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Rosenfest begeistert

Mehrere hundert Besucherinnen und Besucher genossen am Rosenfest in Hausen ein Wochenende voller Blütenpracht und Musik. Seite 3

Bewegender Abschied

0447637070 seit 1991

intusag.chAffolterna.A. Ihr

Mit Mendelssohns «Elias» verabschiedete sich Dirigent Brunetto d’Arco nach 25 Jahren mit drei Konzerten vom Singkreis Bezirk Affoltern. Seite 11

«Eine Oase ‹z’mitzt› in Affoltern»

Das Geissen-Gehege am Breitenweg 4 erfreut sich nach wie vor grosser Beliebtheit

Das Geissen-Gehege am Breitenweg 4 erfreut sich grosser Beliebtheit

Caramello, Nick (schwarze Ziege) und Alejandro). Dahinter das künftige Schönbächler-Areal, wo gerade Abbrucharbeiten stattfinden. (Bild Claudia Eugster)

Claudia EugstEr

Am vergangenen Samstag, 13. Juni, fand am Breitenweg 4, wo sich das Gehege der Ziegen des Gnadenhofs Hodel befindet, der «Geissli-Event 2026» statt. Bei diesem Anlass gab es reichlich Kuchen und die Möglichkeit zu spenden, damit die Geissen auch weiterhin genug zu fressen haben. Als Höhepunkt wurden die Sponsoren des neuen Tors verdankt. Danach ging das Fest für die Freiwilligen des Geissli-Teams mit einem gemütlichen Grillabend weiter.

Wie alles begann Sicher schon seit über 40 Jahren tummeln sich hier am Breitenweg 4 Ziegen und Hühner, früher auch Gänse. Seit 1958 befindet sich die Parzelle im Besitz

der Stadt Affoltern. Hinter dem «Kleintier-Zoo» stand lange Hans Baumgartner, der die Tiere mit viel Herzblut pflegte. Nach seinem Tod im Dezember 2020 unternahm die Stadt einen erneuten Versuch, die Parzelle umzunutzen. Was mit den verbleibenden Geissen und Hühnern geschehen sollte, war ungewiss. Die Stadt Affoltern bedaure es sehr, dass die «Ära» der «Geissli» am Breitenweg zu Ende gehe, so Fabrizio Meo, Abteilungsleiter Immobilien bei der Stadtverwaltung Affoltern, damals gegenüber dem «Anzeiger» in der Ausgabe vom 8. April 2021. Doch es kam anders. Barbara Graf folgte einem Aufruf auf der Pinnwand Säuliamt und gründete mit zwei Nachbarinnen zusammen eine Task Force, die sich mehrere Tage damit auseinandergesetzt hat, wie man das Gebiet mit-

Boomregion Säuliamt

Attraktive Lage treibt Wachstum an

Das Säuliamt bleibt eine der am stärksten wachsenden Regionen im Kanton Zürich. Seit 15 Jahren belegt der Bezirk Affoltern beim Bevölkerungswachstum hinter Bülach und Dielsdorf Rang drei.

Gründe dafür sind die attraktive Lage zwischen den Wirtschaftszentren Zürich und Zug, gute Verkehrsverbindungen sowie eine hohe Wohnqualität. Das zeigte ZKB-Experte Jörn Schellenberg bei einem Referat vor dem Arbeitgeberverband des Bezirks Affoltern

auf. Die Nachfrage nach Wohneigentum bleibt hoch. Entsprechend steigen die Preise weiter an: In Wettswil kostet Stockwerkeigentum im Durchschnitt 13300 Franken pro Quadratmeter, in Hedingen rund 12000 Franken. Trotz hoher Preise lohnt sich Wohneigentum laut Schellenberg dank vergleichsweise günstiger Finanzierungskosten wieder stärker als in den vergangenen Jahren. (red)

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ten in Affoltern erhalten und die Tiere retten könnte. Daraus entstand eine IG, welche mit der Stadt Affoltern Kontakt aufnahm. Nach Verhandlungen konnte Ivo Zürcher vom Gnadenhof Hodel einen Pachtvertrag über 10 Jahre unterschreiben. Die Geissli waren gerettet. Es fanden sich noch weitere Freiwillige, und das «Geissli-Team» organisierte sich mit dem Füttern und Stall-Misten. Eine dieser Freiwilligen ist die 15-jährige Valérie John, die auch schon seit 2021 dabei ist. Sie wohnt praktisch nebenan, weshalb der Weg zum GeissenGehege nicht weit ist. So kann sie das Füttern am Montagmorgen und -abend und mittwoch- und samstagabends übernehmen. Dafür kennen die Geissen sie so gut, dass sie sich von ihr wie Hunde an der Leine führen lassen. Und nicht nur das: «Es ist sehr herzig, wenn die

Geissen einen kennen, dann meckern sie einen auch an, wenn man vorbeiläuft», so Valérie, während sie Geissbock Caramello ein Kunststück vorführen lässt. Sie trainiert nämlich auch regelmässig mit den Geissen, damit diese den Kontakt mit Menschen gewohnt sind, sodass sich alle, die am Gehege vorbeikommen, daran erfreuen können. Das Geissen-Gehege erfreut sich nämlich grosser Beliebtheit. «Es ist eine Oase ‹z’mitzt› in Affoltern», sagt Miriam Reed, ebenfalls eine treibende Kraft im Geissen-Team. Tatsächlich bildet die kleine grüne Fläche einen geradezu extremen Kontrast zum künftigen Schönbächler-Areal daneben, wo gerade Abbrucharbeiten stattfinden, die den Boden unter der Woche beben lassen.

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Petition eingereicht

Widerstand gegen Schulraumprojekt

In Stallikon haben Gegner der geplanten Schulraum-Erweiterung eine Petition mit 128 Unterschriften eingereicht. Das Komitee fordert Gemeinderat und Schulpflege auf, die für Herbst geplante Abstimmung zu verschieben und als Alternative Offerten für eine hochwertige Modulbauweise einzuholen. Hintergrund sind die erwarteten Kosten des Projekts, die sich gemäss früheren Schätzungen auf bis zu 23 Millionen Franken belaufen könnten. Über den Baukredit für das neue Schul-

haus mit Sport- und Mehrzweckhalle sowie einer Freizeit- und Sportanlage entscheidet die Stimmbevölkerung am 27. September. Die detaillierte Vorlage wird in den kommenden Wochen veröffentlicht. Der Gemeinderat kündigte an, zeitnah auf die Petition zu reagieren. Die Initianten hatten ursprünglich 200 Unterschriften angestrebt und sammelten diese während zweier Monate über eine Onlineplattform. (red)

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traditionelle Patrouillenritte hat der Reitverein Müliberg bereits durchgeführt. Seite 5

«Ich konnte zeigen, was dieses Pferd leisten kann.»

Mehr

Unterflurcontainer

Die Stadt Affoltern will in den nächsten 20 Jahren rund 75 Unterflurcontainer installieren. Die Gemeindeversammlung genehmigte am Montagabend das neue Abfallreglement trotz Kritik der Rechnungsprüfungskommission deutlich mit 81 zu 34 Stimmen. Künftig soll fast jeder Haushalt höchstens 200 Meter von einer Sammelstelle entfernt sein. Zudem verabschiedete die Versammlung die Jahresrechnung 2025 mit einem Überschuss von 6.5 Millionen Franken. Dieser ist jedoch vor allem auf ausserordentliche Einnahmen zurückzuführen. Auch die teurere Sanierung des Schulhauses Butzen wurde genehmigt. (red)

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ANZEIGEN

Stüdlerstrasse21 8913Ottenbach T0433227777 CooleKüche–auchanheissen Tagen.

und ist einer der immer rarer werdenden grünen Flecken in Affoltern (Mitte: Valérie John mit Geissbock
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Mirjam Bachmann, Schweizer Meisterin Juniorinnen Dressur-Reiten. (Bild zvg)

Ärztlicher Notfalldienst

InNotfällenwendemansich zuer stimmerüberdiePraxisnumm er andenHausarzt,beiAbwesen heit erhä lt manüberden Te lefonbea ntworterdieNummerdesAERZTEFON: 0800336655

BeiVerkehrsunfällenTelefo n1 17 oderTelefon 058 6484848 wähl en. Te lefon14 4f ürSanitäts-Notr uf NotfallzentrumSpitalAffolt ern T elefon0447143300 für ALLE Notfälle

Öffnungszeiten am Freitag, 26. Juni 2026

Die Büros der Gemeindeverwaltung und des Betreibungsamtes

Bonstetten bleiben am Freitag, 26. Juni 2026 infolge Personalausflug geschlossen.

Die Meldung eines Todesfalls nimmt stellvertretend das Bestattungsunternehmen Bossardt AG, Tel. 044 710 99 70 entgegen. Vielen Dank für Ihr Verständnis.

Ihre Gemeindeverwaltung Bonstetten

Einladung zur ausserordentlichen Kirchgemeindeversammlung am Dienstag, 30. Juni 2026

Die ausserordentliche Kirchgemeindeversammlung findet um 18:00 Uhr in der reformierten Kirche Obfelden statt.

Traktanden:

1. Wahl Rechnungsprüfungskommission 2026 – 2030 a. Mitglieder der Rechnungsprüfungskommission b. Präsidium der Rechnungsprüfungskommission

Aktenauflage: Die Akten liegen ab Dienstag, 16. Juni im Sekretariat zur Einsicht auf. Online sind sie unter www.kircheobfelden.ch verfügbar. Obfelden, 19. Juni 2026

Evangelisch-reformierte Kirchenpflege Obfelden

Beschlüsse der Kirchgemeindeversammlung vom 14. Juni 2026

DieStimmberechtigtenderKirchgemeinde Kappel fassten folgende Beschlüsse:

– Jahresrechnung 2025 – genehmigt

– Neues Entschädigungsreglement Kirchenpflege für die Amtsdauer 2026 – 2030 – genehmigt

– Schaffung einer Sekretariatsstelle (wiederkehrende Ausgaben von Fr. 15'000.00) – genehmigt

– Wahl Kirchenpflege für die Amtsdauer 2026 – 2030, gewählt sind: Birri Tanja / Brune Hendrik / Gallmann Alfred / Koelewijn Arjan / Meier Jörg gewählt als Präsident der Kirchenpflege: Brune Hendrik Wahl Rechnungsprüfungskommission für die Amtsdauer 2026 – 2030, gewählt sind: Bordelais-Huber Marlis / Eichenberger Christof / Koellmann Thomas / Michel Martin / Zuberbühler Annelies, gewählt als Präsident der Rechnungsprüfungskommission: Koellmann Thomas Delegierte und Ersatzdelegierter Verein Kloster Kappel, gewählt sind: Birri Tanja / Elisabeth Endner (Delegierte) Meier Jörg (Ersatzdelegierter)

Das Protokoll kann ab 22. Juni 2026 in der Gemeindeverwaltung eingesehen werden. Bei der Bezirkskirchenpflege können –von der Veröffentlichung an gerechnet

– schriftlich folgende Rechtsmittel ergriffen werden: Innert 5 Tagen Rekurs wegen Verletzung der politischen Rechte sowie der Vorschriften über ihre Ausübung. Innert 30 Tagen Rekurs gegen die gefassten

Beschlüsse.

Kappel, 14. Juni 2026

Kirchenpflege Kappel am Albis

Partha Santanam

24.8.1937 – 12.6.2026

In tiefer Trauer nehme ich Abschied von meinem liebsten Appa. Möge er in Frieden ruhen und geborgen sein.

Für immer in meinem Herzen Deine Tochter Rukmini Santanam

Traueradresse: Rukmini Santanam,Brüelstrasse 29,8932 Mettmenstetten

Römisch-katholische Kirchgemeinde Bonstetten

Beschlüsse der KirchgemeindeversammlungvomSonntag,14.Juni2026

Die 41 Stimmberechtigten behandelten und genehmigten folgende Geschäfte:

1. Abnahme der Jahresrechnung 2025

2. Wahl der Kirchenpflege:

Amtsperiode 2026 – 2030:

Gewählt wurden:

Alessandra Chiasera, Bonstetten

Primus Kaiser, Bonstetten

Elisabeth Lüthi-Widmer, Bonstetten

Marina Maio, Stallikon

Cyrill Lüchinger, Wettswil

Als Präsident:

Primus Kaiser

3. Wahl der Rechnungsprüfungskommission

Amtsperiode 2026 – 2030:

Gewählt wurden:

Agnes Hedinger, Bonstetten

Anton Lengen, Bonstetten

Werner Michel, Stallikon

Ines Raspudic, Stallikon

Patricia Jacotin-Gerig, Wettswil

Als Präsidentin: Patricia Jacotin-Gerig

Einwendungen gegen die Durchführung von Abstimmungen und gegen die Geschäftsführung wurden keine erhoben.

Gegen diese Beschlüsse kann, von der Veröffentlichung an gerechnet, bei der Rekurskommission der Römisch-Katholischen Körperschaft des Kantons Zürich, Minervastrasse 99, 8032 Zürich wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte oder ihre Ausübung innert fünf Tagen und im Übrigen wegen Rechtsverletzungen sowie unrichtiger oder ungenügender Feststellung des Sachverhaltes innert 30 Tagen schriftlich Rekurs erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen. Römisch-Katholische Kirchenpflege

Bonstetten

Primus Kaiser Monika Landis

Präsident Aktuarin Bonstetten, 19. Juni 2026

Knonau, 19. Juni 2026

Unerwartet und plötzlich bist du von uns gegangen. Doch wir wollen nicht nur traurig sein, sondern auch lächeln und dankbar an die gemeinsamen Momente denken, die wir mit dir erleben durften.

Du bleibst für immer in unserer Mitte und unseren Herzen.

Mit wunderschönen Erinnerungen lassen wir dich in Liebe gehen.

René Bichsel

* 31.1.1967 † 8.6.2026

In liebevoller Erinnerung

Adolf Bichsel

Sonja Bichsel und Florian Kubli

Hanspeter und Selina, Urs und Lea mit Mia, Markus, Heidi und Noël

Erika Bichsel mit Luca Karin Doswald und Freunde

Der Abschied fand im engsten Familien- und Freundeskreis am Donnerstag, 18. Juni 2026, in Knonau statt.

Traueradresse:Adolf Bichsel, Hinteruttenberg 64, 8934 Knonau

Affoltern am Albis

Am 14. Juni 2026 ist in Schlieren ZH gestorben:

Margrit Lavagnolo geb. Sonderegger geboren am 19. Mai 1956, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH. Die Beisetzung findet im engsten Familienkreis statt.

Bestattungsamt Affoltern am Albis

Affoltern am Albis

Am 5.Juni 2026 ist in Zürich ZH gestorben: Simone Elisabeth Rosa Murbach geboren am 10. Januar 1986, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH. Die Beisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Abdankung am Mittwoch, 24. Juni 2026, um 14.00 Uhr in der Friedhofskapelle Affoltern am Albis ZH. Bestattungsamt Affoltern am Albis

Mettmenstetten

Am 12.Juni 2026 ist in Zollikon ZH gestorben: Partha Santanam

geboren am 24. August 1937, von Mettmenstetten ZH, wohnhaft gewesen in Mettmenstetten.

Die Abdankung findet im engsten Familienkreis statt.

Bestattungsamt Mettmenstetten

Was man tief in seinem Herzen besitzt, kann man nicht durch den Tod verlieren. J. W. v. Goethe

MarianneAffeltranger

geb. Klug 21.8.1940 – 14.5.2026

Wir trauern um meine geliebte Frau, meine liebe Schwester, unsere Schwägerin und Tante.

Dölf Affeltranger im Namen aller Angehörigen

Die Abdankungsfeier findet statt am Donnerstag, 25. Juni 2026, um 11.00 Uhr in der reformierten Kirche inAffoltern amAlbis.

Die Urnenbeisetzung erfolgt im engsten Familienkreis.

InliebevollerErinnerungnehmenwirAbschied von MargritLavagnolo

19.Mai1956 –14.Juni 2026

Mitgrosser Trauer,aberauchmittieferDankbarkeitfür diegemeinsameZeit, nehmenwirAbschiedvonunserergeliebtenMargrit. AlsliebevollesMamiundstolzesGrossmamiwarsiedasHerzunsererFamilie. Mitihrer Wärme,ihrerFürsorgeundihrerLebensfreudehatsieunser Leben geprägtundbereichert.

DievielengemeinsamenMomenteundErinnerungenwerdenuns Trost schenkenundbleibenunvergesslich.

Wirvermissendichsehrundtragendichfür immerinunserenHerzen.

InliebevollerErinnerung

Werni

Raphaelund StefaniemitAlina ManuelundStefaniemitMiaundMilena GeschwisterundFamilienangehörige DieAbdankungfindetimengstenFamilienkreisstatt.

Traueradresse: WernerImhof,Moosmühle 3, 8910AffolternamAlbis

Einfach mal verschnaufen. Wir machen’s möglich.

Olympiasiegerin Wendy Holdener setzt sich als Botschafterin ein, damit unsere Entlastungsangebote

krebsligazuerich.ch/spenden

Wendy hilft – Sie auch?

Postulat fordert kantonale Einschränkung von Feuerwerk

Angeführt von Daniel Sommer, Kantonsrat EVP, verlangt ein überparteiliches Postulat aus EVP, Die Mitte, Grünen, SP und AL vom Regierungsrat zu prüfen, wie die Lärmemissionen von lautem Feuerwerk im Kanton Zürich eingeschränkt werden können.

Vorgesehen ist eine Regelung, die insbesondere Feuerwerke mit Knall-, Explosions- oder erheblicher Lärmentwicklung begrenzt. Leise Feuerwerksarten wie Vulkane, Wunderkerzen oder bengalische Feuer sollen weiterhin erlaubt bleiben. Gemeinden sollen zudem die Möglichkeit erhalten, in begründeten Fällen Ausnahmebewilligungen zu erteilen. Da einzelne Zürcher Gemeinden bereits Verbote für lautes Feuerwerk eingeführt haben, soll eine kantonale Regelung einen Flickenteppich unterschiedlicher Vorschriften und den daraus entstehenden «Feuerwerks-Tourismus» verhindern. (red)

WIR GRATULIEREN

Zur diamantenen Hochzeit

Am Sonntag, 21. Juni, feiern Christiane und Mario Meyer in Obfelden ihr diamantenes Hochzeitsfest – eigentlich müsste an diesem Tag etwas FunkelndGlitzerndes in der Luft in Obfelden liegen! Dem Ehepaar wünschen wir ein glanzvolles, glitzerndes Fest und weiterhin schöne gemeinsame Zeiten.

Damit die Oase nicht versiegt

Fortsetzung von «Eine

Oase ‹z’mitzt› in

Affoltern»

Herausgeberin:

CH Regionalmedien AG

Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Obere Bahnhofstrasse 5 8910 Affoltern a. A.

Leiterin: Barbara Roth

Chefredaktor: Daniel Koch (dko) redaktion@affolteranzeiger.ch

Redaktion: Claudia Eugster (cle), Florian Hofer (fh)

Korrespondentinnen und Korrespondenten: Angela Bernetta (net), Sandra Isabél Claus (cla), Urs Kneubühl (kb), Nico Ilic (nil), Martin Platter (map), Brigitte Reemts Flum (bre), Bernhard Schneider (bs), Werner Schneiter (-ter.), Daniel Vaia (dv), Marianne Voss (mvo), Marcus Weiss (mwe), Regula Zellweger (rz)

Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern

Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 27810

Beratung und Verkauf Inserate: Evelyn Löhr / Christine von Burg Telefon 0582005700 inserat@affolteranzeiger.ch

Spezial- und Sonderseiten: Kaspar Köchli Telefon 0582005714, M 0796823761 kaspar.koechli@chmedia.ch

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Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr

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Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen

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Neumattstrasse 1, 5001 Aarau

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Verleger: Peter Wanner, www.chmedia.ch

Beteiligungen der CH Media AG auf www.chmedia.ch

Am Samstag sind keine Erschütterungen und kein Lärm zu befürchten, denn die Abbrucharbeiten auf dem zukünftigen Schönbächler-Areal, welches sich direkt neben dem Geissen-Gehege am Breitenweg 4 befindet, werden erst werktags wieder fortgeführt. Gerade jetzt, wo in Affoltern über Jahre hinweg, wo man hinsehe, weit und breit nur noch Baustellen seien, sei es umso wichtiger, so einen Ort wie das Geissen-Gehege zu erhalten, sagt Miriam Reed. «Es ist eine Oase im Umbauwahn.» Und die künftigen Mieter im Schönbächler-Areal fänden sicher auch Gefallen daran. Das findet auch Manuela Häberling, die die Geissen am Dienstagmorgen füttert: «Viele Familien kommen hierher und auch für die Senioren vom Senevita Obstgarten ist es beim Spaziergang einfach zu erreichen.» Daher wäre es natürlich umso schöner, wenn sich auch für ein Bänkchen direkt vor dem Gehege Sponsoren finden liessen. Für das Fenster im Geissenstall fand sich Armin Syfrig von der Schreinerei Syfrig in Affoltern (der «Anzeiger» berichtete in der Ausgabe am 23. Dezember 2025). Er stellte auch eine Hühnerklappe bei der Futtertränke im Stall her, damit die Hühner dort nicht mehr hineinfallen können und sich verletzen oder gar umkommen, weil sie sich selbst nicht befreien können. Das ist aber noch nicht alles, die Geissen können sich über ein neues Tor freuen. Hergestellt auf Initiative von Manuela, von deren Mann Stephan Häberling und Diego Lüchinger. Der Höhepunkt des Spendenanlasses bildete die Übergabe eines kleinen Dankeschöns an die Sponsoren durch Barbara Graf und Miriam Reed. Zuvor hatte es zu dem oberen Bereich des Geheges nämlich nur ein Tor gegeben, das sich nicht gut öffnen liess. Für die Geissen kein Problem, die können nämlich vom unteren Gehege über ein Rohr auf die grosse Wiese gelangen. Aber für die Helferin-

nen und Helfer ungünstig, da sie über den Zaun klettern mussten, um in das grosse Gehege zu gelangen. Mit dem neuen Tor ist der Zugang einfacher und für jeden möglich. Das «Geissli-Team» kann zurückblicken auf einen erfolgreichen «GeissliEvent 2026». Viele Fans des GeissenGeheges besuchten den Anlass über den ganzen Tag verteilt. Dabei wurde deutlich, dass das Geissen-Gehege noch immer eine etablierte und beliebte Attraktion von Affoltern ist. «Es wäre schade, wenn es diesen Ort so nicht mehr gäbe», fand eine Besucherin. Dementsprechend fleissig wurde gespendet. Man hoffe aber auch auf etwas mehr Unterstützung von der Stadt Affoltern, so Miriam Reed, damit die grüne Oase nicht versiegt.

Wenn die Rosenfrau zum Spaziergang einlädt

Rosenzauber in Hausen: Mehrere hundert Gäste feierten die Königin der Blumen

Das Rosenfest 2026 in der Baumschule Reichenbach lockte vom 12. bis zum 14. Juni mehrere hundert Besucherinnen und Besucher nach Hausen. Die einzigartige Kombination aus blühender Gartenwelt, musikalischer Unterhaltung und kulinarischen Spezialitäten sorgte während des gesamten Wochenendes für eine besondere Atmosphäre. Während der Freitag von bewölktem Wetter und vereinzelten Regenschauern geprägt war, konnten die Gäste am Samstag und Sonntag das Rosenfest bei schönem Wetter geniessen. Die idealen Bedingungen luden dazu ein, die weitläufige Anlage der Baumschule zu erkunden und die Rosen in ihrer ganzen Pracht zu erleben.

Blütenmeer und beliebtes Fotosujet Über 200 blühende Rosensorten verwandelten die Baumschule in ein farbenprächtiges Blütenmeer und zeigten eindrücklich die Vielfalt der «Königin der Blumen». Ergänzt wurde das Angebot durch liebevoll gestaltete Rosendekorationen, die dem gesamten Festgelände einen besonderen Charme verliehen. Zu den wohl beliebtesten Fotosujets gehörte die kunstvoll gestaltete Frau aus Rosen, die ein ebenfalls aus Rosen gefertigtes Schaf an der Leine führte. Auch das abwechslungsreiche Rahmenprogramm fand grossen Anklang. Sämtliche musikalischen und kulturellen Beiträge stiessen auf reges Interesse. Die Aufführung des Vereins Kultur im Dorf und La Famiglia Dimitri mit «Diese und jene» am Freitagabend bildete einen gelungenen Auftakt zum Festwochenende. Die Hei-

degg Musikanten, das Schwyzerörgeliduo Mälchberg sowie der Musikverein Harmonie Hausen sorgten an den folgenden Tagen für stimmungsvolle Unterhaltung. Ergänzt wurde das Programm durch die beliebten Klavierklänge im Rosengarten. Ein weiterer Höhepunkt war das Rosen-Kafi im Gewächshaus, das sich als beliebter Treffpunkt erwies. Besonders die frisch gebackenen Scones erfreuten sich grosser Beliebtheit. Auch die weiteren kulinarischen Spezialitäten standen ganz im Zeichen der Rose. Die

Gäste genossen unter anderem Rosenbowle, Rosen-Cüpli, Rösli-Muffins und das beliebte Rösli-Kafi. Das Rosenfest 2026 bot einmal mehr unvergessliche Momente und begeisterte Gäste jeden Alters. Ein Anlass dieser Grössenordnung wäre zudem ohne die Unterstützung zahlreicher motivierter Helferinnen und Helfer nicht möglich. Die Familie Reichenbach zeigt sich dankbar für das langjährige Engagement ihres eingespielten Helferteams: «Die vielen positiven Rückmeldungen und

die Freude unserer Gäste haben uns sehr berührt. Ein besonderer Dank gilt unserem Helferteam, auf das wir seit Jahren zählen dürfen. Ohne diesen grossartigen Einsatz wäre das Rosenfest in dieser Form nicht möglich.»

Wer sich die Blütenpracht auch nach dem Fest nach Hause holen möchte, findet in der Baumschule weiterhin eine grosse Auswahl an Rosen und anderen Pflanzen für den eigenen Garten. Cheyenne Wyss

Barbara Graf und Miriam Reed (in der Mitte) übergeben Diego Lüchinger (r.) und Stephan und Manuela Häberling (l.) ein kleines Dankeschön vom «Geissen-Team» für das neue Tor. Auch Geissbock Nick freut sich sehr. (Bilder Claudia Eugster)
Wer spendete, durfte sich am Buffet aus Selbstgemachtem bedienen (von links: Geiss Sweety, Valérie John, Salome Graf, Josephine John und Barbara Graf).
Ein besonderer Blickfang am Rosenfest 2026: Die Rosenfrau mit ihrem Rosenschaf sorgte für staunende Gesichter und bleibende Erinnerungen. (Bild zvg)

Stallikon

Affoltern am Albis

Nutzungsplanung:

Teilrevision kommunale

Nutzungsplanung, Mettmenstetten

Bekanntmachung des Inkrafttretens

Die Teilrevision der Bau- und Zonenordnung (Harmonisierung der Baubegriffe) wurde von den Stimmberechtigten der Gemeinde Mettmenstetten am 20. Oktober 2025 festgesetzt und von der Baudirektion des Kantons Zürich mit Verfügung

Nr. 0345/25 vom 23. März 2026 genehmigt. Gemäss Rechtskraftbescheinigung des Baurekursgerichts vom 20. Mai 2026 ist kein Rechtsmittel ergriffen worden. Die genehmigte Teilrevision der Bau- und Zonenordnung (Harmonisierung der Baubegriffe) tritt per 1. Juli 2026 in Kraft.

Beschluss/Verfügungsnummer: 0345/25

Beschluss/Verfügungsdatum: 2026-03-23

Kontaktstelle

Gemeinde Mettmenstetten

Albisstrasse 2 8932 Mettmenstetten

Denkmalschutz / Definitive Unterschutzstellung gemäss § 205 lit. d PBG Vertragsgenehmigung, Mettmenstetten

Angaben zur Meldung

Der Gemeinderat hat am 2. Juni 2026 gestützt auf § 203 Abs. 1 lit. c) und § 213 Planungs- und Baugesetz (PBG), den verwaltungsrechtlichen Vertrag genehmigt, mit dem die Liegenschaften, Vers.-Nrn. 775/778, Kat.-Nr. 3441, Dachlissen 62/62a, Mettmenstetten, als kommunale Schutzobjekte festgesetzt werden.

Einsichtnahme

Der verwaltungsrechtliche Vertrag kann während der Rekursfrist bei der Gemeindeverwaltung Mettmenstetten, Abisstrasse 2, 8932 Mettmenstetten,eingesehen werden. Rechtliche Hinweise und Fristen Publikation nach Planungs- und Baugesetz (PBG).

Gegen diesen Beschluss kann innert 30 Tagen, von der Zustellung (Eigentümer) bzw. Publikation (Dritte) an gerechnet, beim Baurekursgericht des Kantons Zürich, 8090 Zürich, schriftlich Rekurs erhoben werden. Die in dreifacher Ausführung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist beizulegen. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und, soweit möglich, beizulegen. Materielle und formelle Urteile des Baurekursgerichts sind kostenpflichtig; die Kosten hat die im Verfahren unterliegende Partei zu tragen.

Rechtsmittelfrist

Frist: 30 Tage

Ablauf der Frist: 20.7.2026 Meldungen für Unterschutzstellungen haben eine Rechtsmittelfrist von 30 Tagen.

Instandstellung

Loomattstrasse, inkl. Ersatz der öffentlichen Beleuchtung – Kreditbewilligung als gebundene Ausgabe

Der Gemeinderat Stallikon hat mit Beschluss vom 15. Juni 2026 für die Instandstellung der Loomattstrasse einen Verpflichtungskredit von Fr. 346'000.00 als gebundene Ausgabe bewilligt.

Gestützt auf §§ 103 ff. Gemeindegesetz (GG,LS 131.1) handelt es sich um eine gebundene Ausgabe, da:

• die Gemeinde den gesetzlichen Unterhalts- und Sanierungspflichten bezüglich öffentlicher Gemeindestrassen nachkommen muss,

• mit Beschluss der Gemeindeversammlung vom 5. Juni 2024 der Neubau einer Regenabwasserleitung genehmigt und ein entsprechender Kredit bewilligt wurde und die Arbeiten aus wirtschaftlichen Gründen koordiniert erfolgen müssen.

Der Beschluss ist der Publikation unter www.amtliche-nachrichten.ch angehängt.

Gegen diesen Beschluss kann, von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, im Sinne von § 105a Gemeindegesetz (GG, LS 131.1) wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen erhoben werden. Die in dreifacher Ausfertigung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen.

19. Juni 2026 Gemeinderat Stallikon

Beschlüsse der Gemeindeversammlung vom 15. Juni 2026

Die Stimmberechtigten haben an der Gemeinde-bzw.Schulgemeindeversammlung vom 15.Juni 2026 folgende Beschlüsse gefasst:

A. Politische Gemeinde Jahresrechnung 2025 – Genehmigung

B. Primarschulgemeinde Jahresrechnung 2025 – Genehmigung Rechtsmittelbelehrung

Gegen diese Beschlüsse kann,von derVeröffentlichung an gerechnet,beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, – wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte innert 5 Tagen schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen (§ 19 Abs. 1 lit. c i.V.m. § 19b Abs. 2 lit. c sowie § 21a und § 22 Abs. 1 VRG), – und im Übrigen innert 30 Tagen schriftlich Rekurs erhoben werden (§ 19 Abs. 1 lit. a und d i.V.m. § 19b Abs. 2 lit. c sowie § 20 und § 22 Abs. 1 VRG). Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen. Die Kosten des Rekursverfahrens hat die unterliegende Partei zu tragen. In Stimmrechtssachen werden Verfahrenskosten nur erhoben, wenn das Rechtsmittel offensichtlich aussichtslos ist.

Wettswil am Albis, 19. Juni 2026

Gemeinderat Wettswil am Albis Primarschulpflege Wettswil am Albis

Beschluss der Gemeindeversammlung vom 11. Juni 2026

Die Stimmberechtigten haben an der Gemeindeversammlung vom 11. Juni 2026 folgende Beschlüsse gefasst:

1. Jahresrechnung 2025 – Genehmigung

2. Objektkredit von CHF 693'000 (inkl. MWST) für die Realisierung einer Pumptrackanlage beim Sportplatz Schlag – Genehmigung

Protokollauflage

Das Protokoll liegt ab Freitag, 19. Juni 2026 bei der Einwohnerkontrolle während 30 Tagen zur Einsicht auf. Gleichzeitig kann es unter hedingen.ch eingesehen werden.

Rechtsmittel

Gegen diesen Beschluss kann, von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis

– wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen

– und im Übrigen innert 30 Tagen schriftlich Rekurs erhoben werden

Die in dreifacher Ausfertigung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen. Die Kosten des Rekursverfahrens hat die unterliegende Partei zu tragen.

Hedingen, 19. Juni 2026 Gemeinderat Hedingen

Bauherrschaft: MTM Immobilien GmbH, Schulhausstrasse 9,8932 Mettmenstetten

Projektverfasser: OGBauplanungGmbH, Schulhausstrasse 9,8932 Mettmenstetten

Projekt: Neue Umgebungsgestaltung mit Erstellung von Aussenparkplätzen und Velounterständen; Grossmatt 1, 8910 Affoltern am Albis

Katasterinformationen: GrundstückNr.: 1419, Zone: WG4

Rechtliche Hinweise und Fristen:

Ort der Planauflage: Die Pläne können ausschliesslich in der kantonalen Plattform eAuflage (https:// portal.ebaugesuche.zh.ch/eauflage) während der Auflagefrist eingesehen werden. Rechtliche Hinweise

Publikation gemäss §§ 6 und 314 Planungs- und Baugesetz (PGB): Die Pläne sind während der Auflagefrist in der eAuflage einsehbar. Erfolgt die Ausschreibung in mehreren Publikationsorganen, so gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Während der Planauflage können Baurechtsentscheide über die Plattform eAuflage eingefordert werden. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Begehren um Zustellung des baurechtlichen Entscheids (Zustellbegehren) müssen ab 1. November 2025 zwingend über die kantonale Plattform eAuflage angefordert werden. Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide kann eine Kanzleigebühr erhoben werden. Rechtsmittelfrist Frist: 20 Tage Ablauf der Frist: 9. Juli 2026 Auflagefrist

Kappel am Albis

Bauherrschaft: Carlo und Marlene Casillo, Im Feld 28, 8926 Kappel am Albis

Projektverfasser: Der Bauherr ist Projektverfasser.

Bauherrschaft: Andrea und Susanne Vital, Gamlikon 48, 8143 Stallikon Vertretung der Bauherrschaft: enido AG, Sihlquai 131, 8005 Zürich

Projektverfasser: Die Vertretung der Bauherrschaft ist Projektverfasser.

Projekt: Solaranlage auf Dach, Gamlikon 48, 8143 Stallikon

Katasterinformationen: GrundstückNr.: 1856, Zone: KW Rechtliche Hinweise und Fristen Ort der Planauflage

Die Pläne können ausschliesslich in der kantonalen Plattform eBaugesuche ZH/ eAuflageZH, https://portal.ebaugesuche. zh.ch/eauflage, während der Auflagefrist eingesehen werden. Rechtliche Hinweise

Die Pläne sind während der Auflagefrist in der eAuflageZH einsehbar. Erfolgt die Ausschreibung in mehreren Publikationsorganen, so gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Während der Planauflage können Baurechtsentscheide über die Plattform eBaugesuche ZH/Zustellbegehren eingefordert werden. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide kann eine Kanzleigebühr erhoben werden. Publikation gemäss §§ 6 und 314 Planungs- und Baugesetz (PGB).

Rechtsmittelfrist

Frist: 20 Tage

Ablauf der Frist: 9. Juli 2026

Kommunale Bauprojekte haben eine Rechtsmittelfrist von 20 Tagen.

Stallikon

Bauherrschaft: Procap Schweiz, Frohburgstrasse 4, 4600 Olten

Projekt: Tafeln Audioguide Uetliberg, neue Befestigungen, Gratstrasse, 8143

Stallikon

Bauprojekte

Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf.

Dauer der Planauflage:

20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung.

Rechtsbehelfe:

Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314–316 PBG).

Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Affoltern am Albis

Bauherrschaft: Andreas Hostettler, Jonentalstrasse 16, 8910 Affoltern am Albis

Projektverfasser: Salamon AG, Jonenbachstrasse 19, 8911 Rifferswil

Projekt: Aussensanierung (kommunales Schutzobjekt), ohne Aussteckung, Jonentalstrasse 16, 8910 Affoltern am Albis)

Katasterinformationen: GrundstückNr.: 4221, Zone: K

Rechtliche Hinweise und Fristen: Ort der Planauflage: Die Pläne können ausschliesslich in der kantonalen Plattform eAuflage (https://portal.ebaugesuche.zh.ch/eauflage) während der Auflagefrist eingesehen werden.

Rechtliche Hinweise

Publikation gemäss §§ 6 und 314 Planungs- und Baugesetz (PGB): Die Pläne sind während derAuflagefrist in der eAuflage einsehbar. Erfolgt die Ausschreibung in mehreren Publikationsorganen, so gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Während der Planauflage können Baurechtsentscheide über die Plattform eAuflage eingefordert werden. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt.

Begehren um Zustellung des baurechtlichen Entscheids (Zustellbegehren) müssen ab 1. November 2025 zwingend über die kantonale Plattform eAuflage angefordert werden. Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide kann eine Kanzleigebühr erhoben werden.

Rechtsmittelfrist Frist: 20 Tage Ablauf der Frist: 9. Juli 2026 Auflagefrist

Projekt: Sitzplatzverglasung, Im Feld 28, 8926 Kappel am Albis

Katasterinformationen: GrundstückNr.: 1344, Zone: W2

Mettmenstetten

Bauherrschaft: Andreas und Beatrice Köchli, Knonauerstrasse 2, Rossau, 8932

Mettmenstetten

Projekt: Anbau an Doppel-Einfamilienhaus, Vers.-Nr. 1390, Knonauerstrasse 2, Rossau, 8932 Mettmenstetten

Katasterinformationen: GrundstückNr.: 3424 + 4071, Zone: Kernzone KB

Stallikon

Bauherrschaft: Rolf Baur, Kirchgasse 7, 8907 Wettswil Vertretung der Bauherrschaft: Landwirtschaftliches Bau-und Architekturbüro LBA, Bärenmatte 1, 6403 Küssnacht SZ

Projektverfasser: Die Vertretung der Bauherrschaft ist Projektverfasser Projekt: Neubau 3 Hochsilos, Chli Riet 1, 8143 Stallikon

Katasterinformationen: GrundstückNr.: 1589, Zone: LK

Rechtliche Hinweise und Fristen Ort der Planauflage: Die Pläne können ausschliesslich in der kantonalen Plattform eBaugesuche ZH / eAuflageZH, https://portal.ebaugesuche. zh.ch/eauflage, während der Auflagefrist eingesehen werden.

Rechtliche Hinweise: Die Pläne sind während der Auflagefrist in der eAuflageZH einsehbar. Erfolgt die Ausschreibung in mehreren Publikationsorganen,so gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Während der Planauflage können Baurechtsentscheide über die Plattform eBaugesuche ZH / Zustellbegehren eingefordert werden. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide kann eine Kanzleigebühr erhoben werden.

Publikation gemäss §§ 6 und 314 Planungs- und Baugesetz (PGB).

Rechtsmittelfrist: Frist: 20 Tage

Ablauf der Frist: 9. Juli 2026 Kommunale Bauprojekte haben eine

Rechtsmittelfrist von 20 Tagen.

Katasterinformationen: GrundstückNr.: diverse, Zone: Wald und Landwirtschaftszone

Rechtliche Hinweise und Fristen

Die Pläne können ausschliesslich in der kantonalen Plattform eBaugesuche ZH / eAuflageZH, https://portal.ebaugesuche. zh.ch/eauflage, während der Auflagefrist eingesehen werden.

Rechtliche Hinweise: Ort der Planauflage

Die Pläne sind während der Auflagefrist in der eAuflageZH einsehbar. Erfolgt die Ausschreibung in mehreren Publikationsorganen,so gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Während der Planauflage können Baurechtsentscheide über die Plattform eBaugesuche ZH / Zustellbegehren eingefordert werden. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide kann eine Kanzleigebühr erhoben werden. Publikation gemäss §§ 6 und 314 Planungs- und Baugesetz (PGB).

Rechtsmittelfrist: Frist: 20 Tage Ablauf der Frist: 9. Juli 2026 Kommunale Bauprojekte haben eine Rechtsmittelfrist von 20 Tagen.

Stadt Affoltern installiert in den nächsten 20 Jahren etwa 75 Unterflurcontainer

Gemeindeversammlung genehmigt am Montagabend das neue Abfallreglement – Jahresrechnung verabschiedet

Sechs Standorte für Unterflurcontainer (UFC) gibt es derzeit in der Stadt Affoltern, 13 weitere sind von privaten Bauherren geplant. Die neue Abfalldeponierungsmethode scheint bei privaten Bauherren recht beliebt zu sein. Die Stadt will diesen allgemeinen Trend nutzen und das System in den nächsten Jahren bis auf etwa 75 solche UFC ausbauen. Dann wäre fast jeder Haushalt höchstens 200 Meter von einem UFC entfernt. Das entsprechende Geschäft

«Die andere Seite sind Leistungen, gesetzliche Aufgaben und Erträge für Dienstleistungen.»

Eveline Fenner, Stadtpräsidentin Affoltern

erläuterte Stadtrat Markus Gasser. Die Kosten: 12000 bis 18000 Franken für die Stadt, die Dileca legt noch etwa 12000 Franken pro UFC drauf. Die bisherigen Einzelsäcke sollen dann einmal aus dem Strassenbild verschwinden. Im Zuge der Totalrevision der Abfallverordnung wurde auch das Gebührenwesen überarbeitet. Statt einer einheitlichen Grundgebühr für alle Haushalte gibt es mehrere

Kategorien etwa für Einfamilienhäuser oder unterschiedliche Wohnungsgrössen. Die Rechnungsprüfungskommission (RPK) lehnte das Geschäft ab. Es stünden keine ausreichenden verlässlichen finanziellen Grundlagen zur Verfügung, so RPK-Präsident Urs Gmür. Mit diesem Votum erreichte die RPK keine Mehrheit. 81 Personen stimmten am Ende dem neuen Reglement zu, 34 sagten Nein.

Einmaleffekte sanieren Stadtkasse

Einen weiteren Teil des Abends nahm die Diskussion des Rechnungsabschlusses für das Jahr 2025 ein (er wurde ohne Gegenstimme genehmigt). Das Erfreuliche vorweg: Der Ertragsüberschuss beläuft sich auf stolze 6.5 Millionen Franken, das sind 4.4 Millionen Franken über dem Budget. Das Aber erläuterte Finanzchefin Claudia Ledermann: «Das Jahresergebnis ist wiederum als Folge von Einmaleffekten zustande gekommen.» Vom Kanton Zürich sind nämlich Rückerstattungen von Versorgertaxen von 6 Millionen Franken auf dem städtischen Konto eingegangen. Diese waren nicht budgetiert. Und: Bei den Grundstückgewinnsteuern ist seit Anfang 2025 die Veranlagungstätigkeit intensiviert worden, um die Pendenzen aufarbeiten zu können. Dadurch sind gegenüber dem Budget um 3.3 Millionen Franken höhere Erträge erzielt worden. Diese Mehrerträge von total 9.3 Millionen Franken werden aller-

dings geschmälert durch die Erhöhung der Rückstellungen um 2.4 Millionen Franken für eine Altlastensanierung im Spitzenstein, da neu auch PFAS-Sanierungskosten dazukommen werden (PFAS = per- und polyfluorierte Alkylverbindungen). Solche Rückstellungen seien zu bilden, sobald entsprechende Informationen vorliegen, welche mit grosser Wahrscheinlichkeit zu künftigen Aufwendungen führen werden, erläuterte Ledermann. Zudem listete sie weitere ungeplante Kosten auf, wie die Führung zweier zusätzlicher Schulklassen und weitere Mehrkosten im Bereich Bildung (1.3 Millionen Franken) und 1.9 Millionen Franken an Mehrkosten bei der Krankenund Altenpflege. Sowohl für die stationäre wie auch für die ambulante Pflege würden die Kosten steigen, so Ledermann. Auffällig sei die Zunahme der

Kosten bei privaten Spitexfirmen und durch pflegende Angehörige, welche KLVLeistungen abrechnen. Positives gibt es von der Kostensituation im Seewadel zu berichten: Zwar weist das Heim einen Aufwandüberschuss von 1.5 Millionen Franken aus. Gegenüber dem Budget ergibt sich jedoch eine Verbesserung von 312000 Franken. Im Vergleich zum Vorjahr konnte das Ergebnis also deutlich verbessert werden. Der Grund: Externe Personalleistungen konnten reduziert werden. Im stationären Pflegebereich konnte durch die erfolgreiche Personalrekrutierung gänzlich auf temporäre Mitarbeiter verzichtet werden. Der Selbstfinanzierungsgrad beträgt 157 Prozent. «Wir mussten keine neuen Schulden aufnehmen», so Ledermann. «Der Seewadelverlust» darf nicht aus Steuergeldern finanziert werden, es

«Schmerzhafte Folgen» des Notbudgets

Am Montagabend tagte im Kasinosaal in Affoltern auch die Sekundarschulpflege Affoltern/Aegust. Dort präsentierte der scheidende Präsident Urs Bregenzer eine Jahresrechnung mit einem leichten Ertragsüberschuss von 311000 Franken. Der Grund für den gesunkenen Aufwand liegt in einer Klasse weniger an der OS Lilienberg und im Notbudget. Wegen des Notbudgets im vergangenen Jahr wurden Schulausflüge, ein Schneesporttag und eine Projektwoche abgesagt sowie weniger Schulmaterial gekauft. Auf die Frage eines Teilnehmers wie das für die Verwaltung gelaufen sei, sagte Bregenzer: «Es war schmerzhaft, aber wir haben es überstanden.» Verabschiedet wurden Vizepräsidentin Melanie Wälter und Präsident Bregenzer. (fh)

Reitverein Müliberg – 39. Patrouillenritt «Äpfel»

Das Pferd im Mittelpunkt des Interesses

Am vergangenen Samstag stand einmal mehr das Pferd im Mittelpunkt des Interesses. Zum 39. Mal führte der Reitverein Müliberg den traditionellen Patrouillenritt mit einem Teilnehmerfeld von 55 Patrouillen durch.

Motto «Äpfel» – fruchtig und sommerlich!

Bei in der Früh noch sehr angenehmen Temperaturen fanden sich die ersten Reiter um 7 Uhr am Startplatz auf dem Hof Moosegg der Familie Arnold oberhalb von Affoltern am Albis ein.

Die 110 Reiter und ihre Pferde machten sich auf, einen circa dreistündigen Ritt durch das herrliche und zum Glück schattige Reitgebiet am Mühleberg zu bestreiten. Die Postenarbeit an den sieben Posten war vielseitig, so kam es mal auf die Willigkeit der Pferde, mal auf die Geschicklichkeit oder die Improvisationskünste und Zusammenarbeit der Reiter an. Das Motto des diesjährigen Patrouillenritts war «Äpfel»

und so konnten sich die Teilnehmer auf spannende und lustige Spiele rund um dieses vielseitige Thema freuen. Am ersten Posten hatten die Reiter die Aufgabe, Äpfel zu pflücken und zu transportieren. Als Nächstes ging es um gutes Zusammenspiel der Reiter beim Zeichnen und Erraten von Begriffen rund um das Motto «Äpfel». Beim Posten 3 schlüpften die Reiter in die Rolle von Wilhelm Tell und übten sich mit der Armbrust am Apfelschuss.

Am Posten 4 ging es um Wissensfragen zum Thema Äpfel und nach erfolgreicher Beantwortung gab es ein feines Sandwich und zu trinken für Mensch und Tier. Die nächste Herausforderung war ein Apfeltransport über einen anspruchsvollen Parcours, und als Nächstes galt es, den «Wurm» (eine Poolnudel) durch einen löchrigen Apfel zu lotsen. Am letzten Posten schliesslich wurden vom Pferderücken aus Apfelbäume gepflanzt und bewässert.

Die Rangverkündigung wurde von vielen mit Spannung erwartet und die

Teilnehmer konnten sich alle über den reichen Gabentisch freuen. Es gab auch wieder einen Kostümpreis für die Patrouille mit der besten dem Motto entsprechenden Verkleidung.

1. Patrouille 9, Livia Huber und Anja Samer, Apfelverkauf

2. Patrouille 42, Rebecca Liechti und Lissi Schüssler, Biene und Marienkäfer am Apfelbaum

3. Patrouille 30, Corinne Hegglin und Michelle Thomann, Tell’s Apfelschuss

Krönender Abschluss in der berstend vollen Festwirtschaft

Wie immer war auch das Postentaxi vor Ort, ein wunderschöner Oldtimer-Traktor mit Festhütte auf dem Anhänger, und für die Sponsoren war ein feiner Apéro vorbereitet. Der Reitverein Müliberg dankt allen Helfern und Sponsoren und freut sich auf das nächste Jahr!

Lisa Kienast, RV Müliberg

muss eigenständig finanziert sein», mahnte alt Gemeindepräsident Toni Bortoluzzi. «Wir sind dran», versprach Gemeindepräsidentin Eveline Fenner. Sie erläuterte auch die Personalzahlen der Stadt (das hatte ein Teilnehmer gefordert) und die Kostenentwicklung. Ihr Fazit: «Der finanzielle Aufwand ist nur eine Seite, die andere Seite sind Leistungen, gesetzliche Aufgaben und Erträge für Dienstleistungen.»

Teurere Schulhaussanierung

Die Gesamtsanierung des Schulhauses Butzen von Sommer 2020 bis Herbst 2022 kommt den Steuerzahler 857000 Franken (plus 5,72 Prozent) teurer als prognostiziert, Stadträtin Eliane Studer Kilchenmann erläuterte warum: «Der grösste Teil der Bauarbeiten fand während der Covid-19-Pandemie statt. Dies führte zu Verzögerungen aufgrund von Lieferengpässen und auf finanzieller Seite zu sprunghaft angestiegenen Materialpreisen wie zum Beispiel bei Stahl.» Die Kreditabrechnung für die Schulhaussanierung weist Gesamtkosten von 15.9 Millionen Franken aus. Das Stimmvolk genehmigte die Abrechnung. Schliesslich wurden noch Felix Fürer (nach vier Jahren im Amt), Markus Gasser (nach 12 Jahren), Markus Meier (ebenfalls nach 12 Jahren) und Eliane Studer Kilchenmann (nach 8 Jahren) verabschiedet.

Kostüm- und Gesamtsieger Patrouille 9 «Apfelverkauf». (Bild zvg)

Auszug aus der Rangliste: Kategorie offen

Rang 1 Startnummer 9 Livia Huber und Anja Samer

Rang 2 Startnummer 38 Sandra Hugentobler und Tina Hugentobler

Rang 3 Startnummer 53 Miriam Schöndorf-Winter und Rebecca Fries

Die vollständige Rangliste kann im Internet unter www.rvmueliberg.ch abgerufen werden

Der neue Präsident der Sekundarschulpflege Affoltern/Aeugst, Christoph Waldmeier (links), verabschiedete die Vizepräsidentin Melanie Wälter und den Präsidenten Urs Bregenzer. (Bilder Florian Hofer)
Die am Sonntag in ihrem Amt bestätigte Stadtpräsidentin Eveline Fenner (Mitte) verabschiedete vier Stadträte (von links): Felix Fürer, Markus Gasser, Eliane Studer Kilchenmann und Markus Meier.

Protokoll der Wahl vom 14. Juni 2026

Protokoll der Erneuerungswahl der Mitglieder der Rechnungsprüfungskommission vom Sonntag, 14. Juni 2026 – 2. Wahlgang

Erneuerungswahl der Mitglieder der Rechnungsprüfungskommission für die Amtsperiode 2026 – 2030 – 2. Wahlgang

AnzahlzuvergebendeMandate

Rechtsmittelbelehrung:

GegendasjeweiligeWahlergebniskann,vonderVeröffentlichungangerechnet,beimBezirksratAffoltern,ImGrund 15,8910AffolternamAlbis

–wegenVerletzungvonVorschriftenüberdiepolitischenRechteundihreAusübunginnert5TagenschriftlichRekurs inStimmrechtssachen

DieindreifacherAusfertigungeinzureichendeRekursschriftmusseinenAntragunddessenBegründungenthalten. DerangefochteneBeschlussist,soweitmöglich,beizulegen.

14.Juni2026

WahlbüroMettmenstetten

Wettswil

am Albis

2. Wahlgang der Erneuerungswahl eines Mitgliedes der Evang.-ref. Kirchenpflege Stallikon-Wettswil am Albis

AnzahlzuvergebendeMandate

Protokoll der Erneuerungswahl eines Mitglieds der Sekundarschulpflege vom Sonntag, 14. Juni 2026 – 2. Wahlgang

Protokoll des Wahlbüros der Wahl vom 14. Juni 2026

Erneuerungswahl 1 Mitglieds der Sekundarschulpflege für die Amtsperiode 2026 – 2030 - 2. Wahlgang

AnzahlzuvergebendeMandate

Stimmberechtigte

eingegangeneStimmrechtsausweise

eingegangeneWahlzettel

abzüglich:–leereWahlzettel 162 –ungültigeWahlzettel

gültigeWahlzettel

AnzahlgültigeWahlzettelXAnzahlzu

vergebenderMandate

Stimmen haben erhalten 2TrachselNadia,parteilos

1BetschartCornelia,parteilos

Vereinzelte

+ungültigeStimmen

Rechtsmittelbelehrung: GegendasWahlergebniskann,vonderVeröffentlichungangerechnet,beimBezirksratAffoltern,ImGrund15,8910 AffolternamAlbis wegenVerletzungvonVorschriftenüberdiepolitischenRechteundihreAusübunginnert5TagenschriftlichRekurs inStimmrechtssachenerhobenwerden.

DieindreifacherAusfertigungeinzureichendeRekursschriftmusseinenAntragunddessenBegründungenthalten. DerangefochteneBeschlussist,soweitmöglich,beizulegen.

14.Juni2026

WahlbüroMettmenstetten

AnzahlgültigeWahlzettelxAnzahlzu

vergebenderMandate massgebendeStimmen

esgiltdasrelativeMehr

Gewählt

SchäppiEvelyne,parteilos(bisher)

Rechtsmittelbelehrung:

GegendieseWahlkannwegenVerletzungvonVorschriftenüberdiepolitischenRechteinnert5Tagen,vonder Veröffentlichungangerechnet,schriftlichRekursinStimmrechtssachenbeiderBezirkskirchenpflegeAffolternam Albis,Püntenstrasse16,8932Mettmenstetten,erhobenwerden(§19Abs.1lit.ci.V.m.§19bAbs.2lit.csowie§21a und§22Abs.1VRG).

DieRekursschriftmusseinenAntragunddessenBegründungenthalten.DerangefochteneBeschlussist,soweit möglich,beizulegen.

WettswilamAlbis,19.Juni2026

Evang.-ref.KirchenpflegeStallikon-Wettswil

LiebePatientinnen undPatienten

Wirfreuenuns,Ihnen mitzuteilen, dass

Frau Dr.med.(HU)Lilla Dora ab Anfang Juli 2026ihreTätigkeit alsHausärztinbei uns aufnehmenwird.

Frau Dr.med.(HU)Lilla Dora hatIhr Medizinstudium an derSemmelweisUniversität Budapestabsolviertund ärztlicheWeiterbildungenan verschiedenenrenommierten Schweizer Institutionenabgeschlossen, darunterdas Universitätsspital Zürich,die Klinik Hirslanden Zürich,die Rehaklinik Bellikon sowiedas Spital Affoltern. Durch Ihre Tätigkeitinder AllgemeinenInneren

Medizin, Neurologie, Akutgeriatrieund HausarztmedizinkonnteSie einbreites medizinisches Fachwissen erwerben. Im MittelpunktIhrer Arbeit stehen eine ganzheitlicheBetreuung,einevertrauensvolleArzt-Patienten-Beziehungsowie die langfristige Begleitung IhrerPatientinnen und Patienteninallen Gesundheitsfragen.

Wirfreuenuns aufdie Zusammenarbeit und heissenFrauDr. med. LillaDoraherzlich Willkommen.

Sprechstundentermine könnenab sofort vereinbart werden.

Bahnhofstrasse 2, 8932 Mettmenstetten Tel. 044767 15 50 zentrumspraxis-mettmenstetten@hin.ch www.zentrumspraxis-mettmenstetten.ch

Überschüsse in Rechnung und Ehrungen

Wettswil: Sowohl die politische als auch die Schulgemeinde hat im Jahr 2025 besser gewirtschaftet als budgetiert

Marcus Weiss

Gerade einmal 53 Stimmberechtigte (dies entspricht 1,4 Prozent der Stimmbevölkerung) waren im Aegertensaal anwesend, als am Montag dieser Woche die Wettswiler Gemeindeversammlung über die Bühne ging. Zum mässigen Interesse haben sicher nicht nur das schöne Wetter und die laufende FussballWeltmeisterschaft beigetragen, sondern auch das jeweils einzige Traktandum, das bei der politischen Gemeinde wie auch bei der Schulgemeinde zur Abstimmung stand. Die Zahlen in den zu bewilligenden Jahresrechnungen waren dabei so positiv, dass sie quasi mit der Sonne um die Wette strahlten. Gemeindepräsidentin Katrin Röthlisberger begrüsste die Anwesenden und nutzte die Gelegenheit, dem Saal auch noch den neu gewählten Gemeinderat Roman Ackermann vorzustellen, der am 1. Juli sein Amt antreten wird. «Das nächste Mal darf er dann hier oben auf der Bühne Platz nehmen», meinte Röthlisberger scherzhaft.

Es folgten die Ausführungen von Finanzvorständin Sarah Willimann zur Jahresrechnung 2025, die der Gemeinderat in seiner Sitzung vom 30. März zuhanden der Gemeindeversammlung verabschiedet hatte. Die Erfolgsrechnung der politischen Gemeinde zeigt einen Ertragsüberschuss von 2.281 Millionen Franken gegenüber einem budgetierten Aufwandüberschuss von 1.127 Millionen, was einer Abweichung von 3.408 Millionen Franken entspricht. «Was hat nun also zu diesem besseren Ergebnis geführt?», fragte Gemeinderätin Willimann rhetorisch, um dann darzulegen, dass im Jahr 2025 die schwer prognostizierbaren Grundstücksgewinnsteuern den Ausschlag zu

Finanzvorständin Sarah Willimann, Gemeindepräsidentin Katrin Röthlisberger, der abtretende Primarschulpräsident Roger Schmutz und Franziska Bieri (Finanzvorständin der Schule) sprachen an der Gemeindeversammlung zu den Stimmberechtigten. (Bilder Marcus Weiss)

dem weit über den Erwartungen liegenden Resultat gegeben hätten. Im Jahr zuvor hatte es ebenfalls einen Überschuss gegeben, damals waren aber die höher als budgetiert ausgefallenen Einnahmen bei den Gemeindesteuern dafür verantwortlich. Die Finanzvorständin ging auch auf einzelne Posten der Erfolgsrechnung ein. «Die Kesb hat erstaunlicherweise besser abgeschnitten, als wir es budgetiert hatten», stellte sie fest. Dies könne jedoch nicht als Signal einer Entspannung in diesem Bereich verstanden werden, man habe es mit mehr schweren Fällen zu tun, und auch die Fallzahlen insgesamt gingen nach oben. Angesichts der komplexer wer-

Ladies Night in der Bibliothek

Wettswil: Notte Italiana

Es kam Ferienstimmung

Bereits zum neunten Mal fand die Ladies Night in der Bibliothek Wettswil statt. Die 60 Plätze waren rasch ausgebucht. Das Motto an diesem Juniabend lautete: Notte Italiana. Schon beim Eintreten kam Ferienstimmung auf. Die Bibliothek verwandelte sich in eine italienische Piazza, geschmückt mit Zitronen, Tomaten, Pasta, Olivenbäumen und ganz viel Italianità. Im Hintergrund erklangen bekannte italienische Klassiker und Sommerhits, die zum Mitsummen einluden. Besonderen Anklang fand der alkoholfreie Limoncello Spritz. Als Überraschungsgast durfte Denise Hegglin aus Wettswil begrüsst werden. Zum Jodel-

lied «Blueme» von Polo Hofer und gekleidet in der Säuliämtler Festtagstracht, erzählte sie in einem kurzen Gespräch, wie sie über einen Einsteigerkurs zum Jodeln fand und seither nicht mehr davon losgekommen ist. Am 8. August tritt Denise Hegglin mit ihrem Jodlerclub Affoltern a. A. am StreetfoodFestival in Wettswil auf. Für einen Hauch von Wellness sorgten das Team von Salon LUMA und Pia von Kérastase. Bei einer persönlichen Kopfhautanalyse konnten sich die Gäste beraten lassen und neue Pflegetipps mit nach Hause nehmen. Das liebevoll präsentierte italienische Buffet war ein echter Blickfang. Für den süssen Abschluss sorgten feine Gelati, die das italienische Ambiente passend ergänzten und bei den Gästen grossen Anklang fanden.

Die Ladies Night hat einmal mehr gezeigt, wie vielfältig eine Bibliothek sein kann. Ein gelungener Abend mit italienischem Flair, guten Gesprächen und vielen zufriedenen Gästen. Am Freitag, 6. November 2026, findet die nächste Ladies Night statt. Da die Plätze jeweils rasch vergeben sind, lohnt es sich, die Tickets frühzeitig zu sichern.

Karin Auf der Maur

denden Situation könne man von Glück sprechen, dass 2025 nun als «günstiges» Jahr in die Erfolgsrechnung eingegangen ist. Bei der Vorstellung der Bilanz/ Jahresrechnung erwähnte Sarah Willimann, dass die Rückzahlung von Schulden durch die Primarschule in den Zahlen enthalten sei.

Fast eine Million wurde von der Schule zurückbezahlt

Bei der Gemeindeversammlung der Primarschule Wettswil zeigte sich ein ähnliches Bild wie an jener der politischen Gemeinde. «Auch unsere Rechnung schliesst deutlich besser als budgetiert», schickte der abtretende Schulpräsident Roger Schmutz voraus, und Finanzvorständin Franziska Bieri erläuterte einige Details zu den ausgewiesenen Zahlen. Sie begann ihre Ausführungen humorvoll mit einer kleinen Anekdote, die treffend auf den Punkt bringt, wie sich die finanzielle Situation der Primarschulgemeinde darstellt. «Jemand von der Revisionsgesellschaft hat unlängst die Bemerkung gemacht, dass unsere diesjährige Jahresrechnung ein langweiliger Fall wäre», erklärte sie. «Im ersten Moment fand ich diese Aussage fast ein wenig beleidigend, doch dann wurde mir bewusst, dass es ja beispielsweise kein gutes Zeichen ist, wenn man von seinem Arzt erfährt, dass man für ihn als Patient beziehungsweise Patientin ein interessanter Fall ist.» Bezüglich der Erfolgsrechnung wies Franziska Bieri darauf hin, dass es – abgesehen von den Mehreinnahmen im Steuerbereich und dem Mehraufwand beim Ressourcenausgleich – zu keinen weiteren signifikan-

Noch nicht alle Infrastrukturvorhaben sind vollständig umgesetzt Die Gemeinde konnte nicht alle geplanten Investitionen umsetzen, weshalb die Ausgaben in der Investitionsrechnung tiefer ausgefallen sind als budgetiert. Dies habe unter anderem damit zu tun, dass Vorhaben wie zum Beispiel der neue Streethockeyplatz sowie die Umrüstung der Beleuchtung im öffentlichen Raum auf LED-Technik noch nicht vollständig umgesetzt worden seien. Der Lift im Türmlihaus und die neue Weihnachtsbeleuchtung seien günstiger ausgefallen als erwartet. Die finanzpolitischen Ziele, die sich Wettswil für die Jahresrechnung 2025 gesetzt hatte, sind beim Gesamtsteuerfuss, der im besten Fünftel des Kantons liegen sollte, und beim Selbstfinanzierungsanteil erreicht worden. Einzig beim Nettovermögen je Einwohner, das man sich innerhalb der Bandbreite von 0 bis 2000 Franken gewünscht hatte, wurde das gesetzte Ziel mit einer Ist-Situation von 5280 Franken verfehlt. Auf die Frage eines Anwesenden, wie denn das im Bereich Kultur/ Sport ausgewiesene Budget verteilt werde, erklärte Sarah Willimann, dass die Gemeinde rund 250000 Franken für den Sportplatz Moos ausgebe – inklusive Abschreibungen. Ebenso sind in dieser Position die Kosten für die Bibliothek (diese gehört zu 50% der Gemeinde und zu 50% der Primarschule) und auch die Unterstützung der Vereine enthalten. Im Falle des Sportplatzes Moos beteiligten sich auch Bonstetten und Stallikon anteilmässig an der Finanzierung. Des Weiteren wurde die Forderung in den Raum gestellt, dass man dem 40er-Fest eine Defizitgarantie geben solle. Momentan betrage der Gemeindebeitrag für das Fest 5000 Franken. Bereits nach einer guten halben Stunde konnte im Saal über die Jahresrechnung der politischen Gemeinde abgestimmt werden, die Vorlage wurde von den anwesenden Stimmberechtigten einstimmig gutgeheissen.

Biketour via Rotsee nach Rathausen

Die Radsenioren Hausen schwangen sich am 11. Juni gut geschützt mit warmer Kleidung auf ihre Räder, genauso wie einen Monat zuvor. Damals waren die Eisheiligen der Grund für wollene, lange Unterhosen, mehrere Kleidungsschichten und Windjacken. Diesmal waren es die Nachzügler der Eisheiligen. Leiter Walter Vollenweider führte. Auf matschigen Wald- und Wiesenwegen ging es flott durch Pfützen und Schlaglöcher. Meistens fuhr man direkt ins dreckige Nass, weil die Vorausfahrenden die Sicht nahmen. Den Kaffeehalt in Schochenmühle benutzten eine Frau und ein Mann dazu, ihre Bikes vom Schmutz zu befreien. Dazu behändigten sie sich eines Gartenschlauches. So weit, so gut! Die Frau murmelte, dass man sehen könne, wenn ein Mann geputzt habe. Warum? Helm, Sonnenbrille und Handschuhe waren auch gleich gewaschen. Mit tropfendem Helm fuhren die zwei weiter.

Der Rotsee ist ein Göttersee der Ruderer. Die Wettkämpfe auf dem Rotsee sind beliebt und international weit bekannt. Das Naturbecken ist 2,5 km lang und windstill. Wenn ein Boot nicht rechtzeitig gegengesteuert wird, landet es im Schilf des Rotsees.

Da irgendwo im Schilf war auch die Stadt Luzern, man sah sie nur nicht.

Der langjährige RPK-Präsident Christian Gräub wurde von Gemeindepräsidentin Katrin Röthlisberger verabschiedet.

ten Abweichungen in Bezug auf das Budget kam. Bei der Bilanz sei die Tatsache hervorzuheben, dass fast eine Million Franken an die politische Gemeinde zurückbezahlt werden konnte. Es handle sich hier um Verpflichtungen, die auf den Schulhausbau Aegerten im Jahr 2017 zurückgingen. Eine Diskussion zur Jahresrechnung wurde von den Stimmberechtigten nicht verlangt, und bei der Abstimmung resultierte ein eindeutiges Mehr für die Vorlage.

Emotionale Verabschiedungen von Amtsträgern

Diese frühsommerliche Gemeindeversammlung wurde auch von der emotional anrührenden Verabschiedung von zwei langjährigen Amtsträgern geprägt. Zum einen betraf dies den Präsidenten der Rechnungsprüfungskommission (RPK), Christian Gräub. Er war im Jahr 2010 in dieses anspruchsvolle Amt gewählt worden. Gemeindepräsidentin Katrin Röthlisberger dankte ihm für den langjährigen Einsatz und betonte, dass allen im Gemeinderat bewusst sei, was ein solches Amt bedeute und was er in all den Jahren geleistet habe. Ebenfalls verabschiedet wurde Schulpräsident Roger Schmutz, er hatte 16 Jahre im Dienst der Schulpflege gestanden. «Es ging dir nicht darum, die Schule einfach nur strategisch zu führen, du wolltest sie zum Wohle der Schülerschaft gestalten», meinte Schulpfleger Matthias Gretler in seiner Verabschiedungsrede. Roger Schmutz habe sein Amt mit überaus viel Herzblut ausgeführt und ein riesiges Engagement an den Tag gelegt. Man werde ihn in Zukunft im Gremium schmerzlich vermissen.

am 11. Juni über 77

Man erkannte von Weitem das Château Gütsch und so auch den Hintereingang nach Luzern. Dieser wird von Schiene und Autobahn gleichermassen benützt. Bei guter Sicht taucht ein riesiges, dunkles Gebäude auf. Bei längerem Hingucken sah man einen gelben Vogel auf dem Dach des Spitals sitzen. Was macht der da oben?

Im Kloster Rathausen ist guter Rat zum gut Essen nicht teuer. Veloabstellplätze sind in Hülle und Fülle vorhanden. Schöne historische Bauten erfreuten die Betrachter. Und weiter gings. Plötzlich taucht ein Zug aus dem Wald

heraus auf und fuhr gemächlich neben den Radweg einher. Das überraschte die Biker auf dem falschen Fusse. Sie sahen in Körbligen, dass da Backsteine in der Ziegelei produziert werden. In Oberrüti wurde der Velotatzelwurm von einer Limousin-Herde empfangen und neugierig beäugt. Kühe, Rinder und Gusteli wunderten sich, woher diese Drahtesel kamen? Weiter gings über die Holzbrücke in Sins und nun endet der Bericht. Es gäbe noch viel zu schreiben von dieser Fahrt über 77 Kilometer. Bruno Vogel, Kappel

auf. (Bild zvg)
Die Radsenioren Hausen fuhren
Kilometer. (Bild zvg)
Der Andrang der Stimmberechtigten hielt sich an dieser GV in Grenzen.

Gesellige Überlebenskünstler

Streifzüge durch die Natur (42): In Bonstetten gibt es noch eine grosse Kolonie von Mehlschwalben

Stefan Bachmann

Klein, aber oho: Was die Mehlschwalben im Lauf des Jahres leisten, ist eindrücklich. Jetzt zur Brutzeit müssen sie ihre Jungen mit Hunderttausenden Insekten füttern.

Rufe der Mehlschwalbe

«Trrrt, trrrt» – die Luft beim Spar in Bonstetten ist von den Rufen der Mehlschwalbe erfüllt. Ich schaue nach oben und erfreue mich am Schauspiel: Gewandt flitzen die kleinen Vögel um die Häuser und verkünden mit ihrem Gezwitscher den Sommer. Immer wieder steuern sie gewisse Fassaden an. Jetzt sehe ich auch ihre Nester, in denen wohl bereits ihre Jungen hungrig warten. Hier befindet sich eine der wenigen grös-

«Insgesamt brüten im Säuliamt rund 300 Mehlschwalben, wobei die Zahlen an mehreren Standorten rückläufig sind.»

seren Kolonien der Schwalben, die es im Säuliamt noch gibt: Knapp 20 Brutpaare brüten hier an mehreren Häusern. Insgesamt brüten im Säuliamt rund 300 Mehlschwalben, wobei die Zahlen an mehreren Standorten rückläufig sind. Die Vögel werden jedes Jahr vom Naturund Vogelschutzverein Bezirk Affoltern (NVBA) und vom Verein Naturnetz

So helfen Sie

Mehlschwalben & Co.

Am wichtigsten ist der Einsatz für naturnahe, insektenreiche Lebensräume im Kulturland und Siedlungsraum. Anleitungen finden Sie unter birdlife.ch/rat. Wer in der Nachbarschaft Mehlschwalben hat, kann zudem am eigenen Haus Nisthilfen aufhängen. Auf keinen Fall sollten bestehende Nester heruntergeschlagen werden. Kotbretter unter den Nestern verhindern allfälligen Schmutz. Spezielle Brutkästen gibt es auch für Mauersegler. Informieren Sie sich zuerst bei BirdLife Schweiz über die Details: birdlife.ch/ nisthilfen. (red)

Unteramt (VNU) gezählt. Beide Vereine sind Sektionen von BirdLife Schweiz. Wer die Mehlschwalbe am Haus hat, kann sich freuen: Sie gilt als Glücksbringer und soll das Haus vor Blitzschlag schützen. Der kleine Vogel wiegt nur rund 16 bis 21 Gramm und ist kleiner als die Rauchschwalbe, die in Ställen brütet. Man erkennt die Mehlschwalbe am schneeweissen Bauch – daher auch ihr Name. Zudem ist ihr Schwanz kürzer und weniger stark gegabelt. Die Mehrheit der Mehlschwalben kehrt ab Mitte April zu uns zurück –nach einer langen Reise von über 6000 Kilometern. Die Vögel haben südlich der Sahelzone bis nach Südafrika in Savannen und Feuchtgebieten überwintert. Auf den Zentimeter genau fanden sie sodann den Weg zurück in ihre Säuliämtler Kolonie – ohne Karte und ohne GPS, eine Meisterleistung.

Künstliche Nisthilfen helfen

Gleich nach der Verpaarung beginnen sie als geschickte Maurer mit dem Nestbau. Dazu tragen sie mehrere hundert Lehmklümpchen herbei und konstruieren unter einem Dachvorsprung eine Halbkugel mit Einflugloch. Leider ist das nicht mehr so einfach wie früher: Zum einen finden sie vielerorts keinen Lehm mehr, weil viele Wege asphaltiert sind. Zum anderen haben viele moderne Wände zu glatte Fassaden, sodass die Nester abfallen. Aus diesem Grund stellen ihnen Vogelfreunde künstliche Nisthilfen zur Verfügung.

Mehlschwalben sind auch nach dem Nestbau überaus fleissig: Viele von ihnen machen zwei Bruten pro Jahr. Die ersten Eier legen sie etwa Mitte Mai, die zweiten im Juli. Sind die Jungen geschlüpft, haben es die Eltern besonders streng: Jedes Paar muss nun rund 150000 (!) Insekten fangen, um die Jungen zu füttern. Diese bekommen die Nahrung in Form von ausgewürgten Futterballen, die bis zu 380 Insekten enthalten. Zum Glück helfen manchmal verwandte Vögel mit und bringen ebenfalls Nahrung herbei.

Mehlschwalben haben auch Liebhaber

Die verpaarten Schwalben sind sich übrigens nur meistens treu. Laut einer Untersuchung stammen 15 Prozent der Jungvögel von einem heimlichen Liebhaber, nicht vom fütternden Papa. Die Nestlinge fliegen nach 22 Tagen das erste Mal aus und erkunden die Welt. Danach entfernen sie sich tagsüber immer

Mehrschwalbe beim Füttern.

mehr vom Nest; abends kehren sie jedoch noch eine Zeit lang zum Nest zurück und schlafen in diesem.

Die Mehlschwalben jagen im Flug, gerne auch über Gewässern. Bei Wind

«Von 100 erwachsenen Mehlschwalben kommen im nächsten Jahr nur 40 bis 50 zurück.»

und Regen finden sie keine Beute, daher sind sie empfindlich gegenüber langen Schlechtwetterperioden. «Fliegen die Schwalben tief, gibt es schlechtes Wetter», sagt man. Das stimmt tatsächlich. Denn vor einer Regenfront beginnt in der Höhe ein starker Wind zu wehen, den man am Boden nicht bemerkt. Die Vögel jagen dann so gut es geht in Bodennähe.

Bleibt es mal länger kühl und regnerisch, kennen die Jungvögel immerhin einen Trick, um bis zu fünf Tage ohne Futter auszukommen: Sie können

dann in eine Kältestarre fallen. Dabei senken sie ihre Körpertemperatur massiv und kuscheln sich nah zusammen. Auch nach der Brutzeit sind die Mehlschwalben gesellig. Sie ziehen gemeinsam nach Süden und nutzen geschickt gute Winde aus. Dabei müssen sie stets gut aufpassen, denn es warten viele Gefahren auf sie: Greifvögel machen Jagd auf sie, und in manchen Ländern drohen sie noch immer, in Netzen zu enden. Von 100 erwachsenen Mehlschwalben kommen im nächsten Jahr nur 40 bis 50 zurück. Dank vieler Jungen können sie diese Verluste jedoch wieder ausgleichen.

Probleme in den Brutgebieten Zumindest in der Theorie – denn die grössten Probleme warten nicht in Afrika auf die kleinen Vögel, sondern in den europäischen Brutgebieten. Aufgrund der Zerstörung der Lebensräume und der Agrarpolitik hat die Menge an Fluginsekten überall stark abgenommen. Die Mehlschwalbe leidet besonders stark darunter: Um 40 Prozent sind die Bestände seit den Neunzigerjahren allein

in der Schweiz zurückgegangen. Daher ist die Art nun hierzulande gemäss der Roten Liste «nahezu bedroht», so wie übrigens auch der Mauersegler und die Rauchschwalbe.

Umso schöner, dass im Säuliamt an einigen Orten noch Mehlschwalben um die Häuser schwirren. Und wenn sich ihre Rufe mit jenen von Mauersegler und Rauchschwalbe mischen, ist der Sommer definitiv eingeläutet.

STREIFZÜGE DURCH DIE NATUR

Natur im Knonauer Amt

In dieser Serie schreibt der Biologe Stefan Bachmann über seine Erlebnisse in der Natur im Knonauer Amt. Er zeigt, welche Tiere und Pflanzen es vor unserer Haustür zu entdecken gibt und welche faszinierenden Lebensweisen sie entwickelt haben. Stefan Bachmann ist im Vorstand des Vereins Naturnetz Unteramt VNU (www.naturnetz-unteramt.ch). (red)

Auch im Säuliamt gibt es noch Mehlschwalben, ihr Bestand ist jedoch seit den 90er-Jahren stark zurückgegangen. (Bilder Michael Gerber)

Ein Tag voller Energie und Tradition

Jahresausflug der Jungunternehmer Säuliamt führte ins Grimsel-Kraftwerk

Martin Platter

Der traditionelle Jahresausflug der Jungunternehmer Säuliamt (Jusa) unter der Leitung von Präsident Urs Koffel bot den Teilnehmern am vorletzten Mittwoch trotz wechselhaftem Wetter ein bleibendes Erlebnis. 24 gut gelaunte Jusa-Mitglieder fanden sich bereits frühmorgens um 7 Uhr im Mettmenstetter «Bahnhöfli» ein. Auch wenn sich die Schweizer Bergwelt den restlichen Tag über neblig und regnerisch präsentierte, tat dies der guten Stimmung in der Gruppe keinen Abbruch.

Der erste Höhepunkt führte die Männergruppe tief ins Innere des Berner Oberlandes, ins imposante Grimsel-Wasserkraftwerk. Bei einer ausführlichen Führung erkundeten die Jungunternehmer das unterirdische Tunnellabyrinth. Zwischen tonnenschweren Turbinen, gewaltigen Felskavernen und meterdicken Druckwasserleitungen wurde sichtbar, wie saubere Energie für rund eine Million Haushalte erzeugt wird. Ein faszinierendes Meisterwerk Schweizer Ingenieurskunst, das bereits kurz nach Beginn des 20. Jahrhunderts fast vollständig mit Aggregaten und Komponenten aus heimischer Produktion gebaut wurde. Nach diesem Einblick ging die

Die Jungunternehmer Säuliamt lauschen den Instruktionen beim Eingang des Grimsel-Wasserkraftwerks. (Bild Martin Platter)

Hofbesuch bei zwei Hausemer Landwirten Produktivität, Qualität, Ökologie und Liebe zum Beruf

Am vergangenen Samstag führten die Hausemer Landwirte Patrik Heer, Ebertswil, und Marco Blattmann, Wesenmatt, eine Gruppe Interessierter durch ihre Betriebe. Faszinierend waren Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Höfe, die  beide Milchwirtschaft als ersten Produktionszweig betreiben. Der Hof Heer betreut eine Herde von neunzig Kühen. Gefüttert werden die Tiere mit Heu und Silofutter aus dem eigenen Betrieb. Zugekauft werden lediglich in sehr geringem Masse Abfälle aus der Lebensmittelindustrie.

Bewirtschaftet werden entsprechend Heuwiesen, die Heu und Gras für Siloballen ergeben. Dazu wird Futtergetreide wie Gerste und Mais angebaut. Auf finanziell geförderten Ökowiesen bleiben Gras und Wiesenblumen lange stehen, bevor sie gemäht werden. Das daraus gewonnene Heu hat jedoch wenig Futterwert und wird den nicht gemolkenen Kühen verfüttert. Ein kleiner Hühnerstall mit Auslauf liefert Eier für den Eigenbedarf und Kundschaft aus der Umgebung. Seit einigen Jahren produziert Photovoltaik vom Scheunendach Strom für den Eigenbedarf; neuerdings auch via Batterie. Dank dem neuen batteriebetriebenen Hoflader, der zum Füttern und zum Abladen der schweren Siloballen verwendet wird, konnten Lärm und Abgasemissionen stark reduziert und die Energiekosten gesenkt werden. In seiner Art ähnlich, aber in vielem auch verschieden ist der Biohof der Familie Blattmann in der Wesenmatt nahe Sihlbrugg. Die Kuhherde bewegt sich auch im Laufstall, ist aber nur halb so gross wie in Ebertswil. Die Kühe tragen hier Hörner – seit vielen Jahren ohne ernsthafte Verletzung der Bauern oder Tiere. In diesem Stall gehen acht dafür geeignete Kühe jeweils in den «Käberraum» statt in den Melkstand. Die jun-

Die Hofführungen förderten viele interessante Informationen zutage. (Bild zvg)

gen Tiere stillen Durst und Hunger am Ammenkuh-Euter. Die verkaufte Biomilch erzielt einen deutlich höheren Preis als konventionell erzeugte Milch und wird zum Teil in Walchwil zu Albishornkäse verarbeitet. Die an den Ammen getränkten Mastkälber werden im eigenen Hofladen auf Vorbestellung verkauft. Der Betrieb legt viel Wert auf die regionale Vermarktung aller Produkte. Ein zweites wirtschaftliches Standbein der Familie Blattmann ist die Hühnerzucht. In der Herde leben rund 8 Prozent Hähne, welche dafür sorgen, dass die von den Hühnern gelegten Eier befruchtet sind. Diese werden ausgebrütet und gehen als Eintagsküken weiter auf Biobetriebe, welche diese ausmästen. Zur Energieproduktion betreibt Familie Blattmann neben einer grossen

FDP Obfelden: Nach 26 Jahren neues Präsidium

Thomas Herre folgt auf Mirjam Heinemann als Präsident der FDP Obfelden

An der Generalversammlung vom 15. Juni im Restaurant Weingarten in Affoltern hat die FDP Obfelden Thomas Herre zum neuen Präsidenten gewählt. Er übernimmt das Amt von Mirjam Heinemann, welche die Ortspartei bis anhin geführt hat. Ganze 26 Jahre lang leitete Mirjam Heinemann die Geschicke der FDP Obfelden. Sie baute vielen Menschen eine Brücke in die Politik, betreute Kandidierende, organisierte Wahlkämpfe, suchte den Konsens innerhalb der interparteilichen Konferenz und war Garantin des erfolgreichen Weiterbestands der Ortspartei. An ihrer Seite stand während all dieser Jahre

Thomas Herre übernimmt das Präsidentenamt von Mirjam Heinemann. (Bild zvg)

Fahrt im Reisecar weiter über den wolkenverhangenen Furkapass nach Andermatt. Im Hotel Bergidyll genoss die Gesellschaft ein währschaftes Mittagessen und nutzte die Zeit für den aktiven branchenübergreifenden Austausch bei einem edlen Tropfen.

Auf dem Nachhauseweg wartete im schwyzerischen Lauerz ein weiteres Highlight: der Besuch der traditionsreichen Destillerie Z’Graggen. Der mehrfach als Schweizer Brenner des Jahres ausgezeichnete Familienbetrieb kombiniert modernste Destillationstechnik mit über 75-jähriger Handwerkstradition. Bei einem Firmenrundgang wurden die JusaMitglieder in die Spirituosenherstellung eingeführt – von der Fruchtauswahl über den Gärprozess bis zum fertigen Destillat. Die anschliessende Degustation bot die Gelegenheit, Edelbrände und innovative Spezialitäten aus dem über 65 Sorten umfassenden Sortiment direkt zu verkosten.

Der Tag fand seinen gemütlichen Ausklang beim gemeinsamen Nachtessen zurück im «Bahnhöfli». Turnusgemäss verkündete Urs Koffel zum Abschluss seiner einjährigen Amtszeit seinen Nachfolger: Der Handwerker Dani Huber wird den Jusa als nächster Präsident vorstehen.

Photovoltaikanlage ein Biogas-Kraftwerk. Das Methangas aus der Gülle treibt einen Motor mit Generator an, der zirka 50 kW elektrische Leistung liefert. So werden jeden Tag bis zu 1000 kWh Strom erzeugt (zum Vergleich: Ein Einfamilienhaus benötigt pro Jahr zirka 5000 kWh). Die Abwärme wird im Winter zum Heizen der Gebäude und für Warmwasser, im Sommer zum Trocknen des Heus verwendet. Das Potenzial der Biogas-Energie in der Landwirtschaft wäre immens, ist jedoch noch zu wenig verbreitet.

Die Unterschiede bei der konventionellen und der biologischen Landwirtschaft liegen laut der beiden Bewirtschafter vor allem im Ackerbau. Während beim konventionellen Anbau chemische Hilfsmittel verwendet werden dürfen (z.B. zur Blackenbekämpfung), sind diese beim biologischen Anbau verboten. Beim Biolandbau muss dafür der Boden, zum Beispiel fürs Hacken, öfter befahren werden. Beide Bewirtschafter betonten jedoch, dass den Entscheid zur Bewirtschaftungsform individuell jeder Betrieb selber fällen müsse, da jeder Betrieb eigene Voraussetzungen habe. Das grosse Engagement der jungen Landwirte für ihren Hof, ihre Tiere und die Liebe zu ihrem Beruf hat beeindruckt. In unserer Zeit des Wandels und des Umbruchs gehört dazu eine grosse Bereitschaft, Bewährtes zu pflegen und Neues zu wagen.

Urs Glenck und Ruedi Taverna

Vorstandskollege Thomas Frick, ebenfalls seit 21 Jahren im FDP-Ortsvorstand. Während er sich für eine weitere Amtsdauer zur Verfügung stellte, entschied sich Mirjam Heinemann, einen Schritt zurückzugehen. Der FDP bleibt sie als Vorstandsmitglied und Delegierte erhalten. Dieser Schritt wurde ihr erleichtert, weil sich mit Thomas Herre ein junger, motivierter Nachfolger zur Verfügung stellt. Der 43-jährige Thomas Herre bildete sich nach seiner Maurerlehre fundiert weiter, arbeitet jetzt als Bauführer und besucht die entsprechende Weiterbildung. Er ist Vater eines Sohnes und

wohnt im Obfeldner Ortsteil Wolsen. «Die FDP Obfelden hat als aktive Ortspartei ein grosses Potenzial, das wir nützen wollen», sagt Thomas Herre. «Wir wollen vielen Menschen den Zugang zur Politik ermöglichen.»

Der Vorstand der FDP Obfelden setzt sich neu wie folgt zusammen: Thomas Herre (Präsident), Yves Dietre (Vizepräsident), Mirjam Heinemann, Thomas Frick sowie Peter Wehrli (als Bezirksrat ex officio). Die Rechnungsrevision übernimmt Roland Keller.

FDP Obfelden

NächsteErscheinungdieser Spezialseiteistam14.Juli2026.

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Kaspar Köchli

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Der Singkreis Bezirk Affoltern singt das Oratorium «Elias» von Mendelssohn

Abschiedskonzerte des Dirigenten Brunetto d’Arco

Vom 12. bis 14. Juni brachte der Singkreis Bezirk Affoltern, verstärkt durch die Voci Appassionate, Felix Mendelssohns Oratorium «Elias» zur Aufführung. Die drei Konzerte in Zürich, Merenschwand und Kappel dirigierte Brunetto d’Arco nach 25-jähriger Tätigkeit zu seinem Abschied.

Mendelssohns Oratorium verbindet dramatische Chor- und Orchesterkomposition mit eingängigen Melodien. Die zeitlose Figur des Elias wurde überaus glaubwürdig von Markus Volpert (Bass) interpretiert. Wenn ein Dirigent mit Gestaltungskraft zusammen mit hervorragenden Solisten und Solistinnen dieses über 175 Jahre alte Werk zum Erklingen bringt, dann entsteht eindringliche Musik, die berührt und lange nachklingt.

Ein Chor, der Geschichten erzählt

Die Geschichte von Elias beginnt mit dem hungernden Volk, welches vom Chor «Hilf, Herr! Hilf, Herr! Willst du uns denn gar vertilgen?» verzweifelt und intensiv gesungen wird. Beim berührenden achtstimmigen Chor «Denn er hat seinen Engeln befohlen über dir» kommt die Ausgewogenheit und Kompaktheit des Chorklangs sehr schön zur Geltung. Ein erster Höhepunkt des abtrünnigen Gottesvolks ist der berühmte Ruf nach Baal: «Baal erhöre uns ...» Hier verbinden sich Chorqualität und Interpretation zu einem wunderbaren Ganzen. Überhaupt hat dieser Chor in den letzten 25 Jahren eine beeindruckende Qualität erreicht, die durch die dynamischen Fähigkeiten und die stimmliche Kompaktheit überzeugt.

Grossartige Solistinnen und Solisten Als Hauptfigur ruft Elias den Baal-Anhängern mit höhnischer Stimme «Rufet lauter!» zu. Mit gewaltigem Stimmvolumen bewegt er das Volk zur Umkehr mit seiner Arie «Ist nicht des Herrn Wort wie ein Feuer ...». Mit fast gebrochener Stimme singt der gescheiterte Elias absolut verzweifelt «Es ist genug». Markus Volpert verfügt über die stimmlichen Qualitäten, um die Vielschichtigkeit der

Hauptfigur in all ihren Facetten eindringlich lebendig werden zu lassen. Auf der Flucht trifft Elias auf eine Witwe, gesungen von Gudrun Sidonie Otto (Sopran), die den Tod ihres Kindes beklagt. Der Schmerz der Mutter, die ihr Kind verliert, weicht der Freude über die Auferstehung des Kindes. Stimmlich

Das Säuliamt bleibt eine Boomregion

Wachstum dank attraktiver Lage zwischen zwei Wirtschaftszentren

Werner Schneiter

Das Säuliamt wächst weiter und belegt seit den letzten 15 Jahren nach den Bezirken Bülach und Dielsdorf Platz drei. Die Eigenheimpreise legen zwar weiter zu, aber die Finanzierungskosten blieben attraktiv.

Jörn Schellenberg, Teamleiter GISAnalysen bei der ZKB, referierte beim Arbeitgeberverband des Bezirks im «Central» in Affoltern über die Entwicklung der Immobiliensituation im Kanton und im Bezirk Affoltern. Wichtigster Indikator ist die Preisentwicklung, die ungebrochen nach oben zeigt – und in gewissen Regionen in astronomische Höhen schnellt, etwa in Gstaad, Verbier, St. Moritz oder Davos. «Seit 2017 kocht das auf», so der Experte. Im Kanton Zürich ist es das Band Zürich Richtung Luzern und die Zürichsee-Region. Dazu zählt auch das Säuliamt, wo in Wettswil 13300 Franken und in Hedingen 12000 Franken pro Quadratmeter für Stockwerkeigentum gelten, in der Stadt und in vielen Seegemeinden – vor allem an der «Pfnüselküste» – deutlich über 20000 Franken.

Eigenheimbesitz lohnt sich wieder, aber...

Im Vergleich zur Miete lohne sich Eigenheimbesitz dank attraktiver Finanzierungskosten (Hypothekarzins-Entwicklung) wieder, so Schellenberg unter dem Hinweis auf die Wohnkostendifferenz zwischen Miete und Eigentum. Zwischen 1981 und 2010 bewegte sich das Säuliamt über dem kantonalen Durchschnitt und hat in den letzten zehn Jahren 17 Prozent an Einwohnerinnen und Einwohnern zugelegt. Es ist also weiterhin eine Boomregion auf der Sonnenseite des Albis, die kantonsweit den dritten Platz belegt und attraktiv zwischen den Wirtschaftszentren Zürich und Zug liegt. Die Attraktivität ergebe sich auch durch gute ÖV-Anbindungen

ZKB-Immobilienexperte Jörn Schellenberg (links), im «Central» willkommen geheissen von Thomas Naef, Präsident des Arbeitgeberverbandes. (Bild -ter.)

und die schnelle Erreichbarkeit der Zentren. Im Säuliamt wachsen insbesondere die grösseren Gemeinden – auch der Bezirkshauptort, wo mit dem Bau des «Brauiparks» allein 113 Miet- und 43 Stockwerkeigentumswohnungen entstehen. Grössere Projekte gibt es auch in Mettmenstetten, Hedingen und Obfelden. Eine grosse Steigerung bei der Nachfrage nach Wohneigentum sei während der Pandemie entstanden. Mit Blick auf die Kosten werde der «Traum Einfamilienhaus» aber immer mehr zur Rarität, besonders in der Stadt Zürich und in deren Agglomeration. Viele Einfamilienhäuser seien in die Jahre gekommen und mit ihnen ihre Bewohnerinnen und Bewohner. Das führe zu mehr Abbruch statt Neubau. EFHVerkäufer profitierten von enormer Wertsteigerung, in erster Linie beim Landwert. Wird die Liegenschaft an einen Investor veräussert, so erstelle dieser an gleicher Stelle oft ein Mehrfamilienhaus. Im Säuliamt werde jedoch mehr gebaut als abgerissen, hier werde man noch fündig, sagt Schellenberg.

Mit dem Wegfall des Eigenmietwerts (Abstimmung im September 2025) können Hypothekarzinsen und Sanierungskosten ab 1. Januar 2029 in der Steuererklärung nicht mehr abgezogen werden. «Davon profitiert ein Grossteil. Wer sanieren will, soll das noch bis Ende 2028 tun», so Jörn Schnellenberg. Durch die Neuregelung werden in nächster Zeit

Handwerker gefragt sein. «Preisunterschiede zwischen neuen bzw. sanierten Immobilien und alten Objekten werden steigen. Der Wert eines Neubaus legt später zu», sagt der Experte.

Leerwohnungsziffer bleibt sehr tief Kantonsweit beträgt die Leerwohnungsziffer 0,5 Prozent, im Bezirk Affoltern auch unter 1 Prozent. Im Kanton steht gerade mal jede 200. Wohnung leer. Das hat zur Folge, dass immer weniger umgezogen wird, vor allem Junge wechseln nicht mehr so häufig die Wohnung. «Auch wenn wir die Bautätigkeit ankurbeln, bleibt das Wohnungsangebot knapp», sagt Schellenberg. Laut Prognosen entstehen im Kanton Zürich 2026 8400 neue Wohnungen, im kommenden Jahr 9000, dies bei einer Nettozuwanderung (Schweiz) von 65000 bzw. 70000 Personen (ohne Statuswechsel von S). Schellenberg spricht von heterogenem Wachstum beim Wohnungsbestand. Die Bautätigkeit zieht bei leichtem Rückgang der Zuwanderung wieder leicht an. Der Experte prognostiziert ein Mietwachstum von 2,5 und ein Eigenheimwachstum von 3,5 Prozent im Kanton Zürich. Der Referenzzinssatz bleibt in der Schweiz 2026 und 2027 bei 1,25 Prozent. Die Angebotsmieten steigen nicht mehr so stark. Infos

überzeugt die Sopranistin mit wunderbar farbigen Nuancen – vom fast gehauchten letzten Atemzug bis zur strahlend gesungenen Freude über die Auferstehung.

Die Königin, Elias’ Gegenspielerin, wird von Katrin Auzinger (Alt) gesungen. Sie beeindruckt durch ihren warmen Ton und einen in allen Lagen ausgewogenen Klang. Die Frauenstimmen werden durch die Mezzosopranistin Iona Haueter ergänzt, die das wohl berührendste Terzett überhaupt, «Hebe deine Augen auf», mit Alt und Sopran in grösster Intensität erklingen lässt. Die hervorragenden Stimmen werden durch den Tenor Michael Nowak als Erzählund Vermittlungsfigur Obadjah komplettiert. Er begeistert mit seiner nuancenreichen, geschmeidigen Stimme und einer äusserst feinen Phrasierung.

Auch Jan Sosinski, langjähriger Konzertmeister der ausdrucksstark musizierenden Camerata Fanny Mendelssohn, verabschiedet sich mit seinem Orchester.

Die eindrückliche Darbietung gipfelt im mitreissenden Schlusschor «Alsdann wird euer Licht hervorbrechen wie die Morgenröte». Das Publikum der drei sehr gut besuchten Konzerte war sichtlich berührt und würdigte die Leistungen aller Beteiligten mit stehenden Ovationen. Zuhörende und Aufführende freuten sich, Teil dieses grossartigen Musikerlebnisses gewesen zu sein. Martin Klee, Affoltern

Stalliker Petition mit 128 Unterschriften

Widerstand gegen geplanten Schulraum

Daniel Vaia

In Stallikon haben die Urheber einer Petition gegen die geplante SchulraumErweiterung 128 Unterschriften gesammelt. Das teilte Ruedi Fischer im Namen des Petitionskomitees am Mittwoch der Gemeindekanzlei mit. Mit der Petition werden Gemeinderat und Schulpflege gebeten, «die geplante Abstimmung vom Herbst zu verschieben und Offerten für den Bau von Schulraum/Mehrzweckhalle in hochwertiger Modulbauweise einzuholen». Diese seien den Stimmberechtigten als Alternative zum aktuellen Projekt vorzulegen, so der Petitionstext. Gleichzeitig werden Gemeinderat und Schulpflege aufgefordert, mitzuteilen, in welcher Form das Anliegen in die geplante Abstimmung einfliessen wird.

Die Petitionäre stören sich vor allem an den Kosten des Projekts, welche sich gemäss früheren, groben Schätzungen auf bis zu 23 Millionen Franken belaufen könnten (siehe auch Anzeiger vom 22. Mai 2026). Es umfasst ein Schulhaus mit vier Klassenzimmern und Nebenräumen, eine Sport- und Mehrzweckhalle sowie eine Freizeit- und Sportanlage (Generationenplatz). Wie hoch die Kosten des Projekts tatsächlich sind, werden die Stallikerinnen und Stalliker in den nächsten Wochen erfahren. Dann wird der Gemeinderat die detaillierte Abstimmungsvorlage für das Projekt veröffentlichen. Über den Baukredit wird die Stimmbevölkerung am 27. September an der Urne entscheiden. Zuvor wird am 26. August eine Informationsveranstaltung durchgeführt werden. Rein rechtlich kann sich der Gemeinderat sechs Monate Zeit lassen, um den Petitionären zu antworten. Er ist grundsätzlich nicht verpflichtet, das Anliegen der Bittschrift zu erfüllen. Laut dem Stalliker Gemeindeschreiber Rober-

to Brunelli werde der Gemeinderat auf jeden Fall «zeitnah» reagieren. Wie und in welcher Form, sei noch offen.

Ziel von 200 Unterschriften

Die Unterschriftensammlung erfolgte in den letzten zwei Monaten auf der Internetseite civic.ch. Auf der Seite hatten sich die Initianten das Ziel von 200 Unterschriften gesetzt. Zur Zahl der schliesslich registrierten 128 Unterstützer schreibt Fischer, dass man «mit einer Flyer-Verteilung in der Gemeinde voraussichtlich noch mehr Unterstützung» für das Anliegen erreicht hätte. Darauf habe man aber verzichtet. Die Unterschriften wurden und werden nicht auf ihre Gültigkeit hin überprüft. Unterstützer hatten lediglich Anrede, Namen, E-Mail-Adresse und eine Postleitzahl anzugeben. Ob sich unter ihnen auch Minderjährige, Ausländer und Auswärtige befinden, die in Stallikon nicht stimmberechtigt sind, ist nicht bekannt. Laut Fischer sind dem Petitionskomitee die entsprechenden Daten derzeit nicht bekannt, man werde sie in den nächsten Tagen von den Betreibern der Internetseite anfordern.

Bauprofilstangen vor der Schulanlage Pünten in Stallikon zeigen die Dimensionen des geplanten Schulhauses und der Sport-/Mehrzweckhalle. (Bild Daniel Vaia)

Der Singkreis Bezirk Affoltern erreichte in den letzten 25 Jahren beeindruckende Qualität, dies auch dank seinem Dirigenten Brunetto d’Arco. (Bild zvg)

Einig, aber nicht einheitlich

Die SP Bezirk Affoltern hat die Kandidierenden für die Kantonsratswahlen 2027 nominiert

Noch scheint der Wahltag in weiter Ferne, doch die SP Bezirk Affoltern rüstet sich bereits jetzt für die Kantonsratswahlen im April 2027. Sie tritt mit einer Liste an, welche die gesellschaftliche Vielfalt spiegelt. Die bevorstehende Wahl bringt engagierte Frauen und Männer in unterschiedlichen Lebensphasen und mit vielfältigen politischen Interessen aus mehreren Gemeinden unseres Bezirks zusammen. Einig sind sich die sieben Kandidierenden bei zentralen Grundwerten, welche die sozial-

FORUM

demokratische Bewegung verkörpert: Sie ergreifen Partei für eine soziale Schweiz, für den Kampf gegen Ungleichheit und Ausgrenzung, für gesellschaftlichen Zusammenhalt, für Gemeinwohl und für Klimaschutz.

Angeführt wird die Liste von Roger Schmutz aus Wettswil. Er vertritt seit Sommer 2025 die SP im Zürcher Kantonsrat für den Wahlkreis Affoltern und ist Mitglied der Kommission für Planung und Bau. Neben dem Spitzenkandidaten ist die junge Generation stark vertreten.

Ihre Meinung ist willkommen!

Gerne können Sie der Redaktion des «Anzeigers» einen Leserinnen- oder Leserbrief schicken. Dazu gibt es ein paar wichtige Regeln: Ihre Meinungsäusserung muss mit Namen sowie Adresse und Telefonnummer des Verfassers oder der Verfasserin versehen sein und soll in maximal 2000 Zeichen ein Thema aus der Region aufgreifen oder einen Beitrag im «Anzeiger» kommentieren. Wir achten darauf, dass nur Briefe in einem freundlichen Tonfall

NACHRUF

sowie ohne Verletzung von Persönlichkeitsrechten Dritter publiziert werden. Vermeiden Sie bitte Abkürzungen. Aufgeben können Sie Ihre Äusserung unter www.affolteranzeiger.ch/mitmachen/leserbrief-einreichen. Für eine Veröffentlichung am Dienstag sollte die Zuschrift am vorangehenden Freitagmittag auf der Redaktion eintreffen. Für eine Publikation am Freitag schicken Sie uns Ihre Meinungsäusserung bitte bis am Mittwochmittag. (red)

Hans Kaufmann, alt Nationalrat, 1948–2026

Die SVP-Bezirkspartei trauert um ihr verdientes Mitglied, alt Nationalrat Hans Kaufmann.

Am 8. Juni ist Hans einem Herzleiden erlegen. Wir verlieren mit ihm einen Freund und einen zuverlässigen bürgerlichen Mitkämpfer. Die politische Karriere begann der Verstorbene als Mitglied in der SVP Wettswil. Seine Bekanntheit als Finanzexperte und sein politisches Engagement führten zur Wahl als Präsident der SVP Bezirk Affoltern. Er war kein Vertreter der sogenannten politischen Ochsentour mit dem Start auf kommunaler Ebene. Als Chefökonom der Bank Bär war er bekannt, und so blieb sein Engagement in der Bezirkspartei auch der Kantonalpartei nicht verborgen. Er fand Aufnahme auf der Nationalratsliste und wurde 1999 ins eidgenössische Parlament gewählt. Seine Fachkompetenz in wirtschafts- und finanzpolitischen Fragen war für die SVPFraktion in Bern ein Gewinn. Er wurde auf seinem Gebiet zu einem führenden Sprecher auf bürgerlicher Seite und hat-

te Einsitz in der Kommission für Wirtschaft und Abgaben. Nachdem Hans Kaufmann in den Bankrat der Zürcher Kantonalbank gewählt worden war, trat er 2014 aus dem Parlament aus. Nach seinem Abschied aus dem Nationalrat war eine gewisse Enttäuschung gegenüber der Entwicklung in unserem Land unüberhörbar. Zu sehr orientiert sich der Bundesrat an internationalen Institutionen. Diese Haltung zeugte von seiner stabilen politischen und charakterlichen Grundhaltung. Bis vor wenigen Wochen waren es noch viel beachtete Artikel von Hans Kaufmann zu Wirtschaft und Finanzen in der «Weltwoche». Nun gilt es, Abschied zu nehmen von einem Ökonomen, dem vor allem die Interessen unserer Schweiz am Herzen lag. Seiner Frau Jana und der Familie sprechen wir unsere Anteilnahme aus. Wir werden dem Verstorbenen ein ehrendes Andenken bewahren.

SVP Bezirk Affoltern, Toni Bortoluzzi

Es sind dies die 21-jährige Alexandra Zeidler aus Wettswil, Co-Präsidentin der Juso Zürich, und ihr gleichaltriger Kollege Elia Broch aus Mettmenstetten sowie die 27-jährige Fabiana De Giuseppe aus Obfelden. Diese jungen Menschen wollen politisch Bewegung statt Stillstand, um gemeinsam mit anderen aktiv an gesellschaftlichen Veränderungen mitzuwirken. Widerstand gegen Ungerechtigkeit und Willkür gehören zur Lebensgeschichte von Cafer Sterk aus Bonstetten, der in jungen Jahren als kurdischer Türke in die Schweiz geflohen ist und aus eigener Erfahrung um die Bedeutung der politischen Mitwirkung weiss. Maria Kapossy, Co-Präsidentin der SP Obfelden, wurde ihrerseits durch den Frauenstreik politisiert. Demokratische Grundrechte wie Mitbestimmung und Gleichstellung sind für sie Kernthemen. Tom Wohlgemuth, wohnhaft in Ebertswil, repräsentiert die Vertretung aus dem Oberamt. Er plädiert für eine Politik, welche Gemeinnutz statt Eigennutz ins Zentrum stellt. An der Nominationsversammlung herrschten Optimismus und Aufbruchstimmung. Der Auftakt ist geglückt, nach der Sommerpause beginnt die Planung der Wahlkampagne. Die Kandidierenden freuen sich auf viel persönliche Kontakte, wollen hinhören, was die Menschen bewegt, und erfahrbar machen, dass Politik lustvoll und kreativ sein kann.

SP Bezirk Affoltern

Dieses phänomenale Wolkenbild über Ottenbach hielt Andrea Schenkel am Montag fest. Es sieht fast so aus, als hätten die beiden Wolken ein Techtelmechtel mit vielen Turbulenzen, schreibt die Ottenbacherin dazu.

Initiative für eine massvolle Zentrumsplanung mit Dorfcharakter

Der Plan der Behörden sieht vor, viele historische Gebäude abzureissen, um Platz für grosse Wohnblöcke zu schaffen, da hat das Initiativkomitee etwas dagegen. (Bild zvg)

In Hedingen wurde eine Gemeindeinitiative zur Zentrumsplanung des Bahnhofquartiers eingereicht. Stellvertretend für viele Einwohnerinnen und Einwohner engagieren sich die Initianten gegen das Projekt des Gemeinderates und der Grundeigentümer. Zwei Themen stehen dabei im Vordergrund: der Umgang mit gewachsener Dorfstruktur und der Neubau einer Strasse. Der Plan der Behörden sieht vor, viele historische Gebäude abzureissen, um Platz für grosse Wohnblöcke zu schaffen, wie sie heute überall entstehen. Einige der Häuser sind einer neuen Strasse im Weg. Auch sie müssen weichen.

Die Initiative für eine massvolle Zentrumsplanung mit Dorfcharakter möchte dazu eine Alternative bieten und den Gemeinderat verpflichten, die Zentrumsplanung weiterzuentwickeln. Dies jedoch ohne neue Strasse, dafür mit einem Architekturwettbewerb und einem Gestaltungsplan, der die Qualität des Ortsbilds berücksichtigt und die Neubauentwicklung verbindlich lenkt. Es ist grundsätzlich positiv, wenn sich Ortschaften weiterentwickeln. Die Verdichtung des Zentrums gehört natürlich auch dazu. Wenn aber Dörflichkeit erhalten bleiben soll, kann nicht gegen,

Herzlichen Dank

Liebe Ottenbacherinnen und Ottenbacher

Für das Vertrauen, das Sie mir mit der Wahl zur Präsidentin der Primarschulpflege entgegengebracht haben, danke ich Ihnen von Herzen. Über dieses Wahlergebnis freue ich mich sehr und nehme die damit verbundene Verantwortung mit grosser Wertschätzung an.

Unsere Schule liegt mir sehr am Herzen. Sie ist ein wichtiger Ort des Lernens, der Entwicklung und Begegnungen. Es ist mir eine Freude, mich künftig gemeinsam mit der Schulpflege, der Schulleitung, Schulverwaltung, den Lehrpersonen und allen weiteren Beteiligten für das Wohl unserer Kinder einzusetzen. Dabei sind mir ein offener Dialog, gegenseitiger Respekt und eine konstruktive Zusammenarbeit besonders wichtig. Ein herzliches Dankeschön gilt allen, die mich unterstützt, ermutigt und mir ihre Stimme gegeben haben. Die vielen positiven Begegnungen und Gespräche haben mich sehr gefreut und bestärkt. Ich freue mich auf die bevorstehenden Aufgaben und auf eine kon-

sondern nur mit Bestehendem geplant werden. Freie, gemeindeeigene Flächen in Bauzonen sollten nicht für neue Strassen und Landabtausch aufgegeben werden. Neue Bauvorschriften würden es erlauben, das Bauvolumen um fast die Hälfte anzuheben. Was das konkret heisst, bleibt unbestimmt, Bauprojekte liegen nicht vor. Nur eine Visualisierung, die viele Leute aufgeschreckt hat. Die Bevölkerung wünscht sich im Zentrum einen Dorfplatz. Dafür gäbe es weit geeignetere Orte, als wie jetzt vorgesehen am Bach. Von der laufenden Planung profitieren praktisch ausschliesslich die Grundeigentümer. Die Gemeinde Hedingen wird sich hoch verschulden. Wertvolles gemeindeeigenes Bauland wird für eine unnötige Strasse vergeudet; autofrei werden lediglich etwa 40 Meter. Historisch wertvolle, identitätsstiftende Gebäude gehen unwiederbringlich verloren. Viele Gemeinden haben in ihrer Geschichte entscheidende Momente. Für Hedingen bahnt sich ein solcher an. Hedingen hat im Bahnhofsquartier einen alten, wertvollen Gebäudebestand. Hedingen hat im Bahnhofsquartier eigenes, wertvolles Bauland. Hedingen hat keine Schulden. Eine ideale Voraussetzung, um sorgfältig Altes zu bewahren und Neues dazu zu entwickeln. Auch ein neuer, funktionierender Dorfplatz, umringt von Gebäuden, gehört dazu. Die Zentren vieler Ortschaften auch in der Umgebung von Hedingen sind heute durch schlechte oder fehlende Planung mit schlechter Architektur verunstaltet. Man fragt sich jeweils, wie es dazu kommen konnte. In Hedingen entscheidet sich jetzt, welcher Weg genommen wird. Für das überparteiliche Initiativkomitee, Balint Berg www.zentrumsplanung-hedingen.ch

struktive Zusammenarbeit zum Wohl unserer Schule und unserer Gemeinde. Nadine Schor, Ottenbach Nadine Schor ist die neue Präsidentin der Primarschulpflege Ottenbach. Sie bedankt sich für das Vertrauen und freut sich auf das Amt. (Bild zvg)

Tempolimit endet leider bei Fabrikstrasse

Replik auf den Artikel von Gemeinde Obfelden mit dem Titel «Gemeinderat beschliesst reduzierte Höchstgeschwindigkeit» im «Anzeiger» vom 28. Mai.

Auch ich freue mich über die Entscheidung des Obfeldener Gemeinderats, das Tempo auf der Dorfstrasse zu reduzieren. Die Steuerzahler haben X Millionen Franken in eine Umfahrung des Dorfes Obfelden investiert. Was ich allerdings bedauere, ist die Tatsache, dass das Tempolimit bei der Fabrikstrasse endet und nicht bis zum Dorfende weitergeführt wird.

Die Dorfstrasse ist ab Fabrikstrasse genau der Abschnitt, auf dem viele Autofahrer dem Slogan «Put the pedal to the metal» (anders gesagt: auf die Tube drücken) nicht widerstehen können. Ich hoffe, meine Befürchtungen erweisen sich als falsch. Mal abwarten. Brigitte Caldwell, Obfelden

Von links: Tom Wohlgemuth, Elia Broch, Roger Schmutz, Alexandra Zeidler und Maria Kapossy. Die zwei weiteren Kandidierenden, Cafer Sterk und Fabiana De Giuseppe, konnten leider nicht anwesend sein. (Bild zvg)

Neuer Präsident

Kaspar Köchli gibt das Präsidium des Schachclubs Wettswil nach 40 Jahren an Marlon Loretz ab. Seite 21

Berühmter Neuzugang

Amtierende U13-Europameisterin im Tischtennis tritt neu für TTC Affoltern an. Seite 23

«Reiche» Schweiz?

Gedanken von «Surprise»-Verkäufer Urs Habegger zum Thema Armut, auch in der Schweiz. Seite 24

Der letzte «echte Eisenbähnler»

Mit der Automatisierung verschwand der Bahnhofsvorstand

AngelA BernettA

Im Juni 1976 trat Albert Bachmann seine Stelle am Bahnhof Hedingen an – als letzter Dienststellenleiter im Amt. Die Funktion hiess damals offiziell Stationsvorstand. Gerade die Vielseitigkeit der Aufgabe habe ihn gereizt, erklärte er später in einem Gespräch.

Was ihn erwartete, war ein Berufsalltag, an dem kein Tag dem anderen glich. Mal lief alles nach Plan, mal waren schnelle Entscheidungen gefragt. Wurde ein Anschluss knapp, musste er sofort reagieren. Fehlte ein Wagen, organisierte er Ersatz. Und wenn mehrere Züge gleichzeitig unterwegs waren, behielt er den Überblick und koordinierte die Abläufe.

Dazu kam die tägliche Büroarbeit. Einnahmen wurden gezählt, Abrechnungen erstellt, Listen geführt. Auch dafür lag die Verantwortung direkt vor Ort. Der Bahnhof war damit nicht nur Verkehrsknotenpunkt, sondern zugleich ein Verwaltungsbetrieb mit klaren Abläufen.

Der Letzte seines Amts

Damals wusste man genau, wer am Bahnhof das Sagen hatte: der Bahnhofsvorstand. Er war die zentrale Figur des Betriebs. Er kannte den Fahrplan auswendig, wusste, wann ein Güterzug ankam, und wohin er weiter musste. Gleichzeitig hatte er im Blick, was auf den Gleisen und rund um den Bahnhof geschah.

Mit den Jahren begann diese Kontrolle zu bröckeln. Der Betrieb wurde dichter: mehr Züge, mehr Pendlerinnen und Pendler, mehr Koordination. Gleichzeitig wandelten sich die Strukturen.

Entscheidungen wurden zunehmend zentral vorgegeben, der Spielraum vor Ort wurde kleiner. Heute ist der Bahnhof vor allem ein funktionaler Verkehrsknoten. Züge kommen und gehen im Takt. Busse schliessen nahtlos an. Vieles läuft automatisiert. Der Betrieb funktioniert zuverlässig – gesteuert wird er jedoch längst nicht mehr vor Ort.

Alle Fäden in einer Hand

Albert Bachmann beschrieb den Fahrdienstbereich rückblickend als eine Zeit, in der man noch «echter Eisenbähnler» gewesen sei. Sein Arbeitstag begann früh, oft noch bevor der erste Zug eintraf. Anlagen wurden kontrolliert, Weichen gestellt, Signale überprüft und Barrieren bedient. Wenn ein Zug einfuhr, musste alles ineinandergreifen.

Gleichzeitig war der direkte Kontakt mit den Reisenden wichtig. Am Schalter verkaufte Bachmann Billette, viele noch von Hand ausgestellt. Wer unsicher war, erhielt geduldig Auskunft. Das dicke Kursbuch lag stets griffbereit – ein Hilfsmittel, das damals in vielen Haushalten selbstverständlich war.

Täglich wurden zwischen 150 und 200 Einzelbillette verkauft, im Winter zeitweise mehr, wie Albert Bachmann im Gemeindebüchlein von Hedingen 1980 berichtete. Dazu kamen 325 bis 350 Abonnementskunden und -kundinnen. Im März 1980 kostete ein Retourbillett von Hedingen nach Zürich HB 11.80 Franken in der 1. Klasse beziehungsweise 7.80 Franken in der 2. Klasse. Auch der Güterverkehr gehörte fest zu seinen Aufgaben. Produkte der ansässigen Industriebetriebe wie der Ernst Schweizer AG wurden ein- und ausgeladen, ebenso Paletten, Säcke, Briefpost und Pakete, gelegentlich auch lebendes Vieh. Der Bahnhof war damit nicht nur ein Ort für Reisende, sondern auch ein Warenumschlagplatz.

Der Alltag wird automatisiert

Gegen Ende des 20. Jahrhunderts setzte ein tiefgreifender Wandel ein. In den 1980er-Jahren wurden Bahnstationen wie Hedingen für die S-Bahn umgebaut. Neue Gleise entstanden. Unterführungen wurden gebaut. Güterschuppen verschwanden. Mit der Eröffnung der S-Bahn Anfang der 1990er-Jahre verän-

Berufsleute wie Albert Bachmann haben einen Umbruch miterlebt. Der Beruf des Bahnhofvorstands hat sich über die vergangenen Jahrzehnte stark verändert.

derte sich der Stationsalltag grundlegend. Billettautomaten standen am Bahnhof. Reisende konnten ihre Tickets selbst lösen. Das entlastete zwar den Schalter, verringerte aber auch den persönlichen Kontakt. Kurz darauf zog der Computer ins Bahnhofsbüro ein.

bis 200 Einzelbillette wurden in den 80er-Jahren noch händisch verkauft.

Verbindungen wurden digital abgefragt, Abläufe automatisiert. Die Arbeit wurde effizienter, zugleich aber weniger handfest.

Aufgaben, die früher selbstverständlich waren, verschwanden: Weichen wurden automatisiert, Signale zentral gesteuert. Der Einfluss vor Ort nahm ab, die Verantwortung verlagerte sich zu übergeordneten Stellen. Damit wandelte sich auch die Rolle des Bahnhofsvor-

stands. «Man konnte weniger selbst entscheiden» – so lässt sich diese Entwicklung zusammenfassen. Eigenverantwortung wich standardisierten Abläufen, der Fokus verlagerte sich vom Gestalten zum Überwachen.

Stationsräume umgenutzt Berufsleute wie Albert Bachmann erlebten ihren Beruf im Umbruch. Über Jahrzehnte hatten sie den Bahnhofsbetrieb vor Ort geprägt. Als Bachmann 1994 nach 18 Jahren in Hedingen und insgesamt 42 Jahren bei den SBB in Pension ging, endete nicht nur seine Laufbahn. Mit ihm verschwand auch eine Arbeitsweise, in der Verantwortung und Entscheidungen direkt vor Ort lagen. Zwar blieb der Bahnhof noch einige Jahre bedient, doch 2001 war Schluss. Seither ist die Station Hedingen unbedient. Die Abläufe sind effizient, Störungen werden zentral geregelt, Informationen erscheinen auf Anzeigen oder in Apps. Die Stationsräume wurden um-

genutzt. Es entstanden Restaurationsbetriebe, Arztpraxen und Ähnliches. Der Bahnhof Hedingen steht exemplarisch für eine Entwicklung, die weit über die Region hinausging. Mit dem Wandel verschwanden nicht nur Aufgaben, sondern auch Rollenbilder und ganze Arbeitswelten. Der Bahnhof funktioniert weiterhin. Doch die Kontrolle liegt heute woanders. Dort, wo früher entschieden wurde, wird heute gesteuert.

VERGANGENE ARBEITSWELTEN

Viele Berufe, die einst den Bezirk prägten – vom Bahnhofvorstand über den Weber bis zum Schmied –sind heute verschwunden. In dieser Serie werden ihre Geschichten wieder lebendig. Die Beiträge basieren auf historischen Quellen (Archivmaterial und Fachliteratur) und lokalen Überlieferungen. (red)

Wie viele andere Stationen hat auch Hedingen einen grossen Wandel erlebt. (Bilder Sammlung Kurt Hofmann)
Der Betrieb am Bahnhof Hedingen wird heute zentral gesteuert. (Bild net)

Ref. Kirchgemeinde

Knonauer Amt

Alle Anlässe auf www.ref-knonaueramt.ch und im reformiert.lokal

Samstag, 20. Jun

10.30 AffolternSeewadel

Gottesdienst

Pfr.AndreasFritz

Sonntag, 21. Juni

10.00 KircheAffoltern

GottesdienstmitBibliolog

Pfrn.BettinaBartels

Musik:AntoniaNardone

AnschliessendApéro

10.00 KircheHausen Gottesdienst

Pfrn.IreneGirardet

Musik:AndreaKobi

AnschliessendKirchenkaffee

10.00 Waldmatt,Fam.Müller

Bauernhofgottesdienst

Mettmenstetten

Pfr.AndreasFritz

Musik:RolfPeterhans

AnschliessendApéro

10.00 KircheRifferswil

Gottesdienst

mitdenminichile-Kindern

Thema:Schöpfung

Pfrn.ElisabethArmingeon

Musik:TanyaBirri

AnschliessendKirchenkaffee

11.00 KircheHedingen

GottesdienstmitCEVI

25JahreJubiläumsfeier

Pfr.UeliFlachsmann

Musik:AnetteBodenhöfer anschliessendApéround Mittagessen

Mittwoch, 24. Juni

12.15 KircheAffoltern

Oase–BesinnungüberMittag Pfr.WernerSchneebeli

Donnerstag, 25. Juni

19.00 KircheMettmenstetten

LiturgischeAbendmahlsfeier

Pfr.AndreasFritz

Freitag, 26. Juni

12.00 HausenPfarrhaus

ZämeZmittag (verschobenvom3.Juli)

AnmeldungbisMiAbendan sonja_billeter@datazug.chod. 0447640215(Pfarramt)

19.00 BonstettenChilegarte

Fyrabig-Musig:EcuadorBrass

JungeMusiker:innendirektaus

QuitobringenSommerlaune

20.00 KircheMettmenstetten

NAchtsamkeit–entfällt

MeditationsnachtmitAndreasFritz

Dafüralle.

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Ref. Kirche Kappel

Sonntag, 21. Juni

10.00 Gottesdienst in Hausen Pfrn. Irene Girardet www.kirchekappel.ch

Kloster Kappel am Albis

Tagzeitengebet

Werktags: 7.45, 12.00 und 18.00 Uhr im Kapitelsaal

Dienstag, 23. Juni (jeden Dienstag) 9.00 –

11.00 Sticken und Stricken mit Susanne Bachmann. Eintritt frei, keine Anmeldung nötig, keine Grundkenntnisse nötig

13.30 –14.30 Führung durch die Klostergärten. Treffpunkt: Amtshausplatz. Keine Anmeldung erforderlich, Eintritt frei

Donnerstag, 25. Juni (jeden Donnerstag)

13.30 –

14.30 Führung durch die Klosteranlage.

Treffpunkt: Amtshausplatz. Keine Anmeldung erforderlich, Eintritt frei www.klosterkappel.ch

Ref. Kirche Knonau

Sonntag, 21. Juni

10.00 Gottesdienst mit Pfarrerin Vroni Stähli, Katechetin Ruth Andermatt und den 4. Klass Kindern Anschliessend Apéro www.kircheknonau.ch

Ref. Kirche Obfelden

Sonntag, 21. Juni 10.00 Gottesdienst Pfarrer Kurt Gautschi Musik: Angela Bozzola anschliessend Chilekafi www.kircheobfelden.ch

Ref. Kirche Stallikon Wettswil

Sonntag, 21. Juni

10.00 Kirche Wettswil, FamilienGottesdienst mit Pfr. Otto Kuttler und Anna Ruff Bibelübergabe an 4. Klässler Musik: Viktoryia Haveinovich, Orgel

16.00 Kirche Wettswil, Konzert Beschwingte Momente mit dem Trio Klasaque Eintritt frei, Kollekte Montag, 24. Juni

15.00 Kolibri in Wettswil

Alle Infos zu Veranstaltungen auf der Homepage www.kirche-stallikon-wettswil.ch

Kath. Kirche Affoltern am Albis

Samstag, 20. Juni

17.30 FaGoDi,anschl.Apéro

Sonntag, 21. Juni

9.00 Gottesdienst

17.00 EucharistiefeierKroaten

18.30 SantaMessa www.kath-affoltern.ch

Kath. Kirche Bonstetten

Samstag, 20. Juni

18.00 Eucharistiefeier

10.00 Chinderzyt – Lorenz Paulis Erzähltheater, anschl. Pizzaessen

Sonntag, 21. Juni

9.30 Kafi & Begegnung

10.30 Eucharistiefeier

www.kath-bonstetten.ch

Kath. Kirche Hausen am Albis Wir freuen uns, mit Euch folgende Gottesdienste zu feiern:

Samstag, 20. Juni

17.00 Wortgottesfeier mit Matthias, Musik: José

Donnerstag, 25. Juni

8.15 Wortgottesfeier mit Matthias www.kath-hausen-mettmenstetten.ch

Kath. Kirche Mettmenstetten

Sonntag, 21. Juni

9.30 Eucharistiefeier, anschl. Chilekafi

Donnerstag, 25. Juni

9.30 Eucharistiefeier, anschl. Chilekafi www.kath-hausen-mettmenstetten.ch

Kath. Kirche Obfelden

Sonntag, 21. Juni

10.30 Gottesdienst www.kath-affoltern.ch

Viva Kirche Affoltern am Albis Sonntag, 21. Juni 10.00 Familien-Gottesdienst mit Livestream und Mittagessen www.sunntig.ch

Evang. Täufergemeinde Mettmenstetten

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Sonntag, 21. Juni 10.30 Gottesdienst 40 Jahre ETG Mettmenstetten Parallel Kinderprogramm Mehr Infos: etg-mettmenstetten.ch Zu vermieten per sofort: Hausen am Albis

Gold&Silber-Ankauf

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Spezialseiten des Anzeigers

Die Expo 2026 in Obfelden fand grossen Zuspruch – das Fazit fällt positiv aus

Die Obfeldner Gewerbeschau zog vom 12. bis 14. Juni viel Publikum an werner schneiter

«Die Rückmeldungen waren sehr gut –sowohl von den ausstellenden Firmen als auch von Besucherinnen und Besuchern»: So lautet das Fazit von OKPräsident Jürg Meier nach drei Tagen Expo 2026 in Obfelden, die viel Publikum anzog. Mit dem Rahmenprogramm – Expo-Jass, Kinderchor «Sunechind», Kindermusical «Chinderhelde», Frühschoppenkonzert des Musikvereins und Partyband mit Public Viewing und Restauration – mutierte sich die Expo in und um das Mehrzweckgebäude Zendenfrei zum veritablen Dorffest.

Im Zentrum stand natürlich die Ausstellung, bestritten von insgesamt 60 Firmen, die ihre Dienstleistungen und Produkte präsentieren konnten. Und zum ersten Mal wurden Besuchende nicht mit Wegweisern durch die Ausstellung geführt. Sie war in der Halle und im Freien offen gestaltet, was bei der grossen Mehrheit Anklang fand. Jürg Meier räumt aber auch ein, dass sich Besucher gezielt an einen Stand begeben und andere dann möglicherweise «ausgelassen» haben. Gewiss nicht optimal und ein Thema für die nächste Schau in vier Jahren, die dann von einem verjüngten OK aufgegleist werden muss. «Natürlich gibt es immer Verbesserungsmöglichkeiten, aber unser Konzept fand insgesamt grossen Zuspruch», resümiert Jürg Meier.

Zeit für Gespräche haben

Für Mirco Kurt (Kurt Wohndesign AG) ist klar: Weil das Publikum nicht durch die Ausstellung geschleust werde, sei man besser in Kontakt gekommen – ungezwungen. «Am Arbeitsplatz und auf Baustellen ist man ständig unter Druck, hier gibt es Zeit für Gespräche. Wir können zeigen, dass wir längst nicht nur komplette Inneneinrichtungen und -dekorationen verkaufen, sondern auch ein Polster- und Vorhangatelier betreiben, Bodenbeläge und bei Neu- oder Umbauten Koordination mit anderen Handwerken anbieten.»

«Energetische Sanierungen», antwortet Ueli Köfler (Köfler Holzbau, Zwillikon) auf die Frage, was bei den

Toiletten und anderes: Ritschard Gebäudetechnik AG. (Bilder Werner Schneiter)

Standbesuchern besonders interessiert. «Im Rahmen der Ausstellung können wir Termine für eine Beratung vereinbaren. Und dazu müssen wir die Kundschaft am Wohnort aufsuchen, in der Ausstellung geht das kaum», fügt er bei. Köfler stellte erstmals in Obfelden aus. Gesundheits- und Küchenprodukte auf natürlicher Basis bietet Nahrin. Die Firma war schon an früheren Ausstellungen präsent. «Viele wissen nicht, was wir alles anbieten – zum Beispiel Artischockenbitter, Bouillon oder Eistee», sagt Aussendienstmitarbeiterin Anja Kämpfer. Müsterli, die am Stand angeboten werden, finden natürlich immer Abnehmer.

Persönlicher als «Hotlines»

Die Raiffeisenbank Reuss-Lindenberg ist seit Jahren in Obfelden präsent und informierte auch an der Ausstellung über ihr Angebot – ein breites Spektrum, das von Nachlassberatung über Pensionsplanung bis zur Beratung bei Missbrauchsfällen reicht. Hier sind ältere Personen stärker betroffen, etwa bei Anrufen von falschen Polizisten, Kartenmissbrauch oder anderen Fakes. «Hotlines sind da unpersönlich. Wir kennen unsere Kundinnen und Kunden persönlich. Solche Services werden auch geschätzt», betont Cornelia Schlegel, Privatkundenberaterin.

MARKTPLATZ Die Beiträge in der Rubrik «Marktplatz» wurden von Werbekunden eingereicht. Interessiert? Tel. 058 200 57 00

Coiffeur SenGül:

Mehr als nur Haare schneiden

Wo der Coiffeurbesuch nicht nur verschönert, sondern auch guttut

In einer Zeit, die oft von Hektik und ständigem Wandel geprägt ist, möchte ich einen Ort schaffen, an dem Menschen zur Ruhe kommen, durchatmen und einfach sie selbst sein dürfen. Für mich steht nicht nur das Äussere im Mittelpunkt, sondern der Mensch als Ganzes. Ein Coiffeurbesuch soll nicht nur verschönern, sondern auch guttun – ein Moment der Entspannung, des Loslassens und des Auftankens.

Mit viel Einfühlungsvermögen, Offenheit und Herz nehme ich mir Zeit für die Wünsche und Bedürfnisse meiner Kundinnen und Kunden. Jeder Mensch ist einzigartig und verdient es, sich wohlzufühlen und seine natürliche Ausstrahlung zu entfalten.

Meine besondere Leidenschaft ist das Haareschneiden mit dem Messer. Dabei arbeite ich mit Erfahrung, Intuition und Kreativität, um Frisuren zu gestalten, die nicht nur zum Gesicht,

Özsoy. (Bild zvg)

sondern auch zur Persönlichkeit passen. Für mich ist das Haareschneiden eine Form von Handwerkskunst –individuell, lebendig und mit viel Feingefühl.

Der Coiffeurberuf ist für mich weit mehr als ein Beruf. Er verbindet Kreativität, Begegnung und Vertrauen. Ich höre gerne zu, denn hinter jeder Frisur steht ein Mensch mit seiner eigenen Geschichte.

Mit viel Herzblut freue ich mich darauf, Ihnen eine kleine Auszeit vom Alltag zu schenken und gemeinsam Ihre natürliche Schönheit zum Ausdruck zu bringen.

Sengül Özsoy

Coiffeur SenGül, Pflegezentrum Sonnenberg (Haus Pilatus), Melchior­Hirzelweg 42, Affoltern; geöffnet Montag bis Samstag von 8 bis 18 Uhr E­Mail: sengueloezsoy@bluewin.ch; Tel.: 079 306 97 80; www.coiffeur­senguel.ch

Grosses Gewinnspiel: «Volg Treffer»

Über zwei Millionen Sofort­ und Wochenpreise

In allen rund 600 Volg­Läden in der Deutschschweiz und Westschweiz gibt es ab dem 15. Juni 2026 über zwei Millionen Sofort­ und Wochenpreise zu gewinnen. Attraktiver Hauptpreis ist ein Elektro­Auto. Für jeden Einkauf im Volg erhalten Kundinnen und Kunden vom 15. Juni bis 19. Juli 2026 ein «Volg Treffer»­Los. Damit haben sie die Chance auf einen der über zwei Millionen Preise, die es insgesamt zu gewinnen gibt. Alle Lose berechtigen zur Teilnahme an der Verlosung von 60 Wochenpreisen sowie des attraktiven Hauptpreises auf vier Rädern.

Bei den Sofortpreisen handelt es sich um süsse und herzhafte Snacks, Erfrischungsgetränke, Teigwaren, Milchprodukte und weitere Lebensmittel, die in jedem Volg sofort an der Kasse eingelöst werden können. Zu den Wochenpreisen zählen unter anderem Küchenmaschinen, Haushalts­

geräte, Freizeit­ und Sportartikel sowie Volg­Geschenkkarten. Als Hauptpreis winkt ein Suzuki e Vitara Compact Top 4×4 mit 184 PS im Wert von 39990 Franken. Das Gewinnspiel findet während der Fussball­Weltmeisterschaft statt und dauert bis 19. Juli 2026. Volg Konsumwaren AG

Weitere Informationen und Gratisteilnahme unter: www.volgtreffer.ch.

Jetzt bei Volg einkaufen und gewinnen.

Früh übt sich … bei Schmid, Affoltern.

Ein klingendes Friedensfest

Milchsuppentag 2026 im Kloster Kappel

Am Samstag, 27. Juni, lädt das Kloster Kappel zum Milchsuppentag ein. Das historische Friedensereignis wird in diesem Jahr mit einem grossen Jubiläum verknüpft:

Seit 20 Jahren verbindet der «Chor der Nationen» Menschen unterschiedlicher Kulturen durch die Musik. Am Treffen im historischen Klosterareal kommen Sängerinnen und Sänger aus über 60 Nationen zusammen, um gemeinsam mit der Bevölkerung ein offenes Fest der Begegnung, des Austauschs und des Gesangs zu feiern.

Die Legende der Kappeler Milchsuppe von 1529, bei der Reformierte und Katholiken mitten im Glaubenskonflikt gemeinsam aus einem Topf löffelten, ist bis heute das Schweizer Ursymbol für Kompromissbereitschaft und gelebten Frieden. Unter dem Titel «Der Landfrieden ist (nicht) Geschichte» schlägt das Kloster Kappel am 27. Juni 2026 die Brücke von der Historie in die Gegenwart.

Historische Reflexion und hochkarätige Vorträge

Das Tagesprogramm beginnt mit historischen Einblicken: Der renommierte Historiker Peter Niederhäuser beleuchtet die Bedeutung der Kappeler Landfrieden für die Entstehung der modernen Schweiz. Im Anschluss referiert der namhafte Reformationsspezialist Profes-

sor Bruce Gordon von der US-amerikanischen Yale Divinity School über die historischen Hintergründe jener Epoche. Nach einer gemeinsamen Friedensmeditation folgt das traditionelle Herzstück des Tages: ein grosses, gemeinsames Picknick auf dem Klosterareal. Passend zum historischen Vorbild wird eine Milchsuppe ausgeschenkt. Die Gäste sind eingeladen, eigene Picknickdecken sowie Speisen für die «Teilete» mitzubringen. Im Vorfeld hat sogar eine eigens gegründete Kappeler Strick- und Stickgruppe Decken für das gemeinsame Beisammensein angefertigt.

20 Jahre Chor der Nationen Schweiz –Plattform für kulturelle Teilhabe

Der Nachmittag widmet sich ganz der verbindenden Kraft der Musik. Die Chöre der Nationen aus Basel, Bern, Biel, Luzern, St. Gallen und Zürich feiern in Kappel ihr 20-jähriges Bestehen. Mit Menschen aus über 60 Nationen im Chor und im Orchester zeigt das Jubiläum eindrücklich, dass Friede kein theoretisches Programm, sondern eine über zwei Jahrzehnte gewachsene, gemeinsame Praxis ist.

Ab 14 Uhr verwandelt sich die gesamte Klosteranlage in eine lebendige Klanglandschaft mit Erlebnisräumen, musikalischen Workshops für alle Generationen und einem grossen Mitsing-

Konzert. Detaillierte Informationen zum Jubiläum, die Noten für das gemeinsame Abschlusskonzert sowie direkte Kontaktmöglichkeiten für Interessierte sind online unter www.chordernationen.ch abrufbar.

Das Fest richtet sich ausdrücklich an alle. Ob im Chor, mit der Familie, mit Freunden oder als Einzelgast: Jede und jeder ist eingeladen, mitzusingen, Instrumente zu entdecken und mitzufeiern.

Für die jüngsten Besucherinnen und Besucher steht den ganzen Tag über ein Kinderhort zur Verfügung. Der Eintritt basiert auf einer freiwilligen Kollekte zur Deckung der Unkosten.

Kloster Kappel

Programm:

10.30 Uhr Ankommen, Begrüssungskaffee und Stimmen verbinden

10.45 Uhr Vortrag von Peter Niederhäuser («Die Bedeutung der Kappeler Landfrieden»)

11.30 Uhr Vortrag von Prof. Bruce Gordon (Yale Divinity School)

12.15 Uhr Friedensmeditation

12.30 Uhr Picknick: Grosse Buffet-Teilete und traditionelle Milchsuppe

14 Uhr 20 Jahre Chor der Nationen und Orchester

16 Uhr Grosser, klingender Abschluss in der Klosterkirche

17 Uhr Abschluss und Abreise

AGENDA

Freitag, 19. Juni

Hedingen

◴ 20:15–22:15: Konzert Evelyn & Kristina Brunner. Schwyzerörgeli, Cello, Kontrabass –vertrauter Klang inspiriert und überrascht.

● Chilehuus, Oberdorfstrasse 1

Veranstalter: Kultur Hedingen. Kollekte. Reservation: www.kulturhedingen.ch/ veranstaltungen. Website: www.kulturhedingen.ch

Samstag, 20. Juni

Affoltern

◴ 08:00–12:00: Wochenmarkt

Interessantes, vielseitiges Angebot, auch an heissen Tagen.

● Marktplatz 1

Veranstalter: Verein Wochenmarkt Affoltern a.A.

Website: Verein Wochenmarkt Affoltern

◴ 20:15–22:00: Jam Session

Bei entspannter Atmosphäre musizieren und andere Künstlerinnen und Künstler kennenlernen.

Mit Thomas Plüss, Florian Bissig, Daniel Ringger und Björn Baumgartner.

● Kulturkeller lamarotte, Centralweg 10

Veranstalter: Kulturkeller lamarotte. Bar ab 19.15 Uhr. Eintritt frei, Kollekte. Essen Hotdog 10 Franken. Website: www.lamarotte.ch

Hausen

◴ 18:30–01:00: Festival Live am Türlersee mit Black Cat’s Smoking, Last Avenue, Wilcox und Steamy Pigeon Loft. Bar & Grill beim Restaurant Türlersee. Mit DJ Dani The Tiger und DJ Tutti.

● Strandbad Camping Türlersee

Veranstalter: HAS Club Verein & Strandbad

Türlersee. Eintritt frei, Kollekte. Bar & Grill. Keine

Anmeldung. Mit ÖV erreichbar, Parkplätze. Website: www.hasclub.ch

Sonntag, 21. Juni

Kappel

◴ 18:15–21:00: Feier

Rituale im Jahreskreis – Sommer-

sonnenwende. Wir feiern zusammen in der Natur den Beginn des Sommers. Mit Ilona Monz und Franziska Bark Hagen.

● Kloster Kappel, Kappelerhof 5

Veranstalter: Kloster Kappel. Treffpunkt: Uerzlikon, Bushaltestelle Kappelerstrasse. Bitte etwas zum Bräteln mitnehmen. Website: www.klosterkappel.ch

Affoltern

◴ 17:00–18:00: Konzert Die Band Wilcox präsentiert ein Repertoire, das energetischen Rock, leichtfüssigen Pop und zauberhafte

Veranstaltungshinweise erscheinen einmal wöchentlich freitags im «Anzeiger». Die Angaben sind bis Montag davor, 10 Uhr, auf der «Anzeiger»-Website zu erfassen: www.affolteranzeiger.ch

19. Juni

Ecuador Brass im Chilegarte

Bonstetten

Quartett am 26. Juni im Chilegarte

Im Rahmen der Konzertreihe im Chilegarte macht am Freitag, 26. Juni, das ecuadorianische Quartett Ecuador Brass Halt in Bonstetten. Das Ensemble ist im Zuge seiner jährlichen FundraisingTour unterwegs und verbindet musikalische Darbietungen mit der Unterstützung eines sozialen Projekts in Ecuador.

Während in den Sommermonaten normalerweise Musikerinnen und Musiker mit regionalem Bezug im Chilegarte auftreten, ist der Weg von «Ecuador Brass» deutlich weiter. Dennoch bestehen seit vielen Jahren enge Verbindungen in die Region, da Mitglieder der Gruppe regelmässig hier zu Gast sind und ihr Projekt vorstellen.

Ecuador Brass ist nicht nur eine Musikformation, sondern auch eine Musikschule und soziale Institution in der ecuadorianischen Hauptstadt Quito. Seit über 25 Jahren begleitet die Organisation Kinder und Jugendliche aus schwierigen sozialen Verhältnissen. Neben einer musikalischen Ausbildung erhal-

Folkmelodien verwebt.

● Kasino Vordach, Marktplatz 1

Veranstalter: KulturAffoltern. Eintritt frei, Hutkollekte. Website: www.kulturaffoltern.ch

Montag, 22. Juni

Bonstetten

◴ 19:30–22:00: SVP bi de lüüt Podium zum EU-Rahmenabkommen.

● Gemeindesaal, Am Rainli 4

Veranstalter: SVP Bonstetten. Teilnehmer: SVP NR Franz Grüter und GLP NR Corina Gredig. Website: www.svp-Bonstetten.ch

Dienstag, 23. Juni

Kappel

◴ 09:00–11:00: Stick-Treff

Sticken und Stricken mit Susanne Bachmann. Eigene Projekte oder Decken besticken. Keine Grundkenntnisse notwendig.

● Kloster Kappel, Kappelerhof 5

Veranstalter: Kloster Kappel. Keine Anmeldung. Unkostenbeitrag 10 Franken. Eigenes Material

ten sie Unterstützung bei ihrer persönlichen und schulischen Entwicklung. Darüber hinaus engagiert sich das Projekt für Familien in Notlagen und betreibt Arbeitsprojekte für Mütter. Die Konzerte dienen daher nicht nur dem musikalischen Genuss, sondern auch dem kulturellen Austausch. Besucherinnen und Besucher haben die Möglichkeit, das Projekt mit Spenden oder durch den Kauf handgefertigter Produkte aus Ecuador zu unterstützen. Das Konzert beginnt um 19 Uhr im Chilegarte bei der reformierten Kirche Bonstetten. Bei schlechtem Wetter findet die Veranstaltung in der Kirche statt. Im Anschluss lädt das Bistro ZeitLOS im Untergeschoss des Kirchgemeindehauses zum Austausch mit den Musikerinnen und Musikern ein. Weitere Informationen zur Konzertreihe sind unter www.ref-knonaueramt.ch/chilegarte zu finden.

Reformierte Kirche Bonstetten

oder vor Ort erwerbbar. Website: www.klosterkappel.ch

◴ 13:30–14:30: Führung

Führung durch die Klostergärten.

● Kloster Kappel, Kappelerhof 5

Veranstalter: Kloster Kappel. Eintritt frei, ohne Anmeldung. Besammlung beim Amtshausplatz (Eingang). Website: www.klosterkappel.ch

Donnerstag, 25. Juni

Affoltern

◴ 11:15: Mittagstisch

Ortsvertretung Pro Senectute. ● Restaurant Mela Senevita

Obstgarten, Obstgartenstrasse 9

Veranstalter: Ortsvertretung Pro Senectute. Mittagessen 23 Franken.

Kappel

◴ 13:30–14:30: Führung

Führung durch die Klosteranlage.

● Kloster Kappel, Kappelerhof 5

Veranstalter: Kloster Kappel. Eintritt frei, ohne Anmeldung. Besammlung beim Amtshausplatz (Eingang). Website: www.klosterkappel.ch

Lebendige Klanglandschaft im Kloster Kappel. (Bild © Chor der Nationen)
Die Mitglieder der diesjährigen «Ecuador Brass»-Tournee. (Bild zvg)

GEWERBEZEITUNG

Bezirk Affoltern

LückenloseAltersvorsorgefür Frauen

Eine längere Berufspauseodereinreduziertes Arbeitspensumbedeuteneine tiefereAltersrente. WiekönnenFrauendieseEinzahlungslücken ausgleichenundihre finanzielle Unabhängigkeit bewahren?

Teilzeitpensen,einelängere Auszeitnachder Geburt, Scheidung:FrauenlaufenhäufigGefahr,imAlter finanziellschlecht dazustehen. Siesind nichtnurseltenerberufstätigals Männer, sie arbeitenauch vielöfter Teilzeitund habentiefereLöhne.DochjedesJahrmitkeinem oderkleinemErwerbseinkommenbedeutetautomatischaucheingeringeresAltersguthaben.

Waspassiertbeieiner Scheidung? AucheineScheidunghatfinanzielle Folgen: Vorsorgetechnisch wird beieiner Scheidungdas AHV-undPensionskassenguthabengeteilt –aber nurderBetrag,dendieEheleute vonder Heirat biszur Scheidungangesparthaben.Sosindnach einerScheidunghäufignichtgenügend Mittel vorhanden,um dengewohntenLebensstandard nachderPensionierungaufrechtzuerhalten.

Unabhängigdavon,ob Sieerwerbstätig oder verheiratetsind, im Konkubinatlebenoder Ihre Kinder selbstgrossziehen: Wenn esumIhrefinanzielle Unabhängigkeitgeht,solltenSiesich nichtaufeineanderePerson verlassen.

WiekönnenSie vorsorgen?

-Durchgehendarbeiten:Aus Vorsorgeoptikist esratsam,auf eine längere Auszeitnachder Geburtzuverzichten undstattdessenmiteinemtiefen Pensumweiterzuarbeiten.So leistenSie und Ihr Arbeitgeber weiterBeiträge unddas bisherigeAltersguthaben wirdzum BVG-Zins verzinst.

-2.Säulestärken: Setzen Siesich mitden langfristigenAuswirkungeneinerTeilzeitarbeitoder

Mutterschaftspauseauseinander:Allfällige Vorsorgelückenlassen sich inderPensionskasse durch einen sogenanntenEinkaufoder freiwilligeEinzahlungen schliessen.

-PrivateVorsorgeaufbauen:ZahlenSie regelmässig in die3.Säule ein. Diesist eineder wichtigstenMassnahmen, geradedann, wenn die Beiträgeindie 1. und2.Säulebescheiden ausfallen.

Vorsorgeist komplex –und so individuell wie Sie.

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Sand im Schachgetriebe

Schachclub Wettswil büsst weitere Punkte ein

Loretz übernimmt das

Der Schachclub Wettswil (1. Liga), mit einem Sieg und einer Niederlage in die Schweizer Mannschaftsmeisterschaft gestartet, reiste in der dritten Runde ins benachbarte Zug. Die Ämtler, aufgrund dreier fehlender Stammspieler Aussenseiter, sassen schon früh mit dem Rücken zur Wand. Das Spitzenduell am ersten Brett zwischen den internationalen Meistern Olivier Moor und Andreas Huss entschied der Heimische für sich. Zug ging mit zwei weiteren Siegen komfortabel 3:0 in Führung, ehe Wettswil zur Aufholjagd ansetzte. Hanspeter Bieri, Theo Heldner und David Klee ver-

mochten, sehenswert zu gewinnen, und nach einem zusätzlichen Remis stand die Begegnung unentschieden. In der letzten Partie wehrte Werner Aeschbach alle Gewinnbestrebungen seines starken Antipoden brillant ab, teilte sich mit diesem den Punkt und sorgte für den 4:4-Schlussstand.

Schmales Kader Wettswils In Runde vier gastierte Wettswil Anfang Juni in Windisch beim Schachklub Baden-Brugg. Wiederum fehlten den Ämtlern Stammkräfte. Es zeigt sich inzwi-

schen, dass ihr Kader zu schmal ist, um ganz oben mitzuspielen. Allerdings verpassten sie nur um einen Hauch die grosse Überraschung. Mit drei Siegen und einem Remis, hervorragend erzielt von Debütant Stefan Gasser, lagen die Ämtler gleichauf mit den Aargauern. In der letzten Partie hatte sich Werner Aeschbach eine Gewinnstellung aufgebaut und ein Remisangebot seines Gegners folgerichtig abgelehnt. Nach einer Unachtsamkeit drehte sich das Blatt plötzlich und Wettswil stand beim 3,5:4,5 unglücklich ohne Zählbares da. Mit erst drei Punkten aus vier Begegnungen müssen die Ämtler nun in den verbleibenden drei Runden mächtig Gas geben.

Marlon Loretz neuer Präsident An der kürzlich stattgefundenen Generalversammlung des Schachclubs Wettswil erfolgte ein Wechsel an der Führungsspitze. Kaspar Köchli durfte sein Amt nach exakt 40 Jahren in junge, dynamische Hände übergeben – der 24-jährige Marlon Loretz wurde mit Applaus als neuer Präsident gewählt. (kakö)

Schweizer Meisterschaft, 1. Liga, 3. Runde, Zug vs. Wettswil 4:4

Oliver Moor – Andreas Huss 1:0, Richard Zweifel –Werner Aeschbach remis, Markus Regez – Hanspeter Bieri 0:1, Willi Dürig – Kaspar Köchli remis, Petri Tuuti – David Klee 0:1, Fridolin Marty – Theo Heldner 0:1, Cyrill Leuthold – Werner Funk 1:0, Serge Wilhelm – Marlon Loretz 1:0. 4. Runde, Baden-Brugg vs. Wettswil 4,5:3,5

Maximilian Hofer – Marcel Hug 0:1, Jochem Snuverink – Jonathan Reichel 1:0, Marcel Schneider –Hanspeter Bieri 0:1, Jörg Priewasser – Werner

Aeschbach 1:0, Daniel Richter – David Klee 1:0, Linus Thieme – Kaspar Köchli 0:1, Felix Phung – Ivica Bojic 1:0, Flemming Eriksen – Stefan Gasser remis

Bei der «Summ-Expedition» des Kinderclubs Naturnetz Unteramt erhalten Kinder einen Einblick in die Welt der Honigbienen. (Bild pixabay)

Kinder entdecken die Welt der Honigbienen

Der Kinderclub des Vereins Naturnetz Unteramt lädt zur Exkursion

Am Samstag, 27. Juni, organisiert der Kinderclub des Vereins Naturnetz Unteramt (VNU) die «Summ-Expedition –Besuch beim Imker». Dabei erhalten Kinder ab sieben Jahren einen spannenden Einblick in die faszinierende Welt der Honigbienen.

Gemeinsam besuchen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer einen Imker, beobachten das Leben im Bienenstock und halten Ausschau nach der Bienenkönigin. Zudem erfahren sie, wie aus

Brüssel oder Bern?

Nachdem am 19. Mai die erste Debatte zum Landwirtschaftsabkommen über die Bühne gegangen ist, organisiert die SVP Bonstetten das nächste öffentliche Podium zum EU-Rahmenabkommen. Auf der Bühne diskutieren am 22. Juni ab 19.30 Uhr im Gemeindesaal Bonstetten Nationalrätin Corina Gredig (GLP; pro) und Nationalrat Franz Grüter (SVP; kontra) die politischen, wirtschaftlichen und rechtlichen Implikationen eines möglichen Abkommens. Ziel der Veranstaltung ist eine sachliche Auseinandersetzung mit den zentralen Streitpunkten: dyna-

Blütennektar Honig entsteht und welche Aufgaben die einzelnen Bienen im Stock übernehmen. Die Exkursion vermittelt auch Wissenswertes über die Bedeutung der Bienen für Natur und Landwirtschaft. Als wichtige Bestäuber tragen sie wesentlich zur Artenvielfalt sowie zur Produktion vieler Nahrungsmittel bei. Gleichzeitig sind sie auf vielfältige Blütenlandschaften und naturnahe Lebensräume angewiesen. Treffpunkt ist um 13.40 Uhr

mische Rechtsübernahme, Rolle des EU-Gerichtshofs, Ausgleichsmassnahmen, Kohäsionszahlungen, Landverkehrsabkommen, Luftverkehrsabkommen. Im ersten Teil skizzieren die beiden Mitglieder des Nationalrats ihre Positionen. Anschliessend folgt eine moderierte Debatte mit Vertiefungsblöcken zu den genannten Themen. Dazwischen kann sich das Publikum mit Fragen einbringen.

Das Thema ist hochaktuell: Nach Jahren schleppender Beziehungen zur EU stehen neue Gespräche wieder im

Beschwingte Momente mit dem Trio Klasaque

Konzert in der Kirche Wettswil

Am Sonntag, 21. Juni 2026, von 16 bis 17 Uhr findet wieder unter dem Thema Musik und Kultur ein Konzert in der Kirche Wettswil statt.

Das Konzert des Trios Klasaque bildet eine beschwingte Zusammenfassung von verschiedenen Tänzen und Musikstilen. Stücke wie «Chant sans Paroles», Jazz Waltz, «Adios muchachos» oder Spanish Dance entführen die Zuhörerinnen oder Zuhörer in eine andere Zeitepoche.

Bereits seit Mai 2019 musiziert das Trio Klasaque in dieser Konstellation Stefan Roos an der Bassklarinette, Mirjam Künzli an der Querflöte und Hyunah Rottenschweiler am Klavier unterrichten schon lange an der Musikschule Kelleramt. Im Mai 2019 traten sie zusammen das erste Mal mit einem gemeinsamen Stück am Lehrerkonzert der

Musikschule Kelleramt auf. Anschliessend traten sie in dieser Konstellation an weiteren Musikschulanlässen oder auch an weiteren Konzerten, wie zum Beispiel dem Concerto piccolo, welches von der Kirche Obfelden organisiert wurde, auf.

Die drei Instrumentalisten traten das letzte Mal im September 2024 in der Kirchgemeinde auf und freuen sich sehr, dass sie auch dieses Mal wieder während 60 Minuten die Zuhörerinnen und Zuhörer mit ihrer Musik verzaubern können, damit die Besucherinnen und Besucher ein wenig ihren Alltag vergessen und in die Musikwelt eintauchen können.

Reformierte Kirchenpflege Stallikon-Wettswil

Sonntag, 21. Juni, um 16 Uhr; im Anschluss wird ein Apéro offeriert. Eintritt ist frei, Kollekte zugunsten der Künstler

Gemeinsam singen

Chor-Event zum Mitsingen

Beim Chor-Event «Knonaueramt singt» gibt es kein Publikum im herkömmlichen Sinn – denn das Publikum ist zugleich der Chor. Das Mitsing-Projekt tourt auch 2026 durch das Säuliamt und macht am Dienstag, 23. Juni, Halt in Affoltern.

beim Bahnhof Wettswil-Bonstetten. Die Teilnehmerzahl ist beschränkt. Eine Anmeldung ist bis spätestens am Mittwoch vor dem Anlass erforderlich.

Organisiert wird die Exkursion vom Verein Naturnetz Unteramt, der sich seit vielen Jahren für Natur- und Artenschutz in der Region engagiert. Weitere Informationen sind unter www.naturnetz-unteramt.ch/kinderclub verfügbar.

Verein Naturnetz Unteramt

Raum. Für die exportorientierte Schweizer Wirtschaft, die Wissenschaftsstandorte und die kantonalen Arbeitsmärkte stellt sich die Frage, wie Verlässlichkeit und Eigenständigkeit zugleich gesichert werden können. Das Podium will Orientierung bieten, Positionen schärfen und den Dialog auf eine faktenbasierte Grundlage stellen. Am Schluss der Veranstaltung werden die beiden Kontrahenten aus ihrer Sicht die Frage beantworten, ob es ein Ständemehr braucht oder nicht.

SVP Sektion Bonstetten

Unter der Leitung von Chorleiterin Tanya Birri kommen Singbegeisterte aus der Region zusammen, um gemeinsam Soul-, Pop- und Gospellieder einzustudieren. Ziel des Anlasses ist es, Menschen über die Freude am Singen miteinander zu verbinden. In der besonderen Atmosphäre der reformierten Kirche Affoltern wird ein bekanntes Lied einstudiert. Der Text wird auf ei-

ner grossen Leinwand angezeigt, begleitet werden die Sängerinnen und Sänger von Pianist Samuel Bucher am Flügel. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Willkommen sind alle, die Freude am gemeinsamen Singen haben. Der Anlass beginnt um 19.30 Uhr in der reformierten Kirche Affoltern am Albis. Der Eintritt erfolgt auf Kollektenbasis. Unter dem Motto «Affoltern am Albis singt – weil Singen verbindet!» sind Interessierte eingeladen, vorbeizukommen, mitzusingen und den Abend gemeinsam zu gestalten.

Knonaueramt singt

Marlon
Präsidium von Kaspar Köchli. (Bild zvg)
Die drei Instrumentalisten Hyunah Rottenschweiler, Mirjam Künzli und Stefan Roos bilden das Trio Klasaque. (Bild zvg)
Tanya Birri. (Bild zvg)

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LEGAffolternamAlbiswirderläutert undaufgezeigt,wiedas weitere Vorgehenaussieht.

Wann: Montag,22.Juni2026

Zeit: 19.30 Uhr

Dauer:ca.1Stunde Ort: MZG,Büelstrasse11, 8910AffolternamAlbis

WeitereInformationenzuLEG: https://www.ekz.ch/gemeinsamstrom -> Produktangebot vonEKZ

16.Juni2026 StadtAffolternamAlbis 16.

Der Götschihof im Aeugstertal ist ein Zweigbetrieb der Stiftung Solvita und betreut und fördert 60 erwachsene Menschen mit einer leichten oder schweren geistigen und körperlichen Behinderung, sowie Menschen im Autismus Spektrum. Unsere Betreuten sollen die Möglichkeit haben, sich zu entfalten, sich wohl, geborgen und angenommen zu fühlen. Wir legen Wert auf individuelle Entwicklung, Selbstbestimmung und Mitverantwortung. Zur Verstärkung unseres Teams suchen wir per 1. Juli 2026 oder nach Vereinbarung eine engagierte Persönlichkeit als Fachperson Betreuung, Sozialpädagogin / Sozialpädagogen oder Fachperson Gesundheit 60 – 80 %

Ihre Aufgaben:

 Begleitung und Unterstützung unserer Bewohnenden im Alltag, beim Wohnen und in der Freizeit

 Übernahme von Bezugspersonenarbeit und Mitgestaltung von individuellen Entwicklungszielen

 Pflege und Förderung von Selbständigkeit und Lebensqualität

 Zusammenarbeit mit Angehörigen sowie internen und externen Fachpersonen

 Aktive Mitwirkung an der Weiterentwicklung unserer Angebote und Prozesse

Das bringen Sie mit:

 Abgeschlossene Ausbildung als FaBe, FaGe oder SozialpädagogIn

 Freude an der Arbeit mit Menschen und Interesse an deren individueller Entwicklung

 Teamfähigkeit, Verantwortungsbewusstsein und Eigeninitiative

 Wertschätzende und respektvolle Grundhaltung

 Fröhliches und humorvolles Naturell

 Gute Deutschkenntnisse in Wort und Schrift

 Bereitschaft zu Schicht, Wochenende und Feiertagsdiensten

Darauf dürfen Sie sich freuen:

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• Moderne Arbeits- und zeitgemässe Anstellungsbedingungen

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Für Fragen steht Ihnen gerne Cristgina Renggli, Agogische Leitung, unter Tel. 044 735 58 04 zur Verfügung. Wir freuen uns darauf, Sie kennen zu lernen.

Ihre Bewerbung senden Sie bitte an: Stiftung Solvita, Götschihof, Volker Kessler, Riedstrasse 14, 8914 Aeugstertal oder volker.kessler@solvita.ch

Die Primarschule Ottenbach sucht per sofort oder nach Vereinbarung zwei engagierte und verantwortungsbewusste

Mitarbeitende für den Einsatz im Hort Lollipop Dienstag und Donnerstag, 12.00–14.00 Uhr, während 39 Schulwochen. Für eine der beiden Personen besteht die Möglichkeit für Springer-Einsätze bei Ferien- und Krankheitsvertretungen in der Kita und im Hort.

Weitere Informationen finden Sie unter www.ps-ottenbach.ch

Mirjam Bachmann

holt Junioren-Gold

Die 16-jährige Stallikerin überzeugt mit Famora

Mit einer beeindruckenden Leistung hat sich Mirjam Bachmann aus Stallikon an den Schweizer Dressur-Meisterschaften den Titel bei den Juniorinnen gesichert. Die Nachwuchsreiterin setzte sich mit der erfahrenen Stute Famora in einem

stark besetzten Teilnehmerfeld durch und gewann bei ihrer ersten SM-Teilnahme auf Anhieb Gold. Bereits nach der ersten Wertungsprüfung lag Bachmann in Führung. Mit 72,05 Prozentpunkten setzte sie sich an die Spitze des 14-köp-

figen Starterfeldes, das zahlenmässig die grösste Juniorenkategorie stellte. Im Finaldurchgang konnte sie ihre Leistung nochmals steigern und erreichte hervorragende 73,47 Prozent – gleichzeitig eine neue persönliche Bestmarke. Mit diesem Resultat distanzierte die bald 17-Jährige ihre Konkurrentinnen deutlich und sicherte sich verdient den Schweizer Meistertitel. «Es war mir wichtig zu zeigen, was dieses besondere Pferd leisten kann», sagte Bachmann nach ihrem Triumph. Entsprechend gross war die Erleichterung nach dem gelungenen Auftritt.

Erfolgreiches Duo

Famora bringt viel Erfahrung mit. Die inzwischen 16-jährige Stute war unter ihrer Besitzerin Charlotta Kiki Rogerson bereits bis auf Grand-Prix-Niveau erfolgreich. Im Stall Rogerson Equestrian geniesst die als «Diva» bekannte Stute einen besonderen Stellenwert. Auch Bachmanns Trainerteam zeigte sich stolz über die Entwicklung der jungen Reiterin. Besonders hervorgehoben wurden ihre Konzentration, ihre Nervenstärke im entscheidenden Moment und die harmonische Vorstellung mit ihrer erfahrenen Partnerin.

Hinter der neuen Schweizer Meisterin entwickelte sich ein enger Kampf um die Silber- und Bronzemedaille. Sina Willener hatte nach dem ersten Wettkampftag noch Rang zwei belegt, musste sich im Finale jedoch Leana Hofmann geschlagen geben. Hofmann überzeugte mit einer starken Kür und rückte auf den zweiten Platz vor. Damit gewann Leana Hofmann Silber, während Bronze an Sina Willener ging. Für die von Markus Graf trainierte Reiterin war es dennoch ein erfolgreiches Wochenende: Bereits am Vortag hatte sie mit Delicieux den Schweizer Meistertitel in der Kategorie Children gewonnen. (zvg/red)

Zwillikon dominiert das Jungschützen-Wettschiessen

Nachwuchsschützinnen und -schützen zeigten ihr Können

Am 13. Juni fand auf der Schiessanlage Zwillikermoos in Zwillikon das Jungschützen-Wettschiessen des Bezirks Affoltern statt. Für viele der 12- bis 20-jährigen Teilnehmenden bildet der Anlass einen Höhepunkt der Schiesssaison. Bei sommerlichem Wetter stellten die Jugendlichen und Jungschützen ihr Können sowohl im Einzel- als auch im Gruppenwettkampf unter Beweis. Den Einzelwettkampf der Jungschützen gewann Lina Blaser von der FSG Zwillikon mit hervorragenden 93 Punkten. Auf den Plätzen zwei und drei folgten die Brüder Timo und Nico Schneiter (beide FSG Zwillikon), die jeweils 88 Punkte erzielten. Dank des besseren Tiefschusses sicherte sich Timo Schneiter den zweiten Rang vor seinem Bruder.

In der Kategorie der 12- bis 14-Jährigen setzte sich Taylor Balfour vom SV Obfelden-Maschwanden mit 81 Punkten durch. Rang zwei belegte Manuel Müller (FSG Zwillikon) mit 75 Punkten, gefolgt von Manuel Blaser (FSG Zwillikon) mit 70 Punkten.

Auch im Gruppenwettkampf dominierte die FSG Zwillikon das Geschehen. Die ersten drei Plätze gingen allesamt an Teams des gastgebenden Vereins. Die Gruppe 1 gewann mit 346 Punkten vor der Gruppe 2 mit 335 Punkten und der Gruppe 3 mit 322 Punkten.

Bei den Jugendlichen sicherte sich die FSG Zwillikon Gruppe 1 mit 207 Punkten den Gruppensieg. Auf Rang zwei

klassierte sich die Gruppe 1 des SV Obfelden-Maschwanden mit 139 Punkten. Dank dieser starken Leistungen bleibt die begehrte Wanderstandarte auch in diesem Jahr in Zwillikon. Erfreulich entwickelten sich zudem die Kranzquoten: Bei den Jungschützen lag sie bei 50,9 Prozent, bei den Jugendlichen bei

Europameisterin verstärkt TTC Affoltern

Michelle Wu soll beim Klassenerhalt helfen

Die Mitgliederversammlung des TTC Affoltern stand ganz im Zeichen sportlicher Erfolge, personeller Veränderungen und ambitionierter Ziele für die kommende Saison. Rund 40 Mitglieder nahmen am Freitagabend an der jährlichen Versammlung teil. In seinem Jahresbericht blickte Präsident auf eine erfolgreiche Saison zurück. Besonders hervorgehoben wurden die zahlreichen Erfolge des Nachwuchses, starke Auftritte im Schweizer Cup sowie der lang ersehnte und souveräne Aufstieg der ersten Mannschaft in die Nationalliga B. Die Jahresrechnung, die mit einem leichten Minus abschloss, wurde ebenso genehmigt wie verschiedene Statutenänderungen. Für Diskussionen sorgte die Erhöhung der Mitgliederbeiträge. Als Gründe wurden die hohen Kosten für Trainings und Infrastruktur, die schwierige Suche nach Sponsoren sowie steigende Materialpreise genannt. Ein wichtiger Traktandenpunkt waren die Wahlen. Jonas Lorch wurde nach insgesamt 21 Jahren Vorstandstätigkeit verabschiedet und unter grossem Applaus zum Ehrenmitglied ernannt. Als Aktuar, Vizepräsident, Redaktor des Clubbulletins «Netzroller» und während der letzten elf Jahre als Kassier prägte er den Verein nachhaltig. Seine

Wie aus

Nachfolge als Kassier übernimmt Robin Feuz. Nach den Ehrungen der Clubmeister richtete sich der Blick auf die kommende Saison. Ziel ist unter anderem der Aufstieg der zweiten Mannschaft von der zweiten in die erste Liga, um den Abstand zur NLB-Equipe zu verkleinern.

Für besonderes Aufsehen sorgte die Bekanntgabe eines prominenten Neuzugangs: Michelle Wu, amtierende U13Europameisterin, wird künftig für die erste Mannschaft des TTC Affoltern auflaufen. Die 13-jährige Zürcherin trainiert bereits regelmässig im kantonalen Leistungszentrum, gemeinsam mit den Affoltemer NLB-Spielern unter Trainer Tobias Klee. Daraus entstand die Idee eines Engagements für die kommende Saison. Auch ihre elfjährige Schwester Emily Wu, amtierende Schweizer Meisterin ihrer Altersklasse, wechselt nach Affoltern und soll punktuell in der zweiten Mannschaft zum Einsatz kommen. Die Entwicklung der beiden Talente dürfte ebenso spannend zu verfolgen sein wie diejenige des Vereins. Die neue Saison beginnt im September und verspricht bereits jetzt zahlreiche Höhepunkte.

TTC Affoltern

Träumen

Realität werden kann

Selektionen geschafft

Dario und Jannic Schuler haben einen grossen und persönlichen Meilenstein errungen. An drei Tagen wurden von Swiss Rowing Selektionsrennen in Sarnen und am Rotsee durchgeführt. Für die U23Weltmeisterschaft (WM) in Duisburg (D) konnte sich Dario Schuler in einem harten Selektionsprozess beweisen. Trotz überaus windigem Wetter konnte er sich von Rennen zu Rennen stetig verbessern und ruderte mit Gegenwind zu Bestleistungen. Die Weltmeisterschaften werden vom 23. bis 26. Juli auf der WedauRegattabahn in Duisburg stattfinden. Insgesamt werden sieben Athletinnen und Athleten die Schweizer Farben in Duisburg vertreten. Dario wird im Skiff Männer Leichtgewicht U23 an den Start gehen und zum ersten Mal für die Schweiz rudern. Auch Jannic Schuler gelang am gleichen Wochenende ein weiterer Sprung

nach vorne. Er konnte sich bei hart umkämpften Rennen für eine Teilnahme am «Coupe de la Jeunesse», dieses Jahr in der Schweiz am Rotsee, qualifizieren. Dies ist ein internationaler Nachwuchsevent für U19-Ruderer. Ein zentraler Ergometer-Test bildete den Start des Selektionsverfahrens. Kleinboote und Grossboote wurden durch verschiedene Kriterien zusammengesetzt. Jannic wird die Schweiz in einem Achter mit Steuermann Junioren U19 (JM8+) im Schweizertrikot vertreten. Wir wünschen beiden eine gute Vorbereitungszeit, eine erfolgreiche Schweizermeisterschaft (3. bis 5. Juli) und vor allem eine ergebnisreiche Erfahrung. Sich mit internationalen Athleten messen zu dürfen und für die Schweiz (Swiss Rowing) starten zu können, ist für Dario und Jannic ein «Bubentraum».

25 Prozent. Beide Werte entsprechen einer Steigerung von rund 5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Den Wettkampf der Leiter gewann Bruno Schneiter vom SV Affoltern mit ausgezeichneten 94 Punkten.

Marius Bachmann, Jungschützen-Chef BSVA

Mirjam Bachmann und die erfahrene Stute Famora auf dem Weg zum Schweizer Meistertitel. (Bild zvg)
Michelle Wu, Europameisterin U13. (Bild zvg)
Von links: Zweitplatzierter Timo Schneiter, Siegerin Lina Blaser, Drittplatzierter Nico Schneiter. (Bild zvg)
Dario Schuler geht im Skiff Männer Leichtgesicht U23 an den Start. (Bild zvg)

ZWISCHEN-RUF

Vorgeschichte von «Die Bulldogge im Klassenzimmer»

Aus den vielen Gemeinschaftstexten meiner Mittelstufenklasse sollte ein SJW-Heft entstehen. Ein Lektor kündigte seinen Besuch bei mir zu Hause an, mit dem Ziel, zusammen die besten Storys auszuwählen.

«Hätten Sie schon heute Nachmittag Zeit?», fragte er am Telefon. «Passt suuper!», lachte ich, «sofffort oder spä-später, egaaal.» Es ist so, dass ich keinen Alkohol trinke, weil ich ihn nicht mag und höchstens mal zu mir nehme in Form von Kirsch-Stängeli, Mon Chéri und –höchst selten – Eierlikör. Das war an diesem Tag der Fall. Jemand hatte mir so ein gelbes Fläschchen geschenkt, und ich nahm nun einen Schluck – wow, prima, und noch einen und...

Als der Lektor läutete, empfing ich ihn mit dem Vorschlag, zuerst eine Runde Federball zu spielen. Er aber wollte direkt zur Sache kommen. Na gut. Eigentlich fand ich beim Durchlesen jede unserer Geschichten oberlustig. Einmal sagte ich «Mon Chéri» zum Lektor, und als er die Augenbrauen hochzog, präsentierte ich ihm eine Schachtel mit diesen köstlichen rosa Schoko-Kirschen. Irgendwann hatten wir beziehungsweise er die Auswahl getroffen. Er fragte mich, ob ich auch ernsthaft unterrichten könne. «Hahaha», meinte ich und holte die Federballschläger.

Ute Ruf

Die Autorin Ute Ruf lebt in Bonstetten. Sie betont, ihre Geschichten seien stets wahr und aus dem Leben gegriffen

Woher auch, Schatz?

Gedanken von Urs Habegger zum Thema Armut

Urs Habegger

Im Zusammenhang mit der Schweiz vernehmen wir nicht selten das Attribut «reich». Dann ist die Rede von der «reichen» Schweiz.

Sie wissen schon: Ich stehe in der Bahnhofunterführung zu Rapperswil und verkaufe meine «Surprise»-Hefte.

Seit geraumer Zeit kommt ein älterer Herr in schäbiger Hose und Jacke täglich nach Rapperswil und wühlt im Bahnhofareal verschämt in Abfalleimern und Containern nach Essensresten, die noch geniessbar sind. Er raucht nicht, er trinkt nicht, er bettelt nicht, er spricht nicht. Ich ahne es: Ein Mann, von vielen Feuern gebrannt, gedemütigt und gebeutelt.

Ein junges Paar geht an mir vorbei.

Er fragt sie: «Haben wir Geld für ein ‹Surprise›?» Sie antwortet ihm: «Woher auch, Schatz?» Nach 17 Jahren Strassenverkauf von Surprise habe ich einen untrüglichen Sinn dafür: Das war kein Jux, keine Provokation. Das war eine ernst gemeinte Frage und eine aufrichtige Antwort.

Eine Frau kauft mir ein Heft ab und sagt dann: «Das war mein Geld fürs Mittagessen.» Das habe ich natür-

lich nicht gewusst und will ihr die acht Franken zurückgeben, ihr das Heft schenken. Entschieden winkt sie ab und sagt: «Das passt schon, ich habe einen Apfel dabei.»

So wie all jene die mir sagen: «Ich habe auch nicht viel, aber ich kaufe Ihnen gerne ein Heft ab.»

744000 Menschen leben in der Schweiz in Armut Und immer öfters wird mir vom CaritasLaden, der vor gut drei Jahren in Rapperswil eröffnet wurde, erzählt, wo mit stark steigender Tendenz rege eingekauft wird. Und ich lese von 744000 Menschen, darunter viele Kinder, die in der Schweiz in Armut leben, wo es kein Spasskonto, kein Urlaub und keine Koteletten gibt, wo jedes auch noch so kleine Extra das Budget sprengt.

Die «reiche» Schweiz: Ein Mythos? Ein Irrtum? Eine Verwechslung? Ein Versprecher? Zumindest fehlen da ein paar Attribute und Substantive.

Armut, Obdachlosigkeit, Diskriminierung, Flucht, Gewalt, Ungerechtigkeit, Asyl. Darüber berichtet «Surprise» seit den Gründerjahren in Wort und

Schrift. Eine mahnende Stimme. Und Stimmen werden bisweilen erhört. Erst recht dann, wenn sie sich vermehren. Es ist offensichtlich: Die oben erwähnten Themen halten mehr und mehr Einzug in die Spalten der schreibenden Presse. Auch in den von renommierten, prominenten Titeln, bekommen dort mehr Platz, Raum und Aufmerksamkeit, und notabene, im Fernsehen mehr Sendezeit. Eine erfreuliche Entwicklung, die hoffen lässt. Für Nichtbetroffene sind Wörter wie Armut nur abstrakte, belanglose, diffuse Worte, ohne konkrete Bedeutung und Bezug. Für Betroffene ist es die harte Realität, mit der sie, fernab von der reichen Schweiz, Tag für Tag fertig werden müssen.

Urs Habegger wohnt in Affoltern. Er musste nach einer missglückten Augenoperation seine Arbeitsstelle aufgeben. Eine IV-Rente zu beziehen, kam für ihn nicht infrage. Mittlerweile verkauft er seit über 18 Jahren das Strassenmagazin Surprise in Rapperswil. Man nennt ihn auch den «Surprise»-Verkäufer von Rapperswil. In diesem März ist im elfundzehn Verlag sein neues Buch mit dem Titel «So lang die Beine tragen» erschienen.

ZEIT-VERS

Was

für ein Deal

Bäume sind in der Natur eigentlich wie eine Uhr, denn ihr Kleid verrät uns meist, wie die Jahreszeit jetzt heisst.

Doch, was ist wohl hier passiert? Frühling – und kein Blatt montiert. Dieser Baum treibt wohl ein Spiel. Macht so quasi einen Deal:

«Blätter wird es dann erst geben, wenn es mir gefällt, zu leben, erst, wenn ihr mein Umfeld schützt, spend’ ich Schatten, der euch nützt». Thomas Gilg

Auf Spaziergängen weckt vieles seine Neugier, was er als Bild festhält, um es dann mit einem Vers zu pointieren.

Dieses Bäumchen liess sich Zeit mit dem Ergrünen. (Bild Thomas Gilg)

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Urs Habegger verkauft die «Surprise»-Hefte in Rapperswil. Das Foto entstand in Affoltern. (Archivbild Livia Häberling)
Ein Gläschen Eierlikör kann die Stimmung heben. (Bild pixabay)

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