Beachvolleyball soll nahe des Säuliamts bald auch im Winter möglich sein
In Birmensdorf soll die Beachvolleyballhalle Zürich Süd entstehen – Kostenpunkt 2.5 bis 3 Millionen Franken
ViViana Sottile
Nach Bassersdorf folgt Birmensdorf: Das Team hinter der Beachhalle Zürich Nord plant eine zweite Halle. Denn eine allein deckt die Nachfrage nicht. Für die Gemeinde entstehen keine Kosten. «Uns ist wichtig, dass niemand zu kurz kommt –egal ob Schulklassen, Vereine, blutige Anfänger oder Profis», sagt Lukas Limacher. Er spricht über die Nutzung der Beachvolleyballhalle Zürich Süd, die im Herbst 2027 neben dem Sportplatz Breite in Birmensdorf entstehen soll. Geplant sind drei Beachvolleyballfelder auf rund 465 Tonnen Sand sowie Garderoben, Duschen und ein Aufwärmbereich. Der Zürcher bildet zusammen mit Christian Busin aus Winterthur, Tim Müller aus OberwilLieli und Jonatan Sieber aus Zürich das ehrenamtliche Kernteam des Projekts. Mit der Beachhalle Zürich Süd realisiert das Team bereits sein zweites Projekt. 2022 wurde die Beachhalle Zürich Nord in Bassersdorf erstellt. Aber wie sind der ehemalige Leistungssportler Christian Busin und HobbyBeachvolleyballer Lukas Limacher auf die Idee einer Beachhalle in Birmensdorf gekommen? Der Ursprung der Idee geht Jahre zurück. Christian Busin und Jonatan Sieber lernten sich 2019 während der Arbeit kennen und sprachen darüber, dass sie als Beachvolleyballspieler im Winter in der Schweiz kaum Trainingsmöglichkeiten hatten. Aus diesem gemeinsamen Problem entstand die Idee für eine eigene Beachhalle in Bassersdorf. Später holten sie Lukas Limacher und Tim Müller ins Boot. Rund 2000 Stunden investierte das Team laut Eigenangaben damals in die Planung und den Bau der ersten Halle.
Heute sei der Aufwand für den Betrieb überschaubar. Im Viererturnus übernimmt jeweils eine Person des Teams für eine Woche den Pikettdienst. In dieser Zeit gilt es, Anrufe entgegenzunehmen und bei Problemen in die Halle zu fahren. «Die Halle funktioniert sehr autonom. Man bucht seinen Slot
MARKTPLATZ
online, spielt und plant danach den Sand», sagt Limacher. «Anders wäre das neben unseren Vollzeitjobs gar nicht möglich», ergänzt Busin.
Standort in Birmensdorf zufällig entdeckt
Die Beachhalle Zürich Nord kostete rund 2 Millionen Franken. Dieser Betrag wurde durch Eigenmittel, eine Subvention des Kantons Zürich und eine Hypothek gedeckt. Die Einnahmen der Halle fliessen direkt in die Rückzahlung der Hypothek.
«Die erste Halle war besser ausgelastet als erhofft», sagt Busin. Das bedeutete nicht nur mehr Einnahmen, sondern auch, dass die Nachfrage immer noch grösser ist als das Angebot. «Wir hatten die Wahl: entweder die Hypothek schneller abbezahlen oder in eine zweite Halle investieren», so Limacher. Das Team entschied sich für Letzteres. Auf den Standort in Birmensdorf sei
es zufällig gestossen. Nachdem Tim Müller nach OberwilLieli gezogen ist, machte er mit seinem Sohn einen Spaziergang durch das Limmattal. «Er hat das Land neben der Badi Geren entdeckt und konnte sich die neue Beachhalle dort
«Es hat mich angegurkt, im Winter nach Einsiedeln fahren zu müssen.»
Lukas Limacher
gut vorstellen», so Busin. Ausserdem gibt es im Limmattal noch keine Beachhalle. Daraufhin durfte das Team der Gemeinde Birmensdorf seine Pläne vorstellen. Die Gemeinde meinte daraufhin, dass diese Fläche zwar nicht infrage käme, dafür aber das Gelände nordwestlich des Sportplatzes Breite. Für die Gemeinde entstehen keine Kosten. Sie
stellt lediglich das Land im Baurecht für 30 Jahre zur Verfügung und erhält im Gegenzug einen Baurechtszins. Aufgrund des aufwendigeren Innenausbaus rechnet das Team für die zweite Halle mit Kosten zwischen 2.5 und 3 Millionen Franken. «In Bassersdorf wurde die Halle in eine bestehende Sportanlage integriert. Dort waren Garderoben und Duschen bereits vorhanden», sagt Limacher. Rund zwei Drittel der Kosten sollen wieder über eine Hypothek und Kantonsbeiträge finanziert werden, der Rest aus den Eigenmitteln der Beachhalle Zürich Nord.
«Es ist ein Community-Projekt»
Das Team plant zudem ein Crowdfunding. «So können Wünsche der Community finanziert werden, wie zum Beispiel eine Musikanlage oder tolle Geräte im Aufwärmbereich», sagt Limacher. Je mehr Menschen sich beteiligten, desto mehr Wert habe die Halle für ihre Nut
Die Beiträge in der Rubrik «Marktplatz» wurden von Werbekunden eingereicht. Interessiert? Tel. 058 200 57 00
Vermögensverwaltung mit Mehrwert
Sparen bleibt herausfordernd
Die Zinsen sind tief – und wegen der Inflation verliert Geld auf dem Konto an Kaufkraft. Wer Vermögen aufbauen möchte, sollte deshalb auf professio-
nelle Anlagelösungen wie etwa ein Vermögensverwaltungsmandat setzen.
Viele Menschen möchten ihr Geld sinnvoll anlegen, sich aber nicht ständig mit den Finanzmärkten beschäftigen müssen. Mit einem Vermögensverwaltungsmandat wird diese Aufgabe an Spezialisten übertragen.
«Unsere Portfoliomanagerinnen und -manager bewirtschaften das Vermögen aktiv. Das heisst, sie fällen entsprechend den aktuellen Marktentwicklungen Anlageentscheide wie beispielsweise die Erhöhung oder Reduzierung der Aktienquote. Diese Entscheide erfolgen stets im Einklang mit den persönlichen Anlagezielen und dem Risikoprofil der Kundin oder des Kunden sowie der Anlagephilosophie von Raiffeisen», erläutert Barbara Brüniger, Vermögensberaterin bei der Raiffeisenbank Cham-Steinhausen. Ein zentraler Erfolgsfaktor ist dabei die sogenannte Best-in-Class-Produktauswahl. Das heisst: Anlagen werden ausschliesslich anhand klar definierter Qualitäts-, Performance- und Risikokriterien selektiert und zu effizienten Portfolios kombiniert. «Diese konsequente Selektion, verbunden mit einem strukturierten Anlageprozess und disziplinierter Umsetzung, bildet die Grundlage für langfristigen Anlageerfolg», so Barbara Brüniger.
Auf persönliche Situation und Präferenzen zugeschnitten
Basierend auf den Bedürfnissen und der individuellen Situation der Kundinnen und Kunden wird ein persönliches Risikoprofil erstellt und die passende Anlagestrategie festgelegt. Darauf abgestimmt stehen bei Raiffeisen vier verschiedene Vermögensverwaltungsmandate zur Wahl:
• Futura Swissness: für Anlegerinnen und Anleger, die nachhaltige Renditechancen im Schweizer Aktienmarkt nutzen und Währungsrisiken minimieren wollen.
• Futura Global: für Kundinnen und Kunden, die weltweit nachhaltige Anlagechancen wahrnehmen möchten.
• Futura Impact: für Personen, die über die reinen Renditechancen hinaus mit ihrem Mandat eine positive messbare Wirkung auf Umwelt und Gesellschaft erzielen möchten.
• Index Global: für Anlegerinnen und Anleger, die mit passiven Indexprodukten in die globalen Finanzmärkte investieren wollen.
Wer möchte, kann das gewählte Mandat mit verschiedenen Zusatzoptionen erweitern und gezielt auf die persönlichen Präferenzen abstimmen. Möglich sind beispielsweise regelmässige
zerinnen und Nutzer. «Es ist ein CommunityProjekt. Das Crowdfunding soll das Verantwortungs und Gemeinschaftsgefühl stärken», fügt der Zürcher hinzu.
Für die Planung der Halle in Bassersdorf hatte das Team während der Pandemie mehr Zeit. Ausserdem hatte damals noch niemand Kinder. Inzwischen haben drei der vier Mitglieder eine Familie gegründet. Wie bringen sie das zweite Projekt nun mit Beruf und Familie unter einen Hut? «Das ist eine gute Frage», sagt Busin und lacht. Dank des ersten Projekts habe das Team viel gelernt und zahlreiche Kontakte geknüpft, was den Planungsaufwand reduziere. Trotzdem seien viele Abendsitzungen mit Architekten und Bauverantwortlichen nötig – und das sei mit kleinen Kindern nicht immer einfach. Was motiviert sie, diesen Aufwand erneut auf sich zu nehmen? Bei der ersten Halle habe auch Eigeninteresse mitgespielt. «Es hat mich angegurkt, im Winter nach Einsiedeln fahren zu müssen», sagt Limacher. Mit der Beachhalle Zürich Nord habe sich sein eigenes Problem zwar gelöst. Gleichzeitig habe eine Halle den Bedarf längst nicht decken können, und viele hätten weiterhin keinen Trainingsplatz gefunden. «Ausserdem macht die Zusammenarbeit im Team unglaublich Spass», so Limacher.
Busin treibt vor allem die Weiterentwicklung des Sports an. «Obwohl die Schweiz klein ist, bringt sie viele Spitzenspieler hervor, die international Medaillen gewinnen», sagt er. Das müsse man weiter fördern. Dafür brauche es mehr Vereine – und dafür wiederum die entsprechende Infrastruktur. «Wir sorgen für eine Halle in Birmensdorf, den Rest müssen die Limmattalerinnen und Limmattaler selbst in die Hand nehmen», sagt Busin. In den nächsten Tagen reicht das Team das Baugesuch bei der Gemeinde ein. Gibt es keine Einsprachen, erfolgt im Frühling 2027 der Spatenstich.
Auszahlungen, während das restliche Vermögen investiert bleibt – etwa als ergänzendes Einkommen im Ruhestand.
Transparente Zusammenarbeit
Die Bewirtschaftung seines Vermögens zu delegieren, bedeutet nicht, die Kontrolle abzugeben. Im regelmässigen, ausführlichen Portfolio-Reporting sowie im E-Banking erfahren Anlegerinnen und Anleger, wie ihr Vermögen investiert ist und wie sich die Anlagen entwickeln. Zudem stellt Raiffeisen ein detailliertes Nachhaltigkeitsreporting zur Verfügung. Darin werden zum Beispiel die mit den Anlagen verbundenen Treibhausgasemissionen aufgezeigt. «Wir gehen mit dem uns anvertrauten Vermögen keine Experimente ein und verzichten bewusst auf riskante Wetten. Ebenso zentral sind Transparenz in unseren Entscheiden, Unabhängigkeit bei der Produktauswahl und ein faires, nachvollziehbares Pricing», sagt Barbara Brüniger.
Raiffeisen
Ihre Raiffeisenbank vor Ort: Raiffeisenbank Cham-Steinhausen, Geschäftsstelle Mettmenstetten, Barbara Brüniger, Vermögensberaterin, www.raiffeisen.ch/mehr-wert
Christian Busin, Jonatan Sieber, Tim Müller und Lukas Limacher wollen nach einer Beachhalle in Bassersdorf auch eine in Birmensdorf. (Bild zvg)