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042_2022

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CH Regionalmedien AG I Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I www.affolteranzeiger.ch I Auflage 26 856 I AZ 8910 Affoltern a. A. I Post CH AG

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AUS DEM BEZIRK AFFOLTERN I Nr. 42 I 176. Jahrgang I Freitag, 3. Juni 2022

Stehende Ovation

Die Gemeindeversammlung in Stallikon stand im Zeichen von Verabschiedungen. > Seite 3

Stattliches Plus

Die Gemeinde Aeugst schliesst um 1,5 Mio. Franken besser ab als geplant. > Seite 5

Zeitreise

Am Mühlentag wurde in Stallikon und Ottenbach Industriegeschichte erlebbar. > Seite 7

Gutes tun

Schülerinnen und Schüler aus Affoltern erliefen 2000 Franken für die Ukraine. > Seite 9

Auf der ältesten Gesamtkarte der Schweiz zu finden Maschwanden feiert 50 Jahre Dorfmuseum und eine neue Wechselausstellung Als von den Eschenbachern gegründetes Städtchen mit Burg erscheint Maschwanden auf der ältesten bekannten Gesamtkarte der Schweiz. Landkarten, Luftbilder und Postkarten sind in der neuen Ausstellung im Dorfmuseum zu sehen, das sein 50-Jahre-Jubiläum feiert.

Maschwanden – überall vermerkt Seither gab es – neben den dauerhaften Einrichtungen – zahlreiche Ausstellun-

> Bericht auf Seite 5

Im Gegensatz zu Weihnachten oder Ostern wird Pfingsten weitgehend ohne (Familien-)Rituale begangen. So bietet das lange Wochenende schlicht Zeit, durchzuatmen und die Leichtigkeit des Seins zu geniessen. «Überraschenderweise sind wir damit thematisch gar nicht einmal so weit entfernt von biblischen Pfingstmomenten», hält Pfarrerin Selina Zürrer fest: «Es sind die Situationen, in denen der Geist Gottes ins Spiel kommt.» (red.)

Schnelle Enten Wenn in Affoltern die gelben Entlein den Jonenbach hinabschwimmen, mit der Startnummer auf dem Rücken, ist das jeweils von grossem Zuschauerinteresse begleitet. Nicht zuletzt geht es darum, mitzubekommen, wie der eigene Favorit abschneidet. Mit dem Familienfest samt Entenrennen verabschiedet sich das «LaMarotte» in die Sommerpause. (red.)

> Veranstaltungshinweis auf Seite 17 ANZEIGEN

Präsentiert alte Karten, auf denen Maschwanden zu finden ist: Lucia Zurbrügg, Präsidentin der Museumskommission. (Bild Werner Schneiter)

gen zu verschiedenen Themen. Die neueste, die am Pfingstmontag, 6. Juni, geöffnet ist, widmet sich Maschwanden von oben. Weil Stadt mit Stadtmauer und Burg, erschien das kleine Dorf schon auf der ältesten bekannten Schweizer Gesamtkarte von Konrad Türst aus den Jahren 1495/97. Auch später fehlte die kleinste Ämtler Gemeinde nie auf einer der Karten, die zum Teil erstaunlich viele Details enthielten, sogar den längst verlandeten Ägelsee – weder auf jener des Glarner Chronisten und Staatsmann Aegidius Tschudi (1505 bis 1572) noch auf jener des Theologen Johannes Stumpf (1500 bis 1577) – ein südorientiertes Werk.

Zu solchen Plänen gesellen sich alte Katasterpläne, Schulkarten und -atlas aus dem 19. und 20. Jahrhundert, ein Dorfplan von Rudolf Leuthold aus dem Jahr 1903. Dazu sind auch Luftaufnahmen aus den 1940er- und 1970er-Jahren zu sehen. Sie offenbaren, dass sich die Bauwut in Maschwanden – ganz im Gegensatz zu anderen Ämtler Gemeinden – in engen Grenzen hielt. Das zeigt auch ein farbiger Bildband der Gemeinde, wo kaum Autos sichtbar sind – weder vor Häusern noch auf den Strassen. Verschwunden sind zahlreiche Obstbäume. Und natürlich das Kieswerk, der einstige «Goldesel» der Gemeinde. Komplettiert wird die neue Ausstellung durch Postkarten und Glück-

wunschkarten, die auch zu Ostern, Pfingsten, Geburtstagen, Konfirmationen und sogar bei Namenstagen verschickt wurden. Als Unikate stechen im Weiteren ein Taufkleid und eine Ämtler Hochzeitskrone, genannt «Schäppeli», hervor. Sehenswert ist auch ein Stereoskop-Gerät, die sich zwischen 1860 und 1910 grosser Beliebtheit erfreuten. Es wirkt wie eine 3D-Brille und wurde vorwiegend bei touristischen Sujets verwendet.

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50 Jahre Dorfmuseum Maschwanden. Neue Wechselausstellung, geöffnet am Pfingstmontag, 6. Juni, 11 bis 17 Uhr. Festwirtschaft mit den «Haselbachspatzen», Ansprache Gemeinderat (14 Uhr) und Ballonwettbewerb für Kinder.

Neue Sportanlage

Chef der Luftwaffe in Mettmenstetten «Wie kann die Armee in der Luft und am Boden rasch wieder verteidigungsfähig werden?» Zu dieser provokativen Frage referierte am Montag Divisionär Peter Merz, Kommandant der Luftwaffe, in Mettmenstetten. Möglich gemacht hat es die Bezirks-SVP in Zusammenarbeit mit dem Unteroffiziersverein des Bezirks Affoltern sowie den Offiziersgesellschaften Zürichsee Linkes Ufer. Merz ging einleitend auf den russischen Überfall auf die Ukraine und den seither tobenden Krieg ein, um daraus dann Schlüsse für die Schweiz zu ziehen. (red.)

Ein langes Wochenende

> Gedanken zu Pfingsten auf Seite 11

von Werner Schneiter Bis in die 1960er-Jahre landete die Grobgutabfuhr aus dem Bezirk Affoltern in Maschwander Kiesgruben – ein heute unvorstellbarer Vorgang. Aber das lockte viele Sammler an, die zum Teil wertvolle Gegenstände nach Hause brachten. So entstand die Idee eines Dorfmuseums – erst recht, als der damalige Lehrer Gottfried Strickler mit seinen Schülerinnen und Schülern eine «Grümpelausstellung» im Schulhaus inszenierte. Und dies wiederum gab den Anstoss zur Bildung einer Museumskommission der Gemeinde, die heute von Lucia Zurbrügg präsidiert wird. Die Kommission nutzte die Gelegenheit und erwarb 1966 den strassenseitigen Hausteil von Bertha Leuthold, die einer Gerber-Familie entstammt – für sage und schreibe 15 000 Franken. Karikaturist Hansueli Steger, Ernst Acklin und Gottfried Strickler begannen schliesslich mit der Einrichtung und der Ausstattung. Auch Schülerinnen und Schüler leisteten damals Fronarbeit. Am Berchtoldstag 1972 konnte das Museum eröffnet werden. 20 Jahre später kam es anlässlich einer Hausrevision zum Tausch mit Jakob Surber. Die oberen Ausstellungsräume wurden gegen die angebaute Scheune abgetauscht und zwischen 1992 und 1996 auf drei Etagen mit Antiquiertem bestückt.

Modische Kurzreise

Im Bezirk bieten eine Vielzahl von Läden Kleidung – und mehr als das. > Seite 13

Initiator des Disc-Golf-Parcours Albisbrunn: Benji Fischer, Vorstandsmitglied des Vereins Voralpen Eagle. (Bild Nepita Santiago)

Mit möglichst wenigen Versuchen das Ziel treffen – das hat das Discgolf mit dem «richtigen» Golf gemeinsam. Sind es dort Schläge auf den Ball, wird hier eine Scheibe geworfen. Auf der Felsenegg hat sich auch schon die Schweizer Elite in dieser relativ jungen Sportart gemessen, nun hat das Knonauer Amt seinen ersten dauerhaften Parcours mit zehn Körben. Er befindet sich auf dem Areal des Albisbrunns in Hausen und steht zur öffentlichen Nutzung kostenlos zur Verfügung – für alle, die sich an die Regeln halten. Dazu gehören einerseits die Betriebszeiten, andererseits ein striktes Alkohol- und Drogenverbot. (red.)

> Bericht auf Seite 20

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Ärztlicher Notfalldienst In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des AERZTEFON: 0800 33 66 55. Bei Verkehrsunfä fällen Telefon 117 oder Telefon 044 247 22 11.

Telefon 144 für Sanitäts-Notruf

Man lebt zweimal: Das erste Mal in der Wirklichkeit, das zweite Mal in der Erinnerung.

Pfingstmontag, 6. Juni 2022, 11–17 Uhr 50 Jahre Dorfmuseum mit Festwirtschaft und Ballonwettbewerb für Kinder

Neue Wechselausstellung: Maschwanden von oben Führungen für Gruppen nach Vereinbarung: Telefon 044 767 05 55

Traurig, aber mit vielen schönen Erinnerungen, müssen wir von unserem geliebten Vater, Schwiegervater, Grossvater, Schwager, Onkel, Bruder und Götti Abschied nehmen.

Walter Nigg 22. 10. 1929 – 24. 5. 2022

Öffnungszeiten Stadtverwaltung Die Stadtverwaltung bleibt am Pfingstmontag, 6. Juni 2022 geschlossen. Bei Todesfällen wenden Sie sich bitte an unseren Bestatter: Bossardt Bestattungen AG, Telefonnummer 044 710 99 70. Ab Dienstag, 7. Juni 2022 sind wir gerne wieder für Sie da. 3. Juni 2022 Stadtverwaltung Affoltern am Albis

Bring- und Holtag 2022 Am Samstag, 11. Juni 2022 findet von 8.30 bis 11.30 Uhr auf dem Marktplatz in Affoltern am Albis der Bring- und Holtag statt. Angenommen werden nur gut erhaltende und funktionsfähige Gegenstände aus Haushalt, Kinderzimmer und Garten sowie Sportartikel (ohne Ski) und nicht elektrische Kleingeräte (vollständige Liste: www.stadtaffoltern.ch/ bringholtag). Defekte und unbrauchbare Gegenstände müssen wieder mitgenommen werden. Annahmeschluss ist um 11.15 Uhr.

Kontrolle von Wasserschiebern und Hydranten auf privaten Grundstücken Die Firma Hinni AG wird im Auftrag der Wasserversorgung ab dem 7. Juni 2022 während 3 bis 4 Wochen auf dem ganzen Gemeindegebiet von Hausen am Albis die Wasserschieber und Hydranten auf die Gebrauchstauglichkeit kontrollieren.

Für Ihre wertvolle Zusammenarbeit zur Sicherstellung der Trink- und Löschwasserversorgung danken Ihnen die Tiefbaukommission und die Wasserversorgung. Bei Fragen steht die Wasserversorgung (Manuel Schneiter, Tel.: 044 / 764 19 77) gerne zur Verfügung. Die Tiefbaukommission

3. Juni 2022 Stadt Affoltern am Albis, Hochbau und Umwelt

Entsorgung Pfingsten 2022 Die Grüngutabfuhr Affoltern am Albis findet am Pfingstmontag wie folgt statt: Grüngut östlich der Bahnlinie: statt Montag, 6. Juni 2022 am Mittwoch, 8. Juni 2022

3. Juni 2022 Stadt Affoltern am Albis, Bereich Hochbau und Umwelt

Reglemente und Verordnungen Betrifft 8915 Hausen am Albis Der Gemeinderat hat mit Beschluss Nr. 139 vom 17. Mai 2022 Änderungen an Ziffer 6, 7 und 8 des kommunalen Förderprogramms Energie 2020 – 2024 genehmigt. Details sind auf der Homepage unter www.hausen.ch aufgeschaltet. Der Gemeinderat Hausen am Albis

Der Gemeinderat

Der Gemeinderat Hausen am Albis hat am 17. Mai 2022 folgendes Reglement genehmigt und in Kraft gesetzt: • Motorwagendienst-Reglement Der Beschluss und das Reglement sind der Publikation unter www.amtlichenachrichten.ch angehängt und liegen während der Rekursfrist in der Einwohnerkontrolle, Gemeindehaus, zur Einsicht auf. Gegen diesen Beschluss kann innert 30 Tagen, von der Mitteilung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis schriftlich Rekurs erhoben werden. Die in dreifacher Ausfertigung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen. Hausen am Albis, 3. Juni 2022 Der Gemeinderat

Die Urnenbeisetzung findet am Donnerstag, 9. Juni 2022, um 14.00 Uhr auf dem Friedhof in Obfelden statt. Anschliessend Abdankung in der Reformierten Kirche. Traueradresse: Bruno Nigg, Gugelrebenstrasse 3, 8912 Obfelden

Affoltern am Albis Am 23. Mai 2022 ist in Affoltern am Albis gestorben:

«Von guten Mächten wunderbar geborgen, erwarten wir getrost, was kommen mag. Gott ist mit uns am Abend und am Morgen und ganz gewiss an jedem neuen Tag.»

Margrith Weber Thalmann geboren am 6. März 1959, wohnhaft gewesen in in Affoltern am Albis ZH.

Dietrich Bonhoeffer

3. Juni 2022 Bestattungsamt Affoltern am Albis

Am 29. Mai 2022 ist in Affoltern am Albis gestorben:

Muff, Bernadette

Traurig und doch dankbar nehmen wir Abschied von meiner geliebten Ehefrau, unserer lieben Mutter, Grossmutter und Schwester

Cornelia Huber-Glasbergen 6. 11. 1932 – 26. 5. 2022

geboren am 12. März 1957 von Altishofen LU, wohnhaft gewesen in Knonau, Chamstrasse 15.

Nach einem reich erfüllten Leben durfte sie friedlich einschlafen.

Die Beisetzung findet zu einem späteren Zeitpunkt im engsten Familienkreis statt.

Wir vermissen dich sehr. In unseren Herzen wirst Du immer bei uns bleiben.

Bestattungsamt Knonau

Gemeinde Obfelden Am 29. Mai 2022 ist in Affoltern am Albis verstorben:

Verena Frick geboren am 7. Januar 1935, wohnhaft gewesen in Obfelden. Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Bestattungsamt Obfelden

Obfelden Am 27. Mai 2022 ist in Affoltern am Albis gestorben:

Walter Emmenegger geboren 2. März 1930, wohnhaft gewesen in Obfelden.

Für die Entsorgungsstelle ÖKI-HOF gelten folgende Entsorgungszeiten: Pfingstmontag, 6. Juni 2022: ganzer Tag geschlossen Für das ÖKI-MOBIL gilt der übliche Fahrplan.

Hausen am Albis, 3. Juni 2022

Gemeinde Knonau

Reglemente und Verordnungen

In stiller Trauer: Bruno und Duangjai Nigg Samantha Nigg Monika Colombo Assunta und Daniel Colombo Verwandte und Bekannte

Am kommenden Mittwoch, 8. Juni 2022, findet um 19:30 Uhr im Gemeindesaal im Schulhaus Weid, Hausen am Albis, die Gemeindeversammlung statt. Die ordentliche Publikation inkl. Traktandenliste erfolgte im Anzeiger vom 29. April 2022.

Die Grundeigentümer mit Hydranten und Wasserschiebern auf ihrem Grundstück werden gebeten, die Zugänglichkeit sicherzustellen damit die Kontrolle reibungslos getätigt werden kann.

Der Bring- und Holtag ist für Bringende sowie Holende kostenlos und findet bei jeder Witterung statt. Die Obere Bahnhofstrasse ist infolge Verlegung des Wochenmarktes von Freitag, 10. Juni 2022, 18.00 Uhr bis Samstag, 11. Juni 2022, 14.00 Uhr zwischen Merkurstrasse und Tiefgarageneinfahrt Marktplatz für sämtlichen Verkehr gesperrt. Der Durchgang für Fussgänger ist jederzeit gewährleistet.

Erinnerung Gemeindeversammlung

Nach einem reich erfüllten Leben hat sich sein Lebenskreis geschlossen und er durfte friedlich einschlafen. Wir sind uns sicher, dass er den Weg zurück zu seiner geliebten Frau finden wird. Wir danken für alles, was du uns in deinem Leben geschenkt hast. Mit deiner ehrgeizigen, geduldigen, ehrlichen und lustigen Art werden wir dich stets in unseren Herzen tragen und nie vergessen.

Hans Huber-Glasbergen Marianne und Andrew Richardson-Huber mit Naomi und Tom, Sara und Stephen Esther und Markus Hieke-Huber mit Rosina und Christian, Laura und Roberto Carole Huber Coby Mulder-Glasbergen Anverwandte und Freunde Die Trauerfeier findet statt am Dienstag, 7. Juni 2022, um 14.15 Uhr in der reformierten Kirche Mettmenstetten. Vorgängig Urnenbeisetzung im engsten Familienkreis. Anstelle von Blumen berücksichtige man das Pflegezentrum Sonnenberg, 8910 Affoltern am Albis, IBAN: CH15 0900 0000 1539 4809 1. (Vermerk: Cornelia Huber) Traueradresse: Hans Huber, Püntenstrasse 7, 8932 Mettmenstetten

Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Bestattungsamt Obfelden

Sanierung Alte Landstrasse (Dorfstrasse bis Schliffi): Rifferswil Kreditbewilligung als Am 27. Mai 2022 gebundene Ausgabe gestorben: Angaben zum Protokoll/Beschluss Der Gemeinderat hat am 17. Mai 2022 folgenden Kredit als gebundene Ausgabe bewilligt: Sanierung Alte Landstrasse (Dorfstrasse bis Schliffi), Genehmigung eines Kredites von CHF 450'000.00 (inkl. MwSt.) für die Bauarbeiten sowie Arbeitsvergabe Gegen diesen Beschluss kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und Ihre Ausübung innert fünf Tagen beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, schriftlich Rekurs erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der Protokollauszug des Gemeinderats kann während der Rekursfrist bei der Gemeinde Obfelden, Abteilung Präsidiales, Dorfstrasse 66, 8912 Obfelden, bezogen werden.

ist in Rifferswil (ZH)

Thöni, Ernst Arnold geboren am 27. September 1936, wohnhaft gewesen in Rifferswil (ZH). Die Urnenbeisetzung und Abdankung in Rifferswil (ZH) finden zu einem späteren Zeitpunkt statt. 3. Juni 2022 Bestattungsamt Rifferswil

Wettswil am Albis Am 31. Mai 2022 ist in Affoltern am Albis gestorben:

Baumgartner, Clifford Lee geb. 11. November 1955, wohnhaft gewesen in Wettswil am Albis. Die Urnenbeisetzung findet zu einem späteren Zeitpunkt statt. Bestattungsamt Wettswil am Albis

Nicht unerwartet aber trotzdem überraschend ist «min Maa» verstorben.

Cliff Baumgartner 11. 11. 1955 – 31. 5. 2022

Cliff hat mit viel Disziplin und eisernem Willen sich seine gesundheitlichen Beschwerden nicht anmerken lassen. Am Dienstag hat ihn die Kraft und der Lebenswille verlassen. Er durfte in der Villa Sonneberg ohne Angst, ohne Schmerzen und in Würde sterben.

In stiller Trauer Fredy Kellenberger Die Beisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Traueradresse: Fredy Kellenberger, Ettenbergstrasse 42, 8907 Wettswil am Albis


Bezirk Affoltern

Polizeikontrollen gegen Lärm Die Kantonspolizei Zürich hat laut ihrer Mitteilung in den Bezirken Affoltern, Dietikon und Horgen gezielte Aktionen gegen Lenkerinnen und Lenker von übermässig lärmverursachenden Motorfahrzeugen durchgeführt. 51 Fahrzeuge sind stillgelegt worden. Von Ende April bis Ende Mai 2022 kontrollierten Verkehrspolizistinnen und -polizisten an insgesamt 14 Tagen zu verschiedenen Zeiten und an diversen Örtlichkeiten insgesamt 122 Fahrzeuge und deren Insassen. Dabei wurde der Fokus auf Fahrzeuge gelegt, die in Ortschaften durch übermässige Lärmemissionen auffielen. 51 Fahrzeuge sind wegen illegaler Abänderungen oder mangelnder Betriebssicherheit durch Abnahme von Fahrzeugausweis und Kontrollschild stillgelegt worden. Gegen weitere zehn Personen wurde wegen diverser Widerhandlungen gegen das Strassenverkehrsgesetz an die zuständigen Untersuchungsbehörden rapportiert. (red.)

WIR GRATULIEREN Zum 80. Geburtstag Einen ehrenvollen runden Geburtstag, nämlich den 80., darf Anna Schneebeli am Pfingstmontag, 6. Juni, in Affoltern feiern. Unsere besten Wünsche gehen an die Jubilarin zu diesem besonderen Festtag – alles Gute!

Zur goldenen Hochzeit Seit 50 Jahren verheiratet – das ergibt doch eigentlich eine Goldmedaille für beide! Heute Freitag, 3. Juni, begehen Agnès und Patrik Riesen-Courant in Obfelden ihr goldenes Hochzeitsjubiläum und Marie und Felix Christof in Affoltern feiern ihre goldene Hochzeit am Pfingstsonntag, 5. Juni. Wir wünschen beiden Paaren ein schönes Fest!

Herausgeberin: CH Regionalmedien AG Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Obere Bahnhofstrasse 5 8910 Affoltern a. A. Leiterin: Barbara Roth Chefredaktor: Thomas Stöckli redaktion@affolteranzeiger.ch Redaktion: Livia Häberling Stefan Schneiter Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 26 856 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/Christine von Burg Telefon 058 200 57 00 inserat@affolteranzeiger.ch Spezial- und Sonderseiten: Kaspar Köchli Telefon 058 200 57 14, M 079 682 37 61 kaspar.koechli@chmedia.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss Inserate: Dienstagausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Abonnementspreise: ¼ Jahr Fr. 79.– ½ Jahr Fr. 97.– 1 Jahr Fr. 170.– Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 55 86 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@chmedia.ch Druck: CH Media Print AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.chmedia.ch Beteiligungen der CH Media AG auf www.chmedia.ch

Freitag, 3. Juni 2022

Stallikon: Jahresrechnung 2021 mit stattlichem Ertragsüberschuss

Werner Michel, Robert Sidler und Remo Hablützel verabschiedet

45 stimmberechtigte Stallikerinnen und Stalliker genehmigten am Mittwoch die Jahresrechnung 2021 und den Anteil Stallikons am Kunstrasen in Wettswil. Gemeindepräsident Werner Michel sowie die Gemeinderäte Robert Sidler und Remo Hablützel wurden mit Applaus verabschiedet. von UrS e. KneUbühl So viel vorab: Die beiden am Mittwochabend an der Stalliker Gemeindeversammlung behandelten Geschäfte gaben weder Grund zu Wortmeldungen und Diskussionen Anlass, noch waren die Abstimmungen dazu umstritten. Und so war denn auch die statutarische Versammlung nach einer knappen halben Stunde «über die Bühne». Gemeindepräsident und Finanzvorstand Werner Michel konnte mit der Jahresrechnung 2021 der politischen Gemeinde einmal mehr ein sehr erfreuliches Ergebnis präsentieren. Diese weist nämlich einen satten Ertragsüberschuss von 1,24 Millionen Franken aus; budgetiert dagegen war ein Aufwandüberschuss von 284 900 Franken. Wesentlich mitbeteiligt am guten Ergebnis war ein bedeutend tiefer ausgefallener Rückgang bei den Steuereinnahmen, als ein solcher vom Gemeindeamt des Kantons Zürich aufgrund der Corona-Pandemie empfohlen worden war. So konnte Stallikon nahezu 480 000 Franken höhere Steuereinnahmen vereinnahmen als budgetiert. Darüber hinaus lagen auch die Einnahmen aus Grundstückgewinnsteuern über 510 000 Franken über dem Budget. Dazu kommt ein weiterer Mehrertrag von 82 000 Franken im Bereich Banken und Versicherungen, da die Zürcher Kantonalbank – zusätzlich zur ordentlichen Gewinnausschüttung 2021 – eine «CoronaSonderdividende» auszahlte, von der 81 327 Franken an Stallikon gingen. Michel verwies ausserdem auf folgende erhebliche Budgetabweichungen aus der Erfolgsrechnung: Minderaufwände wurden in der Bildung (173 000.–) Pflegefinanzierung Altersund Pflegeheime (152 000.–), Gesetzlichen Wirtschaftlichen Hilfe (130 000.–) sowie beim Gemeinderat (63 000.–) erzielt, wogegen in drei Bereichen je ein

Mehraufwand hingenommen werden musste: Regionalverkehr (122 000.–/ ZVV-Kostenunterdeckung 2021 coronabedingt deutlich höher), Ambulante Krankenpflege (Spitex – 103 000.–/erhebliche Mehrkosten wegen Corona) sowie Asylwesen (82 000.–). Die Investitionsrechnung im Verwaltungsvermögen weist Nettoinvestitionen von 798 078 Franken (Budget: 1,08 Millionen Franken) aus. Gründe für die tieferen Ausgaben sind hauptsächlich noch nicht realisierte Projekte im Bereich Wasserwerk und Verwaltungsliegenschaften. In der Investitionsrechnung Finanzvermögen erfolgten keine Nettoveränderungen. Der Antrag des Gemeinderates, unterstützt von der Rechnungsprüfungskommission, wurde von der Versammlung ohne Wortbegehren und einstimmig verabschiedet.

Kreditabrechnung Sportanlage Moos mit Kostenüberschreitung «2018 hat die Gemeindeversammlung für die Sanierung des auf der Sportanlage Moos, Wettswil, bestehenden Naturrasenspielfeldes 1 mit Kunstrasen, gemäss Vorprojekt und Kostenschätzung, einen Kredit von 240 000 Franken als Kostenanteil Stallikons zulasten der Investitionsrechnung bewilligt», erläuterte Hochbauvorstand Remo Hablützel in seinen Ausführungen zum zweiten Geschäft des Abends. «Dieser wurde, zuzüglich des 2019 vom Gemeinderat beschlossenen Zusatzkredits von 20 000 Franken, um 42 792 Franken überschritten.» Einerseits resultieren die Mehrkosten aus höheren Preisen (110 000.–/ hauptsächlich Tiefbauarbeiten) sowie die Platzbeleuchtung (45 000.– für LEDTechnologie, welche mit markant tieferen Betriebskosten verbunden ist). Andererseits seien diverse Mehr- und Zusatzleistungen (100 000.–) für die Befestigungsvorrichtungen für Bandenwerbung und die Audioanlage mit Grabarbeiten sowie für nicht voraussehbare, für projektbezogene Verbesserungen angefallen. Diese konnten in der Vorprojektierung noch nicht berücksichtigt werden und sind erst im tieferen Projektprozess sichtbar geworden. Angemerkt wurde dabei – auch vonseiten der RPK –, dass in einer umsichtigeren Vorprojektierung diesen Aspekten zwin-

gend mehr Bedeutung hätte geschenkt werden müssen, womit ein Antrag für einen Zusatzkredit wohl zu vermeiden gewesen wäre. Dennoch stimmte die Versammlung der Kreditabrechnung der Gemeinde Wettswil bezüglich der Sportanlage Moos mit einem Nettokostenanteil Stallikons von 302 792 Franken, ohne Wortmeldung und mit einer Gegenstimme zu.

Stehende Ovationen für den abtretenden Gemeindepräsidenten Im Anschluss an die ordentliche Gemeindeversammlung verabschiedete Werner Michel mit Robert Sidler das dienstälteste Mitglied des Gemeinderates – 28 Jahre im Amt – und mit Remo Hablützel das dienstjüngste Gemeinderatsmitglied – acht Jahre im Amt. Beide, so Michel, hätten solide Arbeit geleistet und dabei stets das Wohlergehen von Stallikon und seinen Einwohnern im Fokus gehabt. Die Anwesenden verdanken ihrerseits die Arbeit von Tief- und Hochbauvorsteher mit grossem Applaus. Anschliessend wurde der scheidende Gemeindepräsident und Finanzvorsteher Werner Michel selbst von seiner am 1. Juli das Amt antretenden Nachfolgerin Valérie Battiston mit launigen Worten verabschiedet und seine 14 Jahre Arbeit im Gemeinderat herzlich verdankt. «Werner Michel hat sich stets vorausschauend für unsere Gemeinde eingesetzt, hat seine Pflichten sowie die Anliegen und Probleme der Einwohnerinnen und Einwohner immer ernst genommen und sich als äusserst zuverlässig erwiesen.» Da Michel ja nun nicht einfach in den Ruhestand tritt, sondern in der Schulpflege weiter aktiv sein wird, beschenkte Battiston ihren scheidenden Vorgänger schmunzelnd und augenzwinkernd mit einem Kartenspiel zum spielerischen Erlernen von ABC und 1x1. Stehend und mit einem lang anhaltenden Beifall würdigte die Versammlung die Verabschiedung Werner Michels. Ebenfalls mit verdankender Wertschätzung durch Schulpräsidentin Ingrid Spiess sowie stehenden Ovationen wurde Schulhausabwart Frank Betschart – seinerseits 34 Jahre im Amt – in den Ruhestand verabschiedet und sein Nachfolger Patrick Brauer willkommen geheissen.

Ein Autoknacker auf Beutezügen

Bezirksgericht: 15 Monate Gefängnis ohne Bewährung für Algerier Ein illegal eingereister Algerier hat aus Fahrzeugen Waren, Geld sowie Kreditkarten gestohlen und andere Delikte begangen. Dafür kassierte er vom Bezirksgericht Affoltern 15 Monate Gefängnis und sieben Jahre Landesverweisung. von Werner Schneiter Im September 2018 ist der 33-jährige Arbeitslose illegal in die Schweiz eingereist. Nachweislich delinquiert hat er zwischen Juli und Oktober 2021. Neun Mal hat er in dieser Zeitspanne im Kanton Zürich Autos geknackt, auch in Knonau. Die Liste des Deliktsguts ist lang: Bargeld, Kreditkarten, Mobiltelefone samt Zubehör, Navigeräte, Kopfhörer, Sonnenbrillen, Schmuck, Taschenmesser, Kleider, Handtasche und anderes hat er bei seinen Beutezügen mitlaufen lassen. Der Wert der Gegenstände ist in der 17-seitigen Anklageschrift nicht beziffert, aber einige Tausend Franken kommen da schon zusammen. Dem Mann, der am Gericht einen Übersetzer benötigte, wird indessen nicht nur gewerbsmässiger Diebstahl vorgeworfen. Betrügerischer Missbrauch einer Datenverarbeitungsanlage

heisst in nicht-juristischer Sprache: Er hat aus einem Auto auch eine UBS-Debitkarte gestohlen. Der Versuch, mit kontaktloser Bezahlfunktion Gegenstände zu kaufen, misslang jedoch. In einem anderen Fall funktionierte es: Bei Selecta-Automaten, an Tankstellen und Kiosks in Schlieren missbrauchte er eine Karte in 19 Fällen – die Deliktsbeträge waren vergleichsweise gering, jeweils zwischen 3 und 45 Franken. In einem anderen Fall werden ihm mit solcher Karte acht Warenbezüge im Wert von gut 200 Franken nachgewiesen. Ausserdem hat der Mann im Zürcher Oberland einem Alkoholisierten das Handy im Wert von 500 Franken entrissen.

Mit gestohlenem E-Bike auf der A4 Am Bahnhof Knonau hat er auch ein E-Bike im Wert von 3000 Franken entwendet. Auf dem Weg in die Asylunterkunft in Urdorf ist er damit auf der Autobahn A4 gefahren. Die Liste der Delikte wird noch durch Hehlerei ergänzt, weil er ein gestohlenes Handy (Wert 500 Franken) für 40 Franken erworben hat. Seit Oktober 2021 sitzt der Mann in U-Haft. Weil der Mann geständig ist und die von der Staatsanwaltschaft beantragte

unbedingte Gefängnisstrafe von 15 Monaten akzeptiert, fand die Gerichtsverhandlung im abgekürzten Verfahren statt. Das Bezirksgericht ist mit dem Urteilsvorschlag einverstanden. Wegen gewerbsmässigen Diebstahls, betrügerischen Missbrauchs einer Datenverarbeitungsanlage, wegen Hehlerei, rechtswidrigen Aufenthalts, Widerhandlung gegen das Strassenverkehrsgesetz sowie gegen das Straf- und Justizvollzugsgesetz wurde er zu 15 Monaten ohne Bewährung verurteilt. 224 Tage hat er bereits in U-Haft verbüsst. Für die Verhandlungsleiterin ist die Aktenlage klar, die rechtliche Würdigung zutreffend und das Strafmass angemessen. Weil gewerbsmässiger Diebstahl vorliegt, ist die Einsatzstrafe hoch; leicht reduziert wird sie durch sein Geständnis. Der Algerier wird ausserdem für sieben Jahre des Landes verwiesen, und er kassiert eine Busse von 1000 Franken. Für die auferlegten Gerichtskosten in der Höhe von knapp 9000 Franken wird er wohl ebenfalls nicht auf kommen können. 3700 Franken Kosten für die amtliche Verteidigung gehen ohnehin zulasten der Staatskasse. Urteil DH 220 005, noch nicht rechtskräftig.

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Der Stadtpräsident ist genesen Nachdem sich Stadtpräsident Clemens Grötsch Ende März krankheitshalber von den Amtsgeschäften zurückziehen musste, kehrt er Mitte Juni wieder ins Stadthaus zurück. Die Nichtwiederwahl als Stadtpräsident beschäftige Clemens Grötsch so sehr, dass er seine Funktion nicht mehr ausüben konnte. Anfang April 2022 war unklar, ob es sein Gesundheitszustand erlauben würde, noch während der laufenden Amtsperiode wieder die Arbeit aufnehmen zu können. Nun steht fest: Clemens Grötsch wird ab 15. Juni 2022 wieder ins Stadthaus zurückkehren. Clemens Grötsch hat sich so weit erholt, dass die Weiterführung des Amts als Stadtpräsident möglich ist. Er wird somit auch die Gemeindeversammlung vom 20. Juni leiten und für eine reibungslose Amtsübergabe an seine Nachfolgerin, Eveline Fenner, sorgen können. Die formellen Aufgaben wurden während seiner Abwesenheit durch den ersten und den zweiten Vizepräsidenten wahrgenommen. Anstehende Sitzungen von Ausschüssen und Kommissionen wurden unter den Stadtratsmitgliedern aufgeteilt. Stefan Trottmann, Stadtschreiber

Betriebskässeli geleert Einbruch, Sachbeschädigung und – vor allem – Lärm haben in den vergangenen Tagen im Knonauer Amt die Polizei beschäftigt. Bei einem Einbruch in eine Autogarage in Affoltern haben Diebe diverse Betriebskässeli geleert und ein paar hundert Franken erbeutet. Durch Einschlagen einer Scheibe verschafften sie sich am 28. Mai zwischen 2 und 3 Uhr Zutritt. Der Sachschaden ist nicht unbedeutend: laut Angaben der Kapo in Affoltern rund 2000 Franken. Vandalen haben vom 26. auf den 27. Mai die Heckscheibe eines auf einem Privatparkplatz abgestellten Autos beschädigt. Der Schaden beläuft sich auf rund 500 Franken. Mehrmals sind Kantons- und Stadtpolizei Affoltern wegen Lärmimmissionen ausgerückt: ins Schachenquartier und zum Bahnhof in Hedingen, an die Ottenbacherstrasse in Zwillikon, zweimal in eine Bar und einmal ins Oberdorf in Affoltern. Im Weiteren zum Schulhaus Aegerten in Wettswil und nach Stallikon, wo in den frühen Morgenstunden ein bellender Hund störte. Die Verursacher, die Anwohnende auch mit lauter Musik um den Schlaf brachten, wurden dieses Mal nicht gebüsst – trotz verbaler Beleidigungen in einem Fall in Hedingen. (-ter.) ANZEIGE

In der Woche 23 erscheint der Anzeiger am

Mittwoch, 8. Juni und Freitag, 10. Juni Inserateannahmeschluss: Für Mittwoch am Dienstag um 8 Uhr Für Freitag am Mittwoch um 16 Uhr Todesanzeigen: Jeweils am Vortag um 11 Uhr


Bauprojekte

Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf. Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314–316 PBG). Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Affoltern am Albis

Wer so gewirkt, wie du im Leben, wer so wie du erfüllte seine Pflicht, wer stets sein Bestes hat gegeben, stirbt selbst im Tode nicht.

Leuchtende Tage, nicht weinen, dass sie vergangen, sondern lächeln, dass sie gewesen.

Traurig nehmen wir Abschied von unserer lieben Mutter, Schwiegermutter, Grossmutter, Urgrossmutter

Verena Frick-Dubs 7. Januar 1935 – 29. Mai 2022

Sie liebte es vorwärtszumachen, anzupacken und umzusetzen, leider wurde sie in ihrer Zielstrebigkeit in den letzten 3 Jahren durch ihre Krankheit immer mehr eingeschränkt und gebremst, so dass sie am 29. Mai 2022 im Pflegezentrum Senevita in Affoltern am Albis in der Umgebung liebvoller Pflege und der Begleitung von Angehörigen ihren Lebensweg verlassen durfte.

Emanuel und Anna Frick-Ferrari Christa und Bernhard Frick-Michel Germanus Rippstein-Frick Gross- und Urgrosskinder Freunde und Verwandte Die Beisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Traueradresse: Emanuel und Anna Frick-Ferrari, Wolserstrasse 37, 8912 Obfelden

Bauherrschaft: Freimannbau AG, Blumenweg 8a, 6332 Hagendorn Projektverfasser: Der Bauherr ist Projektverfasser Projekt: Balkonverglasungen bei drei Balkonen im 1. und 2. Obergeschoss sowie seitliche Windschutzverglasung im Erdgeschoss und 1. Obergeschoss, Am Tobelbach 18, 8913 Ottenbach Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 1322, Zone: W2b

Stallikon Bauherrschaft: Christina und Christian Stoffels, Sellenbüren 3d, 8143 Stallikon Projektverfasser: Freimannbau AG, Rossauerstrasse 16, 8932 Mettmenstetten, Schweiz Projekt: Erdgeschoss Südfassade, Einbau von zwei neuen Fenstern/Schiebetüren mit Anpassungen der Fassade, Loomattstrasse 44a, 8143 Stallikon Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 961, Zone: W2/35

Geschäfts- und Kompetenzreglement des Zweckverbands Feuerwehr Knonaueramt Süd Die Feuerwehrkommission des Zweckverbands Feuerwehr Knonaueramt Süd hat mit Beschluss vom 4. Mai 2022 gestützt auf Artikel 19 Abs. 1, Ziff. 7 der Zweckverbandsstatuten das Geschäfts- und Kompetenzreglement genehmigt. Der Beschluss und das Reglement sind der Publikation unter www.amtlichenachrichten.ch angehängt und liegen während der Rekursfrist bei der Gemeindeverwaltung Mettmenstetten, Albisstrasse 2, 8932 Mettmenstetten, zur Einsicht auf. Ausserdem ist das Reglement auf der Webseite des Zweckverbands https://lodur-zh.ch/knonaueramt-sued einsehbar. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen, von der Publikation an gerechnet, beim Stadthalteramt des Bezirks Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, schriflich Rekurs erhoben werden. Die in dreifacher Ausfertigung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Entscheid ist, soweit möglich, beizulegen. 3. Juni 2022 Feuerwehrkommission

Betrifft 8913 Ottenbach

Betrifft: 8908 Hedingen Verkehrsanordnung: Auf Antrag der Gemeinde Hedingen hat die Kantonspolizei folgende Verkehrsanordnung verfügt: Zwillikerstrasse, Volg Aufhebung von drei Parkfeldern in der Blauen Zone. Verfügende Stelle: Kantonspolizei Zürich – Verkehrstechnische Abteilung Rechtliche Hinweise Gegen diese Verkehrsanordnung kann während der Rekursfrist bei der Kontaktstelle Rekurs erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Die angefochtene Verfügung ist beizulegen oder genau zu bezeichnen. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und soweit möglich beizulegen. Ergänzende rechtliche Hinweise: Das Rekursverfahren ist kostenpflichtig; die Kosten hat die unterliegende Partei zu tragen. Fristen: 30 Tage Ablauf der Frist: 4. Juli 2022 Kontaktstelle: Sicherheitsdirektion des Kantons Zürich, Rekursabteilung, Postfach, 8090 Zürich Publizierende Stelle(n): Gemeinde Hedingen

27. 4. 1936 – 12. 5. 2022

In grosser Dankbarkeit blicken wir auf viele schöne Jahre und Stunden mit Dir zurück. Aus unserem Leben bist Du gegangen, in unseren Herzen bleibst Du.

Paula Gut-Funk Daniel und Beatrice Gut-Meier mit Nadine und Sabrina Helen und Meinolf Bürgermann-Gut mit Magnus und Leander Rolf und Margrit Funk Otto und Orapin Funk Dorothea Funk und Hans Betschart Rolf und Regula Funk Hansjörg und Edith Funk mit Laura und Verwandte

Wer im Sinne von Hansruedi etwas Gutes tun möchte, gedenke der Stiftung Spital Affoltern (Palliativstation), Postkonto 85-391373-1, oder IBAN CH44 0900 0000 8539 1373 1, Vermerk: Hansruedi Gut.

Genehmigung Schutzvertrag - Liegenschaft Vers.-Nr. 358, Steinernstrasse 5

Dauernde Verkehrsanordnung

Hansruedi Gut-Funk

Die Abschiedsfeier mit Urnenbeisetzung findet am Freitag, 10. Juni 2022, um 13.30 Uhr auf dem Friedhof Ottenbach statt. Anschliessend um 14.00 Uhr ist der Trauergottesdienst in der Kirche Ottenbach.

Bauherrschaft: Ch. Messerli AG Grossmatt 5, 8910 Affoltern am Albis Projektverfasser: Der Bauherr ist Projektverfasser. Projekt: Luft/Wasser-Wärmepumpe Aussenaufstellung an westlicher Gebäudefassade, Grossmatt 5, 8910 Affoltern am Albis Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 86, Zone: WG3

Ottenbach

Traurig müssen wir Abschied nehmen von meinem lieben Ehemann, Vater, Grossvater, Schwiegervater, Schwager, Freund und Nachbarn. In kleinen Schritten hast Du Abschied genommen – Deine Lebenskraft war erschöpft.

Angaben zur Meldung Mit Beschluss vom 12. April 2022 hat die Hochbaukommission den Schutzvertrag zwischen der Gemeinde Ottenbach und der Eigentümerschaft für das Gebäude Vers. Nr. 358, Kat.-Nr. 51, Steinernstrasse 5, Inventar-Nr. 20, gestützt auf § 205 lit. d Planungs- und Baugesetz (PBG, LS 700.1) genehmigt. Einsichtnahme Die Unterlagen liegen ab 3. Juni 2022 während 30 Tagen bei der Gemeindeverwaltung, Affolternstrasse 3, 8913 Ottenbach, während den Schalteröffnungszeiten oder gegen eine Terminvereinbarung zur Einsicht auf. Rechtliche Hinweise und Fristen Publikation nach Planungs- und Baugesetz (PBG). Gegen diesen Beschluss kann innert 30 Tagen, von der Publikation an gerechnet, beim Baurekursgericht des Kantons Zürich, Postfach, 8090 Zürich, schriftlich Rekurs erhoben werden. Die in dreifacher Ausführung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist beizulegen. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und soweit möglich beizulegen. Materielle und formelle Urteile des Baurekursgerichts sind kostenpflichtig; die Kosten hat die im Verfahren unterliegende Partei zu tragen. Rechtsmittelfrist Frist: 30 Tage Ablauf der Frist: 4. Juli 2022 Meldungen für Unterschutzstellungen haben eine Rechtsmittelfrist von 30 Tagen.

TODESANZEIGE Traurig nehmen wir Abschied von unserem geschätzten Ehrenmitglied und Turnveteranen

Hansruedi Gut 27. April 1936 – 12. Mai 2022

Hansruedi gehörte seit seiner Jugend dem Turnverein und später auch dem Männerturnverein sowie den Turnveteranen an. Mit Hansruedi verlieren wir einen wertvollen und treuen Turnkameraden. Wir werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren und sprechen den Angehörigen unser herzliches Beileid aus.

Turnverein Ottenbach Männerturnverein Ottenbach Turnveteranen Ottenbach Eidg. Turnveteranen Die Beisetzung findet am Freitag, 10. Juni 2022 um 13.30 Uhr auf dem Friedhof und die Abdankung um 14.00 Uhr in der Kirche Ottenbach statt.

Beschlüsse der Gemeindeversammlung vom 1. Juni 2022 Die Stimmberechtigten der Gemeinde Stallikon haben an der Gemeindeversammlung vom 1. Juni 2022 folgende Beschlüsse gefasst: 1. Genehmigung Kreditabrechnung (Kostenanteil Gemeinde Stallikon) Sportanlage Moos, Wettswil a. A. – Sanierung Spielfeld 1 2. Genehmigung Jahresrechnung 2021 der politischen Gemeinde Rechtsmittelbelbelehrung Gegen die Beschlüsse kann, von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Posfach, 8910 Affoltern am Albis, • wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen (§ 19 Abs. 1 lit. c i.V.m. § 19b Abs. 2 lit. c sowie § 21a und § 22 Abs. 1 Verwaltungsrechtspflegegesetz, VRG, LS 175.2) • und im Übrigen innert 30 Tagen schriftlich Rekurs erhoben werden (§ 19 Abs. 1 lit. a und d i.V. mit § 19b Abs. 2 lit. c sowie § 20 und § 22 Abs. 1 Verwaltungsrechtspflegegesetz, VRG, LS 175.2). Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen. Die Kosten des Rekursverfahrens hat die unterliegende Partei zu tragen. In Stimmrechtssachen werden Verfahrenskosten nur erhoben, wenn das Rechtsmittel offensichtlich aussichtslos ist. 3. Juni 2022 Gemeinderat Stallikon

Die Erinnerung ist ein Fenster durch das ich Dich sehen kann, wann immer ich will.

ABSCHIED UND DANK In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von meinem Mami, Schwester, Schwägerin, Schwiegertochter, Gotte und Freundin. Nach kurzer Krankheit durfte sie im Beisein ihrer Angehörigen friedlich einschlafen.

Margrit Weber-Thalmann

6. März 1959 – 23. Mai 2022

Es tut weh, dich loszulassen, auch wenn du nicht ganz unerwartet von uns gegangen bist. Wir durften dich bis zu deinem letzten friedlichen Atemzug begleiten.

In liebevoller Erinnerung Nils Weber Anton Thalmann mit Familie Ursi Castelberg-Weber mit Familie Emmi und Bruno Weber-Spillmann Verwandte, Freunde und Bekannte Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis zu einem späteren Zeitpunkt statt. Wir danken allen, die unserer Maggy in Liebe und Freundschaft beigestanden sind. Traueradresse: Nils Weber, Alte Hedingerstrasse 23a, 8910 Affoltern am Albis


Bezirk Affoltern

Freitag, 3. Juni 2022

Vernetzung als Erfolgsfaktor Der Kommandant der Luftwaffe referierte in Mettmenstetten Das neue Kampfflugzeug F-35 sei der «europäischste» Militärjet überhaupt, erklärte Divisionär Peter Merz am Montag an einem Informationsanlass in Mettmenstetten. Die Zusammenarbeit mit den Nachbarn bezeichnete er als etabliert und effizient. von Bernhard Schneider Der Präsident der SVP Bezirkspartei, David Vogelsanger, bedauerte bei seiner Begrüssung, dass keine überparteiliche Veranstaltung zustande gekommen sei. Immerhin standen ihm mit dem Unteroffiziersverein des Bezirks Affoltern sowie den Offiziersgesellschaften Zürichsee Linkes Ufer und Luftwaffe gewichtige Partner zur Seite. Sie trugen dazu bei, dass alle Plätze im Eventlokal im Grindel besetzt waren, als am Montag der Kommandant der Schweizer Luftwaffe, Divisionär Peter Merz, unter dem provokativen Titel referierte: «Wie kann die Armee in der Luft und am Boden rasch wieder verteidigungsfähig werden?»

Analyse des Ukraine-Kriegs Merz ging einleitend auf den russischen Überfall auf die Ukraine und den seither tobenden Krieg ein, um erste Schlüsse für die Schweiz zu ziehen. Das Zusammenspiel der verschiedenen Sphären sei immer wichtig gewesen, doch es seien neue Sphären dazu gekommen, ohne die bisherigen zu verdrängen. Der Cyberkrieg beispielsweise erübrige den Bodenkampf nicht, mache ihn aber komplexer. Der Weltraum habe im UkraineKrieg genauso wie die Kommunikation auf allen Medienkanäle eine hohe Bedeutung. Die Annexion der Krim durch die Russen 2014 wäre ein ent-

Divisionär Peter Merz geht ausführlich auf jede einzelne der zahlreichen Fragen ein, die im Anschluss an sein Referat gestellt werden. (Bild Bernhard Schneider) scheidender Zeitpunkt gewesen, um sich auf den Krieg vorzubereiten. Nur die US-amerikanischen und britischen Nachrichtendienste hätten aber mit dem Einfall der russischen Truppen in die Ukraine gerechnet, während ihre westeuropäischen Kollegen davon ausgegangen seien, dass Russland mit Drohgebärden verhandlungstaktische Vorteile erzielen wolle. Trotz unterschiedlicher Einschätzungen sei aber die Kommunikation zwischen den westlichen Nachrichtendiensten inklusive des schweizerischen intakt. Dies ermögliche, dass die Schweizer Armee den Krieg lückenlos verfolgen könne. Putin seien mindestens drei Fehleinschätzungen von strategischer Bedeutung unterlaufen. Erstens habe er die eigenen Fähigkeiten massiv überschätzt: Trotz moderner Waffensysteme mangle es der russischen Armee an der Koordination. Nach wie vor fehle ihr

deswegen eine flächendeckende Luftüberlegenheit, obwohl die ukrainischen Luftabwehrsysteme von geringer Wirkung seien. Zweitens habe er die Kampfmoral von Bevölkerung und Truppen in der Ukraine unterschätzt, ebenso, drittens, die vom Angriffskrieg ausgelöste Einigkeit der westlichen Welt.

Integrierte Verteidigung Eine wichtige Lehre sei die Bedeutung von Waffen, die auf Distanz wirken, stellte Merz fest. Die heutigen Geschosse der Schweizer Arme verfügten nur über eine geringe Reichweite. Seit der Ausmusterung der Hunter-Flugzeuge fehle überdies die Möglichkeit zum Erdkampf aus der Luft. Das künftige Flugabwehrsystem «Patriot» werde für eine Reichweite bis 20 Kilometer hoch und 50 Kilometer weit geschaffen. Das Kampfflugzeug F-35 sei multifunktional

einsetzbar und eigne sich auch für den Erdkampf. Die russische Niederlage beim Angriff auf Kiew zeige die Bedeutung der integrierten Systeme. Im Fall der Luftverteidigung beinhalte dies, dass das «Patriot» und F-35 im selben Raum wirken könnten, ohne dass eigene Flugzeuge abgeschossen würden. Die Vernetzung finde aber nicht nur zwischen den Waffensystemen statt, sondern auch zwischen den befreundeten Nationen. Die Schweiz tausche mit den Nachbarländern und den Nato-Staaten über das Asde-System die einsatzrelevanten Luftlagedaten für den Luftpolizeidienst aus. Die Frist, bis ein Flugzeug in Alarmbereitschaft im Lufteinsatz stehe, betrage 15 Minuten. Würde erst reagiert, wenn ein Alarm an der Grenze ausgelöst würde, wäre der Einsatz hoffnungslos zu spät. Merz illustrierte dies anhand eines Beispiels: Ein fiktives entführtes Flugzeug tritt von Osten her in den österreichischen Luftraum. Aufgrund der Asde-Informationen steige ein Schweizer Flugzeug sogleich auf. Die österreichische Flugwaffe begleite das Flugzeug bis in die Schweiz hinein, hier werde es von der Schweizer Luftwaffe übernommen und später der französischen übergeben. Ebenso wichtig sei, dass die Schweizer Luftwaffe gemeinsame Trainings und Manöver in den Nachbarländern und bis nach Grossbritannien durchführen könne. Mit der F-35 erhalte die Schweiz ein in Europa voll integriertes Kampfflugzeug, bilanzierte Peter Merz. Die ersten acht Stück würden in den USA, die übrigen 24 in Italien hergestellt. Deutschland und zahlreiche weitere europäische Staaten hätten den Typ bereits erworben oder seien dran, ihn zu beschaffen. Auch mit dem französischen Rafale harmoniere der Jet bestens.

Positive Jahresrechnung 2021

Aus den Verhandlungen des Gemeinderats Aeugst Die Gemeinde Aeugst präsentiert eine positive Jahresrechnung 2021 und schliesst mit einem Ertragsüberschuss von knapp 1,4 Mio. Franken ab. Budgetiert war ein Aufwandüberschuss von 148 500 Franken. Aeugst reiht sich in die Ämtler Gemeinden mit Ertragsüberschüssen ein. Der sehr gute Jahresabschluss ist nicht auf eine einzige Ursache zurückzuführen. Er ist viel mehr die Summe von Abweichungen in fast allen Bereichen. Aufgrund von Vakanzen in der Verwaltung wurde die budgetierte Lohnsumme nicht ausgeschöpft. Zudem resultierten aufgrund der regen Bautätigkeit Mehreinnahmen bei den Baugebühren. Alleine eine Wertberichtigung von Anschlussgebühren aus dem Jahr 2017 in der Höhe von 117 000 Franken führte neben den anderen Effekten dazu, dass der Bereich der Allgemeinen Verwaltung um rund 256 000 Franken tiefer ausfiel als budgetiert. Der Bereich der sozialen Sicherheit, der mit einem Nettoaufwand von rund 1 Mio. Franken einen namhaften Teil des Gemeindehaushalts ausmacht, schloss 271 000 Franken besser ab als budgetiert. Dies ist vor allem auf unerwartete Rückerstattungen in der wirtschaftlichen Sozialhilfe wie auch auf die teilweise Übernahme einer Heimplatzierung im Asylbereich zurückzuführen. Da weniger Strassenunterhaltsarbeiten notwendig waren und ein Teil der Strassenbauprojekte verschoben werden musste, fiel der Bereich Verkehr um 81 000 Franken tiefer aus als budgetiert. Dank Mehreinnahmen aus den Vorjahren fiel der Ertrag der Gemeindesteuern um 325 000 Franken höher aus als bud-

getiert. Auch die Grundstückgewinnsteuern schlossen um 76 000 Franken besser ab als erwartet. Ferner musste die Gemeinde Aeugst für den kantonalen Finanzausgleich 79 000 Franken weniger einzahlen als geplant, da die mittlere Steuerkraft des Kantons angestiegen ist. Zudem brachte der ungeplante Verkauf von zwei kleinen Grundstücken Gemeindeland im Finanzvermögen einen Ertrag von 220 000 Franken. Verschiedene für das Jahr 2021 geplante Investitionen mussten verschoben werden, sodass von den budgetierten Nettoinvestitionen von 1 567 000 Franken lediglich 685 108 Franken investiert werden konnten. Dies wie auch der hohe Rechnungsüberschuss führten dazu, dass Anfang 2022 2 Mio. Franken der verzinslichen Schulden zurückgezahlt werden konnten.

Biodiversität fördern und Solaranlage auf der Turnhalle Der Gemeinderat hat beschlossen, auf Grünflächen, die im Eigentum der Gemeinde sind, die Biodiversität zu fördern. Die Biodiversität dient dazu, die Artenvielfalt bei Pflanzen und Tieren zu erhalten. Mit der Förderung der Biodiversität trägt die Gemeinde zum Erhalt der Artenvielfalt bei und nimmt ihre Vorbildfunktion wahr. Vorgesehen sind insgesamt sechs Orte, die im Laufe dieses Jahres entsprechend bepflanzt und gepflegt werden sollen. Ursprünglich hat der Gemeinderat geplant, eine Solaranlage auf der Turnhalle, dem grössten Flachdach auf dem Gemeindegebiet, zu bauen. Nun beschreitet er neue Wege. Anstatt die Solaranlage selber zu bauen, schliesst der Gemeinderat einen Vertrag mit der Genossenschaft Säulistrom ab. Diese

baut und betreibt die Solaranlage auf ihre Kosten. Im Gegenzug stellt die Gemeinde das Dach der Turnhalle zur Verfügung und verpflichtet sich, einen Teil des produzierten Stroms zu beziehen. Für beide Partner stellt diese Lösung eine Win-win-Situation dar. So muss die Gemeinde die Solaranlage nicht selber bauen, was grosse Investitionen in einem einzigen Jahr zur Folge hätte. Die Genossenschaft Säulistrom wiederum kann das grösste Flachdach der Gemeinde für die eigene Stromproduktion nutzen.

Video-Überwachung Gemeindehaus und Kindergarten Aufgrund der anhaltenden Verunreinigungen und Sachbeschädigungen beim Gemeindehaus wie auch beim Kindergarten hat der Gemeinderat beschlossen, die neuralgischen Punkte mit einer leistungsstärkeren Video-Überwachung auszurüsten. Er erhofft sich mit diesem Schritt, die fehlbaren Personen besser zu identifizieren und aus der Anonymität holen zu können.

Behördensprechstunde Die nächste Behördensprechstunde findet am Montag, 20. Juni, von 17.15 bis 18.15 Uhr im Gemeindehaus statt. Im Rahmen dieser Behördensprechstunde können Personen ohne Voranmeldung ins Gespräch mit einzelnen Mitgliedern des Gemeinderats kommen.

Auftragsvergaben und Baurechtsentscheide Der Gemeinderat hat folgende Aufträge vergeben: Ingenieurleistungen für die Sanierung Wasserleitung Reppischtalstrasse/Scheller in der Höhe von

Fr. 28 432.80 an gpw aus Affoltern; Baumeisterarbeiten für den Ersatz der Wasserleitung Büelstrasse in der Höhe von Fr. 40 292.10 an die Firma Peter Schmid AG aus Affoltern und für Sanitärarbeiten in der Höhe von 25 255 Franken an Ritschard Haustechnik AG in Ottenbach; Ingenieurleistungen für die Sanierung der Riedstrasse in der Höhe von Fr. 25 999.45 an Baucal AG in Affoltern; Videoüberwachungssystem in der Höhe von 7842 Franken an Elektro Bütler AG in Muri; Planerleistung für die Umsetzung der Emsrl-Technik am Sonderbauwerk Weidlibach in der Höhe von Fr. 27 215.80 an Prolewa AG in Inwil; Hochwasserschutzarbeiten am Chöliholzbach in der Höhe von 389 500 Franken an Landis Bau AG in Zug.; Sanierung der Wasserleitung am Chnübrechiweg in der Höhe von Fr. 35 098.95 an Ritschard Haustechnik AG in Ottenbach. Ausserdem hat der Gemeinderat folgende baurechtliche Entscheide getroffen: BG 2021-043 Überdachung Hofplatz, Jürg Käslin, Wängibadstrasse 7; BG 2021-057 Stützmauer, Sabine und Alex Held, Allmendstrasse 35; BG 2022-001 Schleppgaube, Ivanka und Christoph Suter, Reppischtalstrasse 18; BG 2022-003 Einbau zwei Dachfenster, Cornelius Franken, Baumgarten 1; BG 2021-040 Ersatzneubau Einfamilienhaus, Philipp Portmann, Höchweg 26; BG 2021-042 Um- und Ausbau Wohnhaus, Jürg Leuthold, Büelstrasse 19; BG 2022-015 PV-Anlage, Claudia Tschuor, Dorfstrasse 25; BG 2021-030 Erweiterung Schopf, Etienne Porret, Schuelweidweg 4; BG 2021-033 Überbauung Üerenberg, Entrée GU AG, Allmendstrasse 50-58; BG 2021-058 PV-Anlage, Urs Rothenbühler, Sprecherhüser 6. Vit Styrsky, Gemeindeschreiber

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Indonesische Kampfkunst Perisai Diri für Kids von 5 bis 12 Jahren in Hausen am Albis

Die Primarschule Wettswil ist eine ländliche Schulgemeinde in der Agglomeration Zürich. Die 580 Schulkinder, vom Kindergarten bis zur 6. Klasse, werden in drei Schuleinheiten unterrichtet.

Spielerisch werden Elemente dieser faszinierenden Kampfkunst geübt. Gleichzeitig werden Koordination, Beweglichkeit und Konzentration gestärkt. Respekt und Rücksichtsnahme gegenüber Mitmenschen stehen bei uns an erster Stelle.

Aufgrund eines Mutterschaftsurlaubes suchen wir ab dem 1. August 2022 für den Kindergarten Mettlen eine Klassenlehrperson. Das Vikariat dauert maximal bis Sommer 2023 (mit Pensumreduktion ab Sportferien 2023 von 35%). Die Stelle kann auch im Tandem übernommen werden.

Trainings Kinder von 5 bis 8 Jahre: Montag, Mittwoch und Freitag 16.00 bis 16.50 Kinder von 9 bis 12 Jahre: Montag, Mittwoch, Freitag 17.00 bis 18.00 Wettkampftraining für alle Kids: Donnerstag 17.15 bis 18.15

Kindergartenlehrperson (90%) Vikariat

1 Training/Woche 5 bis 8 Jahre: CHF 345.-/Semester 9 bis 17 Jahre: CHF 375.-/Semester

Ihnen liegen die Kinder am Herzen und Sie unterrichten mit viel Einfühlungsvermögen und Kreativität. Sie • verfügen über ein EDK-anerkanntes Lehrdiplom für die Kindergartenstufe. • sind eine engagierte, flexible und kommunikative Persönlichkeit. • arbeiten gerne im Team und sind daran interessiert, aktiv an der Weiterentwicklung unserer Schule mitzugestalten. • haben eine lösungsorientierte Grundhaltung und lachen gerne. Wir • sind ein kollegiales und engagiertes Team mit einer unterstützenden Schulleitung und Schulverwaltung. • zeichnen uns durch ein wertschätzendes Arbeitsklima und eine offene Kommunikationskultur aus. • bieten einen ländlichen Arbeitsort an einer verkehrstechnisch guten Lage (ÖV, Autobahn). Haben wir Ihr Interesse geweckt? Wir freuen uns auf Sie. Mehr über die Primarschule Wettswil erfahren Sie unter www.schulewettswil.ch. Auskunft erteilt Ihnen gerne unsere Schulleiterin: Helena Illi, Tel. 076 415 36 30 / helena.illi@schulewettswil.ch Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung an: Primarschule Wettswil, Schulverwaltung, Postfach, 8907 Wettswil oder per E-Mail an verwaltung@schulewettswil.ch.

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Bezirk Affoltern

Freitag, 3. Juni 2022

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Industriegeschichte erlebbar machen Fast wie früher: Mühlentag in der Aumüli Stallikon Zwei Jahre konnte er nicht mehr stattfinden, der Tag der Mühlen. Umso grösser war am Samstag die Freude, den Interessierten wieder Einblick in Zeitzeugen der Industriegeschichte bieten zu können. von Thomas sTöckli Das Feuer lodert, der Stahl glüht rot und Jung und Alt schauen gebannt zu, wie aus einem Vierkantstab ein Flaschenöffner entsteht. Die Schauschmiede ist ein Zuschauermagnet am Mülitag in der Aumüli. «Für uns ist es eine Herzensangelegenheit, hier zu sein», sagt Kunstschmied Daniel Hedinger. Und ähnlich tönt es auch bei den anderen, die zum Gesamterlebnis beitragen, in Stallikon. Etwa Markus Hintermann, der das Wasserrad und die Sagi im Massstab 1:10 nachgebaut hat – voll funktionstüchtig, versteht sich –, oder der Delegation der Traktorefründe Säuliamt, die ihre historischen und floral dekorierten Gefährte präsentiert. Strohflechten, Weben und Sticken, Schärfen, Klöppeln und Schnapsbrennen runden die Vielfalt an altem Handwerk ab. Doch nun zurück zur Schauschmiede: Hier wird der Vierkantstab abgeflacht und am Ende gespalten, die Teile aufgetrieben und zum Kopfstück gerundet, der Griff erst gekerbt, dann gedreht. «Wichtig ist, immer im rot glühenden Bereich zu arbeiten», erklärt Daniel Hedinger. Ganz am Schluss folgt dann die Einpressung, die überhaupt erst die Funktionalität ermöglicht, nämlich das Einhaken unter dem Kronkorken. Die handgeschmiedeten Flaschenöffner lassen sich am Mülitag erwerben und sind wie die Schmiedewerke vergangener Jahre ein beliebtes Erinnerungsstück für Sammler. «Der Verkaufserlös geht an den Verein Aumüli», so Hedinger.

Spannend zu sehen: Wie ein Flaschenöffner geschmiedet wird. (Bilder Thomas Stöckli)

Der Mahlgang (vorne) ist das Herzstück der Mühle.

Floral verziert: ein 1954er-Hürlimann-Traktor D100.

Wasserrad und Sägerei – im Massstab 1:10 nachgebaut. ... und geniessen

Staunen ... Bei allen Attraktionen ums historische Gebäudeensemble kommt doch kein Zweifel auf, um was sich am Mülitag in Stallikon alles dreht: Im Zentrum steht das Wasserrad, das auf der einen Seite der Mühle, auf der anderen Seite der Sägerei die wichtige Antriebsenergie liefert. Die «Sagi» läuft zwar nur im Langsammodus, bringt aber den Boden schon so gehörig ins Vibrieren. Erstaunlich komplex sind die Vorgänge in der eigentlichen Mühle, wo verschiedenste Arbeitsgänge und Lifte über diverse Antriebsbänder parallel betrieben werden, bis das Korn zu feinem Mehl verarbeitet ist. Solches wird ebenso verkauft wie die ofenfrischen Backerzeugnisse daraus.

Tolle Erfahrung: Einmal selber Getreide mahlen.

Die Musikgesellschaft Stallikon spielt auf.

Das lokale Alphorntrio sorgt für Atmosphäre.

Die Vierbeiner sind bei den kleinen Festbesuchern beliebt.

Das Erlebbarmachen von Zeugnissen der Industriegeschichte ist das eine, am Mülitag spielt aber auch das Gesellige eine wichtige Rolle. So sitzen die Leute an den Festbänken zusammen, lauschen dem Spiel der Musikgesellschaft Stallikon und des Alphorntrios und geniessen den schönen, wenn auch etwas frischen Frühlingstag. Die drei Jahre Pause und die lange Ungewissheit, ob der Mülitag sich wieder würde durchführen lassen, hat sich beim Verein Aumüli bemerkbar gemacht. So fehlten einige der bewährten Stammkräfte. Die Festfreude vermochte das allerdings kaum zu trüben. Und stolz verwies Vereinspräsidentin Renate Wassmer auf den gepflegten Garten. Die Bewirtschaftung teilt sich hier neu eine Gruppe von acht Personen.

Positive Rückmeldungen und Verstärkung für den Verein Am Mühlentag im historischen Kleinkraftwerk Ottenbach wurde auch der neue Vorplatz bestaunt Wie im Reppischtal die Aumüli hat im Reusstal auch das historische Kleinkraftwerk Ottenbach erstmals seit 2019 wieder zum Mülitag empfangen. Schon vor dem Turbinenhaus geraten die Interessierten ins Staunen. Im Rahmen der Umfahrung Ottenbach wurde hier nämlich der Platz mit Pflastersteinen neu gestaltet. «Irrsinnig schön» und ähnlich tönt es von Besucherinnen und Besuchern. Präsident Heinz Geiger führt sie den Oberwasserkanal entlang bis zum Streichwehr und orientiert unterwegs zu Bauten und Natur. Vizepräsident Hans Fässler demonstriert derweil im Turbinenmuseum, wie die von der Turbine erzeugte Rotationskraft zur Erzeugung von Strom genutzt werden kann. Von zentraler Bedeutung ist dabei der Regulator, der es ermöglicht, den Generator auf die erforderliche Touren-

zahl zu bringen und dort stabil zu halten.

Unterhalten und betreiben

Staunende Besucher am Mühlentag im Turbinenhaus des historischen Kleinkraftwerks Ottenbach. (Bild Thomas Stöckli)

Auf Bewunderung stösst bei den Gästen auch die Schaltwand im Jugendstil – ist «ein Juwel der Anlage», wie man sich natürlich auch beim Verein bewusst ist, welcher das historische Kleinkraftwerk im Auftrag der kantonalen Denkmalpf lege unterhält und regelmässig betreibt, um Stillstandschäden zu vermeiden. Mit der Ankündigung des Mühlentags im «Anzeiger» vom 20. Mai hat diese kleine Gruppe von Enthusiasten auch ihren Bedarf an Unterstützung angemeldet. Der Aufruf stiess auf Gehör: «Es haben sich bereits zwei potenzielle neue Mitarbeiter gemeldet», so Fässler. Sogar richtig gute Kandidaten seien es, der eine erst frisch pensioniert und so auch tagsüber verfügbar, der andere sogar noch etwas jünger. (tst.)


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Bezirk Affoltern

Freitag, 3. Juni 2022

Altes VBZ-Wägelchen erlebt eine Neugeburt 60 Jahre alter VBZ-Billettverkaufswagen wird in Affoltern restauriert Über vierzig Jahre lang verkauften die VBZ ihre Billette in kleinen Verkaufswägelchen. Ein letztes Exemplar ist erhalten geblieben. Es wird in Affoltern restauriert und kommt danach ins Tram-Museum. Von stefan schneiter Kultig sieht er aus mit seinem ebenso schlichten wie bescheidenen 60er-JahreWohnwagendesign in blau-weiss. Und aus den Sechzigerjahren des letzten Jahrhunderts stammt er auch, der Billettverkaufswagen, in dem die Verkehrsbetriebe Zürich (VBZ) in der Stadt Zürich ab 1963 über 40 Jahre lang Billette verkauft haben. Im Einsatz stand er zu einer Zeit, da der kondukteurlose Betrieb eingeführt wurde. Zumindest für die Anhängerwagen der Trams, denn 1963 wurden die bis dahin gebräuchlichen Wochenknips- durch Sichtkarten ersetzt. Mit solchen Sichtkarten durften Passagiere in den hinteren, unbedienten Tramwagen einsteigen. Nur sie durften das, wer kein Billett hatte, musste im vorderen Tramwagen beim Kondukteur eines lösen. Neun dieser Verkaufswägelchen gab es damals, sie standen auf den grossen Plätzen in Zürich, auf dem Central, dem Bellevue, in Oerlikon. 2006 wurden sie aus dem Betrieb genommen. Mindestens eines ist noch erhalten geblieben. Benützt wurde es in den letzten Jahren von einem Theaterverein in Oberrieden zum Billettverkauf für seine Open-Air-Veranstaltungen. Nun ist es in den Besitz des Tram-Museums in Zürich übergegangen. Sein Zustand ist nach all den Jahren nicht mehr der allerbeste. Längst ist die blaue Farbe verschwunden, es rostete lange vor sich hin. Eine Restaurierung tut dringend not. Diese ermöglicht Thomas Neukom. Der 54-jährige Affoltemer ist ein leidenschaftlicher Sammler von alten Technikgeräten. In seiner Wohnung stehen überall frühere Billett-

Funktional und schnörkellos präsentierte sich der kultige Verkaufsanhänger. (Bild zvg)

Bei Baumann + Wild in Affoltern wird der VBZ-Billettverkaufswagen aus den 1960er-Jahren wieder auf Vordermann gebracht. (Bilder Stefan Schneiter) automaten, alte Telefongeräte, Briefmarkenautomaten herum, ebenso wie Fernschreiber, Telex, Handlocher – und sogar ehemalige Seilbahnsessel vom Hochstuckli. Den öffentlichen Verkehrsbetrieben fühlt sich Neukom, der seine Lehre bei den VBZ gemacht hat und heute bei den SBB arbeitet, eng verbunden. Als sein Vater starb, vermachte er dem Tram-Museum einen namhaften Betrag als Spende in dessen Namen. «Mir war klar, dass man mit diesem Betrag nicht einen alten Bus oder ein Tram restaurieren kann, so was kostet viel mehr», sagt Neukom. Doch mit dem

Auftauchen des VBZ-Verkaufswägelchens war die Gelegenheit da, dieses Geld sinnvoll einzusetzen.

Neupreis 8317 Franken Und so wird nun der VBZ-Verkaufsanhänger bei Baumann + Wild AG Carrosserie + Spritzwerk in Affoltern restauriert. Die Arbeiten werden sich bis in den Herbst hinziehen. Auf rund 40 bis 50 Stunden veranschlagt man bei Baumann + Wild den Arbeitsaufwand. «Die Idee ist, diesen Wagen wieder in den Originalzustand zu versetzen»,

erläutert Thomas Neukom die Zielsetzung. «Es ist ein Glücksfall, dass fast alles noch original erhalten ist, auch die Inneneinrichtung mit ihren Schubladen und Kästchen aus Holz, den Neonlampen und vielem mehr». Nun werden in der Carrosseriewerkstatt alle Farbanstriche der jüngeren Zeit abgeschliffen, Beulen ausgebessert, rostige Teile und Lampenkabel ersetzt. Danach wird alles frisch gestrichen, in den blau-weissen VBZ-Farben, das ZüriLeu-Logo darf dabei nicht fehlen, die Schriften des alten Verkaufswagens sollen wiederhergestellt werden. Die Achse samt Bremsen – von Mercedes – muss renoviert werden, auch die Anhängerkupplung reicht in ihrem alten Zustand nicht aus, um den über 800 kg schweren Wagen wieder in Verkehr setzen zu können, respektive wieder transporttauglich zu machen. Neukom hat auch Recherchen über das VBZ-Verkaufswägelchen angestellt. So hat er herausgefunden, dass der Hersteller ein sogenannter «Koller Kiosk» war, von Emil Koller in Niederwil (SG). Informationen über den Wagen selber sind schwierig zu finden, doch

Thomas Neukom im Wageninnern, das noch weitgehend im Originalzustand erhalten ist. Neukom fand in Geschäftsberichten heraus, dass der Stückpreis für diese Wägelchen 8317 Franken betrug. Und von einem Freund hat er erfahren, dass der letzte dieser ehemals neun Wagen bis im Jahr 2006 auf dem Limmatplatz gestanden hatte. Nun hofft Neukom, dass der VBZ-Verkaufswagen bis zur Langen Nacht der Zürcher Museen, am 3. September, im Originalzustand wiederhergestellt sein wird, um im Tram-Museum seine Wiedergeburt feiern zu können.

Motiviert und schwitzend bei der Sache Zufriedene Gesichter an der Sportwoche der Sekundarschule Bonstetten Yoga, Golf oder Breakdance – vom 22. bis 24. Mai konnten die 360 Jugendlichen der Sekundarschule Bonstetten zwischen 30 Kursen auswählen. Neu im Angebot war eine Yogawoche, welche von 18 Schülerinnen besucht wurde. Die Planung der Sportwoche begann bereits im Winter. Trainer mussten gesucht, Angebote evaluiert und das Programm gestaltet werden. Vor den Sportferien konnten die Jugendlichen online ihre acht Prioritäten angeben. In einer ausgetüftelten Zuteilung galt es dann, jedem Schüler und jeder Schülerin möglichst die höchsten Prioritäten zu erfüllen. Das Prozedere war insofern besonders aufwendig, als dass es Halbtages-, Ganztages- und durchgehende Kurse gab. Ob Streethockey, Krafttraining, Selbstverteidigung, Skaten oder Reiten, ob beim Salsa, Faustball, Schwingen oder beim Tischtennis, überall haben sich die Jugendlichen engagiert und waren motiviert und schwitzend bei der Sache. Es war eindrücklich, das Engagement der Trainer und das Mitziehen der Jugendlichen zu erleben. Von vielen auswärtigen Kursleitern gab es positives Feedback für die Schulkultur.

Auch Tanzkurse und gesunde Ernährung Bei den Mädchen war Hip-Hop der beliebteste aller Kurse. Zwei Profitänzer

Schwingen.

Tanzen. (Bilder zvg.)

Mountainbiken.

Drei eher unbekannte Sportarten im Portrait Padel

ein Geocache gefunden wurde, trägt der Spieler seinen Namen ein und versteckt das Kistchen wieder. So kann der Cachebesitzer immer sehen, welche Spieler Erfolg hatten.

Padel ist ein tennisähnliches Spiel, welches vor allem in Südamerika und Spanien weit verbreitet ist. Wie beim «normalen» Tennis ist es das Ziel, den Ball diagonal über ein Netz zu befördern, wobei er den Boden nur einmal berühren darf. Beim Padel werden allerdings auch die Wände einbezogen.

Geocaching Beim Geocaching – auch GPS-Schnitzeljagd genannt – geht es darum, anhand von Koordinaten einen «Schatz»

Smolball

Smolball. (Bild zvg.) zu finden, in dem sich ein Logbuch und Tauschgegenstände befinden. Sobald

Beim Teamsport Smolball muss man einen Ball mit einem Schläger in ein Tor befördern. Pro Gruppe gibt es drei Feldspieler und einen Torwart. Zur Erfindung der Sportart soll ein Mangel an Tennisplätzen geführt haben. Raphael Diener, A1b

brachten den Schülerinnen die grundlegenden Bewegungen bei. Die aktuellen Hits inspirierten die Mädchen noch zusätzlich zum Tanzen. Die Leiter hielten die Schülerinnen dazu an, ohne Hemmungen zu tanzen und die Musik im Herzen zu fühlen. Einen eleganteren Tanz durfte man im Salsa-Kurs bestaunen. Dabei wurden den Teilnehmerinnen die Basics dieses lateinamerikanischen Tanzes beigebracht. Die Jugendlichen hatten sichtlich Freude daran, die einzelnen Tanzschritte zu erlernen und sich zu den südamerikanischen Rhythmen zu bewegen. Im Sporternährungskurs wurden verschiedene Müsliriegel gebacken und erfrischende Sportshakes mit leckeren Erdbeeren und Bananen gemacht. Zudem wurde besprochen, welche Nahrungsmittel sich vor, während und nach dem Sport besonders eignen.

Zufriedene Gesichter und positive Rückmeldungen In den Pausen sassen die Schüler gemeinsam im Freien und genossen das sonnige Wetter und die warmen Temperaturen. Sie erholten sich von den Aktivitäten und tauschten sich in angeregten Diskussionen aus. So waren viele zufriedene Gesichter zu sehen und auf Nachfragen gab es durchgängig positive Rückmeldungen. Sek Bonstetten, Journalistengruppe


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Freitag, 3. Juni 2022

Achtung, fertig, los!

400 erwerbstätige Schutzsuchende aus der Ukraine

Affoltemer Schülerinnen und Schüler tun Gutes

Die Zahl der erwerbstätigen Schutzsuchenden aus der Ukraine im Kanton Zürich steigt weiter. Seit Einführung des Schutzstatus S hat das Amt für Wirtschaft und Arbeit (AWA) über 400 Arbeitsbewilligungen ausgestellt.

Auch mit wenig Aufwand und Bürokratie lässt sich viel erreichen. Das beweisen die Schülerinnen und Schüler, die aus eigener Initiative einen Spendenlauf organisiert haben, der 2000 Franken zugunsten des SRK für Hilfe in der Ukraine einbrachte. Von nepita Santiago Es begann damit, dass die elfjährige Lisa bei ihrer Grossmutter in Deutschland in den Ferien war. «Zwei Flugzeuge flogen ganz tief über uns hinweg und ich stellte mir vor, wie es wäre, wenn sie jetzt auch noch Bomben abwerfen würden», erzählt die Schülerin. Eine Realität, mit der viele Menschen in der Ukraine konfrontiert sind. «Seit diesem Erlebnis habe ich immer wieder gehirnt, wie ich helfen könnte, denn dieser Krieg ist so etwas Schreckliches und Trauriges und ich frage mich, wie es den Menschen dort geht.» Im Gespräch mit ihrer Mutter kam sie auf die Idee, einen Spendenlauf zu organisieren. Diese Idee trug sie dann im wöchentlichen Klassenrat vor – einem Gefäss, um Konflikte anzusprechen oder Themen und Ideen einzubringen, wie Klassenlehrer Vebi Veljiji erklärt.

«Megatoll gemacht» Lisas Vorschlag stiess auf Interesse und schon bald war rund die Hälfte der Klasse mit dabei sowie auch einige Geschwister oder Kinder aus anderen Klassen. So kam es, dass eines Mittwochnachmittags Lisa, Celia, Dalia, Abdou, Mithushan, Alexandra, Jimena, Cyril, Nebie, Lea, Zoey, Liv, Romina, Yadhira, Lina und Cellou ihre Runden rannten.

Auf die Plätze, fertig, los – Schülerinnen und Schüler des Affoltemer Schulhauses Chilefeld organisierten einen Spendenlauf zugunsten von Menschen in der Ukraine. (Bild Nepita Santiago) Und für jede gelaufene Runde spendeten Verwandte, Nachbarinnen oder Geschwister einen vorher abgemachten Betrag. Lehrer Veljiji sagt stolz: «Die Schülerinnen und Schüler haben das megatoll gemacht und gezeigt, dass man auch ohne grossen Aufwand Hilfe leisten kann.» Die Kinder hätten alles selber organisiert und er habe sie höchstens dabei unterstützt, wenn sie etwa Kopien machen mussten. «Am Schluss haben wir gemeinsam diskutiert, wohin die Spende fliessen soll und ich habe das Geld für sie einbezahlt». «Und», fügt Lisa schmunzelnd an, «auf 2000 Franken

aufgerundet haben Sie den Betrag auch noch.»

Anderen Menschen helfen können Die Erfahrung, selber etwas anzureissen, zu organisieren und dann auch erfolgreich durchzuführen, hat den Kindern Freude gemacht und sie auch darin bestärkt, vielleicht wieder einmal solcherart aktiv zu werden. Yadhira etwa sagt: «Ich war beim Rennen sehr motiviert und es hat mir Freude gemacht, damit etwas Gutes zu tun.» Oder Jimena: «Es hat mich glücklich gemacht, dass ich anderen Menschen helfen konn-

te. Und ich denke, beim SRK ist das Geld auch an einen guten Ort gekommen, wo es wirklich auch etwas bewirken kann.» Oder Lina: «Ich wohne in der gleichen Siedlung wie Lisa und als sie bei mir klingelte, fand ich die Idee sofort gut und habe auch selber noch Geld gesammelt. Ich würde sofort wieder so etwas machen.» Und Cyrill: «Das Projekt gab Ideen, auch bei anderen Konflikten aktiv zu werden.» So hat Lisas mitfühlender Gedanke und ihr «Hirnen» einiges ins Rollen gebracht. Sie ist sich bewusst, dass sie damit zwar nicht die Welt verändern kann, «aber im Kleinen können wir alle etwas bewirken.»

Hygienepakete für die Ukraine Sammelstellen in Affoltern und Rifferswil

In den Kriegsgebieten der Ukraine fehlt es vielerorts an Hygieneartikeln. Praktische Hilfe ist möglich durch ein Hygienepaket aus der Schweiz.

Das Hilfswerk Licht im Osten hilft den Menschen im Kriegsgebiet. (Bild zvg.)

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Der verheerende Krieg in der Ukraine dauert an. Zehn Millionen Menschen sind in der Ukraine auf der Flucht, sechs Millionen davon Binnenflüchtlinge. Seit 2014 lindert das Schweizer Hilfswerk «Licht im Osten» die Not der Bedürftigen in der kriegsgeplagten Ostukraine mit Lebensmitteln und Hilfsgütern. Jetzt bitten die lokalen Partner um Hygieneartikel, denn es ist kaum möglich, diese

vor Ort einzukaufen. Deswegen werden dringend Hygienepakete für die Geflüchteten in der Westukraine und Menschen im Donbass benötigt. Die Chrischona Affoltern leitet die gesammelten Hygienepakete an das Hilfswerk Licht im Osten (LIO) weiter. Wichtig ist, die Hygieneartikel (siehe nebenstehende Liste) in der Originalverpackung zu belassen, denn nur so kommen diese problemlos durch den Zoll. Es gilt, die Produkte kompakt in eine Kartonschachtel zu packen (Totalgewicht zirka 5 kg) und diese zu verkleben sowie mit dem Vermerk «Hygieneartikel» zu beschriften. Richard Roth

Packliste: 2 x Zahnpasta; 2 x Zahnbürste; (original-verpackt); 1 x Flüssig- oder Blockseife; 1 x Shampoo (Deckel verkleben); 1 x Duschgel (Deckel verkleben); 1 x Deo Roll-on (Deckel verkleben); 2 x Feuchtigkeits-tücher; 1 x Handcreme (Deckel verkleben); 2 x Damenbinden; 1 x Haarbürste; 1 x Waschpulver (max. 2kg); 1 x Einwegrasierer (Packung mit 5–10 Stück); 1 x Rasierschaum (Deckel verkleben). Sammelstelle Chrischona Affoltern, Alte Obfelderstrasse 24, im Foyer des Saales im EG: Freitag, 17. Juni, 17–18.30 Uhr; Samstag, 18. Juni, 10–11.30 Uhr; Sonntag, 19. Juni, 11.30–12 Uhr. Sammelstelle Rifferswil: 13.–18. Juni, Engelgasse 9. Kontakt: Anna und Richard Roth, Tel. 0447641535.

Seit Mitte März erteilt der Kanton Zürich Arbeitsbewilligungen für Personen mit Schutzstatus S. Insgesamt konnte das Amt für Wirtschaft und Arbeit bisher rund 400 Bewilligungen erteilen. Die Zahl der Gesuche hat zuletzt stark zugenommen. Die Geflüchteten scheinen sich vermehrt um eine Anstellung zu bemühen. Eine leichte Häufung der Bewilligungen sei weiterhin im Bereich Schulen und Bildung sowie in der Gastronomie festzustellen, teilt das AWA mit. In den allermeisten Fällen handelt es sich um normale Angestelltenverhältnisse, ein kleiner Teil der Arbeitsbewilligungen betrifft Praktika zum Berufseinstieg. Die Aufnahme einer selbstständigen Erwerbstätigkeit durch Geflüchtete bleibt weiterhin die Ausnahme. «Dass mittlerweile so viele Ukrainerinnen und Ukrainer eine Anstellung im Wirtschaftsraum Zürich gefunden haben, zeigt, dass das Zusammenspiel zwischen den Unternehmen, den Jobvermittlungsstellen, unseren RAV, den Sozialdiensten und den Schutzsuchenden funktioniert», betont Regierungsrätin Carmen Walker Späh.

240 Personen beim RAV Die Zahl der auf den regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) gemeldeten ukrainischen Geflüchteten ist gegenüber dem Stand Ende April (150) ebenfalls weiter angestiegen. Aktuell sind bei den RAV im Kanton Zürich rund 240 Personen mit Status S angemeldet. Rund 150 haben sich selber angemeldet, die übrigen wurden von den Sozialdiensten der Gemeinden zugewiesen. Die Mehrheit verfügt über einen tertiären Bildungsabschluss. Ihre Stellensuche bezieht sich zum einen auf ihre angestammten Berufsfelder. Viele suchen zudem Tätigkeiten, die sie auch ohne höhere Ausbildung ausführen können. Auf jedem RAV stehen den Geflüchteten spezialisierte Beratungspersonen zur Verfügung, die Beratung erfolgt in Deutsch oder Englisch. Integrationskurse sind möglich, im ersten Schritt im Rahmen der von den Sozialdiensten der Gemeinden vermittelten Angebote der kantonalen Integrationsagenda. Da sich unter den Geflüchteten aus der Ukraine viele Frauen mit Kindern befinden, kommen ihnen beispielsweise die Deutschkurse mit Kinderbetreuung entgegen. (red.)

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Bezirk Affoltern

Freitag, 3. Juni 2022

Rebgarten und Rebberg Serie «Gärten»: Richard und Rania Steiner bauen in Maschwanden Reben an Im Jahr 2011 kauften Rania und Richard Steiner das alte Haus in Maschwanden – nach zwei Jahren konnten sie einziehen. Rund 900 Quadratmeter Garten gehören zu der Liegenschaft, mehrheitlich ein leicht abfallender Südhang unterhalb der Kirche. Der Hobbywinzer Richard Steiner wusste genau, was hier entstehen sollte.

bekommen. Das Gras wird um die Rebstöcke gemäht, jeweils jede zweite Reihe. So soll die Biodiversität erhalten bleiben. Später im Jahr erfolgen die Ernte und der Winterschnitt. Vinifiziert wird der Maschwander Wein in Malans bei einem befreundeten Weinproduzenten. Richard Steiner betreibt keinen Bioanbau. Mit den Piwi-Sorten muss er nur etwa drei Mal pro Jahr spritzen und nur Fungizid. Später, wenn er nach der Pensionierung mehr Zeit hat, kann er sich vorstellen, auf biodynamisch umzustellen. Der Rotwein reift in Holzfässern, der Weisswein in Stahltanks.

Von Regula ZellwegeR Gehört ein Rebberg in eine Gartenserie? In der Schweiz wird der Begriff «Rebgarten» selten gebraucht – bezeichnet aber offiziell Rebbau auf eher flachem Gelände. «Weingarten» nennen sich dann eher Restaurants. Die Reben von Richard und Rania Steiner wachsen auf einer Ebene, die sachte zur Kirche aufsteigt. Der Rebberg ist so liebevoll gepflegt, mit Rosenstöcken am Ende der Reihen, dass man hier von einem Rebgarten sprechen darf. Und sogar von «Weingarten», denn hier wird inmitten von Vogelgezwitscher Wein mit der Kirche Maschwanden auf dem Etikett genossen. Die ersten 180 Flaschen Weisswein sind bereits abgefüllt und im Volg in Maschwanden erhältlich, der Rotwein reift noch im Barrique, wird aber bald abgefüllt.

Informatiker mit Rebberg Richard Steiner ist hauptberuflich, mit 80 Stellenprozenten, Informatiker. Er wechselte beruflich von Microsoft zur Nationalbank, um weniger im Ausland arbeiten zu müssen und Zeit für Haus und Garten zu haben. Auch Rania Steiner ist voll berufstätig. Finanziell lohnt sich der Rebbau mit dieser Fläche nicht. Zudem gab es 2021 Hagelschaden, der sich auch auf die Ernte 2022 auswirken wird. Richard Steiner ist mit Leidenschaft Hobbywinzer. Gern hätte er mehr Land, um Reben zu pflanzen. Am liebsten würde er in der näheren Umgebung mit einem anderen Hobbywinzer zusammenarbeiten, das Fachwissen teilen und sich auch ganz praktisch gegenseitig im Rebberg helfen. Generell freuen sich die Maschwander über den neuen Rebberg mitten in ihrem Dorf. Historisch ist belegt, dass hier Rebbau bereits früher betrieben wurde. Vielleicht finden sich Zeugen davon im kleinen, aber feinen Maschwander Dorfmuseum? Rania und Richard Steiner sind sich bewusst: Sie haben das Privileg, so wohnen zu können und ihrem Hobby zu frönen. Gern sitzen sie auf dem grossen Kiesplatz mit dem üppigen Blumenschmuck, lauschen den Vögeln, hören die Kirchenglocken, plaudern mit den Nachbarn und geniessen ein gutes Glas Wein.

Richard und Rania Steiner sind mit Leib und Seele Hobbywinzer. (Bilder Regula Zellweger)

Strenge Vorschriften Der Kanton Zürich ist mit seiner Rebfläche von 613 Hektaren der grösste und bedeutendste Deutschschweizer Weinbaukanton. Er unterteilt sich in die fünf Weinbaugebiete Zürichsee, Limmattal, Unterland, Winterthurer Weinland und Zürcher Weinland. Das Knonauer Amt ist unerwähnt, auf der dazugehörenden Karte gibt es einen einzigen roten Punkt, während es rund um den See und im Norden des Kantons aussieht, als wären die Masern ausgebrochen. Reben anpflanzen, Trauben ernten, Wein produzieren? So einfach geht das nicht in der Schweiz. Ausser, man baut eine Fläche unter 400 Quadratmetern an und verkauft keinen Wein. Ansonsten durchläuft man ein komplexes Prozedere. Zuerst füllt man viele Formulare aus und sendet sie mit einer Bodenprobe dem zuständigen kantonalen Rebbaukommissär. Dieser überprüft alles und wenn die von der Obrigkeit gestellten Bedingungen erfüllt sind, darf der zukünftige Weinbauer hohen Besuch erwarten. Der Rebbaukommissär prüft vor Ort alle Kriterien wie Bodenbeschaffenheit, Neigung des Rebbergs und Sonneneinfall. Hobbywinzer Richard Steiner hatte schon in Altendorf SZ einen Rebberg bewirtschaftet und Wein vinifiziert. Im

Am Ende der Rebenreihen wachsen Rosen. Jahr 2011 kaufte das Paar das alte, einseitig angebaute Haus unterhalb der Kirche. Nach zwei Jahren Renovation konnten sie es beziehen und 2018 wurde der Rebberg angelegt.

Erfahrener Weinproduzent Zuvor hatte Richard Steiner einige Entscheide getroffen. Er bestimmte die Fläche des Rebberges – wo früher Ziegen weideten – und berechnete die Anzahl der benötigten Rebstöcke. Neben den Reben wachsen hier auch einige Obstbäume. Er entschied sich für je eine rote

und eine weisse Traubensorte. Dabei legte er grossen Wert auf die Resistenz. Piwi nennt man die Pilzresistenz offiziell. Weiss: Muscaris, eine Kreuzung zwischen der alten Sorte Muscadet und der neuen Sorte Solaris. Rot: Divico, eine Kreuzung zwischen der alten Sorte Gamaret und der eher neuen Sorte Bronner. «Divico hat viele inhaltliche Geschmacksstoffe und ist lockerbeerig, hat einen geringen Traubenschluss», meint Richard Steiner in gutem Winzerdeutsch. Er wählte bewusst Hochstammreben. Diese Pfropfreben haben mit 80 Zentimetern eine deutlich längere

Unterlage als Normalstamm. Der Pfropfkopf, und somit auch der erste Trieb, ist deshalb direkt nach dem Pflanzen schon in einer Höhe von 70 Zentimetern. Dies erleichtert die Arbeit und bringt eine frühere Ernte. Am Schluss sind aber Hochstamm und Normalstamm gleich hoch.

SERIE «GÄRTEN»

Arbeitsintensives Hobby Die Arbeit im Rebgarten ist das ganze Jahr über intensiv. Es gilt auszugeizen und sorgsam auszulauben, auch Traubenbeeren können einen Sonnenbrand

Der «Anzeiger» besucht in dieser Serie Gärten und ihre Menschen und erzählt deren Geschichte. Tipps zu besonders sehenswerten Gärten im Bezirk sind willkommen und an redaktion@affolteranzeiger.ch zu richten. (red.)

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Keine Reise ohne guten Zahnersatz Die lang ersehnte Ferienzeit rückt näher und eine gute Vorbereitung gehört mit dazu. Natürlich möchte jeder die schönste Zeit im Jahr in vollen Zügen geniessen können.

für einen optimalen Zahnersatz zu finden. Die Arbeiten werden alle im hausinternen Labor gefertigt, so können lange Wartezeiten vermieden werden.

Für Zahnprothesenträger gehört ein gutsitzender, nicht schmerzender Zahnersatz zur Ferienvorbereitung mit dazu. Denn niemand möchte sich in der kostbaren Ferienzeit mit einer gebrochenen oder schmerzenden Prothese auseinandersetzen. Eine Unterfütterung oder eine ReserveProthese könnten eine gute Vorbereitung sein.

Es empfiehlt sich, genug Zeit vor Reisebeginn einzurechnen, um die Zahnprothese rechtzeitig zu optimieren.

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Einmal tief durchatmen

Na dann Prost!

Gedanken zu Pfingsten von Pfarrerin Selina Zürrer

Alkoholabstimmung der Migros.

FORUM

«Wie wird das Wetter an Pfingsten?» Das ist die vielleicht wichtigste Frage angesichts des bevorstehenden langen Wochenendes. Und sonst?

Im Psalm 104 wird von diesem Geist Gottes geschrieben, wie er als Lebensatem den Menschen eingehaucht und auch wieder entzogen wird, wenn das Leben weicht. Unser menschlicher Atem ist ein Bild für den Hauch Gottes und sein Geist ein Bild für die Lebenskraft in allem Lebendigen. In der Kraft, die sich in der Natur tanken lässt und in der Kraft, die wir finden, wenn wir Atem holen und zu uns finden können, da ist, christlich gesprochen, ganz viel Pfingstgeist dabei. Ich wünsche allen ein leichtes, langes Wochenende, trotz des womöglich einen oder anderen bevorstehenden Regengusses.

Im Normalfall ist es kein öffentliches Thema, wenn ein Detailhändler neue Produkte in sein Sortiment aufnimmt oder andere streicht. Bei der Migros handelt es sich allerdings um eine Genossenschaft mit 2,3 Millionen Genossenschaftern. Bei einem solchen Verbund stehen Selbsthilfe, Selbstbestimmung, Selbstverantwortung und Solidarität im Vordergrund. In den Statuten steht denn auch der bewusste Verzicht auf den Verkauf von alkoholischen Getränken und Tabakwaren in den M-Verkaufsstellen. Sollen die «alkoholischen Getränke» aus dem Artikel gestrichen werden? Wir entscheiden! Die Migros-Spitze argumentiert, dass das Alkoholverkaufsverbot nicht mehr zeitgemäss sei. Zudem führen Denner, LeShop und Migrolino heute schon Alkohol. Die Migros-Kinder identifizieren sich mit dem Unternehmen, weil es noch starke Werte vertritt. Stark gelebte Werte spielen bei Konsumenten wie auch Angestellten eine immer grössere Rolle (Solidarität, Gerechtigkeit, ökologische Nachhaltigkeit usw.). Wie will sich da die Migros noch positionieren? Bei den Bioprodukten? Da haben andere die Nase vorne … Bislang nicht diskutiert wurde, dass der Einstieg der Migros in den Alkoholverkauf für viele Weinund Getränkehändler der Todesstoss wäre. Ist dies sinnvoll? Liebe Migros, nehmt euch verstärkt dem Klimawandel an, nicht dem Alkohol! Dies wären Werte, hinter denen die Kunden stehen könnten. Erkennt die Zeichen der Zeit! Auf jeden Fall habe ich meine Stimme abgegeben: Nein!

Pfarrerin Selina Zürrer, Aeugst

Stefan Kessler, Affoltern

An den anderen christlichen Feiertagen Weihnachten und Ostern ist es in vielen Familien Tradition, zusammen zu feiern. Alljährlich wiederkehrende Rituale werden da zelebriert, ziemlich unabhängig vom eigenen Standpunkt auf der Frömmigkeitsskala: Man versammelt sich um den Weihnachtsbaum, tauscht Geschenke aus, versteckt Osternäschtli und tütscht gekochte und selbst gefärbte Eier.

Meistens keine Familienfeiern an Pfingsten An Pfingsten steht in meinem Umfeld bei den meisten kein obligater Verwandtenbesuch an. Nebst den Zeltlagern der Jugendorganisationen und vielleicht noch dem «Im-Stau-Stehen-am-Gotthard» kenne ich keine Pfingstrituale. Man verabredet sich mit Freundinnen und Freunden und geht hinaus in die so pralle Natur, von der man jetzt ja wirklich fast nicht genug kriegen kann. Dabei ist eben jeweils die Hoffnung gross, dass es dieses Jahr ein stabiles Frühsommerhoch geben möge für die geplante Velotour, das Töfffährtli, die Carreise, die Bergwanderung oder den Brötli-Ausflug in den Wald. So ist ein an Pfingsten wiederkehrendes Ritual doch gefunden: «Hinaus ins Freie!» Zeit, durchzuatmen und die Leichtigkeit des Seins zu geniessen.

Kraft tanken am langen Wochenende. (Bild Marko Tomic, Pixabay) Biblische Pfingstmomente mit dem Geist Gottes Überraschenderweise sind wir damit thematisch gar nicht einmal so weit entfernt von biblischen Pfingstmomenten. Es sind die Situationen, in denen der Geist Gottes ins Spiel kommt. Die bekannteste Pfingstgeschichte steht in der Apostelgeschichte, die vom selben Autor verfasst wurde wie das Lukasevangelium. Sie erzählt, wie Jesus nach seinem Tod und den Ostererfahrungen der Jünger auf ganz eigentümliche Weise weiterhin mit seinen Jüngern zusammenbleibt. Nach 40 Tagen verschwindet der auferstandene Jesus gemäss dem Autor aus dem Sichtfeld der Jünger und fährt in den Himmel auf. Dieser Bericht liegt dem gerade hinter

uns liegenden langen Auffahrtswochenende zugrunde. Dann wird in der Apostelgeschichte beschrieben, wie nochmals zehn Tage später der Heilige Geist über den Jüngern ausgegossen wird. Es ist ein spektakuläres Ereignis und hat Begeisterung und Aufbruchstimmung ausgelöst. Daneben gibt es auch andere pfingstliche Erzählungen, in denen der Geist Gottes leiser in Erscheinung tritt. Eine davon kommt ganz am Anfang der Bibel im Schöpfungsbericht vor, als Gott Himmel und Erde erschuf. Die Erde war noch wüst und leer. Es war finster, aber schon da schwebte der Geist Gottes über den Wassern. Da wird im Hebräischen ein Wort für «Geist» verwendet, welches auch mit Hauch, Wind oder Atem übersetzt werden könnte.

Diesem Rotmilan ist es in Mettmenstetten tatsächlich gelungen, ein «Gipfeli» zu ergattern. (Leserinnenbild Elsbeth Stadelmann)

Spaziergang durch Rifferswil. (Bild und Bearbeitung Benjamin B. Fenner)

Gottes Geist als Lebenskraft

Abendstimmung am Hedinger Weiher. (Leserinnenbild Anna Pérez)

Südfrankreich? Nein, Ottenbach! (Leserbild Markus U. Leutwyler)


Kanton Zürich Baudirektion Amt für Abfall, Wasser, Energie und Luft

Facharbeiter/-in Wasserbau 100% Die Reuss und Limmat bieten die Bevölkerung ein abwechslungsreicher Erholungsraum. Auf 64 km Länge leisten unsere 7 Mitarbeiter vom Werkhof Obfelden einen wichtigen Beitrag zum Gewässerunterhalt im Kanton Zürich. Zur Verstärkung unseres Teams suchen wir Sie als Facharbeiter/-in Wasserbau per sofort oder nach Vereinbarung. Sie setzen Ihr handwerkliches Geschick ein, welches Sie als Forstwart/in oder als Landwirt/-in erlernt haben. Bei der Landschaftspflege (Holzen, Mähen), kleineren Bauarbeiten am und im Gewässer profitieren Sie von Ihrer mehrjährigen Berufserfahrung. Ein grosses Interesse am Umweltschutz und Ökologie setzen wir voraus. Ihre Fähigkeiten in der Bedienung und Wartung von landwirtschaftlichen Maschinen und Geräten kommen bei uns voll zum Einsatz. Sie sind berechtigt für das Führen von Motorfahrzeugen der Kat. B + BE Zudem sind Sie körperlich fit und arbeiten bei jeder Witterung mit Freude in der Natur. Wollen Sie Spuren hinterlassen? Wenn Sie sich gemeinsam mit uns bei der Baudirektion engagieren, prägen Sie das Gesicht des Kantons Zürich mit. Dabei können wir Ihnen ein spannendes Umfeld anbieten – und das in Ihrem neuen Einsatzgebiet entlang der Limmat und Reuss. Erich Hess ist Betriebsleiter und vielleicht Ihr künftiger Chef. Er ist für Ihre konkreten Fragen da: 043 257 96 20. Wir freuen uns auf Ihre Online-Bewerbung unter www.zh.ch/jobs. Ihr neues Umfeld: www.zh.ch/awel. hinschauen - entwickeln - handeln

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Mettmenstetten ZH liegt auf der Sonnenseite der Albiskette, ist zentral gelegen und mit dem ÖV gut erschlossen. In unserer attraktiven Gemeinde leben heute rund 5600 Menschen, die auf eine moderne Infrastruktur und eine dienstleistungsorientierte Verwaltung zählen dürfen.

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Werkzeug- / Stanzformenbauer (m/w/d) 100% wollen wir unser kleines, engagiertes Team in Affoltern am Albis verstärken. Ihr neues Aufgabengebiet • Fertigung komplexer Stanzformen • Bedienung von modernen Konturbiegemaschinen • Steuern der Laserschneidmaschine Was Sie mitbringen • Abgeschlossene Berufsausbildung im Metallbereich • Erfahrung in einem metallverarbeitenden Beruf • Selbstständiges und exaktes Arbeiten, Teamfähigkeit Unser Angebot Wir bieten Ihnen eine interessante und herausforderne Tätigkeit in einem innovativen Unternehmen. Es erwartet Sie ein hochqualifziertes Team und fortschrittliche Anstellungsbedingungen. Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann senden Sie bitte Ihre vollständigen Unterlagen ausschliesslich an patrick.huesser@stewag.ch. Wir freuen uns darauf, Sie kennen zu lernen! Stewag Stanzformen AG | z.H. Herr Patrick Hüsser Alte Obfelderstrasse 55 | 8910 Affoltern am Albis Telefon: +41 44 761 28 11 | Website: www.stewag.ch

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Wir sind ein kleines Immobilienunternehmen in Affoltern am Albis. Die Ringger + Bolt AG gibt es bereits seit über 40 Jahren im Knonaueramt und wir sind gut in der Region verankert. Unsere Stärke liegt im grossen Teamzusammenhalt, wobei jeder seine Individualität behalten darf. Zur Verstärkung suchen wir eine aufgestellte, offene, motivierte und kommunikative Persönlichkeit – also dich – als unsere(n) neue(n)

Bewirtschafter/-in Immobilien 100% Voraussetzung ist, dass du Erfahrung in der Bewirtschaftung von Immobilien (Mietliegenschaften und Stockwerkeigentum) mitbringst und im Besitz des eidg. Fähigkeitsausweises bist. Es erwartet dich ein vielfältiges, abwechslungsreiches und interessantes Portfolio. Auch auf die Unterstützung unseres kleinen, dynamischen Teams kannst du zählen. Möchtest du dich mit viel Eigeninitiative beruflich entfalten, dann bist du bei uns genau richtig. Ein kollegiales Team freut sich, dich bald kennenzulernen. Deine vollständige Bewerbung richtest du an: pkradolfer@ringger–bolt.ch Ringger + Bolt AG Zürichstr. 120, 8910 Affoltern a.A. Telefon 044 763 42 00

Die Primarschule Ottenbach sucht per 1. August 2022 oder nach Vereinbarung eine

Fachperson Betreuung EFZ 60 % (Mo. – Mi.) für unsere Krippengruppe Das vollständige Inserat und Informationen zu unserer Schule finden Sie auf unserer Website.


Gewerbe

Dichterwettstreit

Der Poetry-Slam in Affoltern wird zum zweiten Mal «Open Air» ausgetragen. > Seite 17

Freitag, 3. Juni 2022

Derby-Sieg

Der FC Hausen erringt gegen Langnau wichtige Punkte im Aufstiegskampf. > Seite 20

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Literaturhaus-Leiter

Cédric Weidmann, in Affoltern aufgewachsen, zwischen Nostalgie und Digitalisierung. > Seite 21

Wo Kleider Leute machen Eine modische Kurzreise durch Boutiquen und Kleiderläden im Säuliamt Auf Mass, aus zweiter Hand oder von der Schneiderin. Im Bezirk gibt es eine Vielzahl von Läden, die mehr als nur Kleidung bieten. Von nepita Santiago Für das leibliche Wohl – auch abseits von Grossverteilern – ist im Säuliamt gut gesorgt: Von Hofläden über Bäckereien, Bioläden bis hin zur Metzgerei reicht die Vielfalt. Der solcherart regional genährte Leib will aber auch gut verpackt sein und entsprechend den heutigen Vorstellungen, nicht nur einfach mit Kleidung, sondern wohl gerne mit modischer Kleidung.

Kleidungsstücke aus Europa Der Rundgang beginnt in Hedingen, beim Herrenfachgeschäft Känzig. Männer gelten ja im Allgemeinen als Modemuffel, die den Kleiderkauf scheuen oder der Partnerin überlassen. Das Traditionsgeschäft ist jedoch sowohl für «Muffels» wie auch für «Lovers» die richtige Adresse. Denn hier ist vom Anzug über Unterwäsche und Freizeitkleidung, vom Klassiker bis zur neuen Sommermode alles zu haben. Imposante 9000 Hosen und 4000 Hemden sind ständig am Lager und Bezeichnungen wie: Normalgrössen, Langgrössen, Kurzgrössen, untersetzte Grössen, Bauchgrössen und so weiter sind dort keine Fremdwörter. Also genau das, was sich auch die Dame wünschen würde. Denn die Körperformen sind ja auch bei ihnen sehr vielfältig. Frauen werden beispielsweise bei «Calimba» in Affoltern fündig, wo es Grössen von 36 bis 50 zu kaufen gibt. Qualität statt Quantität ist hier die Devise und idealerweise kommen die Stücke aus Europa. Angeboten wird laut

MARKTPL ATZ

Website Damenmode, welche die Frau attraktiv macht und die ihr das Gefühl gibt, wahrgenommen zu werden. Möglich machen das Designerinnen und Designer mit kleinen Kollektionen, die es nicht an jeder Ecke zu kaufen gibt. Jedes ausgewählte Kleidungsstück soll einzigartig und wenn möglich genau auf die Kundin zugeschnitten sein. Dafür sorgt auch eine Änderungsschneiderin. Kurz: einzigartig, nachhaltig, zeitlos.

der, Schuhe und Accessoires stehen zum Verkauf, sodass sie für eine neue Besitzerin wieder zu Lieblingsstücken werden können – ganz im Zeichen von Nachhaltigkeit. Und wie das bei Secondhand-Läden so ist: Das Sortiment bleibt lebendig und kann jeden Tag wieder eine Entdeckung wert sein. Übrigens: Wer dort neue Lieblingsstücke kauft, unterstützt auch das Kinderhilfswerk «Mamadou et Bineta» in Guinea, denn der Jahresgewinn wird an dieses Hilfswerk gespendet.

Geschneidert in Hausen Dieser Slogan passt auch zur nächsten Etappe, zur Kleidermacherin Hanna Lukes in Hausen. Im Geschäft der quirligen Frau, die seit ihrer Kindheit näht und entwirft, sind beispielsweise Hosen von Grösse 34 bis 48 in jeweils drei Schnitten vorrätig. «Wenn nichts Passendes dabei ist, nähe ich die Hose auch in einem anderen Stoff oder passe den Schnitt an die Bedürfnisse der Kundin an», sagt Lukes, die unter anderem während zehn Jahren als Änderungsschneiderin bei Ida Gut tätig war. «Da habe ich sehr viel gelernt über die weiblichen Figur-Gegebenheiten», erzählt Hanna Lukes. Das kommt nun natürlich ihren Kundinnen zugute. Seit 2010 gibt es das Label «Hanna Lukes Fashion», das Hosen, Kleider, Jupes, Shirts umfasst und durch eine Outdoor-Linie mit formschönen Jacken und Mänteln ergänzt wird. Lukes Schnitte sind schlicht und tragbar, aber zeichnen sich auch mal durch unkonventionelle Mischungen von Materialien und Stilrichtungen aus. «Natürlich hat das seinen Preis», so Lukes, «aber mir ist es sehr wichtig, dass die Stücke gut tragbar und von der Qualität her langlebig sind, so gleicht es sich über die Jahre hinweg wieder aus.» Eine weitere Leidenschaft der Kleidermacherin ist die persönliche Beratung. «Nicht alle

Für Rocker und Prinzessinnen

Von neu bis Secondhand, entworfen von der Designerin oder aus dem Brocki: Im Säuliamt gibt es Kleider für Frauen, Männer und Kinder. (Bild Nepita Santiago) können alles tragen, und ich mag es sehr, die Kundinnen in ihrer Kleiderwahl zu begleiten und herauszuspüren, welche Bedürfnisse sie haben.» Dann muss das Gespräch über Stoffe (meist aus Europa), ihre Leidenschaften (Passform, Langlebigkeit und Beratung) und Schnittmuster (kann bei ihr mit dem Besuch eines Nähkurses gekauft wer-

den) beendet werden, denn bereits steht die erste Kundin vor der Tür. Die modische Reise führt nun weiter nach Knonau zu «Mo’lala», einer Secondhand-Boutique. Dort hängt nicht einfach Kleidung aus zweiter Hand an der Stange, sondern «Preloved-Schätze» werden wieder zurück ins Scheinwerferlicht gerückt. Neuwertige und gepflegte Klei-

Und so sind wir bei der nächsten und letzten Etappe der modischen Kurzreise. Sie führt zu den «Rockzwergä» nach Bonstetten. Während eine Vielzahl der Kinder dieser Welt auf Unterstützung durch Hilfswerke eben wie Mamadou et Bineta angewiesen ist, gibt es dort Mode für Kinder von 0 bis 16 Jahren zu kaufen. Es sind dies coole Lieblingssachen für kleine Rocker oder Süsses für kleine Prinzessinnen. Das Geschäft ist bestens auf Kinder- und Elternbesuch ausgerichtet: ein Wickelraum, eine grosse Spielecke für die kleineren, Lümmelkissen für die grösseren Kinder, ein Papi-warte-Stuhl mit Lektüre und für Mütter, die gerne einige Minuten in Ruhe geniessen möchten, wird im gemütlichen Kafi-Klatsch-Egge Kaffee serviert. So gilt nicht nur für Lebensmittel, sondern auch für Kleidung: Warum in die Ferne schweifen, denn in der Region finden Frauen, Männer und Kinder Kleider in kleineren Geschäften, von trendig, über zeitlos, von günstig bis kostspielig. Eine eigene Recherche kann sich lohnen, denn es gibt nebst Designerinnen und weiteren Geschäften auch Börsen und Brockis zu entdecken.

Die Beiträge in der Rubrik «Marktplatz» wurden von Werbekunden eingereicht. Interessiert? Tel. 058 200 57 00

Ästhetische Qualitätsmöbel Schreinerei Kuster: Massivmöbel-Ausstellung in Zug Die Rifferswiler Schreinerei Kuster, bekannt für qualitativ und ästhetisch hochstehende Schreinerarbeiten, lädt vom 10. bis 12. Juni zur MassivholzmöbelAusstellung in die Altstadthalle in Zug, Untere Altstadt 14, ein. Schon die Lage ist stilvoll. In einem ehemaligen Stall im Herzen von Rifferswil kreiert Cyril Kuster, unterstützt von seinem Mitarbeiter Manuel Kunz, mit gestalterischem Anspruch ästhetische Qualitätsmöbel. Hier wird traditionelles Handwerk gepflegt und entsprechend werden Kundenwünsche realisiert: Möbel nach Mass, Tische, Sideboards sowie ganze Küchen.

Grosse Liebe zum Detail Es sind das handwerkliche Können, die Kreativität, der Ideenreichtum und das Talent von Cyril Kuster,

die bei der Umsetzung von Wohnideen und Wünschen der Kundinnen und Kunden höchste Qualität versprechen – und das wird auch gehalten! Die individuell angefertigten Möbel sind passgenau, nach Mass auf die jeweiligen Platzverhältnisse und Bedürfnisse zugeschnitten. Sie sind von hoher Funktionalität und von schöner, zeitloser Ästhetik. Kundinnen und Kunden schätzen überdies die persönliche Beratung, die Qualität des Materials, Innovation mit Tradition in Kombination sowie die solide Planung. Dem innovativen Jungschreiner ist der respektvolle Umgang mit dem Material Holz eine Herzenssache. Entsprechend nimmt er Umweltanliegen ernst: «Als Schreiner leben und arbeiten wir mit natürlichen Produkten, folglich sind Natur und Umweltschutz in unserem Tun und Handeln wichtige Themen», erklärt Cyril Kuster begeistert.

Massivholzmöbel-Ausstellung: Schauen und entdecken Vom 10. bis 12. Juni, jeweils von 10 bis 22 Uhr, lädt Cyril Kuster herzlich zu seiner Massivholzmöbel-Ausstellung in der Altstadthalle, Untere Altstadt 14 in Zug, ein. Da lassen sich individuell angefertigte Möbel aus diversen einheimischen Fruchthölzern, wie Apfelbaum, Birnbaum usw. – schöne wertvolle Unikate – bestaunen und Cyril Kusters Leidenschaft für ästhetische Qualitätsmöbel kann man persönlich kennenlernen und begeisternde Entdeckungen machen, die das eigene Zuhause verschönern. Schreinerei Kuster 10. bis 12. Juni, jeweils von 10 bis 22 Uhr, Massivholzmöbel-Ausstellung in der Altstadthalle Zug, Untere Altstadt 14, Zug. Aussteller: Schreinerei Kuster, Engelgasse 1, Rifferswil, 0447642164, info@Schreinerei-kuster.ch, https://schreinerei-kuster.ch.

Cyril Kuster (links) und Manuel Kunz präsentieren eine individuell gefertigte Möbelkreation. Davon zeigt die Schreinerei Kuster, Rifferswil, vom 10. bis 12. Juni in der Altstadthalle Zug mehr. (Bild zvg.)


Kloster Kappel a. A.

Ref. Kirche Ottenbach

Kath. Kirche Mettmenstetten

Werktags: Tagzeitengebete um 7.45 Uhr, 12.00 Uhr, 18.00 Uhr in der Klosterkirche

Pfingstsamstag, 4. Juni ab 15.00 Fest der Begegnung in Hausen 10.30 Sternwanderung nach Hausen Besammlung bei der Kirche Ottenbach weitere Angaben unter www.ref-knonaueramt.ch

Sonntag, 5. Juni 11.00 Ökumenischer Pfingstgottesdienst mit Pfr. Ignace Bisewo, Pfrn. Claudia Mehl, Pfr. Andreas Fritz und Andreas Bolkart Musik: Anette Bodenhöfer mit «Sing mit!» und Gospel-Chor, anschliessend seid ihr herzlich zum Mittagessen eingeladen. Mehr unter: www.kath-hausen-mettmenstetten.ch

Freitag, 3. Juni 19.30 Offenes Hagios-Singen in der Klosterkirche Leitung: Christine Boeck Ohne Anmeldung. Eintritt frei. Kollekte.

Ref. Kirchgemeinden im Bezirk

Ref. Kirche Hausen a. A.

Jede Woche ein Gedanke von einer Pfarrerin oder einem Pfarrer aus dem Säuliamt: Tel. 032 520 10 82 oder www.ref-saeuliamt.ch

Samstag, 4. Juni ab 15.15 Begegnungsfest rund um die Kirche 17.00 Gottesdienst zur Begrüssung der Kirchenpflege «Knonauer Amt» 19.00 Konzert mit Chören und Kirchenmusiker:innen der Kirchgemeinde «Knonauer Amt»

Ref. Kirche Aeugst Samstag, 4. Juni 13.30 Sternwanderung zum Begegnungs- und Tauffest der neuen Kirchgemeinde in Hausen. Treffpunkt beim Brunnen vor dem Rest. Eichhörnchen. Kontakt für Fragen: claudia. tschuor@ref-knonaueramt.ch Sonntag, 5. Juni 10.00 Abendmahlsgottesdienst zu Pfingsten mit Pfrn. Selina Zürrer Musik: Joachim Tanner, Posaune, und Viswas Orler, Orgel Montag, 6. Juni 10.00 Senior:innnen spazieren zusammen Treffpunkt beim Aeugster Pfarrhausbrunnen 19.30 Orgelstunde-Schlusskonzert mit Viswas Orler

Ref. Kirche Affoltern a. A. Pfingstsamstag, 4. Juni Ab 15.00 Fest der Begegnung in Hausen am Albis für Sternwanderung nach Hausen 12.00 Besammlung vor der Kirche Affoltern weitere Angaben unter www.ref-knonaueramt.ch Pfingstsonntag, 5. Juni 10.00 Gottesdienst mit Abendmahl Pfr. Thomas Müller Dienstag, 7. Juni 14.00 60plus Spielnachmittag im Ulmensaal Donnerstag, 9. Juni 14.00 Seniorentreff «Ich mag mi no erinnere…» Wir erzählen einander Lustiges, Haarsträubendes und Bedenkenswertes von Früher; Bereichert mit Melodien aus Margrit Baurs Muulörgeli. Freitag, 10. Juni 20.00 Feier nach der Liturgie von Taizé in der Kirche

Ref. Kirche Bonstetten Samstag, 4. Juni 2022, ab 15.00 Uhr Fest der Begegnung in Hausen a. A. mit offenem Singen, Gottesdienst und Konzert Sternwanderung nach Hausen 11.00 Uhr Besammlung bei der Kirche Bonstetten Sonntag, 5. Juni 2022, 19.00 Uhr Regionalgottesdienst in Hedingen an Pfingsten mit Abendmahl. «Die Schöpferische Kraft des Geistes Gottes» Mit Pfr. Ueli Flachsmann, Musik: Siddique Eggenberger (Tenor) Anette Bodenhöfer (Orgel) www.ref-knonaueramt.ch

Sonntag, 5. Juni 10.00 Ökum. Pfingstgottesdienst mit Abendmahl und Taufe von Léan Dieth Pfarrerin Irene Girardet, Diakon Matthiahs Kühle-Lemanski und Musikerin Tanya Birri Anschliessend Apéro Freitag, 10. Juni 6.00 Kontemplatives Morgengebet

Pfingstsonntag, 5. Juni 17.15 Musik und Wort, in der Klosterkirche «Siehe zu, dass deine Gottesfurcht nicht Heuchelei sei» Collegium Vocale und Collegium Musicum Grossmünster Leitung: Kantor Daniel Schmid Lesungen: Pfr. Volker Bleil Eintritt frei. Kollekte 19.00 Kontemplation Leitung: Pfrn. Ilona Monz Eintritt frei. Kollekte. Dienstag, 7. Juni 13.30 Führung durch die Klostergärten Treffpunkt: Amtshausplatz Donnerstag, 9. Juni 13.30 Führung durch die Klosteranlage Treffpunkt: Amtshausplatz www.klosterkappel.ch

Ref. Kirche Knonau Sonntag, 5. Juni 11.00 Ökumenisches Pfingstfest in der kath. Kirche in Mettmenstetten. Anschliessend gemeinsames Mittagessen

Ref. Kirche Maschwanden

Ref. Kirche Hedingen Pfingstsamstag, 4. Juni ab 15.00 Fest der Begegnung in Hausen a. A. Für Sternwanderung nach Hausen 11.15 Uhr Besammlung beim Kirchgemeindehaus Weitere Angaben unter www.ref-knonaueramt.ch Pfingstsonntag, 5. Juni 19.00 Gottesdienst mit Abendmahl «Die Schöpferische Kraft des Geistes Gottes» Pfr. Ueli Flachsmann Musik: Siddique Eggenberger, Tenor, und Anette Bodenhöfer, Orgel

Ref. Kirche Kappel a. A. Freitag, 3. Juni 19.00 Kirchgemeindeversammlung mit Wahl der Kirchenpflege Mühlesaal Sonntag, 5. Juni 9.30 Gottesdienst an Pfingsten in der Klosterkirche Pfrn. Ilona Monz Minako Matsuura (Orgel)

Sonntag, 5. Juni 10.00 Regionalgottesdienst in Obfelden www.ref-knonaueramt.ch

Ref. Kirche Rifferswil

Kath. Kirche Obfelden

Sonntag, 5. Juni 10.00 Pfingst-Gottesdienst mit Abendmahl, Service in die Bankreihen, Pfarrer Christian Wermbter, Orgel: Daniel Rüegg, Thema: «Ein Geist – viele Gaben», anschl. Kirchenkaffee im Engelsaal

Sonntag, 5. Juni – Pfingsten 10.30 Feierliche Pfingstmesse/ Eucharistie; Musik: Ivo Maduna und Markus Sievi, anschliessend Chilekafi www.kath-affoltern.ch

www.ref-knonaueramt.ch

Chrischona Affoltern am Albis Kirche mit Nähe Alte Obfelderstrasse 24

Ref. Kirche Stallikon Wettswil Sonntag, 5. Juni 10.00 Kirche Wettswil, Pfingst-Gottesdienst mit Pfr. Matthias Ruff, Abendmahl Musik: Filipa Nunes, Oboe Zhanel Messaadi, Orgel Anschliessend Apéro Donnerstag, 9. Juni 14.30 Kafi-Träff im Kirchgemeindesaal Wettswil

Sonntag, 5. Juni 14.00 Motorsäge-Gottesdienst auf dem Weidhof, Uerzlikon Mehr unter www.sunntig.ch

Heilsarmee Affoltern a. A. Wiesenstrasse 10

www.kirche-stallikon-wettswil.ch

Sonntag, 5. Juni 10.00 Gottesdienst Predigt: Eveline Fenner Kinderhüeti

Kath. Kirche Affoltern a. A.

Mittwoch, 8. Juni 9.30 Baby/Kids-Song

Sonntag, 3. Juni 11.00 ökumenisches Pfingstfest in der katholischen Kirche Mettmenstetten Mit Pfr. Ignace Bisewo, Pfr. Andreas Fritz, Pfrn. Claudia Mehl Musik:Gospel-Projekt-Chor Affoltern, Leitung: Anette Bodenhöfer Anschliessend Willkommensapéro für Pfr. Ignace Bisewo und gemeinsames Essen. www.ref-knonaueramt.ch

Samstag, 4. Juni 17.30 Eucharistiefeier

Donnerstag, 9. Juni 14.30 Frauentreff

Sonntag, 5. Juni – Pfingsten 10.30 Feierliche Pfingstmesse; Musik: Konstantin Saltykov mit Maria Hoii und Olga Hoii 17.00 Eucharistiefeier für die Kroaten 18.30 Santa Messa

www.affoltern.heilsarmee.ch

Ref. Kirche Mettmenstetten

Kath. Kirche Bonstetten

Freitag, 3. Juni ab 20.00 NAchtsamkeit Meditationsnacht in der Kirche Pfarrer Andreas Fritz Pfingstsamstag, 4. Juni ab 15.00 Fest der Begegnung in Hausen a.A. Sternwanderung nach Hausen 12.45 Uhr Besammlung bei der Kirche Mettmenstetten weitere Angaben unter www.ref-Knonaueramt.ch Pfingstsonntag, 5. Juni 11.00 Ökumenischer Pfingstgottesdienst In der katholischen Kirche Mettmenstetten Pfarrer Andreas Fritz Pfarrerin Claudia Mehl Pfarrer Ignace Bisewo Anschliessend: Gemeinsames Mittagessen Donnerstag, 9. Juni 19.00 Liturgische Abendmahlsfeier Pfarrer Andreas Fritz

Ref. Kirche Obfelden Pfingstsonntag, 5. Juni 10.00 Gottesdienst zum 3. Klimasunntig mit Pfrn. Eva Eiderbrant Abendmahl Musik: Kornél Radics (Orgel) und János Németi (Trompete) Anschliessend Apéro

Freitag, 10. Juni 20.00 Taizé-Feier in der ref. Kirche www.kath-affoltern.ch

Samstag, 4. Juni 10.00 Pfingstnovene 18.00 Vorabendmesse Sonntag, 5. Juni – Pfingsten 9.00 Beichtgelegenheit 10.00 Hl. Messe mit dem Mauritius Chor Jahresgedächtnis: Fr. Biberstein Montag, 6. Juni – Pfingstmontag 10.00 Hl. Messe Dienstag, 7. Juni 18.45 Rosenkranz 19.30 Hl. Messe Mittwoch, 8. Juni 10.30 Ökum. Morgengebet 18.30 Rosenkranz Donnerstag, 9. Juni 8.15 Rosenkranz 9.00 Hl. Messe

Kath. Kirche Hausen a. A. Wir freuen uns, mit Euch folgende Gottesdienste zu feiern: Freitag, 3. Juni 19.30 Herz Jesu Andacht Samstag, 4. Juni 17.00 Eucharistiefeier mit Pater Ben, Orgel Roman Deuber 18.30 Santa messa mit Don Pietro Sonntag, 5. Juni 10.00 Ökum. Pfingstfest in der ref. Kirche Hausen mit Irene und Matthias

Dienstag, 7. Juni 15.45 Minichile, Gruppe Regenbogen 18.00 Konfirmandenunterricht

Donnerstag, 9. Juni 8.15 Wortgottesfeier

www.kircheobfelden.ch

www.kath-hausen-mettmenstetten.ch

Weil ich zuhause alt werden möchte, unterstützt «mich Pro Senectute. Ihre Spende hilft dabei.» prosenectute.ch | IBAN CH67 0900 0000 1570 3233 7

Pfingstgemeinde Affoltern a. A.

Alte Obfelderstrasse 55

Sonntag, 5. Juni 10.00 Gottesdienst und Kinderprogramm www.pfimiaffoltern.ch

Evang. Täufergemeinde Mettmenstetten, Weidstrasse 20 Sonntag, 5. Juni 10.30 Pfingst-Gottesdienst Kinderhort, Sonntagsschulen, Unterricht Dienstag, 7. Juni 11.30 Mittagstreff immer am ersten Dienstag im Monat 13.30 Jung und Alt essen zusammen, alle sind eingeladen Anmeldung nicht zwingend Weitere Infos auf der Homepage Donnerstag, 9. Juni 18.45 Singen mit der Gemeinde 20.00 Gebetsabend www.etg-mettmenstetten.ch

Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage Heumattstrasse 2, 8906 Bonstetten

Sonntag, 5. Juni 10.15 Pfahlkonferenz im Kongresszentrum «Thurgauerhof», Weinfelden Link zur Online-Übertragung: www.pfahlstgallen.ch


Gewerbe RATGEBER BEZIEHUNG

MARKTPL ATZ

Freitag, 3. Juni 2022

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Die Beiträge in der Rubrik «Marktplatz» wurden von Werbekunden eingereicht. Interessiert? Tel. 058 200 57 00

Rund um die Birne Viktor Arheit, Paarberater/ Mediator in Affoltern

Neubeginn Ü55: 2. Teil Im Ratgeber vom 22. März haben wir bereits über das Thema «Neubeginn Ü55» nachgedacht. Es gibt dazu noch viel zu sagen. Zum Beispiel zur Frage: Stimmt es, dass Frauen besser mit dem Alleinsein umgehen können? Tendenziell ist das so. Frauen leben stärker in den Emotionen und können in reiferen Jahren besser für sich selber vollständig sein und sich ein soziales Netz aufbauen. Männer alleine haben da häufig mehr Mühe und suchen die Lebendigkeit in der Beziehung zu einer Frau. Es ist aber wohl kaum sinnvoll, eine Partnerin oder einen Partner zu suchen, um sich vollständig zu fühlen. Ist man dann bereit für eine Beziehung, wenn man allein auch glücklich sein kann? Der Ansatz ist durchaus richtig. Das Glück kann nicht durch das Gegenüber, sondern nur in sich selbst gefunden werden. Eine neue Beziehung Ü55 hat einen guten Boden, wenn beide mit sich selber zufrieden sind. Schwierig wirds, wenn die Beziehung persönliche Löcher stopfen soll.

«Wichtig ist, für sich selber und gemeinsam herauszufinden, wie und was man künftig leben möchte.» Wie sieht es aus mit dem zusammen Wohnen Ü55? Dies kann eine Herausforderung sein. Es empfiehlt sich im Voraus die Klärung von alltäglichen Pflichten und Verantwortlichkeiten, von Rollenbildern und Gewohnheiten und der Nutzung vorhandener Räumlichkeiten. Folgende Fragen können hilfreich sein: Ist es eine Frage von Liebe, von tiefer Herzensverbundenheit oder von Freizeitoder Wohnpartnerschaft? Was bin ich bereit aufzugeben? Wie stark will ich mich binden? Wie wichtig ist mir mein eigener Wohn- und Lebensstil? Dann ist es nicht zwingend, alles gemeinsam zu tun und alles zu teilen. Nichts ist zwingend. Im Alter über 55 hat jede und jeder seinen eigenen Lebensstil, den beide einander so lassen können. Wichtig ist, für sich selber und gemeinsam herauszufinden, wie und was man künftig leben möchte. Jedes Paar definiert sich selbst. Wie viel Gewicht soll das Sexualleben in einer neuen Beziehung Ü55 haben? Auch dies muss natürlich jedes Paar für sich selbst herausfinden. Das Miteinander, die Achtung, die Akzeptanz und das gemeinsame Wohlsein stehen sicher an erster Stelle. All das kann dann ein guter und geborgener Boden für erfüllenden Sex sein. Ich empfehle einen achtsamen Umgang mit sich selber, insbesondere in diesen sehr lustvollen und auch sehr verletzlichen Bereichen.

Kundenanlass der Schreinerei Girardi am Freitag, 17. Juni Dass ein schöner neuer Tisch aus massivem Birnbaumholz im Beratungszimmer der Küchenausstellung der Schreinerei Girardi steht, nimmt das Unternehmen zum Anlass, das Thema Birnen ins Zentrum eines Kundenanlasses zu stellen. In ihrer Küchen- und Badausstellung präsentiert die Schreinerei Girardi ihren Kundinnen und Kunden stets viele Ideen und Anschauungsbeispiele für die neue Küche oder das neue Badezimmer. Da ständig neue Materialien und Produkte auf den Markt kommen, muss auch eine solche Ausstellung permanent erneuert werden. So hat auch die Schreinerei Girardi in den letzten Jahren laufend investiert und immer wieder neue Elemente aufgenommen. Das neuste, das kürzlich dazu gekommen ist, ist ein neuer Tisch aus massivem Birnbaumholz im Besprechungsraum (vgl. separater Text vom «Baum zum Tisch»). Dies nutzt die Schreinrei Girardi, um ihre Kunden für einen Anlass rund um die Birne einzuladen. Birnbaumholz und generell Fruchtgehölze werden in der Schreinerei gerne eingesetzt. Es sind meist dekorative Hölzer mit lebendigen Strukturen. Sie sind von hoher Festigkeit und lassen sich gut bearbeiten. Allerdings sind vor allem dickstämmige Bäume eher selten, weshalb auch das Holz zu den raren Sorten gehört. Im Küchenbau werden Fruchtgehölze kaum mehr vollflächig für Fronten eingesetzt. Sie eignen sich aber sehr gut, um mit einzelnen Elementen wie zum Beispiel einer Bar-Abdeckung einen lebendigen Farbtupfer in die Küche zu bringen. Für massive Möbel findet das Holz der Obstbäume hingegen gerne Verwendung.

Köstlichkeiten zur Degustation Bevor aber ein Birnbaum sein Holz für die Produktion eines Möbelstückes hergibt, wird er vor allem wegen der Birnen selbst geschätzt. Diese schmecken nicht nur als frische Frucht oder

Birnbaum vor dem Bauernhof in Ottenbach 1918. (Bilder zvg)

Der neue Tisch im Besprechungsraum der Schreinerei Girardi.

Vom Baum zum Tisch Selbst in einer Schreinerei mit so langer Tradition wie der Arthur Girardi AG ist es inzwischen nicht mehr alltäglich, dass Möbelstücke komplett aus Massivholz hergestellt werden. Umso mehr lässt es dem Schreiner das Herz höherschlagen, wenn er sogar aus einem einzigen Baum einen schönen Tisch fertigen darf. Vermutlich stand dieser Birnbaum gegen 200 Jahre vor einem Bauernhof in Ottenbach. So ist auf dem Bild aus dem Jahr 1918 schon ein stattlicher Baum zu sehen, der bis 2014 nochmals an Masse zugelegt hat. Der schlechte Zustand veranlasste den Besitzer jedoch, den Baum 2017 fällen zu lassen, bevor er umstürzt und vielleicht Schaden anrichtet. Generell ist Birnbaumholz in der Möbelschreinerei sehr begehrt. Das Holz ist feinporig und lässt sich gut bearbeiten. Es hat eine gleichmässig helle, gelblich bis rötlich braune Farbe, die unter Lichteinfluss nach-

dunkelt. Also wurde der Stamm in grobe Bretter aufgeschnitten und getrocknet. So kam er schliesslich zur Schreinerei Girardi, wo er – zu einem grossen Tisch verarbeitet – ein zweites Leben bekommen sollte. Bis aus einem Baumstamm ein Tisch wird, sind viele Arbeitsschritte notwendig. Und es braucht passionierte Hände, die das Holz bearbeiten. Nur so entsteht ein einzigartiges Möbelstück. Zunächst müssen auf der Raupensäge die Waldkanten besäumt und die Bretter parallel zugeschnitten werden. Das Ziel ist, möglichst breite Bohlenbretter herauszuschneiden. Anschliessend kommen die Bohlen unter die Hobelmaschine, damit die effektive Struktur sichtbar wird. Dazu werden die Bohlen abgerichtet und auf Dicke gehobelt. Vier der Bohlen werden nun zu einer grossen Platte verleimt. Anschliessend bringt der Schreiner das Tischblatt an der Plattenfräse auf die richtige Grösse

und stellt aus dem übrigen Holz das stabile Gestell her. Die Kanten werden gefast und die Einzelteile mit Bohrungen und Dübeln versehen. Nun wird alles zusammengesteckt und verleimt. Zuletzt bekommen alle Teile eine Oberflächenbehandlung mit einem natürlichen Öl, was die Farben intensiver macht und die Langlebigkeit erhöht. Der so entstandene schöne, massive Tisch steht nun im Besprechungsraum der Küchen- und Badausstellung der Schreinerei Girardi, wo sich die Kundinnen und Kunden ausgiebig beraten lassen können. Das Design des Tischs erinnert an eine Hobelbank, wie sie auch heute noch in jeder Schreinerei zum Einsatz kommt. Ein starkes Gestell mit Querverstrebungen trägt eine dicke Tischplatte. So erinnert der Tisch daran, dass es auch im modernen Küchenbau weiterhin das Know-how eines traditionellen Handwerks braucht.

Most, sie lassen sich auf vielfältige Weise verarbeiten: zum Beispiel zu einem delikaten, preisgekrönten Essigbalsam, wie dies bei Yummy in Ottenbach geschieht. Oder die Brennerei Tröpfli aus Obfelden fertigt aus lokalen Schellerbirnen einen ausgezeichneten Obstbrand. Mit diesen beiden Unternehmen lädt die Schreinerei Girardi am Freitag, 17. Juni, zu einem Kunden-

anlass in die Küchen- und Badausstellung in Hedingen ein. Dort können die genannten Köstlichkeiten wie auch andere Produkte aus dem Hause Yummy bzw. von der Brennerei Tröpfli degustiert werden. Jeweils zur vollen Stunde oder wenn eine ausreichend grosse Gruppe beisammen ist, startet ein Rundgang durch die Küchenausstellung mit

Degustation der exquisiten Produkte von Yummy und der Brennerei Tröpfli. Ein feiner Apéro rundet die Veranstaltung ab. Schreinerei Girardi Freitag, 17. Juni, von 16 bis 21 Uhr. Maienbrunnenstrasse 5, Hedingen. Weitere Infos und Anmelden unter www.girardi.ch.

«Volg Treffer»

Aqua Fit bleibt im Trend

Jetzt im Volg: Das grosse Gewinnspiel

Neue Kurse im Hallenbad in Obfelden

In allen Volg-Läden gibt es ab sofort und bis am 10. Juli tolle Sofort- und Wochenpreise zu gewinnen. Als Hauptpreis winkt ein Elektroauto.

Margrit Frei bietet ab Dienstag, 23. August, neue Kurse im Hallenbad Schlossächer in Obfelden an.

Für jeden Einkauf im Volg gibt es ab sofort ein «Volg Treffer»-Los. Damit haben die Kundinnen und Kunden pro Einkauf die Chance auf einen der rund zwei Millionen Preise, die es insgesamt zu gewinnen gibt. Alle Lose berechtigen zur Teilnahme an der Verlosung von attraktiven Wochenpreisen und dem Hauptpreis auf vier Rädern. Bei den Sofortpreisen handelt es sich um süsse und herzhafte Snacks, Erfri-

schungsgetränke, Teigwaren, Milchprodukte und weitere Lebensmittel, die in jedem Volg direkt an der Kasse eingelöst werden können. Als Wochenpreis gibt es unter anderem Küchenmaschinen, Haushaltsgeräte, Freizeitartikel, Geschenkkarten und vieles mehr zu gewinnen. Hauptpreis ist ein Hyundai Kona Electric 39 KWH Amplia 136 PS/100 KW im Wert von 44 950 Franken. Das Gewinnspiel «Volg Treffer» dauert bis am 10. Juli, solange Gewinnlose vorrätig sind. Volg Konsumwaren Weitere Informationen und Gratisteilnahme unter www.volgtreffer.ch.

Kontakt: viktor.arheit@paarberatung-mediation.ch.

Hauptpreis: ein Hyundai Kona Electric. (Bild zvg.)

Aqua Fit ist ein anstrengendes, aber zugleich schonendes Ganzkörpertraining für Kraft, Ausdauer, Koordination und Beweglichkeit. Grundbestandteile stellen dabei Gymnastik im brusttiefen und Lauftraining im tiefen Wasser dar. Aqua Fit ist keinesfalls Senioren oder rekonvaleszenten Leuten vorbehalten, sondern auch für Gesundheitssportler und Hobbyläufer bestens geeignet. Der Auftrieb durch die Weste ermöglicht ein schwebeähnliches Gefühl im Wasser. Dadurch fallen sämtliche Schläge auf den Bewegungsapparat weg und die Gelenke werden geschont. Durch den Wasserwiderstand steigt die Intensität im Wasser. Der Wasserdruck ermöglicht eine ökonomische Herzarbeit, indem das Blut schneller wieder zum Herz transportiert wird. Die Wassertemperatur ist im Regelfall tiefer als die Körpertemperatur, was zu einem hohen Kalorienverbrauch führt. Kurse sind krankenkassenanerkannt. Wer Aqua Fit kennenlernen möchte, darf gerne in Absprache unverbindlich eine Probe-

Aqua Fit mit Margrit Frei. (Bild zvg.)

lektion besuchen. Mitmachen mit und fit bleiben. Margrit Frei Infos und Anmelden: M. Frei, 056 634 40 53, margrit.frei@bluewin.ch.


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Veranstaltungen

Freitag, 3. Juni 2022

Sauglatte Unterhaltung

AGENDA

Freitag, 3. Juni Affoltern am Albis

19.00: Konzert «Der gute Hirte» mit Werken von Schubert, Mendelssohn, Meyerbeer und Spohr. Sopran Maja Fluri, Klarinette Francesco Negrini und Piano Riccardo Bovino. Kollekte zugunsten Terre des Hommes. Katholische Kirche, Seewadelstrasse 13.

Spanferkel und Blasmusik locken am 11. Juni in Uerzlikon

Aeugst am Albis

Kommbox im Gemeindehaus, Dorfstrasse 22: «Die grosse Liebe zu Korallen». Eindrückliche, dreidimensionale und farbenfrohe Kunstobjekte von Claudia Ruiz. Di 8–11.30, Mi 8–11.30, 14–16.30, Do 8–11.30 Uhr. Bis 31. August.

19.30: Offenes Hagios-Singen in der Klosterkirche. Leitung: Christine Boeck, ohne Anmeldung, Eintritt fei, Kollekte. Kloster Kappel, Kappelerhof 5.

Samstag, 4. Juni

Aeugstertal (Aeugst am Albis)

Affoltern am Albis

Pegasus Small World Spielzeugmuseum, Habersaat: Sonderausstellung «Barbie: Von der Luxuspuppe zum Massenspielzeug». Fr bis So 11–17 Uhr oder nach Voranmeldung. Bis 31. Juli.

08.00–12.00: Wochenmarkt mit Märtkafi. Früchte, Gemüse, Bioprodukte, Spezialitäten aus verschiedenen Ländern, Gebäck, Blumen, Selbstgemachtes und vieles mehr. Märtkafi offen 7 bis 17 Uhr. Marktplatz.

Affoltern am Albis

Die «Salten Oberkrainer» werden am Fest für zünftig Stimmung sorgen. (Bild zvg.)

Hausen am Albis

15.00–23.00: Fest der Begegnungen der Kirchgemeinden. Apéro zur Begrüssung nach der vorgängigen Sternwanderung, Spiel und Spass für Jung und Alt, Gottesdienst und Konzert von Musikern aus den Kirchgemeinden und zwei Chören. Kulinarisches Angebot vorhanden. Mehr unter: www.ref-knonaueramt.ch. Reformierte Kirche.

Sonntag, 5. Juni

Lange musste man darauf warten, nun ist es wieder so weit: Das traditionelle Spanferkel-Essen findet nach vier Jahren wieder statt. Nach alter Tradition und einer vierjährigen Pause findet nun zum 11. Mal das Spanferkel-Essen statt. Nach Corona und diversen Umstrukturierungen fand

Ueli Scheebeli in Werner Lüthi einen Partner, mit dessen wertvoller Mithilfe er diesen Anlass weiterführen kann. Am Samstag, 11. Juni, wird bereits früh eingeheizt, damit um 18 Uhr das professionell vorbereitete Spanferkel serviert werden kann. Auch für nicht «Ferkel-Liebhaber» ist mit Würsten ab dem Grill gesorgt, ebenso gibt es viele Getränke. Ab 20 Uhr hat sich Ueli Schneebeli einen Traum erfüllt und

seine Lieblingsband «Salten Oberkrainer» aus dem Südtirol engagiert. Für die Gäste ist ein Gratis-Heimservice im Umkreis von 10 Kilometern organisiert. Pablo Suter Samstag, 11. Juni, Schneebeli Schüür, Uerzlikon (Dorfzentrum), Essen: ab 18 Uhr, musikalische Unterhaltung: ab 20 Uhr

Gartenpracht, Genüsse und Gesang

Kappel am Albis

17.15: Musik und Wort am Pfingstsonntag in der Klosterkirche. «Siehe zu, dass deine Gottesfurcht nicht Heuchelei sei». Collegium Vocale und Collegium Musicum Grossmünster. Leitung: Kantor Daniel Schmidt. Lesungen: Pfr. Volker Bleil. Eintritt frei, Kollekte. Klosterkirche.

In Mettmenstetten gibt es bei «Niklaus Keramik» viel zu sehen Der «Offene Garten» von Barbara Niklaus lädt am 11./12. Juni alle ein, die Freude an Pflanzen, Keramik und Musik haben. Auch wer etwas trinken und essen will, ist willkommen.

Mittwoch, 8. Juni

Die traumhafte Lage des Schauenbergs in Mettmenstetten zieht das Auge in die Weite, über das Reusstal hinüber zum Lindenberg. Und dabei fällt manchen Passanten erst beim zweiten Blick auf, dass hier im üppigen Garten eine Keramikwerkstatt mit grossen Brennöfen steht. Ein Ort vielseitiger Kreativität. Auch dieses Jahr öffnet Barbara Niklaus ihre Werkstatt und ihren Garten, und wiederum gibt es viel Neues zu entdecken. Etwa die keramischen Laternen und Kaffeetische, die den Garten in den kommenden warmen Sommernächten zum verlängerten Wohnraum machen. Oder ganz praktisch: Wohin mit dem Salat aus dem Gemüsegarten, oder den Blumen aus dem Beet, wenn nicht in eine der formvollendeten Salatschalen oder eine der kühn designten Blumenvasen? Sogar für Erdnüsse, die im Garten von Barbara Niklaus wachsen, gäbe es das passende Tellerchen zu kaufen. Dass niemand hungrig bleibt, dafür sorgt dieses Jahr Tenzin mit seinen gedämpften tibetischen Teigtaschen, die mit vegetarischer Gemüsefüllung oder

Bonstetten

11.30–14.00: Mittagstisch für Seniorinnen, Senioren, die gerne in Gesellschaft Mittagessen möchten. Wieder regelmässig jeden Mittwoch. Anmeldung bis Samstag: Doris Utz, 044 700 08 44 oder dorisutz@bluewin.ch. Reformiertes Kirchgemeindehaus, Am Chileweg 7.

Donnerstag, 9. Juni Aeugst am Albis

18.15–19.10: Turnen Fit 60+. Schnupperstunde jederzeit möglich. Auskunft/Anmeldung: Helen Spörri, 044 761 89 80 Turnhalle Gallenbüel.

Kappel am Albis

13.30: Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus, Réception. Kloster Kappel, Kappelerhof 5. ANZEIGE

Kinoprogramm Sins

KW 23 | Donnerstag 2. bis Mittwoch 8. Juni

Kino Cinepol, Bahnhofstrasse 28, 5643 Sins Tel: 041 787 36 00

Originalfassung

Top Gun: Maverick Täglich Sa So Sa So Mo Sa So Mo Do Fr Di Mi

D 12 /10 Top Gun: Maverick E/d 12/10 20.15 Do Fr 20.30 20.45 Sa 20.45 14.00 17.00 17.30

Dog Do Fr Sa So Mo Di Mi Mi

E/d (16) Nobody has to know E/d 16 Elizabeth 18.15 17.30 Mo Mi D 12 Do Fr 17.30 18.00 Di 20.00 Mo 18.30 D 14 D 12/10 Für immer Sonntag 20.45 Jurassic World 17.30 20.15 Mi (Vorpremiere) 20.15 Fr Di 16.00

Originalfassung

17.00–20.00: Secondhand-Event für Frauenkleider. Von Alltagsmode bis Cocktailkleider, für jede Grösse und jeden Geschmack. Mehrzweckgebäude Stampfi.

Ausstellungen

Kappel am Albis

Originalfassung

Knonau

The Duke Do So Mi

E/d 12 Operation Mincemeat D 12 Mia and Me 18.15 Sa So Mo Mi 17.30 Sa So 20.15 18.30 Mo Di 18.15

D4

14.00

Originalfassung

Immenhof Sa So Mo Mi

D 6 The Bad Guys 16.00 Fr Sa So 14.00 Mi

Sonic the Hedgehog 2 D 6 (8) Die Biene Maja Sa So 16.00 Mo Mi

D6

13.45 16.00 D 6/4

16.00 14.00

Fleisch zu haben sind. Die «Momos» sind von Tenzin handgemacht, und gelten im Tibet als Festessen. Am Freiluftkonzert zum Abschluss gegen Sonntagabend singt Sarah Peng. Ihre ausdrucksstarke Stimme versteht es ganz besonders, die Geschichten des «Great American Songbook» für das Publikum zum Leben zu erwecken. Jazz auf den Punkt gebracht mit ihren Begleitmusikern Elmar Kluth (Piano) und Tomi Hirt (Kontrabass). Zur Entdeckungsreise in der Nähe sind alle Freunde des «Offenen Gartens» eingeladen. Barbara Niklaus Der «Offene Garten» findet bei jeder Witterung am 11. und 12. Juni, 10-20 Uhr statt. Ort: Niklaus Keramik, Schauenberg 2 (Grossholzerstrasse), Mettmenstetten. (Googlemaps: mit Niklauskeramik

Barbara Niklaus in Aktion. (Bild zvg.) ANZEIGE

finden)

Katholische Kirche, Seewadelstrasse 13: Eintauchen in die Welt des «Vaterunsers». Darstellung des «Vaterunsers» in sieben Bildern mit Egli-Figuren. Das Schlussbild der Reihe befindet sich in der katholischen Kirche in Obfelden, Bachstrasse 18. Täglich 8–20 Uhr.

Kappel am Albis

Kloster, Öffentliche Räume, Kappelerhof 5: «Variationen einer Wirklichkeit» Fotografien von Ursula Gross, Bilder von Peter Heusi. Täglich 8-22 Uhr. Bis 24. Juli.

Maschwanden

Dorfmuseum: 50-Jahre-Jubiläum. Am Pfingstmontag geöffnet mit Wechselausstellung «Maschwanden von oben» mit Festwirtschaft und Ballonwettbewerb. 11–17 Uhr.

Zwillikon

Ortsmuseum, Ottenbacherstrasse, Gemeindeplatz: Dauerausstellung zur Geschichte und Alltag, Gewerbe und Kultur von Affoltern am Albis. Öffnungszeiten: An diesem Wochenende jeweils samstags von 10-16 Uhr und sonntags von 12-16 Uhr. Gruppenbesuche nach Vereinbarung. Rollstuhllift, Eintritt frei. Kontakt: 044 761 77 42, Ursula Grob oder 044 761 81 76, Hansruedi Huber.


Veranstaltungen

Freitag, 3. Juni 2022

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Wortwitz und Sprachkunst 2. Open Air Poetry Slam in Affoltern ist hier angesagt

Wer macht das Rennen? (Bild zvg)

Entenrennen im Jonenbach Vor der grossen Sommerpause präsentiert «LaMarotte» das traditionelle Entenrennen für Gross und Klein. Startpunkt ist die Fussgängerbrücke neben BOA Optik, das Ziel befindet sich bei der Sportanlage Moos. Nach dem Rennen erfolgt die Rangverkündigung bei der Kochschmitte. Wie jedes Jahr gibt es tolle Preise zu gewinnen! Um zirka 16.30 Uhr offeriert das «LaMarotte» ein reichhaltiges Salatbuffet. Ein Grill steht bereit, auf dem Selbstmitgebrachtes zubereitet werden kann. Hans-Ruedi Widmer, «LaMarotte» Samstag, 11. Juni, Bar- und Wetteinsätze ab 15 Uhr bei Büchi Optik, Start: 16 Uhr. Wetteinsatz pro Ente: 10 Franken. Verkaufsstellen: Chäs Stöckli, Blumen Schneebeli, Bücher Scheidegger, Büchi Optik sowie www.lamarotte.ch (über die Spendefunktion die Anzahl Enten angeben).

Kurse für ältere E-Bikende Immer mehr ältere Personen verletzen sich schwer bei E-BikeUnfällen. Für diese Altersgruppe werden im Juni erneut kostenlose Fahrkurse angeboten. Laut Mitteilung der Kantonspolizei Zürich steigen die Verkaufszahlen von E-Bikes nach wie vor; demzufolge nimmt die Zahl der E-Bike-Neulenkenden ebenfalls zu. Die kürzlich veröffentlichte Verkehrsunfallstatistik 2021 hat gezeigt, dass die Anzahl der Unfälle mit E-Bikes leicht abgenommen hat. Jedoch ist die Anzahl der schwerverletzen Personen angestiegen. Insbesondere verunfallten auch ältere E-Bikende. Die durch die Kantonspolizei Zürich im 2015 ergriffenen Massnahmen werden deshalb im Rahmen der Kampagne «E-Bike im Griff ?» weitergeführt. Die Aktion dauert dieses Jahr bis zum 1. Juli. Unter anderem führt die Kantonspolizei Zürich die kostenlosen Fahrkurse für über 60-Jährige weiter. In den Kursen werden die Teilnehmenden auf die Besonderheiten der Elektro-Velos aufmerksam gemacht und in der Fahrtechnik geschult. Das Ziel der Kampagne ist die Reduktion von E-Bike-Unfällen, im Speziellen mit beteiligten älteren Personen. (red.) Aktuelle Kursdaten sowie weitere nützliche Infos unter www.weniger-senioren-unfälle.ch/e-bike/.

Damenkleider aus zweiter Hand Am Secondhand-Event am Donnerstag, 9. Juni, in Knonau erhält man Kleidungsstücke, Schuhe, Taschen und Accessoires für Frauen jeden Alters, für jede Grösse und jeden Geschmack – von Alltagsmode bis Cocktailkleider. Alle Stücke sind nach Grösse sortiert und können in einer Umkleideecke anprobiert werden. Am Secondhand-Event sind preiswerte Kleider zu erstehen und gleichzeitig leistet man einen wertvollen Beitrag gegen die Wegwerfgesellschaft. (red.) Secondhand-Event für Frauenkleider, im Stampfi Mehrzwecksaal, Knonau: Donnerstag, 9. Juni, von 17 bis 20 Uhr.

Am Samstag, 11. Juni, um 19.30 Uhr kommen die SpokenWord-Fans erneut in den Genuss des traditionellen Dichterwettstreits in Affoltern. Bei diesem modernen Dichterwettstreit treten die Slammerinnen und Slammer mit viel Wortwitz und Leidenschaft mit ihren tiefgründigen, kritischen, poetischen und vor allem selbst verfassten Texten gegeneinander an. Mit Rhea Seleger hat der Slam-Event eine Moderatorin, die über viel Bühnenerfahrung verfügt. DJ Ironneck, alias Vincent Aeberhard, sorgt auch beim 14. PoetrySlam für den musikalischen Background. Beim klassischen Poetry-Slam gelten klare Regeln: Die Texte müssen selbst geschrieben sein; es gibt ein festes Zeit-

lektiv über die Lautstärke des Applauses oder in Form ausgewählter Publikumsjuroren und -jurorinnen, wer den Abend als Siegerin oder Sieger verlässt und eine Flasche Single Malt als Siegespreis gewinnt. Neben den geladenen Poeten dürfen auch dieses Jahr ein bis zwei Teilnehmende aus der Region beim Wettstreit mittun. Veronica Mühlebach, Kultur Affoltern 14. Poetry-Slam, Samstag, 11. Juni, 19.30 Uhr, Abendkasse ab 19 Uhr, Märtkafi ab 18 Uhr offen, beim Kasinovordach, Marktplatz 1 in Affoltern. Eintritt: 30 Franken, 15 Franken für Jugendliche bis 20 Jahre, Studierende mit Legi bis 25 Jahre oder

Rhea Seleger, Moderation und DJ Ironneck alias Vincent Aeberhard. (Bild zvg.)

Personen mit Kulturlegi. Vorverkauf: Buchhandlung Scheidegger, Obere Bahnhofstrasse 10a, Affoltern,

limit (meist fünf oder sechs Minuten); es dürfen keine Requisiten oder Verkleidungen verwendet werden; und die

Poetinnen und Poeten sollen respektiert werden. Wie immer amtet das Publikum als Jury. Es bestimmt entweder im Kol-

unter 044 762 42 42 oder auf kulturaffoltern.ch. Anmeldung für Teilnehmende an rhea.seleger@ icloud.com oder spontan an der Abendkasse.

Lyrik und Musik aus der Ukraine

Drei Künstlerinnen in der Regionalbibliothek Affoltern Texte von Halyna Petrosanyak, dazu Musik von Olha Petrova und Mariia Perekrestenko – drei Frauen bringen am Benefizanlass vom nächsten Mittwoch in der Regionalbibliothek Affoltern die Kultur der Ukraine näher. Seit mehr als drei Monaten dominiert der Krieg in der Ukraine die Berichterstattung in den Medien, die Diskussionen im öffentlichen und privaten Raum. Und nicht zuletzt auch die eigenen Gedanken und Emotionen. Dabei wird einem bewusst, wie wenig man weiss über die Ukraine, das zweitgrösste Land Europas, über seine Geschichte, seine Kultur, seine Sprache. Dass aber das Bedürfnis, mehr zu erfahren, sehr gross ist, zeigt sich nicht zuletzt darin, dass ukrainische Kulturschaffende sehr gefragt sind als Teilnehmende an Podien, für Lesungen und Interviews.

Grosse Figur der neuen ukrainischen Literatur Dies gilt zurzeit in grossem Masse auch für Halyna Petrosanyak, eine der bedeutendsten ukrainischen Schriftstellerinnen der Gegenwart. In ihrer Heimat, der

Autorin Halyna Petrosanyak. (Bilder zvg.)

Sängerin und Geigerin Mariia Perekrestenko mit ihrer Mutter, Pianistin Olha Petrova.

westukrainischen Kleinstadt IwanoFrankiwsk gehörte sie zu einer Gruppe von Autorinnen und Malern, welche die Stadt künstlerisch prägte und zum «Geburtsort der neuen ukrainischen Literatur» machte. Seit 2016 lebt die Autorin in der Schweiz. Sie übersetzt Prosa aus dem Deutschen ins Ukrainische, schreibt Lyrik, Essays, Erzählungen. Kurz vor Ausbruch des Kriegs erschien der schmale Gedichtband «Exophonien» auf Deutsch. Einige der Gedichte sind von überraschender, nahezu verstörender Aktualität.

Halyna Petrosanyak wird Texte aus diesem Buch lesen, einige auch in ukrainischer Sprache. Im Gespräch und im Austausch mit dem Publikum wird sie auf Fragen zu ihrem Schaffen eingehen, zu Kultur und Geschichte der Ukraine und auch zur aktuellen Situation in ihrem Heimatland. Musikalisch umrahmt wird die Veranstaltung von zwei Musikerinnen aus der Ukraine: Die junge Sängerin und Geigerin Mariia Perekrestenko ist in Kiew aufgewachsen. Sie lebt seit einigen Jahren in Zürich und studiert an der

Musikhochschule Luzern. Ihre Mutter Olha Petrova begleitet sie am Klavier. Petrova ist erst vor wenigen Wochen aus der Ukraine in die Schweiz geflüchtet. Hildegard Koch, KulturAffoltern Benefizveranstaltung am Mittwoch, 8. Juni, 20.15 Uhr, Regionalbibliothek Affoltern. Eintritt frei, Kollekte für Glückskette zugunsten der ukrainischen Bevölkerung. Reservieren: www.kulturaffoltern.ch, RBA 0447614409 / bibliothek@stadtaffoltern.ch. Eine Veranstaltung von KulturAffoltern in Zusammenarbeit mit der Regionalbibliothek Affoltern.

Freiluft-Kino zum Saisonschluss

Kino-Mansarde-Crew tritt im Klosterhof mit einer Open-Air-Veranstaltung auf

Die Zuschauer und Zuschauerinnen sollen zum Filmgenuss am Samstag, 11. Juni, ihren Sommerstuhl oder ihre Lieblingsliege mitbringen.

fen eher gehässig oder distanziert – aber nicht bei diesen beiden. Igor ist fasziniert von Louis’ Leichenwagen und so gehen die beiden auf eine Dienstreise, um nach und nach zu merken, dass sie eigentlich einander ziemlich mögen und – so unterschiedlich sie sind – beste Freunde werden. Ein amüsantes wie ebenso berührendes Roadmovie (deutsch synchronisiert).

Gezeigt wird windgeschützt zwischen Klosterschulhaus und Pflegi der neue Schweizer Kinohit «Presque» – die herzerwärmende Komödie, welche stark an «Ziemlich beste Freunde» (2011 – Intouchables) erinnert und bei der Premiere an den Solothurner Filmtagen vom Publikum zum besten Film des Festivals erkoren wurde.

Ein bescheidener Anlass Wie damals im Januar 2020 hat sich die Kinocrew auch jetzt für ein Open Air der «Minimal Art» entschieden. «Wir bieten ein tolles Ambiente, einen guten Film und feine Verpflegung, aber fahren sonst bescheiden», erklärt die Organisatorin Karin Buess, «deshalb müssen die Besucherinnen und Besucher ihren Kinosessel zur Vorstellung selber mitbringen – den liefern wir nicht.» Damit können sie sich für den Film ihren optimalen Platz aussuchen. Bereits ab 18 Uhr gibt es auf dem lauschigen Klosterhof zuerst Apéro und selbstgekochte Speisen. (red.)

Feines Roadmovie mit Witz und Tiefe Die Story der beiden Schweizer Regisseure Bernard Campan und Alexandre Jollien dreht sich dabei um eine ungewöhnliche Begegnung zwischen dem gestandenen Bestattungsunternehmer Louis und Igor, einem witzigen und scharfsinnigen Bioverkäufer, der in einem leicht behinderten Körper lebt. In Kontakt kommen die beiden ziemlich unfreiwillig: Louis fährt mit seiner Karosse den Velofahrer Igor ungewollt an. Normalerweise verlaufen solche Tref-

Igor (Alexandre Jollien), körperlich beeinträchtigt, begegnet im Schweizer Roadmovie «Presque» Louis (Bernhard Campan), dem Bestatter. Zwei ganz unterschiedliche Menschen werden dabei beste Freunde. (Bild zvg.)

Der Anlass findet nur bei trockener Witterung statt. Informationen zur Durchführung des Anlasses im Vorfeld: www.kinomansarde.ch.


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Freitag, 3. Juni 2022

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Auf den Spuren der Täufer Eine Tour bietet Einblick in den radikalen Flügel der Reformation Am 11. Juni lädt die Reformierte Erwachsenenbildung zu einer Ganztagestour mit Barbara Hutzl-Ronge ein. Das Angebot richtet sich exklusiv an Säuliämtler und Säuliämtlerinnen.

Eigener Solarstrom – wo liegen Chancen und Risiken? (Bild zvg.)

Unabhängiger werden und Geld sparen

Informationsveranstaltung in Bonstetten Im Gemeindesaal der Gemeinde Bonstetten findet am 10. Juni eine Informationsveranstaltung zu den aktuellen Themen Fotovoltaik und Versorgungssicherheit statt. Das neue Zürcher Energiegesetz schreibt bei Neubauten einen gewissen Anteil an selbst produziertem Strom vor. Elektroautos werden immer beliebter. Zudem nehmen die Bedenken zu Stromlücken und der Versorgungssicherheit zu. Wie gehen wir damit um? Was können wir persönlich unternehmen? Was bedeutet das für Liegenschaftsbesitzer in Bonstetten? Wo sind Chancen und wo Risiken? Wer unterstützt bei diesen Themen?

Die Fachgruppe Energie, Bonstetten hat die richtigen Experten eingeladen, diese Fragen zu beantworten: Yannic Litscher, EKZ-Fachmann im Bereich Naturstrom und Strombeschaffung, macht Aussagen zur Verbrauchsentwicklung, der Rolle und Möglichkeiten erneuerbarer Energien und den Bestimmungen aus dem neuen Energiegesetz. Raphael Frei, Energieberater und Solarspezialist, informiert zu Möglichkeiten, Kosten und Erträgen der Fotovoltaik sowie Markus Reich, Gemeinderat Bonstetten, zum Bewilligungsverfahren. Fachgruppe Energie, Bonstetten 10. Juni, 19.30 Uhr, Im Rainli 2, Bonstetten.

Im März waren es genau 500 Jahre her, dass der Zürcher Buchdrucker Froschauer am ersten Sonntag der Fastenzeit in seiner Werkstatt ein Wurstessen veranstaltete. Aus heutiger Sicht ein denkwürdiges Ereignis auch deshalb, weil damals noch alle Anhänger der neuen Lehre friedlich um einen Tisch sassen – auch jene, welche später zu Zwinglis Gegnern wurden, die sogenannten Täufer.

Tour zu historischen Stätten Die bekannte Autorin und begeisterte «Führerin durch Stadt und Land», Barbara Hutzl-Ronge, hat sich im Zuge ihrer Recherchen zur Zürcher Reformation auch intensiv mit diesem radikalen Flügel der Reformation befasst und bietet neu eine ganztägige Tour auf den Spuren der Täufer an. An den historischen Stätten lernen die Teilnehmenden die Protagonisten dieser Bewegung kennen und erfahren, was sie glaubten und wie sie ihren Glauben lebten, warum sie verfolgt wurden und wie es Jahrhunderte später doch noch zu einer Versöhnung mit der Zürcher Kirche

Wanderschuhe sind nicht nötig: Alle längeren Wegstrecken werden mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zurückgelegt. (Bild zvg.) kam. Die Tour beginnt um 8.40 Uhr in Zürich-Höngg. Die Anreise erfolgt individuell oder in der Gruppe mit der S5 um 7.52 Uhr ab Affoltern. Von Höngg geht es dann über Zürich und Witikon nach Zollikon und von dort wieder zurück nach Zürich, wo die Tour gegen 17.15 Uhr in der Nähe des Hauptbahnhofs endet. Eine Mittagspause zur freien Verfügung ist vorgesehen. Da die Teilnehmendenzahl begrenzt ist, ist eine Anmeldung bei Pfarrerin Bettina

Bartels erforderlich. Der Unkostenbeitrag beträgt, exklusive individueller Tickets für den öffentlichen Verkehr und allfälliger Verpflegungskosten, 25 Franken. Auf den Spuren der Täufer – Tagestour am Samstag, 11. Juni, Abfahrt mit S5 um 7.52 Uhr ab Affoltern, Treffpunkt und Start in ZH-Höngg um 8.40 Uhr, Ende um 7.15 an der Schipfe in Zürich. Anmelden unter 044 761 60 15 oder bettina.bartels@ref-knonaueramt.ch.

Von Seggen und Binsen

Florian Rexer führt Regie am Gysi-Fest Eine Exkursion der Stiftung Reusstal Der bekannte Regisseur und Schauspieler gestaltet erstmals einen Event in seiner «neuen Heimat». Florian Rexer übernimmt die Regie beim traditionsreichen Gysi-Fest in Baar ZG.

Auf der Tour lernen die Teilnehmenden Sauergräser und Binsengewächse in den Reusstaler Feuchtgebieten kennen.

Seit 2022 lebt Florian Rexer mit seiner Familie in Rifferswil. In der Ostschweiz hatte sich der gebürtige Deutsche längst einen Namen gemacht. Als Begründer der erfolgreichen Schlossfestspiele in Hagenwil am Bodensee zusammen mit seinem künstlerischen «Götti» WAM, Walter Andreas Müller, inszeniert er seit 13 Jahren jeden Sommer zwei Theaterstücke für Erwachsene und Kinder. Seine Dinnerevents sind in der ganzen Schweiz bekannt – ob Tatortdinner, Mafiadinner oder sein Höfisches Dinner. Rexer übernahm bereits in der Vergangenheit die Produktions- und Gesamtleitung für besondere Feierlichkeiten, darunter die 100-Jahre-Feier des Grand Hotel Suvretta House St. Moritz. 2019 zeigte er sich verantwortlich für die Regie der nationalen Bundesfeier auf dem Rütli zum 1. August. Mit der Gestaltung des Gysi-Fest am 10. Juni fasst Rexer Fuss in seinem neuen Zuhause, das er familiär in Rifferswil fand.

Unscheinbar und ungeachtet, aber in grosser Anzahl, prägen die Sauergräser und Binsengewächse die Feuchtgebiete des Reusstals. Unter der Leitung von Sarah Wettstein, Umweltgeowissenschafterin, Stiftung Reusstal, machen sich die Teilnehmenden dieser Exkursion auf die Suche nach den unscheinbaren Verwandten der Süssgräser und lernen die Vielfalt, Einzigartigkeit und Schönheit der Seggen und Binsen kennen. Die Tour der Stiftung Reusstal findet statt am Samstag, 18. Juni, 14 bis zirka 16 Uhr, Treffpunkt ist der Parkplatz Reussbrücke Rottenschwil-Unterlunkhofen (Unterlunkhofer-Seite). Die Kosten betragen für Erwachsene 10 Franken, Kinder bis 16 Jahre sind gratis. (red.) Anmelden an Veranstaltungen@stiftung-reusstal.ch

Florian Rexer. (Bild zvg.)

Florian Rexer Management

Im Reusstal wächst eine Vielzahl von verschiedenen Gräsern. (Bild zvg)

oder unter www.stiftung-reusstal.ch/anmeldung..

SPORT

1.-Liga-Ausflug schon vorbei?

Wenig erfolgreiche Spielrunde der Herren des TC Säuliamt Die Herren der 1.-Liga-Mannschaft des TC Säuliamt bestritten am vergangenen Samstag ihr letztes von drei Gruppenspielen. Die Begegnung gegen den TC Kreuzlingen begann bei perfektem Tenniswetter um 12 Uhr auf der Anlage in Affoltern.

Das 1.-Liga-Team des TC Säuliamt: (v. l., hintere Reihe) Nicolas Schärer, Matus Baniar, Ian Müller, Ivo Herrmann; (vordere Reihe) Andrin Rütsche (Captain), Marko Micanovic, Stefan Bonandi. Es fehlen Yannic Gross und Brieuc Anneix. (Bild zvg.)

Nach den ersten beiden Gruppenspielen befanden sich die 1.-Liga-Neulinge aus Affoltern abgeschlagen auf dem letzten Platz der Vierergruppe. Einzig durch einen 8:1-Sieg gegen Kreuzlingen wäre Platz 2 und somit der sichere Klassenerhalt noch zu erreichen. Diese Hoffnung musste jedoch bereits nach den

sechs Einzelpartien aufgegeben werden, welche einen Zwischenstand von 3:3 mit sich brachten. Yannic Gross, Nicolas Betti und Brieuc Anneix mussten sich allesamt in zwei Sätzen geschlagen geben. Nicolas Schärer und Andrin Rütsche gewannen ihre jeweiligen Einzel in zwei umkämpften Sätzen. Einzig Matus Baniar, Affolterns Nummer 1, musste über die volle Distanz und gewann nach einem Comeback mit 3:6, 6:4, 6:3 gegen seinen besser klassierten Gegner aus Kreuzlingen. In den anschliessenden drei Doppelpartien stellte sich wieder mal heraus, dass die Herren des TC Säuliamt grossen Aufholbedarf beim Volley und

der Harmonie mit dem Doppelpartner haben. Doppel Nummer 2 und 3 verloren chancenlos gegen ihre Rivalen aus Kreuzlingen in jeweils zwei Sätzen. Einzig Doppel Nummer 1 mit Doppelspezialist Nicolas Schärrer und Yannic Gross konnten noch einen weiteren Punkt gewinnen, indem sie ihr Spiel souverän mit 7:6, 6:1 gewannen. Dies führte zum Schlussresultat von 4:5, somit befinden sich die Herren des 1.-Liga-Teams aus Affoltern auf dem letzten und vierten Gruppenrang und müssen in die Abstiegsrunde. Diese findet am 11. Juni auswärts in Uitikon statt. Andrin Rütsche


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Sport

Freitag, 3. Juni 2022

Ein Sport für die ganze Familie In Hausen wurde am Wochenende der neue Disc-Golf-Parcours eröffnet Am letzten Samstag und Sonntag fand in Hausen die Eröffnung des für Jung und Alt frei zugänglichen Disc-Golf-Parcours auf dem Areal des Schul- und Berufsbildungsheims Albisbrunn statt. Mit Grill und Getränken, einem Turnier und in gelöster Stimmung.

kampforientierter Mannschaftssport, gespielt. Am Discgolfen schätzt er, dass es eine unkomplizierte Sportart für Alt und Jung ist. «Mich begeistert es einfach, diese Scheibe zu werfen und zusammen mit Freunden Zeit in der Natur zu verbringen.» Seit Corona sei die Sportart aus Amerika sehr am Aufkommen und was auf den ersten Blick als reines Plauschspiel wirkt, könne jedoch durchaus auch als ernst zu nehmende Sportart ausgeübt und Technik, Athletik sowie Taktik trainiert werden, und es fänden auch internationale Wettkämpfe statt. Die Spielregeln sind einfach: Die einzelnen Bahnen des Hausemer Parcours – auf dem ein striktes Alkoholund Drogenverbot gilt – sind zwischen 45 und 94 Meter lang. Jede Bahn hat eine Abwurfstelle und einen Disc-Golf-Korb. Von der Abwurfstelle wirft man einen möglichst weiten Wurf in Richtung Korb. Weitergespielt wird von dort, wo die Scheibe gelandet ist. Die Anzahl der Würfe bis zum Kettenklirren wird notiert und weiter gehts zur nächsten Bahn. Siegerin oder Sieger ist, wer den Parcours mit den wenigsten Würfen absolviert hat.

Von nepita Santiago Disc was? Disc Golf ? Erste Assoziation sind die klobigen CD-Abspielgeräte der 80er-Jahre, die Discmans. Hat man die wieder hervorgekramt, um das Golfspielen unterhaltsamer zu machen? Zweite Assoziation: Geht die Diskussion um einen Golfplatz im Säuliamt wieder los? Weder noch! Discgolfen ist Golfspielen mit Wurfscheiben, diesen bunten, runden Kunststoffdingern, die einem zuweilen in Parks und an Stränden um die Ohren fliegen. Natürlich können Disc-Golf-Parcours nur beschränkt mit Ball-Golf-Parcours verglichen werden, und während für das Golfspiel meist eine Klubmitgliedschaft benötigt wird, ist die Benutzung eines Disc-Golf-Parcours kostenlos, offen für alle und die Anlagen sind meist in Parks oder auf Grünflächen von grösseren Sportanlagen installiert. Oder eben, seit neustem auf dem Areal des Albisbrunn, wo ein Parcours mit 10 Körben aufgestellt ist und zur öffentlichen Nutzung für alle kostenlos zur Verfügung steht.

Die Ketten zum Klirren bringen Beim Disc Golf ist nicht das Loch, sondern ein Korb das Ziel. Aber bei beiden

Klingler verpasst Halbfinal knapp In Salt Lake City (USA) fanden an den letzten beiden Wochenenden der dritte und vierte BoulderWeltcup der Saison statt. Nach ihrer Verletzungspause war auch Petra Klingler aus Bonstetten wieder am Start. Nachdem Petra Klingler auf die ersten beiden Weltcups verzichtete, um eine ältere Schulterverletzung auszukurieren, startete sie in Amerika etwas verspätet in die Klettersaison 2022. Sie konnte am ersten von zwei Kletterwochenenden in Salt Lake City die Qualifikation schmerzfrei klettern und belegte am Schluss Rang 25. In der Woche darauf gelang ihr eine Steigerung. In der Qualifikation erreichte sie alle fünf Zonengriffe und in sieben Versuchen auch drei Tops. Mit Rang 21 verpasste sie den Halbfinal der besten zwanzig äusserst knapp: Die vor ihr platzierte Koreanerin hatte ebenfalls drei Tops vorzuweisen, dafür aber zwei Versuche weniger benötigt. Den Wettkampf gewann Natalia Grossmann (USA) vor Miho Nonaka (JPN) und Brooke Raboutou (USA). (sac)

Petra Klingler. (Bild zvg.)

Kleiner und aerodynamischer Benji Fischer beim Abwurf. Die Ketten halten den Flug der Disc-Golf-Scheibe auf und diese fällt in den darunter liegenden Korb, das Ziel. (Bild Nepita Santiago) Sportarten soll mit möglichst wenigen Schlägen, bzw. Würfen der Ball oder die Scheibe ins Ziel gebracht werden. Die Ketten halten den Flug der Disc-GolfScheibe auf und diese fällt dann in den darunter liegenden Korb. «Das klirrende

Kettengeräusch, wenn die Scheibe im Korb landet, kann süchtig machen», lacht Benji Fischer, PR-Verantwortlicher beim Verein Voralpen Eagles, Initiator des Parcours. Er selber hat während 20 Jahren «Ultimate Frisbee», ein wett-

Zum Discgolfen braucht es nur die DiscGolf-Scheibe. Diese ist etwas kleiner und viel aerodynamischer als die herkömmlichen Frisbees, erklärt Fischer. «Für Anfänger reicht eine Scheibe, ein sogenannter Putter. Könner haben natürlich mehrere. Nebst dem Putter, einen Distance Driver und eine Midrange Disc, für mittellange Distanzen», erläutert er.

Diese Drei-Scheiben-Grundausstattung sei bereits für 25 bis 30 Franken zu haben. Somit ist Discgolfen ein erschwinglicher Sport. «In Hausen soll es zudem in Zukunft einen Ort geben, wo Scheiben ausgeliehen werden können. Die Örtlichkeit muss aber noch evaluiert werden und wird, sobald möglich, auf unserer Website kommuniziert», sagt Benji Fischer. Finanziert wurde die Anlage mittels Schwarmfinanzierung mit «Lokalhelden» von Raiffeisen und die Körbe tragen das Logo des jeweiligen Geldgebers. Ein Ziel der Voralpen Eagles ist es, in der Region noch weitere Parks erstellen zu können, denn sie sind überzeugt davon, dass diese Freizeitbeschäftigung im Freien die Lebensqualität verbessern kann. «Der Frisbeesport ist für alle geeignet, egal ob Knabe oder Seniorin», so Fischer «und ein wichtiger Aspekt des Spieles sind gegenseitiger Respekt und Rücksichtnahme sowie der Respekt vor der Natur.» So sei es selbstverständlich, dass Abfälle wieder mitgenommen würden und dass hohes Gras möglichst nicht betreten werde. Solches Verhalten macht es wohl einfacher, dass in Zukunft noch weitere Parks entstehen und einem spielerischen Kräftemessen als Familie, mit Freunden oder unter Nachbarinnen nichts im Wege steht. Disc Golf Park Albisbrunn, Betriebszeiten Mo – Fr: 10 – 20 Uhr; Sa/So: 10 – 18 Uhr. Die Nutzung der Disc-Golf-Anlage ist kostenlos und auf eigene Gefahr. Auf dem ganzen Areal gilt ein striktes Alkohol- und Drogenverbot. Das hohe Gras soll möglichst nicht betreten werden, bitte Wege benutzen. www.voralpeneagles.ch.

Keine Chance gegen den Aufsteiger 3. Liga, Gruppe 2: Zürich City SC1 – FC Affoltern 7:2 Mit grossen Ambitionen und voller Motivation startete der FC Affoltern vergangene Woche in die Vorbereitung auf das Spitzenspiel gegen den Zürich City SC. Der FC Affoltern (FCA) war mit 14 Punkten Rückstand der direkte Verfolger des souveränen Aufsteigers. Gerne wollte man mit einer guten Leistung Trainer Boris Jevremovic ein Geburtstagsgeschenk machen. Die Gastgeber starteten sehr stark in die Partie. Der Ball wurde gut laufengelassen und so dauerte es keine fünf Minuten, bis es 1:0 für die Einheimischen stand. Das Fanionteam des FCA war sehr konzentriert gegen den Ball, oftmals aber überfordert

gegen die technisch sehr starken Gegenspieler. Immer wieder musste der Ball in letzter Sekunde geklärt werden. Gegen vorne konnte man jedoch in den ersten dreissig Minuten nichts ausrichten. Quasi aus dem Nichts tauchte Jan Haas vor dem gegnerischen Torhüter auf. Gekonnt setzte er seinen Schuss in die linke untere Ecke, leider reagierte der Torhüter stark und lenkte den Ball noch an den Pfosten. Unmittelbar nach dieser Aktion wurde der gegnerische Stürmer mit einem überragenden Ball in den Strafraum des FCA geschickt. Jan Wildi wusste sich nur noch mit einem Foul zu helfen. Der daraus resultierende Strafstoss wurde souverän versenkt. Der FCA liess den Kopf aber nicht hängen und kam noch vor der Halbzeitpause

zum Anschlusstreffer durch Luca Angelillo.

Gegner gewannen verdient Auch im zweiten Durchgang kannte der Zürich City SC kein Erbarmen mit den Gästen und spielte munter weiter. Immer wieder war die Abwehr des FCA mit den sehr schnellen Offensivspielern überfordert. Die Gastgeber kombinierten sich ein ums andere Mal unwiderstehlich vors Tor und erzielten auch weitere Treffer. Bei einem Entlastungsangriff in der 66. Minute wurde Noel Stähli mit einem langen Ball geschickt. Er setzte sich stark gegen zwei Gegenspieler durch und netzte das zweite Tor für den FCA ein. Nach

FC Hausen siegt im Albis-Derby Wichtiger 2:1-Sieg gegen Langnau im Aufstiegskampf Mit drei wichtigen Punkten konnte das Oberämtler Fanionteam von Langnau über den Albis nach Hausen zurückkehren. In einem überaus spannenden Leistungsvergleich erzielte Flurin Locher das entscheidende 2:1 in der 94. Minute. Zweiter Platz und sieben Punkte Rückstand auf den spielfreien Leader Altstetten 2: So präsentiere sich die Ausgangslage vor dem Albis-Derby gegen Langnau. Damit war klar, dass drei Punkte Pflicht sind, damit der sofortige Aufstieg von der vierten in die dritte Liga weiterhin möglich ist. Die Hausemer begannen die Partie in Langnau druckvoll und konzentriert. Sie waren klar die bessere Mannschaft und erspielten sich gute Chancen. Der Ball jedoch

wollte den Weg ins Tor zunächst nicht finden. Entgegen dem Spielverlauf erzielten die Gastgeber in der 32. Minute den Führungstreffer. Eine weitere Hausemer Druckphase vor der Pause brachte nichts Zählbares.

Direktschuss aus 30 Metern Auch die erste Viertelstunde der zweiten Halbzeit gehörte den Oberämtlern. Dann steigerte sich Langnau und hatte zwischen der 60. und 70. Minute zwei Top-Chancen, die der Hausemer Goalie Jan Studerus mit Glanzparaden parierte. Bei einem unglücklichen Zweikampf in der 75. Minute brach sich Tian Grano das Schlüsselbein. Hausen bekam aber in der Folge einen Freistoss. Diesen versenkte Michi Wüest aus 30 Metern direkt in die Langnauer Maschen zum hochverdienten Ausgleich.

In der letzten Viertelstunde konnte niemand mehr ruhig sitzen. Die Hausemer waren näher am Siegtreffer als das Heimteam. Man begann sich schon fast mit der Punkteteilung abzufinden, da schickte Mykyta Spivak mit einem Traumpass Flurin Locher alleine Richtung Langnauer Tor. Der routinierte Stürmer liess den Torhüter aus und schob den Ball zum viel umjubelten 2:1 ein. Zwei Runden vor Schluss liegen die Hausemer damit vier Punkte hinter Leader Altstetten 2 und müssen hoffen, dass die Stadtzürcher in der zweitletzten Runde in Uitikon Punkte liegenlassen. Dann würde es am Sonntag, 19. Juni, auf der Zürcher Buchlern zum grossen Showdown kommen, in dem es um den Hausemer Wiederaufstieg in die 3. Liga geht. Marco Bisa, Martin Platter

diesem Tor flachte das Spiel ein wenig ab. Trotzdem war es immer wieder Zürich City, welche gefährlich vor das Tor des FCA kamen. Das Schlussresultat von 7:2 war sicher zu hoch. Dennoch muss man sagen, dass Zürich City SC hochverdient aufsteigen wird. Gegen einen sonst so starken FCA so hoch zu gewinnen, ist mehr als beachtenswert. Nun gilt es für die Ämtler Kopf hoch, um die zwei letzten Meisterschaftsspiele noch positiv zu gestalten. Yannick von Wattenwyl FCA: Vanetta, Luchsinger (von Wattenwyl), Jeyakumar, Wildi, Bitzer (Buqa), Angelillo (Stähli), Huber (Pranjkovic), Ravasio, Stefanovic, Krstic, Haas.

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Extra

Freitag, 3. Juni 2022

«Ich sehe Literatur als etwas, das mit ihrer Umgebung zu tun hat» Cédric Weidmann will als Literaturhaus-Leiter das Publikum online stärker einbinden Er ist in Affoltern aufgewachsen und hat vor fünf Jahren den Wartholz-Literaturpreis gewonnen. Seit Anfang Mai leitet Cédric Weidmann das Aargauer Literaturhaus in Lenzburg.

bei «Delirium». «Ich freue mich sehr, dass ich mit René Frauchiger zusammenarbeiten kann. Wir werden den Schwerpunkt, den das Aargauer Literaturhaus bereits hat – die Workshops und die Kurse –, weiter ausbauen. Das ist unsere Spezialität. Kaum ein anderes Literaturhaus ist in der Vermittlung so stark wie wir», so Weidmann. Diese Vermittlung soll weiterhin verstärkt digital stattfinden: «Andere Kulturinstitutionen sind weniger nostalgisch als Literaturhäuser.» Cédric Weidmann muss es wissen, so schreibt er doch gerade an seiner Doktorarbeit zum Thema Nostalgie. Diese Sehnsucht nach dem Alten, dem Traditionellen stellte Literaturhäuser während der Pandemie vor grosse Herausforderungen. Die klassische Wasserglas-Lesung war nicht länger möglich, auch nicht in Lenzburg. Man sattelte um und rüstete auf. Das Programm konnte bald in die Wohnzimmer des Publikums gestreamt werden. «Was Bettina Spoerri mit dem Transformationsprojekt begonnen hat, war richtig und wichtig. Daran müssen wir nun weiterarbeiten», sagt Weidmann, «wir wollen das Publikum online stärker einbinden mit Newslettern und Podcasts. Das alte Normal kann es jedenfalls nicht mehr geben.»

Von AnnA RAymAnn Cédric Weidmann deutet hinter sich auf ein Regal voller schwarzer Bundesordner, sie reichen zurück bis ins Jahr 2010. Er müsse sich jetzt erst mal einen Überblick verschaffen. Dabei kennt der 30-Jährige, der in Affoltern aufgewachsen ist, das Aargauer Literaturhaus in Lenzburg gut. Sechs Jahre lang, bis 2015, leitete er dort das Veranstaltungsprogramm «Jung im All»: «Es ist ein Zurückkehren. Als ich nach Zürich zog, um andere Dinge zu machen, um zu schreiben und zu studieren, hatte ich wirklich das Gefühl, etwas zurückzulassen.» Das Aargauer Literaturhaus wurde in den letzten Jahren von Bettina Spoerri geleitet. Anfang Mai gab sie die Leitung an Cédric Weidmann weiter. Er nimmt die Aufgabe selbstbewusst an: «Ich weiss, womit man hier arbeiten muss. Ich kenne die Herausforderungen, die das Haus hat, und die Möglichkeiten.»

Offen für alles – und alle

Zwischen Nostalgie und Science-Fiction Zunächst hatte er selbst daran gedacht, Autor zu werden, Lesungen zu halten, berühmt zu werden. «Zugegeben, ich hatte eine naive Vorstellung davon, was es heisst, zu schreiben», sagt Weidmann, «aber mit der Zeit stellte ich fest, dass mich das Gemeinsame an der Literatur interessiert. Ich sehe Literatur als etwas, das mit ihrer Umgebung zu tun hat.» Folglich studierte er nicht nur Literatur und Sprachwissenschaften, sondern auch Volkswirtschaftslehre. Dieses Verständnis von Literatur wird sich im Programm abzeichnen. Lesungen, Podien, die sich bisher durchaus an ein Fachpublikum richteten, und die offenen Schreibwettbewerbe wie auch die Kurse für Kinder und Erwachsene sollen näher zusammenrücken. René Frauchiger, der nun die Werkstätten leitet, und Weidmann kennen sich aus der kleinen Schweizer Szene der Literaturmagazine. Frauchiger war beim «Narr» in Basel und Weidmann in Zürich

Anfang Mai ist Cédric Weidmann (30), der aus Affoltern stammt, im Literaturhaus in Lenzburg angekommen. (Bild Chris Iseli)

«Es gibt viele Bücher, die mich geprägt haben» Welches Buch liegt auf Ihrem Nachttisch? Da liegen immer mehrere. Aber gerade lese ich «Beziehungsweise Revolution» von Bini Adamczak – grossartig! Sie beschreibt sehr spannend, wie Gender und Geschlechterverhältnisse grossen Einfluss auf Revolutionen haben. Und zum anderen lese ich von Natasha Brown «Zusammenkunft», einen Roman über eine schwarze Frau in der englischen Finanzwelt.

schafft. Es ist für mich aus der Zeit gefallen – vielleicht bin aber auch ich aus der Zeit gefallen. Welches Buch würde jeden Umzug mitmachen? Meine Freunde würden sich wünschen, ich würde nur eines nennen! Aber es gibt viele Bücher, die mich geprägt haben. Zum Beispiel «Das Büro», eine Buchreihe mit acht Bänden à tausend Seiten. Und Virginia Woolf kommt auch immer mit.

Welches Buch haben Sie nie zu Ende gelesen? «Meister und Margarita» von Michail Bulgakow habe ich nie ge-

Mit welchem Autor, welcher Autorin würden Sie gerne einen Kaffee trinken? Georg Büchner hätte sicherlich viel zu sagen.

Dazu scheint sein Interesse für ScienceFiction gut zu passen. Auch sie könnte Einzug halten in Lenzburg. Nur die Poesie habe manchmal einen schweren Stand bei ihm. Mit dem Lyrikfestival Neonfische hat das Literaturhaus aber gerade hier einen Schwerpunkt. «Meine Vorbehalte verstecken meistens eine grosse Hoffnung», sagt Weidmann und fährt fort: «Gerade in der Lyrik passiert enorm viel. Dort finden Stimmen statt, die sonst eher am Rand stehen. Sie hat Raum für queere oder postmigrantische Perspektiven.» Er wolle das Literaturhaus jenen öffnen, die sich dort bisher weniger zugehörig gefühlt haben. Feministische Themen interessieren ihn ebenso wie antikolonialistische, man sieht es in dem Bücherstapel neben seinem Bett. Aber: «Lenzburg ist nicht Zürich und nicht Berlin», ist auch dem neuen Literaturhaus-Leiter bewusst. Ein Thema, das er demnächst ins Programm bringen wolle, ist «Care», also Pflege und Sorgearbeit.

WETTER

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ACHILLES-VERSE

Relationen Was wäre ich und meine kleine Welt ohne sie. Die Sprache schuf dafür das Wort Genie. Gemeint sind all die erfolgreichen Gestalten, die mich täglich über Wasser halten, wenn ich mich in Gedanken mit ihren Leistungen identifiziere, mehr noch: Mich sozusagen in sie infiltriere, um so wenigstens zu einem kleinen Teil an ihren Erfolgen beteiligt zu sein. Sie geben mir täglich neue Kraft, da kann ich am Abend sagen, ich hab es geschafft. Dank der vielen erfolgreichen Kämpfer hab ich gesiegt, trotz persönlich erhaltener Dämpfer. Auch an die vielen Künstler will ich denken und ihnen meine Bewunderung schenken, mir vorstellen, auch ich wäre ein berühmter Schriftsteller und schriebe jedes Jahr einen neuen Bestseller und dächte dabei, nicht an des Verlegers Verdienste, sondern an meinen Eintrag in der Ewigenliste. Die Ewigenliste, für Ewigkeiten gedacht. Ich denk an mein Leben, das ist demnächst vollbracht. Schon längst kann ich auf all die Grössen verzichten und meine Gedanken auf anderes richten. Ich denke des öftern, wie würd’ es hier stinken und wir alle würden im Elend versinken, gäbe es nicht auch die unscheinbaren Gesellschaftsträger. Die ewig schweigenden Totengräber. Robert Müller

HERKÖMMLICHES

Schraubenzieher Mit Ausnahme von Lastwagen oder landwirtschaftlichen Anhängern werden ungezogene Objekte in aller Regel mit einer Zange gezogen. Kein vernünftiger Schreiner entfernt krumme Nägel mit einem Schraubenzieher. Auch schadhafte Zähne werden nicht mit einem solchen extrahiert. Für beides gibt es spezielle Zangen, die ganz im Sinne der indogermanischen Sprachwurzel zubeissen und ausreissen können. Demgegenüber lassen sich Schrauben nur drehen – sowohl hinein als auch hinaus. Und wenn Schrauben gelegentlich klemmen beim gewaltsamen Versuch, sie auszureissen, dann wehren sie sich möglicherweise gegen den unprofessionellen Ausdruck Schraubenzieher, der eigentlich Schraubendreher heissen müsste. Nicht zuletzt um Missverständnisse zu vermeiden. (ubo) In der Serie «Herkömmliches» deutet Urs Boller die

Bergwandern ist kein Spaziergang

Heute Basel 16° 24° Zürich 13° 25°

Affoltern

St.Gallen 14° 22°

Risiko unterschätzt, Fähigkeit überschätzt – beim Wandern und Bergwandern sterben jedes Jahr über 40 Personen aus der Schweiz.

14° 24°

Luzern 15° 24°

Neuchâtel 15° 23°

Bern 14° 24° Interlaken 14° 24°

St.Moritz 7° 16°

Sion 14° 26°

Genève 15° 25°

Chur 15° 26°

Bellinzona 16° 22°

Aussichten

Samstag

Sonntag

Montag

Dienstag

Mittwoch

Alpennordseite

14° 27°

16° 23°

14° 21°

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Alpensüdseite

16° 28°

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17° 25°

16° 26°

min °C max °C

LEBENSWEISHEIT «Ein ungeübtes Gehirn ist schädlicher für die Gesundheit als ein ungeübter Körper.» George Bernard Shaw

Wenn die Bergbahnen ihren Sommerbetrieb aufnehmen, zieht es wieder mehr Menschen zum Wandern in höhere Lagen. Doch im Frühling liegt in den Bergen teilweise noch Schnee. Dabei handelt es sich meist um harten Altschnee, auf dem man leicht ausrutscht. «Bergwanderungen sollte man so planen, dass man möglichst gar nicht auf Schneefelder trifft», rät Monique Walter, Wanderexpertin der Beratungsstelle für Unfallverhütung (BfU). «Liegt doch noch ein Schneefeld auf dem Weg, dreht man im Zweifel lieber um.» Immer wieder kommt es in den Bergen zu heiklen Situationen, weil Risiken unterschätzt, eigene Fähigkeiten überschätzt und zu anspruchsvolle Routen gewählt werden. Jedes Jahr sterben im Schnitt 42 Menschen aus der Schweiz beim Wandern und Bergwandern, rund

30 000 verletzen sich – davon 5000 schwer oder mittelschwer. Was vielen dabei nicht bewusst ist: Wer auf weissrot-weiss markierten Routen wandert, muss fit, trittsicher und schwindelfrei sein. Eine Bergwanderung sollte sorgfältig geplant und die Route den eigenen Fähigkeiten entsprechend gewählt werden. Dazu gehört auch, von Kopf bis Fuss die passende Ausrüstung zu wählen: feste Wanderschuhe mit griffigem Profil, warme, wetterfeste Kleider sowie Sonnenschutz. In den Rucksack kommen Proviant, Karten, ein voll aufgeladenes Handy und eine Notfallapotheke. Die beste Vorbereitung nützt jedoch nichts, wenn man unterwegs seine körperliche Verfassung und die aktuellen Bedingungen ignoriert. Man sollte immer darauf achten, dass noch alle in der Gruppe fit genug sind, dass man regelmässige Pausen einlegt, isst und trinkt. Wenn es Probleme gibt, zum Beispiel wenn das Wetter umschlägt, kehrt man am besten rechtzeitig um oder wählt eine alternative Route. BfU

mutmassliche Herkunft von Wörtern und Begriffen.

ZWISCHEN-RUF

Küchenwecker plus iPad Besuch von Tochter plus 5-jährigem Kind. Isabelle stöhnt: «Die Melissa braucht jeden Morgen mindestens eine halbe Stunde zum Anziehen!» Dieses Problem müsste doch zu lösen sein, denke ich und sage: «Lass mich das mal übernehmen.» Am nächsten Tag werde ich um halb acht ins Schlafzimmer gerufen. Ich erscheine mit Küchenwecker und iPad. Die Sachen zum Anziehen liegen parat. «Guten Morgen, Melissa. Ich stell diesen Wecker auf fünf Minuten. Wenn er läutet und du dann schon fertig angezogen bist, he, das wär toll! Dann stell ich nämlich den Wecker noch mal auf fünf Minuten, und so lange bekommst du das iPad.» Hat geklappt. Ute Ruf


Sternkräuter & Heilbilder

Kurse- / Tageswanderungen: Kinderheilkunde, Gemmotherapie Astromedizin, Ethikwegweiser, Schlaf wohl Nächte zwischen den Jahren Juli bis Dezember 2022

www.naturheilpraktiken-ten.ch 079 388 29 19 Fiorella Vedova & Heinz Trinkler

Aemtler-Car Freddy Kunz Weidliweg 8 8909 Zwillikon

Telefon 044 761 01 55 Tagesfahrten 2022 Gutmadinger Kramer Fest Fr. 43.– Sonntag, 5. Juni 2022

Furka Dampfbahnfahrt Fr. 119.– Donnerstag, 21. Juli 2022 inkl. Mittagessen u. Dampfbahnfahrt Ferienreisen 2022

Am Sonntag, 5. Juni 2022 feiern unsere Eltern Ruth und Louis Gaille – Hofer ihre Diamantene Hochzeit Zu diesem Jubiläum gratulieren wir euch ganz herzlich!

mit drei Künstlerinnen aus der Ukraine

Reisen mit Freunden

Spargelessen Bohrerhof (DE) Fr. 43.– Dienstag, 7. Juni 2022

60 gemeinsame Jahre

Lyrik und Musik

Carfahrten, Umzüge & Spezialtransporte

Musikalische Ferien im Zillertal DZ/HP Fr. 1090.– 26. Juni - 3. Juli 2022 Schwarzwald – Schluchsee – Region Rothaus DZ/HP Fr. 750.– 19. September – 23. September 2022 Klingender Advent 2022 in Seefeld DZ/HP Fr. 695.– mit Hansi Hinterseer, Zellberg Buam, Francine Jordi 13. Dezember – 16. Dezember 2022 inkl. Konzert www.aemtler-car.ch

Musik und Wort zu Pfingsten Sonntag, 5. Juni 2022, 17.15 Uhr Klosterkirche

«Siehe zu, dass deine Gottesfurcht nicht Heuchelei sei» Collegium Vocale und Collegium Musicum Grossmünster Kathi Stahel, Sopran | Astrid Pfarrer, Alt Michael Feyfar, Tenor | Stefan Vock, Bass Leitung: Kantor Daniel Schmid Lesungen: Pfr. Volker Bleil Eintritt frei | Kollekte Kloster Kappel 8926 Kappel am Albis Tel. 044 764 88 10 | info@klosterkappel.ch www.klosterkappel.ch

Yaroslava Huz

Mi 8. Juni 22 | 20.15 Uhr Regionalbibliothek Affoltern a. A. Obere Seewadelstrasse 14

Benefizveranstaltung. Eintritt frei, Kollekte (für Glückskette) Reservation: www.kulturaffoltern.ch|RBA 044 761 44 09|bibliothek@stadtaffoltern.ch

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Barbara Niklaus Schauenberg 2 8932 Mettmenstetten niklauskeramik.ch


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