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Vielfalt erleben

Mit geschlechtersensiblen Angeboten schafft die Jugendarbeit Räume, in denen sich alle Jugendlichen willkommen fühlen. Seite 3

Doppelerfolg aus dem Säuliamt

Zwei junge Berufsleute aus dem Knonauer Amt wurden an der Zürcher Diplomfeier der Automobilbranche ausgezeichnet. Seite 9

Rekordsaison blieb ungekrönt

FC Wettswil-Bonstetten blickt auf fantastische Rückrunde zurück

Kaspar Köchli

Ende Februar 2026 startete der Fussballclub Wettswil-Bonstetten (1. Liga) in die Rückrunde. Von dem zum FC Basel wechselnden Stephan Lichtsteiner übernahm der 31-jährige Hesam Mirzai das Traineramt – und dem FCWB gelang der Auftakt bei seinem 3:2-Heimsieg gegen Collina d’Oro. Eine Woche später unterstrich er seine Frühform, deklassierte Widnau auf dessen Rasen 4:0 und kletterte in der Tabelle auf Rang drei. Mitte März gastierte WB auf dem Zürcher Juchhof beim unangefochtenen Leader YF Juventus. Dieser, nach einer roten Karte kurz vor der Pause auf zehn Spieler dezimiert, erzielte bei einem sehenswert vorgetragenen Konter überraschend das 1:0-Siegestor. Die Ämtler steckten die Enttäuschung weg und bezwangen in der nächsten Runde Mendrisio durch zwei Tore ihrer Verteidiger Yannick Waser und David Brunner souverän mit 2:0. WB blieb auf Kurs und überfuhr eine Woche später in Liechtenstein die USV Eschen/Mauren brillant mit 4:1.

5:0 gegen Tuggen als Höhepunkt

Am 11. April empfing WB den FC Tuggen zum Prestigeduell der Aufstiegskandidaten. Die Heimischen zeigten ein furioses Offensivspektakel und deklassierten die Märchler 5:0, wobei alle Tore zwischen der 28. und 75. Minute fielen. «Jeder Einzelne von uns lieferte grossartig ab», jubilierte Hattrick-Schütze Flavio Peter, während Trainer Mirzai

«Wir schafften es leider nicht, den Druck in eine positive Leistung umzuwandeln.»

gedanklich bereits beim nächsten Spiel war: «Jetzt gehts gegen Taverne, das wird ein harter Brocken, dennoch streben wir den nächsten Dreier an.» In der Tat erwies sich die Partie im Tessin als Knacknuss. Immerhin vermochte WB

zweimal einen Rückstand wettzumachen und ein 2:2 zu erkämpfen. Auf die Siegerstrasse kehrten die Ämtler darauf beim 1:0 gegen den St. Galler Nachwuchs zurück, ehe sie später bei Winterthurs U21 eine unfassbare 0:5-Klatsche einfingen. Es folgte ein 2:2-Heimremis gegen Kosova und eine Woche später wurden beim 2:1-Sieg gegen Baden, in dessen edlem Stadion Esp, die Weichen wieder Richtung Aufstiegsspiele gestellt. Historisches passierte am 23. Mai, als WB die bereits als Absteiger feststehende Spielvereinigung Schaffhausen mit 8:0 demütigte.

Dietikon stoppt WB

Alle fieberten dem letzten Spiel entgegen, bei dem sich WB mit einem Sieg in die Aufstiegsrunde hieven würde. Dietikon erwies sich allerdings als unbequemer Gegner, spielte mutig nach vorne und vermochte verdient 3:2 zu gewinnen. Nachdem in der Parallelpartie Taverne gegen Mendrisio remisierte, fehl-

te den Ämtlern schliesslich ein einziger Zähler für die Aufstiegsspiele. WB-Trainer Mirzai gab Auskunft: «Die Enttäuschung ist riesig. Der Match war für unsere Verhältnisse schlecht. Unbedingt wollten wir die sensationelle 32-PunkteRückrunde mit Aufstiegsspielen krönen. Wir schafften es leider nicht, den Druck in eine positive Leistung umzuwandeln. Unser Gegner spielte aber auch wirklich gut.» Und er fügte hinzu: «Das ist bitter, 59 Punkte haben historisch immer gereicht für Aufstiegsspiele. Es überwiegt nun aber der Dank an die Mannschaft, auf die ich stolz bin.» Dem FC WettswilBonstetten gelang eine traumhafte, ja, die beste Saison der Vereinsgeschichte. Das Erfolgsrezept lag im Funktionieren als Kollektiv. Aus 30 Spielen resultierten 59 Punkte (18 Siege, 5 Remis, 7 Niederlagen) bei einem Torverhältnis von 74 zu 36. Treffsicherste Schützen waren Janick Hager mit 9, Veljko Vukasinovic mit 14 und mit sagenhaften 22 Toren Flavio Peter. Er wurde von den Trainern und Captains der drei 1.-Liga-Gruppen

Wo das Säuliamt vermessen wird

zum besten Spieler der Saison 2025/26 gewählt.

WB bleibt ambitioniert

Der FC Wettswil-Bonstetten und sein neuer Trainer Etienne Scholz haben am 22. Juni den Betrieb wieder aufgenommen und streben auch diese Saison eine Spitzenklassierung an. Das Kader bleibt nahezu unverändert. Allerdings zieht Offensivvirtuose Marc Figueiredo zu YF Juventus (Promotion League), auch Veljko Vukasinovic verlässt den Klub, während Nicolas Schneebeli zurücktritt. Als Zuzüge stehen fest: Julius Holder und Levin Castagna von Winterthurs U21, Nemanja Petrovic (FC Bülach) und Gionata Centoducato (FC Uster). WBTestspiele sind am 18. Juli in Zug (11.00 Uhr, Stadion Herti), am 22. Juli in Cham (19.30 Uhr, Stadion Eizmoos) und am 31. Juli in Langenthal (20.00 Uhr, Stadion Rankmatte). Der Anpfiff in die neue Saison erfolgt am 8. August mit dem Auswärtsspiel in Dietikon.

Geomatiker sorgen dafür, dass Grundstücksgrenzen dort liegen, wo sie hingehören

Was auf der Landkarte wie eine einfache Linie aussieht, ist das Ergebnis präziser Vermessungsarbeit. Im dritten Teil der Sommerserie «Grenzen» begleiten wir die Fachleute der Firma gpw aus Affoltern am Albis, die im Knonauer Amt für die amtliche Vermessung in zwölf Gemeinden zuständig sind. Ihre Aufgabe: Grundstücksgrenzen exakt bestimmen, dokumentieren und bei Bedarf wieder sichtbar machen.

Nach der Sanierung einer Gemeindestrasse oberhalb von Mettmenstetten

müssen mehrere verschwundene Grenzzeichen neu gesetzt werden. Mithilfe modernster Satellitentechnik suchen Geomatiktechniker Abdulla Yalin und Lernender Alexander Berglas die ursprünglichen Grenzpunkte zentimetergenau. Grundlage dafür bilden sogenannte Lagefixpunkte – dauerhaft markierte Referenzpunkte, die sich über die ganze Schweiz erstrecken und das Fundament jeder Vermessung bilden.

Die Reportage zeigt, wie eng Feldarbeit und Büroarbeit im Beruf des Geo-

matikers miteinander verbunden sind und weshalb die amtliche Vermessung in der Schweiz strengen gesetzlichen Vorgaben unterliegt. Gleichzeitig wird sichtbar, dass die Realität vor Ort nicht immer mit den Plänen übereinstimmt: Nach dem Strassenumbau verläuft die neue Fahrbahn stellenweise nicht mehr entlang der eigentlichen Grundstücksgrenzen. Solche Fälle machen deutlich, wie wichtig exakte Vermessung für Eigentum, Rechtssicherheit und das Zusammenleben ist – auch wenn die eigentliche

Lösung später Juristen, Behörden und Grundeigentümern überlassen bleibt. Hinter jedem Grenzstein steckt ein aufwendiges Zusammenspiel aus moderner Messtechnik, gesetzlicher Verantwortung und sorgfältiger Kontrolle. Die Reportage zeigt, wie Geomatiker dafür sorgen, dass Eigentumsgrenzen auch nach Strassenbauten oder anderen Veränderungen eindeutig nachvollziehbar bleiben. (red)

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3,5

Meter reichen nicht aus, damit auf einer Strasse seitlich parkiert werden darf. Seite 9

«Covid war wie ein völlig neues Kapitel in einem Buch.»

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Raser verurteilt

Ein 31-jähriger Schweizer aus dem Freiamt ist vom Bezirksgericht Affoltern wegen einer Reihe schwerer Verkehrsdelikte zu einer bedingten Freiheitsstrafe von 18 Monaten verurteilt worden. Der Mann raste im August 2025 mit 103 km/h durch den Obfelder Ortsteil Bickwil – erlaubt waren 50 km/h. Zudem war er ohne Führerausweis und Haftpflichtversicherung sowie mit einem gefälschten Kontrollschild unterwegs. Später verursachte er bei einem riskanten Überholmanöver einen Unfall. Zusätzlich zur bedingten Strafe muss er eine Busse bezahlen und ein Lernprogramm für risikobereite Verkehrsteilnehmende absolvieren. (red)

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Knonau plant

Der neu konstituierte Gemeinderat hat die Weichen für die Legislatur 2026–2030 gestellt und gleichzeitig zahlreiche Projekte für Infrastruktur, Natur, Energie und den Dorfkern auf den Weg gebracht. Geplant sind unter anderem die Aufwertung des Haselbachs und des Wattbachs, die Modernisierung der öffentlichen Beleuchtung, die Aktualisierung der Energieplanung sowie verschiedene Investitionen in Strassen, Brücken und den Werkdienst. Ziel ist eine nachhaltige Entwicklung der Gemeinde. (red)

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Flavio Peter und Veljko Vukasinovic (rechts) erzielten zusammen 36 Treffer für die Rotschwarzen. (Bild Kaspar Köchli)
Matteo Grossi, Pächter «Osteria dei Poeti».(Bild Brigitte Reemts Flum)

Konkurseröffnung / Schuldenruf

Schuldner: Vadas Marc Yossarian, geb. 19. Juli 1978, von Ungarn, Seewadelstrasse 19, 8910 Affoltern am Albis

Datum der Konkurseröffnung: 28. Mai 2026

Summarisches Verfahren, Art. 231 SchKG

Eingabefrist: 1 Monat

Im Übrigen wird auf die Publikation im Schweizerischen Handelsamtsblatt vom 10. Juli 2026 verwiesen.

Affoltern am Albis, 10. Juli 2026

Konkursamt Affoltern

Sagistrasse 8b 8910 Affoltern am Albis

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DasheutigeRezept:

fürca.12Stück

12GläseroderEspresso-Tassen vonje 1dlInhalt

12Espresso-Löffel

250 gAprikosen,entsteint,inStücken

250 gNektarinen,entsteint,inStücken

1ELZitronensaft

30 gZucker(1)

1dlWasser

2BeutelKamillentee

2,5dl Kokosmilch

1ELZucker(2) 1ELgeraspelte Kokosnuss

80 gfrischeoder Tiefkühl-Himbeeren Zubereitung

1. AprikosenundalleZutatenbisundmitZucker(1) ca. 8Minutenweichköcheln.WasserundTeebeutel dazugeben,zugedecktca.10Minutenziehen lassen. Teebeutelherausnehmen, auskühlenlassen.

2. Kokosmilch,Zucker(2)und Kokosraspelköcheln, bissichderZuckeraufgelösthat,auskühlenlassen.

3.DieHälfteder FruchtmasseindieGläseroder Tassenverteilen,dieHälftederBeerendarauf verteilen. 1Stundegefrieren,herausnehmen, Löffelin derMitteeinstecken.

4. KokosmixaufdieGlacegiessen, 1Stundegefrieren. Herausnehmen,restlicheHimbeerenundrestliche Fruchtmassedaraufgeben,ca. 2Stundengefrieren. Herausnehmen,leichtantauenlassen,herauslösen. WeitereRezeptefindenSieauf www.volg.ch/rezepte/

Zubereitungszeit: ca.40Minuten,ziehenlassen ca.10Minuten,gefrierenca. 4Stunden

Rodung zu Bauvorhaben:

Ersatz Trinkwasserleitung

Müliberg-Reservoir

Aeugstertal

Die Erneuerung der Trinkwasserleitung

Müliberg-Reservoir Aeugstertal bedingt die temporäre Rodung von 420 m2 Wald. Nach der Bauausführung wird die gerodete Waldfläche an Ort und Stelle Kat.-Nr. 207, 522, 226 und 36 wieder aufgeforstet. Die Rodungsgesuchsunterlagen liegen zusammen mit den Baugesuchsunterlagen 30 Tage vom Datum der Ausschreibung an dieser Publikation digital und bei der Gemeinde zur Einsicht auf. Einsprachen gegen die Rodung sind mit Antrag und Begründung innert 30 Tagen seit der Ausschreibung schriftlich an das Amt für Landschaft und Natur, Abteilung Wald, 8090 Zürich zu richten.

Bauprojekte

Planauflage:

Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf. Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung.

Rechtsbehelfe:

Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314–316 PBG).

Der Tag neigt sich zu Ende, es kommt die stille Nacht; nun ruht, ihr müden Hände, das Tagwerk ist vollbracht.

Traurig, jedoch in Liebe und Dankbarkeit, nehmen wir Abschied von unserem lieben Vater, Schwiegervater und Grossvater

Edwin Walter Schnyder 27. November 1942 – 8. Juli 2026

Friedlich und still ist dein Leben zu Ende gegangen. Immer warst du für uns da, alles hast du für uns getan. Die schönen Erinnerungen bleiben für immer in unseren Herzen. Wir vermissen dich unendlich.

In stiller Trauer

Gabriela Möckli und Tommy Meier

Philipp und Nicole Schnyder mit Severin und Lukas

Priska Schnyder und Ernst Mahler

Verwandte und Freunde

Genehmigung

Schutzvertrag –Liegenschaft Vers.-Nr. 361, Steinernstrasse 11, Ottenbach

Angaben zur Meldung

Mit Beschluss vom 6. Juli 2026 hat der Gemeinderat den Schutzvertrag zwischen der Gemeinde Ottenbach und den Eigentümerschaften für das GebäudeVers.-Nr.361, Grundstück-Nr. 1276, Steinernstrasse 11, Inventar-Nr. 21, gestützt aus § 205 lit. d Planungs-und Baugesetz (PBG) genehmigt.

Einsichtnahme

Die Unterlagen liegen ab dem 14.Juli 2026 während 30 Tagen bei der Gemeindeverwaltung, Affolternstrasse 3, 8913 Ottenbach, während den Schalteröffnungszeiten oder gegen eine Terminvereinbarung zur Einsicht auf.

Rechtliche Hinweise und Fristen

Publikation nach Planungs- und Baugesetz (PBG).

Gegen diesen Beschluss kann innert 30 Tagen, von der Publikation an gerechnet, beim Baurekursgericht des Kanton Zürich, Postfach, 8090 Zürich, schriftlich Rekurs erhoben werden. Die in dreifacher Ausführung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist beizulegen. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und soweit möglich beizulegen. Materielle und formelle Urteile des Baurekursgerichts sind kostenpflichtig; die Kosten hat die im Verfahren unterliegende Partei zu tragen.

Rechtsmittelfrist

Frist: 30 Tage

Ablauf der Frist: 13. August 2026

Meldungen für Unterschutzstellungen haben eine Rechtsmittelfrist von 30 Tagen.

Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Bonstetten

Bauherrschaft: Baptiste und Ewelina Prêtre, Schachenstrasse 96, 8906 Bonstetten

Projektverfasser: Buchter Gärten GmbH, Lindenmoosstrasse 4, 8910 Affoltern am Albis

Projekt: Anpassung Umgebung EFH, Schachenstrasse 96, 8906 Bonstetten

Katasterinformationen: GrundstückNr.: 1777, Vers.­Nr. 929, Zone: W2/30

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Die Trauerfeier findet am Montag, 27. Juli 2026, um 14.00 Uhr in der Friedhofskapelle Affoltern am Albis statt.

Die Urnenbeisetzung erfolgt vorab im engsten Familienkreis.

Traueradresse: Philipp Schnyder, Maiengrünstrasse 10, 5607 Hägglingen

Affoltern am Albis

Am 8. Juli 2026 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Rosmarie Mohni geb. Zürcher geboren am 21. Februar 1945, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH. Bestattungsamt Affoltern am Albis

Affoltern am Albis

Am 8. Juli 2026 ist in Affoltern am Albis gestorben:

Edwin Walter Schnyder geboren am 27.November 1942,wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH. Bestattungsamt Affoltern am Albis

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WIR GRATULIEREN

Zum 90. Geburtstag

Wolfgang Morf in Affoltern, heute im Pflegeheim Sonnenberg, darf diesen Dienstag, 14. Juli, seinen 90. Geburtstag feiern. Zu diesem hohen Freudentag gratulieren wir herzlich und wünschen ihm einen wunderbaren Tag im Kreise seiner Lieben. Der Tag soll speziell sein und noch lange in Erinnerung bleiben. Fürs neue Lebensjahr viel Gesundheit und alles Gute!

Am Donnerstag, 16. Juli, feiert auch Verena Bangerter in Hausen ihren 90. Geburtstag. Zu diesem hohen Freudentag gratulieren wir ganz herzlich und wünschen einen tollen, unvergesslichen Tag. Sicher wartet die eine oder andere Überraschung auf die Jubilarin, sodass dieser spezielle Tag noch lange in Erinnerung bleiben wird. Fürs neue Lebensjahr wünschen wir Zufriedenheit, Glück und viele liebevolle Begegnungen.

Gratulationen sind willkommen!

Für die Rubrik «WIR GRATULIEREN» sind wir auf die Einsendungen der Leserinnen und Leser angewiesen.

Bitte schicken Sie uns Gratulationshinweise per Mail an: redaktion@affolteranzeiger.ch

Gratis aufgenommen werden Geburtstage ab dem 90., runde und halbrunde ab dem 80. sowie Hochzeitsjubiläen ab der Goldenen Hochzeit (50 Jahre). (red)

Raser ohne Ausweis und mit gefälschtem Kontrollschild

Bezirksgericht: 18 Monate bedingt für 31-jährigen Schweizer

Auf seiner Kawasaki ist er mit 103 km/h durch den Obfelder Ortsteil Bickwil gerast – mit gefälschtem Kontrollschild und ohne Ausweis: Dafür und für weitere Delikte kassierte ein 31-jähriger Schweizer aus dem Freiamt eine bedingte Gefängnisstrafe von 18 Monaten.

Der im Verkauf tätige Mann erschien in kurzen Arbeitshosen am Bezirksgericht Affoltern. Er äusserte sich nur zurückhaltend und anerkennt die Sachverhalte vollumfänglich. Deshalb kam es zum abgekürzten Verfahren, bei dem das Gericht zu prüfen hat, ob es mit dem Urteilsvorschlag der Staatsanwaltschaft «leben» kann. Und dieser Sachverhalt ist zu 100 Prozent erstellt: In den Abendstunden des 7. August 2025 lenkte der Mann seine Kawasaki mit gefälschtem Kontrollschild durch den Obfelder Ortsteil Bickwil – mit 103 statt der erlaubten 50 km/h. Nicht nur das: Er hatte sich über eine Website das Fake-Kontrollschild mit Luzerner Kennzeichen besorgt und lenkte den Töff ohne gültigen Führerausweis. Der wurde ihm bereits 2014 entzogen. Fahren ohne Haftpflichtversicherung kommt noch obendrauf.

Unfall verursacht Neben seiner Schnellfahrt durch Bickwil entpuppte sich der Mann auch in ande-

rer Hinsicht als Verkehrsrowdy. Mit einem weiteren gefälschten Kontrollschild wollte er im Dezember 2025 im Freiamt über eine ausgezogene Sicherheitslinie ein stehendes Postauto überholen, das eben zur Weiterfahrt ansetzte. Auf der Gegenfahrbahn kam ihm ein Lieferwagen entgegen. Worauf der Beschuldigte auf seiner Kawasaki mit einer Vollbremsung eine Frontalkollision verhinderte. Er stürzte und kollidierte in der Folge mit dem Postauto und mit dem Lieferwagen-Anhänger.

Das Bezirksgericht Affoltern folgte dem Urteilsvorschlag der Staatsanwalt-

schaft. Es verurteilte den Mann zu einer bedingten Gefängnisstrafe von 18 Monaten mit zweijähriger Bewährungsfrist. Qualifiziert grobe Verletzung von Verkehrsregeln, mehrfaches Führen eines Motorfahrzeugs trotz Entzug und ohne Haftpflichtversicherung und missbräuchliche Verwendung von Ausweisen und Schildern – so die juristische Qualifikation. Zur Gefängnisstrafe kommen eine Busse von 2000 Franken und Verfahrenskosten von knapp 6000 Franken. Zudem wird er – wie in solchen Fällen üblich – verpflichtet, das Lernprogramm «Start» (risikobereite

Jugendarbeit schafft Raum für Vielfalt

Herausgeberin:

CH Regionalmedien AG

Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Obere Bahnhofstrasse 5 8910 Affoltern a. A.

Leiterin: Barbara Roth

Chefredaktor: Daniel Koch (dko) redaktion@affolteranzeiger.ch

Redaktion: Claudia Eugster (cle), Florian Hofer (fh)

Korrespondentinnen und Korrespondenten: Angela Bernetta (net), Sandra Isabél Claus (cla), Urs Kneubühl (kb), Nico Ilic (nil), Martin Platter (map), Brigitte Reemts Flum (bre), Bernhard Schneider (bs), Werner Schneiter (-ter.), Daniel Vaia (dv), Marianne Voss (mvo), Marcus Weiss (mwe), Regula Zellweger (rz)

Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern

Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 27810

Beratung und Verkauf Inserate: Evelyn Löhr / Christine von Burg Telefon 0582005700 inserat@affolteranzeiger.ch

Spezial- und Sonderseiten: Kaspar Köchli Telefon 0582005714, M 0796823761 kaspar.koechli@chmedia.ch

Tarife: www.affolteranzeiger.ch

Annahmeschluss Inserate:

Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr

Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr

Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen

Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 0582005586

Abonnementspreise:

¼ Jahr Fr. 79.–

½ Jahr Fr. 97.–

1 Jahr Fr. 170.–

Druck:

CH Media Print AG,

Neumattstrasse 1, 5001 Aarau

Ein Produkt der

Verleger: Peter Wanner, www.chmedia.ch

Beteiligungen der CH Media AG auf www.chmedia.ch

Verkehrsteilnehmende) zu absolvieren. Der Sachverhalt sei erstellt, die rechtliche Würdigung zutreffend und die Strafe angemessen, so der Verhandlungsleiter, für den die Raserfahrt das am stärksten ins Gewicht fallende Delikt darstellt. Weniger berücksichtigt wurde eine zwölf Jahre zurückliegende, einschlägige Vorstrafe. «Wir gehen davon aus, dass Sie sich künftig korrekt verhalten und eine Schuldenregulierung vornehmen», so der Vorsitzende abschliessend.

Urteil DH 260 003 vom 8. Juli, abgekürztes Verfahren

Mit geschlechtersensiblen Angeboten stärkt die Jugendarbeit Teilhabe und Gemeinschaft

Die Jugendarbeit hat ihr Genderangebot im vergangenen Jahr gezielt erweitert.

Einmal im Monat findet ein MINTA*Treff statt, ein Angebot für Mädchen, inter, nicht-binäre, trans und agender Personen. Da der offene Jugendtreff mehrheitlich von männlich gelesenen Jugendlichen besucht wird, schafft dieses Angebot einen geschützten Rahmen, in dem MINTA*-Personen den Treff als ihren Raum erleben, neue Kontakte knüpfen und eigene Ideen einbringen können.

Ein besonderes Highlight war die gemeinsame Teilnahme am Frauenlauf in Winterthur. Am 21. Juni 2026 gingen mehrere Mädchen gemeinsam mit Mitarbeitenden der Jugendarbeit an den Start. Der Anlass sorgte sowohl für Bewegung und stärkte auch den Zusammenhalt innerhalb der Gruppe. Die Begeisterung war so gross, dass eine erneute Teilnahme im kommenden Jahr bereits geplant ist.

Auch für die Jungs wurden bereits einige Angebote geschaffen, welche ab

diesem Herbst regelmässiger stattfinden. Im vergangenen Mai öffnete der Jugendtreff seine Türen exklusiv für sie. Gemeinsam mit zwei Fachpersonen der Fachstelle OH BOY* setzten sich die Jugendlichen mit Fragen rund um Männlichkeit, Rollenbilder und gesellschaftliche Erwartungen auseinander. In einer offenen Atmosphäre entstand ein spannender Austausch, bei dem die Jungs ihre eigenen Erfahrungen und Sichtweisen einbringen sowie reflektieren konnten.

Mit diesen Angeboten möchte die Jugendarbeit allen Jugendlichen die Möglichkeit geben, sich in einem passenden Rahmen zu begegnen, sich auszuprobieren und ihre Persönlichkeit zu entfalten. Ziel ist es, Räume zu schaffen, in denen sich junge Menschen unabhängig von ihrem Geschlecht willkommen fühlen und gegenseitiger Respekt sowie Vielfalt selbstverständlich gelebt werden.

Offene Jugendarbeit Affoltern am Albis

Konstituierung des Gemeinderates für die Amtsperiode 2026-2030

Am 8. März 2026 fand der 1. Wahlgang der Erneuerungswahlen für die Amtsperiode 2026–2030 des Gemeinderates statt. Im Rahmen des 1. Wahlganges wurden sechs Mitglieder des Gemeinderates sowie das Präsidium gewählt. Das sechste Mitglied des Gemeinderatsgremiums ist das Primarschulpräsidium.

Der Gemeinderat Bonstetten hat sich für diese Amtsperiode wie folgt konstituiert:

• Gemeindepräsidentin Arianne Moser: Ressortvorstand Präsidiales und Finanzen

• Gemeinderat Bernhard Blümel: 1. Vizepräsident und Ressortvorstand Hochbau, Tiefbau/Werke, Land- u. Forstwirtschaft

• Gemeinderat Roger Schuhmacher: 2. Vizepräsident und Ressortvorstand Liegenschaften, Umwelt, Energie

• Gemeinderat Guido Wild: Ressortvorstand Gesundheit, Informatik, Sicherheit

• Gemeinderat Joel Zürcher: Ressortvorstand Soziales, Gesellschaft (Vereine, Kultur, Sport, ÖV)

• Gemeinderat Matthias Nufer: Ressortvorstand Bildung

Wahlen der Mitglieder der Kommissionen und des Wahlbüros

• Die Mitglieder der verschiedenen Kommissionen wurden vom neuen Gemeinderat ebenfalls gewählt. Für die Mitglieder des Wahlbüros erfolgt eine separate amtliche Publikation. Für die Kulturkommission sind noch Plätze frei. Eine erneute Ausschreibung erfolgt in der nächsten «DorfZiitig». Interessierte dürfen sich gerne via

praesidiales@bonstetten.ch melden.

Im Weiteren hat der Gemeinderat:

• Die Funktionäre für die kommende Legislatur bestimmt

• Die Funktionszuweisung für die bestehende Amtsdauer für das Gemeindliche Führungsorgan (GFO) bestimmt

• Das Investitionsprogramm 2026-2030 verabschiedet

• Den angepassten Situationsplan bezüglich Privater Gestaltungsplan «Am Bodenfeldbach» genehmigt Die Primarschulpflege hat sich an ihrer Sitzung vom 07.07.2026 für die Legislatur 2026-2030 konstituiert.

Des Weiteren hat die Schulpflege

• den Stellenplan für das Schuljahr

2026/2027 genehmigt

• die mittelfristige Raumplanung aufgrund der Schülerprognose besprochen.

• das Budget 2027 einer zweiten Lesung unterzogen

• den Semesterabschluss der Jahresrechnung 2026 abgenommen

• das neue Beurteilungskonzept bewilligt

• das überarbeitete Konzept der Schulsozialarbeit zu Händen des Amtes für Jugend und Berufsberatung (AJB) verabschiedet

• Anpassungen den Ferienhort betreffend beschlossen

• eine separierte Sonderschulung genehmigt

• Subventionen für Elternbeiträge an die Musikschule gesprochen.

Gemeinde Bonstetten

Auf der Höhe der Verzweigung Muristrasse/Zwillikerstrasse wurde der Beschuldigte auf seiner Kawasaki mit 103 km/h gemessen. (Bild Werner Schneiter)
Der Frauenlauf Winterthur fand am 21. Juni statt. (Bild zvg)

Wettswil: Konstituierung der Primarschulpflege

Das Organigramm mit den Ressortverteilungen ist online

Die neu gewählte Primarschulpflege

Wettswil hat sich an ihrer Sitzung vom 6. Juli für die Amtszeit 2026–2030 konstituiert. Unter der Leitung der neuen Präsidentin Simone Hoffmann beschloss das Gremium die Organisationsstruktur für die kommenden vier Jahre. Das Organigramm mit den Ressortverteilungen und Zuständigkeiten ist auf der Website der Primarschule veröffentlicht.

Mit dem Start der neuen Legislatur ist auch der Abschied von einem langjährigen Mitglied der Primarschulpflege Wettswil verbunden: Roger Schmutz ist nach 16 Jahren engagierter Tätigkeit aus der Schulpflege zurückgetreten. Während 12 Jahren führte er das Gremium als Präsident und setzte sich mit grossem Einsatz für die Weiterentwicklung der Schule und die Anliegen der Schulgemeinschaft ein. Die Schulpflege, die Schulleitung, die Lehrpersonen sowie alle Mitarbeitenden der Primarschule Wettswil danken Roger Schmutz herzlich für seinen langjährigen Einsatz und sein grosses Engagement zugunsten der

Schulpflege setzt sich wie folgt zusammen

Schule. Sie verabschieden ihn mit einem herzlichen «Adieu» und wünschen ihm für die Zukunft alles Gute. Mit der neuen Struktur und dem neuen Gremium ist die Primarschulpfle-

ge Wettswil bereit, die nächste Legislaturperiode aktiv zu gestalten und die Zukunft der Schule weiterzuentwickeln.

Primarschulpflege Wettswil a. A.

Der Gemeinderat in Hedingen hat sich konstituiert

Der Gemeinderat hat an seiner Sitzung vom 30. Juni die Weichen für die neue Legislatur gestellt und die Ressorts verteilt. Im Zentrum steht dabei die Kontinuität: Die bisherigen Gemeinderätin-

nen und Gemeinderäte bleiben ihren bisherigen Aufgabenbereichen weitgehend treu. Die Ressortverteilung gilt seit dem 1. Juli 2026 und präsentiert sich wie folgt:

Thomas Schweizer, Grüne, Hedingen

Mehr

Ein Ei besteht aus Wasser, Fett und Proteinen. Was passiert, wenn ein Ei erhitzt wird?

Die darin enthaltenen Proteine denaturieren und die Konsistenz verändert sich irreversibel. Auch wenn das Ei wieder abgekühlt ist, bleibt es hart. Auch unser Gehirn und unser Körper bestehen aus Wasser, Fett und Proteinen. Und wenn sich unser Gehirn und unser Körper zu stark erhitzen, drohen auch da irreversible Schäden.

Das ist auch der Grund, weshalb es ab 42 Grad Körpertemperatur gefährlich wird. Mit diesem anschaulichen Vergleich hat mein grüner Ratskollege und Arzt Benjamin Walder die Fraktionserklärung der Grünen zum Thema Hitze und Klimaschutz eingeleitet, denn Hitze ist ein Gesundheitsrisiko. In der Schweiz wurden bis Ende Juni 200 zusätzliche Tote infolge der Hitzewelle vermeldet und die Hitzewelle hält unvermindert an. Die Grünen haben daher ein Vorstosspaket erarbeitet und

Allgemeines Feuer- und Feuerwerksverbot

Seit Freitag, 10. Juli 2026, darf in Stallikon nicht mehr geknallt werden

Der Gemeinderat Stallikon hat die aktuelle Lage aufgrund der anhaltenden Trockenheit und der hohen Waldbrandgefahr geprüft. Er hat deshalb entschieden, für das gesamte Gemeindegebiet ein allgemeines Feuer- und Feuerwerksverbot zu erlassen. Das Verbot trat am Freitag, 10. Juli 2026, in Kraft und gilt bis auf Widerruf. Es umfasst das Entfachen von Feuer im Freien (inkl. Höhenfeuer) sowie das Abbrennen von Feuerwerk. Kontrollierte Grillfeuer (z.B. Gas-/Elektro- und Holzkohlegrill) in Siedlungsgebieten, namentlich in Gärten und auf Terrassen, sind unter Anwendung grösstmöglicher Vorsicht sowie Einhaltung der gebotenen Sicherheitsmassnahmen gestattet. Die Geräte müssen in jedem Fall kippsicher und auf feuerfestem Untergrund aufgestellt sein (z.B. auf befestigten Plätzen). Mit diesem Entscheid schliesst sich Stallikon den Gemeinden des Bezirks Affoltern an, welche bereits Ende Juni entsprechende Massnahmen beschlossen haben. Ziel des Verbots ist es, das Risiko von Wald-, Flur- und Vegetations-

In Stallikon gilt aktuell ein Feuer- und Feuerwerksverbot. (Symbolbild ChatGPT)

bränden zu minimieren und die Bevölkerung sowie die Infrastruktur zu schützen. Die Präsidialverfügung vom 8. Juli kann auf www.amtliche-nachrichten.ch/ stallikon eingesehen werden. Der Gemeinderat dankt der Bevölkerung für ihr Verständnis und appelliert an alle, die geltenden Vorschriften konsequent einzuhalten und mitzuhelfen, Brände zu verhindern.

Roberto Brunelli, Gemeindeschreiber

• Präsidiales/Dienste & Finanzen und Steuern – Nicole Doppler

• Tiefbau & ICT – Marco Vanetta

• Hochbau & Energie – Rolf Schilliger

• Immobilien & Sicherheit – Franziska Bossert

• Bildung & Jugend – Esther Nievergelt

• Gesundheit & Natur- und Umweltschutz – Debora Senn

• Soziales – Fabian Kraxner Als Vizepräsidenten des Gemeinderates wurden gewählt:

1. Vizepräsident: Marco Vanetta

2. Vizepräsident: Rolf Schilliger

Der Gemeinderat und die Verwaltung freuen sich auf die Zusammenarbeit in der neuen Legislaturperiode und die Weiterentwicklung der Gemeinde in den kommenden vier Jahren.

Gemeinsam in die neue Legislatur «Gemeinsam mehr bewegen» – unter diesem Motto starteten die Gemeindepräsidentin und die Schulpräsidentin in die neue Legislatur. Mit einem überraschenden Znüni-Besuch in den verschiedenen Bereichen hiessen sie die Mitarbeitenden persönlich willkommen. Die Freude über den unerwarteten Besuch war gross und bot Gelegenheit für kurze, persönliche Gespräche. Gleichzeitig dankten die beiden Präsidentinnen den Mitarbeitenden für ihren täglichen Einsatz und ihr Engagement zugunsten der Gemeinde. Gemeinde Hedingen

dieses mit einer Fraktionserklärung begleitet.

Ohne wirksamen Klimaschutz und ohne Anpassungsmassnahmen wird sich die Zahl hitzebedingter Todesfälle in den nächsten Jahrzehnten massiv erhöhen. Auch die Produktivität unserer Wirtschaft leidet unter der Hitze. Die Massnahmen sind also kein Luxus, sondern gesellschaftliche und wirtschaftliche Notwendigkeit. Es braucht eine Strategie, wie wir die

Hitze im Siedlungsraum reduzieren und wie wir Hitzewellen begegnen, welche Massnahmen kurz- und langfristig erforderlich sind und wie diese rasch umgesetzt werden können, um die Gesundheit und die Lebensqualität zu erhalten. Viele Massnahmen sind zwar bekannt, weniger CO2Ausstoss, weniger versiegelte Flächen, dafür mehr Schatten spendende Bäume – namentlich im Siedlungsgebiet, d.h. die Erhaltung von bestehenden grosskronigen Bäumen und die

Pflanzung alterungsfähiger Bäume mit genügend Wurzelraum. Mit der Öffnung von Bächen, der Schaffung von zusätzlichen Wasserflächen, genügend sickerfähigen Oberflächen müssen Städte und Dörfer nach dem Konzept der Schwammstadt konzipiert werden. Kanton, Gemeinden, aber auch Private müssen rasch handeln, doch die Umsetzung solcher Massnahmen hinkt der Notwendigkeit hinterher. Zu bedenken ist: Es geht nicht darum, das Klima zu retten, sondern uns.

Der neue Gemeinderat von Hedingen. (Bilder zvg)
Das Motto zum Start in die neue Legislatur: «Gemeinsam mehr bewegen.»
ÄMTLER KANTONSRÄTE MEINEN
Die
(von links): Franziska Bieri, Diana Pfister, Simone Hoffmann, Jana Markworth, Matthias Gretler. (Bild zvg)

Grenzen auf der Spur

Sommerserie «Grenzen» (3): Bei den Geometern – zwischen Büro und Mettmenstetter Paradies

Sandra ISabél ClauS

Was heute meist als klare Linie auf einer Karte erscheint, entwickelte sich über Jahrhunderte: Grenzen von Grundstücken, Gemeinden, Kantonen oder Staaten sind das Ergebnis eines langen historischen Prozesses aus Macht, Recht und schliesslich exakter Vermessung. Im Mittelalter und in der frühen Neuzeit waren Grundstücksgrenzen oft nicht präzise dokumentiert, sondern orientierten sich an natürlichen Linien wie Bach- und Flussläufen, Baumreihen oder Felsen. Vieles beruhte auf mündlicher Übereinkunft. Im 17. Jahrhundert entstanden in manchen Regionen der heutigen Schweiz erste systematische Grundstücksaufzeichnungen, etwa sogenannte Zehntenpläne, die insbesondere für Steuerzwecke dienten. Vermehrt strebte die Verwaltung nach Übersicht und Klarheit. So etablierten sich nach und nach Katasterpläne, einheitliche Vermessungsrichtlinien und klar definierte Parzellengrenzen mit Koordinaten.

Klare Zuständigkeiten

Heute ist ein Grundstück im Grundbuch rechtlich festgehalten, die Grenzen im Vermessungssystem exakt verortet und im Gelände markiert. «Die Schweiz ist in Sachen Vermessung top organisiert, der Kanton Zürich sogar top von top», erklärt Diego Willa, Gesellschafter der Firma gpw in Affoltern, die im Knonauer Amt für 12 der 14 Gemeinden die amtliche Vermessung ausführt und damit für die Grenzen von Grundstücken im Bezirk verantwortlich ist. Diese Zusammenarbeit regelt die Nachführung der amtlichen Vermessung mit sogenannten Nachführungsverträgen. Der Bund delegiert die hoheitliche Aufgabe der Vermessung an die Kantone, diese wiederum an die Gemeinden. Interessant ist dabei, dass die Gemeinden die Verträge mit natürlichen Personen, den patentierten Ingenieur-Geometern, abschliessen und nicht mit juristischen Personen, sprich Firmen. «Diese persönliche Verantwortung und Haftung ist speziell und allgemein wenig bekannt», betont Diego Willa, patentierter Ingenieur-Geometer ETH.

Die amtliche Vermessung der Schweiz wird bis ins kleinste Detail reglementiert und streng beaufsichtigt. «Wir werden vom Kanton kontrolliert, ob wir die Weisungen und Vorschriften eingehalten haben. Und der Kanton wird wiederum vom Bund beaufsichtigt», erklärt Roman Wolf, Mitglied der Geschäftsleitung bei gpw und ebenfalls patentierter Ingenieur-Geometer ETH. «Auch bei Grenzstreitigkeiten zwischen Nachbarn in einer von uns betreuten Gemeinde sind wir die Ansprechpartner. Die streitenden Parteien können nicht einen eigenen Geometer wählen.»

Grenzsuche mit GNSS Grenzstreitigkeiten gibt es zum Glück nicht sehr viele. Häufiger kommt es jedoch vor, dass bei Strassensanierungen bestehende Grenzmarkierungen «verloren gehen» und der Verlauf der Strasse plötzlich nicht mehr der eigentlichen Grenze entspricht. Ein aktuelles Beispiel dafür findet sich beim idyllisch gelegenen Kinder- und Jugendhaus Paradies oberhalb Mettmenstetten. Die Gemeindestrasse wurde kürzlich saniert, verkehrsberuhigende Massnahmen wurden umgesetzt und der Strassenverlauf leicht angepasst. Dabei fielen einige bestehende Grenzzeichen den Veränderungen zum Opfer.

Bevor neue Grenzzeichen gesetzt werden können, müssen die ursprünglichen Grenzpunkte zunächst lokalisiert werden. Dafür stehen den Geometern verschiedene Messtechniken zur Verfügung. «In offenem Gelände wie hier arbeiten wir mit dem GNSS. GNSS steht für Global Navigation Satellite System

und nutzt die Signale verschiedener Satelliten zur Positionsbestimmung», erklärt Abdulla Yalin, Geomatiktechniker bei gpw. Besonders praktisch ist der ein-

Auf diese Weise wird sichergestellt, dass das Satellitensystem mit der erforderlichen Genauigkeit arbeitet und die nachfolgende Absteckung zuverlässig erfolgen kann. Eine wichtige und selbstverständliche Qualitätskontrolle.

Arbeit im Feld und Büro

«Auch bei Grenzstreitigkeiten zwischen Nachbarn in einer von uns betreuten Gemeinde sind wir die Ansprechpartner. Die streitenden Parteien können nicht einen eigenen Geometer wählen.»

Roman Wolf, Ingenieur-Geometer ETH und Mitglied GL gpw

gebaute Neigungskompensator. «Er korrigiert die Schrägstellung des Messstabs automatisch. Dadurch muss ich nicht exakt senkrecht über dem Grenzpunkt stehen, um trotzdem korrekte Messwerte zu erhalten.» Der Vorteil dieser Methode: Zwischen den einzelnen Messpunkten braucht es keinen Sichtkontakt. In dichten Wäldern, in engen Strassenschluchten und tiefen Tälern stösst die Satellitentechnik jedoch an ihre Grenzen. Dort kommt ein Tachymeter zum Einsatz. Dieses bestimmt die Lage eines Punktes anhand von Winkelund Distanzmessungen. So lässt sich beispielsweise auch ein Tunnel mit höchster Genauigkeit vermessen. Wenn nötig über mehrere Kilometer hinweg.

Lagefixpunkt als Referenz

Zurück zur Strasse im Mettmenstetter Paradies geht es auf Schatzsuche: «Finde den Lagefixpunkt.» Dabei handelt es sich um dauerhaft markierte Referenzpunkte mit bekannten Koordinaten, die als Grundlage für sämtliche Vermessungsarbeiten dienen und sich wie ein Netz über die ganze Schweiz spannen. Kaum sichtbar, verborgen in einem Schacht, und doch zentral für alles, was folgt: Von diesen Fixpunkten aus erhält jeder Grenzpunkt seine exakte Position im Raum. Unter Anleitung von Abdulla Yalin überprüft der Lernende Alexander Berglas zunächst, ob das GNSS-System richtig funktioniert. Dafür setzt er die Spitze des Messstabs in die Mitte des eingravierten Dreiecks und gleicht die gemessenen Koordinaten mit den bekannten Werten des Lagefixpunktes ab.

pro Jahr zu besuchen. So lernen die jungen Fachleute nicht nur die Technik kennen, sondern auch ihre Umgebung – mit all ihren Winkeln, Kanten und Grenzen.

Schein und Realität

Der Grenzpunkt am Strassenrand oberhalb Mettmenstetten ist mithilfe der Satellitendaten rasch gefunden. Das Grenzzeichen, ein Bolzen, ist noch vorhanden. Nicht so bei der nächsten Stelle. Da richtet Alexander Berglas die Spitze des Messstabs möglichst exakt aus, Abdulla Yalin bohrt die Stelle an und umkreist sie mit pinker Farbe. Auf diese Weise wird der Punkt für den Steinsetzer sichtbar gemacht, damit er weiss, wo genau er den Bolzen versenken muss.

Es folgen weitere Stationen, auch solche im Gras, wo ein Marchstein gesetzt werden wird. Nach rund zehn neu markierten Grenzpunkten offenbart sich, dass die Grenze gemäss Plan und Grenzzeichen teilweise deutlich vom neuen Strassenverlauf abweicht. Um eine saubere Grundlage zu haben, müsste die Situation mittels Mutation, also durch Landerwerb, bereinigt werden. Alternativ kann sie aber auch über Dienstbarkeiten wie ein Fahrwegrecht geregelt werden.

SOMMERSERIE

«Grenzen» – abstrakt und konkret

In der diesjährigen Sommerserie rücken die «Anzeiger»-Journalistinnen und -Journalisten Grenzen in den Fokus. Wo wurden einst Grenzen gezogen, wo werden Grenzen durchbrochen oder vielleicht auch mal etwas Grenzwertiges?

Jeder Teil ist eine individuelle Auseinandersetzung mit dem Grenzbegriff – ob abstrakt oder konkret. Lassen Sie sich überraschen und stellen Sie sich die Frage, wo Ihre eigenen Grenzen liegen und weshalb. (red)

Bereits erschienen: Mehr Wild im Wald (net) «Anzeiger» vom 7. Juli; Wer braucht schon eine Hüft-OP, wenn er den Klausenpass hat? (map) 10. Juli

Es sieht gut aus: Die Differenz beträgt weniger als einen Zentimeter. Nun blickt Alexander Berglas konzentriert auf den Bildschirm des Geräts, das ihm Schritt für Schritt die Richtung vorgibt, bis er den Grenzpunkt erreicht. Abdulla Yalin folgt ihm – ausgerüstet mit Spraydose und Werkzeugen.

Die Arbeit der Geomatiker findet selten allein statt. Im Gelände sind sie meist zu zweit unterwegs – einer bedient das Messgerät, der andere markiert, sichert oder kontrolliert die Punkte vor Ort.

Gleichzeitig ist der Beruf stark mit dem Büro verbunden. Was draussen gemessen wird, fliesst direkt in digitale Pläne und Katasterdaten ein. Es ist eine Kombination aus Feldarbeit und Computerarbeit. Diese Vielseitigkeit schätzen auch die rund 130 Lernenden in der Deutschschweiz, die sich jährlich für den Beruf des Geomatikers entscheiden. Die Lehre dauert vier Jahre. Dabei wechseln sich Praxis und Schule blockweise ab: zwei Wochen Unterricht, gefolgt von mehreren Monaten Arbeit im Betrieb. Zudem ist ein überbetrieblicher Kurs

Das ist allerdings nicht mehr Sache des Geometers. Seine letzte Tat hier im Paradies ist das Nachprüfen der Vermessung – ganz nach dem Grundsatz: Eine Messung ist keine Messung. Erst durch diese exakte Vermessung und die Dokumentation wird die Grenze fassbar.

Abdulla Yalin mit dem Situationsplan und den markierten Grenzpunkten an der Strasse im Paradies ob Mettmenstetten.

Kantonaler Lagefixpunkt gefunden!

Teamarbeit: Abdulla Yalin (in Orange) und Alexander Berglas beim Verorten der Grenzpunkte – mit GNSS-Messstab.

Roman Wolf und Diego Willa (von links) sind den Grenzen mit Marchstein und Bolzen auf der Spur. (Bilder Sandra Isabél Claus)
Abdulla Yalin beim Vermessen mit dem Tachymeter.

Gemeinderat Knonau konstituiert sich für die Amtsdauer 2026–2030

Aus den Verhandlungen des Gemeinderates Knonau

Nach den Gesamterneuerungswahlen der Gemeindebehörden vom 8. März und 14. Juni 2026 hat sich der Gemeinderat Knonau am 2. Juli 2026 für die neue Amtsdauer 2026–2030 konstituiert. Dabei wurden die Ressorts verteilt, Stellvertretungen bestimmt sowie die Delegationen und Kommissionen neu bestellt. Das Gemeindepräsidium übernimmt Roland Buchmann. Er folgt auf die bisherige Gemeindepräsidentin, die nach zwei Legislaturen (acht Jahren) im Gemeindepräsidium sowie insgesamt 22 Jahren Tätigkeit im Gemeinderat für die neue Amtsdauer nicht mehr zur Wahl angetreten ist. Neu übernehmen Brigitta Trinkler das Amt der ersten Vizepräsidentin und Christoph Bickel das Amt des zweiten Vizepräsidenten.

Weiter gibt es im Gemeinderat nachfolgende Änderungen. Sandra Casartelli wurde neu in den Gemeinderat gewählt und übernimmt das Ressort Soziales, Gesundheit und Gesellschaft. Die bisherige Gemeinderätin Claudia Bickel stellte sich nach über fünf Jahren Tätigkeit im Gemeinderat für die neue Amtsdauer nicht mehr zur Verfügung. Im Zuge der neuen Ressortverteilung übernimmt Christoph Bickel das Ressort Energie und Umwelt und folgt damit auf den bisherigen Ressortvorsteher Nathanaël Wenger, der dieses während acht Jahren innehatte.

Gleichzeitig wurde die Organisation im Bereich Präsidiales angepasst und schlanker gestaltet. Die Verantwortung für die Liegenschaften wird ab der Legislatur 2026–2030 nicht mehr dem Präsidialressort zugeordnet, sondern neu im Ressort Finanzen, Sicherheit und Liegenschaften wahrgenommen.

Die Ressortzuteilung für die Amtsdauer 2026–2030 sieht wie folgt aus:

• Präsidiales und Hochbau: Roland Buchmann

• Bildung, Freizeit und Kultur: Christian Albrecht

• Energie und Umwelt: Christoph Bickel

• Tiefbau und Werke: Marcel Bosshart

• Soziales, Gesundheit und Gesellschaft: Sandra Casartelli

• Finanzen, Sicherheit und Liegenschaften: Brigitta Trinkler

Mit der Konstituierung sind die organisatorischen Grundlagen für die politische Arbeit der kommenden vier Jahre geschaffen. Der Gemeinderat dankt den ausscheidenden Behördenmitgliedern für ihr langjähriges Engagement und wünscht allen Beteiligten eine erfolgreiche Amtsdauer 2026–2030.

Bachaufweitung mit Zugang zum Haselbach; Kreditbewilligung und Auftragserteilung für Planerleistungen

Der Gemeinderat Knonau hat die nächsten Planungsschritte für die Bachaufweitung mit Zugang zum Haselbach auf der Parzelle Kat.-Nr. 1253, vis-à-vis dem Blumengeschäft Kraut & Rosen beschlossen. Rund 150 Meter bachaufwärts des Stampfiplatzes soll nun ein naturnaher Aufenthalts- und Begegnungsort entstehen. Der Haselbach prägt das Ortsbild von Knonau und ist ein wichtiger Bestandteil der Naherholung. Aufgrund der bestehenden Uferverbauungen ist der Zugang zum Gewässer jedoch vielerorts eingeschränkt. Nach der erfolgreichen Aufwertung beim Gemeindehaus soll nun ein weiterer Abschnitt ökologisch und gestalterisch aufgewertet werden. Vorgesehen sind eine naturnahe Bachaufweitung mit abgeflachtem Uferbereich sowie Aufenthalts-, Spiel- und Begegnungsmöglichkeiten. Das Vorprojekt wurde von den kantonalen Fachstellen positiv beurteilt; auch die erforderlichen Hochwasserschutzabklärungen liegen vor. Für das Projekt hat die Baudirektion des Kantons Zürich im Rahmen des Pro-

gramms «#hallowasser – Zürcher Gewässer erleben» einen Förderbeitrag von maximal 437250.00 Franken zugesichert. Der Gemeinderat bewilligte für die weiteren Planungsarbeiten einen Kredit von 82000.00 Franken und vergab die entsprechenden Planerleistungen. Die Projektierung soll bis Herbst 2026 erfolgen. Der Baubeginn ist unter Berücksichtigung der Fischschonzeit für das Frühjahr 2027 vorgesehen. Die Fertigstellung ist bis spätestens März 2029 geplant. Mit dem Projekt werden sowohl die ökologische Qualität des Haselbachs als auch die Aufenthaltsqualität im Dorfkern weiter verbessert.

Öffentliche Beleuchtung Knonau; Beleuchtungskonzept genehmigt

Die öffentliche Beleuchtung in Knonau soll in den kommenden Jahren schrittweise modernisiert werden. Die Gemeinde verfügt derzeit über 216 gemeindeeigene Leuchtstellen, von denen bereits 80 auf LED-Technologie umgerüstet wurden. Bei zahlreichen älteren Anlagen besteht jedoch Handlungsbedarf, da Ersatzteile nur noch eingeschränkt verfügbar sind und einzelne Komponenten das Ende ihrer Lebensdauer erreicht haben. Das von den EKZ erarbeitete Beleuchtungskonzept wurde vom Gemeinderat Knonau genehmigt und bildet die Grundlage für die zukünftige Erneuerung der öffentlichen Beleuchtung. Vorgesehen ist eine vollständige Umstellung auf LEDTechnologie. Künftig soll in der ganzen Gemeinde warmweisses Licht mit einer Farbtemperatur von 3000 Kelvin eingesetzt werden. Ergänzend sind eine nächtliche Dimmung sowie intelligente Steuerungen mit Bewegungsmeldern in naturnahen Bereichen vorgesehen. Der bestehende Halbnachtbetrieb wird grundsätzlich beibehalten. Durch die Modernisierung sollen der Energieverbrauch und die Betriebskosten der öffentlichen Beleuchtung um über 80 Prozent reduziert sowie Lichtimmissionen und Auswirkungen auf die Umwelt minimiert werden. Als erster Umsetzungsschritt ist für das Jahr 2026 der Ersatz von 58 prioritären Leuchtkörpern vorgesehen. Gleichzeitig werden die Gesamtkosten für die schrittweise Erneuerung der öffentlichen Beleuchtung für die Jahre 2026 bis 2028 ermittelt. Mit dem neuen Beleuchtungskonzept schafft die Gemeinde die Grundlage für eine energieeffiziente, umweltverträgliche und zukunftsorientierte öffentliche Beleuchtung.

Strassenunterhalt; Kreditbewilligung und Auftragserteilung für Zustandsaufnahme und Massnahmenplanung

Der Gemeinderat Knonau hat einen Kredit von 13458.45 Franken für die Zustandsaufnahme der Gemeindestrassen und die Erarbeitung einer Massnahmenplanung bewilligt. Die Arbeiten schaffen eine aktuelle Grundlage für die

mittel- und langfristige Planung des Strassenunterhalts. Die Gemeinde verfügt über ein rund 21 Kilometer langes Strassennetz. Nachdem im Jahr 2015 ein systematisches Erhaltungsmanagement eingeführt wurde, ist nun eine Aktualisierung der Zustandsdaten vorgesehen. Solche Erhebungen werden in der Regel alle fünf bis sieben Jahre durchgeführt, um eine verlässliche Planung des Strassenunterhalts sicherzustellen. Im Rahmen der Arbeiten werden die Fahrbahnen vor Ort beurteilt, der Sanierungsbedarf erfasst und Prioritäten für künftige Massnahmen festgelegt. Die Ergebnisse werden dokumentiert und in digitaler Form für die Weiterverarbeitung im Geografischen Informationssystem (GIS) der Gemeinde aufbereitet.

Mit der Durchführung der Zustandsaufnahme und der Erstellung der Massnahmenplanung wurde eine spezialisierte Fachfirma beauftragt. Die Kosten belaufen sich auf 13458.45 Franken inklusive Mehrwertsteuer. Die aktualisierten Zustandsdaten und die daraus abgeleitete Massnahmenplanung ermöglichen eine gezielte und wirtschaftliche Planung zukünftiger Unterhaltsund Sanierungsarbeiten sowie eine bessere Koordination mit weiteren Infrastruktur- und Werkleitungsprojekten.

Brücken und Gewässerübergänge; Kreditbewilligung und Auftragserteilung für Inspektion und Zustandsbeurteilung

Für die Inspektion und Zustandsbeurteilung der gemeindeeigenen Brücken und Gewässerübergänge hat der Gemeinderat Knonau ein Kredit von 11891.00 Franken bewilligt. Die Arbeiten dienen der langfristigen Sicherstellung der Verkehrssicherheit sowie des Werterhalts der Infrastruktur. Im Rahmen der Vorabklärung werden 13 Bauwerke auf dem Gemeindegebiet untersucht. Dabei erfolgt eine visuelle Zustandsbeurteilung vor Ort sowie die systematische Erfassung und Dokumentation der Ergebnisse in einer Fachanwendung. Zusätzlich werden Hinweise zu allfälligem Sanierungsbedarf sowie Kostenschätzungen für künftige Instandsetzungsmassnahmen erarbeitet. Mit den Arbeitenwurde eine auf Infrastruktur- und Erhaltungsmanagement spezialisierte Fachfirma beauftragt. Die Ergebnisse bilden eine wichtige Grundlage für die Planung künftiger Unterhalts- und Sanierungsmassnahmen sowie für die mittel- und langfristige Finanzplanung der Gemeinde.

Werkdienst, Kreditbewilligung und Auftragserteilung für Instandsetzung Salzsiloanlage

Die Salzsiloanlage im Grund weist an der bestehenden Holzkonstruktion witterungsbedingte Schäden auf. Bei einer periodischen Kontrolle wurden lokale Fäulnis- und Hohlraumbildungen fest-

gestellt; in einzelnen Bereichen wird gemäss Servicebericht eine Sanierung empfohlen. Um die Betriebssicherheit der für den Winterdienst zentralen Anlage langfristig sicherzustellen, wird eine hinterlüftete Wetterschutzverkleidung aus Lärchenholz erstellt. Ergänzend sind lokale Instandsetzungsarbeiten an der Holzkonstruktion sowie Anpassungen an der Aufstiegsleiter vorgesehen. Der Gemeinderat Knonau hat hierfür einen Kredit von 30526.85 Franken bewilligt und die Ausführung der Arbeiten an eine spezialisierte Fachfirma vergeben. Die Kosten sind im Investitionsbudget 2026 eingestellt. Mit den vorgesehenen Massnahmen wird die Salzsiloanlage wirksam vor weiteren Witterungseinflüssen geschützt und ihre Nutzungsdauer nachhaltig verlängert.

Aktualisierte Energieplanung der Gemeinde Knonau; Planungsbericht mit Massnahmen und Energieplan genehmigt

Die Gemeinde Knonau richtet ihre Energieplanung auf die aktuellen klima- und energiepolitischen Zielsetzungen von Bund, Kanton und Region aus. Die bisherige kommunale Energieplanung stammt aus dem Jahr 2011 und entspricht nicht mehr den heutigen Rahmenbedingungen und Anforderungen. Im Rahmen der regionalen Energieplanung des Knonauer Amts wurde deshalb auch der kommunale Energieplan von Knonau überarbeitet. Ziel ist es, die Wärme- und Kälteversorgung langfristig auf das Netto-Null-Ziel auszurichten und den Anteil erneuerbarer Energien weiter zu erhöhen. Die aktualisierte Planung koordiniert die lokalen Energiepotenziale mit dem zukünftigen Energiebedarf und schafft die Grundlage für eine nachhaltige und effiziente Energieversorgung. Die neuen Planungsinstrumente umfassen einen Planungsbericht, kommunale Massnahmenblätter, einen Energieplan mit Verbundgebieten, einen Infrastrukturplan sowie einen Energiepotenzialplan. Sie wurden in Zusammenarbeit mit den Gemeinden des Knonauer Amts erarbeitet und durch die zuständigen kantonalen Fachstellen vorgeprüft. Mit der aktualisierten Energieplanung verfügt Knonau über ein wichtiges strategisches Instrument für die zukünftige Entwicklung der Energieversorgung. Die Planung schafft Orientierung für Behörden, Energieversorger und weitere Beteiligte und bildet die Grundlage für die Umsetzung konkreter Massnahmen in den kommenden Jahren. Der Gemeinderat hat die aktualisierte Energieplanung verabschiedet und zur Genehmigung an den Kanton weitergeleitet. Gleichzeitig unterstützt er die Zielsetzung, im Wärmebereich einen Beitrag zur Erreichung von NettoNull bis 2040 zu leisten.

Aktualisiertes Naturschutzinventar der Gemeinde Knonau genehmigt Das kommunale Naturschutzinventar der Gemeinde Knonau wurde aktualisiert und den heutigen fachlichen Anforderungen angepasst. Der Gemeinderat hat das überarbeitete Inventar genehmigt und damit eine wichtige Grundlage für den kommunalen Naturund Landschaftsschutz geschaffen. Das bisherige Inventar stammte aus dem Jahr 1998. Im Rahmen der Überarbeitung wurden die bestehenden Objekte überprüft, die Inventargrundlagen aktualisiert und die Daten digital erfasst. Damit verfügt die Gemeinde über eine zeitgemässe Grundlage für die Berücksichtigung von Natur- und Landschaftsschutzanliegen in der Raumplanung sowie in Planungs- und Bewilligungsverfahren. Mit der Genehmigung des aktu-

alisierten Inventars erfüllt die Gemeinde ihre gesetzlichen Aufgaben im Bereich des Natur- und Heimatschutzes und stärkt den langfristigen Schutz wertvoller Lebensräume und Landschaftselemente im Gemeindegebiet. Der Gemeinderat dankt der beauftragten Fachperson sowie den Mitgliedern der LEK-Kommission für die engagierte Mitarbeit bei der Erarbeitung des Inventars.

Aktualisiertes Gebäudebrüterinventar der Gemeinde Konau genehmigt Verschiedene Vogelarten wie Mauersegler, Mehlschwalben, Rauchschwalben oder Schleiereulen sind auf geeignete Brutplätze an Gebäuden angewiesen. Um diese Standorte langfristig zu erhalten und bei Bauvorhaben angemessen berücksichtigen zu können, wurde das kommunale Gebäudebrüterinventar der Gemeinde Knonau aktualisiert und digitalisiert. Das bisherige Inventar stammte aus dem Jahr 2013 und entsprach aufgrund seines Alters sowie der fehlenden Digitalisierung nicht mehr den heutigen Anforderungen. Im Frühjahr 2026 wurden bestehende Brutstandorte überprüft und neue Vorkommen erfasst. Die Arbeiten erfolgten durch Mitglieder der LEK-Kommission in Zusammenarbeit mit einer externen Fachperson und nach den Vorgaben des Kantons Zürich. Das aktualisierte Inventar schafft eine aktuelle und verlässliche Grundlage für die Berücksichtigung von Gebäudebrütern in Planungs- und Bewilligungsverfahren. Gleichzeitig leistet es einen wichtigen Beitrag zum Erhalt wertvoller Brutstandorte und zur Förderung der Artenvielfalt im Gemeindegebiet. Die Erhebungen zeigen, dass sich die Bestände der einzelnen Arten unterschiedlich entwickeln. Während bei den Mauerseglern dank Fördermassnahmen zusätzliche Brutstandorte festgestellt werden konnten, ist bei den Rauchschwalben ein deutlicher Rückgang zu verzeichnen. Der Gemeinderat hat das überarbeitete Gebäudebrüterinventar genehmigt und dankt den Mitgliedern der LEK-Kommission sowie der beigezogenen Fachperson für die sorgfältige Erarbeitung der Inventargrundlagen.

Aufwertung des Wattbachs; Kreditbewilligung und Auftragserteilung Planungsarbeiten Der Wattbach (Gruenholzbach) zählt zu den ökologisch wertvollsten Fliessgewässern im Kanton Zürich. Aufgrund bestehender Defizite bei der Gewässerstruktur und einer festgestellten Abnahme der Biodiversität soll ein Abschnitt zwischen der Brücke Chamstrasse und dem Haselbach (Teilabschnitt A) ökologisch aufgewertet werden. Die geplante Aufwertung soll die Lebensräume für Wasserorganismen und weitere Arten verbessern, die ökologische Vernetzung stärken und gleichzeitig den Naherholungswert des Gewässers erhöhen. Die Erarbeitung eines Ausführungsprojekts bildet zudem die Voraussetzung, um kantonale Fördermittel aus dem Programm «Vielfältige Zürcher Gewässer» beantragen zu können. Für die Planungsarbeiten hat der Gemeinderat einen Kredit von 9632.00 Franken (inkl. MwSt.) bewilligt und den Auftrag zur Ausarbeitung des Aufwertungsprojekts erteilt. Die Arbeiten werden im Jahr 2026 durchgeführt. Ein weiterer Abschnitt zwischen Boggsmatten und der Autobahn soll zu einem späteren Zeitpunkt weiterbearbeitet werden. Mit der Projektierung schafft die Gemeinde die Grundlage für eine nachhaltige ökologische Aufwertung des Wattbachs und den langfristigen Erhalt dieses wertvollen Lebensraums.

Gemeinde Knonau

Vieles wurde beschlossen im Gemeindehaus Knonau. (Bild Claudia Eugster)

Telefon0582005700 inserat@affolteranzeiger.ch www.affolteranzeiger.ch

Brigitte reemts Flum

In der «Osteria dei Poeti» in Maschwanden ist Aufbruchstimmung spürbar. Neue Ideen entstehen, die Taverne im Untergeschoss wurde neu gestaltet, und das Team lebt einen unverkennbaren «Jetzt erst recht»-Geist.

Ein Neustart mit Hindernissen

Das wunderschöne Restaurant im Herzen von Maschwanden hat eine lange Geschichte hinter sich. Als Restaurant Kreuz war es überregional für hervorragende Fischküche bekannt. 2009 kaufte Roberto Massaro, Inhaber des gleichnamigen Baugeschäfts aus Thalwil, das historische Gebäude und eröffnete nach einem grösseren Umbau die «Osteria del Massaro», die auch etliche Jahre erfolgreich geführt wurde. Dann gab es Probleme mit dem damaligen Pächter, die zu einer Schliessung des Lokals und einer langwierigen Suche nach einem neuen Pächter führten. In der Folge blieb das Restaurant fast anderthalb Jahre lang geschlossen. Im März 2025 dann das grosse Aufatmen: Maschwanden bekam mit der «Osteria dei Poeti» wieder

Wir setzen dabei ausschliesslich auf regionale Produkte. Für Familien wird es zudem eine Kinderbetreuung geben.»

Hil Nrejaj, Chef de Service

ein Restaurant mitten im Dorf. Doch der Neustart vor gut einem Jahr war holprig. Hinter dem Restaurant standen zunächst drei gleichberechtigte Betreiber. Die Vielzahl an Entscheidungsträgern erschwerte die Abläufe, insbesondere die Zusammenarbeit zwischen Küche und Service funktionierte nicht immer reibungslos. Und so verliess der Koch Antonio Cioce das Restaurant im November 2025 wieder, und der Chef de Service Giampiero Crocicchia ging im März 2026.

Gastgeber aus Leidenschaft

Geblieben ist von der Gruppe Matteo Grossi, verantwortlich für das Management und den Einkauf, der jetzt der alleinige Pächter des Restaurants ist. Er blickt auf eine langjährige Erfahrung als Wirt zurück. Grossi wuchs in Mailand auf und stammt aus einer Familie mit langer Tradition in der Gastronomie. Bereits seine Grossmutter führte ein kleines Hotel in Rimini. Er versuchte es in seiner Jugend erst einmal mit einem Studium der Politikwissenschaften, musste aber schnell feststellen, dass das seine «Leidenschaft für Essen und

Be su ch en S ie un se re W eb sit e! Buchen Siejetzt!

Irische Musik in Kirche

Am Freitag, 17. Juni, um 19 Uhr spielen lokale Musikanten irische Musik im Chilegarte. Seite 9

«Armseliges Affoltern»

Die Parkgebühren vor allem beim Friedhof sind für einige Leser ein grosses Ärgernis. Seite 9

Durchs Luzerngebiet

Die Senioren bestritten auf dem E-Velo ihre ganz eigene Etappe der «Tour de France». Seite 11

Aufbruch in Maschwandens Traditionsrestaurant

Wein» nicht befriedigte. Mit nur 22 Jahren folgte er seiner Passion und eröffnete 1996 mit Unterstützung seiner Eltern die «Osteria dei Poeti» in Mailand. Vierundzwanzig Jahre lang führte Grossi dieses Restaurant, das im historischen Brera-Viertel im Herzen von Mailand gelegen war. Mit den Jahren erlangte es einige Bekanntheit und wurde zur Institution, weil es eines der letzten traditionellen Osterien mit authentischer Küche im Zentrum von Mailand war.

Von Mailand ins Säuliamt

Der grosse Einbruch kam 2020 mit der Covid-Pandemie. Norditalien war bekanntlich besonders betroffen und Grossi war gezwungen, seine Osteria fast

«Covid war wie ein völlig neues Kapitel in einem Buch.»

Matteo Grossi, Pächter «Osteria dei Poeti»

zwei Jahre immer wieder zu schliessen. «Covid war wie ein völlig neues Kapitel in einem Buch», erinnert sich Grossi. Es

wurde kein Geld mehr verdient, es gab keine Arbeit mehr, viele Menschen wechselten den Beruf. Ein «ökonomisches Desaster». Fast zeitgleich wurde Grossi Vater eines Sohnes. Samuel wurde in der Schweiz geboren. Die Mutter Anna, eine Schweizerin, hatte in Mailand studiert und dort auch Matteo Grossi kennengelernt. Als sie nach dem Studium anfing, in Zürich in der Pharmabranche zu arbeiten, führte das Paar eine Fernbeziehung. Jahrelang pendelte Grossi zwischen Mailand und Zürich, bis er sich 2022 entschied, in die Schweiz überzusiedeln. Hier widmete er sich zunächst ganz seiner Rolle als Vater und wollte gar nicht mehr als Gastronom tätig sein. Doch 2025 lernte er über den Koch Antonio Cioce Roberto Massaro kennen, und «ein sehr grosses Abenteuer» nahm seinen Anfang.

Mit neuem Team in die Zukunft

Nach den beschriebenen Startschwierigkeiten, vor allem personeller Natur, versucht die «Osteria dei Poeti» jetzt, noch einmal das Vertrauen der Maschwandner und der Kunden aus der ganzen Region zurückzugewinnen. Seit Ende 2025 steht Christian Pagliafoglie am Herd und bereitet italienische Küche frisch zu. In Reminiszenz an das frühere Restaurant Kreuz gibt es auch immer ein

Die «Osteria dei Poeti» hat turbulente Monate hinter sich. Mit neuem Team will Pächter Matteo Grossi nun durchstarten

Fischgericht auf der Karte. Und auch Pizza kann man sowohl mittags als auch abends bestellen.

Seit April 2026 ist Hil Nrejaj als Chef de Service tätig. Auch er hat langjährige Erfahrung in der Branche, sowohl im Barbereich als auch im Service. Unterstützt wird er von zwei Servicemitarbeiterinnen und nach Bedarf Aushilfen.

Neue Impulse für die Osteria Hil Nrejaj bringt nicht nur Erfahrung mit, sondern auch Ideen. Die «Osteria dei Poeti» bietet rund 30 Plätze im romantischen Garten sowie etwa 80 Innenplätze, verteilt auf die historische Fischerstube, die Wirtsstube, einen kleinen Saal und die Taverne. Unter der gestalterischen Leitung von Hil Nrejaj entstand dort eine stilvolle Bar mit sorgfältig ausgewähltem Mobiliar und viel Charme. Sie eignet sich sowohl für einen Apéro vor dem Essen als auch für einen gemütlichen Ausklang des Abends. Die Räumlichkeiten können zudem exklusiv für private Anlässe gemietet werden. Ein weiteres Projekt steht bereits in den Startlöchern: Ab dem 2. August möchte die «Osteria dei Poeti» an Sonntagen einen Bauernbrunch anbieten. «Wir setzen dabei ausschliesslich auf regionale Produkte. Für Familien wird es

zudem eine Kinderbetreuung geben», sagt Nrejaj. Die Begeisterung für neue Ideen ist ihm dabei deutlich anzumerken.

Der Blick nach vorne

Für Matteo Grossi bedeutet die «Osteria dei Poeti» mehr als nur ein Restaurant. Nach fast einem Vierteljahrhundert als Wirt in Mailand und dem Umzug in die Schweiz hat er in Maschwanden noch einmal ein neues gastronomisches Abenteuer begonnen. Der Start verlief schwieriger als erwartet. Doch inzwischen sind die personellen Weichen gestellt, neue Ideen werden umgesetzt und der Blick richtet sich nach vorne. Ob die Osteria wieder zu einem festen Treffpunkt für das Dorf und die Region wird, werden die kommenden Monate zeigen. Der Wille dazu ist jedenfalls deutlich spürbar und wünschenswert wäre es auch – für das Team, das Dorf und die Region.

Wachstum im Säuliamt

In dieser Serie berichtet der «Anzeiger» regelmässig über Wirte und Wirtinnen aus dem Säuliamt. (red)

Wirt Matteo Grossi mit Chef de Service Hil Nrejaj. (Bilder Brigitte Reemts Flum)
Die neugestaltete Taverne in der «Osteria dei Poeti».

Montag,13.7.bis Samstag,18.7.26

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KamblyBiscuits div.Sorten,z.B. Butterfly,2x100g

ChiratKressi div.Sorten,z.B. Kräuter,2x1l

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Volvic GrünteeMinze, 6x1,5l

Volg Entkalker div.Sorten,z.B. Entkalker,2x1l

Starbucks div.Sorten,z.B. LungoHouseBlend, 10Kapseln

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Maga div.Sorten,z.B. Farbfangtücher, 2x24Stück

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Erfolgreiche Lehrabschlüsse in der Automobilbranche

Knonauer Yorick Gasser gewann den Goldpokal und Hedinger Joel Wernli den Silberpokal

Am 9. Juli fand in der Swiss Life Arena in Zürich die Diplomfeier von 270 Lehrlingen der Automobilbranche statt, darunter 23 Frauen. Vor rund 1200 Angehörigen, Freunden, Betreuenden und Lehrpersonen moderierte der ehemalige Fernsehreporter, Jan Billeter, die feierliche Zeremonie der erfolgreichen Lehrabgänger. Die Lernenden von 27 Klassen der Berufsschulen Winterthur, Wetzikon und Zürich wurden klassenweise, zusammen mit ihren Lehrpersonen, gefeiert. Mit dem Fähigkeitszeugnis bekamen alle Lehrabgänger einen Eishockey-Puck, der sie an das Lokal ihrer Diplomfeier erinnern soll.

Im Anschluss erfolgte die Ehrung der besten Resultate aller Lehrabschlüsse. In sechs Kategorien wurden jeweils die drei besten Lernenden mit einem Pokal ausgezeichnet. In der Kategorie Mechatroniker Fachrichtung Nutzfahrzeuge, einer anspruchsvollen vierjährigen Lehre, konnten erfreulicherweise

Irische Fiddle-Musik im Chilegarte Bonstetten

Irische Musik in der Kirche

Am Freitag, 17. Juni, um 19 Uhr spielen Sea, Salt and Vinegar irische Musik zum Tanzen und Lauschen im Garten rund um die reformierte Kirche. Malzig, herb und leicht süss wie ein irisches StoutBier fliessen die Melodien von Sea, Salt and Vinegar ins Ohr und lassen vor dem inneren Auge irische Küstenlandschaften, saftig grüne Wiesen, Schafherden und gesellige Pub-Runden vorbeiziehen.

Vier lokal verortete Musikanten

Das lokale Quartett spielt ein Repertoire aus traditionellen Jigs, Reels und Hornpipes, das die Zuhörerinnen und Zuhörer zum Verweilen, Träumen und Tanzen einlädt. Naira Bernstein und Maria Sonnleitner spielen Violine, Max Emch Gitarre und Fabienne Jacomet spielt Bodhrán (irische Trommel). Ein musikalisches Fest voller Lebensfreude!

Das nächste Konzert im Chilegarte Bonstetten findet am 21. August statt; die Band The 5th House spielt Jazz, Blues und Rock.

Reformierte Kirche Bonstetten

Eintritt frei, Kollekte. Bei Regen findet das Konzert in der Kirche statt.

www.ref-knonaueramt.ch/chilegarte Sea, Salt and Vinegar spielen im Chilegarte

Ihre Meinung ist willkommen!

Gerne können Sie der Redaktion des «Anzeigers» einen Leserinnen- oder Leserbrief schicken. Dazu gibt es ein paar wichtige Regeln: Ihre Meinungsäusserung muss mit Namen sowie Adresse und Telefonnummer des Verfassers oder der Verfasserin versehen sein und soll in maximal 2000 Zeichen ein Thema aus der Region aufgreifen oder einen Beitrag im «Anzeiger» kommentieren. Wir achten darauf, dass nur Briefe in einem freundlichen Tonfall sowie ohne Verletzung von Persönlichkeitsrechten Dritter publiziert werden. Vermeiden Sie bitte Abkürzungen. Aufgeben können Sie Ihre Äusserung unter www.affolteranzeiger.ch/mitmachen/leserbrief-einreichen. (red)

zvg)

«Bezirkshauptort Stadt Affoltern ist armselig!»

Zum Thema allgemeine Parkplatzgebühren in der Stadt Affoltern: Der Leserbrief von Frau Marlis Baur aus Zwillikon vom 26. Juni hat meine volle Unterstützung. Es geht mir in erster Linie um die Parkplatzgebühren am Friedhof. Als ich das bemerkt habe, machte ich mich auf den Weg und besuchte sämtliche Friedhöfe im Bezirk Affoltern. Nirgends wird das so gehandhabt, wie in der armseligen Stadt Affoltern. Mettmenstetten hat zwar blaue Zone, aber drei Stunden freie Parkplätze. Das ist ja noch akzeptabel. Andere, kleinere Gemeinden haben gar keinen Parkplatz, und da wird einfach in der Gemeinde irgendwo parkiert. Wie lange dauert ein Friedhofsbesuch? Eher weniger als eine Stunde. Aber wie Frau Baur erwähnt hat, gibt es Situationen

oder moralische Gründe, dass es länger dauert als geplant. Oder man trifft jemanden und es geht dann halt länger. In diesem Moment muss man in der Trauer noch an die ablaufende Parkzeit denken. Oder man nimmt das Risiko für einen Bussenzettel am Auto in Kauf. Hat die Verwaltung wirklich die paar Franken Parkgebühr so nötig? Fast alle Personen, die im Friedhof ihre Ruhe fanden, haben diese Parkgebühr mit Steuerabgaben und sonstigen Gebühren schon im Voraus längst bezahlt. Ich bitte die Verantwortlichen, das Problem der Parkgebühr beim Friedhof nochmals zu debattieren und anzupassen im Sinne der Trauernden. Alles andere ist wirklich armselig.

Fredi Steiner, Hausen

zwei Lernende aus dem Knonauer Amt ausgezeichnet werden: Yorick Gasser aus Knonau gewann den Goldpokal für den hervorragenden, besten Abschluss im Kanton Zürich und Joel Wernli aus Hedingen den Silberpokal im zweiten Rang. Beide jungen Berufsmänner sind Lehrabgänger der Firma Karl Graf Automobile AG in Mettmenstetten. Die beiden Geehrten haben sich in ihrer Freizeit öfters um die Instandsetzung von Oldtimer-Fahrzeugen bemüht und dabei auch die Infrastruktur ihrer Lehrfirma benützen dürfen. Die aufwendige und feierliche Gestaltung des Anlasses unterstreicht eindrücklich die Wertschätzung der Berufslehre.

Allen 270 Lehrabgängern wird ein guter Einstieg ins Berufsleben gewünscht. Mit dem erfolgreichen Lehrabschluss ist die beste Basis dafür gelegt. Bruno Grob

Neues Zonenparkverbot im Gebiet BetpurBreiten-Oberdorf

Einheitliche Signalisation für klare Regeln

Die Stadt Affoltern am Albis führt im Gebiet Betpur-Breiten-Oberdorf ein Zonenparkverbot ein. Entlang der Betpurstrasse und der Betpurhöhe gilt bereits heute auf der ganzen Länge beidseitig ein Parkverbot. Für die Wiesengrundstrasse, die Breitenstrasse und die Alte Dorfstrasse bestand bisher keine entsprechende Signalisation. Eine Überprüfung durch die Abteilung Bau und Infrastruktur hat ergeben, dass aufgrund der zahlreichen Grundstückzufahrten ein gesetzeskonformes Parkieren am Strassenrand nicht möglich ist. Zudem wäre bei seitlichem Parkieren die erforderliche Durchfahrtsbreite von 3,50 Metern für Blaulichtorganisationen und den Winterdienst nicht mehr gewährleistet. Mit der Einführung des Zonenparkverbots gilt auf den fünf genannten Strassen künftig eine einheitliche Regelung. Gleichzeitig können zahlreiche einzelne Parkverbotssignale entfernt werden. Die neue Signalisation wird an den vier Zufahrten ins Quartier (Untere Bahnhofstrasse/Betpurstrasse, Innere Grundstrasse/Betpurstrasse, Untere Bahnhofstrasse/Wiesengrundstrasse sowie Zürichstrasse/Breitenstrasse) an-

gebracht und mit der bestehenden Signalisation der Tempo-30-Zone kombiniert. Die Umsetzung erfolgt bis Ende Juli 2026.

Stadt Affoltern am Albis

Das Signalisationsmaterial steht im Werkhof bereit für die Montage. (Bild zvg)

Wie viele Tiere müssen noch sterben?

Die Strecke zwischen Affoltern am Albis und Hedingen ist mit einer Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h signalisiert. Doch in den letzten zwei Monaten ereigneten sich dort mehrere tragische Vorfälle: Drei Katzen wurden angefahren und schwer verletzt, zwei weitere kamen ums Leben. Besonders erschütternd ist, dass die verletzten Tiere einfach liegen gelassen wurden und offenbar niemand die Polizei oder eine andere zuständige Stelle informierte. Die Dunkelziffer der wirklich getöteten Tiere ist viel höher. Das ist nicht nur erschreckend, sondern auch beschämend. Wer ein Tier anfährt, trägt Verantwortung. Ein kurzer Anruf bei der Polizei kann dafür sorgen, dass ein verletztes Tier schneller gefunden wird und nicht unnötig leiden muss. Einfach weiterzufahren, als wäre

nichts geschehen, darf nicht zur Normalität werden. Die wiederholten Unfälle werfen auch die Frage auf, ob die Höchstgeschwindigkeit auf diesem Strassenabschnitt noch angemessen ist. Wäre eine Reduktion auf 60 km/h in diesem Bereich nicht sinnvoll? Wenige Sekunden Zeitgewinn rechtfertigen kaum das Risiko für Tiere und möglicherweise auch für andere Verkehrsteilnehmende. Ich wünsche mir mehr Rücksicht, mehr Verantwortungsbewusstsein und eine ernsthafte Diskussion darüber, wie solche Vorfälle künftig verhindert werden können. Eine Gesellschaft zeigt ihren Charakter auch daran, wie sie mit den Schwächsten umgeht – dazu gehören auch unsere Haustiere.

Jolanda Kneubühl, Hedingen

Bonstetten. (Bild
Von links: Yorick Gasser (1. Rang), Philipp Koch, Lehrlingsbetreuer bei Graf Automobile AG, Joel Wernli (2. Rang). (Bild zvg)

...sindwir Ihre Spezialisten

Säuliämtler mit E-Velos im Luzernbiet unterwegs

Vor einem Monat waren die Fahrerinnen und Fahrer gut geschützt ins Luzernbiet an den Rootsee gefahren, die Eisheiligen im Gepäck. Diesmal war alles anders. Die Sonne heizte ein, warmes Zeugs war unnütz. Die interessante Tour, deren Bericht beim letzten Mal an der Holzbrücke endete, wurde am 8. Juli jenseits der Reuss fortgesetzt. Sicher und fast schon routiniert fanden alle den Weg ins Knonauer Depot. Als es um die Bezahlung ging, traute die Chefin im Depot nicht so recht der Liste des Tourenleiters Nögg Homberger. Sie zählte sicherheitshalber die Köpfe noch einmal selbst – es hätte sich ja ein blinder Passagier unter die Velofahrer mischen können.

Man fuhr durch Wiesen und Wälder und landete am KAB-Clubhaus mit Feuerstelle in Eschenbach und genoss den Blick auf den Pilatus. Dort fand auch ein gemütlicher Apéro von älteren Semestern statt. Doch die wollten nicht teilen. Die Quittung folgte prompt. Ein Bauer begann mit einem Ungetüm, einer riesigen Dreschmaschine, zu arbeiten. Während die Bikenden das Weite suchten, versanken die Apéröler im Staub des Mähdreschers. Es ging weiter durch Urs-

mu und dann knapp vorbei an Hochdorf und dem Baldeggersee entgegen. Während die einen eine Abkühlung im See genossen, stürzten sich die anderen aufs Essen. Ein eingespieltes Badi-Service-Küchenteam versorgte die hungrigen Mäuler mit Tagesmenü oder À-la-carte-Auswahl. Auch Schleckmäuler kamen nicht zu kurz. Auf der Rückfahrt gab es eine lang gezogene Schlange hinauf auf den Utenberg-Pass. Dabei fühlte man sich fast wie bei der derzeit laufenden Tour de France, deren Profis man später am Abend im Fernsehen bewundern konnte. Den Seniorinnen und Senioren blieben nur der Schweiss und das schwere Atmen. In Hauptikon am Dorfbrunnen angekommen, konstatierte man, dass der Brunnen trocken war. Schon galt wieder der Spruch «alle Flaschen leer». Hier verabschiedeten sich die Bikerinnen und Biker in alle Himmelsrichtungen. Zurück zur Holzbrücke in Sins, wo der letzte Bericht endete. An der Brücke drängte sich ein Quad – oder vielleicht war es ein Frosch, oder gar ein Lastwägeli – zwischen die Velofahrer. Darf der das?

Vogel Gut hatten die

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OUTDOORWEEKEND

•ErkundungderAlbiskette unddesSihlwalds •Übernachtunginder Natur •Wissenswertesüberden Wald •OrientierungmitKarteund Kompass •Outdoor-Skillserlernen

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IndiesemRätselsindalleobenstehenden Wörter versteckt.Siekönnensich waagrecht,senkrecht,diagonal, vorwärts,rückwärtsundineinanderübergehend verbergen.Dieübriggebliebenen BuchstabenergebeneinZitat oderSprichwort

Bruno
Teilnehmenden volle Trinkflaschen dabei, denn der Brunnen in Hauptikon war trocken. (Bild zvg)

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