Zwischen Zürich Altstetten und Bonstetten-Wettswil verkehren vom 13. Juli bis 3. August Ersatzbusse; es gibt längere Fahrzeiten. Seite 3
Ressorts neu verteilt
Schüler und eine
Der neu zusammengesetzte Affoltemer Stadtrat hat die Ressorts zugeteilt und eine Baubewilligung für das Mittelschulprovisorium erteilt. Seite 11
Lebenshof Bunte Bande gibt Tieren ein artgerechtes Zuhause
Verantwortungsbewusst und kreativ gelebte Liebe zu Tieren in Ottenbach
Regula ZellwegeR
Beacon heisst übersetzt Leuchtfeuer. Der Jagdhund war in Spanien in einem Tierheim aufgenommen worden. Zuvor hatte er zwei Jahre lang in einem Zwinger ein trauriges Dasein gefristet. Eine Narbe rund um seinen Hals erzählt davon, dass man versucht hatte, ihn zu erhängen. Jäger «entsorgen» Hunde, die nicht mehr jagdtauglich sind, oft auf brutale Weise. In Spanien fallen Jagdhunde als Nutztiere nicht unter das Tierschutzgesetz.
Beacon war traumatisiert und liess keinen Menschen an sich heran. Er versteckte sich, so gut er konnte. Dabei steckte in ihm kein Funke Aggressivität. Trotz der sorgsamen Fürsorge im spanischen Tierheim befand er sich in einem schlechten körperlichen und psychischen Zustand. So lernten Eva Lehmann und Thomas Ackermann den goldbraunen, menschenscheuen Hund auf einer Ferienreise kennen. In den zwei Jahren im Tierheim hatte er keine Fortschritte gemacht. Er galt als hoffnungsloser Fall. Man kann sich zwar vorstellen, dass Beacon einst ein süsser, übermütiger Welpe war, doch heute war von seinem Namen – Leuchtfeuer – nichts mehr zu spüren.
Tier-Lebensgeschichten berühren
Genau solche Schicksale motivieren das Paar, Tieren auf ihrem Lebenshof Bunte Bande ein artgerechtes Zuhause sowie
«Jedes Tier hat eine Seele und eine Geschichte.»
Eva Lehmann, Buchautorin
liebevollen Schutz und Geborgenheit zu bieten. Vor einem Jahr kam Beacon nach Ottenbach – und sonderte sich zunächst von Menschen und Tieren ab. Erst als sich Megumi, eine kleine Hündin, seiner annahm, änderte sich sein Verhalten. Er folgt ihr noch heute auf Schritt und Tritt. Eva Lehmann erklärt den Begriff «reguliert» im Zusammenhang mit Beacon und Megumi: «Das bedeutet, dass ein Hund in der Interaktion mit einem anderen, ruhigen Hund lernt, seine Aufregung, Frustration oder Angst besser zu kontrollieren und wieder zur Ruhe zu kommen.»
Eva Lehmann hat sich schon lange vor der Gründung des Vereins eine Menge Fachwissen über das Verhalten von Tieren angeeignet. Vor bald drei Jahren
gründete sie zusammen mit ihrem Mann Thomas Ackermann den Verein Lebenshof Bunte Bande. Beide sind mit Tieren aufgewachsen und hatten schon früh eine grosse Affinität zu ihnen. Heute wohnen neun Hunde bei ihnen. Nur zwei davon sind gesund; die übrigen sieben benötigen regelmässige Pflege und Medikamente. Besucht man das Paar, kommen die Hunde vertrauensvoll angerannt. Lediglich der grösste Hund, Farah, eine sehr schlanke Hündin mit langen Beinen, ist erst seit Kurzem auf dem Hof und lässt sich von Fremden noch nicht anfassen. Sie ist hin- und hergerissen zwischen der Neugier, Kontakt aufzunehmen, und der Angst vor schlechten Erfahrungen. So rennt sie bei Besuch aufmerksam hin und her. Zu Eva
Lehmann lässt sie bereits Körperkontakt zu. In den ersten drei Wochen auf dem Hof hat sie nun bereits grosse Fortschritte gemacht.
Mini-Pigs als kluge Freunde Ausgeprägte Persönlichkeiten sind die vier Mini-Pigs. Buddy ist der Boss, darum darf er auch auf das Titelbild. Seine Hauer und Klauen waren lange Zeit nicht gepflegt worden. Er ist vielleicht nicht der Schönste, aber äusserst liebenswert. Was noch so für Tiere auf dem Lebenshof Bunte Bande leben und wie sie aussehen, ist in der Fortsetzung dieses Beitrags zu erfahren.
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Plusport feiert ein halbes Jahrhundert Engagement
50 Jahre Behindertensport in der Region
Seit 50 Jahren bietet Plusport Amt und Limmattal Menschen mit Behinderung die Möglichkeit, sich sportlich zu betätigen, Freundschaften zu pflegen und aktiv am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen. Der Verein entstand 1976 aus der Initiative engagierter Eltern und Fachleute und gehört damit zu den drei bedeutenden Institutionen, die in den 1970er-Jahren den Behindertenbereich in der Region nachhaltig prägten. Heute umfasst das Angebot Polysport, Schwimmen, Tennis und Unihockey.
Generationen von Sportlerinnen und Sportlern sind dem Verein über Jahrzehnte treu geblieben. Das 50-Jahre-Jubiläum wurde mit einem gemeinsamen Ausflug zum Rheinfall und einem stimmungsvollen Sommerfest gefeiert. Trotz hochsommerlicher Temperaturen standen die Freude am Miteinander, die Erinnerungen an fünf erfolgreiche Jahrzehnte und der Blick nach vorne im Mittelpunkt. (red)
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Schülerin verabschiedete die Lernwerkstatt Bickwil. Seite 11
«Musik ist Erfüllung im
Seite 20 Jakob Geissbühler, Eufoniummusikant. (Bild Werner Schneiter)
Kreative Abschlussprojekte
Ob in Affoltern, Hausen oder Obfelden-Ottenbach – die Schülerinnen und Schüler der dritten Sekundarklassen präsentierten ihre Abschlussprojekte mit grossem Stolz. Entstanden sind kreative, handwerkliche, technische und soziale Arbeiten – vom Stadionmodell über Möbel, Bücher und Musikalben bis hin zu Surfboards, Kleidern und wissenschaftlichen Recherchen. Die Ausstellungen zeigten eindrücklich, wie viel Eigeninitiative, Ausdauer und Talent in den Projekten steckt, und boten den Besuchenden spannende Einblicke in die Vielfalt der Abschlussarbeiten. Sie bildeten zugleich einen gelungenen Abschluss der Schulzeit. (red)
Seiten 5, 6 und 8
Ein Meister des Pfeifenbaus
Roman Peter gehört zu den wenigen Berufspfeifenbauern und Pfeifenrestauratoren der Schweiz. Seit über 40 Jahren fertigt und restauriert er in seiner Werkstatt in Affoltern Tabakpfeifen aus Bruyèreholz, einem besonders hitzebeständigen Wurzelholz aus dem Mittelmeerraum. Jede Pfeife ist dank ihrer individuellen Maserung ein Unikat und entsteht mit viel handwerklichem Geschick. Seine Leidenschaft wurde bereits in der Kindheit durch die Pfeifen seines Vaters geweckt. Neben der Herstellung und Restaurierung historischer Pfeifen gibt Roman Peter sein umfangreiches Wissen in Kursen auf dem Ballenberg und in Affoltern weiter. Damit trägt er dazu bei, ein selten gewordenes Handwerk zu bewahren und an neue Generationen weiterzugeben. (red)
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Mini-Pig-Boss Buddy ist nicht der Schönste, aber liebenswert. (Bild Regula Zellweger)
Leben.»
Plusport Amt und Limmattal besuchte den Rheinfall. (Bild zvg)
LEISEFAHREN. POWERERLEBEN.
Ärztlicher Notfalldienst
InNotfällenwendemansich zuer stimmerüberdiePraxisnumm er andenHausarzt,beiAbwesen heit erhä lt manüberden Te lefonbea ntworterdieNummerdesAERZTEFON: 0800336655
Te lefon14 4f ürSanitäts-Notr uf NotfallzentrumSpitalAffolt ern
T elefon0447143300 für ALLE Notfälle
Schluss des Konkursverfahrens
Das Verfahren über Peter Ursus, geb. 12. Mai 1946, von Zürich ZH, Glarus GL, Aemtlerhofweg 4, 8912 Obfelden, gest. 14. Juli 2025, ist mit Urteil des zuständigen Gerichts vom 22. Juni 2026 als geschlossen erklärt worden.
Affoltern am Albis, 3. Juli 2026
Konkursamt Affoltern
Sagistrasse 8b 8910 Affoltern am Albis
Schluss des Konkursverfahrens
Das Verfahren über die aola food ag, Alte Obfelderstrasse 50, 8910 Affoltern am Albis, CHE-357.551.575, ist mit Urteil des zuständigen Gerichts vom 29. Juni 2026 als geschlossen erklärt worden.
Affoltern am Albis, 3. Juli 2026
Konkursamt Affoltern
Sagistrasse 8b 8910 Affoltern am Albis
Einstellung des Konkurses
Schuldner: Schneebeli Thomas Karl, geb. 20. August 1981, von Horgen ZH, Oberdorfstrasse 23b, 8926 Uerzlikon, Inhaber der am 4. Juli 2025 gelöschten Einzelunternehmung: CSM, Consulting & Support Management, Thomas Schneebeli, CHE-357.245.523
Datum der Konkurseröffnung: 5. Mai 2026
Datum der Einstellung mangels Aktiven, Art. 230 SchKG: 22. Juni 2026
Kostenvorschuss CHF 5000.00 und Begehren um Durchführung bis 23. Juli 2026.
Im Übrigen wird auf die Publikation im Schweizerischen Handelsamtsblatt vom 3. Juli 2026 verwiesen.
Affoltern am Albis, 3. Juli 2026
Konkursamt Affoltern
Sagistrasse 8b 8910 Affoltern am Albis
Einstellung des Konkurses
Schuldner: NH Facility & Management Service GmbH in Liquidation, Kreuzrai 1, 8933 Maschwanden, CHE-455.847.930
Datum Anordnung Liquidation nach den Vorschriften über den Konkurs: 25. Februar 2026 (in Rechtskraft erwachsen am 2. April 2026)
Datum der Konkurseröffnung und Einstellung mangels Aktiven, Art. 230 SchKG: 30. Juni 2026
Kostenvorschuss CHF 4500.00 und Begehren um Durchführung bis 23. Jui 2026 Im Übrigen wird auf die Publikation im Schweizerischen Handelsamtsblatt vom 3. Juli 2026 verwiesen.
Affoltern am Albis, 3. Juli 2026
Konkursamt Affoltern
Sagistrasse 8b 8910 Affoltern am Albis
Wahl der Mitglieder des Wahlbüros (Amtsdauer 2026 bis 2030)
Gestützt auf Art. 23 Ziffer 2 lit. c) Gemeindeordnung hat der Gemeinderat mit Beschluss vom 1. Juli 2026 20 Wahlbüromitglieder für die Amtsdauer 2026 bis 2030 gewählt (alle in Stallikon wohnhaft):
Gegen diese Wahl kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis erhoben werden (§ 19 Abs. 1 lit. c i.V.m. § 22 Abs. 1 VRG). Die in dreifacher Ausfertigung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen.
Dieseherzliche Anteilnahmegibtuns viel Kraftfür diekommendeZeit.
Unterschutzstellung, Liegenschaft Rainstrasse 17, (Vers.-Nr. 18, auf Kat.-Nr. 576), Maschwanden
Angaben zur Meldung
Der Gemeinderat hat am 16. Juni 2026 beschlossen:
Der verwaltungsrechtliche Vertrag, mit dem das Gebäude Vers.-Nr. 18 auf dem Grundstück Kat.-Nr. 576 an der Rainstrasse 17 in 8933 Maschwanden unter Schutz gestellt wird, wird gestützt auf die §§ 203 Abs. 1 lit. c und 205 lit. d PBG genehmigt.
Gegen diesen Beschluss kann innert 30 Tagen, von der Publikation an gerechnet, beim Baurekursgericht des Kantons Zürich, 8090 Zürich, schriftlich Rekurs erhoben werden. Die in dreifacher Ausführung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist beizulegen. Die Kosten hat die im Verfahren unterliegende Partei zu tragen.
Einsichtnahme
Gemeindeverwaltung, Dorfstrasse 54, 8933 Maschwanden, zu den ordentlichen Öffnungszeiten.
Rechtliche Hinweise und Fristen
Publikation nach Planungs- und Baugesetz (PBG).
Rechtsmittelfrist
Frist: 30 Tage
Ablauf der Frist: 3. August 2026 Meldungen für Unterschutzstellungen haben eine Rechtsmittelfrist von 30 Tagen.
Genehmigung
Schutzvertrag – Gebäude Mülistrasse 2, Vers. Nr. 66, Kat. Nr. 1450, Inventar Nr. 33, Stallikon
Angaben zur Meldung Mit Beschluss vom 29. Juni 2026 hat der Gemeinderat den Schutzvertrag zwischen der politischen Gemeinde Stallikon und der Eigentümerschaft für das Gebäude Mülistrasse 2, Vers. Nr. 66, Kat. Nr. 1450, Inventar Nr. 33, gestützt auf § 205 lit. d Planungs- und Baugesetz (PBG, LS 700.1) genehmigt.
Einsichtnahme
Die Unterlagen liegen ab 3. Juli 2026 während 30 Tagen bei der Gemeindeverwaltung, Schalter Einwohnerkontrolle, Reppischtalstrasse 53, 8143 Stallikon, während den Schalteröffnungszeiten zur Einsicht auf.
Rechtliche Hinweise und Fristen
Publikation nach Planungs- und Baugesetz (PBG).
Rechtsmittelfrist
Frist: 30 Tage
Ablauf der Frist: 3. August 2026
Meldungen für Unterschutzstellungen haben eine Rechtsmittelfrist von 30 Tagen.
Kontaktstelle
Bauamt Stallikon
Reppischtalstrasse 53 8143 Stallikon
Anordnung
Urnenabstimmung vom 27. September 2026
Am Sonntag, 27. September 2026 findet folgende kommunale Urnenabstimmung statt:
Objektkredit für die Realisierung des Projektes «Schulraum, Mehrzweckhalle und Generationenplatz Pünten»
DieAbstimmungsfragen im Rahmen einer Variantenabstimmung lauten:
1A A. Hauptantrag
«Wollen Sie dem Objektkredit von Fr. 21'880'000.00 für die Realisierung des Projektes ‹Schulraum, Mehrzweckhalle und Generationenplatz Pünten› mit Ausstattung des Generationenplatzes mit Pumptrack, Boulespielanlage, öffentliche WC-Anlage, Geräteraum Generationenplatz, erweiterte Wegführung und weiteren Erholungseinrichtungen zustimmen?»
1B B. Variantenantrag
«Wollen Sie dem Objektkredit von Fr. 21'140'000.00 für die Realisierung des Projektes ‹Schulraum, Mehrzweckhalle und Generationenplatz Pünten› ohne Ausstattung des Generationenplatzes mit Pumptrack, Boulespielanlage, öffentliche WC-Anlage, Geräteraum Generationenplatz, erweiterte Wegführung und weiteren Erholungseinrichtungen zustimmen?»
1C C. Stichfrage «Welcher der beiden Anträge soll in Kraft treten,falls sowohl der A.Hauptantrag als auch der B.Variantenantrag angenommen werden?»
Die kommunalen Abstimmungsunterlagen werden allen Stimmberechtigten mit den eidgenössischen und kantonalen Abstimmungsunterlagen zugestellt. Die Weisung an die Stimmberechtigten (Beleuchtender Bericht) kann ab 3. Juli 2026 unter www.stallikon.ch/urnenabstimmung eingesehen werden. Die Unterlagen werden zudem in der kostenlosen App VoteInfo publiziert, sobald die Abstimmung vom 27. September 2026 durch die zuständigen kantonalen Stellen freigeschaltet worden ist.
Die Details bezüglich der Ausübung des Stimmrechts, der Stellvertretung und der brieflichen Stimmabgabe sowie die ÖffnungszeitenundStandortederUrnensind auf dem Stimmrechtsausweis ersichtlich. Gegen diese Anordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte innert fünf Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis erhoben werden (§ 19 Abs. 1 lit. c i.V.m. § 21a und § 22 Abs. 1 Verwaltungsrechtspflegegesetz (VRG). Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. In Stimmrechtssachen werden Verfahrenskosten nur erhoben, wenn das Rechtsmittel offensichtlich aussichtslos ist.
3. Juli 2026
Gemeinderat Stallikon
Teilrevision
Organisationsreglement des Gemeinderates (ORGR)
Der Gemeinderat hat anlässlich seiner Konstituierung für die Amtsperiode 2026 bis 2030 (Beschluss vom 1. Juli 2026) die Teilrevision Organisationsreglement des Gemeinderates (ORGR) genehmigt und per 1. Juli 2026 in Kraft gesetzt. Wird ein Rechtsmittel ergriffen, wird über die Inkraftsetzung erneut entschieden.
Der Beschluss und das Organisationsreglement sind der Publikation unter www. amtliche-nachrichten.ch angehängt und liegen während der Rekursfrist bei der Gemeindeverwaltung, Schalter Einwohnerkontrolle, Reppischtalstrasse 53, 8143 Stallikon, zur Einsicht auf.
Gegen den Beschluss kann, von der Publikation an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis innert 30 Tagen schriftlich Rekurs erhoben werden (§ 19 Abs. 1 lit. a und d i.V.m.§ 19b Abs.2 lit.c sowie § 20 und § 22 Abs.1 VRG).Die Kosten des Rekursverfahrens hat die unterliegende Partei zu tragen. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen.
3. Juli 2026 Gemeinderat Stallikon
Affoltern am Albis
Am 28. Juni 2026 ist in Affoltern am Albis gestorben:
Albert Frei geboren am 31.Dezember 1934,wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH. Die Beisetzung findet im engsten Familienund Freundeskreis statt.
Bestattungsamt Affoltern am Albis
Affoltern am Albis
Am 27. Juni 2026 ist in Affoltern am Albis gestorben:
Heinrich Krause geboren am 23. Oktober 1931, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH. Die Beisetzung findet im engsten Familien und Freundeskreis statt. Bestattungsamt Affoltern am Albis
Hedingen
Am 23.Juni 2026 ist in Hedingen gestorben: Philippe Arn geboren am 13. September 1978, von Dotzigen BE, geschieden, wohnhaft gewesen in Hedingen.
Mettmenstetten
Am 29. Juni 2026 ist in Affoltern am Albis gestorben:
Helene Scherer geb. Moser geboren am 25. Mai 1953, von Gaiserwald SG,wohnhaft gewesen in Mettmenstetten. Die Abdankung findet im engsten Familienkreis statt. Bestattungsamt Mettmenstetten
Strassensperrung Junggrütstrasse – barrierefreier Umbau der Bushaltestelle Beerimoos
Für die bevorstehenden Strassenbelagsarbeiten zum barrierenfreien Umbau der Bushaltestelle Beerimoos muss der Abschnitt ab der Verzweigung Junggrütstrasse/Stallikerstrasse bis zur Y-VergabelungJunggrütstrasse/Chilenholzstrasse während zwei Tagen vollständig für jeglichen Fahrzeug- und Ortsbusverkehr gesperrt werden.
Für den Anwohnerverkehr der Junggrüt-, Chilenholz-, Hinderweid- und einen Teil der Wannächerstrasse erfolgt eine Umleitung via Chilenholz-, Wannächer- und Oberhausenstrasse. Der übergeordnete Ortsverkehr nutzt die Zufahrt zu den vorgenannten Strassen via Ettenberg-, Egg- und Oberhausenstrasse. Eine Lichtsignalanlage wird den umzuleitenden Fahrzeugverkehr auf der einspurig befahrbaren Wannächerstrasse regeln. Die Wannächerstrasse ist langsam zu befahren. Besonders ist auf den Velo- und Fussgängerverkehr zu achten. Während der Sperrung wird der Postautobetrieb für die Haltestellen Dettenbühl, Beerimoos, Chilenholzstrasse, Oberhusen, Eggächer ausgesetzt.
Wir danken für das Verständnis und die gegenseitige Rücksichtnahme. Sperrzeit von 6. Juli, 8.00 bis 7. Juli 2026, 17.00 Uhr.
Gemeindeverwaltung Wettswil am Albis Abteilung Bau und Infrastruktur
Ottenbach
Am 1. Juli 2026 ist in Affoltern am Albis gestorben:
Burkhard Peter geboren am 27. Mai 1949, von Sumiswald BE, wohnhaft gewesen in Ottenbach. Die Urnenbeisetzung im Gemeinschaftsgrab findet am Freitag, 10. Juli 2026, um 13.30 Uhr auf dem Friedhof in Ottenbach statt mit anschliessender Abdankung um 14.00 Uhr in der evangelisch-reformierten Kirche Ottenbach. Die Friedhofvorsteherin
Das AlzheimerTelefon
058 058 80 00
Montag bis Freitag: 8 – 12 und 13.30 – 17 Uhr
IN KÜRZE
Kanalisationsreinigung in Obfelden
Seit Donnerstag reinigt die Gemeinde Obfelden während rund zwei Wochen das Kanalisationsnetz im Gebiet Wolsen. Die Arbeiten dienen dem Werterhalt. (red)
WIR GRATULIEREN
Zum 92. Geburtstag
Rosa Dünnenberger in Hedingen feiert am Montag, 6. Juli, ihren 92. Geburtstag. Mit Freude im Garten und viel Elan beim Turnen ist sie ein wunderbares Vorbild. Für das neue Lebensjahr wünschen wir ihr Gesundheit, Glück und viele schöne Momente.
Gratulationen sind willkommen!
Für die Rubrik «WIR GRATULIEREN» sind wir auf die Einsendungen der Leserinnen und Leser angewiesen. Bitte schicken Sie uns Gratulationshinweise per Mail an: redaktion@affolteranzeiger.ch
Gratis aufgenommen werden Geburtstage ab dem 90., runde und halbrunde ab dem 80. sowie Hochzeitsjubiläen ab der goldenen Hochzeit (50 Jahre).
Die Mails müssen jeweils am Mittwochmorgen bis 8 Uhr für die Ausgaben vom folgenden Freitag und Dienstag eintreffen. (red)
Lebenshof Bunte Bande in Ottenbach
Fortsetzung
von Lebenshof Bunte Bande gibt Tieren ein artgerechtes Zuhause
Herausgeberin:
CH Regionalmedien AG
Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Obere Bahnhofstrasse 5 8910 Affoltern a. A.
Leiterin: Barbara Roth
Chefredaktor: Daniel Koch (dko) redaktion@affolteranzeiger.ch
Korrespondentinnen und Korrespondenten: Angela Bernetta (net), Sandra Isabél Claus (cla), Urs Kneubühl (kb), Nico Ilic (nil), Martin Platter (map), Brigitte Reemts Flum (bre), Bernhard Schneider (bs), Werner Schneiter (-ter.), Daniel Vaia (dv), Marianne Voss (mvo), Marcus Weiss (mwe), Regula Zellweger (rz)
Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 27810
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Beteiligungen der CH Media AG auf www.chmedia.ch
Regula ZellwegeR
Eva Lehmann und Thomas Ackermann bieten Tieren auf ihrem Lebenshof Bunte Bande ein artgerechtes Zuhause sowie liebevollen Schutz und Geborgenheit. Da sind, wie bereits erwähnt, zum Beispiel Beacon und eben Buddy, der MiniPig-Boss. Besonders liebt er es, am Bauch gestreichelt zu werden. Seine Schwester Sunny war anfangs abgemagert und aggressiv. Erst als Eva Lehmann und Thomas Ackermann bemerkten, dass Buddy ihr das Fressen nicht erlaubte, verstanden sie die Ursache. Sie entwickelten mit viel Geduld eine Strategie, damit die Schweine schliesslich gemeinsam und in Ruhe das ausgestreute Futter schmatzend geniessen konnten.
«Respektvoller Umgang gehört zu unseren Basiswerten.»
Eva Lehmann und Thomas Ackermann
Ausserdem leben noch zwei weitere Mini-Pigs auf dem Hof. Sie sind im Flegelalter, und es macht Spass, die kleine Rotte zu beobachten. Sie verfügen über eine breite Palette akustischer Ausdrucksmittel. Auch ihre Schwänze verraten ihre jeweilige Gemütsverfassung. Alle vier lieben Musik. Das zeigen sie mit kreisenden Schwänzen. «Wie Propeller», lacht Thomas Ackermann, der den Schweinen auch gerne ein Lied vorpfeift.
Verschmuste Schafe
Auf dem Hof leben auch Schafe. Als Negras Schwester Sereina starb, trauerten nicht nur die Tiere, sondern auch die beiden Menschen mit ihr. Negra und
Seraina kamen von einem Bauernbetrieb, der sich aufgelöst hatte, und sie fanden altershalber keinen Platz mehr. Die Vorbesitzer wollten sie nicht in die Metzgerei geben. Maite, Flöckli und Leo wurden als Lämmchen von einer Frau vor dem Tod gerettet. Sie zog sie zunächst in ihrer Garage auf und mietete später einen Platz für sie. Nach zwei Jahren war sie erleichtert und dankbar, die drei Tiere dem Lebenshof anvertrauen zu können.
Die Ratten haben ein grosses Spielzimmer im Haus. Eva Lehmann baut ihnen immer wieder neue Spielwelten. Die drei Katzen leben harmonisch mit den Hunden zusammen. Eva Lehmann und Thomas Ackermann verstehen ihr Engagement für die Tiere als ein Geben und Nehmen. «Wie sehr sie uns verändern. Wie sie uns zwingen, langsamer zu werden. Genauer hinzuschauen. Nicht zu kontrollieren, sondern zu begleiten. Gerade die, die am meisten erlebt haben, sind oft die, die uns am meisten beibringen. Nicht über Training oder über ‹Funktionieren›. Sondern über Vertrauen, über Raum und über das, was entsteht, wenn man einfach da ist – mit einem offenen Herzen.»
Den Lebenshof besuchen
Eva Lehmann arbeitet nur noch zu 50 Prozent als Coiffeuse. Die Betreuung der Tiere braucht Zeit. Thomas Ackermann investiert neben seinem Beruf als Lastwagenchauffeur einen grossen Teil seiner Freizeit. Doch um einen Lebenshof zu betreiben, braucht es nicht nur Zeit, genügend Raum, artspezifische Infrastruktur und gesundes Futter. Allein für Tierarztrechnungen fielen im vergangenen Jahr 22 000 Franken an. Dank Spenden konnten 17000 Franken gedeckt werden.
Sie organisieren auch Veranstaltungen auf ihrem Hof, beispielsweise Kindernachmittage. Dort können die Kinder Geschichten lauschen, den Tieren achtsam begegnen und bei der Stallarbeit helfen. Dazu gehören ein Hundespaziergang sowie ein rein veganes Picknick auf der Weide. Auch Kindergeburtstage sind beliebt. Mehr als sechs Kinder möchten sie den Tieren jedoch nicht zumuten. Sie sind sich ihrer Verantwortung gegenüber den Kindern ebenso wie gegenüber den Tieren sehr bewusst. «Die Tiere bestimmen über Nähe und Distanz. Respektvoller und liebevoller Umgang gehört zu unseren Basiswerten.»
Eva Lehmann und Thomas Ackermann haben ihren Traum vom Lebenshof verwirklicht. Der Hof ist weit mehr als ein Hobby – er ist Ausdruck eines verantwortungsvollen und zeitintensiven Lebensstils. Ferien in der Südsee stehen für sie nicht im Fokus, sondern das Auffangen und Begleiten von Tieren mit schwierigen Lebensgeschichten. Ein Lebenshof ist ein dauerhaftes, tierleidfreies Zuhause für Tiere. Im Gegensatz zu konventionellen Bauernhöfen oder Tierheimen werden die Tiere nicht weitervermittelt. Sie dürfen
Beacon hat eine lange, traurige Geschichte. Dank der Hündin Megumi konnte sich der verängstigte Hund auf dem Hof einleben. (Bilder Regula Zellweger)
zu
Farah ist erst drei Wochen in Ottenbach. Sie ist hin- und hergerissen zwischen der Neugier, Kontakt aufzunehmen, und der Angst vor schlechten Erfahrungen.
ihren Lebensabend artgerecht verbringen, ohne wirtschaftlichen Nutzen erbringen zu müssen. «Jedes Tier hat eine Seele und eine Geschichte.» Eva Lehmann hat diese Geschichten aufgeschrieben und erzählt sie in ihren Büchern «Geflüsterte Weisheiten – Tiergeschichten fürs Herz». Zwei Bände sind bereits erschienen und handeln von den Tieren, denen man auf dem Lebenshof begegnen kann. Sie erzählt in ihrem eigenen, emotionalen Stil und erläutert im Nachwort ausführlich ihre Haltung zur Tierhaltung. Dabei zeigt sie sich als aufmerksame Beobachterin mit grosser Offenheit und dem Wunsch, den Dingen auf den Grund zu gehen. Die beiden Bücher sind reich illustriert – mit KI-generierten Bildern sowie Fotografien von Eva Lehmann. Wer ein Buch bestellen, den Lebenshof besuchen oder den Verein unterstützen möchte, findet weitere Informationen unter www.lebenshofbuntebande.ch.
Sperre zwischen Zürich Altstetten und Bonstetten-Wettswil
Vom Montag, 13. Juli, bis Betriebsbeginn am Montag, 3. August, ist die Bahnstrecke zwischen Zürich Altstetten und Bonstetten-Wettswil für Unterhaltsarbeiten gesperrt, schreiben die SBB in einer Medienmitteilung. Es komme zu Fahrplanänderungen, längeren Reisezeiten und Zugausfällen. Zwischen Schlieren und Bonstetten-Wettswil verkehren Ersatzbusse.
Bündelung der Unterhaltsarbeiten
Damit Züge weiterhin sicher und pünktlich unterwegs sind, bündeln die SBB Unterhaltsarbeiten auf der Fahrbahn zwischen Birmensdorf Industrie und Bonstetten-Wettswil, inklusive Sanierung des Bahnübergangs Zürcherstrasse in Birmensdorf. Der Abschnitt Zürich
Altstetten–Bonstetten-Wettswil ist deshalb vom 13. Juli bis zum Betriebsbeginn am 3. August für den Bahnbetrieb gesperrt.
Die SBB empfehlen ihren Kundinnen und Kunden, vor Antritt der Reise die Verbindungen jeweils im OnlineFahrplan oder in der SBB-Mobile-App zu prüfen. Die digitalen Fahrpläne sind aktualisiert.
Auswirkungen auf den Bahnverkehr im Säuliamt
• Die Züge der Linien S5, S14 und SN5 fallen zwischen Zürich Altstetten und Bonstetten-Wettswil aus.
• Die Linien S5 und SN5 werden während der Sperre nach Schlieren umgeleitet.
Informationen und Hinweise zu den Bahnersatzbussen
• Zwischen Schlieren und BonstettenWettswil verkehren Bahnersatzbusse.
• In den Nächten verkehren Ersatzbusse für die SN5 über Bonstetten-Wettswil bis Knonau.
• In Birmensdorf halten die Bahnersatzbusse während der Arbeiten nicht am Bahnhof, sondern an der Haltestelle «Birmensdorf, Zentrum».
• In den Bahnersatzbussen können aufgrund der beschränkten Platzverhältnisse keine Velos transportiert werden.
Anpassungen im regionalen Busverkehr Aufgrund der Sanierung des Bahnübergangs Zürcherstrasse werden die Post-
auto-Linien 215, 245 und 350 umgeleitet und verkehren von und nach Zürich nicht via «Birmensdorf, Bahnhof». An der Haltestelle «Birmensdorf, Zentrum» besteht Anschluss an die Bahnersatzbusse.
Online-Fahrplan vor Reiseantritt prüfen
Die SBB empfehlen allen Reisenden, vor jeder Fahrt die Verbindungen im OnlineFahrplan oder der SBB-Mobile-App zu prüfen.
Der Online-Fahrplan ist angepasst und schlägt jeweils die besten Verbindungen vor.
Bei Fragen hilft das SBB Contact Center 0848 44 66 88 (Fr. 0.08/Min.) weiter. (red)
Die Schafe lieben es,
schmusen. Thomas Ackermann nimmt sich gern Zeit.
Eva Lehmanns Buch-Serie. (Bild zvg)
Erneuerungswahl der Beisitzenden des Arbeitsgerichts des Bezirkes
Affoltern für die Amtsdauer 2026 - 2032
Ergebnis stille Wahl
Als Beisitzende des Arbeitsgerichts des Bezirkes Affoltern werden für die Amtsdauer 2026 - 2032
in stiller Wahl als gewählt erklärt:
A. Für die Arbeitgeberseite:
1. Aeberli Daniel, 1966, technischer Leiter, Langnau, parteilos, bisher
2. Apter Joëlle, 1977, Geschäftsführerin, Hausen am Albis, FDP, neu
Gegen diesen Entscheid kann innert 5 Tagen seit der Veröffentlichung beim Regierungsrat des Kantons Zürich, 8090 Zürich, schriftlich Rekurs eingereicht werden. Die in dreifacher Ausfertigung einzureichende Rekursschrift hat einen Antrag und dessen Begründung zu enthalten. Der angefochtene Entscheid ist beizulegen oder genau zu bezeichnen. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und soweit möglich beizulegen.
Affoltern am Albis, 3. Juli 2026
Bezirksrat Affoltern
Erneuerungswahl der Beisitzenden des Miet- und Pachtgerichts des Bezirkes Affoltern für die Amtsdauer 2026 – 2032
Ergebnis stille Wahl
Als Beisitzende des Miet- und Pachtgerichts des Bezirkes Affoltern werden für die Amtsdauer 2026 – 2032 in stiller Wahl als gewählt erklärt:
A. Für die Vermieterseite:
1. Boller Herzog Markus, lic. iur., 1978, Rechtsanwalt, Hedingen, parteilos, neu 2. Höfliger Erwin, lic. iur., 1963, Rechtsanwalt, Affoltern am Albis, parteilos, bisher
3. Schwendener Niklaus, lic. iur., 1967, Rechtsanwalt, Wettswil am Albis, FDP, bisher
B. Für die Mieterseite
1. Huggenberger Felicitas, lic. iur., 1970, Rechtsanwältin, Pfäffikon ZH, parteilos, bisher 2. Stehlik Claudia, lic. iur., 1961, Rechtsanwältin, Zürich, parteilos, bisher 3. Suffert Christian Thomas, Dr. iur., 1966, Rechtsanwalt, Uitikon, parteilos, bisher
C. Für die Verpächterseite
1. Pfister Walter, 1958, Landwirt, Egg bei Zürich, SVP, bisher
2. Weber Christian, 1990, betriebswirtschaftlicher Berater, Grüt, SVP, bisher
D. Für die Pächterseite
1. Buri Andreas, 1965, Landwirt, Ossingen, SVP, neu
2. Debrunner Daniel, 1970, Landwirt, Wald, SVP, neu Gegen diesen Entscheid kann innert 5 Tagen seit der Veröffentlichung beim Regierungsrat des Kantons Zürich, 8090 Zürich, schriftlich Rekurs eingereicht werden. Die in dreifacher Ausfertigung einzureichende Rekursschrift hat einen Antrag und dessen Begründung zu enthalten. Der angefochtene Entscheid ist beizulegen oder genau zu bezeichnen. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und soweit möglich beizulegen.
Affoltern am Albis, 3. Juli 2026
Bezirksrat Affoltern
Konstituierung Gemeinderat Stallikon (Amtsdauer 2026 bis 2030)
Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf. Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung.
Rechtsbehelfe:
Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314–316 PBG).
Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.
Affoltern am Albis
Bauherrschaft: Stadt Affoltern am Albis, Marktplatz 1, 8910 Affoltern am Albis
Rechtliche Hinweise und Fristen Ort der Planauflage:
Die Pläne können ausschliesslich in der kantonalen Plattform eAuflage ZH (https://portal.ebaugesuche.zh.ch/ eauflage) während der Auflagefrist eingesehen werden.
Rechtliche Hinweise:
Publikation gemäss §§ 6 und 314 Planungs- und Baugesetz (PGB): Die Pläne sind während der Auflagefrist in der eAuflageZH einsehbar. Erfolgt die Ausschreibung in mehreren Publikationsorganen, so gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Während der Planauflage können Baurechtsentscheide über die Plattform eAuflageZH eingefordert werden. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Begehren um Zustellung des baurechtlichen Entscheids (Zustellbegehren) müssen ab 1. November 2025 zwingend über die kantonale Plattform eAuflageZH angefordert werden. Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide kann eine Kanzleigebühr erhoben werden.
Rechtsmittelfrist:
Frist: 20 Tage
Ablauf der Frist: 23. Juli 2026
Auflagefrist
RetoBernhard
–1.Vizepräsident NinoCiganovic
–2.Vizepräsident AndreasZbinden
Bildung
Schulpräsident
MattiasKaister –Stellvertretung gemässArt.20ORGR
FinanzenundLiegenschaften
Finanzvorsteher
NinoCiganovic –Stellvertretung AndreasZbinden
TiefbauundSicherheit
Tiefbau-undSicherheitsvorsteher
AndreasZbinden –Stellvertretung
RetoBernhard Hochbau
Bauvorsteher
Aeugst am Albis
Bauherrschaft: Jésus Manso Parada, Wängibadstrasse 2, 8914 Aeugst am Albis
Rechtliche Hinweise und Fristen Ort der Planauflage: Die Pläne können ausschliesslich in der kantonalen Plattform eAuflageZH (https:// portal.ebaugesuche.zh.ch/eauflage) während der Auflagefrist eingesehen werden. Rechtliche Hinweise Publikation gemäss §§ 6 und 314 Planungsund Baugesetz (PGB): Die Pläne sind während der Auflagefrist in der eAuflageZH einsehbar. Erfolgt die Ausschreibung in mehreren Publikationsorganen, so gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Während der Planauflage können Baurechtsentscheide über die Plattform eAuflageZH eingefordert werden. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Begehren um Zustellung des baurechtlichen Entscheids (Zustellbegehren) müssen ab 1. November 2025 zwingend über die kantonale Plattform eAuflageZH angefordert werden. Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide kann eine Kanzleigebühr erhoben werden.
Rechtsmittelfrist: Frist: 20 Tage Ablauf der Frist: 23. Juli 2026 Auflagefrist
«Tüğ i dì, con amoranza, smètiga e basgiòléga, tand da destrégass quant da imbasgiaa insèma cat’coss et novento, cor vall, per er vall.»
schenkt Perspektiven!
RetoBernhard –Stellvertretung
SozialesundGesellschaft
Sozialvorsteherin
NinoCiganovic
CarmenMüller –Stellvertretung
GesundheitundUmwelt
Gesundheits-undUmweltvorsteherin
–StellvertretungGesundheit
–StellvertretungAbfallentsorgung
–StellvertretungUmwelt
3.Juli2026
GemeinderatStallikon
EvaKramer
EvaKramer
CarmenMüller
AndreasZbinden
NinoCiganovic
Kauderwelsch? Nur wenn man nicht richtig hinhört. Wir engagieren uns für eine belebte Bergwelt. berghilfe.ch
Projekte, so vielfältig wie die Interessen der Schülerinnen und Schüler
An der Sekundarschule Ennetgraben in Affoltern stellten die dritten Klassen ihre diesjährigen Projektarbeiten aus Marcus Weiss
Die Hitzewelle ist auf ihrem Höhepunkt angelangt, als am frühen Donnerstagabend der vergangenen Woche die Präsentation der Projektarbeiten auf dem Pausenplatz der Schule Ennetgraben beginnt. Trotz Temperaturen von weit über 30 Grad herrscht eine fröhlich-erwartungsfrohe Stimmung, ein regelrechtes Gewusel ist zwischen den zahlreichen aufgebauten Ständen im Gange. Man spürt, dass sich die Schülerschaft auf diesen Moment gefreut hat, schliesslich geht es darum, etwas vorzeigen zu können, woran man während Monaten mit Herzblut gearbeitet hat. Bevor es zu den eigentlichen Resultaten und ihren Schöpfern geht, erklärt Kathi Wanner, Leiterin Projektunterricht an der Schule, die Hintergründe dieser in mancher Hinsicht etwas an eine Berufswahlmesse erinnernden Schau. «Die Veranstaltung heute ist in erster Linie für Eltern, Familie und andere nahestehende Personen, aber auch für ehemalige Schülerinnen und Schüler gedacht, denn die Experten haben die Projektarbeiten bereits gestern begutachtet», führt sie aus. Im Verlauf des Tages hätten bereits erste Notenbesprechungen stattgefunden.
Vom Stadionnachbau bis hin zum Psychologieprojekt
Beim Rundgang über den Platz sticht an einem Stand das in leuchtendem Rot und Blau bemalte Modell des Zürcher Letzigrund-Stadions ins Auge. Gebaut hat es der Sekundarschüler Elia Streiff. «Ich bin ein grosser Fan des FCZ und wollte am Schluss etwas haben, was mit meinem eigenen Hobby zu tun hat und was ich später zu Hause aufstellen kann», berichtet er. Nebst den dafür vorgesehenen Schullektionen habe er auch noch viele Stunden seiner Freizeit ins Projekt investiert. «Die Geometrie des Originalstadions, das teilweise in den Boden eingelassen ist, hat es für mich ziemlich knifflig gemacht, dieses Modell umzusetzen», so der Schüler. Obwohl die Stützen des Tribünendachs sich nicht exakt so nachbauen liessen, wie er sich dies gewünscht hätte, ist Elia mit seinem Holzmodell zufrieden. Ebenfalls ein für die visuelle Betrachtung gedachtes Werk hat Melanie Stalder geschaffen. Es handelt sich um eine Serie von Aquarellbildern, die Kapellen im Gebirge zeigen. «Ich wandere sehr gerne, und Kapellen in der Landschaft haben mich dabei immer fasziniert», schildert sie ihre Motivation. So habe sie eigens für das Projekt vier Bergwanderungen unternommen und anhand der dort aufgenommenen Fotos ihre Kapellen-Aquarellbilder gemalt. Um die Weitergabe eigener Erfahrungen geht es im Projekt «Sport trotz Asthma» von Abdou Iten. «Ich mache selbst Vierkampf auf Wettkampfniveau, mit dem Team habe ich bereits mehrfach den ersten Platz an der
«Einerseits wird die Selbstständigkeit gefördert, andererseits aber auch der Mut, nach aussen zu treten, seine Anliegen zu vertreten und gegebenenfalls Unterstützung anzufordern.»
Kathi Wanner, Leiterin Projektunterricht
Schweizer Meisterschaft belegt, im Einzel im Jahr 2025 Platz zwei», führt er aus. Wie er dies alles mit seiner AsthmaErkrankung unter einen Hut bringen kann, davon handelt seine Mut machende Dokumentation. Um Erfahrungen ganz anderer Art dreht sich das Projekt von Noah Kull. «Ich wollte unbedingt etwas im Zusammenhang mit meinem Mofa machen, mein Vater brachte mich dann auf die Idee einer Fernfahrt», erzählt er. Auf seiner akribisch dokumentierten Mofareise nach Lausanne seien dann nicht wie erwartet sprachliche Hürden die grosse Herausforderung gewesen, sondern vielmehr Schwierigkeiten wetterbedingter Natur. Ein hochaktuelles Thema, nämlich wie Social Media die Psyche von Jugendlichen beeinflusst, hat Nora Helfer in ihrem Pro-
jekt untersucht. «Besonders überrascht hat mich, wie unterschiedlich sich die sozialen Medien auf Jungs und Mädchen auswirken, mein Resultat zeigt, dass Mädchen weitaus stärker unter den negativen Aspekten der Netzwerke leiden», so ihr Fazit. Ein im wahrsten Sinne des Wortes tragfähiges Ergebnis hat die Sekundarschülerin Eline Schwarz an der Projektausstellung vorzuweisen: Sie knüpfte mit der sogenannten Makramee-Technik eine Hängematte. «Sie besteht aus vierzehn Fäden», erklärt sie im Gespräch.
«Es ist eine Art Generalprobe für die Vertiefungsarbeit in der Berufslehre»
Im schon vor einigen Jahren schweizweit eingeführten Fach Projektunter-
richt, das in den dritten Klassen aller Anforderungsstufen eine wichtige Komponente des Lehrplans darstellt, geht es um mehr als «klassischen Schulstoff». Vielmehr steht die Förderung verschiedener Kompetenzen, die im Leben eines jungen Erwachsenen von zentraler Bedeutung sind, im Zentrum. «Einerseits wird die Selbstständigkeit gefördert, andererseits aber auch der Mut, nach aussen zu treten, seine Anliegen zu vertreten und gegebenenfalls Unterstützung anzufordern», so Kathi Wanner. Dies bereite auch auf die Lehre vor und sei so etwas wie eine «Generalprobe» für die Vertiefungsarbeit, die den Abschluss einer jeden Berufslehre bildet. Jeweils vor Weihnachten im letzten Sekundarschuljahr müsse der Antrag eingereicht werden, was man gerne machen möch-
te, wie man das Projekt umzusetzen gedenke und was die Motivation dahinter sei. «Von Januar bis Ende Mai steht dann jeweils eine Doppellektion pro Woche für das individuelle Vorhaben zur Verfügung, regelmässige Dokumentationen – auch mit Fotos – stellen sicher, dass am Schluss wirklich alle ein fertiges Projekt vorzuzeigen haben.» Dies ist gelungen, wie es der Rundgang über den Pausenplatz eindrucksvoll unter Beweis gestellt hat. Besonders hervorzuheben ist dabei, dass Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe aller Niveaus beim Projektunterricht mit dabei sind, wie Schulassistentin Mareli Mulders betont. So dürfen alle an dem Erfolgserlebnis teilhaben, selbst etwas erarbeitet zu haben, das ausstellungs- und bestaunungswürdig ist.
Elia Streiff mit seinem Modell des Stadions Letzigrund. (Bilder Marcus Weiss)
Nora Helfer untersuchte in ihrem Projekt den Einfluss von Social Media auf die Psyche von Jugendlichen.
«Sport trotz Asthma» lautet der Titel des Projekts von Abdou Iten.
Melanie Stalder mit ihren Aquarellbildern zum Thema Kapellen.
Noah Kull hat seine Fernfahrt mit dem Mofa für das Projekt dokumentiert.
Eline Schwarz knüpfte für ihr Projekt eine Hängematte in Makramee-Technik.
Erfolgreicher Präsentationsabend der Sekundarschule Hausen
Vielfalt und handwerkliches Geschick der Abschlussklassen
Der traditionelle Präsentationsabend der Sekundarschule Hausen am Albis lockte am Montag, 29. Juni, zahlreiche Gäste an. Die Jugendlichen beeindruckten das Publikum mit ihrer enormen kreativen Bandbreite.
Im voll besetzten Gemeindesaal zeigten die Jugendlichen der 3. Oberstufe stolz die Resultate ihrer Projektarbeiten. Viele von ihnen bewiesen dabei echtes handwerkliches und gestalterisches Talent. Zu den Highlights der Ausstellung gehörten massgeschneiderte Möbelstücke wie Regale und Stehtische. Auch technisch anspruchsvolle Projekte wie umgebaute Motorräder und ein selbst konstruierter Playseat für Rennsimulationen zogen die Blicke auf sich.
Auch der kreative und sportliche Bereich kam nicht zu kurz; das Publikum staunte über Fotografie-Projekte, liebevoll gestaltete Bilderbücher, professionelle Nail-Art sowie selbst entworfene
Kleidungsstücke. Auch im Informatikund Sportbereich präsentierten die Jugendlichen digital versiert ihre selbst gedrehten Filme und dokumentierten durchdachte Trainingseinheiten.
Die Vielfalt der Arbeiten zeigte eindrücklich, wie intensiv sich die Schulabgänger mit ihren persönlichen Lieblingsthemen auseinandergesetzt haben.
Einblick in den Schulalltag der 1. und 2. Sekundarstufe
Nicht nur die Abschlussklassen, sondern auch die jüngeren Jahrgänge nutzten die Plattform, um ihr Können zu zeigen. Die 1. und 2. Sekundarstufe gab einen vielseitigen Einblick in ihren aktuellen Schulalltag. Arbeiten aus diversen Fächern dekorierten die Schulzimmer und luden zum Galeriegang ein. Besonders im Fokus stand das Fach EL (Erforschendes Lernen), welches die Eigeninitiative
der Jugendlichen fördert. Die Besucher schlenderten durch eine bunte Mischung aus thematischen Plakaten, kreativen Zeichnungen, interaktiven Ratespielen und sogar frisch gebackenen Kuchen.
Musikalische Highlights und kulinarischer Ausklang
Ein grosser Publikumsmagnet war das anschliessende Schülerkonzert im voll besetzten Singsaal. Unter der engagierten Leitung von Frau Frehner musizierten Jugendliche aus allen drei Jahrgängen gemeinsam. Das abwechslungsreiche Programm spiegelte die harte Arbeit des vergangenen Schuljahres wider. Die Band glänzte sowohl mit neu erlernten Liedern als auch mit dem gekonnten Einsatz von Instrumenten, die einige Jugendliche erst vor wenigen Monaten erlernt hatten.
Für das leibliche Wohl war ebenfalls bestens gesorgt: Ein Grillstand und eine erfrischende Bowle luden zum Verweilen ein. Die kulinarische Verpflegung bot den idealen Rahmen für anregende Gespräche zwischen Lehrpersonen, El-
tern und Ehemaligen. Der rundum gelungene Abend bewies einmal mehr, wie lebendig und kreativ die Schulgemeinschaft in Hausen am Albis ist.
Isabelle Girardet, Sekundarschule Hausen
Gian-Andri aus der 3. Sek präsentiert sein Bettgerüst und Nachttisch.
Enea, Austauschschülerin der 3. Sek, zeigt ihre Töpfer-Kreationen. (Bilder zvg)
Abschlussprojekt einer Schülerin der 3. Sek; ein Skelett eines Schakals.
Arbeiten der 1. Sek aus dem Bildnerischen Gestalten.
Ein Jugendlicher testet den Playseat eines 3. Seklers.
Eine Schülerin der 3. Sek kreierte Nail-Art.
Gemeinsam im Einsatz für sichere Wanderwege
Eine Delegation des Rotary Zürich-Knonaueramt verbrachte kürzlich zwei Arbeitstage im bündnerischen Bergdorf Furna. Im Rahmen eines sogenannten Hands-on-Einsatzes unterstützten die Teilnehmenden die Instandhaltung und Pflege der lokalen Wanderwege. Während der beiden Tage wurde ein neues Brückli erstellt, Wanderwege wurden ausgebessert und aufgeschüttet, Bäume und Sträucher zurückgeschnitten sowie Drainagen und Rohre verlegt. Mit den ausgeführten Arbeiten leisten die Freiwilligen einen Beitrag dazu, dass die Wanderwege auch in der aktuellen Saison sicher und gut begehbar bleiben. Der Einsatz entspricht einem zentralen rotarischen Grundwert: Dienen. Darunter versteht Rotary das selbstlose Engagement für das Wohl der Allgemeinheit. Durch praktische Projekte und persönliche Mitarbeit setzen sich
Rotarierinnen und Rotarier weltweit für nachhaltige Verbesserungen in ihrem Umfeld ein. Neben der Arbeit standen auch die Begegnungen mit der Bergbevölkerung im Mittelpunkt. Die Teilnehmenden erhielten interessante Einblicke in das Leben und die Traditionen der Region. Besonders geschätzt wurden der persönliche Austausch sowie die herzliche Gastfreundschaft der Menschen in Furna. Sogar in die traditionelle Kunst des «Hürnens» wurden die Gäste eingeführt. Der Rotary Zürich-Knonaueramt bedankt sich bei den Menschen in Furna für die Gastfreundschaft und bei allen Beteiligten für ihren tatkräftigen Einsatz. Bereits heute freuen sich die Teilnehmenden auf die Fortsetzung dieses besonderen Engagements im kommenden Jahr.
Rotary Zürich-Knonaueramt
Besuch im Kloster Cham
Exkursion der Männersache Knonau im Juni
Im Juni begab sich die Männersache Knonau auf eine besondere Exkursion: Ziel war das Kloster Heiligkreuz der Olivetaner-Benediktinerinnen in Cham. Schon beim Eintreten spürte man die friedvolle Atmosphäre dieses Ortes. Eine Stille, die erfüllt von Geschichte, Glauben und Gemeinschaft war.
Vor dem Kloster wurde die Gruppe von der Priorin Mattia herzlich empfangen. Beim Eintreten in das Gebäude begrüsste eine Statue des heiligen Benedikt die Besucher. Mit offenen Worten erzählte die Priorin von der Vergangenheit und Gegenwart des Klosters, von den Aufgaben der Schwestern und ihrem Wirken innerhalb und ausserhalb der Klostermauern. Jede Frage wurde geduldig und ausführlich beantwortet. Zu Beginn lud die Priorin zur Vesper ein, dem abendlichen Gebet der Gemeinschaft. Der Wechsel von Gesang, gelesenen Texten und stiller Andacht schuf eine Atmosphäre der inneren Ruhe. Die Besucher liessen die besinnliche Stimmung auf sich wirken und verharrten einen Moment in der Stille. Im Kloster
leben derzeit 43 Schwestern, darunter sechs aus Südkorea. Früher waren viele Schwestern in Schulen, Spitälern oder in der Mission tätig, heute widmen sie sich eher der Pflege der eigenen Mitschwestern in Cham. Die Vielfalt ihrer Lebenswege und die gemeinsame Aufgabe für das Wohlergehen anderer Menschen prägen das Miteinander. Die Priorin berichtete zudem über die Herausforderungen und Freuden des Klosterlebens, über Berufung, Gemeinschaft und die Balance zwischen Tradition und Moderne. Das Kloster selbst blickt auf eine lange Geschichte zurück: 1830 als kirchliche Gemeinschaft zur Ausbildung junger Frauen gegründet, entwickelte es sich zu einem Ort der Bildung, Fürsorge und Spiritualität. Bis heute steht es für Werte, die in unserer schnelllebigen Zeit oft verloren gehen, beispielsweise Achtsamkeit, Menschlichkeit und Frieden. Die ans Gebäude angrenzende Kapelle ist mit 50 Jahren das jüngste Gebäude mit farbkräftigen Fenstern und einer grossen Orgel. Bilderzyklen zeigen Altes und Neues Testa-
ment, zudem wird die Verbindung von Himmel und Erde verdeutlicht. Altar und Ambo sind symbolträchtig. Vier Säulen für die vier Evangelisten, zwölf Säulen für ebenso viele Stämme Israels und die zwölf Apostel. Eine Weltkugel zeigt die Verbundenheit mit allen Christen der Welt und besonders mit Südkorea. In einer Seitenkapelle der rund hundertjährigen Kirche steht heute das Kreuz aus der alten Wegkapelle. Seit der letzten Renovierung erstrahlt die Kirche wieder im romanischen Stil. Ein Gang durch den prächtigen Gemüse-, Blumenund Kräutergarten rundete die Besichtigung ab. Der Besuch endete mit einem herzlichen Abschied und dem Gefühl, einen Ort erlebt zu haben, an dem Zeit und Hektik keine Macht haben. Die Männergruppe nahm nicht nur Wissen über das Kloster mit, sondern auch ein Stück innerer Ruhe. Ein schöner Abend, der auch beim anschliessenden Znacht noch nachklang.
Männersache Knonau
Spital Affoltern feiert den Sommer
Rund 300 Mitarbeitende waren vor Ort und verteilten sich auf die zahlreichen lauschigen Plätze. Für Kulinarik war ebenfalls gesorgt – die verschiedenen Foodstände liessen keine Wünsche offen. Im späteren Verlauf des Abends lieferte ein DJ tolle Tanzmusik und sorgte für eine volle Tanzfläche. Es war ein wunderbarer Abend bei tropischen Temperaturen mit vielen guten Gesprächen, herzhaften Lachern und einer gelösten Stimmung.
Spital Affoltern
Saison 2026: Erfolgreich wie nie zuvor
Neue Massstäbe für die Rehkitzrettung
Die Saison 2026 begann ungewöhnlich früh und entwickelte sich rasch zur intensivsten seit Beginn der Einsätze. Während der gesamten Einsatzperiode wurden an über 100 Einsatztagen rund 500 Felder mit einer Gesamtfläche von mehr als 1300 Hektaren abgeflogen. Das aussergewöhnliche Einsatzvolumen widerspiegelt sowohl die hohe Einsatzbereitschaft des Teams als auch das grosse Vertrauen der Landwirte. Mit insgesamt 59 geretteten Rehkitzen zählt 2026 zu den erfolgreichsten Saisons überhaupt. Ein besonderer Höhepunkt war der 15. Juni: An nur einem einzigen Tag wurden 86 Felder kontrolliert – ein Rekord, der nur dank perfekter Planung, reibungsloser Kommunikation und einer über Jahre gewachsenen Teamorganisation möglich war. Die Einsatzstatistik zeigt zudem eindrücklich, wie stark die Intensität ab Mitte Mai zunahm und wie konzentriert die Hauptphase der Rehkitzrettung verlief.
Auch die Leistungen der Pilotenteams verdienen besondere Anerkennung. Chris Häfliger, Lars Freimann, Armon Christen, Thomas Christen, Nando Christen, Toni Zürcher, Marc Blunier
und Vesa Pajasmaa absolvierten gemeinsam über 2300 Flugminuten, kontrollierten mehr als 1300 Hektaren und retteten insgesamt 59 Rehkitze. Besonders stark gefordert waren Chris Häfliger, Lars Freimann gemeinsam mit Marina sowie Thomas Christen: Sie flogen jeweils über 100 Felder und konnten zwischen 13 und 18 Rehkitze vor dem Mähtod bewahren. Was diese Saison besonders auszeichnet, ist das Zusammenspiel aus hoher Einsatzfrequenz, eingespielten Abläufen und starken Partnerschaften. Die enge Zusammenarbeit mit den Jägern, die Verlässlichkeit der Landwirte und das langjährig gewachsene Kernteam bilden die Grundlage für solche Spitzenleistungen.
Die Saison 2026 zeigt eindrücklich, was möglich ist, wenn Erfahrung, Organisation und ehrenamtliches Engagement zusammenkommen: Felder können rechtzeitig abgesucht, Rehkitze gerettet und damit ein wichtiger Beitrag zum Schutz unserer Wildtiere geleistet werden.
Team Drohnen-Rehkitzrettung
Gerettete Zwillingsrehkitze in Herferswil. (Bild zvg)
Selbstloses Engagement des Rotary Zürich-Knonaueramt in Furna. (Bild zvg)
Priorin Mattia führte durch Kloster und Kapelle. (Bild zvg)
Von Surfboard bis Musikalbum
Volle Turnhalle für die Abschlussprojekte der Sekundarschule Obfelden-Ottenbach
Das Thermometer zeigte heisse 34 Grad Celsius, als am vergangenen Donnerstagabend die Ausstellung der Abschlussarbeiten der Schülerinnen und Schüler der 3. Sek Obfelden-Ottenbach begann. Die Turnhalle Zendenfrei war bis auf den letzten Platz gefüllt und alle Sitzplätze besetzt, als der Abend mit der Bühnenpräsentation startete. Die beiden Schülerinnen Zoe Eichmann und Lina Ochsner moderierten gekonnt durch die Show.
Das Publikum erhielt durch Zeitraffervideos einen Einblick in den Entstehungsprozess eines Surfboards (Robin Campanella) und eines Wohnwagenaufbaus (Kimo Gerber). Eyleen Ulrich erklärte zudem, wie man ein sogenanntes
Eiskili baut – eine Mischung aus Schlitten und Ski. Neben handwerklichen
Projekten wurden aber auch künstlerische Arbeiten vorgestellt: So gab Sarah Jurokova einen Einblick in ihr selbst
gestaltetes Wimmelbuch, Linda Etter verfasste das Buch «Rundum Seeblick» über die Umrundung des Zürichsees und Luana Pfister erstellte ein Musikalbum mit Coversongs, wovon sie ein Lied als Videoclip präsentierte. Stella Schönfeld setzte sich mit dem Thema Videopodcast auseinander und Arina Zimmermann interviewte betagte Menschen, um Einblicke in deren Leben zu gewinnen. Zum Abschluss zeigten diverse Schülerinnen und Schüler ihre selbst designten Kleider und Anzüge und führten diese in einer Modeschau den Zuschauenden vor.
Das Publikum folgte den Darbietungen gespannt und es gelang den Lernenden trotz des heissen Wetters, die Aufmerksamkeit der Anwesenden während des gesamten Programms aufrechtzuerhalten. Die Show bot einen anregenden ersten Einblick in die zahlreichen Projekte, die anschliessend im hinteren Teil der Turnhalle Zendenfrei ausge-
stellt wurden. Insgesamt konnten an diesem Abend rund 70 Arbeiten besichtigt werden. Die Jugendlichen präsentierten ihre Projekte an einer Tischmesse und standen den Besuchenden für Fragen zur Verfügung. Zu sehen gab es kulinarische Projekte wie Pralinen (Chiara Stappung), aber auch weitere handwerkliche Arbeiten: Sascha Weibel baute aus einem alten Boiler einen Smoker-Grill. Silvan Meier erstellte einen Kleiderständer aus einem Baumstamm und Livio Hess schnitzte einen kleinen Brunnen aus einem Holzstamm. Leona Bala nutzte die Technik der Brandmalerei, um ihren Stammbaum auf einer grossen Holzplatte detailreich zum Leben zu erwecken. Besonderen Eindruck machte auch das selbst designte Spiel «Monopoly: Europapark» von Aurelia Meister. Mit viel Liebe zum Detail gestaltete sie das Spielbrett und die Aktionskarten.
Der Abend zeigte eindrücklich, mit wie viel Engagement, Mut und Kreativität sich die Jugendlichen der Abschlussklassen ihren Projekten widmeten. Während eines halben Jahres arbeiteten sie weitgehend selbstständig an ihren Vorhaben, setzten sich mit Herausforderungen auseinander und entwickelten ihre Ideen Schritt für Schritt weiter. Daraus entstand eine beeindruckende Vielfalt an Arbeiten, die den Besuchenden einen
spannenden Einblick in das letzte halbe Jahr des Abschlussjahrgangs bot. Die im Artikel erwähnten Projekte und Lernenden stehen stellvertretend für die grosse Vielfalt der Abschlussarbeiten. Aus Platzgründen konnten leider nicht alle Arbeiten erwähnt werden – dies ist jedoch keine Wertung der einzelnen Projekte.
Corinne Hochstrasser
Mit grosser Sorgfalt wurde diese Bleistiftzeichnung hergestellt.
Ein restauriertes Mofa als technisches Abschlussprojekt. (Bilder zvg)
Selbst kreierte Naturkosmetik inklusive passender Rezepturen.
Wenn Säuliamt und Limmattal zusammenspannen – die Dritten
Plusport Amt und Limmattal feiert 50 Jahre Behindertensport in der Region Einmal, zweimal, dreimal 50 Jahre: Es waren Eltern und Behörden aus 25 Gemeinden, welche ein Jahrzehnt zu den goldenen Siebzigern machten, indem sie die Gunst der Stunde für drei erfolgreiche Gründungen zugunsten von Menschen mit Handicap nutzten: Nach dem Elternverein insieme (1972) und der Stiftung Solvita (1974) war nun die Reihe am Sportclub (1976), dem «50er-Klub» als Dritter beizutreten. Die Reise führte an den Rheinfall und ins Wiesentäli Weiningen.
1976 regte Ernst Laubi (Schlieren) als erster Geschäftsführer der Solvita an, es sei doch gerade für Menschen mit einer Beeinträchtigung besonders wichtig, im Interesse ihrer langfristigen Ge-
«Wir erinnern uns gerne an diese Zeit. Diese Aufgabe macht einfach Sinn, und es kommt so viel zurück von den Menschen mit Behinderung!»
Dos Bellekom (erste Präsidentin und technische Leiterin, heute 89) und Erna Ineichen (langjährige technische Leiterin)
sundheit regelmässig einer sportlichen Aktivität nachzugehen. Die Idee wurde von den Eltern aufgenommen und sofort umgesetzt. Zwei Pionierinnen auf dem Weg durch die Jahrzehnte, Dos Bellekom (erste Präsidentin und technische Leiterin, heute 89) und Erna Ineichen, die langjährige technische Leiterin, äusserten übereinstimmend: «Wir erinnern uns gerne an diese Zeit. Diese Aufgabe macht einfach Sinn, und es kommt so viel zurück von den Menschen mit Behinderung!» Der Verein war darauf angewiesen, immer wieder neue Sportleiterinnen, Assistenten und Helferteams zu finden. Immer ist es gelungen, sich zu erneuern.
Bewegung und Begegnung sind das Hauptziel
Offenbar gefiel den Sportlerinnen und Sportlern das Angebot des Vereins in der Regel sehr gut. Viele besuchten die Trainings, die Wettkämpfe, die Lager äusserst regelmässig – und dies über 20, 30, ja 40 Jahre. Dieser Treuebeweis macht den Verein stolz, stellt aber in der Zukunft sehr grosse, neue Herausforderungen. Derzeit umfasst das Programm vier Sportarten: Polysport, Tennis, Schwimmen und Unihockey. Jede Trainingsgruppe weist eine unterschiedliche Struktur auf, aber der Schwerpunkt liegt in der Regel bei einem vergleichsweise hohen Sportleralter (Murat Yakin ist heute im Fussball ja auch Trainer –als Spieler würde es nicht mehr reichen).
Die Trainingsleitungen müssen Wege finden, die Aktivitäten so zu planen, dass aus den Aktiven sinnvolle Altersund Leistungsgruppen gebildet werden können. Denn eines ist unbestritten: Bewegung und Begegnung sind das Hauptziel.
Die Region trägt den Behindertensport seit 50 Jahren mit Präsident Jean-Jacques Bertschi (Wettswil) hob in der Würdigung der erfolgreichen 50 Jahre die Bedeutung der Re-
gion hervor, die den Sportclub voll mitträgt und ihn zum Mitmachen auffordert – sei das bei «Schlieren lacht», beim Stadtfest Dietikon oder beim Wochenmarkt in Affoltern. Die öffentliche Präsenz ist dem Verein wichtig: an eidgenössischen und kantonalen Turnfesten, am Zürcher Sportfest, an Magglinger Sporttagen oder am Differenzschwimmen und am inklusiven Tennisturnier in Uitikon. Der Verein darf viele Sporteinrichtungen (öffentlich und privat) kostenlos benutzen; denn es ist in der Region bekannt, dass jeder gespendete
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Gut versichert in die Auszeit
Eine Weltreise, ein Sabbatical oder ein Sprachaufenthalt ist für viele ein Traum. Mit unseren Tipps sind Sie auch während Ihrer Auszeit richtig versichert.
Weit weg von zu Hause, ferne Orte entdecken und einfach mal die Seele baumeln lassen – das wünschen sich viele. Damit Sie die Zeit im Ausland unbeschwert geniessen können, sollten Sie im Vorfeld sorgfältig Ihre Versicherungen prüfen. Denn auch wenn man nicht gerne daran denkt: unvorhergesehene Ereignisse können die Pläne durchkreuzen.
Obligatorische Unfallversicherung Wenn Sie bei einem Arbeitgeber durchschnittlich mindestens acht Stunden pro Woche arbeiten, sind Sie weltweit gegen Nichtberufsunfälle nach UVG versichert. In einzelnen Ländern können die Kosten für Heilbehandlungen massiv höher sein als in der Schweiz. Sind Sie im Ausland auf eine Heilbehandlung angewiesen, erhalten Sie maximal den doppelten Betrag, der die Behandlung in der Schweiz kosten würde. Prüfen Sie deshalb den Abschluss einer Unfallzusatzversicherung – allenfalls sind Sie bereits über Ihren Arbeitgeber zusatzversichert.
Abredeversicherung
Beziehen Sie unbezahlten Urlaub oder haben Sie Ihre Stelle gekündigt, erlischt die obligatorische Unfallversicherung in der Regel 1 Monat nach Ihrem letzten Lohnanspruch. Mit einer Abredeversicherung können Sie den Unfallschutz Ihres bisherigen Arbeitgebers dann um maximal 6 Monate verlängern. Sie kommen damit in den vollen Genuss der Leistungen nach UVG. Bei längerer Abwesenheit müssen Sie die Unfallversicherung nach Ablauf der 6 Monate in die Krankenkasse einschliessen.
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Kurz vor der Abreise
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Ein denkwürdiger Jubiläumstag mit (fast zu) schönem Wetter... Der Samstag, 27. Juni, wurde von langer Hand vorbereitet. Es sollte ein fröhliches, bewegtes Fest in der Natur nach dem gemeinsamen Besuch des unvergleichlichen Schauspiels des Rheinfalls sein. Mit den Sportlerinnen und Sportlern im Zentrum, mit Ehemaligen, Partnern, Behörden und allen Sportleitungen. Eine Frage lautete: Klappt das mit dem Rheinfall mit dem abschüssigen Pfad, wenn es Bindfäden regnet? Diese Sorge erübrigte sich, wie wir alle wissen: Der ausgewählte Samstag bot garantiert schönes Wetter, kurz: 37 Grad im Schatten über den ganzen Tag. Vielleicht war es der heisseste Tag überhaupt. Das Jubiläum absagen? Niemals. Es zeigte sich dann auch, dass die angenehme Reise im «Stern»-Car, der Abstieg und Aufstieg beim Wasserfall, die Pause unter den Bäumen, der Apéro mit den Grilladen bei der Familie Haug, der Wettbewerb zur Klubgeschichte und – ganz besonders – die schwungvollen Darbietungen der Kreismusik Limmattal von allen gut gemeistert und geschätzt wurden. Auf die nächsten 50 Jahre! Jean-Jacques Bertschi
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Willkommene Rast.
Bezirksgemeinden Affoltern Lehrstellen
Sind Sie interessiert an einer spannenden und abwechslungsreichen Ausbildung? Die Gemeinden des Bezirks Affoltern haben für das Jahr 2027 freie Lehrstellen zu vergeben als Kauffrau/Kaufmann EFZ, mit oder ohne Berufsmatura Kaufleute Öffentliche Verwaltung erledigen anspruchsvolle kaufmännische Arbeiten in den Stadt- und Gemeindeverwaltungen. Sie begleiten und betreuen Einwohnerinnen und Einwohner in allen Lebenslagen. Von der Ausstellung von Ausweisen und Bewilligungen, dem Vorbereiten von Wahlen und Abstimmungen, dem Prüfen und Publizieren von Baugesuchen über das Kontrollieren von Steuererklärungen bis zum Budget erfüllen sie vielfältige Aufgaben. Die Ausbildung mit Berufsmatura eignet sich für Jugendliche mit sehr gutem Sekundarschulabschluss A, die Ausbildung ohne Berufsmatura mit gutem Sekundarabschluss A, die Verantwortung übernehmen wollen, zuverlässig und kontaktfreudig sind. Gute Umgangsformen sowie mündliche und schriftliche Sprachgewandtheit sowie Freude an Fremdsprachen und ein Flair für Zahlen werden vorausgesetzt. Fachfrau/Fachmann Betriebsunterhalt EFZ, Fachrichtung Werkdienst Als Fachfrau/Fachmann Betriebsunterhalt im Werkdienst sind Sie ein absolutes Allroundtalent und arbeiten vorwiegend im Aussenbereich. Zu Ihren Aufgaben gehören das Pflegen und Reinigen von Grünanlagen, Wegen und Strassen. Weitere Aufgaben sind die Instandhaltung von Spielplätzen, Kanalisationen, Uferreinigung von Bächen, Reparaturen und Wartung von Maschinen sowie das Aufstellen von Signalisationen, Bühnen etc. für spezielle Anlässe. Ebenfalls gehören Winterdienstarbeiten dazu. Diese vielseitige Ausbildung eignet sich für Jugendliche, die gerne in der freien Natur arbeiten und mindestens über eine abgeschlossene Sekundarschule B verfügen. Wichtig sind handwerkliches Geschick, praktisches Denken, eine hohe Zuverlässigkeit und Freude an körperlicher Anstrengung. Konnten wir Ihr Interesse für eine der ausgeschriebenen Lehrstellen wecken? Dann schicken Sie Ihre Bewerbungsunterlagen mit Motivationsschreiben, Lebenslauf, sämtlichen Zeugnissen sowie weiteren Unterlagen (Multicheck und/oder Stellwerk nur auf Verlangen der jeweiligen Gemeinde) an Ihre Wunscharbeitgeberin:
Affoltern am Albis, David Broger, Marktplatz 1, 8910 Affoltern am Albis, Tel. 044 762 56 32, E-Mail: praesidialabteilung@stadtaffoltern.ch (2 Lehrstellen Kauffrau/Kaufmann, mit oder ohne Berufsmatura) Bonstetten, Valérie Stucki, Am Rainli 2, 8906 Bonstetten, Tel. 044 701 95 77, E-Mail: valerie.stucki@bonstetten.ch (1 Lehrstelle Kauffrau/Kaufmann, mit oder ohne Berufsmatura) Hausen am Albis, Christoph Rohner, Zugerstrasse 10, 8915 Hausen am Albis, Tel. 044 764 80 23 (1 Lehrstelle Kauffrau/Kaufmann, mit oder ohne Berufsmatura sowie eine Lehrstelle Fachfrau/Fachmann
(1 Lehrstelle Kauffrau/Kaufmann, mit oder ohne Berufsmatura) Ottenbach, Sarah Gähwiler, Affolternstrasse 13, 8913 Ottenbach, Tel. 044 763 40 30, E-Mail: info@ottenbach.ch
(1 Lehrstelle Kauffrau/Kaufmann, mit oder ohne Berufsmatura) Stallikon, Reto Feuz, Reppischtalstrasse 53, 8143 Stallikon, Tel. 044 701 92 60, E-Mail: finanzverwaltung@stallikon.ch
(1 Lehrstelle Kauffrau/Kaufmann, mit oder ohne Berufsmatura sowie 1 Lehrstelle Fachfrau/Fachmann Betriebsunterhalt EFZ Werkdienst) Wettswil am Albis, Remo Buob, Ettenbergstrasse 1, 8907 Wettswil am Albis, Tel. 044 700 00 60, E-Mail: remo.buob@wettswil.ch
(1 Lehrstelle Kauffrau/Kaufmann, mit oder ohne Berufsmatura)
Der Götschihof im Aeugstertal ist ein Zweigbetrieb der Stiftung Solvita und betreut und fördert 60 erwachsene Menschen mit einer leichten oder schweren geistigen und körperlichen Behinderung, sowie Menschen im Autismus Spektrum. Zudem arbeiten bei uns 35 Mitarbeitende im geschützten Rahmen. Unsere Betreuten und Mitarbeitenden sollen die Möglichkeit haben, sich zu entfalten, sich wohl, geborgen und angenommen zu fühlen.
Für die Mitarbeit in unserer Küche suchen wir ab 01.10.2026 (oder n. Vereinbarung) eine/n
Koch/Köchin
(Chef de partie)
80 – 90 %
5-Tage-Woche von Mo. – Fr.
Ihre Aufgaben:
Verstärkung des bestehenden Teams bei einer qualitativ hochwertigen und innovativen Küche
Zubereitung von ca. 80 Mittagessen und 50 Nachtessen für Bewohnende und Mitarbeitende
Vertretung auf allen Posten
Sie bringen mit:
Abgeschlossene Berufslehre als Köchin oder Koch EFZ
Sorgfältige und verantwortungsbewusste Arbeitsweise
Freude an Ihrem Beruf und an der Verarbeitung frischer Lebensmittel
Einfühlungsvermögen für Menschen mit Beeinträchtigungen
Deutschkenntnisse in verbaler und schriftlicher Form
Darauf können Sie sich freuen:
Entlöhnung nach kantonalen Richtlinien
Weiterbildungsmöglichkeiten
Ein lebendiges und innovatives Arbeitsumfeld
5-Tage-Woche Mo. – Fr. (kein Wochenenddienst, keine Zimmerstunde)
Ein kleines Team, welches mit viel Herzblut arbeitet
Kostenfreie Parkplätze
Gute ÖV-Anbindung
Naturnahe Erholungszonen
Haben wir Ihr Interesse geweckt?
Weitere Auskünfte erteilt Ihnen gerne: Yves Friker, Bereichsleiter Küche: 044 735 58 08, yves.friker@solvita.ch
Ihre Bewerbung senden Sie bitte an: Stiftung Solvita, Götschihof, Yves Friker, Riedstrasse 14, 8914 Aeugstertal oder als PDF an yves.friker@solvita.ch
Die Murer Busreisen GmbH ist ein Busreiseunternehmen mit Sitz in Baar. Als junges und dynamisches Team sind wir allzeit offen für neue Herausforderungen und garantieren eine zuverlässige, pünktliche und flexible Ausführung der Aufträge. Infolge Auftragserweiterung suchen wir ab sofort oder nach Vereinbarung eine/n motivierte/n und aufgestellte/n
Schulbusfahrer/in 80 %
Algorithmen müssen draussen bleiben:
Diese Stelle erfordert echtes menschliches Fingerspitzengefühl.
IhrProfil
– Führerausweis Kategorie DE / D1 oder Kategorie B mit Zusatz Code 121/122
– gültiger Fahrerqualifikationsnachweis
– Erfahrung als Chauffeur von Vorteil
– zuverlässig, belastbar, flexibel und verantwortungsbewusst
– kundenorientierte und teamfähige Persönlichkeit
– gepflegtes Erscheinungsbild und gute Umgangsform
IhreAufgaben
– Schülertransporte in der Region Zug
– selbständige Ausführung der Fahraufträge
– Pflege und Instandhaltung der anvertrauten Fahrzeuge
UnserAngebot
– eine interessante, vielseitige und selbständige Tätigkeit
– top moderner Fahrzeugpark und beste Infrastruktur
– zeitgemässe Anstellungsbedingungen und Sozialleistungen
Fühlen Sie sich angesprochen? Dann freuen wir uns auf Ihr vollständiges
Bewerbungsdossier mit Foto per E-Mail an info@murer-reisen.ch
Jahresschlussfest der Lernwerkstatt Bickwil in Obfelden
Im Rahmen des traditionellen Jahresschlussfestes hat die Lernwerkstatt Bickwil in Obfelden eine Schülerin und sieben Schüler verabschiedet, durchwegs mit Erfolgsmeldungen: Alle beginnen nach den Sommerferien eine Lehre.
In der Stiftung Lernwerkstatt Bickwil (LWB) finden Kinder und Jugendliche mit besonderen Bedürfnissen im schulischen, sozialen oder emotionalen Bereich Aufnahme – etwa dann, wenn der Abschluss an einer öffentlichen Schule nicht gewährleistet werden kann. So erfahren sie in der Tagesschule individuelle Förderung in schulischer und sozialer Hinsicht – mit dem Ziel, die Jugendlichen auf ihr weiteres Leben vorzubereiten.
Das ist im nun abgelaufenen Schuljahr vortrefflich gelungen: Für alle konnte eine Anschlusslösung gefunden werden. «Ich habe an der Schule neue Freunde gefunden», sagt Marco, derweil Levi nach eigenen Worten «selbstständiger geworden ist». Alle haben sie – wie sie in ihren Kurzstatements bekräftigen – viel gelernt, sind selbstsicherer geworden, haben von einem guten Umfeld profitiert und grösstenteils die Wunsch-Lehrstelle bekommen. Leon beginnt eine KV-Lehre, Sofia eine Anlehre als Floristin, und Nils geht sogar ins Kurzzeit-Gymnasium. Neal lässt sich zum Automobilfachmann ausbilden,
Julian als Logistiker, Levi als Fachmann Apotheke, und der andere Nils absolviert eine landwirtschaftliche Ausbildung, derweil es Marco in die IT-Branche zieht. Sie alle präsentierten ihre Abschlussarbeiten und durften aus den Händen von Schulleiterin Regula Hofmann und Leh-
rer Raphael Arnold Geschenke mitsamt guten Wünschen entgegennehmen.
25 Jahre LWB «Alle haben nun eine gute Anschlusslösung gefunden und verlassen die Schu-
le mit gut gefülltem Rucksack», sagte Stiftungsratspräsidentin Anna-Regula Baer. Sie wandte sich auch an die Eltern, die nun ihre Kinder ins eigene Leben entlassen – mit einem guten Fundament, auch dank Jobcoach. «Sie haben miteinander und voneinander gelernt
Die Zuständigkeiten im Stadtrat sind geregelt
Aus den Verhandlungen des Stadtrates Affoltern am Albis
Die Stimmberechtigten der Stadt Affoltern am Albis wählten am 8. März 2026 vier neue Mitglieder in den Stadtrat. Im zweiten Wahlgang wurden Eveline Fenner als Stadtpräsidentin und Galina Bruder als Präsidentin der Primarschulpflege gewählt.
An seiner ersten Sitzung hat der Stadtrat die Ressorts verteilt. Eveline Fenner steht als Stadtpräsidentin dem Ressort Präsidiales vor, Galina Bruder übernimmt die Abteilung Bildung. Claudia Spörri, die erneut in den Stadtrat gewählt wurde, aber nicht mehr für das Präsidium der Primarschulpflege kandidierte, übernimmt die Abteilung Sicherheit und wird erste Vizepräsidentin. Claudia Ledermann führt weiterhin die Abteilung Finanzen und ist zweite Vizepräsidentin. Pascal Santi übernimmt die Abteilung Immobilien, Ernst Beeler die Abteilung Bau und Infrastruktur und Franz Wipfli die Abteilung Soziales und Gesellschaft.
Baubewilligung
Mittelschulprovisorium erteilt
Der Stadtrat Affoltern am Albis in seiner neuen Zusammensetzung für die Amtsdauer 2026–2030. (Bild zvg)
Kreditabrechnung Bildungsgebäude
Breiten
und werden ihren Platz finden», ist die Präsidentin überzeugt und gleichzeitig erfreut darüber, dass die LWB mit ihren Kompetenzen über einen guten Ruf bei der kantonalen Bildungsdirektion verfügt. Die Stiftung feiert dieses Jahr ihr 25-Jahre-Jubiläum und lud aus diesem Grund einen Tag vor dem Abschlussfest
«Sie haben miteinander und voneinander gelernt und werden ihren Platz finden.»
Ehemalige zu einer kleinen Feier ein. 145 haben seit der Gründung der Schule im Jahr 2001 besucht. Jubiläen feiern auch Elena Di Nolfi (seit 10 Jahren Köchin) und Adrian Aschwanden, der seit 20 Jahren als Turnlehrer wirkt. Zum guten Ruf tragen die Lehrkräfte und Schulleiterin Regula Hofmann bei, die ihr 15-Jahre-Jubiläum feiert. «Und das Herz der Schule ist», wie AnnaRegula Baer sagte. «Wir sind auch der Familie Spinner als Areal-Eigentümerin dankbar, die uns seit Jahren eine Heimat gibt», fügte sie an. (-ter.)
Kreditabrechnung Heimpelstrasse
Der Stadtrat hat an seiner Sitzung vom 23. Juni 2026 die Baubewilligung für das Mittelschulprovisorium erteilt. Die neue Schule wird im Gebiet Schwanden durch den Kanton Zürich erstellt und betrieben.
das neue Bildungsgebäude Breiten in der Höhe von 12.1 Millionen Franken bewilligt.
Die Stimmberechtigten hatten am 27. November 2022 einen Kredit für
Die Kreditabrechnung weist nun Gesamtkosten von 10 266 830.93 aus. Die Kostenunterschreitung von rund 1.83 Millionen Franken ist insbesondere darauf zurückzuführen, dass ein neuer, kostengünstigerer Möbelstan-
dard erarbeitet und die Reserve nicht benötigt wurde. Das neue Bildungsgebäude Breiten verfügt über eine moderne Lüftung, welche auch bei sommerlichen Temperaturen ein angenehmes Raumklima sicherstellt.
Gestützt auf § 26 Abs. 3 der Gemeindeordnung hat der Stadtrat die Kreditabrechnung am 9. Juni 2026 genehmigt.
Der Stadtrat bewilligte am 3. Oktober 2023 einen Projektierungskredit für die Instandsetzung der Heimpelstrasse von 60 000 Franken. Am 1. Oktober 2024 bewilligte der Stadtrat eine gebundene Ausgabe für die Sanierungsarbeiten von 745 000 Franken und einen Kredit von 100 000 Franken für die Schwammstadtmassnahmen. Insgesamt wurden somit 905000 Franken bewilligt. Die Kreditabrechnung zeigt Mehrkosten von 26 901.27 Franken bei einem Gesamtaufwand von 931 901.27 Franken. Die Mehrkosten sind auf höhere Lieferungskosten bei den Substraten sowie einen örtlich verstärkten Belagsaufbau zurückzuführen. Am 10. Juni 2025 entschied der Stadtrat, für die Umgestaltung der Heimpelstrasse West, einen Pauschalbetrag von 30000 Franken aus dem kommunalen Mehrwertausgleichsfonds zu entnehmen. Mit diesem Betrag wurden die Sitzbänke und die Baumbepflanzung als Mehrwert für die Bevölkerung realisiert. Unter Berücksichtigung dieses Beitrages ergeben sich Nettokosten von 901901.27 Franken.
Stadt Affoltern am Albis
Der Gemeinderat von Stallikon hat sich am 1. Juli für die Legislatur 2026 bis 2030 konstituiert
An der letzten Sitzung der Amtsperiode 2022 bis 2026 vom 29. Juni wurden Schulpräsidentin Ingrid Spiess und Gemeinderätin Mia Zumsteg verabschiedet. Vor dem anschliessenden gemeinsamen Nachtessen waren noch die letzten formellen Schritte der Amtsübergabe zu erledigen. Mit der Unterzeichnung der Datenschutzbestätigung sowie der Rückgabe des Behördenlaptops und des Schlüssels zum Gemeindehaus konnten die beiden ihre langjährige Tätigkeit für die Gemeinde auch administrativ abschliessen. Der Gemeinderat dankt den beiden austretenden Behördenmitgliedern herzlich für ihren langjährigen und engagierten Einsatz zugunsten der Gemeinde. Für die Zukunft wünscht er ihnen alles Gute, beste Gesundheit und viele bereichernde Momente im neuen Lebensabschnitt. Der neu zusammengesetzte Gemeinde-
rat traf sich zwei Tage später am 1. Juli zur konstituierenden Sitzung. Dabei sind die Ressorts für die Legislaturperiode 2026 bis 2030 festgelegt, das Organisationsreglement des Gemeinderates angepasst sowie die Mitglieder des Wahlbüros gewählt worden.
Vier Mitglieder übernehmen ihre bisherigen Ressorts unverändert in der neuen Amtsperiode: Gemeindepräsident Reto Bernhard übernimmt das Ressort Hochbau, 1. Vizepräsident Nino Ciganovic das Ressort Finanzen und Liegenschaften, 2. Vizepräsident Andreas Zbinden die Ressorts Tiefbau und Sicherheit sowie Carmen Müller die Ressorts Soziales und Gesellschaft. Schulpräsident Mattias Kaister ist neu für das Ressort Bildung und Eva Kramer für die Ressorts Gesundheit und Umwelt zuständig.
Roberto Brunelli, Gemeindeschreiber
Nils, Levi, Neal und Julian – ein Teil der erfolgreichen Schulabgänger (von links), flankiert von Stiftungsratspräsidentin Anna-Regula Baer (rechts) und Schulleiterin Regula Hofmann. (Bild Werner Schneiter)
Von links: Gemeinderätin Eva Kramer, Gemeinderätin Carmen Müller, Gemeinderat (1. Vizepräsident) Nino Ciganovic, Gemeindepräsident Reto Bernhard, Gemeinderat (2. Vizepräsident) Andreas Zbinden und Schulpräsident Mattias Kaister. (Bild zvg)
Parkplätze kosten – die Frage ist nur, wer bezahlt
Replik auf den Leserbrief von Marlis Baur mit dem Titel «Neue Parkplatz-Gebühren in Affoltern» im «Anzeiger» vom 26. Juni.
Mit Interesse habe ich den Leserbrief zu den neuen Parkplatzgebühren in Affoltern gelesen. Ich verstehe gut, dass Veränderungen zunächst ungewohnt wirken. Besonders wenn etwas, das lange gratis war, plötzlich etwas kostet. Gleichzeitig lohnt sich ein Blick darauf, was «Gratis-Parkieren» tatsächlich bedeutet: Parkplätze kosten immer Geld. Flächen müssen gebaut, unterhalten, gereinigt, signalisiert und verwaltet werden. Bisher wurden diese Kosten einfach nicht direkt von den Nutzerinnen und Nutzern getragen, sondern über Steuergelder von der Allgemeinheit finanziert – also auch von Menschen, die gar nie mit dem Auto ins Stigeli fahren. Darum finde ich es grundsätzlich sinn-
voll, wenn diejenigen, die den Parkplatz nutzen, sich auch an diesen Kosten beteiligen. Hinzu kommt: Für viele gibt es gute Alternativen. Gerade zum Stigeli kann man je nach Wohnort sehr gut mit dem Velo fahren. Ich persönlich freue mich deshalb sehr, dass vor dem Stigeli neu auch mehr Veloparkplätze zur Verfügung stehen. Das macht die Anreise unkomplizierter und attraktiver für alle, die gerne mit dem Fahrrad unterwegs sind.
Natürlich wird es weiterhin Menschen geben, die auf das Auto angewiesen sind. Für Familien mit viel Material, Personen mit eingeschränkter Mobilität oder längere Anfahrtswege. Aber dass Parkplätze nicht mehr automatisch von allen mitfinanziert werden, erscheint mir ein fairer Schritt.
June Schraner, Affoltern
Ausgewogen geht anders
Replik auf den Artikel von Martin Platter mit dem Titel «EU-Rahmenabkommen: Bilaterale oder Unterwerfung» im «Anzeiger» vom 26. Juni.
Am SVP-Bonstetten-Podium zum EURahmenabkommen war Gesprächsleiter Claude Wuillemin spürbar bemüht, beiden Seiten gleich viel Platz zu geben. Das ist sehr löblich – und es war auch nötig, denn der Anlass war eine SVPVeranstaltung und die Meinungen entsprechend verteilt.
Doch was der «Anzeiger»-Reporter daraus gemacht hat, ist ein anderes Bild: Rund 380 Wörter entfallen auf die Argumente und Auftritte von SVP-Nationalrat Franz Grüter, rund 160 auf jene von GLP-Nationalrätin Corina Gredig. Das ist ein Verhältnis von über 2:1. Wer den Artikel liest, kennt danach Grüters Bandscheibenvorfall, seine EU-Schul-
denstatistiken und seinen Vergleich mit 1992. Von Gredig bleibt kaum mehr als eine Fussnote. Noch schwerer wiegt, was der Bericht gar nicht erwähnt: Franz Grüter hat an diesem Abend gewählte Ständerätinnen und Ständeräte, die auf die kommende Abstimmung hin ein Volksmehr befürworten, als Verräter bezeichnet. Das ist kein politischer Stil –das ist ein Angriff auf unsere Demokratie. Gewählte Volksvertreter dürfen anderer Meinung sein als Herr Grüter. Genau dafür wählen wir sie. Ein Podium lebt von Ausgewogenheit. Ein Zeitungsbericht erst recht. Wer nur eine Seite ausführlich zu Wort kommen lässt und demokratiefeindliche Angriffe verschweigt, tut weder dem Publikum noch der Öffentlichkeit einen Gefallen.
Roger Schuhmacher, Bonstetten
«Reine Stimmungsmache»
Replik auf den Artikel von Martin Platter mit dem Titel «EU-Rahmenabkommen: Bilaterale oder Unterwerfung» im «Anzeiger» vom 26. Juni.
Aus meiner Sicht kann ich jedem Leser nur raten, sich nicht gleich eine Meinung basierend auf dem möglicherweise bewusst einseitig präsentierten Zahlengeflecht von Herrn Nationalrat Grüter zu bilden. Was nützen EU-Zahlen, wenn diese nicht mit anderen «grossen Märkten und Wirtschaftsräumen» verglichen werden? Absolut nichts – das ist reine Stimmungsmache. Zudem sollten die Leser wissen, dass Herr Franz Grüter zu den stärksten Lobbyisten im Interesse der US-Techkonzerne gehört –aus persönlichen Interessen. Über die von ihm gegründete Firma Green (er war bis Ende 2025 Verwaltungsratspräsident) werden Grossrechenzentren mit einem jeweiligen Auftragswert von mehreren 100 Millionen Franken geplant und realisiert, beispielsweise an den Standorten Lupfig, Glattbrugg, Dielsdorf und Schlieren. Somit erklärt sich auch, warum er und die SVP sich
so vehement für «billigen Atomstrom» einsetzen. Zur Veranschaulichung und für einen sachlichen Vergleich betrachten wir nun die USA, die seitens der SVP jedoch nicht kritisiert werden. Die Staatsverschuldung liegt bei 39 Billionen US-Dollar (etwas über 34 Billionen Euro) und damit deutlich über dem Zweifachen der gesamten EU und ihrer Staaten. Das Marktpotenzial der USA liegt bei 340 Millionen Einwohnern, jenes der 27 EU-Staaten bei 450 Millionen und jenes des gesamten EU-Raums bei über 700 Millionen. Die Pro-Kopf-Verschuldung in den USA beläuft sich auf rund 115000 Dollar und liegt damit massiv über der Pro-Kopf-Verschuldung innerhalb der EU. Es wäre zudem wünschenswert, wenn auch der aussenpolitische Umgang mit unserem Land etwas mehr in den Vordergrund rücken und die öffentliche Bühne nicht nur für Wahlpropaganda, sondern auch für einen sachbezogenen, faktenbasierten Wirtschafts- und Marktvergleich genutzt würde.
Urs Preisig, Mettmenstetten
Fahrräder am Türlersee
Ich mache zirka dreimal wöchentlich am Türlersee Spaziergänge mit den Hunden. Letzte Woche abends war es ganz schlimm mit Fahrrädern am Türlersee: Ganze Gruppen und Familien mit Kindern fahren auf der Aeugsterseite an den Türlersee, obwohl ein explizites Fahrverbot für Fahrräder angebracht ist. Ich musste aufpassen, nicht angefahren zu werden, und mich beschimpfen lassen, man sollte doch meine Hunde erschiessen, obwohl sie immer an der kurzen Leine sind und ich immer Rücksicht nehme. So lernen die Kinder schon
KISS Knonauer Amt: Zeit schenken – Gemeinschaft
leben
früh, Regeln und die Natur zu missachten. Meldungen an die Gemeinden habe ich gemacht, Aeugst sehr verständnisvoll, Hausen mit der Antwort, ich solle doch an einen anderen Ort spazieren gehen, wenn ich mich nicht wohlfühle.
Ich frage mich wirklich, ob der Türlersee noch ein Naherholungs- und Naturschutzgebiet ist und die Regeln und Tafeln nur eine Empfehlung sind, da sie ja sowieso nicht befolgt werden?
Ursula Bühler, Aeugst
KISS Knonauer Amt ist die Nachbarschaftshilfe mit Herz, Verlässlichkeit und einem einfachen Gedanken: Seit 2018 unterstützen sich Menschen im Alltag mit Zeit, Aufmerksamkeit und passender Hilfe. Unter dem Leitgedanken «Miteinander – Füreinander» bringt die Genossenschaft Menschen zusammen, die etwas geben möchten, und Menschen, die Begleitung oder Entlastung wünschen. So entstehen persönliche Tandems: für Besuche und Gespräche, gemeinsame Spaziergänge, Begleitung zu Terminen, kleine Handreichungen oder zur Entlastung von Angehörigen. Im Zentrum steht dabei nicht Geld, sondern etwas ebenso Wert-
volles: Zeit, Vertrauen und gegenseitige Solidarität. Wer heute Zeit schenkt, stärkt die Gemeinschaft und kann bei Bedarf auch selbst auf Unterstützung zählen. Damit solche Begegnungen gelingen und sorgfältig begleitet werden, spielen die Koordinatorinnen und Koordinatoren eine wichtige Rolle. Sie sind das Bindeglied zwischen Geschäftsstelle, Gebenden und Nehmenden. Sie führen Gespräche, begleiten Tandems, halten Dossiers aktuell, machen bei Bedarf Hausbesuche und haben ein offenes Ohr für Anliegen. Dafür braucht es Freude am Umgang mit Menschen, Einfühlungsvermögen, Zuverlässigkeit und Diskretion. KISS Knonauer Amt
macht aus Nachbarschaft eine verlässliche Gemeinschaft zur gegenseitigen Unterstützung.
KISS Knonauer Amt freut sich, wenn sich Menschen aus dem Knonauer Amt für diese sinnvollen Aufgaben interessieren und mithelfen, die gelebte Nachbarschaft weiter wachsen zu lassen, zum Beispiel als Koordinatorin/ Koordinator, aber auch einfach als Genossenschaftsmitglied.
KISS Knonauer Amt
Bei Interesse melden Sie sich bitte bei Frau Birgit Schellmann Straub / Geschäftsleitung KISS Knonauer Amt (gs@kiss-ka.ch)
FDP Bonstetten sagt Ja zur Zentrumsplanung
Der Gemeinderat legt den Bonstetter Stimmberechtigten im September drei Geschäfte zur Neugestaltung des Dorfzentrums zur Abstimmung vor. Die Umgestaltung und Auffrischung rund um den Dorfplatz hat zwei Gründe: Zum einen ist das Gemeindehaus in die Jahre gekommen. Wegen der schlechten Bausubstanz und weil die Verwaltung mehr Raum braucht, muss das bestehende Gebäude durch einen Neubau ersetzt werden. Zum anderen sollen die Liegenschaften auf der Nordseite des Dorfplatzes neu erstellt werden, damit sich ein sinnvolles Ganzes ergibt.
Das vorgeschlagene Projekt für das Gemeindehaus trägt sowohl den Anforderungen der Gemeindeverwaltung als auch den Wünschen aus der Bevölkerung Rechnung. Dem Dorfplatz zugewandt entsteht ein neuer, kleiner Saal. Dieser kann von der Schule für den Mittagstisch und abends für kleinere Veranstaltungen genutzt werden. Die Verwaltung erhält mehr Arbeits- und Sitzungszimmer in einem nachhaltigen Holzständerbau. Das rekonstruierte Aeberlihaus sowie das sanierungsbedürftige Wohnhaus daneben, weichen zwei Neubauten, die sich ins Dorfzentrum einfügen. Hier entstehen neue Wohn- und Ladenflächen. Zudem «verschwinden» die oberirdischen Parkplätze in einer Tiefgarage. Integriert wird eine gedeckte Bushaltestelle. Dieser Teil der Neugestaltung soll von der Gemeinde im Baurecht einem Investor für die Realisierung übergeben werden, mit klaren Vorgaben aus einer Gesamtsicht. Als drittes Geschäft soll der Platz rund um das Rigelhüsli hin zum Kirchplatz neu und attraktiver gestaltet werden. Dies soll ebenfalls dazu beitragen, dass der Dorfplatz von allen Altersklassen aktiv genutzt wird. Die FDP Bonstetten hat die vorgeschlagene Neugestaltung des Dorfzentrums anlässlich einer Mitgliederversammlung eingehend besprochen. Aus der Diskussion resultierte Zustimmung zu allen drei Geschäften und es wird am 27. September dreimal ein Ja empfohlen.
FDP Bonstetten
Frischer Wind in der Diskussion zur geplanten Zentrumsüberbauung in Hedingen
Am vergangenen Samstag wurde im Restaurant da Ora, Hedingen, die Initiative vorgestellt, die ein überparteiliches Komitee dem Gemeinderat am 19. Juni überreicht hat.
Die Diskussion zeigte, der Wunsch nach Alternativlösungen zum Vorschlag
des Gemeinderates ist gross. Die Initiative fordert, dass die Zentrumsplanung ohne neue Strasse vorwärtsgetrieben und Juventus-Areal und Magnolienquartier mit verbindlichen Gestaltungsplänen ortsbildverträglich überbaut werden.
Die Homepage zentrumsplanunghedingen.ch informiert über die Details und lädt zum Diskutieren und Mitmachen ein. Ein Newsletter kann abonniert werden.
Erika Schmid-Hauser, Hedingen
Velo-Autobahn am Hofibach
Replik auf den Leserbrief von Sabine Wettstein mit dem Titel «Anmerkung zum Spazierweg am Hofibach in Zwillikon» im «Anzeiger» vom 26. Juni.
Ich kann der Leserbriefschreiberin, welche sich über Velofahrerinnen und Velofahrer entlang des Hofibachs beschwerte, nur beipflichten. Gerade heute wurde ich wieder einmal von einem solchen mit seinem «Stinkefinger» bedacht, weil ich mir erlaubte, mich in den Weg zu stellen, damit er sein Tempo von zirka 40 km/h auf wenigstens 20 reduzieren musste. An alle W-Löli-Fahrer: Wenn ihr es pressant habt, geht doch einfach auf die Hauptstrasse. Besten Dank!
Rolf Studer, Hedingen
Ihre Meinung ist willkommen!
Gerne können Sie der Redaktion des «Anzeigers» einen Leserbrief schicken. Ihre Meinungsäusserung muss mit Namen sowie Adresse und Telefonnummer des Verfassers oder der Verfasserin versehen sein und soll in maximal 2000 Zeichen ein Thema aus der Region aufgreifen oder einen Beitrag im «Anzeiger» kommentieren. Wir achten darauf, dass nur Briefe in einem freundlichen Tonfall sowie ohne Verletzung von Persönlichkeitsrechten Dritter publiziert werden. Vermeiden Sie Abkürzungen.
Während des Spazierganges beim Fahrweg in Affoltern machte Erika Bigler aus Mettmenstetten diese schönen Bilder des Ährenfeldes nach einem Gewitter.
«Jodulidu!»
Der Jodlerklub Affoltern sucht Mitsingende im Projektchor für die Kirchenkonzerte. Seite 15
Heumattstrasse 6| Bonstetten Gewerbefläche:
Heumattstrasse 6| Bonstetten
Gewerbefläche:163m²
Neugestaltung
Das Ortsmuseum Affoltern hat ein neues Ausstellungskonzept und am Wochenende geöffnet. Seite 17
Zeit-Vers
Was hat Thomas Gilg in dieser Woche Interessantes im Säuliamt entdeckt? Seite 20
Roman Peter und die Kunst des Pfeifenbaus
Ein Porträt über Handwerk, Hingabe und ein seltenes Metier
Sandra ISabél ClauS
Das Refugium von Roman Peter ist seine Werkstatt. Sie ist bestens ausgerüstet und prall bestückt mit zahlreichen Schnitzwerkzeugen, Schleifmaschinen und den übrigen Materialien, die es für sein Handwerk braucht. Er ist einer der ganz wenigen Berufspfeifenbauer der Schweiz und gehört weltweit zu einem kleinen Kreis von Pfeifenrestauratoren.
Passion Pfeifen und Tabak
Sein Vater war Pfeifenraucher und Architekt. Einige Male fiel beim Studieren der Pläne am Reissbrett glimmende Tabakreste heraus und hinterliess ein Brandloch. So vermachte der Vater dem
«Schon damals faszinierten mich die Menschen, die Pfeifen rauchten. Sie wirkten auf mich besonders besonnen, überlegt und entspannt.»
Roman Peter, Pfeifenbauer
Sohn die Pfeifen – und entfachte bei ihm damit das Feuer, die Passion für Pfeifen. «Schon damals faszinierten mich die Menschen, die Pfeifen rauchten. Sie wirkten auf mich besonders besonnen, überlegt und entspannt», erinnert sich Roman Peter. Das Pfeifenrauchen braucht Zeit, ist meist ein Moment der Hingabe – und will gelernt sein. «Sanf-
Roman Peter in seiner Wirkstätte, wo die kostbaren Pfeifen
tes, konstantes Ziehen und tiefe Temperaturen, sodass der Tabak brennt, aber nicht verbrennt. Dadurch entsteht eine aufbauende Kohlenschicht, die ihrerseits das Holz schützt», erklärt der Fachmann.
Ressource Holz Der Beruf des Pfeifenbauers existiert nicht. Roman Peter ist gelernter Möbelschreiner und Restaurator für englische
und Fernost-Antiquitäten – die Liebe zum Holz und die Erfahrung mit dessen Verarbeitung waren somit vorhanden. Für Pfeifen braucht es allerdings ganz besonderes Holz – das Bruyèreholz. Es ist die Wurzelknolle der Baumheide (Erica arborea), ein Strauch, der im Mittelmeerraum, in kargen Böden mehrere Meter hochwächst. Das begehrte Holz ist hitzebeständig, aussergewöhnlich dicht und kunstvoll gezeichnet. Durch die individuelle, teils ungewöhnliche
Maserung wird jede Pfeife zum Unikat. Eigentlich ist es ja ein Paradox: In einem hölzernen Gefäss ein Feuer zu entfachen, das eine Hitze zwischen 500 und 800 Grad entstehen lässt, ohne dass das Holz selbst zu brennen beginnt, und schliesslich nicht die Pfeife schneller brennt als der Tabak. Die ungewöhnliche Dichte von Bruyèreholz macht diesen Widerspruch möglich. Roman Peter kauft die begehrte Ressource bei Kleinbauern in Italien und Spanien, mit de-
MARKTPLATZ Die Beiträge in der Rubrik «Marktplatz» wurden von Werbekunden eingereicht. Interessiert? Tel. 058 200 57 00
Eine Rose für einen Franken
Am vergangenen Wochenende führte der Obfelder Dorfmärt wieder den traditionellen Rosentag durch
Am letzten Samstag wurden die Kundinnen und Kunden im Obfelder Dorfmärt mit 3000 roten Rosen, einer Grillwurst und einem Gratisgetränk empfangen. Mit einem einmaligen Preis von 1 Franken pro Rose wurden Rosensträusse mit bis zu 100 Rosen verkauft und haben sicherlich beim Überreichen einige positive Emotionen ausgelöst.
Glückliche Gewinnerin
Bei einem Wettbewerb wurde ein Blumengesteck im Wert von 100 Franken
verlost. Die Frage war, wie viele rote Rosen in der Blume-48-Ausstellung verteilt waren. Gewonnen hat den Wettbewerb Ursula Howoldt aus Merenschwand. Das Team des Obfelder Dorfmärts gratuliert der Kundin ganz herzlich.
Zwischen der Inspiration mit den roten Rosen konnte man auch eine Grillwurst essen, sich auf den Festbänken mit anderen Kundinnen und Kunden austauschen und ein Gratisgetränk geniessen. Die hohen Temperaturen haben dazu geführt, dass auch die
Grillwurst mit einem Getränk sehr positiven Anklang fand. Natürlich war das freundliche Team des Obfelder Dorfmärts nicht nur vor der Verkaufsstelle, sondern auch in der Verkaufsstelle für ein Gespräch und eine Beratung jederzeit bereit.
Gerne empfängt sie das Team des Obfelder Dorfmärts für ein herzliches Einkaufserlebnis mit Gratisparkplätzen.
Obfelder Dorfmärt
Dorfstrasse 48, Obfelden, Tel.: 058 476 82 00
Übergabe des Blumengestecks
nen er über Jahrzehnte eine vertrauensvolle und familiäre Zusammenarbeit aufgebaut hat.
Roman Peters Repertoire
43 Jahre sind es jetzt her, seit Roman Peter im Keller des Elternhauses in Zürich, an der Mattengasse im Kreis 5, sein erstes Atelier eröffnete und sich zuerst auf handgemachte, später maschinell hergestellte Pfeifen spezialisierte. Als immer mehr Menschen seine Pfeifen kaufen wollten, entschloss er sich 1993, das Tabakgeschäft von Herrn Süss zu übernehmen – an der Oberen Bahnhofstrasse in Affoltern. Seit 2000 befindet sich auch seine Werkstatt im Bezirkshauptort. Vor einigen Jahren besann er sich auf seine Wurzeln und vervollständigte mit der Restauration von antiken und historischen Pfeifen sein Repertoire. «Heute mache ich alles. Die handgefertigten ausschliesslich auf Auftragsbasis», führt Peter aus. «Für eine solche Pfeife benötigt es ungefähr acht Stunden Handarbeit.» Woraus sich ein Preis von rund 800 Franken pro Pfeife ergibt. Eine andere Möglichkeit ist, vorgefertigte Köpfe gemäss seiner Vorlage zu verwenden. Diese bezieht er aus Spanien und Italien. Der Kunde kann ab Katalog beziehungsweise Website das gewünschte Modell wählen und die Pfeife nach Wunsch zusammenstellen. Ein Konzept, das in dieser Form selten ist. Sein Wissen gibt Roman Peter gerne weiter. Besonders gefragt sind seine Kurse – «Tabakpfeife geniessen und richtig pflegen» sowie «Tabakpfeifenbau». Zweimal jährlich unterrichtet er auf dem Ballenberg, viermal im Schulhaus Ennetgraben in Affoltern. Auf diese Weise sorgt er dafür, dass ein selten gewordenes Handwerk auch in Zukunft weiterlebt und neue Anhänger findet.
entstehen. (Bild Sandra Isabél Claus)
an die Gewinnerin des Wettbewerbes Ursula Howoldt von Roger Dietziker, dem Geschäftsführer der Genossenschaft Landi Obfelden. (Bild zvg)
Ref. Kirchgemeinde
Knonauer Amt
Alle Anlässe auf www.ref-knonaueramt.ch und im reformiert.lokal
Freitag, 3. Juli
14.30 Affoltern Chilehuus
Erzählcafé
«Garten- und Balkongeschichten» mit Sozialdiakonin Ursula Jarvis
Samstag, 4. Juli
10.30 Affoltern Seewadel
Gottesdienst
Pfrn. Bettina Bartels
14.30 Affoltern Senevita
Gottesdienst
Pfrn. Bettina Bartels
Sonntag, 5. Juli
10.00 Affoltern Archewäldli
Taufgottesdienst im Archewäldli
Pfrn. Bettina Bartels
Musik: Harmonie Affoltern
Bei schlechtemWetter findet der Gottesdienst in der Kirche statt.
Im Zweifelsfall: Auskunft ab 7 Uhr
unter 044 761 60 15 (Band)
Fahrdienst: 9.25 Uhr vor dem Seewadel und dem Senevita, 9.35 Uhr dem Roots und dem alten Gemeindehaus
Anschliessend Apéro
10.00 Kirche Hausen
Gottesdienst
Pfrn. Irene Girardet
Musik: Antonia Nardone
Anschliessend Kirchenkaffee
10.00 Kirche Ottenbach
Gottesdienst mit Chilefäscht
Abschied und Einsetzung in der Kirchenpflege zum Start in die neue Legislatur
Pfr. Ueli Flachsmann
Musik: Andrea Kobi
11.00 Waldhütte Birch Bonstetten
Waldgottesdienst
Mitwirkung der CEVI HeBo.
Wegen Feuerverbot kein Grillieren
möglich. Getränke und Brot sind vorhanden (bei Regen in der Kirche Bonstetten).
19.00 Kirche Bonstetten Gottesdienst zum Ferienanfang mit Reise-Segen.
Pfrn. Susanne Sauder
Musik:Veronica Hvalic
19.00 Kirche Hedingen
Sommerkonzert mit Musical- und Filmmusik mit SarinaWagner (Mezzosopran), Corinna Camacaro (Violine), José Sifontes (Flöte) und Anette Bodenhöfer (Orgel und Piano)
Anschliessend Apéro
20.00 Kirche Affoltern
Taizé-Gottesdienst
Kath. Kirche Affoltern am Albis
Samstag, 4. Juli
17.30 Eucharistiefeier
Sonntag, 5. Juli
10.30 Eucharistiefeier
17.00 EucharistiefeierKroaten
18.30 SantaMessa www.kath-affoltern.ch
Kath. Kirche Bonstetten
Sonntag, 5. Juli
Ref. Kirche Kappel
Sonntag, 5. Juli
10.00 Gottesdienstin Hausen mit Pfarrerin Irene Girardet www.kirchekappel.ch
Kloster Kappel am Albis
Tagzeitengebet
Werktags: 7.45, 12.00 und 18.00 Uhr im Kapitelsaal
Samstag, 4. Juli
9.00 –
16.30 LAufmerksamkeit – Pilgern
Treffpunkt: Citykirche Offener St. Jakob Marschzeit: ca. 6 bis 6½ Stunden (bis Kloster Kappel a. A.)
Voraussetzungen: Fitness und Ausdauer für 22 Kilometer, steiler Aufstieg. Ohne Anmeldung. Marsch-Proviant mitbringen. Kollekte (Richtwert: CHF 10.–). Mit Esther Hossli-Lussy, Pilgerbegleiterin.
Dienstag, 7. Juli
9.00 –11.00 Sticken und Stricken mit Susanne Bachmann. Eintritt frei, keine Anmeldung nötig, keine Grundkenntnisse nötig.
13.30 –
14.30 Führung durch die Klostergärten.
Treffpunkt: Amtshausplatz. Keine Anmeldung erforderlich, Eintritt frei.
Donnerstag, 9. Juli
13.30 –
14.30 Führung durch die Klosteranlage. Treffpunkt: Amtshausplatz. Keine Anmeldung erforderlich, Eintritt frei. www.klosterkappel.ch
Ref. Kirche Knonau
Sonntag, 5. Juli
11.00 Pfarrgartengottesdienst in Maschwanden mit Pfarrer Hansjörg Riwar www.kircheknonau.ch
Ref. Kirche Obfelden
Sonntag, 5. Juli
Chilezmorge im Singsaal Chilefeld ab 8.15 Frühstück
10.00 Gottesdienst mit Pfarrer Ulrich Bona Musik: Angela Bozzola & Chor www.kircheobfelden.ch
Ref. Kirche Stallikon Wettswil
Sonntag, 5. Juli
10.00 Auf dem Kirchenvorplatz der Kirche Wettswil, Familien-Gottesdienst mit Pfr. Matthias Ruff Musik: Baaregger Buben, Schwyzerörgeli-Trio anschl. Apéro
Donnerstag, 9. Juli
14.30 Kafi-Träff in Wettswil
Alle Infos zu Veranstaltungen auf der Homepage www.kirche-stallikon-wettswil.ch
10.30 Festgottesdienst 10-jähriges Jubiläum Kirche mit Mauritius- und Kinder-Chor mit anschl. Pfarreifest. www.kath-bonstetten.ch
Kath. Kirche Hausen am Albis
Wir freuen uns, mit Euch folgende
Gottesdienste zu feiern:
Freitag, 3. Juli
19.30 Herz Jesu Andacht mit Matthias
Samstag, 4. Juli
17.00 Eucharistiefeier mit Ben, Musik: José
18.30 Santa messa mit Don Pietro
Donnerstag, 9. Juli
8.15 Wortgottesfeier mit Matthias www.kath-hausen-mettmenstetten.ch
Die Heilpädagogische Schule (HPS) Affoltern ist eine Tagessonderschule für Kinder und Jugendliche im Alter von 4 bis 18 Jahren mit kognitiver oder mehrfacher Beeinträchtigung. Unsere vier Klassen sind in das Primarschulhaus Stigeli in Affoltern am Albis integriert. Gemeinsam schaffen wir ein wertschätzendes Umfeld, in dem die individuelle Entwicklung jedes Kindes im Mittelpunkt steht.
Zur Ergänzung unseres interdisziplinären Teams suchen wir per 19. August 2026 oder nach Vereinbarung eine engagierte Persönlichkeit als Physiotherapeut (ca. 60 %) in selbständiger Tätigkeit (m/w/d) mit Leistungsvereinbarung mit dem Schulzweckverband Affoltern
Ihr Profil:
• Abgeschlossene Ausbildung als Physiotherapeut mit SRK-Anerkennung
• Berufsausübungsbewilligung bzw. Voraussetzungen für eine selbstständige Tätigkeit im Kanton Zürich
• Erfahrung oder besonderes Interesse an der pädiatrischen Physiotherapie
• Freude an der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen mit besonderen Bedürfnissen
• Selbstständige, zuverlässige und verantwortungsbewusste Arbeitsweise
• Offenheit für die interdisziplinäre Zusammenarbeit im schulischen Umfeld
Ihre Aufgaben:
• Physiotherapeutische Abklärung, Behandlung und Begleitung von Kindern und Jugendlichen mit Beeinträchtigung
• Planung, Durchführung und Dokumentation der Therapien
• Zusammenarbeit mit Eltern, Lehrpersonen und weiteren Fachpersonen
• Teilnahme an Standortgesprächen nach Bedarf
• Eigenverantwortliche Organisation der therapeutischen Tätigkeit
Das erwartet Sie:
• Tätigkeit auf selbstständiger Basis mit Leistungsvereinbarung
• Eingerichteter Therapieraum mit vorhandener Infrastruktur
• Ideale Arbeitstage: Montag, Dienstag und Donnerstag (nach Absprache)
• Rund 7 bis 9 Therapiesitzungen pro Einsatztag à 45 Minuten
• Die meisten Kinder und Jugendlichen verfügen über eine Kostengutsprache der IV
Haben wir Ihr Interesse geweckt?
Wir freuen uns auf Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen mit Foto per E-Mail an: sekretariat@hps-bezirk-affoltern.ch
Für weitere Auskünfte steht Ihnen unsere Schulleiterin Anna Cornelius gerne zur Verfügung: leitung@hps-bezirk-affoltern.ch, 043 333 98 41. Weitere Informationen über die Heilpädagogische Schule Affoltern finden Sie auf unserer Website www.hps-affoltern-am-albis.ch.
Kreativität entfalten und handwerkliche Kompetenzen stärken
Die Primarschule Obfelden sucht ab 1. August 2026 Lehrperson für textiles und technisches Gestalten (ttG), 30 – 50 %
Das detaillierte Inserat finden Sie unter www.primarobfelden.ch / Jobs
Wir freuen uns auf Sie!
Zu vermieten ab Oktober 2026
6-Zimmer-Hausteil (auf 3. Stockwerken) in Ottenbach in einem alten Haus mit Holz- bzw. Pelett-Zentralheizung inkl. 1 PP und Garten/Tiere sind erlaubt.
Fr. 1800.– p.Mt. ohne NK Chiffre-Nr. 10275 per Mail an chiffre-chm@chmedia.ch
Atelier/Praxis/Büro zu vermieten
3½-Zimmer-Gewerberäumlichkeiten
CHF 1995.– /Mt. inkl. Nebenkosten Alte Hedingerstrasse 13 8910 Affoltern am Albis info@jfj-hauswartung.ch +41 79 767 57 90
20 Jahre Zuger Kinderund Jugendzirkus Grissini
Im August öffnet sich das Zirkuszelt am See für die diesjährige Show – im September wird dann an der Seepromenade gefeiert
Schon fast erwachsen? Oder bleibt man ewig jung, wenn Jahr für Jahr junge Artistinnen und Artisten in der Manege begeistern? Der Zuger Kinder- und Jugendzirkus Grissini feiert sein 20-jähriges Bestehen. Im August öffnet sich das grosse Zirkuszelt am See für die diesjährige Show – im September wird an der Seepromenade gefeiert: öffentlich, für und mit allen. Aber:
Wie entsteht eigentlich ein Grissini?
Ein Grissini, das ist doch dieses dünne, knusprige Stängelibrot, das in italienischen Restaurants vor dem Essen auf dem Tisch steht und bei dem man mit dem Knabbern fast nicht mehr aufhören kann. Oder etwa nicht? Wer in Zug lebt, bei dem schwingt noch etwas anderes mit: die Begeisterung unter der Zirkuszeltkuppel, Trommelwirbel vor dem Flickflack, der Geruch von Popcorn an einem warmen bis heissen Augustabend. Genau mit dieser feinen Doppeldeutigkeit spielt der Kinder- und Jugendzirkus Grissini in seiner neuen Zeltshow. Sie stellt die scheinbar harmlose Frage in den Mittelpunkt: Wie entsteht eigentlich ein Grissini – das Gebäck aus Italien, oder dieser mitreissende Zuger Zirkus, der in diesem Jahr seinen 20. Geburtstag feiert?
Diese diesjährige Rahmengeschichte verbindet die einzelnen Nummern wie ein roter Faden, geknüpft von den Clowns, die von Nummer zu Nummer begleiten. Man darf gespannt sein, ob durch diese Reise quer durch die Manege am Ende ein Rezept herauskommt –und ob sich die beiden Grissini am Schluss vielleicht verblüffend ähnlich sind. Denn beide, so viel sei verraten, brauchen gute Zutaten, etwas Hitze, viel Hingabe und das richtige Gespür für den Moment, in dem es knusprig wird.
Vom Quartierzirkus zur Zirkusschule Begonnen hat alles 2006, im Kleinen, als Quartierzirkus. Zwei Jahrzehnte später ist daraus eine richtige Zirkusschule gewachsen: mit Kursen das ganze Jahr über für Kinder ebenso wie für Erwachsene, vom ersten noch schüchternen Purzelbaum bis zur ausgefeilten Luftnummer im Zirkuszelt. Was den Grissini dabei besonders macht, ist die Vielfalt und Raffinesse seiner Rezeptur: Es gibt das ambitionierte Training für junge Artistinnen und Artisten, die einer Disziplin mit viel Ehrgeiz nachgehen, die Zelt- und Showtruppe. Und es gibt auch die niederschwelligen, verbindenden
Angebote – bis hin zu Gemeinschaftsprojekten mit Menschen mit Beeinträchtigung und Asylantenkindern. Und im Ganzen zählt das grosse Miteinander mindestens so viel wie das Kunststück. Der Begriff, der bei den Mitwirkenden immer wieder fällt, ist die «Grissinifamilie». Er ist mehr als ein Etikett: Zusammenhalt, gegenseitige Wertschätzung, Humor und gesunder Ehrgeiz sind die Werte, auf denen die Schule ihre Arbeit aufbaut. Dass dieses Modell trägt, hat der Grissini auch über die Manege hinaus gezeigt; sein Engagement für Kinder und Jugendliche in der Region ist schon mehrfach gewürdigt worden, und mit und durch den Grissini wurden schon so viele Kinder, Jugendliche und ihr Publikum glücklich gemacht.
Ein Jahr Arbeit für eine Woche im Zelt
Was das Publikum im August miterleben darf, ist der Höhepunkt eines langen Weges. Ein ganzes Jahr lang wird trainiert, Woche für Woche, einzeln und in der Gruppe, methodisch und Schritt für Schritt zum nächsten Niveau. Rund 25 junge Artistinnen und Artisten stehen schliesslich in der Manege – die Jüngsten gerade einmal neun Jahre alt, neben den Älteren, die schon manche Saison hinter sich haben und sich kontinuierlich weiterentwickelt haben. Sie zeigen ein Programm, das nahezu alle Register der Artistik zieht: Seil- und Partnerakrobatik, Jonglage und Zauberei, Hammock und Luftnummern hoch oben unter der Kuppel, dazu Clown, Einrad und Chinesischer Mast.
Freude am Singen?
Mitmachen im Projektchor
Diese Woche geht es für die Mitglieder des Jodlerklubs Affoltern in die wohlverdiente Sommerpause. Anfang August starten die Jodelnden dann in die zweite
AGENDA
Freitag, 3. Juli
Kappel
◴ 18:00–13:30: Literatur Schreibwerkstatt. Im Klostergarten wachsen nicht nur Kräuter, sondern auch Geschichten. Achtsames Wahrnehmen, kreative Impulse und die Stille des Gartens führen zu ganz persönlichen Texten und Gedichten.
Begleitet wird die Aufführung nicht ab Konserve, sondern von der live aufspielenden Zirkuskapelle, und auch sie besteht aus Kindern und Jugendlichen. Musik und Artistik stehen im bereichernden Austausch; manche Nummern verbinden sogar beides. Es ist diese Mischung aus Können, Mut und ansteckender Freude, die Jahr für Jahr aufs Neue berührt, beeindruckt und verblüfft.
Doch das eigentliche Kunststück ist nicht die einzelne Nummer. Es ist das grosse Ganze: dass aus diesen Menschen ein Zirkusabend wird, der trägt. Wer einmal hinter die Kulissen blickt, ahnt, wie viel daran hängt: Bewilligungen und Sicherheitschecks, der Aufbau des Zelts, Licht und Ton, Kostüme, Schminke und Frisuren, das Pausenbuffet, die mitfiebernden Eltern, das Leitungsteam und die vielen helfenden Hände, auch von ehemaligen Artisten und Artistinnen. Ein Zirkus, der sich über diese vielen Jahre entwickelt und doch sein Wichtigstes bewahrt hat: Hier wächst man nicht für sich, sondern miteinander. Man lernt, sich aufeinander zu verlassen, etwas Gemeinsames aufzubauen und im Scheinwerferlicht über sich hinauszuwachsen. Das ist die Zutat, die kein Grissini der Welt knusprig, aber jeden Grissini-Abend unvergesslich macht.
Doppeltes Fest im Jubiläumsjahr Das 20-Jahre-Jubiläum bekommt 2026 zwei Bühnen. Zuerst die vertraute: die Zeltshow im August mit den Aufführungen vom 13. bis 15. August – traditionell am Zuger Yachthafen. Und dann, im September, das eigene Geburtstagsfest am 12. September an der Zuger Seepromenade, mitten in der Stadt, am Wasser – da, wo der Grissini längst zum festen Bestandteil der Zuger Kultur geworden ist.
Bleibt also nur noch eine Frage offen: Grissini knabbern oder Grissini bestaunen? Die schönste Antwort lautet: Vermutlich beides!
Zuger Kinder- und Jugendzirkus Grissini
Vorstellungen im Sommer 2026: Donnerstag, 13. August, 14 Uhr Premiere; Freitag, 14. August, 14 und 18 Uhr; Samstag, 15. August, 14 und 18 Uhr Derniere; Yachthafen Zug; Tickets reservieren ab 1. Juli unter www.zirkus-grissini.ch
20 Jahre Grissini: das Jubiläums-Strassenspektakel! Samstag, 12. September, 14 bis 20 Uhr an der Zuger Seepromenade; www.zirkus-grissini.ch
● Kloster Kappel, Kappelerhof 5
Veranstalter: Kloster Kappel. Kurskosten 250 Franken, plus 2 Übernachtungen Vollpension. EZ 314 Franken, DZ 260 Franken. Website: www.klosterkappel.ch
◴ 18:00–13:30: Spiritualität Sufismus – Mitgefühl wagen. Die Facetten des Mitgefühls durch sufische Übungen erkundend, beleuchtet dieser Kurs rituellen Tanz sowie Gesang und eröffnet durch meditative Körperarbeit neue Wege zur Selbsterkenntnis.
● Kloster Kappel, Kappelerhof 5
Veranstalter: Kloster Kappel. Kurskosten 260 Franken, plus 2 Übernachtungen Vollpension. EZ 314 Franken, DZ 260 Franken. Website: www.klosterkappel.ch
Samstag, 4. Juli
Affoltern
◴ 10:00–16:00: Ausstellung
Die Dauerausstellung zeigt Objekte und Bilder zur Geschichte, Industrie und dem Alltagsleben in Affoltern am Albis.
● Ortsmuseum Affolter am Albis, Ottenbacherstrasse 79, 8909 Zwillikon
Veranstalter: Verein Ortsmuseum Affoltern am Albis. Website: www.museum-affoltern.ch
Wettswil
◴ 21:00–23:00: Konzert
Im Anschluss ans s‘Drüü Grümpi gibts Live-Musik mit Last Avenue –Classic Rock.
● Mooshüsli
Veranstalter: FC Wettswil Bonstetten. Eintritt frei. Food & Drinks. Der Anlass findet bei jeder Witterung statt. https://fcwb.ch/home
Sonntag, 5. Juli
Affoltern
◴ 12:00–16:00: Ausstellung
Die Dauerausstellung zeigt Objekte und Bilder zur Geschichte, Industrie und dem Alltagsleben in Affoltern am Albis.
Veranstalter: Verein Ortsmuseum Affoltern am Albis. Website: www.museum-affoltern.ch
Kappel
◴ 15:00–13:30: Klostertag
Theologie – KI & Spiritualität. Spiro
Mavrias vermittelt eine verständliche, kritische und theologisch reflektierte Einführung in künstliche Intelligenz und erprobt praxisnahe Tools für das kirchliche Leben.
● Kloster Kappel, Kappelerhof 5
Veranstalter: Kloster Kappel. Kosten für Tagung, Verpflegung und Übernachtung (nur als Ganzes buchbar): 220 Franken, 190 Franken oder 170 Franken. Website: www.klosterkappel.ch
Dienstag, 7. Juli
Kappel
◴ 09:00–11:00: Stick-Treff Sticken und Stricken mit Susanne Bachmann. Arbeit an eigenen Projekten, keine Kenntnisse nötig. Eigenes Material mitbringen oder vor Ort erwerben.
● Kloster Kappel, Kappelerhof 5 Veranstalter: Kloster Kappel. Keine Anmeldung. Unkostenbeitrag 10 Franken. Website: www.klosterkappel.ch
◴ 13:30–14:30: Führung
Führung durch die Klostergärten. ● Kloster Kappel, Kappelerhof 5 Veranstalter: Kloster Kappel. Ohne Anmeldung, kostenlos. Treffpunkt: Amtshausplatz (Eingang). Website: www.klosterkappel.ch
Donnerstag, 9. Juli Kappel
◴ 13:30–14:30: Führung Führung durch die Klosteranlage. ● Kloster Kappel, Kappelerhof 5 Veranstalter: Kloster Kappel. Ohne Anmeldung, kostenlos. Treffpunkt: Amtshausplatz (Eingang). Website: www.klosterkappel.ch
Veranstaltungshinweise erscheinen einmal wöchentlich freitags im «Anzeiger». Die Angaben sind bis Montag davor, 10 Uhr, auf der «Anzeiger»-Website zu erfassen: www.affolteranzeiger.ch
Mehr Infos und Tickets MehrInfosundTickets roessli-mettmenstetten ch/ roessli-mettmenstetten.ch/ Veranstaltungen oder seetickets ch seetickets.ch
Jahreshälfte. Der erste Auftritt wird am Samstagnachmittag, 8. August, am Streetfood-Festival in Wettswil sein.
Am Dienstag, 18. August, startet der Jodlerklub dann wieder mit dem Projektchor für die Kirchenkonzerte vom 14. und 15. November. Die Jodlerinnen und Jodler würden sich sehr freuen, auch dieses Jahr wieder viele neue Sängerinnen und Sänger begrüssen zu dürfen. Es sind keine Vorkenntnisse nötig. Angesprochen? Nicht zögern, sondern einfach vorbeikommen! Neue Stimmen sind herzlich willkommen. Die Proben sind jeweils am Dienstag von 19.30 bis 21.30 Uhr im Saal der katholischen Kirche in Affoltern.
Jodlerklub Affoltern
Weitere Infos: Werner Haas, Präsident JK
Fr 10 Juli Fr10.Juli Rössli-Sommernachtsfest Live-Musik,Weinbuffet, Tapas,Paella ab17.00Uhr(bittereserv.)
Mi So im Juli Mi̵SoimJuli Fussballim Rössli SchimmelKeller jeweilsab18.00Uhr Fr 4 September Fr4.September Wine & Dine JorgeArandilla,TresPiedras Spitzenweineausdem RiberadelDuero 18.30Uhr(bittereserv.)
Sa 12 September Sa12.September BänzFriedli räumtauf RössliSaal Comedy,Lesung,Kabarett 20.00Uhr
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Goldkranz und Podestplatz für die Ottenbacher Pontoniere
Mit starken Leistungen auf dem Rhein sicherten sich die Ottenbacher Pontoniere zahlreiche Auszeichnungen
Am vorletzten Wochenende fand in Wallbach die Schweizer Meisterschaft der Pontoniere statt. Die Ottenbacher blicken auf einen erfolgreichen Wettkampf zurück. Mit einem Goldkranz in der Sektionswertung, einem Podestplatz sowie mehreren Kranzauszeichnungen gab es allen Grund zum Feiern. Passend zur Hitzewelle verlangte auch der anspruchsvolle Parcours den Teilnehmenden alles ab. Der Rhein ist in Wallbach beinahe dreimal so breit wie die Reuss beim Trainingsgelände in Ottenbach, wodurch die Wettkampfstrecke entsprechend lang ausfiel. Zu absolvieren waren zwei Überfahrten mit technischen Elementen sowie zwei Stachelfahrten auf Zeit. Die geringe Fliessgeschwindigkeit des Rheins erforderte zusätzliche Ausdauer, um die Schiffe präzise durch den Parcours zu manövrieren.
Den Ottenbacher Fahrerpaaren gelang dies weitgehend fehlerfrei. Mehrere Teams konnten sogar eine sogenannte «Nullrunde» verbuchen. Damit wird ein Lauf ohne jeglichen Punkteabzug bezeichnet. Über die Rangierung entschied in diesem Fall die benötigte Zeit: Je schneller ein Fahrerpaar den Parcours absolvierte, desto höher fiel die Punktzahl aus. An der Rangverkündigung durften sich insgesamt sechs Ottenba-
Als Favoritenboot gestartet, als Siegerboot im Ziel
Bravo an Jannic Schuler aus Mettmenstetten und sein Ruderteam
Am Samstag, 27. Juni, fand auf dem Rotsee die internationale und renommierte Lucerne Regatta statt. Im Rahmenprogramm dieses Anlasses wurde zum zweiten Mal der Nachwuchswettbewerb durchgeführt. Der sogenannte Talents Cup bringt den Schweizer Rudernachwuchs mitten ins Geschehen einer internationalen Regatta. Gemeinsam mit Swiss Rowing bietet die Regatta jungen Athleten und Athletinnen eine Bühne auf dem Rotsee, dort, wo sonst die internationale Weltelite startet (2027 WM), ein enormes Highlight für den Schweizer Rudernachwuchs.
Die Clubs aus der ganzen Schweiz stellten U17-Mixed-Doppelvierer; diese
mussten sich über drei Ausscheidungsrennen an den Regatten Lauerzersee, Schmerikon und Cham unter Beweis stellen, und sechs Boote konnten sich für das Finale qualifizieren. Jannic als Schlagmann, Jonathan, Olivia und Amelie starteten an drei Rennen und holten sich die maximale Punktzahl mit drei klaren Siegen. Dies katapultierte sie in eine Favoritenrolle. Im Vorfeld wechselten sich Vorfreude, Emotionen, Spannung und Nervosität ab. Dazu plagte die Sportler am Samstag noch eine enorme Hitze von 36 Grad. Man könnte meinen, Wasser kühlt, da der Rotsee aber in einer Art Kessel gelegen ist, empfindet man dies eher als zusätzliche Wärme.
Dafür war das Wasser ruhig, fast windstill. Das Rennen war von Beginn weg überaus spannend. Für die vielen «Fans» war es ein packendes, zum Teil nervenaufreibendes Rennen. Die letzten 500 Meter haben die Reuss Luzerner die Führung übernommen, bis ins Ziel verteidigt und sogar noch leicht ausgebaut. Das Preisgeld wurde freudig entgegengenommen und die Athleten und Athletinnen auf dem Podest genossen die Jubelrufe der Zuschauer. Ein riesiges Bravo an die Athleten und Athletinnen für diesen leidenschaftlichen Einsatz und das packende Rennen auf dem Wasser.
Jacqueline Larcher-Sauvain
cher Fahrerpaare über eine Kranzauszeichnung freuen. Christian Schnopp und Martin Guthauser erreichten in ihrer Kategorie den ausgezeichneten dritten Rang und durften die Nationalhymne auf dem Podest geniessen. Die starken Leistungen des gesamten Vereins wurden zudem mit dem Goldkranz in der Sektionswertung belohnt. Für einen weiteren Höhepunkt sorgten Irene und Michèle Leutert. Sie erzielten bei den Frauen die schnellste kumulierte Zeit in den beiden Stachelfahrten und wurden dafür mit einer Uhr ausgezeichnet. Diese hat bereits einen Ehrenplatz im Vereinsdepot erhalten.
Für den Nachwuchs steht der Saisonhöhepunkt noch bevor: Die Jungpontonier-Schweizer-Meisterschaft findet am 22. August 2026 in Wynau statt. Zuvor reisen zahlreiche Jungpontoniere sowie einige Leiterinnen und Leiter ins traditionelle Jungpontonierlager nach Einigen. Während zehn Tagen werden dort die Fähigkeiten in sämtlichen Disziplinen des Pontoniersports vertieft und gleichzeitig neue Freundschaften geknüpft. Es wird aber nicht nur intensiv trainiert, sondern auch das 70-jährige Bestehen des Lagers gefeiert.
Anita Leutert, Ottenbacher Pontoniere
Neu ist die Präsentation der vielen Objekte klarer strukturiert und zugänglicher.
Neugestaltung der Dauerausstellung
Ortsmuseum Affoltern am Albis
Vor 26 Jahren wurde das Museum in Zwillikon eröffnet. Das 25-Jahre-Jubiläum wurde nicht gefeiert, aber darüber nachgedacht, wie die Präsentation der vielen Objekte klarer strukturiert und zugänglicher gemacht werden könnte. Die Arbeiten sind im vollen Gange. Ein neues Ausstellungskonzept wurde erstellt und der Bestand wird überarbeitet. Anfänge der Neugestaltung sind im Kellergeschoss sichtbar. Nun ist es im 1. Stock offensichtlich: Der Umgestaltungsprozess ist in vollem Gange. Gestelle füllen sich, Ecken leeren sich. Dies können Besucherinnen und Besucher nun miterleben und ihre Ideen und Wünsche einfliessen lassen. Ein Besuch lohnt sich! Die Wanderausstellung «Region zu Tisch» ist nach wie vor im Ortsmuseum ausgestellt. Das Team des Ortsmuseums Affoltern freut sich auf den regen Austausch. Es gibt kühle Getränke!
Ortsmuseum Affoltern am Albis
Das Museum ist am Samstag, 4. Juli, von 10 bis 16 und am Sonntag, 5. Juli, von 12 bis 16 Uhr geöffnet
Die Ottenbacher Pontoniere durften über einen Podestplatz sowie einen Goldkranz im Sektionsfahren jubeln. (Bild zvg)
Jannic Schuler (am Schlag vorne) und sein Team. (Bild zvg)
Karten schreiben, Geld einzahlen, brieflich stimmen bei den Wahlen. Ganz privat und im Vertrauen. Auf die Post konnte man bauen.
Alles, was wir uns so dachten und dann zu Papiere brachten, wurde ins Couvert gesteckt, dann die Marke abgeleckt.
Der Transport hin zum Empfänger dauerte halt etwas länger. Doch es wurde garantiert, dass die Ankunft funktioniert.
Diesen Service nutzen heute leider nicht mehr viele Leute. Der Prozess von Postgeschäften gleicht dem Kauf von Brot, Milch, Säften.
Das, wofür die P o st einst stand, nimmt der V o lg nun an die Hand.
Thomas Gilg
Auf Spaziergängen weckt vieles seine Neugier, was er als Bild festhält, um es dann mit einem Vers zu pointieren.
Die Post bietet heute in zahlreichen Volg-Filialen Partner-Poststellen an, statt eine Filiale in der Gemeinde zu betreiben. (Bild Thomas Gilg)
«Der Musik habe ich
verdanken»
Jakob Geissbühler aus Rifferswil ist seit über 70 Jahren aktiver Musikant
Werner Schneiter
1953, im Alter von zwölf Jahren, bestritt er in Hedingen sein erstes Musikfest. 73 Jahre später ist er mit seinem Eufonium immer noch aktiv in der Harmonie Affoltern: Jakob Geissbühler blickt auf eine ausserordentlich lange Musikkarriere zurück und darf sich eidgenössischer Ehrenveteran nennen, die höchste Auszeichnung des schweizerischen Blasmusikvereins. Wer in seiner Jugendzeit einem Verein beitreten wollte, hatte beschränkte Möglichkeiten: Es existierten in Dörfern kaum mehr als Turn-, Gesangs- und Musikvereine. «Ich war kein Turnertalent», erinnert sich Jakob Geissbühler. Dass er sich für die Blasmusik entschied, lag auch am Vater, der in verschiedenen Formationen im Emmental mitspielte und Gründer des Musikvereins Landiswil war. Jakob Geissbühler schloss sich 1952 der Knabenmusik Affoltern an, einem losen Lernbetrieb ohne grosse Strukturen. Die Leiter Hermann Schmid und Otto Treichler bekräftigen den jungen Köbi – und bereits 1953, im Alter von zwölf Jahren, trat er mit seinem Tenorhorn am Musiktag in Hedingen auf. Offizielles Mitglied des Musikvereins Mettmenstetten wurde er 1955. Dort blieb Jakob Geissbühler während zehn Jahren und wechselte dann in die Harmonie Affoltern, der er bis zum heutigen Tag die Treue hält – das Tenorhorn hat er längst mit dem Eufonium getauscht. «Unter der Leitung des legendären Dirigenten Otto Aebi habe ich in Affoltern das Solospiel gelernt», erinnert sich Jakob Geissbühler.
Vereinstreue nicht mehr so ausgeprägt
Sein Wirken beschränkte sich nicht nur auf das Spiel. 1967 wurde der damals 26-Jährige in den Vorstand der neu gegründeten Jumba (Jugendmusik Bezirk Affoltern) delegiert. Dort blieb er bis 1972 und wirkte von 1974 bis 1982 als Präsident der Harmonie Affoltern, später im Vorstand auch als Kassier. «Mich fasziniert die grosse Altersspanne im Verein, wo der Jungmusikant neben
dem bestandenen Veteranen musiziert. Die Vereinstreue ist heute allerdings auch in der Harmonie Affoltern nicht mehr so ausgeprägt wie damals. «Die Fluktuation ist grösser geworden. Es gibt Austritte, aber glücklicherweise auch Vereinsbeitritte. Viele Wechsel stellen auch für den Dirigenten und Musizierende eine Herausforderung dar», sagt Jakob Geissbühler. Derzeit wirken in der Harmonie Affoltern unter der Direktion von Martin Schiesser rund 40 Leute mit, leider fehlen aber auch ganze Register –ein Grund, weshalb Affoltern nicht ans Eidgenössische Musikfest reiste und sich nun voll auf das traditionell am ersten Novemberwochenende stattfindende Chränzli konzentrieren kann. Fixpunkt ist auch der Auftritt am 4. Juli 2026 in der katholischen Kirche Affoltern, wo ein Konzert mit Erzähler stattfindet: «Der kleine Prinz» für Kinder und Erwachsene.
Legendäre drei- bis viertägige Pfingstreisen
Geselligkeit hat im Verein herausragende Bedeutung. Besonders gepflegt wer-
den konnte sie im Rahmen der 1967 und 1969 erstmals durchgeführten, drei- bis viertägigen Pfingstreisen, die auch nach Italien führten – jeweils in Begleitung zahlreicher Vereinsfreunde. Bis in die 1980er-Jahre gabs diese regelmässig, später dann noch sporadisch.
Seit über 70 Jahren Musikant und noch immer rege aktiv Jakob Geissbühler denkt (noch) nicht ans Aufhören. «Ich bin noch recht fit, und solange es die Gesundheit erlaubt, mache ich weiter», sagt er mit einem Lächeln und findet, dass Musik eine wirksame Prävention gegen Demenz ist. Drei bis vier Mal pro Woche übt er bei sich zu Hause in Rifferswil und geht jeden Dienstag nach Affoltern zur Probe. Zur langen Musikkarriere gehört auch sein 20-jähriges Mittun in der legendären Seldwyler Dorfmusik, die unter Jakob Farner regelmässig Fernsehauftritte absolvierte. Öffentlichkeitsarbeit beschränkte sich bei Jakob Geissbühler nicht nur auf sein musikalisches Wirken. Auch auf Behördenebene hinterliess er Spuren – als Rifferswiler Gemeindepräsident von 1998 bis 2010. Beim Bezirkssängertag 1992 in Rifferswil fungierte er, den alle Köbi nennen, als OK-Präsident, drei Jahre später ebenso beim Jubiläum 75 Jahre Harmonie Affoltern. «Musik ist Erfüllung im Leben, und der Musik habe ich viel zu verdanken», so seine Bilanz.
Im Alter von 85 Jahren immer noch aktiv in der Harmonie Affoltern: Jakob Geissbühler mit Eufonium vor dem Probelokal. (Bild Werner Schneiter)