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Donnerstag, 27. Januar 2022

114. Jahrgang Nr. 4

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In Laufen kann ab sofort getestet werden Bisher stand die Teststation in Laufen nur für Depooling-Tests zur Verfügung. Da diese Tests ab dieser Woche wegfallen, öffnet die Teststation nun für alle Testwilligen – mit wenigen Ausnahmen.

Freitag, 28.01.2022 Bei wechselnder Bewölkung ist es wieder vorwiegend trocken. 1 ºC 5 ºC

0 ºC 5 ºC

Melanie Brêchet Der Ansturm auf die Teststation am vergangenen Donnerstag war gross. Am ersten Abend, an dem das Testen für alle möglich sein sollte. Erschienen waren trotzdem hauptsächlich Schülerinnen und Schüler und deren Eltern, die sich einem Depooling-Test unterziehen mussten. Die beiden neu instruierten Mitarbeitenden hatten alle Hände voll zu tun — Michael Lehner vom Baselbieter Amt für Gesundheit packte mit an, um dem Ansturm Herr zu werden.

5 ºC 8 ºC

Samstag, 29.01.2022 Wechselnd bis stark bewölkt, neben langen trockenen Phasen ist auch wenig Regen möglich. Sonntag, 30.1.2022 Der Tag zeigt sich weiterhin sehr wechselhaft. Es könnte zwischendurch auch etwas Nass werden.

Laufen

Halyna Petrosanyak, ukrainische Dichterin, Übersetzerin und Literaturkritikerin, wohnhaft in Hofstetten, bestritt einen Lyrikabend mit geschichtlichen Ausführungen.

Depooling-Tests fallen weg

Die allwöchentlichen Depooling-Tests an den Schulen fallen nun zukünftig weg. Neu lesen die Schülerinnen und Schüler ihre zu Hause entnommenen Proben direkt mittels eines QR-Codes ein. In den Labors werden diese Spuckproben zusammengeschüttet und getestet. Neu ist jedoch, dass von jeder Probe ein Rest aufgehoben wird. Im Fall eines positiven Poolergebnisses werden die Proben der betroffenen Klasse noch einzeln getestet. Das Resultat erhalten die Schülerinnen und Schüler anschliessend direkt auf ihr Handy bzw. auf jenes eines Elternteils. Dank dieser Massnahme entfallen die Depooling-Tests, für die mit steigenden Ansteckungszahlen kaum mehr Termine zu bekommen waren. Das breite Testen war insbesondere für die Schulen eine grosse Herausforderung. Das bestätigt auch Dominique Bae-

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Instruktionen: Joël Lehner von der Firma Health Spot (m.) erklärt den Mitarbeitenden der Teststation was zu tun ist. FOTO: MELANIE BRÊCHET

Nunningen riswyl von der Schulleitung an der Primarschule Laufen. «Unser Sekretariat befasst sich fast nur noch mit Corona, obwohl es noch viel anderes zu tun gäbe. Wir sind mit dem Thema auch über die Wochenenden beschäftigt, da die Resultate teilweise spät kommen und nicht alle Eltern zeitnah einen Depooling-Termin erhalten haben.

Tests für — fast — alle

Die Teststation bleibt nun offen, auch wenn die Depooling-Tests wegfallen. Zukünftig können sich in Laufen alle ab zwölfjährig testen lassen. Jedoch mit einer Einschränkung, wie der Verant-

wortliche der zuständigen Firma Health Spot, Joël Lehner, sagt: Leute mit Symptomen müssen sich weiterhin nach Muttenz begeben: «Da in der Teststation in Laufen kein Arzt anwesend ist, können wir Leute mit Fieber, Halsschmerzen oder Kurzatmigkeit nicht testen, wir sind dazu nicht befugt.» Wichtig sei in jedem Fall, dass man sich anmelde: «Ohne Termin wird hier in der Regel nicht getestet. Alle, die sich hier einem Test unterziehen möchten, müssen sich anmelden, einen Termin buchen und mit dem zugestellten QR-Code vorbeikommen. Auch vor Ort könne man sich noch einchecken, je nachdem müsse man sich jedoch gedul-

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Geöffnet hat die Teststation beim Gesundheitszentrum in Laufen unter der Woche von 17 bis 20 Uhr und am Samstag von 9 bis 14 Uhr. Angeboten werden sowohl Antigen-Schnelltests als auch PCRTests (Spucktest oder Abstrich). Antigentests sind immer, PCR-Tests unter gewissen Bedingungen kostenlos.

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den, bis man an die Reihe komme. Lehner zeigt sich jedoch zuversichtlich, dass sich der Ansturm in Grenzen halten werde: «Letzten Donnerstag hatten wir nur acht Leute, die ausserhalb des Depoolings testen wollten.

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IMPRESSUM

Amtliches Publikationsorgan der Gemeinden in den Bezirken Laufen (BL) sowie Thierstein und Dorneck (SO) – mit Ausnahme Dornach, Gempen, Hochwald www.wochenblatt.ch Erscheint wöchentlich (Donnerstag) Herausgeberin CH Regionalmedien AG Hauptstrasse 37, 4242 Laufen Redaktion 061 789 93 38 redaktion.laufen@wochenblatt.ch Redaktionsleitung Gaby Walther (gwa) Redaktion Melanie Brêchet (meb) Redaktionsschluss Montag, 12.00 Uhr Inserate 061 789 93 33 inserate.laufen@wochenblatt.ch Verkaufsleiter Marco Dietz, 061 927 26 73 marco.dietz@chmedia.ch

Knapp 17 Jahre war Heidi Geissmann Stimme und Gesicht der Seppi`s Gebäudereinigung AG. Ob Offerten, Personal oder «offenes Ohr», Heidi war in dieser Zeit die Ansprechperson für Kunden und Personal. Ob Standortwechsel von Breitenbach nach Büsserach, Objektbesichtigungen oder Anlässe, viele sind gekommen und gegangen, Heidi war immer die konstante Grösse unserer Firma. Sie war auch mir eine grosse Stütze bei der Firmenübernahme vor 7 Jahren. Ab Februar 2022 kommt der nächste grosse Abschnitt in ihrem Leben. Für den bevorstehenden Ruhestand wünschen wir ihr nur das Allerbeste, eine glückliche und gesunde Zukunft und dass sie diese Zeit voll und ganz geniessen wird. Wir möchten uns auch im Namen unserer Kunden und aller Mitarbeiter/innen recht herzlich bei Heidi bedanken und wünschen ihr alles Gute und Erfüllung in der kommenden Zeit als «junge Rentnerin».

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Inseratekombinationen · Birs-Kombi: Inseratekombination mit Wochenblatt (Schwarzbubenland/Laufental), Wochenblatt (Birseck/Dorneck) und Birsigtal-Bote Auflage: 76 167 Ex. · AnzeigerKombi 31: Inseratekombination mit Birs-Kombi-Titeln, fricktal.info, Oberbaselbieter Zeitung, Allschwiler Wochenblatt, Muttenzer und Prattler Anzeiger, Birsfelder Anzeiger Auflage: 204 378 Ex. Druck CH Media Print AG Copyright CH Regionalmedien AG Abonnemente CH Regionalmedien AG, Abo Contact Center Neumattstrasse 1, 5001 Aarau 058 200 55 86 abo@azmedien.ch ½ Jahr CHF 60.–, 1 Jahr CHF 120.– Eine Publikation von www.chmedia.ch

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«Ich verwandle mich in Wasser, in Gras …» Halyna Petrosanyak, ukrainische Dichterin, Übersetzerin und Literaturkritikerin, wohnt in Hofstetten. Sie bestritt am 21. Januar im Alte Schlachthuus einen Lyrikabend mit geschichtlichen Ausführungen. Thomas Brunnschweiler Angesichts der schwierigen Coronasituation kamen erstaunlich viele Zuhörerinnen und Zuhörer an diesen Lyrikabend. Linard Candreia stellte die Lyrikerin kurz vor. Sie gewann in der Ukraine wie auch in Deutschland mehrere Preise. 2007 erhielt sie den Hubert-Burda-Preis für osteuropäische Autoren in Deutschland. 2010 folgte der Iwan-Frankopreis der Stadt Iwano-Frankiwsk. Petrosanyak erzählte selbst über ihre Heimat Ostgalizien am Rande der Karpaten. Sie belegte die Fächer Russisch und Deutsch an der Universität Iwano-Frankiwsk, der Hauptstadt des Verwaltungsgebiets, in dem ihr Dorf lag. Sehr viele berühmte Autoren seien aus dem ukrainischen Teil Galiziens gekommen: Joseph Roth, Manès Sperber und Leopold von Sacher-Masoch, der Namensgeber des Masochismus. Der Wechsel vom Dorf in die Stadt sei während zehn Jahren Ursache für eine innere Zerrissenheit gewesen. In einem Gedicht aus «Im Rhythmus der Landschaft» heisst es: «Dorf in den Bergen, wo in meinen Schlaf sich flicht das Tosen des Baches, wo der Alltag schwer ist, wie Säcke voll Salz, die Feiertage aber trüb und leer,…». Am Ende des Gedichts macht sie eine Zeitreise zurück in ihr Dorf: «…und

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der wohlbekannte Weg führt, so wie früher, auch jetzt in Richtung eines späten Mittelalters.»

Zwei Peter präsentieren unterschiedliche Kunst

Subtiles in starker Sprache

Es sind starke, einprägsame Bilder, welche die Lyrikerin braucht. Ebenso eindrücklich ist ein Gedicht aus dem Zyklus «Monologe der Maria Forno» über die schwierige Balance zwischen Sprechen und Schweigen. Nach dem Zerfall der Sowjetunion, die das Ukrainische stets als minderwertig darstellte, reiste sie nach Wien und in andere Städte. Diese Reisen hinterliessen auch Spuren in ihrem Schaffen. Das Gedicht «Florenz» beginnt anschaulich und sinnlich: «Eine Rose im Stein, / ein Schluck vom Ristretto…». Im Jahre 2018 erschien das von Iryna Pohribna sorgfältig illustrierte Bändchen «Liebesbotanik». Das Titelwort hat die Lyrikerin selbst erfunden, ohne wissen zu können, dass Molly Juchler «Liebesbotanik» in ihrer Erzählung «Pläuderli» am Anfang des 20. Jahrhunderts schon einmal erfunden hat. Im Gedicht «Hohes Alter» spielt Halyna Petrosanyak subtil mit der Redensart von der Nadel im Heuhaufen: «Vielleicht / funkelt / heute / die kostbare Nadel / der Wünsche / in einem / von hundert Heuschobern.» Das Motiv der Metamorphose und der Durchlässigkeit des lyrischen Ichs zur Natur spiegelt sich in «Morgengebet»: «Ich bleibe / in der Nähe des Flusses, / ich verwandle mich / in Wasser, / in Gras. // Hier ist die Türe / zur Ewigkeit — / spaltbreit geöffnet, / hier richte ich mich nur nach dir…». Am Ende ging Halyna Petrosanyak noch auf Fragen ein und las ein Gedicht auf Ukrainisch: eine wohlklingende, melodiöse und sanfte Sprache.

Beste Freunde: Peter Mösch (l.) und Peter Tschan zeigen gemeinsam in der Galerie Alts Schlachthuus ihre Werke.

Rund 40 Kunstinteressierte wohnten der Vernissage der beiden Künstler Peter Tschan und Peter Mösch bei. Die Ausstellung des Kulturforums Laufen bildet trotz unterschiedlicher Arbeitstechniken eine wohltuende Ausgewogenheit. Martin Staub

Lesung vor einem aufmerksamen Publikum: Halyna Petrosanyak las im Kulturzentrum Alts Schlachthuus in Laufen. FOTO: THOMAS BRUNNSCHWEILER

Der eine hat sich auf künstlerische, teils abstrakt wirkende Darstellungen von Natur spezialisiert. Peter Tschan arbeitet deshalb vorwiegend draussen, sucht in der natürlichen Umgebung Strukturen und Formen, die sich eignen, sich seinen Techniken unterzuordnen — die Frottage ist eine von Tschans Spezialitäten —, um

teils völlig abstrahiert, ein spannendes Bild abzugeben. Der andere, mittlerweile 80-jährig, zeigt sich als Sammler und Entdecker seiner Umgebung und versteht es wie kein Zweiter, seine «Schätze» spannend und ästhetisch ansprechend auf die Leinwand zu bringen. Peter Mösch hat in seinem Atelier ein riesiges Arsenal von alten Zeitungen, hält aber auch rostige Nägel, ausgediente Scheren und anderes Werkzeug bereit, um als Haupt- oder Nebensache seine oftmals geometrisch gestalteten Bilder zu komplettieren. Beiden Peter ist die Galerie Alts Schlachthuus als Aussteller bereits bekannt. Tschan aus Gelterkinden, Mösch aus Leymen, pflegen seit Jahren ein freundschaftliches Verhältnis und freuten sich auf ihre gemeinsame Präsentation in Laufen. Die Besucherinnen und Besucher erwartet eine ausgewogene Ausstellung mit vorwiegend grossformatigen Bildern, die sich trotz völlig unterschiedlicher Ar-

FOTO: MARTIN STAUB

beitstechnik recht harmonisch präsentiert. Auf die Frage: «Wie gehen Sie an ein neues Werk heran?», sagt Peter Mösch: «Ich arbeite spontan, das Werk entsteht auf dem Weg zur Vollendung, ich lebe mit dem Entstehungsprozess und male, um zu sehen.»

Grosse und kleine Formate

Peter Tschan hat schon vor Beginn eine Vorstellung, die sich aber im Entstehungsprozess gerne wandelt: «Ich konzentriere mich auf ein Motiv, setze das meist experimentell um, lasse die Natur mitgestalten und bin vom Endergebnis oft selber überrascht. Meine Reisen und Wanderungen inspirieren mich» Beide Künstler präsentieren nebst den grossen auch kleinere Formate. Während Mösch zu den neusten auch ältere Werke zeigt, hat sich Tschan vorwiegend auf aktuelle Bilder konzentriert. Galerie Alts Schlachthuus: Öffnungszeiten Fr 17-21, So 11-16. Finissage Sonntag, 6. Februar. ANZEIGE

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Pressekonferenz im Alte Schlachthuus: Die Lage ist ernst Simon Chen ist unterhaltend, aber nicht nur lustig. Zu nahe liegen die Aussagen des Komikers bei der Realität. Gaby Walther Anfangs letzte Wochen waren im Vorverkauf erst zwei Tickets weg. Am Samstag besuchten dann doch rund 50 Personen die Vorstellung im Alte Schlachthuus in Laufen und wurden mit einem geistreichen, aber auch nachhaltigen Programm belohnt. Denn der Auftritt von Simon Chen war nicht nur zum Lachen, sondern regte zum Nachdenken an. «Angst ist immer ein schlechter Ratgeber», meint Daniel Köchlin, der nach der Einleitung von Bundesrat Alain Berset die Fragen der Journalistinnen und Journalisten beantwortet. Gekonnt schlüpft Simon Chen in die Rollen der beiden Akteure, die seit der Pandemie allen bestens bekannt sind. Diesmal dreht sich die ernste Lage aber nicht um

Klimaerwärmung: Vielleicht liegt es am Magma. FOTO: GABY WALTHER

den Virus, sondern um den Klimawandel. Startpunkt der 10 Jahre dauernden Krise ist ein Hangrutsch beim Üetliberg. Seit diesem Ereignis hat das KAK (Kantonale Amt für Klima) den Klimanotstand ausgerufen und zählt die Klimaopfer. Ziel ist es, das persönliche CO2 zu reduzieren, um den Anstieg der Temperatur zu stoppen und Naturkatastrophen zu verhindern. In einem Mix aus Pressekonferenz, Radionachrichten und Auftritt eines Massnahmegegners zieht der Kabarettist erstaunlich viele Parallelen zur Coronasituation. Durch die fünfte Hitzewelle werde ab 65 Jahren am meisten gestorben, Abstand halten wegen der hohen Temperatur sei eminent und die Grenzen müssen geschlossen werden, es können keine Überschwemmungsflüchtlinge aufgenommen werden, erklärt der Bundesrat. Der Reproduktionsfaktor sei zu hoch. Die Überbevölkerung menschgemacht. Das neue Start-up My Shit propagiert, die Notdurft zu vermindern und pro Sitzung eine Abgabe für Arme zu spenden. Dabei

heisst die Gretafrage: «Konsumierst du noch oder kompensierst du schon.» Die Herdenkompensation soll erreicht werden. Rainhard Mays Lied «Über den Wolken» wird verboten, während der Song der Toten Hosen «Unter den Wolken» zur Hymne werden soll. Der Klimagegner kämpft für die Freiheit und fragt sich, ob die Erwärmung nicht durch das Erdinnere, das Magma, entsteht. Schliesslich tritt noch der Prediger auf, denn Gott habe alles vorausgesagt. Simon Chens Programm der Zukunft ist höchst aktuell. Am Auftritt des Wortspielers gibt es nichts zu bemängeln. Während zwei Stunden zieht er einen in seinen Bann und präsentiert eine Geschichte, die rundum aufgeht. Chen überzeugt als Imitator. Die Texte sind sprachlich raffiniert, wenn auch beklemmend. Ohne moralisch zu werden zeigt der Komiker überspitzt auf, wohin wir steuern, und dass Corona nicht die letzte und nicht die grösste Krise ist, die wir in naher Zukunft zu bewältigen haben.

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Freitag, 28. Januar, 20.00 Uhr

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Donnerstag, 27. Januar 2022 Nr. 4

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Witterswil, im Januar 2022 Wir danken unseren Verwandten, Freunden, Nachbarn, Bekannten und allen, die mit uns von unserem geliebten

Freitag, 28. Januar, 20.00 Uhr Ökum. Taizé-Feier, Pater Ludwig Ziegerer und Monika Stöcklin-Küry, Basilika Mariastein

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Sonntag, 30. Januar, 10.00 Uhr Gottesdienst, Pfarrer Stefan Berg Mittwoch, 2. Februar, 14.30 Uhr Ökum. Geschichtenabenteuer für Kinder ab fünf Jahren, Evelyne Standke und Sigrid Petitjean. Anmeldung bis 30.01. unter 079 514 29 72 oder evelyne.standke@kgleimental.ch

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Laufental Unsere Gottesdienste sind grundsätzlich ohne Covid-19-Zertifikatspflicht, daher mit einer Maximalzahl von 50 Personen. Falls wir mehr sind, steht im grossen Saal des Kirchgemeindehauses ein Tisch bereit mit Kerze und Text, wo man eingeladen ist zur Feier im kleinen Rahmen und zum Austausch.

31. 8. 1970 – 6. 12. 2021 Abschied genommen haben.

Wenn ihr an mich denkt, seid nicht traurig, sondern habt den Mut, von mir zu erzählen und zu lachen. Lasst mir meinen Platz zwischen euch, so, wie ich ihn im Leben hatte.

Der Lebenskreis von

Anita Steg-Kneuss 14. 2. 1931 – 19. 1. 2022

Die grosse Anzahl lieber Begegnungen, Kartengrüsse und Spenden zeigte uns das Nahesein vieler Menschen. Wir danken herzlich für die schönen Kränze und Blumenschalen sowie für die grosszügigen Zuwendungen, Umarmungen und Hoffnungswünsche.

hat sich geschlossen.

Wir vermissen dich. In Liebe und Dankbarkeit: Hugo Steg-Kneuss Hannelore Schmidlin-Steg Marc und Silvia mit Lars und Nico Jasmin und Lukas Kurt und Rita Steg-Rieder Michael und Valery mit Syena und Alycia Raffael Bruno und Beatrice Steg-Spiess Florian Fabienne Verwandte, Freunde und Bekannte

Die Liebe, die wir spüren, brennt in uns weiter wie ein Licht, sie weist uns den Weg, sie wärmt uns das Herz und lässt wohltuende Erinnerungen zurück; wer liebt ist nie alleine. Im Namen der gesamten Familie bedanken wir uns von Herzen für eure Anteilnahme.

Die Trauerfamilie

www.ref-laufental.ch Laufen Freitag, 28. Januar, 10.00 Uhr, Altersheim Rosengarten, Gottesdienst im grossen Saal. Zertifikatspflicht! Sonntag, 30. Januar, 10.00 Uhr, ref. Kirche Laufen, Gottesdienst mit Pfarrerin Regine Kokontis. Dienstag, 1. Februar, Märtseelsorg. Am 1. Februar finden Sie das ökumenische Pfarrteam am Markt am Stand, unterwegs oder auf der ökumenischen Kirchenbank bei der Katharinenkirche. Wir haben Zeit für Gespräche und Ihre Anliegen.

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Thierstein Gottesdienste: Maskenpflicht! Sonntag, 30. Januar, kein Gottesdienst. Mittwoch, 2. Februar, 9.00 Uhr, kath. Kirche, Fehren, ökumenischer Schulgottesdienst zum Thema Masken, Pfr. Stéphane Barth, Kat. Isabelle Grolimund, Org. Isidor Lombriser, 1.–6. Klassen, mit Take Away von Fehren Aktiv. Sonntag, 6. Februar, 10.15 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Gottesdienst, Pfr. Stéphane Barth, Org. Karolina Sanna, Sigr. Diana Klasnic. Konfirmandenunterricht: Jeweils Do. von 18.00–19.30 Uhr, Gde.-Saal im ref. KGH Thierstein, Breitenbach: Gr. 2 am Do., 27. Januar und Gr. 1 am Do., 03. Februar. Malprojekt: Freitag, 28. Januar, 14.00–16.00 Uhr, im Gde.-Saal der ref. Kirche Thierstein, an der Fehrenstr. 46 in Breitenbach: für Jung und Alt: Die Fische bei Maler Paul Klee, Marcus Pfister und die Fische in der Bibel. Kurze Einführung, dann eigenes Malen. Anmeld. bei: Pfr. St. Barth, Tel. 061 12 50.

Eine Stimme, die vertraut war, schweigt. Ein Mensch, der immer da war, ist nicht mehr. Was bleibt, sind glückliche Erinnerungen, die uns niemand nehmen kann.

Die Abdankung findet am Freitag, 28. Januar 2022 um 14.00 Uhr in der Kirche in Wahlen statt. Anschliessende Urnenbeisetzung im engsten Familienkreis. Anstelle von Blumen gedenke man dem Wohnheim Arche im Nauen, Dornach, Spendenkonto: 40-9093-4, Vermerk: Anita Steg. Traueradresse: Hannelore Schmidlin-Steg, Mättlein 3, 4246 Wahlen

Wir haben im engsten Familienkreis von meinem Ehemann, Vater, Schwiegervater, Opi und Bruder

Gilt als Leidzirkular.

Marcus Buser-Häfelfinger 26. 4. 1949 – 22. 1. 2022

Herzlichen Dank

Abschied genommen.

Irene Buser-Häfelfinger Marco und Rahel Buser-Neyerlin mit Noel Eveline Heutschi-Buser Traueradresse: Irene Buser-Häfelfinger, Wydenmatten 1A, 4226 Breitenbach Gilt als Leidzirkular.

Marianne Borer Wir danken allen Verwandten, Freunden, Bekannten und Schulkollegen die Marianne im Leben nahgestanden sind und ihre Anteilnahme und ihr Mitgefühl durch Worte, Umarmungen, Spenden und Blumen zum Ausdruck gebracht haben. Herzlichen Dank auch an Claudia Spaar, für die feierliche Gestaltung der Trauerfeier. Büsserach, im Januar 2022

Du zeigst mir den Pfad zum Leben. Vor deinem Angesicht herrscht Freude und Fülle, zu deiner Rechten Wonne für alle Zeit. Psalm 16, 11

Kirchgemeinderat: Hilft bei mat. Notlagen und Covid-19 bedingten Einbussen: Tel. 061 781 12 50.

Einschlafen, wenn die Kraft zum Leben sich dem Ende zuneigt, ist der Weg zur Freiheit und Trost für alle.

Die Trauerfamilien

Gekämpft – gehofft – verloren. Du hast gesorgt, du hast geschafft, bis dir die Krankheit nahm die Kraft, wie schmerzlich wars vor dir zu stehen, dem Leiden hilflos zuzusehen, das Schicksal setzte hart dir zu, nun bist du gegangen zur ewigen Ruh! In Liebe und Trauer, aber mit vielen schönen Erinnerungen nehmen wir Abschied von

Stefan Koch- Stebler Traurig, aber auch dankbar nehmen wir Abschied von

Anton Lukas Henz 18. 10. 1929 – 23. 01. 2022

Beatrice Hänggi Thomas und Lisa Henz-Schneider Silvia Kirchhofer-Henz Markus Henz Niklaus Hänggi und Sonja Busana Willy und Pia Henz Abdankung (mit Zertifikatspflicht) und Urnenbeisetzung am 3. Februar 2022 um 14.30 Uhr in der St. Lukas Kirche, Bärschwil. Dreissigster: Samstag, 26. Februar 2022 um 19.00 Uhr Traueradresse: Thomas Henz, Kirschgartenweg 478, 4252 Bärschwil

25.November 1954 bis 21. Januar 2022 Wir vermissen dich: Brigitte Kupferschmid Mischa und Judith Koch-Borer mit Laura und Gian Diego Koch und Isabelle Stebler Sven Koch und Michelle Wagner mit Samuel und Lyonel Verwandte und Bekannte Die Abdankungsfeier findet am Freitag, 4. Februar 2022 im engsten Familienkreis statt. Die Urnenbeisetzung findet anschliessend um 15.15 Uhr auf dem Friedhof in Oberkirch Zullwil/Nunningen statt. Dazu sind alle herzlich eingeladen. Dreissigster am Sonntag, 20. Februar 2022, um 9.00 Uhr in Oberkirch. Traueradresse: Diego Koch, Kirchweg 260, 4234 Zullwil Gilt als Leidzirkular.


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AMTLICHE MITTEILUNGEN Aus der Stadtratssitzung vom 24. Januar 2022 Der Stadtrat hat an seiner letzten Sitzung u.a. folgende Geschäfte behandelt und Beschlüsse gefasst:

• Erika Fringeli wurde für die laufende Amtsperiode bis 30.6.2024 in die Schwimmbadkommission gewählt.

• Sonya Pernter wurde für die laufende Amtsperiode bis 31.7.2024 in den Sekundarschulrat gewählt.

• Eine Kundgebung am 6.02.2022, 14.00 bis 16.00 Uhr, ab Schlachthausparkplatz bis Schulplatz Serafin wurde mit Verweis auf das Strassen- und Polizeireglement bewilligt.

• Jürg Vetter wurde für die laufende Amtsperiode bis 31.7.2024 in den Kreisschulrat gewählt.

• 3 Einbürgerungsgesuche wurden gutgeheissen und mit zustimmendem Antrag an die Sicherheitsdirektion weitergeleitet.

Sirenentest am 2. Februar 2022 Am Mittwoch, 2. Februar 2022, findet der jährliche schweizweite Sirenentest statt. Dabei wird die Funktionsbereitschaft der Sirenen für den «Allgemeinen Alarm» und für den «Wasseralarm» getestet. Im Kanton BaselLandschaft werden total 150 Sirenen getestet. Parallel dazu wird über die Informationsplattform ALERTSWISS auf die Alarmauslösung aufmerksam gemacht. Es sind keine Verhaltens- und Schutzmassnahmen zu ergreifen.

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Waldkinder Laufen/ Waldspielgruppe

Wichtige Zeit: In der Spielgruppe werden Kinder optimal auf ihre Einschulung vorbereitet.

Der Besuch einer Spielgruppe ist ein besonderer Moment im Leben eines Kindes. Falls es zuvor nicht bereits in einer Kita betreut wurde, ist es das erste Mal, dass sich ein Kind ausserhalb des Zuhauses und der eigenen Familie bewähren und sich mit gleichaltrigen Kindern in ein soziales Gefüge einfinden muss.

In Laufen stehen drei Spielgruppen zur Auswahl:

Spielgruppe Luftibus

Die Spielgruppe wird am Montag-, Mittwoch-, Donnerstag- und Freitagmorgen von 8.15 bis 11.15 Uhr und am Dienstagund Donnerstagnachmittag von 14.00

FOTO: ARCHIV

bis 17.00 Uhr an der Röschenzstrasse 41 (im katholischen Kirchgemeindehaus) angeboten. Zuständig ist Claudia Wohlgemuth. Erreichbar ist sie unter der Telefonnummer 077 416 15 23. Alltagssprache: Deutsch/Sprachförderung.

Spielgruppe Windrädli

Die Spielgruppe wird von Montag bis Donnerstag von 8.30 bis 11.30 Uhr an der Weststrasse 19 angeboten. Zuständig ist Dagmar Maurer. Erreichbar ist sie unter der Telefonnummer 077 521 35 94.

Die Waldspielgruppe wird am Montag von 9 bis 14 Uhr ab 3-jährig mit Mittagessen angeboten. Am Mittwoch und Donnerstag kann die Spielgruppe bereits ab 2-jährig besucht werden, am Mittwoch von 9 bis 12 Uhr, am Donnerstag von 8.30 bis 11.30 Uhr. Ebenso werden Waldnachmittage durchgeführt: für Kindergarten und Schulkinder einmal im Monat mittwochs von 13.30 bis 16.30 Uhr, ab 4 bis 8 Jahren. Ausserdem finden ebenfalls einmal im Monat Waldsamstage für Schulkinder ab 6 bis 10 Jahren inkl. Mittagessen statt. Dies jeweils von 10 bis 15 Uhr. Weitere Angebote sind unter www.waldspiel-gruppe.ch zu finden. Kontakt: Christina Stierli, Telefon 061 761 52 83 oder 079 737 54 51. Schon bald können interessierte Erziehungsberechtigte ihre Kinder für die Spielgruppe ab Sommer anmelden. Besucht ein Kind ein Jahr vor dem Eintritt in den Kindergarten mindestens zweimal wöchentlich eine Spielgruppe, übernimmt die Stadt Laufen einen dieser Besuche. Voraussetzung ist ausserdem, dass die Leitung der Spielgruppe über eine entsprechende Ausbildung verfügt, also zumindest eine Basisausbildung hat. Unabhängig vom Einkommen werden höchstens 100 Franken im Monat vergütet. Um von den Beiträgen zu profitieren, müssen die Erziehungsberechtigten bei der Stadtverwaltung einen Antrag einreichen. Dem Antrag ist eine Bestätigung der Spielgruppenleitung beizulegen, dass die Spielgruppe besucht wird. Die Beiträge werden während maximal eines Jahres und vierteljährlich ausbezahlt. Besucht ein Kind mehr als eine Spielgruppe, wird der Betrag nicht erhöht. Weitere Informationen: www-laufen-bl.ch. (stl)

INFORMATION WASSERQUALITÄT Dezember 2021 Allgemeine Informationen

Alle Chemischen und mikrobiologischen Wasserproben im Jahr 2021 entsprachen in den geprüften Belangen den gesetzlichen Anforderungen.

HOCHWASSERSCHUTZ BIRS EINLADUNG ZUR INFOVERANSTALTUNG

Das Trinkwasser ist hygienisch einwandfrei.

Für die Vorstellung der Projekte lädt die Stadt Laufen die Bevölkerung zu einer Informationsveranstaltung ein:

Herkunft des Trinkwassers

Grundwasserpumpwerk Birshalden. Fremdbezug: Wasserverbund Birstal Zwingen (WVB) Behandlung des Wasser

Grundwasser durch UV-Anlage Chemische Parameter Grundwasser

Gesamthärte: 26.40 fH* (fH: französischer Härtegrade) (10 fH = 0.1g Kalk pro Liter) Nitrat: 12.7 mg/Liter* (Toleranzwert 40 mg/Liter) *Durchschnittswerte Adresse für weitere Informationen

Bau und Planung Laufen: Tel. 061 766 33 40, E-Mail bau@laufen-bl.ch Brunnenmeister: Markus Rieder AG, Tel. 061 766 33 40, E-Mail markusriederag@bluewin.ch Allgemeine Informationen zu Trinkwasser: www.trinkwasser.svgw.ch

Begründete Einsprachen sind mit der Baugesuchs-Nummer versehen, innerhalb der Auflagefrist in drei Exemplaren an das Bauinspektorat Liestal, Rheinstrasse 29, 4410 Liestal zu richten.

Für Rückfragen: Bruno Kaufmann, Amt für

Wertvolle Erfahrungen sammeln

Schon bald können Eltern ihre Kinder für die Spielgruppe ab August anmelden. Wenn das Kind zweimal wöchentlich eine Spielgruppe besucht, finanziert die Stadt Laufen einen davon.

BG-Nr. 0179/2022. Bauherrschaft: Karrer Sonja u. Baumann Reto / Rairing 3 / 8108 Dällikon. Projekt: Einfamilienhaus mit Garage, Parz. 2939, Eichweg, 4242 Laufen. Projektverfasser/in: Andrea Karrer Architektin GmbH, Im Wygärtli 49b, 4114 Hofstetten SO

Termin

Donnerstag, 3. Februar 2022, 19.00 Uhr

Ort

Saal Alts Schlachthuus

Die Veranstaltung wird als Zertifikatsanlass (2G) durchgeführt. Zusätzlich ist im Saal das Tragen einer Schutzmaske obligatorisch. Die Stadt Laufen behält sich vor, aufgrund der Pandemie-Situation oder Anpassungen der Massnahmen durch den Bundesrat die Informationsveranstaltung auch kurzfristig abzusagen.

Z’LAUFE ISCH MÄRT

Erwachen aus dem Winterschlaf

Nach dem Christkindlimärt im Dezember fallen die übrigen Monatsmärkte in den Wintermonaten eher etwas kleiner aus. Der erste dieser beiden «Kleinmärkte» fand bereits früh im Jahr statt und ging mit einem kleinen aber feinen Angebot erfolgreich über die Bühne. Nächste Woche folgt nun bereits der Markt im «Hornig», welcher – sicher auch abhängig vom Wetter – bei manchem erste Frühlingsgefühle wecken dürfte. Auch wenn der Februarmarkt noch bescheidenere Ausmasse haben wird als die Märkte im Frühling und Sommer, kann man mit Fug und Recht behaupten, dass die Marktsaison so langsam aus dem Winterschlaf erwacht. Noch sind jedoch einige Marktfahrerinnen und Marktfahrer im Winterurlaub oder stecken in den saisonalen Vorbereitungen und Einkaufsreisen. Trotzdem erwartet die Besucherinnen und Besucher des Laufner Monatsmarktes schon wieder eine gute Mischung an Waren, welche die Händlerinnen und Händler anbieten. Mit von der Partie ist beispielsweise der Büecheregge. Es werden ausserdem verschiedene Kleidungsstücke angeboten, mit denen man mit Sicherheit die Frühlingsgarderobe aufstocken kann. Ebenfalls können die Gäste am Schmuckstand «schneugge» oder die Vorräte mit feinen Konfis, Senf, Käse und Wurstwaren auffüllen. Für die richtige Würze sorgen die Stände von Nahrin und Oswald. Für den Nachhauseweg bietet sich ein Säckli gebrannte Mandeln an – vielleicht das Letzte bis im kommenden Herbst? Wen es in die Wärme zieht, kommt auch nicht zu kurz: Die Laufner Cafés und Restaurants freuen sich auf Ihren Besuch und darauf, Sie mit feinen Menüs, Patisserie und Getränken zu bewirten. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!


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Donnerstag, 27. Januar 2022 Nr. 4

Ärztlicher Notfalldienst Telefon 061 261 15 15 Unter dieser Nummer erreichen Sie in Notfällen den diensttuenden Arzt, Kinderarzt und Zahnarzt in Baselland sowie in den Solothurner Bezirken Thierstein und Dorneck Telefon 0848 112 112 Bitte versuchen Sie zuerst, Ihren Hausarzt zu erreichen.

Bärschwil

Baupublikation

Bauherr: Stephan Kündig, Hof Oberfringeli 340, 4252 Bärschwil Projektverfasser: DeLaval AG, Lukas Suter, Münchrütistrasse 2, 6210 Sursee Bauobjekt: Um- und Anbau Mutterkuhstall Gebäude Nr. 241 Bauplatz: Hof Oberfringeli Bauparzelle: GB-Nr. 3 Planauflage: Gemeindeverwaltung Einsprachefrist: 11. Februar 2022

Beinwil

HERZLICHEN DANK

Fridolin Nietlispach-Altermatt Wir danken Herrn Christoph Klingenbeck für den würdevoll gestalteten Trauergottesdienst, die tröstenden Worte und die Segnung der Urne. Für die musikalische Umrahmung möchten wir Herrn Renz unseren Dank aussprechen. Für die fürsorgliche Pflege geht unser Dank an das Pflegepersonal vom Rosengarten sowie die Spitex Laufen und das Spital Bruderholz. Für die ärztliche Betreuung danken wir Dr. Andreas Koller, Herrn Dr. Zech und Rolf Kirchhofer.

Rodersdorf

Baupublikation

Bauherrschaft: Roger Schindler, Buchenstrasse 9, 4118 Rodersdorf Bauprojekt: Umbau und Aufstockung EFH Bauort: Buchenstrasse 9, 4118 Rodersdorf Bauparzelle: GB-Nr. 382 (W2a) Projektverfasser: Plan-Werk.CH GmbH, Wahlenstrasse 72, 4242 Laufen Planauflage: Gemeindeverwaltung Rodersdorf (nach telefonischer Voranmeldung) Einsprachefrist: An die Baukommission bis 10. Februar 2022

Für den Blumenschmuck, die Heiligen Messen sowie für die vielen Karten, Briefe und Geldspenden möchten wir herzlich Danke sagen. Ein Dank allen, die Abschied nahmen von Fridolin und ihn auf seinem letzten Weg begleitet haben, an alle Freunde und Familie. Er wird immer einen Platz in unseren Herzen haben.

Trauerfamilie Dorli und Theo Dreissigster: Freitag, 04.02.2022 in Laufen

Baupublikation

Bauherrschaft: Jeker Rolf und Mirjam, Hagmatt 208, 4229 Beinwil Bauprojekt: Renovation Gebäudehülle Dach/ Fassade, Erstellen einer Holzterrasse Anmerkung: Nachträgliches Gesuch, Arbeiten bereits ausgeführt Bauplatz: Hagmatt 208 Grundbuch Nr.: 165 Zone: ausserhalb Bauzone Planauflage: Beim Baupräsidenten Einsprachefrist: 11. Februar 2022

Baupublikation

Bauherrschaft: Swisscom (Schweiz) AG, A. Schneider, Froburgstrasse 17, 4600 Olten Bauprojekt: Glasfaserverbindung Zullwil – Beinwil Projektverfasser: bpm Waldmeier GmbH, 4132 Muttenz Bauplatz: Gemäss Pläne Bauparzelle: mehrere gemäss Liste Planauflage: Beim Baupräsidenten Einsprachefrist: 11. Februar 2022

Hofstetten-Flüh

Baupublikation

Bauherr: Stöckli Evelyn und Yogarajah Gnanasekaran, Ettingerstrasse 13, 4114 Hofstetten SO Projektverfasser: wilhelm + partner architekten, Im Hofacker 8, 4106 Therwil Bauobjekt: Ersatzneubau Einfamilienhaus Ausnahmegesuch: Dacheinschnitte Bauplatz: Ettingerstrasse 13a, 4114 Hofstetten SO Bauparzelle, GB-Nr.: 4046 Planauflage: Gemeinde Hofstetten-Flüh, Abteilung Bau-, Umwelt- und Raumplanung, Neuer Weg 7, 4114 Hofstetten SO Einsprachefrist: 27. Januar 2022 bis 10. Februar 2022

Fehren

Baupublikation

Bauherrschaft: Dioguardi Flavio u. Angelika Schlossgasse 2A, 4142 Münchenstein Projektverfasser: Idealbau Arch. AG Schlossstrasse 3, 4922 Bützberg Bauobjekt: Neubau Einfamilienhaus Bauplatz: Büsserachstrasse Bauparzelle: GB-Nr. 458 Planauflage: Gemeindeverwaltung Fehren Einsprachefrist: 27. 1. – 10. 2. 2022

Baupublikation

Bauherrschaft: Irene Häner, Lämmlismatt 31, 4232 Fehren Projektverfasser: Gerster Holzbau AG, Sabelmattstrasse 4, 4208 Nunningen Bauobjekt: Renovation Dach und Fassade Wohnhaus Bauplatz: Lämmlismatt 31 Bauparzelle: GB-Nr. 329 Planauflage: Gemeindeverwaltung Fehren Einsprachefrist: 27. Januar – 10. Februar 2022 Das Bauvorhaben befindet sich ausserhalb der Bauzone in der Landwirtschaftszone. Es wird zur Prüfung an den Kanton weitergeleitet.

Kleinlützel

Baupublikation

Bauherrschaft: Markus Buschle und Ines Schmid, Drahtzugstrasse 50, 4057 Basel Bauobjekt: Neubau EFH mit Carport Grundeigentümer: Bauherrschaft Projektverfasser: Bautec AG, Riedliweg 17, 3292 Busswil BE Bauplatz: Zollgasse Bauparzelle: 3971 Planauflage: Gemeindeverwaltung Kleinlützel Einsprachefrist: 27. Januar 2022 bis 10. Februar 2022

Nunningen

Baupublikation

Gesuchsteller/-in: Raiffeisenbank, LaufentalTierstein, Bahnhofstrasse 17, 4242 Laufen Projektverfasser/-in: Sutter + Partner Architekten, 4704 Niederpipp Bauvorhaben: Verkehrsspiegel bei Parkplatzausfahrt Raiffeisenbank Bauplatz: Zullwilerstrasse 4 Parzelle: GB-Nr. 2251 Planauflage: Gemeindeverwaltung Nunningen Besonderes: Ausnahmeantrag für zusätzliche Kundenparkplätze und geänderte Einfahrt Kantonsstrasse Einsprachefrist: 27. Januar bis 10. Februar 2022

Baupublikation

Gesuchsteller: Blaser-Altermatt Erika & Peter, Oberkirch 5, 4208 Nunningen Projektverfasser: Blaser-Altermatt Erika & Peter, Oberkirch 5, 4208 Nunningen Bauvorhaben: Neubedachung Garage Bauplatz: Oberkirch 5a Parzelle: GB-Nr. 2524 Planauflage: Gemeindeverwaltung Nunningen Einsprachefrist: 27. Januar 2022 bis 10. Februar 2022

Zullwil

Baupublikation

Bauherrschaft: Institut für Anlage-Immobilien Schweiz GmbH, Luzernerstrasse 105 6014 Luzern Bauobjekt: Umbau 3 Wohnungen Architekt: Trösch Baudienstleistungen GmbH Baumgarten 21, 3376 Graben Bauplatz: Hauptstrasse 65 Bauparzelle GB-Nr: 323 Planauflage: Beim Baupräsident Einsprachefrist: 11.02.2022

Unsere Schalter sind für Sie wie folgt geöffnet: Bearbeitungszeiten Telefon und E-Mail:

8 bis 12 Uhr und 13 bis 17 Uhr

Schalter:

8 bis 12 Uhr (Nachmittags auf telefonische Voranmeldung)

Bei Fragen oder für weitere Auskünfte wenden Sie sich bitte an inserate.laufen@wochenblatt.ch oder Telefon 061 789 93 33

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THIERSTEIN

Donnerstag, 27. Januar 2022 Nr. 4

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NUNNINGEN

Bereit für schwierige Zeiten Beschlüsse Gemeinderat vom 24.01.2022 x

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Der Gemeinderat verabschiedete das Vertragswerk zur Schaffung des Erlebniswegs Hirzewald. Der Vertrag regelt die Verantwortlichkeiten bezüglich Pflege und Unterhalt der Anlagen. Der Erlebnisweg soll insbesondere den Kindern den Wert des Waldes wieder näherbringen. Geschaffen werden soll ein Weg, welcher Wissenswertes über den Wald und dessen Bewohner vermittelt sowie ein Waldspielplatz. Das Projekt findet die Unterstützung der Bürgergemeinde und des Forstbetriebs Schwarzbubenland. Der Rat verabschiedete das Programm für die diesjährige Fasnacht. Stattfinden sollen ausschließlich Anlässe in Außenbereichen. Neben der traditionellen Chesslete sollen auch die Kinderfasnacht, die Guggengala sowie eine Wagenausstellung mit Guggenkonzert stattfinden. Der traditionelle Umzug entfällt. Sämtliche Anlässe werden vom Fasnachtskomitee konform mit den zu diesem Zeitpunkt geltenden Bestimmungen zu COVID-19 organisiert werden. Verabschiedet wurden verschiedene Schlussabrechnungen zu Projekten.

Ab sofort wieder normale Schalteröffnungszeiten Ab sofort stehen wir Ihnen wieder zu den ordentlichen Öffnungszeiten zur Verfügung. Wir bitten Sie zu beachten, dass aufgrund der bundesrätlichen Bestimmungen zur Homeoffice-Pflicht nicht alle Dienstleistungen zu jedem Zeitpunkt erbracht werden können. Wir empfehlen Ihnen daher weiterhin, vorgängig einen Termin zu vereinbaren.

Sonntagsmesse mit späterem Beginn Das Pfarramt der röm. kath. Kirchgemeinde bittet um Kenntnisnahme, dass der Beginn der Sonntagsmesse von 10:00 Uhr auf jeweils 10:30 Uhr verschoben wurde.

Pferdemist in bewohnten Gebieten Der schweizerische Verband für Pferdesport stellt in seinem Verhaltenskodex unmissverständlich fest, dass Pferdemist in bewohnten Gebieten in jedem Fall durch den Reiter oder Kutscher weggeräumt werden muss. Wir bedanken uns bei allen Pferdesportlern für die strikte Befolgung dieser Regel.

Setzen sich mit Leidenschaft fürs Stäglen ein: Heimleiter Daniel Neuenschwander (l.) und Stiftungsratspräsident Toni Stebler im Besucherraum des Alters- und Pflegeheims in Nunningen. FOTO: GABY WALTHER

Die Angst vor der Omikron-Welle und dem daraus resultierenden möglichen Personalmangel lässt die Altersheime handeln. Das Stäglen in Nunningen ruft zur Mithilfe auf. Es zeigt sich: Die Solidarität ist gross. Gaby Walther Das Pflege- und Altersheim Stäglen in Nunningen hatte bis anhin Glück. In den zwei Jahren Pandemie trat im Heim kein einziger Coronafall unter den Bewohnerinnen und Bewohnern auf. Nur ein Bewohner hatte sich ausserhalb des Heims angesteckt. «Wir wollen uns aber damit nicht hervorheben, schon morgen könnte die Situation ganz anders aussehen», betont Heimleiter Daniel Neuenschwander. Die Gründe für den Erfolg sieht er einerseits im Schutzkonzept, das bis anhin hervorragend funktionierte, und anderseits in der Grösse des Heims. Das Stäglen mit den 30 Bewohnerinnen und Bewohnern und einem Personalbestand von 54 Personen beziehungsweise rund 30 Vollzeitstellen gehört zu den kleinen Heimen.

Ausfälle konnten bis jetzt gut bewältigt werden

Während die Bewohnenden von Corona verschont blieben, gab es unter den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen mehrere Fälle. «Wir haben einige Personen, die Teilzeit arbeiten und noch Schulkinder zu Hause haben. So fehlen immer wieder Fachkräfte, weil sie erkrankt sind oder sich in Quarantäne befinden», sagt Neuenschwander. Das Personal wird aufgefordert, schon bei den kleinsten Symptomen zu Hause zu bleiben und sich im Heim mehrmals pro Woche testen zu lassen, ebenso wie die Bewohnerinnen und Bewohner. «Bis jetzt konnte mit dem bestehenden Personal der Betrieb gut weitergeführt werden», erklärt Stiftungspräsident Toni Stebler. Einerseits seien im Vertrag der Teilzeitangestellten Schwankungen der Arbeitszeit von 10 Prozent festgehalten. Damit können Abwesenheiten wie Krankheit, aber auch Ferien aufgefangen werden. Anderseits würden im Notfall ehemalige pensionierte Mitarbeitende oder Angehörige des Pflegepersonals einspringen. Er selbst habe auch schon den Fahrdienst übernommen, erzählt Stebler. Aufgrund der angespannten Pandemielage und der schnellen Verbreitung von Omikron rief das Alters- und Pflegeheim Stäglen vorsorglich Mitte Januar die Bevölkerung in Nunningen und Zullwil zur Mithilfe auf. Gesucht wurde Personal

auf Abruf für die Abteilung Pflege, Hausdienst und Küche. 16 Personen haben sich gemeldet und wären bereit, auszuhelfen.

Heim mit familiärem Charakter

«Bis jetzt konnten wir von dieser Hilfe absehen. Aber diese grosse Solidarität hat uns unglaublich gefreut», sagt Neuenschwander. Stebler ergänzt, dass das Heim einen familiären Ruf geniesse und gut in der Region verankert sei. Die meisten Bewohnerinnen und Bewohner kommen aus Nunningen und Zullwil. Vor Corona sei die Cafeteria und ebenso die zahlreichen Anlässe auch von Dorfbewohnerinnen und Dorfbewohnern besucht worden. Neuenschwander und Stebler bedauern, dass dieser Kontakt seit zwei Jahren nicht mehr stattfinden kann. «Es ist uns aber wichtig, dass es den Menschen hier im Heim gut geht. So dürfen sie nicht nur im Aufenthaltsraum, sondern auch im Zimmer Besuch empfangen. Die Gäste werden beim Eintritt ins Gebäude per Schnelltest getestet und müssen eine FFP2-Maske tragen. Unser oberstes Ziel ist es, die bestmögliche Freiheit zu gewährleisten», sagt Neuenschwander. Um der Einsamkeit entgegenzuwirken, wurde die Aktivierungszeit erhöht. Anstelle der Anlässe wird mehr gebastelt und bereits die zweite interne Zeitung mit und für die Bewohnerinnen und Bewohner ist entstanden.

BREITENBACH

Fasnacht mit Zutrittskontrolle Der Breitenbacher Gemeinderat gibt grünes Licht für die Durchführung der Fasnacht — allerdings mit einigen Anpassungen. Bea Asper

Anlässe 28. Januar, 14-16h 30. Januar, 10:30h 31. Jan.-4. Feb. 2. Februar, 19h 4. Februar, 13h 5. Februar, 14-16h

Malprojekt, Jugendraum Ev.-Ref. Kirchgemeinde Kinderkirche, röm. kath. Kirche Häckseldienst, Einwohnergemeinde Lichtfeier mit Prozession, röm. kath. Kirche Wanderung, AHV-Wandergruppe Museum geöffnet, Rundbau Schulhaus Breitgarten

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage www.breitenbach.ch. Für die Inhalte des Veranstaltungskalenders zeichnen die Institutionen verantwortlich.

Gemeindeverwaltung Breitenbach auf Facebook!

Dienstag 08:00-11:30 Uhr 13:30-18:30 Uhr Mittwoch 08:00-11:30 Uhr 13:30-17:00 Uhr

Die Breitenbacher Fasnacht startet mit der Chesslete — dies soll im Februar 2022 nicht anders sein als in den Jahren vor Corona, hiess es an der Gemeinderatssitzung vom Montag. Es soll für die Teilnehmenden auch eine Mehlsuppe angeboten werden. Die Lokalität dafür stehe noch nicht fest, möglicherweise werde das kulinarische Vergnügen draussen stattfinden unter einem Dach. Zu den weiteren fasnächtlichen Highlights soll ein Guggenkonzert gehören — auch dieses soll im Freien stattfinden. «Einzelheiten müssen noch mit dem Fasnachtskomitée besprochen werden, es geht jetzt um die Grundsatzfrage der Bewilligung», sagte Ressortchefin Irene Marchesi-Thalmann. «Wie auch immer wir uns entscheiden, wir werden dafür kritisiert werden», meinte Gemeindepräsident Dieter Künzli. Er persönlich spreche sich dagegen aus, die Fasnacht zu verbieten. Auf die Durchführung des traditionellen Fasnachtsumzugs müsse allerdings verzichtet werden. Als Alternative soll es eine Wagen-Ausstellung geben. Der Rat

kann sich ein fasnächtliches Treiben im Dorfzentrum vorstellen in einem Bereich, der eingezäunt und mit einer Zutrittskontrolle versehen wäre. Dabei habe das Fasnachtskomitée sicherzustellen, dass nur Inhaber der Gesundheitszertifikate (3G) teilnehmen, sagte Willi Spaar. Mit ähnlichen Fragestellungen sei das Komitée auch bei der Kinderfasnacht konfrontiert. «Eltern ohne Zertifikat haben zu gewissen Bereichen keinen Zutritt», stellte David Häner klar. Laut Marchesi sollen die Aktivitäten der Kinderfasnacht auf dem Aussenareal des Schulhauses Mur stattfinden, wobei man möglicherweise zusätzlich ein Zelt stellen möchte. Für die Toiletten könne man auf die Infrastruktur der Turnhalle zurückgreifen. Der Rat kam nach kurzer Diskussion zum Entscheid, die Bewilligung für die diesjährigen fasnächtlichen Anlässe zu erteilen. Der gesamte Verkehr werde wie in der Fasnachtszeit der Jahre zuvor umgeleitet werden; die Postautos halten anstatt beim Busbahnhof im Dorfzentrum an der Passwangstrasse bei der alten Post.

Sponsorensuche für Waldlernpfad

Weiter verabschiedete der Breitenbacher Gemeinderat die Vereinbarung mit der Bürgergemeinde und dem Forstbetrieb Schwarzbubenland für den geplanten Waldspielplatz. Demnach ist die Einwoh-

nergemeinde zuständig für die Bauten, während die Pflege und der Unterhalt des Waldes bei der Bürgergemeinde und dem Forstbetrieb verbleiben. Für das Erteilen der Baubewilligungen werde dann aber die kantonale Behörde zuständig sein, stellte Bauverwalter Markus Vögtlin klar. Das Projekt «Waldlernpfad mit Spielelementen / Erlebnisweg Hirzewald» war von engagierten Privatpersonen angestossen worden und soll nun im Rahmen einer Arbeitsgruppe weiterverfolgt werden. Bei der Finanzierung wird man auf Sponsorensuche gehen. Dabei nahm der Gemeinderat den Gedanken des Sponsorings generell auf. Im Sinne von «nice to have» will er sich für die Zukunft Gedanken machen, gewisse Projekte nicht im bereits strapazierten Budget der Gemeinde zu verbuchen, sondern alternative Finanzierungsmodelle zu finden. Spenden zu Gunsten der öffentlichen Hand könnten von den Steuern abgezogen werden, informierte Christian Thalmann. Willi Spaar führte aus, dass ihm verschiedene Projekte zur Attraktivitätssteigerung von Breitenbach vorschweben, etwa Kunstobjekte zur Verschönerung der Dorfeingänge. Ein schönes Beispiel dafür seien die Kunstwerke in Röschenz. Der Rat beschloss, das Vorhaben «nice to have» weiter zu verfolgen und dieses dann im Infoblatt bekannt zu machen.


THIERSTEIN

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Donnerstag, 27. Januar 2022 Nr. 4

BESENBEIZEN UND HÜT TEN IN DER REGION

Zu Fuss auf den Stierebärg — und wieder zurück Auf Wanderungen bieten sie hungrigen und durstigen Leuten die Möglichkeit, eine Pause einzulegen und sich zu familienfreundlichen Preisen zu verpflegen: die Besenbeizen. So auch die Stierebärghütte in Grindel. Melanie Brêchet Wer sich zu dieser Jahreszeit von «ganz unten» her aufmacht, den Stierebärg in Grindel zu erklimmen, sollte sich vorher gut erkundigen. Während im Tal die Temperaturen zwar kühl, die Wiesen jedoch grün sind, liegt auf dem Stierebärg eine ordentliche Menge Schnee und auf den Wegen eine Schicht Glatteis. Dies ist nicht zuletzt dem Umstand geschuldet, dass nur selten Sonne auf den Schattenhang trifft. Da stösst man mit einem Fahrzeug ohne Vierradantrieb bereits vor dem Waldrand an seine Grenzen. Bis ganz nach oben lässt es sich ohnehin nicht fahren, man muss noch einen rund 20 Minuten langen, teilweise steilen Fussweg auf sich nehmen. Und das sei auch gut so, sagt Kilian Henz, Vorstandsmitglied im Wanderclub Bergli Grindel.

«Hier oben begrüssen wir einen besonderen Schlag Leute. Solche, die gerne in der Natur sind und es gerne einfach und unkompliziert haben. Die klassischen Autoausflügler haben wir hier logischerweise nicht.»

Gemütlich und unkompliziert

Auf dem Stierebärg ist an diesem Sonntag Hochbetrieb. Von aussen wirkt alles ruhig und unbelebt. Öffnet man die Holztür zur Hütte, schlagen einem aber sogleich gemütliche Wärme und munteres Geplauder entgegen. Die knapp 30 Plätze in der gemütlichen Gaststube sind praktisch ganz besetzt und es herrscht buntes Treiben. Familien haben am offenen Kaminfeuer ihre Wurst gebrätelt und verweilen jetzt noch in der Wärme, bevor es zu Fuss und für die Kleinen mit dem Schlitten wieder talwärts geht. An einem anderen Tisch wird ausgelassen diskutiert, an einem weiteren wurden die Jasskarten ausgepackt. «Heute verweilen die Leute länger als sonst», sagt Henz. Gerade Wanderer kämen sonst nur auf eine kleine Zwischenverpflegung vorbei und würden dann relativ schnell weiterziehen. Aber grundsätzlich hätten die Leute, die den Stierebärg besuchen, Zeit.

Einfach und gut

Das Angebot in der Stierebärghütte ist nicht riesig aber gerade recht. Im Winter wird Fondue angeboten — dafür sollte

Neue Serie: Besenbeizen und Hütten in der Region meb. Sie sind auf jeder Wanderung eine Bereicherung und auch für spontane Ausflüge ein tolles Ziel für Jung und Alt: Besenbeizen und Hütten, wo man einkehren oder sogar auch übernachten kann. Auch in der

Region laden verschiedene Besenbeizen zum Verweilen ein. Das Wochenblatt stellt diese in loser Folge vor. Wir freuen uns auf Tipps und Hinweise zum Thema: redaktion.laufen@wochenblatt.ch.

Heimelig: Auf dem Stierebärg betreibt der Wanderclub Bergli Grindel jeden Sonntag seine Besenbeiz. man sich aber anmelden, erklärt Erwin Balmer, der früher ebenfalls im Vorstand des Vereins war, sich heute jedoch hauptsächlich um die Umgebungsarbeiten kümmert. Schliesslich wolle man weder auf kiloweise Brot sitzen bleiben, noch zu wenig haben. Weiter wird auch Suppe angeboten — an diesem Sonntag eine würzige Minestrone — Älplermagronen, Speckplättli oder auch andere einfache Gerichte zu familienfreundlichen Preisen. Im Sommer darf ein währschafter Wurstsalat auf der Karte nicht fehlen. Dann ist auch der Aussenbereich offen und es bietet sich den Besucherinnen und Besuchern noch mehr Platz. Während der Coronazeit habe man zeitweise

keine Gäste bedienen können. Da habe man die Zeit genutzt, um die Stierebärghütte zu renovieren. Die Küche und die sanitären Anlagen habe man unter anderem saniert und ausserdem alles frisch gestrichen. Betrieben wird die Besenbeiz von den Mitgliedern. Jeden Sonntag trägt jemand anderes die Verantwortung. «Es zieht jedes ‹Wirtepaar› seine Leute an», erklärt Kilian Henz. Etwas Sorgen bereitet den beiden der Nachwuchs: «Wir würden uns sehr über neue Mitglieder im Verein freuen», sagen Henz und Balmer unisono. Neben den Hüttendiensten würden ca. vier Mal im Jahr Arbeitstage für die Umgebung anfallen. Ausserdem mache man

FOTO: MELANIE BRÊCHET

auch gemeinsame Ausflüge — schliesslich sei man ja auch ein Wanderclub. Jeweils im September lade man auch Seniorinnen und Senioren aus Grindel, die nicht so gut zu Fuss sind, auf die Stierebärghütte zum «Stierebärgtag» ein. Sie werden zur Hütte chauffiert und bewirtet. Der Wanderclub Bergli Grindel feiert im kommenden Jahr sein 50-jähriges Bestehen. Geplant sei ein grosses Fest beim Schulhaus in Grindel im Herbst 2023. «Die Planung hat bereits begonnen», sagt Kilian Henz mit Vorfreude. Die Stierebärghütte in Grindel kann auch für Anlässe gemietet werden. Weitere Informationen zur Hütte und zum Verein sind unter www.wanderclubbergli.ch zu finden.

KLEINLÜTZEL

Die Jagd ist nur ein Teil der Jägerei — dahinter steckt jedoch mehr als Schiessen und Töten «Unsere Jäger schiessen Tiere tot.» Diese Aussage scheint in der Bevölkerung verbreitet zu sein. Ob das so stimmt und ob das alles ist? Ein Tag mit den Jägern des Jagdvereins Blauenstein. Martin Staub Die Wetterprognosen für diesen kühlen Novembertag verheissen nichts Gutes. Trotzdem, Jäger, eine Jägerin, Gastjäger, Treiber und der eingeladene Schreibende des «Wochenblatts» treffen sich pünktlich um 8 Uhr bei der Jagdhütte Blauenstein in Kleinlützel. Man stärkt sich mit Kaffee und Gipfeli und lässt sich durch Jagdleiter Antonio Guarneri über die vorgesehenen Gebiete des heutigen Jagdtages informieren. Drei Treibjagden in verschiedenen Regionen des 1634 Hektaren grossen Jagdreviers sollen bis am späten Nachmittag für reichlich erfülltes Weidmannsheil sorgen. Tatsächlich lässt Petrus die rund 30 Personen an diesem Samstag das ganze

Spektrum an Wetterkapriolen erleben: Wind, Schneetreiben, Regen und Sonne. Fünf erfahrene Treiber sollen auf einer vorgegebenen Linie die Tiere — zu dieser Zeit vorwiegend Schwarzwild — aus ihren Verstecken «auf die Beine bringen». Unterstützt, wie üblich, von einigen gut dressierten Jagdhunden. Nach genauer Anleitung durch den Jagdleiter verteilen sich Treiber und Jäger in das jeweils definierte Jagdgebiet. Bei einem Jäger stehend, darf der Schreibende drei Treibjagden erleben. Ohne direkten Kontakt mit Wild zwar, dafür mit umso mehr Informationen über das Jagen und die vielen Aufgaben eines ausgebildeten Jägers, die weit über das Erlegen von Wildschweinen, Rehen und weiteren Wildtieren in unseren Wäldern hinausgehen. Präsident Marcel Wyser lässt es sich nicht nehmen, die wichtigsten Pflichten der Jägerinnen und Jäger für Laien verständlich festzuhalten: «Ein Jäger oder eine Jägerin hilft der Natur, klärt auf (Wildbestand), reguliert Populationen, achtet auf Schonzeiten, erfüllt Hegepflichten, hilft mit, Natur- und Lebensräume zu erhalten, trägt zur Vermeidung von Wildschäden bei, arbeitet mit Landwirten zusammen, geht gegen den Mähtod von Jungwild vor und setzt Massnahmen zur Verhinderung von Wildunfällen.»

Voraussetzung für die Ausbildung

Erfolgreicher Abschuss: Wildschweine verursachen enorme Landschäden.

Fredy Dreier, ein langjähriges Mitglied des Kleinlützler Jagdvereins, klärt beim zugeteilten Standplatz den Journalisten weiter auf über Regeln, über Rituale und auch über die Voraussetzungen für die anforderungsreiche Jägerausbildung, was an diesem Tag ausnahmslos alle Teilnehmenden bestätigen: «Man muss sehr viel lernen, um nach frühestens zwei Jahren den Jagdpass durch den Kanton zu erhalten.» Die Rituale, welche am frühen Abend dank erfolgreicher Abschüsse von einem Reh und sechs Wildschweinen zelebriert

Nach erfolgreichem Jagdtag: Die erlegten Tiere werden mit einem Ritual geehrt. werden, beeindrucken. Die zurückgekehrten Jagdteilnehmer bilden ein Bett mit Tannenzweigen, um darauf die erlegten Tiere nach genauen Regeln in eine Reihe zu legen. Jedes Tier wird ehrfurchtsvoll mit einem Tannenzweiglein auf seinem Korpus geehrt. Zwei brennende Finnenkerzen und eine besinnliche, genau definierte Einlage durch zwei Jagdhornbläser geben der Zeremonie den würdigen Rahmen. Ein Jungjäger, der an

diesem Tag sein erstes Wildschwein erlegt hat, wird mit einigen Tropfen Wildschweinschweiss getauft.

Mehr als Schiessen und Töten

Zur Leidenschaft der Jägerinnen und Jäger sagt Marcel Wyser, Präsident des Jagdvereins Blauenstein: «Die moderne Jagd ist viel mehr als das Schiessen und Töten von Tieren. Jäger helfen mit, die Biodiversität in unsere Kulturlandschaft

FOTOS: MARTIN STAUB

zu erhalten und zu erhöhen. Sie helfen, Konflikte mit Land- und Forstwirtschaft zu vermeiden, und sie betreiben ein zeitgemässes Naturmanagement. Es braucht das Engagement der Jäger, um die Kulturlandschaft als Lebensraum für unsere Wildtiere zu erhalten. Ihr wertvoller, ja sogar unbezahlbarer Beitrag für die Erhaltung der Natur ist wichtig, um den weiteren Verlust an Vielfalt unserer heimischen Wildtiere zu verhindern.»


DIE GEWERBE SEITE AUS DEM LAUFENTAL

www.kmu-laufental.ch

Der Laufentaler Gewerbeverein

26. Jahrgang, Nr. 1

Wiederbegegnung

Wenn Start Ups die Schulbank drücken ist das für die Aufrechterhaltung der Geschäftstätigkeit ein enorm wichtiger Entscheid. Auch die Tonalität der Medienberichterstattung wandelt sich dieser Tage von der reinen Hiobsbotschaft hin zum vorsichtigen Optimismus.

Marc Scherrer Präsident Gewerbeverein KMU Laufental

Wenn ich mich mit dem Verfassen einer Neujahresbotschaft auseinandersetze, weilen meine Gedanken unweigerlich auch bei den Worten des vergangenen Jahres. Was hat sich bewahrheitet? Welche guten Wünsche gingen in Erfüllung? Welche weniger? Unerfreulich ist, dass die Situation zum Jahresbeginn 2022 jener des vergangenen Jahres noch viel zu ähnlich ist: Nach der kurzen sommerlichen Auszeit der Öffnung und Begegnung hält uns seit Spätherbst die Pandemie wieder in Atem und ist erneut ein Thema, an dem es kein Vorbeikommen gibt. Gesellschaft und Wirtschaft leiden wiederum unter den Massnahmen und der Ungewissheit, was morgen wohl kommen mag. Gleichwohl mehren sich nun während des Schreibens dieser Zeilen die Hinweise auf eine Besserung der Lage: Hatte der Bundesrat Mitte Januar letzten Jahres noch die Massnahmen drastisch verschärft, wurde nun ein Jahr später die Quarantäne- und Isolationszeit halbiert. Für die Wirtschaft

Diesem Optimismus schliesse ich mich gerne an. Der letzte Spätsommer hat eindrücklich gezeigt, wie wichtig auch im Zeitalter von Social Media und virtuellen Meetings die persönlichen Begegnungen sind. Jene Anlässe, die der Gewerbeverein KMU Laufental im vergangenen Jahr durchführen durfte, waren von einer ausserordentlich heiteren und dankbaren Stimmung geprägt. Musste der Neujahresempfang dieses Jahr leider erneut abgesagt werden, ist nun Zuversicht angezeigt, dass wir uns bald wieder begegnen können. Dieses Jahr setzen wir uns unter anderem bereits schon wieder mit der Planung der nächsten Gewerbeausstellung AGLAT auseinander – mit den besten Erinnerungen an die Ausgabe 2019. Ich wünsche Ihnen im Namen des Vorstands des Gewerbevereins KMU Laufental für die kommenden elf Monate beste Gesundheit, Erfolg in allen Lebenslagen und guten Mut, dass wir diese Pandemie gemeinsam bald überstanden haben werden.

Damit einer Geschäftsidee Flügel wachsen können, ist professioneller Support unentbehrlich. Der Business Park Oberbaselbiet Laufental Thierstein hat in den vergangenen Jahren unzählige regionale Jungunternehmen durch die Tiefen und Höhen der Firmengründung begleitet. Zu diesem Zweck stehen den Firmengründerinnen und -gründern erfahrene Unternehmerinnen und Unternehmer sowie Fachkräfte aus Treuhand und Wirtschaftsprüfung als Coaches zur Seite. Ausserdem bietet der auf dem Areal Ried in Zwingen angesiedelte Business Park Dienstleistungen wie Telefon-Service und weitere administrative Leistungen im Stundenaufwand an und veranstaltet Informationsanlässe sowie weitere Aktivitäten zur Förderung des Know-hows und des Networkings.

Nachfolgeregelungen Die Leistungsvereinbarung mit dem Kanton Basel-Landschaft ermöglicht eine kostenlose Beratung für Firmen mit Sitz im Baselbiet. Ende 2021 konnte diese Vereinbarung auf die Jahre 2022, 2023 und 2024 erweitert werden. Damit bekennt sich der Kanton zum Ziel, die Anzahl erfolgreicher

Unternehmen im Baselbiet nachhaltig zu fördern sowie die erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem Business Park weiter auszubauen. Der erste Kontakt zwischen Business Park und Start Up ist ein unverbindliches Gespräch, in dessen Folge die Erarbeitung eines Businessplans begleitet und unterstützt wird. Neu kann der Business Park auch bei Nachfolgeregelungen von Unternehmen unterstützen, sofern die Beratungsleistungen in Zusammenhang mit der Überprüfung des Zwecks oder einer Neuausrichtung des Unternehmens stehen.

Neuer Lehrgang Im April 2022 erlebt ein neuer Lehrgang der Wirtschaftskammer im Haus der Wirtschaft in Pratteln seine Premiere. Er richtet sich an angehende Unternehmerinnen und Unternehmer, die eine Firma gründen oder übernehmen möchten. Ebenso angesprochen sind Führungskräfte, die ihre unternehmerischen Fähigkeiten vorantreiben wollen. Die Stiftung Business Park Oberbaselbiet Laufental Thierstein ist am Lehrgang als Kooperationspartnerin beteiligt und stellt ihre praxiserprobten Coaches als Dozen-

ten zur Verfügung. Im Zentrum der Weiterbildung stehen die Erarbeitung von Know-how und Tools für eine erfolgreiche Geschäftsführung.

Praxisbezug Über ein Jahr hinweg finden jeweils am Montagabend 180 Lektionen in 44 Blöcken statt. Vermittelt wird aktuelles Wissen in Strategie, Innovation, Verkauf, Marketing, Finanzen, Führung, Veränderung sowie auch weiteren Bereichen. Neben dem Transfer aus der Praxis dient der Lehrgang auch der Erweiterung des persönlichen Netzwerks. Um den Bezug zur Praxis in höchstem Mass zu gewährleisten, stehen die individuellen Geschäftsmodelle der Teilnehmenden im Zentrum.

Das Team des Business Park freut sich darauf, Unternehmerinnen und Unternehmer dabei zu unterstützen, sich auf den Start in die Selbstständigkeit vorzubereiten oder das Wissen für die Führung ihrer Firma zu vertiefen. Weitere Informationen und Kontakte: www.bplt.ch

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Donnerstag, 27. Januar 2022 Nr. 4

HOFSTET TEN - FLÜH

RODERSDORF

Kindergarten in Flüh erhält Container

Ein neuer Verwalter für drei Dörfer

Der Gemeinderat von Hofstetten-Flüh hatte am Dienstagabend Altes und Neues zu besprechen. Bea Asper Die Diskussion, die der Gemeinderat Anfang Januar bei der Wahl der Baukommission über sein früheres Ratsmitglied Domenik Schuppli geführt hatte, gab an der Sitzung vom Dienstag erneut zu reden — und zwar bei der Genehmigung der Protokolle. Andrea Meppiel monierte, dass Inhalte fehlen. Durch das Weglassen zahlreicher Aussagen sei der Zusammenhang verfälscht worden — insbesondere zur damals von ihr aufgeworfenen Frage, warum man die Diskussion über Schuppli plötzlich in den vertraulichen Teil der Sitzung verschieben wollte. Dass dies einen seltsamen Eindruck hinterliess, schloss Gemeindepräsident Felix Schenker nicht aus. Er verwies darauf, dass er dem nicht zustimmen konnte. Im Verlauf der Diskussion stellte sich die Mehrheit auf den Standpunkt, dass der besagte Teil im Protokoll zwar etwas knapp ausgefallen sei, doch genehmigt werden könne. Einzig Thomas Zeis teilte Meppiels Bedenken. Es bestehe Klärungsbedarf, meinte er. Letztlich einigte sich der Rat darauf, dass das Protokoll über die Diskussion Schuppli überarbeitet werden soll.

Widerspruch bei den Anträgen

Weiter stellte sich an der Ratssitzung vom Dienstag heraus, dass der Entscheid der Gemeindeversammlung vom 30. November 2021 zum Verkauf des Baulandes in Flüh (GB 3281 und 3631) dem Volk nochmals vorgelegt werden soll. Es waren zwei Anträge angenommen worden, die einen Widerspruch darstellen — so war beschlossen worden, dass es eine Abparzellierung für einen öffentlichen Fussweg zwischen Höhenweg und Hof-stetterstrasse geben soll und dass man den Weg sicherstellen will mittels Servitut. «Ich hätte die Anträge einander gegenüber stellen sollen», meinte Schenker im

Nachhinein. Schuppli hatte während der Gemeindeversammlung mittels Rückkommensantrag eine Korrektur verlangt und intervenierte später beim Kanton mittels Beschwerde, die er später aus Kostengründen zurückzog (das Wochenblatt berichtete).

Weitere Kaufinteressierte

Die erfreuliche Nachricht sei, dass sich in der Zwischenzeit weitere Kaufinteressenten bei der Gemeinde gemeldet haben und der Rat nun auswählen könne, informierte Ressortleiter Kurt Schwyzer. Nebst dem Preis könnten die Vorschläge des Investors zur Bebauung des Areals und zur Gestaltung des öffentlichen Weg darüber entscheiden, wer letztlich den Zuschlag erhalten soll. Der Betrag von 680 Franken pro Quadratmeter dürfe nicht unterschritten werde. Der Gemeinderat verabschiedete an der Sitzung vom Dienstag das Geschäft über den provisorischen Schulraum in Flüh. Aufgrund steigender Schülerzahlen erhält der Kindergarten am Bachweg zur Abdeckung seines Raumbedarfs einen Mietcontainer. Dieser ist 40 Quadratmeter gross, gut ausgestattet und soll in den nächsten drei Jahren als Gruppen- und Förderraum genutzt werden. Das entsprechende Baugesuch sei publiziert worden, informierte Patrick Berdat von der Bauverwaltung und erklärte, dass die Abklärung für die mittel- bis langfristige Schulraumerweiterung in Flüh am Laufen sei. Zeis unterstrich die Notwendigkeit eines durchdachten Projektes zur Sicherstellung des künftigen Schulraums in Flüh, denn Schülerzahlen und Bevölkerung würden wachsen. Des Weiteren stand die Tagesstätte Oase in Hofstetten auf der Traktandenliste. Die Oase Dorneck bietet eine Tagesbetreuung für Personen, die an Demenz erkrankt sind. «Für die Gemeinde Hofstetten-Flüh hat sich gezeigt, dass viele Einwohner und auch Angehörige von dieser Institution profitieren», sagte Ressortchefin Brigitte Stöckli und beantragte, den Pflichtanteil der Gemeinde von 30 Franken freiwillig auf 45 Franken für eine Tagespauschale zu erhöhen. Der Rat stimmte dem zu.

HOFSTET TEN

Plakette als Zertifikat Die Fasnacht soll in Hofstetten stattfinden. Wie genau, ist noch unklar. Die Plakette für die HoFa 2022 ist jedoch bereit für den Verkauf. Gaby Walther «Werden wir eine HoFa 2022 durchführen können?», fragte sich das Fasnachtskomitee Hofstetten im letzten September und war optimistisch, denn es waren mittlerweile einige Menschen geimpft. Doch was würden der Herbst und der Winter bringen? Würde eine neue Welle folgen? Würde man an der HoFa nur mit 3G teilnehmen können? «Das wäre kein Problem», sagten sich die Fasnächtlerinnen und Fasnächtler. «Wir Hofstetter haben die drei wichtigsten G: Gugge – Glique - und s’Grunzerli.» Und so gibt das Komitee die HoFa-Plakette 2022 als eige-

nes Zertifikat heraus. Künstlerisch umgesetzt wurde das Sujet mit dem Titel «Drei G muesch ha!» von Enrico Bernasconi, ausgearbeitet von der Firma Prägetech AG aus Diepfligen. Seit der Diskussion im September sind vier Monate vergangen und die Vorlagen des Bundes immer noch stetig am Wechseln. «Die Hofa wird in kleiner Form stattfinden. Wir planen eine kleine Dorffasnacht für unsere Fasnächtler. Wie genau diese aussehen wird, sind wir noch immer am Abklären», erklärt Christine Gschwind, Präsidentin der HoFa. Einen geführten Umzug werde es aber in Hofstetten nicht geben. «Einerseits aus Zeitgründen, anderseits weil sehr viele Guggenmusiken noch keine Proben gehalten haben und sehr zurückhaltend sind.» Gefeiert werde aber sicher der runde Geburtstag von «Los Veteranos». Die OldieGugge von Hofstetten feiert ihre 20. Fasnacht.

3G auf der Plakette: In Hofstetten zählen «Gugge» – «Glique» – und «s`Grunzerli». FOTO: ZVG

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Drei Jahre nach der gemeinsamen Reorganisation stehen Rodersdorf und Metzerlen-Mariastein vor einem Stellenwechsel bei der Verwaltungsleitung. Bea Asper Im Frühjahr 2019 hatten die Gemeinden Rodersdorf und Metzerlen-Mariastein auf den Wandel der Zeit reagiert und im Verwaltungsbereich eine Reorganisation vorgenommen. «Auf einer Gemeindeverwaltung zu arbeiten, ist heute nicht mehr der Job fürs Leben», resümierte der damalige Gemeindepräsident von Metzerlen-Mariastein, Silvio Haberthür. Gerade für eine kleine Gemeinde sei Personalwechsel verbunden mit viel Aufwand. Deswegen brauche es Anpassungen bei den Strukturen. Es gelte, den Verlust von Knowhow und die Überbelastung der anderen Mitarbeitenden zu vermeiden. Man einigte sich mit Rodersdorf auf eine Synergienutzung mit einem «interkommunalen Personalaustausch». Dies bedeute, dass Rodersdorf als Anstellungsgemeinde ihre Leiterin oder ihren Leiter der Verwaltung nach Metzerlen entsende und im Gegenzug die Arbeitsleistung der Bauverwalterin / des Bauverwalters aus Metzerlen erhalte. Weiter würden sich die Finanzverwalterinnen der beiden Gemeinden gegenseitig stellvertreten und je nach Schwerpunkten und Bedarf einander aushelfen. Beide Gemeinden erbringen ihre Dienstleistungen jeweils vor Ort.

Begehrte Stelle

Franziska Saladin Kapp war dann die erste Verwaltungsleiterin, die für beide Gemeinden tätig war. Nachdem sie im November 2021 ihre Kündigung einreichte, schrieben die beiden Gemeinden die Stelle neu aus. Am Konzept wollten sie festhalten. Es habe sich bewährt, resümiert Thomas Bürgi, Gemeindepräsident von Rodersdorf. Offenbar ist die Stelle auch begehrt. «Wir konnten aus einer Reihe von Interessenten auswählen. Insgesamt waren 15 Bewerbungen eingegangen — und erst noch von Personen, die mit den regionalen Gegebenheiten bestens vertraut sind», erklärt Bürgi. Der Mitteilung der beiden Gemeinderäte ist zu entnehmen, dass sie Kaspar Mosi-

Neuer Verwaltungsleiter für Rodersdorf und Metzerlen-Mariastein: Kaspar Mosimann. FOTO: BEA ASPER

mann zum neuen Verwaltungsleiter gewählt haben. «Kaspar Mosimann wird ab 1. Mai 2022 in einem Vollpensum der Gemeinde Rodersdorf zu 60 Prozent, der Gemeinde Metzerlen-Mariastein zu 40 Prozent zur Verfügung stehen. In Rodersdorf nimmt er zusätzlich die Funktion des Gemeindeschreibers wahr», teilen Rodersdorf und Metzerlen-Mariastein mit. Kaspar Mosimann ist 44 Jahre alt, verheiratet, und wohnt mit seiner Frau und den drei Kindern in Rodersdorf, wo er auch aufgewachsen ist.

Übernimmt gerne Verantwortung

In seiner knapp 20-jährigen Berufskarriere bei der Wirtschaftskammer Baselland war Kaspar Mosimann als Geschäftsführer verschiedener Verbände und Paritätischer Kommissionen sowie

der Malerfachschule Nordwestschweiz tätig. Zudem amtet er als Schulrat des Bildungszentrums Baselland und als Vorstandsmitglied des Ausländerdienstes, heisst es in der Mitteilung. «Kaspar Mosimann zeichnen seine Führungsqualitäten sowie eine starke Kundenorientierung aus. Als früheres Mitglied der Schweizer Unihockey-Nationalmannschaft übernimmt er gerne Verantwortung im Team», führt Bürgi aus. Für Mosimann geht ein grosser Wunsch in Erfüllung. «Gleich für zwei Gemeinden im hinteren Leimental tätig zu sein, ist etwas ganz Besonderes. Ich freue mich sehr auf die spannende und herausfordernde Aufgabe, auf den Kontakt mit der Bevölkerung und die Zusammenarbeit mit den Mitgliedern von Verwaltung und Behörden», sagt Mosimann auf Anfrage.

REGION

Der neue Geschäftsführer ist ein Schwarzbube Knapp zwei Jahre führte Samuel Guthauser ad Interim die Geschäfte des Bauernverbands beider Basel. Er wird anfangs Februar von Peter Saner abgelöst.

milie, zu der er intensiven Kontakt pflegt, lebt noch im Schwarzbubenland. Seine Jugend verbrachte er in Allschwil. Nach der Erlangung der Matura an der Handelsschule Basel studierte er Rechtswissenschaften an der Juristischen Fakultät der Universität Basel und schloss mit dem Lizenziat ab.

Benildis Bentolila Am letzten Freitag fanden in Sissach am Ebenrain die Generalversammlungen 2019/2020 und 2020/2021 des Bauernverbands beider Basel (BVbB) statt. Samuel Guthauser, Landwirt und Gemeinderat von Nenzlingen, wurde mit grossem Dank für seinen speziellen Einsatz verabschiedet. «Du warst für uns in einer nicht einfachen Zeit tätig», sagte der Präsident. Guthauser übernahm die Geschäftsführung des BVbB im April 2020 ad Interim. Die Person, welche 2019 die Stelle angetreten hatte, trennte sich nach einem halben Jahr vom Verband. An der Generalversammlung stellte nun Präsident Marc Brodbeck den neuen Geschäftsführer vor. Es ist Peter Saner, in der Gegend des Wochenblattes kein Unbekannter. Er stammt aus Breitenbach und Beinwil und blieb seiner Heimat stets eng verbunden. Ein Grossteil seiner Fa-

Heute lebt er im oberen Baselbiet

Schwarzbueb: Peter Saner führt ab 1. Februar 2022 die Geschäfte des Bauernverbands beider Basel. FOTO: BENILDIS BENTOLILA

Sein bemerkenswerter Berufsweg führte ihn an verschiedene Orte in der Schweiz, wo er vorwiegend im Detailhandel leitende Stellen innehatte. Er sagt, die Landwirtschaft sei ihm eine Herzensangelegenheit. «Als kleiner Bub durfte ich bei meinem Grossvater heuen und die Tiere versorgen», erinnert er sich. «Zudem habe ich meine Ferien oft auf dem grossväterlichen Bauernhof verbracht.» Er freue sich», künftig die Landwirtschaft gegenüber Politik und Gesellschaft zu vertreten. Der 58jährige, der mit seiner Familie in Zunzgen lebt, nimmt seit jeher aktiv am gesellschaftlichen Leben teil. Er genoss das Pfadfinderleben bei St. Fridolin Allschwil, wo er heute noch Mitglied ist. Er spielte Fussball in verschiedenen regionalen Vereinen und ist aktives Mitglied der Güete Bonjour Clique 1939.


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Sende uns Deine Bewerbung mit Motivationsschreiben, Lebenslauf (inkl. Foto), Zeugniskopien der letzten drei Jahre bis am 13. Februar 2022 an die Gemeindeverwaltung Zwingen, Frau L. Steiner, Araweg 5a in 4222 Zwingen. Für weitere Auskünfte steht Dir K. Hügli, 079 692 06 38, gerne zur Verfügung.


SPORT

Donnerstag, 27. Januar 2022 Nr. 4

SNOWBOARD

FUSSBALL

Bronzegewinn im Snowboard

Der dritte Anlauf muss es jetzt bringen

WoS. Am vorletzten Tag der Para-Snowsports-WM in Lillehammer gewinnen die Snowboarderinnen Romy Tschopp und Ellen Walther im Dreierfeld Bronze. Die Sportlerinnen aus der Region, Romy Tschopp und Ellen Walther, die in Roggenburg aufgewachsen ist, gewannen im Cross-Teamevent Bronze. Es waren insgesamt nur drei Nationen am Start, Gold gewann Kanada vor den Niederlanden. Wichtiger als die Medaille war den beiden Schweizerinnen allerdings ihr starker Auftritt auf der Strecke. Tschopp konnte wie am Vortag zeitmässig mit den weltbesten und deutlich routinierteren Konkurrentinnen mithalten, was ihr richtig Spass gemacht habe, sagte die Baselbieterin. Ein wenig Frust vom Vortag ob der verpassten Medaille im Einzel sei allerdings schon dagewesen. Walther war mit ihrer Leistung ebenfalls sehr zufrieden. Es sei für sie ein weiterer Schritt nach vorne gewesen, sagte sie. Ihr gefiel vor allem auch das direkte Duell mit den anderen Fahrerinnen auf der Strecke: «Ich musste mehr Risiko suchen, das hab ich getan — und es ist aufgegangen», freute sie sich nach ihrer Fahrt.

Grund zur Freude: Ellen Walther (l.) und Romy Tschopp gewinnen an der Para-

Snowsports-WM in Lillehammer Bronze. FOTO: GORAN BASIC

Laufens zweite Equipe war wohl die durch die Pandemie am meisten negativ betroffene. Allerdings war man zuletzt nicht gänzlich unschuldig. Jetzt will die Equipe um Tobias Schnell verhindern, dass nun auch der dritte Nachbar am Ende vor der Sonne steht. Edgar Hänggi Tobias Schnell ist ein ruhiger, besonnener Trainer. Er sagt von sich, dass er so etwas wie ein Perfektionist sei. «Ich mach mir permanent Gedanken. Ich brauche Ordnung, will alles bis ins Detail organisieren und alles im Griff haben.» Es gibt viele Arten von Trainern. Mit Sicherheit gehört Schnell nicht zu den Impulsiven. Er ist kein Zampano an der Seitenlinie. «Wenn es sein muss, greife ich ein, hole mir die Spieler an die Linie und korrigiere. Oder dann ist in der Pause Zeit. Wenn es doch mal laut werden muss, habe ich meinen Assistenten Ronnie Leutwyler», lacht Schnell. Vielleicht lag ihm Ende der vergangenen Spielzeit das Verdikt deshalb so schwer auf dem Magen. Vor zwei Jahren führte Laufen II mit dem Punktemaximum und sechs Längen Abstand zum FC Breitenbach die Tabelle an. Dann kamen die Pandemie und der Saisonabbruch. Schnell und seine Jungs hofften, dass sie dennoch aufsteigen dürften. Nichts da! Im Gegenteil: Es gab ein Freilos — und das holte sich Nachbar Breitenbach. Letzte Saison lag Laufen lange wieder voraus, gewann Spiel um Spiel. Bis zum verhängnisvollen 14. Oktober 2021. Laufen I musste das Achtelfinale im Basler Cup in Eiken

(4.) bestreiten. Da die erste Mannschaft in Abstiegsgefahr steckte, entstand die Idee, die zweite Equipe nach Eiken zu senden. Eine 50-Prozent-Chance. Laufen war auch nahe dran, musste dann aber in die Verlängerung und verlor 0:1. Saisonübergreifend die erste Niederlage für das Team nach 18 Partien. Das Spiel forderte physische und psychische Kraft. Ob es nur daran lag, dass drei Tage später das Heimspiel gegen Verfolger Zwingen 2:4 verloren ging? Aber es war folgenschwer: Laufen gewann zwar die restlichen drei Partien, holte aber viele Strafpunkte und rutschte dadurch hinter Zwingen. Zwingen stieg dank besserer Fair-Play-Wertung auf, da die Rückrunde wieder nicht gespielt wurde. Für Schnell und sein Team war das kein Trost. «Wir waren bitter enttäuscht und ich brauchte lange, sehr lange, um mich wieder zu motivieren. Aber ich habe tolle Jungs, daher nahmen wir mit vollem Elan den dritten Anlauf.» Es gab jedoch im Sommer einige Abgänge und die, so Schnell, hätten sich ausgewirkt. Zudem hätten Leistungsträger in der Hinrunde nicht mehr in jedem Match den Unterschied ausmachen können. Eine Folge der vorangegangenen Saisonhälften? Der Start gelang ideal. Sechs Siege in Folge, darunter zwei Forfaiterfolge, wobei das erste Spiel gegen Reinach gespielt und 2:0 gewonnen wurde. «Nach dem Auswärtserfolg in Röschenz und dem Forfaitsieg gegen Brislach erhielten wir bereits Schulterklopfer. Jetzt klappe es, denn diese Saison sei der Aufstieg so einfach wie nie zuvor, zu realisieren, sagte man im Umfeld. Das war nicht gut», blickt Tobias Schnell zurück. Dann der erste Wackler, zu Hause gegen den FC Münchenstein beim 1:1. Es folgte in Ettingen (3:3) der nächste. Aller schlechten Dinge sind drei — auch das dritte Spiel in Folge endete aufgrund des Spielverlaufes unnötigerweise mit einem Remis. Gegen Dornach reichte es nur zu einem 2:2. Der Druck nahm zu, denn Nachbar Röschenz

Angriff aus zweiter Reihe: Für Laufen II ist es ungewohnt, aber sie wollen den Rückstand als Motivation nutzen. FOTO: EH-PRESSE ritt auf einer Erfolgswelle. Und gut ein Jahr nach der letzten Niederlage verlor Laufen in Aesch wieder ein Spiel. Röschenz feierte den Wintermeister-Titel. Laufen geht mit vier Punkten Rückstand in die Rückrunde. «Ich hoffe primär, dass wir spielen können.» Schnell ist zuversichtlich, dass sie das Ding noch drehen. «Der Druck ist schon da, aber ich denke, er ist in Röschenz grösser. Sie müssen noch gegen uns antreten.» Schnell konzentriert sich jedoch nicht nur auf den Nachbarn. Aesch und Ettingen, die gegen Ende der Hinrunde zu grosser Form aufliefen, liegen nur vier Punkte hinter Lau-

EISKUNSTL AUF

EISHOCKEY

Goldmedaille für Karin Weber

Die Ungewissheit als grösster Gegner

Der Eislauf Club Laufen gratuliert Karin Weber zur Goldmedaille und dem Titel Schweizermeisterin 2022 in der Kategorie Mixed Age. Nach einem ausgezeichneten 4. Rang im Kurzprogramm schaffte sie mit einer sehr schwierigen und fehlerlosen Kür den Sprung auf den ersten Platz. Für den Eislauf Club Laufen ist dies die erste Goldmedaille nach zwei Silber- und drei Bronze-Medaillen an Schweizer Meisterschaften in den vergangenen Jahren. Mit Emma Christie erreichte eine weitere Läuferin des Eislauf Club Laufen die Qualifikation für die Schweizer Meisterschaft in der gleichen Kategorie. Auch sie

zeigte bei ihrem ersten Auftritt an einer Schweizer Meisterschaft eine sehr gute Leistung im Kurzprogramm und in der Kür. Nora Quartara startete nach einjähriger Verletzungspause in der Kategorie Junioren, konnte aber ihr früheres ausgezeichnetes Niveau erwartungsgemäss noch nicht voll zeigen. Der Vorstand gratuliert auch unserer langjährigen Trainerin Anita Oel-Teuber zu diesem grossartigen Erfolg und bedankt sich ebenso bei ihrem Kollegen und Gasttrainer Daniel Galliker. Esther Egli Präsidentin EC Laufen

Sie ist die neue Schweizermeisterin 2022 im Eiskunstlaufen: Karin Weber mit ihrer Trainerin Anita Oel-Teuber. FOTO: ZVG

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fen. Dass mit Daniel Steiner ausgerechnet sein Torhüter zu Rivale Röschenz wechselte, machte Schnell keine Freude, aber er ist überzeugt, dass sie es packen. Und falls nicht? «Natürlich ist es im Leben nicht verkehrt, wenn man einen Plan B parat hat. Aber ich wäre kein guter Trainer, würde ich jetzt öffentlich darüber reden, was wäre, wenn wir den Aufstieg nicht schaffen. Wir holen uns den ersten Platz und steigen auf. Dann darf man gerne mit mir darüber reden, was dann sein wird», lacht Schnell und macht sich bereits wieder Notizen für das nächste Training.

Am Sonntag soll für den EHC Laufen die 3. Liga-Saison in Herrischried zu Ende gehen. Am Dienstag fällte der Verband den Entscheid, dass die letzte Runde gespielt wird. Eine schwierige Saison für Staff, Spieler und Verein. Edgar Hänggi Am 19. Dezember spielte Laufen mit dem letzten Aufgebot bei Leader Argovia Stars. Danach sagte der Verband alle Partien bis eben auf die letzte Runde vom kommenden Wochenende ab. Am Dienstagmorgen dann die Nachricht, dass die letzte Runde vom kommenden Wochenende gespielt wird. Schwer zu sagen, welchen Sinn dieser Entscheid macht. In der 2. Liga besteht zumindest die Möglichkeit, mit den Playoffs wieder einzusteigen. Schwander wird nun mit seinem Team diese Woche so gut wie möglich arbeiten. «Es war eine völlig unbefriedigende Saison, und daran ändert jetzt auch nichts, dass wir am Sonntag noch spielen müssen. Sportlich war es eine Farce, denn jene Teams, die in einer Halle spielen, hatten höhere Auflagen zu leisten. Deshalb standen Spieler für Trainings und Heimspiele nicht zur Verfügung. Ich musste von Spiel zu Spiel mit einem veränderten Team antreten.» Laufen ist Tabellenletzter, würde absteigen. Noch ist nicht klar, ob es einen Absteiger geben wird. Es wäre auf jeden Fall ein unsportliches Verdikt, denn die Laufentaler durften die Heimspiele gegen die mitgefährdeten Rheinfelden und Fischbach-Göslikon nicht spielen. Schwander betont, dass viel mehr in dem Team stecke, als gezeigt werden konnte. «Im Cup gegen Boll und auch gegen Wohlen-Freiamt sah man, was die Jungs können. Diese beiden Spiele machten echt Spass.»

Ein letztes Coachen: Trainer Stefan Schwander hofft, dass er sein Team am Sonntag doch noch ein letztes Mal coachen darf. FOTO: EH-PRESSE

Die Zeit während des Unterbruchs war für Schwander schwierig. «Ich musste vor jedem Training die Zertifikate kontrollieren. Wer nicht dreimal geimpft war, musste zum Test. Verständlich, dass das nicht alle machen wollten. Zudem wollten einige für ihr privates Umfeld nichts riskieren.» So bereitete der Trainer, der keinen Assistenten hat, die Trainings vor, musste dann jedoch umstellen, wenn nur acht Spieler auf dem Eis standen.» Deshalb bildete er mit seinen zur Verfügung stehenden Spielern und den Junioren und Senioren zusammen eine Gemeinschaft, damit doch richtig gearbeitet werden konnte. Aber nicht nur Laufens Trainer mahnt, dass unter diesen Voraussetzungen auf die Gesundheit der Spieler geachtet werden müsse. Es wurde nicht mehr mit derselben Intensität trainiert, viele fehlten in den Trainings. «Die Spieler lieben ihren Sport, wollen spielen. Die meisten wollen jetzt wieder aufs Eis, obwohl in Herrischried dann auch 2G+ angesagt ist. Ich werde entscheiden müssen, wie weit

wir gehen, denn das Verletzungsrisiko besteht.» Man sei auf dem richtigen Weg in Laufen, aber es würde jetzt keine halben Sachen mehr leiden, betont der Trainer weiter. «Wir haben rund 14 Nachwuchsspieler eingesetzt. Die machten ihre Sache sehr gut und die Mischung passte. Die Jungen müssen Perspektiven sehen, es muss klar sein, dass sie in zwei, drei Jahren die erste Mannschaft Laufens bilden, denn die älteren Spieler werden nach und nach nicht mehr zur Verfügung stehen.» Der Trainer gibt zu, dass die Nachwuchsspieler ins kalte Wasser geworfen werden mussten, dass sie aber bereits gut schwimmen konnten. Er, Schwander, wird nächste Saison aus beruflichen Gründen nicht mehr Head-Coach sein. Sportchef Stähli muss sich auf die Suche machen. Allerdings erklärt Schwander, dass er sehr gerne als Assistent weiter zur Verfügung stehe, sofern es der neue Mann wolle. «Ich bin ein Laufner geworden und mir liegen diese tollen Jungen am Herzen.»


Informationen & News

Steuererklärung 2021 A K T U E L L E

Urban Hofer Geschäftsführer HOFER Treuhand + Immobilien AG 4234 Zullwil

S T E U E R T I P P S

WIR HELFEN IHNEN WEITER

Steuererklärung 2021

Und was ist mit Corona?

Die Steuererklärung ist für die meisten Personen eine lästige, aber wichtige Pflicht, denn eine rechtzeitige Planung und das korrekte Ausfüllen kann grössere Steuerersparnisse einbringen. Dazu folgende Informationen und Tipps:

Arbeitszimmer für Homeoffice:

(Achtung: Kantonal können unterschiedliche Praktiken angewandt werden)

Im Grundsatz werden keine zusätzlichen Abzüge für das Arbeitszimmer gewährt (Ausnahmen möglich); im Gegenzug aber können Sie weiterhin die üblichen Berufsauslagen (Arbeitsweg, Mehrkosten der auswärtigen Verpflegung) für die volle Zeit abziehen.

Berufskostenpauschale:

Liegenschaftsunterhalt: Abzugsfähig sind: Reparatur- und Unterhaltskosten, Geräte-ServiceAbos, Gebäude-, Wasserschaden-, Glas- und Gebäudehaftpflichtversicherung (nicht aber die Privat- und Hausratversicherung), Energiespar- und Umweltschutzmassnahmen. Nicht abzugsfähig sind: Betriebskosten bei Selbstnutzung (wie Hauswartkosten, Verbrauchskosten für Wasser, Strom, Erdgas, Kehricht etc.); bei vermieteten Objekten können weitergehende Kosten abzugsfähig sein.

Einnahmen aus Photovoltaikanlagen:

Eine Kürzung erfolgt nicht, auch wenn sich die Berufskosten im Falle einer reduzierten Tätigkeit während des Lockdowns verringert haben.

Schutzmasken, Desinfektionsmittel etc.: Es handelt sich dabei um persönliche Lebenshaltungskosten und diese können nicht bei den Krankheitskosten abgezogen werden.

Kinderdrittbetreuungskosten: Diese sind in jedem Fall abziehbar.

Einfluss auf Pauschalspesen vom Arbeitgeber:

Ist als übriges Einkommen zu versteuern.

Säule 3a / Einkauf Pensionskasse: Die finanzielle Machbarkeit dieser beiden Einzahlungsmöglichkeiten ist auf jeden Fall zu prüfen.

Auto-Fahrtkosten: Hierbei kann eine Bestätigung des Arbeitgebers über die FahrzeugNotwendigkeit hilfreich sein.

Negativzinsen:

Die pauschalen Spesenvergütungen für Repräsentationsspesen oder die geschäftliche Nutzung des Privatwagens werden auch während einer vorübergehenden Tätigkeit im Homeoffice als Spesenersatz akzeptiert.

Wichtiger Tipp zum Schluss: Nehmen Sie die Steuerplanung für die auszufüllende Steuererklärung 2022 (auszufüllen erst im Frühjahr 2023) bereits jetzt laufend in die Hand, z. B. in Bezug auf Vorsorgeeinzahlungen (Säule 3a, Pensionskasseneinkäufe), möglichen Liegenschaftsunterhalt etc. Bei Bedarf hilft Ihnen unser Team gerne kompetent und individuell weiter (Tel. 061 791 12 12).

Sind als Schuldzinsen abziehbar.

Steuern 2021

Unternehmensberatung Buchhaltung Abschlüsse Steuerberatung Revisionen

Treuhand zum Amtshaus AG Hintere Gasse 52 4242 Laufen T +41 61 766 96 00 www.treuhandzumamtshaus.ch

Sonnenfeldstrasse 319, 4234 Zullwil Tel. 061 791 12 12, Fax 061 791 12 14 info@treuhand-hofer.ch, www.treuhand-hofer.ch • • • • • • •

Buchhaltungen, Jahresabschlüsse Steuererklärungen/-beratungen Unternehmensgründungen/-beratungen Liegenschaftsverwaltungen Verwaltung von Stockwerkeigentum Liegenschaftsverkäufe Dienstleistungen für Gemeinden und Verbände

Die nächste Sonderseite

Steuern

erscheint am 24. Februar 2022

Interesse? CH Regionalmedien AG, Wochenblatt Schwarzbubenland und Laufental Hauptstrasse 37, CH-4242 Laufen, Telefon 061 789 93 33, inserate.laufen@wochenblatt.ch

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MOSAIK ALLES, WAS RECHT IST

Ladendetektiv Wenn Sie wieder einmal in einem Kauf haus etwas mitlaufen lassen, seien Sie auf der Hut, denn ja, es gibt sie noch, die übermotivierten Ladendetektive. Dies zeigt ein Fall im Umfeld Roman Baumann des Bahnhofs Luzern. Ein Mann stibitzte eine Parfümflasche und verliess den Laden, ohne zu zahlen. Er rechnete nicht mit dem Ladendetektiv, der ihn bei seinem Verdikt beobachtete. Ohne Vorankündigung wurde der Mann vom Ladendetektiv und einem Mitarbeiter auf dem Bahnhofplatz überwältigt. Der Ladendetektiv klemmte den Kopf des Mannes zwischen seine Beine und der Mitarbeiter legte ihm Handschellen an. Danach führten sie ihn in gebückter Stellung durch den Bahnhof hindurch zurück in den Laden, wo die Polizei benachrichtigt wurde. Der Vorfall vom Ergreifen bis zum Verständigen der Polizei dauerte knappe zehn Minuten. Und jetzt, was denken Sie, wie ging es weiter? Das Bundesgericht beurteilte das Verhalten des Ladendetektivs als Freiheitsberaubung. Das Verständigen der Polizei nach erst ca. zehn Minuten war zu spät. Der Ladendetektiv hätte direkt zum nahen Polizeiposten gehen oder die Polizei zum Ort der Festnahme rufen können. Wer als Privatperson, was der Ladendetektiv ist, eine auf frischer Tat ertappte Person länger festnimmt, als die Polizei bräuchte, um an den Ort des Geschehens zu gelangen, handelt illegal und begeht eine Freiheitsberaubung. Also man merke sich, schon einige Minuten können genügen und der Detektiv sitzt selbst auf der Anklagebank. Roman Baumann Exklusiv für das Wochenblatt berichtet Roman Baumann in loser Folge aus seinem reichen Erfahrungsschatz in Sachen Recht. Roman Baumann ist Rechtsanwalt, Präsident des Gewerbevereins Dorneckberg und Vizepräsident des Kantonal Solothurnischen Gewerbeverbands.

WANDERTIPP

Aarewanderung WoS. Am Sonntag 6. Februar laden die Naturfreunde Baselbiet zur Aarewanderung ein. Diese führt mit dem Bus von Bern zur Elfenau und von dort durch den Park zur Aare hinunter. Auf schönen Naturwegen geht es entlang des Tierparks Dählhölzli langsam ins Zentrum. Nach dem Mittagessen in der Nähe des Bärenparks geht es weiter bis zum Thormebodewald, wo die Aare eine grosse Schleife bildet, zum Bahnhof Worblaufen und schliesslich im Zug zurück nach Basel. Die Wanderzeit beträgt gut drei Stunden, die Wege sind gut begehbar. Anmeldung bis zum 2. Februar bei Johanna Speiser unter Tel. 061 272 96 59. ANZEIGE

MUSIK-TIPP

Neujahrskonzert

Das jeweils am 1. Januar von den Wiener Philharmonikern gespielte Neujahrskonzert ist eine der populärsten Klassikveranstaltungen mit weltweiter Ausstrahlung. Daniel Barenboim leitete es dieses Jahr nach 2009 und 2014 zum dritten Mal. Der diesjährige Spielplan bestand wie üblich schwergewichtig aus Werken der Familie Strauss. Die «FledermausOuvertüre», «Phönix-Schwingen», «Morgenblätter», «Sphärenklänge» und die zwei orientalisch gefärbten Kompositionen «Persischer Marsch» sowie «Tausend und eine Nacht» standen schon häufig auf dem Programm. Das diesjährige bot aber noch fünf Neujahrskonzert-Premieren, nämlich den «Phönix-Marsch», die «Sirene-Polka», die «NymphenPolka» (alle von Josef Strauss), die «Kleine Chronik-Polka» von Eduard Strauss und der mit Gesangseinlage der Philharmoniker vorgetragene «Nachtschwärmer-Walzer» von Carl Michael Ziehrer. Das Neujahrskonzert 2022 endete traditionsgemäss mit dem Walzer «An der schönen Donau» und dem «RadetzkyMarsch». Benno Hueber

EINGESANDT

Seit der Eröffnung des Alte Schlachthuus vor 20 Jahren ist nebst der Regionalen Musikschule auch der Verein Kulturforum Laufen in diesen beliebten Räumlichkeiten am Seidenweg 55 beheimatet. Der Verein mit seinen vielen Mitgliedern (die Mitgliedschaft steht übrigens allen Interessierten für nur 30 Franken Jahresgebühr offen) bereichert Laufen und seine Umgebung mit stimmigen Konzerten, knackigen Kabaretts, interessanten Kunstausstellungen und vielen weiteren kulturellen Veranstaltungen. Der jeweils aufwendige Programmkalender wird von in unterschiedliche Sparten aufgeteilte Gruppen organisiert und gestaltet. Es liegt auf der Hand, dass neue Impulse, junge Ideen und tatkräftige Unterstützung im Verein Kulturforum Laufen jederzeit herzlich willkommen sind. Der Jahresbeginn eignet sich, dem eigenen Leben Anregungen, frische Ziele und Impulse zu geben. Das Alte Schlachthuus in Laufen ist ein wunderbarer Ort, um Farbe in den grauen Alltag zu bringen und interessante Kontakte zu knüpfen. Sei es das Angebot Jazz-Matinée, Disco,

Film oder Kunstausstellungen, oder seien es Kabarett-Aufführungen, Konzerte oder literarische Veranstaltungen, das Schlachthuus mit seinem Bistro ist der Ort, um aufzutanken und mit andern ins Gespräch zu kommen. Hinter dem kulturellen Angebot stehen freiwillige Helferinnen und Helfer, die in den verschiedenen Gruppen Künstlerinnen, Künstler, Filme, Kabarettisten oder Musiker und Musikerinnen auswählen, mit ihnen künftige Veranstaltungen planen und vorbereiten. Damit wieder neue und junge Ideen ins Programm kommen, freuen sich die einzelnen Sparten auf interessierte Helferinnen und Helfer. Es gibt die Möglichkeit, als möglicher zukünftiger Helfer (Helferin) in einer Vorstellung mitzuwirken, um sich von der spannenden Arbeit im Hintergrund ein Bild zu machen. Interessenten können sich per E-mail kulturforum.laufen@bluewin.ch melden oder direkt aktuelle Helferinnen oder Helfer im Schlachthuus ansprechen. Camille Büsser Martin Staub

Gesucht: Wer sich für die Mitwirkung im Kulturforum Laufen interessiert, kann sich FOTO: ZVG melden.

Rechtzeitig Vorkehrungen für den Todesfall treffen

Nicht nur Menschen im Rentenalter sollten festlegen, was zu geschehen hat, wenn man selber nicht mehr fähig ist, Entscheidungen zu treffen. Michael Hensel, Sozialarbeiter bei Pro Senectute beider Basel, informierte über die verschiedenen Möglichkeiten, Angehörigen den Entscheid zu erleichtern, falls man wegen einer Demenzerkrankung oder einer anderen Beeinträchtigung nicht mehr ansprechbar und handlungsfähig ist. Hensel empfiehlt, schriftlich eine Vertrauensperson zu bezeichnen, die in solchen Fällen für einen die Vermögensverwaltung vornimmt, die (physische und digitale) Post erledigt, den Rechtsverkehr regelt und für andere persönliche Dinge verantwortlich ist. Am besten sei es, nur eine Person damit zu beauftragen, gleich-

zeitig aber eine Stellvertretung zu benennen. Der Vorsorgeauftrag muss — wie das Testament — vollständig von Hand ausgefüllt sein und am Ende Datum, Ort und Unterschrift enthalten. Alternativ kann dieser auch offiziell bei einem Notar verurkundet werden. Eine Pflicht zur Hinterlegung besteht nicht. Allerdings empfiehlt Hensel, der benannten Vertrauensperson eine Kopie davon auszuhändigen. Dem kantonalen Zivilstandsregister kann zudem mitgeteilt werden, dass ein solcher Vorsorgeauftrag besteht. Als Grundlage gilt: «So einfach wie möglich — so konkret wie nötig.» Die Patientenverfügung ist eine allgemeine Erklärung, wie im Ernstfall medizinisch zu verfahren ist. Es handelt sich dabei also nicht um die Anweisung für Behandlungsmethoden im Einzelnen. Im Wesentlichen geht es darum, ob lebensverlängernde Massnahmen im todesnahen Zustand getätigt und ob im Todesfall die Organe entnommen werden dürfen. Für die Patientenverfügung reicht es,

entsprechende Formulare auszufüllen; diese sind im Internet oder bei der Informations-, Beratungs- und Bedarfsabklärungsstelle (IBBS) an der Hauptstrasse 37 in Laufen erhältlich. Am Informationsanlass wurden vor allem Fragen zu den Formvorschriften gestellt. Viele Menschen beschäftigen sich damit, was passiert, wenn sie die geistigen (und körperlichen) Kräfte verlassen. Hensel betonte, dass es wichtig sei, mit der Familie das Thema rechtzeitig anzusprechen und die Vertrauensperson zu instruieren. Es empfiehlt sich, die Patientenverfügung regelmässig daraufhin zu überprüfen, ob sie noch den aktuellen Bedürfnissen entspricht. Bei IBBS ist zudem ein Docu-Pass erhältlich. Dieser enthält ein Muster, wie ein Vorsorgeauftrag, eine Patientenverfügung, ein Vorsorgeausweis zu verfassen ist. Zudem gibt er weitere Informationen zu Anordnungen im Todesfall. Thomas Immoos Laufen

Redaktionsschluss

Schlossführung und Apéro

Für Beiträge auf den Seiten «Mosaik» (neuer Name für «Dorfplatz» und «Dies und Das») gilt folgender Redaktionsschluss:

Andrea Meppiel Kantonsrätin SVP, Hofstetten

www.kinderohnetabak.ch

Multivitamincocktail

EINGESANDT

Patientenverfügung, Vorsorgeauftrag und Testament – diese Themen standen im Mittelpunkt eines Informationsanlasses in Laufen.

Montag, 12.00 Uhr Ausflug des VerkehrsVereins Leimental: 68 Teilnehmende besuchten am 22. Januar das Weiherschloss Bottmingen und erfuhren dabei viel Wissenswertes über das im 13. Jahrhundert erbaute Wasserschloss. FOTO: PETER BILLETER, VIZE-PRÄSIDENT VVL

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GEDANKENSTRICH

Frischer Wind in Laufens Kulturangebot?

EINGESANDT

«Werbung beeinflusst das Verhalten. Übernehmen wir politische Verantwortung und schützen wir unsere Kinder vor den gesundheitsschädlichen Auswirkungen des Tabakkonsums.»

Donnerstag, 27. Januar 2022 Nr. 4

Vorrang haben Beiträge, die sich auf die Region beziehen und nicht mehr als 1500 Zeichen enthalten. Die Redaktion entscheidet über die Auswahl der Zuschriften, Vereinsberichte, Leserbriefe, Veranstaltungshinweise und Fotos. Sie behält sich vor, Texte zu kürzen. Es wird keine Korrespondenz geführt. Einsendungen mit Absender (Name, Vorname, Wohnort) an: redaktion.laufen@wochenblatt.ch Wir freuen uns auf Ihren Beitrag.

Gaby Walther

Der Blick heute Morgen in den Spiegel lässt mich erstarren – tiefe Augenringe und fahle Haut widerspiegeln meinen heutigen Energielevel. Dabei hatte ich weder extensiv gefeiert und mich mit Alkohol zugedröhnt, noch habe ich mich im Kummer gewälzt, ebenso wenig leide ich an zu wenig Schlaf. Da muss ganz klar ein anderer Mangel vorliegen. Ich versuche das Schlimmste mit Schminke zu verbergen und eile in den Grossverteiler, Abteilung Drogerie. Die Auswahl an Nahrungsergänzungsmittel ist riesig. Für alle Bedürfnisse ist etwas dabei. Sich zu entscheiden, ist nicht ganz ohne. Ich versuche es mit Eingrenzung. Die Seniorenpackungen kann ich weglassen. Doch soll ich auf das Thema «Frau» setzen, oder lieber auf «Älter, aber doch noch fit», auf «Sportlerin», «Schönheit» oder auf das Thema «Mehr Konzentration und Vitalkraft»? Ich greife zu B12 für «Schnelle Energie und Leistungsfähigkeit für Körper und Geist». Das tönt gut und ich nehm die höchste Dosierung: 300 Mikrogramm pro Ampulle, was einer Tagesdosis von 12 000 Prozent entspricht. Damit sollte ich einen echten Kick für den heutigen Tag erhalten. Eisen- und Magnesiumpräparat wandern ebenfalls in den Korb, denn davon hat frau angeblich meist zu wenig. Es folgen Trinkampullen mit Vitamin C und E, welche zum Schutz der Zellen vor oxidativem Stress – was auch immer das ist – beitragen und helfen sollen, vorzeitige Hautalterung zu verzögern. Im Weiteren nehme ich noch Tabletten mit Silizium, Biotin und Kupfer für schöne Haut, gesundes Haar und Kollagenbildung. Als Linsenträgerin brauche ich ebenfalls noch Präparate mit Weizenkeimöl, Lutein, Kupfer, Zink sowie Vitamin A zur Erhaltung einer normalen Sehkraft. Es folgen Vitamin D und K, plus Omega-D für die guten alten Knochen. Zu guter Letzt für alle eventuell noch ausstehenden Mängel nehme ich ein Multivitaminkomplexpräparat mit acht Vitaminen, 12 Mineralien und 100 Zusatzstoffen. Die Rechnung an der Kasse öffnet mir auch ohne Kapseln mit Ginsengwurzel «Für die Nerven und geistige Fähigkeit» die Augen. Der Mangel lag wohl eher am Verstand. Ich stelle alles zurück ins Regal und entscheide mich für einen Apfel. Denn: An apple a day keeps the doctor away. Oder frei übersetzt: Es gibt auch leckerere und günstigere Alternativen, um gesund zu bleiben, und den Frischekick erhalte ich dank der eisigen Kälte draussen: Die Augenringe sind verschwunden und die Haut leuchtet rosig – zumindest für den Moment. ANZEIGE


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Donnerstag, 27. Januar 2022 Nr. 4

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MOSAIK FOTOGALERIE

Hungrig: Dieser Grünspecht suchte im Garten des Fotografen eifrig nach Nahrung. FOTO: GEROLD ALLEMANN, BÄRSCHWIL

LESERBRIEF

Ein Nein im Interesse der Allgemeinheit

Jede Mobilfunkantenne birgt Risiken

Demnächst stimmen wir über die Abschaffung der Emissionsabgabe auf Eigenkapital (Stempelsteuer) ab. Mit anderen Worten; über eine sehr bescheidene Mehrwertsteuer (1 Prozent) für den Finanzbereich. Wer würde davon profitieren? Welche Unternehmen betrifft es wirklich? Von den Befürwortern wird immer behauptet, dass alle Unternehmen profitieren, da sie auf neues Eigenkapital künftig keine Steuern mehr bezahlen müssen und somit die Investitionskosten senken können. Fakt ist jedoch, dass lediglich 0.4 Prozent der Unternehmen davon betroffen sind. Da eine Freigrenze bis zu einer Million Franken auf neues Eigenkapital gilt, betrifft es bestimmt keine kleinen Gewerbebetriebe. Bei einer allfälligen Streichung der Emissionsabgabe würden jährlich 250 Millionen Franken in der Bundeskasse fehlen. Somit fehlen Investitionen die wir lieber dringend in Bildung oder in unserem Gesundheitssystem benötigen. Belassen wir es im Interesse der Allgemeinheit und Gerechtigkeit, wie es ist, und stimmen überzeugt Nein. Stefan Oser, Kleinunternehmer Komitee steuern-mit-vernunft.ch Flüh

Beschwerde abgewiesen

FOTO: CHRISTIAN BÜTIKOFER, BRISLACH

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LESERBRIEF

LESERBRIEF

Gruppenbild: Rehe entdeckt auf einer Wiese in Brislach.

Donnerstag, 27. Januar 2022 Nr. 4

Liebe Pro Spital Laufen Anhänger Bitte lasst Euch nicht blenden von diesem, noch nicht bestätigtem Urteil. Wir Laufentaler sind es in der Zwischenzeit ja gewohnt, dass uns trotz Versprechungen sämtliche wichtige Amtsstellen und Institutionen vom Kanton BL weggenommen wurden. Die Option Bundesgericht würde ich noch offenhalten. Der § 45 (mit Wortlaut) hat nach wie vor immer noch seine Gültigkeit. Wir leben ja in einem Rechtsstaat — trotz den lächerlichen Äusserungen von Herr Noah Birkhäuser als Vertreter das Landrates vor Gericht, dass u.a. 30 Jahre in der Gesundheitsbranche eine sehr lange Zeit seien. Herr Birkhäuser als Rechtswissenschafter und Buchautor über Völkerrechte sollte wissen, dass ein Staatsvertrag nicht einfach aufgehoben oder im Wortlaut abgeändert werden kann. Nicht die Forderungen der Beschwerdeführer, sondern Herr Birkhäuser steht mit seinen Äusserungen quer in der Landschaft. Zu den Äusserungen von Richter Hans Fuhrer frage ich mich, was dieser Vertrag mit der obligatorischen Krankenversicherung, dem Eggfluetunnel oder dem Postkutschenverkehr über den Gotthard zu tun hat. Es ist zu hoffen, dass das von der Gruppe Pro Spital Laufen erweiterte Konzept für das ambulante Gesundheitszentrum beim Kanton auch Gehör findet. Laut Remo Oser sei das Konzept mit den Laufentaler Ärzteschaft ausgearbeitet worden und es sollte im Angebot nicht nur die ältere Generation, sondern soll auch für die Jungen zum Tragen kommen. Dies ist für die Zukunft eines Gesundheitszentrums in Laufen von sehr hoher Wichtigkeit, denn die heutige Situation betreffend Notfallversorgung bei uns im Laufental ist für Schülerinnen und Schüler katastrophal. Kürzlich verunfallte ein 8-jähriger Schüler auf dem Schulareal in Röschenz. Dabei zog er sich einen doppelten Armbruch zu (Speiche und Elle). Zur Behandlung telefonierten die Eltern ins Ambulante Zentrum Spital Laufen. Die Antwort lautete: Röntgen können wir, aber nicht gipsen. Sie sollen ins Universitäts-Kinderspital UKBB nach Basel gehen. Nach Stunden wurde der Arm des Schülers im UKBB Untersucht, geröntgt und gegipst. Um ca. um 22 Uhr, also rund sieben Stunden nach dem Unfall. Es ist zu hoffen, dass das von allen Seiten gelobte Gesundheitszentrum solche Fälle, auch wenn sie nicht lebensbedrohlich sind, in das Konzept aufnehmen wird und wir Laufentaler (auch Thiersteiner) dem neuem Gesundheitszentrum mit ruhigem Gewissen entgegensehen können. Karrer Guido Röschenz

Im Wochenblatt vom 20. Januar schrieben Herr Albrecht aus Nunningen und Frau Thürkauf aus Kleinlützel in ihren Leserbriefen, dass Mobilfunkantennen ungefährlich sind. Das ist schlicht falsch. Es ist ein weitverbreiteter Irrtum, dass «direkt unter» Mobilfunkantennen die Strahlung am schwächsten sei. Selbstverständlich gibt es bei jeder Mobilfunkantenne Nebenkeulen, die nach «unten» strahlen, und es gibt rund um die Antenne Reflexionen des abgestrahlten Signals, die dieses zurückwerfen. Selbstverständlich sind diese im Nahfeld der Antenne am stärksten. Das kann aus jeder Darstellung der elektromagnetischen Feldstärke von Antennen abgelesen werden. Richtig hingegen ist, das Handys selbst auch strahlen, aber diese können von ihrem Besitzer einfach ausgeschaltet werden, was bei der Mobilfunkantenne auf dem Schulhaus, die 24/365 strahlt, nicht der Fall ist. Ich lade Sie, Herr Albrecht, dazu ein, sich ein aktuelles Bild zur Studienlage über Schädigungsrisiken

von Mobilfunkstrahlung zu machen. Die Behauptung, dass nicht ionisierende Strahlung ungefährlich sei, ist veraltet. Aktuelle Studien (z. B. NTP oder Ramazzini) weisen im Tierversuch die Bildung und Förderung von Krebs durch Mobilfunkstrahlung nach, teilweise bei Feldstärken unter den heute geltenden Grenzwerten für Mobilfunkstrahlung in der Schweiz. Die beratende Expertengruppe nicht ionisierender Strahlung (BERENIS) des Bundes (BAFU) hält selbst in einem Newsletter über diese Studien aus dem 2018 die Karzinogenität der Mobilfunkstrahlung fest. Professor James C. Lin der University of Illinois, USA (Mitglied des Peer-Review-Panel der NTP-Studie) strich den signifikanten Nachweis von Tumoren und der Krebsrate in dieser Studie explizit heraus. Angesichts solch klarer Aussagen von forschenden Fachexperten frage ich mich, weshalb unentwegt behauptet wird, dass Mobilfunkantennen ungefährlich sind. Florian Jaton, Wahlen

LESERINNENBRIEF

Schutz vor Strahlung Die Ausführungen von Peter-Florian Albrecht über die Mobilfunkanlagen mögen gut gemeint sein, sind jedoch nur eine Halbwahrheit. Man muss sich bewusst sein, dass mit den 5G-Antennen ein neuer Technologiestandart verwendet wird. Zudem muss erwähnt werden, dass seit dem 17. Dezember 2021 der Bundesrat beschlossen hat, dass ein Korrekturfaktor in den Berechnungen für die Strahlungsleistung einer Antenne angewendet werden darf. Das heisst: Durch diese Änderung können ab sofort alle 5G-Antennen, die bisher mit viel zu tief deklarierten Sendeleistungen bewilligt wurden, ohne offizielle Baupublikation

mit bis zu zehnmal mehr Leistung betrieben werden. Dies ist eine Erhöhung des Grenzwertes, welcher vom Ständerat bereits mehrfach abgewiesen wurde. Ja, und da gebe ich Ihnen Recht, Frau Thürkauf, das Handy selber ist noch schädlicher und sollte so oft wie möglich ausgeschaltet oder im Flugmodus sein. Nun liegt es an den Gemeinden, in der Sache mit den Antennen die Verantwortung zu übernehmen und diese 5G-Technologie zu unterbinden. Wenn man mehr darüber wissen möchte, kann man sich beim Verein «Schutz vor Strahlung» sehr gut informieren. Rita Bracher, Beinwil

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Jetzt ist die richtige Zeit für die Zeckenimpfung! Zwischen März und Oktober ist Zeckenzeit. Bei warmem Wetter kann sie auch bis November andauern oder schon im Februar beginnen. Jetzt ist der günstige Zeitpunkt für die Zeckenimpfung, sagt Regula Studer, Apothekerin und Inhaberin der Schwarzbuebe-Apotheke. Wer sollte sich gegen die Frühsommer-Meningoenzephalitis, kurz FSME, impfen lassen? Regula Studer: Das Bundesamt für Gesundheit empfiehlt die Impfung mittlerweile für alle Gebiete der Schweiz. Auf jeden Fall sollten sich Personen impfen lassen, die regelmässig im Wald biken und wandern oder im Garten arbeiten. Warum ist jetzt die günstige Zeit für die Zeckenimpfung? Die Impfung besteht aus drei Etappen. Die ersten beiden Dosen werden im Abstand von einem Monat verabreicht. Die dritte Dosis erfolgt nach 5 bis 12 Monaten. Damit die Impfung optimal wirksam ist, muss sie bereits mehrere Wochen vor der Exposition gegenüber Zecken durchgeführt werden. Die ideale Zeit ist deshalb im Winter. Wer sich jetzt impfen lässt, ist also an den ersten warmen Tagen, wenn die Zecken aktiv werden, bereits zu 95 Prozent vor einer Infektion geschützt. Die dritte Dosis verleiht dann einen kompletten Impfschutz für mindestens 10 Jahre. Die Impfung schützt aber nicht davor, von einer Zecke gestochen zu werden. Richtig. Die Impfung schützt vor einer Ansteckung mit dem FSME-Virus, sie bietet jedoch keinen Schutz vor der Borreliose, die ebenfalls durch Zeckenstiche übertragen wird. Darum sollte man sich auf jeden Fall zusätzlich mit Repellentien und bedeckender Kleidung vor Zeckenstichen schützen. Kann man sich gleichzeitig auch gegen Grippe impfen lassen? Ja, durchaus! Eine Grippeimpfung ist auch zu Jahresanfang sinnvoll, denn Grippeviren zirkulieren bis im Frühjahr.

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Laufen, Tel. 061 765 90 90. Familienergänzende Betreuung für Kinder im Alter von 3 Mte bis 12 Jahren. Öffnungszeiten: Mo bis Fr, 6.30–18.00. www.kita-laufen.ch

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ergänzende und familienbegleitende Kinderbetreuung. Mo–Fr, 7.30–18.30: Spielgruppe, Waldgruppe, Mittagstisch, Aufgabenhilfe, Infos und Anm.: 061 731 33 75, vogelnest.metzerlen@bluewin.ch, www.vogelnest-metzerlen.ch

Otto’s-Filiale in Zwingen feiert Geburtstag PR. Die Otto’s-Filiale in Zwingen wird fünf Jahre alt — und dieser Geburtstag will gefeiert werden. An den Jubiläumstagen vom Mittwoch 26. Januar bis Samstag 29. Januar offeriert Otto’s diverse Aktionen. Ausserdem erhält jedes Kind einen Luftballon. Die Kundinnen und Kunden profitieren so zum Beispiel von zwei besonderen Schnäppchen: Das Waschmittel «X-Tra Gel Aromatherapie Color Malaysische Orchidee» für 70 Waschgänge gibt’s für 7.95 Franken (Konkurrenzvergleich

20.80 Franken) und das Herrenparfüm «Joop» von Joop, EdT Vapo 200 ml für nur 35 Franken (Konkurrenzvergleich 117 Franken). Unabhängig vom Jubiläum finden die Kunden in Zwingen ein reichhaltiges Sortiment aus den Bereichen Food, Non Food, Textilien, Parfüm sowie eine Sportabteilung mit vielen Markenprodukten. Ganz nach dem Motto «Riesenauswahl. Immer. Günstig.» Ein Besuch am Bünnenweg 38 lohnt sich also auf jeden Fall.

Kinder Kinderhort Hirzenkäfer, Spitalstrasse 38,

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Kita im Blauehuus Blauen, Dorfstrasse 13, 4223

Rezept: Kichererbsenburger

4226 Breitenbach, 061 781 52 20. Öffnungszeiten: Montag bis Freitag, 6.30–19.00, Kinder ab 4 Monate bis 10 Jahre.

Blauen. Öffnungszeiten: Mo–Do, 7.00–18.20. Säuglings-, Kleinkinder- und Kindergarten/Schülergruppen. Mittagstisch, Waldtage; auch Stundenund Ferienbetreuung. 061 763 06 22 oder kita@ blauen.ch. Infos: www.blauen.ch

Kita Farbezauber, Fluhstrasse 50, 4244 Röschenz. Betreuung für Kinder ab 3 Monate bis Ende Primarschule. Öffnungszeiten: Mo–Fr, 6.30–18.00. Tel. 061 763 01 70, info@kita-farbezauber.ch, www.kita-farbezauber.ch

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Fragen rund ums Älterwerden, Beratungsstelle Laufental. Telefon 061 763 85 15, E-Mail beratung@ bb.prosenectute.ch, www.bb.prosenectute.ch

Pro Senectute Dorneck-Thierstein, Fachstelle für Altersfragen, 061 781 12 75. Weitere Infos unter www.so.pro-senectute.ch. Fahrdienst «s’Mobil» SPITEX Thierstein/Dorneckberg, 061 783 91 55, Hil-

fe und Pflege zu Hause, Spitex-24h-Notruf, alles aus einer Hand, seit 40 Jahren in der Region, Krankenkassen anerkannt, im Auftrag der Gemeinden, www.spitex-thdo.ch, Spitalstrasse 38, 4226 Breitenbach.

SPITEX Laufental. Tel. 061 761 25 17. Hilfe und Pfle-

ge zu Hause im Auftrag der Gemeinden Blauen, Brislach, Dittingen, Liesberg, Laufen, Nenzlingen, Roggenburg, Röschenz, Zwingen, Wahlen. E-Mail pflege.laufental@spitex-hin.ch, www.spitex-laufental.ch

IBBS Laufental. Die Informations-, Beratungs- und

Bedarfsabklärungsstelle Laufental gibt Auskunft über regionale Angebote für ältere Menschen und unterstützt sie bei Abklärungen. Telefon 061 763 85 15, E-Mail beratung@ibbs-laufental.ch, www.ibbs-laufental.ch. Pro Senectute beider Basel im Auftrag von IBBS.

SELBSTHILFEGRUPPEN Wir vernetzen und begleiten Menschen, die eine

Selbsthilfegruppe suchen oder gründen wollen. In unserer Region gibt es ca. 170 Selbsthilfegruppen zu physischen und psychischen Themen. Telefonzeiten: Mo, 10.00–12.00; Mi/Do, 15.00– 17.00; 061 689 90 90. Persönliche Beratung nach Termin Vereinbarung. Weitere Infos auch zu aktuellen Gruppen: www.zentrumselbsthilfe.ch

Publizieren Sie Ihre Vereinsnachrichten im Wochenblatt Vorstandsmitglieder, Kontaktpersonen, Trainingszeiten, Mitgliederwerbung etc. Bis 5 Zeilen Fr. 93.— pro Jahr Bis 10 Zeilen Fr. 186.— pro Jahr Bis 15 Zeilen Fr. 279.— pro Jahr

CH Regionalmedien AG 061 706 20 20 oder inserate@wochenblatt.ch

Schmeckt allen: Der Kichererbsenburger. WoS. Die Landfrauenküche verwendet Zutaten, welche der Garten, die Tiefkühltruhe oder der Laden um die Ecke hergeben. Es ist eine gesunde, nachhaltige Ernährung. Barbara Suter, Abteilungsleiterin am Ebenrain-Zentrum für Landwirtschaft, Natur und Ernährung und ihr Team wollen diese Küche allen zugänglich machen. Sie und ihr Team betreuen «ErnährungPlus», ein Programm zur Förderung der ausgewogenen Ernährung im Kanton Baselland. Sämtliche Rezepte für Hauptgerichte in der Sammlung «ebenfein» enthalten alle wichtigen, empfohlenen Nährstoffe in einem ausgewogenen Verhältnis. Bei anderen befindet sich ein Hinweis, mit welchen Beilagen das Gericht ergänzt werden kann, damit es eine vollwertige Mahlzeit ergibt. Die besten Rezepte sind online. Das Wochenblatt druckt hin und wieder eines dieser Rezepte für 4 Personen ab. Guten Appetit!

Kichererbsenpatties

100 g Kichererbsen 0,25 KL Salz 35 g Paniermehl, aus altem Brot 100 g Ricotta 0,5 Ei 0,5 KL Kreuzkümmel 0,5 KL Salz 2 Prise(n) Pfeffer Kichererbsen über Nacht in kaltem Wasser einweichen, Wasser abgiessen, abspülen, mit frischem Wasser gut bedecken, mit dem Salz aufkochen. Deckel nicht ganz schliessen, auf kleiner Stufe 1

FOTO: ZVG

½ Stunden sehr weich kochen, abgiessen (½ dl Kochwasser zurückbehalten), kalt abschrecken, abtropfen. Alle Zutaten in einem hohen Gefäss pürieren; falls die Masse zu trocken ist, 1-2 EL Kichererbsen-Kochwasser zugeben; aus der Masse mit kalt abgespülten Händen 4 Patties formen oder die Kichererbsenmasse mit einer Glacézange direkt in die heisse Pfanne portionieren und flach drücken. 1 EL Rapsöl in einer Pfanne erhitzen und die Patties auf mittlerer Stufe beidseitig knusprig braun braten, im Ofen bei 60 Grad warm stellen.

Sauce

4 EL Magerquark (ca. 100 g) 0,5 EL Mayonnaise 0,5 EL Senf oder Ketchup Alles mischen, mit Salz, Pfeffer, Curry und Paprika pikant würzen.

Fertig stellen

4 Hamburgerbrötchen 4 Scheiben Raclettekäse Die Brötchen quer halbieren, auf ein Backblech legen, mit den Raclettescheiben belegen.

Backen (Grillfunktion)

Obere Ofenhälfte / Ofen vorgeheizt auf 220 °C. Kurz grillieren, bis der Käse schmilzt und das Brötchen leicht braun wird. Sauce und Pattie auf das Brötchen legen. Nach Belieben mit Salatblättern oder Spinat, Essiggurken in Scheiben und Tomaten ergänzen. Dazu passt ein Cole Slaw Salat.

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Extrem. Überflüssig. Gefährlich.

Der Schutz unserer Kinder vor Tabak-Produkten ist uns allen wichtig! Deshalb hat das Parlament im Herbst 2021 fferscharfes Tabakproduktegesetz beein pfeff schlossen. Mit dem neuen Gesetz verschwindet Tabak-Werbung aus dem öffentlichen Raum. Und es gilt künftig schweizweit ein Verkaufsverbot an unter 18-Jährige.

Martina Bircher, Nationalrätin, SVP / AG

Hansjörg Knecht, Ständerat, SVP / AG

Thierry ry Burkart, Ständerat, FDP / AG

Ruth Humbel, Nationalrätin, Die Mitte / AG

Kurt Fluri, Nationalrat, FDP / SO

Elisabeth Schneider-Schneiter, Nationalrätin, Die Mitte / BL

Sandra Sollberger, Nationalrätin, SVP / BL

Daniela Schneeberger, Nationalrätin, FDP / BL

Thomas de Courten, Nationalrat, SVP / BL

St Je im t au mz zt sfü et lle tel n!

Die Volksinitiative «Tabakwerbe-Verbote» ist also zielgerichtet umgesetzt und damit überflüssig. Und zudem ist sie extrem und gefährlich, weil sie zu noch mehr Verboten führt! Deshalb lehnen Bundesrat, Parlament, die bürgerlichen Parteien und über 40 Verbände die Initiative ab!

Überparteiliches Komitee gegen Werbe-Verbote, Postfach, 8021 Zürich, www.werbeverbote-nein.ch

Wir sagen NEIN zur Volksinitiative:

werbeverbote-nein.ch

zur extremen Verbots-Initiative


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Donnerstag, 27. Januar 2022 Nr. 4

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KALEIDOSKOP

Donnerstag, 27. Januar 2022 Nr. 4

FOTO DER WOCHE

IN KÜRZE

AUS UNSERER BIBLIOTHEK

Booster für 12-15-Jährige

KT. BASELLAND. WoS. Seit dieser Woche ist die Anmeldung von 12- bis 15-Jährigen für die Booster-Impfung auch im Kanton Basel-Landschaft möglich. Die Empfehlung für die Auffrischimpfung mit einem mRNA-Impfstoff wurde entsprechend aktualisiert. Konkret wird den Jugendlichen nach vier Monaten der Booster mit dem Impfstoff von Pfizer empfohlen. Die Anmeldung für die Booster-Impfung von 12- bis 15-Jährigen erfolgt über die Website. Die Impfung kann entweder im Impfzentrum Muttenz oder im Impfzentrum Laufen stattfinden.

Ferruccio Cainero verschoben Wie aus einem Märchen: Sonnenaufgang auf der Höhe Breitenbach.

FOTO: ANJA HÄNER, GRINDEL

REGION

K T. BASELL AND

Sirenentest und Alarmmeldung

Feuerwehren im Einsatz

WoS. Am kommenden Mittwoch 2. Februar findet der jährliche schweizweite Sirenentest statt. Im Kanton Basel-Landschaft werden total 150 Sirenen getestet. Im Kanton Solothurn steht die Funktionsbereitschaft der 172 Sirenen des Allgemeinen Alarms im Vordergrund. Um 13.30 Uhr wird in der ganzen Schweiz das Zeichen «Allgemeiner Alarm», ein regelmässig auf- und absteigender Heulton von einer Minute Dauer, ausgelöst. Nach einer Pause von drei bis fünf Minuten erfolgt eine Wiederholung des Alarms. Zeitgleich wird zusätzlich zum Sirenenalarm eine Alarmmeldung über die Informationsplattform ALERTSWISS verbreitet. Die ALERTSWISS-App kann kostenlos im Apple Store und bei Google Play heruntergeladen werden. Wenn das Zeichen «Allgemeiner Alarm» ausserhalb der angekündigten Sirenenkontrolle ertönt, bedeutet dies, dass eine Gefährdung der Bevölkerung

WoS. Die Basellandschaftliche Gebäudeversicherung schreibt in ihrer Medienmitteilung, dass im vergangenen Jahr die Baselbieter Feuerwehren 3554 Einsätze mit funktionierendem Schutzkonzept leisteten. Die Hochwasserereignisse von letztem Sommer wurden erfolgreich bewältigt. Insgesamt rettete die Feuerwehr 107 Menschen aus bedrohlichen Situationen und 27 Tiere konnten in Sicherheit gebracht werden. Neben diversen Bränden hielten vor allem die Hochwasserereignisse infolge anhaltendem Starkregen im Sommer die Feuerwehrleute auf Trab. Die Zusammenarbeit in der Region funktioniere sehr gut. Eine Herausforderung der Zukunft bleibe die verminderte Tagesverfügbarkeit. Die Gründe liegen in der Trennung von Wohnen und Arbeiten sowie längeren Einrückwegen. Homeoffice habe eine kurzfristige Entspannung mit sich gebracht.

Förderpreis für Klimaschutz

KT. Solothurn. WoS. Im Rahmen seines 30-jährigen Bestehens lanciert der WWF Solothurn einen neuen «Förderpreis Klimaschutz» für Unternehmen und Organisationen im Kanton Solothurn. Ausgezeichnet werden innovative Projekte, die einen konkreten Beitrag zum Klimaschutz leisten und als Vorbild für andere dienen. Für den Förderpreis bewerben können sich grundsätzlich alle Unternehmen und Organisationen mit Sitz im Kanton Solothurn, welche die Bewerbungskriterien erfüllen. Die Projekte sollen einen Beitrag zur Senkung des Treibhausgas-Ausstosses oder einen anderen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Weitere Informationen sind unter www.wwf-so. ch/klimapreis zu finden.

Selbstunfall

BRETZWIL. WoS. Am Donnerstagabend, ereignete sich in Bretzwil ein Selbstunfall. Ein Fahrzeug kollidierte mit der Böschung, überschlug sich und kam auf dem Dach liegend zum Stillstand. Der 22-jährige Fahrer wurde leicht verletzt.

Mare of Easttown Film

Polizistin Mare Sheehan lacht fast nie. Sie hat auch wenig Grund dazu: Mare muss in Easttown nicht nur einen Mord an einer Teenagerin aufklären, sondern kämpft auch mit familiären Problemen: Streit um das Sorgerecht für ihren Enkel, Reibereien mit der pubertierenden Tochter, der resoluten Mutter und dem Exmann – und über allem steht die grosse Trauer über den Suizid ihres Sohnes. Schwere Kost also, diese siebenteilige Krimiserie von Regisseur Craig Zobel – aber nichtsdestotrotz absolut sehenswert. Denn wie Oscar-Preisträgerin Kate Winslet diese ausgebrannte, traurige, ruppige und warmherzige Ermittlerin spielt, lenkt den Blick weg vom Kriminalfall als Hauptelement und macht die Serie zu einer einfühlsamen und realistischen Sozialstudie, angesiedelt in einer exemplarischen Kleinstadt im Osten der USA. Die atemlose Ermittlung streift nicht nur soziale, sondern auch gesellschaftliche und politische Probleme: Armut, Gewalt, Drogen. Bei all der brillanten Düsternis gibt es aber auch humorvolle Momente, ja sogar einen Lachanfall. Einen einzigen! Esther Ugolini – www.stebilaufen.ch

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möglich ist. In diesem Fall ist die Bevölkerung aufgefordert, Radio zu hören, die Anweisungen der Behörden zu befolgen und die Nachbarn zu informieren. Bei einem Ausfall der Sirenenfernsteuerung wird im Ernstfall die Feuerwehr aufgeboten, diese aktiviert dann die Sirenen von Hand direkt vor Ort. Eine Überprüfung dieser Handauslösung wird vom Kanton Baselland jedes dritte Jahr angeordnet und wurde im Sirenentest 2020 durchgeführt. Die Auslösung von Hand erfolgt darum in diesem Jahr auf freiwilliger Basis. Das kann dazu führen, dass einzelne Sirenen um 13.45 Uhr ein weiteres Mal ertönen. Der Kanton Solothurn verzichtet in diesem Jahr auf die manuelle Sirenenauslösung vor Ort durch den Zivilschutz und die Gemeinden. Grund dafür ist die Corona-Pandemie. Stattdessen werden die Sirenen ausschliesslich mit der Polyalert-Fernauslösung des Bundes aktiviert.

Laufen. WoS. Das Programm «tic tac» von Ferrucio Cainero wird im Alte Schlachthuus nicht wie geplant am 28. Januar gezeigt. Der Anlass wurde verschoben. Ferrucio Cainero gastiert stattdessen am 22. Oktober in Laufen.

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