Zwei Teams der Primarschule Aeugst räumten an der World Robot Olympiad Schweiz ab. Die Sieger dürfen nach Puerto Rico. Seite 7
EU-Rahmenabkommen: Bilaterale oder Unterwerfung?
Die SVP Bonstetten lud am letzten Montagabend zum Podiumsgespräch
Martin Platter
Trotz des lauen Sommerabends zog es am letzten Montagabend 38 Interessierte in den Bonstetter Gemeindesaal, um der politischen Debatte über den bevorstehenden EU-Rahmenvertrag beizuwohnen. Claude Vuillemin, der Präsident der SVP-Ortspartei Bonstetten, zeigte sich in seiner Begrüssung erfreut über den unerwartet grossen Aufmarsch. Vuillemin leitete danach die Debatte. Die Rollen auf dem Podium waren klar verteilt, um den Anwesenden zumindest im Ansatz eine ausgewogene Diskussion zu bieten. Die Befürworterseite des Abkommens wurde von GLPNationalrätin und -Fraktionschefin Corina Gredig vertreten. Ihr gegenüber stand mit Franz Grüter ein profilierter Kontrahent, der als Nationalrat der Schweizerischen Volkspartei die Ablehnung des Vertragswerks vertrat.
Bauchgefühle aus zwei gegensätzlichen Welten Bereits die Einstiegsfrage des Gesprächsleiters nach dem Bauchgefühl der beiden Nationalräte in Bezug auf den EU-Rahmenvertrag zeigte den tiefen Graben, die die Schweizer Politik in dieser Frage spaltet. Die Antworten der beiden Kontrahenten machten deutlich, dass hier zwei nur schwer vereinbare Visionen für die Zukunft der Eidgenossenschaft aufeinandertreffen. Franz Grüter untermauerte seine Skepsis mit physischer Präsenz und erklärte, dass er den «EU-Unterwerfungsvertrag» stets bei sich trage, um sich der Dimension des Vertragswerks bewusst zu sein. Er verwies auf das gigantische Ausmass des Vertragswerks, das mehr als 2200 Seiten umfasst und durch zusätzliche 20000 Seiten an Erlassen zur Gesetzesanpassung ergänzt wird. Mit einer Prise Ironie fügte der SVP-Politiker an, dass er angesichts des enormen Gewichts dieses riesigen Papierstapels fast schon einen Bandscheibenvorfall erlitten habe. Hinter diesem Scherz verbarg sich jedoch seine tiefe
Gesprächsleiter Claude Vuillemin flankiert von GLP-Nationalrätin Corina Gredig und SVP-Nationalrat Franz Grüter. (Bild Martin Platter)
politische Sorge, denn diese Verträge würden die Schweiz komplett auf den Kopf stellen. Grüter warnte eindringlich davor, dass das Land mit der Unterzeichnung gezwungen wäre, automatisch EU-Recht zu übernehmen, und auch die Rechtsprechung darüber aus der Hand geben würde, weshalb diese Vorlage für ihn «die Mutter aller Abstimmungen» darstellt. Corina Gredig setzte dieser düsteren Prophezeiung eine ganz andere Symbolik entgegen. Sie konterte, dass sie im Gegensatz zu ihrem Vorredner lediglich die Schweizer Bundesverfassung im Gepäck habe. Für die GLP-Fraktionspräsidentin ist der bilaterale Weg kein Auslaufmodell, sondern das essenzielle Erfolgsmodell der modernen Schweiz, das es unbedingt zu bewahren gilt. Sie betonte, dass es ihr primär darum gehe, den Wohlstand des Landes nachhaltig zu sichern. Den neuen EUVertrag sieht sie keineswegs als Unterwerfung, sondern als ein notwendiges und logisches Update für die bestehen-
Vor Bundesgericht
Weiterzug des Urteils zur Sportanlage
Die Stimmberechtigten der Stadt Affoltern haben am 28. September 2025 den Objektkredit über 18.62 Millionen Franken für ein neues Infrastrukturgebäude sowie die Sanierung, Erneuerung und Erweiterung der Sportanlage Im Moos angenommen.
Ein Stimmbürger reichte gegen die Abstimmung einen Stimmrechtsrekurs ein. Der Bezirksrat Affoltern hob die Abstimmung daraufhin auf. Das Verwaltungsgericht des Kantons Zürich hiess jedoch die Beschwerde der Stadt Affoltern gut, hob den Entscheid des Bezirks-
rats auf und bestätigte die Volksabstimmung. Gegen dieses Urteil des Verwaltungsgerichts hat der Stimmberechtigte nun Beschwerde beim Bundesgericht erhoben. Über die Dauer des Verfahrens kann derzeit keine verlässliche Aussage gemacht werden. Mit der Beschwerde an das Bundesgericht ist der Objektkredit weiterhin nicht rechtskräftig. Der Stadtrat wird nach Vorliegen des Bundesgerichtsurteils über das weitere Vorgehen entscheiden.
Stadt Affoltern am Albis
den bilateralen Verträge, um diese zukunftsfähig zu machen.
Das Ringen um die Terminologie der Rechtsübernahme
Ein zentraler und besonders intensiv geführter Teil der Debatte drehte sich um die Definition, wie der Rahmenvertrag dem Stimmvolk verkauft wird. Vuillemin forderte die beiden Podiumsteilnehmer auf, den genauen Unterschied zwischen einer dynamischen und einer automatischen Rechtsübernahme zu erklären. Corina Gredig stellte klar, dass es eine rein automatische Übernahme von ausländischem Recht in der Realität nicht gebe. Aus diesem Grund spreche man in der politischen Praxis von einer dynamischen Rechtsübernahme. Sie sagte, dass weiterhin das Schweizer Parlament im Einzelfall darüber entscheide, ob ein neues Gesetz übernommen wird oder nicht. Als historisches und gut funktionierendes Beispiel für diesen Mechanismus
nannte sie das Schengen-Dublin-Abkommen. Auch in diesem Bereich entscheide zuerst das Parlament und bei einem Referendum das Volk. Anders interpretierte Franz Grüter die Ausgangslage und nutzte die Gelegenheit für eine fundamentale Kritik an der gesamten sprachlichen Inszenierung der Befürworter. Er sagte, dass alle Freunde der Europäischen Union bewusst von «bilateralen Verträgen» sprechen würden, um die Bevölkerung zu täuschen. Dabei handle es sich um eine Mogelpackung, da mit dem vorliegenden Vertragswerk der traditionelle bilaterale Weg der Schweiz de facto beendet werde. Zur Untermauerung seiner Feststellung verwies er auf Berichte der «Neuen Zürcher Zeitung», die ebenfalls festgestellt habe, dass der bisherige Weg der bilateralen Verträge mit dem EU-Rahmenvertrag nicht mehr weitergeführt werde, der Ausdruck «Bilaterale III» somit eine Augenwischerei sei.
Fortsetzung Seite 3
Stallikon plant voraus
Der Gemeinderat investiert in die Zukunft
Stallikon treibt mehrere wichtige Projekte voran. Mit der vollständigen Aufarbeitung des historischen Archivs schafft die Gemeinde die Grundlage für eine moderne digitale Aktenführung. Gleichzeitig wird der erfolgreiche Mittelstufentreff nach einem Pilotjahr definitiv weitergeführt. Das Freizeitangebot für Kinder der 4. bis 6. Klasse hat sich als grosses Bedürfnis erwiesen und soll dauerhaft im Leistungsauftrag von Jugendplus verankert werden. Zudem nimmt der Gemeinderat die Teilrevision des kommunalen Verkehrsrichtplans in
Angriff. Im Fokus stehen unter anderem sichere Schulwege, Verbesserungen für den Fuss- und Veloverkehr sowie die Anpassung an neue kantonale Vorgaben. Für die Überarbeitung wurden 66000 Franken bewilligt. Mit den verschiedenen Beschlüssen setzt die Gemeinde auf eine langfristige und nachhaltige Entwicklung. Dabei stehen sowohl eine moderne Verwaltung als auch attraktive Angebote für die Bevölkerung im Zentrum. (red)
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Jahre machte Landwirt Urs Amacher den Winterdienst in Zwillikon. Seite 7
«Man bleibt nicht lebenslang gefangen.»
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Remo Mucha, Projektmanager Gemeinsamstrom EKZ. (Bild Marcus Weiss)
Süsser Erfolg
Mit handgefertigten Spezialitäten hat sich Nala Chocolatière aus Rifferswil erfolgreich eine schweizweite Nische geschaffen. (red)
InNotfällenwendemansich zuer stimmerüberdiePraxisnumm er andenHausarzt,beiAbwesen heit erhä lt manüberden Te lefonbea ntworterdieNummerdesAERZTEFON: 0800336655
BeiVerkehrsunfällenTelefo n1 17 oderTelefon 058 6484848 wähl en. Te lefon14 4f ürSanitäts-Notr uf NotfallzentrumSpitalAffolt ern T elefon0447143300 für ALLE Notfälle
Schluss des Konkursverfahrens
Das Verfahren über Gubler-Albrecht
Helga Ingrid, geb. 15. April 1940, von Mettmenstetten ZH und Illnau-Effretikon
ZH,Centralweg 6,8910Affoltern amAlbis, gest. 15. Mai 2025, ist mit Urteil des zuständigen Gerichts vom 22. Juni 2026 als geschlossen erklärt worden.
Affoltern am Albis, 26. Juni 2026
Konkursamt Affoltern
Sagistrasse 8b 8910 Affoltern am Albis
Einstellung
des Konkurses
Über Henry Loots geb. 12. Oktober 1955, Staatsangehörigkeit: Grossbritannien, Rainstrasse 85c, 8143 Stallikon, als Inhaber des Einzelunternehmens SPRINGBOK SPAZA, INH. LOOTS, mit Sitz in Stallikon, CHE-372.104.798, c/o Henry Loots, Rainstrasse 85c, 8143 Stallikon, ist durch Urteil des Bezirksgerichtes Affoltern vom 25. Februar 2026 der Konkurs angeordnet, das Verfahren aber mit Urteil dieses Gerichtes vom 22. Juni 2026 mangels Aktiven eingestellt worden. Sofern nicht ein Gläubiger bis zum 16. Juli 2026 die Durchführung des Konkursverfahrens verlangt, sich gleichzeitig zu Übernahme des durch die Konkursmasse nicht gedeckten Teils der Kosten verpflichtet und daran vorläufig einen Barvorschuss von CHF 5000.00 leistet, gilt das Verfahren als rechtskräftig geschlossen.
KONKURSAMT SCHLIEREN
Uitikonerstrasse 9/Postfach 8952 Schlieren
Strassenbau:
Festsetzung barrierefreier Umbau der Haltestellen Eggächer und Oberhusen gemäss § 15 Strassengesetz (StrG), Wettswil am Albis
Im Auftrag von Gemeindeverwaltung Wettswil am Albis, Abteilung Bau und Infrastruktur, Ettenbergstrasse 1, 8907 Wettswil am Albis
Weitere Bekanntmachung zu Strassenbau
Nach Durchführung der öffentlichen Planauflage gemäss §§ 16 und 17 StrG hat der Gemeinderat Wettswil mit Beschluss vom 22. Juni 2026 folgendes Projekt gemäss § 15 StrG festgesetzt:
Barrierefreier Umbau Bushaltestellen Eggächer und Oberhusen
Weitere Angaben zur Meldung
Der entsprechende Beschluss und die Projektunterlagen liegen ab dem 26. Juni 2026 während 30 Tage in der Gemeindeverwaltung Wettswil am Albis, Abteilung Bau und Infrastruktur, Ettenbergstrasse 1, 8907 Wettswil am Albis, während den Öffnungszeiten zur Einsichtnahme auf. Die Unterlagen sind zu Informationszwecken und ohne Anspruch auf Richtigkeit oder Vollständigkeit auf der Homepage www. amtliche-nachrichten.ch digital einsehbar. Massgebend sind einzig die konkret aufliegenden Unterlagen in Papierform. Gegen die Projektfestsetzung kann innerhalb der Auflagefrist von 30 Tagen, vom Tag der Veröffentlichung an gerechnet, beim Baurekursgericht des Kantons Zürich, Postfach, 8090 Zürich, schriftlich Rekurs erhoben werden.
Die in dreifacher Ausführung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist beizulegen. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und soweit als möglich beizulegen. Materielle und formelle Urteile des Baurekursgerichtes sind kostenpflichtig; die Kosten hat in der Regel die im Verfahren unterliegende Partei zu tragen.
«Menschen, die wir lieben, bleiben für immer, denn sie hinterlassen Spuren in unserem Herzen.» Autor unbekannt
In tiefer Trauer, aber dankbar für die vielen schönen Erinnerungen, nehmen wirAbschied von unserem geliebten Ehemann, Vater (Papi), Schwiegervater, Opa und Bruder
GilbertAndré Emile Ney
15.1.1937 – 22.6.2026
Nach schwerer Krankheit durftest Du friedlich einschlafen.
Wir sind dankbar für die grosse Liebe, die Du uns geschenkt hast, und für die vielen schönen Momente, die wir mit Dir erleben durften. Du hinterlässt eine grosse Lücke und wir vermissen Dich sehr. Mit grosser Freude und Leidenschaft führen wir Dein Lebenswerk in Deinem Sinne weiter und bewahren so, was Dir am Herzen lag.
Elisabet Ney-Bruderer
Sylviane Ney
Claude und Renata Ney mit Aimee und Dylan Lisette Ney und Familie
Unser herzlicher Dank gilt dem Pflegeteam Sonnenberg, P1 in Affoltern, für die liebevolle und fürsorgliche Pflege sowie die wertvolle Betreuung unseres Vaters.
Anstelle von Blumen bitten wir, im Sinne des Verstorbenen, um eine Spende für den Fahrdienst Stiftung Tixi Säuliamt.
Postfinance-Konto via QR-Code oder Postkonto: 80-23029-6, IBAN: CH25 0900 0000 8002 3029 6, Stiftung Tixi Säuliamt, 8910Affoltern
Traueradresse:
Frau Elisabeth Ney, Strumbergweg 13, 8907 Wettswil amAlbis
Aeugst am Albis
Am 30. Mai 2026 ist in Baar ZG gestorben:
Peter Wolfgang Breitenmoser geboren am 7. Oktober 1944, wohnhaft gewesen in Aeugst am Albis ZH.
Bestattungsamt Aeugst am Albis
Affoltern am Albis
Am 18. Juni 2026 ist in Zürich gestorben: Fahrudin Sulejmanović geboren am 11. April 1967, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH. Die Beisetzung hat im engsten Familienund Freundeskreis stattgefunden. Bestattungsamt Affoltern am Albis
Affoltern am Albis
Am 19. Juni 2026 ist in Affoltern am Albis gestorben:
Hans Neuhaus geboren am 22. November 1933, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH. Die Beisetzung findet im engsten Familien und Freundeskreis statt.Abdankung am Freitag, 3. Juli 2026, um 14.00 Uhr in der reformierten Kirche StallikonWettswil ZH.
Bestattungsamt Affoltern am Albis
Bonstetten
Am 21. Juni 2026 ist gestorben: Sandra Degen geboren am 27. Oktober 1968, von Bonstetten, wohnhaft gewesen in Bonstetten. Bestattungsamt Bonstetten
Hausen am Albis
Am 18. Juni 2026 ist in Hausen am Albis gestorben:
Alice Böck geb. Flückiger geboren am 24.Dezember 1930,wohnhaft gewesen in Hausen am Albis. Die Abdankungsfeier findet am Mittwoch, 16. September 2026, um 14.00 Uhr in der reformierten Kirche Hausen am Albis statt.
Anna Luise Ott geb. Burkart geboren am 7. November 1923, von Arth SZ, wohnhaft gewesen in Mettmenstetten. Die Abdankung findet am Dienstag, 7. Juli 2026, um 14.15 Uhr in der katholischen Kirche statt. Die Beisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Bestattungsamt Mettmenstetten
Beschluss der Gemeindeversammlung vom 24. Juni 2026
Anlässlich der Gemeindeversammlung vom 24. Juni 2026 wurde folgender Beschluss gefasst: Sekundarschulgemeinde
Obfelden-Ottenbach
1. Genehmigung der Jahresrechnung 2025
Das Protokoll der Gemeindeversammlung liegt ab Freitag, 26. Juni 2026, in der Schulverwaltung der Sekundarschule Obfelden-Ottenbach zur Einsichtnahme auf. Zudem ist es während der Rekursfrist auf der Website www.sek-obfelden.ch einsehbar.
Rechtsmittelbelehrung
Gegen den Beschluss der Gemeindeversammlung kann, von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen • und im Übrigen innert 30 Tagen schriftlich Rekurs erhoben werden. Die in dreifacher Ausfertigung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen. Die Kosten des Rekursverfahrens hat die unterliegende Partei zu tragen.
Obfelden, 26. Juni 2026 Sekundarschulpflege Obfelden-Ottenbach
Deine Hand zu halten, war pure Geborgenheit. Deine Liebe im Herzen zu tragen, ist unser grösster Trost.
Cecilia (Marisa) Nyffenegger-Magni
10.10.1933 – 9.6.2026
WIR SAGEN DANKE
Umarmungen, tröstende Worte, die Teilnahme am Abschiedsgottesdienst, die wundervollen Beileidskarten haben uns berührt und dankbar gemacht.Allen Freundinnen und lieben Bekannten, die Mami oft besucht, mit ihr gelacht und sie in den letzten Wochen begleitet haben, Don Pietro Baciu und der gesamten MCLI und vielen lieben Bekannten sagen wir ein grosses «Merci» für alles. Den Pflegenden derAbteilung «Bernstein» und Betreuern im «Seewadel» möchten wir speziell unseren zutiefst empfundenen Dank aussprechen, den liebgewonnen Mitbewohnern da auch. Sie haben ihre Kratzbürstigkeit und Eigenwilligkeit warmherzig akzeptiert und darüber sind wir froh. Mit liebe- und würdevoller Unterstützung haben sie uns geholfen, Mami auf dem letzten Weg zu begleiten.
Wir bitten Sie, ihr beimAnblick speziell von Tauben, einen liebevollen Gedanken zu schenken.
Im Juni 2026
Die Trauerfamilie
«Wenn die Kraft zu Ende geht, ist es kein Sterben, sondern Erlösung.»
Traurig, aber mit vielen schönen Erinnerungen, nehmen wir Abschied von unserem Vater, Schwiegervater, Grossvater, Bruder, Schwager, Onkel und Freund
Peter Breitenmoser
7. Oktober 1944 – 30. Mai 2026
In dankbarer Erinnerung Deine Familie und Freunde Die Abschiedsfeier und Urnenbeisetzung fanden im engsten Familienkreis auf dem Friedhof in Aeugst am Albis statt.
Schmetterlinge
Manche fliegen höher als andere, alle fliegen so gut sie können. Sie fliegen nicht um die Wette, denn jeder ist anders, jeder ist einzigartig und wunderschön.
Zutiefst berührt nehmen wirAbschied von unserem Mami, Schwiegermami, Grossmueti, Urgrossmueti, Schwester, Schwägerin, Gotti und dem Tante Berty
Bertha Schüpbach-Zürcher
9. März 1937 – 19. Juni 2026
BertyhatsichsanftundmutigaufdieReisegemachtundihrenFrieden gefunden. Zurück bleiben Gedanken, Gefühle und Begegnungen, die unvergleichlich und unvergesslich sind. Danke, dass du in unserem Leben warst. Durch dich tragen wir einen reichen Schatz an Erinnerungen und Erfahrungen in uns.
In Liebe und Dankbarkeit
Andy und Margret Schüpbach-Ulrich mit Ruth und Daniel Michelle und Clint Unsworth-Schüpbach mit Wrenley und Samuel Helen Schüpbach Ponte und Walter Ponte mit Andrea und Lorena Karin und Urs Villiger-Schüpbach mit Serena Fabio und Stefanie Villiger-Gretener mit Valerio Verwandte, Freunde und Freundinnen
Wir bedanken uns bei Dr. Erich Villiger und Team, Spitex des betreuten Wohnens und dem ganzen Senevita-Obstgarten-Team für die liebevolle Betreuung sowie allen, die Berty auf ihrem Lebensweg bestärkt und begleitet haben.
AmFreitag,11.September2026,um14.00UhrnehmenwirAbschied auf dem Friedhof Obfelden mit anschliessender Trauerfeier in der reformierten Kirche.
Als Zuwendung gedenke man der Stiftung Tixi Säuliamt, 8910 Affoltern am Albis, IBAN CH25 0900 0000 8002 3029 6 (Vermerk Trauerfall Bertha Schüpbach).
Traueradresse: Helen Schüpbach Ponte, Giessenstrasse 21, 8910Affoltern amAlbis
IN KÜRZE
Umbau Bushaltestelle Höchweg
Der Umbau der Bushaltestelle Höchweg in Aeugst zu einer barrierefreien Haltestelle beginnt am 29. Juni 2026. Für die Bauzeit von rund 15 Wochen ist mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen. Für die Buslinien 225, 235 und N24 wird an der Sonnenbergstrasse zirka 100 Meter in Richtung Dorf eine provisorische Ersatzhaltestelle eingerichtet. (red)
WIR GRATULIEREN
Zum 80. Geburtstag
Am Montag, 29. Juni, darf Rosa Maria Langer in Obfelden feiern. Sie hat zum 80. Mal Geburtstag. Möge sie sich hochleben lassen! Herzliche Gratulation, viel Freude, alles Gute und gute Gesundheit!
Gratulationen sind willkommen!
Für die Rubrik «WIR GRATULIEREN» sind wir auf die Einsendungen der Leserinnen und Leser angewiesen. Bitte schicken Sie uns Gratulationshinweise per Mail an: redaktion@affolteranzeiger.ch
Gratis aufgenommen werden Geburtstage ab dem 90., runde und halbrunde ab dem 80. sowie Hochzeitsjubiläen ab der goldenen Hochzeit (50 Jahre).
Die Mails müssen jeweils am Mittwochmorgen bis 8 Uhr für die Ausgaben vom folgenden Freitag und Dienstag eintreffen. (red)
Bonstetten: Kurze Rede, viel Sinn
Schnell abgehandelter offizieller Teil der Gemeindeversammlung und viele Verdankungen
Gemeindepräsidentin Arianne Moser (in der Mitte) verdankte die abtretenden Behördenmitglieder (von links: Thomas Fischer, Monika Wild, Eduard Boxler und von rechts: Andres Bachofner, Isabella Tamas, die als Präsidentin der Primarschulpflege zurücktritt, ihr jedoch als Mitglied erhalten bleibt, und Sandra Müller). (Bild Claudia Eugster)
Hitzefrei nahmen sich wohl viele der stimmberechtigten Bonstetterinnen und Bonstetter am vergangenen Dienstag, 23. Juni. Gerade einmal 56 Tapfere erschienen zur Gemeindeversammlung. Dabei war der Gemeindesaal gut gekühlt, und weil nur ein Traktandum abgehandelt werden musste, war auch ein Ende abzusehen.
Die Jahresrechnung 2025 wurde denn auch ohne Gegenstimmen genehmigt. Weitere Programmpunkte waren Hinweise auf die kommenden Veranstaltungen und die Verdankung der abtretenden Behördenmitglieder.
Danach ging es zu einem gemütlichen Apéro nebenan ins Restaurant Löwen. Ein Novum – die Gemeinde möchte so einmal ein anderes örtliches Gewerbe unterstützen. Na dann, Prost!
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Genehmigung der Jahresrechnung
Punkt 20 Uhr legte Gemeindepräsidentin Arianne Moser los und begrüsste die anwesende Stimmbevölkerung. Bei nur einem Traktandum merkte sie schmunzelnd zur Auflockerung an, dass diesmal vermutlich «ausnahmsweise» niemand eine veränderte Reihenfolge wünschen werde, was zu allgemeiner Erheiterung führte. Dann erklärte sie die Gemeindeversammlung für formal eröffnet. Dann waltete sie beim einzigen Traktandum Jahresrechnung 2025 auch gleich ihres Amtes als Finanzvorsteherin und erklärte die Zahlen der Jahresrechnung und wie diese zustande gekommen sind.
Die Erfolgsrechnung zeige aus betrieblicher Tätigkeit ein Ergebnis von 3.75 Millionen Franken, beim betrieblichen Aufwand 31.7 Millionen und beim betrieblichen Ertrag rund 35.5 Millionen. Das Ergebnis aus der Finanzierung ist 722000 Franken, was zusammen ein Jahresergebnis von 4.473 Millionen Franken ergibt. Das sei rund fünf Millionen besser als budgetiert, erklärte Arianne Moser. Die Nettoinvestitionen im Verwaltungsvermögen belaufen sich auf rund 11 Millionen und jene im Finanzvermögen auf 113000 Franken. Insgesamt kann eine Bilanzsumme von 88.2 Millionen Franken ausgewiesen werden und neu beläuft sich der Bilanzüberschuss auf 63.3 Millionen. Hauptgründe dafür, dass die Jahresrechnung deutlich besser ausfällt als budgetiert, seien höhere Steuereinnahmen und ebenfalls über dem Budget liegende Einnahmen aus der Grundstückgewinnsteuer. Markant zugenommen haben Ausgaben im Bereich Gesundheit. Hier könne die Gemeinde jedoch kurzfristig nichts selbst beeinflussen, denn der Grund sei, so Arianne Moser, dass der Anteil der Bewohnenden in Pflegeheimen um ein Drittel zugenommen habe, was sich in 0.5 Millionen Franken Mehrkosten niederschlage. Erfreulich ist hingegen eine Abnahme im Bereich der Bildung, welche zurückzuführen sei auf die rückläufige Anzahl Kinder.
Die Gemeinde stehe gesamthaft gut da, denn sie habe kein aufgenommenes Fremdkapital und einen Selbstfinanzierungsgrad von 71 Prozent, obwohl im letzten Jahr sehr viel investiert worden
sei, so Arianne Moser. Bonstetten verfügt insgesamt über ein Eigenkapital von 76 Millionen Franken, dies aber grösstenteils gebunden in Liegenschaften und Infrastruktur, und über ein Nettovermögen von 14.5 Millionen Franken. Besonderes Augenmerk sei noch gelegt auf den Abwasserhaushalt, der einen Gewinn von 133000 Franken machte und über ein Vermögen von 3.4 Millionen verfügt, denn auch hier stehen grosse Investitionen an und man sei froh, dass im «Kässeli» dafür etwas vorhanden sei, so Arianne Moser. Der Gemeinderat beantragte der Gemeindeversammlung die Genehmigung der Jahresrechnung 2025. Von der RPK gab es keine Ergänzungen, stattdessen die Empfehlung zur Annahme, was die anwesenden Stimmbürgerinnen und Stimmbürger von Bonstetten dann durch Handheben besiegelten.
«Bonfire» in Bonstetten am 31. Juli Vor Abschluss des offiziellen Teils wies Arianne Moser noch auf die kommenden Veranstaltungen hin. Da steht als Nächstes die 1.-August-Feier am 31. Juli ab 18 Uhr auf dem Hof der Familie Weiss an, dann die Dorfchilbi am letzten Augustwochenende und nebst anderem natürlich der wichtigste Termin, die Gemeindeversammlung am 2. Dezember 2026. Bei der diesjährigen 1.-August-Feier werde, wie die Kulturkommission im Gespräch nach dem Anlass verriet, die Feuerskulptur (siehe Bild) des Künstlerkollektivs Pialeto, welche extra für die
Gemeinde hergestellt worden sei, angezündet. An der Tavolata vom 7. Juni 2026 wurde das Kunstwerk mit guten Wünschen der Bonstetterinnen und Bonstetter bestückt. Diese mussten jedoch, da es momentan vor dem Gemeindesaal ausgestellt ist, abgenommen werden. Für das «Bonfire» (übersetzt «Freudenfeuer») am 31. Juli in Bonstetten werden die Holzbrettchen mit den guten Wünschen dann wieder angebracht, damit die Funken übersprühen und die Wünsche in Erfüllung gehen.
Verdankung der Behördenmitglieder Nach dem offiziellen Teil, der um 20.30 Uhr zu Ende ging, wurden die abtretenden Behördenmitglieder, die an der Urne von der Stimmbevölkerung gewählt worden waren, verdankt und verabschiedet. Angefangen mit Andres Bachofner, der zwei Jahre im Gemeinderat als Vorsteher Sicherheit und Soziales wirkte. Dann Isabella Tamas, welche nach vier Jahren als Präsidentin der Primarschulpflege zurücktritt, der Schulpflege jedoch als Mitglied erhalten bleibt. Weiter Sandra Müller, die das Ressort Finanzen in der Schulpflege betreute. Auch der Präsident der RPK, Thomas Fischer, musste nach vier Jahren verabschiedet werden − insgesamt war er zwölf Jahre Mitglied der RPK. Und auch der ebenfalls seit vier Jahren als Vizepräsident wirkende Eduard Boxler tritt zurück. Er war ebenfalls zwölf Jahre Mitglied. Und schliesslich musste auch Monika Wild als Mitglied der RPK nach vier Jahren verabschiedet werden. Thomas Fischer dankte ihr für das Engagement und meinte, sie habe die RPK ein wenig weiblicher gemacht. Abschliessend sprach Arianne Moser ihren Dank aus: «Im Gemeinderat sind wir ein Team, wo nicht ‹toll ein anderer machts› ist, sondern ein Team, das wirklich miteinander probiert, für Bonstetten Sachen zu bewegen, in der Überzeugung, dadurch das Leben der Einwohnenden positiv zu beeinflussen.» Es mache Freude, mit so einem Team zu arbeiten, in dem alle mitziehen und sich moralisch, aber auch mit Taten unterstützen würden. «Wo jeder seinen Job macht und niemand den anderen hängen lässt, das erzeugt einfach einen guten ‹Groove›.» Auch bei den Mitgliedern der Geschäftsleitung, den Bereichsleitenden und den motivierten und einsatzbereiten Mitarbeitenden der Verwaltung bedankte sie sich herzlich. Dann ging es zum Apéro nebenan ins Restaurant Löwen. Inzwischen war auch die Aussentemperatur angenehm.
Wenig schmeichelhafte Zahlen präsentiert
Fortsetzung von Seite 1 SVP-Anlass Bonstetten
Martin PlattEr
Gemäss Grüter sei der Ausdruck «Bilaterale III» von der Kommunikationsagentur Furrerhugi ersonnen worden, weil man etwas Eingängiges wollte, das die Menschen in der Schweiz bereits kannten. Mit dem tatsächlichen Inhalt des Rahmenvertrags habe diese Bezeichnung jedoch rein gar nichts mehr zu tun. Der SVP-Nationalrat wiederholte, dass die Schweiz mit den Rahmenverträgen die Gesetzgebungskompetenz faktisch aus der Hand gebe und damit auch die direkte Demokratie in Gefahr sei. Denn passe der EU ein Schweizer Volksentscheid nicht, können Strafmassnahmen gegen das Land ergriffen werden, sogenannte «Ausgleichsmassnahmen». Der Hauptteil der relevanten Erlasse laufe künftig über einen gemischten Ausschuss, der darüber entscheide, ob eine Vorlage überhaupt noch vor das nationale Parlament komme oder eben nicht. Dann weitete Grüter den Fokus der Diskussion auf den all-
«Die Schweiz gibt mit dem Rahmenvertrag die Kompetenz zur Gesetzgebung faktisch aus der Hand.»
Franz Grüter, SVP-Nationalrat
gemeinen Zustand und die Attraktivität der Europäischen Union als Partnerin aus. Dabei sparte er nicht mit wenig schmeichelhaften Zahlen und Fakten über die EU. Er lenkte die Aufmerksamkeit der Zuhörenden auf den gewaltigen Schuldenberg der Staatengemeinschaft, der sich mittlerweile auf rund 1.2 Billionen Euro beläuft – plus die Ver-
schuldung der 27 Mitgliedstaaten in Höhe von 15 Billionen Euro (EUR 15 000000000000). Zudem kritisierte er den riesigen Verwaltungsapparat in Brüssel mit rund 60000 Beamten. Basierend auf diesen wirtschaftlichen und strukturellen Tatsachen zog Grüter das ernüchternde Fazit, dass die Europäische Union schlichtweg eine schlechte Partie für die Eidgenossenschaft sei. Corina Gredig hielt dieser Argumentation die ökonomische Realität der Schweizer Exportwirtschaft entgegen. Sie erinnerte das Publikum daran, dass der Schweizer Heimmarkt viel zu klein sei, um den heutigen Wohlstand allein zu sichern. Die Europäische Union biete einen riesigen Binnenmarkt mit 450 Millionen Konsumenten, von dem Schweizer Unternehmen profitieren können. Sie verdeutlichte die gegenseitige Abhängigkeit mit dem Hinweis, dass weit über die Hälfte des gesamten Schweizer Aussenhandels direkt über die Europäische Union abgewickelt wird.
Zum Abschluss der Debatte zog Franz Grüter eine Parallele zur Geschichte und warnte vor den langfristigen Folgen einer Annahme des Vertrages. Wenn die Schweiz diesen Vertrag gutheisse, könne man konsequenterweise gleich der Europäischen Union beitreten. Er erwähnte, dass die beiden erfolgreichsten Länder auf dem europäischen Perimeter derzeit die Schweiz und Norwegen seien, wobei die Schweiz wirtschaftlich um Welten besser dastehe als die Europäische Union selbst. Rückblickend erinnerte er an die historische EWR-Abstimmung von 1992, als die Befürworter prognostiziert hatten, dass die Schweiz ohne Beitritt auf Knien nach Brüssel kriechen werde. Diese düsteren Vorhersagen hätten sich bis heute nachweislich nicht bewahrheitet, obschon sie vom gesamten Establishment und den meisten Medien proklamiert wurden. Er befürchtet, dass sich diese Vorgänge auch bei dieser Abstimmung wiederholen werden, und warnte die Anwesenden davor.
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Rundwanderung im Val-de-Travers
Hufeisenförmige Felsenarena und atemberaubendes Panorama
Der Creux du Van ist eine natürliche Felsenarena im Val-de-Travers, mit gewaltigem Ausmass von 160 Meter hohen senkrechten Felswänden, die einen vier Kilometer langen und etwa einen Kilometer breiten Talkessel umschliessen. In diesem Naturparadies gibt es eine vielfältige Flora und einzigartige Fauna. Es können Steinböcke, Gämse, Murmeltiere, Auerhähne, Luchse, Raubvögel und Alpensegler entdeckt werden. Das aus der Mitte des Kessels entspringende Wasser an der Fontaine de Froide ist das ganze Jahr über vier Grad Celsius kalt.
Diese sportliche Wanderung, mit einem Aufstieg und Abstieg von 780 Metern und einer Wanderzeit von mehr als vier Stunden, begann in Noiraigue, einem kleinen Dorf im Val-de-Travers. Man brauchte etwas Geduld, bis sich der Ausblick zum Felsen öffnete. Am Waldrand vorbei führte der Weg zum Bauernhof Les Oeuillons. Hier gab es den ersten Halt vor dem Aufstieg über den berühmten «Sentier des 14 Con-
tours», also in 14 Kehren hinauf zur Alphütte Le Soliat und höchster Punkt der Tour. Für die Anstrengung wurde man mit einem atemberaubenden Panoramablick vom Gipfel des Felskessels Creux du Van belohnt. Hier oben gab es das Picknick unter Schatten spendenden Bäumen.
Den Abgründen des Creux du Van entlang ging es zum Hof und Restaurant La Grand Vy und weiter abwärts Richtung Pré de Favre. Nun wurde der Weg steiniger und führte in weiten Kehren durch den Wald zum Restaurant Ferme Robert, wo man sich nochmals mit kalten Getränken erfrischen konnte. Die Rückkehr zum Ausgangspunkt erfolgte über den Sentier du Single, und bald erreichte man via Vers-chez-Joly den Bahnhof in Noiraigue, bevor es via Neuchâtel und Zürich zurück ins Knonauer Amt ging.
Dölf Gabriel, Wanderleiter www.miteinanderwandern.ch Die Ämtler Wandergruppe
Wanderung mit Geschichten aus dem Luzerner Hinterland
Von Buttisholz nach Willisau begleiteten Lesungen aus dem Werk von Josef Zihlmann die Wandergruppe
Trotz sommerlicher Hitze machte sich am 17. Juni eine kleine Gruppe Hausemer unter der kundigen Leitung von Carlo Lutiger auf den Weg ins Luzerner Hinterland. Die Wanderung führte von Buttisholz nach Willisau und bot neben reizvollen Landschaften auch literarische Einblicke in die Volkskultur der Region. Nach rund einer Stunde über Felder und durch den Soppenwald erreichte die Gruppe den Soppensee. Der See befindet sich seit Jahrhunderten im Privatbesitz der Familie Pfyffer-Feer. Baden ist dort
nicht erlaubt, während der Fischereiverein für Ordnung sorgt. Bekannt ist der Soppensee zudem für seine Krebse, die als Delikatesse gelten.
Geschichten aus einer anderen Zeit Unterwegs sorgte Therese Keel-Kunz, die in der Region geboren wurde, für besondere Akzente. An den Trinkpausen las sie Auszüge aus den Werken des Volkskundlers und Mundartforschers Josef Zihlmann (1914–1999) vor. Die Geschichten stiessen bei den Wandernden
auf grosses Interesse und vermittelten einen lebendigen Einblick in das Denken und Leben vergangener Generationen. Im Mittelpunkt stand die Erzählung «De jung Chuenz». Mit viel Humor schildert sie die Vorstellungen und Überzeugungen eines Buben aus dem Luzerner Hinterland. Seine Beobachtungen rund um die Hebamme des Dorfes führten ihn zu ebenso fantasievollen wie kuriosen Schlussfolgerungen über die Herkunft von Kindern. Die Geschichte sorgte bei den Zuhörenden immer wieder für Schmunzeln.
Durch Geiss und das Ostergau
Die Wanderung führte weiter ins Dorf Geiss mit seinem charmanten Ortskern. Besonders ins Auge fielen die Pfarrkirche sowie das eindrückliche Pfarrhaus mit seinen zahlreichen Fenstern, roten Geranien und den blau-weissen Fensterläden. Eine Besonderheit am Wegesrand war zudem die sogenannte «Stop & Ride Mitfahrbank», die von der Gemeinde Menznau eingerichtet wurde. Über das Ostergau, ein geschütztes Moorgebiet mit Weihern und wertvollen
Grünliberale setzen auf Vielfalt und Erfahrung
Die GLP hat ihre Kandidierenden für die Kantonsratswahlen 2027 nominiert
Die Vorbereitungen für die Kantonsratswahlen 2027 laufen bereits auf Hochtouren. Als politische Kraft mit grünen und liberalen Werten haben die Grünliberalen an ihrer letzten Mitgliederversammlung vom 4. Juni ihre Liste für die Kantonsratsliste mit Applaus verabschiedet. Wir freuen uns, den Lesern des «Anzeigers» unsere Kandidatinnen und Kandidaten vorzustellen.
Unsere Liste vereint Menschen mit unterschiedlichen beruflichen und persönlichen Hintergründen. Gemeinsam stehen sie für ein aktives politisches Engagement in ihren Wohnorten (als Gemeinderäte, RPK-Mitglied oder Mitglied der Schulpflege) und vertreten dort
Die Nominierte: (v.l.) Fabian Kraxner (Gemeinderat Hedingen), Listenplatz 3; Roger Schuhmacher (Gemeinderat Bonstetten), Listenplatz 5; Nicole Beck-Taubenest (Gemeinderätin Aeugst a. A.), Listenplatz 2; Ronald Alder (bisheriger Kantonsrat, Gemeinderat Ottenbach), Listenplatz 1; Monika Bieri (RPK Affoltern a. A.), Listenplatz 6; Joel Zürcher (Gemeinderat Bonstetten), Listenplatz 7; Franziska Bieri (Schulpflege Wettswil), Listenplatz 4. (Bild zvg)
heit und Zukunftsorientierung prägen unsere Kandidatenliste. Mit
Naturräumen, führte der Weg schliesslich weiter nach Willisau. Das Naturjuwel bildete den stimmungsvollen Schlusspunkt der Wanderung. Hier endete auch die Lesung aus Zihlmanns Werk mit der Erkenntnis: «De jung Chuenz hät ned zrugg cho sölle.» So verband die Wanderung eindrückliche Landschaften, regionale Kultur und humorvolle Geschichten zu einem abwechslungsreichen Ausflug ins Luzerner Hinterland.
Bruno Vogel, Pro Senectute
engagierten Team wollen wir Grünliberalen uns für einen nachhaltigen, lebenswerten und modernen Kanton einsetzen.
Wir sind überzeugt, dass die Herausforderungen der kommenden Jahre nur mit neuen Ideen, pragmatischen Lösungen und einem respektvollen Dialog gemeistert werden können.
Wir danken allen Kandidatinnen und Kandidaten für ihre Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen, und freuen uns auf einen engagierten Wahlkampf gemeinsam mit der Bevölkerung.
GLP Knonaueramt
Die Wandergruppe wurde auf dem Weg mit Lesungen aus dem Werk von Josef Zihlmann unterhalten (links) und genoss trotz der Hitze die schöne und sanfte Landschaft. (Bilder zvg)
Aeugster Jungtüftler fahren an Robotik-WM nach Puerto Rico
Zwei Teams der Primarschule Aeugst räumen an der World Robot Olympiad Schweiz ab.
Bei der World Robot Olympiad Schweiz in Hausen (AG) haben zwei Teams der Primarschule Aeugst am Albis einen grossen Erfolg gefeiert. In der Altersklasse der Acht- bis Zwölfjährigen belegten sie die ersten beiden Plätze und setzten sich gegen die Konkurrenz aus der ganzen Schweiz durch. Den Sieg holten sich Ákos Gyenge und Laurin Degen vom Team «Swissfire». Mit ihrem ersten Platz qualifizierten sie sich für das internationale Finale der Robotik-Olympiade, das im Dezember in Puerto Rico statt-
findet. Auch ihre Schulkollegen Felix Schank, Mathys Spycher und Alec Bergagård vom Team «Robolix» überzeugten die Jury und erreichten den zweiten Rang. Gemeinsam mit dem drittplatzierten Team «Roborockets» aus Wädenswil wurden sie zum Freundschaftsturnier eingeladen, das im Oktober im kroatischen Zagreb stattfindet.
Insgesamt nahmen rund 70 Teams am Schweizer Finale der World Robot Olympiad teil. Die Robotik-Olympiade für Kinder und Jugendliche stand in die-
sem Jahr unter dem Motto «Roboter treffen auf Kultur». Der Weg nach Hausen führte über Regionalwettbewerbe, die im Frühling an 15 Standorten in der Schweiz ausgetragen worden waren.
In der Kategorie «Robomission» bauen und programmieren die Teilnehmenden Roboter, die vorgegebene Aufgaben lösen müssen. Zusätzlich werden die Teams vor Ort mit Überraschungsaufgaben konfrontiert. In der Altersklasse der Aeugster Schülerinnen und Schüler mussten die Roboter beispielsweise eine
Konzertbühne aufbauen. Dabei waren neben technischem Können auch Kreativität und spontanes Problemlösen gefragt. Die World Robot Olympiad gilt als einer der grössten Robotik-Wettbewerbe für Kinder und Jugendliche weltweit. Ziel ist es, junge Menschen spielerisch an Technik, Programmierung und Ingenieurwissenschaften heranzuführen.
Wissenschafts-Olympiade Universität Bern
Für den Herbstmarkt in Affoltern anmelden
Die Untere Bahnhofstrasse wird am 25. Oktober erneut zum lebendigen Marktplatz
Am Sonntag, 25. Oktober, wird die Untere Bahnhofstrasse in Affoltern wieder bunt und fröhlich. Der traditionelle Herbstmarkt lädt Jung und Alt zu einem abwechslungsreichen Tag voller Freude, feiner Düfte und spannender Entdeckungen ein.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf dem regionalen Gewerbe und dem traditionellen Handwerk. Der Herbstmarkt bietet Handwerkerinnen und Handwerkern, Produzentinnen und Produzenten sowie weiteren Ausstellerinnen und Ausstellern aus der Region eine attraktive Plattform, um ihre Arbeiten und Produkte einem breiten Publikum zu präsentieren. Die Viel-
Die Märkte in Affoltern bieten eine Plattform für regionales Gewerbe, Handwerk und persönliche Begegnungen. (Bild zvg)
falt der angebotenen Waren trägt wesentlich zum besonderen Charakter des Marktes bei und macht ihn Jahr für Jahr zu einem beliebten Ausflugsziel für alle aus Affoltern und der Umgebung.
Die Stadt Affoltern am Albis freut sich über weitere Anmeldungen von Marktfahrenden und Ausstellenden.
Interessierte finden sämtliche Informationen zum Anlass sowie das Anmeldeformular auf der Website der Stadt Affoltern am Albis. Die Anmeldefrist für die Teilnahme am Herbstmarkt läuft bis zum 23. August.
Stadt Affoltern am Albis
40 Jahre Winterdiensteinsatz in Zwillikon
Urs Amacher übergibt die Aufgabe an Andreas Frutiger
Urs Amacher, Landwirt aus Zwillikon, hat den Werkhof Affoltern am Albis seit 1985 während der Winterdiensteinsätze tatkräftig unterstützt. Sein Einsatzgebiet war der Ortsteil Zwillikon mit seinen Hauptverbindungswegen und Schulwegen nach Affoltern. Im Winterdienst sorgt die Stadt zusammen mit externen Partnern dafür, dass Strassen und Wege bei Schnee und Eis sicher benutzbar bleiben. So war Urs Amacher während 40 Jahren insbesondere in den Wintermonaten ein gefragter und gerne gesehener Mann in seinem Wohnort und leistete mit grossem Engagement einen wertvollen Beitrag zur Sicherheit auf den Strassen und Wegen in und um Zwillikon.
Nach 40 Jahren im Dienst der Stadt war die Winterdienstsaison 2025/26 nun
Urs Amacher mit seinem Winterdienstfahrzeug. (Bild zvg)
GESUNDHEITSKOMPASS
Carmen Kissling Präsidentin Verein Wabe Knonaueramt, Dipl. Pflegefachfrau Villa Sonnenberg, Spital Affoltern
Freiwilligenarbeit in der Villa Sonnenberg
Die freiwilligen Begleitenden des Vereins Wabe Knonaueramt begleiten schwer kranke und an Demenz erkrankte Menschen zu Hause oder in Institutionen. Dabei entlasten sie betreuende Angehörige und ergänzen Fachpersonen im Spital oder in Pflegeeinrichtungen. Der Fokus der Begleitung liegt im zwischenmenschlichen Bereich. Die freiwilligen Begleitenden schaffen im Dasein für kranke Menschen Momente voller Wärme und Aufmerksamkeit. Im Spital Affoltern stehen die freiwilligen Begleitenden zum Beispiel schwer kranken Menschen auf der Palliativstation und an Demenz erkrankten Menschen auf der Delir Unit zur Seite. In beide Fachbereiche werden sie eingeführt und lernen die verschiedenen Stationen kennen. Wer interessiert ist, wird sorgsam in die Tätigkeit eingeführt: Während eines Tages absolvieren interessierte Freiwillige auf der Palliativstation Villa Sonnenberg ein Praktikum mit einer diplomierten Pflegefachperson und gewinnen Einblicke in die Palliativpflege. Zudem werden sie von erfahrenen Freiwilligen während zweier Abendeinsätze in die Tätigkeiten eingeführt. Auf der Palliativstation unterstützen die freiwilligen Begleitenden das Fachpersonal im Mittagsdienst und im Abenddienst. Am Mittag bringen sie das Essen zu den von den Patientinnen und Patienten gewünschten Zeiten, unterstützen sie beim Essen, haben ein offenes Ohr auch für die Angehörigen und bringen etwas Normalität in den Alltag. Im Abenddienst besuchen sie die Patientinnen und Patienten im Zimmer, lesen etwas vor, tauschen sich mit ihnen aus oder machen eine wohltuende Fuss- oder Handmassage.
Auch auf der Delir Unit absolvieren die freiwilligen Begleitenden ein Tages-Praktikum und erhalten Einblick in den Umgang mit an Demenz erkrankten Menschen. Auf der Delir Unit bringen sie Ruhe und Stabilität indem sie die Patientinnen und Patienten im «Stübli» unterstützen, mit ihnen Spiele spielen, etwas vorlesen, sie beim Spazieren begleiten oder auch Getränke anbieten und beim Essen helfen.
Die Patientinnen und Patienten schätzen die Besuche und die Aufmerksamkeit der freiwilligen Begleitenden enorm. Diese Begegnungen sind auch für die freiwilligen Begleitenden eine Bereicherung. Sie sind Menschen, die Zeit und Herz schenken.
seine letzte. Mit dem Erreichen des Pensionsalters tritt Urs Amacher in den wohlverdienten Ruhestand. Die Stadt Affoltern dankt Urs Amacher herzlich für seinen langjährigen und zuverlässigen Einsatz im Winterdienst und wünscht ihm für den neuen Lebensabschnitt alles Gute, Gesundheit und viel Freude. Seine Nachfolge hat mit Andreas Frutiger wiederum ein Zwilliker angetreten. Er wird am 1. November 2026 in seine erste Saison starten. Die Stadt Affoltern am Albis dankt Andreas Frutiger für seine Bereitschaft, diese wichtige Aufgabe zu übernehmen, und wünscht ihm bereits heute einen guten Start.
Stadt Affoltern am Albis
Dank der fundierten Schulung in palliativer Sterbebegleitung und Demenzbetreuung erhalten die freiwilligen Begleitenden einen Rucksack voller Instrumente im Umgang mit den verschiedenen Patientinnen und Patienten. Diese Weiterbildungen können auch während der ersten Einsätze durchgeführt werden. Der Verein Wabe Knonaueramt freut sich auf neue interessierte Personen, welche ehrenamtlich im Spital oder im ambulanten Bereich schwer kranke oder an Demenz erkrankte Menschen begleiten möchten. Für Betroffene und ihre Angehörigen bedeutet das vor allem eines: neue Hoffnung. Auch wenn noch viele Fragen offen sind, zeigt die Forschung, dass Fortschritte möglich sind – Schritt für Schritt.
Haben Sie Fragen? Sie erreichen uns unter gesundheitskompass@spitalaffoltern.ch oder unter der Telefonnummer 044 714 26 68
Laurin Degen (links) und Ákos Gyenge vom Team «Swissfire». (Bilder Herbert Wirz) Von links: Alec Bergagård, Felix Schank und Mathys Spycher vom Team «Robolix».
Das genannte Projekt wird gemäss § 16 und 17 StrG öffentlich aufgelegt. Die Isenbachstrasse in Bonstetten zählt zum Strassennetz des Kantons Zürich und wird im Kataster als regionale Verbindungsstrasse Nr. 648 geführt. Im Zusammenhang mit der Umplatzierung der Bushaltestelle, von der Dorfstrasse in die Isenbachstrasse, wurde eine provisorische Bushaltestelle erstellt. Unter Berücksichtigung der Erwägungen aus dem Monitoring ist die provisorische Bushaltestelle in eine permanente Bushaltestelle umzubauen. Zur Verbesserung der Verkehrsabwicklung sieht das Tiefbauamt, im Einvernehmen mit der Gemeinde Bonstetten, den hindernisfreien Ausbau der Bushaltestelle in Form einer Kaphaltestelle vor.
Rechtliche Hinweise und Fristen
Angaben zur Auflage: Gemeindeverwaltung Bonstetten Bereich Tiefbau Am Rainli 2 8906 Bonstetten
Das Projekt ist, soweit möglich, vor Ort ausgesteckt. Die Projektunterlagen und der Landerwerbsplan liegen, nebst einem Verzeichnis sämtlicher für die Abtretung von Rechten oder für die Leistung von Beiträgen in Anspruch genommenen Personen sowie der an sie gestellten Ansprüche, zur Einsicht auf.
Die Unterlagen sind zu Informationszwecken und ohne Anspruch auf Richtigkeit oder Vollständigkeit auf der Homepage des Kantons unter www.zh.ch/strassenprojekte digital einsehbar. Massgebend sind einzig die konkret aufliegenden Unterlagen. Gegen das Projekt kann innerhalb der Auflagefrist schriftlich per Briefpost bei der Kontaktstelle Einsprache erhoben werden. Mit der Einsprache können alle Mängel des Projektes geltend gemacht werden. Zur Einsprache ist berechtigt, wer durch das Projekt berührt ist und ein schutzwürdiges Interesse an dessen Änderung oder Aufhebung hat. Die Einsprache muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Allfällige Beweismittel sind genau zu bezeichnen und soweit als möglich beizulegen (§ 17 StrG; §§ 21 ff. VRG, LS 175.2). Einsprachen gegen die Enteignung sowie Begehren um Durchführung von Anpassungsarbeiten sind von den direkt Betroffenen ebenfalls innerhalb der Auflagefrist bei der Kontaktstelle einzureichen (§ 17 StrG; §§ 21 ff. VRG).
Ergänzende rechtliche Hinweise: Innerhalb der Auflagefrist von 30 Tagen können betroffene Grundeigentümer oder sonstwie in ihren schutzwürdigen Interesse berührte Personen, Gemeinde sowie andere Körperschaft oder Anstalten des öffentlichen Rechts gegen das Projekt bei der Gemeindeverwaltung Bonstetten, Bereich Tiefbau, Am Rainli 2, 8906 Bonstetten zuhanden Kanton Zürich, Baudirektion, Tiefbauamt, Strassenregion II, Zugerstrasse 226, 8820 Wädenswil, schriftlich und mit Begründung Einsprache erheben.
Einsprachen:
Frist und Gegenstand:
Einsprachen gegen die Enteignung sowie Entschädigungsbegehren, Bestreitungen von Beitragsforderungen und Begehren um Durchführung von Anpassungsarbeiten müssen ebenfalls innerhalb der Auflagefrist eingereicht werden. Unterlässt ein Grundeigentümer diese Einsprachen, wird gemäss § 23 Abtretungsgesetz angenommen, er sei mit der ihm zugemuteten Abtretung bzw. der gestellten Beitragsforderung einverstanden und anerkenne mit Bezug auf seine eigenen Ansprüche zum Voraus die Richtigkeit des Entscheides der Schätzungskommission.
Enteignungsbann:
Vom Tage der öffentlichen Bekanntmachung des Bauplanes an darf, Notfälle vorbehalten, ohne Einwilligung des Kantons an der äusseren Beschaffenheit des Abtretungsgegenstandes keine wesentliche, mit Beziehung auf die rechtlichen Verhältnisse desselben aber gar keine Veränderung vorgenommen werden. Allfällige Streitigkeiten entscheidet der Bezirksgerichtspräsident im summarischen Verfahren nach freiem Ermessen. Der Expropriant hat für den aus dieser Einschränkung des freien Verfügungsrechts hervorgegangenen Schaden Ersatz zu leisten. Nach Ablauf zweier Jahre vom Tage der öffentlichen Bekanntmachung an ist der Abtretungspflichtige nicht mehr an diese Einschränkung gebunden.
Veränderungen am Abtretungsobjekt, welche im Widerspruch mit diesen Vorschriften vorgenommen würden, sind bei der Ausmittlung der Entschädigungssumme nicht zu berücksichtigen und verpflichten zum Ersatz des dem Exproprianten hieraus entstehenden Schadens.
Rechtsmittelfrist
Frist: 30 Tage
Ablauf der Frist: 24. Juli 2026
Kontaktstelle
Kanton Zürich
Baudirektion
Tiefbauamt
Strassenregion II
Zugerstrasse 226 8820 Wädenswil
Beschlüsse der Gemeindeversammlung vom 23. Juni 2026
Die Gemeindeversammlung vom 23. Juni 2026 hat folgenden Beschluss gefasst:
1. Genehmigung der Jahresrechnung 2025 Zustimmung zum Antrag
Rechtsmittelbelehrung Von der Veröffentlichung an gerechnet, können beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15,8910 Affoltern am Albis,folgende Rechtsmittel erhoben werden;
Wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen und im Übrigen innert 30 Tagen schriftlich Rekurs erhoben werden.
Die in dreifacher Ausfertigung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen.
Bonstetten, 26. Juni 2026 Gemeinderat Bonstetten
Bauprojekte
Planauflage:
Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf. Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung.
Rechtsbehelfe:
Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314–316 PBG).
Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.
Hausen am Albis
Bauherrschaft: Carola und Cyrill Rüttimann,Giselstrasse 18,8925 Ebertswil
Projekt: Erstellen Schleppgaube und Installation PV-Anlage, Giselstrasse 18, 8925 Ebertswil
Katasterinformationen: Kreis: Ebertswil, Grundstück-Nr.: 2474, Zone: W/1.2, GP Gisel
Maschwanden
Bauherrschaft: Christian Borer und Christine Johans, Hinterdorfstrasse 45, 8933 Maschwanden
Projektverfasser: Der Bauherr ist Projektverfasser.
Projekt: Umbau Dachgeschoss, neue Schleppgaube (Westseite), 2 x Dachflächenfenster (Ostseite), Sanierung Giebelfassade (Südseite). Für die Liegenschaft Hinterdorfstrasse 45, Vers.-Nr. 177 besteht eine kommunale Unterschutzstellung. Hinterdorfstrasse 45, 8933 Maschwanden
Du siehst denGartennicht mehr grünen,indem Du einstsofrohgeschafft. Siehst DeineBlumennicht mehr blühen,weilDir derTod nahm alle Kraft. Schlafnun in Frieden, ruhe sanft, undhab‘für allesvielenDank.
In Liebeund Dankbarkeitnehmenwir Abschied vonunserem lieben
Hans Neuhaus
22.November1933–19. Juni 2026
In kleinen Schritten hastdu Abschied nehmen müssen vondeiner Lebenskraft, Unabhängigkeit undSelbstbestimmtheit. Nundurftestdu deine Augen für immer schliessen.Wir tragen einenreichen Schatz an Erinnerungen in uns In diesen wirstdu immerbei unssein. Dafürsind wir sehr dankbar
In Liebe Inge Neuhaus
Melanie Neuhausmit Kinder BeatNeuhaus undKarin Wilhelm Edithund Jean-PierreSchmidmit Kinder YvonneTorres
Wir nehmen am Freitag,3.Juli2026um14.00 Uhrinder ref. Kirche in Stallikon Abschied
Die Beisetzung findet zueinem späteren Zeitpunktimengsten Familienkreis statt
Wir bitten auf Blumenschmuck zu verzichten.
Traueradresse: Inge Neuhaus,Obere Seewadelstr. 10a, 8910Affoltern a. A.
Wenn du bei Nacht den Himmel anschaust, wird es dir sein, als lachten alle Sterne, weil ich auf einem von ihnen wohne, weil ich auf einem von ihnen lache. Antoine de Saint-Exupéry
Anny Ott-Burkart
* 7. November 1923 † 17. Juni 2026
In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied: Werner und Margret Ott-Heber mit Sandra, Simone, Rachel und Alexandra und ihren Familien
Christine und Werner Schällibaum mit Lea
Yvonne Ott und Peter Kessler mit Céline, Florence und Laura Esther Ott
Verwandte und Freunde
DieAbdankungsfeier findet am Dienstag, 7. Juli 2026, um 14.15 Uhr in der katholischen Kirche Mettmenstetten statt.
Die Urne wird im engsten Familienkreis beigesetzt. Traueradresse: Yvonne Ott, Hombergweg 21, 8932 Mettmenstetten
Wenn Digitalisierung im Keller beginnt
Stallikon macht sein Archiv fit für die digitale Zukunft
Die Gemeinde Stallikon hat ihr historisches Archiv in den vergangenen Jahren umfassend aufgearbeitet und damit einen wichtigen Grundstein für die digitale Zukunft der Verwaltung gelegt. Sämtliche physischen Aktenbestände wurden systematisch erschlossen, strukturiert und nach geltenden archivischen Standards verzeichnet. Damit gehört Stallikon heute zu den wenigen Gemeinden, die über ein vollständig aufgearbeitetes historisches Archiv verfügen. Informationen können schneller gefunden, Verwaltungsabläufe effizienter gestaltet und die Voraussetzungen für eine moderne digitale Aktenführung geschaffen werden.
«Es ging nicht nur darum, historische Unterlagen zu bewahren, sondern unsere Verwaltung langfristig zukunftsfähig aufzustellen», sagt Roberto Brunelli, Gemeindeschreiber von Stallikon. «Die strukturierte Erfassung unserer Akten erleichtert heute den Arbeitsalltag erheblich und verbessert gleichzeitig die Auskunftsfähigkeit gegenüber der Bevölkerung. Die Gemeinde Stallikon sieht darin nicht nur einen organisatorischen Fortschritt, sondern auch einen wichtigen Beitrag zu Transparenz und Rechtssicherheit. Gerade im Zusammenhang mit Informations- und Datenschutzgesetzen gewinnt eine nachvollziehbare Aktenführung zunehmend an Bedeutung. Vor diesem Hintergrund hat der Gemeinderat die erforderlichen finanziellen Mittel zur Verfügung gestellt. Die Archivaufarbeitung erfolgte über mehrere Jahre hinweg mit Unterstützung der Archivfachfrauen Lucia Knutti und Monica Tiziani. Lucia Knutti war Gründerin der Firma «die aktenordner», aus der die heutige AdACTAS AG hervorging. Mit grossem Fachwissen und viel Engagement sichteten, ordneten und dokumentierten sie Tausende Akten und Dossiers der Gemeinde Stallikon. Die AdACTAS AG ist ein spezialisierter Partner für Gemeinden und Städte in Fragen der digitalen Aktenführung, Archivierung und digitalen Transformation. Das Unternehmen wird von der ehemaligen Kappeler Gemeindeschreiberin Stefanie Dünnenberger-Forlin als Geschäftsführerin und Inhaberin geführt. Gemeinsam mit ihrem Team begleitet sie Gemeinden bei der Einführung moderner, strukturierter und medienbruchfreier Aktenführung. «Unsere Arbeit beginnt nicht erst im Archiv, sondern bereits im Verwaltungsalltag», erklärt Stefanie DünnenbergerForlin. «Viele Informationen werden im hektischen Tagesgeschäft unterschiedlich abgelegt. Wenn später Mitarbeitende wechseln oder Informationen benötigt werden, wird vieles nur schwer
Für die fachgerechte Archivierung setzen sich seit vielen Jahren die Archivfachfrauen Lucia Knutti (in der Mitte) und Monica Tiziani (rechts) mit grossem Fachwissen und Engagement ein. Stefanie Dünnenberger-Forlin (links) ist Geschäftsführerin der AdACTAS AG. (Bild zvg Gemeinde Stallikon)
auffindbar. Wir unterstützen Gemeinden dabei, von Anfang an klare und nachhaltige Strukturen aufzubauen.»
Für Stefanie Dünnenberger-Forlin ist eine saubere Aktenführung weit mehr als nur eine organisatorische Frage. Als Verwaltungsprofi weiss sie: Staatliches Handeln muss nachvollziehbar bleiben. Eine strukturierte Aktenführung schafft Transparenz, Vertrauen und bildet die Grundlage für eine erfolgreiche Digitalisierung. Stallikon zeigt damit beispielhaft, wie Gemeinden historische Verantwortung und moderne Verwaltungsentwicklung miteinander verbinden können.
Definitive Einführung des Mittelstufentreff
Im Januar 2025 bewilligte der Gemeinderat ein einjähriges Pilotprojekt für ein «Mittelstufenangebot in Stallikon». Ziel war die Schliessung der bestehenden Angebotslücke im Freizeitbereich für Schülerinnen und Schüler der 4. bis 6. Klasse in Stallikon, da die bestehenden Angebote in Bonstetten aufgrund der Distanz nur beschränkt genutzt werden konnten. Seit August 2025 wird der Mittelstufentreff durch den Verein für Jugend und Freizeit (VJF) (als Trägerverein von «Jugendplus, Jugendarbeit Unteramt») im zweiwöchentlichen Rhythmus im Saal «Coccolino» in Stallikon Dorf durchgeführt. Die Evaluation des Pilotjahres zeigt eine hohe Nachfrage und
eine sehr gute Akzeptanz des Angebots. Im Zeitraum August 2025 bis März 2026 wurden insgesamt zwölf Treffs mit 265 Besuchen durchgeführt. Die durchschnittliche Teilnehmerzahl lag bei 22 Kindern pro Treff. Eine im April 2026 durchgeführte Umfrage bei Eltern und Jugendlichen bestätigt das klare Bedürfnis nach einer Weiterführung. Besonders geschätzt werden die kreativen Aktivitäten, die sozialen Kontakte sowie die professionelle Begleitung durch die Fachpersonen der Jugendarbeit. Der Standort im Saal «Coccolino» hat sich aufgrund der Nähe zur Schule und zur Bushaltestelle ebenfalls bewährt. Die jährlichen Kosten belaufen sich auf rund 13500 Franken.
Der Gemeinderat nimmt mit Genugtuung Kenntnis vom erfolgreichen Verlauf des Pilotprojekts. Die Evaluation zeigt, dass das Angebot auf ein echtes Bedürfnis der Zielgruppe abgestimmt ist und von den Beteiligten sehr positiv aufgenommen wird. Der Mittelstufentreff schafft einen wichtigen niederschwelligen Begegnungs- und Freizeitort in der Gemeinde. Er fördert soziale Kontakte und trägt zu einer sinnvollen Freizeitgestaltung bei. Deshalb wird das Angebot als wertvoller Beitrag zur sozialen Integration und zur familienfreundlichen Ausrichtung der Gemeinde erachtet. Die bisher gemachten Erfahrungen sowie die hohe Akzeptanz sprechen klar für eine dauerhafte Weiterführung und institutionelle Verankerung des Ange-
Schlagkräftige Liste lanciert
bots im Leistungsauftrag von Jugendplus (VJF). Der Gemeinderat spricht den Jugendarbeiterinnen und Jugendarbeitern seinen Dank für die engagierte Durchführung des Mittelstufentreffs während der Pilotphase aus.
Überarbeitung kommunaler Verkehrsrichtplan
Der Verkehrsrichtplan ist ein behördenverbindliches Planungsinstrument und zeigt auf, wie die Gemeinde die kommunale Verkehrsplanung behandeln will. Der Verkehrsrichtplan muss im Minimum die kommunalen Strassen für die Groberschliessung und die Wege von kommunaler Bedeutung umfassen. Der heutige Verkehrsrichtplan wurde von der Gemeindeversammlung am 14. April 2010 festgesetzt und vom Regierungsrat am 23. Mai 2012 genehmigt.
Seit der letztmaligen Teilrevision des Verkehrsplans haben sich die kommunalen Rahmenbedingungen (u.a. Wanderwege und Biketrails, Bedürfnis nach zusätzlichen, sicheren Querungsstellen für Fussgängerinnen und Fussgänger, verkehrsberuhigende Massnahmen, hindernisfreie Gestaltung der Bushaltestellen usw.) als auch die kantonalen Vorgaben (u.a. Ablösung der Zugangsnormalien durch die Verkehrserschliessungsverordnung, Richtplanrevisionen, kantonales Mountainbike-Konzept) sowie neue strategische Vorgaben in Form von regionalen Gesamtverkehrskonzep-
SVP Bezirk Affoltern nominiert schlagkräftige Liste für die Kantonsratswahlen 2027
An der ausserordentlichen Delegiertenversammlung vom 17. Juni in Knonau hat die SVP Bezirk Affoltern ihre Kandidatinnen und Kandidaten für die Kantonsratswahlen vom 4. April 2027 nominiert. Als stärkste Partei im Bezirk stellt sie damit frühzeitig die Weichen für die kommenden Wahlen und setzt ein klares Zeichen der Geschlossenheit.
Angeführt wird die Liste von den beiden bisherigen Kantonsräten Marc Bochsler (Wettswil) und Ursula Junker (Mettmenstetten). Mit ihrer politischen Erfahrung und ihrer starken Verankerung im Knonauer Amt stehen sie für Kontinuität und eine konsequente Vertretung der Interessen unseres Bezirks. Die Delegierten bestimmten anschliessend die weiteren Listenplätze.
Die SVP tritt mit folgender Liste zu den Kantonsratswahlen an: Marc Bochsler, Wettswil (bisher); Ursula Junker, Mettmenstetten (bisher); Urs Gmür, Affoltern am Albis; Stefan Locher, Ottenbach; Clemens Weingartner, Knonau;
Patrick Stettler, Affoltern am Albis; Claudia Almer, Bonstetten. Die Kandidatinnen und Kandidaten stehen für das, was viele Menschen heu-
te vermissen: eine Politik mit gesundem Menschenverstand. Sie sind Unternehmer, Landwirte, Ärzte, Berufsleute, Gemeindevertreter und Vereinsmenschen.
Sie kennen die Anliegen der Bevölkerung aus eigener Erfahrung und setzen sich für Lösungen statt für mehr Bürokratie ein. Die Herausforderungen im
ten verändert. Im Gesamtverkehrskonzept Knonaueramt werden zudem Handlungsanweisungen an die Gemeinden formuliert, die es in die kommunale Planung zu integrieren gilt. Der Gemeinderat möchte deshalb den im Jahr 2010 festgesetzten Verkehrsrichtplan, abgestimmt auf die übergeordneten Handlungsanweisungen und die aktuellen kommunalen Bedürfnisse, aktualisieren. Im Fokus steht dabei insbesondere die Überprüfung der Verkehrssicherheit und der Schulwegsicherung, der Fuss- und Veloverkehr entlang der Reppischtalstrasse sowie der Umgang mit Wanderwegen und Mountainbike-Trails. Der aktuelle Verkehrsrichtplan ist in wesentlichen Bestandteilen zwar noch aktuell. Daher wird eine Teilrevision als zielführend erachtet. In diesem Zusammenhang ist zu prüfen, ob in Bezug auf die Festlegung weiterer Inhalte, zum Beispiel bezüglich «Erholungszonen» oder «Zonen für öffentliche Bauten und Anlagen», ebenfalls ein Handlungsbedarf besteht. Der Gemeinderat hat dazu einen Gesamtkredit von 66000 Franken zulasten der Investitionsrechnungen 2026 bis 2028 bewilligt.
Verwaltung begrüsst zwei neue Lernende
Im August werden die Stallikerinnen Lena Osbahr und Ladina Ramstein ihre Lehre als Kauffrau EFZ auf der Gemeindeverwaltung antreten. Gemeinderat und Gemeindepersonal wünschen Lena und Ladina einen guten Start ins Berufsleben.
Datum zum Vormerken:
Die 1.-August-Feier
Der Gemeinderat lädt die Stalliker Bevölkerung zur traditionellen 1.-AugustFeier im Werk- und Feuerwehrgebäude Pünten ein und freut sich auf zahlreiche Begegnungen. Die Feier beginnt um 18 Uhr und soll, begleitet von der Musikgesellschaft Stallikon und einer Festansprache, im gewohnten Rahmen ablaufen. Von 18 bis 19 Uhr lädt der Gemeinderat alle Stallikerinnen und Stalliker sowie Gäste zum Apéro ein. Auf Einladung des Gemeindepräsidenten Reto Bernhard wird Rechtsanwalt Hans Egloff (ehem. Nationalrat/ehem. Präsident HEV Schweiz) um 21 Uhr die Festansprache halten. Für die Festwirtschaft sind Röbi Sidler, René Dittli und Beat Martin mit Helferinnen und Helfern sowie Peter C. Burkhard (Pit’s Music Project) für die Tanzmusik verantwortlich. Gemeinde Stallikon
Kanton Zürich werden grösser: Die Staatsausgaben wachsen, Wohnraum wird knapper und Familien, Gewerbe sowie Mittelstand werden zunehmend belastet.
Gleichzeitig geraten Verkehr, Schulen, Gesundheitswesen und Sicherheit unter Druck. Die SVP setzt sich deshalb für gesunde Staatsfinanzen, tiefere Steuern, sichere Gemeinden, eine starke Wirtschaft sowie eine sichere und bezahlbare Energieversorgung ein. Sie fordert eine Zuwanderung, die sich an den Interessen unseres Landes orientiert und unsere Infrastruktur sowie Lebensqualität nicht überfordert.
Mit ihrer breit abgestützten und schlagkräftigen Liste ist die SVP Bezirk Affoltern bereit, Verantwortung zu übernehmen und dem Knonauer Amt auch künftig eine starke Stimme im Kantonsrat zu geben.
SVP Bezirk Affoltern
Die Kandidatinnen und Kandidaten für die Kantonsratswahlen. (Bild zvg)
Ämtler Bibliotheken im Juli
Lesen im Grünen dank der «Lesebank-Aktion» der Bibliotheken von zehn Ämtler Gemeinden
Die Sommerferien dauern im ganzen
Bezirk von Montag, 13. Juli, bis Samstag, 15. August.
Auch diesen Sommer führen verschiedene Bibliotheken des Bezirks die «Lesebank-Aktion» durch. Es werden noch bis Mitte September bei Ruhebänken und in Badeanstalten Behälter mit Büchern und Zeitschriften bereitstehen, die zum Schmökern, Lesen und Verweilen einladen. Informationen zu den genauen Standorten geben die beteiligten Bibliotheken von Aeugst, Affoltern am Albis, Bonstetten, Hausen, Hedingen, Maschwanden, Mettmenstetten, Obfelden, Rifferswil und Wettswil.
Bibliothek Aeugst
Während der Sommerferien ist die Bibliothek an den Montagen, 13. Juli und 10. August, von 18 bis 20 Uhr und an den Samstagen, 18. Juli und 15. August, von 10 bis 12 Uhr geöffnet.
Die Lesebänke stehen bis am 20. September an den gewohnten Orten (Höchweg, Panoramaweg und Unterdorf neben dem alten Umspannungshäuschen) bereit und laden zum Verweilen ein.
Regionalbibliothek Affoltern
Dienstag, 7. Juli, 10 bis 10.30 Uhr: Buchstart-Treff. Für Eltern und Grosseltern mit Kindern ab 9 Monaten. Gemeinsam Sprache erleben mit Reimen, Liedern und Geschichten.
Donnerstag, 16. Juli, 15 bis 15.30 Uhr: Buchstart-Treff.
Montag, 20. Juli, 11 Uhr: Verlosung des WM-Fussballs Trionda unter den richtigen WM-Tototipps.
Während der Sommerferien gelten die normalen Öffnungszeiten; ausser am Samstag, 1. August, bleibt die Bibliothek geschlossen.
Im Freiluftbad Stigeli steht eine Kiste mit Lesestoff bereit.
Bibliothek Hausen
Während der Sommerferien ist die Bibliothek jeweils am Donnerstag von 17 bis 20 Uhr geöffnet. Bis Mitte September stehen wieder die beliebten Lesebänke zur Verfügung. Die Boxen werden wöchentlich nachgefüllt und stehen wie üblich oberhalb des Friedhofs am Waldrand und am Kindergartenweg zwischen Hausen und Ebertswil bereit zum Verweilen.
Ihre Meinung ist willkommen!
Gerne können Sie der Redaktion des «Anzeigers» einen Leserinnen- oder Leserbrief schicken. Dazu gibt es ein paar wichtige Regeln: Ihre Meinungsäusserung muss mit Namen sowie Adresse und Telefonnummer des Verfassers oder der Verfasserin versehen sein und soll in maximal 2000 Zeichen ein Thema aus der Region aufgreifen oder einen Beitrag im «Anzeiger» kommentieren. Reine Danksagungen sind nicht erwünscht. Kurzgefasste Zuschriften haben Vorrang. Vermeiden Sie Abkürzungen.
Wir achten darauf, dass nur Briefe in einem freundlichen Tonfall sowie ohne Verletzung von Persönlichkeitsrechten Dritter publiziert werden. Beiträge, die Beleidigungen, falsche Tatsachenbehauptungen, Verleumdungen, persönliche Diffamierungen, drastisch überzogene Kritik an Personen enthalten oder das Andenken Verstorbener verunglimpfen, werden nicht veröffentlicht. (red)
Bibliothek Bonstetten
Montag, 6. Juli, 19.15 bis 20.30 Uhr: English Conversation Group. Infos und Kontakt auf der Webseite.
Während der Sommerferien ist die Bibliothek jeweils am Montag und Donnerstag von 15 bis 19 Uhr geöffnet. Die Rückgabebox kann während der Ferien benutzt werden.
Bibliothek Hedingen
Mittwoch, 1. Juli, 9.30 bis 10 Uhr: Buchstart-Treff. Verse und Reime für Kleinkinder von ca. 9 bis 36 Monaten in Begleitung eines Erwachsenen.
Mittwoch, 1. Juli, 10 bis 11.30 Uhr: Shared Reading. Gemeinsam werden Texte in Prosa und Poesie gelesen und es wird darüber gesprochen.
Während der Sommerferien ist die Bibliothek jeweils am Mittwoch von 10 bis 12 Uhr und am Donnerstag von 14 bis 19 Uhr geöffnet.
Bibliothek Kappel
Während der Sommerferien bleibt die Bibliothek geschlossen.
Bibliothek Knonau
Während der Sommerferien ist die Bibliothek an den Dienstagen, 14. Juli und 11. August, von 10 bis 12 Uhr und an
den Mittwochen, 15. Juli und 12. August, von 17 bis 19 Uhr sowie an den Donnerstagen, 16. Juli und 13. August, von 10 bis 12 Uhr geöffnet.
Während der restlichen Schulferienzeit bleibt sie geschlossen. Ab dem 17. August gelten dann wieder die normalen Öffnungszeiten.
Weitere Informationen sind auf der neuen Homepage https://bibliothekenzh.ch/knonau zu finden.
Bibliothek Maschwanden
Während der Sommerferien ist die Bibliothek am Dienstag, 21. Juli, von 17.30 bis 19 Uhr geöffnet. Die drei Lesebänke in der Gemeinde werden auch während der Ferien regelmässig mit neuem Lesestoff ausgestattet.
Bibliothek Mettmenstetten
Mittwoch, 1. Juli, 14 bis 16 Uhr: StrickTreff. Gemeinsam stricken und häkeln in gemütlicher Runde in der Bibliothek. Auch für Anfänger geeignet.
Donnerstag, 2. Juli, ab 18 Uhr: Sommer-Apéro in der Bibliothek. Die Gäste können die Sommer-Neuheiten und Bücher mit spannenden Reiseberichten entdecken oder in den Dumont-Reiseführern stöbern sowie einen feinen Apéro geniessen und mit dem Bibliothekspersonal plaudern.
Neue Parkplatz-Gebühren in Affoltern
Das kanns doch nicht sein. Immer wieder wird Affoltern als idealer Wohnort gepriesen, mit grossem Freizeit- und Erholungsangebot, mit Begegnungszone, Stadtpark, Vereinen – also vielen Sozialkontaktmöglichkeiten. Nur leider werden diese durch die neuen Parkgebühren beim Stigeli Sportplatz, bei den Sportanlagen Im Moos und mit absoluter Pietätlosigkeit sogar beim Friedhof erheblich eingeschränkt.
Beispielsweise beim Stigeli: Ich schwimme nahezu täglich mein Fitnessprogramm, dusche und gehe wieder, insgesamt knapp eine Stunde. Es sei
denn, ich muss warten, dass eine Dusche frei ist oder ich treffe eine Kollegin oder einen Bekannten und es folgt ein kurzer Schwatz. Künftig wird das so gehen: Duschen und eventuell warten, darauf verzichten oder eine Busse riskieren? Oder aber: Schön, dich zu sehen, ich habe leider keine Zeit, meine Parkzeit ist jeden Moment abgelaufen, drum Tschüss.
Erholung unter Zeitdruck –Sozialkontakt?
Bei den Sportanlagen Im Moos: Was zahlen die Sportler? Bei Veranstaltungen:
Freitag, 3. Juli, 9 bis 11 Uhr: KrabbelKafi für die ganz Kleinen und ihre Mamis und Papis, Grosis und Grossväter. Montag, 6. Juli, 19 bis 22 Uhr: SpielTreff Mettmenstetten. Gleichgesinnte treffen sich zu einem gemütlichen SpielTreff.
Bis Samstag, 11. Juli: jeweils am Montag und Dienstag von 15.15 bis 16.45 Uhr und am Samstag von 9 bis 12 Uhr können Panini-Bilder mit Freunden oder dem Bibliotheks-Team getauscht werden.
Bis Freitag, 14. August: Sommerlektüre-Taschenbuch-Tausch. Wer eine leichte Lektüre oder einen spannenden Krimi für die Ferien sucht, wird beim Bring-und-Hol-Tisch sicher fündig. Es dürfen gelesene Taschenbücher vorbeigebracht werden; es freut sich sicher jemand darüber.
Während der Sommerferien sind die Bibliothek und das Bibliotheks-Café jeweils am Mittwoch sowie am Freitag von 9 bis 12 Uhr und von 14 bis 18 Uhr geöffnet.
Sommerferien-Aktion: Es sind alle eingeladen, der Bibliothek eine Ansichts- oder gratis Postkarte aus ihrem Urlaub zu senden. Mit den erhaltenen Feriengrüssen dekoriert das Team die Bibliothek. Für alle eingesandten Karten gibt es als Dankeschön eine feine Glace.
Bis Ende der Badesaison steht im Bücherkasten im Schwimmbad eine Auswahl an Büchern und Zeitschriften zur Verfügung, die auch gerne mitgenommen werden dürfen.
Bibliothek Obfelden
Die «Lesebank deiner Bibliothek» lädt wieder zum Verweilen ein. Die Bänke befinden sich beim Nussbaum zwischen Obfelden und Ottenbach (Moosweid) und bei der Feuerstelle oberhalb des Schützenhauses.
Während der Sommerferien ist die Bibliothek jeweils am Dienstag von 9 bis 12 Uhr sowie von 14 bis 18 Uhr und am Mittwoch und am Donnerstag von 14 bis 18 Uhr geöffnet.
Bibliothek Ottenbach
Dienstag, 7. Juli, 9 bis 9.30 Uhr: Buchstart-Treff «Liedli und Versli» für Eltern mit Kindern zwischen 1½ Jahren bis zum Kindergarteneintritt. Gemeinsam mit dem Kind in die Welt der Verse und Fingerspiele eintauchen. Ohne Anmeldung.
Donnerstag, 9. Juli, und Freitag, 10. Juli, 15 bis 17 Uhr: Gelateria vor der Bibliothek. Glace von der «Gelateria beim Kloster» in Muri für alle. Preis für eine Kugel: Fr. 3.– (bitte bar bezahlen). Während der Sommerferien ist die Bibliothek jeweils am Donnerstag von 15 bis 19 Uhr geöffnet. Es werden keine Erinnerungsmails verschickt und es wird nicht gemahnt. Weitere Informationen sind auf der Homepage www. bibliothek-ottenbach.ch zu finden.
Bibliothek Rifferswil
Bis am Samstag, 11. Juli: «Töggelichaste» in der Bibliothek. Im Zeichen der Fussball-WM in Kanada, Mexiko und den USA steht ein Töggelichaste bereit, an dem Jung und Alt kickern und den Fussballsuperstars nacheifern können. Mittwoch, 1. Juli, 15.30 bis 17.30 Uhr: Zäme lisme. Gemeinsam statt einsam – gemütlicher Treffpunkt in der Bibliothek, um zusammen zu stricken, zu häkeln, zu sticken, zu nähen. Eintritt frei. Während der Sommerferien ist die Bibliothek in der ersten und letzten Ferienwoche jeweils am Dienstag von 16 bis 18 Uhr und am Samstag von 10 bis 12 Uhr geöffnet. In der zweiten, dritten und vierten Ferienwoche (20. Juli bis 9. August) macht die Bibliothek Betriebsferien. Sich also unbedingt rechtzeitig mit genügend Medien eindecken. Die drei Lesebänke oberhalb der Kirche, auf dem Zeisenberg und am renaturierten Jonenbach laden noch den ganzen Sommer über dazu ein, ein wenig Rast zu machen und in einem Buch oder Heftli zu schmökern: Entschleunigung pur.
Bibliothek Stallikon
Während der Sommerferien ist die Bibliothek am Dienstag, 14. Juli, und Dienstag, 11. August, von 15 bis 18 Uhr geöffnet.
Bibliothek Wettswil
Dienstag, 7. Juli, 14 bis 16.30 Uhr: JassNachmittag. Jassbegeisterte treffen sich in der Bibliothek für eine gemütliche Jassrunde bei Kaffee und Kuchen. Anmeldung bis am Vorabend um 18 Uhr. Während der Schulferien ist die Bibliothek jeweils am Mittwoch und am Donnerstag von 15 bis 19 Uhr geöffnet.
Irene Scheurer, Regionalbibliothek
Zuschauer erwünscht, aber wie lange gehen die Spiele? Wie viel zahlen, um eine Busse zu vermeiden?
Vereins- oder Seniorenausflüge mit dem Car: Teilnehmer mit weitem Anfahrtsweg oder eingeschränkter Beweglichkeit sind auf Auto und Parkplatz angewiesen. Neu muss eine hohe Gebühr für eine geschätzte Ausflugsdauer bezahlt werden, und was, wenn diese nicht genügt – Busse? Tagesgebühr nicht ersichtlich.
Und der Friedhof: Mit Dankbarkeit erwähne ich bei jeder Gelegenheit, wie schön gepflegt dieser ist. Angehörige von
Anmerkung zum Spazierweg am Hofibach in Zwillikon
Gerne möchte ich auf diesem Weg eine Sache klarstellen: Der Spazierweg entlang des Hofibachs in Zwillikon unterliegt nicht der geltenden Leinenpflicht während der Brut- und Setzzeit. Leider hatte ich kürzlich erneut eine unerfreuliche Begegnung mit einer Radfahrerin. Im Vorbeifahren –ohne ihr Tempo zu reduzieren – rief sie mir zu, es herrsche Leinenpflicht. Für einen respektvollen und sachlichen Austausch wäre es aus meiner Sicht sinnvoller gewesen, kurz anzuhalten, statt im Vorbeirasen einen Kommentar zu hinterlassen. Ich nehme auf alle Rücksicht, die sich am Hofibach aufhalten. Mein Hund wird bei Begegnungen mit Spaziergängern, Joggern oder Velofahrern zu mir gerufen – nicht, weil er ein Pro-
blem darstellt, sondern aus reiner Rücksichtnahme gegenüber anderen Wegbenutzern. Umgekehrt würde ich mir wünschen, dass auch Velofahrer ihr Tempo den Gegebenheiten anpassen und allfällige Anliegen höflich und respektvoll vorbringen. Leider sind solche Begegnungen kein Einzelfall; der respektvolle Umgang miteinander scheint zuneh-
Heimgegangenen finden hier Ruhe und fühlen sich so mit ihnen verbunden. Es entstehen gute, oft auch tröstende Gespräche mit Besuchern und es kann zu neuen Bekanntschaften führen. Es kommt zum gegenseitigen Wassergeben oder Unkrautausrupfen etc. und sogar dafür muss nun bezahlt werden. Gräber anpflanzen, Beerdigungen? Muss diese jetzt mit Blick auf die Uhr stattfinden? Ich finde es absolut daneben, auch hier noch Geld zu machen und mit Bussen zu drohen, und erwarte Korrekturen. Marlis Baur, Zwillikon
mend verloren zu gehen. Ich wünsche mir für alle Nutzerinnen und Nutzer dieses schönen Spazierwegs, dass wir einander mit gegenseitigem Respekt und Rücksicht begegnen. Dazu gehört auch, dass der Weg entlang des Hofibachs nicht als Rennstrecke für E-Bikes genutzt wird.
Sabine Wettstein, Zwillikon
Die «Lesebank deiner Bibliothek» lädt wieder zum Verweilen ein: hier in Obfelden. (Bild zvg)
«Dä feschti Wal»
Familien erwartet am Samstag, 27. Juni, am Open Air in Affoltern ein abwechslungsreicher Tag. Seite 15
Spendensammlung
Vier Freundinnen mit einem Herzen für Tiere sammeln für Not leidende Katzen in Obfelden. Seite 19
Im Gespräch mit Schon fast 20 Jahre ist Heinz Maurer pensioniert, doch er ist noch immer selbstständig. Seite 22
Nachhaltiger Genuss aus Rifferswil
Nala Chocolatière: Ein erfolgreiches Kleinunternehmen mit kompromissloser Strategie
Bernhard Schneider
Shireen von Schulthess studierte, wie Reto, ihr Mann, an der ETH Zürich Umweltingeneurwissenschaften. Später richtete sich ihr Interesse vermehrt auf Teamentwicklung und kreative Prozesse, worauf sie eine Firma aufbaute, die Weiterbildungen für Unternehmen anbot. 2010 zog die ganze Familie für drei Monate nach San Francisco, nachdem sie sich erfolgreich an der dortigen Kunsthochschule für ein Studium beworben hatte, das sie anschliessend von Zürich aus weiterführte.
Bereits während ihrer Tätigkeit als Künstlerin begann Shireen von Schulthess, mit Schokolade zu experimentieren – zuerst für besondere Geschenke im privaten Rahmen, dann fand sie eine passende Ausbildung zur ChocolatièreArtisanale-Niveau in San Francisco, an der Ecole Chocolat, mit Fortsetzung in Belgien an der Chocolate Academy. «Ich kann damit alle meine Ausbildungen kombinieren, die Ingenieur- und Softwarekenntnisse mit Unternehmensentwicklung und künstlerischem Knowhow.» 2019 gründete sie im Heim ihrer Familie in Rifferswil «Nala the Chocolate Queen», heute «Nala Chocolatière». Um das unternehmerische Risiko einzugrenzen, startete sie allein, mit selbstfinanzierten Investitionen, ohne Kredite. Vor allem aber sah sie die Chancen, die sich ihr boten, oder, wie sie es formuliert: «Ich stolperte durch offene Türen.» Als beispielsweise jemand sie fragte, ob sie auch vegane Pralinen anbiete, entwickelte sie solche: «Ich ging dabei keine Kompromisse ein, sondern fand Kombinationen, bei welchen der erwünschte Geschmack gerade dank dem Verzicht auf Rahm richtig zur Geltung kam, etwa bei Passionsfrucht. Hier kamen mir die chemischen Kenntnisse, die ich im Ingenieurstudium erworben hatte, entgegen.» Die Vielfalt an Aromen in ihren Pralinen habe dadurch weiter zugenommen.
Das Unternehmen wuchs, die Kundschaft weitete sich auf die ganze Schweiz
Maria Wittmann benötigt eine elegante Handbewegung, um die überschüssige Schokolade von der Form abzustreifen. Doch diese scheinbar einfache Bewegung ist hohe Kunst und entscheidend für die hohe Qualität der Praline.
aus, das Zuhause wurde zunehmend von der Pralinenproduktion dominiert. Vor zwei Jahren entschieden sich Shireen und Reto von Schulthess daher zu separaten Geschäftsräumen. Unter den verschiedenen Möglichkeiten, die sie evaluierten, befand sich eine, die optimal zur Unternehmensphilosophie passt und die sie gleich ergriffen: Die Genossenschaft Restaurant Post Rifferswil bot die ehemalige Metzgerei im unteren Geschoss des identitätsstiftenden Gebäudes im Zentrum von Rifferswil in Rohbaumiete an. So konnten die Räume
selbst den neuen Bedürfnissen angepasst werden, ohne ihre Grundstruktur zu verändern.
Shireen von Schulthess definiert die vier Säulen der Unternehmensphilosophie: Genuss, Ästhetik, Nachhaltigkeit und Begegnung. Gearbeitet wird möglichst weitgehend mit Bioprodukten aus der Region. Auch bei den passenden Verpackungen wird auf möglichst kurze Wege geachtet. So stammen die Holzschatullen, in welche die Pralinen verpackt werden, aus der «Weid» in Mettmenstetten. Der Laden ist als kleine
Stube ausgestaltet, die nicht nur dem Verkauf dient, sondern auch Raum für Besprechungen und zum gemütlichen Zusammensein und Kaffee und einer Praline bietet.
Genussvolle Nachhaltigkeit
«Alles muss zusammenpassen», unterstreicht Reto von Schulthess, der von Beginn weg dabei war, sich aber vor vier Jahren aus dem Ingenieurbüro, dem er als Partner angehört hat, zurückzog, um das Team von Nala Chocolatière vollberuflich zu verstärken. «Hochwertige Pralinen gehören in eine ebensolche Verpackung», fährt er fort, sie könnten auch nicht in einem Industrieumfeld hergestellt werden. Die handgefertigten Schokoladen passten vielmehr zum historischen Bau im Zentrum von Rifferswil, gegenüber dem Dorfbackofen. Und er fügt bei: «Eine feine Schokolade mit Nachgang lädt zum Plaudern ein.» Nachhaltig sei auch die Einrichtung des neuen Unternehmenslokals, denn die Investition basiere auf einer langfristigen Strategie. «Dieser Schritt war die Folge eines strategischen Prozesses», ergänzt Shireen von Schulthess, «wir fragten uns, was Nala einzigartig macht». Das Resultat: Die Vielfalt an Geschmacksnoten, der sparsame Einsatz von Zucker und das besondere Design jeder Praline verschaffen Nala genügend Alleinstellungsmerkmale, um nicht in einem direkten Konkurrenzkampf zu stehen.
Persönliches Verkaufserlebnis
Wer die Schokolade von Nala nicht in der Stube des Unternehmens in Rifferswil kauft, findet sie auch an verschiedenen Märkten in der ganzen Schweiz. So oder so werde die Schokolade im direkten Austausch mit den Kundinnen und Kunden verkauft. Hier könnten auch Kontakte geknüpft werden, die zu regelmässigen grossen Bestellungen führten.
Die Herstellung in der Manufaktur sei einerseits so aufwendig, dass sich ein
MARKTPLATZ Die Beiträge in der Rubrik «Marktplatz» wurden von Werbekunden eingereicht. Interessiert? Tel. 058 200 57 00
Das Gesundheitszentrum GUT modernisiert und erweitert den Trainingsbereich in Mettmenstetten Im Gesundheitszentrum GUT in Mettmenstetten stehen die Zeichen auf Veränderung: Anfang August wird der bestehende Trainingsbereich umfassend umgebaut. Geplant sind eine Vergrösserung der Trainingsfläche, die vollständige Erneuerung der Kraftund Ausdauergeräte sowie die Modernisierung weiterer Bereiche des Gesundheitszentrums. Im Mittelpunkt steht die Schaffung einer modernen Gesundheits- und Trainingslandschaft, die Menschen in unterschiedlichen Lebenssituationen unterstützt – von der Therapie nach Verletzungen oder Operationen bis hin zu Personen, die ihre Fitness verbessern, ihre Gesundheit langfristig fördern oder sportliche Ziele verfolgen möchten. Der neue Trainingsbereich wird in verschiedene Zonen für Kraft, Ausdauer, Beweglichkeit, Koordination und funktionelles Training gegliedert.
Zum Einsatz kommen unter anderem die innovativen Biostrength-Kraftgerä-
te von Technogym, die ein individuell angepasstes und datenbasiertes Training ermöglichen. Ergänzt wird das Angebot durch moderne Trainingsund Therapielösungen wie Dividat und SensoPro, welche insbesondere die koordinativen Fähigkeiten wie das Gleichgewicht sowie die neuromuskuläre Leistungsfähigkeit fördern. Mit dem Ausbau reagiert das Gesundheitszentrum GUT auf die steigende Nachfrage nach professionell begleitetem Gesundheitstraining. Ziel ist es, optimale Bedingungen für Menschen jeden Alters zu schaffen, die aktiv etwas für ihre Gesundheit, Leistungsfähigkeit und Lebensqualität tun möchten. Mit dieser Investition unterstreicht das Gesundheitszentrum GUT sein langfristiges Engagement für Gesundheitsförderung, Therapie und Herzre-
«Ich stolperte durch offene Türen.»
Shireen von Schulthess
Verkauf in Ladenketten nicht lohne, denn die dort üblichen Rabatte könnten nicht gewährt werden. Anderseits würde dies auch nicht zur Strategie von Nala passen. «Wir bleiben in der Nische mit besonderen Aromen und wollen nicht in Massenmärkte eindringen», fasst Reto von Schulthess zusammen.
Zur Strategie passt auch der «Nala Inspiration Circle», ein Netzwerkanlass im Park Seleger Moor «für unternehmerisch denkende Menschen, für Menschen, die nach Inspirationen für neue unternehmerische Wege suchen». Podiumsrunden und Spaziergänge in Gruppen durch den Park werden ergänzt mit Esswahrnehmungen und Networking.
«Unverzichtbar in unserem Team ist Maria Wittmann, die Produktionsleiterin. Ihr Weg führte sie als Chocolatière und Chef Patissière durch Schweizer Superior-Hotels und die Fine-DiningWelt in New York und wir profitieren von ihrem Know-how, ihrer Vernetzung, ihrer Erfahrung und ihrer Kreativität», betont Shireen von Schulthess. Nach den Sommerferien bis Weihnachten wird das Team erweitert, nicht nur in der Produktion, auch im Bereich Kundenbestellungen sowie Betreuung des Ladens in Rifferswil und des Standes an Märkten. Denn die mit Abstand grösste Nachfrage herrscht vor Weihnachten. Vor einem Jahr wurde ein Praktikant für den Herbst eingestellt. Aufgrund der positiven Erfahrungen ist auch in diesem Jahr ein Praktikum ausgeschrieben.
Raum für Bewegung, Gesundheit und Lebensqualität
habilitation im Knonauer Amt. Die Vorbereitungen für den Umbau laufen derzeit auf Hochtouren. Nach Abschluss der Arbeiten steht den Besucherinnen und Besuchern eine komplett erneuerte Trainingsumgebung zur Verfügung. Einen ersten Einblick in die neue Gesundheitslandschaft gibt das Gesundheitszentrum bereits heute auf seiner Website. Die offizielle Eröffnung des modernisierten Trainingsbereichs ist für Anfang September geplant. Weitere Informationen dazu werden rechtzeitig bekannt gegeben.
Shireen und Reto von Schulthess in ihrer Empfangsstube voller handgemachter Pralinen. (Bilder Bernhard Schneider)
Ref. Kirchgemeinde
Knonauer Amt
Alle Anlässe auf www.ref-knonaueramt.ch und im reformiert.lokal
Freitag, 26. Juni
12.00 Hausen Pfarrhaus
Zäme Zmittag (verschoben vom 3. Juli)
Anmeldung bis Mi Abend an sonja_billeter@datazug.ch od. 044 764 02 15 (Pfarramt)
19.00 Bonstetten Chilegarte
Fyrabig-Musig: Ecuador Brass Junge Musiker:innen direkt aus Quito bringen Sommerlaune
20.00 Kirche Mettmenstetten
NAchtsamkeit – entfällt
Meditationsnacht mit Andreas Fritz
Samstag, 27. Juni
10.00 Affoltern Wöschhüsli
Trauer-Treff «Liechtblick»
10.30 Affoltern Seewadel
Gottesdienst
Pfr. Otto Kuttler
15.00 Kirche Affoltern
Hochzeitsjubilarenfeier mit dem Gospelchor, Leitung Anette Bodenhöfer
Pfrn. Bettina Bartels
19.30 Kirche Rifferswil
Konzert «Music for a while»
Berührender a-capella Gesang mit dem Solothurner Mädchenchor
Leitung: Lea Scherer
Sonntag, 28. Juni
Drop-in Taufe für kleine und grosse Menschen
8.00 –
9.00 am Türlersee, Seematten
9.00 –
10.00 am Brunnen vor der Kirche Aeugst Spontan vorbeikommen ist möglich!
Pfarrerinnen Selina Zürrer, Susanne Sauder und Bettina Bartels
Info: 078 709 38 29
10.00 Kirche Affoltern
Gottesdienst mit anschliessender
Matinée
Apéro zwischen Gottesdienst und Matinée
Pfr. Werner Schneebeli
Musik: Antonia Nardone
10.00 Kirche Mettmenstetten
Gottesdienst
Pfr. Andreas Fritz
Musik: Daniel Rüegg
10.00 Kirche Ottenbach
Konfirmationsgottesdienst
Pfr. Ueli Flachsmann
Musik: Andrea Kobi
Anschliessend Kirchenkaffee
Montag, 29. Juni
19.30 Kirche Aeugst
Offenes Singen Aeugst
Regelmässige und unregelmässige Mitsänger:innen herzlich willkommen. Jederzeit einsteigen möglich.
Dienstag, 30. Juni
19.00 Kirche Rifferswil
Offenes Singen
Freitag, 3. Juli
14.30 Affoltern Chilehuus
Erzählcafé
«Garten- und Balkongeschichten» mit Sozialdiakonin Ursula Jarvis
Ref. Kirche Kappel
Sonntag, 28. Juni
10.00 Verabschiedungs-Gottesdienst von Jürgen Barth in der Klosterkirche mit Pfr. Andreas Nufer und weiteren Mitwirkenden Musik: Simone Schmutz-Hauser Im Anschluss sind alle zu einem Apéro riche eingeladen. www.kirchekappel.ch
Kloster Kappel am Albis
Tagzeitengebet
Werktags: 7.45, 12.00 und 18.00 Uhr im Kapitelsaal
Samstag, 27. Juni
10.30 –17.00 Milchsuppentag Nach einer Reflexion mit dem bekannten Historiker Peter Niederhäuser und dem Vortrag mit Yale-Professor Bruce Gordon laden wir zu einem grossen Picknick auf dem Klosterareal ein. Danach gibt es Sing-Workshops und ein Mitsing-Konzert. Programm und Anmeldung auf der Website.
Sonntag, 28. Juni
17.15 –
18.00 Musik & Wort «Vox turicensis» führt Werke aus der Renaissance und dem (Früh-) Barock auf. Grossteil a capella. Die fünf Musikerinnen und Musiker sind fasziniert von den vielfarbigen und oft spannungsvollen Klängen der Renaissance-Polyphonie. Klosterkirche Eintritt: frei, Kollekte
Dienstag, 30. Juni
9.00 –11.00 Sticken und Stricken mit Susanne Bachmann. Eintritt frei, keine Anmeldung nötig, keine Grundkenntnisse nötig
13.30 –
14.30 Führung durch die Klostergärten.
Treffpunkt: Amtshausplatz. Keine Anmeldung erforderlich, Eintritt frei
Donnerstag, 2. Juli 13.30 –14.30 Führung durch die Klosteranlage.
Treffpunkt: Amtshausplatz.
Keine Anmeldung erforderlich, Eintritt frei www.klosterkappel.ch
Ref. Kirche Knonau
Sonntag, 28. Juni 10.00 Gottesdienst in Mettmenstetten mit Pfarrer Andreas Fritz www.kircheknonau.ch
Ref. Kirche Obfelden
Sonntag, 28. Juni
10.00 Gottesdienst Pfarrer Ulrich Bona Musik: Erich Eder www.kircheobfelden.ch
Ref. Kirche Stallikon Wettswil
Sonntag, 28. Juni
10.00 Kirche Stallikon, Gottesdienst mit Pfr. Matthias Ruff Musik: Viktoryia Haveinovich, Orgel
11.15 Jugend-Gottesdienst in Stallikon
Montag, 29. Juni
19.00 Stille & Tanz in Wettswil
Alle Infos zu Veranstaltungen auf der Homepage www.kirche-stallikon-wettswil.ch
Kath. Kirche Hausen am Albis Wir freuen uns, mit Euch folgende Gottesdienste zu feiern:
Samstag, 27. Juni
17.00 Eucharistiefeier mit Ignace, Musik: José
Sonntag, 28. Juni
11.00 Gottesdienst zum Pfarreifest mit Matthias und Teen Life, Gruppe Welt, Musik: Anette und dem Sing mit!-Chor und José. Anschliessend gibt es Grillplausch, Paella, Glace, Spiel und Spass für die Kinder
Donnerstag, 2. Juli
8.15 Wortgottesfeier mit Matthias
Freitag, 3. Juli
19.30 Herz Jesu Andacht mit Matthias www.kath-hausen-mettmenstetten.ch
Anm. für Wanderungen & Exkursion bis spätestens Dienstag, 19.00 Uhr Versicherung ist Sache der Teilnehmer!
Pro Senectute Mittagstisch
Do, 30. Juli 11.15 Uhr, Senevita
Abmeldung:
E Maurer, 079 358 58 18
#AlleinerziehendGemeinsamStark
Der Schweizerische Verband alleinerziehender Mütter und Väter SVAMV engagiert sich mit Beratung und Unterstützung für Einelternfamilien und ihre Kinder.
«Etwas Idealismus braucht es noch, aber die Idee stellt Weichen für die Zukunft»
In Affoltern wurde über das Projekt einer Lokalen Elektrizitätsgemeinschaft (LEG) informiert
Marcus Weiss
«Heute können Sie sich aus erster Hand informieren, was es mit Lokalen Elektrizitätsgemeinschaften auf sich hat. Wir haben uns als Stadt entschieden, dass wir bei diesem Angebot unseres Stromlieferanten EKZ mitmachen wollen.» Mit diesen Worten begrüsste Stadtpräsidentin Eveline Fenner die Anwesenden am Montagabend im Saal des Mehrzweckgebäudes an der Büelstrasse. Alle, egal ob Mietende, Eigenheimbesitzende oder Firmen in der Stadt, verbinde die Tatsache, dass sie Strom bezögen, führte die höchste Repräsentantin Affolterns aus. Bereits heute agierten nicht wenige auch als Stromlieferanten, indem sie Strom aus eigenen Photovoltaikanlagen zur Verfügung stellten. «Ganz im Sinne unserer Strategie soll möglichst lokal produziert und konsumiert werden können», betonte Eveline Fenner. Dies sei auch der Grundgedanke von Lokalen Elektrizitätsgemeinschaften oder LEGs, wie sie abgekürzt heissen. Bei der Stadt Affoltern sei man überzeugt davon, dass Mitmachen eine gute Idee sei, wobei für sie persönlich folgende drei Punkte ausschlaggebend gewesen seien: Erstens könnten Solarstromproduzenten in Affoltern (Private oder Firmen) ihren überschüssigen Strom zuerst lokal anbieten, zweitens hätten Mietende ebenso die Möglichkeit zu profitieren wie Eigenheimbesitzende, und drittens sei es sehr unkompliziert für alle Beteiligten.
Solarstrom spielt eine zentrale Rolle bei der Energiewende Remo Mucha, Projektmanager Gemeinsamstrom beim Energieunternehmen EKZ, legte anschliessend dar, wie das System LEG aufgebaut ist und wie es konkret funktioniert (in Mettmenstetten läuft bereits seit dem 1. Mai dieses Jahres ein solches Netzwerk, die Ämtler Gemeinde war damit neben Rickenbach ZH Vorreiterin im Kanton). «Unabhängig werden ist Teil der nationalen Energiestrategie 2050», schickte der EKZVertreter voraus. Nachdem aktuell der eingeschlagene Weg zum Ausstieg aus der Atomenergie trotz jüngster Bestrebungen von Teilen der Politik, hier eine Kehrtwende herbeizuführen, weitergegangen werde, bilde die Wasserkraft die tragende Säule bei der Energieproduktion der Schweiz. «Das Energiepotenzial des Wassers ist in unserem Land jedoch schon sehr stark ausgenutzt, ein Ausbau ist nur noch punktu
ell möglich und dient vor allem dazu, den Status quo zu erhalten», gab der Branchenvertreter zu bedenken. Ein signifikanter Ausbau wäre gemäss seinen Worten bei der Windkraft möglich, aber mit dieser Form der Energiegewinnung würden wir Schweizerinnen und Schweizer uns bekanntlich schwertun.
Weitaus problemloser umsetzbar sei hingegen die Stromproduktion via Photovoltaikanlagen in den Privathaushalten und Unternehmen. Wie diese Art der dezentralen Energieproduktion in der Praxis abläuft, wusste ein grosser Teil des im Saal anwesenden Publikums aus eigenem Erleben – ein kurzer Check via Handaufheben hatte nämlich zutage befördert, dass zahlreiche der hier Versammelten selbst eine Solaranlage besitzen.
Balance finden zwischen Produktion und Verbrauch ist herausfordernd
Remo Mucha erklärte das System der Einspeisevergütung und hielt fest, dass die eigentliche Herausforderung darin bestehe, eine Balance zu finden zwischen dem Strom, der aktuell produziert wird, und demjenigen, der verbraucht wird. «Auf das nächste Jahr hin wird es dann gleich nochmals marktbasierter, ab dann wird nämlich der Preis viertelstündlich neu festgelegt», lautete der Ausblick. Dies alles habe mit den angestrebten Dimensionen der Stromproduktion auf heimischen Dächern und Balkonen zu tun. «Wenn wir 50 Prozent
unseres Stroms auf diese Weise erzeugen möchten, dann müssen wir es so regeln», machte der EKZProjektmanager klar. Die Leistung der Solaranlagen sei enorm und übersteige schnell einmal diejenige eines Atomkraftwerks. Nach dem vorübergehenden Ansteigen der Gaspreise infolge der UkraineKrise sei man nun wieder im normalen Modus, es müssten aber Wege zu einem sinnvollen Umgang mit dem SommerSolarstrom gefunden werden. Eine gute Möglichkeit sei es etwa, das eigene Elektroauto als Stromspeicher zu nutzen.
«Wir fahren in der Schweiz pro Tag im Durchschnitt lediglich um die dreissig Kilometer, insofern hätten wir die Chance, die Ladevorgänge so zu steuern, dass wir die Sonnenstunden optimal nutzen könnten.» Gewisse Medienberichte suggerierten derzeit, dass sich Solaranlagen nicht mehr lohnen würden, dies sei aber nicht der Fall.
Neu wird öffentliches Netz für Verbrauchsgemeinschaften geöffnet
Der Projektmanager Gemeinsamstrom erklärte im Folgenden die Funktionsweise von Verbrauchsgemeinschaften, die es in der Schweiz seit 2018 gibt. Ursprünglich waren in diesem Bereich nur die sogenannten ZEVNetzwerke (Zusammenschluss zum Eigenverbrauch) bekannt. Laut der gut verständlichen Beschreibung auf der Website des Energieversorgers AEW schliessen sich in einem ZEV Nachbarn vertraglich mit
einem gemeinsamen Hausanschluss zusammen, um gemeinsam lokal erzeugten Strom zu nutzen. Dabei befinden sich alle Teilnehmenden hinter demselben Hausanschluss (typischerweise in einem Mehrfamilienhaus). Ein virtueller ZEV kann sich über mehrere Gebäude auf angrenzenden Parzellen erstrecken (z.B. Siedlung). Dabei wird der lokal produzierte Strom über private Leitungen zwischen den Gebäuden geteilt. Der Unterschied bei den durch den Gesetzgeber seit dem 1. Januar 2026 ermöglichten Lokalen Elektrizitätsgemeinschaften (LEG) ist nun, dass bei diesem System das öffentliche Netz für lokale Verbrauchsgemeinschaften genutzt werden kann. Dass dies alles kompliziert klingt, ist man sich auch bei den Stromproduzenten bewusst: «Wahrscheinlich habe ich nun 80 Prozent der Leute im Saal verloren, die sich jetzt fragen, was denn dies alles bedeutet», mutmasste Remo Mucha. In seiner Präsentation zeigte er danach eine Übersicht der Stromtarifarten.
Es geht auch um das Abgeben eines Statements
«Die ideellen Werte dahinter sind entscheidend, denn rein physikalisch gesehen ist es natürlich so, dass die Elektronen, die durch die Leitungen fliessen, keinen Unterschied machen, wie sie nun produziert worden sind», erklärte der Fachmann. Lokal produzierter Strom müsse günstiger sein, dies sei die Idee,
MARKTPLATZ Die Beiträge in der Rubrik «Marktplatz» wurden von Werbekunden eingereicht. Interessiert? Tel. 058 200 57 00
die man als besonders förderungswürdig betrachte. In einem LEGNetzwerk, das nun auch in Affoltern verfügbar ist, setzt man das Statement, vor Ort erzeugte Solarkraft aus der eigenen Gemeinde zu nutzen – Energie, die zu 100 Prozent erneuerbar ist. Wer nun Bedenken habe, sich damit zu sehr zu binden, der könne beruhigt sein: «Man bleibt nicht lebenslang gefangen in diesem System, innerhalb von zwei Monaten kann man wieder austreten», erfuhren die Anwesenden. Es handle sich beim LEGStrom um ein Produkt, das spannend und sehr zukunftsträchtig sei, auch wenn man einräumen müsse, dass es im Moment noch keinen riesigen finanziellen Vorteil habe. «Der Stadtrat hat sich überzeugen lassen, ein grosses Industrieunternehmen vor Ort macht bereits mit, und es soll nun unser gemeinsames Ziel sein, hier in Affoltern das grösste LEGNetzwerk im Kanton Zürich aufzubauen», meinte der EKZVertreter mit einem fast schon verschwörerischen Blick in die Runde.
«Das Ausfüllen eines Onlineformulars reicht»
Bei der abschliessenden Fragerunde wurden verschiedene Zweifel geäussert, zum Beispiel, ob man denn Nachbarn zum Mitmachen überzeugen könne, etwa in einer Stockwerkeigentümergemeinschaft, und ob das Ganze wirklich Sinn mache. Remo Mucha unterstrich noch einmal, dass die Idee seiner Ansicht nach sehr wohl zukunftsträchtig sei, auch wenn man im Moment noch ein bisschen Idealist sein müsse. «Wenn das System in Zukunft immer mehr auf den Markt ausgerichtet wird, kann es aber durchaus finanziell interessant werden», unterstrich er. Man könne auch als Mietender mitmachen, es brauche nicht das Einverständnis von irgendjemandem, und technische Installationen im Haus seien ebenfalls nicht erforderlich. Selbstverständlich könne man auch «nur» als Verbraucher des LEGStroms teilnehmen, Konsumenten seien sogar sehr gesucht. Zum Beitritt genüge das Ausfüllen eines Onlineformulars. «Es ist wirklich sehr einfach, mit zwei bis drei Klicks kann man an dieser Idee teilnehmen, ich habe es auch selbst ausprobiert und schaffte es locker, mich anzumelden», bestätigte Stadtpräsidentin Eveline Fenner. Auch sie hofft, dass Affoltern bald als grösstes LEGNetzwerk des Kantons ein Ausrufezeichen für Nachhaltigkeit setzen wird.
Spatenstich für Nutzfahrzeugzentrum in Mettmenstetten
GRAFAG und Karl Graf Automobile AG erstellen bis Sommer 2027 eine hochmoderne Werkstatt für Nutzfahrzeuge
Die GRAFAG AG beziehungsweise die Familie Graf investiert in Mettmenstetten in die Zukunft der Mobilität: Im Gewerbegebiet Grindel entsteht ein neues Kompetenzzentrum für leichte und schwere Nutzfahrzeuge der Marken Scania, Renault Trucks und Fiat Professional. Realisiert wird das Projekt von der Leuthard Baumanagement AG als Totalunternehmung. Der Spatenstich erfolgte am 22. Juni 2026, die Inbetriebnahme ist für den Sommer 2027 vorgesehen.
Betreiberin des Neubaus wird die Karl Graf Automobile AG. Die neue Anlage ist darauf ausgelegt, den Anforderungen künftiger Antriebstechnologien gerecht zu werden. So können dort Fahrzeuge mit Elektro- oder Wasserstoffantrieb gewartet und instand gehalten werden. Zudem ver-
Von links: Karl, Luis, Nick, Maurice und Robi Graf (Inhaber-Familie), Patric Brandenberger (Leuthard Baumanagement), Daniel Eugster (VRP GRAFAG AG), Peter Moos und Michele Gisoldo (Leuthard Bau AG) und Beat Graf (InhaberFamilie). (Bild zvg)
fügt die Werkstatt über ein modernes Konzept für die Wartung schwerer Nutzfahrzeuge: Fahrzeug- und Anhängerzüge mit einem Gesamtgewicht von bis zu 60 Tonnen können komplett angehoben oder auf Arbeitsgruben effizient bearbeitet werden. Ergänzt wird die Infrastruktur durch eine moderne Prüfstrasse, auf der zertifizierte Bremsprüfungen für schwere Nutzfahrzeuge sowie landwirtschaftliche Fahrzeuge durchgeführt werden können.
Ein zentrales Element des Projekts ist die Nachhaltigkeit. Das Abwasser der Waschstrasse wird vollständig aufbereitet und im Betrieb wiederverwendet, wodurch jährlich mehrere tausend Liter Trinkwasser eingespart werden. Für die Wärmeversorgung im Winter sorgen zwei Erdsonden-Wär-
mepumpen, während das gleiche System im Sommer mittels sogenannten Freecoolings eine energieeffiziente Kühlung ermöglicht. Zusätzlich produziert eine Photovoltaikanlage auf dem Dach mit einer Leistung von rund 280 Kilowatt Peak den grössten Teil des benötigten Stroms direkt vor Ort. Mit dem Neubau stärkt die Familie Graf den Wirtschaftsstandort Mettmenstetten und schafft moderne Arbeitsbedingungen für rund 30 Mitarbeitende. Gleichzeitig setzt das Unternehmen auf die Ausbildung von Fachkräften: Fünf Lernende sollen künftig im neuen Betrieb ausgebildet werden und von einer zeitgemässen Infrastruktur profitieren.
GRAFAG
Trotz warmem Wetter kamen zahlreiche Interessierte an die Infoveranstaltung im MZG-Saal an der Büelstrasse. (Bild mwe)
«Der kleine Prinz» Ein musikalisches Märchen für Kinder und Erwachsene Samstag, 4. Juli 2026 Türöffnung: 13.00 Uhr
Konzert: 14.00 – ca. 15.00 Uhr
Snacks und Getränke sind vor und nach dem Konzert im Foyer erhältlich.
Katholische Kirche Affoltern am Albis Eintritt frei – Kollekte www.harmonie-affoltern.ch
LiebePatientinnen undPatienten
Wirfreuenuns,Ihnen mitzuteilen, dass
Frau Dr.med.(HU)Lilla Dora ab Anfang Juli 2026ihreTätigkeit alsHausärztinbei uns aufnehmenwird.
Frau Dr.med.(HU)Lilla Dora hatIhr Medizinstudium an derSemmelweisUniversität Budapestabsolviertund ärztlicheWeiterbildungenan verschiedenenrenommierten
Schweizer Institutionenabgeschlossen, darunterdas Universitätsspital Zürich,die Klinik Hirslanden Zürich,die Rehaklinik Bellikon sowiedas Spital Affoltern. Durch Ihre Tätigkeitinder AllgemeinenInneren
Medizin, Neurologie, Akutgeriatrieund HausarztmedizinkonnteSie einbreites medizinisches Fachwissen erwerben. Im MittelpunktIhrer Arbeit stehen eine ganzheitlicheBetreuung,einevertrauensvolleArzt-Patienten-Beziehungsowie die langfristige Begleitung IhrerPatientinnen und Patienteninallen Gesundheitsfragen.
Wirfreuenuns aufdie Zusammenarbeit und heissenFrauDr. med. LillaDoraherzlich Willkommen.
Sprechstundentermine könnenab sofort vereinbart werden.
Das beliebte Familien-Open-Air in Affoltern am Albis lädt am 27. Juni zu einem abwechslungsreichen Tag
Am Samstag, 27. Juni, öffnet das beliebte Open-Air-Festival «Dä feschti Wal» bereits zum neunten Mal seine Tore. Ab 12 Uhr verwandelt sich der KleinkaliberSchiessstand Chüeweidhölzli in Affoltern in einen Treffpunkt für Musikbegeisterte, Familien und alle, die einen entspannten Tag in geselliger Atmosphäre verbringen möchten.
Organisiert wird das Festival vom Verein Musigfründe Säuliamt, dessen Mitglieder die Veranstaltung mit viel Herzblut und ehrenamtlichem Engagement auf die Beine stellen. Eine besondere Neuerung erwartet die Besucherinnen und Besucher in diesem Jahr: Erstmals sorgt ein Elektro-DJ-Duo mit modernen Beats für zusätzliche musikalische Vielfalt.
Der Eintritt ist kostenlos. Mit einer freiwilligen Kollekte können Gäste den
Festivalstimmung für Gross und Klein: Besucherinnen und Besucher geniessen die Musik vor der Bühne, während Kinder das vielseitige Angebot von «Dä feschti Wal» entdecken. (Bild zvg)
Kinderkonzert der Harmonie Affoltern
«Der kleine Prinz» als musikalisches Erlebnis
Am Samstag, 4. Juli, lädt die Harmonie Affoltern am Albis zu einem besonderen Konzert ein. Unter dem Motto «Der kleine Prinz» findet um 14 Uhr im katholischen Pfarreizentrum ein Kinderkonzert statt, das Musik, Erzählung und Fantasie miteinander verbindet.
Die Geschichte des kleinen Prinzen von Antoine de Saint-Exupéry gehört zu den bekanntesten Erzählungen des 20. Jahrhunderts. Sie handelt von einem Jungen, der seinen Heimatplaneten verlässt und auf einer Reise durch das Universum den unterschiedlichsten Figuren begegnet. Jede dieser Begegnungen hält ihm – und damit auch dem Publikum –
einen Spiegel vor. Der Fuchs etwa vermittelt ihm eine der berühmtesten Lebensweisheiten der Literatur: «Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.»
Das Konzert nimmt diese Themen auf und übersetzt sie in eine musikalische Form, die sowohl Kinder als auch Erwachsene anspricht. Die jungen Zuhörerinnen und Zuhörer werden in die Welt des kleinen Prinzen hineingeführt, während die Erwachsenen die philosophischen Untertöne der Erzählung wiederentdecken können. Die Harmonie Affoltern a.A. möchte damit ein Erlebnis schaffen, das zum Staunen, Zuhören
und Nachdenken einlädt – und gleichzeitig die Freude an der Musik fördert. Das Konzert dauert rund eine Stunde, von 14 bis etwa 15 Uhr. Vor und nach der Aufführung bietet das Foyer Gelegenheit zum Austausch und zur Verpflegung. Ab 13 Uhr sind die Türen geöffnet. Der Anlass richtet sich an Familien, Grosseltern, Musikinteressierte und alle, die die zeitlose Geschichte des kleinen Prinzen in einer neuen Form erleben möchten.
Musikverein Harmonie Affoltern a. A. Weitere Informationen: www.harmonie-affoltern.ch
Verein unterstützen und damit einen Beitrag zur Durchführung zukünftiger Veranstaltungen leisten. Für das Wohl der Besucherinnen und Besucher ist gesorgt: Schattenplätze und Möglichkeiten zur Abkühlung schaffen auch an warmen Sommertagen eine angenehme Festivalatmosphäre. «Dä feschti Wal» ist weit mehr als ein Musikfestival. Es ist ein Ort der Begegnung, an dem Gemeinschaft gelebt wird und Menschen jeden Alters zusammenkommen. Mit abwechslungsreicher Musik, guter Verpflegung und einer herzlichen Atmosphäre bietet das Festival beste Voraussetzungen für einen gelungenen Sommertag.
Feschtiwal
Weitere Informationen: www.feschtiwal.ch
Im Notfall gut versorgt?
Die EVP lädt am Donnerstag, 2. Juli, um 18.30 Uhr zum öffentlichen Anlass «Politik mit Feuer» ein Für viele Menschen im Bezirk bleibt das Spital Affoltern die wichtigste Anlaufstelle für die wohnortnahe Gesundheitsversorgung – erst recht vor dem Hintergrund der sinkenden Zahl von Arztpraxen. Gleichzeitig kämpft das Spital seit Jahren um den Erhalt seiner Leistungsaufträge durch den Kanton. Umso bedeutender ist das bis 2027 laufende Pilotprojekt einer «Notfallstation light». Es gewährleistet eine medizinische Erstversorgung rund um die Uhr und bietet für leichtere Fälle eine Kurzaufenthaltseinheit mit Überwachungsmöglichkeit von bis zu 72 Stunden. Doch genügt dieses Angebot den Bedürfnissen der Bevölkerung? Wird es genutzt? Und welche Zukunftsperspektiven hat das Spital Affoltern insgesamt? Diesen Fragen widmet sich die Veranstaltung «Politik mit Feuer». Aus erster Hand informieren Dr. med. Tuncay Gündüz, Co-Leiter des Notfallzentrums Spital Affoltern, Katrin Schaefer, Expertin für Notfallpflege am Kantonsspital Zug, sowie Stadtpräsidentin Eveline Fenner als Mitglied der Arbeitsgruppe Eignerstrategie Spital Affoltern.
Die Moderation übernimmt Kantonsrat Daniel Sommer. Der öffentliche Anlass bietet Raum für Fragen, Diskussionen und einen ungezwungenen Austausch.
Ein Fest der Begegnungen und Verbundenheit
Informationen, Austausch und Geniessen am «Politik mit Feuer» der EVP. (Bild zvg)
Daniel Sommer, EVP Affoltern am Albis
Das «Politik mit Feuer» findet statt am Donnerstag, 2. Juli, um 18.30 Uhr in der Gartenlounge der Familie Sommer an der Pfruendhofstrasse 64 in Affoltern. Getränke, Salatbuffet, Brot und Dessert werden offeriert. Grillgut nehmen die Teilnehmenden selber mit. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Um eine Anmeldung wird gebeten bis 29. Juni per E-Mail an daniel.sommer@evpzh.ch oder an 079 223 61 62. Der Anlass findet auch bei schlechtem Wetter auf der «Heubühne« am gleichen Standort statt.
Weitere Infos: www.evp-affolternamalbis.ch
Bewohner, Angehörige, Mitarbeitende und Gäste feierten gemeinsam einen Nachmittag voller Musik
Als am Samstagnachmittag die ersten Besucherinnen und Besucher das Wohnheim Loomatt betraten, wurden sie von den wichtigsten Menschen dieses Tages empfangen: den Bewohnerinnen und Bewohnern selbst. Freundliche Gespräche, bekannte Gesichter und herzliche Begegnungen prägten die Atmosphäre. Rundherum sorgten Flohmarktstände, Grillduft und die Musik der RgZ-Band Dr. Dschuud für Feststimmung. Das 29. Loomattfest hatte begonnen. Seit 1997 öffnet das Wohnheim Loomatt einmal jährlich seine Türen für die Bevölkerung. Der Anlass entstand im selben Jahr wie das Wohnheim selbst und hat sich seither zu einer festen Grösse im Stalliker Dorfleben entwickelt. Für viele Besucherinnen und Besucher gehört das Loomattfest inzwischen zum Jahresprogramm. Das von der Stiftung RgZ geführte Wohnheim bietet 31 Menschen mit körperlichen oder kognitiven Beeinträchtigungen ein Zuhause. Rund 60 Mitarbeitende begleiten und unterstützen die Bewohnerinnen und Bewohner während des ganzen Jahres. Für Bettina Kemper,
Leiterin des Standorts Stallikon, steht dabei ein Grundsatz im Mittelpunkt: «Unsere Bewohnerinnen und Bewohner leben nicht dort, wo wir arbeiten – wir arbeiten dort, wo sie leben.»
Diese Haltung war während des gesamten Festes spürbar. Besucher konn-
ten die Wohngruppen besichtigen, mit Bewohnern ins Gespräch kommen und einen Einblick in das Leben im Wohnheim gewinnen. Kulinarisch gab es Grilladen, Pizza, Salate, Kaffee und Glace. Erstmals beteiligte sich auch das griechische Restaurant Kiros am Fest.
Für Unterhaltung sorgten neben Dr. Dschuud auch Werner Oberhauser aus dem Bregenzerwald, die Zaubershow von Shorty sowie die Band Funtonic. Der Familienclub Stallikon organisierte das Kinderschminken und einen Kinderflohmarkt. Die Tombola mit rund
450 Preisen wurde dank zahlreicher Spenden von Unternehmen und Unterstützern möglich gemacht.
Auf die Frage nach Neuerungen verweist Bettina Kemper auf die Bedeutung von Beständigkeit. Viele Bewohner leben seit Jahren in der Loomatt, einige sogar seit der Eröffnung vor 29 Jahren. «Nicht alles muss immer neu sein», sagt Kemper. «Traditionen geben Halt und schaffen Zugehörigkeit.»
Im Alltag begegnen die Bewohner ihren Nachbarn beim Einkaufen, im Postauto oder an Veranstaltungen. Über die Jahre entstehen daraus persönliche Beziehungen und Vertrautheit. Genau diese Offenheit und Verbundenheit wurde auch am Loomattfest sichtbar. Bewohner, Angehörige, Mitarbeitende, Freiwillige und Gäste kamen einmal mehr zusammen, um einen unbeschwerten Nachmittag miteinander zu verbringen. Oder wie Bettina Kemper es ausdrückt: «Wir sind in Stallikon verwurzelt und feiern gerne mit dem Dorf.»
Deviprasad Rao, Leiter Kultur Stallikon
Die Harmonie Affoltern gibt am Samstag, 4. Juli, um 14 Uhr ein
Kinderkonzert im katholischen Pfarreizentrum. (Bild zvg)
Bewohnerinnen und Bewohner des Wohnheims Loomatt musizieren gemeinsam und sorgen für festliche Stimmung am 29. Loomattfest. (Bild Deviprasad Rao)
Auch dieses Jahr wurde wieder ein ausdrucksstarker Jugendchor nach Rifferswil eingeladen. (Bild zvg)
Nachdem im letzten Herbst der Boys Choir Luzern ein fulminantes Konzert mit begeistertem Publikum in voll be-
setzter Kirche geboten hat, scheint es nur folgerichtig, in diesem Jahr erneut einen ausdrucksstarken Jugendchor
nach Rifferswil einzuladen. Waren es damals junge Herren, so sollen es diesmal junge Damen sein – und sie haben glücklicherweise zugesagt!
Der ausgezeichnete Solothurner Mädchenchor ist eine Singschule mit rund 80 engagierten Sängerinnen zwischen 7 und 29 Jahren, welche sich mehrmals wöchentlich zur Probe in vier verschiedenen Teilchören und zur individuellen Stimmbildung treffen. Er begeistert mit einem abwechslungsreichen Repertoire, das verschiedene Musikstile, Sprachen und Choreografien umfasst, und nimmt erfolgreich an Chorwettbewerben teil.
Sich verzaubern lassen mit vielfältigen A-cappella-Werken von Mendelssohn, Hogan, Esenvalds, Rheinberger und natürlich Henry Purcell, der mit seinem berühmten «Music for a While» den Titel des Konzertes liefert. Dies mit dem Wunsch für alle auf dieser gegenwärtig eher verrückten Welt, dass die Kraft der Musik mithelfen kann, für eine Weile Sorgen zu vertreiben und Leid zu lindern.
Daniel Rüegg, Kirchenkommission Rifferswil
Ankommen in der eigenen Stimme
Mitsing-Abend mit dem «Bookmark Prayer» von Teresa von Ávila
Die Sängerin, Songwriterin und Chorleiterin Tanya Birri lädt am Dienstag, 30. Juni, zu einem besonderen SingAbend in die reformierte Kirche Rifferswil ein. Im Zentrum steht ihre neu komponierte und für Chor arrangierte Vertonung von «Let Nothing Disturb You», einem Text der spanischen Mystikerin Teresa von Ávila (1515–1582). Der Text ist heute auch als «The Bookmark Prayer» bekannt. Der Überlieferung nach wurden die Verse nach Teresas Tod auf einem Lesezeichen in ihrem Gebetbuch gefunden. Die wenigen Zeilen haben bis heute nichts von ihrer Aktualität verloren. Sie erinnern
AGENDA
Freitag, 26. Juni
Affoltern
◴ 20:00–22:00: Konzert
Sommerkonzert des MV Hedingen mit Bar & Grill.
● Auf dem Platz beim Ortsmuseum in Zwillikon, Ottenbacherstrasse 79
Veranstalter: Musikverein Hedingen. Eintritt frei, Kollekte. Grill & Bar ab 19:00 Uhr. Website: www.mvhedingen.ch
Samstag, 27. Juni
Affoltern
◴ 08:00–12:00: Wochenmarkt Kleiner Markt mit verschiedenen Angeboten. Nonfood und Food, von Geschenkideen bis Gemüse und Blumen. Neue Standbetreiber sind willkommen.
● Marktplatz 1
Veranstalter: Verein Wochenmarkt Affoltern a.A. Website: Verein Wochenmarkt Affoltern
Veranstaltungshinweise erscheinen einmal wöchentlich freitags im «Anzeiger». Die Angaben sind bis Montag davor, 10 Uhr, auf der «Anzeiger»-Website zu erfassen: www.affolteranzeiger.ch
Tanya Birri hat ein neues Chorstück geschaffen, das am Mitsing-Abend gemeinsam gesungen wird. (Bild zvg)
daran, auch in bewegten Zeiten die eigene Mitte nicht zu verlieren, dem Leben zu vertrauen und immer wieder zu
Ruhe, Kraft und innerer Verbundenheit zurückzufinden. Ausgehend von diesen zeitlosen Worten hat Tanya Birri ein neues Chorstück geschaffen, das an diesem Abend gemeinsam gesungen wird. Der Anlass richtet sich an alle, die Freude am Singen haben und sich eine Stunde Zeit für sich selbst schenken möchten. Musikalische Vorkenntnisse sind keine erforderlich.
Tanya Birri
Mitsing-Abend «Let Nothing Disturb You», Dienstag, 30. Juni, 19 bis 20 Uhr, reformierte Kirche Rifferswil, Leitung: Tanya Birri, Eintritt: Kollekte
Spendensammlung vor dem Volg in Obfelden
Am Donnerstag, 2. Juli, ab 12.30 sammelt der «Tierclub» für Not leidende Katzen und Hunde
Der Tierclub ist ein Verein, der sich für Tiere in Not einsetzt. Dieser wurde von vier Freundinnen der Primarschule Obfelden im Januar 2024 gegründet. Aktuell möchten sie auf die Situation der streunenden Katzen in der Schweiz aufmerksam machen. Das enorme Leid der streunenden Katzen in der Schweiz wird gerne unterschätzt, da sie fast unsichtbar und sehr zurückgezogen leben und die Nähe zum Menschen scheuen. Doch es ist bittere Realität: Etwa 300000 heimatlose Katzen leben in der Schweiz. Ohne Kastrationen entstehen jährlich unzählige ungewollte Kitten, die oft ausgesetzt, sich selbst überlassen oder getötet werden. Durch Paarung und Revierkämpfe übertragen sich Krankheiten. Die Katzen haben Parasiten, Hunger, werden von Autos angefahren, vegetieren elendig, viele sterben qualvoll. Die einzige nachhaltige Lösung, um die unkontrollierte Vermehrung zu stoppen, bildet die konsequente Kastration.
Die Tierschutzorganisation NetAP bekämpft das Katzenelend in der Schweiz und auch im Ausland an der Wurzel. Der Fokus liegt auf Kastrationsaktionen, um Überpopulation und Krankheiten einzudämmen.
Die vier Mädchen wissen, dass ein grundlegendes Prinzip von NetAP ist, dass jeder einzelne Franken vollumfänglich den Tieren zugutekommt, denn alle Helfer arbeiten ehrenamtlich. Die Organisation finanziert sich ausschliesslich durch Spendengeldern.
Deswegen möchten sie die Bevölkerung mit Flyern über deren aktuellen Tierschutzprojekte informieren und
Weil Leid verhindert wird, bevor es entsteht: Die vier Tierschützerinnen unterstützen mit einer Spendenaktion die Kastrationsprojekte von NetAP. (Bild zvg)
Spenden sammeln. Die Mädchen werden fleissig Kuchen backen und den Erlös der Tierschutzorganisation spenden. Ebenfalls möchten sie die Kastrationsprojekte der Hunde im Ausland unterstützen.
Der Tierclub freut sich über regen Besuch und Austausch und viele konstruktive und freundliche Gespräche im Sinne des Tierschutzes.
Verein Tierclub
Klaus Egger Trio auf dem Bonstetter Dorfplatz
Kappel
◴ 10:30–17:00: Milchsuppentag sing4peace – 1529 teilten sich verfeindete Lager eine Suppe und schufen Frieden.
● Kloster Kappel, Kappelerhof 5
Veranstalter: Kloster Kappel. Website: https://www.klosterkappel.ch
Stallikon
◴ 10:00–12:00: Kafiträff
Die Anlagen (Säge und Mühle) sind geöffnet, aber nicht in Betrieb. Mehlverkauf – grössere Mengen bitte vorbestellen, administration@ aumueli.ch. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Website.
● Verein Pro Aumüli, Aumüli 10
Veranstalter: Verein Pro Aumüli. Website: www.aumueli.ch
Sonntag, 28. Juni
Kappel
◴ 17:15–18:00: Musik & Wort
Vox Turicensis «Eros und Ewigkeit».
● Kloster Kappel, Kappelerhof 5
Veranstalter: Kloster Kappel. Kollekte. Website: https://www.klosterkappel.ch
Dienstag, 30. Juni
Kappel
◴ 09:00–11:00: Stick-Treff
Sticken und Stricken mit Susanne Bachmann. Eigene Projekte, keine Grundkenntnisse erforderlich.
● Kloster Kappel, Kappelerhof 5
Veranstalter: Kloster Kappel. Ohne Anmeldung. Unkostenbeitrag 10 Franken. Website: www.klosterkappel.ch
◴ 13:30–14:30: Führung
Führung durch die Klostergärten.
● Kloster Kappel, Kappelerhof 5
Veranstalter: Kloster Kappel. Ohne Anmeldung, kostenlos. Besammlung beim Amtshausplatz (Eingang). Website: www.klosterkappel.ch
Donnerstag, 2. Juli
Affoltern
◴ 18:30–22:00: Vortrag/Podium Sind wir im Notfall gut versorgt? Was das Spital Affoltern bei der Notfall-Versorgung leistet und welche Zukunft es hat.
● Gartenlounge Familie Sommer, Pfruendhofstrasse 64
Veranstalter: EVP Affoltern am Albis. Eintritt frei. Anmeldung bis 29.6. an daniel.sommer@evpzh. Website: www.evp-affolternamalbis.ch
Kappel
◴ 13:30–14:30: Führung
Führung durch die Klosteranlage.
● Kloster Kappel, Kappelerhof 5
Veranstalter: Kloster Kappel. Keine Anmeldung, kostenlos. Besammlung beim Amtshausplatz (Eingang).
Website: www.klosterkappel.ch
Am Samstag, 27. Juni, findet das erste «Musig im Dorf 2026» im Herzen von Bonstetten statt. Das OK freut sich auf einen geselligen Abend mit stimmungsvoller Musik, gutem Essen, Getränken und Tanz. Musikalisch durch den Abend begleitet uns das Klaus Egger Trio mit lebensfrohem Shakepop. Ein lauer Sommerabend unter freiem Himmel, gute Gesellschaft und Musik, die direkt ins Herz geht? Genau dafür steht das Klaus Egger Trio. Die drei Musiker verbinden handgemachte Klänge mit einer grossen Portion Lebensfreude und schaffen eine Atmosphäre, die zum Zuhören, Mitsingen und Tanzen einlädt. Mit Gitarre, Kontrabass, Schlagzeug und Horn entsteht ein unverwechselbarer Sound. Ob jung oder alt, tanzfreudig oder einfach nur musikbegeistert – beim Klaus Egger Trio kommen alle auf ihre Kosten. Ein Konzert, das verbindet und noch lange nachklingt. Für das kulinarische Wohl sorgt wie gewohnt das engagierte Küchenteam
mit hausgemachten Speisen und kühlen Getränken.
Der Verein freut sich über jede Unterstützung: Wer bei «Musig im Dorf» als freiwillige Helferin oder freiwilliger Helfer mitgestalten möchte, kann sich gerne melden unter helfer@musigimdorf.ch.
Das zweite «Musig im Dorf» findet am Samstag, 15. August, statt. Weitere Informationen dazu werden bald bekanntzugeben.
OK Musig im Dorf
Programm am Samstag, 27. Juni 2026 17.30 Uhr – Apéro 18.30 Uhr – Kulinarische Köstlichkeiten vom «Musig im Dorf»-Küchenteam 19.30 Uhr – Musikalischer Genuss vom Klaus Egger Trio 22 Uhr – Partystimmung mit DJ Charles Meyer
Leckere Drinks und mehr an der Bar. Der Eintritt ist frei (Kollekte)
Den Auftakt von «Musig im Dorf 2026» macht das Klaus Egger Trio. (Bild zvg)
Am traditionellen Kronberg-Buebeschwinget in Jakobsbad traten 351 Jungschwinger aus der ganzen Schweiz gegeneinander an. Begleitet wurde der Anlass von einer Festwirtschaft mit Appenzeller Spezialitäten. Mit dabei waren auch acht Nachwuchsschwinger des Schwingklubs am Albis.
Trotz hochsommerlicher Temperaturen zeigten die Athleten grossen Einsatz. Besonders erfolgreich schnitten Ramon Ehrler und Laurin Meier ab. Ramon klassierte sich mit vier Siegen und zwei Niederlagen auf dem Schlussrang 7a. Laurin Meier erreichte mit vier gewonnenen und zwei gestellten Gängen den hervorragenden Schlussrang 3a.
In der zweitjüngsten Kategorie musste sich Andrin Meier zunächst dreimal geschlagen geben, fand danach jedoch besser ins Fest und gewann seine letzten drei Gänge. Damit belegte er den Schlussrang 14b.
In der nächsten Kategorie standen Gian Buchli sowie Marc und Livio Ehrler im Einsatz. Gian und Livio verbuchten je zwei Siege und vier Niederlagen und
in Jakobsbad
klassierten sich auf den Schlussrängen 16c beziehungsweise 17d. Für Marc Ehrler endete das Schwingfest bereits nach vier Gängen vorzeitig.
In der ältesten Kategorie vertraten Juri Röllin und Dario Buchli die Farben des Schwingklubs am Albis. Juri erreichte mit zwei Siegen, drei Gestellten und einer Niederlage den Schlussrang 14a. Dario Buchli musste den Wettkampf ebenfalls vorzeitig beenden und belegte mit einem Sieg und drei Niederlagen den Schlussrang 22c.
Für eine willkommene Abkühlung sorgte nach dem Wettkampf ein nahe gelegener Bach, den die Jungschwinger den nur per Shuttlebus erreichbaren Duschen vorzogen. Frisch erholt, erschienen sie anschliessend zur Rangverkündigung.
Zum Abschluss durften sich alle Kinder über eine Fahrt auf der Rodelbahn freuen – ein gelungener Ausklang eines heissen und erlebnisreichen Schwingtags.
Meier, Schwingklub am Albis
Erfolgreicher Nachwuchs
Silbermedaille beim Turnier in Zürich
Für die Chin-Woo-Kung-Fu-Schule Affoltern hat am letzten Samstag Roan Steiger aus Maschwanden in der Kategorie Traditionelle Formen ohne Waffen der Kids den zweiten Rang geholt. Bei den weiteren Kategorien Traditionelle Formen mit Kurzwaffen und mit Langwaffen sind die Kids zusammen mit den Jugendlichen gestartet, wo er den sechsten und achten Platz errungen hat. Somit hat er sich wichtige Punkte für die Schweizer Meisterschaft im November gesichert. Herzliche Gratulation zum guten Ergebnis.
Nachwuchstalent: Roan Steiger aus Maschwanden. (Bild zvg)
GV mit Rekordbeteiligung
Generalversammlung des Vereins Floorball Albis
274 stimmberechtigte Mitglieder nahmen am Dienstag, 16. Juni, an der Generalversammlung teil. Präsident Joël Mattle blickte in seinem Jahresbericht auf eine intensive und erfolgreiche Saison zurück. Besonders erfreulich verlief die Saison für die Damenmannschaft, welche mit dem Gruppensieg den Aufstieg in die nächsthöhere Liga feiern konnte. Auch im Nachwuchsbereich durfte der Verein zahlreiche Erfolge verzeichnen. Die U16 und die U21 sicherten sich jeweils den Gruppensieg, während die U21 zusätzlich den Aufstieg in die nächsthöhere Stärkeklasse schaffte. Die U18 rundete das starke Gesamtbild mit einem hervorragenden zweiten Rang ab.
Nebst den Resultaten stand auch die Entwicklung des Vereins im Mittelpunkt. Die Durchlässigkeit zwischen Nachwuchs- und Aktivbereich, die Ausbildung der Trainerinnen und Trainer sowie die langfristige Vereinsentwicklung bleiben zentrale Schwerpunkte. Mit Vereinscoach Kym Bähni wurden auch in der vergangenen Saison zahlreiche Trainingsbesuche und Weiterbildungen durchgeführt.
Anpassung der Statuten beschlossen Ein wichtiger Traktandenpunkt war die Anpassung der Vereinsstatuten. Hintergrund dafür sind die Anforderungen und Empfehlungen des Branchenstandards von Swiss Olympic. Ziel ist es, die Vereinsführung weiterzuentwickeln und wichtige Themen wie Ethik, Transparenz und Good Governance verbindlich in den Statuten zu verankern. Neu aufgenommen wurden unter anderem Bestimmungen zu Interessenkonflikten im Vorstand, Integritätsprüfungen bei bestimmten Funktionen sowie Regelungen zum Umgang mit Geschenken und Vorteilen. Zudem wurden die Themen Fair Play, Wettkampfmanipulation und Ethik stärker in den
«Dä schnällscht Unterämtler»
Kinder sprinten um Medaillen und den Königstitel
Am Freitag, 3. Juli, steht in Wettswil wieder ein beliebter Anlass für den Nachwuchs auf dem Programm: Der Turn- und Sportverein Bonstetten organisiert erneut den traditionellen Wettkampf «Dä schnällscht Unterämtler». Dazu eingeladen sind Kinder aus den Gemeinden Bonstetten, Stallikon und Wettswil.
Sprinten um Bestzeiten
Der Wettkampf wird auf der Sportanlage Moos in Wettswil ausgetragen und ist Teil des «s’Drüü Grümpi» des FC Wettswil-Bonstetten. Die jungen Läuferinnen und Läufer haben die Möglichkeit, ihr Können über die Sprintdistanz unter Beweis zu stellen und
Statuten verankert. Mit den beschlossenen Anpassungen erfüllt Floorball Albis den überwiegenden Teil der Vorgaben des Branchenstandards und schafft eine solide Grundlage für die zukünftige Vereinsentwicklung.
Wachstum hält an
Die Entwicklung von Floorball Albis bleibt beeindruckend. Für die kommende Saison plant der Verein mit insgesamt 22 Teams und baut damit sein Angebot weiter aus. Besonders erfreulich ist die kontinuierliche Entwicklung im Nachwuchsbereich, der nach wie vor das Fundament des Vereins bildet.
Mit dem Wachstum steigen jedoch auch die Herausforderungen. Insbeson-
dere die Hallenkapazitäten im Bezirk bleiben ein zentrales Thema. Um Kindern, Jugendlichen und Aktivteams langfristig optimale Trainingsbedingungen bieten zu können, wird zusätzliche Infrastruktur benötigt.
Trotz dieser Herausforderungen blickt Floorball Albis mit Zuversicht auf die kommende Saison. Die hohe Beteiligung an der Generalversammlung, die sportlichen Erfolge und das Engagement von Mitgliedern, Freiwilligen, Sponsoren und Gemeinden zeigen, dass der Verein auf einem starken Fundament steht. Beim gemütlichen Ausklingen des Anlasses gab es Getränke und die berühmten Floorball-Spiessli vom Grill.
Joël Mattle, Präsident Floorball Albis
gesucht
sich mit Gleichaltrigen aus der Region zu messen. Teilnahmeberechtigt sind Kinder der Jahrgänge 2012 bis 2021 sowie jüngere Kinder. Der erste Start erfolgt um 17.30 Uhr. Die Anmeldung ist kostenlos und kann direkt vor Ort vorgenommen werden.
Medaillen für die Schnellsten Wie in den vergangenen Jahren werden die besten Leistungen mit Medaillen ausgezeichnet. Die drei Erstplatzierten jedes Jahrgangs dürfen sich über einen Podestplatz und eine Auszeichnung freuen. Neben den Jahrgangswertungen wartet auf die Teilnehmenden ein weiterer Höhepunkt. Die sechs schnellsten Mädchen und Knaben der ältesten
Jahrgänge qualifizieren sich für den Königsfinal. Dort wird in einem zusätzlichen Lauf um den prestigeträchtigen Titel «Dä schnällscht Unterämtler» gekämpft.
Der Turn- und Sportverein Bonstetten freut sich auf zahlreiche lauffreudige Mädchen und Jungs aus Bonstetten, Stallikon und Wettswil. Ebenso willkommen sind Eltern, Verwandte, Freunde sowie weitere Zuschauerinnen und Zuschauer, die die jungen Sportlerinnen und Sportler entlang der Laufbahn anfeuern.
Weitere Informationen zum Anlass sind unter www.tsv-bonstetten.ch zu finden.
Turn- und Sportverein Bonstetten
Die Mitglieder hören dem Präsidenten Joël Mattle gespannt zu. (Bilder David Schumacher)
Michaela
Die erfolgreichen Jungschwinger auf dem Kronberg. (Bild Michaela Meier)
Walti Eichmann am Grill – Vorbereitungen der begehrten Floorball-Spiessli.
REXERS WELT
Schöner Käse
Kürzlich führte mich mein Weg in einen jener Läden, die es eigentlich nicht mehr geben dürfte. Klein, fein, pittoresk genug für eine Karte und nahe genug, dass man sich beim Eintreten besser benimmt. Es war einer dieser Orte aus der Kindheit: nicht gross, aber erstaunlich voll. Man sucht Brot und findet Eier. Man sucht Käse und findet ein Gespräch. Man sucht vielleicht gar nichts und geht trotzdem mit etwas nach Hause, das man gebraucht hat, ohne es zu wissen. Im Handel ist das selten geworden. Dort gibt es achtzehn Sorten Haferdrink, aber kaum jemanden, der einen anschaut, als wäre man ein Mensch und nicht eine Störung im Warenfluss. Vor der Käsetheke blieb ich stehen. Eigentlich wollte ich nur unseren geliebten «Sennenfladen» kaufen. Hinter der Theke erkannte ich den Chef des Hauses. Mein Blick fiel auf Brotlaibe, Hefezöpfe und Eier.
«Ich möchte so lange wie möglich selbstständig bleiben»
Heinz Maurer arbeitete bei einer Bank und bezeichnet sich als glücklichen Rentner
Mit Heinz Maurer SpracH
Marianne VoSS
Ich sagte: «Hier bekommt man wirklich etwas fürs Auge.»
Der Chef strich sich durch die Haare und sagte: «Oh, danke schön.»
Ich antwortete: «Ich meinte eigentlich nicht Sie.» Dann, rasch: «Doch, auch.» Er lachte. Nicht beleidigt, sondern von Herzen. Plötzlich war der Einkauf kein Einkauf mehr, sondern ein Zwischenhalt.
Ich dachte an den Feinkostladen neben dem Blumengeschäft meines Opas. Dort ass ich meine erste Dattel, später eine Frucht im Schokoladenmantel. Ich weiss noch, wie es duftete. Und wie Erwachsene redeten: über Wetter, Nachbarn, alles Belanglose, das gerade deshalb wichtig war. Heute gilt Belanglosigkeit als Zeitverschwendung. Dabei liegt vielleicht dort die Pause zwischen Tun und Sein. In diesem Laden stand sie neben den Hefezöpfen. Man wartete auf Käse und bekam die Erinnerung, dass menschliche Nähe nicht im Angebot steht, aber immer seltener im Sortiment ist.
Der Autor Florian Rexer wohnt mit seiner Familie in Rifferswil. Seine Kolumne handelt von dem, was man sieht, wenn man nicht zu schnell vorbeigeht, wenn man hinschaut und davon erzählen kann
Fast 20 Jahre liegt die Pensionierung von Heinz Maurer zurück, und zu jenem Zeitpunkt bezog er die Wohnung in Sellenbüren. Der rüstige Herr ist stets auf Achse. «Um meinen Haushalt und die administrativen Dinge kümmert sich meine Tochter – natürlich gegen Entschädigung. Somit kann ich frei und unabhängig meine Zeit gestalten und geniessen.» Während er von seinem Leben erzählt, leuchten seine Augen. Ob es aufwärts- oder auch mal abwärtsging, er machte stets das Beste daraus und sah das Positive. Während des Gesprächs entsteht fast der Eindruck, bei ihm scheine immer die Sonne. «Ich möchte so lange wie möglich selbstständig bleiben», betont er. Darum ist es für ihn persönlich wichtig, sich um seine Fitness und Beweglichkeit zu kümmern sowie soziale Kontakte zu pflegen. Das geht er ziemlich bewusst und diszipliniert an. Er suchte lange nach dem für ihn geeigneten Fitness-Center. Jetzt habe er den passenden Ort gefunden, nämlich im Hotel Baur au Lac, wo auch Gäste von auswärts ein Abonnement für den Fitnessraum lösen können. «Fünfmal pro Woche bin ich dort und trainiere eineinhalb Stunden. Da kommt alles dran, die Muskeln sowie die Kondition.» Er habe sein eigenes Garderobenkästchen, was ihm ermögliche, nach dem Training in eleganter Kleidung an Veranstaltungen von Banken zu gehen. «An diesen Infoanlässen können auch Pensionierte teilnehmen. So bleibe ich à jour und treffe zugleich ehemalige Kollegen.» Einmal im Monat finde zudem der Glockenhof-Ü60-Stamm statt. «Auch das ist ein schöner gesellschaftlicher Anlass, wo wir Rentner uns treffen. Wir reden über alles, nur nicht über Bankthemen und Krankheiten.» Er lacht.
Quereinsteiger bei der Bank
Heinz Maurer ist in der Stadt Zürich aufgewachsen, nur die Ferien verbrachte er auf dem Land. «Ich war dann bei einer befreundeten Bauernfamilie, was mir sehr gut gefiel.» Er sei gerne zur Schule gegangen. «Ich war aber ein Mini-
malist. Ich habe nur so viel gelernt, dass ich die Prüfungen bestand.» Das änderte sich aber, als er das Gymnasium besuchte. «Dort setzte ich mich ein und war wirklich gut.»
Da sein Vater starb, als er noch zur Schule ging, schickte seine Mutter ihn ins Institut in Oberägeri, wo er die Handelsmatur abschloss. Nach einem Praktikum in Lausanne bei der Firma Agip –«um noch besser Französisch zu lernen»; studierte er in St.Gallen Ökonomie. Seine erste Anstellung war bei Unilever in der Marketing-Abteilung. «Ich war in der ganzen Deutschschweiz unterwegs und besuchte Betriebe oder Hotels, um Reinigungsprodukte zu verkaufen.»
Durch einen Freund kam er dann aber in Kontakt mit einer Privatbank. «Dort blieb ich über 30 Jahre bis zur Pensionierung.» Wie das vor sich ging, erklärt er: «Damals konnte man noch auf diese Art quer einsteigen. Natürlich musste ich von der Pike auf alles erlernen: Anlagen, Hypotheken, Wertschriften. Ich absolvierte Weiterbildungen und arbeitete mich durch alle Abteilungen bis zur
Kaderfunktion.» Er berichtet, wie noch vor der Computerzeit alles mit der Schreibmaschine eingetippt und gebucht wurde. «Die Coupons der Obligationen musste ich mit der Schere abschneiden, bündeln, zählen und dann auszahlen.» Es sei aber nie langweilig gewesen, sein Beruf habe ihm immer Freude gemacht. «Alles in meinem Beruf machte mir Spass. Dazu gehörten zum Beispiel die Kundenkontakte oder auch die stetigen neuen Herausforderungen. Ich lernte immer wieder dazu, vor allem, als dann die ersten Computer einzogen.» Schmunzelnd deutet er mit den Armen die Ausmasse dieser riesigen Maschinen an.
Was sonst für Seniorenhobbys?
Im Gespräch geht es nochmals um die Gegenwart und die Frage, was er sonst noch für Seniorenhobbys habe. «Da gibt es noch einige», verrät er. Seit jungen Jahren sei er Rennauto- und OldtimerFan. «Entweder schaue ich mir die Rennen im Fernsehen an oder noch lieber
«Damals konnte man noch auf diese Art quer einsteigen.»
Heinz Maurer
reise ich hin und bin mit dabei.» Er steht auf, holt den sogenannten Rennkalender und zeigt der Besucherin sein bevorstehendes Programm. Eine andere Beschäftigung ist das Reisen. Er war kürzlich in Slowenien und hatte letztes Jahr eine lange Kreuzfahrt von Genua bis nach Rio de Janeiro unternommen. In Brasilien war er schon mehrmals, da er dort den Kontakt zu einem ausgewanderten Bekannten pflegt. «Und ich spiele Golf.» Er fügt gleich an: «Aber das ist für mich kein Sport, sondern frische Luft, Kontakte, schöne Gegenden, gut essen und Konzentration.» Noch mehr Hobbys? «Nein, ich bin ein glücklicher, sportlicher Rentner. Das genügt.»