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046_2026

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CH Regionalmedien AG I Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I www.affolteranzeiger.ch I Auflage 27 810 I AZ 8910 Affoltern a. A. I Post CH AG

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AUS DEM BEZIRK AFFOLTERN I Nr. 46 I 179. Jahrgang I Dienstag, 30. Juni 2026

Vorsicht vor Waldbrand

Als wäre nie gefeiert worden

Während einige Gemeinden das Feuerverbot ausweiten, bleiben andere vorerst bei den kantonalen Vorgaben. Seite 3

Nur sechs Wochen nach dem Zürcher Kantonalschwingfest ist das Festgelände vollständig in die Landwirtschaft zurückverwandelt. Seite 10

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Tore schiessen die Ba-Junioren des FCWB und steigen wieder in die höchste Liga auf. Seite 17

Freestyle-Fest

«Nur zu wirten, wäre nichts für mich.»

Sport, Show und Party in Mettmenstetten Die Freestyle Night im Jumpin, Mettmenstetten, bot einmal mehr Spitzensport und beste Unterhaltung. Rund 1800 Besucher verfolgten spektakuläre Aerials-Sprünge, das beliebte Tramp-nDive, eine eindrückliche Gleitschirmshow der Skydivers Luzern sowie das Konzert von Knackeboul. Den Wettkampf gewann Pirmin Werner vor Noé Roth. OK-Präsident Andreas Isoz zeigte sich trotz leicht tiefe-

Seite 11 Markus Röllin, «Sternen»-Wirt in Mettmenstetten. (Bild Brigitte Reemts Flum)

rer Besucherzahl zufrieden und sprang als ehemaliger Sieger selbst nochmals von der Schanze. Die grosse Hitze und die Konkurrenz anderer Sommeranlässe drückten zwar den Besucheraufmarsch und den Umsatz der Festwirtschaft, der gelungenen Stimmung auf dem Gelände tat dies jedoch keinen Abbruch. (red)

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Pumpenbrand Grosses Teilete-Buffet rund um die Eiche (Bild Marianne Voss)

Milchsuppe verbindet 400 Menschen feiern im Kloster Kappel Rund 400 Menschen aus der Region, aus der ganzen Schweiz und aus über 60 Nationen verwandelten das Kloster Kappel am Samstag in einen lebendigen Ort der Begegnung. Der traditionelle Milchsuppentag und das 20-Jahre-Jubiläum der Chöre der Nationen wurden erstmals gemeinsam gefeiert und setzten ein starkes Zeichen für Frieden, Dialog und Zusammenhalt. Historische Referate zum Kappeler Landfrieden spannten den Bogen von der Geschichte in die Gegenwart, während mehr als 200 Sängerinnen und Sänger aus sechs Chören gemeinsam musizierten und am Nachmittag ein ein-

drückliches Konzert gaben. Bei der grossen Teilete mit Milchsuppe und Spezialitäten aus aller Welt kamen Menschen unterschiedlichster Herkunft ins Gespräch. Für den theologischen Leiter Andreas Nufer steht der Anlass sinnbildlich für das friedliche Zusammenleben: Verschiedene Meinungen und Kulturen sollen nicht trennen, sondern den gegenseitigen Respekt und den Dialog fördern. Bereits blickt er auf das 500-Jahre-Jubiläum der legendären Kappeler Milchsuppe im Jahr 2029 voraus. (red)

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Fündig geworden? Schulzweckverband prüft Erspach-Areal in Mettmenstetten als neuen Standort

Weltmeister und Olympia-Silbermedaillengewinner Noé Roth im stahlblauen Himmel über Mettmenstetten. (Bild Martin Platter)

Auf der immer dringlicheren Suche nach einem neuen Standort für die Heilpädagogische Schule (HPS) in Affoltern ist der Schulzweckverband (SZV) des Bezirks Affoltern in Mettmenstetten fündig geworden. Die Hoffnungen ruhen auf einem geplanten Neubau auf dem Erspach-Areal, direkt beim Bahnhof. Dort würde sich die Schule einmieten. Derzeit ist aber noch nichts in trockenen Tüchern. An der Delegiertenversammlung des SZV Bezirk Affoltern am Donnerstag in Bonstetten befürworteten die Delegierten der 19 Verbandsgemeinden aber weitere Abklärungen. Die Heilpädagogische Schule ist derzeit im Schulhaus Stigeli in Affoltern

untergebracht. Dort werden in vier Klassen auf der Primar- sowie der Mittel-/ Sekundarstufe zwischen sechs und acht Kinder pro Klasse mit kognitiven und körperlichen Beeinträchtigungen unterrichtet. Der Mietvertrag läuft wegen Eigenbedarfs der Stadt Affoltern im Sommer 2028 aus; es besteht jedoch die Aussicht auf eine Übergangslösung bis Sommer 2030. Eine Ersatzlösung in Affoltern, auf die man beim SZV zunächst hoffte, musste Ende letzten Jahres begraben werden: Affoltern teilte dem Verband mit, dass man keinen Neubau für den Verband realisieren wird. (dv)

Nach einem Brand an einer Trinkwasserpumpe in einem Wasserreservoir in Affoltern gestern Montagmorgen wies das Trinkwasser in mehreren Gemeinden vorübergehend einen ungewohnten Geschmack auf. Ursache war eine starke Rauchentwicklung im Maschinenraum des Reservoirs, wo ein Pumpe in Brand geraten war. Laut Behörden bestand keine Gesundheitsgefahr, das Wasser konnte jederzeit bedenkenlos konsumiert werden. Betroffen waren Affoltern, Aeugst, Hausen, Kappel, Obfelden, Ottenbach, Knonau, Mettmenstetten und Maschwanden. (red)

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Versammlungen zwischen Erfolg und Stolpersteinen Obfelden muss Jahresrechnung überarbeiten, klare Entscheide in Rifferswil und Knonau Obfelden erlebte an der Gemeindeversammlung einen unerwarteten Dämpfer: Die Jahresrechnung 2025 wurde auf Antrag von Gemeinderat und Rechnungsprüfungskommission deutlich zurückgewiesen. Nach der Umstellung auf ein neues IT-System, personellen Wechseln in der Finanzabteilung und fehlerhaften Buchungen verweigerte die externe Revisionsstelle ihre Genehmigung. Trotz eines finanziell sehr guten Ergebnisses – unter anderem dank hoher Grundstückgewinnsteuern –

muss die Rechnung nun überarbeitet und im Dezember erneut vorgelegt werden. Einen deutlich ruhigeren Abend erlebte Rifferswil. Die Stimmberechtigten genehmigten die Rechnung mit einem Ertragsüberschuss von rund 229 000 Franken einstimmig. Zu reden gab einzig die neue Entschädigungsverordnung für Behördenmitglieder, die künftig höhere Pauschalen vorsieht und jährliche Mehrkosten von knapp 70 000 Franken verursacht. In Knonau überwogen eben-

falls die positiven Nachrichten: Die Rechnung 2025 schloss mit einem Gewinn von 3.7 Millionen Franken weit über Budget ab. Nach längerer Diskussion bewilligte die Versammlung zudem einen Zusatzkredit für den WerkhofNeubau, lehnte jedoch zwei Einzelinitiativen zu Feuerwerk und einer Schutzhecke bei der Risi-Kiesgrube ab. Zum Abschluss wurde Gemeindepräsidentin Esther Breitenmoser nach 22 Jahren engagierter Tätigkeit mit langem Applaus verabschiedet.

Zum Abschluss machten alle drei Versammlungen deutlich, wie unterschiedlich Gemeinden mit Herausforderungen umgehen – von der Krisenbewältigung in der Finanzverwaltung bis zu politischen Grundsatzentscheiden und Investitionen in die Zukunft. Gleichzeitig zeigten die Abende, dass trotz Sommerhitze und Fussball-WM das Interesse der Bevölkerung an der lokalen Politik ungebrochen ist. (red)

Seiten 6, 7 und 9

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