CH Regionalmedien AG I Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I www.affolteranzeiger.ch I Auflage 27 313 I AZ 8910 Affoltern a. A. I Post CH AG
SSTTA ARRTTEE D DEEIIN N
r e m m So g n i in n i in a r T
Gültig bi s
31.07.2 024
22 M MO ON NA ATTEE N NU URR
AUS DEM BEZIRK AFFOLTERN I Nr. 50 I 178. Jahrgang I Freitag, 28. Juni 2024
C CH HFF 2222..-Für alle, die uns noch nicht kennen, aber gerne kennenlernen wollen, ab 16 Jahren
Deutliches Signal des Gerichts
Erfreuliche Leistungen im Fussball
Das Baurekursgericht lehnt den Rekurs der Sunrise ab. Damit wird in Wettswil beim Bahnwärterhäuschen keine 5G-Antenne gebaut. Seite 3
Die Frauen, aber auch die Männer des FC Affoltern legten einen fulminanten Saison-Schlussspurt hin. Seite 25
7,3
Millionen Franken Überschuss ergeben sich in Bonstetten. Seite 5
Abfallentsorgung bald elektrisch Dileca schliesst neuen Vertrag ab – hohe Zahlen bei der Sammlung von Bioabfällen Dominik Stierli Das Dienstleistungscenter Amt, kurz Dileca, kümmert sich im Auftrag der Gemeinden im Säuliamt um die Entsorgung von Kehricht, Kunststoff und Bioabfällen, aber auch um feuerpolizeiliche Aufgaben. Wie Dileca vergangene Woche mitteilte, hat man die Transportdienstleistung im Abfallwesen neu vergeben. Der Zuschlag ging erneut an die Firma Obrist Transport + Recycling AG. Die Auftragsvergabe war an einige Bedingungen geknüpft. Unter anderem war die Verwendung von CO2-neutralen Antrieben ein zwingendes Kriterium. So wird Obrist ab spätestens Frühjahr 2025 nur noch vollelektrische Fahrzeuge im Amt sowie in den beiden der Dileca angeschlossenen Gemeinden Islisberg und Jonen einsetzen.
«Aktuell werden elf Tonnen Kunststoffabfälle pro Monat gesammelt.» Franz Liebhart, Geschäftsleiter Dileca Schutz der Fussgängerinnen und Velofahrer gesendet werden», fasst ObristGeschäftsführer Thomas Benz die Vorteile zusammen. Beim Unternehmen hat man bereits seit vier Jahren Erfahrungen mit der neuen Antriebsform. An-
Seite 15 Michael Erismann, Führungsperson und Familienvater. (Bild Regula Zellweger)
«Anzeiger»-Haus wird verkauft
Elektrofahrzeuge mit Vorteilen Ein Elektroantrieb sei gerade bei Stopand-go-Fahrten besonders effizient. «Zudem sind die Leerungen viel ruhiger», ergänzt Dileca-Geschäftsführer Franz Liebhart im Gespräch mit dem «Anzeiger». «Der Motor ist praktisch lautlos, man hört nur die Warnsignale beim Rückwärtsfahren, die gezielt zum
«Versuche, den Spagat möglichst gut zu schaffen.»
Ein in Zukunft eingesetztes elektrisch betriebenes Fahrzeug. Auf dem Bild sind die Mitarbeitenden und Geschäftsleitungsmitglieder der Firma Obrist und die Verteter der Dileca zu sehen. (Bild zvg) fänglich mussten die Fahrzeuge entsprechend umgebaut werden, unterdessen kämen Serienfahrzeuge zum Einsatz. «Die Fahrzeuge werden in der Nacht langsam geladen und können danach den ganzen Tag eingesetzt werden», sagt Benz. In der Regel kämen pro Tour etwa 150 Fahrkilometer zusammen. «Dank nur einem Gang und der ruckelfreien Anfahrt sind es für uns die idealen Fahrzeuge», erklärt er. Von den aktuell 16 Elektrofahrzeugen werde seit einem halben Jahr auch schon täglich eines im Säuliamt eingesetzt. Bereits ab August erfolgt die Leerung der Unterflurcontainer (UFC) im Säuliamt mit einem elektrisch angetriebenen Fahrzeug. 33 UFC gibt es im Bezirk aktuell. «Ein halber Tag wöchentlich genügt im Moment, um diese zu leeren. Je nach Nutzung kann entschieden werden, dass ein UFC auch nur alle 14 Tage angefahren wird», erklärt Liebhart. So würden die Leerungen weniger Fahrten generieren. Um die Sicherheit und Effizienz bei der Abfallentsorgung weiter zu verbessern, setzt die Dileca zusammen mit den Gemeinden ver-
mehrt auf Unterflurcontainer. In einem Zeitraum von 20 Jahren soll die Umstellung schrittweise erfolgen. Man sieht verschiedene Vorteile, wie den geringeren Platzbedarf gegenüber Containern, die Möglichkeit, den Kehricht während sieben Wochentagen rund um die Uhr zu entsorgen und auch, dass die Säcke nicht Beute von Füchsen oder Katzen werden. Die maximale Laufdistanz zu einem UFC für Haushalte ist 250 Meter. Die wöchentliche Sammlung wird weiterhin durchgeführt.
Erfolgreiche Kunststoff-Sammlung Seit dem 1. April 2023 läuft die Pilotphase für die Kunststoff-Sammlung im Bezirk. «Diese ist sehr erfreulich gestartet. Aktuell werden elf Tonnen Kunststoffabfälle pro Monat im Amt sowie Jonen gesammelt», sagt Franz Liebhart. Das seien gut 4500 Säcke, was ein grosses Volumen gebe. Da zurzeit in der Schweiz keine Sortieranlage für Kunststoffe besteht, werden die Säcke ins deutsche Rheinfelden gebracht.
Im Säuliamt wurden im vergangenen Jahr 8996 Tonnen Kehrichtabfälle gesammelt. Dies entspricht einer Zunahme von 0,97 Prozent. Der Pro-Kopf-Anteil betrug 148 Kilogramm, ein Kilo weniger als im Jahr 2022. Die Siedlungsabfälle werden der Kehrichtverwertungsanlage in Dietikon zugeführt. Beeindruckend ist auch die Menge an Bioabfällen. Diese erreichte im letzten Jahr mit 8263 Tonnen eine ähnlich hohe Zahl wie die Kehrichtabfälle. «Bei uns wird extrem viel Grüngut gesammelt, nicht zuletzt, weil wir sehr ländlich sind. Gewisse Gemeinden haben sogar mehr Bioabfälle als Kehricht», sagt Liebhart dazu. Ein Blick in die Statistik verrät, dass hier Ottenbach mit 63 Kilogramm mehr Bio- als Kehrichtabfälle pro Kopf und Knonau mit einem Unterschied von 47 Kilo die Liste anführen. Ottenbach sammelt mit 211 Kilogramm pro Kopf auch am meisten Bioabfälle im Bezirk, gefolgt von Rifferswil mit 206 Kilogramm. Die Entsorgung der kompostierbaren Küchen- und Gartenabfälle geschieht dank der Vergäranlage Mülibach in Ottenbach ganz in der Nähe.
Pächter-Wechsel ab 2025 Medaillen für Aeugsterin
Per 1. Juli übernimmt ein privater Käufer von CH Media, die auch diese Zeitung herausgibt, die Liegenschaft an der Oberen Bahnhofstrasse 5 in Affoltern. Bereits heute nutzt CH Media nur einen Teil der Immobilie selbst. Künftig mietet das Medienunternehmen diese Fläche vom neuen Eigentümer zurück. Der zu CH Media gehörende «Anzeiger» bleibt am gewohnten Standort, so eine Medienmitteilung der CH Media. In einem Interview äussert sich Verleger Peter Wanner zu weiteren Themen: «Ich bin überzeugt, dass unsere modernen Druckmaschinen in Aarau noch sehr lange laufen. Die Nachfrage nach Printprodukten ist nach wie vor gross.» (fh)
Seite 13 ANZEIGE
Sie haben Spezialwünsche? Noch so gerne: schneebeli.ch
Badi und Camping Türlersee in neuen Händen Europameisterschaft im Orientierungslauf
Der «Löwen» in Hausen und die beiden Ausflugsrestaurants Türlersee und Seleger Moor werden ab nächstem Jahr gastronomisch aus einer Hand betreut. Das Unternehmerehepaar Joëlle Apter und Michael von Arx übernimmt zusammen mit seinem Geschäftsführer Oliver Wirkus die Pacht am Türlersee. Dazu gehören unter anderem das Gelände, der Camping- und der Parkplatz sowie das Strandbad. Man wolle gerade beim Speiseangebot auf Bewährtes setzen, sagen die neuen Verantwortlichen. Neu soll
aber dank digitaler Systeme die interne Organisation verbessert werden. So sei die Belegung von Parkplatz und Strandbad jederzeit ersichtlich, was die tägliche Ressourcenplanung unterstütze. Oder es lassen sich Speisen ohne Anstehen mit dem Smartphone bestellen. Für den Moment ist das noch Zukunftsmusik. Bis Ende Jahr bleiben Andreas und Bianca Glättli für den Betrieb am Türlersee verantwortlich. (dst)
Die Jugend-OL-EM mit den Kategorien für die bis 16-Jährigen (D/H-16) sowie die 17und 18-Jährigen (D/H-18) gilt als internationales Highlight im Wettkampfkalender der jugendlichen Athletinnen und Athleten. Im polnischen Szczecin konnte sich die Aeugsterin Mira Werder am vergangenen Wochenende zur D16-Europameisterin sowohl in der Langdistanz und im Sprint krönen lassen. Zudem holte sie die Silbermedaille in der Staffel. (fh)
Seite 11
Seite 21
Jonenstrasse 22 8913 Ottenbach T 043 322 77 77
50026 Mira Werder aus Aeugst. (Bild zvg)
9 771661 391004