Skip to main content

068_2026

Page 1

CH Regionalmedien AG I Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I www.affolteranzeiger.ch I Auflage 27 810 I AZ 8910 Affoltern a. A. I Post CH AG

AUS DEM BEZIRK AFFOLTERN I Nr. 68 I 179. Jahrgang I Dienstag, 15. September 2026

Velotour durchs Zürcher Oberland

Von der Idee zum Lebensraum

27 Velofahrerinnen und Velofahrer meisterten auf der September-Tour rund 70 Kilometer und 1400 Höhenmeter. Seite 9

Die Architekturfabrik in Affoltern setzt seit fast 30 Jahren individuelle Bauprojekte für verschiedene Bauherrschaften um. Seite 11

Wenn die Bäche austrocknen, wird es für die Fische kritisch Trockenheit und Hitze setzen den Gewässern im Säuliamt zu Was auf den ersten Blick nach einem gewöhnlich trockenen Spätsommer aussieht, ist für viele Fische eine existenzielle Bedrohung. In mehreren Bächen des Säuliamts ist das Wasser stark zurückgegangen, teilweise sind Bachabschnitte bereits vollständig ausgetrocknet. Wo früher Forellen und andere Wasserbewohner ausreichend Lebensraum fanden, bleiben heute oft nur noch flache Rinnsale oder einzelne Wasserlöcher zurück. Gleichzeitig steigen die Wassertemperaturen – und damit auch der Stress für viele Fischarten. Doch nicht alle reagieren gleich empfindlich. Während Rotfedern, Karpfen oder Welse mit warmem Wasser vergleichsweise gut zurechtkommen, sind Forellen, Saiblinge, Äschen und Felchen auf kühle, sauerstoffreiche Gewässer angewiesen. Fehlen Rückzugsorte, kann die Kombination aus Hitze und Wassermangel rasch lebensbedrohlich werden. Der Kanton Zürich beobachtet die Lage deshalb genau und greift bei Bedarf mit Trockenheitsabfischungen oder weiteren Massnahmen ein. Langfristig sehen Fachleute die Lösung jedoch vor allem in naturnahen, strukturreichen Gewässern mit beschatteten Ufern, tiefen Gumpen und durchgängigen Wanderwegen. Auch die Bevölkerung kann einen Beitrag leisten, indem sie empfindliche Bachabschnitte in Hitzeperioden schont und auf Staudämme verzichtet. Der Bericht zeigt, weshalb die aktuellen Trockenphasen weit mehr sind als ein vorübergehendes Sommerphänomen – und welche Folgen sie für die Tierwelt in den Bächen des Säuliamts haben. (red)

Seite 3

Mehr als 1000 Anlässe hat Andi Glättli mitgetragen. Seite 12 Andreas Glättli, Vorstand Feldschützenverein Bonstetten. (Bild zvg)

Sportfest für den Nachwuchs Auf den Sportanlagen in Hausen stand am Wochenende der Jugendspieltag im Zeichen von Bewegung, Teamgeist und fairen Wettkämpfen. Zahlreiche Kinder und Jugendliche aus der Region massen sich bei sommerlichen Bedingungen in verschiedenen Disziplinen. Auf dem Programm standen unter anderem Sprint, Stafette, Jägerball, Linienball und Korbball. Neben Schnelligkeit waren dabei auch Geschick und Teamarbeit gefragt. Für besondere Spannung sorgte die Ermittlung der schnellsten Läuferinnen und Läufer jedes Jahrgangs. Erstmals wurde zudem ein Spezialpreis für die schnellste 100-Meter-Zeit des Tages vergeben. Abseits der Wettkämpfe boten Verpflegungsstände Gelegenheit für eine Pause und zum Austausch. Familien, Helfende und Gäste sorgten gemeinsam mit den Teilnehmenden für eine lebhafte Atmosphäre. (red)

Seite 9 ANZEIGEN

Carrosserie/Spritzwerk

Lido Galli Zürichstrasse 1A 8932 Mettmenstetten SB-Waschanlage

Am Jonenbach bei Rifferswil ist der Wasserlauf teilweise stark zurückgegangen. (Bild Angela Bernetta)

Wegen Drohungen FCWB belohnt sich nicht gegen Ex-Frau verurteilt Die Ämtler trennen sich von Thalwil 1:1 Bezirksgericht spricht bedingte Geldstrafe aus Ein 47-jähriger Nordmazedonier ist vom Bezirksgericht Affoltern wegen mehrfacher Drohung zu einer bedingten Geldstrafe von 120 Tagessätzen verurteilt worden. Das Gericht erachtete es als erwiesen, dass der Mann seine ExFrau telefonisch mit den Worten «Ich werde dich zerstören» bedrohte und sie bei einem späteren Zusammentreffen mit einer Geste – dem Zeigefinger über die Kehle – einschüchterte. Vor Gericht schilderte die heute 41-jährige Frau eine langjährige konfliktreiche Beziehung und erklärte, sie wolle ihren Ex-Mann «einfach in Ruhe» lassen. Nach der Trennung war gegen ihn ein Kontakt- und Rayonverbot verhängt worden. Auslöser der angeklagten Vorfälle waren Streitigkeiten um den Kontakt zu den gemeinsamen Kindern. Der Beschuldigte bestritt die Vorwürfe

10

Punkte holt Anic Baltensperger von der GETU-Riege Bonstetten und wird Kantonalmeisterin. Seite 16

und verlangte über seine Verteidigung einen Freispruch. Das Bezirksgericht schenkte jedoch den Aussagen der Frau Glauben. Diese seien über das gesamte Verfahren hinweg konstant, lebensnah und ohne Übertreibungen gewesen, begründete der Verhandlungsleiter das Urteil. Die Aussagen eines Entlastungszeugen vermochten daran nichts zu ändern. Die Staatsanwaltschaft hatte ebenfalls eine bedingte Geldstrafe beantragt, allerdings mit höheren Tagessätzen. Das Gericht reduzierte diese wegen der prekären finanziellen Verhältnisse des Beschuldigten, der arbeitslos ist, Sozialhilfe bezieht und sich in psychiatrischer Behandlung befindet. (red)

Seite 3

Das Albis-Derby zwischen WettswilBonstetten und Thalwil lockte rund dreihundert Zuschauer ins Moos. WB dominierte dank viel Ballbesitz, zwingende Chancen blieben jedoch aus. Plötzlich reüssierte Thalwil aus dem Nichts heraus, WB zeigte sich nun ver-

Telefon 0 44 776 81 11 044

Antrieb. Ihr Geschmack. Unser arkenvielfalt ruckstuhlgaragen.ch/m

C ÊPES

unsichert. Nach Wiederanpfiff drehten die Ämtler wieder auf und gelangten zum 1:1. Zu mehr reichte es nicht, weil Thalwils Keeper mehrmals stark hielt. (kakö)

Seite 17

SCHWEIZWEIT GRÖSSTE MULTISPORTHALLE FÜR

FREESTYLE- & TRENDSPORT

20038 Thalwils Keeper Noel Baumann pariert mirakulös. (Bild Kaspar Köchli)

9 771661 391004


L e

Öffnungszeiten Stadtverwaltung

In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von

Am Donnerstag-Nachmittag, 17. September 2026 bleibt die Stadtverwaltung infolge der Abteilungs- und Bereichsanlässe geschlossen.

Hansruedi Billeter

it für alles,

Schalterschluss: Donnerstag, 17. September 2026, 11.30 Uhr Bei Todesfällen wenden Sie sich bitte an unseren Bestatter, Bossardt Bestattungen AG, unter der Telefonnummer 044 710 99 70.

n – Windler

Ab Freitag, 18. September 2026 sind wir gerne wieder für Sie da.

33

14. Juli 1941 – 9. September 2026 Nach einem erfüllten Berufsleben im Dienste der Gemeinde und einer aktiven Rentnerzeit hat uns Hansruedi nach kurzer Krankheit verlassen. Rosmarie Billeter Martin Billeter und Daniela Bigler Billeter Livia Billeter und Sophia Billeter Jürg und Sonja Billeter Noé Billeter und Jill Billeter mit Ilay Heinz und Dorli Billeter René Billeter und Hanny Kölla

† 6 September 2026

ans Nägelin eat Nägelin und Beatrice Sommerauer arbara Nägelin und Lisa Fuchs Moritz und Sophie Nägelin und Beatriz Rappo Goetz

15. September 2026 Stadtverwaltung Affoltern am Albis

Auflage des Kollokationsplanes und des Inventars

ndet am Freitag, 25 September 2026 eformierten Kirche in Mettmenstetten

Im Konkurs über Pancic Sanja, geb. 20. Oktober 1986, von Schafisheim AG, Schönau 1, 8925 Ebertswil, liegen der Kollokationsplan und das Inventar den beteiligten Gläubigern ab dem 15. September 2026 beim Konkursamt Affoltern zur Einsicht auf. Bezüglich der Klage- und Beschwerderechte usw. wird auf die Bekanntmachung im Schweizerischen Handelsamtsblatt vom 15. September 2026 verwiesen.

An ein fernes Ufer wird die Seele getragen, doch unsere Gedanken finden den Weg dorthin.

sten Familienkreis auf dem Friedhof en gedenke man der Stiftung Kinderinsel 0016 5981 3292 1 t Nägelin a

Die Beisetzung findet am Freitag, 18. September um 13:30 Uhr im engen Kreis auf dem Friedhof Hausen statt, Trauergottesdienst um 14:00 Uhr in der Reformierten Kirche Hausen. Für eine allfällige Spende legen wir Ihnen die Spitex Knonaueramt, 8910 Affoltern, ans Herz. IBAN CH78 0900 0000 8726 7156 1 (Vermerk: Hansruedi Billeter)

Traueradresse: Rosmarie Billeter, Steinächerstrasse 2, 8915 Hausen

sse: gelin, Zürichstrasse 14, 8932 Mettmenstetten

Affoltern am Albis, 15. September 2026 Konkursamt Affoltern Sagistrasse 8b 8910 Affoltern am Albis

TODESANZEIGE Mit tiefem Bedauern teilen wir mit, dass

Hansruedi Billeter Und irgendwo sind immer Spuren deines Lebens, Gedanken, Bilder, Augenblicke, Gefühle. Sie werden uns immer an dich erinnern und dich dadurch nie vergessen lassen.

Affoltern am Albis Am 3. September 2026 ist in Zug ZG gestorben:

In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von

Olga Meier geb. Deluigi geboren am 7. September 1942, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH.

Pascal Leibacher

Die Beisetzung findet im engsten Familien- und Freundeskreis statt.

22. Februar 1968 – 8. September 2026

Bestattungsamt Affoltern am Albis

Viel zu früh hast Du uns nach langer Krankheit verlassen. Wir vermissen Dich.

In stiller Trauer: Yves Leibacher Mischa Leibacher Debora Leibacher Madeleine Leibacher Jörg Leibacher und Ursi Karrer Natalie Leibacher Verwandte und Bekannte

Hausen am Albis Am 9. September 2026 ist in Affoltern am Albis gestorben:

Hansruedi Billeter geboren am 14. Juli 1941, wohnhaft gewesen in Hausen am Albis. Bestattung am Freitag, 18. September 2026, um 13.30 Uhr auf dem Friedhof Hausen am Albis, anschliessend um 14.00 Uhr Trauergottesdienst in der reformierten Kirche Hausen am Albis. Bestattungsamt Hausen am Albis

Mettmenstetten Am 8. September 2026 ist in Muri AG ge­ storben:

Die Abschiedsfeier findet am Freitag, 25. September 2026, um 14.00 Uhr in der katholischen Kirche in Oberlunkhofen statt. Die Urnenbeisetzung findet zu einem späteren Zeitpunkt im Kreis der Familie statt. Es werden keine Leidzirkulare versandt. Traueradresse: Debora Leibacher, Alte Werdstrasse 2, 8919 Rottenschwil

Willy Gilgen

Bestattungsamt Mettmenstetten

Die Abdankung findet am Freitag, 25. September 2026, um 14.15 Uhr in der reformierten Kirche statt. Bestattungsamt Mettmenstetten

Wir engagieren uns für eine belebte Bergwelt. berghilfe.ch

Gemeinderat Hausen am Albis Die Bestattung findet am Freitag, 18. September 2026, um 13.30 Uhr auf dem Friedhof der reformierten Kirche in Hausen am Albis statt, gefolgt von einem Trauergottesdienst in der Kirche.

Gemeindeschreiber-Verein des Bezirks Affoltern

TODESANZEIGE Mit grosser Betroffenheit nehmen wir Abschied von unserem Vereinsmitglied

ehemaliger Gemeindeschreiber von Hausen am Albis.

Säuliamt, 09.09.2026

You will never ride allone

Margot Nägelin geb. Windler geboren am 22. Januar 1933, von Mettmenstetten ZH und Reigoldswil BL, wohnhaft gewesen in Mettmenstetten.

Der Verstorbene war von 1972 bis 2003 und somit während mehr als 31 Jahren Gemeindeschreiber von Hausen am Albis. In diesem Amt und darüber hinaus hat er sich pflichtgetreu und rechtschaffen stets in den Dienst der Allgemeinheit gestellt sowie sich für das Gemeindewohl eingesetzt. Mit seinem langjährigen Wirken hat er massgebend zur neuzeitlichen Entwicklung der Gemeinde Hausen am Albis beige­ tragen und in dieser Zeit mehrere Gemeinderatsgenerationen beraten. Wir werden ihn hierfür stets in dankbarer Erinnerung behalten. Den Angehörigen entbieten wir unsere herzliche Anteilnahme.

1941 – 2026

Mettmenstetten Am 6. September 2026 ist in Muri gestorben:

am 9. September verstorben ist.

Hansruedi Billeter

geboren am 28. Juli 1946, von Schwarzen­ burg BE, wohnhaft gewesen in Mettmen­ stetten. Es findet keine Abdankung statt.

1941 – 2026

Hansruedi Billeter war während mehr als 50 Jahre geschätztes Mitglied unseres Vereins. Wir werden ihn in dankbarer und ehrender Erinnerung behalten. Seinen Angehörigen sprechen wir unser tief empfundenes Beileid und unsere aufrichtige Anteilnahme aus.

Gemeindeschreiber-Verein des Bezirks Affoltern

Pascal "Leibi" Leibacher Vice Helvetic Lions 22.02.1968 – 08.09.2026

Traurig, aber sehr dankbar ür die gemeinsame Zeit, nehmen wir Abschied von unserem lieben Freund und Member. Viel zu rüh hast du deine letzte Fahrt angetreten. Wir werden DICH und die gemeinsamen schönen Stunden nie vergessen, du bist immer einer von uns! Helvetic Lions Reto Joe Marco Sorin

Rotkreuz-Notruf Hilfe rund um die Uhr, wo immer Sie sind. Ein persönlicher und kompetenter Service. Weitere Informationen: Rotkreuz-Notruf ∙ Telefon 044 388 25 35 notruf@srk-zuerich.ch www.srk-zuerich.ch/notruf


Bezirk Affoltern

IN KÜRZE Erstes Asiatisches Hornissennest im Raum Knonau lokalisiert Letzten Mittwoch konnte das Nestsucher-Team aus Imkern mit Unterstützung der Rehkitzretter Plus das erste Asiatische Hornissennest im Raum der Gemeinde Knonau lokalisieren. Es befindet sich im Aebnetwald auf Zuger Boden. Die Sichtung konnte den Zuger Behörden übergeben werden, die bestrebt sind, das Nest zu entfernen. Die Bevölkerung ist angehalten, weiterhin die Augen offen zu halten. Die Gemeinde Knonau dankt für sachdienliche Hinweise. (red)

WIR GRATULIEREN Zum 80. Geburtstag Seit 50 Jahren in Hausen zu Hause und mit grossem Herzblut engagiert – zu­ nächst als Leiter der Spielwarenabtei­ lung Albisbrunn, später als Leiter des Götschihofs – feiert Josef «Jo» Sonder­ egger morgen Mittwoch, am 16. Sep­ tember, im Kreis seiner Familie seinen 80. Geburtstag. Wir gratulieren herzlich und wün­ schen ihm weiterhin viel Freude beim Unterrichten von Qi­Gong.

Gratulationen sind willkommen! Bitte schicken Sie uns Gratulationshinweise per Mail an: redaktion@affolteranzeiger.ch

Herausgeberin: CH Regionalmedien AG Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Obere Bahnhofstrasse 5 8910 Affoltern a. A. Leiterin: Barbara Roth Chefredaktor: Daniel Koch (dko) redaktion@affolteranzeiger.ch Redaktion: Claudia Eugster (cle), Livia Häberling (lhä) Korrespondentinnen und Korrespondenten: Angela Bernetta (net), Sandra Isabél Claus (cla), Urs Kneubühl (kb), Nico Ilic (nil), Martin Platter (map), Brigitte Reemts Flum (bre), Bernhard Schneider (bs), Werner Schneiter (-ter.), Daniel Vaia 27 155(dv), Marianne Voss (mvo), Marcus Weiss (mwe), Regula Zellweger (rz) Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 27 810 Beratung und Verkauf Inserate: Evelyn Löhr / Christine von Burg Telefon 058 200 57 00 inserat@affolteranzeiger.ch Spezial- und Sonderseiten: Kaspar Köchli Telefon 058 200 57 14, M 079 682 37 61 kaspar.koechli@chmedia.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss Inserate: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 55 86 Abonnementspreise: ¼ Jahr Fr. 79.– ½ Jahr Fr. 97.– 1 Jahr Fr. 170.– Druck: CH Media Print AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.chmedia.ch Beteiligungen der CH Media AG auf www.chmedia.ch

Dienstag, 15. September 2026

3

Wenn dem Bach die Luft ausgeht Hitze und Trockenheit setzen Fischen zu, doch nicht alle Arten reagieren gleich empfindlich AngelA BernettA Wer derzeit im Säuliamt an einem Bach vorbeikommt, sieht vielerorts vor allem eins: Steine. Wo sonst Wasser fliesst, plätschern nur noch dürftige Rinnsale. Am Haselbach bei Rossau ist vom Bach stellenweise kaum noch etwas zu se­ hen. Im Oberlauf Richtung Mettmen­ stetten fliesst nur noch wenig Was­ ser, abschnittweise ist das Bachbett sogar ganz ausgetrocknet. Auch am Jonenbach bei Rifferswil ist der Wasser­ lauf stark zurückgegangen. Teilwei­ se hat sich der Bach sogar fast ganz verabschiedet. Was für Spaziergänger nach den Folgen eines heissen und trockenen Sommers aussieht, wird für die Fische zur Belastung. Mit sinkendem Wasser­ stand schrumpft ihr Lebensraum. Gleichzeitig steigt die Wassertempera­ tur. Welche Folgen das hat, hängt auch von der jeweiligen Fischart ab.

Am Haselbach bei Rossau ist vom Bach stellenweise kaum noch etwas zu sehen. (Bild Angela Bernetta) Wenn es eng wird «Grundsätzlich muss man zwischen Seen und Fliessgewässern unterschei­ den», erklärt Myriam Hunn von der kantonalen Baudirektion. In einem See können Fische bei hohen Temperaturen in tiefere und damit kühlere Wasser­ schichten ausweichen. In einem kleinen Bach ist das nicht möglich. Wird das Wasser knapp, bleibt den Fischen im­ mer weniger Platz. «Problematisch sind nicht nur steigende Wassertemperatu­ ren, sondern auch zu wenig oder gar kein Wasser in kleinen Fliessgewässern. Beides kann gravierende Folgen haben», ergänzt Hunn. Sinkt der Pegel, erwärmt sich das verbleibende Wasser schneller. Gleichzeitig schrumpft der Lebensraum der Fische. Trocknet ein Bach ganz aus, haben sie keine Überlebenschance. Der Kanton Zürich führt deshalb eine Trockenheitskarte für Fischgewäs­ ser. Sie zeigt, welche Gewässer beson­ ders gefährdet sind. Grundlage sind unter anderem Erfahrungen aus frühe­ ren Trockenheitsabfischungen.

Kühl bleiben In grösseren Gewässern haben Fische mehr Möglichkeiten, der Hitze auszu­

weichen. Da das Wasser nicht überall gleich warm ist, zieht sich, wer kann, in tiefere Bereiche zurück. Dort finden sie zumindest vorübergehend kühlere Be­ dingungen. Für die Bewohner kleiner Bäche im Säuliamt gibt es diese Möglich­ keit kaum. Sie sind auf das Wasser an­ gewiesen, das noch im Bachbett ist. Bleiben einzelne tiefere Stellen, soge­ nannte Kolke oder «Gumpen», zurück, können sie als Rückzugsorte dienen. Hält die Trockenheit an, drohen auch diese Stellen auszutrocknen. Nicht alle Fischarten reagieren gleich empfindlich auf hohe Wasser­ temperaturen. Rotfedern und Karpfen kommen mit warmem Wasser gut zu­ recht. Der Wels mag es sogar richtig warm. «Anders sieht es bei Forellen, Saiblingen, Äschen und Felchen aus», sagt Hunn. Diese Arten brauchen küh­ lere Gewässer. Mit steigender Wassertemperatur beschleunigt sich der Stoffwechsel der Fische. Dadurch geraten viele Arten unter Stress und brauchen mehr Sauer­ stoff. Wird es noch wärmer, kann ihr Körper diesen Bedarf irgendwann nicht mehr decken. Selbst wenn das Wasser noch genügend Sauerstoff enthält, ver­ sagt der Organismus. Die Fische sterben.

Wo Gewässer auszutrocknen dro­ hen, können Fachstellen eingreifen. Solche Massnahmen können Fischen helfen, die Folgen einer langen Trocken­ periode lassen sich damit jedoch nicht verhindern. Der Schweizerische Fische­ rei­Verband (SFV) fordert schon seit Längerem Gewässer, die mehr aushal­ ten. «Intakte, vernetzte und struktur­ reiche Gewässer sind der wirksamste Schutz für unsere Fischbestände», sag­ te Adrian Aeschlimann, Geschäftsfüh­ rer des Schweizerischen Kompetenz­ zentrums Fischerei (SKF), unlängst in einem Interview. Dazu gehören revitalisierte Bäche und beschattete Ufer. Tiefe Kolke, Sei­ tenarme und grundwassergespeiste Rückzugsräume bieten den Fischen zu­ sätzliche Möglichkeiten, kritische Be­ dingungen zu überstehen. Wanderhin­ dernisse sollen verschwinden. Wird ein Bachabschnitt zu warm oder zu tro­ cken, müssen die Fische ausweichen können. Nachdem der Bund 2011 das Gewäs­ serschutzgesetz revidiert hatte, erarbei­ tete der Kanton eine Revitalisierungs­ planung. Sie sieht vor, bis 2035 je fünfzig Kilometer kantonaler und kommunaler Fliessgewässer zu revitalisieren. Damit

sollen Lebensräume und die Biodiversi­ tät entlang der Flüsse und Bäche ver­ bessert und gleichzeitig die Naherho­ lungsgebiete aufgewertet werden. Auch wer wenig über Gewässerökologie weiss, kann helfen. Schilder, die bei Hitze zum Verzicht aufs Baden auffordern, haben ihren Grund. Beliebte Badestellen kön­ nen für Fische die letzten Rückzugsorte sein. Auch Hunde sollten dann mög­ lichst nicht ins Wasser. In kleinen Bächen sollten zudem keine selbst gebauten Staudämme an­ gelegt werden. Sie sehen zwar harmlos aus, können aber wichtige Wanderwege der Fische unterbrechen. Wenn ein Bach ohnehin nur noch aus ein paar flachen Rinnsalen besteht, brauchen die Fische vor allem eines: Ruhe. Wer einen ausgetrockneten Bach oder ein Fisch­ sterben entdeckt, sollte den zuständi­ gen Fischereiaufseher informieren. Ein heisser Sommer wird für Fische also nicht erst dann zum Problem, wenn ein Bach vollständig austrocknet. Entschei­ dend ist, ob genügend Wasser, Sauer­ stoff und kühle Rückzugsorte bleiben, wenn kein oder zu wenig Regen fällt. Die trockenen Bachbetten in der Region zeigen, wie wenig Spielraum den Fi­ schen dann noch bleibt.

«Ich werde dich zerstören» Nordmazedonier kassiert bedingte Geldstrafe wegen mehrfacher Drohung Werner Schneiter «Ich werde dich zerstören»: So drohte ein 47­jähriger Nordmazedonier seiner heute 41­jährigen Ex­Frau am Telefon. Und auch als er bei einem Besuch mit seinem Zeigefinger über seine Kehle fuhr, versetzte er sie laut Anklage in grosse Furcht. Wegen mehrfacher Dro­ hung kassierte er vom Bezirksgericht Affoltern eine bedingte Geldstrafe von 120 Tagessätzen à 10 Franken. Nach rund 18 Jahren erfolgte die Scheidung; aus der Ehe gingen zwei Kin­ der hervor. Vor Gericht bezeichnete die Frau die Ehe als einseitigen Kampf, der stets zu seinen Gunsten verlaufen sei – ohne dass er Verantwortung übernom­ men habe. Nur während ein, zwei Mo­ naten habe es eine gute Phase gegeben. «Ich will ihn nicht mehr in meiner Nähe haben», sagte die Frau bei der gerichtli­ chen Einvernahme. Nach der Trennung wurde ein Kontakt­ und Rayonverbot ausgesprochen. Daran habe er sich ge­ halten, betonte sie. Nach ihren Worten war der Mann am 29. Dezember 2024 mit den Kindern essen gegangen – ent­ gegen den Abmachungen. Nach der Rückkehr der Kinder entbrannte ein Streit, der dann am Telefon mit verbalen Entgleisungen eskalierte. «Ich werde dich zerstören»: So soll der Mann seiner Ex gedroht haben. Ein halbes Jahr später kreuzte er an ihrem Wohnort im Bezirk

Affoltern auf – wütend, weil er den Sohn lange nicht mehr gesehen hatte, nach­ dem die Kesb (Kindes­ und Erwachsenen­ schutzbehörde) das Besuchsrecht (bis­ lang alle zwei Wochen) im Oktober 2024 aufgehoben hatte. «Er stieg aus dem Auto und war ausser sich, auch weil ich ein Foto machte.» Laut Anklage machte er in Richtung der Ex eine Handbewe­ gung, indem er mit dem rechten Zeige­ finger über seine Kehle fuhr. «Ich dachte: Er will mich umbringen», gab die Frau vor Gericht zu Protokoll. Und da sagte sie auch mit Nachdruck, sie wolle ein­ fach nur in Ruhe gelassen werden und habe nichts gegen seinen Kontakt mit den Kindern – das müsse aber in recht­ lichem Rahmen geregelt werden. Dro­ hungen soll es auch gegeben haben, die nicht Gegenstand der Anklage sind: «Ich schleife dich durchs Dorf», soll er ihr einmal gesagt haben. Insgesamt dreimal habe sie die Polizei wegen dieser Drohun­ gen gerufen. Es gehe ihm nicht so gut, weil er hier angeklagt sei und vor allem: weil er die Kinder nicht sehen könne. Zu den Anklagepunkten sagte der Mann vor Ge­ richt nichts mehr, weil er sich in frühe­ ren Einvernahmen mehrmals geäussert hat. Nur so viel: Er habe den heutigen Mann seiner Ex angezeigt; das Verfahren sei jedoch eingestellt worden. Der Be­ schuldigte lebt allein, ist ohne Arbeit, bezieht Sozialhilfe und befindet sich

wegen Depressionen seit längerer Zeit in psychiatrischer Behandlung. Trotz­ dem sagte er dem Verhandlungsleiter: «Die Zukunft sehe ich positiv. Ich möch­ te einfach meine Kinder sehen.» Seine Pflichtverteidigerin verlangt einen vollumfänglichen Freispruch und eine Genugtuung von 400 Franken. Er habe sich stets ans Kontaktverbot gehal­ ten und sei Opfer von wiederholt fal­ schen Anschuldigungen. Die Anwältin sprach von belastender Untersuchung und von etlichen Zweifeln an den Aus­ sagen der Frau; ihr Mandant habe sich anlässlich der polizeilichen Einvernah­ men kooperativ verhalten. Zudem seien die Kinder zur Sache nicht befragt wor­ den. Der Sachverhalt lasse sich nicht er­ stellen. Am Wohnort seiner Ex sei er aus Sorge um den Sohn aufgekreuzt, der sich im Gesicht verletzt habe. Und dieser habe sich über den Besuch des Vaters gefreut.

Konstante und glaubhafte Aussagen Wegen mehrfacher Drohung wird der nicht vorbestrafte Mann vom Bezirks­ gericht zu einer bedingten Geldstrafe von 120 Tagessätzen à 10 Franken ver­ urteilt und die Probezeit bei zwei Jahren festgesetzt. Damit bleibt es unter dem beantragten Strafmass der Staatsanwalt­ schaft, die 120 Tagessätze à 30 Franken verlangte. Das Gericht begründet die Reduktion mit den prekären finanziel­

len Verhältnissen. Drei Tagessätze sind durch U­Haft erstanden. Die Verfahrens­ kosten von rund 2600 Franken werden ihm auferlegt; die Kosten der Anwältin (8800 Franken) gehen auf die Staatskas­ se. Eine Genugtuung erhält er nicht, und auch Zivilansprüche seiner Ex­Frau (3000 Franken) werden auf den Zivilweg verwiesen. Es stehe zwar Aussage gegen Aus­ sage, was bei einer Abwägung immer mit Risiken verbunden sei. Aber das Ge­ richt gibt sich überzeugt, dass die Dro­ hungen so ausgesprochen worden sind. Die Aussagen der Frau seien konstant und glaubhaft: Die Vorfälle seien lebens­ nah dargelegt und in eine Geschichte eingebunden, von ihr auch ohne Über­ treibungen geschildert. «Sie hat auch Gutes über ihren Ex­Mann gesagt», so der Verhandlungsleiter. Gewicht wird einem Zeugen des Beschuldigten nicht beigemessen, der wohl «nicht viel ge­ sehen hat» und erst acht Monate nach den Vorfällen befragt worden sei. Zwei­ felsfrei habe sich der Beschuldigte in einer emotionalen Situation befunden, vor allem, weil er den Sohn lange Zeit nicht gesehen habe. Auch bei einer be­ lastenden Situation gebe es keine Grün­ de für solcherlei Drohungen, schloss der Verhandlungsleiter. Urteil GG 260 005 vom 9. September 2026, noch nicht rechtskräftig


Claudia Ellen Pfalzgraf

Was bleibt, ist die Liebe, die uns für immer verbindet. ❤

geb. 8.7.1965

In liebevoller Erinnerung an

«All you have is now»

Ihre Spe n de s c h e n kt Perspektiven!

Max Lipp

Meine Lebenspartnerin, unsere Schwester, Schwägerin, Gotte, Tante und Großtante, unsere Nana, unsere Freundin und Weggefährtin ist am 8. September 2026, für uns viel zu früh, gestorben.

13. Dezember 1929 – 6. September 2026 In stiller Trauer nehmen wir Abschied und bewahren die gemeinsame Zeit und die schönen Erinnerungen in unseren Herzen.

Wir sind sehr traurig.

René Zimmermann

Die Abdankung mit anschliessender Urnenbeisetzung findet am Freitag, 18. September 2026, um 10.00 Uhr in der Pfarrkirche St. Jakobus d. Ä. in Feusisberg statt.

Andrea Pfalzgraf und Laszlo Aebischer mit Familie Martin Pfalzgraf und Bea Witzig mit Familie Jutta Pfalzgraf und Christoph Dietlicher mit Familie Irmela und Wolfgang Pfalzgraf mit Familie

In liebevoller Erinnerung Alain Lipp und Esther Ramensperger Nicole Gisler, Richard Lipp und Jacqueline Lipp mit Familien sowie Verwandte, Freunde und Bekannte

Dario Zimmermann mit Juno Mirjam Zimmermann und Sandro Grau mit Manon und Pablo Claudia wünscht sich eine bunte Gesellschaft, die sich zu ihrem Abschied und Gedenken am Sonntag, 20. September 2026, trifft.

Schweizerische Stiftung für das cerebral gelähmte Kind Spenden: IBAN CH53 0900 0000 8000 0048 4 www.cerebral.ch

Anstelle von Blumen gedenke man der Stiftung PAZ PERU, Postkonto 80-2-2, UBS AG, 8098 Zürich, IBAN CH61 0029 6296 9835 05M1 C.

Ab 17.00 Uhr im Kugelbistro im Gaswerk Areal am Rhein in Schaffhausen. Alle, die Claudia Ellen kannten, sind herzlich eingeladen.

Du bist nicht mehr da, wo Du warst, aber Du bist überall, wo wir sind.

Traurig, jedoch in Liebe und Dankbarkeit, nehmen wir Abschied von meiner lieben Frau, unserer Mutter, Schwiegermutter, Nonna, Bisnonna und Gotte

Traurig, aber dankbar, verbunden mit vielen schönen Erinnerungen nehmen wir Abschied von meiner lieben Ehefrau, unserer Mutter, unserer Schwiegermutter und unserem Grossmami.

Olga Meier-De Luigi

Käthi Huber-Schleith

07. September 1942 – 03. September 2026 Ein liebevoller herzensguter Mensch lebt nicht mehr. Ihre positive Einstellung und Hilfsbereitschaft haben uns stets in allen Lebenslagen begleitet.

25. Dezember 1938 – 6. September 2026 Nach einem erfüllten Leben wurdest du nach längerer Krankheit von deinen Schmerzen erlöst. Wir sind unendlich dankbar für die gemeinsame Zeit, die wir mit dir verbringen durften. Wir vermissen dich sehr.

Wir werden Dich sehr vermissen und in unseren Herzen lebst Du weiter. Walter Meier Nicole und Oliver Städler mit Elric und Livia Städler André und Sabine Meier Fabienne Meier und Kevin Harkam mit Emma Colin Meier und Myriam Wiederkehr Dominic Meier Verwandte und Freunde

In stiller Trauer Emil Huber Andreas Huber mit Marius und Lenn Jacqueline und Pascal Ruschetta-Huber mit Dominic und Elias Ruth Dönni Die Beisetzung erfolgt im engsten Familienkreis. Auf Wunsch der Verstorbenen findet keine Abdankung statt.

Traueradresse: André Meier, Im Rebberg 9, 8910 Affoltern a. A.

Traueradresse: Emil Huber, Steigstrasse 5, 8912 Obfelden

Auf Wunsch der Verstorbenen wird die Abdankung im engsten Familien- und Freundeskreis zu einem späteren Zeitpunkt durchgeführt. Anstelle von Blumen gedenke man dem Kinderspital Zürich mit Vermerk: ‘Kinder-Reha Affoltern a/A Olga Meier’ IBAN CH97 0070 0114 8047 9085 1, oder der Schweizerischen Vogelwarte, 6204 Sempach, IBAN: CH47 0900 0000 6000 2316 1 mit Vermerk: Olga Meier

KAUFE AUTOS & WOHNMOBILE

Ottenbach – 4½-Zimmer-Wohnung

Tel. 079 777 97 79 (Mo–So) auch Busse, Lieferwagen, Jeeps, Geländewagen und LKW. Seriös  Schnell  CH-Unternehmen

per 1. Oktober 2026 zu vermieten, 1. OG, Rickenbacherstrasse 17a. Helle Wohnung mit grossem Balkon, Bad/WC mit Wanne, separatem WC mit Dusche und Lift. Nettomiete CHF 2325.– + NK CHF 258.–. Einstellplatz CHF 130.–/Mt.

WÜRDE SCHENKEN – IHR WERTVOLLSTES VERMÄCHTNIS! Es ist würdelos, kein liebevolles Zuhause zu haben. Doch vielen Menschen in der Schweiz geht es so. Mit einem Legat bewirken Sie viel Gutes – über Ihr Leben hinaus. Herzlichen Dank im Namen der Bedürftigen, denen Sie helfen.

Vorzugsweise älteres, ruhiges Paar, ohne Kinder und Haustiere.

Ratgeber jetzt gratis bestellen: Stiftung Heilsarmee Schweiz | Telefon 031 388 06 39 | vorsorge@heilsarmee.ch | heilsarmee.ch

VIVA REAL AG, 056 485 60 93

Mit einer Inserierung auf unseren Spezialseiten erreichen Sie jede Haushaltung in allen 14 Gemeinden des Säuliamts. Auflage des Anzeigers aus dem Bezirk: 27 500 Exemplare

Spezialseiten des Anzeigers – Planen / Umbauen

– Unsere Nachbarn

– Bauen / Renovieren

– Bon Appétit

– Garten

– Gartenrestaurants

– Auto

– Lehrstellen

– Was, Wer, Wo

– Treuhand

– Gesund, schön und fit

– Geschenk-Ideen

– Sport

– Wild und andere

– Einkaufen

Spezialitäten

Anzeigenverkauf: Kaspar Köchli Anzeiger Affoltern

Jetzt buchen auf den Spezialseiten!

CH Regionalmedien AG Obere Bahnhofstrasse 5 8910 Affoltern am Albis Telefon 058 200 57 14 Mobile 079 682 37 61 kaspar.koechli@chmedia.ch


Bezirk Affoltern

5

Dienstag, 15. September 2026

GLOSSE

Wenn Architekten träumen Livia HäberLing Wer derzeit am Schönbächler-Areal in Affoltern vorbeikommt und an den Visualisierungen, die dort hängen, wird feststellen: Es ist wieder einmal Zeit für die ganz grossen Gesten. Da hüpfen Kinder mit wehenden Haaren auf einer Schaukel, rutschen von der Rutschbahn oder springen aus der Spielhütte, die natürlich wie alle Geräte aus Holz ist und nicht etwa aus Kunststoff, Gott bewahre! Da kuscheln Verliebte auf Balkonen (ja, ja, Plural, es gibt sie zahlreich), und sogar das Grosi findet in dieser Welt voller Minne Anschluss und schleicht mit dem Rollator auf ihre Bilderbuch-Nachbarn zu. So oder ähnlich versprechen es die Visua-

lisierungen jedes Mal, wenn irgendwo im Bezirk ein paar neue Blöcke hingestellt werden. Dann ist kein Versprechen zu hochgegriffen, keine Floskel zu blumig. So wird aus ein paar Quadratmetern Betonboden eine Piazza, aus jedem durchschnittlichen Kämmerchen ein «Raum für visionäre Konzepte» und die Dreizimmer-Mietwohnung mit Balkon wird zum «Ort für alle, die nicht einfach wohnen, sondern ankommen, aufleben und Wurzeln schlagen möchten». Doch einmal im Quartier eingezogen, lebt der Mensch, dieser Spielverderber, den Musterwelten der Architekten meist nur halbherzig nach. Faul, wie er ist, macht er es sich lieber auf der eigenen Ledercouch gemütlich, statt auf

Leben naht – einmal mehr! Visualisierung, wie sie derzeit an einer Bauabsperrung beim Schönbächler-Areal zu sehen ist.

dem Merkurplatz ohne Lehne in der Sonne, wie es eigentlich für ihn vorgesehen wäre. Und auch über den Marktplatz vor dem Kasinosaal, diesem Meisterwerk der Reizarmut, flaniert er kaum. Dabei ist der Platz geradezu ideal für alle, die endlich einmal in Ruhe nichts erleben möchten. Man muss es halt wollen. Vielleicht wird ja auf dem Schönbächler-Areal alles anders, und im begrünten Innenhof, dem «Herzstück des Quartiers», toben ab Herbst 2028 tatsächlich bald Kinder, und Erwachsene treffen sich, quatschen, lachen und lärmen. Dann entsteht aus diesem öffentlichen Platz vielleicht tatsächlich ein Ort, an dem sich Menschen gerne treffen, statt nur der nächste «Hitze-Hotspot».

Pulsierendes Leben, wohin man schaut: Auf dem Marktplatz (links) sowie auf dem Merkurplatz an der Oberen Bahnhofstrasse in Affoltern verweilen die Menschen gerne und zahlreich. (Bilder Livia Häberling) ANZEIGE

Frische-Aktion Ab Mittwoch

Montag, 14.9. bis Samstag, 19.9.26

Suttero Pouletbrüstli per 100 g

13.95 statt 19.95

27.80 statt 41.70

Lindt Pralinés

div. Sorten, z.B. Lindor Kugeln Milch, 3 x 200 g

div. Sorten, z.B. Original, 30 x 10 Stück

-20% 9.45 statt 11.85

5.20 statt 6.60

Zweifel Chips

Hero Rösti

Paprika oder nature, 280 g

7.90

statt 9.90

Grande Sinfonia Appassimento

19.95 statt 31.20

Puglia IGP, Italien, 75 cl, 2025

Birra Moretti

(Jahrgangsänderung vorbehalten)

Dose, 12 x 50 cl

-33%

Bio Fairtrade Bananen

-26%

8.70

Red Bull Energy Drink 6 x 250 ml

-20%

–.95 statt 1.30

statt 10.90

2.70

Nestlé LC1

statt 3.40

Mini Babybel Netzli

div. Sorten, z.B. Vanille, 150 g

6 x 22 g

-33%

-38% 7.90

Colgate Zahnpasta

statt 12.90

Sheba

div. Sorten, z.B. Fresh & Fine Geflügel, 15 x 50 g

div. Sorten, z.B. Total Whitening, 3 x 75 ml

-20%

-20%

9.60

statt 14.40

2.85 statt 3.60

2.10

statt 2.65

Agri Natura Schweinskoteletts per 100 g

Folgende Wochenhits sind in kleineren Volg-Läden evtl. nicht erhältlich:

Minischokoladenriegel div. Sorten, z.B. Snickers Minis, 333 g

Zweifel Chips div. Sorten, z.B. Cractiv Paprika, 160 g

5.80 statt 6.90

3.70 statt 4.40

3.95 statt 5.95

Herkunft siehe Verpackung, Beutel, 500 g

-20%

div. Sorten, z.B. Original, 3 x 500 g

-20% -36%

2.50 statt 3.20

Bohnen

-21%

statt 9.90

statt 3.65

Herkunft siehe Etikette, per kg

-40% 5.90

-21%

L’Or Kaffeekapseln div. Sorten, z.B. Lungo profondo, 40 Kapseln

2.55

Läckerli Huus

nur

div. Sorten, z.B. Basler Läckerli Original, 350 g

9.50

Volg Gemüsekonserven

3.55

div. Sorten, z.B. Erbsen/Karotten fein, 2 x 260 g

statt 4.20

Volg Bio Gemüsebouillon 250 g

Pepita Grapefruit 6 x 1,5 l

3.95 statt 4.90

8.40 statt 12.60

Rio Mare Thon div. Sorten, z.B. Insalatissime Messicana, 3 x 160 g

10.80

Volg Küchenreiniger Spray

5.20

2 x 500 ml

Alle Standorte und Öffnungszeiten finden Sie unter volg.ch. Dort können Sie auch unseren wöchentlichen Aktions-Newsletter abonnieren. Versand jeden Sonntag per E-Mail.

statt 12.75

statt 6.60

Ölz Milchbrötchen Schoko 240 g

Druck- und Satzfehler vorbehalten.

Tempo

-30%

-30%

-33%


Fahrschule / Kurse / Shop

Fahrschule / Kurse / Shop

.triline.ch

.CHRESTA.ch

www

Fahrstunden auf dich angepasst. Geschaltet und Automat. In Zürich / Säuliamt. Regelmässig VKU in Obfelden. 044 760 06 78

Fahrschule aller Kategorien: Auto, Motorrad, Lastwagen, Car, Nothelfer, Verkehrskunde, CZV-Kurse. Telefon 044 761 59 58.

Kind und Familie

Karate / Selbstverteidigung

.spiel-werkstatt.ch

www

Knonauer Amt

.Karate-albis.ch

www

Mit dem SSLV Qualitätslabel ausgezeichnete Spielgruppe! Für Kinder ab drei Jahren. Zwergligruppe ab zwei Jahren. RobinsonSpielgruppe auf dem Bauspielplatz. Elterntreff/zuwa-Gruppe.

Herzlich willkommen im Karate-Center Albis. Kinder ab 3 Jahren, Jugendliche, Erwachsene ab 40 jederzeit möglich. Tel. 044 761 43 83

PC-Support

Lichtschachtabdeckungen

.

für die Wirtschaftsregion

www

.tauber-sicherwohnen.ch

www monnet-informatik.ch

www

PC-Probleme / Internet-Probleme / Viren? Wir helfen Ihnen direkt bei Ihnen zu Hause. Rufen Sie uns auf der kostenlosen Hotline an: 0800 800 815

LICHTSCHACHTABDECKUNGEN & REINIGUNG Stabile, schöne Abdeckungen, mit professioneller Reinigung, oder auch Insektenschutz: 076 578 90 08

Nutzung von Handy, Tablet oder PC

.ernst-gerber.ch

Buchung für 12 Publikationen

Fr. 240.–

www

massgeschneiderte, individuelle Unterstützung in der Nutzung von Handy, Tablet, Windows-PC. SBB-App, Parkingpay, Twint, Word usw. Tel./Whatsapp: 079 281 76 11, ernst.gerber@gmx.ch

Erscheint wöchentlich am Dienstag

Tag der offenen Tür

ie Feiern S mit uns.

Samstag, 19. September 2026, 10.00 – 15.00 Uhr, Rifferswilerstrasse 10, Hausen am Albis Weitere Infos: www.harmonische-mitte.com

HAUSEN AM ALBIS

MUSIK

FR 18. SEPT. 2026, 20.15 UHR MATTER-LIVE-BAND «MATTERLIVE» Ueli Schmezer und seine Band interpretieren Mani Matters Lieder anders.

Tag der offenen Tür Samstag, 19. September 2026 • 10 – 17 Uhr Raiffeisenbank in Oberlunkhofen, Zürcherstrasse 7 Das erwartet Sie: Rundgang durch die neue Bank

Mal jazzig, mal poppig oder auch als berndeutschen Blues. Mit seiner Art bringt Schmezer das Publikum zum Lachen und zum Nachdenken. Spielort: Gemeindesaal Weid Schulhausstrasse 5, 8915 Hausen a. A. Bar & Abendkasse: ab 19.30 Uhr

ONLINE-RESERVATION

KULTURIMDORF.CH

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Wenn Einsamkeit die einzige Gesellschaft ist. Wir helfen dank Ihrer Spende. Merci. TWINT QR-Code scannen (links) oder IBAN CH67 0900 0000 1570 3233 7 | Postkonto 15-703233-7

Dank Ihrem Legat erhalten Menschen mit Behinderungen einen chancengleichen Zugang zu Ferien und Freizeitaktivitäten. Jetzt spenden. denkanmich.ch

Gewinnspiel mit Sofortpreisen und Kinderprogramm Risotto, Grillwürste, Getränke und süsse Überraschungen

Opa, du bist mein Held.

SUCHE Regina Schärer geb. 1948/49, aus Affoltern a. A. Vater war Polizist und Standesbeamter Herr Schärer. Würde mich gerne wieder melden betr. Klassentreffen 1965. Meldung: 079 36 02 627

Die Solidaritätsstiftung des SRF

IBAN CH44 0077 0254 8509 0200 1

Jetzt spenden mit TWINT!


Bezirk Affoltern

Dienstag, 15. September 2026

Weinland erkundet Der Herbstausflug führte die Stalliker Turnerinnen ins Weinland

7

Ein Fest, das in Erinnerung bleibt Foodsave-Bankett in Affoltern begeisterte Das Foodsave-Bankett war ein gelungenes Familienfest für die Bevölkerung von Affoltern. Den Organisatorinnen und Organisatoren sei herzlich gratuliert und gedankt für diesen grossartigen Anlass. Die beiden Tage waren für alle Beteiligten – das Helferteam, die Schülerinnen und Schüler sowie die zahlreichen Freiwilligen – ein besonderes Erlebnis. Selbst war der Schreibende an beiden Tagen als Helfer im Einsatz. Am Freitag standen die Primarschulklassen im Mittelpunkt. Aus trockenem Brot wurde Paniermehl hergestellt, aus Fallobst Most gepresst und unter der Leitung der Küchenchefin Ladina Wegmann Gemüse, Salate und Früchte für über 300 kleine und grosse Gäste vorbereitet. Viele dieser Arbeiten waren für die Kinder völlig neu. Umso schöner war es zu sehen, mit wie viel Freude und Begeisterung sie dabei waren.

Am Samstag herrschte von 10.30 bis 15.30 Uhr reger Betrieb. Die Tische im Saal waren gut besetzt. Das Essen wurde in Selbstbedienung angeboten, wobei zwei Teams die vegetarischen und die Fleischgerichte ausgaben. Dazu gab es Salate, Wasser, Most und verschiedene Säfte sowie eine vielfältige Auswahl an Desserts. Ein herzliches Dankeschön gilt den vielen helfenden Händen im Hintergrund und an der Front. Ohne ihren grossen Einsatz wäre ein Anlass dieser Grössenordnung nicht möglich. Zum Schluss noch eine Bitte: Bei vielen kurzen Gesprächen während des Schöpfens wurde immer wieder dieselbe Frage gestellt: «Gibt es das Foodsave-Bankett auch im nächsten Jahr?» Der Schreibende hofft sehr, dass die Antwort Ja lautet. Rolf Huber

Die Turnerinnen des Damenturnvereins Stallikon genossen auf ihrem traditionellen Herbstausflug die abwechslungsreiche Landschaft des Zürcher Weinlands mit seinen Rebbergen, historischen Dörfern und dem Husemersee. (Bild zvg) Der Damenturnverein Stallikon führte Anfang September seinen traditionellen Herbstausflug ins Zürcher Weinland durch. Mit Bus und Bahn reisten 15 Turnerinnen via Winterthur und Marthalen nach Benken. Nach einem kurzen Aufstieg zum Gasthof Guggere stärkten sich die Teilnehmerinnen bei Kaffee und hausgemachten Nussgipfeln. Von dort bot sich eine schöne Aussicht über die umliegenden Dörfer. Das bedeckte Wetter erwies sich als ideal für die anschliessende Wanderung. Die Route führte durch die Rebberge des Zürcher Weinlands, in denen vor

allem Blauburgunder angebaut wird, bis ins kleine Dorf Wildensbuch. Während einige Turnerinnen den Aussichtsturm bestiegen und den Rundblick genossen, beobachteten andere die verspielten Alpakas in der Nähe. Anschliessend wanderte die Gruppe über Felder und Wiesen sowie vorbei an Gärtnereien und Riegelhäusern nach Rudolfingen. Das Dorf gilt mit seinen zahlreichen historischen Riegelbauten als Ortsbild von nationaler und regionaler Bedeutung. Im Restaurant Traube kehrten die Teilnehmerinnen zum Mittagessen ein. Am Nachmittag setzte leichter Regen ein,

was der guten Stimmung jedoch keinen Abbruch tat. Der Weg führte weiter durch Wälder und Rebberge zum Husemersee bei Ossingen, einem Naturparadies der Andelfinger Seenplatte. Zwei Turnerinnen liessen sich sogar zu einem Bad im See verleiten. Schliesslich machte sich die Gruppe auf den Weg zum Bahnhof Ossingen und trat die Heimreise nach Stallikon an. Den gelungenen Ausflug liessen die Teilnehmerinnen bei einem Apéro im Dorfbeizli gemütlich ausklingen. Damenturnverein Stallikon

Zahlreiche Helferinnen und Helfer sowie Schülerinnen und Schüler engagierten sich am Foodsave-Bankett in Affoltern und trugen mit ihrem Einsatz zum Gelingen des Anlasses bei. (Bild zvg)

In Haltikon hinter die Kulissen der Holzverarbeitung geblickt Traditionelle Vereinsreise der SVP Rifferswil/Hausen Die Mitglieder der SVP Rifferswil/Hausen unternahmen ihre diesjährige Vereinsreise bei spätsommerlichem Wetter nach Haltikon bei Küssnacht am Rigi. Ziel war die Schilliger AG, einer der bedeutendsten Holzverarbeitungsbetriebe der Schweiz. Nach der Abfahrt in Hausen und dem Zustieg in Rifferswil wurde die Reisegruppe im Werk mit Kaffee und Gipfeli empfangen. Während einer rund zweistündigen Führung erhielten die Teilnehmenden einen Einblick in die moderne Holzverarbeitung – vom Einschnitt der Baumstämme über die Trocknung bis zur Herstellung hochwertiger Holzbauelemente. Dabei wurde auch aufgezeigt, wie das Unternehmen auf eine möglichst vollständige

Nutzung des Rohstoffs Holz und auf regionale Wertschöpfung setzt. Anschliessend ging die Reise weiter zum Restaurant Alpenhof, wo die Gruppe gemeinsam das Mittagessen einnahm. Am Nachmittag führte eine Panoramafahrt durch das Ägerital. Bei einem Kaffee- und Desserthalt blieb genügend Zeit für Gespräche und den geselligen Austausch. Am späteren Nachmittag trat die Reisegruppe die Heimfahrt an. Die Teilnehmenden blickten auf einen abwechslungsreichen Tag mit interessanten Einblicken in die Holzindustrie, kulinarischen Genüssen und schönen Landschaftseindrücken zurück.

Die Mitglieder der SVP Rifferswil/Hausen genossen auf ihrer diesjährigen Vereinsreise interessante Einblicke in die Holzverarbeitung sowie einen abwechslungsreichen Tag mit geselligem Beisammensein. (Bild zvg)

SVP Sektion Rifferswil/Hausen

ÄMTLER KANTONSRÄTE MEINEN

Thomas Schweizer, Grüne, Hedingen

Anreiz für mehr gemeinnützige Wohnungen 14 000 Handänderungen von Wohnhäusern gibt es im Kanton Zürich jährlich. Etwas mehr als die Hälfte aller Objekte wird auf dem freien Markt verkauft, der Rest wird vererbt, verschenkt oder getauscht. 2025 wechselten 2248 Einfamilienhäuser, 4678 Stockwerkeigentumswohnungen und 707 Mehrfamilienhäuser die Hand. Letztere werden oft von Immobilienfirmen gekauft, welche eine hohe Rendite erwirtschaften wollen. Bei den meisten solchen renditegetriebenen Handänderungen steigen

anschliessend die Mietpreise. Bezahlbare Wohnungen werden immer rarer. Dass es mehr günstige Wohnungen braucht, ist unbestritten. Verschiedene Initiativen, welche diese Zielsetzungen verfolgten, wurden politisch bekämpft. Der Hauseigentümerverband lancierte zwei eigene Initiativen, welche zum Ziel hatten, dass der Kanton das Wohneigentum mit Steuergeldern subventionieren soll. Der Regierungsrat formulierte untaugliche Gegenvorschläge, sodass die Verwirrung gross war und alle Initiativen abgelehnt wurden.

Vor zwei Wochen habe ich – zusammen mit Mitunterzeichnenden – einen Vorstoss eingereicht, welcher eine neue Idee verfolgt. Es soll ein Anreizsystem geschaffen werden, damit Liegenschaften, welche zum Verkauf stehen, vermehrt an Besitzer gehen, welche gemeinnützigen Wohnraum schaffen. Verkäufer sollen profitieren, wenn sie das Grundstück der öffentlichen Hand oder einem gemeinnützigen Wohnbauträger anbieten und dieser dort Wohnungen zu Kostenmiete erstellt. Der Anreiz soll geschaffen werden, indem der Verkäufer von einer

reduzierten Grundstückgewinnsteuer profitieren kann. Die öffentliche Hand verliert zwar einen Teil der Grundstückgewinnsteuer. Die Wohnbevölkerung profitiert aber, wenn nach einer Handänderung nicht Eigentumswohnungen oder überteuerte Luxuswohnungen gebaut werden, sondern Wohnraum zu fairen Preisen erstellt wird. Für die öffentliche Hand oder die gemeinnützigen Bauträger besteht keine Verpflichtung, das Grundstück

zu erwerben. Entsprechend werden sie nur solche Grundstücke erwerben, die sich auch für die Schaffung oder Erhaltung von preisgünstigem Wohnraum eignen. Zudem muss sichergestellt werden, dass auf dem Grundstück dauerhaft preisgünstiger Wohnraum geschaffen wird. Dazu sind Auflagen zu formulieren und entsprechende Sicherheiten im Grundbuch einzutragen. Der Vorstoss fand bereits im Vorfeld viel Zuspruch. Ich hoffe, dass er auch im weiteren politischen Prozess eine Mehrheit findet.


8

Bezirk Affoltern

Dienstag, 15. September 2026

Geschichte, die zum Nachdenken über die Neutralität anregt Gut besuchte Buchlesung zu Marcel Pilet-Golaz im Türmlihaus Wettswil Zahlreiche Gäste folgten der Einladung der FDP Wettswil zur Buchlesung über Marcel Pilet-Golaz, Schweizer Bundesrat und Aussenminister während des Zweiten Weltkriegs. Im Zentrum standen die drei Werke des Historikers und Publizisten Hanspeter Born, der sich intensiv mit der umstrittenen Persönlichkeit und ihrer Rolle während der Kriegsjahre auseinandergesetzt hat. Die Buchreihe konnte aufgrund der Corona-Pandemie bei ihrem Erscheinen nicht wie geplant vorgestellt werden. Umso mehr freute sich Hanspeter Born, dass dies nun auf Initiative von Christian Gräub, FDP Wettswil, nachgeholt werden konnte. Nach einem noch nicht vollständig ausgeheilten Schlaganfall im Jahr 2025 war dieser Abend für den Autor von besonderer Bedeutung. Born zeichnete ein differenzierteres Bild von Pilet-Golaz, der in der Geschichtsschreibung häufig als «Anpasser» bezeichnet wurde. Er habe sich als Aussenminister insbesondere um die Versorgung der Schweizer Bevölkerung mit Rohstoffen, Lebensmitteln und Energie bemüht. Auch die Persönlichkeit des Romands wurde beleuch-

Der Historiker und Publizist Hanspeter Born referierte in Wettswil. (Bild zvg) tet: Pilet-Golaz kommunizierte eloquent, teilweise ausschweifend und konsequent auf Französisch – was ihn bei Teilen der Deutschschweizer Bevölkerung nicht immer verständlich machte.

Thomas Zaugg, der die Lesung gestaltete, las ausgewählte Kapitel aus «Diplomat auf Drahtseil – Pilet-Golaz’ Aussenpolitik 1941 bis 1944» und erläuterte deren historischen Kontext. Dabei ging es unter anderem um den

Schweizer Sanitätseinsatz zugunsten Deutschlands und Russlands, die Schweizer Neutralität sowie die diplomatischen Bemühungen, mit den «Guten Diensten» die Hemmschwelle für einen Angriff auf die Schweiz möglichst

hochzuhalten. Besonders bewegend war die Danksagung der eigens vom Neuenburgersee angereisten Enkelin von Pilet-Golaz. Sie zeigte sich glücklich, dass das Lebenswerk ihres Grossvaters erstmals als Ganzes vorgestellt werden konnte, und kündigte die Gründung einer Stiftung an, welche seine Geschichte weiter aufarbeiten und sein Erbe bewahren soll. Die anschliessende Diskussion zeigte die Aktualität des Themas angesichts der bevorstehenden Abstimmung über die Neutralitätsinitiative. Die Geschichte macht deutlich, dass die Schweiz ihre Neutralität stets im Kontext der jeweiligen Weltlage auslegen musste. Diplomatische Kontakte, Verhandlungen und die Wahrung der eigenen Interessen waren dabei zentrale Elemente. Die FDP Wettswil dankt allen Beteiligten und den zahlreichen Gästen für den spannenden Abend. Die drei Bücher von Hanspeter Born sind im Handel erhältlich und können in der Bibliothek Wettswil ausgeliehen werden. FDP Wettswil, Peter Ambühl, Präsident

Ernährungsinitiative: Richtige Ziele, aber ein zu starres Korsett Am vergangenen Mittwoch luden die SP und die Grünen Bezirk Affoltern zum Politstamm in Affoltern Zu Gast war die Grüne Kantonsrätin Edith Häusler aus Kilchberg. Im Mittelpunkt des Abends stand die Ernährungsinitiative, über die am 27. September abgestimmt wird. Häusler beschäftigt sich seit vielen Jahren mit Landwirtschafts- und Umweltpolitik. Sie ist auf einem Bauernhof aufgewachsen, diplomierte Natur- und Umweltfachfrau und war über 16 Jahre für Vision Landwirtschaft tätig, eine

Denkfabrik für eine nachhaltige Schweizer Landwirtschaft.

70-Prozent-Vorgabe ist umstritten In ihrem Referat erklärte Häusler, weshalb die Grünen viele Ziele der Ernährungsinitiative unterstützen. Sie will die Schweizer Landwirtschaft nachhaltiger machen, die Produktion pflanzlicher Lebensmittel stärken und gleichzeitig

ANZEIGE

Öffentlicher Informationsanlass zum EU-Vertragspaket Referat von Magdalena Martullo-Blocher, Nationalrätin und Unternehmerin EMS-Chemie AG

die Versorgung mit Lebensmitteln sichern. Bedenken haben die Grünen jedoch bei der Vorgabe, den Netto-Selbstversorgungsgrad innerhalb von zehn Jahren auf mindestens 70 Prozent zu erhöhen. Deshalb haben sie für die Abstimmung Stimmfreigabe beschlossen. Die Schwierigkeit liegt vor allem darin, dieses Ziel in relativ kurzer Zeit zu erreichen. Würden wir uns stärker pflanzlich ernähren, könnten mit der vorhandenen Landwirtschaftsfläche mehr Menschen versorgt und gleichzeitig Umwelt und Natur entlastet werden. Essgewohnheiten lassen sich jedoch nicht von heute auf morgen verändern. Bleibt der Konsum tierischer Produkte weiterhin hoch, während gleichzeitig deutlich mehr Lebensmittel im Inland produziert werden sollen, könnte dies zu mehr Druck auf die Landwirtschaft führen. Um die geforderte Menge zu erreichen, müsste intensiver produziert werden. Das könnte

Ort: Lorzensaal, Dorfplatz 3, 6330 Cham Datum: Freitag, 18. September 2026, Türöffnung 19.00 Uhr

Fakten, Folgen und Perspektiven – Programm ab 19.30 Uhr:  Begrüssung durch Hans Jörg Villiger, Kantonsrat SVP Cham

 Referat von Magdalena Martullo-Blocher  Gesprächsrunde über die Auswirkungen des EU-Vertrags unter der Leitung von Ramona Schelbert, Tele1 Heinz Tännler, Regierungsrat und Finanzdirektor des Kantons Zug Phyllis Scholl, Rechtsanwältin, Verwaltungsrätin, FDP-Gemeindepräsidentin Kilchberg, Co-Präsidentin herVoice Martin Haab, Nationalrat, Meisterlandwirt, Präsident Zürcher Bauernverband Dr. Dominik E. Zehnder, Unternehmer, alt-Kantonsrat FDP, Kanton Schwyz, Mitglied des Initiativkomitees der Kompass-Initiative  Fragen aus dem Publikum  Fazit von Thomas Aeschi, Nationalrat und SVP-Fraktionspräsident  Schlusswort von Philip C. Brunner, Kantonsrat und Präsident SVP, Kanton Zug  Ca. 21.45 Apéro

Es laden ein: SVP Cham

SVP Kanton Zug

unterwerfungsvertrag.ch

Yannick Ghisletta, Kantonsratskandidat Grüne Bezirk Affoltern, und Edith Häusler, Kantonsrätin Grüne Bezirk Horgen. (Bild zvg)

Böden, Gewässer und Biodiversität zusätzlich belasten, und damit den eigentlichen Umweltzielen der Initiative entgegenwirken.

Machbar – aber auch in der Praxis? In der anschliessenden Diskussion ging es deshalb vor allem um die Frage, wie realistisch die Initiative tatsächlich ist. Eine Studie unter Beteiligung der ETH Zürich kommt zum Schluss, dass ein deutlich höherer Selbstversorgungsgrad bei gleichzeitig tieferer Umweltbelastung grundsätzlich möglich wäre. Häusler äusserte jedoch Zweifel an einzelnen Annahmen der Studie. Was in einem Modell funktioniert, müsse sich nicht genauso einfach in der Realität umsetzen lassen. Diskutiert wurde auch, was bei einer Annahme der Initiative politisch passieren würde. Mehrere Teilnehmende gingen davon aus, dass das

bürgerlich geprägte Parlament bei der konkreten Umsetzung ohnehin Spielraum hätte und die Vorgaben wohl weniger strikt umsetzen würde, als es der Initiativtext auf den ersten Blick vermuten lässt. In der Runde überwog deshalb die Ansicht, dass man der Initiative trotz ihrer Schwächen gut zustimmen könne. Auch wenn die 70-Prozent-Vorgabe kritisch beurteilt wurde, könne ein Ja zeigen, dass in der Bevölkerung Unterstützung für eine ökologischere Landwirtschaft vorhanden ist. Das ist besonders mit Blick auf die anstehende Agrarpolitik ab 2030 relevant: Je stärker die Anliegen der Initiative an der Urne unterstützt werden, desto mehr Gewicht dürften Forderungen nach einer nachhaltigeren Landwirtschaft auch bei der Ausgestaltung der kommenden Agrarreform erhalten. Yannick Ghisletta, Grüne Bezirk Affoltern


Bezirk Affoltern

Dienstag, 15. September 2026

Sport, Sonne und Teamgeist Der Jugendspieltag in Hausen bringt zahlreiche Kinder und Jugendliche zusammen Schon früh am Morgen herrscht auf den Sportanlagen in Hausen reges Treiben. Zahlreiche Kinder und Jugendliche aus

der Umgebung treffen ein und bereiten sich auf ihre Wettkämpfe vor. Auch die Speaker sind bereits seit den frühen

Morgenstunden im Einsatz. Mit motivierenden Zurufen, Ansagen und viel guter Laune feuern sie die Teilnehmenden an

und sorgen auf dem ganzen Gelände für Stimmung. Bei schönem und warmem Wetter stehen verschiedene sportliche Herausforderungen auf dem Programm. Beim Sprint zählt jede Sekunde, während bei der Stafette neben Schnelligkeit auch ein gutes Zusammenspiel gefragt ist. Beim Jägerball, Linienball und Korbball stehen Teamgeist, Geschick und voller Einsatz im Vordergrund. Am Spielfeldrand wird mitgefiebert, angefeuert und über gelungene Aktionen gejubelt.

Spezialpreis vergeben Ein besonderes Highlight des Jugendspieltags ist die Ermittlung der schnellsten Läuferinnen und Läufer jedes Jahrgangs. Beim Sprint können die Teilnehmenden zeigen, wie schnell sie auf der Laufbahn unterwegs sind. In diesem Jahr gibt es zudem eine Neuerung: Erstmals wird ein Spezialpreis für die Tagesbestzeit über 100 Meter vergeben. Damit erhält die schnellste Leistung des gesamten Tages eine besondere Auszeichnung. Zwischen den Wettkämpfen bleibt Zeit für eine wohlverdiente Pause. Der Duft von Bratwürsten und Pommes zieht über das Gelände, und auch für Kaffee und Kuchen ist gesorgt. Die Verpflegungsstände werden damit zum Treffpunkt für Teilnehmende, Familien, Helfende und Gäste. Trotz der warmen Temperaturen zeigen die jungen Sportlerinnen und Sportler bis zum Schluss grossen Einsatz. Dabei geht es nicht nur um schnelle Zeiten und gewonnene Spiele. Das gemeinsame Erlebnis, die Freude an der Bewegung und der Teamgeist machen den Jugendspieltag zu einem besonderen Anlass. Und so geht wieder ein ereignisreicher Jugendspieltag zu Ende. Ein Tag voller sportlicher Leistungen, Teamgeist, strahlender Gesichter und gemeinsamer Erlebnisse liegt hinter den Teilnehmenden. Bei bestem Wetter und toller Stimmung durften die Kinder und Jugendlichen einen gelungenen Anlass in Hausen erleben. Damit ist ein weiterer Jugendspieltag bereits wieder Geschichte und die Vorfreude auf den nächsten Anlass darf beginnen.

Mit viel Einsatz, Teamgeist und Freude am Sport massen sich Kinder und Jugendliche am Jugendspieltag AZO/GLZ in Hausen in Sprint, Stafetten und verschiedenen Ballspielen. (Bilder zvg)

TV Hausen

Velogruppe Oberamt im Zürcher Oberland Die 27 Teilnehmenden legten rund 70 Kilometer und 1400 Höhenmeter zurück Die September-Tour führte die Velogruppe Oberamt zum Egelsee und Lützelsee oberhalb des Zürichsees. Mit gut 70 Kilometern und rund 1400 Höhenmetern war es eine der längsten Touren dieses Jahres. Gestärkt mit Kaffee und Gipfeli im Meilihof ging es zunächst hinunter nach Sihlbrugg. Anschliessend führte die Route auf verkehrsarmen Strassen und Feldwegen weiter. Bei Sihlmatt überquerten die 27 Velofahrerinnen und Velofahrer die Sihl über die gedeckte Holzbrücke, bevor der erste steile Anstieg nach Spitzen in Angriff genommen wurde. Die Beine waren nun definitiv wach. Das Wetter zeigte sich von seiner abwechslungsreichen Seite: mal wolkig, mal sonnig, dazu eine angenehm kühle Temperatur – eigentlich perfekte Bedingungen für eine längere Velotour. So ging es weiter Richtung Rapperswil. Bei Freienbach, inzwischen bereits im Kanton Schwyz, säumten Weinberge die Strecke. Über Wohnquartiere erreichte die Gruppe schliesslich den Seedamm und wenig später Rapperswil, wo der erste Zwischenstopp eingelegt wurde. Danach hiess es wieder: bergauf zum Egelsee. In der Badi wartete bereits ein feines Mittagessen auf die hungrigen Velofahrerinnen und Velofahrer. Für einige bot sich zudem die willkommene Gelegenheit, die ersten Schweissperlen bei einem erfrischenden Bad im See ab-

zuwaschen. Bis hierhin lief alles wie am Schnürchen. Gut gestärkt nahmen die vier Gruppen die zweite Etappe unter die Räder. Sie führte durch die wunderschöne Seen- und Moorlandschaft zwischen Hombrechtikon und Bubikon im Zürcher Oberland. Kleine Seen, Riedlandschaften und immer wieder Ausblicke auf den Zürichsee, den Etzel und die Alpen machten diesen Abschnitt zu einem besonderen Erlebnis. Allerdings zeigte sich bald, dass nicht nur die Landschaft ihre Tücken hatte: Bei einer Waldkreuzung im Lochrain ergab die Zäh-

lung, dass die hinterste Gruppe den Anschluss verloren hatte. Nach längerem Warten entschied man sich, getrennt Richtung Fähre in Meilen weiterzufahren. Dort fand die Gruppe wieder zusammen – allerdings nicht ganz vollständig. Eine Velofahrerin musste ihre Tour vorzeitig beenden, nachdem sich das Schaltkabel verabschiedet hatte. Auch Velos haben schliesslich irgendwann genug. Während der Fahrt mit der Fähre konnten nochmals Kräfte für den nächsten Höhepunkt gesammelt werden: den Aufstieg zum Hirzel. Walter Vollenwei-

der führte die Gruppe gekonnt über verkehrsarme Wege hinauf und wieder hinunter nach Sihlbrugg. Von dort trennte die Gruppe nur noch eine letzte Steigung von Hausen – eine kleine Zugabe. Am Ende blieb vor allem eines: eine rundum gelungene Tour mit vielen schönen Eindrücken, guter Kameradschaft und – trotz ein paar kleiner Zwischenfälle – zahlreichen zufriedenen Gesichtern. Und vermutlich auch dem einen oder anderen müden Bein. Beate Kuhnt, Velogruppe Oberamt

GESUNDHEITS-KOMPASS

Wenn Worte verloren gehen Inge Haid, Leiterin Logopädie, Logopädin, Spital Affoltern.

Kommunikation ist ein wichtiger Bestandteil des täglichen Lebens und ermöglicht es uns, Bedürfnisse, Gefühle und Gedanken auszudrücken. Bei Menschen mit Demenz kann die Kommunikation jedoch zunehmend erschwert werden. Beispielsweise fragt eine an Demenz erkrankte Person nach ihrem Sohn, obwohl dieser gerade erst zu Besuch war. Wird die Person mehrere Male daran erinnert, dass der Sohn doch gerade erst da war, kann dies zu Verwirrung oder zu emotionaler Belastung bei der betroffenen Person führen.

Was verändert sich in Bezug auf die Kommunikation? Demenz ist der Oberbegriff für verschiedene Krankheiten und Syndrome, welche die Funktionen des Gehirns beeinträchtigen. Je nach Form der Demenz und des jeweiligen Stadiums der Erkrankung treten im Verlauf unterschiedliche Veränderungen in der Kommunikation auf. Veränderungen können sich beispielsweise zeigen in Schwierigkeiten beim Finden von Wörtern, Gesprächen zu folgen oder deren Inhalt zu verstehen. Gedankenabbrüche, der Verlust des inhaltlichen Zusammenhangs sowie das Wiederholen von Fragen oder Inhalten sind weitere mögliche Veränderungen. Auch Lesen und Schreiben können zunehmend Schwierigkeiten bereiten. Mögliche Folgen für Menschen, welche von Demenz betroffen sind, können Unsicherheit und Verwirrung, Gefühle von Frustration und sozialer Rückzug sein. Beim Gesprächspartner wiederum führen diese Veränderungen häufig zu Stress, Hilflosigkeit oder Schuldgefühlen bis hin zu Erschöpfung. Wie kann Kommunikation mit Menschen mit Demenz gelingen? Folgende Punkte dienen als Orientierungshilfe: • Sprechen Sie auf Augenhöhe und halten Sie Blickkontakt mit der betroffenen Person • Hören Sie aufmerksam zu • Achten Sie auf die Körpersprache und auf die Gefühlsäusserungen Ihres Gegenübers • Nehmen Sie Bezug auf konkrete Situationen oder konkretes Verhalten • Sprechen Sie langsam und deutlich, in kurzen und einfachen Sätzen • Stellen Sie nur eine Frage auf einmal und stellen Sie keine «Warum, Weshalb, Wann und Wo»-Fragen • Lassen Sie Zeit zum Verarbeiten und Antworten • Begleiten Sie Ihre Äusserungen durch Gestik und Mimik • Akzeptieren Sie die Wahrnehmung der Person mit Demenz und verzichten Sie auf Korrekturen oder Richtigstellungen • Halten Sie die Verbindung und Nähe in Form von gemeinsamen Aktivitäten wie dem Anschauen von Fotos oder durch Körperkontakt wie Umarmungen Um sprachliche und kommunikative Kompetenzen möglichst lange aufrechtzuerhalten und dadurch das Selbstwertgefühl der betroffenen Person zu stärken, kann eine logopädische Therapie bei Demenz unterstützen. Als Teil der Therapie werden dabei auch das Umfeld und Bezugspersonen miteinbezogen. Im «Gesundheits-Kompass» geben Fachleute des Spitals Affoltern Tipps. Kontakt: 044 714 26 68 oder gesundheitskompass@spitalaffoltern.ch

Velogruppe Oberamt oberhalb des Lützelsees. (Bild zvg)

9


10

Forum

Dienstag, 15. September 2026

Herzliche Gratulation an «Jo» Am morgigen Mittwoch, 16. September, darf Josef «Jo» Sonderegger seinen 80. Geburtstag im liebevollen Kreis seiner Familie feiern. Seit 1975 ist Hausen seine Heimat – ein Ort, mit dem er über all die Jahre tief verbunden geblieben ist. Mit grosser Verlässlichkeit, wachem Sinn und viel innerer Wärme hat er sich unter anderem in der Feuerwehr, Steinerschule und Kirche eingebracht. Als studierter Holztechniker leitete er zunächst die Spielwarenabteilung im Albisbrunn; später übernahm er nach weiteren Studien während 19 Jahren mit spürbarem Herzblut die Leitung des «Götschihof». Heute schaut er dankbar auf seine Frühpensionierung vor 20 Jahren zu-

rück – als auf eine kostbare Zeit, die ihm Raum für persönliche Weiterentwicklung, Vertiefung und Reifung geschenkt hat. Seit 15 Jahren teilt er seine langjährige Erfahrung in Kampfkunst und Qi Gong mit Freude und Hingabe mit einer wachsenden Schülerzahl und unterrichtet Qi Gong in Hausen und Ägeri. Wir gratulieren Josef «Jo» Sonderegger von Herzen zu diesem besonderen Geburtstag und wünschen ihm für die kommenden Jahre Gesundheit, Kraft, Zuversicht und viele lichte, erfüllte Augenblicke im Kreis der Menschen, die ihm nahestehen. Familie Sonderegger

Service public Bonstetten Unsere Recycling-Station im Dorf kern ist fertig gebaut. Sie ist eine gut durchdachte «Zentrale» der KreislaufabfallVerwertung. Die eingereichte Petition für die Wiedereinführung des Öko-Mobil 2 Mal monatlich im Schachen-Quartier ist sehr zu unterstützen. Das Mobil ist von seiner Wertigkeit mehr als ein «Abfallbus». Die Menschen aus dem Quartier treffen sich und tauschen sich gemeinsam aus. Diese sehr wertvollen Treffen in einem Dorf wie dem unseren könnte man durchaus auch als Psychohygiene ansehen. Der Bus ist quasi ein «gelbes Bänkli», welches seit einigen Monaten zum Austausch in unserem Dorf einlädt. Sicher stellt sich wirtschaftlich die Frage: Setzen wir da nicht

einen Unterflur-Container hin, damit die Bevölkerung aus diesem Gebiet, wenigstens zum Teil auch versorgt ist? Da fragt man sich: Wollen wir quasi eine «City in der City» werden, obwohl wir urban denken? Unser Dorf soll ein Dorf bleiben, welches wir schätzen und lieben. Anzufügen ist noch: Der Ökobus entlastet den Dorfkern auch vom Autoverkehr. Ich bin überzeugt, dass sich unser sehr engagierter Gesamtgemeinderat mit dem Ressortverantwortlichen diese Petition sehr sorgfältig anschauen und prüfen wird, damit das «gelbe Bänkli» genannt Ökobus Bestand hat. Theres Deyhle, Bonstetten

Ja zum Schulraum Ich bin in Stallikon aufgewachsen und erinnere mich gut an die Anfänge: Als Kinder mussten wir den Keller des Kindergartens oben im Dorf als Turnraum nutzen. Das war damals in Ordnung, die Gemeinde war klein, die Ansprüche bescheiden, und niemand hat sich gross beklagt. Mit dem Schulhaus Loomatt in Sellenbüren kam dann die erste richtige Turnhalle für die wachsende Gemeinde. Auch das war für die damalige Zeit gut und ein wichtiger Schritt für unser Dorf. Beim nächsten Projekt, dem Schulhaus Pünten, ging dann eine Chance verloren: Eigentlich hätten Schüler und Bewohner von einer gemeinsam nutzbaren Halle profitiert. Man verzichtete darauf, schliesslich hatte man sich ja bereits grosszügig in der Loomatt eine Halle geleistet. Nun liegt ein Projekt vor, das alles vereint: eine mehrzwecktaugliche Halle zum Turnen, zusätzliche Schulräume und einen Generationenplatz, der Jung und Alt gleichermassen zugutekommt.

Und ausgerechnet jetzt heisst es, das sei zu viel des Guten. Ich verstehe nicht, weshalb ausgerechnet Angehörige der Babyboomer-Generation der jungen Generation dieses Projekt nicht vollumfänglich gönnen wollen. Ich bitte alle, die noch zögern, das Vorhaben nochmals gut zu überdenken. Der zusätzliche Schulraum ist keine Zukunftsmusik, sondern wird bereits jetzt benötigt, und auch ein Generationenplatz kommt nicht erst in ferner Zukunft zum Tragen, sondern nützt uns allen von Anfang an. Unsere Gemeinschaft braucht diese Mehrzweckhalle, die zusätzlichen Schulzimmer und den Generationenplatz. Wiederholen wir nicht die Fehler der Vergangenheit, die uns in Kürze einholen und höhere Kosten verursachen würden. Bleiben wir langfristig eine Gemeinde, in der wir alle gerne leben, deshalb stimme ich diesem Projekt aus vollem Herzen zu. Daniel Bach, Stallikon

Ja zu einer zeitgemässen Schule Am 27. September stimmen wir über ein wichtiges Schulhausprojekt für Stallikon ab. Für mich ist klar: Der Hauptantrag verdient unsere Unterstützung. Ich bin in Stallikon aufgewachsen und lebe heute mit meinem Mann und unseren drei Kindern wieder hier. Schon während meiner eigenen Schulzeit war der Platz knapp. Heute fehlen nahezu 20 Prozent des benötigten Schulraums. Schule hat sich verändert. Moderner Unterricht braucht neben Klassenzimmern auch Gruppenräume, Förderangebote und Tagesstrukturen. Das sind keine unnötigen Reserven, sondern Teil eines zeitgemässen Schulalltags. Auch die fehlende Turnhalle beschäftigt Stallikon seit Jahren. Heute werden Kinder mit Bussen zu Sportanlagen in der Region gefahren. Dabei geht wertvolle Unterrichtszeit verloren. Eine eigene Mehrzweckhalle wäre deshalb eine sinnvolle und nachhaltige Lösung. Zum Projekt gehört auch ein Generationenplatz. Für mich wäre er weit mehr als ein Platz. Er könnte zum Herz unseres Dor-

fes werden, mit Pumptrack, Spielgeräten, einem Bouleplatz und Spazierwegen für alle. Ein Ort, an dem sich Jung und Alt begegnen und austauschen können. Genau solche Orte machen ein Dorf lebenswert. Auch die geplante Weiterentwicklung des Dorfzentrums zeigt: Stallikon wächst. Dort, wo neuer Wohnraum entstehen soll, befindet sich heute bestehender Schulraum, der künftig wegfallen wird. Der Bedarf an zusätzlicher Infrastruktur wird dadurch noch grösser. Für mich ist deshalb klar: Wir dürfen nicht warten, sondern müssen jetzt vorausschauend handeln. Als Mutter von drei Kindern wünsche ich mir eine Schule mit guten Lern- und Lebensbedingungen und eine Infrastruktur, die auch kommenden Generationen gerecht wird. Darum sage ich Ja zum Hauptantrag. Investieren wir heute in unsere Kinder, unsere Gemeinde und in ein lebendiges Stallikon. Nicole Fallegger, Stallikon

Brand auf dem Albis bei Bürglen Kaum war das Feuerverbot aufgehoben, kam es am Sonntagabend, 13. September, um 19.43 Uhr zu einem Brand auf dem Albis im Bereich Bürglen, wie die Feuerwehr Hausen auf ihrem Instagram-Profil informiert. Eine nicht korrekt gelöschte Feuerstelle wurde durch den Wind wieder angefacht und die Glut entzündete das umliegende Gehölz. Dank aufmerksamer Bürgerinnen und Bürger und der guten Zusammenarbeit der Feuerwehr Bild Instagram Feuer wehr Hausen @f iref ighter8915 konnte Schlimmeres verhindert werden. (red)

Projekt Umbau Pfarrhaus Aeugst Die Kirchgemeinde Knonauer Amt ist daran, ihre Liegenschaften den heutigen Raumbedürfnissen und den finanziellen Möglichkeiten anzupassen. In jedem Dorf steht ausser der Kirche ein Pfarrhaus. Früher vor allem Wohnhaus der Pfarrperson mit Familie, dienen sie heute oft auch dem kirchlichen Betrieb, der sich schon lange verändert und erweitert hat: Senioren- und

Familienanlässe, Konzerte, Kunstausstellungen, soziale Aktivitäten. Ausserdem verliert die Kirchgemeinde Mitglieder und muss ihre Finanzen sehr sorgfältig im Auge behalten. Das Umbauprojekt des Pfarrhauses in Aeugst zeigt einen guten Weg auf: Mit vernünftigem Aufwand soll das Haus so umgebaut werden, dass es dem kirchlichen Betrieb besser dient, und

die umgebauten Wohnungen bringen den notwendigen Ertrag. Die Mieten sind im eher tieferen Bereich angesiedelt, Luxuswohnungen bieten andere zur Genüge an. Ich empfehle daher herzlich die Annahme dieses ausgezeichneten Projekts. Matthias Hubacher, Mettmenstetten

Ja zum Schulraumprojekt Stallikon Seit 2013 lebe ich mit meiner Familie in Stallikon und engagiere mich seither für das Dorfleben in unserer Gemeinde. Am 27. September haben wir die Möglichkeit, dem Projekt Schulraum, Mehrzweckhalle und Generationenplatz zuzustimmen. Das Projekt umfasst nicht nur die dringend benötigte Turnhalle, sondern auch Räumlichkeiten für die Schule Stallikon, die einen zeitgemässen Unterricht sowie gute Arbeitsbedingungen für das Schulpersonal und eine angenehme

Lernumgebung für die Schüler und Schülerinnen ermöglichen. Ich finde, wir sollten die Gelegenheit nutzen, im Zuge des Baus auch den Generationenplatz mit Pumptrack, Boulespielanlage, öffentlicher WC-Anlage, erweiterter Wegführung und weiteren Erholungseinrichtungen zu realisieren. Hier wird es Platz für alle Generationen geben, wo Jung und Alt ungezwungen in den Austausch kommen können. Was gibt es Besseres, als in unsere Kinder, eine attraktive Gemeinde mit

Lebensqualität und ein starkes Miteinander zu investieren? Unsere gewählten Gemeindevertreter, die Schulbehörde und die RPK haben bestätigt: «Dieses Geschäft ist, trotz der massiven Kostensteigerung, finanzier- und tragbar (…) Der Hauptantrag ist vertretbar und diesem kann zugestimmt werden» (Quelle: Abschied RPK). Ich stimme deshalb am 27. September Ja zum Schulprojekt der Gemeinde Stallikon. Heike Zetterström, Stallikon

Rechtsverständnis quo vadis? Replik auf den Leserbrief des KiTi-Vereins mit dem Titel «Ersticken wir unsere Zukunft in der Bürokratie?» im «Anzeiger» vom 8. September. Die Verantwortlichen des KiTi-Vereins geben vor, das Gesetz nicht infrage zu stellen, welches ihr schwunghaftes, kommerzielles Business mit Reitbeteiligungen in der Landwirtschaftszone von Uerzlikon verbietet (da nicht zonenkonform und damit nicht bewilligungsfähig). Dem Leserbrief nach zu schliessen, waren und sind sich die

Vereinsverantwortlichen der fehlenden Rechtmässigkeit ihres Tuns seit dessen Beginn vor nunmehr vier (!) Jahren bewusst. Trotzdem müssen hartnäckige, zeitraubende und mutmasslich auch finanziell aufwändige Interventionen von wem auch immer notwendig gewesen sein, bis die Vereinsverantwortlichen das Gesetz respektierten, das sie angeblich nicht infrage stellen. Sie zeigen damit ein sehr eigenartiges, nachgerade opportunistisches Rechtsverständnis.

Ich bin mit den Vereinsverantwortlichen absolut einig, dass der Rechtsstaat Lösungen ermöglichen statt solche verhindern soll. Das tut er tatsächlich. Gegen das in Uerzlikon nun endlich unterbundene Business ist nichts einzuwenden, soweit es in den vom Rechtsstaat vorgegebenen Bahnen verläuft. Insofern wünsche ich den Vereinsverantwortlichen, dass sie rasch einen entsprechend geeigneten, neuen Standort finden. Peter Keller, Uerzlikon


Gewerbe

Dienstag, 15. September 2026

11

Besuchen Sie unsere Website!

Telefon 058 200 57 00 inserat@affolteranzeiger.ch www.affolteranzeiger.ch

Spannender Start

Drei Auszeichnungen

Clubmeister gekürt

Die Volkshochschule Knonauer Amt eröffnet ihr Wintersemester mit einer Exkursion. Seite 13

Sieben Nachwuchsschwinger des Schwingklubs am Albis überzeug­ ten am Buebeschwinget. Seite 16

Spannende Finalspiele prägten die Clubmeisterschaften des Tennisclubs Hausen. Seite 18

www.affolteranzeiger.ch

Von Wohnträumen zu Wohnräumen Die Architekturfabrik in Affoltern realisiert kompetent unterschiedlichste Bauvorhaben Regula ZellwegeR Jeder Architekt, jede Architektin, hat persönliche Werte, die er oder sie in der Berufstätigkeit leben möchte. Für die einen steht die Zusammenarbeit mit der Bauherrschaft und anderen Fach­ leuten an erster Stelle, andere setzen die Verantwortung gegenüber Men­ schen, Gesellschaft und Umwelt ins Zentrum. Einige wollen kreativ neue, eigenständige Lösungen entwickeln, andere innovativ neue Materialien, Technologien und Bauweisen nutzen. Viele wollen Funktionalität und Ästhe­ tik optimal vereinen. Auch soziale Verantwortung spielt eine wichtige Rolle: Räume sollen ge­ schaffen werden, die Menschen und Ge­ meinschaften zugutekommen. Weitere Schwerpunkte sind die Anpassung der Architektur an den Ort, seine Geschichte und Umgebung, langlebige und sorgfältig geplante Gebäude sowie ein ressourcen­ schonender und langfristig ausgerichte­ ter Umgang mit Raum und Material. Für die meisten Architektinnen und Architekten spielen all diese Werte und Ziele im Arbeitsalltag eine Rolle. Wie stark sie gewichtet werden, ist jedoch individuell.

Vier Führungspersonen sowie elf weitere erfahrene und kompetente Mitarbeitende mit unterschiedlichen fachlichen Spezialisierungen sorgen für die optimale Umsetzung von Wohnträumen zu Wohnräumen. (Bilder zvg) schaftsbildung und Interaktion – mit­ einander oder mit sich selbst. Räume definieren sich über die Menschen, die sich darin aufhalten. Räume sind weit­ aus mehr als allgemein zugängliche Flächen in einer gebauten Welt.»

Individuelle Stärken einsetzen

Unterschiedlichkeit unter einem Dach Deshalb ist es für Bauherren ideal, wenn sie ein Architektenteam zur Seite haben, das ihre Ideen und Wünsche nachvoll­ ziehen und optimal realisieren kann. In der Architekturfabrik in Affoltern wer­ den die Teams deshalb individuell und passend zu den Bedürfnissen der Bau­ herrschaft zusammengestellt. Dafür sorgen vier Führungspersonen sowie elf weitere erfahrene und kompetente Mit­ arbeitende mit unterschiedlichen fach­ lichen Spezialisierungen. Seit bald drei Jahrzehnten gelingt es der Architekturfabrik, Persönlichkeit und Stil der Kundschaft zum Ausdruck zu bringen. Das bedingt nicht nur hohe Fachkompetenz, sondern auch Einfüh­ lungsvermögen und ausgeprägte kom­ munikative Fähigkeiten. Daniel Baggenstos, Teilhaber und Geschäftsleiter und seit den Anfängen des Unternehmens dabei, präzisiert: «Wir versuchen, die Wünsche zu erfül­ len, halten aber auch mal an unserer Meinung fest, wenn wir aufgrund unse­ rer langjährigen Erfahrung erkennen, dass diese Wünsche nicht sinnvoll sind.

MARKTPL ATZ

Visualisierung von den zwei Mehrfamilienhäusern «Grundreben» – im Bau in Mettmenstetten.

Die Obfelder Ü50-Siedlung Lindenbach in Obfelden, die eine attraktive Form des nachfamiliären Wohnens bietet, hat Vorbildcharakter. Architektur heisst für uns, gemeinsam individuelle, auf den Kunden zuge­ schnittene Lösungen zu finden, dabei aber auch den Ort und das Budget einzubeziehen.»

Für ihn gilt: «Der Raum ist ein Ort der Ruhe, ein Ort für Begegnung, ein Ort des Austausches, ein Ort des Lebens. Die Strassenräume, Plätze und Landschafts­ räume sind die Bühne für Gemein­

Die Architekturfabrik realisierte Bau­ vorhaben wie Neubauten, Umbauten und Sanierungen mit unterschiedlichs­ ten Ausgangslagen und Zielsetzungen. Zum Portfolio gehören beispielsweise zahlreiche Wohnneubauten, aber auch besondere Projekte wie der Umbau des historischen Gasthauses «Zum weissen Rössli» in Mettmenstetten, der Neubau des Kinderheims und Campus Dar es Salaam in Tansania, der Neubau der Ge­ nossenschaft Lindenbach in Obfelden mit Wohneinheiten und Gemeinschafts­ räumen für Menschen 50plus sowie ver­ schiedene Schulanlagen. Sven Kaden, Teilhaber und Mitglied der Geschäftsleitung, erinnert sich be­ sonders gern an das Haus auf dem Mü­ liberg. Dort gestaltete er den Übergang vom Haus ins Freie mit einer Rundum­ veranda. Er wohnt selbst in einer mo­ dernen Wohnung. Dominic Armingeon wurde nach sieben Jahren im Team Teil­ haber und stellvertretender Geschäfts­ leiter. Er erzählt gern von den im Bau befindlichen zwei Mehrfamilienhäusern in Mettmenstetten. Das Projekt entstand quasi auf der «grünen Wiese» – also nicht inmitten eines bereits bebauten

Gebiets. Er lebt mit seiner Familie im Pfarrhaus in Rifferswil.

Langjährige, prägende Architekten Daniel Baggenstos reizte wiederum die Herausforderung, mitten in einer zen­ tralen Lage an einer Kreuzung in Dieti­ kon ein Bankgebäude für einen moder­ nen Bankbetrieb samt entsprechender Infrastruktur zu planen. Mit Materiali­ sierung und Farbkonzept unterstrich er die Werte, welche die Bank kommuni­ zieren möchte. Privat lebt er in einem Altbau mitten in Affoltern. Der vierte Teilhaber und Mitglied der Geschäftsleitung ist Remo Sciessere. Ein Projekt, für das er sich mit viel Herz­ blut einsetzte, ist die Genossenschaft Lindenbach in Obfelden. Diese Form des nachfamiliären Wohnens, die Obfelder Ü50­Siedlung, hat Vorbildcharakter. In der Architekturfabrik werden unterschiedlichste Bauwerke von der ersten Planungsphase über die Model­ lierung bis zur Umsetzung begleitet und realisiert. Dabei geht es längst nicht nur um Wirtschaftlichkeit und gestalteri­ sche Fragen. Gesellschaftliche und globale Herausforderungen wie Städte­ wachstum, Klimawandel und Ressour­ cenknappheit fliessen ebenfalls in die Planung ein. So entstehen aus individuellen Wohnträumen konkrete Wohnräu­ me – Orte, die den Menschen, ihren Bedürfnissen und ihrem Umfeld ge­ recht werden.

Die Beiträge in der Rubrik «Marktplatz» wurden von Werbekunden eingereicht. Interessiert? Tel. 058 200 57 00

Gartenmöbel-Ausverkauf bei Finetra Bis zu 50 Prozent Rabatt auf Sonnenschirme, Lounges, Gartenstühle und -Tische Der Sommer 2026 bot mehr als genügend Sonnentage. Auch jetzt verabschiedet sich der Rekordsommer erst langsam. Die kälteren Monate kommen aber ganz bestimmt, und so startete das Ämtler Fachgeschäft für Gartenmöbel vergangenen Freitag seinen Ausverkauf. Der Sonderverkauf bei Finetra dauert noch bis Samstag, 3. Oktober. Wie immer gilt aber: «Es hät, solang’s hät.»

Die Sonderkonditionen gelten für alle Ausstellungsstücke. Im Angebot stehen stilvolle Sonnenschirme, gemütliche Lounges, komfortable Gartenstühle und hochwertige Gartentische für unvergessliche Stunden im Freien.

Bis zu 50 Prozent «Die ausgestellten Gartenmöbel möchten wir nicht bei uns überwintern las-

sen, weil dies Kosten verursacht und viel Platz beansprucht», erläutert Geschäftsführer Besim Bulica. Selbstverständlich müsse aber trotz der grossartigen Rabatte niemand auf die individuelle Beratung oder den dynamischen Service verzichten. Das Fachgeschäft am Bezirkshauptort bietet auch auf sein umfangreiches Bettensortiment während der Aktionstage 10 Prozent Rabatt. Der Rabatt gilt

zudem auch für den von Karin Bulica mit viel Herzblut geführten CalidaShop, direkt neben dem Hauptgeschäft. Vom bekannten Hersteller Calida stehen dort unzählige Damen- und Herrenpyjamas zur Auswahl. Auch Unterwäsche fehlt natürlich nicht. Und sogenannte Deep-Sleep-Wear und Loungewear von Calida sind ebenfalls erhältlich. Noch bleiben etwas mehr als zwei Wochen, um sich bei Finetra ein

Schnäppchen für den hoffentlich goldenen Herbst zu sichern. Finetra AG Gartenmöbel-Ausverkauf. Finetra, Zürichstrasse 130, Affoltern. Freitag, 11. September, bis Samstag, 3. Oktober (ohne Sonntag und Montag). Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag von 9 bis 12 Uhr und von 14 bis 18.30 Uhr, Samstag von 9 bis 16 Uhr. Infos unter: www.finetra.ch


12

Vermischtes

Dienstag, 15. September 2026

Am Frieden arbeiten Gedanken zum Eidgenössischen Dank-, Buss- und Bettag Vor 500 Jahren stand die Eidgenossenschaft am Abgrund. Anfang Juni 1529 lagerten rund 30 000 Neugläubige bei Kappel. Ihnen gegenüber standen etwa 9000 Männer aus den Inneren Ständen. Ein Religionskrieg schien unmittelbar bevorzustehen. Erst in letzter Minute gelang es dem Glarner Landammann Hans Aebli zu vermitteln. Die Gegner zogen sich ins Kloster zurück und unterzeichneten am 26. Juni den ersten Kappeler Landfrieden. Die Eidgenossen knüpften damit an die Tradition der «Landfrieden» an: Konflikte sollten nicht durch Fehde und Rache, sondern durch Recht und gemeinsam ausgehandelte Regeln gelöst werden. Jeder Stand durfte seine Religion selbst bestimmen. Das war mehr als ein pragmatischer Kompromiss. Es war die Einsicht, dass die Eidgenossenschaft nur bestehen konnte, wenn Verschiedenheit ausgehalten wurde. Diese Lehre ist bis heute aktuell. Nach einem Konflikt muss man mit den Besiegten weiterleben. Frieden beginnt dort, wo auch der politische Gegner als Teil derselben Gemeinschaft anerkannt wird. Rechtsstaatlichkeit und Kompromissfähigkeit sind deshalb keine Schwächen, sondern Voraussetzungen für dauerhaften Frieden. Mit der Gründung der modernen Schweiz erhielt auch der Eidgenössische

tig. Gleichzeitig stellt sich die entscheidende Frage: Wie gelingt das Zusammenleben nach einem Konflikt? Wer Frieden will, muss weiterdenken als bis zum militärischen oder politischen Sieg.

Friedensarbeit braucht Mut

Das Kloster Kappel war 1529 Schauplatz des ersten Kappeler Landfriedens. Der ausgehandelte Friedensschluss verhinderte einen Religionskrieg und gilt bis heute als Symbol für Dialog, Kompromiss und friedliche Konfliktlösung. (Bild zvg) Dank-, Buss- und Bettag eine besondere Bedeutung. Der Feiertag sollte ein gemeinsames Zeichen für ein politisch und religiös gespaltenes Land sein. Er war von Anfang an mehr als ein kirchlicher Feiertag – er war ein staatspolitisches

Bekenntnis. Heute erleben wir erneut eine Zeit wachsender Spannungen. Kriege in Europa und im Nahen Osten, geopolitische Konflikte und zunehmende Polarisierung prägen die öffentliche Debatte. Immer häufiger dominiert die

Vorstellung, Konflikte liessen sich lösen, wenn sich eine Seite vollständig durchsetzt. Doch genau diese Logik erschwert Frieden. Sicherheit und eine glaubwürdige Landesverteidigung bleiben wich-

Die zweite «Schule des Friedens» im Kloster Kappel greift dieses Thema auf. Diskutiert wird unter anderem die Volksinitiative «1 % für den Frieden». Dahinter steht eine grundsätzliche Frage: Wie viel investieren wir in militärische Sicherheit – und wie viel in die Fähigkeit, Konflikte politisch zu verhindern oder zu beenden? Das ist keine Entweder-oder-Frage. Sicherheit und Friedenspolitik ergänzen sich. Eine Gesellschaft, die nur noch über Abschreckung spricht, riskiert jedoch, jene Fähigkeiten zu verlieren, die sie braucht, um Frieden wiederherzustellen. Der Bettag erinnert an eine bleibende politische Aufgabe: Nicht alle müssen gewinnen. Entscheidend ist, dass Menschen auch nach einem Konflikt weiter zusammenleben können. Frieden fällt nicht einfach vom Himmel. Im Kleinen wie im Grossen muss er immer wieder neu erarbeitet werden. Kloster Kappel

40 Jahre voller Einsatz für den Feldschützenverein Bonstetten Seit vier Jahrzehnten engagiert sich Andreas «Andi» Glättli mit grosser Leidenschaft im Vorstand Vier Jahrzehnte Vorstandsarbeit, unzählige Einsätze und eine beeindruckende Verbundenheit mit dem Verein: Seit 1986 prägt Andreas «Andi» Glättli das Vereinsleben des Feldschützenvereins Bonstetten massgeblich mit. Was damals mit dem Eintritt in den Verein und gleichzeitig in den Vorstand begann, entwickelte sich zu einer aussergewöhnlichen Erfolgsgeschichte. Von 1986 bis 1997 war Andi Glättli als Jungschützenleiter tätig. Während dieser elf Jahre begleitete und förderte er zahlreiche junge Schützinnen und Schützen und legte damit einen wichtigen Grundstein für die Nachwuchsarbeit des Vereins. Für dieses langjährige Engagement wurde er 1997 geehrt. Seine Leidenschaft für die Nachwuchsförderung ist bis heute ungebrochen, und seine Erfahrung sowie sein Wissen

MARKTPL ATZ

Seit 40 Jahren engagiert sich Andreas «Andi» Glättli im Vorstand des Feldschützenvereins Bonstetten. (Bild zvg)

sind für die jüngeren Vereinsmitglieder nach wie vor von grossem Wert. Auch sportlich konnte Glättli Erfolge feiern. In der Jahresmeisterschaft gewann er 1989 das Tableau und 1998 die Kanne. Rund 40 absolvierte Jahresmeisterschaften zeugen von seiner Konstanz und seiner langjährigen Verbundenheit mit dem Schiesssport. Seit 1998 wirkt er zudem als Munitionsverwalter. Diese Aufgabe steht zwar selten im Rampenlicht, ist für einen reibungslosen Schiessbetrieb jedoch von zentraler Bedeutung. Auch hier zeichnen ihn Zuverlässigkeit, Sorgfalt und Verantwortungsbewusstsein aus. Im Jahr 2001 ernannte ihn der Verein zum Ehrenmitglied – eine verdiente Anerkennung für seinen langjährigen und ausserordentlichen Einsatz zugunsten des Feldschützenvereins Bonstetten.

Die Zahlen sprechen für sich: Mehr als 1000 Anlässe dürfte Andi Glättli in den vergangenen 40 Jahren besucht und mitgetragen haben. Hinzu kommen unzählige Stunden ehrenamtlicher Vorstandsarbeit, Sitzungen, Vorbereitungen und Einsätze im Hintergrund. 40 Jahre Vorstandstätigkeit stehen vor allem für eines: Treue, Engagement und gelebte Vereinsverbundenheit. Andreas Glättli hat den Feldschützenverein Bonstetten über Generationen hinweg mitgeprägt und ein bedeutendes Stück Vereinsgeschichte geschrieben. Der Feldschützenverein Bonstetten gratuliert seinem langjährigen Vorstandsmitglied herzlich zu diesem besonderen Jubiläum und dankt ihm für seinen aussergewöhnlichen Einsatz. Feldschützenverein Bonstetten

Die Beiträge in der Rubrik «Marktplatz» wurden von Werbekunden eingereicht. Interessiert? Tel. 058 200 57 00

40 Jahre Küferweg – eine persönliche Geschichte Seit 30 Jahren prägt Myriam Bulliard den Küferweg mit – seit 15 Jahren führt sie den Weinladen in eigener Verantwortung Für Myriam Bulliard begann die Geschichte mit dem Küferweg in Obfelden vor 30 Jahren ganz unspektakulär – «durch Zufall, zur richtigen Zeit am richtigen Ort». Heiner Stolz fragte sie damals, ob sie den Versand von Prospekten übernehmen möchte. Bald kamen weitere Aufgaben dazu: Lager, Weindegustationen, Büro und Weinladen. Die Leidenschaft für Wein, der Kontakt mit den Kundinnen und Kunden und ein gutes Team machten den Küferweg für Myriam zu einem besonderen Arbeitsplatz. Familie und Beruf liessen sich gut verbinden. Nach 15 Jahren veränderte sich vieles: Das Lager wurde überbaut und die Weinhandlung am Küferweg AG fand in Seon eine neue Lokalität. Damit stand die Zukunft des Weinladens in Obfelden auf der Kippe. Myriam fand den Gedanken schade, den Laden zu schliessen. Gleichzeitig bot sich die Möglichkeit, ihn selbstständig mit Küferwegweinen weiterzuführen. Ein grosser Schritt: «Kann ich das?», fragte

Myriam und Roland Bulliard führen den Küferweg-Weinladen in Obfelden mit viel Leidenschaft und persönlichem Engagement. Gemeinsam blicken sie auf 30 Jahre Verbundenheit mit dem Küferweg und der Welt der Bioweine zurück. (Bild zvg)

sie sich damals. Ihr Mann Roland bestärkte sie und unterstützte sie von Anfang an. Heute blickt sie stolz auf 15 Jahre Selbstständigkeit zurück. Was sie bis heute am meisten schätzt, sind die Menschen. Im Weinladen geht es für sie nicht nur um Verkauf, sondern um Beratung, persönliche Gespräche und darum, die Vorlieben der Kundinnen und Kunden kennenzulernen. «Jeder Mensch empfindet den Wein anders», sagt sie. Auch der Kontakt zu den Winzerinnen und Winzern ist ihr wichtig. Mit Weindegustationen, Genussabenden, «Wine & Crime» oder «Käse und Wein» bringt Myriam Bulliard immer wieder neue Ideen in den Laden. Gerade kreativ zu bleiben, vorausschauend zu planen und die Kundschaft zu überraschen, gehört für sie zu den schönsten, aber auch herausfordernden Aufgaben. Noch einige Jahre möchte Myriam Bulliard den Weinladen gerne weiterführen – vor allem wegen des Kundenkontakts. Ihr Sohn Maurice ist leiden-

schaftlicher Koch und interessiert sich für die Verbindung von Wein und Essen. Vielleicht ergibt sich daraus eines Tages etwas Neues. Die Zukunft bleibt offen. Die Verbundenheit mit dem Küferweg und der Welt der Bioweine ist nach 30 Jahren jedenfalls ungebrochen. Herzliche Einladung zum Weindegustationsfest mit Konzert am 26. September. Bioweine Bulliard 14.00 bis 19.00 Uhr Weindegustation, offeriert, ohne Anmeldung; 16.00 bis 19.30 Uhr Verpflegungsmöglichkeit, Catering Schöpflichuchi; ca. 19.30 bis 20.30 Uhr Konzert, freier Eintritt, ohne Anmeldung. Weinladen, Küferweg 1, Obfelden, 044 761 10 00, info@bioweinladen.ch Nähere Infos auf www.bioweinladen.ch


Veranstaltungen

Dienstag, 15. September 2026

13

Besuch in Werft und Trockendock am Zürichsee Semesterstart der Volkshochschule Knonauer Amt am 26. September Am Samstag, 26. September, beginnt das Wintersemester 2026/27 der Volkshochschule Knonauer Amt mit einer besonderen Exkursion an den Zürichsee. Nach einer Firmenpräsentation der Werft werden die Besuchenden durch Maschinenraum sowie Steuerhaus eines Kursschiffs geführt und lernen so das technische Zentrum eines historischen Dampfschiffs kennen. In der Werfthalle kann zudem die beeindruckende Hebebühne besichtigt werden und die Funktionen des Trockendocks werden anschaulich erklärt. Da der Hauptteil der Führung im Freien stattfindet, wird wettergerechte Kleidung empfohlen. Robustes Schuhwerk ist zwingend erforderlich – ohne geeignete Ausrüstung ist eine Teilnahme an der Führung nicht möglich.

welche Teil der Gemeinnützigen Gesellschaft des Bezirks Affoltern (GGA) ist. Auch dieses Semester erwartet das Publikum eine ausserordentlich breite Themenpalette. Den Auftakt macht am Mittwoch, 21. Oktober, ein Vortrag zu Ludwig van Beethoven. Professor Dr. Hans-Joachim Hinrichsen wird anlässlich des 200. Todestags des Komponisten Leben und Werk Beethovens auf neue, verständliche und spannende Weise beleuchten. Alle Vorträge finden im Mehrzweckraum des Spitals Affoltern am MelchiorHirzel-Weg 40 in Affoltern am Albis statt. Beginn ist jeweils um 19.30 Uhr, das Ende – abhängig vom Diskussionsverlauf – gegen 21 Uhr. Der Eintritt beträgt 25 Franken, für Mitglieder 15 Franken. Treffpunkt Exkursion: 14 Uhr beim Haupteingang Mythenquai 333 in Zürich-Wollishofen, Dauer: zwei Stunden.

Vielfältiges Programm Im Anschluss an die Exkursion startet das Wintersemester der Volkshochschule mit acht Abendvorträgen. Jede Veranstaltung bildet eine eigenständige Einheit. Verantwortlich für die Zusammenstellung der Inhalte ist die fünfköpfige Kommission der Volkshochschule,

Jrène Dubs, Volkshochschule im Knonauer Amt Weitere Infos zur Exkursion und zum Vortragspro-

Die GGA-Kommission, Volkshochschule im Knonauer Amt: Esther Häberling, Jrène Dubs, Aschi Rutz, Matthias Fässler, Urs Bregenzer. (Bild Mauro Lardi)

gramm sind im Semesterprogramm auf der Website der Volkshochschule zu finden: www.orientiert.ch

Ökumenischer Bettagsgottesdienst am Hedinger Weiher Der Gottesdienst am Bettag verbindet Natur, Musik, Taufe und Erntedank zu einem besonderen Gemeinschaftsanlass Der traditionelle ökumenische Bettagsgottesdienst am Hedinger Weiher gehört zu den Höhepunkten des Hedinger Kirchenjahres. Auch in diesem Jahr findet die Feier am Bettag in der idyllischen Umgebung des Weihers statt. Unter dem Motto «Kleines Senfkorn Hoffnung …» gestalten Pfarrer Ueli Flachsmann und Diakon Paulo Costa von der katholischen Pfarrei Affoltern den Gottesdienst gemeinsam. Für die musikalische Umrahmung sorgt der Musikverein Hedingen unter der Leitung von Monika Raschle. Im Rahmen der Feier wird zudem ein Kind getauft. In den vergangenen Jahren sprangen jeweils Konfirmandinnen und Konfirmanden als symbolische Erinnerung an ihre Taufe ins – oft bereits recht kühle – Wasser des Weihers. Gleichzeitig wird Erntedank gefeiert. Die Hedinger Landfrauen gestal-

ten dazu einen reich geschmückten Gabentisch. Im Anschluss an den Gottesdienst sind alle Besucherinnen und Besucher zum gemeinsamen Mittagessen eingeladen. Der Verein Integration Hedingen bietet verschiedene Köstlichkeiten an, ergänzt durch ein Dessertbuffet mit mitgebrachten Süssspeisen. Für Kinder organisiert der Cevi ein abwechslungsreiches Programm. Bei ungünstiger Witterung findet der Gottesdienst ebenfalls am Weiher statt – allerdings im Festzelt. Zur Feier sind ausdrücklich auch Gäste aus den umliegenden Gemeinden willkommen. Kirchenkommission Hedingen Ökumenischer Weihergottesdienst,

Idyllisch: traditioneller Weihergottesdienst in Hedingen. (Bild zvg)

Sonntag, 20. September, 11 Uhr am Hedinger Weiher

Im Zeichen von «Dampf und Diesel»

Ausflug Männer-Treff

Die Reppischtaler Eisenbahnamateure öffnen ihre Anlage

Führung durch Lenkwaffenstellung

Die Reppischtaler Eisenbahnamateure (REA) bereiten in ihrem Klublokal am Alten Postweg 2 in Ottenbach ihre traditionelle Vorführung der grossen Modelleisenbahnanlage in der Spurweite 0 vor. Unter dem Motto «Dampf und Diesel» stehen in diesem Jahr historische und moderne Triebfahrzeuge im Mittelpunkt.

Der Männer-Treff der reformierten Kirchgemeinde Stallikon-Wettswil lädt am Samstag, 19. September, zu einer Führung durch die ehemalige Bloodhound-Lenkwaffenstellung in Menzingen ein. Die Besichtigung dauert von 15 bis 17 Uhr, Treffpunkt ist bereits um 14.30 Uhr beim Parkplatz des Luftabwehrmuseums in Menzingen. Die Teilnehmenden erhalten eine private Führung durch die ehemalige Lenkwaffenstellung des bodengestützten Fliegerabwehrsystems «Bloodhound». Die Anlage wurde 1968 während des Kalten Krieges in Betrieb genommen und diente der Luftverteidigung auf grosse Distanzen. Nach der Ausserdienststellung des Systems Ende 1999 stellte der Kanton Zug eine Feuereinheit unter Denkmalschutz. Dadurch blieb die Anlage vollständig erhalten und ist heute als Zeitzeuge zugänglich – ganz nach dem Motto: «Früher geheim, heute Kultur.» Die Teilnahme kostet 20 Franken inklusive Apéro. Das Mindestalter beträgt 14 Jahre. Alle Teilnehmenden müssen sich mit einer gültigen Identitätskarte oder einem Pass ausweisen

Bis ins kleinste Detail Die 55 Quadratmeter grosse Anlage verfügt über eine detailgetreu nachgebildete Fahrleitung. Dennoch verkehren verschiedene Züge bewusst ohne Stromabnehmer – ganz wie beim Vorbild. Dazu gehören Dampflokomotiven mit Personen- und Güterzügen sowie Diesellokomotiven, die bis heute vor allem im Güter- und Baudienst eingesetzt werden. Ergänzt wird der Betrieb durch Dieseltriebwagen, wie sie in verschiedenen europäischen Ländern anzutreffen sind.

Anlage laufend weiterentwickelt Für die öffentlichen Vorführungen werden die laufenden Bauarbeiten

Die 55 Quadratmeter grosse Spur-0-Anlage der Reppischtaler Eisenbahnamateure zeigt mit viel Liebe zum Detail den Betrieb von Dampf-, Diesel- und Elektrolokomotiven. (Bild zvg) an der Anlage unterbrochen. Besucherinnen und Besucher erhalten dennoch einen spannenden und weitreichenden Einblick in die aktuellen Ausbauprojekte. Besonders im Bereich der Landschaftsgestaltung und des Modellbaus von Bäumen wird die Anlage laufend weiterentwickelt und

dem heutigen Stand des Modellbaus angepasst. Eine Festwirtschaft lädt zum Verweilen ein. Weitere Informationen sind unter www.rea-spur0.ch erhältlich. Reppischtaler Eisenbahnamateure (REA)

können. Es sind noch einige Plätze frei. Anmeldungen nimmt die reformierte Kirchgemeinde Stallikon-Wettswil unter ref@stawet.ch entgegen. Reto Gloor, Reformierte Kirchenpflege Stallikon-Wettswil

Die ehemalige Bloodhound-Lenkwaffenstellung in Menzingen vermittelt spannende Einblicke. (Bild zvg)


Systemische Praxis Bahnhofplatz 11 8910 Affoltern a. A.

Klarheit Herausforderungen meistern Beziehungen stärken souverän auftreten

Carmen Cronauer

... bedient von Sabrina Rietschle

Trainerin & systemische Coach

Info & Termine 078 617 71 23

HAIR AFFAIR Laura La Piana Bahnhofstrasse 15 I 8932 Mettmenstetten

Tel. 044 767 06 81

ZUKUNFTSBILD(N)ER

info@coiffurebirrer.ch I www@coiffurebirrer.ch

intuitve Transformationsarbeit

Spezialangebot und Microdermabrasion

n

r,

ei ,

Jacqueline Pfenninger

Angebot gültig vom 15.9. bis 5.10.26.

www.hair-affair.ch

Frauenheilkunde & Hormone

-15% Microneedling 4er-Abo -15% Kombi Microneedling -15% Microdermabrasion -15% Daïnowpeeling -15% auf alle Konzentrate

Leuengasse 51 (vis-à-vis Gasthof Leuen) 8142 Uitikon Waldegg Tel. 044 760 46 60

In 8907 Wettswil a.A.

an der Eggstrasse 3

ww.kosmetik-affoltern.ch

Tel. 043 541 02 7

a r

Termin ausserhalb von online-Buchungen nach Vereinb. möglich.

Akupunktur-Praxis TCM Gabriela Krauer Akupunktur · Phytotherapie Alte Obfelderstr. 57· 8910 Affoltern a. A. 079 523 80 80 www.akupunktur-krauer.ch

WIR PFLEGEN IHR LÄCHELN. Besuchen Sie uns in unseren frisch . renovierten Praxisräumlichkeiten. Umfassende Dienstleistungen: In unserer Pr um die Mun

ZahnärZte K a lt & W i l l i

Patienten. Wi

u

s

e

h

u

i

l

r

t

i

e Kompet

und Routinee ngr en a s auch bei za n rztl c en

Kontrollen, Zweitmeinungen und Beratun en. Für

• 8910 affoltern a.a. AngstpatientiBreitenstr. 20tp i Menschen miwww.zahnarztaffoltern.chr auch Eingriffe unt tel. l044 761 95 . 61

Jane Purrer, Praxis für klassische Homöopathie in Affoltern Der Mensch im Mittelpunkt: Wie klassische Homöopathie sanft, ganzheitlich und nachhaltig wirkt In einer Zeit, in der Gesundheit oft an der schnellen Linderung von Symptomen gemessen wird, geht die klassische Homöopathie einen anderen Weg. Sie betrachtet Körper, Geist und Seele als untrennbare Einheit und sucht nach tieferen Ursachen von Beschwerden.

IN BAAR

15

(GOTTHARD-CENTER)

PODOLOGIE-PRAXIS BIS 31.12.2026 PROFITIEREN ALLE NEUKUNDEN VON 15% RABATT BEI EINER FUSSPFLEGEBEHANDLUNG! Gotthard-Center Bahnhofstrasse 17 6340 Baar

041 530 27 28 078 325 35 35 podolife.ch

Wenn chronische Erschöpfung, wiederkehrende Infekte oder anhaltende Schmerzen den Alltag bestimmen, sehnen sich viele Menschen nach einem sanften Therapieweg ohne belastende Wirkstoffe. Deshalb eignet sich die Behandlung für Menschen jeden Alters, vom Säugling bis zu Seniorinnen und Senioren. Im Gegensatz zur konventionellen Medizin steht in der homöopathischen Praxis nicht die isolierte Diagnose einer Krankheit im Vordergrund, sondern das individuelle Erleben des Patienten. Dabei geht es neben körperlichen Beschwerden auch um Lebensumstände, Schlafgewohnheiten, Vorlieben und emotionale Belastungen. Dieses Gesamtbild bildet die Grundlage für eine individuelle und ganzheitliche Behandlung.

Die klassische Homöopathie unterstützt den Organismus in seiner natürlichen Fähigkeit zur Selbstregulation und Heilung. Dabei steht nicht die Unterdrückung einzelner Symptome im Vordergrund, sondern die nachhaltige Wiederherstellung des inneren Gleichgewichts. Ob bei akuten Beschwerden, bei denen die Homöopathie oft eine schnelle Wirkung zeigt, oder als Begleitung bei chronischen Erkrankungen: Die klassische Homöopathie bietet einen integrativen Ansatz, der dem Wunsch nach einer personalisierten und sanften Medizin entspricht. Ich bin eidg. diplomierte Naturheilpraktikerin mit Fachrichtung Homöopathie und bei allen schweizerischen Krankenkassen anerkannt. Bei Fragen oder für eine Terminvereinbarung stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung und freue mich auf Ihre Kontaktaufnahme. Mehr über Homöopathie und meine Praxis auf www.jane-purrer.ch.

Jane Purrer, Praxis für klassische Homöopathie in Affoltern am Albis Alte Obfelderstrasse 50 ∙ 8910 Affoltern a.A. Telefon 079 544 61 08 ∙ praxis@jane-purrer.ch


Nia ist getanzte Lebensfreude, Fitness für Körper, Geist und Seele

Heilende Lichtarbeit

Olga Fischer

Entdecken Sie, wie heilende Energie Ihr Leben positiv beeinflussen kann zu mehr Gesundheit und Lebensfreude.

• Energetisches Heilen • Lebensberatung • Medialität Lettenweidstrasse 12b, 8908 Hedingen, Telefon 079 354 62 85 olgafischer@bluewin.ch, www.medialesprechstunde.ch

in Affoltern: TANZraum, Alte Obfelderstr. Donnerstag, 9.00–10.00 Uhr in Baar:

Momentum4you Mittwoch, 17.45–18.45 Uhr Samstag, 10.15–11.15 Uhr

www.urmi-natur.ch

Nia Tanz Workshops und Ferien Infos: www.andreania.ch Telefon 044 764 23 62

HANIKU

Craniosacral

Craniosacral Therapie Shiatsu

Therapie

Baby- und Kinderbehandlungen 056 634 27 05 Manja Jansch-Muser Eidg. dipl. Komplementär Therapeutin

entspannen * vitalisieren * erden* zentrieren * Resilienz stärken

Claudia Brumann Eidg. dipl. Komplementär Therapeutin

Schachenmatten 22, 8906 Bonstetten Telefon 079 639 86 35 www.cranio-shiatsu.ch

www.brigitte-achermann.ch 079 514 95 01 Obere Bahnhofstrasse 13, 8910 Affoltern a.A. Krankenkassen anerkannt - online Termine

ES

S

Ö

Krankenkassenzulässig Brunnenweg 8, 8912 Obfelden und 8006 Zürich www.haniku.ch h

Shiatsu Traumasensible Körperarbeit Regulation des Nervensystems

• günstig • schnell • top

buchen fach online Termin ein Einzelberatung Paarberatung Familienberatung Ü60-Beratung Beratungen auch Samstagvormittag und abends möglich Wiesenstrasse 9a, 8910 Affoltern am Albis Tel. 044 761 60 12, www.susannaherger.ch

043 817 14 15 coiffeur-lilo.ch 076 215 90 90 (WhatsApp)

Nails by Elena

Nails Stylist & Fusspflegerin 076 229 77 23 WhatsApp

Fussnägel kürzen & feilen

Pediküre mit Podo Disk / Maniküre

Amiga Cris Massagen amigacris.ch 076 583 00 04 crisegle@amigacris.ch

Klassische Massage Krankenkassen anerkannt

V

Hörtraining für Schulerfolg & Karriere Die Therapie-Erfolge sind erwiesen sowie nachhaltig und die Anwendungsbereiche der Neuro-Hörtherapie vielfältig. Beschwerden bei Kindern - Konzentrationsschwierigkeiten - Rechtschreib- und Leseschwäche - Entwicklungsverzögerungen, - sprachlich und motorisch Beschwerden bei Erwachsenen - Tinnitus - Hörsturz - Gleichgewichtsprobleme Beschwerden im höheren Alter - Altersschwerhörigkeit - Aphasien - Schlaganfälle

Neuro-Hörtherapie

Verbessertes Hören – ADHS – Konzentrationsschwierigkeit

für Kinder und Erwachsene EMR und ASCA anerkannt Alexandra Meier Telefon 044 767 00 16 neuro-hoertherapie.ch


16

Sport

Dienstag, 15. September 2026

Die Turnerinnen der GETU-Riege Bonstetten überzeugten an den Zürcher Kantonalen Meisterschaften. (Bild zvg)

Kantonalmeistertitel und zahlreiche Auszeichnungen für Bonstetten Die GETU-Riege Bonstetten feiert beim Heimwettkampf einen gelungenen Saisonabschluss Mit den Zürcher Kantonalen Meisterschaften in Bonstetten ging für die GETU-Riege Bonstetten die Wettkampfsaison zu Ende. Vor heimischem Publikum zeigten die Turnerinnen und Turner nochmals starke Leistungen und durften zahlreiche Auszeichnungen sowie Spitzenplatzierungen feiern.

Für den Höhepunkt des Wochenendes sorgte einmal mehr Anic Baltensperger in der Kategorie K2. Mit einer überzeugenden Leistung sicherte sie sich den Kantonalmeistertitel und verteidigte damit ihren Erfolg aus dem Vorjahr. Am Sprung erhielt sie zudem die Maximalnote 10,0.

Eine weitere Top-Ten-Klassierung erreichte Alexia Meinti in der Kategorie K3. Ebenfalls mit hervorragenden Leistungen überzeugten Amélie Arnold, Lea Meisel, Vivienne Rothen, Amélie Lichtsteiner, Victoria Müller, Amaya Pillot, Jaimie Périsset, Luisa Masina, Noemi Etter, Lina Baltensperger und

Lina Peier. Bereits eine Woche zuvor hatten die Turnerinnen der Kategorien K5 und höher ihre Saison erfolgreich abgeschlossen. Sandrine Peter durfte sich im K5 über eine verdiente Auszeichnung freuen. Die GETU-Riege Bonstetten blickt damit auf einen gelungenen Saisonabschluss zurück. Sie gratuliert allen

Turnerinnen und Turnern zu ihren Leistungen und dankt dem Leiterteam, den Helferinnen und Helfern sowie den Eltern und Fans für ihre grosse Unterstützung während der gesamten Wettkampfsaison. Nicole Lüssi, GETU Bonstetten

Drei Auszeichnungen für die Nachwuchsschwinger

LV Albis sammelt Finalerfahrungen

Sieben Nachwuchsschwinger des Schwingklubs am Albis zeigten am Seebacher Buebeschwinget starke Leistungen

Nachwuchs vertrat LV Albis am Schweizer Finale des Mille Gruyère

Bei besten Bedingungen nahmen sieben Nachwuchsschwinger des Schwingklubs am Albis am Seebacher Buebeschwinget

Bei strahlendem Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen fand am Samstag das Schweizer Finale des Mille Gruyère in Muttenz statt. Mit dabei war auch eine vierköpfige Delegation der Leichtathletik-Vereinigung Albis, die sich mit den besten Nachwuchsläuferinnen und -läufern der Schweiz über die 1000-Meter-Distanz mass. Die hervorragend präparierte Leichtathletikanlage bot beste Voraussetzungen für schnelle Rennen. Für eine besondere Atmosphäre sorgten die zahlreichen Zuschauenden. Mitgereiste Fans unterstützten die Athletinnen und Athleten mit selbst gestalteten Plakaten, während die Stadionregie die Teilnehmenden während des Rennens namentlich vorstellte. Für den LV Albis standen Mia Bieri und Seán Kerins (Kategorie W11/M11), Mei Blättler (W13) sowie Jorik Steiger

teil. Mit viel Einsatz, Kampfgeist und spannenden Zweikämpfen überzeugten sie im Sägemehl. Besonders erfolgreich

Die sieben Nachwuchsschwinger des Schwingklubs am Albis überzeugten am Seebacher Buebeschwinget mit starken Leistungen und durften drei Auszeichnungen mit nach Hause nehmen. (Bild zvg)

war Ramon Ehrler (Jahrgang 2017) aus Maschwanden. Mit vier Siegen und zwei Niederlagen klassierte er sich im Rang 6a und durfte sich über eine Auszeichnung freuen. Auch Andrin Meier (Jahrgang 2016) aus Obfelden zeigte eine starke Leistung. Nach drei Siegen zum Auftakt musste er zwar im vierten und sechsten Gang Niederlagen hinnehmen, erreichte mit insgesamt vier Siegen und zwei Niederlagen aber den Rang 7e und erhielt ebenfalls eine Auszeichnung. Matteo Bär (Jahrgang 2016) aus Hauptikon belegte mit zwei Siegen, einem Gestellten und drei Niederlagen den Rang 16a. Bei den Jahrgängen 2014 klassierten sich Livio Ehrler und Marc Ehrler aus Maschwanden auf den Rängen 15b und 15c. Beide verbuchten zwei Siege, einen Gestellten und drei Niederlagen. Dario Buchli (Jahrgang 2012) aus dem Aeugstertal erreichte mit drei Siegen und drei Niederlagen den Rang 8a und durfte sich ebenfalls über eine Auszeichnung freuen. Juri Röllin (Jahrgang 2011) aus Mettmenstetten zeigte ebenfalls grossen Einsatz. Mit einem Sieg, zwei Gestellten und drei Niederlagen belegte er den Rang 13. Der Schwingklub am Albis blickt damit auf einen gelungenen Wettkampftag zurück. Die sieben Nachwuchsschwinger überzeugten mit Einsatzfreude und Kampfgeist und sammelten wertvolle Wettkampferfahrung. Nico Vollenweider, Schwingklub am Albis

(M14) am Start. Sie behaupteten sich in hochklassig besetzten Teilnehmerfeldern und zeigten grossen Einsatz. Das Schweizer Finale war für die jungen Athletinnen und Athleten nicht nur eine sportliche Herausforderung, sondern auch eine wertvolle Erfahrung. In den taktisch anspruchsvollen Rennen lernten sie, ihre Kräfte richtig einzuteilen, den optimalen Zeitpunkt für Überholmanöver zu wählen und das Tempo über die gesamte Distanz klug zu gestalten. Mit vielen neuen Eindrücken, wertvollen Erfahrungen und berechtigtem Stolz auf ihre Leistungen trat die Delegation des LV Albis die Heimreise an. Das Finale in Muttenz wird den Nachwuchsläuferinnen und -läufern noch lange in Erinnerung bleiben. LV Albis

Die vierköpfige Delegation des LV Albis vertrat den Verein am Schweizer Finale des Mille Gruyère in Muttenz und sammelte wertvolle Erfahrungen auf nationaler Ebene. (Bild zvg)


Sport

Dienstag, 15. September 2026

FCWB spielt, Thalwil holt Punkt s Fussball, 1. Liga, Gruppe 3: FC Wettswil-Bonstetten – FC Thalwil 1:1 (0:1)

17

ÄMTLER FUSSBALL Männer 1. Liga Classic (Gruppe 3) FC Wettswil-Bonstetten – FC Thalwil 1:1 Spiele

Tore

Pkt.

1. FC Tuggen

6

18:6

18

2. FC Baden 1897

6

14:7

13

3. FC Thalwil

6

11:5

11

4. FC Dietikon

6

10:10

10

5. FC St. Gallen U-21

6

13:14

10

6. FC Kosova

6

12:10

9

7. AC Taverne

6

11:11

8

8. FC Collina d‘Oro

6

6:7

8

9. USV Eschen/Mauren

6

8:14

7

10. FC Mendrisio

6

8:8

6

11. FC Winterthur U-21

6

6:7

6

12. FC Freienbach

6

8:11

6

13. FC Gossau

6

7:11

5

FC Wettswil-Bonstetten 6

7:11

5

15. FC Widnau

6

3:7

5

16. FC Locarno

6

6:9

3

Männer 3. Liga (Gruppe 1) FC Affoltern a.A. 1 – FC Uitikon 1 2:2 FC Wettswil-Bonst. 2 – FC Kilchberg-Rüschl. 0:1 Spiele

Tore

Pkt.

4

16:6

12

2. FC Wettswil-Bonstetten 2 4

12:4

9

3. FC Kilchberg-Rüschlikon 1 4

9:7

9

4. FC Lachen/Alterndorf 2

12:9

9

1. FC Freienbach 2

David Brunner (ganz links) erzielt mit einem Hammerschuss das 1:1 für die Rotschwarzen. (Bild Kaspar Köchli) Schönstes Spätsommerwetter und das Albis-Derby zwischen dem FCWB und dem FC Thalwil lockten die Zuschauer am ungewohnten Sonntag ins Wettswiler Moos. Während Aufsteiger Thalwil nach der Rückkehr in die 1. Liga erfolgreich in die Saison gestartet ist, kann man bei den Ämtlern Potenzial nach oben ausmachen. Diese Begegnung versprach Spannung und startete auch gleich schwungvoll.

Dominanter FCWB Ab der ersten Minute war eine dominante Heimmannschaft zu sehen, welche bestrebt war, das Spiel mit Ballbesitz unter ihre Kontrolle zu bringen und das Derby für sich zu entscheiden. Der erste gefährliche Angriff wurde nach wenigen Minuten über die linke Angriffsseite lanciert. Nach einem schönen Doppelpass spielte Öner den aufrückenden Stettler wunderschön frei, welcher mit Zug auf den letzten Verteidiger anlaufen konnte. Seinen Abschluss aus aussichtsreicher Position sah er jedoch geblockt und es resultierte ein Eckball. Das Spiel entwickelte sich weiter in der Hälfte des

FC Thalwil, wo WB mit schönen Ballstafetten versuchte, zu Torchancen zu kommen. Die Abwehr der Seebuben stand jedoch gut und WB bekundete Mühe, gefährlich in den gegnerischen Strafraum vorzustossen. Die gefährlichste Aktion stammte von Captain Peter, welcher Thalwils Torhüter Baumann aus der Distanz beinahe erwischte und ihn so zu einer guten Rettungstat zwang. Der FC Thalwil, welcher sich zu Beginn auf eine solide Defensive konzentrierte, eroberte nach 33 Minuten den Ball kurz vor dem Strafraum des Heimteams und Bonsu zögerte nicht lange. Sein platzierter Schuss schlug genau neben dem Torpfosten ins Tor ein und Thalwil übernahm aus dem Nichts die Führung in dieser Partie. WB musste diesen Gegentreffer erst einmal verdauen und fand bis zur Halbzeitpause nicht zu seinem dominanten Spiel zurück, während Thalwil sichtlich gestärkt mehr Spielanteile gewann.

WB knüpft an guten Start an Trainer Scholz schien in der Pause die richtigen Worte gefunden zu haben,

der FC Wettswil-Bonstetten kam gut aus der Pause und übernahm direkt wieder das Spieldiktat. Mit der Führung im Rücken verteidigte Thalwil nun etwas tiefer und WB bemühte sich, das Spiel zu kontrollieren und mit spielerischen Lösungen zu Torchancen zu kommen. Aussichtsreiche Abschlusspositionen konnten von Hager, schön freigespielt von Holder und Peter nach guter Vorarbeit von Morina nicht genutzt werden. Ein weiterer Angriff wurde sogleich mit einem Energieanfall von Brunner gestartet, mit dem Ball am Fuss drang er in die gegnerische Hälfte ein, nach einer unübersichtlichen Szene am Rande des Strafraums von Thalwil kam der Ball zurück zu Brunner, welcher den Ball mit einem sehenswerten Halbvolley in die tiefe Torecke drosch. Dieser Treffer setzte bei der Heimmannschaft neue Energie frei und die Ämtler kamen zu weiteren guten Chancen. WB-Neuzugang Obi kam aus 16 Metern zu einem guten Abschluss, sein Schlenzer in die obere Torecke wurde von Baumann mit einer Flugeinlage unschädlich gemacht.

Eine weitere Glanzparade des FCTSchlussmanns folgte nach einer Flanke auf den aufgerückten Waser, sein Kopfball wurde länger und länger und mit den Fingerspitzen um den Pfosten gelenkt. Somit endete dieses Derby mit einem Unentschieden und geteilten Punkten.

4

5. FC Affoltern a.A. 1

4

8:6

7

6. FC Buttikon 1

4

7:9

6

7. FC Wollerau 1

4

9:4

6

8. FC Wädenswil 2

4

12:13

6 4

9. FC Uitikon 1

4

7:8

10. FC Richterswil 1

4

6:12

1

11. FC Thalwil 2

4

5:12

1

12. FC Birmensdorf 1

4

4:17

0

Männer 3. Liga (Gruppe 2) FC Wettswil-Bonst. 3 – FC Industrie Turicum 1 0:2 Spiele

Tore

Pkt.

Auswärtsspiel beim FC Kosova

1. FC Seefeld ZH 2

4

8:5

10

Dieses Unentschieden ist für den FCWB unbefriedigend, es wurde grosser Aufwand betrieben, jedoch fehlte es auf den letzten Metern vor dem gegnerischen Tor an Überzeugung und Durchschlagskraft. Weiter geht es am kommenden Samstag mit der Auswärtspartie gegen den FC Kosova. WB ist bestrebt, die positiven Elemente ins kommende Spiel mitzunehmen und einen Auswärtssieg einzufahren.

2. SC YF Juventus 2

4

16:5

10

3. FC Oetwil-Geroldswil 2

4

13:3

9

4. FC Dietikon 2

4

15:5

8

5. FC Altstetten 1

4

11:7

7

6. FC Industrie Turicum 1

4

9:4

6

7. FC Schlieren 1

6

4

7:5

8. FC Wettswil-Bonstetten 3 4

8:9

4

9. Racing Club ZH 1

4

6:15

3

10. BC Albisrieden 1

4

8:18

3

11. FC Engstringen 1

4

6:13

3

12. FC Republika Srpska 1

4

2:20

0

Nicolas Stettler, FCWB Männer 4. Liga (Gruppe 1) Matchtelegramm: Sportplatz Moos, Wettswil. FCWB:

FC Horgen 2 – FC Affoltern a.A. 2 0:4

Thaler; Wick (76. Castagna), Brunner, Waser, Stettler;

Ranglistenauszug

Holder (76. Petrovic), Centoducato (80. Loosli), Hager,

1. FC Oberrieden 1

3

14:5

9

2. FC Buttikon 2

3

12:6

9

3. FC Horgen 2

4

11:7

9

4. FC Hausen a.A. 1

3

9:3

7

6. FC Affoltern a.A. 2

3

8:5

6

Morina (80. Bellis); Peter, Öner (46. Obi)

Affoltern rettet nach spätem Ausgleich einen Punkt Fussball, 3. Liga, Gruppe 1: FC Affoltern – FC Uitikon 2:2 (1:0)

Spiele

Tore

Pkt.

Männer 4. Liga (Gruppe 2) FC Hausen a.A. 2 – FC Bosna Zürich 1 2:8

Bei besten äusseren Bedingungen empfing der FC Affoltern am Sonntagmorgen den FC Uitikon auf dem Sportplatz Moos. Die Zuschauer bekamen eine intensive und umkämpfte Partie zu sehen, in der der FCA nach einer 1:0-Pausenführung am Ende noch einen Punkt retten musste. Die Gastgeber verschliefen den Start und liessen sich von den Gästen zunächst unter Druck setzen. Nach rund zehn Minuten fand Affoltern jedoch besser ins Spiel, übernahm zunehmend die Kontrolle und liess den Ball sicher durch die eigenen Reihen laufen. Immer wieder gelang es dem FCA, gefährlich vor das gegnerische Tor zu kommen. Nach einer Viertelstunde fiel der verdiente Führungstreffer. Nach einer sehenswerten Kombination durch die Defensive von Uitikon blieb Cuinjinca vor dem Tor eiskalt und schlenzte den Ball unhaltbar in den rechten oberen Winkel zum 1:0. Auch in der Folge blieb die Partie intensiv. Harte Zweikämpfe, hitzige Diskussionen und mehrere kleinere Rangeleien sorgten für zusätzliche Emotionen. Mit der knappen Führung ging der FCA schliesslich in die Halbzeitpause. Nach dem Seitenwechsel wollten die Affoltemer nachlegen, erwischten aber erneut keinen guten Start. Unkon-

Ranglistenauszug

Tore

Pkt.

1. FC Kilchberg-Rüschlikon 2 4

Spiele

14:5

12 12

2. Benfica Clube de Zurique 1 4

16:8

3. FC Brasil Suisse 1

3

18:4

9

9. FC Hausen a.A. 2

3

7:18

0

Männer 5. Liga (Gruppe 1) FC Wollerau 2 – Knonau-Mettm. 1 0:4 Ranglistenauszug

Spiele

1. FC Urdorf 2

4

Tore

Pkt.

12:5

12

4. FC Knonau-Mettmenst. 1

4

13:11

6

8. Sportclub Hedingen 1

3

10:14

3

Frauen 3. Liga (Gruppe 1) FC Albis Süd 1 – FC Horgen 1 1:4 Ranglistenauszug

Der FCA sorgt für Torgefahr bei einem Eckball. (Bild Ruth Aegerter) zentriertheiten und unnötige Ballverluste brachten Uitikon zurück ins Spiel. Nach einer umstrittenen Szene entschied der Schiedsrichter für Penalty. Die Nummer 12 der Gäste verwandelte sicher zum 1:1. Der FCA verlor danach den Spielfaden. Die Kombinationen aus der ersten Halbzeit gelangen kaum mehr, und offensiv fehlte die Durchschlagskraft. Als der Schiedsrichter ein

zweites Mal auf den Penaltypunkt zeigte, trat erneut die Nummer 12 der Gäste an und brachte Uitikon mit seinem zweiten verwandelten Elfmeter mit 2:1 in Führung. In der Schlussphase erhöhte der FCA den Druck und suchte mit aller Kraft den Ausgleich. Bunjaku wurde im Strafraum gefoult und holte einen Penalty heraus. Sant’Anna übernahm die Ver-

antwortung und verwandelte souverän zum 2:2. So musste sich der FCA nach einer abwechslungsreichen Partie mit einem Punkt begnügen. Um den Anschluss an die Tabellenspitze nicht zu verlieren, wird in den kommenden Spielen wieder eine konzentriertere Leistung über die gesamte Spielzeit nötig sein. Dylan Oppido, FCA

Tore

Pkt.

1. FC Pfäffikon 1

Spiele

4

15:4

12

2. FC Schlieren 3

4

15:8

10

3. FC Thalwil

3

11:7

6

4. FC Horgen 1

3

6:6

6

9. FF Albis Süd 1

4

9:16

3

Frauen 4. Liga (Gruppe 1) FC Affoltern a.A. 1 – BC Albisrieden 1 0:1 Ranglistenauszug

Tore

Pkt.

1. BC Albisrieden 1

Spiele

4

13:2

12

2. FC Wiedikon ZH 2

3

10:4

9

3. FC Lachen/Altendorf 2

4

10:3

9

8. FC Affoltern a.A. 1

4

7:12

3

10. FF Albis Süd 2

3

4:19

0


18

Sport

Dienstag, 15. September 2026

Neue Clubmeister beim TC Hausen gekürt Spannende Finalspiele, hochstehender Sport und gesellige Stimmung prägten die Clubmeisterschaften Der Tennisclub Hausen hat seine Clubmeisterinnen und Clubmeister 2026 erkoren. Bei den Erwachsenen sicherten sich Corinne Henzen und Kristian Cvetkovic die Titel im Tennis. Im Padel setzte sich das Duo Maria Montaner/Federico Alvarez durch. Die Finalspiele boten den zahlreichen Zuschauerinnen und Zuschauern attraktiven Sport und spannende Begegnungen. Im Frauenfinal trafen mit Corinne Henzen und Christina Gilles die beiden topgesetzten Spielerinnen aufeinander. Über mehr als zwei Stunden lieferten sie sich ein ausgeglichenes und hochklassiges Duell mit langen, spektakulären Ballwechseln. Henzen setzte sich schliesslich mit 6:3 und 6:4 durch und durfte sich erstmals zur Clubmeisterin küren lassen. Auch bei den Herren gab es einen neuen Titelträger. Neumitglied Kristian Cvetkovic überzeugte bei seiner ersten Teilnahme an den Clubmeisterschaften und gewann den Final gegen Adrian Flückiger mit 6:3 und 6:1. Im Padel-Final behielten Maria Montaner und Federico Alvarez gegen Beccy Elliott und Walti Meyer die Oberhand. Die Begegnung war geprägt von intensiven Ballwechseln und gros-

Finalistinnen: Clubmeisterin Corinne Henzen (rechts) und Christina Gilles.

Finalisten: Clubmeister Kristian Cvetkovic (rechts) und Adrian Flückiger. (Bilder zvg)

sem Einsatz beider Teams. Auch der Nachwuchs zeigte sein Können: Bei den Junioren gewannen Matti Koelliker und Jamie de Ridder den Fi-

gebote und das gesellige Beisammensein wesentlich zur besonderen Atmosphäre bei. Das grosse Interesse der Mitglieder unterstrich einmal mehr den hohen

nal gegen Fynn Burtscher und Yuri Feger. Neben den sportlichen Entscheidungen trugen auch die kulinarischen An-

Stellenwert der Clubmeisterschaften im Jahresprogramm des TC Hausen. Adrian Flückiger, TC Hausen

RÄTSEL ANZEIGE

5 Unterschiede

ZIRKUSKURSE

ZIRKUSKURSE

Für Für Kinder Kinder aller aller Altersgruppen Altersgruppen

FIT KURSE FIT KURSE

im besten Alter

AERIAL AERIALTRAINING TRAINING für für Erwachsene Erwachsene

Sudoku mittel

4

Sudoku knifflig

6

8 2

5

2

4

7

9 2

6

1 2

Buchstabensalat M N E S S I K Z I E H

4 3

4 5 3

7 5

7

7 3

5 1

6

4 3

1 8

1 2 5

2 7

4

5 1

9

8912 Obfelden Obfelden 8912

5 9

1 7

+41 77 77 484 484 38 38 48 48 +41

1

9 2

5 9

1

3

7

8

In jeder horizontalen und vertikalen Reihe, aber auch in jedem der neun Quadrate, darf jede Zahl von 1 bis 9 nur einmal vorkommen.

Lösungen

Mensch – Tier, das Zivilcourage hat. M N E S S I K Z I E H

E B D L Z R L V P E N

T I E S E E E U L T E

H T A N D V L G H T L

C E R O U L E A E A E

I E R E O T I R N L I

L N I V A L Z O F R P

D I E N A L I B C A S

N R D N Z T K E A G B

O M N S M C E Z N I W R D B G P E R O R E I N N A G G A I A A A M S M T B H P A R E E E L I E G P G O U H B R E B H N A A T D A D G

F A T S A B I N U A A

H T R L H E G M E M S O T D A R D H E O B R

knifflig

5 2 6 7 8 1 3 9 4 9 6 8 4 1 3 2 7 5 1 5 9 8 4 2 6 3 7

7 3 8 5 9 4 2 6 1 1 2 7 9 8 5 6 4 3 8 7 6 3 5 9 4 1 2

9 1 4 3 6 2 8 5 7 4 3 5 7 2 6 1 9 8 2 4 3 6 7 1 5 8 9

mittel

4 3 6 5 7 1 9 2 8 6 4 7 3 9 2 8 1 5 7 8 9 1 6 3 2 5 4

7 1 8 9 2 3 5 6 4 8 9 5 6 7 1 3 4 2 4 3 6 2 5 7 1 8 9

2 5 9 4 6 8 3 7 1 1 2 3 8 4 5 7 9 6 5 1 2 9 8 4 6 3 7 ANZEIGE

E B D L Z R L V P E N

T I E S E E E U L T E

ABGEKLAERT ABGETAN ABSPIELEN BAGDAD BASTA

H T A N D V L G H T L

C E R O U L E A E A E

I E R E O T I R N L I

BEAMEN BENUTZBAR DOGMA EINZAHLUNG FREIGABE

L N I V A L Z O F R P

D I E N A L I B C A S

N R D N Z T K E A G B

O E D O A A B E P R A

FREVEL GESTADE HEIZKISSEN HERMINE LATTE

M N Z N B G R E G G A M H P E L G O E B T D

S M I W P E I N A I S M A R I E U H H N A D

MIGRATION MONDLICHT PEPSIN PERTH PULLOVER

C R R N A T E G B A G

F A T S A B I N U A A

H R H G E S T A D E B

T L E M M O D R H O R

REGEL RODEL ROHRDOMMEL THAILAND WINZERIN

In diesem Rätsel sind alle oben stehenden Wörter versteckt. Sie können sich waagrecht, senkrecht, diagonal, vorwärts, rückwärts und ineinander übergehend verbergen. Die übriggebliebenen Buchstaben ergeben ein Zitat oder Sprichwort.


Turn static files into dynamic content formats.

Create a flipbook
068_2026 by AZ-Anzeiger - Issuu