CH Regionalmedien AG I Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I www.affolteranzeiger.ch I Auflage 27 810 I AZ 8910 Affoltern a. A. I Post CH AG
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Butzen erneut betroffen
Volksmusik begeistert
Im Schulhaus Butzen in Affoltern haben sich erneut Teile einer Akustikdecke gelöst – die Ursache wird derzeit abgeklärt. Seite 3
Zum Auftakt des Jubiläums von Wirtin Renata Schönbächler sorgte Carlo Brunner im Gasthof Adler in Kappel für beste Stimmung. Seite 3
Petition bringt Brauipark Affoltern als Alternative ins Spiel Schulhausneubau Wolhusen: Petition mit 444 Unterschriften gegen das Neubauprojekt Werner Schneiter 444 Personen haben eine von ehemaligen Behördenmitgliedern lancierte Petition unterzeichnet, die den Verzicht eines Primarschulhaus-Neubaus Wolhusen in Affoltern verlangt. Als Alternative wird ein 6000 Quadratmeter grosses Areal ins Spiel gebracht, das an den Brauipark grenzt. Treiber für ein neues Schulhaus ist aufgrund einer regen Wohnbautätigkeit die steigende Zahl an Schülerinnen und Schülern. So hat die Stadt Affoltern auf dem Primarschul-Campus ein Neubauprojekt aufgegleist. Dazu haben die Stimmberechtigten am 24. November 2024 einen Projektierungskredit von 3.05 Millionen Franken bewilligt – mit einer 62-Prozent-Mehrheit. Gegen diesen Standort auf dem Areal Chilefeld/Stigeli hat sich nun Opposition gebildet. Einwände gibt es gegen die verkehrstechnische Erschliessung via Butzenstrasse, die über die Pfruendhofstrasse auch das Quartier Chilefeld erschliesst. Aufgrund des Lastwagenverkehrs während der Bauphase werden ausserdem gefährliche Situationen für die Schulkinder befürchtet. Widerstand formiert sich aber auch aus anderem Grund: Die angestrebte Zentralisierung bedeute erheblich längere Schulwege für Kinder aus den zahlreichen Neubaugebieten – insbesondere aus dem Westen der Stadt, wo der Brauipark mit 113 Miet- und 43 Eigentumswohnungen hochgezogen werde. Kinder seien Gefahren ausgesetzt, wenn sie aus diesem Gebiet bis in den Butzen zur Schule müssten, fürchten die Petitionäre. Für sie besteht eine Alternative, die
«Es ist einfacher, die Reiseplanung Profis zu überlassen.» Seite 13 Ursula von Allmen, ReiseBar GmbH. (Bild Regula Zellweger)
Dorffest begeistert Bei spätsommerlichem Wetter wurde Wettswil am vergangenen Wochenende zur Festgemeinde. Das traditionelle «40er Fäscht», organisiert vom Jahrgang der 40-Jährigen, bot ein abwechslungsreiches Programm mit Chilbi, Konzerten, Gottesdienst und Unterhaltung für die ganze Familie. Bereits der Auftakt mit dem Jubiläum des Damenturnvereins sorgte für ein volles Festzelt. Am Samstag standen die Chilbi und die Auftritte der Wettswiler Sängerin Akemi sowie von DJ Double You im Mittelpunkt. Den Abschluss bildeten am Sonntag ein Freiluftgottesdienst, ein Familienkonzert und die Tombolaverlosung. Das OK zieht nach drei gelungenen Festtagen eine rundum positive Bilanz. (red)
Seite 5 Übergabe der Petition ehemaliger Behördenmitglieder im Stadthaus Affoltern, von links: Gianfranco Rancan, Stadtrat Pascal Santi, Stadtpräsidentin Eveline Fenner, Anita Hausheer, Willi Hagmann und Kurt Dennler. (Bild Werner Schneiter) unmittelbar an den Brauipark grenzt. Dort könnte auf dem 6000 Quadratmeter grossen Areal, das im Besitz der Stadt ist, aus ihrer Sicht ein neues Schulhaus entstehen. Den Wunsch, das Projekt und den Standort nochmals zu überdenken, brachten die ehemaligen Behördenmitglieder in Form einer von 444 Personen unterzeichneten Petition ins Stadthaus. «Wir sind nicht gegen neuen Schulraum; der ist ausgewiesen. Aber wir sind gegen den geplanten Standort», wurde beim Empfang bei Stadtpräsidentin Eveline Fenner und Stadtrat Pascal Santi
bekräftigt. «Drei denkmalgeschützte Schulhäuser durch einen solchen Klumpen zu ergänzen – das geht doch nicht. Der freie Platz gehört den Kindern», so ein Argument bei der Übergabe.
Nicht einfach auf Feld 1 zurück Das klare Abstimmungsergebnis zum Projektierungskredit sei ein Auftrag der Stimmberechtigten. «Wir können nicht einfach auf Feld eins zurück und einen Volksentscheid kippen. Wir haben eine Vorgabe und auch zeitlichen Druck», so die Stadtpräsidentin. Trotz laufender
Flurina Rigling verteidigt Gold Erneuter Titelgewinn im Strassenrennen an der Para-Cycling-WM Flurina Rigling bleibt im Strassenrennen der Kategorie C2 das Mass aller Dinge. Die Hedingerin verteidigte an den ParaCycling-Weltmeisterschaften in Huntsville (USA) ihren Weltmeistertitel erfolgreich und sicherte sich nach Silber im Zeitfahren ihre zweite Medaille. Auf dem 55 Kilometer langen Rundkurs hielt sie sich während des Rennens taktisch geschickt im Feld auf und setzte erst auf der Zielgeraden zum entscheidenden Schlusssprint an. Damit verwies sie die Irin Heather Jameson knapp auf Rang zwei, Bronze ging an die Britin Amelia Cass. Rigling bestätigte damit einmal mehr ihre Ausnahmestellung im internationalen Para-Cycling. Die Schweiz schloss die Weltmeisterschaften mit insgesamt neun Medaillen, darunter drei Weltmeistertitel, auf dem starken vierten Platz der Nationenwertung nach Goldmedaillen ab. (red)
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Personen wollen Öko-Mobil im Bonstetter Schachen erhalten. Seite 9
Planung will sich der Stadtrat mit dem Inhalt der Petition auseinandersetzen. Von Gesetzes wegen muss die Beantwortung der Petition innerhalb eines halben Jahres erfolgen; vorliegend wird das aber nicht so lange dauern. Inzwischen kam es zu einer Projektänderung. So wird aufgrund neuer Schülerprognosen von fünf auf vier oberirdische Geschosse reduziert, womit der Bau eine Höhe von 17 statt 21 Metern aufweist – für die Petitionäre allerdings kein Grund für eine Kehrtwendung. Für Montag, 26. Oktober, ist eine Informationsveranstaltung geplant.
Vierkampf mit Herz Seit mehr als 45 Jahren bildet Susanne Schelling auf dem Birkenhof in Affoltern junge Reiterinnen und Reiter aus. Aus einer ehemaligen Rinderscheune entstand unter ihrer Leitung eine weit über die Region hinaus bekannte Reitschule. Besonders im Vierkampf – einer Kombination aus Dressur, Springreiten, Schwimmen und Laufen – gehört der Reitverein Birkenhof seit Jahrzehnten zu den erfolgreichsten Vereinen der Schweiz. Zahlreiche Schweizer-Meister-Titel und Podestplätze zeugen von der erfolgreichen Nachwuchsarbeit. Für Schelling stehen jedoch nicht Medaillen im Vordergrund, sondern Teamgeist, Disziplin und der respektvolle Umgang mit den Pferden. Ende September richtet der Birkenhof die Junioren-Schweizer-Meisterschaften aus und wird damit zum Treffpunkt der Schweizer Vierkampfszene. (red)
Flurina Rigling kann erneut über Gold jubeln. (Bild zvg)
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Ärztlicher Notfalldienst In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des AERZTEFON: 0800 33 66 55
Ciao papa’! uomo buono, generoso, umile e con grande bontà d’animo.
Vincenzo Di Marsico
Telefon 144 für Sanitäts-Notruf
22.11.1952 – 08.09.2026
Am Donnerstag-Nachmittag, 17. September 2026 bleibt die Stadtverwaltung infolge der Abteilungs- und Bereichsanlässe geschlossen.
Che ci ha lasciati prematuramente dopo aver affrontato con dignità, una breve, ma devastante malattia. Lo piangono con immenso dolore i figli Flavio e Dario con Miriana ed i nipoti, Marco e Laura.
In memoria di Vincenzo, la famiglia chiede non fiori, ma opere di bene.
Indirizzo per le condoglianze: Di Marsico Dario, Haldenrain 6, 8909 Zwillikon
Bei Todesfällen wenden Sie sich bitte an unseren Bestatter, Bossardt Bestattungen AG, unter der Telefonnummer 044 710 99 70.
11. September 2026 Stadtverwaltung Affoltern am Albis
12. März 1929 – 31. August 2026
Ihr Leben war geprägt von Liebe und Arbeit. Wir werden ihre Warmherzigkeit und ihr feinfühliges Wesen dankbar in uns weitertragen. In stiller Trauer: Vroni Steinmann Studer Hans und Tim Steinmann Heidy und Daniel Launer-Steinmann Luca und Valentina Launer-Conca Nora Launer und Simon Gmeiner Nils Launer Erika und Jann Haferl-Steinmann Rino Haferl und Sabrina Schellenberg mit Ilak und Gian Lia Haferl und Sam Wymann Die Urnenbeisetzung findet am Freitag, 25. September 2026 um 13:00 Uhr auf dem Friedhof im engsten Familienkreis statt.
Schalterschluss: Donnerstag, 17. September 2026, 11.30 Uhr
Ab Freitag, 18. September 2026 sind wir gerne wieder für Sie da.
Veronika Steinmann-Suter durfte nach ihrer langen, in Würde getragener Krankheit Frieden finden.
Il funerale si terra’ al cimitero di Affoltern am Albis, mercoledi 16.09.2026 alle ore 14.00, seguito dalla messa nella chiesa cattolica.
Öffnungszeiten Stadtverwaltung
Albert Schweitzer
Unsere liebe Mutter, Schwiegermutter, Grossmutter und Urgrossmutter
Con immenso dolore annunciamo la scomparsa di
Bei Verkehrsunfällen Telefon 117 oder Telefon 058 648 48 48 wählen.
Notfallzentrum Spital Affoltern Telefon 044 714 33 00 für ALLE Notfälle
Das einzig Wichtige im Leben sind Spuren von Liebe, die wir hinterlassen, wenn wir gehen.
Zum anschliessenden Trauergottesdienst sind alle herzlich um 14:00 Uhr in der reformierten Kirche in Hausen am Albis eingeladen. Traueradresse: Heidy Launer-Steinmann, Haltenstrasse 25, 8912 Obfelden
Foodsave-Bankett am 12. September 2026 Am Samstag, 12. September 2026, findet ab 11.00 Uhr im Kasinosaal Affoltern am Albis das nationale Foodsave-Bankett statt. Unter dem Motto «Verwände statt Verschwände» werden aus geretteten, einwandfreien Lebensmitteln verschiedene Menüs zubereitet und kostenlos angeboten. Die Bar öffnet bereits um 10.00 Uhr. Vor Ort wird eine freiwillige Kollekte erhoben. Die Einnahmen werden an die Organisation «Tischlein deck dich» gespendet.
Als mir der Weg zu lang, der Aufstieg zu steil, die Qual zu gross, sagte eine leise Stimme zu mir komm heim ins Himmelreich, wir warten auf dich
Nicht verzehrte Menüs können ab 15.00 Uhr kostenlos in eigenen Gefässen mitgenommen werden.
Personalausflug Gemeindeverwaltung Freitag, 18. September 2026 (Pikettdienste)
Für die Durchführung des Foodsave-Banketts werden noch freiwillige Helferinnen und Helfer gesucht. Interessierte können sich für die Einsätze bei pia.kinner@ref-knonaueramt.ch melden. 11. September 2026 Stadt Affoltern am Albis
Die Büros der Gemeindeverwaltung bleiben am Freitag, 18. September 2026 wegen des Personalausfluges den ganzen Tag geschlossen. Die Abfallsammelstelle Pünten ist geöffnet. Pikettdienste: – Bestattungsamt: 044 710 99 70 (Bossardt Bestattungen AG) – Wasserversorgung: 044 701 92 51, wenn keine Antwort: 044 701 92 52 11. September 2026 Gemeinderat Stallikon
Affoltern am Albis Am 6. September 2026 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:
Martha Hubschmid geb. Gisler geboren am 11. April 1939, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH. Die Beisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Anschliessender Abschiedsgottesdienst am Dienstag, 15. September 2026, um 14.00 Uhr in der Friedhofskapelle Affoltern am Albis ZH. Bestattungsamt Affoltern am Albis
Affoltern am Albis Am 8. September 2026 ist in Zürich ZH gestorben:
Vincenzo Di Marsico geboren am 22. November 1952, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH. Die Beisetzung findet im engsten Familien- und Freundeskreis statt. Bestattungsamt Affoltern am Albis
Obfelden Am 6. September 2026 ist in Affoltern am Albis verstorben:
Käthe Huber-Schleith geboren am 25. Dezember 1938, wohnhaft gewesen in Obfelden. Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Bestattungsamt Obfelden
Martha Hubschmid-Gisler
11. April 1939 - 6. September 2026
Unabhängig davon, wann ein Mensch von uns geht, schmerzt es zutiefst einen eng geliebten Menschen loszulassen. Nach einer langen und friedlichen Zweisamkeit mit vielen schönen und bleibenden Erinnerungen müssen wir von meiner geliebten Ehefrau Abschied nehmen. Was bleibt ist unsere Verbundenheit und Dankbarkeit. Dies gilt für alle als Leidzirkular und Danksagung, die Martha gut gesinnt waren.
Erneuerungswahlen der Friedensrichterin bzw. des Friedensrichters für die Amtsdauer 2027 bis 2033 – Wahlanordnung und Fristansetzung Wahlvorschläge Der Gemeinderat hat mit Beschluss vom 17. August 2026 den ersten Wahlgang für die Erneuerungswahlen der Friedensrichterin bzw. des Friedensrichters für die Amtsdauer 2027 bis 2033 auf den Sonntag, 28. Februar 2027 festgesetzt. Der zweite Wahlgang erfolgt am Sonntag, 6. Juni 2027. In Anwendung von Art. 7 Gemeindeordnung (GO) vom 13. Juni 2021 sowie § 48 ff Gesetz über die politischen Rechte (GPR, LS 161) sind bis spätestens am Mittwoch, 21. Oktober 2026, 11.30 Uhr, Wahlvorschläge schriftlich beim Gemeinderat Stallikon, Reppischtalstrasse 53, 8143 Stallikon, einzureichen. Gemäss Art. 4 Abs. 2 GO ist jede stimmberechtigte Person wählbar, die ihren politischen Wohnsitz im Kanton Zürich hat. Gemäss § 24 Verordnung über die politischen Rechte (VPR, LS 161.1) muss die Kandidatin oder der Kandidat mit Namen und Vornamen, Geschlecht, Geburtsdatum, Beruf, Adresse, Zusatz «bisher» sowie die Parteizugehörigkeit auf dem Wahlvorschlag angeben. Zudem kann der Rufname angegeben werden, unter dem die Person politisch oder im Alltag bekannt ist. Der Wahlvorschlag kann mit einer Kurzbezeichnung versehen werden. Der Wahlvorschlag muss von mindestens 15 Stimmberechtigten der Gemeinde unter Angaben von Namen, Vornamen, Geburtsdatum und Adresse eigenhändig unterzeichnet sein. Diese können ihre Unterschrift nicht zurückziehen. Jede Person kann nur einen Wahlvorschlag unterzeichnen. Wahlvorschlagsformulare sind bei der Gemeindeverwaltung, Schalter Einwohnerkontrolle, erhältlich oder können telefonisch (Telefon 044 701 92 00) oder per E-Mail (kanzlei@stallikon.ch) bestellt werden. Die provisorischen Wahlvorschläge werden am Dienstag, 27. Oktober 2026 veröffentlicht. Innert einer zweiten Frist von sieben Tagen, von der Publikation an gerechnet, d. h. bis Dienstag, 3. November 2026, 11.30 Uhr, können die Vorschläge geändert oder zurückgezogen werden, oder es können auch neue Wahlvorschläge eingereicht werden. Nach der zweiten Frist können die Wahlvorschläge nicht mehr verändert werden. Der Gemeinderat erklärt die Vorgeschlagenen als gewählt, wenn die Voraussetzungen für eine stille Wahl gemäss § 54 GPR erfüllt sind. Ist dies nicht der Fall, wird am Sonntag, 28. Februar 2027 eine Urnenwahl mit leeren Wahlzetteln durchgeführt. Den Wahlunterlagen wird ein Beiblatt beigelegt. Gegen diese Wahlanordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte innert fünf Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis erhoben werden (§19 Abs. 1 lit. c i.V.m. § 19 Abs. 2 lit. c sowie § 21a und § 22 Abs. 1 Veraltungsrechtspflegegesetz, VRG). Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen. In Stimmrechtssachen werden Verfahrenskosten nur erhoben, wenn das Rechtsmittel offensichtlich aussichtslos ist. 11. September 2026 Gemeinderat Stallikon
In stiller Trauer Ernst Hubschmid-Gisler Werner und Klara Hubschmid-Schmid Walter und Annelore Hubschmid-Rocchinotti Alfred und Regina Hubschmid-Strebel Martha Fehlmann-Barmettler, Nichte Die Urnenbeisetzung findet am Dienstag, 15. September 2026, 13.45 Uhr im engsten Familienkreis auf dem Friedhof Affoltern am Albis statt mit anschliessender Abdankung in der Friedhofkapelle. Traueradresse: Ernst Hubschmid, Haldenrain 8, 8909 Zwillikon
Danksagung für
Peter Züger-Suter Mir fehlen nicht nur Peter, sondern vor allem auch die interessanten und unterhaltsamen Gespräche mit Freunden und Bekannten auf dem Pensioniertenbänkli, wo sich Peter oftmals zeigte wie er wirklich war: ein vielseitig interessierter Mensch, der herzlich lachen konnte und sich bis zum Schluss liebevoll um mich kümmerte. Ich danke allen, die persönlich von Peter Abschied nahmen, und besonders meiner Familie, die sich bis zum Ende des Tages fürsorglich um mich kümmerte. Ein herzliches Dankeschön an Herrn Pfarrer Ueli Flachsmann für seine schönen Abschiedsworte für Peter. Vielen Dank auch für die Spenden zugunsten des Klosters St. Johann Müstair. Heidi Züger-Suter
Menschen und Hunde Auf der Suche nach Verschütteten redog/spenden.ch IBAN CH52 0079 0016 5943 6490 1
Bezirk Affoltern
Gute Geschäftslage Die Arbeitslosenquote im Kanton Zürich blieb im August unverändert bei 2,9 Prozent. Die Zürcher Unternehmen beurteilen ihre Geschäftslage so gut wie seit rund drei Jahren nicht mehr und blicken optimistischer auf die kommenden Monate. (red)
WIR GRATULIEREN Zum 90. Geburtstag Heute Freitag, 11. September, darf auf Rosmarie Ziegler-Spillmann in Hausen angestossen werden, sie feiert ihren 90. Geburtstag! Wir gratulieren zum hohen Freudenfest und wünschen weiterhin Gesundheit, Freude und schöne Momente im Kreis der Familie und Freunde.
Herausgeberin: CH Regionalmedien AG Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Obere Bahnhofstrasse 5 8910 Affoltern a. A. Leiterin: Barbara Roth Chefredaktor: Daniel Koch (dko) redaktion@affolteranzeiger.ch Redaktion: Claudia Eugster (cle), Livia Häberling (lhä) Korrespondentinnen und Korrespondenten: Angela Bernetta (net), Sandra Isabél Claus (cla), Urs Kneubühl (kb), Nico Ilic (nil), Martin Platter (map), Brigitte Reemts Flum (bre), Bernhard Schneider (bs), Werner Schneiter 27 155 (-ter.), Daniel Vaia (dv), Marianne Voss (mvo), Marcus Weiss (mwe), Regula Zellweger (rz) Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 27 810 Beratung und Verkauf Inserate: Evelyn Löhr / Christine von Burg Telefon 058 200 57 00 inserat@affolteranzeiger.ch
Schulhaus Butzen bleibt Sorgenkind Erneut hat sich an einer Akustikdecke ein Schaden gezeigt Im Schulhaus Butzen in Affoltern sind erneut Probleme mit einer Akustikdecke aufgetreten. Ende vergangener Woche wurde in einem Schulzimmer ein Riss festgestellt. Das Zimmer wurde laut einer Medienmitteilung der Stadt Affoltern umgehend abgesperrt. Beigezogene Fachleute stellten danach fest, dass sich Deckenpaneele entlang der Fenster teilweise gelöst hatten. Die betroffenen Elemente wurden entfernt. Anschliessend kontrollierte man sämtliche Schulzimmer mittels Sicht- und Druckkontrollen. Weitere Schadstellen seien dabei nicht festgestellt worden, schreibt die Stadt. Der Fall weckt Erinnerungen an den August 2023. Damals hatte sich am ersten Schultag nach den Sommerferien in einem Schulzimmer ein Teil der Akustikdecke gelöst und war zu Boden gefallen. Verletzt wurde damals niemand. Die Stadt liess die Ursache extern untersuchen. Das Ergebnis: Die Akustikdecken im Trakt A waren nicht fachgerecht montiert worden. Als Konsequenz wurden alle abgehängten Akustikdecken dieses Trakts neu erstellt. Zusätzlich zur Verklebung erhielten sie eine mechanische Befestigung. In den Trakten B und C waren bei der damaligen Untersuchung hingegen keine Unregelmässig-
Druck: CH Media Print AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau
Zeichen der Wertschätzung
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keiten festgestellt worden. Betroffen ist nun ein Schulzimmer im Trakt C. Nach ersten Erkenntnissen handle es sich «um ein anderes Problem» als jenes von 2023, hält die Stadt in ihrer Mitteilung fest. Der verantwortliche Unternehmer sei abgemahnt worden. Er müsse unverzüglich Massnahmen treffen und eine nachhaltige Lösung
vorlegen. Wie es erneut zu gelösten Paneelen kommen konnte, ist noch offen. Die Stadt klärt die genaue Ursache derzeit ab. Für das bereits vor der Gesamtsanierung als sanierungsbedürftig bekannte Schulhaus Butzen bedeutet der Vorfall damit ein weiteres Kapitel in einer unerfreulichen Geschichte. (red)
Feuerverbote im Bezirk aufgehoben Mit der Aufhebung des kantonalen Feuer- und Feuerwerksverbots im Wald und in Waldesnähe per Donnerstag, 10. September, sind auch sämtliche kommunalen Feuerverbote im Bezirk Affoltern aufgehoben. Der Kanton Zürich begründet den Schritt mit den seit dem 8. September gefallenen Niederschlägen und den tieferen Temperaturen. Dadurch ist die Waldbrandgefahr deutlich zurückgegangen und wird neu mit Stufe 2 von 5 angegeben. Seit dem 26. Juni hatte im Kanton Zürich wegen der anhaltenden Trockenheit und Hitze ein generelles Feuer- und Feuerwerksverbot im Wald und in Waldesnähe gegolten. Mit den ergiebigen Niederschlägen der vergangenen Tage hat sich die Situation nun deutlich entspannt. Für Feuerverbote im Siedlungsgebiet sind grundsätzlich die Gemeinden zuständig. Im Bezirk Affoltern waren die kommunalen Feuerverbote jedoch an das kantonale Verbot gekoppelt. Entsprechend sind sie mit dessen Aufhebung ebenfalls ausser Kraft getreten. Die Gemeinden haben dies entweder bereits auf ihren Webseiten kommuniziert oder in ihren Verfügungen festgehalten, dass die kommunalen Verbote automatisch mit dem Ende des kantonalen Verbots aufgehoben werden. Damit ist das Entfachen von Feuer im gesamten Bezirk wieder erlaubt. Grillfeuer, Lagerfeuer und Feuerwerk sind somit auch ausserhalb des Waldes wieder zulässig. Der Kanton empfiehlt der Bevölkerung dennoch, weiterhin sorgfältig mit Feuer umzugehen. (red)
Carlo Brunner und seine Mitmusiker begeisterten das Publikum
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In einem Zimmer des Trakts C haben sich Akustikpaneele gelöst. Die Stadt hat das Zimmer gesperrt. (Bild zvg)
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Fulminanter Auftakt des Jubiläums-Festivals im Kappeler Gasthof Adler Zum Auftakt des 20-Jahre-Wirtinnenjubiläums von Renata Schönbächler verwandelte sich die Kappeler Dorfbeiz am letzten Freitagabend in ein Mekka für Volksmusikfans. LändlermusikPapst Carlo Brunner und seine drei virtuosen Mitmusiker sorgten dafür, dass das Gasthaus und die Terrasse bis auf den letzten Platz besetzt waren. Das Quartett sorgte für Stimmung bis um Mitternacht.
Tarife: www.affolteranzeiger.ch
Freitag, 11. September 2026
Emotionaler Höhepunkt war der Überraschungsauftritt des Organisationskomitees um Silvio Brotschi, Werner Lüthi und Regula Rüfenacht, die der sichtlich gerührten Wirtin vor versammeltem Publikum eine stolze Adler-Statue als Zeichen der Wertschätzung überreich-
Wirtin Renata Schönbächler (links), Werner Lüthi, Regula Rüfenacht, Silvio Brotschi und Carlo Brunner während der feierlichen Statuen-Überreichung im Kappeler «Adler». (Bild map.)
ten. Heute Freitag, 11. September, geht die Volksmusikparade weiter. Das bekannte Quartett Waschächt bringt ab 18
Uhr frischen Innerschwyzer Schwung und urchigen Humor in den «Adler». Eine frühzeitige Tischreservierung ist
aufgrund des Andrangs erwünscht. Weitere Infos und Fotos der Jubiläumsabende: adler-kappel.ch. (map.)
Bauprojekte Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf. Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314–316 PBG). Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.
Aeugst am Albis Bauherrschaft: Markus Eugster, Türlen 4, 8910 Hausen am Albis Projektverfasser: Zwingli Agro Bau GmbH, Kirchhaldenstrasse 42, 8722 Kaltbrunn Projekt: Neubau Remise, Reppischtalstrasse 48, 8914 Aeugstertal Katasterinformationen: GrundstückNr.: 617, Zone: Lk
Bonstetten Bauherrschaft: Star Cosmetic GmbH, Im Heumoos 11, 8906 Bonstetten Projektverfasser: Conversioplan GmbH, Ruchstuckstrasse 6, 8306 Brüttisellen Projekt: Erstellung Split-Klimaanlage für Kosmetikstudio im EG, Im Heumoos 11, 8906 Bonstetten Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 2310, Vers.-Nr. 1127, Zone: WG3/55
Hedingen Bauherrschaft: Sandra Stöckli, Emil Klötistrasse 29a, 8406 Winterthur Projektverfasser: Der Bauherr ist Projektverfasser Projekt: Sanierung Fassade und Fenster BG 2026-0018, Zürcherstrasse 103, 8908 Hedingen Katasterinformationen: GrundstückNr.: 2285, Zone: Kantonale Landwirtschaftszone Lk
Kappel am Albis
Wettswil am Albis
Bauherrschaft: Bär Bruno, Büelstrasse 2, 8926 Hauptikon Projektverfasser: Studiolo AG, Jonenbachstrasse 7, 8911 Rifferswil Projekt: Teilabbruch und Erweiterung Einstellhalle, Uerzlikerstrasse 3.1, 8926 Hauptikon Katasterinformationen: GrundstückNr.: 1649, Zone: KB, ISOS
Bauherrschaft: Vanessa Peter und Christos Tsaravas, Eichenweg 8, 8907 Wettswil am Albis Projektverfasser: fsp Architekten AG, Rotzenbühlstrasse 55, 8957 Spreitenbach Projekt: Abbruch bestehende Garage und Anbau an EFH - Austauschpläne, Eichenweg 8, 8907 Wettswil am Albis Katasterinformationen: GrundstückNr.: 2467, Zone: Wohnzone W2a Rechtliche Hinweise und Fristen Ort der Planauflage Die Pläne können ausschliesslich in der kantonalen Plattform eAuflage, https:// portal.ebaugesuche.zh.ch/eauf lage/ wettswilamalbis, während der Auflagefrist eingesehen werden. Rechtliche Hinweise Die Pläne liegen während der Auflagefrist auf. Erfolgt die Ausschreibung in mehreren Publikationsorganen, so gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Während der Planauflage können Baurechtsentscheide bei der Baubehörde eingefordert werden. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide kann eine Kanzleigebühr erhoben werden. Publikation gemäss §§ 6 und 314 Planungs- und Baugesetz (PGB). Rechtsmittelfrist Frist: 20 Tage Ablauf der Frist: 1. Oktober 2026 20 Tage öffentliche Auflage (§ 314 PBG)
Rifferswil Bauherrschaft: Tosa Immobilien AG, Jonenbachstrasse 19, 8911 Rifferswil Projektverfasser: Salamon Planung GmbH, Jonenbachstrasse 19, 8911 Rifferswil Projekt: Neubau Einfamilienhaus, orientiert am Kubus des bestehenden, zweigeschossigen Schuppen, Engelgasse 7a, 8911 Rifferswil Katasterinformationen: GrundstückNr.: 23, Zone: Kernzone (im Inventar der schutzwürdigen Ortsbilder von überkommunalen Bedeutung)
Stallikon Bauherrschaft: Karin und Christian Söhner, Diebis 39, 8143 Stallikon Projektverfasser: Patrick Chladek – Architekt AG, Asylstrasse 80, 8032 Zürich Projekt: Abbruch und Neubau Werkhalle, Diebis 31, 8143 Stallikon Katasterinformationen: GrundstückNr.: 2397, Zone: WG2/35 Rechtliche Hinweise und Fristen Ort der Planauflage: Die Pläne können ausschliesslich in der kantonalen Plattform eBaugesuche ZH / eAuflageZH, https://portal.ebaugesuche. zh.ch/eauflage, während der Auflagefrist eingesehen werden. Rechtliche Hinweise: Die Pläne sind während der Auflagefrist in der eAuflageZH einsehbar. Erfolgt die Ausschreibung in mehreren Publikationsorganen, so gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Während der Planauflage können Baurechtsentscheide über die Plattform eBaugesuche ZH / Zustellbegehren eingefordert werden. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide kann eine Kanz leigebühr erhoben werden. Publikation gemäss §§ 6 und 314 Planungs- und Baugesetz (PGB). Rechtsmittelfrist: Frist: 20 Tage Ablauf der Frist: 1. Oktober 2026 Kommunale Bauprojekte haben eine Rechtsmittelfrist von 20 Tagen.
Öffentlicher Informationsanlass zum EU-Vertragspaket Referat von Magdalena Martullo-Blocher, Nationalrätin und Unternehmerin EMS-Chemie AG Ort: Lorzensaal, Dorfplatz 3, 6330 Cham Datum: Freitag, 18. September 2026, Türöffnung 19.00 Uhr
Fakten, Folgen und Perspektiven – Programm ab 19.30 Uhr: Begrüssung durch Hans Jörg Villiger, Kantonsrat SVP Cham
Referat von Magdalena Martullo-Blocher Gesprächsrunde über die Auswirkungen des EU-Vertrags unter der Leitung von Ramona Schelbert, Tele1 Heinz Tännler, Regierungsrat und Finanzdirektor des Kantons Zug Phyllis Scholl, Rechtsanwältin, Verwaltungsrätin, FDP-Gemeindepräsidentin Kilchberg, Co-Präsidentin herVoice Martin Haab, Nationalrat, Meisterlandwirt, Präsident Zürcher Bauernverband Dr. Dominik E. Zehnder, Unternehmer, alt-Kantonsrat FDP, Kanton Schwyz, Mitglied des Initiativkomitees der Kompass-Initiative Fragen aus dem Publikum Fazit von Thomas Aeschi, Nationalrat und SVP-Fraktionspräsident Schlusswort von Philip C. Brunner, Kantonsrat und Präsident SVP, Kanton Zug Ca. 21.45 Apéro
Hilfswerke finden:
Es laden ein: SVP Cham
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Bezirk Affoltern
Freitag, 11. September 2026
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Sporttag bringt sek mättmi in Bewegung Wandern, «Highland Games» und ein Besuch im «Jumpin» sorgten für abwechslungsreiche Sporterlebnisse Der Herbstsporttag der Sekundarschule Knonau-Maschwanden-Mettmenstetten bot den Jugendlichen auch in diesem Jahr ein abwechslungsreiches Programm. Die sek mättmi ist bekannt für ihre sportliche Ausrichtung. Erneut wurde sie vom Sportamt des Kantons Zürich als «sportfreundliche Schule» ausgezeichnet. Ein wichtiger Bestandteil des sportlichen Schuljahres ist der Herbstsporttag, der jeweils im September stattfindet. Anders als beim Sommersporttag, bei dem vor allem Leichtathletik auf dem Programm steht, setzt der Herbstsporttag auf besondere Sporterlebnisse und gemeinschaftliche Aktivitäten. Die drei Jahrgänge waren mit unterschiedlichen Programmen unterwegs. Die ersten Klassen fuhren mit dem Zug und Bus nach Neuägeri. Dann wanderten sie von Neuägeri nach Mettmenstetten via Baar, wobei sie die Mittagspause am Steinhauser Weiher verbrachten. Für die zweiten Klassen standen die schottischen «Highland Games» auf dem Programm. Bei verschiedenen Gruppenwettkämpfen waren Kraft, Geschicklichkeit und vor allem Teamgeist gefragt. Die dritten Klassen kamen im «Jumpin» auf ihre Kosten. Dort warteten ein Slackline-Parcours, ein Beachvolleyballfeld und weitere sportliche Herausforderungen. Ein besonderes Highlight war das Rutschen von der Schanze ins Wasserbecken, das bei den Jugendlichen für viel Begeisterung sorgte. Organisiert und durchgeführt wurde der Herbstsporttag von der Fachschaft Sport gemeinsam mit einem engagierten Team von Lehrpersonen. Der Anlass zeigt jedes Jahr, dass Sport an der sek mättmi nicht nur Bewegung bedeutet. Die sportlichen Herausforderungen fördern nicht nur den Teamgeist, sondern stärken auch die sozialen Kompetenzen und ermöglichen den Jugendlichen, Freude an der Bewegung zu entwickeln.
Neuer Outdoor-Krafttrainingsplatz Auch über den Herbstsporttag hinaus wird die Sportförderung an der sek
Der Herbstsporttag der sek mättmi bot den Schülerinnen und Schülern abwechslungsreiche sportliche Herausforderungen und förderte den Teamgeist. (Bilder zvg) mättmi weiterentwickelt. Die Gemeinde Mettmenstetten hat in diesem Jahr einen Kredit für einen Outdoor-Krafttrainingsplatz gesprochen und diesen mit Fördergeldern des Sportamts vom Kanton Zürich realisiert. Die neue Anlage konnte diesen Sommer neben dem Sekundarschulhaus gebaut wer-
den und darf auch von der Sekundarschule genutzt werden. Wir freuen uns, dass die Gemeinde Mettmenstetten den Sport in der Gemeinde auf diese Weise fördert. An diese Investition knüpft die sek mättmi an: Ein Teil der Fördergelder, welche sie vom kantonalen Sportamt für die Rezerti-
fizierung als sportliche Schule erhält, wird in diesem Jahr für eine Weiterbildung zum neuen Krafttrainingsplatz eingesetzt. Die langjährige Unterstützung des kantonalen Sportamts ist ein wichtiger Beitrag zum Schulsport an der sek mättmi. Die Förderung ermöglicht vielfältige
Sportangebote und Schulsportlektionen während des ganzen Schuljahres. Der Herbstsporttag ist dabei ein besonderer Höhepunkt und zeigt, wie vielseitig und verbindend Sport an der sek mättmi sein kann. Erika Bigler, Sekundarlehrerin sek mättmi
Ganz Wettswil feiert am «40er Fäscht» Das traditionsreiche Dorffest lockte mit Chilbi, Konzerten, Gottesdienst und vielfältigem Unterhaltungsprogramm Unter dem Motto «Von Wettswil – für Wettswil» fand am vergangenen Wochenende das traditionelle «40er Fäscht» statt. Organisiert wurde das Dorffest wie jedes Jahr von Einwohnerinnen und Einwohnern, die in diesem Jahr ihren 40. Geburtstag feiern. Bereits im Oktober 2025 begannen die Vorbereitungen. Von der Sponsorensuche über das Gastronomie- und Infrastrukturkonzept bis zur Organisation von Spielen und Unterhaltung galt es, zahlreiche Aufgaben zu koordinieren. Dabei entstand ein engagiertes OK, aus dem auch neue Freundschaften hervorgin-
gen. Das einzige nicht planbare Risiko spielte mit: Das Wetter zeigte sich von seiner besten Seite und sorgte für ideale Bedingungen. Den Auftakt machte am Freitag das 60-Jahre-Jubiläum des Damenturnvereins Wettswil. Das Turnerchränzli stand unter dem Motto einer Live-Radioshow von «Radio 8907» und bot neben abwechslungsreichen Tanzvorführungen auch humorvolle Anekdoten aus Wettswil sowie Geburtstagsgrüsse an das Fest-OK. Bei guter Stimmung, abwechslungsreichem Essen und kühlen Getränken feierten die
Besucherinnen und Besucher bis in die frühen Morgenstunden. Dank der vielen Helferinnen und Helfer verlief der Festbetrieb trotz grossen Andrangs reibungslos. Am Samstagnachmittag eröffnete die Chilbi auf dem Schulareal Ägerten. Bei spätsommerlichen Temperaturen zog es zahlreiche Familien auf den Festplatz. Schifflischaukel, Entenfischen, Büchsenwerfen, Kinderzügli und die besonders beliebte Jump-Arena sorgten für Unterhaltung bei Gross und Klein. Am Abend füllte sich das Festzelt. Die Wettswiler Sängerin Akemi,
selbst Mitglied des Organisationskomitees, begeisterte mit ihrer Band und einem abwechslungsreichen Programm aus Jazz, Soul, Pop und Rock. Im Barzelt sorgte DJ Double You aus Wettswil bis spät in die Nacht für Partystimmung. Der Sonntag begann mit einem Freiluftgottesdienst auf der Ägerten Piazza. Gleichzeitig begeisterten Laurent & Max mit einem Familienkonzert und kindgerechten Mundartversionen bekannter Popsongs. Während des gesamten Wochenendes trugen zudem verschiedene Wettswiler Vereine mit
ihren Auftritten zum abwechslungsreichen Programm bei. Den Schlusspunkt setzte die Tombolaverlosung, musikalisch begleitet vom Musikverein Harmonie Adliswil. Das Organisationskomitee zieht eine positive Bilanz und bedankt sich bei den zahlreichen Helferinnen und Helfern, Sponsoren, Vereinen, Künstlerinnen und Künstlern sowie den vielen Besucherinnen und Besuchern, die das «40er Fäscht» zu einem gelungenen Dorffest machten. «40er Fäscht» OK 1986
Das «40er Fäscht» bot für alle Generationen etwas: Das Jubiläums-Turnerchränzli des Damenturnvereins, die beliebte Jump Arena für die Kinder sowie den Konzertauftritt von Akemi & Band sorgten für Höhepunkte des Festwochenendes. (Bilder zvg)
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Freitag, 11. September 2026
SprachCafé bringt Stallikon ins Gespräch 22 Menschen aus zehn Ländern nahmen am Auftakt des SprachCafés Stallikon teil 22 Menschen aus zehn Ländern nahmen am vergangenen Wochenende am Auftakt des SprachCafés Stallikon in der Schul- und Gemeindebibliothek teil. Lanciert wurde das neue Sprach- und Integrationsprojekt vom Gemeindeverein Stallikon in Zusammenarbeit mit Kultur Stallikon – vor dem Hintergrund der Eröffnung der Kunstausstellung «Dazwischen» von Laura Herter. Die Verbindung von Kunst, verschiedenen Sprachen und Menschen unterschiedlicher Herkunft bot einen passenden Rahmen für eine Initiative, bei der Begegnung und Gespräch im Mittelpunkt stehen. Für Devi Rao, Präsident des Gemeindevereins Stallikon und Kulturbeauftragter der Gemeinde, beginnt Integration bei den Menschen, die in einer Gemeinschaft leben. «Integration ist die Verantwortung von uns allen, die hier leben – und nicht einfach Aufgabe des Staates oder der Gemeindeverwaltung. Ein Dorf ist nicht nur ein Ort auf der Landkarte, sondern ein lebendiges Gespräch zwischen seinen Menschen.» Das SprachCafé ist kein klassischer Sprachkurs. Es gibt weder Unterricht noch Grammatiklektionen. Stattdessen treffen sich Einwohnerinnen und Ein-
Der Auftakt des SprachCafés Stallikon brachte 22 Teilnehmende aus zehn Ländern zusammen. Das neue Angebot des Gemeindevereins Stallikon fördert mit ungezwungenen Gesprächen die Sprachpraxis, den Austausch und das gegenseitige Kennenlernen. (Bild zvg) wohner, die eine Sprache üben möchten, in kleinen Gruppen und lernen durch Gespräche über den Alltag. Neben der Sprachpraxis soll das Angebot auch den
persönlichen Austausch, die Vernetzung und Begegnungen zwischen Nachbarinnen und Nachbarn fördern, die sich sonst vielleicht kaum kennenlernen würden.
Derzeit konzentriert sich das SprachCafé auf Deutschkonversation. Sowohl Deutschlernende als auch deutschsprachige Freiwillige können daran teilnehmen. Schrittweise soll das Konzept später auch auf Französisch, Italienisch und Englisch ausgeweitet werden – abhängig vom Interesse sowie von der Verfügbarkeit von Teilnehmenden und Freiwilligen. Organisatorisch ist das SprachCafé in zwei lokale Bereiche aufgeteilt: Sellenbüren und Stallikon Dorf. Über eigene WhatsApp-Gruppen vernetzen sich die Teilnehmenden und organisieren wöchentliche Gesprächstreffen, in der Regel in Gruppen von drei bis fünf Personen. Wann und wo sie sich treffen, entscheiden die Gruppen weitgehend selbst. Freiwillige Gruppenleitende unterstützen bei der Koordination, während der Gemeindeverein Stallikon das Projekt begleitet. Devi Rao, der das Konzept für das SprachCafé entwickelt und dessen Umsetzung federführend begleitet hat, sieht gerade in dieser dezentralen Struktur eine Stärke des Projekts. «Damit ist das SprachCafé ein besonders kostengünstiges Gemeinschaftsprojekt. Wir brauchen kaum zu-
sätzliche Infrastruktur, weil wir auf etwas zurückgreifen, das in Stallikon bereits vorhanden ist – die Zeit und das Wissen der Menschen und vor allem ihre Bereitschaft, miteinander ins Gespräch zu kommen.» Etwa alle drei Monate ist ein gemeinsames Treffen aller SprachCaféGruppen vorgesehen. Dabei können sich die Teilnehmenden auch ausserhalb ihrer regelmässigen Gesprächsrunden kennenlernen und den kulturellen und persönlichen Austausch vertiefen. Die Teilnahme ist kostenlos und freiwillig. Das Angebot richtet sich ausschliesslich an Einwohnerinnen und Einwohner von Stallikon, die eine der angebotenen Sprachen üben möchten. Interessierte können jederzeit über ein einfaches Online-Anmeldeformular dazustossen. Statt die Menschen in ein Klassenzimmer zu holen, bringt das SprachCafé die Sprache in den Dorfalltag – und macht das Gespräch zu einer praktischen Form der Integration, die Nachbarinnen und Nachbarn ein Stück näher zusammenbringt.
physischen Beeinträchtigungen Lebensund Entwicklungsräume und betreibt unter anderem eine Schreinerei.
• für die Revision der beiden Pumpen des Stufenpumpwerks Junggrüt der Wasserversorgung Wettswil einen Kredit von 50 000 Franken bewilligt. • den Bericht über die Schieberkontrolle der Wasserversorgung Wettswil zur Kenntnis genommen. • dem Antrag des Verwaltungsrats der Interkommunalen Anstalt DILECA zugestimmt, die GemeindeFinanzen.ch GmbH, Thalwil, für die Amtsperiode 2026–2030 als finanztechnische Revisionsstelle zu wählen. • zur Totalrevision der Verordnung über die Information und den Datenschutz, zum Erlass der Verordnung über das Verzeichnis der algorithmischen Entscheidsysteme sowie zum Erlass der Verordnung über den Datenkatalog und die offenen Behördendaten Stellung genommen. • zur geplanten Überarbeitung der Revitalisierungsplanung der Fliessgewässer im Kanton Zürich Stellung genommen. • den Finanz- und Aufgabenplan 2026–2035 des Zweckverbands Kläranlage Birmensdorf zur Kenntnis genommen und dessen Budget 2027 genehmigt. • für die Ersatzbeschaffung von zwei Multifunktionsdruckern für die Gemeindeverwaltung einen Kredit von rund 6000 Franken bewilligt.
Gemeindeverein Stallikon
Strategieprozess schreitet voran Neuigkeiten aus den Verhandlungen des Gemeinderates Wettswil Wie in dieser Zeitung bereits berichtet, beabsichtigt die Gemeinde Wettswil ihre strategische Ausrichtung grundlegend weiterzuentwickeln und die Legislaturplanung 2026–2030 auf eine tragfähige und breit abgestützte Grundlage zu stellen. Dazu hat der Gemeinderat kürzlich zu einem Workshop und einer Online-Mitwirkung eingeladen. Er dankt allen Teilnehmenden für ihr wertvolles Engagement und die konstruktiven Beiträge. Diese werden nun sorgfältig ausgewertet. Über das weitere Vorgehen wird der Gemeinderat im Herbst 2026 informieren.
Wahlen erfolgt derzeit manuell durch die Mitglieder des Wahlbüros. Mit dem Projekt «E-Counting» soll in der Gemeinde Wettswil die elektronische Auszählung der Stimmzettel eingeführt werden. Dabei werden maschinenlesbare Stimmzettel mit einem Scanner eingelesen und anschliessend mithilfe einer speziellen Software automatisiert ausgewertet. ECounting ermöglicht eine effiziente und zuverlässige Auszählung an Abstimmungs- und Wahltagen. Der Gemeinderat hat die Verwaltung beauftragt, die Einführung im Verlauf des Jahres 2027 vorzubereiten und umzusetzen.
Sanierung Oberhausenstrasse
Neues «Bänkli» lädt ein
Die Oberhausenstrasse befindet sich in einem sanierungsbedürftigen Zustand. Der Gemeinderat hat deshalb beschlossen, eine umfassende Strassen- und Werkleitungssanierung zu planen und umzusetzen. Voraussichtlich wird das Projekt der Gemeindeversammlung im Dezember 2026 zur Beschlussfassung vorgelegt. Die öffentliche Auflage dauert noch bis am 21. September 2026. Die Unterlagen können unter www.amtlichenachrichten.ch oder bei der Gemeindeverwaltung eingesehen werden. Der Gemeinderat hat die dafür erforderlichen Ingenieurdienstleistungen zum Preis von 84 800 Franken an das Ingenieurbüro Wälter Willa aus Affoltern vergeben. Die Auszählung von Abstimmungen und
Neu steht an der Breitenmattstrasse im Kurvenbereich eine gelbe «Wie geht’s dir?»-Bank. Sie bietet einen Ort für eine nette Begegnung, einen freundlichen Austausch oder eine erholsame Pause. Unsere Gemeinde trägt mit der Sitzbank das Thema «psychische Gesundheit» in den öffentlichen Raum und trägt zur Enttabuisierung bei. Das knallgelbe Bänkli fällt nicht nur wegen seiner Farbe auf, sondern auch wegen der Aufschrift auf der Rückenlehne: «Wie geht’s dir?». Viele Gespräche im Alltag beginnen genau mit dieser Frage. Eine ehrliche Antwort erfordert manchmal Mut – gerade, wenn es sich um belastende Gefühle wie Traurigkeit, Wut oder Angst handelt. Das neue «Wie
geht’s dir?»-Bänkli soll Menschen ermuntern, Pause zu machen und mit anderen Personen ins Gespräch zu kommen. Die Frage «Wie geht’s dir?» liefert dafür einen einfachen Einstieg. Jeder zweite Mensch erkrankt in seinem Leben einmal psychisch. Mit anderen Menschen in Kontakt zu kommen, über das eigene Befinden zu reden, anderen zuzuhören – das entlastet, spendet Kraft und macht Hilfe möglich. Konkrete Gesprächstipps sind mittels QR-Code auf der Bank erhältlich, der zur Website www.wie-gehts-dir.ch führt. Dort sind zudem Impulse zur Stärkung der psychischen Gesundheit und Adressen von Beratungsangeboten zu finden. Darüber hinaus bietet die Bank auch einfach einen Ort für eine entspannte Pause – auch dies ist wichtig für das Wohlbefinden. Finanziert wird das Bänkli von der Gesundheitsdirektion Kanton Zürich. Hinter der Aktion steht die Kampagne «Wie geht’s dir?». Diese wird von den Deutschschweizer Kantonen und der Stiftung Pro Mente Sana umgesetzt. Sie sensibilisiert für die Stärkung der psychischen Gesundheit und ermutigt die Bevölkerung, einen offenen Umgang mit dem Thema zu pflegen. Das Bänkli aus Schweizer Eschenholz wurde in Zusammenarbeit mit der Vivazzo-Stiftung im Zürcher Oberland entwickelt und produziert. Die Stiftung bietet Menschen mit psychischen und
Im Weiteren hat der Gemeinderat: • unter Vorbehalt der Erteilung des Kantonsbürgerrechts und der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung acht Personen, davon zwei Kinder, in das Bürgerrecht der Gemeinde Wettswil aufgenommen. Die Gesuchstellenden stammen aus der Slowakei, Italien, Deutschland und Polen. • für die Ingenieurdienstleistungen im Zusammenhang mit dem hochwassersicheren Ausbau des Schachenbachs einen Kredit von 66 500 Franken bewilligt und die Arbeiten an das Ingenieurbüro Wälter Willa aus Affoltern vergeben. • die Berichte zu den energetischen Gebäudeanalysen der Liegenschaften Gemeindehaus, Friedhofsgebäude und Schützenhaus zur Kenntnis genommen und die Abteilung Bau und Infrastruktur mit der Planung und Budgetierung der empfohlenen Massnahmen beauftragt. • die Mitglieder des Verwaltungsrats der Interkommunalen Anstalt KESB Bezirk Affoltern für die Amtsdauer 2026–2030 gewählt. • für die Einführung der Fachapplikation «INO-Erlass» einen Kredit von 3243 Franken bewilligt.
Gemeindeverwaltung Wettswil
Grüne starten mit starkem Team in die Kantonsratswahlen Die Grünen Bezirk Affoltern haben ihre Kandidierenden für die Kantonsratswahlen 2027 nominiert Die Grünen Bezirk Affoltern sind bereit für die Kantonsratswahlen vom 4. April 2027. Mit einer vielfältigen Liste aus sieben engagierten Persönlichkeiten treten sie an, um den bisherigen Grünen-Sitz des abtretenden Kantonsrats Thomas Schweizer zu verteidigen und dem Bezirk Affoltern weiterhin eine starke ökologische und soziale Stimme im Kantonsrat zu geben. Angeführt wird die Liste von Yannick Ghisletta, aufgewachsen in Stallikon und heute wohnhaft in Affoltern. Als Politologe und Fraktionssekretär der GRÜNEN Kanton Zürich ist er mit den politischen Themen und Abläufen auf kantonaler Ebene bestens vertraut. Auf Listenplatz 2 kandidiert Vera Anders aus Hausen, Lehrerin und Schul-
Die Kandidierenden der Grünen (von links): Mirjam Halter, Stefan Gribi, Vera Anders, Yannick Ghisletta, Eva Biasio, Lenny Angst und Katja Lange. (Bild zvg) leiterin. Lenny Angst (Junge Grüne), Informatiker aus Wettswil, tritt auf Platz 3 an. Auf Platz 4 folgt Eva Biasio
aus Mettmenstetten, Lehrerin und Dozentin für Fachdidaktik. Komplettiert wird die Liste auf den Plätzen 5 bis 7
durch Stefan Gribi, Kommunikationsverantwortlicher, Mirjam Halter, Umweltnaturwissenschafterin, und Katja Lange, Umweltingenieurin, alle aus Affoltern. Die sieben Kandidierenden bringen unterschiedliche berufliche Erfahrungen und Perspektiven zusammen. Gemeinsam wollen sie Verantwortung für die Zukunft des Knonauer Amts übernehmen. Das Team verbindet der Einsatz für konsequenten Klima- und Naturschutz, bezahlbares Wohnen und eine nachhaltige Mobilität. Die Grünen wollen die wertvollen Natur- und Erholungsräume im Bezirk schützen, die Energiewende voranbringen und dafür sorgen, dass Wohnen auch in Zukunft bezahlbar bleibt. Ein attraktiver öffent-
licher Verkehr sowie sichere Velo- und Fusswege gehören für sie genauso zu einem lebenswerten Bezirk Affoltern. «Das Säuliamt bietet eine sehr hohe Lebensqualität, und das soll auch in Zukunft so bleiben. Wir müssen unsere Naherholungsgebiete bewahren, mehr bezahlbaren Wohnraum schaffen und ÖV und Velo als Alternativen zum Auto stärken. Dafür braucht es weiterhin eine starke Grüne Stimme im Kantonsrat», sagt Spitzenkandidat Yannick Ghisletta. Mit sieben engagierten Kandidierenden und klaren politischen Schwerpunkten gehen die Grünen Bezirk Affoltern zuversichtlich in die Kantonsratswahlen 2027. Grüne Bezirk Affoltern
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Ponys, Spiel und Begegnung Tag der offenen Tür beim «Regenbogenpony»
Die Schulpflege der Primarschule Affoltern (von links): Roger Marti, Sebastian Blümel, Galina Bruder, Daniel Ledermann und Martina Thüring. (Bild zvg)
Primarschule Affoltern erfolgreich gestartet
Das «Regenbogenpony» in Bonstetten hat sich als beliebter Begegnungsort für Kinder und Familien im Säuliamt etabliert. Mit Reittherapie, Muki-Reiten, Pony-Spielgruppen und Ferienkursen bietet der Betrieb vielfältige Möglichkeiten, Kindern einen spielerischen Zugang zu Tieren und zur Natur zu vermitteln. Die Reittherapie ist EMRzertifiziert und kann deshalb über viele Krankenkassen-Zusatzversicherungen abgerechnet werden. Unterstützt wird das Angebot vom Kiwanis Club Knonaueramt, der das «Regenbogenpony» sowohl finanziell als auch mit praktischer Hilfe begleitet. So beteiligte sich der Serviceclub unter anderem an der Realisierung einer Aufstiegshilfe für Kinder und unterstützt verschiedene Projekte und Anlässe. Einen Einblick in den Alltag auf dem Hof bot
der Tag der offenen Tür vom 5. September. Betreiberin Karin Illi und ihr Team stellten ihre Arbeit vor und zeigten, wie die Ponys gehalten und in die pädagogischen Angebote eingebunden werden. Bei spätsommerlichen Temperaturen nutzten zahlreiche Besucherinnen und Besucher die Gelegenheit, die Tiere kennenzulernen, den Hof zu besichtigen und miteinander ins Gespräch zu kommen. Das Zusammenspiel aus engagierter Reitpädagogik und der Unterstützung durch den Kiwanis Club schafft einen Ort, an dem Kinder Selbstvertrauen entwickeln, Natur erleben und unbeschwerte Stunden verbringen können. Damit leistet das «Regenbogenpony» einen wertvollen Beitrag zum sozialen Leben in der Region. Kiwanis Club Knonaueramt
Neu zusammengesetzte Primarschulpflege hat Arbeit aufgenommen Rund vier Wochen nach Beginn des Schuljahrs 2026/27 ist an der Primarschule Affoltern der Alltag eingekehrt. Für viele Kinder bedeutete der erste Schultag einen wichtigen Neubeginn – sei es mit dem Eintritt in den Kindergarten, dem Wechsel in eine neue Klasse oder in ein anderes Schulhaus. Gleichzeitig startete auch für die Mitarbeitenden ein neues Schuljahr. Nicht nur im Schulbetrieb gab es Veränderungen: Mit Beginn der Legislatur 2026 bis 2030 hat auch die neu zusammengesetzte Primarschulpflege Affoltern ihre Arbeit aufgenommen. Während sich in den Klassen neue Gemeinschaften bilden, sind auf strategischer Ebene die Zuständigkeiten für die
kommenden vier Jahre festgelegt worden.
Neue Präsidentin, bewährtes Team Im zweiten Wahlgang vom 14. Juni wurde Galina Bruder zur Präsidentin der Primarschulpflege gewählt. Sie tritt die Nachfolge von Claudia Spörri an und gehört als Vorsteherin des Ressorts Bildung gleichzeitig dem Stadtrat an. Neu in die Schulpflege gewählt wurde Sebastian Blümel, der das Ressort Pädagogik übernimmt. Für Kontinuität sorgen die bisherigen Mitglieder Daniel Ledermann (Finanzen), Roger Marti (Infrastruktur) und Martina Thüring (schulergänzende Angebote). Gemeinsam trägt die Schulpflege die stra-
tegische Verantwortung für die Primarschule und gestaltet deren Weiterentwicklung in enger Zusammenarbeit mit der Leitung Bildung und den weiteren Bereichen der Schule. Nach den ersten Wochen ist das Schuljahr gut angelaufen. Die neuen Klassen haben sich eingelebt, die Abläufe sind vertraut geworden und auch die Schulpflege hat ihre Arbeit aufgenommen. Schule und Behörde ziehen deshalb eine positive erste Bilanz und wünschen allen Schülerinnen und Schülern, Lehrpersonen sowie Mitarbeitenden ein erfolgreiches und bereicherndes Schuljahr 2026/27. Aziz Topyürek und Janna Kunstreich, Primarschule Affoltern
Gemeinsam für das «Regenbogenpony»: Betreiberin Karin Illi (vorne mit Pony) freute sich am Tag der offenen Tür über die Unterstützung des Kiwanis Clubs Knonaueramt sowie über zahlreiche Kinder und Familien, die den Hof in Bonstetten besuchten. (Bild zvg)
Petition fordert Erhalt des Öko-Mobils im Schachen 297 Stimmberechtigte aus Bonstetter Quartier setzen sich für Weiterbetrieb der mobilen Sammelstelle ein Eine Petition mit 297 Unterschriften fordert den Bonstetter Gemeinderat auf, das Öko-Mobil im Schachenquartier auch nach der Eröffnung der neuen zentralen Wertstoffsammelstelle weiterzuführen. Seit Mitte Jahr verfügt Bonstetten über eine zentrale Sammelstelle im ehemaligen Feuerwehrgebäude. Mit deren Einführung soll das Öko-Mobil Ende 2026 eingestellt werden. Gerade im Schachenquartier stösst dieser Entscheid jedoch auf Widerstand. Die Initianten argumentieren, die mobile
Petitionärinnen und Petitionäre aus dem Quartier Schachen übergeben dem Gemeinderat die Petition. (Bild zvg)
Sammelstelle sei für viele Quartierbewohnerinnen und -bewohner ein niederschwelliges und gut erreichbares Entsorgungsangebot. Insbesondere ältere Menschen, Berufstätige und Personen ohne Auto müssten künftig deutlich längere Wege zur zentralen Sammelstelle zurücklegen. Die Petition schlägt deshalb vor, das Öko-Mobil weiterhin zweimal pro Monat an zwei Standorten im Schachenquartier einzusetzen. Laut den Initianten haben 297 Stimmberechtigte – nach ihren Angaben rund zehn Prozent der
Quartierbevölkerung – das Anliegen unterstützt. Am Montag, 7. September, wurde die Petition Gemeinderat Roger Schuhmacher zuhanden des Gesamtgemeinderats übergeben. Die Unterzeichnenden erwarten, dass der Gemeinderat die Bevölkerung über seine Haltung informiert und das Anliegen wohlwollend prüft. Sie hoffen, dass das Öko-Mobil auch künftig als wohnortnahes Entsorgungsangebot erhalten bleibt. Adrian Meyer, Bonstetten
Ottenbacher Behörden lernen sich kennen Behörden, Kommissionen und Schulpflegen trafen sich zum Auftakt der neuen Amtsperiode Zum Start der Legislatur 2026–2030 lud der Gemeinderat die Mitglieder des Gemeinderats, der Primar- und Oberstufenschulpflege, der Rechnungsprüfungskommission sowie der fünf Fachkommissionen zu einem gegenseitigen Kennenlernen ein. Gemeindepräsidentin Gaby Noser Fanger begrüsste die Anwesenden und dankte ihnen für ihre Bereitschaft, sich für die Gemeinde zu engagieren. «Unser Milizsystem lebt davon, dass Menschen Verantwortung übernehmen, ihr Wissen einbringen und sich für Ottenbach einsetzen», betonte sie. Besonders wertvoll sei die Mischung aus erfahrenen Behördenmitgliedern und neuen Gesichtern. Während die einen auf langjährige Erfahrung und bewährte Abläufe zurückgreifen könnten, würden die anderen neue Perspektiven und Ideen einbringen. Im Mittelpunkt des Abends stand
Die Behördenmitglieder der Gemeinde Ottenbach für die Amtsperiode 2026–2030 beim gemeinsamen Begrüssungsanlass. (Bild zvg)
das persönliche Kennenlernen. Die verschiedenen Kommissionen stellten sich und ihre Arbeit kurz vor. Dabei gaben Vertreterinnen und Vertreter einen Einblick in die Zusammensetzung der jeweiligen Gremien sowie in deren wichtigsten Aufgaben und aktuellen Themen. Der Abend bot zudem Gelegenheit, sich auszutauschen und Kontakte über die einzelnen Gremien hinweg zu knüpfen. Gerade bei Themen, die mehrere Bereiche der Gemeinde betreffen, sind kurze Wege und ein guter persönlicher Austausch wertvoll. Bei einem anschliessenden Apéro wurde weiter diskutiert und auf die neue Amtsperiode angestossen. Ein gelungener Auftakt für vier gemeinsame Jahre im Dienst der Gemeinde Ottenbach. Gemeinde Ottenbach
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Wald erhalten für das Klima Replik auf den Leserbrief von Stefan Kessler mit dem Titel «Schwammstadt: Wasser speichern statt ableiten» im «Anzeiger» vom 1. September. Wiederkehrend lassen sich die Grünen an dieser Stelle über die Wichtigkeit von Bäumen und sonstiger Begrünung in den Siedlungen und Städten vernehmen. Das ist auch gut so. Jeder Baum, jede Fassadenbegrünung, jede nicht versiegelte Fläche in einer Siedlung ist Gold wert. Das gilt umso mehr für die Wälder in unserer Region. «In einem Laubwald kann ein Kubikmeter Boden bis zu 100 Kilometer Baumwurzeln enthalten», schreibt das Bundesamt für Umwelt. Die riesige Oberfläche dieser Wurzeln wirkt wie ein Schwamm. Dieser nimmt Regen auf und verhindert so Überschwemmungen. Ein einziger Baum verdunstet an einem sonnigen Tag 400 bis 600 Liter Wasser. Das wirkt auf die Umgebung kühlend. Das Wurzelwerk gibt das Wasser langsam an den Untergrund ab, filtert es und speist so Quellen. Über 40 Prozent des Schweizer Trinkwassers stammen aus bewaldetem Gebiet. In seiner Holzstrategie 2050 schrieb der Bundesrat im Dezember 2025: «Der Wald spielt ausserdem eine entscheiden-
de Rolle für die physische und psychische Gesundheit der Bevölkerung und stellt einen unverzichtbaren Raum für Erholung, Freizeit und Bildung dar. So schätzt die Mehrheit der Schweizer Bevölkerung den freien Zugang zum Wald sowie die erholsame und gesundheitliche Wirkung dieser Besuche; entsprechend geht ein Grossteil der Bevölkerung regelmässig in den Wald. Im Zusammenhang mit dem Klimawandel gewinnen insbesondere Wälder in der Nähe von Siedlungen aufgrund ihrer kühlenden Wirkung an Relevanz.» Für die elf Windenergieanlagen, die im Knonauer Amt und der Gemeinde Aesch alle im Wald geplant sind, würden 5000 bis 11 000 grosse alte Waldbäume gefällt. Rechnen wir auch den Jungwald mit ein, so sind dies über 20 000 bis 30 000 Bäume und Jungbäume. Deshalb: Setzen wir uns doch für den Erhalt des kühlenden, uns vor Überschwemmungen schützenden und Trinkwasser produzierenden Waldes ein. Denn Windräder gehören niemals in unsere Wälder. Wie heisst doch das Sprichwort? Du sollst das eine tun und das andere nicht lassen! Verena Berger Wettswil, Präsidentin Verein Gegen-Wind Knonaueramt
Selbstbestimmung am Lebensende Wer in einem Alters- oder Pflegeheim lebt oder im Spital liegt, soll seine Selbstbestimmung am Lebensende nicht verlieren. Die Vorlage verpflichtet weder das Personal noch die Institution zur Mitwirkung. Sie verhindert lediglich, dass Menschen für diesen letzten Schritt zu einem Ortswechsel gezwungen werden und erspart ihnen belastende und unnötige Ambulanztransporte. Ein Ja bedeutet: Kein Zwang, das Heim oder Spital am Lebensende verlassen zu müssen; keine unnötigen Transporte für schwer leidende Menschen; keine pauschalen Verbote durch
Institutionen; keine Verpflichtung des Personals zur Mitwirkung; mehr Klarheit, Würde und Selbstbestimmung. Selbstbestimmung am Lebensende darf nicht davon abhängen, wo jemand wohnt, gepflegt oder medizinisch betreut wird. Ein Alters- oder Pflegeheim ist ein Zuhause. Und zu Hause will ich selber über mein Sterben entscheiden können. Deshalb am 27. September: Ja zur Selbstbestimmung am Lebensende. Arianne Moser, Bonstetten, alt-Kantonsrätin FDP
KiTi-Hof: Von wegen ehrenamtlich Replik auf den Leserbrief von drei Vorstandsmitgliedern des KiTi-Vereins mit dem Titel «Ersticken wir unsere Zukunft in der Bürokratie?» im «Anzeiger» vom 8. September. Ehrenamtlich bietet der KiTi-Hof gar nichts an. Im Gegenteil: Alles kostet dort und ist nicht ganz billig! Meine Kinder waren letzten Sommer dort im
Reitkurs und der hat ab 390 Franken pro Kind gekostet! Zudem kosten dort Geburtstage ab 500 Franken. Der KiTiHof ist nichts anderes als ein ganz normaler Pony-Betrieb und hat für mich gar nichts mit ehrenamtlich zu tun. Rita Lenzin, Obfelden
«Zäme Gott fiire» Obwohl ich verschlafen habe, eile ich zur Kirche. Heute ist ja «Zäme Gott fiire». Weil ich so viel Gutes von meinem himmlischen Vater erfahren habe, ist es mir eine grosse Freude, ihn zu feiern. Die Feier findet zwar ohne Pfarrer statt, wird dafür aber von einem engagierten
Leitungsteam gestaltet. Gottes Gegenwart ist deutlich spürbar – er lässt die Seinen nie im Stich. In Ottenbach liegt eine echte Aufbruchstimmung in der Luft. Vielen Dank dafür! Verena Häberling, Ottenbach
Freitag, 11. September 2026
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Re-Erdigung – zurück in den natürlichen Kreislauf Gemeinden, so auch die Stadt Affoltern, verfügen über ein Formular, mit dem man seinen persönlichen Bestattungswunsch festhalten kann. Zur Auswahl stehen die beiden klassischen Bestattungsformen: die Erdbestattung sowie die Feuerbestattung (Kremation) mit anschliessender Urnenbeisetzung. Auch verschiedene Formen der Naturbestattung sind möglich. Doch inzwischen gibt es eine weitere, noch wenig bekannte Möglichkeit: die Re-Erdigung, auch Terramation oder «Natural Organic Reduction» (NOR) genannt. Dabei wird der verstorbene Körper in einer speziellen Anlage auf organisches Pflanzenmaterial gelegt. Unter kontrollierter Zufuhr von Sauerstoff und bei geeigneten Temperaturen wird der natürliche Zersetzungsprozess beschleunigt. Mikroorganismen wandeln den Körper innerhalb weniger Wochen in eine erdartige Substanz um. Was zurückbleibt, kann – je nach rechtlichen Bestimmungen – später beigesetzt werden. In den USA wird diese Bestattungsform bereits angeboten, in Deutschland
Bei der Re-Erdigung wird der verstorbene Körper auf organisches Pflanzenmaterial gelegt. (Bild zvg) wird sie wissenschaftlich und praktisch erprobt. In der Schweiz ist das Bestattungswesen kantonal geregelt. Im Kanton Zürich sieht die geltende Bestattungsverordnung Erd- und Feuerbestat-
tungen vor; die Re-Erdigung ist derzeit nicht zugelassen. Die Diskussion hat inzwischen auch den Zürcher Kantonsrat erreicht. Eine Einzelinitiative zur Zulassung der Re-Erdigung als zusätzliche Bestattungsform wurde 2025 vorläufig unterstützt. Bei einer möglichen Einführung stellen sich neben praktischen auch ethische, hygienische und wissenschaftliche Fragen. Die Re-Erdigung hat eine faszinierende Symbolik: Der natürliche Zersetzungsprozess wird nicht verhindert, sondern unterstützt. Der menschliche Körper wird wieder zu Erde und damit Teil des natürlichen Kreislaufs. Ist die Re-Erdigung deshalb die natürlichste Form der Bestattung? Oder stehen einer solchen Vorstellung unsere kulturellen, religiösen und rechtlichen Traditionen entgegen? Vielleicht ist gerade diese Frage interessant: Wie möchten wir mit unserem Körper umgehen, wenn unser Leben zu Ende ist – und welchen Platz soll unser Tod im natürlichen Kreislauf einnehmen? Stefan Kessler, Affoltern
Sanktionen sind Kriegswaffen, die töten Die wichtigste und völlig unabhängige medizinische Zeitschrift der Welt erscheint in London und heisst «The Lancet». Sie hat die Auswirkungen von Wirtschaftssanktionen von 1971 bis 2021 gründlich untersucht. Das vor einem Jahr publizierte Resultat ist eindeutig. Diese Sanktionen haben im Durchschnitt dieser fünfzig Jahre jedes Jahr 564 000 Menschen getötet, vor allem Kinder und alte Leute. Diese Zahl ist ungefähr gleich hoch wie diejenige aller zivilen und militärischen Opfer von Waffengewalt. Selbst als ehemaliger Rotkreuzdelegierter, der in dieser Hinsicht auf der ganzen Welt viel gesehen und erlebt hat, hat mich diese Studie erschreckt, als ich sie vor zwei Tagen gelesen habe: unglaubliche 28 Millionen tote Menschen! Die Opfer
entstehen vor allem durch Sanktionen der USA und der EU, weniger durch solche der UNO, welche jeweils Ausnahmen für Lebensmittel und Medikamente vorsehen. Genau diese Sanktionen der EU hat der Bundesrat unter massivem Druck der Europäer, der USA und der um ihr USA-Geschäft fürchtenden damals noch zwei Grossbanken übernommen und damit unsere Neutralität schwer beschädigt. Die Neutralitätsinitiative will verhindern, dass in Zukunft wieder Schaden an unserer seit zweihundert Jahren den Frieden sichernden Neutralität angerichtet werden kann. Für unser Land verpflichtende Sanktionen des UNO-Sicherheitsrats nimmt die Initiative ausdrücklich vom Verbot aus.
Der Bundesrat sagt nicht die Wahrheit, wenn er behauptet, Sanktionen seien keine Kriegshandlung. Der französische Wirtschaftsminister Le Maire war da ehrlicher, als er am 1. März 2022 sagte: «Wir werden gegen Russland einen totalen wirtschaftlichen und finanziellen Krieg führen.» Es gibt kein einziges Beispiel dafür, dass solche Sanktionen einen Diktator, Aggressor oder sonstigen Rechtsbrecher dazu gebracht hätten, sein Verhalten zu ändern, kein einziges. Die Sanktionen treffen in erster Linie unschuldige Menschen. Deshalb braucht es ein klares Ja zur Neutralitätsinitiative.
David Vogelsanger, Kappel
Wo bleibt die Gerechtigkeit? Replik auf den Artikel von Werner Schneiter mit dem Titel «Eine beinahe tödliche Messerattacke in Affoltern» im «Anzeiger» vom 8. September. Ich danke Werner Schneiter für die immer interessante, offene und sachliche Berichterstattung sowie dem eingesetzten Staatsanwalt für das gesprochene Urteil. Ich stelle fest, dass es immer wieder Verteidiger gibt, die das Opfer am liebsten zum Täter machen möchten und für solche Einsätze noch Anwaltskosten von über 36000 Franken zulasten der Gerichtskasse beziehen. Immer wieder mit den gleichen Begründungen; psychische Belastung, Alkohol, Drogenmissbrauch, Depressionen, Arbeitsplatzsituation, familiäre Verhältnisse
der Täterschaft und so weiter. Viele dieser Verteidiger nutzen jede Lücke im Gesetz, um damit eine Reduktion von Strafdauer und Landesverweisung zu erreichen. Verteidiger, die sich mit solchen Mandaten einen Namen schaffen, immer reicher werden und anscheinend ohne ein schlechtes Gewissen trotzdem in den Spiegel schauen können. Wo ist da die Gerechtigkeit? Leider sind immer mehr solcher Anwälte/Verteidiger im Einsatz und machen mir Angst, wenn ich an die Sicherheit von uns Menschen denke, die täglich unterwegs sind. Nehmen wir zum Beispiel die kürzliche Demonstration auf dem Lindenhof in Zürich. Vermummte Demonstrierende bestimmen zwei Tage, wo es langgeht, und werden vom Stadtrat Zürich unterstützt. Der
Polizei hat man verboten, die unbewilligte Demonstration aufzuheben und die Vermummten zu verhaften, obwohl es ein Vermummungsverbot gibt. Aus meiner Sicht müsste man solche Demonstrierenden mindestens drei Tage einsperren, damit Eltern und Arbeitgeber erfahren, was die lieben Kinder/ Jugendlichen und Angestellten übers Wochenende so treiben. Fazit: Einzelne Politikerinnen und Politiker halten sich immer weniger an die gesetzlichen Vorgaben, fällen kompetenzüberschreitende Entscheide und übernehmen aber schlussendlich doch keine Verantwortung. Diese liegt dann bei uns, die solche Amtsträger gewählt haben. Peter Ackermann, Affoltern
Gewitternacht über Obfelden Ein heftiges Gewitter mit zahlreichen Blitzen, Starkregen und Sturmwind zog am Dienstagabend über die Region. Leser Beat Gauderon hielt die eindrückliche Stimmung in Obfelden mit seiner Kamera fest. Seine Aufnahmen zeigen einige zugleich bedrohliche und faszinierende Momente, an die sich viele erinnern dürften. (red)
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Forum
Freitag, 11. September 2026
Die Plejaden in voller Pracht Am frühen Morgen des 6. September konnte Urs Sigg aus Ottenbach ein Vorhaben umsetzen, das ihn seit vielen Jahren begleitet hatte: Nach mehreren Anläufen ist es ihm gelungen, die Plejaden (M45) mit seiner Kamera festzuhalten. Dabei handelt es sich um einen rund 444 Lichtjahre entfernten offenen Sternhaufen in der Milchstrasse. Dieser September biete generell gute Bedingungen für Himmelsbeobachtungen, schreibt Sigg. (red)
Neutralität – den Kopf in den Sand stecken?
Drei Lehrpersonen in einem halben Jahr – können wir das verhindern?
Als Bürger eines ebenfalls neutralen Staates, der jedoch bereits seit fast 60 Jahren in der Schweiz lebt, erlaube ich mir, meine Meinung darüber kundzutun. Ist man neutral, wenn man schwere Vergehen gegen Menschen- und Völkerrecht, Terroranschläge, hybride Angriffe auf demokratische Strukturen, brutales Abwürgen von Meinungsfreiheit und nukleare Drohgebärden an Drittstaaten ignoriert? Wer dergleichen unter dem Deckmantel «Neutralität» toleriert, macht sich eigentlich mitschuldig. Es ist meiner Meinung nach ein Gebot jedes Rechtsstaates, dagegen zu kämpfen, wenn auch die Waffen in einer erklärten Neutralität differenzierter sein mögen. Schützt Neutralität vor solchen oder gar militärischen Angriffen? Das Narrativ, Adolf Hitler hätte die Schweiz aus Respekt vor deren «immerwährender Neutralität» oder gar aus Furcht vor der Schweizer Armee
Kennen Sie ein Kind, das innerhalb weniger Monate schon die dritte Lehrperson vor sich stehen hatte? Kaum hat es sich eingewöhnt, ist die vertraute Bezugsperson wieder weg und alles beginnt von vorne: neue Regeln, neue Stimme, neuer Unterrichtsstil. Für die Kinder bedeutet das Verunsicherung, für die Eltern Sorge und für die neue Lehrperson die undankbare Aufgabe, eine fremde Klasse mitten im Schuljahr zu übernehmen. Solche Situationen sind kein Einzelfall. Eine LCH-Studie 2024 zeigt: Fast jede zweite Lehrperson fühlt sich (eher) überlastet oder kann nach der Arbeit kaum abschalten und
verschont, halte ich für gefährliches Wunschdenken. Er hat sie als praktikablen Umschlagplatz für Waffen, Geldflüsse, Spione etc. missbraucht. Wenn strategische Überlegungen es als nützlich, eventuell sogar notwendig hätten erscheinen lassen, die Schweiz «ins Reich einzugliedern», wäre auch eine erklärte Neutralität wenig hilfreich gewesen. Solche Überlegungen gelten vermutlich auch heute noch. Geopolitisch war und ist die Schweiz eine kleine Insel, in vielen Bereichen abhängig von ihrem externen Umfeld. Ein Kampf gegen die Abscheulichkeiten einer hybriden Kriegsführung ist daher für ein kleines Land nur im Verbund mit gleichgesinnten Anrainern wirkungsvoll, während ein Abseitsstehen koordinierte Aktionen unterläuft. Wer den Kopf in den Sand steckt, läuft Gefahr, darin zu ersticken.
Dieter Reichel, Stallikon
Für ein zukunftsweisendes Ja Die parteiübergreifende, massive NeinKampagne erstaunt und erschreckt. Auf den immer wieder angeführten Handlungsspielraum, unter anderem darin bestehend, einen Kriegstreiber zu sanktionieren, den nächsten zu hofieren, Verletzungen des Völkerrechts hier vehement zu verurteilen, dort mit peinlichem Schweigen zu quittieren, können wir verzichten. Es ist die Doppelmoral, die Ansehen und Glaubwürdigkeit des Westens weltweit geschmälert hat. Kurzfristig mag es wirtschaftliche Gründe geben, dieses Spiel mitzuspielen, langfristig wird es sich politisch wie ökonomisch als kontraproduktiv erweisen. Ausserhalb des westlichen Blocks wird ein Nein der Schweiz nicht differenziert wahrgenommen werden, sondern ihrer Reputation irreparablen Schaden zufügen.
Überdies leben wir in einer spannungsgeladenen Epoche, in der sich Verschiebungen der Kräfte abzeichnen. Unklug, ausgerechnet in einer Periode mit ungewissem Ausgang Partei zu ergreifen oder sich bis an die Zähne zu bewaffnen. Hat die Historie der Schweiz nicht mehrfach aufgezeigt, dass eine neutrale Haltung in schwierigen Zeiten das beste Resultat hervorbringt? Braucht eine konfliktträchtige Welt nicht neutrale Orte der Mediation? Ruft ein Moment, in der Bündnisfreiheit und Nichteinmischung auf der Kippe stehen, nicht nach einer verbindlichen Rückkehr zur Neutralität? Für einmal Parteibuch zur Seite legen, dem Zeitgeist den Tribut verweigern! Ein mutiges, zukunftsgerichtetes Ja in die Urne. Georg Michael Strasser, Mettmenstetten
Treffende Aussagen gemacht Ich unterstütze die beiden Leserbriefschreiber Werner Pfenninger, Stallikon, und Ruedi Fischer, Sellenbüren, in ihren Darstellungen und treffenden Aussagen. Deshalb: Turnhalle/Mehrzweckhalle: Ja; Gesamtpaket Schulräume/Mehrzweckhalle über 23 Millionen Franken:
Nein. Wie in Winterthur sollen die Schulräume mit hochwertigen Modulen gebaut werden, die bei späterem Nichtgebrauch rückgebaut werden können. Wir werden sehen, ob nicht ein paar Millionen eingespart werden können. Beat Zbinden, Stallikon
nur rund die Hälfte hat noch nie ernsthaft ans Aufhören gedacht. Am 27. September stimmen wir im Kanton Zürich über eine Änderung des Lehrpersonalgesetzes ab. Neu sollen Lehrpersonen pro Lektion und Jahr 59 statt 58 Stunden Zeitgutschrift erhalten bei vollem Pensum (was in der Praxis übrigens eher selten vorkommt). Hochgerechnet sind das gut 40 Minuten mehr pro Schulwoche für die Vor- und Nachbereitung. Klassenlehrpersonen erhalten ausserdem 160 statt 100 Stunden für ihre Zusatzaufgaben wie Elterngespräche, Konfliktlösungen und Teamkoordination, welche während der letzten
Jahre komplexer geworden sind. Ja, das kostet die Gemeinden Geld. Aber was kostet es uns, wenn Kinder wegen Personalwechsel den Anschluss verlieren und gute Lehrpersonen aus Überlastung ausfallen? Lücken in der Grundbildung zeigen sich oft erst später. Wer heute spart, bezahlt morgen andernorts drauf, oft ein Vielfaches. Mehr Zeit für Klassenlehrpersonen heisst weniger Burnouts, mehr Kontinuität für unsere Kinder und stabilere Klassen. Deshalb stimme ich am 27. September JA zur Änderung des Lehrpersonalgesetzes. Fränzi Bieri, Wettswil
Zu den drei Vorlagen zur Zentrumsplanung in Bonstetten Der an alle Haushalte verschickte Prospekt zur neuen Zentrumsplanung wirbt mit unvollständigen und selektiven Fakten für 3 × Ja. In den Vorlagen 2 und 3 fehlen aber wichtige Informationen, welche für die Stimmbürger sehr relevant sind.
Vorlage 2 Vergabe der zentralen Parzelle im Baurecht Bei der Vorlage 2 fehlt, dass bei einem JA das Aeberlihus, welches im Jahr 1992 neu erstellt wurde und zudem von sehr guter Bausubstanz ist, abgerissen wird. Neben dem Verzicht auf 2.55 Millionen Franken während der gesamten Baurechtsdauer von 99 Jahren gibt die Gemeinde auch noch langfristige Mietver-
luste aus der Hand. Dieser Abriss ist völlig unverhältnismässig. Im Flyer wird nicht erwähnt, dass zum bestehenden Dorfladen (Spar) noch Ladenflächen und ein Lädelihus geplant ist. Statt das bestehende, funktionierende Angebot zu stärken, wird Konkurrenz geschaffen. Bedarf und Rentabilität sind fragwürdig. Zusätzlich wird mit diesem Ladenkonzept mehr Verkehr im Dorfzentrum generiert, obwohl die Parkplatzsituation mehr als ungenügend ist.
Vorlage 3 Umgestaltung des Dorfzentrums Der Dorfplatz, der Chileplatz und der Kindergartenspielplatz sollen aufgewer-
tet werden. Diese Vision kostet 1.9 Millionen Franken. Die Rechnungsprüfungskommission (RPK) lehnt dieses Projekt aus Kosten-Nutzen-Gründen ab. Auch aus Sicht der SVP ist hier der qualifizierte Mehrwert mehr als fraglich. Zusätzlich ist der neu geplante Belag auf dem Chileplatz nicht transparent und gibt Anlass zu Spekulationen.
Zum Ersatzneubau Gemeindehaus (Vorlage 1) sagt die SVP Ja Die Zentrumsplanung in der aktuellen Form überzeugt nicht. Geben Sie mit 2 × Nein der Zentrumsplanung eine Chance für eine neue Vorlage. Claude Wuillemin, SVP Bonstetten
Lieber spät als nie Die zwiespältigen Corona-Erfahrungen sind inzwischen bei vielen Mitmenschen der Vergessenheit anheimgefallen. Ein durchaus verständlicher Aberwille macht sich breit, wenn wir uns daran erinnern sollten. Am 4. Februar 2020 wurde in den USA der Notstand ausgerufen. Gleichzeitig wurde eine Notfallregelung aktiviert, die sogenannte EUA (Emercency Use Authorisation), die es ermöglicht, Medikamente, die nicht regulär zugelassen wurden, in Anwendung zu bringen. Wohlgemerkt: Am 4. Februar 2020 gab es in den USA nicht einmal ein Dutzend bestätigte Covid-Fälle und keinen einzigen Toten. Zum Vergleich: Bei der Grippe-Welle 2017/18 sind laut Schätzungen des RKI allein in Deutschland 25 100 Menschen gestorben.
Wie konnte es nur so weit kommen? Die WHO hatte wenige Tage zuvor – am 30. Januar 2020 – waghalsig behauptet, dass der Ausbruch eines neuartigen Corona-Virus in China eine weltweite Bedrohung darstelle. Die damals bestehende Rechtslage erlaubte also, dass ab dem 2. Februar 2020 «Impfstoffe» ohne reguläres Zulassungsverfahren verabreicht werden durften. Es handelte sich dabei nicht um Medikamente, sondern um Substanzen, die per Gesetz als «Countermeasures» galten. Von Impfungen darf nur dann die Rede sein, wenn sie strenge Zulassungsbedingungen erfüllen, was im Normalfall drei bis acht Jahre in Anspruch nimmt. Die sogenannten mRNA-Produkte, die seither weltweit entwickelt und angeboten
werden, fallen unter die Kategorie «Countermeasures» und sind von dem aufwendigen Zulassungsverfahren befreit. Die Bezeichnung «Impfung» ist somit irreführend. Der gesetzliche Covid-Notstand wurde in den USA bis heute nicht aufgehoben. Einzig der Gesundheitsdirektor ist dort dazu ermächtigt, diesen aufzuheben. Käme es so weit, müssten sämtliche mRNA-Produkte vom Markt genommen werden und das reguläre Prüfverfahren durchlaufen. Die Chancen einer Zulassung von mRNA-Produkten sind – wie die Erfahrungen der letzten Jahre zeigen – gering. Daniel Wirz, Aeugst Quelle: https://fassadenkratzer.de/2025/12/15
Gewerbe
Freitag, 11. September 2026
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SM-Bronze
Ämtler Doppelsieg
Fantasievolle Tiere
Elia Felsberger und Dino Rey gewinnen SM-Bronze auf der offenen Rennbahn. Seite 20
Das Geräteturnen Obfelden brillierte an der kantonalen Gerätemeisterschaft. Seite 23
Diesmal schreibt Eva Lehmann vom Lebenshof Bunte Bande über ihre Ratten. Seite 24
Perfekte Drucksachen – und erst noch schnell. Gian Ferrari, Drucktechnologe 044 700 18 30 8143 Stallikon – Ihre Druckerei im Amt
kæser.ch DIE DRUCKER
Leidenschaft fürs Reisen als Traumjob Seit 17 Jahren führt Ursula von Allmen die ReiseBar GmbH in Bonstetten Dank eigener Reiseerfahrung und regelmässiger Weiterbildungen sind sie über neue Trends bestens informiert. Wer online selbst bucht, investiert oft viel Zeit – diese Arbeit übernimmt das Reisebüro. Geopolitische Entwicklungen, Naturkatastrophen, Kriminalität oder Krankheiten können eine Reise beeinträchtigen. Gerade in solchen Situationen schätzen Kundinnen und Kunden die Unterstützung eines Reisebüros. Tritt unterwegs ein Problem auf, kümmert sich die ReiseBar unkompliziert um die notwendigen Schritte. Aktuell werden Reisen aufgrund der weltpolitischen Lage häufig kurzfristig geplant – eine zusätzliche Herausforderung für das Team.
Regula ZellwegeR «Heute kann man alle Reisen über das Internet selbst buchen, und das ist günstiger als die Angebote eines Reisebüros.» Mit diesem weitverbreiteten Vorurteil wird Ursula von Allmen immer wieder konfrontiert. «Man kann Reisen zwar selbst buchen – doch, dass man damit automatisch günstiger fährt, stimmt nur bedingt», stellt sie klar. Ihre vielen zufriedenen Kundinnen und Kunden sind überzeugt: «Es ist angenehmer und einfacher, die Reiseplanung Profis zu überlassen. Und unter dem Strich wird es oft nicht teurer.» Viele schätzen den langjährigen persönlichen Kontakt mit der Reisefachfrau. «Sie kennt unsere Wünsche und stellt Reisen zusammen, die optimal zu unseren Bedürfnissen und unserem Budget passen.»
Freude am gelungenen Reiseerlebnis
Erfahrung und ein eingespieltes Team Im Jahr 2005 machte sich Ursula von Allmen selbstständig, nachdem sie während ihres gesamten Berufslebens in verschiedenen Positionen wertvolle Erfahrungen in der Reisebranche gesammelt hatte. Seit 2009 befindet sich die ReiseBar gegenüber dem Bahnhof Bonstetten-Wettswil. Heute beschäftigt sie zwei Mitarbeitende. «Wir sind ein Traumteam», sagt sie strahlend. «Jede bringt ihre eigenen Spezialgebiete mit, gleichzeitig können wir alle unsere Kundschaft in sämtlichen Reisefragen kompetent beraten.» Die Aufgaben sind vielfältig. Im Zentrum steht stets das persönliche Gespräch, in dem Wünsche sowie Zeit- und Kostenrahmen definiert werden. Die Anfragen reichen von Städtereisen über Weltreisen bis hin zu Gruppenreisen, Firmenreisen, Sportreisen, Frachtschiffreisen und Kreuzfahrten. Soll Kultur, Natur oder das soziale Miteinander im Mittelpunkt stehen? Rucksack oder Komfortreise? Nachhaltig oder luxuriös? Jede Kundin und jeder Kunde hat eigene Vorstellungen – und genau darauf wird die Reise zugeschnitten.
Mehr als nur eine Buchung Ursula von Allmen verfolgt die Entwicklungen im Tourismus aufmerksam.
MARKTPL ATZ
Ursula von Allmen führt seit 17 Jahren erfolgreich die ReiseBar GmbH beim Bahnhof Bonstetten-Wettswil. Reisen sind ihr Beruf und ihre Leidenschaft. (Bild Regula Zellweger) Overtourismus und nachhaltiges Reisen beschäftigen sie. «Wir weisen behutsam auf kritische Aspekte hin, doch wir drängen unserer Kundschaft unsere Werte nicht auf», erklärt sie. Sie liebt es, komplexe Reisepläne zu verwirklichen – genauso gern organisiert sie aber auch nur einen einzelnen Flug. Viele Menschen seien von der Flut an Online-Angeboten verunsichert. «Für unsere Kundschaft kostet eine Buchung oft nicht mehr als direkt beim Anbieter. Unser Einkommen stammt aus den Kommissionen der Reiseveranstalter. Zudem können wir verschiedene Angebote vergleichen und häufig die güns-
«Wir sind ein Traumteam, jede bringt ihre eigenen Spezialgebiete mit.» Ursula von Allmen, Inhaberin ReiseBar
tigste Lösung finden.» Natürlich muss auch ein Reisebüro wirtschaftlich arbeiten und seine Leistungen kalkulieren. Die anfallenden Gebühren sind auf der Website der ReiseBar transparent aufgeführt. Direkte Online-Buchungen haben seit 2010 stark zugenommen. Inzwischen hat sich dieser Trend jedoch abgeschwächt, denn viele Menschen fühlen sich von der riesigen Auswahl überfordert. Reisefachpersonen kennen die Möglichkeiten, helfen bei der Auswahl geeigneter Destinationen, wissen, welche Dokumente erforderlich sind, und kennen seriöse Anbieter.
Ursula von Allmen ist mit Herzblut Dienstleisterin. Besonders freut sie sich, wenn Kundinnen und Kunden begeistert von ihren Ferien zurückkehren und von ihren Erlebnissen erzählen. Die ReiseBar hat sich heute als Marktführerin im Knonauer Amt etabliert. Das Geschäft ist an vier Tagen geöffnet; Beratungstermine ausserhalb der Öffnungszeiten sind nach Vereinbarung jederzeit möglich. Ein besonderes Angebot sind die Info-Apéros zu ausgewählten Destinationen. Fachpersonen beantworten Fragen aus dem Publikum. Am 16. September 2026 beispielsweise berät ein Spezialist zu Reisen nach Japan und China. Die Veranstaltungen sind kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Zudem kann ein Newsletter abonniert werden. Ursula von Allmen ist eine leidenschaftliche Golferin, deshalb berät sie ihre Kundschaft besonders gerne zu Golfreisen. Ihr Wunsch ist einfach: dass Reisefreudige unvoreingenommen ein Reisebüro betreten und selbst erleben, wie viel persönliche Beratung, Erfahrung und Sicherheit zu einer gelungenen Reise beitragen können. Denn manchmal beginnt die schönste Reise nicht mit einem Mausklick, sondern mit einem guten Gespräch.
Die Beiträge in der Rubrik «Marktplatz» wurden von Werbekunden eingereicht. Interessiert? Tel. 058 200 57 00
Digitaler Götti hilft im Alltag Persönliche Unterstützung bei Fragen zu Smartphone, Tablet, Windows-PC und sicherem Umgang mit Anwendungen Das Leben wird immer digitaler: Twint, SBB-App, Parkingpay und viele weitere Anwendungen gehören heute zum Alltag. Doch nicht allen fällt der Umgang mit der Technik leicht. Auch beim Bezahlen gibt es viele Fragen. Schriftliche Zahlungsaufträge, Einzahlungen am Service-Automaten oder Online-Banking sind heute sichere Möglichkeiten – vorausgesetzt, die richtigen Sicherheitseinstellungen werden beachtet. Dasselbe gilt für das Internet und den Umgang mit Telefonanrufen. Ernst Gerber vermittelt einfache Tipps und zeigt, wie sich Betrugs-
Ernst Gerber ist «Götti» wenn es um digitale Fragen aller Art geht. (Bild zvg)
versuche erkennen und vermeiden lassen. Ein besonderes Augenmerk gilt dabei dem sicheren Umgang mit Passwörtern. Auch am PC oder Laptop können Herausforderungen auftreten. EMail, Word und Excel bieten viele Funktionen, die nicht immer selbsterklärend sind. Oder es steht ein Gerätewechsel an, weil der Support für Windows 10 ausläuft und Daten auf einen neuen Computer übertragen werden sollen. Wer möchte mehr wissen oder benötigt Unterstützung? Ernst Gerber
begleitet Interessierte gerne als «digitaler Götti» – mit persönlicher, individueller Beratung bei der Kundschaft zu Hause oder an einem Ort nach Vereinbarung. So lassen sich die Vorteile der digitalen Welt geniessen – mit genau so viel Technik, wie es braucht. Ernst Gerber Für Fragen rund um Smartphone, Tablet sowie Windows-PC oder Laptop: Ernst Gerber Telefon sowie SMS/WhatsApp: 079 281 76 11 E-Mail: ernst.gerber@gmx.ch www.ernst-gerber.ch
Ref. Kirche Stallikon Wettswil Sonntag, 13. September 10.00 Kirche Stallikon, Gottesdienst mit Pfr. Otto Kuttler Musik: Viktoryia Welti, Orgel 11.15 Jugend-Gottesdienst in Stallikon
Ref. Kirchgemeinde Knonauer Amt Alle Anlässe auf www.ref-knonaueramt.ch und im reformiert.lokal Freitag, 11. September 19.30 Kirche Mettmenstetten Neumondsingen mit Elsbeth Durrer 20.00 Kirche Affoltern Taizé-Gottesdienst Samstag, 12. September 10.00 Kirche Affoltern Familienkonzert Pinocchio Show für Kinder und Familien Sonntag, 13. September 10.00 Kirche Affoltern Gottesdienst Pfrn. Bettina Bartels Musik: Antonia Nardone Anschliessend Apéro 10.00 Kirche Maschwanden Chilbi-Gottesdienst mit 2.-4. Klass-Unti-Kindern Pfr. Hansjörg Riwar Musik: Anette Bodenhöfer 10.00 Kirche Ottenbach Erntedankgottesdienst mit Begrüssung der neuen Konfirmanden Pfr. Ueli Flachsmann Musik: Young Hauser Anschliessend Apéro Montag, 14. September 19.00 Kirche Bonstetten Offenes Herbst-Singen mit Ilona Stirnimann Keine Vorkenntnisse und kein Notenlesen nötig. 19.30 Kirche Aeugst Offenes Singen Aeugst Dienstag, 15. September 12.00 Bonstetten Kirchgemeindehaus Mittagstisch für Erwachsene 19.00 Kirche Bonstetten Abendgebet
Kloster Kappel am Albis
Samstag, 19. September 15.00 Männertreff-Ausflug (nur mit Anmeldung)
Donnerstag, 17. September (jeden Donnerstag) 13.30 – 14.30 Führung durch die Klosteranlage. Treffpunkt: Amtshausplatz. Keine Anmeldung erforderlich, Eintritt frei
Kath. Kirche Bonstetten
Sonntag, 13. September 9.00 Eucharistiefeier anschl. Chilekafi 17.00 Eucharistiefeier Kroaten 18.30 Santa Messa www.kath-affoltern.ch
Samstag, 12. September 16.30 Eucharistiefeier anschl. Beichtgelegenheit Sonntag, 13. September 10.30 Eucharistiefeier zum Patrozinium und Erntedank mit dem Praise-Chor und anschl. Apéro
Ref. Kirche Obfelden
Samstag, 12. September 17.00 Eucharistiefeier mit Ignace, Musik: Anette
www.kirchekappel.ch
Mittwoch, 16. September 19.30 Frauenabend Mehr Infos: etg-mettmenstetten.ch
Gold&Silber-Ankauf
Ich suche einen Bauherrn, bei dem ich meine individuellen Wünsche für eine Wohnung im gehobenen Mehrfamilienhausprojekt von Anfang an einbringen kann. Raum Wettswil, Bonstetten, Hedingen, Mettmenstetten. joe68@bluewin.ch
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Immer noch sehr hoher Goldkurs! R.Meyer Goldschmiede Fischmarkt 5-7 6300 Zug 041 710 17 17 altgold-meyer.ch Geöffnet Mi. - Fr. 9:45-12:00 13:30-18:00
SUCHE Regina Schärer geb. 1948/49, aus Affoltern a. A. Vater war Polizist und Standesbeamter Herr Schärer. Würde mich gerne wieder melden betr. Klassentreffen 1965. Meldung: 079 36 02 627
Wir freuen uns, mit Euch folgende Gottesdienste zu feiern:
www.kircheknonau.ch
Sonntag, 13. September 10.00 Gottesdienst in der Kirche mit Pfarrerin Anne-Carolin Hopmann
Sonntag, 13. September 10.30 Gottesdienst Parallel Kinder-/Jugendprogramm
Kath. Kirche Hausen am Albis
Donnerstag, 10. September 8.15 Wortgottesfeier
Ref. Kirche Kappel
Tel. 079 777 97 79 (Mo–So) auch Busse, Lieferwagen, Jeeps, Geländewagen und LKW. Seriös Schnell CH-Unternehmen
Evang. Täufergemeinde Mettmenstetten
Samstag, 12. September 17.30 Gottesdienst aufn. Ministranten
www.kath-bonstetten.ch
www.kircheobfelden.ch
Viva Kirche Affoltern am Albis
www.sunntig.ch
Kath. Kirche Affoltern am Albis
Sonntag, 13. September 10.00 Gottesdienst Pfarrerin Mirjam Heilmann Musik: Hiromi Ikei
KAUFE AUTOS & WOHNMOBILE
Donnerstag, 17. September 16.00 Senioren-Nachmittag, Katholische Kirche St. Mauritius Bonstetten Grill und Livemusik
Dienstag, 15. September (jeden Dienstag) 9.00 – 11.00 Sticken und Stricken mit Susanne Bachmann. Eintritt frei, keine Anmeldung nötig, keine Grundkenntnisse nötig 13.30 – 14.30 Führung durch die Klostergärten. Treffpunkt: Amtshausplatz. Keine Anmeldung erforderlich, Eintritt frei
Sonntag, 13. September 10.00 Chilbigottesdienst in Maschwanden mit Pfarrer Hansjörg Riwar
www.kath-affoltern.ch
Sonntag, 13. September 10.00 Gottesdienst mit Livestream Kinder-/Teensprogramm
Alle Infos zu Veranstaltungen auf der Homepage www.kirche-stallikon-wettswil.ch
Ref. Kirche Knonau
Sonntag, 13. September 10.30 Gottesdienst aufn. Ministranten
Mittwoch, 16. September 16.00 Kirche Wettswil, Kinderkonzert Wildi Blaatere
Tagzeitengebet Werktags: 7.45, 12.00 und 18.00 Uhr im Kapitelsaal
www.klosterkappel.ch
Kath. Kirche Obfelden
www.kath-hausen-mettmenstetten.ch
Kath. Kirche Mettmenstetten Sonntag, 13. September 10.00 Ökum. Gottesdienst im Chilbizelt Maschwanden Mittwoch, 16. September 9.30 Fiire mit de Chliine, ref. Kirche Knonau Donnerstag, 17. September 9.30 Eucharistiefeier, anschl. Chilekafi www.kath-hausen-mettmenstetten.ch
BESUCH AUS SÜDAFRIKA: Austausch über Recycling und Nachhaltigkeit Kürzlich durften wir eine Delegation aus Südafrika bei uns begrüssen. Im Rahmen ihres Besuchs erhielten die Gäste einen Einblick in unseren Betrieb und konnten sich bei einer Betriebsführung vor Ort über unsere Arbeit und Abläufe informieren. Die Führung wurde auf Englisch durchgeführt und bot gleichzeitig eine gute Gelegenheit für einen interessanten internationalen Austausch. Ein besonderer Schwerpunkt lag auf dem Thema Recycling. Dabei wurde darüber gesprochen, wie Recycling in der Schweiz organisiert ist, welche verschiedenen Recyclingmethoden zum Einsatz kommen und welchen Beitrag die Wiederverwertung von Materialien zu einem nachhaltigen Umgang mit unseren Ressourcen leistet. Für die Delegation war insbesondere der praktische Einblick in die Schweizer Recyclingprozesse interessant. Im gemeinsamen Gespräch konnten Erfahrungen ausgetauscht, Unterschiede zwischen den beiden Ländern thematisiert und neue Perspektiven gewonnen werden.
Der Besuch war für beide Seiten eine wertvolle Erfahrung und zeigte einmal mehr, wie wichtig der internationale Austausch rund um die Themen Recycling, Ressourcenschonung und Nachhaltigkeit ist. Wir bedanken uns bei der Delegation aus Südafrika für den Besuch, das grosse Interesse und den spannenden Austausch. SCHMID AG ENTSORGUNG UND RECYCLING Lindenmoosstrasse 15 8910 Affoltern am Albis Tel. 044 776 21 21 www.muldenschmid.ch
Papa, ich habe ein Tor geschossen. Menschen mit Behinderungen können sich Ferien und Freizeitaktivitäten oft nicht leisten. Jetzt spenden. denkanmich.ch
Die Solidaritätsstiftung des SRF
IBAN CH91 0900 0000 4000 1855 4
Veranstaltungen
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Energie-Stammtisch gibt hilfreiche Inputs Aktuelles zu PV-Anlagen, Batterien, Ladestationen und LEG Am Energie-Stammtisch treffen sich Interessierte mit Fachleuten sowie mit Teilnehmenden, die sich bereits für eine Lokale Elektrizitätsgemeinschaft (LEG) angemeldet haben oder über praktische Erfahrungen mit Photovoltaikanlagen, Batteriespeichern und deren Anwendung verfügen. So konnten sich Besucherinnen und Besucher an den vergangenen Stammtischen wertvolle Tipps für den geplanten Bau einer eigenen Solaranlage holen. Besitzer bestehender Anlagen liessen sich das Vorgehen bei der Anmeldung zu einer LEG erklären. Auch Fragen zu Ladestationen für Elektroautos, zur Optimierung des Eigenverbrauchs oder zu technischen Lösungen wurden beantwortet.
Im ungezwungenen Rahmen Zunehmend beschäftigt die Teilnehmenden auch der Einsatz von Batteriespeichern in Verbindung mit Photovoltaikanlagen. Gerade in diesem Bereich profitieren Stammtisch-Besucherinnen und -Besucher von den Erfahrungen anderer: Welche Vortei-
PV-Anlage in Bonstetten. (Bild zvg) le bringt eine Batterie im Alltag? Wie gross ist der finanzielle Nutzen? Wie stark erhöht sich die Unabhängigkeit vom Stromnetz? Konkrete Praxisbeispiele und persönliche Erfahrungsberichte liefern dazu anschauliche
Antworten. Der Energie-Stammtisch bietet die Möglichkeit, sich in ungezwungener Atmosphäre auszutauschen, Fragen zu stellen und wertvolle Anregungen für eigene Energieprojekte mitzunehmen.
Erste Hilfe kostenlos auffrischen Öffentliche Mitmachaktion auf dem Rössliplatz in Mettmenstetten Wie lange ist der letzte Erste-Hilfe-Kurs her? Wer wüsste noch, was bei einer bewusstlosen Person zu tun ist oder wie eine Herzdruckmassage korrekt durchgeführt wird? Antworten auf diese Fragen gibt es am Samstag, 12. September, auf dem Rössliplatz. Von 9 bis 14 Uhr lädt der Samariterverein Mettmenstetten und Umgebung anlässlich des Welttags der Ersten Hilfe zu einer öffentlichen Mitmachaktion ein. Besucherinnen und Besucher können ihr Wissen auffrischen, wichtige Sofortmassnahmen praktisch üben und sich von erfahrenen Samariterinnen und Samaritern zeigen lassen, worauf es im Ernstfall ankommt. Im Mittelpunkt steht das Mitmachen: Interessierte können selbst Hand anlegen, Fragen stellen und ausprobie-
Am Welttag der Ersten Hilfe zeigen die Samariterinnen und Samariter, wie im Notfall richtig gehandelt wird. (Bild zvg) ren, wie sicher sie in Erster Hilfe sind. Ziel der Aktion ist es, Hemmschwellen abzubauen und das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten zu stärken. Der Welttag der Ersten Hilfe erinnert daran, dass in einem Notfall oft die ersten Minuten entscheidend sind. Bis professionelle Rettungskräfte eintreffen, sind häufig Angehörige, Arbeitskollegen oder
zufällig anwesende Personen gefragt. Die Teilnahme ist kostenlos und ohne Anmeldung möglich. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Interessierte können jederzeit zwischen 9 und 14 Uhr auf dem Rössliplatz vorbeischauen. Samariterverein Mettmenstetten und Umgebung
Organisiert wird der Anlass vom Verein Solarbonstetten. Eintreffen im Restaurant Löwen ist ab 19 Uhr möglich. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich; Interessierte sind herzlich willkommen.
Energie-Stammtisch Bonstetten
Energie-Stammtisch für die Bevölkerung, Mittwoch, 16. September, von 19 bis 21 Uhr, Restaurant Löwen, Dorfstrasse 41, Bonstetten
Doppelte Kraft für innere Ruhe Kann tiefsitzender Stress abgebaut und gleichzeitig das Leben aktiv neu ausgerichtet werden? Ein neues Kombinationsangebot in Hausen setzt genau hier an und verbindet regenerative Tiefenentspannung mit neurologischen Ansätzen. Klangschwingungen berühren den Menschen auf allen Ebenen. Bei der Klangtherapie entsteht ein Zustand tiefster Entspannung zwischen dem Wachsein und dem Schlaf, in dem sich körperlicher, emotionaler und mentaler Stress lösen kann. Kombiniert wird dies mit den lösungsorientierten Ansätzen von SelfShift. Hier lernen Betroffene, Alltagsstress frühzeitig zu erkennen und das Nervensystem durch praktische Übungen gezielt vom Alarmzustand in den Ruhezustand zu führen. Durch die Zusammenarbeit von Heidi Bernet, Klangtherapeutin KLA, und
Caroline Schwenke, SelfShift-Entwicklerin, vereinen sich regenerative Entspannung und das fundierte Wissen um die Logik des Nervensystems. Diese Synergie soll Klienten schneller und nachhaltiger zu innerer Balance und mentaler Neuausrichtung verhelfen. Wie genau dieses Zusammenspiel in der Praxis wirkt, können Interessierte am Samstag, 19. September, in Hausen selbst erfahren. Vor Ort werden KurzKlangbehandlungen, Informationen zu den Klanginstrumenten sowie direkte Einblicke in die Wirkungsweise von SelfShift angeboten. Klangraum «Harmonische Mitte» Samstag, 19. September, 10 bis 15 Uhr Rifferswilerstrasse 10, Hausen Weitere Infos unter: harmonische-mitte.com, Rubrik «Angebote: Klangtag»
Eigen, aber unverkennbar Mani Matter Ueli Schmezers MatterLive sind am 18. September in Hausen zu Gast Vor über 50 Jahren, erst 36-jährig, ist Mani Matter bei einem Autounfall ums Leben gekommen. Hinterlassen hat er uns knapp 100 Lieder. Viele von ihnen gehören heute fix zum Schweizer Kulturgut. Sie kommen leichtfüssig daher, manche fast wie Kinderlieder: «Dene wos guet geit ...», und führen mit ihren gesellschaftskritischen, politischen Aussagen oft in eine sinnhafte Tiefe: «... Drum geit weni, für dass es dene besser geit wos weniger guet geit.» Sie sind in unserer heutigen Welt, welche jede Hemmung, sich zu bereichern, zu verlieren scheint, relevanter denn je. Sänger Ueli Schmezer, ehemaliger SRF-Moderator, hat Matter schon in seiner Jugend kennengelernt, weil sein
Vater mit ihm zusammenarbeitete. Als Fan der ersten Stunde wollte er, dass seine Lieder weiterleben, und gründete 2003 die Band MatterLive, die sich intensiv und ausschliesslich Mani Matter widmet. Sie wagt den Balanceakt zwischen eigener Interpretation und Treue zum Original und geht feinfühlig mit Matters musikalischem Erbe um. In der heutigen Formation mit dem Jazz- und Flamenco-Gitarristen Nick Perrin sowie den bewährten Musikern, Michel Poffet (Bass) und Andi Pupato (Perkussion) sind weitere, überraschende, südländische und furiose Interpretationen entstanden. Ist es möglich, sich «Wilhelm Tell» im Wilden Westen vor-
zustellen, oder «e Löu, e blöde Siech, e Glünggi und e Sürmu» als Blues? Kein Wunder also auch, wenn «dr Wecker» in Südamerika läuten wird. Mit seiner freundschaftlichen Art bringt Schmezer das Publikum nicht nur zum Nachdenken, sondern auch zum Lachen. Im Rahmen einer Veranstaltung des Vereins «Kultur im Dorf» in Hausen darf das Publikum gespannt sein auf Neuinterpretationen aus Mani Matters Liederschatz. Eva Imhoof, Kultur im Dorf Freitag, 18. September, 20.15 Uhr, Gemeindesaal Weid, Hausen. Öffnung der Bar & Abendkasse um 19.30 Uhr, Reservation unter www.kulturimdorf.ch
Ueli Schmezers MatterLive sind eigen und zugleich unverkennbar. (Bild zvg)
Wie viel Frieden braucht die Schweiz – und was darf er kosten? Im Kloster Kappel diskutieren Margot Kässmann, Armeechef Benedikt Roos sowie weitere Gäste über Friedenspolitik Wie kann die Schweiz einen wirksamen Beitrag zum Frieden leisten – und welche Rolle spielen dabei Armee, Diplomatie und Friedensförderung? Mit diesen Fragen befasst sich am Samstag, 19. September, ein prominent besetztes Podium im Kloster Kappel. Die Veranstaltung ist Teil der dreitägigen «Schule des Friedens». Auf dem Podium diskutieren Korpskommandant Benedikt Roos, Chef der
Schweizer Armee, die frühere hannoversche Landesbischöfin Margot Kässmann, Grünen-Präsidentin Lisa Mazzone sowie Laurent Goetschel, Professor an der Universität Basel und Direktor von swisspeace. Im Mittelpunkt steht die Idee einer Volksinitiative «1 % für den Frieden», die eine stärkere Förderung von Friedensarbeit und Friedensforschung fordert. Diskutiert wird, wie eine glaub-
würdige Friedenspolitik heute aussehen kann und welches Verhältnis zwischen militärischer Sicherheit, Diplomatie und ziviler Friedensförderung bestehen soll. «Frieden ist keine Selbstverständlichkeit. Er braucht Menschen, die sich mit Konflikten auseinandersetzen, Brücken bauen und nach Wegen suchen, wie Gewalt verhindert werden kann», sagt Andreas Nufer, theologischer Leiter des Klosters Kappel. Die «Schule des Frie-
dens» wolle einen Ort schaffen, an dem unterschiedliche Sichtweisen miteinander ins Gespräch kämen. Das Podium beginnt am Samstag um 9.50 Uhr. Um 12 Uhr folgt eine Friedensmeditation, am Nachmittag stehen verschiedene Ateliers auf dem Programm, unter anderem zu Friedens- und Sicherheitspolitik, gewaltfreier Kommunikation sowie zur Situation verschleppter Menschen aus der Ukraine.
Am Samstagabend spricht Margot Kässmann um 20 Uhr in einem öffentlichen Referat, anschliessend diskutiert sie mit dem Zürcher Kantonsrat und Ethiker Jean-Daniel Strub. Den Abschluss der «Schule des Friedens» bildet am Sonntag um 10 Uhr ein interreligiöses Gebet zum Eidgenössischen Dank-, Buss- und Bettag. Kloster Kappel
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Veranstaltungen
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Swinging Jazz und Klangfresken Der Kulturkeller lamarotte wartet mit einem Programm auf, das keine Wünsche offenlässt Adam Taubitz gilt als einer der virtuosesten Jazzgeiger unserer Zeit. Er spielte, um nur zwei zu nennen, mit dem Sinfonieorchester Basel und den Berliner Philharmonikern. Als Autodidakt hat Gitarrist Dani Solimine einen einzigarti-
gen orchestralen Begleitstil entwickelt. Dank einer zusätzlichen Bass-Saite klingt mit seiner Begleitung ein Duo schon fast wie ein Trio. Beide Musiker sind unbestrittene Meister ihres Instruments und Fachs, die weit über die Lan-
desgrenzen hinaus für ihre Könnerschaft geschätzt werden. Ob Kompositionen von Duke Ellington, A. C. Jobim oder Django Reinhardt: Bei diesem Duo wird keine Note zu viel gespielt – und keine zu wenig. Adam Taubitz, Violine; Dani Solimine, 7-saitige Gitarre. Donnerstag, 17. September, Bar ab 18.30 Uhr, Musik ab 20.15 Uhr. Eintritt frei, Kollekte. Essen ab 19 Uhr,
Daniel Hernandez bewegt sich souverän zwischen den Genres und entwickelt daraus einen unverwechselbaren musikalischen Ausdruck. Im Frühling 2026 erschien bei Unit Records sein erstes Solo-Album «Pure Land». Klangfresken voller Weite und geheimnisvoller Atmosphäre. Die Konzertreihe STEPS wird durch die Stiftung Temperatio und die Elisabeth-Weber-Stiftung unterstützt.
20 Franken. Samstag, 19. September, Bar & Abendkasse
Daniel Hernandez Daniel Hernandez begann im Alter von 7 Jahren mit dem klassischen Klavierstudium am Konservatorium Fribourg. Als Preisträger des Soto-Preises im Jahr 2018 erwarb er 2023 einen Master in Jazz Performance an der Hochschule der Künste Bern. Er ist Preisträger des Friedl-Wald-Stiftungspreises 2021. Ob zeitgenössischer Jazz, experimentelle Musik, Afrobeat, Hip-Hop oder Funk –
Sämi Zünd & The Apollo Brothers. (Bild zvg)
ab 19.15 Uhr, Beginn 20.15 Uhr, Eintritt 30, Mitglieder 20, Kulturlegi 15 Franken.
Sämi Zünd & The Apollo Brothers Die Sextett-Besetzung geht auf eine Idee des Meisters höchstpersönlich zurück: Frank Sinatra ging anfangs der Sechzigerjahre für längere Zeit auf Welttournee mit dem legendären RedNorvo-/Bill-Miller-Sextett. Dabei standen die aktuellen Swing-Hits wie «Come
Fly with Me» oder «Fly Me to the Moon» auf dem Programm. Sämi Zünd erweitert nun – ganz im Geiste Sinatras – sein Programm mit poppigen Evergreens der 60er- und 70er-Jahre wie «Strangers in the Night» oder «Summerwind». Mit den hochkarätigen Ostschweizer Jazzmusikern der The Apollo Brothers verbindet Sämi Zünd eine langjährige Zusammenarbeit auf dem Gebiet der gehobenen Unterhaltungsmusik. A Tribute to Frank Sinatra Samuel Zünd, Gesang, Arrangement; Daniel Rieser, Piano; Peter Lenzin, Klarinette, Saxofon; Gabriel Meyer, Bass; Saki Hatzigeorgiou, Gitarre; Jan Geiger, Schlagzeug. Sonntag, 20. September, Bar & Abendkasse ab 16.15 Uhr, Beginn 17.15 Uhr, Eintritt 45, Mitglieder 35, Kulturlegi 20 Franken. Reservation: www.lamarotte.ch oder Tel. 044 760 52 62
Hans-Ruedi Widmer, lamarotte
Carmen Cabert: «Es steht geschrieben» Künstlerisches Wirken mit der Bibel als Ressource begegnet: Neue Bezüge und Bedeutungen entstehen. Durch Dripping, Collage, Malerei und Objektkunst modelliert die Künstlerin die alten Texte, abstrahiert, interpretiert, konfrontiert sich, fordert heraus und regt an. Dadurch eröffnet sie den Betrachtenden zahlreiche Möglichkeiten der Auseinandersetzung mit dem «Buch der Bücher» und der christlichen Tradition. Die Ausstellung wurde von der in Affoltern wohnhaften Kunsthistorikerin Fabienne Dubs kuratiert. Sie ist frei zugänglich und kann täglich von 9 bis 18 Uhr besichtigt werden. Die Künstlerin ist jeweils von 13.30 bis 15.30 Uhr und an
allen Veranstaltungen anwesend. Zur Vernissage am Dienstag, 29. September, um 19.30 Uhr sind kunstbegeisterte Menschen ebenso eingeladen, wie an der Bibel per se Interessierte – und es soll auch Menschen geben, die beides sind. Auch an der zirka 60-minütigen Führung durch die Ausstellung mit Fabienne Dubs am Mittwoch, 7. Oktober, 19.30 Uhr sind alle herzlich willkommen.
Freitag, 11. September
Samstag, 12. September
Dienstag, 15. September
Affoltern
Affoltern
◴ 19:30-21:30: Kino L‘Attachement. Kinder können Lebensentwürfe auf den Kopf stellen. ● Aula Ennetgraben, Zwillikerstrasse 16
◴ 08:00-12:00: Wochenmarkt Interessanter Markt mit vielfältigem Angebot. Vom reichhaltigen Gemüsestand über Blumen und Gestecke bis zu Geschenkartikeln und weiteren interessanten Angeboten. Es findet sich bestimmt für jeden etwas. ● Marktplatz 1
◴ 11:15-12:45: Konzert Das Gagliano-Trio mit Romaine Bolinger-Taghadossi, Violine; Payam Taghadossi, Violoncello; Alexander Boeschoten, Klavier spielt Klaviertrios von Ludwig van Beethoven (Es-Dur, Nr. 1) und Felix Mendelssohn-Bartholdy (d-Moll, op. 49). ● Kulturkeller lamarotte, Centralweg 10 Veranstalter: Kulturkeller lamarotte. Bar und
Unkostenbeitrag 10 Franken.
Kasse ab 10:45 Uhr. Eintritt 45 Franken,
www.klosterkappel.ch
Seit mehr als drei Jahrzehnten arbeitet die renommierte Bonstetter Künstlerin Carmen Cabert mit der Bibel. Vom 29. September bis zum 11. Oktober präsentiert sie eine Auswahl ihrer Werke in der Kirche Affoltern. Die Bibel als Werkstoff begleitet das künstlerische Schaffen Carmen Caberts seit Langem. So werden Doppelseiten einer reformierten Bibel aus den 1740erJahren zum Malgrund und zum Material für Objekte, mal zusammengeknüllt oder im Einmachglas konserviert, mal kombiniert mit Zeitungsseiten der Gegenwart, wobei das alte Wort dem heutigen
Carmen Cabert taucht ein in «das Wort» und die Worte, welche auch Orte des Wohlfühlens, des Grauens und des Brückenschlagens sind. (Bild
Reformierte Erwachsenenbildung im Säuliamt
Carmen Cabert)
Alle Infos: www.carmencabert.ch
AGENDA
Veranstalter: Kinofoyer Lux. Einzeleintritt 16 Franken, U20 8 Franken. Bar und Kasse ab 19 Uhr. www.kinolux.ch
Veranstalter: Verein Wochenmarkt Affoltern
◴ 20:15-22:00: Gedichte Spielen, was ist - Gedichte zu Coltrane. Eine literarische Hommage zu John Coltranes 100. Geburtstag mit Klaus Koenig, Piano, Patrick Sommer, Bass und Andi Wettstein, Schlagzeug. ● Kulturkeller lamarotte, Centralweg 10 Bar und Abendkasse ab 19:15 Uhr. Eintritt
◴ 20:15-22:15: Kabarett Anet Corti: «Next Level - ein Quantensprung». Die Komödiantin und Kabarettistin stellt sich im temperamentvollen, audiovisuellen Stück den wichtigen Fragen unserer Zeit und wagt den Sprung mitten ins Chaos der Welt. ● Aula Ennetgraben, Zwillikerstrasse 16
28 Franken, Mitglieder 20 Franken, Kulturlegi
Veranstalter: KulturAffoltern. Abendkasse und
15 Franken. www.lamarotte.ch
Bar ab 19:30 Uhr. www.kulturaffoltern.ch
Veranstalter: Kulturkeller lamarotte. Brotsuppe,
Hedingen ◴ 20:15: Musikkabarett Mit Radlosigkeit erzählt Monika Romer musikalisch und humorvoll von ihrer zweimonatigen Radreise durch Österreich, Italien und Frankreich - mit skurrilen Erlebnissen, augenzwinkernden Radschlägen, Klavier und Gitarre. Wo ein Velo, da ein Weg! ● Chilehuus Hedingen, Oberdorfstrasse 1 Veranstalter: Kultur Hedingen. Kollekte.
◴ 20:15-22:00: Konzert Jam Session: Der monatliche Treffpunkt für Jazzfans. Bei entspannter Atmosphäre musizieren, Bühnenerfahrung sammeln. Mit Thomas Plüss, Saxophon; Florian Bissig, Gitarre; Daniel Ringger, Schlagzeug; Björn Baumgartner, Bass. ● Kulturkeller lamarotte, Centralweg 10
Montag, 14. September Obfelden ◴ 16:00-20:00: Kleiderbörse Secondhand-Verkauf von Kinderund Babyartikeln. Herbst- und Winterkleider bis Grösse S, Schuhe, Sportartikel, Bücher, Spielsachen, Winterartikel, Velos und Babyzubehör. ● Schulhausanlage Chilefeld, Singsaal Veranstalter: Börsen-Team Obfelden. Mit Kaffee, Kuchen und Hot Dogs. www.boerse-obfelden.ch
Veranstalter: Kulturkeller lamarotte. Bar ab 19:15
Eintritt 13 Franken / 10 Franken. www.sammlungszentrum.ch
◴ 09:00-11:00: Stick-Treff Sticken und Stricken mit Susanne Bachmann. Eigene Projekte oder Inspirationen. ● Kloster Kappel, Kappelerhof 5 Veranstalter: Kloster Kappel. Ohne Anmeldung.
◴ 13:30-14:30: Führung Führung durch die Klostergärten. ● Kloster Kappel, Kappelerhof 5
Bonstetten ◴ 19:00-21:00: Stammtisch Austausch von Wissen, Praxis, Erfahrungen und Nutzen zum Thema Solarenergie, also PVAnlagen, Batterien, Ladestationen und LEG. ● Restaurant «Löwen», Dorfstrasse 41 Veranstalter: Solarbonstetten. Kein Eintritt.
Veranstalter: Kloster Kappel. Kostenlos, ohne
Etwas trinken und profitieren. Keine Anmeldung
Anmeldung. Treffpunkt beim Amtshausplatz
nötig. Gratis. www.solarbonstetten.ch
(Eingang). https://www.klosterkappel.ch
Obfelden Obfelden ◴ 09:00-11:00: Kleiderbörse Secondhand-Verkauf von Kinderund Babyartikeln. Herbst- und Winterkleider bis Grösse S, Schuhe, Sportartikel, Bücher, Spielsachen, Winterartikel, Velos und Babyzubehör. ● Schulhausanlage Chilefeld, Singsaal
◴ 17:00-21:00: Second-Hand Second-Hand-Verkauf für Jugendliche und Erwachsene. Modische und gepflegte Herbstund Winterkleider (XS bis XL), Schuhe, Taschen, Accessoires, Schmuck, Winter- und Sportartikel. ● Schulhausanlage Chilefeld, Singsaal Veranstalter: Börsen-Team Obfelden.
Veranstalter: Börsen-Team Obfelden. Mit Kaffee
Cüpli- und Kaffee-Bar. Kostenloser Eintritt.
und Kuchen. www.boerse-obfelden.ch
www.boerse-obfelden.ch
Mittwoch, 16. September
Donnerstag, 17. September
Affoltern
Kappel
◴ 18:30-19:50: Führung Director’s view - Rundgang mit der Direktorin. Öffentliche Führung durch das Sammlungszentrum. ● Sammlungszentrum des Schweizerischen Nationalmuseums,
◴ 13:30-14:30: Führung Führung durch die Klosteranlage. ● Kloster Kappel, Kappelerhof 5
Uhr. Eintritt frei, Kollekte. Essen Chili con carne ab 19:00 Uhr, 20 Franken. www.lamarotte.ch
Sonntag, 13. September
Barbetrieb. Ticketreservation via Website. www.kulturhedingen.ch
Veranstalter: Sammlungszentrum.
Kappel
Mitglieder 35 Franken, Kulturlegi 20 Franken, kleiner Brunch 15 Franken. www.lamarotte.ch
Lindenmoosstrasse 1
Affoltern
Veranstaltungshinweise erscheinen einmal wöchentlich freitags im «Anzeiger». Die Angaben sind bis Montag davor, 10 Uhr, auf der «Anzeiger»-Website zu erfassen: www.affolteranzeiger.ch
Veranstalter: Kloster Kappel. Kostenlos, ohne Anmeldung. Besammlung beim Amtshausplatz (Eingang). www.klosterkappel.ch
WAS? WER? WO? SPEZIALISTEN IN IHRER NÄHE Restaurant, Obfelden
Morgen Sa stag Neueröffnung
Restaurant, Hedingen
12.9.
Morgen Samstag 12. Sept. ab 13 Uhr
Himmlisch Schlafen
Wir freuen uns auf den Genuss mit euch!
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Musik & Grill
ab 15 Uhr Grill ab 17–22 Uhr Musik mit De Seetaler
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Sport
Freitag, 11. September 2026
Derny-Meisterschaften in Oerlikon mit Säuliämtler Medaillen Elia Felsberger und Dino Rey gewinnen SM-Bronze auf der offenen Rennbahn Martin Platter Die offene Radrennbahn in Zürich Oerlikon war am letzten Dienstagabend Schauplatz einer historischen Premiere. Auf der 1912 erbauten, ältesten Sportanlage der Schweiz wurde die allererste Schweizer Meisterschaft in der Disziplin Derny ausgetragen. Die Faszination dieser Sportart geht bis in die 1930er-Jahre zurück, als der französische Konstrukteur Roger Derny spezielle Motorfahrräder mit röhrenden Zweitaktmotoren als Trainings- und Rennhilfe für Langstreckenrennen wie Bordeaux–Paris
(584 km) entwickelte. Rund die Hälfte der Distanz mussten die Rennfahrer damals alleine zurücklegen. Auf der zweiten Hälfte kamen die spektakulären Dernys dazu. In deren Windschatten explodierte das Renntempo förmlich auf bis zu 60 km/h ebenaus, was natürlich die Publikumsattraktivität förderte. Dieses Zusammenspiel von Mensch und Motor war auch auf dem 333 Meter langen Zementbahnoval in Oerlikon gefordert. 90 Runden beziehungsweise 30 Kilometer standen auf dem Programm. Von den zehn gestarteten Paaren hielten neun der Belastung stand und erreichten
das Ziel. Am Ende triumphierten die grossen Favoriten: Alex Vogel sicherte sich, pilotiert von seinem erfahrenen Schrittmacher Michael Alborn, das erste Gold und das rote Meistertrikot mit dem weissen Kreuz. Der Weg zum Titel entpuppte sich für das Duo jedoch als unerwartet hart.
Die Favoriten beinahe überrundet Wie in den früheren Rennen wollten Vogel/Alborn das Rennen zunächst mit gebührendem Abstand vom Ende des Feldes aus kontrollieren, um die Konkurrenz
Perfekte Harmonie: Elia Felsberger im Windschatten von Dernyfahrer Dino Rey auf dem Weg zur SM-Bronzemedaille. (Bilder Martin Platter)
danach mit einem Leistungsanfall zu überraschen. Die von Beginn weg entfesselt fahrende Konkurrenz überrollte diesen Plan aber beinahe: Durch das enorm hohe Tempo von bis zu 70 km/h wurden die Favoriten bald selbst fast überrundet. Dann zündeten Vogel/Alborn den Turbo und es entbrannte ein packender Schlagabtausch mit den weiteren Medaillenanwärtern. Im hektischen Finale war dann nur noch maximale Beinkraft und eine saubere Fahrtechnik gefragt. Arthur Guillet/Wilfried Baumgartner sowie Elia Felsberger/Dino Rey sicherten sich hinter den Premierensiegern Vogel/
Alborn schliesslich die Silber- und Bronzemedaillen. Gross war die Freude beim Zwilliker Elia Felsberger. Der 20-Jährige sagte: «Die letzten fünf Runden waren superhart, ich habe fürchterlich gelitten. Umso schöner ist diese unerwartete Bronzemedaille.» Auch Schrittmacher Dino Rey aus Affoltern konnte fast nicht mehr aufhören, zu grinsen: «Das hätte ich nicht gedacht, dass wir bei dieser starken Konkurrenz auf dem Podium landen. Wir sind erst zwei Mal miteinander gefahren.» Aber manchmal ersetze Fahrtechnik und Souplesse die reine Erfahrung, wie das Beispiel zeige.
Elia Felsberger, links, und Dino Rey strahlen um die Wette bei der 1. DernySM-Siegerehrung auf der offenen Rennbahn in Oerlikon.
Gelungenes Jubiläumsschützenfest 403 Schützinnen und Schützen aus 65 Vereinen nahmen am viertägigen Jubiläumsschiessen teil Der Feldschützenverein Ottenbach blickt auf ein gelungenes Jubiläumsschützenfest zum 350-jährigen Bestehen zurück. Der während vier Tagen ausgetragene Vereins- und Einzelwettkampf erwies sich als voller Erfolg. Der Auftakt verlief allerdings turbulent. Blitz, Donner, Starkregen und heftige Windböen sorgten zunächst für bange Momente. Vom angekündigten Hagelschlag blieb die Schiessanlage jedoch verschont. Nach einer kurzen Unterbrechung konnte der Wettkampf fortgesetzt werden. Lediglich Taschen und Gewehre, die in den Materialzelten gelagert waren, mussten vorsorglich in Sicherheit gebracht werden. Insgesamt nahmen 403 Schützinnen und Schützen aus 65 Vereinen am Jubiläumsschiessen teil. Die Teilnehmenden stammten mehrheitlich aus dem Bezirk Affoltern sowie aus den Kantonen Zürich und Aargau. Der Aufmarsch verteilte sich gleichmässig auf alle vier
Die Vereinsfahnen stehen sinnbildlich für die lange Tradition und den Zusammenhalt der Schützenvereine. (Bild zvg) Schiesstage. Die äusseren Bedingungen erwiesen sich insgesamt als günstig, was sich in zahlreichen hervorragenden Resultaten widerspiegelte.
Dass der Schiesssport Generationen verbindet, zeigte sich auch am Teilnehmerfeld: Der jüngste Schütze hatte Jahrgang 2015, der älteste Jahrgang 1938.
Kaum eine andere Sportart ermöglicht es, dass sich Menschen mit einem Altersunterschied von über 75 Jahren im gleichen Wettkampf auf Augenhöhe messen können. Den Jubiläumsstich gewann Thomas Leuenberger aus Wettswil mit dem Punktemaximum von 100 Zählern. Zehnmal die Höchstnote von zehn Punkten zu erzielen, verlangt höchste Konzentration, Nervenstärke und technisches Können. Ebenfalls starke Leistungen zeigten Alfi Häfliger aus Ottenbach und Gion Kuster aus Obfelden, die beide 98 Punkte erreichten. Den Auszahlungsstich entschied Beat Bucher vom Schützenverein Ruswil mit ausgezeichneten 383 Punkten für sich. Die vollständigen Ranglisten werden in den kommenden Tagen auf der Website des Feldschützenvereins Ottenbach veröffentlicht. Das Organisationskomitee bedankt sich bei allen, die zum Ge-
lingen des Jubiläumsschiessens beigetragen haben. Der Dank gilt den Inserenten und Gönnern, den benachbarten Landwirtschaftsbetrieben, den Dorfvereinen, den Freunden des Schiesssports sowie der Gemeinde Ottenbach für ihre Unterstützung. Ein besonderes Dankeschön richtet sich zudem an die Vereinsmitglieder und Helfenden, die einen reibungslosen und sicheren Schiessbetrieb sowie den Festwirtschaftsbetrieb ermöglichten. Mit dem erfolgreichen Jubiläumsschützenfest und dem farbenfrohen Festakt mit zahlreichen Gästen konnte das 350-jährige Bestehen des Vereins würdig gefeiert werden. Dem Vereinsmotto bleibt der Feldschützenverein Ottenbach auch in Zukunft treu: «Ein Schützenfest für Schützen – von Schützen.» Bereits heute freut sich der Verein auf das Fasnachtsschiessen 2027. OK – Jubiläumsschiessen 350 Jahre FSVO
WB-Reserven glückt Saisonstart nach Mass FC Wettswil-Bonstetten 2 mit drittem Sieg in Folge Ende Juni 2025 stiegen die Reserven Wettswil-Bonstettens von der zweiten in die dritte Liga ab. In der folgenden Saison trumpften sie mit starken Leistungen auf und beendeten die Meisterschaft mit 45 Punkten aus 22 Spielen, bei einem Torverhältnis von 72:35, auf dem ausgezeichneten zweiten Rang. Ihnen stand im Kampf um den Wiederaufstieg nur Überflieger SC Siebnen, der stolze 53 Punkte totalisierte, vor der Nase. Neue Saison, neues Glück – erklärtes Ziel des Teams bedeutet, wieder möglichst lange vorne dabeizusein. «Am liebsten natürlich zuvorderst», lacht
Trainer Marc Gouiffe à Goufan. Und sein Assistent Paul Trachsler ist überzeugt: «Das wird bestimmt wieder eine enge Sache, am Schluss dürften wohl erneut die sogenannten Sechspunktespiele den Ausschlag geben.»
Ämtler Derby im November
WB-Keeper Cédric Dreifuss, hier noch für den FCA hechtend. (Bild Kaspar Köchli)
Der Start glückte. Beim Auftaktmatch rangen die Ämtler auswärts Buttikon 3:1 nieder und überfuhren eine Woche später zu Hause Wädenswil 6:1. In der dritten Partie gastierte WB beim frisch aufgestiegenen FC Uitikon. Dieser legte munter los und schockte die Rotschwar-
zen nach zehn Minuten mit dem Führungstreffer. Noch vor Ablauf einer halben Stunde erfolgte der 1:1-Ausgleich und das Spiel nahm an Intensität zu. Das spiegelte sich auch in gesamt sieben ausgesprochenen gelben Karten wider. Mit einem Doppelschlag in den letzten fünf Minuten vermochte WB das Spiel schliesslich zum 3:1 zu drehen und den dritten Sieg in Folge einzufahren. Übermorgen Sonntag möchte es zu Hause gegen Kilchberg-Rüschlikon seine Serie fortsetzen. Zum Ämtler Derby WB 2 gegen den FC Affoltern kommt es dann im letzten Vorrundenspiel am 8. November. (kakö)
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WM-Gold für Hedinger Para-Cyclistin Flurina Rigling Die Athletin aus Hedingen verteidigt im Strassenrennen in Huntsville (USA) ihren Weltmeistertitel Flurina Rigling aus Hedingen hat an den Para-Cycling-Weltmeisterschaften in Huntsville (USA) ihre starke Form eindrücklich bestätigt. Nach der Silbermedaille im Zeitfahren gewann die Zürcherin im Strassenrennen der Kategorie C2 Gold und verteidigte damit ihren Weltmeistertitel erstmals erfolgreich. Auf dem 55 Kilometer langen Rundkurs hielt sich Rigling bis zum Ende der vierten Runde taktisch im hinteren Teil des Feldes auf. Auf der Zielgeraden setzte sie zum entscheidenden Schlusssprint an und verwies die Irin Heather Jameson knapp auf Rang zwei. Bronze ging an die britische Zeitfahr-Weltmeisterin Amelia Cass. «Ich bin erleichtert, weil ich mir vor allem selbst Druck gemacht habe», sagte Rigling nach der Siegerehrung. «Ich sehe dieses Jahr als Zwischenschritt Richtung Los Angeles 2028. Trotzdem wollte ich an dieser WM performen.» Auch die Schweizer Männer zeigten starke Leistungen. Der Aargauer Quirin Lutz klassierte sich im Strassenrennen der
Flurina Rigling aus Hedingen jubelt nach ihrem Sieg im Strassenrennen der Kategorie C2 an den Para-CyclingWeltmeisterschaften in Huntsville. Mit Gold im Strassenrennen und Silber im Zeitfahren kehrt sie erfolgreich aus den USA zurück. (Bild Jasmin Honold)
Kategorie C2 bei seiner WM-Premiere auf Rang neun, nachdem er bereits im Zeitfahren die Top Ten erreicht hatte. In der Kategorie C4 belegte Laurent Garnier Rang 17. Das Tandem Christian Ackermann mit Pilot Dominik Büttler wurde 15. Das Schweizer Para-Cycling-Team schliesst die Weltmeisterschaften mit einer starken Bilanz ab. Insgesamt gewann die Schweiz neun Medaillen, darunter drei goldene. Neben Flurina Rigling verteidigten auch Sandra Fuhrer (H4) und Celine van Till (T2) ihre WMTitel erfolgreich. Im Nationenranking nach Goldmedaillen belegte die Schweiz hinter Frankreich, China und den USA den vierten Platz. Für das Handbike-Team endet die Saison mit der WM in Huntsville. Die stehenden Fahrerinnen und Fahrer richten ihren Fokus nun auf die Bahn-Weltmeisterschaften, die vom 29. Oktober bis 1. November im niederländischen Apeldoorn stattfinden. Carina Profunser
Solide Leistungen beim grössten Geräteturnwettkampf Das Getu Mättmi zieht nach den Zürcher Kantonalen Gerätemeisterschaften eine positive Bilanz Am vergangenen Wochenende fand im Sportzentrum Schachen in Bonstetten ein sportlicher Grossanlass statt. Unter der Organisation des TV Birmensdorf wurden die Zürcher Kantonalen Meisterschaften im Geräteturnen der Jugendkategorien ausgetragen. Mit über 1400 Turnenden gilt diese Meisterschaft als einer der schweizweit grössten Einzelwettkämpfe in den Stufen K1 bis K4. Mittendrin zeigte auch die Riege des TV Mettmenstetten einen engagierten Einsatz. In dem enorm breiten und leistungsstarken Teilnehmerfeld ging es für die Mettmenstetter Delegation in erster Linie darum, die im Training erlernten Übungen an Reck, Boden, Sprung und Ringen möglichst sauber abzurufen. Trotz der verständlichen Nervosität angesichts der vollen Zuschauertribünen zeigten die Turnerinnen einen konzentrierten Auftritt. Die konzentrierten Auftritte spiegelten sich schlussendlich auch auf den Ranglisten wider, wo sich die Turnerinnen über mehrere Auszeichnungen freuen durften. So durfte sich beispielsweise Luana Wackerlin in der Kategorie
Die Turnerinnen des Getu Mättmi zeigten an den Zürcher Kantonalen Gerätemeisterschaften in Bonstetten engagierte und starke Leistungen. (Bilder zvg) 1 über den hervorragenden 13. Rang von 354 Turnerinnen freuen. Ebenso zeigten Laura Büchi mit dem 19. Rang im K4 von 231 Turnerinnen und Malin Oechslin
sowie Alice Romeo auf Platz 39 von 329 Turnerinnen in der Kategorie 2, dass die Formkurve des Mättmi-Nachwuchses stimmt. Für das Leiterteam stand neben
den Rängen vor allem die Freude am Turnen und das gemeinsame Teamerlebnis im Vordergrund. Die vollständigen Ranglisten aller Kategorien stehen auf
der Seite des Zürcher Turnverbandes bereit. Leiterteam des Getu Mättmi
Der Aufsteiger ist zu Gast im Moos 3. Liga, Gruppe 1: FC Affoltern 1 – FC Uitikon 1 Am kommenden Sonntag empfängt der FC Affoltern den Aufsteiger FC Uitikon im Moos. Nach der bitteren Niederlage am vergangenen Wochenende will das «Eis» vor heimischem Publikum zurück auf die Siegesstrasse und wichtige Punkte sammeln. Gleichzeitig bietet sich dem FCA die Gelegenheit, eine offene Rechnung aus der vergangenen Saison zu begleichen. Im Cup-Achtelfinale war gegen den FC Uitikon nach einem turbulenten Spiel Endstation. Die Partie ging mit 2:1 verloren, wobei der FCA gleich zwei rote Karten hinnehmen musste. Entsprechend ist die Vorfreude auf das Wiedersehen mit dem Aufsteiger gross. Mit dem FC Uitikon kommt ein interessanter Gegner nach Affoltern. In der vergangenen Saison dominierte die Mannschaft ihre Gruppe und erzielte in 20 Meisterschaftsspielen nicht weniger als 87 Tore. Der Start in die neue Saison verlief für den Aufsteiger in der höheren Liga dagegen etwas durchwachsen. Nach drei Spielen stehen ein Sieg und zwei Niederlagen zu Buche, was aktuell Rang
Der FCA will wieder zum Erfolg zurückfinden. (Bild Mike Aegerter) acht bedeutet. Auch unter der Woche musste sich die Equipe von Trainerurgestein Elpedio Bonfardin dem FC Wetts-
wil-Bonstetten 2 mit 1:3 geschlagen geben. Trotzdem ist klar: Die Uitiker verfügen über eine gefährliche Offensive
und werden alles daransetzen, im Moos wieder zu punkten. Der FCA seinerseits steht nach drei Spielen mit sechs Punk-
ten auf Rang fünf. Nach dem erfolgreichen Saisonstart musste das Team von Kevin Bär am vergangenen Wochenende eine bittere Niederlage einstecken. Nun gilt es, eine Reaktion zu zeigen und wieder drei Punkte einzufahren. Besonders spannend wird dabei die Frage sein, wie Bär seine Offensive aufstellt, nachdem die Routiniers Boakye und Döttling länger ausfallen. Das Team wird gefordert sein, diese Ausfälle gemeinsam aufzufangen und auch in der Offensive für die nötige Durchschlagskraft zu sorgen. Für das Heimteam wird es entscheidend sein, von Beginn an konzentriert aufzutreten, defensiv kompakt zu stehen und die sich bietenden Chancen konsequent zu nutzen. Der FCA freut sich auf zahlreiche Unterstützung bei voraussichtlich herrlichem Fussballwetter. Anpfiff ist am Sonntag, 13. September, um 10 Uhr im Moos. Claudio Antenen, FCA
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Sport
Freitag, 11. September 2026
Vom Reiterstübli an die Spitze des Vierkampfs Seit 1989 prägt Susanne Schelling den Birkenhof in Affoltern und bringt junge Talente zum reiterlichen Erfolg Meistertitel. In den darauffolgenden Jahren sorgten die Teams des Birkenhofs immer wieder für Erfolge auf nationaler Ebene und standen zahlreiche Male auf dem Podest der Schweizer Meisterschaften. Besonders eindrücklich war das Jahr 2009, als der Verein gleich alle drei Medaillenränge für sich beanspruchen konnte: Gold, Silber und Bronze. Der Birkenhof zählt zwischen 2007 und 2025 insgesamt 25 Teammedaillen und unzählige Einzelmedaillen. «Durch die Vielseitigkeit und dadurch, dass die Kinder schon im Laufen und Schwimmen durchbeissen müssen, sind sie auch stark im Reiten», erzählt Schelling zufrieden. Im Juniorenbereich bringen die Teams nicht einfach für jedes Mitglied ein eigenes Pferd mit. Die Mannschaften stellen auch Pferde zur Verfügung, die anschliessend fremden Teams zugeteilt werden. Damit lernen die jungen Reiterinnen und Reiter Flexibilität, Einfühlungsvermögen und korrektes Reiten. «Das reiterliche Niveau hat sich deutlich verbessert», meint Susanne Schelling.
Selina Brodmann Unter dem kühlen Schatten der Bäume auf der Terrasse vor dem Reiterstübli denkt Susanne Schelling bei einem Kaffee an die Zeit zurück, wo alles begann. «Meine Mutter hat fast einen Herzinfarkt gekriegt, als ich den Hof übernommen hatte», erzählt die Pächterin des Birkenhofs rückblickend. «Ich hatte aber bereits unterschrieben», fügt sie lächelnd hinzu. Die Faszination zum Pferd prägte Susanne Schelling schon früh. Bereits im jungen Alter kam sie durch ihren Vater mit den Tieren in Kontakt. Als Mädchen sass die kleine Susanne schon im Jurywagen der grossen Pferdeturniere. Zudem hörte man sie schon früh sagen: «Ich habe mal eine Reitschule und ein Restaurant.» Ihr Traum vom eigenen Hof mit Reitschule ging dann im Säuliamt in Erfüllung.
Der Traum der eigenen Reitschule Seit 1980 wird der Birkenhof – der seinen Namen der wunderschönen Birkenallee verdankt – von Susanne Schelling betrieben. Viel Arbeit und Schweiss stecken hinter dem Projekt. Aus der alten Rinderscheune sollte etwas Grosses werden. Seit der Übernahme hat sich auf dem Hof in Affoltern einiges getan. Es wurden neue Ställe, Boxen und sogar ein Dressurviereck erstellt. Tatkräftige Unterstützung erhält Schelling von Freundinnen und Freunden, aber auch von zu Hause, obschon zu Beginn nicht alle Freude hatten. «Meine Mutter hat mir viel geholfen», erzählt Schelling rückblickend von dieser Zeit. Das Rezept für den feinen und geschätzten Hofeistee, welcher die Kinder durch die heissen Sommertage begleitet, stammt von Schellings Mutter und wird noch heute serviert. Unzählige junge Reittalente gingen über die Jahre im Birkenhof ein und aus. Ihnen wurden der Umgang mit dem Pferd und die artgerechte Pflege vermittelt. Mit fleissigem Engagement helfen die Junioren auch im Stall mit. Dafür erhalten sie von Susanne Schelling die Möglichkeit, mit ihren Pferden zu trainieren. «Schaffe, schaffe, schaffe», so lautet das Motto der Reitlehrerin. Sei es mit dem Pferd oder an sich selbst. Seit über 45 Jahren unterrichtet Schelling schon Kinder, Jugendliche und wenige Erwachsene auf dem Birkenhof. Sie selbst war auch gerne und oft im Sattel. Susanne Schelling blickt positiv auf diese Zeit zurück. Sie war eine erfolgreiche
Der Birkenhof als Gastgeber
Vainqueur de l’Hôta gehört genauso zum Vierkampf wie seine Besitzerin Susanne Schelling. (Bilder Selina Brodmann) Dressur-, Spring- und Militaryreiterin. Einen Sieg hat sie all diese Jahre gut in Erinnerung gehalten. «Ich weiss noch genau, als sie mich ausgerufen haben. Und die grosse Siegerin vom Knonauer Amt ist Susanne Schelling», schwärmt sie von diesem Moment. Ihr Leben dreht sich rund ums Pferd. 1983 machte sie das Vereinstrainerdiplom und da man dafür in einem Verein sein musste, gründete sie zeitgleich auch ihren eigenen Verein. Der Reitverein Birkenhof zählt heute rund 150 Mitglieder. Der Schwerpunkt des Vereins liegt seit Jahren auf der Ausbildung der jungen Vierkämpferinnen und Vierkämpfer.
Vierkampf – mehr als nur Sport Vierkampf ist eine der vielseitigsten und zugleich weniger bekannten Disziplinen im Schweizer Pferdesport. Der Vierkampf verbindet Dressurreiten, Springreiten, Schwimmen und Laufen zu einem einzigen Wettkampf. Im Mittelpunkt steht dabei der Teamgedanke – welcher auch auf dem Birkenhof grossgeschrieben wird. Eine Mannschaft besteht aus vier
Aus dem Schatten gibt Susanne Schelling ihre Reitstunden. jungen Athletinnen oder Athleten. Alle absolvieren alle Disziplinen, wobei bei der Mannschaftswertung jeweils die drei besten Resultate pro Disziplin zählen. Damit kann nicht nur die eigene Leistung über Sieg oder Niederlage entscheiden, denn jeder einzelne Beitrag kann für das Team wichtig werden. Über eine bekannte Vereinstrainerin findet Susanne Schelling überhaupt erst zur Disziplin. Seit 1989 gehört der Birkenhof zur Schweizer Vierkampfszene
und hat sich über die Jahre einen festen Platz in der Vierkampffamilie erarbeitet. Durch zahlreiche Turnierteilnahmen, starke Mannschaftsleistungen und regelmässige Spitzenplatzierungen machte sich der Verein schon früh einen Namen. Ein wichtiger Meilenstein folgte 1995: Die Birkenhöflerinnen sicherten sich in der Mannschaftswertung den Vize-Schweizer-Meistertitel. Sieben Jahre später gelang dann der grosse Coup – 2002 holten sie erstmals den Schweizer
In diesem Jahr kommt der Schweizer Vierkampf zurück in unsere Region. Am 26. und 27. September übernimmt der Reitverein Birkenhof die Gastgeberrolle der diesjährigen Junioren-VierkampfSchweizer-Meisterschaft und empfängt damit die besten Teams des Landes auf der Anlage Vogelgsang in Birmensdorf. Zudem freuen sie sich dieses Jahr auch auf zwei deutsche Teams. Das macht den Wettkampf interessanter, denn leider gibt es nicht mehr viele Vierkampfteams, die an den grossen Turnieren mitreiten. Auch von diesen gibt es aufgrund der Nachfrage laufend weniger. «Man muss das Ganze ehrenamtlich aufrechterhalten und den Kindern damit die Möglichkeit geben, ihre Disziplin zu erhalten», erklärt Schelling. Für die Gastgeber bedeutet eine Schweizer Meisterschaft allerdings auch einen beträchtlichen organisatorischen Aufwand. Neben den sportlichen Anlagen braucht es Helferinnen und Helfer, Pferde, Infrastruktur, Verpflegung und zahlreiche weitere Personen im Hintergrund. Dass die Junioren-VierkampfMeisterschaft nun vom Birkenhof organisiert wird, schliesst gewissermassen einen Kreis. Aus dem langjährigen Teilnehmer und Förderer des Vierkampfs wird für ein Wochenende der Mittelpunkt der Schweizer Vierkampffamilie.
Säuliämtler Tennisnachwuchs kämpft um jeden Punkt 29 Juniorinnen und Junioren sorgten an der 13. Säuliämtler Juniorenmeisterschaft für spannende Matches Am Wochenende vom 29./30. August drehte sich bei den Tennisclubs Säuliamt, Hausen und Stallikon wieder alles um den Nachwuchs: Bereits zum 13. Mal fand die gemeinsame Säuliämtler Juniorenmeisterschaft statt. Insgesamt 29 Juniorinnen und Junioren griffen zum Racket und kämpften mit viel Einsatz um Punkte, Siege und die begehrten Titel. Zwar kamen dieses Jahr nicht in allen Alterskategorien genügend Anmeldungen für ein eigenes Tableau zusammen. Umso erfreulicher war dafür die Beteiligung bei den Mädchen: Nachdem in den vergangenen zwei Jahren keine einzige Juniorin am Turnier teilgenommen hatte, standen diesmal gleich acht Spielerinnen in den Kategorien U12 und U14 auf dem Platz. Ein schöner Schritt in die richtige Richtung – und hoffentlich ein Vorgeschmack auf noch mehr Teilnehmerinnen im nächsten Jahr. Auch das Wetter spielte bestens mit. Bei Sonnenschein und angenehmen Temperaturen wurde auf den Anlagen
des TC Säuliamt und des TC Hausen um jeden Ball gekämpft. Zahlreiche Partien waren lang, ausgeglichen und bis zum Schluss spannend. Entsprechend wurde auch neben den Plätzen kräftig mitgefiebert: Eltern und Grosseltern feuerten den Nachwuchs an – und wer nicht direkt am Platz dabei sein konnte, wurde teilweise sogar per Live-Übertragung über das aktuelle Matchgeschehen auf dem Laufenden gehalten.
Die Siegreichen der Meisterschaft
Die Sieger der SJM 2026: v. l. Marvel Romartinez (MS U10), Nina Zimmermann (WS U12), Gianni Light (MS U12), Yann Frischherz (MS U16), Leo Rinne (MS U14), es fehlt Valeria Light (WS U14). (Bild zvg)
Am Sonntag fiel beim TC Säuliamt schliesslich die Entscheidung. Nach den letzten Finalspielen standen die Siegerinnen und Sieger der diesjährigen Juniorenmeisterschaft fest: WS U12: Nina Zimmermann gewann den Final gegen Alina Becic. WS U14: Valeria Light vor Federike Morabito. MS U10: Marvel Romartinez vor Thierry Poyet.
MS U12: Gianni Light vor Henry Gneiting. MS U14: Leo Rinne gewann den Final gegen Ritchy Bischofsberger. MS U16: Yann Frischherz gewann den Final gegen Lias Laurin Wellauer. Damit ging ein rundum gelungenes Tenniswochenende zu Ende – mit viel Einsatz, spannenden Ballwechseln und bester Stimmung auf und neben dem Platz. Ein grosses Dankeschön gilt allen Juniorinnen und Junioren, den Familien sowie allen Helferinnen, Helfern und Unterstützern, die zum Gelingen des Turniers beigetragen haben. Und eines ist sicher: Die Vorfreude auf die 14. Säuliämtler Juniorenmeisterschaft im nächsten Jahr ist bereits geweckt.
Die Juniorenverantwortlichen Claudia Bachmann (TC Säuliamt), Eliane Merz (TC Stallikon) und Sabine Albrecht (TC Hausen)
Sport
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Historischer Doppelsieg für das Geräteturnen Obfelden Ronja Bützer und Elaina Häberling feiern einen historischen Doppelsieg. Simon Schär wird Kantonalmeister Nach der Sommerpause stand für die Turnerinnen und Turner der Jugendkategorien mit der kantonalen Gerätemeisterschaft gleich der Saisonhöhepunkt an. Trotz der kurzen Vorbereitungszeit überzeugten Fabian Häberling und Laurin Vogt in der Kategorie 3 mit grosser Körperspannung sowie schwungvollen Übungen an Barren und Reck. Fabian erzielte mit 46,45 Punkten eine persönliche Bestleistung und gewann die Silbermedaille. Laurin folgte knapp dahinter auf dem hervorragenden dritten Rang. Angespornt von ihren Trainingskollegen zeigten auch Ronja Bützer, Elaina Häberling und Tina Gut starke Leistungen. Ihre Übungen wurden an sämtlichen Geräten mit Noten im Neunerbereich bewertet. Ronjas 9,80 am Reck und Elainas 9,60 an den Schaukelringen blieben an diesem Tag unerreicht. Ronja und Elaina belegten die Ränge eins und zwei und sorgten damit für den ersten Doppelsieg der Geräteriege Obfelden in einer Jugendkategorie bei den Turnerinnen. Tina komplettierte den gelungenen Auftritt des K3Teams mit Rang 23. Ronja durfte sich zudem als Kantonalmeisterin feiern lassen.
Weitere Spitzenresultate stimmen zuversichtlich Auch in den übrigen Kategorien erzielte Obfelden starke Resultate. Bei den Turnern starteten Julian Häberling, Valentin Stiefmeier und Andrin Meier in der Kategorie 2. Julian schaffte mit Rang sechs bereits zum vierten Mal in dieser Saison eine Platzierung unter den besten zehn. Auch Valentin und Andrin durften eine Auszeichnung entgegennehmen. Bei den Jüngsten in der Kategorie 1 freuten sich Jonas Kuster und Mila
K3-Siegerturnerinnen: Gold Ronja Bützer (rechts) und Silber Elaina Häberling.
K3-Podestturner – Silber Fabian Häberling (links) und Bronze Laurin Vogt.
Oertli über ihre erste Auszeichnung. Mit 329 Teilnehmerinnen stellte die Kategorie 2 der Turnerinnen das grösste Teilnehmerfeld. Anin Bützer legte mit der Note 9,60 am Sprung den Grundstein für eine weitere Spitzenplatzierung. Dank einer dynamischen Reckübung und einer überzeugenden Bodenübung erreichte sie 37,10 Punkte und Rang acht. Ellie Gisler auf Rang 14 sowie Nalin Sommer auf Rang 84 sorgten für weitere gute Resultate. In der Kategorie 4 belegte Sara Meier mit 36,85 Punkten ebenfalls Rang acht. Marie Burgat schloss die Saison mit Rang 15 und damit ihrer besten Platzierung des Jahres ab.
Simon Schär wird Kantonalmeister in der Kategorie 6 Bereits eine Woche zuvor waren die Athletinnen und Athleten der Aktivkategorien K5 bis K7 im Einsatz. Leo-
Erfolgreiches K2-Team der Turner (v. l.): Andrin Meier, Julian Häberling und Valentin Stiefmeier. nie Häberling erturnte sich in der Kategorie 6 ihre erste Auszeichnung. Bei den Turnern zeigte Simon Schär seinen besten Wettkampf der Saison.
Sein gestreckter Salto mit eineinhalb Schrauben wurde mit der Tageshöchstnote von 9,55 an diesem Gerät bewertet. Mit insgesamt 45,90 Punk-
ten sicherte er sich den Kantonalmeistertitel. Stephan Niederhäuser, Geräteturnen Obfelden
Derbysieg für FC Hausen gegen Affoltern Gelungener Saisonstart für die Oberämtler mit 7 Punkten aus 3 Spielen Am letzten Sonntag kam es im Bezirkshauptort zum Säuliämtler Derby FC Hausen gegen Affoltern 2. In den ersten 25 Minuten «tasteten» sich die Teams gegenseitig ab. Als äusseres Zeichen für die Nervosität gab es auf beiden Seiten zahlreiche Fehlpässe. Chancen konnten noch keine herausgespielt werden. Die Trinkpause nach dieser Phase bekam Hausen nicht gut. Gleich danach schossen die Gastgeber nach einem schnellen Konter das 1:0. Das Tor wirkte wie ein Weckruf für die Hausemer. Jonas Rusch verwertete zunächst eine tolle Flanke zum Ausgleich, um kurz vor Halbzeit nachzudoppeln. Dabei umkurvte er gekonnt den gegnerischen Torhüter und schob zum Führungstreffer ein. In den zweiten 45 Minuten zeigte Hausen defensiv eine stabile Leistung. Affoltern kam nur zu wenigen Chancen.
Der FC Hausen (in Rot) blockiert erfolgreich einen Gegenstoss von Affoltern 2. (Bild Marco Bisa)
Das Fanionteam der Oberämtler konnte aber seinerseits trotz dreier guter Chancen den Sack nicht zumachen. So blieb es lange spannend. Jonas Rusch sorgte dann in der Nachspielzeit mit einem tollen Flachschuss für die viel umjubelte Entscheidung und realisierte seinen persönlichen Hattrick. Eine starke Team- und Willensleistung führte zum 1:3-Sieg von Hausen. Das Fanionteam holte somit aus den ersten drei Meisterschaftsspielen sieben Punkte und liegt in der Tabelle nun auf Platz 2. Ebenfalls gut in die Saison sind die B-Junioren gestartet. Sie gewannen ihr Auswärtsspiel gegen Thalwil dank des Siegestreffers von Manoa Camardella in der 94. Minute mit 3:2 und sind mit neun Punkten aus drei Spielen Tabellenführer. Marco Bisa, FCH
FCWB tritt am Sonntag auf dem heimischen Moos gegen Thalwil an Das Fanionteam des FC Wettswil-Bonstetten empfängt am Sonntag den FC Thalwil auf dem heimischen Moos. Gegen den Aufsteiger wird eine starke Leistung über 90 Minuten notwendig sein, um den Vollerfolg sicherzustellen.
bauen und mit einem Sieg den Anschluss ans Mittelfeld halten. Knüpft man an die starken Phasen der ersten Spiele an, ist dies auch gegen Thalwil möglich.
Starker Aufsteiger Heimstärke ausspielen Trotz durchzogenem Start in die neue Saison hat der FC Wettswil-Bonstetten seine Heimserie ausgebaut. Die letzte Niederlage auf heimischem Platz resultierte vor rund einem Jahr. Die ScholzElf will diese Serie natürlich weiter aus-
Eren Öner gelang zuletzt beim 1:3 gegen Baden WBs Ehrentreffer. (Bild Kaspar Köchli)
Nach einigen Jahren in der interregionalen 2. Liga ist der FC Thalwil zurück in der 1. Liga und hat sich gleich bestens präsentiert. Die Elf von Trainer Lavigna startete mit einem Heimsieg gegen Collina d’Oro und zeigte sich in den weiteren Heimspielen gegen Freienbach (3:0)
und St. Gallens U21 (5:1) sehr stark. Auswärts lief es weniger gut, gegen Winterthurs Nachwuchs gab es keine Punkte und gegen Eschen/Mauren trennte man sich torlos. Auf jeden Fall dürfen sich die Fans auf eine spannende Partie freuen. Die beiden Zürcher Clubs werden sich nichts schenken. Thalwil ist in Tuchfühlung mit der Spitze, der FCWB braucht dringend Punkte, um dranzubleiben. Anpfiff auf dem Wettswiler Moos ist am Sonntag um 14 Uhr. Oliver Hedinger, FCWB
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Extra
ZEIT-VERS
Der imaginäre Drache
Berühmte Löcher Ach so mancher Bundesrat hat als Schweizer Magistrat sich ein grosses Loch gebaut und dann stolz hindurchgeschaut.
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REXERS WELT Mensch, Suter Da sitze ich also. Vor einem leeren Blatt. Genauer gesagt vor einem Bildschirm, der mich mit derselben Arroganz anstarrt wie früher das weisse Papier. Ich überlege, wie man Martin Suter einen Brief schreibt. Keine gute Idee eigentlich. Ich bin bestimmt nicht der Erste. Viele versuchen vermutlich, ihm literarisch nahezukommen. Genau darin liegt der Fehler. Sobald man jemandem ähnlich sein will, entfernt man sich von ihm. Ich könnte schreiben, ich finde ihn cool. Allein das Wort würde ihn vielleicht abschrecken. Wobei – in diesem Sommer 2026 wäre «cool» vermutlich das schönste Kompliment. Man erzählt sich, Suter verbringe viel Zeit im Süden, möge die Hitze und gehe gern baden. Woher ich das weiss? Bleibt mein kleines Quellenschutzprogramm. Was ich an ihm mag, ist sein Blick auf Menschen. Robert De Niro soll ebenfalls stundenlang Menschen beobachten. Als Regisseur tue ich das heute auch. Und ich glaube, gerade deshalb bin ich ein besserer Schauspieler geworden. Ich höre genauer hin. Ich sehe genauer hin. Vielleicht wäre Regie sogar ein ziemlich buddhistischer Beruf – wenn ich nicht so viel reden würde. An Suters Texten fasziniert mich ihre Leichtigkeit. Kein Wort scheint zu viel, keines zu wenig. Schauspiel ist für mich dasselbe: Texte nicht aufsagen, sondern sie im Moment neu denken. Dann werden aus Figuren Menschen. Und genau die interessieren mich. Mensch, Suter.
Wer sagt eigentlich, dass nur Menschen Fantasie haben?
Durch die Furka beispielsweise ging einst Roger Bonvins Reise. Durchs Vereina-Felsgefüge schickte Leon Schlumpf die Züge. Und von Frutigen nach Brig führt heut Ogis Tunnel-Sieg. Nur der jüngste Staatsminister geht hier leer aus − schad, Herr Pfister! Denn er war noch nicht im Land, als das Martinsloch entstand. Doch es liesse sich was finden: Zug mit Zürich zu verbinden. Und vielleicht gebührt ihm Ehre mit der zweiten Hirzel-Röhre.
Thomas Gilg Auf Spaziergängen weckt vieles seine Neugier, was er als Bild festhält, um es dann mit einem Vers zu pointieren.
Fuchur auf seinem imaginären Drachen – zumindest sieht er das so. (Bild zvg) Wenn aus dem Rattenzimmer plötzlich Gepolter kommt, gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder ist jemand eingebrochen – oder Fuchur hat beschlossen, einen imaginären Drachen zu zähmen. Dabei ist die Schwerkraft natürlich kein Gesetz, sondern höchstens eine Empfehlung. Ratten gehören übrigens zu den intelligentesten Säugetieren der Welt. Sie können Probleme lösen, voneinander lernen, Freundschaften schliessen und sogar lachen. Unsere nutzen diese Fähigkeiten allerdings auf ihre ganz eigene, kreative Weise. Fuchur, der Draufgänger, ruft den anderen gerade zu: «Hold my Körnli.»
Das Martinsloch. (Bild Thomas Gilg)
Und schon schwingt er sich auf seinen imaginären Drachen. Merlin, der freche Möchtegern-Chef, erklärt lautstark allen, wie man es richtig macht. Einstein, der tatsächliche Anführer, lässt das Ganze gelassen laufen und behält den Überblick. Sein Bruder Shakespeare sitzt derweil irgendwo in einer Hängematte und ist überzeugt, dass wegen dieses imaginären Drachen am Ende noch alle sterben werden. Opa Baxxus bleibt sich wie immer treu und fragt sich, warum alle so einen Stress machen. Und Mufasa? Mufasa interessiert nur eine einzige Frage: Gibt es auf diesem Drachen zufällig auch etwas Essbares?
Was soll ich sagen? The Ratstreetboys on Tour. Übrigens: Fuchur sitzt hier nicht in seinem Sputnik. Er sitzt auf seinem imaginären Drachen. Deshalb auch dieser herrlich coole Blick. Wer die Intelligenz und Vorstellungskraft einer Ratte besitzt, hat übrigens keinerlei Mühe, den schwarz-violetten Drachen ebenfalls zu erkennen. Eva Lehmann
Der Autor Florian Rexer wohnt mit seiner Familie in Rifferswil. Seine Kolumne handelt von dem, was man sieht, wenn man nicht zu schnell
In dieser Kolumne berichtet Eva Lehmann vom Lebenshof Bunte Bande in Ottenbach vo ihren Erlebnisse mit den Tieren.
vorbeigeht, wenn man hinschaut und davon erzählen kann.
RÄTSEL german. Mittwinterfest
komprimierte Grafikdatei JugendProdukt organider Rübe sation (Kw.)
Teil der Wasserarmatur
griech. eh. frz. Währung Unheilsgöttin
Sorte, Gattung
Chronometer
Berner Fussballstadion
gebrat. Fleischstück
Giftpflanze
Videoportal
US-Film (1996)
Oper von Verdi †
4 Sportfussbekleidung
Mixgetränk: Gin ... Hptst. von Bali
dienstuntauglich, invalid
Brettfuge
Stierkampfplätze Phantast
achtsame Planung
Abk.: Eidg. Personalamt
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Behälter im Haushalt Art, wie jemand ein Auto lenkt Mz.
Name von dän. Meeresstrassen
frz. Weltgeistlicher
Halbton unter C
jp. Zierfisch
ital. Ort am gleich3 nam. See
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eh. CHSkirennfahrerin (Sonja) Hirnstrommesser
Abk.: Nordnordost
Musikrichtung (engl.)
die Position ermitteln
Blätter der Bäume
Allg. Geschäftsbedingungen
Eishockeyscheibe
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5 10
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6
abgeschrägte Kanten
Bartschergerät
Instrument
Vorn. v. Fröbe †
7
mythol. Untier Bewohner e. Erdteils
Steigerung, desto
zur Sonne gehörig
Technotanzparty
jenes hier
Frauenkosename
arab.: Vater
1 Fremdwortteil: Luft
stehendes Gewässer
begründen, erklären
Darmepidemie Heil- und Gewürzpflanze
2 trop. Gemüse
feierl. Gedicht Grossvater
asiat. Ölpflanze Abk. f. e. Zeiteinheit
Frauenname
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Kopfauswüchse jp. Wallbeim fahrtsort Tier
frz.: allein
Protein in Haaren und Nägeln
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HIRNGESPINST J A J E S V G U H R P F A D I T W I S T E R P L A T Z I E R T S T E AM E P I K H U G A E B E A N E K D O T E T O N I C N N I K K O D R T S K I S C H U H D H Y D R A P D V V H E L E N E O U M S O A S I A T A R E N E N O D E A R G U M E N T I E R E N E V I S N R U H R L S O L A R N E F F A S E N U T O P I S T S A L B E I N N O E P A E O B O E R A S I E R E R WA S C H K O R B L A U B O R T E N K A E R O G E R T P U C K A G B F A H R S T I L E
dt. Schauspieler (Bastian)
knappe Erzählung
Männername
Sandstein
Erzählkunst
üblich: gang und ...
span.: Insel
Dopingmittel
9
Kunstgenre: ...punk an die richtige Stelle gebracht
Stoffbären
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