CH Regionalmedien AG I Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I www.affolteranzeiger.ch I Auflage 27 313 I AZ 8910 Affoltern a. A. I Post CH AG
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AUS DEM BEZIRK AFFOLTERN I Nr. 65 I 178. Jahrgang I Freitag, 23. August 2024
Passstrasse wird bis 2027 saniert
Viel Regen zum Jubiläum
Ab dem 2. September werden auf der Bucheneggstrasse die Stützbauwerke
Seit 60 Jahren findet das Seifenkistenrennen in Rossau statt. Dieses Mal konnte aber nicht alles plangemäss durchgeführt werden. Seite 8
und das Trassee erneuert. Es kommt zu Verkehrseinschränkungen. Seite 3
Wie geht es dem Wald im Säuliamt? Ueli Müller und Fabian Grond sind für das Forstrevier Affoltern-HedingenBonstetten zuständig. Im Gespräch mit dem «Anzeiger» halten sie fest, dass es dem Wald grundsätzlich gut gehe. Sie sagen aber auch, dass die Zeiten der blitzblank bis auf den letzten Ast geräumten Wälder vorbei seien. Man habe erkannt, dass man bei zu «pingeligem» Aufräumen dem Boden einen Grossteil der Nährstoffe wegnehme. Für Bäume, die vom Borkenkäfer befallen sind, gelte dieser Ansatz nur bedingt. (red)
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Weltbild ist Konkurs Während Jahren war die Weltbild-Filiale im Erdgeschoss fester Bestandteil des Coopark-Ladenangebots. Damit ist nun abrupt Schluss: Am vergangenen Mittwoch gab das Unternehmen bekannt, dass es Konkurs anmelden musste, dies eine Woche nach dem Aus der deutschen Muttergesellschaft. Am Donnerstag blieben die Rollläden bereits unten. Schweizweit sind 24 Filialen betroffen, 124 Angestellte verlieren ihren Job. Ob sie wenigstens noch den August-Lohn erhalten, ist gemäss der BoulevardZeitung «Blick» fraglich. (red)
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Drei Dorfplätze sollen Bonstetten aufwerten Gemeinde legt erste Ergebnisse zur Zentrumsgestaltung vor Florian HoFer
«Ich betreute namhafte Kundschaft aus dem Luxusbereich.» Seite 24 Marianne Egli, ehemalige PR-Verantwortliche. (Bild Marianne Voss)
Reben schwierig, Zwetschgen top
Im Dorfzentrum von Bonstetten könnte es künftig drei kleinere Plätze geben, die zusammen eine Einheit bilden sollen. Das wäre ein «Chileplatz», ein «Gmeindsplatz» und ein «Lädeliplatz». Dies sieht das Siegerprojekt eines gross angelegten Studienauftrags vor, aus dem das Team Atelier Void aus Zürich hervorgegangen ist.
Ein Kernelement Das Konzept mit drei eher kleineren Plätzen statt einem grösseren Dorfplatz ist ein Kernelement des Vorschlags, der am Dienstagabend im Gemeindesaal erstmals den Bonstetterinnen und Bonstettern vorgestellt wurde. Weitere Kernelemente der Planung sehen vor, den Strassenraum umzugestalten, ein Parkhaus mit 35 Plätzen zu bauen und so am Ende mehr Parkplätze als bisher zu schaffen. Weiter wird vorgeschlagen, die Gemeindeverwaltung abzureissen und durch einen Neubau in neuer Gebäudeanordnung zu ersetzen und das Rigelhüsli zu erhalten – aber das an sich ortsbildprägende, aber nicht historische Aeberlihaus zum Abriss vorzuschlagen. Zudem soll es einen Abtausch des Kin-
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-jährig und regelmässig im Fitnesstraining: Bewegung im Alter. Seite 7
So könnte das Gemeindehaus in Bonstetten nach dem Neubau einmal aussehen. (Visualisierung zvg) dergartens mit dem Kirchgemeindehaus geben. Alles in allem steht Bonstetten in den kommenden Jahren also eine grosse und umfassende Umgestaltung des Dorfkerns bevor. Gemeindepräsidentin Arianne Moser hatte schon zu Beginn der Veranstaltung deutlich gemacht, dass das Hauptziel der Planungen darin bestehe, das Dorfzentrum attraktiver und belebter zu gestalten. Zudem wolle man moder-
ne Arbeitsformen unterstützen und eventuell mehr Wohnraum schaffen. Ihr Fazit: «Ich musste schon schlucken, dass das Aeberlihaus wegkommen soll. Insgesamt ist das jedoch ein sehr gutes Projekt.» Auch menschlich verstehe man sich zwischen der Gemeindeverwaltung und den Planern sehr gut. Nun ist die Bevölkerung am Zug.
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Ein prominenter Übungsleiter beim FCWB
Von einer «strengen Saison» sprechen die drei Weinbauern in Knonau. Zusammen bewirtschaften sie einen 1,2 ha grossen Hang zwischen Knonau und Uttenberg im biologischen Anbau. Sie sprechen von viel Regen während der Blütezeit und etwas Hagel. Wie der Jahrgang 2024 wirklich aussieht, zeigt sich an der Wümmet Ende September. Im Gegensatz dazu wird im Säuliamt trotz des kalten und nassen Frühlings eine erfreuliche Zwetschgenernte erwartet. Im Schnitt erntet etwa die Familie Hofmann aus Aeugst pro Saison zwischen 500 und 1000 Kilogramm. Auf ihrem Land stehen 15 Zwetschgenbäume. (red)
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Seit Anfang Saison ist die Schweizer Fussballlegende Stephan Lichtsteiner Trainer des FC Wettswil-Bonstetten (1. Liga). Der Ex-Captain der Schweizer Nati – für die er 108 Spiele bestritt – und sein Team verloren vor Wochenfrist im Cup gegen Superligist Winterthur nach heroischem Kampf knapp 1:2. In der Meisterschaft liegen die Ämtler zurzeit auf Rang zwei. Bild Kaspar Köchli Im Interview spricht Lichtsteiner über Vorbilder, die EM und seinen Weg als Trainer. (kakö) Seite 21
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