Skip to main content

055_2022

Page 1

CH Regionalmedien AG I Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I www.affolteranzeiger.ch I Auflage 26 856 I AZ 8910 Affoltern a. A. I Post CH AG

VOM DORF ZU DE STADT AUS DEM BEZIRK AFFOLTERN I Nr. 55 I 176. Jahrgang I Dienstag, 19. Juli 2022

E-Ladestationen

Der Regierungsrat des Kantons Zürich hat ein Förderprogramm lanciert. > Seite 3

Bahnhofplatz

Vor 20 Jahren wurde der Bahnhofplatz in Affoltern aufwendig umgestaltet. > Seite 5

Denkmalschutz

Der Kappeler Gemeinderat kennt nun die Zahl der Denkmalschutzobjekte. > Seite 6

Ressorts verteilt

In der ersten Sitzung hat sich der Gemeinderat von Bonstetten konstituiert. > Seite 6

FDP-Kantonsrätin tritt zurück Kantonsratswahlen 2023: Arianne Moser geht für die Liberalen nicht mehr ins Rennen In rund acht Monaten wird der Zürcher Kantonsrat neu gewählt – schon jetzt ist klar, das zwei Bisherige aus dem Bezirk Affoltern nicht mehr antreten. Von Luc MüLLer Am 12. Februar 2023 wird wieder abgerechnet: An diesem Wahlsonntag ist klar, welche Kantonsrätinnen und Kantonsräte aus dem Bezirk Affoltern für die Amtsperiode 2023 bis 2027 im Parlament sitzen werden. Die Kantonsratswahlen im kommenden Jahr werden besonders spannend: Denn auf Kosten der Stadt Zürich erhält der Bezirk Affoltern statt sechs neu sieben Kantonsratssitze.

Schon jetzt ein neuer SVP-Kantonsrat Noch dauert es rund acht Monate bis zum Wahltermin. Doch schon jetzt bringen sich die Parteien in Stellung: mit ersten Entscheidungen zu den Kandidatinnen und Kandidaten für den Kantonsrat. Arianne Moser von der FDP tritt nicht mehr an – ihr Kantonsratsamt wird sie aber bis Ende der Legislatur 2023 ausüben. Anders als der amtierende SVP-Kantonsrat Hans Finsler, der bekanntlich jetzt im Juli zurücktrat – für ihn nachgerückt ist Marc Bochsler. Die

Am 20. August steigt der Knüller

restlichen vier Bisherigen treten wieder an. Für David Reindl, Präsident der FDP Bezirk Affoltern, ist trotz des Rücktritts von Arianne Moser klar, dass die Partei als Minimalziel ihren Sitz verteidigen will. «Mit einem zweiten Sitz rechnen wir nicht direkt, aber natürlich werden wir darum kämpfen», sagt Reindl. Ihre definitive Wahlliste für den Kantonsrat will die FDP im Oktober präsentieren. Die GLP hat an der Mitgliederversammlung vom 31. Mai ihre Wahlliste mit den insgesamt sieben Kandidatinnen und Kandidaten bereits absegnen lassen. «Unser Ziel ist es, einen zweiten Sitz zu holen. Auch wenn das ein sportliches Ziel ist», sagt Nicole BeckTaubenest, Präsidentin der Bezirks-

2023: Einen Sitz mehr Bei den Kantonsratswahlen 2019 gab es für den Wahlkreis Bezirk Affoltern sechs Kantonsratssitze, 2023 sind es sieben. So sah das Resultat der Kantonsratswahlen 2019 für den Bezirk Affoltern nach Wähleranteilen aus: SVP: 26,62 Prozent, 1 Sitz (-1); SP: 17,8 Prozent, 1 Sitz, FDP: 15,1 Prozent, 1 Sitz; GLP: 14,18 Prozent, 1 Sitz; Grüne: 10,83 Prozent, 1 Sitz (+1); EVP: 8,56 Prozent, 1 Sitz; CVP: 2,83 Prozent; AL: 0,89 Prozent; BDP: 0,87 Prozent; EDU: 2,3 Prozent. (red.)

partei. Sie selber wird auch für den Kantonsrat kandidieren. Für David Vogelsanger, SVP-Präsident Bezirk Affoltern, ist klar: «Wir wollen einen zweiten Sitz.» Der gehöre im Säuliamt traditionell der SVP. 2019 verlor ihn die Partei bei den Kantonsratswahlen hauchdünn aufgrund des neuen Wahlsystems. Dieser «doppelte Puckelsheim» benachteilige die grossen zugunsten der kleinen Parteien, so Vogelsanger. Für einen Kantonsratssitz brauche es bei der neuen Konstellation mit sieben Sitzen grundsätzlich rund 14 Prozent an Wähleranteil. Bei den vergangenen Kantonsratswahlen 2019 erreichte die SVP im Bezirk einen Wähleranteil von knapp 27 Prozent (siehe Textbox). «Deshalb ist die Rückeroberung des verlorenen Sitzes realistisch», betont Vogelsanger. Ob er selber 2023 für den Kantonsrat kandidiere? Wer auf der Wahlliste erscheine, werde erst im September von den Delegierten bestimmt, sagt David Vogelsanger dazu nur. Ihre Wahlliste für die Kantonsratswahlen 2023 haben auch die Grünen bereits vor zwei Wochen an der Mitgliederversammlung genehmigt. «Ein zweiter Sitz für uns wäre schön», erklärt Bezirkspräsidentin Marina Gantert. Ihrer Einschätzung nach gehe der neue zusätzliche Sitz aber eher nach Mitte-Links zur SP oder EVP. «Das wäre gut für uns. Mit den zwei Parteien arbeiten wir im Kantonsrat eng zusammen.» Die SVP hin-

Alt-Stadtpräsident tritt für Die Mitte an «Die Bisherigen werden wohl wieder gewählt», schätzt Toni Amrein, Präsident Die Mitte Bezirk Affoltern. «Auf den neuen, zusätzlichen siebten Sitz rechnen wir uns Chancen aus», sagt Amrein weiter. Wann die Kandidatenliste der Mitte stehe, sei noch unbekannt. Klar ist, dass der abgetretene Stadtpräsident von Affoltern, Clemens Grötsch, auf der Liste stehen wird – nach Angaben von Amrein ist er neu in die Partei eingetreten.

> Weiterer Bericht auf Seite 3

Erfrischung gesucht

Gefragte Abkühlung in Ämtler Gewässern In beneidenswerter Ruhe gleiten sie über das Wasser: die Gummiboote mit ihren Passagieren. Zwei Journalistinnen haben es auf der Reuss ausprobiert.

Das wird ein Fussballfest: Der FC Bonstetten-Wettswil trifft am Samstag, 20. August, auf den Grasshoppers Club Zürich. Schon länger war klar, dass es im Schweizer Cup zu einem regionalen Leckerbissen kommt: Dem FC WettswilBonstetten wurde der Schweizer Rekordmeister Grasshopper Club Zürich zugelost. Nun ist das Datum fixiert und vom Schweizer Fussballverband bestätigt: Anpfiff zum 1/32-Finalspiel FC Wettswil-Bonstetten gegen den Grasshopper Club Zürich ist am Samstag, 20. August, um 17 Uhr auf dem Wettswiler Moos.

Schon mehrmals gegen Grosse Die Ämtler Erstligisten treffen im Cup bereits zum fünften Mal auf einen Topverein. Sie spielten unter anderem schon gegen den FC Basel, den BSC Young Boys oder Servette Genf. Am weitesten stiessen sie 2015 vor, als im Achtelfinal gegen Thun beim 1:2 nur knapp eine Sensation verpasst wurde. Informationen über den Ticket-Vorverkauf des Spiels FC Wettswil-Bonstetten gegen GC folgen. Am gleichen Wochenende findet in unmittelbarer Nachbarschaft ein weiterer Cup-Knüller statt: Der SC Cham trifft dabei auf den amtierenden Schweizer Meister FC Zürich. (red.)

gegen habe an Kraft im Kanton verloren – einen Sitzgewinn sehe sie nicht. «Wir wollen unseren bisherigen Sitz behalten», erklärt Lisette Müller-Jaag, Präsidentin EVP im Knonauer Amt. Die definitive Wahlliste soll spätestens im August stehen. Ambitionen auf einen zweiten Sitz hegt die SP. «Wir wollen versuchen den neuen, zusätzlichen Sitz im Bezirk zu holen», erklärt Rolf Vollenweider, Präsident der SP Bezirk Affoltern. Bei den Nationalratswahlen habe sich das Wählerpotenzial der SP gezeigt. «Das gilt es nun auch für die Kantonsratswahlen zu mobilisieren.» Die fertige SP-Wahlliste soll nach den Sommerferien präsentiert werden.

Da war es noch ruhig auf der Reuss - dieses Wochenende herrschte deutlich mehr Verkehr. (Bild Alex Spichale)

Auf der einen Seite kommen die Camper, auf der anderen die Badegäste. Es herrschte Hochbetrieb am Türlersee übers Wochenende. Und auch andernorts im Säuliamt häuften sich die Leute auf der Suche nach Abkühlung. Auf der Reuss etwa waren zuweilen Dutzende Schlauchboote auszumachen. Da war es noch einiges ruhiger, als sich zwei Journalistinnen kürzlich erstmals auf eine Schlauchbootfahrt wagten. Die Erkenntnisse dieser Premiere haben sie in acht Akten festgehalten. Dazu gehört Triviales, wie dass der Aufsatz der Pumpe auf das Ventil der Kammern passen oder dass man den Sonnenschutz nicht verpassen sollte, aber auch, worauf es bei der Schwimmweste zu achten gilt und weshalb man auf den lässigen «Köpfler» verzichten sollte. Und: Auf dem Wasser ist Alkohol zwar nicht verboten, aber: Wer nicht fahrtüchtig ist, lebt gefährlich und kann bei einem Unfall zur Kasse gebeten werden. Rund vier Stunden dauert die Fahrt auf der Reuss von Sins an Obfelden und Ottenbach vorbei bis Rottenschwil. (red.)

> Bericht auf Seite 7

Expo Obfelden

Die Vorbereitungen laufen: Das lokale Gewerbe präsentiert sich vom 26. bis 28. August. > Seite 9

Balken und Bäder Bei einer Führung durch das Sammlungszentrum Affoltern wird die Konservierung von Holzbalken einer römischen Badeanlage gezeigt. Die römischen Holzbalken, die Restauratorin Janet Schramm an der Führung zeigen wird, stammen aus Baden im Kanton Aargau. «Sie wurden im Zuge der Bauarbeiten 2018 für das neue Thermalbad ausgegraben», erklärt sie. Der Lehm und das Thermalwasser hätten die Eichenhölzer über 2000 Jahre konserviert. Damit die Zeitzeugen auch weiterhin erhalten bleiben, macht sich die Restauratorin auch mit Werkzeugen aus der Dentalhygiene ans Werk. «Da die Oberflächendetails sehr klein sein können, findet beides unter mikroskopischer Vergrösserung statt», sagt Schramm. «Nassorganik wird häufig mit Airbrush oder auch mit dem Ultraschallmeissel gereinigt.» (red.)

> Weiterer Bericht auf Seite 14

Das grosse Ziel immer im Blick Der Triathlet Bernhard Schneider bereitet sich auf die Ironman-70.3Weltmeisterschaft Ende Oktober in St. George, Utah, vor. Den Startplatz am Wettkampf in Hawaii hat der Athlet auf sicher. Jedoch verzichtet er auf den Start, denn «Hawaii» findet drei Wochen vor der Weltmeisterschaft in den USA über die halbe Distanz statt. In einer Folge von Beiträgen schildert Bernhard Schneider seine ganz persönliche Strategie, die er im Lauf der Saison durchführt. (red.)

> Weiterer Bericht auf Seite 15 ANZEIGEN

Carrosserie/Spritzwerk

Lido Galli

Zürichstrasse 1A 8932 Mettmenstetten SB-Waschanlage

Telefon 044 776 81 11

20029 9 771661 391004


Reglemente und Verordnungen Der Stadtrat Affoltern am Albis hat am 12. Juli 2022 folgendes Reglement teilrevidiert und per 1. August 2022 in Kraft gesetzt: • Geschäftsordnung Kommission Energie und Klima Der Beschluss ist der Publikation unter www.amtliche-nachrichten.ch angehängt und liegt während der Rekursfrist bei der Abteilung Präsidiales, 3. Stock, Verwaltungszentrum, Marktplatz 1, 8910 Affoltern am Albis, zur Einsicht auf. Gegen diesen Beschluss kann innert 30 Tagen, von der Mitteilung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis schriftlich Rekurs erhoben werden. Die in dreifacher Ausfertigung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen. 19. Juli 2022 Stadtrat Affoltern am Albis

Wahl der Mitglieder des Wahlbüros für die Amtsdauer 2022-2026 Gestützt auf Art. 19 Ziff. 2 der Gemeindeordnung hat der Gemeinderat als Babamazid

Farrokh

Bachmann

Marc

Büchi

Christof

Duca

Andrea

Eisenegger

Tanja

Göbler

Janine

Grenacher

Katharina

Grenacher

Layla

Hegnauer

Peter

Huber

Edith

Huber

Sarina

Huser

Karin

Krsmanovic

Katarina

Lackner

Daniela

Lang

Willi

Läng

Olivier

Lang

Klara

Lussi

Evelyn

Meier

Barblin

Radenkovic

Tijana

Ruggiero

Patrizia

Villiger

Lisa

Wrede

Susanna

Wüthrich

Yvonne

Zarda

Seraina

Zehnder

Katja

Gegen diese Wahl kann wegen Verletzung der Vorschriften über die politischen Rechte und ihrer Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Stimmrechtsbeschwerde beim Bezirksrat Affoltern, Postfach, 8910 Affoltern am Albis, erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten.. 19. Juli 2022 Gemeinderat Mettmenstetten

Gewählte Wahlbüromitglieder für die Amtsdauer 2022–2026 Der Stadtrat Affoltern am Albis hat an der Sitzung vom 12. Juli 2022 für die Amtsdauer 2022 –2026 folgende Wahlbüromitglieder gewählt (alle wohnhaft in Affoltern am Albis oder Zwillikon): • Barbieri Patrik • Berisha Mirlindje • Buckingham Christopher Edward Robert • Carminati Sabrina • Ebnöther Bruno • Fedel Lorenzo • Frick Simona • Fuchs Markus Daniel • Graf Andreas • Grötsch Aline • Grötsch Johannes • Gysel Jürgen • Haldimann Erika • Hefti Shana Melina • Hoffmann-Natad Maribel • Hofmann Cornelia • Holenstein Stefan • Hurter Barbara • Hurter Claudia • Iller Sarah Cecilia • Illi Ruth • Jäggi Marion • Jeremias-Kälin Susanne • Kälin Silvana Heidi • Knüsli Fiona • Kopeliowitsch Ariel • Kottmann Stefan Anton • Lanz Christoph • Messerli Christoph • Möhr Rolf • Moser Ursula • Müller Werner • Nietlispach Anita • Petta Marion • Ponzio Sandra • Rohr Ursula • Roos Larissa • Rudolf Arno • Rüegg-Würmli Sara Liisa • Schmid Christine • Senne Verena Berta • Spauwen-von Tobel Carmen Elisabeth Marta • Steiner René • Stoop Patrick • Vincenti Renato • Vollenweider Dora • Wachter Lioba • Weisskopf Ruth • Wohlfarth Barbara Veronika • Zuur Timothy

Dein ganzes Leben hast du dich grosszügig um andere gekümmert und mit deiner Kreativität und deinem grossen Herzen viele um dich herum bereichert und inspiriert. Deine Hände und Dein Herz haben so viel Schönes geschaffen. In Liebe und voller Dankbarkeit durften wir dich bis zuletzt begleiten. Nun müssen wir Dich gehen lassen. In unseren Herzen lebst Du für immer weiter. Max Ledermann-Kölla Christian Ledermann und John Garcia Ulloa Daniel und Claudia Ledermann-Zimmerli mit Kimo und Yorick Ruth Zimmerli Familie Garcia Ulloa, Bogota Rosmarie Treptow-Kölla mit Familie Hanny Kölla und René Billeter mit Familie Auf Wunsch von Lotti findet die Urnenbeisetzung im engsten Familienkreis statt. Anstelle von Blumen freuen wir uns über eine Spende an: Stiftung Spital Affoltern, 8910 Affoltern am Albis IBAN CH44 0900 0000 8539 1373 1 Vermerk: Lotti Ledermann Traueradresse: Max Ledermann, Im Weinberg 28, 8910 Affoltern am Albis

Wohnbaugenossenschaft Bonstetten

TODESANZEIGE Mit Trauer nehmen wir Abschied von unserem Genossenschafter

Benedikt Farrér Wir verlieren mit ihm einen äusserst geschätzten, engagierten Genossenschafter und langjähriges Vorstandsmitglied. Seine ruhige, überlegte Art und seinen Humor werden wir sehr vermissen und «Beni» in dankbarer und bester Erinnerung behalten. Den Angehörigen sprechen wir unser herzliches Beileid aus.

Genossenschafter und Vorstand Wohnbaugenossenschaft Bonstetten

Rifferswil Affoltern am Albis Am 12. Juli 2022 ist in Affoltern am Albis gestorben:

Lotti Ledermann-Kölla geboren am 8. Juni 1947, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH. Die Beisetzung findet im engsten Familienkreis statt. 19. Juli 2022 Bestattungsamt Affoltern am Albis

Am 25. Juni 2022 ist in Zürich (ZH) gestorben:

Kehrli, Hans Rudolf geboren am 16. Januar 1956, wohnhaft gewesen in Zürich (ZH). Die Urnenbeisetzung findet am Samstag, 23. Juli 2022, um 14.00 Uhr auf dem Friedhof Rifferswil statt. 19. Juli 2022 Bestattungsamt Rifferswil

Mettmenstetten Am 2. Juli 2022 ist in Mettmenstetten gestorben:

Shiller Gavriel geboren am 11. Dezember 1943, wohnhaft gewesen in Mettmenstetten. Die Beisetzung auf dem Friedhof Mettmenstetten hat im engsten Familienkreis stattgefunden. Der Friedhofvorsteher

Traurig nehmen wir Abschied von unserer Mutter, Schwiegermutter, Grossmutter und Urgrossmutter

13. Januar 1935 – 10. Juli 2022

Am 10. Juli 2022 ist in Affoltern am Albis gestorben:

Rentsch Ingrid

Einschlafen dürfen, wenn man das Leben nicht mehr selbst gestalten kann, ist der Weg zur Freiheit und Trost für alle.

Inge Rentsch-Runge

Mettmenstetten

Der Friedhofvorsteher

Telefon 079 777 97 79 (Mo–So)

8. Juni 1947 – 12. Juli 2022

Affoltern am Albis, 19. Juli 2022 Stadtrat Affoltern am Albis

Die Beisetzung auf dem Friedhof Mettmenstetten findet am Montag, 8. August 2022, 13.30 Uhr, die Abdankung im Anschluss um 14.15 Uhr in der reformierten Kirche Mettmenstetten, statt.

Kaufe Autos

Lotti Ledermann-Kölla Du hast deine schwere Krankheit mit bewundernswerter Kraft und Zuversicht ertragen. Bis zum Schluss wolltest du nie jemandem zur Last fallen und hast dich nur um die anderen gesorgt.

Gegen diese Wahl kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen erhoben werden.

geboren am 13. Januar 1935, von Zürich ZH und Murten FR, wohnhaft gewesen in Mettmenstetten.

Busse, Lieferwagen, Jeeps, Wohnmobile & LKW. Barzahlung.

Jede grosse Reise beginnt mit dem ersten Schritt. Und jedes Leben endet mit dem letzten. Diesen Schritt bist du nun gegangen. Wir werden dich auf unserer eigenen Reise immer in unseren Herzen tragen. Wir vermissen Dich!

Raphael Meyer Goldschmiede Wir kaufen Ihren Goldschmuck, Zahngold, Goldmünzen, Golduhren usw., der nicht mehr getragen wird, nur in der Schublade liegt oder aus Erbschaften stammt.

Zurzeit sehr hoher Goldkurs! Wir beraten Sie in allen Schmuckfragen professionell – seriös – kompetent R. Meyer · Goldschmiede · Fischmarkt 5–7 6300 Zug · 041 710 17 17 · altgold-meyer.ch Do u. Fr. 9.30–12.00, 13.30–18.00, Sa. 9.30–14.00 Mittwoch auf Voranmeldung, Mo. u. Di. geschlossen

Nach schwerer Krankheit bist du jetzt von allem Schmerz und Leid befreit. Nun hast du Ruhe und deinen Frieden gefunden. Wir sind traurig, lassen dich aber los mit Liebe und Dankbarkeit für das, was du uns gegeben hast.

In stiller Trauer Beatrix und Reto Michael und Christina Eliane und André mit Oscar Gregor Nicolas Leonard Suzanne und Jürg Philipp Christian Der Trauergottesdienst findet am Montag, 8. August 2022 um 14.15 Uhr in der reformierten Kirche in Mettmenstetten statt (Urnenbeisetzung vorab um 13.30 Uhr auf dem Friedhof). Traueradresse: Beatrix Rentsch, Hohlenweg 6, 3308 Grafenried


Bezirk Affoltern

In der Schweiz investieren Stromproduzierende Unternehmen mit kantonaler Beteiligung sollen primär im Inland in erneuerbare Energien investieren, das fordert die SVP – mit Unterstützung von SP, Mitte und EVP – im Kantonsrat. Die Stromunternehmen investieren Milliardenbeträge in Windparks und grosse Solaranlagen im Ausland. Der Kanton Zürich besitzt neben der EKZ erhebliche Beteiligungen an der Axpo. «Nebst der exportierten Wertschöpfung bestehen auch Zweifel, ob die in entfernten Anlagen produzierte Energie, besonders in kritischen Mangellagen, auch tatsächlich in die Schweiz fliessen und einen Beitrag zur Versorgungssicherheit leisten würde», hinterfragt die kantonale SVP in einer Medienmitteilung mit SP, Mitte und EVP, Letztere repräsentiert durch Kantonsrat und Regierungsratskandidat Daniel Sommer. Weiter sei man für die Energieübertragung auf Höchstspannungsleitungen und Kooperation im Ausland angewiesen. Durch die Erzeugung im Inland können solche Risiken vermieden, die Versorgungssicherheit erhöht und Energieverluste auf dem Transportweg reduziert werden. In der Schweiz bestehe ein erhebliches Potenzial, welches prioritär ausgeschöpft werden solle, etwa der Ausbau von grossen Dachflächen bei der Industrie und Landwirtschaft mit PV-Anlagen. Hier sollen die stromproduzierenden Unternehmen in Contracting-Modellen attraktive Lösungen anbieten. Weiter schlägt die kantonale SVP den Ausbau von Wasserkraftwerken, auch Kleinkraftwerken, Unterstützung der Forschung der Tiefengeothermie und die Erstellung von alpinen PV-Anlagen, welche auch und gerade im Winter einen wichtigen Beitrag zur Versorgungssicherheit leisten können. (red.)

Herausgeberin: CH Regionalmedien AG Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Obere Bahnhofstrasse 5 8910 Affoltern a. A. Leiterin: Barbara Roth Chefredaktor: Thomas Stöckli redaktion@affolteranzeiger.ch Redaktion: Luc Müller, Dominik Stierli, Alina Rütti Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 26 856 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/Christine von Burg Telefon 058 200 57 00 inserat@affolteranzeiger.ch Spezial- und Sonderseiten: Kaspar Köchli Telefon 058 200 57 14, M 079 682 37 61 kaspar.koechli@chmedia.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss Inserate: Dienstagausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Abonnementspreise: ¼ Jahr Fr. 79.– ½ Jahr Fr. 97.– 1 Jahr Fr. 170.– Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 55 86 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@chmedia.ch Druck: CH Media Print AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.chmedia.ch Beteiligungen der CH Media AG auf www.chmedia.ch

Dienstag, 19. Juli 2022

3

Bei zwei Bisherigen ist die Entscheidung schon gefallen Die FDP verliert ihren Bisherigen-Bonus schon vor den Kantonsratswahlen Die FDP Kantonsrätin Arianne Moser beendet noch die laufende Legislatur 2023 -– anders als SVP-Kantonsrat Hans Finsler. Von Luc MüLLer Noch herrschen sommerliche Temperaturen vor und viele sind in den Ferien – auch gewisse Kantonsräte aus dem Bezirk Affoltern. Doch schon am 12. Februar 2023 stehen im Kanton Zürich die Erneuerungswahlen für den Kantonsrat und den Regierungsrat an. Für den Wahlkreis 8, der den Bezirk Affoltern umfasst, werden die Karten speziell neu gemischt. Denn statt bisher sechs Sitze sind nun sieben Sitze im 180 Kopf starken Kantonsparlament zu besetzen. Grund: Die Bevölkerungszahl im Bezirk ist seit den vergangenen Wahlen 2019 gestiegen – anders im Stadtzürcher Wahlkreis 9, der einen Sitz verliert.

Ronald Alder, GLP.

Marc Bochsler, SVP.

Arianne Moser, FDP.

Hannah Pfalzgraf, SP.

Thomas Schweizer, Grüne.

Daniel Sommer, EVP. (Bilder zvg)

ständlich werde ich mich aufgrund meiner Passion vor allem für unsere KMU einsetzen und die Digitalisierung im Kanton vorantreiben», erklärt Bochsler. Arianne Moser (FDP) aus Bonstetten (Jahrgang 1965) tritt nicht mehr zur Wahl 2023 an, wie sie dem «Anzeiger» verrät. Sie sitzt seit 2019 im Kantonsrat, wo sie Mitglied der Aufsichtskommission Bildung und Gesundheit ist. Seit Juli amtet sie neu als Gemeindepräsidentin von Bonstetten. «Aus zeitlichen Gründen ist ein Doppelmandat nicht möglich. Ich konzentriere mich auf das Amt der Gemeindepräsidentin. Wenn ich etwas mache, dann richtig.» Der Entscheid, sich 2023 aus dem Kantonsparlament zurückzuziehen, sei ihr nicht leicht gefallen. «Ich werde 2023 nochmals antreten», erklärt Hannah Pfalzgraf (SP), die

seit 2018 für die SP im Kantonsrat politisiert und Mitglied der Finanzkommission ist. «Es gibt noch viele wichtige Themen, die ich im Rat bearbeiten möchte», sagt die 25-Jährige aus Mettmenstetten. Nach abgeschlossenem Studium Kunstvermittlung bildet sie sich nun im Zweitstudium zur Hebamme aus. Sie will sich weiter für die Rechte von queeren Menschen und deren sexuellen Orientierung und Geschlechteridentität einsetzen. Zudem will sie das Problem der missbräuchlichen Praxis der Praktika angehen: Immer mehr Junge verbleiben in diesen schlecht bezahlt Jobs, ohne die Chance auf eine Festanstellung. Auch Kantonsrat Thomas Schweizer (Grüne) aus Hedingen tritt 2023 nochmals für die Grünen an. «Bisher war ich

vier Jahre im Rat. Jetzt kennt man die Materie, deshalb will ich mich weiter für die angefangenen Projekte engagieren.» Als beruflicher Verkehrsplaner sitzt Thomas Schweizer (Jahrgang 1955) in der Kommission für Planung und Bau. Daniel Sommer (EVP) aus Affoltern kandidiert erneut als Kantonsrat, wo er (Jahrgang 1964) seit 2015 sitzt und Mitglied der Kommission für Energie, Verkehr und Umwelt ist. Zudem kandidiert er neu für den Regierungsrat. Als Unternehmer, er besitzt in Rifferswil eine Schreinerei, sei er gewohnt, zu führen, Strategien zu entwickeln und umzusetzen. «Deshalb reizt mich ein Exekutivamt im Regierungsrat.» Energieversorgung, öffentlicher Verkehr und Umweltschutz sind Themen, für die er sich im Kantonsrat einsetze.

Nachrücken sei kein Problem «Ich trete für 2023 nochmals an», betont Ronald Alder (GLP), der in Ottenbach auch im Gemeinderat sitzt. Seit 2017 ist er Mitglied im Kantonsparlament, wo er sich vor allem für Gesundheits- und Umweltthemen einsetzt. Als Kantonsrat ist Alder (Jahrgang 1969) Mitglied der Finanzkommission. Schon einen personellen Wechsel gibt es bei der SVP im Bezirk Affoltern: Der bisherige Kantonsrat Hans Finsler aus Affoltern ist jetzt gerade im Juli in der laufenden Amtsperiode zurückgetreten. Er sass seit 2018 im Kantonsparlament. Für ihn nachgerückt ist Marc Bochsler (SVP) (40) aus Wettswil. «Ich bin bereit für die Aufgabe und freue mich darauf», sagt der Unternehmer, der in Wettswil ein Treuhandbüro besitzt. Auch für die Wahlen 2023 tritt er wieder an. Ist es für ihn ein Nachteil, dass er als Nachgerückter nun nur wenige Monate Zeit hat, sich im kantonalen Parlament zu beweisen? «Das ist kein Problem für mich. Ich bin es gewohnt, direkt anzupacken und mich schnell in neue Themen einzulesen.» Das Hauptthema der SVP «Sichere Zukunft in Freiheit» und habe in der aktuellen Situation wieder enorme Bedeutung gewonnen. «Mit dieser Botschaft kann ich mich zu 100 Prozent identifizieren. Selbstver-

Regierungsrat gibt Gas bei den E-Ladestationen

Kantonales Förderprogramm sieht Installation für Private zum Pauschalbeitrag vor Der Züricher Regierungsrat will die Entwicklung hin zu CO2-neutralen Antrieben in der Mobilität mit Anreizen unterstützen und beschleunigen. Er beantragt deshalb einen Rahmenkredit von 50 Millionen Franken. Der Verkehr verursacht im Kanton Zürich mit 39 Prozent am meisten Treibhausgasemissionen. Um die klimaund energiepolitischen Ziele zu erreichen, ist laut Regierungsrat des Kantons Zürich der Umbau des Verkehrssektors notwendig. Bei den Personenwagen sei das Potenzial für alternative Antriebe besonders hoch, der batterieelektrische Antrieb stehe wegen der hohen Energieeffizienz kurz- bis mittelfristig im Vordergrund. Im Nutzfahrzeugsegment hat zudem insbesondere auch der Wasserstoffantrieb Potenzial. Jedoch ist aktuell die Ausstattung mit Ladestationen auf Parkplätzen privater Wohnhäuser, vor allem bei Mehrparteienhäusern im Kanton Zürich, noch nicht ausreichend. Die

Elektromobilität befinde sich zwar in einer dynamischen Entwicklung, allerdings ist die fehlende Ladeinfrastruktur ein relevantes Hemmnis für den Umstieg auf ein Elektrofahrzeug. Für die weitere und rasche Verbreitung der Elektromobilität wird deshalb die Verfügbarkeit von Lademöglichkeiten entscheidend sein.

Finanzielle Anreize mit Fokus auf Grundinstallationen am Wohnort Der Regierungsrat hat deshalb auf Antrag der Volkswirtschaftsdirektion und der Baudirektion entschieden, dem Kantonsrat in Erfüllung der Motion «Befristete Förderung der Infrastruktur für eine CO2-arme Mobilität» einen Rahmenkredit von 50 Millionen Franken befristet auf vier Jahre zu beantragen. Damit soll die Entwicklung der Elektromobilität im Kanton Zürich beschleunigt werden. Im Vordergrund steht die Lademöglichkeit am Wohnort. Wegen der langen Standzeiten ist dort langsames Laden batterieschonend und auch netz-

verträglich möglich. Hier setzt das Förderprogramm an und bietet einen Anreiz, indem durch die staatliche Unterstützung die Kosten für die zu erstellenden Grundinstallationen in Ein- und Mehrparteienhäusern gesenkt werden. Die Grundinstallation ist die Voraussetzung für eine Ladestation. Vorgesehen ist ein pauschaler Beitrag von 500 Franken pro Parkplatz. Auch die Ladeinfrastrukturen auf öffentlichen Anwohnerparkplätzen, zum Beispiel in Blauen Zonen, sollen beschleunigt ausgebaut werden, indem Gemeinden finanzielle Mittel im Rahmen des Förderprogramms erhalten. Vorgesehen ist eine Unterstützung im Umfang von maximal 30 Prozent der nachgewiesenen Kosten.

80 Prozent der Fördermittel werden für private Parkplätze anfallen Auch Ladeinfrastrukturen an Bahnhöfen für Park+Ride (P+R) sowie Anlagen an Carsharing-Standorten werden im Rahmen des Förderprogramms finanziell unterstützt. Im Güterverkehr wer-

den private Schnellladestationen sowie Anlagen für Wasserstofftankstellen mit einem einmaligen Beitrag im Umfang von 30 Prozent der Investitionskosten gefördert. Die finanziellen Anreize des Förderprogramms werden zusätzlich mit einem Beratungsangebot ergänzt. Gemäss Prognosen werden rund 19 000 Gesuche erwartet. Der weitaus grösste Teil des Förderbedarfs (rund 80 Prozent) wird für private Parkplätze in Ein- und Mehrparteienhäusern anfallen. Die restlichen 20 Prozent werden sich auf die weiteren Förderobjekte verteilen.

Anträge über Gesuchsportal Das Förderprogramm startet nach Beschluss des Kantonsrates mit Inkrafttreten des Förderreglements. Ausgaben von Privatpersonen und Unternehmen, die ab dem Beschluss des Kantonsrates getätigt werden und förderberechtigt sind, können bereits ab dann geltend gemacht werden. Gesuche können aber erst ab Start des Förderprogramms digital über das kantonale Gesuchsportal offiziell eingereicht werden. (red.)


Friedhof- und Bestattungsreglement der Politischen Gemeinde Bonstetten

Sammelstelle Chratz am Samstag, 23. Juli 2022 und am Samstag, 30. Juli 2022 geschlossen

FERIEN IM ALBIS BETTWAREN-SHOP Unser Shop ist vom 25. Juli bis 16. August 2022 geschlossen. Gerne heissen wir Sie ab Mittwoch, 17. August 2022 in unserer bezaubernden Erlebnis-Schlafwelt herzlich willkommen. Benötigen Sie in der Ferienzeit dringend Bettwaren? Keine Sorge, unsere Verkaufsadministration steht Ihnen während der Ferienpause des Bettwaren-Shops am Empfang zu den unten aufgeführten Öffnungszeiten für Fragen, professionelle Beratung oder Verkauf gerne zur Verfügung.

Der Gemeinderat hat mit Beschluss vom 12. Juli 2022 folgendes Reglement genehmigt:

Infolge Sanierung Vorplatz Scheune bleibt die betreute Sammelstelle Chratz geschlossen.

Albis Bettwarenfabrik AG, alte Obfelderstrasse 69, 8910 Affoltern am Albis, www.albis.ch

Das Reglement ist auf der Website www. bonstetten.ch abrufbar. Es liegt während der Rekursfrist ebenfalls beim Schalter der Einwohnerdienste, Am Rainli 2, 8906 Bonstetten zur Einsicht auf.

Folgende Abfallarten können an diesen beiden Samstagen nicht entsorgt werden: • Altmetalle • Batterien • Elektroschrott / Geräte • Karton • Leuchtstoffröhren • Mineralische Abfälle • Papier • PET und Nespresso • Sperrgut • Styropor EPS • Kunststoffe

Öffnungszeiten Empfang: Montag – Donnerstag 08.00 – 12.00 Uhr / 13.00 – 17.00 Uhr Freitag 08.00 – 12.00 Uhr / 13.00 – 16.00 Uhr Öffnungszeiten Shop: Mittwoch – Freitag 13.00 – 18.00 Uhr Samstag 10.00 – 16.00 Uhr

Gegen diesen Beschluss kann innert 30 Tagen, von der Mitteilung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern a. A. schriftlich Rekurs erhoben werden. Die in dreifacher Ausfertigung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen.

Sonstige Abfallarten können gemäss Abfallkalender abgegeben werden. Wir danken für Ihr Verständnis.

Bonstetten, 19. Juli 2022 Gemeinderat Bonstetten

Gemeindeverwaltung Hausen am Albis

Aus Liebe zum Dorf und zum Portemonnaie.

ZÜGER MOZZARELLAKUGELN

Montag, 18.7. bis Samstag, 23.7.22

statt 8.85

statt 9.65

6.50

ROLAND PETITE PAUSE

KAMBLY BISCUITS

Chocolat, 3 x 105 g

div. Sorten, z.B. Primavera, Mischung, 175 g

statt 9.–

APRIKOSEN Schweiz, per kg

10.40

–20%

–20%

div. Sorten, z.B. c.m. plus original, 2 x 600 g

7.60

25.40

statt 9.60

statt 31.80

RAMSEIER FRUCHTSAFT

MÉDAILLE D’OR KAFFEE

div. Sorten, z.B. Multivitamin, 4 x 1 l

div. Sorten, z.B. Bohnen, 3 x 500 g

–29%

–23%

statt 12.60

statt 9.–

Dose, 6 x 50 cl

8.30

div. Sorten, z.B. Zahnpasta Sensitive Plus, 2 x 75 ml

– 34%

statt 2.10

9.90

EMMI ENERGY MILK

statt 15.–

div. Sorten, z.B. Erdbeer, 3,3 dl

VOLVIC

div. Sorten, z.B. Schokolade, 5 x 100 g

CHIRAT KRESSI div. Sorten, z.B. Kräuter, 2 x 1 l

statt 6.50

PLENTY HAUSHALTPAPIER

– 33%

statt 12.60

statt 4.35

2.90

WC FRISCH

div. Sorten, z.B. Kraft-Aktiv Blütenfrische, 3 x 50 g

weiss, 2-lagig, 8 Rollen

9.95 statt 14.75

5.60 statt 6.60

BALISTO GETREIDERIEGEL div. Sorten, z.B. Peanuts, 156 g

LA CÔTE AOC

Lumière du Soleil, Schweiz, 75 cl, 2020

–20%

3.40 statt 4.30

AGRI NATURA SALAMI MILANO

geschnitten, 65 g

– 33%

8.40

statt 14.30

ELMEX

1.60

Grüntee Minze, 6 x 1,5 l

– 41%

6.90

–23%

AGRI NATURA SCHWEINSSTEAK

mariniert, per 100 g

–20%

6.60 statt 8.30

FRISCO RAKETE 12er-Pack

Druck- und Satzfehler vorbehalten.

Folgende Wochenhits sind in kleineren Volg-Läden evtl. nicht erhältlich:

OVOMALTINE SCHOKOLADE & BISCUITS

4.50

Schweiz, 500 g

FAMILIA MÜESLI

APPENZELLER QUÖLLFRISCH

– 30% RAMATI-CHERRYTOMATEN

statt 13.90

8.90

4.20

–27%

6.95

7.50

– 33% statt 6.30

–21%

–22%

–25%

IP-Suisse, Trio, 3 x 150 g

KNORR NOODLES

4.20 statt

div. Sorten, z.B. Chicken, 2 x 70 g

3.50 statt

THOMY SQUEEZE SAUCEN

8.50 statt

FREIXENET CARTA NEVADA

8.95 statt

FILETTI

4.95

10.70

Semi Seco, 75 cl

4.20

11.20

div. Sorten, z.B. Knobli, 300 ml

div. Sorten, z.B. Sensitive, Gel, 2 x 1,5 l

Alle Standorte und Öffnungszeiten finden Sie unter volg.ch. Dort können Sie auch unseren wöchentlichen Aktions-Newsletter abonnieren. Versand jeden Sonntag per E-Mail.

2.65 statt 3.15

21.80 statt 29.80


Bezirk Affoltern

Nur 47 Prozent gehen stimmen Die Beteiligung an eidgenössischen und kantonalen Urnengängen ist ein wichtiger Gradmesser dafür, wie gross das Interesse am politischen Geschehen ist. Die aktuelle Publikation des Statistischen Amtes des Kantons Zürich blickt für einmal weit zurück und analysiert die Entwicklung der Abstimmungsbeteiligung im Kanton Zürich seit 1945. Von einem Abstimmungstermin zum nächsten schwankt die Beteiligung der Stimmbevölkerung bekanntlich stark. Das Durchschnittsniveau seit der Einführung des Frauenstimmrechts 1971 hat sich erstaunlich wenig verändert: Die Beteiligung an eidgenössischen Terminen betrug in den 1970er-Jahren im Schnitt etwa 45 Prozent. Bis heute hat sie nur wenig, auf rund 47 Prozent, zugenommen. In den 1950er-Jahren lag das mittlere Beteiligungsniveau bei Bundesvorlagen noch bei rund 62 Prozent: Vor allem das folgende Jahrzehnt war durch einen starken Abwärtstrend geprägt.

Wegfall der Stimmpflicht Im Kanton Zürich galt bis 1984 eine gesetzliche Stimmpflicht. Sie wurde von den Gemeinden aber immer weniger auch durchgesetzt. Die Zürcher Stimmbeteiligung näherte sich deshalb bereits im Laufe der 1960er-Jahre allmählich dem stets deutlich tieferen Niveau der Kantone ohne Stimmpflicht an. Einen klaren Einschnitt mit einer Abnahme des Beteiligungsniveaus um etwa 10 Prozentpunkte bildete die Einführung des Frauenstimmrechts. Ein Grund dafür könnte gewesen sein, dass die neu stimmberechtigten Frauen sich weniger beteiligten als die Männer. Ein anderer, dass auf die Sanktionierung der Stimmabstinenz endgültig verzichtet wurde, weil sich die Zahl der Stimmberechtigten verdoppelte. An den meisten Abstimmungsterminen befinden die Stimmenden über kantonale und eidgenössische Vorlagen gleichzeitig. Markant tiefer ist die Beteiligung jeweils, wenn es an einem Termin nur kantonale Vorlagen gibt. Von Mitte der 1970er- bis in die 1990er-Jahre lag die Stimmbeteiligung dann jeweils im Mittel unter 30 Prozent. Zu Beginn der 1990er-Jahre kamen im Schnitt pro Jahr über 17 kantonale Vorlagen an die Urne. Meistens handelte es sich dabei um obligatorische Referenden über unbestrittene Vorlagen, die entsprechend wenig mobilisierten. Deren Zahl ging nach dem Ersatz des obligatorischen Gesetzes- und Finanzreferendums durch ein fakultatives Referendum (1998) stark zurück und die Beteiligung an rein kantonalen Terminen stieg etwas an. Sie liegt heute mit 34 Prozent in einem ähnlichen Bereich wie die Beteiligung an den Kantonsratswahlen. (red.)

5

Dienstag, 19. Juli 2022

Schneckentempo und Spurt Vor 20 Jahren erfolgte die Erneuerung des Bahnhofplatzes in Affoltern Während sich der SBB-seitige Umbau des Bahnhofs Affoltern um Jahre verzögerte, gings bei der Neugestaltung des Bahnhofplatzes schnell – dank konzentrierter Bauweise, vor 20 Jahren eine Neuheit im Säuliamt. von werner schneiter Der SBB-seitige Umbau des Bahnhofs Affoltern wurde im Jahr 2000 in Angriff genommen – endlich, sagte man im Bezirkshauptort erleichtert, nachdem die Planung von 1988 bis 1999 dauerte. 16 Varianten standen im Rahmen der Vorprojektierung zur Debatte. Projektchefs mussten den Hut nehmen. Der Heimatschutz wehrte sich gegen den Abbruch des Güterschuppens, scheiterte aber letztlich. Das Umbauprojekt beinhaltete unter anderem neue und längere Perrons, der Ausbau der drei Durchgangsgeleise, Neubau des Aufnahmegebäudes und Verkaufsanlagen mit SBB-Reisebüro, ein Kombishop und ein neuer Busbahnhof. «Nichts Pompöses, sondern Zweckbauten, die aber in den Augen vieler die Bahnhofumgebung aufwerten», schrieb der «Anzeiger» im Sommer 2002. Der Bahnhof Affoltern war das 34. und letzte Teilprojekt im Rahmen der 2. Teilergänzung der S-Bahn. Wofür der Kanton Zürich insgesamt 407 Millionen Franken aufwendete. 26 Millionen Franken davon entfielen auf den Bahnhof Affoltern.

Der Bahnhof Affoltern heute ... (Bild Werner Schneiter)

100 000 Franken pro Tag «verbaut» Diese Arbeiten unter der Regie der SBB folgten ab Mai 2002. Dazu hiessen die Stimmberechtigten an der Urne im Jahr 2000 mit einem Ja-Stimmenanteil von 83 Prozent einen Kredit von 5,3 Millionen Franken gut: unter anderem für den Ausbau des Busbahnhofs, einschliesslich Überdeckung des Mittelperrons, Aufgang zum Mittelperron und zur Alten Obfelderstrasse, 200 neue, gedeckte Veloabstellplätze, neue Verkehrsführung der Bahnhofstrasse mit neuem Kreisel, Neugestaltung der Vorplätze. Im Rahmen des Bahnhofplatzumbaus wurden auch Werkleitungen erneuert.

Bauarbeiten von früh bis spät An den Gesamtkosten von 8,2 Millionen partizipierten die Werkeigentümer und private Anstösser mit 2 Millionen Franken, der Kanton steuerte 700 000 Franken an den neuen Kreisel bei, sieben Gemeinden total 830 000 Franken, der Zürcher Verkehrsverbund mit einer Subvention in der Höhe von 640 000 Franken. Der Bau erfolgte – erstmals

... und vor dem Umbau – eine Aufnahme aus den 1990er-Jahren. (Archivbild -ter.) im Säuliamt – in konzentrierter Bauweise, was heissen will: wesentlich schneller als üblich. Ab Coop-Kreisel bis zur Poststrasse musste die Strasse gesperrt werden. Während vier Wochen arbeitete eine aus fünf Unternehmungen bestehende Arbeitsgemeinschaft (Arge) im Zweischichtbetrieb, pro Schicht mit fünf Gruppen. Durchgehend von 5 bis 22 Uhr – in den Monaten Juni und Juli, in denen viel Licht vorhanden ist. «Pro Tag wurde damals so viel realisiert wie sonst in zwei Wochen», erinnert sich Jörg Wiedenmann, damals Leiter Tiefbau der Gemeinde

Affoltern, der seit 2017 pensioniert ist. Täglich wurden rund 100 000 Franken «verbaut». Auch in Bezug auf die Kosten lohnte sich die konzentrierte Bauweise. «Ohne diesen Schichtbetrieb hätten wir Provisorien für rund eine halbe Million Franken errichten müssen, und die Bauzeit hätte sich über eineinhalb Jahre erstreckt», gab damals Alfred Fröhli, Chefbauleiter der Baucal AG, dem «Anzeiger» zu Protokoll. Vorliegend waren es gerade mal fünf Monate. Im Jahr 2002 erfolgte dann die Einweihung des neugestalteten Bahnhofs – im Beisein von Baudirektorin Dorothée

Fierz, Gemeindepräsidentin Irene Enderli und Gion Letta, Leiter Anlagenmanagement der SBB und der Harmonie Affoltern. «Auf diesen neuen Verkehrsknotenpunkt dürfen Affoltern und die Region stolz sein. Damit wird das Säuliamt erstklassig positioniert», sagte die Regierungsrätin bei der Einweihung, ihre erste für einen neugestalteten Bahnhof. In loser Folge beleuchtet der «Anzeiger» Ereignisse, die 10, 20 oder 30 Jahre zurückliegen. Die Serie startet mit dem Umbau des Bahnhofs Affoltern, der 2002 eingeweiht wurde.

Capri-Sun Multivitamin

GÜNSTIGER

10 x 20cl Beutel

2.95

25%

40%

statt 4.95

San Clemente

GÜNSTIGER

Naturale / Frizzante

Wasser aus der Sonnenstube Ticino

6 x 1.5Liter Pet

3.60

statt 4.80

Red Line / Schnitzwasser 6 x 50cl Pet

statt 8.70

Swizly

Original Swiss Cider

5% Vol. 6 x 27.5cl Flaschen

9.–

Juan Gil Silver Label 75cl

BATT

statt 10.80

14.90

statt 17.90

del cinghiale, Toscana 75cl

Original

12 x 33cl Dosen

13.80

statt 17.40

Calanda / Eichhof

helles Lagerbier

GÜNSTIGER solange Vorrat

12 x 50cl Dosen

13.80

statt 21.60

15

GÜNSTIGER

1/ 2

Preis

GÜNSTIGER

Lagerbier hell 24 x 50cl Dosen

19.20 statt 38.40

Do 28.07. – Sa 30.07.22: % Rabatt auf alle Schweizer Biere (nicht kumulierbar mit laufenden Aktionen)

Pinot Grigio Trentino

7.90

Luke's Hard Seltzer Citrus Lime / Pink Grapefruit 5% Vol. 33cl Dose

1.95

statt 9.95

Castel Firmian 75cl

3.–

Falken

ÜBER

35%

ÜBER

33%

19.45 statt 23.50

statt 1.75 + Depot

Feldschlösschen

7.90

!!!

Insoglio

Feldschlösschen

Original

Moscato Spumante dolce, 75cl

PREIS

(nicht kumulierbar mit anderen Aktionen)

1.50

Montesanto

TO P -

Regional - nicht überall erhältlich!

50cl

Knutwiler

6.90

auf alle Baarer-Biere

1 0% RA

Lillet

Blanc / Rosé

Aperitif, 17% Vol. 75cl

16.50

statt 11.90

Mariposa Roja

Havana Club

75cl

40% Vol. 70cl

Gewürztraminer / Tempranillo

9.90

Rum Añejo 7años

34.90

statt 12.90

Cuvée blanche de l'Abbaye

Roku

75cl

43% Vol. 70cl

Conviva

13.90

Japanese Craft Gin

39.–

statt 17.90

Weitere Angebote:

rio-getraenke.ch

Angebote gültig vom 20.07.22 bis 02.08.22

Freixenet Prosecco DOC

75cl

Die Spirituosen-Angebote sind unabhängig von der Gültigkeitsdauer dieses Inserates. Kein Spirituosenverkauf an unter 18-jährige!

ANZEIGE

12.90

statt 14.90


6

Bezirk Affoltern

Dienstag, 19. Juli 2022

58 Objekte im kommunalen Schutzinventar Aus den Verhandlungen des Gemeinderats Kappel Nebst den als Fürsorgebehörde sowie im Steuerwesen zu behandelnden Geschäften, die einem besonders strengen Amtsbzw. Steuergeheimnis unterliegen, befasste sich der Gemeinderat an seinen Sitzungen im Wesentlichen mit folgenden Traktanden:

Festsetzung Inventar kommunaler Denkmalschutzobjekte Gemäss Planungs- und Baugesetz (PBG) haben die Gemeinden über ihre Schutzobjekte Inventare zu erstellen. Bisher verfügte die Gemeinde Kappel vorerst für den Weiler Allenwinden über ein entsprechendes Inventar. Der Gemeinderat Kappel hat im März 2019 der Erarbeitung eines kommunalen Inventars der Denkmalschutzobjekte über das gesamte Gemeindegebiet zugestimmt. Mit den Arbeiten wurde das Planungsbüro Suter von Känel Wild Planer und Architekten AG, Zürich, beauftragt. Das kommunale Inventar der Denkmalschutzobjekte liegt dem Gemeinderat nun vor. Es umfasst insgesamt 58 Objekte, die in einem mehrstufigen dokumentierten Inventarisierungsprozess bezeichnet wurden. Ergänzend sind 23 Einzelobjekte von überkommunaler Bedeutung kantonal oder regional eingestuft. Sowohl die überkommunalen Objekte als auch die archäologischen Zonen fallen in die Kompetenz des Amts für Raumentwicklung, Abteilung Archäologie und Denkmalpflege. Diese Elemente werden im kommunalen Inventar nicht aufgeführt. Mit der Aufnahme in das kommunale Inventar wird festgestellt, dass für ein Gebäude eine Schutzvermutung besteht. Das Objekt ist damit noch nicht formell geschützt. Der entsprechende Eintrag ist indessen behördenverbindlich. Für die Eigentümerschaft eines inventarisierten Objekts bedeutet die Inventaraufnahme, dass Veränderungen am Gebäude auf die im Inventarblatt formulierten Schutzziele Rücksicht nehmen müssen. Mit Vorteil werden deshalb die Möglichkeiten für bauliche Massnahmen frühzeitig und vor der Erarbeitung eines konkreten Projektes im Kontakt mit der zuständigen Behörde geklärt. Betroffene Eigentümerinnen und Eigentümer von inventarisierten Objekten wurden im vergangenen Monat schriftlich über die Aufnahme in das Inventar in Kenntnis gesetzt. Zur Beantwortung allfälliger Fragen und für weitere Auskünfte werden seitens der Baubehörde offizielle Fragestunden angeboten. Sämtliche Inventarblätter werden der Bevölkerung zudem auf dem gemeindeeigenen Geoinformationssystem (GIS) öffentlich zugänglich gemacht.

WIR GRATULIEREN Zum 85. Geburtstag Anton Wirth in Affoltern darf am Donnerstag, 21. Juli, seinen 85. Geburtstag begehen. Wir wünschen alles Gute und gratulieren herzlich.

Zum 80. Geburtstag Ein besonderer Tag ist der morgige Mittwoch, 20. Juli, für Katharina Heyer in Affoltern. Sie darf nämlich ihren 80. Geburtstag feiern! Herzliche Gratulation.

Einsendungen für die Rubrik «Wir gratulieren» bitte per Mail schicken an redaktion@affolteranzeiger.ch. Aufgenommen werden Geburtstage ab dem 90., runde und halbrunde ab dem 80. sowie Hochzeitsjubiläen ab der Goldhochzeit (50 Jahre). (red.)

Verabschiedung Geschäftsund Kompetenzreglement Am 26. September 2021 haben die Stimmberechtigten der Gemeinde Kappel der neuen Gemeindeordnung (GO) zugestimmt. Nach deren Genehmigung durch den Regierungsrat des Kantons Zürich (RRB 1448 vom 8. Dezember 2021) wurde die neue kommunale Verfassung auf den 1. Januar 2022 in Kraft gesetzt. Aufgrund der veränderten Rahmenbedingungen musste die Aufbau- und Ablauforganisation der Gemeinde überprüft werden. Die bisherigen Geschäftsund Kompetenzregelungen entsprachen nicht mehr den geltenden rechtlichen Bestimmungen, aktuellen Verhältnissen bzw. den zukunftsgerichteten Organisationsformen. Aus diesem Grunde wurde ein neues Geschäfts- und Kompetenzreglement erarbeitet. Mit dem Erlass werden gesamthaft die Organisation, Aufgaben und Kompetenzen der Gemeindeorgane, mit Ausnahme der Schulpflege als eigenständige Kommission, neu festgelegt sowie die organisatorischen Aufgaben und finanziellen Kompetenzen zugewiesen. Damit verfügt Kappel am Albis insgesamt über ein massgeschneidertes, zukunftsgerichtetes Geschäfts- und Kompetenzreglement. Durch die Trennung von strategischen und operativen Aufgaben und Verantwortlichkeiten sollen die Effizienz und Transparenz gesteigert werden. Die wichtigsten Inhalte sind: • Der Grundsatz der Subsidiarität wird manifestiert. • Die Behörden- und Verwaltungsorganisation wird in einem Organigramm festgehalten. • Die Zusammenarbeit innerhalb von Behörden wird geregelt (Kollegialitätsprinzip, Ausstandspflicht usw.). • Es werden elf Ressorts gebildet und deren Aufgaben in Ressortbeschrieben festgehalten. • Es wird eine ständige Baukommission als beratende Kommission gebildet. Sie besteht aus je zwei stimmberechtigten Mitgliedern des Gemeinderates sowie zwei Personen aus der Bevölkerung. Sie befasst sich mit Baugesuchen im ordentlichen Verfahren. • Für die reibungslose Zusammenarbeit von Gemeinderat und Schulpflege werden Grundsätze festgelegt. • Die Geschäftsführung, die Planungsinstrumente sowie der Sitzungsablauf des Gemeinderates werden definiert. • Die organisatorischen sowie finanziellen Kompetenzen werden ressortorientiert in Funktionsdiagrammen bzw. in einer Matrix massvoll und stufengerecht delegiert. Das neue Geschäfts- und Kompetenzreglement wird nach Rechtskraft in

die systematische Rechtssammlung der Gemeinde aufgenommen. Diese ist der Bevölkerung über die Gemeindehomepage öffentlich zugänglich.

Konstituierung für die Amtsdauer 2022 bis 2026 Der Gemeinderat hat sich an seiner Sitzung vom 4. Juli wie folgt konstituiert: Gemeindepräsident Martin Hunkeler; Vizepräsident: Renzo Küttel; Ressort Präsidiales: Martin Hunkeler; Ressort Bildung: Edi Theiler; Ressort Finanzen: Martin Hunkeler; Ressort Gesundheit: Renzo Küttel; Ressort Hochbau: Lilo Steinmann Plüss; Ressort Immobilien: Jakob Müller; Ressort Infrastruktur: Martin Hunkeler; Ressort Kultur, Freizeit, Sport und ÖV: Renzo Küttel; Ressort Sicherheit: Renzo Küttel; Ressort Soziales: Lilo Steinmann Plüss; Ressort Umwelt: Jakob Müller.

Wahlbüro für die Amtsdauer bis 2026 Der Gemeinderat hat die Anzahl Mitglieder des Wahlbüros Kappel für die Amtsdauer 2022 bis 2026 auf elf Personen festgesetzt. Die Wahl der neuen Mitglieder erfolgte nach Eingang und Vollständigkeit der Bewerbungsunterlagen und nach ausgewogenen Besetzungen in allen drei Dorfteilen. Als Mitglied des Wahlbüros wurden gewählt: Angela Arnold, Allenwinden 10, Kappel (bisher); Nicole Berger, Feldstrasse 2, Hauptikon (bisher); Marlis Bordelais, Näfenhäuser 3, Kappel (neu); Martin Carlsson, Albisstrasse 22a, Kappel (neu); Corinne Jud, Weiermattstrasse 12, Uerzlikon (bisher); Erika Lier, Weiermattstrasse 27, Uerzlikon (bisher); Edith Rieser, Kappelermatte 8, Kappel (bisher); Stefan Sandoz, In den Wässern 6, Uerzlikon (neu); Monika Schneebeli, Feldstrasse 15, Hauptikon (bisher); Rico Vollenweider, Rifferswilerstrasse 10, Hauptikon (neu); Manuela Ziswiler, Kappelerstrasse 10, Uerzlikon (bisher). Die zurücktretenden langjährigen Mitglieder des Wahlbüros, Müller André, Kappel, Senn Silvia, Kappel, und Trachsel Pia, Hauptikon, wurden rückwirkend per Ende Juni 2022 unter bester Verdankung der geleisteten Dienste aus dem Amt entlassen und verabschiedet.

Baurechtliche Bewilligungen Ordentliches Verfahren unter Bedingungen und Auflagen: Bauherrschaft: Tosa Immobilien AG, Jonenbachstrasse 19, Rifferswil; Projektverfasserin: salamon planung GmbH, Jonenbachstrasse 19, Rifferswil; Bauvorhaben: Umbau Einfamilienhaus Hausteil, Ersatz Eingangskubus durch Treppenhaus und Abbruch und Neubau Garage und Werkstatt, Kat.-

Nr. 721, Näfenhäuser 8, Kappel (Kernzone A, Ortsbildschutzperimeter kantonal, Denkmalschutzobjekt kommunal). Bauherrschaft: Marcel und Martina Leuthold, Im Hobacher 7, 8925 Ebertswil; Projektverfasserin: Krieger AG, Rütmattstrasse 6, 6017 Ruswil; Bauvorhaben: Umnutzung Mutterkuhstall zu Pferdestall, Neuerrichtung Logierplatz und Wanddurchbrüche, Kat.-Nr. 415, Wolfacker 2, Uerzlikon (Landwirtschaftszone). Bauherrschaft: Erbengemeinschaft Hansrudolf Schärer, c/o Miriam Schärer, Fliederstrasse 1, 5415 Nussbaumen; Projektverfasser: Landwirtschaftliches Bau- und Architekturbüro LBA, Bärenmatte 1, 6403 Küssnacht am Rigi; Bauvorhaben: Sanierung Wohnhaus, Kat.Nr. 840, Allenwinden 3, Kappel (Kernzone Weiler). Bauherrschaft: Politische Gemeinde Kappel, Lindenfeld 2a, Kappel: Projektverfasserin: natUrban GmbH, Alte Kappelerstrasse 4, Uerzlikon; Bauvorhaben: Ergänzungsgestaltung Friedhof, Kat.-Nr. 1064, Ebertswilerstrasse/ Lierenhof, Kappel (Kernzone B, Ortsbildschutzperimeter kantonal). Bauherrschaft und Projektverfasserin: Peter Bleuler Generalunternehmung AG, Albisstrasse 60, 8135 Langnau am Albis; Bauvorhaben: Projektänderung Grundriss- und Fassadenanpassungen und die Erstellung von zwei zusätzlichen Besucherparkplätzen, Kat.Nr. 1666, Im Feld, Kappel (Wohnzone 2). Bauherrschaft: Lukas und Helen Berger, Feldstrasse 4, Hauptikon; Bauvorhaben: PV-Anlage und Ersatz Holzbrüstung durch Solarmodule (bereits erstellt), Kat.-Nr. 1387, Feldstrasse 4, Hauptikon (Kernzone B, Ortsbildschutzperimeter kantonal). Bauherrschaft: Urs Meier, Näfenhäuser 12, Kappel; Bauvorhaben: Verlängerung Scheunenvordach, Kat.-Nr. 719, Näfenhäuser 12, Kappel (Kernzone A, Ortsbildschutzperimeter kantonal). Bauherrschaft: Ruedi Schneebeli, Feldstrasse 15, Hauptikon; Projektverfasserin: Heitzmann AG, Holzenergie-Technik, Gewerbering 5, 6105 Schachen; Bauvorhaben: UnterflurSchnitzelbunker, Kat.-Nr. 52, Feldstrasse 17, Hauptikon (Kernzone B, Ortsbildschutzperimeter kantonal). Bauherrschaft: Rudolf und Sonja Roth, Oberweid 2, Uerzlikon; Bauvorhaben: Abbruch des Gebäudes Assek.-Nr. 355 und Ersatzbau als Unterstand sowie Umgebungsgestaltung, Kat.-Nr. 386, Oberweid 1 und 2, Uerzlikon (Landwirtschaftszone).

Polizei und Justiz Dem Unihockeyclub Kappel «Albis Devils» wurden die polizeiliche und die

gastgewerblichen Bewilligungen für das Waldfest 2022 in Uerzlikon am Samstag, 30. Juli, 16 bis 4 Uhr, erteilt.

Ferner hat der Gemeinderat ... • für die Erarbeitung einer Immobilienstrategie einen Kredit von 13 000 Franken bewilligt. • den Beitragsgesuchen der Vereine Ferienplausch und Aemtler Bühne entsprochen. • verschiedene Kreditabrechnungen genehmigt. • vorbehältlich der Bewilligung der Kantonspolizei für das ModellflugSpektakel auf dem Flugplatz Hausen (1./2. Oktober 2022) die Signalisierung des Einbahnverkehrs auf der Rifferswiler-/Kappelerstrasse zur Schaffung von Parkplätzen gutgeheissen.

Öffnungszeiten Gemeindeverwaltung während der Sommerferien 2022 Wie in den letzten Jahren werden die in den Sommerferien erfahrungsgemäss schwach frequentierten Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung während dieser Zeit reduziert. Für die Zeit vom 18. Juli 2022 bis und mit 19. August 2022 gelten folgende Öffnungszeiten: Montag, Mittwoch und Freitag: 8.30 – 11.30 Uhr; nachmittags geschlossen; Dienstag und Donnerstag: ganzer Tag geschlossen. Sollte Ihnen ein Besuch zu diesen Öffnungszeiten nicht möglich sein, melden Sie sich bitte vorgängig telefonisch oder via E-Mail für einen passenden Termin. Ab Montag, 22. August 2022, gelten wieder die ordentlichen Öffnungszeiten.

Saison-Abo 2022 Strandbad Türlersee Auch in diesem Sommer erhalten alle in Kappel wohnhaften Primarschülerinnen und -schüler der sechsten Klasse, oberstufenschulpflichtige Jugendliche sowie Gymnasiastinnen und Gymnasiasten auf Wunsch das Saison-Abo für das Strandbad Türlersee gratis. Die Politische Gemeinde Kappel übernimmt die Kosten der Eintrittskarten. Der Gemeinderat möchte mit diesem Präsent junge Menschen motivieren, einen Teil ihrer Freizeit in der Natur zu verbringen und gleichzeitig die Kontaktpflege zwischen der einheimischen Jugend aus den benachbarten Orten Hausen und Rifferswil fördern. Berechtigte können das Saison-Abo bei der Gemeindeverwaltung beziehen. Gemeinderat und Gemeindeverwaltung wünschen allen einen erlebnisreichen Sommer 2022. Stefanie Dünnenberger-Forlin, Gemeindeschreiberin

Die Ressorts sind vergeben

Aus den Verhandlungen des Gemeinderats Bonstetten Der Gemeinderat Bonstetten führte in neuer Zusammensetzung am 12. Juli seine erste ordentliche Gemeinderatssitzung durch. Die Ressorts wurden am 5. Juli 2022 wie folgt verteilt: Arianne Moser: Gemeindepräsidium, Ressorts Präsidiales, Kultur und Freizeit und Finanzen; Isabella Tamas-Gottsponer: Ressort Bildung; Christina Kappeler: 1. Vizepräsidentin, Ressorts Soziales und Gesundheit; Markus Reich: 2. Vizepräsident, Ressorts Tiefbau, Werke, Sicherheit und Informatik (ICT); Bernhard Blümel: Ressorts Hochbau, öffentlicher Verkehr, Land- und Forstwirtschaft, Sport und Vereine; Roger Schuhmacher: Liegenschaften, Umwelt und Energie. Detaillierte Angaben zu der Ressortverteilung finden sich auf der Website www.bonstetten.ch unter Neuigkeiten. Im Weiteren hat der Gemeinderat das Investitionsprogramm 2022 bis 2026 beschlossen.

Neues Friedhof- und Bestattungsreglement An der Gemeindeversammlung vom 21. Juni wurde der Bonstetter Stimmbevölkerung die Teilrevision der Friedhof- und Bestattungsverordnung vorgelegt. Die Stimmberechtigten haben die Vorlage ohne Gegenstimme gutgeheissen. Die revidierte Friedhof- und Bestattungsverordnung tritt somit per 1. August in Kraft. Mit Beschluss vom 5. Oktober 2021 genehmigte der Gemeinderat auch das Friedhof- und Bestattungsreglement in erster Lesung. Während der Vernehmlassungsfrist sind fünf Stellungnahmen eingegangen. Der Gemeinderat hat mit Beschluss vom 8. März die Vorstösse geprüft und einen Grossteil der Anregungen in das Reglement aufgenommen. Nachdem nun die Gemeindeversammlung am 21. Juni der revidier-

ten Verordnung zugestimmt hat, hat der Gemeinderat nun auch das Reglement per 1. September 2022 in Kraft gesetzt.

Aus der Primarschulpflege Die Primarschulpflege hat an ihrer Sitzung vom 7. Juli ... • sich konstituiert; • den Sitzungsplan für das Schuljahr 2022/2023 beschlossen; • diverse Sonderschulsettings (intern) bewilligt; • Subventionen für die Tagesstrukturen und die Musikschule genehmigt; • die zweite Lesung des Budgets 2023 vorgenommen; • Budgetüberschreitungen des ersten Semesters gutgeheissen; • Schülertransporte bewilligt; • den Stellenplan für das Schuljahr 2022/2023 genehmigt.

Reduzierte Sommeröffnungszeiten Damit die Verwaltungsmitarbeitenden ihre zum Teil hohen positiven Gleitzeitsalden abbauen können, reduziert die Gemeindeverwaltung und das Betreibungsamt während der Sommerferien vom 18. Juli bis 19. August 2022 ihre Öffnungszeiten. Die Gemeindeverwaltung hat somit in dieser Zeit wie folgt offen: Montag bis Donnerstag 8 bis 11.30 Uhr; Freitag 7 bis 13 Uhr. Es können auch Termine mit einzelnen Verwaltungsmitarbeitenden ausserhalb dieser Öffnungszeiten vereinbart werden. Der Gemeinderat und die Gemeindeverwaltung wünschen der Bonstetter Bevölkerung schöne und erholsame Sommerferien. Christof Wicky, Gemeindeschreiber


Bezirk Affoltern

Dienstag, 19. Juli 2022

7

Die erste Fahrt im Gummiboot hat ihre Tücken Auf der Reuss von Sins nach Rottenschwil Im Sommer sind viele Gummiboot-Fans auf den Flüssen unterwegs. Zwei Journalistinnen zählten bisher nicht dazu. Eine Fahrt auf der Reuss im Schlauchboot war für sie die Premiere – die nicht ohne Pannen bleiben sollte. von Livia HäberLing und andrea Marti Es gibt Dinge, die sagt man vor anderen besser nicht laut. Zum Beispiel, wenn man nicht jassen kann, nicht gerne wandert – oder wenn man noch nie mit einem Gummiboot auf einem Fluss war. Böötle, das machen in der Schweiz gefühlt alle. Alle, ausser uns. An einem Mittwochnachmittag auf der Reuss sollte sich das ändern. Und weil wir Anfängerinnen sind, war die Lernkurve besonders steil. Die Erkenntnisse unserer ersten Fahrt in acht Akten.

1. Die sicheren Schwimmwesten kaufen, nicht die hübschen Das Abenteuer, auf das wir uns eingelassen haben, beginnt einen Tag vor unserer Böötlifahrt in einem Sportgeschäft. Wir sind auf der Suche nach Schwimmwesten. Wir merken schnell: Die Auswahl ist gar nicht so einfach. Es gibt eine ganze Reihe verschiedener Modelle. Zielstrebig steuern wir die dezenten, auberginefarbenen Westen an, die uns zuvor eine passionierte Stand-up-Paddlerin empfohlen hat. Doch ein Berater im Geschäft klärt uns auf, dass diese hübsche Weste lediglich beim Schwimmen hilft, uns im Zweifel aber zu wenig Auftrieb verschaffen würde. Wir entscheiden uns also für zwei der schreiend orangen Modelle, mit allem Drum und Dran – Reflektoren, Nackenkragen und Trillerpfeifen. Es sind nicht die hübschen, aber die sicheren. Ausgerüstet mit den Westen, die alle Böötler mit auf dem Boot haben müssen, kehren wir in die Redaktion zurück. Dort leihen wir uns von einer Kollegin ein Gummiböötli aus. Als BöötliAnfängerinnen besitzen wir selbst natürlich noch keines.

2. Es hilft, wenn die Aufsätze der Pumpe passen Einen Tag später um 13 Uhr liegt das platte Böötli auf einer Wiese in der Nähe des Restaurants Zoll-Huus in Sins. Den Sicherheitsempfehlungen folgend, kommt unsere «Frida», wie wir sie getauft haben, nicht nur mit einer Luftkammer daher, sondern mit drei: Ist eine undicht, schützen uns die anderen beiden vor dem Sinken. Bloss: Bevor Luft aus dem Böötli raus kann, müsste sie hinein, und da wird es bereits knifflig. Der Aufsatz der Pumpe passt nicht auf das Ventil der Kammern. Jemand wird das Boot mit dem Mund

Nachdem es mit dem Aufblasen des Boots doch noch geklappt hat, kann die Fahrt auf der Reuss von Sins nach Rottenschwil starten. (Bild Alex Spichale) aufblasen müssen. Nach kurzer, umsichtiger Abwägung weisen wir diese Aufgabe unserem Kollegen und Mitböötler Dominic Kobelt zu. Unter keinen Umständen deshalb, weil wir froh wären, wenns ein anderer macht oder – noch schlimmer! – weil er der Mann in der Runde ist und wir als Frauen uns das nicht zutrauen würden. Der Grund ist wahrlich ehrenhaft: Wir sind überzeugt, dass der Trompeten-Lunge unseres Fasnächtlers vor dem 11.11. etwas Übung dienlich ist. Das Pumpen-Malheur wird Spuren hinterlassen, wie wir später noch feststellen werden. Wenn wir zu dritt im Böötli sitzen, gibt es seiner Last beängstigend fest nach. Uns wird nichts übrig bleiben, als am Flussufer eine Pause einzulegen und nochmals Luft ins Boot hineinzupusten.

3. Beim Packen auch an den Schwamm denken Während «Frida» aufgeblasen wird, verstauen wir unser Gepäck in einem wasserdichten Sack. Zur Ausrüstung haben wir vor der Tour das Internet um Hilfe gefragt und erfahren: Auf dem Böötli müssen Vor-, Nachname und Telefonnummer der Eigentümerin gut sichtbar vermerkt sein. Weiteres, das mit soll, scheint selbstverständlich, etwa Badetücher, Sonnencreme, (alkoholfreie) Getränke oder Verpflegung. In die Kategorie «Was auch mit soll, was wir aber nicht dabeihaben» gehören Badeschuhe, an die hat nur Dominic gedacht. Ein bisschen lustig fanden wir zunächst den Tipp mit dem Schwamm, um damit Wasser aufzusaugen. Doch als sich zum ersten Mal jemand aus der Reuss zurück ins Böötli kämpft und es dabei fast flutet, werden wir demütig.

In die Kategorie «Was nicht mit soll, was wir aber trotzdem dabei haben», gehört hingegen eine Stofftasche mit Büchern, die ein Crew-Mitglied vor der ewigen Zugfahrt aus der Ostschweiz ins Freiamt noch schnell zusammengehamstert hat. Generell haben wir eher für eine Jacht gepackt als für ein Böötli mit drei Plätzen. Das Gepäck besetzt einen stattlichen Teil der Sitzfläche. Vielleicht hätten wir uns lieber eine wasserdichte Schwimmtasche zugelegt, die wir am Boot hätten anbinden können.

4. Ein Köpfler in die Reuss könnte böse enden Nachdem wir endlich den Sack ins Boot gehievt haben und selber eher unelegant hineingeklettert sind, können wir uns ins Abenteuer stürzen. Tatsächlich erwartet uns schon bald die erste Herausforderung: Wir treiben auf eine Kiesbank zu – und kommen nur dank eines geschickten Manövers daran vorbei. Daran merken wir aber auch, dass der Fluss ziemlich unberechenbar sein kann: Denn die Reuss wirkt schon wenige Meter neben der Sandbank ganz schön tief, aber Dominic steht erst bis zu den Schultern im Wasser. Wir merken: Einfach so einen Köpfler zu machen, wäre wohl kaum ratsam.

5. Die Zeit nützen, die sich unterwegs zum Reden bietet Wenn nach einem heissen Wochenende irgendwo Bilder von Flüssen mit Dutzenden Böötli auftauchen, dann weiss man wieder: Ja genau, so geht Dichtestress! Wir hingegen sind am ersten Mittwochnachmittag der Sommerferien unterwegs. Die perfekte Zeit, wie sich bald zeigt. Die Reuss gehört uns

Eine heikle Stelle: Wehr zum Fabrikkanal Haas oberhalb Ottenbach. (Bild Fabian Hägler)

und einem Kajak, das aber so schnell wieder weg ist, wie es gekommen ist. Wir könnten jetzt die Stille geniessen – oder die Gelegenheit – zwei Quadratmeter Sitzfläche, keine Fluchtmöglichkeit – nützen und endlich mal Themen anschneiden, bei denen viele Mitmenschen normalerweise sofort das Weite suchen. Konkret: Im Böötli sitzen zwei Harry-Potter-Fans und es gilt, im (gähnenden) Nicht-Fan ein Bedürfnis zu wecken und ansatzweise zu verstehen, auf welchem Planeten er in den 90erund Nullerjahren eigentlich gelebt hat. Zunächst bleibt er erstaunlich standhaft, dann aber knickt er doch noch ein, hört sich alles an und stellt sogar ein paar Fragen. Irgendwann wechselt das Gespräch auf andere Themen – aber immer wieder wird es von den Fans zielsicher zurück nach Hogwarts gelenkt.

6. Böötle eignet sich auch zum Teambuilding Während wir stundenlang vor uns hintreiben und wenig mehr passiert, als dass sich ein paar Libellen auf statt vor unsere Kamera setzen, merken wir auch: So eine Böötlifahrt würde sich super als Teambuildingevent eignen. Reden wir beim Mittagessen häufig über die Arbeit, bieten uns die vier Stunden auf der Reuss die Gelegenheit, um auch mal andere Themen anzuschneiden und zu erfahren, warum einige Crewmitglieder gerne True-Crime-Podcasts hören, andere in ihrer Freizeit Dokus über den Todestrakt oder dieselbe Serie gleich mehrmals schauen. Ausserdem – und das ist laut Psychologen, was gute Teamevents ausmacht – lösen wir zusammen gleich einen ganzen Haufen Probleme: Wir einigen uns darauf, welche Bücher

mitdürfen (alle), befestigen ohne Vorrichtung eine Go-Pro am Boot (mit Haargummis) und lernen, wie wir zusammen paddeln müssen, damit wir nicht (schon wieder) in einem Haufen Trauerweideästen am Ufer landen. Und das Beste: Weniger gefährlich als Feuerlaufen ist das Böötle obendrein.

7. Sonnencreme mehrmals auftragen lohnt sich Der Nachteil daran, dass wir uns in Harry-Potter-Nerdfacts verlieren: Wir merken nicht, dass die erste Schicht Sonnencreme langsam ihre Wirkung verliert. Einen Tag später sagen rotgebrannte Knöchel und deutliche Bikiniabdrücke einem Crewmitglied deutlich: Die Ratschläge, wonach man mehrmals eincremen und sich auch dann nicht zu lange in die Sonne legen sollte, stimmen halt schon ...

8. Eine Freizeitbeschäftigung mit Suchtpotenzial Nach etwa vier Stunden auf der Reuss steigen wir vor der Brücke in Rottenschwil wieder aus dem Wasser (die einen etwas eleganter mit Badeschuhen, die anderen barfuss und dreckig). Wie es der Zufall will, gibt es bei diesem Ausstiegsplatz direkt nebenan eine Beiz, in der sich die Bootsfahrt mit einem Drink begiessen lässt. Auf dem Wasser ist Alkohol zwar nicht verboten, aber: Wer nicht fahrtüchtig ist, lebt gefährlich und kann bei einem Unfall zur Kasse gebeten werden. Als wir «Frida» – inzwischen nur noch ein nasses Kunststoffbündel – wieder im Auto verstauen, notieren wir auf der geistigen Pendenzenliste: Böötli kaufen! Wir sind definitiv angefixt.

Abstand vom Pfeiler halten: Durchfahrt unter einer Reussbrücke. (Bild Livia Häberling)


8

Forum

Dienstag, 19. Juli 2022

Verantwortung übernehmen für Hedingen

ÄMTLER KANTONSRÄTE MEINEN

Kandidatur für den Gemeinderat Hedingen.

Daniel Sommer, EVP, Affoltern

Feuer und Flamme für einheimische Energie Kann schon sein, dass Geranienkisten an geschnitzten Holzbalkonen von manchen als «Heimatkitsch» empfunden werden. Mir ist diese Überempfindlichkeit allerdings fremd. Vielleicht weil mit Schweizerfähnli gespickte Blumenkisten bei mir schöne Erinnerungen an die 1.-August-Feiern auf dem elterlichen Bauernhof auslösen. Mit Axt und Säge bewaffnet, zog ich am frühen Morgen unseres Nationalfeiertages in den Wald, um zusammen mit meinem Vater Äste und Fallholz für das abendliche Höhenfeuer zu sammeln. Für mich konnte das nämlich nicht gross genug sein. Mit vereinten Kräften riesige, der Feuerwehr sicher missfallende Funken zu erzeugen, machte mich ebenso stolz wie glücklich. Inzwischen erwachsen und risikobewusster geworden, sehe ich lodernde Flammen auch als starkes Bild für die Möglichkeiten, Energie aus eigener Kraft zu gewinnen. Solche Stimmungsaufheller sind umso willkommener, je düsterer die Stromversorgung aussieht. Wenn ich auf den kommenden Winter und die unsichere Energie-

versorgung blicke, habe ich trotz rekordverdächtiger Sommertemperaturen bereits heute kalte Füsse. Und dass unsere Stromunternehmen wie Axpo und EKZ Milliardenbeträge in Windparks und grosse Solaranlagen investieren, löst sogar politischen Schüttelfrost aus. Nicht weil das wirtschaftlich falsch ist, sondern weil diese Gelder vor allem ins Ausland fliessen. Zudem gibt es berechtigte Zweifel am Versprechen, die in entfernten Anlagen produzierte Energie werde bei Mangellagen wieder in die Schweiz kommen. Statt im Ausland zu investieren, wäre es sinnvoller, erneuerbare Energien in der Schweiz zu fördern. Daher hat die EVP zusammen mit SVP, SP und Die Mitte ein Postulat eingereicht, das den Regierungsrat auffordert, Massnahmen zu ergreifen, damit die stromproduzierenden Unternehmen mit kantonaler Beteiligung mehr Investitionen in erneuerbare Energien im Inland tätigen. Das würde die Auslandabhängigkeit reduzieren, die Versorgungssicherheit erhöhen und Energieverluste beim Transport minimieren. Potenzial gäbe es in der Schweiz

Zuschriften willkommen Der «Anzeiger» nimmt Zuschriften an redaktion@affolteranzeiger.ch gerne an. Ein Leserbrief muss mit Namen sowie vollständiger Adresse und Telefonnummer des Verfassers oder der Verfasserin versehen sein und soll in maximal 2000 Zeichen ein Thema aus der Region aufgreifen. Ein Recht auf Publikation eines Leserbriefs besteht nicht. (red.)

Grösseres Engagement ist auch beim Ausbau der Wasserkraft gefragt. Und ein intensiverer Dialog mit den Umweltschutzverbänden macht den Weg zu gemeinsamen Kompromissen frei. Endlich mehr auf den Grund gehen sollte man auch dem grossen Potenzial der Geothermie. Nach Anfangsschwierigkeiten gibt es heute sichere Fördertechnologien für diese Kraft aus der Tiefe. Die Wunschliste ist länger als der Zeitraum zum Handeln. Umso erfreulicher ist daher die Tatsache, dass dieses Postulat sogar bei Parteien der politischen Ränder Anklang fand. Dank dem Support der EVP und der Mitte wird es im Kantonsrat in Sachen Versorgungssicherheit etwas zu feiern geben. Mit solchen Brückenbauer-Qualitäten Politik machen zu dürfen, macht extrem Freude und motiviert zur Entfachung weiterer gemeinsamer Feuer.

Jürg Hodler, Hedingen

Jürg Hodler. (Bild zvg.)

Für ein respektvolles Miteinander

Die Mitte sucht Die Mitte Bezirk Affoltern beteiligt sich an den Kantonsratswahlen vom 12. Februar 2023. Sie hat das Ziel, den neu zur Verfügung stehenden 7. Kantonsratssitz zu gewinnen. Mit Clemens Grötsch, dem kürzlich verabschiedeten Stadtpräsidenten von Affoltern, konnte die Mitte einen integren, ausgewiesenen, und politisch erfahrenen Spitzenkandidaten

genug, wenn ich an die unzähligen, teils riesigen Dachflächen denke, die mangels Wirtschaftlichkeit nicht für Solarenergie genutzt werden. Noch viel mehr Schub würden attraktivere Rückliefertarife oder besserer Support beim Netzleitungsbau bewirken.

Ich stelle mich für die im September anstehende Ersatzwahl für den Gemeinderat Hedingen zur Verfügung. Seit über zehn Jahren in Hedingen ansässig, habe ich meinen Wohnort und das Knonauer Amt schätzen gelernt. Stichworte zu diesem Thema sind selbstverständlich der Hedinger Weiher, aber auch die Wälder, Flüsse und Bäche, die zum Wandern und Verweilen einladen. Starke Hedinger-Errungenschaften sind die vorausschauende Ortsplanung, Umweltbewusstsein (Energiestadt), solide Finanzplanung und die sehr gute Verkehrserschliessung. Ich möchte zur Weiterentwicklung der Stärken der Gemeinde beitragen und kann dafür auch Zeit und Energie aufwenden. Für die Führung der zu besetzenden Abteilung Gesundheit, Alter und Gesellschaft bringe ich wichtige Voraussetzungen mit, namentlich eine Vernetzung im Gesundheitswesen, Kenntnisse der relevanten Gesetzgebung und politischen Abläufe, Erfahrung mit der Führung von Gesundheitsorganisationen und Interesse an der Entwicklung der Gesundheitsberufe. In meiner Laufbahn war ich immer in Führungsfunktionen tätig, zuletzt als Geschäftsleitungsmitglied des 1.5-Milliarden-Unternehmens Universitätsspital Zürich. Ich höre regelmässig abweichende Meinungen an, erarbeite solide Grundlagen und bringe alle verfügbaren Informationen in die Entscheidungsfindung ein. Gleichzeitig

ist mir bewusst, dass der wirklich anstrengende Teil der Arbeit erst anschliessend folgt, wenn es um die konkrete Umsetzung und die langfristige Weiterentwicklung der beschlossenen Massnahmen geht. Dafür würde ich mich im Fall meiner Wahl voll einsetzen. Ich weiss, wie wichtig ein gut vernetztes und abgestimmtes Gesundheitswesen für die Bevölkerung ist, nicht nur für die medizinische Versorgung jedes einzelnen Bürgers, sondern auch als positiver Standortfaktor und für die wirtschaftliche Wertschöpfung unserer Region.

gewinnen. Die Mitte Bezirk Affoltern, im Aufbau befindlich, wendet sich an die gleichgesinnten Ämtlerinnen und Ämtler, um einerseits die Mitgliederbasis verbreitern zu können und um andererseits eine wirksame persönliche Unterstützung für die Wahlen und anstehende Problemlösungen zu erhalten. Kurzfristig geht es darum, die weiteren sechs Listenplätze mit den Namen von ebenso qualifizierten Kandidatinnen und Kandidaten zu füllen. Angesprochen sind speziell auch parteilose Exekutivmitglieder, die Interesse hätten, in Die Mitte einzutreten, für den Kantonsrat zu kandidieren, auch Junge und Frauen, die sich so eine Basis für weitere politische und berufliche Schritte zulegen und die gesellschaftliche Entwicklung mitgestalten möchten. Die Mitte Bezirk Affoltern, für den Vorstand, Kurt Meister

Anarchie im Wald, Leserbrief vom 12. Juli. Was als harmloser Leserbrief in Gedichtform daherkommt, entpuppt sich als hässliche Schimpftirade vor allem gegenüber Bikern von einer anderen Anspruchsgruppe im Wald, die vielfach für sich in Anspruch nimmt, die wahren Könige im Wald zu sein. Peter Rüttimann hätte gut daran getan, das respektvolle Miteinander in der Einleitung

im Gedicht weiterzuführen, anstatt sich im Entladen von Frust zu verlieren. Teilweise werden in Unkenntnisse der Gesetzeslage (auf allen Seiten zugegeben) Behauptungen und Drohungen ausgesprochen sowie Verbote erlassen. Nun hat erfreulicherweise das Statthalteramt Affoltern in einem wegweisenden Urteil diesem Kesseltreiben (vorerst) ein Ende gesetzt und klargemacht, dass es mit der erwähnten sogenannten Anarchie im Wald doch nicht so weit her ist

und vieles halt doch legaler ist als von vielen gewünscht. Weitere Instanzen werden das auch noch beurteilen, aber ein erster Schritt ist getan. Selbstverständlich gibt es auch unter den Bikern und anderen Anspruchsgruppen im Wald Unbelehrbare, denen es an Respekt in allen Belangen fehlt. Daher wäre ein ehrlich gemeintes, respektvolles Miteinander wichtiger denn je. Christoph Bickel, Knonau

Vier Monate für 150 Meter Leitungsbau? Bauarbeiten auf der Unteren Bahnhofstrasse in Affoltern. Es war sehr erfreulich, letzte Woche zu erfahren, dass die Bauarbeiten an der Umfahrungsstrasse Ottenbach/Obfelden zügig vorankommen. Anders sieht es an der normalerweise rege befahrenen Unteren Bahnhofstrasse in Affoltern

aus. Für 150 Meter Leitungsbau werden scheinbar vier Monate benötigt und die Strasse so lange gesperrt? Nimmt man einen Augenschein vor Ort, muss man sich fragen, wo wird da gebaut? Kein Mann am Arbeiten, keine Maschinen im Einsatz! Für mich sieht das sehr nach geplanter Verärgerung der Verkehrs-

Silvia Steinemann hat mit ihrer Kamera einen Hummelschwärmer eingefangen, Albert A. Stahel mit seiner einen Weissstorch. (Leserbilder zvg.)

teilnehmenden aus. Von den in dieser Zeit zusätzlich gefahrenen Umleitungskilometern spreche ich schon gar nicht. Und selbst gesehen: An anderen Orten dieser Welt werden in dieser Zeit mehrere Kilometer Autobahn gebaut. Man müsste halt wollen! Bruno Furrer, Hedingen


Gewerbe

Frisches Blut

Ein neues Otterpaar soll im Wildnispark Zürich für Nachwuchs sorgen. > Seite 11

Dienstag, 19. Juli 2022

Kunst im Kloster

In Kappel sind aktuell Werke von Ursula Gross und Peter Heusi ausgestellt. > Seite 14

Nachwuchs überzeugt

Der Schwingklubs am Albis feiert am Zürcher Kantonalen vier Zweige und einen Kategoriensieg. > Seite 15

Zehn Sitzungen, Hunderte Fragen und ein grosses Fest Die Expo Obfelden vom 26. bis 28. August nimmt Form an Bald präsentiert sich auf dem Zendenfrei-Areal in Obfelden das lokale Gewerbe und das Dorf feiert ausgiebig sein Jubiläum. Eingeladen ist das ganze Amt. von Dominik Stierli* Mitte Juli fand bereits die zehnte Sitzung des Organisationskomitees statt. In weniger als 40 Tagen öffnet die Expo Obfelden ihre Tore. Die Diskussionen im Gremium sind vielfältig. «Wo genau soll im Eventzelt die Bühne platziert werden?», fragt der Planer in die Runde. «An welchen Orten erhält der Besucher Getränke?» oder: «Wo überall werden Wegweiser benötigt?» Fragen über Fragen, welche an diesem Abend geklärt werden. Die letzte Durchführung ist gut vier Jahre her. Auch bei den vielen langjährigen OK-Mitgliedern ist nicht immer das letzte Detail noch präsent und muss somit nochmals diskutiert werden. Dieses Jahr ist auch die Gemeinde Obfelden und die Kulturorganisation mit dabei. Sie verhelfen der Expo anlässlich des 175-Jahre-Jubiläums der Gemeinde zu einem formidablen Festprogramm. Fast 20 eigene Events stellt man für die drei Tage Ende August in Aussicht. Neben Rock-’n’-Roll-Band, Rapper und

Das 13-köpfige Organisationskomitee der Ende August in Obfelden stattfindenden Expo. (Bild zvg.) DJ für die Abendstunden, gibt es auch jazzige Klänge und Kinderlieder mit Andrew Bond. Auch der Musikverein Obfelden ist wieder einmal zu hören. Das OK diskutiert weiter: «Wie viele Stühle sollen fürs Open-Air-Kino platziert werden?», will der Verantwortliche wissen. «Welche Stromanschlüsse sind fürs Messe-Restaurant notwendig?»

1000 Geflüchtete aus der Ukraine sind im Kanton Zürich erwerbstätig Die Zahl der erwerbstätigen Schutzsuchenden aus der Ukraine steigt im Kanton Zürich weiter an. Die Integration der Schutzsuchenden aus der Ukraine in den Arbeitsmarkt schreitet im Kanton Zürich weiter voran. Bis Mittwoch konnte das Amt für Wirtschaft und Arbeit (AWA) rund 1000 Arbeitsbewilligungen an Personen mit dem Schutzstatus S erteilen. Vor einem Monat lag der Stand der erteilten Bewilligungen bei rund 650. Am meisten Bewilligungen entfallen mit rund 170 auf den Bereich der Gastronomie, gefolgt von «Bildung und Unterricht» sowie «Landwirtschaft, Bau, Gartenbau und Unterhalt» mit je rund 120 Bewilligungen. In den allermeisten Fällen handelt es sich um normale Angestelltenverhältnisse, ein kleiner Teil der erlassenen Arbeitsbewilligungen betrifft Praktika zum Berufseinstieg. Die Aufnahme einer selbstständigen Erwerbstätigkeit durch Geflüchtete bleibt weiterhin die Ausnahme. Regierungsrätin Carmen Walker Späh betont: «Ich freue mich über die zahlreichen Anstellungen, insbesondere natürlich für die geflüchteten Ukrainerinnen und Ukrainer, da Arbeit auch ein Stück Normalität bedeutet und Perspektive bietet. Aber auch unsere Wirtschaft profitiert angesichts der sehr tiefen Arbeitslosigkeit und des grossen Fachkräftemangels von den zusätzlichen Arbeitskräften.»

Im Hinblick auf den Sommer und das jeweils grosse Angebot an kurzen oder befristeten Arbeitseinsätzen weist das AWA erneut darauf hin, dass jede Erwerbstätigkeit für Personen mit Status S bewilligungspflichtig ist. Auch bei einem Stellenwechsel wird eine neue Arbeitsbewilligung benötigt. Die Schutzsuchenden werden dadurch vor missbräuchlichen Arbeitsbedingungen geschützt. Die Bewilligungen können online beantragt werden. Die Gesuche werden zeitnah und möglichst unbürokratisch behandelt.

Von Integrationsagenda profitieren Auf den regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) sind aktuell rund 250 ukrainische Geflüchtete als Stellensuchende gemeldet. Auf jedem RAV stehen den Geflüchteten spezialisierte Beratungspersonen zur Verfügung, die Beratung erfolgt in Deutsch oder Englisch. Bei rund jedem zweiten Fall besteht eine Zusammenarbeit zwischen den RAV und den sozialen Diensten der Gemeinden. Für die Arbeitsmarktintegration ist zentral, dass die Unterbringung und Grundversorgung sowie die Kinderbetreuung geregelt sind. Ausserdem können die Geflüchteten über die sozialen Dienste von den Angeboten der kantonalen Integrationsagenda profitieren. Dazu zählen Deutschkurse mit Kinderbetreuung. Amt für Wirtschaft und Arbeit

oder: «Wie wird die Halle abgedunkelt?», sind weitere Fragen, welche auftauchen. Einiges ist aber auch schon bereit. An den Dorfeingängen stehen Werbetafeln, die Messezeitung ist gedruckt und auch auf den sozialen Kanälen wie Facebook und Instagram erscheinen alle paar Tage Beiträge zum Grossanlass. Nach der gut zweistündigen Sitzung bedankt sich OK-

MARKTPL ATZ

9

Präsident Jürg Meier bei allen für den bisherigen Einsatz. Der ganz grosse Effort folgt aber noch. Rund anderthalb Wochen dauert der Aufbau, damit vom Freitag, 26., bis Sonntag, 28. August, alles bereit ist. * Der Autor ist OK-Mitglied der Expo Obfelden. Weitere Infos unter www.expo-obfelden.ch.

Bauernverband berät in Umweltfragen Im Spannungsfeld von Ökologie und produzierender Landwirtschaft optimale Lösungen finden – dazu wollen die Zürcher Bauern ihren Beitrag leisten. Heute beträgt der Anteil an Biodiversitätsförderflächen im gesamten Kanton 16 Prozent. Damit wird die gesetzliche Vorgabe von 7 Prozent um mehr als das Doppelte übertroffen. Der Zürcher Bauernverband (ZBV) will denn auch nicht die Flächen, sondern die Qualität steigern. Dies, indem Freiwilligkeit belohnt wird. Zur Unterstützung hat der Zürcher Bauernverband sein Beratungsangebot um den Bereich Umwelt erweitert. Das soll in komplexen Themen wie Ressourceneffizienz oder Lufthygiene praxisorientiert für Klarheit sorgen – als tragende Verbindung im Spannungsfeld zwischen Nachhaltigkeit und produzierender Landwirtschaft. Das neu zusammengesetzte Team umfasst drei Themengebiete: Biodiversität und Ökologie, Boden und Grundwasser sowie Energie und Klima. «Im Rahmen dieser Beratertätigkeit sollen bewusst produktionstechnische und umweltpolitische Herausforderungen unter einem Hut gelöst werden», teilt der kantonale Bauernverband mit. «Mit pragmatischen und praxistauglichen Ansätzen soll dieses Zusammenspiel aktiv optimiert werden.» Darüber hinaus ist angedacht, dass das neu gebildete Kompetenzteam in naher Zukunft seine Dienstleistungen auch extern zugänglich machen soll. (red.)

Die Beiträge wurden von Werbekunden eingereicht. Interessiert? Tel. 058 200 57 00

Viele Dienstjubiläen gefeiert Mitgliederveranstaltung der Raiffeisenbank Reuss-Lindenberg 1000 Gäste amüsierten sich an der Veranstaltung der Raiffeisenbank Reuss-Lindenberg – dafür sorgten stimmungsvolle Showeinlagen. Im Rahmen des 115. Aargauer Kantonalschwingfestes in Beinwil hat vergangene Woche die Mitgliederveranstaltung der Raiffeisenbank Reuss-Lindenberg stattgefunden. Die Teilnehmerzahl war auf 1000 Personen beschränkt und trotz Sommerferienzeit war die Veranstaltung ausgebucht. Der Stimmenakrobat aus dem Appenzellerland, Martin O., führte mit viel Witz und Charme durch die Veranstaltung. Er interviewte den Vorsitzenden der Bankleitung, Reto Hübscher, und den Verwaltungsratspräsidenten, Kilian Rosenberg. Immer wieder sorgte er für einen Lacher sowie manche WowEffekte mit seinem ein- und mehrstimmigen Gesang. Zudem faszinierte er mit Instrumenten-Imitationen oder als Beat-Box-Poet. Martin O. präsentierte eine amüsante Bildergeschichte über die Bank und fühlte anschliessend Kilian Rosenberg und Reto Hübscher auf den Zahn. Dabei rollte er die vor einem Jahr erfolgte Fusion der Raiffeisenbanken am Lindenberg und MerenschwandObfelden mit interessanten Fragen nochmals auf. Ein herzlicher Applaus

ging an folgende Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für ihre Dienstjubiläen: Céline Stadelmann (5 Jahre), Joël Zehnder (5 Jahre), Dominique Reist (10 Jahre), Marco Buchs (15 Jahre), Janine Hiller (15 Jahre), Karin Holliger (15 Jahre), Patricia Stierli (15 Jahre), Ariane Schuler (20 Jahre), Pia Peixeiro (30 Jahre) und Irene Gisler (40 Jahre). Zum Schluss bat er in Begleitung seiner Stimmenkünste alle 42 Mitarbeitenden auf die Bühne, welche sich mit einem Kollektiv-Shake zu seinen Rhythmen bewegten. Ruth Heimgartner wurde nach knapp 33 Jahren mit einem grossen Applaus in den verdienten Ru-

hestand verabschiedet. Sie war als Kundenberaterin der herzliche Empfang auf der Geschäftsstelle Obfelden. Auch Walter Gärtner darf seit gut einem Jahr seine Pension als ehemaliger Vorsitzender der Bankleitung der damaligen Raiffeisenbank am Lindenberg geniessen. Nach einem feinen Nachtessen, welches durch die Turnerinnen und Turner des Turnvereins Merenschwand serviert wurde, wartete bereits der nächste Showact: Das Geschwistertrio Die Hoameligen aus dem Tirol schaffte es mühelos, zwischen authentischer Volksmusik und Acoustic Jazz-Pop ohne Stilbruch zu switchen. Nadja Bissegger

(Fast) alle Mitarbeiter der Raiffeisenbank Reuss-Lindenberg vereint. (Bild zvg.)


10

Vermischtes

Dienstag, 19. Juli 2022

Hoch über dem Vierwaldstättersee

Oberämtler Seniorenferienwoche in Emmetten

ZWISCHEN-RUF

Schreibwochenende im Kloster Kappel Ich nehme, wie jedes Jahr, teil an einem Schreibwochenende im Kloster Kappel. Man hört tausend verschiedene Texte, lacht oder staunt darüber und ist für diese Zeit eine einander herzlich zugewandte Gemeinschaft.

Die Seniorinnen und Senioren aus dem Oberamt genossen ihre Ferien. (Bild zvg.)

Aus den Oberämtler Gemeinden Hausen, Kappel und Rifferswil reisten 24 Seniorinnen und Senioren mit Pfarrerin Ilona Monz und drei Betreuerinnen in die Ferienwoche nach Emmetten. Im Hotel Seeblick wurde die Gruppe aus dem Oberamt herzlich empfangen und mit schönen Balkonzimmern, glustigem Zmorge-Buffet und feinen Abendessen

verwöhnt. Viele genossen es, einmal nicht alleine zu essen und nicht selbst zu kochen und auch die lustigen Schwatz- und Spielrunden. Am Morgen begann man den Tag mit einer kurzen Andacht mit Musik und Gesang und einfühlsamen Worten von Ilona Monz. Jeden Tag ging es auf kleinere und grössere Ausflüge. Mal mit dem Schiff nach Luzern, nach FlüeliRanft oder in die beeindruckende Bergwelt der Göscheneralp, wo Sigi mit seinem Alphorn aufspielte.

Und schon war die abwechslungsreiche, fröhliche Ferienwoche zu Ende und der Car brachte die Gruppe zurück. Mit vielen guten Erinnerungen an schöne Begegnungen, fröhlichem Schwatzen und gemütlichem Beisammensein kehrten die Reiseteilnehmenden ins Oberamt heim. Dankbar für die Begleitung durch Ilona Monz und die drei Betreuerinnen Esther, Rösli und Rosa in dieser schönen Woche und voller Vorfreude auf die nächstjährige Oberämtler Seniorenferienwoche. Raphaela Nigg

Zu Besuch bei legendärer Uhrenmarke Die Ü60er des Ski Clubs Bonstetten in der Nordostschweiz Eine Führung bei der Uhrenmanufaktur IWC stand beim jüngsten Ausflug der Ü60er des Ski Clubs Bonstetten ebenso auf dem Programm wie eine Rhein- und Unterseeschifffahrt. Bei traumhaftem Sommerwetter wurden die 35 Ü60er aus Bonstetten in der Schaffhauser Uhrenfabrik IWC von zwei Guides empfangen, welche sie in zwei Gruppen durchs exklusive Museum mit den komplexen Meisterstücken der vergangenen 100 Jahre führten. 1875 hatte der Uhrmacher Florentine Ariosto Jones, 27-jährig, die International Watch Company IWC gegründet. Die erste und einzige Uhrenmanufaktur im nordöstlichen Teil der Schweiz. Das erste Werksgebäude wurde zwischen 1874 und 1875 in dem Garten am Rheinufer gebaut. Hinter der eindrucksvollen Fassade fertigt IWC seit 150 Jahren einzigartige Uhren, von denen viele inzwischen legendär sind. Anlässlich ihres 125-jährigen Bestehens eröffnete IWC 1993 an ihrem Hauptsitz ein exklusives Museum. Die Ü60er begaben sich auf eine Zeitreise, auf der sie die historischen Uhren und die geschichtsträchtige Vergangenheit von IWC kennenlernten und die Genealogie jeder

Wir sind zu zwölft und erhalten von der sehr netten Leiterin Schreibaufgaben, immer ganz kurze, damit beim Zuhören keine Langeweile entsteht. Zu Beginn soll man notieren, was einem gerade in diesem Moment in den Sinn kommt. Wie gut, dass da ein Vogel pfeift. Dass er mir pfeift! Ich schreibe, es sei eine Mönchsgrasmücke, denn Mönch passt zum Kloster!

Es zwitschert die Mönchsgrasmücke Halli hallo, schön ist die Welt! Wer Lust hat, kann herfliegen. Zu mir! Also ich sitze auf der Birke – das ist der Baum mit der weissen Rinde – zweitoberster Ast, und das Gezwitscher zwischen den Blättern, das kommt von mir persönlich. Wer hat Mut? Welches Mönchsgrasmücklein ist noch ohne Partner? Komm schon, flieg her! – Oha, gleich zwei! Halli hallo, lasst uns vö... äh, ich meine, hört mal, wie schön die Gebetsglocken tönen! Lieber Gott, danke für die Birken und Weiden und für diese beiden schnusigen Mönchsgrasmücklein, Amen. He – was ist los? Pieps o pieps, wollt ihr schon weiter? Also die haben was verpasst, ich schwörs, zwitscher zwitscher zwitschgizwitsch. Jetzt sollen wir uns umsehen im Klostergarten, also nach oben schauen, nach unten, nach rechts und links. Ich setze mich auf eine Bank und lächle, denn mir gefällt sehr, was ich sehe.

Schöne Beete

Die Ü60er des Ski Clubs Bonstetten. (Bild zvg.) einzelnen der spektakulären IWCUhrenfamilien nachvollziehen konnten. Das Mittagessen nahm die Gruppe gemütlich auf dem Rheinschiff ein. Die Fahrt ging von Schaffhausen via Stein am Rhein bis zum Untersee-Bodensee nach Steckborn. Auf einer der schönsten Stromfahrten Europas gab es da die idyllische, unberührte Flusslandschaft des Hochrheins mit einem grossen Naturund Vogelparadies zu bestaunen. Wieder an Land führte der Organisator sie durch die Altstadt von Steckborn und erklärte ihnen die geschichtsträchtigen Gebäude, Stadtmauern der verschiedensten

Epochen aus der Steinzeit über die Römerzeit bis ins Mittelalter. Beeindruckend waren die Geschichten der Pfahlbausiedlungen am Untersee. Mit einer gesunden Müdigkeit und vielen Eindrücken kehrten die Ü60er mit dem Zug via Frauenfeld zurück nach Bonstetten. Der nächste Anlass im Rahmen des 10-Jahre-Jubiläums wird sie im August auf den Pfäffikersee und anschliessend auf den Erlebnisbauernhof Jucker führen. Walti Mätzler Weitere Infos, Jahresprogramm und Fotos unter www.ue60-scbonstetten.ch.

Der Gesangverein sang gemeinsam mit den Gästen Ein wunderbarer Sommerabend krönte diesen Höhepunkt des Gesangvereins Hedingen.

Der Gesangverein Hedingen sang gemeinsam mit dem Publikum das Lied «Azzurro» (Bild zvg.)

Beet um Beet voll Blumen und Gemüse, und alles will wachsen, will gedeihen und streckt sich hoch zum Himmel. Der schickt ihnen tausend warme Sonnenstrahlen. Und hinten warten ein paar Wolken, um sie nachher mit Wasser zu besprengen. Vögel zwitschern einander wichtige, pardon, wichtigste Dinge zu. Und ich: Soll ich singen? Zum Beispiel: Es grünt so grün, wenn Klosters Blüten blühen, oder mich an etwas erinnern? Oder etwas planen? Nein, nur schauen, einfach nur schauen. Und leise, ganz leise danke sagen. Nächster Auftrag: Ein Elfchen schreiben, ein Elfwörter-Gedicht. Über Blumen oder etwas anderes. Ich geh raus und warte, ob mir etwas entgegenkommt. Ooooh! Was steht da?! Wie gut, dass es mir nicht entgegenkommt, denn es ist ein Cabrio, ein wahnsinnig langes, blumengeschmücktes! Es steht vor der Kirchentür.

Elfchen Pontiac weisser Riesenschlitten wartet vorm Gotteshaus auf ein glückliches Brautpaar Flitterwochen

Das Kuchenangebot im Klostergarten. Rosen mit den Augen liebkosen und für die Malve eine Salve Und jetzt sollen wir uns im Klostergarten auf irgendetwas konzentrieren. Ich spaziere los, und auf dem Weg dorthin bleibe ich verzückt stehen. Mein Blick bleibt hängen an der grossen Tafel beim Café. Wasser läuft mir im Mund zusammen, als ich zu lesen beginne.

Konzentration auf... Rüeblitorte Linzertorte Nusstorte Himbeer-Cheesetorte usw. Wie wunderbar! Und doch so schwierig! Wenn man sich für eines entscheidet, entgehen einem all die andern Köstlichkeiten! Welches ist das Tollste? Ha – ich schau im Café drinnen nach, von welchem am wenigsten da ist – das ist dann das Beliebteste und infolgedessen das Beste! Ich geh rein, und was seh ich – einen oberfrischen Kirschkuchen mit Streuseln, noch gar nicht ausgeschrieben. Der Fall ist klar! Nun eine seltsame Aufgabe! Einen Text schreiben mit folgendem Schlusssatz: «Als die Sonne aufging, wurde er zu Stein.» Die ganze Zeit habe ich den Tod meiner geliebten Mutter vor drei Wochen verdrängt, doch urplötzlich werde ich traurig. Das Kloster Kappel, das ich als einen wunderbaren, einzigartig schönen Ort empfinde, mitsamt Pfarrerinnen und Pfarrer, möge mir diesen schlimmen Text verzeihen!

Als die Sonne aufging Der Pfarrer stand am Grab und erzählte Seltsames. Nämlich, dass die Tote im Sarg nicht wirklich tot sei, sondern, dass ihre Seele im Himmel weiterlebe und sie es dort besser habe als auf der Erde, zusammen mit ihrer Familie, also mit ihren Eltern, Grosseltern und Urgrosseltern. Alle glücklich vereint. Die Familienmitglieder, die am Sarg standen, dachten, das wär wunderbar, aber ... Der Pfarrer verabschiedete sich, und als die Sonne aufging, wurde er zu Stein. Noch viele weitere Texte entstanden. Nach dem sonntäglichen Mittagessen war grosse Verabschiedung und «Wir sehen uns wieder beim nächsten Schreiben, versprochen!» Ute Ruf

Das Konzert fand auf dem Pausenplatz des Schulhauses Güpf am 9. Juli statt. Zu hören waren Tessiner Lieder, alte italienische Musik, Klassik und Schlager. Das zahlreich erschienene Publikum freute auch an den gelungen gesanglichen Darbietungen und den Solostücken des Akkordeonisten Paolo D’Angelo. Auch die italienischen Spezialitäten, welche die Gourmetgruppe bereitgestellt hatte, fanden grossen Anklang. Alle genossen die heiter fröhliche Atmosphäre in geselliger Gemeinschaft. Der Gesangsverein bedankt sich herzlich bei den Helfern für ihre Unterstützung und bei allen Gästen für das Mitfeiern.

Nochmals ’ne kleine Aufgabe, ein Blumen-Mini-Reim. Hier sind zwei davon:

Gesangsverein Hedingen

Ein Hochzeitsschlitten liefert Inspiration für ein «Elfchen». (Bilder Ute Ruf)


Vermischtes

Dienstag, 19. Juli 2022

11

Spielerisch Lernen im Park Seleger Moor Die Biologen Regula Schmidt und Urs Bircher konzipierten Rucksäcke für kleine Forscher Dass Lernen in der Natur viel Spass machen kann, erfahren Familien im Park Seleger Moor, wenn sie sich unentgeltlich an der Kasse Rucksäcke ausleihen. Es gibt sie in zwei Ausführungen: den Erlebnisrucksack für Vorschulkinder und den Forscherrucksack für Primarschüler.

Input, sondern auch an der didaktischen Aufbereitung der Themen. Dafür, dass die Rucksäcke alles Material enthalten, sorgt das Kassenpersonal. Duftstoffe können «verduften». Zitronensaft, Röhrchen zum Blasen und Material zum Basteln des kleinen Vogels Pips werden nach jedem Gebrauch ersetzt. Die Initianten des Projektes loben die Besucher: «Die Leute tragen Sorge und teurere Instrumente wie Stoppuhren sind bisher nicht verschwunden.» Regula Schmidt und Urs Bircher nehmen Naturschutz ernst und reden nicht nur darüber, sondern setzen ihre Freizeit unentgeltlich dafür ein. Beispielsweise auch für das Amphibienprojekt in Hedingen oder Regula Schmidt im Vorstand des Natur- und Vogelschutzvereins Bezirk Affoltern NVBA. Eine Familienmitgliedschaft beim NVBA bringt generell wertvolle Erlebnisse im Rahmen von gemeinsamen Exkursionen und Einsätzen für die Natur. Es gilt, Menschen wie Regula Schmidt und Urs Bircher, die sich selbstlos für die Natur einsetzen, Wertschätzung entgegenzubringen, indem man ihre tollen Angebote nutzt.

regula zellweger Fingerabdruck eines Baumes? Ja, kein einzelner Baum hat dieselbe Rinde wie ein anderer. Aber die Baumarten lassen sich anhand der Rinde unterscheiden. Dies lernen Baumdetektive, die im Park Seleger Moor mit dem Forscherrucksack unterwegs sind. Und die Baumkronen? Auch die sind unterschiedlich. Man soll sich nicht wundern, wenn man kleine und grosse Besucher sieht, die einen Taschenspiegel rechtwinklig auf die Nase halten und sich so wie ein Eichhörnchen in den Baumkronen fühlen. Wie trinken Bäume? Sie benutzen «Röhrli». Dazu gibt es im Forscherrucksack einen spannenden Versuch, den man selbst durchführen kann. Einfach die entsprechende fein säuberlich beschriftete Box im Rucksack öffnen und loslegen.

Rucksäcke gratis im März und von Juli bis Ende Saison erhältlich. Nicht in der Hauptsaison. Eintritt für Erwachsene: 18 Franken, Jugendliche 13 Franken, Kinder bis 12 Jahre gratis. www.selegermoor.ch.

Natur erkunden Bestimmte Vogelarten bevorzugen gewisse «Einfamilienhäuser». Familien suchen begeistert die Vogelhäuser von Blaumeisen, Zaunkönigen und Rotkehlchen. Erstaunlich: Ein Spatz hat 1000 Federn. Die sind zusammen schwerer als seine Knochen. Wären die Federn bei Regen nicht Wasser abstossend, bekäme der Vogel ein Gewicht, das ihn flugunfähig machen würde. In der entsprechenden Box des Forscherrucksacks findet man Material, um spezifische Federn und ihre Funktionen genauer zu erforschen. Weiter kann man mit «duftenden Dosen» Lieblingsblumen von Bienen selbst erschnüffeln. Zudem kann

Regula Schmidt zeigt den Forscherrucksack für grössere Kinder und den Erlebnisbeutel für die Kleinen. Beide beinhalten ein Informationsheft für die Eltern und ein Arbeitsheft für die Kinder. (Bild Regula Zellweger) man mit einer Libelle um die Wette rennen. Und dann geht es auch noch um Chemie. Wie sauer ist das Seleger Moor? Bei den zehn Posten des Forscherrucksacks wird spielerisch gelernt und gestaunt. Der Erlebnisrucksack für die Kleinen ist anspruchsloser als der Forscherrucksack – macht aber auch viel Spass. Hier begleitet man das Eichhörnchen Charlie. Damit es nicht einsam ist, basteln die Kinder gleich zu Beginn den kleinen Vogel Pips – das Material dazu

liegt im Rucksack bereit. Es wird in verschiedenen Aufgaben gehüpft, geworfen, ertastet, gesucht und gelauscht. Die Kleinen absolvieren sieben Posten. Diese beiden Parcours durch das Seleger Moor machen nicht nur Kindern viel Freude, auch die Eltern werden staunen, wie schnell die Zeit vergeht.

Naturpädagogik Regula Schmidt hat das Projekt von der Konzeption bis zum Start im Seleger

Otterpaar soll für Nachwuchs sorgen Frisches Blut im Wildnispark Zürich

Die Otteranlage des Tierparks Langenberg in Sihlwald ist um eine Attraktion reicher: Seit einigen Tagen lebt hier ein zusätzliches Paar – welches nächsten Frühling hoffentlich für Nachwuchs sorgen wird. Die Fischotter gehören im Wildnispark Zürich zu den Publikumslieblingen. Diese Woche hat sich die Chance verdoppelt, einen der charmanten «Wassermarder» zu entdecken. In die Fischotteranlage in Sihlwald ist nämlich ein zweites Paar eingezogen. Die Tiere sind beide erst ein Jahr alt und stammen aus Zoos in Polen und Tschechien. «Sie haben sich bereits gut aneinander gewöhnt und fühlen sich in der

Anlage sehr wohl», erklärt Martin Kilchenmann, Leiter des Bereichs Tiere im Wildnispark Zürich. Das erste Otterpaar, das bereits seit Längerem in der Anlage an der Sihl lebt, bewohnt nun die benachbarte, ehemalige Biberanlage. «Diese beiden sind schon etwas älter und dürfen ihren Lebensabend bei uns geniessen», sagt Kilchenmann.

Auf dem Vormarsch Der Fischotter zählt in Europa zu den bedrohten Tierarten, deshalb wurde 1985 das Europäische Erhaltungszuchtprogramm für «Lutra lutra» von der European Association of Zoos and Aquaria (Eaza) ins Leben gerufen. Auch der Wildnispark Zürich Langenberg ist seit 2005 daran beteiligt. In der Schweiz galt

der Fischotter 1989 als ausgestorben. Seit 2009 werden vereinzelt wieder Tiere gesichtet: an der Aare, am Hinterrhein, am Ticino, an der Rhone und am Inn. Die Stiftung Pro Lutra setzt sich dafür ein, dass sich die Tierart in Schweizer Gewässern wieder etablieren kann. Martin Kilchenmann ist Mitglied des Stiftungsrats. Ursprünglich besiedelte der Fischotter die Ufer aller schweizerischen Gewässer bis 1600 Meter über Meer. Die Tierart wurde stark bejagt, zusätzlich dürften die Verschmutzung der Gewässer durch das Umweltgift PCB (Polychlorierte Biphenyle) und weitere Veränderungen ihres Lebensraums mitverantwortlich für das Aussterben des Fischotters in der Schweiz gewesen sein. Mirella Wepf, Wildnispark Zürich

Moor eng begleitet und viel Freiwilligenarbeit geleistet, bis die Rucksäcke mit allem Material ausgestattet waren. Sie hat beispielsweise alle Stoffsäcke selbst genäht und das Material für die Boxen besorgt. Ihr Mann Urs Bircher legte seinen Fokus auf die Begleithefte mit den Fragen und Aufgaben und die Geschichten um Charlie. Die Biologin arbeitet heute unter anderem als Dozentin an der Pädagogischen Hochschule in Luzern. Ihre hohen Fachkompetenzen erkennt man nicht nur am biologischen

Die Serie «Familienfreundliches Säuliamt» bietet Informationen und Tipps rund um lokale Angebote für Familien. Themen sind Freizeit, Gesundheit, Beratung und Betreuung. Danke für Tipps zu für Familien besonders interessanten Themen im Bezirk an: redaktion@affolteranzeiger.ch. (red.)

Regelmässig lüften hilft

Coronavirus: Empfehlungen für Schulen Die Bildungsdirektion empfiehlt den Schulen im Kanton Zürich, die Sommerpause für Vorbereitungen im Umgang mit dem Coronavirus zu nutzen. Laut Mitteilung der Bildungsdirektion des Kantons Zürich steigen die Infektionszahlen mit dem Coronavirus wieder. Bislang erweise sich die aktuelle Virusvariante als mehrheitlich ungefährlich für die Bevölkerung. Die leichte Übertragbarkeit führt jedoch vermehrt zu personellen Ausfällen. Die Bildungsdirektion hat deshalb verschiedene Empfehlungen für die Volks-, Mittel- und Berufsfachschulen im Kanton Zürich zusammengestellt. Einfach handhabbare Schutzmassnahmen helfen den Schulen, krankheitsbedingte Ausfälle mit Beginn des neuen Schuljahres zu vermeiden. Dabei fliessen auch Erfahrungen aus der Vergangenheit ein: Bei der Bewältigung der Coronapandemie wurden der stete Austausch zwischen der Bildungsdirektion und dem Schulfeld sowie klare Vorgaben zur Sicherstellung des Schulbetriebs geschätzt.

Lüftungskonzept für den Schulbetrieb

Neugierig erkundet der Fischotter seine neue Anlage. (Bild Stefan Eichholzer)

FAMILIENFREUNDLICH

Regelmässiges und richtiges Lüften gehört nach wie vor zu den nützlichsten Massnahmen im Schulbetrieb und sollte konsequent umgesetzt werden. Saubere Raumluft schützt nicht nur vor einer Ansteckung mit Corona- oder anderen Erkältungsviren, sondern verbes-

sert auch die Konzentrationsfähigkeit. Die Schulen sind deshalb aufgefordert, ihre bisherigen Massnahmen für saubere Raumluft auf Beginn der Heizperiode zu überprüfen und zu reaktivieren. Im Schulfeld schützen sich alle Beteiligten vor allem durch ihr eigenes Verhalten – zum Beispiel, indem sie bei Veranstaltungen freiwillig eine Maske tragen. Für grosse Veranstaltungen (wie Informationsabende) können die Schulen eine Maskenempfehlung aussprechen und Masken bereitstellen. Treten Krankheits- oder Erkältungssymptome auf, sollen die Betroffenen unabhängig von der Krankheit zu Hause bleiben, bis sie symptomfrei sind. Bei leichten Symptomen oder nach Kontakt mit positiv getesteten Personen wird das freiwillige Tragen einer Maske empfohlen. Schulen gelten als Betriebe der kritischen Infrastruktur. Deshalb haben sie weiterhin die Möglichkeit, ihre Mitarbeitenden inklusive Lehrpersonen repetitiv testen zu lassen. Mit den Massnahmen soll einer weiteren Verbreitung des Coronavirus in den Klassenzimmern entgegengewirkt werden. Dies reduziert auch die Belastung der Schulen. (red.) ANZEIGE

Wir engagieren uns für eine belebte Bergwelt. berghilfe.ch


Homö Homöopathie Affoltern am Albis

Marianne Gubler

Körpe

Japanische Akupunktur

Sanft und wirksam bei Problemen emen des Immunsystems und Verdauungstrakts, Unruhe, Kopfschmerzen sowie Verspannungen.

Physikal Physikalische Therapie Fuchs

dipl. med. Masseur mit eidg. Fachausweis Kassenanerkannt

Massagen: Klassische Massage Bindegewebemassage manuelle Lymphdrainage Lomi Lomi Nui Hawai-mass. • Fango • Elektrotherapie • Sauna Toni Fuchs, Bergstrasse 7, 8910 Affoltern a.A. Termine nach Vereinbarung Telefon 079 774 28 30, www.Massage-Therapien.ch

Eidg. dipl. Homöopathin HFP 18 Jahre Berufserfahrung Breitenstr. 20, 8910 Affoltern a.A. Tel. 043 333 95 24

www.hompa-albis.ch

SHINDO Zentrum Zürichstrasse 49, 8910 Affoltern a.A. Bhavito Jansch, Naturheilpraktiker mit eidg. Diplom TCM/Akupunktur Bei allen Zusatzversicherungen anerkannt Tel. 078 755 84 68, www.shindo.ch

Som

Gan

Tanze

Ferien in der Schweiz?

Tanzen Buche einen Termin in der Bio Massage am Türlersee.

Schwimmen, spazieren und eine Wellness- oder Druckmassage

geniessen. Infos/Reservation: www.mehr-balance.ch, Tel:0782408656 Wir freuen uns!

Carmen Müller Priska Hunziker Romano Fallica Mirjam Kränzlin

Coif Resikka ...

in Affoltern a.A.

Akupun

Orientalischer Tanz ab 15. August Montag

10.45–12.00 Uhr

Internationale Tänze ab 16. August Dienstag 09.30–11.00 Uhr Jeweils eine Schnupperlektion gratis. Einstieg jederzeit möglich.

Infos und Anmeldung 058 451 51 36 sport@pszh.ch

C

Sommerschnitt?

Liebe Kundschaft, was würde ich ohne euch machen? Ich bedanke mich von Herzen bei euch. Eure Nadia

C ... bedient von Lorena Dulic

re h a 7 - Jb i l ä u m Ju

HAIR AFFAIR Laura La Piana 8142 Uitikon Waldegg Leuengasse 51 (vis-à-vis Gasthof Leuen) Telefon 044 760 46 60

www.hair-affair.ch

Bahnhofstrasse 15 I 8932 Mettmenstetten

Tel. 044 767 06 81

info@coiffurebirrer.ch I www@coiffurebirrer.ch

Betriebsferien 18.–25. Juli 2022. In dieser Zeit ist das online Buchungs-System aktiv. DANKE!

Ihr Spezialist in Affoltern, gerne sind wir für Sie da!

Tel. 043 817 14 15 | info@coiffeur-lilo.ch Oder auch ohne Voranmeldung

(Preisanpassungen ab 1.4.22)

Coiffeur Lilo GmbH | Innere Grundstr. 3 | 8910 Affoltern a.A. | 043 817 14 15


T

Vitalf

Paar- und

uchen in online b NEU: Term

&

Einzelberatung Paarberatung Familienberatung Ü60-Beratung Beratungen auch Samstagvormittag und abends möglich Wiesenstrasse 9a, 8910 Affoltern am Albis Tel. 044 761 60 12, www.susannaherger.ch

Fus Medi

Ihr Fusspflegestudio in der Nähe

t imeless

«Gönnen Sie Ihren Füssen, die Sie kilometerweit durchs Leben tragen, zwischendurch Erholung – gerne verwöhne ich sie!»

Medizinische Kosmetik und Permanent Make-up

«Zeitlos» eintauchen in Entspannung und Schönheit … In der Zeitlosigkeit versinken und die Welt vergessen… Ihrer Haut ein wenig Zeitlosigkeit schenken. Jeannette Tonin-Tobler In der Rüti 11 8915 Hausen am Albis Tel.: 043 466 53 24

www.timeless-kosmetik.ch

günstig werben kaspar.koechli @chmedia.ch T. 058 200 57 14

Craniosac

Heidi Moser, dipl. Fusspflegerin, dipl. FussreflexTherapeutin, PPE Spezialistin

Fusspflege, Massagen, kosmetische Behandlungen Schachenmatten 4, 8906 Bonstetten www.fussdrachen.ch

076 411 02 44

Craniosacra

TOUCH THE EARTH – HANIKU

Craniosacral Therapie

Baby- und Kinderbehandlungen Manja Jansch-Muser 044 760Zürich 05 71 8006 Eidg. dipl. Komplementär Therapeutin Krankenkassenzulässig Brunnenweg 8, 8912 Obfelden und 8006 Zürich www.haniku.ch h

S

Für gesunde Zähne und ein strahlendes Lächeln

Telefon 044 761 95 61 www.zahnarztaffoltern.ch Breitenstrasse 20 8910 Affoltern am Albis

Copyright/Promotion/ Verkauf/Layout: 058 200 57 14 079 682 37 61

Kaspar Köchli kaspar.koechli@chmedia.ch

Die geschätzten Inserenten bedanken sich herzlich bei Ihnen, liebe Kundinnen und Kunden. Nächste Erscheinung dieser Spezialseite ist am 16. August 2022. Interessiert, zu werben?


14

Veranstaltungen

Dienstag, 19. Juli 2022

Der Vergangenheit auf der Spur Was ein 2000 Jahre alter Holzbalken mit einem Thermalbad zu tun hat Janet Schramm ist DiplomRestauratorin und organisiert am kommenden Mittwoch eine Führung durch das Sammlungszentrum Affoltern. Dabei zeigt sie die Konservierung von Holzbalken einer römischen Badeanlage. von Laura HoHLer «Mich hat das Thema Kunst und Kulturgut schon immer fasziniert», sagt Janet Schramm. Dies sei auch der Grund gewesen, warum sie sich in diesem Themenfeld informiert habe und schliesslich auf den Beruf der Restauratorin gestossen sei. Besonders faszinieren sie die Gegenstände aus vergangenen Zeiten, so Schramm. «Jedes Objekt hat seine eigene Geschichte; während des Gebrauchs, wie es in den Boden gelangt ist, warum es dort über so eine lange Zeit erhalten blieb und wie es schlussendlich wiederentdeckt wurde.»

Abwechslungsreiche Tätigkeiten Ihre tägliche Arbeit ist durchaus vielfältig. «Das Tätigkeitsfeld einer Konservatorin-Restauratorin kann ganz unterschiedlich aussehen», berichtet Schramm. «So kann man am Vormittag noch an der Strahlkammer unter mikroskopischer Vergrösserung gearbeitet haben und am Nachmittag bedient man den Lastenkran in Nassraum, um das Konservierungsbad von römischen Konstruktionshölzern zu wechseln.» Von der präventiven Konservierung für die Einlagerung im Depot über das Anfertigen von Stützen für die Ausstellung bis hin zur aktiven KonservierungRestaurierung am Objekt gebe es eine breite Palette an Aufgaben, sagt die Restaurationsexpertin. Im Sammlungszentrum des Schweizerischen National-

Janet Schramm bei der Restauration des über 2000 Jahre alten Holzes. (Bild zvg.) museums seien 22 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit der Konservierung-Restaurierung der unterschiedlichen Materialgruppen der Sammlung betraut. «Das Team des Fachbereichs Konservierung-Restaurierung archäologischer Bodenfunde setzt sich aus fünf Fachspezialisten zusammen», erklärt sie. Dieses kümmere sich um Funde, die frisch aus archäologischen Ausgrabungen stammen.

Werkzeuge aus der Dentalhygiene Restauratorinnen und Restauratoren benutzen Gerätschaften, die jenen aus der

Dentalhygiene ähnlich sind. «Da die Oberflächendetails sehr klein sein können, findet beides unter mikroskopischer Vergrösserung statt», sagt Schramm. «Nassorganik wird häufig mit Airbrush oder auch mit dem Ultraschallmeissel gereinigt.»

Blick hinter die Kulissen Anders als die Museen der Museumsgruppe des Schweizerischen Nationalmuseums ist das Sammlungszentrum nur im Rahmen von Führungen zugänglich. «Ich möchte gerne diese exklusive Möglichkeit nutzen, um In-

teressierten den Blick hinter die Kulissen zu ermöglichen und das Themengebiet der Restaurierung näherzubringen», sagt Schramm. Die öffentlichen Führungen im Sammlungszentrum finden jeden Monat zu unterschiedlichen Themengebieten statt – mit begrenzter Teilnehmeranzahl. «Individuelle Gruppenführungen können aber auch gebucht werden», so die Restauratorin. Die römischen Holzbalken, die sie an der Führung zeigen wird, stammen aus Baden im Kanton Aargau. «Sie wurden im Zuge der Bauarbeiten 2018 für das neue Thermalbad ausgegraben. Es

handelt sich um die Unterkonstruktion eines antiken Thermalbades», erklärt Schramm. Bisher sei dies schweizweit das einzige Bad mit einer hölzernen Stützkonstruktion. Der Lehm und das Thermalwasser hätten die massiven Eichenhölzer über 2000 Jahre konserviert. Am Mittwoch, 20. Juli, findet von 18.30 bis 19.50 Uhr eine öffentliche Führung mit Janet Schramm, Konservatorin-Restauratorin Archäologie, durch das Sammlungszentrum in Affoltern statt. Interessierte müssen sich vorher anmelden. Der Eintritt kostet 10 Franken. www.sammlungszentrum.ch.

Spass und Nachhaltigkeit Variationen einer Wirklichkeit Familienabenteuer in der Umwelt-Arena

Ausstellung im Kloster Kappel

Auch diesen Sommer organisiert die Umwelt-Arena in Spreitenbach während der Ferienzeit die «Family Days». Familien profitieren von reduzierten Eintrittspreisen und einem spannenden Programm.

In verschiedenen Räumen im Kloster Kappel sind Fotografien von Ursula Gross und Skulpturen sowie Bilder von Peter Heusi ausgestellt. Die Ausstellung dauert noch bis am Sonntag.

Die Umwelt-Arena ist ein einzigartiges Familien-Ausflugsziel mit Attraktionen und Ausstellungen für junge Umweltpioniere, wo Themen rund um einen nachhaltigen Lebensstil mit der Familie diskutiert werden können. Es gibt altersgerecht aufbereitete Tipps, was jeder Einzelne im Bereich Recycling, Ernährung, Bauen, Wohnen oder Fahren selbst tun kann. Vom 13. Juli bis am 21. August, jeweils mittwochs bis sonntags, finden wieder die «Family Days» statt. Familien (zwei Erwachsene mit Kindern) bezahlen 30 Franken statt 38 Franken; Coop-Hello-Family-ClubMitglieder 24 Franken statt 38 Franken.

Auf dem rund halbstündigen SpassTrail erfahren Kinder und ihre Eltern viel Spannendes über die aktuelle Sonderausstellung «Wald und Holznutzung» der Umwelt-Arena. Gross und Klein lernen Faszinierendes über den Wald und seine Bedeutung für die Biodiversität, als Naherholungsraum und Energielieferant kennen. Zudem wird die Geschichte der Holznutzung von der Steinzeit bis heute aufgezeigt. Der Trail führt auch durch die Ausstellung «Mach was mit Holz» mit Informationen zur Vielfältigkeit von Holz und zu Berufen in diesem Bereich. Anschliessend können die teilnehmenden Familien etwas Kreatives aus Holz werken oder mit eigener Muskelkraft ein Sägevelo ausprobieren. Die Anmeldung zum Spass-Trail erfolgt ausschliesslich vor Ort in der Umwelt-Arena und die Teilnahmeberücksichtigung geschieht nach Eingang der Anmeldung. (red.) Weitere Infos unter www.umweltarena.ch.

In der Umwelt-Arena in Spreitenbach hat die ganze Familie Spass. (Bild zvg.)

von Marianne voss Die Ausstellung im Kloster Kappel steht unter dem Titel «Variationen einer Wirklichkeit». Damit gemeint sind die vielen Sichtweisen von uns Menschen, die alle Teil sind der e i n e n Wirklichkeit. Mit ihren Bildern und Skulpturen verleihen die Kunstschaffenden Ursula Gross und Peter Heusi dieser Wirklichkeit Ausdruck. Und zugleich entstehen in ihren Werken neue Wirklichkeiten, die weder geplant noch vorauserahnt wurden.

Dritte Dimension auf der Leinwand Die Psychotherapeutin Ursula Gross wohnt in Obfelden und fotografiert seit ihrer Kindheit. Ihre ausgestellten Fotografien sind alle im Seleger Moor entstanden. Nicht die Seerosen stehen für sie im Vordergrund, sondern das Verborgene, Unerwartete darunter oder daneben. «Ich war selbst überrascht, was sich in den Bildern alles zeigte», erklärt sie. Bewusst spielt sie oftmals mit viel Unschärfe und zeigt nur einzelne Details scharf. Dazu führt sie aus: «Ich beschränke alles auf das Wesentliche, aber entferne nicht die Poesie.» Peter Heusi lebt in Rifferswil und war als Bauingenieur tätig. Mit seinen aktuellen Bildern sucht er mit unterschiedlichen «Bau-Materialien» eine

Ursula Gross im Eingang des Klosters Kappel vor ihren Fotografien (rechts) und einer Bildkomposition von Peter Heusi. (Bild Marianne Voss) dritte Dimension auf der Leinwand. Dazu braucht er zum Beispiel Ton, Naturasphalt, Bentonit, Stoff, Steine und vieles mehr. Für die Farben verwendet er nebst Acryl vorwiegend Stein-Pigmente aus der Provence. Beim Experimentieren mit diesen Materialien entstehen immer wieder neue Effekte. «Es sind diese Überraschungen und das zeitlose Eintauchen in die Arbeit, die mich motivieren und beglücken.» Das künstlerische Handwerk hat er in einem berufsbegleitenden Studium an der Edith Maryon Kunstschule in Freiburg i.B.

gelernt. Nebst dem Schaffen von Skulpturen mit Stein und Holz hat ihn das experimentelle Malen begeistert. An der Ausstellung im Kloster Kappel sind von ihm auch einige Skulpturen in Holz und Stein zu sehen. Bis am Sonntag können alle Interessierten die Ausstellung der beiden Säuliämtler Künstler ansehen. Die Fotografien, Bilder und Skulpturen befinden sich im Kloster Kappel in verschiedenen Räumen des Amtshauses sowie im Kreuzgang. Die Ausstellung ist täglich von 8 bis 22 Uhr geöffnet.


Sport

Dienstag, 19. Juli 2022

15

Ein neuer Velohelm im Testeinsatz Im Oktober startet Bernhard Schneider an der Ironman-WM in den USA – bis dahin trainiert er nach Plan Bernhard Schneider bereitet sich auf die Ironman 70.3-Weltmeisterschaft Ende Oktober in St. George, Utah, vor. In einer Folge von Beiträgen schildert er seine ganz persönliche Strategie, die er im Lauf der Saison durchführt. von bernhard schneider In dieser Saison verfolge ich zwei Ziele: Das erste ist ein optimales Resultat an der Weltmeisterschaft über die halbe Ironman-Distanz. Mein zweites Ziel ist, mich bereits in diesem Jahr für die Weltmeisterschaft 2023 über die ganze Ironman-Distanz in Hawaii zu qualifizieren. Den Hawaii-Startplatz in diesem Jahr, den ich mit dem 3. Rang bei Ironman Thun erhalten hätte, habe ich nicht genommen, denn «Hawaii» findet diesmal drei Wochen vor der WM über die halbe Distanz statt. Diese Kombination würde ich höchstens bei der umgekehrten Reihenfolge riskieren.

Mehrere intensive Intervalle Meine Wettkampfsaison begann Ende April in Westfriesland, Niederlande, über die halbe Ironman-Distanz. Ich stufte den Wettkampf mit «C» ein. Dies bedeutet: Ich führe auch Tests mit hohem Risiko durch. Konkret ging es mir darum, herauszufinden, wie es sich auswirkt, wenn ich beim Schwimmen weit vorne starte, und wie viele Watt ich zurzeit auf dem Rad treten kann, ohne beim Laufen dafür zu büssen. Der erste Test ergab ein negatives Resultat: Ich konnte niemandem anhängen, sondern schwamm allein in den für mich ungewohnt hohen Wellen im Meer. Mit fast 39 Minuten für 1,9 km war ich 5 bis 6 Minuten langsamer als üblich. Auf dem Rad dagegen fuhr ich problemlos mit der geplanten Belastung, legte auf den letzten Kilometern mehrere intensive Intervalle ein und lief trotz dieser Vorbelastung deutlich schneller als erwartet. Obwohl dies

Karate in der Badi Das Karate Center Albis organisiert im Rahmen des Sommerferienpasses kostenlose Karatelektionen in der Badi Stigeli. Das Karate Center Albis organisiert während der Sommerferien Karatekurse im «Stigeli» in Affoltern. Was normalerweise im Dojo – der Karateschule – auf Matten stattfindet, wird nun unter freiem Himmel auf dem Rasen geübt. Bevor Andi Müller den Kindern die ersten Karatebewegungen zeigte, lernten die neuen Karatekas, die Karateregeln kennen. Danach wurde geübt, wie man auf einem Bein steht, ohne umzufallen. Oder auf wackeligem Untergrund zu balancieren. Oder zuzuhören, wenn der Sensei – der Karatelehrer – eine Anweisung gibt. Nach kurzen Trainingsintervallen mit Hüpfen, Balancieren, Lufttreten und Blocken gab es eine wohlverdiente Abkühlung im Schwimmbecken. Danach wurde noch einmal konzentriert die Geheimnisse dieser faszinierenden Sportart Karate erkundet. Jene Kinder, die anfangs noch zögerlich oder schüchtern waren, kamen aus sich heraus und absolvieren die Übungen mit solchem Elan, dass die Eltern begeistert zuriefen und klatschten. Mit einer Verbeugung, die für die asiatischen Sportarten üblich ist, endete der abwechslungsreiche Nachmittag.

Nach 5:40 Stunden im Aerohelm befindet sich Bernhard Schneider auf der Anfahrt zur Wechselzone in Thun, wo er auch seinen Laufstil analysiert. (Bilder Erika Schmid) nicht das Ziel war, reichte es zu einem komfortablen Altersklassen-Sieg. Thun, wo ich vergangene Woche am Ironman Switzerland gestartet bin, war nun ein B-Wettkampf, vor dem A-Wettkampf in Vichy und A+ in Utah. Dies bedeutet, dass ich kleinere Tests vornahm, aber nicht um den Rang kämpfte. Ich stand beim Schwimmen viel weiter hinten ein, fand sogleich Anschluss und war auf der doppelten Distanz mit 67 Minuten viel schneller als zwei Wochen zuvor in Westfriesland. Zweite Frage: Kann ich mit dem Einzelzeitfahrhelm, der nur wenig Belüftung gewährt, bei dem warmem Wetter, das

wir in Thun genossen, mit durchgehend direkter Sonneneinstrahlung, 180 km fahren, ohne den Kopf zu überhitzen? Das Ergebnis: Es war grenzwertig. Auf dem Rad spürte ich noch wenig von der Überhitzung, beim Marathon dann aber schon.

Zu wenig getrunken Hinzu kam ein Fehler, der mir oft unterläuft: Ich trank zu wenig. Gemäss meinen Messungen verlor ich während meines 11:07 Stunden dauernden Wettkampfs durch Schwitzen 10 Liter Wasser. Auf dem Rad trank ich 2,5 Liter

Mehrere Podestplätze

Biokinematik hilft Mit meiner Körperhaltung ist Thun nicht ganz zufrieden. Die Schultern sind zwar unten, Arme und Oberkörper entspannt, doch das Becken ist zu weit hinten: Daran erkenne ich, dass ich bereits bei Streckenhälfte ziemlich müde war. Um daran zu arbeiten, nutzte ich die erste Gelegenheit zum BiokinematikMuskellängentraining.

Nachwuchs im Sägemehl

Zürcher Kantonales Nachwuchsschwingfest

Schwimmen, Biken, Joggen: Der traditionelle Triathlon am Hedinger Weiher lockte viele Sportbegeisterte und Schaulustige an.

Der Nachwuchs des Schwingklubs am Albis konnte sich mit vier Zweigen und einem Kategoriensieg auszeichnen lassen.

Beste Wetter- und Wasserverhältnisse lockten am vergangenen Freitagabend zahlreiche Sportlerinnen und Sportler aus der ganzen Region an den traditionellen Triathlon an den Hedinger Weiher. Nach drei Jahren konnte der Turnverein Hedingen den Anlass wieder wie gewohnt durchführen, nachdem er 2020 ganz abgesagt worden ist und 2021 nur vereinsintern durchgeführt wurde. Gesamthaft nahmen 21 Teilnehmende in drei Kategorien teil. Besonders war, dass viele Kinder zwischen der 4. und 6. Klasse aus der Jugendriege Hedingen teilnahmen. Beim Besammlungsplatz bei «MiKa’s» erschienen aus diesem Grund auch viele Schaulustige und stolze Eltern, um die Triathletinnen und Triathleten anzufeuern. Gestartet wurde

gemeinsam – die Rangliste und Siegerplätze wurden jedoch getrennt. In der Kategorie Damen belegten Susanne Müller aus Sellenbüren den ersten, Barbara Thurnherr aus Hedingen den zweiten und Leonie Bollier ebenfalls aus Hedingen den dritten Platz. Letztere legte ein besonderes Augenmerk auf sich. Die 16-jährige Schülerin startete als einzige junge Triathletin ihrer Kategorie und absolvierte alle drei Disziplinen alleine. In der Disziplin Schwimmen holte sie mit 3 Minuten und 1 Sekunde die Bestzeit aller Kategorien. In der Kategorie Männer belegte Raphael Nerz aus Hedingen den ersten Platz. Florian Wenk aus Zürich sowie Romano Girardi ebenfalls aus Zürich, belegten den zweiten respektive den dritten Platz. Ein familiäres Dreiergespann aus Hedingen und Ottenbach holte den Sieg in der Kategorie Teams. Zwei der drei Sportler holten zudem die Bestzeit im Bike und Run. Die anderen Plätze belegten zwei Teams des Turnvereins Hedingen. Kevin Widmer

Weitere Badi-Termine mit Ferienplausch ohne Mittwoch, 17. August, von 14 bis 16 Uhr statt.

in der Altersklasse. Ich schaue mir auch immer wieder Fotos vom Wettkampf an. Diese dienen der Analyse, auch wenn sie nur Momentaufnahmen darstellen.

Triathlon am Hedinger Weiher

Karate Albis

Anmeldung finden am Mittwoch, 20. Juli, und am

zu wenig, was ich beim Laufen überkompensieren musste. Dies belastete den Magen unnötig und verlängerte die Verpflegungspausen. Da ich die Nahrung in Wettkämpfen im Getränk einnehme, fehlten mir zudem Kohlenhydrate. Ergebnis: Mein Trinkverhalten stimmt für den halben Ironman, nicht aber für den ganzen. Den Helm trage ich bei warmem Wetter nur auf der Halbdistanz, konkret in Utah, während ich in Vichy bei warmem Wetter auf den besser belüfteten, weniger aerodynamischen Rennradhelm zurückgreifen werde, denn in Vichy benötige ich für den angestrebten Hawaii-Slot wohl den Sieg

Siegerinnen der Kategorie Damen: Barbara Thurnherr (von links), Susanne Müllerund Leonie Bollier. (Bild Turnverein Hedingen/Dominik Furrer.)

Am vergangenen Samstag fand einer der wichtigsten Anlässe für die Säuliämter Nachwuchsschwinger statt. In Meilen wurde das 80. Zürcher Kantonale Nachwuchsschwingfest ausgetragen. Zwölf Schwinger des Schwingklubs am Albis reisten ans andere Ufer des Zürichsees. Vor 900 Zuschauern wurden den ganzen Tag spannende Zweikämpfe geboten. In der jüngsten Kategorie (Jg. 2013 und 2014) gingen Laurin Meier aus Obfelden, Jan Müller aus Mettmenstetten und Gian Buchli aus dem Aeugstertal an den Start. Laurin zeigte in allen Gängen, warum er bereits sechs Schwingfeste diese Saison gewinnen konnte. Er qualifizierte sich mit fünf Siegen souverän für den Schlussgang. Im Schlussgang traf er auf den St.Galler Jamiro Brägger, welcher ebenfalls fünf Siege aufzuweisen hatte. Nach rund zwei Minuten konnte Laurin Meier mit einem schönen Kurz seinen Gegner auf den Rücken legen und sicherte sich mit 59,75 Punkten den Tagessieg. Auch Jan und Gian kämpften tapfer und belegten am Ende die Plätze 18 und 19. Bei den Jahrgängen 2011 und 2012 konnte sich Luca Müller aus Mettmenstetten mit drei Siegen, zwei Gestellten und einer Niederlage den begehrten Zweig auf dem 8. Schlussrang sichern. Für Dario Buchli reichte es nur ganz knapp nicht für den Zweig, er klassierte sich mit drei Siegen,

einem Gestellten und zwei Niederlagen auf dem 11. Rang. Mike Gut aus Obfelden platzierte sich in derselben Kategorie auf dem 22. Rang Silvan Meier aus Obfelden und Milos Styrsky aus Obfelden gingen bei den Jahrgängen 2009 und 2010 an den Start. Silvan sicherte sich mit drei Siegen, einem Gestellten und zwei Niederlagen den Zweig auf dem 9. Schlussrang. Milos klassierte sich am Ende des Tages auf dem 22. Rang. In der Kategorie der Jahrgänge 2007 und 2008 nahmen drei Nachwuchsschwinger des Schwingklubs am Albis am Wettkampf teil. Adrian Heiniger aus Mettmenstetten konnte dank dreier Siege, zweier Gestellten und einer Niederlage den Zweig in Empfang nehmen. Nur um 0,25 Punkte verpasste Max Gmür aus Affoltern den Zweig. Er belegte den 11. Rang mit drei Siegen, einem Gestellten und zwei Niederlagen. Auf dem 14. Rang klassierte sich der Hedinger Yves Möckli. Jonas Müller aus Mettmenstetten rundete das gute Resultat auf dem 18. Rang ab. Nico Vollenweider

Laurin Meier (links) im Schlussgang gegen Jamiro Brägger. (Bild zvg.)


TOP INTERNET TE ADRESSEN

Anzeiger

.affolteranzeiger.ch

www

Werben Sie mit uns und publizieren Sie Ihre WebAdresse auf dieser Seite. Information und Kontakt: inserat@weissmedien.ch

für die Wirtschaftsregion

Knonauer Amt

Augenoptiker

.B-O-A.ch

www

Karate/Selbstverteidigung

.Karate-albis.ch

www

Saxophon-Lektionen

Optiker

.chrisoberli.ch

.IhrOptiker.ch

www

www

Wenns ums Auge geht!

Herzlich willkommen im Karate-Center Albis. Kinder ab 3 Jahren, Jugendliche, Erwachsene ab 40 jederzeit möglich. Tel. 044 761 43 83

Sichtbar anders!

Für Erwachsene bis 99 Jahre. Christoph Oberli, Master of Arts in Music Pedagogy. Musikstudio Mettmenstetten, 079 276 51 34

Beratung, Lieferung, Montage

Kleinkind und Musik

Optiker

Spielgruppe

.hshop.ch

.evekay.com

www

.myoptix.ch

www

www

.spiel-werkstatt.ch

www

Wir beraten, liefern und montieren vom Geschirrspüler bis zur Waschmaschine zu Preisen, die Sie wissen sollten. Tel. 056 675 50 70

Musikalische Früherziehung. Fröhliches Eltern-Kind singen «Musig-Chäferli». Für Kleinkinder bis Kindergarteneintritt. 076 571 76 76, info@evekay.com

Ihr Familienoptiker im Knonauer Amt und Freiamt. Affoltern am Albis: 043 541 02 09 Muri: 056 664 53 66

Spielgruppe Spielwerkstatt für Kinder ab 2 Jahren, Robinsongruppen auf dem Bauspielplatz. info@spiel-werkstatt.ch

Coaching/Beratung

Kosmetik

Praxis für Quantenheilung

Yogazentrum

.inmitten-dazwischen.ch

.toplines.ch

www

www

Coaching in Sellenbüren (auch in Englisch), systemische Strukturaufstellungen, Biografiearbeit, Entspannungstechniken

Natürlich gepflegt mit Permanent-Make-Up, Lippen, Augenbrauen, Eyeliner, Kopfhautpigmentation, Microblading, Plasma-Lifting

Simplify Coaching

Kunsttherapie, nat. Heilen

.Simplify-Coaching.ch

Kunsttherpie und nat. Heilen in Aeugst.

Fahrschule / Kurse / Shop

Lampenshop

.lichtbox.ch

www.CHRESTA.ch

www

Fahrschule aller Kategorien: Auto, Motorrad, Lastwagen, Car, Nothelfer, Verkehrskunde, CZV-Kurse. Telefon 044 761 59 58.

Grosse Auswahl – Leuchten aller Art: LED, modern, Design, Kristall... Bei uns werden Sie fündig!

Gesundheits-Trainingscenter

Mund-/Nasenschutzmasken

.rickli-training.ch

.gratec.ch

www

www

Für Gesundheit und Wohlbefinden, Herz, Gelenke, Rücken, Figur. Tel. Termine: Dr. Rickli Premiumtraining, 043 530 30 30

Sie benötigen Schutzmasken? Wir können liefern! Typ 1, 2 + 3. Mehr Infos und Bestellung unter gratec.ch oder 043 322 60 70

Gesundheitsmassagen

Nachhilfe

www.sunstar-thaimassage.ch

www

.nachhilfecoach.ch

In guten Händen – einfach wohlfühlen und entspannen! Mit einer wohltuenden Thai-Gesundheitsmassage. Tel. 079 812 59 29

Massgeschneiderte Lernbegleitung für alle Schul- und Ausbildungsstufen.

Jassen lernen

Online Shop

Kurse und gesellige Jass-Treffs – Jass Grund-Kurs für AnfängerInnen – Jass Trainings Schieber + Coiffeur

Yoga befreit den Körper und öffnet das Herz! Ich freue mich auf Dich! Heike Westphalen, Telefon 079 345 09 65

www

Durch Simplify Coaching einfacher und unbeschwerter leben. Beruflich und privat.

.jassenlernenzug.ch

Lebensglück, Leichtigkeit und Freude am Sein! Ich freue mich auf Sie! Coaching-Termine buchbar: Telefon 079 438 43 57

.yogazentrum-am-weiher.ch

www

.thara.ch

www

www

.matrix-coaching.ch

www

.hs-trendshop.ch

www

Wir verkaufen Top-Artikel, die dem Trend der Zeit entsprechen.

Einsenden an: Weiss Medien, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a.A. Tel. 058 200 57 00, inserat@weissmedien.ch


Turn static files into dynamic content formats.

Create a flipbook
055_2022 by AZ-Anzeiger - Issuu