Donnerstag, 4. Februar 2021
113. Jahrgang Nr. 5
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Frauenrecht ist ein Menschenrecht Vor 50 Jahren erhielten endlich auch Schweizerinnen die gleichen Rechte wie Schweizer. Annamarie Schelling, Präsidentin vom Zonta Club Basel, erzählt, weshalb sich die Organisation trotz Gleichstellung auch heute noch für Frauen engagiert.
Freitag, 05.02.2021 Veränderliche Mischung aus Wolken und Sonne, meist trocken. 5 ºC 13 ºC Samstag, 06.02.2021 Teilweise sonnig und unverändert mild. 7 ºC 15 ºC Sonntag, 07.02.2021 Der Sonntag ist bewölkt und immer wieder mal nass. 5 ºC 10 ºC
Gaby Walther Am 7. Februar 1971 anerkannten die Männer an der Urne endlich die Frauen als gleichwertige Menschen. Als eines der letzten Länder Europas führte die Schweiz das Frauenstimm- und -wahlrecht ein (dank einem Entscheid des Bundesgerichts 1991 auch im Kanton Appenzell Innerrhoden). «Als 19-Jährige verbrachte ich 1971 ein Studienjahr in Paris. Meine Kolleginnen wunderten sich über die hinterwäldlerische Schweiz», erinnert sich Annamarie Schelling, heute wohnhaft in Hofstetten. Sie selbst hätte gerne Wirtschaft studiert. Doch damals hiess es, sie würde ja sowieso heiraten und als Hausfrau keine so lange Ausbildung brauchen. Ihren beruflichen Weg ging die Mutter zweier Söhne trotzdem. Nach einer Ausbildung im Kaufmännischen und diversen Weiterbildungen wechselte sie ins Personalwesen und stieg in die Geschäftsleitung auf. «Damals, 1985, war ich in der grafischen Branche die einzige Frau in dieser Position.» Sie wundert sich auch, weshalb heute so wenig Frauen eine führende Position innehaben. Und dies, obwohl mehr Frauen als Männer ein Hochschulstudium absolvieren. Um Muttersein und Arbeitswelt besser vereinbaren zu können, gründete Schelling eine Firma im Bereich Eventmanagement. Während über 20 Jahren war sie
Präsidentin vom Zonta Club Basel: Annamarie Schelling setzt sich für Frauen ein, denen es nicht so gut geht.
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3 Dass dieses Jahr keine Fasnacht stattfinden wird, ist nichts Neues. Trotz allem werden aber vielerorts Fasnachtsplaketten produziert und verkauft – so auch in Laufen.
FOTO: GABY WALTHER
unter anderem zuständig für die monatlichen Anlässe im Birs-Center und auch Initiantin des 1.-Mai-Markts in Laufen.
Gegen Gewalt an Frauen
Annamarie Schelling ist keine Frau, die an Demonstrationen teilnimmt. Trotzdem setzt sie sich für eine gerechtere Welt für Frauen ein. «Jeden Monat werden in der Schweiz zwei Frauen getötet. Beinahe jede Stunde wird zudem eine Frau Opfer von häuslicher Gewalt. Die Frauenhäuser erleben besonders in der Corona-Zeit einen starken Zulauf», erzählt Schelling. Seit über 30 Jahren engagiert sie sich beim Zonta Club Basel — zum zweiten Mal als Präsidentin. «Frauenrecht ist Menschenrecht. Wir setzen uns gegen Gewalt an Frauen ein und kämpfen gegen Zwangsheirat von Mädchen und Kindern unter 16 Jahren. Wir wollen aufrütteln und Frauen ermutigen, Missbrauch zu melden. Die Bewe-
gung #MeToo hat gezeigt, Gewalt und Diskriminierung finden auch heute statt, und zwar in allen Schichten.» Aber nicht nur in tragischen Situationen sind die Zontian aktiv. Mit dem HoriZonta-Fonds unterstützen sie Aus- und Weiterbildungen von Frauen in schwierigen Lebenslagen oder mit tiefen Einkommen, wo der staatliche Zustupf weder ausreicht noch gewährt wird. «Wir möchten helfen, dass sie vom Sozialamt wegkommen und ein eigenständiges Leben führen können.» Mit Projekten wie Benefizveranstaltungen und dem Verkauf von Adventskalendern sammelt der Club Geld. Eine besondere Einnahmequelle ist die von Schelling ins Leben gerufene Taschenbörse. Diese findet alle zwei Jahre statt und bringt jeweils einen Gewinn von bis zu 40 000 Franken, der vollumfänglich einem lokalen Projekt oder einer Institution wie zum Beispiel dem Frauenhaus Beider Basel übergeben wird.
Thatcher und Del Ponte bei Zonta
Seit 1919 existiert Zonta. Die weltweit tätige Organisation von Frauen in verantwortungsvollen Positionen setzt sich für die Verbesserung der gesellschaftlichen und rechtlichen Stellung der Frauen ein. Zu den rund 30 000 Mitgliedern gehören und gehörten Persönlichkeiten wie Carla Del Ponte, die Königin von Schweden oder Margaret Thatcher. Die Schweiz zählt 23 Clubs. «Dank dem grossen Netzwerk entstehen weltweit Kontakte und Freundschaften mit engagierten Frauen», erzählt Schelling. Neue Clubmitglieder, die sich aktiv für Frauen engagieren und an den monatlichen Meetings teilnehmen wollen, sind willkommen. Kontakt: president@basel. zonta.ch. Während des Jubiläumsjahres «50 Jahre Frauenstimmrecht Schweiz» lässt das Wochenblatt in loser Folge unterschiedliche Frauen zum Thema Frauen und Gleichstellung zu Worte kommen.
Region
7 Bei der Koordination zwischen Gewerbetreibenden im Schwarzbubenland und Laufental sei während der Krise noch Luft nach oben, sagt der Wirtschaftsförderer.
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LIESBERG
«Die kleine Raupe» ganz gross
Vertrauensvoll zur Selbstständigkeit
Fast alle Gastronomie-Betriebe sind zur Zeit zu. «La Petite Chenille», eine junge Firma, die Zubereitung und Lieferservice für Mahlzeiten und Catering anbietet, funktioniert noch. Auf Sparflamme allerdings. Martin Staub Im Jahr 2017 wurde die Firma gegründet. Unterstützt vom Business-Park Reinach, wie Michael Lerchster den Start von «La Petite Chenille» im Gebäude einer ehemaligen Küchenbaufirma beschreibt. «Im April 2018 starteten wir die Produktion und feierten mit einem Tag der offenen Tür die Eröffnung an der Wahlenstrasse 81 in Laufen», erklärt der Geschäftsführer, der mit grossem Erfolg begann und schon bald zehn Mitarbeitenden beschäftigte. «La Petite Chenille» — zu deutsch «die kleine Raupe» — hat sich als Grossküche für die Zubereitung und Auslieferung von Mahlzeiten für Mittagstische in Kinderkrippen und Schulen, in Personalrestaurants und Pflegeheimen, sowie für Seniorinnen und Senioren zuhause spezialisiert.»
Ausgebremst durch Covid-19
Nach knapp zwei Jahren schon stoppte Covid-19 den erfolgreichen Aufbau der jungen Firma, die unterdessen auch als Restaurant für Znüni und Mittagessen funktionierte, «und in der Lage wäre, täglich über 2000 Menüs für Gross-
Events zu produzieren und zu liefern», wie Michael Lerchster informiert. Der Firmengründer, ausgebildet als Koch und Servicefachmann, mit Erfahrung als Diätkoch in Kliniken und Pflegeheimen und Weiterbildungen für gesunde Kinder- und Jugendernährung, zeigt sich trotz aller aktuellen Einschränkungen zuversichtlich. «Immerhin können wir uns mit dem Zubereiten und dem Lieferservice von Mittagessen für rund 55 Senioren und Seniorinnen sowie einigen Kitas und Schulkantinen über Wasser halten», erklärt der 51-Jährige. Das eigene Restaurant und Grossanlässe stünden zur Zeit leider still, sagt er. La Petite Chenille hat einige Erfolgspfeile im Köcher: So ist die Firma seit September 2019 mit dem Qualitäts- und Gesundheitslabel «La Fourchette Verte» zertifiziert. Täglich steht mindestens eines von drei Gerichten — eines davon vegetarisch — auf dem Menüplan, das die strengen Kriterien einer ausgewogenen und gesunden Ernährung gemäss der schweizerischen Lebensmittelpyramide erfüllt. Die Grossküche mit einer Fläche von 720 Quadratmetern steht für täglich frisches Gemüse und Zutaten aus der Region. Ferner kocht La Petite Chenille ohne Geschmacksverstärker, ohne Palmöl und auf Wunsch gluten- und laktosefrei. «Nun warten wir nur auf eine baldige Lockerung der Pandemiemassnahmen, damit wir endlich wieder mit der Produktion hochfahren dürfen», hoffen Michael Lerchster und seine Mitarbeitenden.
Reduziert aber immerhin in Betrieb: La Petite Chenille mit Geschäftsleiter Michael Lerchster (Mitte). FOTO: MARTIN STAUB
Miteinander und füreinander: Bewohnerinnen und Bewohner des Wohn- und Beschäftigungsheims Hirsacker.
Im Wohn- und Beschäftigungsheim Hirsacker in Liesberg leben 27 erwachsene Bewohner und Bewohnerinnen mit körperlichen und geistigen Behinderungen sowie Autismus-Spektrum-Störungen. Ein Blick in den Alltag offenbart hoffnungsvolle, bedrückende, aber auch anstrengende Momente.
gen und sich zu konzentrieren. Autisten könne man zu nichts zwingen, es sei also ein schwieriges Unterfangen, mit ihnen umzugehen. Stiftungsratspräsidentin Verena Widmer hat selbst einen erwachsenen Sohn im Wohnheim Hirsacker und sagt: «Eltern von Autisten kommen immer wieder an ihre Grenzen, deshalb bin ich froh, dass mein Sohn in guten Händen ist». Auch wenn der Sohn anstrengend sei, empfinde sie diese Aufgabe als Bereicherung. Sie habe viel gelernt, sei offener und grosszügiger, ja, sie sei sogar ein besserer Mensch geworden. Sie singt, musiziert und tanzt mit den Bewohnern im Hirsacker und plant, eine Selbsthilfegruppe für Eltern ins Leben zu rufen.
Jürg Jeanloz
Beschäftigung im Alltag
«Wenn du einen Autisten kennst, dann kennst du nur einen Autisten und nicht alle», zitiert Heimleiterin Christine Amer ein geflügeltes Wort zum Autismus. Zwei Drittel der Bewohner im Wohnheim Hirsacker Liesberg leben mit dieser Diagnose, die nicht als Krankheit, sondern als neurologische Entwicklungsstörung zu verstehen ist. «Autisten haben eine andere Wahrnehmung, sind sensibel und von Ängsten geplagt», ergänzt Amer. Sie hätten Mühe, die Abläufe des täglichen Lebens zu verstehen, sich daran zu beteili-
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In Liesberg stehen der Stiftung zwei Liegenschaften zur Verfügung: der Hirsacker am alten Bahnhof und das Silberbrunnen beim Fussballplatz Riederwald. Wichtig ist es, diese Menschen, davon 90 Prozent männlichen Geschlechts, täglich zu beschäftigen und zur Selbstständigkeit anzuleiten. Anlässlich meines Besuchs sind einige Bewohner motiviert dabei, das angelieferte Holz für die Heizung zu verräumen. Die besonders Geschickten zerteilen die Holzscheite sogar auf einer Spaltmaschine. In der Küche ist Simon damit beschäftigt, Spaghetti Bolo-
FOTO: ZVG
gnese zu kochen. Auf kleinen quadratischen Bildern ist jeder Arbeitsschritt illustriert. Simon arbeitet die einzelnen Schritte gewissenhaft ab und deckt zuletzt noch den Tisch für seine Kollegen. Kerzenziehen, Basteln und Malen sind weitere Möglichkeiten, um auch die körperlich und geistig behinderten Bewohner zu beschäftigen. Im Garten ist Pflanzen, Jäten und Ernten angesagt, wenn es wieder wärmer wird. Hühner und Ziegen sorgen für gefühlvolle Erfahrungen im Umgang mit Tieren.
Einschränkungen durch Corona
Am Nachmittag sind immer Ausflüge, Turnen oder Spaziergänge geplant. Spielverderber ist gegenwärtig die Coronakrise, die es nicht möglich macht, einen Zoo, kulturelle Aufführungen oder öffentliche Anlässe zu besuchen. Die Bewohnerinnen und Bewohner tragen keine Masken und verstehen nicht, warum Abstand einzuhalten ist. «Besuche von Angehörigen lassen wir zu, da sich unsere Menschen enorm darüber freuen», meint die Präsidentin. Das Personal wird darum periodisch auf Corona getestet. Frau Amer und Frau Widmer betonen, dass sich Angehörige, Personal, Hilfspersonen und die Liesberger Bevölkerung enorm für die Stiftung einsetzen und viel zum Wohlergehen der behinderten Menschen beitragen.
L AUFEN
Allen widrigen Umständen zum Trotz: Auch Laufen hat eine Fasnachtsplakette Auch wenn die Fasnacht dieses Jahr nicht stattfinden wird, gibt es dieses Jahr eine Plakette für die Laufner Fasnacht. Das Komitee gibt sich bei der Auflage vorerst zurückhaltend.
hen soll. Sie überragt ein paar wenige Viren deutlich. «Die Blume soll ein Ausdruck von Hoffnung und aufkommendem Leben und Farbe im Stedtli sein», erklärt Beat Jermann.
Hoffnung bis zuletzt
Melanie Brêchet So ganz lässt sich die Fasnacht 2021 auch in Laufen nicht unterkriegen. Das Komitee hat wie alle Jahre ein Motiv ausgewählt und hat die Plakette vorerst in einer Auflage von 400 Stück herstellen lassen. «Wir müssen da etwas vorsichtig sein», erklärt Beat Jermann, Präsident des Laufner Fasnachtskomitees, «die Produktionskosten unserer Tonplakette ist relativ teuer, wir können darum nicht vorschnell eine grosse Anzahl Plaketten produzieren lassen. Das wäre ein zu grosses finanzielles Risiko, umso mehr, da wir die Plaketten vorfinanzieren müssen. Sollte an der Plakette dennoch grosses Interesse bestehen, bestellen wir gerne nach», ergänzt er. Bisher seien rund 300 Exemplare vorbestellt worden, vornehmlich von aktiven Fasnächtlerinnen und Fasnächtlern. Den Wettbewerb für das Motiv der Plakette, welcher im letzten Sommer noch hoffnungsvoll gestartet
Für mehr Farbe im Stedtli: Die Laufner Fasnachtsplakette 2021 soll Hoffnung auf bessere und buntere Zeiten machen. FOTO: ZVG wurde, konnte Julia Froidevaux aus Wahlen für sich entscheiden. Die Plakette
wird von einer grossen Sonnenblume dominiert, welche für bessere Zeiten ste-
Das Laufner Fasnachtskomitee hatte bis letzten Dezember noch etwas Hoffnung, doch noch ein Quäntchen Fasnacht ins Stedtli bringen zu können. «Wir dachten dabei an eine etwas ruhigere Beizenfasnacht mit Schnitzelbänken und koordinierten Auftritten von Guggen und Cliquen. Es wäre ja schon toll gewesen, wenn wir einfach drei Abende lang ein wenig Fasnacht hätten geniessen können», sagt er traurig, «das müssen wir jetzt wohl oder übel um ein Jahr verschieben.» Und für den Jahrgang 2022 hofft Beat Jermann auf eine Wiederbelebung der Beizenfasnacht: «Man kann sich durchaus Gedanken darüber machen, die Laufner Fasnacht noch etwas auszubauen.» Verzichtet wird dieses Jahr auch auf das Aufhängen der Laternen im Stedtli. Man habe schon darüber nachgedacht, sagt Beat Jermann. In Verbindung mit einer angedachten Fasnachtsausstellung im Laufner Museum wäre das sicherlich auch schön gewesen. Eine solche sei nun aber auch nicht möglich.
Appell an die Aktiven
Der 14. Februar dürfte für viele Aktive ein schmerzlicher Tag werden. Der eine oder die andere könnte da versucht sein, trotzdem das Kostüm überzuwerfen und etwas Fasnacht zu machen. Beat Jermann und das Laufner Fasnachtskomitee appellieren aber an die Vernunft der Leute: «Wir raten den Aktiven dringend davon ab, einen wilden Umzug oder Ähnliches zu veranstalten.» Solche Versuche würden nur unnötige Konflikte mit der Polizei verursachen. «Wir möchten alle Fasnacht machen und wieder unbeschwerte Feste feiern, und diese Zeit wird mit Sicherheit wieder kommen», zeigt sich Jermann zuversichtlich. Sobald es wieder möglich sein werde, Feste durchzuführen, könne man auch relativ spontan etwas auf die Beine stellen.
Vereinsleben pflegen
An die Aktiven richtet Jermann aber noch einen anderen Wunsch: «Bleibt in Kontakt!» Das Vereinsleben habe in den vergangenen Monaten stark gelitten. Es sei darum ausserordentlich wichtig, miteinander im Austausch zu bleiben, «und sei es nur via Chat. Es wäre sehr schade, wenn in einem Jahr an der Fasnacht 2022 plötzlich zehn Vereine weniger auflaufen würden als sonst.»
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Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Laufental Wegen der anhaltenden Corona-Pandemie und den wechselnden BAG-Massnahmen ist die Durchführung aller Gottesdienste und Anlässe unsicher. Wir bitten Sie daher, vorher das Wochenblatt oder die Homepage der reformierten Kirchgemeinde Laufental www.ref-laufental.ch zu konsultieren. Anlässe sind alle abgesagt!
Breitenbach, 4. Februar 2021 Es ist sehr schwer einen geliebten Menschen zu verlieren. Tröstend ist es aber zu wissen, dass viele Menschen ihm so viel Freundschaft, Liebe und Achtung entgegengebracht haben. È molto difficile perdere una persona cara. Ma è confortante sapere che molte persone gli hanno mostrato tanta amicizia, amore e rispetto.
HERZLICHEN DANK! GRAZIE DI CUORE!
Laufen Samstag, 6. Februar, 17.00 Uhr, ref. Kirche Laufen, Gottesdienst mit Pfarrerin Regine Kokontis, Edmée-Angeline Sansonnens, Harfe, und Tatjana Fuog, Klavier. Donnerstag, 11. Februar, 18.00 Uhr, Gespräch Offline, um 18.00 Uhr bis ca. 19.30 Uhr im reformierten Kirchgemeindehaus Laufen, Präsenz für Gespräche. Offen für alle.
EVANGELISCH-REFORMIERTE KIRCHGEMEINDE SOLOTHURNISCHES LEIMENTAL ÖKUMENISCHE KIRCHE FLÜH www.kgleimental.ch Sonntag, 7. Februar, 17.00 Uhr Gottesdienst für Klein und Gross, Martin Schwitter. Anmeldung unter info@oekumenische-kirche.ch Mittwoch, 10. Februar, 17.00 Uhr Meitliträff mit Anita Violante. Anmeldung bis 8.2. unter Tel. 061 731 38 86 oder sekretariat@kgleimental.ch
Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Thierstein
Wir danken allen, für die grosse Anteilnahme und das Mitgefühl, das wir zum Abschied von Vogliamo ringraziare tutti per l’affetto e la vicinanza ricievuta in occasione della scomparsa di
Francesco Conte-Di Lemme
Breitenbach, 4. Februar 2021 «Non sei più dove eri... ...Ma tu sei ovunque dove siamo noi. » «Du bist nicht mehr dort, wo du warst… ...Aber du bist überall, wo wir sind.»
HERZLICHEN DANK! GRAZIE DI CUORE! Wir danken allen für die grosse Anteilnahme und des Mitgefühls, die wir zum Abschied von Vogliamo ringraziare tutti per l’affetto e la vicinanza ricievuta in occasione della scomparsa di
Giovanni Di Lemme 15. 6. 1929 – 15. 12. 2020
erfahren durften. Vielen Dank für die mitfühlenden und tröstenden Worte in Briefen, Karten, Mails, persönlichen Gesprächen, für Grabschmuck und Spenden. Grazie mille per le tutte le parole confortanti nelle lettere, cartoline, e-mail, conversazioni personali, per fiori e donazioni. Danke auch an Pfarrer Markus Fellmann und Rosetta Esteriore für die einfühlsame Gestaltung der Abdankungsfeier. Grazie anche al prete Markus Fellmann e a Rosetta Esteriore per lo svolgimento affetivo della messa funebre. Die Trauerfamilie / la famiglia in lutto
erfahren durften. Vielen Dank für die mitfühlenden und tröstenden Worte in Briefen, Karten, Mails, persönlichen Gesprächen, für Grabschmuck und Spenden. Grazie mille per le tutte le parole confortanti nelle lettere, cartoline, e-mail, conversazioni personali, per fiori e donazioni. Danke auch an Pfarrer Markus Fellmann und Rosetta Esteriore für die einfühlsame Gestaltung der Abdankungsfeier. Grazie anche al prete Markus Fellmann e a Rosetta Esteriore per lo svolgimento affetivo della messa funebre.
Die Trauerfamilie la famiglia in lutto Das Schönste, was ein Mensch hinterlassen kann, ist ein Lächeln im Gesicht derjenigen, die an ihn denken. Menschen, die wir lieben, bleiben immer in unseren Herzen.
Gottesdienste (Die max. Teilnehmerzahl: 50 Personen. Anmeldungen sind freiwillig. Maskenpflicht!): Sonntag, 7. Februar, 10.15 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Gottesdienst, Pfr. Stéphane Barth. Sonntag, 14. Februar, 10.15 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Gottesdienst, Pfr. Stéphane Barth Sonntag, 21. Februar, 10.15 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Gottesdienst, Pfrn. Barbara Jansen Die Gottesdienste in den Altersheimen (AZB, ZEPA und Stäglen) können aufgrund der gegenwärtigen Covid-19-Situation nicht stattfinden. Wir stellen hierfür den Altersheimen (auf Anfrage) digitale Gottesdienstformate zu. ChinderChilche/Sonntagsschule: Sonntag, 7. Februar 2021, 10.15 – 11.15 Uhr, Sonntagsschule mit Beginn im Gottesdienst, dann im Gemeindesaal. Thema: Der zwölfjährige Jesus / Wie Jesus gelebt hat. Mit Jacqueline Wirz.
Traurig nehmen wir Abschied von unserem herzensguten Schwager, Onkel und Götti
Adolf Steiner-Grun 4. Oktober 1930 bis 23. Januar 2021 In stillem Gedenken Nichten und Neffen und Anverwandte Die Abdankungsfeier mit anschliessender Urnenbestattung findet im Familienkreis statt.
Traurig, aber mit vielen schönen Erinnerungen nehmen wir Abschied von
Rudolf Saner-Malzach 9. Juni 1937 – 30. Januar 2021
Nach kurzer schwerer Krankheit ist er zuhause friedlich eingeschlafen. In liebevoller Erinnerung:
Der Dreissigste findet am Samstag, 20. Februar 2021 um 17.30 Uhr in der Pfarrkirche Liesberg statt.
Therese Saner-Malzach Ursula und Stefan Borer-Saner Stefanie und Jörg, Tamara und Dominik Christoph und Jolanda Saner-Hänggi Selim, Joel Leopold Saner und Patricia Schwab Florian und Kathrin, Benjamin Franz Saner Anton Saner und Madeleine von Roll
Gilt als Leidzirkular.
Konfirmandenunterricht: Jeweils donnerstags von 18.00–19.30 Uhr im Gde.-Saal der ref. Kirche Thierstein, Breitenbach: Do., 4. Feb.: Gr. 1. Do., 11. Feb.: Gr. 2. Strick-Kreis und Seniorennachmittag: Die Anlässe können mit den aktuell geltenden BAG-Massnahmen nicht durchgeführt werden. Sie könnten als Zoom-Sitzung versucht werden, sofern sich genügend Interessierte melden (bis Freitag vor dem Anlass). Eine eigene E-Mail-Adresse und Zugang zum Internet sind dafür nötig. Man melde sich bei Susanne Rodella, 079 548 18 90 (Strickkreis) und bei Stéphane Barth (Seniorennachmittag). Strickkreis: Montag, 8. Februar, 14–15 Uhr, – Seniorennachmittag: Dienstag, 9. Februar, 15 –16 Uhr. Thema: Jiddisch und Deutsch. Kirchgemeinderat: Hilft in materiellen Notlagen bei Covid-19-bedingten Einbussen: Tel. 061 781 12 50 (Pfarramt).
Liesberg Dorf, 28. Januar 2021 Wir trauern um unseren lieben Kameraden
Adolf Steiner
4. Oktober 1930 – 23. Januar 2021 Unser lieber Gründer und Ehrenmitglied hat seine letzte Reise angetreten. Wir werden ihn vermissen und denken gerne an die unzähligen schönen Jodleranlässe zurück, welche wir mit ihm zusammen geniessen durften. Wir werden Adolf stets ehrend in Erinnerung behalten und sprechen den Angehörigen unser herzlichstes Beileid aus.
Die Jodlerinnen und Jodler vom Jodlerklub «Bärgbrünneli» Liesberg
Deinen Namen, Gott, will ich preisen, dass er so tröstlich ist; denn du errettest mich aus aller meiner Not. Psalm 54,8-9
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Die Abdankungsfeier und Urnenbeisetzung finden im engsten Familienkreis statt. Traueradresse: Therese Saner-Malzach, Weihermattstrasse 22, 4227 Büsserach
Du bist nicht mehr da, wo du warst, aber immer dort, wo wir sind.
Herzlichen Dank für die tröstenden Worte, gesprochen oder geschrieben für die grosszügigen Spenden für Gaben für späteren Grabschmuck für alle Zeichen der Wertschätzung und Verbundenheit beim Abschied von unserem lieben und herzensguten
Max Jäggi-Gabriel Ein besonderer Dank an Frau Dr. Denz und Herrn Dr. Hasemann und dem Pflegepersonal des Felix Platter Spitals für die umsichtige und liebevolle Betreuung, Herrn Pfarrer Markus Fellmann für die würdige Trauerfeier, Frau Barbara Meyer-Schäfer für ihr gefühlvolles Flötenspiel, sowie allen Verwandten und Freunden, die mit uns im kleinen Rahmen Abschied genommen haben. Breitenbach, im Januar 2021
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Lagerleben!
AMTLICHE MITTEILUNGEN Aus der Stadtratssitzung vom 1. Februar 2021 Der Stadtrat hat an seiner letzten Sitzung u.a. folgende Geschäfte behandelt und Beschlüsse gefasst: • Im Wochenblatt vom 30. Januar 2021 wurde irrtümlich ein Entwurf zur Legislaturplanung 2020–2024 publiziert. Die richtige Fassung finden Sie auf der Homepage der Stadt Laufen unter Politik/Stadtrat. • Die BDO AG wird mit der Organisationsanalyse der Stadtverwaltung beauftragt,
mit dem Ziel, die Aufbau- und Ablauforganisation zu optimieren und weiterzuentwickeln. • Die Durchführung 10 Meilen Laufen vom 12. Juni 2021 wird unter Einhaltung der Auflagen, u.a. Benutzung Mehrweggebinde, bewilligt. • Das Stedtli Beach Turnier vom 6. bis 8. August 2021 wird unter Einhaltung der Auflagen, u.a. Benutzung Mehrweggebinde, bewilligt.
Zum Schutz der Mitarbeitenden und auch der Kundschaft ist der Schalterdienst mindestens bis Ende Februar 2021 nur noch für folgende Dienstleistungen geöffnet: • Todesfälle • Anmeldungen • Identitätstkarten Für alle anderen Anliegen wenden Sie sich bitte telefonisch oder per E-Mail an uns. Telefon 061 766 33 33 E-Mail info@laufen-bl.ch Parkkarten, Grüngut-Badges, Wohnsitzbescheinigungen, SBB-Tageskarten, etc. werden Ihnen nach Bestellung per Post mit Rechnung zugestellt. Wir danken für Ihr Verständnis.
Naturschutzkonzept «Eichholle» Auf dem Gebiet «Eichholle» befindet sich ein Naturschutzobjekt aus dem kommunalen Nutzungsplan. Die «Eichholle» liegt oberhalb des Kantonsspitals und des Rebenhöhenwegs. Das Schutzobjekt «Eichholle» besteht aus Wiesland (Eichmättli) und Wald (vorherrschend Eichen) und beansprucht Waldund Wiesenflächen im Eigentum der Stadt Laufen, der Burgergemeinde Laufen-Stadt, dem Kanton Baselland und dem Kantonsspital. Die gesamte Naturschutzfläche beträgt ca. 135 a. Anlässlich einer Begehung im August 2018 haben Vertreterinnen und Vertreter der Stadt Laufen, vom Amt für Wald beider Basel und von Pro Natura Baselland, zusammen mit dem Revierförster Laufen-Wahlen den Start zur Ausarbeitung eines Naturschutzkonzepts für das Schutzobjekt «Eichmättli» und einige angrenzende Flächen lanciert. Der Grund dieser sinnvollen Massnahme liegt darin, dass die bisher getätigten Pflegemassnahmen am Eichmättli sowie im Wald unbefriedigend ausfielen. Auf dem Eichmättli nahmen Neophyten wie Essigbäume, Goldruten und Kirschlorbeer Überhand. Der angrenzende Wald ist dicht und dadurch für viele Pflanzen und Tiere zu dunkel.
Folgende Ziele wurden im Rahmen des Konzepts ausgearbeitet:
1. Das Eichmättli soll als Herzstück des Gebietes als Magerwiese gestaltet werden. Die Neophyten sind in regelmässigen Abständen mit dem Ziel zu bekämpfen, dass sie dort nicht mehr vorkommen.
THOMAS LOCHER, STADTRAT
Eine Lagerwoche mit Schule, Verein oder Freunden durften die meisten von uns schon verbringen. In der aktuellen Zeit ist eine Durchführung leider unvorstellbar. Doch gerade jetzt spürt man, was fehlt. So hätten die Fünftklässlerinnen und Fünftklässler der Primarschule Laufen die vorletzte Woche im Skilager im Toggenburg verbracht. Die Schneeverhältnisse wären genial gewesen; Winterwunderland und Jugenderlebnis garantiert. Sehr verständlich, gab es die eine oder andere Träne, diesen wichtigen Teil der Schulkarriere verpasst zu haben. Klar, es braucht vielleicht auch etwas Überwindung, ein paar Nächte vom gewohnten Zuhause weg zu sein. Aber danach bleiben bestimmt positive Erinnerungen. Robert Baden-Powell, der Vater der vor rund 120 Jahren gegründeten Pfadi-Bewegung – kurz genannt B.P. – hat zu seiner Zeit auch viel beachtete pädagogische Texte geschrieben: Eine Woche Lagerleben soll nämlich so wertvoll sein, wie ein halbes Jahr Theorie im Schulzimmer. Das hat Unterstützung verdient! Selber verbrachte ich als Teilnehmer oder Leiter rund drei Dutzend Lagerwochen.
Ökologisch wertvoll: Das «Eichmättli» oberhalb des Spitals in Laufen. 2. Die Hecken bleiben als Nistplätze für Vögel und Zufluchtsort für Tiere erhalten. Auch hier werden keine Neophyten toleriert. 3. Der ehemalige Steinbruch wird stark aufgelichtet um die Ansiedlung von Reptilien zu fördern. 4. Der angrenzende Wald ist als lichter Eichenwald zu gestalten. Er soll viel Licht «durchlassen» damit sich lichtund wärmeliebende Pflanzen wohl fühlen. Auch der Wald von frei sein von Neophyten.
Folgende Massnahmen werden ergriffen:
1. Das Eichmättli wird jährlich gemäht und das Schnittgut abgeführt. Auf dem
Aktuelle Öffnungszeiten Jugendzentrum Laufen Ein wichtiges Bedürfnis von Jugendlichen, sich ausserhalb von Schule und Familie mit Gleichaltrigen zu treffen, ist zurzeit kaum möglich. Der Aufbau von Beziehungen zu Gleichaltrigen ist ein zentraler Entwicklungsschritt im Jugendalter. Darum ist es umso wichtiger, dass die Angebote der Offenen Jugendarbeit Region Laufen weiterhin geöffnet bleiben. Aktuell hat das Jugendzentrum an der Delsbergerstrasse jeweils mittwochs und freitags von 15 bis 19 Uhr unter Einhaltung der BAG-Massnahmen geöffnet. Während den Öffnungszeiten betreuen und begleiten die Jugendarbeitenden Dario Plattner und Sarah Stöckli die Jugendlichen. Weiterhin können die Jugendlichen unsere Beratungs- und Coachingangebote nutzen, wenn sie zum Beispiel Unterstützung bei der Lehrstellensuche oder
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in anderen Lebenssituationen benötigen. Solche Treffen können bei Bedarf auch online stattfinden. Beat Häner, unser mobiler Jugendarbeiter, ist ebenfalls noch immer in den angeschlossenen Gemeinden auf öffentlichen Plätzen unterwegs und kann so auf die Bedürfnisse und Anliegen der Jugendlichen eingehen. Wir sind weiterhin im Einsatz für die Jugendlichen aus der Region!
Weitere Informationen Instagram jugendarbeit_region_laufen Facebook Offene Jugendarbeit Region Laufen Telefon 061 551 17 77 Web www.deinticker.ch/laufen/ www.kjf.swiss
Eichmättli sind die Neophyten zwei Mal jährlich zu entfernen. 2. Die Hecken werden ca. alle fünf Jahre gepflegt. 3. Der ehemalige Steinbruch wird durch einen Holzschlag stark aufgelichtet. In den folgenden Jahren sind Bäume und Sträucher bei Bedarf zurückzuschneiden, damit die Steinhaufen dauerhaft der Sonne ausgesetzt sind. 4. Der Eichenwald wird durch einen Holzschlag aufgelichtet. Auch ein Grossteil der Sträucher wird entfernt. Die Neophyten sind jährlich zu entfernen. Alle Massnahmen werden durch den Revierförster im Auftrag der Stadt Laufen
FOTO: STL
Doch nicht nur der pädagogische Wert einer Woche ausserhalb des Schulhauses ist viel grösser, sondern auch deren Aufwand! Vorausgesetzt werden eine sehr grosse Bereitschaft der Lehr- und Betreuungspersonen sowie Freiwilligenarbeit. Und rechtlich darf der Elternbeitrag pro Lagertag auch nur max. CHF 16.– betragen. Doch schon alleine der Skipass kostet in Wildhaus rund CHF 100.– (4½ Tage für Gruppen).
angeordnet und geleitet. Die HolzereiArbeiten werden jeweils durch das Personal der Burgergemeinde Laufen-Stadt ausgeführt. Für die übrigen Arbeiten sind Einsätze von Schulklassen, von der Organisation Convalere oder vom Personal der Stadt denkbar. Für dieses kommunale Naturschutzobjekt trägt die Stadt Laufen die Kosten.
So viel sei verraten: Es laufen Überlegungen und Unterstützungen, wonach vielleicht im Jahr 2022 mehr als ein Schuljahrgang ein (Schneesport-)Lager durchführen kann. Ein Zitat von B.P. lautet dazu passend: «Der wahre Weg, Glück zu erlangen, besteht darin, andere Menschen glücklich zu machen.»
Die Umweltkommission der Stadt Laufen erachtet es als erfreulich, dass das «Naturschutzkonzept Eichholle» bereits aktiv umgesetzt wird. Seit dem Frühjahr 2019 werden in regelmässigen Abständen die festgelegten Massnahmen abgearbeitet. Ebenfalls sind schon Holzschläge von kleineren Bäumen erfolgt. (stl)
Apropos: Die Pfadi Laufen hat auch im 2020 mit viel Aufwand Lager für Kinder und Jugendliche organisiert. Gratulation an dieser Stelle zum verdienten Laufner Preis!
Monatsmarkt im März soll nach Möglichkeit stattfinden Die Situation für die Marktfahrerinnen und Marktfahrer ist keine einfache. Seit Monaten wird Veranstaltung um Veranstaltung abgesagt oder verschoben. Noch bis Dezember bot der Laufner Monatsmarkt eine Möglichkeit, Waren anzubieten. Diese Möglichkeit wurde von den Händlerinnen und Händlern auch rege genutzt. Der Januarmarkt musste aufgrund der neuen Bestimmungen des Bundes abgesagt werden, das gleiche Schicksal erleidet nun auch die Ausgabe im Februar. Laut dem Marktverantwortlichen für die Stadt Laufen, Wolfgang Imhof, sei es eine schwierige Zeit. Besonders die Planungsunsicherheit mache den Marktfahrerinnen und -fahrern das Leben schwer. Märkte müssten frühzeitig geplant werden, darum stehe aktuell auch der Märzmarkt auf der Kippe. «Wir
versuchen aber alles Mögliche, damit der Markt am 2. März über die Bühne gehen kann». Entscheidend seien auch die Entscheide des Bundes, welche kurz vor Ablauf der aktuell geltenden Massnahmen bekannt gegeben werden dürften. Traditionell seien die Märkte im Winter nicht die grössten, viele Händlerinnen und Händler befänden sich im «Winterschlaf», das heisst, dass sie sich nach den grossen Anlässen im Herbst, wie zum Beispiel der Herbstmesse, in der Weihnachtszeit eine Pause gönnen. Diese immens wichtigen Grossevents hätten jedoch nicht stattgefunden. Sorgen bereiten Wolfgang Imhof auch jene Anlässe, die dieses Jahr bereits abgesagt worden seien, so zum Beispiel die Luzerner Gewerbeausstellung. «Es ist zu befürchten, dass nicht alle Händlerinnen und Händler dieses Jahr finanziell überstehen werden. Bereits jetzt haben schon einige mit ihrem Geschäft aufhören müssen.»
Nicht nur die Durchführung des Marktes im März ist ungewiss. Gleiches gilt auch für den Aprilmarkt und sogar für den 1. Mai. Letzterer laufe unter einer Veranstaltung, die Hürden dürften für dessen Durchführung darum sogar noch grösser sein. «Da wissen wir wirklich noch nicht, wo wir stehen. Zur Debatte steht auch ein 1. Mai «light», also eine abgespeckte Version ohne Showbühne und grosses Rahmenprogramm. Für eine definitive Entscheidung will sich die Stadt Laufen bis Anfang April Zeit geben. Die Marktkommission möchte die Märkte so schnell wie möglich wieder öffnen. Wolfgang Imhof betont auch die soziale Komponente von Märkten: «Der Markt ist ein Treffpunkt. Gerade ältere Menschen treffen sich da regelmässig, sitzen zusammen und trinken Kaffee. Es ist sehr wichtig, dass die Menschen bald wieder Kontakt haben dürfen. Wir hoffen das Beste.» (stl)
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Donnerstag, 4. Februar 2021 Nr. 5
Ärztlicher Notfalldienst Telefon 061 261 15 15 Unter dieser Nummer erreichen Sie in Notfällen den diensttuenden Arzt, Kinderarzt und Zahnarzt in Baselland sowie in den Solothurner Bezirken Thierstein und Dorneck Telefon 0848 112 112 Bitte versuchen Sie zuerst, Ihren Hausarzt zu erreichen.
Praxis Dr. med. Florian Leupold Facharzt Allgemeine Innere Medizin Passwangstrasse 10, Breitenbach 061 781 32 32
Die Praxis bleibt wegen Ferien vom 15. Februar bis 26. Februar 2021 geschlossen.
Schon lange drohten grosse Schatten, dass du würdest von uns gehen.
Wir danken dir, dass wir dich hatten, dein Bild wird immer vor uns stehen.
Unser Vater, Schwiegervater, Grossvater, Bruder, Schwager, Onkel, Götti und Firmgötti ist friedlich, sanft und ruhig von uns gegangen. Wir sind traurig.
Charles Schmidlin-Stadelmann 1. 3. 1930 – 20. 1. 2021
Charles Schmidlin jun. Kilian Schmidlin und Pia Hübscher mit Clivia-Laura, Evita-Lea und Ida-Lin Petra und Bruno Sütterlin-Schmidlin mit Mirjam und Matthias Verwandte und Bekannte
Die Praxis
Dr. med. Th. Mosimann Central 3, Breitenbach bleibt wegen Ferien von Freitagnachmittag, den 12.2. bis 21.2.2021 geschlossen.
Büsserach
Baupublikation
Gesuchsteller: Marcel Schaad, Obere Hofmattstrasse 44, 4227 Büsserach Bauobjekt: Neubau Carport, Pool und Balkon Standort: Obere Hofmattstrasse 44 Grundstück: GB 1773 Nutzungszone: W2a Projektverfasser: Priohaus GmbH, Laufenstrasse 21A, 4226 Breitenbach Planauflage: Bauverwaltung, Breitenbachstrasse 22, 4227 Büsserach Einsprachefrist: 19. Februar 2021
Die Abdankungsfeier und Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Traueradresse: Petra Sütterlin-Schmidlin, Schützenweg 14, 4246 Wahlen b. Laufen
«Und er wird jede Träne von ihren Augen abwischen, und den Tod wird es nicht mehr geben. Was früher war, ist vorbei.» (Offenbarung 21:4)
Traurig und in grosser Dankbarkeit nehmen wir Abschied von meiner lieben Gattin, unserem Mami, Schwiegermami, Grossmami, Schwester, Schwägerin, Cousine und Gotti.
Theres Borer-Grolimund 31. März 1945 – 31. Januar 2021
Nach einem Leben mit vielen Schicksalsschlägen aber auch mit Freude an Handarbeit, in der Kochkunst und in früherer Zeit am Wandern in der Natur, verstarb Theres an Herzversagen. In dankbarer Trauer: Josef Borer Markus und Bernadette Borer René und Irmgard Borer mit Sara und Aaron Maria und Kurt Müller-Borer Die Abdankungsfeier und Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Traueradresse: Josef Borer, Breitenbachstrasse 47, 4227 Büsserach
Die Erinnerung ist ein Fenster durch das wir dich sehen können wann immer wir wollen
Wenn es schwer ist, dann muss man tapfer sein. Weinet nicht über mein Sterben, sondern lernt leben.
Herzlichen Dank All denen, die
Hofstetten-Flüh
Baupublikation
Bauherr: Schwyn-Gröner Marietta und Christian, Schlössliweg 15, 4114 Hofstetten SO Projektverfasser: Brunner Zimmerei und Bedachung AG, Schulstrasse 409, 4245 Kleinlützel Bauobjekt: Ersatz Gartenhaus Ausnahmegesuch: Unterschreitung der Strassenbaulinie Bauplatz: Schlössliweg 15a, 4114 Hofstetten SO Bauparzelle, GB-Nr.: 3050 Planauflage: Gemeinde Hofstetten-Flüh, Abteilung Bau-, Umwelt- und Raumplanung, Neuer Weg 7, 4114 Hofstetten SO Einsprachefrist: 4. Februar 2021 – 18. Februar 2021
Baupublikation
Bauherr: Bönicke-Frei Sandra und Kaiser Klaus Römerstrasse 26, 4114 Hofstetten SO Projektverfasser: Graf AG, Lindenweg 6, 4464 Maisprach Bauobjekt: Sitzplatz mit Überdachung + Wohnzimmeranbau Bauplatz: Römerstrasse 26, 4114 Hofstetten SO Bauparzelle: 4061 Planauflage: Gemeinde Hofstetten-Flüh, Abteilung Bau-, Umwelt- und Raumplanung, Neuer Weg 7, 4114 Hofstetten SO Einsprachefrist: 4. 2. 2021 – 18. 2. 2021
Baupublikation
Bauherr: Fernandes Antoinette und Luca, Im Rehwechsel 21, 4102 Binningen Projektverfasser: KRÜSIRAUM GMBH, Klarastrasse 2, 4123 Allschwil Bauobjekt: Um- und Anbau EFH mit neuem Carport Bauplatz: Im Wygärtli 17, 4114 Hofstetten SO Bauparzelle: GB-Nr. 3313 Planauflage: Gemeinde Hofstetten-Flüh, Abteilung Bau-, Umwelt- und Raumplanung, Neuer Weg 7, 4114 Hofstetten SO Einsprachefrist: 4.2.2021 – 18.2.2021
Zullwil
Baupublikation
Bauherrschaft: D. +J. Hueber, Kappenmattstrasse 210, 4234 Zullwil Bauobjekt: Unterstand Tiere (Minipig) Bauplatz: Kappenmattstrasse 210 Bauparzelle GB-Nr.: 907 Planauflage: Beim Baupräsident Einsprachefrist: 19. Februar 2021
Manfred Hellbach in ihrem Leben mit Herzlichkeit und Freundschaft begegnet sind. Danke für die vielen Zeichen der Verbundenheit und Zuneigung beim Abschied – sei es durch tröstende Worte, Karten und Briefe Danke Dr. Marc Cueni, Laufen für die jahrelange Betreuung sowie dem Ärzte- und Pflegeteam der Onkologie, Kantonsspital Liestal und dem Ärzte- und Pflegeteam des Hospiz im Park in Arlesheim für die umfassende und liebevolle Pflege Danke allen Verwandten, Bekannten, Freunden und Nachbarn, die Fredy auf seinem Lebensweg begleitet haben.
Anstelle von Karten
Brigit Hellbach
Ich trauere um meinen geliebten Bruder
Rolf Schmid 16. 6. 1948 – 1. 1. 2021
Nach einem unglücklichen Sturz ist er jetzt von seinen Leiden erlöst worden. In tiefer Trauer:
Therese Wild Verwandte und Freunde Aus Corona-Gründen findet die Beisetzung im engsten Familienkreis statt. Traueradresse: Therese Wild, Hauptstrasse 4, 3309 Kernenried Gilt als Leidzirkular.
Meine Kräfte sind zu Ende, Herr, nimm mich auf in Deine Hände.
Traurig nehmen wir Abschied von unserem lieben Bruder, Schwager, Onkel, Grossonkel, Götti und Cousin
Willi Hänggi 25. März 1942 – 30. Januar 2021 Für uns alle unerwartet ist er nach kurzer, schwerer Krankheit im Spital friedlich eingeschlafen. Er wird uns allen fehlen. Dankbar erinnern wir uns an ihn. Nunningen, Hof Lochägerten Toni und Marie Hänggi-Hänggi Annerös Häner-Hänggi Ilse und Peter Steiner-Hänggi Werner und Trudy Hänggi-Malzach Nichten und Neffen und deren Familien Der Trauergottesdienst mit anschliessender Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Traueradresse: Werner Hänggi-Malzach, Breitiweg 2, 4208 Nunningen
Jesus Christus, unser Retter, hat den Tod entmachtet und hat uns das Leben gebracht, das unvergänglich ist. So sagt es das Evangelium.
2. Timotheusbrief 1, 10
THIERSTEIN
Donnerstag, 4. Februar 2021 Nr. 5
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L AUFENTAL /SCHWARZBUBENL AND
«Viele helfen sich selbst» Publikation Baugesuche Gesuchsteller: Projektverfasser: Bauvorhaben: Bauplatz: Grundbuch-Nr.: Publikation: Einsprachefrist: Gesuchsteller: Projektverfasser: Bauvorhaben: Bauplatz: Grundbuch-Nr.: Publikation: Einsprachefrist: Gesuchsteller: Projektverfasser: Bauvorhaben: Bauplatz: Grundbuch-Nr.: Publikation: Einsprachefrist:
Steiner-Allemann Céline und Fabian, Reuslistrasse 43F, 4450 Sissach Eggenschwiler Perroud AG, Ziegeleistr. 61, 4242 Laufen Stützmauer und Terrainanpassungen über 1.50m Schulgartenweg 1011 04.02.2021 19.02.2021 Terra Nova GmbH, Daniel Allemann, Passwangstrasse 18, 4226 Breitenbach Eggenschwiler Perroud AG, Ziegeleistr. 61, 4242 Laufen Stützmauer, Betonterrasse und Terrainanpassungen über 1.50m Schulgartenweg 1008 04.02.2021 19.02.2021 Raymond Wyss, Ahornstrasse 2, 4313 Möhlin Jürg Rhyn Architektur, Stockenweg 15, 4146 Hochwald Sichtschutzwand und Schwimmbad Schemelackerweg 18 2211 04.02.2021 19.02.2021
Informationen zu COVID-19-Impfungen Für die Organisation der Impfkampagne in unserer Region zeichnet der Kanton Solothurn verantwortlich. Wir bitten Sie daher, sich auf der Website https://corona.so.ch/bevoelkerung/impfung-gegen-covid-19/ über die bestehenden Angebote zu informieren. Das Impfzentrum in Breitenbach (Gemeindesaal Grien) nimmt seinen Betrieb am 8. Februar auf. Anmeldungen können elektronisch über die oben aufgeführte Website vorgenommen werden.
Öffnungszeiten Gemeindeverwaltung entfallen Aufgrund der verschärften Regelungen rund um COVID-19 entfallen die offiziellen Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung bis auf weiteres. Selbstverständlich stehen Ihnen unsere Mitarbeiter in dringenden Fällen während der ordentlichen Bürozeiten zur Verfügung. Wir bitten Sie, zwecks Terminvereinbarung die Telefonnummer 061 789 96 96 zu wählen. Herzlichen Dank für Ihr Verständnis.
Fasnachts-Plaggette 2021 Die Fasnacht 2021 kann leider nicht stattfinden! Die gute Nachricht: Alle Plakettensammler und Freunde der Breitenbacher Fasnacht können aufatmen, denn es gibt trotzdem eine Plakette 2021. Für die Unterstützung dankt das Fasnachtskomitée allen Käufern herzlich! Wie gewohnt gibt es in diesmal sehr reduzierter Menge die klassische Bronzeplakette sowie 25 nummerierte Silber- beziehungsweise 50 nummerierte Goldplaketten. Verkauf direkt (online auf hirzebach.ch): Samstag, 6. Februar, 09:00-13:00 Uhr, Eugen-Saner Platz
Anlässe 10. Februar, 19:45h Thema: Tiefer Fall, Samariterverein 8.-12. März Häckseldienst, Einwohnergemeinde 12. März, 19:00h Generalversammlung, Samariterverein Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage www.breitenbach.ch. Für die Inhalte des Veranstaltungskalenders zeichnen die Institutionen verantwortlich.
Gemeindeverwaltung Breitenbach auf Facebook!
Dienstag 08:00-11:30 Uhr 13:30-18:30 Uhr Mittwoch 08:00-11:30 Uhr 13:30-17:00 Uhr
Eine Plattform mit Auflistung aller Angebote und Aktionen der Region wäre für Konsumentinnen und Konsumenten hilfreich. Eine Umsetzung erweist sich jedoch als schwierig. Gaby Walther Trotz der durch das Coronavirus ausgelösten globalen Wirtschaftskrise konnten die reichsten Menschen der Welt ihre Vermögen erheblich steigern. Am anderen Ende der Vermögensskala wächst die Armut. Dies eine Auswertung der Entwicklungsorganisation Oxfam, welche letzte Woche veröffentlicht wurde. Ganz hilflos müssen wir dieser Entwicklung nicht zuschauen. Unser Konsumverhalten kann die Entwicklung zumindest zu einem kleinen Teil beeinflussen, indem wir lokale Firmen und Dienstleistungen, wenn immer möglich, berücksichtigen. Im Moment, wo vieles geschlossen ist, braucht es jedoch Informationen, wie man zu den begehrten Gütern und Dienstleitungen kommt. Ein gemeinsames Auftreten der verschiedenen regionalen Gewerbevereine, Institutionen und Dienstleistungen wäre hilfreich. Das Wochenblatt fragte bei Thomas Boillat, dem für die Region zuständigen Wirtschaftsförderer, nach. Wochenblatt: Besteht betreffend Coronakrise eine Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Institutionen im Laufental und Schwarzbubenland? Thomas Boillat: Während des ersten Lockdowns haben sich die KMU Laufental, der Gewerbeverein Lüsseltal, IG Laufen, Promotion Laufental, RFS Laufental, RFS Thierstein und RFS Dorneckberg wöchentlich digital ausgetauscht und alle wichtigen Informationen auf der Website und im Wochenblatt zusammengetragen. Danach lief alles so schnell und kantonal unterschiedlich, dass wir nicht mehr gemeinsam agieren konnten. In gewissen Kantonen wurden Restaurants und Läden geschlossen, teilweise wieder nicht und Entscheide wurden zum Teil über Nacht angepasst. Nun wurde vom Bundesrat ein erneuter Shutdown verhängt. Hat das etwas verändert? Tatsächlich herrscht jetzt wieder Klarheit, voraussichtlich bis Ende Februar.
Regionale Unternehmen unterstützen: Das Gewerbe macht mit verschiedenen Aktionen auf sich aufmerksam. FOTO: ZVG Die einzelnen Aktionen der verschiedenen Gewerbe werden zurzeit aber nicht koordiniert. Die Bedürfnisse sind zu unterschiedlich — von Abholen bis Lieferdienst, von teilweise offen bis ganz geschlossen. Jeder hat andere Bedürfnisse. Es gibt so viele Einzelaktionen, dass es kaum möglich ist, das irgendwie zu koordinieren.
auf einer gemeinsamen Website ihre Angebote ajour zu halten. Einige versuchen sich via Social Media selber zu helfen.
Wie sieht es mit der Hilfe bei den Härtefällen aus? Hier sind die Kantone die Anlaufstellen. Das Forum Schwarzbubenland und die Promotion Laufental informieren mit Newslettern. In der Funktion als Wirtschaftsförderer stehe ich für Fragen zur Verfügung. Wir können aber keine Entscheide treffen.
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Weshalb arbeiten das Laufental und das Schwarzbubenland in dieser Krise nicht stärker zusammen? Ich finde es zurzeit extrem schwierig, das irgendwie zu koordinieren. Das Einfachste wäre wohl eine gemeinsame Website. Dazu müssten aber alle bereit sein und die Website müsste nach jeder Änderung wieder komplett überarbeitet werden. Ich erachte dies zurzeit als wenig zielführend. Viele Gewerbler sind im Moment mit der Situation genug gefordert und haben nicht noch Zeit und Energie,
Eine kleine Übersicht über aktuelle Angebote und Aktionen •
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Gastro Schwarzbubenland bietet eine Take-away-Übersicht: www.gastro-schwarzbubenland. ch/ Die IG Laufen betreibt eine Onlineplattform: www.laufenonline.ch/ Der Gewerbeverein Hinteres Leimental hat die Aktivitäten seiner Mitglieder gesammelt: www.ghl-leimental.ch/ Schwarzbubentaler hat eine Website mit Gewerbebetrieben der Region: http://schwarzbubentaler. ch/ Diverse Restaurants bieten ihre Angebote direkt über ihre Website und/oder Facebookkanal an: http://www.landhuus-witterswil. ch/lieferung/, Schlössli Pub (Facebook), Kreuz Nunningen (Facebook) und viele mehr. Erfolgreich war die im Frühling gestartete Aktion «Dänk dra – Lütt a» vom KMU Laufental: https:// www.kmu-laufental.ch/neuer-filmblib-dra/
BREITENBACH
Von Roll-Industrieareal weiter aufwerten Die Lüssel Immobilien AG brachte Schwung in den Wandel des einstigen Industriegebiets von Breitenbach. An der Entwicklung des Von Roll-Areals möchte nun auch die Steiner AG mitverdienen. Bea Asper Wie sich in Breitenbach das ursprüngliche Produktionsareal der Von Roll in den nächsten 20 Jahren entwickeln wird, ist Gegenstand laufender Verhandlungen. CEO Christian Hennerkes bestätigt auf Anfrage dieser Zeitung, dass verschiedene Strategien geprüft werden. Bisher stand bei der Von Roll die Vermietung von ganzen Hallen wie etwa an die Marry Jane AG im Vordergrund. Gerade auch Jungunternehmern biete sich in Breitenbach eine riesige Chance, gibt Hennerkes zu verstehen. Dass die Von Roll nun zur Beschleunigung des Prozesses eine Zusammenarbeit mit Arealentwicklern in Betracht zieht, dementiert Hennerkes nicht. Entsprechende Gespräche seien im Gang. Vorerst könne er dazu aber keine Informationen geben. Die Lüssel Immobilien AG, die auf einem Teil des Von Roll-Areals den belasteten Boden entsorgen liess und neuen
Wohn- und Gewerberaum erbaute, hat nun offenbar eine starke Mitbewerberin bekommen. Auch die Generalunternehmung Steiner AG möchte an Breitenbachs Zukunftsgestaltung mitverdienen. Nachgefragt bei der Steiner AG in Zürich verweist Pressesprecher David Suchet darauf, dass man zum jetzigen Zeitpunkt nichts zu einem allfälligen Projekt in Breitenbach sagen könne. Grundsätzlich hält er fest: «Die Entwicklung, Realisierung sowie der Erwerb von Liegenschaften bilden den Kern unserer Geschäftstätigkeit. Hierzu sind wir stets auf der Suche nach geeigneten Entwicklungsprojekten.» Solche stehen in Breitenbach noch ganz am Anfang. Jedenfalls seien die kantonalen Behörden nicht angefragt worden zur Unterstützung des Verfahrens, sagt Wirtschaftsförderer Thomas Boillat auf Anfrage. Er verweist auf erfolgreiche Projekte im Kanton Solothurn, bei denen dank einer guten Zusammenarbeit aller Involvierten Aufwertungen von Industriegebieten rasch vorankamen.
Gemischte Zone möglich
Bei der aktuellen Revision der gesetzlichen Rahmenbedingungen sind für das Von Roll-Areal keine grundlegenden Änderungen zu erkennen. «In der Zonenplanrevision von Breitenbach, welche zur Vorprüfung in Solothurn liegt, ist das
Areal nach wie vor als Industriezone definiert», erklärt der zuständige Gemeinderat David Häner auf Anfrage dieser Zeitung. Grundsätzlich sei nicht ausgeschlossen, dass das betroffene Gebiet auch in eine gemischte Zone umgezont und vielfältig weiter entwickelt werden könnte, zum Beispiel mit einem Gewerbepark, Wohnmöglichkeiten und einem Gastronomiekonzept, erklärt Häner. Auf jeden Fall wäre auch nach der Ortsplanrevision eine Änderung der Zone möglich. «Ein gutes Beispiel hierfür ist der Lüsselpark, der damals mit einem Gestaltungsplan umgesetzt worden ist», meint Häner. «Eine allfällige Umnutzung des Areals wurde am Übergabegespräch in Solothurn angesprochen. Im Moment warten wir auf weitere Informationen der Von Roll.» Grundsätzlich sei es so, führt Häner aus, «dass sich das ganze Dossier der Ortsplanung mit den Ideen und Wünschen jetzt in Solothurn befindet. Die Erarbeitung des Vorprüfungsberichtes durch das Amt für Raumplanung wird einige Zeit in Anspruch nehmen. Wir erwarten die Antworten für Mitte dieses Jahres.» In einem nächsten Schritt will der Breitenbacher Gemeinderat dann die Bevölkerung über die Ortsplanrevision informieren und die Änderungen erläutern. Jeder Einwohner hat im Verlauf des Mitwirkungsverfahren die Möglichkeit, Stellung zu nehmen.
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Donnerstag, 4. Februar 2021 Nr. 5
Bättwil
Nunningen
Rodersdorf
Baupublikation
Bauherrschaft: M. Erb, Mühleweg 12, 4112 Bättwil Projektverfasser: Philip Brom Gartenbau, Mühleweg 2, 4112 Bättwil Bauobjekt: Baugesuch Nr. 2021-003 Sichtschutz-Trennwand aus Granitpalisaden Bauplatz: Mühleweg 12 Bauparzelle: GB Nr. 912 Planauflage: Gemeindeverwaltung Bättwil Einsprachefrist: 18. Februar 2021
Baupublikation
Æ
Zufahrtsweg zum Reservoir Tal und Pumpwerk Tal, ab Riedenweg (Parz. 822) ab Kreuzung Wolfweg – Talweg
Bauherrschaft: Swisscom Broadcast AG, Ostermundigenstrasse 99, 3050 Bern Bauprojekt: Technologieneutraler Umbau für eine Kommunikations-Mehrzweckanlage (3G, 4G und 5G) Bauort: Forstbüelweg, 4118 Rodersdorf Bauparzelle: GB-Nr. 84 (Landwirtschaftszone) Projektverfasser: Swisscom Broadcast AG, Ostermundigenstrasse 99, 3050 Bern Planauflage: Gemeindeverwaltung Rodersdorf (nach telefonischer Voranmeldung) Einsprachefrist: An die Baukommission bis 18. Februar 2021
Æ
Zufahrtsweg zum Reservoir Riseten ab Riseten (Parz. 90112)
Baupublikation
Verkehrspolizeiliche Massnahmen Der Gemeinderat der Einwohnergemeinde Nunningen hat am 30. November 2020 folgende Verkehrsmassnahmen beschlossen: Verbot für Motorwagen und Motorräder (2.13) mit Zusatztafel Land- u. Forstwirt. Verkehr gestattet
Fehren
Baupublikation
Bauherrschaft: Fam. Sakar, Rohrgasse 2, 4226 Breitenbach Bauobjekt: Neubau EFH Bauzone: W2a Bauplatz: Büsserachstrasse Bauparzelle: Grundbuch Nr. 153 Planauflage: Gemeindeverwaltung Fehren Einsprachefrist: 18. Februar 2021
Baupublikation
Bauherrschaft: Ueli Straumann, Stutzweg 270, 4232 Fehren Bauobjekt: Umbau EFH mit Einliegerwohnung Bauzone: W2b Bauplatz: Büsserachstr. 1 Bauparzelle: Grundbuch Nr. 358 Planauflage: Gemeindeverwaltung Fehren Einsprachefrist: 18. Februar 2021
Sackgass (4.09) Æ Æ Æ Æ Æ
Unterrotenweg Burgfeldweg Schliefbodenweg Hofstattweg Vorenbrunnenweg
Æ Æ Æ Æ Æ
ab Wühry / Abzweiger Hollenweg ab Bergweg ab Breitiweg ab Riedenweg ab Brügglistrasse
Die Plangrundlagen mit den genauen Standortangaben liegen auf der Gemeindeverwaltung Nunningen zur Einsicht auf. Die Unterlagen können auch unter www.nunningen.ch eingesehen werden. Gegen diesen Beschluss kann innert 10 Tagen seit der Veröffentlichung beim Bau- und Justizdepartement, Amt für Verkehr und Tiefbau, Rötihof, 4509 Solothurn, Beschwerde eingereicht werden. Diese ist schriftlich zu begründen und hat einen Antrag zu enthalten. Innert derselben Frist ist bei der Staatskasse in Solothurn (PC-Nr. 45-1-4) mit dem Vermerk «Verkehrsmassnahmen: Konto-Nr. 2006074 / 006» ein Kostenvorschuss von Fr. 500.– zu hinterlegen.
Bauherrschaft: Laurence van Bree, Leimenstrasse 8, 4118 Rodersdorf Bauprojekt: Wärmepumpe Bauort: Leimenstrasse 8 (Kernzone) Bauparzelle: GB-Nr. 251 Projektverfasser: CAS Zeichnungsbüro Planwelt, Oberwilerstrasse 70, 4102 Binningen Planauflage: Gemeindeverwaltung Rodersdorf (nach telefonischer Voranmeldung) Einsprachefrist: An die Baukommission bis 18. Februar 2021
DORNECK/LEIMENTAL
Donnerstag, 4. Februar 2021 Nr. 5
HOFSTET TEN
SCHWARZBUBENL AND
Ja zum zweigeschossigen Werkhof
Bevölkerungsschutzregion DorneckThierstein wird aufgegleist
Die Stimmbevölkerung von Hofstetten-Flüh hat alle Vorlagen an der Urne gutgeheissen. Der Gemeinderat macht sich nun an das Baubewilligungsverfahren für den Werkhof. Bea Asper 768 Einwohner äusserten sich diesen Sonntag in Hofstetten-Flüh zu den Vorlagen, die wegen Corona an die Urne verlegt worden waren. Mit 35,7 Prozent lag die Stimmbeteiligung bedeutend höher, als es an einer Gemeindeversammlung der Fall gewesen wäre, sagt Gemeindepräsident Felix Schenker auf Anfrage. Mit 558 Ja- zu 207 Neinstimmen ist der Neubau des geplanten zweigeschossigen Werkhofs in Flüh nun beschlossene Sache. Schenker zeigte sich über das «deutliche Resultat» erfreut. «Der Gemeinderat wird nun zusammen mit der Bauverwaltung das Baubewilligungsverfahren an die Hand nehmen.» Mögliche Einsprachen würden in erster Instanz von der Bau- und Planungskommission behandelt werden, in zweiter Instanz vom Baudepartement des Kantons, erklärt Schenker. Gemäss Vorlage wurden 5,65 Millionen Franken für einen zweigeschossigen Werkhof (aus Stahl) mit Salzsilo und Sammelstelle in der Gewerbezone in Flüh bewilligt. Dieser soll den heutigen Werkhof in der Wohnzone von Hofstetten sowie zugemietete Lager ersetzen. Die Gemeinde Hofstetten-Flüh hatte bereits vor 17 Jahren das Grundstück in Flüh mit dem Ziel erworben, dort einen neuen Werkhof zu errichten. «Damit der neue Werkhof am geplanten Standort funktionsfähig ist und die Abläufe und die Lagerung des Materials und der Fahrzeuge wirtschaftlich erfolgen können, muss der Werkhof mit einem Untergeschoss und einem Obergeschoss erstellt werden. Nur so ist gewährleistet, dass das gesamte Material,
welches jetzt dezentral (Neuer Weg 7, Schule Hofstetten, Holzschopf, Schopf Sternenberg) gelagert wird, an diesem Standort zusammengefasst werden kann», heisst es in der Vorlage des Gemeinderates. Die jetzt zur Verfügung stehende Fläche von 845 Quadratmeter wird erhöht auf 1184 Quadratmeter Nutzfläche. Mit der zusätzlichen Lagerfläche von 295 Quadratmeter will die Gemeinde für die nächsten 40 Jahre vorgesorgt haben — auch im Hinblick auf eine allfällige Regionalisierung, sagt Schenker. Vom Mehrwert profitiert auch der Verein für Kultur und Geschichte. So erhalten die engagierten Mitglieder Räume für die Instandstellung der gesammelten Ausstellungsstücke. Weiter ist geplant, dass im neuen Werkhof die Büroarbeitsplätze für den Hauswart- und den technischen Dienst zusammengelegt werden können. Für den Neubau des Werkhofs wird der bestehende Sternenberg-Schopf abgerissen und die Sammelstelle in Richtung Mariastein verschoben. Die neue Sammelstelle für Glas, Alu und Weissblech wird mit im Boden versenkten Containern erstellt. Die geplante Grüngutsammelstelle soll im hinteren Teil der Parzelle platziert werden. Schenker schliesst nicht aus, dass die Ausgestaltung der Sammelstelle im Baubewilligungsverfahren noch einiges zu reden geben wird. Die Stimmbeteiligten haben am Sonntag auch das Budget genehmigt — mit 658 Ja- zu 75 Nein-Stimmen. Das Budget 2021 weist einen Aufwandüberschuss von 689 150 Franken aus. Die Einzahlungen in den Finanzausgleich sind angestiegen auf 1,648 Millionen Franken. Weiter wurden an der Urne die Revitalisierung des Talbächlis mit 670 Ja- zu 80 Nein-Stimmen sowie die Einführung eines neuen Baubewilligungsgebührenreglements mit 550 Ja- zu 208 Nein-Stimmen beschlossen. Mit dem neuen Reglement kann die Verwaltung den durch die Bauherrschaft verursachten Sonderaufwand umfassender verrechnen.
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17 Gemeinden errichten ein neues Fundament. Weiterhin wird mit zwei Kompanien gearbeitet. Führungsstandorte werden Breitenbach und Dornach sein. Der Bevölkerungsschutz wird aufgewertet. Willi Wenger Siebzehn Gemeinden der solothurnischen Amtsbezirke Dorneck und Thierstein werden sich Anfang des kommenden Jahres zur neuen «Zivilschutzorganisation Dorneckberg und Thierstein» zusammenschliessen. Sie tun dies letztlich aufgrund von gesetzlichen Vorgaben, welche unter anderem festhalten, dass eine Zivilschutzorganisation einen Kreis von 20 000 Einwohnerinnen und Einwohnern abdecken muss. Im öffentlich-rechtlichen Fusionsvertrag, der vom Kanton Solothurn bereits geprüft und bewilligt wurde, ist festgehalten, dass mit dem Zusammenschluss der beiden Zivilschutzorganisationen Dorneckberg und Thierstein unter einem Dach weiterhin mit zwei Kompanien gearbeitet werden wird. Dies hat Vorteile für beide Seiten. Geografische und topografische Hindernisse beispielsweise können bei einem Notfall zielführender gemeistert werden. Und, nicht unwichtig, die Kosten können im Griff behalten werden. Im Dorneckberg betragen diese gemäss «Büren Aktuell» vom Dezember 2020 acht Franken pro Kopf und Jahr, während im Thierstein 15 Franken budgetiert sind. Einige Einwohnergemeinden haben die Fusion an ihren Gemeindeversammlungen bereits gutgeheissen; in anderen
Informationen: In den Vertragsgemeinden wurden, wie hier in Hochwald, Notall-Treffpunkt-Tafeln installiert. Die Bevölkerung wurde bereits mittels einem Faltblatt vom Amt für Militär und Bevölkerungsschutz informiert. FOTO: WILLI WENGER Gemeinden muss sie noch bewilligt werden. Mit der Fusion wird im Dorneckberg der seit vielen Jahren überfällige, beziehungsweise stark unterbesetzte Regionale Führungsstab (RFS) eingeführt werden. Dorneckberg kann in diesem Bereich vom Thierstein profitieren und wird sich dem dort bereits bestehenden RFS anschliessen. Christian Müller aus Hochwald, Stabschef RFS Dorneckberg, sagt zum «Wochenblatt», dass die Aufgaben des Regionalen Führungsstabes Dorneck-Thierstein (RFS DT) im Vertragswerk klar geregelt seien. Geregelt ist, dass der Stab des RFS DT beispielsweise die Risikenund Gefahrenanalyse erstellt und für die Notfalldokumentation verantwortlich ist. Zudem plant er die Bewältigung von Katastrophen und Notlagen in Bezug auf
Risiken und Gefahren. Zudem stellt er gemäss Müller die Warnung, Alarmierung die Erteilung von Verhaltensanweisungen an die Bevölkerung sicher. Schliesslich ist festgehalten, dass Führungsstandorte in der Leitgemeinde Breitenbach und Dornach betrieben werden. Der Bevölkerungsschutz im Vertragsgebiet wird ab 2022 klarerweise aufgewertet werden. Dies beurteilen auch die Gemeindebehörden so, beispielsweise der Gemeindepräsident von NuglarSt. Pantaleon, Daniel Baumann. Er spricht zwar von einer «Zwangsheirat», die jedoch positiv sei. «Das Ganze wird funktionieren», blickt er nach vorne. «Unsere Einwohnerinnen und Einwohner sehen das auch so. An der Gemeindeversammlung passierte das Geschäft einstimmig und problemlos.»
SEEWEN
Der erste Schritt zur Aufarbeitung Das Stimmvolk von Seewen hatte über elf Vorlagen zu befinden und spricht dem Gemeinderat sein Vertrauen aus — auch beim umstrittenen Abwasserthema. Bea Asper
Ausgedient: In Flüh soll ein neuer Werkhof den jetzigen Werkhof in der Wohnzone in Hofstetten ersetzen. FOTO: BEA ASPER
RODERSDORF
Drei Vorlagen abgelehnt gwa. Am Sonntag wurde in Rodersdorf über sechs kommunale Vorlagen an der Urne abgestimmt. Von den knapp tausend Stimmberechtigten nahmen an der brieflichen Abstimmung 530 Personen teil. Drei Vorlagen wurden abgelehnt. Das Budget eher knapp angenommen. Gutgeheissen wurden mit jeweils über 300 Stimmen die Beschaffung eines Modulfahrzeugs für die Feuerwehr Chall,
das Traktandum «Geoportal WebGIS Wasserversorgung und Abwasserbeseitigung» sowie das Budget 2021. Umstritten war die Erstellung von Velounterständen und der WC-Anlage beim Bahnhofplatz. Die Vorlage wurde mit 284 Nein- zu 249 Ja-Stimmen verworfen. Die Vorlagen «Generelle Entwässerung ausserhalb Bauzone: Kanalisation» sowie die «Revision Nutzungsplanung» wurden mit über 300 Stimmen klar abgelehnt.
Gemeindepräsident Simon Esslinger und seine Ratskollegen hatten am Sonntag allen Grund zum Feiern. «Es ist ein Vertrauensbeweis gegenüber Verwaltung und Gemeinderat», kommentierte Esslinger das Ergebnis der Abstimmung und freute sich auch über die Stimmbeteiligung von knapp 40 Prozent. Alle elf Vorlagen, welche der Gemeinderat an die Urne brachte, wurden deutlich angenommen — auch die umstrittene Aufarbeitung des Themas «Abwasseranschluss». Es geht um eine Liste, deren Bearbeitung bereits seit mehreren Legislaturen hängig ist. Gelistet sind Grundstücke, deren Anschluss an die öffentliche Siedlungsentwässerung nicht korrekt oder nicht nachvollziehbar ist. Die Vermutung, «es sei bei mehreren Liegenschaften kein Anschluss vorhanden», sorgte im Dorf für Vorwürfe der Vetternwirtschaft. Bei seinem ersten Versuch, Licht ins Dunkel zu bringen, war der Gemeinderat
letzten September an der Gemeindeversammlung gescheitert. Damals verweigerte der Souverän mit knappem Stimmenunterschied den beantragten Kredit von über 500 000 Franken. «Der Gemeinderat ging über die Bücher. Wir kamen zum Schluss, dass wir zu viele Etappen gleichzeitig in Angriff genommen hatten. Wir entschieden uns, kleinere Schritte zu gehen.» So lautete nun der Antrag, «für die Erstellung und Digitalisierung des Leitungskatasters innerhalb und ausserhalb der Bauzone sowie für die Ausarbeitung und Aktualisierung des Generellen Entwässerungsplans einen Projektkredit mit einem Kostendach von 78 000 Franken zu genehmigen.»
Ingenieurunternehmung beauftragen
Die Taktik ging auf. Mit 211 Ja- zu 95 NeinStimmen erhielt der Gemeinderat grünes Licht. Leicht wird die Aufgabe nicht werden für den Gemeinderat. Er ist nun in der Pflicht, aufzuzeigen, welche Hausanschlüsse nicht den heutigen Anforderungen entsprechen. Für die technischen Abklärungen beim Checken der sogenannten schwarzen Liste will der Gemeinderat eine Ingenieurunternehmung beauftragen. Die aktuelle Sammlung von Felddaten beziehe sich nur auf einen kleinen und nicht zusammenhängenden Teil
des Leitungsnetzes und wurde bisher auch nicht zu einer digitalisierten Darstellung zusammengefasst, erklärt Esslinger. Die Datenerfassung ausserhalb der Bauzone mit den Liegenschaftserschliessungen, den Quellfassungen, Pumpwerk, Reservoirs und Abwasserreinigungsanlagen fehle einfach. Es würden nun sämtliche sichtbaren Objekte (Schieber, Hydranten, Entlüftungsventile, Armaturen, Spezialbauwerke, Kontrollschächte, Anschlussschächte bei Liegenschaften, Strassensammler und Strassenablaufe auf Gemeindestrassen, Bachausläufe, Spezialwerke) vermessungstechnisch aufgenommen werden. Zudem werdefür jeden Schacht ein Schachtprotokoll erstellt werden mit Informationen bezüglich Einlaufhöhe, Auslaufhöhe, Materialisierung, Nummer, Funktion, Status und Zugänglichkeit.
Altlasten bekannt
«Die Aufsicht über alle Entwässerungsanlagen liegt bei der Gemeinde. Als Behördenmitglieder sind wir verpflichtet, uns für die Einhaltung der kantonalen und nationalen Gesetzgebung einzusetzen», gibt Esslinger zu bedenken. Dass Seewen mit Altlasten zu kämpfen hat, war dem Gemeinderat bei Amtsantritt bekannt. Es sei nun auch die Bereitschaft zur Aufklärung im Dorf spürbar.
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SPORT
Donnerstag, 4. Februar 2021 Nr. 5
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Nach nur einem Spiel ist der Aufstieg Tatsache Erst Ende Juli des vergangenen Jahres sorgte der EHC Laufen mit der Mitteilung, dass er sein 2.-Liga-Team auflöst, für Erstaunen. Mit der Viertliga-Equipe wollten die Laufentaler sofort aufsteigen. Die Pandemie machte dem Unterfangen einen Strich durch die Rechnung. Jetzt realisiert der Verein am grünen Tisch den Aufstieg in die 3. Liga! Edgar Hänggi Sportchef und Offensivspieler Roger Stähli lacht. «Ja, so schnell habe ich wirklich noch nie mehrere Ligen gewechselt.» Ende Juli letzten Jahres zog sich der EHC Laufen aus der 2.-Liga-Meisterschaft zurück. Zusammen mit den Spielern des 4.-Liga-Teams bildeten die verbliebenen Spieler des Fanionteams eine Equipe, die willens war, trotz starker Konkurrenz aus
Zuversichtlich in die Zukunft: Captain Andreas Keller, Sportchef Roger Stähli und Marc Stähli (von links). FOTO: EH-PRESSE Olten und Sissach sofort den Aufstieg in die 3. Liga zu realisieren. Das Startspiel am 17. Oktober zu Hause gegen Uni Basel gewann Laufen mit 9:2 — dann kam der Saisonabbruch. «Wir hatten schon vor Beginn der Saison entschieden, dass der Aufstieg das Hauptziel ist. Den wollten wir unbedingt realisieren — entweder sportlich oder dann halt per Antrag an den Verband. Für die Entwicklung des Vereins ist es
enorm wichtig, dass wir unseren jungen Spielern, die ins Aktivalter übertreten, eine Perspektive bieten können», schildert Geschäftsleitungsmitglied Roman Bucher die Gründe. Stähli bekam den Auftrag, sich mit dem Verband in Verbindung zu setzen. «Ich musste ein Papier erstellen, das bestätigt, dass wir über genügend Spieler und Eiszeit verfügen. Das haben wir ja bis letzte Saison stets erfüllen können.»
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Am Samstag informierte Stähli das Team und erhielt von der Vereinsleitung den Auftrag, alles einzuleiten, damit der EHC Laufen in der neuen Saison mit zwei Teams starten kann. Auf den ersten Blick etwas erstaunlich, waren im vergangenen Sommer doch nicht mehr genügend Spieler vorhanden. «Wir hatten letzte Saison nicht mehr genügend Spieler für die 2. Liga. Dank dem Rückzug sind einige, die nicht mehr in der 2. Liga spielen wollten, jetzt immer noch dabei. Zudem haben Spieler, welche zuletzt in der 4. Liga eigentlich nur noch zum Plausch spielten, plötzlich ‹Blut geleckt› und sind für die 3. Liga voll motiviert. Zu ihnen stossen noch ein paar Junioren, die ins Aktivalter kommen.» 20 Feldspieler will Stähli im neuen 3.-Liga-Team. Darunter auch Bruder Marc. In der 2. Liga konnten sie nicht mehr zusammen in einem Team spielen. Jetzt, in der 3. Liga, passt es wieder. Für Bucher ist bei diesem Aufstieg auch wichtig, dass mit der zweiten Mannschaft wieder eine Möglichkeit für all jene geboten wird, die mehr zum Plausch spielen wollen oder denen es (noch) nicht reicht für die 3. Liga. «Aus dem Grund werde ich auch noch eine Saison anhängen», verrät der für die Finanzen zuständige Bucher. Der Verein könne es wirtschaftlich stemmen. «Wir werden mit
einem blauen Auge aus der Pandemie kommen. Da haben andere mehr Sorgen. Froh bin ich, dass zumindest unser Nachwuchs trainieren kann.»
Trainerfrage noch offen
Offen sei, so Stähli, jetzt vor allem noch die Trainerfrage. «Stefan Schwander hat mir gesagt, er wolle weiter in Laufen arbeiten, weil es ihm Spass mache, gemeinsam an dem Projekt zu arbeiten. Er hat den Vertrag auf dem Tisch, muss nur noch unterschreiben.» Schwander soll jedoch auch noch ein Angebot eines anderen regionalen Klubs haben. In der zweiten wie dritten Liga wären weitere Teams willkommen. Ob noch andere den Weg Laufens gehen wollen, ist nicht klar. Mit Altstadt Olten und Zunzgen-Sissach haben die beiden stärksten Teams der aktuellen 4.-Liga-Gruppe 1 aber bereits abgewinkt. «Einen Aufstieg am grünen Tisch wird es bei uns nicht geben. Wir haben uns entschieden, nur auf sportlichem Weg aufzusteigen», erklärt Daniel Wyss vom SC Altstadt Olten. Auch Remo Hunziker, Sportchef der Oberbaselbieter, hat eine klare Meinung. «Für uns ist ein Aufstieg auf diese Art gar kein Thema.» Allerdings ist die Situation weder in Olten noch in Sissach mit jener in Laufen vergleichbar.
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Donnerstag, 4. Februar 2021 Nr. 5
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MUSIK-TIPP
Amy Macdonald
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Bännligeister bitte nicht stören
Frauenstimmenrecht
Das «Bännli», ein auffallendes Band von Felsen oberhalb von Wahlen in Richtung Grindel, ein wildromantisches Juragebiet mit viel Wald, war einst geradezu prädestiniert, seine gefährlich-unheimliche Seite in Form einer Sage bekannt zu machen. Parallelen zu einer alten Sage aus Graubünden sind klar auszumachen. Amy Macdonald (*1987) legt mit «The Human Demands» (Phonag) ihr fünftes Studioalbum vor. Die Songs handeln von Jugenderinnerungen, von schwierigen Lebensphasen und deren Bewältigung, vom Mut zur eigenständigen Meinung, vom Verliebtsein (mit dem ihrem Ehemann gewidmeten «Fire» liefert sie diesbezüglich eine romantische Liebeserklärung ab) und vom Älterwerden. Im Vergleich zum Vorgängeralbum wurde bei den Arrangements Bombast abgelegt. Trotzdem kann keine wesentliche Änderung des Musikstils festgestellt werden. Macdonald ist im Verlauf der schon 15 Jahre andauernden Erfolgskarriere nie einem Modetrend aufgesessen und ihrem unverkennbaren Sound stets treu geblieben. Sie punktet mit eingängigen Pop-Beats, sanftem Indie-Rock, Folk- und Country-Elementen sowie mit ihrer energievollen Stimme. Am 23. April 2021 ist ein Konzert in Zürich geplant. Benno Hueber
Gini Minonzio
Linard Candreia Vor vielen, vielen Jahren gingen Vater und Sohn gegen Abend ins Bännligebiet Holz sammeln. Während die beiden schwer beladen den Heimweg antraten und es immer dunkler und unheimlicher wurde, hörten sie auf einmal laute, undefinierbare Geräusche und haben «Füür gseh ummanangerfahr». So blieben sie aus lauter Angst für einen Augenblick stehen. Die Geräusche verstummten. Diese machten sich wieder bemerkbar, sobald Vater und Sohn zu laufen begannen. Sie beschlossen, das Holz einfach stehen zu lassen, und liefen davon. Daheim heil angekommen, erzählten sie das Vorgefallene dem Rest der Familie. Am andern Tag wusste es schon das halbe Dorf. Für die älteste Dorfbewohnerin war die Sache klar: «Das sind die Bännligeister, die, wenn’s dunkel wird, auf keinen Fall gestört werden wollen.»
Kulissenwechsel: Nächtliche Begegnung in Mittelbünden
Draussen bei Nacht lauerten allerlei Gefahren und nicht selten soll es zur Begegnung mit dem Teufel gekommen sein. So erging es einmal einem Mittelbündner Burschen, der in stockdunkler Nacht
Bännlifels: Das Gebiet um das Bännli ist sagenumwoben. unterwegs war und ein elegantes Ross erblickte, das, sobald er sich ihm nähern wollte, auswich, aber ihm aus sicherer Distanz folgte. Blieb der Bursche stehen, so tat dies auch das Ross. Auf einmal verwandelte dieses sich in einen roten Hund und wenig später in einen gleichfarbigen Fuchs. Zu guter Letzt entstand aus diesem noch ein Feuer, «das aber nur aufflackerte und in tausend Funken zerstob».
Die Parallelen
In beiden Sagen geschieht etwas Unerwartetes dann, wenn’s dunkel wird oder
FOTO: LINARD CANDREIA
es schon ist. Feuer ist im Spiel und erhöht somit die Spannung. Sobald die Verfolgten stillstehen, reduziert sich die Gefahr. In alten Geschichten ist das Erziehungselement häufig vorhanden. Als Kind hatte mir meine Grossmutter Nina, die noch im Sagenmodus lebte, eingebläut: «Wenn’s dunkel wird, hast du draussen nichts mehr verloren!» Weiterführende Literatur: «Heimatbuch Wahlen/Sagen», Josef Weber, 1977. «Volkstümliches aus Graubünden», Sprecher/Eggerling & Co., 1916. Linard Candreia, Laufen, Autor und Landrat, schreibt Kurzgeschichten fürs Wochenblatt.
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Unbeschwerte Zeiten: Buntes Treiben an der Fasnacht 2020.
FOTO: MELANIE BRÊCHET
meb. Den Fasnachtsmuffel freuts, den Aktiven blutet das Fasnachtsherz: Während die Fasnacht in der näheren Region letztes Jahr gerade noch knapp stattfinden konnte, fällt jene dieses Jahres definitiv aus. Kein Morgenstreich, keine Chesslete, keine Umzüge, keine Guggenkonzerte, keine Beizenfasnacht, kein geselliges Miteinander, keine Kinder, die sich mit verschmierten Gesichtern glücklich «Bummeli» und Orangen in die Taschen stopfen — die Liste könnte fast endlos weitergeführt werden. Ein kleines Stück Fasnacht wollen wir unseren Leserinnen und Lesern aber doch gönnen. Wir haben darum in der Ausgabe vom 18. Februar Platz für Ihre närrischen Beiträge reserviert. Der Kreativität sind dabei kaum Grenzen gesetzt, solange sich der Beitrag ums Thema Fasnacht dreht, ist fast alles erlaubt.
Verfügen Sie über ein noch nicht entdecktes Talent, scharfzüngige Schnitzelbänke zu schreiben? Haben Sie dieses Jahr ihre Fasnachtsdekoration besonders üppig ausfallen lassen oder werfen Sie sich selbst in ihr Kostüm, um mit ihren Liebsten als «Schissdräggzügli» durch den heimischen Garten zu ziehen? Oder halten Sie das traditionelle Apéro mit ihrer Fasnachtsclique für einmal per Zoom ab? Dann halten Sie dies in Wort und Bild fest und senden Sie uns ihre Beiträge zu! Wir freuen uns auf Ihre zahlreichen Einsendungen. Die Wochenblattredaktion Für alle Beiträge gilt folgender Einsendeschluss: Montag, 15. Februar 2021, 12 Uhr. Senden Sie ihren Beitrag an: redaktion.laufen@chmedia.ch. Bitte achten Sie darauf, die Fotos in hoher Auflösung von mindestens 1 MB zu senden.
FOTOGALERIE
LESERBRIEF
Übrig bleibt ein stolzer Pikettdienst Unter dem Titel «Zukunftspläne» hat Major Markus Burger, Kommandant der Stützpunktfeuerwehr Laufental, mit grosser Begeisterung und voller Zuversicht das Projekt Feuerwehr 2025+ vorgestellt. Dabei wurde abschätzig ein Schreiberling erwähnt, der sich die Aussage «Die Stützpunktfeuerwehr Laufental soll anscheinend nach Reinach zügeln» erlaubte. Fakt ist, dass die Gebäudeversicherung Baselland mit ihren dezentralen Feuerwehren unter der Leitung des Kantons Kosten einsparen muss und daher plant, mehrere Feuerwehren auf drei Hauptstandorte zu konzentrieren. «Es gehe dabei nicht um einen Leistungsabbau oder den Wegzug aus dem Laufental, und diese Regionalisierung der Einsatzkräfte auf die Hauptstandorte sei das einzig Richtige» liess sich Major Burger zitieren. Irgendwie kommt einem das alles bekannt vor — da war doch irgendwann mal was mit einem Kantonsspital Laufen? Leistungen wurden sukzessive und schleichend abgebaut, die Politiker wurden an runden Tischen eingelullt und
umgarnt und um ja verdeckt zu bleiben und ja keine Unruhen im Tal aufkommen zu lassen, liessen sie sich nach aussen mit Parolen wie «Wir kämpfen ums Spital bis vors Bundesgericht» zitieren. Hinter den Kulissen wurden gleichzeitig Schliessungspläne geschmiedet. Nun wird die Bevölkerung mit einem Gesundheitszentrum abgespeist und anstelle einer Stützpunktfeuerwehr Laufental werden wir in einigen Jahren nur noch einen stolzen Pikettdienst haben. Wenn es hart auf hart kommt und die Verantwortlichen der Stützpunktfeuerwehr Laufental merken, dass auch sie in den Gesprächen übertölpelt wurden und daher in letzter Not noch Gegensteuer geben wollen, werden sie kaum auf die regionalen Landräte zählen können. Diese werden nämlich auch dazu bereit sein, den Standort der Stützpunktfeuerwehr Laufental zu opfern. Aber es gibt auch positive Zeichen: Nach diesem erneuten Kahlschlag kann dem Laufental nicht mehr viel weggenommen werden. Peter Hänggi Laufen
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50 Jahre Frauenstimmrecht: Das können wir nun in der Schweiz feiern. Alles gut also? Ein Schritt ist gemacht, aber am Ziel sind wir noch nicht. Kein Mann wagt wohl (öffentlich) zu sagen, dass die Frauen in der Politik kein Stimmrecht haben sollten. Doch in vielen anderen Bereichen ist es noch immer gang und gäbe, dass Männer den Frauen das Recht auf ihre Stimme absprechen. Ich könnte jetzt von meinen Erfahrungen sprechen, wo Gemeindepräsidenten mir ein Verbot erteilen, eine öffentliche Versammlung zu besuchen und darüber unabhängig zu berichten. Oder von den anonymen E-Mails, wo Männer mir klarmachen, man müsste mich ... äääh, bitte verzeihen Sie, ich weiss wirklich nicht, wie ich das öffentlichkeitstauglich wiedergeben soll. Oder von den Gemeinderäten, die mich zum Schweigen bringen wollen – mit dem Argument, ich sei eine Emanze, vor der man Angst haben müsse. In solchen Situationen habe ich leider eine Reaktion, welche die Lage ganz und gar nicht entspannt. Aber es kommt einfach aus mir heraus. Ich muss jeweils lachen. Laut und lange. Lieber gefürchtet als stimmlos. Klar habe ich eine persönliche Sicht der Dinge. Deshalb möchte ich noch von einer Studie erzählen. Die britische Zeitung «The Guardian» hat online Kommentare zu Artikeln untersucht. Insgesamt wurden 70 Millionen (!) Kommentare untersucht, welche in 10 Jahren zu Artikeln ihrer regelmässigen Mitarbeitenden gemailt wurden. Ein Drittel der Artikel stammte von Frauen. Die Studienleitenden zählten, wie viele Kommentare nicht veröffentlicht werden konnten, weil sie nicht den Anstandsrichtlinien der Zeitung entsprechen. Platz 1–8 derjenigen, die am meisten unanständige Kommentare bekamen, waren Frauen. Platz 9 und 10 gingen an zwei schwarze Männer. Und die 10 letzten Plätze (die am wenigsten blockierte Kommentare erhielten) gingen alle an Männer. Von der Schweiz sind mir keine so umfassenden Studien bekannt. Doch erwähnt die NZZ Forschungsresultate des Lehrstuhls der Soziologin Katja Rost von der Universität Zürich. Diese zeigen, dass Politikerinnen zwar nicht häufiger, aber persönlicher und sexualisierter angegriffen werden als Politiker. Deshalb halten sie sich eher mit kontroversen Aussagen zurück oder erwägen gar einen Rückzug aus der Politik, hält die Studie fest. Mann nimmt ihnen die Stimme und sie werden zum Schweigen gebracht. Wie lange wird es dauern, bis nach dem Frauenstimmrecht auch das Frauenstimmenrecht etabliert ist?
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DIES UND DAS
Donnerstag, 4. Februar 2021 Nr. 5
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LESERBRIEF
LESERBRIEF
LESERBRIEF
SESSIONSKOMMENTAR
LESERBRIEF
Fehl am Platz sind falsche Behauptungen
Zu viel Stein
Aufgehängt
In der Ausgabe vom 28. Januar wurde das favorisierte Projekt zur Neugestaltung des grossen Platzes vor der Klosterkirche in Mariastein abgebildet. Ich bin erschrocken, als ich es sah: Das Motto heisst: «Der Stein prägt das neue Erscheinungsbild». Das Wortspiel «wir gehen in den Stein» darf nicht derart wörtlich genommen werden. Es ist zwar naheliegend, aber zu simpel. «Der Klosterplatz trägt die Botschaft des Innenlebens nach aussen.» Was soll das bedeuten? Die drei Frauen, welche das Projekt entworfen haben (eine von ihnen ist Landschaftsgärtnerin!), ignorierten völlig, dass man in der heutigen Zeit, wo viel zu viel zubetoniert und zugepflastert wird, der Natur so viel Raum wie möglich geben muss. Städteplaner begreifen es langsam, Dächer und Fassaden werden begrünt, Bäume gepflanzt und Flächen mit Wildblumen angelegt. Es ist höchste Zeit dafür, das Klima verändert sich rasant schnell, es wird immer heisser, mit verheerenden Folgen für Mensch und Tier. Nun sehe ich aber einen Platz, der komplett ohne die neuen Einsichten auskommt. Kein Grün weit und breit, eine Steinwüste, wie sie trostloser nicht sein könnte. Wollen wir das? Hat man die Mönche und den Abt nach ihrer Meinung gefragt? Stein auf Stein, das lasst bitte sein, es ist kein guter Reim. Leider darf ich nicht mitstimmen. Gerda Schönholzer Rodersdorf
«Hängt sie auf!» Der Ruf war unmissverständlich. Ich — wir waren hilflos und mussten uns wohl dem Unabwendbaren beugen. Wir standen in Gruppen bereit. Jede Gruppe war einheitlich gekleidet; die einen waren blau, die anderen rot, wieder andere grün, usw. Mit gesenkten Köpfen standen wir da und erwarteten unser Schicksal. Wir sollten tatsächlich aufgehängt werden. Es war beschlossene Sache und auch üblich bei diesem Prozess. Der Zeitpunkt rückte immer näher. Punkt Mitternacht sollten die ersten dran glauben müssen. Sarkastischerweise überliess man uns die Wahl, wo wir aufgehängt werden sollten. Als ob dies die Handlung milder erscheinen liesse! Schliesslich neigte sich der Tag dem Ende zu. Es war eine dunkle, unwirtliche Nacht. Die Ersten trafen die letzten Vorbereitungen, und Punkt Mitternacht erfolgte die Vollstreckung. Als ich sie so hängen sah, überfiel mich grosse Panik. Ich versuchte mich loszureissen, trat um mich und — wachte schliesslich schweissgebadet auf. Was für ein schrecklicher Traum! Ich hatte da wohl mit dem Aufhängen etwas durcheinander gebracht. Hatte ich nicht kürzlich diesen Western geschaut, in dem etliche Gesetzesbrecher am Galgen endeten? Nun war ich wach und erleichtert. Ich nahm mir vor, gleich am nächsten Tag auch meine Wahlplakate an verschiedenen Orten aufzuhängen. Es war aber gar nicht so einfach: Viele Kandelaber waren bereits besetzt…! Liebe Wählerinnen und Wähler, bitte haben Sie etwas Nachsicht mit dem Plakat-Wald im Dorneck-Thierstein. Infolge Corona sind die Wahlanlässe sehr limitiert, so dass die Plakate eine der wenigen Möglichkeiten sind. In wenigen Wochen sind sie wieder verschwunden.
Es kann nur noch besser kommen…
Eine Familie weniger, die von Landwirtschaft leben kann
Wie wohl die meisten Leser und Leserinnen des Wochenblattes schaue ich jeweils dem Donnerstag mit einer gewissen Neugier entgegen und dem, was es wohl Neues über unser Tal zu berichten gibt. Als Laufnerin schaue ich mir gerne zuerst die Seite 5 mit den offiziellen Informationen der Stadt Laufen an. Auch die Kolumne der Stadträte auf dieser Seite enthält in der Regel immer interessante Informationen zu oder aus dem jeweiligen Departement. In der Ausgabe vom 28. Januar ist dies bedauerlicherweise nicht der Fall. Schon der Bericht über die Fernreise während der zweiten Welle der Pandemie wirkt irritierend, wenn auf der gleichen Seite der Stadtrat über die Einschränkung des Schalterdienstes zum Schutz der Bevölkerung und des Personals informiert. Was aber definitiv fehl am Platz ist, sind nachweislich falsche Behauptungen und sarkastische Bemerkungen. Aus erster Quelle weiss ich, wie professionell die beiden Impfzentren in Baselland funktionieren, es fehlt dort kein qualifiziertes Personal und es wird in Baselland nicht länger dauern als in allen anderen Kantonen der Schweiz, bis die Bevölkerung durchgeimpft ist. Etwas anderes zu suggerieren, ist Hetze und hat auf der offiziellen Seite der Stadt Laufen nichts zu suchen. Brigitte Bos Laufen
LESERBRIEF
Für sinnvolle Massnahmen
LESERBRIEF
Stresszone statt Naherholungszone Zur Legislaturplanung 2020 bis 2024 der Stadt Laufen, publiziert im Wochenblatt, vom 28. Januar 2021, Seite 5. Einigen Einwohnern, Einwohnerinnen, Spaziergängern und Joggerinnen hat eine Notiz im Legislaturplan der Stadt Laufen etwas Irritation ausgelöst und weh getan. Nämlich unter Raumplanung die Aussage: «Der Stadtrat richtet die Ortsplanung daran aus, dass der Naherholungsraum geschützt wird». Man denke da zum Beispiel an das Gebiet rund um Rebenhöhe/ Bromberg/ Wasserhüsli/ sowie Eichholle mit dem Vita Parcours und der von der Gemeinde empfohlenen Finnenbahn. Das wäre eine ideale Naherholungszone nur unter der Woche und teilweise noch am Samstagmorgen ist es eine Stresszone. Grund: Arbeiten im Steinbruch Schachlete mit dröhnendem Lärm und Diesel-Feinstaub-Abgaswolken (die Immissionen würden kaum einer Umweltverträglichkeitsprüfung standhalten). Die Betreiber dort haben letzten Sommer sogar ein Baugesuch zur massiven Erweiterung ihrer Anlagen und Aktivitäten beim Kanton eingereicht. Einige Einwohner haben dagegen eine Sammeleinsprache eingereicht, ebenso die Pro Natura Baselland und ebenso die Stadt Laufen. Die Einsprache wurde im Januar 21 vom Bauinspektorat abgewimmelt mit zum Teil ausweichenden und fadenscheinigen Begründungen. Die Stadt Laufen hat ihre (vorsorgliche) Einsprache leider im Juli 2020 zurückgezogen. Schade! Hansjörg Schmidlin Laufen
Aktueller Wahlkampf hin oder her, ich bin Mutter und amte in dieser Legislaturperiode im Solothurner Kantonsrat. Die im Zuge der Corona-Massnahmen durch den Solothurner Regierungsrat ausgesprochene Maskenpflicht für Kinder ab der 5. Klasse schreckte mich neulich auf. Mit grosser Selbstverantwortung bilde ich mir meine Meinung und verstehe mich als eine unabhängig denkende Volksvertreterin. Und als diese hinterfrage ich die für mich unbegreifliche Massnahme. Bereits kontaktierten mich stimmberechtigte Wählerinnen und Wähler und fragten mich nach meiner Haltung in dieser Angelegenheit. Grundsätzlich unterstütze ich sinnvolle Corona-Massnahmen. Beispielsweise: Risikogruppen wirksam und gezielt schützen, damit der Rest der Bevölkerung mit Schutzkonzepten wieder weitestgehend frei leben und arbeiten kann — was eine Beendigung des Lockdowns gleichkäme. Die Maskenpflicht für Kinder darf aber nach den Sportferien auf keinen Fall verlängert werden, denn wir vergessen schnell, dass die positive Entwicklung unserer Kinder im Wesentlichen davon abhängt, dass sie die Mimik der Mitschüler und Lehrpersonen sehen und verstehen sowie im Alltag von Ängsten befreit, statt geprägt werden! Diese Aspekte werden durch die vorliegenden Massnahmen nicht gewährleistet und die gesunde emotionale, sprachliche und auch soziale Entwicklung der Kinder ist dadurch kaum mehr möglich. Also weg mit den Masken, denn meine grösste Sorge gilt nun mal unseren Kindern. Sibylle Jeker Erschwil SVP Kantonsrätin
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Redaktionsschluss
Sibylle
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Für Beiträge auf den Seiten «Dorfplatz» und «Dies und Das» gilt folgender Redaktionsschluss: Montag, 12.00 Uhr Beiträge sollten eine Länge von 1500 Zeichen inkl. Leerschläge nicht überschreiten. Titelei und Kürzungen sind Sache der Redaktion. Bitte achten Sie darauf, Ihre Fotos in hoher Auflösung anzuhängen (zwischen 1 und 3 MB). Wir freuen uns auf Ihren Beitrag. redaktion.laufen@wochenblatt.ch
Kurt Schwyzer Hofstetten Kantonsratskandidat FDP
LESERBRIEF
Vorerst kann sehr lange dauern In der letzten Ausgabe vom Wochenblatt wurde das «Heisse Eisen» in Kleinlützel erneut angepackt und die Bevölkerung wurde informiert über das geplante Holzkraftwerk mit der Überschrift «Kein Strom aus Holzschnitzeln — vorerst». Wir sind klar der Ansicht, dass an diesem Standort im Dorf nicht nur vorerst, sondern für immer kein Strom aus Holzschnitzeln im industrialisierten Sinne produziert werden kann. Zu viele offene Fragen und ungeklärte Sachverhalte liegen bei diesem Projekt vor, und beschwichtigende Worte oder gar Hoffnungen der Befürworter sollten mit Vorsicht zu geniessen sein. Die zuständige Baukommission wird nicht nur auf die Einsprachen eingehen, sie muss auch Juristisches berücksichtigen. Ein Areal, belastet mit einem Konkursverfahren, soll eine Baubewilligung erhalten? Dies nur eine Frage am Rande. Weil wir seit über einem Jahr mit unserem Wirken Bewegung in den Ort bringen, sind bestimmt auch die «Heissen Eisen» in Kleinlützel kein Tabuthema mehr. Den Medien diesseits und jenseits des Bergs sind exzellente Analysen gelungen, die hoffentlich ein «Aufwachen» bei den Verantwortlichen in den Amtsstuben bewirken. Journalisten können aber nur dann berichten, wenn zuvor Menschen gehandelt haben. Im Falle des HHKWs gebührt an dieser Stelle der spezielle Dank unseren Vertretern in Solothurn Rémy Wyssmann und in Bern Christian Imark, die für die Anliegen der Kleinlützler aktiv wurden. Besonders die Interpellation von Imark vom 16. Dezember letzten Jahres wird das Augenmerk im Nationalrat auf unsere Gemeinde im westlichsten Zipfel vom Kanton Solothurn richten. Rolf Meyer Sekretär SVP Kleinlützel
Spitäler als Orte der Genesung und Pflege warfen stets hohe Wellen: Die seinerzeitige Schliessung des Bezirksspitals Thierstein führte vor 25 Jahren zu Kundgebungen der Schwarzbuben in Solothurn. Aktuell werden sich die Richter in Liestal — und vermutlich noch in Lausanne — über das geschlossene Spital in Laufen befassen und die Bestimmungen des Laufentalvertrages genau unter die Lupe nehmen. Spitäler wurden anfänglich von Kirchen und Klöstern errichtet und betrieben, als Anstalten für mittellose und altersschwache Bürger und Pilger. Der Kantonsrat befasste sich — oder wollte es wenigstens tun — auch mit Spitälern und einem Kloster, dem Kloster Beinwil-Mariastein. Der Bundesrat verbot im Frühjahr den Spitälern, gewisse Behandlungen im ambulanten und stationären Bereich durchzuführen. So entstanden grosse Umsatzeinbrüche. Die Solothurner Spitäler mussten dennoch den Betrieb aufrechterhalten, besteht doch eine staatliche Versorgungspflicht. Man schätzt die Verluste im mittleren zweistelligen Millionen-Bereich, für welche irgendwer aufkommen muss! Als Soforthilfe bewilligte der Kantonsrat nun 16 Mio. Franken als Unterstützung; das Volk wird über den Beschluss noch abstimmen. Wer nun meint, dass der Verursacher dieser Massnahmen zur Brust genommen wird, irrt. «Ich wasche meine Hand in Unschuld», so der Bundesrat. Weil das Spitalwesen Sache der Kantone ist, will der Bund keine Hilfe ausrichten. Am Laufmeter verordnet er Schliessungen von Einrichtungen, Gewerbebetrieben und Beizen, zeigt sich jedoch knausrig, wenn es um die Übernahme der Schäden angeht. Weil COVID derzeit alles überschattet, konnte der Kantonsrat den traktandierten Auftrag über einen allfälligen Unterstützungsbeitrag an das Kloster Mariastein (das Wochenblatt berichtete) auch nicht befinden. Doch Klöster haben — im Gegensatz zu Politikern — viel Zeit, sehr viel Zeit: Das Kloster Beinwil wurde vor ca. 900 Jahren im idyllischen Lüsseltal gegründet. Es überstand die Pest, verwaiste 1535 mangels Nachfrage an Mönchen, wurde im 16 Jahrhundert wieder reaktiviert, im Kulturkampf 1872 aufgelöst, und der Konvent fand im Ausland Asyl. Es wurde im Jahr 1971 staatsrechtlich wiederhergestellt. So die bewegte Historie. Dieses Beispiel an Überlebenswille und -kunst lehrt uns, vorwärts zu schauen — trotz Widrigkeiten und der aktuellen Einschränkung unserer Freiheit. Es kann nur noch besser kommen… Christian Thalmann Kantonsrat FDP, Breitenbach
LESERBRIEF
Für den Secondo unter eurer Gesellschaft Als Secondo geboren zu werden, so aufgewachsen zu sein und sich als Migrantenkind durch das Leben zu schlagen, ist ein steiniger Weg. Hierbei noch auf sein eigenes Wohlergehen und das Wohlergehen der Gesellschaft zu achten, die Umwelt im gesamten Kanton zu schützen und zu fördern, ist der starke Wille von Shulojan Suntharalingam. Shulojan wird im Kantonsrat die Secondos und Secondas und gleichzeitig die Jungen im Kanton vertreten. Seit seiner Kindheit widmet dieser junge Secondo seine Zeit der Politik und bemüht sich führungsstark, die Interessen der jungen Generation in den Vordergrund zu bringen, damit die Jungen sich verstanden fühlen und an Veränderungen in der Zukunft aktiv teilhaben können. Der ideenreiche Einsatz von Shulojan wird für eine nachhaltige Wirtschaft sorgen und vielen, auch den Jungen in der Gesellschaft, die Augen öffnen, für die Zukunft vorzusorgen. Sein Interesse Gutes zu tun, nicht schaden zu wollen, Autonomie der Gesellschaft zu wahren und für Gerechtigkeit zu sorgen, kann mit den ethischen Prinzipien des Gesundheitswesens verglichen werden. Als seine Schwester, zugleich auch dipl. Pflegefachfrau, sehe ich, dass diese Prinzipien stark in ihm geprägt sind. Aus all diesen Gründen empfehle ich Shulojan Suntharalingam zur Wahl. Tharcicha Sehasothy ehem. Bürgerin von Hofstetten-Flüh
Freudig kommuniziert der Kanton BaselStadt das Ende des Neumatthofs in Aesch. Der Betrieb werde aufgegeben, «um die anderen Pachtbetriebe des Kantons zu stärken». Die Rede ist vom Neuhof Reinach (79 Hektaren) und vom Hof Oberaesch in Duggingen (44 Hektaren). Bereits die 38 Hektaren des Neumatthofs würden in unserer Region jedoch bestens zum Überleben reichen. Urs und Silvia Büeler haben über Jahrzehnte gezeigt, dass ihr Betrieb ökonomisch funktioniert — dies notabene bei naturnaher und nachhaltiger Bioproduktion. Ein Schelm, der vermutet, dass es dem Kanton Basel-Stadt also nicht um die Stärkung seiner anderen Betriebe geht, sondern darum, auf möglichst einfache Art und Weise einen grossen Teil des Neumatthof-Landes zu Bauparzellen zu machen. Wieder verschwindet ein vielfältiger Landwirtschaftsbetrieb, wieder kann eine Familie weniger in unserer Region von unserem Ackerboden leben. Dabei weiss die Welternährungsorganisation FAO seit Langem, dass nur kleine, diversifizierte und nachhaltige Familienbetriebe die Welternährung in Zukunft sicherstellen können. Unsere Landwirtschaftspolitik arbeitet unter dem Einfluss der Agrochemie, der Grossverarbeiter (Fenaco/Landi, Emmi, etc.) und der Detailhändler auf das genaue Gegenteil hin. Schade ist, dass nun auch dem Kanton Basel-Stadt und der SP-Regierungsrätin Tanja Soland der mögliche Profit aus dem Baulandverkauf wichtiger für unsere Region ist, als die ökologische, wirtschaftliche und ernährungstechnische Bedeutung von Betrieben wie dem Aescher Neumatthof. Glenn Steiger Biobauer und CVP-Gemeinderat Bättwil
LESERBRIEF
Kampf um die besten Plätze der Plakate Am 24. Januar war es wieder soweit, die unterschiedlichen Parteien in der Region waren mit ihren Wahlplakaten zu den Kantons- und Regierungsratswahlen, die am 7. März stattfinden, unterwegs. Schon früh morgens — genauer gesagt um 0.01 Uhr — fingen die Leute an, Plakate aufzuhängen, um die besten Plätze zu besetzen. Ein paar Stunden später waren schon viele Kandelaber belegt. Nichtsdestotrotz gab es hier und da im Verlaufe des Tages noch Platz, um Wahlplakate anzubringen. An gewissen Stellen wurden auch Plakate zu Mitbewerbenden gehängt und dies sicher nicht immer zur Freude derselben. Dies gehört aber hin und wieder auch zum Wahlkampf dazu und sollte von allen Parteien als gesunder Wettbewerb betrachtet werden. Voraussetzung dafür ist natürlich immer, dass die Plakate unversehrt und gleich sichtbar bleiben und das in Respekt zu allen Kandidierenden. In diesem Sinne wünsche ich allen Mitbewerbenden einen fairen Umgang miteinander und viel Erfolg! Roman Oeschger, Büren Kantonsratskandidat SP Dorneck-Thierstein ANZEIGE
Andrea MEPPIEL
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Donnerstag, 4. Februar 2021 Nr. 5
Gemeinde Hofstetten-Flüh
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Ab August 2021 bieten wir eine Lehrstelle an als
Fachfrau oder Fachmann Betriebsunterhalt EFZ Fachrichtung Hausdienst In dieser Ausbildung erlernen Sie den ganzheitlichen Unterhalt der Gemeindeliegenschaften und deren Umgebung. Dazu gehören die Überwachung der Haustechnik, die Ausführung von Reparaturen, die Unterhalts-, Zwischen- und Grundreinigung, die Abfallbewirtschaftung sowie die Pflege von Grünanlagen. Für diese Ausbildung benötigen Sie handwerkliches Geschick und technisches Verständnis. Zudem können Sie sich für eine abwechslungsreiche Tätigkeit im Innenbereich aber auch im Freien begeistern. Sie bringen Zuverlässigkeit, Einsatzbereitschaft, Sozialkompetenz und als weitere Voraussetzung, nebst einer Prise Humor, eine gute körperliche Verfassung mit. Wir bieten eine praxisnahe Ausbildung und Sie können sich auf eine vielseitige Ausbildung im kleinen Team freuen. Ihre Bewerbung senden Sie bis zum 1. März 2021, mit den üblichen Unterlagen wie Zeugnisse, Lebenslauf, Motivationsschreiben etc. an: Gemeinde Hofstetten-Flüh Bau-, Umwelt- und Raumplanung «Bewerbung» Neuer Weg 7 4114 Hofstetten Für weitere Auskünfte steht Ihnen Thomas Schelker vom Hauswartdienst gerne zur Verfügung, Telefon 061 735 91 97.
Die Gemeinde Büsserach zählt rund 2300 Einwohner und liegt im Lüsseltal im schönen Schwarzbubenland. Das Dorf ist in den letzten Jahren stark gewachsen, was an der Attraktivität der Wohn- und Arbeitslage von Büsserach liegt. Die jetzige Stelleninhaberin stellt sich einer neuen Herausforderung. Deshalb suchen wir per 01.04.2021 oder nach Vereinbarung eine/n Verwaltungsangestellte/n. Sie erwartet die Mitarbeit bei – der Finanz- und Steuerverwaltung – der Einwohnerkontrolle und Gemeindeschreiberei – Asylwesen – Telefon- und Schalterdienst – Mithilfe bei der Lehrlingsausbildung Wir erwarten von Ihnen – eine abgeschlossene kaufmännische Ausbildung, vorzugsweise auf einer Verwaltung – Teamfähigkeit, Belastbarkeit, Verantwortungsbewusstsein, Freude am Umgang mit der Dorfbevölkerung, hohe Flexibilität, rasche Auffassungsgabe, Zuverlässigkeit und Loyalität – Bereitschaft zur Weiterbildung – im Eignungsfall Bereitschaft zum Dienst bei der Feuerwehr Büsserach Wir bieten – abwechslungsreiche, interessante und selbstständige Arbeit in einem kleinen Team – fortschrittliche Anstellungsbedingungen nach der Dienst- und Gehaltsordnung der Einwohnergemeinde Büsserach – kontinuierliche Weiterbildungsmöglichkeiten – moderner Arbeitsplatz Haben wir Ihr Interesse geweckt? Sollte Sie diese vielseitige Tätigkeit auf der Gemeindeverwaltung interessieren, dann senden Sie bitte Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen mit Foto bis am 15. Februar 2021 an die Einwohnergemeinde Büsserach, Cathrin Schmid, Breitenbachstrasse 22, 4227 Büsserach. Auskünfte erteilt Ihnen gerne die Gemeindeschreiberin Cathrin Schmid (Tel. Nr. 061 789 90 32). Auf Verlangen wird die Stellenbeschreibung zugestellt. Einwohnergemeinde Büsserach
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Während der aktuellen Lage in der Corona-Pandemie sind wir weiterhin wie folgt für Sie erreichbar: Bearbeitungszeiten Telefon und E-Mail: 8 bis 12 Uhr und 13 bis 17 Uhr Schalter (auf telefonische Voranmeldung): 9 bis 12 Uhr* * am Standort Hauptstrasse 37, 4242 Laufen jeweils von Montag bis Donnerstag möglich
Bei Fragen oder für weitere Auskünfte wenden Sie sich bitte an inserate.laufen@wochenblatt.ch oder Telefon 061 789 93 33
wochenblatt.ch
DIES UND DAS GESCHÄF TSWELT
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Gratis zum Impftermin mit der IVB
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PR. Seit dem 1. Februar 2021 transportiert der IVB Behindertentransport alle mobilitätsbehinderten Personen (Gehbehinderte, Rollstuhlfahrer, etc.) kostenlos zu den Impfzentren in Basel-Stadt und Baselland und zurück. Dieses Angebot gilt für alle Menschen mit Behinderungen, welche den öffentlichen Verkehr nicht selbstständig nutzen können. Menschen mit Behinderungen gehören oft zur Risikogruppe und die IVB Behindertenselbsthilfe beider Basel will für die Betroffenen die Möglichkeit bieten, sich ohne grosse Umstände impfen lassen zu können. Der Weg zu den Impfzentren und zurück soll dabei kein Hindernis sein oder eine einschränkende Rolle spielen. Damit will die IVB einen konkreten Beitrag dazu leisten, dass sich mobilitätsbehinderte Menschen impfen lassen und dass der Weg über die Impfung zum Erfolg bei der Bewältigung dieser für die
Der Kantonsrat sagt ja zur Teilrevision der Verordnung über Härtefallmassnahmen für Unternehmen im Zusammenhang mit Covid-19 (Härtefallverordnung vom 24.12.20) sowie der Teilrevision der Verordnung über Härtefallmassnahmen für Unternehmen im Zusammenhang mit Covid-19 (Härtefallverordnung vom 19.1.21). Die Zeit, um das Überleben zu sichern, drängt für viele Betriebe. Die Liquidität vieler Firmen nimmt dramatisch ab. Unternehmen, primär aus dem Detailhandel, der Gastrobranche, Hotelbranche, Eventbranche, Kulturinstitutionen, Freizeitbranche aber auch Zulieferanten und Produzenten, welche Kantinen, Restaurants etc. zu ihren Hauptkunden zählen, brauchen dringend staatliche Hilfe, um eine Zukunft zu sehen und Unternehmen und Arbeitsplätze zu sichern. Der Kantonsrat hat in seiner letztwöchigen Session von der Regierung, mit «Dringlichen Aufträgen», verschiedene Nachbesserungen für die Härtefallmassnahmen verlangt. So soll der Kanton Solothurn zwingend und im Minimum die Bundesvorgaben übernehmen und den Maximalbetrag, der nicht rückzahlbaren Härtefallbeiträge, nicht wie vorgeschlagen auf 200 000 Franken, sondern auf 750 000 Franken heraufsetzen. Zudem soll eine Firma als Härtefall gelten, die einen Umsatzeinbruch (Durchschnitt der Jahre 18 und 19) von 25 Prozent und mehr aufgrund der staatlichen Zwangsschliessungen erleiden musste. Die von der Regierung vorgeschlagene Schwelle von 40 Prozent bezeichnen viele Kantonsräte als zu hoch. Begrüsst hat der Kantonsrat den Erlass der Jahresgebühren für das Gastgewerbe für das Jahr 21, die 40-Tageregelung bei behördlichen Schliessungen und die Einführung eines vereinfachten Verfahrens, die Härtefallgelder anzufordern. Im Kanton Solothurn sind ca. 3000 Firmen vom Coronalockdown betroffen. Davon ca. 800 im Detailhandel und ca. 800 in der Gastrobranche. Der Regierungsrat ist nun gefordert. Rasches Handeln und neue und nachgebesserte Härtefallmassnahmen sind dringend nötig. Mit den von der Regierung vorgesehenen Parametern, da war sich der Kantonsrat einig, gehen die Hilfen für die Unternehmen zu wenig weit. Vergessen wir nicht: Allein im Kanton Solothurn geht es um Tausende von Arbeitsplätzen, die in Gefahr sind. Firmenkonkurse und verlorene Arbeitsplätze würden den Kanton mehr kosten als eine breite Unterstützung unserer Unternehmen innerhalb der Härtefallmassnahmen zusammen mit dem Bund. Mark Winkler Kantonsrat FDP.die Liberalen, Witterswil
ganze Gesellschaft sehr belastenden Pandemie führt. Das Impfen soll nicht wegen Transportkosten scheitern. Wer also nicht selbstständig die öffentlichen Verkehrsmittel benutzen oder erreichen kann, kann sich, sobald der Impftermin bestätigt wurde, bei der IVBTransportdisposition unter der Telefonnummer 061 426 98 00 oder via Mail bei «transport@ivb.ch» melden und einen Transport bestellen. Die Hin- und Rückfahrt erfolgt dann kostenlos! Dieses spezielle Angebot gilt nicht für Personen, die aus aktuellen medizinischen Gründen in Ihrer Mobilität eingeschränkt sind. Diese haben in der Regel die Möglichkeit, entsprechende Krankentransporte — welche Betroffene selbstverständlich mit dem kostengünstigen IVB-Patiententransport (sitzend oder liegend) machen können — mit der Krankenkasse abzurechnen.
Spezieller Service: Der IVB Behindertentransport bietet für mobilitätsbehinderte Personen einen kostenlosen Transport zu den Impfzentren in Baselland und Basel-Stadt an. FOTO: ZVG
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Neue Führung beim Forum WoS. An der Spitze des Forums Schwarzbubenland ist es zu einem personellen Wechsel gekommen. Per 1. Februar 2021 hat Sibylle Jeker das Vereinspräsidium übernommen. Die Erschwilerin folgt auf Christian Schlatter, der das Amt nach fünf Jahren abgibt. Als Gemeinderätin in Erschwil und Solothurner Kantonsrätin, bringt Sibylle Jeker nicht nur poltitische Erfahrungen mit. Als Mitarbeiterin bei der RaiffeisenCasa und als Unternehmerin verfügt sie
auch über den wirtschaftlichen Blick, um das Forum Schwarzbubenland in eine weiterhin erfolgreiche Zukunft zu steuern. Sibylle Jeker ist verheiratet und Mutter von zwei Kindern. Auf den 1. Februar 2021 konnte der Vorstand des Forums Schwarbubenland zudem die vakante Stelle der organisatorischen Leitung des Vereins neu besetzen. Im Mandatsverhältnis wird diese Funktion Stéphanie Erni aus Büren übernehmen.
EINGESANDT
VER ANSTALTUNG
Überparteiliches Online-Podium Am 7. Februar 2021 ist es erst 50 Jahre her, dass rund 65 Prozent der stimmenden Männer der Schweiz Ja sagten zur Einführung des Frauenstimmrechts. Dieses Jubiläum bietet Anlass, Frauen in der Politik zu feiern und ihre Wahl zu unterstützen, damit der Frauenanteil im Kantonsrat zukünftig mehr als 28 Prozent beträgt! Den Grünen Dorneck-Thierstein ist es unabhängig von Parteigrenzen ein grosses Anliegen, dass mehr Frauen in politische Ämter gewählt werden. Wir möchten deshalb mit einem überparteilichen Podium auf die Kandidatinnen der Kantonsratswahlen vom 7. März aufmerksam machen. Das Podium findet online statt. Schalten Sie sich am Sonntag, 7. Februar um 10.30 Uhr dazu und seien Sie dabei, wenn
die Politikerinnen unter der kompetenten Moderation von Claudia Merz diskutieren. Den Link zur Teilnahme finden Sie unter www.gruene-so.ch/do-thi. Es nehmen teil: Janine Eggs (Grüne, Dornach), Karin Kälin Neuner-Jehle (SP, Rodersdorf), Evita Weisskopf (GLP, Witterswil), Susanne Koch Hauser (CVP, Erschwil), Nicole Ditzler (FDP, Fehren), Sibylle Jeker (SVP, Erschwil). Falls Sie Fragen an die Politikerinnen haben, reichen Sie diese gerne bis am Samtag 6. Februar per Mail ein an dorneck-thierstein@gruene-so.ch, und vielleicht lässt sie die Moderatorin einfliessen in die Diskussion. Wir freuen uns auf Ihren virtuellen Besuch am Podium. Florian Lüthi Präsident Grüne Dorneck-Thierstein
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ÜBERPARTEILICHES PODIUM 50 Jahre Frauenstimmrecht Schweiz Am Sonntag, 7.2. um 10.30 Uhr Mit Vertreterinnen von GRÜNEN, SP, GLP, CVP, FDP, SVP. Link zur Onlineteilnahme: gruene-so.ch/do-thi
Der Weg in die Selbstständigkeit Der Business Park Oberbaselbiet/Laufental /Thierstein kann auf ein erfolgreiches Jahr zurückblicken. Trotz etlichen Herausforderungen nahm das Interesse an Unternehmensgründungen nicht ab. Nach zahlreichen Erstgesprächen, in denen unter anderem die Chancen und Risiken einer Geschäftsidee beleuchtet werden, konnten wir angehende Jungunternehmerinnen und Jungunternehmer auf ihrem Weg in die Selbstständigkeit begleiten und waren damit im Schnitt pro Monat an einer Unternehmensgründung beteiligt. Unsere erfahrenen und kompetenten Coaches begleiten auch bei Unternehmensnachfolgen, sofern diese eine Unternehmensgründung nach sich ziehen. Mit seiner kostenlosen Dienstleistung leistet der Business Park damit seinen Beitrag an die stetig wachsende Gründermentalität: Im Jahr 2020 verzeichnete der Kanton BaselLandschaft eine Zunahme von 10,6 Prozent an Neugründungen. Der Business Park sieht seine Stärke und Kompetenzen in der persönlichen Begleitung, ganz nach dem Motto: «Wir machen Ihre Idee zu der unseren» — in diesem Sinne freuen wir uns auf ein weiteres spannendes Jahr mit vielen neuen Ideen. Tanja von Allmen Stiftung Business Parc
Donnerstag, 4. Februar 2021 Nr. 5
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DENKPAUSE
Wahlen und Plakate ohne Ende
Susanne Koch Hauser Kantonsrätin CVP Vielleicht finden Sie die mehr oder weniger lesbaren, farbigen «Verzierungen» entlang von Strassen und an Plätzen für einmal schön — etwas Farbe in dieser doch herausfordernden Zeit. Vielleicht aber geht es Ihnen wie mir und Sie finden, weniger wäre mehr? Als langjährige Kantonsrätin und Vertreterin des Schwarzbubenlands mache ich selbstverständlich Wahlkampf, aber ich bleibe meinem Motto treu und verzichte auch bei diesen Wahlen auf Einzelplakate — also keine Plakate, die am Schluss in der Rabatte oder im Bach landen könnten und die Umwelt verschmutzen; aber auch keine Plakate, die Ressourcen verbraucht haben. Wie bereits in anderen Wahljahren geht das eingesparte Geld an eine Institution, die damit Gutes und Sinnvolles tun kann. Gehören Sie, liebe Leserin, lieber Leser zu den politisch Interessierten und haben sich bereits durch die vielen Unterlagen und Listen durchgearbeitet? Hut ab! Sie lassen sich
durch nichts abschrecken — sicher haben Sie auch schon ihre Hitliste mit den 13 KandidatInnen aus der grossen Auswahl von 66 Personen getroffen. Finden Sie, dass die Politikerinnen und Politiker sowieso machen, was sie wollen oder dass es auf Ihre Stimme eh nicht ankommt? Gerade in dieser fordernden Zeit ist es wichtig, dass ein grosser Teil der Wahlberechtigten ihre Verantwortung wahr nimmt und bestimmt, wer zusammen mit der Regierung die Geschicke unseres Kantons führt. Meine Empfehlung: Erstens: Erkundigen Sie sich nach dem Leistungsausweis der KandidatInnen. Die VertreterInnen unseres Kantons sollten mit Wissen um die Region und mit Kenntnissen der politischen Zusammenhänge antreten. Mit anderen Worten: Wählen Sie Personen, die den Worten auch Taten folgen lassen werden; noch besser aber, die das schon bewiesen haben, in der Politik, in der Gesellschaft, im Vereinswesen oder in der Arbeitswelt. Zweitens: Wenn Sie noch nicht gewählt haben: Nehmen Sie Ihr Recht wahr! Sie kennen die KandidatInnen und ihre Meinungen nicht? Kein Problem: die meisten haben ihr Profil unter www. smartvote.ch hinterlegt, bestimmt finden auch Sie 13 Personen, die Ihnen zusagen. Diese werden für die nächsten vier Jahre die Vertretung von 23 000 EinwohnerInnen wahrnehmen dürfen. Viel Erfolg beim Entscheiden!
VER ANSTALTUNG
Coronakonformes Kennenlernen Aus bekannten Gründen ist es leider nicht möglich einen regulären Wahlanlass durchzuführen, bei dem Sie die 13 Kandidierenden der CVP für den Kantonsrat sowie die beiden Regierungsratskandidaten Sandra Kolly-Altermatt und Thomas A. Müller persönlich kennenlernen können. Die CVP Dorneck-Thierstein möchte Sie deshalb alternativ zu einem Online-Stammtisch einladen, bei dem Sie unsere Kandidierenden via Zoom ken-
nenlernen und mit ihnen diskutieren können. Alle Informationen finden Sie unter www.cvp-schwarzbubenland.ch; bei vorgängiger Anmeldung per Mail an info@ cvp-so.ch sorgen wir ausserdem für die Versorgung mit einem kleinen Apéro! Wir freuen uns auf Sie! Glenn Steiger, Vizepräsident CVP Dorneck-Thierstein
GESCHÄF TSWELT
Schöne Winteraussichten PR. Gemütlich in der warmen Wohnraumerweiterung sitzen und die Aussicht auf das winterliche Treiben geniessen. Die Gedanken abschweifen lassen, mal wieder an Schönes denken und ins Träumen geraten. Vielleicht dürfen wir auch bald Ihren neuen Wohntraum verwirklichen? Gönnen Sie sich mehr Inspiration mit einem Besuch auf unserer Website www. wahl-ag.ch und lassen Sie sich persönlich von uns beraten. Wir sind nicht nur der Profi für Wintergärten und Wohnraum-
erweiterungen. In diversen Einsatzbereichen im Glas- und Metallbau sind wir versiert und kreieren Bauwerke individuell nach Möglichkeit und Kundenwunsch. Einsatzbereiche: Wintergarten / Wohnraumerweiterung, Sitzplatz- und Balkon, Unterstand / Carport, Treppenhaus, Eingang, Lärm- und Sichtschutz, Wind- und Wetterschutz, Brandschutz. Mehr Informationen: Wahl Glas- und Metallbau AG, Lausenerstrasse 20, 4410 Liestal, Tel. 061 926 90 20, info@wahl-ag.ch, www.wahl-ag.ch
Wintergarten: Gemütlich in der Wärme sitzen.
FOTO: ZVG
KORRIGENDA
Feuerwehr Grellingen keine Dorffeuerwehr WoS. Im Wochenblatt vom 28. Januar, im Artikel «Zukunftspläne», wurde die Feuerwehr Grellingen als Dorffeuerwehr aufgeführt. Korrekt ist, dass die Feuer-
wehr Grellingen seit dem Jahr 2017 dem Feuerwehrverbund Klus angehört. Dieser setzt sich aus den Gemeinden Aesch, Pfeffingen und Grellingen zusammen.
Donnerstag, 4. Februar 2021 Nr. 5
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KALEIDOSKOP
Donnerstag, 4. Februar 2021 Nr. 5
FOTO DER WOCHE
IN KÜRZE
AUS UNSERER BIBLIOTHEK
Zwei Verletzte nach Kollision
Erwischt: Sie ist vermutlich nicht nur mit guten Absichten auf den Baum geklettert: Nachbars Katze auf der sprichwörtlichen Suche nach Vogelfutter. FOTO: GEROLD ALLEMANN, BÄRSCHWIL
L AUFEN
VER ANSTALTUNG
VER ANSTALTUNG
Sicherheitsholzschlag
Jugendchorfestival
Startschuss SOLA
WoS. Am 8. Februar beginnt an der Delsbergerstrasse in Laufen ein Sicherheitsholzschlag entlang der Birs. Während den Forstarbeiten ist die Delsbergerstrasse nur einspurig befahrbar. Der Verkehr wird während den Arbeiten durch einen Verkehrsdienst geregelt. Entlang der Birs in Laufen sind mehrere Bäume von der Eschenwelke, einem Pilz, befallen und müssen aus Sicherheitsgründen gefällt werden. Es besteht die Gefahr, dass die erkrankten Bäume auf die Delsbergerstrasse stürzen. Gleichzeitig wird das Gebiet auch ökologisch durchforstet, mit dem Ziel, dass entlang der Birs ein abwechslungsreiches Ufergehölz entsteht. Die Arbeiten finden im Bereich des Steinbruchs und der Strassenabzweigung nach Kleinlützel statt. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis zum 12. Februar. Dabei kann es zu kurzzeitigen Verkehrsbehinderungen kommen.
WoS. Das Europäische Jugendchor Festival Basel (EJCF) 2020 wurde durch ein Mini-EJCF ersetzt. Vom 12.–16. Mai 2021 soll nun die verschobene zwölfte Ausgabe stattfinden. 19 Chöre aus 12 Ländern sind ans 12. Europäische Jugendchorfestival Basel eingeladen. Sie sollen über 40 Konzerte geben. Am Rahmenprogramm nehmen weiter rund 35 Chöre aus der Schweiz teil. Die Veranstaltenden gehen dabei ganz neue Wege und laden unter dem Motto «Switzerland is Europe too» Schweizer Kinder- und Jugendchöre nach Basel ein. Je nach Situation im Mai wird dieses Programm «EJCF Workshops» die geplanten Konzerte mit internationaler Beteiligung ergänzen oder auch ganz ersetzen. Das Ziel der Workshops sei es ausschliesslich, die Freude am gemeinsamen Singen endlich wieder erleben zu können. Denn die Frustration in der Chorszene sei gross, heisst es von den Veranstaltern.
WoS. Die SOLA Basel eröffnet das Anmeldeportal zur vierten Austragung mit einem virtuellen Vorbereitungsrennen. Bereits 190 Läuferinnen und Läufer haben sich für den 5 km-Lauf vom 1.-7. Februar angemeldet. Die aktuelle Situation ist für einen jungen Laufevent wie die SOLA Basel eine grosse Herausforderung. Auch dieses Jahr droht eine Absage des Laufs. Bereits wurden erste grosse Laufanlässe abgesagt (Kerzerslauf) oder auf Herbst verschoben (Grand Prix Bern). Trotz den widrigen Umständen ist das Organisationskomitee aber zuversichtlich, dass die 4. SOLA Basel am 5. Juni 2021 regulär stattfinden kann. Mit einem virtuellen Eröffnungslauf will das SOLA Basel- Team schon im Februar ein verbindendes Zeichen setzen. Für den SOLA Eröffnungslauf wurde die App «viRACE» weiterentwickelt. Über einen Zeitraum von einer Woche kann jederzeit direkt vor der Haustür gestartet werden.
Küche & Bad Innenausbau Türen
LAUFEN. Am letzten Freitagmorgen kam es auf der Breitenbachstrasse in Laufen zu einer frontal-seitlichen Kollision zwischen zwei Personenwagen. Gemäss der Polizei Basel-Landschaft fuhr ein 25-jähriger Personenwagenlenker auf der Breitenbachstrasse Richtung Breitenbach. Im Bereich der Einmündung Mattweg geriet er aus bis anhin nicht restlos geklärten Gründen auf die Gegenfahrbahn und kollidierte dort mit einem entgegenkommenden Auto. Beide Fahrzeuglenker wurden bei der Kollision leicht verletzt und mussten durch den Sanitätsdienst, zur Kontrolle in ein Spital eingeliefert werden. Die beiden beschädigten Fahrzeuge wurden durch ein Abschleppunternehmen aufgeladen und abtransportiert. Ausserdem musste die Feuerwehr aufgeboten werden, um auslaufende Flüssigkeiten fachgerecht zu entsorgen.
Erschwerte Durchfahrt
ZWINGEN. WoS. Die BKW Energie AG ist in Zwingen seit letztem Montag mit Grabarbeiten und Kabel-Sanierungsarbeiten beschäftigt. Während der Bauzeit ist die Durchfahrt Dorfstrasse erschwert. Für die Anstösser ist die Zufahrt jedoch gewährleistet. Die Arbeiten werden um den 26. Februar abgeschlossen.
Anpassung Impfplanung
KT. SOLOTHURN. WoS. Die von Pfizer/BioNTech und Moderna kurzfristig angekündigte Reduzierung der Liefermengen der Impfstoffe erfordert im Kanton Solothurn vorübergehende Anpassungen bei der Impfplanung. Wie der Kanton mitteilt, seien bereits reservierte Termine in den Impfzentren aktuell nicht davon betroffen. Weiterhin werde sichergestellt, dass bereits geimpfte Personen innerhalb der medizinisch empfohlenen Frist ihre zweite Dosis erhalten. Vorübergehend könnten aber keine neuen Impftermine vergeben werden. Die Impfzentren in Breitenbach und Olten würden dennoch planmässig am 8. Februar eröffnet.
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