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CH Regionalmedien AG I Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I www.affolteranzeiger.ch I Auflage 27 810 I AZ 8910 Affoltern a. A. I Post CH AG

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AUS DEM BEZIRK AFFOLTERN I Nr. 69 I 179. Jahrgang I Freitag, 18. September 2026

Wurstsalat vom Weltmeister

Mit KI in die Zukunft

Der Sieger der Wurstsalat-WM bringt seine preisgekrönte Kreation zur Metzgerei Stocker nach Obfelden. Seite 15

Markus und Serpil Mallaun verbinden Fotografie, Unternehmertum und künstliche Intelligenz. Seite 17

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Mitglieder zählt der junge Rifferswiler Verein «Pfeil & Bogen» bereits. Seite 23

Die Brücke ist voll – gebaut wird trotzdem noch lange nicht Bereits 2009 galt die Querung als knapp bemessen − dennoch soll ein Ausbau bis 2040 warten Livia HäberLing

Die E-Grün-Junioren von Floorball Albis starteten beim Heimturnier in Bonstetten mit einem Sieg und zwei Niederlagen in die neue Saison. Nach der klaren Auftaktniederlage gegen Unihockey Emmen steigerte sich das Team deutlich und bezwang die White Indians mit 7:3. Zum Abschluss setzte es gegen die Yetis Hildisrieden eine weitere Niederlage ab. Trotz der wechselhaften Resultate sammelten die jungen Spielerinnen und Spieler wertvolle Erfahrungen. Besonders erfreulich war die Reaktion der Mannschaft nach dem missglückten Auftakt. Mit grossem Einsatz und viel Teamgeist zeigte sie, welches Potenzial in ihr steckt. Nun gilt es, die gewonnenen Erkenntnisse im Training umzusetzen. (red)

Über die Brücke ins Industriegebiet

Seite 18 ANZEIGEN

Diese Aufnahme ist an einem Dienstag nach 7 Uhr entstanden. Zu sehen sind die beiden Zufahrtsstrassen, die von Obfelden durch das Dorf (linker Bildbereich) und via Überdeckung Bickwil zur Autobahnquerung führen. (Bild CH Media) sollte neben dem Fuss- und Veloverkehr auch für eine ausreichende Strassenkapazität gesorgt werden. Also verknüpfte der Regierungsrat mit der Teilrevision des Richtplans zwei Vorhaben miteinander: Einerseits sollte sich verkehrsintensives Gewerbe neben der Autobahn in Affoltern ansiedeln können. Andererseits wurde die planerische Grundlage geschaffen für eine zweite Autobahnquerung, um den erwarteten Mehrverkehr zu entflechten.

Trendsportzentrum Movecity Platz gemacht, das Anfang September eröffnet wurde und sich in Zukunft an Spitzentagen 1000 bis 2000 Besucherinnen und Besucher erhofft. Hinzu kommen weitere Ansiedlungen; ein Beispiel ist etwa der Neubau des Bürogebäudes von HYDAC, mit dem zusätzliche Arbeitsplätze nach Affoltern verlagert werden. Parallel dazu hat sich die Region entwickelt. Seit der Eröffnung der A4 ist die Einwohnerzahl im Bezirk Affoltern um rund 22 Prozent gestiegen; von 48 065 auf 58 442 Personen. Das wiederum macht die Stadt als Bezirkshauptort auch für grössere Handelsketten attraktiv: Die deutsche Drogeriemarktkette Müller kam, demnächst zieht Rossmann ins Zentrum Oberdorf ein. Coop hat ebenfalls in seinen Standort investiert und den Coopark vor einigen Monaten komplett renoviert.

Für sich allein scheint jede dieser Entwicklungen die Verkehrslage nur wenig zu beeinflussen. In der Gesamtheit zeichnet dieser Wandel indes ein deutlicheres Bild: Rund um den Autobahnanschluss konzentrieren sich immer mehr Einkaufsmöglichkeiten, Freizeitangebote und Arbeitsplätze. Das Zusammenspiel aus dem starken Bevölkerungswachstum im Bezirk und dieser Konzentration hat die Belastung der Querung in den vergangenen Jahren stetig erhöht. Längere Wartezeiten vor und auf der Autobahnquerung gehören für viele Ämtlerinnen und Ämtler längst zur Alltagsrealität. Ändern wird sich daran so schnell nichts. Der Kanton rechnet erst ab 2040 mit Handlungsbedarf. Wie passt das zusammen?

Dörrhüsli gefragt

Windkraft vor Ort

Knonau, Uerzlikon und vom Müliberg sprechen von einer sehr guten Qualität. Vor allem biologisch bewirtschaftete Rebberge waren in den vergangenen Monaten stark gefordert. Trotz der anspruchsvollen Bedingungen blicken die Weinbaubetriebe zuversichtlich auf den Jahrgang und erwarten charaktervolle Weine mit viel Potenzial. Mit Spannung erwarten sie nun, wie sich die jungen Weine entwickeln werden. (red)

Im Ottenbacher Dörrhüsli werden von Anfang August bis Ende Oktober Früchte, Gemüse, Pilze und Kräuter haltbar gemacht. Die gemeindeeigene Anlage zählt zu den wenigen ihrer Art in der Schweiz. Mit viel Erfahrung kümmern sich Raïna Thali und Edith Funk um das Dörrgut. Das schonende Trocknen verlängert die Haltbarkeit auf bis zu zwei Jahre und bewahrt einen grossen Teil der wertvollen Inhaltsstoffe. Besonders in ertragreichen Gartenjahren erfreut sich das Angebot grosser Beliebtheit. (red)

13 Teilnehmende aus dem Säuliamt besuchten die Windkraftanlage Verenafohren im grenznahen Deutschland. Bei einer Führung erhielten sie Einblicke in Planung, Betrieb sowie Themen wie Lärmschutz, Naturschutz und Energiegewinnung. Besonders beeindruckte die geringe Geräuschentwicklung der rund 200 Meter hohen Anlage. Die Exkursion zeigte auf, wie Windenergie zur Stromversorgung beitragen kann und welche Voraussetzungen für einen solchen Betrieb erfüllt werden müssen. (red)

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Die Region wächst, der Engpass bleibt Seither sind 17 Jahre vergangen. Aus Unternehmen, die am Horizont ihre Standortabsichten andeuteten, sind ansässige Betriebe geworden: Hornbach wurde 2018 eröffnet, der Albispark mit Pfister und OBI im Herbst 2021. Letzterer hat inzwischen dem Freestyle- und

Früher Wümmet Frühe Weinlese wegen Trockenheit Die aussergewöhnlich warme und trockene Witterung hat den Wümmet im Säuliamt in diesem Jahr um rund drei Wochen vorverlegt. Bereits Ende August beziehungsweise Anfang September wurden in mehreren Rebbergen die ersten Trauben gelesen. Die Erträge fallen wegen kleinerer Beeren und der Trockenheit zwar tiefer aus als in Spitzenjahren, dafür überzeugen die Trauben mit hohen Öchslegraden und einem ausgewogenen Zucker-Säure-Verhältnis. Winzerinnen und Winzer aus Hausen,

Seite 3 Gwenda Bösch, Teilnehmerin World Skills in China. (Bild Archiv)

Starker Einsatz

«Trampolinspringen ist für die Kinder schlicht das Grösste», sagt die 46-jährige Claudia. An einem Samstag Anfang September steht sie vor der neuen Multisporthalle Movecity, die an jenem Tag offiziell Eröffnung feiert. Claudia wohnt in Sarnen (OW). Sie sagt, bisher sei Affoltern ein Ort gewesen, an dem sie «höchstens vorbeigefahren» sei. Aber dann sei Hornbach gekommen, und nun diese Halle mit den Trampolinen. «Da nimmt man den Weg gerne in Kauf.»

Für Gewerbetreibende wie Hornbach oder Movecity sind Kundinnen wie Claudia ein Glücksfall. Sie sind der Beweis, dass die Wette aufgeht, die hinter solchen Neuansiedlungen steht. Für die lokale Bevölkerung dagegen sind diese Gäste, sofern sie mit dem Auto anreisen, ein Ärgernis: Bevor sie im Hornbach zwischen gefühlt Hunderten von Schrauben auswählen oder im Movecity auf dem Trampolin hüpfen, führt ihr Weg über die Autobahnquerung – und später wieder zurück. Nun ist diese Querung in Affoltern keines jener Bauprojekte, die ihren Anspruch in der Vergangenheit erfüllt haben und nun an veränderten Erwartungen der Gegenwart scheitern. Bereits zwei Wochen vor der Eröffnung der A4, im Oktober 2009, hielt der Regierungsrat fest, dass der Anschluss Affoltern nicht genügend Kapazität habe, um neben dem nationalen auch den regionalen Verkehr aufnehmen zu können. Damals verfolgte Affoltern das Ziel, für Industrie und Gewerbe attraktiver zu werden. Zu diesem Zweck wollte die Stadt das Industriegebiet neben dem Autobahnanschluss entwickeln. Der Albispark (heute Pfister und Movecity) und Hornbach waren noch nicht eröffnet, doch die Bauabsichten lagen vor. Zusammen mit der Eröffnung der Autobahn A4 würden diese Geschäfte «spürbaren Mehrverkehr» auslösen, darüber war man sich einig. Deshalb

«Die Gastgeber sind sehr strikt.»

Brauipar k entdecken Rohbaubesichtigung Samstag, g, 26. September p Jetzt anmelden: brauipark.ch

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50038 9 771661 391004


Ärztlicher Notfalldienst

Telefon 144 für Sanitäts-Notruf Notfallzentrum Spital Affoltern Telefon 044 714 33 00 für ALLE Notfälle

Liebe Einwohnerinnen und Einwohner Die Testphase für das künftige Stadtmobiliar von Affoltern am Albis ist in vollem Gange. In den vergangenen Wochen haben bereits viele von Ihnen die Gelegenheit genutzt, die neuen Sitzbänke in der Begegnungszone vor dem Restaurant Roots (Obere Bahnhofstrasse 4) zu testen. Wir laden alle, die noch nicht teilgenommen haben, nochmals herzlich dazu ein. Nehmen Sie Platz und beteiligen Sie sich noch bis zum 30. September 2026 an der Umfrage.

Bezüglich der Klage- und Beschwerderechte usw. wird auf die Bekanntmachung im Schweizerischen Handelsamtsblatt vom 18. September 2026 verwiesen. Affoltern am Albis, 18. September 2026 Konkursamt Affoltern Sagistrasse 8b 8910 Affoltern am Albis

Stadt Affoltern am Albis Abteilung Bau und Infrastruktur

Die provisorischen Wahlvorschläge werden nach Ablauf der ersten Frist veröffentlicht. Innert einer zweiten Frist von sieben Tagen, von der Publikation an gerechnet, können die Wahlvorschläge geändert oder zurückgezogen oder neue Wahlvorschläge eingereicht werden.

Bezüglich der Klage- und Beschwerderechte usw. wird auf die Bekanntmachung im Schweizerischen Handelsamtsblatt vom 18. September 2026 verwiesen. Affoltern am Albis, 18. September 2026 Konkursamt Affoltern Sagistrasse 8b 8910 Affoltern am Albis

Wahlvorschläge für den ersten Wahlgang gelten auch für den zweiten Wahlgang. Bis zehn Tage nach dem ersten Wahlgang können bei der Abteilung Präsidiales gültige Wahlvorschläge zurückgezogen oder neue Wahlvorschläge eingereicht werden.

Hausen am Albis

Verlängerung der temporären Durchgangssperre der Giessenstrasse Im Rahmen des Projekts «Neubau Meteor­ wasserleitung Giessen» dauern die Arbei­ ten für die Unterquerung der Giessen­ strasselänger als ursprünglich geplant. Um weiterhin einen zügigen und für alle Verkehrsteilnehmenden sicheren Bauablauf zu gewährleisten, muss die Durchgangssperre im Baustellenbereich aufrechterhalten werden. Die Zufahrten von der Zürichstrasse und der Zwilliker­ strasse her werden weiterhin als Sackgas­ sen geführt. Die Sperrung verlängert sich bis und mit Mittwoch, 23. September 2026. Ab Donnerstagmorgen, 24. September 2026, ist die Strasse wieder normal befahrbar. Eine sichere Führung für Fussgängerin­ nen und Fussgänger ist durch die Bau­ unternehmung vor Ort signalisiert und bleibt jederzeit gewährleistet. Wir danken den Anwohnenden sowie allen Verkehrsteilnehmenden für das Verständ­ nis für diese unvorhergesehene Verlänge­ rung der Massnahme und die gegenseitige Rücksichtnahme. Stadt Affoltern am Albis Abteilung Bau und Infrastruktur

Auflage des Kollokationsplanes und des Inventars Im Konkurs über Vadas Marc Yossarian, geb. 19. Juli 1978, von Ungarn, Seewadel­ strasse 19, 8910 Affoltern am Albis, lie­ gen der Kollokationsplan und das Inven­ tar den beteiligten Gläubigern ab dem 18. September 2026 beim Konkursamt Affoltern zur Einsicht auf. Bezüglich der Klage­ und Beschwerde­ rechte usw. wird auf die Bekanntma­ chung im Schweizerischen Handelsamts­ blatt vom 18. September 2026 verwiesen. Affoltern am Albis, 18. September 2026 Konkursamt Affoltern Sagistrasse 8b 8910 Affoltern am Albis

Hilfswerke finden:

Bauprojekte Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf. Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314–316 PBG).

Hausen am Albis

Ihre Spende in guten Händen.

Gegen diese Anordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Stimmrechtsrekurs beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Wettswil am Albis, 18. September 2026

Bauherrschaft: Amy Jo Johnson, Jonenbachstrasse 25, 8911 Rifferswil Vertretung der Bauherrschaft: BHAteam Ingenieure AG, Breitenstrasse 16, 8501 Frauenfeld Projektverfasser: Thermogreen AG, Kaiserstuhlstrasse 2, 8154 Oberglatt ZH Projekt: Gartenhaus mit neuer Stützmauer und Einbau Fenster, Rosrainstrasse 35, 8915 Hausen am Albis Katasterinformationen: Kreis: Hausen am Albis, Grundstück-Nr.: 2106, Zone: W/1.2, privater GP Rosrain

Gemeinderat Wettswil am Albis

Hausen am Albis

TODESANZEIGE

Bauherrschaft: Gemeinde Hausen am Albis, Zugerstrasse 10, 8915 Hausen am Albis Projektverfasser: Der Bauherr ist Projektverfasser Projekt: Tür- und Brückenverbreiterung zum Seiteneingang Gemeindesaal, Schulhausstrasse 5, 8915 Hausen am Albis Katasterinformationen: Kreis: Hausen am Albis, Grundstück-Nr.: 3024, Zone: Oe

Wir haben die schmerzliche Pflicht Ihnen mitteilen zu müssen, dass unser Ehrenmitglied

Hausen am Albis Bauherrschaft: Christine und Raphael Brun, Allmendstrasse 3a, 8925 Ebertswil Projektverfasser: Der Bauherr ist Projektverfasser Projekt: Wintergarten mit weiteren Umbauten, Allmendstrasse 3a, 8925 Ebertswil Katasterinformationen: Kreis: Ebertswil, Grundstück-Nr.: 3679, Zone: KII

Hansruedi Billeter

Bauherrschaft: Sven Moosberg, Alpenblickstrasse 1, 8934 Knonau Projektverfasser: Kämpfen Zinke + Partner AG, Gutstrasse 73, 8055 Zürich Projekt: Um- und Neubau Schule mit Alterswohnungen (Lebenslernort) Projektänderung I: leichte Lagen und Grössenänderung sowie abgeänderte Raum- und Fassadeneinteilung des Neubaus, Schulhausstrasse 12, 8915 Hausen am Albis Katasterinformationen: Kreis: Hausen am Albis, Grundstück-Nr.: 2338, Zone: KI, Inv.-Nr. 8, Schutzvertrag

Hausen am Albis Bauherrschaft: Stuart und Megan Hall, Rigiblickstrasse 20, 8915 Hausen am Albis Projektverfasser: Berweger Gartenbau AG, Husmattstrasse 4, 8915 Hausen am Albis Projekt: Erneuerung Stützmauer, Rigiblickstrasse 20, 8915 Hausen am Albis Katasterinformationen: Kreis: Hausen am Albis, Grundstück-Nr.: 1716, Zone: W/1.4

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U S E N a.

14. Juli 1941 – 9. September 2026 von uns gegangen ist. Er trat 1973 dem Pistolenschützenverein Hausen a.A. bei, war sehr lange ein aktiver und engagierter Schütze, diente dem Verein in verschiedenen Funktionen, als Präsident, Kassier und Schützenmeister. Für seine wertvollen Dienste wurde ihm die Ehrenmitgliedschaft verliehen. Der Vorstand und alle Vereinsmitglieder entbieten den Hinterbliebenen ihre Anteilnahme und werden Hansruedi ein ehrendes Andenken bewahren. PRSV Pistolenschützenverein Hausen am Albis

Hausen am Albis

Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Zewo-Gütesiegel geprüfte Hilfswerke.

Bauherrschaft: Melanie Reiterhauser und Alexander Klauz, An der Lorze 1, 6300 Zug Projektverfasser: frickarchitektur AG, Ebertswilerstrasse 5, 8915 Hausen am Albis Projekt: Umbau Wohnhaus mit Neuinstallation Wärmepumpe, Püntestrasse 10, 8925 Ebertswil Katasterinformationen: Kreis: Ebertswil, Grundstück-Nr.: 2467, Zone: W/1.2, privater GP Gisel

Für die Wahl an der Urne wird gemäss Art. 7 der Gemeindeordnung ein leerer Wahlzettel verwendet. Den Wahlunterlagen wird in Anwendung von § 61 Abs. 2 GPR ein Beiblatt beigelegt, auf dem Kandidatinnen und Kandidaten in alphabetischer Reihenfolge aufgeführt werden, die öffentlich zur Wahl vorgeschlagen sind.

ZEN UT

Im Konkurs über Vaithilingam Mylva­ ganam geb. 1. August 1962, von Sri Lanka, Zürichstrasse 156, 8910 Affoltern am Albis, gest. 18. Juni 2025, liegt der Kollokationsplan den beteiligten Gläubigern ab dem 18. September 2026 beim Konkursamt Affoltern zur Einsicht auf.

In Anwendung von Art. 7 der Gemeindeordnung sowie § 48 ff. des Gesetzes über die politischen Rechte (GPR) sind bis spätestens Mittwoch, 28. Oktober 2026, 11.30 Uhr, Wahlvorschläge an die Gemeindeverwaltung, Ettenbergstrasse 1, Postfach, 8907 Wettswil am Albis einzureichen. Wählbar ist jede stimmberechtigte Person, die ihren politischen Wohnsitz im Kanton Zürich hat. Die Kandidatin oder der Kandidat muss mit Namen und Vornamen, Geschlecht, Geburtsdatum, Beruf, Adresse, Zusatz «bisher» (wenn die vorgeschlagene Person das Amt schon innehat) und Parteizugehörigkeit auf dem Wahlvorschlag bezeichnet werden. Zusätzlich kann der Rufname, unter dem die Person politisch oder im Alltag bekannt ist, angegeben werden.

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Auflage des Kollokationsplanes

Der Gemeinderat hat den ersten Wahlgang für die Erneuerungswahlen der Friedensrichterin bzw. des Friedensrichters für die Amtsdauer 2027 bis 2033 auf den Sonntag, 28. Februar 2027 festgesetzt. Ein allfälliger zweiter Wahlgang würde am Sonntag, 6. Juni 2027 stattfinden.

Jeder Wahlvorschlag muss von mindestens 15 Stimmberechtigten der Gemeinde unter Angabe von Name, Vorname, Geburtsdatum und Adresse eigenhändig unterzeichnet sein. Diese können ihre Unterschrift nicht zurückziehen. Jede Person kann nur einen Wahlvorschlag unterzeichnen. Formulare für die Wahlvorschläge sind bei der Gemeindeverwaltung, Abteilung Präsidiales, erhältlich oder können von der Gemeindewebsite heruntergeladen werden.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme.

Auflage des Kollokationsplanes und des Inventars Im Konkurs über die Schweikhof GmbH, Schweikhof 6, 8925 Ebertswil, CHE309.481.593, liegen der Kollokationsplan und das Inventar den beteiligten Gläubigern ab dem 18. September 2026 beim Konkursamt Affoltern zur Einsicht auf.

Erneuerungswahlen der Friedensrichterin bzw. des Friedensrichters für die Amtsdauer 2027 bis 2033 – Wahlanordnung und Fristansetzung Wahlvorschläge

Herzlichen Dank für die Anteilnahme, die tröstenden Worte, die liebevollen Gesten sowie die Begleitung auf dem letzten Weg von

Werner Hofmann-Wiss Die vielen Zeichen der Verbundenheit und des Mitgefühls haben uns tief berührt. Sie haben uns Trost gespendet und uns die Gewissheit gegeben, in unserer Trauer nicht allein zu sein. Besonders danken wir: - Pfarrerin Selina Zürrer für die einfühlsame und berührende Gestaltung der Abdankungsfeier - Elisabeth Kolar für die wunderschöne musikalische Umrahmung der Abdankung - dem Team der Palliative Care in Affoltern für die fürsorgliche Pflege und liebevolle Betreuung - Doktor Hansruedi Fischer für die langjährige medizinische Begleitung und Unterstützung - allen, die mit einer Spende die Stiftung Spital Affoltern unterstützt haben. Von Herzen danken wir auch allen Menschen, die Werner ihre Freundschaft geschenkt und ihn auf einem Stück seines Lebensweges begleitet haben. Die Trauerfamilien

Hedingen Bauherrschaft: Roger Quendoz, Ismatt 19, 8908 Hedingen Projekt: Erstellung Luft-/Wasser Wärmepumpe kommunales Inventar VIII/124, BG 2026-0019, Ismatt 19, 8908 Hedingen Katasterinformationen: GrundstückNr.: 2394, Zone: Kernzone Weiler

Mettmenstetten Bauherrschaft: Raphael Blatty, Dachlissen 9, 8932 Mettmenstetten Projektverfasser: Ch. Messerli AG, Grossmatt 5, 8910 Affoltern am Albis Projekt: Ersatz Luft/Wasser-Wärmepumpe östlich Wohnhaus, Vers.-Nr. 765, Dachlissen 9, 8932 Mettmenstetten Katasterinformationen: GrundstückNr.: 3819, Zone: Kernzone KB

A.

Bei Verkehrsunfällen Telefon 117 oder Telefon 058 648 48 48 wählen.

Bewerten Sie die Sitzbänke noch bis Ende September

PISTO

In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des AERZTEFON: 0800 33 66 55

Gemeinde Wettswil am Albis

Aeugst am Albis, im September 2026

Rotkreuz-Notruf Hilfe rund um die Uhr, wo immer Sie sind. Ein persönlicher und kompetenter Service. Weitere Informationen: Rotkreuz-Notruf ∙ Telefon 044 388 25 35 notruf@srk-zuerich.ch www.srk-zuerich.ch/notruf


Bezirk Affoltern

WIR GRATULIEREN Zum 85. Geburtstag Ernst Huber aus Stallikon feiert am Sonntag, 20. September, im Alterszentrum am Bach in Birmensdorf seinen 85. Geburtstag. Wir gratulieren ihm ganz herzlich und wünschen weiterhin gute Gesundheit, viel Freude und schöne Momente im Kreise der Familie und Freunden.

Zum 80. Geburtstag In Affoltern wird am Montag, 21. September, Evelyne Röthlisberger gefeiert. Sie darf auf 80 Lebensjahre zurückblicken. Wir gratulieren herzlich und wünschen noch viele gesunde und frohe Jahre mit Familie und Freunden.

Gratulationen sind willkommen! Für die Rubrik «WIR GRATULIEREN» sind wir auf die Einsendungen der Leserinnen und Leser angewiesen. Bitte schicken Sie uns Gratulationshinweise per Mail an: redaktion@affolteranzeiger.ch Gratis aufgenommen werden Geburtstage ab dem 90., runde und halbrunde ab dem 80. sowie Hochzeitsjubiläen ab der Goldenen Hochzeit (50 Jahre). Die Mails müssen jeweils am Mittwochmorgen bis 8 Uhr für die Ausgaben vom folgenden Freitag und Dienstag eintreffen. (red)

Herausgeberin: CH Regionalmedien AG Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Obere Bahnhofstrasse 5 8910 Affoltern a. A. Leiterin: Barbara Roth Chefredaktor: Daniel Koch (dko) redaktion@affolteranzeiger.ch Redaktion: Claudia Eugster (cle), Livia Häberling (lhä) Korrespondentinnen und Korrespondenten: Angela Bernetta (net), Sandra Isabél Claus (cla), Urs Kneubühl (kb), Nico Ilic (nil), Martin Platter (map), 27 155Brigitte Reemts Flum (bre), Bernhard Schneider (bs), Werner Schneiter (-ter.), Daniel Vaia (dv), Marianne Voss (mvo), Marcus Weiss (mwe), Regula Zellweger (rz) Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 27 810 Beratung und Verkauf Inserate: Evelyn Löhr / Christine von Burg Telefon 058 200 57 00 inserat@affolteranzeiger.ch Spezial- und Sonderseiten: Kaspar Köchli Telefon 058 200 57 14, M 079 682 37 61 kaspar.koechli@chmedia.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss Inserate: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 55 86 Druck: CH Media Print AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.chmedia.ch Beteiligungen der CH Media AG auf www.chmedia.ch

Freitag, 18. September 2026

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Die Weltbühne ruft Swiss-Skills-Siegerin Gwenda Bösch will an den World Skills ihr Potenzial ausschöpfen Martin Platter Es war ein Moment puren Glücks, als im September 2025 der Name Gwenda Bösch bei der Siegerehrung durch die PostFinance-Arena in Bern hallte. Die junge Fachfrau aus Stallikon hatte sich an den Swiss Skills durchgesetzt und wurde Schweizer Meisterin der Bäckerinnen-Konditorinnen. Damit hat sie sich vielleicht am meisten selbst überrascht, denn es war ursprünglich nicht ihre Idee, an der Berufsschweizermeisterschaft teilzunehmen. Ihr Lehrmeister Rafael Betschart sowie ihr Berufsschullehrer hatten sie zur Teilnahme überredet. Sie war skeptisch, ob sie an der Lehrabschlussprüfung Kantonsbeste werden würde. Sie wurde es mit ihrer Note von 5,5 – und setzte an den Swiss Skills dann gleich noch einen obendrauf. Seither hat sich im Leben der jungen Berufsfrau einiges geändert: Unterstützt von der Schweizer Berufsnationalmannschaft und ihrem Berufsverband, bereitete sie sich seit Monaten intensiv auf die World Skills 2026 in der chinesischen Metropole Shanghai vor, die am 22. September beginnen und eine Woche dauern. Gemeldet haben sich 1400 Berufs-Champions aus 68 Ländern.

Training in Luzern und London Ihr neuer Lebensmittelpunkt wurde die renommierte Fachschule Richemont an der Luzerner Seepromenade. Hier absolviert die Stallikerin ein straffes Programm. Ihr Arbeitsalltag ist eine Mischung aus intensivem Wettkampftraining und produktiver Arbeit: Gwenda Bösch steht regulär in der Richemont-Produktion und hilft bei überbetrieblichen Kursen, um ihr Wissen weiterzugeben. Ihre gelungenen Trainingsgebäcke landen dabei manchmal direkt auf den Tellern der Kundschaft. Um auch sprachlich und handwerklich

Gwenda Bösch, rechts, als Lehrlingsausbildnerin. An den Word Skills in Shanghai will sie ihr Bestes geben – und die Momente auch ein wenig geniessen. (Bild Martin Platter) auf internationalem Parkett Erfahrungen zu sammeln, machte sie ein einmonatiges Praktikum in England. Bei der bekannten Bäckerei Sourdough Sophia in London feilte sie an ihren Englischkenntnissen und überzeugte das Team vor Ort so sehr, dass man die talentierte Schweizerin am liebsten gleich behalten hätte. Daneben pflegt sie nach wie vor einen regen Kontakt zu den Bezugspersonen in ihrem Lehrbetrieb, der Bäckerei Betschart in Bonstetten.

Mit Zuversicht nach China In Luzern ist die intensive Phase der Vorbereitung inzwischen abgeschlossen. Zusammen mit 42 weiteren Mitgliedern des Swiss-Skills-Nationalteams ist Gwen-

da Bösch am letzten Dienstag nach Shanghai abgeflogen. Als Mitglied des Nationalteams trainierte sie unter den Augen ihrer Expertin Ramona Bolliger. Das Training forderte Perfektion unter grossem Zeit- und Wettkampfdruck. «Ich bin seit den Swiss-Skills viel offener geworden», reflektiert Bösch. Sie habe gelernt, unvorhergesehene Situationen im Training anzunehmen und als Lehrstücke zu nutzen. Ihre Trainerin lobt vor allem ihr Improvisationstalent und ihre Unbeschwertheit – Qualitäten, die in China entscheidend sein werden. Denn: «Die Gastgeber sind sehr strikt. Wir dürfen den Backofen nur ganz kurz vor dem Wettkampf für einen Probelauf nut-

zen. Auch das Mehl wird in China anders sein. Wobei ich ergänzen muss, dass sich die Qualität des Mehls auch bei uns ständig verändert. Es kann sogar innerhalb derselben Ernte beziehungsweise Charge zu Qualitätsunterschieden kommen. Das ist eine der grossen Herausforderungen für mich», erklärt Bösch. Nicht ohne Stolz blickt sie auf das intensive Training und die Zusammenzüge mit dem BerufsNationalteam zurück. Eine äusserst vielseitige Zeit, in der sie auch mental und im Umgang mit den Medien geschult wurde. Sie sagt: «Ausgleich fand ich in meinem Hobby Reiten.» Ihr Ziel klingt geerdet: das Beste zu geben, jeden Moment zu geniessen und so viel wie möglich für ihre berufliche Zukunft mitzunehmen.

Gute Traubenqualität trotz kleinerer Erntemengen Wegen Trockenheit begann der Wümmet auch im Säuliamt sehr früh stein, Le Cheval Blanc und das Beau-Rivage», hält Valentin Guichard fest. Auch die Präsenz auf ausländischen Märkten soll ausgebaut werden, insbesondere in Frankreich und Deutschland. Die Knonauer Produkte werden regelmässig von Schweizer Sommeliers empfohlen – darunter beispielsweise von Martina Wilhelm (Restaurant Wöschi, Zürich). Sie wurde vom «Gault-Millau» zur besten Jung-Sommelière 2027 ausgezeichnet. «Sie schätzt unseren Müller-Thurgau besonders», so Winzer Guichard.

Werner Schneiter Eine gute Traubenqualität, aber geringere Erntemengen: Wegen der aussergewöhnlichen Wärme und Trockenheit hat der Wümmet im Säuliamt dieses Jahr sehr früh begonnen. Der aussergewöhnlichen Frühlingswärme folgte ein extremer Hitzesommer, der die Böden ohne künstliche Bewässerung in Trockenstress versetzte. Deshalb mussten die Weinbauern auch im Säuliamt bereits im August mit der Weinlese beginnen – rund drei Wochen früher als in «normalen» Jahren. So begann der Wümmet auf einem der höchstgelegenen Zürcher Rebberge der Familie Eberhard in der Vollenweid in Hausen Anfang September. Weil dort ein Rotmilan (lat. Milvus milvus) das 1,5 ha grosse Areal regelmässig überflog, nennen die Eberhards ihren Wein «Milvus». Sie setzen auf biologischen Anbau, sind vor allem deshalb gefordert, weil auf Pflanzenschutz verzichtet und nur noch pflanzenstärkende Mittel eingesetzt werden. Wegen der Trockenheit in diesem Sommer schränkten die Pflanzen ihr Wachstum ein. «Die Trauben sind eher klein. Zudem hatten wir zu Beginn der Sommerferien zweimal einen kleinen Hagelschlag. Das haben die Trauben nicht so gerne», sagt Robert Eberhard. Er erwartet eine Ernte von 2000 bis 3000 kg Trauben von pilzwiderstandsfähigen Rebsorten mit höheren Öchslegraden. Daraus resultieren Rot- und Schaumweine, zum Beispiel Léon Millot, Cabernet Jura und Cabernet Noir. Der Milvus-Weisswein ist eine Assemblage aus den Sorten Johanniter, Seyval Blanc und Solaris. Die Eberhard-Weine werden in Läden und Restaurants ge-

Gut auch in Uerzlikon und auf dem Müliberg

Gute Traubenqualität: Der 1,2 ha grosse Rebhügel zwischen Knonau und Uttenberg. (Bild Werner Schneiter) liefert, aber auch Direktverkauf ist möglich.

Junge Rebstöcke als Herausforderung bei Trockenheit Auch die Domaine-Guichard-Betreiber Valentin Guichard und die Geschwister Linn und Björn Thorsteinsen setzen am 1,2 ha grossen Rebberg in Knonau voll auf biologischen Anbau. Sie haben 2022 vom langjährigen Pächter Edwin Marty übernommen, der sich altershalber zurückzog. In Knonau begann der Wümmet bereits am 23. August. Der Ertrag aus den sechs Rebsorten ist noch nicht ganz klar, dürfte aber laut Valentin Guichard das letztjährige Niveau erreichen, also rund 3000 Flaschen: 60 Prozent Rot-

und 40 Prozent Weissweine. «Aus einer aussergewöhnlich warmen und trockenen Saison resultiert eine hervorragende Qualität, wenngleich ein etwas geringerer Ertrag», so der Winzer. Er bezeichnet vor allem die Trockenheit als grosse Herausforderung, insbesondere, um die jungen Rebstöcke am Leben zu erhalten und den richtigen Zeitpunkt für die Weinlese festzulegen. Glücklicherweise habe unmittelbar vor Wümmet-Beginn noch Regen eingesetzt. Wie gestaltet sich die Vermarktung? «In der Schweiz haben wir uns dafür entschieden, ausschliesslich mit Privatkunden und der Gastronomie zu arbeiten. Unsere Weine sind inzwischen auch in einigen renommierten Sternerestaurants vertreten, darunter Schloss Schauen-

Gute Nachrichten auch von den kleineren Ämtler Weingütern: «Ein exzellentes Jahr; die Trauben zeichnen sich durch ein gutes Zucker-Säure-Verhältnis aus und sind krankheitsfrei», sagt Peter Häggi, der zusammen mit Tina Furrer in Uerzlikon 15 Aren Reben betreut – mit pilzresistenten Rebsorten Divico (rot) und Sauviniac (weiss). Das Areal wurde 2021 komplett neu bestockt. Dieses Jahr resultieren 150 kg Weisse und 250 kg Rote. Verkauft wird (noch) ohne besondere Vermarktung. Auch Charles Schaller ist zufrieden. Er produziert auf dem Müliberg seit gut 30 Jahren auf 17 ha ausschliesslich Weissen: Riesling x Sylvaner. Dieses Jahr sind es 510 kg – in absoluten Spitzenjahren waren es schon rund 900 kg. «Die Qualität ist gut; die Trauben weisen 86 Öchslegrade auf», sagt der Weinbauer. Verkauft wird sein Produkt im Volg in Aeugst, bei Chäs Stöckli in Affoltern, im Bergwerkmuseum Riedhof im Aeugstertal und im Kulturkeller LaMarotte in Affoltern.


GEMEINDE

Die Zentrumsplanung geht Testplanung und des daraus hervorgegangenen Syntheseprojekts fest. in die Entscheidungsphase

Die ausführlichen Mitwirkungsberichte zu den beiden Vorlagen sind unter mitwirken.hedingen.ch verfügbar.

Nach acht Jahren Planung und Mitwirkung geht die Zentrumsplanung in die Entscheidungsphase. Am 3. Dezember 2026 befindet die Gemeindeversamm- Einzelinitiative «Für eine massvolle lung über drei Vorlagen zur Entwicklung Zentrumsplanung mit Dorfcharakter» Ebenfalls zur Abstimmung gelangt die des Hedinger Zentrums. Einzelinitiative «Für eine massvolle Die Zentrumsplanung wird seit 2018 Zentrumsplanung mit Dorfcharakter». gemeinsam mit der Bevölkerung erar- Die Initiative verlangt unter anderem, beitet, geprüft und weiterentwickelt. auf die geplante Erschliessungsstrasse Daraus ist eine sorgfältig abgestimmte über das Juventusareal zu verzichten, Gesamtplanung entstanden. das gemeindeeigene Land im Eigentum Vorgesehen sind rund 140 durchmisch- der Gemeinde zu behalten und dieses te, altersgerechte und bezahlbare Woh- für Wohnraum und Gewerbeflächen nungen, neue Gewerbeflächen und ein einzusetzen. Der Gemeinderat lehnt lebendiger Dorfplatz mitten im Dorf. die Initiative ab. Aus seiner Sicht stellt Zentrale Voraussetzung der Planung die Initiative wesentliche Elemente der ist die neue Erschliessungsstrasse. Sie Zentrumsplanung infrage. Die von entlastet das Zentrum vom Verkehr und der Gemeinde initiierte und seit 2018 schafft damit Raum für einen autofrei- gemeinsam mit der Bevölkerung und en, lebendigen Dorfplatz sowie sichere Fachplanern entwickelte Planung verFuss- und Velowege. bindet verschiedene Anliegen zu einem An der Gemeindeversammlung vom sorgfältig abgestimmten Gesamtkon3. Dezember 2026 stehen neben dem zept. Sie beruht auf dem ZusammenBudget 2027 drei Geschäfte zur Zent- spiel mehrerer Elemente. Dazu gehört rumsplanung zur Abstimmung: die An- die neue Erschliessungsstrasse als passung des Gestaltungsplans «Ernst Schlüsselelement. Die umfangreichen Schweizer AG», die Erweiterung der Abklärungen haben gezeigt, dass die Kernzone und die eingereichte Einzel- vorgesehene Variante die einzige wirkinitiative «Für eine massvolle Zent- same und bewilligungsfähige Lösung ist, um das Zentrum wirksam vom Verrumsplanung mit Dorfcharakter». kehr zu entlasten und gleichzeitig die Anpassung des Gestaltungsplans Voraussetzungen für einen autofreien «Ernst Schweizer AG» Dorfplatz und sichere Fuss- und VeloDer private Gestaltungsplan umfasst wege zu schaffen. heute neben dem Industrieareal der Ernst Schweizer AG auch Liegenschaf- Die vorgesehenen Sonderbauvorschriften in der Wohn- und Gewerbezone. ten Zone+ definieren zudem verbindliDiese Grundstücke sind für den Bau von che Anforderungen an Bebauung, Geneuen Wohnungen vorgesehen und staltung und Freiräume. Damit verfolgt werden deshalb aus dem Perimeter die Zentrumsplanung in wesentlichen des Gestaltungsplans herausgelöst. Punkten gleiche Ziele wie die Initiative: Die Anpassung des Gestaltungsplans die bauliche Entwicklung zu lenken, die lag vom 31. März bis zum 30. Mai 2026 ortsbauliche Qualität zu sichern und öffentlich auf. Im Rahmen der Mitwir- den Charakter von Hedingen zu bewahkung wurden insbesondere Fragen zur ren. Unterschiedlich sind jedoch die künftigen Nutzung, zur Parkierung und vorgesehenen Wege, mit denen diese zur Erschliessung des Industrieareals Ziele erreicht werden sollen. Die Soneingebracht. In der Folge wurde das derbauvorschriften liegen noch bis zum Parkierungskonzept präzisiert. Zudem 26. Oktober 2026 öffentlich auf. wurde ein Erschliessungskorridor fest- Aus Sicht des Gemeinderats würde eine gelegt. Dieser stellt sicher, dass das Annahme der Initiative nicht nur einAreal auch bei neuen betrieblichen zelne Elemente der Planung verändern. Anforderungen durchgängig befahrbar Wesentliche Teile der Zentrumsplableibt. Der Korridor hat keinen Einfluss nung müssten überprüft und überarauf die geplante neue Erschliessung des beitet werden. Dies könnte die UmsetZentrums. zung um mehrere Jahre verzögern oder In Zusammenhang mit der Zentrums- sogar verunmöglichen. planung haben die Ernst Schweizer Die Anpassung des Gestaltungsplans AG und zwei private Eigentümer die «Ernst Schweizer AG» und die ErweiteGemeinde darüber informiert, dass sie rung der Kernzone können unabhängig Teile der Grundstücke an die moyreal vom Ausgang der Abstimmung über die Immobilien AG in Kägiswil veräussert Initiative umgesetzt werden. An der haben. Die neue Eigentümerin hat be- Gemeindeversammlung vom 3. Dezemstätigt, dass sie die Vorgaben und die ber 2026 wird darum über alle drei VorZiele der Zentrumsplanung mitträgt. lagen separat abgestimmt. Erweiterung der Kernzone Informationsveranstaltung Die Entwicklung der Bebauung entlang am 10. November 2026 der Zürcherstrasse ist durch die gel- Mit den drei Geschäften zur Zentrumstende Bau- und Zonenordnung stark planung stehen am 3. Dezember 2026 eingeschränkt. Mit der Erweiterung der wichtige Entscheide für die weitere Kernzone schafft die Gemeinde einen Entwicklung der Gemeinde Hedingen geeigneten Rahmen, damit die beste- an. Der Gemeinderat möchte die Behenden Liegenschaften zeitgemäss er- völkerung im Vorfeld über die Vorlagen neuert oder ersetzt werden können und transparent informieren und Fragen gleichzeitig die ortsbauliche Identität direkt beantworten. Die Gemeinde lädt des Dorfzentrums erhalten bleibt. deshalb am Dienstag, 10. November Bei der Vorlage handelt es sich um eine 2026, um 19.00 Uhr zu einem InformaÄnderung der Nutzungsplanung. Sie tionsanlass in der Turnhalle Schachen lag ebenfalls vom 31. März bis zum 30. ein. Mai 2026 öffentlich auf. Im Rahmen Kontakt für Auskünfte der Mitwirkung wurde unter anderem Gemeinde Hedingen gefordert, die Kernzone auf weitere Gemeindepräsidentin Grundstücke auszuweiten. Der Ge- Nicole Doppler meinderat hat diese Anliegen geprüft, nicole.doppler@hedingen.ch hält jedoch an den Ergebnissen der 044 762 25 25

Justizvollzugsanstalt Bostadel Die Justizvollzugsanstalt Bostadel ist eine selbstständige öffentlich-rechtliche Anstalt im Konkordat der Nordwestund Innerschweiz mit eigener Rechtspersönlichkeit. Sie wird von den Kantonen Basel-Stadt und Zug betrieben und verfügt über 108 Plätze im Normalvollzug und 12 Plätze in einer Sicherheitsabteilung. In der JVA Bostadel sind rund 90 Mitarbeitende tätig, welche die Sicherheit innerhalb der Institution gewährleisten sowie dazu beitragen die 120 Gefangenen sinnvoll zu beschäftigen und zu resozialisieren. Sie suchen eine Beschäftigung in einem aussergewöhnlichen Arbeitsumfeld? Dann bewerben Sie sich auf eine der nachfolgenden Positionen und wir freuen uns darauf Sie kennenzulernen.

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Bezirk Affoltern

Freitag, 18. September 2026

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Wann wird der Stau auf der Autobahnquerung zum Handlungsfall? Obfelden fordert Massnahmen, ZPK sieht ebenfalls Bedarf − doch die Aussichten auf Erfolg beim Kanton sind klein Livia HäberLing

spätungen im öffentlichen Verkehr. Gerade die Verbindung zwischen Obfel­ den und dem Bahnhof Affoltern ist da­ von betroffen», schreibt die Gemeinde. Die Verspätungen setzten sich bis zum Bahnhof fort und gefährdeten dort re­ gelmässig die Anschlüsse.

Wer regelmässig von Obfelden oder Af­ foltern über die Autobahnquerung fährt, kennt das Szenario: Bis das Nadel­ öhr zu den Stosszeiten überquert ist, braucht es Geduld. Geduld, die seit der Eröffnung der A4 immer häufiger nötig ist. Der Verkehr hat seit 2009 stetig zugenommen. Östlich der Autobahn, bei der Messstelle Affoltern/Mettmen­ stetten, hat sich das tägliche Verkehrs­ auf kommen zwischen 2009 und 2025 mehr als verdoppelt – von 4857 auf 10 622 Fahrzeuge. Westlich der Auto­ bahn, bei der Messstelle Obfelden/Affol­ tern, beträgt die Zunahme knapp zwei Drittel: von 12 065 auf 19 840 Fahrzeuge. Unverändert geblieben ist dagegen die Querung selbst. Dabei ist unbe­ stritten, dass das Bauwerk zu klein konzipiert ist, um nicht nur als Auto­ bahnein­ oder ­ausfahrt, sondern auch als regionale Verbindung zu dienen. Das Amt für Mobilität (AFM) liess die Situation vor Kurzem in einer Studie untersuchen. Die Ergebnisse sind im Frühjahr 2025 erschienen. Dabei kamen die Autoren zum Schluss, dass der Kno­ ten westlich des Anschlusses – also auf Obfelder Seite – während der Abend­ spitze bereits «an seiner Leistungsgren­ ze» betrieben wird. Um die Lage zu entschärfen, emp­ fahlen die Autoren einen Ausbau der bestehenden Querung. Allerdings nicht sofort. Den Handlungsdruck stuften sie als «nicht dringlich» ein. Bedarf gebe es voraussichtlich im Jahr 2040. Von einer zweiten Querung, wie sie einst vorgese­ hen war, rieten die Autoren ab.

Der Bus fährt meist pünktlich – aber ohne Reserve Weshalb sieht die Studie keinen dring­ lichen Handlungsbedarf, obwohl sie selbst den Knoten während der Abend­ spitze als «an der Leistungsgrenze» bezeichnet? Auf Anfrage schreibt das Amt für Mobilität (AfM), die entstehenden Rück­ staus hätten bisher im Normalfall noch «innerhalb des vorhandenen Stauraums» aufgenommen werden können. Wie stark dieser «Stauraum» − in Obfelden

«Der Gemeinderat will nicht, dass die Bevölkerung weiter die Folgen einer überlasteten und schlecht konzipierten Verkehrsinfrastruktur tragen muss.»

Obfelden: Rückstaus bis in die Überdeckung von Bickwil Die Gemeinde Obfelden äusserte sich im Juli 2025 mit deutlichen Worten zu die­ sen Plänen: Sie bezeichnete den Ausbau des bestehenden Anschlusses als «keine nachhaltige oder bedarfsgerechte Lö­ sung». Immerhin gelang es ihr zu ver­ hindern, dass die zweite Querung ganz aus dem regionalen Richtplan gestri­ chen wird, wie dies die Zürcher Pla­ nungsgruppe Knonaueramt ursprüng­ lich geplant hatte. «Aus Sicht des Gemeinderats ist die heutige Verkehrssituation bei der Auto­ bahnbrücke zu den Spitzenverkehrszei­ ten am Morgen und Abend nicht zufrie­ denstellend», schreibt die Gemeinde auf Anfrage. Auf der Dorf­ und Muristrasse komme es regelmässig zu Rückstaus. Diese reichten auf der Muristrasse zeit­ weise bis ans Ende der Überdeckung und auf der Dorfstrasse teilweise bis auf Höhe des Dorfmärts. «Die Rück­ staus haben einen akzeptablen Umfang schon länger überschritten», findet die Gemeinde.

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Jürg Dolder, Gemeinderat in Obfelden

Prozent mehr Verkehr als noch 2009 rollt täglich zwischen Obfelden und der Querung.

Bis vor Kurzem war das Dorf trotz Umfahrung weiterhin von viel Durch­ gangsverkehr geplagt. Seit August gilt auf einer Teilstrecke nun Tempo 30. Zwar hänge das Verkehrsverhalten von verschiedenen Faktoren ab. Einen Zu­ sammenhang mit den Rückstaus hält die Gemeinde jedoch für plausibel: «Wenn sich der Verkehr auf dem Zubringer zum Autobahnanschluss zurückstaut, entsteht ein Anreiz, auf alternative Routen auszuweichen. Die Dorfstrasse kann dadurch als Ausweich­ route attraktiver werden.» Probleme sieht die Gemeinde auch abseits des Individualverkehrs: «Die Ver­ kehrsüberlastungen führen auch zu Ver­

Diese Luftaufnahme ist auf Höhe der Ausfahrt der Überdeckung in Bickwil entstanden. Im Extremfall stauen sich die Autos, von Ottenbach kommend, noch 250 Meter weiter zurück – bis an die Einfahrt der Überdeckung. (Bild CH Media)

sind das die Dorf­ und die Muristrasse via Bickwil – als Puffer beansprucht wer­ den darf, präzisiert das AFM nicht: «Es gibt keinen einzelnen Schwellenwert, beispielsweise für eine bestimmte Rück­ staulänge oder Verkehrsmenge.» Viel­ mehr werde die Situation als Ganzes beurteilt: «Dabei spielen insbesondere die Verkehrssicherheit, Rückstaus auf die Autobahn und die Auswirkungen auf den öffentlichen Verkehr eine Rolle.» Die letzten beiden Punkte dienen in der Studie als zentrale Argumente gegen einen derzeitigen Handlungsbedarf. Der Rückstau auf der Autobahn reiche nor­ malerweise nicht bis auf die Hauptfahr­ bahn, heisst es. Zudem bewegten sich die Verlustzeiten des öffentlichen Ver­ kehrs innerhalb der tolerierbaren Ver­ spätungen (plus 3 Minuten). Auf den ersten Blick sind die durch­ schnittlichen Verspätungen der Bus­ linien insgesamt tatsächlich eher gering, wie eine Auswertung von Fahrplänen zeigt. Diese Durchschnittswerte bilden allerdings nicht jede einzelne Fahrt ab. Auch bei insgesamt geringen Verlust­ zeiten können einzelne Busse so viel Verspätung ansammeln, dass Anschlüs­ se gefährdet sind. Das beobachtet auch Postauto. Die Linien 212 und 214 ver­ kehren in einem durchgehenden Rund­ kurs und in einem «engen Fahrplankor­ sett», heisst es auf Anfrage. Dabei trifft die Fahrt mit Ankunft in Affoltern um 7.04 Uhr heute im Durchschnitt rund zwei Minuten verspätet ein. Um die An­ schlüsse weiter gewährleisten zu kön­ nen, erhöht Postauto ab Dezember 2026 die Reisezeiten. Um den ÖV weiter zu entlasten, empfahl die Studie zudem kleinere An­ passungen bei der Buspriorisierung vor

oder auf der Brücke. Diese wurden in­ zwischen umgesetzt.

Obfelden drängt, Affoltern bleibt zurückhaltender Für die Gemeinde Obfelden ist klar, dass längst Handlungsbedarf besteht. «Der Gemeinderat will nicht, dass die Bevöl­ kerung weiter die Folgen einer über­ lasteten und schlecht konzipierten Verkehrsinfrastruktur tragen muss. Rückstaus, längere Reisezeiten und De­ fizite bei der Verkehrssicherheit sind für uns kein akzeptabler Zustand», erklärt Jürg Dolder, Obfelder Gemeinderat Bau und Planung. Die Gemeinde fordert vom Kanton Zürich und der Zürcher Planungsgruppe Knonaueramt (ZPK) eine Strategie, wel­ che die Auswirkungen auf das gesamte regionale Verkehrssystem berücksich­ tigt. Eine Entlastung dürfe nicht dazu führen, dass sich die Probleme einfach an einen anderen Ort verlagerten. Wich­ tig sei, dass die Verkehrsprobleme von Obfelden bei der weiteren regionalen und kantonalen Planung angemessen berück­ sichtigt und wirksame Entlastungsmass­ nahmen umgesetzt würden. Aus Affoltern, wo es zu den Stoss­ zeiten ebenfalls Rückstaus bis ins Stadt­ zentrum geben kann, ist der Tenor et­ was zurückhaltender. Handlungsbedarf «zur Verbesserung der Zuverlässigkeit des öffentlichen Verkehrs, insbesondere im Zulauf auf den Autobahnanschluss» sieht jedoch auch die Stadt, wie Stadt­ schreiber Stefan Trottmann auf Anfrage mitteilt.

Die Chancen auf einen Ausbau sind klein Verbesserungen vorantreiben will auch die Zürcher Planungsgruppe Knonaue­ ramt (ZPK), die für die Regionalplanung der 14 Ämtler Gemeinden zuständig ist. «Wir sehen, dass der Ausbau aus Sicht der Region dringlich ist», sagt Präsiden­ tin Gabriela Noser Fanger im Gespräch. Dieses Anliegen deponiere der Vorstand regelmässig, etwa im jährlichen Fach­ austausch mit dem Amt für Mobilität und dem Tiefbauamt. Die ZPK erarbeitet zwar den regio­ nalen Richtplan und das Gesamtver­ kehrskonzept. Die Entscheidungskom­ petenz über einen Ausbau liegt allerdings beim Kanton. Und dort wird nach der Senkung des kantonalen Steuerfusses um zwei Prozentpunkte noch stärker

«Auf kurze Sicht rechne ich nicht damit, dass der Autobahnzubringer Affoltern die Hürde für einen Ausbau nimmt.» Marsilio Passaglia, Regionalplaner

priorisiert. Beim Tiefbauamt habe seit­ her der Strassenunterhalt Vorrang, Aus­ bauprojekte seien in den Hintergrund gerückt, sagt Regionalplaner Marsilio Passaglia. Die Anforderungen für solche Vorhaben seien hoch: «Zumindest auf kurze Sicht rechne ich nicht damit, dass der Autobahnzubringer Affoltern die Hürde für einen Ausbau nimmt.» Gabriela Noser Fanger sagt, der ZPK­ Vorstand habe gehofft, mit der Strei­ chung der Querung aus dem regionalen Richtplan ein «Signal für mehr Dring­ lichkeit» beim Ausbau zu setzen und damit eine höhere Priorität erreichen zu können. Ob das geklappt hätte, bleibt offen. Klar ist: Für den Ausbau der Auto­ bahnquerung gilt vorerst dasselbe Credo wie für die Autos im Alltagsverkehr: warten, warten, warten.


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Eigenmietwert vor dem Aus? Was bedeutet das für Eigentümer? Der Eigenmietwert gehört bald der Vergangenheit an. Ab dem 1. Januar 2029 wird die Besteuerung des Eigenmietwerts für selbstgenutztes Wohneigentum abgeschafft. Gleichzeitig fallen verschiedene bisherige Steuerabzüge weg oder werden eingeschränkt. Für Eigentümer bedeutet das einen grundlegenden Wechsel. Was ändert sich? Wer sein Eigenheim selbst bewohnt, versteuert heute den Eigenmietwert als Einkommen. Im Gegenzug können unter anderem Hypothekarzinsen und Unterhaltskosten abgezogen werden. Mit der Reform entfällt beides grundsätzlich. Für selbstbewohnte Liegenschaften können Hypothekar- und andere private Schuldzinsen künftig nicht mehr regulär abgezogen werden. Auch Unterhaltskosten fallen bei der direkten Bundessteuer sowie bei Kantonen und Gemeinden weg. Eine wichtige Ausnahme gilt für Ersterwerber: Wer erstmals in der Schweiz selbstgenutztes Wohneigentum kauft, kann Schuldzinsen während zehn Jahren begrenzt abziehen. Der maximale Abzug beträgt für Verheiratete CHF 10'000 und für Alleinstehende CHF 5'000 im ersten Jahr und reduziert sich danach jährlich. Bei vermieteten oder verpachteten Liegenschaften bleibt ein Schuldzinsenabzug grundsätzlich möglich. Er richtet sich künftig jedoch nach dem Verhältnis der vermieteten oder verpachteten Liegenschaften zum Gesamtvermögen. Private Schuldzinsen, etwa aus Konsumkrediten oder Lombardkrediten, werden dadurch ebenfalls nicht mehr wie bisher abzugsfähig. Was gilt für energetische Investitionen? Auch hier verändert sich die Situation. Bei der direkten Bundessteuer entfällt der Abzug für Energiespar- und Umweltschutzmassnahmen. Die Kantone können solche Abzüge jedoch weiterhin und längstens bis 2050 vorsehen. Im Kanton Schwyz können entsprechende Investitionen heute noch über das laufende und die zwei folgenden Steuerjahre verteilt werden. Die konkrete Regelung für die Zeit ab 2029 ist kantonal zu prüfen. Was bedeutet das für Eigentümer? Die Reform kann je nach persönlicher Situation sehr unterschiedliche Auswirkungen haben. Entscheidend sind unter anderem die Höhe der Hypothek, der Zinssatz, das Alter der Liegenschaft, geplante Investitionen und weitere Vermögenswerte. Deshalb lohnt es sich, die eigene Vermögens- und Finanzierungsstruktur frühzeitig zu überprüfen. Eine ganzheitliche Vermögensverwaltung betrachtet dabei nicht nur die Anlagen, sondern auch Immobilien, Finanzierung, Steuern und die langfristige Vermögensplanung. Fazit: Der Wegfall des Eigenmietwerts vereinfacht das Steuersystem, verändert aber gleichzeitig die bisherigen Anreize rund um Verschuldung und Immobilienunterhalt. Für Eigentümer ist deshalb weniger die einzelne Steuerregel entscheidend als die Frage, wie Immobilie, Finanzierung und übriges Vermögen künftig zusammenspielen. Wer frühzeitig plant, kann den Systemwechsel gezielt in die eigene langfristige Vermögensstrategie einbeziehen.

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Bezirk Affoltern

Freitag, 18. September 2026

Alte Tradition lebt im Ottenbacher Dörrhüsli weiter Im gemeindeeigenen Dörrhüsli werden Früchte, Gemüse und Kräuter haltbar gemacht Das Dörrhüsli in Ottenbach gehört zu den wenigen noch von einer Gemeinde betriebenen Dörranlagen der Schweiz. Von Anfang August bis Ende Oktober können dort Früchte, Gemüse, Pilze und Kräuter zum Dörren vorbeigebracht werden. Mit viel Erfahrung und Herzblut kümmern sich Raïna Thali und Edith Funk darum, dass aus den Gartenschätzen haltbare Vorräte für den Winter werden. Gerade in einem ertragreichen Sommer bietet das Dörren eine willkommene Alternative zum Einmachen oder Tief kühlen. Wer keinen eigenen Dörrapparat besitzt oder grössere Mengen Obst und Gemüse verarbeiten möchte, kann sein vorbereitetes Dörrgut im Dörrhüsli vorbeibringen. Erst ab zehn Kilogramm Frischgut wird um eine Voranmeldung gebeten, damit die Dörrvorgänge besser geplant werden können. Zum Dörren eignen sich weit mehr Lebensmittel als die bekannten Apfelringli. Auch Birnen, Zwetschgen, Tomaten, Bohnen, Trauben, Feigen, Chilis, Pilze, Kräuter oder Zucchetti lassen sich problemlos haltbar machen. Be-

Im Ottenbacher Dörrhüsli werden während der Erntesaison Früchte, Gemüse, Kräuter und Pilze nach traditioneller Art gedörrt und so für viele Monate haltbar gemacht. (Bild zvg) sonders Dörrbohnen gehören seit Generationen zur traditionellen Schweizer Küche und sind im Winter eine beliebte Beilage. Beim Dörren wird den Lebensmitteln Wasser entzogen. Da-

durch verlängert sich ihre Haltbarkeit auf ein bis zwei Jahre, während Vitamine, Mineralstoffe und Nahrungsfasern weitgehend erhalten bleiben. Gleichzeitig steigt die Konzentration des na-

türlichen Fruchtzuckers. Wer seine Dörrfrüchte selbst herstellen lässt, verzichtet zudem auf Zuckerzusätze oder Konservierungsmittel, wie sie bei industriell hergestelltem Trockenobst teilweise verwendet werden. Das Rohmaterial muss zu Hause gerüstet werden, damit es im Dörrhüsli direkt auf die grossen Dörrbleche gelegt werden kann. Die professionellen Anlagen arbeiten dabei deutlich energieeffizienter als ein herkömmlicher Backofen. Nach wenigen Tagen kann das fertige Dörrgut wieder abgeholt werden. Das Dörrhüsli an der Affolternstrasse 3 hinter dem Gemeindehaus ist bis Ende Oktober jeweils montags und donnerstags von 17.30 bis 18.30 Uhr geöffnet. Einwohnerinnen und Einwohner von Ottenbach profitieren von vergünstigten Tarifen. Bei Anlieferungen von mehr als zehn Kilogramm Frischgut wird um eine telefonische Voranmeldung gebeten. Das Dörrhüsli trägt dazu bei, eine alte Konservierungsmethode lebendig zu halten und Lebensmittel nachhaltig zu nutzen. Martina Murer/Gemeinde Ottenbach

Zehn Jahre gelebte Menschlichkeit Der Verein Wabe Knonaueramt feierte sein zehnjähriges Bestehen Rund 90 Gäste feierten am 10. September das zehnjährige Bestehen der Wabe Knonaueramt. Im Mittelpunkt des Jubiläums stand der Dank an die zahlreichen Freiwilligen, die seit der Vereinsgründung im Jahr 2016 schwer kranke und demenzerkrankte Menschen begleiten. In den vergangenen zehn Jahren leisteten die Freiwilligen rund 13 000 Einsatzstunden – zu Hause oder in Institutionen. Hinter dieser Zahl stehen unzählige persönliche Begegnungen, Gespräche und gemeinsame Stunden, die Betroffenen und Angehörigen Entlastung und Unterstützung bieten.

Interaktive Aufführung des Hirntheaters In seiner Laudatio würdigte Seelsorger Volker Schmitt das Engagement der Freiwilligen und erinnerte daran, wie wichtig

Das Hirntheater zeigte auf eindrückliche und interaktive Weise, wie herausfordernde Alltagssituationen mit demenzerkrankten Menschen durch Verständnis und einen Perspektivenwechsel entschärft werden können. (Bild zvg)

menschliche Nähe sein kann. Mit einem Zitat von Mascha Kaléko brachte er die Bedeutung der Begleitung auf den Punkt: «Man braucht nur einen Menschen, den aber braucht man sehr.» Präsidentin Carmen Kissling dankte den Freiwilligen, dem Vorstand sowie den Gönnern und Partnerorganisationen für ihre langjährige Unterstützung. Anschliessend zeigte das Hirntheater in einer interaktiven Aufführung den Umgang mit Menschen mit Demenz und regte zum Nachdenken an. Ein marokkanisches Buffet bildete den Abschluss der Jubiläumsfeier. Der Anlass stand ganz im Zeichen der Menschlichkeit und des freiwilligen Engagements, das die Wabe Knonaueramt seit zehn Jahren prägt. Verein Wabe Knonaueramt

Jodelgesang in eindrucksvoller Bergkulisse Der Jodlerklub Affoltern am Albis umrahmte den Berggottesdienst auf der Klewenalp Bei strahlendem Herbstwetter gestaltete der Jodlerklub Affoltern am Sonntag den Berggottesdienst auf der Klewenalp musikalisch mit. Dank der angenehmen Temperaturen konnte die Feier im Freien neben der Klewen-Kapelle stattfinden und bot den zahlreichen Besucherinnen und Besuchern eine stimmungsvolle Atmosphäre vor eindrucksvoller Bergkulisse. Durch den Gottesdienst führte Klara Niederberger von der Pfarrei Beckenried. Ihre besinnlichen Worte und die musikalischen Beiträge des Jodlerklubs zogen auch zahlreiche Wanderinnen und Wanderer an, die spontan innehielten und der Feier beiwohnten. Im Anschluss liessen die Teilnehmenden den Vormittag bei Speis und Trank ausklingen. Mit spontanen Gesangseinlagen sorgte der Jodlerklub zudem für zusätzliche Unterhaltung und trug zu einem gelungenen Herbsttag hoch über dem Vierwaldstättersee bei. Die nächsten Auftritte des Jodlerklubs Affoltern finden am 27. September beim Erntedankgottesdienst in Obfelden, am 18. Oktober im Gottesdienst in Oberlunkhofen sowie am 14. und 15. November bei den Kirchenkonzerten mit dem Projektchor statt. Jodlerklub Affoltern

Der Jodlerklub Affoltern umrahmte den Berggottesdienst auf der Klewenalp musikalisch und sorgte vor eindrucksvoller Alpenkulisse für eine stimmungsvolle Feier. (Bild zvg)


Forum

Freitag, 18. September 2026

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Parkplätze am Friedhof Neben anderen hat auch Marlis Baur, Zwillikon, mit einem Leserbrief ihrem Ärger Luft gemacht über das neue Parkplatzregime am Friedhof Affoltern. Scheinbar ging bei der Stadtverwaltung vergessen, dass Besucher des Friedhofes nicht zum Vergnügen hierherkommen. Dass Trauerfamilien auf ihrem schweren Gang zur Beerdigung ebenso wie anreisende Auswärtige Parkplatzgebühren zahlen sollen, kann ja nicht sein. Gärtnereien mit Kränzen und Blumenschalen, Musiker mit Instrumenten, Pfarrer und Organistin, sollen in Ausübung ihres Amtes zahlen müssen? Da die Stadt jeweils Kenntnis davon hat, wann eine Abdankung stattfindet, gehe ich davon aus, dass an solchen Nachmittagen aus Pietätsgründen sicher keine Parkplatzkontrollen stattfinden werden. Affoltern wird ja kaum als Abzocker-Gemeinde dastehen wollen. Anita Hausheer, Affoltern

Wahlempfehlung

Blickfang am Himmel Sind es Schäfchen? Oder Popcorn? Diese besondere Wolkenformation, die den Himmel wie mit unzähligen kleinen Tupfen überzog, bereitete Edith Johannsen am Dienstagabend in Wettswil einen Moment der Freude. (red)

Zentrumsplanung und neues Gemeindehaus in Bonstetten Bezüglich Äberlihus und Umgestaltung kann ich mich den Argumenten von Agnes Hedinger und Claude Wuillemin voll anschliessen. Für mich ist die Zentrumsplanung in dieser Form überdimensioniert und nicht annehmbar. Dies, obwohl der heutige Dorfplatz mehr als lieblos, kalt und nicht einladend gestaltet ist. Es brauchte weder einen grossen Aufwand noch hohe Kosten, um das zu ändern. Ein paar Gedanken zum Umbau beziehungsweise Neubau des Gemeindehauses: Dass die Arbeitsplätze in Bezug auf Platz, Infrastruktur etc. besser sein

könnten – gut, einverstanden. Dass die bauliche Substanz teilweise den heutigen Anforderungen nicht mehr genügt, besonders in der heissen Jahreszeit – ebenfalls einverstanden. Aber braucht es wirklich ein neues Gemeindehaus? Im neu erstellten Werkgebäude versucht die Gemeinde schon seit Beginn der Fertigstellung, rund 520 m2 Gewerbefläche zu vermieten. Bis heute ohne Erfolg. Diese ungenutzte Fläche hat ja gekostet und bringt 0 Franken Einnahmen. Warum nutzt die Gemeinde diese Fläche nicht selber und baut diese so

um, dass die Gemeindeverwaltung dort Platz findet? Hätte den Vorteil, dass die ganze Verwaltung, Dienste usw. an einem Standort wären, und zum anderen liesse sich sehr viel Geld sparen. Das Gemeindehaus kann dann zurückgebaut werden. Der gewonnene Platz inklusive der Parkplätze hinter dem Gemeindehaus wäre zu einem wunderbaren Platz umzugestalten. Zusätzlich entsteht Freiraum für Veranstaltungen wie Musik im Dorf, Dorfchilbi, Weihnachtszauber usw. Zudem stellt sich die Frage, ob es Sache der Gemeinde ist,

Seminar- und Tagungsräume zur Verfügung zu stellen. Diese müssten durch die Gemeinde bewirtschaftet werden. Sprich Vermietung, Reinigung, Einrichten für die entsprechenden Anlässe. Dies wiederum braucht Ressourcen und irgendwann zusätzliche Stellenprozente. Ich finde, die Gemeinde soll sich vor allem um ihre Kernkompetenz kümmern und diese Dienste gut vollbringen. Daher kann ich auch zum Neubau des Gemeindehauses nicht Ja sagen. Jürg Flückiger, Bonstetten

Der Weg vom Plakat zum fertigen Platz führt über viele Tische Replik auf die Glosse von Livia Häberling mit dem Titel «Wenn Architekten träumen» im «Anzeiger» vom 15. September. Livia Häberling hat nicht unrecht: Wer die Visualisierung vom SchönbächlerAreal mit dem heutigen Marktplatz vergleicht, reibt sich die Augen. Als Architekt muss ich gestehen, wir träumen schon immer etwas von einer idealen Welt. Auf unseren Bildern ist

stets tolles Wetter, alles blüht, die Bäume sind zwanzig Jahre alt und spenden grosszügig Schatten. Nur träumen wir nicht bloss für die Visualisierung auf dem Baustellenplakat. Die spielenden Kinder auf der Schaukel und die Bank im Schatten meinen wir ernst. Zwischen dem ersten Bild einer Idee und der Eröffnung liegen aber Jahre, Sparrunden und eine unscheinbare Frage: Wer kümmert sich

um das alles? Asphalt und Beton werden einmal gegossen und bleiben jahrzehntelang beinahe unverändert beständig. Bäume hingegen wollen gewässert, Spielgeräte geprüft und Brunnen gereinigt werden. Über Kies und Rasen fährt auch keine Putzmaschine rasch mal drüber. Der Weg vom Plakat zum fertigen Platz führt deshalb über viele Tische: den der Bauherrschaft, der Kostenpla-

nung, der Behörden und des künftigen Hauswarts. Der Architekt sitzt an jedem davon, aber nicht an jedem am Kopfende. Wenn also dort Beton liegt, wo auf dem Bild Kinder hüpfen, hat nicht einfach ein Architekt aufgehört zu träumen. Dann haben viele gemeinsam befunden, dass der Traum im Unterhalt zu teuer ist. Nico Wolfer, Bonstetten

nahmeverzicht von 2.55 Millionen Franken ist der maximal mögliche Rahmen: Erst bei der Projektierung, darauf aufbauenden Kalkulationen und dem Abschluss des Baurechtsvertrags wird es klar sein, wie viel Einnahmeverzicht für preisgünstigen Wohnraum tatsächlich nötig ist. Auch wenn die Gemeinde selbst bauen würde, würde sie unter dem Zürcher Kostenmietmodell zwar Einnahmen, aber keine Gewinne erzielen. Dafür trüge sie den ganzen Aufwand und das ganze Risiko für Bau und Vermietung.

Es macht Sinn, die ganze Parzelle baulich aus einem Guss zu erneuern, anstelle eines kleinteiligen Flickwerks aus bestehenden und neuen Gebäuden. So können Wohnraum und Laden-/Gewerbeflächen vollständig nach heutigen Ansprüchen und Bedürfnissen entwickelt werden. Auch wenn das Äberlihus noch eine gute Bausubstanz hat, heisst dies nicht auch gute Nutzbarkeit für Wohnungen. Die Kosten für massive Umbauten (insbesondere beim Werkgebäudeteil) und Modernisierung dürften den Einnahmenverzicht sogar erheblich überstei-

Fredy Gallmann, Hauptikon

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Exkursion: In Werft und Trockendock am Zürichsee. Führung und Besichtigung der Schiffswerft der Zürichsee-Schifffahrtsgesellschaft ZSG.

Irreführender Titel

gen. Um den Dorfkern gemäss weitverbreitetem Wunsch zu beleben, macht es Sinn, einen Detailhändler anzusiedeln. Ob dies Konkurrenz zum Spar schafft, ist nicht klar: Vielleicht zieht er ja um? Der Spar, aufgrund der Konkurrenz im Schachen wirtschaftlich unter Druck, benötigt Anpassungs- und Entwicklungsmöglichkeiten. In sinnvoller Ergänzung zum Ersatzneubau Gemeindehaus empfiehlt sich deshalb eine klare Zustimmung auch zur Vorlage 2.

Wir stimmen nicht über die Neutralität 14.00 Uhr ab.Treffpunkt: Diese ist bereits in der Verfassung Haupteingang, Mythenquai 333 verankert. Die SVP will mit der Initiatiin Zürich-Wollishofen ve den Bundesrat einschränken. Wenn Jrène Dubs dieAnmeldung: grösste Fraktion das Initiativrecht Betpurstrasse Affolternzu a.Aänmissbraucht, um19, die8910 Verfassung irene.dubs@buewin.ch dern, damit der Bundesrat in ihrem Sinn Die Führung handeln muss,ist so gratis ist das ein Angriff auf dieDetails demokratischen Institutionen zu Referent und Inhalt sieheder Schweiz. Der Bundesrat ist ein ausgewowww.orientiert.ch genes Gremium, das die Vielfalt der Schweiz repräsentiert, zum Beispiel Regionen, Sprachen, Parteien oder Geschlechter. Das macht Entscheide nicht Ein Bildungsangebot der einfach, aber ausgewogen. Stärken Sie das Schweizer Regierungssystem und stimmen Sie am 27. September Nein.

Michael Nanz, Bonstetten

Ernst Hedinger, Hedingen

Zentrumsplanung Bonstetten: Auch die Vorlage 2 verdient ein Ja! Nachdem die Vorlage 1 (Ersatzneubau Gemeindehaus) weitherum unbestritten ist, brauchen verschiedene Einwände gegen die Vorlage 2 (Vergabe der neuen Parzelle 3132 im Baurecht mit reduziertem Baurechtszins) einer Klärung. Man kann nicht den Foifer und das Weggli haben beziehungsweise gleichzeitig preisgünstigen Wohnraum realisieren und möglichst hohe Einnahmen für die Gemeinde generieren. Die Schaffung von preisgünstigem Wohnraum ist jedoch ein weitverbreitetes Anliegen in der Bevölkerung. Der Ein-

Die anstehende Gemeinderatsersatzwahl in Kappel vom 27. September wurde notwendig, weil ein Gemeinderatsmitglied aus gesundheitlichen Gründen sein Amt vor ein paar Monaten zur Verfügung stellte. Als Kandidat stellt sich neu der Hauptiker Pascal Lukas Parraghy zur Verfügung. Pascal arbeitet in einem international tätigen Konzern als Projektleiter für Befestigungstechnik, wohnt schon lange Jahre in Hauptikon und wird sehr geschätzt. Sei es als engagiertes Vorstandsmitglied unseres Hauptiker Dorfvereins, als zupackender Grilleur am Bauernhofgottesdienst oder als empathischer, zum Dorfbild gehörender Hauptiker mit seiner Frau Marta und ihrem Vierbeiner. Viele von Ihnen haben Pascal bereits am 22. August vor dem Denner in Kappel oder vor dem Prima in Uerzlikon kennengelernt. Ich bitte Sie, Pascal Lukas Parraghy neu in den Kappeler Gemeinderat zu wählen. Nicht nur seiner unbestrittenen Fähigkeiten, Kompetenzen und Empathie willen, sondern auch, damit weiterhin alle drei Dörfer unserer Gemeinde im Kappeler Gemeinderat angemessen vertreten sind. Vielen Dank im Voraus, dass Sie am 27. September Pascal Lukas Parraghy neu in den Kappeler Gemeinderat wählen.

Gemeinnützige Gesellschaft des Bezirks Affoltern


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Forum

Freitag, 18. September 2026

Leserbriefe zum Abstimmungssonntag Leserbriefe mit inhaltlichem Bezug zu den Abstimmungsvorlagen vom Sonntag, 27. September, müssen die Redaktion bis spätestens heute Freitag, um 16 Uhr, erreichen. Verspätete Einsendungen werden nicht mehr berücksichtigt. (red)

Ihre Meinung ist willkommen! Gerne können Sie der Redaktion des «Anzeigers» einen Leserinnen- oder Leserbrief schicken. Dazu gibt es ein paar wichtige Regeln: Ihre Meinungsäusserung muss mit Namen sowie Adresse und Telefonnummer des Verfassers oder der Verfasserin versehen sein und soll in maximal 2000 Zeichen ein Thema aus der Region aufgreifen oder einen Beitrag im «Anzeiger» kommentieren. Reine Danksagungen sind nicht erwünscht. Wir achten darauf, dass nur Briefe in einem freundlichen Tonfall sowie ohne Verletzung von Persönlichkeitsrechten Dritter publiziert werden. Beiträge, die Beleidigungen, falsche Tatsachenbehauptungen, Verleumdungen, persönliche Diffamierungen, drastisch überzogene Kritik an Personen enthalten oder das Andenken Verstorbener verunglimpfen, werden nicht veröffentlicht. Der Inhalt des Leserbriefes muss zudem die eigene Meinung abbilden und bei Zitaten eine Quelle nennen. Redaktionsschluss beachten

Herbstliche Vorboten Ein Hauch von Herbst liegt in der Luft: Während sich der Nebel noch über die Felder legt, bringt die Morgensonne die Landschaft rund um den Islisberg zum Leuchten. Ein ruhiger und stimmungsvoller Blick vom Bahnhof Bonstetten aus, fotografiert von Astrid Diener. (red)

Aufgeben können Sie Ihre Äusserung unter www.affolteranzeiger. ch/ mitmachen/leserbrief-einreichen. Für eine Veröffentlichung am Dienstag sollte die Zuschrift am vorangehenden Freitagmittag auf der Redaktion eintreffen. Für eine Publikation am Freitag schicken Sie uns Ihre Meinungsäusserung bitte bis am Mittwochmittag. (red)

Am Abstimmungssonntag: Zentrum Heumoos in Bonstetten: Verbesserungsbedarf Ja zu Schulraum und Mehrzweckhalle bei Zugänglichkeit Als Mutter von zwei Primarschulkindern, aber auch als Stallikerin, betrifft mich diese Abstimmung ganz direkt. Mir ist wichtig, dass sich unser Dorf weiterentwickelt und wir heute die richtigen Entscheidungen für die Zukunft treffen. Unsere Kinder brauchen zeitgemässen Schulraum. Gleichzeitig schafft die Mehrzweckhalle Raum für Vereine,

Sport, Veranstaltungen und Begegnungen – und damit einen Mehrwert für die ganze Bevölkerung. Ja, die Investition ist gross. Aber wir entscheiden nicht nur für heute, sondern auch darüber, was Stallikon seinen Kindern und der nächsten Generation mit auf den Weg gibt. Sara Zahner, Stallikon

Parteiisches Moralisieren Nicht alle, welche Ja zur Neutralitätsinitiative sagen, sind Sympathisanten der SVP. Und nicht alle, welche mehr Ausgewogenheit in der Neutralitätspolitik unserer Regierung verlangen, verfallen der naiven Gleichung: Mehr Neutralität biete mehr Schutz vor Kriegen. Mich stört es, dass man die Völkerrechtsverletzung von Russland mit fast täglicher moralischer Entrüstung verurteilt, die aktuellen der anderen Grossmacht hingegen nicht. Irans Zivilisation soll ausgelöscht werden? Venezuelas Präsident darf geraubt werden? Der Irak durfte 2003 völkerrechtswidrig angegriffen werden? Ohne Protest geschah das oder mit nur leiser Kritik, verpackt in Rechtfertigungsartikeln in den Medien. Der Grund für diese Einseitigkeit ist klar: wirtschaftliche Interessen mit dem westlichen Block. Diese Interessen sind legitim und zugegeben: Sie sichern – mindestens kurzfristig – unseren Wohl-

stand. Ausserhalb des westlichen Blocks gibt es allerdings viele Länder, die sich eine konsequentere Neutralitätspolitik der Schweiz wünschen. Über diese Wünsche mag man sich hinwegsetzen. Zu behaupten, man handle dann aber moralisch richtig, halte ich für eine Heuchelei. Die Ablehnung der Initiative – mit der ich rechne – befreit uns vielleicht von einer allzu starren Regelung im Umgang mit der Neutralität. Die Ablehnung wird die Regierung aber nicht davon befreien, alle Völkerrechtsverletzungen mit der gleichen Schärfe und mit den gleichen Massnahmen zu verurteilen. Andernfalls sind wir alles andere als neutral! Ja, und Kooperation mit dem Ausland wünsche ich mir auch, nicht aber mit einer NATO, welche momentan menschenverachtende Operationen gewähren lässt. Heinz Trinkler, Affoltern

Bei der Eröffnung des neuen Zentrums Heumoos wurde deutlich, dass die Beschilderung zum Gebäude zunächst fehlte. Erst nach einer Meldung wurden entsprechende Hinweisschilder angebracht.

Teilerfolg dank der SVP-Sektion Bonstetten Ein weiterer Punkt betrifft die Zugänglichkeit des Gebäudes. Im selben Komplex befinden sich unter anderem die Polizei, die Bibliothek, das Betreibungsamt und das Sozialamt. Für Menschen mit Kinderwagen, Rollatoren oder Rollstühlen gestaltet sich der Weg zum Ein-

gang derzeit als schwierig. Auch junge Eltern mit Kleinkindern, die beispielsweise zur Bibliothek oder zum Sozialamt müssen, sind davon betroffen. Betroffene Bürgerinnen und Bürger meldeten sich bei der SVP und schilderten die Situation. Die SVP nahm daraufhin Gespräche mit der Gemeinde auf und legte die unbefriedigte Situation dar. Nach diesen Gesprächen hat der Gemeinderat den Verbesserungsbedarf anerkannt. Im Budget 2027 ist eine Anpassung der Zugangssituation vorgesehen. Dieser Entscheid wurde von uns sehr positiv aufgenommen. Zusätzlich besteht Bedarf an der Eingangstür: Diese öffnet sich nach

aussen und ist nicht automatisiert. Für Rollstuhlfahrerinnen und Rollstuhlfahrer ist das Öffnen der Tür unter diesen Umständen eine erhebliche Herausforderung. Insgesamt zeigt sich, dass bei der Planung des Zentrums die Anforderungen an Barrierefreiheit nicht ausreichend berücksichtigt wurden. Angesichts der Bedeutung eines modernen Gemeindezentrums für alle Bürgerinnen und Bürger wäre eine umfassendere Berücksichtigung dieser Aspekte wünschenswert gewesen. SVP Bonstetten, Vorstand

Heuchlerische und zynische Initiative Replik auf den Leserbrief von David Vogelsanger mit dem Titel «Sanktionen sind Kriegswaffen, die töten» im «Anzeiger» vom 11. September. Es ist offensichtlich, dass etliche SVPGrössen und Mitinitianten dieser heuchlerischen (Friedenstaube – ja, für wen?) und zynischen Initiative Sympathien für autokratische Systeme und deren Aushöhlung demokratischer Grundrechte wie Presse-, Medien-, Redeund Parteienvielfalt hegen. Von Putin, Orbán etc. distanziert man sich kaum, obwohl sie alle dasselbe Ziel verfolgen: kritische Presse- und TV-Medien einzu-

schränken, die Opposition zu diffamieren und zu verbieten. Wer glaubt, dass solche Systeme durch die Fortführung von Geschäftsbeziehungen und den Schutz deren Vermögenswerte der Bevölkerung helfen, macht sich indirekt mitschuldig am Stützen solcher Regime und somit an der Unterdrückung deren Volkes. Jeder weiss und viele verschiedene internationale und nationale Quellen belegen, dass Putin dank der Oligarchen an der Macht ist. Die Kritiker wurden mundtot gemacht, sind auf mysteriöse Weise aus dem Fenster eines Hotels gefallen oder befinden sich in langjähriger Gefangenschaft. Die EMS-

Tochtergesellschaft Eftec betreibt in Russland zwei Betriebe in Nischni Nowgorod und Jelabuga, welche die russische Automobilindustrie trotz westlicher Sanktionen unverändert beliefern. Wenn da kein Interessenskonflikt besteht, wo dann? Zuletzt lässt sich die Aussage, dass Sanktionen einen Regimewechsel herbeigeführt haben, ganz einfach anhand einiger Beispiele wie Südafrika (Apartheidsregime, das zuletzt nur noch von der Schweiz gestützt wurde), Rhodesien, Lesotho, Haiti, Irak und Syrien widerlegen. Urs Preisig, Mettmenstetten


Bezirk Affoltern

Freitag, 18. September 2026

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Besuchen Sie unsere Website!

Telefon 058 200 57 00 inserat@affolteranzeiger.ch www.affolteranzeiger.ch

Kunst dazwischen

Palliative Begleitung

Spuk mit Zeitreise

Die Ausstellung «Dazwischen» von Laura Herter ist in der Bibliothek Stallikon zu sehen. Seite 11

Die Parkinson-Selbsthilfegruppe Affoltern lädt zu einem öffentlichen Vortrag ein. Seite 11

Ein Kinderbuch über ein Gespenst und ein rätselhaftes Abenteuer im alten Berlin. Seite 15

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Saisonabschluss mit Gospelchor im Chilegarte Das letzte Chilegarte-Konzert des Jahres Heute Freitag, 18. September, um 19 Uhr kommen Interessierte zum letzten Mal dieses Jahr im gemütlichen und ungezwungenen Rahmen der Fyrabigmusig rund um die reformierte Kirche Bonstetten zusammen. Der Bonstetter Gospelchor präsentiert sein Repertoire: Eigenkompositionen von Chorleiter Casey Crosby sowie bekannte Traditionals aus

den USA werden dargeboten. Im Anschluss gibt es einen Apéro, um den Abend und die ganze Saison in gemütlicher Atmosphäre ausklingen zu lassen. Jugendliche der Kirche, die im Unti Susanna Orelli behandelt haben, mixen für diesen speziellen Anlass alkoholfreie Drinks. Ilona Stirnimann

Rafael Scholten zeigt seine magische Show. (Bild zvg)

«Wunderbare Kuriositäten» Magier Rafael Scholten in Mettmenstetten In dieser Vorstellung geht es um Zeitreisen, das Universum und die Frage, warum der Mensch an Magie glauben will. Spielend zieht Magier Rafael Scholten die Zuschauerinnen und Zuschauer mit seiner Sammlung wunderbarer Kuriositäten in den Bann und dringt in die dunkelsten Winkel ihrer Gedanken ein. Inspiriert von berühmten Magiern aus der viktorianischen Ära lässt er das

Publikum in seiner stets eleganten und humorvollen Aufführung die Magie mit Händen greifen und für 75 Minuten der Realität entfliehen. Die Magie sei seine Leidenschaft, so Rafael Scholten: «Meine grösste Motivation im Leben. Ich versuche jeden Tag kreative und neue Wege zu finden, um das Publikum für einen Moment träumen zu lassen. Die Magie spornt mich mit jedem neuen Projekt an, besser zu werden, anders zu denken

und die beste Version von mir selbst zu werden. Diese Leidenschaft möchte ich mit Ihnen teilen.» Daniela Lackner, Kulturverein «Bi Eus – z’Mättmistette» Samstag, 24. Oktober, 20.15 Uhr / Bühne Rössli Mettmenstetten, Bistro ab 19.15 Uhr offen Ticket-Reservationen: www.bieus.ch/tickets oder Tel. 077 488 00 89

Der Bonstetter Gospelchor gestaltet das letzte «Fyrabigmusig»-Konzert der Saison im Chilegarte der reformierten Kirche Bonstetten. (Bild zvg)

Exkursion vermittelt Einblicke in moderne Windenergie

Politik auf Schusters Rappen im Emmental

Exkursion zur Windkraftanlage Verenafohren

Wanderwochenende mit Austausch der EVP

Die Teilnehmenden der Exkursion aus dem Säuliamt informierten sich bei der Windkraftanlage Verenafohren aus erster Hand über Technik, Energiegewinnung und die Auswirkungen auf Mensch und Umwelt.

Die EVP Bezirk Affoltern verbrachte ein Wanderwochenende im Emmental unter dem Motto «Auf Schusters Rappen mit Kantonsrat Sommer». Im Mittelpunkt standen nicht nur die Wanderungen, sondern auch der persönliche Austausch über politische und gesellschaftliche Themen. Zwischen den sanften Hügeln des Emmentals bot sich den Teilnehmenden viel Zeit für Gespräche – fernab von Sitzungssälen und Traktandenlisten. Die gemeinsame Wanderung schuf Raum für Begegnungen, Zuhören und Diskussionen über aktuelle Anliegen aus dem Bezirk. Organisiert wurde das Wochenende von Dorothe und Geri Gysel sowie Fredi Schmuki. Sie kümmerten sich um An-

reise, Wanderroute und Unterkunft im Panorama-Hotel «Bärnsicht». Der rund dreieinhalbstündige Aufstieg zur Lüderenalp mit rund 680 Höhenmetern wurde von humorvollen Wortmeldungen eines Wanderleiters aufgelockert und von allen Teilnehmenden gut gemeistert. Auch Kantonsrat Daniel Sommer nutzte die Gelegenheit, um mit den Teilnehmenden ungezwungen ins Gespräch zu kommen. Das Fazit der Organisatoren: Gemeinsames Unterwegssein schafft Nähe und fördert den Dialog – eine gute Grundlage auch für die politische Arbeit. EVP Bezirk Affoltern

(Bild zvg)

Mit 13 weiteren Personen aus dem Säuliamt besuchte ich die Windkraftanlage Verenafohren bei Wiechs-Tengen im grenznahen Deutschland. Nach der Anreise mit Bahn, Bus und zu Fuss stand eine Führung direkt am Fuss der rund 200 Meter hohen Anlage auf dem Programm. Mich interessierte vor allem die Lärmemission. Andere Teilnehmende beschäftigten sich mit Themen wie Naturschutz, Energiegewinnung, Landschaftsbild und Wirtschaftlichkeit. Jutta Gaukler, die die Planung und Realisierung der Anlage begleitet hatte, informierte über das

Projekt. Ergänzende Auskünfte gab Philipp Huber, Präsident von Pro Wind Zürich. Überrascht hat mich, wie leise die Anlage ist. Das Rotorengeräusch war selbst in unmittelbarer Nähe kaum störend. Gemäss den Verantwortlichen deckt bereits eine Umdrehung des Rotors den Tagesstrombedarf eines durchschnittlichen Haushalts. Die Gemeindepräsidentin von Wiechs erklärte zudem, dass die rund 400 Einwohnerinnen und Einwohner die Anlage breit mittragen. Die Gemeinde profitiert von jährlichen Abgeltungen, und auch die

Grundeigentümer erhalten weiterhin Pachtzinsen. Vor dem Bau waren umfangreiche Abklärungen nötig, etwa zum Vogel-, Fledermaus- und Waldschutz. So werden die Windräder bei Vogelzügen automatisch abgeschaltet. Windenergie liefert insbesondere im Winter wertvollen Strom und ergänzt die Solarenergie sinnvoll. Wenn die Windverhältnisse geeignet sind, spricht aus meiner Sicht wenig gegen Windkraftanlagen auch im Säuliamt. Edith Johannsen, Wettswil

Die EVP-Wandergruppe mit Kantonsrat Sommer auf der Lüderenalp. (Bild zvg)


Kath. Kirche Affoltern am Albis Samstag, 19. September 17.30 Eucharistiefeier Sonntag, 20. September 9.00 Gottesdienst entfällt 11.00 Ökum. Bettagsgottesdienst am Weiher in Hedingen anschl. Mittagessen 18.30 Santa Messa

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Ref. Kirchgemeinde Knonauer Amt Alle Anlässe auf www.ref-knonaueramt.ch und im reformiert.lokal Freitag, 18. September 19.00 Affoltern Wöschhüsli Trauer-Treff 2 «Rückenwind» 19.00 Bonstetten Chilegarte Chilegarte-Event: Casey Crosby und Gospelchor Eintritt frei, Kollekte. Bei Regen findet das Konzert in der Kirche statt. Anschliessend Bistro ZeitLOS im Gandhi-Raum geöffnet 20.00 Kirche Mettmenstetten NAchtsamkeit Meditationsnacht mit Andreas Fritz Samstag, 19. September 10.30 Affoltern Seewadel Gottesdienst Pfr. Andreas Fritz Sonntag, 20. September 10.00 Bonstetten Rotenbirben Erntedankgottesdienst mit Minichile-Kids Pfrn. Susanne Sauder Anschliessend Apéro 11.00 Aeugst Chilestube Ausstellung zum Bettag und Essen der Nationen In der Chilestube (11 – 16 Uhr) lenkt eine Ausstellung den Blick auf ein unterschätztes Stück Schweizer Geschichte und auf die These, den Bettag als eigentlichen Demokratie-Feiertag zu begehen. In und um die Moserscheune (12 – 16 Uhr) kochen Aeugster:innen Gerichte aus aller Welt, organisiert von der Kommission «Asyl und Integration». Alle sind herzlich willkommen! 11.00 Hedinger Weiher Ökumenischer Bettagsgottesdienst mit Taufe Pfr. Ueli Flachsmann, Diakon Paulo Costa (röm.-kath.) Musik: Musikverein Hedingen Anschliessend Mittagessen Fahrdienst: Gaby Vanetta 079 712 98 81 11.00 Kirche Mettmenstetten Bettagsgottesdienst mit Abendmahl Pfr. Andreas Fritz, im Team mit Martin Billeter und Ernst Suter Musik: Daniel Rüegg Anschliessend Mittagessen 17.00 Kirche Rifferswil Bettagskonzert «Jubilate Deo» Musik des 17. Jahrhunderts mit dem Alte-Musik-Ensemble «il desiderio» und dem Sänger Stefan Vock Eintritt frei, Kollekte Montag, 21. September 19.00 Ottenbach Chilehuus Bibelabend mit Cornelia Lippuner Mittwoch, 23. September 18.30 Aeugst vor der Kirche Plaudern am Feuer Wir begrüssen die kurzen Tage und langen Nächte bei schöner Aussicht und netter Gesellschaft! Knabberzeug-Teilete und eigenes Glas mitbringen, Findet bei Regenwetter nicht statt Donnerstag, 24. September 19.00 Kirche Mettmenstetten Liturgische Abendmahlsfeier Pfr. Andreas Fritz

Ref. Kirche Kappel Sonntag, 20. September 10.00 Interreligiöser und ökumenischer Bettags-Gottesdienst mit Mitwirkenden verschiedener Konfessionen und Religionen in der Kirche Kappel

Samstag, 19. September 16.30 Eucharistiefeier anschl. Beichtgelegenheit

Vorzugsweise älteres, ruhiges Paar, keine Haustiere.

Sonntag, 20. September 9.30 Kafi & Begegnung 10.30 Eucharistiefeier zum Eidg. Dank-, Buss- und Bettag mit dem Mauritius-Chor und anschl. Apéro

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Tagzeitengebet Werktags: 7.45, 12.00 und 18.00 Uhr im Kapitelsaal Freitag, 18. September Schule des Friedens 20.00 – 22.00 HAGIOS Friedenskonzert mit Helge Burggrabe Klosterkirche Eintritt frei, Kollekte

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Kath. Kirche Hausen am Albis Wir freuen uns, mit Euch folgende Gottesdienste zu feiern: Samstag, 19. September 17.00 Eucharistiefeier mit Pater Ben, Musik: José

Sonntag, 20. September Schule des Friedens 10.00 Interreligiöse Feier zum Eidgenössischen Dank-, Bussund Bettag

Mittwoch, 23. September 9.30 Fiire mit de Chliine, ref. Kirche Mettmenstetten

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Ref. Kirche Knonau Sonntag, 20. September 10.00 Bettagsgottesdienst mit Abendmahl mit Pfarrer Hansjörg Riwar Musik: Motoko Matsushita www.kircheknonau.ch

Ref. Kirche Obfelden Sonntag, 20. September 10.00 ökum. Gottesdienst zum Bettag Pfarrerin M. Heilmann und Diakon P. Guerrero Musik: Hiromi Ikei anschliessend Chile-Kafi

Regina Schärer, geb. 1948/49 betr. Klassentreffen vom Jahrgang 1948 – 1950 Ledig Name, vermutlich heute verheiratet Vater war Polizist und Standesbeamter von Affoltern in den Jahren 1964/65

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Samstag, 19. September 10.00 Ausflug ins Kloster Fahr Sonntag, 20. September 9.30 Eucharistiefeier zum Bettag mit Sunntigsfiir für Kinder

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Samstag, 19. September 18.00 Santa Messa u. Festa del Pane anschl. Abendessen Sonntag, 20. September 10.00 Ökum. Bettagsgottesdienst in der Ref. Kirche Obfelden 10.30 Gottesdienst entfällt

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Wir engagiieren uns für die Sturzpräventiion

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Evang. Täufergemeinde Mettmenstetten Sonntag, 20. September 10.30 Gottesdienst Parallel Kinder-/Jugendprogramm Donnerstag, 24. September 20.00 Bibelabend Mehr Infos: etg-mettmenstetten.ch

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Ref. Kirche Stallikon Wettswil Sonntag, 20. September 10.00 Kirche Wettswil, Gottesdienst mit Pfr. Matthias Ruff Musik: Viktoryia Welti, Orgel

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Dienstag, 22. September (jeden Dienstag) 13.30 – 14.30 Führung durch die Klostergärten. Treffpunkt: Amtshausplatz. Keine Anmeldung erforderlich, Eintritt frei

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Veranstaltungen

Freitag, 18. September 2026

Leben bis zuletzt

«Daily Soap» Lesung von Nora Osagiobare

Vortrag mit Dr. Markus Mindern zum Thema Parkinson Die Parkinson-Selbsthilfegruppe Affoltern organisiert unter diesem Titel einen Vortrag mit Dr. Markus Minder, Ärztlicher Direktor, Co-Chefarzt Zentrum Altersmedizin und Palliative Care. Parkinson ist eine nicht heilbare Krankheit, die Symptome und Beschwerden nehmen, je nach Typ der Krankheit, mehr oder weniger schnell zu. Die Krankheit führt nicht unmittelbar zum Tode. Die Betroffenen versterben im Spätstadium meist an den Folgen oder Begleitkomplikationen, wie Lungenentzündungen durch Verschlucken, schweren Stürzen durch Gleichgewichtsprobleme oder Infektionen. Was heisst, «Leben bis zuletzt», wenn der Patient mit vielen verschiedenen Beschwerden und Problemen konfrontiert ist? Wie kann die Palliativ-

als die Begründerin der modernen Hospiz- und Palliativmedizin – sagte: «Es geht nicht darum, dem Leben mehr Tage zu geben, sondern den Tagen mehr Leben.» Wie das in der Palliativmedizin praktiziert wird und im Besonderen in der Villa Sonnenberg, wird Dr. Markus Minder in seinem Referat erläutern. Der Vortrag ist öffentlich und kostenlos, und im Anschluss sind alle herzlich zu Kaffee und Kuchen eingeladen, offeriert durch die Parkinson SHG Bezirk Affoltern.

Dr. Markus Minder erläutert, wie Palliativmedizin in der Villa Sonnenberg paktiziert wird. (Bild zvg)

Für die Parkinson-Selbsthilfegruppe Affoltern, Ursula Jarvis Donnerstag, 24. September, 14 Uhr, Spital-Restaurant

medizin die Patienten am Lebensende unterstützen? Cicely Saunders – sie gilt

Panorama, Melchior Hirzelweg 40, Affoltern (Zwischen LZP Haus Pilatus und Haus Rigi)

Action im Kinofoyer Lux «Premium Rush»: Ein ehemaliger Velokurier prüft den Realitätsgehalt Keine Bremsen, keine Gänge: der beste Velokurier von Manhattan schwört auf sein Fixie. Wilee (Joseph Gordon-Levitt) hat das Jura-Studium geschmissen und wirft sich furchtlos in den tosenden Verkehr der Metropole. Die chinesische Mitbewohnerin seiner Freundin Vanessa (Dania Ramírez) hat ihn für einen «Pre-

mium Rush» gebucht. Wilee soll einen extrem wichtigen Umschlag von der Columbia University nach Chinatown bringen. Er hat 90 Minuten Zeit, sich durch den Feierabendverkehr zu schlängeln und das geheimnisvolle Dokument abzuliefern. Nimas (Jamie Chung) ganzes Glück hängt von Wilees Können ab.

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Seine halsbrecherische Fahrt ärgert zuerst einen Verkehrspolizisten, dann ist auch ein windiger Agent (Michael Shannon) verzweifelt an Wilees Lieferung interessiert. Die Kurierfahrt steigert sich zur rasanten Verfolgungsjagd. Ein Actionfilm im Kinofoyer Lux? Ja, aber ein sehr erfrischender, stark und ironisch an die Verfolgungsjagden in frühen Cartoon-Filmen angelegter, wunderbar geschnittener Thriller mit grossartigen, lustvoll agierenden Schauspielenden. Im Anschluss an den Film erklärt der ehemalige Velokurier Martin Brunner, wie realistisch die gezeigten Szenen sind. Martin Brunner ist Schweizer- und Europameister der Fahrradkuriere und hauptberuflich Illustrator und Filmemacher.

Nora Osagiobare ist in Ottenbach aufgewachsen. Als Tochter einer Schweizerin und eines Nigerianers war sie von klein auf mit Rassismus konfrontiert. Ihre Erfahrungen hat sie zu einem Roman verarbeitet. Daily Soap ist – trotz des schweren Themas – überaus lustig.

Distanzierterer Blick auf die Schweiz Osagiobare sieht ihr Debüt auch als «Frustrationsverdauung». Sie sei von früher Kindheit an immer wieder Rassismus ausgesetzt gewesen und das habe dazu geführt, dass sie mit dem Gefühl aufgewachsen sei, «dass etwas mit mir nicht stimmt». Und aus dem Gefühl heraus, nicht richtig dazuzugehören, habe sich bei ihr ein etwas distanzierterer Blick auf die Schweiz entwickelt. Mit diesem leicht distanzierten Blick beschreibt Nora Osagiobare in ihrem ersten Roman Daily Soap die Geschichte in Form einer Seifenoper: Die Figuren sind überzeichnet, sie stellen ihre Rolle innerhalb der Gesellschaft nicht infrage – komme, was wolle. Und so ist aus der Geschichte des Zürcher Familienunternehmens, das den Vorwurf des Rassismus entkräften muss, ein unterhaltsamer, aberwitziger Roman entstanden – bei dem einem das Lachen beim Lesen öfter im Gesicht einfriert. Neben zahlreichen Auszeichnungen unter anderem am Klagenfurter Bachmann-Wettlesen, wo sie den Kelag-Preis erhielt, wurde sie dieses Jahr mit dem Schweizer Literatur-

Nora Osagiobare liest im «Scheidegger» aus ihrem Debüt-Roman «Daily Soap». (Bild Barbara Sigg)

preis ausgezeichnet. In der Würdigung zur Preisverleihung heisst es: «Mit unerschrockenem Humor und in rasantem Tempo entwirft die Autorin ein Stück Gesellschaftskritik, das wehtut, ohne belehrend zu wirken. Ein ganz und gar bemerkenswertes Debüt.» Buchhandlung Scheidegger & Co. AG Lesung und Gespräch mit anschliessendem Apéro, Scheidegger Bücher, Bahnhofplatz 5, Affoltern; Mittwoch, 30. September, Türöffnung 19.15 Uhr, Beginn der Veranstaltung 19.30 Uhr, Eintritt 25 Franken; begrenzte Platzzahl; um Anmeldung wird gebeten unter: info@scheidegger-buecher.ch oder per Telefon: 044 762 42 42

Eva Göth, Kinofoyer Lux Freitag, 25. September, 19.30 Uhr im Kinofoyer Lux. «Premium Rush», Actionfilm von David Koepp, USA 2012, 91 Min. OV/d, ab 12 J. Aula Ennetgraben, Affoltern. Kasse und Bar ab 19 Uhr.

Mit dieser Geste beginnt eine wilde Velofahrt durch Manhattan. (Bild zvg)

Info und Trailer: www.kinolux.ch

Vier Menschen mit grosser Liebe zur Schweizer Musik treffen sich und es soll ein Schweizer Liederabend entstehen. (Bild Tanja Dorendorf / T&T Fotografie)

Kunst aus den kleinen Zeitfenstern des Lebens

«Schon no speziell»

Mit der Ausstellung «Dazwischen» von Laura Herter rückt Kultur Stallikon ein Thema ins Zentrum, das im Alltag vieler Frauen präsent ist und dennoch unsichtbar bleibt: die Spannung zwischen Fürsorge und Freiheit, Familie und eigenem Schaffen. Die von Kultur Stallikon organisierte Ausstellung ist in der Bibliothek Stallikon zu sehen und dauert bis zum 20. Oktober. Herters filigrane figurative Zeichnungen kreisen um das Frausein, Mutterschaft und weibliche Identität. Sie greifen Erfahrungen wie Geburt, Verlust und innere Zerrissenheit auf. Zugleich setzen sie sich mit gesellschaftlichen Erwartungen auseinander. Dabei beschäftigt sich die Künstlerin mit der Frage, was sichtbar wird und welche Arbeit, Gefühle und Bedürfnisse unbeachtet bleiben. Der Titel «Dazwischen» beschreibt für Herter nicht bloss eine Übergangsphase. Er steht für den Lebens- und Arbeitsraum, in dem ihre Kunst entsteht: während eines Mittagsschlafs der Kinder, in seltenen betreuungsfreien Stunden oder spätabends, wenn es im Haus ruhig wird. Lange empfand sie diese kurzen und kaum planbaren Zeitfenster als Einschränkung. Heute erkennt sie darin den Ursprung ihres Schaffens. Aus Unterbrechungen entstehen andere Gedanken, aus Begrenzungen neue Formen. Damit weist die Ausstellung über das Persönliche hinaus. Herter thematisiert Strukturen, die mitbestimmen, wessen Zeit verfügbar ist, wessen Arbeit Anerkennung erhält und wie viel Raum Frauen für eine eigene künstlerische

Das Theater vom Kanton Zürich gastiert mit «Scho no speziell – ein Schweizer Liederabend» bei KulturAffoltern. Vier Menschen mit grosser Liebe zur Schweizer Musik treffen sich: Ein Schweizer Liederabend soll entstehen – aber wie soll das gehen? Zum Glück steht bereits ein Musiker zur Verfügung; auch ein Keyboard ist vorhanden. Aber was soll man singen? Schweizer Mundart-Lieder? Es beherrschen ja nur zwei aus dem Ensemble Schweizer Mundart, die anderen verstehen immer nur Bahnhof. Und welche Schweizer Musik kennt die Truppe überhaupt? Eine ganze Menge: Sie singen Stephan Eicher, Rumpelstilz, Yello, Sophie Hunger, Polo Hofer, Züri West, Faber, To Athena, Steiner & Madlaina, Stiller Has, Patent Ochsner, Grauzone, Mani Matter und vieles mehr. Aber was sollen die ganzen Lieder ohne

oder berufliche Entwicklung zugestanden wird. Mutterschaft erscheint dabei als ein Erfahrungsraum, aus dem neue Fragen, Perspektiven und Formen des künstlerischen Arbeitens hervorgehen. Herter widerspricht der Vorstellung, eine Familiengründung müsse zwangsläufig auf Kosten einer künstlerischen Laufbahn gehen. Manche Arbeiten wirken skizzenhaft oder bewusst unvollendet. Gerade

dadurch laden sie die Betrachtenden ein, innezuhalten, das Fehlende mit eigenen Gedanken zu ergänzen und mit den Bildern in einen stillen Dialog zu treten. Kultur Stallikon Öffnungszeiten: Mo bis Fr: 15 bis 19 Uhr, Sa: 10 bis 12 Uhr. Während der Schulferien am Dienstag von 15 bis 18 Uhr – in der Gemeindebibliothek im Schulhaus Loomatt, Massholderenstrasse 3, Stallikon

Geschichte? Da kommt ihnen die zündende Idee: Wilhelm Tell! Umgehend werden die Rollen verteilt: Tell und seine Gattin, ihre zwei Buben, der tyrannische Landvogt Gessler und das unterdrückte Schweizer Volk. Und es beginnt eine turbulente Wilhelm-Tell-Revue, irrwitzig komisch und voller unerwarteter Wendungen. Wie das ausgehen wird, ist kaum vorherzusagen. Doch eines ist sicher: Es wird «scho no speziell». Felix Küng, KulturAffoltern Samstag, 26. September, 20.15 Uhr; Aula Ennetgraben, Reservationen: kulturaffoltern.ch Vorverkauf (nur Barzahlungen) Buchhandlung Scheidegger, Bahnhofplatz 5, 044 762 42 42 30 Franken Normalpreis; 15 Franken (Legi bis 25 Jahre und Kulturlegi)

Info-Veranstaltung zur geplanten Sanierung Schulhaus Wolfetsloh

Laura Herter studierte Fine Arts an der Zürcher Hochschule der Künste. Mit «Dazwischen» rückt sie kleine, vermeintlich nebensächliche Momente ins Zentrum ihrer künstlerischen Arbeit. (Bild zvg)

Die Primarschulpflege Wettswil lädt die Bürgerinnen und Bürger von Wettswil herzlich zu einer Informationsveranstaltung über die geplante Sanierung des Schulhauses Wolfetsloh ein. An diesem Abend wird das Sanierungsprojekt vorgestellt. Dabei werden die vorgesehenen Massnahmen erläutert und das weitere Vorgehen aufgezeigt. Im Anschluss besteht bei einem Apéro die Gelegenheit, sich mit der Primarschulpflege und weiteren Anwesen-

den auszutauschen, Fragen zu stellen und sich über das Projekt zu informieren. Die Primarschulpflege Wettswil freut sich auf eine zahlreiche Teilnahme und einen interessanten Austausch mit der Bevölkerung. Primarschule Wettswil Donnerstag, 1. Oktober, 19 Uhr, Mehrzwecksaal Schulhaus Ägerten, Wettswil


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Veranstaltungen

Freitag, 18. September 2026

Genüssliches Augenzwinkern und bezaubernder Jazz Wochenvorschau des Kulturkellers lamarotte Der Kulturkeller lamarotte präsentiert in der kommenden Woche zwei musikalische und humorvolle Höhepunkte.

Raphael Jost & Christoph Grab Die Musik von Raphael Jost und Christoph Grab erzählt Geschichten und nimmt das Publikum mit auf eine emotionale Reise durch die vielschichtige Welt des Jazz, ganz nach dem Motto «I Let a Song go out of my Heart». Ihre Musik ist packend, frisch und spontan, kann wechseln zwischen humorvoll und tief berührend, ist aber immer faszinierend und bezaubernd – ein musikalischer Dialog auf höchstem Niveau. Raphael Jost und Christoph Grab gehören zu den besten ihres Fachs und

sind beide schon mit dem begehrten Swiss Jazz Award ausgezeichnet worden. Raphael Jost, Piano, Gesang; Christoph Grab, Saxofon.

und machen sich zum Objekt ihrer musikalischen Betrachtungen. Und weil alles immer wieder ist, wie es ist, läufts halt, wie es läuft. Jänu, dänn halt. Mathis Kramer-Länger, Bass, Gitarre, Gesang; Kaspar Schindler, Piano, Gitarre, Gesang; Andi Thürig, Saxofon, Cajon, Gesang.

Donnerstag, 24. September, Bar ab 18.30 Uhr, Musik ab 20.15 Uhr. Eintritt frei, Kollekte. Essen ab 19 Uhr, 20 Franken.

Freitag, 25. September, Bar & Abendkasse ab

Nideröst&Söhne – Premiere In ihrem siebten Abendprogramm widmen sich die nideröstschen Söhne dem Lauf der mehr oder minder wichtigen Dinge. Mit kritischem Blick und Augenzwinkern sezieren die drei Mundartisten Perlen und Bruchstellen des Lebens. Nichts ist ihnen heilig. Selbst sich selbst nehmen sie immer wieder aufs Korn

19.15 Uhr, Beginn 20.15 Uhr / Samstag, 26. September, Bar & Abendkasse ab 19.15 Uhr, Beginn 20.15 Uhr / Sonntag, 27. September, Bar & Abendkasse ab 16.15 Uhr, Beginn 17.15 Uhr / Eintritt 45, Mitglieder 35, Kulturlegi 20 Franken.

Hans-Ruedi Widmer, lamarotte

Nideröst&Söhne sind zu Gast im lamarotte. (Bild zvg)

Reservation: www.lamarotte.ch / Tel. 044 760 52 62

AGENDA

Freitag, 18. September Hausen ◴ 20:15–22:30: Konzert Matter-Live-Band «Matterlive». Mani Matter ist vor über 50 Jahren gestorben, doch seine Lieder sind Songs von heute. ● Schulhausstrasse 5

Veranstalter: Kloster Kappel. Eintritt frei, Kollekte. Website: www.klosterkappel.ch

Samstag, 19. September Affoltern

des Gemeinschaftsateliers Atelier 9B laden zur ersten Vernissage ein und geben Einblick in ihr Schaffen. Begleitet wird der Abend von stimmungsvollen Klavierklängen. ● ATELIER 9B, Stationsstrasse 9B, direkt am Bahnhof BonstettenWettswil Veranstalter: Atelier 9B. Eintritt gratis,

Reservation: www.kulturimdorf.ch/reservation/

◴ 08:00–12:00: Wochenmarkt Wochenmarkt mit vielen Angeboten. ● Marktplatz 1

Website: www.kulturimdorf.ch

Veranstalter: Verein Wochenmarkt Affoltern.

Hausen

◴ 20:00–22:00: Chorkonzert Chorkonzert mit dem Motto «Jahreszeiten». Eine musikalische Reise durch die Jahreszeiten. ● Ref. Kirche, Zürichstrasse 94

◴ 10:00–15:00: offene Tür Tag der offenen Türe. Vorstellung von Klangtherapie KLA und SelfSift als Kombinationsangebot. ● Klangraum «harmonische mitte», Rifferswilerstrasse 10

Veranstalter: vocal emotions. Eintritt frei,

Veranstalter: Heidi Bernet und Caroline Schwenke.

Kollekte. Website: www.vocal-emotions.ch

Website: www.harmonische-mitte.com

Veranstalter: Kultur im Dorf Hausen.

kleiner Apéro.

◴ 17:15–19:15: Konzert Sämi Zünd & the Apollo Brothers, a tribute to Frank Sinatra. Sextett mit Samuel Zünd, Gesang; Daniel Rieser, Piano; Peter Lenzin, Klarinette und Saxofon; Gabriel Meyer, Bass; Saki Hatzigeorgiou, Gitarre; Jan Geiger, Schlagzeug. ● Kulturkeller lamarotte, Centralweg 10

◴ 18:00: Lieder Hagios – gesungenes Gebet. Seminar mit Gesang und Kontemplation. ● Kloster Kappel, Kappelerhof 5

Kasse ab 16:15 Uhr. Eintritt regulär 45 Franken,

Veranstalter: Kloster Kappel. Kurskosten: 300 Franken plus 2 Übernachtungen mit Vollpension. Einzelzimmer: 314 Franken. Doppelzimmer: 260 Franken. Website: www.klosterkappel.ch

◴ 19:30: Tagung Schule des Friedens. Tagung für den Frieden. ● Kloster Kappel, Kappelerhof 5

◴ 20:15–22:00: Konzert Daniel Hernandez, Piano. Klangfresken voller Weite und geheimnisvoller Atmosphäre. ● Kulturkeller lamarotte, Centralweg 10 Veranstalter: Kulturkeller lamarotte. Bar und Kasse ab 19:15 Uhr. Eintritt regulär 30 Franken,

Veranstalter: Kloster Kappel. Kosten Freitag bis

Mitglieder 20 Franken, Kulturlegi 15 Franken.

Sonntag: 150 Franken. Nur Samstag: 100 Franken.

Website: www.lamarotte.ch

Website: www.klosterkappel.ch

◴ 20:00–22:00: Hagios-Konzert Hagios-Friedenskonzert mit Helge Burggrabe. ● Kloster Kappel, Seminarhotel und Bildungshaus, Kappelerhof 5

Bonstetten ◴ 16:00–19:00: Vernissage Atelier 9B – Künstlerinnen stellen sich vor. Die neun Betreiberinnen

Kappel ◴ 09:50: Tagung Tagung Schule des Friedens. Samstag, 09:50 Uhr, Podium «1 % für den Frieden» mit Benedikt Roos, Margot Kässmann, Lisa Mazzone und Laurent Götschel. 14 Uhr, Ateliers. 20 Uhr, Input und Gespräche mit Margot Kässmann. Sonntag, 10 Uhr, interreligiöse Feier. ● Kloster Kappel, Klosterkirche, Kappelerhof 5 Veranstalter: Kloster Kappel. Teilnahme am ganzen Tag inklusive Mahlzeiten 100 Franken. Einzelne Programmpunkte mit Kollekte. Website: www.klosterkappel.ch

ANZEIGE AGENDA-BOX

Rifferswil

Mitglieder 35 Franken, Kulturlegi 20 Franken.

Bonstetten ◴ 11:00–16:00: Open House Eine vielfältige Werkschau und Workshops zum Mitmachen. Yoga, Aromaöle, Gemeinschafts-Collage, Kunsttechniken und Töpfern. Auch für das leibliche Wohl ist gesorgt. ● ATELIER 9B, Stationsstrasse 9B, direkt am Bahnhof BonstettenWettswil Veranstalter: ATELIER 9B. Eintritt gratis. Suppe, Getränke, Kaffee und Kuchen, Workshops und Werkschauen.

Kappel

Termine: Do., 1. – So., 4. Oktober; und Mi., 14. – So., 18. Oktober 2026

Was Dich bei diesen Genusswanderungen erwartet In Braunwald im Kanton Glarus stehen nicht Kilometer oder Tempo im Vordergrund, sondern das bewusste Erleben der Natur. Du wanderst in einem angenehmen Tempo und hast genug Zeit für Pausen, Gespräche und Ausblicke. Das ist ideal für alle, die Genusswandern in der Schweiz fernab von Massentourismus suchen. Hier hast Du die Möglichkeit, neue Kontakte zu knüpfen und Dich gemeinsam mit Gleichgesinnten über die Natur und Wanderabenteuer auszutauschen.

Mögliche Wanderungen: • Panoramawege mit Blick über die Alpen • Oberblegisee – einer der schönsten Bergseen der Region • Ruhige Höhenwege rund um Braunwald • Individuell abgestimmte Touren • Perfekt für alle, die leichte Wanderungen in den Alpen geniessen und neue Bekanntschaften machen möchten. Tel. +41 55 653 70 30 E-Mail info@panoramahotel-braunwald.ch

◴ 11:15: Mittagstisch Ortsvertretung Pro Senectute. ● Restaurant Mela Senevita Obstgarten, Obstgartenstrasse 9 Veranstalter: Ortsvertretung Pro Senectute. Mittagessen 23 Franken.

◴ 19:30: Dorfkino Kinoabend in der Engelscheune mit «Sein letztes Rennen». Apéro ab 19:30 Uhr, Filmstart 20 Uhr. ● Engelscheune, Dorfplatz

Veranstalter: Kloster Kappel.

Dienstag, 22. September Kappel

Sonntag, 20. September Affoltern ◴ 11:00–16:00: Kleiderbörse Kleidertauschbörse Walk-in Closet. 10 Kleidungsstücke zum Tauschen mitbringen, durch Secondhandkleider stöbern und 10 neue Lieblingskleider mitnehmen. Kleiderannahme ab 11 Uhr. Tauschbörse von 12 bis 16 Uhr. ● Familienzentrum Bezirk Affoltern, Zürichstrasse 136

Veranstalter: Kulturkeller lamarotte. Bar ab 18:30 Uhr, Eintritt frei, Kollekte. Essen ab 19:00 Uhr, 20 Franken. Website: www.lamarotte.ch

Hausen ◴ 20:00–01:00: Konzert Mülibar mit Tobias Upright alias Albrecht. Mix aus Pop, Country und groovigem Blues. ● Mülibar, Gemeinschaftsraum Mülimatt, Rifferswilerstrasse Kollekte.

Obfelden ◴ 20:00–22:00: Comedian Der Zauberer und Komiker Michel Gammenthaler ist zurück mit «Impossible». Oder der Frage: Wer ist schuld? Die Technik, der Perfektionismus, der Mitmensch? Dann, wenn selbst Einfachstes zu unlösbaren Problemen führt. ● Primarschule Obfelden, Singsaal Chilefeld, Dorfstrasse 65 Veranstalter: Kultur Obfelden. Unbedingt reservieren. Website: www.kulturobfelden.ch

Veranstalter: Verein «Dorfkino Rifferswil». Eintritt frei.

◴ 20:15–22:00: Jazz Raphael Jost, Piano und Gesang, und Christoph Grab, Saxofon. Ihre Musik ist packend, frisch und spontan, ein musikalischer Dialog auf höchstem Niveau. ● Kulturkeller lamarotte, Centralweg 10

Veranstalter: Mülibar/Aschi Rutz. Eintritt frei,

◴ 10:00-11:30: Feier Interreligiöse Feier zum eidgenössischen Dank-, Buss- und Bettag mit hinduistischen, jüdischen, buddhistischen, christlichen, muslimischen, jainischen, schamanistischen und Yoruba-Beiträgen. ● Kloster Kappel, Klosterkirche, Kappelerhof 5 Website: www.klosterkappel.ch

Wandern ohne Druck – einfach gemeinsam unterwegs sein Jeder Tag ist bewusst flexibel gestaltet.

Affoltern

Veranstalter: Kulturkeller lamarotte. Bar und

Website: www.lamarotte.ch

Kappel

Donnerstag, 24. September

◴ 18:15–21:00: Spiritualität Rituale im Jahreskreis – Tag- und Nachtgleiche. Gemeinsam die Sonnenwendrituale in der Natur und im Kirchenraum feiern. ● Uerzlikon, Bushaltestelle Kappelerstrasse Veranstalter: Kloster Kappel. Keine Anmeldung, kostenlos. Website: www.klosterkappel.ch

Veranstalter: Walk-in Closet Schweiz. Eintritt mit

◴ 18:15–20:00: Jahreskreis Rituale im Jahreskreis. Tag- und Nachtgleiche. Treffpunkt 18:15 Uhr bei der Bushaltestelle Kappelerstrasse in Uerzlikon oder um 19 Uhr in der Klosterkirche Kappel. ● Kloster Kappel, Klosterkirche, Kappelerhof 5

Kleidern zum Tauschen 10 Franken, ohne Kleider

Keine Anmeldung, kostenlos.

15 Franken. Website: www.walkincloset.ch

Website: www.klosterkappel.ch

Veranstaltungshinweise erscheinen einmal wöchentlich freitags im «Anzeiger». Die Angaben sind bis Montag davor, 10 Uhr, auf der «Anzeiger»-Website zu erfassen: www.affolteranzeiger.ch


H HERBSTFEST Montag bis Samstag, 21.–26. September 2026, 11–18 Uhr · Kinderkarussell · Entenangeln · Glitter Tattoos · Popcorn- und Zuckerwattenstand* für je CHF 1.– In Ihrem Coop Affoltern am Albis * Am Samstag mit Unterstützung durch den Fussballclub Affoltern am Albis

Samstag: Jamadu und Pippa zu Besuch, 10–18 Uhr

Coop und Coop Restaurant Affoltern am Albis Büelstrasse 15 8910 Affoltern am Albis Coop: Mo–Sa 8.00–20.00 Uhr Restaurant: Mo–Fr 8.00–20.00 Uhr, Sa 7.30–20.00 Uhr


Tag der offenen Tür bei Blizz Samstag, 19. September 2026 im WWZ-Shop Affoltern a.A. Obere Bahnhofstrasse 13 Glücksrad mit Hauptpreis Überraschung für Kinder Persönliche Beratung

HAGIOS FRIEDENSKONZERT Liederabend zum Innehalten, Lauschen und Mitsingen Leitung: Helge Burggrabe

Freitag, 18. September 2026, 20.00 Uhr Mehr Infos www.klosterkappel.ch oder einfach den QR-Code scannen. Eintritt frei, Kollekte

Flexible Ferien-Betreuung für Kindergartenkinder Chilbi Hedingen 25. – 27. September 2026 Schachenareal

• Flexible Betreuung während den Ferien • Tagweise oder halbtags buchbar • Für Kindergartenkinder • Spiel, Basteln und Bewegung • Waldtage & Ausflüge • Gemeinsame Mahlzeiten • Familiäre Atmosphäre • Liebevolle Betreuung

Grill Chilbi-Betrieb Food- und Marktstände Raclette-Stübli Edi’s Blasmusikanten u. v. m.

Kitaleitung: Angela Seeholzer Oberdorfstrasse 38 8926 Uerzlikon 079‘926‘07‘98 kita-wichtelstuebli@outlook.com kita_wichtelstuebli

Weitere Infos unter www.chilbihedingen.ch

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Vermischtes

Freitag, 18. September 2026

Alte Musik zum Bettag Das Ensemble il desiderio gastiert in der Kirche Rifferswil Die reformierte Kirche Rifferswil lädt am Sonntag, 20. September, um 17 Uhr zum Bettagskonzert ein. Zu Gast ist das Alte-Musik-Ensemble il desiderio, das bereits vor fünf Jahren in Rifferswil auftrat. Diesmal wird das Ensemble durch den Bassisten Stefan Vock ergänzt. Gegründet wurde il desiderio 1998 vom Zinkenisten Hans-Jakob Bollinger. Seit bald zwanzig Jahren gehört auch Organist Daniel Rüegg zum Ensemble. Der Name stammt aus einem musiktheoretischen Traktat des italienischen Gelehrten Hercole Bottrigari und steht für das Verlangen, die farbenreiche Musik der Renaissance und des Frühbarocks lebendig zu erhalten und dem Publikum näherzubringen.

«Salve Regina» zum Abschluss Das Konzertprogramm orientiert sich thematisch am Eidgenössischen Dank-, Buss- und Bettag. Es reicht vom nachdenklichen «De profundis clamavi» des italienischen Komponisten Sisto Reina bis zum festlichen «Jubilate Deo» von

Das Bettagskonzert in der reformierten Kirche Rifferswil steht in diesem Jahr unter dem Titel «Jubilate Deo» und widmet sich Werken der Renaissance und des Frühbarocks. (Bild zvg) Heinrich Schütz. Den Abschluss bildet das «Salve Regina» von Johann Melchior Gletle, dessen 400. Geburtstag in diesem Jahr gefeiert wird. Der Eintritt zum Kon-

zert ist frei, am Ausgang wird eine Kollekte erhoben. Reformierte Kirche Knonauer Amt

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«Perfect Days» Wim Wenders’ preisgekrönter Film Das Kino Kafimüli in Stallikon zeigt am Freitag, 25. September, den Film «Perfect Days» des deutschen Regisseurs Wim Wenders. Der preisgekrönte Spielfilm erzählt in ruhigen Bildern die Geschichte von Hirayama, der als Reiniger öffentlicher Toiletten im Tokioter Stadtteil Shibuya arbeitet und in den kleinen Momenten des Alltags sein Glück findet. Nach der Arbeit besucht Hirayama eine Suppenküche, den Waschsalon oder ein öffentliches Bad. Seine Freizeit verbringt er mit Musik und Literatur. Er hört Kassetten von Lou Reed, Patti Smith oder Nina Simone und fotografiert leidenschaftlich Bäume. Seine eingespielte Routine gerät jedoch durch unerwartete Begegnungen ins Wanken. Eigentlich hätte Wim Wenders 2022 einen Dokumentarfilm über die architektonisch aussergewöhnlichen Toiletten Tokios realisieren sollen. Stattdessen entschied er sich für einen abendfüllenden Spielfilm, der die Toiletten zum Ausgangspunkt einer poetischen Geschichte macht. Die Hauptrolle spielt der japanische Schauspieler Köji Yakusho, der für seine Darstellung international ausgezeichnet wurde. Gezeigt wird

Das Kino Kafimüli in Stallikon zeigt am 25. September den Film «Perfect Days» von Wim Wenders. (Bild zvg) die deutsch synchronisierte Fassung des 123 Minuten langen Films. Der Eintritt ist frei, es wird eine Kollekte erhoben. Türöffnung und Barbetrieb sind ab 19.30 Uhr, der Film beginnt um 20 Uhr. Genossenschaft Kafimüli

Blumenkirche kehrt nach Kappel zurück Die Klosterkirche verwandelt sich zehn Tage lang in ein florales Kunstwerk Vom 25. September bis 4. Oktober steht die Klosterkirche Kappel ganz im Zeichen der Blumenkirche. Unter dem Motto «Die Fülle des Lebens» verwandeln Blumen, Bäume, Sträucher und Ernteprodukte den historischen Kirchenraum in eine farbenprächtige Landschaft. Die Ausstellung verbindet

floristische Gestaltung mit Spiritualität und lädt zum Verweilen und Entdecken ein. Die Blumeninszenierung wird von den Floristinnen Jovanna Zollinger, Martina Camenzind und Regula Zürcher gestaltet. Den Auftakt bildet die Vernissage am Freitag, 25. September, um 20 Uhr. Musikalisch begleitet wird

die Eröffnung von Tanya Birri & Friends. Während der zehn Veranstaltungstage erwartet die Besucherinnen und Besucher ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm. Dazu gehören unter anderem ein Blüten-Brunch, Klosterund Gartenführungen, Gottesdienste,

Konzerte, Vorträge, eine Weindegustation, Meditationen sowie Angebote für Familien wie das Kürbisschnitzen. In der Blüten-Bar werden täglich Suppen, Crêpes, weitere Verpflegung und Getränke angeboten. Die Blumenkirche ist täglich von 7.30 bis 22 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist

frei, eine Kollekte ist willkommen. Für den Blüten-Brunch wird aufgrund der beschränkten Platzzahl eine Reservation empfohlen. Weitere Informationen und das vollständige Programm sind auf der Website des Klosters Kappel zu finden. Kloster Kappel

vor Weltmeisterlicher Wurstsalat kommt nach Obfelden Vorsicht Phishing-Mails Remo Marchioni gewinnt den Titel an der Wurstsalat-Weltmeisterschaft 2026 Es riecht nach Zwiebeln, Essig und Cervelat, als sich Ende Juli das Festareal in Sissach füllt. Auf 32 Tellern präsentieren die Teilnehmenden ihre Kreationen, denn an der Wurstsalat-Weltmeisterschaft wird der beste Wurstsalat gekürt. Was 2013 als scherzhafter Austausch unter Wurstsalatliebhabern begann, hat sich längst zu einem beliebten Anlass entwickelt. Sogar ein «WeltWurstsalatVerband» wurde gegründet. Den Titel sicherte sich in diesem Jahr Remo Marchioni aus Muri, der in Ottenbach aufgewachsen ist. Nach drei früheren Teilnahmen gelang ihm beim vierten Anlauf der grosse Coup. Für seinen Sieger-Wurstsalat verwendet er die Salatsauce der Metzgerei Stocker, Cervelats, Käse vom Mont Vully, feine Cornichons sowie geröstete Zwiebeln. Entscheidend sei zudem, dass sämtliche Zutaten möglichst fein geschnitten werden, damit sich die Sauce optimal verteile. Auch die Jury war überzeugt. Juror Adi Frischknecht erinnert sich, dass

sein Favorit schon beim ersten Blick auf den Teller feststand. Besonders die harmonische Abstimmung der Zutaten und die knusprigen Röstzwiebeln hätten den Unterschied ausgemacht. Wer den Weltmeister-Wurstsalat selbst probieren möchte, erhält dazu am Samstag, 26. September, in der Metzgerei Stocker in Obfelden Gelegenheit. Während des ganzen Tages findet eine Degustation statt, zudem kann der Wurstsalat für zu Hause gekauft oder direkt in der Festwirtschaft genossen werden. Neben dem Wurstsalat werden auch Grillwürste angeboten. Ab diesem Tag gehört der Weltmeister-Wurstsalat dauerhaft zum Sortiment der Metzgerei. Hergestellt wird er mit den Zutaten aus dem Hause Stocker. Weltmeister Remo Marchioni wird persönlich vor Ort sein, die Zubereitung begleiten und den Besucherinnen und Besuchern Tipps rund um den perfekten Wurstsalat geben.

Weltmeister Remo Marchioni mit Pokal neben Metzgermeister Urs Stocker mit Salatsauce. (Bild zvg)

Box GmbH

Aktuell sind betrügerische E-Mails im Umlauf, die im Namen von «eTax.ch – Steuerverwaltung» versendet werden. Darauf weist das Gemeindesteueramt Wettswil hin. Die Nachrichten stammen weder von der kantonalen Steuerverwaltung noch vom Gemeindesteueramt. Ziel der Betrüger ist es, Empfängerinnen und Empfänger zu Zahlungen auf gefälschte Steuerrechnungen oder zur Preisgabe persönlicher Daten zu verleiten. Die Gemeinde empfiehlt, unerwartete E-Mails mit Zahlungsaufforderungen oder Links besonders kritisch zu prüfen. Links sollten nicht angeklickt, persönliche Daten nicht eingegeben und aufgrund solcher Nachrichten keine Zahlungen vorgenommen werden. Verdächtige E-Mails sollten umgehend gelöscht werden. Wer unsicher ist, ob eine Nachricht echt ist, kann sich direkt beim Gemeindesteueramt oder bei der kantonalen Steuerverwaltung erkundigen. So lassen sich Betrugsversuche rasch erkennen und finanzielle Schäden vermeiden. (red)

BUCH-TIPP

Gespensterzentrale – das Rätsel der Zeitreise Nadja LüthoLd, BiBLiothek affoLterN Yunis lebt mit seinen Eltern seit wenigen Tagen in einer Altbauwohnung mitten in Nadja Lüthold. Berlin. Das Einle- (Bilder zvg) ben fällt ihm schwer; er vermisst seine Freunde und ständig passieren ihm ärgerliche Missgeschicke. Zudem wird er von seinen Eltern verdächtigt, den Umzug absicht-

lich zu stören, da ständig Dinge beschädigt sind oder Unordnung herrscht. Nach einem heftigen Streit mit seinen Eltern verzieht er sich in sein Zimmer. Da traut er seinen Augen kaum: Nachdem Yunis eben den Eltern gesagt hat, dass in dem alten Haus vielleicht Gespenster wohnen, sitzt da tatsächlich eines auf seinem Bett. Das Gespenst heisst Lotte, sieht etwas lichtdurchlässig aus und scheint trotz Jahrgang 1886 erst etwa elf Jahre alt zu sein. Lotte braucht Hilfe von Yunis, aber erst als sie ihm mit weiteren Missgeschicken droht, hört er ihr zu. Lotte hat früher in diesem Haus

als Dienstmädchen gearbeitet und wurde wegen eines vermeintlichen Diebstahls entlassen. Vor lauter Schreck lief sie vor dem Haus auf die Strasse und wurde überfahren. Nun will sie in der Zeit zurückreisen, um herauszufinden, wer ihr den Diebstahl in die Schuhe geschoben hat. Das Interesse ist bei Yunis nun geweckt und zusammen versuchen sie, das Rätsel um das Portal in die Vergangenheit zu lösen. Die spannende und lebendig geschriebene Geschichte von Wiebke Nieland und Anne-Dore Krohn führt die beiden zurück in die Stadt Berlin von

1896. Man erfährt nebenbei allerlei Wissenswertes über das Leben in dieser Zeit. Mit 130 Seiten ist die Geschichte auch für Lesemuffel ab zehn Jahren kurzweilig und überschaubar. Die historischen Bilder und die vielen Illustrationen helfen zudem, sich die Lebensumstände vor 120 Jahren vorzustellen. Da Yunis in einem Mehrfamilienhaus wohnt, dauert es nicht lange, bis ein Nachbarsmädchen vor der Türe steht. Sie hat da ein Problem mit einem Gespenst … Diese Geschichte wird im Band 2 erzählt, der Mitte Oktober 2026 erscheinen wird.

«Gespensterzentrale – das Rätsel der Zeitreise» von Wiebke Nieland und Anne-Dore Krohn. Illustrationen von Barbara Jung. Tulipan Verlag, München 2026.


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Forum

Freitag, 18. September 2026

Wer etwas will, findet Wege; wer etwas nicht will, findet Gründe Ich erinnere mich noch gut an das Projekt Mehrzweckgebäude Heumoos in Bonstetten: Der Kreditantrag belief sich auf 21.7 Millionen Franken. In der Abstimmung vom Mai 2022 wurde das Projekt mit 72 Prozent Ja-Stimmen gutgeheissen. Es wurde ein gelungenes Werk, das im vorigen Jahr eingeweiht werden konnte. Gründe gegen das Projekt gab es viele – der Wille und Wege, es zu realisieren, waren stärker! Heute sind wir dankbar für die Gebäude, denn nicht zuletzt wurde in den beengten Verhältnissen im Zentrum Platz für Neues geschaffen. Damals wurde wegen der hohen Summe das Gespenst von Steuererhöhungen an die Wand gemalt – seit der Abstimmung sank der Steuersatz in Bonstetten stattdessen um 5 Prozent. Suchen wir doch beim Projekt der Zentrumsplanung nicht nach (meist scheinbaren) Gründen dagegen, sondern betrachten und schätzen wir die Vorteile der drei Projekte. Dass das Gemeindehaus ersetzt werden muss, ist der schlechten Bausubstanz zu verdanken. Das nicht denkmalgeschützte Äberli-

huus samt Dorfscheune ist wirklich keine Zierde. Hier hat Bonstetten etwas Besseres verdient. Ein Ersatz eröffnet neue Möglichkeiten mit Ladenflächen und Wohnungen sowie einer neuen Gestaltung der Umgebung und, sollte sich dies als nötig erweisen, einem besseren Strassenradius für den Bus und einer vernünftigen Zufahrt zum Gebäude. Das aufgewertete Zentrum ruft nach einer neuen Platzgestaltung, welche die umliegenden Gebäude (Kirche, Kirchgemeindehaus, altes Schulhaus, Rigelhüsli) miteinander verbindet, sodass ein einheitliches Bild entsteht. Dies dient zudem den Veranstaltungen und Festen im Zentrum. Sagen wir Ja zu den drei Projekten, die ein Ganzes darstellen. Seien wir optimistisch und suchen wir Wege, all die Ideen zu realisieren, die den Projekten scheinbar entgegenstehen. Denn Bonstetten profitiert von der sanften Erneuerung des Dorfzentrums. Suchen wir Wege, wie es geht, und nicht Gründe, wieso es nicht gehen soll! Erwin Leuenberger, Bonstetten

Gemeinsames Lernen im Café Palaver in Hausen Das Angebot organisiert die Spitex in der Zwinglistube und es nennt sich Digi Träff. Es ist ein Ort, wo ältere Menschen digitale Hilfe für Handy und Computer erhalten. Am 7. September wagte ich, diese Veranstaltung zu besuchen. Freundlich und aufmerksam wurde ich in die Runde aufgenommen. Zuerst haben wir bei Kaffee und Kuchen etwas palavert. Palavern ist natürlich mit einem Augenzwinkern zu verstehen. In einem anderen Raum begegneten wir den Jugendlichen aus der Oberstufe. Je nach Schüler oder Schülerin wurde uns ihr Wissen weitergegeben. Auch wenn es in dieser Form für mich eine neue Erfahrung war und sich dabei unterschiedliche Generationen trafen, war es ein Ort der Bereicherung. Ein Ort zum Lernen und Sich-Austauschen. Bei diesen Treffen geht es aber nicht nur um digitale Hilfe, sondern auch um Begegnung. Und ich muss sagen, es war wirklich nett. Ich war aber auch froh,

Der Sommer verabschiedet sich Kaum ist es September, da werden die Tage kürzer und die Temperaturen kälter. Der Sommer haucht von Woche zu Woche seinen letzten Atem aus. Diese wunderschöne Färbung des Himmels von ihrem Dachfenster in Ottenbach aus fotografierte Seraina Bavin Grünenfelder. Sie liebt es, wenn der Himmel erscheint wie angemalt.

Nein zur Vorlage zum Lehrpersonalgesetz Beim Digi Träff des Cafés Palaver geht es nicht nur um digitale Hilfe, sondern auch um Begegnung. (Bild Fredy Widmer) meine Anfangsscheu überwunden zu haben. Ich kann den Digi Träff sehr empfehlen; leider gibt es ihn nur zwei bis drei Mal pro Jahr (siehe Homepage). Eveline Walser, Hausen

2 x Nein auf den Stimmzettel Der Flyer der «Elterninitiative Stallikon» zählt auf, an was es an der Schule Stallikon fehlt. Es sind dies Gruppenräume, spezialisierte Räume, ein Mehrzweckraum, ein Chorraum sowie die Mehrzweck- bzw. Turnhalle. Diese ist unbestritten und nötig. Es werden aber keine Schulzimmer benötigt. Da die Schülerzahlen in den nächsten Jahren gemäss Angaben auf der Homepage der Gemeinde um drei Klassen sinken, sind somit genügend

Schulzimmer vorhanden. Diese Räume können später auch für andere schulische Anforderungen genutzt werden. Die momentan benötigten zusätzlichen Räume können mit einem modularen Bau, welcher an das bestehende Schulhaus angegliedert wird, gelöst werden. Nachbargemeinden haben auch diesen Weg gewählt. Darum zweimal Nein auf den Stimmzettel. Robert Haas, Stallikon

Ihre Meinung ist willkommen!

Schulanlage Pünten Stallikon

Gerne können Sie der Redaktion des «Anzeigers» einen Leserinnen- oder Leserbrief schicken. Dazu gibt es ein paar wichtige Regeln: Ihre Meinungsäusserung muss mit Namen sowie Adresse und Telefonnummer des Verfassers oder der Verfasserin versehen sein und soll in maximal 2000 Zeichen ein Thema aus der Region aufgreifen oder einen Beitrag im «Anzeiger» kommentieren. Wir achten darauf, dass nur Briefe in einem freundlichen Tonfall sowie ohne Verletzung von Persönlichkeitsrechten Dritter publiziert werden. Vermeiden Sie bitte Abkürzungen. (red)

Das Bedürfnis nach der Mehrzweckhalle und den Schulräumen ist ausgewiesen und dringend nötig für einen pädagogisch zeitgemässen Schulunterricht. Der im Projekt enthaltene Generationenplatz ist für die Bevölkerung ebenfalls nötig, weil in Stallikon Platz und Räume für Begegnungen und Freizeitaktivitäten besonders rar sind. Bei einer Ablehnung der Vorlage, um nachher etappiert zu bauen, würde das Budget der Gemeinde noch mehr belastet. Darum ein Ja zur Schulanlage mit Generationenplatz. Röbi Sidler, Präsident SVP Stallikon

Als Finanzvorstand von Mettmenstetten sage ich klar Nein zu dieser Vorlage. Der Kantonsrat beschliesst zusätzliche Lohnzahlungen für das Lehrpersonal. Die zusätzliche Entschädigung für nicht abgegoltene Mehrarbeit von Lehrpersonen ist nachvollziehbar. Doch mehr Geld allein wird die strukturellen Probleme nicht lösen. Mit der Vorlage werden zusätzliche Kosten geschaffen, die zu rund 80 Prozent von den Gemeinden getragen werden sollen. Für die Zürcher Gemeinden bedeutet dies jährlich wiederkehrende Mehrkosten von rund 67 Millionen Franken, auf deren Ausgestaltung

sie keinen entscheidenden Einfluss haben. Das widerspricht aus meiner Sicht dem Grundsatz der fiskalischen Äquivalenz: Wer bezahlt, soll auch mitbestimmen können. Das Gemeinwesen, das die Kosten einer staatlichen Leistung trägt, soll auch über diese Leistung bestimmen können. Genau diese Verbindung von Entscheid- und Finanzverantwortung wird mit dieser Vorlage aufgebrochen. Der Kanton beschliesst, die Gemeinden bezahlen. Das ist weder eine faire noch eine nachhaltige Kostenverteilung. Die Rechnung wird an die Gemeinden und damit an ihre Steuerzah-

lenden weitergereicht – mit weniger finanziellen Mitteln für ihre eigenen, lokalen Aufgaben. Statt immer mehr Geld ins System zu geben, müssen die Ursachen der Mehrbelastung angegangen werden. Nur so können strukturelle Probleme nachhaltig gelöst werden, anstatt sie mit zusätzlichen finanziellen Mitteln zu überdecken. In der vorliegenden Form ist die Vorlage für unsere Gemeinde daher finanzpolitisch nicht verantwortbar. Darum lehne ich sie ab. Fabio Oetterli, Finanzvorstand Gemeinde Mettmenstetten

HPS und Schulhausbau Affoltern Vor rund drei Jahren teilte die Stadt Affoltern dem Schulzweckverband mit, dass die Heilpädagogische Schule (HPS) bis 2030 einen neuen Standort finden müsse. Aufgrund steigender Schülerzahlen werde der bisher von der HPS genutzte Raum künftig für die Regelschule benötigt. Entsprechend plante die Stadt den Schulhausneubau ohne Einbezug der HPS. Inzwischen soll das Bauprojekt redimensioniert werden – wiederum ohne Berücksichtigung der HPS, obwohl offenbar ausreichend Raum für eine ge-

meinsame Lösung vorhanden wäre. Der Schulzweckverband plant deshalb derzeit auf dem Erspach-Areal in Mettmenstetten neue Räumlichkeiten für die HPS. Gleichzeitig soll dort eine Sonderschule B entstehen. Ich bedauere diese räumliche Trennung sehr. Die HPS gehört meines Erachtens zu einer öffentlichen, gut erreichbaren und zentral gelegenen Schule. Das Miteinander von Regel- und Sonderschule könnte sowohl für die Kinder als auch für die Lehrpersonen eine grosse Bereicherung sein. Es würde Be-

gegnungen ermöglichen, Berührungsängste abbauen und gelebte Integration fördern. Auch für die Stadt Affoltern hätte ein gemeinsamer Standort Vorteile: Da viele der Kinder aus Affoltern kommen, könnten weiterhin erhebliche Fahrkosten vermieden werden. So rege ich an, zu prüfen, ob die HPS doch noch in die überarbeitete Schulhausplanung (beim Brauipark oder Chilefeld) einbezogen werden kann. Ueli Trindler, Aeugst

Gemeinderat Kappel: Pascal Parraghy Der Gemeinderat Kappel hat kurz nach den Erneuerungswahlen eine schwierige Zeit durchgemacht. Eine neu entstandene Vakanz macht leider schon ein halbes Jahr später eine Ersatzwahl nötig. Ich unterstütze Pascal Parraghy aus Hauptikon, der mich mit seiner solid bürgerlichen Gesinnung, mit seiner beruflichen Erfahrung und mit seiner konstruktiven Art überzeugt hat, dass er in das Gremium passt. Parraghy ist im Gegensatz zu seinem Konkurrenten

parteilos. Beides ist vollkommen legitim. Persönlich ziehe ich es eigentlich vor, wenn Kandidaturen durch die Parteien erfolgen, denn damit können die Wähler die Kandidaten und ihren Standort besser einschätzen. Im kleinen Kappel, wo es keine Ortsparteien gibt und wo man sich meist auch persönlich kennt, ist aber die Tradition anders. Es werden seit jeher Personen und nicht Parteivertreter gewählt. Hingegen haben wir seit zwanzig Jahren immer

Kampfwahlen, was der Vitalität unserer Gemeinde ein gutes Zeugnis ausstellt. Es gibt noch einen weiteren Aspekt: In der Regel sind im Gemeinderat Mitbürger aus all unseren drei Dörfern vertreten. Das ist gut so. Gegenwärtig gibt es zwei Gemeinderäte aus Kappel und zwei aus Uerzlikon. Das spricht dafür, auf den vakanten Sitz wieder einen Hauptiker zu wählen. David Vogelsanger, Uerzlikon


Gewerbe

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Auswärts gefordert

Titel-Hattrick

Leidenschaftlich

Der FCWB möchte beim FC Kosova die ersten Auswärtspunkte der Saison gewinnen. Seite 18

Laurén D’Amico gewann den Schweizer Final des Mille Gruyère zum dritten Mal in Folge. Seite 23

Der in Affoltern aufgewachsene Daniel Maduna hat seinen ersten Roman veröffentlicht. Seite 24

www.affolteranzeiger.ch

Markus und Serpil Mallaun setzen auf Authentizität und künstliche Intelligenz Markus und Serpil Mallaun verbinden Ehe, Unternehmertum und den Wandel der Fotografie DeviprasaD rao Seit 15 Jahren verheiratet, seit 15 Jahren gemeinsam selbstständig – und Markus und Serpil Mallaun sprechen noch immer mit erstaunlicher Harmonie über ihre Zusammenarbeit. Dass dabei die Romantik nicht verloren gegangen ist, führen sie auf gegenseitigen Respekt, gemeinsame Werte und das Verständnis für die Stärken des anderen zurück. «Es gibt uns immer nur als ZweierPack», sagt Serpil (49). Markus (54) formuliert es so: «Serpil ist mein Backbone, ohne sie läuft nichts.» Sie wiederum kennt seinen Drang, Neues auszuprobieren: «Markus möchte manchmal die ganze Welt neu erfinden. Ich habe ein gutes Verständnis dafür, die Fäden zusammenzuhalten.» Ihre gemeinsame Geschichte begann 2010 an der Hochzeit von Serpils Bruder – der Bräutigam war Markus’ bester Freund. Ein halbes Jahr später heirateten sie. Drei Monate nach ihrer Hochzeit, im März 2011, kündigten beide ihre erfolgreichen Stellen und machten sich gemeinsam selbstständig. «Wir waren sehr naiv und sehr mutig, dass wir diesen Schritt gemeinsam gegangen sind», erinnert sich Serpil. «Ich war verbeamtet und hatte einen Top-Job an der Uni Göttingen. Er hatte genau diesen Top-Job in seiner Firma.» Heute führen sie BOOSTR im Knonauer Amt, spezialisiert auf Firmenfotografie und Film für KMU. Markus verantwortet Fotografie und Kreatives, Serpil Produktion und Kundenkoordination. Ihr jüngster unternehmerischer Schritt führt sie ausgerechnet in ein Gebiet, das für professionelle Fotografen zunächst wie Konkurrenz erscheinen könnte: künstliche Intelligenz.

Zwei Marketingkarrieren Markus’ Weg in die Fotografie führte zunächst über die Werbung. Er absolvierte das KV in einer Werbeagentur, betreute später die Werbung für Peugeot und Danone und wechselte zu Swisscom, wo er die Werbeleitung für Bluewin und später Kommunikation und Brandmanagement verantwortete. Es folgte Sunrise. Fotograf wollte er eigentlich von Anfang an werden. «Man hat mir immer gesagt: Mach zuerst etwas Anständiges. Fotograf kannst du immer noch werden.» Aus dem Konzern trieb ihn schliesslich die Karriereleiter. «Der nächste Schritt wäre die Geschäftsleitung gewesen. Ich möchte etwas erschaffen und nicht Excel ausfüllen und in komischen Meetings sitzen.» Serpil studierte an der Universität Istanbul und arbeitete dort für den Deutschen Akademischen Austauschdienst. Danach baute sie an der Universität Göttingen das internationale Marketing auf und vertrat die Hochschule im Ausland. Dieser gemeinsame Hintergrund prägt BOOSTR bis heute. «Weil wir beide aus dem Marketing und der Kommunikation kommen, können wir uns gut vorstellen, was der Kunde braucht», sagt Markus. «Das kombinieren wir mit

Markus und Serpil Mallaun führen seit 15 Jahren gemeinsam das Unternehmen BOOSTR. Das Ehepaar verbindet professionelle Firmenfotografie mit Beratung und Schulungen rund um künstliche Intelligenz. (Bild Deviprasad Rao) unserer Kompetenz in der Fotografie.» Gestartet sind sie als Mallaun Photography, 2017 folgte die GmbH BOOSTR. Der Schwerpunkt liegt auf Firmenfotografie für Webseiten, Geschäftsberichte und Mitarbeiterporträts. «Ich sage immer, wir fotografieren glückliche Menschen an der Maschine.» Der Kundenstamm liegt im Säuliamt, dazu kamen Auftraggeber wie Swisscom oder Helsana. Dabei gehe es nicht einfach darum, schöne Bilder zu produzieren. Entscheidend sei, welche Geschichte ein Unternehmen mit seinen Bildern erzählen wolle. «Es ist ein Unterschied, ob du ein Tech-Unternehmen bist oder ein Familienunternehmen mit Bio-Zertifizierung.» Die besondere Herausforderung liege oft bei den Menschen vor der Kamera. «Wir arbeiten mit echten Mitarbeitenden, wir buchen kein Model. Die sind vielleicht nervös oder nicht ganz freiwillig dabei. Die Essenz herauszubringen, das ist die Kunst.»

Die Wette auf KI Während künstliche Intelligenz die Fotobranche verändert, haben die Mallauns entschieden, die Technologie zu einem zweiten Standbein zu machen.

«Bilder, bei denen wir die Realität abbilden müssen, werden nicht durch KI ersetzt. Das machst du auch in Zukunft mit klassischer Fotografie.» Markus Mallaun

Die Idee entstand aus einem Gespräch mit Johannes Bartels von der Standortförderung Knonauer Amt. Heute umfasst dieser Bereich Schulungen, damit Unternehmen markenkonforme KI-Bilder selbst produzieren können, Beratung zu Prozessen und rechtlichen Fragen sowie die Produktion von KI-Inhalten für Kunden. Die Grenze zwischen Fotografie und künstlich erzeugten Bildern zieht Markus jedoch deutlich. «Bilder, bei denen wir die Realität abbilden müssen, werden nicht durch KI ersetzt. Das CEO-Porträt, ein Event, ein Product Launch – das

machst du auch in Zukunft mit klassischer Fotografie.» Bei Produktaufnahmen oder dem virtuellen Einrichten eines Raums mit KI-Möbeln sieht er dagegen grosses Potenzial. «Da wird die KI übernehmen.» KI-generierte Mitarbeiterporträts sind für ihn eine Red Flag: nicht echt und nicht ehrlich. «Wenn du meinst, du könntest hier eine Abkürzung nehmen, schiesst du dir ins eigene Knie.» Gerade bei Menschen sei Glaubwürdigkeit wichtiger als eine technisch perfekte künstliche Darstellung. Den wirtschaftlichen Druck auf die Branche sieht er dennoch nüchtern. «Die Budgets werden kleiner, der Druck grösser, die Technologie besser. Die Zukunft wird vermehrt KI sein, sonst hätten wir nicht auf dieses Pferd gesetzt.»

Fotografieren und Wissenstransfer Ihre Erfahrungen mit KI geben die Mallauns inzwischen auch weiter. Aus rund fünf Jahren Beschäftigung mit dem Thema entstanden ein Blog, eine Website, der Podcast «Image AI» sowie ein Buch über KI und visuelle Kommunikation für Unternehmen. Darin geht es um eine konsistente Markenbildwelt, aber auch um rechtliche Fragen und Glaubwürdigkeit. Ein zweites Buch, «Erfolgreich mit

Fotografie – Dein Weg zum bezahlten Bild», richtet sich an Amateurfotografinnen und -fotografen, die den Schritt in den Beruf wagen. Neben der Fotografie behandelt es Unternehmensformen, Versicherungen, Buchhaltung sowie KI und rechtliche Rahmenbedingungen. Nach 15 Jahren Selbstständigkeit sieht Markus die Freiheit des Unternehmertums trotz aller Belastung als Privileg. «Selbstständig sein heisst selber und ständig. Niemand steht hinten dran, der es für dich macht.» Zugleich sagt er: «Ich habe weniger gearbeitet, als ich angestellt war. Aber ich arbeite lieber jetzt. Es ist meine Leidenschaft.» Ob sie die Verbindung von Ehe und Geschäft je grundsätzlich hinterfragt hätten? «Kein einziges Mal», sagt Serpil. Markus’ Vision für BOOSTR verbindet klassische Fotografie mit den neuen technologischen Möglichkeiten: «Meine Vision ist, bessere Fotos für die Unternehmer zu bieten, als wenn sie es selber machen würden. Unser Kernspruch heisst: Machen Sie es besser, nicht selber.» Seine Haltung zum Unternehmertum bringt er auf den Punkt: «Wenn du eine Leidenschaft hast und neugierig bist, ist die Selbstständigkeit das schönste Spielfeld, das es gibt.»


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Sport

Freitag, 18. September 2026

Ein Sieg und viel Kampfgeist Floorball Albis: Junioren E-Grün wurden im Heimturnier auf die Probe gestellt Am Sonntag starteten die E-Grün-Junioren mit ihrem ersten Turniertag in die neue Saison. Beim Heimturnier im Schachen in Bonstetten standen insgesamt zwanzig E-Junioren-Teams im Einsatz. Für Floorball Albis spielten Amy, Elin, Elina, Jason, Julian H., Juli, Levin, Luc, Sinjo, Pirmin und Valentin. An der Bande begleiteten Monika und Jonas das Team.

das Team einen verdienten 7:3-Sieg feiern. Im dritten Spiel übernahm Julian H. den Platz im Tor. Gegner waren die Yetis Hildisrieden, die mit nur sechs Spielern und zwei Blöcken antraten. Doch die Yetis waren sofort bereit: Nach nur 1 Minute und 30 Sekunden stand es bereits 0:3. Albis fand danach nur schwer zurück ins Spiel, während die Yetis Unkonzentriertheiten konsequent ausnutzten. Trotzdem kämpfte das Team weiter. Jason belohnte den Einsatz mit dem Ehrentreffer. Am Ende setzte sich Hildisrieden deutlich mit 12:1 durch.

Harte Landung zum Auftakt Im ersten Spiel wartete Unihockey Emmen. Der Start verlief schwierig: Emmen war von Beginn weg hellwach, während Albis noch wenig Zug auf das gegnerische Tor entwickelte. Dass das Resultat mit 1:9 einstellig blieb, war vor allem Valentin zu verdanken. Mit zahlreichen starken Paraden hielt er sein Team immer wieder im Spiel. Für den Albis-Jubel sorgte Juli mit dem Ehrentreffer. Gegen Ende der Partie wurden die Blöcke neu zusammengestellt. Eine Anpassung, die sich bereits im nächsten Spiel auszahlen sollte. Gegen die White Indians funktionierte das Zusammenspiel deutlich besser. Albis kam zu mehr Chancen

Viel gelernt

Die Junioren E-Grün und ihre Trainer – ein Team, eine Seele. (Bild zvg) und trat vor dem gegnerischen Tor entschlossener auf. Levin erwischte einen starken Match und traf gleich

dreimal. Juli, Elin sowie Julian H. mit zwei Treffern sorgten für die weiteren Tore. Auch hinten war erneut Verlass

auf Valentin. Flink und aufmerksam entschärfte er zahlreiche Chancen der White Indians. Am Ende durfte

Nach drei Spielen bleibt ein Turniertag mit Höhen und Tiefen. Das Team muss sich noch finden, doch der 7:3-Sieg nach dem schwierigen ersten Spiel zeigte, was möglich ist. Nun bleiben zwei Wochen zum Trainieren, bevor es wieder heisst: Hopp Albis. Monika Meister, Floorball Albis Weitere Infos und Resultate: www.floorball-albis.ch

Drei SM-Tickets für das GETU Mättmi Sechs Turnerinnen und Turner vertraten das GETU Mättmi am Zürcher Kantonalfinal in Rafz Am Sonntag fand in Rafz der Kantonalfinal im Geräteturnen des Kantons Zürich statt. An diesem Wettkampf messen sich jeweils die besten Turnerinnen und Turner des Kantons. Entsprechend hoch war das Niveau der Konkurrenz. Das GETU Mättmi war mit sechs Athletinnen und Athleten vertreten: zwei in der Kategorie K5, drei in der K6 sowie ein Turner in der Kategorie Herren. Alle zeigten engagierte und überzeugende Leistungen. Die Turnerinnen und Turner präsentierten saubere Übungen und bewiesen auch unter Wettkampfbedingungen

Die Delegation des GETU Mättmi überzeugte am Kantonalfinal in Rafz. (Bild zvg)

ihre Konstanz. Entsprechend zufrieden durfte das Leiterteam auf die gezeigten Leistungen zurückblicken. In der Kategorie K5 erreichte Mara Hermann den ausgezeichneten 7. Rang. Lin Cavelti klassierte sich auf dem 10. Platz. Im K6 belegte Hanna Prechtl Rang 17, Chloé Kull wurde 19. und Sämi Violetti überzeugte mit dem starken 6. Rang. In der Kategorie Herren turnte Emanuel Foster ebenfalls einen gelungenen Wettkampf und klassierte sich auf dem 5. Rang. Besonders erfreulich aus Sicht des GETU Mättmi ist die Qualifika-

tion von gleich drei Turnerinnen und Turnern für die Schweizer Meisterschaften. Lin Cavelti (K5), Sämi Violetti (K6) und Emanuel Foster (Herren) sicherten sich mit ihren Leistungen das begehrte SM-Ticket. Für die drei Qualifizierten beginnt nun die unmittelbare Vorbereitung auf den nationalen Saisonhöhepunkt. Das GETU Mättmi darf damit auf einen erfolgreichen Kantonalfinal zurückblicken und mit Zuversicht auf die Schweizer Meisterschaften vorausblicken. Olivia Büchi-Ferrari, GETU Mettmenstetten

FCWB will auswärts nachlegen Nach dem guten Heimstart sollen beim FC Kosova die ersten Auswärtspunkte der Saison folgen Mit fünf Punkten aus sechs Meisterschaftsspielen ist der FC Wettswil-Bonstetten bislang unter den Erwartungen geblieben. Mehrfach zeigte die Mannschaft von Trainer Etienne Scholz ansprechende Leistungen, wurde dafür aber nur ungenügend belohnt. Sämtliche Punkte holte der FCWB bislang auf dem heimischen Moos, wo das Team seit über einem Jahr ungeschlagen ist. Nun sollen auch auswärts die ersten Punkte folgen. Am Samstag gastieren die Ämtler beim FC Kosova auf dem Zürcher Juchhof. Die Gastgeber zeigten zuletzt wechselhafte Leistungen. Nach einem deut-

lichen 5:0-Heimsieg gegen Eschen/Mauren setzte es zuletzt beim Nachwuchs des FC St. Gallen eine 1:5-Niederlage ab. Für den FCWB ist die Partie mit Blick auf die Tabelle von Bedeutung. Die Abstände sind in der frühen Phase der Saison noch klein, und mit einem Sieg könnte der Anschluss ans Tabellenmittelfeld gewahrt werden. Im Team herrscht weiterhin Zuversicht, dass sich die personellen Veränderungen zunehmend auch in Resultaten niederschlagen. Anpfiff auf dem Juchhof 1 ist am Samstag um 16 Uhr.

Anfang November 2025 gewann WB gegen Kosova 2:0, hier trifft Flavio Peter. (Bild Kaspar Köchli)

Oliver Hedinger, FCWB

Cupchance gegen den Aufsteiger Der FC Affoltern empfängt im Regional Cup den SC Siebnen und hofft auf eine Überraschung vor Heimpublikum Der FC Affoltern empfängt im Regional Cup den SC Siebnen. Obwohl die Gäste als Aufsteiger in die 2. Liga eine Klasse höher spielen, verspricht die Ausgangslage ein offenes Duell. Im Cup zählen schliesslich weniger Tabellenstände als Entschlossenheit, Effizienz und die Fähigkeit, in den entscheidenden Momenten die Nerven zu behalten. Der FCA ist mit zwei Siegen, einem Unentschieden und einer Niederlage ordentlich in die Meisterschaft gestartet. Mit den Leistungen der vergangenen beiden Spiele war die Mannschaft allerdings nicht zufrieden. Vor allem im Angriff liess sie zu viele gute Torchancen ungenutzt, während in der Defensive Eigenfehler im Spielaufbau

Solche Torszenen wie beim letzten Aufeinandertreffen der beiden Teams wünscht man sich auch für die kommende Cuppartie. (Bild zvg)

immer wieder zu gefährlichen Situationen führten. Der SC Siebnen schaffte in der vergangenen Saison den Aufstieg in die 2. Liga. Dort ist der Start allerdings harzig verlaufen. Nach zwei Niederlagen und zwei Unentschieden warten die Schwyzer noch auf den ersten Sieg und belegen derzeit den letzten Tabellenplatz. Dennoch hat der FCA den Gegner in guter Erinnerung: In der vergangenen Saison gewann Siebnen beide Meisterschaftsduelle, allerdings jeweils nur mit einem Tor Unterschied und erst in der Schlussphase. Auch der bisherige Cupverlauf macht die Begegnung reizvoll. Affoltern setzte sich in der ersten Runde

nach einem Penaltyschiessen gegen Buttikon durch und trifft damit bereits zum zweiten Mal auf einen Vertreter aus der March. Siebnen qualifizierte sich mit einem 2:1-Auswärtssieg beim FC Kilchberg-Rüschlikon für die nächste Runde. Damit der FCA den Favoriten fordern kann, braucht es über die gesamte Spielzeit eine kompakte Defensivleistung, mehr Konsequenz im Abschluss und einen mutigen Auftritt nach vorne. Gelingt es den Platzherren, ihre Chancen besser zu nutzen und unnötige Fehler zu vermeiden, ist eine Cup-Überraschung durchaus möglich. Wale Aegerter, FCA


GEWERBEZEITUNG Bezirk Affoltern 18. September 2026

Adressen Gewerbevereine Bezirk Affoltern Publireportage Die Mobiliar

Publireportage Bäckerei Pfyl

Publireportage Atelier Janine Husi

Gewerbeverein Affoltern René Ammann Theo Fischer Malergeschäft GmbH Zürichstrasse 81 8910 Affoltern a.A 043 817 15 60 theo.fischer@gmx.net

Publireportage Gewerbe Säuliamt

Wildunfall: So verhalten Sie sich richtig In den Übergangsjahreszeiten häufen sich im Strassenverkehr Unfälle mit Wildtieren. Wann bezahlt die Versicherung? In den Übergangsjahreszeiten häufen sich im Strassenverkehr Unfälle mit Wildtieren. Wann bezahlt die Versicherung? Springt Ihnen ein Tier vors Auto, kann der Aufprall sehr heftig sein. Die Folge ist ein Schaden am Auto - im schlimmsten Fall verletzt sich je-

mand. Auf jeden Fall müssen Sie sich bei der Polizei oder beim Wildhüter melden. Für den finanziellen Schaden am Auto, der wegen dem Zusammenprall mit dem Tier entstanden ist, kommt die Kaskoversicherung auf. Polizei aufbieten Rufen Sie nach einem Unfall mit Wildtieren sofort die Polizei an (Telefon 117), diese bietet allenfalls den Wildhüter auf. Die Kollision muss

von einer der beiden Stellen protokolliert werden. Melden Sie den Vorfall nicht oder tun Sie dies erst am nächsten Tag, müssen Sie mit einer Busse rechnen. Wildunfälle vermeiden Bei einer Fahrt über Land kommt es vor allem nachts vor, dass wilde Tiere Ihren Weg kreuzen. So verhalten Sie sich der Situation angepasst: Reduzieren Sie das Tempo. Halten Sie an, wenn Sie am Strassenrand ein Tier erkennen. Tiere sind durch die Scheinwerfer des Autos geblendet, verhalten sich allenfalls schreckhaft oder bleiben plötzlich stehen. Bleibt das Tier stehen, schalten Sie am besten das Licht für wenige Sekunden aus. So hat das Tier Zeit, sich zu verstecken. Wichtig ist, dass Sie für andere Verkehrsteilnehmer jederzeit sichtbar sind. Verhalten im Ernstfall Können Sie trotz aller Vorsicht nicht rechtzeitig bremsen und kollidieren mit einem Tier, verhalten Sie sich so korrekt: Halten Sie an und schalten Sie den Warnblinker ein. Sichern Sie die Unfallstelle mit dem Pannendreieck. Rufen Sie die Polizei an (117). Nähern Sie sich auf keinen Fall dem verletzten Tier, es steht unter Stress und kann deshalb gefährlich sein. Warten Sie, bis die Polizei eintrifft und den Unfall protokolliert. Melden Sie den Schaden Ihrer Versicherung. Gerne beantworten wir Ihre Fragen: Sie erreichen uns unter Telefon 044 762 50 60 oder via E-Mail auf affoltern@mobi.ch. Im Schadenfall: 044 762 50 20

Gewerbeverein MKM Thomas Strebel Holzbau Strebel GmbH Dörflistrasse 5 8933 Maschwanden 043 499 40 90 t.strebel@strebelholzbau.ch Gewerbeverein Oberamt Jessica Suter BlumenStil Hausen am Albis GmbH Albisstrasse 19 8915 Hausen am Albis 044 764 20 14 info@gewerbe-oberamt.ch Gewerbeverein Obfelden Dominik Stierli stierli digital solutions GmbH Bachstrasse 11a 8912 Obfelden praesident@gewerbe-obfelden.ch Gewerbeverein Ottenbach Martin Röthlisberger mrBroker GmbH Rebenstrasse 51 8913 Ottenbach 079 406 37 19 info@mrbroker.ch Gewerbeverein Unteramt Hans-Ruedi Widmer Widmer Qualitäts- und Management-Systeme Dorfstrasse 13 8906 Bonstetten 044 481 70 54 widmer@hrwidmer.ch KMU und Gewerbeverband Bezirk Affoltern Thomas Frick c/o frickarchitektur Ebertswilerstrasse 5 8915 Hausen am Albis 043 466 50 90 info@kgvba.ch

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Hauptgeschäft und Produktion: Zürcherstrasse 15 8908 Hedingen Tel. 044 761 61 36 Fax 044 761 62 89 Filiale Casino Affoltern am Albis Tel. 044 761 61 45

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Filiale Wettswil Tel. 044 700 23 23 Filiale Obfelden Tel. 044 761 41 39 Filiale Hausen a.A. Tel. 043 466 52 52 Filiale Connect Zürich-Altstetten Tel. 043 211 00 25 Filiale Reusscenter Tel. 044 760 24 78


GEWERBE KMU- und Gewerbeverband Bezirk Affoltern

ZEITUNG

In Hedingen, Affoltern, Hausen, Obfelden, Zürich Altstetten und Wettswil Gipfeli, Brot, Pâtisserie, Pralinen, Sandwiches, Salate oder Apéro-Häppchen gibt es in der Bäckerei-Conditorei Pfyl, die im Juni dieses Jahres in Wettswil ihre neuste Filiale eröffnet hat – und exakt darauf hat das Unteramt gewartet. Ein Augenschein bestätigt: Die PfylDevise «lecker – knusprig – unwiderstehlich» und die Tatsache, dass man alles mit grosser Freude in Handarbeit fertigt, kommentieren die Kunden mit «das ist rundum Genuss». Pfyl-Läden gibt es neben Wettswil auch im Hedinger Hauptgeschäft sowie in Affoltern, Hausen, Obfelden und Zürich-Altstetten.

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«Die Mandelbretzel haben es mir ganz besonders angetan», betont ein Handwerker aus Bonstetten, der unter der Woche deswegen sicher drei bis vier Mal in die Pfyl-Filiale an der Schulstrasse 2 im Dorfkern von Wettswil kommt. Andere Kunden im Laden nicken zustimmend und ergänzen: Das Pan-Pirolle-Brot sei ebenso «der Hammer», rühmt eine Wettswilerin, während eine weitere die Auswahl und die Qualität der Wähen herausstreicht. «Und nicht vergessen darf man die besonders feinen ‚Thonfischli‘… auf diese stehe ich genauso wie auf die Mandelbretzel», fügt der Bonstetter Handwerker noch an, bevor er den Laden verlässt. Bekannt gutes Angebot und Platz zum Verweilen Damit stimmt die Wettswiler Pfyl-Kundschaft uneingeschränkt in den rühmenden Chor der Käuferinnen und Käufer aller Pfyl-Filialen mit ein. Sie unterstrei-

chen damit die Wand-Sinnsprüche, die man in den Pfyl-Filialen findet. Jener in Wettswil lautet «Schokolade ist Liebe, die man sich selber schenkt.», ein Kerngedanke im gemütlichen Café des Hauptgeschäftes in Hedingen: «Zuerst immer Kaffee und dann die Welt.» Richtig, Schokolade und Kaffee sind richtig feine Produkte der Bäckerei-Conditorei Pfyl, aber ohne eine der frischen wie feinen Backwaren, eine kreative Süssspeise der Konditorei oder der Confiserie sollte man auch nicht gehen. Denn das ist Genuss pur… und, mit Verlaub, für die Welt bleibt ja durchaus noch genügend Zeit! Die Vielfalt des Angebotes (dieses gibt es auch «über die Gasse» zum Mitnehmen), die feinsten Rohmaterialien, vorwiegend aus der nahen Region – ohne Konservierungsstoffe – und die Leidenschaft, mit welcher die Pfyl-Mitarbeitenden nach bewährten traditionellen Rezepten hergestellt – notabene seit 1964 – alles frisch sowie von Hand fertigen, was das Herz begehrt und den Gaumen erfreut, hat sich weit herumgesprochen. Genussinsel für alle, die Gaumenfreude und Herzlichkeit mögen Ja, die Bäckerei-Conditorei-Filialen von Pfyl sind wahre Genussinseln, wie man sie sich wünscht. Das kleine, gemütliche Café mit Plätzen drinnen und draussen in Wettswil darf man zudem – ebenso wie das einladend und heimelig dekorierte Café im Hauptgeschäft in Hedingen – mit Fug, Recht und sehr gutem Gewissen als Verweillokal und Treffpunkt bezeichnen. Hier lässt sich der Morgen-

kaffee genauso geniessen, wie das Gipfeli, etwas Süsses oder – am Mittag und am Nachmittag – vielerlei Gluschtiges, Feines, Frisches und Gesundes. In der Bäckerei-Conditorei Pfyl ist man willkommen! Herzlichkeit ist das berühmte Sahnehäubchen, welches entscheidet, ob man sich als Kundin oder Kunde wohlfühlt oder nicht. Und da machen die Pfyl-Mitarbeitenden mehr als bloss das Nötigste puncto Freundlichkeit und Kundennähe. (kb.)

Bäckerei-Conditorei Pfyl AG info@baeckerei-pfyl.ch www.baeckerei-pfyl.ch Hedingen Hauptgeschäft: Zürcherstrasse 15, 044 761 61 36 Mo bis Fr 6.15 – 18.30 Uhr, Sa 6 – 16 Uhr Affoltern Casino: Obere Bahnhofstrasse 8, 044 761 61 45 Mo bis Fr 6.30 – 18.30 Uhr, Sa 6.30 – 13 Uhr Hausen am Albis: Albisstrasse 3, 043 466 52 52 Mo bis Fr 6.15 – 18:30 Uhr, Sa 6.15 – 16 Uhr Obfelden Dorf: Alte Landstrasse 21, 044 761 41 39 Mo bis Fr 6 – 13 Uhr, Sa geschlossen Obfelden Reusscenter: Ottenbacherstrasse 23, 044 760 24 78 Mo bis Sa 7.30 – 18 Uhr Wettswil: Schulstrasse 2, 044 700 23 23 Mo bis Fr 6.15 – 18.30 Uhr, Sa 6.15 – 16 Uhr Altstetten: Albulastrasse 58, 043 211 00 25 Mo bis Fr 7 – 15 Uhr, Sa 7 – 14 Uhr

In der Bäckerei-Conditorei Pfyl ist man willkommen. Hier in der neuen Filiale in Wettswil, aber ebenso im Hedinger Hauptgeschäft sowie in den Filialen Affoltern, Hausen, Obfelden und Zürich-Altstetten. Herzlichkeit und ein bekannt frisches, gutes und breites Angebot sind selbstverständlich. (Foto: kb)

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Kreatives Schaffen, ausprobieren, gestalten uns unserem Innenleben zuzuwenden, unsere Seele nähren, sich lebendig fühlen. Kreativität ist ein weiter Begriff, wo sind Sie selbst kreativ? Die Aussenwelt erleben viele oft als hektisch, die virtuelle Welt ist nicht selten ein treuer Begleiter, diese Bildschirmzeit raubt uns auch kostbare kreative Stunden. Selbst die Minuten im Zug verbringen wir oft an Bildschirmen, anstatt sinnierend aus dem Fenster zu schauen, uns unseren Gedanken und inneren Fantasiewelten zuzuwenden, denn Kreativität entsteht oft auch aus der Langeweile heraus. Diese Fragen beschäftigen mich; Verlernen wir in Zeiten des Internets unsere Seele zu nähren? Nähren wir uns vorwiegend in Form von Konsumation? Welche «Nahrung» nehmen wir täglich zu uns? Ist das Internet eine tote Materie, die unsere Gefühlswelten erstarren lässt? Was erwarten die nächsten Generationen? Wie lernen Sie, mit Ihrer eigenen Gefühlswelt klarzukommen und wie gehen Sie, geschätzte Leserin, geschätzter Leser, mit Ihren Gefühlen um? Natürlich ist der Informationsfluss auch interessant in der Welt des Internets, nur oft vergessen wir die Zeit, eigentlich unsere Minuten der Langeweile, die wir oft durch die Bildschirmwelt ersetzen. Langeweile aushalten, aus dem

DI M

Fenster sehen, abwarten, damit Kreativität von innen entstehen kann, dies ist ein Teil meiner Arbeit im Atelier. Raum und Zeit für die Kreativität halten, für das eigene Seelenleben, Seelennahrung durch das Gestalten. Im Atelier wenden wir uns, durch das Gestalten mit Ton, mit Farben oder Figuren, unserer seelischen Innenwelt zu. «Wenn ich Ton in den Händen halte, Pinsel und Farbe, was wird daraus? Was machen meine Hände? Was zeigt sich? Erlaube ich mir das? Darf entstehen, was auch immer sich zeigt? Darf etwas aus mir heraus entstehe?» Wir Formen gemeinsam und stauen über das Gestaltete, den oft zeigen sich unbewusste Seeleninhalte. Auch innere kritische Anteile können sichtbar werden*. Wenn etwas von unserer Innenwelt nach Aussen entstehen darf, nähren wir unsere Seele. Wir nähren auch kindliche Anteile in uns, vielleicht werden wir ganz freudig, oder manchmal auch traurig, auch dafür gibt es Raum. Vielleicht werden wir auch frustriert, wenn etwas nicht funktioniert, dann sind wir in Kontakt mit *inneren kritischen Anteilen. Hier stellt sich die Frage, wie gehen wir im Alltag mit Schattenanteilen um? Stossen wir sie weg, flüchten wir ins Internet, oder nehmen wir uns die Zeit, ihnen zuzuhören? Was brauchen diese Anteile? Was soll innerlich entwickelt oder weiterentwickelt werden?

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Warum Gewerbevereine für uns alle wichtig sind In fast jeder Gemeinde im Bezirk Affoltern gibt es sie: Zusammenschlüsse von lokalen Handwerkern, Fachgeschäften und Dienstleistern. Sie bilden das eigentliche Rückgrat unserer Wirtschaft vor Ort. Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sichern Arbeitsplätze direkt vor unserer Haustür, bilden die Jugendlichen aus dem Dorf aus und beleben die Region. Doch als Einzelkämpfer hat es ein kleiner Betrieb heute oft schwer. Hier kommen die Gewerbevereine ins Spiel. Sie sind die Brücke, die lokale Unternehmer zusammenbringt. Sie bündeln die gemeinsamen Interessen und geben den Betrieben eine starke Stimme. Ein Blick auf ihre Entstehung und ihren heutigen Nutzen zeigt, warum diese Vereine für das Säuliamt unverzichtbar sind. Die historischen Wurzeln: Vom alten Handwerk zum modernen Verein Die Idee, dass sich Handwerker und Kaufleute zusammentun, ist sehr alt. Der Ursprung liegt im Mittelalter bei den sogenannten Zünften. Zünfte regelten damals streng, wer ein Handwerk ausüben durfte.

Sie sicherten die Qualität der Waren und schützten ihre Mitglieder vor billiger Konkurrenz. Mit der Zeit änderte sich die Welt jedoch. Im 19. Jahrhundert kam die moderne Industrie auf und die alten Zünfte verloren ihre Macht. An ihre Stelle traten neue, freiwillige Zusammenschlüsse: die modernen Gewerbevereine. Diese Neugründungen hatten ein klares Ziel: Sie wollten das lokale Handwerk und die Händler gegenüber den neuen Fabriken stärken. Man erkannte schnell, dass man gemeinsam mehr erreicht. Wer zusammenhält, findet leichter Kunden und wird von der Politik gehört. Aus diesen ersten Vereinen entwickelten sich die heutigen Organisationen, die im Bezirk fest verankert sind. Der moderne Nutzen: Kontakte, Politik und die Jugend Heute erfüllen Gewerbevereine viele wichtige Aufgaben. Das ist weit mehr als nur ein gemütliches Beisammensein. Der grösste Nutzen für die Mitglieder lässt sich in drei Bereiche unterteilen:

Alte Landstrasse 21, 8912 Obfelden Dienstag bis Freitag von 8:00 bis 12:00 und 14:00 bis 18:30 Uhr. Am Samstag von 8:00 bis 15:00 Uhr durchgehend.

• Das Netzwerk: Ein Gewerbeverein schafft Raum für Gespräche. Bei Treffen, Firmenbesuchen oder Anlässen entstehen wertvolle Kontakte. Man kennt sich, man vertraut sich – und man vergibt Aufträge gerne innerhalb der Region. Das hält das Geld im Säuliamt. • Eine Stimme in der Politik: Der KMUund Gewerbeverband Bezirk Affoltern (KGVBA) vertritt als Dachverband von sieben lokalen Vereinen rund 770 KMU und redet bei weichenstellenden Vorlagen aktiv mit. Zudem engagieren sich viele Gewerbler in den Gemeinderäten, um Bürokratie abzubauen und faire Vergaben zu sichern. • Nachwuchs und Ausstellungen: Lokale Gewerbeausstellungen (GEWA) sind das Schaufenster der Region. Sie lokken viele Besucher an und zeigen, was die Betriebe können. Zudem helfen die Vereine der Jugend. Sie unterstützen Lehrlingsbörsen und zeigen Schülern die Vorteile einer Berufslehre im eigenen Dorf.

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Sport

Freitag, 18. September 2026

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Handballer holen vier Siege am Heimspieltag Der HSV Säuliamt feiert vor Heimpublikum Der HSV Säuliamt blickt auf einen erfolgreichen Heimspieltag zurück. Vier der fünf Teams feierten Siege, einzig die U16-Juniorinnen mussten sich nach einer starken Aufholjagd knapp geschlagen geben. Gleichzeitig fand der Sponsorenapéro des Vereins statt. Die U15-Junioren bezwangen die HSG Lenzburg mit 38:29. Nach einem längeren Rückstand drehten sie die Partie kurz vor der Pause und bauten den Vorsprung in der Schlussphase deutlich aus. Die U16-Juniorinnen kämpften sich gegen ihren Gegner nach frühem Rückstand zurück ins Spiel, mussten sich am Ende aber knapp mit 26:28 geschlagen geben.

Die U17-Junioren überzeugten mit einer starken Offensivleistung und setzten sich in einer torreichen Begegnung mit 44:37 durch. Auch das Herren 1 zeigte eine souveräne Leistung. Dank einer stabilen Defensive und einer kontrollierten zweiten Halbzeit gewann das Team verdient mit 32:24. Spannung bis zum Schluss bot die Partie des Herren 2. In einem ausgeglichenen Spiel behielt die Mannschaft in der Schlussphase die Nerven und sicherte sich einen 35:33-Erfolg. Mit vier Siegen aus fünf Spielen durfte der HSV Säuliamt einen rundum gelungenen Heimspieltag feiern. Martina Röthlisberger, HSV Säuliamt

Laurén D’Amico aus Wettswil gewann in Muttenz den Schweizer Final des Mille Gruyère in der Kategorie W15 und sicherte sich damit ihren dritten Titel in Folge. (Bild zvg)

Laurén D’Amico holt Schweizer-Meister-Titel

Der HSV Säuliamt durfte am Heimspieltag gleich vier Siege feiern und blickt auf ein erfolgreiches Wochenende vor heimischem Publikum zurück. (Bild zvg)

Die Wettswilerin gewinnt den Schweizer Final über 1000 Meter Laurén D’Amico aus Wettswil hat am Schweizer Final des Mille Gruyère in Muttenz ihren dritten Titel in Folge gewonnen. Die 15-Jährige setzte sich in der Kategorie W15 als schnellste 1000-Meter-Läuferin ihres Jahrgangs durch und wiederholte damit ihre Erfolge aus den Jahren 2024 und 2025. Am Final vom 12. September traten rund 350 Nachwuchstalente aus der ganzen Schweiz gegeneinander an.

D’Amico überzeugte mit einer starken Leistung und sicherte sich nicht nur den Schweizer-Meister-Titel, sondern auch einen Startplatz für das Verfolgungsrennen im Vorprogramm von Weltklasse Zürich 2027. Damit erhält sie im nächsten Jahr die Gelegenheit, sich vor grossem Publikum zu präsentieren. An der Nachwuchsserie Mille Gruyère von Swiss Athletics nahmen in diesem Jahr mehr als 3000 Kinder und

Jugendliche an zwölf Regionalfinals teil. Für den Schweizer Final qualifizierten sich jeweils die schnellsten Läuferinnen und Läufer ihrer Alterskategorien. Zu den ehemaligen Teilnehmenden des Mille Gruyère zählen zahlreiche erfolgreiche Schweizer Leichtathletinnen und Leichtathleten, darunter 800-Meter-Europameisterin Audrey Werro. Swiss Athletics

Zwei Silbermedaillen für Affoltemer Kung-Fu-Schule Roan Steiger und Willi Vajda qualifiziert für SM Die Chin-Woo-Kung-Fu-Schule Affoltern durfte am Qualifikationsturnier in Buttikon zwei Silbermedaillen feiern. Roan Steiger aus Maschwanden belegte bei den Kids in der Kategorie «Traditionelle Formen ohne Waffen» den zweiten Rang und qualifizierte sich damit für die Schweizer Meisterschaften im November. In den Kategorien «Traditionelle Formen Kurzwaffen» und «Traditionelle Formen Langwaffen», in denen die Kinder gemeinsam mit den Jugendlichen starteten, erreichte er die Ränge fünf und acht. Auch Schulleiter Willi Vajda überzeugte mit einer starken Leistung. In der Kategorie «Traditionelle Formen Langwaffen» gewann er ebenfalls Silber. In den Kategorien «Traditionelle Formen ohne Waffen» sowie «Traditionelle Formen Kurzwaffen», in denen die Seniorinnen und Senioren gegen die jüngeren Aktiven antraten, klassierte er sich auf den Rängen sechs und sieben. Mit ihren Resultaten sicherten sich beide die Qualifikation für die Schweizer Meisterschaften im November. Die ChinWoo-Kung-Fu-Schule Affoltern gratuliert Roan Steiger und Willi Vajda herzlich zu ihren Erfolgen. Eveline Himmelberger, Chin-Woo-Kung-Fu-Schule Affoltern

Die Mitglieder von «Pfeil & Bogen Rifferswil» starten gemeinsam in die neue Saison und freuen sich über das stetige Wachstum des jungen Vereins. (Bild zvg)

Junger Bogenverein wächst weiter Verein «Pfeil & Bogen Rifferswil» mit Elan

Roan Steiger aus Maschwanden gewann am Qualifikationsturnier in Buttikon in der Kategorie «Traditionelle Formen ohne Waffen» die Silbermedaille und qualifizierte sich für die Schweizer Meisterschaften im November. (Bild zvg)

Aus einer Idee an der Rifferswiler Chilbi 2024 ist innert kurzer Zeit ein aktiver Verein entstanden. Nach einem öffentlichen Bogenschiessen im September 2025 wurde Ende November der Bogenschiessverein «Pfeil & Bogen Rifferswil» gegründet. An der ersten Generalversammlung im März 2026 verabschiedeten die elf Gründungsmitglieder die Statuten und machten die Vereinsgründung offiziell. Seither ist der Verein kontinuierlich gewachsen. Heute zählt er bereits 20 Mitglieder im Alter zwischen 11 und 80 Jahren. Trainiert wird jeweils am Mittwoch- oder Donnerstagabend. Im Mittelpunkt stehen Konzentration, Präzision und Freude am Bogensport. Mit der Auflösung des Feldschützenvereins Rifferswil konnte der junge Ver-

ein das Schützenhaus mit Schützenstube übernehmen. Es dient heute als Vereinslokal und bietet mit einem Indoor-Schiessplatz auch bei schlechtem Wetter ideale Trainingsbedingungen. Neben dem Sport wird im Verein auch die Geselligkeit gepflegt. Ein Höhepunkt des vergangenen Jahres war der gemeinsame Ausflug in den 3-D-Bogenpark Emmetten. Neue Mitglieder sind jederzeit willkommen. Kinder ab sieben Jahren sowie Jugendliche und Erwachsene können den Bogensport kennenlernen. Für 2027 plant der Verein zudem J+S-Kurse sowie ein Ferienplausch-Angebot. Pfeil & Bogen Rifferswil www.pfeilundbogen.riffi.ch


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Extra

BILDERRÄTSEL

«Beim Schreiben tauche ich in andere Welten ab»

Wo putzt sich diese Katze an ihrem Hinterteil? Dürfen wir vorstellen: Das ist «Purrer, der Schnurrer», ein Werk des Künstlers Nicholas Micros. «Purrer» heisst auf Deutsch «Schnurrer». Die Skulptur aus Bronze stellt die Katze Dexter dabei dar, wie sie sich selbst säubert. Dies stehe für die Suche nach Ordnung, wie es auf der Begleittafel heisst. In welcher Gemeinde im Säuliamt findet sich dieses Kunstwerk? Wer die Antwort weiss, kann eine E-Mail an die Redaktion schreiben: redaktion@affolteranzeiger.ch Die Lösung wird am Freitag, 25. September, veröffentlicht. (red)

ZWISCHEN-RUF

Pinker Kugi spricht weiter Ach so, deine Glanzzeit war die mit dem blonden Tessiner? Aha, immer tolle Wochenenden unter Palmen und Pinien, und abends Tanz in der Taverne! Aber gell, auch schwierig, weil du nicht wusstest, was bestellen in den Ristorantes, ewig dieses Pilz- oder Safranrisotto! War das wirklich wunderbar, dein williges Warten auf jenen Tessiner, der gar keiner war mit seinem Basler Dialekt? Wie? Lustig, liebevoll und originell sei er gewesen? Kann ja sein, aber hör gut zu: Deine Glanzzeit ist jetzt! Lach nicht, das Einzige, was dir bleibt, ist das Jetzt. Das Vorher ist verpufft! Das Nachher wird verscharrt!

Freitag, 18. September 2026

Daniel Maduna ist in Affoltern aufgewachsen und hat nun seinen Debütroman veröffentlicht Marianne Voss «Die ersten Sätze meiner Fantasiegeschichte entstanden 2009 in Rom», berichtet Daniel Maduna. Diesen Mai wurde sein Buch nun gedruckt und veröffentlicht. «Ich bin stolz, dass das Werk nun endlich vollendet ist.» 17 Jahre dauerte das Entstehen und Werden. Doch während dieser langen Zeit konnte sich Daniel Maduna nicht durchgehend dem Schreiben widmen, denn in seinem Leben war viel in Bewegung. Aktuell lebt er mit seiner Frau und den zwei Kindern in Vancouver. Das Gespräch mit dem «Anzeiger» fand während der Sommerferien statt, als die Familie Besuche in der Schweiz machte. In dem dramatischen Roman mit dem Titel «Als der Schnee noch fiel» geht es um den Umgang mit unserer Umwelt. «Es ist kein belehrendes Buch, sondern eine Erzählung, die in einer dystopischen Welt zwischen Wissenschaft, Mythos und Natur spielt. In der Geschichte wehrt sich die Natur gegen den Befall der Menschheit.» Ob es ein Happy End gebe? «Oh nein, dieser Band endet im Chaos.» Er arbeite aber bereits an Band zwei. «Die ersten Kapitel habe ich vollendet und den Schluss schon im Kopf. Die Figuren der Geschichte machen sich jedoch manchmal selbstständig.» Dann müsse er sie gehen lassen und ihnen folgen. Was ihm das Schreiben bedeute? «Seit meiner Kindheit habe ich immer geschrieben. Neben der Schule, neben der Ausbildung, neben dem Beruf. Beim Schreiben tauche ich in andere Welten ab. Das ist ein Ausgleich, den ich brauche.» Früher waren es Kurzgeschichten, die in seiner Freizeit ent-

Ute Ruf Die Autorin Ute Ruf lebt in Bonstetten. Sie betont, ihre Geschichten seien stets wahr und aus dem Leben gegriffen.

Serie «Menschen im Säuliamt» In der Serie «Menschen im Säuliamt» berichtet Marianne Voss in loser Folge aus dem Leben von Menschen – ob jung oder alt, ob berühmt oder unbekannt –, die im Säuliamt wohnen oder hier ihren Arbeitsplatz haben.

mals war Russland noch anders als heute.» Am Anfang hatte er viel Zeit fürs Schreiben. Doch dann wuchs die Familie, und er war mit den beiden Kindern ausgelastet. Während einer Lebensphase in der Schweiz arbeitete er als Velomechaniker und als Sicherheitsbeamter bei der Handgepäckkontrolle am Flughafen. «Das war ein unglaublich spannender Job», schwärmt er. «Die ganze Welt kam bei mir vorbei. Ich hatte innerhalb weniger Stunden mit Menschen aller Kulturen und aller Eigenarten zu tun. Touristen, Geschäftsleute, Menschen im Stress oder in lockerer Reiselaune.» Bezüglich Menschenkenntnis habe er viel dazugelernt.

Die Heimat ist Affoltern

Daniel Maduna vor dem Säulibrunnen in Affoltern mit der Ausgabe seines Buches. (Bild Marianne Voss) Nach der Schulzeit habe er nicht gewusst, was er werden wolle. «Quasi als Notlösung absolvierte ich eine Lehre als Heizungsmonteur.» Diese Ausbildung gab ihm aber eine gute Grundlage. Das zeigte sich später, als er schliesslich in Baumärkten im Verkauf tätig und als Praktiker ein gefragter Mann war. «Mir machte es Spass, die Kundschaft persönlich zu beraten oder zu erklären, wie ein Gerät funktioniert. Ich verdiente Geld mit dem, wofür man auf der Baustelle einen Rüffel erhält – mit Reden.» Er lacht. Bedingt durch den Beruf seiner Frau begann für Daniel Maduna mit 28 Jahren ein Leben auf Wanderschaft. Die erste Station war Rom, wo er begann, sich mit der Idee eines Romans zu befassen. Es folgten Jahre in Moskau. «Da-

standen. «Oder ich erinnere mich an ein Witzbüchlein, das ich mit einem Kollegen von Hand schrieb. Leider ist es nicht mehr auffindbar.» In der Lehre fiel seine Schreibbegabung bei der Selbstvertiefungsarbeit auf. «Ich schrieb über meinen Weg zum Schachspiel und wie es während einer aufreibenden Zeit die Beziehung zu meinem Vater stärkte. Die Arbeit wurde ausgezeichnet und viel beachtet.»

Kontakt zu Menschen aller Kulturen Daniel Maduna ist mit einer Schwester und einem Bruder in Affoltern aufgewachsen. «Meine Eltern stammen aus Bosnien und kamen in den 1970er-Jahren als Fremdarbeiter in die Schweiz. Meine Muttersprache ist Kroatisch.»

Die nächste Station der Familie war Peking. Dort konnte Daniel Maduna wieder intensiver an seinem Buch arbeiten. «Die Kinder besuchten die Deutsche Schule, wo ich die Bibliothek betreute und die Schach AG ins Leben rief.» Dann kam Corona, wodurch die Familie Maduna während dreier Jahre von der Heimat abgeschnitten war. «Da die Schule auch dicht machte, wurde ich zum Hauslehrer meiner Kinder. Wir fühlten uns aber nicht eingesperrt, denn innerhalb des grossen Landes konnten wir uns frei bewegen und herumreisen.» Seit 2023 lebt er mit seiner Familie in Vancouver. «Dort habe ich mich wieder voll meinem Buch gewidmet und es nun auch veröffentlicht.» Auf die Frage, wo eigentlich seine Heimat sei, erklärt er: «Ich durfte Orte und Menschen auf der ganzen Welt kennenlernen, die mir viel bedeuten.» Es gebe aber nur einen einzigen Ort, an dem er durch die Strassen gehe und an jeder Ecke an seine Kindheit erinnert werde. «Ich hatte eine richtig schöne Kindheit, und viele meiner besten Freunde habe ich genau dort kennengelernt. Egal, wo es mich in Zukunft noch hinzieht, Affoltern wird für immer meine Heimat bleiben.» «Als der Schnee noch fiel» ist in der Buchhandlung Scheidegger in Affoltern erhältlich oder kann unter der Website danielmaduna.ch bestellt werden.

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Vierzig Jahre Büchi Optik Affoltern am Albis. Dieses Jubiläum ist ein wunderbarer Anlass um zurückzublicken und sich zu Erinnern. Wir sind stolz auf 40 Jahre voller Leidenschaft, schöner Erinnerungen und erfolgreicher Momente. Dieses Fest widmen wir Ihnen, unseren treuen Kunden, Partnern und Freunden wie auch allen die zur BOA-Familie gehören.

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Mittwoch, 30. September 2026 Infotag: Myopiekontrolle bei Kindern. Gerne informieren wir Sie ausführlich zu verschiedenen Möglichkeiten der Myopiekontrolle. Donnerstag, 01. Oktober 2026 Medart Büffelhornbrillen Die exklusive Kollektion von Medart ist bei uns im Laden. Schaut vorbei und probiert sie an! Bitte meldet euch bei Interesse an.

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Den Herbst mit offenen Armen empfangen Karin Wild lädt am 2. und 3. Oktober 2026 zum beliebten Apéro ein «Save the Date» für Inspiration in herbstlicher Wohlfühlatmosphäre Fashion Apéro Freitag, 2. Oktober 15.00 bis 20.00 Uhr und Samstag, 3. Oktober 11.00 bis 16.00 Uhr Persönliche Beratung und Catering von Martins Genussküche aus Bremgarten

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ach etwas «zu viel» Sommer lassen wir uns gerne auf den Herbst ein. Die einen freuen sich auf Spaziergänge durch raschelndes Laub, die anderen darauf, sich wieder stilvoll kleiden zu können. Die Stoffe nicht mehr möglichst dünn und luftig, jetzt dürfen sie wieder umhüllen, wärmen und schmeicheln. Sie sollen uns vor Wind und Wetter schützen und unserem Look gleichzeitig eine besondere Wirkung verleihen. Dezente Töne, warme Akzente Farblich zeigt sich die neue Saison von einer leisen Seite. Im Herbst 26 dominieren gedämpfte Braun- und Erdtöne, kombiniert mit Grau und Schwarz. Für etwas Leuchten sorgen gezielte Farbakzente. Warme Rotnuancen erinnern an späte Sonnenstrahlen und setzen stilvolle Highlights. O-förmige Hosen und kastige Jacken bilden den bequemen Part in angesagten Kombinationen. Dazu kommen feminine Spitzendetails, inspiriert vom Lingerie-Stil – ein spannender Kontrast zwischen klaren Formen und zarten Elementen. Mit Leidenschaft kuratiert Auch in ihrem sechsten Jahr als Eigentümerin hat Karin Wild eine Kollektion zusammengestellt, die viel Spass macht, ihre Kundinnen aber garantiert vor grosse Entscheidungsqualen stellt. Langlebige Qualität und hohe Produktionsstandards sind bei favorite things an der Mühlebergstrasse 2 wichtig. Karin Wild konzentriert sich deshalb auf sorgfältig ausgewählte, nicht alltägliche und häufig skandinavische Labels. Ob casual, fürs Business oder für ein privates Dinner,

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Vielfältiges Angebot für Körper und Seele Bei «Beauty and Nails» finden Sie alles unter einem Dach

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rischer Glanz für Haut und Körper Wenn die Tage kürzer werden und sich die Blätter bunt färben, sehnen sich viele nach einer wohligen Auszeit und intensiver Pflege. Nach den warmen Sommermonaten und intensiver Sonneneinstrahlung verlangt die Haut jetzt nach tiefer Regeneration und reichhaltiger Feuchtigkeit – damit sie auch im Herbst frisch, strahlend und vital aussieht. Im Studio «Beauty and Nails by Genni Sperduto» in Affoltern am Albis finden Kundinnen und Kunden dafür ein vielseitiges Angebot für Gesicht, Körper und Nägel – alles unter einem Dach. Moderne Hautpflege mit der Geneo-Behandlung Ein besonderer Schwerpunkt im Studio liegt auf der Geneo 3-in-1 Gesichtsbehandlung, die sich ideal zur Regeneration von Sonnenschäden eignet. Diese moderne Behandlung kombiniert drei wirkungsvolle Technologien:

Radiofrequenz, OxyPods und Ultraschall. Während die OxyPods die Haut von innen heraus mit Sauerstoff versorgen und die Durchblutung anregen, sorgt Radiofrequenz für eine sanfte Straffung des Gewebes. Ultraschall unterstützt gleichzeitig die tiefe Aufnahme wertvoller Wirkstoffe in die kühlere Jahreszeit hinein. Die Behandlung ist gerade an grauen Herbsttagen angenehm und entspannend – und das Ergebnis zeigt sich häufig bereits direkt danach: Die Haut wirkt glatter, praller und frischer, der Teint erscheint ebenmässiger und feine Linien können gemildert werden. Für langanhaltende Ergebnisse empfiehlt Genni Sperduto jedoch, die Behandlung als Kur durchzuführen. Mehrere Anwendungen in regelmässigen Abständen können die Hautstruktur nachhaltig verbessern und sorgen für eine dauerhaft gepflegte und strahlende Haut im Winter.

Behandlungen für Gesicht und Körper Neben der Geneo-Behandlung bietet das Studio eine breite Palette weiterer Anwendungen an. Dazu gehören Behandlungen zur Verbesserung des Hautbildes bei Akne, Pigmentflecken, Narben, Augenringen oder Tränensäcken, ebenso wie dauerhafte Haarentfernung, Fettabbau, Cellulite-Reduktion und Muskelaufbau. Auch Detox-Packungen werden angeboten, die helfen können, Fettpölsterchen an Problemzonen zu reduzieren und das Gewebe zu entgiften. Ergänzend dazu kommen unter anderem Ultratone EMS, Endermologie sowie Icoone-Laser-Behandlungen zum Einsatz, die sichtbare Resultate bei körper- und hautformenden Anwendungen unterstützen. Wickel wirken zudem drainierend, helfen Einlagerungen und Cellulite zu reduzieren und können eine sinnvolle Ergänzung zu einer maschinellen Lymphdrainage darstellen. Ein weiteres Highlight ist das Aqua Facial, das individuell auf unterschiedliche Hauttypen abgestimmt wird. Ob

trockene, unreine, sensible oder reife Haut – nach der Behandlung wirkt das Gesicht tiefengereinigt, feinporig und perfekt geschützt gegen die erste Herbstkälte. Gepflegte Hände und Füsse Zum gepflegten Erscheinungsbild gehören auch schöne Hände und Nägel, die im Herbst oft besonders trocken werden. Im Studio werden deshalb sowohl Manicure-Behandlungen als auch Nagelverlängerungen und -verstärkungen angeboten. Kundinnen können dabei aus über 400 verschiedenen GelFarben wählen – darunter auch die neuesten, warmen Herbsttöne. Auch die Pedicure gehört zum Angebot des Studios. Melanie Zahn kümmert sich dabei mit viel Sorgfalt um die Pflege und das Wohlbefinden der Kundinnen und Kunden.

Weitere Informationen zu den verschiedenen Behandlungen finden Interessierte unter: www.beautyandnails.ch/ behandlungen «Beauty and Nails by Genni Sperduto» Zürichstrasse 100 8910 Affoltern am Albis 043 817 19 10 www.beautyandnails.ch

700m² purer Stoffgenuss in Hausen am Albis Nähprojekte beginnen bei Weisbrod, dem grössten Stoff-Fachgeschäft der Schweiz

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m wunderschönen Stoffladen auf dem ehemaligen Fabrikareal von Weisbrod findet man alles, was das Herz von Nähbegeisterten höherschlagen lässt. Von edlen Stoffen, die grösstenteils von europäischen Lieferanten stammen, über eine grosse Knopfauswahl bis hin zu klassischem Nähzubehör – einfach alles, was es für die Umsetzung eines Nähprojekts braucht. Neben zahlreichen hochwertigen Konfektionsstoffen und Mercerie bietet der Weisbrod Stoffladen auch eine grosse Auswahl an Innendekorationsstoffen, die sich ideal für textile Projekte rund um die Wohnungseinrichtung eignen. Erfahrene Innendekorationsnäherinnen beraten fachkundig bei der Wahl der passenden Vorhang- und Dekostoffe. Zudem besteht die Möglichkeit, Vorhänge und Polsterartikel im Partneratelier anfertigen zu las-

sen. Auch bei den Accessoires beeindruckt Weisbrod mit einer vielfältigen Auswahl. Von Seidenkrawatten über edle Schals bis hin zu farbenfrohen Seidenschirmen und zahlreichen Upcycling-Seidenaccessoires bietet die Weisbrod Eigenmarke hochwertige Alltagsbegleiter. Die Produkte werden allesamt in der Schweiz designt und entweder im angrenzenden Italien beim Partnerbetrieb oder ebenfalls in der Schweiz produziert. Wer Unterstützung bei der Verarbeitung der erworbenen Stoffe benötigt, ist bei Weisbrod ebenfalls am richtigen Ort. Das umfangreiche Nähkursangebot bietet für jedes Niveau den passenden Kurs – ganz egal, ob man am Anfang der Nähkarriere steht oder bereits fortgeschritten ist. Die über die ganze Woche verteilten Kurse bieten Gelegenheit im grosszügigen Nähkurslokal unter fachkundiger

Leitung das handwerkliche Können zu erweitern, neue Techniken zu erlernen und eigene Nähprojekte erfolgreich umzusetzen. Zu Weisbrod kommt man nicht nur für ein einzigartiges Einkaufserlebnis, sondern auch, um in entspannter Atmosphäre stöbern, entdecken und geniessen zu können. Die freundlichen Mitarbeitenden stehen jederzeit beratend zur Seite. Und sollte ein Besuch in Hausen am Albis einmal nicht möglich sein, bietet der dazugehörige Onlineshop eine attraktive Alternative für Bestellungen rund um die Uhr.

Weisbrod-Zürrer AG Weisbrod-Areal 3 8915 Hausen am Albis www.weisbrod.ch


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20 Jahre Zollinger Hair – aus Leidenschaft für schönes Haar Coiffeur-Meisterin Denise Zollinger blickt auf zwei erfolgreiche Jahrzehnte zurück und bedankt sich bei ihrem Team sowie ihrer treuen Kundschaft

Das authentische Team ist das, was Zollinger Hair aus macht. (Mitarbeiterin Giusi Clarke fehlt auf dem Foto)

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n diesem Jahr feiert Zollinger Hair in Wettswil am 1. November sein 20-jähriges Jubiläum. Eröffnet wurde der Coiffeursalon vor über 40 Jahren. Damals noch unter dem Namen Haute Coiffure Balestra bekannt, wurde das Geschäft 2006 von Denise Zollinger übernommen und 2012 in Zollinger Hair umbenannt. «Ob Damen, Herren oder Kinder, wir kreieren für jede und jeden den passenden Look», so Denise Zollinger. Ihr authentisches Team sorgt jeden Tag für echte Wohlfühlmomente und bringt die Kundinnen und Kunden zum Strahlen. «Wir sind zuverlässig, immer à jour, transparent und fair – die Kundschaft ist bei Zollinger Hair das Wichtigste», sagt Denise Zollinger. Mit viel Leidenschaft zur Coiffeur-Meisterin Bereits als 6-jährige war es der Traum von Denise Zollinger, Frisuren zu gestalten: «Meine grosse Schwester war mein Vorbild und sie war Coiffeuse.» Also absolvierte Denise Zollinger eine Ausbildung bei Coiffure Fred in Zürich. Nach weiteren lehrreichen Jahren in Friseursalons von Ascona bis ins Zürcher Seefeld, kam sie 1996 zu Haute Coiffure Balestra nach Wettswil. Für sie bedeutet der Beruf mehr als Haare schneiden oder färben, sondern er ist ihre Leidenschaft: «Ich liebe es, mit Kreativität, Präzision und einem

Gespür für Trends individuell Frisuren zu gestalten, die die Persönlichkeit jeder Kundin und jedes Kunden unterstreichen.» Um diese Leidenschaft weiterzugeben, vollendete sie im Jahr 2004 erfolgreich die Meisterprüfung und bildet seither Lernende aus. Ein eigenes Geschäft habe sie eigentlich nie gewollt, denn noch heute arbeite sie am liebsten «am Stuhl», wie sie es nennt, und doch wuchs sie über die Jahre in die Rolle der Geschäftsführerin hinein, bis sie den Salon schliesslich 2006 übernehmen durfte. Unterstützt wird Denise Zollinger tatkräftig von ihrem Team und ihrer rechten Hand, Lorena La Rocca, die bereits ihre Ausbildung bei Zollinger Hair absolvierte. Nach der Rückkehr von ihrem Auslandaufenthalt, ist sie nun stellvertretende Geschäftsleiterin. Sie liebe es, dass sie sich bei Zollinger Hair beruflich ausleben könne und sie schätzt die Förderung. Zählen kann Denise Zollinger auch auf ihre linke Hand, Sybille Strolz, die seit 1986 in dem Friseursalon in Wettswil wirkt. Sie hatte alle Entwicklungen miterlebt und findet: «Stabilität und Teamgeist, das macht Zollinger Hair aus.» Nachhaltige Haarpflegeprodukte Im Jubiläumsjahr kehrt Zollinger Hair zu den umweltfreundlichen und naturschonenden Haarpflegeprodukten von «Pur Hair» zurück.

«Es ist ein kleines Sortiment, das alles abdeckt, was wir brauchen und die Produkte sind biologisch abbaubar», erklärt Denise Zollinger. Bei der Produktion dieser Haarpflegeprodukte wird auf die Vermeidung von Umwelt- und Luftverschmutzung geachtet und es werden keine Tierversuche gemacht. Die Produkte der «Pur Hair organic»-Linie sind sulfat- und parabenfrei sowie vegan. Es wird zudem zu 98 Prozent auf Silikone und Mikroplastik verzichtet. Für den Inhalt werden ausschliesslich organische, in natürlicher Umgebung wachsende Kräuter und Pflanzen verwendet. Alle Flaschen und Verpackungen werden aus recyceltem Material sowie «Ocean Waste Plastic» hergestellt. «Was Haarfarben anbelangt, so verwenden wir Produkte von Kevin Murphy», sagt Denise Zollinger. Dankbar für eine treue Kundschaft Das gesamte Team von Zollinger Hair freut sich, auch in Zukunft neue Looks für eine anspruchsvolle Kundschaft zu kreieren. Rückblickend auf die letzten 20 Jahre und vorausschauend auf das kommende Jubiläum am 1. November 2026 dankt CoiffeurMeisterin Denise Zollinger allen ihren Kundinnen und Kunden für die jahrelange Treue herzlich.

Denise Zollinger mit ihrer rechten Hand Lorena La Rocca (l.) und ihrer linken Hand Sybille Strolz (r.).

Zollinger Hair Ettenbergstrasse 3 8907 Wettswil 044 700 00 07 hello@zollinger-hair.ch Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag 8.00 bis 18.00 Uhr Samstag 7.00 bis 14.00 Uhr

Zollinger Hair bildet aktuell zwei Lernende aus.


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Stoffe, Kurse, Nähen – wann du willst Ob ein neues Kleid, die perfekte Änderung oder ein kreativer Workshop: Das Nähloft 59 ist dein persönliches Atelier Das Konzept ist simpel: Du kommst vorbei, wann du willst, und arbeitest in gemütlicher Atmosphäre an deinem eigenen Projekt.

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ier findest du den Platz, das Material und die professionelle Unterstützung, um deine Ideen ohne Zeitdruck umzusetzen. Wer gerne kreativ arbeitet, kennt das Problem: Zu Hause fehlt oft der Platz, die richtige Maschine oder schlicht die Zeit. Das Nähloft 59 löst dieses Problem und bietet allen Nähbegeisterten ein «zweites Wohnzimmer».

Flexibilität trifft Fachwissen Egal ob du eine komplette Neuanfertigung planst oder ein Lieblingsteil ändern möchtest – du entscheidest über das Tempo. Beim offenen Nähen geniesst du die Gemeinschaft und die professionelle Infrastruktur. Falls du mal nicht weiterweisst, steht dir eine ausgebildete Schneiderin mit Rat und Tat zur Seite. Sie hilft bei kniffligen Schnitten, erklärt neue Techniken und gibt wertvolle Tipps aus der Praxis.

Workshops und besondere Momente Neben dem freien Arbeiten bietet das Nähloft 59 regelmässig themenspezifische Workshops an. Hier lernst du gezielt neue Kniffe und nimmst am Ende ein fertiges Werkstück mit nach Hause. Auch für Gruppen ist das Loft ein Highlight: Babypartys oder Kindergeburtstage werden an der Nähmaschine zu einem unvergesslichen Erlebnis.

lassen oder deinen eigenen Lieblingsstoff mitbringen und sofort loslegen. Passendes Zubehör wie Garne, Reissverschlüsse und Knöpfe stehen dir ebenfalls zur Verfügung, damit dein Projekt lückenlos Form annimmt. So sparst du dir mühsame Besorgungen und kannst dich voll und ganz auf dein kreatives Handwerk konzentrieren.

Alles aus einer Hand Kein Stoff zur Hand? Kein Problem. Im Nähloft 59 erwartet dich eine feine Auswahl an verschiedenen Stoffarten und Mustern. Du kannst dich direkt vor Ort inspirieren

Nähloft 59 Äussere Grundstrasse 3 8910 Affoltern am Albis 079 191 59 59 info@naehloft59.ch

direkt zur Webseite

Herbstferien-Nähkurse Für Kinder ab 8 Jahren und Erwachsene Es hat noch freie Plätze für den Hoodie-Kurs

Stoffbörse / Stoffoutlet Entdecke bei uns Stoffe aus zweiter Hand zu günstigen Preisen. Lust zum Stöbern? Komm vorbei – wir freuen uns auf dich!

Nähkurs für Erwachsene Jeden Donnerstag von 18.00 bis 21.00 Uhr

51 Jahre Drogerie Rütimann Hurra, uns gibt es noch – dank unseren treuen Kundinnen und Kunden

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iesen Monat feiert die Drogerie Rütimann AG in Hausen am Albis ihr 51-jähriges Bestehen. Passend dazu produzieren wir seit einem Jahr unsere Eigenprodukte in unserem neuen Schaulabor – einem Ort, an dem sonst Verborgenes sichtbar wird. Zahl und Schauplatz ergeben zusammen einen passenden Namen: Area 51. Unter diesem Motto laden wir unsere Kundinnen und Kunden zu drei besonderen Aktivitäten ein, bei denen sie hautnah miterleben können, wie in unserem Betrieb gearbeitet wird – und dabei selbstverständlich auch selbst profitieren dürfen. Seit 51 Jahren dürfen wir Menschen aus Hausen am Albis und der Umgebung begleiten. Dass Sie uns Ihr Vertrauen schenken, Ihre Fragen mitbringen und unsere persönliche Beratung schätzen, ist keineswegs selbstverständlich. Dafür danken wir Ihnen herzlich. Wir halten unser Sortiment und unsere Dienstleistungen laufend aktuell. Ebenso wichtig bleibt für uns aber das, was eine Drogerie im Alltag ausmacht: ein offenes Ohr, vertraute Gesichter und die Zeit, gemeinsam eine passende Lösung zu finden.

Besonders freut uns, dass Svenja Limacher nach ihrer Ausbildung weiterhin in unserer Drogerie tätig ist. Sie berät mit Freude und bildet sich momentan zur SchüsslersalzSpezialistin weiter. Daneben kümmert sie sich um unsere Lernenden und unterstützt das Inhaber-Ehepaar als stellvertretende Geschäftsführerin. Damit übernimmt sie eine wichtige Rolle in unserem Team und hilft mit, die nächste Generation für den vielseitigen Drogistenberuf zu begeistern. Nach den Jahren des Fachpersonalmangels sind wir froh, wieder mehr Zeit für Sie zu haben. Denn das Gespräch ist für uns der Schlüssel zu einer guten Beratung: zuhören, nachfragen und verstehen, was jemanden beschäftigt. Viele Menschen suchen uns genau deshalb auf. Sie wünschen sich eine individuelle Beratung und möchten mit ihren Anliegen ernst genommen werden. Diesem Anspruch können wir nun wieder mehr Raum geben, was uns fachlich fordert und persönlich erfüllt. Area 51 – ein Ort, an dem sonst Verborgenes sichtbar wird Was passiert eigentlich hinter den Türen eines Labors? In unserer «Area 51» in Hausen am Albis schaffen wir bewusst Transparenz. Ausserirdische werden Sie bei uns zwar keine entdecken, dafür ein Handwerk, das im Alltag oft hinter den Kulissen bleibt. Ganz geheimnisvoll geht es beim Giessen unserer Bronchialpastillen zu. Auf dem Arbeitstisch steht ein Blech voller weisser Maisstärke. Diese dient als Formbett. Mit einer Matrize drücken wir zuerst die Form der Pastillen in die glatt vorbereitete Stärke. So entstehen viele kleine Mulden – bereit für die heisse, dunkle Lakritzmasse. Aus einem Becherglas lassen wir die Masse sorgfältig

in die Vertiefungen fliessen. Mulde für Mulde füllt sich das weisse Stärkebett mit glänzend dunkler Lakritze. Das Prinzip kennt man auch von der Herstellung von Gummibären. Unsere «Area 51» lebt von der Freude, unser Wissen und Handwerk Ihnen zu präsentieren. Beobachten Sie durchs Fenster, stellen Sie Fragen und erleben sie, wie viel Erfahrung und Präzision in unseren Eigenprodukten steckt. Auch nach 51 Jahren gibt es in der Drogerie Rütimann noch Neues zu entdecken. Hormonberatung – neu bei Drogerie Rütimann Hormone spielen bei vielen Abläufen im Körper eine wichtige Rolle. Gerät ihr Zusammenspiel aus dem Gleichgewicht, können Fragen entstehen, die weit über die klassische Beratung im Laden hinausgehen. Das betrifft keineswegs nur Frauen und nicht ausschliesslich die Wechseljahre. Deshalb möchten wir hormonelle Zusammenhänge tiefgründig in unsere Beratung einbeziehen.

Hormonberatung bedeutet bei uns nicht, dass wir Hormone abgeben. Am Anfang steht vielmehr ein ausführliches Gespräch: Welche Beschwerden bestehen und welche persönlichen Lebensumstände spielen mit hinein? Je nach Fragestellung können Speicheltests zur Bestimmung einzelner Hormonwerte einbezogen werden. Solche Ergebnisse betrachten wir im Zusammenhang mit der individuellen Situation, um anschliessend unterstützende Schritte oder eine ärztliche Abklärung zu besprechen. Diana und Claudio Rütimann haben dazu die Grundausbildung erfolgreich abgeschlossen. Ihnen ist wichtig, sich für diese komplexen Anliegen ausreichend Zeit zu nehmen. Da sensible Themen einen geschützten Rahmen brauchen, finden diese Beratungen nach Vereinbarung in unserer eigenen Praxis für ehrliche Medizin im Gesundheitszentrum Oberamt in Hausen am Albis statt. So ergänzen wir das Angebot um eine diskrete Begleitung, bei der das persönliche Gespräch im Mittelpunkt steht.

Drogerie Rütimann AG Eberstwilerstrasse 7 8915 Hausen am Albis www.drogerie24.ch 044 764 06 68

Unsere JubiläumsAktivitäten im September: Freitag 18. und Samstag 19. September 2026 10%-Rabatt-Weekend Als Dank für Ihre Kundentreue Freitag 25. und Samstag 26. September 2026 Bronchialpastillen giessen – das uralte Labor-Handwerk live erleben


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Nach der grossen Hitze kommt der Herbst Passgenaue Schweizer Handwerkskunst

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nd mit dem Herbst auch der lang ersehnte Regen. Passend dazu präsentiert Hanna Lukes Fashion pünktlich zum diesjährigen Herbstevent ihre wind- und wasserfesten Mäntel und Jacken. Die neuen Herbstfarben unterstreichen eine zeitlose Eleganz, die Sie sowohl im Alltag als auch bei speziellen Anlässen stilvoll umhüllt.

Alle Stücke entstehen als Unikate oder in Kleinserien in den Normgrössen 36 bis 46. Wer Abweichungen von den Normmassen hat oder eigene Stoff- und Farbwünsche verwirklichen möchte, erhält im Atelier eine individuelle Massanfertigung, damit das Kleidungsstück wie eine perfekte «zweite Haut» sitzt.

Lokal verankert, nachhaltig gefertigt Seit vielen Jahren steht das Atelier in Hausen am Albis für individuelle Mode mit höchstem Qualitätsanspruch. Sämtliche Jacken und Mäntel werden direkt vor Ort entworfen und geschneidert – gefertigt aus in der Schweiz produziertem Softshell. Geschützt vor Wind und Wetter begleiten diese Unikate zuverlässig durch die nasskalte Jahreszeit.

Herzliche Einladung zum Herbstevent Erleben Sie die aktuelle Kollektion hautnah, probieren Sie die verschiedenen Kombinationsmöglichkeiten aus und lassen Sie sich persönlich im Atelier beraten.

Vielseitige Materialien und modularer Komfort Neben den bewährten Softshell-Klassikern umfasst das Sortiment auch Modelle aus edlem Bio-Merino und weiteren windfesten Stoffen. In Kombination bilden sie eine optimale, schichtbare Ausrüstung für den bevorstehenden Winter. Insbesondere Männer schätzen den durchdachten, modularen und funktionalen Aspekt der Kollektionen: Passgenaue Schnitte, praktische Details und Stoffe, die Atmungsaktivität mit Wetterfestigkeit vereinen.

Hanna Lukes Fashion Albisstrasse 26 8915 Hausen am Albis www.hannalukes.ch Öffnungszeiten Donnerstag und Freitag 11.00 bis 17.30 Uhr Samstag 10.00 bis 15.00 Uhr

Herbstevent Freitag, 25. September 10.00 bis 18.00 Uhr Samstag, 26. September 10.00 bis 16.00 Uhr

Hanna Lukes Fashion, Albisstrasse 26, 8915 Hausen am Albis

Die Kollektion von Hanna Lukes Fashion Die vielseitigen Kreationen zeichnen sich durch klare Schnitte und eine raffinierte Schlichtheit aus – sportlich, chic mit Komfort und Eleganz. Neben wetterfesten Mänteln und Jacken umfasst die Kollektion bequeme Hosen (wie die beliebten Schlupfhosen), feine Shirts, Pullover sowie feminine Jupes.

Ohne Hunger zum Wohlfühlgewicht Stress-Essen, eine Schwangerschaft oder die Wechseljahre und das Abnehmen klappt einfach nicht

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m Grunde schlittert jede / r von uns einmal in eine Situation im Leben, wo wir straucheln und das Gleichgewicht verlieren – fast immer geht dies mit einer Gewichtszunahme einher. Die Hosen passen nicht mehr, am Strand und im Schwimmbad fühlt man sich plötzlich nicht mehr wohl, der Blick in den Spiegel wird immer unangenehmer und neue Kleidung kaufen, ist längst nicht mehr mit Spass verbunden. Das muss nicht so bleiben, denn gesundes Abnehmen mit ParaMediForm ist einfach und genussvoll!

thode ändern wir Ihre Essgewohnheiten nachhaltig und führen Sie alltagstauglich zum Erfolg und dadurch zu mehr Lebensfreude.

Wir begleiten Sie persönlich und individuell zu Ihrem Wohlfühlgewicht Mit unserer über 30-jährigen Erfahrung und der ParaMediForm-Ernährungsme-

Welcher Stoffwechseltyp könnten Sie sein? Lernen Sie Ihren persönlichen Stoffwechsel kennen und essen Sie genussvoll das,

Wie geht das mit dem Abnehmen ohne Hunger? Mithilfe individueller Ernährungsberatung helfen wir Ihnen, Ihren persönlichen Ernährungsplan zum Abnehmen zu erstellen, Ihre Essgewohnheiten auf eine gesunde, natürliche Basis zu stellen und auf Ihren persönlichen Stoffwechseltyp anzupassen.

was Ihr Körper braucht, und die Kilos werden purzeln! Denn wer seine Gewichtsprobleme langfristig lösen will, muss die Ernährung umstellen. Doch nicht jeder Mensch reagiert gleich. Deshalb ermittelt ParaMediForm Ihren persönlichen Ernährungstyp. Denn mit einer individuellen Ernährung kommen Sie leichter ans Ziel.

Wir freuen uns auf Sie! ParaMediForm Affoltern am Albis Rahel Meier Betpurstrasse 9 8910 Affoltern am Albis Telefon 043 817 16 61 affoltern@paramediform.ch www.paramediform.ch/affoltern

Ausser Ihren überflüssigen Kilos haben Sie nichts zu verlieren, oder? Zum Abnehmen ist jetzt genau der richtige Zeitpunkt. Vereinbaren Sie ein unverbindliches, kostenloses Informationsgespräch. Dabei gehen wir auf Ihre persönliche Situation ein und erarbeiten gemeinsam Ihren Weg zum Wunschgewicht.

Die typischen Eigenschaften der ParaMediForm-Methode für gesundes Abnehmen mit gesunder Ernährung: • Ohne Kalorien zu zählen – denn essen soll Ihnen Freude bereiten • Ohne zu hungern – Sie sind immer satt • Individuelle Einzelberatung – weil Sie im Zentrum stehen • Persönliche Stoffwechselanalyse – denn Sie sind einzigartig • Ohne Sport – nicht mehr und nicht weniger Sport als bisher • Ohne Jo-Jo-Effekt – wir begleiten Sie, bis der Körper sich an das neue Gewicht gewöhnt hat • Mit natürlichen Lebensmitteln – damit Sie wissen, was drin ist • Ohne Medikamente • Von Ärzten empfohlen


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Unser Name ist unsere Marke Känzig Herrenmode in Hedingen – lebendige Inspirationen !

Wir bieten ALLE Grössen: von XS bis 8XL Montag 13.30 bis 18.30 Uhr Dienstag bis Freitag 9.00 bis 12.00, 13.30 bis 18.30 Uhr Samstag 9.00 bis 16.00 Uhr

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