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CH Regionalmedien AG I Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I www.affolteranzeiger.ch I Auflage 27 810 I AZ 8910 Affoltern a. A. I Post CH AG

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N EU E RÖ F F N U N G AUS DEM BEZIRK AFFOLTERN I Nr. 61 I 179. Jahrgang I Freitag, 21. August 2026

5./6. September 2026

Überschaubare Ausbeute

In Erinnerungen schwelgen

In das Gemeindehaus Hausen wurde Ende Juli eingebrochen, heisst es im neuesten Verhandlungsbericht. Seite 5

Noch einmal sind auf der Redaktion viele Ferienfotos eingegangen. Zum Abschluss präsentieren wir eine Auswahl. Seiten 10 und 11

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Turnerinnen und Turner messen sich demnächst in Mettmenstetten. Seite 16

Musik-Regeln gaben zu reden

«Jetzt bin ich in Affoltern angekommen.»

In Affoltern dürfen zwei Müllmänner bei ihrer Arbeit keine laute Musik mehr hören. Dies, weil sich einzelne Anwohnerinnen oder Anwohner bei deren Arbeitgeberin Obrist Transporte + Recycling AG über den Lärm beschwert haben. Diese Vorgaben – und insbesondere die Tatsache, dass es Reklamationen gab − haben ein grosses Echo an Unverständnis und Solidarität ausgelöst. Auf Facebook wurde rege diskutiert, in einem Affoltemer Quartier wurde gar eine Unterschriftensammlung lanciert. «Wir haben einige Rückmeldungen erhalten», bestätigt der Geschäftsführer von Obrist. (lhä)

Seite 22 Margrith Heeb, Bewohnerin der Senevita Obstgarten. (Bild Marianne Voss)

Letzter Teil der Nachfolgeserie Laut einer Studie von «Dun & Bradstreet» lässt sich rund jedes dritte Unternehmen in der Schweiz nicht an die nächste Generation übergeben. Der letzte Teil der Serie zum Thema Unternehmensnachfolge im Säuliamt dreht sich um die Frage, was zu tun ist, wenn sich keine Nachfolge findet. Etwa, weil die eigenen Kinder den Betrieb nicht übernehmen möchten, Mitarbeitende sich der Aufgabe nicht gewachsen sehen oder keine externen Interessenten zu finden sind. Bleibt die Nachfolge ungeklärt, stehen Inhaber vor schwierigen Entscheidungen. Manche verkaufen ihren Betrieb, andere führen ihn noch einige Jahre weiter oder schliessen ihn schliesslich. (red)

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Rückblick auf turbulente Wochen Ivo Zürcher führt im Jonental den Gnadenhof Hodel. Etwa 100 Tiere leben bei ihm, die meisten von ihnen sind alt, krank − oder beides. Klar, dass Zürcher deshalb immer wieder mit neuen Sorgen oder Herausforderungen konfrontiert ist. Normalerweise verlässt er sich auf seine Überzeugung, dass es «immer irgendwie geht». Doch im August 2025 hatte plötzlich auch er die eine oder andere schlaflose Nacht. Der Grund lag in Auflagen, die er von den Behörden erhalten hatte. Um den Betrieb wie gewohnt weiterführen zu dürfen, war er dringend auf Pachtland angewiesen. Er sei um jeden Tipp froh, sagte er damals. Wo steht er heute? (lhä)

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Vom OBI zum Ninja-Parcours In die ehemaligen Verkaufsflächen an der Moosbachstrasse in Affoltern zieht neues Leben ein: In wenigen Tagen öffnet die Multisporthalle Movecity ihre Türen. Auf 13 000 Quadratmetern bietet sie ein teilweise einzigartiges Freizeitvergnügen in rund 20 Sportarten. Das Soft-Opening mit reduzierten Preisen startet am 26. August. Die offizielle Bild Daniel Vaia Eröffnung ist am Wochenende vom 5. und 6. September geplant. (red) Seite 9

Pfarrhaus Aeugst vor grossem Umbau Stimmberechtigte entscheiden über 2.48-Millionen-Kredit Die Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Knonauer Amt will das Pfarrhaus Aeugst umfassend erneuern und gleichzeitig zusätzliche Mieteinnahmen generieren. Am 27. September befindet die Stimmbevölkerung über einen Baukredit von 2.475 Millionen Franken. Das denkmalgeschützte Haus wurde innen letztmals 1973 renoviert und gilt heute als deutlich sanierungsbedürftig. Geplant sind ein vergrösserter Saal «Chilestube» mit besserer Erschliessung und neuen Sanitäranlagen sowie drei Mietwohnungen in den oberen Stockwerken. «Damit der Saal auch für Leute ausserhalb der Kirchgemeinde vermietet werden kann, ist der Umbau dringend nötig», sagt Prisca Risold, zuständig für die Liegenschaften. Vor dem Umbau steht eine Asbestsanierung an, zudem müssen Böden, Treppenhaus und Decken wegen Brand- und Schallschutzvorgaben vollständig erneuert werden. «Wegen des Brandschutzes müssen alle Böden komplett neu gemacht werden», so Risold weiter. Finanziert wird das Projekt zu rund 80 Prozent aus vorhandenen Mitteln, der Rest über ein Darlehen. «Dank der Mietein-

versammlung empfahl den Kredit ohne Nein-Stimme zur Annahme. Ab 2027 soll gebaut werden. (red)

Der 20-jährige Wettswiler Enea Heiniger ist kürzlich mit dem Sportclub Kriens in die Challenge League aufgestiegen. Seine allerersten Fussballschritte unternahm er beim FC Wettswil-Bonstetten, ehe er zum FC Zürich wechselte und dort alle Juniorenstufen bis zur U19 durchlief. Dreimal im Nachwuchsteam des FCZ in der Promotion League eingesetzt, beeindruckte er seinen Trainer Gianluca Frontino. Dieser nahm ihn gleich mit zu seinem neuen Verein SC Kriens, wo Enea Heiniger schliesslich zum Stammspieler avancierte. Nebst den intensiven Trainings, bis zu siebenmal pro Woche, studiert er an der Fernfachhochschule Betriebsökonomie. Den Kontrakt mit Kriens hat er bis Mitte 2027 verlängert. Seine näheren sportlichen Ziele lauten, sich mit dem Team in der Challenge League zu behaupten sowie langfristig sich selbst weiterzuentwickeln. «Ich möchte das Maximum aus mir herausholen und sportlich so weit kommen, wie es machbar ist.» (kakö)

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Das Pfarrhaus in Aeugst soll umgebaut werden. (Bild zvg) nahmen muss weniger Steuergeld für den Unterhalt der Liegenschaften aufgewendet werden», betont Risold. Die Rechnungsprüfungskommission unterstützt das Projekt, die Kirchgemeinde-

«Maximum aus mir herausholen»

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