CH Regionalmedien AG I Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I www.affolteranzeiger.ch I Auflage 27 313 I AZ 8910 Affoltern a. A. I Post CH AG
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AUS DEM BEZIRK AFFOLTERN I Nr. 52 I 178. Jahrgang I Freitag, 5. Juli 2024
Musikalischer Volltreffer
Unternehmer-Ehepaar
Ein Gegenprogramm zur Fussball-EM? Dies bot die Orchestergesellschaft Affoltern am vergangenen Wochenende. Seite 6
Yvonne und Roland Beer führen in Obfelden gemeinsam die Garage René Hächler AG in dritter Generation. Seite 9
Drei Standorte im Säuliamt Regierung präzisiert Windrad-Strategie Marcus Weiss An einer Medienkonferenz informierte die Baudirektion des Kantons Zürich auch über die Eignungsgebiete für Windenergie im Kanton. Drei bereits festgesetzte liegen im Knonauer Amt. «Es hat länger gedauert, aber jetzt sind wir so weit», mit diesen Worten begrüsste Regierungsrat Martin Neukom die Anwesenden am vergangenen Dienstag beim Medienanlass in Zürich. Grund für die Veranstaltung waren die Richtplaneinträge für Windkraft-Eignungsgebiete und die Wasserkraftnutzung sowie eine Vorlage zur Verfahrensbeschleunigung, die vom Regierungsrat nun in die öffentliche Anhörung gegeben wurde. Neukom erklärte als Erstes die Überlegungen, die dazu geführt haben, eine Nutzung der Windkraft nun auch im dicht besiedelten Kanton Zürich ins Auge zu fassen.
Windenergie soll die Stromlücke im Winter füllen helfen
land, der in der unmittelbaren Grenzregion stehe und denselben topografischen Bedingungen wie im Kanton Zürich unterworfen sei, unterstreiche diese Aussage, er liefere jeweils von Januar bis März am meisten Strom. Diese Situation mache deutlich, dass es eine Kombination aller Massnahmen brauche, um die Energiewende zu schaffen.
Viele Eignungsgebiete schieden schon frühzeitig aus Aus diesen Gründen habe man sogenannte «Eignungsgebiete» für Windkraftanlagen eruiert. Es handle sich um
«Es hat länger gedauert, aber jetzt sind wir so weit.»
Am vergangenen Samstag rannten auf der Rennbahn in Rifferswil 45 Windhunde um die Wette. Auch Maria Teresa Alcántara nahm mit ihrem Saluki-Rüden «Rephi» teil. Als sie vor mehr als 40 Jahren dem ersten Windhund begegnete, war es um sie geschehen. Heute sind die Hunde Bild Livia Häberling ihr ganzer Stolz. (lhä) Seite 5
Es fehlten nach dem Wegfall aller Atomkraftwerke nicht nur grosse Produktionskapazitäten für Strom, die ersetzt werden müssen, auch die Elektrifizierung des Verkehrs sowie die Umstellung von Heizungen auf Wärmepumpen benötigte zusätzliche Energie. Der kantonale Baudirektor betonte zwar, dass primär auf Dächern montierte Solarenergieanlagen zum wichtigsten Energieträger in der Schweiz werden sollen, man aber auf Windkraftanlagen dennoch nicht verzichten könne. «Solarenergie hat den Nachteil, dass sie saisonal ist, im Sommer hat man einen Produktionsüberschuss, während im Winter zu wenig Strom erzeugt werden kann», so Martin Neukom. Es sei deshalb unrealistisch, nur auf den Energieträger Sonne zu setzen. Neben der Steigerung von Energieeffizienz und der Nutzung von Wasserkraft gelte es, das Potenzial der Windkraft zu erschliessen. «Wind hat den gegenteiligen Effekt, hier produziert man im Sommer wenig, im Winter jedoch, wenn auch viel Strom verbraucht wird, viel.» Ein Windpark in Deutsch-
Damit der Start ins Grosser Auftritt Berufsleben glückt vor Publikum
Erfolgreiche Aeugster Kinder
Mettmenstetter rudert allen davon
Wer im schulischen, sozialen und emotionalen Bereich besondere Bedürfnisse hat, findet in der Lernwerkstatt Bickwil in Obfelden Aufnahme – etwa dann, wenn der ordentliche Abschluss an einer öffentlichen Schule nicht gewährleistet ist. So erhalten Schülerinnen und Schüler Unterstützung mit dem Ziel, sie auf ihr weiteres (auch berufliches) Leben vorzubereiten. Nun feierte wieder eine Klasse ihr Abschlussfest. (red)
Zum zweiten Mal startete in Maschwanden das Projekt «Klassenmusizieren». Dieses hat zum Ziel, Primarschülerinnen und Primarschülern die Möglichkeit zu geben, durch eine Grundausbildung und das Experimentieren mit einem Instrument nicht nur musikalisches Talent, sondern auch eine grundsätzliche Freude an der Musik zu wecken. Den krönenden Schlusspunkt setzte ein Auftritt am vergangenen Samstag. (red)
Die Schule in Aeugst ist bekannt dafür, dass sie immer wieder Buben und Mädchen an die World Robot Olympiad schickt. Gelegentlich fallen dabei auch Preise an. Diesmal haben drei Teams einen ersten, zweiten und vierten Platz geholt. «Da steckt schon eine Menge Arbeit drin», erzählt Tom Schank, Vater von zwei Gewinnern und Trainer der beiden Teams. Die Teams hatten sich über mehrere Monate vorbereitet. (red)
Die diesjährige Swiss-Rowing-SchweizerMeisterschaft fand von 28. bis 30. Juni auf dem Luzerner Rotsee statt. Im Einer der Kategorie U15 (Skiff) ging auch der Mettmenstetter Jannic Schuler an den Start. Die Aussichten für ihn waren gut: Bereits im März 2024 hatte er an der Indoor-Schweizer-Meisterschaft in Zug den zweiten Platz erreichen können. Und diesmal lief es für Jannic Schuler sogar noch etwas besser. (red)
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In Windeseile zum Schweizer-Meister-Titel
Martin Neukom, Regierungsrat Kanton Zürich
Gebiete, die viel Stromertrag bei gleichzeitig guter Umgebungsverträglichkeit versprechen würden, erklärte der Baudirektor. «Ohne Eignungsgebiet keine Windanlagen», laute der Grundsatz. Hauptausschlusskriterium für viele Gebiete sei erstaunlicherweise nicht der Naturschutz, sondern Konflikte mit der Aviatik, also der zivilen und militärischen Luftfahrt. Nicht nur das Risiko von Kollisionen mit den Anlagen gelte es zu beachten, sondern auch Störungen des Radars. Jedes Gebiet sei einzeln analysiert worden, wobei auch Aspekte wie die Erschliessung, Störungen von Wildtieren sowie Schattenwurf-Problematiken unter den Entscheidungskriterien gewesen seien.
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Tage verbrachte die Seniorengruppe aus dem Oberamt in Tirol. Seite 13
«Genügsamkeit ist das grösste Glück.» Seite 17 Urs Habegger, «Surprise»-Verkäufer aus Affoltern. (Bild zvg)
WB wiederum mit Cup-Traumlos Die Auslosung zur ersten Hauptrunde im Schweizer Cup bescherte dem FC Wettswil-Bonstetten (1. Liga) zum wiederholten Mal ein Traumlos. Nach Servette, Young Boys, Thun, Basel, Grasshopper Club Zürich sowie Winterthur treffen die Ämtler zum siebten Mal auf einen Verein aus der Superleague. Gegner ist wie vor Jahresfrist der FC Winterthur. Damals bereitete WB dem Goliath etwelche Mühe. Die Eulachstädter setzten sich erst in den letzten Spielminuten 2:0 durch. FCWB-Präsident Martin Meili zeigte sich glücklich über das Los. «Auch wenn da höllisch Arbeit auf uns zukommt, freuen wir uns auf ein weiteres Cup-Spektakel. Zum Glück haben wir bereits Erfahrung.» Und er fügte lachend hinzu: «Unser Wunschgegner hiess FCZ, gegen den wir noch nie spielten, aber aussuchen kann man es sich ja nicht.» Anpfiff zum Cupknüller in Wettswil ist am 16., 17. oder 18. August. Für den neuen WB-Trainer Stephan Lichtsteiner und dessen Assistenten bedeutet dies sogleich einen Höhepunkt. Zuvor erfolgt am 3. August der Start zur Meisterschaft auswärts gegen Linth 04. Pikanterweise gastiert eine Runde später am 10. August das Nachwuchsteam des FC Winterthur in Wettswil. (kakö)
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