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053_2026

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Tempo 30 kommt in Obfelden

Die neue Verkehrsführung auf der Dorfstrasse in Obfelden wird bis zum Schulbeginn umgesetzt. Seite 11

MEHRRAUM. MEHRMÖGLICHKEITEN. ModernsteTrainingsgerätefürmehr Qualität,Vielfalt&Trainingserfolg.

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Chefredaktor Florian Hofer verabschiedet sich nach über 45 Jahren im Journalismus von den Leserinnen und Lesern des «Anzeigers». Seite 16

Ein Trainer, der den Mut sucht

Etienne Scholz übernimmt den FC Wettswil-Bonstetten mit klaren Vorstellungen

Trainer und Taktiker: Etienne Scholz will den FC Wettswil-Bonstetten mit mutigem und offensivem Fussball weiterentwickeln. (Bild Daniel Koch)

Etienne Scholz übernahm nach viereinhalb Jahren beim FC Uster in diesem Sommer den FC Wettswil-Bonstetten. Der 32-Jährige suchte bewusst eine neue Herausforderung: Ein weiteres Jahr in Uster wäre für ihn «Komfortzone» gewesen – und genau die will er vermeiden. Wettswil-Bonstetten überzeugte ihn als sportlicher Schritt in die 1. Liga und als Klub mit einer Kultur, die zu ihm passt. In zahlreichen Gesprächen vor dem Wechsel hörte er nur Positives über den Verein: familiär, gesund geführt, ein Umfeld, in dem sich Menschen gegenseitig helfen.

Sportlich trifft Scholz auf eine Mannschaft mit deutlich mehr Erfah-

rung als zuvor. Statt hauptsächlich junge Spieler zu trainieren, arbeitet er nun auch mit Routiniers bis 38 Jahren. Das macht das People-Management komplexer – und für ihn besonders spannend. Beeindruckt hat ihn zudem, dass der grösste Teil des Kaders verlängert hat, noch bevor klar war, wer neuer Trainer wird. Für Scholz zeigt das, wie stark sich der Klub über den Verein und nicht über Personenkult definiert. Gleichzeitig schätzt er, dass Wettswil-Bonstetten keine «Eintagsfliege» mit Investorengeldern sein will, sondern auf nachhaltigen Aufbau setzt.

Auf dem Platz steht Scholz für einen mutigen, aktiven Fussball. Seine Mannschaft soll den Ball wollen, nach vorne verteidigen und Spiele möglichst

«Habe erfülltes Leben»

Alt Statthalter Hansruedi Maag wird 80

Am Sonntag feiert Hansruedi Maag seinen 80. Geburtstag. Der ehemalige Statthalter und Bezirksratspräsident des Bezirks Affoltern blickt auf eine fast 20-jährige Tätigkeit im Dienst der Öffentlichkeit zurück. «Ich habe ein erfülltes Leben, zwei Enkel und bin guet zwäg», sagt er. Besonders schätzte er die Arbeit als Präsident des Bezirksrats, der Gemeinden beaufsichtigte und Rekurse behandelte. Rückblickend betont Maag, dass ihn stets das Gesetz leitete, er aber ebenso Wert auf Menschlichkeit und Augenmass legte. Zu den prägendsten Erlebnissen zählt für ihn das Tötungsdelikt von Bonstetten, das schweizweit Diskussionen auslöste und den Kindesschutz nachhaltig veränderte. Kritisch

beurteilt er die zunehmende Zentralisierung staatlicher Aufgaben und den wachsenden Abstand zwischen Behörden und Bevölkerung. Nach seiner Pensionierung 2011 blieb Maag aktiv: Er half beim Aufbau der Regionalen Führungsorganisation mit, engagiert sich weiterhin für regionale Anliegen und verfolgt das politische Geschehen im Säuliamt aufmerksam. Sport, Reisen und Zeit mit seiner Familie prägen heute seinen Alltag. Mehrfach nahm er an der Rominger-Classique teil, absolvierte mit 60 seinen ersten Halbmarathon und bereiste zuletzt mit seiner Tochter die USA. (red)

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in der gegnerischen Hälfte kontrollieren. Er arbeitet lieber mit Prinzipien als mit starren Automatismen: Die Spieler sollen verstehen, warum sie etwas tun, und Situationen eigenständig lösen. Kommunikation ist ihm entsprechend wichtig – gerade bei Entscheiden, die Spieler hart treffen. «Für mich steht immer der Mensch im Vordergrund, nicht Spieler Nummer 17», sagt er. Aus seiner Sicht ist ein Trainer dann am besten, wenn er gewinnt – aber der Weg dorthin führt über klare Ideen und eine Gruppe, die diesen Ideen vertraut. Geprägt wurde Scholz bei Stationen wie Bayern München, Basel oder St.Gallen sowie durch seine eigene Fussballschule, in der er seit Jahren intensiv Trainings leitet. Dort sammelt er zusätz-

liche «Trainerjahre», weil er deutlich mehr Einheiten gibt als ein typischer Amateurcoach. In Wettswil-Bonstetten will er dieses Know-how nutzen, um auch die Durchlässigkeit zwischen Junioren und erster Mannschaft zu stärken und Talenten früh Verantwortung zu übergeben. Den Fans verspricht er eine Mannschaft, die für Mut, Energie und Verantwortung steht – und bittet darum, diesen Weg mitzutragen, auch wenn am Anfang nicht jede Partie perfekt sein wird. Denn für Scholz ist Fussball ein Gemeinschaftsprojekt von Spielern, Staff, Verein und Umfeld, das nur dann sein Potenzial ausschöpft, wenn alle in die gleiche Richtung denken und arbeiten.

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«Es geht um Menschen»

KV-Lernender Levin Wigger im Spital

Levin Wigger absolviert im Spital Affoltern die dreijährige Ausbildung zum Kaufmann EFZ Gesundheit. Der 17-Jährige aus Bonstetten hat bereits mehrere Abteilungen kennengelernt – von der Patientenadministration über den Empfang bis zur Personalabteilung. Gerade diese Vielfalt schätzt er an seiner Lehre. «Im Spital geht es immer um Menschen», sagt er. Besonders gefallen ihm die persönlichen Kontakte mit Patientinnen, Patienten und Mitarbeitenden sowie die Einblicke in unterschiedliche Bereiche wie Lohnbuchhaltung, Beschaffung oder Administration. Die branchenspezifischen überbetrieblichen Kurse seien praxisnah und liessen sich direkt im Berufsalltag anwenden. Vor seiner Berufswahl schnupperte Wigger in verschiedenen Berufen, bevor er sich bewusst für das KV entschied. Neben der Lehre engagiert er sich erfolgreich im Streethockey und durfte bereits an einer Weltmeisterschaft teilnehmen. Das Spital unterstützt ihn sowohl bei seinen sportlichen Ambitionen als auch bei Sprachaufenthalten. Laut Ausbildungsverantwortlicher Eliane Pürro sind Kommunikationsfreude, Offenheit und Interesse am Gesundheitswesen zentrale Voraussetzungen für eine KV-Lehre im Spital. Wer gerne mit Menschen arbeitet und Verantwortung übernimmt, finde hier eine abwechslungsreiche und sinnstiftende Ausbildung. (red)

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Kinder nahmen in Stallikon am Camp der Tennis-Academy von Marc Raggenbass teil. Seite 14

«Wer barfuss geht, verlangsamt sein Tempo.»

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Schild, Geschäftsführerin Park Seleger Moor. (Bild Regula Zellweger)

Spitex baut Angebot aus

Die Spitex Knonaueramt erweitert ihr Einsatzgebiet und bietet ab Herbst 2026 ihr gesamtes Leistungsangebot in allen Gemeinden des Knonauer Amts an. Bislang waren verschiedene Leistungen an kommunale Leistungsaufträge gebunden. Neu können alle Einwohnerinnen und Einwohner der Region das vollständige Angebot frei wählen – darunter klassische Pflege, Palliativpflege, Dementia Care, psychosoziale Pflege, Wundbehandlung sowie hauswirtschaftliche Unterstützung. Bereits heute werden Angebote wie der Entlastungsdienst, der Notfallknopf oder die Anstellung pflegender Angehöriger regional angeboten. Mit dem Ausbau reagiert die Spitex auf veränderte Rahmenbedingungen im Gesundheitswesen und stärkt ihre langfristige Handlungsfähigkeit. Für die Kundinnen und Kunden ändern sich weder Qualität noch Kosten. Gleichzeitig werden im November 2026 die Standorte in Affoltern zusammengeführt, um Abläufe zu vereinfachen und Synergien zu nutzen. Laut Geschäftsleiterin Verena Bieri soll die Spitex damit auch künftig eine verlässliche und qualitativ hochwertige Versorgung in der gesamten Region sicherstellen. (red)

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ANZEIGEN

AUS DEM BEZIRK AFFOLTERN I Nr. 53 I 179. Jahrgang I
Daniel Koch
Michaela

Ärztlicher Notfalldienst

InNotfällenwendemansich zuer stimmerüberdiePraxisnumm er andenHausarzt,beiAbwesen heit erhä lt manüberden Te lefonbea ntworterdieNummerdesAERZTEFON: 0800336655

BeiVerkehrsunfällenTelefo n1 17 oderTelefon 058 6484848 wähl en. Te lefon14 4f ürSanitäts-Notr uf NotfallzentrumSpitalAffolt ern T elefon0447143300 für ALLE Notfälle

Entsorgung 1. August 2026

Für die ZEN-Entsorgungsstelle gelten folgende Entsorgungszeiten:

Samstag, 1. August 2026: geschlossen

Für das Öki-Mobil gilt folgender Fahrplan: Samstag, 1. August 2026: entfällt 24. Juli 2026

Stadtrat Affoltern am Albis, Bereich Hochbau und Umwelt

Konkurseröffnung

Schuldnerin: Kuhn GmbH Konditorei Bäckerei Confiserie, mit Sitz in Wettswil, CHE-498.203.623, Schulstrasse 2, 8907 Wettswil.

Datum der Konkurseröffnung: 18. Mai 2026 (Urteil in Rechtskraft erwachsen am 30. Juni 2026).

Summarisches Verfahren, Art. 231 SchKG. Eingabefrist bis 24. August 2026.

(Vgl. im Übrigen Publikation im Schweizerischen Handelsamtsblatt vom 24. Juli 2026)

KONKURSAMT SCHLIEREN

Uitikonerstrasse 9/Postfach 8952 Schlieren

Einstellung des Konkurses

Schuldnerin: Salpietro-von Ballmoos Nongyao, geb. 30. Dezember 1962, von Heimiswil BE, Rainstrasse 23, 8908 Hedingen, Inhaberin der Einzelunternehmung: Anne‘ s Thaifood Partyservice, Inh. Salpietro Serio Nongyao, Hedingen, CHE-340.282.869

Datum der Konkurseröffnung: 21. Mai 2026

Datum der Einstellung mangels Aktiven, Art. 230 SchKG: 21. Juli 2026

Kostenvorschuss CHF 4500.00 und Begehren um Durchführung bis 13. August 2026.

Im Übrigen wird auf die Publikation im Schweizerischen Handelsamtsblatt vom 24. Juli 2026 verwiesen.

Affoltern am Albis, 24. Juli 2026

Konkursamt Affoltern Sagistrasse 8b 8910 Affoltern am Albis

Was man tief in seinem Herzen besitzt, kann man nicht durch den Tod verlieren. Johann Wolfgang von Goethe

Traurig, aber mit vielen schönen Erinnerungen nehmen wir Abschied von

Urs Peter Stettler-Trinkler

16. Dezember 1946 – 18. Juli 2026

Nach kurzer, schwerer Krankheit durftest du für immer einschlafen.

Du hast deine Krankheit tapfer ertragen.

Dankbar für die gemeinsame Zeit, die Liebe und Fürsorge, die er uns geschenkt hat, tragen wir ihn für immer in unseren Herzen.

In stiller Trauer

Lydia Manuela mit Thomas und Lukas, Chantal, Priska Irene mit Alain und Salome, Leandro, Chayenne Harry mit Tanja und Jonas, Jael Geschwister und Verwandte

Traueradresse: Manuela Göggel, Lierenhof 20, 8926 Kappel am Albis

Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis statt.

Zum Abdankungsgottesdienst laden wir herzlich ein:

Donnerstag, 30. Juli 2026, 14.00 Uhr, Reformierte Kirche Kappel am Albis

Anstelle von Blumenspenden gedenkt man der Senevita Affoltern am Albis (Stock 4). Harald Stettler, Notikon 5, 6340 Baar, IBAN CH04 8080 8003 7445 6514 0, Vermerk Senevita Gilt als Leidzirkular.

Kant. Turnveteranen GruppeAffoltern amAlbis

In Gedenken

Wir nehmenAbschied von unserem Kameraden

Hans Henggeler

9.August 1931 – 15. Juli 2026

Ein sportlich vielseitig interessierterVereinskamerad und selbst aktives

Mitglied ist leider nicht mehr unter uns.

Hans zu Ehren bleibt erwähnt, dass er 1957 inWien Europameisterim Freistil-Ringen wurde. Für die langeTreue zu unseremVerein bleiben wir ihm dankbar.

DenAngehörigen sprechen wir unser herzliches Beileid aus.

Deine Kameraden der Turnveteranen

Affoltern am Albis

Am 21. Juli 2026 ist in Zürich ZH gestorben:

…Injedem Schritt, denwir noch gehen Wirstduinunseren Herzen leben Du bist nichtweg –nur nichtmehrhier Undeines Tages… folgen wirdir. ♥

Zewo-Gütesiegel g

Affoltern am Albis

Am 18. Juli 2026 ist in Affoltern am Albis

ZH gestorben:

«Sabine› Rosemarie Oel geb. Kasten geboren am 30.Dezember 1939,wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH. Die Beisetzung findet im engsten Familienkreis statt.

Bestattungsamt Affoltern am Albis

Affoltern am Albis

Am 21. Juli 2026 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Charlotte Loele geb. Ackermann geboren am 15. Mai 1928, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH. Die Beisetzung findet im engsten Familienund Freundeskreis statt.

Bestattungsamt Affoltern am Albis

Munira Blazevic

geboren am 1. August 1942, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH.

Beisetzung am Montag, 27. Juli 2026, um 11.00 Uhr auf dem Friedhof Affoltern am Albis ZH.

Bestattungsamt Affoltern am Albis

Kappel am Albis

Am 18. Juli 2026 ist in Affoltern am Albis gestorben:

Stettler-Trinkler Urs geboren am 16. Dezember 1946, von Landiswil BE, wohnhaft gewesen in 8926 Kappel am Albis. Der Abdankungsgottesdienst findet am Donnerstag, 30. Juli 2026, um 14.00 Uhr in der ref. Kirche Kappel am Albis statt. Gemeindeverwaltung Kappel am Albis

DieLiebe istwie einRegenbogen, sieverbindet Himmelund Erde miteinander. Wirdankenherzlich fürdie grosse Anteilnahmeund dievielenZeichen derVerbundenheit beim Abschied unsererlieben PetraAntonia Zingg

Besondersdankenwir: DemPflegepersonal undder Ärzteschaftdes Triemli-Spitalssowie desWaid-SpitalsZürich fürdie einfühlsameund liebevolle Betreuungwährend ihresAufenthaltes. DemPflegepersonal derSpitex-AmtObfeldenund derOrganisationPalliavivaCare. PfarrerUeliFlachsmannfür denberührenden undeinfühlsamenAbschiedsgottesdienst in derKircheHedingen. DerOrganistinAnnete Bodenhöferfür diewunderschönemusikalischeBegleitung währenddes Abschiednehmens.

Der SigristinAnnemarieund UrsFässler undden Helfer-/innenfür dieVorbereitung derAbdankung.

DemTeamvon derBäckereiPfylfür denwunderbaren Apero.

AllenAnwesendender Trauerfeier

AllenwelcheinGedankenbei unswaren Fürdie vielen stillenHändedrucks undUmarmungen

Fürdie Blumen am Grab undinder Kirche unddaheim

Fürdas Geld fürspäterenGrabschmuck Fürdie grosszügigeKollektefür dieSpitex-Amt

Wirdankenallen, dieuns in demletzten Jahr begleitethaben und unsauf irgendeine Artunterstützt haben.

Hedingen,imJuli2026 DieTrauerfamilie

Gedanken –Augenblicke –Sie werden unsimmeranDicherinnern unduns glücklichund traurigmachenund dich nievergessen lassen.

Dipl.Forst-Ing.ETH und RosemarieOtt-Leibundgut Musikerin

*22.02.1934 †06.07.2026

*22.07.1935 †16.07.2026

Hansund Rosmarie Leibundgutmit Annika und Eva Dhakpa NamgyalOtt†mit Marianne,Tashi,Tsewang Palden und LobsangOtt-Sherap mitDolma,Tsering,Kesang, Karma Cornelia und AndreasMesserli-Ottmit Maurus und Madleina CarolineOtt undSamuelBrunner mitMitja undDamian Dominikund Silvia Ott-Hodelmit Selinaund Adriana

DieAbschiedsfeierfindetimSeptember 2026statt. Weitere Informationen erhalten Sieunter:eundrott@gmx.ch

Anstelle vonBlumenspenden gedenkeman derStiftung UrwaldreservatBödmeren, Vermerk- TodesfallDr. ErnstOtt, IBAN:CH9200777001406461015 oder derStiftung Felsentor, Rigi,Vermerk -Todesfall Rosemarie Ott-Leibundgut, IBAN:CH4109000000605200935

Traueradresse: Cornelia Messerli-Ott, Stallikerstrasse 42,8142Uitikon Waldegg

«Ob im Horner oder Heuet, wer gugge gärä z talus und teschet hiesigi Ruschtig uf. Da chame nume sine, wi fürnähm wers hii.»

Kauderwelsch? Nur wenn man nicht richtig hinhört. Wir engagieren uns für eine belebte Bergwelt. berghilfe.ch

Uitikon, im Juli 2026
In Liebeund Dankbarkeitnehmenwir Abschied vonPalaund Amala. PD Dr.Ernst Ott

KORREKT

Zwischen Obfelden und Knonau

Eine geografische Ungenauigkeit hat sich in den Artikel vom 21. Juli zur Schnelladestation am Rastplatz Eitenberg auf der A4 eingeschlichen. Der Rastplatz liegt zwischen Obfelden und Knonau und nicht zwischen Obfelden und Affoltern. Wir bitten, den Fehler zu entschuldigen. (red)

Gratulationen sind willkommen!

Für die Rubrik «WIR GRATULIEREN» sind wir auf die Einsendungen der Leserinnen und Leser angewiesen.

Bitte schicken Sie uns Gratulationshinweise per Mail an: redaktion@affolteranzeiger.ch

Gratis aufgenommen werden Geburtstage ab dem 90., runde und halbrunde ab dem 80. sowie Hochzeitsjubiläen ab der goldenen Hochzeit (50 Jahre).

Die Mails müssen jeweils am Mittwochmorgen bis 8 Uhr für die Ausgaben vom folgenden Freitag und Dienstag eintreffen. (red)

«Ich habe ein erfülltes Leben»

Alt Statthalter und Bezirksratspräsident Hansruedi Maag

feiert seinen 80. Geburtstag

Herausgeberin:

CH Regionalmedien AG

Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern

Obere Bahnhofstrasse 5 8910 Affoltern a. A.

Leiterin: Barbara Roth

Chefredaktor: Daniel Koch (dko) redaktion@affolteranzeiger.ch

Redaktion: Claudia Eugster (cle), Florian Hofer (fh) Korrespondentinnen und Korrespondenten: Angela Bernetta (net), Sandra Isabél Claus (cla), Urs Kneubühl (kb), Nico Ilic (nil), Martin Platter (map), Brigitte Reemts Flum (bre), Bernhard Schneider (bs), Werner Schneiter (-ter.), Daniel Vaia (dv), Marianne Voss (mvo), Marcus Weiss (mwe), Regula Zellweger (rz)

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Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern

Die Redaktion übernimmt keine

Verantwortung für eingesandtes Material

Gesamtauflage: 27810

Beratung und Verkauf Inserate: Evelyn Löhr / Christine von Burg Telefon 0582005700 inserat@affolteranzeiger.ch

Spezial- und Sonderseiten: Kaspar Köchli Telefon 0582005714, M 0796823761 kaspar.koechli@chmedia.ch

Tarife: www.affolteranzeiger.ch

Annahmeschluss Inserate:

Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr

Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr

Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen

Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 0582005586

Abonnementspreise:

¼ Jahr Fr. 79.–

½ Jahr Fr. 97.–

1 Jahr Fr. 170.–

Druck: CH Media Print AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau

Ein Produkt der

Verleger: Peter Wanner, www.chmedia.ch

Beteiligungen der CH Media AG auf www.chmedia.ch

Werner Schneiter

Während fast 20 Jahren wirkte er als «höchster Beamter» im Säuliamt. Seit 2011 ist er pensioniert, und am kommenden Sonntag, 26. Juli, feiert alt Statthalter und Bezirksratspräsident Hansruedi Maag seinen 80. Geburtstag. «Ich habe ein erfülltes Leben, zwei Enkel und bin guet zwäg», bilanziert er gut gelaunt. Das reich erfüllte Leben widerspiegelt sich auch in einem gut gefüllten Ordner, wo Hansruedi Maag Zeitungsbeiträge und Dokumente aufbewahrt. Da ist der Statthalter und Bezirksratspräsident bei Wechseln/Amtsübergaben von Gemeindeschreiber und -schreibern zu sehen, bei Feuerwehrübungen und anderen Anlässen. Wechsel auf Gemeindekanzleien waren damals aber seltener als heute.

Statthalteramt zu wenig erfüllend

Am Anfang stand eine Notariatslehre und -studium. Anfang der 1970er-Jahre bot sich die Gelegenheit für das Amt des Bezirksratsschreibers. 1992, als sich Statthalter und Bezirksratspräsident Ueli Rothenberger in den Ruhestand verabschiedete, fand sich mit Hansruedi Maag sein Nachfolger. Allein das Amt des Statthalters, der insbesondere Übertretungen sanktioniert und das Feuerwehrwesen beaufsichtigt, habe ihn nicht erfüllt. Als vielfältiger bezeichnet Hansruedi Maag seine Tätigkeit als Präsident des Bezirksrates, der die Gemeinden beaufsichtigt und Rechtsmittelinstanz ist. «Insgesamt habe ich sehr gerne für den Staat und für die Öffentlichkeit gearbeitet», sagt Hansruedi Maag rückblickend – anfügend, dass er die Balance zwischen menschlicher Empathie und harter Gesetzgebung gefunden habe. Auch den vorhandenen Spielraum hat er ausgenützt. Die Nähe zum Bürger, zur Bürgerin ist natürlich nicht immer ohne, weil diese auch streitlustiger geworden sind. Aber Richtschnur bildete stets das Gesetz. «Ich habe stets gesagt: Zahl diese Busse – oder ziehe den Fall an die nächste Instanz weiter.» Dass Nähe auch anderswo heikel sein kann, schildert Hansruedi Maag am Beispiel des militanten (und inzwischen verstorbenen) Tierschützers Kessler, der einen Bauern aus dem Bezirk ins Visier nahm. «Als ich den Stall betrat, war ich dann mit dem Hofbetreiber für ein paar Minuten per Sie – zumindest in Anwesenheit der Kessler-Vertreterin ...» Die

schlimmsten Momente, fügt Maag an, habe er eindeutig im «Fall Bonstetten» erlebt, dieses Tötungsdelikt an einem Knaben, das schweizweit für Schlagzeilen sorgte – und letztlich Geburtsstunde der Kesb (Kinder- und Erwachsenenschutzbehörde) war, der Nachfolgerin der lokalen Vormundschaftsbehörde.

Bedauerliche Zentralisierung

Kritik an der Kesb will Hansruedi Maag nicht anbringen, aber generell am Umstand, dass die Zentralisierung weiter fortschreitet – so, wie das der ehemalige Regierungsrat Markus Notter damals angestossen hatte. Dazu gehörte die Abschaffung der Bezirke (und damit des Bezirksrates/Statthalters) und die Schaffung von Regionen, was anlässlich der Verfassungsrevision diskutiert wurde. «Zum Glück ist das nicht eingetreten», sagt Maag, der auch in einem anderen Fall klar Stellung bezieht: «Wird Tatsache, dass künftig Rekurse gegen KesbEntscheide direkt ans Obergericht und nicht mehr an den Bezirksrat gehen, ist das ein weiterer Schritt weg vom Bürger.» Der Region wünscht er, dass die den ländlichen Charakter bewahren kann.

Mit seinem Nachfolger Claude Schmidt pflegt Hansruedi Maag Kontakt, auch wenn er das einen Steinwurf von seinem Domizil entfernte Bezirksgebäude seit der Pensionierung praktisch nicht mehr betreten hat. An der jährlichen Delegiertenversammlung des Feu-

erwehrverbandes ist Ehrenmitglied Hansruedi Maag immer noch gerne dabei. Allerdings vermisst er die verstorbenen Kollegen aus seiner beruflichen Tätigkeit.

Reisen und Fitness

Aber das machen zahlreiche Aktivitäten wett – auch auf dem Velo. Fünf Mal hat Hansruedi Maag die Rominger-Classique Vevey–Crans-Montana absolviert, inmitten von ehemaligen Cracks wie Pantani und Indurain. Mit 60 hat er in Lausanne erstmals einen Halbmarathon absolviert und in den letzten zwei Jahren zweimal zusammen mit der jüngeren Tochter die USA bereist. Höhepunkt: ein zufälliges Aufeinandertreffen in Los Angeles mit Box-Ikone Mike Tyson. In Affoltern ist Hansruedi Maag regelmässig im Fitnessstudio und auf dem elektrogetriebenen Fahrrad anzutreffen. «Meine Frau Anita und ich haben ein erfülltes Leben», sagt er höchst zufrieden. Nach seiner Pensionierung hat Hansruedi Maag zusammen mit dem ehemaligen Stalliker Gemeindeschreiber Franz Birri mitgeholfen, die Regionale Führungsorganisation (RFO) aufzubauen. Er nimmt auch heute am öffentlichen Leben teil und liest den «Anzeiger» aufmerksam, ohne jedoch Leserbriefe zu schreiben. Gegen den geplanten Schulhausbau in Affoltern will er sich aber engagieren. «Das ist der falsche Standort», fügt er an. Sein persönlicher Wunsch: «Gesundheit, Aktivitäten. Dazu zählen weitere Reisen.»

Anlässlich einer Übung des zivilen Bezirksführungsstabs in den 1990er-Jahren: Hansruedi Maag mit (dem 2025 verstorbenen) Leonhard (Lieni) Grimmer. (Archivbild Anzeiger)

Erweiterte Abdeckung: Die Spitex Knonaueramt ist für die ganze Region da

Die Spitex Knonaueramt wird ihr gesamtes Leistungsangebot ab Herbst 2026 neu in allen Gemeinden der Region anbieten

Bisher bot die Spitex Knonaueramt einen Grossteil ihrer Leistungen nur im Rahmen von Leistungsaufträgen mit den Gemeinden an. Ab Herbst 2026 wird sie Aufträge aus allen Gemeinden der Region annehmen und so eine verlässliche, qualitativ hochwertige Versorgung der Bevölkerung im ganzen Knonauer Amt sicherstellen.

Einzelne Leistungen wie der Entlastungsdienst, der Notfallknopf und die Anstellung von pflegenden Angehörigen bietet die Spitex Knonaueramt bereits seit Längerem in der gesamten Region an. Neu ist, dass sie nun Aufträge über das vollständige Leistungsangebot annimmt, also auch im Bereich klassische Pflege, Palliativpflege, psychosoziale Pflege, Dementia Care, Wundbehandlung sowie für die hauswirtschaftliche Unterstützung.

Mit dieser erweiterten Abdeckung reagiert die Spitex Knonaueramt auf sich verändernde Rahmenbedingungen

im Gesundheitswesen und stärkt ihre langfristige Handlungsfähigkeit. Für die Kundinnen und Kunden bleiben Qualität, Betreuung und Kosten unverändert. Sie können ihre Spitex unabhängig von Leistungsaufträgen und Empfehlungen der Gemeinde frei wählen.

Qualität und Verlässlichkeit für das ganze Knonauer Amt

Indem die Spitex Knonaueramt ihre Leistungen in der ganzen Region anbietet, kann sie flexibel auf sich verändernde Rahmenbedingungen und die Bedürfnisse der Bevölkerung reagieren. «Wir übernehmen die Verantwortung für die Versorgung in der Region und richten uns zukunftsfähig und bedürfnisorientiert aus. So können wir weiterhin verlässlich die gewohnte Qualität bieten –für unsere Kundinnen und Kunden, aber auch für die Mitarbeitenden, Netzwerkpartner, Zuweiser und die Gemeinden»,

unterstreicht Geschäftsleiterin Verena Bieri.

Auch die Zusammenlegung der verschiedenen Standorte in Affoltern per November 2026 trägt zur zukunftsfähigen Ausrichtung bei: Dadurch können Synergien genutzt, Abläufe vereinfacht sowie die Zusammenarbeit in den Teams weiter gestärkt werden. Das positive Jahresergebnis 2025 zeigt ausserdem, dass die Spitex Knonaueramt leistungsfähig und stabil ist – eine solide Grundlage für die gezielte Weiterentwicklung. Vorstandspräsidentin Tessa Müller fasst zusammen: «Die Spitex Knonaueramt steht für eine qualitativ hochwertige, integrierte pflegerische Versorgung. Darüber hinaus übernimmt sie Verantwortung für die Weiterentwicklung des regionalen Gesundheitswesens: Als aktives Mitglied der Standortförderung stärkt sie die Vernetzung der Gesundheitsinstitutionen und Akteure und engagiert sich gleichzeitig stark für die

Aus- und Weiterbildung von Fachpersonen. So trägt sie wesentlich zur Gesundheitsversorgung von morgen bei.»

Spitex Knonaueramt

Spitex Knonaueramt

Die Spitex Knonaueramt bietet klassische Pflege, Palliativpflege, psychosoziale Pflege, Pflege bei Demenz, Wundbehandlung, hauswirtschaftliche Unterstützung, die Betreuung des Notfallknopfs sowie den Entlastungsdienst Knonaueramt für pflegende Angehörige, Alleinstehende und Familien mit Kindern. Zudem schafft sie mit dem Café Palaver einen niederschwelligen, einladenden Ort für Begegnung, Austausch und Information für alle.

«Guet zwäg»: Alt Statthalter und Bezirksratspräsident Hansruedi Maag in seinem Domizil in Affoltern, das nur einen Steinwurf von seiner einstigen Wirkungsstätte entfernt liegt. (Bild Werner Schneiter)

Allgemeines Feuerverbot für das Gemeindegebiet Bonstetten

Der Gemeinderat hat - als Ergänzung zum kantonalen Feuerverbot im Wald und in Waldesnähe vom 25. Juni 2026 - ein allgemeines Feuerverbot für das gesamte Gemeindegebiet Bonstetten beschlossen. Das bedeutet konkret:

• Keine offenen Feuer im Freien;

• Kein Abbrennen von Feuerwerk und keine Höhenfeuer

Kontrollierte Grillfeuer (z. B. Gas-/Elektro- und Holzkohlegrill) in Siedlungsgebieten, namentlich in Gärten und auf Terrassen, sind unter Anwendung grösstmöglicher Vorsicht sowie Einhaltung der gebotenen Sicherheitsmassnahmen gestattet. Die Geräte müssen in jedem Fall kippsicher und auf feuerfestem Untergrund aufgestellt sein (z. B. auf befestigten Plätzen).

Das Verbot gilt ab Dienstag, 21. Juli 2026, bis auf Widerruf oder bis zur Aufhebung des kantonalen Verbotes.

Zuwiderhandlungen gegen das Feuerverbot werden polizeilich geahndet. Die Bevölkerung wird zu verantwortungsbewusstem Verhalten aufgerufen, um Waldund Flurbrände zu verhindern. Die Präsidialverfügung ist der Publikation unter www.amtliche-nachrichten.ch angehängt und liegt während der Rekursfrist bei der Gemeindeverwaltung Bonstetten, Schalter Einwohnerdienste, zur Einsicht auf.

Gegen die Präsidialverfügung kann, von der Publikation an gerechnet, beim Statthalteramt Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis wegen Verletzung von übergeordnetem Recht innert 30 Tagen schriftlich Rekurs erhoben werden (§ 19 Abs. 1 lit. a und d i.V.m. § 19b Abs. 2 lit. c VRG sowie § 20 Abs. 2 VRG). Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und soweit möglich beizulegen. Die Kosten des Rekursverfahrens hat die unterliegende Partei zu tragen. Allfälligen Rekursen wird die aufschiebende Wirkung entzogen (Grund: Sicherung der öffentlichen Sicherheit und Infrastruktur).

Bonstetten, 24. Juli 2026

Gemeinderat Bonstetten

Allgemeines Feuer- und Feuerwerkverbot für das Gemeindegebiet Ottenbach

Mit Beschluss vom 20. Juli 2026 hat der Gemeinderat – als Ergänzung zum kantonalen Feuerverbot im Wald und in Waldesnähe vom 25. Juni – ein allgemeines Feuer- und Feuerwerkverbot für das gesamte Gemeindegebiet von Ottenbach erlassen. Von diesen Bestimmungen ausgenommen sind Gasund Elektrogrills auf feuerfestem Untergrund, wenn sie mit der nötigen Sorgfalt verwendet werden.

Das Verbot gilt ab 21. Juli 2026 bis auf Widerruf oder bis zur Aufhebung des kantonalen Verbotes. Zuwiderhandlungen gegen das Feuerverbot werden polizeilich geahndet. Die Bevölkerung wird zu verantwortungsbewusstem Verhalten aufgerufen, um Wald- und Flurbrände zu verhindern.

Unabhängig davon gilt seit dem 1.Januar 2026 auf dem gesamten Gemeindegebiet zudem ein generelles Verbot für das Abfeuern von lärmendem Feuerwerk.

Gegen diesen Beschluss kann, von der Publikation an gerechnet, beim Statthalteramt Affoltern, Postfach, 8910 Affoltern am Albis wegen Verletzung von übergeordnetem Recht innert 30 Tagen schriftlich Rekurs erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Allfälligen Rekursen wird die aufschiebende Wirkung entzogen. 21. Juli 2026

Gemeinderat Ottenbach

Bauprojekte

Planauflage:

Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf. Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung.

Rechtsbehelfe:

Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314–316 PBG).

Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Wettswil am Albis

Bauherrschaft: Reto Casarotti, Strumbergächerstrasse 6, 8907 Wettswil am Albis

Projekt: Erstellung einer Pergola,Strumbergächerstrasse 6, 8907 Wettswil am Albis

Katasterinformationen: GrundstückNr.: 2297, Zone: Wohnzone W2a Rechtliche Hinweise und Fristen Ort der Planauflage: Die Pläne können ausschliesslich in der kantonalen Plattform eAuflage, https:// portal.ebaugesuche.zh.ch/eauflage/ wettswilamalbis, während der Auflagefrist eingesehen werden.

Rechtliche Hinweise: Die Pläne sind während der Auflagefrist in der eAuflage einsehbar. Erfolgt die Ausschreibung in mehreren Publikationsorganen, so gilt das Datum der letzten Ausschreibung.

Während der Planauflage können Baurechtsentscheide über die Plattform eAuflage eingefordert werden. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide kann eine Kanzleigebühr erhoben werden. Publikation gemäss §§ 6 und 314 Planungs- und Baugesetz (PGB).

Rechtsmittelfrist: Frist: 20 Tage Ablauf der Frist: 13. August 2026 20 Tage öffentliche Auflage (§ 314 PBG)

Affoltern am Albis

Bauherrschaft: Hornbach Baumarkt (Schweiz) AG, Schellenrain 9, 6210 Sursee Projekt: Neubau überdachte Lagerregale, Obfelderstrasse 35b.1, 8910 Affoltern am Albis

Katasterinformationen: GrundstückNr.: 5074, Zone: I Rechtliche Hinweise und Fristen

Ort der Planauflage: Die Pläne können ausschliesslich in der kantonalen Plattform eAuflageZH (https://portal.ebaugesuche.zh.ch/ eauflage) während der Auflagefrist eingesehen werden.

Rechtliche Hinweise:

Publikation gemäss §§ 6 und 314 Planungs- und Baugesetz (PGB): Die Pläne sind während der Auflagefrist in der eAuflageZH einsehbar. Erfolgt die Ausschreibung in mehreren Publikationsorganen, so gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Während der Planauflage können Baurechtsentscheide über die Plattform eAuflageZH eingefordert werden. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt.

Begehren um Zustellung des baurechtlichen Entscheids (Zustellbegehren) müssen ab 1. November 2025 zwingend über die kantonale Plattform eAuflageZH angefordert werden. Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide kann eine Kanzleigebühr erhoben werden.

Rechtsmittelfrist: Frist: 20 Tage

Ablauf der Frist: 13. August 2026 Auflagefrist

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Spass. Am besten besucht man den Barfusspfad nach einer nassen Wetterphase. (Bilder Regula Zellweger)

Das Gehen über unterschiedliche Untergründe wie Kies, Sand, Holz, Rinde und Morast beansprucht zahlreiche Muskeln im Fuss. Unregelmässige Untergründe fordern den Gleichgewichtssinn heraus. Barfuss gehen kann man im ganzen Park.

Sinnesgarten mit Barfusspfad

Sommerferien-Erlebnis für Jung und Alt im Seleger Moor

Regula ZellwegeR

Mit dem Ende der Rhododendronblüte lässt der Besucherstrom im Seleger Moor nach, und es wird ruhiger. Eine gute Gelegenheit, den vielseitigen Park mit allen Sinnen bewusst wahrzunehmen.

Dazu lädt der Sinnesgarten mit seinem rund 300 Meter langen, gewundenen Rundgang ein. Die Augen erfassen Formen und Farben, die Ohren lauschen dem Gesang der Vögel sowie den Schmatz- und Gurgelgeräuschen des Morasts. Mit den Händen ertastet man Baumrinden, Blätter, Nadeln, Zapfen, Holz, Stein, Erde und Moos, und mit den

Wegweiser zeigen nicht nur den Pfad, sondern auch Wahlmöglichkeiten auf. Man muss sich nicht immer in den tiefsten Sumpf wagen, darf aber.

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Füssen nimmt man die Beschaffenheit, Temperatur, Struktur und Feuchtigkeit des Bodens wahr.

«Seit seiner Eröffnung im Juli 2024 hat sich der Barfussweg als grosser Erfolg erwiesen. Die Anlage wird von Familien, Kindern, Wellness-affinen Gästen sowie Naturliebhaberinnen und Naturliebhabern gleichermassen geschätzt und hat sich in kurzer Zeit zu einem der beliebtesten neuen Erlebnisorte im Park Seleger Moor entwickelt», erklärt Michaela Schild, Umweltwissenschafterin ETH und Geschäftsführerin des Parks Seleger Moor.

Schaudernd durchs Moor waten Mit Moorlandschaften verbindet man oft etwas Unheimliches: Einsamkeit, Stille, Nebel und gedämpfte Geräusche. Der sumpfige, weiche Boden lässt an das Versinken im Moor denken – bis hin zu den sagenumwobenen Moorleichen. Moore sind seit Jahrhunderten Schauplätze von Märchen, Sagen, Erzählungen und Krimis. Sie gelten als geheimnisvolle Orte zwischen Leben und Tod. Moorgewässer sind oft braun oder schwarz gefärbt, weil sie viele Huminstoffe enthalten. Ihre Tiefe lässt sich

kaum abschätzen. Skurrile Baumstämme beflügeln die Fantasie, und in vielen Kulturen erzählen Geschichten von Irrlichtern, Geistern oder geheimnisvollen Wesen, die im Moor leben.

Tatsächlich sind Moore jedoch faszinierende und ökologisch bedeutende Lebensräume. Sie speichern grosse Mengen Kohlenstoff, filtern Wasser und bieten seltenen Pflanzen und Tieren einen einzigartigen Lebensraum.

Das Rifferswiler Moor hat eine bewegte Geschichte. Bereits im 18. und 19. Jahrhundert wurde hier Torf gestochen. Der Torf diente als Brennmaterial. Während des Ersten und Zweiten Weltkriegs erreichte der Torfabbau seinen Höhepunkt, da fossile Brennstoffe knapp waren. Damals mussten auch Kinder beim Torfstechen mithelfen. Im Park Seleger Moor erinnern zwei Loren an diese Zeit. Gerade mit Kindern macht es Spass, den Besuch des Barfusswegs mit Moorgeschichten und Informationen über den Torfabbau zu verbinden. Idealerweise findet der Besuch nach einem Regentag statt, damit der Morast schön schmatzt. Ideal sind der frühe Morgen, der Abend, idealerweise sogar bei Nebel. Ein Ferienerlebnis, das lange in Erinnerung bleibt.

Der Gesundheit zuliebe

Die Natur mit allen Sinnen erfassen, beispielsweise achtsam eine Baumrinde zu ertasten, bedeutet Naturerleben pur.

gebung intensiver wahr. Der Barfussweg wird so zu einem kleinen Gegenentwurf zum hektischen Alltag.» Man kann auch den ganzen Parkbesuch ohne Schuhe an den Füssen erleben. Arzt und Naturheiler Sebastian Kneipp hätte seine Freude daran.

tungen statt – von Führungen und Kinderanlässen über begleitetes Waldbaden und Sonntagsbrunchs bis hin zu Tanzkursen und Konzerten.

Wandern ohne Druck – einfach gemeinsam unterwegs sein Jeder Tag ist bewusst flexibel gestaltet.

Termine: Do., 30. Juli – So., 2.August; Do., 1. – So., 4. Oktober; und Mi., 14. – So., 18. Oktober 2026 Was Dich bei diesen Genusswanderungen erwartet

In Braunwald im Kanton Glarus stehen nicht Kilometer oder Tempo im Vordergrund, sondern das bewusste Erleben der Natur. Du wanderst in einem angenehmen Tempo und hast genug Zeit für Pausen, Gespräche und Ausblicke. Das ist ideal für alle, die Genusswandern in der Schweiz fernab von Massentourismus suchen. Hier hast Du die Möglichkeit, neue Kontakte zu knüpfen und Dich gemeinsam mit Gleichgesinnten über die Natur und Wanderabenteuer auszutauschen.

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Barfusspfade sind gesund. Das Gehen über unterschiedliche Untergründe wie Kies, Sand, Holz, Rinde und Morast beansprucht zahlreiche Muskeln im Fuss. Unregelmässige Untergründe fordern den Gleichgewichtssinn heraus, wovon insbesondere ältere Menschen profitieren: Koordination, Reaktionsfähigkeit und Balance werden trainiert. Die wechselnden Druckreize und Bewegungen regen die Durchblutung der Füsse an. Viele Menschen empfinden ihre Füsse danach als angenehm warm und locker. Die Vielzahl unterschiedlicher Reize aktiviert die Nervenenden in den Fusssohlen. Das kann Stress abbauen, die Achtsamkeit fördern und entspannend wirken. Der Aufenthalt in der Natur verstärkt diesen Effekt zusätzlich.

Michaela Schild erklärt: «Im Sinnesgarten mit Barfussweg wird der Park mit dem ganzen Körper erfahrbar. Hier erkennt man, dass Natur nicht nur schön, sondern auch wohltuend ist. Wer barfuss geht, verlangsamt automatisch sein Tempo. Man achtet auf jeden Schritt, spürt Temperatur, Struktur und Feuchtigkeit des Bodens und nimmt die Um-

Das Überleben sichern «Der Park Seleger Moor steht vor der Herausforderung, dass zwar rund 50000 Personen den Park jährlich besuchen, ein Grossteil davon jedoch während der etwa sechs Wochen dauernden Rhododendron-Hochblüte zwischen Ende April und Anfang Juni», erläutert Michaela Schild. Sie und ihr Team begegnen dieser Herausforderung mit zahlreichen Ideen, grosser Motivation und viel Engagement. Zur Mitfinanzierung übernimmt das Gärtnerteam auch Aufträge für externe Einsätze. Zudem finden das ganze Jahr über zahlreiche Veranstal-

In den vergangenen Jahrzehnten hat sich der Park vom reinen Blütengarten zu einem vielseitigen Erlebnispark entwickelt. Heute ist er Naherholungsgebiet, Bildungsort, Kunstgalerie, Kursraum, Konzertkulisse, Gärtnerei mit Pflanzenverkauf, Begegnungsort mit Outdoor-Restaurant, Tierpark mit Vögeln, Schmetterlingen und Wasserlebewesen, Spielplatz, Spazierlandschaft, Arboretum, Farngarten – und vieles mehr.

Die Seleger-Moor-Stiftung setzt sich als gemeinnützige Trägerin für den langfristigen Erhalt und die Pflege des Parks Seleger Moor ein. Um diesen besonderen Natur- und Kulturschatz im Knonauer Amt zu bewahren und der Öffentlichkeit dauerhaft zugänglich zu halten, ist sie auf Spenden angewiesen. Zusätzliche Einnahmen erzielt sie mit Baumpatenschaften sowie dem Verkauf von Pflanzen, Gutscheinen und weiteren Artikeln. Auch für Firmenanlässe empfiehlt sich der Park.

Wer den Park das ganze Jahr über als persönliches Naherholungsgebiet –und insbesondere den Barfussweg – nutzen möchte, kann eine Saisonkarte zu moderatem Preis erwerben. Mit einem Lächeln meint Michaela Schild: «Viele merken erst beim Begehen des Barfusswegs, wie gut es tut, wieder einmal direkt mit der Erde in Berührung zu kommen.»

Die beiden Loren erinnern an die Zeit, als in Rifferswil Torf gestochen wurde. Eine harte Arbeit. Auch Kinder mussten damals mithelfen. Eine Erlebniswelt für Füsse: Es gilt, sicheren Schrittes verschiedene Bodenarten zu überschreiten und mit den Fusssohlen zu erspüren.

Dass das Waten in Moorwasser und Sumpf gesund ist, wusste bereits Sebastian Kneipp. Und es macht

Herzliche Gratulationzur bestandenenPrüfung

WirgratulierenunserenLernenden herzlichzum Abschluss ihrer Ausbildung und wünschen Ihnenfür ihre berufliche sowieprivate LaufbahnallesGute. DieGemeinden desBezirks Affoltern

Hristo Buchmüller KaufmanEFZ Bonstetten

Ladina Blum Kauffrau EFZ Knonau

Nino Suter Fachmann BetriebsunterhaltEBA, AffolternamAlbis

Iven Berglas Fachmann BetriebsunterhaltEFZ Stallikon

LeanaStotz Kauffrau EFZ Obfelden

Norina Mohni Kauffrau EFZmit Berufsmatura AffolternamAlbis

KaytlinRuh Kauffrau EFZ Stallikon

MairaDecandia Kauffrau EFZ AffolternamAlbis

RobinRisi Kaufmann EFZ Hausen am Albis

Herzlichen Glückwunschzueurer bestandenenPrüfung! Fürdie Zukunftwünschenwir euch von Herzen viel Erfolg undalles Gute. V. l.: Wiyada Roshardt Nachholbildung

FaGe EFZ, Erza Elshani FaGe EFZ, DycuecoRebecca FaGe EFZ, GerberRebecca FaGe EFZ, Francisco Moral Unterhaltspraktiker EBA(in Abwesenheit)

Nach intensiven Lehrjahren hat Timo Pfister dieLehrabschlussprüfung Zimmermann EFZ mitErfolggemeistert. Wirgratulierenherzlich zu diesem verdienten Meilensteinund wünschen fürdie berufliche Zukunftnur dasBeste.

Nach intensiven Lehrjahren hat Philip Bär dieLehrabschlussprüfungzum Dachdecker EFZ mitErfolggemeistert. Wirgratulierenherzlich zu diesem verdienten Erfolg undfreuenuns, dich weiterhinin unseremTeamzu haben.

HerzlicheGratulation,lieberEnea Du hast deineLehre zumZimmermann EFZerfolgreichbestanden.

Wirsindstolz aufdeine super Leistung undfreuenuns riesig,dich weiterhininunserem Team zu haben! Köfler HolzbauAG Zwillikon

Herzliche Gratulationzur bestandenenPrüfung

Lieber Yannic Bommel

Wirgratulieren dirganzherzlichzu deinem erfolgreichenLehrabschluss als Zimmermann/EFZ undmöchten unsfür dietolle Zusammenarbeit in denletzten Jahren bedanken. Wirfreuenuns aufdie zukünftigen gemeinsamenProjekte.

DeineZimmereiFreiAG

Wirsindstolzauf dich!

Wirgratulieren Maya ganzherzlich zurerfolgreich abgeschlossenen kaufmännischenAusbildungmitEFZ.

Wirfreuenunssehrüberdiesentollen Erfolgundaufdieweiterhin guteZusammenarbeit!

INTUSAGIMMOBILIENTREUHAND Industriestrasse178910Affolterna. A. Tel.0447637070www.intusag.ch

WirgratulierenunserenLehrabgängern herzlichzur bestandenenLehrabschlussprüfung

Vonlinksnachrechts:

–Enea ValliniMetallbauerEFZ

–Blerian HodjaProduktionsmechanikerEFZ

–HayelomSbhatuProduktionsmechanikerEFZ

–OleEisenbachLogistikerEFZ

–Yanis Bill MetallbaukonstrukteurEFZ

Nicht aufdem Bild:

–YeseniaBuschor KauffrauEFZ –Felix Kübler MetallbaukonstrukteurEFZ

Herzlichen Glückwunsch! Wirgratulieren unserendreifrischgebackenen FaGe’s StephanieHattor, Laia Spindler undJoana Araùjo Da Mota ganz herzlich zurbestandenen Lehrabschlussprüfung!

Ihrhabtwährend eurerAusbildungunglaublich viel Herz,Einsatz undFürsorgebewiesen. Wirsindstolz aufeureLeistungenund freuen unssehrmit euch!

Füreuren weiteren beruflichenund privaten Lebenswegwünschenwir euch vonHerzennur das Beste, viel Erfolg undweiterhin viel Freude am Beruf.

Euer Seewadel-Team Jana Hommel,LeiterinBildung

Ein Leserbrief zur Klimaerwärmung sorgt für

Kopfschütteln

Repliken auf den Leserbrief von Philipp Kessler mit dem Titel «CO2 ist eher Folge als Ursache der Erwärmung» im «Anzeiger» vom 21. Juli.

Herr Kessler führt in seinem Leserbrief allerlei Beispiele auf, welche zeigen sollen, dass das CO2 kein Treiber des menschengemachten Klimawandels ist. Es werden längst widerlegte Behauptungen aufgestellt und die üblichen Narrative bedient (der böse IPCC). Wenn sogar Herr Trump zitiert wird, welcher nun wirklich nicht dafür bekannt ist, sich an wissenschaftliche Erkenntnisse beziehungsweise Fakten zu halten, dann wird es mit der Argumentation doch sehr dünn. Es ist seit Jahrzehnten wissenschaftlicher Konsens, dass der Mensch, mit dem durch ihn verursachten CO2­Ausstoss, massgeblichen Anteil daran hat, dass der Klimawandel so rasant vonstattengeht. Damit wir und die nach uns folgenden Generationen nicht noch mehr unter den Folgen dieser Klimakatastrophe leiden, müssen jetzt und unmittelbar Massnahmen ergriffen werden. Das sind wir unseren Kindern und unserer schönen Erde schuldig.

Milan Pechous, Obfelden

Einiges verwechselt

Als Wissenschaftler kann ich das nicht unwidersprochen stehen lassen – Fakten verteidigen sich nicht von alleine. Herr Kessler verwechselt zeitliche Korrelation mit Kausalität.

In den Vostok­Eisbohrkernen gaben Erdbahnänderungen den Anstoss zur Erwärmung, Ozeane setzten dann CO2 frei, das die Erwärmung als Rückkopplung verstärkte. Der entscheidende Unterschied ist: Heute emittiert der Mensch unabhängig davon massiv CO2 Der IPCC­Zyklus 2021 bis 2023, an dem 721 Wissenschaftler aus 90 Ländern mitwirkten – für den physikalischen Basisbericht wurden über 14000 Studien ausgewertet –, stellt fest: Die Erwärmung seit 1850 ist menschengemacht. Und sie verläuft mindestens zehnmal schneller als jeder natürliche Klimawandel der letzten 65 Millionen Jahre – diesem Tempo können sich Ökosysteme evolutionär nicht anpassen. Der IPCC hat nie Prognosen «zurücknehmen» müssen: Szenarien wurden präzisiert, weil sich die Realität in mehreren Bereichen (zum Beispiel Meereisschmelze) sogar schlimmer entwickelte als ursprünglich modelliert. Statt jährlich rund 8 Milliarden Franken für importiertes Öl und Gas ins Ausland zu zahlen, könnte die Schweiz mit einheimischer Sonnen­, Wind­ und Wasserkraft Wertschöpfung im eigenen Land behalten. Der Iran­Konflikt 2026 verteuerte Schweizer Energiekosten bereits um bis zu 5 Milliarden Franken zusätzlich – echte Energieunabhängigkeit entsteht durch erneuerbare Energien, nicht mit ausländischem Öl. Der globale fossile Energiemarkt ist mit 8,3 Billionen Dollar bewertet, die weltweiten fossilen Subventionen liegen bei 7 Billionen Dollar – zusammen über 15 Billionen Dollar. Dem steht die weltweite Klimafinanzierung von rund 2 Billionen Dollar gegenüber (im Jahr 2024, laut Climate Policy Initiative). Welche Politik wird hier wohl vom Geld angetrieben? Wer heute auf «Anpassung

statt Vermeidung» setzt, verwechselt die Feuerwehr rufen mit dem Haus einfach abbrennen lassen und hinterher neu bauen – nur dass es beim Klima kein Nachbargrundstück gibt, auf das man ausweichen kann.

Professor André Podleisek, Wettswil

Verschwörungstheorie aufgesessen

Mit der Behauptung von Philipp Kessler, dass der Klimawandel nur ein Betrug und der CO2­Anstieg Folge und nicht Ursache der Klimaerwärmung sei, sitzt er einer Verschwörungstheorie der Klimawandelleugner auf. Dass er dabei den Präsidenten der USA, Donald Trump, zurate zieht und ihn als konsequent handelnd bezeichnet, macht die Sache auch nicht glaubwürdiger.

In den letzten 200 Jahren haben wir enorme Mengen an Kohle, Öl und Gas verbrannt und tun es weiterhin. Dass dabei CO2 entsteht, ist unbestritten. Die Erde nimmt Sonnenenergie auf und strahlt diese als Wärmestrahlung wieder zurück in den Weltraum. CO2 in der Atmosphäre führt dazu, dass die Wärmestrahlung nicht vollständig entweichen kann. Die Folge: Je mehr CO2 sich in der Atmosphäre befindet, desto wärmer wird es.

Thomas Schweizer, Kantonsrat Grüne, Hedingen

Behauptungen überzeugen nicht

Der Leserbrief vermittelt ein Bild, das mit dem Stand der Klimaforschung kaum vereinbar ist. Die Behauptung, der Mensch spiele beim aktuellen Klimawandel nur eine Nebenrolle, ist nicht überzeugend. Natürlich hat es in der Erdgeschichte immer Klimaschwankungen gegeben. Daraus aber abzuleiten, die heutige Erwärmung sei im Wesentlichen natürlich, ignoriert die zentrale Rolle der menschlichen Treibhausgasemissionen. Genau diese zusätzliche Belastung verschiebt das Gleichgewicht – mit bekannten Folgen wie steigenden Temperaturen, Gletscherschwund, Extremwetter und wachsenden wirtschaftlichen Schäden.

Auch die Berufung auf Vostok­Daten oder historische Zyklen greift zu kurz. Dass sich Temperatur und CO2 in der Vergangenheit gegenseitig beeinflusst haben, ist unbestritten. Entscheidend ist jedoch, dass der heutige Mensch in kurzer Zeit grosse Mengen CO2 freisetzt und damit einen völlig anderen Rahmen schafft als natürliche Schwankungen.

Besonders fragwürdig ist der Verweis auf Donald Trump. Wer den Klimawandel als «grössten Betrug» bezeichnet, liefert kein Argument, sondern ein politisches Schlagwort. Solche Aussagen sind eher Wahlkampfrhetorik als ernsthafte Auseinandersetzung mit wissenschaftlichen Fakten.

Ebenso wenig überzeugt die pauschale Abwertung von Klimaschutzmassnahmen als Symbolpolitik. Die Debatte braucht weniger ideologische Zuspitzung und mehr Sachlichkeit. Wer die Risiken kleinredet, trägt nichts zur Lösung bei. Gefragt sind Realismus, Technologie und verantwortungsvolles Handeln – nicht Verdrängung.

Jürg Reinhard, Bonstetten

Velogruppe Bonstetten 60+ unterwegs im Jura

Mittwoch ist Velotag. Für die Velogruppe Bonstetten 60+ bedeutet das: gemeinsam unterwegs sein, frische Luft, schöne Landschaften und gute Gespräche. Für die Tour vom 15. Juli wurden die Velos bereits am Vorabend sorgfältig in den kleinen Bus oder auf die Veloträger der vier Autos verladen. Am Morgen mussten nur noch die Passagiere zusteigen – und um sieben Uhr startete die Fahrt nach Moutier. Beim Parkplatz der Eishalle wurden die Velos bereitgemacht, Trinkflaschen gefüllt und Helme zurechtgerückt. Kurz vor neun Uhr rollte die Gruppe los, westwärts, vorbei an Souboz, hinein in die weiten, ruhigen Jurahöhen. Die meisten Höhenmeter lagen bald hinter uns, und die Landschaft öffnete sich. In Bellelay legte die Gruppe einen kurzen Halt ein. Hier entsteht der berühmte Tête de Moine, jener Käse, der zu feinen Rosetten gedreht wird. Ein Blick in den Shop, ein paar Fotos, ein kurzer Besuch im Museum – und natürlich die mächtige Abbaye de Bellelay, die gleich daneben beeindruckend in der Sonne stand.

Dann folgte einer der Höhepunkte: die Schlucht von Pichoux. Die Temperatur sank spürbar, die Felswände rückten näher, das Licht schimmerte grün durch das dichte Laub. Ein starker Kontrast zum warmen Sommertag und ein Ab­

schnitt, der alle zum Staunen brachte. Weiter ging es durch kleine Dörfer nach Bassecourt, wo im Coop Restaurant jede und jeder etwas Feines fand – vom leichten Salat bis zum warmen Gericht. Gestärkt führte die Tour nach Delémont. Eine Runde durch die Altstadt, ein gemeinsames Foto, kurze Pausen und viele kleine Eindrücke prägten diesen Abschnitt. Über Courroux setzte die Gruppe ihre Fahrt fort. Erste Tropfen fielen, Regenjacken wurden angezogen – und wenige Meter später wieder ausgezogen, denn der Regen blieb aus. Entlang der Birs ging es zurück nach Moutier. Im Restaurant Le Soleil liessen die

Kehrseite ideologischer Vorgaben

Replik auf den Beitrag von Thomas Schweizer mit dem Titel «Mehr Eier bim Klimaschutz –jetzt einen kühlen Kopf bewahren» im «Anzeiger» vom 14. Juli.

Hitzeschutz ist nicht gleich Klimaschutz. Selbstverständlich sollten Hitze­Hotspots durch geeignete Massnahmen wie Begrünung entschärft werden – keine Frage. Wohin uns der sogenannte Klimaschutz mit dem Flatterstrom von hässlichen Windrädern aber führt, sehen wir leider am Niedergang der deutschen Autoindustrie, dem Zugpferd der deutschen Wirtschaft. Sollen wir diesen Irrweg jetzt wirklich kopieren? Inzwischen ist auch bekannt, dass grosse Windparks durch die Vermischung von Luftschichten zur lokalen Austrocknung von Wäldern und somit zu einer massiven Erwärmung beitragen. Hinzu kommen dokumentierte gesundheitliche Belastungen durch Infraschall sowie der hochgiftige PFASAbrieb an den Rotorblättern. Damit werden nicht nur ganze Landstriche vergiftet und für die Landwirtschaft unbrauchbar, sondern leider auch das Grundwasser kontaminiert. Die Energie­

wende ist in Deutschland hochgradig gescheitert. Der Vergleich des Menschen mit einem gekochten Ei grenzt an Slapstick. Menschen leben seit Jahrtausenden in Regionen mit weit höheren Temperaturen. In Ägypten oder anderen beliebten Urlaubsländern sind 50 °C keine Seltenheit, ohne dass die Bevölkerung reihenweise dem Hitzetod erliegt. Während die Grünen jetzt auf lokalen Hitzeschutz setzen, verteufeln sie Klimaanlagen, obwohl diese auf demselben physikalischen Prinzip wie Wärmepumpen basieren. Im Spital Muri musste ich kürzlich miterleben, wie hitzegeplagte Patienten und das Personal stundenlang in völlig überhitzten, ungekühlten Räumen ausharren mussten. Hier zeigt sich die praktische Kehrseite ideologischer Vorgaben. Die Grünen fordern mehr Schutz der Gesundheit und der Wirtschaft. Dazu gehört aber auch der Mut, eigene Fehler einzugestehen und von einer einseitigen, ideologisch geprägten Politik Abstand zu nehmen. Ja, wir sollten uns alle einen kühlen Kopf bewahren.

Wolfgang Wolfsgruber, Wettswil

Ihre Meinung

Gerne können Sie der Redaktion des «Anzeigers» einen Leserinnen- oder Leserbrief schicken. Er muss mit Namen sowie Adresse und Telefonnummer versehen sein und soll in maximal 2000 Zeichen ein Thema aus der Region aufgreifen oder einen Beitrag im «Anzeiger» kommentieren. Aufgeben können Sie ihn unter www.affolteranzeiger.ch/ mitmachen/leserbrief-einreichen. (red)

Schritt für Schritt mit kleinen Vorsätzen zum Ziel

Replik auf den Artikel von Regula Zellweger mit dem Titel «Gehen ist die beste Medizin» im «Anzeiger» vom 17. Juli.

Mark Twain sagte, dass «das Geheimnis des Vorwärtskommens darin besteht, den ersten Schritt zu tun». Oder wie ein Motivationstrainer und Bestsellerautor sagt: «Es sind drei Buchstaben – TUN –man muss es einfach TUN.» Oder frei übersetzt für T – U – N: Trauen = sprich Mut fassen; Umsetzen = den ersten

Schritt machen; Neustarten = in Bewegung kommen. Es versuchen – es tun –es muss nicht das Albishorn beim ersten Mal sein. Je nach individueller Situation kann es nur 10 Minuten gehen sein. Weil vielleicht zuerst herausgefunden werden muss, ob die Schuhe noch schmerzfrei passen oder ob gute Wanderstöcke zur Ergänzung oder Entlastung der Knie eine Idee wären? Und wer weiss, vielleicht ergeben sich zum Schluss 12 bis 15 Minuten statt der ur­

sprünglich geplanten 10 Minuten. Die Ziele sind jedem Menschen eigen – und manchmal erweist es sich als gut, die Ziele etwas kleiner zu setzen; dafür setzen Sie den ersten Schritt für Ihre Gesundheit und Ihr Leben – und während die einzelnen Sekunden und Minuten unverrückbar und taktgenau vorwärtsgehen, erreichen Sie die 10 Minuten Schritt für Schritt.

Dominique Huber, Rifferswil

Velofahrer den Tag ausklingen – mit Coupes, Getränken wie weisser Sangria und vielen Gesprächen über die schönsten Momente der Tour. Die Rückfahrt nach Bonstetten verlief problemlos, und gegen halb sechs waren alle wieder zu Hause.

66 Kilometer, 1170 Höhenmeter, eindrucksvolle Schluchten, stille Landschaften und viele schöne Begegnungen: Ein Tag, der zeigt, wie abwechslungsreich und erholsam der Jura ist – und wie viel Freude gemeinsames Velofahren schenkt.

Trudi Fischer, Veloleiterin Bonstetten 60+

Geringe Mehrkosten

Replik auf den Artikel von Desirée Ayer mit dem Titel «Schon wieder drei Wochen keine Züge» im «Anzeiger» vom 21. Juli. Im Artikel werden die Arbeiten erläutert. Aus Kosten­ und Zeitgründen ist eine Totalsperrung zwischen Bonstetten und Altstetten erforderlich mit der Überbrückung mittels Bahnersatzbussen. Diese bedingen aber eine wesentlich längere Reisezeit zulasten der Reisenden. Zudem wird der Betrieb der S14 ganz eingestellt. Für Reisende ab Affoltern bis Bonstetten stellt die Buslinie 200 nach Bahnhof Enge/Bederstrasse eine schnelle und komfortable Alternative dar. Leider ist es so, dass diese Linie auch während der Ferienzeit und tagsüber überlastet ist und ungefähr nach Hedingen nur noch Stehplätze zur Verfügung stehen. Hier wäre doch ein echter Kundenservice, diese Linie während der Bauarbeiten zu verstärken, beispielsweise mit ¼­Stundentakt und/oder Doppelführung während der Pendlerzeiten. Diese Leistung wäre mit geringen Mehrkosten und einem hohen Kundennutzen verbunden.

Heini Hollenweger, Affoltern

Klimawandel – die Folgen betreffen uns alle

Die jüngste Hitzeperiode war mehr als nur eine unangenehme Wetterlage. Sie ist ein Warnsignal. Der Klimawandel ist längst Realität und macht sich auch in der Schweiz bemerkbar – mit häufigeren Hitzewellen, längeren Trockenperioden und zunehmenden Wetterextremen. Die Folgen reichen weit über steigende Temperaturen hinaus. Sie betreffen unsere Gesundheit, die Natur, die Wirtschaft und die Gesellschaft. Hitzewellen führen zu einer erhöhten Sterblichkeit, insbesondere bei älteren Menschen. Gleichzeitig nehmen Herz­Kreislauf­ und Atemwegserkrankungen zu. Auch der Wassermangel wird immer deutlicher: Grundwasserspiegel sinken, Quellen versiegen und kleinere Gewässer trocknen aus. Die Landwirtschaft leidet unter Dürren und Ernteausfällen. Gleichzeitig steigt der Bewässerungsbedarf – ausgerechnet dann, wenn Wasser knapp wird. Besonders gravierend sind die Folgen für die Natur: Die Biodiversität nimmt ab, Tier­ und Pflanzenarten verlieren ihren

Lebensraum, Wälder geraten unter Trockenstress und die Gefahr von Waldbränden steigt. Hinzu kommen häufiger auftretende Starkregen, Überschwemmungen, Murgänge und Erdrutsche. Für die Schweiz ist zudem die Gletscherschmelze von grosser Bedeutung. Die wirtschaftlichen Folgen sind enorm. Naturkatastrophen verursachen Milliardenschäden, Versicherungsprämien und Lebensmittelpreise steigen. Gleichzeitig wächst der Strombedarf für Klimaanlagen, während Wassermangel die Stromproduktion aus Wasserkraft beeinträchtigen kann. Der Klimawandel ist längst nicht mehr nur ein Umweltproblem. Er betrifft unsere Gesundheit, unsere Ernährung, unsere Wirtschaft und letztlich unseren gesellschaftlichen Zusammenhalt. Die entscheidende Frage lautet deshalb nicht mehr, ob wir uns Klimaschutz leisten können, sondern, ob wir uns die Kosten des Nichthandelns noch leisten können.

Stefan Kessler, Affoltern

Die Velogruppe erkundete die Altstadt von Delémont. (Bild zvg)

Telefon0582005700 inserat@affolteranzeiger.ch www.affolteranzeiger.ch

Kein Höhenfeuer

Das Entfachen des Höhenfeuers in Hedingen zur Feier des 1. August findet nicht statt. Seite 11

Jubel bei den Junioren

Nachwuchs vom Radrennclub Amt schaffte es im Short Track und Cross-Country aufs Podest. Seite 14

Ferienfotos gesucht

Teilen Sie mit uns die schönsten Erlebnisse aus den Ferien und schicken Sie uns Ihre Fotos. Seite 16

Be su ch en S ie un se re W eb

Levin Wigger absolviert im Spital Affoltern seine Ausbildung zum Kaufmann EFZ Gesundheit

Marcus Weiss

Der erste Eindruck bei der Begegnung mit Levin Wigger ist eindeutig: Dies wird ein Gespräch mit jemandem, der gerne auf Leute zugeht und gut kommunizieren kann. So hat er es sich auch nicht nehmen lassen, den Besuch vom «Anzeiger» gleich selbst am Empfangsschalter des Spitals Affoltern abzuholen. «Wir sind hier auf der Personalabteilung, dies ist schon meine vierte Abteilung, die ich durchlaufe», erklärt der 17-jährige KVLernende bei der Ankunft an seinem Arbeitsplatz im Verwaltungstrakt des Spitalkomplexes. Er ist im «Schlussspurt» seines zweiten von insgesamt drei Lehrjahren, sein Ausbildungsplan hat ihm auch schon mehrmonatige Aufenthalte auf der Patientenadministration, am Empfang und im Beschaffungswesen (Einkauf) ermöglicht.

Vertrauen des Arbeitgebers lässt Junge in Ausbildung wachsen Helles Tageslicht fällt auf Levins aufgeräumt wirkenden Schreibtisch, der nicht etwa von Aktenstapeln, sondern allein von zwei grossen Bildschirmen beherrscht wird. Dennoch gibt es auch hier Tätigkeiten, die noch mit Papier zu tun haben: «Vorhin habe ich gerade Unterlagen eingescannt, dies muss ein-

«Wenn man das KV im Gesundheitswesen absolvieren möchte, sollte man kommunikativ sein.»

Eliane Pürro, Leiterin Bildung im Spital Affoltern und Ausbildungsverantwortliche für Levin Wigger

mal wöchentlich gemacht werden», führt der angehende Kaufmann aus und deutet auf den Scanner in der Ecke. Es gehe bei diesen Routinetätigkeiten beispielsweise um Eintritte, die im Computersystem erfasst werden müssen. «Hier auf der Personalabteilung einen vertieften Einblick in die Lohnbuchhaltung und in andere Bereiche zu erhalten, mit denen auch innerhalb des Betriebs nur wenige Mitarbeitende zu tun haben, ist spannend für mich», resümiert Levin Wigger. Das Vertrauen, das in ihn gesetzt wird, lässt ihn sprichwörtlich wachsen. Denn alle hier wissen: Den professionellen Umgang mit Daten, die Verschwiegenheit erfordern, hat er bereits in seiner ersten Abteilung, der Patientenadministration, bei der täglichen Arbeit einüben können.

Die überbetrieblichen Kurse sind nahe an der Praxis

Wigger an

Auf ein angenehmes Miteinander wird hier im Betrieb grosser Wert gelegt: Levin Wigger mit seiner Ausbildungsverantwortlichen, der Leiterin Bildung des Spitals Affoltern, Eliane Pürro.

Unterscheidet sich seine KV-Lehre wesentlich von derjenigen in anderen Branchen? «Beim KV im Gesundheitswesen besucht man die ‹normale› kaufmännische Berufsschule beim Escher-WyssPlatz in Zürich, nur die branchenspezifischen, ÜK genannten überbetrieblichen Kurse finden bei uns in den Räumlichkeiten der Pädagogischen Hochschule beim Zürcher Hauptbahnhof statt», antwortet der junge Mann. «Diese überbetrieblichen Kurse sind nahe an der Praxis, ich kann die Dinge, die ich gelernt habe, oftmals direkt anwenden bei uns im Spital, beispielsweise in der Patientenadministration», stellt er fest. Es gehe dabei nicht um Medizinisches wie etwa die Wirkung von Medikamenten, sondern um kaufmännische Themen, was zum Beispiel auch die Aufteilung der Kosten bei einer Spitalrechnung beinhalten kann. In seinem Ausbildungsbetrieb, dem Spital Affoltern, geniesst er momentan noch seine Tätigkeit in der HR-Abteilung, bevor es für ihn schon bald ins Rechnungs-

wesen und am Schluss seiner Lehre auch noch ins Marketing geht. Auf die Frage, welcher Bereich für ihn bisher am spannendsten war, fallen dem Lernenden gleich mehrere Abteilungen ein: «Am Empfang hatte ich mit den Leuten persönlich zu tun, dies hat mir sehr gefallen.» Herausfordernder seien dabei anfangs die telefonischen Kontakte gewesen: «Im Namen des Betriebs irgendwo anrufen und etwas einfordern, das muss schon zuerst eingeübt werden», blickt er auf diese Zeit am Anfang seiner Lehre zurück.

Für Entscheidungsfindung war ein Einblick in viele Berufsfelder nötig Als Kind habe er nie einen eindeutigen Berufswunsch gehabt, ausser vielleicht, vor einer Kamera zu stehen und Sport zu kommentieren, berichtet der in Bonstetten wohnhafte angehende Kaufmann. Diese Präferenz zu Medienberufen hat sich bei ihm später wieder verloren, nicht aber seine Ambitionen im Sport: Levin Wigger ist im Streethockey äusserst erfolgreich und hat auf Kaderstufe sogar schon an einer Weltmeisterschaft teilgenommen. In Sachen Berufswahl hingegen sei bei ihm noch während seiner Schulzeit an der Sek A ein breites Spektrum von Ausbildungen infrage gekommen, was sich auch an seinen zahlreichen absolvierten Schnupperlehren zeige. Diese fanden in so verschiedenen Berufsfeldern wie Elektroinstallateur (zwei Schnupperlehren), Automatiker, Polymechaniker sowie KV (drei Schnup-

Nicht einfach ein beliebiger Arbeitsplatz: «Im Spital geht es immer um Menschen»

perlehren) statt. «Am Schluss habe ich mich dann auf die KV-Ausbildung fokussiert und mich nur für diesen Beruf beworben», so der Lernende. Nach einem erneuten Probeschnuppern sei es dann rasch gegangen mit der Zusage vom Spital Affoltern, die er mit Freude entgegengenommen habe. Gibt es etwas, was man unbedingt wissen sollte, bevor man sich für diesen Ausbildungsweg entscheidet? «Vom Betrieb her fällt mir gar nichts Negatives ein, vom Beruf als Kaufmann im Allgemeinen muss man sich bewusst sein, dass die Arbeit auch mal etwas eintöniger ausfallen kann», lautet hier die Antwort. Angst, dass sein erlernter Beruf schon bald der künstlichen Intelligenz zum Opfer fallen könnte, hat Levin Wigger nicht. «Ich mache mir schon Gedanken darüber, auch dazu, dass ich später vielleicht einmal zu einem Berufswechsel gezwungen sein könnte, aber ich denke, im Gesundheitswesen wird es noch länger dauern, bis diese Technologie voll durchschlägt, allein schon wegen des Umgangs mit den zahlreichen vertraulichen Daten», so seine Einschätzung. Sehr dankbar zeigt sich der Lernende dem Spital Affoltern gegenüber, dass es seine sportliche Laufbahn ebenso unterstützt wie seine sprachliche Weiterbildung: «Ich war vom KV aus jüngst eine Woche in Malta für einen Sprachaufenthalt und erhielt dafür vom Betrieb zusätzliche Ferien», erzählt er sichtlich zufrieden.

«Wir brauchen offene Menschen für die Berufe im Spital» «Wenn man das KV im Gesundheitswesen absolvieren möchte, sollte man kommunikativ sein, man muss auf Menschen zugehen können und darf keine Scheu haben», betont Eliane Pürro, Leiterin Bildung im Spital Affoltern und Ausbildungsverantwortliche für Levin Wigger. Des Weiteren seien vernetztes Denken, Interesse für die Materie Gesundheit und durchaus auch der Wille, sich über aktuelle Entwicklungen zu informieren und politisch eine Meinung zu bilden, ein wichtiger Bestandteil. «Bei der Rekrutierung wird darauf geachtet, ob wir es mit einem offenen Menschen ohne Berührungsängste zu tun haben», so Eliane Pürro weiter. Man dürfe bei einer Ausbildung im Gesundheitsbereich auch keine Angst davor haben, unter anderem Dinge im Zusammenhang mit dem Thema Tod bearbeiten zu müssen (im kaufmännischen Bereich geht es hier um Administratives), und man müsse ein Gespür und Verständnis für die Menschen und ihre Bedürfnisse haben. Wer diese Voraussetzungen erfülle, den erwarte beim KV im Spital eine erfüllende und bereichernde Ausbildung.

In dieser Serie stellt der «Anzeiger» in unregelmässigen Abständen Lernende aus der Region vor. (red)

Levin
seinem derzeitigen Arbeitsplatz in der Abteilung
Human Resources des Spitals Affoltern. (Bilder Marcus Weiss)

Ref. Kirchgemeinde

Knonauer Amt

Alle Anlässe auf www.ref-knonaueramt.ch und im reformiert.lokal

Samstag, 25. Juli

10.00 AffolternWöschhüsli

Trauer-Treff«Liechtblick»

10.30 AffolternSeewadel Gottesdienst

Pfrn.Anne-CarolinHopmann

Sonntag, 26. Juli

10.00 KircheAeugst Gottesdienst Pfrn.SelinaZürrer Musik:YoungHauser AnschliessendKirchenkaffee FahrdienstAffoltern:9.25Uhrvor demSeewadelunddemSenevita, 9.35UhrbeimRootsundaltem Gemeindehaus

10.00 KircheBonstetten Gottesdienst SchönheitderSchöpfungmit MartinKnitsch,Mathematiker, zurFibonacci-Spirale Pfrn.SusanneSauder Musik:CaseyJasonCrosby

Dienstag, 28. Juli

16.00 AffolternChilehuus Gesprächsgruppefürpflegende undbegleitendeAngehörige

Mittwoch, 29. Juli

12.15 KircheAffoltern Oase–BesinnungüberMittag Pfr.WernerSchneebeli

Ref. Kirche Kappel

Sonntag, 26. Juli

10.00 Gottesdienst in der Kirche mit Pfrn. Anne-Carolin Hopmann www.kirchekappel.ch

Kloster Kappel am Albis

Tagzeitengebet

Werktags: 7.45, 12.00 und 18.00 Uhr im Kapitelsaal

Dienstag, 28. Juli (jeden Dienstag) 9.00 –11.00 Sticken und Stricken mit Susanne Bachmann.

Eintritt frei, keine Anmeldung nötig, keine Grundkenntnisse nötig

13.30 –14.30 Führung durch die Klostergärten.

Treffpunkt: Amtshausplatz.

Keine Anmeldung erforderlich, Eintritt frei

Donnerstag, 30. Juli (jeden Donnerstag) 13.30 –14.30 Führung durch die Klosteranlage.

Treffpunkt: Amtshausplatz.

Keine Anmeldung erforderlich, Eintritt frei www.klosterkappel.ch

Ref. Kirche Knonau

Sonntag, 26. Juli

10.00 Regionalgottesdienst mit Pfarrer Hansjörg Riwar www.kircheknonau.ch

Ref. Kirche Obfelden

Sonntag, 26. Juli 10.00 keinGottesdienst www.kircheobfelden.ch

Ref. Kirche Stallikon Wettswil

Sonntag, 26. Juli

10.00 Kirche Stallikon, Gottesdienst mit Pfr. Kurt Gautschi Musik: Viktoryia Haveinovich, Orgel Alle Infos zu Veranstaltungen auf der Homepage www.kirche-stallikon-wettswil.ch

Kath. Kirche Affoltern am Albis

Samstag, 25. Juli

17.30 Eucharistiefeier

Sonntag, 26. Juli

9.00 Eucharistiefeier anschl. Chilekafi

18.30 Santa Messa www.kath-affoltern.ch

Kath. Kirche Bonstetten

Sonntag, 19. Juli 10.30 Eucharistiefeier Sonntag, 26. Juli 10.30 Eucharistiefeier www.kath-bonstetten.ch

Kath. Kirche Hausen am Albis

Wir freuen uns, mit Euch folgende Gottesdienste zu feiern:

Samstag, 25. Juli

17.00 Eucharistiefeier mit Pfr. Thomas Lemanski, Musik: Anette www.kath-hausen-mettmenstetten.ch

Kath. Kirche Mettmenstetten

Sonntag, 26. Juli 9.30 Eucharistiefeier mit Pfr. Thomas Lemanski, anschl. Chilekafi www.kath-hausen-mettmenstetten.ch

Kath. Kirche Obfelden

Sonntag, 26. Juli 10.30 Eucharistiefeier www.kath-affoltern.ch

Viva Kirche Affoltern am Albis

Sonntag, 26. Juli 10.00 Gottesdienst mit Livestream Kinderferienprogramm www.sunntig.ch

Evang. Täufergemeinde Mettmenstetten

Sonntag, 26. Juli

10.30 Gottesdienst Parallel Kinder-/Jugendprogramm

Mehr Infos: etg-mettmenstetten.ch

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KAUFE

Kein Rechtsmittel gegen Tempo 30 auf der Dorfstrasse in Obfelden

Die Gemeinde Obfelden kann die vorübergehende Verkehrsanordnung «Flankierende Massnahmen (FlaMa) Dorfstrasse» wie geplant umsetzen.

Ende Mai 2026 hat der Gemeinderat eine vorübergehende Verkehrsanordnung für die Dorfstrasse beschlossen (siehe Medienmitteilung vom 28. Mai 2026). Konkret ist eine Tempo-30-Strecke im Abschnitt vom Knoten Toussen bis Höhe Fabrikstrasse vorgesehen. Gegen die vorübergehende Verkehrsanordnung wurde innert der gesetzlichen Frist kein Rechtsmittel ergriffen. Damit können die beschlossenen Massnahmen ohne Verzögerung umgesetzt werden.

Umsetzung bis zum Ende der Sommerferien

Die Umsetzung erfolgt in mehreren Etappen. Zunächst werden am Freitag, 7. August 2026, die neuen Signalisationen montiert. Anschliessend werden vom Montag, 10., bis Mittwoch, 12. August 2026, die vorgesehenen Markierungen angebracht. Sämtliche Arbeiten sind witterungsabhängig. Bei ungünstigen Wetterverhältnissen können sich die Ausführungstermine entsprechend verschieben.

Da die Umsetzung der Massnahmen voraussichtlich noch während der Sommerferien erfolgt, kann anschliessend die neue Verkehrsführung mit Tempo 30 rechtzeitig zum Schulbeginn in Betrieb genommen werden. Dadurch wird

Ein Lastwagen fährt auf der Dorfstrasse in Obfelden. Auf dem Strassenabschnitt wird bis zum Schulbeginn Tempo 30 eingeführt – als Teil der flankierenden Massnahmen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit und zur Reduktion von Lärm und Durchgangsverkehr. (Bild zvg)

besonders die Sicherheit der Schülerinnen und Schüler auf ihrem Schulweg verbessert.

Mit der Einführung der Tempo30-Strecke und den begleitenden flankierenden Massnahmen verfolgt die Ge-

meinde mehrere Ziele. Die Verkehrssicherheit für alle Verkehrsteilnehmenden wird erhöht, die Lärmbelastung entlang

Höhenfeuer in Hedingen findet nicht statt

Wichtige Information zur 1.-August-Feier

Wie bereits via «Anzeiger»/Infotafeln informiert, herrscht seit dem 15. Juli aufgrund der anhaltenden Trockenheit in der Gemeinde Hedingen ein

Monatstreff

allgemeines Feuer- und Feuerwerksverbot.

Das Entfachen des Höhenfeuers findet dadurch nicht statt. Es gilt zudem

FDP Wettswil

Thema: Landwirtschaft zwischen

Siedlungsdruck und Versorgungssicherheit

Kulturland steht zunehmend in Konkurrenz zu Wohnraum: Wie können die beiden Interessen unter einen Hut gebracht werden? (Bild zvg)

Die FDP Wettswil lädt am Mittwoch, 12. August 2026, um 19.30 Uhr zum öffentlichen Monatstreff ins Clubhaus Mooshüsli, Moosstrasse 34, Wettswil ein. Das Knonauer Amt gehört zu den attraktivsten Wohnregionen zwischen Zürich und Zug. Die Nähe zur Natur, die gute Verkehrsanbindung und die hohe Lebensqualität machen die Region begehrt. Gleichzeitig wächst der Druck auf die Landwirtschaft. Kulturland steht zunehmend in Konkurrenz zu Wohnraum, Infrastruktur und Freizeitnutzung. Wie lassen sich diese unterschiedlichen Ansprüche unter einen Hut bringen? Mit Werner Locher konnte die FDP Wettswil einen ausgewiesenen Fachmann für dieses Thema gewinnen. Der Meisterlandwirt und ehemalige Primarlehrer aus Bonstetten hat die Entwicklung der Region über Jahrzehnte miterlebt und sich in zahlreichen land-

wirtschaftlichen Organisationen engagiert. In seinem Referat beleuchtet er das Spannungsfeld zwischen Landwirtschaft, Siedlungsentwicklung und Versorgungssicherheit und zeigt auf, welche Herausforderungen und Chancen sich für das Knonauer Amt ergeben.

Im Anschluss an den Vortrag besteht die Möglichkeit, Fragen zu stellen und mit dem Referenten sowie den anwesenden Gästen ins Gespräch zu kommen.

Die FDP Wettswil freut sich auf zahlreiche Besucherinnen und Besucher. Der Anlass ist öffentlich – Gäste sind herzlich willkommen.

FDP Wettswil

Eine Anmeldung auf www.fdp-wettswil.ch ist erwünscht, um den Abend optimal vorbereiten zu können

zu beachten, dass für den Lampionumzug LED-Kerzen zu verwenden sind. Das restliche Festprogramm findet im normalen Rahmen statt. Feuerwerk bleibt

AGENDA

Samstag, 25. Juli

Kappel

◴ 17:00–23:59: Konzert 17:00 Festbeginn. 21:00 Live-Musik mit THE LOST KEYS – Rock & Pop Covers. Food & Drinks, Spiele. Gemütlicher Abend unter freiem Himmel zwischen den Bäumen im Ürzliker Erdbeeriholz.

● Waldhütte Uerzlikon, Steinhauserstrasse 9

Veranstalter: Waldfest Uerzlikon. Das Fest findet bei jeder Witterung statt. Parkplätze vorhanden. https://waldfest-uerzlikon.ch/

Dienstag, 28. Juli

Kappel

◴ 09:00–11:00: Stick-Treff Sticken und Stricken mit Susanne Bachmann. Arbeit an eigenen Projekten oder Ideen holen. Material kann vor Ort erworben werden.

● Kloster Kappel, Kappelerhof 5

Veranstalter: Kloster Kappel. Unkostenbeitrag 10 Franken. Keine Anmeldung. klosterkappel.ch

Veranstaltungshinweise erscheinen einmal wöchentlich freitags im «Anzeiger». Die Angaben sind bis Montag davor, 10 Uhr, auf der «Anzeiger»-Website zu erfassen: www.affolteranzeiger.ch.

«Der Gemeinderat ist überzeugt, dass die flankierenden Massnahmen einen wichtigen Beitrag zu einer höheren Verkehrssicherheit leisten, besonders für die Schulkinder. Gleichzeitig verbessern sie die Lebensqualität durch weniger Lärm und weniger Verkehr.»

Stephan Hinners, Gemeindepräsident

der Dorfstrasse wird reduziert und der unerwünschte Durchgangsverkehr wird konsequenter auf den Autobahnzubringer verlagert. Die Massnahmen bilden gleichzeitig einen ersten Schritt hin zur späteren Umsetzung des Projekts «Sanierung Ortsdurchfahrt Obfelden (ODO)», dessen Ziel eine nachhaltige Verbesserung der Verkehrssituation in der Gemeinde ist.

Gemeinde Obfelden

gemäss aktuell geltender Anordnung der Gemeinde weiterhin strikt verboten. Wir bitten alle Einwohnenden, die geltenden Vorschriften einzuhalten.

◴ 13:30–14:30: Führung Führung durch die Klostergärten.

● Kloster Kappel, Kappelerhof 5

Veranstalter: Kloster Kappel. Kostenlos, ohne Anmeldung. Treffpunkt: Amtshausplatz (Eingang). www.klosterkappel.ch

Donnerstag, 30. Juli

Affoltern

◴ 11:15: Mittagstisch Ortsvertretung Pro Senectute. Abmeldung erforderlich.

ANZEIGE AGENDA-BOX

Für Ihr Verständnis danken wir und freuen uns auf zahlreiches Erscheinen. Gemeinderat Hedingen

● Restaurant Mela Senevita Obstgarten, Obstgartenstrasse 9

Veranstalter: Ortsvertretung Pro Senectute. Mittagstisch 23 Franken.

Kappel

◴ 13:30–14:30: Führung Führung durch die Klosteranlage. ● Kloster Kappel, Kappelerhof 5 Veranstalter: Kloster Kappel. Kostenlos, ohne Anmeldung. Treffpunkt: Amtshausplatz (Eingang). www.klosterkappel.ch

GasthauszumRössli Albisstrasse1 8932Mettmenstetten Tel.0447670201

AusserMoundDitäglichoffen Betriebsferienvom29.Julibisundmit11.August2026

Fr 4 September Fr4.September Wine & Dine JorgeArandilla,TresPiedras Spitzenweineausdem RiberadelDuero 18.30Uhr(bittereserv.)

Sa 12 September Sa12.September BänzFriedli räumtauf RössliSaal Comedy,Lesung,Kabarett 20.00Uhr

Musik & Gäste

Mehr Infos und Tickets MehrInfosundTickets roessli-mettmenstetten ch/ roessli-mettmenstetten.ch/ Veranstaltungen oder seetickets ch oderseetickets.ch So

Sa 19 September Sa19.September

ChrissiSokoll Ichbindannmalneu RössliSaal Comedy,Konzert 20.00Uhr

Sa 3 Oktober Sa3.Oktober FröleinDaCapo HalbzeitShow RössliSaal Comedy,Konzert,Kabarett 20.00Uhr Mi 16 September Mi16.September FCZFANLIGA Livepodcast SchimmelKeller TalkmitBernardChallandes 19.30Uhr

RössliSaal 17.30Uhr Moderation:HugoBigi undFrankBaumann Gäste:HelgaSchneider, MarioFehr,FredyBickel oderseetickets.ch

Wettswila.A.

DerGemeinderat lädtherzlichzu einem gemütlichen Brunch ein.

Wo: SchulhausÄgerten (je nachWitterungaufdem VorplatzoderimMehrzwecksaal)

Wann: 10bis14Uhr

FestansprachedurchSVP-Nationalrat ThomasAeschiZGund Gemeindepräsidentin,Katrin Röthlisberger FürUnterhaltungsorgendie Ohrestüber-Musikanten ausObfelden. InderBibliothekwerden spannendeKindergeschichten fürKinderab 4JahrenerzähltundbeimKinderschminken könnensich diekleinen Gästefantasievollverwandeln lassen.

DerGemeinderat freutsichüber IhrenBesuch.

Mettmenstetten

Bundesfeierauf demFestplatz Paradis

19.30Uhr Festbeginn

19.45Uhr Glockengeläute

20.00Uhr Gedanken zum1.August vonder Kantonsratspräsidentin RomaineRogenmoser

Wiegewohnt führtder Turnverein Mettmenstetten dieFestwirtschaft. DieFeier wird musikalischbegleitet vonder Schwyzerörgeliformation HopfemandliBaar. DerAnlassfindet beijeder Witterungstatt–einFestzeltist vorhanden.

Verschönerungsverein undTurnverein Mettmenstetten

1.-August-FeieramFreitag, 31.Juli 2026 aufdemHofder Familie Weiss anderDachenmasstrasseinBonstetten

Programmab18.30Uhr

•Alphorn-Trio

•MusikalischeDarbietungdesMusikvereins Bonstetten

•1.-August-Ansprachedurch Petra Klingler, Sportkletterin

•LampionumzugderKinder

Festwirtschaftab18Uhr geführtvom Turn- +SportvereinBonstetten HedingerBundesfeier

Samstag, 1. August2026

aufder Weiherwiese bei jederWitterung(Festzelt) begleitetdurch den MusikvereinHedingen

18:00EmpfangdurchdenGemeinderatmitApéro mit anschliessender Festwirtschaft durch den Turnverein

20:00 Begrüssung durch Gemeindepräsidentin

Nicole Doppler und Festredevon Beat Schmid gemeinsamesSingender Landeshymne bei Einbru derDunkelheit Lampionumzug der Kinder (jedesKind mitLampionerhältein Weggli mit Schoggistängeli)

Entfachen des Höhenfeuers

irfreuenunsaufSie.

DerGemeinderatHedingen

BitteFeuerwerk ausSicherheitsgründennuraufder oberenSpielwieseundnicht währendder offiziellen Feierentzünden.

So feiern dieÄmt den1.A

1.-AUGUST-FEIER 2026

AffolternamAlbis undZwillikon

AffolternamAlbis ab11 Uhr, imKasinosaal

•SpielderHarmonie AffolternamAlbis

•Festansprache12 Uhr

MarioFehr,Regierungsrat Kanton Zürich

•Festwirtschaft FrauenturnvereinAffolternamAlbis (nur Barzahlungmöglich!)

Zwillikon ab19.30Uhr, FestplatzbeimSchulhaus

•Lampionumzug20.30 UhrabVolg

•Musikalische Begleitungdurch DJ Tutti

•Festwirtschaft (ParkplätzebeimSchulhaus Zwillikon)

 NurausgebildeteHunde(mit Ausweis und Plakette) dürfenals Assistenz- oder Begleithunde mitgeführt werden.

AufIhren BesuchfreuensichStadtratund Sportclub Zwillikon

1. August 2026

Einladungzur Aeugster 1.-August-Feier

AlleEinwohnerinnenund EinwohnerunsererGemeinde sindzusammenmitihren Allle Einwohnerinnen und Einwoohner unsserer Gemeinde sind zusammeen n m t ihren n i r FreundenundBekannt nzur Aeugster1.-August-Feierherzlicheingeladen. Freunden und Bekannten zur Aeugsteer r 1 -August-Feier herzllich einge a aden en h e DieFestwirtschaftwird durch dieFeuerwehr Aeugstbetrieben.Jedes Kind erhält eine Wurstzum selber Braten undeinGlasMost. Wurst zum selbeer B und ein Glas Moost n u d t

Samstag, 1. August S Sammstag, 1 g AufdemBolet beimSchützenhaus (Bei schlechtemWetter unter Zeltdächern) ( Bei s schlechtem Wetter untter ) e l 17.30 Uhr EröffnungderFestwirtschaft Roland Erichsenbegleitetmit dem Alphorndurchden Abend Er chsen beegleitet mit d Alphorrn durch den E g 19.45Uhr Platzkonzertder HarmonieAffoltern 20.00Uhr Läutender Läuten der Kirchenglocken e l BegrüssungundGedanken zum1.August Begrüssung und Gedaanken zum 1 August vonGemeindepräsidentinGisèle StollerLaubi uer Höhenfeuer (jenach Wetterlage) GemütlichesBeisammensein

Wir freuenuns aufIhren Besuch! freueen n uns auf Ihren Beesuch! i Gemeinderat AeugstamAlbis Aeugst am Albis a i

mtlerGemeinden .August

aufdem Stampfiplatz

Programm

19.00Uhr Festbeginn mitWirtschaftauf demStampfiplatz (organisiertdurch den Feldschützenverein) Musikalische Unterhaltung mitder «Fyrabig Musig»

20.30Uhr Begrüssung:BrigittaTrinkler, Gemeinderätin Festrede:WädiGrimmer,PräsidentKirchenpflege undInhaber Kraut&Rosen Alphornklänge mitdem «Echovom Röhrliberg» Wirfreuen unsauf eine festlicheBundesfeier mitder Bevölkerung. DerGemeinderat

BeiSchlechtwetterfindet dieFeier in der Stampfi statt.

WICHTIGERHINWEIS

ZU DEN HÖHENFEUERN:

Wegender Trockenheitentscheiden die Gemeinden kurzfristig über die Durchführungder Höhenfeuer. Die kantonalen Behördenbeurteilen die Waldbrandgefahr Ende Juli neu. Beieinem Verbot fallen die Feuer zum Schutz der Natur aus –die restlichen Festprogramme finden statt. Bitte informieren Sie sich ab dem 30. Juli 2026 auf der Website Ihrer Gemeinde.

Samstag, 1. August 2026, ab 18 Uhr Ort:Naturbad Maschwanden Gemütliches Beisammensein mit Spezialmenü im Naturbad und Ansprachevon GemeindepräsidentErnst Humbel.

DasNaturbad-Team sowie der Gemeinderat freuen sich auf zahlreiche Gäste.

Samstag, 1. August2026

Werk- und Feuerwehrgebäude, Püntenstrasse 44

18 Uhr EröffnungFestwirtschaft

RöbiSidler,RenéDittli und Beat Martin mit Helfer/innen

18–19 Uhr DerGemeinderat lädt zumApéroein

20 Uhr Konzertder MusikgesellschaftStallikon

21 Uhr Ansprache von Hans Egloff, Rechtsanwalt, ehem. Nationalrat, ehem. Präsident HEVSchweiz Festbetrieb mit Tanzmusik Pit’sMusic Project VorbehältlichFeuerverbotefür das Gemeindegebiet wegen Waldbrandgefahr

27 Kinder geniessen Tennis, Teamgeist und Sommerferien in Stallikon

Das Junioren-Tenniscamp der Tennis-Academy von Marc Raggenbass auf der Anlage des TC Stallikon bot eine Woche voller Sport, Spiel und Gemeinschaft

Die erste Sommerferienwoche stand auf der gepflegten Anlage des Tennisclubs Stallikon ganz im Zeichen des Kindersports. Vom 13. bis 17. Juli 2026 führte die Tennis-Academy von Marc Raggenbass ihr bewährtes Junioren-Tenniscamp durch und blickt auf eine rundum gelungene Woche zurück. Insgesamt nahmen 27 Kinder am Camp teil, mehr als die Hälfte davon nutzte das ganztägige Angebot. Für eine besondere internationale Note sorgten zwei Kinder aus den USA. Sie sind die Kinder eines ehemaligen Tennisschülers von Marc Raggenbass, der heute mit seiner Familie in Florida lebt. Während eines Aufenthalts in der Schweiz nutzten sie die Gelegenheit, am Camp teilzunehmen.

Perfekte Bedingungen

Auch das Wetter spielte mit: Sonnenschein, angenehme Temperaturen und bestens präparierte Tennisplätze boten idealeVoraussetzungenfürabwechslungsreiche Trainingseinheiten. Für genügend Verpflegung und Getränke war während der gesamten Woche gesorgt – sowohl bei denkurzenTrinkpausenalsauchmitstärkenden Zwischenmahlzeiten.

Die jungen Tennisspielerinnen und Tennisspieler fühlten sich sichtlich wohl. Die Stimmung innerhalb der Gruppe war ausgezeichnet, und auch die Zusammenarbeit mit dem Trainerteam war geprägt von gegenseitigem Respekt, Motivation undvielBegeisterungfürdenTennissport. Neben der Verbesserung der technischen und spielerischen Fähigkeiten standen auch das soziale Miteinander und der

Technik und Teamgeist im Mittelpunkt des beliebten Sommer-Tenniscamps. (Bild zvg)

Teamgeist im Mittelpunkt. Die Kinder knüpften neue Freundschaften, meisterten gemeinsam Herausforderungen und sammelten zahlreiche Erfolgserlebnisse. Das Trainerteam mit Timo von der Tennis-Academy sowie Markus, Ivo, Nadja, Sonja und Hauptleiter Marc Raggenbass sorgte mit grossem Engagement dafür, dass jedes Kind individuell gefördert wurde und eine unvergessliche

Marco Nägeli feiert Sieg

Beim ersten Saisonauftritt gleich reüssiert

Der Moos-Schwinget in Schönenberg war für Marco Nägeli vom Schwingklub am Albis der erste Wettkampf der Saison. Aufgrund von Verletzungen konnte der Mettmenstetter erst am vergangenen Samstag in die Wettkampfsaison einsteigen.

Nägeli war der einzige Vertreter des Schwingklubs am Albis. Zum Auftakt stellte er seinen Gang gegen Teilverbandskranzer Nicola Wey. Anschliessend drehte er auf und gewann die verbleibenden fünf Gänge. Nach dem fünften Gang lag er gemeinsam mit Philipp Lehmann auf dem zweiten Zwischenrang.

Für den Schlussgang entschied sich die Einteilung, den führenden Pascal Heierli gegen Philipp Lehmann antreten zu lassen. Nägeli bekam es stattdessen mit Sandro Fitze zu tun und gewann diesen Gang mit der Maximalnote 10.00. Da sich im Schlussgang weder Heierli noch Lehmann durchsetzen konnten, erbte Nägeli den Festsieg und durfte sich als Sieger feiern lassen. Für den Schwinger aus Mettmenstetten ist der Triumph ein gelungener Start in die Saison und macht Hoffnung auf weitere Spitzenergebnisse.

Nico Vollenweider, Schwingklub am Albis

Ferienwoche erleben konnte. Die Vorfreude auf die zweite Campwoche in der letzten Woche der Zürcher Sommerferien vom 10. bis 14. August 2026 ist bereits gross. Für diese Woche haben sich schon 34 Kinder angemeldet. Damit zeichnet sich ein neuer Teilnehmerrekord ab. Einige wenige Plätze sind noch verfügbar. Kurzentschlossene Kinder und Jugendliche haben somit noch die Mög-

lichkeit, ihre Sommerferien mit viel Bewegung, Spiel und Tennis zu bereichern – unabhängig davon, ob sie bereits Erfahrung mitbringen oder den Tennissport erst kennenlernen möchten.

Jetzt noch anmelden

Wer in der letzten Sommerferienwoche noch dabei sein möchte, kann sich di-

rekt bei Marc Raggenbass unter marc@ tennis-academy.ch anmelden. Die Tennis-Academy und der Tennisclub Stallikon freuen sich auf eine weitere Woche voller sportlicher Höhepunkte, lachender Gesichter und unvergesslicher Tennismomente.

Andreas Thode, TC Stallikon

Doppeltes Silber und Bronze

Shana Huber gewinnt zweimal Silber, Joris Kübler fährt zu Bronze

Vor der eindrücklichen Kulisse der Waadtländer Alpen wurden am Wochenende in Leysin die Schweizer Meistertitel im Short Track (XCC) und Cross-Country (XCO) vergeben. Auf der technisch anspruchsvollen Strecke überzeugte auch der Radrennclub Amt mit starken Leistungen. Der Nachwuchs des Vereins durfte sich über gleich drei Medaillen sowie mehrere Top-Klassierungen freuen.

Bei den Juniorinnen zeigte Shana Huber ein starkes Meisterschaftswochenende. Bereits im Short Track am Freitag sicherte sie sich hinter Anja Grossmann den Schweizer Vizemeistertitel. Am Sonntag legte sie im CrossCountry nach und gewann erneut Silber. Auch dort musste sie sich lediglich der späteren Schweizer Meisterin geschlagen geben.

Auf Instagram zeigte sich Huber entsprechend zufrieden: «Sehr happy mit meinem Rennen und wie ich wieder fahren konnte. Jetzt liegt der Fokus auf den Europameisterschaften Ende Juli. Danke an alle für die Unterstützung.»

Auch bei den U17-Knaben durfte der RRC Amt jubeln. Joris Kübler fuhr im Cross-Country-Rennen auf den starken 3. Rang und sicherte sich damit die Bronzemedaille. Seine Freude teilte er anschliessend auf Instagram: «Was für ein Gefühl, was für eine Atmosphäre –ehrlich gesagt, bin ich sprachlos. Wenn ich zurückblicke, könnte ich nicht glücklicher sein mit der Form, die ich in den letzten Wochen gezeigt habe. Ich bin so froh, dass sich die harte Arbeit ausgezahlt hat.»

Weitere starke Resultate

Neben den Medaillengewinnern überzeugten auch weitere Nachwuchsfahrerinnen und -fahrer des RRC Amt im

Rahmen des Swiss Bike Cup. Bei den U17-Knaben belegte Dario Richner Rang 66. In der Kategorie U11 fuhren Jano Schaub auf den starken 3. Platz, Nico Schenk auf Rang 6, Mauro Schweisgut auf Rang 29 und Niklas Richner auf Rang 33. Bei den U11-Mädchen verpasste Eva Kübler das Podest nur knapp und klassierte sich auf dem 6. Rang.

Der jüngste RRC-Athlet, Miro Schaub, erreichte bei den U9-Knaben den 20. Platz.

Mit zweimal Silber, einer Bronzemedaille und zahlreichen weiteren guten Klassierungen blickt der RRC Amt auf ein erfolgreiches SchweizerMeisterschafts-Wochenende in Leysin zurück.

Joris Kübler, RRC-Amt

Marco Nägeli lässt sich von Klubpräsident Roman Nägeli (rechts) und Schwingkollege Nicola Wey schultern. (Bild Thomas Kiser)
27 Kinder erlebten auf der Anlage des TC Stallikon eine abwechslungsreiche und sportliche Ferienwoche. Gemeinsam mit dem Trainerteam der Tennis-Academy von Marc Raggenbass standen Spiel,
Shana Huber, Zweite von links, holte zweimal Silber. (Bilder Wolfram Kübler)
Joris Kübler, ganz rechts, holte Bronze.

«Ich mag keine Komfortzone»

Etienne Scholz ist neuer Trainer des FC Wettswil-Bonstetten. Im Interview spricht der 32-Jährige über seine Spielphilosophie, den gesunden Nährboden des Vereins und die Rolle von Kommunikation und Entwicklung

Daniel Koch

Herr Scholz, weshalb war aus Ihrer Sicht jetzt der richtige Zeitpunkt für einen Wechsel – und warum ausgerechnet zum FC Wettswil-Bonstetten?

Nach viereinhalb Jahren in Uster war für mich klar: Ein weiteres Jahr wäre Komfortzone, und ich mag Komfortzone nicht. Ich wollte mich sportlich wie menschlich neu fordern lassen. In Wettswil-Bonstetten treffe ich auf eine Mannschaft mit deutlich mehr Erfahrung, bis hin zu 38-jährigen Spielern –das macht das People-Management anspruchsvoller und spannender. Gleichzeitig habe ich vor dem Entscheid viele Gespräche geführt und Daten gesammelt. Niemand hat ein schlechtes Wort über den Klub verloren, weder sportlich noch menschlich. Der Verein ist familiär, gesund geführt, jeder hilft jedem. Für mich als bodenständigen Menschen war schnell klar: Das ist nicht nur ein Schritt von der Interregio in die 1. Liga, sondern ein Verein, der sehr gut zu mir passt. Entsprechend rasch ging es nach dem ersten Kontakt.

Hat Sie eher der sportliche Reiz oder die Klubkultur überzeugt?

Die Kombination. Der Schritt in die 1. Liga ist spannend, aber ich wäre nicht gekommen, wenn Kultur und Werte nicht zu mir passen würden.

Mit welchen Zielen und welcher Spielidee gehen Sie in Ihre erste Saison als Trainer in Wettswil-Bonstetten?

Ich definiere Ziele nicht primär über Tabellenplätze. Klar wissen wir, dass die Mannschaft zuletzt Vierter war und wir uns wieder einen Platz in den Top fünf zutrauen dürfen, wenn die Entwicklung stimmt. Entscheidend ist für mich aber, wie schnell und gut wir unsere Ideen auf dem Platz sehen – sportlich, taktisch und im Verhalten miteinander. Ich habe vor Arbeitsbeginn Spiele per Video analysiert und setze seit einigen Wochen Schritt für Schritt meine Vorstellungen um. Wir wollen Initiative ergreifen, mit und ohne Ball: nach vorne verteidigen, das Spiel kontrollieren, möglichst in der gegnerischen Hälfte spielen. Jede Position hat klare Aufgaben, auch wenn der Ball weit weg ist. Mir ist wichtig, dass man sieht: Diese Mannschaft will den Ball, spielt mutig, ist lauffreudig und präsent. Und ich erwarte von jedem Spieler Energie und eine positive Haltung. Fehler gehören zum Fussball, entscheidend ist unser Umgang damit.

«Wir wollen eine Mannschaft sein, die mutig ist, den Ball will und Initiative ergreift.»

Was werden die Zuschauer am deutlichsten merken: Resultate oder veränderte Spielweise?

Zuerst die Spielweise. Wir wollen mutiger auftreten. Wenn diese Art Fussball trägt, kommen die Resultate nach.

Wie beurteilen Sie das vorhandene Kader, den Umgang mit Abgängen und Zugängen – und was sagt das über die Philosophie des Vereins aus?

Die Substanz der Mannschaft ist gut, das Potenzial klar vorhanden. Wir haben einige Spieler verloren, die nun eine Liga höher spielen und zuletzt viele Tore geschossen haben – das ist normal in der «Nahrungskette» des Fussballs. Gleichzeitig haben wir gezielt Spieler dazugeholt, von denen wir uns neue Impulse erwarten. Bemerkenswert finde ich: Rund 90 Prozent des Kaders haben ihren Vertrag verlängert, bevor feststand, wer Trainer wird. Das

zeigt, wie stark sich der Klub über den Verein und nicht über Personenkult definiert. Wir wollen kein kurzfristiges Projekt sein, das von einem Investor abhängt, sondern nachhaltig arbeiten. Deshalb achten wir bei Neuzugängen sehr darauf, welche Menschen in die Garderobe kommen, nicht nur, welche Fussballer. Wenn wir Zweifel haben, warten wir lieber und entscheiden bewusst, statt aus Aktionismus vier Spieler einzuladen. Das entspricht einem gesund geführten Verein mit langfristiger Denkweise.

Gibt es trotzdem Positionen, auf denen Sie noch Handlungsbedarf sehen?

Wir analysieren das laufend, wollen aber zuerst interne Lösungen prüfen, bevor wir extern werden.

Wie wollen Sie die Schnittstelle zwischen erster Mannschaft, zweiter Mannschaft und Junioren gestalten?

Mir ist wichtig, dass die Teams nicht isoliert arbeiten, sondern eng miteinander verbunden sind. Wir haben den Torhütertrainer Jelle und Assistenztrainer Marco Bertozzi übernommen – mit beiden stimmt es menschlich und fachlich. Dazu kommt A-Junioren-Trainer Michele Fiore als zweiter Assistenztrainer und Bindeglied zur Nachwuchsabteilung. In der Vorbereitung haben wir wegen Ferien und Abwesenheiten mehrere Junioren eingesetzt; einer davon ist inzwischen fix im Kader der ersten Mannschaft. Grundsätzlich möchten wir intern denken: Spieler, die oben Rhythmus brauchen, sollen bei den Junioren Spielzeit erhalten, und junge Spieler, die sich aufdrängen, sollen eine Chance im Fanionteam bekommen. Unsere Junioren spielen mehrheitlich in der Youth League, das ist ein gutes Niveau. Am Ende entscheidet aber immer die Leistung, nicht das Geburtsjahr.

Heisst das auch, dass Junioren relativ schnell eine Chance im Fanionteam erhalten können?

Ja, wenn sie bereit sind und unsere Werte leben. Dann sollen sie nicht warten, nur weil sie jung sind.

Sie sprechen viel über Kommunikation und Werte. Wie würden Sie Ihren Führungsstil beschreiben – und was machen Sie bewusst anders, als Sie es teilweise selbst erlebt haben?

Ich habe sehr unterschiedliche Trainer erlebt: kommunikative, weniger kommunikative, solche, bei denen man Entscheide kaum nachvollziehen konnte. Als Spieler neigt man dazu, den Trainer gut zu finden, wenn man spielt, und schlecht, wenn man draussen sitzt. Ich

habe früh versucht, mich in die Rolle des Trainers zu versetzen. Als ich selbst angefangen habe, hatte ich noch keine fertige eigene Philosophie, aber ein klares Ziel: besser kommunizieren. Ich will Entscheidungen erklären, auch wenn sie wehtun. Spieler müssen nicht jubeln, wenn sie nicht spielen, aber sie sollen verstehen, warum. Für mich steht immer der Mensch im Vordergrund, nicht Nummern auf einer Liste. Ich übernehme die Verantwortung, wenn wir verlieren, und gebe den Spielern das Lob, wenn wir gewinnen. Auf dem Platz entscheiden sie – ich habe keinen Joystick in der Hand. Deshalb arbeite ich mit Prinzipien statt starren Automatismen und möchte, dass die Spieler die Idee dahinter so verinnerlichen, dass sie aus Überzeugung folgen.

«Beim FC WettswilBonstetten überzeugt mich die Kombination aus Niveau und gesunder Klubkultur.»

Sind Sie im Alltag eher der laute oder der leise Trainer?

Ich bin präsent und klar, aber nicht laut, um des Lautseins willen. Es geht mir um Inhalte, nicht um Show.

Sie sind erst 32, haben aber viel erlebt – als Spieler wie als Trainer. Ist Ihr Alter eher Vorteil oder Herausforderung, und was nehmen Sie aus Ihrer Karriere mit? Für mich ist das Alter ein Vorteil. Entscheidend ist die Anzahl Trainerjahre, nicht das Geburtsjahr. Ich bin seit fünfeinhalb Jahren Trainer und habe in dieser Zeit viele erfolgreiche, aber auch schwierige Phasen erlebt. Gleichzeitig liegt meine Spielerkarriere nicht weit zurück, ich bin nah an der aktuellen Generation. Man kann junge Spieler heute nicht mehr führen wie vor 20 Jahren. Mir ist wichtig, dass sie mir über Fachkompetenz folgen und sich ernst genommen fühlen. Mein Führungsstil ist eher einladend: Ich erkläre viel, höre zu und versuche, gemeinsam Lösungen zu finden. Das hat mir bisher einen guten Draht zu meinen Teams verschafft. Hilft Ihnen diese Nähe zur Generation auch in schwierigen Phasen? Ja. Sie erleichtert ehrliche Gespräche und Vertrauen – gerade dann, wenn es nicht läuft.

Amateurtrainer, was überspitzt gesagt so etwas wie «zusätzliche Trainerjahre» bedeutet. Früher waren es viele Aktivspieler, heute eher jüngere Talente, unterstützt von zwei, drei Trainern, die einzelne Einheiten übernehmen. Fussball ist mein Beruf und meine Leidenschaft – ich habe nie ernsthaft über eine Alternative nachgedacht.

Wie stark beeinflusst die Fussballschule Ihre tägliche Arbeit mit der Mannschaft? Sie schärft meinen Blick für individuelle Entwicklung. Ich erkenne schnell, wo ein Spieler steht und was er braucht.

«Fehler gehören zum Fussball. Entscheidend ist, wie wir als Gruppe damit umgehen.»

Welche Stationen und Trainer haben Sie in Ihrer Laufbahn besonders geprägt – und wie haben sie Ihr heutiges Arbeiten beeinflusst? Ich durfte bei Klubs wie Bayern München, Basel, St.Gallen und Winterthur Erfahrungen sammeln. Besonders prägend war die Zeit unter Pep Guardiola in München, wo ich regelmässig mittrainieren konnte. Von ihm habe ich viel über Detailarbeit, Kontrolle des Spiels und klare Prinzipien gelernt. Erik ten Hag war damals ebenfalls bei Bayern und hat mich dorthin geholt, auch von ihm habe ich profitiert. In der Schweiz haben Trainer wie Marco Otero, heute Ausbildungschef bei Espanyol Barcelona, und Peter Knäbel, der mich nach Basel holte, Spuren hinterlassen. Durch diese Stationen habe ich viel Know-how sammeln dürfen und wusste früh, dass ich nach der Spielerkarriere Trainer werden möchte, um dieses Wissen weiterzugeben.

Was haben Sie von Guardiola und Co. am stärksten übernommen?

Die Liebe zum Detail und die Idee, ein Spiel aktiv zu steuern, statt nur darauf zu reagieren.

Was nehmen Sie aus den viereinhalb Jahren beim FC Uster mit – und welche Rolle spielt Ihre private Fussballschule für Ihre Arbeit als Trainer?

Uster hat mir mit 28 die Chance gegeben, ohne aktive Trainererfahrung eine 2.-Liga-Mannschaft mit Aufstiegsziel zu übernehmen. Dafür bin ich sehr dankbar. Ich habe einen bodenständigen Verein erlebt, der mir vertraut und mich arbeiten lässt – mit einer sehr jungen Mannschaft, ohne Budget und ohne Löhne. Es ging um Entwicklung und darum, Spielern den nächsten Schritt zu ermöglichen. Das prägt meinen Blick auf den Amateurfussball: Vereine wie Uster oder Wettswil-Bonstetten sind Teil einer Kette, überdurchschnittlich gute Spieler werden weiterziehen, und das ist in Ordnung. Meine Fussballschule ist mein Haupterwerb und vergrössert meinen Erfahrungsschatz enorm. Ich gebe deutlich mehr Trainings als ein typischer

Wie wichtig sind für Sie Disziplin, klare Regeln und Gruppendynamik – und wie setzen Sie diese Punkte im Alltag um? Ich verstehe mich nicht als «Polizist», aber Disziplin und Respekt sind zentral. Pünktlichkeit ist ein gutes Beispiel: Wer fünf Minuten zu spät kommt, verzögert nicht nur sein eigenes Training, sondern beeinträchtigt Übungen, die auf eine bestimmte Anzahl Spieler ausgelegt sind – und sendet ein schlechtes Signal an den Rest. Wir sind in der Schweiz, Pünktlichkeit gehört zur Kultur, und das erwarte ich auch hier. Gleichzeitig ist die Stimmung in der Gruppe extrem wichtig. Es gibt Spieler, die sportlich Schlüsselrollen übernehmen, und andere, die vor allem in der Garderobe prägend sind – durch Leidenschaft und Präsenz, auch wenn sie verletzt sind. Ich möchte, dass wir uns über Philosophie und Gruppendynamik definieren und so Rollen auffangen können, wenn jemand ausfällt. Qualitätsunterschiede wird es immer geben, aber die Basis muss eine starke, respektvolle Gruppe sein.

«Fussball ist ein Gemeinschaftsprojekt von Spielern, Staff, Verein und Fans.»

Wie reagieren Sie, wenn jemand gegen Regeln verstösst?

Direkt und klar, ohne grosses Drama. Ich spreche es an, erkläre die Wirkung auf die Gruppe – und erwarte, dass es nicht zur Gewohnheit wird.

Was möchten Sie den Fans zum Start Ihrer Amtszeit auf den Weg geben? Ich wünsche mir, dass die Fans unseren Weg und unsere Idee vom Fussball mittragen. Wir werden Dinge verändern: unsere Spielweise, gewisse Abläufe, unsere Zusammenarbeit. Das braucht Zeit, und es wird am Anfang nicht alles perfekt sein. Wichtig ist mir, dass man erkennt, wofür wir stehen: für eine Mannschaft, die mutig ist, den Ball will, Initiative ergreift und bereit ist, hart zu arbeiten. Wenn die Zuschauer sehen, dass die Spieler Energie, Leidenschaft und Verantwortung zeigen, hoffe ich, dass sie uns gerade dann unterstützen –auch in Phasen mit weniger konstanten Resultaten. Fussball ist ein Gemeinschaftsprojekt von Spielern, Staff, Verein und Fans. Wenn wir es schaffen, die Menschen mit unserer Art, Fussball zu spielen, zu begeistern, sind wir auf einem guten Weg, unabhängig davon, ob wir gleich zu Beginn unser Höchstniveau erreichen.

Was dürfen die Fans im Gegenzug von Ihnen erwarten?

Dass ich mit voller Überzeugung arbeite, offen kommuniziere und alles daransetze, dass diese Mannschaft für etwas steht – nicht nur für Resultate, sondern für eine klare Haltung.

FCWB-Trainer Etienne Scholz will mit mutigem, initiativem Fussball und einer klaren Kommunikation frischen Wind nach Wettswil-Bonstetten bringen. (Bild Daniel Koch)

REXERS WELT

Langeweile

Endlich wieder Langeweile. Neulich sagte eines meiner Kinder den gefährlichsten Satz der Familienlogistik: «Mir ist langweilig.»

Früher hätte ich reagiert, als stünde das WLAN in Flammen. Heute sage ich: «Sehr gut. Geniess es. Das ist Premiumzeit.»

Mein Lehrer Klaus Maria Brandauer sagte einmal zu mir: «Wichtig ist, dass du Mussestunden hast.» Damals verstand ich nur Bahnhof. Musse klang wie Langeweile, Müssiggang. Altmodisch. Heute, im Säuliamt, zwischen Klapp-Nachrichten, Würstli-Listen und der Drohung «Eltern sind eingeladen», begreife ich ihn langsam. Klapp, unser schulisches Kommunikationssystem, heisst vermutlich so, weil es klappt. Oder eben nicht. Weil es im Alltag dauernd klapp macht. Ein digitaler Klaps: Waldtag. Musical. Elternabend. Nur zwei Angehörige. Helfer gesucht. Kuchen willkommen.

Jede Nachricht ist harmlos. Zusammen mit drei Kindern, Hobbys und Restleben entsteht daraus eine Betriebsamkeit, bei der selbst ein Hamster im Laufrad sagt: «Jetzt mal halblang.» Alle rufen nach Nachwuchs, Engagement und Teilnahme. Vereine, Organisationskomitees. Vielleicht wäre weniger manchmal mehr. Ein Gärtner sagte mir kürzlich im Café in Hausen: «Es gibt nichts zu tun.» Er lächelte.

Seither verfolgt mich dieser Satz wie eine höfliche Erleuchtung. Wir arbeiten uns vor den Ferien in die Erschöpfung, um endlich die Seele baumeln zu lassen. Vielleicht darf sie auch daheim kurz baumeln. Fünf Minuten. Ohne Ziel. Ohne App. Ich wünsche allen schöne Mussestunden. Und den Mut, Kindern bei Langeweile nicht sofort ein Programm zu servieren. Vielleicht beginnt genau dort etwas: ein Gedanke, ein Spiel, ein Leben.

Der Autor Florian Rexer wohnt mit seiner Familie in Rifferswil. Seine Kolumne handelt von dem, was man sieht, wenn man nicht zu schnell vorbeigeht, wenn man hinschaut und davon erzählen kann

«Ganz spezielle Zeitung»

Der frischgebackene Pensionär Florian Hofer verabschiedet sich

Der abtretende Chefredaktor Florian Hofer (links) mit seinem Nachfolger Daniel Koch und der Redaktorin Claudia Eugster bei einer Redaktionsbesprechung. (Bild Barbara Roth)

Florian HoFer, alt CHeFredaktor

Während ich diese Zeilen schreibe, sind es nur noch ein paar Stunden zu der Verabschiedungsfeier anlässlich meiner Pensionierung, zu der mich das Team des «Anzeigers» eingeladen hat. Es ist über 45 Jahre her, dass ich in diesem Beruf angefangen habe, unterbrochen durch Studium und ein paar Jahre bei einem TV-Sender. Die immer rasantere technische Entwicklung hat die Medienlandschaft seit damals radikal umgewälzt. Arbeitsabläufe wurden massiv beschleunigt, neue Medien traten hinzu, die Finanzierungsmodelle veränderten sich.

Der Hunger nach Nachrichten bleibt Zum Glück ist aber im Lokaljournalismus eines immer gleich geblieben: der schier unstillbare Hunger nach Informationen aus dem eigenen unmittelbaren Lebensumfeld – egal ob ganz aktuell oder auch schon etwas älter. Dieses Bedürfnis können wir zum Glück immer noch in gedruckter Form befriedigen –auch weil viele Gemeinden im Knonauer Amt den «Anzeiger» dankenswerterweise als amtliches Publikationsorgan nutzen und dafür auch einen Beitrag an die Verteilung zahlen. Im Laufe meines Be-

rufslebens habe ich bei mehreren Lokalzeitungen gearbeitet, überall war das Interesse an dem, was vor der Haustüre passiert, sehr gross. Hier im Knonauer Amt, wo ich mehr als zweieinhalb Jahre arbeiten durfte, gilt das fast noch mehr. Der «Anzeiger» ist eine wirklich einzigartige Institution. Nie zuvor habe ich ein derartiges Interesse an den lokalen Geschehnissen gespürt, eine derartige lebendige Diskussionskultur erlebt und auch das Interesse der Behörden an einer ausgewogenen und detaillierten Berichterstattung gespürt. Die journalistische Qualität ist – auch wenn vereinzelt immer wieder daran herumgenörgelt wird – weiterhin sehr hoch, dank des hervorragenden Teams auf der Redaktion wie auch der kompetenten Truppe von mehr als einem Dutzend von freien Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die zum Teil schon seit Jahrzehnten im Auftrag des «Anzeigers» unterwegs sind. Dieses grosse Interesse an der publizistischen Leistung des «Anzeigers» ruft allerdings gelegentlich auch Leute auf den Plan, mit denen man privat lieber nichts zu tun hätte. Aufgeblasene Egos, streitsüchtige Weltverbesserer, wütend ins Telefon gebrüllte Beleidigungen oder E-Mails, die man eigentlich an die Polizei weiterleiten sollte, weil sie doch ernst zu nehmende Bedrohungen

enthalten, gehören zu den Aspekten des Berufslebens, für die man eine gute Portion Abwehrkräfte braucht. Diese ziemlich lautstarke Spezies ist zum Glück nicht so oft aktiv. Ihr wünsche ich jedenfalls deutlich mehr Gelassenheit im Umgang mit Journalisten. Man kann nämlich mit der Redaktion auch normal kommunizieren.

Ein grosser Dank Jetzt muss noch Platz sein für gute Wünsche und Danksagungen. Meinem Nachfolger Daniel Koch wünsche ich viel Erfolg, viele angenehme Begegnungen, tolle Storys und generell eine glückliche Hand bei der Auswahl der Geschichten. Meinen wunderbaren Kolleginnen wünsche ich das Gleiche und dass ihre Leidenschaft und Begeisterung für den Lokaljournalismus nie nachlässt. Meinen Kolleginnen und Kollegen aus dem Inserateverkauf und dem Verlag wünsche ich viel Erfolg bei der Finanzierung der Zeitung. Meinen Vorgesetzten und meinem Arbeitgeber danke ich für das grosse Vertrauen, das man mir stets entgegengebracht hat – und natürlich ganz besonders Ihnen, geschätzte Leserinnen und Leser, Inseratekunden und -kundinnen, für Ihr spürbares grosses Interesse an dieser ganz speziellen Zeitung.

IHRE FERIENFOTOS

Schicken Sie uns Ihre schönsten Erinnerungen

Haben Sie ein paar schöne Fotos aus den Ferien mitgebracht? Oder haben Sie Ferien in der Region oder einfach zu Hause gemacht? Dann lassen Sie unsere Leserinnen und Leser an Ihren Erinnerungen teilhaben. Schicken Sie uns zwischen einem und drei Bildern mit einer Auflösung von 1 bis 2 MB. Wir kümmern uns um die Veröffentlichung in einer der nächsten Ausgaben. Schreiben Sie uns dazu, wo und wann Sie das Bild gemacht haben und was für spezielle Erinnerungen Sie mit dem Bild verbinden. Mailen Sie an: redaktion@affolteranzeiger.ch. (red)

BILDERRÄTSEL – AUFLÖSUNG

Die Skulptur «4 Jasser» steht vor dem Gemeindehaus in Stallikon Zahlreiche Leserinnen und Leser haben mitgeraten, was die Redaktion sehr gefreut hat. Die frivolen Jasser aus dem Bilderrätsel in der Ausgabe vom 17. Juli stehen vor dem Gemeindehaus in Stallikon. Die Skulptur «4 Jasser» (1974) des Kunstschlossers Hans Walder aus Tägerst wurde im Rahmen der 850-Jahre-Feier von Stallikon angekauft. (red)

Der Skulptur «4 Jasser» befindet sich in Stallikon. (Bild Claudia Eugster)

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«Den lille Havfrue» (Die kleine Meerjungfrau), Kopenhagen. (Bild cle)

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