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046_2022

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CH Regionalmedien AG I Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I www.affolteranzeiger.ch I Auflage 26 856 I AZ 8910 Affoltern a. A. I Post CH AG

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AUS DEM BEZIRK AFFOLTERN I Nr. 46 I 176. Jahrgang I Freitag, 17. Juni 2022

Boot abgetrieben

Die Seepolizei stand am Dienstag an der Reuss in Obfelden im Einsatz. > Seite 3

Strom vom Dach

Die Bonstetter Fachgruppe Energie lud zum Solaranlass in den Gemeindesaal. > Seite 5

Lernen fürs Leben

Die Pestalozzistiftung in Knonau bot am Tag der offenen Tür Einblicke. > Seite 8

Infos und Genuss

Nach zwei Jahren Pause lud der HEV Albis wieder zur Versammlung. > Seite 10

Chirurgie nur noch bis Ende Jahr Das Spital Affoltern startet in den Transformationsprozess Das Spital Affoltern konzentriert sich künftig auf seine Kernkompetenzen in den Bereichen Alters- und Palliativmedizin sowie Psychiatrie. Das Angebot im Bereich Chirurgie wird bereits per Ende 2022 eingestellt. von Thomas sTöckli Den Leistungsauftrag für die Psychiatrie – inklusive Mutter-Kind-Abteilung (MuKi) – hat das Spital Affoltern bereits in der Tasche, und auch was die weiteren Paradedisziplinen Akutgeriatrie und Palliative Care betrifft, stehen die Zeichen gemäss Austausch mit der Gesundheitsdirektion auf «Go», auch wenn man den Regierungsratsbeschluss zur Spitalplanung im August natürlich nicht vorwegnehmen könne, so Stefan Gyseler, Verwaltungsratspräsident der Spital AG. Sogar ein neuer Leistungsauftrag für die Gerontopsychiatrie scheint realistisch, würde diese doch ideal in die Spezialisierung auf Psychiatrie und Altersmedizin passen. Für die Innere Medizin hingegen bleibt der Leistungsauftrag auf Ende 2025 beschränkt. Bis dahin gilt es, mit der Gesundheitsdirektion zu definieren, welche Elemente unabdingbar sind für die Altersmedizin und deshalb weiter angeboten werden dürfen.

«Keine andere Wahl» Definitiv keine Zukunft hat am Spital Affoltern dagegen die stationäre Chirurgie, das habe die Gesundheitsdirektion klargemacht, so Spitaldirektor Lukas Rist. Bis Ende 2025 hätte man hier zwar

Geld für Brücke Der kommunale Richt- und Nutzungsplan hat seine Teilrevision hinter sich gebracht. An der Gemeindeversammlung in Maschwanden sagten die 56 Stimmberechtigten ja dazu. Zudem winkte der Souverän einen Nachtragskredit von 20 000 Franken für die finale Planung der sanierungsbedürftigen Dörflibrücke durch. Gemeindepräsident Christian Gabathuler leitete die Gemeindeversammlung ein letztes Mal. (red.)

Die Palliativmedizin soll ein Kerngebiet bleiben. Spitaldirektor Lukas Rist (rechts) und VR-Präsident Stefan Gyseler vor der «Villa Sonnenberg». (Bild Thomas Stöckli) weitermachen dürfen. Darüber hinaus fehlen allerdings die Perspektiven, denn eine rein ambulante Chirurgie liesse sich nicht kostendeckend betreiben. Und auch wenn die Mitarbeitenden dem Spital nicht den Rücken kehren, so hat der Leistungsauftrag mit «Verfallsdatum» doch zur Folge, dass sich bei künftigen Vakanzen kaum noch Personal finden liesse. Der Spital-Verwaltungsrat hat deshalb entschieden, die Notbremse zu ziehen und schon ab Anfang 2023 keine chirurgischen Leistungen mehr anzubieten. Das betrifft etwa Operationen von Leistenbrüchen, Krampfadern und Gallenblasen, aber auch urologische und orthopädische Eingriffe sowie einfache Knochenbrüche. «Der Verwaltungsrat bedauert diese Entwicklung», teilt das Spital Affoltern mit, «doch liessen ihm die in Zürich gefällten politischen Ent-

scheidungen und die betriebswirtschaftlichen Rahmenbedingungen keine andere Wahl.» Der Wegfall der Chirurgie dürfte rund 25 bis 30 Mitarbeitende die Stelle kosten. In den vergangenen Tagen hat die Spitalleitung die betroffenen Personen – Chirurgen und Anästhesisten, Anästhesie- und OP-Pflegende, Reinigungskräfte und Verwaltungspersonen – informiert. Angesichts des ausgetrockneten Arbeitsmarkts ist Lukas Rist optimistisch, dass die meisten keine Mühe haben werden, eine Anschlusslösung zu finden. Den anderen wolle man Unterstützung bieten und einen fairen Sozialplan.

Mutter-Kind-Abteilung wächst weiter Rund 85 Prozent des Umsatzes und der Leistungen können weiterbetrieben wer-

den, stellt Stefan Gyseler den Wegfall der Chirurgie in Relation zum Gesamtbetrieb. Klar ist, dass der Transformationsprozess in erster Konsequenz einmal Geld kosten wird: «Zuerst fallen immer die Erträge weg», so Lukas Rist. Einspareffekte dürften sich erst verzögert auswirken. Es besteht die Hoffnung, den Umsatzverlust künftig mit den Spezialdisziplinen wettmachen zu können. Die Demografie spricht dafür, dass die Arbeit in der Altersmedizin nicht ausgehen wird. Und auch in der Psychiatrie ist ein Wachstum realistisch. Nach dem letztjährigen Ausbau von neun auf 14 Plätze sei etwa das MuKi-Angebot bereits wieder ausgelastet. Fünf weitere Plätze sollen deshalb 2023 dazukommen. Ein Plus verspricht man sich ab 2024 auch von der Gerontopsychiatrie. «Mit Psychiatrie, Geriatrie, Palliative Care und Notfall an einem Platz ist unser Angebot einzigartig im Kanton – und mit der Mutter-Kind-Abteilung sogar schweizweit», betont Lukas Rist. Das sei auch hilfreich in der so wichtigen Akquirierung von Fachkräften. Darüber hinaus soll das Spital Affoltern der Bevölkerung weiterhin rund um die Uhr als Notfall-Anlaufstelle mit Diagnostik dienen, ergänzt durch ein ausgebautes ambulantes Angebot und Kooperationen mit umliegenden Leistungserbringern. «Mit dieser Neupositionierung kann das Spital Affoltern weiterhin einen wichtigen Beitrag zur Sicherstellung der medizinischen Grundversorgung im Bezirk Affoltern leisten», so Stefan Gyseler.

> Weiterer Bericht auf Seite 7

Erfolgreicher Auftritt im Dorf

Tanz-Spektakel

Die Show von «DancePot» in Mettmenstetten hat begeistert. > Seite 13

Positive Zahlen Die Jahresrechnung 2021 der Sekundarschule Hausen schliesst mit einem Plus von rund 62 000 Franken ab. Die 20 anwesenden Stimmberechtigten genehmigten die Rechnung. Auch jene der politischen Gemeinde Rifferswil, die ein Plus von rund 1 Million Franken ausweist, wurde von den Stimmberechtigten genehmigt. Aus dem Gemeinderat verabschiedet wurden nach der Versammlung Katja Lüchinger, Claudia Strasky und Hugo Walter. (red.)

> Bericht auf Seite 7

Ein Song geht um die Welt Drei Mädchen aus dem Säuliamt feiern Erfolge mit der jüngsten Musikgruppe der Schweiz, den Schwiizer Kiddies. Im vergangenen Jahr haben sie den Song «Fly with Me, kleiner Schmetterling» aufgenommen und damit am UNOUmwelttag teilgenommen. Nun haben sie Preise einer australischen Radiostation gewonnen, für das zweitschönste Lied aus Europa sowie für das schönste europäische Musikvideo. (sts)

> Bericht auf Seite 11 ANZEIGEN

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Der FC Hausen als Gastgeber für den FC Zürich Zahlreiche Zuschauer genossen am Mittwochabend den Match FC Zürich gegen den FC Baden. Der Schweizer Meister FC Zürich bestreitet währen seiner Trainingsphase für die

neue Saison auch Freundschaftsspiele auf dem Land. Am Mittwoch war das Zürcher Team zu Gast in Hausen im Jonentäli. Hier gewann der FC Zürich gegen den FC Baden mit 11:0. Nach Spielschluss konnten die Fans bei den FCZ-Kickern Autogramme holen. Vor

dem Spiel sorgte gegen 15 Uhr ein Brand im benachbarten Wohnheim «Albisbrunn» kurz für Aufregung. Die Feuerwehr konnte die Flammen auf dem Dach aber schnell löschen. (uc)

> Weitere Berichte auf Seiten 9 und 25

> Bericht auf Seite 3

364 Tage Montag bis Sonntag 5 bis 24 Uhr

Ja zur Rechnung Die Jahresrechnung 2021 der Gemeinde Wettswil schliesst mit einem Minus von 250 000 Franken und damit viel besser als budgetiert. An der Gemeindeversammlung genehmigten die 56 anwesenden Stimmberechtigten die Rechnung. Verabschiedet wurden am Schluss der Versammlung die beiden abtretenden Gemeinderäte Michael Keller und Christoph Ehrsam. (red.)

> Bericht auf Seite 5

Für Infos: 044 760 06 06

Telefon 044 760 06 06 www.tt-hedingen.ch

50024 Die Juniorinnen und Junioren des FC Hausen begleiteten die Stars des FC Zürich aufs Spielfeld. (Bild Luc Müller)

9 771661 391004


Ärztlicher Notfalldienst In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des AERZTEFON: 0800 33 66 55. Bei Verkehrsunfä fällen Telefon 117 oder Telefon 044 247 22 11.

Telefon 144 für Sanitäts-Notruf

Widerruf des Konkurses Der am 15. April 2021 über Axel Neumann, geb. 23. Februar 1967, von Zürich, wohnhaft Sennhüttenstrasse 16, 8912 Obfelden, eröffnete Konkurs ist zufolge Tilgung sämtlicher Konkurseingaben durch Urteil des Bezirksgerichts Affoltern vom 9. Juni 2022 widerrufen und dem Schuldner die Verfügungsbefugnis über sein Vermögen wieder eingeräumt worden. Zürich, 14. Juni 2022

Wir nehmen Abschied von unserem Vater, Grossvater, Urgrossvater, Bruder und Onkel Die Gemeinde Mettmenstetten sucht für die Legislaturperiode 2022 bis 2026 je zwei Mitglieder für die folgenden Kommissionen:

» »

Energiekommission Verkehrskommission

Hans Bachmann 12. Juni 1926 – 4. Juni 2022

Er durfte kurz vor seinem 96. Geburtstag friedlich einschlafen.

Die Energiekommission bearbeitet Fragestellungen im Bereich Energie nach den Vorgaben von Bund und Kanton. Sie erstellt gemäss dem Energieleitbild der Gemeinde Lösungsvorschläge für den Gemeinderat. Dazu benötigt die Kommission ungefähr 4–5 Sitzungen pro Jahr, die jeweils 2–3 Stunden in Anspruch nehmen. Es werden Leute gesucht, die sich mit dem Thema Energie und Umwelt beschäftigen und die der Gemeinde ihr Wissen zur Verfügung stellen möchten.

Erika und Mario Priolo-Bachmann mit Familie Romy und Dieter Bergkamp-Bachmann mit Familie Lydia Freitag mit Familie Werner Bachmann Verwandte und Freunde

Die Verkehrskommission behandelt Verkehrsfragen auf den kommunalen Strassen zuhanden des Gemeinderats. Je nach Bedarf trifft sich die Kommission 1–2 Mal pro Jahr unter der Leitung des zuständigen Gemeinderats, um aktuelle Verkehrsfragen zu beraten und dem Gemeinderat Empfehlungen abzugeben. Gefragt sind motivierte Personen mit einem Bezug zu Mettmenstetten und Erfahrung in den Bereichen Verkehr und/oder Sicherheit.

Die Urnenbeisetzung findet Mittwoch, 22. Juni 2022, 11.00 Uhr auf dem Friedhof Affoltern am Albis im engsten Familien- und Freundeskreis statt. Anschliessend Abdankung in der Friedhofskapelle. Auf Wunsch des Verstorbenen gedenke man anstelle von Blumen der Stiftung für das Pferd, IBAN CH11 0900 0000 3000 0921 1.

Sind Sie interessiert?

Es werden keine Leidzirkulare versandt.

Dann freuen wir uns auf Ihre Bewerbung (kurzer Lebenslauf und Motivationsschreiben) bis am 30. Juni 2022 an die Adresse gemeinde@mettmenstetten.ch.

Traueradresse: Romy Bergkamp, Schaffhauserstrasse 219, 8057 Zürich

KONKURSAMT AFFOLTERN vertreten durch Mobile Equipe+ Postfach, 8036 Zürich

Erinnerung Gemeindeversammlung Am kommenden Montag, 20. Juni 2022, findet um 19.30 Uhr im Kasinosaal, Verwaltungszentrum, Marktplatz 1, die Gemeindeversammlung statt. Die ordentliche Publikation inkl. Traktandenliste erfolgte im Anzeiger vom 10. Mai 2022. 17. Juni 2022 Stadtrat Affoltern am Albis

Beschluss der Gemeindeversammlung vom 15. Juni 2022 Die Gemeindeversammlung hat folgenden Beschluss gefasst: • Genehmigung der Jahresrechnung 2021 Rechtsmittelbelehrung: Gegen diesen Beschluss kann, von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern a. A. – wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen – und im Übrigen innert 30 Tagen schriftlich Rekurs erhoben werden.

Beschlüsse der Gemeindeversammlung vom 9. Juni 2022 Die Stimmberechtigten fassten an der Gemeindeversammlung vom 9. Juni 2022 folgende Beschlüsse: 1. Jahresrechnung 2021 - Genehmigung 2. Mehrwertausgleich – Teilrevision Bauund Zonenordnung - Festsetzung und Überweisung an Baudirektion zur Genehmigung 3. Mehrwertausgleich – Reglement - Genehmigung mit zwei Ergänzungen zu Art. 3 Abs. 1 lit. b: - Verbesserung des Lokalklimas durch Baumpf lanzungen, Schaffung von Grünf lächen sowie Rückhalt und Versickerung von Regenwasser - Verbesserung der ökologischen Infrastruktur zum Erhalt und zur Förderung der Biodiversität

Die in dreifacher Ausfertigung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen. Die Kosten des Rekursverfahrens hat die unterliegende Partei zu tragen.

4. Gesamtrevision kommunale Richtplanung Festsetzung mit Anpassung (Ersatz Begriff «Sammelstrasse» durch Begriff «Zufahrtsstrasse 2») und Überweisung an Baudirektion zur Genehmigung

Ab Montag, 27. Juni 2022 sind wir gerne wieder für Sie da.

Das Protokoll liegt zu den Schalteröffnungszeiten in der Einwohnerkontrolle der drei Kreisgemeinden zur Einsicht auf.

5. Gesamtrevision kommunale Nutzungsplanung – Bau- und Zonenordnung Festsetzung und Überweisung an Baudirektion zur Genehmigung

17. Juni 2022 Stadtverwaltung Affoltern am Albis

Sekundarschulpflege Hausen am Albis

6. Revision Abfallverordnung Abnahme und Überweisung an Baudirektion zur Genehmigung

Öffnungszeiten Stadtverwaltung Die Stadtverwaltung bleibt am Freitag, 24. Juni 2022 aufgrund des Personalausfluges geschlossen. Bei Todesfällen wenden Sie sich bitte an unseren Bestatter: Bossardt Bestattungen AG, 044 710 99 70.

7. Abfallgebührenreglement zur Abfallverordnung Genehmigung Rechtsmittel Gegen diese Beschlüsse kann, von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis Zugerstrasse 10 | 8915 Hausen am Albis | Telefon 044 764 80 20 | gemeinde@hausen.ch | www.hausen.ch

Ersatzwahl von einem Mitglied des Gemeinderates für die Amtsdauer 2022/2026 Für das per 30. Juni 2022 zurücktretende Mitglied des Gemeinderates ist eine Nachfolgerin/ ein Nachfolger für die Amtsdauer 2022/2026 zu wählen. Der Gemeinderat Hausen am Albis hat mit Beschluss vom 14. Juni 2022 – unter Vorbehalt der noch ausstehenden Genehmigung des Entlassungsgesuches von Christoph Tandler durch den Bezirksrat – das Vorverfahren für die Ersatzwahl angeordnet. In Anwendung des Gesetzes über die Politischen Rechte sowie Artikel 7 der Gemeindeordnung sind bis zum 27. Juli 2022 um 16.30 Uhr Wahlvorschläge bei der Einwohnerkontrolle, Zugerstrasse 10, 8915 Hausen am Albis, einzureichen. Jeder Vorschlag muss von mindestens 15 Stimmberechtigten der Gemeinde Hausen am Albis mit Geburtsjahr und Adressangabe eigenhändig unterzeichnet sein. Die Wahlvorschläge werden nach Ablauf der 40-tägigen Frist veröffentlicht. Innert einer weiteren Frist von 7 Tagen, von der Publikation an gerechnet, können die Vorschläge zurückgezogen, aber auch neue eingereicht werden. Geht für das zu besetzende Amt des Gemeinderates nur ein Wahlvorschlag ein und bleibt dieser Wahlvorschlag auch nach Ablauf der 7-tägigen Frist als einziger bestehen, wird die vorgeschlagene Person von der Wahlvorsteherschaft in stiller Wahl als gewählt erklärt. Anderenfalls wird am 25. September 2022 eine Urnenwahl im ordentlichen Verfahren durchgeführt. Formulare für die Wahlvorschläge sind via Homepage (www.hausen.ch) oder am Schalter der Einwohnerkontrolle erhältlich. Gegen diese Anordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Stimmrechtsrekurs beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten.

- wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen - und im Übrigen innert 30 Tagen schriftlich Rekurs erhoben werden Die in dreifacher Ausfertigung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen. Die Kosten des Rekursverfahrens hat die unterliegende Partei zu tragen. Hedingen, 17. Juni 2022 Gemeinderat Hedingen

Wir sind berührt von all der erfahrenen Anteilnahme und Wertschätzung beim Abschied von unserem geliebten

Lorenz Curt 24. Juli 1942 – 2. Mai 2022

Unser herzlicher Dank geht an Diakon Mathias und Christiane Kühle-Lemanski für die einfühlsame Abschiedsfeier Anette Bodenhöfer und Matouš Mikolášek für die besondere musikalische Umrahmung Iris Binzegger für die persönlichen Worte Dr. med. Felix Kuhn für die freundschaftliche medizinische Betreuung Und an alle, die uns in Worten, Taten oder einer Geste ein Zeichen der Verbundenheit geschenkt haben.

Regula Curt-Fischli, Michael Curt, Barbara Curt Hausen, im Juni 2022

Wenn die Kraft zu Ende geht, ist es kein Sterben, es ist eine Erlösung. Wer im Herzen seiner Lieben weiterlebt, der ist nicht tot, er ist nur fern.

Traurig nehmen wir Abschied von unserer lieben Mutter, Schwieger- und Grossmutter

Alice Göggel-Schneebeli 2. Oktober 1941 – 13. Juni 2022 In unseren Herzen lebst du weiter. Wir danken dir für alles, was du uns geschenkt hast.

In Liebe: Thomas und Manuela Göggel-Stettler mit Lukas, Chantal und Priska Rolf Göggel und Cornelia Gmür-Bissegger Jürg und Esther Göggel-Baumgartner mit Matthias, Rahel und Julia Verwandte und Freunde Die Beisetzung findet zu einem späteren Zeitpunkt im engen Familien- und Freundeskreis statt. Anstelle von Blumen- oder anderen Spenden unterstütze man die Spitex Knonaueramt, Vermerk: Alice Göggel. Postkonto 87-267156-1, IBAN CH78 0900 0000 8726 7156 1. Traueradresse: Thomas Göggel, Lierenhof 20, 8926 Kappel a/A In der Gemeinde werden keine Leidzirkulare versendet.


Bezirk Affoltern

Freitag, 17. Juni 2022

Richt- und Nutzungsplanung vor Legislaturende unterm Dach Die Maschwander Gemeindeversammlung stimmte den Teilrevisionen zu Die Maschwander Gemeindeversammlung stimmte der Teilrevision der kommunalen Richt- und Nutzungsplanung zu. Auch die Planung einer neuen Brücke bei der Dörflistrasse kann fortgesetzt werden. Und Behörden erhalten höhere Entschädigungen.

nicht überstehen wird. Aus der Versammlungsrunde wurde der Wunsch nach einer moderaten Abschöpfung laut. Rund ein Dutzend Einwendungen wurden nicht berücksichtigt, ein weiteres halbes Dutzend schon, darunter die Überbauungsziffer, was von Christian Gabathuler gegenüber dem «Anzeiger» als äusserst positive Überraschung bezeichnet wurde. Einer kleinen, von einem Stimmberechtigten vorgeschlagenen Änderung wurde zugestimmt. So heisst es bei den Grundsätzen für Neubauten in Art. 13 neu: «Sie haben in der Regel mit zwei Vollgeschossen in Erscheinung zu treten.» «In der Regel» wurde hineingepackt. Die vorgeschlagene Vergrösserung der Dachflächenfenster in der Bau- und Zonenordnung auf einen Quadratmeter blieb chancenlos, denn das würde vom Kanton nicht genehmigt. So bleibt es bei neu 0,6 Quadratmeter (zuvor 5,4). Auch der Teilrevision der Nutzungsplanung wurde klar zugestimmt.

von Werner Schneiter Für den scheidenden Gemeindepräsidenten Christian Gabathuler, der 56 Stimmberechtige begrüssen konnte, ist ein Ziel erreicht: die Gesamtrevision von Richt- und Nutzungsplanung in dieser Legislatur, die am 30. Juni zu Ende geht. Dass es nach den «Zukunftskafis» und einer Infoveranstaltung im November 2021 nicht so schnell vorwärtsging, mag auch an der Behandlung von 17 Einwendungen und der Vorprüfung durch den Kanton gelegen haben. Die kommunale Richtplanung stammt aus dem Jahr 1982 und ist in Teilen nicht mehr aktuell. Neu ist nur noch der Verkehrsrichtplan zwingend weiterzuführen. Er enthält nun unter anderem Tempo 30, auch auf der Kantonsstrasse, Bushaltestellen an der

«Dörflibrücke» – eine lange Geschichte

WIR GRATULIEREN Zum 80. Geburtstag Morgen Samstag, 18. Juni, darf Anna Kuster in Affoltern auf stolze 80 Jahre Lebenserfahrung zurückblicken. Wir wünschen viele schöne Momente im kommenden Lebensjahrzehnt und gratulieren von Herzen.

Herausgeberin: CH Regionalmedien AG Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Obere Bahnhofstrasse 5 8910 Affoltern a. A. Leiterin: Barbara Roth Chefredaktor: Thomas Stöckli redaktion@affolteranzeiger.ch Redaktion: Livia Häberling Stefan Schneiter Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 26 856 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/Christine von Burg Telefon 058 200 57 00 inserat@affolteranzeiger.ch Spezial- und Sonderseiten: Kaspar Köchli Telefon 058 200 57 14, M 079 682 37 61 kaspar.koechli@chmedia.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss Inserate: Dienstagausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Abonnementspreise: ¼ Jahr Fr. 79.– ½ Jahr Fr. 97.– 1 Jahr Fr. 170.– Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 55 86 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@chmedia.ch Druck: CH Media Print AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.chmedia.ch Beteiligungen der CH Media AG auf www.chmedia.ch

Froh, dass die Planung für einen Neubau fortgesetzt werden kann: Gemeindepräsident Christian Gabathuler auf der Dörflibrücke. (Bild Werner Schneiter) Kantonsstrasse und zwei festgesetzte öffentliche Parkplätze. – Die Gesamtrevision der Richtplanung wurde einhellig angenommen.

«In der Regel» Fachlichen Beistand bei der Revision der Nutzungsplanung gab es von Peter von Känel und Anita Suter von der Suter von Känel Wild Planer und Architekten AG. Auch diese Festlegungen stammen aus dem Jahr 1982. Als Leitlinien gelten der Status eines Ortsbildes von kantonaler Bedeutung. Maschwanden ist ausserdem im Inventar schützenswerter Ortsbilder

der Schweiz aufgeführt. Nun sind diverse Anpassungen nötig. In der Kernzone, wofür ein neuer Plan erstellt wurde, wird nach «Bautypen» unterschieden. Es geht auch um die Harmonisierung von Baubegriffen, um Dachgestaltung und Antennen, um ergänzende Bauvorschriften – und um eine Mehrwertabschöpfung, auf die man in Maschwanden verzichten will. Aber wohl nicht kann, denn das Bundesgericht sagt: Das müssen sämtliche Gemeinden vornehmen. Dennoch wurde in der neuen Version auf eine solche Abschöpfung verzichtet – im Wissen, dass das die Genehmigung durch den Kanton wohl

Busverbindung nach Knonau? Im Rahmen des Infoteils brachte Christian Bachmann eine Optimierung der Buslinien 230/232 zur Sprache – vor allem die Idee einer neuen Busverbindung von Maschwanden nach Knonau, wo ein Busanschluss nach Cham vorhanden ist. Diese Möglichkeit wurde ausführlich diskutiert und auch eine Verbindung nach Mühlau und ein Rufbus erörtert. Fazit: Wünsche müssen beim Zürcher Verkehrsverbund mit Nachdruck deponiert werden. Im Falle einer Verbindung nach Mühlau ist die Nachfrage wohl zu gering. Im Weiteren stellte Christian Bachmann eine Erhöhung der Abfallgebühren in Aussicht. Und der Gemeinderat beantwortete eine Anfrage zum ehemaligen Gemeindeschreiber, der während seiner dreijährigen Tätigkeit in Maschwanden eine Weiterbildung absolvierte und nun den Kostenanteil der Gemeinde aufgrund seiner zu kurzen Zeitspanne als Gemeindeschreiber vereinbarungsgemäss zurückzahlen muss.

Vom Boot aufs Kreuzfahrtschiff Für Sonja Neuweiler, Mitglied der Kirchenkommission, ist der Beitritt von Maschwanden zur Kirchgemeinde Knonauer Amt mit einem Wechsel vom Boot mit 284 Passagieren in ein Kreuzfahrtschiff mit knapp 12 000 Passagieren vergleichbar. Nach über 160

Tagen seit dem Zusammenschluss seien die Turbulenzen fast eliminiert – und die Freude gross, dass endlich wieder Veranstaltungen und Feste stattfinden können. «Es gibt in der grossen Kirchgemeinde viele Angebote, die genutzt werden können», sagte sie. Nun, eine Veranstaltung findet auf dem Friedhof in Maschwanden statt: Am 28. Juni, 19 Uhr, gibt es dort Informationen zur Sanierung der Friedhofsanlage.

Gemeindepräsident noch nicht verabschiedet Franziska Buholzer, Michael Neuweiler und Thomas Frei: Diese drei Mitglieder verlassen die Schulpflege auf Ende Amtsdauer. Sie wurden anlässlich der Gemeindeversammlung von Schulpräsident Ursin Dosch verabschiedet – mit einem Dank für ihren grossen Einsatz. Ganz im Gegensatz zu Christian Gabathuler, der nach vier Jahren Gemeindepräsidium und nach vielen Jahren als Schulpräsident per 30. Juni die Bühne verlässt. «Ich finde es schon sehr merkwürdig, dass er im Rahmen der Gemeindeversammlung vom Gemeinderat mit keinem Wort gewürdigt worden ist», sagte Urs Studer nach der Versammlung gegenüber dem «Anzeiger». Dies, nachdem die Behörde zuvor aus der Versammlungsrunde darauf angesprochen worden war. (-ter.)

Schon 2014 offenbarte eine Analyse den schlechten Zustand der seit 1965 auf 5 Tonnen Tragkraft beschränken Dörflibrücke. Die Kosten für eine Untersuchung beliefen sich bis 2016 auf 46 000 Franken. Der Souverän verweigerte aber dannzumal einen Nachtragskredit von 20 000 Franken. 2018 stellte eine IG den Antrag, die Sanierung an die Hand zu nehmen, beantragte später aber, die anstehende Abstimmung an der Gemeindeversammlung zu verschieben. Laut Christian Bachmann, designierter Gemeindepräsident, hat sich der Zustand der Brücke laufend verschlechtert, was er mit Bildern untermalte. Er verwies auf Fachleute, die einen Neubau dringend empfehlen – und fand damit Gehör. Die Gemeindeversammlung stimmte dem Nachtragskredit von 20 000 Franken zur Finalisierung der Planung zu. Die Kosten einer neuen Brücke mit 40 Tonnen Tragkraft belaufen sich auf schätzungsweise 400 000 bis 500 000 Franken. «So lange uns der Kanton individuellen Sonderlastenausgleich (Isola) entrichtet, müssen wir das realisieren», so die Aufforderung aus der Versammlungsrunde.

Höhere Behördenentschädigungen, Ja zu den Rechnungen Den neuesten Bestimmungen anpassen, transparent und zeitgemäss entschädigen, die zunehmende Komplexität der Behördentätigkeit berücksichtigen: Das bilden die Hauptargumente einer Revision der aus dem Jahr 2001 stammenden Besoldungs- und Entschädigungsverordnung – sowohl für die politische Gemeinde als auch für die Primarschule. Diskussionslos stimmte der Souverän entsprechenden Erhöhungen zu. Die jährlichen Mehrkosten belaufen sich auf 6400 Franken (politische Gemeinde) bzw. 14 000 Franken (Schule). Bei Letzterer sind 10 500 Franken aus Pensenerhöhungen enthalten. Die von Finanzvorsteherin Keila Gruber präsentierte Jahresrechnung 2021 der politischen Gemeinde schliesst um 31 000 Franken schlechter ab als budgetiert. Ohne Isola beläuft sich der Aufwandüberschuss auf 532 000 Franken. Die Rechnung fand Zustimmung – ebenso jene der Primarschule, die mit einem Aufwandüberschuss von 27 000 Franken schliesst. Personalwechsel und integrierte Sonderschulung haben den budgetierten Ertragsüberschuss von knapp 14 000 Franken laut Michael Neuweiler trotz höherer Steuereinnahmen zunichtegemacht.

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Schlauchboot in Not an der Reuss Ein Schlauchboot wurde abgetrieben. Auch Einbruch, Diebstahl, Vandalen, falsche Polizisten und Lärm beschäftigten die Polizei in den vergangenen Tagen. Bei einer missglückten Landung einer Personengruppe aus Cham wurde am 14. Juni um 16.15 Uhr das Schlauchboot mit persönlichem Material an der Reuss bei Obfelden abgetrieben. Der Seepolizei gelang es, das im Ufergestrüpp hängen gebliebene Boot zu bergen. Verletzt wurde niemand. Bei einem Einbruch in ein Baubüro auf einer Baustelle in Ottenbach ging vom 9. auf den 10. Juni eine Türe in Brüche. Deliktsgut und die Höhe des Sachschadens werden derzeit von der Kantonspolizei abgeklärt. Aus einem unverschlossenen Personenwagen in Bonstetten wurden, wie am 11. Juni um 10 Uhr festgestellt, diverse Schlüssel gestohlen. Laut Kapo ist der Sachschaden gering. Auf einer Baustelle an der Wolserstrasse in Obfelden haben Diebe vom 13. auf den 14. Juni Kabel abisoliert und das darin enthaltene Kupfer gestohlen. Dessen Wert beziffert die Kantonspolizei in Affoltern auf rund 400 Franken. Vandalen haben bei einer Jagdhütte in Hausen einen Baum mutwillig zerhackt, wie am 13. Juni um 18.45 Uhr festgestellt wurde. Dessen Wert ist nicht bekannt; eine Anzeige gegen unbekannt ist erfolgt. Rund 1000 Franken Schaden ist vom 11. auf den 12. Juni an der Fassade eines Einfamilienhauses in Knonau entstanden. Verunstaltet wurde sie durch Sprayereien. Ausserdem wurde in der gleichen Gemeinde vom 11. auf den 12. Juni die Türe eines parkierten Autos zerkratzt. Schaden: zirka 1600 Franken. Knonau zum Dritten: Am 13. Juni um 13.30 Uhr ist eine Person durch falsche, Deutsch sprechende Polizisten angerufen worden – mit der üblichen Masche eines verübten Einbruchs in der Nähe. Sie zog nicht, denn die angerufene Person hängte nach der Bemerkung auf, sie rufe nun gleich die Kantonspolizei an. In acht Fällen sind Kantons- und Stadtpolizei Affoltern wegen Lärmbelästigungen ausgerückt, am Abend und in den frühen Morgenstunden: in Affoltern, Aeugst, Mettmenstetten und Ottenbach. In zwei Fällen kassierten die Verursacher Ordnungsbussen, in anderen Fällen Ermahnungen. (-ter.)

«ZH 888» unter dem Hammer Dreistellige Kontrollschilder sind begehrt – ebenso solche mit der Zahl 8. Entsprechend viel erhofft man sich beim Kanton von der Auktion, die bis Mittwoch läuft. Kontrollschilder mit ausschliesslich der Nummer 8 sind äusserst beliebt. In den letzten Jahren haben bereits die Versteigerungen von «ZH 8888» und «ZH 888 888» jeweils rund 50 000 Franken eingebracht. Seit 2018 versteigert das Strassenverkehrsamt des Kantons Zürich auch dreistellige Kontrollschilder. Bis Mittwochabend, 22. Juni, kommt nun das Auto-Kontrollschild ZH 888 unter den Hammer. «Auktionen haben immer etwas Faszinierendes», sagt Regierungsrat Mario Fehr, zu dessen Sicherheitsdirektion das Strassenverkehrsamt gehört: «Und unsere kommt der Zürcher Bevölkerung zugute.» Alle Einnahmen aus der wöchentlichen KontrollschilderAuktion fliessen in die allgemeine Staatskasse des Kantons Zürich. (red.) Weitere Infos und Link zur Auktion unter www.auktion.stva.zh.ch.


Genehmigung Teilrevision kommunale Nutzungsplanung, Bekanntmachung der kommunalen Festsetzung Die Stimmberechtigten der Gemeinde Maschwanden haben an der Gemeindeversammlung vom 13. Juni 2022 folgende Beschlüsse gefasst: 1. Die teilrevidierte kommunale Nutzungsplanung, bestehend aus: •Bau- und Zonenordnung •Zonenplan 1:5000 (lediglich Neubezeichnung, keine Anpassungen) •Kernzonenplan 1:1000 •Waldabstandslinien «Risi und Rüteli» und «Dörfli», jeweils 1:500 (lediglich Neuzeichnung, keine Anpassungen) wird festgesetzt und dem •Bericht zu den nichtberücksichtigten Einwendungen gemäss § 7 Abs. 3 des Planungs- und Baugesetzes (PBG) wird zugestimmt. 2. Der «Erläuternder Bericht» gemäss Art. 47 RPV wird zur Kenntnis genommen. 3. Der Baudirektion des Kantons Zürich wird beantragt, die teilrevidierte Nutzungsplanung zu genehmigen. 4. Der Gemeinderat wird ermächtigt, Änderungen zu diesen Beschlüssen in eigener Zuständigkeit vorzunehmen, sofern sie sich als Folge von Rechtsmittelentscheiden oder von Auflagen im Genehmigungsverfahren als notwendig erweisen. Solche Beschlüsse sind zusammen mit der Publikation der Genehmigung öffentlich bekannt zu machen. Rechtsmittel Gegen den Festsetzungsbeschluss der Gemeindeversammlung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, erhoben werden (§ 19 Abs. 1 lit. c i.V.m. § 21a VRG). Der Rekurs gegen die Verletzung von Verfahrensvorschriften in der Gemeindeversammlung setzt voraus, dass diese in der Versammlung von irgendeiner stimmberechtigten Person gerügt worden ist. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen oder genau zu bezeichnen. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und soweit wie möglich beizulegen. Das Rekursverfahren in Stimmrechtssachen vor dem Bezirksrat ist grundsätzlich kostenlos, sofern das erhobene Rechtsmittel nicht offensichtlich aussichtslos ist.

Beschlüsse der Einbürgerungen Beschlüsse der Gemeindeversammlung Gemeindeversammlungen Mit Beschluss vom 7. Juni 2022 hat der Gemeinderat Rifferswil unter Vorbehalt vom 13. Juni 2022 vom 13. Juni 2022 der Erteilung des Kantonbürgerrechts und A) Politische Gemeinde

1. Genehmigung Jahresrechnung 2021 2. Genehmigung Gesamtrevision der Entschädigungs- und Besoldungsverordnung 3. Genehmigung Projektierungs- resp. Zusatzkredit von CHF 20'000.00 für die Finalisierung des Bauprojektes für den Ersatz der Brücke Dörflistrasse 4. Genehmigung Gesamtrevision kommunale Richtplanung 5. Genehmigung Teilrevision kommunale Nutzungsplanung

Die Stimmberechtigten der Gemeinde Maschwanden haben an der Gemeindeversammlung vom 13. Juni 2022 folgende Beschlüsse gefasst:

 Abbruzzo, Letizia, weiblich, geb. 1983, von Italien  Pellizzato, Valeria, weiblich, geb. 2017, von Italien Im Sinne von § 20 der kantonalen Bürgerrechtsverordnung (KBüV) erfolgt hiermit die Veröffentlichung dieser Einbürgerungsentscheide. 17. Juni 2022 Gemeinderat Rifferswil

B) Primarschulgemeinde 1. Genehmigung Jahresrechnung 2021 2. Genehmigung Gesamtrevision der Entschädigungs- und Besoldungsverordnung Protokollauflage Die Protokolle liegen ab Dienstag, 21. Juni 2022 im Gemeindehaus, Dorfstrasse 54, 8933 Maschwanden, während den Öffnungszeiten, zur Einsichtnahme auf. Die Berichtigung des Protokolls kann selbstständig nur mittels Aufsichtsbeschwerde beim örtlich zuständigen Bezirksrat als Aufsichtsbehörde verlangt werden. Rechtsmittelbelehrung Von der Veröffentlichung an gerechnet, können beim Bezirksrat Affoltern, im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, folgende Rechtsmittel erhoben werden;  wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen  und im Übrigen innert 30 Tagen schriftlich Rekurs.

Genehmigung Gesamtrevision kommunale Richtplanung, Bekanntmachung der kommunalen Festsetzung

der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung in das Bürgerrecht der Gemeinde Rifferswil aufgenommen:

Die in dreifacher Ausfertigung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen. Die Kosten des Rekursverfahrens hat die unterliegende Partei zu tragen. 17. Juni 2022 Im Auftrag der Vorsteherschaften Gemeinderat Maschwanden Primarschulpflege Maschwanden

1. Die revidierte kommunale Richtplanung, bestehend aus: • Verkehrsplan (Richtplantext) • Verkehrsplan 1:5000 wird festgesetzt und der

Beschlüsse der ev. ref. KirchgemeindeVersammlung Stallikon Wettswil Die Kirchgemeindeversammlung vom Montag, 13. Juni 2022, fasste folgende Beschlüsse: 1. Die Jahresrechnung 2021 wird genehmigt 2. In die Rechnungsprüfungskommission sind für die Amtsdauer 2022 – 2026 gewählt: als Präsident und Mitglied: Beat Röthlisberger, als Mitglieder: Thomas Glanz, Ruedi Brunner, Jasmin Hirt, Daniel Wyss Gegen diese Beschlüsse kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen ab Veröffentlichung schriftlich Rekurs bei der Bezirkskirchenpflege Affoltern, Herrn Martin Billeter, Präsident, Püntenstrasse 16, 8932 Mettmenstetten, erhoben werden.

Die Stimmberechtigten haben an der Gemeinde- bzw. Schulgemeindeversammlung vom 13. Juni 2022 folgende Beschlüsse gefasst: A. Politische Gemeinde 1. Jahresrechnung 2021 – Gemehmigung 2. Verordnung über die zusätzliche Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenhilfe (Gemeindezuschüsse) – Aufhebung B. Primarschulgemeinde 1. Jahresrechnung 2021 – Gemehmigung 2. Schulraumprovisorium Wolfetsloh – Genehmigung Kreditabrechnung Rechtsmittelbelehrung Von der Veröffentlichung an gerechnet, können beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern a.A., folgende Rechtsmittel erhoben werden:  Wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen  Und im Übrigen innert 30 Tagen schriftlich Rekurs erhoben werden.

Die in dreifacher Ausfertigung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen. Wettswil a.A., 17. Juni 2022 Gemeinderat Wettswil a.A. Primarschulpflege Wettswil a.A.

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Das Protokoll liegt für die Stimmberechtigten auf den Gemeinden Stallikon und Wettswil ab 17. Juni 2022 zur Einsichtnahme auf. Beschwerden gegen die Richtigkeit des Protokolls müssen innert 30 Tagen, vom Beginn der Auflage gerechnet, bei der Bezirkskirchenpflege Affoltern, Herrn Martin Billeter, Präsident, Püntenstrasse 16, 8932 Mettmenstetten, eingereicht werden. Ev. ref. Kirchenplege Stallikon Wettswil

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aufgehoben. 2. Der «Erläuternder Bericht gemäss Art. 47 RPV» wird zur Kenntnis genommen. 3. Der Baudirektion des Kantons Zürich wird beantragt, die gesamtrevidierte Richtplanung zu genehmigen. 4. Der Gemeinderat wird ermächtigt, Änderungen zu diesen Beschlüssen in eigener Zuständigkeit vorzunehmen, sofern sie sich als Folge von Rechtsmittelentscheiden oder von Auflagen im Genehmigungsverfahren als notwendig erweisen. Solche Beschlüsse sind zusammen mit der Publikation der Genehmigung öffentlich bekannt zu machen. Rechtsmittel Gegen den Festsetzungsbeschluss der Gemeindeversammlung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, erhoben werden (§ 19 Abs. 1 lit. c i.V.m. § 21a VRG). Der Rekurs gegen die Verletzung von Verfahrensvorschriften in der Gemeindeversammlung setzt voraus, dass diese in der Versammlung von irgendeiner stimmberechtigten Person gerügt worden ist. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen oder genau zu bezeichnen. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und soweit wie möglich beizulegen. Das Rekursverfahren in Stimmrechtssachen vor Bezirksrat ist grundsätzlich kostenlos, sofern das erhobene Rechtsmittel nicht offensichtlich aussichtslos ist.

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Bezirk Affoltern

Freitag, 17. Juni 2022

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Über eine Million besser als budgetiert Die Rechnungen der Wettswiler Gemeinden schlossen trotzdem mit einem Aufwandüberschuss ab Die politische Gemeinde Wettswil hatte für das Jahr 2021 einen Aufwandüberschuss von 1,68 Mio. Franken budgetiert und schloss mit einem Aufwandüberschuss von 250 000 Franken ab. Auch die Primarschulgemeinde hielt das Minus in Grenzen.

nicht das höhere Steuerauf kommen verantwortlich, sondern der Aufwand, der fast eine Million tiefer ausgefallen ist. Wir waren jedoch auch beim Ertrag fast 300 000 Franken tiefer. Dies resultierte im Aufwandüberschuss von 376 000 Franken. Die grosse Abweichung zur Budgetierung auf der Aufwandseite lag primär daran, dass wir überraschenderweise nicht mehr in den Finanzausgleich einzahlen mussten.» Die Nettoinvestitionen in der Investitionsrechnung betrugen mit 737 000 Franken, 197 000 Franken mehr als budgetiert. Dies sei an den höheren Ausgaben für die Schulraumprovisorien gelegen.

Von Salomon Schneider 56 Stimmberechtigte – 2,5 Prozent der Stimmberechtigten – fanden sich am vergangenen Montagabend im Mehrzwecksaal des Schulhauses Aegerten zur Versammlung der politischen Gemeinde ein. Der Wettswiler Finanzvorstand Christoph Ehrsam freute sich über die vielen neuen Gesichter, die er an der Gemeindeversammlung erstmals wahrnahm: «Die Rechnung ist sehr viel besser ausgefallen als budgetiert, weil die Ausgaben massiv tiefer waren als prognostiziert – fast 250 000 Franken bei der ambulanten Pflegefinanzierung, fast 300 000 Franken bei der wirtschaftlichen Hilfe, über 100 000 Franken bei den Gemeindestrassen, fast 100 000 Franken bei der Raumplanung. Bei den Strassen und der Raumplanung werden die Ausgaben aber zu einem späteren Zeitpunkt fällig werden. Zudem hat die ZKB fast 200 000 Franken mehr ausbezahlt und wir mussten fast 400 000 Franken weniger in den Ressourcenausgleich zahlen, da die Steuerkraft gesunken ist.» Das Eigenkapital verringerte sich aufgrund des Aufwandüberschusses von 250 000 Franken auf 36,527 Millionen.

Rechnung wird angenommen Die politische Gemeinde hatte in der Investitionsrechnung Nettoinvestitionen von 1,58 Millionen budgetiert, jedoch nur 187 000 Franken getätigt. Gesamthaft nahm das Nettovermögen pro Einwohner 2021 um 100 Franken zu, auf 4126 Franken. Die Steuerkraft nahm jedoch stark ab, auf 4277 Franken pro Einwohner. Die Abschöpfungsgrenze des Finanzausgleichs stieg jedoch an, auf 4345 Franken. Dies bedeutet, dass die Gemeinden in Wettswil für 2021 nicht mehr finanzausgleichspflichtig sind. Christoph Ehrsam: «Das Budget sah eine durchzogene Performance vor. Mit dem Rechnungsabschluss können wir jedoch zufrieden sein. Wie sich die Pandemie

Die beiden abtretenden Wettswiler Gemeinderäte Michael Keller (2. v. l., Sicherheitsvorstand) und Christoph Ehrsam (Finanzvorstand), flankiert von den neu gewählten Gemeinderäten Peter Gretsch und Sarah Willimann, die am 1. Juli ihr Amt antreten. (Bild Salomon Schneider) weiterentwickeln wird, wissen wir nicht und auch die Folgen des Ukraine-Kriegs auf Gesellschaft und Wirtschaft können wir noch nicht abschätzen. Deshalb können wir die finanzpolitischen Auswirkungen auf die Gemeinde für dieses und die nächsten Jahre schwierig voraussehen.» Die Jahresrechnung 2021 wurde mit grosser Mehrheit angenommen.

Weshalb Gemeindezuschüsse jetzt abschaffen? Als nächstes Traktandum stellte Fritz Kurt die Aufhebung der Verordnung über die zusätzliche Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenhilfe vor: «Durch die Ergänzungsleistungen zur AHV und IV können Menschen, die Unterstützung benötigen, ein würdiges Leben führen. Der ursprüngliche Zweck der Gemeindezuschüsse besteht nicht mehr, da Menschen in Heimen und Institutionen voll versorgt sind.» Die Gemeindezuschüsse betrugen 2021 36 000 Franken und sollen noch bis Ende 2023 ausbezahlt werden. Für Einzelpersonen wurden monatlich 160 Franken ausgerichtet, für Ehepaare 240. Auf die Frage, weshalb der jetzige Zeitpunkt für die Abschaffung gewählt worden war und weshalb diese Hilfen ausbezahlt wurden, antwortete Fritz Kurt: «Seit die Verordnung 1988 eingeführt wurde, haben sich viele Gesetze verändert. Wir haben mit der Abschaffung jedoch gewartet, bis wir gesehen

haben, dass die neuen Gesetzesgrundlagen die finanziellen Bedürfnisse aller Wettswilerinnen und Wettswiler abdecken. Es lässt sich sagen, dass sich die neu aufgegleiste Pflegefinanzierung bewährt. Die Abschaffung führt zudem zu einer Minderbelastung des Finanzhaushalts.» Die Kosten, die von den Beihilfen getragen wurden, müssen künftig von den Bezügerinnen und Bezügern von Ergänzungsleistungen selber getragen werden. «Die Überbrückungsfinanzierungen sind von dieser Verordnung nicht betroffen», so Fritz Kurt. «Hier geht es nur um Menschen über 65 Jahre, die Zuschüsse zu AHV und IV erhalten.» Die Gemeindeversammlung stimmte dem Antrag zur Aufhebung der Gemeindezuschüsse mit grosser Mehrheit zu.

Verdiente Gemeinderäte verabschiedet Zum Abschluss der Gemeindeversammlung wurde Christoph Ehrsam, der bei den Wahlen im März nicht mehr angetreten war, nach 18 Jahren als Gemeinderat verabschiedet. Gemeindepräsidentin Katrin Röthlisberger: «Danke für alles, was du für uns geleistet hast. Es hat grossen Spass gemacht, mit dir zusammenzuarbeiten. Ich werde mich immer wieder gerne an unsere guten, angeregten Gespräche erinnern.» Auch Ehrsam bedankte sich, «für die Kollegialität im Gremium und die wichtigen Inputs aus der Bevölkerung».

Sicherheitsvorstand Michael Keller war nach zehn Jahren als Gemeinderat nicht mehr angetreten. Katrin Röthlisberger: «Wir waren sehr überrascht, dass du nach ‹nur› zehn Jahren schon wieder zurücktrittst. Auch mit dir war die Zusammenarbeit super und wir hätten sie gerne noch viel länger gepflegt.» Keller gab das Lob zurück und würdigte auch den «super Job», den die Verwaltung leiste: «Wir hatten viel Bevölkerungswachstum und Kanton und Bund fordern immer mehr von den Gemeinden. Die Mitarbeitenden unserer Verwaltung sind 1A und wir sollten dies ab und zu erwähnen.» Peter Gretsch wurde als langjähriger RPK-Präsident verabschiedet. Er wurde in den Gemeinderat gewählt: «Wir hatten oft harte Diskussionen und waren trotzdem respektvoll. Dafür möchte ich mich ganz besonders bei Christoph Ehrsam herzlich bedanken. Und natürlich freue ich mich sehr, künftig im Gemeinderat wirken zu können.» Markus Schneider stellte sich nach acht Jahren RPK ebenfalls nicht mehr zur Verfügung und Katrin Röthlisberger verdankte seinen Einsatz.

Primarschule senkt Aufwand Die Jahresrechnung 2021 der Primarschule wurde von Barbara Laasch vorgestellt: «Auch dieses Jahr ist der Rechnungsabschluss besser herausgekommen als budgetiert. Dieses Jahr war aber

Nettoschuld pro Einwohner Der Aufwandüberschuss von 376 000 Franken wurde vom Eigenkapital abgezogen, das nun 10,43 Millionen beträgt. Der Selbstfinanzierungsgrad lag 2021 bei 108 Prozent – was ein überdurchschnittlicher Wert ist. Trotzdem weist die Gemeinde Wettswil eine Nettoschuld pro Einwohner von 1071 Franken auf – Ende 2020 waren es noch 1084 Franken gewesen. Die Jahresrechnung 2021 der Primarschule Wettswil wurde mit grosser Mehrheit angenommen. Ebenso im Anschluss die Kreditabrechnung des Schulraumprovisoriums Wolfetsloh. Die Rechnung schloss mit 483 000 Franken um 84 000 Franken teurer als budgetiert. Die Zusatzkosten waren zustande gekommen, da ein anderer Kranstandplatz gewählt werden musste, was einen grösseren Kran und mehr Bauaufwand mit sich brachte und sich die Bauarbeiten durch den nassen Sommer schwieriger gestalteten. Die RPK erachtete die Abweichungen als «nachvollziehbar und notwendig». Auch in der Primarschulpflege gab es zwei Rücktritte, Barbara Laasch und Cécile Simonet. «Es war eine super Zusammenarbeit mit euch und ich bedaure es sehr, dass es nicht viele Jahre mehr sein konnten», verdankte Primarschulpräsident Roger Schmutz die Behördentätigkeit seiner Kolleginnen. Barbara Laasch: «Ich bedanke mich ganz herzlich bei der politischen Gemeinde für die hervorragende Zusammenarbeit. Ich habe – trotz kritischer Fragen – auch immer gerne mit der RPK zusammengearbeitet.»

Stromlücke und Energieproduktion auf dem eigenen Hausdach

Grosses Interesse am Solaranlass in Bonstetten Rund 80 Interessierte folgten am 10. Juni der Einladung der noch jungen Fachgruppe Energie Bonstetten zur bereits zweiten Veranstaltung innerhalb des Themenkreises «lokale Energie». Vor dem Hintergrund von Strommangellagen, neuem Energiegesetz, dem Wunsch nach Versorgungssicherheit und der Frage, wie lokale Energie auch lokale Wertschöpfung bedeuten kann, hörten über 80 Personen den Referenten interessiert zu. Yannic Litscher, EKZFachmann im Bereich Naturstrom und Strombeschaffung, sprach über die Verbrauchsentwicklung, die Rolle und Möglichkeiten erneuerbarer Energien und die Bestimmungen aus dem neuen

Nach den Referaten war das Interesse an einem eigenen Solardach mancherorts nicht nur geweckt, sondern regelrecht angestachelt. Der moderierende Gemeinderatspräsident Erwin Leuenberger musste die im Nachgang sprudelnden Fragen nach über einer halben Stunde unterbrechen und durfte auf die Möglichkeit zum Austausch am anschliessenden Apéro hinweisen. An diesem standen auch lokale Anbieter von Solar- und Finanzierungslösungen für Fragen zur Verfügung. Fachgruppe Energie Bonstetten

Der zweite Informationsanlass der Fachgruppe Energie Bonstetten stiess auf grosses Interesse. (Bild zvg.) Präsentationen zum Anlass auf der Website

Energiegesetz. Raphael Frei, Energieberater und Solarspezialist, referierte

über Möglichkeiten, Kosten und Erträge der Fotovoltaik und Markus Reich,

Gemeinderat Bonstetten, zum Bewilligungsverfahren.

der Gemeinde Bonstetten: www.bonstetten.ch, Suchen nach Energieförderung, Publikationen.

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Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf. Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314–316 PBG). Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Affoltern am Albis Bauherrschaft: John André Eikevaag, Melchior-Hirzel-Weg 17, 8910 Affoltern am Albis Projekt: Erstellung Sitzplatzeinfriedung, Melchior-Hirzel-Weg 17, 8910 Affoltern am Albis Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 5723, Zone: W2c

Affoltern am Albis Bauherrschaft: Homereno GmbH Rüdigerstrasse 17, 8045 Zürich Projekt: Umnutzung von Gewerberäumen zu Wohnungen und Umbau bestehender Wohnungen Zürichstrasse 81, 8910 Affoltern am Albis Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 2861, Zone: Z4, privater Gestaltungsplan Oberdorf

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Affoltern am Albis Am 14. Juni 2022 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

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Bezirk Affoltern

Freitag, 17. Juni 2022

Positive Rechnungsabschlüsse

Gemeindeversammlung Rifferswil mit der Sekundarschule Hausen

Verwaltungsrat bestätigt

Generalversammlung der Spital Affoltern AG Die Jahresrechnung und die Wahl des Verwaltungsrats waren am Mittwochabend im Kasinosaal Affoltern unbestritten. Mehr interessiert haben die Infos zum Stand der Verhandlungen mit der Gesundheitsdirektion. Von ThoMas sTöckli

Die abtretenden Mitglieder des Gemeinderats und der Sekundarschulpflege zusammen mit dem Gemeindepräsidenten Christoph Lüthi (hinten). Von links: Katja Lüchinger, Hugo Walter, Regula Baer und Martin Wälti. Es fehlt Claudia Strasky. (Bild Marianne Voss)

Die Jahresrechnungen der Sekundarschule Hausen sowie der politischen Gemeinde Rifferswil schlossen beide mit einem Ertragsüberschuss ab. Sie wurden am vergangenen Mittwoch von den Stimmberechtigten genehmigt. Die scheidenden Behördenmitglieder wurden mit Dank verabschiedet. Von Marianne Voss 20 Stimmberechtigte waren am Mittwochabend in der Rifferswiler Turnhalle anwesend, um über die Jahresrechnung der Sekundarschule Hausen (Kreisschulgemeinde Hausen, Kappel, Rifferswil) abzustimmen. Finanzvorsteherin Eva Huwiler stellte die Erfolgsrechnung 2021 vor, die mit einem Ertragsüberschuss von 61 958 Franken positiv und weit über dem budgetierten Verlust von

525 799 Franken abschliesst. Grund dafür sind die Steuereinnahmen, die höher als erwartet ausfielen. Die Jahresrechnung wurde einstimmig genehmigt. Präsidentin Regula Baer informierte über den Bau der Dreifachturnhalle in Hausen und wies auf die Abstimmung am 27. November hin. Dann wird an der Urne über den von der Sekundarschulgemeinde vorgeschlagenen Beitrag von zwei Millionen Franken abgestimmt. Im Anschluss an die Versammlung wurden Regula Baer und Martin Wälti mit Dank, Blumen und Applaus von ihrem Amt in der Sekundarschulpflege verabschiedet.

Fast eine Million besser An der Versammlung der politischen Gemeinde nahmen 27 Stimmberechtigte teil. Auch dort stand nur die Abnahme der Jahresrechnung 2021 auf dem Programm. Finanzvorstand Walter Jäggi präsentierte den Anwesenden die

Brand im «Albisbrunn»

Jahresrechnung mit einem Ertragsüberschuss von 970 035 Franken. Sie weist einen Gesamtaufwand von 6,37 Millionen und einen Gesamtertrag von 7,35 Millionen Franken aus. Abweichungen sind in fast allen Bereichen vorhanden. Besonders relevant sind die höher als erwarteten Steuereinnahmen und die Jubiläums- sowie die Sonderdividende der ZKB. Die Investitionsrechnung im Verwaltungsvermögen zeigt bei Ausgaben von 315 468 und Einnahmen von 104 150 Franken Nettoinvestitionen von 211 318 Franken. Die Jahresrechnung wurde einstimmig gutgeheissen. Gemeindepräsident Christoph Lüthi verabschiedete die abtretenden Behördenmitglieder des Gemeinderates und der RPK und dankte ihnen herzlich für ihr Engagement. Aus der RPK treten Christian Baer, Maya Feld und Jürg Weber zurück, aus dem Gemeinderat Katja Lüchinger, Claudia Strasky und Hugo Walter. Auch sie erhielten Blumen und warmen Applaus.

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Die Ämtler Gemeinden sind offenbar zufrieden mit der Arbeit, welche die drei Verwaltungsrätinnen und vier Verwaltungsräte der Spital Affoltern AG leisten. Nur so lässt es sich erklären, dass Stefan Gyseler (Präsident), Sabine Braendle (Vizepräsidentin), Ronald Alder, Rebekka Bommer-Gemperle, Thomas Giudici, Erwin Höfliger und Dominique Wegener alle mit satten 100 Prozent der Stimmen im Amt bestätigt wurden. Stellvertretend für Christoph Lüthi, der die gleichzeitig stattfindende Gemeindeversammlung in Rifferswil (Artikel links) zu leiten hatte, präsentierte Diana Caruso im Namen der Findungskommission die Wahlresultate. CFO Mathias Rechsteiner hatte zuvor die Jahresrechnung 2021 präsentieren dürfen. Sie schliesst mit einem Ergebnis von 1,04 Mio. Franken im Plus ab. «Im Vergleich mit anderen Spitälern stehen wir gut da», ordnete er ein und nannte die höhere Leistungserbringung und den höheren Anteil an Zusatzversicherten als wichtige Faktoren für das positive Ergebnis. Verbessert haben sich auch die Liquidität (10 Mio. Franken) und die Eigenkapitalquote (knapp 60 %). Im stationären Bereich hat das Spital Affoltern bei der Akutgeriatrie und Palliative Care (+9 %) zugelegt, rückläufig entwickelten sich die Behandlungszahlen in der Psychiatrie (−6 %) und Chirurgie (−7 %) sowie vor allem in der Inneren Medizin (−16 %), wobei hier die Komplexität der Behandlungen zugenommen hat. Im ambulanten Bereich wurde ein Plus von 18 Prozent registriert. Geld lässt sich damit allerdings kaum verdienen. Die ambulanten

Behandlungen hinterlassen einen Fehlbetrag von über 4 Mio. Franken. Das machen auf stationärer Seite Akutgeriatrie und Palliative Care mit je knapp 2 Mio. Franken Plus beinahe wett. Nicht kostendeckend funktionieren dagegen Chirurgie (−700 000 Franken) und Innere Medizin (−233 000 Franken). Die Jahresrechnung wurde einstimmig genehmigt wie vorher schon das Protokoll der Generalversammlung 2021 und nachher die Verwendung des Bilanzgewinns von 8,55 Mio. Franken (Vortrag auf neue Rechnung) sowie der Jahresbericht 2021. Zu den Entschädigungen für den Verwaltungsrat (149 000 Franken) und die Geschäftsleitung (2,23 Mio. Franken) rügte Edwin Ehrenbaum im Namen des Gemeinderats Mettmenstetten, dass die Geschäftsleitung mit elf Personen für ein kleines Spital überdotiert sei. Genehmigt wurde dies trotzdem. Der Verwaltungsrat erhielt in der Folge auch die Décharge, die Entschädigung des Verwaltungsrats bleibt, ebenso wurde die BDO für ein weiteres Jahr als Revisionsstelle bestätigt. Im abschliessenden Informationsteil orientierten Stefan Gyseler und Lukas Rist über den Stand der Verhandlungen mit der Gesundheitsdirektion zur Vergabe der Leistungsaufträge für die Spitalliste 2023 (siehe Frontseite). In diesem Zusammenhang nannte der VRPräsident die Unsicherheit bis zum definitiven Entscheid des Regierungsrats Mitte August und das Ausmass der Unruhen im Zusammenhang mit dem anlaufenden Transformationsprozess bis Ende Jahr als «kritische Zeiträume». Der Baustart zum Dialysezentrum auf dem OVA-Areal soll gemäss Lukas Rist im Spätherbst erfolgen. Der Impfbetrieb läuft gleichenorts voraussichtlich bis Ende 2022. Bisher wurden über 100 000 Impfungen verabreicht und über 80 000 Tests durchgeführt. Aktuell seien es noch 40 bis 70 Tests pro Tag, zur Spitzenzeit im Herbst 2021 waren es 520. «Ich hoffe, dass es diesen Herbst nicht mehr so viele werden», so der Spitaldirektor.

Projektwoche mit vielen Highlights

Feuerwehreinsatz im Jugendheim in Hausen Klassenübergreifende Aktivitäten an der Sek Mettmenstetten Bei einem Brand in einem Wohnhaus des «Albisbrunn» in Hausen entstand am Mittwochnachmittag, 15. Juni, ein Sachschaden von zirka hunderttausend Franken. Verletzt wurde niemand. Kurz nach 15.30 Uhr ging am Mittwoch bei der Einsatzzentrale von Schutz und Rettung die Meldung ein, dass Flammen aus dem Dach eines Wohnhauses schlagen würden. Die sofort ausgerückten Löschkräfte brachten den Brand rasch unter Kontrolle, sodass ein Übergreifen auf andere Gebäude verhindert werden konnte. Vorsorglich wurden die Bewohner der Liegenschaft evakuiert. Verletzt wurde niemand. Der entstandene Sachschaden dürfte gemäss Angaben der

Kantonspolizei Zürich gegen hunderttausend Franken betragen. Die Ursache des Feuers wird durch den Dienst Brandermittlung der Kantonspolizei Zürich untersucht. Gemäss jetzigem Erkenntnisstand dürfte eine technische Ursache im Vordergrund stehen. Wegen des Brandes musste die Ebertswilerstrasse bis etwa um 17 Uhr gesperrt werden. Der Verkehrsdienst der Feuerwehr richtete eine Umleitung ein. Die Feuerwehr Oberamt wurde bei den Löscharbeiten durch die Feuerwehr Knonaueramt Süd und die Stützpunktfeuerwehr Affoltern unterstützt. Nebst der Kantonspolizei Zürich und einer Patrouille der Stadtpolizei Affoltern stand vorsorglich ein Rettungswagen von Schutz und Rettung Zürich mit Notarzt im Einsatz. (red.)

Die Autodrehleiter der Feuerwehr Affoltern am Brandobjekt. (Bild Kapo ZH)

Die klassenübergreifende Projektwoche wird bestimmt in positiver Erinnerung bleiben. (Bild zvg.)

Anfang Juni veranstaltete die Sek Mettmenstetten eine Projektwoche. In vielen verschiedenen Kursen konnten die Jugendlichen zum Beispiel Pfeilbogen bauen, Sinnesorgane erforschen, Malen, Lebensgeschichten hören, «biken und hiken», tanzen oder «Rückschlagspiele» trainieren. Alle drei Jahre findet an der Sek Mettmenstetten eine klassenübergreifende Projektwoche statt. Dieses Jahr konnten die 247 Schülerinnen und Schüler aus 13 verschiedenen Angeboten auswählen. Gemäss persönlichen Neigungen und Interessen konnten sportliche, kreative, beziehungs- oder umweltfördernde Inhalte gewählt werden. Im Projekt «Outdoor Experience» fuhren die Jugendlichen mit den Fahrrädern an den Türlersee, wo sie ihre eigenen Zelte aufstellten und eine Nacht verbrachten. Am nächsten Tag wurden die Erfahrungen ausgetauscht und ein

selbstständiger Ausflug mit Übernachtung wurde in Kleingruppen geplant und realisiert. In weiteren Gruppen gab es «BikeTouren» gepaart mit Wanderungen oder polysportive Aktivitäten wie Squash, Badminton und Tennis. Eine Gruppe unternahm sogar begeistert eine TanzWeltreise mit Afrodance, Salsa, Bollywood sowie Linedance.

Highlights und positive Erinnerungen Es bestand zudem die Möglichkeit, ein Kinderprogramm zu planen und durchzuführen. Zwanzig handwerklich begabte Schülerinnen und Schüler fertigten einen modernen Langbogen aus Eschenholz mit Glasfaserverstärkung an und lernten damit schiessen. Andere lernten mehr über die Gestaltung einer Kunstmappe oder das Zeichnen von Tieren und Gebäuden. Eine Gruppe verschönerte Alltagsgegenstände kreativ, eine weitere setzte sich mit der englischen und französischen Küche auseinander, kochte entspre-

chend und kommunizierte jeweils in der passenden Landessprache miteinander. Natürlich durfte auch ein Umweltthema nicht fehlen. In «Global denken, lokal handeln» wurden mit Fachpersonen aktuelle Themen diskutiert. Dabei durchdachten die Jugendlichen das Verhältnis «Umwelt, Mensch, Natur» kritisch und suchten nach praktischen Lösungsansätzen für den Alltag. Im Alltag sind «Sinnesorgane für Menschen wie Türen in die Umwelt». Durch praktische Übungen konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer eigene Erfahrungen mit Sinneswahrnehmungen machen, beispielsweise mit einem Ausflug in das Restaurant Blinde Kuh in Zürich. Eine weitere Gruppe setzte sich mit Menschen in unterschiedlichen Gesellschaftsschichten auseinander und lernte dabei eine reiche Vielfalt von Lebensgeschichten kennen. Die Projektwoche der Sekundarschule Mettmenstetten war für Lehrpersonen und Schülerinnen ein tolles Erlebnis, das in bester Erinnerung bleibt. Erika Bigler, Sekundarlehrerin


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Veränderungen im Gemeinderat Hausen

Praxisbezogenes Lernen für das Leben nach der Schule

Christoph Tandler hat nach zehnjähriger Tätigkeit in der Tiefbaukommission und zwölf Jahren im Gemeinderat seinen Rücktritt als Gemeinderat von Hausen per Ende Juni 2022 und damit auf das Ende dieser Legislatur hin eingereicht. Christoph Tandler begründet seinen Entscheid mit persönlichen Umständen, die sich seit den Wahlen für ihn verändert haben. Zudem sei der Zeitpunkt günstig, nachdem er an der Gemeindeversammlung vom 8. Juni 2022 mit der Genehmigung von drei Kreditabrechnungen die zugehörigen Grossprojekte aus seinem Ressort zu einem erfolgreichen Abschluss bringen konnte. Ferner sind weitere Grossprojekte, bei denen er sich federführend engagiert hat, wie der Anschluss an die Abwasseranlage Schönau und die Dreifachsporthalle an einem Projektstand angelangt, wo sich ein Wechsel anbietet. Christoph Tandler möchte deshalb dem Gemeinderat die Möglichkeit geben, über die Nachfolge für sein Ressort bereits an der konstituierenden Sitzung der neuen Legislatur Anfang Juli zu bestimmen. Der Gemeinderat Hausen akzeptiert diesen Entscheid mit grossem Bedauern und verdankt Christoph Tandler seinen langjährigen Einsatz für die Gemeinde Hausen. In seine Ära fallen diverse komplexe Sanierungs- und Neubauprojekte – anstelle vieler erwähnt seien hier beispielhaft der Neubau des Reservoirs Ebertswil und der Vertragsschluss sowie die Krediterwirkung betreffend Anschluss an die Abwasseranlage Schönau in Cham –, von welchen die Einwohner von Hausen noch lange profitieren werden. Der Gemeinderat hat – unter Vorbehalt der Genehmigung des Entlassungsgesuches durch den Bezirksrat – sofort Ersatzwahlen angeordnet, welche bereits am 25. September durchgeführt werden sollen. Christoph Tandler steht der Gemeinde auch nach dem 30. Juni 2022 noch beratend zur Verfügung, um einen möglichst reibungslosen Übergang zu gewährleisten. Christoph Rohner, Gemeindeschreiber

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Tag der offenen Tür in der Zürcherischen Pestalozzistiftung in Knonau Mehr über die Stiftung erfahren und bei Spiel, Speis und Trank einen unbeschwerten Sonntag erleben: Das bietet der Tag der offenen Tür der Zürcherischen Pestalozzistiftung in Knonau. von Werner Schneiter Ganz so intensiv werden die vielen Spielmöglichkeiten an diesem heissen Sonntag nicht genutzt, schattenspendende Plätze schon eher. Gleichwohl ist die Freude spürbar, dass der Tag der offenen Tür nach zweijährigem Unterbruch wieder stattfinden kann. «Hier kann man unsere Stiftung kennenlernen, und schon bei den Vorbereitungsarbeiten kam bei den Kindern gute Stimmung auf. Freuen sich die Kinder, dann haben wir unseren Job gut gemacht», sagt Peter Felder, seit bald zwei Jahren Institutionsleiter. Zur Pestalozzistiftung gehören eine Sonderschule für Primarschüler von der 1. bis zur 6. Klasse, dazu Sekundarschüler, die in drei Wohngruppen leben (Knaben, altersdurchmischt). Das Schuljahr startet im August mit sechs neuen Schülern. In Knonau werden in drei Klassen durchschnittlich je sechs Schüler unterrichtet – von insgesamt acht Lehrkräften, einschliesslich Klassenassistenz und Fachlehrkräften. Ihnen stellt sich die Herausforderung, den Kindern, die ein breites Spektrum an Handicaps aufweisen, gerecht zu werden. Stundenpläne sind da sehr individuell und bedürfnisgerecht angelegt. «Kein Kind ist wie das andere; nicht alle schaffen ganztägige Lektionen», hält Peter Felder fest.

Sackhüpfen als Spielmöglichkeit am Tag der offenen Tür in der Pestalozzistiftung, beobachtet von Schulleiterin und Lehrerin Claudia Balmer. (Bild Werner Schneiter) Fokus auf die Berufsvorbereitung Unterricht ist in der Stiftung betont praxisbezogen, fokussiert auf die Berufsvorbereitung; Schulkinder müssen die Stiftung nach dem 9. Schuljahr verlassen. Bis zu diesem Zeitpunkt leisten sie Arbeitseinsätze auf dem Bauernhof, verrichten zum Beispiel Stalldienst. Oder

sie gehen mit Schulleiterin Claudia Balmer alle zwei Wochen an einem Vormittag in den Wald und setzen sich dort mit dem Werkstoff Holz auseinander. Oder sie stehen dem Hauswart beiseite, entsorgen Abfall. Genutzt werden können ausserdem externe Therapieangebote, pädagogisches Reiten und anderes mehr. Agnes Klicov aus Bonstet-

Eine eigene Art, den Schulweg zu bewältigen Annika und Shirin aus Ottenbach fahren auf dem Einrad in die Schule

Zwei Mädchen fahren auf zwei Rädern in die Schule. Würden sie mit dem Velo in die Schule radeln, wäre das keine grosse Sensation. Sie könnten natürlich auch verbotenerweise zusammen auf nur einem Fahrrad sitzen, auch das wäre nicht erwähnenswert. Darum ist der Einstiegssatz genau zu lesen. Annika und Shirin, beste Freundinnen, fahren nämlich auf völlig verschiedenen Schulwegen mit je einem Rad in die Schule. Ihre Vehikel sind so zu beschreiben: Ein einfaches einzelnes Velorad, links und rechts der Nabe ein Pedal und eine ziemlich hohe Sattelstütze, viel mehr gibt es bei diesem Fahrzeug nicht zu schildern. Zu sehen sind solche Fahrräder eher selten und wenn, dann vielleicht noch in einem kleinen Zirkus. Und – fast täglich auf gewissen Schulwegen in Ottenbach.

Geschicklichkeit prüfen Auf die Frage, warum sie denn um Gottes willen nicht ganz einfach auf

Christoph Tandler tritt zum Legislaturwechsel aus dem Gemeinderat Hausen zurück. (Archivbild zvg.) ANZEIGE

Lieblingsrezept g p ggefunden! Emma hat es ausprobiert: Pouletstreifen an Limetten-K Kerbel-Sauce

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ten hat einen zwölfjährigen Sohn, der seit einem Jahr in Knonau unterrichtet wird. Sie ist begeistert: «Ich habe schon ein paar Schulen gesehen, aber das ist bei Weitem die Beste. Man geht auf die Kinder ein, nimmt Rücksicht auf ihre Bedürfnisse und bringt viel Geduld auf. Das Angebot ist gross, Organisation und Information sind top.»

Zirkusreif auf dem Schulweg: Annika und Shirin beherrschen die Kunst des Einradfahrens. (Bild Martin Mullis)

einem normalen Fahrrad zu Schule pedalen, lachen die beiden elfjährigen Mädchen herzlich, wenn auch mit einem etwas mitleidigen Blick. Shirin hat die Kunst des Einradfahrens im Zirkus «Biber» bewundert, Annika hingegen behauptet, dass sie es reizte, ihre Geschicklichkeit einmal zu prüfen. Beide Mädchen haben das Einradfahren übrigens innert weniger Wochen erlernt. Ihre Sportgeräte wünschten sich beide als Weihnachtsgeschenk und seither pedalen sie regelmässig damit zur Schule. Neben der Bewunderung von Spaziergängerinnen und Passanten erleben sie aber auch einen eigentlichen Boom. Zeitweise gab es in Ottenbach nämlich fast ein Dutzend Mädchen (keine Knaben!), welche die Kunst des Einradfahrens ebenfalls lernen und ausüben wollten. Bei den allermeisten hielt sich die Euphorie allerdings in engen Grenzen und nach kurzer Zeit wurden die Einräder wieder gegen Trottinetts und normale Velos getauscht. (mm)

Ein verregnetes, aber abenteuerreiches «Pfila»

Die Cevianerinnen und Cevianer haben sich ins Dschungelcamp gewagt Nach einer anstrengenden, schönen Wanderung sind die Cevianerinnen und Cevianer aus Bonstetten und Hedingen am Lagerplatz angekommen, wo sie die Stars schon erwarteten. So wurden die Zelte aufgebaut und anschliessend eine Dschungelcamp-Challenge bewältigt, womit der Zvieri verdient werden konnte. Am Abend liess man den ereignisreichen Tag am Lagerfeuer mit Singen und Marshmallows ausklingen. Am Sonntag stand ein ausgiebiger Brunch auf dem Programm und es soll-

Die Cevianer hatten eine tolle Zeit und freuen sich aufs nächste Jahr. (Bild zvg.)

te trotz des Regens ein schöner Tag folgen. Am Abend tanzten die Cevianerinnen und Cevianer gemeinsam mit den Stars zu diversen Liedern und bastelten anschliessend gemütlich. Am Montag war es auch schon wieder Zeit, das Lager abzubauen, wobei alle gemeinsam anpackten. Feine Burger dienten als Stärkung für die kleine Wanderung auf dem Rückweg. Bei schönstem Wetter ging es dem Hallwilersee entlang und dann mit dem Zug zurück nach Bonstetten. Meret Näf v/o Jeva


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Nach dem Spiel nahmen sich die FCZ-Spieler viel Zeit, um Autogramme für die zahlreichen Fans zu schreiben. Privat reiste FCZ-Goali Yanick Brecher an (kleines Bild oben). Vor Ort war auch das FCZ-Präsidenten-Ehepaar Heliane und Ancillo Canepa (kleines Bild unten). (Bild gross Martin Platter)

Volksfeststimmung im Jonentäli Der FCZ besiegt im Freundschaftsspiel in Hausen den FC Baden mit 11:0 Der amtierende Schweizer Meister FC Zürich lief am Mittwoch in Hausen auf – ganz zur Freude der zahlreichen Fans.

«Hey Yanick, was läuft?» Näher kommt man als Fan dem Keeper des FC Zürich, Yanick Brecher, sonst nicht – wie am

Mittwoch beim Freundschaftsspiel FC Zürich gegen FC Baden in Hausen. Brecher reise wie seine Spielerkollegen nicht im grossen Teambus an, sondern im Privatauto. Auf dem Weg zum Stadion im Jonentäli plaudert Brecher locker. «Ich bin gerne in der Provinz. Der Kontakt zu den Fans ist so nah wie sonst selten.» Nach der errungenen Schweizer Meisterschaft habe er viele Gratulationen erhalten, «auch von ehemaligen

Timo Sykora aus Hausen.

FC-Hausen-Präsident Thomas Irminger.

Luc MÜLLer

Ich bin schon mit meinem Vater als 8-Jähriger an die Spiele des FC Zürich gegangen. Zu meinen Lieblingsspielern gehörten früher Fredy Chassot.

Spielern, Trainer und von Kollegen, von denen ich lange nichts mehr gehört hatte.» Nach knapp zwei Wochen Ferien sind die FCZ-Stars schon wieder im Training. Brecher dazu mit einem schelmischen Lächeln: «Ein bisschen mehr Ferien hätten es sein können.» Auch Heliane und Ancillo Canepa waren gut gelaunt nach Hausen angereist. «Wir kennen das Säuliamt und Hausen gut. Wir spazieren hier viel mit

unseren Hunden», erklärte das FCZ-Präsidenten-Ehepaar. Die Auftritte auf dem Land seien wichtig für die Fanbindung, so Ancillo Canepa. «Auch die Spieler haben viel Spass dabei. Denn sie erhalten unmittelbar eine Reaktion auf ihre Leistungen. Jetzt nach dem Meistertitel gibt es natürlich viele Komplimente.» Das Spiel gegen den FC Baden, der neu in die Promotion League einzog, wurde bei schönstem Fussballwetter um

18.30 Uhr angepfiffen. Der Schweizer Meister gewann die Partie standesgemäss mit 11:0. Krankheitshalber abwesend war der neue FCZ-Trainer Franco Foda. Nach Spielschluss durften die Fans das Spielfeld stürmen und sich bei den Fussballstars mit Autogrammen eindecken. Wie gesagt: So nah kommt man als Fan den FCZ-Kickern sonst nicht, wie hier in der Provinz.

Jannick, Flurina und Nils Huber aus Bad Ragaz.

Ich bin schon immer ein grosser Fan des FC Zürich. Dass das Team heute bei uns spielt, ist ein Traum. Die Stimmung und das Wetter passen – einfach fantastisch!

Wir sind mit unserem Vater da, der früher in Hausen gewohnt hat. Wir sind grosse Fans. Im ganzen Schulhaus ist Nils der Einzige, der mit einem FCZ-Trikot rumläuft. Beim Aufwärmen: Stephan Seiler und Blerim Dzemaili. (Bilder Luc Müller.)

Yannick Imhof aus Rifferswil.

Ich bin oft an einem FCZ-Match dabei. Dass das Team heute in Hausen spielt, ist super. Ich spiele selber Fussball als Stürmer. Darum mag ich Assan Ceesay besonders.

Omar Karkoush aus Rifferswil.

Leano Steiner aus Zürich.

Der FC Zürich ist eine tolle Mannschaft. In meinem Zimmer hängt ein FCZ-Poster. Meine Lieblingsspieler sind Blerim Dzemaili und Assan Ceesay.

Ich besuche meine Grossmutter in Hausen und bin gleich noch zum Match gekommen. Ich bin Fan vom FC Zürich. Mein Lieblingsspieler: Wilfried Gnonto. Die Juniorinnen und Junioren des FC Hausen freuen sich auf den FC Zürich.


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Kurze Traktanden, interessante Informationen und viel Genuss

BUCH-TIPP

«Dschinns» VON SIMONE EUTEBACH, BIBLIOTHEK WETTSWIL Was für ein Familienkaleidoskop! Die deutsche Autorin Fatma Aydemir legt in ihrem zweiten Roman nach «Ellbogen» fulminant nach. Dreh- und Angelpunkt, den sie nie Simone Eutebach. aus den Augen (Bilder zvg.) verliert: Vater, Mutter, vier Kinder, die wie Kometen umeinander kreisen, mal näher, mal weiter entfernt. Nach dreissig Jahren Gastarbeit in Deutschland kommt Hüseyin in Istanbul an. Auf diesen Traum hat er sein Leben ausgerichtet: hart arbeiten, den Kindern eine Perspektive schenken und sich im Ruhestand im Heimatland niederlassen. Istanbul ist nicht seine Heimat, denn er ist Kurde, aber es ist das Land seiner Vorfahren, seiner Sprache. Gespart hat er für diesen Ruhestand, eine Wohnung gekauft und so eingerichtet, dass sie auch seiner Frau gefallen wird. Nun betritt er sie erstmals, allein. Geniesst den Augenblick, den Ausblick, atmet ein und dann nur noch einmal aus. Im Fallen begreift er, es ist sein Ende. Herzinfarkt. Sein Ende ist ein Anfang für die verbliebenen fünf Menschen, die denselben Nachnamen tragen und die trotzdem grundverschiedene Erfahrungen gemacht haben und die unterschiedlich an diese Familie angebunden sind. Zufällig miteinander verwandte Menschen, die nun zur Beerdigung anreisen und doch nicht alle rechtzeitig ankommen. Alle haben sie ihr eigenes Gepäck dabei: Geheimnisse, Wünsche, Wunden. Dschinns. Das meiste davon unausgesprochen. Jetzt kommen alle zu Wort. Ümit ist der Nachzügler. Als einziges Kind in Deutschland geboren, kämpft er sich gerade mühsam durch die Pubertät, versucht, sich in der Welt zu verorten. Ihm fehlt jemand, der ihm Geleit gibt, ihn bestärkt in seinen widersprüchlichen Gefühlen. Die 90er-Jahre, in denen die Geschichte spielt, sind noch nicht so liberal und weltoffen. Wer feststellt, sich zu Jungs hingezogen zu fühlen, ist fehl am Platz. Seine ältere Schwester Peri ist schon etwas weiter, befreit aus der häuslichen Enge, mitten im studentischen Grossstadtgetümmel. Doch mit den neuen, feministischen Ideen vermag sie zu Hause niemanden zu beeindrucken. Hakan mag schnelle Autos, er hat eine feste Freundin, eine Deutsche, vielleicht ist es sogar etwas richtig Festes. Ob seine Eltern die Wahl gutheissen? Das ist nicht mehr zu klären, jetzt, da der Tod den Vater so unmittelbar aus dem Leben gerissen hat. Er muss aufs Gas drücken, viele Kilometer liegen vor ihm, die Zeit bis zu einer traditionellen, muslimischen Beerdigung ist kurz. Die Älteste, Sevda, ist diejenige, die am längsten in ihrem Heimatland geblieben ist. Als erst der Vater, dann die

Mutter mit den jüngeren Geschwistern in das fremde, kalte Land gehen, bleibt sie, um mit zwölf Jahren auf die Grosseltern aufzupassen. Es ist ein kleines Dorf, eine Schule besucht sie nicht. Bildung für Mädchen steht nicht oben auf der Prioritätenliste, die Mutter wird es sich später vorwerfen lassen müssen, denn Sevda ahnt: Ohne Schulbildung wird sie sich nur verheiraten lassen können, egal, wo sie lebt. Gerade rechtzeitig vor ihrem 16. Geburtstag wird sie nachgeholt, der Vater kommt persönlich. Sie freut sich, weiss noch nicht, dass ihr Horizont in der kleinen deutschen Stadt begrenzt sein wird: Die Strecke zum Supermarkt bleibt viele Wochen ihre einzige neue Erfahrung. Vier Kinder, vier unterschiedliche Lebenswege. Hart erkämpft, manche mit tiefem Groll gegenüber den Eltern. Doch haben die wirklich so viel falsch gemacht? Welche Dschinns konnten sie auf ihrem Weg nicht abschütteln? Konsequenterweise gehört die letzte kraftvolle Stimme Emine, Hüseyins Ehefrau. Die Grundkonstellation des Familientreffens zu einem Begräbnis ist ein beliebter, keineswegs ungewöhnlicher Ausgangspunkt, doch was die Autorin daraus macht, ist absolut bemerkenswert. Mit Fingerspitzengefühl und den jeweiligen Figuren angemessen, entsteht eine differenzierte Familienaufstellung samt all ihrer verdrängten, schmerzhaften Gefühle. Nicht alle Lücken werden restlos gefüllt, aber genug Enthüllungen sorgen bis zum letzten Satz für die nötige Kraft und Spannung. Bis es mit voller Wucht zur Explosion kommt, welche die Leserinnen und Leser mit sich reisst. Der gut komponierte Aufbau, die sprachlichen (Zwischen-)Töne sowie die modernen gesellschaftlichen Themen dieses Romans sind derart fulminant, dass es ganz bestimmt mein Lesehighlight des Jahres bleiben wird.

Das Kantonale Labor Zürich hat 2021 im Dienst der Gesundheit der Zürcher Bevölkerung über 20 000 Lebensmittel und Gebrauchsgegenstände analysiert. In rund zehn Prozent der Fälle musste eine Beanstandung ausgesprochen werden – was allerdings nicht repräsentativ ist, weil vermehrt dort kontrolliert wird, wo ein Anlass dazu besteht. Bei fast der Hälfte der beanstandeten Proben ging es um mikrobiologische Mängel, weiter um Rückstände, die Kennzeichnung oder die Zusammensetzung. Nebst 8000 Lebensmittelbetrieben wurden etwa Gartencenter, Golfplätze, Nachtclubs und Duschen in Hotelzim-

58. Vereinsversammlung des Hauseigentümerverbands (HEV) Albis Nach zwei Jahren Pause konnte der Hauseigentümerverband Albis auf letzten Freitag wieder zur Vereinsversammlung einladen. Die gut 200 Anwesenden genossen im Kasinosaal Affoltern einen informativen und auch sehr genüsslichen Abend. von Marianne voss Zweimal musste die Versammlung wegen Corona schriftlich durchgeführt werden, jetzt durfte man wieder zusammen an den langen, festlich gedeckten Tischen sitzen. Gut 200 Personen – Mitglieder und zahlreiche Gäste – kamen am vergangenen Freitag nach Affoltern in den Kasinosaal, um an der 58. Vereinsversammlung des HEV Albis teilzunehmen. Es war die erste Versammlung, die der neue Präsident Martin Fröhli im Saal mit dem Blick auf die voll besetzten Tische leiten konnte. Die statutarischen Geschäfte wurden alle einstimmig genehmigt und dauerten nicht länger als eine gute halbe Stunde. Obwohl 2021 stark von den Corona-Einschränkungen geprägt war, konnte der HEV Albis das Familienfest und den Herbstausflug durchführen. Die Jahresrechnung schliesst wieder mit einem positiven Ergebnis ab. Der Mitgliederbeitrag wurde wie bisher auf 90 Franken festgesetzt. Auf dem Programm für dieses Jahr stehen die Teilnahme am Stadtfest Affoltern Anfang September und ein Herbsttagesausflug. Zwei Vorstandsmitglieder wurden in ihrem Amt bestätigt: Dominique Lipp (Kassier) und Erwin Höfliger (juristisches Fachmitglied). Während der Coronazeit traten Präsident René Homberger und Thomas Käser aus dem Vorstand zurück und wurden für ihre langjährige Tätigkeit zu Ehrenmitgliedern ernannt. An der

Der Vorstand des HEV Albis. Von links: Matthias Bär, Marco Tanner, Franziska Marty, Manfred Suter, Präsident Martin Fröhli, Erwin Höfliger, Manuela Huber und Dominique Lipp. Auf dem Bild fehlt Anne-Marie Bischofberger. (Bild zvg.) Versammlung von letzter Woche konnte diese Ehrung endlich konkret und mit grossem Applaus nachgeholt werden.

Wirtschaftlich kostendeckend Vor dem offiziellen Teil informierte Stefan Gyseler, Verwaltungsratspräsident der Spital Affoltern AG, über den aktuellen Stand betreffend unser Spital. Er hielt Rückschau auf die Wirren um den Zweckverband vor fünf Jahren und berichtete von dem schockierenden Bescheid der Gesundheitsdirektion im März, dass für das Spital Affoltern nur noch ein Leistungsauftrag für die Psychiatrie vorgesehen sei. «Wir sassen zusammen mit der Gesundheitsdirektion und spürten, dass es noch Chancen gibt. Die Kriterien für einen Leistungsauftrag erfüllen wir ja, wir wirtschaften kostendeckend.» Rund herum seien neue Spitäler gebaut worden. «Wir wurden quasi zum Opfer, da andere moderner sind.» Chancen habe unser Spital in der Akutgeriatrie. «Affoltern verfügt über die zweitgrösste Akutgeriatrie im Kanton.» Auch die Palliative Care mit

der Villa Sonnenberg sei ein Leuchtturmprojekt und schweizweit bekannt. «Neu beantragen könnten wir die Gerontopsychiatrie, die liegt uns am Herzen.» Und natürlich der Notfall, der werde weiterhin zur Verfügung stehen. Bis Ende August sollte sich die Situation klären. «Die nächsten Monate sind eine Herausforderung», betonte Stefan Gyseler. «Ich bin zuversichtlich, dass unser Spital auch in Zukunft ein wichtiger Teil der integrierten Versorgung im Bezirk sein wird.»

Musikalischer Genuss Der Abend war trotz dieser harten Kost gemütlich und sogar sehr genüsslich. Die «Wyberkapelle» umrahmte den Anlass mit schwungvoller professioneller Volksmusik erster Güte. Nach dem Essen trug das Quartett einen bunten Strauss von Stücken verschiedener Stilrichtungen vor und wechselte sich auch laufend beim Spielen verschiedener Instrumente ab. Es war ein erheiternder, fröhlicher Genuss – und eine passende Einstimmung für den Dessert.

Eine hochkomplexe Anlage zum Schutz der Umwelt

Schlammentwässerung der ARA Kelleramt eingeweiht Bereits im November letzten Jahres wurde in Unterlunkhofen die Schlammentwässerungsanlage der ARA Kelleramt in Betrieb genommen. Höchste Zeit, die Installation für die wirtschaftliche Entsorgung des Klärschlamms gebührend einzuweihen. von Martin Mullis

«Dschinns» von Fatma Aydemir. Hanser Verlag, München 2022. ISBN 978-3-446-26914-9.

Gute Noten bei der Wasserqualität Das Kantonale Labor hat seinen Jahresbericht 2021 vorgelegt.

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mern inspiziert. Bei den Lebensmittelkontrollen wurden jeweils auch die Covid-19-Schutzkonzepte überprüft. Die Kontrolle von Trink- und Badewasser ist ein weiterer wichtiger Aspekt. Hier zeigte sich, dass die Wasserqualität im Kanton grundsätzlich sehr gut ist. Vorsicht ist allerdings beim Baden in trübem Gewässern angebracht: Hier besteht die Gefahr, dass Blaualgen giftige Stoffe abgeben. Im Frühjahr hat das kantonale Labor ein Abwassermonitoring für SarsCoV-2 umgesetzt. Dies bietet ergänzend zum Fallzahlen-Monitoring eine weitere Möglichkeit zur Erkennung der epidemiologischen Lage. Auch können so neu auftretende Virusmutationen frühzeitig festgestellt werden. (red.)

Der Abwasserverband Kelleramt besteht aus den Verbandsgemeinden Ottenbach, Arni, Islisberg, Jonen, Oberwil-Lieli, Oberlunkhofen, Rottenschwil und Unterlunkhofen. Die ARA reinigt die Abwässer der acht Gemeinden also kantonsübergreifend. Jährlich fliessen rund 2,3 Millionen m3 Abwasser von rund 21 300 Einwohnern und Einwohnerwerten aus Industrie in die ARA Kelleramt in Rottenschwil. Daraus wird 260 Tonnen Klärschlamm produziert, der natürlich auch entsorgt werden muss. Während in früheren Zeiten der Klärschlamm als Dünger in den landwirtschaftlichen Kulturflächen ausgetragen wurde, änderten laufend neue Gesetzesbestimmungen diese Vorgehensweise. Seit rund 15 Jahren muss der Schlamm entwässert, getrocknet und anschliessend in der Zementindustrie verarbeitet werden. Eine Variantenstudie zeigte auch die ökologischen und ökonomischen Vorteile, welche mit einer Schlammentwässerungsanlage erreicht werden. Seit November 2021 wird nun der Klärschlamm mit einem hochtechnischen Verfahren entwässert.

Die Schlammentwässerungsanlage erklärt und eingeweiht: Toni Burkart (rechts), Präsident des Abwasserverbandes Kelleramt. (Bild Martin Mullis) Mittels einer Schneckenpresse und einer Flockungshilfsmittelanlage wird dem Schlamm das Wasser weitgehend entzogen und anschliessend mit Abrollcontainer in die Verbrennungsanlage befördert.

Wirtschaftliche und ökologische Pluspunkte Das neue Entwässerungssystem bringt neben betrieblichen und wirtschaftlichen Vorteilen auch ökologische Pluspunkte. So können die Transporte der früher anfallenden 560 Tonnen Klärschlamm anstelle von 150 Fahrten auf lediglich 45 Fahrten in die Verbrennungsanlage reduziert werden. Die neue Anlage mit einer Bausumme von 1,7 Millionen Franken, wurde im Juni 2021 fertiggestellt und konnte coronabedingt erst am letzten Dienstag gebührend eingeweiht werden. Der Präsident des

Abwasserverbandes Kelleramt, Toni Burkart, durfte gut 40 Gäste aus den Verbandsgemeinden zur Einweihung herzlich willkommen heissen. Die Teilnehmer, bestehend aus Behördenmitgliedern, Verwaltungspersonal, Bauunternehmern und natürlich Vertretern der ausführenden Ingenieurfirma Hunziker Betatech AG, versammelten sich beim Neubau. Aus dem Säuliamt anwesend waren auch die Gemeindepräsidentin Gaby Noser Fanger, sowie Gemeinderat Peter Weis aus der Mitgliedsgemeinde Ottenbach. Simone Bützer, dipl. Umweltingenieurin ETH, der Betatech AG, führte die Gäste auf einen Rundgang und beantwortete den interessierten Teilnehmern gerne technische Fragen. Der Schatten unter den bei der ARA stehenden Bäumen war am heissen, sonnigen Dienstagnachmittag beim anschliessenden Apéro und einer Grillwurst ziemlich begehrt.


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Die ganze Welt hört ihre Songs Drei Mädchen aus dem Säuliamt feiern Erfolge mit den «Schwiizer Kiddies» Mit «Fly with me, kleiner Schmetterling» haben die «Schwiizer Kiddies» einen Hit gelandet. Der Song gewann bei einer australischen Radiostation den 2. Platz für das schönste Lied in Europa, und das Video dazu wurde zum europäischen «Music Video of the Year 2021» gekürt. Die drei Sängerinnen Anika, Vivienne und Neele aus dem Säuliamt sind mächtig stolz auf ihren Erfolg. Von stefan schneiter Mit einer solchen Einstellung beginnen Schlagerkarrieren: «Mir macht es Megaspass, weil ich so gerne tanze und singe. Ich wollte das schon, als ich klein war und noch nichts von den Schwiizer Kiddies gewusst habe», erzählt die neunjährige Anika Schmidt aus Stallikon begeistert. Die achtjährige Vivienne Bayley aus Mettmenstetten fügt sogleich an: «Ich wollte schon immer ein Popstar sein und auf der Bühne stehen.» Und auch die zehnjährige Neele Imfeld aus Knonau ist mit vollem Engagement bei der Sache. «Es ist toll, mit andern Kindern zusammen zu singen und neue Choreografien zu lernen. Denn wir lernen immer wieder neue Lieder und zu den Liedern neue Tänze.» Die drei sind Mitglieder der «Schwiizer Kiddies», der jüngsten Musikgruppe der Schweiz. Ihr gehören acht Mädchen und ein Junge zwischen acht und 13 Jahren an. Ein Drittel von ihnen, eben Annika, Vivienne und Neele, sind im Säuliamt zu Hause, die andern kommen aus den Kantonen Zürich, Aargau und

Baselland. Die Lieder der Gruppe handeln von Themen, welche die Fantasien von jungen Menschen beflügeln und anregen, von Tieren auf dem Bauernhof, von Inseln, Piraten und Delfinen. Mit den ersten beiden CDs schafften es die Kiddies 2017 und 2019 in die Schweizer Albumhitparade.

Den eigenen Song zur Kür Den grössten Erfolg aber konnten sie mit dem Song «Fly with me, kleiner Schmetterling» feiern. Mit dem Lied, gesungen von Anika und Vivienne in Deutsch und Englisch, beteiligte sich die Schweiz im vergangenen Jahr am Weltumwelttag. Der Weltumwelttag ist der Aktionstag der UNO zur Förderung des weltweiten Bewusstseins und Handelns zum Schutz der Umwelt. An ihm gab es 2021 einen globalen Livestream Konzerte und Musikstücke zu sehen, auch das der Kiddies. Der Schmetterlingssong handelt zum einen von der Schönheit dieses Tiers, aber auch von seiner Bedrohung. Das kommt in den Liedzeilen «Flieg mit mir, kleiner Schmetterling / wunderschön – und doch so empfindlich, oh, oh / Ich seh dich fliegen / Wo sind nur die Blumenwiesen / Es gibt nicht mehr viele / Lass uns nicht die Augen verschliessen / Der Mensch muss helfen» zum Ausdruck. Aufgenommen wurde der Song vergangenes Jahr in einem Tonstudio in Obfelden, unter den Fittichen des Schweizer Musikproduzenten und Kiddies-Gründer Urs J. Guggisberg. Die Aufnahmen zum Video erfolgten im Seleger Moor. Im Video springen fünf Mädchen durch das Seleger Moor und singen, mit Flügelschlägen einen Schmetterling imitie-

rend, den Schmetterlingssong. Der Erfolg war durchschlagend. Beim australischen Radiosender «Funky Kids Radio», der über Internet weltweit empfangbar ist, gewannen sie gleich zwei Preise. Zum einen den Publikumspreis «Song of the Year Award 2021» für das zweitbeste Lied aus Europa sowie den 1. Platz für das «Music Video of the Year», das beste Video aus Europa. Im australischen Radio wurden Vivienne und Anika gross abgefeiert und interviewt. Vivienne beantwortete in perfektem Englisch die Fragen des Moderators, etwa diejenige, weshalb sie diesen Song aufgenommen hätten. «Wir entschieden, diesen Song zu machen, weil die Blumen sterben und die Schmetterlinge unsere Hilfe brauchen. Wir müssen das Littering beenden und freundlich zur Erde sein», antwortete Vivienne. Und für Anika übersetzte sie deren deutsche Antworten ins Englische. Anika erzählte, dass sie mit drei Jahren begonnen hatte, Schlittschuh zu laufen und dass sie es liebe, auf dem Eis zu fahren. Den Schmetterlingssong habe sie als Musik zu ihrer Eiskunstlaufkür eingesetzt und den ersten Platz bei der Clubmeisterschaft gewonnen. Damit dürfte Anika wohl das einzige Kind auf der ganzen Welt sein, das seine Eiskunstlaufkür zu einem eigenen Song präsentiert.

Casting in Mettmenstetten Solcher Erfolg beflügelt. Heute kommt die dritte CD der «Schwiizer Kiddies» auf den Markt. Das neue Album «Let’s go los» enthält 15 Songs, darunter den «Schmetterlingssong». In den andern Liedern singen und tanzen die Kiddies mit Freunden, stampfen mit T-Rex & Co,

Stolz präsentieren Vivienne, Neele und Anika (v.l.) die zwei Awards, die sie für den Song und das Video zu «Fly with me, kleiner Schmetterling» gewonnen haben. (Bild zvg) reiten Drachen, erobern Heimweh. Im Stück «Sunnestrahl» singen die Kiddies im Duett mit Schlagersängerin und ehemaligen Miss Schweiz, Linda Fäh. Die Zukunft der «Schwiizer Kiddies» soll weitergehen. Altersmässig scheiden regelmässig Kinder aus der Musikgruppe aus. Neue Mitglieder müssen immer wieder her. Die Chance besteht, dass die

«Schwiizer Kiddies» schon bald zu einer Art Säuliämtler Kindermusikband werden. Denn das nächste Casting, an dem drei neue Mitglieder gesucht werden, findet statt – in Mettmenstetten, am 29. Juni. Interessierte im Alter von acht bis zehn Jahren können sich noch bis am 25. Juni anmelden über www. schwiizerkiddies.ch/Casting.

Familienerlebnisse in der Bibliothek «Familienfreundliches Säuliamt»: Ursula Schiesser plädiert für spielerische Sprachförderung Bibliotheken verfügen über ein breites Angebot an Medien, die ausgeliehen werden können. Aber nicht nur! Bibliotheken sind Orte, wo man seine Freizeit verbringen kann, wo man Impulse bekommt, wo man neue Entdeckungen machen und Interessen vertiefen und wo man soziale Kontakte knüpfen und pflegen kann.

dass knapp 800 000 Personen aus allen sozialen Schichten und im erwerbsfähigen Alter von Illettrismus betroffen sind. Illettrismus beschreibt das Phänomen, dass in Gesellschaften mit langjähriger Schulpflicht viele Menschen nicht über jene Lese- und Schreibkompetenzen verfügen, die allgemein erwartet und gefordert werden. Dadurch wird ihre Teilnahme am sozialen, kulturellen, politischen und wirtschaftlichen Leben eingeschränkt. Ursula Schiesser ergänzt: «Es gibt Studien, die belegen, dass jeder Franken, der in Sprachförderung investiert wird, mehrfach in die Gesellschaft zurückfliesst.»

Von regula Zellweger Familien kennen diese Situation: Regennachmittag. Die Kinder stöhnen: «Mir isch langwiilig.» Die Stimmung ist geladen. Ein Tapetenwechsel würde entlasten. Die Eltern entscheiden: Wir gehen in die Bibliothek. Nicht als Notlösung, sondern weil es Spass macht und jeder für sich finden kann, was ihn interessiert. In der Bibliothek verteilt sich die Familie. Die Kleinste rennt zu den Bilderbüchern, kuschelt sich in einen Stuhl. Der grosse Bruder sucht bei den Jugendsachbüchern Titel rund um Ritter – nächste Woche gibt es eine Prüfung zum Thema Mittelalter. Die Schwester hat sofort eine Freundin entdeckt. Kichernd sitzen die beiden in einer Ecke und blättern Aufklärungsbücher durch. Die Mutter geniesst es, in Ruhe in Magazinen zu blättern. Der Vater bringt sich mit Computermagazinen auf den neusten Stand, nachdem er vorsorglich bereits einen Familienfilm ausgewählt hat. Den werden sie nach dem Bibliotheksbesuch gemeinsam anschauen und dazu Popcorn knabbern. Nach einer Stunde verlässt die Familie die Bibliothek. Die Kinder haben Bücher, Hörbücher und Gesellschaftsspiele ausgewählt, der Vater hofft auf besseres Wetter und nimmt gleich vier verschiedene Wanderbücher mit und die Mutter bringt drei wunderschöne Gartenbücher zur Ausleihtheke.

Veranstaltungsreihe Buchstart

Bibliotheksleiterin Ursula Schiesser ist es ein grosses Anliegen, dass Familien länger in der Regionalbibliothek verweilen. (Bild Regula Zellweger) Medienkompetenzen Ursula Schiesser, der Leiterin der Regionalbibliothek Affoltern RBA, ist es ein grosses Anliegen, dass Familien in der Bibliothek eine Atmosphäre vorfinden, die einlädt, gemeinsam längere Zeit in der Bibliothek zu verbringen. «2019 haben wir die Kinderecke erweitert», erzählt sie. «Aufgrund der guten Ausleihzahlen haben wir den Bestand an Spielen und Kindermedien stetig aus-

gebaut. Zudem ist die Kinderecke zum Treffpunkt geworden. Eltern unterhalten sich, Spielgruppen- und Hortkinder verweilen und suchen Medien aus, Grosseltern kommen mit den Enkeln, Kinder lernen sich gegenseitig kennen und spielen miteinander.» Medienkompetenzen werden mit einem Bibliotheksbesuch gefördert. Dass in Entwicklungsländern ein Teil der Bevölkerung nicht lesen kann, weiss man. Aber in der Schweiz? Man schätzt,

Alle Ämtler Bibliotheken betreiben Leseförderung, beispielsweise mit KlassenAusleihen ausserhalb der regulären Öffnungszeiten, mit Spiel- oder Geschichtennachmittagen sowie weiteren attraktiven Angeboten. «Leseförderung beginnt bei uns sehr früh mit dem Buchstart, einer Veranstaltungsreihe für Kinder ab sechs Monaten und ihre Bezugspersonen», berichtet Ursula Schiesser. «Oft sind es Mütter, Grosseltern und zunehmend auch Väter, manchmal auch Spielgruppen oder Kinderkrippen, die mit Kleinkindern für eine halbe Stunde unter sachkundiger Führung einer Bibliothekarin in die Welt der Sprache eintauchen. Alte und neue Lieder, Bewegung und Berührung, Fingerverse und Kniereiter sind immer im Programm. Wir wollen Anregungen geben, wie man Sprache schon früh und mit allen Sinnen erfahren kann. Wichtig ist auch die ritualisierte Begrüssung und Begleitung durch den Buchstart-Star Stoffschnecke Mirabelle. Zum Schluss dürfen die Kinder Pappbilderbücher anschauen und oft unterhalten sich die Erwachsenen noch etwas. Es kommt schon mal vor, dass 20 Babys mit Windelhintern durch

die Räume wackeln, brabbeln, schreien oder sich um ein Buch balgen.»

Sprache, eine Grundkompetenz Für Kinder ab vier Jahren gibt es im Winterhalbjahr in der RBA einmal monatlich den Gschichte-Samschtig. Libro, der schüchterne Bibliothekshund mit Wohnsitz in einer Schatzkiste, ist immer mit von der Partie und eine Mitarbeiterin der Bibliothek erzählt eine Geschichte. «Ab und zu engagieren wir auch jemanden. So war letztes Jahr der geniale Geschichtenerzähler Lorenz Pauli zu Gast und im Frühling sassen über 40 Kinder gebannt vor dem Kasperlitheater Gigelisuppe», erzählt Ursula Schiesser. Wie lernen Kinder? Am meisten durch «Abschauen». Eltern, die ihre Kinder im Bereich Medienverhalten gut auf das Leben vorbereiten wollen, sind sich ihrer Vorbildrolle bewusst. Gemeinsame Bibliotheksbesuche machen nicht nur Spass, sie sind Lebensschule. «Wir brauchen Bücher, immer mehr Bücher! Durch das Buch, nicht durch das Schwert, wird die Menschheit die Lüge und die Ungerechtigkeit besiegen, den endgültigen Bruderfrieden unter den Völkern erobern», formulierte Émile Zola bereits im 19. Jahrhundert.

FAMILIENFREUNDLICH Die Serie «Familienfreundliches Säuliamt» bietet Informationen und Tipps rund um lokale Angebote für Familien. Themen sind Freizeit, Gesundheit, Beratung und Betreuung. Danke für Tipps zu für Familien besonders interessanten Themen im Bezirk an: redaktion@affolteranzeiger.ch. (red.)


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Bezirk Affoltern

Freitag, 17. Juni 2022

Ein Ämtler Garten im Sihltal Thomas Weber liebt seinen Schrebergarten in Langnau am Albis Für Familie Weber aus Obfelden liegt das Paradies gleich hinter dem Albispass. Drei Generationen treffen sich im Schrebergarten und geniessen gemeinsame Zeit im Gartenhaus mit überdachtem Sitzplatz. Ein idealer Platz, um Feste zu feiern.

Hände, die Aline Weber beim Jäten helfen. Für die «Muskelarbeiten» ist Thomas Weber zuständig. Der gelernte Automechaniker, der heute eine führende Funktion im HR des Unispitals Zürich innehat, kann auch im Homeoffice arbeiten – also auch im Gartenhaus. Auf der Wiese vor dem Gartenhaus lädt eine grüne Bank-Wippe von SihlCity zum Liegen oder Sitzen ein. Es wachsen viele Blumen und Früchte, beispielsweise Kiwis, Birnen, Äpfel, Quitten und mehrere Sorten Beeren reifen. Im Gemüsebeet gedeihen unter anderem Tomaten, Zucchetti, Stangenbohnen, Fenchel, Karotten und Kürbisse. Aus dem Rettich stellt Thomas Weber mit dem Thermomix eine Paste her, die lecker zu Lachs schmeckt. Küchenkräuter werden gedörrt – gern verschenken Webers Produkte aus ihrem Garten.

Von Regula ZellwegeR Schuld ist Thomas Webers Grossmutter. Sie hat ihren Enkelsohn mit dem Schrebergartenvirus angesteckt. Sie hatte den kleinen Jungen oft in den Garten mitgenommen, obwohl sich damals noch nicht abzeichnete, dass er einmal begeisterter Hobby-Gärtner würde. «Thomas war als Kind kein Gärtner», weiss man in der Familie. Vor fünf Jahren fand er im Internet das Angebot eines Schrebergartens in Langnau. Er und seine Frau Aline fuhren hin – und beide wussten: «Das ist es!» Gefallen haben ihnen auch die Individualität der einzelnen Gärten und der freundliche Umgang der Pächter untereinander.

Schrebergarten als Ferienort Der Familiengartenverein in der Bleiki an der Tobelstrasse in Langnau besteht seit 50 Jahren und umfasst 45 Gartenparzellen mit rund 200 Quadratmetern Land. Auf jeder Gartenparzelle steht ein Gartenhaus, das dem jeweiligen Pächter gehört. Bei einem Pächterwechsel muss das Gartenhaus dem Vorpächter abgekauft werden. Thomas Weber bezahlte seinem Vorgänger gern den Preis für das Gartenhaus und machte sich daran, zusammen mit seinem Vater, einem ehemaligen Betriebsleiter einer Bootswerft, das Holzhäuschen zu renovieren. Heute ist das schmucke kleine Haus mit einem einzigen, beheizbaren grösseren Innenraum, dem überdeckten

Gemeinschaftshaus, Gemeinschaftssinn

Ein kleiner Weg führt ums Gartenhaus zu dem gedeckten Sitzplatz und zum Garten. (Bilder Regula Zellweger) Sitzplatz und der in den Boden des Hauses eingelassenen Zementröhre, die als Werkzeugraum dient, die Wochenendund Ferienwohnung von Thomas und Aline Weber und ihren beiden kleinen Töchtern. Eltern und Schwiegereltern kommen oft zu Besuch. Dann wirft Thomas Weber den «Cactus Jack» an. Der Smoker sieht wie eine Dampflok aus und ist die «Küche im Garten». Thomas Weber bereitet darin nicht nur Fleisch zu, auch Gerichte wie Risotto, Gemüse und Desserts gelingen dank dem schonenden Garen. Niedertemperaturgaren im Grill passt zum Lebensgefühl in diesem Garten: Geniessen und entspannen.

Kinderfreundlich und erntereich Webers Töchter sammeln wunderschöne Kindheitserinnerungen. Das Zusammensein der ganzen Familie vermittelt Geborgenheit und Sicherheit. Es gibt einen Spielplatz, wo sich die Kinder aus allen Gärten zum Spielen treffen. In der Gartenkolonie herrscht kein «Gärtchendenken». Viele Pächter sind bereits im Pensionsalter und freuen sich an den freundlichen kleinen Mädchen. Sie lernen spielerisch, wie man sich gegenseitig hilft, Setzlinge tauscht und zur Hand geht, wenn eine Arbeit zu schwer ist. Einem direkten Nachbarn, einem betagten Mann, fällt es schwer, die Arbei-

ten in seinem geliebten Garten zu erledigen. «Wir jäten für ihn einfach mit», meint Thomas Weber mit grosser Selbstverständlichkeit. Und wenn es einmal spät wird im Garten und ein Fest zu schön ist, um abgebrochen zu werden, legen sich die beiden Mädchen zum Schlafen in das Bett in der Hütte. Sie wissen, dass auch ihr Vater im Gartenhaus übernachten wird – und am anderen Morgen geniesst man das Frühstück bei einem Vogelkonzert wieder draussen. Toiletten und Duschmöglichkeiten finden sich im nahen Gemeinschaftshaus. Der Garten der Familie Weber ist penibel gepflegt – es gibt ja auch viele

Das Gemeinschaftshaus mit Küche und sanitären Anlagen kann gemietet werden, bis zu 50 Personen finden Platz. Alle Pächter haben ihre Aufgaben, die sie für die Gemeinschaft erfüllen. Jemand füllt den grossen Kühlschrank mit den Getränken immer wieder auf – man nimmt und bezahlt. Schubkarren und grössere Gartengeräte stehen zur Verfügung – jemand wartet sie. An einem Tag jährlich wird gemeinsam an der Anlage gearbeitet, einmal jährlich gibt es ein Fest und im Jahresrhythmus wird die Generalversammlung des Vereins abgehalten. Das generationenübergreifende Konzept der Schrebergärten gefällt Familie Weber ganz besonders und sie schätzen sich glücklich, dass sie eine Parzelle ergattern konnten. Es besteht eine Warteliste für Interessenten. Das Bedürfnis nach einem eigenen Garten hat mit der Pandemie zugenommen. Vielleicht ist die Gemeinde Langnau ein Vorbild für Gemeinden im Knonauer Amt, in denen es noch keine Schrebergärten gibt.

SERIE «GÄRTEN» Der «Anzeiger» besucht in dieser Serie Gärten und ihre Menschen und erzählt deren Geschichte. Tipps zu besonders sehenswerten Gärten im Bezirk sind willkommen und an redaktion@affolteranzeiger.ch zu richten. (red.) Zuletzt erschienen: Sara Dainese, 29. April; Sebastian Wagener, 6. Mai; Nadja Treichler, 13. Mai; Barbara Niklaus, 25. Mai; Rania und Richard Steiner, 3. Juni; Margrit Iseli, 10. Juni.

Thomas Weber zaubert mit seinem «Cactus Jack»-Smoker ganze Menüs.

Perfekt gejätete Gemüsebeete. Die grüne Sihl-City-Wippe lädt zum Schaukeln ein.

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Bezirk Affoltern

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Mit magischem Gesang von Welt zu Welt Tosender Applaus und Standing Ovation für die Show der Tanzschule DancePot in Mettmenstetten Nach gut zwei Jahren warten und verschieben begann sich das «Rad der Zeit» zu drehen: Am Wochenende von 11. und 12. Juni verzauberten die 84 Tänzerinnen und zwei Tänzer ihr Publikum in einer voll besetzten Mehrzweckhalle Mettmenstetten. Die Aufregung im Saal war spürbar. Was erwartet das Publikum in der Tanzshow, bei der Kinder im Alter von 3½ bis 17 Jahren ihre Tänze vorführen? «Liebe Gäste, lasst euch entführen in eine Welt voller Fantasie, Träume, in der Hoffnung wahr werden könnte. Seid mutig und waget hin und wieder etwas Neues, um die Veränderung voranzubringen.» Mit diesen starken Worten begrüsste Sängerin Jo-Ann Coronel das Publikum. Damit lud sie gleichzeitig die ersten Tänzerinnen vom Gassen Zirkus ein, das magische Fahrrad zu betätigen, das sie in verschiedene Welten bringen würde. Das Rad der Zeit wurde so angedreht und das Abenteuer konnte beginnen. Jo-Ann Coronel führte als Zauberin mit ihrem magischen Gesang zur jeweils nächsten Welt. Vom Dschungel in die goldenen Zeiten, Discos und sogar in die

und Jugendlichen mit grosser Freude auf die Show vorbereitet. Es wurde gehüpft, gedreht, gesprungen und rhythmisch bewegt.

Verdienter Lohn für das harte Training Die «Tanzkinder» meisterten ihre Aufführungen grossartig und gingen mit Stolz von der Bühne. Ebenso beeindruckend waren die vielen schönen Frisuren, strahlend geschminkten Gesichter und perfekt sitzenden Kostüme. Glitzernde Röckli, Fabeltiere, Astronauten, Jäger und Schattentänze waren zu sehen. Mit tosendem Applaus und Standing Ovation wurden die Tänzerinnen und Tänzer für ihr hartes Training belohnt. Mit kräftigem Gesang, Charme und Witz hat Jo-Ann Coronel das Publikum durch das abwechslungsreiche Programm begleitet und mit dem letzten Lied «The greatest Show» auch noch alle zum Mitmachen animiert. Gänsehaut pur mit glücklichen Gesichtern.

Barbara Christen, umringt von ihren Tänzerinnen. (Bild zvg) Zukunft. Tanzstile wie Hip-Hop, Rock’n’Roll und Jazz waren vertreten. Das Publikum liess sich begeistern und

mitreissen von den vielseitigen Choreografien, die Barbara Christen mit ihren sieben Tanzklassen einstudiert hatte,

unterstützt von Michèle Bürkli, Tanzlehrerin der Teenies. Während der letzten Monate haben sich die Kinder

Sabrina Schmid Weitere Infos unter www.dancepot.ch.

FORUM

Als Kantonsrat in Unterschätzte Gemeindeversammlung Die Mitte kommt – mit Clemens Grötsch bestens vorbereitet, was zu einer Kantonsratswahlen 2023. Aus der ehemaligen CVP und der der Verantwortung Lange Debatte um Ortsplanung, sich sehr differenzierten und informierten BDP entstanden, ist Die Mitte erstarkt Zeitenwende, KantonsratsKolumne vom 10. Juni.

Vor fünf Jahren haben meine Kinder am Morteratsch-Gletscher mit dem Pickel Eis zum Schlecken geschlagen. Vergangenes Jahr fanden wir an dieser Stelle nur noch Geröll und Schutt vor – der Gletscher hatte sich mittlerweile über 250 Meter (!) zurückgezogen. Ja, den Morteratsch und andere Gletscher gibt es noch. Aber als Alpinist sehe ich mit eigenen Augen, wie sie Jahr für Jahr immer rasanter abschmelzen. Auch den Nord- und Südpol gibt es noch, da haben Sie recht, Herr Finsler. Es werden jedoch immer häufigere und grössere Eisabbrüche beobachtet. Einer der letzten hatte die Grösse Mallorcas. Das Schmelzen dieser Eisberge und die Erwärmung der Ozeane lassen den Meeresspiegel jedes Jahr messbar ansteigen, 2018 beispielsweise um 3,8 mm. Es ist also nur eine Frage der Zeit, bis die pazifischen Inseln untergehen, die Marshallinseln so ungefähr in 50 Jahren. Dass Sie nun angesichts dieser unübersehbaren Warnsignale in Ihrem Text «Zeitenwende» erklären, die Erderwärmung verlangsame sich, versetzt mich in grösstes Erstaunen. Denn Sie behaupten damit nichts anderes, als dass sich praktisch sämtliche Klima-Experten in ihren Messungen einer immer schnelleren Erderwärmung irren. Wenn Sie für sich in Anspruch nehmen, politische Modeströmungen von Fakten unterscheiden zu können, sollten Sie sich Letztere einmal genau anschauen. Denn dann würden Sie feststellen, dass sich die Erderwärmung nicht verlangsamt, sondern vielmehr beschleunigt! Was das alles mit Ihnen als Zürcher Kantonsrat zu tun hat? Sehr viel! Denn als Kantonsrat stehen Sie in der Verantwortung, Schaden vom Schweizer Volk abzuwenden. Selbst Ihr Parteikollege Ueli Maurer hat am UNO-Klimagipfel 2019 darauf hingewiesen, dass die Schweiz als Land mit Hochgebirge in besonderem Masse von der Erderwärmung betroffen sei. Nutzen Sie also Ihre Weitsicht und Vernunft, um die Klimaerwärmung parteiübergreifend zu stoppen. Damit retten Sie zwar nicht die Welt, ermöglichen aber den Generationen nach uns zumindest den Besuch unserer wundervollen Gletscher. Andreas von Criegern, Bonstetten

«Anzeiger» vom 14. Juni.

Ich muss gestehen, dass ich nach zehn Jahren Wohnsitz in Hedingen am 9. Juni zum ersten Mal an einer Gemeindeversammlung teilgenommen habe, und ich muss sagen: Ich war beeindruckt. Die Gemeinde hat den stolzen Umsatz von 20,5 Mio. Franken und hat trotz aller Widrigkeiten 2,5 Mio. Gewinn geschrieben, ohne die ordentliche Investitionstätigkeit zu unterbrechen. Dies ist ein Erfolg des erfahrenen Gemeinderates, vor allem angesichts der 2021 noch anhaltenden Covid-19-Einflüsse. Der grösste Teil der Versammlung war der Bau- und Zonenordnung sowie dem Richtplan gewidmet. Dabei handelt es sich um über 200 Seiten Unterlagen, wie einer der Teilnehmer nachgerechnet hatte. Die Behördenvertretung, aber auch mehrere Stimmberechtigte, hatten

Diskussion geführt hat und damit den Teilnehmern ein vertieftes Verständnis für die Zukunftsentwicklung Hedingens ermöglicht hat. Vertieft man sich in die Unterlagen, ergibt sich eine Menge von interessanten Zusatzinformationen. An vielen Stellen wird bei dieser Planung auf die Klimaerwärmung reagiert, sei dies beim Einsatz von Fotovoltaik oder von Flachdachbepflanzungen. Eher ein Detail: Haben Sie sich schon einmal gefragt, weshalb die Bäume auf dem Damm des Hedinger Weihers gefällt wurden? Antwort: Wegen der Stauanlagenverordnung (StAV) musste der früher dem Wald zugeordnete Damm der Erholungszone zugeordnet werden. Für mich war das sicher nicht die letzte Gemeindeversammlung. Jürg Hodler, Hedingen

Systemrelevant Ich habe ein Spar- und ein Privatkonto bei einer systemrelevanten Schweizer Bank (nein, es geht diesmal nicht um die einst vom Staat gerettete und auch nicht um die jetzt skandalumwitterte). Um für eine fünfstellige Überweisung genügend Mittel zu haben, transferierte ich den ganzen Saldo des Sparkontos aufs Privatkonto. Dabei überschritt ich die Bezugslimite des Sparkontos um 104 Franken, was einen Strafzins von Fr. 2.08 auslöste. Alles korrekt und unbestritten. Der Strafzins konnte mangels Guthaben nicht mehr dem Sparkonto belastet werden, aber auf dem Privatkonto hatte es ja noch

genügend Geld. Die Bank verweigerte nun aber die Transaktion. In der Folge rief mich der Kundenberater viermal ins Ausland an (ich war jeweils verhindert) und ich zweimal zurück. Ja, Sie lesen richtig: sechs internationale Telefonanrufe zwecks Sicherstellung eines jederzeit ungefährdeten Geschäftsertrags der Bank von Fr. 2.08. Als Resultat konnte ich meine fünfstellige Verpflichtung nicht zeitgerecht einhalten. Unangenehm aber zum Glück nicht existenziell. Immerhin weiss ich jetzt, was (System-) Relevanz im Schweizer Bankwesen bedeutet. Hugo Zeltner, Mettmenstetten

Konfirmation in Rifferswil. Von links: Simon Mahler, Leandro Hauenstein, Nuria Schmid, Nicole Andermatt, Nadine Tellenbach, Salome Rüegg und Pfarrer Christian Wermbter. (Bild zvg)

Für die Kantonsratswahlen 2023 tritt Die Mitte auf ihrer Liste mit dem Affoltemer Stadtpräsidenten Clemens Grötsch an. Es geht darum, den 7. Sitz zu erringen, der dem Knonauer Amt in der kommenden Legislaturperiode bis 2027 zusätzlich zur Verfügung stehen wird. In der jetzigen Ämtler Kantonsratsdelegation ist Die Mitte nicht vertreten, die übrigen Parteien stellen je eine Vertretung: links die SP, rechts die SVP, dazwischen die weiteren vier Parteien, die zum Teil etwas enge politische Bereiche abdecken. Die Mitte Bezirk Affoltern hat sich in den letzten Monaten neu aufgestellt. Der Leitspruch «Wir halten die Schweiz zusammen» der Mutterpartei bedeutet, dass wir mit staatstragender Grundhaltung und klaren Positionen im Rahmen unserer demokratischen Einrichtungen ein weites Feld des Volks einschliessen. Mit Bundesrätin Viola Amherd und mit Regierungsrätin Silvia Steiner, Bildungsdirektion, die sich im Kanton Zürich zur Wiederwahl stellt, ist die Mitte prominent und stark vertreten.

und kann erste Erfolge verzeichnen. Auch im Bezirk Affoltern, mit der Wahl von Francesca Brignoli Lutz in den Schulzweckverband. Die Mitte überzeugt durch Personen mit guter Ausbildung und Kenntnissen, die gut ankommen. Mit Clemens Grötsch präsentiert Die Mitte einen Kantonsrat-Kandidaten, der nicht nur eine erfolgreiche Berufslaufbahn vorweist, sondern als Stadtpräsident auch über eine solide Erfahrung auf dem manchmal etwas glitschigen Politparkett verfügt. Die Mitte ist überzeugt, dass Clemens Grötsch im Kantonsrat, in dessen Kommissionen und über die ihm bereits bekannte kantonale Verwaltung etwas bewegen und erreichen kann bei den anstehenden Herausforderungen, welche die Bewohnerinnen und Bewohner im Knonauer Amt und im Kanton beschäftigen. Dies wird den Bezirksgemeinden und der Stadt Affoltern zugutekommen. Die Mitte Bezirk Affoltern, Kurt Meister

Bekommt Affoltern den Stadtpark? Gemeindeversammlung vom 20. Juni in Affoltern. Der Stadtrat Affoltern schlägt der Gemeindeversammlung vom 20. Juni einen Projektierungskredit von 985 000 Franken vor. Mit diesem Projekt soll der ehemalige Brauiweiher ökologisch aufgewertet und als öffentlich zugängliche Parkanlage gestaltet werden. Das mit Fachleuten sorgfältig ausgearbeitete Vorhaben sieht vor, dass das bestehende, geschützte Naturschutzobjekt durch mehrere, kleinere Weiher und zusätzliche Baumbepflanzungen bereichert und dadurch biodiverser wird. Mit Sitz- und Liegegelegenheiten, einem Picknicktisch mit Trinkbrunnen und einem Spielplatz mit Wasserzugang, sollen in Zukunft an diesem Ort mehr Begegnungen stattfinden können. Und auf einer kleinen Beobachtungsplattform kann die Natur des Schutzgebietes beobachtet und erlebt werden. Da in Affoltern in naher Zukunft grosse Überbauungen im Zentrum anstehen und die Bevölkerung stark zunehmen wird, erhalten solche qualitativ wertvollen Aussenräume für die Bewohnerinnen und Bewohner von Affoltern

noch mehr Bedeutung und entsprechen einem grossen Bedürfnis. Warum der Stadtrat aus ökologischen und wirtschaftlichen Gründen klar der Meinung ist, den teilweise belasteten Untergrund nur teilweise zu sanieren, wird er an der Gemeindeversammlung detailliert ausführen. Auch die EVP Affoltern ist überzeugt, dass dieser Naturpark einen grossen Mehrwert für Mensch und Natur erzeugt. Sie fordert die Stimmberechtigten von Affoltern auf, an der Gemeindeversammlung teilzunehmen und diesem sauber und fundiert vorbereiteten Projektkredit zuzustimmen. EVP Affoltern

Der «Anzeiger» nimmt Zuschriften an redaktion@affolteranzeiger.ch gerne an. Ein Leserbrief muss mit Namen sowie vollständiger Adresse und Telefonnummer des Verfassers oder der Verfasserin versehen sein und soll in maximal 2000 Zeichen ein Thema aus der Region aufgreifen. Ein Recht auf Publikation eines Leserbriefs besteht nicht. Die Redaktion behält sich Kürzungen vor. (red.)


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Mama, ich gehe jetzt zum Zirkus.

Jetzt spenden. denkanmich.ch Mettmenstetten ZH liegt auf der Sonnenseite der Albiskette, ist zentral gelegen und mit dem ÖV gut erschlossen. In unserer attraktiven Gemeinde leben heute rund 5600 Menschen, die auf eine moderne Infrastruktur und eine dienstleistungsorientierte Verwaltung zählen dürfen. Aufgrund der Pensionierung eines Mitarbeiters suchen wir auf Dezember 2022 oder nach Vereinbarung eine engagierte und kommunikativ versierte Person, welche als

Sachbearbeiter/-in Steueramt (80 – 100 %) interessante Aufgaben in einem dynamischen Team übernehmen will. Ihre Hauptaufgaben • Kontrolle und Veranlagungen von Steuererklärungen • Vorbereitung und Durchführung des Steuerbezugs (inkl. Inkassomassnahmen und Verlustscheinbewirtschaftung) • Führung des Steuerregisters und Verarbeitung der Registermutationen • Auskunftserteilung und Beratung unserer Kundschaft • Allgemeine Korrespondenz und administrative Arbeiten • Zusatzaufgaben mit Eigenverantwortung im Steuerbereich je nach Eignung und Absprache möglich Sie bringen mit • Vorzugsweise abgeschlossene kaufmännische Verwaltungslehre • Berufserfahrung im Zürcher Steuerwesen mit Einschätzungskompetenz • Selbständige, speditive und exakte Arbeitsweise • Belastbarkeit, Zuverlässigkeit und Flexibilität • Teamfähigkeit, vernetztes Denken und grosses Verantwortungsbewusstsein • Stilsicherheit im schriftlichen und mündlichen Ausdruck • Gute IT-Anwenderkenntnisse (MS Office und idealerweise Nest Steuern) Wir bieten Ihnen • Eine selbständige, verantwortungsvolle und vielseitige Tätigkeit • Zeitgemässe Arbeitsbedingungen und Weiterbildungsmöglichkeiten • Ein wertschätzendes Arbeitsklima in einem motivierten und kollegialen Team Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann freuen wir uns auf Ihre vollständige und digitale Bewerbung (maximal zwei PDF-Dokumente) bis am 24. Juni 2022 an die Adresse gemeinde@mettmenstetten.ch. Für Auskünfte steht Ihnen Rico Roth, Steuersekretär der Gemeinde Mettmenstetten, Telefon 044 767 90 11, gerne zur Verfügung

IBAN CH91 0900 0000 4000 1855 4

Die Solidaritätsstiftung des SRF


Gewerbe

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Freitag, 17. Juni 2022

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Offene Tür

Die Jugendarbeit Affoltern zeigt ihren Treff und stellt ihr Angebot vor. > Seite 19

Sommer-Biathlon

Zum «Target-Sprint» in Zwillikon reisten Athleten sogar aus dem Ausland an. > Seite 26

«Musste es tun»

In ihrem neusten Buch erzählt Ute Ruf Geschichten, die eine Reaktion ausgelöst haben. > Seite 27

Beeren sind mehr als «nur» gesund Die Früchte liefern viele Vitamine und Mineralstoffe Erdbeeren, Himbeeren und Co haben zurzeit Hochsaison. Beeren versüssen nicht nur unseren Alltag, sie sind ideale Zwischenmahlzeiten, gesund und nahrhaft. Esther Nievergelt, Ernährungsberaterin aus Hedingen, sagt, was die Früchtchen sonst noch draufhaben. von AngelA BernettA Die meisten Beeren haben im Sommer Hochsaison. Hiesige Johannisbeeren gibt es von Juni bis August, Heidelbeeren und Brombeeren bis im September, und Erdbeeren und Himbeeren bleiben uns sogar bis im Oktober erhalten. Gemäss Schweizer Obstverband konsumierten Menschen in der Schweiz 2020 etwa 7,6 Kilo Beeren pro Kopf, davon knapp die Hälfte Erdbeeren. 2021 baute man hierzulande 10 579 Tonnen Beeren an, davon fast zwei Drittel Erdbeeren. Hinter den Kantonen Thurgau und Schaffhausen war der Kanton Zürich 2021 mit 152,6 Hektaren Obstkulturen der zweitgrösste Beerenanbauer im Land.

Viele Vitamine und Mineralstoffe Studien belegen die positive Wirkung von Beeren auf unsere Gesundheit nicht erst seit gestern. So kam eine Erhebung der Harvard School of Public Health zum Schluss, dass der Genuss einer Schale Erd- oder Heidelbeeren wöchentlich das Herzinfarktrisiko um ein Drittel senkt. Eine weitere Studie, an der 16 000 Frauen teilnahmen, zeigt, dass der wöchentliche Konsum einer Schale dieser beiden Beerensorten die Gedächtnisleistung um 25 Prozent erhöht.

MARKTPL ATZ

Beeren haben im Sommer Hochsaison. (Bild Angela Bernetta) Beeren haben einen sehr hohen Vitamin- und Mineralstoffgehalt: A, B1, B2, C sowie Phosphor, Kalzium, Magnesium und Eisen finden sich je nach Beerenart in überdurchschnittlicher Konzentration. Zugleich sind sie kalorienarm: In 100 Gramm stecken maximal 44 Kalorien. Da Beeren viele Ballaststoffe enthalten, machen sie trotzdem schnell satt. «Johannisbeeren, ob schwarz oder rot, sind mit etwa 1,3 Milligramm pro 100 Gramm die besten Eisenlieferanten unter den Beeren», sagt die Hedinger Ernährungsberaterin Esther Nievergelt. Ein erwachsener Mensch braucht täglich zwischen 10 und 15 mg Eisen. Im Vergleich zu Johannisbeeren schlagen rotes Fleisch zwar mit 4 mg/100 g,

Haferflocken mit 3,8 mg/100 g oder Mandeln mit 4,2 mg/100 g zu Buche. «Interessant ist aber, dass der Körper Vitamin C benötigt, um Eisen zu resorbieren. Und das liefern die Beeren gratis mit.» Spitzenreiter unter den Beeren ist auch hier die Johannisbeere, deren Vitamin-C-Gehalt zwischen 20 und 30 mg/100 g liegt. Das ist fünf- bis zehnmal so viel wie in Zitrusfrüchten.

Mit Fett und Eiweiss kombinieren «Grundsätzlich sind alle Beeren gesund, solange sie regional, saisonal und somit reif geerntet werden», sagt Nievergelt. Werden die Früchte hierzulande frisch gepflückt, müssen sie nicht behandelt

werden und überstehen die bisweilen langen Transportwege heil. Und können süss und saftig serviert werden. «Wegen ihres geringen Anteils an Kohlehydraten steigt der Blutzuckerspiegel nach dem Konsum von Beeren nur wenig an», erklärt die Ernährungsberaterin. Beim Genuss von 100 Gramm Johannisbeeren werden etwa 5 Gramm Fruchtzucker konsumiert. Die gleiche Menge Erdbeeren hat 7 Gramm. Heidelbeeren weisen mit 11,3 Gramm am meisten Fruchtzucker pro 100 Gramm auf. «Im Vergleich dazu haben Kirschen mit 15,3 g/100 g und Trauben mit 15,2 g/100 g einen deutlich höheren Fruchtzuckeranteil.» Entscheidend sei allerdings, wie viele Beeren man isst und in welcher Kombination. «Eiweiss und Fett lassen den Blutzuckerspiegel langsamer ansteigen», erklärt Nievergelt. «Ich empfehle deshalb Beeren mit Quark, Naturjoghurt oder Nüssen zuzubereiten.» Massvoll konsumiert und in Kombination mit Fett und Eiweiss können auch Diabetikerinnen und Diabetiker Beerenfrüchte geniessen. Nievergelt rät zu zwei Portionen Beeren täglich. «Eine Portion passt in eine Hand.» Wer an Unverträglichkeit oder Intoleranz gegenüber Fruchtzucker leidet oder einen überschiessenden Blutzuckerwert wie bei einer Hyperglykämie hat, sollte auf Beeren verzichten. Beeren schmecken roh oder im Fruchtsalat, mit Schlagrahm oder als Tortenbelag. Lange aufbewahren kann man sie nur verarbeitet. Deshalb machen einige Konfitüre, Fruchtjoghurt oder Glace aus den frischen Früchten. Oder sie werden als Konserven und Tiefkühlobst angeboten, um sie in der kalten Jahreszeit etwa heiss als Kompott zu geniessen.

Migros ohne Wein Die Migros-Genossenschafterinnen und -Genossenschafter haben eine klare Wahl getroffen: In allen zehn regionalen Genossenschaften stimmten sie dafür, in den Migros Supermärkten weiterhin keine alkoholischen Getränke anzubieten. Bis zum 4. Juni hatten die Mitglieder der Migros-Genossenschaften die Möglichkeit, «Oui» oder «Non» zu stimmen. «Oui» stand für die Auf hebung des Alkoholverbots in der Migros, «Non» für den Status Quo. Nun liegen die Ergebnisse vor. Die Supermärkte, Restaurants und Take-aways aller zehn regionalen Genossenschaften bleiben auch in Zukunft alkoholfrei. In der Genossenschaft Zürich, zu der auch das Säuliamt gehört, gingen rund 90 000 Stimmen ein. 80 Prozent davon waren gegen einen Alkoholverkauf. In allen Regionen haben sich die Mitglieder dafür ausgesprochen, das seit 1928 existierende und in den Statuten verankerte Verkaufsverbot für Alkohol beizubehalten. Für eine Änderung dieser Praxis wäre eine Mehrheit von jeweils zwei Dritteln der Stimmen notwendig gewesen. Das Interesse an der Abstimmung war gross. Insgesamt beteiligten sich über 630 000 Genossenschafterinnen und Genossenschafter an den Urabstimmungen – so viele wie nie zuvor. Dies entspricht einer Stimmbeteiligung von 29 Prozent. «Das zeigt eindrücklich, die grosse Verbundenheit der Bevölkerung mit der Migros und ihren demokratischen Werten», sagt Ursula Nold, Präsidentin der Verwaltung des Migros-Genossenschafts-Bundes (MGB). «Das Ergebnis ist nicht überraschend, weil alle Umfragen auf ein klares Nein hindeuteten. Die Hürde für eine Statutenänderung war mit einer Zweidrittelmehrheit sehr hoch. Gewonnen hat die MigrosDemokratie», sagt Nold weiter. (red.)

Die Beiträge in der Rubrik «Marktplatz» wurden von Werbekunden eingereicht. Interessiert? Tel. 058 200 57 00

Massgeschneiderte Lernbegleitung

Unschlagbares Fahrschulangebot

Gabriel Aeschbacher ist seit 2017 im Coachingbereich tätig und hat sich in dieser Zeit eine breit gefächerte Stammkundschaft aufgebaut.

Die Fahrschule Chresta in Affoltern bietet Aus- und Weiterbildungen aller Kategorien. Die ersten fünf Fahrstunden gibts im Juni zum halben Preis.

Als der heute 50-jährige Oberstufenlehrer vor gut fünf Jahren auf die Selbstständigkeit setzte, zeigten sich einige seiner Kolleginnen und Kollegen skeptisch. Gabriel Aeschbacher sah die Ausgangslage aber anders: «Die öffentliche Schule ist inzwischen mit so vielen Herausforderungen konfrontiert, dass die individuelle Begleitung der Jugendlichen immer anspruchsvoller wird und von den Schulen nicht mehr immer bewältigt werden kann.» Sein Angebot, wonach der Nachhilfecoach zu seiner Kundschaft fährt und jede einzelne Lektion kurz protokolliert, kam von Anfang an sehr gut an. «Ich denGabriel Aeschbacher. ke, dass es die (Bild zvg.) Mischung von

Kompetenz, Empathie und Professionalität ist, was an meiner Dienstleistung geschätzt wird», sagt er, der bewusst auf Einzelunterricht setzt, um den Fokus voll auf jede Schülerin und jeden Schüler richten zu können. Tendenziell im angrenzenden Kanton Zug unterwegs, betreut er nicht nur Primarschüler, sondern auch Jugendliche auf der Oberstufe, am Gymnasium oder in der Lehre. Bevor der Nachhilfecoach eine Zusammenarbeit eingeht, trifft er seine potenzielle Kundschaft zu einem kostenlosen und absolut unverbindlichen Erstgespräch, «weil ich spüren möchte, ob es die Eltern oder die Kinder sind, welche meine Lernbegleitung buchen möchten.» Im Idealfall seien es beide, schiebt er schmunzelnd nach, denn nur so werde nachhaltiger Lernerfolg möglich. Als kleines Dankeschön für die unzähligen, tollen Erfahrungen der letzten fünf Jahre gewährt der Nachhilfecoach seiner geschätzten Kundschaft im August und Dezember 2022 einen Spezialrabatt auf sämtliche gebuchten Dienstleistungen. Gabriel Aeschbacher Weitere Infos unter www.nachhilfecoach.ch.

Seit Januar 2021 können angehende Fahrschüler bereits mit 17 Jahren den Lernfahrausweis beantragen und durchlaufen eine einjährige Fahrpraxis, bevor sie an die praktische Prüfung antreten dürfen. Da diese Zeit von vielen mit privaten Übungsfahrten genutzt wird, schleichen sich häufig Fehler ein, welche dann anschliessend in den Fahrstunden abtrainiert werden müssen. Deshalb empfiehlt es sich, vorab ein paar Fahrstunden zu nehmen, um die wichtigsten Grundlagen gleich richtig einzuüben. Dafür hat die Chresta Fahrschule im Juni ein Spezialangebot, wobei die ersten fünf Lektionen zum halben Preis gebucht werden können. Für die Begleitperson wird ebenfalls ein spezieller Kurs angeboten, in welchem man Tipps und Tricks für eine sichere Ausbildung sowie die wichtigsten Grundlagen als Begleitperson erhält. Nicht nur Fahrschüler, sondern auch angehende Fahrlehrer werden

Priska Gasser und Jeannette Wälti (neu) vor dem Eingang der Fahrschule. (Bild zvg)

ausgebildet. Aufgrund der grossen Nachfrage bietet die Chresta GmbH dieses Jahr gleich sechs angehenden Fahrlehrern einen Praktikumsplatz. Rege genutzt werden auch die obligatorischen Weiterbildungen, welche seit diesem Jahr für Auto-, Motorradund Lastwagenfahrlehrer angeboten werden. Auch die Motorradausbildung ist in vollem Gange, denn die obligatorischen Grundkurse, sowie Prüfungsvorbereitungen für Zürich und Zug,

werden an vier verschiedenen Tagen pro Woche angeboten. Zusätzlich kann die Fahrfitness auf einer der Abendoder Tagesausfahrten trainiert werden. Jeden letzten Donnerstag im Monat findet nach Feierabend ein Töff-Träff auf dem Vorplatz der Fahrschule statt. Mit Würsten vom Grill und Getränken ist auch für das leibliche Wohl gesorgt. Chresta GmbH Weitere Infos unter chresta.ch oder 0447615958.


Reformierte Kirchgemeinden im Bezirk Jede Woche ein Gedanke von einer Pfarrerin oder einem Pfarrer aus dem Säuliamt: Tel. 032 520 10 82 oder www.ref-saeuliamt.ch

Ref. Kirche Aeugst am Albis Sonntag, 19. Juni 10.00 Regionaler Sing-Gottesdienst in Affoltern, mit Pfr. Werner Schneebeli Musik: Antonia Nardone Montag, 20. Juni 10.00 Senior:innen spazieren zusammen, Treffpunkt beim Pfarrhausbrunnen Dienstag, 21. Juni 20.30 Plaudern beim Feuer zur Sommersonnenwende Mit Knabberzeugsteilete. Bring dein eigenes Glas mit.

Ref. Kirche Affoltern a. A. Samstag, 18. Juni 10.00 Fest der Kulturen bis ca. auf der Piazza Zentrum 14.00 Oberdorf Sonntag, 19. Juni 10.00 Sing-Gottesdienst mit Wunsch-Liedern «Geh aus, mein Herz, und suche Freud» Pfr. Werner Schneebeli und Antonia Nardone 17.00 Malaika Theater am Flüchtlingssonntag in der Kirche Dienstag, 21. Juni 14.00 60plus Spielnachmittag im Ulmensaal 19.30 «Der Krieg in der Ukraine als ethische Herausforderung Vortrag von Prof. Michael Coors in der Kirche Freitag, 24. Juni 14.30 Erzählcafé «…und dann wurde ich ins kalte Wasser geworfen» im Pfarrhauskeller Mettmenstetten

Ref. Kirche Bonstetten Sonntag, 19. Juni 2022 10.00 Konfirmation unserer 2. Gruppe Konfirmandinnen/Konfirmanden Mit Jeremy Notz. Musik: Casey Crosby und Konfirmandinnen/Konfirmanden. Anschl. Apéro riche, dazu spielt der Musikverein Bonstetten. www.ref-knonaueramt.ch

Ref. Kirche Hausen a. A. Sonntag, 19. Juni 10.00 Regionalgottesdienst mit Taufe auf dem Bauernhof Buchstock Herferswil mit Pfarrer Andreas Fritz und dem Bläserensemble «la baccanella» Montag, 20. Juni 19.00 – 20.00 Meditation am Abend in der Kirche Mittwoch, 22. Juni 19.00 Jugendgottesdienst Freitag, 24. Juni 12.00 Zäme Zmittag in der Zwinglistube. Anmeldung bis Mittwochabend an sonja_billeter@datazug.ch oder 044 764 02 15 (Pfarramt)

Ref. Kirche Hedingen Sonntag, 19. Juni 10.00 Konfirmationsgottesdienst Pfr. Ueli Flachsmann Musik: Anette Bodenhöfer Konfirmiert werden Timon Näf, Meret Näf, Yannick Oberholzer, Jonas Rubin, Cyrill Rupar, Robin Stähli, Andrin Tobler, Flavia Frei, Shaniya Haller, Anouk Schuler www.ref-knonaueramt.ch

Kloster Kappel a. A. Werktags: Tagzeitengebete um 7.45 Uhr, 12.00 Uhr, 18.00 Uhr in der Klosterkirche Freitag, 17. Juni 19.30 Offenes Taizé-Singen Leitung: Pfrn. Regula Eschle Ohne Anmeldung. Eintritt frei. Kollekte. Sonntag, 19. Juni 19.00 Kontemplation Leitung: Pfrn. Ilona Monz Eintritt frei. Kollekte. Dienstag, 21. Juni 13.30 Führung durch die Klostergärten Treffpunkt: Amtshausplatz Donnerstag, 23. Juni 13.30 Führung durch die Klosteranlage Treffpunkt: Amtshausplatz www.klosterkappel.ch

Ref. Kirche Kappel a. A. Samstag, 18. Juni 16.00 Fiire mit de Chliine Pfrn. I. Monz, A. Zuberbühler, S. Koellmann Sonntag, 19. Juni 10.00 Regionalgottesdienst auf dem Bauernhof Buchstock (mit Taufen) Pfr. A. Fritz, Bläserensemble «la baccanella», anschl. Apéro

Ref. Kirche Knonau

Ref. Kirche Ottenbach

Kath. Kirche Hausen a. A.

Sonntag, 19. Juni 10.00 Konfirmationsgottesdienst mit Pfarrerin Claudia Mehl Musik: Eva Wey, Geige Motoko Matsushita, Orgel und Klavier Konfirmiert werden Lia Brüniger, Alice Gürtler, Theodor Gürtler, Joschua Huber, Anja Kamm, Jannik Maurer, Saima Moosberger, Yannis Schüpfer, Tamara Strolz, Ina Talavasek und Joel Trüb Anschliessend Apéro vor der Kirche

Sonntag, 19. Juni 10.00 Gottesdienst Pfarrer Volker Schnitzler Musik: Tanya Birri

Wir freuen uns, mit Euch folgende Gottesdienste zu feiern:

Ref. Kirche Maschwanden

Sonntag, 19. Juni 10.00 Regio-Gottesdienst im Buchstock, Gottesdienst mit Taufe auf dem Bauernhof der Familie Vollenweider, Buchstock ob Herferswil, Pfr. Andreas Fritz, Musik: La Baccanella www.ref-knonaueramt.ch

Sonntag, 19. Juni 10.00 Konfirmationsgottesdienst in Knonau Mit Pfrn. Claudia Mehl Musik:Motoko Matsushida an den Tasten, Eva Wey, Violine Anschliessend Apéro vor der Kirche www.ref-knonaueramt.ch

Ref. Kirche Mettmenstetten Samstag, 18. Juni Neuzuzüger-Brunch Falls Sie Neuzuzüger:in von Mättmi sind und gerne teilnehmen möchten, melden Sie sich bitte bei uns Sonntag, 19. Juni 10.00 Gottesdienst auf dem Bauernhof im Buchstock (Herferswil, Mettmenstetten) bei Familie Brigitte und Ernst Vollenweider Pfarrer Andreas Fritz, mit Taufen. Es spielt das Bläserensemble la baccanella. Für Mitfahrgelegenheit bitte melden bei Regula Tedaldi 079 632 23 04 (bis Samstagabend) Mittwoch, 22. Juni 9.30 Fiire mit de Chliine in der katholischen Kirche Mettmenstetten

Dienstag, 21. Juni Ab 7.35 Kontemplation In der Kirche Freitag, 24. Juni 19.00 Freitag! Kirche Ottenbach lädt ein. Pfarrerin Elisabeth Armingeon, Musik: Tanya Birri und Andrea Kobi

Ref. Kirche Rifferswil

Ref. Kirche Stallikon Wettswil Sonntag, 19. Juni 10.00 Kirche Wettswil, Konfirmations-Gottesdienst Pfr. Matthias Ruff und Konfirmanden Thema: «Just Do It – wie wir unsere Ängste überwinden» Musik: Petra Wydler, Gesang und Keyboard / Zhanel Messaadi, Orgel und Flügel, anschliessend Apéro Montag, 20. Juni 09.15 + 10.15 Elki-Singen im Jugendhaus Stallikon Donnerstag, 23. Juni 09.45 Elki-Singen im Kirchgemeindesaal Wettswil 14.30 Kafi-Träff im Kirchgemeindesaal Wettswil Freitag, 24. Juni 09.00 Frauezmorge im Kirchgemeindesaal Wettswil Maria Moosmann liest berndeutsche Geschichten

Donnerstag, 23. Juni 19.00 Liturgische Abendmahlsfeier Pfarrer Andreas Fritz

www.kirche-stallikon-wettswil.ch

Freitag, 24. Juni 14.30 Erzählcafé im Pfarrhaus Mettmenstetten Thema: «… und dann wurde ich ins kalte Wasser geworfen»

Samstag, 18. Juni 17.30 Eucharistiefeier

Ref. Kirche Obfelden Freitag, 17. Juni 18.30 Phönix-Treff 19.00 concerto piccolo mit Anna Rechbauer (Oboe) und Mirco Bergo (Flügel) in der Kirche Samstag, 18. Juni 17.00 Serenade im Chilegarten mit dem Chor, anschliessend Imbiss Sonntag, 19. Juni 10.00 Gottesdienst, Pfrn. Eva Eiderbrant und Kornél Radics (Orgel) 11.00 Kirchgemeindeversammlung in der Kirche Dienstag, 21. Juni 15.45 Minichile, Gruppe Regenbogen Freitag, 24. Juni 19.00 Treff der Phönix-Jugendlichen ab Oberstufe bei der Kirche www.kircheobfelden.ch

Kath. Kirche Affoltern a. A.

Sonntag, 19. Juni 9.00 kein Gottesdienst 11.15 Festgottesdienst im Kloster Frauenthal, anschl. Imbiss Musik: Jodlerklub Affoltern Anreise individuell 17.00 Eucharistiefeier für die Kroaten 18.30 Santa Messa www.kath-affoltern.ch

Kath. Kirche Bonstetten Samstag, 18. Juni 10.00 Fiire mit de Chliine, kath. Kirche 18.00 Vorabendmesse Sonntag, 19. Juni – Fronleichnam 9.00 Beichtgelegenheit 10.00 Hl. Messe zu Fronleichnam Dienstag, 21. Juni 18.45 Rosenkranz 19.30 Hl. Messe, anschl. «Laudemus» Mittwoch, 22. Juni 10.30 Ökum. Morgengebet 18.30 Rosenkranz

Samstag, 18. Juni 17.00 Eucharistiefeier mit Pater Ben, Orgel Anette Sonntag, 19. Juni 14.00 Wortgottesfeier zum Abschluss der 1. Klasse mit Matthias und Annelie, Orgel: Anette Donnerstag, 23. Juni 8.15 Wortgottesfeier www.kath-hausen-mettmenstetten.ch

Kath. Kirche Mettmenstetten Sonntag, 19. Juni 9.30 Eucharistiefeier mit Pfr. Ignace Bisewo Pesa Orgel: Angela Bozzola Mittwoch, 22. Juni 9.30 Fiire mit de Chliine mit Maria-Rosa Agustoni, Astrid Abel und Fabienne Dobler Mehr unter: www.kath-hausen-mettmenstetten.ch

Kath. Kirche Obfelden Sonntag, 19. Juni 10.30 kein Gottesdienst 11.15 Festgottesdienst im Kloster Frauenthal, anschl. Imbiss Musik: Jodlerklub Affoltern www.kath-affoltern.ch

Chrischona Affoltern am Albis Kirche mit Nähe Alte Obfelderstrasse 24 Sonntag, 19. Juni 10.00 Gottesdienst mit Abendmahl «Der Heilige» Mehr unter www.sunntig.ch

Heilsarmee Affoltern a. A. Wiesenstrasse 10 Sonntag, 19. Juni 10.00 Gottesdienst Predigt: Res Dummermuth Kingskids + Hüeti anschliessend Korpsinfo Mittwoch, 22. Juni 9.30 Baby/Kids-Song Donnerstag, 23. Juni 14.30 Frauentreff www.affoltern.heilsarmee.ch

Pfingstgemeinde Affoltern a. A.

Alte Obfelderstrasse 55

Sonntag, 19. Juni 10.00 Gottesdienst und Kinderprogramm www.pfimiaffoltern.ch

Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage Heumattstrasse 2, 8906 Bonstetten

Sonntagsgottesdienste 10.00 Klassenzeit 11.10 Abendmahlsversammlung

Evang. Täufergemeinde Mettmenstetten, Weidstrasse 20

Donnerstag, 23. Juni 8.15 Rosenkranz 9.00 Hl. Messe

Sonntag, 19. Juni 10.30 Gottesdienst Kinderhort, Sonntagsschulen, Unterricht

Freitag, 24. Juni – Heiligstes Herz Jesu 9.00 Hl. Messe

Donnerstag, 23. Juni 20.00 Bibelabend www.etg-mettmenstetten.ch


Veranstaltungen

Freitag, 17. Juni 2022

Musik von vier Emporen

Gemütliche Zeit zu zweit Gemeinsam spielen Familienzentrum lädt zum «Play and Dine»

Baby- und Knirpsentreff in Affoltern

Barocke Klangpracht in der Klosterkirche Muri am Sonntag, 19. Juni, um 14 und 17 Uhr.

Was gibt es Schöneres für ein Paar mit Kindern, als sich ab und zu einfach mal Zeit zu zweit zu gönnen und die Kinder liebevoll betreuen zu lassen. Genau das macht das Familienzentrum möglich. Ein klassisches Auswärts-Date wie aus dem Bilderbuch können sich alle Eltern am Freitag, 24. Juni, von 17.30 bis 21 Uhr im Restaurant Weingarten in Affoltern gönnen. Die Kinder werden im Spielzimmer im Familienzentrum liebevoll umsorgt und mit einem kindergerechten Abendessen verpflegt, bis die Eltern ihre Lieblinge wieder abholen kommen. Die Kosten für die Betreuung pro Kind pro Stunde inklusive Abendessen sind 12 Franken.

Am Freitag, 8. Juli, fällt im Familienzentrum der Startschuss für eine neue Gruppe für Babys und Kleinkinder in Begleitung.

Mit seinen vier Musikemporen ist das Oktogon der Klosterkirche Muri, AG, wie kaum ein anderer Sakralraum der Schweiz für Aufführungen von mehrchöriger Musik geeignet. Am kommenden Sonntag werden die Cappella Murensis und das Ensemble Les Cornets Noirs unter der Leitung von Johannes Strobl mit der «Missa Bruxellensis» von Heinrich Ignaz Franz Biber eine 23-stimmige Messe vortragen. Die Zuhörerinnen und Zuhörer kommen in den besonderen Genuss, inmitten des musikalischen Geschehens zu sitzen und das Zusammenspiel von sieben in der Kirche verteilten Klanggruppen aus nächster Nähe zu erleben: Die acht Vokalsolisten, die mit ihren Continuo-Instrumenten (Truhenorgel, G-Violone) auf den hinteren beiden Emporen stehen, werden zur Steigerung des Klangs immer wieder von sechzehn Ripienosängern aus den Seitenkapellen rechts und links verstärkt. Die drei Instrumentalchöre spielen mit der Evangelienorgel (Zinken, Posaunen), der Epistelorgel (Trompeten, Pauken) sowie einer zentral positionierten Truhenorgel (Streicher, Laute). 48 Musikerinnen und Musiker kommen dabei zum Einsatz und werden ein Fest für Ohren und Augen entstehen lassen. Murikultur 19. Juni, 14 und 17 Uhr, Klosterkirche Muri. Tickets unter www.murikultur.ch.

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Familienzentrum Bezirk Affoltern

Zeit zu zweit. (Symbolbild zvg.)

Infos und Anmelden bis Donnerstag, 16 Uhr, unter

Tel. 0447601277, oder direkt via Anmeldeformular

hueeti@familienzentrum-bezirk-affoltern.ch,

unter www.familienzemntrum-bezirk-affoltern.ch.

Der Singkreis Bezirk Affoltern bringt am 17., 18. und 19. Juni ein bedeutendes Stück auf die Bühne. Bei den drei Aufführungen in Zürich, Merenschwand und Kappel wird der Singkreis unterstützt vom Projektchor Voci Appassionate und begleitet von der Camerata Fanny Mendelssohn mit Konzertmeister Jan Sosinski. Obwohl der «Messias» ursprünglich auf Englisch komponiert wurde, wird das Oratorium auf Deutsch erklingen.

Massiert zu werden, ist grundsätzlich ein schönes Erlebnis. In diesem Umfeld

Familienzentrum Bezirk Affoltern Infos und Anmelden: Denise Arregoces Barros, knirpsentreff@familienzentrum-bezirk-affoltern.ch. Weitere Infos und komplettes Kursangebot: www.familienzentrum-bezirk-affoltern.ch.

Für die Solopartien konnten mit Maria C. Schmid (Sopran), Bettina Weder (Alt), Raphael Höhn (Tenor) und Robert Koller (Bass) hochkarätige Solistinnen und Solisten gewonnen werden. Han-na Lee am Cembalo und Iona Haueter an der Orgel ergänzen das Ensemble. Die Leitung hat Brunetto d’Arco. Singkreis Konzerte: 17. Juni, 19 Uhr, St.Peter Zürich; 18. Juni, 19 Uhr, kath. Kirche Merenschwand; 19. Juni, 15 Uhr, Klosterkirche Kappel. Infos unter www.singkreisaffoltern.ch.

Beim Spielen erste sozialen Kontakte knüpfen. (Bild zvg.)

Die Beiträge in der Rubrik «Marktplatz» wurden von Werbekunden eingereicht. Interessiert? Tel. 058 200 57 00

Massagen direkt am Türlersee geniessen

Wohltuende Entspannung vom Büroalltag

an dem Eltern, Grosseltern oder andere nahestehende Personen mit ihren Kindern oder Enkeln gemeinsam zusammenkommen. Es ist eine Art spielerische Frühförderung für Kleinkinder: Während sie spielen, knüpfen sie ihre ersten sozialen Kontakte. Im Vordergrund steht die Beschäftigung mit dem Kind. So kann man das Telefon, den Haushalt und sonst was für ein paar Stunden ausser Acht zu lassen. «Family-Time» ist «Quality-Time». Die Erwachsenen haben dabei ebenfalls die Möglichkeit, sich über verschiedene Themen oder einfach nur über die eigenen Erfahrungen auszutauschen.

Händels «Messias» auf Deutsch

«So entspannt bin ich dem Alltag schon lange nicht mehr begegnet» Von Aeugst aus gehe ich zu Fuss an den Türlersee. Im Freibad – direkt am Wasser – sitzt Mirjam Kränzlin an ihrem Tischchen und trägt die OnlineBuchungen in die Liste der freien Termine ein: «Viele buchen die BioMassagen einige Tage im Voraus, wenn sie sehen, dass das Wetter schön ist. Es gibt aber auch Kurzentschlossene, die sich einfach in die Liste eintragen, die immer auf dem Tisch liegt.» Nun werde ich auf eine Holzplattform im Schilf geführt, direkt am See. Ich lege mich auf die Massageliege und entspanne, höre das Gezwitscher der unzähligen Vögel, das Quaken der Enten, den Wind, der durch das Schilf streicht und die fröhlichen Stimmen der spielenden Kinder. Wenn ein Luftstoss aufkommt, werde ich automatisch zugedeckt, mit einer zusätzlichen Decke.

Kinder bis vierjährig und ihre Bezugspersonen sind herzlich willkommen, vorbeizukommen, Gleichaltrige zu treffen und gemeinsam ausgelassen zu spielen. Das Treffen findet einmal pro Woche von 9 bis 11 Uhr morgens statt. Dabei geniessen die Kinder und Erwachsene eine schöne Abwechslung vom Alltag und die vielen, genau auf dieses Alter ausgerichteten Spielsachen. Den Aktivitäten sind keine Grenzen gesetzt. Ob basteln, malen, kneten, mit Puppen, mit der mobilen Autogarage zu spielen oder im Gumpizimmer im Bällelibad toben – für alle ist etwas dabei. Das Grundkonzept vom Baby- und Knirpsentreff ist, einen Ort zu bieten,

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entspanne ich jedoch noch viel besser. Vor der Massage habe ich Mirjam meine Problemzonen bezüglich Verspannungen genannt und sie integriert diese fast unmerklich in die Entspannungsmassage. Sie beginnt bei den Füssen und schliesst beim Kopf ab – auf dem Weg zu den Armen und auf dem Weg zurück, hoch zum Kopf, fokussiert sie auf den oberen Rücken, was mir als Bürolist besonders guttut. Zum Abschluss drückt sie mich fest auf die Massageliege und als sie loslässt, fühlt es sich an, als würde ich über der Massageliege schweben. Dieses Gefühl hält auch an, als ich aufstehe und immer noch leicht über dem Boden zu schweben scheine. Mit tiefer innerer Ruhe spaziere ich zur Postautohaltestelle und fahre zurück ins Büro. Ich werde zurück sein, denn so entspannt wie heute bin ich dem Alltag schon lange nicht mehr begegnet. Biomassage am Türlersee Infos und Anmeldung: www.mehr-balance.ch / info@mehr-balance.ch.

Rückkehr an den Ursprungsort HandwerkStadt Zug erstrahlt in neuem Glanz Ende Mai hat die HandwerkStadt mit den vier Partnerfirmen SFS, Sanitas Troesch, Pestalozzi und MTS die grosszügige Ladenfläche im Erdgeschoss des neuen Mobility Hub Zug Nord bezogen. Nach einigen Jahren im Provisorium ist der Umzug der HandwerkStadt eine Rückkehr an die altbekannte Adresse, war sie doch bereits vor dem Neubau dort zu finden. Angebunden an die Autobahntangente Zug–Baar, ist der Standort schnell und einfach erreichbar. Die mühelose Anfahrt und genügend Parkplätze gestatten somit eine bequeme und stressfreie Beschaffung und die Öffnungszeiten ermöglichen es, sowohl gewerblichen Kunden als auch Privatpersonen ihre Einkäufe zu tätigen. Zusätzlich können im praktischen Abholfach bestellte Artikel auch ausserhalb der Öffnungszeiten abgeholt werden. Auf der Fläche von rund 1500 m2 bieten die vier Partner fachkompetente Beratung und ein umfangreiches Sortiment an Qualitätsprodukten an. Zusätzlich steht für eine kurze Kaffeepause ein gemütliches Bistro zur Verfügung.

Für Bauprofis und Sanitäre

Das Team der Biomassagen am Türlersee. Von links: Mirjam Kränzlin, Priska Hunziker, Carmen Müller und Romano Fallica. (Bild zvg.)

Als Anbieter von Schrauben, Werkzeug und Maschinen, Beschlägen, chemischtechnischen Produkten, Arbeitsschutz, Bauwerkzeugen und Betriebseinrichtung führt SFS rund 8200 Artikel in der HandwerkStadt Zug. Im Sanitär-Shop führt Sanitas Troesch über 2000 Produkte und Ersatzteile für das Austauschund Reparaturgeschäft. Darüber hinaus ein interessantes Angebot an Zahngläsern, WC-Sitzen, Handbrausen und vielem mehr. Als Teil eines über 250 Jahre alten Familienunternehmens hat sich die Pestalozzi Haustechnik zwei Dingen verschrieben: Topqualität und Topservice. Erhältlich sind über 44 000 Qualitätsprodukte aus einer Hand. Das Kerngeschäft des schweizweit tätigen

Der Laden ist im Erdgeschoss des neuen Mobility Hub Zug Nord zu finden. (Bild zvg.)

Familienunternehmens MTS umfasst Beschlagslösungen für Tür, Tor, Fenster, Apparatebau, Schalttafelbau, Zauntor und Glas. Der Hauptsitz ist in Urdorf, die Filiale in Zug eine von fünf weiteren. HandwerkStadt Zug

HandwerkStadt, Industriestrasse 61, Zug, Montag bis Donnerstag 7 bis 12 Uhr und 13 bis 17 Uhr; Freitag 7 bis 12 Uhr und 13 bis 16 Uhr. Infos unter www.sfs.ch, www.sanitastroesch.ch, www.pestalozzi-haustechnik.ch und www.mts-urdorf.ch.


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Veranstaltungen

Freitag, 17. Juni 2022

AGENDA bluewin.ch oder 044 700 13 26 Bibliothek Schulhaus Loomatt, Massholderenstrasse 1.

Freitag, 17. Juni Affoltern am Albis

19.00: Konzert «Eigene Songs» von und mit Heidy H King und Thomas Güttinger, Gitarre. Türöffnung 18.30 Uhr, Kollekte. Reformierte Kirche.

Veranstaltungshinweise sind bis am Mittwoch davor, 10 Uhr, an agenda@affolteranzeiger.ch einzusenden. (red.)

Hedingen

19.00–21.00: Filmabend für Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren. Unkostenbeitrag für Getränk und Snack. www.bibliothek-hedingen. ch. Bibliothek, Trottenweg.

Ausstellungen Aeugst am Albis

Kommbox im Gemeindehaus, Dorfstrasse 22: «Die grosse Liebe zu Korallen». Eindrückliche, dreidimensionale und farbenfrohe Kunstobjekte von Claudia Ruiz . Mo 8–11.30, 16–18.15, Di 8–11.30, Mi 8–11.30, 14–16.30, Do 8–11.30 Uhr. Bis 31. August.

Kappel am Albis

19.30: Offenes Taizé-Singen. Leitung Pfarrerin Regula Eschle. Ohne Anmeldung, Kollekte. Klosterkirche, Kappelerhof 5.

Obfelden

Aeugstertal (Aeugst Am Albis)

18.00–22.00: 30-Jahre-Firmenjubiläum mit Konzerten von «Wilcox» und «Baschi». Mit Festwirtschaft. Eintritt frei. Berger Boiler-Service, Räschstrasse 31. 19.00–19.30: Concerto piccolo no. 5. Anna Rechbauer und Mirco Bergo spielen barocke und romantische Musik für Oboe und Klavier. Kollekte. Reformierte Kirche.

Das Integrationsprojekt Malaika zeigt am Sonntag ein Stück über Menschen aus aller Welt. (Bild zvg.)

Kultur der Unterschiede Theater der Malaikas in der reformierten Kirche Affoltern

Samstag, 18. Juni Affoltern am Albis

Geflüchtete aus aller Welt zeigen am Sonntag auf der Bühne, welche persönliche Sicht der Dinge sie haben.

08.00–12.00: Wochenmarkt mit Märtkafi. Früchte, Gemüse, Gebäck, Käse, Bioprodukte, Blumen, Selbstgemachtes und mehr. Märtkafi offen 7 bis 17 Uhr. Marktplatz. 10.00–15.00: Creative Market Spannende Workshops wie Bildmaltechniken, Möbelrestaurierung und mehr, Verkaufsstände mit kreativen Gegenständen. Mehr unter: www.studios-pointbreak.com. «The Studios», Zwillikerstrasse 4A. 10.00–14.00: Fest der Kulturen exotisches Essen, Musik und Tanz. Piazza Zentrum Oberdorf. 14.00–16.00: Besuch des Künstlerhauses Conrad Steinmann. Die Teilnehmerzahl ist beschränkt. Anmeldung erforderlich unter um.grob@bluewin.ch. Eine Veranstaltung des Ortsmuseums Affoltern. Künstlerhaus Bethania.

Das Integrationsprojekt Malaika (Arabisch/Swahili für «Engel») besteht aus rund 40 Personen verschiedenster Nationen, Generationen und Religionen. Viele der Malaikas mussten vor Krieg,

Sonntag, 19. Juni Affoltern am Albis

17.00: Kultur am Platz präsentiert: Vocalcord - der Musicalchor aus dem Säuliamt. Chorkonzert mit mehrstimmigen Arrangements aus Musical, Pop, Jazz, Rock und Gospel. Märtkafi ab 16.15 Uhr offen für Bar, Kaffee und Kuchen. Hutkollekte. Märtplatz. 17.00: Integrationsprojekt Theater Malaika zeigt: «Fundstücke». Eintritt frei. Reformierte Kirche.

Hedingen

20.15: Gemeindeverein Hedingen präsentiert: Lucky Wüthrich Steady - live on tour. Blues vom Feinsten! Konzert in der gedeckten Remise bei jedem Wetter. Kollekte. Bauernhof Familie Suter, Ismatt. 20.00: Jahreskonzert des AOBA Akkordeon-Orchesters Bezirk Affoltern mit Gastformation «Edi‘s Blasmusikanten». Türöffnung 18.45 Uhr mit warmer Küche, Kollekte. Stampfi-Saal, Stampfistr. 3.

Stallikon

12.00–20.00: Loomattfest zum 25-Jahre-Jubiläum. Flohmarkt, Zauberer, Tombola, Live Musik, Festwirtschaft. Parkplätze sind ausgeschildert. Wohnheim Loomatt (RGZ), Loomattstrasse 50.

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Stallikon

10.00–14.00: Kafimüli: Sommer-

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Kinoprogramm Sins

KW 25 | Donnerstag 16. bis Mittwoch 22. Juni

Kino Cinepol, Bahnhofstrasse 28, 5643 Sins Tel: 041 787 36 00

CH-Premiere

Jurassic World D 12/10 Top Gun: Maverick D 12 /10 Everything Everwhere.. D 16 20.30 Täglich (ausser So) 20.00 Täglich (ausser So) 20.15 Do Sa 20.00 Do Fr Sa So Mi 16.30 Do Sa So 17.00 Fr 19.30 So 19.45 So 19.30 So

Elvis Mi Mi

Vorpremiere

D 12 Operation Mincemeat D 12 I Am Zlatan 17.00 Mo Di 20.00 Sa Mo Di 19.30

Nobody has to know E/d 16 Sundown Mo 17.30 Do Mi

CH-Premiere

Lightyear Do Sa So Mi Fr Mo Di

D 12 Immenhof 18.15 Do 17.30 So

3D Fassung

Lightyear 14.00 Do Sa Mi 15.30 Fr 17.30 So D 6 (8)

D 6 The Bad Guys 13.45 So Mi 14.00 Fr

D 16 Für immer Sonntag D 14 Sonic the Hedgehog 2 D 6 (8) Mia and Me 14.00 Sa Mi 18.00 Do Sa 18.15 Fr Di 17.30

D 6 (8)

3D 16.00 3D 17.45 3D 16.30

D6

14.30 15.30 D4

14.00

Kirche Affoltern, freier Eintritt.

18.15–19.10: Turnen Fit 60+. Schnupperstunde jederzeit möglich. Kontakt: Helen Spörri, 044 761 89 80. Turnhalle Gallenbüel.

09.00–09.30: Buchstart-Treff

14.00: Jahreskonzert des AOBA Akkordeon-Orchesters Bezirk Affoltern mit Gastformation «Edi‘s Blasmusikanten». Türöffnung 13.15 Uhr mit feinem Kuchenbuffet. Kollekte. Stampfi-Saal, Stampfistrasse 3.

Malaika-Theater, Sonntag, 19. Juni, 17 Uhr, in der

Dienstag, 21. Juni

Ottenbach

Knonau

Salome Täubert, ökumenisches OK

«Liedli und Versli» für Eltern und Kinder von 0 bis 3 Jahren. Bibliothek, Affolternstrasse 5.

19.00: Sommerkonzert der Harmonie Affoltern. Für Konzertbesucher ist der Eintritt frei. Findet nur bei gutem Wetter statt. Schwimmbad Stigeli. 19.30: Der Ukraine-Krieg und christliche Friedensethik - Vortrag von Prof. Michael Coors. Reformierte Kirche.

15.00: Konzert des Singkreises Bezirk Affoltern und «Voci Appassionate»: «Der Messias» von G.F. Händel. Leitung: Brunetto d‘Arco. Tickets www.singkreisaffoltern.ch. Klosterkirche Kappel, Kappelerhof 5.

ganz nebenher Deutsch gelernt und somit ein natürlicher Integrationsprozess angestossen. Am Flüchtlingssonntag führen die Malaikas ihre Produktion «Fundstücke» in der reformierten Kirche Affoltern auf.

brunch mit Konzert von Glauco Ceccarelli & Band. Reservieren: 079 219 93 84 oder Info@kafimueli. com. Parkplätze sind ausgeschildert. Wohnheim Loomatt (RGZ), Loomattstrasse 50.

Affoltern am Albis

Kappel am Albis

Knonau

Hunger, Gewalt oder Verfolgung fliehen. Die Theaterstücke werden von den Malaikas selbst entwickelt und aufgeführt. In einem Wechselbad der Gefühle und der Kulturunterschiede zeigen die Schauspielerinnen und Schauspieler die Welt aus ihrer Sicht. Dadurch werden Ressourcen, Fähigkeiten und Selbstvertrauen gefördert und gestärkt. Im Austausch mit der Theatergruppe und dem Publikum wird

Donnerstag, 23. Juni Aeugst am Albis

Kappel am Albis

13.30: Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus, Réception. Kloster Kappel, Kappelerhof 5.

Stallikon

19.30: Krimiabend mit Annette König (Literaturkritikerin bei SRF). Anmelden: bibi.stallikon@

Pegasus Small World Spielzeugmuseum, Habersaat: Sonderausstellung «Barbie: Von der Luxuspuppe zum Massenspielzeug». Fr bis So 11-17 Uhr oder nach Voranmeldung. Bis 31. Juli.

Affoltern am Albis

Katholische Kirche, Seewadelstrasse 13: Eintauchen in die Welt des Vaterunser-Gebets. Darstellung des «Vaterunsers» in sieben Bildern mit Egli-Figuren. Das Schlussbild der Reihe befindet sich in der katholischen Kirche in Obfelden, Bachstrasse 18. Täglich 8-20 Uhr. Bis 19. Juni.

Kappel am Albis

Kloster, Öffentliche Räume, Kappelerhof 5: «Variationen einer Wirklichkeit». Fotografien von Ursula Gross, Bilder von Peter Heusi. Täglich 8-22 Uhr. Bis 24. Juli.

Stallikon

Schulhaus Loomatt: Kunstforum Stallikon: «Vernetzt». Bilder von Esti Frei aus Stallikon, eine künstlerische Werkschau ihres 30-jährigen Schaffens. Mo bis Fr 15-19 Uhr. Sa 10-12 Uhr. Bis 16. Juli.

Zwillikon

Ortsmuseum, Ottenbacherstrasse, Gemeindeplatz: Dauerausstellung zu Geschichte und Alltag, Gewerbe und Kultur von Affoltern am Albis. Jedes 1. Wochenende im Monat offen. Gruppenbesuche nach Vereinbarung. Eintritt frei. Kontakt: 044 761 77 42, Ursula Grob oder 044 761 81 76, Hansruedi Huber.


Veranstaltungen

Freitag, 17. Juni 2022

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Ein vielseitiger Tag für Jung und Alt Die Jugendarbeit Affoltern zeigt am Tag der offenen Tür ihr Angebot Am Samstag, 25. Juni, öffnet die Jugendarbeit den Jugendtreff Hirtschür auf dem BauspielplatzAreal für Interessierte jeden Alters.

Openair zu sehen: «Monsieur Claude 2». (Bild zvg.)

Ein buntes Programm

Fussballturnier, Laufveranstaltung, Kino In Mettmenstetten ist ab dem 25. Juni auf und neben dem Sportplatz Wygarten einiges los. Am Samstag, 25. Juni, und am Sonntag, 26. Juni, findet auf dem Sportplatz Wygarten ein Fussball-Grümpelturnier statt, an dem traditionell rund 40 Mannschaften teilnehmen. Einen speziellen Hinweis verdient die Ausmarchung um

den «Schnällscht Mättmistetter». Die Buben und Mädchen messen sich am Samstag ab 17 Uhr in den verschiedenen Alterskategorien. Organisiert wird dieser Wettkampf vom TV Mettmenstetten. Am Samstagabend zeigt der «Dunschtigclub» einen Open-Air-Kinofilm. Zu sehen ist «Moniseur Claude 2», eine französische Komödie. Der Eintritt ist gratis. Der Film beginnt mit dem Eintritt der Dunkelheit. Pablo Suter

Besinnliches Laufen Sternwanderung ins Kloster Kappel Sie ist schon zu einer Tradition geworden: die Pilgersternwanderung ins Kloster Kappel von Samstag, 25. Juni, auf Sonntag, 26. Juni – während der kürzesten Nacht in den längsten Tag. Der Johannistag ist der Gedenktag der Geburt Johannes des Täufers. An Weihnachten feiert man den Gedenktag der Geburt Jesu. Dazwischen liegen sechs Monate, in denen die Tage immer kürzer und die Nächte immer länger werden. Schliesslich, wenn die Nacht am längsten ist, wird Jesus Christus geboren, die Sonne der Gerechtigkeit, das Licht der Welt. Vor diesem christlichen Hintergrund wird mit der Johannisnacht ein Fest des Übergangs und der Wende gefeiert. In der fast kürzesten Nacht sind die Teilnehmenden unterwegs zum fast längsten Tag. Die ökumenische Pilgersternwanderung ins Kloster Kappel wird von den Kirchen Mettmenstetten, Muri, Oberrieden, Pilgerzentrum St. Jakob Zürich, Wädenswil und vom Kloster Kappel organisiert. Je nach Ausgangsort

dauert die Pilgerwanderung durch die Nacht zwischen eineinhalb und fünfeinhalb Stunden mit Einstimmung, Besinnungsstationen und Schweigezeiten. Vor dem Kloster brennt um 4 Uhr das Johannisfeuer. In der Klosterkirche findet anschliessend eine liturgische Feier statt. Und schliesslich erwartet die Pilgernden im Klosterkeller ein feiner Zmorge. Eingeladen sind Einzelpersonen und Paare sowie Familien mit Kindern ab zirka zehn Jahren. Gutes Schuhwerk und dem Wetter angepasste Kleidung sind empfehlenswert. Die Johannisnacht wird bei jeder Witterung durchgeführt.

Die offene Jugendarbeit Affoltern wird seit 2015 via Leistungsvereinbarung mit der Stadt Affoltern vom Verein für Jugend und Freizeit (VJF) angeboten. Das fünf köpfige Team besteht aus Bettina Gyr, Philipp Hauri, Tamara Albisser, Noah Vogt und Elsa Fulge. Am Tag der offenen Tür werden ausserdem die ehemalige Praktikantin Valentina Maksimovic und Alwine Beseler, welche die offene Jugendarbeit ab nächstem September bis Ende Jahr unterstützen, anwesend sein. Hauptzielgruppe der Jugendarbeit sind Jugendliche der 5. bis 9. Klasse, zur sekundären Zielgruppe gehören Jugendliche bis 20 Jahre sowie der 4. Klassen.

Alte Dokumente durchsucht Am Tag der offenen Tür gibt es keine Altersgrenzen, wie Bettina Gyr erklärt: «Willkommen sind alle. Vor allem freuen wir uns, wenn Jugendliche ihr Können und die Räumlichkeiten ihren Eltern zeigen dürfen. Oftmals kennen diese den Jugendtreff noch von früher als ehemalige Besuchende.» Für spannende Anekdoten und Geschichten aus früheren Zeiten ist gesorgt. «Wir graben dafür in den alten Dokumenten nach Fotos und sind gespannt, ob sich jemand wiedererkennt», erzählt Gyr weiter. Interessierte Jugendliche können sich ausserdem gerne aktiv an den Vorbereitungen, am alkoholfreien Barbetrieb und der Nachbereitung beteiligen. Neben wertvollen Erfahrungen winkt ein Ausflug, mit gemeinsam geplantem Ziel. Die Besuchenden erwartet ein vielfältiges Programm zum Ausprobieren, sich Informieren und zum Kennenlernen von Team und Angebot. Im Aktionsraum gibt es ab 14 Uhr einen Selbstverteidigungsworkshop der Chin-Woo-

Im Jugendtreff Hirtschür warten viele Attraktionen auf die Besucher. (Bild zvg.) Schule aus Affoltern. Im Tonstudio können Interessierte sich von einem gelernten Ton-Techniker in den Grundlagen der Musik-Produktion von HipHop-Beats unterrichten lassen. Im Dachzimmer stehen Verkleidungen zum Ausprobieren zur Verfügung. Die selbstkreierten Kleiderkombinationen können dann auf Fotos verewigt werden. Im Gaming-Zimmer geben Jugendliche einen Einblick in die Gamingwelt und nehmen sich Zeit, um Fragen zu beantworten. Im Haupttreffraum gibt es eine Diashow mit alten Fotos für eine gemeinsame Zeitreise. Natürlich besteht auch immer die Möglichkeit, andere zu einem Billard- oder Töggelispiel herauszufordern. Kurz gesagt: Sämtliche Räume stehen zum Begehen, Bespielen und Bestaunen offen. Im Aussenbereich kann man sich kulinarisch mit Crêpes und Getränken verköstigen. Ausserdem werden ver-

Samstag, 25. Juni, von 13 bis 19 Uhr, Jugendtreff Hirtschür, Alte Jonentalstrasse 3, Affoltern, Weitere Infos unter www.ja-aaa.ch, Kontakt: noah.vogt@vjf.ch, 0797215878.

Feuerkünstler Peter Widmer beim Kiosk Naturgarten Peter Widmer ist Feuerkünstler – was dahintersteckt, kann man am 25. Juni im Naturgarten in Knonau entdecken.

Kloster Kappel Startpunkt Mettmenstetten: Besammlung um 2 Uhr in der ref. Kirche Mettmenstetten. Wegzeit

zu kaufen. Das Sommerkonzert findet nur bei guter Witterung statt. Bei Regen wird das Konzert um eine Woche auf Freitag, 1. Juli, verschoben. Über die Durchführung des Sommerkonzertes wird unter www.mvhedingen.ch informiert.

Der Künstler Peter Widmer und das Feuer hauchen Werken aus Keramik die Seele ein und verhelfen ihnen zu stets einzigartigem, niemals vorhersehbarem Glanz, spektral schimmernder Farbenvielfalt oder auch den typischen Haarrissen. Die Besucher können den Vorbrand sorgfältig glasieren. Peter befüllt damit seinen selbstkonzipierten, feuerbeheizten Ofen. Wenn der Ofen die 1000 Grad erreicht hat, entnimmt er mit einer langen Zange die glühenden Objekte und versenkt sie sofort in einen Behälter mit Sägespänen. Was dann passiert, lässt einen einfach staunen. Je nach Art des Objektes sind zwischen 15 und 40 Franken zu investieren. Fertig gebrannte Keramik kann sofort zum Essen oder Trinken verwendet werden. Die Feuerköchin Monica Eichenberger vom Kiosk im Naturgarten bietet dazu überraschende Kulinarik und erfrischende Getränke.

Monika Raschle

Monica Eichenberger

Sommerkonzert des Musikvereins Hedingen,

Nur bei trockenem Wetter am 25. Juni, 12–18 Uhr,

eineinhalb bis zwei Stunden. Zwischenhalt und Möglichkeit zum Einsteigen in der ref. Kirche Rifferswil um ca. 3 Uhr. Leitung: Andreas Fritz, 0799558189, andreas.fritz@ref-mettmenstetten.ch. Startpunkt Affoltern: Besammlung um 23.30 Uhr vor der ref. Kirche Affoltern. Wegzeit zirka vier Stunden. Leitung: Elisa-Maria Jodl, 0447601808, em.jodl@bluewin.ch.

Musikverein Hedingen spielt in Zwillikon

Erstmals seit 2019 spielt der Musikverein Hedingen wieder in Zwillikon zum traditionellen Sommerkonzert auf. Gespielt wird am Freitag, 24. Juni, um 20 Uhr auf dem Parkplatz beim Dorfmuseum Affoltern in Zwillikon. Ab 19.30 Uhr gibt es Würste und Getränke

Jugendarbeit Affoltern

Feuer und Flamme in Knonau

Himmlischer Musikabend Ein Sommerkonzert unter freiem Himmel – das bietet der Musikverein Hedingen am 24. Juni in Zwillikon. Auch für die Kulinarik ist gesorgt.

schiedene Spiele angeboten, und die mobile Skate-Anlage wartet darauf, von Mutigen mit Skateboard, Kickboard, Inline-Skates und/oder BMX ausprobiert zu werden. Und last, but not least: Beim Eingang können Besuchende an einem Quiz über die offene Jugendarbeit mitmachen. Aus allen, welche das Quiz richtig beantworten konnten, wird eine glückliche Person gezogen. Der Preis ist eine Gratismiete der Hirtschür an einem Samstag. Sämtliche Angebote sind kostenlos und ohne Anmeldung. Die alkoholfreie Snackbar hat jugendfreundliche Preise.

24. Juni, (Verschiebedatum 1. Juli), 20 Uhr, Zwillikon

und am 26. Juni, 10.30–16 Uhr, Ort: Baareggstr. 12,

beim Dorfmuseum Affoltern. Information über die

Knonau (wenige Parkplätze vorhanden. Mit Velo und

Durchführung: www.mvhedingen.ch.

Peter Widmer arbeitet mit einem Ofen, der 1000 Grad heiss wird. (Bild zvg.)

zu Fuss leicht erreichbar vom Bahnhof Knonau).


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Sport

Freitag, 17. Juni 2022

Mit Kraft und Geschicklichkeit Sechsmal Gold und dreimal Silber für Affoltemer Athleten

Das Kids-Cup-Team von Chin Woo Affoltern zeigte eine starke Leistung. (Bilder zvg.)

Während sich bei 30 Grad alle in der Badi abkühlten, standen die Athleten der Kung-Fu-Schule Chin Woo aus Affoltern in der Turnhalle in Oberentfelden – und lieferten Bestleistungen. Am vergangenen Samstag fand der erste Kids-Cup der Swiss Wushu Federation statt und sechs motivierte Kids

der Chin-Woo-Kung-Fu-Schule haben auch teilgenommen. Mit weiteren Kindern aus anderen Swiss-Wushu-Mitgliedsschulen durchliefen diese diverse Posten, um ihre Geschicklichkeit, Kraft, Beweglichkeit und weitere Fähigkeiten zu testen. Der Event war mit total 100 angemeldeten Kids ein voller Erfolg. Um 8 Uhr begannen die ersten Starts und bereits heizte die Sonne die Dreifachturnhalle Erlenweg

Die Saison 2021/22 biegt auf die Zielgerade. In der 3.-Liga-Meisterschaft in der Gruppe 2 konnte der FC Affoltern leider nicht mehr zum Überholmanöver gegen den souveränen Aufsteiger Zürich City SC ansetzen. Für Gegner Engstringen geht es im letzten Spiel noch immer um den Verbleib in der Liga.

Bei den Erwachsenen im Einsatz (v. l.): Raphael Spörri, Marc Andri Flütsch, Penélope Russo, Samira Neininger und Sandra Flütsch. auf, sodass der Schweiss nur schon vom Warten runterlief. Die beiden jungen Athleten Penélope Russo und Marc Andri Flütsch konnten in ihren Starts mit traditionellen KungFu-Formen ohne Waffen und mit dem Stock als Langwaffe jeweils den ersten Platz belegen. Bei den Erwachsenen wurde es gegen Mittag unerträglich warm in der Halle. Sandra Flütsch, Samira Neininger und Raphael Spörri konnten jedoch

ein kühles Gemüt wahren und sich je einen 2. Platz sichern. Samira Neininger gelangen sogar zwei weitere 1. Plätze in den Waffenformen. Total konnten sich die Säuliämtler Kung-Fu-Athleten sechsmal Gold und dreimal Silber erkämpfen. Das nächste Turnier findet am 25. September in Yverdon statt. David Schneebeli, Chin-Woo-Kung-Fu-Schule

Ämtler Erfolgsritte jenseits der Reuss

Gute Klassierungen an den Pferdesporttagen Merenschwand Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Reitvereins Birkenhof klassierten sich an den Pferdesporttagen Merenschwand mehrfach auf vorderen Rängen. Für Sonja Meerstetter und New Star resultierte gar ein Sieg. Die Aufregung im Reitstall Birkenhof am vergangenen Wochenende war gross, endlich wieder ein volles Programm für ein Springturnier. Sieben der acht Schulpferde waren bereit, ihr Bestes zu geben, und scharrten schon mit den Hufen. Am Samstag auf den Stufen 90/95 startete Julia Wagner mit Jongleur – sie erreichten die Ränge drei und vier. Kiana Abderhalden holte mit Vainqueur den zweiten Rang. Nicht genug, am Sonntag waren die zwei Prüfungen OKV-Jump Green ausgeschrieben: ein Springen über 19 fallende und feste Hindernisse, ohne Feh-

Sonja Meerstetter mit New Star. (Bild zvg.) ler in der Idealzeit geritten. Ebenso vergeben wurden je vier Harmonieplaket-

ten für die harmonischsten Ritte der jungen Teilnehmerinnen und Teilneh-

Ein Hauch von Cup zum Saisonfinale

mer im Alter von 10 bis 20 Jahren. Hier werden der Sitz, die Führung und die Übersicht bewertet. Bei hervorragenden Verhältnissen, jedoch der Aufregung geschuldet, gab es in der ersten Prüfung viele Vorkommnisse. Die zweite Prüfung war jedoch sehr erfolgreich: Sieg für Sonja Meerstetter mit New Star, Alijn Müller wurde mit Chardonnet 3., Luc Kern wurde 6. mit Samanta und 11. mit Valon, Kyra Ciurel holte mit Rabin Rang 14. Für ihre eleganten Vorführungen wurden die Vierkämpferinnen und -kämpfer vom Birkenhof, die im Vierkampf immer im Stil bewertet werden, mit den Harmonieplaketten ausgezeichnet: Zwei erhielt Luc Kern; weitere aus dem zweiten Ritt: Alijn Müller und Kyra Ciurel. Auch ausgezeichnet mit dem Stilpreis wurden Leona Streich und Laura Securo. Susanne Schelling

In der letzten Partie der Herren 1 geht es für den FCA in der Meisterschaft um nichts mehr. Oder doch? Tatsächlich gibt es immer noch eine minime Chance, sich einen Startplatz in der 1. Runde des Schweizer Cups zu ergattern. Der bestklassierte Verein aller 13 regionalen Suva-Fairplay-Trophy-Sieger kommt zum Handkuss, allerdings auf Basis einer komplizierten Fairplay-QuotientenBerechnung pro ausgetragenem MS-/CupSpiel bzw. erhaltenen Strafpunkten. Wie auch immer dieses Rechenspiel ausgeht, das FCA-Fanionteam hat so oder so in dieser Saison sehr viel Sympathiekredit gesammelt, mit nur 20 Strafpunkten – 40 % weniger als die nächstfaire Mannschaft in der Gruppe 2. Ganz anders die Ausgangssituation für die Heimmannschaft der beiden Gemeinden Ober- und Unterengstringen. Für den FCE verlief die Rückrunde nämlich alles andere als wunschgemäss. Zur Vorrundendirektbegegnung im November letzten Jahres waren die Limmattaler noch Direktkonkurrenten der Affoltemer. Die von Patrick Graf und Marco Rütti trainierte Truppe hatte zum Vorrundenabschluss sogar die Chance, punktemässig zum FCA aufzuschliessen. Die Partie ging bekanntlich 2:1 zugunsten der Säuliämtler aus und die Punkteschere zwischen den beiden Mannschaften fing an auseinanderzugehen. Nach einem unterhaltsamen letzten Spiel des FCA-Fanionteams mit einem verdient kitschigen Abschied des langjährigen Captains Luchsinger im heimischen Moos haben die Herren 1 auswärts definitiv nochmals einen grossen Zuschaueraufmarsch verdient. Wer eine Fahrt über die Limmat nicht scheut, der sollte die Partie auf der Oberengstringer Brunewiis am Sonntag, 10.15 Uhr, nicht verpassen. Michael Romer Heimspiele vom Wochenende: Samstag, 18. Juni, 10 Uhr Junioren Ec – Kilchberg-Rüschlikon, Junioren Cb – Richterswil, Junioren Da – Schwamendingen,

Resultate unter Info.fnch.ch.

Junioren Eb – Wipkingen, 12 Uhr Juniorinnen D – Langnau a/A, Junioren Db – Red Star; 13 Uhr Junioren

Das «Wunder von Bern» für den TV Ottenbach

Sieg der Jugendriege Ottenbach am Berner Kantonalturnfest in Lyss Nach zwei Jahren Pandemie konnte endlich wieder Turnfestluft geschnuppert werden. Die Jugendriege Ottenbach belohnte sich mit dem tollen 1. Rang in der 2. Stärkeklasse. Am vergangenen Sonntag, 12. Juni, nahm die Jugendriege Ottenbach in Lyss BE am Berner Kantonalturnfest teil, immer ein Highlight der Saison. Nach den vielen Trainings waren Leiter wie auch Kinder gespannt, was für Leistungen möglich sein werden. Im ersten Wertungsteil wurde in Ballwurf und Weitsprung gestartet, was zu den zufriedenstellenden Noten 8,56 und 8,45 führte. Obwohl die Noten nicht ganz den Erwartungen entsprachen, ging es unbeirrt in den zweiten Wertungsteil mit Fachtest Allround, Steinheben und Pendelstafette, wobei in den ersten zwei Disziplinen mit den Noten 9,22 und der Höchstnote 10 voll überzeugt werden konnte. Die Pendelstafette hingegen gestaltete sich etwas holpriger, wenn auch nicht ganz überraschend, gilt diese Disziplin doch seit eh und je als zäher Gegner aufgrund der strengen Bewertung. Am Schluss resultierte

trotzdem die solide Note 8,55. Im dritten und letzten Wertungsteil wurden für die Disziplinen Steinstossen, Hochsprung und Hindernislauf nochmals alle Kräfte mobilisiert. Trotz suboptimaler Anlage gelang dem Steinstossteam die gute Note 8,56. Im Hindernisparcours wollte nicht alles perfekt klappen, weshalb einige Zeiten nicht

auf dem erwarteten Niveau waren, was zur Note 8,40 führte. Dafür trumpfte das Hochsprungteam mit einer Note von 9,75 umso mehr auf. Danach war Warten angesagt, bis alle Schlussnoten sortiert und ausgerechnet waren. Bei der Rangverkündigung stand die Jugendriege Ottenbach dann zuoberst auf dem Podest und durfte mit

einer Schlussnote von 26,33 die Siegermedaillen in der 2. Stärkeklasse entgegennehmen. Für die Jugendriege Ottenbach war dies das kleine «Wunder von Bern», wurde doch nicht mit einer solch tollen Platzierung gerechnet. Sabine Frey, Gioia Strebel, Jugendriege Ottenbach

C Promotion – Wädenswil; 14 Uhr Junioren Dc – Thalwil; 16 Uhr Juniorinnen C – Wiedikon. Sonntag, 19. Juni, 15 Uhr Junioren Ba Team Region Affoltern – Team Limmattal Süd.

Treffsichere Schützen Das kameradschaftliche Freundschaftsschiessen zwischen den Bezirken Affoltern und Muri fand am vergangenen Freitagnachmittag auf der Schiessanlage in Benzenschwil statt. Dabei waren auch Roland Meier, Obmann der Bezirksschützen Muri, und Martin Landis, Präsident TK VSSV und Präsident des KZSV. Gesamthaft schossen 80 Veteraninnen und Veteranen: 35 aus dem Bezirk Affoltern und 45 aus dem Bezirk Muri. Der Bezirk Muri siegte mit einem Durchschnitt von 91,545 Punkten. Affoltern musste sich mit 89,706 Punkten geschlagen geben. Bester Schütze war Alfred Häfliger von Affoltern mit 96 Punkten, gefolgt von Ernst Bucher und Martin Reichenbach von Muri, beide mit 95 Punkten. Anton Hauser, Präsident Schützenveteranen Bezirk Affoltern Weitere Resultate der Ämtler: Bruno Schneiter 94 Punkte, Martin Landis 93 Punkte, Conradin Koch 92 Punkte, Herbert Fankhauser 91 Punkte, Albert Bürgisser, Toni Brumann, Walter Grimmer, Hans Gerhard 90 Punkte. Alle Resultate unter:

Die Jugendriege Ottenbach hatte viel Grund zum Jubeln. (Bild zvg.)

www.kzsv.ch/bezirke.


GEWERBEZEITUNG Bezirk Affoltern K M U - U N D G E W E R B E V E R B A N D B E Z I R K A F F O LT E R N w w w. g e w e r b e v e r b a n d - a f f o l t e r n . c h

17. Juni 2022

Adressen KMU- und Gewerbeverband Bezirk Affoltern Geschäftsstelle Leitartikel René Ammann

Publireportage die Mobiliar

Publireportage A. & D. Huber AG

Publireportage Elektro Ackermann

KMU- und Gewerbeverband Bezirk Affoltern c/o carus gmbh Die Energie für Projekte und Prozesse Bifangstrasse 29 8915 Hausen am Albis Tel. 078 653 09 35 E-Mail: info@carus-gmbh.ch

Ist Vereins-Engagement eine Ehre oder schlicht eine Last? Das Engagement in Vereinen hat in unserer zunehmend individualisierten und leistungsorientierten Gesellschaft nicht mehr die Bedeutung wie einst. Die Suche nach Vorstandmitgliedern und freiwilligen Helfern gestaltet sich da wie dort schwierig – und aus diesen Gründen bleiben selbst Vereinsauflösungen nicht aus. Es ist aber gerade freiwilliges Engagement, welches überhaupt die Grundlage für die Existenz von Vereinen, wie Veranstaltungen bildet. In wenigen anderen Ländern wird die Vereinskultur so gross geschrieben wie in der Schweiz. Kurzum: Vereine haben hierzulande Tradition. 2019, so die Erfassung durch das Bundesamt für Statistik, beteiligten sich 44 Prozent der Wohnbevölkerung der Schweiz als Aktivmitglieder an den Aktivitäten von Vereinen, Gesellschaften, Klubs, politischen Parteien oder anderen Gruppen. Aber auch das ist eine Erkenntnis: Während die Zahl von sozialen Gruppierungen zugenommen hat, ist parallel dazu die Anzahl der Vereinsmitglieder gesunken.

Wegducken gilt nicht! – Freiwilligkeit ist Grundlage der Existenz Klar, für ehrenamtliche Funktionsträger ist es oft nicht leicht ihr Engagement mit Beruf und Familie zu koppeln. Deshalb sind bei der Vergabe offener Vorstandsämter Bilder von verschämt unter den Tisch und äusserst konzentriert aufs Smartphone schauenden Anwesenden keine Seltenheit. Aber: Wegducken gilt nicht, denn für das Funktionieren eines Vereins sind Mitglieder, die sich freiwillig engagieren, essentiell wichtig. Freiwilliges Engagement bildet die Grundlage für die Existenz von Vereinen, wie Verbänden und Veranstal-

tungen. Eine viel zitierte Formel lautet daher völlig zu Recht: «Ehrenamtliche, die bereit sind, Verantwortung zu übernehmen, sind der grösste Schatz im Vereinsvermögen.» Leider ist es aber eine Tatsache, dass Vereinsmitglieder vor allem ganz einfach profitieren und sich nicht zum Engagement verpflichtet sehen wollen. Man bezahlt ja schliesslich einen Jahresbeitrag, da darf man auch etwas erwarten… Orte der Begegnung, der Integration und Schulen der Demokratie Diese Einstellung sowie die vielerorts festzustellende Zurückhaltung beim Besuch von Anlässen, bei denen nicht nur gefestet wird, muss auch als fehlende Wertschätzung der Arbeit des Vereinsvorstandes gewertet werden. Und dies wiederum macht nicht unbedingt Lust auf einen Vorstandsposten. So geraten Vereine in eine Schieflage, vor der sie immer häufiger kapitulieren müssen. Dabei ist die Teilnahme bzw. Mitgliedschaft in einem Verein ein Zeichen der aktiven Mitgestaltung der Lebensumwelt. Auch gesellschaftlich erfüllen Vereine verschiedenste Funktionen: Sie erleichtern die gesellschaftliche Integration, sind Schulen der Toleranz, der Kommunikation, des Vertrauens, ja, der Demokratie. Indem sie öffentliche Dienstleistungen übernehmen, können sie staatsentlastend wirken. Ja, selbst als Wirtschaftsfaktor können sie angesehen werden: In Kanto-

Die Scharfmacher

Ehrenamt oder was? Vielerorts wird entsprechend fehlendes Engagement im Verein bemängelt und so haben viele Vereine Mühe, die Ämter in den Vorständen zu besetzen. Gründe dafür werden verschiedene geortet: Die gestiegene Mobilität und Flexibilität, ebenso wie

die fehlende Lust, sich langfristig zu engagieren. Auch das Internet wird genannt: Es bietet, was vorher nur im sozialen Miteinander von Vereinen möglich war: Information und Unterhaltung. Zudem verschwinden in der digitalen Welt die Grenzen von Zeit und Raum – man kann rund um die Uhr online sein. Ein weiterer Grund liegt darin, dass sogenannte Communitys die altbekannten Vereinsstrukturen teilweise ersetzen. Man trifft sich über soziale Netzwerke in einer informellen Gruppe, um Gemeinschaft zu erleben. Sind Vereine also ganz einfach nur altmodisch, weil sie einer Zeit Struktur geben, die strukturlos ist? Ist ehrenamtliche Mitarbeit in einem Verein folglich weder Ehre noch Freude, sondern lediglich eine Last?

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Mitglieder des Vorstandes

nen mit hoher Vereinsdichte ist gemäss einer Erhebung die Arbeitslosigkeit geringer. Eine Lanze für Vereinsmitgliedschaft und -arbeit brechen Die aktive Beteiligung am Vereinsleben ist demzufolge eine sehr wichtige und ebenso einfache identifizierbare Form der Teilnahme am gesellschaftlichen Leben. Exakt deshalb darf auch ausgeschlossen werden, dass beispielsweise eine gemeinsame Struktur der lokalen oder regionalen Gewerbetreibenden überflüssig sein könnte – im Gegenteil: Ein starker KMU- und Gewerbeverein ist gerade in der heutigen Zeit wichtig! Genauso verhält es sich mit dem Engagement und einer Tätigkeit als Vorstandsmitglied in einem Verein. Also: Engagieren Sie sich, gestalten und prägen Sie das Vereinsleben und die Zukunft des Vereins mit. Damit leisten Sie einen gewichtigen Beitrag zum Überleben des Vereins! Für den Vorstand des GVA René Ammann

KMU- und Gewerbeverband Bezirk Affoltern Thomas Frick, Präsident frickarchitektur Ebertswilerstrasse 5 8915 Hausen am Albis Tel. 043 466 50 90 E-Mail: info@frickarchitektur.ch Gewerbeverein Affoltern René Ammann Theo Fischer Malergeschäft GmbH Zürichstrasse 81 8910 Affoltern a. A Tel. 043 817 15 60 E-Mail: theo.fischer@gmx.net Gewerbeverein Hedingen Dominique Lipp Lipp Treuhand AG Schachenstrasse 2 8907 Wettswil Tel. 044 760 40 01 E-Mail: d.lipp@lipptreuhand.ch Gewerbeverein MKM Vreni Spinner Gasthaus zum weissen Rössli Albisstrasse 1 8932 Mettmenstetten Tel. 044 767 02 01 E-Mail: vreni.spinner@bluewin.ch Gewerbeverein Oberamt Claudio Rütimann Rütimann Drogerie AG Ebertswilerstrasse 7 8915 Hausen a.A. Tel. 044 764 06 68 E-Mail: info@drogerie24.ch Gewerbeverein Obfelden Daniel Launer Maler Launer Wolserstrasse 72 8912 Obfelden Tel. 044 761 41 61 E-Mail: maler-launer@bluewin.ch Gewerbeverein Unteramt Hans-Ruedi Widmer Widmer Qualitäts- und Management-Systeme Dorfstrasse 13 8906 Bonstetten Tel. 044 481 70 54 E-Mail: widmer@hrwidmer.ch

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ZEITUNG

Ist Ihre Versicherungssumme noch aktuell? Die Pandemie hat an vielen Orten ihre Spuren hinterlassen. KMU müssen besonders flexibel sein, um im Markt zu bestehen. Sie erwerben oder verkaufen deshalb vermehrt Betriebsinventar. Dabei geht oft vergessen, die Veränderungen der Versicherung zu melden – mit unangenehmen, finanziellen Folgen nicht nur im Schadenfall. Die Anschaffung von zusätzlicher ITInfrastruktur wie zum Beispiel Laptops wegen der verstärkten Arbeit im Homeoffice, der An- oder Verkauf von Produktionsmaschinen, der Aufbau eines neuen Lieferdienstes oder Produktanpassungen, weil sich die Kundenbedürfnisse verändert haben: Selten mussten so viele Betriebe in so kurzer Zeit umdenken. Manchen eröffnete die Pandemie neue Chancen, andere machten schmerzhafte Abstriche, um liquid zu bleiben. Versicherungssumme im Auge behalten Wächst oder schrumpft das Betriebsinventar, hat das Auswirkungen auf die Versicherungssumme. Ihre Höhe ist in der Police der Betriebsversicherung festgelegt und entspricht dem Betrag, den es kosten würde, um das gesamte Inventar zum Neuwert zu ersetzen. Bedeutende Veränderungen im Betriebsinventar müssen der Versicherung gemeldet werden, damit die Summe angepasst werden kann – das gehört zu den Pflichten der Kundinnen und Kunden. Gasthof Pizzeria Weingarten Anita & Andreas Häberling Untere Bahnhofstrasse 8 8910 Affoltern am Albis Telefon 044 761 63 92 info@weingarten.ch www.weingarten.ch

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Böse Überraschungen vermeiden Denn was passiert im Schadenfall, wenn die Versicherungssumme nicht stimmt? Ist die Versicherungssumme in der Police gegenüber dem tatsächlichen Wert des Betriebsinventars zu tief, ist das Unternehmen unterversichert. Es zahlt dann eine zu tiefe Prämie. Die Folge: Im Schadenfall besteht kein Anspruch auf die volle Versicherungsleistung. Unabhän-

gig von der Grösse des Schadens wird die Leistung gekürzt und das Unternehmen muss einen Teil selbst übernehmen. Unterversicherung: Was heisst das konkret? Ein Beispiel: Im Vertrag ist die Versicherungssumme mit 250 000 Franken festgehalten. Seither ist der Betrieb gewachsen. Der Wert des Betriebsinventars liegt nun bei 500 000 Franken. Wird bei einer Überschwemmung alles zerstört, beträgt der Schaden 500 000 Franken. Entschädigt wird aber nur der in der Police festgehaltene Betrag von 250 000 Franken. Auch wenn nur ein Teil des Inventars Schaden nimmt, zahlt die Versicherung nicht den vollen Betrag. Die Entschädigung wird im Verhältnis vom effektiven Inventarwert zur Versicherungssumme prozentual gekürzt. Beispielsweise wird bei einem Schaden von 100 000 Franken ebenfalls nur die Hälfte entschädigt, also 50 000 Franken. Verschwendetes Geld bei Überversicherung Anders verhält es sich, wenn der Betrieb Inventar abgestossen hat. Erfährt die Versicherung nichts davon, ist der

Betrieb überversichert und zahlt zu viel Prämie. Im Schadenfall übernimmt die Versicherung aber trotzdem nur den tatsächlichen Wert des Inventars. Das Geld ist verloren. Es lohnt sich daher in jedem Fall, grössere Veränderungen im Betriebsinventar sofort zu melden, damit Versicherungssumme und Police immer aktuell sind. Ihr Ansprechpartner in der Region Die Mobiliar, Generalagentur Affoltern am Albis, beantwortet gerne Ihre Fragen. Sie erreichen uns unter Telefon 044 762 50 60 oder per E-Mail affoltern@mobiliar.ch. Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme.

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ZEITUNG

Juni 2022

«Wir messen uns an der Zufriedenheit der Kunden!»

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Die Knonauer A. & D. Huber AG – Baugeschäft und Schreinerei – von Andreas und Daniel Huber ist alles aus einer Hand und unter einem Dach. (Foto: kb) Die A. & D. Huber AG in Knonau – Baugeschäft und Schreinerei – ist seit bald zwanzig Jahren Vertrauenspartnerin. Die kompakte Einheit bietet ein umfassendes Leistungs- und Produktportfolio, wobei der Kunde eine einzige Ansprechperson bei Beratung, Planung, Koordination sowie Ausführung hat. Seit bald 20 Jahren offeriert die A. & D. Huber AG ihren Kunden ein möglichst breites Angebot, was sich bestens bewährt hat. Und trotz der breiten Angebotspalette hat der Kunde bei ihnen eine einzige Ansprechperson, die Beratung, Planung, Koordination sowie Ausführung übernimmt und nach den Kundenwünschen umsetzt. Die kompakte Einheit und das kompetente und leistungsfähige Team erlauben es auch, Aufträge professionell vorbereitet sowie termingerecht und in bester Qualität auszuführen. «Die Zufriedenheit der Kunden ist uns das Wichtigste», halten Andreas und Daniel Huber fest. Alles aus einer Hand und mit einem Ansprechpartner Erfahrung, Know-how und Vielseitigkeit befähigen die A. & D. Huber AG und ihr Team, Bauprojekte jeder Art auszuführen – immer qualitativ hochwertig. In ihrem Werkstattdomizil an der Brüggenstrasse in Mettmenstetten ist sowohl das Baugeschäft, als auch die Schreinerei bestens gerüstet, wie beide bestätigen: «Hier lässt sich unse-

re bekannte Vielseitigkeit, Leistungsfähigkeit und Qualität von Baugeschäft, Plattenlegerei und Schreinerei sehr kompakt verwirklichen.» Die familiäre Zusammenarbeit entspricht exakt dem Grundsatz «Alles aus einer Hand und mit einem Ansprechpartner». Als kleines, flexibles Unternehmen ist die A. & D. Huber AG ohnehin seit jeher dafür bekannt, Aufträge termingerecht und in bester Qualität auszuführen. Baugeschäft: Neubau, Umbau und Sanierung Das Baugeschäft ist der Dreh- und Angelpunkt, wenn es ums Bauen geht. Das Leistungsportfolio ist insgesamt mannigfaltig wie praktisch – und auf die Erfahrung der Mitarbeitenden, die Organisation von Details, das Reagieren auf neue Situationen, das gewissenhafte Erledigen von Routinearbeiten und die ständige Bereitschaft, sich Unbekanntem zu stellen und sich dadurch zu entwickeln, dürfen sich die Kunden jederzeit verlassen. Neu- oder Umbau? Das Baugeschäft garantiert qualitativ hochstehende Ausführung. Und da gehören auch die Herstellung von Neubauten, Umbauten und Sanierungen dazu. Gerade aktuell sind beispielsweise die Baumeisterarbeiten für den Neubau der Holzschnitzelheizung der Heizgenossenschaft Knonau im Gang. «Es hat ganz besonders Freude gemacht, ein solches Projekt in der eigenen Wohngemeinde realisieren zu

dürfen», hält Daniel Huber dazu fest. Und mit Ideenreichtum, dem praktisch keine Grenzen gesetzt sind, Erfahrung und handwerklichem Können, überzeugt die A. & D. Huber AG zudem auch bei Plattenbelägen und im Gartenbau. Da wird mit Leidenschaft dafür gesorgt, dass die Kunden nachhaltig Freude an ihren Bauprojekten haben können. Schreinerei: Produkte, die Freude machen und lange halten In der Schreinerei von Andreas Huber wird nicht nur Holz bearbeitet und veredelt, es werden auch individuelle Wohnträume realisiert, egal ob es um Küche, individuelle Möbel wie Tische, Sideboards, Schränke oder auch um eine Tür geht. Grundsätzlich wird alles realisiert, was es an Innenausstattung braucht, egal ob es Einzellösungen sind oder ganze Raumkonzepte. Das versierte Team bringt entsprechendes Fachwissen, vielfältige Ideen und handwerkliches Können mit, wenn es um die Verwirklichung selbst ausgefallener Wünsche und genauso, wenn es um die Auswahl der geeigneten Materialkombinationen geht. Und alles entspricht stets den gewünschten Anforderungen und präsentiert entsprechend einzigartig. So sind die Produkte nicht nur zweckmässig, sie machen auch Freude. (kb.) A. & D. Huber AG Baugeschäft und Schreinerei Bergli 4 8934 Knonau Baugeschäft Daniel Huber 076 433 04 67 daniel@huberbau.ch

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Elektro Ackermann: Ganzheitliche Beratung und massgeschneiderte Lösungen Die Elektro Ackermann GmbH an der Rickenbacherstrasse 17 in Ottenbach ist für alles, was mit Strom zu tun hat, kompetenter Ansprechpartner bezüglich Haushaltgeräten, innovativen und massgeschneiderten Installationen und Planungen von Beleuchtung, Telematik, Smart Home, Elektromobilität, Photovoltaik und Energieeffizienz. Der Wirkungskreis der Elektro Ackermann GmbH ist respektabel gross. Der Ottenbacher Elektro-Fachbetrieb bietet ein umfassendes Leistungsspektrum von Installationen für Stark- und Schwachstromanlagen für Private, Gewerbetreibende und die Industrie – von der innovativen, massgeschneiderten Planung bis zur fertigen Anlage. Auch hinsichtlich Beleuchtung, Telematik, Smart Home, Elektromobilität, Photovoltaik und dem wirtschaftlichen Wirkungsgrad von Anlagen setzen die Elektro-Ackermann-Profis Massstäbe bei Beratung, Umsetzung und Qualität. Und selbstredend gehören auch Reparaturen und Wartungen sowie der Verkauf inklusiv entsprechendem Einbau von Haushaltgeräten zu ihrem Aufgabengebiet. Dazu kommen kundenorientierte Dienstleistungen und ein Service, bei denen Zuverlässigkeit und Sorgfalt grossgeschrieben werden. Martin Häberling, Geschäftsführer der Elektro Ackermann GmbH, betont: «Gemeinsam mit unseren Kunden analysieren und planen wir das Vorhaben, wobei wir auch auf persönlich-individuelle Wünsche eingehen.» Konkret heisst das, dass man sich jeder Herausforderung stellt und fortschrittliche und passende Ergebnisse erzielt. «So realisieren wir kunden-

spezifische Lösungen für Beleuchtungen in jedem Raum oder auch im Garten, für Elektroanlagen, das intelligent vernetzte Zuhause mit Telematik, Ladestationen für Elektromobilität und Photovoltaik», erklärt der diplomierte Elektroinstallateur und Betriebswirtschafter weiter. Man weiss aber auch bestens Bescheid, wenn es um Energieeffizienz, das Senken des Energieverbrauchs oder um alternative Energiegewinnung auf oder im Dach geht. Hier findet man bei der Elektro Akkermann GmbH ebenfalls kompetente Berater und Umsetzer. Kompetentes Team, grosse Erfahrung Notfalldienst: 044 762 61 41 Es ist eine grosse Portion Erfahrung, die das flexible und fachkundige Team der Elektro Ackermann GmbH auszeichnet. Gleichzeitig legt man Wert auf flache Hierarchien: Die Inhaber sind ins tägliche Geschehen involviert und wirken im Team mit, welches aus neun Mitarbeitenden besteht. Dazu kommen vier Auszubildende – zwei davon haben gerade die Abschlussprüfungen absolviert, denn der Berufsnachwuchs sieht das gesamte Team als Herzensangelegenheit. So funktioniert die Zusammenarbeit der verschiedenen Fachbereiche untereinander bestens, man arbeitet Hand in Hand. Exakt dieses Zusammenspiel ist es denn auch, welches es dem Elektro-Ackermann-Team ermöglicht, als regionaler Fachbetrieb nebst den gängigen Öffnungszeiten auch in Notfällen mit einem Notfalldienst (044 762 61 41) für die Kunden dazusein. Qualität, Sicherheit und Leistung werden bei der Elektro Ackermann GmbH grossgeschrieben. Dies ist im Unterneh-

men seit der Gründung 1981 so, was die zufriedenen Kunden auch sehr gerne bestätigen. Ein guter Service, wie ihn der Ottenbacher Fachbetrieb bekanntermassen bietet, ist allerdings eine komplexe Angelegenheit: Strategie und Struktur der Firma müssen dafür ebenso stimmen, wie der gelebte Dienstleistungsgedanke, der Wille qualitativ hochwertig zu arbeiten und die Kontinuität aufrecht zu erhalten. Mit umfassenden Kenntnissen, entsprechenden Aus- und Weiterbildungen sowie – soweit als möglich – grosser Flexibilität, sorgen die Fachleute für eine reibungslos funktionierende und langlebige Gebäude-Infrastruktur. Klar, dass sie sich auch auf den raschen Wandel der Technologien laufend einstellen. Was die Elektro Ackermann GmbH insbesondere ausmacht, verrät Martin Häberling: «Wir nehmen uns Zeit, beraten unsere Kunden ausführlich und kompetent und finden so die effizienteste, beste und wirtschaftlichste Lösung für heutige wie künftige Bedürfnisse. Am besten ist, wenn man uns bereits frühzeitig in bevorstehende Bauprojekte einbezieht, womit eine clever durchdachte Installation gefunden und realisiert werden kann, die sich darüber hinaus auch schnell und kostengünstig auf- bzw. nachrüsten lässt.» (kb.)

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Sport

Freitag, 17. Juni 2022

Eines der vielen Gerangel vor dem Badener Tor, das zugunsten des FCZ ausging. (Bilder Martin Platter)

Keine Schonfrist für den FC Baden Schweizer Fussballmeister FCZ macht kurzen Prozess mit dem Promotion-League-Aufsteiger Mit einem stattlichen 11:0 hat der FC Zürich am Mittwochabend bei einem Testspiel in Hausen den Promotion-League-Aufsteiger FC Baden abgefertigt. Zum Matchwinner avancierte Fabian Rohner, der den Ball gleich viermal im gegnerischen Tor versenkte. Martin Platter Das Spiel war kaum angepfiffen, lag der Ball schon das erste Mal im Tor der Badener. Ein Gerangel im Strafraum der Aargauer liess deren Abwehr alt aussehen. Lenny Janko schob ein zum 1:0 für den FC Zürich. Noch ging es aber nicht Schlag auf Schlag. Erst 22 Minuten später schlug es beim FC Baden zum zweiten Mal ein. In dieser Phase wehrten sich die Unterklassigen, die am letzten Samstag in Tenero den Aufstieg in die Promotion League geschafft hatten, tapfer. Immer wieder stürmten Chris Teichmann, Daniele Romano und Fabio Capone beherzt in den Strafraum des FCZ. Doch im Abschluss fehlte es an Abstimmung, Effizienz und Zielgenauigkeit. Der Ball schaffte es meist nicht bis

zu Goalie Yanick Brecher und flog im hohen Bogen am FCZ-Tor vorbei. Ab Minute 23 wendete sich das Blatt und die FCZ-Tormaschine begann zu laufen. Von nun an war Badens Torhüter Marvin Hübel unter Dauerbeschuss der Zürcher. Im 7-Minuten-Takt schlugen die Treffer in Hübels Kasten ein. Den Vogel schoss dabei Zürichs Verteidiger Fabian Rohner ab, der den Ball bis zur Halbzeit dreimal im Tor der Badener versenkte. Inklusive des zweiten Treffers von Janko ging man mit einem 5:0 in die Halbzeitpause.

Heiteres Toreschiessen im Jonentäli Das heitere Toreschiessen ging in der 65. Minute mit dem Treffer des eingewechselten Leandro Aversa weiter. Sowohl der FCZ als auch Baden hatten mehr als die halbe Mannschaft ausgetauscht. Mats Hanke (in der 71. Minute), Fabio Luis (76.), Kedus Haile-Selassie (80.) und nochmals Rohner (85.) machten das Stängeli für den FCZ voll. Unrühmlicher Abschluss war der von Bohdan Viunnyk versenkte Foulpenalty, der in der 90. Minute das beeindruckende 11:0 für den FCZ komplettierte. Franco Foda, der

neue FCZ-Trainer, sass krankheitshalber nicht auf der Bank. 1115 Zuschauer kamen in den Genuss eines kurzweiligen Fussballabends, bejubelten das vom FC Hausen organisierte Fussballspektakel bei herrlich lauem Sommerwetter. Für die Fussball-Kids war die Stürmung des Rasens nach dem Schlusspfiff der Höhepunkt. Nachdem die angekündigte Autogrammstunde vor dem Match ins Wasser gefallen war, konnten sie ihren Idolen endlich nahe sein und die ersehnten Autogramme abholen. Begehrt war die Unterschrift von Fabian Rohner, der mit vier Treffern zum Matchwinner avancierte. FC Zürich - FC Baden 11:0 (5:0) Sportplatz Jonentäli, Hausen am Albis. Tore: 1. Janko 1:0, 23. Rohner 2:0, 27. Janko 3:0, 38. Rohner 4:0, 41. Rohner 5:0, 65. Aversa 6:0, 71. Hanke 7:0, 76. Fabão 8:0, 80. Haile-Selassie 9:0, 85. Rohner 10:0, 90. Viunnyk 11:0. FC Zürich (1. Halbzeit): Brecher; Boranijasevic, Fabão, Kamberi, Guerrero; Janko, Dzemaili, Seiler, Marchesano, Gogia; Rohner. FC Zürich (2. Halbzeit): De Nitti; Wallner, Erdin, Hornschuh, Sauter; Janko (63. Rohner), Hanke, Seiler (63. Fabão), Aversa, Haile-Selassie; Viunnyk. Bemerkungen: FCZ ohne Aliu, Koide, Omeragic , Aliti, Gnonto, Krasniqi, Kryeziu, Mets, Tosin.

Der FC Baden (in Rot) rannte vergeblich gegen den übermächtigen FCZ an.

Wenn Zürichs Fabian Rohner (Nummer 23) vor dem gegnerischen Tor auftauchte, hatte Badens Goalie alle Hände voll zu tun. Das Penaltytor von Bohdan Viunnyk besiegelte das 11:0 für den FCZ.

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Sport

Freitag, 17. Juni 2022

Spannung pur – Erfolg auf der ganzen Linie Nationaler Target-Sprint-Wettkampf in Zwillikon Am 12. Juni war die FeldschützenGesellschaft Zwillikon erneut erfolgreiche Gastgeberin des Nationalen Target-Sprint-Wettkampfes, der gar mit internationaler Beteiligung durchgeführt werden konnte. Sehr erfreulich ist die Leistungssteigerung der Athletinnen und Athleten. Ein weiteres Mal durften die Organisatoren auch eine Gast-Target-Sprinterin und einen Gast-Target-Sprinter aus Deutschland begrüssen. Pamela Weil-Hansen und Peter Hansen reisten extra für den Wettkampf aus Dänischenhagen an, um sich mit den Schweizern zu messen. «Es ist erfreulich zu beobachten, wie die Leistungen der Athletinnen und Athleten extrem gesteigert werden konnten!», bemerkte der im Zürcher Schiesssportverband Zhsv für das Ressort Target-Sprint verantwortliche Peter Gilgen (Hombrechtikon). «Dies liegt zum einen daran, dass es dem Schweizer Schiesssportverband SSV und uns gelungen ist, mehrere Wettkämpfe – auch die Target Sprint Masters – ins Leben zu rufen und mit engagierten Vereinen durchzuführen. Aber es liegt auch an dem enormen Willen und dem Engagement der Sportlerinnen und Sportler – und nicht zu-

V. l.: Diego Bonafine, Lina Blaser, Daniel Bienz.

Die Siegerinnen in der Kategorie Jugend Damen: v. l. Mia Brunet, Lina Blaser, Lea Genkinger. (Bilder zvg.)

Zweiter in der Kategorie Elite wurde Jonas Schmid.

letzt an den Trainern, die sich diesem Sport verschrieben haben!» ergänzte Gilgen mit einem verschmitzten Lächeln. Das hohe Niveau des Wettkampfes kann auch an den Laufzeiten abgelesen werden. Die Tagesbestzeit in den Finalläufen ging in der Kategorie «Men» an Peter Hansen (MTV Dänischenhagen/D) 05’29’’, gefolgt von Jonas Schmid (FSG Zwillikon, 05’31’’) und Mike Epprecht (FSV Rupperswil) 06’29’’ auf Rang drei. In der Kategorie «Junior Men» konnte auch Daniel Bienz (FSG Zwillikon) den

Heimvorteil nutzen und seinen Lauf mit erstaunlichen 5’44’’ beenden.

Ausrichtung des Nationalen TargetSprint-Wettkampfes haben sich Albert Suter (Wettkampfleiter, FSG Zwillikon) und sein Team eine Goldmedaille verdient. «Das nachhaltige Wachstum ist spürbar und wird sich in den nächsten Wettkämpfen sicher weiter steigern und verstärken», gab Gilgen zuversichtlich und sehr überzeugend bekannt.

Premiere Staffellauf Zum ersten Mal in der Schweiz wurde in drei Kategorien ein Staffellauf durchgeführt. Sechs Paarungen traten zu diesem neuen Wettkampfformat an. Der Wettkampf wurde als reiner PlauschWettkampf – aus Freude am Sport – ausgetragen. Lea Genkinger und Lina Blaser (beide FSG Zwillikon) stellten sich dieser Herausforderung in der Kategorie

«Nachwuchs». Sie erreichten eine Endzeit von 13’03’’. Bestzeit erreichte die Paarung Jakob Progsch (Target-SprintTeam Hombrechtikon) und Daniel Bienz (FSG Zwillikon) in der Kategorie Elite mit einer Gesamtzeit von 10’52’’. Es war ein Sonntag mit viel Spannung, vielen positiven Emotionen, zufriedenen Betreuern und Trainern, begeisterten Zuschauern und vor allem mit Athletinnen und Athleten, die auf ihre Leistungen stolz sein können. Zwillikon hat sich als erfolgreicher und perfekter Organisator gezeigt und mit der

Peter Gilgen, Albert Suter Weitere Informationen, Ranglisten und Fotos auf der Homepage: https://www.zwillikon-fsg.ch/

Feldschiessen 2022 – das grösste Schützenfest der Welt Am vergangenen Wochenende fand das Hauptschiessen des eidgenössischen Feldschiessens statt.

die Gelegenheit, bei schönem Wetter wieder einmal mit der erhaltenen Ordonnanzwaffe zu schiessen.

103 672 Schützen haben in der ganzen Schweiz das Feldschiessen am offiziellen Wochenende absolviert. Das Feldschiessen bleibt somit weiterhin das grösste Sportfest auf der Welt. Im Bezirk Affoltern schossen 510 Teilnehmende das 18-Schuss-Programm mit dem Gewehr und 178 Teilnehmer das Pistolenprogramm. Auf den Schiessplätzen in Obfelden, Bonstetten und Hausen waren überall zufriedene Schützinnen und Schützen anzutreffen. Viele Teilnehmende, die nicht immer im Schützenhaus anzutreffen sind, nutzten

Auch dieses Jahr kann der Bezirk Affoltern den drei erfolgreichen Schützen zu der begehrten Zürcher Sonderauszeichnung der Stapfermedaille gratulieren. Urs Kamm aus Wettswil mit 70 Punkten und Markus Hasler aus Bonstetten mit 68 Punkten bei den Gewehrschützen. Bei den Pistolenschützen erreichte Paul Stutz mit 178 Punkten wiederholt das Resultat für die Auszeichnung. Die Stapfermedaille wird nur einmal an den Schützen vergeben. Die Platzorganisationen waren hervorragend organisiert und instruier-

Keine Probeschüsse

ten und betreuten alle Schützen vorbildlich. Wie bekannt ist, wird das Feldschiessen ohne Probeschüsse durchgeführt und da zählt jeder Schuss auf die Figurenscheibe, die nicht einfach zu treffen ist. Bei dem schönen Sommerwetter erreichten 55 Prozent der Teilnehmenden eine Auszeichnung. Viele Schützenvereine führen das Feldschiessen noch bei den Bundesübungen durch und somit besteht weiterhin die Möglichkeit, bis Ende August das Programm noch zu absolvieren. Michael Spahr, Feldchef BSV Affoltern

Kuster Gion; Wettswil FSV: Leuenberger Thomas;

Feldschiessen P 25/50 m

Sieder Michael. 67: Wettswil FSV: Landis Martin;

178 Punkte: Affoltern PSG: Stutz Paul. 176:

Zwillikon FSG: Frey Beat. 66: Affoltern SV: Marti Roger;

Mettmenstetten PSV: Nyirö Michael; Wettswil FSV:

Dachlissen-Mettmenstetten SV: Galli Lido; Sidler

Stucki Felix. 174: Mettmenstetten PSV: Heidelberger

Bruno; Wyss Jürg; Kappel FSV: Hunkeler Martin;

Philipp; Nef Michael; Wettswil FSV: Arnold Kevin.

Zwillikon FSG: Wyser Peter. 65: Affoltern SV: Baumann

173: Affoltern PSG: Rogenmoser Josef; Hausen

Gerhard; Bonstetten FSV: Aebersold Matthias;

PRSV: Baumann Marc. 172: Affoltern PSG:

Lüchinger Cyrill; Dachlissen-Mettmenstetten SV: Kern

Häusermann Walter; Wildhaber Matthias; Hausen

jun. Hanspeter; Kappel FSV: Wälli Anna; Knonau FSV:

PRSV: Dreyer Patrick; Neukom Samuel; Wettswil

Scheidegger Urs; Obfelden-Maschwanden SV:

FSV: von Koerber Dino Carlo. 171: Affoltern PSG: Zak

Zimmermann Martin; Ottenbach FSV: Häfliger Alfred;

Jiri; Mettmenstetten PSV: Arnold René; Raunhardt

Liechti Walter; Wettswil FSV: Koerber Dino; Zwillikon

Daniel. 170: Affoltern PSG: Schröen Ola; Stüssi

FSG: Frutiger Peter; Störi Heinz. 64: Aeugst SG: Pfister

Erich; Urech Arthur; Hausen PRSV: Pfiffner Josef;

Hans; Affoltern SV: Maerten Rolf; Dachlissen-Mett-

Mettmenstetten PSV: Odermatt Viktor; Raunhardt

menstetten SV: Angst Roman; Kappel FSV: Lüthi

Matthias; Wettswil FSV: Maurer Daniel. 169:

Werner; Stadtmann Manuela; Obfelden-Maschwan-

Affoltern PSG: Moraz Gilbert; Mettmenstetten PSV:

Feldschiessen G 300 m

den SV: Hosig Christian; Ottenbach FSV: Nyfeler Peter;

Buchmann Roland. 168: Hausen PRSV: Casanova

70 Punkte: Wettswil FSV: Kamm Urs. 68: Bonstetten

Wettswil FSV: Fankhauser Herbert; Seeger Karin;

Rainer; Wettswil FSV: Hauser Elisabeth. 167:

FSV: Hasler Markus; Dachlissen-Mettmenstetten SV:

Zehnder Mike; Zwillikon FSG: Foster Alex; Genkinger

Affoltern PSG: Wyss Odette; Hausen PRSV: Leuthold

Bachmann Marius; Obfelden-Maschwanden SV:

Patrick; Gmür Sebastian; Guler Silvan.

Urs.

TC Säuliamt im Wechselbad der Gefühle Zwei bittere Niederlagen in Abstiegsspielen und zwei weitere Aufstiegsspiele im Interclub Die Auf- und Abstiegsspiele bescherten den Mannschaften des TC Säuliamt ein Wechselbad der Gefühle. Einerseits haben zwei Mannschaften die zweite Aufstiegsrunde erreicht, anderseits müssen nun beide Aktiv Teams (Damen und Herren) nach verlorener Partie aus der 1. Liga absteigen.

nächstes Jahr in der 2. Liga antreten müssen. Im Anschluss an diese bittere Niederlage heiterten sich die Gemüter beim gemeinsamen Pizzaessen schon wieder ein bisschen auf und es wurden Pläne für die kommenden Events geschmiedet. Die Spielerinnen werden im Rahmen der Team Challenge im September wieder gemeinsam die Courts betreten.

Am vergangenen Sonntagmorgen um 9 Uhr begrüsste die erste Damenmannschaft vom TC Säuliamt ihre Gegnerinnen aus Landquart, um das entscheidende Abstiegsspiel auszutragen. Die Aufstellung der Spielerinnen liess eine ausgeglichene Partie erahnen. Victoria Zambo, Lara Hauser und Karin Stadler starteten stark in ihre Einzel. Lara dominierte ihre Gegnerin und kam mit einem 6:0/6:1-Sieg vom Platz. Weder Karin noch Victoria konnten ihre Führung im ersten Satz ins Trockene bringen. Auch im zweiten Satz fanden die beiden kein Mittel, um ihre Gegnerinnen zu besiegen und traten zwei Punkte an diese ab. Janina Rinne hatte gegen ihre besser klassier-

Restliche Wochenendresultate

Karin Stadler und André Meier

1. Liga Herren (55+) gewinnen 6:0 gegen TC Ascona und werden eine zweite Aufstiegsrunde spielen. 1. Liga Herren (Aktive) verlieren 4:5 gegen Uetikon 2 und müssen absteigen. 1. Liga Herren (35+) gewinnen 9:0 gegen TC Elgg und sichern sich den Klassenerhalt. 3. Liga Herren (35+): verlieren 0:9 gegen TC Belvoir. 2. Liga Herren (45+) gewinnen 5:2 gegen TC Ried Wollerau und werden eine zweite Aufstiegsrunde spielen. 3. Liga Damen (40+) gewinnen 5:1 gegen TC Migros ZH 1.

Teamfoto: v. l. n. r.: Janina Rinne, Victoria Zambo, Serena Bonandi, Lara Hauser, Karin Stadler, Seline Wenzinger. (Bild zvg.)

Heimspiele am 18./19. Juni im Moos: 3. Liga Herren (35+), Samstag, 9 Uhr, fünfte IC-Runde gegen den TC

te Gegnerin einen schweren Stand und verlor das Spiel in zwei Sätzen. Bereits nach den Einzelpartien standen die Säuliämtler Damen mit dem Rücken zur Wand. Nur noch ein

Zweisatzsieg über beide Doppel konnte den Abstieg abwenden. Dem Doppel Rinne/Zambo gelang ein souveräner Sieg mit 6:1/6:1. Die Paarung Hauser/ Stadler gab nach einem starken Start

in die Partie den ersten Satz und danach auch das Spiel aus der Hand. Die erste Damenmannschaft verlor mit dieser 2:4-Niederlage die Spielberechtigung in der obersten Regionalliga und wird

Wollishofen. 1. Liga Herren (55+), Samstag, 13 Uhr, zweite Aufstiegsrunde gegen den TC Brütten. 3. Liga Damen (40+), Sonntag, 9 Uhr, fünfte IC-Runde gegen Burgmoos Richterswil. 2. Liga Herren (45+), Sonntag, 12 Uhr zweite Aufstiegsrunde gegen den TC Itschnach.


Extra

Freitag, 17. Juni 2022

Eine Lebensgeschichte in Momentaufnahmen

27

ACHILLES-VERSE

Abnabelung

«Musste es tun» heisst das jüngste Buch der Bonstetter Autorin Ute Ruf Episoden, die eine Reaktion ausgelöst haben – und das quer durch ihr Leben. In «Musste es tun» lässt Autorin Ute Ruf tief blicken. Am 23. Juni stellt sie das Buch in Baar vor.

Wie prägten mich all die verschiedenen Schemen: Mein Denken, mein Handeln, das ganze Benehmen Sie müssten, so hiess es, einen Wildfang zähmen doch sie erreichten damit, mein Leben zu lähmen. Dieses Leben dauerte Jahre, bis einer mir sagte, als ich bei ihm mein Schicksal beklagte: «In deinem Gefängnis, da seh ich drei Türen, bestimmt wird eine davon in die Freiheit dich führen. Jetzt geht es darum, diese Öffnung zu finden, doch vorher musst du deine Angst überwinden; eine jener Ängste, die oft dann entstehen, ist einer gezwungen, neue Wege zu gehen.

von Thomas sTöckli Wie kaum einer zweiten gelingt es Ute Ruf, im Gewöhnlichen das Aussergewöhnliche, das Schräge, das Skurrile zu orten. Das beweist sie regelmässig in ihrer Kolumne «Zwischen-Ruf» im «Anzeiger». Und wenn diese Episoden eine Reaktion auslösen, dann heisst es eben «Musste es tun», wie die Bonstetterin ihr jüngstes Buch genannt hat. Es ist eine Sammlung von Kurztexten, denen gemeinsam ist, dass sie alle auf einen Punkt, eine Handlung hinführen. Die Idee hat Ute Ruf von einem Schreibauftrag aus einem Literaturseminar bei Adolf Muschg an der ETH. Anschliessend an dieses Seminar sei sie zu ihrer Mutter nach Deutschland gefahren und erinnert sich: «Ich musste an jedem Parkplatz raus, um eine Geschichte festzuhalten, es wurden immer mehr.» Das sei ihr in ihrem ganzen Leben nie wieder passiert. Das Auslösen einer Aktion ist die eine Konstante, welche die Episoden verbindet, die andere die chronologische Abfolge im Laufe ihres Lebens. Im ersten Text kann sie, «die süsse kleine Maus» noch nicht laufen, dafür aber umso besser Zeitungen zerreissen – «LiteraturVerriss im wahrsten Sinne.» Von der Kindheit über die Pubertät in die frühe Adoleszenz geht die Lebensgeschichte in Momentaufnahmen weiter. Vom übergriffigen Lehrer über Party-Erinnerungen zu einem demotivierenden Vorstellungsgespräch mit zwei konservativen alten Männern.

«Trennungs-Beratung» Viel Raum nimmt die Liebe ein. Einseitige und erwiderte, abenteuerliche und verlässliche, einschränkende und abhängig machende, aber auch erfüllende und beglückende. Da ist etwa Ingo, der so überlegt wirkt und so spöttisch-witzig. Und der trotzdem – oder deshalb? – so oft Verletzendes sagt oder tut. War es so schlimm, wie es die Lektüre vermuten lässt? «Wir haben uns gar nicht verstanden», blickt Ute Ruf auf die

In deiner Freiheit wirst du dich anders verhalten, wirst lernen, dein Leben selbst zu gestalten. Du wirst für manches Verantwortung tragen, gezwungen sein, deine Meinung zu sagen.» Zögerlich hab ich mich aufgerafft und es mit Mühe schlussendlich geschafft, aus den Fängen dieser Schemen zu fliehen und ins Hotel «Zur Freiheit» hinüber zu ziehen. Hinter verschlossenen Fenstern und Türen konnt’ ich sie hören, konnt’ ich sie spüren, wie sie mich riefen, wie sie mich suchten, wie sie mal bettelten, mal mich verfluchten. «Was haben wir dir nicht alles gegeben, unsere Liebe, die Zeit, unser halbes Leben. Wir haben zusammen geweint, gemeinsam gelacht und ununterbrochen an dein Glück gedacht.

«Musste es tun»: Ute Ruf erzählt von wahren Erlebnissen, die zu einer Reaktion führten. (Bild Thomas Stöckli) Beziehung mit ihrem Ex-Mann und Vater ihrer Tochter zurück: «Ich hatte den falschen Mann – und er die falsche Frau.» Das wird in den Episoden im mittleren Drittel des Buches immer deutlicher. Bis sie die Konsequenzen zieht – und auch das in einem Text verarbeitet: «Hatte mit Ingo Schluss gemacht. Richtig Schluss. Mit Abhauen und so», beginnt eine der längeren Episoden – die beinahe doch wieder zu einer Versöhnung geführt hätte. Wenn da nicht in dem Moment ... – doch nein: Zu viel sei nicht verraten. Was wäre passiert, wenn sie in jenem Moment eingeknickt wäre? «Dann hätte ich mich einen Monat später getrennt», so Ute Ruf, «die Idee war da schon zu weit fortgeschritten.» Umso

schlimmer findet sie es bei anderen, die sich ihr Leben lang nicht voneinander lösen können. «Liebe macht abhängig», weiss sie, und: «Am liebsten würde ich eine Trennungs-Beratung aufmachen.» Dabei kennt sie auch die Seite des Verlassen-Werdens: «Er wollte mal wieder eine andere Frau ...», steht da unter dem Titel «Schluss gemacht». Und weiter: «Das habe gar nichts mit mir zu tun, es sei schön mit mir, und er habe auch keine andere. Vier Jahre seien schliesslich eine lange Zeit, so lange sei er noch bei keiner geblieben ...»

nen berichtet, deshalb finde in «Musste es tun» keine Schule statt, erklärt sie. Hier geht es um Geschichten, die Wendepunkte in ihrem Leben darstellen, ebenso wie um Triviales, das verblüfft oder erheitert. Und so warten die Episoden immer wieder mit Überraschungen auf, quer durch alle Lebensbereiche. «Musste es tun» – Episoden aus dem Leben der Autorin, Kummli Verlag, ISBN 978-3-9 523 658-4-7. Erhältlich auch in der Buchhandlung Scheidegger in Affoltern, scheidegger-buecher.ch. Ute Ruf stellt ihr neues Buch am «Donschtig-Träff»

Immer wieder Überraschungen 40 Jahre hat Ute Ruf unterrichtet, darüber aber bereits in unzähligen Kolum-

vom 23. Juni, 9 Uhr, in der Rathus-Schüür, Rathausstrasse 2, Baar (ZG), vor. Eintritt: 10 Franken – inklusive Kaffee und Gipfeli.

Und dieses Glück, von Gott einst gegeben, solltest du hüten, solltest du pflegen dieses Glück wir könnens kaum fassen, das willst du, mir nichts, dir nichts einfach verlassen? Robert Müller

HERKÖMMLICHES

Alibi Wer ein Alibi hat, sei es als Nachweis seiner Unschuld in einer strafbaren Angelegenheit, als Begründung, an einem vereinbarten Treffen nicht teilnehmen zu können oder als Entschuldigung am Telefonbeantworter (Alibifon), macht geltend, dass er oder sie zum fraglichen Zeitpunkt nicht am einschlägigen Ort anwesend ist oder war. Ob es sich dabei um eine Ausrede oder eine glaubhafte Erklärung handelt, geht aus dem lateinischen Adverb «alibi» nicht hervor. Es bedeutet schlicht «anderswo». (ubo)

WETTER

Fussball-Grümpis sind besser als ihr Ruf

Heute Basel 15° 31° Zürich 14° 30°

Affoltern

St.Gallen 15° 26°

Mit drei Verletzten pro 1000 Spielenden hält sich die Verletzungsbilanz an Grümpelturnieren seit sieben Jahren konstant tief.

15° 30°

Luzern 17° 30°

Neuchâtel 18° 30°

Bern 14° 30° Interlaken 15° 29°

Aussichten

min °C max °C

St.Moritz 6° 22°

Sion 16° 33°

Genève 17° 31°

Samstag

Sonntag

Chur 16° 29°

Bellinzona 15° 33°

Montag

Dienstag

Mittwoch

Alpennordseite

14° 34°

18° 34°

17° 31°

17° 29°

17° 26°

Alpensüdseite

22° 32°

22° 32°

22° 32°

22° 30°

21° 28°

LEBENSWEISHEIT «Gott schenkte dir das Gesicht; lächeln musst du selber.» Aus Irland

Grümpelturniere haben zu Unrecht ein schlechtes Image. Dies zeigen Ergebnisse aus verschiedenen Kundenbefragungen sowie eine Auswertung der Unfallzahlen durch das Sozialforschungsinstitut Lamprecht und Stamm. Die Auswertungen zeigen, dass die Unfallwahrscheinlichkeit bei einem Grümpelturnier fünfmal tiefer ist als bei den Meisterschaftsspielen im organisierten Clubfussball. Zudem sind die Verletzungen an Grümpelturnieren in den vergangenen 15 Jahren kontinuierlich zurückgegangen. Von rund 15 Verletzten pro 1000 Fussballspielende im Jahr 2004 auf knapp drei Verletzte im Jahr 2015. Seither hält sich die Anzahl Verletzter bis heute stabil. Die Befragungen von Lamprecht und Stamm bestätigen, dass die Spielenden an Grümpelturnieren

weniger Verletzungen riskieren, als sie dies im Vereinsfussballbetrieb tun. «Bei den Vereinsfussballern und -fussballerinnen bestätigten 50 Prozent der Befragten die Aussage: ‹Wenn es um einen wichtigen Sieg geht, riskiere ich auch, mich zu verletzen.› Bei den Spielerinnen und Spielern an Grümpelturnieren waren es lediglich 34 Prozent, die diese Aussage stützten», weiss Raphael Ammann, Kampagnenleiter Fussball bei der Suva und Auftraggeber der qualitativen Studie.

Potenzial bei Fairplay und Ausrüstung Über die Hälfte der Verletzungen an Grümpelturnieren betreffen das Knieoder das Fussgelenk. Dabei fällt auf: Die Schuhwahl fällt bei knapp einem Viertel der Befragten nicht optimal aus. Sie spielen barfuss, in herkömmlichen Turnschuhen oder nicht passenden Nockenschuhen. Auch die von der Suva empfohlenen und vor Ort zur Verfügung gestellten Schienbeinschoner wurden von über der Hälfte der Befragten nicht

getragen. «Professionelles Schuhwerk sowie das Tragen von Schienbeinschonern reduziert die Verletzungsgefahr an Beinen und Füssen massiv. Jede und jeder sollte sich das zu Herzen nehmen. Es ist ein kleiner Aufwand mit grossem Effekt», bekräftigt Ammann. Als Präventionspartnerin gibt die Suva den Veranstalterinnen und Veranstaltern von Grümpelturnieren kostenlos ein umfassendes Materialpaket zur Prävention von Fussballverletzungen ab. Das Paket umfasst Schienbeinschoner, Stutzen, Überzieher, Absperrbänder und eine Fairplay-Bande. Weiter gibt sie einen finanziellen Zustupf an das Turnierbudget, wenn offizielle Schiedsrichter für das Turnier engagiert werden. Verbesserungspotenzial besteht auch beim Thema Fairplay: «Klar geht es auch bei einem Grümpelturnier darum, wer gewinnt, aber wenn ein Spiel ohne Verletzungen ausgeht, ist das wie ein doppelter Sieg – deshalb der Appell: Spiel fair, aber nicht gefährlich. Die Umsetzung der fünf Fairplay-Regeln bilden dabei die Basis», sagt Ammann. Suva


RAKU ERLEBNIS

mit dem Feuerkünstler PETER WIDMER Samstag, 25. Juni ab 12.00 Uhr – 18.00 Uhr Sonntag, 26. Juni ab 10.30 Uhr – 16.00 Uhr Raku Brand im Holzofen Staunen – hautnahes Erleben der vier Elemente im wildschönen Naturgarten. Vorgebrannte Objekte selber glasieren, brennen, mitnehmen. Investition je nach Objekt Fr. 15.– bis Fr. 40.– Wo? Im KIOSK im Naturgarten, Baareggstr. 12, 8934 Knonau, mond-feuer.ch

Badi-Tag am 2. Juli 2022 im Schwimmbad Stigeli Wann: Samstag, 2. Juli 2022 (Verschiebedatum: 9. Juli 2022), ob der Anlass stattfindet, kann am Vortag ab 17.00 Uhr auf www.stadtaffoltern.ch unter «Aktuelles» nachgeschaut oder direkt beim Schwimmbad Stigeli nachgefragt werden. Programm: Am Vormittag Schwimmwettbewerb Stigeli-Sprint (Durchführung: Wassersportclub Albis, Anmeldung unter www.raiffeisen.ch/kelleramtalbis/baditag). Am Nachmittag diverse Plauschaktivitäten, Arschbomben Contest ab 16.00 Uhr bis ca. 18.00 Uhr (Anmeldung bis 30. Juni 2022 direkt beim Schwimmbad Stigeli). Kosten: Es gelten die üblichen Eintrittspreise des Stigelis (für Restaurantbesucher, kein Eintritt) Das Stigeli-Team und die Organisatoren freuen sich auf einen schönen Badi-Tag im Stigeli. Affoltern am Albis, 14. Juni 2022 Abteilung Immobilien

Einladung zum öffentlichen Informationsanlass

Jubiläu ms-ert konz mit Baschoxi c Wa rm Up m it WmilAlbis a u s H a use n a

0 22 2 i n u J . 7 1 , g a it e Fr a b 18 U h r in O bfe ldt)e n (fre ie r Ei ntrit

Berger Boiler-Service AG Räschstrasse 31 8912 Obfelden 044 762 40 00

SESSIONSBERICHT

KULTUR AM PLATZ

mit Nationalrat Martin Haab (Mettmenstetten)

VocalCord in Concert

Musig us em Amt

„unlocked“

Mittwoch, 22. Juni 2022 19.30 Uhr Cafe Casino, Affoltern am Albis

SVP Affoltern am Albis

Sonntag, 19. Juni 2022, 17 Uhr Märtplatz, Kasino Vordach Affoltern a.A. Kaffee, Kuchen und Bar im Märtkafi ab 16 Uhr Eintritt frei, Hutkollekte

Messias

kæser.ch DIE DRUCKER

von Georg Friedrich Händel

Freitag, 17. Juni 2022, 19h, Kirche St. Peter Zürich Samstag, 18. Juni 2022, 19h, Kath. Kirche Merenschwand Sonntag, 19. Juni 2022, 15h, Klosterkirche Kappel a. A.

Jahreskonzert Stampfi Saal Knonau

Gastformation: Edi’s Blasmusikanten

Singkreis Bezirk Affoltern - Voci Appassionate Maria C. Schmid, Sopran - Bettina Weder, Alt Raphael Höhn, Tenor - Robert Koller, Bass Camerata Fanny Mendelssohn - Konzertmeister Jan Sosinski Ha-na Lee, Cembalo - Iona Haueter, Orgel - Leitung: Brunetto d‘Arco Vorverkauf: www.singkreisaffoltern.ch oder Telefon 044 761 02 22 (Mo bis Fr 8-10 Uhr) Konzertkasse 1 Stunde vor Beginn

Neu-Eröffnung

VINTAGE SHOP By VF Allrounder GmbH

Unser Vintage Shop bietet nachhaltige Produkte zu fairen Preisen.

Türöffnung 18:45 Uhr, Eintritt frei, Kollekte Ab 18:45 Uhr warme Küche

Bei uns findest du neben High Quality Vintage, Second Hand und Retro Möbeln, Accessoires und Kleidern auch neue zeitlose Stücke.

Sonntag, 19. Juni 2022, 14 Uhr

Auf der Suche nach einzigartigen Teilen? Dann schau bei uns rein!

Samstag, 18. Juni 2022, 20 Uhr

Türöffnung 13:15 Uhr, Eintritt frei, Kollekte Feines Kuchenbuffet

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

www.aoba.ch

Wir laden euch gerne zur Eröffnung am 18. Juni 2022 ab 10.00 Uhr. Andrea & Vinko Filipovic Stalliker Strasse 1a 8906 Bonstetten


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