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054_2026

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Mehr Bewässerungssäcke installiert

Um zu verhindern, dass die städtischen Bäume eingehen, wurden um das Stadthaus Affoltern zusätzliche «Treegatoren» angeschafft. Seite 3

Pizza? dieci.ch

Rege Debatten-Kultur im Säuliamt

IhrFahrgefühl. UnserAntrieb. ruckstuhlgaragen.ch

Im «Anzeiger»-Forum werden Themen wie der Klimawandel, der öffentliche Verkehr und die Asiatische Hornisse teils heftig diskutiert. Seite 8

1.-August-Feiern: Reichhaltiges Festprogramm im Knonauer Amt

Unter anderem kommen auch die Regierungsräte Mario Fehr und Natalie Rickli

Florian HoFer

Auch in diesem Jahr haben sich die Organisatorinnen und Organisatoren in den Säuliämtler Gemeinden wieder um ein interessantes Programm zu den jeweiligen 1.-August-Feierlichkeiten gekümmert. Unter den Rednerinnen und Rednern sind die Sportkletterin Petra Klingler, Regierungsrat Mario Fehr, Regierungsrätin Natalie Rickli und auch Kantonsratspräsidentin Romaine Rogenmoser.

Die Feiern am Freitag, 31. Juli

Den Auftakt zu den 1.-August-Feiern machen bereits am Freitag, 31. Juli, zwei Orte im Bezirk: So startet das Unterhaltungsprogramm auf dem Hof der Familie Weiss an der Dachmattenstrasse in Bonstetten ab 18.30 Uhr. Auf dem Programm: Alphorn-Trio und musikalische Darbietungen des Musikvereins Bonstetten. Um 19.30 Uhr hält die Sportkletterin Petra Klingler die 1.-AugustAnsprache. Danach hätten der Lampionumzug der Kinder und das Anzünden der Feuerskulptur Pialeto, organisiert von der Kulturkommission Bonstetten, folgen sollen. Ob der Lampionumzug stattfindet, ist zurzeit noch in Abklärung. Es werde versucht, LED-Kerzen zu organisieren, um umzurüsten, gab Gemeindeschreiber Stephan Sandhofer auf Anfrage Auskunft. Das Anzünden der Feuerskulptur findet definitiv nicht statt. Die Festwirtschaft führt der Turnund Sportverein Bonstetten ab 18 Uhr. Auch in Obfelden wird schon am Freitag, 31. Juli, gefeiert, und zwar ab 17 Uhr in der Badi Obfelden. Der Willkommens-Apéro beginnt um 17 Uhr, die musikalische Unterhaltung bestreiten die Ohrestüber Musikanten. Nach dem «Festinterview» (ab 19.30 Uhr) und dem Schweizerpsalm spielt ab 20 Uhr die Band Martens. Danach wäre gegen 22.15 Uhr ein Feuerwerk geplant gewesen. Wegen des Feuerwerkverbots findet dies nicht statt. Es gibt aber ein Kinderprogramm, kulinarische Köstlichkeiten vom Feuerwehrverein und Getränke von der Badibeiz. Der Eintritt ist frei.

Wie schon im vergangenen Jahr wollen die Hedinger Buben und Mädchen mit ihren Lampions wieder um den Hedinger Weiher ziehen. Dafür sind in diesem Jahr aber wegen des Feuerverbots nur LED-Kerzen erlaubt. (Archivbild Nico Ilic)

Die Feiern am Samstag, 1. August

Den Auftakt der Feiern am Samstag, 1.August, macht Wettswil. Bereits ab 10Uhr sind im Schulhaus Aegerten (je nach Witterung auf dem Vorplatz oder im Mehrzwecksaal) die Tische gedeckt für einen gemütlichen Brunch (bis 11.30 Uhr). Aus Zug kommt SVP-Nationalrat Thomas Aeschi zu Besuch. Er und die Gemeindepräsidentin Katrin Röthlisberger halten die Festansprache. Für Unterhaltung sorgen die Ohrestüber Musikanten aus Obfelden und in der Bibliothek werden spannende Geschichten für Kinder ab vier Jahren erzählt. Beim Kinderschminken können sich die kleinen Gäste fantasievoll verwandeln lassen. Das Ende ist auf 14 Uhr terminiert.

Auch die 1.-August-Feier in Ottenbach beginnt schon früh. Von 10 bis 14 Uhr kann man das historische Kleinkraftwerk der ehemaligen Seidenweberei Haas besichtigen oder in der

Festwirtschaft verweilen (von 11 bis 17 Uhr). Dort gibt es Chäs-Brätel, eine Fischbeiz und ein Kuchenbuffet. Um 13 Uhr beginnt die musikalische Unterhaltung mit der Spielgemeinschaft Mettmenstetten-Ottenbach. Um 14.30 wendet sich Regierungsrätin Natalie Rickli an das Publikum.

Affoltern mit gleich zwei Feiern Gleich zwei Feiern leistet sich der Bezirkshauptort Affoltern. Die erste beginnt um 11 Uhr, dann spielt im Kasinosaal die Harmonie Affoltern. Um 12 Uhr wird Regierungsrat Mario Fehr die 1.-August-Ansprache halten. Die Festwirtschaft betreibt der Frauenturnverein Affoltern, der nur Bargeld annimmt. Die zweite Affoltemer Feier findet in Zwillikon ab 19.30 Uhr am Festplatz beim Schulhaus statt. Auf dem Programm stehen ein Lampionumzug um 20.30 Uhr und musikalische Begleitung

durch DJ Tutti. Auf zahlreichen Besuch freuen sich der Stadtrat und der Sportclub Zwillikon. Ein gemütliches Beisammensein ist in Maschwanden ab 18 Uhr im Naturbad geplant. Es gibt ein Spezialmenü und eine Ansprache von Gemeindepräsident Ernst Humbel. In Mettmenstetten findet die Bundesfeier auf dem Festplatz Paradies statt, Beginn ist um 19.30 Uhr, das Glockengeläute folgt um 19.45 Uhr. Um 20 Uhr redet Kantonsratspräsidentin Romaine Rogenmoser. Wie gewohnt führt der Turnverein die Festwirtschaft, für die musikalische Begleitung ist die Schwyzerörgeliformation Hopfemandli Baar zuständig. Veranstalter sind der Verschönerungsverein und der Turnverein Mettmenstetten.

Über weitere Veranstaltungen und eine Information zum Feuer- und Feuerwerkverbot lesen Sie auf Seite 3

Cafeteria und Computer

Die Computeria in Bonstetten ist innerhalb eines Jahres zu einer festen Institution geworden Sie ist ein Treffpunkt für digitale Hilfe und Teil eines schweizweiten Netzwerks, das vor mehr als 25 Jahren in St.Gallen gegründet wurde. Das Konzept verbindet kostenlose Unterstützung bei digitalen Fragen mit persönlicher Begegnung. Der Name wurde aus einer Kombination der Worte «Computer» und «Cafeteria» gebildet. (red) Seite 7

-Bogenschiessen des GGZ-Ferienpasses im Wald beim Weidhof in Kappel erfreute Kinderherzen. Seite 6

«Am Anfang hatte ich Angst, im Service zu arbeiten.»

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Käthi Mast, Wirtin Restaurant Post in Hedingen. (Bild Brigitte Reemts Flum)

Wirtschaftsmonitoring Kanton ZH

99 Prozent aller Unternehmen im Kanton Zürich sind KMU. Gleichzeitig leisten die Grossunternehmen einen überproportional grossen Beitrag zur Zürcher Wirtschaft. Auf sie entfallen rund 40 Prozent aller Arbeitsplätze und der Wertschöpfung. Zudem bezahlen sie schätzungsweise rund die Hälfte der Gewinnsteuern im Kanton Zürich. Darüber hinaus sind die Grossunternehmen wichtige Partner für die KMU, sowohl als Abnehmer als auch als Lieferanten. Dies zeigt eine Analyse des Amts für Wirtschaft. «Die Zürcher Wirtschaft lebt von ihrer Vielfalt. KMU sind für unseren Standort unverzichtbar. Gleichzeitig leisten Grossunternehmen einen enormen Beitrag zu Beschäftigung, Wertschöpfung, Innovation und Steuereinnahmen», sagt Regierungspräsidentin und Volkswirtschaftsdirektorin Carmen Walker Späh. «Sie schaffen zahlreiche Arbeitsplätze, stärken lokale Wertschöpfungs- und Lieferketten und tragen damit entscheidend zur internationalen Wettbewerbsfähigkeit unseres Wirtschaftsstandorts bei.»

Und Luc Zobrist, Leiter des Bereichs Volkswirtschaft im Amt für Wirtschaft und verantwortlich für die Studie, bilanziert: «Die Zürcher Wirtschaft ist weder ausschliesslich von den KMU geprägt noch allein von Grossunternehmen abhängig. Sie funktioniert als dichtes, vielfältiges und dynamisches Ökosystem. Kleine, mittlere und grosse Unternehmen sind aufeinander angewiesen – und stärken gemeinsam den Wirtschaftsstandort Zürich.» (red)

Weitere Ergebnisse des Zürcher Wirtschaftsmonitorings auf Seite 9

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Was die Vogelschar da wohl angelockt haben mag? Ein wunderbarer Schnappschuss von Kurt Berli aus Ottenbach.

AffolternamAlbis

Am 7. Juli2026 istinAffolternamAlbis gestorben: KlaraAubersongeb.Strasser geborenam13.Oktober1929, wohnhaft geweseninAffolternamAlbisZH. DieBeisetzungfindetimengstenFamilien-undFreundeskreisstatt.AbdankungamDienstag,4.August 2026, um11.20UhrinderFriedhofskapelle AffolternamAlbisZH. BestattungsamtAffolternamAlbis

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ZutatenSAUCE

4ELSojasauce

3ELSonnenblumenöl

3ELWeissweinessig 2Knoblauchzehen,gepresst 1Peperoncino,entkernt,feingeschnitten

1TLZucker Salz,Pfeffer

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600 gRindsplätzli àlaminute

1ELSonnenblumenöl(1) Salz,Pfeffer

1Lauchstange, halbiert,feingeschnitten

1ELSonnenblumenöl(2) 1Salatgurke,halbiert,inScheiben

1BundgemischteKräuter,z.B.Minze, Basilikum, Peterliund/oderKoriander, Blätterabgezupft 50 ggerösteteundgesalzeneErdnüsse, grobgehackt

Zubereitung

1. Sauce:Sojasauce, SonnenblumenölundWeissweinessigverrühren.Knoblauch, PeperoncinoundZucker beigeben, würzen.

2. Salat:FleischportionenweiseimheissenSonnenblumenöl(1)beidseitigjeca.1½Minutenanbraten,aus derPfannenehmen,inStreifenschneiden, würzen.

3. LauchimheissenSonnenblumenöl(2)rundumca.

3 Minutenanbraten,mit FleischundrestlichenZutatenbisundmitKräuternineinerSchüsselmischen. Saucedazugeben,mischen,ca.30Minutenziehen lassen.SalatmitErdnüssengarnieren.

WeitereRezeptefindenSieauf www.volg.ch/rezepte/

Zubereitungszeit: ca.30Minuten, ziehenlassenca.30Minuten

Gemeinde Rifferswil

Jonenbachstrasse 1 8911 Rifferswil 044 764 11 50 kanzlei@rifferswil.ch

Allgemeines Feuer- und Feuerwerksverbot für das Gemeindegebiet Rifferswil

Mit Beschluss vom 23. Juli 2026 hat der Gemeinderat – als Ergänzung zum kantonalen Feuerverbot im Wald und in Waldesnähe vom 25. Juni 2026 – ein allgemeines Feuer- und Feuerwerksverbot für das gesamte Gemeindegebiet von Rifferswil erlassen.

Eine Ausnahme besteht lediglich für kontrollierte Grillfeuer in Siedlungsgebieten, namentlich in Gärten, Schrebergärten und auf Terrassen, unter Anwendung grösstmöglicher Vorsicht.

Das Verbot gilt ab 29. Juli 2026, 12.00 Uhr bis auf Widerruf oder bis zur Aufhebung des kantonalen Verbotes.

Zuwiderhandlungen gegen das Feuerverbot werden polizeilich geahndet. Die Bevölkerung wird zu verantwortungsbewusstem Verhalten aufgerufen, um Wald- und Flurbrände zu verhindern. Der Beschluss kann auf wwww.rifferswil.ch eingesehen werden.

Gegen diesen Beschluss kann, von der Publikation an gerechnet, beim Statthalteramt Affoltern, Postfach, 8910 Affoltern am Albis wegen Verletzung von übergeordnetem Recht innert 30 Tagen schriftlich Rekurs erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Allfälligen Rekursen wird die aufschiebende Wirkung entzogen.

Rifferswil, 28. Juli 2026

Der Gemeinderat

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KlaraAuberson-Strasser 13.Oktober1929 –7.Juli2026

In stiller Trauer Julietteund Domenico Tropeanomit JulietteundGiovanniAngelinomitLisaundAlessio IsabelleundSandro Manganellimit EleonoraundJessica Roger Tropeano FabianTropeanoundLaurenMeaders mitJonah AndreundHeike Auberson mitAnni undMarvin Marcel Auberson

WirDankenvonHerzendem Team derSpitexfür die wertvolleUnterstützungzuHause,FrauDr. med.ArianaKusterfür diemedizinische Sorge sowiedemSpitalAffolterna/A fürdiewürdevolleSterbebetreuung. Die Beisetzungfindetimengsten Familien-und Freundeskreisstatt. AbdankungamDienstag,4. August2026um11.20Uhrinder FriedhofskapelleAffolterna/A.

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«Gott behüte deinen Ausgang und Eingang von nun an bis in Ewigkeit.» Psalm 121,8

Mit grosser Betroffenheit nehmen wirAbschied von unserem Sigristen

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Über viele Jahre hat er unsere Kirchgemeinde mit grosser Zuverlässigkeit, Sorgfalt und Engagement begleitet. Mit seinem ruhigen Wesen, seiner Hilfsbereitschaft und seiner Verlässlichkeit war er für uns alle ein geschätzter Mitarbeiter und Weggefährte. Wir sind traurig über seinen Tod und werden ihn sehr vermissen. Seiner Familie und allen Angehörigen sprechen wir unsere herzliche und stilleAnteilnahme aus.

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Zur diamantenen Hochzeit

Sie waren aktive Hedinger und sind heute in Bünzen AG zu Hause. Am 29. Juli 1966 haben sie geheiratet und feiern morgen Mittwoch ihren 60. Hochzeitstag. Die Rede ist von Erika und Heino Rose. Erika spielte über 20 Jahre Theater beim Jodlerclub, und Heino turnt noch immer aktiv in der Männerriege Hedingen. Wir sagen: «Weiter so!» und wünschen dem Paar ein fröhliches Fest und weiterhin schöne gemeinsame Zeiten.

Gratulationen sind willkommen!

Für die Rubrik «WIR GRATULIEREN» sind wir auf die Einsendungen der Leserinnen und Leser angewiesen.

Bitte schicken Sie uns Gratulationshinweise per Mail an: redaktion@affolteranzeiger.ch

Gratis aufgenommen werden Geburtstage ab dem 90., runde und halbrunde ab dem 80. sowie Hochzeitsjubiläen ab der goldenen Hochzeit (50 Jahre).

Die Mails müssen jeweils am Mittwochmorgen bis 8 Uhr für die Ausgaben vom folgenden Freitag und Dienstag eintreffen. (red)

Zusätzliche «Treegatoren»

Seit zehn Jahren sind die Bewässerungssäcke

Claudia eugster

Momentan schiessen sie im Knonauer

Amt wie Pilze aus dem Boden: Treegatoren. Wo man hinsieht, findet sich so ein Bewässerungssack um die Stämme von Bäumen. Neu sei das jedoch keineswegs, wie Natalie Kuratli Auskunft gibt. «Die Treegatoren sind in der Stadt Affoltern bereits seit zehn Jahren im Einsatz», so die stellvertretende Stadtschreiberin. Man könne sich das Ganze vorstellen wie eine Tragtasche mit Reissverschluss. Meist werden gleich zwei solcher Treegatoren um den Baumstamm befestigt.

Unten habe es zwei kleine Löcher, durch die das Wasser dann langsam hindurch riesele. «Wenn man stattdessen einfach ein en ‹Gutsch› Wasser gibt, dann kann der Baum das gar nicht alles aufnehmen und es versickert», erklärt Kuratli weiter. Die Bewässerungssäcke würden vor allem da eingesetzt, wo es wenig Erdsubstrat hat. Das Wurzelvolumen reiche dort nicht aus, dass der Baum Wasser tiefer aus der Erde aufnehmen könnte. Vor allem betrifft dies Strassenbäume. In Affoltern sind diese Treegatoren von Frühling bis Herbst im Einsatz, speziell in den wärmeren Monaten von Juni bis September. Gerade wurden für die Bäume um das Stadthaus zusätzliche angeschafft. Sie werden zwei- bis dreimal die Woche mit Wasser gefüllt. Auf die Frage, wie sich das mit dem Wassersparen vereinbaren lasse, erklärt Kuratli, dass das erfahrene Personal des Werkhofs mit Augenmass nur dort wässere, wo nötig.

Herausgeberin:

CH Regionalmedien AG

Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Obere Bahnhofstrasse 5 8910 Affoltern a. A.

Leiterin: Barbara Roth

Chefredaktor: Daniel Koch (dko) redaktion@affolteranzeiger.ch

Redaktion: Claudia Eugster (cle), Florian Hofer (fh) Korrespondentinnen und Korrespondenten: Angela Bernetta (net), Sandra Isabél Claus (cla), Urs Kneubühl (kb), Nico Ilic (nil), Martin Platter (map), Brigitte Reemts Flum (bre), Bernhard Schneider (bs), Werner Schneiter (-ter.), Daniel Vaia (dv), Marianne Voss (mvo), Marcus Weiss (mwe), Regula Zellweger (rz)

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Copyright:

Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material

Gesamtauflage: 27810

Beratung und Verkauf Inserate: Evelyn Löhr / Christine von Burg Telefon 0582005700 inserat@affolteranzeiger.ch

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Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr

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Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen

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Verleger: Peter Wanner, www.chmedia.ch

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erfolgreich im Stadtgebiet im Einsatz

Auch ohne Feuer gibt es interessante Festprogramme

Weitere Veranstaltungen zum 1. August im Säuliamt – Fortsetzung von Seite 1

Florian HoFer

Die Hedinger Bundesfeier am 1. August beginnt um 18 Uhr auf der Weiherwiese mit dem Empfang durch den Gemeinderat mit Apéro und anschliessender Festwirtschaft, organisiert vom Turnverein.

Der Musikverein Hedingen sorgt für Stimmung. Um 20 Uhr hält Beat Schmid die Festrede – nach der Begrüssung der Gemeindepräsidentin Nicole Doppler.

Bei Einbruch der Dunkelheit startet der Lampionumzug der Kinder. Dafür sind nur LED-Kerzen erlaubt. Das traditionelle Höhenfeuer ist abgesagt. In Stallikon öffnet die Festwirtschaft um 18 Uhr. Bis 19 Uhr lädt der Gemeinderat zum Apéro. Die Musikgesellschaft Stallikon gibt ab 20 Uhr ein Konzert. Um 21 Uhr spricht der ehemalige Nationalrat und HEV-Schweiz-Präsident Hans Egloff. Um 21.45 Uhr wäre der Umzug zum Höhenfeuer auf dem Weidhoger geplant gewesen, dieser Programmpunkt fällt wegen des allgemeinen Feuer- und Feuerwerkverbots aus. Der Festbetrieb mit Tanzmusik mit Pit’s Music Project findet wie geplant statt. Auf dem Stampfiplatz in Knonau ist der Festbeginn mit Wirtschaft um 19 Uhr auf dem Stampfiplatz anberaumt. Organisator ist der Feldschützenverein. Für die musikalische Unterhaltung sorgt die Fyrabig Musig. Gemeinderätin Brigitta Trinkler übernimmt die Begrüssungsworte. Walter «Wäde» Grimmer, Präsident der Kirchenpflege und Inhaber von Kraut & Rosen, hält die Festrede. Danach stehen Alphornklänge mit dem Echo vom Röhrliberg auf dem Programm. Hausens 1.-August-Feier steht unter dem Motto «zäme sii und gnüsse». Um 18.30 Uhr ist die Eröffnung der Festwirtschaft auf dem Löwenplatz (bei schlechtem Wetter im Löwensaal). Um 19 Uhr steht die Begrüssung und Festrede des neuen Gemeindepräsidenten Sven Kammer auf dem Programm. Das Abendessen (offeriert von der Gemeinde –Wurst, Risotto, Kartoffelsalat) beginnt um 19.30 Uhr. 22Uhr: Öffnung der Löwen-Bar für einen Schlummertrunk.

In Aeugst beginnt das Fest um 17Uhr auf dem Bolet beim Schützenhaus (bei schlechtem Wetter unter Zeltdächern). Die Festwirtschaft wird durch die Feuerwehr Aeugst betrieben. Jedes Kind erhält eine Wurst zum Selber-Braten und ein Glas Most. Roland Erichsen begleitet mit dem Alphorn durch den Abend. 19.45 Uhr: Platzkonzert der Harmonie Affoltern; 20 Uhr: Läuten der Kirchenglocken und Begrüssung und Gedanken zum 1. August von Gemeindepräsidentin Gisèle Stoller Laubi. Danach wäre ein Höhenfeuer (je nach Wetterlage) geplant gewesen. Auch dieses Höhenfeuer wird aufgrund des allgemeinen Feuer- und Feuerwerkverbots nicht durchgeführt.

In Rifferswil und Kappel sind in diesem Jahr keine offiziellen Feiern geplant. Aber: Im Park Seleger Moor findet ein traditioneller 1.-AugustBrunch statt. Das Park-Beizli (geführt durch das Restaurant Löwen aus Hausen) bietet hierfür eine stimmungsvolle Naturkulisse.

Allgemeines Feuerverbot

Achtung: Aktuell gilt ein allgemeines Feuer- und Feuerwerkverbot. Das Entfachen von Feuern und das Abfeuern von Feuerwerk ist im ganzen Säuliamt verboten. Sofern sich die Situation nicht entspannt, gilt das allgemeine Feuerverbot auch während der Feiern vom 31. Juli und am 1.August. Es ist also möglich, dass die vereinzelt angekündigten Höhenfeuer nicht stattfinden können.

Pro Natura macht noch auf einen anderen Punkt aufmerksam. Höhenfeuer stellen laut der Naturschutzorganisation eine Gefahr für Igel ebenso wie für viele Nagetiere, Reptilien, Amphibien und zahlreiche Insekten dar. Diese suchen nämlich in solchen Holzhaufen gerne Zuflucht. Sie nutzen sie als Versteck, um sich auszuruhen, sich fortzupflanzen und sich vor Beutegreifern zu schützen. Verantwortliche für Höhenfeuer werden dazu aufgerufen, die Holzhaufen erst sehr kurzfristig aufzustel-

len oder einen bereits länger bestehenden Holzstapel vor dem Anzünden umzuschichten. Brennt das Holz erst

einmal, neigen die meisten Tiere dazu, sich noch tiefer zu verstecken, anstatt zu flüchten, sagt Pro Natura.

Augrund der aktuellen Lage ist das Entfachen von Feuern und das Abfeuern von Feuerwerk im ganzen Knonauer Amt verboten. Die Stadt Affoltern macht im ganzen Stadtgebiet darauf mit Plakaten aufmerksam. (Bild Florian Hofer)
Ein Mitarbeiter des Werkhofs befüllt den Baumsack. (Bild zvg)

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Tamara Fakhreddine, FDP, Bonstetten

Schulabstimmung im September

Lehrpersonen leisten täglich Enormes. Es ist deshalb richtig und wichtig, dass genügend Mittel für eine starke Volksschule zur Verfügung stehen. Gute Bildung ist eine Investition in die Zukunft – und an ihr darf nicht gespart werden.

Doch unsere Volksschule steht vor grossen Herausforderungen: Die Ansprüche an guten Unterricht steigen, die Klassen werden heterogener, und der Koordinations- sowie Administrationsaufwand nimmt zu. Viele Kinder sprechen beim Schuleintritt kaum Deutsch, die Erziehungsarbeit in den Familien verändert sich, und die Aufmerksam-

keitsspanne sinkt. Gleichzeitig erwarten Lehrbetriebe gemäss Nahtstellenbarometer 2026 von gfs mehr Selbstständigkeit, Selbstorganisation, Priorisierungskompetenz und bessere Konzentrationsfähigkeit von den Lernenden.

Die Vorlage verfolgt zwar ein nachvollziehbares Ziel: Lehrpersonen sollen entlastet und die Schulen gestärkt werden. Der gewählte Weg überzeugt mich jedoch nicht. Statt zusätzliche Ressourcen dort einzusetzen, wo sie am dringendsten benötigt werden oder die grösste Wirkung entfalten, verteilt die Vorlage sie nach dem Giesskannenprinzip. Sie stellt schlicht mehr Zeit für

dieselben Aufgaben zur Verfügung. Dabei sind nicht alle Schulen und Klassen gleich stark belastet. Manche Schulen unterrichten viele Kinder mit besonderem Förderbedarf, bewältigen anspruchsvolle soziale Situationen oder leisten einen hohen Integrationsaufwand. Andere arbeiten unter deutlich günstigeren Voraussetzungen. Diese Unterschiede lassen sich nicht mit einer pauschalen Ressourcenverteilung lösen. Öffentliche Mittel sind begrenzt. Deshalb müssen sie gezielt eingesetzt werden. Zusätzliche Unterstützung für besonders belastete Schulen, eine gezielte Entlastung einzelner Lehrpersonen oder

kleinere Klassen dort, wo sie wirklich nötig sind, sind zielführender und bewirken mehr als eine allgemeine Ausweitung der Ressourcen. Die Vorlage bindet erhebliche finanzielle Mittel, ohne die strukturellen Herausforderungen der Volksschule anzugehen.

Gute Bildungspolitik sollte sich an Wirkung statt an Symbolpolitik orientieren. Mehr Geld allein macht die Schule nicht besser. Es braucht den Mut, bestehende Strukturen zu hinterfragen: weniger Administration, einfachere Koordinationsprozesse, eine stärkere Zusammenarbeit im Schulteam und eine Schule, die sich als Ganzes weiterentwi-

Mit Pfeil und Bogen beim Weidhof in Kappel auf Entdeckungstour

Beim GGZ-Ferienpass-Anlass «3D-Bogenschiessen im Wald» erwartete die Kinder ein spannender Vormittag voller Konzentration, Geschick und Naturerlebnisse. Beim Weidhof in Kappel wurden sie von Sidi Meyer von Nawikk herzlich begrüsst und in die Welt des Bogenschiessens eingeführt.

Nach einer Einführung in die wichtigsten Sicherheits- und Verhaltensregeln durfte sich jedes Kind einen eigenen Tiernamen aussuchen. So machten sich unter anderem Jaguar, Luchs, Chamäleon, Marienkäfer und Frosch auf den Weg durch den Wald und tauchten spie-

Beim 3D-Bogenschiessen im Wald trainierten die Kinder Konzentration, Geschicklichkeit und Treffsicherheit. (Bild Cécile Alder, GGZ@Work)

lerisch in die Rolle lautloser Waldbewohner ein. Anschliessend lernten die Kinder die Grundlagen des Bogenschiessens. Sie übten den richtigen Umgang mit Pfeil und Bogen und konnten ihre ersten Schüsse auf die Zielscheibe abgeben. Schnell zeigte sich, dass neben einer guten Technik vor allem Ruhe, Konzentration und eine ruhige Hand gefragt sind. Während eine Gruppe ihre Treffsicherheit trainierte, übte die andere beim Spiel «Foxtrott – Schleichangriff» das lautlose Anschleichen. Ein Kind stand mit verbundenen Augen in der Kreismitte, während sich ein Mit-

spieler möglichst geräuschlos näherte. Ziel war es, den «Angreifer» möglichst früh wahrzunehmen. So wurden Aufmerksamkeit, Wahrnehmung und Konzentration auf spielerische Weise geschult. Der Höhepunkt des Vormittags war der 3D-Parcours durch den Wald. Leise pirschten sich die Kinder von Posten zu Posten, entdeckten verschiedene Tierfiguren und versuchten, diese mit Pfeil und Bogen möglichst treffsicher zu treffen. Dabei waren nicht nur Geschicklichkeit und eine ruhige Hand gefragt, sondern auch Geduld, Achtsamkeit und Teamgeist.

ckelt. Zusätzliche Mittel sollen dort eingesetzt werden, wo sie das Lernen der Schülerinnen und Schüler verbessern und Lehrpersonen spürbar entlasten. Mein Nein richtet sich ausdrücklich nicht gegen die Lehrpersonen. Sie verdienen Wertschätzung und gute Arbeitsbedingungen. Ebenso wenig ist es ein Nein zu Investitionen in die Volksschule. Im Gegenteil: Ich wünsche mir eine Schule, die sich langfristig so aufstellt, dass sie den Herausforderungen nachhaltig begegnen kann – zum Wohl der Schülerinnen und Schüler, der Lehrpersonen, der Lehrbetriebe und der Steuerzahlenden.

Der abwechslungsreiche Anlass bot den Kindern die Möglichkeit, ihre Konzentration und Geschicklichkeit zu trainieren und die Natur aus einer neuen Perspektive zu erleben. Ein herzliches Dankeschön an Sidi Meyer von Nawikk für die spannende, geduldige und kindgerechte Einführung in die Welt des 3D-Bogenschiessens. Mit viel Engagement vermittelte er den Kindern den sicheren Umgang mit Pfeil und Bogen und sorgte für einen lehrreichen und unvergesslichen Vormittag.

Cécile Alder für GGZ@Work

Kreisel Rickenbacherstrasse in Obfelden wird bis

Ende Juli saniert

Wegen Mängeln an mehreren Betonplatten ist die Rickenbacherstrasse in Obfelden bis voraussichtlich 31. Juli für den Durchgangsverkehr gesperrt. Der öffentliche Verkehr verkehrt ohne Einschränkungen

Am Kreisel Rickenbacherstrasse auf dem Autobahnzubringer Obfelden–Ottenbach werden seit Montag, 20. Juli, mehrere beschädigte Betonplatten ersetzt. Die Sanierungsarbeiten des kantonalen Tiefbauamts dauern voraussichtlich bis am 31. Juli.

Während der Bauarbeiten ist die Rickenbacherstrasse für den Durchgangsverkehr gesperrt. Eine Umleitung ist signalisiert. Der Verkehr auf der Achse Turbinen-/Langacherstrasse wird mit einer Lichtsignalanlage einspurig an der Baustelle vorbeigeführt. Anwohnende können ihre Liegenschaften über die Rickenbacherstrasse bis zur Sperrung weiterhin erreichen.

Vom Baustellenregime nicht betroffen ist der öffentliche Verkehr: Die Postauto-Linie 212 verkehrt während der gesamten Bauzeit nach Fahrplan über die Rickenbacherstrasse.

Die Gemeinde Obfelden teilt mit, sie sei erst am vergangenen Donnerstag und damit gleichzeitig mit der Anwohnerschaft über die kurzfristig angesetzten Bauarbeiten informiert worden. Eine frühzeitigere Information durch den Kanton habe nicht stattgefunden.

Für Fragen zur Baustelle verweist das kantonale Tiefbauamt an die Bauleitung der Gruner AG. (red)

Computeria Bonstetten: Aus Idee wurde ein fester Treffpunkt

Aus einer einfachen Frage entstand ein Treffpunkt für digitale Hilfe, Begegnung und freiwilliges Engagement

Als die Computeria Bonstetten am 18. August 2026 nach der Sommerpause ihre Türen im neuen Sitzungsraum an der Im Heumoos 6 wieder öffnet, ist sie für viele bereits eine feste Institution. Noch vor einem Jahr existierte das Angebot in Bonstetten jedoch nicht.

Den Anstoss gab Sabina Stary. Sie engagierte sich während sechs Jahren als Freiwillige in der Computeria Rüschlikon/Kilchberg. Nach ihrem Umzug nach Bonstetten Ende 2022 stellte sie sich die Frage, ob es auch dort eine Computeria gebe. Die Antwort lautete: Nein. Anstatt sich damit abzufinden, entschied sie sich, selbst eine Computeria aufzubauen.

Unterstützung fand sie zunächst bei Alinka Rüdin und Tomi Stark, die sie am Neuzuzügeranlass in Bonstetten kennenlernte. Beide waren von der Idee überzeugt und halfen mit, das Projekt aufzugleisen. Weitere Unterstützung kam von Susanne Achenbach und Astrid Zberg von der Bibliothek Bonstetten. Sie stellten den Nebenraum der Bibliothek als ersten Standort zur Verfügung. Dank guter Erreichbarkeit, WLAN und einer Kaffeemaschine bot dieser ideale Voraussetzungen für den Start. Zusätzliche Freiwillige konnten bei einem Vortrag im

Toastmasters Club Züriberg sowie am Tag der offenen Tür des Gebäudekomplexes Im Heumoos gewonnen werden. So

entstand ein Team von insgesamt zehn Freiwilligen. Tomi Stark übernahm die Werbung, Peter Reust den Aufbau der

Website. Gemeinsam bereiteten sie das erste Treffen vor. Ob das Angebot tatsächlich genutzt werden würde, blieb bis zu-

Feuerverbot und Feuerwerkverbot gelten weiterhin

Besondere Vorsicht ist am 1. August geboten

Aufgrund der anhaltenden Trockenheit gilt in Affoltern am Albis und Zwillikon bis auf Weiteres ein allgemeines Feuerund Feuerwerkverbot. Das Entfachen von Feuern im Freien sowie das Abbrennen von Feuerwerk sind auf dem ganzen Stadtgebiet grundsätzlich verboten. Dies gilt insbesondere für Lagerfeuer, 1.-August-Feuer und Feuer in Waldnähe. Kontrollierte Grillfeuer in Siedlungsgebieten, beispielsweise in Gärten, Schrebergärten, auf Balkonen oder Terrassen, sind erlaubt, sofern sie sich mehr als 50 Meter vom Wald entfernt befinden und keine anderslautenden Vorschriften, beispielsweise der Hausver-

waltung, bestehen. Auch hier ist grosse Vorsicht geboten. Grillgeräte müssen auf einem kippsicheren und feuerfesten Untergrund stehen und jederzeit beaufsichtigt werden. Bei Funkenflug ist das Feuer sofort zu löschen. Vor dem Verlassen der Feuerstelle ist sicherzustellen, dass das Feuer vollständig gelöscht ist.

Bei starkem Wind ist auf Feuer im Freien ganz zu verzichten.

Die aktuelle Wetterlage erhöht die Gefahr von Wald- und Flurbränden erheblich. Bereits ein kleiner Funke oder eine kurze Unachtsamkeit können ausreichen, um einen Brand auszulösen. Mit dem Verbot sollen Brände verhin-

dert werden. Unabhängig von der aktuellen Brandgefahr gilt in Affoltern am Albis und in Zwillikon bereits seit dem 1. November 2025 ein ganzjähriges Verbot für lärmendes Feuerwerk. Auch ohne Feuer oder Feuerwerk lassen sich Feste und besondere Anlässe stimmungsvoll gemeinsam feiern. Im Namen des Stadtrats bitten wir Sie um Verständnis und danken gleichzeitig für die konsequente Einhaltung des Verbots. Wir wünschen Ihnen allen erholsame Sommertage und einen schönen und sicheren 1. August.

Stadt Affoltern am Albis

letzt offen. Die Antwort folgte am ersten Computeria-Vormittag im Oktober 2025. Rund zehn Besucherinnen und Besucher kamen mit ihren Computern, Tablets oder Smartphones vorbei und liessen sich von den Freiwilligen unterstützen. Der unkomplizierte Austausch zeigte bereits beim ersten Treffen, dass in Bonstetten ein Bedarf für ein solches Angebot besteht.

Die Computeria ist Teil eines schweizweiten Netzwerks, das vor mehr als 25 Jahren in St.Gallen gegründet wurde. Das Konzept verbindet kostenlose Unterstützung bei digitalen Fragen mit persönlicher Begegnung. Der Name steht für diese Kombination aus Computer und Cafeteria.

Heute findet die Computeria Bonstetten jeweils am 1. und 3. Dienstag im Monat statt. Sie bietet allen Interessierten Hilfe im Umgang mit digitalen Geräten – unabhängig von Alter oder Vorkenntnissen – und versteht sich zugleich als Ort der Begegnung.

Am 18. August 2026 startet die Computeria nach der Sommerpause am neuen Standort Im Heumoos 6 in die nächste Saison.

Computeria Bonstetten

Der Kreisel Rickenbacherstrasse auf dem Autobahnzubringer Obfelden–Ottenbach wird bis voraussichtlich 31. Juli saniert. (Bild zvg)
Der Stadtrat bittet um Verständnis und dankt für die konsequente
Die Computeria Bonstetten bietet persönliche Hilfe bei digitalen Fragen – kostenlos und auf Augenhöhe. (Bild zvg)

Klimawandel – eine Frage der Fakten, nicht der Ideologie

Repliken auf den Leserbrief von Wolfgang Wolfsgruber mit dem Titel «Kehrseite ideologischer Vorgaben» im «Anzeiger» vom 24. Juli. Immer wieder ist zu hören, der Klimawandel sei eine Erfindung «links-grüner Ideologen». Doch ein Blick auf die Fakten zeigt: Der Klimawandel ist keine politische Meinung, sondern eine wissenschaftlich belegte Realität.

Die Physik kennt keine Parteibücher. Ob Kohlendioxid Wärme in der Atmosphäre speichert, hängt nicht davon ab, ob jemand links, rechts, liberal oder konservativ denkt. Der Treibhauseffekt ist seit über 150 Jahren bekannt und wird durch Messungen weltweit bestätigt. Klimaforschende aus unterschiedlichsten Ländern kommen unabhängig voneinander zum gleichen Ergebnis: Die Erde erwärmt sich, und der Mensch trägt mit dem Ausstoss von Treibhausgasen wesentlich dazu bei. Oft werden einzelne Wetterereignisse als Gegenbeweis angeführt. Ein kühler Frühling oder ein verregneter Sommer widerlegen den Klimawandel jedoch ebenso wenig, wie eine einzige Hitzewelle ihn beweist. Entscheidend sind langfristige Entwicklungen. Und diese zeigen eindeutig: Die Temperaturen steigen, Gletscher schmelzen, Hitzewellen werden häufiger und intensiver, Extremwetter nimmt zu und die Artenvielfalt geht zurück. Auch Vergleiche mit Ländern wie Ägypten greifen zu kurz. Dort sind Menschen, Gebäude und Tagesab-

läufe seit Jahrhunderten auf grosse Hitze ausgerichtet. In der Schweiz hingegen stellt anhaltende Hitze insbesondere für ältere und kranke Menschen ein ernstes Gesundheitsrisiko dar. Zudem leiden Landwirtschaft, Wälder und Gewässer zunehmend unter Trockenheit. Die Wissenschaft beschreibt die Realität – sie macht keine Politik. Welche Massnahmen wir als Gesellschaft ergreifen, darüber darf und soll demokratisch diskutiert werden. Doch die Fakten sollten dabei die gemeinsame Grundlage bilden. Der Klimawandel ist deshalb weder ein linkes noch ein rechtes Thema. Er betrifft unsere Gesundheit, unsere Ernährung, unsere Wirtschaft und die Lebensqualität kommender Generationen. Wer Verantwortung übernimmt, sollte sich an wissenschaftlichen Erkenntnissen orientieren – nicht an ideologischen Schlagworten.

Stefan Kessler, Affoltern

Klimaveränderung hat viele Ursachen Herr Wolfgang Wolfsgruber lehnt ideologische Vorgaben strikt ab und begründet dies mit einigen Beispielen. Namentlich sind Windräder gefährlich wegen des Abriebs durch den Wind, der die Flügel «bearbeitet» und dabei hochgiftiges PFAS verbreitet. Darin mag ein Körnchen Wahrheit stecken. Das ist vereinfacht und nur auf ein Subjekt ausgerichtet, das ihn persönlich stört. Kli-

maveränderung hat noch viele andere Ursachen, die nicht nur die Luft verschmutzen (Flug- und Autoverkehr), sondern auch die Landschaft verschandeln (Autobahnen) und Luxusbauten. Hans A. Pestalozzi hat das von ihm aufgebaute Gottlieb Duttweiler-Institut von 1964 bis 1979 geleitet. In seinem 1979 erschienenen Buch «Nach uns die Zukunft» benannte er diese Ideologien, wie Herr Wolfsgruber sie nennt. Heute sind wir an dem Punkt angelangt, wo eine Überproduktion keine Abnehmer mehr findet und vernichtet werden muss (Textilien etc.). Im Grunde geht es um bewusstes Leben und Konsumieren. Pestalozzis Credo ist von bürgerlichen und Wirtschaftskreisen schwer kritisiert worden, weil er aus heutiger Sicht wunde Punkte unseres Verhaltens zu Recht benannt hat. Unsere Ressourcen sind nicht endlos, und beim Vernichten unseres Überflusses wird die Umwelt unnötig belastet. Brauchen wir überhaupt so viel Wohlstand, wie wir ihn heute als Voraussetzung für unser Leben beanspruchen? Gesunder Menschenverstand und die Erkenntnis, dass für unser Leben erheblich weniger ausreicht und uns das mehr Zufriedenheit verschafft. Wir Menschen sind grundsätzlich Individuen, die selbstständig denken könnten, und keine Herdentiere. Und die Umwelt wird weniger belastet, wenn sich alle auf diese Fähigkeit besinnen!

Heinrich Schneebeli, Affoltern

Grosses Dankeschön dem Postauto-Chauffeur

Asiatische Hornissen

Nester der Asiatischen Hornisse müssen im Kanton Zürich auf eigene Kosten entfernt werden. (Bild zvg)

In meiner landwirtschaftlichen Scheune habe ich Mitte Juli 2026 ein Nest der Asiatischen Hornissen gefunden. Diese Sichtung habe ich mit Foto und Standort auf der nationalen Meldeplattform gemeldet. Die verantwortliche Person im Kanton Zürich hat sich bei mir gemeldet und bestätigt, dass es sich bei diesem Nest um die Asiatische Hornisse han-

in Bonstetten

delt. Er hat mich orientiert, dass ich auf meine Kosten dieses Nest durch eine speziell geschulte Fachperson entfernen lassen muss. Diese Kosten werden ab sofort nicht mehr von den Gemeinden oder dem Kanton Zürich getragen. Die spezialisierte Firma, die das Nest entfernt hat, begreift diesen Wechsel in der Kostenfrage gar nicht. In anderen Kantonen, zum Beispiel im Kanton Aargau, werden diese Kosten von der Öffentlichkeit übernommen. Die Politik stiehlt sich bei der Bekämpfung dieser invasiven Asiatischen Hornissen im Kanton Zürich aus der Verantwortung. Diese Asiatischen Hornissen haben sich auf Honig- und Wildbienen als Futterquelle spezialisiert. Wenn in Zukunft Private diese erheblichen Entfernungskosten selbst tragen müssen, kann eine wirksame Bekämpfung nicht funktionieren!

Arnold Bachmann, Bonstetten

Ausgerechnet die klimakühlenden Wälder sollen weichen

Replik auf den Leserbrief von Stefan Kessler mit dem Titel «Klimawandel – die Folgen betreffen uns alle» im «Anzeiger» vom 24. Juli.

Mir wurde einmal vorgeworfen, ich ginge nicht mit der Zeit. Ja, das stimmt wohl, wenn es um die Digitalisierung geht. Aber, wenn es um Menschen geht, dann entstehen wunderbare Geschichten. Vor einigen Jahren realisierte ich, bei der Postautostation Hausen, dass ich mein Portemonnaie beim Kiosk Affoltern liegengelassen habe. Das bekam der damalige Postauto-Chauffeur mit. Zwei der Einkaufstüten hatte ich dabei; nur diese mit dem Geld nicht.

Sauna im Bus

Als häufiger Busfahrer mit dem Bus 200 habe ich das Gefühl, je nach Tageszeit 30 Minuten in einer Sauna zu sein. Angekommen im Bahnhof Enge oder im Bahnhof Affoltern, wünsche ich mir eine Dusche, leider gibt es diese nicht. Zum Glück arbeite ich nicht in einem Büro. Ich stelle mir die Frage, sind diese Busse für solche Temperaturen ausgerüstet? S-Bahn-Züge der SBB fahren meistens mit angenehmen Temperaturen. Gerne erwarte ich eine Replik vom Busunternehmer.

Herbert Gerber, Affoltern

Wenig Kulanz des Kontrolleurs

Ein Erlebnis während einer Fahrt im Postauto beschäftigt mich immer noch. Ein Passagier zeigte dem Kontrolleur sein ausgestiegenes Handy. Er sagte, er hätte das Billett nicht aktivieren können, bevor er ins Postauto stieg, und es gibt ja auch keine Automaten an jeder Haltestelle (es war aber eine grosse, wichtige Haltestelle in Zürich), und beim Chauffeur kann man ja auch nicht mehr Fahrkarten lösen, also musste er ohne Karte einsteigen ... oder was hätte er machen müssen? Der Kontrolleur büsste ihn knallhart, das sei Schwarzfahren. Ich finde, er hätte sich entschuldigen und eine andere Lösung finden sollen, zum Beispiel, dass er nachträglich das Billett beziehen könnte. Der Passagier, der Konsument, der Benachteiligte, der auf die ÖV angewiesen ist, wird immer benachteiligt und bestraft, je länger, je mehr.

Brigitte Sala, Wettswil

Darauf sein Vorschlag: Ich solle den nächsten Bus zurück nach Affoltern nehmen. Meine beiden Einkaufsäcke nähme er im Postauto auf seine Fahrt nach Baar mit. Zeitgleich würden wir uns wieder in Hausen treffen. Zudem rief er noch den Kiosk an, um meine Tasche mit dem Geld sicherzustellen.

Zurück in Hausen kam der Chauffeur mit meinen beiden schweren Säcken auf mich zu. Dieses Bild werde ich nie vergessen. Darum wiederhole ich mich gerne: ein grosses Dankeschön an den netten und aufmerksamen Mann.

Eveline Walser, Hausen

Ihre Meinung ist willkommen!

Gerne können Sie der Redaktion des «Anzeigers» einen Leserinnen- oder Leserbrief schicken an www.affolteran-

zeiger.ch/mitmachen/leserbrief-einreichen. Über eine Nichtpublikation wird keine Korrespondenz geführt. (red)

Lieber Stefan, ja, die derzeitige Hitzewelle ist ein Warnsignal, da hast du recht. Wir müssen sorgsam mit unserer Umwelt umgehen, vor allem mit den Wäldern. So schreibt der WWF: «Zusammenhängende Waldflächen funktionieren wie riesige Klimaanlagen. Die Bäume setzen die auf ihre Kronen einstrahlende Sonnenenergie in Wasserdampf um, der einen kühlenden Effekt auf die Atmosphäre hat.» Das hat auch der Bundesrat so gesehen: «Im Zusammenhang mit dem Klimawandel gewinnen insbesondere Wälder in der Nähe von Siedlungen aufgrund ihrer kühlenden Wirkung an Relevanz», heisst es in seiner «Strategie Holz 2050». Unsere Vorfahren mussten durch Katastrophen wie Murgänge und Überschwemmungen lernen, wie wichtig der Wald ist, und haben vor genau 150 Jahren ein revolutionäres und nachhaltiges Waldgesetz ins Leben gerufen. Wald darf nicht gerodet und im Wald nicht gebaut werden. Ausgerechnet auf unseren bewaldeten Hügeln sollen nach dem Willen von euch Grünen insgesamt elf

Eine Betrachtung der Welt von oben bringt Ernüchterung

Ich gehe gerne manchmal ein bisschen auf Distanz und sehe mir die Welt wie von oben an. Interessant, was einem dabei auffällt. Einmal hatten wir Könige, Kaiser und ihren Hofstaat. Sie bestimmten über das Volk. Ohne Wenn und Aber. Die Macht lag bei ganz wenigen. Einmal mussten sie aber abdanken, die Herrschenden. Eine neue Regierungsform trat hervor. Die Geburtsstunde der Demokratie hatte geschlagen, mancherorts. Ihre Grundidee: Umverteilung der Macht zugunsten des Volkes. Ein hehres Vorhaben, aber ein anspruchsvolles, das den Bürgern einiges abverlangt. Ob wir den hohen Anforderungen gerecht ge-

worden sind, wage ich zu bezweifeln. Nüchtern betrachtet kommt es mir heute so vor, als hätte sich die Demokratie in ihrer ursprünglichen Form unmerklich wieder aus dem Staube gemacht. Noch steht die «Fassade» aber, was sich dahinter tut, ist eigentlich ein Verrat an der Demokratie. Von «oben» betrachtet, stelle ich ausserdem ernüchtert fest: Da und dort – rund um den Erdball – gibt es gigantische Machtzentren, offenkundige und verborgene, «Regierungen» und dahinter – gut getarnt – den «Tiefen Staat». Dieser bestimmt die Drahtzieher. Aber sie bleiben unter dem Radar. In

diesen Reihen sind die anzutreffen, die sagen, wo es langgeht. Aber wie gesagt: Sie sind namenlos und halten sich verdeckt. In den Chefetagen der Finanzindustrie, der weltweit grössten Konzerne (insbesondere im Digitalbereich) wird man fündig. Es sind insgesamt nicht sehr viele. Ein Teil davon traf sich unlängst in Davos. Eine Art selbst ernannte «Regierung». Und wenn ich an den Krieg in der Ukraine denke, fällt mir auf, wie eigenmächtig, das heisst weitab vom Volk, die amerikanische Regierung in das Geschehen eingreift. Ich kann mir nicht vorstellen, dass eine Mehrheit der Ame-

monströse Windenergieanlagen gebaut werden (dürfen). Das Waldgesetz wird dabei mit einem Streich ausser Kraft gesetzt. Tausende Bäume würden für die Zufahrtswege, Baustellenplätze und Fundamente der Anlagen gerodet, der Boden dort verdichtet und dadurch seine wichtige Fähigkeit, Trinkwasser zu speichern, verlieren. Ich sage dir: Von den betroffenen Wäldern im Knonaueramt wird nicht mehr viel übrigbleiben. Wie Forstwissenschaftler aufgezeigt haben, heizen sich die Böden solcher Kahlflächen enorm auf; im Sommer bis auf 60 Grad, während im umgebenden Wald lediglich kühle 20 Grad herrschen. Die Schneisen und Stellplätze werden zu eigentlichen Hitzeinseln, der Boden trocknet zusätzlich aus, der umgebende Wald wird dadurch gestresst. Mit dem Bau von Windenergieanlagen in unseren Wäldern fördern wir die Klimaerwärmung und nehmen der Bevölkerung kühlenden Erholungsraum weg. Und ihr Grünen wollt im Kanton Zürich ausgerechnet mit Windenergieanlagen im Wald das Klima retten!

Verena Berger, Präsidentin Verein GegenWind Knonaueramt

rikaner dem zustimmen würde, wenn sie nur könnte. Die Biden-Administration gibt den Ton an, das Volk hat zu schweigen.

Wie war das schon wieder mit den Königen und Kaisern? Ein Vorteil war: Man konnte sie nicht übersehen. Denken wir an ihre Krone, an ihre prunkvollen Paläste, an ihre Auftritte. Heute muss man sehr genau hinschauen, um im Nebel die neuen «Könige und Kaiser» auszumachen. An Machtfülle stehen sie den «Alten» gewiss nicht nach. Und wir, das Volk?

Daniel Wirz, Aeugst

Zwillikon–Bickwil: Mehr Sicherheit und Attraktivität für den Fuss- und Veloverkehr

Die Grünen des Bezirks Affoltern danken der Stadt Affoltern und der Gemeinde Obfelden für die Umsetzung des Fahrverbotes für Motorfahrzeuge zwischen Zwillikon und Bickwil. Vor fünf Jahren haben wir beantragt, dass verschiedene Feldwege in der Umgebung von Affoltern, welche zunehmend als Schleichwege benutzt werden, für den motorisierten Verkehr gesperrt werden. Im Fokus standen drei beliebte Wanderund Veloverbindungen: der Schleichweg zwischen Zwillikon und Ismatt, die Verbindung zwischen Zwillikon und Bickwil sowie der Bahnweg vom Industriequartier Affoltern Richtung Dachlissen und Mettmenstetten.

Zwischen Schützenhaus Zwillikon und Kynologenhütte besteht neu ein Fahrverbot für Motorfahrzeuge. Blick vom

Bei allen drei Verbindungen wurden Verkehrsgutachten erstellt, welche den

Bedarf für ein Fahrverbot ausgewiesen haben. Als Erstes wurde der Schleichweg zwischen Zwillikon und Ismatt für den Durchfahrtsverkehr unterbunden. Er wurde von täglich 600 Motorfahrzeugen befahren und ist heute wieder ein beliebter Spazierweg und Teil der Velolandroute Nr. 84 (Mittelländer Hügelroute). Seit Ende Juli ist auch die Verbindung Zwillikon – Bickwil vom Durchgangsverkehr befreit. 2024 wurde das Anliegen für ein Fahrverbot mit einer Petition erneuert. Eine Privatperson hat Unterschriften gesammelt und diese bei den beiden Gemeinden eingereicht. Der Schulrain ist auch Schulweg für die meisten Zwilliker Kinder. Die

Schulwegsicherheit konnte damit verbessert werden. Noch nicht umgesetzt ist das Fahrverbot auf dem Schleichweg der Bahn entlang vom Industriequartier Affoltern nach Dachlissen und Mettmenstetten. Die direkte Verbindung mit geringen Höhenunterschieden entlang der Bahn ist Teil des kantonalen Velowegnetzes. Der Weg von Obfelden über die Schliffi und den Bahnweg nach Affoltern wird gerne von Velofahrenden und Spaziergängern aus Obfelden benutzt. Wir hoffen, dass auch hier bald eine Umsetzung erfolgt.

Thomas Schweizer, Grüne Bezirk Affoltern

Schulrain Zwillikon. (Bild zvg)
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Brigitte reemts Flum

Seit ihrem 17. Lebensjahr arbeitet Käthi

Mast in der Gastronomie. Und heute, mittlerweile eigentlich schon im Rentenalter, wirtet sie immer noch. Ihr Wirkungskreis ist das Restaurant Post in Hedingen direkt neben dem Bahnhof. «Ein Restaurant mit eigenem Bahnhof», hebt sie scherzend die sehr zentrale Lage hervor.

Aufgewachsen ist Käthi Mast eigentlich in Zürich am Friesenberg. Nach einem Jahr an der Hauswirtschaftsschule wechselte sie in die Gastronomie, zunächst als Buffetkraft. «Am Anfang hatte ich Angst davor, im Service zu arbeiten», erzählt sie. Aber nachdem ihre damalige Chefin ihr einen sanften Schubs gab und sie sich an den Gastkontakt gewöhnt hatte, blieb sie dem Service treu. Die ersten Jahre arbeitete sie in Zürich, unter anderem im Restaurant Schlachthof in Albisrieden.

Eine Begegnung fürs Leben Hier in Albisrieden lernte Käthi auch ihren Mann kennen. Gerry Mast, der zuvor zehn Jahre Kantinenwirt bei der Zürcher Stadtpolizei war, arbeitete zu dieser Zeit als Koch im ehemaligen Restaurant Albisriederhaus. Und hier verbrachte die Crew vom Restaurant Schlachthof gerne die Pausen. So lernte sich das Paar kennen und ging von da an den Lebens- und Berufsweg zusammen. Die erste gemeinsame Station war dann das Restaurant Station in Birmensdorf, welches Käthi und Gerry Mast zehn Jahre als Pächter geführt haben. Als nach diesen Jahren der Eigentümer den Betrieb schloss, hätte sich Käthi Mast eigentlich auch gerne wieder anstellen lassen. Doch dann erhielt das Paar ein Angebot, das es nicht ausschlagen konnte und das sie nach Hedingen führte.

Eine neue Chance im Säuliamt

Petition lanciert

Neuer Stadtrat soll geplanten

Standort für Neubau Schulhaus Wolhusen neu bewerten. Seite 11

Fördern durch Fordern

Was genau Singen bedeutet, das zeigt Caroline Wenger den Kindern in ihren Kinderchören. Seite 11

Spektakulärer Flug

Mettmenstetter Gleitschirmpilot Joe Staub legte eine Distanz von 103 Kilometern zurück. Seite 12

15 Jahre Gastfreundschaft direkt am Bahnhof Hedingen

Käthi Mast führt das Restaurant Post mit viel Herz

nicht nur der Eigentümer, sondern auch viele Gäste motivierten sie, weiterzumachen. Und so machte sie weiter. Die «Post» in Hedingen ist für Käthi Mast Aufgabe und Zuhause in einem. Im oberen Stockwerk der «Post» hat sie ihre Wohnung, unten ist die Gaststube und im Sommer wird der ganze Betrieb auf die grosse, schön mit Blumen geschmückte Terrasse verlegt.

Hausgemachte Küche mit Tradition Es ist nicht leichter geworden für Käthi Mast, weil in all den Jahren eigentlich ihr Mann in der Küche stand. Trotzdem ist es ihr gelungen, das kulinarische Niveau in der «Post» zu halten. Mittags gibt es ein bis zwei Mittagsmenüs, hier wird sie unterstützt von Ferri Geretto, dem ehemaligen Wirt vom Restaurant Freihof in Knonau. Abends kocht Käthi Mast selbst, jetzt im Sommer werden vor allem Fleischstücke vom Grill mit verschiedenen Beilagen zubereitet. Die Tage sind lang für die Wirtin. «Es ist schon streng», erzählt sie, «die langen Arbeitszeiten, und dann putze ich noch alles selbst.» Die «Post» in Hedingen hat Dienstag bis Samstag jeweils den ganzen Tag lang geöffnet. Ab 10 Uhr morgens gibt es Znüni, warme Küche von 11 bis 13 Uhr und abends wieder von 18 bis 20 Uhr. Geschlossen wird, wenn der letzte Gast geht.

Plötzlich war alles anders

Die «Post» gehört Daniel Bill, ehemaligem Eigentümer des mittlerweile verkauften Getränkehandels Bill & Siegfried AG in Affoltern und einem alten Bekannten von Käthi und Gerry Mast. Als er von der nicht ganz freiwilligen Neuorientierung hörte, bot er ihnen die «Post» als neue Wirkungsstätte an. Und so zog Familie Mast nach Hedingen. Am 9. Juni 2011, vor ziemlich genau fünfzehn Jahren, eröffnete die «Post» Hedingen unter dem neuen Patronat und ist seitdem aus dem Dorf nicht mehr wegzudenken.

Treffpunkt für Gruppen und Vereine Neben dem Restaurant und der Gartenterrasse bietet die «Post» in Hedingen den Gästen auch eine Kegelbahn sowie einen Saal für bis zu 25 Personen an. Die Kegelbahn ist individuell buchbar (eine Stunde kostet 27 Franken), aber sie wird auch von verschiedenen Kegelclubs benutzt. Der Saal bietet sich für Bankette zu privaten Feiern oder auch Vereinstreffen an. So tagt der Musikverein hier oder die Männerriege trifft sich zum Kegeln.

Am 11. September 2024 verstarb Gerry Mast unerwartet und liess Käthi mit dem Betrieb alleine. Zuerst dachte sie daran, den Betrieb aufzugeben. Aber

Neuzuzügler herzlich willkommen!

In der «Post» Hedingen verkehren viele Stammkunden aus Hedingen und den

Rund 112500 Unternehmen unterschiedlichster Grössen sind im Kanton Zürich aktiv. In der neuen Ausgabe des Zürcher Wirtschaftsmonitorings analysiert das Amt für Wirtschaft die Bedeutung der unterschiedlichen Unternehmenstypen für den Kanton Zürich. Im Zentrum steht die Frage, wie KMU und Grossunternehmen miteinander verbunden sind.

Kleinstunternehmen stellen nur rund ein Fünftel aller Arbeitsplätze

Die Studie untermauert die Bedeutung auch der Grossunternehmen für den Kanton Zürich. Kleinstunternehmen mit weniger als zehn Beschäftigten machen 88 Prozent aller Unternehmen aus und stellen rund ein Fünftel der Arbeitsplätze. Grossunternehmen mit mehr als 250

Mitarbeitenden beschäftigen 39 Prozent der Arbeitnehmenden im Kanton Zürich, obwohl sie weniger als ein Prozent der Unternehmen stellen. Ein ähnliches Bild zeigt sich bei der Wertschöpfung. Grossunternehmen tragen 42 Prozent zur kantonalen Wertschöpfung bei. Ein Grund dafür liegt in ihrer starken Präsenz in produktiven Branchen wie dem Finanz- und Versicherungswesen, der Informations- und Kommunikationsbranche sowie der Industrie. Die Grossunternehmen sind gemäss Schätzungen auch für etwas mehr als die Hälfte der Gewinnsteuererträge des Kantons Zürich verantwortlich. Kleinstunternehmen dürften weniger als 10 Prozent der Gewinnsteuern bezahlen. Das liegt daran, dass mehr als die Hälfte aller Unternehmen keinen steuerbaren Gewinn

ausweisen und der Grossteil der Steuereinnahmen (über 80 %) von Unternehmen mit einem Reingewinn von über einer Million Franken stammt. Somit lässt sich sagen: Je grösser ein Unternehmen, desto höher fällt tendenziell dessen Steuerertrag aus.

KMU und Grossunternehmen sind eng verflochten

Weiter zeigt die Studie auf, wie stark die Zürcher Wirtschaft vernetzt ist. Über alle Grössenklassen hinweg stammen fast zwei Drittel des Umsatzes aus dem Geschäft mit anderen Unternehmen. Sie kaufen und verkaufen gegenseitig Produkte und Dienstleistungen – von IT, Beratung und Logistik über Gebäudetechnik bis hin zu Vorprodukten für die

industrielle Fertigung. Grossunternehmen sind dabei sowohl als Abnehmer wie auch als Zulieferer zentral. Die Grössenordnungen verdeutlichen die enge Verflechtung: Über 40 Prozent der Vorleistungen, die Grossunternehmen erbringen, werden von KMU bezogen. Umgekehrt stammen über 50 Prozent der Vorleistungen, welche Grossunternehmen beziehen, von KMU. Darüber hinaus entfallen mehr als 80 Prozent der über 300 Geschäftsbeziehungen, welche die Grossunternehmen pflegen, auf KMU.

Regionale Lieferketten bleiben wichtig

Die Studie zeigt zudem, dass die Unternehmen stark regional verankert sind. Rund 70 bis 80 Prozent der bezogenen

umliegenden Gemeinden. «Wir haben es oft lustig», sagt die Wirtin. «Manchmal mache ich Musik und dann wird getanzt!» Auch Anlässe sind wieder geplant, sicherlich noch zwei in diesem Sommer!

Aber Käthi Mast würde sich auch sehr über neue Gäste freuen. Wie viele Restaurants leidet sie ein wenig unter der Ausgeh-Zurückhaltung vor allem der jüngeren Gäste. Und deshalb betont sie: «Neuzuzügler und auch jüngere Gäste sind herzlich willkommen!»

Eines müssen diese aber wissen: In der «Post» in Hedingen wird bar bezahlt, und zwar ausnahmslos. «Wir sind mit Bargeld aufgewachsen und Bargeld muss bleiben», so die gemeinsame Philosophie von Käthi und Gerry Mast. Auch wenn sie weiss, dass diese Schlacht wahrscheinlich irgendwann verloren geht, möchte sie das als Reminiszenz an ihren verstorbenen Mann beibehalten. Jedenfalls so lange, wie sie Wirtin in der «Post» in Hedingen ist.

«Wir sind mit Bargeld aufgewachsen und Bargeld muss bleiben.»

Käthi Mast, Wirtin

In dieser Serie berichtet der «Anzeiger» regelmässig über Wirte und Wirtinnen aus dem Säuliamt. (red)

Intensives Zusammenspiel von KMU und Grossunternehmen stärkt die Zürcher Wirtschaft

Vorleistungen stammen aus der Schweiz, ein grosser Teil davon wird direkt im Kanton Zürich bezogen. Kleinere Unternehmen beschaffen in der Tendenz etwas lokaler als grosse; die Unterschiede fallen aber gering aus. Aufgrund ihrer bedeutenden Rolle als Abnehmer von Vorleistungen erzeugen Grossunternehmen somit den gewichtigsten Anteil der lokalen Nachfrage nach Produkten und Dienstleistungen. Der Kanton Zürich sieht die enge Verflechtung zwischen KMU und Grossunternehmen und die regionale Verankerung als Stärke und setzt sich für möglichst gute Rahmenbedingungen für Unternehmen ein, damit diese Arbeitsplätze, Innovationen und Wertschöpfung schaffen können und der Standort von Steuereinnahmen profitiert. (red)

Käthi Mast auf der Terrasse des Restaurants. (Bild Brigitte Reemts Flum)

Montag,27.7.bis Samstag,1.8.26

Kambly Apéro div.Sorten,z.B. Goldfish,3x160g

8.85 statt11.85

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Paprikaodernature,280g

VolgLager-Bier alkoholfrei Dose,6x50cl

KamblyMilitary Biscuit 100g

LiptonIceTea div.Sorten,z.B. Lemon,6x1,5l

GCuvéeRosé Prestige Schweiz,75cl,2025

FolgendeWochenhitssindinkleinerenVolg-Lädenevtl.nichterhältlich:

Biwak-Schokolade Milch 3x50g

Volg BioHaferflöckli 500g

FrecheFreunde div.Sorten,z.B. Erdbeerfruchtchips,12g

Alnatura div.Sorten,z.B. OlivenmitKräutern,180g

HakleToilettenpapier div.Sorten,z.B. pflegendeSauberkeit, 4-lagig,24Rollen

WernliBiscuits div.Sorten,z.B. Chnusper-Mischung, 2x230g

4.80

statt6.–

VolgLimonade div.Sorten,z.B. Citro,6x1,5l

Persil div.Sorten,z.B. GelColor,25WG,1,125l

Dr.OetkerPudding div.Sorten,z.B. Vanille,3x70g

Vitakraft div.Sorten,z.B. CatStickLachs, 5x6Stück

AbMittwoch

NestléLC1 div.Sorten,z.B. Vanille,150g

Peperonigemischt HerkunftsieheVerpackung, Beutel,500g

Leerdammer Scheiben div.Sorten,z.B. Original,200g

Suttero Schweinssteak Paprika mariniert,per100g

VolgErdnüsse geröstet&gesalzen 200g

Sun div.Sorten,z.B. Classic,Pulver,2x950g, 2x50WG

AlleStandorteundÖffnungszeitenfindenSieuntervolg.ch.DortkönnenSieauchunserenwöchentlichenAktions-Newsletterabonnieren.VersandjedenSonntagperE-Mail.

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Auflage des Anzeigers aus dem Bezirk: 27 500 Exemplare

TraubenVittoria Italien,perkg

AgriNatura Cervelas 4x100g

Magnum div.Sorten,z.B. Almond,6er-Pack

Spezialseiten des Anzeigers

– Planen / Umbauen

– Bauen / Renovieren

– Garten

– Auto

– Was, Wer, Wo

– Gesund, schön und fit – Sport

– Einkaufen

– Unsere Nachbarn

Anzeigenverkauf: Kaspar Köchli Anzeiger Affoltern

– Bon Appétit

– Gartenrestaurants – Lehrstellen – Treuhand

– Geschenk-Ideen

– Wild und andere Spezialitäten

Rekordflug vom Zugerberg

Nach mehr als 20 Jahren gelingt dem Mettmenstetter Gleitschirmpiloten Joe Staub sein persönlicher Traumflug

Der Traum beschäftigte Joe Staub mehr als zwei Jahrzehnte – nun ist er Wirklichkeit geworden. Dem Gleitschirmpiloten aus Mettmenstetten gelang ein spektakulärer Streckenflug vom Zugerberg bis nach Rebstein im St. Galler Rheintal. Die zurückgelegte Distanz von 103 Kilometern zählt zu seinen grössten fliegerischen Erfolgen. Die anspruchsvolle Route führte über die Mythen und den Säntis. Zahlreiche Versuche waren in den vergangenen Jahren gescheitert, weil die Bedingungen nie optimal waren. Erst jetzt stimmte das Zusammenspiel aller entscheidenden Faktoren.

«Für einen erfolgreichen Streckenflug braucht es weit mehr als schönes Wetter», sagt Staub. «Entscheidend sind starke Thermik, die richtige Windrichtung und vor allem die Fähigkeit, die aufsteigenden Luftmassen an den richtigen Stellen zu finden. Nur so kann man immer wieder Höhe gewinnen und weiterfliegen.» Insgesamt war Staub viereinhalb Stunden unterwegs. Über dem Säntis erreichte er eine maximale Flughöhe von 2850 Metern. Nach 103 Kilometern landete er sicher auf

Wiese neben dem

Tectonic

Jedes Rätselgitterenthält verschiedengrosse Zonen,farblich getrennt,mit 1bis 5Feldern.Jede ZonemussmitdenZifferngefüllt werden,diederAnzahlderFelder entsprechen.Eine Zonemiteinem Feld enthältalso1,eine Zonemit dreiFeldern1, 2und 3, u.s.w. Gleiche Zifferndürfensichhorizontal, vertikal oderdiagonalnicht berühren 12

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TIEFE

Indiesem Rätselsindalleobenstehenden Wörter versteckt.Sie könnensich waagrecht,senkrecht,diagonal, vorwärts,rückwärtsundineinanderübergehend verbergen.Dieübriggebliebenen BuchstabenergebeneinZitat oderSprichwort

einer
Bahnhof Rebstein.
Joe Staub
Über dem Wägitalersee. (Bilder zvg)
Während des Endanflugs.

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