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Olten, Donnerstag, 11. Februar 2021 | Nr. 6 | 89. Jahrgang | Auflage 34 383 | Post CH AG

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CHRISTOF SCHELBERT Seit 2003 wetteifert der Künstler und Gestalter Christof Schelbert um den Sieg bei der alljährlichen Gestaltung der Oltner Fasnachts-Plakette. Schon zwölfmal schwang einer seiner Entwürfe obenaus. ACHIM GÜNTER

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«Man darf nicht zu viel wollen.» Christof Schelbert kennt das Erfolgsrezept einer gelungenen Fasnachtsplakette. (Bild: Achim Günter)

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in Künstler, so sagt man, wird nicht pensioniert. Christof Schelbert ist ein Künstler. Und so denkt der Mann, der im Januar 65 Jahre alt geworden ist und damit eigentlich das Pensionsalter erreicht hat, nicht ans Kürzertreten. Seine Stelle als Institutsleiter und Professor an der Hochschule für Gestaltung und Kunst FHNW in Basel gab er frühzeitig per Ende 2018 auf. In seinem Atelier in Olten jedoch ist er fleissig wie eh und je. An Ideen mangelt es ihm nicht. Erst recht nicht an Ideen für die Gestaltung der jeweiligen Oltner Fasnachtsplakette. Seit 2003 beteiligt er sich am Wettbewerb des Oltner Fasnachts- und Umzugskomitees (Fuko). Bis zu vier Sujetvorschläge reicht er seither Jahr für Jahr ein; zumindest drei müssen es stets sein. Ansonsten ist das Mitglied der Trimbacher Bazille-Zunft nicht zufrieden mit sich. Insgesamt hat er in den vergangenen knapp 20 Jahren schon 56 verschiedene Sujets eingereicht. Im so gar nicht fasnächtlichen Hochsommer, zu einer «Unzeit», wie er lachend erzählt, setzt sich Schelbert jeweils hin und setzt seine Ideen auf Papier um. Manche sind der Aktualität geschuldet, andere nicht. «Es gibt Ideen, die ich über Jahre verfolge. Oder Ideen, mit denen ich beim ersten Mal nicht durchdringe bei der Fuko, von denen ich aber finde, dass sie mal als Plakette gemacht werden sollten.» Und dann gibt es noch jene, deren Erfolgsaussichten gering sind. «Manchmal weiss ich zum Voraus, dass mein Vorschlag nicht in

eine Plakette umgesetzt wird.» Schmunzelnd ergänzt er: «Aber ein wenig herausfordern muss ich die Fuko schon.» Fünf Elemente gehören zwingend auf jede Plakette: die Schriftzüge «Olten» und «Fuko», die Jahreszahl sowie die drei Tannen und der Stadtturm. Oft findet zudem das Motto des jeweiligen Obernaaren in irgendeiner Form Verwendung; zwingend ist das jedoch nicht. Die Vorschläge aller Wettbewerber werden Ende August anonym eingereicht.

200 Franken – und Ruhm und Ehre

Zwölfmal bereits gewann ein SchelbertEntwurf den Wettbewerb. Auch für die Ausgabe 2021 schwang eines seiner drei eingereichten Sujets obenaus. Die heurige Plakette zeigt ein Fragezeichen. Die Grundidee zur Zeit der Entstehung im vergangenen Sommer: Gibt es sie oder gibt es sie nicht, die Fasnacht 2021? Das Motiv überzeugte die Jury. Inzwischen steht längst fest: Die Fasnacht 2021 fällt quasi aus. Das Fragezeichen hat dennoch nichts von seiner Aktualität eingebüsst. Die passenden Fragen lauten nun etwa: Wie geht es nach Corona weiter mit der Fasnacht? Wird 2022 wieder unbeschwert gefeiert werden können?

Christof Schelberts Siegerplakette 2021 zeigt ein Fragezeichen. (Bild: ZVG)

Welche Auswirkungen hat Corona längerfristig auf die Fasnacht? Der Sieger des Wettbewerbs, dessen Entwurf von einer Basler Firma in einen Gipsschnitt und schliesslich in die verschiedenen Plakettenversionen umgesetzt wird, erhält von der Fuko jeweils ein Preisgeld von 200 Franken und einen kompletten Plakettensatz – und natürlich Ruhm und Ehre. Wie lautet denn Schelberts Erfolgsrezept? «Man muss das Sujet als Plakette, als Relief denken, nicht als Zeichnung.» Das sei das Geheimnis, mache die Qualität einer guten Plakette aus. «Und man darf nicht zu viel wollen. Man muss bedenken, dass die Plakette recht klein wird.» Er hält nichts vom Versuch, ganze Geschichten auf der Plakette erzählen zu wollen. «Der Sinn des Sujets muss schnell erfassbar sein.» Christof Schelbert hat sich immer nur in Olten am Plaketten-Wettbewerb beteiligt. Und das wird wohl auch so bleiben. «Ich mache das gerne für Olten. Aber ich muss damit nicht hausieren gehen», erklärt der Vater zweier erwachsener Töchter, der in der Freizeit am liebsten an einem «Döschwo» herumwerkelt.

Ein Fasnächtler durch und durch

Der 65-Jährige ist seit 1984 aktiver Fasnächtler, nachdem er 1982 und 1983 bereits als Helgenmaler gewirkt hat. Seit mehr als 30 Jahren ist er am Schmutzigen Donnerstag mit seiner Bazille-Zunft als Schnitzelbanksänger unterwegs; heute Abend fällt dieser Fixtermin wegen Corona aus. Dazu malt er Laternen und Helgen, entwirft Larven und Kostüme. «Und in den letzten Jahren habe ich sogar noch begonnen, Verse zu schreiben», so Schelbert. Ans Aufhören denkt er nicht. Schon gar nicht bei der Plakettengestaltung. Wer Christof Schelbert in seinem Atelier erlebt, ihn argumentieren, sinnieren und zuweilen auch polemisieren hört, ist sich sicher: Dieser Mann wird auch in den kommenden Jahren Entwürfe für prägnante, gefällige Plaketten einreichen. Und wohl auch künftig das eine oder andere Mal die Gunst der Fuko-Jury gewinnen.

as Jubiläum zu 50 Jahre Frauenstimmrecht ist vorbei, aber das Echo hallt gewaltig nach. «Es gibt noch viel zu tun!» «Frauen sind mitnichten gleichberechtigt!» «Es braucht mehr Unternehmerinnen, Astrophysikerinnen, Gemeindepräsidentinnen!» Kurz: mehr Frauen! Dieser Ansicht ist auch die SP Olten. Die Partei will bei den Gemeinderatswahlen im April nicht nur «mehr Frauen», nein, sie will die Frauenförderung forcieren: KandidatINNEN sollen doppelt auf die Wahlliste. Es treten zwar gleich viele Frauen wie Männer an, nämlich je 13 Kandidierende. Aber um die 40-er-Liste zu füllen, gewähren die Sozialdemokrat*innen den Frauen einen Doppelplatz. Die Motive sind durchaus edel: Man wolle den neunantretenden Frauen echte Wahlchancen einräumen, den «Bisherigen-Bonus» ausgleichen – sieben von acht wieder Antretenden sind Männer. Es sei «die Pflicht der jahrzehntelang Übervorteilten, kürzer zu treten», schreibt einer von ihnen. Die Kandidatinnen lassen sich das gefallen – doch hinter den Kulissen rumort es. Was ist mit den neuantretenden Männern? Was mit den Seniorinnen und Senioren? Wo bleibt die Doppelnennung der Migrantinnen und Migranten, oder die der LGBTQCommunity, die ja vielleicht auch angemessen vertreten sein möchte? Es ist die Krux, welche die belgische Politikwissenschaftlerin Chantal Mouffe treffend beschreibt: Basiert die Inklusion einer bestimmten Gruppe auf Privilegien, werden andere Gruppen automatisch ausgeschlossen. Mouffe nennt dies den Beginn der Polarisierung – und das sei undemokratisch. Wäre ich Oltnerin, ich möchte nicht dank eines Privilegs gewählt werden. Frauen sollen weiterkämpfen, das ja – aber mit gleich langen Spiessen. Immerhin meint es die SP freundlich.


Amtliches

Donnerstag, 11. Februar 2021 | Nr. 6

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Unterstützungskomitee: Beat Affolter, dipl. Orthopädist; Jonas Ammann, Chemiker FH; Leonhard Arn, Rentner; Heidi Arn-Ulrich, Rentnerin; Michael Bertschmann, Architekt; Cyrill Bolliger, Ingenieur; Rolf Bruckert, Grafiker; Ivo Colombo; Aaron Coulin, Bergführer-Aspirant; Claudia Coulin, Radloff-Therapeutin; Paul Edel; Marlene Fischer, Umweltgeologin; Tabea Flury, Sekundarlehrerin; Daniela Fotsch; Jann Frey, Chemielehrer; Myriam Frey Schär, Übersetzerin MA/dipl. Arch. ETH; Jodok Guntern, Umweltnaturwissenschafter; Lisa Hämmerli, Umweltnaturwissenenschaftlerin ETH; Andrea Hänggli; Beate Hasspacher, Forstingenieurin ETH/SIA; Manuela Höfler, Leiterin Open Science Geschäftsstelle; Alain Huber; Anita Huber; Ruedi Iseli, Forstingenieur ETH; Cyrill Jeger, Hausarzt; Cornelia Kaufmann, Künstlerin; Doris Kaufmann; Annin na Laan, Primarlehrerin; Felix Lang, Biolandwirt / Behindertenbetreuer; Siv Lehmann, Erwachsenenbildnerin; Lukas Lütolf, Zivildienstleistender; Viktor Lütolf; Ruedi Mo oor, Physiker; Melissa Müller, Studentin; Michael Neuenschwander, Musiker/Musiklehrer; Martin Räber, Ingenieur; Bea Rey, Pensionistin; Anja Schaffner; Alan Schärr; Heinz Schär-Frey, Stabilitätsexperte; Christof Schelbert, Künstler/Kunstvermittler; Iris Schelbert-Widmer, Heilpädagogin/Stadträtin; Yael Schindler Wildhaber, Umweltwissenschaftlerin; Guillemette Schlegel; Jürg Schlegel; Nadine Schlössern; Bettina Sommer, Bewegungswissenschafterin; Lukas Paul Spichiger; Mattthias Tschopp, Velokurier, Forstwart und Baumpfleger; Tobias Vega, Co-Geschäftsleiter Velo-Lieferdienst Collectors; Matthias von Arx, Chemiker; Candidus Waldisp pühl, Elektro-Ingenieur; Patrick Weibel-Adam, Umweltnaturwissenschafter; Felix Wettstein, Nationalrat; Esther Widmer, Kunsttherapeutin; Rafael Widmer, M.A. HSG; Hans Wolf, Elektromonteur; Anita Wüthrich, Grafikerin, Geschäftsleiterin

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Stadt

Nr. 6 | Donnerstag, 11. Februar 2021

«Wenigstens mal nachfragen» OLTNER TAXIGEWERBE Coronakrise, Uber und ein umstrittenes Taxireglement: Das Oltner Taxigewerbe steht unter Druck. So bat es die Stadt, die Konzessionsgebühren zu erlassen. FRANZ BEIDLER

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ie Coronakrise setzt das Oltner Taxigewerbe unter Druck. «Besonders der erste Lockdown war brutal», sagt Rolf Siegrist. Seit bald dreissig Jahren führt der 64-Jährige als Inhaber die Aare Taxi GmbH in Olten. Im März des vergangenen Jahres, als die Schweiz wegen der Coronapandemie stillstand, brach der Umsatz des Unternehmens um sechzig Prozent ein. «Ohne unsere Stammkundschaft hätten wir noch einen Zehntel der Aufträge gehabt», erklärt Siegrist. Dieser Stammkundschaft wollte er die Treue halten. «Eine vorübergehende Schliessung des Betriebs um Kosten zu sparen, kam nicht in Frage.» Um Angestellte und Fahrgäste zu schützen, rüstete Siegrist die sechs Fahrzeuge seiner Flotte mit Plexiglasscheiben aus, die den Fahrerraum vom Fahrgastraum trennen. Auch Masken und Desinfektionsmittel stehen seither in jedem Fahrzeug zur Verfügung. Ein paar tausend Franken habe ihn das gekostet, gibt Siegrist Auskunft. Über den Sommer, für das Taxigewerbe schon immer eine eher ruhige Zeit, habe sich die Lage normalisiert. «Das Geschäft lief verhalten, war aber tragbar.» Seit dem Herbst berichtet Siegrist von einem Rückgang des Umsatzes von bis zu einem Viertel.

Leere Taxistandplätze am Bahnhof: Der Umsatz im Oltner Taxigewerbe ist in der Coronakrise bei manchen um die Hälfe eingebrochen. (Bild: Franz Beidler) «Taxifahrer sind exponiert»

riger geworden. Becker zehrt momentan von seinen Reserven. «Davon konnte ich die Konzession bezahlen.»

Ein ähnliches Bild zeichnet Victor Becker. Seit 14 Jahren ist er als Einzelfahrer mit seinem Taxi in und um Olten «Dann kann ich unterwegs. Die zumachen» Einbussen, die er seit Beginn der Einen weiteren AsCoronakrise vor pekt bringt Erika bald einem Jahr Bur, Inhaberin der Oltner Taxi Bur AG, hinnehmen muss, schätzt er in die Diskussion. «Wenn jemand von auf bis zu sechzig meinen Leuten CoProzent. Trennvid bekommt, dann wand, Masken und Desinfektikann ich zumaonsmittel gehörchen.» Neben dem en auch bei ihm Taxibetrieb vermie«Ohne unsere Stammkundseither zum Alltet Taxi Bur auch schaft hätten wir noch einen Kleinbusse. Dieses tag. «Als TaxifahZehntel der Aufträge» Geschäft sei um rer sind wir exROLF SIEGRIST, INHABER AARE TAXI GMBH poniert», gibt achtzig Prozent einBecker zu bedengebrochen, der Taken. Die Autotür aufhalten, Koffer ein- xibetrieb um vergleichsweise geringe 38 oder ausladen oder eine kurze Plauderei Prozent. «Gerade etwas zu wenig, um als während der Fahrt: Das alles sei schwie- Härtefall zu gelten», sagt Bur. Die Situa-

tion sei nervenaufreibend. «Langsam geht es uns an den Kragen.» Die Coronakrise ist nicht die einzige Sorge des Oltner Taxigewerbes. Auch die umstrittene Taxiverordnung der Stadt Olten aus dem Jahr 2018 und der Start des Fahrdienstes Uber im Sommer 2020 setzen die Branche unter Druck. Also lancierte Bur ein Gesuch bei der Stadt: Dem Taxigewerbe sollen ausnahmsweise die Konzessionsgebühren erlassen werden. Eine Konzession kostet die Unternehmen pro Fahrzeug jährlich 1200 Franken. Insgesamt zehn Parteien, darunter auch Siegrist, Bur und Einzelfahrer Becker unterschrieben das Gesuch. 26 Konzessionen hätten erlassen werden sollen.

Gesuch wird abgelehnt

Am 23. September schickte Bur das Gesuch per E-Mail an die Stadtkanzlei, die Oltner Parlamentarier und die Stadträte. «Dann hörte ich gar nichts», erzählt sie entrüstet. Erst am 22. Dezember habe sie Antwort bekommen: Sie hätte das Gesuch dem zuständigen Amt für Ordnung und Sicherheit zustellen müssen. Immerhin habe das Schreiben eine Entschuldigung für die lange Wartezeit enthalten. Am 11. Januar habe der Stadtrat das Gesuch «aus Gründen der Gleichbehandlung mit anderen Branchen» abgelehnt, erzählt Bur. Davon habe sie zehn Tage später Nachricht erhalten. Für Bur ist der negative Bescheid nur die Spitze des Eisberges der Gesamtsituation, die sie der Stadtverwaltung vorwirft. «So viel Frust wie ich habe, kann man gar nicht beschreiben», sagt Bur. Auch Siegrist ist erbost und vor allem enttäuscht: «Man hätte doch wenigstens mal nachfragen können, wie es uns geht und ob unsere Fahrer geschützt sind.»

Mehr Raum für Oltnerinnen FRAUENANLIEGEN Aus Anlass des Jubliäums des Frauenstimmrechts setzt der Stadtrat Forderungen des Frauenstreik-Kollektivs um. Mehr Sichtbarkeit im öffentlichen Raum – dies eines der Anliegen des Frauenstreik-Kollektivs Olten im Sommer 2019. Gefordert wurde unter anderem, den Grabstein von Maria Felchlin (1899 bis 1987), der ersten praktizierenden Ärztin im Kanton Solothurn, auf dem im Jahr 1996 nach ihr benannten Platz aufzustellen. Seit Anfang November des vergangenen Jahres steht das mit einer Büste der Vorkämpferin für das Frauenstimmrecht geschmückte Monument, das nach Ablauf der Grabesruhefrist auf dem Friedhof Meisenhard weggeräumt worden war, vor der Friedenskirche im Bifangquartier. Zu seinem 25-Jahr-Jubiläum könnte der Maria-Felchlin-Platz übrigens auch Zuwachs erhalten: Der Stadtrat hat sich in der Berichterstattung zu parlamentarischen Vorstössen bereiterklärt, bei der Vergabe von neuen Strassen- und Platznamen Frauen zu berücksichtigen, sofern die Benennung nach Persönlichkeiten ins Konzept passt. Aus den Reihen des Frauenstreiks kam auch der Wunsch, dass eine andere Oltnerin im öffentlichen Raum «verewigt»

Seit November steht der Grabstein Maria Felchlins vor der Friedenskirche im Bifangquartier. (Bild: ZVG) würde: Ein Messingschild an der Liegenschaft Hauptgasse 36 weist darauf hin, dass es sich hier um das Elternhaus von Lilian Uchtenhagen-Brunner (19282016) handelt, Ökonomin, Kämpferin für die Gleichstellung und 1983 die erste weibliche Bundesratskandidatin. Das Historische Museum hat zudem persön-

liche Dokumente, Fotos aus der Zeit in Olten und Objekte in die Sammlung aufgenommen. Das Typoscript ihrer Dissertation und einige Fotos und Objekte wurden zudem in die neue Dauerausstellung im Haus der Museen integriert. Apropos Haus der Museen: Seit Ende Oktober läuft dort eine Sonderausstellung des Historischen Museums mit dem Titel «Pionierinnen. Eine Würdigung» – beziehungsweise würde laufen, wenn die Museen nicht derzeit wegen der Corona-Pandemie geschlossen wären. Trotz Schliessung sind derzeit aber verschiedene Veranstaltungen geplant, wenn auch virtuell. Solothurner und Oltner Pionierinnen sowie der Überlieferung von Frauengeschichte war ein Videobeitrag gewidmet, den das Historische Museum gemeinsam mit fem*so erstellt hatte und am Sonntag auf seinem Youtube-Kanal präsentiert hat. Am Mittwoch, 17. Februar, um 18.15 Uhr lädt Museumsleiterin Luisa Bertolaccini zu einer Online-Führung durch die Sonderausstellung via Livestream auf dem Facebook-Kanal des Historischen Museums. Und am Samstag, 27. Februar, wird als Online-Veranstaltung von 10 bis 17 Uhr eine offene Schreibwerkstatt mit der Anleitung angeboten, wie Solothurner Pionierinnen in die weltweit grösste Enzyklopädie Wikipedia eingetragen werden können. Die Ausstellung «Pionierinnen.

Eine Würdigung» wird im Übrigen bis 8. August verlängert.

Weitere Massnahmen getroffen

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TERMINE DONNERSTAG, 11. FEBRUAR 07.00-11.30 Wochenmarkt. Kirchgasse Kartonsammlung. Stadt Olten – Rechte Aareseite Häckseln. Stadt Olten – Rechte Aareseite Häckseln. Stadt Olten – Linke Aareseite

FREITAG, 12. FEBRUAR Häckseln. Stadt Olten – Rechte Aareseite Häckseln. Stadt Olten – Linke Aareseite

SAMSTAG, 13. FEBRUAR 07.00-11.30 Wochenmarkt. Bifangstrasse

DIENSTAG, 16. FEBRUAR Kehricht- und Sperrgutsammlung. Stadt Olten – Linke Aareseite

MITTWOCH, 17. FEBRUAR Kehricht- und Sperrgutsammlung. Stadt Olten – Rechte Aareseite

DONNERSTAG, 18. FEBRUAR 07.00-11.30 Wochenmarkt. Kirchgasse Altpapiersammlung. Stadt Olten – Linke Aareseite Winterferien: Samstag, 6. Februar, bis Sonntag, 21. Februar

IN MEMORIAM GENEVIÈVE RICHARD-BETTONE, Olten, gestorben am 30. Januar, 96-jährig. MARGRITH RÜTSCH-MEYER, StarrkirchWil, gestorben am 2. Februar, 69-jährig. NUNZIATINA DI BATTISTA-DI NICOLANTONIO, Olten, gestorben am 5. Februar, 94-jährig.

Auch in andern Bereichen setzt sich die Stadt Olten für Forderungen des Frauenstreik-Kollektivs ein: Der Stadtrat hat im Jahr 2017 die Charta zur Lohngleichheit im öffentlichen Sektor unterzeichnet. Diese ist aufgrund des Lohnsystems der Stadtverwaltung Olten, das Funktionen unabhängig von den sie bekleidenden Personen bewertet, gewährleistet. Im Personalreglement enthalten sind zudem Massnahmen zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf wie Mutter- und Vaterschaftsurlaub und die Möglichkeit von Teilzeit bei betrieblicher Vereinbarkeit. Die Möglichkeit von Homeoffice wie auch das Angebot von Betreuungsgutscheinen zur Unterstützung familienergänzender Kinderbetreuung bilden zwei weitere Bausteine. Und last but not least bietet die Fachstelle Integration der Stadt Olten zusammen mit dem Erwachsenenbildungszentrum EBZ Olten seit 2019 einen im Kanton einzigartigen Kurs mit Coaching inklusive Kinderbetreuung für Frauen mit dem Titel «Arbeiten in der Schweiz» an. Dieser soll Schweizerinnen und Migrantinnen, die eine Stelle suchen oder einen Beruf erlernen möchten, den Zugang zum Arbeitsmarkt erleichtern. sko

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Nr. 6 | Donnerstag, 11. Februar 2021

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Offener Stammtisch mit Brigit Wyss STAMMTISCH Am Dienstag letzter Woche fand der erste von vier geplanten offenen Stammtischen der Grünen Kanton Solothurn im Jahr 2021 statt. Aus aktuellem Anlass, nämlich dem nahenden Abschluss der laufenden Legislatur, begrüsste Präsidentin Laura Gantenbein die grüne Regierungsrätin Brigit Wyss als Gast.

Die Vertragsunterzeichnung: Die FHNW und das IBAW machen gemeinsame Sache. (Bild: ZVG)

IBAW expandiert nach Olten KOOPERATION Das Institut für berufliche- Aus und Weiterbildung IBAW wird neu in Olten im Bereich Wirtschaft den Studiengang «dipl. BetriebswirtschafterIn HF» anbieten. Um den Absolventen attraktive Entwicklungsperspektiven zu geben, besteht ein Exklusivvertrag mit der Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW. Das Institut für berufliche Aus- und Weiterbildung IBAW bietet für Privatpersonen und Firmen oder Institutionen an verschiedenen Standorten in der Deutschschweiz qualitativ hochstehende und praxisnahe Bildungsangebote der Höheren Berufsbildung «Wirt-

FHNW ausgebaut werden. Wenn Studierende zusätzliche Module abgeschlossen haben, können sie bereits nach dem 6. Semester ins Bachelorstudium an der FHNW einsteigen. Ein einzigartiges Modell, bei dem sich der Weg zum Bachelorabschluss um ein Jahr verkürzt. Umgekehrt können Bachelorstudierende von der FHNW bei Abbruch der Ausbildung, unter Anrechnung ihrer Lernleistungen, beim IBAW den Abschluss des «dipl BetriebswirtschafterIn HF» machen. Das IBAW ist eine registrierte Marke der Genossenschaft Migros Luzern und leistet mit seinem Bildungsengagement einen wichtigen Beitrag gegen den Fachkräftemangel in der Schweiz. zvg

schaftsinformatik», «Technik» und «Wirtschaft» an. Neben Aarau, Bern und Luzern ist es neu auch möglich, in Olten das dreijährige eidgenössisch anerkannte Teilzeitstudium «dipl. BetriebswirtschafterIn HF» zu absolvieren. Der Lehrgang findet im Berufsbildungszentrum BBZ Olten statt. Um den Bildungsstandort Olten weiter zu stärken, engagiert sich das IBAW neu zusätzlich im Verein «Bildungsstadt Olten.Bifang». Die beiden Bildungsinstitute IBAW und Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) spannen in der betriebswirtschaftlichen Weiterbildung zusammen. Das Studium zur/zum «dipl. BetriebswirtschafterIn HF», welches am IBAW angeboten wird, kann nach Abschluss zu attraktiven Bedingungen zum Bachelorstudium Betriebsökonomie an der

w w w. i b aw. c h

Zwar sassen die Teilnehmenden für einmal um einen virtuellen Tisch, aber der Atmosphäre tat dies absolut keinen Abbruch. Turnusgemäss richteten die Grünen Region Olten den Stammtisch aus, und so fungierte Stadtratskandidat Raphael Schär-Sommer als Gesprächsleiter. Er befragte Brigit Wyss zu ihren Erfahrungen der vergangenen vier Jahre und zu ihren Plänen für die Zukunft. Gefragt nach einem Highlight im vergangenen Jahr, verwies Wyss auf die Fähigkeit des Regierungsrats, trotz grosser Covid-bedingter Widrigkeiten und schwieriger Entscheidungen immer wieder zusammenzufinden und letztlich mit Bedacht zu handeln. Gewisse Aufgaben, die ihr als Frau Landammann in diesem Jahr normalerweise zugefallen wären und auf die sie sich sehr gefreut hatte – darunter viele direkte Kontakte mit Solothurnerinnen und Solothurnern wie etwa der Besuch der 100-Jährigen – waren zu ihrem grossen Bedauern der Pandemie zum Opfer gefallen. Im Moment liegt der Fokus der Regierungsrätin ganz auf der Unterstützung der im Kanton ansässigen Gewerbetreibenden, und zwar über alle Branchen hinweg: von Gross-

betrieben über KMUs bis hin zu Kulturschaffenden. Das Scheitern des Energiegesetzes an der Urne vor zweieinhalb Jahren nannte Brigit Wyss als schwierigen Moment in ihrer bisherigen Amtszeit. Es sei aber in der Bevölkerung inzwischen ein Stimmungswandel zu erkennen. Ausserdem wachse das Wissen etwa über erneuerbare Energien stetig. Im Zusammenhang mit der Landwirtschaft erzählte sie von spannenden aktuellen Projekten. Sie verwies ausserdem auf die kantonale Förderung des Biolandbaus durch Umstellungsberatung, Betriebsplanung und Wirtschaftlichkeitsberechnung. Raphael Schär-Sommer fragte auch nach der Situation des Waldes. Brigit Wyss erläuterte, dass der Regierungsrat aktuell waldpolitische Grundsätze erarbeitet als Grundlage zur Revision des Waldgesetzes. Für die Forstpraxis beschrieb sie grosse klimabedingte Herausforderungen und die langjährige Aufgabe, traditionelle Monokulturen aufzubrechen. Nach den verheerenden Schäden nach dem Sturm Burglind seien Tausende neue Bäume gepflanzt worden, die diese Entwicklung vorantrieben. Im Fall ihrer Wiederwahl in die Kantonsregierung möchte sich die grüne Regierungsrätin weiter an der Leitschnur der nachhaltigen Entwicklung orientieren, sei es in Umwelt, Wirtschaft oder im Sozialen. Nicht zuletzt die Pandemie habe gezeigt, dass diese drei Bereiche nur im Einklang miteinander funktionieren könnten. Es brauche Mut, sich den entsprechenden Diskussionen zu stellen und die Argumente anderer in Betracht zu ziehen. Letztlich sei aber Fortschritt nur in einer intensiv gelebten Gesprächskultur möglich, so Brigit Wyss. zvg

INSERATE

Aus Liebe zum Dorf und zum Portemonnaie. Montag, 8.2. bis Samstag, 13.2.21

AGRI NATURA RINDSHACKFLEISCH

1.95

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div. Sorten, z.B. Lindor Kugeln Milch, 200 g

LÖFFELBISCUITS 200 g

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EISBERGSALAT Spanien, Stück

div. Sorten, z.B. Bohnen, 3 x 500 g

–21%

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statt 12.60

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9.50

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div. Sorten, z.B. Langkornreis, 20 Min., 2 x 1 kg

(Jahrgangsänderung vorbehalten)

div. Sorten, z.B. Birchermüesli, 2 x 575 g

–20%

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7.90

8.40

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L’AMORINO

Negroamaro IGT Puglia, Italien, 75 cl, 2019

GOURMET KATZENNASSNAHRUNG div. Sorten, z.B. erlesene Streifen, 8 x 85 g

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12.90

UNCLE BEN’S REIS

BIO FAMILIA MÜESLI

4.20 statt 6.30

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CRISTALLINA JOGURT div. Sorten, z.B. Himbeer, 175 g

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6.60

SIGNAL ANTI-CARIES 3 x 125 ml

4.95

AGRI NATURA CERVELAS 4 x 100 g

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2.60 statt 3.80

TAROCCO-ORANGEN

7.20 statt

BASLER LÄCKERLI

div. Sorten, z.B.Original, 350 g

8.55

11.30 statt 13.30

GRANINI FRUCHTSÄFTE

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–25%

11.95 statt 15.95

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4.95 statt 6.60

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Druck- und Satzfehler vorbehalten.

Folgende Wochenhits sind in kleineren Volg-Läden evtl. nicht erhältlich:

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7.95 10.50 statt 12.60

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630 g

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Stadt / Region

Nr. 6 | Donnerstag, 11. Februar 2021

Bürgerliche Zusammen- Kleiner Augenschein arbeit im Vordergrund WANGEN Die Grünen Wangen bei Olten waren auf kleiner Exkursion auf der grünen Wiese Zelgliacker.

OLTEN Die fünf bürgerlichen Stadtratskandidaten werden von der SVP Stadt Olten unterstützt. Charlotte Kanzso, Marta Dobay, Matthias Borner, Philippe Ruf und Robin Kiefer sollen es im Kantonsrat richten und Richard Aschberger in der Solothurner Regierung. An der erneut digital durchgeführten Parteiversammlung der SVP Stadt Olten konnte Parteipräsident Philippe Ruf zahlreiche Mitglieder willkommen heissen. Die fünf bürgerlichen Stadtratskandidaten Benvenuto Savoldelli (FDP), David Plüss (FDP), Beat Felber (CVP), Rolf Sommer (SVP) und Thomas Rauch (Unabhängig) nahmen ebenfalls an der Parteiversammlung teil, stellten sich den Mitgliedern vor und beantworteten deren Fragen. Danach fassten die Mitglieder die Wahlempfehlung, alle fünf bürgerlichen Stadtratskandidaten zu unterstützen. Der Entschluss war nicht unumstritten, da auf der Ebene der Legislative keine parteiübergreifende Listenverbindung geschaffen werden konnte. Und

auch aufgrund der teils als mangelhaft beurteilten Leistungsausweise. Die Mitglieder sicherten dann aber die Unterstützung zu, in erster Linie mit der Begründung, dass eine Kooperation für bürgerliche Zusammenarbeit in Olten im Vordergrund stehen soll und die Mitglieder der SVP Stadt Olten ihre Werte in den Ambitionen der Stadtratskandidierenden vertreten sehen. Im Anschluss referierte Amteipräsident und Kantonsrat Matthias Borner über die kommenden Kantons- und Regierungsratswahlen. Dabei stellte er die Kandidatinnen und Kandidaten aus Olten – Philippe Ruf, Robin Kiefer, Charlotte Kanzso und Marta Dobaj – einzeln vor und forderte die anwesenden Mitglieder dazu auf, die Oltner Kandidaten zu unterstützen. Zum Abschluss stellte sich der SVPRegierungsratskandidat Richard Aschberger vor und stand für die Fragen der Anwesenden Rede und Antwort. Aschberger stiess mit seiner zugänglichen und unternehmerischen Denkweise auf Begeisterung und erhielt die Unterstützung der SVP Stadt Olten zugesichert. zvg w w w. sv p s t a d to l te n . c h

Parteiversammlung zu Corona-Zeiten: Die SVP Stadt Olten tagte virtuell. (Bild: ZVG)

SVP präsentierte sich in Lostorf LOSTORF Die übliche Standaktion der Kantons- und Regierungsratskandidaten der SVP fiel Corona zum Opfer. Zum Bedauern des Lostorfer Gemeinderats Yannic Lüthi fiel in diesem Jahr die sonst übliche Standaktion der Kantonsund Regierungsratkandidaten der SVP

in Lostorf aus. Ein Fototermin für einen Pressebericht wurde dennoch organisiert. Die SVP-Kantonsratskandidaten Filippo Guizzardi, Johannes Brons (bisher),Matthias Borner (bisher), Rolf Sommer (bisher) und Robin Kiefer sowie der Regierungsratskandidat Richard Aschberger kamen nach Lostorf. zvg w w w. sv p - s o. c h

Die beiden Mitglieder der Grünen Wangen bei Olten Léa Begue und Martin Blapp sowie der Oltner Stadtratskandidat Raphal Schär-Sommer waren am vergangenen Mittwoch trotz sehr regnerischem Wetter in Wangen zum Augenschein des Zelgliackers, der in der Zone für öffentliche Bauten und Anlagen, kurz ÖBA-Zone, liegt. Das Gebiet des Zelgliackers ist von einer kleinen Schrebergarten-Siedlung westlich begrenzt, südlich durch einen Fussweg, im Norden und Osten durch den Krebskanal und Zuläufer, die mit Hecken-Bewuchs für die Tiere Rückzugsmöglichkeiten bieten. Das Areal war beim Augenschein wie viele Äcker und Wiesen in der Region wegen des Schmelzwassers teilweise überflutet. Martin Blapp sagte zum Zelgliacker: «Damit das Areal in der ÖBA-Zone belassen werden kann, muss die Gemeinde einen Bedarf ausweisen. Wir Grünen sind am Prüfen verschiedener Möglichkeiten, die dies ermöglichen, unter anderem der Gründung einer Stiftung für eine nachhaltige Nutzung des Gebietes. Ideen dazu sind vorhanden, möglich wäre ein Naturschutzgebiet oder auch eine öffentlich zugängliche Teichanlage oder eine Kombination davon. Könnte die Stiftung dann innert eines Jahrzehnts oder so genügend Geld zusammenbringen, könnte sie das Areal der Gemeinde

Exkursion zu dritt: Augenschein im Zelgliacker. (Bild: ZVG) zu einem höheren Preis als nur Landwirtschaftsland abkaufen und einer nachhaltigen Nutzung zuführen.» Scheitere dieser Plan, wäre allenfalls immer noch eine allfällige Umzonung in Bauland zu versuchen, man vergebe sich so keine Chancen. «Denn laut Fachleuten ist es alles andere als klar, dass der Kanton einer Umzonung dieser ÖBA-Zone zu Bauland überhaupt zustimmen würde. Allenfalls könnten die kantonalen Behörden sogar wieder eine Umzonung zurück zur Reservezone oder Landwirtschaftszone verfügen. So aber kann man sich für die Zukunft alle Optionen offenhalten.» Nach dieser gelungenen Exkursion freut sich die vor kurzem gegründete Ortsgruppe der Grünen Wangen auf weitere spannende Anlässe. zvg w w w. g r u e n e - o l te n . c h

«Niemand wird ausgeklammert» TRIMBACH Sieben Mitglieder der SP Trimbach kandidieren für den Kantonsrat. Sieben Trimbacher Kandidatinnen und Kandidaten kandidieren für die Kantonsratswahlen: Auf der SP-Liste 4 kandidieren Marianne Wyss, Cheryl Bucher, Martin Bühler, Remo Grossenbacher und John Steggerda, auf der Liste 3 der Jungen SP Region Olten Patrik Schweizer und Pablo Strähl. Sie wollen sich einsetzen für eine gute Bildung für alle, Menschen mit Behinderungen, sichere Verkehrswege, einen wirksamen Natur- und Klimaschutz, starke Gemeinden und nachhaltige Staatsfinanzen. Der Wahlkampf läuft unter dem Motto «Der Mensch steht im Zentrum – niemand wird ausgeklammert». zvg w w w. s p t r i m b a c h . c h

Besser als gar nichts: Fototermin statt Standaktion der SVP in Lostorf. (Bild: ZVG)

Baubeginn ist erfolgt OLTEN An der Hübelistrasse Nord wird seit Montag gebaut.

Zwei Wochen nach dem Baubeginn an der Mühlegasse begannen die angekündigten Bauarbeiten am Montag auch an der Hübelistrasse Nord. Dabei wird die Oberfläche nach dem Innenstadtkonzept analog zur im vergangenen Jahr fertiggestellten Baslerstrasse erneuert: Die Fläche zwischen den Gebäuden wird in zwei Fahrspuren, zwei Gehwege und zwei Kombiflächen Parkieren/Bäume/Bänke aufgeteilt. Längsparkplätze werden auf dem verbreiterten Trottoir markiert, Veloflächen sind auf der Nordseite und auf der Südseite vorgesehen. Erneuert werden auch die Werkleitungen und die Beleuchtung. Die Nordhälf-

te zwischen Ringstrasse und Parkhauseinfahrt soll bis im Frühling saniert werden, die Südhälfte zur Konradstrasse hin anschliessend bis im Herbst. Der Deckbelag folgt im Sommer 2022. Als Auftakt müssen die bestehenden 13 Bäume an der Hübelistrasse Nord gefällt werden, damit die Werkleitungen saniert werden können. Nach Abschluss der Sanierungsarbeiten werden die gefällten Bäume ersetzt. Neu sind sogar 16 Bäume mit entsprechenden Baumscheiben vorgesehen. Die Wahl der Baumsorten richtet sich dabei nach dem Beispiel des kürzlich sanierten südlichen Teils der Hübelistrasse im Abschnitt Solothurnerstrasse – Konradstrasse. Die Pflanzung der neuen Bäume wird aus heutiger Sicht im Frühjahr 2022 erfolgen. sko

Kürzlich haben in Niedergösgen die Kandidatinnen und Kandidaten der CVP für den Regierungsrat und den Kantonsrat vor der Raiffeisenbank und vor dem VOI rund 50kg Orangen verteilt. Die von der CVP Niedergösgen organisierte Aktion kam bei der Bevölkerung gut an, und so konnten die zahlreich anwesenden Kandidatinnen und Kandidaten trotz Coronamassnahmen viele

NEWS OLTEN-GÖSGEN

NWA empfiehlt AKWGegner in Kantonsrat NWA (Nie wieder AKW) SO ist die grösste Anti-AKW-Organisation im Kanton Solothurn. Gegen 200 Mitglieder setzen sich für den sofortigen Ausstieg aus der Atomenergie und für erneuerbare Energien ein. Folgende Energiepolitiker empfiehlt NWA SO aus der Amtei Olten-Gösgen für die Wahl in den Kantonsrat: Melina Aletti, Niedergösgen, junge SP, Liste 3; Silia Aletti, Niedergösgen, junge SP, Liste 3; Simon Gomm, Olten, SP, Liste 4; Julia Hodel, Niedergösgen, junge SP, Liste 3; Chiara Hunn, Kappel, junge SP, Liste 3; Luc Nunlist, Olten, SP, Liste 4; André Ruch, Schönenwerd, SVP, Liste 1; Katharina Schmid Lüdi, Hägendorf, EVP, Liste 8; Raphael Sommer-Schär, Olten, Grüne, Liste 2; Luzia Stocker Rotheli, Olten, SP, Liste 4; Dieter Ulrich, Olten, SP, Liste 4; Ephraim Venditti, zvg Schönenwerd, junge SP, Liste 3.

OLTEN

Raubdelikt vom Jahresauftakt geklärt In der Nacht auf Freitag, 1. Januar, wurde in Olten ein junger Mann durch drei vorerst unbekannte Männer mit einem Messer bedroht und zur Herausgabe von Bargeld genötigt. Dabei wurde das Opfer leicht verletzt. In Zusammenarbeit mit der Jugendanwaltschaft Kanton Solothurn ist es der Kantonspolizei Solothurn in der Zwischenzeit gelungen, die mutmasslichen Täter dieses Raubdelikts zu ermitteln. Es handelt sich dabei um drei Jugendliche im Alter von 16 beziehungsweise 17 Jahren. Die Angeschuldigten werden zur Anzeige pd gebracht.

TRIMBACH

Fröhlicher Fasnachtsgottesdienst

Im Dellenpark wurde eigens ein «Chlämmerli» aufgestellt. (Bild: ZVG)

Orangen verteilt in Niedergösgen NIEDERGÖSGEN CVP-Kandidatinnen und -Kandidaten verteilten im Wahlkampf 50kg Orangen.

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interessante Gespräche mit Niedergösgerinnen und Niedergösgern führen. Nebst Regierungsratskandidatin Sandra Kolly und Regierungsratskandidat Thomas Müller war das gesamte Team Orange (Liste 7; CVP – die Mitte) anwesend: Behcet Ciragan, Rea Eng-Meister, Darryl Fiechter, Patrick Friker, Peter Kyburz, Thomas Laube, Daniel Meternat, Georg Nussbaumer, Philipp Restelli, Konrad Schenker, Therese Schenker, Beat Schmidlin, Sarah Schreiber und Reto Vogt. zvg w w w. c v p - n i e d e rg o e s g e n . c h

In diesem Jahr sind alle Fasnachtsveranstaltungen in der ganzen Region abgesagt. Für viele ist das sehr bitter. Ein kleiner Ersatz ist möglich: Am nächsten Sonntag, 14. Februar, findet um 10 Uhr in der Röm.-Kath. Kirche St. Mauritius in Trimbach ein fröhlicher Fasnachtsgottesdienst für Klein und Gross zum Thema «Sagenhafte Lebensfreude» statt. Gerade mit einer besinnlich-frohen Feier ist es möglich, in dieser Coronazeit etwas Freude und Auflockerung in den Alltag zu bringen. Bis zu 50 Personen (Anmeldung unter katholten.ch/Agenda oder Telefonnummer 062 287 23 11) können am Fasnachtsgottesdienst teilnehmen. zvg

WOLFWIL

Mutmasslicher Einbrecher angehalten

Am vergangenen Freitag, 5. Februar, kurz vor 6 Uhr, meldete die Bewohnerin eines Einfamilienhauses in Wolfwil der Kantonspolizei Solothurn, dass bei ihnen soeben eingebrochen worden und der Täter geflüchtet sei. Kurze Zeit später meldete sich die Frau erneut und gab bekannt, dass der Einbrecher durch ihren Mann und eine Drittperson nach kurzer Flucht habe angehalten werden können. Der 33-jährige Algerier wurde folglich einer Polizeipatrouille übergeben. Er wurde für weitere Ermittlungen vorläufig festgenommen. pd INSERATE

wieder

LUC NÜNLIST Kantonsratswahlen 7. März 2021 | LISTE 4

Interessante Gespräche geführt: Vier CVP-Kandidierende in Niedergösgen. (Bild: ZVG)


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Donnerstag, 11. Februar 2021 | Nr. 6

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Nr. 6 | Donnerstag, 11. Februar 2021

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Freizeit

Donnerstag, 11. Februar 2021 | Nr. 6

REZEPT

Kartoffelkugeln mit Hackfleisch-Frischkäse-Füllung und Tarte Tatin Kartoffelkugeln mit Hackfleisch-Frischkäse-Füllung Zubereitung • Kartoffeln fein reiben, mit Salz und Pfeffer würzen. Aus der ganzen Masse 12 Kartoffelhäufchen auf einem Blech auslegen • Je 1 TL Cantadou in die Mitte jedes Häufchen legen, leicht in die Masse drücken. Erbsen und Hackfleisch ebenfalls auf die 12 Mulden verteilen, mit Kartoffelmasse umschliessen. • Öl in der Bratpfanne erhitzen, Kartoffelkugeln portionenweise rundum goldgelb braten. Je eine Butterflocke darauf verteilen und im Ofen bei 165 °C für 45 Minuten fertig garen.

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Zubereitung: 50 Minuten.

Für den Belag die Springform mit Backpapier auslegen, mit Butter ausstreichen, 2/3 des Zucker gleichmässig auf dem Boden der Springform verteilen, die Apfelschnitze dicht einschichten und mit dem restlichen Zucker bestreuen. Den Mürbeteig auf die gewünschte Form ausrollen und damit die Äpfel bedecken. Den Rand gut andrücken und den Teig mit einer Gabel einstechen. Die Tarte im vorgeheizten Ofen bei 250 °C anbacken. Wenn sich der Boden etwas anhebt, die Temperatur auf 200 °C reduzieren und ca. 20 Min. weiterbacken. Auf einen Teller stürzen, ca. 10 Min. abkühlen lassen, Form entfernen und lauwarm geniessen.

E I N K AU F S Z E T T E L Kartoffelkugeln mit Hackfleisch-FrischkäseFüllung Zubereitung für 12 Kugeln Zutaten: 500 g 60 g 80 g 150 g 2 EL 1 EL

Kartoffeln, festkochend, geschält Meerrettich-Cantadou Erbsen, tiefgekühlt Hackfleisch, angedünstet Erdnussöl Butter, in Flocken Salz, Pfeffer

Zubereitung: 1 Stunde. Tarte Tatin Zutaten für eine Springform von Ø 24 cm Tarte Tatin Zubereitung • Für den Mürbeteig Mehl, Salz und Butter verreiben, Zucker dazu geben. In der Mehl-Butter-Mischung eine Mulde formen, das Ei aufschlagen und in die Mulde geben. • Wasser dazugeben, den Teig sorgfältig und rasch zusammenfügen, aber nicht kneten. Zugedeckt in der Kälte mind. 30 Min. ruhen lassen. • Für die Tarte Äpfel schälen, entkernen und in dünne Schnitze schneiden.

Zutaten für den Teig: 200 g Mehl 2 Pr. Salz 100 g Butter, kalt 2 EL Zucker 1 Ei 1–2 EL Wasser

Weitere Rezepte finden Sie auf www.volg.ch/rezepte

Zutaten für den Belag: 6 Äpfel 4 EL Zucker 4 EL Butter


Im Gespräch

Nr. 6 | Donnerstag, 11. Februar 2021

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«Ich bin kein Landei» IRIS EICHELBERGER Aufgewachsen im Baselbiet, ist Iris Eichelberger in Olten längst heimisch geworden. Als ehrenamtliche Helferin hat sie vielerorts Spuren hinterlassen.

sich und blieb als Au-Pair bei adligen Eheleuten, die damals, Anfang der 80erJahre, Hochzeitsgäste beim Royal Wedding von Prinz Charles und Lady Diana waren. Zurück in der Schweiz verdiente Eichelberger erneut Geld auf der Bank, reiste wiederum zum Freund nach England, arbeitete dort in einem Pub und danach als Schreibkraft. Anderthalb Jahre lang dauerte die Liaison, ehe sie kurz in die Schweiz zurückkehrte, um gleich nach Paris weiterzuziehen, um die Französisch-Kenntnisse zu vertiefen, später auch noch kurz nach Havanna, um Spanisch zu lernen.

ACHIM GÜNTER

D

ass man es nicht hören würde, wäre gelogen. Iris Eichelberger stammt nicht aus der Region Olten. Aufgewachsen ist sie als Tochter eines BVB-Tramfahrers mit einer zwei Jahre jüngeren Schwester im Baselbiet, in Allschwil. Den dortigen Dialekt hat sie auch nach vielen Jahren nicht gänzlich abgelegt. Fast entschuldigend merkt sie an: «Ich oltnere› nicht.» Als ob man das müsste. Liebgewonnen indes hat sie den Knotenpunkt am Jurasüdfuss längst. Schon beinahe zwei Drittel ihres Lebens hat die bald 59-Jährige in der Dreitannenstadt verbracht. Sie sei vor allem durch ihre drei Söhne integriert worden. «Ich fühle mich wohl hier. Und ich finde Olten auch sehr schön.» Sie schätze die vielen Angebote, etwa im Sport- oder Kulturbereich. «Und es ist ein Städtchen. Auf dem Land könnte ich nicht leben. Ich bin kein Landei», sagt sie lachend. «Ein wenig Stadt brauche ich. Das ist mir wichtig.»

I M G E S P RÄC H In der Reihe «Im Gespräch» porträtieren wir Personen aus Olten und der Region. Wer als Nächstes an der Reihe ist, bestimmt in der Regel die interviewte Person.

Zahlreiche ehrenamtliche Engagements

Iris Eichelberger, seit rund dreieinhalb Jahrzehnten in Olten wohnhaft, hält sich zwar gerne in der Natur auf, schätzt aber das Angebot in der Stadt. (Bild: Achim Günter) Doch zu Beginn habe sie Mühe bekundet in Olten – wettertechnisch. «Früher hatte es viel mehr Nebel hier. Ich war oft bei den Eltern zu Besuch im Baselbiet. Und bei der Rückkehr tauchten wir auf dem Hauenstein in den Nebel ein. Das hat mich echt gestört.»

Sportlich und reiselustig

In ihrer Kindheit und Jugend hatte sich Iris Eichelberger oft und gerne im Freien aufgehalten. Etwa auf einem Vita Parcours, beim Wandern, im Schwimmbad oder auf Skipisten. «Wir hatten eine sehr schöne Kindheit», denkt sie gerne zurück. Die Liebe zum Sport blieb. Noch heute nennt Eichelberger neben Lesen und Gesellschaftsspielen Sportarten als Hobbys: Skifahren, Pilates und Reiten.

Allesamt haben sie einen hohen Stellenwert in ihrem Leben. Mal eben für ein Skiwochenende in die Berge? Klar doch! Reiten im Ausland? Auch das. Lassen es die Umstände zu, fliegt sie zweimal pro Jahr nach Djerba in Tunesien, um auf einem «kleinen Berber» schöne Stunden in der Natur zu verbringen. Und ja, auch das Reisen mag sie sehr gern. Ohne Corona hätte sie zum Beispiel im vergangenen Jahr mit ihrer 86-jährigen Mutter eine Flussreise in Russland unternommen. Das Fernweh wurde bei Iris Eichelberger früh geweckt. Nach dem Progymnasium absolvierte sie eine dreijährige KV-Lehre beim damaligen «Bankverein» in Basel. Anschliessend besuchte sie eine Sprachschule in England, verliebte

Als sie schliesslich einen Mann aus Winznau kennenlernte, verschlug es die junge Frau Mitte der 80er-Jahre nach Olten. Ihren zukünftigen Ehemann lernte sie dann bei der Arbeit in der «Atel» kennen. Im Frühling 1988 wurde geheiratet. Im selben Jahr gebar sie Sohn Lothar, ein Jahr später Matthias und drei Jahre danach Tobias. Berufstätig war sie in jener Zeit nicht mehr. Hingegen begann sie sich nach einigen Jahren ehrenamtlich zu engagieren – und zwar nicht zu knapp. Sie leitete in der Reformierten Kirchgemeinde eine Kindergruppe und begleitete Ferienlager. Sie half mit bei der Ludothek Olten; mittlerweile präsidiert sie diese seit über 20 Jahren. Sie führte das Sekretariat der Oltner Sektion von Schneesport Mittelland-Nordwestschweiz, verantwortete das Verbandsorgan. Sie amtete über viele Jahre als Aktuarin beim Skiclub Olten. Und sie sass und sitzt im Vorstand der Baugenossenschaft Dreitannen. Bei vielen Engagements spielten Kinder und Jugendliche eine zentrale Rolle. Diese Konstante manifestiert sich nun auch wieder im Erwerbsleben. Seit vier Jahren nämlich – und nach Abgabe eini-

ger ehrenamtlicher Engagements – ist Eichelberger nach langem Unterbruch wieder berufstätig. Als eine Stelle frei wurde als pädagogische Mitarbeiterin beim Heilpädagogischen Schulzentrum in Olten packte sie die Gelegenheit beim Schopf. Derzeit kümmert sie sich in einem 50-Prozent-Pensum um verhaltensauffällige und sprachbehinderte Kindergärtler. Eine Arbeit, die sie einerseits sehr erfüllt, andererseits auch stark fordert. «Das ist sehr anspruchsvoll, sehr anstrengend», seufzt sie mit einem Lächeln.

Zufriedener Blick zurück

Eine Erwerbsarbeit wieder aufgenommen hat sie just dann, als ihr Mann, der elf Jahre älter ist als sie, pensioniert wurde. «Wir haben einen Wechsel gemacht», sagt sie mit einem Schmunzeln. Würde sie im Rückblick etwas anders machen in ihrem Leben? Iris Eichelberger verneint. Sie sei glücklich und blicke mit Zufriedenheit auf ihr bisheriges Leben zurück. «Ich wollte immer eine Familie und Kinder haben.» Einen kleinen Wunsch aber hegt sie durchaus. Gerne würde sie im Hinblick auf ihren 60. Geburtstag 2022 das Präsidium der Ludothek abgeben. Die Nachfolgesuche gestaltet sich schwierig. Dennoch: Dieser Wunsch müsste doch eigentlich zu erfüllen sein.

STECKBRIEF Name: Iris Eichelberger Geburtstag: 17. Februar 1962 Wohnort: Olten Zivilstand: Verheiratet, drei Söhne Beruf: Pädagogische Mitarbeiterin HPSZ Hobbys: Skifahren, Lesen, Pilates, Reiten, Gesellschaftsspiele

147 Personen balgen sich Verstärkung für den um die 40 Parlamentssitze Vorstand gesucht CULTIBO Nach einem anspruchsvollen Jahr sucht der Trägerverein Begegnungszentrum Cultibo auf Frühjahr 2021 Verstärkung für den Vorstand.

OLTEN Mehr Kandidierende insgesamt und auch deutlich mehr Frauen als vor vier Jahren streben einen Sitz im Gemeindeparlament an. 147 Personen aus 9 Parteien, davon 63 Frauen (rund 43%) und 84 Männer, bewerben sich an den Wahlen vom 25. April 2021 um einen der 40 Sitze im Oltner Gemeindeparlament: 20 (davon 9 Frauen) für die Grünen/Jungen Grünen, 12 (davon 5 Frauen) für die SVP, 20 (10) für Olten jetzt!, 10 (4) für die EVP, 20 (6) für die FDP, 19 (11) für die Junge SP Region Olten, 26 (14) für die SP, 14 (2) für die glp und 6 (2) für die CVP Die Mitte. 33 der Kandidierenden sind Bisherige. Vor vier Jahren waren es total 125 Kandidierende, darunter 38 Prozent Frauen. Die Zusammensetzung im aktuellen Parlament sieht wie folgt aus: SP 9, FDP 9, SVP 4, CVP 4, Grüne 4, Olten jetzt! 4, JSP 3, EVP 1, GLP 1, Parteilos 1. Zudem wurden folgende Listenverbindungen angemeldet: CVP mit EVP sowie Grüne und Junge Grüne Olten mit SP Olten und deren Unterlistenverbindung mit der Jungen SP Region Olten. Im folgenden sind sämtliche Kandidierenden im Überblick in der Reihenfolge der Listeneinreichung aufgeführt. Grüne und Junge Grüne: Frey Schär Myriam (bisher), Räber Martin (bisher), Schär-Sommer Raphael (bisher), Ammann Jonas, Baumann Gian, Colombo Ivo, Erni Pascal, Fassbind Fabian, Fischer Marlene, FreyRauber Jann, Hämmerli Lisa, Höfler Manuela, Laan Annina, Lütolf Lukas, Schär Alan, Schindler-Wildhaber Yael, Schmied Isabelle, Tuccillo Chiara, von Arx Anna Roberta, Widmer Rafael; SVP: Borner Matthias (bisher), Ruf Philippe (bisher), Rüegg Ursula (bisher), Käser Patrick (bisher), Deiss Ursula, Dobay-Fricsay Marta,

Das Stadthaus übt 2021 eine grosse Anziehungskraft aus. (Bild: Franz Beidler) Kanzso-Out Charlot, Kiefer Robin, Neumann Verena «Vreni», von Ins Andreas, Winistörfer Marc, Winter Gert; Olten jetzt!: Schöni Laura (bisher), Löffel Nils, Spirig Denise (bisher), Oetiker Tobias (bisher), Kissling Daniel (bisher), Kisker Salome, Meyer Lino, Schöni Rahel, Sharma Vivek, Tang Seu-Jhing, De Schepper Melissa, Mühleisen Benjamin, Born Nadine, Müller Raphael, Hänggli Andrea, Kagerer Lucian, Stöckli Olivia, Zaucker Friedrich, Kissling Jennifer, Meyer Xaver; EVP: Bachmann Beat (bisher), Dietiker Martin, Mumenthaler Sandra, Siegenthaler Lydia, Husi Katharina, Regtering Silas, Flotron Tobias, Röthlisberger Timon, Fels Alisha, Wolf Manuel; FDP: Eng Heinz (bisher), Knapp Urs (bisher), Lanter Anja (bisher), Plüss David (bisher), Sager-Roth Simone (bisher), Siegrist-Tschuor Sandra (bisher), Sonderegger Deny (bisher), Wyss Markus (bisher), Bloch Simon, Fürst Thomas, Grieder-Koleff Sandy, Huber Christian, Kyburz Stephan, Schaumberg Thomas, Schibli Linda, Schneider Christoph, Traber Fabian, Walder-Flury Andrea, Wyss Daniel, Zila Nico; Junge SP Region Olten: Bolliger Corina (bisher), Muster Simon (bisher), Schaffner Joschka,

M’Barki Mona, Probst Timo, Hasenfratz Nora, Schweizer Nadine, Huber Maximilian, Capus Aline, Schaffner Liva, Fürst Simea, Eberhard Dimitri, Send Cécile, Wolff Elissar Eli», Jakob Lukas, Wyss Andreas, Bachmann Sina, Fischer Sarah, Capus Sascha; SP: von Arx Christine (bisher), Balkac Yabgu Ramazan (bisher), Eberhard Florian (bisher), Moor Rudolf (bisher), Nünlist Luc (bisher), Uebelhart Arnold (bisher), Aerni Melissa, Babic Natasa, Baumann Luzia, Bielser Stephan, Enzler Anna-Lea, Fanjak Brigitte, Gomm Simon, Gönner Elisa, Jäggi Lea, Joho Cosani Kathrin, Kunz Laura, Minikus Daniela, Moradi Shirkou, Nedeljkovic Dusan, Plattner Dominique, Rasamanickam Sri, Segessemann Luisa, Summermatter David, Vega Tobias, Weber Claudia; glp: Ginsig Christian (bisher), Jank Gerda, Schafroth Gregor, Berner Céline, Brütsch Simon, Bärtschi Pascal, Leuthold Marc Andri, Käser Tobias, Tschan David, Bammert Yannick, Fernandez Philipp, Lerch Hans-Ulrich, Wehrli Thomas, Schoger Manfred; CVP: Felber Beat (bisher), Fiechter Darryl, Jeisy-Strub Muriel (bisher), Kellerhals Thomas (bisher), Schenker Therese, Vinci Bartolomeo (bisher). sko

Das Begegnungszentrum Cultibo blickt auf eine bald zehnjährige Erfolgsgeschichte zurück. Es ist in dieser Zeit zu einem wichtigen und prägenden Teil des Bifangquartiers und der Stadt Olten geworden. Der Trägerverein Begegnungszentrum Cultibo hat in dieser Zeit laufend die Verantwortung für die Finanzierung, Personalentscheide, strategische Ausrichtung, Öffentlichkeitsarbeit und Mitgliederverwaltung übernommen. Der Vorstand ist Ansprechpartner und Unterstützung für die Angestellten des Begegnungszentrums. Zwei der sieben Vorstandsmitglieder sind seit der Gründung des Vereins aktive Vorstandsmitglieder.

Das vergangene Jahr war für den Vorstand anspruchsvoll. Die reguläre Mitgliederversammlung musste vom Frühjahr in den Herbst verschoben werden, und die Pandemie und die Auswirkungen auf den Zentrumsbetrieb nahmen viel Raum in den Vorstandssitzungen ein. Nun zeigt sich, dass auf das nächste Vereinsjahr einige Vorstandsmitglieder ihr Ressort abgeben möchten und neue Vorstandsmitglieder gesucht werden. Die Mitarbeit im Vorstand ist klar geregelt und in Ressorts aufgeteilt. Neue Vorstandsmitglieder werden eingeführt. Besonders gesucht sind Interessierte, die Erfahrung oder eine Ausbildung im Bereich Human Ressources oder Buchhaltung haben. Sehr gerne können sich aber auch Freiwillige melden, die in diesen Bereichen keine Erfahrung haben und sich einen anderen Schwerpunkt vorstellen können. Interessierte melden sich unter mitglieder@cultibo.ch. zvg

Der Vorstand organisiert jährlich die Laufgruppe für den Oltner Zweistundenlauf. (Bild: ZVG)


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Vereine

Donnerstag, 11. Februar 2021 | Nr. 6

Ein Feuerwehrmuseum für Olten FEUERWEHRVEREIN ROTER HAHN In seinen jüngeren Jahren war Georg Dinkel selbst aktiver Feuerwehrmann, seit 1991 ist er Mitglied des Feuerwehrvereins «Roter Hahn». Was der Präsident in all den Jahren erlebt hat und was für die Vereinszukunft auf der To-DoListe steht – Dinkel gibt einen Einblick.

gliederbeiträgen finanziere. Einen Namen hat sich der Verein in der Region besonders an der Messe in Olten, kurz MIO, mit seiner Gastwirtschaft gemacht, die zwischen 1994 bis 2014 betrieben wurde. «Wir waren insbesondere bekannt für unsere Pouletflügeli, die allseits gelobt wurden.» Bedauerlicherweise habe der Verein das Angebot aufgrund der hohen Platzmiete einstellen müssen, da es sich für den Verein so nicht mehr gelohnt habe. Jedoch werde er bis heute auf die Pouletflügeli angesprochen, und viele Leute würden bedauern, dass es diese an der MIO nicht mehr gäbe.

DENISE DONATSCH

Der Verein konzentriert sich jedoch nicht auf die vergangenen Begebenheiten und auf Dinge, die nicht mehr möglich sind. Für die Zukunft hat der Präsident nämlich ein ganz besonderes Vorhaben: «Wir planen schon seit längerem, eine Art Feuerwehrmuseum auf die Beine zu stellen. Dort würden dann all die Feuerwehr-Antiquitäten sorgfältig ausgestellt und für das öffentliche Publikum zugänglich gemacht.» Gerade die beiden Oldtimer, die seit einiger Zeit nur noch im alten Feuerwehrmagazin herumstünden, hätten so wieder «eine Aufgabe». Aus Gründen der Schonung würde man nämlich nicht mehr mit ihnen herumfahren. Aber auch andere Dinge gäbe es auszustellen, unter anderen eine internationale Sammlung von alten Feuerwehrhelmen, die dem Verein als Leihgabe anvertraut wurde. Für den Verein, aber auch ganz allgemein, wünscht sich Dinkel nun, dass sich die Situation bald wieder beruhige und somit das soziale Leben wieder aufgenommen werden könne. Ebenfalls fände er es schön, wenn sich wieder vermehrt Menschen für das Vereinsleben begeistern könnten. Wer sich für den Feuerwehrverein Roter Hahn interessiere, sei jedenfalls stets herzlich willkommen.

I

n diesem Jahr feiert der Feuerwehrverein Roter Hahn, der am 24. August 1991 gegründet wurde, sein 30-Jahr-Jubiläum. Georg Dinkel, der seit 2012 das Amt des Vereinspräsidenten innehat, ist seit Tag eins dabei. «Wir hätten eigentlich schon im Sinn, das Jubiläum zu feiern, aufgrund der Coronakrise verzichten wir aber darauf, voreilig mit der Planung zu beginnen.» Sobald sich die Situation beruhigt habe, und man sich wieder in grösseren Gruppen treffen dürfe, werde man einen Anlass auf die Beine stellen, versichert Dinkel, der bereits als Sohn eines Feuerwehrmanns aufwuchs. Im Moment mache es aber schlicht noch keinen Sinn.

Silobrand in der Industrie

Bereits als 21-Jähriger trat der zweifache Vater der aktiven Feuerwehr bei, um seinen Miliz-Dienst zu verrichten. «Für mich war es allerdings eine freiwillige Angelegenheit, auch wenn eine Feuerwehrpflicht besteht», bemerkt der mittlerweile 59-jährige Mann, dessen Sohn ebenfalls begeisterter Feuerwehrmann ist sowie im Vorstand des «Roten Hahns» mitwirkt. Eines der beeindruckendsten Ereignisse, welches Dinkel in seinen

EHC OLTEN

Verteidiger und Stürmer für den EHCO Der EHC Olten ergänzt sein Kader für die entscheidende Saisonphase mit zwei weiteren Spielern. Verteidiger David Stämpfli und Stürmer Greg Halberstadt wechseln per sofort und bis Saisonende vom EHC Kloten zum EHC Olten. Das gab der EHCO am Montag bekannt. Der 30-jährige Stämpfli bringt viel Routine mit. Der Ostschweizer hat für Visp, die GCK Lions, Ajoie, Langenthal, Chaux-de-Fonds und Kloten insgesamt 568 Swiss-League-Spiele bestritten und dabei 160 Skorerpunkte geholt. Für Biel und Zug lief Stämpfli zudem in 23 Partien in der National League auf. Der 20-jährige Halberstadt stammt aus der Klotener Nachwuchsabteilung und konnte in der letzten Saison seine ersten Erfahrungen auf Profistufe sammeln. Halberstadt hat für die Zürcher Unterländer insgesamt 16 SL-Spiele absolviert. w w w. e h co. c h

INSERATE

WIEDER IN DEN STADTRAT

THOMAS MARBET MARION RAUBER

SPORTAGENDA SAMSTAG, 13. FEBRUAR VOLLEYBALL 14.30 Uhr: Volley Schönenwerd – TSV Jona Volleyball Herren, NLA, Playoff ¼-Final Schönenwerd, Betoncoupe Arena www.volleyschoenenwerd.ch

Feuerwehr-Antiquitäten als Attraktion

Seit Tag eins Mitglied des «Roten Hahns»: Georg Dinkel vor einem der eindrücklichen Oldtimer im alten Feuerwehrmagazin in Olten. (Bild: Denise Donatsch) zwanzig aktiven Jahren in der Feuerwehr Olten erlebte, war der Silobrand an der Industriestrasse im Jahr 1995. «Eine Woche lang waren wir im Dauereinsatz und haben im Schichtbetrieb das brennende Soja gelöscht.» Ein Schwelbrand sei es gewesen, und die Feuerwehrleute hätten sich durch das steinharte Soja durcharbeiten müssen. Ein Erlebnis, das sich der ganzen Crew eingeprägt habe.

verunmöglicht, wie momentan fast überall, auch hier die gewohnten Aktivitäten. Der Mittwochstamm, wie das wöchentliche Treffen der fünfzig Mitglieder genannt wird, und der damit in Zusammenhang stehende lebendige Austausch, werde erst wieder stattfinden können, wenn die Krise überstanden sei, bemerkt der Präsident.

Gutes Verhältnis zur Oltner Feuerwehr

Auch auf der finanziellen Ebene bekäme der Verein die Einschränkungen zu spüren. «Normalerweise bieten wir am Quartierfest der rechten Aareseite Rundfahrten in einem Feuerwehroldtimer an und können so die Vereinseinnahmen ein wenig aufbessern. Leider war das 2020 nicht möglich.» Auch andere Anlässe, an denen etwas zu verdienen gewesen wäre, hätten nicht stattfinden können, weshalb sich der Verein momentan von den Mit-

Der grösste Teil der Mitglieder des Roten Hahns besteht denn auch aus ehemals aktiven Feuerwehrleuten. Ganz besonders erfreut seien die fünfzig Mitglieder darüber, dass zu der Feuerwehr der Region Olten wieder ein sehr gutes Verhältnis bestehe; etwas, das in der Vergangenheit nicht immer der Fall gewesen sei. Aktuell laufe jedoch im Vereinsleben des «Roten Hahns» nicht gerade viel. Corona

Bekannt für die MIO-Pouletflügeli

Viel Zuspruch zu Programm «AareLand 4. Generation» AARELAND Das Agglomerationsprogramm AareLand 4. Generation war im Herbst 2020 in der öffentlichen Mitwirkung und der Behördenvernehmlassung. Nun hat das Projektteam, bestehend aus Vertretern der Kantone Aargau und Solothurn sowie der Geschäftsstelle des Vereins AareLand, die Eingaben ausgewertet. «Insgesamt sind 43 Rückmeldungen eingegangen – 32 von Gemeinden, zwei von Regionen, acht von kantonalen Fachstellen und eine von einer privaten Organisation», informiert Amalia Schneider, Projektleiterin Agglomerationsprogramme beim Kanton Solothurn. Das Agglomerationsprogramm AareLand 4. Generation und die festgelegten Massnahmen fanden viel Zuspruch. Dies gilt insbesondere auch für das neue, gemeinsam mit den Gemeinden erarbeitete Zukunftsbild. Eine Mehrheit ist zudem mit den ausgewählten Massnahmen in der eigenen Gemeinde einverstanden – auch wenn rund ein Drittel der Meinung ist, dass noch zusätzliche Massnahmen hätten ausgewählt werden sollen. «Thematisch beziehen sich die Rückmeldungen auf drei Hauptanliegen», erklärt Amalia Schneider. Eines davon ist, dass die Massnahmen zu den geplanten Velovorzugsrouten für zahlreiche Gemeinden von grosser Bedeutung sind und entsprechend prioritär zu behandeln seien. «Dieses Anliegen ist wünschenswert und nachvollziehbar», meint Tobias Vogel, Geschäftsführer des Vereins AareLand. Strategisch seien die Velovorzugsrouten bereits prominent im

Agglomerationsprogramm AareLand 4. Generation behandelt. «Wichtig ist, dass sich in der Folge alle Beteiligten dafür einsetzen, dass die geplanten Velovorzugsrouten auch fristgerecht umgesetzt werden», stellt Tobias Vogel klar.

Logistik als interkantonales Thema

Ein weiteres wichtiges Anliegen, das sich aus der Auswertung der Rückmeldungen zur Behördenvernehmlassung ergeben hat, bezieht sich auf das Thema Logistik: «Es wird gefordert, explizite Aussagen zu diesem Thema ins Agglomerationsprogramm aufzunehmen», erläutert Amalia Schneider und ergänzt, dass man dies an einigen Stellen bestimmt berücksichtigen werde. Aber: «Wichtig ist, dass das Thema Logistik immer integral bezüglich der Auswirkungen auf Siedlung, Landschaft und Verkehr behandelt wird. Dies wird beispielsweise vertieft im anlaufenden Korridorprozess «All-Gäu» geschehen.»

Einbezug von Klimaaspekten

Zudem wird gefordert, dass der Einbezug von Klimaaspekten zu prüfen sei. So seien Themen, wie zum Beispiel das Stadtklima oder Durchlüftungskorridore, wichtig. «In Zusammenarbeit mit den Kantonen Aargau und Solothurn haben wir inzwischen ein Massnahmenblatt zur hitzeangepassten Siedlungsentwicklung erstellt, das in die definitive Fassung des Agglomerationsprogramms aufgenommen wird», sagt Lukas Lauper, Projektleiter Agglomerationsprogramme beim Kanton Aargau. Zudem werde bei anderen Siedlungsmassnahmen noch stärker auf die Zusammenhänge zwischen qualitativ hochstehender Freiraumplanung und Klima hingewiesen. Eine eigenständige Klimastrategie sei

aber nicht Aufgabe eines Agglomerationsprogramms.

VERAS breit akzeptiert

Das grösste Projekt des Agglomerationsprogramms AareLand 4. Generation, die Verkehrsinfrastruktur-Entwicklung Raum Suhr VERAS, ist breit akzeptiert. «Ein Grund dafür sind sicher die eingeplanten umfangreichen flankierenden Massnahmen, wie zum Beispiel die Gestaltung von Strassenräumen, Zentrumsentwicklungen und Velonetz», meint Lukas Lauper. Weitere Details zur Auswertung der Behördenvernehmlassung zum Agglomerationsprogramm AareLand 4. Generation sind im Auswertungsbericht aufgeführt, der online unter www.aareland.ch einsehbar ist. «Zudem werden wir im Falle von nicht berücksichtigten Anträgen oder wenn weitere Fragen auftauchen, die Gemeinden persönlich kontaktieren», versichert Tobias Vogel. Der partizipative Prozess, der bei der Erstellung des Agglomerationsprogramms von Anfang an verfolgt wurde, werde weiterhin fortgesetzt. Das Agglomerationsprogramm AareLand stimmt die regionale Entwicklung mit den übergeordneten Raumplanungsinstrumenten ab. Daraus werden verschiedene Massnahmen in den Bereichen Siedlung/Landschaft und Verkehr abgeleitet. Das Agglomerationsprogramm AareLand 4. Generation wird im Juni 2021 beim Bund eingereicht. Es ist Voraussetzung und Grundlage für die Mitfinanzierung ausgewählter Infrastrukturmassnahmen durch den Bund. Die Umsetzung der Massnahmen erfolgt zwischen 2024 und 2028. pd w w w. a a re l a n d . c h

Am kommenden Samstag, 13. Februar starten die Herren von Volley Schönenwerd mit einem Heimspiel in die Playoffs. (Bild: Archiv)

TIERISCHES OLTEN

Max Alter: Geburtstag 2007 Rasse: Europäische Hauskatze, männlich kastriert Wesen: Der eigensinnige, aber zutrauliche Kater Max wurde aufgrund einer Haushaltzusammenlegung im Tierdörfli abgegeben. Weil er Probleme mit dem Harnabsatz hatte und auch nicht richtig fressen wollte, stellte man ihn in der Tierklinik Aarau West vor. Laut Tierärztin sind die Befunde der Ultraschalluntersuchung am ehesten mit einer Triaditis vereinbar. Im engeren medizinischen Sinn ist die Triaditis eine Kombination der Entzündung dreier Organsysteme: Pankreatitis, CholangioHepatitis(Gallengangsentszündung mit Beteiligung des Lebergewebes) und IBD (Inflammatory Bowel Disease=chronisch entzündliche Darmerkrankung). Gesucht sind Paten, die den lieben Kater finanziell unterstützen. Impfungen: Hat Leucosetest negativ, ist geimpft gegen Katzen-Seuche, KatzenSchnupfen und Leucose. Ist entwurmt und mit Microchip ausgestattet. Auskunft und Adresse: Tierdörfli Aspweg 51, Wangen bei Olten T 062 207 90 00 www.tierdörfli.ch Bitte vereinbaren Sie zwischen 10 und 11.30 Uhr telefonisch oder via Kontaktformular auf der Website einen Termin.

INSERATE

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vorwärts cho!

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