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CH Regionalmedien AG I Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I www.affolteranzeiger.ch I Auflage 27 155 I AZ 8910 Affoltern a. A. I Post CH AG

Wo kann ich mich mit anderen Haus- und Stockwerkeigentümer austauschen, etwas erleben und soziale Kontakte pflegen? AUS DEM BEZIRK AFFOLTERN I Nr. 61 I 177. Jahrgang I Dienstag, 15. August 2023

hev-albis.ch

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Neuer Verwendungszweck

Ein besonderes Zuhause

Die Container, die als Provisorium für das neu gebaute «Seewadel» dienten, sind bald in Wil, SG, im Einsatz. Seite 5

In der aktuellen Folge der «Anzeiger»-Sommerserie «Bauten und Menschen» dreht sich alles um Schiffscontainer. Seite 7

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Wertvolle Begegnungen

«Ich nehme das Remis dankbar an.»

Gedanken des abtretenden «Anzeiger»-Chefredaktors Thomas sTöckli

L

iebe Leserinnen und Leser, gut 18 Jahre ist es her, seit ich beim «Anzeiger» anfangen durfte, erst als Praktikant, dann als freier Journalist, seit November 2006 als Redaktor und seit Juli 2016 als Chefredaktor. Und heute halten Sie die letzte Ausgabe des «Anzeigers» in der Hand, für die ich die redaktionelle Verantwortung trage. Über die Jahre durfte ich nicht nur die Entwicklung der Zeitung mitprägen, sondern auch das Prosperieren der Region, meiner Heimat, begleiten. Ein Thema, das sich in dieser Zeit wie ein roter Faden durchzog, war das Spital Affoltern. Da ging es auf und ab, vom viel gerühmten «Modell Affoltern» über den mit zerstörerischer Vehemenz geführten Streit um die Rechtsform, das deutliche Bekenntnis der ganzen Region

zu ihrem Spital an der Abstimmungsurne, der gemäss provisorischer Spitalliste drohenden Schliessung, bis zur erfolgversprechenden Kooperation mit der Gesundheitsdirektion. Die jüngsten Tendenzen zeigen nach oben: Die Neuausrichtung auf Altersmedizin und Psychiatrie ist in der Umsetzung, eine nächste Herausforderung wird sein, wie man wieder in die Gewinnzone kommen – und erst noch die Infrastruktur auf einen zeitgemässen Stand bringen – kann. Ich bin zuversichtlich, dass auch dies gelingen wird.

Viele interessante Einblicke In Erinnerung bleiben aber auch gesellschaftliche Anlässe, etwa das West-Fest in Wettswil 2009 zur Eröffnung der Westumfahrung Zürich, mit Formel-1-Rennschau und TopMusik-Acts. Kurz: die grösste Sause, die das Knonauer Amt je erlebt hat. Oder diverse Bauprojekte, exemplarisch sei der Neubau der katholischen Kirche in Bonstetten erwähnt, eine jahrelange «Reise» mit vielen interessanten Einblicken in Architektur und liturgische Kunst, die ich als Journalist

erleben und Ihnen als Leserinnen und Leser weitervermitteln durfte. Oder die Kontroverse um das Potenzial an Schülerinnen und Schülern für eine Kantonsschule im Knonauer Amt. Eine Umfrage des

«Die Begegnungen mit den Menschen und die interessanten Geschichten, die sie zu erzählen haben, machen den Regionaljournalismus zum Traumjob.» «Anzeigers» bei GymiprüfungsAbsolventinnen und -Absolventen hat schon 2017 aufgezeigt, was Niklaus Schatzmann, Leiter des Mittelschulund Berufsbildungsamts, diesen Frühling – sechs Jahre später – zugab: Der Kanton hatte seinen Entscheid für den Ausbau der Kanti Limmattal und gegen eine Kanti Knonauer Amt auf falsche Zahlen abgestützt. Umso erfreulicher, dass Affoltern nun

Jahre sass Isabelle Egger im Gemeinderat in Obfelden. Nun tritt sie zurück. Seite 3

doch noch in absehbarer Zeit zum Mittelschul-Standort werden soll.

Sergio Colacino, Trainer FCWB

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(Bild zvg)

Wertschätzung erlebt Was für mich den Regionaljournalismus zum Traumjob macht, sind die Begegnungen mit den Menschen und die interessanten Geschichten, die sie zu erzählen haben. Von diesen Begegnungen durfte ich in den vergangenen Jahren ganz viele erleben. Dafür möchte ich mich bedanken. Ebenso für die Wertschätzung der Leserinnen und Leser für unsere Regionalzeitung, die Zusammenarbeit mit dem Team im Weiss-Medien-Haus und den freien Journalistinnen und Journalisten, die dem «Anzeiger» teilweise auch schon seit Jahrzehnten verbunden und mit viel Herzblut dabei sind. Mein Berufsweg führt mich künftig ennet die Reuss, ein Stück meines Herzens wird aber sicher im Knonauer Amt und beim «Anzeiger» bleiben. Meiner Nachfolgerin ad interim, Livia Häberling, und dem ganzen Team wünsche ich alles Gute für ihre spannende Aufgabe.

Meisterliche Darbietung in Hausen

Ein goldener Abschluss Mit der Goldmedaille im Strassenrennen setzt die Schweizer Para-Radsportlerin Flurina Rigling einer starken WM die Krone auf. Flurina Rigling setzte sich in ihrer Kategorie im Sprint in einer fünf köpfigen Spitzengruppe souverän durch. Für die 26-jährige Zürcherin, 2021 als Zweite und 2022 als Dritte im Strassenrennen schon auf dem WMPodest, war es die fünfte Medaille an den Titelkämpfen in Schottland. Zuvor hatte sie im Zeitfahren Silber sowie auf der Bahn einen kompletten Medaillensatz gewonnen. «Es ist so ein emotionaler Moment. Eigentlich wissen alle, Sprint ist nicht meine Stärke, aber wir haben hart daran gearbeitet», meinte die frischgebackene Weltmeisterin, die aus Hedingen stammt und seit Jahren zu den besten Para-Cyclerinnen zählt. (red.)

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Carrosserie/Spritzwerk

Lido Galli

Zürichstrasse 1A 8932 Mettmenstetten SB-Waschanlage

Am Samstag regierte im Jonentäli in Hausen der Frauenfussball. In einem Testspiel trafen die amtierenden Schweizer Meisterinnen vom FC Zürich (weisse Trikots) auf die Damen vom FC Winterthur. Die Stadtzürcherinnen entschieden den Bild Marco Bisa Match vor zahlreichen Zuschauerinnen und Zuschauern mit 12:0 klar für sich. (red.) Seite 14

Telefon 044 776 81 11

20033 9 771661 391004


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