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KANTONSRATSWAHLEN 7. MÄRZ 2021
Olten, Donnerstag, 28. Januar 2021 | Nr. 4 | 89. Jahrgang | Auflage 34 383 | Post CH AG
Daniel Kissling Aufmerksamkeit
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Die Mitte
Daniel Kissling, Kulturschaffender und Barkeeper. (Bild: M. Isler)
SUSANNE SCHAFFNER AM 7. MÄRZ 2021 IN DEN REGIERUNGSRAT
«Man vermisst die Zuschauer schon, gerade auch hier in Olten.» Jens Nater, Herisauer in EHCO-Diensten. (Bild: Achim Günter)
Mit Stock und Schläger talentiert und ehrgeizig JENS NATER Mit dem Herisauer Jens Nater spielt seit dieser Saison ein Mann aus einer «Hockeydynastie» beim EHCO – und einer, der auch auf dem Golfplatz eine gute Figur abgibt.
ACHIM GÜNTER
P Der Realist ist für Sie da!
ROLF
Sommer Stadtrat in den
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flichtspiele bestreiten ohne Anwesenheit des Publikums – die unangenehme Vorstellung hat sich längst in gelebte Realität verwandelt. Auch für die Cracks des EHC Olten. Mit Ausnahme weniger Partien im Herbst, als eine stark begrenzte Anzahl Zuschauer zugelassen war, kämpfen die Oltner Eishockeyaner ohne lautstarke Unterstützung ihrer Fans um Punkte und Meriten. Gerade für Neuzuzüge eine spezielle Situation, wissen sie doch auch nach mehreren Monaten nicht, wie sich ein Auftritt vor Heimpublikum anfühlt. Jens Nater verteidigt seit dieser Saison für den EHC Olten. Volle Stehplatztribünen hat er im Kleinholz noch nie gesehen – jedenfalls nicht im Dress des Heimteams. In den vergangenen Jahren kreuzte der Appenzeller jeweils in den Farben des EHC Visp in der Dreitannenstadt auf. «Man vermisst die Zuschauer schon, gerade auch hier in Olten», denkt er mit einer gewissen Wehmut an die Vor-Corona-Zeit zurück. «Es war früher cool hier, vor Tausenden Fans zu spielen.» Aber der 25-Jährige gewinnt der aktuellen Lage sogar Positives ab. «Für uns ist es auch ein Vorteil, weil wir auf dem Eis viel besser kommunizieren können.» Bei leeren Rängen verstehe man in der Halle jedes Wort. Aber natürlich freut er sich auf die hoffentlich nicht allzu ferne Rückkehr der Fans in die Stadien. «Hockey lebt von Fans. Die Fans im Stadion fehlen schon.» Wegen Corona hat der Sohn der Herisauer Eishockeylegende Roger Nater auch Oltens Innenstadt noch kaum je besucht. Für ihn sei die Situation aber gut erträglich. «Ich bin keiner, der jeden Tag im
Restaurant essen muss. Für mich ist es zuhause gleich schön.» Zuhause, das ist für Nater derzeit Kappel. Und da die Pandemie wenig Freizeitaktivitäten zulässt, kennt er die dortigen Spazierwege bereits «relativ gut», wie er schmunzelnd erzählt.
Abschalten auf dem Golfplatz
Nater weiss sich ohnehin bestens zu beschäftigen. Der gelernte Sanitärinstallateur hat soeben im Fernstudium ein Handelsdiplom abgeschlossen. Derzeit macht er sich Gedanken über eine nächste intellektuelle Herausforderung. «Ich finde es wichtig, dass man nebenbei etwas macht. Denn man weiss nie, wann die Karriere endet. Passiert etwas Unglückliches, ist die Hockeykarriere morgen zu Ende und man steht mit leeren Händen da.» Verzichten muss der Herisauer momentan auf sein liebstes Hobby, das Golfspielen. Nater ist nicht nur mit dem Hockeystock, sondern auch mit dem Golfschläger ambitioniert und talentiert. Innerhalb des aktuellen EHCO-Kaders gilt er als bester Golfer; sein Golfhandicap liegt bei 9,2. Bereits mit 15 Jahren begann er mit Golfen, seit fünf Jahren spielt er intensiv. Was ist ihm denn wichtiger, Hockey oder Golf? Nater lacht laut: «Das Hockey ist mir schon viel wichtiger. Aber für mich ist Golf ein wichtiger Ausgleich.» Neben dem Golfclub Gonten in seiner Appenzeller Heimat habe er deswegen eine Zweitmitgliedschaft beim Golfclub Heidental in Stüsslingen gelöst. «Wenn ich auf dem Golfplatz bin, wälze ich keine anderen Gedanken. Dann spiele ich einfach Golf und habe Freude am Aufenthalt in der Natur und überlege nicht, was morgen sein wird.»
Fachsimpeln mit dem Bruder
Der Stammspieler, der in der laufenden Saison nur ein Spiel wegen einer Blessur verpasst hat, pflegt seit Monaten bloss mit seiner Familie und der in Cham wohnhaften Freundin näheren privaten Kontakt. Seinen zwei Jahre älteren Bruder Lars trifft er aber auch im beruflichen Kontext. Lars Nater ist Linesman in der Swiss League. Und nach einer Anpassung der Regularien dürfen sich die beiden Brüder
seit dieser Saison auf dem Eis begegnen. Bereits mehrmals stand Lars Nater als Linesman bei einem EHCO-Spiel im Einsatz. «Wir sehen uns beim Einlaufen und reden nach dem Spiel miteinander. Aber während des Spiels haben wir anderes zu tun, als aufeinander zu achten», meint Jens Nater schmunzelnd. Nach dem Match gebe es dann jeweils «harte Diskussionen» über vermeintlich falsche Schiedsrichterentscheidungen oder auch unglückliche Spieleraktionen. «Ab und zu sind wir uns einig», sagt er lachend, «aber ab und zu halt auch nicht.» Naters Stammverein ist der EHC Herisau. Seine frühe Juniorenzeit hat er mit dem heutigen NHL-Star Timo Meier verbracht. Der San-Jose-Söldner ist gemäss Jens Nater auch einer der Gründe, wieso er Verteidiger wurde. Da sie mit Meier bereits über einen treffsicheren Spieler in ihren Reihen verfügt hätten, seien seine Qualitäten in der Defensive stärker gefragt gewesen. Ausserdem habe er als Teenager immer zu den Grösseren gehört, und die sollten vorrangig verteidigen. «Und das Verteidigen hat mich auch mehr interessiert als das Angreifen. Als Stürmer hat man primär offensiv Einfluss. Als Verteidiger kann man defensiv etwas bewirken, offensiv aber auch. Ich bin recht zufrieden mit der Wahl, die ich damals getroffen habe», meint er und schmunzelt. Was den offensiven Output anbelangt, weist er beim EHCO allerdings noch Steigerungspotenzial auf. Drei Skorerpunkte in 30 Einsätzen sind doch eher bescheiden. Aber nicht seine persönliche Punktebilanz steht im Vordergrund, sondern jene des Teams. Und nach zähem Saisonstart hat diese in den vergangenen Wochen meist gestimmt. Jens Nater zeigt sich verhalten optimistisch, was den weiteren Saisonverlauf anbelangt. «Im Grossen und Ganzen ist die Entwicklung der Mannschaft sehr positiv.» Die EHCOFans mögen es gerne hören. Auch wenn sie wohl Jens Nater und dessen Teamkollegen noch einige Zeit bloss via Livestream statt im Stadion anfeuern können. w w w. e h co. c h
D
erzeit beginnen meine Tage mit Schreien. Sieben Monate ist meine Tochter alt, und wenn sie sich mitteilen will, dann schreit sie. Sie schreit, wenn sie aufgewacht und der Teddybär im Bett nicht mehr genug spannend ist oder die Windel zu nass oder der Hunger zu gross. Und hab ich ihre Grundbedürfnisse dann gestillt und will mich meinen widmen, heisst Kaffee und den Schlagzeilen des Tages, kann es gut sein, dass das Schreien bald wieder los geht. Was erdreiste ich mich auch in mein Handy zu starren, anstatt mit ihr zu spielen? Auch Aufmerksamkeit ist ein Grundbedürfnis von uns Menschen, und zwar eines, das wir uns auch als Erwachsene nicht alleine erfüllen können. «Mami, lueg! Mami, lueg!», rufen wir als Kinder. Später stellen wir unsere Ferienfotos auf Instagram. Während Aufmerksamkeit den einen dabei «nur» das Gemüt streichelt, geht es anderen ums Geschäft. Werbung ist das professionelle Buhlen um Aufmerksamkeit, denn ohne sie keine Kundinnen im Laden, keine Teilnehmer am Yoga-Kurs, keine Zuschauer am Konzert. Und keine Wählerinnen an der Urne. An den Lampenmasten lächeln erste Gesichter bereits freundlich, ebenso in den sozialen Medien, wo Kandidierende versuchen, Slogans zu verbreiten, Themen zu setzen und Diskussionen zu lancieren. Auch ich mache wieder dabei mit, das geb ich gerne zu, bei diesem Kampf um die Aufmerksamkeit. Ich bin überzeugt, er ist ein notwendiger Teil unserer Demokratie, jedoch nur, wenn wir ihn nicht um unser selbst Willen führen. Meine sieben Monate alte Tochter darf um Aufmerksamkeit schreien. Von uns Politikerinnen wird zurecht mehr erwartet. Auch mal Aufmerksamkeit geben, anstatt nur erhalten wollen zum Beispiel.
Amtliches Bauherrschaft: Sunrise Communications AG 8152 Glattpark (Opfikon)
LISTE 3 IN DEN KANTONSRAT.
Junge SP
Region Olten
Projektverfasser: Axians Schweiz AG 3063 Ittigen Bauobjekt: Umbau best. Mobilfunkanlage Bauplatz: Wilerweg 60, GB Olten Nr. 4406 Rechtsgrundlage: Spez. Teilbebauungsplan «Wilerfeld» RRB Nr. 4145 vom 29. Juli 1960 Bauherrschaft: Biedermann-Jäggi Andreas und Priska Projektverfasser: Biedermann-Jäggi Andreas und Priska
BOLLIGER. CORINA EN
1990 | OLT U TE DETAILHANDELSFACHFRA PRIMARLEHRERIN | GELERN
EIN KANTON MIT ZUKUNFT.
wahlen.jungesp.ch
Fischer www.tobias-fischer.ch Richard Aschberger
Bauobjekt: Ersatz Beschattung durch Neubau Sitzplatzüberdachung
Christ Rita
Guizzardi
www. filippo-guizzardi.ch
am 7. März in den Regierungsrat
Bauplatz: Gheidmattweg 12 GB Olten Nr. 6238 Rechtsgrundlage: Teilzonenplan, Gestaltungsplan und Erschliessungsplan «Bornfeld-Erlimatt» RRB Nr. 950 vom 3. Juni 2008 Bauherrschaft: Terrana AG 8803 Rüschlikon Projektverfasser: Cerv und Wachtl, dipl. Arch. ETH/SIA 8038 Zürich Bauobjekt: Balkonanbauten Bauplatz: Bühnenstrasse 4 Erfinderstrasse 7, 9 und 11 GB Olten Nr. 6316 Rechtsgrundlage: Gestaltungsplan «Olten SüdWest» RRB Nr. 588 vom 30. März 2010 Bauherrschaft: Berger Jaquez Rosa und Manfred 4623 Neuendorf Projektverfasser: SMG Swisshome AG 4623 Neuendorf Bauobjekt: Umbau Verkaufslokal in Bar / Restaurant Bauplatz: Hauptgasse 6 GB Olten Nr. 3080
Öffentliche Planauflage
Samstag, 30. Januar 17 Uhr, Pauluskirche Abendgottesdienst Pfrn. M. Ludwig «Näheres im Kirchenboten» Bis auf Weiteres können jeweils nur 30 Personen einen Gottesdienst vor Ort mitfeiern. Aus diesem Grund bitten wir um Anmeldung unter: www.ref-olten.ch
Baupublikationen
Gottesdienste
Donnerstag, 28. Januar 2021 | Nr. 4
Auf Grund der Bestimmungen des kantonalen Planungs- und Baugesetzes werden in der Zeit vom Dienstag, 2. Februar 2021 bis Mittwoch, 3. März 2021 der
Teilzonenplan mit Zonenvorschriften und der Gestaltungsplan mit Sonderbauvorschriften «Riggenbachstrasse (Sälipark)» mit Ergänzungen gemäss Beschluss des Stadtrates von Olten vom 17. Juni 2019 GB Olten Nrn. 2625, 90104, 1902, 5984, 3528, 5438, 5439, 5440 öffentlich aufgelegt. Es wird darauf hingewiesen, dass nur die Ergänzungen gemäss Beschluss des Stadtrates von Olten vom 17. Juni 2020 (Prot.-Nr. 215), welche auf den zwei aufgelegten Dokumenten entsprechend bezeichnet sind, öffentlich aufgelegt werden und nur auf diese (und nicht auf die gesamten aufgelegten Dokumente) eine Einsprache eingereicht werden kann. Auflageort Stadthaus, Dornacherstrasse 1, Erdgeschoss Die Auflageunterlagen sind auch auf www.olten.ch aufgeschaltet. Einsprachen sind schriftlich und begründet im Doppel bis am 3. März 2021 (Poststempel) an die Direktion Bau, Dornacherstrasse 1, 4601 Olten, einzureichen. Olten, 28. Januar 2021 Direktion Bau
Einsprachefrist: 11. Februar 2021
Direktion Bau
Amtliche Publikation
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Verkehrsmassnahmen in Olten, Bahnhofstrasse Im Zusammenhang mit der Umgestaltung und Sanierung des Bahnhofquais wurde durch den Stadtrat zusätzlich folgende Verkehrsmassnahme beschlossen: Montag, 5. Oktober 2020, bis spätestens Ende Dezember 2021 Sperren der Bahnhofstrasse mittels Vorschriftssignal 2.13 (Verbot für Motorwagen und Motorräder) und dem Zusatz «Zubringerdienst gestattet». - Ab Swisscomgasse, Bahnhofquai und Aarburgerstrasse Gegen die Verkehrsbeschränkungen kann innert 10 Tagen seit der Veröffentlichung beim Bau- und Justizdepartement, Amt für Verkehr und Tiefbau, Rötihof, 4509 Solothurn, Beschwerde eingereicht werden. Sie ist schriftlich zu begründen und hat einen Antrag zu enthalten. Innert derselben Frist ist bei der Staatskasse in Solothurn (Postkonto-Nr. 45-1-4) mit dem Vermerk «Verkehrsmassnahmen: Konto-Nr. 200674/006» ein Kostenvorschuss von Fr. 500.– zu hinterlegen.
Olten, 28.1. 2021 Direktion Präsidium Abteilung Ordnung und Sicherheit
Kinderbetreuung zu Hause RoKi – auch in schwierigen Corona-Zeiten der Rettungsanker für Eltern in Not! Haben Sie infolge der Corona-Pandemie einen Engpass in der Kinderbetreuung? Können Ihre Kinder durch die Grosseltern oder andere Bezugspersonen noch nicht betreut werden, während Sie einer Erwerbstätigkeit nachgehen? Sind Sie aufgrund der gesamten Situation rund um die Corona-Krise erschöpft und können sich nicht um Ihre Kinder kümmern? Unsere erfahrenen Betreuerinnen unterstützen Sie gerne. Sie kümmern sich liebevoll und verantwortungsbewusst bei Ihnen zu Hause um Ihre Kinder und dies zu einem Vorzugstarif. Melden Sie sich! T 032 622 37 20 roki@srk-solothurn.ch www.srk-solothurn.ch
Stadt
Nr. 4 | Donnerstag, 28. Januar 2021
«Man wurde viel vorsichtiger» BESTATTUNGSWESEN Die Corona-Pandemie bringt für uns alle viele Veränderungen mit sich. Besonders betroffen sind auch Bestatter. Wir haben uns mit Oscar Gerber, Geschäftsleiter der Bestattungen Gerber AG, unterhalten.
Lösungen gesucht. Für die Angehörigen besonders schwierig war, dass sie sich infolge Ein- und Ausgangssperren in Altersheimen und Spitälern kaum mehr von Ihren Lieben verabschieden konnten. Doch Aufbahrungen sind und waren nicht verboten, und so konnten wir den Angehörigen trotzdem noch die Möglichkeit bieten, in der Nähe ihrer Liebsten zu sein und sich zu verabschieden, wenn dies erwünscht war. Es ist aber nie eine Lage entstanden, hinter der Sie nicht mehr hätten stehen können? Nein, das nicht. Ansonsten hätten wir Unterstützung anfordern müssen vom Krisenstab des Kantons Solothurn. Aber wir hatten in unserer Region das Glück, die Lage bisher ohne Zusatzhilfe bewältigen zu können.
ACHIM GÜNTER
Herr Gerber, die Corona-Pandemie dominiert die Schlagzeilen seit fast einem Jahr. Wie blicken Sie als Bestatter auf die vergangenen Monate zurück? Oscar Gerber: Zu Beginn war für uns vieles unklar. Wir stützten uns in der anfänglichen Ungewissheit auf den Schweizerischen Verband der Bestattungsdienste ab und kontaktierten auch das Bundesamt für Gesundheit, um die nötigen Sicherheitsmassnahmen zu treffen und uns schützen zu können. Wir gingen sehr, sehr vorsichtig an die Sache heran. Tatsächlich gespürt haben wir die Folgen der Pandemie erst ab Ende November, Anfang Dezember… …weil da die Anzahl Bestattungen deutlich stieg. Ganz genau. Im März hatte es vereinzelte Todesfälle wegen Covid gegeben. Aber die Infrastruktur hatten wir deswegen noch nicht anpassen müssen. Was meinen Sie mit «Anpassung der Infrastruktur»? In der Vorweihnachtszeit nahmen die Aufträge zu, und in den Altersheimen traten wir nur noch in Schutzanzügen
OSCAR GERBER Oscar Gerber leitet das Bestattungsunternehmen Gerber AG seit 2013 in vierter Generation. Der 41-Jährige machte zuerst eine Lehre als Automechaniker, stieg aber bereits als 18-Jähriger im Familienbetrieb ein. Oscar Gerber ist verheiratet und Vater zweier Kinder. Seit 2018 sitzt er für die FDP im Gemeinderat von Winznau.
«Ich bin der Meinung, dass dieser Beruf einer der dankbarsten überhaupt ist.» Bestatter Oscar Gerber sieht seinen Beruf als Berufung. (Bild: AGU) und Schutzbrillen auf. Vorher hatten wir das bloss in Einzelfällen getan. Im November begannen wir zu spüren, dass die Altersheime wegen der getroffenen Vorsichtsmassnahmen zunehmend schwer zu betreten waren. Das war bei der ersten Welle im Frühling noch nicht so gewesen. Das heisst, wenn Sie jetzt ein Altersheim betreten, machen Sie das immer im Schutzanzug? Das ist so. Wir bewegen uns innerhalb des Altersheims, vom Eintritt bis zum Austritt, nur noch im Schutzanzug. Und wenn Sie ein Anruf erreicht, bei dem kein Altersheim involviert ist? Dann klären wir leider inzwischen standardmässig ab, ob der Verstorbene Covid-19-positiv gewesen sei. Ein Mundschutz und Handschuhe gehören bei uns seit längerer Zeit zum Alltag. Aber Schutzanzug und Schutzbrille kommen nun viel öfter zum Einsatz. Wenn Sie die ganze Zeit seit dem Ausbruch der Pandemie in der Schweiz rekapitulieren: Konnten Sie das Mehr an Aufträgen stets gut bewältigen? Ja. Allerdings mussten wir im November und Dezember Aushilfen beiziehen und die internen Massnahmen verschärfen,
um nicht plötzlich mit einem positiven Fall innerhalb des Teams konfrontiert zu sein. Seit Jahresbeginn beruhigt sich die Situation zum Glück wieder. Inwiefern hat sich Ihre Arbeit durch Corona verändert? Man wurde viel vorsichtiger, man desinfiziert die Hände deutlich intensiver und häufiger, man wechselt die Maske nach jedem Einsatz. Bei der Hygiene an sich gab es eine starke Veränderung, und nahe Kontakte innerhalb des Teams versuchen wir wenn immer möglich zu vermeiden. Was stellt für Sie während dieser schwierigen Zeit die grösste Herausforderung dar? Die grösste Herausforderung ist, alles so anbieten zu können wie bisher. In «struben» Zeiten hätten wir jeweils gleichzeitig an verschiedenen Orten sein sollen. Zeit für die Familie nehmen konnten wir uns zeitweise nicht mehr so, wie wir das den Angehörigen gewähren wollten. Ausserdem wollten die Altersheime eine möglichst rasche Überführung. Eine grosse Herausforderung war es zeitweise auch, beim Krematorium die Verstorbenen ordnungsgemäss zu kühlen, da nur wenige Kühlmöglichkeiten vorhanden sind. Wir sind in dieser Angelegenheit auch mit Stadtpräsident Martin Wey zusammengesessen und haben nach
Werden wegen Corona auch andere angebotene Dienstleistungen mehr nachgefragt, etwa die Sterbevorsorge? Gar nicht, nein. Der einzige Bereich, in dem die Anfragen zunehmen, ist der Bereich Karten drucken oder Todesanzeigen erstellen. Dies, weil halt eben manche Läden, die diese Dienstleistungen anbieten, derzeit geschlossen sein müssen. Ebenfalls werden viel weniger Blumen für Trauerfeiern und Beisetzungen bestellt, weil diese nur noch in kleinem Rahmen stattfinden können. Sie leiten das Bestattungsunternehmen Gerber in bereits vierter Generation. War für Sie schon immer klar, dass Sie dereinst als Bestatter tätig sein würden? Natürlich, natürlich (schmunzelt). Nein, ich absolvierte zuerst eine Lehre als Automechaniker, half aber bereits zu jener Zeit als Bestatter im Familienunternehmen mit. Nach der Lehre war mir dann klar, dass ich zu 100 Prozent als Bestatter arbeiten wollte und ich erwarb den eidgenössischen Fachausweis. Während meinem Aushelfen im Bestattungsunternehmen hatte ich schnell gemerkt, dass dies meine Berufung sein würde. Ich übe den Beruf mit viel Leidenschaft aus, weil ich der Meinung bin, dass er einer der dankbarsten überhaupt ist. Man hilft den Leuten in einer absoluten Ausnahmesituation und bekommt viel Anerkennung zurück.
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TERMINE DONNERSTAG, 28. JANUAR Altpapiersammlung. Stadt Olten – Rechte Aareseite 07.00-11.30 Wochenmarkt. Kirchgasse 19.00 Parlamentssitzung. Findet in digitaler Form statt.
SAMSTAG, 30. JANUAR 07.00-11.30 Wochenmarkt. Bifangstrasse
MONTAG, 1. FEBRUAR 07.00-18.00 Monatsmarkt. Kirchgasse
DIENSTAG, 2. FEBRUAR Kehricht- und Sperrgutsammlung. Stadt Olten – Linke Aareseite
MITTWOCH, 3. FEBRUAR Kehricht- und Sperrgutsammlung. Stadt Olten – Rechte Aareseite
DONNERSTAG, 4. FEBRUAR Kartonsammlung. Stadt Olten – Linke Aareseite 07.00-11.30 Wochenmarkt. Kirchgasse
GEBURTSTAGE Der Stadtanzeiger gratuliert den folgenden Jubilaren herzlich zum Geburtstag: 28.01. Ernst Schär, 80 Jahre 02.02. Giuseppe Borrello, 80 Jahre
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Farbwerker Michael F. Wyss stellt im Kantonsspital Olten aus KANTONSSPITAL OLTEN Bis Ende April zieren Werke von Michael F. Wyss die Gänge des Kantonsspitals Olten. Der Farbwerker aus Rheinfelden zeigt mit der Ausstellung «Eintauchen» einen Querschnitt seiner Arbeiten. Seit längerer Zeit lässt sich der Künstler Michael F. Wyss durch gesammelte Fotos aus speziellen Illustrierten inspirieren. Mit Acrylfarben und Strukturen erschafft er daraus neue Bilder: Durch das feine Übermalen von Flächen und das Zeichnen und Ziehen von Linien entstehen sich spontan verändernde Formgestalten. Die Ausstellung «Eintauchen» zeigt bis Ende April einen Querschnitt von Wyss’ Arbeiten.
«Eintauchen» heisst die Ausstellung von Michael F. Wyss. (Bild: ZVG)
Der 66-jährige Künstler lernte einst Schriftsetzer. Nach dem Besuch des Vorkurses der Kunstgewerbeschule in St. Gallen absolvierte er die Ausbildung zum Sozialpädagogen. 27 Jahre lang arbeitete er in einer Beschäftigungswerkstatt. In dieser Zeit besuchte er verschiedenste Malkurse für Öl und Acryl. Seit neun Jahren ist der Rheinfelder als freischaffender Farbwerker tätig. Für Ausstellungen im Kantonsspital Olten zeichnet seit 1996 eigens eine Kunstkommission verantwortlich. Diese hat zum Ziel, regionalen Künstlern eine Plattform zu bieten und gleichzeitig internen und externen Passanten künstlerisches Schaffen in den Alltag zu bringen. «Eintauchen» ist die bereits 70. Ausstellung. Die Preisliste ist am Empfang erhältlich. zvg
IN MEMORIAM HEINZ SCHNEEBERGER, Olten, gestorben am 16. Januar, 80-jährig. ERHARD SPÜHLER, Olten, gestorben am 20. Januar, 99-jährig. HEIDI SCHMID-LEDERMANN, Olten, gestorben am 20. Januar, 93-jährig. FRANZ BROGER, Olten, gestorben am 23. Januar, 88-jährig. ANGELO SFERRAZZA, Olten, gestorben am 23. Januar, 66-jährig.
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Amtliches
Donnerstag, 28. Januar 2021 | Nr. 4
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Nr. 4 | Donnerstag, 28. Januar 2021
Privates Zuhause oder Pflegeheim?
Aussergewöhnlich und doch erfolgreich RAIFFEISEN Die Raiffeisenbank Olten blickt zufrieden aufs Geschäftsjahr 2020 zurück.
HOME INSTEAD Vier Prozent der Schweizerinnen und Schweizer über 65 leben derzeit in einem Heim, 96 Prozent zuhause. Wie möchten Sie oder Ihre Angehörigen im Alter versorgt werden? David Aegerter, Experte für Seniorenbetreuung bei Home Instead, rät, sich rechtzeitig zu informieren und gibt hilfreiche Tipps. Herr Aegerter, was ist für Senioren besser: vertrautes Zuhause oder Rund-um-die-Uhr-Betreuung im Heim? David Aegerter: Pauschal besser oder schlechter gibt es nicht. Es gibt nur die individuell richtige Lösung. Um diese zu finden, müssen sich Senioren und ihre Angehörigen Fragen stellen, zum Beispiel: Wie viel und welche Art der Unterstützung ist nötig? Was wünschen wir uns und welche Optionen sind realisierbar? Was meinen Sie mit «realisierbar»? Angehörige, welche die Betreuung übernehmen möchten, müssen sich unbedingt über den zeitlichen Aufwand im Klaren sein. Oder Senioren, die zuhause gepflegt werden wollen, über die erforderlichen Wohnverhältnisse. Was kennzeichnet eine seriöse 24-Stunden-Betreuung zuhause? Immer mehr Firmen vermitteln ausländische Betreuungskräfte. Ich rate, sich auf Anbieter mit Sitz in der Schweiz und SECO-Bewilligung zu konzentrieren. Informieren Sie sich über Kompetenzen, Erfahrung und auch das Deutsch der Betreuer. Fragen Sie nach der Leumunds-
Die Corona-Pandemie hat die erfolgreiche Entwicklung der Raiffeisenbank Olten im vergangenen Jahr nicht beeinträchtigt. Die Zahlen im Geschäftsjahr 2020 zeugen von einem guten Wachstum und einer stabilen Risikosituation. Die Kundeneinlagen stiegen ähnlich stark wie im Vorjahr um 7,1 Prozent auf 690,2 Mio. Franken. Das Volumen der Kundenausleihungen nahm um 6,5 Prozent auf 765,6 Mio. Franken zu. Die Bilanzsumme erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr um 8 Prozent auf 916,1 Mio. Franken. Trotz des anspruchsvollen Umfelds betrug der Geschäftsertrag sehr gute 11.26 Mio, (-0.9 % zum Vorjahr). Der Erfolg aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft belief sich auf 1,47 Mio. Franken, (+26.6 %). Der Ge-
Liebe Solothurner Bürgerinnen und Bürger, geschätzte Wählerinnen und Wähler, erlauben Sie mir die folgenden Fragen: Was erwarten Sie von der Solothurner Regierung? Sind Sie mit der jetzigen Regierung zufrieden? Diese Antwort werden Sie als Stimmberechtigte anlässlich der Erneuerungswahlen vom 7. März 2021 für den Regierungsrat und den Kantonsrat selber beantworten können. Für diejenigen, die die Antwort mit Nein taxieren, sind diese Wahlen die Gelegenheit, ihre Unzufriedenheit zum Ausdruck zu bringen. Erstmals in der Geschichte bezüglich Regierungsratswahlen im Kanton Solothurn steht mit Richard Aschberger ein SVP-Kantonsrat aus Grenchen zur Auswahl. Mit dem 36-Jährigen Unternehmer soll der Sprung in die Solothurner Exekutive endlich erreicht werden. Als SVP-Vertreter muss ich gestehen, dass mich das sehr freut, denn ich habe wenig Mitleid mit den jetzigen Politikerinnen und Politikern der Mitte, der SP, der FDP und den Grünen, welche die vorbeiziehende Grosswetterlage so falsch eingeschätzt haben wie die jetzige Regierung es getan hat. Strategisch war das in dieser Zusammensetzung ziemlich erbärmlich. Ich glaube, dass beim einen oder anderen Regierungsvertreter mehr mit Interessen als mit Vernunft regiert wird. Was mich aber viel mehr beschäftigt: Die Politik als solche scheint zu verschwinden. Für mich gibt es nur weniges, was mir grössere Zufriedenheit schenkt, als wenn ich Courage an den Tag legen kann. Konkret stellt für mich rechte Politik unter anderem die Freiheit des Einzelnen und in Sachen Sicherheit einen starken Staat in den Vordergrund. Durch den Verzicht auf neue zusätzliche Schulden, darin sind sich SVP-Wähler und Politiker einig,
schäftserfolg erreichte mit 3,79 Mio. Franken fast das Vorjahresniveau, der Jahresgewinn lag mit 0,86 Mio. Franken leicht darüber. Während der Personalaufwand im vergangenen Jahr leicht angestiegen ist (+4,5 Prozent), sank der Sachaufwand um 15,8 Prozent. Dies ist unter anderem die Folge der nicht physisch ausgetragenen Generalversammlung 2020. Auch die GV 2021 in diesem Frühjahr wird wegen Covid-19 schriftlich durchgeführt werden. Neben der Form der GV war die ausgefallene feierliche Einweihung des umgebauten Geschäftssitzes ein zweiter Wermutstropfen im Geschäftsjahr 2020. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter freuen sich wie die Kundschaft an den grösseren und zeitgerecht eingerichteten Räumlichkeiten an der Ringstrasse 15, waren jedoch wegen Corona im letzten Halbjahr noch nie zeitgleich vor Ort. js w w w. ra i f fe i s e n . c h
Seniorenbetreuung kann unter Umständen sehr aufwändig sein. (Bild: ZVG) prüfung. Arbeitszeiten und Freitage müssen im Vorfeld durch den Vermittler geregelt sein.
Grundversicherung getragen, auch Zusatzversicherungen übernehmen Kosten.
Was kostet eine 24-Stunden-Betreuung? Es fallen Kosten ab 5800 Franken pro Monat an. Bei Home Instead sind alle Leistungen für die Betreuenden enthalten ebenso wie umfassende Unterstützung der Kunden – zum Beispiel beim Austausch mit Krankenkassen, Behörden, Ärzten – durch unsere Geschäftsstellen vor Ort. Bedarfsanalyse und Beratung vor dem Betreuungsstart sind bei uns kostenlos.
Kann sich auch ein Ehepaar von einer Betreuerin umsorgen lassen? Ja. Die Betreuung eines Ehepaars zuhause ist oftmals die kostengünstigere Lösung als zwei Heimplätze.
Was bezahlt die Krankenkasse? Pflegerische Tätigkeiten werden von der
vermeiden wir weitere Belastungen unserer Kinder und Enkel. Denn Schulden von heute sind Steuern von morgen. Der Schuldenberg unseres Kantons beträgt 2000 Millionen Franken. Das ist eindeutig zu viel. Deshalb braucht unsere Regierung Strategien und wirkliche Perspektiven, mehr Tempo und mehr Mut in allen Bereichen. Das ist die Politik der SVP und gehört deshalb in den Regierungsrat und den Kantonsrat unseres Kantons. Daniel Schmid, SVP-Präsident Rickenbach und kandidierender Kantonsrat
Offenheit und Verhüllung Demnächst haben wir die Möglichkeit, über die Volksinitiative zum BurkaVerbot abzustimmen. Dies betrifft uns alle, aber auch die kommenden Generationen. Deshalb möchte ich dazu unbedingt einige Gedanken formulieren. Schaut man ein bisschen über die Grenzen hinaus, so stellt man fest, dass in einigen Ländern, Regionen oder Bezirken das politische Geschehen vollständig aus dem «Ruder gelaufen» ist. Infolge einer zu sorglosen Migrationspolitik der vergangenen Jahre hat man dort nicht oder zu spät realisiert, dass dadurch eine unheilvolle, chaotische und unkontrollierbare Entwicklung in Gang gesetzt wurde, welche sich nun nicht mehr stoppen lässt. Man hat den Zeitpunkt schlicht verschlafen! Wenn wir verhindern wollen, dass sich bei uns Ähnliches wiederholen könnte, müssen wir die Initiative unbedingt unterstützen. In unserer Kultur legen wir Wert darauf, offen miteinander kommunizieren zu können. Dazu gehört nicht nur die Sprache, nein, auch die Gesichtszüge, die Augen, der Mund, das ganze Gesicht «sprechen» mit! Sollen wir nun auf einen unserer Werte, auf den wir stolz sein können,
PA R T E I M E L D U N G E N
Zum Schluss: Was raten Sie Senioren und Angehörigen? Informieren Sie sich vor einer Entscheidung bei seriösen Anbietern. Wir kommen für eine Beratung gerne zu Ihnen nach Hause, ganz kostenlos und unverbindlich. zvg w w w. h o m e i n s te a d . c h
LESERBRIEFE
SVP-Politik in die Regierung
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verzichten oder aber entschlossen zum Ausdruck bringen, dass eine Verschleierung einfach nicht mit unserer Kultur vereinbar ist? Das ist die Frage. Der Bundesrat lehnt die Initiative ab mit der Begründung, sie schiesse über das Ziel hinaus, greife in die Autonomie der Kantone ein und zudem gebe es nur wenige Burka-Trägerinnen in der Schweiz. Sein Gegenvorschlag, der bei einer allfälligen Ablehnung der Initiative automatisch in Kraft treten würde, sieht zwar eine gewisse Identifikationspflicht vor, belässt jedoch die Kompetenz für ein generelles Verhüllungsverbot bei den Kantonen. Bundesrat in Ehren, aber schwächer kann man nicht mehr argumentieren! Es geht doch nicht darum, wie viele Burka-Trägerinnen zurzeit im Land sind, es geht in erster Linie darum, sich für unsere Werte einzusetzen und eine Entwicklung – wie sie oben erwähnt wurde – im Keime zu ersticken. In diesem Sinne schiesst die Initiative keineswegs übers Ziel hinaus, nein, sie trifft «den Nagel auf den Kopf»! Ferner ist zu bedenken, dass – überlässt man den Kantonen in dieser Sache die Entscheidungskompetenz – das Chaos vorprogrammiert sein dürfte. Ich stelle mir hier eine Burka-Trägerin vor, die von Kanton zu Kanton durch die Schweiz reist, dauernd mit wechselnden Regeln konfrontiert wird und dabei die Übersicht noch beibehalten sollte. So etwas würde mit Sicherheit nicht nur in der Schweiz, sondern auch im Ausland mehr als nur Kopfschütteln auslösen! Liebe Leserinnen und Leser, indem Sie die Initiative unterstützen, setzen Sie ein Zeichen für den Erhalt unserer Werte, unserer Kultur und helfen gleichzeitig mit, eine langfristig problemlose Entwicklung der Schweiz sicherzustellen. Tobias Fischer, Unternehmer und SVP-Kantonsrat, Hägendorf
STANDAKTION Stumpen-Raucher Marcel W. Wyss begrüsste kürzlich in Kappel SVP-Amtei-Präsident, Kantonsrat Matthias Borner, die SVP-Kantonsratskandidaten Hundebesitzer Filippo Guizzardi und Gemeinderat Rolf Schmid. Es freute ihn besonders, dass der SVP-Kantonsrat und Stadtratskandidat von Olten, Rolf Sommer, Kappel die Ehre erwies. Kappeler SVP-Mitglieder nahmen die Gelegenheit rege wahr, mit den Kandidaten engagierte Gespräche zu führen. (Bild: ZVG)
Stadtratskandidat lanciert Stadtführungen
WAHLKAMPF Das Wetter hätte einigermassen mitgespielt am Mittwoch der letzten Woche. Es waren die CoronaRestriktionen, die den Stadtratskandidaten Raphael Schär-Sommer (Grüne) dazu bewogen, seine Stadtführungen in digitaler Form durchzuführen, hatte sich doch ein Mehrfaches der gegenwärtig im öffentlichen Raum erlaubten Teilnehmerzahl für den Anlass angemeldet. In diesem ersten von vier thematischen Spaziergängen in Olten ging es um Infrastrukturprojekte vom Bahnhof bis zum Postplatz, die Schär-Sommer in seiner Online-Präsentation abschritt. Der Spaziergang begann auf dem Bahnhofplatz, dessen Neugestaltung im vergangenen Herbst vom Gemeindeparlament beschlossen wurde sowie auf dem Areal Bahnhof Nord, wo bald in die Höhe gebaut werden soll. Basierend auf einem Vorstoss von Raphael Schär-Sommer müssen solche Areale in Zukunft erneuerbar beheizt werden. Auf dem Bahnhofquai ging es weiter entlang der aktuellen Baustelle, die unter anderem die langersehnte Attraktivierung des Ländiwegs mit sich bringen soll. Als Parlamentsmitglied hatte sich der Stadtratskandidat mit dafür eingesetzt, dass die Attraktivierung zeitlich vorgezogen wurde. Das Verkehrs-Nadelöhr Postplatz, dessen Neuplanung derzeit stillsteht, bildete den Schlusspunkt der Führung. Die Teilnehmenden hatten die Gelegenheit, Fragen zu stellen oder sich anderweitig zum Thema bauliche Stadtentwicklung einzubringen. Schär-Sommer fasste die besprochenen Bauvorhaben wie folgt zusammen: Es brauche eine effiziente Umsetzung der zum Teil seit vielen Jahren aufgegleisten Projekte, und die
Stadtratskandidat Raphael Schär bei der Erkundung für die Stadtführung. (Bild: ZVG) Berücksichtigung des Stadtklimas (etwa durch Bepflanzung) und Platz für den Langsamverkehr seien weiterhin zentrale Anliegen. Ausserdem sollen zukunftsweisende Technologien von Photovoltaikanlagen bis zu Ladestationen für E-Busse so breit wie möglich zum Einsatz kommen. Die nächste Führung am 30. Januar beschäftigt sich passend dazu mit Stadtplanung für ein angenehmes Stadtklima. Interessierte können sich auf Raphael Schär-Sommers Website zvg anmelden. INSERATE
wieder
GÖKHAN KARABAS
aufgeschlossen. herzlich. konsequent. Kantonsratswahlen 7. März 2021 | LISTE 4
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Freizeit
Donnerstag, 28. Januar 2021 | Nr. 4
REZEPT
Gnocchi mit Gorgonzola und getrockneten Tomaten sowie gefüllte Avocado Gnocchi mit Gorgonzola und getrockneten Tomaten Zubereitung Für die Gnocchi Kartoffeln mit der Schale kochen, heiss schälen und pürieren. Mit dem Ei, Mehl und Parmesan zu einem Teig kneten. Auf einer bemehlten Arbeitsfläche den Teig zu Rollen formen, zu kleinen Nocken schneiden und im Salzwasser kochen. Im Butter die Zwiebeln, die Dörrtomaten und die Kräuter kurz anziehen, mit Marsala und Weisswein ablöschen, mit Rahm auffüllen und den Gorgonzola zerbröselt in die Sauce geben. Kurz erwärmen, ev. mit Salz und Pfeffer abschmecken. Fertig gekochte Gnocchi in der Sauce schwenken. Auf vorgewärmten Tellern mit Parmesan und fein geschnittenem Schnittlauch anrichten.
Zutaten: 500 g 150 g 2 EL 1 40 g 1 100 g 40 g
Zubereitung: 1 Std.
1 EL
Tipp: mit gerösteten Pinienkernen verfeinern
1 dl
E I N K AU F S Z E T T E L Gnocchi mit Gorgonzola und getrockneten Tomaten für 4 Personen
1 dl 2,5 dl 2 EL 1 EL
Kartoffeln Mehl Parmesan, gerieben Ei Butter Zwiebel, gehackt Gorgonzola Dörrtomaten, in Streifen geschnitten Kräuter, gehackt (Salbei, Rosmarin, Majoran etc.) Marsala
Gefüllte Avocado Zubereitung Limetten auspressen. Von der Karambole 4 Scheiben abschneiden und beiseitelegen. Rest klein würfeln. Forelle in Stücke schneiden, Avocados halbieren, Stein entfernen und das Fruchtfleisch sorgfältig herauslösen. In Würfel schneiden, salzen und mit Limettensaft mischen. Forelle, Karambole und Avocadowürfel in Avocadoschale füllen. Mit Pfeffer würzen, mit Peterli und Karambole garnieren.
Weisswein Vollrahm Parmesan, gerieben Schnittlauch, fein geschnitten Salz, Pfeffer
Gefüllte Avocado für 4 Personen Zutaten: 2 1 2 2 4 Pr.
Limetten Karambole Forellenfilets, geräuchert Avocados, reif Salz Pfeffer aus der Mühle Peterli
Weitere Rezepte finden Sie auf www.volg.ch/rezepte
Zubereitung: ca. 20 Min.
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Im Gespräch
Nr. 4 | Donnerstag, 28. Januar 2021
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Spieler, Sportler und Forscher PETER HOHLER Schon sein ganzes Leben lang spielt Peter Hohler Schach. Eine Begegnung mit einem Aficionado. FRANZ BEIDLER
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as Schachzimmer sei aber nicht aufgeräumt, warnt Peter Hohler, während er die Treppe im Haus in Aarburg hochsteigt. Oben angekommen, setzt sich der gebürtige Oltner an den Schreibtisch, der vor dem einzigen Fenster des Zimmers steht, und legt die Unterarme auf die Tischkante. Auf dem Schreibtisch steht ein hölzernes Schachbrett, die Figuren in der Grundstellung aufgereiht, daneben ein Laptop. Hohler bittet um einen Moment. Für das Foto will der 79-Jährige die Figuren in eine Stellung bringen. Seine rechte Hand huscht ein paar Mal flink über das Schachbrett. Dann legt er sie auf die Linke und lächelt in die Kamera. Hinter dem Schreibtisch stehen zwei Büchergestelle. Die Buchrücken darin zeugen von Hohlers Passion: «Das Verständnis des Mittelspiels im Schach», «Winning with the Modern London System» oder «I. und II. Internationales Schachturnier zu San Sebastian 1911 u. 1912» lauten die Buchtitel. Als Hohler das Interesse an seinen Büchergestellen bemerkt, öffnet er die Tür gegenüber dem Schreibtisch. Dahinter kommt eine Kammer zum Vorschein, in der zwei weitere volle Bücherregale stehen. «Als ich mit Schach begann, da studierten wir im stillen Kämmerlein», beginnt Hohler, wieder unten angekom-
Peter Hohler in seinem Schachzimmer in Aarburg: Hier analysiert er Partien, auch seine eigenen 2500. Die Hälfte davon hat er schon geschafft. (Bild: Franz Beidler) men, zu erzählen. Über den Kaffeetisch ist eine beige Tischdecke drapiert, darauf steht ein Teller mit Keksen. «Wer eine gute Eröffnung gefunden hatte, konnte damit unter Umständen mehrere Partien gewinnen.» Hohler lehnt im Sessel nach vorne und stützt die Ellbogen auf die Knie. «Wenn heute jemand etwas Neues spielt, dann weiss es die ganze Welt noch am gleichen Tag», sagt er, während er den Kopf abdreht und sich die Hände reibt.
sei unfassbar schnell. «Aber 99 Prozent seiner Berechnungen sind eigentlich sinnlos.»
Typisch für die Generation
«Meine Schachkarriere ist typisch für meine Generation», sagt Hohler, der im kommenden Frühling seinen achtzigsten Geburtstag feiert. «Schach habe ich vom Vater gelernt», erzählt er von seiner Kindheit, die er zusammen mit Bruder Franz, dem späteren Autoren, in Olten verbrachte. Gegen den Vater habe er als Bub oft verloren. «Dann wurde ich wütend», erinnert sich Hohler schmunzelnd. Später trat er dem Schachklub Olten bei, und schon bald war es der Vater, der die Partien verlor. Schon als Jugendlicher wurde Hohler Klubmeister. «Die Gegner waren nicht besonders stark», merkt er an. Mit achtzehn nahm Hohler an der Juniorenweltmeisterschaft, damals in Basel, teil und landete im Mittelfeld. Zwei Jahre später begann er ein Mathematikstudium an der Zürcher ETH. Ein paar Jahre lang studierte er, unterrichtete in Olten und Zürich Mathematik und spielte Schach.
Acht Millionen Partien im Laptop
In seinem Laptop hat Hohler mehr als acht Millionen Partien gespeichert, darunter auch seine eigenen. «Ich bin daran, die zu analysieren», sagt er. Das ist Teil seines täglichen Trainings. Von seinen 2500 Partien, die aufgezeichnet vorliegen, sei er etwa mit der Hälfte durch. Auf seinem Computer hat Hohler auch mehrere Schachprogramme installiert. Ihnen füttert er die Stellungen aus den Partien und sieht sich dann an, welche Lösungen sie ausspucken. «Sie sind sich nicht immer einig», sagt Hohler mit spitzbübischem Lächeln. Der Computer
Zu dieser Zeit wurde er Mitglied der Schweizer Nationalmannschaft. Dann reichte er seine Dissertation ein. «Eine Verallgemeinerung von orthogonalen lateinischen Quadraten auf höhere Dimensionen» lautete der Titel. «In diesen Jahren hatte ich Zeit, um Schach zu spielen.» 1966 nahm Hohler als Mitglied des Schweizer Teams an der Studentenweltmeisterschaft teil und erzielte das viertbeste Ergebnis des Turniers. 1969 platzierte er sich an der Schweizer Meisterschaft auf dem dritten Rang. 1970 vertrat er die Schweiz an der Schach-Olympiade in Siegen, Deutschland, und 1974 gewann er den Coupe Suisse.
Wenig Zeit für Schach
Inzwischen hatte Hohler eine Familie gegründet und arbeitete als Mathematiklehrer an der Oltner Kantonsschule. Da verstarb seine erste Ehefrau im Alter von nur 33 Jahren. Hohler arbeitete und kümmerte sich um seine beiden Töchter, die damals noch Kleinkinder waren. Für Schach blieb da wenig Zeit übrig. «Erst mit 46 Jahren habe ich beschlossen, wieder einzusteigen», erzählt Hohler. Mindestens ein Turnier pro Jahr nahm er sich vor. Doch der Zug sei da schon abgefahren gewesen. «Vorher konnte ich mit den Besten der Schweiz mithalten.» Erfahrung sei schon wichtig im Schach, hält Hohler fest. «Aber Jugend zählt mehr.» Junge würden schneller denken. «Und sie sind bereit, sich am Brett zu zerreissen.» Im Alter sei man geneigt, eher einfachere Züge zu machen und weniger Risiko einzugehen. Erfolgreich war Hohler aber weiterhin. An der Senioren-Weltmeisterschaft 2002 im deutschen Naumburg platzierte er sich auf dem 24. Rang von 255 Teilnehmern. Insgesamt vier Silbermedaillen
holte er mit dem Schweizer Seniorenteam an Europameisterschaften. «Einmal platzierten wir uns sogar vor den Russen», fügt Hohler an. Und an der Mannschafts-Weltmeisterschaft 2004 auf der Isle of Man in der irischen See erreichte er Bronze. Seit seiner Pensionierung nimmt Hohler an fünf bis sechs Turnieren im Jahr teil. «In einem Turnier spielt man neun oder elf Partien, von denen jede einen Tag in Anspruch nimmt», erklärt er. Mit An- und Abreise sei er also jeweils gut zwei Wochen unterwegs. Nach den letzten Turnieren vor der Coronapandemie gefragt, steht Hohler auf, geht die Treppe hoch und kommt kurz darauf mit einem roten Ordner in der Hand zurück. Darin hat er alle seine Turnierbesuche seit 1987 aufgezeichnet. 2019 war er im März im Deutschen Bad Wörishofen, im April in Rhodos, Griechenland, im Sommer in Leukerbad, im September auf der kroatischen Insel Mali Losinj und im Oktober in Bukarest, Rumänien.
«Was ist Schach eigentlich?»
«Ich bin nicht der klassische Plauschspieler», stellt Hohler klar. Dann lehnt er sich im Sessel zurück, breitet die Arme aus und fragt rhetorisch: «Was ist Schach eigentlich?» Es sei eben mehr als ein Spiel. «Es ist auch ein Sport, für den ich trainiere.» Und als Schachspieler sei er auch Wissenschaftler, der nach Lösungen forsche. Dank dieser Forschung erkenne er in Schach Schönheit. «So wie ich sie auch in Musik, in Bildern oder einer mathematischen Gleichung erkenne.» Schönheit sei aber subjektiv. «Und das ist eigentlich auch ganz gut so. Es müssen nicht alle das Gleiche machen.»
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Vereine
Donnerstag, 28. Januar 2021 | Nr. 4
Diesen Winter nicht auf Touren SKICLUB OLTEN Der Skiclub Olten unterhält neben Abteilungen für Wintersport auch solche für Fussball und Unihockey. Dem Coronawinter fiel nicht nur ein Vereinsjubiläum zum Opfer.
das «Steinetli». Der Skiclub Olten pachtet die Skihütte jeweils über den Winter und vermietet sie an Mitglieder oder Gruppen weiter. Auch diesen Betrieb sagte der Verein bereits Ende Oktober ab. Einige Stammgäste aus dem Ausland hätten sich da schon wieder abgemeldet gehabt. «Das «Steinetli» spült jeweils schon etwas Geld in die Klubkasse», hält Schmuziger fest. Aber der Verein habe die Auflagen zum Schutz der Gäste vor der Pandemie in der Skihütte nicht erfüllen können.
FRANZ BEIDLER
D
er Kern des Vereins seien der Spass am Schnee und Freundschaft, sagt Mario Schmuziger, Präsident des Skiclubs Olten. Die rund 150 Mitglieder des Vereins treffen sich aber nicht nur zum gemeinsamen Wintersport. «Im Klub gibt es eine Fussball- und eine Unihockeygruppe», erzählt Schmuziger vom Innenleben des Oltner Skiclubs. Diese treffen sich normalerweise wöchentlich in den Hallen der Oltner Kantonsschule, um eben Fussball oder Unihockey zu spielen. Schmunzelnd ergänzt Schmuziger: «Sie unternehmen natürlich auch gemeinsame Skiwochenenden.» Trotz Fussball- und Unihockeygruppe ist der Skiclub Olten also ein Wintersportverein, der Abteilungen für Tourenski sowie Snowboard- und Skifahren unterhält. Schmuziger selber ist als Uroltner seit Kindesbeinen im Verein. Er fuhr Skirennen in der Alpingruppe, die im Skiclub Olten bis Anfang der 00er-Jahre sehr lebendig war. Als Jugendlicher liess er sich zum Leiter von Jugend und Sport ausbilden und gab Skikurse im Verein. Vor dreieinhalb Jahren übernahm der 43-Jährige das Präsidium des Vereins. Der Breitensport liegt ihm seit seinen Anfängen als J+S-Leiter am Herzen. «Seit ich selber Kinder habe, setze ich mich wieder aktiv dafür ein», sagt der zweifache Vater. Der Skiclub Olten organisiert denn auch fünf Skisonntage pro Jahr. «Sobald sie keine Windeln mehr tragen und selbstständig auf Skiern stehen können», beschreibt Schmuziger
SAMSTAG, 30. JANUAR EISHOCKEY 17.30 Uhr: EHC Olten – HC Sierre Herren, Swiss League Olten, Kleinholz www.ehco.ch
Zwischenmenschlich schmerzhaft
Die Touren-Woche ist ein Höhepunkt im Jahresprogramm des Skiclubs Olten. Die Touren-Gruppe zieht dann eine Woche lang von Berghütte zu Berghütte. (Bild: ZVG) schmunzelnd die untere Altersgrenze für teilnehmende Kinder. «Nach einem Tag auf der Piste steigen die Kinder und Jugendlichen jeweils müde, aber mit einem Lächeln aus dem Bus», erzählt der Präsident. So werde die Begeisterung für Natur und Bewegung weitergegeben.
aber sein übliches Programm einfrieren. «Ab März lief nichts mehr.» Über den Sommer durften sich wenigstens die Fussball- und die Unihockeygruppe wieder treffen.
Bedenken im Oktober
Ende Oktober blickte der SkiLauberhornrennen club Olten mit als Public Viewing Bedenken auf die Vor fast genau eianstehende Winnem Jahr organitersaison. «Da sierte der Skiklub sagten wir alles Olten erstmals ein ab, vorerst mal Public Viewing. Im gedanklich», erOltner Lokal Magazählt Schmuziger. «Die Entzin fanden sich gegen 150 Begeisterte wicklung sollte ein, um zusammen uns recht gedas Lauberhornren«Freundschaft und Spass sind ben.» Die Genenen und schlussralversammlung der Kern unseres Vereins» endlich den Sieg war davon beMARIO SCHMUZIGER, PRÄSIDENT SKICLUB OLTEN von Liebling Beat troffen, ebenso Feuz zu bejubeln. das Jubiläums«Ein toller Event», erinnert sich Schmu- fest für die klubeigene Skihütte. Vor fünfziger. Wegen der Coronapandemie zig Jahren baute der Skiclub Olten zumusste der Skiklub Olten bald darauf sammen mit den Bergbahnen Sörenberg
«Das Raumkonzept überzeugt» NEUE BÜRORÄUMLICHKEITEN Die Geschäftsstellen des Regionalverbands «zofingenregio» und des Vereins «AareLand» ziehen um. Die zehn Mitarbeitenden der Geschäftsstelle des Regionalverbands «zofingenregio» beziehen zum 1. Februar neue Büroräumlichkeiten an der Unteren Grabenstrasse 26 in Zofingen. Damit zieht auch die Geschäftsstelle des Vereins AareLand, die vom Regionalverband zofingenregio geführt wird, um. Die bisherigen Räume in der Kustorei am Thutplatz, in denen zofingenregio seit fast 40 Jahren beheimatet war, werden von der Stadt Zofingen benötigt. «Die neuen Räumlichkeiten überzeugen durch ihr Raumkonzept», erzählt der Geschäftsführer des Regionalverbands Albrecht Tima. «Sie befinden sich auf einer einzigen Etage in einer Einheit direkt am Bahnhof Zofingen.» Zudem lasse die Grösse der Büros eine gewisse Flexibilität bei der Anzahl der Arbeitsplätze zu.
Neue Lösung für Telefonie
Kundinnen und Kunden der Dienstleistungen des Regionalverbands und des «AareLands» sowie die Mitgliedsgemeinden und Geschäftspartner werden gebeten, die neue Adresse zu beachten und ihre Adressdatenbanken und Verteiler anzupassen: Regionalverband zofingenregio, Geschäftsstelle AareLand, Untere Grabenstrasse 26, Postfach, 4800 Zofingen. Gleichzeitig wurde auch eine neue Lösung für die Telefonie in Betrieb genommen. Es handelt sich um eine cloudbasierte Technologie, die auch die Stadt
SPORTAGENDA
Die Mitarbeitenden von zofingenregio freuen sich auf den Bezug ihrer neuen Büros. (Bild: ZVG) Zofingen seit einigen Wochen nutzt. Die bisherigen Telefonnummern bleiben grösstenteils bestehen. Einzig die Mütter- und Väterberatung hat neu eine einzige, bisher ebenfalls bereits bestehende Hauptnummer: 062 745 91 64. zvg w w w. z o f i n g e n re g i o. c h
Besonders schmerzhaft ist die Pandemie für den Skiclub Olten aber auf der zwischenmenschlichen Ebene. So haben Austritte aus dem Vorstand im Coronajahr nicht gebührend verabschiedet werden können. «Man sieht sich plötzlich einfach nicht mehr», bedauert Schmuziger. Noch schwerer wiegt, dass Mitglieder des Skiclubs Olten an Covid-19 verstorben sind. Dass man nun nicht habe zusammenkommen können, um gemeinsam zu trauern, hätte viele Mitglieder getroffen. «Die Schweigeminute an der GV als gemeinsamer Abschied gab es jetzt einfach nicht.» Skipisten sind im Coronawinter zum umstrittenen Politikum geworden. Er selber sei auf der Piste gewesen, sagt Schmuziger. «Allerdings mit latent schlechtem Gewissen.» Er habe darauf geachtet, dass er sich nur draussen aufhalte. «An einer Gondelstation inmitten einer Menschenmasse anstehen, das mache ich jetzt sicher nicht.» Grundsätzlich finde er Eigenverantwortung etwas Gutes. Nur würde sie eben nicht von allen wahrgenommen. Umso mehr hält Schmuziger fest: «Wir alle wären besonders im Spätherbst froh gewesen um mehr Klarheit und Verbindlichkeit von Seiten der Regierung. Wir freuen uns aber auch schon auf die nächste Saison.» w w w. s k i c l u b - o l te n . c h
Krebsliga ruft zu Solidarität mit «Cancer Survivors» auf KREBSLIGA SOLOTHURN Es ist eine erfreuliche Nachricht: immer mehr Menschen leben trotz einer Krebsdiagnose dank Früherkennung und Therapie weiter. Aktuell sind dies in der Schweiz rund 370 000 Personen. Bis 2030 wird die Zahl der sogenannten «Cancer Survivors» auf eine halbe Million ansteigen. Was bislang aber fehlt, sind langfristige Nachsorgeangebote für betroffene Menschen. Im Kanton Solothurn füllt die Krebsliga Solothurn diese Lücke mit kostenlosen Beratungen und Kursen. Die grösste Sorge der «Cancer Survivors» ist der Umgang mit Langzeitnebenwirkungen und Spätfolgen von Krankheit und Therapie. Viele von ihnen leiden noch Jahre nach der Erkrankung an psychischen oder physischen Folgen von Krebs. Sei es die Angst vor einem Rückfall, ein neues und möglicherweise beeinträchtigtes Körpergefühl oder chronische Beschwerden wie die weit verbreitete Fatigue – eine erhöhte Müdigkeitserscheinung: In jedem Fall leidet die Lebensqualität der Betroffenen und auch ihres Umfelds. Dazu gesellen sich ganz pragmatische Auswirkungen, etwa schlechtere berufliche Aussichten aufgrund von verminderter Leistungsfähigkeit und die mit Krankheit und Therapie verbundenen finanziellen Ausfälle und Mehraufwände. Deshalb ist es wichtig, die Nachsorge von Krebserkrankten nicht nur auf medizinische Folgeuntersuchungen zu beschränken, sondern ganzheitlich anzugehen.
Die Krebsliga Solothurn bietet dazu persönliche Beratung für krebsbetroffene Menschen, die sowohl auf das Vermitteln von Wissen im Umgang mit der Krankheit und hinsichtlich gesunder Verhaltensweisen ausgerichtet ist als auch Hilfe zu arbeitsrechtlichen Themen und finanziellen Unterstützungsleistungen bietet. Im Sinne der psychischen und physischen Nachsorge organisiert die Krebsliga Solothurn ausserdem regelmässig stattfindende Kurse und Treffpunkte. Im Februar etwa das beliebte Erzählcafé von Claudia Sollberger, das den Austausch von Betroffenen und Nahestehenden untereinander fördert und im März die neu etablierte «Outdoor-Sportgruppe», die den Teilnehmenden unter der Leitung der erfahrenen Fitnesstrainerin Véronique Dal Maso die Möglichkeit bietet, sich in einer kleinen Gruppe regelmässig körperlich zu betätigen.
Solidarität für Betroffene zeigen am Weltkrebstag
Unter den Hashtags #moveforhealth und #worldcancerday ruft die Krebsliga Solothurn zur Solidaritätsbekundung mit krebsbetroffenen Menschen auf. Da sportliche Aktivität und Bewegung von zentraler Bedeutung im Heilungsprozess während und nach einer Krebserkrankung sind, soll die Aktion Betroffene dazu motivieren, regelmässig körperlich aktiv zu sein beziehungsweise sie dabei begleiten. Dazu posten Teilnehmende an der Aktion Bilder von sich beim Sport, beim Wandern oder beim Spaziergang an der frischen Luft in den sozialen Medien und versehen diese mit den entsprechenden Hashtags. zvg w w w. k re b s l i g a . c h / we l t k re b s t a g
Der EHC Olten empfängt am Samstag, 30. Januar den Tabellennachbarn HC Sierre. (Bild: Archiv)
MITTWOCH, 3. FEBRUAR VOLLEYBALL 19.30 Uhr: Volley Schönenwerd – Lausanne UC Herren, NLA Schönenwerd, Betoncoupe Arena www.volleyschoenenwerd.ch Bitte informieren Sie sich vor jedem Anlass zeitnah über die aktuellen Coronamassnahmen bei den jeweiligen Veranstaltern. Besten Dank für ihr Verständnis und bleiben Sie gesund!
TIERISCHES OLTEN
Mikka Alter: Geburtstag 2017, männlich kastriert Rasse: Europäische Hauskatze Wesen: Mikka ist lieb, zutraulich und sozial, lässt einem aber auch deutlich spüren, wenn ihm etwas nicht passt. Er benötigt Medikamente für das Herz. Impfungen: Hat Leucosetest negativ, ist geimpft gegen Katzen-Seuche, Katzen-Schnupfen und Leucose, ist entwurmt und mit Microchip ausgestattet. Anforderungen an Halter: Erwünscht sind für Mikka erfahrene Katzenhalter ohne Kinder. Am liebsten wäre er als Einzelgänger. Über einen sicher vernetzten Balkon würde sich Mikka freuen. Auskunft und Adresse: Tierdörfli Aspweg 51, Wangen bei Olten T 062 207 90 00 www.tierdörfli.ch Bitte vereinbaren Sie zwischen 10 und 11.30 Uhr telefonisch oder via Kontaktformular auf der Website einen Termin.