CH Regionalmedien AG I Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I www.affolteranzeiger.ch I Auflage 27 313 I AZ 8910 Affoltern a. A. I Post CH AG
044 761 20 40 Laufbahngespräche Adank Berufs-, Studien-, Laufbahnberatung AUS DEM BEZIRK AFFOLTERN I Nr. 70 I 178. Jahrgang I Dienstag, 10. September 2024
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Mit Bildern Geschichten erzählen
300 Jahre Wirtshaustradition
Jessica Hartmann aus Hausen zeigt ihre schönsten Fotos mit Landschafts-, Tier- und Pflanzenmotiven. Seite 4
In der Serie «Wirte und Wirtinnen im Säuliamt» kommen Oli Wirkus, Joelle Apter und Michael von Arx vom «Löwen» in Hausen zu Wort. Seite 9
Wettswil und Aeugst bleiben finanzstärkste Gemeinden im Amt Alle übrigen Gemeinden erhalten auch 2025 Geld aus dem kantonalen Finanzausgleich Daniel Vaia
2,2 Millionen Franken für Wettswil Wettswil wird demnach 2025 pro Einwohnerin und Einwohner 416 Franken einzahlen müssen, Aeugst 303 Franken (siehe Grafik). Die gesamte Summe beträgt im Fall von Wettswil 2,2 Millionen Franken, im Fall von Aeugst 0,6 Millionen Franken
Im exklusiven «Geber-Club»
Die SP Hausen feierte Jubiläum Die SP Hausen wird diesen Herbst 50 Jahre alt. Ihr Jubiläum feierte sie am vergangenen Samstag im Gemeindesaal Hausen mit einem gebührenden Fest. Zu den Gästen zählten etwa Regierungsrätin Jacqueline Fehr, Nationalrätin Mattea Meyer oder Kantonsrat Nicola Siegrist. Die Genossinnen und Genossen blieben bei den Festlichkeiten aber keineswegs nur unter sich: Auch Vertreterinnen und Vertreter von Behörden und anderen Parteien sowie viele Interessierte aus dem Dorf und dem Bezirk nahmen teil. Sie waren gekommen, um «dem Geburtstagskind» durch ihre Präsenz Wertschätzung auszudrücken, um Grussbotschaften zu überbringen – oder natürlich, um den spannenden Referaten und der anschliessenden Gesprächsrunde zuzuhören, die vom «Tages-Anzeiger»-Journalisten Philipp Loser moderiert wurde. (red)
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«Humanmediziner haben nur eine Tierart, wir haben einen ganzen Haufen.» Seite 5
Kurt Dennler, Veterinär. (Bild Nico Ilic)
Abstimmungen vom 22. September
Wettswil und Aeugst bleiben die «reichsten» Gemeinden des Bezirks. Das geht aus den kürzlich vom Statistischen Amt des Kantons Zürich veröffentlichten provisorischen Zahlen zum kantonalen Finanzausgleich 2025 hervor. Die beiden Gemeinden sind die einzigen im Bezirk, die in den Finanzausgleichstopf einzahlen müssen – alle übrigen Gemeinden erhalten Geld daraus.
Die beiden Gemeinden zählen damit zu einem exklusiven «Geber-Club», denn von den 298 Gemeinden des Kantons müssen nur 28 Geld abliefern. Die übrigen Gemeinden erhalten Geld (264) oder sie sind weder Geber noch Empfänger (6 Gemeinden). Unter den Geber-Gemeinden zählen Wettswil und Aeugst allerdings vergleichsweise zu den kleineren Fischen. Spitzenreiter im Kanton sind Erlenbach (10 286 Franken pro Kopf), Küsnacht (7444 pro Kopf) und Rüschlikon (6821 pro Kopf). Für Wettswil und Aeugst ist die Situation nicht neu. Seit der Revision des kantonalen Finanzausgleichs 2012 mussten sie nahezu jedes Jahr Geld an den Umverteilungstopf ab-
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Millionen Franken kostete der Neubau des Pflegeheims Seewadel. Seite 3
Auch 2025 werden von den 14 Gemeinden des Bezirks nur Wettswil und Aeugst Geld in den kantonalen Finanzausgleichstopf abliefern müssen (416 beziehungsweise 303 Franken pro Einwohnerin und Einwohner). Die übrigen Gemeinden erhalten Geld, am meisten Maschwanden (2311 Franken pro Kopf). (Grafik Daniel Vaia) liefern, zeitweise lagen die jährlichen Beträge sogar höher als jetzt.
Maschwander erhalten am meisten Am anderen Ende der Bezirksrangliste steht Maschwanden. Gemäss den provisorischen Berechnungen erhält die Gemeinde 2025 pro Einwohnerin und
Einwohner 2311 Franken aus dem Finanzausgleich. Nur in gerade neun Gemeinden des Kantons ist diese Zahl noch höher. Spitzenreiter hier sind Fischenthal (3770 Franken pro Kopf) und Schlatt (3098). Relativ hohe Pro-Kopf-Beiträge erhalten im Bezirk auch Rifferswil, Ottenbach, Obfelden, Affoltern und Knonau
(Beträge zwischen 1033 und 1711 Franken pro Kopf). Rein betragsmässig das grösste Stück von Finanzausgleichskuchen erhält im Bezirk (aufgrund der grossen Einwohnerzahl) Affoltern mit 19,6 Millionen Franken. Dahinter folgen Obfelden (8,6 Millionen Franken), Bonstetten (4,4 Millionen Franken) und Knonau (4,2 Millionen Franken).
Flurina Rigling triumphiert in Paris
Über zwei Eidgenössische Vorlagen (Biodiversitätsinitiative und Reform der beruflichen Vorsorge) wird am Sonntag, 22. September, abgestimmt. Dazu kommt eine kantonale Vorlage (Stipendien für vorläufig aufgenommene Ausländerinnen und Ausländer). In Affoltern gibt es zudem eine kommunale Abstimmung. Dort befindet das Stimmvolk über eine Teilrevision der Bau- und Zonenordnung. Dabei geht es um die schweizweite Harmonisierung der Baubegriffe. Diese Harmonisierung soll das Planungs- und Baurecht für die Bauwirtschaft und die Bevölkerung vereinfachen. Die Vorlage hat für die Stadt Affoltern keine finanziellen Folgen. Bei der reformierten Kirchenpflege Stallikon Wettswil kommt es zu einer Ersatzwahl. In den anderen Säuliämtler Gemeinden stehen für den 22. September keine Geschäfte zur Abstimmung. (red) ANZEIGEN
Milan Pechous, Obfelden
g e , weil e ... Ich bin SP-Mitglied, ... die SP den Menschen in den Mittelpunkt setzt und sich für eine lebenswerte Schweiz stark macht.
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Mittwoch, 9. Oktober 18.30 – 21 Uhr, Cham kiliankuechen.ch
Das Schweizer Team hat an den Paralympics in Paris 21 Medaillen geholt und damit so gut abgeschnitten wie seit Jahrzehnten nicht mehr. Ihren Teil zu diesem Erfolg Bild Swiss Paralympic / Gabriel Monnet beigetragen hat auch Flurina Rigling aus Hedingen. (red) Seite 16
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