CH Regionalmedien AG I Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I www.affolteranzeiger.ch I Auflage 27 810 I AZ 8910 Affoltern a. A. I Post CH AG
Individuelle telefonische Beratung durch Fachleute rund um das Eigentum für unsere Mitglieder. Der HEV hat’s. AUS DEM BEZIRK AFFOLTERN I Nr. 51 I 179. Jahrgang I Freitag, 17. Juli 2026
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Ferien vor der Haustür
Lehrstellen im Fokus
Ob Baden, Konzerte oder Wanderungen – zwischen Limmat, Uetliberg und Zürichsee gibt es in den Sommerferien viel zu entdecken. Seite 17
Ein Informationsabend in Affoltern zeigt Jugendlichen und Eltern Wege zur erfolgreichen Lehrstellensuche. Seite 20
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Monate unbedingt kassiert ein Mann wegen Raufhandels im Gefängnis und anderem. Seite 3
«Man sollte sich wirklich Zeit nehmen für die Leute.» Seite 15 Nico Biele, Lernender der Gemeinde Stallikon. (Bild Deviprasad Rao)
Gemeinsam unterwegs
Kabäuschen in Mettmenstetten. (Bild Regula Zellweger)
Kabäuschen gesucht! Mitmachen, entdecken, zeichnen – und einen Migros-Gutschein gewinnen Wie viele der zwölf abgebildeten Kabäuschen im Knonauer Amt gibt es heute noch? Machen Sie sich in den Sommerferien auf Entdeckungstour und
finden Sie es heraus – oder schätzen Sie die Zahl. Zusätzlich laden wir Gross und Klein ein, eine noch erhaltene Hütte zu zeichnen. Für beide Wettbewerbe gibt
es je einen Manor-Gutschein im Wert von 50 Franken zu gewinnen und zusätzlich einen für Kinderzeichnungen. Einsendeschluss ist der 14. August. Lö-
sungen und Zeichnungen per E-Mail an redaktionaffoltern@chmedia.ch. (red)
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Der Mann der Grenzen Leo Röllin setzt Marchsteine millimetergenau Wo neue Grundstücksgrenzen entstehen, sorgt Leo Röllin dafür, dass sie auch in der Realität sichtbar werden. Der Vermarkungsfacharbeiter aus Rifferswil setzt seit über 30 Jahren Marchsteine und Messingpunkte – auf Wiesen, an Strassen oder im Wald. Grundlage seiner Arbeit sind die Vermessungspläne, vor Ort weisen kleine orange «Rüebli» den exakten Grenzpunkt. Dort gräbt Röllin bis zu 60 Zentimeter tiefe Löcher aus und setzt die rund 30 Kilogramm schwe-
Wandern hält fit und verbindet. Die Ottenbacher Wanderleiterinnen Anita Fecker und Helene Guthauser organisieren für die «Wandergruppe gemütlich» regelmässig leichte Touren von eineinhalb bis zweieinhalb Stunden. Bei der jüngsten Wanderung führte der Weg von Beinwil im Freiamt nach Merenschwand. Trotz unsicherer Wetterprognose nahmen rund 20 Seniorinnen und Senioren teil. Unterwegs wurde gemeinsam grilliert, später klang der Ausflug bei einem Cafébesuch aus. Für die Organisatorinnen ist nicht nur die Bewegung wichtig, sondern vor allem das Zusammensein. Beim Wandern entstehen Freundschaften, die gerade im Alter von grosser Bedeutung sind. Solche Angebote gibt es im ganzen Knonauer Amt, vielfach unterstützt von Pro Senectute. Regelmässiges Wandern stärkt Herz, Muskeln und Gleichgewicht, fördert das Wohlbefinden und schafft soziale Kontakte. Gemeinsam unterwegs zu sein, motiviert, aktiv zu bleiben und die Natur zu geniessen. (red)
ren Granitsteine aus dem Maggiatal mit höchster Präzision. Schätzungsweise 30 000 Steine hat er bereits gesetzt. Der frühere Bauer schätzt an seiner Arbeit vor allem die Freiheit, draussen in der Natur unterwegs zu sein. Gerade diese Mischung aus traditionellem Handwerk, Genauigkeit und persönlichem Kontakt macht seinen Beruf für ihn bis heute besonders erfüllend. (red)
Positive Bilanz Der Gemeinderat Wettswil zieht zur abgeschlossenen Legislatur eine erfreuliche Bilanz. Ein Grossteil der gesetzten Ziele konnte erreicht werden, insbesondere in den Bereichen Ortsplanung, Finanzen, Sicherheit, Alterspolitik und kommunale Infrastruktur. An der Sitzung vom 6. Juli hat sich der Gemeinderat für die neue Legislatur konstituiert und die Ressorts neu verteilt. Gleichzeitig richtet die Gemeinde ihre strategische Entwicklung neu aus. (red)
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Musik verbindet Schwestern fördern ihr Talent gemeinsam
Grümpi begeistert Kreative Kostüme, spannender Fussball und viel Gemeinschaft machten das 33. Grümpi in Stallikon erneut zum Bild Deviprasad Rao Sommerhöhepunkt. (red) Seite 13
Dana und Noemi Kammerlander aus Birmensdorf teilen die Leidenschaft für klassische Musik. Die 17-jährigen Zwillinge musizieren gemeinsam im Förderprogramm der Musikschule Knonauer Amt und treten regelmässig mit ihrem Quintett auf. Während Dana als Pianistin glänzt, begeistert Noemi am Cello und spielt zudem in mehreren Jugendorchestern. Trotz vieler Gemeinsamkeiten legen die Zwillingsschwestern grossen Wert auf ihre Eigenständigkeit. Beide besuchen die Fachmittelschule,
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verfolgen aber unterschiedliche Berufswünsche: Dana möchte Hebamme werden, Noemi Lehrerin. Ihr musikalischer Erfolg beruht nach eigener Aussage auf Freude am Musizieren, gegenseitiger Unterstützung und engagierten Lehrpersonen. «Man muss Musik leben und nicht ‹machen›», bringt Noemi ihre gemeinsame Haltung auf den Punkt. Dass sie sich gegenseitig fördern, macht ihre besondere Beziehung aus. (red)
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