefer Dankbarkeit für die vielen gemeinsamen Jahre, nehmen wir Abschied von meinem geliebten Ehemann, unserem Pappa, Schwiegervater, Oupa, Bruder und Schwager

Rudolf Müller 30.11.1944 – 22.9.2026 Wir trauern um einen geliebten Menschen, der unser Leben auf so vielfältige Weise bereichert und geprägt hat. In Liebe und Dankbarkeit nehmen Abschied:

Susan Eldette und Mathew mit Ruedi Christo und Julia mit Amelie, Riaan, Estelle Hansruedi und Sandra mit Eileen, Kaila, Jarah Lotti und Hansruedi Verwandte und Freunde Der Trauergottesdienst findet am Mittwoch, 21. Oktober 2026, um 15.00 Uhr in der Lift International Church of Zug, Lättichstrasse, 6340 Baar, statt. Traueradresse: Susan Müller, Grundrebenstr. 80, 8932 Mettmenstetten


Bezirk Affoltern

Pascal Parraghy neuer Gemeinderat Die Stimmberechtigten von Kappel haben am Sonntag, 27. September, ein neues Mitglied in den Gemeinderat gewählt. Pascal Lukas Parraghy (parteilos) erreichte bei der Ersatzwahl das absolute Mehr. Er erhielt 263 Stimmen. Das absolute Mehr lag bei 223 Stimmen. Er ist damit für den Rest der Amtsdauer 2026–2030 gewählt. Sein Gegenkandidat Ulrich (Ueli) Wüest (parteilos) wurde nicht gewählt. Er erhielt 175 Stimmen, auf Vereinzelte entfielen 6 Stimmen. Von den 898 Stimmberechtigten legten 458 einen Wahlzettel ein. Die Stimmbeteiligung lag damit bei 51 Prozent. 9 Wahlzettel waren leer, 5 Stimmen waren ungültig. Der Sitz im Gemeinderat wurde vakant, weil Armin Vollenweider kurz nach seiner Wiederwahl im Frühling aus gesundheitlichen Gründen seinen Rücktritt bekannt gegeben hatte. (red)

Gratulationen sind willkommen! Für die Rubrik «WIR GRATULIEREN» sind wir auf die Einsendungen der Leserinnen und Leser angewiesen.

Freitag, 2. Oktober 2026

«Dieses Projekt prägt das Dorf für die nächsten Jahrzehnte» Aufrichtefest für die Dreifachturnhalle mit Tagesstruktur in Hausen Marianne Voss Das Projekt hat eine Bedeutung über Hausen hinaus – und es hat eine Geschichte, die von einigen Hürden geprägt ist. Nachdem die Gemeindeversammlung Hausen im Dezember 2019 einen Projektierungskredit von 1.3 Millionen Franken für eine Dreifachturnhalle mit Tagesstrukturen gutgeheissen hatte, machte sich der Gemeinderat an die Arbeit. Im Dorf regte sich Widerstand gegen das Projekt, doch im November 2022 wurde es durch die Hausemer Stimmberechtigten mit 614 Ja zu 553 Nein genehmigt. Die Gesamtkosten betragen 21.8 Millionen Franken. Der Baustart erfolgte erst im April 2024. Dies wegen einer Stimmrechtsbeschwerde, die bis vor Verwaltungsgericht geführt wurde. Die Gemeinde erhielt letztlich Recht. Bereits im Juni wurden die Aushubarbeiten unterbrochen, da ein Anbieter für die Baumeisterarbeiten Beschwerde eingereicht hatte. Der Grund: Er war nicht berücksichtigt worden. Fast ein Jahr verging,

bis der Entscheid des Verwaltungsgerichts vorlag, gemäss welchem die Beschwerde gutgeheissen wurde. Die Gemeinde Hausen musste die Baumeisterarbeiten somit an den zweitplatzierten Bewerber vergeben. Im Herbst 2025 konnte dann aber die feierliche Grundsteinlegung durchgeführt werden, und seither schreitet der Bau gut voran.

Würdigung für die Arbeit Am vergangenen Freitag ging es um ein erfreuliches Thema. Die am Bau Beteiligten waren zum Aufrichtefest eingeladen – zum ersten Anlass in der neuen Dreifachturnhalle, die sich noch im Rohbau befindet. Gemeindepräsident Sven Kammer begrüsste rund 100 Gäste: Handwerker, Baufachleute, Mitarbeitende der Gemeinde, Mitglieder des Gemeinderats und Vertretungen von Schulen und Vereinen. Er betonte: «Wenn man heute in dieser Halle steht, spürt man, dass hier etwas sehr Grosses entsteht. Dieses Projekt prägt das Dorf für die nächsten Jahrzehnte.» Dieser Bau verbinde Leben, Betreuung und Sport an

Bitte schicken Sie uns Gratulationshinweise per Mail an: redaktion@affolteranzeiger.ch Die Mails müssen jeweils am Mittwochmorgen bis 8 Uhr für die Ausgaben vom folgenden Freitag und Dienstag eintreffen. (red)

Der Rohbau der neuen Dreifachturnhalle mit Tagesstrukturen in Hausen ist beendet. (Bilder Marianne Voss) einem zentralen Ort. «Einerseits bieten die neuen Räume für die Tagesstrukturen den Kindern Platz für den Mittagstisch, den Aufenthalt und das Spiel.

«Wenn man heute in dieser Halle steht, spürt man, dass hier etwas sehr Grosses entsteht.» Sven Kammer, Gemeindepräsident Hausen

Herausgeberin: CH Regionalmedien AG Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Obere Bahnhofstrasse 5 8910 Affoltern a. A. Leiterin: Barbara Roth Chefredaktor: Daniel Koch (dko) redaktion@affolteranzeiger.ch Redaktion: Claudia Eugster (cle), Livia Häberling (lhä) Korrespondentinnen und Korrespondenten: Angela Bernetta (net), Sandra Isabél Claus (cla), Urs Kneubühl (kb), Nico Ilic (nil), Martin Platter (map), Brigitte Reemts Flum (bre), 27 155 Bernhard Schneider (bs), Werner Schneiter (-ter.), Daniel Vaia (dv), Marianne Voss (mvo), Marcus Weiss (mwe), Regula Zellweger (rz) Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 27 810 Beratung und Verkauf Inserate: Evelyn Löhr / Christine von Burg Telefon 058 200 57 00 inserat@affolteranzeiger.ch Spezial- und Sonderseiten: Kaspar Köchli Telefon 058 200 57 14, M 079 682 37 61 kaspar.koechli@chmedia.ch

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Aufrichtefest in der neuen Turnhalle. Von links: Gemeinderat Toni Schönbächler, Armin Heini (Baumanagement), Annette Rubach (Bauherrenunterstützung), Architekt Dirk Brandau und Gemeindepräsident Sven Kammer.

Andererseits ermöglicht die grosse Turnhalle den Sport über alle Generationen hinweg.» Es gebe viele Vereine und Gruppen, die sehnlichst darauf warten. «Von den Jüngsten bis zu den Seniorinnen und Senioren – diese Halle gehört allen.» An einem Aufrichtefest geht es in erster Linie um die Handwerkerinnen und Handwerker. Somit erhielten auch sie vor allen anderen grossen Dank und

Applaus. «Ohne eure Muskelkraft, eure Präzision und euer tägliches Engagement stünden wir heute nicht unter diesem Dach.» Auch alle anderen, wie die Projektleitenden, die Verwaltung oder der Werkdienst, wurden für ihren Einsatz gewürdigt. Toni Schönbächler, Gemeinderat und Vorsteher Hochbau, ist als Co-Projektleiter fast seit Anbeginn mit viel Herzblut am Ball des Neubaus. Schon vor bald 30 Jahren setzte er sich für den Bau einer neuen Turnhalle in Hausen ein. Er sagte: «Ich bin überzeugt, dass dieser Bau den Schülerinnen und Schülern, den Lehrpersonen, den Vereinen und der Bevölkerung grosse Freude machen wird. Der Sport, aber auch die Betreuung in der ausserschulischen Zeit werden in Hausen auf einen neuen Level gehoben.» Nach den kurzen Reden genossen alle ein währschaftes Mittagessen. Wer dabei fehlte, war das Aufrichtebäumchen. Es wird in den kommenden Tagen hoch oben auf dem Dach platziert, wo es dann für alle sichtbar den Abschluss des Rohbaus verkündet.

Verwirrung wegen Klimaanlage Bonstetten verlangte für ein mobiles Gerät eine Baubewilligung − der Kanton widerspricht Die Gemeinde Bonstetten hat von einem Einwohner verlangt, für seine mobile Split-Klimaanlage ein Baugesuch einzureichen. Wie die NZZ berichtet, wäre dies allerdings gar nicht nötig gewesen. Der Fall ereignete sich vor einigen Wochen. Aufgrund der anhaltenden Hitze hatte sich ein Einwohner eine mobile Split-Klimaanlage angeschafft. Anders als bei herkömmlichen Split-Geräten wird deren Aussengerät nicht fest an der Fassade montiert. Es lässt sich auf einer Halterung am Fensterbrett platzieren und ohne Werkzeug wieder entfernen. Wenige Wochen nach dem Kauf erhielt

der Mann Post von der Gemeinde. Diese habe festgestellt, dass ohne Bewilligung eine Klimaanlage erstellt worden sei. Er müsse das Gerät entweder entfernen oder innert 30 Tagen ein Baugesuch einreichen. Zuvor hatte die Gemeinde auf ihrer Website darauf hingewiesen, dass in Bonstetten mehrere Klimageräte ohne Bewilligung installiert worden seien. Der Mann wandte ein, dass seine Anlage nicht fest installiert sei. Es sei weder gebohrt noch geschraubt worden, auch sonst habe er keine baulichen Veränderungen vorgenommen. Die Gemeinde hielt dennoch an ihrer Einschät-

zung fest. Auch eine nur während der Sommermonate betriebene Split-Klimaanlage sei bewilligungspflichtig. Als Grund führte sie unter anderem den Lärmschutz an. Recherchen der NZZ bei der kantonalen Baudirektion ergaben jedoch ein anderes Bild: Das verwendete Gerät könne ohne Werkzeug innert weniger Minuten entfernt werden und hinterlasse keine bleibenden Installationsspuren. Es handle sich deshalb nicht um eine fest installierte Anlage. Für ein solches Gerät könne die Gemeinde kein Baugesuch verlangen. Auch das Lärmargu-

ment ändere daran nichts. Bei Beschwerden wegen des Betriebs eines solchen Geräts sei laut Baudirektion die Polizei zuständig und nicht das Bauamt. Der betroffene Einwohner hatte seine Klimaanlage nach der Aufforderung der Gemeinde vorerst entfernt. Einen formellen und damit anfechtbaren Entscheid über die Bewilligungspflicht hatte er aus Kostengründen nicht verlangt. Nach der Auskunft der Baudirektion steht nun aber fest: Seine mobile Anlage darf er im nächsten Sommer wieder aufstellen, ohne dafür ein Baugesuch bei der Gemeinde einreichen zu müssen. (red)

Belagseinbau

Bonstetten: Zürcherstrasse wird saniert Einsatz an Grillstelle

Bei der Bushaltestelle Müliberg in Affoltern wird der Verkehr in den nächsten Tagen wegen Belagsarbeiten durch eine Lichtsignalanlage gelenkt. Es kann zu Behinderungen kommen. Diese starten am Freitag, 2. Oktober, ab 7 Uhr und dauern bis Samstag, 3. Oktober, um 8 Uhr. Die zweite Etappe findet dann zwischen Montag, 5. Oktober, 7 Uhr und Dienstag, 6. Oktober, 7 Uhr statt. Die Zufahrt zum Baumgarten und zum Chalofenweg ist während dieser Zeit gesperrt. Ersatzparkplätze sind entlang der Sonnenbergstrasse eingezeichnet. (red)

Auf der Zürcherstrasse in Bonstetten kommt es vom 5. bis 26. Oktober zu Verkehrseinschränkungen. Grund sind Schäden am Strassenbelag zwischen Chrüzacher und Ribacher. Wie die Baudirektion in einer Info schreibt, werden neben dem Belag auch Schachtoberbauten ersetzt sowie Teile der Strassenentwässerung und der Randabschlüsse erneuert. Die Arbeiten erfolgen etappenweise. Der Verkehr wird einspurig mittels Lichtsignalanlage und Verkehrsdienst durch die Baustelle geführt. Für die abschliessenden Belagsarbeiten wird

Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss Inserate: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 55 86 Druck: CH Media Print AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.chmedia.ch Beteiligungen der CH Media AG auf www.chmedia.ch

die Zürcherstrasse von Freitag, 23. Oktober, 20 Uhr, bis Montag, 26. Oktober, 5 Uhr, vollständig gesperrt. Der Durchgangsverkehr wird in beiden Richtungen grossräumig über Wettswil umgeleitet. Anwohnenden ohne rückwärtige Erschliessung wird empfohlen, ihre Fahrzeuge während dieser Zeit ausserhalb der Baustelle zu parkieren. Die Postautolinien verkehren grundsätzlich wie gewohnt. Während der Vollsperrung fällt jedoch der Nachtbus der Linie 205 am Samstag um 0.43 Uhr in Richtung Arni AG aus. (red)

Das prächtige Herbstwetter vom vergangenen Wochenende lockte die Menschen ins Freie. Das bekam auch die Feuerwehr Unteramt zu spüren: Sie musste am vergangenen Samstagabend, nach 18 Uhr, zu einer Grillstelle in Stallikon ausrücken. Diese war verlassen worden, ohne dass das Feuer korrekt gelöscht worden war. Die Feuerwehr Unteramt brachte die Situation vor Ort mit einigen Handgriffen rasch unter Kontrolle. Insgesamt dauerte der Einsatz rund eine Stunde, wie auf der Website zu lesen ist. (red)


Obfelden

Zurückschneiden von Bäumen und Sträuchern Vom Oktober 2026 Entlang Strassen und öffentlichen Wegen gelten nachstehende Vorschriften der kantonalen Verkehrserschliessungsverordnung (VErV, 700.4) • Mauern und Einfriedigungen dürfen die Verkehrssicherheit nicht beeinträchtigen. • Strassenlampen, Verkehrssignaltafeln und Strassennamensschilder dürfen nicht überwachsen sein. • Über Strassen muss der Fahrraum bis auf eine Höhe von mindestens 4.50 m von Pflanzen, Äste- und Blattwerk von Bäumen und Sträuchern frei gehalten werden; über Rad-, Fuss- und Gehwegen muss die lichte Höhe mindestens 2.65 m betragen. • Morsche und dürre Bäume oder Äste sind zu beseitigen, wenn sie auf die Strasse stürzen könnten. • Auf der Innenseite von Kurven sowie bei Strassenverzweigungen und Ausfahrten, sind die erforderlichen Sichtbereiche freizuhalten. In diesen dürfen Pflanzen, Mauern und Einfriedigungen eine Höhe von 0.8 m nicht überschreiten. Der Sichtbereich zwischen 0.8 m und 2.65 m ist immer freizuhalten. Dieser Vorschrift ist spezielle Aufmerksamkeit zu schenken. Die Eigentümer von Grundstücken an öffentlichen Strassen, Fusswegen und Plätzen werden aufgefordert, die Bäume, Sträucher, Hecken und Einfriedungen, welche in den Strassen- bzw. Wegraum hineinragen, bis spätestens 31. Oktober 2026 zurückzuschneiden. Nach diesem Termin werden die Mängel auf Kosten des Eigentümers durch die Stadt / Gemeinde oder beauftragte Firma behoben. Es wird jede Haftung für Schäden durch unfachgemässes Schneiden von Bäumen und Sträuchern abgelehnt. Die Stadt- und Gemeinderäte danken für das Verständnis. Stadt und Gemeinden des Bezirks Affoltern

Strassenbau: Festsetzung Sanierungsprojekt Oberhausenstrasse gemäss § 15 Strassengesetz (StrG), Wettswil am Albis

Siedlungsentwässerung – Gebühren 2027

Im Auftrag von Gemeindeverwaltung Wettswil, Abteilung Bau und Infrastruktur, Ettenbergstrasse 1, 8907 Wettswil am Albis.

Grundgebühr: Fr. 0.13 je m2 gewichtete Fläche (2026: Fr. 0.13) Mengengebühr: Fr. 1.70 je m3 (2026: Fr. 1.70) – zuzüglich 8.1 % Mehrwertsteuer (MwSt.) –

Weitere Bekanntmachung zu Strassenbau Nach der Durchführung der öffentlichen Planauflage gemäss §§ 16 und 17 StrG hat der Gemeinderat Wettswil mit Beschluss vom 28. September 2026 folgendes Projekt gemäss § 15 StrG festgesetzt: Sanierungsprojekt Oberhausenstrasse. Weitere Angaben zur Meldung Der entsprechende Beschluss und die Projektunterlagen liegen ab dem 2. Oktober 2026 während 30 Tage in der Gemeindeverwaltung Wettswil am Albis, Abteilung Bau und Infrastruktur, Ettenbergstrasse 1, 8907 Wettswil am Albis, während den Öffnungszeiten zur Einsichtnahme auf. Die Unterlagen sind zu Informationszwecken und ohne Anspruch auf Richtigkeit oder Vollständigkeit auf der Homepage www.amtliche-nachrichten.ch digital einsehbar. Massgebend sind einzig die konkret aufliegenden Unterlagen in Papierform. Gegen die Projektfestsetzung kann innerhalb der Auflagefrist von 30 Tagen, vom Tag der Veröffentlichung an gerechnet, beim Baurekursgericht des Kantons Zürich, Postfach, 8090 Zürich, schriftlich Rekurs erhoben werden. Die in dreifacher Ausführung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist beizulegen. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und soweit als möglich beizulegen. Materielle und formelle Urteile des Baurekursgerichtes sind kostenpflichtig; die Kosten hat in der Regel die im Verfahren unterliegende Partei zu tragen.

Wahlanordnung für die Erneuerungswahl der Friedensrichterin bzw. des Friedensrichters für die Amtsdauer 2027 – 2033 Der Gemeinderat hat als wahlleitende Behörde den ersten Wahlgang für die Erneuerungswahl der Friedensrichterin bzw. des Friedensrichters für die Amtsdauer 2027 bis 2033 auf 28. Februar 2027 festgesetzt. Ein allfälliger zweiter Wahlgang würde am Sonntag, 6. Juni 2027, stattfinden. Für die Wahl findet ein Vorverfahren statt (§§ 48 ff. GPR). Wahlvorschläge müssen bis spätestens Mittwoch, 11. November 2026, 11.30 Uhr, beim Gemeinderat (wahlleitende Behörde) bei der Gemeindeverwaltung Hedingen, Kanzlei, Zürcherstrasse 27, 8908 Hedingen, eingereicht werden. Wählbar ist jede stimmberechtigte Person, die ihren politischen Wohnsitz im Kanton Zürich hat. Die Kandidatin oder der Kandidat muss mit Namen und Vornamen, Geschlecht, Geburtsdatum, Beruf, Adresse, Zusatz «bisher» (wenn die vorgeschlagene Person das Amt schon innehat) und Parteizugehörigkeit auf dem Wahlvorschlag bezeichnet werden. Zusätzlich kann der Rufname, unter dem die Person politisch oder im Alltag bekannt ist, angegeben werden. Der Wahlvorschlag kann mit einer Kurzbezeichnung versehen werden. Jeder Vorschlag muss von mindestens 15 Stimmberechtigten der Gemeinde unter Angabe von Name, Vorname, Geburtsdatum und Adresse eigenhändig unterzeichnet sein. Diese können ihre Unterschrift nicht zurückziehen. Jede Person kann nur einen Wahlvorschlag unterzeichnen. Formulare für die Wahlvorschläge sind bei der Gemeinderatskanzlei erhältlich oder können von der Gemeindewebsite heruntergeladen werden. Die provisorischen Wahlvorschläge werden nach Ablauf der ersten Frist veröffentlicht. Innert einer zweiten Frist von sieben Tagen, von der Publikation an gerechnet, können die Vorschläge geändert oder zurückgezogen werden, oder es können auch neue Wahlvorschläge eingereicht werden. Wahlvorschläge für den ersten Wahlgang gelten auch für den zweiten Wahlgang und bis zehn Tage nach dem ersten Wahlgang können bei der Gemeinderatskanzlei gültige Wahlvorschläge zurückgezogen oder neue Wahlvorschläge eingereicht werden. Den Wahlunterlagen wird in Anwendung von § 61 Abs. 2 GPR ein Beiblatt beigelegt, auf dem die Kandidatinnen und Kandidaten in alphabetischer Reihenfolge aufgeführt werden, die öffentlich zur Wahl vorgeschlagen sind. Gegen diese Anordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert fünf Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Stimmrechtsrekurs beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, erhoben werden (§ 19 Abs. 1 lit. c Verwaltungsrechtspflegegesetz [LS 175.2]). Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Hedingen, 2. Oktober 2026 Gemeinderat Hedingen

Gemeindeplatz | 8909 Zwillikon

Das Ortsmuseum in Zwillikon bleibt infolge Umbauarbeiten im Oktober geschlossen. Wir freuen uns, Sie im November im frisch renovierten Museum wieder begrüssen zu dürfen. Ortsmuseum Affoltern

Der Gemeinderat hat am 28. September 2026 gestützt auf Art. 3.6 Gebührenverordnung für Siedlungsentwässerungsanlagen die Benützungsgebühren für das Rechnungsjahr 2027 wie folgt festgesetzt:

Die Grund- und Mengengebühren sind gegenüber 2026 auf dem bestehenden Niveau bestätigt worden. Der Beschluss ist der Publikation unter www.amtlichenachrichten.ch/stallikon angehängt und liegt während der Rekursfrist bei der Gemeindeverwaltung, Schalter Einwohnerkontrolle, Reppischtalstrasse 53, 8143 Stallikon, zur Einsicht auf. Gegen diesen Beschluss kann, von der Publikation an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, wegen Rechtsverletzungen, unrichtiger oder ungenügender Feststellung des Sachverhaltes sowie Unangemessenheit der angefochtenen Anordnung innert 30 Tagen schriftlich Rekurs erhoben werden (§ 19 Abs. 1 VRG i.V.m. § 19b Abs. 2 lit. c VRG sowie § 20 Abs. 1 VRG). Die Kosten des Rekursverfahrens hat die unterliegende Partei zu tragen. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen. 2. Oktober 2026 Gemeinderat Stallikon

Nutzungsplanung: Teilrevision Nutzungsplanung – Aufhebung Gewässerabstandslinien, Genehmigung, Stallikon Genehmigung Die Stimmberechtigten der Gemeinde Stallikon haben an der Gemeindeversammlung vom 3. Juni 2026 folgende Beschlüsse gefasst: «Aufhebung der Gewässerabstandslinien» – als Bestandteil der Nutzungsplanung – umfassend: Plan Aufhebung Gewässerabstandslinien M 1:3000 wird festgesetzt. Bericht zu den Einwendungen wird festgesetzt. Planungsbericht nach Art. 47 RPV wird zur Kenntnis genommen. Der Gemeinderat wird ermächtigt, Änderungen vorzunehmen, sofern sich diese im Nachgang von Genehmigungs- und Rechtsmittelverfahren als notwendig erweisen und kein Ermessen besteht. Mit Verfügung 0186/26 vom 23. September 2026 hat die Baudirektion Kanton Zürich die Teilrevision der Nutzungsplanung (Gewässerabstandslinien) genehmigt. Beschluss/Verfügungsnummer: 0186/26 Beschluss/Verfügungsdatum: 2026-09-23 Rechtliche Hinweise und Fristen Die Verfügung der Baudirektion Kanton Zürich, der Beschluss der Gemeindeversammlung Stallikon sowie die zugehörigen Unterlagen sind der Publikation unter www.amtliche-nachrichten.ch/stallikon angehängt und liegen während der Rekursfrist bei der Gemeindeverwaltung, Schalter Einwohnerkontrolle, Reppischtalstrasse 53, 8143 Stallikon, während den Schalteröffnungszeiten zur Einsicht auf. Gegen den Festsetzungsbeschluss der Gemeindeversammlung sowie gegen die Genehmigungsverfügung der Baudirektion Kanton Zürich kann innert 30 Tagen von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Baurekursgericht des Kantons Zürich, Postfach, 8090 Zürich, schriftlich Rekurs erhoben werden. Die in dreifacher Ausführung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Die angefochtene Verfügung ist beizulegen oder genau zu bezeichnen. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und soweit möglich beizulegen. Materielle und formelle Urteile des Baurekursgerichts sind kostenpflichtig; die Kosten hat die im Verfahren unterliegende Partei zu tragen. Rechtsmittelfrist Frist: 30 Tage Ablauf der Frist: 2. November 2026 Kontaktstelle Bauamt Stallikon Reppischtalstrasse 53 8143 Stallikon

Bauprojekte Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf. Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314–316 PBG). Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Stallikon Bauherrschaft: Daniela und Pirro Morandi, Obere Aegerten 5, 8143 Stallikon Vertretung der Bauherrschaft: ringger architektur gmbh, Kappelerhof 1, 8926 Kappel am Albis Projektverfasser: Die Vertretung der Bauherrschaft ist Projektverfasser. Projekt: Projektänderung Anbau / Umbau Wohnhaus, Obere Aegerten 5, 8143 Stallikon Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 642, Zone: W2/30 Rechtliche Hinweise und Fristen Ort der Planauflage: Die Pläne können ausschliesslich in der kantonalen Plattform eBaugesuche ZH / eAuflageZH, https://portal.ebaugesuche.zh.ch/eauflage, während der Auflagefrist eingesehen werden. Rechtliche Hinweise: Die Pläne sind während der Auflagefrist in der eAuflageZH einsehbar. Erfolgt die Ausschreibung in mehreren Publikationsorganen, so gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Während der Planauflage können Baurechtsentscheide über die Plattform eBaugesuche ZH / Zustellbegehren eingefordert werden. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide kann eine Kanzleigebühr erhoben werden. Publikation gemäss §§ 6 und 314 Planungs- und Baugesetz (PGB). Rechtsmittelfrist Frist: 20 Tage Ablauf der Frist: 22. Oktober 2026 Kommunale Bauprojekte haben eine Rechtsmittelfrist von 20 Tagen.

Bauherrschaft: Urs und Sandra Gut, Hölibachstrasse 80, 8912 Obfelden Projekt: Neubau einer zusätzlichen Wohnung und Anbau Wintergarten, Vers.-Nr. 1803, Hölibachstrasse 80, 8912 Obfelden Katasterinformationen: GrundstückNr.: 4596, Zone: W1/26

Ottenbach Bauherrschaft: Urs Erbacher, Lienistrasse 11c, 8912 Ottenbach Projektverfasser: Markus Schnider, Bedachungen + Fassadenbau, Dorfstrasse 14, 8906 Bonstetten Projekt: Erstellung PV-Anlage und Carport, Lienistrasse 11c, 8913 Ottenbach, Assek.-Nr. 862 Katasterinformationen: GrundstückNr.: 69, Zone: Kernzone

Ottenbach Bauherrschaft: Jens Haarkötter, Meiholzstrasse 7, 8913 Ottenbach Projektverfasser: compleo Ingenieure & Berater AG, Zürcherstrasse 3, 8853 Lachen SZ Projekt: Neubau SwimSpa, Meiholzstrasse 7, 8913 Ottenbach Katasterinformationen: GrundstückNr.: 1630, Zone: WG2

Hausen am Albis Bauherrschaft: Gemeinde Hausen am Albis, Zugerstrasse 10, 8915 Hausen am Albis Projektverfasser: Der Bauherr ist Projektverfasser. Projekt: Ersatz Eindolung Weidbach, Chruzeleweg, 8915 Hausen am Albis Katasterinformationen: Kreis: Hausen am Albis, Grundstück-Nr.: 663, 664, 3932, Zone: Lk

Hausen am Albis Bauherrschaft: Gemeinde Hausen am Albis, Zugerstrasse 10, 8915 Hausen am Albis Projektverfasser: Der Bauherr ist Projektverfasser. Projekt: Sichtschutz aus Holz, Schulhausstrasse 18, 8915 Hausen am Albis Katasterinformationen: Kreis: Hausen am Albis, Grundstück-Nr.: 3613, Zone: Oe

Hausen am Albis Bauherrschaft: Daniel Studer, Türlen 17, 8915 Hausen am Albis Projektverfasser: EKZ Eltop AG, Querstrasse 17, 8951 Fahrweid Projekt: Neuinstallation PV-Anlage, Türlen 17+19, 8915 Hausen am Albis Katasterinformationen: Kreis: Hausen am Albis, Grundstück-Nr.: 3595, Zone: KW, Inv.-Nr. 306, Schutzvertrag

Ärztlicher Notfalldienst Der Fahrdienst für Personen mit eingeschränkter Mobilität freut sich über Ihre Hilfe als Fahrerin oder Fahrer sowie Ihre Spenden. tixi-saeuliamt.ch

In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des AERZTEFON: 0800 33 66 55 Bei Verkehrsunfällen Telefon 117 oder Telefon 058 648 48 48 wählen.

Telefon 144 für Sanitäts-Notruf Notfallzentrum Spital Affoltern Telefon 044 714 33 00 für ALLE Notfälle

Rotkreuz-Notruf Hilfe rund um die Uhr, wo immer Sie sind. Ein persönlicher und kompetenter Service. Weitere Informationen: Rotkreuz-Notruf ∙ Telefon 044 388 25 35 notruf@srk-zuerich.ch www.srk-zuerich.ch/notruf


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Freitag, 2. Oktober 2026

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Auf der Durchreise Warum der Albis für Zugvögel und Beobachter interessant ist AngelA BernettA Wer im Herbst am Albis unterwegs ist, sollte den Blick öfter einmal nach oben richten. Dann ziehen Buchfinken, Stare, Ringeltauben sowie Mehl- und Rauchschwalben über den Bergrücken. Der Albis ist zwar kein klassischer Zugvogelpass. Trotzdem eignet er sich gut zum Beobachten. «Die meisten Vögel ziehen mehr oder weniger flächendeckend über die ganze Schweiz», sagt Stefan Bachmann von BirdLife Schweiz. Der Vorteil des Albispasses, aber auch der Buchenegg, ist: Die Vögel fliegen über der erhöhten Krete relativ tief. «Man kann sie vom Boden aus teilweise gut sehen.»

Früh aufstehen Wer zwischen September und November möglichst viele Vögel sehen will, sollte früh aufstehen. Manche Singvögel ziehen nachts und erreichen bei Tagesanbruch ihre Rastplätze. «Der Vogelzug findet häufig früh morgens statt und dauert etwa bis 9 oder 10 Uhr. Nachher flaut er wieder ab», ergänzt Bachmann. Greifvögel lassen sich auch später sichten. Im Spätsommer gehören Wespenbussarde zu den auffälligen Durchzüglern. Auch Sperber kann man im September und Oktober vorüberziehen sehen. Dazu kommen Trauerschnäpper und andere Singvögel. Rotmilane sowie Mäusebussarde sind das ganze Jahr über knapp über den Baumwipfeln auszumachen. Im November ziehen die Kraniche über die Region.

Vogelzugstau wegen Regen Tagsüber machen die Vögel in Bäumen und Hecken Rast, suchen Futter und warten auf den nächstmöglichen Zeitpunkt, um weiterzuziehen. Bachmann rät deshalb, nicht nur in den Himmel zu schauen, sondern auch in die Büsche und Bäume. Und gut hinzuhören: «Viele Zugvögel verraten sich vor allem durch ihre Rufe.» Bei schlechter Witterung legen einige eine längere Pause ein. Nach einer Schlechtwetterperiode kann es deshalb zu einem regelrechten «Vogelzugstau» kommen. «Sobald das Wetter umschlägt,

fliegen sie wieder weiter. Dann sieht man besonders viele Arten.»

Kein Fluglotse Auf ihrem Weg nach Süden nutzen die Schwärme verschiedene Orientierungshilfen: das Magnetfeld der Erde, die Sonne und nachts die Sterne. Erfahrene Vögel können sich zudem an Landschaften orientieren. «Wenn sie etwa einem Fluss entlang geflogen sind, merken sie sich dies für spätere Reisen», ergänzt Bachmann.

«Der Vogelzug findet häufig früh morgens statt und dauert etwa bis 9 oder 10 Uhr. Nachher flaut er wieder ab.» Stefan Bachmann Birdlife Schweiz

Auch beim Überqueren der Alpen gibt es unterschiedliche Strategien. Einige Arten fliegen über die Berge, andere weichen ihnen aus. Und wenn Vögel im Schwarm unterwegs sind, gibt es keinen Anführer. Sie orientieren sich aneinander.

Pause in der Filderen Das Naturschutzgebiet Filderen bei Wettswil zeigt, wie wichtig vielseitige Lebensräume entlang der Zugwege sind. Magerwiesen, Tümpel, Bäche und das Hochwasserrückhaltebecken Munimatt bieten dort gute Rastplätze. Für Zugvögel sind solche Gebiete weit mehr als ein kurzer Halt auf dem Weg nach Süden. Stare nutzen sie tagsüber zur Futtersuche und versammeln sich am Abend in grossen Schwärmen, ehe sie dort übernachten. Auch Rauchschwalben legen dort eine längere Pause ein, bevor sie weiterziehen.

Wenn Insekten fehlen Nicht alle Vögel sind auf der Durchreise. Der Naturwald am Albis bietet vor allem

Während des Herbstzugs sammeln sich Stare zu immer grösseren Schwärmen. (Bild Michael Gerber) Waldvögeln gute Brutplätze. Viele von ihnen bleiben das ganze Jahr über in der Region. «In den Wäldern am Albis findet das Haselhuhn teils gute Lebensbedingungen. Und auch der Kolkrabe ist zurück, der im Mittelland lange als ausgestorben galt», ergänzt Bachmann. Andere Arten sind dagegen verschwunden oder deutlich seltener geworden. «Goldammer und Neuntöter leiden unter der intensiven Landwirtschaft. Der Gartenrotschwanz gilt am Albis inzwischen als ausgestorben.» Damit seltene Arten in der Region wieder Fuss fassen können, braucht es mehr als einzelne Schutzflächen. Neuntöter und Gartenrotschwanz jagen ihre Beute am Boden. Fehlen Hecken und artenreiche Wiesen, gibt es weniger Insekten und damit kaum Futter. Hier setzt das Vernetzungsprogramm in Stallikon an. Auf landwirtschaftlich genutzten Böden werden Biodiversitätsförderflächen angelegt und gepflegt. Ge-

meinsam mit dem Verein Naturnetz Unteramt läuft zudem ein Monitoringund Schutzprojekt für den Neuntöter.

Lebensräume verbinden Bachmann sieht darin einen wichtigen Schritt, aber noch keinen Grund zur Entwarnung: «Das Niveau muss noch erhöht werden. Es genügt noch nicht, dass seltene und ausgestorbene Arten zurückkommen.» Entscheidend sei, dass diese Habitate nicht isoliert voneinander liegen. «Man muss flächendeckend etwas machen, und nicht nur an einem Ort.» Das Problem liege vor allem bei den politischen Anreizen. Fördergelder sollten stärker daran geknüpft werden, ob eine Massnahme tatsächlich etwas für die Arten bewirkt. «Ein Obstgarten allein nützt dem Naturschutz wenig, wenn der Unterwuchs zu intensiv ist und folglich die Insekten fehlen.»

Ob ein Vogel am Albis vorbeizieht oder Rast macht, hängt also auch davon ab, was er vorfindet: ein Strauch zum Ausruhen, eine Wiese voller Insekten, ein Feuchtgebiet mit genügend Nahrung.

EuroBirdwatch Am Wochenende vom 3. und 4. Oktober 2026 lädt BirdLife Schweiz gemeinsam mit Partnern zum EuroBirdwatch ein. In der Schweiz gibt es mehr als 50 Beobachtungs- und Informationsstände. Auch in der Region wird auf dem Uetliberg beim Uto Staffel ein Stand eingerichtet. Fachleute helfen beim Bestimmen der vorbeiziehenden Vögel. Die Teilnahme ist kostenlos und ohne Anmeldung möglich. (net)

Mehr Dorfcharakter statt Asphalt für Hedingens Zentrum

Tigeralarm auf der Felsenegg

An der Gemeindeversammlung vom 3. Dezember können die Hedinger Stimmberechtigten über die Zentrumsplanung abstimmen. Im komplett vollen Saal des Werkgebäudes von Hedingen informierte das Initiativkomitee am Freitagabend vor rund 120 Bürgerinnen und Bürgern über die eingereichte Initiative für eine massvollere Planung. Es wurden die städteplanerischen, verkehrstechnischen und finanziellen Probleme aufgezeigt. Die Initiative will die Zentrumsplanung in eine sinnvollere Richtung

Dieses Jahr sorgt ein Gerücht für Aufsehen. Ein Tiger solle auf der Felsenegg unterwegs sein, wie es in einer Medienmitteilung der Sihltal Zürich Uetliberg Bahn (SZU) hiess. Ob das wirklich stimmt, das können Familien während der Rätselwochen vom Samstag, 3., bis Sonntag, 18. Oktober, auf eigene Faust herausfinden.

lenken, bevor die Gemeinde weitermacht wie bis anhin. Im Zentrum standen die millionenteure «Erschliessungsstrasse» und der Verlust des Dorfcharakters durch neue austauschbare Investorenüberbauungen, wie sie überall im schweizerischen Mittelland anzutreffen sind. Anstatt mit 1500 m2 Bauland der Gemeinde und vielen Millionen Franken eine Strasse zu bauen, die Probleme verstärkt, statt etwas zu lösen, fordert die Initiative eine Planung mit Rücksicht auf das Ortsbild, mit Rücksicht auf die Gemeindefinanzen

und mit einem übergeordneten Verkehrsregime. Hedingen braucht nicht einen ungemütlichen Dorfplatz zwischen zwei Strassen, sondern einen Platz mit Bezug zu Gebäuden und Geschäften, der als Treffpunkt funktionieren kann. Balint Berg, Initiativkomitee Initiativtext, Argumente, Details und Aktuelles: www.zentrumsplanung-hedingen.ch Fragen und Anregungen bitte an: info@zentrumsplanung-hedingen.ch

Rundweg mit fünf Erlebnisposten Der Startpunkt befindet sich bei der Talstation der Felseneggbahn in Adliswil. Dort erhalten die Kinder ein Säckli mit einer Karte, Stickern der verschiedenen Tierwohnungen und dem neuen Bilderbuch «Bo und das Tigerhaus». Bereits während der Bergfahrt hören die Familien den ersten Teil der Geschichte. Von

der Bergstation führt der Rundweg zur Baldern und via Restaurant Felsenegg zurück. Für den Weg sind rund 90 Minuten einzuplanen. Er ist nur teilweise kinderwagentauglich; für kleine Kinder empfiehlt die SZU deshalb eine Tragehilfe. An den fünf Stationen prüfen die Kinder, welche Tierwohnung sich für Limax eignet, lösen Aufgaben und ergänzen ihre Karte mit den passenden Stickern. Dabei erfahren sie, wie unterschiedlich die Tiere im Wald wohnen. Bei der Bergstation können die Familien die ausgefüllte Karte mit ihren Kontaktangaben in Bos Briefkasten einwerfen, damit Bo ihnen für ihre Hilfe danken kann. Zurück an der Talstation wartet als Dankeschön eine kleine Überraschung auf die Kinder. (red)

IN KÜRZE Sorge tragen zu Infrastruktur In letzter Zeit kam es auf dem Areal der Schule Knonau wiederholt zu Vandalismus und Beschädigungen, teilt die Gemeinde in einer Meldung auf ihrer Website mit. Die Behebung solcher Schäden verursache Kosten, die von der Allgemeinheit getragen werden müssen und für andere Aufgaben fehlen. Die Gemeinde bittet Eltern und ErziehungsberechDie Häuser, die nach den Plänen der Gemeinde zum Abbruch vorgesehen wären. (Bildercollage zvg)

tigte daher, mit ihren Kindern und Jugendlichen über den sorgsamen Umgang mit öffentlichen Anlagen und Einrichtungen zu sprechen. Zudem sind Eltern und Begleitpersonen gebeten, auf öffentlichen Spielplätzen, insbesondere bei jüngeren Kindern, aufmerksam zu sein und bei Bedarf altersgerecht einzugreifen, wenn Einrichtungen beschädigt oder unsachgemäss genutzt werden. (red)


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Freitag, 2. Oktober 2026

Der Anfang einer weiteren Kult-Geschichte? Die Nimmermüden Frank Baumann und Hugo Bigi treten in Mettmenstetten auf Fredy Bickel Es war nur wieder einmal eine Idee, die Hugo Bigi seit längerer Zeit mit sich trug. Die Geschichte reifte. Hin und wie­ der sprach er davon und die Stimmen aus seinem enormen Beziehungsnetz meinten, er soll diese Gedanken unbe­ dingt weiterspinnen. Grosse Veranstal­ ter und bekannte Häuser zeigten Inte­ resse an Bigis Projekt. Nur aufspringen auf diesen Gedankenzug wollte niemand wirklich. Mindestens nicht als Erste. Natürlich bekam dies auch sein lang­ jähriger Freund, Frank Baumann, mit. Typisch für ihn kam er umgehend zur Sache: «So cool, ich mache mit. Dieses Kind schaukeln wir!» Die Idee ist grundsätzlich simpel, trotzdem überaus spannend und somit genial. Ein Live­Talk mit möglichst unter­ schiedlichen, prominenten Gästen. Die Band von Hugo Bigi spielt Lieder. Die Musikauswahl kommt jedoch nicht von den Gästen, sondern die Musik kommt zu ihnen. Es sollen Lieder sein, die auf verblüffende Weise zu den Menschen auf der Bühne passen. Mal treffsicher, mal überraschend, mal augenzwinkernd. Si­ cherlich auch hin und wieder provokativ. Die Gäste rätseln, reagieren, erzählen. Und so entsteht spontan ein Gespräch, das so nicht geplant werden kann.

Premiere für den «SongTalk» Baumann und Bigi nennen ihr Kind «SongTalk». Inzwischen steht es auf ei­ genen Beinen und wagt nun am Sonn­ tag, 11. Oktober, im Rössli­Saal in Mett­ menstetten seinen ersten Galopp. Als Gäste sind unter anderem Mario Fehr und Helga Schneider eingeladen. Eben Gäste, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Eine erfolgreiche Kunstfigur, die völlig undiplomatisch nie ein Blatt vor den Mund nimmt, und ein mindes­ tens ebenso erfolgreicher und populärer Politiker, dessen Auftreten absolut nichts Künstliches mitbringt, sondern

Hugo und Frank - eine gute Bank. (Bild zvg)

einfach nur immer authentisch, ehrlich und nahbar ist. Es wäre keine Überra­ schung, wenn dieses Format zum Kult wird. Wie grundsätzlich alles, was Frank Baumann und auch Hugo Bigi anpacken. Beide gelten als Urgesteine vom Radio 24. Der älteste und grösste Schweizer Privatsender wurde im November 1979 von Roger Schawinski gegründet. Vom italienischen Pizzo Groppera aus wurde gesendet. Meist jedenfalls. Immer und immer wieder fand die Obrigkeit Wege, den «Piratensender» vorübergehend stillzulegen. In den frühen Achtziger­ jahren war diese üble, missliche Situa­ tion endlich vorbei. Der Sender war aus der Schweizer Medienlandschaft nicht mehr wegzudenken und erlangte Kult­ status. Mittendrin Frank Baumann und Hugo Bigi. Bigi, Dr. phil. in Kommuni­ kations­ und Medienwissenschaft, klet­ terte den Bekannt­ und Beliebtheitspe­ gel im Eilzugstempo hoch. Musikchef Radio 24, Programmleiter Opus Radio, Moderationsleiter Tele 24. Und dort bis heute das Gesicht der preisgekrönten TV­Interview­Sendung «Talk Täglich». Natürlich ebenfalls Kult. Spricht man den Namen Frank Bau­ mann aus, kommt postwendend der Be­ griff «Ventil» zurück. Nur, eigentlich tut man Baumann unrecht, wenn er auf diese eine Sendereihe reduziert wird. Auch wenn «Ventil» wie kaum eine an­ dere Ausstrahlung in unserem Land polarisierte, Baumann Morddrohungen erhielt und tätlich angegriffen wurde. Den «Special Mention»­Preis, den er 1999 für dieses Schaffen von Rose d’Or er­ hielt, war dafür wohl nur ein schwacher Trost. Heute sind die 74 abgedrehten Folgen von diesem Format Kulturgut vom Schweizer Fernsehen. Frank Baumann steht für viel mehr als nur diese Fernsehsendung. Für seine Arbeit als Regisseur von Werbefilmen wurde er schon Ende der Achtzigerjahre geehrt. Er moderierte gegen 20 Jahre erfolgreiche Sendungen auf SF DRS, SF1, Sat1, 3Sat und ZDF. Sein Gesicht ist so­

wohl in der Schweiz als auch in Deutsch­ land präsent. Von 2008 bis 2023 leitete er als Direktor das Aroser Humorfesti­ val, wofür er ebenfalls ausgezeichnet wurde. Heute arbeitet Baumann haupt­ sächlich als Buchautor. Auch da sorgt er mit seinen Veröffentlichungen immer wieder für Ausrufezeichen.

Geschichte, die im Säuliamt beginnt Nun wollen Baumann und Bigi noch­ mals zusammen Geschichte schreiben. Schön, dass diese im Säuliamt beginnt. Wer behauptet, dass in Mettmenstetten der Grundstein für eine erneute Kult­Ge­ schichte gelegt wird, kann durchaus als Realist bezeichnet werden. Es ist auch anzunehmen, dass sich bald der eine oder andere Veranstalter hinterfragt, sich nicht erklären kann, wieso er nicht gleich zu Beginn auf das Duo, auf den «SongTalk» gesetzt hat. Der Weg in re­ nommierte Häuser, ja sogar zum Fern­ sehen, wird sich eher zu einem Spazier­ gang als zu einer Bergwanderung entwickeln. Auch wenn Baumann und Bigi glaubwürdig kundtun, dass das nicht ihr primäres Ziel sei. Trotzdem, mich würde es sehr freuen, zwei leben­ de Legenden gemeinsam im Fernsehen als gewiefte Talker zu sehen, und dass zudem Hugo Bigi, ein begnadeter Musi­ ker – das Talent hat er wohl von seinem Vater geerbt, der 1949 die Ländlerkapel­ le Hugo Bigi gründete –, zusätzlich noch singt. Und das SRF würde sich sicher auch freuen, wenn es wieder einmal ein Ausrufezeichen setzen könnte.

IM SCHEINWERFERLICHT

In dieser Serie stellt Fredy Bickel im monatlichen Rhythmus Persönlichkeiten vor und erinnert sich an Begegnungen und persönliche Anekdoten – ehrlich und ungeschminkt. (red)

Stallikons Schule wird zur Manege Nach einer intensiven Projektwoche zeigten die Kinder, was mit Vertrauen und Mut entstehen kann Am vergangenen Wochenende gehörte die Manege den Stalliker Schulkindern. Nach einer intensiven Projektwoche mit Zirkus Luna zeigten sie in vier Vorstel­ lungen, was sie gemeinsam erarbeitet hatten. Mehr als 1400 Eltern, Grossel­ tern, Geschwister sowie Gottis und Göttis verfolgten die Aufführungen – der Abschluss einer Schulwoche, die zugleich zu einem besonderen Ereig­ nis im Kulturkalender der Gemeinde wurde. Hoch über dem Boden turnten Kin­ der an Trapezen und Seilen, schwangen kopfüber durch die Luft und formten akrobatische Figuren. Andere jonglier­ ten, balancierten oder präsentierten ihre einstudierten Nummern. Musik, farbi­ ges Licht und Kostüme verwandelten das Zelt in eine eigene Zirkuswelt. Auf kon­ zentrierte Stille vor einem schwierigen Kunststück folgte immer wieder Ap­ plaus aus den Zuschauerreihen. Die Dimension des Projekts war be­ achtlich: 383 Kinder arbeiteten in 30 Ateliers, begleitet von Zirkuspädagogen und Lehrpersonen. Mehr als 65 Mitarbei­ tende sowie über 105 Helferinnen und Helfer waren beteiligt. Auch logistisch war die Woche anspruchsvoll: Am Ende kamen laut Schulleiter Marco Baumann über 80 Schulbusfahrten zwischen den Schulstandorten zusammen. Doch hinter diesen Zahlen stand ein bewusst gewähltes pädagogisches Kon­ zept. Zirkus Luna wurde nicht allein für die abschliessenden Vorstellungen en­ gagiert. Entscheidend war, dass Kinder und Lehrpersonen gemeinsam Teil des Projekts wurden. Schulleiter Marco Bau­ mann sagt: «Wir haben uns bewusst für die Zusammenarbeit mit Zirkus Luna

Der Zirkus Luna gastierte in Stallikon. Die Artistinnen und Artisten waren Stalliker Schulkinder. (Bilder Deviprasad Rao) entschieden. Die Darbietungen wurden von den Kindern gemeinsam mit den Lehrpersonen und Zirkuspädagogen ent­ wickelt. So ist dieses Zirkusfest während unserer Projektwoche Schritt für Schritt entstanden.» Bewusst wurden dabei Kinder vom Kindergarten bis zur sechsten Klasse sowie aus den verschiedenen Schul­ standorten in den Ateliers zusammen­ gebracht. Dieser zusätzliche organisa­ torische Aufwand war Teil des Konzepts. Baumann erklärt: «Das hat einen ge­ wissen Mehraufwand mit sich gebracht. Uns war jedoch wichtig, dass sich die Kinder begegnen, gemeinsam etwas

Neues wagen und wir diese besondere Woche als eine Schule erleben.» Wie intensiv diese Tage für alle Beteiligten waren, bringt Laura Condello, Lehrerin und OK­Leiterin des Zirkusprojekts, auf den Punkt: «Ich würde lügen, wenn ich sagen würde, es war nicht streng.» Doch beim Anblick der Kinder in der Manege rückte die Anstrengung in den Hinter­ grund. «Auch für uns Lehrpersonen war es eine neue und besondere Erfahrung, an die wir uns sicherlich noch lange gerne zurückerinnern werden.» Eine wichtige Rolle spielte auch der Elternrat. Dessen Präsidentin Jeannine Scheiber betont die Zusammenarbeit:

«Eine Woche, die nicht nur die Kinder, sondern die ganze Schulgemeinde und die verschiedenen Dorfteile wieder nä­ her zusammengebracht hat. Gemein­ sam mit dem OK der Schule hat der El­ ternrat dieses Zirkusprojekt auf die Beine gestellt und genau dieses Mitein­ ander von Eltern und Schule hat es zu dem besonderen Erlebnis gemacht, das es war.» Als nach der vierten Vorstellung der letzte Applaus verklungen war, endete eine aussergewöhnliche Schulwoche. Für die Kinder blieben die Erfahrung, sich etwas zuzutrauen, gemeinsam auf einen Auftritt hinzuarbeiten und vor

grossem Publikum in der Manege zu stehen. Für Stallikon zeigte die Zirkus­ woche zugleich, wie Schule, Eltern und Freiwillige gemeinsam ein kulturelles Erlebnis für die ganze Gemeinde schaf­ fen können. Schulpräsident Mattias Kaister sieht darin eine Erfahrung, die über die Zir­ kuswoche hinausreicht: «Genau diese Werte – Gemeinschaft, Engagement und Zusammenhalt – wollen wir unseren Schülerinnen und Schülern vorleben. Denn am Ende zählen nicht die lautes­ ten Worte, sondern die Taten.» Deviprasad Rao, Leiter Kultur Stallikon


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Freitag, 2. Oktober 2026

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Starke Schulgemeinschaft, klare Aufträge Externe Schulevaluation an sek mättmi hebt das gute Schulklima hervor und formuliert zugleich konkrete Ziele Im Schuljahr 2025/2026 wurde die Sekundarschule Knonau-MaschwandenMettmenstetten von der kantonalen Fachstelle für Schulbeurteilung evaluiert. Die Rückmeldungen zeigen viele Stärken. Gleichzeitig gibt es klare Aufträge für die weitere Entwicklung.

Was die Schule stark macht Besonders positiv bewertet wird die Schulgemeinschaft. Lehrpersonen und Jugendliche tragen zu einem guten Miteinander und einer wertschätzenden Atmosphäre bei. Die Jugendlichen fühlen sich wohl, können sich einbringen

und werden durch das Schülerparlament aktiv beteiligt. Auch die Präventionsarbeit und die sportfreundliche Schule stärken mit vielfältigen Sportveranstaltungen und saisonalen Sporttagen die Gemeinschaft. Ebenfalls positiv beurteilt werden die Zusammenarbeit mit den Eltern und die Digitalisierung. Digitale Medien sind im Unterricht gut verankert und werden vielseitig eingesetzt. Die sek mättmi hat einen wirksam agierenden Elternrat, welcher nebst eigenständigen Angeboten (zum Beispiel Velokontrollen, Elternbildung) auch im Rahmen der beruflichen Orientierung mitwirkt. Die

Evaluation zeigt auch klaren Handlungsbedarf. Ein zentraler Punkt betrifft die systematische Steuerung der Schulentwicklung. Ein gültiges, gemeinsames Schulprogramm als zentrales Steuerungsinstrument fehlt und wird im laufenden Schuljahr erarbeitet. Auch bei der Unterrichtsentwicklung gibt es Themen, die gezielter und gemeinsam weiterbearbeitet werden. Die Schule hat bereits darauf reagiert und erste Schritte eingeleitet. Künftig richtet sie ihre Entwicklungsarbeit noch stärker auf eine nachhaltige Wirkung im Schulalltag aus. Das Schulteam plant Vorhaben gemeinsam,

setzt sie verbindlich um und wertet sie regelmässig aus. Unterstützt durch eine externe Beratung erarbeiten Schulteam, Schulleitung und Schulpflege in diesem Schuljahr die nächsten Massnahmen. Die sek mättmi verfügt über eine gute Grundlage für ihre weitere Entwicklung und baut gezielt auf ihren bestehenden Stärken und bewährten Ansätzen auf. Klare Strukturen und eine gemeinsame Ausrichtung stärken die Qualitätsentwicklung. So kann die Schule Entwicklungsvorhaben gezielter planen, gemeinsam umsetzen und regelmässig reflektieren. Ziel ist es, die bestehenden Stärken zu sichern und

die Qualität der Schule kontinuierlich weiterzuentwickeln. Auch organisatorisch hat die sek mättmi wichtige Voraussetzungen geschaffen. Mit der neuen Co-Schulleitung und der Unterstützung durch eine Schulleitungsassistenz werden Verantwortung und Aufgaben auf mehrere Schultern verteilt. Dies schafft zusätzliche Kapazitäten, um die pädagogische und organisatorische Entwicklung der Schule kontinuierlich voranzutreiben. Sekundarschule Knonau-MaschwandenMettmenstetten

Ein Wochenende voller Kunst, Begegnung und Frauenkraft Neues Gemeinschaftsatelier direkt am Bahnhof Bonstetten-Wettswil feierte am 19. September Eröffnung Ein Wochenende voller Kreativität, Begegnungen und Inspiration: Das ATELIER 9B präsentierte die vielfältige Welt des künstlerischen und kreativen Schaffens. Vernissage, Workshops und Werkschauen gaben Einblick in einen besonderen Ort, an dem neun Frauen ihrer Leidenschaft nachgehen, sich gegenseitig inspirieren und gemeinsam Neues entstehen lassen. Das Eröffnungswochenende Mitte September – oder, wie es lieber genannt wurde: das Einweihungswochenende des ATELIER 9B – hätte kaum schöner sein können. Nach intensiven Vorbereitungen öffnete das neue Gemeinschaftsatelier direkt am Bahnhof Bonstetten-Wettswil seine Türen und zeigte während eines ganzen Wochenendes, was entsteht, wenn Kreativität, Handwerk, Kunst und gemeinschaftliches Engagement aufeinandertreffen. Wo sonst konzentriert gearbeitet, gestaltet und experimentiert wird, entstand eine lebendige Ausstellung des gemeinsamen Schaffens. Am Samstag, 19. September, fand die Vernissage statt. Die Kunstwerke der künstlerisch tätigen Frauen im ATELIER 9B gaben den Besucherinnen und Besuchern einen Einblick in die unterschiedlichen Welten. Einige Atelierfrauen nutzten die Gelegenheit, ihre eigenen Geschäfte und Herzensprojekte vorzustellen und mit den Gästen ins Gespräch zu kommen.

Von Yoga bis hin zur Töpfershow Der Sonntag stand ganz im Zeichen des Erlebens und Ausprobierens. In Workshops und Werkschauen konnten die Besucherinnen und Besucher die ver-

Von links: Anna Ronco (Keramik), Niloufar Krage (Fotografie), Patrizia Schiavone (Yoga & Massage), Susanne Baer (Künstlerin), Marlies Friedli-Enderle (Raumgestaltung & Möbelupcycling), Valentina Aditi Müller (Farbgestaltung), Beno Doerr-Ries (Frauenheilkunde & Aromatherapie), Gabriela Wetli (Künstlerin), Alexandra Schweiger (Gestaltungs- und Kunsttherapeutin) (abwesend). (Bild Niloufar Krage, moodmood) schiedenen Facetten des ATELIER 9B kennenlernen. Von Yoga und Meditation über Kartenkunst, Collage Art und verschiedene Drucktechniken, Töpfershow und Frauenheilkunde bis hin zu Möbel Upcycling und Raumgestaltung gab es alles zu entdecken. Wirklich eindrücklich ist die Vielfalt, die hier entsteht. Das Wochenende bot Raum für Begegnun-

gen und Gespräche. Es wurde gelacht, gestaunt, gestaltet, sich ausgetauscht und genossen.

Atelierluft schnuppern Und so soll es weitergehen im ATELIER 9B: Die Vision ist es, einen Ort der Begegnung zu schaffen – für Kunst, Kunst-

handwerk, Kreativität und Frauenkraft. Einen Ort, an dem Menschen Neues lernen, Ideen entwickeln und sich gegenseitig inspirieren können. Hier sind Räume entstanden für Workshops, Kurse und gesellschaftliche Veranstaltungen, in denen Gemeinschaft wachsen kann. Das Einweihungswochenende hat gezeigt, wie viel Potenzial in diesem Ort

steckt und dass die Idee des ATELIER 9B auf grosses Interesse und Offenheit in den rundumliegenden Gemeinden stösst. Wer vorbeikommen und Atelierluft schnuppern möchte, darf das gerne. Wenn das Schild OFFEN am Eingang hängt, heissts ungeniert reinspaziert. Marlies Friedli-Enderle

Urs Hengartner ist neuer Schweizer Meister im Hölzle 36 Teilnehmende kämpften im Gasthof Adler in Kappel um den Titel Der Gasthof Adler in Kappel stand am vergangenen Samstag erneut ganz im Zeichen der Schweizer Meisterschaft im Hölzle. Insgesamt 36 Spielerinnen und Spieler aus den Kantonen Schwyz, Zug, Zürich, Aargau sowie Basel-Stadt und Basel-Landschaft nahmen am traditionsreichen Wettkampf teil. Unter ihnen befand sich eine Teilnehmerin. Spielleiter Werner Lüthi und OK-Präsident Rolf Brunner eröffneten den Anlass. Als Gastredner begrüssten sie den Zuger Regierungsrat Heinz Tännler. Dieser schilderte auf unterhaltsame Weise, wie er sich auf seine Ansprache vorbereitet hatte, und sorgte mit seinen humorvollen Ausführungen für zahlreiche Lacher im Publikum. Traditionsgemäss wurde unmittelbar vor Wettkampfbeginn die Schweizer Nationalhymne abgespielt und gemeinsam gesungen. Anschliessend begann der Wettbewerb. Gespielt wird in Vierergruppen, wobei die Teilnehmenden erraten müssen, wie viele Hölzchen ihre Mitspielenden in den Händen halten.

Schweizer Meister 2026 Urs Hengartner mit Wirtin Renata Schönbächler.

Der Zuger Regierungsrat Heinz Tännler hielt die Gastrede. (Bilder zvg)

Wer die richtige Anzahl nennt, scheidet aus der Runde aus. Verloren hat, wer drei grosse Hölzer erhält. Nach drei Vorrunden bestritten die vier Besten den Final. Dort setzte sich Urs Hengartner aus Steinhausen gegen Heinz Gaisser,

ermöglicht wurde. Das sonnige Herbstwetter lud zudem zum Verweilen in einer spontan eingerichteten Gartenwirtschaft vor dem Gasthof Adler ein. Spielleiter Werner Lüthi bedankte sich bei Gastgeberin Renata Schönbächler,

Urs Meier und Florian Bürgi durch und sicherte sich den Schweizer Meistertitel 2026. Beim anschliessenden Rangverlesen konnten sich die Teilnehmenden über einen reichhaltigen Gabentempel freuen, der dank zahlreicher Sponsoren

dem Service- und Küchenteam sowie allen Helfenden für die gelungene Organisation. Die detaillierte Rangliste ist unter www.adler-kappel.ch verfügbar. Reto Studer


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Bezirk Affoltern

Freitag, 2. Oktober 2026

Kinder schützen, Eltern stärken

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kjz-Fachveranstaltung über gewaltfreie Erziehung und Unterstützung von Eltern Rund die Hälfte aller Kinder in der Schweiz erlebt zu Hause Gewalt. Knapp 40 Prozent der Eltern geben an, körperliche Gewalt anzuwenden, rund 6 Prozent tun dies regelmässig. Über 20 Prozent berichten von regelmässiger psychischer Gewalt. Vor diesem Hintergrund fand am 24. September in Bonstetten die Fachveranstaltung «Stark ohne Gewalt. Impulse für Fachpersonen» des Kinder- und Jugendhilfezentrums (kjz) Affoltern statt. Organisiert wurde der Anlass von einem Team des Amts für Jugend und Berufsberatung rund um Tanja Sax, Leiterin kjz Affoltern. 70 Fachpersonen der

Kinder- und Jugendhilfezentrum (kjz) Affoltern Mütter und Väter wissen am besten, was gut ist für ihr Kind. Doch ab und zu tut ein Blick von aussen gut. Die Fachpersonen des kjz Affoltern beraten Eltern gerne bei Fragen zu Baby, Kleinkind und Familienalltag und zeigen Wege zu weiteren Angeboten. Mehr Infos: www.zh.ch/kjz-affoltern

Versicherungen für junge Erwachsene

Was gewaltfreie Erziehung im Alltag bedeutet

Die Volljährigkeit steht vor der Tür oder ist bereits da? Dann kommen aufregende Veränderungen auf Sie zu. Versicherungen gehören nicht unbedingt dazu, sind für den neuen Lebensabschnitt aber wichtig. Wir zeigen auf was muss, was darf, und was kann.

70 Fachpersonen nahmen an der Veranstaltung teil. (Bild zvg) Wie vielfältig die Unterstützung im Bezirk ist, wurde durch Vertretende der Erziehungsberatung, Mütter- und Väterberatung, Sozialen Arbeit und Mandate, KESB, Opferhilfe kokon und Elternbildung klar. Sie stellten ihre Angebote vor und verdeutlichten damit, dass Fachpersonen schwierige Situationen und Eltern ihre Herausforderungen nicht allein tragen müssen. Beim gut besuchten Vernetzungsapéro vertieften die Teilnehmenden ihre Kontakte und lern-

ten Ansprechpersonen persönlich kennen. Die Veranstaltung zeigte, dass Kinder keine perfekten Eltern brauchen, sondern Erwachsene, die Verantwortung übernehmen, Orientierung geben und Beziehung verlässlich gestalten. Fachpersonen können dazu beitragen, indem sie hinschauen, ansprechen, die Kinderperspektive einbringen und Eltern frühzeitig unterstützen. Amt für Jugend und Berufsberatung

Von Suonen, Gardisten und Kanonen Vielseitige Turnfahrt des Turnvereins Wettswil Einzig der Zielkanton Wallis war den erwartungsfrohen Teilnehmern bekannt. Die Organisatoren wussten im Vorfeld zu schweigen. Nur mit den Bildern auf der Einladung konnten Gewiefte auf Stationen der zweitägigen Reise tippen. Das Postauto lud den Tross in Mund, dem Safrandorf hoch über Brig aus, nicht zum Einkauf des teuren Gewürzes, sondern als Startpunkt zu einer eindrücklichen Wanderung entlang der «Stigwasser»-Suone. Sie war nicht ganz frei von Tücken, engen Passagen, schmalen Tunnels und nervenkitzelnden Abgründen. Aber alle bewältigten – einige mit Schrammen – den Abstieg nach Birgisch, Nachbardorf von Mund, zum verdienten Spät-Mittagessen. Einen speziellen Apéro durften die Teilnehmer abends in Naters geniessen. Der Hotelier des Hotels AdAstra, der Unterkunft, führt als «Hobby» eine Kleinbrauerei namens «Brigerbier». Sprachgewandt erklärte er den Herstellungsprozess der verschiedenen Biersorten, selbstverständlich umrahmt von – grosszügigen – Kostproben der Sorten Kaspar, Melchior und Baltasar. Keine Kehle blieb da trocken. Mit einer Rundfahrt im «Kleinen Simplon Express» ent-

Versicherungs-Ratgeber der Mobiliar Die Generalagentur Affoltern am Albis der Mobiliar informiert.

frühen Kindheit und Vertretende aus Gemeinden nahmen teil.

Patrizia Luger von Kinderschutz Schweiz zeigte auf, was Gewalt in der Erziehung ist – und was nicht. Besonders psychische Gewalt werde häufig unterschätzt: Wiederholte Aussagen wie «Du bist immer so anstrengend!» oder «Jetzt hör endlich auf zu weinen!» können Kinder tief verletzen und ihr Selbstbild, ihr Verhalten und ihre soziale Entwicklung beeinträchtigen. Doch nicht jede schwierige Erziehungssituation gefährde das Kindeswohl. Gewaltfreie Erziehung bedeutet auch nicht Grenzenlosigkeit oder Konfliktvermeidung. Kinder brauchen Erwachsene, die ihnen Orientierung und Sicherheit geben und eingreifen, wenn sie sich oder andere akut gefährden. Seit dem 1. Juli 2026 schreibt Art. 302 des Zivilgesetzbuches eine gewaltfreie Erziehung vor. Die Kantone müssen Beratungsangebote für Eltern und Kinder sicherstellen. Damit sich auch im Alltag etwas ändert, brauchen Eltern Unterstützung und andere Handlungsmöglichkeiten. Fachpersonen sollen Belastungen wahrnehmen, zuhören und problematisches Verhalten ansprechen – mit Blick auf das Kind und ohne die Eltern zu verurteilen.

Die erste eigene Wohnung Sobald Sie aus Ihrem Elternhaus ausziehen oder Ihre Ausbildung abschliessen, sind Sie nicht mehr in der Familienpolice Ihrer Eltern eingeschlossen. Daher ist die Privathaftpflichtversicherung ein Muss. Sie deckt sämtliche Schäden, für die Sie verantwortlich sind. Beispielsweise, wenn Sie aus Versehen jemanden verletzen oder fremdes Eigentum beschädigen. Sie übernimmt Schäden bis zehn Millionen Franken und zahlt zum Beispiel die Reparatur des Autos, das Ihnen ein Freund geliehen hat, oder den Ersatz Ihres kaputten Lavabos. Ihre persönlichen Sachen Wenn Sie in eine eigene Wohnung oder eine Wohngemeinschaft ziehen, empfehlen wir Ihnen eine Hausratversicherung. Sie deckt den finanziellen Schaden an Ihren persönlichen Sachen. Etwa nach einem Einbruchdiebstahl, aber auch Feuer- und Elementarschäden wie zum Beispiel Hagel oder Überschwemmungen. Mit dem Zusatz «einfacher Diebstahl auswärts» ersetzen wir sämtliche Wertgegenstände, die Ihnen ausserhalb Ihrer vier Wände gestohlen werden, etwa Laptop, Handy oder Handtasche. Haftpflicht für Auto, Motorrad und Co. Wenn Sie sich das erste Auto, Motorrad oder einen Roller zulegen, ist die Haftpflichtversicherung obligatorisch. Weil selbst kleinere Reparaturen teuer werden können, ist eine Voll- oder Teilkaskoversicherung für neuere Fahrzeuge eine sinnvolle Ergänzung.

Die Teilnehmenden der diesjährigen Turnfahrt. (Bild zvg) lang den Sehenswürdigkeiten von Brig und Naters begann der 2. Tag. Sie endete vor dem Eingang zum Kulturzentrum La Caverna, zu Kriegszeiten einer streng geheimen Artilleriefestung der Armee. Sie beherbergt seit dem Erwerb durch die Stadt drei Museen: ein (Schweizer-) Garde-, ein Festungs- und ein StrahlerMuseum. Auf den Rundgang durch das GardeMuseum führte die Teilnehmer ein kom-

petenter ehemaliger Hellebardier der Papstgarde, der über alles rund um die Geschichte, die Arbeit, die täglichen Pflichten und das Leben der Garde in Rom fesselnd zu berichten wusste. Dass das Museum in Naters eingerichtet wurde, ist mit der relativ hohen Zahl von Wallisern in der Garde zu erklären. Auf einem zweiten Rundgang lernten die Vereinsmitglieder Waffen, Stellungen, Aufträge, Ziel-Geländekammern

und Gemeinschaftsräume der Festungsartillerie aus der Nähe kennen. Im letzten Krieg diente sie dazu, ein Eindringen italienischer Truppen von Süden her zu verhindern. Diese Turnreise brachte erneut viele Höhepunkte. Die Teilnehmer danken den beiden Organisatoren Beat Meyer und Martin Rast für tolle zwei Tage. Ernesto Meier, Wettswil

Gut versichert auf Reisen Die Semesterferien stehen an oder Sie gönnen sich sonst eine Pause? Wenn Sie länger oder häufiger verreisen, fahren Sie mit einer Jahresreiseversicherung günstiger als mit Kurzfristversicherungen. Sie bietet Ihnen Schutz im In- und Ausland, in den Ferien, aber auch auf Tages- oder Wochenendausflügen. Zum Grundpaket gehören die Annullationskosten-Versicherung und die Reiserechtsschutzversicherung. Sie können zusätzliche Deckungen einschliessen wie zum Beispiel eine Reisegepäckversicherung. Sehr gerne beantworten wir Ihre Fragen: Sie erreichen uns unter Telefon 044 762 50 60 oder via E-Mail auf affoltern@mobi.ch. Im Schadenfall: 044 762 50 20

Historische Schlösser und schmucke Weiler Im Thurgau von Weinfelden nach Berg Die Mittelthurgauer Hügellandschaft liegt zwischen der Thurebene und dem Hügelzug des Nollen, mit ausgedehnten Wiesen, Weiden, Obstgärten und Wäldern, Einzelhöfen, Weilern und Dörfern sowie kleinen Fliess- und Stehgewässern. Die Hügelkuppen sind oft bewaldet, während es in den Ebenen Landwirtschaftsflächen und Dörfer gibt. Die Landwirtschaft umfasst neben dem Wiesland auch Hochstamm-Obstgärten sowie Acker- und Gemüsebau, NiederstammTafelobst und Beerenproduktion bis hin zu einzelnen Rebbergen. Besonders charakteristisch sind die zahlreichen ehemaligen Ackerterrassen.

Weinfelden, das am Übergang zwischen Thurtal und Ottenberg liegt. Das Wahrzeichen ist das Schloss, das hoch über

dem Winzerstädtchen thront. Vom Bahnhof stieg der Weg bald an, und man erreichte vorbei an Rebbergen den Wei-

Schloss als Wahrzeichen Diese Wanderung ist ein Teil des Mittelthurgauer Schlossweges und startete in

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ler Ottoberg, mit einem historischen Schlösschen und mit Blumen geschmückten Riegel-Bauernhäusern. Nun führte der Weg meist durch den Wald bis zum Ottenberg, ein beliebtes Ausflugsziel mit prächtiger Sicht über den Thurgau bis in die Alpen. Im Restaurant Stelzenhof gab es ein feines Mittagessen und ein Dessert vom Geburtstagskind Otto Lee. Nach dem Überschreiten des Hügelzuges erreichte man das Dorf Berg, dessen Wahrzeichen ebenfalls ein Schloss ist, das heute als Alterszentrum genutzt wird. Im wunderschönen Park gab es nochmals eine Pause, bevor es mit der Bahn zurück nach Birmensdorf ging. Dölf Gabriel, Wanderleiter

Senioren-Wandergruppe im Weiler Ottoberg. (Bild zvg)

E-Mail: wandergruppe-birmensdorf@bluewin.ch

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Bezirk Affoltern

Freitag, 2. Oktober 2026

Das Team des Werkdiensts mit dem neuen Fahrzeug inklusive neuer Sicherheitssignaletik. (Bild zvg)

Obfelden bekommt neues E-Nutzfahrzeug Die Erneuerung des Fahrzeugparks legt den Fokus auf zeitgemässe Antriebstechnologien Die Gemeinde Obfelden setzt ein weiteres Teilstück ihrer Gemeindestrategie um, indem sie ein vollelektrisches Nutzfahrzeug für den Werkdienst anschaffte. Ausserdem würden die Kommunalfahrzeuge mit einer einheitlichen Sicher-

heitssignaletik ausgezeichnet. «Zusammen mit der bereits erneuerten Warnbekleidung der Mitarbeitenden erhöht die Gemeinde damit die Sicherheit bei Arbeiten im Strassenraum», hiess es in den News auf der Website der Gemeinde

dazu. Ziel ist es, den Fahrzeugpark Schritt für Schritt mit moderneren und emissionsärmeren Fahrzeugen zu erneuern. Neben den Anforderungen des Werkdienstes wurde bei der Beschaffung daher auch auf eine wirtschaftliche

Lösung geachtet. Bei der Erneuerung des Fahrzeugparks sollen ausserdem zeitgemässe Antriebstechnologien den Vorzug erhalten, darunter Elektroantriebe. Um die Erkennbarkeit der Kommunalfahrzeuge zu verbessern, führt Ob-

felden zudem eine einheitliche Sicherheitssignaletik für die Fahrzeuge des Bereichs Werke ein. Die Mitarbeitenden des Werkdienstes wurden bereits mit neuer Warn- und Arbeitsbekleidung ausgerüstet. (red)

FORUM

Dank zur Wahl in Kappel

Die Prämien steigen – Zeit, das System zu hinterfragen

Geschätzte Mitbürgerinnen und Mitbürger von Kappel, ich danke allen herzlich für die grandiose Unterstützung während der letzten knapp vier Monate. Der riesige Vorrat an gutem Willen, Zuspruch und Motivation hat mich tief beeindruckt. Merci vielmals für die vielen Gespräche, für Ihr persönliches Engagement und für die wertvollen Ratschläge.

Wieder steigen die Krankenkassenprämien – 2027 durchschnittlich um fünf Prozent. Für viele Haushalte ist das eine spürbare Belastung. Die Prämie wird zu einem immer grösseren Posten im Monatsbudget. Die SP hat deshalb soeben eine neue Initiative für tiefere Krankenkassenprämien lanciert. Das Anliegen ist verständlich. Doch reicht es, die Prämien zu verbilligen? Oder müssen wir das System grundsätzlich hinterfragen? Heute bezahlen wir für die obligatorische Grundversicherung grundsätzlich eine Kopfprämie. Ob jemand 4000 oder 12 000 Franken im Monat verdient, ändert an der Prämie wenig. Warum finanzieren wir die Grundversicherung nicht stärker einkommensabhängig? Wer mehr verdient, würde mehr beitragen, wer weniger verdient, entspre-

Mit diesem klaren Mandat und Vertrauensbeweis gehe ich an die Arbeit und zähle weiterhin auf Ihre wertvolle Unterstützung. Ich wünsche uns allen gutes Gelingen und ein gerüttelt Mass an Zuversicht und Freude für den gemeinsamen Weg. Volle Kraft voraus – Kappel ist eine grossartige Gemeinde. Pascal L. Parraghy, Kappel

Zwei Denkanstösse Replik auf den Leserbrief von Brigitte Baur mit dem Titel «Korrekt fahren auf der Brücke» im «Anzeiger» vom 25. September. «Korrekt fahren auf der Brücke»: Heute brauchen wir eine Anleitung zum «flüssigen» Queren der Autobahnbrücke in Affoltern, der Verkehr staut bis in die Nachbardörfer. Es hiess einmal: «Fahren ums Dorf, Wohnen im Dorf.» Lange ist’s her. Letzthin habe ich eine Plane des seinerzeitigen «A4 NIE»- Fotos, mit den über zweihundert Menschen darauf bei der Fabrik am Weiher in Zwillikon gesehen, am Feldwegrand gegen die Schulrainstrasse. Dieses Foto mit seiner Geschichte macht immer noch Freude. Dank der Blachenstellerin oder des Blachenstellers.

Erlebnis «Blumenkirche», Kloster Kappel, vom letzten Wochenende: An der Kirchenpforte, links und rechts, wird man mit Blumen und zwei übergrossen QR-Codes empfangen. Nach der Pforte die Zahlstation des Anlasses, per Twint. Man ist also gezwungen, per sofort das Phone zu zücken. Für mich ein unschöner «Einstieg». Bei den meisten geht dann auch die Fotografiererei umgehend los. An Stelle des «zuerst einmal schauen, staunen». Das «Haus der Stille» ist Geschichte. Ein Seelen-Verlust. Der Kraftort wird ihm «ausgetrieben». Schade. Gertrud Rohner, Affoltern

Ihre Meinung ist willkommen! Gerne können Sie der Redaktion des «Anzeigers» einen Leserinnen- oder Leserbrief schicken. Dafür gibt es einige Regeln: Ihre Meinungsäusserung muss mit Namen sowie Adresse und Telefonnummer des Verfassers oder der Verfasserin versehen sein und soll in maximal 2000 Zeichen ein Thema aus der Region aufgreifen oder einen Beitrag im «Anzeiger» kommentieren. Reine Danksagungen sind nicht erwünscht. Kurzgefasste Zuschriften haben Vorrang. Bitte vermeiden Sie Abkürzungen. Wir achten darauf, dass nur Briefe in einem freundlichen Tonfall sowie ohne Verletzung von Persönlichkeitsrechten Dritter publiziert werden. Der Inhalt des Leserbriefes muss zudem die eigene Meinung abbilden und bei Zitaten

eine Quelle nennen. Auch wichtig: Der Verfasser des Leserbriefes muss mit dem Absender identisch sein. Leserbriefe geben die Meinung der Leser wieder, nicht die der Redaktion.

chend weniger. Für mich wäre das gelebte Solidarität. Die Diskussion ist nicht neu. 2024 lehnte die Schweizer Bevölkerung die SP-Initiative «Maximal 10 Prozent des Einkommens für die Krankenkassenprämien» mit 55,47 Prozent Nein ab. Sie verlangte, dass niemand mehr als zehn Prozent des verfügbaren Einkommens für Prämien aufwenden muss. Der indirekte Gegenvorschlag ist seit 2026 in Kraft. Noch grundsätzlicher wurde bereits 2007 abgestimmt: Die Initiative «Für eine soziale Einheitskrankenkasse» verlangte eine einzige Krankenkasse und einkommensabhängige Prämien. Sie wurde mit 70,9 Prozent Nein abgelehnt. 2014 folgte die Initiative «Für eine öffentliche Krankenkasse», ebenfalls ohne Erfolg.

Volksentscheide sind zu respektieren. Aber sie sind kein Denkverbot für die Zukunft. Heute gibt es 34 Versicherer in der obligatorischen Krankenpflegeversicherung. Die Leistungen sind gesetzlich weitgehend vorgegeben. Trotzdem stehen die Versicherer im Wettbewerb und unterhalten eigene Strukturen. Auch eine Einheitskasse hätte Verwaltungskosten. Aber wir dürfen fragen: Brauchen wir diesen Wettbewerb wirklich? Eine Einheitskasse allein würde die Gesundheitskosten nicht lösen. Doch wenn die Prämien Jahr für Jahr steigen, sollten wir nicht nur über Verbilligungen reden. Vielleicht ist es Zeit, die Finanzierung und Organisation unserer Grundversicherung grundsätzlich neu zu denken. Stefan Kessler, Affoltern

Auch in Bonstetten kam es zu einem Schusswaffenvorfall Replik auf den Artikel von Livia Häberling mit dem Titel «Katzenschütze sorgt für Schrecken» im «Anzeiger» vom 25. September. Der Artikel hat mich tief betroffen gemacht, da auch meine Katze Opfer einer solchen Tat wurde. Am 21. August 2024 kam unsere Katze mit einer Augenverletzung nach Hause, in Bonstetten. Sowohl wir (Katzenbesitzer) als auch die behandelnde Augenspezialistin gingen zunächst von den Folgen eines Katzenkampfes aus. Über ein Jahr lang versuchten wir, das Auge zu retten. Da sie jedoch durch neue Entzündungen im-

mer wieder Schmerzen hatte, wurde ihr im Januar 2026 das Auge bei einer Operation entfernt. Während dieses Eingriffs kam die grausame Wahrheit ans Licht: Die Tierärztin fand ein Luftgewehrprojektil im Augapfel. Dieser Artikel ist wichtig. Wir haben im Januar nach der OP sofort Anzeige erstattet, leider gegen unbekannt. Falls noch mehr Katzen betroffen sind, hoffe ich, dass sich die betroffenen Katzenbesitzer melden. Vielleicht können wir mit mehr Informationen etwas erreichen. Areti Okle, Bonstetten

Das herausoperierte Projektil. (Bild zvg)

Unseriöse Meldung als Wahrheit verkauft

Redaktionsschluss beachten Aufgeben können Sie Ihre Äusserung unter www.affolteranzeiger.ch/ mitmachen/leserbrief-einreichen. Für eine Veröffentlichung am Dienstag sollte die Zuschrift am vorangehenden Freitagmittag auf der Redaktion eintreffen. Für eine Publikation am Freitag schicken Sie uns Ihre Meinungsäusserung bitte bis am Mittwochmittag. Über eine Nichtpublikation wird keine Korrespondenz geführt. (red)

Replik auf den Leserbrief von Daniel Wirz mit dem Titel «Doch aus dem Labor entwichen» im «Anzeiger» vom 25. September. Der Verfasser des genannten Leserbriefs fordert uns Leser richtigerweise dazu auf, als Moral von der Geschicht: «Glaube nichts, prüfe selber, ehe du dir eine Meinung bildest.» Umso erstaunlicher ist es, dass er in seiner eigenen Argumentation genau diesem Grundsatz widerspricht. Wer behauptet, das Weisse Haus habe jetzt

den Laborursprung in Wuhan «klar bewiesen», übernimmt ungeprüft die politisch motivierten Narrative der USAdministration unter Donald Trump. Die Behauptungen stützen sich primär auf ältere Geheimdienstberichte, bei denen selbst die CIA von einer «geringen Belastbarkeit» der Daten spricht und beide Szenarien – Laborunfall sowie natürlicher Ursprung – weiterhin für plausibel hält. Einen unumstösslichen, wissenschaftlichen Beweis gibt es bis heute nicht. Es ist ein Widerspruch

in sich, staatlichen Behörden und der Wissenschaft pauschal tiefes Misstrauen entgegenzubringen, aber gleichzeitig den Worten eines Donald Trump, dessen freizügiger Umgang mit der Wahrheit hinlänglich bekannt ist, blind zu vertrauen. Wer echtes Hinterfragen fordert, sollte dies auch bei den eigenen Quellen tun, statt jede unseriöse, politisch passende Meldung sofort als absolute Wahrheit zu verkaufen. Peter Senn, Rifferswil


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Freitag, 2. Oktober 2026

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Allesamt unter Top Ten Menschen im Säuliamt

Der Reitverein Birkenhof dominierte die Schweizer Meisterschaften im Junioren-Vierkampf. Seite 16

Am Iron Bike Race in Einsiedeln zeigten RRC-Amt-Junioren starke Mannschaftsleistung. Seite 17

Studentin Sophia Krähenmann erhielt den Preis der WernerSiemens-Stiftung. Seite 20

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Menschen helfen, wieder besser zu sehen Keerana Bühler aus Bonstetten erzählt, warum sie eine Lehre als Augenoptikerin bei BOA Optik Affoltern macht Claudia EugstEr Freundlich und selbstbewusst heisst Keerana Bühler eine Kundin willkommen und nimmt sich deren Anliegen an. Man würde nicht meinen, dass die 17-jährige Bonstetterin erst im zweiten Lehrjahr ist. «Das Herausstechendste an Keerana ist ihre positive Art», so Dominik Müller, Inhaber von BOA Optik Affoltern. Er ist Optometrist und gleichzeitig Keeranas Lernendenbetreuer. Sie absolviert eine dreijährige Lehre zur Augenoptikerin EFZ im Traditionsbetrieb in Affoltern, der diese Woche sein 40-Jahre-Jubiläum feiert. Im Arbeitsalltag ist die Betreuung der Lernenden verteilt auf alle Mitarbeitenden, wenn es um etwas Konkretes oder Schulisches geht, dann ist Dominik Müller als Lernendenbetreuer die erste Ansprechperson. Dieser zeigt sich sehr zufrieden mit seiner Lernenden. In der Schule lernt Keerana die Theorie in den jeweiligen Fächern, abgestimmt auf den Beruf der Augenoptikerin. Beispielsweise, wie das Auge aufgebaut ist, aber auch gerade aktuell, was für verschiedene Kundentypen es gibt. Anwenden und Üben tut sie das dann bei der Arbeit im «Riegel Häuschen» an der Alten Dorfstrasse 21.

Ein kontaktfreudiger und abwechslungsreicher Beruf Im letzten Sommer hat Keerana Bühler aus Bonstetten mit ihrer Lehre bei BOA Optik Affoltern begonnen. «Für den Beruf habe ich mich entschieden, weil es ein sehr kontaktfreudiger Beruf ist», erklärt die junge Lernende. Man habe viel mit Menschen zu tun. Allerdings sei das nicht alles, auch die Arbeit in der Werkstatt mache ihr Spass: «In einem tradi-

«Das herausstechendste an Keerana ist ihre positive Art.» Dominik Müller, Inhaber von BOA Optik Affoltern

Keerana Bühler mit ihrem Lehrlingsbetreuer Dominik Müller. Er lobt ihre kundenorientierte Art und dass sie stets freundlich und hilfsbereit ist. tionellen Betrieb wie BOA schleifen wir die Gläser selbst und flicken möglichst viel an den Brillen.» Dieser Abwechslungsreichtum gefällt Keerana ebenfalls sehr und, dass sie durch ihre Arbeit täglich Menschen hilft: «Es macht mir Freude, Menschen zu helfen, unsere schöne Welt wieder besser zu sehen.» Bevor Keerana jedoch ihren Beruf definitiv wählte, hat sie auch als Laborantin geschnuppert und als Fachfrau Apotheke. Ausschlaggebend für die Entscheidung zur Augenoptikerin war zu einem gewissen Teil auch die Arbeitsatmosphäre bei BOA. Zwei Schnuppertage hatte Keerana hier absolviert. Einen in den Sommerferien vor dem zweiten Sekundarschuljahr, einen weiteren dann noch, als es konkreter wurde, um den Beruf richtig kennenzulernen. Nun ist sie bereits im zweiten Lehrjahr.

Zwischen Werkstattarbeit und Kundenbetreuung Im zweiten Lehrjahr habe sich relativ viel verändert, denn, so Keerana: «Ich habe jetzt eine Unterstiftin.» Ein typischer Arbeitstag beginnt für die Bonstetterin damit, dass sie den Briefkasten

Die Lernende Keerana Bühler beim Schleifen eines Brillenglases. (Bilder cle)

leert und das Geschäft «parat» macht für die Kundschaft. «Oben in der Werkstatt stelle ich die Geräte an, fülle alles auf, was noch gefüllt werden muss, und dann öffne ich den Laden», sagt Keerana. Dazu gehören auch kleinere Dinge, wie die Combox beim Telefon auszuschalten. Und dann gilt es auch schon, die Kunden zu begrüssen, denn die Ersten kommen meist bereits, wenn das Optikergeschäft um 8.30 Uhr öffnet. Keerana macht die Post, schaut in der Werkstatt, ob es etwas zu schleifen gibt, oder aber sie macht die Glaskontrolle. «Ich prüfe, wenn die Gläser frisch vom Hersteller geliefert werden, ob alles richtig geliefert wurde oder ob es bereits Kratzer hat», erklärt Keerana. Dies alles, während sie Kunden bedient, Sachen auffüllt, Ordnung schafft, auch mal abwäscht und putzt – halt eben alles, um den Laden in Schuss zu halten. Weil Keerana in Bonstetten wohnt, kann sie während der zwei Stunden, die das Geschäft über Mittag geschlossen ist, sogar heimgehen. Am Abend verräumt die Lernende dann selbstständig wieder alles, bringt Pakete mit Linsen für die Kunden zur Post, stellt die Geräte aus und schliesst den Laden ab. Besonders an ihrem Beruf mag sie, die Abwechslung zwischen Kundenkontakt und Werkstatt und: «Manchmal müssen wir auch kreativ werden, um Lösungen zu finden, die den Kundinnen und Kunden gefallen. Wir haben zum Beispiel auch schon Sachen angemalt.» Das schätzt auch Dominik Müller an seiner Lernenden besonders: «Keerana denkt weiter und ist sehr kundenorientiert. Aber sie verkompliziert die Dinge nicht, sondern überlegt, wie sie helfen kann, und findet eine pragmatische Lösung.» Dies auch in schwierigen Situationen. Gefragt nach einem negativen Erlebnis bei der Arbeit antwortet Keerana, dass es immer negativ sei, wenn Fehler passierten: «Der Kunde hat schon Verständnis, aber es ist halt blöd, wenn etwas nicht so klappt, wie es klappen sollte.» Allerdings würde sie diese Erlebnisse nicht als negativ bezeichnen: «Ich

habe jeweils viel daraus gelernt. Zum Beispiel, wie man mit den Menschen besser umgeht, dass solche Dinge nicht passieren.» Positive Erlebnisse gibt es da glücklicherweise viel mehr. Keerana findet es am schönsten, wenn die Kunden die Freude, die sie selbst ausstrahlt, auch zurückgeben. Manche tun dies sogar im physischen Sinn: «Ganz viele Kunden bringen uns im Sommer Glace», erzählt die Lernende und muss lächeln. Das sind dann vor allem natürlich die Stammkunden, die die Angestellten des Brillengeschäfts auch persönlich gut kennen. Auf eine grosse Stammkundschaft kann BOA denn auch zählen. Einerseits, weil es das Geschäft bereits seit 40 Jahren gibt, andererseits weil man einen sehr persönlichen Umgang mit den Kunden und auch im Team pflege, so Dominik Müller. Er setzt keine Vorgaben, welche Gläser jetzt verkauft werden müssen, weil diese mehr Gewinn bringen. Stattdessen müsse es in erster Linie zum Kunden passen und sein Problem optimal lösen. Keerana selbst macht momentan noch keine direkten Kundenberatungen, aber sie vereinbart diese. Bei Bekannten, die eine Brille brauchten, durfte sie jedoch bereits selbst die Beratung übernehmen. Ansonsten erhält sie das Rezept für die Brille und schleift dann die Gläser entsprechend. Gerade lernt sie, die Beratung zu Brillenfassungen zu übernehmen.

inklusive. Die meisten davon arbeiten Teilzeit. Selbst hat Dominik Müller seine Lehre aber nicht bei BOA gemacht, sondern bei Waldner Optik in Breitenbach BL. Aber auch er ist in seinem Lehrbetrieb noch ein Jahr geblieben, ehe es ihn 2011 nach Affoltern verschlug. 2022 konnte er BOA dann offiziell übernehmen. Besonders freut es ihn, dass diese Woche das 40-Jahre-Jubiläum gefeiert werden kann. Wer sich also persönlich von Keeranas positiver Ausstrahlung überzeugen möchte, der geht am Samstag, 3. Oktober, am besten gleich selbst beim BOA-Fest vorbei. Ab 8.30 Uhr gibt es gemeinsames Plaudern, gute Stimmung, Apéro, 80er-Musik. «Wir werden die Zeit geniessen und gemeinsam auf uns und unsere Kundinnen und Kunden anstossen», so Dominik Müller. Und wie sehen Keeranas Zukunftspläne aus? Zuallererst natürlich die Lehre abschliessen und dann würde sie gerne weiter bei BOA arbeiten und die BMS berufsbegleitend machen. Aber Arbeit ist nicht alles. In ihrer Freizeit ist Keerana leidenschaftliche Geräteturnerin und aktiv als Trainerin beim TSV Bonstetten. Etwas mit Kollegen unternehmen gibt ihr einen weiteren Ausgleich zu ihrem anspruchsvollen Arbeitsalltag.

Viele, die die Lehre bei BOA gemacht haben, bleiben oder kehren zurück Die Betreuung von Lernenden gewichtet Dominik Müller bei BOA Optik Affoltern hoch. Er sieht darin in erster Linie einen allgemeinen Beitrag für die Branche: «Es braucht Arbeitskräfte, die nachkommen.» Aber nicht nur: «Die Arbeit mit jungen Menschen ist bereichernd und es gibt immer wieder neuen Input, denn jede Person ist anders.» Auch seien viele, die ihre Lehre hier gemacht haben, geblieben oder später wieder gekommen. Momentan hat BOA Optik Affoltern zehn Angestellte, die zwei Lernenden

«Es macht mir Freude, Menschen zu helfen, unsere schöne Welt wieder besser zu sehen.» Keerana Bühler, lernende Augenoptikerin EFZ bei BOA


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Alle Anlässe auf www.ref-knonaueramt.ch und im reformiert.lokal Freitag, 2. Oktober 12.00 Hausen Pfarrhaus Zäme Zmittag 19.30 Kirche Affoltern Carmen Cabert: ES STEHT GESCHRIEBEN – SO WHAT? Podiumsgespräch und Diskussion Wie gehen Pfarrer:innen mit der Bibel um? Mit Elisabeth Armingeon, Ueli Flachsmann, Thomas Müller und Selina Zürrer. Moderation: Bettina Bartels Anschliessend Apéro Samstag, 3. Oktober 10.30 Affoltern Seewadel Gottesdienst Pfrn. Bettina Bartels 14.30 Affoltern Senevita Gottesdienst Pfrn. Bettina Bartels Sonntag, 4. Oktober 10.00 Kirche Affoltern Gottesdienst im Rahmen der Ausstellung von Carmen Cabert: ES STEHT GESCHRIEBEN Triggerwarnung: Es wird sexualisierte Gewalt thematisiert. Pfrn. Bettina Bartels Musik: Antonia Nardone Anschliessend Apéro Fahrdienst Mettmenstetten: Regula Tedaldi, 079 632 23 04 10.00 Kirche Maschwanden Musik am Morgen mit Marianne Rutscho Eintritt frei Montag, 5. Oktober 10.00 Hausen Pfarrhaus Lese- und Gesprächskreis Pfrn. Irene Girardet 19.00 Ottenbach Chilehuus Bibelabend mit Cornelia Lippuner Mittwoch, 7. Oktober 19.30 Kirche Affoltern Carmen Cabert: ES STEHT GESCHRIEBEN – Führung durch die Ausstellung Mit der Kuratorin und Kunsthistorikerin Fabienne Dubs

Tagzeitengebet Werktags: 7.45, 12.00 und 18.00 Uhr im Kapitelsaal Freitag, 2. Oktober 19.30 – 20.30 Offenes Hagios-Singen Leitung: Christine Boeck Klosterkirche, ohne Anmeldung, Kollekte Samstag, 26. September bis Sonntag, 4. Oktober 2026 07.30 – 22.00 Blumenkirche Detailprogramm unter: www.klosterkappel.ch Dienstag, 6. Oktober 13.30 – 14.30 Führung durch die Klostergärten. Treffpunkt: Amtshausplatz. Keine Anmeldung erforderlich, Eintritt frei

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Veranstaltungen

Freitag, 2. Oktober 2026

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Tamara Perez bringt neue Single raus Die Hedingerin startet mit ihrem neuen Song «Auf & Ab» in den Herbst und performt mit den Söhnen Mannheims Tamara Perez startet musikalisch in einen besonderen Herbst: Mit «Auf & Ab» präsentiert sie am 9. Oktober ihre nächste eigene Single, und bereits heute Abend ist die Sängerin gemeinsam mit den Söhnen Mannheims im Volkshaus Zürich live zu erleben. Mit «Auf & Ab» knüpft Tamara Perez an ihre am 11. September erschienene Single «Trau dich» an. Während der erste Song dazu ermutigt, den eigenen Weg zu gehen, schlägt die Säuliämtler Sängerin nun persönlichere Töne an. «Auf & Ab» erzählt von den emotionalen Höhen und Tiefen einer ungesunden Beziehung. Es ist ein persönliches Kapitel ihres Lebens, dem sie in ihrer Musik eine Stimme gibt.

Begleitet von Florian Silbereisen Auch beim Konzert mit den Söhnen Mannheims wird ihre eigene Musik einen besonderen Platz erhalten. Neben ihrem Feature-Song mit den Söhnen Mannheims, «Fragmente», wird Tama-

ra Perez auch «Trau dich» live performen. Dabei wird sie vom Pianisten der Söhne Mannheims, Florian Silbereisen, begleitet. Damit erhält ihr eigener Song «Trau dich», der bereits vor Tausenden Menschen auf der Pietro-LombardiTour in der Lanxess-Arena in Köln zu hören war, erneut einen besonderen Live-Moment.

Ab dem 9. Oktober erhältlich Mit ihrem neuen Song setzt Tamara Perez ihren musikalischen Weg fort und gibt einen weiteren Einblick in ihre eigene Musik. «Auf & Ab» von Tamara Perez erscheint am 9. Oktober auf allen Plattformen. Wer Tamara Perez auf ihrem musikalischen Weg begleiten möchte, findet aktuelle Einblicke und Neuigkeiten auf ihren Social-Media-Kanälen. Instagram und TikTok: @tamaralaraperez. Anna Perez

Die Hedingerin Tamara Perez performt heute im Volkshaus Zürich mit den Söhnen Mannheims. (Bild zvg)

Alte Brennerei: Saxofonkonzert findet nicht statt Restaurant in Mettmenstetten bleibt bis auf Weiteres geschlossen Das Saxofonkonzert vom Freitag, 2. Oktober, muss kurzfristig abgesagt werden. Die «Alte Brennerei» in Mettmenstetten bleibt bis auf Weiteres geschlossen. Der Wirt Clinton Davids

macht dafür gesundheitliche Gründe geltend. Ob, wann und in welcher Form das Restaurant weiterbetrieben wird, ist nicht bekannt. Erst im Januar dieses Jahres hatte Clinton Davids die «Alte

Brennerei» von Luca Digele übernommen. Die «Alte Brennerei» war für Konzerte und Kleinkunst recht beliebt. Die erfolgreichen Tanzveranstaltungen Let’s Dance 60+/– (Disco back to the Oldies),

tion. Das Tarot als lebendige Bildsprache entdecken: Archetypen öffnen neue Perspektiven, regen kreatives Arbeiten an und begleiten persönliche Prozesse. ● Kloster Kappel, Kappelerhof 5

Affoltern

die jeweils am zweiten Freitag im Monat stattfanden, können deshalb vorläufig nicht mehr durchgeführt werden.

Interessierte, die gerne über die beliebten Tanzveranstaltungen Let’s Dance informiert bleiben möchten, melden sich bitte per Mail an ft-jucker@bluewin.ch und kuengros@bluewin.ch

Armin Diebold

AGENDA

Freitag, 2. Oktober Kappel ◴ 07:30–22:00: Blumenkirche Blumenkirche. Blütenbar Freitag 17 bis 20 Uhr, Samstag/Sonntag 11 bis 17 Uhr. Detailprogramm www.klosterkappel.ch ● Kloster Kappel, Klosterkirche, Kappelerhof 5

Veranstalter: Kloster Kappel. 240 Franken plus 1 Übernachtung Vollpension. EZ: 192 Franken, DZ: 165 Franken. www.klosterkappel.ch. info@klosterkappel.ch

Veranstalter: Kloster Kappel. Eintritt frei, Kollekte Richtpreis 10 Franken pro Person.

Hausen

www.klosterkappel.ch/veranstaltungen

Veranstalter: Kulturkeller lamarotte.

250 Franken plus 2 Übernachtungen Vollpension.

◴ 10:00–17:00: Showfliegen 45. Flugtag Hausen. Grösstes Modellflug-Showfliegen der Schweiz mit ferngesteuerten Flugmodellen. Gezeigt werden Kunstflugzeuge, Warbirds, Jets, Segelflugzeuge, Helikopter, Experimentalflugzeuge und Jugendmodelle. ● Flugplatz

EZ: 314 Franken, DZ: 260 Franken.

Veranstalter: Modellfluggruppe Affoltern

www.klosterkappel.ch. info@klosterkappel.ch

Festwirtschaft mit Festzelt, Markt- und

◴ 18:00–13:30: Spiritualität Holy Embodied. Mit sanfter Bewegung, Atem und Meditation zurück in die Präsenz finden, Stress reduzieren und diese Erfahrung in den Alltag mitnehmen. ● Kloster Kappel, Kappelerhof 5 Veranstalter: Kloster Kappel. Kurskosten:

Infoständen. Programm: www.mgaffoltern.ch.

◴ 19:30–20:30: Offenes Singen Offenes Hagios-Singen. Leitung: Christine Boeck. ● Kloster Kappel, Klosterkirche, Kappelerhof 5 Veranstalter: Kloster Kappel. Ohne Anmeldung, Kollekte. www.klosterkappel.ch/veranstaltungen

Affoltern ◴ 20:15–22:15: 18. Poetry-Slam Am Dichterwettstreit messen sich hochkarätige Slam-Poetinnen und -Poeten und präsentieren ihre Texte. Moderiert wird der Anlass von Jeremy Chavez, für den Sound ist DJ Ironneck verantwortlich. ● aff eventlocation, Büelstrasse 15 Veranstalter: KulturAffoltern. Abendkasse und Bar ab 19:30 Uhr. www.kulturaffoltern.ch

Samstag, 3. Oktober Kappel

Aeugst ◴ 12:00–16:00: Bergwerkmuseum Ausstellung zum ehemaligen Kohlenbergwerk Riedhof und Interessantes aus der regionalen Geschichte. Geführte Besichtigung der Stollen mit See und Radonstübli im Berginnern. ● Aeugstertal, Museum beim Blumenladen Götschihof Veranstalter: Verein Bergwerk Riedhof. Kostenlos. Letzte Führung 15:30 Uhr. www.bergwerk-riedhof.ch

◴ 16:00–17:00: Blumenkirche Vortrag «Ein botanischer Blick auf Früchte und Samen ... und warum Himbeeren und Erdbeeren eigentlich keine Beeren sind» mit Dr. Christof Eichenberger. ● Kloster Kappel, Kappelerhof 5 Kollekte. www.klosterkappel.ch/veranstaltungen

18:00 Uhr. Reservieren: 044 761 61 38.

Veranstalter: Kloster Kappel. www.klosterkappel.ch/veranstaltungen

Kappel Affoltern ◴ 13:30–14:30: Führung Gartenführung durch die Klostergärten. Treffpunkt: Amtshausplatz. ● Kloster Kappel, Kappelerhof 5 Veranstalter: Kloster Kappel. Ohne Anmeldung, kostenlos. www.klosterkappel.ch/ veranstaltungen

Mitglieder 35 Franken, Kulturlegi 20 Franken. www.lamarotte.ch

● Kloster Kappel, Kappelerhof 5 Ohne Anmeldung, kostenlos.

Dienstag, 6. Oktober

Bar & Kasse ab 19:15 Uhr. Eintritt 45 Franken,

Donnerstag, 8. Oktober

◴ 20:15–22:00: Konzert My Lena: Milena Buzzo, Gesang, präsentiert musikalisch intime Kompositionen, bei welchen Jazz, Pop und klassische Elemente ineinanderfliessen, ein eindrückliches Hörerlebnis. ● Kulturkeller lamarotte, Centralweg 10 Veranstalter: Kulturkeller lamarotte.

Sonntag, 4. Oktober Kappel ◴ 13:30–15:30: Blumenkirche Vortrag «Im Duft der Blumen das Verweilen lernen» mit Dr. Andreas Loos. ● Kloster Kappel, Kappelerhof 5

Kappel

Eintritt frei, Kollekte. Essen ab 19:00 Uhr, 20 Franken.

◴ 13:30–14:30: Führung Öffentliche Führung durch die Klosteranlage. Treffpunkt: Amtshausplatz.

www.lamarotte.ch

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Veranstalter: Kloster Kappel. Ohne Anmeldung, Kollekte. www.klosterkappel.ch/veranstaltungen

Aeugst ◴ 19:00: Konzert Yvonne Moore & Mat Callahan. «It Is Right To Rebel» – Folk, Blues, Worksongs, Spirituals & Roots-Music. Yvonne Moore, Vocals & Blues Harp, und Mat Callahan, Guitars & Vocals. ● Pöschtli Aeugstertal, Restaurant Alte Post, Pöstliweg 1

Kappel

Veranstalter: Kloster Kappel. Ohne Anmeldung,

◴ 09:30–16:30: Spiritualität Tarot: eine Quelle der Individua-

◴ 20:15–22:00: Konzert Armstrong‘s Ambassadors: Die Band hat sich zum Ziel gesetzt, den Stil des legendären Louis Armstrong and His All Stars mit Leidenschaft und Begeisterung zu vermitteln. Die aussergewöhnliche Besetzung vereint die besten Jazzmusiker Europas. ● Kulturkeller lamarotte, Centralweg 10

Veranstalter: Pöschtli Aeugstertal. Essen um

Wandern ohne Druck – einfach gemeinsam unterwegs sein Jeder Tag ist bewusst flexibel gestaltet. Termin: Mi., 14. – So., 18. Oktober 2026

Was Dich bei diesen Genusswanderungen erwartet In Braunwald im Kanton Glarus stehen nicht Kilometer oder Tempo im Vordergrund, sondern das bewusste Erleben der Natur. Du wanderst in einem angenehmen Tempo und hast genug Zeit für Pausen, Gespräche und Ausblicke. Das ist ideal für alle, die Genusswandern in der Schweiz fernab von Massentourismus suchen. Hier hast Du die Möglichkeit, neue Kontakte zu knüpfen und Dich gemeinsam mit Gleichgesinnten über die Natur und Wanderabenteuer auszutauschen.

Mögliche Wanderungen:

Veranstaltungshinweise erscheinen einmal wöchentlich freitags im «Anzeiger». Die Angaben sind bis Montag davor, 10 Uhr, auf der «Anzeiger»-Website zu erfassen: www.affolteranzeiger.ch

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Willkommen in Mettmenstetten! Unsere Gemeinde liegt an der sonnenverwöhnten Seite der Albiskette, ist hervorragend mit dem ÖV erschlossen und bietet gut 5800 Menschen eine moderne Infrastruktur und ein aktives Vereinsleben.

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Rechnungssekretär/in Finanzverwaltung (80 – 100 %) Ihre Hauptaufgaben • Finanz- und Rechnungswesen: Führung von Teilbereichen der Buchhaltung (z. B. Kreditoren-, Debitoren- und Gebührenbuchhaltung, Kasse, Post und Banken sowie Ausführen des Zahlungsverkehrs) • Rechnungsstellung und Mahnwesen: Erstellung von Kundenrechnungen, Einmalrechnungen sowie Betreuung des Mahn- und Inkassowesens • Personal- und Lohnadministration: Erfassung von Personal- und Lohndaten sowie Lohnverarbeitung und Sozialversicherungsabrechnungen • Abschlüsse und Mandate: Unterstützung bei den Budgetierungsund Jahresabschlussarbeiten sowie Betreuung von Mandaten oder Sonderrechnungen • Prozesse und Administration: Pflege der Ablage / des Archivs, Mitgestaltung des elektronischen Workflows und allgemeine administrative Unterstützung des Finanzverwalters Ihr Profil • Kaufmännische Grundausbildung (EFZ), vorzugsweise im Bereich der öffentlichen Verwaltung (Branche öffentliche Verwaltung / Gemeindefinanzen) • Berufserfahrung im öffentlichen Rechnungswesen oder einer vergleichbaren Funktion von Vorteil • Versierte EDV-Anwenderkenntnisse (vorzugsweise innosolv / Abacus) • Exakte, selbständige und zuverlässige Arbeitsweise sowie hohes Zahlenverständnis • Dienstleistungsorientierte, flexible und teamfähige Persönlichkeit mit guten kommunikativen Fähigkeiten Unser Angebot • Eine abwechslungsreiche und ausbaubare Funktion mit hoher Eigenverantwortung • Ein aufgestelltes, kollegiales und unterstützendes Team • Fortschrittliche Anstellungsbedingungen und moderne Arbeitsmittel • Attraktive Weiterbildungsmöglichkeiten im Bereich Gemeindefinanzen • Arbeitsplatz mit sehr guter ÖV-Anbindung Wir freuen uns auf Ihre vollständige elektronische Bewerbung bis 30. Oktober 2026 an thomas.schroeder@mettmenstetten.ch. Für Auskünfte steht Ihnen gerne zur Verfügung: Thomas Schröder, Finanzverwalter, Tel. 044 767 90 13 oder via E-Mail an thomas.schroeder@mettmenstetten.ch. Mehr über unsere Gemeinde erfahren Sie unter www.mettmenstetten.ch.

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Veranstaltungen

Freitag, 2. Oktober 2026

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Poetische Brillanz und Eindrückliches Die nächsten Tage im Kulturkeller lamarotte Besondere, besinnliche, aber auch erheiternde Vorstellungen prägen das Wochenprogramm des Kulturkeller lamarotte in der kommenden Woche.

My Lena: Jazz-Quartett von Milena Buzzo Mit ihrem neuen Album «Navigation» präsentiert Milena Buzzo musikalisch intime Kompositionen, die die Herausforderungen unserer bewegten Zeit reflektieren. Die Stücke erzählen von Aufbruch, der Suche nach Orientierung, neuen Horizonten und dem Vertrauen in den inneren Kompass. «Navigation» lädt zu einer musikalischen Reise durch das Meer des Lebens ein, auf der Jazz, Pop und klassische Elemente ineinanderfliessen – ein eindrückliches Hörerlebnis!

Milena Buzzo, Gesang, Komposition; Raphael Jost, Piano; Tommy Fuller, Bass; Andreas Wettstein, Schlagzeug; Nicole Johänntgen, Saxofon. Donnerstag, 8. Oktober, Bar ab 18.30 Uhr, Musik ab 20.15 Uhr. Eintritt frei, Kollekte. Essen ab 19 Uhr, 20 Franken.

Schnyder & Schnyder & Schnyder & Schnyder spielen Eggimann Dani Misteli setzt die einzelnen Gedichtvertonungen in seine Bildsprache um, die sich zwischen zeichnerischer und fotografischer Illustration bewegt. Musik, Texte und Bilder verschmelzen zu einer assoziativen Einheit. Die Vertonungen von Willy Schnyder verstärken die poetische Brillanz der lautmaleri-

schen Eggimann-Texte. Der Autor sagte über die Kompositionen von Willy Schnyder: «... die Neuvertonung entspricht meinen Gedichten auf überraschende Weise so gut, dass man sagen könnte, sie seien ihnen auf den Leib geschrieben ...» Flüech u Gebätt u Chräche voll Schwige – eine literarisch-visuellmusikalische Bühnenperformance. Willy Schnyder, Komposition/Klavier/ Gesang; Géraldine Schnyder, Gesang; Patrick Schnyder, Holzbläser/Gesang; Emanuel Schnyder, Kontrabass/Gesang; Dani Misteli, visuelle Konzeption. Freitag, 9. Oktober, Bar & Abendkasse ab 19.15 Uhr, Beginn 20.15 Uhr. Eintritt 45, Mitglieder 35, Kulturlegi 20 Franken.

Jam Session: Gemeinsam musizieren Bei entspannter Atmosphäre musizieren, Bühnenerfahrung sammeln, andere Musikerinnen und Musiker kennenlernen oder einfach ein Bier trinken und zuhören. Gespielt werden die bekannten Standards aus dem Real Book. Der monatliche Treffpunkt für Jazzfans. Die Rhythm Section freut sich auf regen Besuch! Eine Setliste mit einer provisorischen Auswahl von Jazzstandards wird am Abend aufliegen und kann per EMail (mail@florianbissig.ch) bezogen werden. Thomas Plüss, Saxofon; Florian Bissig, Gitarre; Daniel Ringger, Schlagzeug; Björn Baumgartner, Bass. Samstag, 10. Oktober, Bar ab 19.15 Uhr, Musik ab 20.15 Uhr. Eintritt frei, Kollekte. Essen: Chili con Carne ab 19 Uhr, 20 Franken. Reservierungen: www.lamarotte.ch oder Tel. 044 760 52 62

My Lena ist das Jazz-Quartett der Sängerin Milena Buzzo. (Bild zvg)

Hans-Ruedi Widmer, lamarotte

«Die Schöpfung» von Joseph Haydn Jonathan Spicher, Tenor; Balduin Schneeberger, Bass-Bariton.

Werk und Bedeutung Joseph Haydns Oratorium «Die Schöpfung» (1796–1798) zählt neben «Die Jahreszeiten» zu seinen bedeutendsten Werken und gehört zu den zentralen chor-symphonischen Kompositionen der Wiener Klassik. Die öffentliche Uraufführung 1799 im Wiener Burgtheater war ein ausserordentlicher Erfolg und wurde von Zeitgenossen als Triumph für den bereits 66-jährigen Komponisten beschrieben. Das Werk verbindet biblische Texte aus «Genesis» und Psalmen mit Passagen aus John Miltons «Paradise Lost». Dadurch entsteht ein ausgewogenes Libretto, das religiöse Inhalte mit aufklärerischem Weltbild verbindet und ausdrücklich für den Konzertsaal konzipiert

nach 17-monatiger Bauzeit in Zürich der Bahnhof der Spanisch-Brötli-Bahn eröffnet. Dieser entwickelte sich später zum grössten Bahnhof der Schweiz und

Kostenloser Lungen-Tag mit breitem Angebot Am Dienstag, 13. Oktober, steht in Affoltern die Gesundheit der Lunge im Mittelpunkt. Die Fachstelle Alter und Gesundheit der Stadt Affoltern, die Regionalbibliothek und das Zentrum Seewadel laden gemeinsam zum LungenTag ein. Mit dem LuftiBus von Lunge Zürich und einem vielseitigen Rahmenprogramm erwartet die Bevölkerung ein kostenloses Angebot für alle Altersgruppen. Ein zentraler Bestandteil des Lungen-Tags ist der LuftiBus von Lunge Zürich. Interessierte können kostenlos ihre Lungenfunktion testen lassen und mehr über ihre Lungengesundheit erfahren. Ergänzend können die Beratungsangebote der Fachstelle Alter und Gesundheit kennengelernt werden. In der Regionalbibliothek steht zudem Literatur rund um die Atemgesundheit zur Ansicht und Ausleihe bereit.

Tests, Workshops und Fachreferat ist. «Die Schöpfung» stellt die Erschaffung der Welt und des Menschen als Akt der Ordnung, Schönheit und Lebensbejahung ins Zentrum. Diese Haltung erklärt die bis heute anhaltende Popularität des Werkes weit über kirchliche Kontexte hinaus.

Herzliche Einladung Die beiden Chöre Singkreis Lukas und Cantalbis freuen sich sehr auf die beiden Konzertaufführungen und laden Interessierte herzlich dazu ein, sich von dieser grossartigen Musik begeistern zu lassen.

Dr. med. Mathias Schlögl, Chefarzt Geriatrie der Klinik Barmelweid AG. Unter dem Titel «Gut atmen, gut altern» zeigt er auf, welche Bedeutung Bewegung, Muskelkraft und Ernährung für die Lungengesundheit und die Lebensqualität im Alter haben. Im Anschluss folgen eine Fragerunde und ein Apéro im Zentrum Seewadel. Für die Anreise wird die Nutzung des öffentlichen Verkehrs empfohlen. Die Regionalbibliothek und das Zentrum Seewadel sind vom Bahnhof Affoltern in wenigen Gehminuten erreichbar. Parkplätze stehen beim Zentrum Seewadel zur Verfügung. Stadt Affoltern Lungen-Tag in Affoltern, Dienstag, 13. Oktober: 10 bis 13 Uhr und 14 bis 17 Uhr: Lungenfunktionstests

Das Rahmenprogramm widmet sich der Atmung aus unterschiedlichen Blickwinkeln. Atem-Workshops vermitteln praktische Übungen für bewusstes Atmen im Alltag. Bei «Yoga & Atem» stehen sanfte Bewegungen und Atemübungen im Sitzen im Mittelpunkt. Die Yogastunden sind speziell auf die Bedürfnisse älterer Menschen abgestimmt, stehen aber allen Interessierten offen. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Den Abschluss bildet ein Fachreferat von PD

bibliothek 10 bis 10.45 Uhr und 13 bis 13.45 Uhr: Yoga & Atem mit Simone Meier, Zentrum Seewadel 11 bis 11.45 Uhr und 14 bis 14.45 Uhr: Atem-Workshop mit Claudia Schären, Regionalbibliothek 15.15 bis 16 Uhr: Fachreferat mit PD Dr. med. Mathias Schlögl, anschliessend Fragerunde und Apéro, Zentrum Seewadel Alle Angebote sind kostenlos und können ohne Anmeldung besucht werden

Kirchenkonzert in Wettswil

Elisabeth Gutzwiller, Aktuarin Chor Cantalbis Sonntag, 18. Oktober, 17 Uhr, Kirche St. Martin in Baar, Samstag, 24. Oktober, 19 Uhr, Lukaskirche in Luzern. Ticketverkauf via www.eventfrog.ch oder an der Abendkasse eine Stunde vor Konzertbeginn. Weitere Infos: www.cantalbis.ch

Männersache Knonau reist zurück ins Jahr 1847 Männersache Knonau lädt wieder ein zu einer interessanten Besichtigung. Die Teilnehmenden reisen dazu nach Züri zurück ins Jahr 1847. Damals wurde

Affoltern holt Luft

im LuftiBus von Lunge Zürich, Parkplatz Regional-

Zwei Chöre, ein gemeinsames Konzertprojekt Der Singkreis Lukas plante seit Längerem eine Aufführung von «Die Schöpfung» und lud den Chor Cantalbis zu einer Zusammenarbeit ein. Die beiden Chorleiter kannten sich bereits aus vergangenen Projekten. Da die Chöre in Grösse, Durchschnittsalter, Repertoire und ästhetischen Vorstellungen sehr ähnlich sind, liess sich die Zusammenarbeit von Anfang an sehr unkompliziert umsetzen. Das Projekt verknüpft Ensembles und Aufführungsorte in den Kantonen Luzern, Zürich und Zug und entfaltet damit eine interregionale, kulturelle Wirkung. Die beiden Dirigenten tragen die musikalische Leitung des Projekts gemeinsam. Begleitet wird der grosse Chor vom Orchester Cantilena mit 26 Musikerinnen und Musikern sowie einer Gesangssolistin und zwei Gesangssolisten: Kathrin Hottiger, Sopran;

Der auffällige LuftiBus ist am 13. Oktober in Affoltern anzutreffen. (Bild zvg)

zum Hauptbahnhof von Zürich. Die Männersache ist daran interessiert, was sich hinter den Türen befindet, die den täglich 500 000 Reisenden normalerweise verschlossen bleiben. Wer neugierig ist, begleite die Gruppe am Abend des 25. Novembers auf dieser exklusiven Besichtigung des grössten Bahnhofs der Schweiz. Der Ausflug verspricht spannende Einblicke in Bereiche, die der Öffentlichkeit sonst nicht zugänglich sind. Die Anzahl der Plätze ist begrenzt, eine frühzeitige Anmeldung wird empfohlen. Mirko Windisch Weitere Informationen zum Ausflug am 25. November (Anmeldung, Treffpunkt, Kosten)

Seit 2018 musizieren David Bircher und Michael Wernli zusammen. Den sympathisch-akustischen Wohnzimmergroove ihres Debüts «Fernwärmi» erweiterten sie alsbald mit grossräumigen Synthis und dunkel-weichen Drumpatterns. «Immer no Nacht» war 2022 die Essenz dieser Schaffensperiode. Für die Songs des aktuellen Albums «Solang no Liecht isch» ist die akustische Gitarre ganz in der Ecke geblieben und die

mehrheitlich am Klavier entstandenen Stücke erhielten noch einmal einen poppigeren Anstrich. Und live steht ihnen dabei neu der Frauenfelder Schlagzeuger Louis Keller zur Seite. Reto Gloor, Reformierte Kirchenpflege Stallikon-Wettswil Mundartpop-Konzert mit Kasbek, Sonntag, 4. Oktober um 16 Uhr, reformierte Kirche Wettswil; Eintritt frei, Kollekte. Apéro im Anschluss

Seekühe, vergessliche Hunde und andere Geschichten Viele sind ihnen schon mal begegnet – den Leuten in der Rangeruniform. Vielleicht haben sich auch einige schon gefragt, wie der Rangeralltag so aussieht. Und wie war das nun mit den Seekühen? Am 9. Oktober gibt es einen Blick hinter die Kulissen. Dann haben Interessierte die Gelegenheit, das Reusstal aus einer neuen Perspektive kennenzulernen. Tierische Geschichten inklusive. Die Exkursion wird geleitet von Fabienne Dahinden, Treffpunkt ist um 17 Uhr auf dem Parkplatz der Reussbrücke Rottenschwil-Unterlunkhofen. (red)

sind auf der Website zu finden:

Der Hauptbahnhof Zürich ist der grösste Bahnhof der Schweiz. (Bild zvg)

https://maennersacheknonau.home.blog/

Weitere Infos: www.stiftung-reusstal.ch

Auf Tour mit einer Rangerin. (Bild zvg)


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Vermischtes

Freitag, 2. Oktober 2026

Reitverein Birkenhof räumt an der Vierkampf-SM sämtliche Titel ab Reitverein Birkenhof gewinnt an SM in Birmensdorf sämtliche Einzel- und Mannschaftswertungen Der Reitverein Birkenhof hat an den Schweizer Meisterschaften im Junioren-Vierkampf eindrucksvoll dominiert. Am letzten Septemberwochenende gewann der Verein in Birmensdorf sämtliche fünf Titel. Nach zwei Goldmedaillen im Vorjahr gingen diesmal die Schweizer Meistertitel in den Einzelwertungen A, B und Einsteiger sowie beide Mannschaftstitel an den Birkenhof. 52 Juniorinnen und Junioren im Alter zwischen 8 und 20 Jahren nahmen bei besten Bedingungen am Saisonabschluss teil. Ergänzt wurde das Teilnehmerfeld durch drei Gastteams aus Deutschland. Am Samstag standen der 3-Kilometer-Lauf und das 50-MeterSchwimmen auf dem Programm. Reja Meerstetter gewann den Lauf in 11:43 Minuten vor Abdou Iten und Julia Wagner. In der Kategorie B lief Diego Oliveri auf Rang drei. Im Schwimmen belegte Reja Meerstetter den dritten Rang, während Stella Oliveri bei den Einsteigern ihren ersten Sieg feiern durfte. Am Sonntag wurden in der Reithalle Vogelsang die Disziplinen Dressur und Springen ausgetragen. Diego Oliveri gewann mit Isla Bella die Dressur der Kategorie B. Bei den Einsteigern siegte Estelle Leuthard mit Pip, während Stella Oliveri auf derselben Stute Rang vier belegte. In der Kategorie A klassierten sich Julia Wagner und Ayleen Leuthard auf den Rängen zwei und vier, wobei

Mannschaftsklassement: Team Birkenhof Affoltern verteidigt seinen Schweizer Meistertitel aus dem Vorjahr. (Bilder zvg) ihnen lediglich Hundertstel zum Sieg fehlten. Im Springen überzeugte Abdou Iten mit Rang zwei und einer starken

Stilnote, wodurch er sich auch in der Gesamtwertung verbesserte. Diego und Stella Oliveri sowie Estelle Leuthard rit-

ten ebenfalls auf Podest- beziehungsweise Spitzenplätze. In der Gesamtwertung durfte sich Reja Meerstetter erst-

mals zur Schweizer Meisterin der Kategorie A küren lassen. Abdou Iten komplettierte mit Rang zwei den Doppelsieg des Birkenhofs. Julia Wagner verpasste das Podest als Vierte nur knapp. Diego Oliveri und Stella Oliveri gewannen die Gesamtwertungen ihrer Kategorien, während Estelle Leuthard bei den Einsteigern den dritten Rang belegte. Auch in den Teamwertungen führte am Birkenhof kein Weg vorbei. Das Team Birkenhof Affoltern mit Reja Meerstetter, Abdou Iten, Julia Wagner und Diego Oliveri verteidigte den Schweizer Meistertitel bei den Junioren souverän vor Egnach Bodensee und dem VK Zug. Bei den Einsteigern sicherten sich Stella Oliveri und Estelle Leuthard gemeinsam ebenfalls den Titel. Das zweite Birkenhof-Team mit Jelena Micic, Ayleen Leuthard, Kiana Abderhalden und Isabelle Klamet belegte den sechsten Schlussrang, verpasste Rang vier trotz über 13 000 Gesamtpunkten nur knapp. Der Junioren-Vierkampf verbindet Leichtathletik, Schwimmen und Reitsport mit einer Teamwertung und gilt als eine besondere Disziplin im Pferdesport. Neben den sportlichen Leistungen stehen Fairness, Teamgeist und der verantwortungsvolle Umgang mit dem Pferd im Mittelpunkt. Kim Steiner, RV Birkenhof

Schweizer Meister Kat. B: Diego Oliveri mit Dontelle.

Schweizer Meisterin Kat. A: Reja Meerstetter mit Jongleur d’Aveline.

Vize-Schweizer-Meister Kat. A: Abdou Iten mit Jongleur d’Aveline.

«Knonauer Amt singt!» wieder on Tour

Das Familienzentrum feiert

Pop-Chor-Event für alle, die gerne singen «Knonauer Amt singt!» ist im Herbst wieder on Tour durchs Säuliamt – mit bekannten Pop-, Soul- und Gospelsongs, passend zur Herbst- und der kommenden Weihnachtszeit. Am Dienstag, 6. Oktober macht der Mitsing-Event Halt in der reformierten Kirche Affoltern am Albis. Das Besondere: «Knonauer Amt singt!» ist neu auch ein Offline-Event. Die Handys bleiben während des Singens ausgeschaltet. Für einen Abend darf die digitale Welt draussen bleiben. Einfach ankommen, loslassen, singen, Musik und Gemeinschaft geniessen. Unter der mitreissenden Leitung von Chorleiterin Tanya Birri wird gemeinsam gesungen. Der Songtext erscheint auf einer grossen Leinwand, Pianist Samuel Bucher begleitet am Flügel. Notenkenntnisse oder Chorerfahrung braucht es keine. Einfach kommen. Handy aus. Singen, auftanken und geniessen: Knonauer Amt singt bringt singfreudige Menschen aus dem ganzen Säuliamt zusammen und schafft etwas, das in

einer zunehmend digitalen Welt wieder besonders geworden ist: einen echten gemeinsamen Moment. Tanya Birri, Pop-Chor Dienstag, 6. Oktober, 19.30 Uhr, reformierte Kirche Affoltern am Albis. Leitung: Tanya Birri, Flügel: Samuel Bucher. Keine Vorkenntnisse nötig, Eintritt: Kollekte

Tanya Birri. (Bild zvg)

Tag der offenen Türe am Samstag, 3. Oktober, zum 30-Jahre-Jubiläum Seit 30 Jahren ist das Familienzentrum ein Ort der Begegnung, des Austauschs und des gemeinsamen Erlebens. Dieses besondere Jubiläum möchten wir mit Familien, Kindern, Freunden, Unterstützerinnen und Unterstützern sowie allen Menschen aus der Region feiern. Die Besucherinnen und Besucher erwartet ein abwechslungsreiches Programm für Gross und Klein. Um 14 Uhr sorgt die Dragon Dance Academy mit einem Auftritt für ein Highlight. Die Zirkusschule Kaleidoskop begeistert mit Jonglage und Clownerie. Musikalisch abgerundet wird das Fest durch einen Auftritt der regionalen Musikgruppe Los Amigos del Ecuador. Für das leibliche Wohl sorgen der Albis Tisch mit kulinarischen Überraschungen in den Logo-Farben des Familienzentrums sowie Mitarbeitende und Freunde des Zentrums. Auch für die kleinen Gäste gibt es viel zu entdecken: Bei der Gschichte-Ziit, im Kreativatelier, beim Sinnesparcours oder Päcklifischen können sie ihrer Neugier freien Lauf lassen. Beim Glücksrad warten kleine Preise und Familienzentrum-Gutscheine. Kinderschminken und weitere Spiel- und Spassangebote sorgen für strahlende Gesichter.

Das Familienzentrum Bezirk Affoltern lädt zu einem bunten Fest. (Bild zvg) 30 Jahre Familienzentrum – 30 Jahre Begegnung, Vielfalt und Gemeinschaft. Ein herzliches Dankeschön gilt allen Familien, Besuchenden, Mitarbeitenden, freiwilligen Helferinnen und Helfern sowie Unterstützerinnen, Unterstützern, Sponsorinnen und Sponsoren, die das Familienzentrum über all die Jahre begleitet und mitgetragen haben.

Das Team freut sich, diesen besonderen Tag gemeinsam mit allen zu feiern! Familienzentrum Bezirk Affoltern Samstag, 3. Oktober, 10 bis 17 Uhr, Familienzentrum Bezirk Affoltern, Zürichstrasse 136, Affoltern. mail@familienzentrum-bezirk-affoltern.ch, www.familienzentrum-bezirk-affoltern.ch


Sport

Freitag, 2. Oktober 2026

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RRC-Amt-Junioren mit starker Mannschaftsleistung Robin Bösch, Moritz Schmid und Timo Bösch in den Top Ten über 32 km am Iron Bike Race in Einsiedeln Das legendäre Iron Bike Race in Einsiedeln ist Geschichte. Zum letzten Mal stellten sich die Mountainbikerinnen und Mountainbiker der anspruchsvollen Strecke rund um Einsiedeln. Zum Abschied sorgten auch die Junioren des RRC-Amt für ein starkes Ergebnis: Robin Bösch, Moritz Schmid und Timo Bösch klassierten sich allesamt in den Top Ten. Dass das traditionsreiche Rennen in diesem Jahr zum letzten Mal ausgetragen wurde, sorgte in der MountainbikeSzene für Wehmut. Schwierigkeiten im Umgang mit Landbesitzern sowie die zunehmende Herausforderung, genügend freiwillige Helfer zu finden, bewogen das Organisationskomitee dazu, das Rennen nicht mehr weiterzuführen. Umso grösser war das Interesse am letzten Rennen. Zahlreiche Athleten wollten sich die Gelegenheit nicht entgehen lassen, ein letztes Mal auf der bekannten und selektiven Strecke anzutreten. Bei strahlendem Sonnenschein fiel auf dem Klosterplatz der Startschuss. Rund 180 Fahrer nahmen die 32 Kilometer lange Strecke mit ihren insgesamt 1250 Höhenmetern in Angriff. Bereits im ersten Aufstieg zum Friherrenberg wurde ein hohes Tempo angeschlagen. Die anschliessende technisch anspruchsvolle Abfahrt liess kaum Überholmöglichkeiten zu – ent-

Die Spitzenfahrer im Aufstieg zum «Schwyzeren». (Bild zvg) sprechend wichtig war eine gute Positionierung. Die drei RRC-Amt-Junioren meisterten diese erste Schlüsselstelle souverän und fanden sich am Fuss des

zweiten Aufstiegs weiterhin in der Spitzengruppe wieder. Nach der schnellen Abfahrt Richtung Rothenturm wartete mit dem Auf-

stieg zur Ruchweid die nächste harte Prüfung. Robin Bösch setzte sich dabei als erster Verfolger des einheimischen Spitzenfahrers ab. Moritz Schmid und

Timo Bösch folgten nur mit geringem Rückstand und hielten den Anschluss an die Spitze. Auf der technisch anspruchsvollen Abfahrt nach Trachslau konnten die beiden Verfolger weiteren Boden gutmachen. Im anschliessenden selektiven Schlussanstieg zurück zum Friherrenberg wurde das Rennen endgültig entschieden. Moritz Schmid vermochte seine direkten Konkurrenten nochmals zu distanzieren und legte damit den Grundstein für seine starke Schlussklassierung. Robin Bösch kämpfte bis zum Schluss um den Sieg. Er schloss zum Führenden auf und ging mit ihm in den finalen Zielsprint. Dort musste er sich knapp geschlagen geben und durfte sich über den starken zweiten Rang freuen. Mit drei Fahrern in den Top Ten gelang den RRC-Amt-Junioren zum Abschluss des letzten Iron Bike Race eine beeindruckende Mannschaftsleistung. Robin Bösch belegte Rang zwei, Moritz Schmid erreichte den sechsten Rang und Timo Bösch wurde Siebter. Damit setzten die drei Junioren beim letzten Kapitel des traditionsreichen Einsiedler Mountainbike-Rennens nochmals ein starkes Ausrufezeichen. Roger Schmid, RRC-Amt

Prestigeträchtiger Sieg für Ämtler Ruderer Dario und Jannic Schuler haben im «Achterrennen» Geschichte mitgeschrieben Der Grosse Preis vom Sempachersee ist ein traditionelles Schweizer Achter-Langstreckenrennen im Rudern. Es findet alljährlich im Herbst in Sursee statt und wird vom Seeclub Sursee organisiert. Es ist ein beeindruckendes Spektakel mit einem Massenstart, bei dem 20 bis 30

mächtige Achterboote gleichzeitig nebeneinander auf einer Linie starten und sich packende Bord-an-Bord-Kämpfe liefern. Die Strecke misst 6600 Meter und die Ruderer müssen die gesamte Seelänge bis in den Surseer «Trichter» rudern. Es gibt verschiedene Kategorien, Junioren, Elite

und Masters, jeweils aufgeteilt in Männer, Frauen und Mixed-Teams. Dario und Jannic Schuler aus Mettmenstetten rudern ihre erste Rudersaison für den Ruderclub Reuss Luzern. Durch ihren Zugang in den Club konnte ein Elite-Männer-AchterBoot aufgestellt werden, das auf Anhieb

Geschichte schrieb. Diese Elite-MännerMannschaft gewann im prestigeträchtigen Achter-Langstreckenrennen zum ersten Mal überhaupt den Grossen Preis vom Sempachersee. Mit einer herausragenden Zeit von 20:44,30 Minuten (schnellste bekannte Siegerzeit) setzte

sich das Boot über die gesamte Seelänge von Sempach nach Sursee durch. Die traditionsreichen Boote Basler Ruder-Club und Seeclub Zürich wurden auf die Plätze zwei und drei verwiesen. Jacqueline Larcher

Erfolgreich auf dem Sempachersee: Jannic (Bugmann; Erster von links) und Dario (Dreier; Dritter von links). (Bild zvg)

HSV-U13-Youngsters trotzen strenger Woche Eine intensive und ereignisreiche Handballwoche liegt hinter den U13-Youngsters des HSV Säuliamt Bereits am Dienstagabend vor Wochenfrist stand das Cupspiel gegen die SG Oberland Falcons auf dem Programm. Dort mussten sich unsere Youngsters mit einem Gegner aus der höheren Stärkeklasse Promotion S1 messen. Trotz grossen Einsatzes und vieler guter Aktionen musste sich das Team am Ende mit 26:39 geschlagen geben. Doch viel Zeit zum Durchatmen blieb nicht. Bereits am Freitagabend ging es in Einsiedeln weiter. In einem äusserst spannenden und nervenaufreibenden Spiel kämpfte das Team bis zum Schluss und musste sich am Ende denkbar knapp mit nur einem Tor Unterschied dem HC Einsiedeln geschlagen geben. Und schon am nächsten Morgen hiess es wieder: früh aufstehen und ab

Die U13-Junioren absolvierten eine strenge Woche. (Bild zvg)

in die Halle. Um 8 Uhr trafen sich die 14 Spielerinnen und Spieler bereits wieder in der Stigeli-Halle. Dank der grossartigen Unterstützung zahlreicher Eltern war alles schnell vorbereitet, sodass um 9 Uhr das nächste Spiel gegen den TV Thalwil angepfiffen werden konnte. Gespielt wurde mit Blockwechseln, wodurch alle Spielerinnen und Spieler viel Einsatzzeit erhielten. Dabei zeigte sich deutlich, wo die jeweiligen Stärken liegen: Ein Block überzeugte besonders mit einer starken, geschlossenen Verteidigung, während der andere im Angriff immer wieder schöne Lösungen fand und zu guten Torchancen kam. Zur Halbzeit lag der Gast vom Zürichsee knapp mit 14:12 vorne. Auch in der zweiten Hälfte hielten unsere Youngsters dagegen, kämpften um jeden Ball und

liessen sich trotz der anstrengenden Woche nicht hängen. Am Ende mussten wir uns mit 28:33 geschlagen geben. Trotz der Resultate darf das Team auf diese Woche stolz sein. Drei Spiele in wenigen Tagen, starke Gegner, viel Einsatz und jede Menge wertvolle Erfahrungen. Gleichzeitig wurde sichtbar, woran in den nächsten Trainings weiter gearbeitet werden kann: die Stärken beider Blöcke zusammenzubringen und sowohl offensiv wie defensiv noch konstanter aufzutreten. Ein grosses Dankeschön geht auch an die Eltern, die das Team am frühen Samstagmorgen tatkräftig unterstützt und für beste Rahmenbedingungen gesorgt haben. Yael Fries, HSV Säuliamt


Sport & Fun

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Sport

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Velotour ins Tösstal und zur Jucker Farm Die Velogruppe 60+ Mettmenstetten auf Entdeckungsreise im Zürcher Oberland Ausserhalb des Jahresprogramms benutzte eine kleine Schar von Seniorinnen und Senioren die Gelegenheit, das Zürcher Oberland mit dem E-Bike kennenzulernen. Die von Armin Diebold organisierte Tour startete beim Ritterhaus Bubikon und führte zum Panoramarestaurant Hasenstrick, wo der obligate Morgenkaffee mit Gipfeli eingenommen wurde. Nach einem Aufstieg und einem sehr schönen Höhenweg nach Wald und Gibswil kam man in den Genuss einer mehr als 10 km leichten Abfahrt bis nach Bauma/Saland, teilweise der Töss entlang. Diese präsentierte sich ohne Wasser als Steinwüste und zeigte angeblich die Folgen des heissesten Sommers seit Messbeginn. Allerdings ist das ein bekanntes, natürliches Phänomen, denn die Töss fliesst auf einem sehr durchlässigen Schotter- und Kiesbett, das in der Eiszeit entstanden ist. Das Flussbett ist somit nur vermeintlich trocken; im Untergrund fliesst das Wasser stetig weiter und sorgt für einen grossen Grundwasserspiegel, der mehr als 90 % des Trinkwassers für die Stadt Winterthur liefert. Nach dem Tösstal gelangte man zum lieblichen Pfäffikersee (der alleine eine

Die Velogruppe Mettmenstetten 60+ bei der Jucker Farm mit Kürbisausstellung. (Bild ad)

Rundwanderung wert ist). Nebenziel war für die erwartungsvollen E-Biker dann aber die Jucker Farm in Seegräben mit der grössten Kürbisausstellung der Schweiz. An bester Lage mit schönster Sicht auf den Pfäffikersee genoss man das Mittagessen vom Hofrestaurant, ärgerte sich aber über unnötige Eintrittsgebühren ohne Ladestation für E-Biker. Bei der Rückfahrt überquerte man die völlig überlastete Hauptstrasse im Aathal, wo seit über 50 Jahren (!) der Zusammenschluss der Zürcher Oberland-Autobahn zwischen Uster und Hinwil wegen einer geschützten Moorlandschaft blockiert ist. Die Autobahn im Knonauer Amt lässt grüssen. Zwischen Mönchaltorf und Wolfhausen durchquerte man die nach der letzten Eiszeit entstandene liebliche Drumlinlandschaft bzw. Hügellandschaft, welche den Lützelsee und den Egelsee gebildet hat und ein sanftes Auf und Ab für die Velofahrenden bedeutete. Beim Egelsee (Moorbad) gab es den Schlussdrink, bevor die Autofahrer den Stau in Rapperswil und Seedamm geniessen konnten. Armin Diebold

60plus-Wandergruppe unterwegs am Murgsee Anspruchsvolle Bergtour, eindrückliche Ausblicke und eine bestandene Prüfung für die Wanderleiterin Die Wandergruppe 60plus aus Hausen unternahm vor Kurzem eine abwechslungsreiche Tour ins Murgtal. Bereits die Anfahrt hatte es in sich: In einer engen Spitzkehre mussten einige Fahrzeuge zurücksetzen, um die Kurve zu meistern. Der Aufstieg von Bachlaui bis Gspon führte zunächst steil durch den Wald und brachte die Teilnehmenden rasch ins Schwitzen. Dafür wurden sie mit einer eindrucksvollen Aussicht auf den Walensee und die Churfirsten belohnt. Bei Gspon bot sich Gelegenheit für eine kurze Pause – samt Kompost-WC und einem Selbstbedienungsstand mit Berghonig. Anschliessend führte der Weg gemächlicher über die obere Mürtschenalp. Moorwiesen in herbstlichen Farben, Arven- und Föhrenwälder sowie die markanten Gipfel des Mürtschenstocks begleiteten die Wandergruppe.

Aussicht bei der Rast von der Murgseefurgglen hinunter auf den Murgsee. (Bild zvg)

Nach einer letzten Trinkpause folgte der anspruchsvolle Schlussaufstieg zur Murgseefurggel auf knapp 2000 Me-

tern Höhe. Oben angekommen bot sich ein herrlicher Blick auf den oberen und mittleren Murgsee sowie die umliegende

In Tuchfühlung zur Spitze bleiben Der FCA trifft am Sonntag auf Lachen/Altendorf 2 In der fünften Runde der 3. Liga, Gruppe 1 hat es nun auch die bis dato ungeschlagenen Reserven des 1.-Ligisten Freienbach erwischt. An der Spitze stehen nun neu unsere Nachbarn aus WettswilBonstetten, der Abstand auf Affoltern beträgt aber lediglich vier Punkte. Jeder Punktegewinn muss nun hart erarbeitet werden und wenn sich eine Gruppe so ausgeglichen präsentiert, sind drei Punkte jeweils Gold wert. Der FCA hat in der Meisterschaft zwar erst einmal

verloren, doch die Punkteeinbussen bei den zwei gespielten Unentschieden schmerzen etwas, vor allem das gegen Aufsteiger Uitikon. Das Remis gegen Kilchberg-Rüschlikon aus der vorherigen Woche war eine gerechte Punkteteilung zweier engagierter Mannschaften. Viele Szenen spielten sich im Mittelfeld ab, nach vorne erarbeiteten sich beide Teams nur wenige Möglichkeiten. Was es jetzt braucht, ist noch mehr Stabilität und rasche Umschaltmomente.

Trainer Kevin Bär hat in den letzten Trainingseinheiten den Fokus hauptsächlich auf das Abwehrverhalten und das Umschaltspiel gelegt. Die Mannschaft hat in jüngster Vergangenheit vorne zwar regelmässig Treffer markiert (es wären noch mehr möglich gewesen), aber vor dem eigenen Kasten ebenfalls nicht alles richtig gemacht und den Gegnern zu viele Einschussmöglichkeiten angeboten. Bär hofft, dass seine Schützlinge das Gelernte nun auch in Taten umsetzen können und die taktischen und technischen Massnahmen erste Früchte tragen. Wenn dies bereits bei der sonntäglichen Heimpartie gegen Lachen-Altendorfs Reservisten gelingen würde, wäre dies umso schöner. In der vergangenen Saison behielten beide Teams bei den Heimspielen die Punkte zu Hause … zuerst unsere Schützlinge im Hinspiel, danach die Märchler in der Rückrunde … jetzt wäre also wieder der FCA am Zug. Die 1. Mannschaft freut sich auf die Unterstützung vom Spielfeldrand und wünscht allen Zuschauern ein schönes und faires Spiel.

Bergwelt. Temperaturen von rund 25 Grad Ende September sorgten dabei für ungewöhnlich sommerliche Verhält-

nisse. Der anschliessende Abstieg zur Murgseehütte brachte etwas Erholung, bevor sich die Gruppe nach einer Stärkung auf den Rückweg machte. Dieser führte durch das Naturschutzgebiet am unteren Murgsee mit seinem uralten Arvenbestand und dem eindrucksvollen Murgbachfall. Für Wanderleiterin Beate Kuhnt war die Tour zugleich ein besonderer Meilenstein. Sie wurde während der gesamten Wanderung von einem Experten von Pro Senectute begleitet, der den praktischen Teil ihrer Prüfung zur Wanderleiterin abnahm. Aus Sicht der Teilnehmenden meisterte sie diese Aufgabe mit Bravour. Entsprechend gross ist die Vorfreude auf die kommenden Wanderungen unter ihrer Leitung. Bruno Heinzer

FCWB auswärts im Tessin Am Samstag steht die neunte Runde der 1. Liga Classic auf dem Programm. Der FC Wettswil-Bonstetten spielt dabei gegen den vierten Vertreter aus dem Tessin, den FC Collina d’Oro. Anpfiff im Centro Sportivo von Collina d’Oro bei Lugano ist um 16.00 Uhr. Die heimstarken Tessiner werden schon seit einigen Jahren von Andrea Lanza trainiert. Eine Stabilität, die sich in dieser Saison mit guten Resultaten auf heimischem Boden bestätigt. Zuletzt verlor man auswärts beim St. Galler Nachwuchs 0:2 und in der Tabelle liegt das Team von UBS-Chef Ermotti auf dem achten Platz, mitten im Mittelfeld.

Die Ämtler konnten vor Wochenfrist trotz starker Leistung nur einen Punkt gewinnen und benötigen dringend Zählbares, um vom Tabellenende wegzukommen. Noch sind die Abstände gering und ein Sieg schafft den Anschluss an ebendieses Mittelfeld, in dem der samstägliche Gegner steckt. Das Team um Etienne Scholz hat auch diese Woche intensiv trainiert und will die starken Leistungen der letzten Spiele nun endlich in mehr Punkte ummünzen. Man darf sich auf eine spannende und ausgeglichene Partie freuen. Oliver Hedinger, FCWB

Harry Wettstein, FCA 3. Liga, Gruppe 1 – FC Affoltern 1 – FC Lachen/

Solche Bilder erhofft sich der FCA auch am Sonntag. Noel Stähli erzielt den 1:1-Ausgleich im Cup gegen den SC Siebnen. (Bild Ruth Aegerter)

Altendorf 2, Sonntag, 4. Oktober, 11 Uhr, Sportanlage Moos

Zuletzt verpasste WB gegen Mendrisio den Sieg, auch weil dessen Keeper brillierte. (Bild kakö)


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Extra

ZWISCHEN-RUF

«In meinem Studium bin ich gerne nah an der Praxis»

Vogel im Herbst Piep piep pipipiep − he! Keine Antwort? Logisch eigentlich. Alle abgehauen in den Süden. Schön warm dort, ich weiss. Und Schlammwürmer und Schlammschnecken in grosser Auswahl. Wieso ich nicht mitgeflogen bin? Ehrlich? Ist mir zu weit. Bin nicht so der Langstreckenflieger. Deshalb hab ich ‘nen andern Plan. Schau, da vorne, die Kirche mit dem Storchennest. Die zwei Störche dort sind bereit zum Südflug. Siehst du, sie flattern so aufgeregt. Und ich, ich warte, bis die weg sind. Dann besetz ich ihr Nest. Stell ich mir toll vor − geräumig und trotzdem kuschlig. Nur das Glockenläuten, das könnte nerven, da hast du recht. Und nahrungsmässig muss ich mir auch noch was einfallen lassen. Wie bitte? Ob ich nicht abnehmen will? Du hast wirklich keine Ahnung von Vögeln! Das bei mir ist nicht Fett, das ist Gepluster, weil es so kalt ist. Scheisskalt! Und wenn die Störche sich jetzt nicht bald aufraffen, muss ich umdenken. Aber halt− ich hab‘s, piiiiiep! Ich frag das Storchenpaar, ob die mich mitnehmen in den Süden. Auf dem Rücken, yeah!

Freitag, 2. Oktober 2026

Sophia Krähenmann studiert Biomedizinische Technik und hat eine Auszeichnung erhalten Marianne Voss Die Naturwissenschaften haben in der Schweiz ein Nachwuchsproblem. Zu wenig Studierende entscheiden sich für ein MINT-Fach, also für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften oder Technik. Die Schweizerische Studienstiftung fördert daher unter anderem Studierende, die sich mit Begeisterung für die Verbreitung der MINT-Fächer engagieren. Zudem erhalten jedes Jahr zehn dieser bereits Geförderten eine Auszeichnung der Werner-Siemens-Stiftung. Sie beinhaltet einen Geldbetrag von knapp 20 000 Franken und die Möglichkeit, an Netzwerkanlässen teilzunehmen. Sophia Krähenmann aus Hedingen ist eine der zehn Auserwählten. «Natürlich freue ich mich und bin auch stolz», erklärt sie im Gespräch mit dem «Anzeiger». Es gehe für sie nicht nur um das Geld, das sie für ihr weiteres Studium natürlich gut verwenden könne. «Ich habe auch eine Auszeichnung erhalten, die ich zeigen darf und soll.» Sophia Krähenmann ist mit zwei Schwestern in Hedingen aufgewachsen. «An unserer Strasse waren wir sieben Mädchen. Wir genossen unsere Freizeit oft beim gemeinsamen Spielen am Bach oder im Wald.» Ihre Eltern haben beide ein Studium an der ETH Zürich hinter sich. «Daher lag es nahe, mich in dieselbe Richtung zu entwickeln.» Das Gymnasium absolvierte sie in Urdorf und schloss als Beste ihres Jahrgangs ab. Die Naturwissenschaften faszinierten sie während der ganzen Schulzeit. «Mathematik und Physik, aber auch Biologie und Chemie gehörten zu meinen liebsten Fächern.»

Ute Ruf Die Autorin Ute Ruf lebt in Bonstetten. Sie betont, ihre Geschichten seien stets wahr und aus dem Leben gegriffen.

Mitarbeit in der Forschung Da sie sich fürs Studium nicht auf ein Fach festlegen wollte, entschied sie sich für Interdisziplinäre Naturwissenschaften an der ETH. «Bei dieser Fachrichtung habe ich viele Wahlmöglichkeiten und konnte schon früh praktische Erfahrungen machen. Das ist mir wichtig. Ich bin in meinem Studium gerne nah an der Praxis.» Bei dieser Praxis gehe es um die Mitarbeit in Forschungsgruppen. «Ich

Piiiiep! (Bild Ute Ruf)

Sophia Krähenmann am Hedinger Weiher, wo sie auch gerne ihre Freizeit mit Freundinnen und Freunden verbringt. (Bild Marianne Voss)

forschte unter anderem an der Biofabrikation von Knorpelgewebe für Kinder mit Fehlbildungen an der Ohrmuschel.» In ihrer Bachelorarbeit behandelte sie eine Methode zur pH-Bestimmung, die für die Impfstoffherstellung relevant ist.

«Ich forschte unter anderem an der Biofabrikation von Knorpelgewebe für Kinder mit Fehlbildungen an der Ohrmuschel.»

te seien logisch aufgebaut, der menschliche Körper sei nicht immer logisch. «Mich beeindruckt sehr, dass in einem gesunden Körper dauernd alles funktioniert.» Was sind ihre Pläne nach dem Studium? «Vielleicht doktoriere ich noch. Mein Ziel ist aber, einmal etwas zu tun, das angewendet werden kann und weiterhilft.»

Mitglied der Feuerwehr Hedingen

Jetzt hat sie ihr Masterstudium in Biomedical Engineering begonnen. Sie führt aus: «Auf Deutsch heisst das Biomedizinische Technik. Ich interessiere mich dafür, wissenschaftliche Erkenntnisse umzusetzen in die Praxis, also zum Beispiel in konkrete Anwendungen im medizinischen Bereich.» Auch hier werde sie nahe an der Praxis sein und sich mit dem menschlichen Körper auseinandersetzen. «Mein Körper ist den ganzen Tag in Bewegung. Ich finde es sehr spannend zu verstehen, was er eigentlich tut.» Technische Gerä-

Zurzeit engagiert sie sich intensiv für die Studienstiftung und organisiert eine grosse Veranstaltung. «Die Stiftung bietet ihren rund 1000 Mitgliedern regelmässig Kurse und Treffen an. Dort kommen wir Studierenden mit spannenden Themen in Kontakt, die uns im Studium nicht begegnen.» Die Mitgliedschaft in der Studienstiftung falle einem nicht einfach in den Schoss, betont sie. «Man muss für eine Bewerbung einen Notenschnitt von mindestens 5,3 haben und nebst dem Studium Engagement im öffentlichen Bereich zeigen, also zum Beispiel in der Pfadi, in der Politik oder in Vereinen.» Sophia Krähenmann engagiert sich neben der Ausbildung in der freiwilligen Feuerwehr Hedingen. «Das macht mir

viel Freude. Ich nehme an den Übungen teil und bin auch daran, Kurse zu besuchen.» In der Feuerwehr sei sie mit ganz unterschiedlichen Menschen aus dem Dorf zusammen. «Das gefällt mir, das ist bereichernd. Zudem erlerne ich Handgriffe, die ich vorher nicht beherrschte, zum Beispiel die Bedienung einer Motorsäge.» Sie schmunzelt und ergänzt: «Es ist schön, dass ich akzeptiert werde, auch wenn ich manchmal zu wenig Kraft habe.» Das Krafttraining gehört zu ihrem Wochenprogramm, ebenso wie das Treffen mit Freundinnen und Freunden aus dem Dorf oder dem Studium. «Bei schönem Wetter verbringen wir gerne gemeinsame Abende am Hedinger Weiher.»

Serie «Menschen im Säuliamt» In der Serie «Menschen im Säuliamt» berichtet Marianne Voss in loser Folge aus dem Leben von Menschen – ob jung oder alt, ob berühmt oder unbekannt –, die im Säuliamt wohnen oder hier ihren Arbeitsplatz haben.

RÄTSEL CHMinisterium

Tel. 044 597 29 69 Samstag, 3. Okt. 17–22 h, Oktoberfest-Stimmung & Live Schweizer Handör eli-Musik • knusprige Haxe • feine Grillwürste • Bier & Getränke

MUSIKABEND auf unserer Terrasse

Infektionskrankheit

längs der Achse

nicht talentiert

Computerbetriebssystem Einsteigort am Flughafen

verehrtes Vorbild

8

ersteinmal

mitteleurop. Zeit

Velo (engl.)

4

kurz für: zu der

Zuckerrohrschnaps

1 9 beinlose Insektenlarve

Halbton unter G

1

12

engl.: Bett

Erlebnishungriger

11 2

3

4

10 Platz, Stelle

Wortteil: Landwirtschaft Angeh. des brit. Hochadels

Sicherungstrupp

alte Kulturpflanze

einstellige Zahl

Versteigerung verschwinde: ... weg!

eh. Wortteil: schweiz. Fussbalvor ler (Karl) engl.: es ist (2 W.)

nachtaktiver Vogel

Strom d. Sibirien

span. Stadt u. Provinz

Gefängnis (ugs.)

Ganzton in der Musik

Tauwerkhersteller

engl.: Eiche

Frauenname

illoyal, abtrünnig nordamerik. Wildrind

Abk.: Familie

wissenschaftl. Beruf

7

Drainage Mz. Nordeuropäer

besitzanzeig. Fürwort

erfolgreiche Schlager

Fluss im Wallis

eh. schweiz. Curlerin

Abk.: Madame

6

Insektenfresser Abk.: Südostbahn

5

Ureinwohner Japans

Einnahmen

schummeln

Ferienort i. Kt. GR

Gebiet e. relig. Minderheit

kleiner Metallstift

rohes Rindfleisch

3

Eidg. Departement d. Innern

Stadt mit Flughafen bei Tel Aviv

höhere Säuger

Normlängenmass

span. Süssspeise

filmtechn. Begriff

Männername

2

griech. Göttin der Zwietracht

Fotoapparat

Schellfischart

Gegenteil von negativ Aktion, Handlung

Geräusche wahnwitzig, hirnverbrannt

Loch in der Nadel

brit. Schauspieler † 1989

schweiz. Gewerkschaft

Blutflüssigkeit

Ausstellung (Kw.)

seinerzeit, früher Jahrbuch

niederträchtig, gemein

german. Gottheit

5

6

7

8

9

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11

12

WINTERGARTEN A P T D M K V B S E X P O I R R E MO G E L N O E H R L E N G U RM E T E R A R F L A N I G E L T O N U S U R S I S E N T S O B G A N T A S E I L E R T E H E D E M A U A V L O D A B F L U E S S E A G R O L I N U X P O S I T I V O A K L E O N P E E R M B O D E RMA T T N A C H H U T I D O L O G A T E A D I A S P O R A G M I N A G E L V I E R W E I N R E B E T A T A R M E I N A B E N T E U R E R C B I K E E U L E G E S MA D E H I T S Z U R

Dorfstr. 129 Obfelden

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