CH Regionalmedien AG I Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I www.affolteranzeiger.ch I Auflage 27 810 I AZ 8910 Affoltern a. A. I Post CH AG
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AUS DEM BEZIRK AFFOLTERN I Nr. 63 I 179. Jahrgang I Freitag, 28. August 2026
Schulhaus- und Zentrumsplanung
Platz nehmen und bewerten
Die Gemeinden Affoltern und Bonstetten liefern Informationen zu zwei anstehenden Bauprojekten. Seite 8
In Affoltern kann die Bevölkerung im September öffentliche Sitzbänke testen und bewerten. Seite 12
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Parteien nehmen Stellung zu den anstehenden Abstimmungen. Seiten 9 bis 11
Müller-Mehrheit – und die Säuliamt-Spezialitäten
«Die Leute kaufen die Geschichte hinter dem Produkt.» Seite 15 Anna Ronco, Töpferin aus Wettswil.
Offizielle Namensdaten: Im Bezirk Affoltern dominieren die grossen Schweizer Klassiker daniel koch Wer durch den Bezirk Affoltern fährt, bewegt sich statistisch gesehen im Revier von Müller und Meier – in allen 14 Gemeinden gehören sie zur Spitzengruppe, oft klar auf Rang eins oder zwei. Dies zeigt eine Auswertung von Zahlen aus opendata.swiss aus dem Jahr 2021. Dazu gesellen sich die grossen Schweizer Klassiker Schmid, Huber, Baumann, Keller, Weber, Steiner oder Fischer, die in fast jedem Dorf zweistellige Werte erreichen und damit den «Nationalcharakter» des Säuliamts spiegeln. Typisch fürs Säuliamt wird das Bild aber dort, wo regionale Namen die Statistik auffüllen: Schneebeli, Spillmann, Vollenweider, Häberling, Glättli oder Hegetschweiler tauchen gleich in mehreren Gemeinden weit oben auf, ebenso Zuwanderer-Namen wie Shala, Gashi oder Halimi. Sie sorgen dafür, dass der Bezirk nicht nur aussieht wie die Schweiz im Kleinen, sondern zugleich eine starke lokale Färbung hat – vom bäuerlichen Maschwanden bis zum vorstädtischen Wettswil.
Wo die grossen Namen sitzen Über den ganzen Bezirk betrachtet, ist Müller der unbestrittene Spitzenreiter: In Affoltern, Bonstetten, Hausen, Kappel, Knonau, Mettmenstetten, Obfelden, Ottenbach, Rifferswil, Stallikon und Wettswil steht er entweder zuoberst oder sehr weit vorne, oft mit dreissig und mehr Einträgen. Meier liegt ihm dicht auf den Fersen und dominiert insbesondere Obfelden, Wettswil und mehrere kleinere Gemeinden, während Schmid und Suter über Hedingen und Mettmenstetten zu starken Bezirkskräften werden. Die eigentlichen Säuliamt-Spezialitäten verteilen sich wie ein Netz über den Bezirk: Schneebeli ist in Affoltern, Kappel, Obfelden, Ottenbach und Rifferswil jeweils in der Spitzengruppe, Vollenweider steht in Hedingen, Kappel, Rifferswil und Obfelden weit oben, Spillmann prägt Hedingen und Obfelden, Glättli fällt in Bonstetten und Hausen ins Auge. Zuwanderer-Namen wie Shala oder Gashi erreichen vor allem in Affol-
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So nah und doch so fern
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In der diesjährigen Sommerserie haben die freien Mitarbeitenden des «Anzeigers» sich intensiv mit dem Thema Grenzen auseinandergesetzt. Mit dem Ende meteorologischen Sommers kommt auch unsere Serie zum Abschluss. Den Schlusspunkt setzt Marcus Weiss mit einem Blick auf «unbekanntes Terrain». Mittelleimbach und der Dorf kern von Stallikon sind auf der Luftlinie 1700 Meter voneinander entfernt. Eigentlich sind es Nachbardörfer, aber zwischen ihnen bildet der Albisgrat eine einschneidende Grenze. So ist es denn auch nicht verwunderlich, dass sie eine erkennbar andere Entwicklung genommen haben. (red)
Seite 5 Müller
Meier
Huber
Weber
Keller
Schmid
Baumann
Spillmann
Schneebeli
Vollenweider
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Müller führt das Säuliamt klar an: Die Grafik zeigt seine dominante Stellung im Bezirk Affoltern, gefolgt von Meier, Huber, Baumann, Keller und Weber, die zusammen das «Schweizer Grundrauschen» der Namenslandschaft bilden. In der zweiten Hälfte treten mit Schneebeli, Vollenweider und Spillmann jene Familien auf, die vor allem im Säuliamt stark vertreten sind – sie geben dem Bezirk seine regionale Note und unterscheiden ihn von der übrigen Schweiz. (Grafik dko) tern, Hedingen, Obfelden und Wettswil zweistellige Werte und machen sichtbar, wie stark Migration das moderne Säuliamt mitprägt.
Schneebeli und Krasniqi Im Bezirkshauptort ist das Bild besonders markant: Schneebeli und Krasniqi führen in Affoltern zusammen mit je 73 Einträgen die Rangliste an und überholen sogar Müller, der mit 70 Personen «nur» auf Rang drei liegt. Meier, Shala, Gashi, Huber, Stutz, Weber und Weiss runden die Top Ten ab – Affoltern vereint damit traditionelle Schweizer Namen mit stark vertretenen Zuwanderer-Familien und macht die Vielfalt des modernen Säuliamts besonders sichtbar. Wettswil als Agglomerationsgemeinde bringt ein dichtes Feld: Müller und Meier stehen mit 40 bzw. 37 Personen klar vorne, gefolgt von Keller, Weber, Huber und einem Trio Fischer/Roth/
Steiner. Ab Rang neun mischen Kovacevic, Schweizer, Kastrati, Shala und Shekh die Statistik auf – zusammen mit Baumann, Brunner, Schmid, Frei oder Gut entsteht ein Bild, das zwischen Stadtperipherie und Säuliamt-Tradition pendelt. In Stallikon führt Müller (33) vor Huber (23) und Widmer (19), danach reihen sich Meyer, Saner, Keller, Fischer und Steiner ein. Eine breite obere Mittelschicht aus Baumgartner, Gerber, Hofmann, Meier, Moser und Ziberi zeigt die Mischung aus klassischer Schweizer und internationaler Namenswelt, während Schweizer, Seiler, Weber oder Bachmann die Säuliamt-Linie verstärken. Bonstetten ist ein Musterbeispiel für «Schweiz im Kleinen»: Müller steht mit 52 Personen klar vorne, gefolgt von Meier (47), Fischer (33), Huber (28) und Roth (25). Typische Bezirksnamen wie Frei, Gut, Keller, Baumann, Weber und Schneider sitzen ebenfalls in der Spitze
und verbinden Bonstetten statistisch eng mit den übrigen Gemeinden. In Aeugst teilen sich Bachmann, Gerber, Meier und Weiss mit je zwölf Personen die Spitze, dahinter folgen klassische Schweizer Namen wie Brunner, Frei oder Huber. Aeugst wirkt damit wie ein ländliches «Basisset» des Säuliamts: Die grossen Nationalnamen sind da, regionale Spezialitäten wie Bachmann geben dem kleinen Dorf sein eigenes Profil. Hedingen wird von Schmid, Keller und Spillmann geprägt: 27 Einträge für Schmid, je 23 für Keller und Spillmann, plus eine starke Präsenz von Müller, Baumann, Huber und Meili. Säuliamttypische Namen wie Vollenweider, Shala, Gut, Hasler oder Wildhaber sind deutlich vertreten und machen Hedingen zu einem Ort, an dem sowohl traditionelle Schweizer als auch neuere Familienlinien statistisch Gewicht bekommen.
Freude wichtiger als Perfektion
Zuletzt stand die Gruppe Albis der Eidgenössischen Turnveteranen-Vereinigung kurz vor ihrer Auflösung. Dies, weil die Suche nach einem neuen Präsidenten ergebnislos geblieben war. Nun ist es doch noch gelungen, ihren Fortbestand zu sichern. Reto Studer aus Hausen hat sich bereit erklärt, das Präsidium (Obmann) zu übernehmen. (red)
Der gebürtige Venezolaner José Sifontes beherrscht eine beeindruckende Vielfalt an Instrumenten. Seit vier Jahren unterrichtet er an der Musikschule Knonauer Amt. Er ist davon überzeugt, dass jedes Kind das für sich passende Instrument finden kann. Ihm ist dabei wichtig, die Kinder nicht mit überhöhten Erwartungen zu überfordern. (red)
Reto Studer (2. v. l.) wird neuer Obmann der Turnveteranen. (Bild Werner Schneiter)
OPENING
05. & 06. SEPTEMBER AFFOLTERN AM ALBIS
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Das Ende ist abgewendet
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(Bild Deviprasad Rao)
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