CH Regionalmedien AG I Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I www.affolteranzeiger.ch I Auflage 26 633 I AZ 8910 Affoltern a. A. I Post CH AG
Fachveranstaltungen zu aktuellen Themen und gesellige Anlässe aller Art. Der HEV hat’s. AUS DEM BEZIRK AFFOLTERN I Nr. 64 I 175. Jahrgang I Freitag, 20. August 2021
Wieder planmässig
Die Sturmschäden an der Üetlibergbahn sollten am Montag behoben sein. > Seite 3
Neuer Schwung
Das Team der Bibliothek Wettswil startet mit neuen Mitarbeiterinnen. > Seite 3
hev-albis.ch
Tolles Musikfest
Das Openair «Dä feschti Wal» in Zwillikon hat Pandemie und Wetter getrotzt. > Seite 9
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«Entschleuniger»
Sommerserie: «Ich war noch niemals ...»: Livia Häberling auf Solex-Tour. > Seite 11
Jetzt geht es ans «Herzstück» des neuen Autobahnzubringers Am Montag ist Baustart in Bickwil – die Obfelder Muristrasse bleibt 20 Monate gesperrt Für die Bauarbeiten an der künftig auf 250 Metern überdeckten Ortsdurchfahrt bleibt die Muristrasse in Obfelden ab Montag, 23. August, gesperrt bis im Mai 2023.
Hagel und Mehltau haben die Ernte grösstenteils vernichtet. > Seite 13
Die Grossanlässe sind zurück Spitzensport hautnah erleben oder zu Livemusik tanzen – in den letzten Monaten musste man auf manches verzichten. Nun stehen im Knonauer Amt wieder grössere Anlässe an. Wenn sich am Sonntag einige der weltbesten Aerials-Athleten im Jumpin in Mettmenstetten messen, werden dort mehrere hundert Zuschauer erwartet. Ähnlich gross dürfte der Andrang auch am Wochenende darauf am Rampe Openair vom Freitag und Samstag, 27. und 28. August, auf dem Hausemer Weisbrod-Areal sein. Nach der Coronapause sind die Grossveranstaltungen zurück im Knonauer Amt. Um die pandemiebedingten Einschränkungen fürs Publikum möglichst klein zu halten, setzen die Veranstalter auf ein «3G-Konzept»: Zulass erhält demnach nur, wer nachweislich geimpft, genesen oder getestet ist. Um trotzdem niemanden auszuschliessen, werden in Zusammenarbeit mit dem Impf- und Testzentrum des Spitals Affoltern gratis Testmöglichkeiten vor Ort angeboten. (tst.)
Während die Umfahrung von Ottenbach über neu gebaute Strassen verlaufen wird, führt der Zubringer in Obfelden auf bisherige Verkehrsachsen. Das heisst aber nicht, dass hier weniger Aufwand betrieben würde – im Gegenteil: Die Muristrasse wird ausgebaut, durch Bickwil abgesenkt und in eine 250 Meter lange Unterführung gelegt, um den Weiler vom Durchgangsverkehr zu befreien. Gebaut wird der Tagbautunnel schrittweise von der Rampe und dem talseitigen Tunnelportal auf der Höhe der Rainstrasse 9 in Richtung Autobahnanschluss Affoltern. Der überdeckte Bereich endet auf Höhe Sennhüttenstrasse. Die umfangreichen Bauarbeiten zu diesem «Herzstück» in Bickwil erfordern eine Vollsperrung der Muristrasse. Diese beginnt am Montag und dauert voraussichtlich bis im Mai 2023.
> Bericht auf Seite 9 ANZEIGEN
m it u nserem mit unserem
freies Startdatum vom 11.5. bis 31.8.
S ommerabo Sommerabo
Grossräumige Umleitungen für den Durchgangsverkehr
Nach den Vorbereitungsarbeiten, wie hier am Knoten «Hirschen», geht es nun richtig los in Bickwil. (Bild Thomas Stöckli)
Während der Durchgangsverkehr in dieser Zeit grossräumig umgeleitet wird – der Aargauer Verkehr ab Muri wird auf die Anschlüsse Wettswil und Birmensdorf statt Affoltern kanalisiert –, kann der lokale Verkehr zwischen Obfelden und Ottenbach über die wiedereröffnete Rickenbacherstrasse und die Dorfstrasse fliessen. Die Zufahrt in den nördlichen
Teil von Bickwil sei über die Kreuzung Hirschen bis zur Zwillikerstrasse möglich, teilt das kantonale Tiefbauamt mit. Auch das Gewerbegebiet Muristrasse in Obfelden bleibe jederzeit erreichbar. Und für den Fussgänger- und Veloverkehr wird zur sicheren Querung der Baugrube auf Höhe der Sennhüttenstrasse eine Passerelle errichtet.
Ersatzhaltestelle beim Reusscenter Die PostAuto-Linie 212 verkehrt wieder auf der regulären Strecke via Obfelden nach Ottenbach. Die Linie 215 wird infolge der Bauarbeiten umgeleitet. Die Haltestelle «Bickwil» kann nicht mehr bedient werden, eine Ersatzhaltestelle wird auf der Ottenbacherstrasse
eingerichtet. Die Blaulichtorganisationen seien über die Zufahrtsmöglichkeiten ebenso informiert worden, wie Zustell- respektive Entsorgungsdienste, lässt das kantonale Tiefbauamt verlauten. (tst.)
Vor zwei Jahren wurde in Obfelden das Projekt «Sorgende Gemeinschaft» gestartet. Nun werden am 30. August erste Ergebnisse der Arbeit vorgestellt.
Mitte Juni holten sich die Frauen des FC Affoltern den Tabellensieg in der zweiten Liga. Morgen Samstag spielen sie erstmals in der höheren Stärkeklasse.
Die meisten Menschen benötigen von Zeit zu Zeit Unterstützung im Alltag. Sei es für den Einkauf, die Kinderbetreuung oder den Garten. Deshalb wurde in Obfelden das Projekt «Sorgende Gemeinschaft» lanciert. Damit soll eine nachhaltige Sorgekultur aufgebaut und etabliert werden. In den vergangenen zwei Jahren hat das Projektteam nun erste spannende Ideen entwickelt, um Menschen zusammenzubringen und bestehende Barrieren beim Annehmen und Geben von Hilfe zu verringern. Präsentiert werden diese am 30. August im Singsaal Chilefeld. (red.)
fluggruppe Affoltern ist es dort gelungen, seinen Schweizer Meistertitel zu verteidigen. (red.)
Drei Spielrunden vor Schluss führten sie die Tabelle in der zweiten Liga mit sieben Punkten Vorsprung an. Einen Sieg brauchten sie noch, um sich frühzeitig den Gruppensieg zu sichern. Die Frauen des FC Affoltern packten die erste Chance, die sich ihnen bot, gewannen Mitte Juni auswärts gegen den SC Veltheim – und stiegen damit in die erste Liga auf. Um die vorderen Tabellenplätze hatten sie seit Längerem mitgespielt, nur für die Leaderposition hatte bisher die Konstanz gefehlt. Dass das nun anders ist, hat auch mit ihrem neuen Trainer Albert Ott zu tun. (lhä)
> Bericht auf Seite 20
> Bericht auf Seite 21
Schweizer Juniorenmeister Letzten Sonntag massen sich auf dem Flugplatz Ricketwil in Winterthur die besten Schweizer Modellflug-Junioren im Elektro-Thermikflug. Dem 15-jährigen Alain Schad von der Modell-
C HF 2 98.– CHF 298.– Telefon 044 760 06 06 www.tt-hedingen.ch
www.zh.ch/strassenprojekte-obfelden-ottenbach.
Nun kicken sie in der ersten Liga
Alain Schad (rechts) beim Start. (Bild zvg.)
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Weitere Informationen zum Bauprojekt unter
Eine Sorgekultur aufbauen
> Bericht auf Seite 15
Kaum Weintrauben
50033 9 771661 391004
Ärztlicher Notfalldienst In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des AERZTEFON: 0800 33 66 55. Bei Verkehrsunfä fällen Telefon 117 oder Telefon 044 247 22 11.
Telefon 144 für Sanitäts-Notruf
ABSCHIED Am Dienstag, 10. August 2021 hat
Melanie Vollenweider 29. Mai 1964 bis 10. August 2021
Nach einem langen, erfüllten Leben ist unsere liebe Mutter und Grossmutter friedlich eingeschlafen.
in der Villa Sonnenberg in Affoltern für immer ihre Augen geschlossen. Ihre liebenswürdige und fröhliche Art wurde von allen geschätzt. Wir werden sie sehr vermissen.
Wir sind dankbar für die schöne Zeit, welche wir mit einem so wundervollen und fröhlichen Menschen erleben durften. Deine Wärme und Grosszügigkeit werden uns fehlen.
Aeugstertal, 17. August 2021
In Liebe nehmen wir Abschied von
Konkurseinstellung Über Rommel Lenin Cascante Bernitta, geb. 8. April 1988, Staatsangehörigkeit: Italien, unbekannten Aufenthaltes, ist durch Urteil des Bezirksgerichtes Affoltern, Einzelgericht, vom 6. Mai 2021 der Konkurs eröffnet, das Verfahren aber mit Verfügung dieses Gerichtes vom 13. August 2021 mangels Aktiven eingestellt worden. Sofern nicht ein Gläubiger bis zum 30. August 2021 die Durchführung des Konkursverfahrens verlangt, sich gleichzeitig zur Übernahme des durch die Konkursmasse nicht gedeckten Teils der Kosten verpflichtet und daran einen Barvorschuss von Fr. 4000.00 leistet, gilt das Verfahren als rechtskräftig geschlossen. Affoltern am Albis, 17. August 2021 Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern am Albis
Neuauflage des Kollokationsplanes In der konkursamtlichen Liquidation der Erbschaft von Max Gürber, geboren 3. Oktober 1937, von Eschenbach LU, wohnhaft gewesen Niederweg 51, 8907 Wettswil a. A., gestorben am 30. Juni 2020, liegt der infolge nachträglicher Forderungseingabe ergänzte Kollokationsplan den beteiligten Gläubigern beim Konkursamt Schlieren zur Einsicht auf. Bezüglich der Klagerechte usw. wird auf die Bekanntmachung im Schweizerischen Handelsamtsblatt vom 20. August 2021 verwiesen. Schlieren, 19. August 2021 KONKURSAMT SCHLIEREN Uitikonerstrasse 9 / Postfach 8952 Schlieren
Verkehrsanordnung: Lindenmoosstrasse Betrifft
8910 Affoltern am Albis
Dauernde Verkehrsanordnung Auf Antrag des Stadtrats Affoltern am Albis hat die Kantonspolizei folgende Verkehrsanordnungen verfügt. Lindenmoosstrasse Auf dem bestehenden, speziell markierten Längsparkfeld (40 m) unmittelbar nach der Kurve ist das Parkieren nur für Lastwagen gestattet. Verfügende Stelle Kantonspolizei Zürich – Verkehrstechnische Abteilung Rechtliche Hinweise und Fristen Gegen diese Verkehrsanordnung kann innert 30 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, bei der Sicherheitsdirektion des Kantons Zürich, Rekursabteilung, Postfach, 8090 Zürich, Rekurs erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Die angefochtene Verfügung ist beizulegen oder genau zu bezeichnen. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und soweit möglich beizulegen.
Stiftung Solvita Götschihof Service-Zentrum Bewohnerinnen und Bewohner Arbeitskolleginnen und Arbeitskollegen sowie Personal Die Beisetzung findet am Mittwoch, 25. August 2021, um 14.00 Uhr auf dem Friedhof Affoltern a. A. statt. Traueradresse: Jessica Fischer, Rain 11, 5502 Hunzenschwil
Zwillikerstrasse, Bushaltestellen Fehrenbach und Friedhof Betrifft 8910 Affoltern am Albis Öffentliche Planauflage, Mitwirkung der Bevölkerung
Im Sinne des Mitwirkungsverfahrens gemäss § 13 StrG wird eine Planauflage des genannten Projekts durchgeführt. Die Zwillikerstrasse in der Stadt Affoltern am Albis gehört zum Strassennetz des Kantons Zürich und ist im Kataster als Regionale Verbindungsstrasse (RVS) Nr. 656 klassiert. Im Projektabschnitt sollen die Baushaltestellen Fehrenbach und Friedhof hindernisfrei ausgebaut und die Flussgängerübergänge verbessert werden. Rechtliche Hinweise und Fristen Die Projektunterlagen liegen während 30 Tagen von heute an auf der Stadtverwaltung Affoltern am Albis, Abteilung Bau und Infrastruktur, Obere Bahnhofstrasse 7, 8910 Affoltern am Albis zur Einsicht auf. Die Unterlagen sind zu Informationszwecken und ohne Anspruch auf die Richtigkeit oder Vollständigkeit auf der Hompage des Kantons unter www. tiefbauamt.zh.ch digital einsehbar. Massgebend sind einzig die konkret aufliegenden Unterlagen. Einwendungen gegen das Projekt im Sinne der Mitwirkung der Bevölkerung können innerhalb der Auflagefrist schriftlich bei folgender Stelle erhoben werden: Stadt Affoltern am Albis, zuhanden Kanton Zürich Baudirektion, Tiefbauamt, Projektieren und Realisieren, Walcheplatz 2, 8090 Zürich. Sofern allfällige Einwendungen gegen das Projekt nicht berücksichtigt werden können, wird dazu in einem schriftlichen Bericht gesamthaft Stellung genommen. Affoltern am Albis, 20. August 2021 Der Stadtrat Affoltern am Albis
Abstimmungen und Wahlen
Ab Montag, 30. August 2021, gelten wieder die üblichen Öffnungszeiten.
20. August 2021 Gemeinderat Kappel am Albis
Stadt Affoltern am Albis
Personalausflug
Daniel Hättenschweiler Marc und Kathrin Hättenschweiler mit Julien Die Urnenbeisetzung findet am Donnerstag, 9. September 2021, um 15.00 Uhr auf dem Friedhof Stallikon statt. Anstelle von Blumen sind Spenden an die Stiftung für Tierschutz willkommen. VIER PFOTEN, Enzianweg 4, 8048 Zürich Postkonto 87-237898-1, IBAN: CH58 0900 0000 8723 7898 1 Traueradresse: Marc und Kathrin Hättenschweiler, Loomattstrasse 14 a, 8143 Stallikon
Wegen dem Personalausflug sind die Büros der Gemeindeverwaltung sowie der Regiebetrieb am Freitag, 27. August 2021, den ganzen Tag geschlossen.
20. August 2021
Andrée Hättenschweiler-Bussy
28. März 1928 – 14. August 2021
Es werden keine Leidzirkulare verschickt.
Am Sonntag, 26. September 2021 findet die Urnenabstimmung betreffend Totalrevision der Gemeindeordnung Kappel am Albis statt. Der detaillierte beleuchtende Bericht wird mit den Abstimmungsunterlagen zugestellt. Gegen diese Anordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen erhoben werden. Die in dreifacher Ausfertigung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten.
Das Rekursverfahren ist kostenpflichtig; die Kosten hat die unterliegende Partei zu tragen.
Wenn ihr an mich denkt, seid nicht traurig und traut euch zu lachen. Lasst mir einen Platz in eurer Mitte, so, wie ich ihn im Leben hatte.
Einbürgerungen Mit Beschluss vom 10. August 2021 hat der Gemeinderat, unter Vorbehalt der Erteilung des Kantonsbürgerechts und der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung, in das Bürgerrecht der Gemeinde Mettmenstetten aufgenommen. • Keely Manuela, geb. 1981, deutsche Staatsangehörige • Kelly Maja, geb. 2012, deutsche Staatsangehörige • Kelly Leia, geb. 2014, deutsche Staatsangehörige 20. August 2021 Gemeinderat
Gemeinde Rifferswil: Instandsetzung Albisstrasse, hindernisfreier Ausbau Bushaltestelle Hausmatte Öffentliche Planauflage Öffentliche Auflage Projekt Staatsstrassen gemäss § 13 Strassengesetz (StrG), Mitwirkung der Bevölkerung
Gemäss § 13 des Strassengesetzes (StrG) wird folgendes Projekt der Bevölkerung zur Stellungnahme unterbreitet: Projektbezeichnung: Gemeinde Rifferswil: Instandsetzung Albisstrasse, hindernisfreier Ausbau Bushaltestelle Hausmatte Bemerkungen zum Projekt: Die Albisstrasse wird im Abschnitt km 2.400 bis km 3.000 instandgesetzt und die Bushaltestelle Hausmatte hindernisfrei ausgebaut. Zur Erhöhung der Verkehrssicherheit wird der Knoten Albis-/ Jonental-/ Jonenbachstrasse optimiert. Durchführende Stelle: Tiefbauamt Kanton Zürich Rechtliche Hinweise und Fristen: Die Projektunterlagen liegen während 30 Tagen von heute an in der Gemeindeverwaltung Rifferswil, Jonenbachstrasse 1, 8911 Rifferswil zur Einsicht auf. Die Unterlagen sind zu Informationszwecken und ohne Anspruch auf Richtigkeit oder Vollständigkeit auf der Homepage des Kantons unter www.tiefbauamt.zh.ch digital einsehbar. Massgebend sind einzig die konkret aufliegenden Unterlagen. Einwendungen gegen das Projekt im Sinne der Mitwirkung der Bevölkerung können innerhalb der Auflagefrist schriftlich bei der Kontaktstelle (Kanton Zürich, Baudirektion, Tiefbauamt, Projektieren und Realisieren, Walcheplatz 2, 8090 Zürich) erhoben werden. Sofern allfällige Einwendungen gegen das Projekt nicht berücksichtigt werden können, wird dazu in einem schriftlichen Bericht gesamthaft Stellung genommen. Einwendungen und Anregungen zum Projekt können innert 30 Tagen, somit bis 20. September 2021, in schriftlicher Form an die Gemeindeverwaltung Rifferswil zuhanden Kanton Zürich, Baudirektion, Tiefbauamt, Projektieren und Realisieren, Walcheplatz 2, 8090 Zürich, eingereicht werden. 20. August 2021 Gemeinderat Rifferswil
Das einzig Wichtige im Leben sind Spuren von Liebe, die wir hinterlassen, wenn wir gehen. (Albert Schweitzer)
Helga Stadtmann-Schubert 29. Juli 1939 – 15. August 2021
Nach einem erfüllten Leben durfte unser Mami und Grosi friedlich einschlafen. Warmherzig und gütig schenkte sie uns ihre Liebe und sorgte sich um das Wohl von Familie und Mitmenschen. Mit ihrer liebenswerten und grosszügigen Art bleibt sie uns ein grosses Vorbild. Du wirst uns unendlich fehlen. In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied.
Madeleine Stadtmann mit Sven Marcel Stadtmann und Antonella Canzian Die Trauerfeier findet am Mittwoch, 25. August 2021, um 14.00 Uhr in der reformierten Kirche Bonstetten statt. Anstelle von Blumenspenden gedenke man der Spitex Knonaueramt, Postkonto 87-267156-1 mit dem Vermerk: «Helga Stadtmann». Es werden keine Leidzirkulare versandt. Traueradresse: Madeleine Stadtmann, Birchstrasse 5, 8906 Bonstetten
Dankbar für die wunderbare Zeit, für Momente voller Liebe und für all das Schöne, das wir gemeinsam teilten, nehmen wir Abschied von unserem geliebten Mann, Vater, Bruder und Freund
Friedemann Hartmut Haag 13. Februar 1951 – 11. August 2021
Ganz unerwartet trittst du nun deine Weiterreise an. Dein warmes Herz, deine Freude, dein Humor und deine Liebe werden uns hier weiter begleiten. In unseren Herzen wirst du immer bei uns sein.
In Liebe Maja Haag-Bachofner Roman und Linda Haag mit Markus und Lars Philipp Haag Lena Haag Erika Faulstich-Haag Waltraud Haag-Jäger Familienangehörige und Freunde Der Abschied von Friedemann findet im Kreise seiner Familie und Freunden zu einem späteren Zeitpunkt statt. Traueradresse: Maja Haag-Bachofner, Jakob-Zürrerstrasse 27, 8915 Hausen am Albis
Bezirk Affoltern
Freitag, 20. August 2021
Üetliberg-Bahnlinie wird geflickt Ab Montag sollen die Züge wieder planmässig auf den Hausberg fahren Sturm «Bernd» hatte in der Nacht vom 12. auf den 13. Juli auch 20 Fahrleitungsmasten der Üetlibergbahn umgefegt. Diese Woche werden sie ersetzt. von Matthias scharrer Wer derzeit vom Hauptbahnhof Zürich auf den Üetliberg fahren will, hat eine umständliche Reise vor: Man fährt mit dem Tram bis zur Station Triemli, dann mit dem Bahnersatzbus nach Uitikon Waldegg, läuft sodann fünf Minuten zur gleichnamigen Bahnstation und nimmt dort die Üetlibergbahn bis zu deren Endstation. Als Alternative zum halbstündlich verkehrenden Bahnersatzbus bieten sich ab Triemli mehrere Postautolinien an. Allerdings ist der Fussweg von der Postautostation Waldegg-Birmensdorferstrasse zur Bahnstation UitikonWaldegg etwas steiler und weiter. Grund für die unkomfortable Verbindung ist der Sturm «Bernd», der in der Nacht vom 12. auf den 13. Juli über den Üetliberg fegte. Ihm fielen auch 20 Fahrleitungsmasten der Üetlibergbahn auf dem Streckenabschnitt zwischen Uitikon Waldegg und Triemli zum Opfer. Nachdem die Aufräumarbeiten inzwischen fortgeschritten sind, sollen diese Woche nun die Fahrleitungsmasten ersetzt werden, wie ein Sprecher der Sihltal-Zürich-Uetlibergbahn (SZU) am Montag auf Anfrage sagte. «Wir hoffen, dass wir bis Montag, 23. August, die Bahnstrecke zwischen Triemli und Uitikon wieder öffnen können», so der SZU-Sprecher weiter. Dann wäre der Hausberg wieder bequem ab Hauptbahnhof ohne Umsteigen erreichbar. Doch warum dauerte es gut einen Monat, bis nun die neuen Fahrleitungs-
Herausgeberin: CH Regionalmedien AG Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Obere Bahnhofstrasse 5 8910 Affoltern a. A. Leiterin: Barbara Roth Chefredaktor: Thomas Stöckli redaktion@affolteranzeiger.ch Redaktion: Livia Häberling Stefan Schneiter Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 26 633 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/Christine von Burg Telefon 058 200 57 00 inserat@affolteranzeiger.ch Spezial- und Sonderseiten: Kaspar Köchli Telefon 058 200 57 14, M 079 682 37 61 kaspar.koechli@chmedia.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss Inserate: Dienstagausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen
Bauarbeiter ersetzen die vom Sturm Bernd beschädigten Fahrleitungsmasten. (Bild Matthias Scharrer) masten aufgestellt werden? Zum einen müssten neben den Fahrleitungsmasten grösstenteils auch die Fundamente erneuert werden, heisst es bei der SZU. Und zum anderen sei es nicht ganz einfach gewesen, die nötigen Fahrzeuge, das Material und spezialisiertes Personal für diese Arbeiten aufzutreiben. Nun unterstützten Spezialisten von anderen Bahnbetrieben für den Fahrleitungsersatz das eigene Personal.
Einbussen fürs Gastgewerbe Für das Gastgewerbe auf dem Üetliberg brachte der mehrwöchige Bahnunterbruch massive Einbussen mit sich. Ein Sprecher der Hotel Uto Kulm AG, die
das Hotel Uto Kulm und das Restaurant Gmüetliberg an der Bahnendstation betreibt, erklärt: «Wir sind völlig abhängig von der SZU. Ohne Üetlibergbahn sind wir kastriert.» Für die Besucher sei die umständliche Lösung mit den Bahnersatzbus abschreckend. Die Folge: «Mindestens 90 Prozent der Gäste fehlen.» Nach den Einbussen wegen der Coronapandemie sei dies ein weiterer harter Schlag, so der Uto-Kulm-Sprecher. Er fügt an: «Es wäre schön, wenn man unkompliziert dafür sorgen könnte, dass wir ohne mehrfaches Umsteigen erreichbar sind.» Zum Beispiel mit einem direkten Bahnersatzbus ab Hauptbahnhof bis Uitikon Waldegg.
Doch eine solche Verbindung wäre gemäss dem SZU-Sprecher schwierig zu realisieren: «Um mit der Üetlibergbahn vergleichbare Kapazitäten zu schaffen, bräuchte man zig Busse, und dies im Stadtverkehr», erklärt er. An schönen Tagen würden normalerweise Tausende von Leuten auf den Üetliberg fahren. Jetzt sind es massiv weniger, darauf deuten die Einbussen beim Uto Kulm hin. Bei der SZU liegen noch keine Daten zu den aktuellen Fahrgastzahlen vor. Die Kosten für die Behebung der Sturmschäden schätzt der SZU-Sprecher auf einen hohen sechsstelligen Frankenbetrag.
Neuer Schwung in der Bibliothek Wettswil
Das Team startet nach den Sommerferien mit neuen Mitarbeiterinnen Eva Hauri und Noëlle Schaffner haben die Bibliothek Ende Juli verlassen. Das Team arbeitet deshalb ab August in einer neuen Zusammensetzung. Simone Eutebach, bereits seit 2010 in der Bibliothek tätig, hat die letzten Jahre vermehrt im Hintergrund für die Bibliothek Wettswil gearbeitet. Nun hat sie ihr Pensum aufgestockt und übernimmt die Nachfolge von Eva Hauri. Sie wird für den Medienbestand der Ressorts Belletristik für Erwachsene, Filme und Zeitschriften verantwortlich sein und Fabienne Maurer bei der Leitung der Bibliothek als Stellvertreterin unterstützen. Simone Eutebach hat die Ausbildung zur Bibliothekarin absolviert und die Qualifizierung zur Literaturpädagogin erfolgreich abgeschlossen. Sie ist im
Team der Bibliothek die Fachfrau für Leseförderung und Zusammenarbeit zwischen Schule und Bibliothek und wird die Bibliotheksleitung bei diesen Ressorts unterstützen und ihre Ideen einbringen. Christine Rufener lebt seit Jahren mit ihrer Familie in Wettswil. Sie bringt viel Erfahrung im Bereich Eventmanagement mit und kennt und nutzt die Bibliothek als begeisterte Kundin seit Jahren. Sie interessiert sich für den Jugendbuchbereich und spielt gerne Gesellschaftsspiele. So passt es perfekt, dass sie diese Ressorts übernehmen kann. Bereits im Juli hat sich das Team der Bibliothek in der neuen Zusammensetzung getroffen, um die nächsten Monate bis Ende 2021 zu planen und zu besprechen. Dabei sind viele neue Ideen entstanden, die in den nächsten Wochen und Monaten näher angeschaut und umgesetzt werden.
Abonnementspreise: ¼ Jahr Fr. 79.– ½ Jahr Fr. 97.– 1 Jahr Fr. 170.– Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 55 86 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@chmedia.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.chmedia.ch Beteiligungen der CH Media AG auf www.chmedia.ch
Bei schönem Wetter sonst Tausende
Das neue Team der Bibliothek Wettswil. Von links: Simone Eutebach, Karin Auf der Maur, Fabienne Maurer und Christine Rufener. (Bild zvg.)
Das Team der Bibliothek freut sich darauf, die Kundschaft ab August in der neuen Zusammensetzung begrüssen zu können!
Vorschau auf kommende Anlässe Am Mittwoch, 25. August, werden die Buchstart-Veranstaltungen nach langer Corona-Pause wieder aufgenommen. Um 10 Uhr dürfen sich Kinder von 9 bis 36 Monaten zusammen mit ihren Eltern oder Grosseltern in der Bibliothek auf erste Geschichten freuen. Neu wird dieser Bereich von Fabienne Maurer und Christine Rufener geleitet. Verse und Reime spielen eine wichtige Rolle bei der frühkindlichen Sprachförderung. Auch erste Kontakte mit dem Medium Buch sind Teil dieser Veranstaltung. Am Nachmittag um 14.30 Uhr sind die grösseren Kinder von 3 bis 5 Jahren mit der Geschichtenzeit an der Reihe. Diese Veranstaltungen werden abwechslungsweise von Karin Auf der Maur und Simone Eutebach geleitet. Im August steht eine Feuerwehrgeschichte auf dem Programm. Dies, weil die Bibliothek anschliessend den Schweizer Vorlesetag zum Thema Feuerwehr nachholt. Willkommen sind Kinder ab dem Kindergarten. Um 15.30 Uhr steht die Feuerwehr Unteramt auf dem Platz vor der Bibliothek. Während ein Teil der Kinder in der Bibliothek einer Feuerwehrgeschichte lauscht, zeigen und erklären die Feuerwehrleute der anderen Hälfte das Feuerwehrauto und beantworten Fragen. Selbstverständlich wird auch gewechselt. Es stehen limitierte Plätze für diese Veranstaltung zur Verfügung, um Anmeldung wird gebeten. Fabienne Maurer
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Mehr Lehrpersonen denn je Vor Beginn des Schuljahrs 2021/22 sind in der Zürcher Volksschule nahezu alle Stellen besetzt. Erneut mussten zusätzliche Lehrerinnen und Lehrer für 115 neu eröffnete Klassen gefunden werden. Knapp eine Woche vor Schulbeginn zeigt sich ein vergleichbares Bild wie 2019 und in den Vorjahren: von den über 17 000 Stellen in der Zürcher Volksschule konnten praktisch alle besetzt werden. Dies obwohl aufgrund der wachsenden Schülerzahlen 115 zusätzliche Klassen eröffnet werden mussten – 98 in der Primarschule und 19 in der Sekundarschule. Im Kindergarten sind es zwei Klassen weniger als im Vorjahr. Noch nie waren im Kanton Zürich so viele Lehrpersonen an der Volksschule tätig wie aktuell und der Bedarf werde weiter steigen, prophezeit die Bildungsdirektion. Insgesamt gibt es im Schuljahr 2021/22 an der Zürcher Volksschule 7851 Schulklassen. Eine besondere Herausforderung sei die Besetzung der Stellen in der Primarschule und der schulischen Heilpädagoginnen und Heilpädagogen auf allen Stufen gewesen. In Einzelfällen müssen zur Überbrückung Stellvertretungen eingesetzt, Pensen aufgeteilt oder Kinder auf andere Klassen verteilt werden.
Repetitives Testen und Vorsichtswoche Angesichts generell steigender CoronaFallzahlen werden die Schulen angehalten, das repetitive Testen auszuweiten. An den Mittel- und Berufsfachschulen soll mit einer Vorsichtswoche gestartet werden: Neben den bereits geltenden Schutzkonzepten der Schulen wird während dieser Woche das Maskentragen dringend empfohlen. «Mit diesen Massnahmen können Quarantänen zum Schulbeginn verhindert werden», heisst es bei der Bildungsdirektion. Das erklärte Ziel bleibe, den Kindern, Jugendlichen und Lehr- und Betreuungspersonen einen sicheren Präsenzunterricht zu gewährleisten. (red.)
WIR GRATULIEREN Zum 96. Geburtstag Gestern Donnerstag, 19. August, durfte Ernst Hegetschweiler in Ottenbach seinen 96sten Geburtstag feiern. Regelmässig liest er die Zeitung mit Sorgfalt und löst leidenschaftlich gerne Sudokus. Wir wünschen weiterhin eine gute Gesundheit und gratulieren herzlich.
Zum 90. Geburtstag Am Sonntag, 22. August, darf Margrit Rothacher in Wettswil ihren 90. Geburtstag feiern. Zusammen mit ihrem Mann gratulieren wir ihr von Herzen und freuen uns zu hören, dass sie immer noch alles anpackt, selber erledigt und «guet zwäg» ist. Weiter so!
Zum 80. Geburtstag Alles Gute zum 80. Geburtstag wünschen wir heute Freitag, 20. August, Margrit Trüb-Keller in Obfelden und am Montag, 23. August, Marianna Sennhauser in Affoltern. Wir gratulieren beiden Jubilarinnen und wünschen einen festlichen Tag in fröhlicher Runde.
Zur goldenen Hochzeit Ein Paar feiert morgen Samstag, 21. August, sein goldenes Hochzeitsfest. Vor 50 Jahren haben sie eine gute Wahl getroffen – ein wunderbarer Anlass, dies auch gebührend zu feiern! Giuseppina und Ignazio Giammancheri in Affoltern gratulieren wir herzlich und wünschen dem Jubelpaar ein fröhliches Fest.
Wettswil am Albis
Hedingen.
Neufestsetzung des Plans der kantonalen und regionalen Nutzungszonen / Festsetzung statische Waldgrenzen – öffentliche Auflage und Anhörung gemäss §§ 7 Abs. 2 und 13 Abs. 3 PBG Die Baudirektion Kanton Zürich hat am 10. August 2021 verfügt: I. Der Entwurf für die Festsetzung der kantonalen und regionalen Nutzungszonen sowie der statischen Waldgrenzen gemäss Art. 10 Abs. 2 lit. b und 13 Abs. 1 Waldgesetz (WaG) in der Gemeinde Hedingen wird vom 20. August 2021 bis 19. Oktober 2021 öffentlich aufgelegt. In der gleichen Zeit findet die Anhörung der nach- und nebengeordneten Planungsträger statt. II. Die Auflage erfolgt über die gesamte Frist während der Bürozeiten bei der Gemeinde Hedingen, Zürcherstrasse 27, 8908 Hedingen, sowie beim Amt für Raumentwicklung, Stampfenbachstrasse 12, 8090 Zürich. Zudem sind die neuen Waldgrenzen sowie die kantonalen und regionalen Nutzungszonen während der Auflagefrist im Kataster der öffentlich-rechtlichen Eigentumsbeschränkungen (ÖREB-Kataster) als projektierte Linien und Flächen einsehbar (siehe kantonaler GIS-Browser: https:// maps.zh.ch/s/ocnhx6tp). Hinweis Aufgrund der besonderen Lage gemäss Epidemiengesetz ist der Publikumsverkehr in der kantonalen Verwaltung weiterhin eingeschränkt. In Ergänzung zur persönlichen Einsicht vor Ort (nach telefonischer Anmeldung) besteht die Möglichkeit der elektronischen Einsichtnahme in die aufgelegten Planungsunterlagen. Die Unterlagen laufender Planungsverfahren sind auf der Webseite des Amts für Raumentwicklung unter folgendem Link einsehbar: (https://www.zh.ch/de/planen-bauen/raumplanung.html#2000479374). Für Personen, welche weder vor Ort noch elektronisch Einsicht nehmen können, werden individuelle Lösungen gesucht. Kontakt: Amt für Raumentwicklung, Abteilung Raumplanung, Aude Ratia-Brasier, 043 259 30 43, aude.ratia@bd.zh.ch III. Während der Auflagefrist kann jede Person zur Vorlage Einwendungen erheben. Die Einwendungen haben einen Antrag und dessen Begründung zu enthalten. Sie sind schriftlich im Doppel bis zum 19. Oktober 2021 (Datum des Poststempels) dem Amt für Raumentwicklung, Stampfenbachstrasse 12, 8090 Zürich, einzureichen IV. Bei Fragen zur statischen Waldgrenze gibt das Amt für Landschaft und Natur (Abteilung Wald, Andreas Weber, 043 259 29 75, andreas.weber@bd.zh.ch) und bei Fragen zu den kantonalen und regionalen Nutzungszonen sowie zum Verfahren das Amt für Raumentwicklung (Abteilung Raumplanung, Aude Ratia-Brasier, 043 259 30 43, aude.ratia@bd.zh.ch) Auskunft. Baudirektion Kanton Zürich Amt für Raumentwicklung
Equipenleiter/in Netzbau Dietikon
Mehr Informationen zu dieser Stelle unter ekz.ch/jobs
Bauprojekte
Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf. Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314–316 PBG). Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.
Aeugst am Albis Bauherrschaft: Corinne Chmiel und Oliver Märki, Breitenstrasse 12, 8914 Aeugst am Albis Projekt: Anbau bestehendes Wohnhaus, Breitenstrasse 12, 8914 Aeugst am Albis Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 299, Zone: WA
Bauherrschaft: Hannes Brugger, Niederweg 29, 8907 Wettswil Projektverfasser: Schnider & Co AG, Birchstrasse 3, 8906 Bonstetten Projekt: Anbau Terrassendach beim Einfamilienhaus Vers.-Nr. 184, Niederweg 29, 8907 Wettswil Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 1884, Zone: W2a
Scheidegger und Co. AG ist ein Traditionsunternehmen mit Buchhandlung und Verlagsvertretung in Affoltern am Albis (nur 28-S-Bahn-Minuten von Zürich HB). Wir suchen zum per sofort oder nach Vereinbarung zur Verstärkung des Buchhandlungsteams eine/n
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Am 15. August 2021 ist gestorben:
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Wettswil am Albis Bauherrschaft: Alfred Naef, Stationsstrasse 59, 8907 Wettswil Projektverfasser: Berger AG, Wettswil, Langächerstrasse 5, 8907 Wettswil Projekt: Aussen aufgestellte Split-Wärmepumpe beim Einfamilienhaus Vers.-Nr. 1121, Stationsstrasse 59, 8907 Wettswil Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 1253, Zone: W2a
Stallikon Am Sonntag, 15. August 2021 ist in Zürich ZH gestorben:
Helga Gisela Christine LewisFrohberg geboren am 11. Juni 1943, von Deutschland, wohnhaft gewesen in 8143 Stallikon. Es findet keine Abdankungsfeier statt. Bestattungsamt Stallikon
Wettswil am Albis Bauherrschaft: Alfred Naef, Stationsstrasse 59, 8907 Wettswil Projektverfasser: Berger AG, Wettswil Langächerstrasse 5, 8907 Wettswil Projekt: Aussen aufgestellte Split-Wärmepumpe beim Einfamilienhaus Vers.-Nr. 166, Bruggensteig 2, 8907 Wettswil Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 1253, Zone: W2a
Stallikon Am 14. August 2021 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:
Hättenschweiler-Bussy Andrée Lily geboren am 28. März 1928, von Romanshorn TG und Crissier VD, wohnhaft gewesen in 8910 Affoltern am Albis. Die Urnenbeisetzung findet im Familienund Freundeskreis statt. Bestattungsamt Stallikon
Stallikon Am 13. August 2021 ist in Stallikon ZH gestorben:
Stallikon
Weber-Varela Julia
Bauherrschaft: Karin und Christian Söhner, Diebis 39, 8143 Stallikon Projekt: Neubau von drei Hallen (Lager und Werkraum), Diebis, 8143 Stallikon Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 1353/2364, Zone: WG2/35
geboren am 11. November 1944, von Wetzikon ZH, wohnhaft gewesen in 8143 Stallikon. Die Beisetzung erfolgt im engsten Familienkreis. Bestattungsamt Stallikon
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Bezirk Affoltern
Freitag, 20. August 2021
Wo ein Wal, da auch Wasser Das familiäre Openair in Zwillikon hat Pandemie und Wetter getrotzt Am Samstag, 7. August, wurde beim Kleinkaliberschützenhaus Chüeweidhölzli in Zwillikon die vierte Ausgabe des Musikopenairs «Dä feschti Wal» gefeiert. 250 Personen trafen sich zu einem tollen Musikfest. Man kann sich schon langsam fragen, ob Petrus einen Groll gegen den «Wal» hegt. Viermal wurde das kleine Musikfest bisher gefeiert – dreimal begleitet von leichtem Tröpfeln bis hin zu sintflutartigen Regengüssen. Aber abgesehen von Petrus waren alle anderen Beteiligten in bester Stimmung und kamen so richtig auf ihre Kosten. Über 40 freiwillige Helferinnen und Helfer hatten sich mächtig ins Zeug gelegt, den erwarteten Besuchern ein tolles Fest zu bieten. Weder Corona noch das Wetter konnten sie von ihrem Vorhaben abbringen. So versammelte sich am Freitag in den frühen Morgenstunden eine gut gelaunte Gruppe, bewaffnet mit Hammer, Holz und Schraubenzieher und startete den Aufbau für das musikalische Freudenfest. Am Samstagmittag war dann alles bereit und die ersten Schlammtänzer und Regenanbeterinnen betraten das Feld. Es ging dann auch nicht lange, und die kleine Wiese war matschig und rutschig. Und dennoch kamen immer mehr Leute, die es einfach zu sehr vermisst hatten, im Publikum eines Konzerts zu stehen und sich unter Gleichgesinnten wortwörtlich nass zu machen.
Lichtblick für Freunde der Livemusik Um 14.30 Uhr eröffnete Noah Schaub den musikalischen Teil des Programms und spätestens ab dann interessierte der Regen niemanden mehr. Es wurde getanzt, gelacht und angestossen, fast als ob alles ganz normal wäre. Das Schutzkonzept der Veranstaltung liess dies auch grösstenteils zu – lediglich Geimpfte, Getestete oder Genesene erhielten gegen Vorweisung eines Zerti-
Erneuerungswahlen der Gemeindebehörde 2022 in Obfelden Im Jahr 2022 stehen die Erneuerungswahlen der Gemeindebehörden an. Die Gemeinden befinden sich bereits in den Vorbereitungsphasen. Im «Anzeiger» vom 17. August wurde bereits von einigen Gemeinden berichtet, welche Personen sich für eine weitere Gemeinderatskandidatur zur Verfügung stellen. In der Gemeinde Obfelden treten für den Gemeinderat alle Personen bis auf den Vizepräsidenten Christoph Kobel nochmals an. Zwischenzeitlich gingen auch die Meldungen für die Primarschulpflege, die Sozialkommission und die Rechnungsprüfungskommission ein. Vonseiten der Primarschulpflege stellen sich nochmals alle Personen, inklusive dem Präsidenten, zur Verfügung. In der Sozialkommission sowie der Rechnungsprüfungskommission wird es zu Wechseln kommen. Für die Sozialkommission tritt einzig nochmals Ursula Bosshard an, Gregor Hauser und Anna Margareta Rösti stellen sich für eine weitere Legislatur nicht mehr zur Verfügung. Für die Rechnungsprüfungskommission kandidieren nochmals alle bis auf Hans Gebhard. Vonseiten der Sekundarschulpflege Obfelden-Ottenbach erfolgt zu einem späteren Zeitpunkt eine separate Information. Den abtretenden Behördenmitgliedern ist heute schon ein grosser Dank für den wertvollen Einsatz zum Wohle der Gemeinde Obfelden auszusprechen. Zu einem späteren Zeitpunkt findet eine separate Verabschiedung statt. Daniela Rieder, Gemeindeschreiberin
«Central8» brachte trotz Regen die Menge zum Tanzen. (Bilder zvg. Weitere Impressionen unter www.feschtiwal.ch)
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Aggressiv auf Arbeitsuche Für drei Männer blieb es in Hausen bei einem Test-Arbeitstag. Kantons- und Stadtpolizei Affoltern beschäftigten sich auch mit realem und vermeintlichem Einbruch, mit Vandalismus und lärmenden Jugendlichen. Auf einer Baustelle in Hausen tauchten am 12. August drei Männer auf und fragten nach Arbeit. Man gewährte ihnen einen Test-Arbeitstag. Als sie am nächsten Tag erneut auftauchten, verlangten sie nicht nur eine weitere Anstellung, sondern auch Geld für diesen Arbeitstest. Man verweigerte eine weitere Beschäftigung, zahlte ihnen jedoch einen Betrag aus, doch sie wollten mehr und verhielten sich gemäss Kantonspolizei aggressiv. Als man den Männern auf der Baustelle mit dem Beizug der Polizei drohte, machten sie sich aus dem Staub. Bei einem Einbruch in ein Einfamilienhaus in Hedingen entstand ein Sachschaden von rund 8000 Franken. Durch Aufbrechen von Fenster und Türen verschafften sich die Diebe vom 12. auf den 13. August Zutritt. Das Diebesgut ist noch Gegenstand polizeilicher Abklärungen.
Ohne Taschenlampe ins Bett
Ob Regen oder Krücken – nichts hält richtige «FeschtiWal»-Fans auf. fikats Einlass. Der Spital Affoltern betrieb ein Testzelt vor dem Eingang, damit niemand draussen bleiben musste. Weitere Unterhaltung am Nachmittag boten dann die Bands «Koala Smoke» und «Central8» bevor es gegen Abend mit «Simply Anything», «Numbitious» und «Dr. Elephant’s Revolution» ein wenig bis sehr rockig wurde. Wer vom Tanzen hungrig wurde, oder mal aus dem mittlerweile knöcheltiefen
Schlamm raus wollte, verköstigte sich an einem der zwei vegetarischen Foodstände oder gönnte sich an der Bar einen heissen Kafi Luz. Gegen acht Uhr begann plötzlich alles zu leuchten und ein farbiger Sonnenuntergang lockte die letzten Hocker auf die Tanzwiese, der restliche Abend blieb (von oben) trocken. Der «FeschtiWal» war abermals ein Lichtblick für Freunde der Livemusik und eine Pause vom coronadominierten
Olivier und Roger von Viva Colores verpassten dem «FeschtiWal» Farbe. Alltag. Bis jetzt sind den Organisatoren aus dem Verein «Musigfründe Säuliamt» keine Coronafälle bekannt und auch am Tag selbst wurde niemand positiv getestet. Das OK ist fest davon überzeugt, dass der «Feschtiwal» auch im nächsten Sommer wieder im Amt auftauchen wird. Denn bis jetzt ist noch kein Regen in Sicht für den August 2022! Corina Kälbling
«Eine Möglichkeit, die vieles erlaubt und kaum einschränkt»
Ämtler Veranstalter setzen auf Covid-Zertifikat mit Testmöglichkeit Das Openair «Dä feschti Wal» in Zwillikon hat es bereits getan und auch das «Freestyle Masters», das «Rampe Openair» und die «Zürcher Kantonalen Gerätemeisterschaften» setzen auf «3G» und eine mobile Crew des Testzentrums Affoltern. von Thomas sTöckli Einen grösseren Anlass durchführen ohne Abstandsregelung und Maskenpf licht? Möglich macht dies das «3G-Konzept». Demnach erhält nur Zutritt zum Gelände, wer nachweisen kann, dass er im letzten Jahr vollständig gegen Covid-19 geimpft wurde, im letzten halben Jahr daran erkrankt und wieder genesen ist, respektive in den letzten 72 Stunden (PCR) oder in den letzten 48 Stunden (Antigen-Selbsttest) negativ getestet wurde. Auch Veranstalter im Knonauer Amt machen sich das Konzept zunutze. Schliesslich ermöglicht es die grösstmöglichen Freiheiten. Dabei ist das Bedürfnis offenbar gross, sich direkt am Veranstaltungsort testen lassen zu können. Am Openair «Dä feschti Wal» in Zwillikon hat das Testzentrum Affoltern vor zwei Wochen erstmals eine mobile Crew für Antigen-Schnelltests vor Ort gestellt. «Von den gegen 300 Festivalbesuchern haben sich etwa 50 testen lassen», so Reto Schegg, Leiter des Affoltemer Impf- und Testzentrums im
«Holiday Inn». Der Ablauf habe recht gut geklappt, die Rückmeldungen seien positiv gewesen und die Leute hätten das Angebot geschätzt. Dieser Faktor ist wichtig, denn: «Das grosse Geld ist mit den Tests sicher nicht zu verdienen», so Schegg. Zumindest sei das Angebot fürs Spital Affoltern kostendeckend.
«Fairer Zwischenweg» Mit dem Freestyle Masters wartet kommenden Sonntag die nächste Bewährungsprobe für die mobilen Tester. «In den letzten Jahren hatten wir meist über 500 Besucher», so Jumpin-Geschäftsführer Andreas Isoz. Das ist ein Grund, weshalb sich die Organisatoren für ein «3GKonzept» entschieden haben. Zudem habe man wohl Sitzplätze, aber die seien nicht fest zugeordnet. Und weiter gebe es im Jumpin Engstellen, an denen sich die Abstände kaum einhalten liessen. Die «3G-Regel» bezeichnet er denn als «fairen Zwischenweg», als «kleineres Übel», als Möglichkeit, die vieles erlaube und kaum einschränke oder ausgrenze. «So können wir uns frei bewegen», so Isoz. Und schlussendlich überwiege die Freude darüber, wieder einen Anlass durchführen zu dürfen, und dass die Sportler sich wieder vor Publikum zeigen dürfen. Drei Teststrassen werden vor dem Wasserschanzenzentrum in Mettmenstetten eingerichtet. Sie stehen nicht nur den Besuchern des Freestyle Masters offen, sondern der ganzen Bevölkerung.
Um zehn Uhr geht der Testbetrieb los, mit dem grössten Andrang dürften die sechs Mitarbeitenden zwischen 12 und 14 Uhr vor dem grossen Finalspringen konfrontiert sein, um 15 Uhr ist Schluss. «Wir gehen davon aus, dass etwa ein Viertel der Besucher noch einen Test brauchen», sagt Reto Schegg. Auf Bannern wird ihnen vermittelt, wie sie die App für ihr Covid-Zertifikat herunterladen können. Mitzubringen sind Ausweis und Krankenkassenkarte.
Mobile Tester weiter im Einsatz Auch an den beiden Wochenenden darauf werden mobile Tester im Bezirk im Einsatz stehen. Am 27. und 28. August vor dem Rampe Openair auf dem Weisbrod-Areal in Hausen, am Freitag von 17 bis 24 Uhr und am Samstag von 15.30 bis 24 Uhr, am 4. und 5. September dann an den Zürcher Kantonalen Gerätemeisterschaften im Sportzentrum Schachen in Bonstetten. Dazu kommt der eine oder andere Firmen- oder Privatanlass. Im «Holiday Inn» läuft der Impfbetrieb noch bis Ende September, allerdings nur noch donnerstags und freitags. Erhielten in Spitzenzeiten täglich bis zu 1000 Personen den Pieks, seien es heute noch rund 300. Ab Oktober ist dann vorerst Schluss – wohl bis Anfang 2022, wenn die «Booster-Impfungen» fällig werden. Als Testzentrum bleibt der Standort derweil durchgehend im Betrieb, an sieben Tagen die Woche, je 7½ Stunden.
Am 14. August um 22 Uhr erreichte die Polizei die Nachricht aus Stallikon, wonach im Nachbarhaus Licht einer Taschenlampe zu sehen sei. Es stellte sich aber heraus, dass die Familie ihre Kinder in die Betten brachte – ohne sich einer Taschenlampe zu bedienen … Abgeschlossen oder nicht? In Knonau haben sich Unbekannte zwischen 14. und 16. August in Knonau in einem abgestellten Fahrzeug «bedient». Sie liessen ein Brillenetui und wenig Bargeld mitlaufen. Der Besitzer macht geltend, sein Fahrzeug abgeschlossen zu haben. Einbruchspuren wurden jedoch keine festgestellt. «Zutritt auf unbekannte Weise», heisst es im Polizeirapport. In Wettswil wurde vom 14. auf den 15. August die Plane der Ladebrücke eines Lieferwagens mutwillig zerschnitten. Laut Kapo beträgt der Schaden etwa 3000 Franken. Mehrere hundert Franken Sachschaden sind das Resultat von Graffiti beim Schulhaus Ennetgraben in Affoltern. Dort wurden Fassaden mit Farbe überzogen. Mit diversen Emblemen ist am 15. August auch ein Briefkasten in Wettswil verunstaltet worden. Die Höhe des Schadens ist nicht bekannt. Elf Mal sind Kantons- und Stadtpolizei Affoltern in den vergangenen Tagen in diversen Gemeinden wegen Lärmimmissionen ausgerückt. Lärm beim Schulhaus, an der Postautohaltestelle, aus einem Wohnmobil oder beim Einkaufszentrum. Da wurden auch Steine geworfen, Pyros entzündet oder versucht, eine Hecke in Brand zu setzen. In einem Fall – auf dem Sportplatzareal im Moos in Affoltern – kam es zu Ordnungsbussen und Verzeigung, weil dort auch Drogen festgestellt wurden. (-ter.)
Was steckt hinter der Datensammelwut? Alle können bei Unternehmen und öffentlichen Institutionen Auskunft über ihre Daten verlangen. Aber was sagen diese Daten aus? Weshalb werden sie überhaupt gesammelt? Fragen, die an der Preisverleihung des DatenschutzVideo-Wettbewerbs vom Freitag, 24. September, ab 18 Uhr im Kulturpark Zürich beantwortet werden. Bis zum 31. August können Videomacherinnen und Youtuber ihre Beiträge dazu einreichen. Das Thema lehnt sich in diesem Jahr an die Pandemie an: «Gibt es eine Impfung für meine Daten?», also etwa gegen Datenverlust und zunehmende Überwachung? An der Preisverleihung werden die besten Wettbewerbsbeiträge präsentiert und die Gewinnerinnen und Gewinner ausgezeichnet. (red.)
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Serie
Freitag, 20. August 2021
11
Die Crew des Solex-Clubs um Präsident Roli Jäger (1.v.l.) wurde an diesem Abend ergänzt durch Livia Häberling (5.v.l.). Spontan aufs Bild schaffte es auch ein Hund, der gerade in der Nähe war. (Bild zvg.)
Vollgas? Voll nöd!
Sommerserie: «Ich war noch niemals …» (10): Mitglied einer Solex-Gang Sogar ein E-Bike ist schneller als sie, und es ist ihnen egal. Den Mitgliedern des «Torfländer Solex Club» geht es nicht um Geschwindigkeit. Von Rifferswil brechen sie mit ihren Mofas regelmässig zu gemütlichen Ausfahrten auf. Ich war mit ihnen auf Tour. von livia Häberling Es ist kurz vor 18 Uhr, wir stehen auf einem Kiesweg zwischen Rifferswil und Hausen. Wir, das sind ein gutes Dutzend Solex-Fans und ich. Heute fahren wir aus! Bevor es losgeht, gibt mir Roli Jäger letzte Instruktionen zu meinem Fahrzeug. Es ist blau gespritzt, 49 Jahre alt und in seiner Bauart «meh oder weniger Tätsch-Original». Und – was mich besonders fröhlich macht: Es fährt so schnell wie kaum ein anderes Solex in der Gruppe. Vier! Und! Dreissig! Stundenkilometer. Als ich das höre, wechsle ich innerlich spontan in den Wettkampfmodus. Ich stelle mir vor, wie ich die Gruppe anführe, wie ich
«ICH WAR NOCH NIEMALS ...» Sich erstmals an einen Ort oder an eine Aktivität heranwagen – darum ging es in der diesjährigen Sommerserie des «Anzeigers». Heute erscheint der letzte Beitrag. (red.) Bereits erschienen: Regula Zellweger: Nacht in einer Gartenlaube, 20. Juli; Salomon Schneider: Zentrum des Kantons, 23. Juli; Martin Mullis: Primarlehrer, 27. Juli; Werner Schneiter: Küchenhelfer im «Central», 30. Juli; Marianne Voss: Eiben am Albis, 3. August; Bernhard Schneider: Vichy und Bibracte, 6. August; Christine Häusermann: Greifvogelstation Berg am Irchel, 10. August; Thomas Stöckli: Biketrails am Üetliberg, 13. August. Stefan Schneiter: Schwingen, 17. August.
meinen neuen Kameraden über den Rückspiegel zuwinke, wie ich mächtig Gas gebe, mich den nächsten Hügel hinun... – «D Brämse sind halt scheisse», sagt Roli. «Ouu», sage ich. «Chani mi nöd druff verlah?» Doch doch, sagt Roli, «Druff verlah scho. Es brämst eifach so fescht wies brämst.» Zehn Minuten später knattern wir über den ersten Feldweg. Roli fährt zuvorderst, während ich im hinteren Drittel diskrete Bremstests durchführe. Als er mir vor drei Wochen am Telefon gesagt hatte, man müsse auf einem Solex «schochli möge trampe», da hatte ich die Schwächen des Fahrzeugs eher beim Antrieb vermutet. Dieser funktioniert nämlich ein wenig anders. Während bei einem herkömmlichen Mofa das Hinterrad angetrieben wird, ist es bei einem Solex das Vorderrad, das über eine Reibrolle angeschoben wird. Ist die Strasse nass oder der Vorderreifen abgefahren, reduziert sich die Kraftübertragung deutlich. Dann ist Trampen angesagt. Dasselbe gilt bei Steigungen: Diese meistert ein Solex nicht alleine. Mit seiner überschaubaren Leistung wirkt das Motorfahrzeug wie aus einer anderen Zeit. Und von dort stammt es auch: Die ersten Solex wurden im Jahr 1946 in Frankreich hergestellt. Vor 33 Jahren, 1988, wurde die Produktion eingestellt. Diese eigentümliche Mischung aus Velo und Mofa sei es ja gerade, die den Charme ausmache, sagt Roli Jäger. Er hatte sein eigenes Solex vor etwa fünf Jahren wieder strassentauglich geschraubt, nachdem es jahrelang in der Scheune gestanden hatte. Danach reparierte er auch das Solex eines Kumpels, es folgten Ausfahrten an den Türlersee und schliesslich Einkäufe auf Ricardo oder Tutti – denn auch der Rest des Freundeskreises wünschte sich bald ein solches Retro-Gefährt. Inzwischen hat Roli Jäger eine veritable SolexWerkstatt zu Hause und ist Präsident des «Torfländer Solex Club», den die Freunde an einem Novembertag 2020 spontan gegründet haben. Der Verein hat keinen Wachstumsdrang, deshalb
war er bis heute eher ein Geheimtipp. Von den knapp 30 Mitgliedern wohnen die meisten in Rifferswil oder in den angrenzenden Gemeinden. Zusammen hat die Crew vor zwei Jahren am Tessenberg, oberhalb des Bielersees, am SechsStunden-Rennen den zweiten Rang belegt, und zusammen schwärmt sie aus, wann immer es gerade passt.
«Voll der Entschleuniger» Das Solex sei «voll der Entschleuniger», sagt Roli Jäger. «Chasch druff hocke und hesch en Smile uf de Bire.» Ich prüfe das auf der Fahrt mit Blicken nach links und rechts und stelle fest: stimmt. Auch mich erheitert die Szenerie ... So sehr, dass ich mir meinen Puch Maxi aus Jugendtagen zurückwünsche. Oder ein Solex, ein Solex wär auch okay. Sogar den Motorenlärm nehme ich vorübergehend als freundliches Summen wahr. Scheinbar hatte ich auf diesem Ausflug die rosarote Brille auf. Trotzdem musste ich mir ständig irgendwelche Insekten aus den Augen fischen. «Wennd so öppis fahrsch, chasch di nödso ernscht neh», sagt Roli Jäger über sich und seine Crew. Wenn sie unterwegs sind, ist der Weg das Ziel. Also solexen wir gemütlich vor uns hin, durch Rifferswil, Kappel und Sihlbrugg, tuckern über den Hirzel und winken unseren Fans zu, die zu Fuss, von Velos oder hinter Autoscheiben ihre Begeisterung zum Ausdruck bringen. Vorausgesetzt, man hat eine Hand frei. Denn die Finger eines Solex-Fahrers finden am Bremsgriff nicht zwingend ihre endgültige Bestimmung. Sie halten auch mal ein Handy, eine Dose Bier oder eine Zigi. «Es sell auch chli gmüetlich sii», sagt Roli. Das Stofftäschchen, das am Lenker meines Fahrzeugs befestigt ist, stellt sich später als sein Aschenbecher heraus. Roli sagt, das Solex gefalle ihm so gut, weil man, anders als bei einem Töffli, nicht nur draufsitzen könne: «Mit dem muesch duruf no öpis mache.» Und wenn man irgendwann oben ist, wie wir es auf unserem Ausflug mehrmals sind, dann spielt das
Das Solex: Ein wenig Velo, ein wenig Mofa und ganz viel Lebensgefühl. (Bilder lhä)
Superheld an Bord: Spiderman beschützt den Zusatztank.
Gewappnet mit Hupe und Klingel, falls man unverhofft doch mal überholen müsste.
Solex seine Stärken aus. Für Abfahrten kann die Reibrolle vom Vorderrad gehoben und der Motor abgestellt werden: Fertig ist das Velo. So lässt sich der «Entschleuniger» ganz schön beschleunigen. 60, 70 Stundenkilometer liegen
drin. Mittlerweile ist es bald halb neun Uhr, wir stehen vor unserer vorerst letzten Abfahrt, in Neuheim wartet in einem Hinterhof der Grill auf uns. Wir flitzen los. Ich denke an meine Bremsen. Wobei ... lieber nicht.
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Die Ämtler Rebberge werfen kaum Ertrag ab Hagel und Mehltau haben die Ernte grösstenteils vernichtet Auch im Säuliamt haben Hagel und Mehltau den Reben arg zugesetzt. «Null bis wenig Ertrag», lautet das ernüchternde Fazit der Winzerinnen und Winzer. Erstmals gibt es in Knonau keinen Wümmet.
bepflanzt – mit je 320 Rebstöcken weiss (Sauviniac) und rot (Divico). Das sind robuste Sorten, aber auch sie wurden durch Hagel schwer beschädigt; Triebe wurden so arg verletzt, dass nun ein Teil erneuert werden muss. Was die neuen Sorten dereinst abwerfen, ist schwer vorauszusagen. Am Anfang mögen das 200 bis 300 Flaschen sein. «Wir setzen auf Qualität, nicht auf Quantität und sehen das als unser Hobby», sagt Reto Häggi.
von werner schneiter Nach drei guten Jahren folgt nun für die Winzerinnen und Winzer im Säuliamt ein schlechtes, ein sehr schlechtes sogar. «Null Ertrag», meldet Edwin Marty, der zwischen Uttenberg und Knonau seit rund 35 Jahren auf einem hektargrossen Areal Trauben erntet, in guten Zeiten 5000 Kilogramm oder mehr – zwei Drittel rote, ein Drittel weisse der Sorten Riesling x Sylvaner, Pinot gris, Blauburgunder, Cabernet Dorsa und St. Laurent. Falscher und echter Mehltau wurden zwar intensiv bekämpft, ohne Erfolg. Und natürlich haben auch der Hagel Ende Juni und Regenfälle den Reben zugesetzt – so sehr, dass Marty auf den Wümmet verzichtet. Zum ersten Mal überhaupt. «Es lohnt sich nicht, Netze gegen Vogelfrass zu spannen – das ist in dieser Situation zu aufwendig», sagt der Winzer resigniert. Die kümmerlichen Reste überlässt er den Vögeln. «Bei einigen Sorten ist es kahl, da gibt es wegen des Hagelzugs Ende Juni Totalschaden», sagt Nicole Eberhard, die zusammen mit Ehemann Robert in der Vollenweid (Hausen) auf 1,2 ha seit 2014 den höchstgelegenen Rebberg des Kantons Zürich bewirtschaftet. Und
Die Restaurants und Läden gehen dieses Jahr leer aus
Mehltau, Hagel und Regen haben den Trauben in Knonau zugesetzt – so sehr, dass nun erstmals seit 35 Jahren kein Wümmet stattfinden kann. Winzer Edwin Marty zeigt einen kümmerlichen Rest, der jetzt Vogelfutter ist. (Bild Werner Schneiter) ausschliesslich auf biologischen Anbau setzt. Nach einem «Schockzustand» wachsen die Beeren da und dort zwar wieder, und bei einer Sorte gibt es Hoffnung auf einen kleinen Ertrag. Aber die Schäden sind doch beträchtlich; Hagel hat auch das Rebholz teilweise zerschlagen, ein Wümmet findet kaum statt. «Die Auswirkungen werden wir auch im kommenden Jahr noch spüren», fügt Nicole Eberhard an.
200 bis 300 kg auf dem Aeugsterberg Hagel und Feuchtigkeit beeinträchtigen die Ernte auch auf dem Aeugsterberg, wo Charles Schaller seit über 25 Jahren den «Gottert-Höckler» produziert, ausschliesslich Riesling x Sylvaner. Er rechnet mit einem Ertrag von 200 bis 300 kg – kein Vergleich zu «normalen» Jahren, in denen jeweils 700 bis 900 kg resultieren. Der Rekord liegt bei über 1200 kg.
«Sobald die Trauben die Farbe wechseln, werden Netze gegen Vogelfrass gespannt», sagt Charles Schaller, der neben Privatkundschaft auch Läden und Restaurants bedient. Zumindest in «normalen» Jahren. 2019 haben Tina Furrer und Reto Häggi den Rebberg der Familie Leuthold in Uerzlikon in Pacht übernommen. Inzwischen haben sie das Areal von 18 auf 15 Aren reduziert und vollständig neu
Als Hobbywinzer bezeichnen sich auch Marianne und Peter Käppeli aus Obfelden, die in Wettswil seit 2004 den «Dettenbühler» produzieren – einen Rotwein aus Garanoir-Trauben. Ihnen hat der Mehltau stark zugesetzt. Die Versicherung hat einen Drittel Verlust festgestellt. «Wir haben 250 ‹Trübel› gezählt, was etwa 100 Kilogramm ergibt – alle anderen sind unbrauchbar», sagt Peter Käppeli, der noch nicht aufgegeben hat. Die Frage, ob es sich lohnt, Vogelnetze zu spannen, beschäftigt ihn. Es ist ein grosser Aufwand – zu gross, um 100 kg zu ernten? Es gibt da noch die Möglichkeit, einen Grappa zu produzieren. Zum Essen eignen sich die Garanoir-Trauben mit ihrer zähen Schale nicht. Im vergangenen Jahr haben die Käppelis 435 kg geerntet, 2019 nicht viel weniger. Auf den 2021er müssen die Restaurants Schoren in Mühlau und Hirschen in Wettswil, der Obfelder Dorfmärt, Chäs Stöckli in Affoltern und der Wettswiler Volg verzichten.
Wo sich mediterrane und orientalische Küche treffen
Ein Tag für lokale Spezialitäten
Seit rund einem Monat bietet das Restaurant Casa Lío oberhalb der Wettswiler Driving Range feine Gastronomie mit zwei kulinarischen Schwerpunkten: Mittelmeer und Orient.
Am Samstag, 28. August, findet in allen Volg-Läden der «Feins vom Dorf»-Tag statt. Die Kunden sind von 9 bis 16 Uhr eingeladen, in ihrem Dorfladen verschiedene Spezialitäten zu entdecken und deren Produzenten persönlich kennenzulernen.
Casa Lío auf der Driving Range in Wettswil
Momoll, es ist einiges «gegangen» im Restaurant oberhalb der Driving Range in Wettswil: Dieses hat bis vor Kurzem eigentlich ein Schattendasein gefristet, blieb kaum bemerkt. Nun aber präsentiert sich das neue Restaurant Casa Lío innen komplett wie hübsch renoviert und aussen mit der Terrasse, einer Lounge sowie einem kleinen Wintergarten prächtig. Und der Ausblick über die Talsohle, bis hinüber zum Ettenberg, vermag dies gar noch zu toppen!
Mittagsmenüs zur Wahl Vor etwas mehr als einem Monat haben Geschäftsführer Jérôme Gabathuler und sein Team der Dos Locos GmbH den Betrieb übernommen und dem Restaurant neues, frisches und spannendes Leben eingehaucht: Erstens treffen sich hier nun mediterrane und orientalische Küche, zweitens sind die Mahlzeiten allesamt frisch hausgemacht und drittens gibt es die gemütliche Casa-Lío-Atmosphäre im modernen Shabby-chic-Look nicht nur für Golfer – Montag bis Sonn-
Jérôme Gabathuler und sein Team machen das neue Restaurant Casa Lío oberhalb der Driving Range in Wettswil zum Ausgehtipp. (Bild zvg.) tag 9 bis 23.30 Uhr. «An Werktagen bieten wir von Montag bis Freitag die Wahl zwischen zwei frisch zubereiteten Mittagmenüs für 17.50 und 23 Franken sowie à la carte an. Abends servieren wir täglich – also auch am Wochenende à la carte», präzisiert Jérôme Gabathuler. Und die Casa-Lío-Karte hat es punkto Auswahl im wahrsten Sinne des Wortes in sich. Da trifft sich die Kulinaria der Mittelmeerregion mit jener des Orients: Etwa die kalte Gemüse-Tomatensuppe Gazpacho Andaluz oder der italienische
Frischkäse Burrata (verschiedene Beilagen) mit «the oriental three», den Vorspeisen Hummus, Avocado-Dip und Baba Ghanoush. Aber auch Klassiker wie Rindstatar und Wurst-Käse-Salat fehlen nicht. Und alles ist vom fabelhaften Küchenteam hausgemacht.
«Beef it or leave it» An Hauptspeisen findet sich in der Karte auch eine gute Auswahl: Filet, Entrecôte und Rib-eye vom Rind, Kotelett und
Hamburger vom Kalb, ebenso Pouletbrust oder Schweinsnierstück – alle mit mediterranem Gemüse, Pommes frites, Tagliatelle oder Blattsalat (nach Wahl) sowie Kräuterbutter oder Saucen wie Chimichurri oder Béarnaise. Auch im Angebot: Paniertes Schweinsschnitzel mit Pommes frites. Die Sparten Pasta und Vegetarisch fehlen selbstredend nicht – Auberginenauflauf Melanzane di parmigiana, Spaghetti Napoli sowie Tagliatelle al tartufo, ebenso veganes Tatar und Mushroom Burger – und genauso wurden die Kinder nicht vergessen, wie der Geschäftsführer anführt: «Es gibt Spaghetti Napoli, hausgemachte Chicken-Nuggets und Pommes frites, die freilich auch Erwachsene für sich bestellen dürfen! Die GlobiGlace ist allerdings lediglich für Kinder inklusive», schmunzelt Gabathuler. Kommt dazu, dass sich – neben den feinen Drinks – auch der Blick in die Weinkarte lohnt. Da findet man sowohl bekannte wie auch den einen oder anderen selteneren feinen Tropfen. Das Casa Lío ist rundum einen Besuch wert und dürfte rasch zum Ausgehtipp werden. (kb.) Restaurant Casa Lío, Moosstrasse 7 (auf der Driving Range), Wettswil, Telefon 043 466 01 20, mail@ casa-lio.ch, www.casa-lio.ch. Öffnungszeiten:
Unter dem Label «Feins vom Dorf» sind von Volg zu Volg unterschiedliche Spezialitäten erhältlich, die im Dorf oder einem Nachbardorf hergestellt werden. Das 2005 eingeführte Label umfasst heute über 10 000 Spezialitäten von mehr als 3000 lokalen Produzenten, wobei das Angebot je nach Saison unterschiedlich sein kann. Darunter sind Klassiker wie Brot, Eier und Honig sowie Besonderheiten wie Würste, Biere, hausgemachte Konfitüren, Öle oder Weine. Bereits zum fünften Mal in Folge stehen die lokalen Produkte und ihre Produzenten aus der unmittelbaren Umgebung der Läden am 28. August wieder einen Tag lang im Mittelpunkt. Nebst Degustationen und Begegnungen mit den Produzenten wird ein Wettbewerb lanciert. Es gibt 600 gefüllte Volg-Einkaufstaschen sowie als Hauptpreise fünf DreiMinuten-Gratiseinkäufe zu gewinnen. Volg Konsumwaren AG
Montag bis Sonntag 9 bis 22.30 Uhr (Samstag/ Sonntag: Küche durchgehend geöffnet).
Mehr Informationen unter www.volg.ch.
Ref. Kirche Knonau
Ref. Kirche Stallikon-Wettswil
Kath. Kirche Mettmenstetten
Sonntag, 22. August 11.00 Waldgottesdienst im Gruenholzwald hinter der Pestalozzi Stiftung mit Pfarrer Hansruedi Spichiger und dem Jodlerklub Affoltern am Albis Amtswoche: Micha Christian Baumgartner
Sonntag, 22. August 10.15 Uetliberg / Uto Kulm, Familiengottesdienst zum Ferienende Pfr. Otto Kuttler, Judith Fries & Ursula Disteli mit Taufe Ilario De Nardo, Stallikon Segnung der 1. Klässler und Kinder vom 1. Kindergarten Musik: Musikgesellschaft Stallikon anschliessend Apéro Bahn ab Uitikon Waldegg 9.18 Uhr oder 9.48 Uhr (jeweils mit Anschlusstaxi für Gehbehinderte) Bei schlechtem Wetter in der Kirche Stallikon Bei unsicherer Witterung: Infos ab Sa. ca. 20.00 Uhr unter www.kirche-stallikon-wettswil.ch oder Tel. 044 700 01 53
Sonntag, 22. August 9.30 Wortgottesdienst mit Religionspädagogin S. Bartels Orgel: R. Deuber
Dienstag, 24. August 19.00 Stille und Tanz in der Kirche Wettswil
Chrischona Affoltern am Albis Kirche mit Nähe Alte Obfelderstrasse 24
Ref. Kirche Maschwanden
Ref. Kirchgemeinden im Bezirk
Ref. Kirche Hausen a. A.
Mit dem Telefon und im Internet kommt die reformierte Kirche zu Ihnen nach Hause. Unter Tel. 032 520 10 82 hören Sie ein Wort zur Woche von einer Pfarrerin oder einem Pfarrer aus dem Säuliamt. Die Wochenworte und regionalen Video-Gottesdienste können jederzeit auf www.ref-saeuliamt.ch abgerufen werden.
Sonntag, 22. August 10.00 Jazz-Gottesdienst in Kappel mit dem Thierry Long Trio, Pfarrer Volker Bleil und Team
Ref. Kirche Aeugst a. A. Sonntag, 22. August 8.00 Wanderung zur ref. Kirche Hedingen, Treffpunkt vor dem Pfarrhaus Aeugst 10.00 Regionalgottesdienst in Hedingen Pfarrer Ueli Flachsmann
Montag, 23. August 19.00 – 20.00 Meditation am Abend in der Kirche
Sonntag, 22. August 10.00 «Fest zum Schulbeginn» mit den Traceuren von der Target Freerunning School Familiengottesdienst und anschliessend Picknick im Chilepark, Workshop und Spielposten Pfr. Werner Schneebeli und Familienteam Dienstag, 24. August 9.30 Ökumenische Gesprächsgruppe für pflegende und begleitende Angehörige im Chilehuus 14.00 60plus Spielnachmittag im Ulmensaal Mittwoch, 25. August 12.15 Oase: Besinnung über Mittag mit Pfrn. Lilian Gächter Freitag, 27. August 14.00 Erzählcafé «Mein besonderes Ferienerlebnis», im Chilehuus
Ref. Kirche Bonstetten Sonntag, 22. August 10.00 Regional-Gottesdienst in Hedingen, mit Pfr. Ueli Flachsmann www.kirchebonstetten.ch
Ref. Kirche Mettmenstetten Samstag, 21. August 13.00 Trauung von Stefanie Sigrist & Jérôme Sigg Pfarrer Andreas Fritz Sonntag, 22. August 11.00 Fest-Gottesdienst «500 Jahr Chile Mättmi» Pfarrer Andreas Fritz Orgel, Marina Wehrli Balaleika, Sergey Mushtakoff www.ref-mettmenstetten.ch
Donnerstag, 26. August 14.30 Kafi Träff im Kirchgemeindesaal Wettswil Anmeldung bei Christine Haab, Tel. 079 702 71 77 www.kirche-stallikon-wettswil.ch
Ref. Kirche Hedingen
Ref. Kirche Obfelden
Kath. Kirche Affoltern a. A.
Sonntag, 22. August 10.00 Gottesdienst Pfarrer Ueli Flachsmann
Sonntag, 22. August 10.00 Gottesdienst mit Pfrn. Eva Eiderbrant Erich Erder (Orgel) www.kircheobfelden.ch
Samstag, 21. August 17.30 Eucharistiefeier
Freitag, 27. August 6.00 Kontemplatives Morgengebet in der Kirche 12.00 Zäme Zmittag in der Zwinglistube. Anmeldung bis Mittwochabend an sonja_billeter@datazug.ch oder Tel. Pfarramt: 044 764 02 15
Ref. Kirche Kappel a. A.
Ref. Kirche Affoltern a. A.
Sonntag, 22. August 10.00 Regionalgottesdienst mit Pfrn. C. Mehl Musik: Marianne Rutscho Ref. Kirche Maschwanden www.kirche-maschwanden.ch
Sonntag, 22. August 10.00 Jazzfestival Regionalgottesdienst im Oberamt in Kappel am Albis mit Pfr. Volker Bleil
Kloster Kappel a. A. Werktags: Tagzeitengebete um 7.45, 12.00, 18.00 Uhr in der Kirche Freitag, 20. August 20.00 Jazzfestival im Kloster Kappel Yves Theiler Trio Vorverkauf: ticketino.com Samstag, 21. August 20.00 Jazzfestival im Kloster Kappel Thierry Lang Trio Vorverkauf: ticketino.com Sonntag, 22. August 10.00 Jazzgottesdienst in der Klosterkirche Das Thierry Lang Trio korrespondiert mit der Liturgie von Volker Bleil, der Predigt von Fabienne Greuter und Texten von Matthias Krieg. Vorgetragen von René Weisstanner
Ref. Kirche Ottenbach Sonntag, 22. August 10.00 Regionaler Gottesdienst in Obfelden. Es wird ein Fahrdienst angeboten. Melden Sie sich bitte bei Käthi Kurtz, Telefon 044 761 23 47. www.kircheottenbach.ch
Ref. Kirche Rifferswil Sonntag, 22. August 10.00 Regional-Gottesdienst in Kappel mit Jazzmusik Thierry Lang Trio, mit Pfr. Volker Bleil und Pfarrerin Regula Eschle Wyler und Matthias Krieg www.kircherifferswil.ch
Freitag, 27. August 18.30 Eröffnungsgottesdienst zum neuen Schuljahr und Miniaufnahme mit Pfr. A. Saporiti, Religionspädagogin Silvana Bartels und dem Katechesen Team Orgel: A. Bodenhöfer Mehr unter www.kath-hausen-mettmenstetten.ch
Kath. Kirche Obfelden Sonntag, 22. August 10.30 Gottesdienst www.kath-affoltern.ch
Sonntag, 22. August 10.00 Familien-Gottesdienst & Livestream - David Ruprecht Mehr unter www.sunntig.ch
Heilsarmee Affoltern a. A. Wiesenstrasse 10
Sonntag, 22. August 9.00 Gottesdienst 18.30 Santa Messa www.kath-affoltern.ch
Alle Veranstaltungen mit vorgeschriebenem Schutzkonzept Sonntag, 22. August 10.00 Gottesdienst Predigt: Doris Habegger Kingskids und Kinderhüeti Donnerstag, 26. August 14.30 Frauentreff www.affoltern.heilsarmee.ch
Kath. Kirche Bonstetten
Pfingstgemeinde Affoltern a. A.
Samstag, 21. August 10.00 Taufe 18.00 KEINE Vorabendmesse – Sommerferien Sonntag, 22. August 10.00 Hl. Messe, mit Generalvikar Andreas Fuchs Dienstag, 24. August 18.45 Rosenkranz 19.30 Hl. Messe mit P. Raphael anschl. Gebetsgruppe Mittwoch, 25. August 10.30 Ökum. Morgengebet 18.30 Rosenkranz Donnerstag, 26. August 8.15 Rosenkranz 9.00 Hl. Messe mit P. Raphael
Alte Obfelderstrasse 55
Sonntag, 22. August 10.00 Gottesdienst und Kinderprogramm www.pfimiaffoltern.ch
Evang. Täufergemeinde Mettmenstetten, Weidstrasse 20 Sonntag, 22. August 10.30 Gottesdienst Kleinkinderhort Sonntagsschulen und Unterricht gehen auf Reisen 13.15 Freundestreffen Elim International Aktuelle Berichte aus Äthiopien von Familien Gehrig und Lippuner www.etg-mettmenstetten.ch
Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage
Donnerstag, 26. August 13.30 Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception) www.klosterkappel.ch
Heumattstrasse 2, 8906 Bonstetten
Sonntagsgottesdienste 10.00 Klassenzeit 11.10 Abendmahlsversammlung
Bestellschein für Ihr Inserat auf der Spezialseite «Berufswahl 2022» ❑ Ja, wir bestellen folgendes Inserat (Grösse 140 x 40 mm): Firma
Lehre
LOGO
Berufsbezeichnung
Muster AG Musterstrasse 99 8910 Affoltern am
Eintritt
Dauer Kontakt
Eintritt 2021 Dauer
Erscheinungsdaten 2021:
Kontaktperson
❑ 27. August ❑ 29. Oktober ❑ 17. Dezember
Preis pro Erscheinung Fr. 150.– exkl. MwSt.
Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern – Obere Bahnhofstrasse 5 – 8910 Affoltern am Albis – Tel. 058 200 57 00 – E-Mail: inserat@weissmedien.ch
❑ 24. September ❑ 26. November
Veranstaltungen
Freitag, 20. August 2021
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Erste Ergebnisse werden präsentiert
Öffentlicher Gemeindeanlass der Sorgenden Gemeinschaft Obfelden Die Arbeitsgruppe Sorgende Gemeinschaft Obfelden stellt ihre Ergebnisse der zweijährigen Arbeit vor und sucht weitere Mitstreiterinnen und Mitstreiter. Am 30. August findet dazu um 19.30 Uhr ein Anlass im Singsaal Chilefeld statt.
Patience Portefeux (Isabelle Huppert) fahndet auf eigene Faust. (Bild zvg.)
Eine Dame mischt den Drogenmarkt auf Kinofoyer Lux gastiert in Obfelden
Am Freitag, 3. September, um 20.15 Uhr, zeigt Kinofoyer Lux in Zusammenarbeit mit Kultur Obfelden im Singsaal Chilefeld in Obfelden die Komödie «La Daronne». Patience Portefeux (Isabelle Huppert) arbeitet bei der Polizei von Paris im Drogendezernat als französisch-arabische Übersetzerin. Weil sie dafür massiv unterbezahlt ist und das exklusive Seniorenheim ihrer Mutter ihr droht, die alte Dame wegen unbezahlter Rechnungen in eine weit schäbigere Einrichtung abzuschieben, gerät Patience unter Zugzwang. Der Zufall will es, dass sie bei einer Befragung erfährt, dass gerade eine Drogenlieferung auf dem Weg nach Paris ist. Spontan entscheidet sie sich, die Beschlagnahmung zu sabotieren. In Eigenregie fahndet sie nach dem hochwertigen Hasch – und wird fündig. Fortan mischt sie als maghrebinische
Geschäftsfrau, die man respektvoll «la Daronne» (die Alte) nennt, den Pariser Drogenmarkt auf und das mit offensichtlichem Vergnügen. Sie verkleidet sich mit einem modischen Hidschab, legt sich einen pensionierten Spürhund zu und beeindruckt so die etwas beschränkten Kleindealer. Ihrem Job geht sie weiterhin nach. Dass der DezernatChef ihr Liebhaber ist, vereinfacht ihr Doppelleben keineswegs. Die leichtfüssige und temporeiche Krimikomödie mit spannenden Sequenzen, witzigen Dialogen und einer grossartigen Isabelle Huppert verspricht gute Unterhaltung! Kinofoyer Lux Freitag, 3. September, 20.15 Uhr, «La Daronne», Komödie von Jean-Paul Salomé mit Isabelle Huppert, Hippolyte Girardot, Farida Ouchani, FR 2020, 106 Min, F/d. Singsaal Chilefeld, Dorfstrasse 65, Obfelden. Eintritt: 14 Franken (unter 20 Jahren: 7 Franken), Kasse geöffnet ab 19.30 Uhr, mit Barbetrieb.
Kino-Openair in Muri Intermezzo und Kino Mansarde präsentieren am 27. und 28. August zwei Kinoabende unter freiem Himmel im Ammanngarten in Muri. Im Sommer als Zwischennutzung einen Treffpunkt im Dorf anbieten: Diese Idee bietet momentan das Intermezzo-Team in der Brache Ammannhaus vis-à-vis vom Restaurant Tomate in Muri an. Sommerliches Kino ermöglichen wollte auch das Kino-Mansarde-Team. Doch Corona legte die angefangene Planung wieder auf Eis. Umso begeisterter war die Kino-Mansarde-Programmleiterin Karin Buess, als sie von der Idee von Intermezzo hörte. Man traf sich, tauschte seine Vorstellungen aus – und schnell war klar, dass man zusammen zwei Openair-Kino-Anlässe organisieren möchte. Am 27. und 28. August wird nun das Beschlossene umgesetzt: Am Freitagabend läuft ab 21 Uhr im lauschigen Ammanngarten der Schweizer Sommerhit «Wanda, mein Wunder». Bettina Oberlis neuster Spielfilm zeigt die
witzig-tiefgründige Geschichte einer reichen Schweizer Familie, welche mit ihrer Hausangestellen das «blaue Wunder» erlebt. Am Samstagabend sind es ebenfalls Liebesgefühle, welche den Film leiten: dieses Mal allerdings sehr kulinarische. Die romantische Feelgood-Komödie «Madame Mallory und der Duft von Curry» (Regie Lasse Hallström, 2014) handelt nämlich von zwei benachbarten Restaurants, welche sich aus Konkurrenzgründen zuerst heftig bekämpfen, um dann gemeinsam gescheiter zu werden. Ab 18 Uhr startet jeweils im Ammanngarten der kulinarische Teil mit griechischer Street-Food-Küche vom Foodtruck «Great on Tour». Für Speis, Trank und Kino sind keine Reservierungen möglich. Die Kinokasse öffnet um 19 Uhr, der Ammanngarten bietet für rund 100 Gäste Platz. (Filmeintritt: 15 Franken). Bei Regen findet die Veranstaltung nicht statt. Auf www.kinomansarde.ch und www.intermezzo-muri.ch wird jeweils ab 11 Uhr publiziert, ob der Anlass durchgeführt wird. Kino Mansarde
Die Liebe geht meistens durch den Magen - im Film «Madame Mallory und der Duft von Curry» leider aber erst ganz am Schluss. (Bild zvg.)
Das Ziel des Projektes ist der nachhaltige Aufbau einer gemeinsamen Sorgekultur in Obfelden sowie deren Etablierung durch gemeinschaftliche Aktivitäten. Unter Sorgearbeit verstehen die Organisatorinnen und Organisatoren einerseits die Verbesserung der Vernetzung zwischen Einwohnerinnen und Einwohnern und Servicedienstleistern innerhalb des sorgenden Sektors, andererseits die Kultivierung solidarischer Achtsamkeit, die bereits im Kleinen beginnt und jeden betrifft. Jeder benötigt dann und wann Unterstützung im Alltag, das haben gerade die ShutdownPhasen in der Covid-19-Pandemie eindrücklich gezeigt. Sei es der Einkauf, der Wissensaufbau beim Gärtnern, Kinderbetreuung, oder generell die Förderung des sozialen Miteinanders. Willkommen sind daher Jung und Alt, Anforderungen zur Teilnahme gibt es keine, denn in einer Sorgenden Gemeinschaft ist jeder willkommen mit eigenen Ideen, erfährt Wertschätzung vor dem Hintergrund seiner individuellen Möglichkeiten. Die Organisatorinnen und Organisatoren
Durch das Projekt soll eine nachhaltige Sorgekultur entstehen. (Bild zvg.) sind nun in der Phase, aus den Forschungsergebnissen geeignete Massnahmen für Obfelden zu entwickeln. Erste spannende Ideen wurden bereits entwickelt, um Menschen zusammenzubringen und bestehende Barrieren beim Annehmen und Geben von Hilfe zu verringern. Es sollen aber auch mehr Ideen aufgenommen und für Obfelden ausgearbeitet werden. Das Team freut sich über eine rege Teilnahme und Mitwirkung aus der Bevölkerung – sowohl bei der Veranstaltung als auch in folgenden Gemeinschaftsaktivitäten. Mitmachen ist auf verschiede Arten möglich: mehr dazu erfahren Interessierte am 30. August. Alle Einwohnerinnen und Einwohner Obfeldens sind herzlich eingeladen,
teilzunehmen. Der Organisation halber (Covid-Vorschriften) wird um Anmeldung gebeten, dies gerne per E-Mail (sorgende.gemeinschaft@obfelden.ch) oder telefonisch bei der Gesundheitsvorsteherin Diana Caruso (076 391 10 76). Wer aus dringenden Gründen nicht in Präsenz teilnehmen kann, wird gebeten, dies dem Organisationsteam per E-Mail mitzuteilen. Diese Personen erhalten dann Informationen für die digitale Teilnahme über das Videokonferenzsystem Zoom. Für digital unerfahrene Bürgerinnen und Bürger werden eigens Schulungen angeboten. Genaue Zeiten werden im persönlichen Austausch bekannt gegeben. Sorgende Gemeinschaft Obfelden
Klingende Böden und tanzende Pflanzen Lesung mit Florianne Koechlin in der Buchhandlung Scheidegger Am Freitag, 3. September, ab 19.30 Uhr, nimmt Florianne Koechlin ihr Publikum mit auf neue Streifzüge durch wissenschaftliches Unterholz. Wie tönt das Kriechen eines Regenwurms? Und was sagen die unendlich vielen Geräusche im Boden über dessen Fruchtbarkeit aus? Hören Nachtkerzen wirklich das Summen von Bienen, und wie kommuniziert die Apfelblüte mit der Biene? Wie können Engadinerschafe die prachtvolle Blumenvielfalt unserer Alpen erhalten helfen? Florianne Koechlin ist Biologin und Autorin. Für sie ist längst klar, dass Pflanzen und Tiere miteinander kommunizieren. Auch in ihrem neuen Buch zeigt sie anhand anschaulicher Beispiele, mit welchem intelligenten Verhalten,
Pflanzen sich vor Schädlingen schützen oder Nützlinge anlocken. Für ihre Arbeit interviewte Koechlin zahlreiche Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus so verschiedenen Disziplinen wie der Botanik, der Tierzucht, der Philosophie, der Kunstgeschichte oder der künstlichen Intelligenz. Anhand aktueller Forschungsergebnisse und Praxisbeispiele zeigt sie auf: Eine natürliche Landwirtschaft, die auf Vielfalt, gesunde Böden und soziale Netze setzt, kann die Welt ernähren, und das ohne synthetische Pestizide und ohne Agrogentechnik. In Indien spielt sich gerade Unglaubliches ab: Andhra Pradesh, ein Staat grösser als die Schweiz, Österreich und Belgien zusammen, will bis 2027 ganz auf synthetische Pestizide verzichten. Dabei setzt er auf Mischkulturen, Kühe und engagierte Dorfgemeinschaften.
Mit Wanderschuhen ins Kino Am 23. August startet im Wildnispark Zürich das zehntägige «Sihlwald Kino». Es locken Natur, Kultur und Kulinarik. In der überdachten Halle beim Besucherzentrum in Sihlwald kommen zwischen dem 27. August und dem 5. September grosse und kleine Kinofans auf ihre Rechnung. Das Kino befindet sich nicht weit vom Bahnhof Sihlwald entfernt. Sportliche Naturen radeln vielleicht schon am späteren Nachmittag der Sihl entlang zum Wildnispark, oder sie verbinden den Kinoabend mit einer Wanderung durch den urwüchsigen Sihlwald. Mit dem Bistro Cinéma ist auch für das leibliche Wohl vor Filmbeginn gesorgt. Auf dem abwechslungsreichen Programm steht zum Beispiel der Roadmovie «Nomadland». Der Film war mit drei Trophäen der grosse Sieger der diesjährigen Oscarverleihung. Das Sozialdrama über Arbeitsnomaden in den USA mit Hauptdarstellerin Frances McDormand ist absolut sehenswert. Mit Peter Rabbit 2, Jim Knopf und den
Aber nicht nur in Indien, auch in Afrika und in Europa wandelt sich die Landwirtschaft. Koechlin berichtet anschaulich und leicht nachvollziehbar von den neuesten Erkenntnissen und gibt Ausblicke, die uns optimistisch stimmen, wie die Vielfalt in der Natur wieder zunehmen kann. Leserinnen und Leser, die mehr über die Beziehungen zwischen Pflanzen- und Tierwelt erfahren möchten, erhalten mit diesem Buch einen leichten und anschaulichen Einstieg in das Thema. Buchhandlung Scheidegger Lesung mit Florianne Koechlin aus dem Buch «Von Böden, die klingen und Pflanzen, die tanzen». Freitag, 3. September, 19.30 Uhr, Buchhandlung Scheidegger, Eintritt: 25 Franken, Tickets erhältlich in der Buchhandlung, keine Reservierung möglich. Weitere Informationen: floriannekoechlin.ch.
«Letzte Hilfe»Kurs in Affoltern Erste Hilfe zu leisten, wird in unserer Gesellschaft als eine selbstverständliche Aufgabe angesehen. Doch wie helfen wir Menschen, deren Lebensende gekommen ist?
Kino im überdachten Besucherzentrum im Wildnispark. (Bild zvg.) Croods hat das «Sihlwald Kino» am Nachmittag auch für Kinder etwas zu bieten. Tickets sind vor Ort oder im Vorverkauf im Shop des Besucherzentrums Wildnispark Zürich in Sihlwald, im ZVVContact-Kundencenter im Bahnhof Adliswil oder in der Albis Drogerie in Langnau erhältlich. Wildnispark Zürich
Der eintägige Kurs vermittelt Basiswissen zum Sterben als Teil des Lebens. Die Teilnehmenden erfahren, wie Menschen an ihrem Lebensende begleitet und unterstützt werden können. Die erfahrenen Kursleiterinnen und die kleine Gruppe bieten einen geschützten Rahmen, um sich mit dem Thema «Sterben und Abschied nehmen» auseinanderzusetzen. Die Teilnahme ist kostenlos, die Kosten werden von der reformierten Kirche übernommen. Beschränkte Platzzahl. Reformierte Kirche Affoltern Samstag, 11. September, 10 bis 16 Uhr, inklusive
Das genaue Programm oder allfällige, corona-
kleiner Mittagslunch. Anmeldung per Telefon:
bedingte Anpassungen sind unter www.
044 761 24 00 (vormittags) oder per E-Mail an
sihlwaldkino.ch abrufbar.
sekretariat@ref-affoltern.ch.
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Veranstaltungen
Freitag, 20. August 2021
Fritz Brändli erzählt Die Kafimüli startet am Montag in ihr Herbstprogramm Der Stalliker Senior Fritz Brändli erzählt am 23. August, von 14 bis 16 Uhr, Episoden und Erlebnisse aus seinem langen Leben. Er macht damit den Start des neuen Programms – das auch an neuer Adresse stattfindet.
Zeit- und Ortsgeschichte, die den Zuhörerinnen und Zuhörern in dieser Forumsveranstaltung nähergebracht wird. Im Anschluss besteht die Möglichkeit zum gemütlichen Beisammensein bei Kaffee und Kuchen.
Nach einer langen, coronabedingten Pause lädt die Genossenschaft Kafimüli wieder zu einer Forums-Veranstaltung. Zu Gast ist am kommenden Montag Fritz Brändli. Zwar hält er nicht gerne Vorträge, er hat sich jedoch bereit erklärt, im Rahmen eines lockeren Gesprächs mit der ehemaligen Stalliker Gemeinderätin Vreni Geissler und mit Kurt Lips vom Gemeindeverein Geschichten aus seinem langen Leben zu erzählen. Zum Beispiel über 40 Jahre als Briefträger bei der Post in Stallikon (1954–1993) und wie es damals war, als er die Post zu Fuss, Sommer und Winter und bei jedem Wetter im weitläufigen Gemeindegebiet austrug. Es gibt auch zahlreiche Geschichten und Erlebnisse von den 110 Wanderungen, die der langjährige Wanderleiter organisiert hat. Oder er berichtet von den Wanderun-
Die Veranstaltung findet an einer neuen Adresse statt. Weil die Schule Stallikon dringend mehr Platz brauchte, musste die Kafimüli den alten Kindergarten, der ihr von der Gemeinde zur Zwischennutzung zur Verfügung gestellt wurde, per Ende Mai räumen. Das Wohnheim Loomatt (Stiftung RgZ) hat der Kafimüli als Ersatz seine öffentlichen Räume für Aktivitäten und Veranstaltungen angeboten. Seit dem 1. Juni ist die Kafimüli neu an dieser Adresse zu Hause.
Die Kafimüli an neuer Adresse
Kafimüli Stallikon
Fritz Brändli zu Gast in der Kafimüli.
Gespräch mit Fritz Brändli, Montag, 23. August,
(Bild zvg.)
14 bis 16 Uhr, Eintritt gratis, Kollekte. CoronaSchutzkonzept. Die neue Adresse lautet:
gen, die der rüstige 90-Jährige nach wie vor jede Woche unter seine Füsse nimmt. Es ist auf jeden Fall ein Stück
Genossenschaft Kafimüli Stallikon, c/o RgZ Wohnheim Loomatt, Loomattstrasse 50, Stallikon (Ortsteil Sellenbüren).
Grosse Namen im idyllischen Park Konzerte im Kulturzelt im Park Seleger Moor An den nächsten 14 Tagen finden im Park Seleger Moor drei Konzerte statt. Auf die Gäste wartet ungarische Zigeunermusik, ein Konzert mit dem Stradivari Quartett und die Festival Strings Lucerne Chamber Players. Die Konzertreihe «Kulturzelt.ch – Konzerte im Kulturzelt im Park Seleger Moor» veranstaltet nach der Sommerpause drei weitere Konzerte im idyllischen Landschaftspark in Rifferswil. Am Montag, 23. August, kommt der weltbekannte Roby Lakatos in den Park Seleger Moor und verblüfft sein Publikum mit einer atemberaubenden Virtuosität. Zusammen mit der Flötistin Blanka Kerekes und dem Pianisten Kalman Cseki führt er sein Publikum ab 19.30 Uhr durch einen Abend zwischen ungarischer Zigeunermusik und Jazz – zwei musikalische Welten, welche immer wieder miteinander verschmelzen. Das international bekannte Stradivari Quartett, das in den berühmtesten
Juni-Konzert mit dem Authentic Light Orchestra im Kulturzelt. (Bild zvg.) Sälen der Welt auftritt, spielt am 26. August, ab 19.30 Uhr, Streichquartette von Felix Mendelssohn-Bartholdy und Johannes Brahms. Xiaoming Wang, Violine; Maya Kadosh, Violine; Lech Antonio Uszynski, Viola; Maja Weber, Violoncello. Am 3. September, ab 19.30 Uhr, spielen die Festival Strings Lucerne Chamber Players zusammen mit jungen
Talenten Werke von Pjotr Iljitsch Tschaikowski, Max Bruch und anderen. Kulturzelt.ch Beim Kauf eines Konzerttickets gehört der freie Parkeintritt ab 17.30 Uhr dazu. Die Abendkasse ist ab 19 Uhr geöffnet. Tickets über www.kulturzelt.ch. Bei Schlechtwetter findet das Konzert im Saal des Restaurants Löwen in Hausen statt. Infos ab 16 Uhr auf der Website www.kulturzelt.ch.
Naturlabor im Schutzgebiet Nächster Kinderclub am Samstag, 4. September Am nächsten Anlass des Kinderclubs besuchen die Teilnehmenden das Naturschutzgebiet Schleetal in Stallikon. Seit vielen Jahren bietet der Verein Naturnetz Unteramt (VNU) den Kindern des Säuliamts spezielle Anlässe zu den unterschiedlichsten Themen an. Mal beobachten die jungen Forscherinnen und Forscher Vögel, mal entdecken sie
Frösche oder Fledermäuse. Der nächste Anlass des Kinderclubs findet am Samstag, 4. September, statt. Gemeinsam besuchen die Kids das Naturschutzgebiet Schleetal in Stallikon, einen alten Obstgarten, der teils vom VNU gepflegt wird. Sie schauen ganz genau hin: Wer hüpft da durch das Gras? Wie heisst der Schmetterling auf der Blüte? Und was lebt sonst noch in dem tollen Gebiet? Neben dem Erforschen und Erleben
haben die Kinder natürlich auch viel Spass zusammen. Der Kinderclub richtet sich an Kinder von 6 bis zirka 12 Jahren. Treffpunkt ist um 14.15 Uhr bei der Postauto-Station Aegerten. Bei kleinen Kindern kann wenn nötig ein Elternteil mitkommen. Die Veranstaltung ist kostenlos. Achtung: Die Platzzahl ist beschränkt, eine Anmeldung ist nötig bis am Mittwoch vor dem Anlass. Alle Infos sind zu finden auf www.naturnetz-unteramt.ch/kinderclub. Auskunft erteilt auch Stefan Bachmann, sbachmann@naturnetzunteramt.net, Telefon 078 740 50 51.
Auch Tanzkompositionen gehören zum Programm von «ultraSchall». (Bild zvg.)
Interdisziplinarität als Programm
Musik und Wort mit «ultraSchall» in Kappel «Der uns durchs Gehör erquickt, der uns durchs Gesicht entzückt» – die Veranstaltungsreihe im Kloster Kappel wird diesmal erweitert um die Komponente Tanz. Das Ensemble ultraSchall geht in seiner Konzerttätigkeit über den Schall hinaus. Innovative Aufführungspraxen führen zu Performances, die zum Nachdenken anregen. Seit 2010 entstanden fünf abendfüllende Produktionen. Die Gesamtwerke werden auf die Akustik und Architektur der AufführungsRäume zugeschnitten. Dieses Jahr feiert das Ensemble sein zehnjähriges Bestehen – und bringt zu diesem Anlass musikalische Schätze, Perlen, die es selber als besonders wertvoll schätzt. Mit dabei die Arie «Singe, Seele, Gott zum Preise» von Händel, welche auch das Grundthema des Nachmittags bestimmt. Die Tänze formen sich aus den Texten und der Barockmusik.
Familienanlass am 4. September von der Stiftung Reusstal und dem Naturama Aargau. Legen alle Eidechsen Eier? Und wer brütet die Jungen aus? Wie pflegen die Schlangen ihre Haut und warum nehmen sie dauernd ein Sonnenbad? Zusammen spüren die Teilnehmenden dieser Exkursion unter der Leitung von Stéphanie Vuichard, Naturama Aargau, und Niklaus Peyer, Stiftung Reusstal, die Lieblingsplätze von Ringelnatter und Co. auf und überlegen, wie sie Echsen, Schlangen und Schleichen in die eigenen Gärten locken können. Aber ist
Vorschau: Der vierte und letzte Kinderclub dieses Jahres zum Thema «Natur-Familienolympiade» findet am Samstag, 2. Oktober, statt. Weitere Infos finden sich ebenfalls auf der Website des Vereins. Die Veranstaltung richtet sich an die ganze Familie – man kann sich bereits jetzt anmelden.
Kloster Kappel Sonntag, 29. August, 17.15 Uhr, Klosterkirche Kappel. Weiter Infos unter www.ultra-schall.ch.
Schlangenhaut und Echseneier
Verein Naturnetz Unteramt
Wer hüpft da durch das Gras? (Bild zvg.)
Das Ensemble um Julia Medugno (Konzept und Choreografie) und Jonas Iten (musikalische Leitung) steht dafür, dass die Verbindung von Disziplinen wie Zeitgenössischem Tanz, Barockmusik und Improvisationen spannende neue Kreationen und vielschichtige Konzerte ermöglicht. Die Bewegung der Tänzer beeinflusst die Musiker. Klänge der Musiker bewegen die Seelen und Glieder der Tänzer. Texte formen Improvisationen. Alte Textschätze und Arienklänge wollen ins Heute übersetzt werden. Eine Neukomposition von Silvio Buchmeier wird übrigens ebenfalls aufgeführt. In der Verbindung von Musik mit Tanz und Performance besteht die Chance, beim Publikum einen tiefgründigen und nachhaltigen Eindruck zu hinterlassen.
Eine Zauneidechse. (Bild zvg.)
das nicht gefährlich? Wer ist giftig und wer nicht? Gemeinsam findet man heraus, wie man Schlangen gefahrlos begegnet und warum Eidechsen einem immer eine Nasenlänge voraus sind. Doch all das interessiert die Ringelnatter überhaupt nicht: Sie streckt uns gelangweilt die Zunge raus! Oder hat das gar nichts mit uns zu tun? Stiftung Reusstal Samstag, 4. September, 13.30 bis zirka 16.30 Uhr. Zieglerhaus, Hauptstrasse 8, Rottenschwil. Kosten: Erwachsene 12 Franken, Kinder 8 Franken (jüngere Geschwister kostenlos). Der Anlass richtet sich an Familien mit Kindern von 6 bis 12 Jahren, jüngere Geschwister mit Betreuung willkommen. Anmelden bis 26. August: www.naturama.ch/agenda
Veranstaltungen
Freitag, 20. August 2021
Die Show in Hausen geht weiter
AGENDA
Freitag, 20. August Affoltern am Albis
14.00–18.00: Ferientreff-Nachmittag. Offen für alle Jugendlichen der 5. Klasse, Veranstalter: Jugendarbeit JA-AAA Jugendtreff Hirtschür, Jonentalstrasse 3. 14.00–17.30: Kinderwoche: «Unruhe auf der Burg». Abenteuer am Hof mit Rittern und Edeldamen. Für Kinder vom 2. Kindergarten bis zur 6. Primarklasse. Mehr unter: www.kiwo-affoltern.ch / www.sunntig.ch Chrischona Kirche, Alte Obfelderstrasse 24.
Kappel am Albis
20.00: «Unlock21: Jazz im Kloster Kappel». Heute mit Yves Theiler Trio. Mehr unter: jazzimkloster.ch Klosterkirche.
Mettmenstetten
16.00: Zirkus im «Brister». Vier kreative Zirkusschüler aus Mettmi haben ein neues Zirkusprogramm einstudiert. Eintritt frei, Kollekte. Brister Kulturcafé, Albisstrasse 8.
Samstag, 21. August Affoltern am Albis
08.00–12.00: Wochenmarkt mit Märtkafi. Früchte, Gemüse, Bioprodukte, Selbstgemachtes, Brot und exotische Früchte, Spezialitäten aus diversen Ländern, Blumen und frisch gerösteter Kaffee. Märtkafi offen bis 17 Uhr.
Hausen am Albis
13.00: «Hausen unterwegs» Postenlauf für alle in Hausen von Stand zu Stand. Festwirtschaft beim Sportplatz Jonentäli. Mehr unter www.hausen-unterwegs.ch.
Kappel am Albis
20.00: «Unlock21: Jazz im Kloster Kappel». Heute mit Thierry Lang Trio. Mehr unter: jazzimkloster.ch. Klosterkirche.
Mettmenstetten
Nach einem Jahr Pause findet das Rampe Openair auf dem Weisbrod-Areal wieder statt Am 27. und 28. August wird der Parkplatz des Weisbrod-Areals wieder in ein einladendes Festivalgelände verwandelt. Neun Livebands und drei DJs sorgen über das Wochenende für ordentlich Stimmung. Nachdem das BAG am 21. Juni die aktuellen Lockerungen bekannt gegeben hatte, hat der gemeinnützige Verein sich entschieden, das Rampe Openair (ROA) durchzuführen. Normalerweise werden die Organisationsarbeiten Anfang Jahr aufgenommen. Anders als in den vergangenen Jahren blieben dem Verein und seinem Organisationskomitee dieses Jahr lediglich zwei Monate, um alles vorzubereiten. Zudem stellt die CovidSituation das ROA-OK vor weitere Herausforderungen, um für den Event eine Bewilligung zu erhalten. In Zusammenarbeit mit der Gemeinde Hausen wurde an mehreren Sitzungen das Schutz- und Sicherheitskonzept den Richtlinien des BAG angepasst. Grundlegend ist, dass der Einlass nur mit Covid-Zertifikat gewährt werden kann und das Areal eingezäunt werden muss. Um den Besuchern, welche noch über kein Zertifikat verfügen, den Eintritt zu erleichtern, wird das
Dienstag, 24. August
Donnerstag, 26. August
Obfelden
Aeugst am Albis
16.00:, 17.00:, 18.00: EverdanceObfelden. Nach der Sommerpause wird wieder getanzt im Brunnmattsaal. Tanzen macht auch ohne Tanzpartner Spass. Mehr unter www.everdance-obfelden.ch oder 044 761 89 80; Helen Spörri. Mehrzweckraum Brunnmatt, Bächlerstrasse 11.
Obfelden
Affoltern am Albis
Sonntag, 22. August
18.15–19.10: Turnen Fit 60+. Schnupperstunde jederzeit möglich. Auskunft/Anmeldung: Helen Spörri, 044 761 89 80 Turnhalle Gallenbüel.
Affoltern am Albis
11.15: Ortsvertretung Pro Senectute: Mittagstisch für Seniorinnen und Senioren, Fr. 17.-, Anmeldung: Esther Maurer, 079 358 58 18 Restaurant Rosengarten.
Bonstetten
17.00–18.30: Anlaufstelle Onleihe. Beratung und Unterstützung bei der Onleihe. Mit Fragen und Gerät vorbeikommen. Regionalbibliothek, Obere Seewadelstrasse 14.
07.15: Mittelschwere Wanderung, gemächliche Gruppe: RotenflueHaggenegg-Mostelberg. Wanderzeit ca. 3¼ Std. Anmeldung und Auskunft: Ursula Schärer, 044 700 24 91. Bahnhof.
Stallikon
10.30: «Schnellst Obfelder». Kaffee und Gipfeli ab 9 Uhr. Details: www. https://www.https://www.tvobfelden.ch/die-schnellsten-sind-gesucht. Sportplatz Zendenfrei.
Montag, 23. August
15.30–16.00: Buchstart-Treff mit Leseanimatorin Marlies Mertl. «Reim und Spiel» für Eltern und Grosseltern und weitere Bezugspersonen mit Kleinkindern. Bibliothek Schulhaus Loomatt, Massholderenstrasse 1.
14.00–16.00: Forum Kafimüli: «Fritz Brändli erzählt.» Der Stalliker Senior erzählt Episoden und
Hausen am Albis
21.00: Mülibar mit Openair-Kino. Film «Criminals como nosotros». Witzig und überraschend. Mülibar offen ab 20 Uhr. Gemeinschaftsraum Mülimatt
Kappel am Albis
13.30: Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus, Réception. Kloster Kappel, Kappelerhof 5.
Übernachten kann dieses Jahr leider nicht angeboten werden. Auf dem Festivalgelände selbst gibt es keine Maskenpflicht und keine Abstandsregelungen. Verein Rampe Openair Infos unter www.rampeopenair.ch.
Ausstellungen Aeugst am Albis
Kommbox im Gemeindehaus, Dorfstrasse 22: «Aus 4 Elementen entsteht Kunst.» Faszinierend, wie Ton seine Gestalt durch die Elemente verändert. Die Vielfältigkeit des Töpferns mit Viktoria Jeanroy. Bis 15. September Mo 8–11.30, 16–18.15, Di 8–11.30, Mi 8–11.30, 14–16.30, Do 8–11.30 Uhr.
Aeugstertal (Aeugst Am Albis)
Obfelden
16.30: Everdance-Obfelden. Weitere Informationen auf www.everdance-obfelden.ch oder per Telefon: 044 761 89 80; Helen Spörri. Mehrzweckraum Brunnmatt, Bächlerstrasse 11.
Pegasus Small World Spielzeugmuseum, Habersaat: Sonderausstellung «Barbie: Von der Luxuspuppe zum Massenspielzeug». Bis 31. Dezember. Besuche auch nach Voranmeldung. Fr bis So 11–17 Uhr.
Kappel am Albis
Agenda-Einträge Veranstaltungshinweise für die «Anzeiger»-Agenda sind bis spätestens Mittwoch, 10 Uhr, an agenda@affolteranzeiger.ch einzusenden. (red.)
ZUGER KINOPROGRAMM www.kinozug.ch
Wettswil am Albis
Stallikon
Besucherbegrenzung von maximal 800 Personen. Den Besuchern wird empfohlen, frühzeitig anzureisen, vor allem, wenn man sich noch testen lassen muss. Der Test kann auch schon vorgängig beim Spital Affoltern oder anderen Testzentren gemacht werden, somit kann man sich rund 30 Minuten beim Einlass sparen. Ein Zeltplatz zum
Kloster Kappel, öffentliche Räume, Kappelerhof 5: «Dein Garten wollt ich sein.» Bilder und Objekte von Andrea Christina Leisinger. Bis 20. August. Wochentags 9-18 Uhr.
ANZEIGE
SEEHOF 1+2 ZUG
Obfelden
ROA in Zusammenarbeit mit dem Spital Affoltern ein lokales Testcenter vor dem Festivalgelände aufbauen. Das Testen ist für die Besucher kostenlos. Die ID und Krankenkassenkarte sowie das ausgefüllte Formular, welches auf der ROA-Webseite heruntergeladen werden kann, muss man vorweisen, um sich zu testen. Zudem gibt es eine
Kinder von 3 bis 5 Jahren in Begleitung. 15.30-17.00: Schweizer Vorlesetag für Kinder ab Kindergarten, Thema «Feuerwehr». Bibliothek, Dettenbühlstrasse 1.
Mittwoch, 25. August
10.00–19.00: Grümpi Obfelden mit Festwirtschaft. Details: www. https://www.tvobfelden.ch/ gruempi. Sportplatz Zendenfrei.
Nach dem Ausfall im letzten Jahr kann das Rampe Openair wieder durchgeführt werden. (Archivbild zvg.)
Geschichten aus seinem langen Leben. Mit Vreni Geissler und Kurt Lips. Anschliessend Kaffee und Kuchen. Eintritt frei, keine Reservierung. Genossenschaft Kafimüli Stallikon, Loomattstrasse 50.
13.30:, 16.00: Zirkus im «Brister». Vier kreative Zirkusschüler aus Mettmi haben ein neues Zirkusprogramm einstudiert. Eintritt frei, Kollekte. Brister Kulturcafé, Albisstrasse 8.
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Sport
Freitag, 20. August 2021
Schweizer Juniorenmeister 2021 im Elektrosegelflug Alain Schad von der Modellfluggruppe Affoltern verteidigt Titel im Elektro-Thermikflug Der Junior der Modellfluggruppe (MG) Affoltern, Alain Schad, hat den Titel des Schweizer Juniorenmeisters in der FAI Wettbewerbsklasse F5J (Elektro-Thermikflug) letzten Sonntag in Ricketwil (Winterthur) erfolgreich verteidigt. Der 15-jährige Alain Schad aus Mühlau ist ein bekanntes Gesicht in der Modellflugsportszene. Bereits 2019 konnte er als jüngster Teilnehmer an der Weltmeisterschaft in Trnava (Slowakei) teilnehmen und im Jahr 2020 konnte er seinen ersten Titel als Schweizer Juniorenmeister erfliegen. Dieses Jahr verteidigte er nicht nur seinen Titel erfolgreich, er belegte sogar in der Gesamtwertung mit den Senioren den 3. Rang. Eigentlich wäre Alain nun auf dem Weg zur Europameisterschaft in Ungarn, nur wurde diese aufgrund der Covid-Situation abgesagt. Seit dem Aufkommen der Pandemie sind auch im Modellflugsport sehr viele nationale wie auch internationale Wettbewerbe abgesagt worden. Am vergangenen Sonntag haben in Ricketwil bei Winterthur die Schweizer Meisterschaften in der Kategorie F5J Elektrosegelflug stattgefunden. Bei angenehmen morgendlichen Temperaturen und der dann einsetzenden Hitze gegen Mittag waren die Bedingungen für die Wettbewerbskategorie nicht ideal, denn es bildete sich einfach zu wenig Thermik aus. Alle Piloten hatten mit den schwierigen Bedingungen und der Hitze zu kämpfen. Zudem musste am Nachmittag der Wettkampf aufgrund eines aufziehenden Gewitters kurz unterbrochen werden. Insgesamt haben 31 Piloten an der Schweizer Meisterschaft teilgenommen. Junioren und Senioren flogen dabei in gemischten Gruppen. Alain Schad hatte eine starke Gruppe mit acht Piloten erwischt, konnte sich aber erfolgreich als
6. der Vorrunde für das Fly-Off qualifizieren. Beim anschliessenden Fly-Off über zwei Runden à 15 Minuten Flugzeit konnte er sich nach vorne kämpfen.
F5J eine besondere Wettbewerbskategorie Die komplexe Punktevergabe in dieser Klasse soll eine möglichst faire, aber anspruchsvolle Bewertung ermöglichen. Die Hauptmerkmale der Bewertung sind die maximal zulässige Ausgangshöhe von 200 m nach dem Ablauf von maximal 30 Sekunden Motorlaufzeit sowie die zu erreichende Flugzeit von 10 Minuten (600 Punkte). Maximal 50 Bonuspunkte können mit einer Punktlandung unter 1 Meter Abstand erreicht werden, jeder weitere Meter Abstand reduziert den Bonus um fünf Punkte, sodass bei einem Abstand von mehr als 10 Metern kein Bonuspunkt mehr übrig bleibt. Die Ausgangshöhe wird nach dem Ausschalten des Antriebs in einem Datenlogger gespeichert, der sich im Modell befindet. Die Daten werden am Ende des Durchgangs zur Auswertung ausgelesen. Die Unterschreitung der 200 m wird mit einem halben Punkt pro Meter in Abzug gebracht, die Überschreitung mit drei Punkten. Somit ist klar, warum die Piloten sehr bemüht sind, die 200 m Ausgangshöhe nicht zu überschreiten. Natürlich sind auch Penaltys in dieser Kategorie möglich. So werden zum Beispiel 100 Punkte abgezogen, wenn die durch den Wettbewerbsleiter vereinbarte Landerichtung nicht eingehalten wird. Am Schluss des Wettbewerbs werden die Punkte aller Durchgänge des Piloten zusammengezählt und der Pilot mit der höchsten Punktzahl wird zum Sieger ernannt. Die Sportgeräte sind Hochleistungssegler in Ultraleichtbauweise und vielfach nahezu vollständig aus Carbon hergestellt. Verschiedene Hersteller haben eigene Maschinen entwickelt, um be-
Der beste Junior in seinem Fach: Alain Schad. (Bild zvg.) sondere Lagen von Carbon herzustellen und auf diese Weise das Gewicht und die Leistungsfähigkeit der Modelle weiter zu optimieren. Zulässig sind Spannweiten von bis zu vier Metern, wobei Abfluggewichte von deutlich unter zwei Kilogramm erreicht werden.
Auch 2021 ein besonderes Jahr für den Sport Auch der Modellflugsport wurde durch Covid19 stark gebeutelt, so dass der
Flugbetrieb der MG Affoltern sowie vieler anderer Modellflugvereine während der Zweiten Welle stark eingeschränkt werden musste. Dennoch konnte Alain mit seinem Vater auf dem Flugplatz der MG Affoltern trainieren und zusätzlich an den Trainings des NOS Modellflug, Region Nordostschweiz im Rahmen des «Trainingspass» teilnehmen.
Mit Cupmatch in die neue Saison Endlich geht es los und diesmal hoffentlich ohne grosse Nebengeräusche und Einschränkungen. Als erster Gradmesser für den FC Affoltern gastiert nun im Cup der Zweitligist FC Oerlikon/Polizei. Der FC Affoltern hat sich gut und intensiv auf die neue Saison vorbereitet. Dies zeigen vor allem die zuletzt erzielten Resultate in der Vorbereitung. Gegen die Drittligisten des SC Cham und FC Hägendorf lief die Maschinerie schon ziemlich gut und diverse Spieler durften sich als Torschützen notieren lassen. Auch sonst machte das Gezeigte Lust auf mehr und Trainer Boris Jevremovic war nach der Partie vom letzten Samstag zufrieden und verteilte lobende Worte. Ein Sieg im Cup würde das Selbstvertrauen weiter stärken und wäre optimal hinsichtlich der in einer Woche beginnenden Hinrunde. Im Vergleich zur letzten verkürzten Saison werden die Ämtler die neue Spielzeit in veränderter Formation in Angriff nehmen. Nebst den gewichtigen Zugängen von Krstic und Stefanovic und der Rückkehr von Arsic setzen die Verantwortlichen des FCA vor allem auf eigene Spieler. Zusammen mit Hass und Cotardo haben auch die erst 17-jährigen Bitzer und Jeyakumar die Vorbereitung mit der 1. Mannschaft bestritten und dabei sehr gute Eindrücke hinterlassen. Die Gäste aus dem Zürcher Kreis 11 spielen seit Jahren in der zweiten Liga und werden für die Einheimischen keine leichte Hürde sein. Obwohl die Resultate zuletzt noch nicht ganz passten, sind die Stadtzürcher ebenfalls gewillt, eine Runde weiterzukommen. Trainiert werden die Gäste von keinem Geringeren als Gabor Gerstenmaier, dem ehemaligen rumänischen Nationalspieler. Der erste Ernstkampf für den FCA beginnt am Samstag, 21. August, um 19 Uhr. Harry Wettstein Heimspiele vom Wochenende: Samstag, 21. August,
Ricardo Türksch, MG Affoltern
17 Uhr: FCA 2 – Altstetten 2; 19 Uhr: FCA 1 – FC Oerlikon/Polizei 1 (Cup); Sonntag, 22. August,
Weitere Infos unter www.mgaffoltern.ch.
15 Uhr: Jun A+ - FC Blue Stars ZH YL A.
«Ein perfekter Wettkampf!»
Edina Jung beim Ironman Frankfurt nur von Olympiasiegerin McMahon geschlagen
Nach dem regnerisch-kalten Wochenende mit dem Halb-Ironman von Rapperswil mussten die Triathletinnen und Triathleten rasch umstellen, denn eine Woche später war nicht der Regen, sondern die Hitze das Problem. Anpassungsfähigkeit ist ein wesentlicher Erfolgsfaktor im Outdoor-Ausdauersport. Beim Ironman Frankfurt hatte Edina Jung vom Team Koach einen fantastischen Auftritt: Sie zog ihre Leistung trotz des heissen Wetters, das bei vielen anderen Athletinnen und Athleten zu Einbrüchen führte, vom Schwimmen (3.85 km) über das Radfahren (183 km) bis zum Marathon (42.2 km) konsequent durch. Sie bestimmte ihr Tempo und liess sich nicht davon beirren, dass sie zwischenzeitlich von einer Dänin auf dem Rad distanziert wurde, die jedoch nach der halben Laufdistanz das Rennen entkräftet aufgeben musste. Nur eine Frau verhinderte den Sieg von Edina Jung: Die Triathlon Olympiasiegerin von Sydney im Jahr 2000, Brigitte McMahon, die in derselben Altersklasse startet. Team-Koach-Chef Kurt Müller ist mit dem zweiten Platz seiner Athletin unter diesen Umständen sehr zufrieden: «Als Berufstätige mit anspruchsvollem Vollzeitpensum hat sie mit der sensationellen Zeit von 10:27 Stunden lediglich 20 Minuten auf
die ehemalige Spitzenathletin McMahon verloren, die nach wie vor intensiv trainiert. Diese Leistung konnte Edina nur zeigen, weil sie sich nie überforciert hat, ihre Limiten nie überschritten, aber auch nicht unterschritten hat. Ein perfekter Wettkampf!» Mit einem ebenfalls konsequenten Auftritt hat auch das zweite Team-Koach-Mitglied in Frankfurt, Selim Cevic, eine starke Leistung gezeigt und in 9:34 Stunden gefinisht. Wie Edina Jung ist auch er noch im Rennen um einen der im Lauf der Woche online vergebenen Startplätze an der WM im Oktober in Hawaii, wobei unsicher ist, ob die amerikanischen Behörden Amateure aus Übersee überhaupt zulassen werden – oder ob sie inneramerikanische «Weltmeisterschaften» durchführen wollen.
Podestplätze in der Schweiz
Manuel Arnold, hier nach dem Ausstieg aus dem Vierwaldstättersee beim Uri Triathlon, versucht, Beruf und Sport unter einen Hut zu bringen – ähnlich wie die anderen beiden Team-Koach-Mitglieder mit Podestplätzen am letzten Wochenende, Juristin Edina Jung und die Adliswiler Stadträtin Karin Fein. (Bild Kurt Müller)
Auch Manuel Arnold zählt zu den Garanten für einen Podestplatz. In Uri wählte er im Sinn eines wettkampfmässigen Trainings die Sprintdistanz und erlangte Rang 2. Für den Nachwuchs-Kaderathleten stehen in den nächsten Wochen zahlreiche entscheidende Wettkämpfe an, unter anderem die Schweizer Meisterschaften. «Kein einfaches Pensum neben dem wichtigen letzten Lehrjahr», meint Kurt Müller, «zumal er als Velomechaniker auch am Samstag arbeitet und sich deshalb jeweils nicht in Ruhe auf die Wettkämpfe vorbereiten kann.»
Beim Schaff hauser Triathlon errang Karin Fein den 3. Rang in ihrer Altersklasse. Der Wettkampf führt über 4 km Schwimmen rheinabwärts, 70 km Radfahren und 17.7 km Laufen. Den Breitensportanlass, der sich mit seinen Distanzen und dem Schwimmen im Fluss in keine Norm zwängen lässt, kann sie für ein anderes Jahr sehr empfehlen, die familiäre Stimmung entlang der Strecke empfand sie als äusserst motivierend.
Vollbepacktes Weekend folgt Auch das nächste Wochenende ist vollbepackt mit Anlässen. Urs Müller startet – mittlerweile als Amateur und Vollzeit-Geschäftsführer im Sportster24 Sportshop mit Bistro in Uitikon – an der Tortour, der Schweizer Ultra-Cycling-Meisterschaft, die vom 21. bis 23. August dauert und nonstop über 1000 km mit 14 000 Höhenmetern führt. In Kopenhagen und Vichy finden Ironman-Wettkämpfe über die volle und halbe Distanz statt, im Berner Oberland der Inferno Triathlon und Halbmarathon, in Seewen der Schwyzer Triathlon. Auch für Coach Kurt Müller steht ein anstrengendes Wochenende bevor – als Begleiter bei der Tortour, der stets auch für seine anderen Athletinnen und Athleten ansprechbar sein will, wo immer auf der Welt sie starten. Team Koach Weitere Infos unter www.kmsportcoaching.ch.
Sport
Freitag, 20. August 2021
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Sie haben sich in eine andere Liga gekickt Am Samstag bestreitet das Frauenteam des FC Affoltern sein Saison-Auftaktspiel in der höheren Spielklasse Sie haben schon länger im oberen Tabellendrittel mitgespielt, nur für den Aufstieg hat es nie ganz gereicht. Unter ihrem neuen Trainer sind die Frauen des FC Affoltern in der letzten Saison über sich hinausgewachsen. Als Tabellensiegerinnen sind sie aufgestiegen, ab morgen spielen sie in der ersten Liga. Wie ist ihnen das gelungen? von livia häberling 24 Füsse sind da, an einem regnerischen Dienstagabend, um 19.59 Uhr, auf dem Kunstrasenplatz im «Moos». Die zitronengelben und die mintgrünen, die pinken und die schwarzen. Nach den Begrüssungsworten joggen 22 Füsse um den Platz. Zwei rennen nicht mit. Sie gehören dem Trainer Albert Ott, den hier alle nur «Albi» rufen. Der 63-Jährige schreitet über den Rasen und verteilt bunte Plastikhütchen. Die elf Frauen, die heute zum Training gekommen sind, werden später mit diesen Markierungshilfen an ihrer Kondition arbeiten, an Schnelligkeit und Taktik, an Ballführung und Spielübersicht. Damit die kommende Saison für die Fussballerinnen so erfolgreich beginnt, wie die letzte aufgehört hat. Dabei habe es sich ihr Team ursprünglich gar nicht zum Ziel gesetzt, aufzusteigen, erzählt Simona Püntener tags darauf am Telefon. Die 25-Jährige spielt seit vier Jahren für den FC Affoltern, die vergangene und erfolgreichste Saison in der Mannschaftsgeschichte war ihre zweite als Spielführerin. In der zweiten Liga, ihrer bisherigen Stärkeklasse, habe man die Saison meist unter den besten vier beendet. «Um den Tabellensieg und den Aufstieg haben wir jedoch nie gespielt», sagt sie, «dazu fehlte uns die Konstanz.» Das wusste auch Albi Ott, als er sich bei Simona Pünteners Team im Frühling 2020 als Trainer bewarb. Die Mannschaft war dem ehemaligen NatiB-Spieler ein Begriff, er hatte sie schon spielen sehen und sich, als er von der freien Trainer-Stelle erfuhr, ihre Spielresultate angeschaut. Er wusste, dass
Das Team (von links): Albert «Albi» Ott, Lorena Ponte, Gabriele Schürch, Natasha Damotharam, Ylenia Stöckle, Anna Arnold, Julia Hagenbuch, Cyra Herzig, Melani Herzog, Simona Püntener, Aischa Kohler (vorne mit Ball), Jacqueline Wanner, Céline Schnider, Sibylle Grob, Rania Chehade, Jasmine Herzog, Philine Lebküchner, Noela Dähler, Julia Romer und Stella Scagliola. Es fehlen: Tanja Ottiger, Arianna Loria, Zara Aschwanden, Filipa Isabel da Silva Rodrigues und Diana Vincenzi. (Bild zvg.) ihnen eine schwachklassierte Mannschaft an einem schlechten Tag eine Niederlage bescheren konnte. Doch er wusste auch, dass sie an einem guten Tag in der Lage waren, die Tabellenführerinnen zu schlagen. «Dieses Team hatte das Potenzial, um vorne mitzuspielen», sagt Albi Ott, doch ihm sei klar gewesen, dass er die Spielerinnen nicht unter Druck setzen durfte, dass nicht der Aufstieg das Ziel sein musste, sondern etwas anderes: «Sie sollen Spass haben am Spiel. Dann kommt der Rest von selbst.» Die Punkte rasselten zahlreich auf das Konto der FCA-Frauen. Nach der Vorrunde führten sie die Tabelle mit einem Vorsprung von sieben Punkten an. Von der Rückrunde konnten coronabedingt nur die letzten drei Matches gespielt werden. Dank ihres komfortablen Punktepolsters fehlte nur ein Sieg für den Aufstieg. Und die Frauen nutzten die erste Gelegenheit, die sich ihnen bot: Mitte Juni besiegten sie den SC Veltheim auswärts mit 4:2 und standen zwei Runden vor Schluss als Tabellensiegerinnen fest. Für die Feier hatte Albi Ott T-Shirts bedrucken lassen. Darauf stand sein Erfolgs-Dreiklang: «Spass, Freude, Aufstieg.»
Grosser Wille zur Verausgabung Auf dem Sportplatz «Moos» dribbeln die Spielerinnen inzwischen in zwei Gruppen um die farbigen Plastikhütchen. Zunächst wird locker gejoggt, dann soll der Parcours als Wettrennen absolviert werden. Albi Ott stellt sich bei der unterzähligen Gruppe zuvorderst in die Kolonne, ruft: «Los!» und rennt davon. «Huuuere Bschiss», lachen die Gegnerinnen, und eine aus dem Team rennt ebenfalls los. Sie schätze es, dass Albi Ott bei den Übungen selber mitmache, sagt Zara Aschwanden später am Spielfeldrand. Die 22-Jährige hat vor einem Monat zur Mannschaft gewechselt und erlebt die Trainingsmotivation im Team als hoch. An diesem Dienstag in den Sommerferien sind 11 von 17 Spielerinnen anwesend. «In meiner alten Mannschaft waren wir manchmal zu fünft.» Auch Filipa Rodrigues Da Silva spielt seit Kurzem für Affoltern. «Jedes Team trainiert anders», sagt sie. In ihrem letzten habe der Fokus stark auf der Kondition gelegen, «hier arbeiten wir auch an der Taktik oder spielen Matches.» «Schnäller, Simi!», ruft eine Spielerin ihrer Kollegin während des ParcoursWettrennens zu. «Go, go, go!» Albi Ott hat in seiner Trainerlaufbahn mit beiden
Geschlechtern gearbeitet. «Die Frauen habe ich dabei als deutlich disziplinierter erlebt.» Sie würden sich in Übungen oftmals fast bis zur Erschöpfung verausgaben, während die Männer in einem unbeobachteten Moment häufig einen Gang runterschalteten.
Schmaler Grat als Trainer unter Frauen Um das konditionelle Gerüst seiner Spielerinnen zu stärken, fordert Albi Ott im anderthalbstündigen Training viel Laufarbeit. Dazwischen streut er koordinative Übungen ein. Einmal sollen sie in möglichst flinken Schrittchen über eine Laufleiter hinwegrennen, die auf dem Rasen liegt. Er feuert sie mit Zurufen an: «Hopp, hopp, hopp!», «jaa, super so!» Da sehe man nun, wer samstags in der Disco sei. «Du bisch ja beweglich wie es jungs Rehli!», ruft er einer Spielerin zu. Bei einer anderen findet er: «Da isch ja mini Grossmueter schnäller!» Nicht alle Frauen lassen die Neckereien ihres Trainers unkommentiert. Manchmal muss auch er einen Spruch einstecken. Simona Püntener sagt, Albi Ott gelinge es gut, die Spielerinnen zu motivieren. Die Trainings seien zwar streng, aber auch abwechslungs- und lehrreich – und deshalb sehr gut besucht.
An jenem Dienstagabend wirkt die Stimmung auf dem Sportplatz «Moos» positiv aufgeladen, der Umgang eingespielt, vertraut. Wie fragil dieses Beziehungsgebilde tatsächlich ist, sieht man kaum, aber man erfährt es im Einzelgespräch mit Albi Ott. Wie viel Spass liegt drin? Und wie viel Körperkontakt? Wie verhält man sich, wenn eine Spielerin verletzt auf dem Feld liegt? Und was ist mit einem Schulterklopfen als Anerkennung für einen besonders erfolgreichen Einsatz? Für eine Spielerin ist das eine lockere Geste, eine andere fühlt sich möglicherweise begrapscht. «Als Trainer, und gerade als Mann in einem Frauenteam ist man ständig auf einer Gratwanderung.» Wäre die Zusammenarbeit mit seinem Team jedoch nicht so erfüllend, würde Albi Ott kaum zweimal pro Woche aus dem Schwarzwald anfahren. «Es macht mir riesig Freude, mit dieser Mannschaft zu arbeiten», sagt er. In der ersten Liga wollen sie es ab morgen machen wie zuvor in der zweiten: Mit Spass und Freude nehmen sie Schritt für Schritt. Frauen 1. Liga, Gruppe 2: Samstag, 21. August, FC Staad 1 vs. FC Affoltern a/A, 19.30 Uhr, Sportplatz Bützel, Staad (SG).
Schnelle Obfelderinnen und Obfelder gesucht!
Sie haben geschwitzt, gekämpft und gewonnen
Morgen Samstag, 21. August, spielen 40 Mannschaften am Grümpi, während am Sonntag auf der Tartanbahn um den Titel als «Schnellst Obfelder» gerannt wird.
Fünf Athletinnen und Athleten der Kampfkunst-Schule Chin Woo Affoltern traten am vergangenen Wochenende zum Wettkampf an – und holten insgesamt zehn Auszeichnungen.
Am Samstag sind alle Einwohnerinnen und Einwohner von Obfelden und allen umliegenden Gemeinden herzlich eingeladen, auf dem Sportplatz Zendenfrei vorbeizuschauen und sich bei einer herzhaften Bratwurst und einem erfrischenden Getränk die packenden Spiele am Obfelder Grümpi anzusehen. Den ganzen Tag über ist eine grosse Festwirtschaft in Betrieb. So lassen sich die Sommerferien mit Freunden und Bekannten im Zendenfrei ausklingen. Die rund 40 Teams freuen sich auf Publikum. Am Sonntagmorgen steht dann für alle Obfelderinnen und Obfelder die Teilnahme am «Schnellst Obfelder» offen. Gestartet wird an diesem sehr beliebten Anlass in Kategorien von Klein bis Gross. Nun heisst es: Mitmachen und das Podest erobern! Anmeldungen können direkt auf Platz getätigt werden. Gelaufen wird wie schon vor zwei Jahren
Während des Durcheinanders zu den Massnahmen rund um die Corona-Pandemie hatte der Schweizerische Verband für chinesische Kampfkünste, die Swiss Wushu Federation, alle Hände voll zu tun. Durch aussergewöhnliche Leistungen konnten Schutzkonzepte und sogar wieder Turniere stattfinden. Eines dieser Turniere, wurde am vergangenen Sonntag, 15. August, in Emmen ausgetragen. Das Wettkampfteam der Säuliämtler Kampf kunstSchule Chin Woo Affoltern hatte auch während der Sommerferien fleissig trainiert. Grundlagen und Techniken konnten wegen der reduzierten Ferienabwesenheiten intensiver trainiert werden – eine gute Voraussetzung für das Turnier. Mit Fäusten, Schwertern, Speeren und Stöcken konnten sich die Athleten trotz Temperaturen von 30 Grad gut
Sprint-Wettkampf und Grümpi im Zendenfrei Medaillenregen für das Ämtler Wettkampfteam in Emmen
Auf der Tartanbahn messen sich die Läuferinnen und Läufer. (Bild zvg.) auf der Tartanbahn, damit die vielen jungen und älteren Sprinterinnen und Sprinter gute Rennbedingungen vorfinden. Der Fairness halber sind Nagelschuhe nicht erlaubt. Viel eher empfiehlt es sich mit guten Lauf-/Joggingschuhen anzutreten. Turnverein Obfelden Weitere Informationen sind auf der Website des TV Obfelden unter www.tvobfelden.ch zu finden.
Das Team (von links): David Schneebeli, Raphael Spörri, Arjen Gallardo, Marc Andri Flütsch, Penélope Russo und Samira Neininger. (Bild zvg.) behaupten. Alle Athleten zeigten starke Leistungen und konnten vor allem mit einer herausragenden Basis punkten. Die Bein-, Schlag- und Waffentechniken haben eine hohe Stufe und entsprechend gute Note erreicht. So konnten sich die insgesamt fünf Athleten in den Kategorien «ohne Waffen» und «mit Waffen» dreimal
Gold, viermal Silber und dreimal Bronze erkämpfen. Über diese guten Resultate hinaus konnte die Chin Woo Schule Affoltern mit ihrem grossen KnowHow auch drei Schiedsrichter stellen. Das nächste Turnier findet am 26. September in Yverdon-les-Bains statt. Chin Woo Affoltern
FC WettswilHO P P Bonstetten
FCWB startet mit Heimspiel gegen Paradiso in die neue Saison Das Fanionteam des FC Wettswil-Bonstetten startet morgen Samstag in die neue Spielzeit. Gegner im heimischen Moos ist der FC Paradiso aus Lugano. Intensive Vorbereitung Nach dem knapp verpassten Aufstieg, trotz Gruppensieg im Juni 2021, war die Pause nur kurz. Bereits Mitte Juli startete die OswaldElf in die Vorbereitung. Der Kern der erfolgreichen Truppe blieb zusammen und es gab nur wenige Veränderungen, was rasch zu effizienten Trainingseinheiten führte. Die Testspiele gaben dem Staff wichtige Hinweise und konnten mehrheitlich erfolgreich absolviert werden So wurden die Teams
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von Lachen/Altendorf, Red Star und Goldau (alle 2. Liga Inter.) allesamt geschlagen. Und auch gegen den 1.-Ligisten Wohlen konnte man gewinnen. Gegen das Reserveteam des FCZ aus der Promotion League resultierte ein starkes 1:1 und gegen den ChallengeLeague- Club Aarau hielten die Ämtler ebenfalls gut mit und unterlagen nur 0:2. Man darf gespannt sein, wie sich die Rotschwarzen in der neuen Saison präsentieren. Paradiso im Cup-Hoch Während sich der FCWB auf die Meisterschaft konzentrieren kann, haben die Tessiner am Wochenende überraschend die erste Hauptrunde des Schweizer Cups überstanden. Gegen das Promotion-League-Team von YF Juventus konnten sie nach Verlängerung mit 3:1 gewinnen. Eine tolle Leistung, zumal man über 120 Minuten gehen musste, auch wenn die Zürcher ab der 35. Minute aufgrund eines Ausschlusses dezimiert waren. Nun wartet Aarau in der nächsten Runde. In den Testspielen wussten die Luganesi ebenfalls zu überzeugen, gewannen drei
FCWB 1 – FC Paradiso
ga
Samstag, 21. August 2021 1. Li 16.00 Uhr, Sportplatz Moos, Wettswil
Neu im WB-Kader, v.l.n.r., hinten: Noah Bachmann (von Buochs), Gabriel Di Battista (eigene Junioren), Marc Figueiredo (Red Star), Dion Salihu (Red Star). Vorne: David Brunner (FCZ), Jan Dosch (eigene Junioren). (Bild Kaspar Köchli)
von vier Partien und mussten nur gegen das höherklassige Bellinzona eine Niederlage einstecken. Aufgrund der verkürzten Pandemie-Spielzeiten spielte der FCWB in zwei Jahren erst zwei Mal gegen Paradiso, vor zwei Jahren verlor er zu Hause mit 0:1, im letzten Herbst revanchierte man sich und ge-
wann in der Sonnenstube ebenfalls mit 1:0. Es darf eine ausgeglichene und spannende Partie erwartet werden. Anpfiff auf dem Wettswiler Moos ist morgen Samstag um 16.00 Uhr. Für alle Fans gelten weiterhin die aktuellen Schutzmassnahmen, (OHe) die es unbedingt zu beachten gilt.
Sonntags 35. Tury Cup
Diverse Trainingsspiele
Schutzkonzept weiterhin beachten, danke!
Zu ungewohntem Datum findet am Sonntag der 35. Tury Cup statt. Das beliebte Juniorenturnier für Teams der Kategorien G, F, E und D kann endlich wieder durchgeführt werden. Über 60 Teams werden erwartet und bereits um 8.30 Uhr starten die ersten Partien. Gespielt wird auf acht Feldern und die letzten Finalspiele werden um 16.30 Uhr angepfiffen. Ein toller FCWB-Anlass, der nach Coronabedingter Pause seine Fortsetzung findet. Natürlich müssen auch hier die noch geltenden Schutzmassnahmen eingehalten werden. Das OK ist überzeugt, dass einmal mehr ein grossartiges Fussballfest auf dem Moos über die Bühne gehen wird. (OHe)
Nebst der 1. Mannschaft haben als einzige die A-Junioren am Sonntag bereits einen Ernstkampf. Sie spielen um 13.00 Uhr auswärts gegen Buttikon im Regional-Cup. Rund um die Partie am Samstag gibt es aber einige Trainingsspiele auf dem Moos, so spielen bereits um 12.00 Uhr die Junioren Bb gegen Engstringen und die Junioren Cb gegen Knonau-Mettmenstetten. Direkt nach dem 1.-Liga-Spiel FCWB 1 gegen Paradiso folgt noch die Testpartie zwischen dem FCWB 3 und Urdorf 2. Die anderen Teams werden dann in den nächsten zwei Wochen ebenfalls den Meisterschaftsbetrieb wieder aufnehmen. (OHe)
Die von Verband und BAG geforderten Auflagen betreffend Schutzmassnahmen zu Covid-19 hat der FC Wettswil-Bonstetten seit Ausbruch der Pandemie in einem Schutzkonzept umgesetzt. Dieses wurde laufend auf die neuen Gegebenheiten angepasst. Im Interesse jedes Einzelnen und seiner Mitmenschen bittet der FCWB ausdrücklich darum, sich daran zu halten und die Weisungen ohne Kompromisse umzusetzen. Der FCWB dankt für das Verständnis, dient das Konzept doch
Alles über WB: www.fcwb.ch
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Stiglenstrasse 39 · 8052 Zürich · T 044 300 25 85
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Junioren Patronat
Premium Partner
zum Schutz aller Beteiligten. Alle Infos auch unter: www.fcwb.ch/contact_tracing (OHe)
Alle WB-Spiele vom Weekend Sa, 21.8. Jun. Bb – Engstringen 12.00 Uhr (Test) Jun. Cb – Knonau-Mettm. 12.00 Uhr (Test) Dietikon – Jun. Db 12.00 Uhr (Test) FCWB 1 – FC Paradiso 16.00 Uhr FCWB 3 – FC Urdorf 2 18.15 Uhr (Test) Sa, 22.8. Team OG Kick. – Jun. Ca (YL) 11.00 Uhr (Test) Buttikon – Jun. Aa (YL) 13.00 Uhr (Cup) Mi, 25.8. Linth 04 – Sen. 30+ 20.00 Uhr (Cup)
Extra
Freitag, 20. August 2021
Das Strandtuch
HERKÖMMLICHES
Medaille Nach den verheerenden Unwettern hagelte es olympische Medaillen für die Schweiz. Der Jubel war gross, die Überraschung enorm. Verständlich, dass im Taumel der Begeisterung kaum jemand nach der sprachlichen Herkunft des Wortes Medaille fragte, obwohl darin ein deutlicher Hinweis auf die Beschaffenheit der begehrten Edeltrophäe steckt. Gemäss Herkunftswörterbuch geht der französische Ausdruck Medaille wahrscheinlich zurück auf lateinisch metallia (moneta), was Münze aus Metall bedeutet. Und das dürfte wohl auch erklären, dass manche der überwältigten Athletinnen und Athleten bei der Übergabe der Trophäe ins edle Metall beissen, um sicherzugehen, dass es sich nicht um einen Schoggitaler handelt. (ubo) In der Serie «Herkömmliches» deutet Urs Boller die mutmassliche Herkunft von Wörtern und Begriffen.
VOLG-REZEPT
Kalter Hackbraten
Zutaten für vier Personen 4 Eier 100 g Brot, altbacken 750 g Rindshackfleisch 2 Zwiebeln, gehackt 1,5 dl Milch 1 Bund Peterli, gehackt 1 EL Butter 1 EL Senf Salz, Pfeffer
Zubereitung Drei Eier sieben Minuten kochen, im kalten Wasser abkühlen, sorgfältig schälen. Brot klein schneiden, mit Milch übergiessen, zerdrücken. Zwiebeln im Butter kurz andünsten. Mit restlichem Ei, Peterli und Brotmasse zum Fleisch geben, würzen und gut vermischen. Backofen auf 200 °C vorheizen. Cakeform einfetten. Die Hälfte der Fleischmasse in Form geben, Eier längs darauflegen, mit restlichem Hackfleisch bedecken, gut andrücken. Form in Ofen schieben und 45 bis 50 Minuten backen. Herausnehmen und auskühlen lassen. Aus der Form stürzen, in Tranchen schneiden und servieren. Zubereitung: 60 Minuten. Weitere Rezepte unter www.volg.ch/rezepte/.
Ein «Merci» für Wanderwege
«Anzeiger»-Detektiv Adrian Aegerter ermittelt – Ratekrimi Sie möchten hier in Ihrem «Anzeiger» mit mir ermitteln? Das ist wunderbar! Der heutige Fall führt uns an den Hedinger Weiher. Ich hätte mit meinem Auto bis nach Hedingen fahren, es dort in der Haldenstrasse in den Schatten stellen und in der Sonne zum Hedinger Weiher laufen können, ich hätte auch mit der S-Bahn oder mit dem Bus 200 ein paar Minuten nach Hedingen reisen können, ich hätte auch gleich die Dreiviertelstunde von meiner Wohnung in der Unteren Bahnhofstrasse in Affoltern zum Hedinger Weiher vollständig laufen können, ohne die S-Bahn, den Bus oder mein Auto zu belasten. All das wollte ich aber an diesem Samstag nicht, an diesem Tag wollte ich einmal etwas wirklich Aussergewöhnliches tun: Ich wollte mit dem Fahrrad fahren! Zum Glück musste ich mir dafür keines in der Bike World oder im Baumarkt kaufen, glücklicherweise konnte ich mir eines von einem Freund leihen. Also radelte ich mit einem Liedchen auf den Lippen, einem Helm auf dem Kopf und einer Badetasche auf dem Gepäckträger in Richtung Hedingen und kam irgendwann und irgendwie am Hedinger Weiher an. Verwundert und verschwitzt und mit vielen neuen Wahrnehmungen, die ich in der S-Bahn, dem Bus oder dem Auto niemals gemacht hätte. Die frühen Gäste, die schon früher als ich aufgestanden und losgefahren waren, hatten schon mit sich und ihrem Gepäck im Strandbad das Garderobenhaus, das Restaurant und die Liegewiese belegt, aber es blieb noch ein Plätzchen für mich und meine Sachen. Auf der Liegewiese lagen ein paar junge Leute auf ein paar Strandtüchern, Badetüchern und Handtüchern herum, kreuz und quer und schief. Diese Tücher selbst aber lagen wie die neun Ziffern auf einer Telefontastatur auf der Liegewiese, mit einem grünen Strandtuch als Eins, danach in aufsteigender Reihenfolge einem roten, einem blauen, einem grauen, einem weissen, einem gelben, einem hellblauen, einem hellgrünen und schliesslich einem schwarzen als Neun. Abwechselnd von einem Mädchen oder einem Jungen belegt, ebenfalls von der Eins beginnend. Und ich legte mich daneben. Irgendwann aber kam der Moment, der, in dem ich in meiner langen Hose und meinem kurzen Shirt zwischen all den Bikiniträgerinnen und Badehosenträgern als unpassend angezogen auf-
WETTER
«Anzeiger»-Detektiv Adrian Aegerter ermittelt heute am Hedinger Weiher. (Bild zvg.) fiel. Also holte ich meinen Bauch nach innen, spannte die verbliebenen Muskeln heftig, hielt die Luft an und versuchte meinen alten Körper und meine neuen Badeshorts in Würde zu präsentieren. Nicht ich, sondern die anderen Gäste mussten der grausamen Wahrheit ins Auge sehen, aber sie sahen tapfer. Niemand rief nach der Polizei, die mich entfernen, niemand informierte die Feuerwehr, die mich mit Schaum einschäumen, und niemand telefonierte die Rettung herbei, die mich wieder nach Hause bringen sollte. Nicht einmal in Ohnmacht fiel jemand bei meinem furchtbaren Anblick, auch keiner drehte sich angewidert ab. Ich atmete weiter. Nach einem kleinen Aufenthalt im Wasser und einem grossen Burger am Kiosk döste ich auf meinem Badetuch und schlief schliesslich ein. Im Einschlafen bekam ich noch mit, dass sich die auf den Tüchern sechs, eins und zwei Liegenden stehend verabschiedeten, weil eine alte Grossmutter oder eine noch ältere Tante zur Geburtstagsfeier geladen hatte, im Aufwachen bemerkte ich, wie sich eine Hand von dem Tuch, das von den verbliebenen Tüchern nun die meisten direkten Tuch-Nachbarn an den Längsseiten hatte, auf ein Tuch direkt nebenan und dort in eine Tasche
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schob und ein Smartphone herauszog. Aber dann schlief ich wieder ein. «Hallo, Sie!», weckte mich eine weibliche Stimme. «Haben Sie mein Mobiltelefon aus meiner Tasche gestohlen?» Ich sah mich sechs jungen Leuten gegenüber, die mich vermeintlichen Dieb von sechs Seiten anstarrten und die Fluchtwege auf sechs Seiten zugestellt hatten. «Nicht ich war es!», antwortete ich. «Einer von Ihnen war es! Eine vielleicht! Sie, Sie oder Sie! Oder Sie, Sie, Sie!» Und dann erzählte ich, was ich gesehen hatte ... Wissen Sie, wer die Täterin oder der Täter war? Lösung: Nach der Anordnung der Strandtücher («... wie die neun Ziffern auf einer Telefontastatur ...») bleibt nach der Verabschiedung der
Der Verband Schweizer Wanderwege rückt das Engagement von 1500 freiwilligen Mitarbeitenden in den Fokus, die sich um die Signalisation des 65 000 Kilometer langen Wanderwegnetzes kümmern. Wandern ist die beliebteste Sportaktivität der Schweizerinnen und Schweizer: 57 Prozent der Bevölkerung ab 15 Jahren wandern regelmässig. In der Kampagne danken stellvertretend zehn Frauen und Männer für lückenlos signalisierte Wanderwege. Yohualli Muñoz ist eine von ihnen: «Ich bin dankbar für die gut unterhaltenen Wanderwege und die zuverlässigen Markierungen. So kann ich eindrucksvolle Landschaften entdecken und unbeschwert Touren mit meinen Freunden unternehmen», sagt die 25-jährige Geologiestudentin. Ebenfalls Teil der Kampagne sind vier der schweizweit über 1500 Freiwilligen. Dazu gehört Peter Schaffner, der seit sechs Jahren bei den Zürcher Wanderwegen im Ehrenamt tätig ist: «Wandern ist meine Passion. Das Engagement dafür ist eine Herzenssache», erklärt er. «Ab und zu sprechen mich Wandernde während meiner Kontrolltouren an und bedanken sich – das ist mein grösster Lohn. Trotzdem ist es schön, dass unsere Leistungen nun auch öffentlich wertgeschätzt werden», ergänzt er. Landesweit werden alle Wanderwege mindestens einmal pro Jahr von den ehrenamtlichen Mitarbeitenden der 26 kantonalen Wanderweg-Organisationen kontrolliert. Dabei reinigen, montieren oder ersetzen sie Wegweiser, malen Zwischenmarkierungen oder führen auch einfache Unterhaltsarbeiten durch. So kommen jährlich mehr als 86 000 Stunden Freiwilligenarbeit zusammen, wovon rund vier Millionen Schweizer Wanderinnen und Wanderer profitieren. Ohne den Beitrag der Freiwilligen sowie die finanzielle Unterstützung von Privaten, Firmen und der öffentlichen Hand wäre die kostenlose Bereitstellung attraktiver und zuverlässig signalisierter Wanderwege nicht möglich. Schweizer Wanderwege
Nummern eins, zwei und sechs nur ein Strandtuch übrig, das «nun die meisten direkten Tuch-Nachbarn an den Längsseiten» hat – weil dieses Strandtuch Nummer acht ist, kann nur der Junge («Abwechselnd von einem Mädchen oder einem
GEDANKEN-SPRÜNGE
Vorsicht
Jungen belegt, ebenfalls von der Eins beginnend») auf dem hellgrünen («mit einem grünen Strandtuch als Eins, danach in aufsteigender Reihenfolge einem roten, einem blauen, einem grauen, einem weissen, einem gelben, einem hellblauen, einem
Schokolade-Eis gibt schlimme Flecken Drum pass auf beim Eiscrèmeschlecken Ein Eisbär isst, soviel ich weiss Grundsätzlich nur Vanille-Eis
hellgrünen und schliesslich einem schwarzen») Strandtuch der Täter sein!
Martin Gut
ZWISCHEN-RUF
Küsse in Kappel
Heute Basel 15° 25° Zürich 13° 25°
Affoltern
St.Gallen 14° 21°
14° 24°
Luzern 15° 24°
Neuchâtel 15° 25°
Bern 13° 24° Interlaken 14° 24°
St.Moritz 7° 18°
Sion 15° 28°
Genève 14° 27°
Chur 15° 25°
Bellinzona 16° 28°
Aussichten
Samstag
Sonntag
Montag
Dienstag
Mittwoch
Alpennordseite
13° 27°
15° 23°
14° 22°
12° 22°
12° 23°
Alpensüdseite
18° 29°
19° 27°
18° 26°
18° 26°
17° 25°
min °C max °C
LEBENSWEISHEIT «Wenn es dir nicht gefällt, wie die Dinge sind, beweg dich – du bist kein Baum.» (Jim Rohn)
Letztes Wochenende nahm ich an einem Schreib-Workshop im Kloster Kappel teil. Ich war die einzige aus dem Säuliamt, die einzige, die zum Schlafen nach Hause fuhr. Die meisten Frauen kamen aus der Thuner Gegend, wo die – sehr nette und kompetente – Kursleiterin tätig ist. Wir alle hatten es gut miteinander. Ich fühlte mich wohl, nur das Thema «Garten» lag mir nicht besonders. Ich hatte schon in Voraus Bedenken, aber egal – ich mag diese KappelWochenenden. Ich bemühte mich also, eine Gartenbank schriftlich zu besetzen, war ein Büschel Schilf im Teich, erfand einen Ferienjob in einer Gärtnerei und liess eine Sonnenblume mit einer Rose streiten. Aber als die Aufgabe kam, einen Gartenzwerg zum Leben zu erwecken, da musste ich passen. Ich ging raus und sah vor der Kirche etwa zwölf junge Männer plaudernd herumstehen. Als die Glocken zu läuten anfingen, zogen sie sich (sie gehörten wahrscheinlich zum Personal) ein weinrotes T-Shirt über und standen Spalier.
Erste Hochzeits-Erinnerung von klein Ute (im Wagen). (Bild zvg.) Da – die Tür öffnete sich und ein Brautpaar erschien zwischen den zwei mit zartrosa Hortensien gesteckten Blumenkübeln. Der Bräutigam lächelte, ebenso die Braut im langen weissen Kleid. Langsam traten sie Stufe um Stufe herab zu den Hochzeitsgästen, die sich inzwischen auf dem Platz versammelt hatten. Sehr ruhig war es – schade, dass die Orgel verstummt war. Das Brautpaar, beide in gesetztem Alter
– ich schickte ihnen gedanklich den Wunsch einer guten Ehe – tauschte nun Küsse aus und Umarmungen mit den Gratulanten. Ich sass auf dem Mäuerchen und dachte an meine erste Hochzeit. Da war ich fünf und Schleierträgerin bei der Heirat von Tante und Onkel. Ich liebe das Foto, wo mein Papa mit Mami das Brautpaar und mich in unserem schönen Auto zur Kirche fährt. Ute Ruf
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Flurgenossenschaft Obfelden Einladung zur Jahresversammlung am Montag, 6. September 2021, um 20.00 Uhr im Brunnmatt-Saal Obfelden, Bächlerstrasse 11
Veranstaltung zum Mitmachen 30. August 2021, 19:30 Uhr Singsaal Chilefeld, Obfelden Anmeldung: sorgende.gemeinschaft@obfelden.ch
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Traktanden: 1. Begrüssung und Wahl eines Stimmenzählers Präsident 2. Abnahme Protokoll JV 2020 Präsident 3. Jahresrechnung 2020 Kassier 4. Jahresbericht, Zustand Strassen beide Flurwarte 5. Kreditanträge Kassier 6. Stand Auflösung/Weiterführung Flurgenossenschaft Präsident 7. Antrag für die Übergabe der Flurgenossenschaft an die Gemeinde Präsident 8. Falls Antrag unter Trakt. 7 abgelehnt: Präsident Grundsatz-Beschlüsse: 8.1 Auftrag Einführung Flursteuer 8.2 Überarbeitung Statuten 8.3 Ersatzwahl Aktuar 9. Verschiedenes Alle
Tag der offenen Tür im Naturistengelände Samstag, 28. August, 10.00 – 16.00 Uhr Eintritt frei Alle sind eingeladen Sportanlagen und Schwimmbad zu benutzen. Bitte Badetuch als Sitzunterlage und evt. Verpflegung mitbringen. 10.00 – 12.00 Uhr bekleidet; danach natürlich … nackt Weitere Infos:
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Konzerte im Kulturzelt im Park Seleger Moor Ungarische Zigeunermusik und Jazz mit dem Geigenvirtuosen Roby Lakatos. 23. August 2021, um 19.30 Uhr Ein Konzertabend zwischen ungarischer Zigeunermusik und Jazz – zwei musikalischen Welten, welche immer wieder miteinander verschmelzen. Roby Lakatos, Geige; Blanka Kerekes, Flöte; Kalman Cseki, Klavier Konzert mit dem Stradivari Quartett mit Werken von Mendelssohn und Brahms 26. August 2021, um 19.30 Uhr Das international bekannte Stradivariquartett, das in den berühmtesten Sälen der Welt auftritt, spielt am 26. August Streichquartette von Felix Mendelssohn-Bartholdy und Johannes Brahms. Xiaoming Wang, Violine; Maya Kadosh Violine; Lech Antonio Uszynski, Viola; Maja Weber, Violoncello. Festival Strings Lucerne Chamber Players und Teilnehmer der Talentwoche 2021 mit Werken von Tschaikowsky u.a. 3. September 2021, um 19.30 Uhr Die Festival Strings Lucerne Chamber Players spielen zusammen mit jungen Talenten Werke von Pjotr Iljitsch Tschaikowski, Max Bruch und anderen.
20 Jahre Spielgruppe Spielwerkstatt 21. August 2001 - 21. August 2021 Zu unserem Jubiläum bedanken wir uns bei mehr als 780 Kindern, welche ein kleines Stückchen ihres Lebens mit uns gegangen sind, bei ihren Familien für das uns entgegengebrachte Vertrauen und bei allen Mitarbeiterinnen für das enorme Engagement und die wertvolle Arbeit! Wir blicken mit Dankbarkeit, Zufriedenheit, Freude und Stolz auf die letzen 20 Jahren zurück und sind voller Tatendrang für die nächsten 20!
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