CH Regionalmedien AG I Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I www.affolteranzeiger.ch I Auflage 27 313 I AZ 8910 Affoltern a. A. I Post CH AG
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AUS DEM BEZIRK AFFOLTERN I Nr. 64 I 178. Jahrgang I Dienstag, 20. August 2024
Musikalische Erinnerungen
Putzen in luftiger Höhe
Am Woodstock-Revival auf dem Karlihof in Hausen schwelgten Musikfans in der Vergangenheit. Seite 7
Im letzten Teil der Sommerserie «Hoch hinaus» porträtiert eine «Anzeiger»-Reporterin die Fensterreinigerin Jessi Herrmann. Seite 7
Gute Wasserqualität in den Säuliämtler Freibädern Die erforderlichen Messwerte sind überall eingehalten Marianne Voss
Verunsicherte Badegäste
Kantonschemiker erklärt Messungen Die Badmeister im Säuliamt werden daher seit ein paar Wochen immer wieder besorgt auf das Thema Wasserqualität
«Ich fühlte mich nicht fremd, war neugierig auf alles.» Seite 11 Erol Ersan, Gastwirt im «Frohsinn». (Bild zvg)
Zwei Frauen, zwei Bücher
«Wir Badmeister sind Psychologen, Mechaniker, Chemiker, Personalführer, Samariter, Gärtner und viele mehr», erklärt Paul Höhener, Betriebsleiter des Freibads in Obfelden, und betont ergänzend: «Die Wasserqualität hier und in unseren Freibädern in der Region ist perfekt.»
Warum betont er das? Eigentlich ist er verärgert. Nicht nur er, auch seine Kollegen von anderen Freibädern und ebenso einige der Verantwortlichen der zuständigen Gemeinden. Für Ärger und Unmut sorgte ein Artikel in einer grossen Schweizer Zeitung, wo kürzlich im Titel zu lesen war: «So dreckig sind unsere Badis.» Im Text war dann zu lesen, dass jedes dritte Becken Mängel aufweise und immer wieder Schliessungen nötig waren. Die Rede ist aber nicht von diesen aktuellen Sommermonaten, die Aussagen berufen sich auf Zahlen vom letzten Jahr. Dass die Badegäste durch solche Nachrichten aber verunsichert und aufgeschreckt sind, ist verständlich.
50
Meter Wanderweg zwischen dem Bürglen und dem Albishorn sind abgerutscht. Seite 3
Paul Höhener, Betriebsleiter des Freibads in Obfelden, testet im eigenen Labor eine Wasserprobe – diese ist eine zusätzliche Anforderung zur dauernden automatischen Kontrolle. (Bild Marianne Voss) angesprochen. Was hat es mit den Zahlen aus dem letzten Jahr auf sich? Der Zürcher Kantonschemiker, Martin Brunner, klärt auf und relativiert. In der kürzlich publizierten Medienmitteilung sei es um die Überschreitung der Chlorat-Werte gegangen. Bei dem Drittel, der zu beanstanden war, habe es sich nicht um Verunrei-
nigungen mit Fäkalien oder Harnstoff gehandelt. Chlorat, Bromat, Perchlorat und Trichloracetat seien chemische Nebenprodukte der Badewasser-Desinfektion. Es gebe Höchstwerte für Chlorat und Bromat, damit die Badegäste vor gesundheitlichen Risiken geschützt sind. «Die umgesetzten Massnahmen gegen zu hohe
Chlorat-Konzentrationen waren in diesen Bädern offensichtlich 2023 nicht ausreichend. Dieses Jahr sind die Belastungen aber zurückgegangen, es hat sich eine deutliche Verbesserung abgezeichnet seit dem letzten Bericht.»
Die eine ist Zahnärztin, die andere Bäuerin. Zumindest, was ihre Berufe betrifft, scheinen Antonella Ancona und Elisabeth Glättli zunächst nicht viel gemeinsam zu haben. Doch beide sind Autorinnen: Für Antonella Ancona ist es bereits das zweite Bilderbuch. «Die Nymphe und der Engel» vermittelt das Vertrauen in die Natur. Den Erlös des Buches wird Antonella Ancona an das Schweizer Hilfswerk Ropka spenden. Auch bei Elisabeth Glättlis Buch spielt das Visuelle eine wichtige Rolle: Mit einer Auswahl an bunten Salatkreationen will sie anregen, sich Zeit für die Zubereitung gesunder Mahlzeiten zu nehmen und diese farbenfroh so präsentieren, dass sie eine fröhliche Stimmung vermitteln. Dazu fotografiert sie die Salatteller und -platten mit viel Kreativität. (red)
Seite 8 ANZEIGEN
Carrosserie/Spritzwerk
Lido Galli
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WB trifft doppelt – und verliert 1:2
Zürichstrasse 1A 8932 Mettmenstetten SB-Waschanlage
Telefon 044 776 81 11
Mutiger Auftritt im Cup gegen Superligist Winterthur wird nicht belohnt
Trudi Stulzer-Baur, Säuliämtlerin
Kaspar Köchli
Ich bin SP-Mitglied, weil ... ... die damaligen Parteivertreter mich m als Frau schon Ja ahre vor Einführung des d Frauenstimmrech hts angehört, akzepttiert und ernst genom mmen haben.
Der FC Wettswil-Bonstetten (1. Liga) empfing am Freitag die Profis des FC Winterthur. Trainer Stephan Lichtsteiners Parole lautete: «Mit Herz und Leidenschaft eine Runde weiterkommen.» WB startete sehr selbstbewusst, gestand dem Favoriten keine nennenswerten Chancen zu und gelangte gar selbst zu einem hochkarätigen Abschluss.
sp-bezirk-affoltern.ch
Eigen-, Penalty- und Traumtor Nach dem Wiederanpfiff musste WB einen Dämpfer einstecken – eine Cornerflanke von Dario Zuffi lenkte Nicolas Stettler unhaltbar zum Eigentor. WB fiel nicht auseinander, versuchte unbeirrt sein Glück und glich per Elfmeter aus. Nur drei Minuten später zirkelte Elias Maluvunu den Ball traumhaft ins Lattenkreuz zur erneuten Winterthurer Führung, die bis zum Schluss Bestand hielt. «Heute hätten wir es packen können», meinte darauf WB-Captain Flavio Peter enttäuscht.
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20034 Hochspannung vor dem Elfmeterduell zwischen Flavio Peter und Keeper Stefanos Kapino. (Bild Kaspar Köchli)
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