Donnerstag, 11. Februar 2021
113. Jahrgang Nr. 6
sachlich entschlossen engagiert
RICHARD
aschberger
in den Regierungsrat
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Schadet Corona der ARA? Wir waschen unsere Hände und spülen Coronaviren samt Seife und Desinfektionsmittel den Ablauf runter. Fertig. Doch was passiert unterwegs bis zur ARA und zur Birs?
Freitag, 12.02.2021 Trotz hohen Wolken ist es teils sonnig. Erneut Dauerfrost. -8 ºC -3 ºC Samstag, 13.02.2021 Meist sonnig und unverändert eisig kalt. -7 ºC -3 ºC
Gini Minonzio Plötzlich hauen wir uns x-mal am Tag einen Klacks Desinfektionsmittel auf die Hände. Auch waschen wir sie so oft wie noch nie. Wir spülen aber nicht nur die inaktivierten Coronaviren den Ablauf hinunter, sondern auch einen rechten Cocktail an Wirkstoffen, synthetischen Duft- und Farbstoffen. Die Liste ist lang. Weil wir mehr zu Hause kochen, müssen wir notgedrungen auch mehr zu Hause abwaschen und brauchen mehr Spülmittel. Zudem verrichten viele von uns ihr Geschäft vermehrt zu Hause statt am Arbeitsort in Basel. Es stellt sich die Frage: Schadet Corona der Zwingner Abwasserreinigungsanlage (ARA)? «Wir merken bei der Abwasserreinigung nicht viel von Corona», erklären unisono Philipp Borer, Betriebsleiter der ARA Zwingen, und Dominic Utinger, Leiter Ressort Ressourcenwirtschaft und Anlagen beim Amt für Umweltschutz und Energie Basel-Landschaft. Ein einfaches Kriterium ist der Stromverbrauch. «Er ist relativ tief, was uns zeigt, dass der biologische Abbau in den Belebungsbecken gut läuft und wir wenig belüften müssen», erklärt Borer. Die üblichen Handdesinfektionsmittel sind für die ARA sowieso kein Problem, erläutert Utinger. Der Hauptbestandteil Alkohol verdampft zum allergrössten Teil auf den Händen. Und das Glyzerin, das zum Hautschutz beigefügt ist, ist nicht schädlich.
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-8 ºC 2 ºC
Laufen Grosse Wirkung: Das Mischwasserbecken Jostematte in Zwingen mit einem Auffangvolumen von 1700 Kubikmetern. Auch dass wir uns die Hände öfter waschen, verkraftet die ARA bestens. «Das sind im Vergleich zum gesamten Abwasser sehr kleine Mengen», sagt Borer.
Desinfektionstücher schaden
Etwas anders könnte es für die Birs aussehen, in der das gereinigte Abwasser landet, das noch Duftstoffe der Seife enthält. Man weiss, dass diese für die Fische und auch andere Lebewesen problematisch sein können. «Die Hände werden nicht sauberer, wenn man übertrieben viel Seife benutzt», so Utinger. Eine normale Menge reicht. Vielmehr ist es wesentlich, die Hände genau nach den aktuellen BAG-Vorgaben zu waschen. Wegen Corona ist es wichtig, die Hände richtig zu waschen. Und wegen der Gewässer ist es wichtig, keine Seife unnötig den Ablauf runterzulassen. Auch fürs WC hat Utinger eine Bitte: «In die Toilette gehören das Geschäft der Menschen, WC-Papier und Spülwasser.
Neue Becken verbessern Reinigung
Und wie steht es mit den veränderten Abwasserströmen? Jetzt, wo mehr Menschen zu Hause aufs WC gehen? «Davon merken wir nichts», wiederholt Borer, und laut Utinger ist es auch im Rest des Kantons so. Das hängt damit zusammen, dass die Abwassermenge sowieso sehr stark schwankt, wegen der Witterung. Ist es lange trocken, kommt wenig Abwasser in der ARA an. Die Fäkalien bleiben in der Kanalisation liegen. Setzt dann starker Regen ein, gelangt das Regenwasser samt Bodensatz schwallartig zur ARA. Noch etwas trägt dazu bei, dass die ARA
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Sonst nichts!» Das gilt auch für die Desinfektionstücher, Baby- und Toilettentücher. Diese lösen sich entgegen der Angaben auf den Packungen nicht auf. Sie verstopfen die Rechen der ARA und legen die Pumpen lahm. Das kann ganz schön teuer werden und die Gewässer verschmutzen.
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3 Morgen jährt sich der Todestag von Alena Hübscher zum fünften Mal. Zu ihrem Gedenken wurde jetzt in Südafrika eine Kindertagesstätte nach ihr benannt.
FOTO: ZVG
Zwingen nichts von Corona merkt. «Letztes Jahr haben wir in Laufen und Zwingen zwei zusätzliche Mischwasserbecken in der Gesamtgrösse von 2270 Kubikmeter in Betrieb genommen», erklärt Borer. Diese fangen bei einsetzendem Regen die schwallartigen Schmutzmengen auf und geben sie erst bei abnehmendem Zufluss wieder ab. Somit kann die ARA regelmässiger beschickt werden. Diese Kontinuität hilft den Mikroorganismen in der ARA, ihre Arbeit zuverlässig zu verrichten. Corona schadet der ARA also nicht. Aber schadet die ARA den Coronaviren? Im Abwasser wurden zwar Virenteile nachgewiesen, so Utinger. Allerdings geht die Forschung davon aus, dass über Fäkalien ausgeschiedene Viren nicht mehr infektiös sind. Nach heutigem Wissensstand besteht über kommunales Abwasser kaum ein erhöhtes Infektionsrisiko. Trotzdem sollten allfällige Risiken vorsorglich so weit wie möglich minimiert werden.
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Kantonsratswahlen am 7. März 2021
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Gastroprofi übernimmt das Laufner Traditionslokal Zemp
Zum Gedenken an Alena
Rudi Stroppa, der langjährige Gastgeber des Restaurants Röschenzerhof, wechselt in die Nachbargemeinde. Dort hat er zusammen mit dem Küchenchef Simon Dörflinger die Bäckerei und das Restaurant Zemp im Laufner Stedtli übernommen. Die beiden wollen im krisengeschüttelten Lokal auf italienische Spezialitäten setzen. Dimitri Hofer Er macht sich keine Illusionen: «Das Image des Lokals ist bei null», sagt Rudi Stroppa. Der Österreicher meint die vielen Wirtswechsel der vergangenen Jahre. Der Ruf von Bäckerei und Restaurant Zemp in der Altstadt Laufen, einst eine beliebte Adresse, hat gelitten. Trotz des lädierten Ansehens versucht der 51-Jährige als Gastgeber, gemeinsam mit dem Küchenchef Simon Dörflinger, im traditionsreichen Betrieb einen Neustart. Zusammen verliessen sie das Restaurant Röschenzerhof in Röschenz, das Stroppa zu einer renommierten gutbürgerlichen Beiz mit Anspruch aufgebaut hat.
Betreiber setzen auf Italianità
Seit Anfang Jahr sind sie in Laufen tätig und werden vieles verändern. «Wir haben vor, das Lokal stark umzubauen, und setzen auf eine kleine, italienisch angehauchte Karte mit hausgemachter Pasta»,
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sagt Rudi Stroppa. Solche kann man bereits zum Mitnehmen kaufen. Eine Bäckerei mit angegliedertem Café soll das Traditionslokal auch weiterhin sein. «Wir möchten uns dort auf Patisserie fokussieren», so der Steirer, der vor seiner Zeit im Restaurant Röschenzerhof während 16 Jahren im ehemaligen Restaurant Piccobello am Basler Rheinufer tätig war. Seine österreichische Herkunft schlägt sich im Apfelstrudel nieder, der derzeit in der Auslage der Bäckerei zu finden ist. Aber natürlich werde es auch die Erdbeertorten, für die das Lokal einst in der Region bekannt war, geben.
Ein weiteres Kapitel
Mit ihrem neuen Konzept stehen die Chancen nicht schlecht, dass Stroppa und Dörflinger die Bäckerei und das Restaurant Zemp zurück auf die Erfolgsspur führen können. Beim Engagement der beiden handelt es sich um ein weiteres Kapitel in der ereignisreichen Geschichte des Betriebs. Immer wieder kam es zu erfolglosen Neueröffnungen. Im Jahr 2020 verkaufte die Familie Zemp die Liegenschaft an die Terraluk Immobilien AG. Das Restaurant Röschenzerhof hat seit dem Abgang von Stroppa im vergangenen Frühling mit Ausone Isler einen neuen Geschäftsführer. Das Restaurant im Röschenzer Dorfkern setzt seither stärker als zuvor auf regionale Produzenten. «Wir sind im Guten auseinandergegangen», betont Stroppa. Nur wenige Kilometer von seiner einstigen Wirkungsstätte entfernt hat er in den kommenden Monaten grosse Pläne.
Alena’s Love: Die fertige Kindertagesstätte im Südafrikanischen Township Kwanobuhle.
Vor fünf Jahren reiste Alena Hübscher nach Südafrika für einen Freiwilligeneinsatz beim Hilfswerk Timion, das sich der Arbeit mit behinderten Kindern widmet. Am 12. Februar 2016 verstarb Alena bei einem Verkehrsunfall in Jeffreys Bay. Ihre grosse Liebe zu den Kindern lebt weiter. Lucy Schmid
Neues Konzept: Der Zemp erlebt mit neuen Besitzern einen Neustart.
FOTO: GABY WALTHER
Viele behinderte Kinder in Südafrika haben keinen Zugang zu Therapien und Hilfsmitteln. Die gemeinnützige Organisation Timion hat es sich darum zur Aufgabe gemacht, möglichst vielen Kindern Therapien und eigenhändig gebaute Geräte zur Verfügung zu stellen. Mit einer Werkstatt, Hausbesuchen und Camps, die eine unbeschwerte Zeit ausserhalb des Alltags bieten, erfahren die betroffenen Familien die dringend benötigte Unterstützung. 2016 kam ebenfalls die
Idee einer Tageseinrichtung in der Township Kwanobuhle auf, von der nicht nur die Kinder, sondern die ganze Gemeinschaft profitieren könnte.
Spenden erfüllten den Traum
Unter anderem auch dank grosszügigen Spenden bei Alenas Beerdigung konnte der Traum der eigenen Kindertagesstätte in Erfüllung gehen. Im Jahr 2018 wurde das Haus gekauft, renoviert und ausgebaut. Im Februar 2019 wurde es als Kindertagesstätte eröffnet und mit sechs schwerbehinderten Kindern in Betrieb genommen. Mit ihrer aufgeschlossenen Art, ihrer Fröhlichkeit und mit viel Erfahrung kümmerte sich Alena liebevoll um die Kinder bei Timion in Jeffreys Bay. Zu Ehren von Alena widmet ihr die Organisation die neue Tagesstätte. Sie soll mit dem Namen «Alena’s Love Daycare for precious Children» zum Andenken für ihre Liebe zu den behinderten Kindern stehen. Bereits ein Jahr nach Eröffnung von «Alena’s Love» wurden Aus- und Umbauarbeiten durchgeführt, um möglichst vielen Kindern und Familien neue Perspektiven und Hoffnung zu bieten. An dieser Stelle bedankt sich Alenas Familie herzlich für die grosszügigen Spenden zugunsten des Hilfswerks, nur dank diesen sei dieses
FOTO: ZVG
wunderbare Projekt ermöglicht worden. Das zeigt, dass Alenas Leben und Alenas Tod so einflussreich waren, dass nun ein ganzes Quartier etwas Gutes erfahren darf. Weitere Infos sind auf der Website zu finden: https://www.timion.org/de
Unbeschwerte Zeit: Alena Hübscher setzte sich in Südafrika für behinderte Kinder ein. Ihre Liebe zu ihnen lebt weiter. FOTO: ZVG
LOK ALHISTORISCHES
Abstimmungsverhalten vor 50 Jahren: Burg mit dem höchsten Ja-Anteil Die regionalen Zeitungen «Nordschweiz» und «Volksstimme» berichteten im Vorfeld der Abstimmung über die Einführung des Frauenstimm- und wahlrechts vom 7.2.1971 eher verhalten. Die Stimmen der Befürworter waren klar in der Überzahl. Zwischen dem Laufental (BE) und Thierstein (SO) sind im Endergebnis Unterschiede auszumachen. Damals zählten die beiden Bezirke je 12 Gemeinden. Roggenburg gehörte bis 1976 zum Bezirk Delémont. Linard Candreia
Ein Pro-Inserat
«Für viele von uns ist das Frauenstimmrecht eine Selbstverständlichkeit. Die Mehrheit der Kantone und viele Gemeinden haben es eingeführt und damit gute Erfahrungen gemacht. Am 7. Februar soll nun ein weiterer Schritt folgen: Die politische Gleichberechtigung auf schweizerischer Ebene. Die Zeit ist reif. Noch ein-
Die Resultate im Laufental und Thierstein
Beide Bezirke bejahen das Frauenstimmund -wahlrecht auf eidgenössischer Ebene, das Laufental allerdings in klar deutlicherem Ausmass als der Thierstein. Die grössten Gemeinden befürworten in beiden Wahlbezirken das längst fällige Anliegen. Burg, die kleinste Gemeinde der 24 aufgeführten, belegt mit rund 85 Prozent Ja-Anteil den Spitzenplatz. Die vier Thiersteiner Gemeinden Bärschwil,
Beinwil, Grindel und Zullwil sagen Nein. Im Vergleich zu den Gesamtresultaten der jeweiligen Kantone Bern und Solothurn deckt sich das Laufentaler Abstimmungsresultat mit dem kantonalen Trend, der Thierstein schert mit seinem hohen Nein-Anteil aus. Eine vertiefte Analyse der einzelnen Gemeinden wäre sicher spannend. Quellen: Museum Laufental. Zeitungen „Nordschweiz“ und „Volksstimme“, Januar- und Februarausgaben 1971.
Die Resultate im Laufental und Thierstein
Frauenstimm- und Wahlrecht: Burg belegt mit seinem hohen Ja-Anteil den Spitzenplatz im Laufental und Thierstein. FOTO: LINARD CANDREIA mal braucht es aber unseren ganzen Einsatz. ‹Ja denken› genügt nicht. Jede Stimme ist wichtig.» (Nordschweiz, 4.2.1971)
Ein Contra-Inserat
«Weitblickende Männer stimmen zur Einführung des Frauen-Stimmrechts Nein,
weil sie wissen, dass die Mehrheit der Frauen dagegen ist, die Mehrheit der Frauen das Stimmrecht gar nicht ausüben würde, die natürliche Arbeitsteilung zwischen Mann und Frau respektiert werden muss, wenn unser Land nicht Schaden leiden soll.» (Nordschweiz, 3.2.1971)
Laufental
Ja
Nein
Thierstein
Ja
Nein
Blauen Brislach Burg Dittingen Duggingen Grellingen Laufen Liesberg Nenzlingen Röschenz Wahlen Zwingen
39 64 29 64 61 113 324 69 18 74 82 106
13 60 5 43 25 48 124 59 14 47 32 48
Bärschwil Beinwil Breitenbach Büsserach Erschwil Fehren Grindel Himmelried Kleinlützel Meltingen Nunningen Zullwil
56 28 225 137 75 36 25 48 95 62 143 48
66 36 135 105 69 22 34 19 91 36 117 56
Total Kanton Bern
1043 518 95482 48028
Total 978 786 Kanton Solothurn 22030 12331
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EVANGELISCH-REFORMIERTE KIRCHGEMEINDE SOLOTHURNISCHES LEIMENTAL ÖKUMENISCHE KIRCHE FLÜH www.kgleimental.ch Sonntag, 14. Februar, 10.00 Uhr Gottesdienst, Pfarrer Michael Brunner. Anmeldung unter info@oekumenische-kirche.ch
Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Laufental Wegen der anhaltenden Corona-Pandemie und den wechselnden BAG-Massnahmen ist die Durchführung aller Gottesdienste unsicher. Wir bitten Sie daher, vorher das Wochenblatt oder die Homepage der reformierten Kirchgemeinde Laufental www.ref-laufental.ch zu konsultieren. Anlässe sind alle abgesagt! Laufen Donnerstag, 11. Februar, 18.00 Uhr, Gespräch offline, um 18.00 Uhr bis ca. 19.30 Uhr im reformierten Kirchgemeindehaus Laufen, Präsenz für Gespräche. Offen für alle. Sonntag, 14. Februar findet kein Gottesdienst statt, siehe Grellingen! Montag, 22. Februar, 17.00 Uhr, ref. Kirche Laufen, 17.00–19.00 Uhr, «Händeauflegen und Musik» für Einzelpersonen, je 10–15 Minuten, nach Anmeldung auf regine.kokontis@ref-laufental.ch oder 076 582 37 24 bis spätestens um 12.00 Uhr desselben Tages. Grellingen Sonntag, 14. Februar, 10.00 Uhr, ref. Kirche Grellingen, Gottesdienst mit Pfarrer Claudius Jäggi.
Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Thierstein Gottesdienste (Die max. Teilnehmerzahl: 50 Personen. Anmeldungen sind freiwillig. Maskenpflicht!): Freitag, 12. Februar, 14.00 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Abdankung im engsten Familienkreis zum Hinschied von Verena Jost-Lips, 14. April 1923 – 1. Februar 2021, wohnhaft gewesen im Zentrum Passwang, Breitenbach. Sonntag, 14. Februar, 10.15 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Gottesdienst, Pfr. Stéphane Barth Freitag, 19. Februar, 14.00 Uhr, kath. Kirche Kleinlützel, Abdankung im engsten Familienkreis zum Hinschied von Werner Lüthi-Schär, 8. Februar 1935 – 2. Februar 2021, temporär wohnhaft gewesen im Altersheim Stäglen in Nunningen
In der Dunkelheit der Trauer, leuchten die Sterne der Erinnerung.
„Wenn du bei Nacht den Himmel anschaust, wird es dir sein, als lachen alle Sterne, weil ich auf einem von ihnen wohne, weil ich auf einem von ihnen lache…“ Antoine de Saint-Exupéry
In wunderbarer und unvergesslicher Erinnerung nehmen wir Abschied von unserer liebevollen
Jacqueline Völgyes-Ruutz 20. April 1926 - 2. Februar 2021
Konfirmandenunterricht: Jeweils donnerstags von 18.00 – 19.30 Uhr im Gde.-Saal der ref. Kirche Thierstein, Breitenbach: Do., 11. Jan.: Gr. 2. Dann nach den Sportferien: Do., 4. März: Gr. 1 und Do., 11. März: Gr. 2. Kirchgemeinderat: Hilft in materiellen Notlagen bei Covid-19-bedingten Einbussen: Tel. 061 781 12 50 (Pfarramt).
Marie (Marieli) Schlumpf-Schwyzer 17. 7. 1925 – 3. 2. 2021
Wir sind dankbar für die schöne Zeit mit dir. Du wirst uns fehlen.
Im Beisein ihrer Familie, durfte sie Zuhause friedlich einschlafen.
Deine Familie Marietta, Urs, Leander, Judith, Urszula, Katarina, Kevin, Evelyn, Joshua, Rahel, Andreas, Erika, Peter, Tiziana, Paul, Sylvia, Walter, Margrit, Katharina, Christian, Brigitte, Lukas, Rafael, My-Lien, Matthias, Vivian, Angela, Patrick Freunde und Bekannte
Wir danken ihr für die vielen schönen Momente, welche wir mit ihr erleben durften.
Wir werden dich vermissen: Christan und Susi Schlumpf-Häner Andreas und Eveline Schlumpf Agnes Schlumpf und Hanspeter Nicole Schlumpf und Nico
Die Abdankungsfeier findet zu einem späteren Zeitpunkt im engsten Familien- und Freundeskreis statt. Anstelle von Blumen gedenke man der Spitex Laufental IBAN CH64 8080 8005 6260 7936 5 oder Spitalexterne Onkologiepflege Baselland (SEOP BL) IBAN CH47 0900 0000 4020 7390 3 Traueradresse: Marietta Fankhauser-Völgyes, Hinterfeldstrasse 90, 4242 Laufen Gilt als Leidzirkular
Mit vielen schönen Erinnerungen haben wir im engsten Familienkreis Abschied genommen von
Olga Bouquet-Stegmüller
Aufgrund der aktuellen Pandemiesituation findet die Abschiedsfeier mit anschließender Urnenbeisetzung im engsten Familienkreis statt. Wer mit einer Spende gedenken möchte, berücksichtige im Sinne der Verstorbenen die Schweizer Berghilfe, 8134 Adliswil, Postkonto 80-32443-2, IBAN CH44 0900 0000 8003 2443 2, Vermerk: Trauerfall Marie Schlumpf-Schwyzer. Der Dreißigste findet am Sonntag, den 14. März 2021 um 10.00 Uhr in der Pfarrkirche in Liesberg statt. Traueradresse: Christian Schlumpf, Fluhweg 6, 4254 Liesberg-Dorf Gilt als Leidzirkular.
HERZLICHEN DANK Wir danken allen herzlichst für die vielen Zeichen der Verbundenheit, des Mitgefühls und für die grosse Anteilnahme, die wir erfahren durften. Danke für die lieben Briefe und Karten und für alle Spenden. Unser Dank geht an Seelsorger Albert Dani für die sehr persönlich gestaltete Abdankungsfeier, den Organisten für die musikalische Begleitung und die beiden Sakristane für ihre Hilfe. Danken möchten wir dem Team der Spitex Laufental für die mehrjährige Unterstützung zu Hause, Herrn Dr. Haberthür und Frau Dr. Rohr für die langjährige ärztliche Betreuung. Herzlichen Dank den Mitarbeitenden des Zentrums Passwang, besonders dem Pflegepersonal der Abteilung Gempen, für die liebevolle Pflege und Betreuung. Zwingen, im Februar 2021
Ha lang uf dere schöne Ärde dörfe si, has guet gha und bi zfride gsi. Drum löd mi jetz lo schlofe, ha gfunde mini Rueh, decked mi mit Liebi und nid mit Träne zue.
Traurig, doch mit vielen Erinnerungen nehmen wir Abschied von unserer lieben Mutter, Schwiegermutter, Grossmutter, Urgrossmutter, Schwester, Schwägerin und Tante
Verena Jost-Lips 14. 4. 1923 – 1. 2. 2021
Die Trauerfamilien
Dreissigster: Samstag, 27. Februar 2021, 17.45 Uhr in der Kirche Zwingen
Sonntag, 21. Februar, 10.15 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Gottesdienst, Pfrn. Barbara Jansen Die Gottesdienste in den Altersheimen (AZB, ZEPA und Stäglen) können aufgrund der gegenwärtigen Covid-19-Situation nicht stattfinden. Wir stellen hierfür den Altersheimen (auf Anfrage) digitale Gottesdienstformate zu.
In tiefer Trauer nehmen wir Abschied von unserer geliebten Mutter, Schwiegermutter, unserem lieben Mutti, Tanti und Gotti.
Das Tor ging auf, ich musste geh’n, doch ich werde euch wiederseh’n. Seid nicht traurig, weil ich ging, Ihr wisst, dass ich zu Hause bin.
Herzlichen Dank für die Anteilnahme beim Abschied von
Johanna Winkler-Dill
Nach einem reicherfüllten, langen und glücklichen Leben durfte sie kurz vor ihrem 98. Geburtstag ruhig einschlafen.
Du wirst uns allen sehr fehlen. Markus und Maria Jost-Fringeli mit Kindern und Grosskindern Ruth Häner-Jost mit Kindern und Grosskind Urs und Carlotta Jost-Gilly mit Kindern und Grosskindern Soraya Gysin-Jost mit Familie Geschwister und Verwandte Auf Grund der aktuellen Pandemiesituation wird die Abschiedsfeier mit Urnenbeisetzung im engsten Familienkreis stattfinden. Traueradresse: Markus Jost-Fringeli, Isenbachweg 3, 4226 Breitenbach Gilt als Leidzirkular.
8. 10. 1927 – 27. 1. 2021 Unser Dank gehört den Bewohnern der Sagenmatten und all den lieben Menschen, die mit ihr Zeit verbrachten mit guten Gesprächen und Spielnachmittagen. Gleichzeitig empfinden wir grosse Bewunderung und Dankbarkeit für die liebevolle und fürsorgliche Pflege im AZB Breitenbach. Besonders danken wir Frau Dr. Luzia Huber für die professionelle jahrelange ärztliche Betreuung. Dankbar sind wir auch Herrn Pfarrer Markus Fellmann für die besinnliche Abdankungsfeier. Allen Menschen, die Johanna gekannt haben ein Vergelts Gott für die tröstenden Worte, Messen und Spenden. Breitenbach, 10. Februar 2021
Bestattungen und Überführungen Michel Schmidlin früher Erich Kern und Rudolf Sutter Laufen, seit 1886 Tag und Nacht 24 h In- und Ausland 078 601 58 59 / 061 781 30 83 www.bestattungen-schmidlin.ch
Traurig nehmen wir Abschied von meiner lieben Mutter, Schwiegermutter, Grossmutter, Urgrossmutter.
Margrit Cueni-Etzensberger 6. Mai 1931 – 3. Februar 2021 Sie wurde von ihren Altersbeschwerden erlöst. Danke für die wunderschöne Zeit, die wir mit Dir verbringen durften.
In stiller Trauer:
Die Trauerfamilien
Dora und Iwan Borer-Cueni Grosskinder und Urgrosskinder Verwandte und Bekannte Die Abdankungsfeier findet am 18. Februar um 14.15 Uhr in der St. Anna Kirche in Röschenz statt. Anschliessend Urnenbeisetzung im engsten Familienkreis. Traueradresse: Dora Borer-Cueni, Hollenstrasse 201, 4247 Grindel Gilt als Leidzirkular.
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AMTLICHE MITTEILUNGEN Aus der Stadtratssitzung vom 8. Februar 2021 Keine Medienmitteilung
Feiertagsregelung Obwohl die Fasnacht 2021 abgesagt wurde, bleibt die Verwaltung am Fasnachtsdienstag, 16. Februar 2021 am Nachmittag geschlossen. Zum Schutz der Mitarbeitenden und auch der Kundschaft ist der Schalterdienst
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mindestens bis Ende Februar 2021 nur für folgende Dienstleistungen mit telefonischer Voranmeldung geöffnet: • Todesfälle • Identitätskarten • Anmeldungen Für alle anderen Anliegen wende Sie sich bitte telefonisch oder per E-Mail an uns. Telefon 061 766 33 33 E-Mail info@laufen-bl.ch
Baugesuche, Auflage vom 11. bis 22. Februar 2021 BG-Nr. 0325/2021. Bauherrschaft: Stiftung Kinder- und Jugendheim Laufen, Kummer Alex / Weststrasse 21 / 4242 Laufen. Projekt: Umgebungsgestaltung / Spielfläche / Spielgeräte / Unterstände / Gerätehäuser / zusätzliche Parkierfläche, Parz. 2473, Weststrasse 19, 4242 Laufen. Projektverfasser/in: Stähelin Partner AG, Stähelin Jean-Philippe / Sperrstrasse 44, 4057 Basel
BG-Nr. 0326/2021. Bauherrschaft: Brunner Urs / Brombergstrasse 44 / 4244 Röschenz. Projekt: Wintergarten/Terrassenüberdachung/ Kamin für Cheminée-Ofen, Parz. 986, Delsbergerstrasse 90, 4242 Laufen. Projektverfasser/in: Jermann Architekten und Raumplaner AG / Hintere Gasse 52, 4242 Laufen Begründete Einsprachen sind mit der Baugesuchs-Nummer versehen, innerhalb der Auflagefrist in drei Exemplaren an das Bauinspektorat Liestal, Rheinstrasse 29, 4410 Liestal zu richten.
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Das Stedtli im Fasnachtsgewand Dank einer «fasnächtlichen, spontanen und improvisierten Zusammenarbeit» hängen die Fasnachtslaternen im Stedtli auch dieses Jahr. Es war lange nicht klar, ob die Fasnachtslaternen im Stedtli aufgehängt werden sollen oder nicht. Zuletzt hiess es vom Fasnachtskomitee, dass man sich schweren Herzens dagegen entschieden habe. Nun hängen sie doch. Stadtrat Thomas Locher, selbst passionierter Fasnächtler und Aktiver bei der Pfluderi-Fäger Clique, hat für die Vorsicht des Fasnachtskomitees Verständnis. Aus seinem Umfeld wusste er jedoch, dass viele stillschweigend davon ausgegangen waren, dass die Laternen auch dieses Jahr hängen und im Stedtli ein wenig fasnächtliche Stimmung verbreiten würden. Als ehemaliges Komiteemitglied hat Thomas Locher auch schon beim Aufhängen der Laternen mitgeholfen und startete deshalb für letzten Samstag kurzerhand eine Aufhängaktion mit Komitee und Cliquen. «Es war überwältigend zu sehen, wie rasch sich viele Helferinnen und Helfer mitsamt technischer Ausrüs-
tung und Fahrzeugen für den Einsatz einfanden», freut er sich. «So können wir uns ein wenig gegen dieses Virus stemmen», fasst er seine Motivation zusammen. «Die guten Ideen kommen manchmal knapp und trotzdem können sie noch umgesetzt werden, weil alle am gleichen Strick ziehen.» Bis Redaktionsschluss leuchteten noch nicht alle Laternen, «die Probleme werden aber so rasch wie möglich behoben», verspricht Thomas Locher. (stl)
In Laufen verbrachte ich meine ganze Kindheit, es gibt viele schöne Erinnerungen an diesen Ort. Oft sind es kleine Dinge, die aber ganz tief im Herzen gespeichert sind. Für mich ist Laufen heute eine kleine Stadt vor Basel. Man hat Ruhe an den Wochenenden, ist aber gut angeschlossen mit den ÖV. Laufen hat aber auch eine nicht so schöne Seite, am besten zu sehen an den Abenden. Die schönen Seiten überwiegen aber klar und ich kann mir zu Zeit noch vorstellen, noch länger hier zu leben. Was macht Laufen für Jugendliche gut, und wo gibt es Verbesserungspotential?
Im Sommer bieten sich viele Möglichkeiten am Tag oder in den Ferien, etwas zu unternehmen: Wir haben ein Schwimmbad, eine Kletterhalle und vieles mehr… Für mich fehlen aber Aufenthaltsorte, z.B. zentral in der Nähe des Bahnhofs, am besten überdacht und mit einer Toilette. Junge Leute gehen nachts gerne feiern. Um andere Leute nicht zu stören, könnte die Stadt einen oder mehrere Orte gratis zur Verfügung stellen. Die Erwartungen von Seiten Jugend sind meiner Meinung nach sehr einfach. Ein gutes Beispiel ist die Rebe: Sie bietet Sitzgelegenheit, Feuerstelle und Toilette. Der Nachteil besteht einfach darin, dass der Ort ziemlich weit vom Bahnhof entfernt ist. Das Jugendzentrum an der Delsbergerstrasse würde doch all das bieten.
Das ist sicher ein gutes Angebot. Nur bleiben Jugendliche auch mal gerne unter sich, im Jugendzentrum ist ständig eine Aufsicht da. Musik kann man nicht wirklich laut hören, da noch andere da sind und man mitten in Laufen ist. Auch die Stimmung ist nicht vergleichbar mit derjenigen beispielsweise draussen vor einem Feuer. Aber es ist mir klar, dass es fast unmöglich ist, alles an einem Ort zu vereinen. Du hast beim REK-Forum mitgemacht: was war der Auslöser dafür? Konntest du dich einbringen?
Fleissige Hände: In einer spontanen Blitzaktion wurden die Laternen im Stedtli doch noch aufgehängt. FOTOS: PFLUDERI FÄGER-CLIQUE LAUFEN / STADT LAUFEN
Was wäre dein Wunsch, in welche Richtung Laufen gehen sollte?
Geschwindigkeitskontrollen Datum
Messort
V max (km/h)
Nun, wir sind die Generation, die mit dem Laufen, das dort gestaltet wurde, leben werden. Also versuchte ich, meine Gedanken einzubringen, damit ich mich in Zukunft wohlfühlen kann. Verbesserungswünsche gab es viele, fast alle davon wollen Laufen zu einem Familienort machen.
Kontrolle von – bis
Gemessene Fahrzeuge
Anzahl Übertretungen und in %
8.01.2021 Hinterfeldstrasse 30 21.30–22.50 6 1 resp. 16.67% 9.01.2021 Schützenweg 30 13.00–14.30 64 9 resp. 14.06% 12.01.2021 Lochbruggstrasse 30 10.30–12.00 73 11 resp. 15.07% 13.01.2021 BKW-Strasse 30 14.30–15.30 26 keine Übertretungen 13.01.2021 Hinterfeldstrasse 30 15.30–16.45 51 4 resp. 7.84% 16.01.2021 Brislachstrasse 30 14.30–15.30 79 16 ersp. 20.25% 19.01.2021 Amthausgasse 20 13.25–15.10 111 22 resp. 19.82% 20.01.2021 Lochbruggstrasse 30 10.45–12.15 42 4 resp. 9.52% 20.01.2021 Schützenweg 30 15.00–16.30 69 7 resp. 10.14% 21.01.2021 Brislachstrasse 30 11.00–12.30 86 21 resp. 24.42% 22.01.2021 BKW-Strasse 30 19.30–20.40 15 1 resp. 6.67% Zur Überprüfung der Einhaltung der Geschwindigkeit in den Tempo 30-Zonen und der Begegnungszone Altstadt wurden durch die Stadtpolizei im Monat Januar 2021 folgende Geschwindigkeitsmessungen auf Gemeindestrassen durchgeführt. Stadtpolizei Laufen
Wie oben geschrieben, sehe ich in Laufen eine familienfreundliche kleine Stadt. Kleine Kinder hauchen der Stadt wieder Leben ein, auch für in Basel studierende junge Leute ist Laufen attraktiv. Diese Chancen sollte man nutzen und Laufen dementsprechend umgestalten. Bonusfrage: Was machst du als Erstes, wenn sämtliche Coronaeinschränkungen weggefallen sind?
Die Frage kommt zurzeit oft, für mich würde das Leben normal weitergehen. In den Ferien würde aber eine Reise zur Familie in Deutschland folgen. Eine Party dürfte dann aber auch nicht fehlen.
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Donnerstag, 11. Februar 2021 Nr. 6
Ärztlicher Notfalldienst Telefon 061 261 15 15 Unter dieser Nummer erreichen Sie in Notfällen den diensttuenden Arzt, Kinderarzt und Zahnarzt in Baselland sowie in den Solothurner Bezirken Thierstein und Dorneck Telefon 0848 112 112 Bitte versuchen Sie zuerst, Ihren Hausarzt zu erreichen.
Traurig, aber mit vielen schönen Erinnerungen, nehmen wir Abschied von unserem Mam, unserer Schwiegermutter, Oma, Gotti und Tante
Helga Maria Ehrsam-Hirschmann 18. November 1941 – 05. Februar 2021
Schlicht und einfach war ihr Leben. Treu und fleissig ihre Hand. Schön durfte sie friedlich einschlafen. Frank und Christine Ehrsam-Koenders mit Natascha, Kevin, Lukas und Delia Müller Carmen und Matthias Kaiser-Ehrsam Heinz und Familie Verwandte und Freunde
Bättwil
Baupublikation
Bauherrschaft: Moveri AG, Herr Beutler, 5034 Suhr Projektverfasser: Neonwidmer AG, Werbeanlagen, 4147 Aesch Bauobjekt: Baugesuch Nr. 2021-005 Reklamegesuch: Änderung Avia in Ruedi Rüssel Tankstelle Bauplatz: Hauptstrasse 59 Bauparzelle: GB Nr. 337 Planauflage: Gemeindeverwaltung Bättwil Einsprachefrist: 25. Februar 2021
Büren
Die Abdankungsfeier mit anschliessender Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis statt.
Baupublikation
Bauherrschaft: Fenaco Genossenschaft, Areale und Technik, Theaterstrasse 15a, 8401 Winterthur Bauobjekt: Energietechnische Sanierung Projektverfasser: Strüby Konzept AG, Erlacherstrasse 5, 3012 Bern Bauplatz: Liestalerstrasse 12, 4413 Büren Grundbuch Nr.: 2364 Planauflage: Beim Baupräsident Einsprachefrist: bis 26. Februar 2021
* 11. 6. 1960
† 19. 1. 2021
Peniche, Portugal Viel zu früh und plötzlich ist unser Papi, Sohn, Bruder, Onkel und Cousin von uns gegangen. Wir sind unendlich traurig.
Manuela, Adriano, Alessandro Jäckle Anna-Maria Jäckle-Chiti Peter und Margrit Jäckle Andreas und Johanna Jäckle Georg und Giovanna Jäckle Verwandte, Freunde und Bekannte Die Trauerfeier findet zu einem späteren Zeitpunkt statt. Traueradresse: Manuela Jäckle, Gründli 43, 4242 Laufen
Über den Sternen, da wird es einst tagen, dort wird dein Hoffen, dein Sehnen gestillt; was du gelitten, und was du getragen, dort ein Allmächtiger Vater vergilt.
Wenn es schwer ist, dann muss man tapfer sein. Weinet nicht über mein Sterben, sondern lernt leben.
Traurig, aber voller Dankbarkeit nehmen wir Abschied von meiner lieben Frau und unserer fürsorglichen Mutter.
Erika Allemann-Hess
Ich trauere um meinen geliebten Bruder
4. 12. 1933 – 7. 2. 2021
Rolf Schmid 16. 6. 1948 – 1. 2. 2021 Nach einem unglücklichen Sturz ist er jetzt von seinen Leiden erlöst worden.
In tiefer Trauer: Therese Wild Verwandte und Freunde
Baupublikation
Bauherrschaft: Bragagliano und Scire Branchitta Isabella und Maurizio, Steinackerstrasse 25, 4412 Nuglar Bauobjekt: EFH mit Doppelgarage Projektverfasser: Berisha & Partner GmbH, Worblentalstrasse 25, 3063 Ittigen Bauplatz: Gempenstrasse 23, 4413 Büren Grundbuch Nr.: 1544 Planauflage: Beim Baupräsidenten Einsprachefrist: bis 26. Februar 2021
Romano Jäckle
Traueradresse: Fam. Ehrsam, Hauptstrasse 33, 4421 St. Pantaleon
Baupublikation
Bauherrschaft: Hasler Philippe und Rita, Ringweg 21, 4413 Büren Bauobjekt: Einbau von 2 Dachfenstern Projektverfasser: Az Holz AG, Oristalstrasse 121, 4410 Liestal Bauplatz: Ringweg 21, 4413 Büren Grundbuch Nr.: 1941 Planauflage: Beim Baupräsident Einsprachefrist: bis 26. Februar 2021
Das Schönste, was ein Mensch hinterlassen kann, ist ein Lächeln im Gesicht derjenigen, die an ihn denken.
Nach einem reicherfüllten Leben wurde sie von ihrem Leiden erlöst.
In stiller Trauer Alban Allemann-Hess Edwin und Greti Schlumpf-Allemann Rainer Allemann Die Beisetzung und Abschiedsfeier finden im engsten Familienkreis statt. Traueradresse: Alban Allemann-Hess, Ilbachstrasse 16, 4228 Erschwil
Aus Coronagründen findet die Beisetzung im engsten Familienkreis statt. Traueradresse: Therese Wild, Hauptstrasse 4, 3309 Kernenried Gilt als Leidzirkular.
TTodesanzeige odesanzeige Du bist nicht mehr da, wo Du warst, aber überall da, wo wir sind.
A Arnold rnold K Kunz-Guggisberg unz-Guggisberg 7. Oktober 1930 - 7. Februar 2021
Traurig nehmen wir Abschied von unserem lieben Vati, Schwiegervater, Grossvater und Urgrossvater.
Kurz nach seinem 90. Geburtstag ist er still von uns gegangen.
Büsserach
Baupublikation
Gesuchsteller: Wasserfront GmbH, Therwilerstrasse 13, 4142 Münchenstein Bauobjekt: Fassadenleuchtschrift Standort: Breitenbachstrasse 81 Grundstück: GB 1538 Nutzungszone: W2b Projektverfasser: Neonwidmer AG, Weidenweg 18, 4147 Aesch Planauflage: Bauverwaltung, Breitenbachstrasse 22, 4227 Büsserach Einsprachefrist: 26. Februar 2021
Metzerlen-Mariastein
Wir vermissen dich ganz fest: André und Silvia Kunz Johnsen mit Daniela, Jeanette, Sybille und Christoph Brigitta und Hansruedi Spring-Kunz mit Thomas, Christian und Petra Therese und Marcel Hügli-Kunz mit Patricia und Dominik Hansjörg und Doris Kunz-Fürst mit Philipp, Natascha und Anuschka Urgrosskinder Verwandte und Freunde Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Anstelle von Blumenspenden gedenke man der Spitex Laufental mit dem Vermerk «Arnold Kunz» Raiffeisenbank Laufental-Thierstein IBAN CH64 8080 8005 6260 7936 5 Traueradresse: André Kunz, Hauptstrasse 7, 4556 Aeschi/SO
Baupublikation
Bauherrschaft: Dominic und Manuela Girola, Burgstrasse 9d, 4116 Metzerlen Bauprojekt: Neubau Sitzplatzüberdachung Bauort: Burgstrasse 9d, 4116 Metzerlen Bauparzelle: GB-Nr. 2202 (Kernzone) Projektverfasser: Ching Roscoe, Kaiserstuhlstrasse 2, 8154 Oberglatt Planauflage: Gemeindeverwaltung Metzerlen, (nach telefonischer Voranmeldung) Einsprachefrist: 25. Februar 2021
Jesus spricht: «Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer mein Wort hört und glaubt dem, der mich gesandt hat, der hat ewiges Leben.» Johannes-Evangelium 5, 24
DU BIST NICHT MEHR DA WO DU WARST, ABER DU BIST ÜBERALL WO WIR SIND. SARAI SEMPRE NEI NOSTRI CUORI.
In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von meinem lieben Ehemann, Papi, Sohn, Bruder, Onkel und Schwager.
Fabrizio Salsano 10. 1. 1971 – 4. 2. 2021 Rajna und Jelsea Salsano-Racheter Giuseppe Salsano Anna Pirelli-Salsano und Familie Marisa Mazzotta-Salsano und Familie Vincenzo Salsano und Familie Franco Salsano und Natalia Del Mancini Die Beisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Traueradresse: Fam. Giuseppe Salsano, Wydenmatten 1A, 4226 Breitenbach
THIERSTEIN
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BREITENBACH
Impfzentrum eröffnet Beschlüsse Gemeinderat vom 08.02.2021 x
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Der Rat stimmte einem Beitrag von CHF 4‘000.- an das Projekt E-Bike Land Nordwestschweiz zu. Das Projekt beabsichtigt den verbreiteten Aufbau von E-Bike-Ladestationen in der ganzen Region. Im Rahmen des Projekts werden auch Routen für touristische Ansprüche entwickelt. Der Gemeinderat Büsserach hat entschieden, das eindeutig zu Gunsten der Gemeinde Breitenbach ausgefallene Urteil des Amtes für Verkehr und Tiefbau betreffend die verkehrspolizeiliche Maßnahme an der Industriestrasse an das Verwaltungsgericht weiterzuziehen. Der Rat entschied, sich auf dieser Entscheidungsebene erstmals anwaltlich vertreten zu lassen. Darüber hinaus entschied der Rat, die Maßnahme über den befristeten Zeitraum hinaus fortzuführen. Der Rat stimmte der Unterzeichnung einer neuen Leistungsvereinbarung mit der Spitex Thierstein-Dorneckberg zu. Eine Anpassung wurde aufgrund der Neuregelung der Finanzierungsströme über eine kantonale Clearingstelle nötig.
Publikation Baugesuche Gesuchsteller: Projektverfasser: Bauvorhaben: Bauplatz: Grundbuch-Nr.: Publikation: Einsprachefrist: Gesuchsteller: Projektverfasser: Bauvorhaben: Bauplatz: Grundbuch-Nr.: Publikation: Einsprachefrist: Gesuchsteller: Projektverfasser: Bauvorhaben: Bauplatz: Grundbuch-Nr.: Publikation: Einsprachefrist: Gesuchsteller: Projektverfasser: Bauvorhaben: Bauplatz: Grundbuch-Nr.: Publikation: Einsprachefrist: Gesuchsteller: Projektverfasser: Bauvorhaben: Bauplatz: Grundbuch-Nr.: Publikation: Einsprachefrist:
Oliveira Carla und Duarte, Müschmattweg 3, 4226 Breitenbach Oliveira Carla und Duarte, Müschmattweg 3, 4226 Breitenbach Sichtschutzwand Müschmattweg 3 2703 11.02.2021 26.02.2021 Haberthür Raphael, Grienweg 25, 4226 Breitenbach CGU GmbH, Grellingerstr. 23, 4208 Nunningen Sichtschutzwand Grienweg 25 2428 11.02.2021 26.02.2021 Hammer Brigitte, Kapellenweg 2, 4226 Breitenbach Hammer Brigitte, Kapellenweg 2, 4226 Breitenbach Sichtschutzwand Kapellenweg 2 3179 11.02.2021 26.02.2021 Seiler Thomas und Angela, Fürchmattweg 12A, 4226 Breitenbach Seiler Thomas und Angela, Fürchmattweg 12A, 4226 Breitenbach Swimmingpool beheizt Fürchmattweg 12A 3189 11.02.2021 26.02.2021
Kanton Solothurn, Werkhofstrasse 65, 4509 Solothurn Kanton Solothurn, Werkhofstr. 65, 4509 Solothurn Pavillon/Container Büro- und Besprechungsräume Amthausstrasse 2174 11.02.2021 26.02.2021
Informationen zu COVID-19-Impfungen Für die Organisation der Impfkampagne in unserer Region zeichnet der Kanton Solothurn verantwortlich. Wir bitten Sie daher, sich auf der Website https://corona.so.ch/bevoelkerung/impfung-gegen-covid-19/ über die bestehenden Angebote zu informieren. Das Impfzentrum in Breitenbach (Gemeindesaal Grien) hat seinen Betrieb aufgenommen. Anmeldungen können elektronisch über die oben aufgeführte Website vorgenommen werden.
Dienstag 08:00-11:30 Uhr 13:30-18:30 Uhr Mittwoch 08:00-11:30 Uhr 13:30-17:00 Uhr
Seit Montag können sich täglich 100 Personen im Grien in Breitenbach impfen lassen. Sobald mehr Impfstoff geliefert werden kann, wird die Kapazität gesteigert. Gaby Walther Nach Solothurn wurden im Kanton am letzten Montag nun zwei weitere Impfzentren eröffnet, eines in Olten, das zweite im Griensaal in Breitenbach. «Der Entscheid für Breitenbach als Zentrum ist richtig. Die Infrastruktur ist hier besser als zum Beispiel in Dornach, wo die Station in einer Industriehalle hätte untergebracht werden müssen», erklärt Peter Huber, Abteilungsleiter Zivilschutz Kanton Solothurn. «Die Zusammenarbeit mit der Gemeinde Breitenbach und dem örtlichen Zivilschutz funktioniert sehr gut», stellt Beat Kamber, Leiter Impfungen Kanton Solothurn, fest. Regierungsrätin Susanne Schaffner erklärt, dass nun möglichst rasch und effizient Menschen über 75 Jahre und besonders gefährdete Personen geimpft werden sollen. In Breitenbach wird der Impfstoff Moderna angewandt. Im Moment ist jedoch der Impfstoff noch knapp. So wurden seit Montag täglich nur jeweils 100 Personen geimpft, obwohl das Zentrum 450 Personen täglich bewältigen könnte. «Es wird auf eine gerechte, ausgeglichene Verteilung an die verschiedenen Impfzentren, an die mobilen Teams, welche in den Altersheimen unterwegs sind, und an die Arztpraxen geachtet», so Kamber. Die Verteilung sei eine logistische Herausforderung, weshalb es auch nicht möglich sei, Personen ausserhalb des Kantons Solothurn in Breitenbach zu impfen. Anmelden können sich alle im Kanton wohnenden Personen, die geimpft wer-
Erste Kontrolle: Benjamin Küry, Leiter Zivilschutz Standort Breitenbach, misst die Temperatur von Regierungsrätin Susanne Schaffner.
Eingang: Frau Landammann Susanne Schaffner und der Gemeindepräsident von Breitenbach,Dieter Künzli, vor dem Eingang im Grien in Breitenbach. den möchten — auch solche, die nicht einer Risikogruppe angehören. Sobald Kapazität vorhanden ist, erhalten die Impfwilligen einen Impftermin. Der Ab-
Medizinische Triage: Vor der Impfung werden die Patienten von einer Ärztin oder einem Arzt über das gesundheitliche Wohlbefinden befragt. FOTOS: GABY WALTHER
lauf im Impfzentrum ist einfach. Es gibt verschiedene abgetrennte Bereiche. Zuerst wird die Temperatur gemessen, anschliessend werden die Daten aufgenommen. Bei der medizinischen Triage wird im Gespräch mit der Ärztin oder dem Arzt der Gesundheitszustand erörtert. «Gerade bei der älteren Bevölkerung ist diese Beratung aufwendig und wichtig», so Kamber. Anschliessend folgt die Impfung durch eine ausgebildete medizinische Praxisassistentin in einer der drei Boxen. Vor dem Check-out bleiben die Geimpften im Ruhebereich 15 Minuten zur Beobachtung. Ein Zelt mit allen wichtigen medizinischen Instrumenten steht für den Notfall bereit. «Der Lieferengpass des Impfstoffs sollte bis in einem Monat behoben sein. Danach werden wir wohl die Schwierigkeit haben, den Rest der Bevölkerung vom Impfen zu überzeugen», prophezeit Susanne Schaffner.
BREITENBACH
Neue Verfügung für Neumattstrasse Der Gemeinderat von Breitenbach macht aus der temporären die definitive Schliessung der Neumattstrasse für den Durchgangsverkehr. Bea Asper Letzten Sommer verfügte der Gemeinderat von Breitenbach, dass die Neumattstrasse noch einmal für ein Jahr für den Durchgangsverkehr geschlossen bleiben soll. Die Gemeinde Büsserach erhob dagegen beim Baudepartement des Kantons Solothurn Beschwerde. Dieses wies Anfang dieses Jahres die Beschwerde ab und stützte unter anderem mit Verweis auf Bundesgerichtsentscheide die Haltung Breitenbachs. Es gebe kein Recht auf den kürzesten Weg und auf Fortsetzung alter Gewohnheiten. Ausschlaggebend sei, dass die Neumattstrasse gekennzeichnet ist als Zugangsstrasse zum Quartier und nicht als Durchgangsstrasse für den Verkehr des Industriegebietes, insbesondere nicht für Betriebe auf Büsseracher Boden. Für deren Erschliessung sei die Gemeinde Büsserach zuständig.
Für den Gemeinderat von Breitenbach ist die Argumentation der kantonalen Fachleuchte ein klares Indiz, dass man bei der künftigen Entwicklung des Industriegebietes sich nicht damit aufhalten sollte, den Verkehr durch ein Quartier abführen zu wollen, sondern sich auf die Erarbeitung einer neuen Lösung konzentrieren müsse. Diese Haltung bringt er zum Ausdruck mit einer neuen Verfügung zur Neumattstrasse: Die Schliessung für den Durchgangsverkehr wird nicht mehr nur temporär angeordnet, sondern soll neu für immer gelten. Einstimmig beauftragte der Gemeinderat die Verwaltung, die entsprechenden Verfahrensschritte einzuleiten, unter anderem die öffentliche Publikation dieses Entscheides. Damit geht der politische Wunsch der Anwohner in Erfüllung. Sie hatten auf die hohe Unfallgefahr aufmerksam gemacht, weil die Fussgänger und der Langsamverkehr den Gefahren des Durchgangsverkehrs ausgesetzt waren. Der Gemeinderat von Breitenbach wollte zuerst einen Ausbau der Strasse mit flankierenden Massnahmen in Betracht ziehen und war bereit, mit der Behörde von Büsserach
über einen Ausbau der Neumattstrasse mit Kostenbeteiligung seitens Büsserach zu verhandeln. Die rechtlichen Abklärungen würden zeigen, dass man sich auf die Realisierung der angedachten Spange West konzentrieren sollte. Dies sei ganz klar nur mit vereinten Kräften und mit Beharrlichkeit zu erreichen. Im Moment hat sich Büsserach dafür entschieden, das eine zu tun und das andere nicht zu lassen. So erachtet man einen Gerichtsentscheid als wegweisend. So hat der Büsseracher Gemeinderat nun einen Anwalt mit der Ausformulierung der Begründung beauftragt, warum er den Entscheid des Baudepartements an das Verwaltungsgericht weitergezogen hat. Der Gemeinderat von Breitenbach hat an seiner Sitzung vom Montag nun ebenfalls beschlossen, einen Anwalt beizuziehen. Die Aufwände für das Rechtsverfahren würden der Verwaltung zu viel Zeit stehlen. Da sich Büsserachs Beschwerde gegen die Argumentation des Baudepartements richtet, sagte Statthalter Christian Thalmann, dass man die eigenen rechtlichen Abklärungen auf das Wesentlichste beschränken und die Kosten damit tief halten könne.
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Nuglar-St. Pantaleon
Baupublikation
Bauobjekt: 21-004 Teilumnutzung der bestehenden Remise Nr. 35: Treibstofflager Grundbuch-Nr.: 2465 Adresse: Hauptstrasse 35, 4421 St. Pantaleon Gesuchsteller: Heinz Ehrsam, Hauptstrasse 33, 4421 St. Pantaleon Grundeigentümer: Gesuchsteller Planverfasser: Gesuchsteller Datum Baugesuch: 11. Februar 2021 Planauflage: Gemeindeverwaltung Nuglar-St. Pantaleon Einsprachefrist: 26. Februar 2021 Einsprachen sind in 3-facher Ausfertigung einzureichen.
Rodersdorf
Baupublikation
Bauherrschaft: Martina Staub, Laszlo Simon Riburgstrasse 10, 4058 Basel Bauprojekt: Umbau best. EFH Bauort: Mühlestrasse 5, 4118 Rodersdorf Bauparzelle: GB-Nr. 521 (W2b) Projektverfasser: Architektur Hansjörg Staub Bahnhofstrasse 2, 4118 Rodersdorf Planauflage: Gemeindeverwaltung Rodersdorf (nach telefonischer Voranmeldung) Einsprachefrist: An die Baukommission bis 25. Februar 2021
Witterswil
Baupublikation
Bauherrschaft: Pensionsstall Lisser GmbH Benkenstrasse 253, 4108 Witterswil Bauobjekt: Baugesuch Nr. 2021-02 Weideunterstand Bauplatz: Ebni Bauparzelle: GB-Nr. 5062 Planauflage: Gemeindeverwaltung Witterswil Einsprachefrist: 25. Februar 2021
Zullwil
Metzerlen-Mariastein
Lo goh heisst nid vergässe Abschid näh isch schwer, so mängisch si mir zämme gsässe, jetz isch dis Plätzli leer
WIR DANKEN HERZLICH
Gemeinde Metzerlen-Mariastein
Für die vielen liebevollen Beweise der Verbundenheit und Anteilnahme die wir beim Abschied unserer lieben
§ 15 Kantonales Planungs- und Baugesetz (PBG)
Hanny Borer-Schaad erfahren durften Ganz besonders danken wir: - Dem Alters- und Pflegheim Zentrum Passwang Abteilung Gempen für die liebevolle Pflege und fürsorgliche Betreuung. - Dr. Raphael Haberthür für seine jahrelange ärztliche Begleitung - Herrn Pfarrer Donatus für die einfühlsame Abschiedsfeier - Der Organistin für die musikalische Begleitung - Vergelt`s Gott allen Verwandten, Bekannten und all jenen die mit tröstenden Karten, Gaben für heilige Messen, Grabschmuck und Spenden ihre Verbundenheit zum Ausdruck gebracht haben. Mami du bist aus unserer Mitte gegangen, aber du bleibst für immer in unseren Herzen. Erschwil im Februar 2021
Die Trauerfamilie
Jesus Christus, unser Retter, hat den Tod entmachtet und hat uns das Leben gebracht, das unvergänglich ist. So sagt es das Evangelium.
2. Timotheusbrief 1, 10
Baupublikation
Bauherrschaft: Mica Burgy und Adrian Altermatt, Hauptstrasse 12, 4234 Zullwil Bauobjekt: Neubau EFH Architekt: SympaHaus AG Gasshofstrasse 1, 6014 Luzern Bauplatz: Kappenmattstrasse Bauparzelle: GB-Nr. 824 Planauflage: Beim Baupräsident Einsprachefrist: 26. Februar 2021
Öffentliche Auflage nach Auflage der überarbeiteten Grundwasserschutzzonen der Riedquelle (Wasserversorgung Metzerlen-Mariastein). Die bestehenden Grundwasserschutzzonen der von der Überarbeitung betroffenen Riedquelle sowie der Chipfmattquelle, der Riedmattquelle, der Oberfeldquellen und der Nachtweidquellen, genehmigt mit Regierungsratsbeschluss (RRB) Nr. 3193 vom 28. Oktober 1986 und geändert mit RRB Nr. 2239 vom 5. September 1995, werden im gleichen Verfahren aufgehoben. Für die vier letztgenannten Quellgruppen werden keine neuen Schutzzonen ausgeschieden. Der Rotberger Teil der Schutzzone der Sternenbergquelle der Wasserversorgung Hinteres Leimental ist nicht Gegenstand der Planauflage. Folgende Dokumente liegen vom Donnerstag, dem 11. Februar 2021 bis Montag, 15. März 2021 in der Gemeindeverwaltung, Rotbergstrasse 1, 4116 Metzerlen, während den üblichen Öffnungszeiten zur Einsichtnahme auf: – Zur Neugenehmigung: – Neuer Schutzzonenplan für die Riedquelle (zu genehmigender Inhalt) – Neues Schutzzonenreglement für die Riedquelle (zu genehmigender Inhalt) – Hydrogeologischer Schutzzonenbericht für die Riedquelle (orientierend) – Konfliktplan für die Riedquelle (orientierend) – Zur Aufhebung bzw. Teilaufhebung: – Der Schutzzonenplan und das Schutzzonenreglement, genehmigt mit RRB Nr. 3193 vom 28. Oktober 1986 wird wie folgt teilweise aufgehoben): Der Inhalt in Plan und Reglement betreffend Riedquelle, Riedmattquelle, der beiden Oberfeldquellen und der beiden Nachtweidquellen der Wasserversorgung Metzerlen-Mariastein sowie der Kipfmattquelle (alias Chipfmattquelle) der Wasserversorgung Rodersdorf ist aufzuheben. Nur der Inhalt betreffend Sternenbergquelle der Wasserversorgung Hinteres Leimental ist von der Aufhebung ausgenommen und bleibt vorerst weiterhin in Rechtskraft (im Plan eingezeichnete Schutzzone III der Sternenbergquelle – Das mit RRB Nr. 2239 vom 5. September 1995 genehmigte Schutzzonenreglement wird für die im Reglement aufgeführten Quellen der Wasserversorgung Metzerlen-Mariastein und der Kipfmattquelle aufgehoben. Das Reglement bleibt weiterhin in Rechtskraft für die Sternenbergquelle. – Der Schutzzonenplan «Änderungen Quellwasserschutzzone Ried», genehmigt mit RRB Nr. 2239 vom 5. September 1995, wird aufgehoben. Einsprachen gegen die Aufhebung der alten und gegen die Ausscheidung der neuen Schutzzonen sind bis spätestens Montag, 15. März 2021 (Datum Poststempel) an den Gemeinderat, 4116 MetzerlenMariastein, schriftlich einzureichen. Die Einsprachen sollen einen Antrag und eine Begründung enthalten. Gemeinderat Metzerlen-Mariastein Rotbergstrasse 1 4116 Metzerlen
Grellingen
Einwohnergemeinde Grellingen
Planauflage
Gemeinde Grellingen Bau- und Strassenlinienplan Neuenackerweg Gemäss § 31 des kantonalen Raumplanungs- und Baugesetzes führt der Gemeinderat Grellingen für den Bau- und Strassenlinienplan Neuenackerweg die öffentliche Planauflage durch. Die Unterlagen liegen vom Montag, 15. Februar 2021 bis am Dienstag, 16. März 2021 öffentlich auf der Gemeindeverwaltung Grellingen, Baselstrasse 6, 4203 Grellingen, auf und können zu den ordentlichen Öffnungszeiten eingesehen werden. Zugleich sind die Unterlagen auf der gemeindeeigenen Homepage, www.grellingen.ch, aufgeschaltet. Einsprachen sind schriftlich und begründet bis spätestens am 16. März 2021 an den Gemeinderat Grellingen einzureichen. Der Gemeinderat
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SCHWARZBUBENL AND
Mehr Frauen in die Politik Sechs Kantonsratskandidatinnen beantworten Fragen zum Thema Frauen, Schwarzbubenland und Wünsche für die Region. Zu sehen ist die online durchgeführte Podiumsdiskussion auf Youtube.
Öffnungszeiten Gemeindeverwaltung entfallen Aufgrund der verschärften Regelungen rund um COVID-19 entfallen die offiziellen Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung bis auf weiteres. Selbstverständlich stehen Ihnen unsere Mitarbeiter in dringenden Fällen während der ordentlichen Bürozeiten zur Verfügung. Wir bitten Sie, zwecks Terminvereinbarung die Telefonnummer 061 789 96 96 zu wählen. Herzlichen Dank für Ihr Verständnis.
Gaby Walther
Anlässe 8.-12. März 12. März, 19:00h
«Ohne die Emanzipation der Frauen ist der Begriff der Demokratie nur Heuchelei und Lüge», zitiert die Moderatorin Claudia Merz die Frauenrechtlerin Emilie Gourd (1879–1946). 50 Jahre nach Einführung des Frauenwahl- und -stimmrechts diskutierten auf Einladung der Grünen Dorneck-Thierstein sechs Kantonsratskandidatinnen am letzten Sonntag online miteinander. «Obwohl der Kanton eine Vorreiterrolle in Sache Gleichberechtigung übernimmt, ist die Umsetzung schwierig», stellt Karin Kälin, Kantonsrätin SP und Gemeindepräsidentin von Rodersdorf, fest. Susanne Koch, Kantonsrätin CVP und Gemeindepräsidentin von Erschwil, und Kälin sind sie die einzigen Frauen in der 15-köpfigen Finanzkommission von Solothurn. Janine Eggs, Grüne, Dornach, erlebt, dass Männer andere Gespräche führen und eine andere Kultur leben: «Wo Frauen fehlen, fehlen auch diese anderen Themen.» Für die ganze Vielfalt brauche es deshalb Frauen und Männer. «Die Männer müssen aber im Herzen daran glauben, dass Frauen ebenso leistungsfähig sind wie Männer», ergänzt Nicole Ditzler, Gemeindepräsidentin FDP, Fehren. Sibylle Jeker, Gemeinderätin SVP, Erschwil, fordert die Frauen auf, sich aktiv in der Politik zu beteiligen, ihre Hemmungen abzulegen und sich mehr
Häckseldienst, Einwohnergemeinde Generalversammlung, Samariterverein
Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage www.breitenbach.ch. Für die Inhalte des Veranstaltungskalenders zeichnen die Institutionen verantwortlich.
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Dienstag 08:00-11:30 Uhr 13:30-18:30 Uhr Mittwoch 08:00-11:30 Uhr 13:30-17:00 Uhr
Podiumsdiskussion online: (oben v.l.) Nicole Ditzler, Evita Weisskopf, Moderatorin Claudia Merz, (Mitte v.l.) Karin Kälin, Sibylle Jeker, Susanne Koch und unten Janine Eggs. FOTO: YOUTUBE zuzutrauen: «Man muss nicht studiert haben, um aktiv mitzumachen.» Als zweites Thema spricht die Moderatorin die Vernetzung des Schwarzbubenlandes mit der Region an. Susanne Koch erlebt die Grenze bei Angenstein und beim Passwang: «Weder die bz noch die ‹Solothurner Zeitung› interessieren sich für unsere Region.» Eine stärkere Zusammenarbeit über die Kantonsgrenze hinaus würde sie begrüssen. Als Beispiel nennt sie das eröffnete Impfzentrum in Breitenbach. Die Laufentaler dürfen sich dort nicht impfen lassen, sondern müssen den weiteren Weg nach Muttenz auf sich nehmen. Für Karin Kälin sind die Grenzen nicht so präsent, finden doch intensive Austausche nicht nur mit Solothurn, sondern im Raum Leimental, Basel und Elsass statt. Die Studentin Evita Weisskopf, GLP, Witterswil, findet es schade, dass der Lehrplan vom Kanton Solothurn nicht deckungsgleich mit Basel ist. «Dadurch entstehen beim Wechsel von einem Kanton zum anderen Lücken, zum Beispiel im Französisch.» Eine stär-
kere Vernetzung in alle Richtungen finden die sechs Kandidatinnen erstrebenswert. Für die Zukunft wünscht sich Jeker viele motivierte Frauen in der Politik. Dass die Männer und Frauen mit Freude ihre Aufgaben wahrnehmen und positiv auf ihre Ziele hinarbeiten, wünscht sich Koch. Dazu brauche es eine allgemein bessere Wertschätzung der Politik, ergänzt Kälin. Nachhaltig, sozial, ökologisch und ökonomisch müssen diese Ziele sein, fordert Weisskopf. Mehr Frauen mit Selbstvertrauen und eine gemeinsame erfolgreiche Zusammenarbeit mit den Männern erhofft sich Ditzler. Eggs ergänzt, dass es mehr junge Frauen — überhaupt mehr junge Menschen — in der Politik brauche. Diese würden eine andere Sichtweise einbringen. Schliesslich gehe es um die Zukunft der Jungen. Der letzte Wunsch aller ist eine Frauenrunde, die wieder physisch stattfinden darf. Das Gespräch ist zu sehen unter: https://youtu.be/wdQLyRNZvSc
KLEINLÜTZEL
Spektakuläre Arbeiten an steilen, teils überhängenden Felswänden Entlang der Kleinlützler Dorfholle verrichteten in den vergangenen Wochen Arbeitskräfte einer Spezialfirma Ausholzund Reinigungsarbeiten – teils an senkrechten und überhängenden Felswänden. Alles zum Schutz der Dorfbewohner. Martin Staub Die Aktivitäten, die Mitte Januar entlang der Dorfholle starteten, waren nicht zu übersehen. Fahrzeuge, Baumaschinen, ein überdimensionaler Kranwagen und zahlreiche Arbeitskräfte einer Spezialfirma für Felstechnik aus der Innerschweiz belagerten abschnittweise die Dorfstrasse. Die spektakulären Ausholzungs- und Reinigungsarbeiten entlang des Steilhangs und an den Felspartien bildeten den Start eines Schutzprojektes, welches viel Zeit in Anspruch nehmen wird. Wie viel genau, hängt von zahlreichen noch unbekannten Faktoren ab. «Wichtig und dringend ist, dass die Umsetzung der Schutzmassnahmen nun endlich starten kann», freut sich Beatrice Fabbro. Das kostspielige Projekt — die Rede ist von 2 bis 3 Millionen Franken –,
Erschwerte Bedingungen: Die Reinigungsmänner am Fels. welches zu 80 Prozent vom Kanton finanziert wird, sei schon seit vielen Jahren im Gespräch, sagt die zuständige Gemeinderätin. Gemäss der im Jahre 2007 erstell-
FOTO: MARTIN STAUB
ten Naturgefahrenkarte stehen die meisten Bauten entlang der Dorfholle in der Zone Rot. Das bedeutet erhebliche Gefahr und absolutes Bauverbot. Schäden
durch Steinschlag habe es schon öfters gegeben, zum Glück aber bis dato ohne Folgen von Verletzungen, erklärt Beatrice Fabbro. Zum Abschluss dieser ers-
ten Etappe werden für die vorgesehenen Schutznetze an den Felswänden Bauprofile erstellt. Für die zum Teil auffälligen Schutzeinrichtungen sei ein ordentliches Baubewilligungsverfahren notwendig, informiert Projektleiter Richard Waite. Der Diplomgeologe und Projektleiter Geologie, Naturgefahren der Firma PNP Geologie Geotechnik, welche in der Region schon mehrere ähnliche Schutzprojekte begleitet hat, erklärt auch, wie sich die Lützler Dorfholle nach der Sanierung präsentieren wird: «Der obere Schutzwald bleibt bestehen, der untere Teil, entlang und unterhalb des Spazierwegs, soll ausgedünnt und in einen weidähnlichen Zustand gebracht werden, so wie dieser Steilhang vor rund hundert Jahren ausgesehen hat.» Dies sei ein Glück für die Natur, sagt Beatrice Fabbro, die solch weidähnliche Südhänge als «Highlight der Biodiversität» bezeichnet. Über den Zeitpunkt der Fertigstellung des Schutzprojekts möchten sich weder der Projektleiter noch die Gemeinderätin auf die Äste hinauswagen. «Falls alles reibungslos vonstatten geht, der Teil über der Dorfstrasse bis zur Dorfmitte vielleicht Ende Jahr oder auch erst im Jahr 2022», schätzen die beiden. Die Schutzarbeiten im westlichen und im östlichen Teil der Dorfholle folgen noch später.
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DORNECK/LEIMENTAL BÜREN
Willi Wenger Im Gebiet «Hobelrank» im Gemeindebann von Büren hat es in der Nacht vom 14. auf den 15. Januar stark geschneit. Diesem Ereignis war eine Vielzahl von Buchen, aber auch Fichten, nicht gewachsen. Im Forst fielen den Schneefällen gegen 400 Kubikmeter Holz zum Opfer. Die Folge davon ist eine ordentliche Verwüstung im Wald. Der Leiter des Forstbetriebs Schwarzbubenland, Christoph Gubler, spricht von Schäden, die er und seine Mannschaft so nicht gesucht hätten. Aber: Gubler und sein Personal nehmen das Ganze sportlich. Seit Mitte Januar hat das Team bereits über 200 Stunden dafür aufgewendet, das Forstrevier Schwarzbubenland wieder begehbar zu machen. Primär wurden Waldstrassen, Waldwege sowie Wanderwege freigelegt. Die Zwangsnutzungen im Wald oberhalb des Dorfes Büren in der Nähe des Schiessstandes fordern die Forstfachleute. Sowohl jene der öffentlich-rechtlichen Körperschaften, als auch jene des in Seewen ansässigen Forstbetriebs unter der Leitung von Gubler aber auch die privaten Unternehmer, die primär im Auftrag der Privatwaldbesitzer ihre Arbeit aufgenommen haben, sie sind zu gut 50 Prozent von den Schäden betroffen. An die
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RODERSDORF
«Wir haben die SchneedruckSchäden nicht gesucht» Die starken Schneefälle von Mitte Januar haben dem Forstbetrieb Schwarzbubenland viel Arbeit beschert. Büren ist am stärksten von den SchneedruckSchäden betroffen, während zum Beispiel die Waldungen in Seewen oder Himmelried mit einem blauen Auge davonkamen. Förster Christoph Gubler spricht von einem Ereignis, das so zirka alle zehn Jahre im Gebiet vorkomme.
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Privatwaldbesitzer, welche die Schäden selber aufrüsten, appelliert Gubler, «die Gefahren nicht zu unterschätzen» und bei Unsicherheiten lieber einen Sachverständigen beziehungsweise einen Profi beizuziehen. Dank der Effortleistungen habe sich die Situation entspannt, sagt Gubler. Es gebe aber noch viel zu tun. «Ich rechne damit, dass es Frühling wird, bis wir mit dem Gröbsten fertig sind», beurteilt Gubler die Lage. Es gelte, neben dem Laubholz vor allem die Fichten oder deren abgebrochene Giebeln aufzuräumen oder zu entfernen. «Wir müssen dem Borkenkäfer zuvorkommen», begründet Gubler die Eile für die bevorstehenden Arbeiten beim Nadelholz. Im Gespräch sagt Gubler auch, dass nicht nur in Büren gearbeitet wird. «Wir haben auch Aufräumarbeiten im Kaltbrunnental oder auf zahlreichen Wanderwegen in unserem Gebiet zu erledigen. Ein Beispiel ist der Weg entlang des Seewenweihers, der wieder begehbar ist. Dies parallel zu den normalen Holzschlägen, die zurzeit anstehen.» Er legt deshalb dezidiert Wert auf die Feststellung, dass der Wald, wenn überhaupt, nur auf bereits freigelegten Wegen zu begehen sei. Alles andere könne lebensgefährlich sein, sensibilisiert der Forstbetriebsleiter die Bevölkerung. Bis zum Vegetationsbeginn zirka Mitte März werde von den Schneedruck-Schäden im Grossen und Ganzen nicht mehr viel zu sehen sein. Aber: Etliches Holz werde liegenbleiben, vor allem an Orten, wo das Terrain steil sei und eine Bergung des Holzes eine erhöhte Gefahr darstellen würde. Keine grosse Gefahr hätten die Schneefälle Mitte Januar im Übrigen für das Wild dargestellt. Dieses sei «kampferprobt» und habe die Situation im Griff gehabt. Die Schäden seien vor allem für Rehe auch positiv gewesen. Die abgebrochenen Giebel seien Leckerbissen für das Wild gewesen. Essen, das für diese normalerweise unerreichbar sei, sagt Gubler.
Förster Christoph Gubler: Im Bürner Forst lag das Holz kreuz und quer. Zurzeit wird es weggeräumt. Ziel ist, dass bis zum Vegetationsbeginn Mitte März vor allem die Nadelhölzer aus dem Wald entfernt sind. FOTO: WILLI WENGER
Vermisst wird der Kompromiss
Neue Gruppierung: (v.l.) Dominik Sigrist, Patricia Brenta und Thomas Bürgi.
In Rodersdorf streitet man sich um Projekte, um die Politkultur und um Gemeinderatssitze. Bea Asper Politisiert die Exekutive von Rodersdorf an der Bevölkerung vorbei? Diese Frage warf das Abstimmungsresultat vom 31. Januar auf. Von sechs Vorlagen waren vom Stimmvolk drei abgelehnt worden. «Es spiegelt die Problematik wider, die im Gemeinderat herrscht», sagt Statthalter Roland Matthes (FDP) auf Anfrage. «Das Ringen um Kompromisse kommt zu kurz, die Sozialdemokraten setzen ihre Vorstellungen mit vier gegen drei Stimmen durch.» Die Machtkonzentration verleite dazu, Bedenken zu übergehen, gibt Matthes zu bedenken. Vor 20 Jahren war es umgekehrt. Damals war die SP in der Opposition und schob hin und wieder den Riegel mit Aufsichtsbeschwerden. Die Sozialdemokraten, die jetzt an der Macht sind, bekommen ebenfalls Widerstand zu spüren — allerdings nicht aus dem bürgerlichen Lager, sondern von einer neuen Gruppierung, die sich «Zämmestoh für Rodersdorf» nennt. Diese hatte für ein Nein zum Kredit für die Nutzungsplanung geworben und obsiegte. Es geht nicht nur darum, dem Gemeinderat einen Denkzettel zu verpassen, sondern stille Wahlen zu verhindern. Mit drei Kandidierenden sorgt die neue Gruppierung dafür, dass Rodersdorf bei den Gemeinderatswahlen vom April eine Auswahl bekommt. Initiant der Bewegung, Thomas Bürgi, sieht sich sozial-liberal, er war einst Nationalratskandidat für die SP. Er sagt, das alte Links-Rechts-Schema sei nicht tauglich auf Dorfebene. Zur Bewältigung der Aufgaben einer Gemeinde brauche es Frauen und Männer mit Fach- und Sachverstand, ohne politische Scheuklappen. «Patricia Brenta ist Bildungsfachfrau mit grosser Erfahrung im Sozialbereich, Dominik Sigrist ausgewiesener Baufachmann, beide mit Leitungs- und Führungsausweis. Ich selber habe Unternehmen gegründet, Organisationen geleitet und meine Erfahrungen an Master-Studierende weitergegeben», sagt Bürgi. «Wir sind bereit, unsere Kompetenzen im Gemeinderat einzubringen und die
hohen Anforderungen, die das Ressortsystem stellt, zu erfüllen.» Bürgi — er ist Hochschuldozent für Organisationsentwicklung und Führung — hat sich von der Politkultur der Gemeindepräsidentin und ihrer Berater ein umfassendes Bild gemacht. Als Gast habe er an vielen Gemeinderatssitzungen teilgenommen und musste feststellen: «Wichtige Einwände der anderen Seite werden nicht als Bereicherung der Diskussion, sondern als Angriffe empfunden, die abgeblockt werden.» Damit würden zukunftsweisende Konsenslösungen verunmöglicht. Will man eine Gemeinde weiter bringen, «muss ein Gemeinderat als Team funktionieren», sagt Bürgi. Er, Dominik Sigrist und Patricia Brenta stünden ein für eine neue politische Kultur in der Gemeinde Rodersdorf. «Für ein Miteinander, statt einem Gegeneinander, und für das Öffentlichkeitsprinzip. Projekte müssten mit Sachverstand und Voraussicht geplant und umgesetzt werden.» Im jetzigen Gemeinderat würden Projekte ohne klare Planung, ohne ausreichende Kommunikation und mit unübersehbaren Kostenfolgen angegangen. «Eine Vielzahl von nichtöffentlichen Sitzungen mit nichtöffentlichen Protokollen ist die Folge», stellt Bürgi fest. Das brachte Vertrauensverlust — wie die Abstimmung zeigte. Jedenfalls verweigerte das Stimmvolk dem Gemeinderat den Kredit für die Fortsetzung der Nutzungsplanung. Bürgi meint dazu: «Es wird immer deutlicher, dass im Gemeinderat mehrheitlich an einem externen Planer aus Bern festgehalten wird, dessen Arbeit unsere Gemeinde teuer zu stehen kommt. Das bisherige Ergebnis ist ungenügend. Der Vorprüfungsbericht des Kantons vom 4. November 2020, der die eingereichte Nutzungsplanung Rodersdorf beurteilt, hält die Mängel in aller Deutlichkeit fest.» Die Ratsmehrheit verweigere die Offenlegung. «Andere Gemeinden im Kanton Solothurn haben diesen Bericht eine Woche nach Eingang auf ihrer Website aufgeschaltet», gibt Bürgi zu bedenken.
Probleme einer Abstimmung an der Urne
Gemeindepräsidentin Karin Kälin weist die Vorwürfe zurück: «Das Amt für Raumplanung in Solothurn hat uns davon abgeraten, den Bericht zu veröffentlichen. In einer Nutzungsplanung ist die
FOTO: ZVG
Gefahr gross, dass Betroffene ihre Interessen durchsetzen möchten und sogar Druck ausüben auf die Behörde. Dem muss man standhalten, erst recht wenn Betroffene die Bemühungen intensivieren, ihren Einfluss geltend zu machen.» Kälin sieht in dieser Problematik auch die Gründe für das Nein bei der Abstimmung. «Betroffene, die mit Entscheidungen des Gemeinderates nicht einverstanden waren, haben keinen Aufwand gescheut, Stimmung gegen die Vorlagen zu machen.» Weil die Gemeindeversammlung zum Schutz der Bevölkerung vor dem Coronavirus an die Urne verlegt werden musste, setzte sich das Unbehagen durch. «Missverständnisse konnten nicht aufgeklärt und Falschaussagen nicht klargestellt werden», gibt Kälin zu bedenken. Die Unterstellung, dass sie und weitere SP-Ratsmitglieder nicht Hand bieten würden für gemeinsame Lösungen, sei nichts anderes als schlechter Stil mitten im Wahlkampf. Bei einer Nutzungsplanung sei das Vorgehen klar geregelt und daran hielten sich die Behördenmitglieder. Deswegen gelte: Im Mitwirkungsverfahren können Betroffene ihre Wünsche anbringen. Vorwürfe gegen den Planer seien ebenfalls absurd dieser sei ein ausgewiesener Fachmann, der sogar Lücken in der kantonalen Gesetzgebung aufzeigte. Bürgi sieht es anders: Eine Behörde könne das Mittel des «runden Tisches» für Betroffene und Interessierte einsetzen. «Mitwirkung darf nicht länger eine leere Zusage bleiben.» Für ein nachhaltiges, breit abgestütztes Projekt Nutzungsplanung brauche es jetzt ein kurzes Vorprojekt, das den Umfang der ausstehenden Arbeiten aufzeige und den Kostenbedarf ermittle, skizziert Bürgi. Dies müsse durch ein erfahrenes Planerbüro erfolgen, welches später nicht am Planungswettbewerb teilnehme. Danach müsse der Gemeindeversammlung ein Kreditbegehren unterbreitet werden. Und erst dann könne man einen Wettbewerb ausschreiben. Einen solchen hat der Gemeinderat von Rodersdorf vor der Abstimmung lanciert. «Dieses Verfahren verzögert sich nun natürlich», räumt Kälin ein. Zur Klärung will Bürgi den Gemeinderat verpflichten, den Vorprüfungsbericht des Kantons Solothurn offenzulegen, so wie es das Öffentlichkeitsprinzip des Kantons vorsieht. In Angriff nimmt er dies mit einer Motion.
HOFSTET TEN
Das Leitbild zu allen Themen des öffentlichen Lebens wird überarbeitet bea. Der Gemeinderat Hofstetten-Flüh versucht, die Wogen zu glätten. Er bot der IG Flüh eine Aussprache an und beschloss, seine Gedanken dazu transparent zu machen, resümiert Gemeindepräsident Felix Schenker. Der Austausch zwischen der Behörde und der IG Flüh werde ausdrücklich begrüsst, versichert der Gemeinderat. Bei Fragen und Anliegen dürfen Mitglieder der IG, aber auch jede Einwohnerin und jeder Einwohner direkt an die ressortverantwortlichen Gemeinderäte gelangen, hält der Gemeinderat fest. Ausserdem stünden
Stimmberechtigten politische Mittel (Motion, Postulat, Petition) für Vorstösse zur Verfügung.
Anfragen werden aufgenommen
Zu den Fragen, welche die laufende Ortsplanrevision betreffen, verweist der Gemeinderat auf das «Räumliche Leitbild, das von der Gemeindeversammlung vom 21 . Juni 2016 genehmigt wurde», und gibt bekannt, dass «im weiteren Verlauf des Prozesses als nächstes ein interner Workshop stattfinden wird. Dort fliessen die Anfragen aus der Bevölkerung zur Bro-
schüre vom Frühjahr 2020 ein.» Die konkreten Ergebnisse und das weitere Vorgehen werde der Gemeinderat der ganzen Bevölkerung mitteilen und anschliessend in die Phase der offiziellen Mitwirkung mit ihr in Kontakt treten.» Die IG Flüh hatte sich zudem nach der Überarbeitung des Leitbildes der Gemeinde aus dem Jahr 1996 erkundigt. Dazu hält der Rat fest: «Das Leitbild wird noch vor Ende dieser Legislatur zu allen Themen des öffentlichen Lebens in Angriff genommen.» Wie Schenker auf Anfrage dieser Zeitung ausführt, stehen der
IG Flüh alle Türen offen, bei der Zukunftsgestaltung aktiv mitzumachen. «In naher Zukunft werden projektbezogene, temporäre Arbeitsgruppen und Kommissionen entstehen, wie dies bereits in der Vergangenheit üblich war. Nutzen Sie Ihre Kontakte zu Parteien und Behördenmitgliedern, um Ihr Interesse an einer aktiven Mitgestaltung zu bekunden», teilt der Gemeinderat der IG Flüh mit.
Projekt wird bekämpft
Für Eveline Heim, Mitinitiantin der IG Flüh, steht ausser Frage, von den Rechten
Gebrauch zu machen. Nach der Abstimmung über den Neubau des Werkhofes, bei dem sich die Mehrheit von Hofstetten natürlich durchgesetzt habe, müssten die Anwohner sich nun für eine Lösung einsetzen, welche die zu erwartenden Belastungen geringer ausfallen lasse als ursprünglich geplant. «Wir können uns nicht zurücklehnen: Die bevorstehende Ortsplanrevision wird uns weiterhin sehr beschäftigen. Und das umstrittene Projekt der Firma Stella Montana SA werden wir mit allen uns zur verfügungstehenden Mitteln bekämpfen», erklärt Heim.
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SPORT
Donnerstag, 11. Februar 2021 Nr. 6
FUSSBALL
FUSSBALL
In den eigenen Schuhen glücklich
«Corona schweisst uns zusammen»
Jan Steingruber (23) spielt beim FC Röschenz in der 4. Liga, obwohl ihm viele eine Laufbahn in einer höheren Liga zutrauen. Sein Vater Ralph spielte mit dem FC Basel und St. Gallen in den höchsten Ligen des Landes, aber Jan ist ganz zufrieden, so wie es läuft. Ihm sind andere Werte wichtiger. Trotzdem will er mit dem Team erfolgreich spielen und in naher Zukunft in die 3. Liga aufsteigen. Edgar Hänggi «Ehrgeiz hat nichts mit der Liga zu tun! Nur weil ich in der 4. Liga spiele, heisst das nicht, dass ich nur «pläuscheln» will oder das Bier nach dem Match die Hauptsache ist», sagt Jan Steingruber entschlossen und man glaubt es ihm sofort. «Wir haben ein gutes Team mit vielen jungen Spielern. Wir müssen aber konstanter werden und uns zu einem Spitzenteam entwickeln. Dann, so denke ich, ist vieles möglich. Auch ein Aufstieg in die 3. Liga — und genau das möchte ich.» Mit Fussballspielen begonnen hat Jan bereits im Alter von vier Jahren beim FC Riederwald, weil er damals in Liesberg wohnte. Dass er sich so früh für Fussball begeisterte, hing natürlich mit seinem Vater zusammen. «Als er in Breitenbach Spielertrainer war, nahm er mich immer mit. Ich hatte immer einen Ball dabei und beobachtete nur selten, was auf dem Platz lief.» Jan absolvierte die Stufen bis und mit D-Junioren beim FC Riederwald und da es damals die Spielvereinigung «Six United» gab, wechselte er zum FC Laufen, um bei den C-Junioren spielen zu können. So ging die Laufentalreise weiter: Die B-Junioren-Zeit bestritt er beim FC Zwingen und danach folgte der Wechsel nach Röschenz. Wenn man sich mit Trainern und Spielern über Jan Steingruber unterhält, kommt man immer wieder auf dasselbe Thema zu sprechen. Jan sei sehr talentiert und könnte viel mehr machen, wenn er denn wollte. Das sieht auch der Vater so. «Ich versuchte ihn nie zu beeinflussen. Jan war auf allen Junioren-Stufen ein überdurchschnittlicher Spieler. Um aber in den Spitzenfuss-
ball zu kommen, braucht es neben Talent viele Eigenschaften und eine grosse Portion Wille. Ich finde es toll, dass er seinen eigenen Weg geht.» Heute spielen die beiden zusammen Tennis oder gehen Ski fahren und das gefällt beiden. Jan lacht. Natürlich sei ein Wechsel in eine höhere Liga ein Thema gewesen. «Ich habe es aber gleich wieder verworfen. Für mich stimmt es so, wie es ist. Zwei Trainings pro Woche in einem Superteam.» Er brauche ein Umfeld, das ihm behage. «Mir gefällt es, in der Region zu spielen. Rivalen sind wir in den Derbys auf dem Platz, sonst haben wir es gut zusammen.» Beim FC Röschenz ist man natürlich froh, dass Steingruber sein Können für Gelbschwarz einsetzt. «Jan ist für uns als Spieler auch aufgrund seiner Vielseitigkeit sehr wichtig», sagt Mitspieler und Vereinspräsident Lukas Jecker. «Wenn irgendwo einer ausfällt, füllt Jan die entstandene Lücke. Er spielt in der Defensive, obwohl seine Lieblingsposition die Offensive ist. Er hat eine wichtige Rolle im Team, auch wenn es ihm vermutlich gar nicht bewusst ist.» Jecker hat nur lobende Worte für seinen Mitspieler, der vor einem Jahr im Derby gegen Laufen sogar ins Tor ging. Das, entgegnet Jan, sei wirklich eine Ausnahme gewesen. Die Situation mit all den Einschränkungen sei nicht einfach, gerade für Junge, meint Steingruber. Das spontane Treffen in grösseren Gruppen falle weg. «Wir haben uns aber angepasst. Ich habe mit den Spielern aus dem Team, die wie ich in Laufen wohnen, eine Gruppe gebildet. Fünf Personen dürfen sich ja treffen. Wir gehen zweimal pro Woche joggen.» In Röschenz soll es Ende Monat einen Konditionstest geben. Wer ihn nicht bestehe, müsse Runden laufen, während die anderen mit dem Ball arbeiten. Das sei nicht der Antrieb gewesen, meint Steingruber. «Wir wollen und müssen uns fit halten, denn Fussball findet im Moment bei vielen nur vor dem Fernseher statt.» In seiner Freizeit verbringe er viel Zeit mit Kollegen, schaue Fussball in der Region und die Bundesliga am TV. «Auch für meine Freundin habe ich natürlich immer Zeit», lacht er und meint, «Fussball, aktiv und als Zuschauer, und danach das Zusammensein mit Kollegen, etwas trinken und über Sport diskutieren — Dinge, die bis vor einem Jahr noch selbstverständlich waren, — all das fehlt mir.»
Kein Spass an Niederlagen: Jan Steingruber sieht das Unheil kommen, als er das Laufner Tor nicht verhindern kann. FOTO: EH-PRESSE
Ein gutes Team: Vize-Präsident und Assistenz-Trainer Danilo Fellino (links) mit Chef-Trainer Dominik Flury.
Beim FC Röschenz wird der Tag, an dem wieder für alle der Fussballbetrieb aufgenommen werden kann, sehnlichst herbeigesehnt. Der Verein habe sich toll entwickelt, sodass die fehlenden sozialen Kontakte noch mehr vermisst würden. Edgar Hänggi Auf dem Kunstrasenfeld kämpfen kleine Fussballer um den Ball. Eigentlich wie immer um diese Zeit in Röschenz auf dem Sportplatz Flue. Es ist aber ruhiger als gewöhnlich — oder täuscht der Eindruck, weil es auf dem Rest der Anlage still ist? Nachdenklich steht nur ein Mann vor dem dunklen Beizli. «Es schmerzt schon, das zu sehen, auch wenn ich natürlich froh darüber bin, dass zumindest die Kinder trainieren dürfen.» Danilo Fellino trägt beim FC Röschenz zwei Hüte. Er ist Vizepräsident und Assistenztrainer der ersten Mannschaft. «Derzeit schlagen zwei Herzen in der Brust. Als Vorstandsmitglied ist es klar, dass wir darauf verzichten, mit den Aktivteams und den älteren Junioren für normale Trainings auf den Rasen zurückzukehren. Als Trainer und Fussballer fragst du dich jeden Tag, warum nicht und wann endlich dür-
fen wir wieder?» Es gibt aber derzeit anderes, das die Gedanken absorbiere, meint Fellino. «Bei uns ist vor allem Finanzchef Raphael Mani gefordert. Die Fasnacht als wichtige Einnahmequelle ist in diesem Jahr gestrichen und vom Beizli gibt es aktuell auch keinen Zustupf in die Vereinskasse. Wir sind darauf angewiesen, dass der Fussballbetrieb wieder aufgenommen werden kann, und dann auch wieder mit Zuschauern. Die Vorrunde war zum Glück gut, mit vielen Fans die konsumierten, sodass wir uns ein kleines Polster schaffen konnten. Aber wir werden wohl kaum um ein Minus in der Kasse herumkommen.» Der Finanzchef habe den Rotstift angesetzt und, so Fellino, dies mit Unterstützung des Gesamtvorstandes. Material, das nicht zwingend benötigt wird, werde nun nicht angeschafft und der Kauf auf später verschoben. Auch das jährliche Trainingslager der ersten Mannschaft könne in diesem Jahr nicht stattfinden, womit der Beitrag des Vereins gespart werde. Hingegen wurde den Mitgliedern aufgrund des GV-Beschlusses im letzten Jahr ein Anteil des Mitgliederbeitrages zurückerstattet. Der Vorschlag einer Rückerstattung an die Mitglieder wurde vom Vorstand als Dankeschön an die Mitglieder eingebracht. «Wir hoffen, dass uns unsere Sponsoren weiter so toll unterstützen.» Fellino wohnt in Röschenz und ist durch und durch ein Gelbschwarzer. Die fehlenden sozialen Kontakte fehlen nicht nur ihm. «Ein Verein wie unserer lebt vom Sozialen. Die Kontakte, die Gesprä-
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FOTO: EH-PRESSE/MANON STICH
che, das fehlt sehr. Bei uns war es normal, dass man nach einem Spiel oder Training praktisch geschlossen ins Beizli gegangen ist, etwas getrunken und über Gott und die Welt diskutiert hat. Der FC Röschenz hat sich wieder zu einer tollen Familie entwickelt.» Ihm macht die Arbeit im Vorstand Spass. «Es gibt immer etwas, das aufgrund gemachter Erfahrungen verändert werden muss. Auf dem Platz geniesst die erste Mannschaft logischerweise am meisten Aufmerksamkeit. Nach zehn Spielen steht das Viertligateam von Trainer Dominik Flury auf Platz sechs. Wir sind mit dem bisherigen Verlauf mehr oder weniger zufrieden, auch wenn noch mehr möglich gewesen wäre. Wenn es optimal läuft, ist Rang drei möglich. Wir wollen uns auf jeden Fall verbessern. Wichtig ist, dass wir die Junioren gut integrieren. Der Verein hat ein paar sehr talentierte A-Junioren, die nächste Saison in die erste Mannschaft wechseln werden.» Es sei, so Fellino, auch eine Aufgabe, die A-Junioren näher zum Fanionteam zu holen. Es stimme derzeit alles im Verein, betont Fellino, und fügt an: «Wenn nur die Pandemie nicht wäre. Ich denke, diese schwierige Zeit schweisst uns aber noch mehr zusammen. Auch die Bevölkerung nimmt mehr Anteil. So hart es für viele Menschen ist, so hat es, wenn man es so sagen darf, auch Vorteile. Wir erfahren, wie wertvoll unsere Freizeit ist und dass es überhaupt nicht selbstverständlich ist, was wir etwa mit einem Vereinsleben haben. Wir müssen uns das bewahren!»
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WoS. Die einfachen Dinge sind oft die besten. Diese klassische Schokoladencrème mit Schlagrahm wird mit einer einzigen Zutat zu einem raffinierten Dessert, welchem wohl nur die Wenigsten widerstehen können. Darum: Pausieren Sie mit ihrer Frühjahrsdiät und gönnen Sie sich diese süsse Leckerei! Das Rezept stammt aus der Sammlung «ebenfein» des Ebenrain-Zentrums für Landwirtschaft, Natur und Ernährung in Sissach und ist für vier Personen berechnet.
Melanie Brêchet (Zwoiti Trompete)
Schokoladencrème mit Kardamomrahm
EINGESANDT
Hoffnungsvolle Lichtworte Ein leuchtendes oder ein unerwartet leichtes Wort kann uns in dieser herausfordernden Zeit Mut machen. Die Seelsorgenden des Pastoralraums LaufentalLützeltal haben deshalb beschlossen, den Broadcast «Lichtworte» für die Zeit vom Aschermittwoch bis hin zu Ostern zu gestalten. Per Whatsapp können Interessierte diese «Lichtworte» abonnieren und erhalten am Aschermittwoch, an den Fastensonntagen und den Tagen der Karwoche per Whatsappnachricht einen kurzen Impuls in Wort oder Bild auf das Handy kostenlos zugestellt . Einiges wird auch in der bevorstehenden Fasten- und Osterzeit anders sein als sonst – die Pandemie prägt diese Zeit stark mit, wie bereits im letzten Jahr. Um den Menschen darin einen Moment der Hoffnung und Zuversicht zu schenken, haben sich die Laufentaler Seelsorgenden Pater Paul, Anne Burgmer, Alexander Mediger und Christof Klingenbeck für diesen Broadcast «Lichtworte» entschieden. Die Seelsorgenden freuen sich zudem, wenn die Nutzer auf die Lichtworte mit einem Whatsapp reagieren. Diese Reaktion sieht jeweils nur jener Seelsorgende, der für die Woche zuständig ist und kann darauf auch reagieren. Um sich für den Broadcast anzumelden, können Sie ab sofort Folgendes tun: Speichern Sie die Nummer 077 509 63 75 als neuen Kontakt (Lichtworte) in Ihrem Handy ab. Schreiben Sie eine Nachricht mit den beiden Worten «Start Lichtworte» und Ihrem Namen per Whatsapp (keine SMS!) an obigen Kontakt. Anschliessend erhalten Sie weitere Infos. Das erste «Lichtwort» wird am Aschermittwoch, 17. Februar, zugestellt. Christof Klingenbeck Laufen
Redaktionsschluss Für Beiträge auf den Seiten «Dorfplatz» und «Dies und Das» gilt folgender Redaktionsschluss: Montag, 12.00 Uhr Beiträge sollten eine Länge von 1500 Zeichen inkl. Leerschläge nicht überschreiten. Die Redaktion entscheidet über die Auswahl der Beiträge. Vorrang haben Zuschriften, welche die Region betreffen. Titelei und Kürzungen sind Sache der Redaktion. Es wird keine Korrespondenz geführt. Bitte achten Sie darauf, Ihre Fotos in hoher Auflösung anzuhängen (zwischen 1 und 3 MB). Wir freuen uns auf Ihren Beitrag. redaktion.laufen@wochenblatt.ch
3 EL Zucker 2 EL Maizena 2 EL Kakaopulver 1 Prise Salz 5 dl Milch 2 Eigelb 150 g Zartbitterschokolade 1 EL Butter Alle Zutaten bis und mit Eigelb in eine Pfanne geben, mit einem Schwingbesen sehr gut verrühren, unter Rühren bei guter Mittelhitze langsam zum Köcheln bringen, bis die Masse eine cremige Kon-
sistenz hat; von der Platte ziehen. Die Zartbitterschokolade fein hacken und dazugeben. Die Butter zur Crème geben, rühren bis sich alles schön aufgelöst hat, Crème durch ein Sieb in eine Schüssel giessen. Klarsichtfolie direkt auf die Oberfläche der Crème legen, damit sich keine Haut bildet, auskühlen lassen, dann ca. 2 Stunden kühl stellen.
Kardamomrahm
150 g Rahm 1 P. Vanillezucker 0,25 KL Kardamom Kardamom möglichst frisch mahlen / mörsern, zusammen knapp steif schlagen, zur Schokoladencrème servieren. E Guete!
EINGESANDT
ALLES, WAS RECHT IST
Goldenes Jubiläum
Anstiftung
Wie jedes Jahr im September treffen sich die Cliquen zur alljährlichen Sujet-Sitzung. Was in diesem Jahr keiner grossen Diskussion bedurfte, da das Komitee sein 50-jähriges Bestehen feiert. Natürlich will der Vorstand alle Fasnächtlerinnen, Fasnächtler und Ehemaligen zu einer Jubiläumsparty einladen. Doch schon bei der Ideensammlung wird klar, dass diese Feier in Anbetracht von Covid 19, nur schwer oder gar nicht planbar sein wird. Ein Fest wird es nicht geben, trotzdem sind die Hofstetter «Mit Abstand die Beschte». Das soll die Jubiläumsplakette ausdrücken. Enrico Bernasconi hat das Motto und Sujet treffend umgesetzt. Im Zentrum steht das Hofstetter-Wappen mit dem Stern, welcher den Mundschutz trägt. Die Zahl 50 sowie das Gründungsjahr 19712021 sind gut ersichtlich. Weil es sich um eine Jubiläums-Plakette handelt, wird diese vornehm von einem Kranz gehalten und so ins Zentrum gestellt. Das Komitee hat beschlossen, im Corona-Jahr 2021 auf den öffentlichen Verkauf zu verzichten. Geprägt wurde eine limitierte Auflage von 200 goldenen Plaketten, welche von den Fasnächtlerinnen und Sammlern im Vorverkauf erwor-
Wer ein Verbrechen selbst begeht, wird bestraft. Wer einen anderen zu einem Verbrechen anstiftet, wird ebenfalls bestraft, und zwar mit derselben Strafandrohung wie der Täter. Wenn Sie etwa Ihren kräftig gebauten Kollegen gegen eine kleine Belohnung ermuntern, Ihre täglich nervende Nachbarin zu «verklopfen», begehen Sie eine Anstiftung zur Körperverletzung und werden gleich wie Ihr Kollege betraft. In der Praxis ist die Sache mit der Anstiftung nicht immer so ganz eindeutig. Frau M. bekam ein Bauernhaus geschenkt, bei dem allerdings beträchtliche Renovationskosten bevorstanden. Ihr fehlte aber das Geld. Als ihr Bekannter S. zu Besuch weilte, sagte Frau M. zu ihm, man müsste das Haus «warm abbräche». Der Bekannte antwortete unverzüglich, dass dies für ihn eine Kleinigkeit sei. Er fragte Frau M., wie viel ihr das wert sei. Sie nannte – angeblich zum Spass – den Betrag von 5000 Franken. Später, bei der Verabschiedung, sagte Frau M. zu S. schliesslich, er solle «keinen Seich» machen. Sie ahnen es, kurze Zeit darauf stand das Bauernhaus in Flammen und Frau S. kassierte eine stattliche Versicherungssumme. Die Sache flog auf und die Gerichte mussten sich mit der Frage beschäftigen, ob Frau M. ihren Bekannten S. zur Brandstiftung angestiftet habe. Ein Grenzfall, erwogen alle Gerichte bis hin zum Bundesgericht. Nach dem gewöhnlichen Lauf der Dinge sei nicht voraussehbar, dass unbedachtes Reden über eine Brandstiftung einen Gesprächspartner zur Tatbegehung veranlassen könne. Es liege folglich keine Anstiftung vor. Denken Sie also beim nächsten Mal daran, Ihrem Kollegen beim Abschied noch ein «er solle keinen Seich machen» mit auf den Weg zu geben. Ihr Strafverteidiger wird Ihnen dankbar sein. Roman Baumann Rechtsanwalt in Dornach
Die Beste: Fasnachtplakette in HofstettenFlüh. FOTO: ZVG ben werden konnten und am 16. Januar vor dem Volg in Hofstetten verkauft wurden. Der Komitee-Vorstand hofft sehr, dass wir im 2022 wieder eine grosse Auflage der Hofa-Plakette prägen lassen können und erneut auf die Unterstützung der Hofstetterinnen und Flühner zählen dürfen. Christine Gschwind S’HoFa-Komitee
EINGESANDT
Foto-Wettbewerb der Grünen Haben Sie Ideen, Anliegen oder Wünsche an die kantonale Politik? Dann machen Sie mit beim Foto-Wettbewerb der Grünen Dorneck-Thierstein! Es gibt bestimmt Situationen, Orte und Tätigkeiten, denen die Politik mehr Beachtung schenken sollte. Machen Sie ein Foto, auf dem Sie Ihr Thema mit den Fingern umrahmen (Anleitung unter gruene-so.ch/framing) und Schicken Sie das Bild per E-Mail an die Grünen Dorneck-Thierstein (dorneck-thierstein@gruene-so.ch) oder posten Sie es auf Facebook oder Instagram (@gruene_dothi). Vergessen Sie nicht, uns zu markieren! Unter den eingegangenen Fotos verlosen wir für drei Personen jeweils inklusive Begleitperson eine Teilnahme an einer Vogelexkursion im Schwarzbubenland. Unsere Kantons-
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ratskandidatin Franziska Borer-Frei ist eine von Bird Life Schweiz und dem VVS ausgezeichnete Feldornithologin und Exkursionsleiterin und kennt die Natur- und Vogelwelt bestens. Sie freut sich, ihr Wissen mit Ihnen zu teilen und die Vögel rund um Grindel zu entdecken. Die Exkursion findet frühmorgens statt und dauert 1,5 bis 2 Stunden. Das Datum ist aufgrund der Einschränkungen noch offen, ist aber spätestens Ende 2021. Ort und Zeit der Exkursion sind abzusprechen mit Franziska Borer-Frei. Nutzen Sie diese Möglichkeit, Ihr Anliegen per Foto an uns zu richten und damit an der Verlosung für diese tolle Exkursion teilzunehmen! Florian Lüthi Präsident Grüne Dorneck-Thierstein
Für das Wochenblatt berichtet Roman Baumann in loser Folge aus seinem reichen Erfahrungsschatz in Sachen Recht. Roman Baumann ist Rechtsanwalt, Präsident des Gewerbevereins Dorneckberg und Vizepräsident des Kantonal Solothurnischen Gewerbeverbands.
Föifi schlohts, i ligg im Bett. I wüsst, wo ig jetzt aanewett. Is Koschdüm gumpä und ab zum Törli – mit ganz vil drunger i bi e Gfrörli. Das schöne Koschtüm vom letschte Joor mit em Laufestab, de grüene Hoor. Föifi schlohts, i ligg im Bett. I wüsst, wo ig jetzt aanewett. Zu minere Gugge de Allerbeschtä, zur Fasnachtsfamilie e chli go feschtä. Alli hätte e Larve aa und wäre nervös – well glii fechs aa. Föifi schlohts I ligg im Bett. I wüsst, wo ig jetzt aanewett. S’Stedtli uf und aabe segglä, lut Muusig mache und d’Lüt go weggä. D’Vorfreud gniesse uf das wo chunnt, well jetzt wär klar – s’lauft drüü Täg rund. Föifi schlohts, I ligg im Bett I wüsst, wo ig jetzt aanewett. Allne zeigä, was mr chöi, was mr giebt hei, wo mr stöi. Am Umzug vor de vile Lüt i d’Fasnacht tauchä – us däm wird nüt. Föifi schlohts, i ligg im Bett. I wüsst wo ig jetzt aanewett. S’ isch e böse Traum, aber ig bi wach. Mis Härz isch schwer, s’isch e truurigi Sach. Gspür d’Paukeschleeg, ghör eusi Lieder, leg d’Hang uf d’Stirn, s’isch Fasnachtsfieber. Föifi schlohts, i ligg im Bett. Glasklar, wo ig jetzt aanewett. Mach d ‘Auge zue und stell mr vor, wie das denn wird im nöchschte Joor. Wenn ändlich wider Fasnacht isch, s’Corona nur us Fläsche zischt. Wenn d’Strosse voll si mit Konfetti und jedi nur es Bliemli wetti. Es schmeggt nach Fasnacht, im Stedtli ischs lut. Und d’Guggemuusig macht mr Hüenerhut. D’ Fasnachtsfamilie stoht näbedra, es fühlt sich wienes Heicho aa. Wenn nüt me eusi Fasnacht stört, isch eis ganz sicher: Ig bi dört!
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DIES UND DAS Annabelle Lutgen setzt sich für die Hauseigentümmer/innen ein:
«Der bürokratische Apparat muss verschlankt und wo möglich privatisiert werden» Unsere Wahlempfehlung: Annabelle Lutgen FDP.Die Liberalen Dornach
Vorstandsmitglied HEV Dorneck-Thierrstein
Liste | Nr.
03.07
LESERBRIEF
Empfehlung Im Kanton Solothurn sind zwei Regierungsratssitze neu zu besetzen. Für diese zwei Sitze kandidieren Sandra KollyAltermatt aus Neuendorf und Thomas Müller aus Lostorf. Im Schwarzbubenland sind beide weniger bekannt, weshalb einer Empfehlung doch ein hoher Stellenwert zukommt. Neben dem CVP-Kandidaten, Thomas A. Müller empfehle ich Sandra Kolly-Altermatt. Ich politisiere seit 2009 sehr gerne mit ihr — sei es im Kantonsrat oder in Parteigremien. Als langjährige Parteipräsidentin der CVP Solothurn konnte sie Akzente setzen und Erfolge verzeichnen. Ich gebe ihr meine Stimme, weil ich sicher bin, dass sie mit ihrem beruflichen und politischen Rucksack als Gemeinderätin und als Kantonsrätin eine ausgezeichnete Regierungsrätin — auch für uns Schwarzbuben — sein wird. Ich wähle Sandra Kolly-Altermatt aber auch, weil dem Regierungsrat eine bürgerliche weibliche Vertretung gut tun wird; sie wäre die erste Regierungsrätin der CVP Solothurn, und dafür ist die Zeit längstens reif. Susanne Koch Kantonsrätin CVP
LESERBRIEF
LESERBRIEF
Zum Burkaverbot
Wen wähle ich?
Die Argumente der Befürworter des Burkaverbots sind eingängig und verführerisch, aber falsch. Drei Argumente gegen die Initiative: 1. Der Initiative geht es um Ausgrenzung Das Egerkinger Komitee wirbt auf seiner Website mit dem Slogan «Stopp der Islamisierung der Schweiz» für seine Initiative. Es verhehlt damit nicht, dass sich die Initiative gegen den Islam als solchen und gegen Personen muslimischen Glaubens überhaupt richtet. Sexismus und Unterdrückung ortet man nur bei den anderen («Gleichstellungsnationalismus»). Zu glauben, es gehe den Männern des Egerkinger Komitees um die Befreiung der Frau, wäre grotesk. Wie mit seiner Minarettinitiative bewirtschaftet das Komitee ein Feindbild im Interesse der Machtpolitik. Verführerisch ist dieses Feindbild-Angebot, weil sich damit komplexe, undurchsichtige und teils unverfügbare Bedrohungen an konkreten Objekten festmachen lassen («Komplexitätsreduktion»): Bedrohungen aller Art werden dadurch scheinbar greifbar, kontrollierbar («Angstabwehr»). Deshalb eignen sich Feindbilder so gut für unverschämte Machtpolitik. 2. Die Initiative gefährdet auch unsere eigenen Grundrechte. Die Befürworter-
Innen argumentieren, man müsse Burka oder Nikab nicht tolerieren, weil sie Ausdruck eines extremistischen Weltbildes seien. Diese «Argumentation» kann leicht auf einen selber zurückfallen: Wenn Grundrechte nur für diejenigen gelten, die eine Mehrheit nicht irritieren, könnte es auch Sozialistinnen, Evangelikale, SVPler und andere Gläubige treffen. 3. Die Initiative nützt keiner einzigen Frau. In der Schweiz leben ein paar Dutzend vollverschleierte Frauen. Doch nur schon die Befreiung einer einzigen Frau erfüllt den Zweck der Initiative, liesse sich hier einwenden. Dazu abschliessend wiederum drei Einwände: Erstens ist der Zwang zur Verhüllung bereits heute verboten (Nötigung). Zweitens haben europäische Studien gezeigt, dass ein Grossteil der betroffenen Frauen sich aus eigener religiöser Überzeugung verhüllt. Drittens ist unterdrückten Frauen nicht geholfen, wenn man sie für ihre Unterdrückung bestraft: Gegen unterdrückende patriarchale Verhältnisse helfen Kontaktangebote und Rechtsstaatlichkeit. Ergebnis: Die Initiative ist rassistisch motiviert und bietet eine falsche Lösung für ein Problem, das nicht existiert. Matthias Bertschinger Nunningen, Kantonsratskandidat
LESERBRIEF
Bald ein Bättwiler im Regierungsrat? Zwar hat die CVP Dorneck-Thierstein keine eigene Kandidatin bzw. keinen eigenen Kandidaten bei den Regierungsratswahlen 2021 im Rennen. Doch die Regierungsratskandidatin für die CVP, Parteipräsidentin und -Kantonsrätin Sandra Kolly-Altermatt ist häufiger Gast im Schwarzbubenland und kennt die Region bestens. So weiss sie um die starken Beziehungen unserer Amtei zur Region Basel und setzt sich für eine gute Zusammenarbeit mit den Nachbarkantonen ein. Mitkandidat Thomas A. Müller, Gemeindepräsident und alt-Kantonsrat aus Lostorf, hat sogar familiäre Beziehungen in unsere Region. Müllers Grossmutter stammt nämlich aus Bättwil. Auch sonst ist Thomas A. Müller unserer Region sehr
verbunden. Seit vielen Jahren engagiert er sich ehrenamtlich für das Kloster Mariastein. So steht der Rechtsanwalt und Notar unter anderem der Hofgut AG des Klosters als Verwaltungsratspräsident vor. Müller kennt deshalb nicht nur aus erster Hand die Herausforderungen unserer Landwirtschaft, auch setzt er sich stark für die vom Kriminaltourismus betroffenen Grenzregionen ein. Wem also eine gute Vertretung unserer Region im Regierungsrat am Herzen liegt, wählt Thomas A. Müller und Sandra Kolly-Altermatt! Glenn Steiger Gemeinderat Bättwil
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LESERBRIEF
Hilfe für die wirklich Betroffenen
Marcel Schenker Gemeinderat Breitenbach
Stefan Oser Kantonsrat Hofstetten-Flüh
Symptomfreie Migration Seit rund einem Jahr ächzt die Schweiz schon unter der Pandemie respektive den Massnahmen der Landesregierung. Der erste vom Bundesrat verhängte Lockdown im letzten Jahr versetzte die Schweiz in den Dornröschenschlaf und legte unser Land still. Während Wochen wurde die Bevölkerung angehalten sich massiv einzuschränken und den Bewegungsradius auf ein Minimum zu beschränken. Seit Mitte Januar müssen wir mit dem zweiten Lockdown bereits wieder einschneidende Massnahmen in Kauf nehmen. Bundesrat Berset wird nicht müde uns mitzuteilen, dass wir zu Hause bleiben und die sozialen Kontakte auf ein Minimum reduzieren sollen. Ganze Branchen und Existenzen sind ruiniert, Verbote und Einschränkungen an der Tagesordnung, selbst unsere Handwerker
Urs Spielmann Breitenbach
müssen auf eine warme Mahlzeit verzichten. Das Bundesamt für Migration spürt davon kaum etwas und hat alle Hände voll zu tun. Im letzten Jahr wurden 17 223 Asylgesuche behandelt, satte 5409 Personen erhielten in der Schweiz Asyl, weitere 5094 wurden «vorläufig» aufgenommen. Die SVP Solothurn hat aufgrund der Missstände im Asylbereich die kantonale Initiative «Weniger Sozialhilfe für Scheinflüchtlinge» lanciert, damit die Anreize für abgewiesene Asylbewerber möglichst tief gehalten werden und der Lebensstandard auf ein Minimum reduziert wird. Wir werden in diesem Jahr eifrig damit beschäftigt sein den gesellschaftlichen Flächenbrand zu löschen und die Wirtschaft wieder in Schwung zu bringen, damit wir die Arbeitslosenzahlen sowie die Sozialhilfequote reduzieren und damit die Existenzen der eigenen Bevölkerung sichern können.
LESERBRIEF
Messungen zufolge, ist die mittlere Jahrestemperatur hierzulande seit dem Messbeginn 1864 um 2 Grad gestiegen. Wenn man dies mit dem Globalen Durchschnittswert vergleicht, ist er hier in der Schweiz doppelt so hoch. Der Verkehr, das Heizen von Gebäuden, das Abholzen und der Import sind einige Beispiele für die Verursacher. Wir brauchen dringend einen Klimaplan, der mit technischen und natürlichen Mitteln den Weg bahnt. Das realistische Ziel ist es, bis 2030 klimaneutral zu werden. Dafür müssen die Emissionen im Inland um 50 Prozent reduziert werden. Ein politischer Schritt ist dafür notwendig. Deshalb, wählen Sie am 7. März die Grünen, um auch Ihren Enkeln noch einen intakten Planeten weiter zu geben. Aline Kurth, Witterswil Kantonsratskandidierende Grüne
Wenn ich in den nächsten Tagen meinen Wahlzettel ausfülle, dann wird nicht nur einfach eine reine Parteiliste eingeworfen. Ich schaue mir auch die anderen Listen an. Wichtig sind mir die Fähigkeiten, das Potenzial und vor allem der Charakter der Kandidierenden. Wie beschreiben sie sich selbst? Für welche Werte stehen sie? Was ist ihr vermutlicher Beweggrund? Wollen sie die Zukunft der Gesellschaft mitgestalten oder bloss an Macht und Einfluss gewinnen. Erhoffen sie sich eine persönliche Bereicherung oder wollen sie nur ihrem Ego hofieren? Sind sie eher lösungsorientiert oder sture Rechthaber? Eher ein Macho oder feministisch? Was können die Neuen bringen? Und was haben die Bisherigen bewegt? Fehler macht jeder. Kein Fehler macht nur, wer nichts tut. Ich persönlich gehe vor wie seinerzeit bei Stellenbewerbungen. Ich suche die Kandidaten meines Vertrauens; das heisst im Klartext: Wenn jemand auf einer anderen Liste meinen Ansichten nahesteht, scheue ich mich nicht, zu panaschieren. Die Liste, die Sie einwerfen, widerspiegelt nur Ihre politische Grundgesinnung. Wer Ihr Politbild umsetzen soll, sind jene Leute, die Sie wählen und denen Sie vertrauen. Ich persönlich suche sozial denkende, vertrauenerweckende, mir sympathische Politiker. Leute, die den Stellenwert der Wirtschaft hochhalten und ob all dem, die längerfristige ökologische Entwicklung stets im Auge behalten. Vorwärtsdenker, keine Retroromantiker. Eine gute Ausgewogenheit der Geschlechter trägt das Ihrige zur stimmigen Wahlabgabe bei. Politik ist Charaktersache, kein EgoTrip, kein Spielfeld für Narzissten und Egoisten.
Wer von uns hätte das vor einem Jahr erwartet? Die Pandemie hat fürchterliche Spuren hinterlassen. Etliche Menschen sind verzweifelt oder leiden unter Existenzängsten. Berechtigterweise werden viele durch die Pandemie betroffenen Personen und Unternehmen von Bund und Kanton unterstützt. Fakt ist leider dennoch, dass immer noch einige buchstäblich «durch die Maschen» fallen. Die Schere zwischen Arm und Reich droht sich beunruhigend zu erweitern. Weitere geeignete Massnahmen wie finanzierbare Wohn- und Geschäftsmieten, bezahlbare Krankenkassenprämien und sichere Altersrenten wären dringendst notwendig. Die motivierten Kandidatinnen und Kandidaten der Sozialdemokratischen Partei würden sich am ehesten dafür einsetzen. Aber auch unsere Jugend würde es künftig schätzen, wenn sie weiterhin von einer starken Volksschule und einer kulturellen Vielfalt profitieren könnte. ‘Natürlich’ zu erwähnen ist, dass sich die SP weiterhin für unsere Umwelt, für unserem Boden/ Kulturland einsetzen wird. Meine Unterstützung erhalten sie – auf jeden Fall!
LESERBRIEF
Eine klimaneutrale Schweiz
Donnerstag, 11. Februar 2021 Nr. 6
Ist Nichtwählen eine Alternative?
Sebastian
RASTBERGER 2x
indenKantonsrat www.svp-so.ch/rastberger
auf jede
LISTE
gegen eine von unzähligen Gefahren, die unsere Existenz bedrohen. Rechts aussen hingegen scheint die Massnahmen kritisch zu hinterfragen, teilt aber meine Sorge um unsere bedrohten Lebensgrundlagen und die wachsende soziale Ungleichheit nicht und schürt einen Nationalismus, den ich für die Lösung der Probleme der Zukunft für nicht zielführende halte. Wo sind die ganzheitlich denkenden Linken? Trauen sie nicht zu ihrer Mei-
Dr. Roman Baumann Lorant setzt sich für die Hauseigentümmer/innen ein:
«Klimawandel und Bauvorschriften, alles mit Mass auch für Hauseigentümer» Hauseigentümer Unsere Wah Wahlempfehlung: B Dr. Roman Baumann Lorant FDP.Die Libe Liberalen Gempen Präsident Dorneck HEV Dorneck-Thierstein
Liste | Nr.
03.01
LESERBRIEF
Sie wählen Am 7. März findet unter Corona-Bedingungen die Wahl des Regierungs- und Kantonsrates statt. Als untrügliches Zeichen findet man an fast allen Kandelabern in den Ortschaften Plakate von Kandidatinnen und Kandidaten. Lassen sie sich nicht von den vollmundigen Versprechungen dieser Kandidatinnen und Kandidaten verführen. Versprechen kann man vieles. Mir sind diejenigen Kandidaten oder Kandidatinnen am liebsten, die einen Leistungsausweis aufzeigen können, sei dies auf kantonaler Ebene oder dann auf Ebene der Gemeinde. Dogmatische Linientreue zu einem Parteiprogramm sind mir dabei ein Gräuel. Da bevorzuge ich Leute mit pragmatischen und lösungsorientierten Ansätzen und für mich kommen sie aus der Mitte des politischen Spektrums. Die Vertreter der Polparteien behaupten dann oft, dass man nicht wisse, was man von so einem Kandidaten der Mitte erwarten kann und beschreiben ihre Haltung als «Wischiwaschi». Für mich ist dies aber gerade ein Zeichen der Stärke. Solche Kandidierenden lassen sich nicht einfach vor einen Karren spannen, dessen Richtung andere vorgeben. Selber denken und im Rat eigenständig abstimmen: Das bedarf auch einiges an Mut. Am wichtigsten aber ist: Nehmen Sie an der Wahl teil. Dies ist auch unter Corona Bedingungen einfach möglich. Zum Beispiel in Verbindung mit einem Spaziergang können Sie das ausgefüllte Wahlmaterial zur Gemeindeverwaltung bringen und in den dortigen Briefkasten werfen. Sie können den Termin dazu frei wählen — einfach vor dem 7. März 2021. In diesem Sinne: Nehmen Sie Ihre Möglichkeit wahr und wählen Sie. Bruno Maggi Alt-Gemeindepräsident, Nuglar
Redaktionsschluss Für Beiträge auf den Seiten «Dorfplatz» und «Dies und Das» gilt folgender Redaktionsschluss: Montag, 12.00 Uhr Beiträge sollten eine Länge von 1500 Zeichen inkl. Leerschläge nicht überschreiten. Für Leserbriefe zu den Wahlen inklusive Foto verrechnen wir 50 Franken. Die Redaktion entscheidet über die Auswahl der Beiträge. redaktion.laufen@wochenblatt.ch
ANZEIGE Mark Winkler setzt sich für die Hauseigentümmer/innen ein:
«Ich bin für eine verträgliche und zahlbare Energiepolitik und gegen zusätzliche Auflagen» Auflagen»
LESERBRIEF
Noch nie blickte ich so ratlos auf die Wahlplakate. Drei Jahrzehnte lang wählte ich links. Doch die Linke scheint nun geschlossen hinter den Coronamassnahmen zu stehen, während ich diese kritisch betrachte. Ich sehe weit tödlichere Probleme auf die Menschheit zukommen und wundere mich über den massiven Einsatz von Ressourcen und die Inkaufnahme schwer abschätzbarer Kollateralschäden für den aus meiner Sicht aussichtslosen Krieg
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nung zu stehen? Fürchten sie, von ihren Genossinnen und Genossen in die Ecke der rechten Verschwörungstheoretiker gestellt zu werden, so wie dies Remo Morand (Grüne) kürzlich im Wochenblatt tat? Wer vertritt mich in Solothurn? Soll ich zum ersten mal in meinem Leben nicht wählen? Und das Ausgerechnet in einer Zeit, in der Demokratie und Meinungsfreiheit in Gefahr sind? Alexander Stebler Meltingen
Unsere Wahlempfehlu Wahlempfehlung: Mark Winkler FDP.Die Libera Liberalen Witterswil Präsident HEV Kanton So Solothurn
Liste | Nr.
03.13
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Donnerstag, 11. Februar 2021 Nr. 6
Erneuerungswahlen 2021 | Kantons- und Regierungsratswahlen vom 7. März 2021
Geben Sie unseren Kandidierenden «mehr Gewicht» Unsere Wahlempfehlungen für die Amtei Dorneck-Thierstein
Edna Baumgartner Guggisberg
Anna Hochstrasser
Noam Schaulin
Wählen Sie Gewerkschafter*innen, chafter*innen die sich der Anliegen der Bevölkerung annehmen – auch nach den Wahlen.
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Mit uns wird das Schwarzbubenland auch "äne am Bärg" ernst genommen.
Kantonsratswahlen am 7. März 2021
das
Rätsel
Lösung der letzten Ausgabe
Lösung der letzten Ausgabe
präsentiert
Lösung 3/2021:
das
Sudoku im Wochenblatt
NOTSTROM
Liebe Wochenblatt Rätselfreunde bis auf Weiteres werden keine Gewinne in unserem Kreuzworträtsel mehr verlost. Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis und bleiben Sie gesund.
CH Regionalmedien AG, Laufen
mittel
DIES UND DAS
Donnerstag, 11. Februar 2021 Nr. 6
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LESERBRIEF
LESERBRIEF
Wahlen
Gewerbevertreter in den Kantonsrat Ein Ja zum Freihandelsabkommen schadet der Umwelt
Mit den Kantonsrats- und Regierungsratswahlen am 7. März gibt es auch Eidgenössische Abstimmungen. Als die syrische Stadt Manbij von den Islamisten befreit wurde, rissen sich die Frauen die Schleier vom Körper und machten ein Freudenfeuer. Darum kämpfen wir für ein Ja zum Verhüllungsverbot, denn wir wollen keine Parallelgesellschaften mit Islamisten wie in anderen Staaten Europas. Wenn wir nicht vorbeugen, können wir auch nicht mehr heilen. Das Wirtschaftsabkommen zwischen den EFTA-Staaten und Indonesien begrüssen wir ebenfalls. Wenn es die Schweiz nicht gäbe mit ihren weltweit einmaligen Volksrechten, so müsste man sie erfinden. Einen Abbau durch einen Rahmenvertrag mit der EU lehnen wir ab. Die Kosten der Sozialhilfe im Kanton Solothurn laufen aus dem Ruder. Vorläufig Aufgenommene (ohne Flüchtlingsstatus) erhalten grosszügige Sozialhilfe. Darum müssen diese Leistungen an Personen ohne Aufenthaltsbewilligung und an vorläufig Aufgenommene erheblich reduziert werden. Es geht hier vor allem um diverse Zulagen wie Zahnarzt, Anwaltskosten, Brillen, Fahrstunden, Versicherungen und so weiter. Alles ist steuerfrei. Alle SVP-Kantonsräte unterstützen diese laufende Initiative. Mit Hilfe der SVP ist die Gesetzesinitiative für eine Senkung der Steuern für mittlere und tiefe Einkommen zustande gekommen. Das Volk wird darüber befinden. Die SVP-Kandidaten Schwarzbubenland unterstützen diese Forderungen. Unser Regierungsratskandidat Richard Aschberger aus Grenchen hat einen ausgezeichneten Leistungsausweis als Kantonsrat, als Stiftungsrat der Rodania Stiftung für Schwerbehinderte, in der Finanzkommission oder als Präsident in der Gruppe Wirtschaft und Gewerbe. Es ist an der Zeit, dass auch die SVP als wählerstarke Partei Einsitz in die Regierung nimmt. Werte Bürgerinnen und Bürger. Nehmen Sie Ihre Rechte wahr. Nicht überall auf der Welt ist dies selbstverständlich.
LESERBRIEF
Kandierende Gewerbevertretende: (v.l.n.r.) Kuno Gasser, Nadine Eichmann, Roman Baumann, Martin Vogel, Michael Grimbichler. FOTO: ZVG Die kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) sind bekanntlich das Rückgrat unserer Wirtschaft. Die wirtschaftlichen Aussichten sind aufgrund der zu erwartenden Spätfolgen der Corona-Pandemie alles andere als rosig. Diese Entwicklung stellt die Menschen und die Gesellschaft als Ganzes vor Herausforderungen, die förmlich nach Mitgliedern im Kantonsrat rufen, welche die Interessen der zahlreichen KMU im Kanton und der Region Schwarzbubenland mit Nachdruck vertreten. Gleich fünf Mitglieder des Gewerbevereins Dorneckberg kandidieren für den Einzug in den Kantonsrat am 7. März: Roman Baumann, Gempen (FDP); Nadine Eichmann, Hochwald (CVP); Kuno Gasser, Nunningen, bisher (CVP); Michael Grimbichler, Gempen (CVP), sowie Martin Vogel, Büren (FDP). Die erfahrenen Gewerbevertreter, allesamt Mitglieder im Gewerbeverein Dorneckberg, stehen für
eine konsequent liberal-unternehmerische Haltung ein. Nicht ein übermächtiger Staatsapparat, sondern ungestörte Entfaltungsmöglichkeiten der KMU zugunsten des Gemeinwohls, lautet das Credo. Ein KMU-freundliches Kantonsparlament bietet Gewähr für einen attraktiven Wirtschaftsstandort Solothurn. Die Gewerbevertreter setzen sich für Arbeitsplätze in der Region ein und sorgen für gute Rahmenbedingungen in der Bildungspolitik. Unsere Jugendlichen sollen die Möglichkeit erhalten, in der Region eine Lehrstelle anzutreten und so den Grundstein für ihren späteren beruflichen Erfolg zu setzen. Wählen Sie deshalb am 7. März die Vertreter des Gewerbevereins Dorneckberg in den Kantonsrat. Es lohnt sich. Der Vorstand des Gewerbevereins Dorneckberg
Ein Volltreffer
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Marcel SCHENKER in den Kantonsrat www.svp-so.ch/schenker
2 x auf jede
LISTE
Auf Tuchfühlung: Die SP in Breitenbach.
FOTO: ZVG
möglich. So ergaben sich interessante Gespräche, in welchen wir Anliegen, Anregungen, aber auch kritische Ansichten diskutieren durften. Herzlichen Dank! Remo Waldner Ortsparteipräsident SP Breitenbach
LESERBRIEF
Zum Leserbrief von Brigitte Bos Brigitte Bos vergleicht Äpfel mit Birnen. Die Schweiz ist in Bezug auf Corona ein Hochrisikoland. Meine Fernreise führte in ein Land, in dem die Inzidenz gerade mal die Hälfte derer der Schweiz beträgt. Noch herrscht in unserem Land Reisefreiheit. Zum Glück, den ich lebe davon. Dass die Impfzentren nicht funktionieren, so wie es mir Frau Bos unterstellt, habe ich nicht behauptet. Ich habe geschrieben, dass Thomas Weber, mit dem sich Frau Bos stolz auf Social Media-Plattformen präsentiert, trödelt. Die Zahlen des BAG vom 21. Januar 2021 belegen, dass Basel-Stadt 5,54, Baselland aber nur 2,41 Dosen pro 100 Einwohner geimpft hat. Also knapp 7000 Dosen. Das Impfzentrum Muttenz ist für 1000 Impfungen pro Tag ausgerichtet. Am 18. Januar 2021 kam noch Lausen dazu. Wieso werden die Kapazitäten nicht voll ausgeschöpft? Mit 10 000 Dosen in zehn Tagen gäbe es
LESERBRIEF
Macht gegen Ohnmacht Diesen beiden Begriffen begegne ich vermehrt, immer wieder auch in unserer Zeit. Die weltweiten Missstände wie Machtkämpfe, Kriege, die Flüchtlingssituation, das Abholzen von Regenwald, die Problematik mit Plastikmüll und Armut, ausgelöst durch Dürre und jetzt die Pandemie sollten jeden zum Nachdenken anregen. Aber auch bei uns im Laufental muss man sich fragen, wohin wir steuern. Meine Gedanken begleiten zum Beispiel die vielen Krankenwagen, die mit ihrem Blaulicht unterwegs sind. Das stellt sich
meb. Heute am «Schmutzige Dunnschtig» hätte in der Region die Fasnacht beginnen sollen. Daraus wird bekanntlich nichts. Um Ihnen trotzdem ein wenig Fasnachtgefühle zu vermitteln, haben wir in der Wochenblattausgabe der kommenden Woche Platz für Ihre Beiträge reserviert. Dabei sind Ihrer Fantasie keine Grenzen gesetzt: Versuchen Sie sich als «Värslibrünzler» oder zeigen Sie uns ihr mit Konfetti geflutetes Wohnzimmer. Wie auch immer Sie die Fasnachtszeit auch ohne «Morgestreich», Umzug oder Guggenkonzert zelebrieren — lassen Sie es uns wissen! Wir freuen uns auf ihre Einsendungen bis am 15. Februar: redaktion.laufen@ chmedia.ch.
LESERBRIEF
Hans Herter Laufen
Raphael Thomann Röschenz
schon die Frage, warum eine Einrichtung geschlossen wird, die die medizinische Versorgung einer ganzen Region übernehmen könnte. Es ist unbegreiflich und einfach nicht nachvollziehbar. dass es nicht möglich sein soll, eine Notfallstation einzurichten. Mit allseits gutem Willen könnte doch eine sinnvolle Lösung gefunden werden. Der Dank unserer Bevölkerung, auch als Steuerzahler und eines jeden, möglichen Patienten, wäre jedenfalls sicher. Lucia Sütterlin Zwingen
E Nase voll Fasnacht
SP mit Abstand auf Tuchfühlung
Die Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten der Liste 4 trafen sich am Samstag auf dem Eugen-Sander-Platz in Breitenbach. Sie wollten wissen, wo der Schuh drückt. Der Kontakt mit den Passantinnen und Passanten war trotz allem
mehr Warenaustausch und benötigt somit neue Anbauflächen. Kein Orang-Utan fällt einem Steinbock glücklich in die Arme, wenn ihm seine Lebensgrundlage für eine neue, «nachhaltige» Plantage weggenommen wird. Die SVP, welche sich gerne als Bauernvertreterin schlechthin präsentiert, setzt mit ihrer Unterstützung für das Abkommens die inländische Raps- und -Sonnenblumenölproduktion unter zusätzlichen Preisdruck. Wenn sich unsere Volksvertreter für die Umwelt einsetzen wollen, dann müssen lokale Lebensmittel den Konsumentinnen und Konsumenten nähergebracht werden und nicht grossen Lebensmittel-und Kosmetikhersteller noch billigere Rohstoffe ermöglichen.
AUFRUF
EINGESANDT
Schweizerische Volkspartei (SVP) Schwarzbubenland Peter M. Linz, Vizepräsident und abtretender Kantonsrat
Unsere ehemalige Stadtpräsidentin hat vergangene Woche die grosse Keule hervorgenommen. Dem hat sie es aber gesagt, von wegen Karibikreise in Zeiten der Seuche. Wo bleibt die Moral dieses Reisenden? Wir alle andern im Lockdown, er auf Ferienreise. Dann noch die Frechheit dies alles als halboffizielle Verlautbarung des Stadtrats zu veröffentlichen. Allerdings scheint die Reise nicht regeloder gesetzeswidrig gewesen zu sein. Jedenfalls sitzt der Reisende wieder im Stadtrat und nicht im Knast. Aber ein bisschen moralisieren, anschwärzen, denunzieren tut einer gereizten Seele immer gut. Aus der offensichtlichen Entrüstung von Brigitte Bos schliesse ich, dass die Kolumne von Simon Felix ein Volltreffer gewesen sein muss.
Nach der Klimadebatte in den letzten beiden Jahren stehen wir am 7. März vor einer Abstimmung, welche die Glaubwürdigkeit des politischen Willens für mehr Klimaschutz ernsthaft in Frage stellt. Die grossen Parteien von links bis ins bürgerliche Lager unterstützen einerseits ein CO2-Gesetz, welches unter anderem auch Mehrkosten und Anpassungsmassnahmen für den Individualverkehr und diverse Gewerbezweige mit sich bringt. Nun wollen aber die gleichen politischen Entscheidungsträger aus SP, GLP, die Mitte und FDP der Schweizer Bevölkerung ein «nachhaltiges» und zugleich fragwürdig zertifiziertes Palmöl schönreden, welches über Riesenfrachtschiffe- oder Flugzeuge mehrere tausend Kilometer um den halben Erdball in die Schweiz importiert wird. Ein Freihandelsabkommen führt zu
auch keine Probleme mit der zweiten Impfung. Fehlt es also doch an Personal? Am 23. Dezember 2021, fünf Tage vor dem Impfstart, teilte der Kanton mit, dass er dringend qualifiziertes Gesundheitspersonal für die Impfequipen benötige. Noch ist ein entsprechendes Inserat für die Impfzentren Muttenz und Lausen, nicht aber für jenes in Laufen, geschaltet. Die Laufentaler müssen also wieder hintenanstehen und weiterhin den Weg nach Muttenz in Kauf nehmen. Ich hoffe, dass der grosse und professionelle Arbeitseinsatz, der von den RFSStäben, dem Zivilschutz und der Stadt Laufen für das Impfzentrum West bisher geleistet wurde, nicht vergebens war. Denn: Jeder Geimpfte ist ein Risiko weniger im Kampf gegen die Pandemie. Die Zeit gegen das mutierte Virus läuft. Simon Felix Laufen
Bessere Zeiten: Fasnacht 2020.
FOTO: ZVG
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Donnerstag, 11. Februar 2021 Nr. 6
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KALEIDOSKOP
Donnerstag, 11. Februar 2021 Nr. 6
K ARIK ATUR
IN KÜRZE
AUS UNSERER BIBLIOTHEK
Hoher Sachschaden
Fasnachtsblues: So ganz lässt sich dieser eingefleischte Fasnächtler seine fünfte Jahreszeit nicht nehmen – mit Homeoffice lässt sich das auch ganz gut umsetzen. Die Künstlerin Elianne Friedli aus Röschenz zeichnet regelmässig für das Wochenblatt Schwarzbubenland und Laufental und setzt aktuelle Themen, welche die Region beschäftigen, künstlerisch um. BILD: ELIANNE FRIEDLI
K T. SOLOTHURN
REGION
L AUFEN
Steigende Arbeitslosigkeit
Hilfe bei der Steuererklärung
Bestellung der Laufner Fasnachtsplakette
WoS. Im Januar 2021 stieg die Zahl der registrierten Arbeitslosen im Kanton Solothurn gegenüber dem Vormonat um 295 auf 5246 Personen. Die Arbeitslosenquote erhöhte sich von 3,3 auf 3,5 Prozent. Die Gesamtheit der Personen, welche bei den Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) gemeldet sind, hat sich nur geringfügig verändert. Die Zahl der Arbeitslosen stieg trotzdem an — insbesondere, weil die Möglichkeiten für einen Zwischenverdienst stark zurückgingen. Die Quote im Schwarzbubenland verharrte bei 4,1 Prozent, dies bei zehn Stellensuchenden mehr. Für den Monat November 2020 rechnete die Arbeitslosenversicherung wegen Kurzarbeit 509 528 Ausfallstunden für 8744 betroffene Arbeitnehmer in 852 Betrieben ab. Im Januar 2021 haben sich 807 Betriebe für Kurzarbeit vorangemeldet oder wollen ihre Bewilligung verlängern.
WoS. Demnächst muss die Steuererklärung ausgefüllt werden. Wer mindestens 60 Jahre alt ist, kann diese Aufgabe auch an die ausgewiesenen Fachleute der Pro Senectute beider Basel delegieren. Interessierte können zwischen drei Varianten wählen: 1. Es werden alle Unterlagen für die Steuererklärung sowie eine Kopie der definitiven Veranlagung 2019 per Post an Pro Senectute beider Basel, Steuererklärungen, Postfach, 4010 Basel eingesandt. 2. Die Beraterinnen und Berater füllen die Steuererklärung bei den Auftraggeberinnen und Auftraggeber zuhause aus. Selbstverständlich werden dabei Schutzmassnahmen eingehalten. 3. Man füllt die Steuererklärung selbst aus, kann sich aber bei gewissen Themen beraten lassen. Der Service wird zu fairen Tarifen auf der Grundlage von Einkommen und Vermögen angeboten. Auskünfte und Anmeldung via Telefon 061 206 44 55.
WoS. Letzte Woche gab das Wochenblatt bekannt, dass auch Laufen eine Fasnachtsplakette 2021 herausgibt. Bisher wurden jedoch lediglich 400 Exemplare der Plakette hergestellt. Gemäss Beat Jermann, dem Präsidenten des Fasnachtskomitees Laufen, sei man mit der Nachfrage nach der Plakette regelrecht überrannt worden, sodass man eine weitere Bestellung in Auftrag geben könne. Ab sofort könne die Laufner Fasnachtsplakette in der Eisenwarenhandlung Bucher / Gabele im Laufner Stedtli bestellt werden. Um eine dritte Nachbestellung und übermässige Kosten vermeiden zu können, bleibt für das Eintragen in die Liste noch etwas Zeit. Die Lieferung erfolge erst gegen Ende März, so Jermann. Das Laufner Fasnachtskomitee wünscht allen Fasnachtsfans — trotz allen widrigen Umständen — eine tolle Fasnachtszeit, gemeinsam mit den Liebsten.
Küche & Bad Innenausbau Türen
LAUFEN. WoS. Am vergangenen Donnerstag brach gegen 18 Uhr in einem älteren, unbewohnten Einfamilienhaus an der Brislachstrasse ein Brand aus. Beim Eintreffen der Ereignisdienste am Brandort hatte sich das Feuer bereits grossflächig im Haus ausgebreitet. Der Brand konnte durch die Feuerwehr eingedämmt und gelöscht werden. Personen wurden bei diesem Brand keine verletzt. Das Haus war zum Brandzeitpunkt unbewohnt. Am Gebäude entstand jedoch grosser Sachschaden. Die Brandursache steht noch nicht abschliessend fest und ist Gegenstand weiterer Abklärungen durch die Spezialisten der Polizei Basel-Landschaft.
Dank für Blutspende
BÄRSCHWIL. WoS. 75 Menschen aus Bärschwil und Umgebung spendeten an der vergangenen Blutspendeaktion ihr Blut. Damit retten sie Mitmenschen nach Unfällen oder Operationen das Leben. Ihnen und dem freiwilligen Helferteam des Samaritervereins Kleinlützel gebührt grosser Dank. Die Spitäler der Region sind täglich auf Blutspenden angewiesen. Die nächste Blutspendeaktion in Bärschwil ist am 21. Juni 2021. Der Region fehlen rund 50 Prozent der benötigten Blutprodukte. Weitere Informationen sind unter www.blutspende-basel.ch zu finden.
Tadellose Funktion
KT. SOLOTHURN. WoS. 99 Prozent der Sirenen im Kanton Solothurn funktionieren einwandfrei. Dies zeigt die erste Auswertung des Amtes für Militär und Bevölkerungsschutz zum Sirenentest, welcher am Mittwoch der letzten Woche schweizweit durchgeführt wurde. Insgesamt wurden gemäss Solothurner Amt für Militär und Bevölkerungsschutz 172 Sirenen auf ihre Funktionsfähigkeit getestet. Die zwei mangelhaften Sirenen in Grenchen und Riedholz sollen umgehend repariert werden, heisst es in der Mitteilung weiter.
Wir empfehlen
Abschiedsfarben Von Bernhard Schlink Vieles ist im Moment nicht möglich und wir alle warten sehnlichst auf bessere Zeiten. Möglich ist aber glücklicherweise das Lesen im trauten Heim und auch die Bibliotheken sind geöffnet. Bernhard Schlink ist 1944 in Bielefeld geboren. Er arbeitet als Jurist und Schriftsteller und lebt in Berlin und New York. Sein 1995 erschienener Roman «der Vorleser» ist Vielen bekannt. Er wurde verfilmt und mit etlichen Preisen ausgezeichnet. Der «Spiegel» bezeichnet Schlink als «einen der erfolgreichsten und vielseitigsten deutschen Schriftsteller». Das schmale Buch beinhaltet neun Geschichten über Abschiede, die ganz verschieden verlaufen. Sie können bedrücken, aber auch befreien. Es geht um verflossene Lieben, vertane Chancen und allgemein um Sinnfragen des Lebens. Auch wenn der Titel Traurigkeit vermitteln könnte, so ist das Buch nicht traurig, sondern interessant, teils auch lustig und positiv. Es wird in Rezensionen als Alterswerk des Schriftstellers bezeichnet. Es ist leicht zu lesen und man kann ruhig auch nur eine Geschichte lesen und es wieder weglegen. Ein Buch, das nicht lange auf dem Nachttisch liegen bleibt! Christine Eckert
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