An der Gemeindeversammlung in Aeugst wurde die neue Polizeiverordnung samt Kuhglocken- und Kirchenglockengeläut genehmigt. Seite 3
Bernhard Schneider
Die Sport- und Ernährungswissenschaftlerin Joëlle Flück lebt seit fünf Jahren in Affoltern. Ihre Dissertation verfasste sie im Bereich der Sporternährung. Sie ist Präsidentin und Geschäftsführerin der Swiss Sports Nutrition Society und zählt im Amateurbereich zu den schnellsten Läuferinnen der Schweiz bis hin zur Marathondistanz. Beim Halbmarathon in Zürich lief sie im April dieses Jahres auf den 5. Platz overall und gewann ihre Altersklasse.
Beruflich ist sie im privaten Sportleistungszentrum OYM des Mäzens des EVZ, Hans-Peter Strebel, 74, verantwortlich für den Bereich Sporternährung und betreut Athletinnen und Athleten. Am 11.Juni leitete sie die Jubiläumstagung der Swiss Sports Nutrition Society mit einem kompakten Update zu den wichtigsten Entwicklungen in der Sporternährung. Der «Anzeiger» hat sie vorab im «Babas Cup» in Affoltern zu einem Gespräch getroffen.
«Anzeiger»: Frau Flück, was bezweckt die Swiss Sports Nutrition Society?
Joëlle Flück: Unser Verband fördert wissenschaftlich fundierte Ernährung im Sport. Wir bieten Fortbildungen und Zertifizierungen an, um die Qualität der Sporternährungsberatung zu sichern. Wir arbeiten mit Swiss Olym-
«In der Vorbereitung auf einen Lauf passe ich meine Verpflegungsstrategie der Temperatur und der Anzahl Verpflegungsstationen an.»
Joëlle Flück, Sport- und Ernährungswissenschaftlerin, Affoltern
pic und der Swiss Sports Integrity zusammen, um den Sportlerinnen und Sportlern Hilfestellung im Bereich Sporternährung und Nahrungsergän-
Etienne Scholz neuer WB-Trainer
Der frühere Profi übernimmt beim FC Wettswil-Bonstetten das Fanionteam und soll den eingeschlagenen Erfolgsweg fortsetzen. Seite 23
Gut informiert und ernährt zum Ausdauerwettkampf
Die Ernährungswissenschaftlerin Joëlle Flück über Forschung und Praxis im Sport
Joëlle Flück ist eine führende Sporternährungswissenschaftlerin. Sie betrachtet Sport als Ausgleich zur Arbeit – und zählt zu den schnellsten Schweizer Läuferinnen über Distanzen bis zum Marathon. (Bild Bernhard Schneider)
zungsmittel zu ermöglichen. An unserer Jahrestagung, die in diesem Jahr zum zehnten Mal stattfindet, präsentieren führende Forscherinnen und Forscher aus dem In- und Ausland neue Resultate und diskutieren den Transfer in den Praxisalltag.
Wie wichtig ist die Ernährung im Sport? Es kommt auf die Sportart an. Je länger eine Wettkampfbelastung dauert, desto wichtiger wird die Ernährung, um die Leistung aufrechtzuerhalten. Im Schiesssport beispielsweise ist die Ernährung nicht matchentscheidend, im Gegensatz zu Ausdauersportarten wie Marathon oder Triathlon.
Wie ernähren Sie sich selbst bei einem Marathon?
In der Vorbereitung auf einen Lauf passe ich meine Verpflegungsstrategie der Temperatur und der Anzahl Verpflegungsstationen an. Ich berechne, wie viel Wasser und Kohlenhydrate ich für einen optimalen Wettkampf benötige. Da ich gerade bei Auslandstarts nicht im Elitefeld starten kann, trage ich jeweils meine Energiegels selbst mit und verpflege mich zusätzlich mit Wasser an den Verpflegungsposten. Wichtig ist, die Gels dann einzunehmen, wenn unmittelbar danach Wasser zur Verfügung steht.
Was empfehlen Sie im Breitensport für den ersten halben oder ganzen Marathon?
Informiere dich im Voraus über die Verpflegungsposten: Wie sind sie verteilt, welche Produkte werden angeboten? Sind die Produkte für mich verträglich? Wie reagiere ich auf Unvorhergesehenes wie einen Wetterumsturz oder Magen-Darm-Probleme unterwegs? Eine kurze Gehpause bei einer Verpflegungsstation kostet weniger Zeit als die Folgen eines Flüssigkeits- oder Energiemangels. Und vor allem: Teste alles im Training!
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Ausgleich wird abgelehnt
Ottenbacher gegen Mehrwertausgleich
Ottenbach kann keinen kommunalen Mehrwertausgleich (MAG) einführen. Mit grossem Mehr stimmten die 121 Stimmberechtigten an der Gemeindeversammlung am Mittwoch gegen das Vorhaben des Gemeinderates, der eine 30-Prozent-Abgabe bei Um- und Aufzonungen beantragte – dies nach längerer und engagierter Diskussion, in der unter anderem die Befürchtung geäussert wurde, dass damit das Bauen weiter verteuert wird. Der Teilrevision der Bauund Zonenordnung wurde jedoch bei
zwei Gegenstimmen zugestimmt. Diese beinhaltet eine Harmonisierung der Baubegriffe und weitere Anpassungen. Die Rechnung, die mit einem Ertragsüberschuss von knapp 836 000 Franken abschliesst – fast 1.1 Millionen Franken besser als budgetiert –, fand einstimmige Zustimmung. Im Übrigen wurden an der Gemeindeversammlung langjährige Behördenmitglieder verabschiedet. Ein ausführlicher Bericht erscheint in der kommenden Dienstagsausgabe. (-ter.)
Jahre ist ein BMWFahrer alt, der eigentlich nicht rasen wollte. Seite 12
«Ich
weiss, dass ich die Welt nicht retten kann.»
Seite 24 Ava Reindl, Wettswil, in Ausbildung an der Hotelfachschule Luzern. (Bild mvo)
Mit Mut zu Entscheidungen
Fredy Bickel sieht Parallelen zwischen Eishockey-Nationaltrainer Jan Cadieux und Fussball-Nati-Coach Murat Yakin. Cadieux habe die Hockey-Nati innert Tagen zu einer verschworenen Einheit geformt und den Geist seines Vorgängers weitergetragen. Genau diese zusätzliche Energie brauche auch Yakins Team an der WM in Amerika. Der langjährige Wegbegleiter schildert Yakin als intelligenten Menschenführer mit Mut zu unpopulären Entscheiden, grosser Loyalität und ausgeprägtem Gespür für die Spieler. Für Bickel ist klar: Die Nati ist bereit für Sportgeschichte – wenn Yakin nun auch «den Cadieux macht» (red)
Seite 21 ANZEIGEN
Ärztlicher Notfalldienst
InNotfällenwendemansich zuer stimmerüberdiePraxisnumm er andenHausarzt,beiAbwesen heit erhä lt manüberden Te lefonbea ntworterdieNummerdesAERZTEFON: 0800336655
BeiVerkehrsunfällenTelefo n1 17 oderTelefon 058 6484848 wähl en. Te lefon14 4f ürSanitäts-Notr uf NotfallzentrumSpitalAffolt ern T elefon0447143300 für ALLE Notfälle
Erinnerung
Gemeindeversammlung
Am kommenden Montag, 15. Juni 2026, findet um 19.30 Uhr im Kasinosaal,Marktplatz 1, die Gemeindeversammlung statt. Die ordentliche Publikation inkl. Traktandenliste erfolgte im Anzeiger vom 27. März 2026. 12. Juni 2026 Stadtrat Affoltern am Albis
Öffnungszeiten
Stadtverwaltung
Am Freitag, 19. Juni 2026 bleibt die Stadtverwaltung infolge des Personalausfluges geschlossen.
Bei Todesfällen wenden Sie sich bitte an unseren Bestatter, Bossardt Bestattungen AG, unter der Telefonnummer 044 710 99 70.
Ab Montag, 22. Juni 2026 sind wir gerne wieder für Sie da. 12. Juni 2026 Stadtverwaltung Affoltern am Albis
Einstellung der konkursamtlichen
Nachlassliquidation
Schuldner: Arni Rolf Erich, geb. 21. Dezember 1953, von Lüterswil-Gächliwil SO, Grundrebenstrasse 72, 8932 Mettmenstetten, gest. 11. August 2025
Datum der Konkurseröffnung: 8. Dezember 2025
Datum der Einstellung mangels Aktiven, Art. 230 SchKG: 13. Mai 2026
Kostenvorschuss CHF 4500.00 und Begehren um Durchführung bis 2. Juli 2026. Im Übrigen wird auf die Publikation im Schweizerischen Handelsamtsblatt vom 12. Juni 2026 verwiesen.
Affoltern am Albis, 12. Juni 2026 Konkursamt Affoltern Sagistrasse 8b 8910 Affoltern am Albis
Widerruf des Konkurses
Der am 6. November 2025 über Giovanni Barnabás Szabó, geb. 30. November 1985, von Ungarn, Langfurenstrasse 57, 8143 Stallikon, Inhaber der Einzelunternehmung Service und Beratung Szabó, Langfurenstrasse 57, 8143 Stallikon, CHE-298.918.945, eröffnete Konkurs ist zufolge Zahlung sämtlicher Konkurseingaben durch Urteil des Einzelgerichts am Bezirksgericht Affoltern vom 5. Juni 2026 widerrufen und der Schuldner in die Verfügung über sein Vermögen wieder eingesetzt worden.
KONKURSAMT SCHLIEREN
Uitikonerstrasse 9/Postfach 8952 Schlieren
Abstimmungsresultate der Kirchgemeindeversammlung vom 2. Juni 2026
Vom: Dienstag, 2. Juni 2026, 19.30 Uhr
Ort: Reformierte Kirche Ottenbach, 8913 Ottenbach
Vorsitz: Andreas Schmid, Präsident der Kirchenpflege
Protokoll: Simon Plüer, Kirchgemeindeschreiber
Abstimmungsresultate:
1. Abnahme der Jahresrechnung 2025 der Kirchgemeinde Knonauer Amt Genehmigt
2. Nachtragskredit für Aussensanierung Mühlebergstrasse 62 in Affoltern am Albis Genehmigt
4. 2026 – 2030 Wahl Pfarrperson die Pfarrperson hat die Bewerbung zurückgezogen
Das Protokoll wird ab Donnerstag,11.Juni 2026,inklusive Rechtsmittelbelehrung auf unserer Website www.ref-knonaueramt.ch publiziert.
Affoltern am Albis, 12. Juni 2026
Evangelisch-reformierte Kirchenpflege Knonauer Amt
In stiller Trauer und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von unserem lieben Ehemann, Vater und Grossvater
HANS ANTON KAUFMANN lic. oec. publ. | alt Nationalrat 13. Juni 1948 – 8. Juni 2026
Die Beisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Anstelle von Blumen gedenke man seiner mit einer Spende an die Stiftung Spital Affoltern am Albis (Referenz Villa Sonnenberg), IBAN CH44 0900 0000 8539 1373 1 – PostFinance.
Wir nehmenAbschied von einem grossen Wettswiler Mit grosser Betroffenheit haben wir vom Tod unseres langjährigen Mitglieds und alt Nationalrats
Hans Kaufmann
Kenntnis genommen.
Mit Hans Kaufmann verliert die SVP Wettswil nicht nur einen profilierten Politiker, sondern vor allem einen geschätzten Weggefährten, engagierten Mitbürger und treuen Freund. Über viele Jahre hinweg hat er unsere Ortspartei mit seiner Erfahrung, seinem Wissen und seinem unermüdlichen Einsatz geprägt.
HansKaufmannwareinMensch,dersichniemiteinfachenAntworten zufriedengab.Eranalysiertesorgfältig,hinterfragtekritischundvertrat seine Überzeugungen mit Klarheit und Konsequenz. Seine besondere Stärke war es, auch komplexe wirtschaftliche Zusammenhänge verständlich zu erklären und dabei stets den Blick für dasWesentliche zu behalten. Seine Wortmeldungen waren fundiert, sachlich und von grosser Glaubwürdigkeit geprägt.
Als ausgewiesener Ökonom und ehemaliger Nationalrat genoss Hans Kaufmann weit über die Gemeindegrenzen hinaus grosse Anerkennung. Sein Fachwissen, insbesondere in Wirtschafts- und Finanzfragen,machteihnzueinemgefragtenGesprächspartner.Dabei blieb er stets bodenständig und seiner Heimatgemeinde Wettswil am Albis eng verbunden.
Wer Hans Kaufmann kannte, erinnert sich an seine Gradlinigkeit, seine Verlässlichkeit und seine tiefe Verbundenheit mit den Werten unseres Landes. Er setzte sich mit grosser Leidenschaft für Freiheit, Eigenverantwortung, eine solide Finanzpolitik und die direkte Demokratie ein. Dabei ging es ihm nie um persönliche Vorteile oder öffentlicheAufmerksamkeit, sondern stets um die Sache selbst. Auch innerhalb unserer Partei war Hans Kaufmann eine geschätzte Persönlichkeit. Mit seiner ruhigen Art, seinem analytischen Denken und seiner Bereitschaft, Wissen und Erfahrungen weiterzugeben, war er für viele Mitglieder ein wichtiger Ratgeber. Besonders jüngere Generationen konnten von seinem grossen Erfahrungsschatz profitieren.
Sein Fleiss und seine sorgfältige Arbeitsweise waren beispielhaft. Hans Kaufmann bereitete sich stets gewissenhaft vor, argumentierte faktenbasiert und vertrat seine Überzeugungen mit Sachlichkeit und Respekt. Gerade diese Eigenschaften verschafften ihm weit über die Parteigrenzen hinausAnerkennung.
MitHansKaufmannverliertunsereParteieineprägendePersönlichkeit und unsere Gemeinde einen engagierten Bürger. Sein Wirken wird weit über seine politische Laufbahn hinaus in Erinnerung bleiben. Wir danken Hans Kaufmann für alles, was er für unsere Partei, unsere Gemeinde und unser Land geleistet hat. Seiner Ehefrau Jana, seinen Kindern sowie allen Angehörigen sprechen wir unser tief empfundenes Beileid aus.
Sein Engagement, seine Überzeugungskraft und seine Kameradschaft werden uns in bleibender Erinnerung bleiben.
SVP Wettswil am Albis
«Wenn ihr an mich denkt, seid nicht traurig, sondern habt den Mut, von mir zu erzählen und zu lachen. Lasst mir einen Platz zwischen euch, so wie ich ihn im Leben hatte.»
Nach schwerer Krankheit durfte Ruedi zu Hause im Beisein seiner geliebten Ehefrau Dorothee einschlafen. Wir sind dankbar für die vielen schönen Erlebnisse und die gemeinsame Zeit, die wir mit ihm verbringen durften.
Rudolf Brunner «Ruedi»
5. Januar 1953 bis 3. Juni 2026
Wir wissen, wie gerne Du noch bei uns geblieben wärst, und wir werden Dich vermissen. In unseren Herzen bist Du immer dort, wo wir auch sind.
In Liebe und grosser Dankbarkeit: Dorothee Brunner
Martina Brunner und Joël Beier mit Nils
Susanne Dietrich mit Manuel und Noah Miriam Steck und Martin Weiss mit Mia und Dina Eltern, Geschwister und Familienangehörige
Wir laden ein zur gemeinsamen Trauerfeier am Mittwoch, 17. Juni 2026, um 14.30 Uhr in der reformierten Kirche in Stallikon. Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familien- und Freundeskreis statt.
Anstelle von Blumen bitten wir, Palliaviva mit einer Spende zu berücksichtigen.
IBAN CH27 0900 0000 8003 8332 6, Vermerk Rudolf Brunner
Traueradresse: Dorothee Brunner, Püntenstrasse 34, 8143 Stallikon Diese Anzeige gilt als Leidzirkular.
Stallikon, im Juni 2026
Ruedi Brunner
Euse Präsi
5.1.1953 – 3.6.2026
Mit vill Herzbluet het er euse Verein ufzoge und zu dem gmacht, was er hüt isch. De Ruedi het immer für alli glueget und mir werdet nie vergesse, wie er eus immer mit offnigem Herze im Schützehus empfange het. Mit sim offnige Ohr für alles und jede und sine unzählige Sprüchli werdet mir ihn i erinnerig phalte. Mit Liebe dini Bogeschütze Oisi Gedanke i dere schwere Ziit sind bi de Familie und de ville Lüt, wo ihn gschätzt hend.
Affoltern am Albis
Am 9. Juni 2026 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:
Cecilia Nyffenegger geb. Magni geboren am 10. Oktober 1933, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH. Der Abschiedsgottesdienst findet am Samstag, 20. Juni 2026, um 14.00 Uhr in der katholischen Kirche Affoltern am Albis ZH statt. Die Beisetzung findet im engsten Familien- und Freundeskreis statt.
Bestattungsamt Affoltern am Albis
Bonstetten
Am 6. Juni 2026 ist gestorben: Verena Susanna Ziegler-Heiz geboren am 23. April 1939, wohnhaft gewesen in Bonstetten. Bestattungsamt Bonstetten
Bonstetten
Am 6. Juni 2026 ist gestorben: Werner Bussmann geboren am 24. Juni 1939, von Zürich und Hergiswil bei Willisau, wohnhaft gewesen in Bonstetten. Bestattungsamt Bonstetten
Hausen am Albis
Am 2. Juni 2026 ist in Affoltern am Albis gestorben: Ilse Gudrun Gutzwiller Cogniasse geb. Palms geboren am 3. Juni 1941, wohnhaft gewesen in Hausen am Albis. Die Abdankung findet am Mittwoch, 17. Juni 2026, 14.30 Uhr, in der reformierten Kirche Hausen am Albis statt. Die Beisetzung erfolgt zu einem späteren Zeitpunkt im engsten Familienkreis. Bestattungsamt Hausen am Albis
Mettmenstetten
Am 4. Juni 2026 ist in Affoltern am Albis gestorben:
Walter Hegnauer geboren am 27. März 1927, von Mettmenstetten ZH und Seengen AG, wohnhaft gewesen in Mettmenstetten. Die Abdankung findet im engsten Familienkreis statt. Bestattungsamt Mettmenstetten
Beschlüsse der Kirchgemeindeversammlung vom 7. Juni 2026
Die Stimmberechtigten fassten folgende Beschlüsse: 1. Genehmigung Jahresrechnung 2025 2. Genehmigung Antrag «Anpassung Kirchgemeindeordnung» 3. Antrag: Entschädigungsreglement -> Antrag wurde zurückgezogen 4. Genehmigung Abrechnung «Ausbau Dachgeschoss Pfarrhaus» Gegen diese Beschlüsse kann, von der Veröffentlichung an gerechnet, bei der Bezirkskirchenpflege Affoltern, c/o Martin Billeter, Püntenstrasse 16, 8932 Mettmenstetten – wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen – und im Übrigen innert 30 Tagen schriftlich Rekurs erhoben werden. Obfelden, 12. Juni 2026 Evangelisch-reformierte Kirchenpflege Obfelden
WIR GRATULIEREN
Zum 80. Geburtstag
Heute Freitag, 12. Juni, feiert Agnes Huber-Oswald in Affoltern ihren 80. Geburtstag. Mit ihren feinen Köstlichkeiten, ihrer Fürsorge und Hilfsbereitschaft bereichert sie das Leben ihrer Familie und Freunde jeden Tag. Trotz mancher Herausforderungen ist sie immer fröhlich, herzlich und voller Tatkraft. Dafür wird Agnes sehr bewundert, viele sind ihr unendlich dankbar. Alles Liebe und Gute wünschen Walter, Kinder, Enkel und Urenkel. Gerne schliessen wir uns dem an! Herzliche Gratulation!
Gratulationen sind willkommen!
Für die Rubrik «WIR GRATULIEREN» sind wir auf die Einsendungen der Leserinnen und Leser angewiesen.
Bitte schicken Sie uns Gratulationshinweise per Mail an: redaktion@affolteranzeiger.ch
Gratis aufgenommen werden Geburtstage ab dem 90., runde und halbrunde ab dem 80. sowie Hochzeitsjubiläen ab der Goldenen Hochzeit (50 Jahre).
Die Mails müssen jeweils am Mittwochmorgen bis 8 Uhr für die Ausgaben vom folgenden Freitag und Dienstag eintreffen. (red)
Ja zu Kuh- und Kirchenglocken
Gemeindeversammlung in Aeugst genehmigt die neue Polizeiverordnung – und einiges mehr
Florian hoFer
39 Artikel hat die neue Polizeiverordnung in Aeugst (bisher waren es 86). Viele beschäftigen sich mit Handlungen von Bürgern, die verboten oder zumindest bewilligungspflichtig sind. Littering zum Beispiel, zu langes Parkieren auf öffentlichem Grund oder nächtlicher Lärm. Nur zwei Paragrafen beschäftigen sich mit Dingen, die ausdrücklich erlaubt sind: In Artikel23 heisst es: «Das Kuhglockengeläute ist vom Grundsatz des Lärmschutzes ausgenommen, wird ausdrücklich toleriert.» Und in Artikel24: «Das traditionelle Kirchglockengeläute sowie der viertelstündliche Glockenschlag sind vom Grundsatz Lärmschutz ausgenommen, werden ausdrücklich toleriert.»
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Diebische Rotmilane sind gefürchtet Was aber nicht geht: das Füttern der Rotmilane, die sich in den letzten Jahren in Aeugst stark vermehrt haben. Wie mehrere Votanten an der Gemeindeversammlung am Dienstagabend in der reformierten Kirche in Aeugst berichteten, stossen immer wieder hungrige Vögel vom Himmel herab und greifen sich Grillgut oder Brot von Aegusterinnen und Aeugstern. Weil es aber auch solche Mitbürger gibt, die die Tiere aktiv füttern, kann das in Zukunft auch von der Gemeinde explizit verboten werden. Dies in der Hoffnung, dass die hungrigen Angriffe aus der Luft im Laufe der Zeit dann nachlassen werden. Ein Votant forderte zwar das Streichen des Artikels, aber bei der Abstimmung fand sich dafür keine Mehrheit. Keine Mehrheit fand sich auch für einen Antrag, den Littering-Paragrafen auch auf privatem landwirtschaftlichem Gebiet anzuwenden. Hier mische sich ChatGPT ein, das ein Diskussionsteilnehmer zu Rate gezogen hatte – in der Hoffnung zu erfahren, ob das Problem durch übergeordnetes Recht nicht vielleicht schon geregelt sei. Als die Auskunftsmaschine mit Ja antwortete, zog der Votant seinen Antrag zurück. Für
«Ein
Sie wurden unter grossem Applaus aus dem Gemeinderat von Aeugst verabschiedet (von links): Rebekka Manso Parada (Hochbau und Planung), Matthias Ramer (Finanzen und Sicherheit), Nadia Hausheer (Präsidium) und Ueli Trindler (Bildung). (Bild Florian Hofer)
Verblüffung sorgte zudem noch Gemeindepräsidentin Nadia Hausheer bei der Diskussion, ob man das Ablassen von lärmigem Feuerwerk am 1. August und an Silvester verbieten solle. Der Gemeinderat hatte beantragt, an den beiden Daten kein Verbot (dafür im Rest des Jahres) auszusprechen, da entsprechende Verordnungen derzeit im kantonalen und im eidgenössischen Parlament diskutiert werden. Aegust, so wurde argumentiert, solle dem Ergebnis dann einfach folgen. Das wollten einige Tierschützer nicht hinnehmen, sie beantragten eine Verschärfung. Die Gemeindepräsidentin erklärte dem staunenden Publikum, das habe sie bereits geahnt und zeigte eine Beschlussvorlage mit dem Verbot, wie es in Affoltern gehandhabt wird. Eine Mehrheit fanden die Verschärfungsbefürworter trotz diesem Service nicht. Zuvor hatte das Stimmvolk noch das Vergnügen, den
Ausführungen des scheidenden Finanzchefs Matthias Ramer zu lauschen, der fast nur erfreuliche Zahlen zu verkünden hatte. So schliesst die Rechnung 2025 mit einem Gewinn von 1.8 Millionen Franken statt mit einem leichten Minus. Das führt dazu, dass die Gemeinde inzwischen so gut wie schuldenfrei ist. Das Nettovermögen pro Einwohner und Einwohnerin beläuft sich auf stolze 5493 Franken. Der Grund für das gute Abschneiden liegt bei sehr hohen Erträgen aus der Quellensteuer und Grundstückgewinnsteuern. Das gab alles in allem keinen Grund für kritische Fragen, aber Grund genug, die Rechnung ohne Gegenstimme anzunehmen. Ohne Diskussionen genehmigt wurden dann noch eine Revision des Reglements des Liegenschaftenfonds, der Umgang mit einer möglichen kommunalen Mehrwertabgabe (Aeugst verzichtet darauf) und eine Anpassung des Bau-
rechtsvertrags der Genossenschaft Unterdorf. Alle drei Traktanden wurden ohne Diskussion und Gegenstimmen genehmigt.
Verabschiedung von vier Personen Den würdigen Ausklang fand der Abend in der Moser Schüür, wo bereits einige Gäste warteten und wohin ein Grossteil der Gemeindeversammlungsteilnehmerinnen und -teilnehmer pilgerte. Dort gab es neben Häppchen und Wein warmherzige individuelle Würdigungen der scheidenden Gemeinderatsmitglieder. Jeweils mit Applaus und Fanfarenklängen wurden Rebekka Manso Parada (Hochbau und Planung) nach 12 Jahren, Ueli Trindler (Bildung) nach 4 Jahren, Matthias Ramer (Finanzen und Sicherheit) nach 12 Jahren und Nadia Hausheer nach 14 Jahren, 8 davon als Gemeindepräsidentin, verabschiedet.
einzelnes Bier im Ziel ist kaum ein Problem»
Fortsetzung des Interviews zu Ernährungsfragen von Sportlerinnen und Sportlern von Seite 1
Bernhard Schneider
Frau Flück, bis weit ins 20. Jahrhundert hinein war das Wissen über Sporternährung vergleichsweise begrenzt. In den letzten Jahrzehnten hat die Forschung enorme Fortschritte gemacht. Wie gross ist der Anteil der Ernährung an den Leistungssteigerungen, die gerade in Ausdauersportarten zu beobachten sind?
Joëlle Flück: Diese Frage lässt sich nicht mit exakten Zahlen beantworten, doch der Zusammenhang zwischen Ernährung und Leistung ist eindeutig. Das Wissen ist dabei nicht durchwegs neu, doch die Verbreitung der Erkenntnisse vom professionellen Bereich über die Eliteamateure bis zum Fitnesssport hat enorm zugenommen. Dies zeigt sich beispielsweise bei den afrikanischen Läufern im Marathon, die es lange Zeit von zu Hause aus gewohnt waren, einen Wettkampf ohne oder mit sehr wenig Verpflegung durchzulaufen. Inzwischen haben sie erkannt, wie viel leistungsfähiger sie sind, wenn sie genügend Flüssigkeit, Kohlenhydrate und Salze zu sich nehmen.
Sie sind selbst Spitzenläuferin. Testen Sie Ihre Erkenntnisse auch selbst?
Ich bin neugierig und teste selbst, was ich den Athletinnen und Athleten, die ich betreue, empfehle. Ich weiss, wie wichtig es ist, die im Wettkampf verwendeten Produkte zu trainieren, und setze dies konsequent um, denn ich muss im Voraus testen, welche Produk-
te mein Magen in welcher Menge erträgt und verarbeiten kann. Ein Beispiel: Bicarbonat, ein chemischer Säurepuffer, der die Übersäuerung der Muskeln hin-
«Ich bin neugierig und teste selbst, was ich den Athletinnen und Athleten, die ich betreue, empfehle.»
Joëlle Flück, Sport- und Ernährungswissenschaftlerin, Affoltern
auszögern soll, bringt mir persönlich in einem Marathon nicht viel. Ich habe es dennoch getestet, um, neben der Forschung, auch meine eigenen Erfahrungen zu machen.
Sie haben sich in Ihrer Dissertation mit Supplementen befasst. Wo liegt der Unterschied zwischen Supplementierung und Doping?
Nahrungsergänzungsmittel, also Supplemente, sind dazu da, die normale Ernährung zu ergänzen. Sie enthal-
ten Nährstoffe in konzentrierter Form, als Getränk, Tablette oder als Lebensmittel. Als Doping wird ein solches eingestuft, wenn mindestens zwei von drei Kriterien erfüllt sind: Das Produkt steigert die Leistung, gefährdet die Gesundheit der Athleten und die Anwendung widerspricht den ethischen Werten des Sports wie Fairness und Integrität. Wissenschaftlich ist Doping somit klar definiert, die Listen mit verbotenen Substanzen oder Methoden regeln dies und es gibt kaum Grauzonen.
Koffein als Beispiel war zeitweise verboten, jetzt ist Koffein wieder erlaubt. Man weiss, dass hohe Dosierungen von Koffein gefährlich oder gar tödlich sein können. Koffein wirkt nur begrenzt leistungssteigernd. Es konnte gezeigt werden, dass sich bei sehr hohem Konsum die Leistung verschlechtert. Koffein wurde deshalb wieder von der Wada-Liste der unerlaubten Substanzen entfernt. Das Monitoring von Koffein bei Dopingkontrollen wird aber fortgeführt, um den Konsum im Sport weiter zu beobachten.
In den Anfängen der Tour de France wurde unterwegs ziemlich viel Alkohol getrunken. Wurde Alkohol auch schon verboten? Für gewisse Sportarten, beispielsweise Motorsport, ist Alkohol aus Sicherheitsgründen verboten. In den meisten Sportarten ist aber klar ersichtlich, dass Alkohol die Leistungsfähigkeit beeinträchtigt.
Es gibt grosse Ausdauerwettkämpfe, bei welchen im Ziel ein Bier angeboten wird, nicht immer nur alkoholfreies. Behindert dessen Konsum die Regeneration? Ein einzelnes Bier im Ziel ist kaum ein Problem, aber sicherlich nicht ideal. Gerade wenn man überhitzt, im Flüssigkeitsmangel und nicht gewohnt ist, Alkohol zu trinken, kann man sich unwohl fühlen. Am besten für die Regeneration ist es, rasch die unterwegs verbrauchten Substanzen, insbesondere Flüssigkeit, Kohlenhydrate und Salz, zu ersetzen. Dieser Prozess wird von einem Bier zumindest nicht unterstützt.
Ist Sportmagersucht ein häufiges Problem? Es gibt verschiedene Essstörungen, die – nicht nur – im Sport zu beachten sind. Sie treten etwas häufiger bei Frauen auf, können aber durchaus auch Männer betreffen. Oft sind Essstörungen kombiniert mit sogenannter Sportsucht, das heisst mit zu häufigem, zu intensivem Training, das den Körper schwächt, statt stärkt.
Wie sehen Sie Ihre eigene sportliche Zukunft?
Für mich ist Sport ein Ausgleich zur Arbeit. Wettkämpfe helfen mir, dass ich mir genügend Zeit zum Training nehme, denn es findet sich immer ein guter Grund, um zu arbeiten, statt sich zu bewegen. In diesem Jahr plane ich, an der Halbmarathon-Schweizer-Meisterschaft und am Luzern Marathon teilzunehmen.
Anordnung
Urnenabstimmung vom 27. September 2026
Am Sonntag, 27. September 2026 findet die kommunale Urnenabstimmung rund um die Zentrumsplanung Bonstetten statt.
DiekommunalenAbstimmungsunterlagen werden allen Stimmberechtigten mit den eidgenössischen und kantonalen Abstimmungsunterlagen zugestellt und stehen rechtzeitig unter www.bonstetten.ch sowie in der App VoteInfo zur Einsicht bereit (die App VoteInfo ist für Android und iOS erhältlich).
Die Details bezüglich der Ausübung des Stimmrechts, der Stellvertretung und der brieflichen Stimmabgabe sowie die Öffnungszeiten und Standorte der Urnen sind auf dem Stimmrechtsausweis ersichtlich. Gegen diese Anordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern a.A., schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen erhoben werden. Die in dreifacher Ausfertigung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Bonstetten, 12. Juni 2026 Gemeinderat Bonstetten
Beschlüsse der ev. Ref. Kirchgemeindeversammlung Stallikon Wettswil
Die Kirchgemeindeversammlung vom Sonntag, 7. Juni 2026, fasste folgende Beschlüsse:
1. Genehmigung der Jahresrechnung 2025 2. Annahme des Jahresberichts 2025 3. In die Rechnungsprüfungskommission sind für die Amtsdauer 2026–2030 gewählt: als Präsident und Mitglied: Thomas Lanz als Mitglieder: Jasmin Hirt, Henning Kruse, Daniel Wyss Gegen diese Beschlüsse kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung binnen 5 Tagen und wegen Rechtsverletzungen, unrichtiger oder ungenügender Feststellung des Sachverhalts oder wegen Unangemessenheit innert 30 Tagen, von der Zustellung/von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Rekurs bei der Bezirkskirchenpflege Affoltern, Herrn Martin Billeter, Präsident, Püntenstrasse 16, 8932 Mettmenstetten, erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Sie ist in genügender Anzahl für die Rechtsmittelinstanz und Vorinstanz beizulegen. Der angefochtene Beschluss ist beizulegen oder genau zu bezeichnen. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und soweit möglich beizulegen. Das Rekursverfahren in Stimmrechtssachen ist kostenlos. Im Übrigen hat die unterliegende Partei die Kosten des Rekursverfahrens zu tragen.
Nunwar ER daundhat sieabgeholt. Sieist gernemitgegangen, siewar lebenssatt und müde.
Leicichiese: «Eallora,quando muoio?» «Tudecideraiinsieme aDio»,noi rispondemmo. OraLUI èvenutoaprenderla. Leil’haseguito volentieri,erasatura della vita estanca.
NachWochenvollerSorge,Trauer,FriedenundAbschiedenvonliebevollen Menschen hatsie es geschafft –den Sprung in dieandere Welt. Dopo settimanedipreoccupazioni,tristezza,paceecongedidaparte conoscenti affettuosicel’hafatta –ilbalzo nell’altromondo.
UnserMamiund Schwester, unsereNonnahinterlässtein Loch in unserer Seele. Siewar selbstbestimmt, eigenwillig,erwartungsvollund mit Liebe gefüllt. Mitteninunseren Herzen wird sieimmereinen Platzhaben. Mami, danke füralles.
La nostramamma,sorella enonna lascia un vuotonelle nostreanime. Eraautodeterminata,ostinata,pienadiaspettative, ecolma diamore. Al centrodei nostricuoricisaràsempreunposto perlei.Mami, grazie pertutto.
DerAbschiedsgottesdienstfindetamSamstag,20. Juni2026,um14.00 Uhrinder katholischen Kirche inAffoltern amAlbisstatt. Wirbitten, auf Blumenschmuckzuverzichten.
DieBeisetzunggeschiehtzueinem späteren Zeitpunkt im engsten Familienkreis.
La messa di congedoavrà luogo il 20giugnoalle ore14pressolachiesa cattolicadiAffoltern am Albis. Vi preghiamogentilmente diastenervidal portarefiori.
L’ inumazione verràsvolta successivamentenel nucleofamigliare.
Alleshat seineZeit sich begegnen und verstehen sich halten und lieben sich loslassenund erinnern
Von der Veröffentlichung an gerechnet, können beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, folgende Rechtsmittel erhoben werden:
• Wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen
• und im Übrigen innert 30 Tagen schriftlich Rekurs erhoben werden.
Die in dreifacher Ausfertigung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen.
12. Juni 2026
Gemeinderat Kappel am Albis
RuediGibel-Hegnauer undAnverwandte
DieTrauerfeier findet im engstenFamilienkreis statt.
Schweiger, Helmut Albert Georg geboren am 2. März 1936, wohnhaft gewesen in Wettswil am Albis.
Es findet keine Urnenbeisetzung statt.
Bestattungsamt Wettswil am Albis
Wettswil am Albis
Am 8. Juni 2026 ist in Affoltern am Albis
ZH gestorben:
Kaufmann, Hans Anton geboren am 13. Juni 1948, wohnhaft gewesen in Wettswil am Albis.
Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis statt.
Bestattungsamt Wettswil am Albis
Die Liebezuden Bergen, dieSehnsucht nach demHimmel, dieFreudeamTanz und dieLust, dieWeltzuentdecken, begleitetendeinLeben. Nunbistduaufgebrochen zu deiner letztenReise.
Traurig, jedoch in Liebeund Dankbarkeitmit vielen schönen Erinnerungen nehmen wirAbschiedvon
*24.06.1939† 06.06.2026
Friedlichund stillisteinlanges und erfülltesLeben zu Ende gegangen.Wir sind dankbar, dass du unsauf einemTeilunseres Wegesgeführt hast und dass wirauchdichauf einemWegstück begleitendurften.Mit deiner unternehmensfreudigen Art, deiner Tatkraftund deiner Lebensfreude hast du unsere gemeinsame Zeit bereichert.
In stillerTrauer: Markusund Eveline Beat und Nadjamit Janund Julia VreniGertsch mitFamilie sowiealle Verwandten, Bekannten und Freunde
DieTrauerfeier findet im engstenKreis derAngehörigen in aller Stille statt.
GV in Mettmenstetten mit Zündstoff
Sekundarschulgemeinde und politische Gemeinde schliessen 2025 positiv ab. Für Diskussionen sorgten die neuen Pauschalentschädigungen
Sandra ISabél ClauS
Am vergangenen Montag begrüsste Céline Lingua die rund 100 Stimmberechtigten zum letzten Mal als Präsidentin der Sekundarschulgemeinde KnonauMaschwanden-Mettmenstetten.
Die Jahresrechnung 2025 der Sek Mättmi schliesst mit einem Ertragsüberschuss von 111270.70 Franken und fällt damit positiver aus als budgetiert. Dazu beigetragen haben höhere Steuereinnahmen sowie tiefere Kosten bei Anschaffungen und geringere Investitionen als geplant. Auf der Aufwandseite belastete ein über längere Zeit unentdeckter Defekt an der Wärmerückgewinnung der Hallenbadlüftung, was zu einem deutlich erhöhten Energiebedarf und damit zu höheren Kosten führte.
Nach den Ausführungen von Fabrizio Meo, Vorsteher Finanzen der Schulpflege, genehmigten die Stimmberechtigten die Jahresrechnung 2025 einstimmig.
Das zweite Traktandum betraf den Antrag für einen Investitionskredit von 200000 Franken zur Umrüstung der Beleuchtung im Schulhaus Wygarten 1 auf LED-Technologie. Mit lediglich einer Gegenstimme wurde das Geschäft angenommen.
So blieb Céline Lingua nur noch der Abschied von den Anwesenden in ihrer Funktion als Präsidentin der Sekundarschulgemeinde und verwies auf die nächste Sitzung am 7. Dezember in Mettmenstetten.
Gutes Ergebnis mit Vorbehalt Der Montagabend war noch jung, als Gemeindepräsidentin Vreni Spinner im
Namen der politischen Gemeinde das Publikum begrüsste. Nach der Verabschiedung aller scheidenden Behördenmitglieder übergab sie Fabio Oetterli, Vorsteher Finanzen und Liegenschaften, das Wort. Er präsentierte die Jahresrechnung 2025, die mit einem Ertragsüberschuss von 394281.30 Franken abschloss. Budgetiert war ein Aufwandüberschuss von rund 1.35 Millionen. Das erfreuliche Ergebnis täuscht jedoch; wurde es doch durch Sondereffekte erzielt. Dazu gehörten der Verkauf von zwei Parzellen und die Rückerstattung der Versorgertaxen des Kantons. Ohne diese nicht einkalkulierten Einnahmen hätte ein Aufwandüberschuss von 806000 Franken resultiert.
Zur allgemein angespannten Finanzlage führte insbesondere, dass trotz gu-
ter Wirtschaftslage die Steuerkraft tief blieb und sowohl Bevölkerungs- als auch Schülerwachstum sowie die damit einhergehenden Investitionen hoch ausfielen. Eine der grössten Herausforderungen ist und bleibt die Selbstfinanzierung. Mit 7,4 Prozent verfehlt sie die angepeilten 10 bis 15 Prozent. «Die Nettoschuld beläuft sich nun auf etwa 4.7 Millionen Franken, also umgerechnet rund 810 Franken pro Mettmenstetter Kopf», bemerkt Oetterli. Die Gemeindeversammlung genehmigte die Jahresrechnung und Sonderrechnung 2025 einstimmig.
Revisionen und Bauabrechnung Weiter standen zwei Revisionen auf dem Programm: die Teilrevision der Subven-
tionsverordnung für Betreuungs- und Bildungsangebote im Vorschul- und Primarschulalter sowie die Totalrevision der Bestattungs- und Friedhofverordnung. Beide Geschäfte wurden grossmehrheitlich angenommen.
Die Bauabrechnung für den Neubau des Schulprovisoriums an der Schulhausstrasse 14c zeigte ein erfreuliches Resultat. Die günstigere Vergabe bei Projektierung und Bauleitung führte zu Nettokosten von rund 1.28 Millionen Franken (bewilligter Kredit: 1.63 Millionen Franken). Mit bloss einer Gegenstimme wurde auch dieses Geschäft positiv verabschiedet.
Sitzungsgelder versus Pauschalen Jetzt – für das fünfte Traktandum – stieg die Spannung. Es ging um die Totalrevision der Besoldungsverordnung. Bis anhin werden die Behördenmitglieder mit einer Mischung aus Pauschalen und Sitzungsgeldern entschädigt, was administrativ aufwendig und wenig transparent ist. Aus Sicht des Gemeinderates vergütet dieses System nicht primär Leistung, sondern die Teilnahme an Sitzungen. Doch die eigentliche Arbeit passiert meist abseits von Sitzungen. Künftig sollen sämtliche Entschädigungen der gewählten Behörden als Pauschalen ausgerichtet werden. Zusätzliche Sitzungsgelder entfallen. Die neue Verordnung sieht für das Gemeindepräsidium eine jährliche Entschädigung von 64500 Franken vor. Mitglieder des Gemeinderats würden mit 32000 Franken entschädigt, Mitglieder der Schulpflege mit 20000 Franken. Diese Pauschalen unterliegen neu der BVG-Pflicht, was im Hinblick auf die
Altersvorsorge wichtig ist. Die Anpassung auf pauschale Entschädigungen verursacht Mehrkosten von insgesamt 67000 Franken pro Jahr, entsprechend 1,6 Promille des Budgets.
Würdigung des Engagements Vor sechs Jahren wurde das Geschäftsführermodell eingeführt, um den Gemeinderat operativ zu entlasten. Dazu meint Vreni Spinner: «Das Geschäftsführermodell ist nicht gescheitert, es muss vielmehr weiterentwickelt werden.» Die Milizämter sollen durch eine faire Vergütung an Attraktivität gewinnen, speziell auch bei jüngeren Menschen. Spinner betont zudem: «Es geht nicht um mehr Geld. Es geht um Anerkennung und Wertschätzung für Menschen, die sich für unsere Gemeinde einsetzen.» Der Gemeinderat habe die Höhe der Entschädigungen nicht willkürlich festgelegt. Diese orientierten sich am tatsächlichen Arbeitspensum der jeweiligen Ämter und an den kantonalen Lohnklassen. Wie erwartet bot der Antrag viel Diskussionsstoff. Verschiedene Votanten waren nicht grundsätzlich gegen die Vorlage, hielten diese jedoch für verbesserungswürdig. Kritik gab es vor allem an der Höhe der Pauschalen sowie – aus Sicht einzelner Votanten – am fehlenden Sparwillen. Die vorgesehene BVG-Pflicht stiess hingegen auf breite Zustimmung. Das Abstimmungsresultat fiel schliesslich äusserst knapp aus: 51 JaStimmen gegenüber 42 Nein-Stimmen. Zu mittlerweile vorgerückter Stunde dankte die sichtlich erleichterte Gemeindepräsidentin für das Vertrauen in die Behörden.
Günstiger Solarstrom aus dem Quartier – Bonstetten zündet den
nächsten Schritt
Rund 110 Personen informierten sich am 8. Juni über die Bonstetter Lokalen Elektrizitätsgemeinschaften (LEG)
Was in der Vorschau als Versprechen stand, löste der Anlass am Montag, 8. Juni, vollständig ein: Rund 110 interessierte Personen fanden den Weg in den Gemeindesaal Bonstetten. Organisiert hatte den Abend die Energiekommission Bonstetten, die das Vorhaben des Vereins solarbonstetten aktiv unterstützt. Generationen, Quartiere, Hauseigentümer und Mieterinnen – sie alle waren gekommen, um zu verstehen, wie sich Bonstetten gemeinsam eine günstigere, sauberere Energiezukunft aufbauen kann. Die Stimmung im Saal war von Beginn weg lebendig und das Interesse der Anwesenden von der ersten Minute an spürbar gross.
Die Präsentation erläuterte anschaulich, wie LEG funktionieren: Wer an derselben Trafostation angeschlossen ist, profitiert von einem fixen 40-ProzentRabatt auf die Netznutzungsgebühr –aufgeteilt zwischen Produzentinnen und Konsumenten. Im Winter bedeutet das bis zu 22 Prozent Ersparnis gegenüber dem EKZ-Standardtarif, im Som-
mer rund fünf Prozent. Solarproduzentinnen und -produzenten erhalten zudem zwölf Rappen pro Kilowattstunde – im Sommer wie im Winter. Manuel Stocker erläuterte praxisnah, wie die Anmeldung funktioniert und wie die Abrechnung innerhalb einer LEG geregelt ist – und machte so den nächsten konkreten Schritt für viele greifbar. Das neue Stromversorgungsgesetz, seit 1. Januar 2026 in Kraft, schafft dafür die gesetzliche Grundlage. In Bonstetten sind 13 LEG-Zonen geplant, je eine pro Trafokreis.
Die intensiven Fragerunden und Diskussionen zeigten unmissverständlich: Das Interesse im Dorf ist gross. Im Workshop-Teil tauschten sich die Teilnehmenden in Gruppen je TrafokreisGemeinschaft aus – Fragen klären, Nachbarinnen und Nachbarn kennenlernen und gemeinsam besprechen, wie sich die jeweilige Gruppe am besten organisieren kann. Viele erklärten spontan ihre Bereitschaft, mitzumachen. Die Energie im Raum war spürbar: Hier ent-
Ämtler Grünliberale feiern 20 Jahre
Die Grünliberalen (GLP) Säuliamt sind die drittstärkste politische Partei im Bezirk Affoltern. Kürzlich feierten sie ein rundes Jubiläum, sie sind nämlich seit 20 Jahren im Säuliamt aktiv.
An ihrer 20. Mitgliederversammlung in Aeugst blickte die GLP Säuliamt auf zwei Jahrzehnte politisches Engagement im Knonauer Amt zurück. Was mit viel Idealismus begann, ist heute eine aktive regionale Kraft für nachhaltige, liberale und lösungsorientierte Politik, wie auch die stets sachliche und
engagierte Arbeit der GLP-Mitglieder in diversen Gemeinderäten und Gremien in unserem Bezirk zeigt. Im Zentrum der Jubiläums-Mitgliederversammlung standen der Rückblick auf Erreichtes, der Dank an langjährige Wegbegleitende sowie der Blick in die Zukunft: Die GLP will sich weiterhin für eine umweltfreundliche Region, eine innovative Wirtschaft, eine offene Gesellschaft und eine lebendige Demokratie einsetzen.
Dabei stehen regionale Anliegen im Vordergrund, die GLP Säuliamt unterstützt
Nach der Präsentation: Lebhafte Workshops in LEG-Gruppen je Trafostation –Nachbarinnen und Nachbarn kommen ins Gespräch. (Bild Verein solarbonstetten)
steht etwas, das Bonstetten nachhaltig verändern wird.
Im Schachenhof wurde die Sorge geäussert, man könne nicht teilnehmen, weil es dort keine Solaranlagen gebe. Doch im Schachenhof existiert bereits eine Anlage – und das reicht vollständig
aber auch immer wieder Anliegen überregionaler Natur. Deshalb beschlossen die Mitglieder auch, die Mobilitätsbon-Initiative bereits in der Phase der Unterschriftensammlung zu unterstützen.
Das Jubiläum wurde im Kreis der Mitglieder gefeiert – mit Freude über das Erreichte und Motivation für die kommenden Aufgaben im Säuliamt. Nicole Beck-Taubenest, Aeugst, und Fabian Kraxner, Hedingen, Co-Präsidium Grünliberale Knonaueramt
aus: Für eine LEG-Gründung braucht es lediglich eine Solaranlage und einen Stromabnehmer.
Die LEG Dorf, Chüeweid und Sunnenberg sind am weitesten und bereit für den Start beim Netzbetreiber EKZ. Kurzentschlossene können sich jetzt
noch anmelden, danach gilt eine Wartefrist von drei Monaten für diese beiden LEG. Für alle weiteren Zonen ist eine Anmeldung unter www.leg-bonstetten. ch möglich. Wer sich einträgt, wird informiert, sobald die eigene LEG-Zone startet.
Das Vertrauen gegenüber dem Verein solarbonstetten war bewegend: Der Verein übernimmt Verwaltung und Abrechnung aller LEG – ehrenamtlich und kostenlos, unterstützt durch das Engagement der Energiekommission Bonstetten und weiterer Mitwirkender. Es war ein Abend von der Gemeinschaft, für die Gemeinschaft – und ein klares, starkes Signal, dass Bonstetten den nächsten Schritt in eine sauberere Energiezukunft gemeinsam angeht. Berichte zur Umsetzung folgen.
Energiekommission Bonstetten
Anmeldung: www.leg-bonstetten.ch | Verein solarbonstetten: www.solarbonstetten.ch | info@solarbonstetten.ch
Oliver Bär, Vreni Spinner und Fabio Oetterli (von links) nach der Gemeindeversammlung in Mettmenstetten. (Bild Sandra Isabél Claus)
Erneuerungswahl der Beisitzenden des Miet- und Pachtgerichtes des Bezirkes Affoltern für die Amtsdauer 2026 – 2032
Wahlvorschlag
Das Bezirksgericht Affoltern hat mit Beschlüssen vom 27. Mai 2026 gestützt auf den Beschluss des Kantonsrates vom 29. September 2025 über die Zahl der Beisitzenden der Mietgerichte sowie in Anwendung von § 13 Abs. 3 Gerichtsorganisationsgesetz für die Erneuerungswahl der Beisitzenden des Miet- und Pachtgerichtes des Bezirkes Affoltern für die Amtsdauer 2026 – 2032 folgende Wahlvorschläge eingereicht:
A. Für die Vermieterseite (3 Sitze/3 Wahlvorschläge):
2. Stehlik Claudia, lic. iur., 1961, Rechtsanwältin, Zürich, parteilos, bisher
3. Suffert Christian Thomas, Dr. iur., 1966, Rechtsanwalt, Uitikon, parteilos, bisher
C. Für die Verpächterseite (2 Sitze/2 Wahlvorschläge):
1. Pfister Walter, 1958, Landwirt, Egg bei Zürich, SVP, bisher
2. Weber Christian, 1990, betriebswirtschaftlicher Berater, Grüt, SVP, bisher
D. Für die Pächterseite (2 Sitze/2 Wahlvorschläge):
1. Buri Andreas, 1965, Landwirt, Ossingen, SVP, neu
2. Debrunner Daniel, 1970, Landwirt, Wald, SVP, neu
Diese Wahlvorschläge können bis Freitag, 19. Juni 2026, geändert oder zurückgezogen werden. Auch können dem Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, bis zum gleichen Termin weitere, von mindestens 15 Stimmberechtigten mit politischem Wohnsitz im Bezirk Affoltern unterzeichnete Wahlvorschläge eingereicht werden.
Die Unterzeichnerinnen und Unterzeichner von Wahlvorschlägen geben Namen, Vornamen, Geburtsdatum sowie Adresse an und fügen ihre Unterschrift hinzu. Für jede vorgeschlagene Person sind Name, Vorname, Geschlecht, Geburtsdatum, Heimatort, Beruf und Adresse anzugeben. Hinzugefügt werden kann der Rufname, die Parteizugehörigkeit und der Hinweis, ob die vorgeschlagene Person dem Organ schon bisher angehört hat. Wahlvorschläge können mit einer kurzen Bezeichnung versehen werden.
Achtung: Die Wahlvorschläge sind klar einer Gruppe – entweder Vermieter- oder Mieterseite, landwirtschaftliche Verpächter oder Pächterseite – zuzuordnen und entsprechend zu bezeichnen.
Die vorgeschlagenen Personen werden vom Bezirksrat in stiller Wahl als gewählt erklärt, wenn nach Ablauf dieser Frist die Zahl der Wahlvorschläge die Zahl der zu besetzenden Stellen (je 3 resp. 2 Stellen) nicht übersteigt und die zunächst vorgeschlagenen Personen mit den definitiv vorgeschlagenen Personen übereinstimmen (§ 54a des Gesetzes über die politischen Rechte).
Andernfalls wird eine Urnenwahl angeordnet.
Sofern eine Urnenwahl durchgeführt werden muss, findet der erste Wahlgang am Sonntag, 27. September 2026, statt. Ein allfälliger zweiter Wahlgang ist für Sonntag, 29. November 2026, vorgesehen. Bis zehn Tage nach dem ersten Wahlgang können gültige Wahlvorschläge zurückgezogen werden oder neue Wahlvorschläge eingereicht werden (§ 84a Abs. 2 GPR).
Gegen diese Anordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Stimmrechtsrekurs beim Regierungsrat des Kantons Zürich, 8090 Zürich erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten.
Affoltern am Albis, 12. Juni 2026
Bezirksrat Affoltern
Erneuerungswahl der Beisitzenden des Arbeitsgerichts des Bezirkes Affoltern für die Amtsdauer 2026 – 2032
Wahlvorschlag
Das Bezirksgericht Affoltern hat mit Beschluss vom 27. Mai 2026 gestützt auf den Beschluss des Kantonsrates vom 29. September 2025 über die Zahl der Beisitzenden der Arbeitsgerichte sowie in Anwendung von § 12 Abs. 3 Gerichtsorganisationsgesetz für die Erneuerungswahl der Beisitzenden des Arbeitsgerichts des Bezirkes Affoltern für die Amtsdauer 2026 – 2032 folgende Wahlvorschläge eingereicht:
A. Für die Arbeitgeberseite (6 Sitze/6 Wahlvorschläge):
1. Aeberli Daniel, 1966, technischer Leiter, Langnau, parteilos, bisher
2. Apter Joëlle, 1977, Geschäftsführerin, Hausen am Albis, FDP, neu
4. Hunziker Thomas, 1968, Schreiner, Thalwil ZH, FDP, bisher
5. Schweizer Samuel, 1986, Geschäftsführer, Zürich, SP, neu
6. Zimmermann-Gerster Barbara, lic. iur., 1977, Juristin, Wettswil am Albis, FDP, neu
B. Für die Arbeitnehmerseite (6 Sitze/6 Wahlvorschläge):
1. Bruttin Regina, MLaw, 1985, Juristin, Zürich, parteilos, neu
2. Gnos Linus, 1993, Mitarbeiter Unia, Zürich, parteilos, neu
3. Lang Michel, lic. iur., 1963, Jurist, Bassersdorf, parteilos, neu
4. Meile Alexandra, 1968, Flugbegleiterin, Bonstetten, parteilos, bisher
5. Savarioud Marcel, 1969, Laborant EFZ, Zürich, SP, neu
6. Stierlin Lukas, 1970, Teamleiter/Vorarbeiter Unterhaltsreinigung, Zürich, SP, neu
Diese Wahlvorschläge können bis Freitag, 19. Juni 2026, geändert oder zurückgezogen werden. Auch können dem Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, bis zum gleichen Termin weitere, von mindestens 15 Stimmberechtigten mit politischem Wohnsitz im Bezirk Affoltern unterzeichnete Wahlvorschläge eingereicht werden.
Die Unterzeichnerinnen und Unterzeichner von Wahlvorschlägen geben Namen, Vornamen, Geburtsdatum sowie Adresse an und fügen ihre Unterschrift hinzu. Für jede vorgeschlagene Person sind Name, Vorname, Geschlecht, Geburtsdatum, Heimatort, Beruf und Adresse anzugeben. Hinzugefügt werden kann der Rufname, die Parteizugehörigkeit und der Hinweis, ob die vorgeschlagene Person dem Organ schon bisher angehört hat. Wahlvorschläge können mit einer kurzen Bezeichnung versehen werden.
Achtung: Die Wahlvorschläge sind klar einer Gruppe – entweder Arbeitgeberseite oder Arbeitnehmerseite – zuzuordnen und entsprechend zu bezeichnen.
Die vorgeschlagenen Personen werden vom Bezirksrat in stiller Wahl als gewählt erklärt, wenn nach Ablauf dieser Frist die Zahl der Wahlvorschläge die Zahl der zu besetzenden Stellen (je 6 Stellen) nicht übersteigt und die zunächst vorgeschlagenen Personen mit den definitiv vorgeschlagenen Personen übereinstimmen (§ 54a des Gesetzes über die politischen Rechte). Andernfalls wird eine Urnenwahl angeordnet.
Sofern eine Urnenwahl durchgeführt werden muss, findet der erste Wahlgang am Sonntag, 27. September 2026, statt. Ein allfälliger zweiter Wahlgang ist für Sonntag, 29. November 2026, vorgesehen. Bis zehn Tage nach dem ersten Wahlgang können gültige Wahlvorschläge zurückgezogen werden oder neue Wahlvorschläge eingereicht werden (§ 84a Abs. 2 GPR).
Gegen diese Anordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Stimmrechtsrekurs beim Regierungsrat des Kantons Zürich, 8090 Zürich erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten.
Beschlüsse der Gemeindeversammlung
vom 9. Juni 2026
1. Jahresrechnung
Genehmigung
2. Mehrwertausgleich
(Teilrevision BZO)
Genehmigung
3. Anpassung Baurechtsvertrag
Genossenschaft Unterdorf
Genehmigung
4. Revision Reglement
Liegenschaftenfonds
Genehmigung
5. Totalrevision Polizeiverordnung
Genehmigung
Rechtsmittelbelehrung
Von der Veröffentlichung an gerechnet, können beim Bezirksrat Affoltern, im Grund 15,8910 Affoltern am Albis,folgende Rechtsmittel erhoben werden;
• Wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen
• und im Übrigen innert 30 Tagen schriftlich Rekurs erhoben werden.
Die in dreifacher Ausfertigung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen.
12. Juni 2026
Namens des Gemeinderats Gemeinderatskanzlei Aeugst am Albis
Beschlüsse der Gemeindeversammlungen vom 8. Juni 2026
Die Stimmberechtigten der Gemeinde Maschwanden haben an den Gemeindeversammlungen vom 8.Juni 2026 folgende Beschlüsse gefasst:
A) Politische Gemeinde
1. Genehmigung Jahresrechnung und Sonderrechnung 2025
Die Protokolle liegen ab Freitag, 12. Juni 2026 im Gemeindehaus, Dorfstrasse 54, 8933 Maschwanden, während den Öffnungszeiten zur Einsichtnahme auf und werden auf der Gemeinde-Homepage aufgeschaltet. Die Berichtigung des Protokolls kann selbstständig nur mittels Aufsichtsbeschwerde beim örtlich zuständigen Bezirksrat als Aufsichtsbehörde verlangt werden.
Rechtsmittelbelbelehrung
Von der Veröffentlichung an gerechnetkönnen beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, folgende Rechtsmittel erhoben werden: wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen und im Übrigen innert 30 Tagen schriftlich Rekurs.
Die in dreifacher Ausfertigung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen. Die Kosten des Rekursverfahrens hat die unterliegende Partei zu tragen.
12. Juni 2026
Im Auftrag der Vorsteherschaften Gemeinderat Maschwanden Primarschulpflege Maschwanden
Beschlüsse der Gemeindeversammlung vom 8. Juni 2026
Die Stimmberechtigten haben an der Gemeindeversammlung folgende Beschlüsse gefasst:
Gegen die Beschlüsse der Gemeindeversammlung können, von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, folgende Rechtsmittel erhoben werden:
• schriftlicher Rekurs in Stimmrechtssachen wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen,
• im Übrigen schriftlicher Rekurs innert 30 Tagen.
Die in dreifacher Ausfertigung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen.
9. Juni 2026
Gemeinderat Mettmenstetten
Affoltern am Albis, 12. Juni 2026 Bezirksrat Affoltern mitdenJugendgruppen
Anpassung der Tarifordnung ab 31. Oktober 2026
Die 132. ordentliche Generalversammlung der Wasserversorgungs-Genossenschaft Hedingen (WVGH) hat mit Beschluss vom 31. März 2026, gestützt auf Art. 4 der Verordnung über die Wasserversorgung der Gemeinde Hedingen vom 14. November 2014 und Art. 9 des Leistungsauftrages zwischen der Gemeinde Hedingen und der WVGH vom 25. November 2015, den folgenden allgemein verbindlichen Erlass festgesetzt:
Die Tarife werden per 31. Oktober 2026 wie folgt angepasst:
• Erhöhung der Anschlussgebühren auf 1,8 % des Gebäudeversicherungswertes
• Erhöhung der Grundgebühr pro 1. Wohnung auf CHF 130.00 p.a.
• Erhöhung der Grundgebühr ab der 2. Wohnung in derselben Liegenschaft auf CHF 80.00 p.a.
• Erhöhung der Grundgebühr für Wohnungen Industrie auf CHF 80.00 p.a.
• Erhöhung der Mengengebühr pro bezogenem m³ Trinkwasser auf CHF 1.65
Der Preisüberwacher hat die geplante Erhöhung als unbedenklich qualifiziert. Die Tarifordnung vom 1. Oktober 2023 wird entsprechend geändert.
Die wichtigsten Punkte zur Tariferhöhung sind unter https://wasserhedingen.ch/ news/ veröffentlicht. Ab 12. Juni 2026 liegt der vollständige Erlass 30 Tage während der ordentlichen Öffnungszeit im Gemeindehaus Hedingen, Zürcherstrasse 27, 8908 Hedingen zur Einsicht auf.
Gegen diesen Beschluss kann innert 30 Tagen, von der Publikation an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, 8910 Affoltern am Albis, schriftlich Rekurs erhoben werden. Die in dreifacher Ausfertigung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen. Die Kosten des Rekursverfahrens hat die unterliegende Partei zu tragen.
Hedingen, 12. Juni 2026
Wasserversorgungs-Genossenschaft Hedingen
Der Vorstand
Ein Neubau – auch gegen den Mitgliederschwund
Machbarkeitsstudie für ein neues Kirchgemeindehaus in Obfelden
Werner Schneiter
Auch mit einem attraktiveren Raumangebot will die reformierte Kirchgemeinde Obfelden dem Mitgliederschwund begegnen. Anlässlich der Kirchgemeindeversammlung präsentierte die Kirchenpflege die Machbarkeitsstudie für einen Neubau und will dazu eine Begleitgruppe bilden.
Unpraktisch, ungenügende Akustik und Isolation, zu kleine Räume: So beschrieb Kirchenpfleger und Liegenschaftenvorstand Hansjörg Schneebeli das Kirchgemeindehaus an der Räschstrasse. Ein Neubau auf dem rund 1500 Quadratmeter grossen Areal, zu dem auch das kircheneigene Einfamilienhaus nebenan gehört, wird nicht nur aus diesem Grund ins Spiel gebracht. Mit einem neuen Raumangebot soll auch dem Mitgliederschwund begegnet werden. 2010 betrug der Anteil der reformierten Bevölkerung in Obfelden noch 37 Prozent, heute sind es 24 Prozent. Derzeit beträgt der Anteil der Reformierten in der 6000-Einwohner-Gemeinde noch rund 1450 Personen. Sind es in zehn Jahren noch 1000, so stünde der Gemeinde noch eine 50-Prozent-Pfarrstelle zu. Mitgliederschwund ist kein Obfelder Phänomen, auf Bezirks- und Kantonsebene ist es ähnlich. Kirchenaustritte werden in Obfelden zwar durch Zuzug noch teilweise wettgemacht, aber Hansjörg Schneebeli sagt: «Wenn wir nichts machen, stirbt die Kirchgemeinde aus –auch, weil der aktive Teil älter wird.» Für ein attraktives Angebot einer Kirchgemeinde ist nicht nur das Kirchenleben wichtig, sondern auch Räume, in denen dieses Angebot «gelebt» werden kann. Und das ist im jetzigen Kirchgemeindehaus neben der Kirche nur beschränkt möglich – unter anderem wegen der zu kleinen Räume. Auch aus diesem Grund bringt nun die Kir-
chenpflege einen Neubau auf dem Areal ins Spiel, der mit dem Abbruch der beiden Liegenschaften verbunden ist. Die präsentierte Machbarkeitsstudie beinhaltet 280 Quadratmeter Nutzfläche für die Kirchgemeinde, wozu auch ein grösserer Mehrzweckraum gehört. Laut Hansjörg Schneebeli wären neun vermietbare Wohnungen möglich, die der Kirchgemeinde entsprechende Mieteinnahmen generieren: schätzungsweise rund 240000 Franken. Der Kirchgemeinde blieben damit rund 70000 Franken, um die Pfarrstelle «halten» zu können. Die Baukosten werden auf 6 bis 7 Millionen Franken veranschlagt. 1.5 Millionen Franken müssen per Darlehen aufgebracht werden, während die Bank 70 Prozent des Finanzbedarfs decken kann. Die Idee eines Neubaus stiess bei den Stimmberechtigten an der Kirchgemeindeversammlung auf ein positives Echo. Die Kirchenpflege sucht nun Personen, die in einer Begleitgruppe mitmachen. Ob bereits an der nächsten Kirchgemeindeversammlung im Dezember 2026 ein Projektierungskredit beantragt wird, ist noch offen.
Rekurs gegen Solardach
Im Rahmen der Kirchgemeindeversammlung wurde auch bekannt, dass der Verein Zürcher Heimatschutz gegen die Pläne eines Solardachs auf der Kirche beim Baurekursgericht einen Rekurs deponiert hat. «Uns hat das nicht überrascht», sagte Hansjörg Schneebeli, für den die Chancen für ein Solardach nach wie vor intakt sind. Nirgendwo sei die Schutzwürdigkeit des Dachs erwähnt. Für die Kirchenpflege sei auch klar, dass hier keine erhebliche Schutzbeeinträchtigung vorliege. Ins Gewicht falle ausserdem, dass sowohl Baudirektor Martin Neukom als auch die politische Gemeinde für ein Solardach seien. Anfänglich
Zu
sei die Chance bei 0 bis 10 Prozent gewesen, jetzt liege sie bei 50:50. Mit einem Entscheid rechnet Schneebeli frühestens Ende Jahr.
Von sieben auf fünf
Vor diesen Infos stimmte die Kirchgemeindeversammlung einer Anpassung der Kirchgemeindeordnung (KGO) zu.
Von der Strategie zur Umsetzung
Affoltern setzt auf lokale Energie und
Die Stadt Affoltern treibt ihre Nachhaltigkeitsziele weiter voran. Mit dem Start der Lokalen Elektrizitätsgemeinschaft (LEG) Affoltern und der erstmaligen Teilnahme am nationalen Foodsave-Bankett stehen in diesem Jahr gleich zwei Projekte im Fokus, die zeigen, wie Energiewende und Ressourcenschonung gemeinsam vor Ort umgesetzt werden können. Im August 2026 startet die LEG Affoltern in Zusammenarbeit mit EKZ Gemeinsamstrom. Die Lokale Elektrizitätsgemeinschaft ermöglicht es Einwohnerinnen und Einwohnern sowie Unternehmen, lokal produzierte erneuerbare Energie gemeinsam zu nutzen. Damit wird die regionale Stromproduktion gestärkt und ein weiterer Beitrag zur nachhaltigen Energieversorgung geleistet.
Um die Bevölkerung über das Projekt zu informieren, laden die Stadt Affoltern und EKZ Gemeinsamstrom am Montag, 22. Juni 2026, um 19.30 Uhr im
weniger Foodwaste
Mehrzweckgebäude Büelstrasse zu einer öffentlichen Informationsveranstaltung ein. Dabei werden die Funktionsweise der LEG, die Vorteile einer Teilnahme sowie die nächsten Umsetzungsschritte vorgestellt.
Foodsave-Bankett im Herbst Neben der Energiewende steht auch der verantwortungsvolle Umgang mit Lebensmitteln im Zentrum. Erstmals beteiligt sich die Stadt Affoltern am nationalen Foodsave-Bankett. Unter dem Motto «Verwände statt verschwände» entsteht aus geretteten, einwandfreien Lebensmitteln ein gemeinsames Menü, das auf genussvolle Weise auf das Thema Lebensmittelverschwendung aufmerksam macht. Das Foodsave-Bankett findet am Samstag, 12. September 2026, ab 11 Uhr im Kasinosaal Affoltern statt. Die Menüs inklusive Getränke werden kostenlos
wann die Stimmberechtigten über einen Projektierungskredit befinden
Die Kirchenpflege wird von sieben auf fünf Mitglieder reduziert. Sieben Mitglieder sind ohnehin schon seit geraumer Zeit Geschichte. Immerhin kann nun die Pflege mit Susanne Allenspach komplettiert werden. Ausserdem findet gemäss angepasster KGO künftig die Wahl von Pfarrerinnen oder Pfarrern nicht mehr an der Urne, sondern im Rahmen der Kirchgemeindeversammlung statt. «Damit vermeiden wir komplizierte Verfahren und lange Fristen», fügte Kirchenpflegepräsidentin Samantha Böhlen an. Genehmigt wurde auch die Rechnung 2025, die mit einem Überschuss von gut 170000 Franken abschliesst. Dieser Überschuss ist im Wesentlichen auf die Neubewertung der Liegenschaft Räschstrasse 10 zurückzuführen.
Die Stadt Affoltern am Albis startet im August 2026 gemeinsam mit EKZ Gemeinsamstrom die Lokale Elektrizitätsgemeinschaft (LEG). (Bild zvg)
abgegeben; vor Ort wird eine freiwillige Kollekte erhoben. Mit dem Anlass möchte die Stadt ein Zeichen für mehr Wertschätzung von Lebensmitteln setzen und gleichzeitig die Bevölkerung für das
Thema Foodwaste sensibilisieren. Mit beiden Veranstaltungen zeigt die Energiestadt Affoltern, wie nachhaltiges Handeln konkret im Alltag umgesetzt werden kann – sei es durch die gemein-
same Nutzung lokal produzierter Energie oder durch einen bewussteren Umgang mit Lebensmitteln.
Stadt Affoltern am Albis
wenig Platz, schlechte Akustik, ungenügende Isolation: Das Kirchgemeindehaus und die nebenstehende Liegenschaft sollen einem Neubau weichen. Noch ist nicht klar,
können. (Bild Werner Schneiter)
Wie hoch würden die Windenergieanlagen tatsächlich werden?
Letzte Woche ging es an dieser Stelle um die Windmessungen im Vorfeld von Windenergieprojekten. Ein oft diskutierter Punkt ist aber auch die Höhe der zu erwartenden Anlagen
Marcus Weiss
An dem im ersten Teil dieser Miniserie beschriebenen Windmessmast von Zürich Wind in Zünikon bei Wiesendangen werden die Windstärke und -richtung in 80, 103 und 125 Metern Höhe gemessen (der jeweils aktuelle Messwert der fertig installierten Masten an drei Standorten ist auf der Website der Korporation ersichtlich). Kann man also davon ausgehen, dass auch die einstigen Windkraftanlagen ihre Nabenhöhe (in der Fachsprache ist dies der Punkt, um den sich das eigentliche Windrad dreht) 125 Meter über dem Boden haben werden? Diese Frage beantwortete vor Ort in Zünikon Simon Blättler, der Projektleiter der Windmesskampagne von Zürich Wind. «Man sollte auf mindestens zwei Drittel der geplanten Nabenhöhe gehen mit den Windmessungen, insofern haben wir auch hier einen guten Kompromiss zwischen der Messqualität und der technischen Machbarkeit», führte er aus. Rechnerisch würde dies bedeuten, dass die maximale Nabenhöhe der einstigen Windenergieanlagen theoretisch ungefähr 189 Meter über dem Gelände angesiedelt wäre. Bei einer Rotorblattlänge von 86 Metern (ein typischer Wert bei aktuell im Aufbau befindlichen Anlagen im Ausland) resultierte daraus eine Gesamthöhe von 275 Metern. Hierbei gibt es gemäss Auskunft von Zürich Wind zu beachten, dass die maximale Turbinenhöhe nicht von der Windmessung abhängt, sondern vielmehr durch Aspekte wie beispielsweise den gewählten Turbinentyp oder Vorgaben der Luftfahrt begrenzt wird.
Entstehende Anlagen in Grenznähe weisen beachtliche Höhen auf Ist ein solcher Höhenwert realistisch in unserer Region? Wirft man einen Blick auf die Höhen der aktuell in Grenznähe zur Schweiz entstehenden Anlagen in Baden-Württemberg, fällt rasch ins Auge, dass die Turmhöhen mit dem technischen Fortschritt grösser werden, als dies noch vor wenigen Jahren der Fall war. So sind die sechs Anlagen des Windparks Hosskirch im Landkreis Ravensburg bei Fertigstellung insgesamt 261 Meter hoch (Nabenhöhe plus halber Rotordurchmesser). Dieselbe Zahl gilt für die drei Windkraftanlagen im Windpark Hummelsebene in der Ortenau (Schwarzwald). Im Windpark Kisslegg im Westallgäu unweit des Bodensees werden die sechs geplanten Anlagen bei der auf das Jahr 2028 angepeilten Betriebsaufnahme gar eine Gesamthöhe von 266,8 Metern aufweisen. Lässt man das sehr aussergewöhnliche Projekt eines sogenannten Höhenwindturmes,
das aktuell im brandenburgischen Schipkau entsteht und die ungefähre Höhe des Berliner Fernsehturmes erreichen wird, beiseite, ist Europas stärkste und grösste Windenergieanlage momentan im dänischen Windkraftanlagentestfeld Østerild zu finden. Ihre Flügelspitzen reichen 281 Meter in den Himmel. Diese Entwicklung lässt erwarten, dass mögliche Windkraftanlagen in den definierten Eignungsgebieten im Knonauer Amt ebenfalls einige Dutzend Meter höher werden könnten als zunächst erwartet, zumal die Planungsund Bauphase sich über rund ein Jahrzehnt hinziehen wird und der technologische Fortschritt in dieser Zeit weiter voranschreitet.
Grössere Windenergieanlagen, damit Landschaft weniger «zugespargelt» wird
Man muss vorausschicken, dass an der Feedbackveranstaltung in Ottenbach im Jahr 2024 explizit gesagt wurde, dass man bei der kantonalen Baudirektion grosse Anlagen bevorzuge, und zwar aus verschiedenen Gründen: «Wenn eine Windenergieanlage über 200 Meter hoch ist, kann man damit doppelt so viel Energie gewinnen als etwa bei 160 Metern», erläuterte damals Sascha Gerster, Sektionsleiter Energieplanung bei der Baudirektion Zürich. Auch aus Gründen des Landschaftsschutzes sei eine kleinere Zahl von grossformatigen Windenergieanlagen gegenüber von vielen mittelgrossen die bessere Option. Es wurde betont, dass sich noch keine konkreten Anlagentypen quasi in einer Vorauswahl befinden würden, als voraussichtliche Gesamthöhe stand jedoch die Zahl von
220 Metern im Raum. Wie steht der CoLeiter der Kooperation Zürich Wind zu dieser Frage? «Die technische Entwicklung und damit auch die Leistungsfähigkeit der Windenergieanlagen schreitet in hohem Tempo voran, dies ist eine sehr erfreuliche Entwicklung», meint Pascal Müller dazu. Er gibt sich überzeugt, dass es für Betrachter keine grosse Rolle spiele, ob die Anlagen nun noch etwas höher würden, dies falle optisch (wie auch akustisch) kaum ins Gewicht, während der Nutzen dieser Installationen dann aber weitaus grösser sei.
Vonseiten der Aviatik gibt es keine Einschränkungen
Bestehen vonseiten des Kantons HöhenObergrenzen für Projekte im Gebiet Knonauer Amt, und wenn ja, wie sind diese bemessen? Der Verfasser dieses Beitrags hat diese Frage an Wolfgang Bollack, Mediensprecher bei der Baudirektion Kanton Zürich, geschickt. In seiner Rückmeldung teilt uns der Vertreter der Kommunikationsabteilung Folgendes mit: «Tatsächlich ist die Richtplanvorlage, was das Knonauer Amt betrifft, für Anlagen mit einer Gesamthöhe von 220 Metern erstellt worden. Die Höhe von Windenergieanlagen wird durch Aviatik- und Radarvorschriften begrenzt. Deren Einhaltung ist im Rahmen eines allfälligen Plangenehmigungs- und Baubewilligungsverfahrens für konkrete Anlagenprojekte aufgrund der dannzumal geltenden Vorschriften nachzuweisen. Vorerst ist nun aber der definitive Eintrag von Gebieten im Richtplan durch den Kantonsrat erforderlich.» Auf eine erneute Rückfrage hin bestätigt Bollack, dass sich der verwendete Begriff «dannzumal» auf die Vorschriften zu einem möglichen Zeitpunkt in der Zukunft bezieht, wenn konkrete Anlagenprojekte vorliegen würden. «Möglicherweise könnten sich die Vorschriften ja noch ändern, bis dereinst vielleicht ein konkretes Projekt eingereicht wird», so der erklärende Nachtrag. Vonseiten der für den schweizerischen Luftraum zuständigen Flugsicherungsgesellschaft Skyguide heisst es auf Nachfrage, dass höheren Windenergieanlagen in den das Knonauer Amt betreffenden Eignungsgebieten Nummer 37, 38, 39 und 51 aus Sicht der Aviatik nichts entgegenstünde. «In den vier von Ihnen genannten Gebieten bestehen keine Beschränkungen der Höhen von Windenergieanlagen seitens Skyguide. Diese Anlagen hätten keinen Einfluss auf unsere Flugsicherungsinfrastruktur oder Instrumentenflug-Verfahren», so die schriftliche Auskunft.
Die Gesamthöhe der Windenergieanlagen setzt sich aus der Turmhöhe und der Rotorblattlänge zusammen. Als
Grosse Windkraftanlagen erfordern schweres Gerät für den Aufbau, hier eine Baustelle in Ostfriesland vor einigen Jahren.
Nabenhöhe bezeichnet man die Höhe der Rotornabe, um die sich der Rotor dreht.
Die künftigen Windenergieanlagen im Kanton Zürich werden wesentlich grösser sein als dieses Exemplar, das in Charrat bei Martigny im Kanton Wallis anzutreffen ist. (Archivbilder Marcus Weiss)
Finanzielles Zwischenhoch in Maschwanden
Kein kantonaler «Zustupf» 2025 dank hoher Grundstückgewinnsteuern
Werner Schneiter
Weil Maschwanden 2025 im Vergleich zu Vorjahren rund das Zehnfache an Grundstückgewinnsteuern einnahm –fast 1.1 Millionen Franken – kann die Gemeinde erstmals seit 2018 keinen Isola (individueller Sonderlastenausgleich) des Kantons beantragen. In den kommenden Jahren ist die finanzschwache Gemeinde aber wieder auf diesen kantonalen «Zustupf» angewiesen. Die Rechnung 2025 schliesst mit einem Aufwandüberschuss von 332000 Franken ab, im Budget 2025 waren knapp 14000 Franken vorgesehen. Konsolidiert betrachtet, können politische
Gemeinde, Schulgemeinde und die Sekundarschule (Anteil Maschwanden 7,32 Prozent) zusammen ihren Aufwand 2025 knapp decken. Es resultiert sogar ein kleiner Ertragsüberhang von 10000 Franken –dank ausserordentlich hoher Grundstückgewinnsteuern von 1.084 Millionen Franken, aber auch dank Einsparungen in diversen Bereichen, wie Finanzvorsteherin Priska Dosch an der Gemeindeversammlung ausführte. Die leicht gestiegene Steuerkraft pro Einwohner liegt mit knapp 2500 Franken aber immer noch fast 2000 Franken unter dem kantonalen Mittel. Die ausserordentlichen Steuereinnahmen
Erfolgreiche Workshops
Projekt «Maschwanden 2030» läuft weiter
bezeichnete Priska Dosch als «Einmaleffekt». Maschwanden sei in den kommenden Jahren weiterhin mit einem strukturellen Defizit und steigender Verschuldung konfrontiert – auch mit Blick auf kommende Infrastrukturaufgaben, die sowohl Steuer als auch Gebührenhaushalte belasteten, so die Finanzvorsteherin. Leicht besser als budgetiert ist der Aufwand für das Naturbad, der im vergangenen Jahr 180000 Franken betrug. Dort wurde weniger investiert, weil dessen Zukunft ungewiss ist. Im vergangenen Jahr wurden massiv weniger Eintritte verzeichnet. Beeinflusst wird die Rechnung ausserdem durch verzögerte
Verabschiedeten sich im Rahmen der Gemeindeversammlung nach je acht Jahren in der Schulpflege: Silvie Gsell
und Präsident Ursin Dosch. Im Bild mit Christa Koller von der Schulverwaltung, die seit mehr als 25 Jahren in der Schule aktiv ist. (Bild Werner Schneiter)
Maschwanderinnen und Maschwander haben im Rahmen von Workshops und einer Grossgruppenkonferenz in diesem Frühjahr über die Zukunft der Gemeinde debattiert – ausführlich und mit grossem Engagement, wie Gemeinde
präsident Ernst Humbel an der Gemeindeversammlung betonte. Die zahlreichen Rückmeldungen an die Gemeinde werden derzeit ausgewertet und dann in einem «Auftragspaket» zusammengefasst, das in Kürze verabschiedet wer
den soll. Darauf folgt der eigentliche Masterplan. Eine Arbeitsgruppe, die sich mit der Zukunft des Naturbades befasst, ist bereits aktiv. «Wir suchen aber noch weitere Personen, die sich in Arbeitsgruppen engagieren», betonte Ernst
Bewunderung für den Kampf gegen Behinderung
LC ZürichSee unterstützt das RehaZentrum für Kinder in Affoltern
Wenn es in Zürich um Velowege geht, fallen Hunderte Millionen vom Himmel. Für behinderte Kinder hingegen muss jeder Franken einzeln gesammelt werden. Das spürt insbesondere das Rehabilitationszentrum für Kinder und Jugendliche in Affoltern. In diesem Zen
trum, wenige Kilometer von Zürich entfernt, werden Kinder mit angeborenen oder erworbenen Krankheiten und Verletzungen behandelt. Die Behandlungen, die oft in langjährige Betreuungen übergehen, erfordern vom medizinischen Personal alles:
Hingabe, Geduld, gute Nerven, Ausdauer, Teamgeist und Idealismus. Wer das Spital besucht, spürt und atmet diesen bewundernswerten Geist, den das Personal unter der Führung von Chefarzt Professor Andreas Meyer an den schwächsten Gliedern unserer Gesellschaft verbreitet. Man spürt aber auch, dass diese wertvolle Institution, die fern von spektakulären Schlagzeilen fast verborgen ihre Arbeit leistet, am reichen Geldsegen des schweizerischen Gesundheitswesens nicht partizipiert.
Professor Andreas Meyer hat beim Lions Club ZürichSee über seine Arbeit gesprochen. Es war vielleicht das eindrücklichste Referat, das im 16jährigen Bestehen des Clubs gehalten wurde. Der Enthusiasmus des leitenden Arztes hinterliess zugleich Bewunderung und Betroffenheit. Nie zuvor fiel es dem Verein so leicht, zugunsten einer humanitären Institution einen Unterstützungsbeitrag zu leisten.
Lions Club Zürich-See
Bauvorhaben, mit denen erst 2025 gestartet werden konnte.
Eigenkapitalquote sinkt
In den Jahren 2026 bis 2029 wird mit Nettoinvestitionen von rund 8.1 Millionen Franken gerechnet, weswegen die Gemeinde bis Ende 2029 weitere rund 4 Millionen Franken Fremdkapital beschaffen muss. Die Investitionen können – Stand 2025 – nur zu 21 Prozent durch Selbstfinanzierung aus der Erfolgsrechnung finanziert werden. Die Eigenkapitalquote ist aktuell ungenügend. Sie wird bis 2029 auf sogar 18 Prozent absacken.
Finanzielle Stabilität ist nur dann möglich, wenn der Aufwandüberhang weiterhin mit Isola aufgefangen werden kann.
Die von Martin Steiger präsentierte Rechnung 2025 der Primarschule schliesst mit einem Ertragsüberschuss von 305000 Franken. Begünstigt wird das Resultat durch tiefere Lohnkosten (weniger Schüler, weniger Pensen), durch Tariferhöhung bei der Tagesbetreuung und weniger Kosten bei der Sonderschulung – und natürlich durch deutlich mehr Steuereinnahmen als budgetiert. Die 42 Stimmberechtigten befürworteten die Rechnungen 2025 diskussionslos.
Humbel, der sich auf die nächsten Schritte freut und für den 27. Juni 2026 ein Strassenfest ankündigt, mit dem auch das Baustellenende am Kreuzrai gefeiert werden und vom Musikverein musikalisch umrahmt werden soll. Am Kreuzrai wünsche man keine Sprayereien, Sorgfalt im Umgang mit Pflastersteinen und keine abgestellten Autos, so Ernst Humbel. Seine anfängliche Skepsis gegen die Sanierung sei zwar verflogen, aber die drei platzierten Hinkelsteine würden das Ganze abwerten, befand ein Votant. Mit Blick auf die Sicherheit werden nun die Strassenlampen ab 1. Juli bis Mitternacht brennen, hiess es vom Gemeinderatstisch auf eine Publikumsfrage. Ein weiterer Votant sieht die scharfe Kurve bei der Lorzenbrücke als Gefahr, weil Gebüsch die Sicht einschränkt. Ob man hier den Zugern mal «Beine machen» könne, so eine Anregung.
Bachaufwertung und Spielplatz
Das Projekt «Fantastisch» der Primarschule, die im Übrigen nicht mehr Tagesschule heisst, kann nach einer Verzögerung voraussichtlich Ende September abgeschlossen werden. Dazu gehört die Entfernung von Knöterich am Haselbach, der bachaufwärts ein Stück weit renaturiert und ökologisch aufgewertet wird. Es entsteht ein Bachzu
gang mit Sitzstufen zum Verweilen und auf der Wiese zwischen altem Schulhaus und Pausenplatz ein kleiner Spielplatz, wo auch die Kleinsten klettern, balancieren, rutschen und «sändeln» können. «Dieser neue Treffpunkt ist eine coole Sache», sagte der scheidende Schulpräsident Ursin Dosch, der sich zusammen mit Silvie Gsell nach je acht Jahren verabschiedete – und sich für das grosse Engagement der Pflegemitglieder und der seit über 25 Jahren in der Schulverwaltung wirkenden Christa Koller bedankte. «Wir haben eine gut aufgestellte Schule mit Konstanz», resümierte der scheidende Präsident. Seine Nachfolgerin ist Chantal Wetli, Irene Studer neue Schulpflegerin. Im Rahmen der freien Kirchenversammlung (Maschwanden gehört seit 1.1.22 zur reformierten Kirche Knonauer Amt) sprach Sonja Neuweiler kaum über die zahlreichen Veranstaltungen, verwendete dazu nur einen Satz und holte hernach beim Publikum Meinungen ab, in dem sie grüne und blaue «Abstimmungszettel» verteilte – und Fragen ins Publikum warf wie «Gehört die Kirche zum Dorfbild?», «Zufrieden mit dem Angebot?», «Hören Sie lieber Orgel oder Flügel?» oder «Wollen Sie sich freiwillig und punktuell engagieren?». Schmunzelpotenzial. Aber auch die Erkenntnis: Die Kirche bleibt gewiss im Dorf. (-ter.)
Mehr gemeinnützige Wohnungen im Bezirk
Die Mitgliederversammlung der Grünen Bezirk Affoltern am 6. Juni war verbunden mit einer Besichtigung der Wohnbaugenossenschaft Bahoge in Affoltern. Sie zeigte auf, wie diese sorgsam mit ihren Mieterinnen und Mietern umgeht, die Sanierung der Wohnungen mit Wohnungsrochaden vorantreibt und so die bestehenden Mietverhältnisse aufrechterhalten kann. Solche Angebote braucht es mehr. An der Versammlung wurde folgende Resolution verabschiedet: «Auch im Bezirk Affoltern besteht ein Mangel an günstigem Wohnraum. Baugenossenschaften bieten ihre Wohnungen zu Kostenmiete (ohne Gewinnabsicht) an und dürfen ihre Wohnungen nicht auf dem freien Markt verkaufen. Sie bieten Gewähr, dass auch langfristig Wohnungen zu fairen Preisen angeboten werden. Deren Mieten liegen im Schnitt 25 Prozent unter dem Marktniveau. Im Kanton Zürich sind rund zehn Prozent aller Wohnungen gemeinnützig. In der Stadt Zürich sind es heute 27 Prozent. Angestrebt wird ein Anteil von 30 Prozent. Im Bezirk Affoltern sind es nur 3,8 Prozent. Von den 25900 Wohnungen im Bezirk sind lediglich 985
Wohnungen gemeinnützig. Anzustreben ist ein Anteil von mindestens fünf Prozent.
Resolution der Grünen Bezirk Affoltern
Die Grünen fordern daher ein verstärktes Engagement der Ämtler Gemeinden im gemeinnützigen Wohnungsbau mit folgenden Zielsetzungen:
• 300 zusätzliche gemeinnützigen Wohnungen im Bezirk bis 2040 (also durchschnittlich 10 bis 30 Wohnungen pro Gemeinde).
• Schaffung eines ausreichenden Angebots an Alterswohnungen bzw. altersdurchmischtem Wohnen in allen Gemeinden.
• Realisierung von Wohnungen zur Kostenmiete auf gemeindeeigenen Grundstücken; Gemeinden sollen selbst bauen oder das Land im Baurecht an Baugenossenschaften abgeben.
• Anpassungen der Bau und Zonenordnungen mit Vorschriften für einen Anteil an gemeinnützigen Wohnungen.»
Grüne Bezirk Affoltern
(links)
Ein Scheck für Kinder: Spitaldirektor Andreas Meyer zwischen dem Präsidenten des LC Zürich-See, Hansruedi Pfister, und dem Mitglied Fritz Kläy. (Bild zvg)
Bauprojekte
Planauflage:
Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf.
Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung.
Rechtsbehelfe:
Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt.
Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314–316 PBG).
Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.
Aeugst am Albis
Bauherrschaft: Beat und Ruth Steudler, Allmendstrasse 15, 8914 Aeugst am Albis
Einwendungen haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten und sind innert der Auflagefrist schriftlich an den Gemeinderat, Schulhausstrasse 3, 8916 Jonen zu richten.
Rechtliche Hinweise
Die Pläne liegen während der Auflagefrist auf. Erfolgt die Ausschreibung in mehreren Publikationsorganen, so gilt das Datum der letzten Ausschreibung.
Rechtsmittelfrist
Frist: 20 Tage
Ablauf der Frist: 13. Juli 2026
Auflagefrist
Knonau
Bauherrschaft: Kurt Bopp, 6340 Baar
Projektverfasser: SHS Haustechnik AG, 8910 Affoltern am Albis
Projekt: Dachsanierung mit PV-Anlage, Schulhaus Mettlen 2, Dettenbühlstrasse 4, 8907 Wettswil am Albis
Katasterinformationen: GrundstückNr.: 3292,Zone: Zone für öffentliche Bauten Oe
Rechtliche Hinweise und Fristen
Ort der Planauflage:
Die Pläne können ausschliesslich in der kantonalen Plattform eAuflage, https:// portal.ebaugesuche.zh.ch/eauflage/ wettswilamalbis, während der Auflagefrist eingesehen werden.
Rechtliche Hinweise:
Die Pläne sind während der Auflagefrist in der eAuflage einsehbar. Erfolgt die Ausschreibung in mehreren Publikationsorganen, so gilt das Datum der letzten Ausschreibung.
Während der Planauflage können Baurechtsentscheide über die Plattform eAuflage eingefordert werden. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide kann eine Kanzleigebühr erhoben werden.
Publikation gemäss §§ 6 und 314 Planungs- und Baugesetz (PGB).
Rechtsmittelfrist:
Frist: 20 Tage Ablauf der Frist: 2.7.2026 20 Tage öffentliche Auflage (§ 314 PBG)
Wettswil am Albis
Bauherrschaft: Vanessa Peter und Christos Tsaravas, Eichenweg 8, 8907 Wettswil am Albis
Die Pläne können ausschliesslich in der kantonalen Plattform eAuflage, https:// portal.ebaugesuche.zh.ch/eauflage/ wettswilamalbis, während der Auflagefrist eingesehen werden.
Rechtliche Hinweise:
Die Pläne sind während der Auflagefrist in der eAuflageZH einsehbar. Erfolgt die Ausschreibung in mehreren Publikationsorganen, so gilt das Datum der letzten Ausschreibung.
Während der Planauflage können Baurechtsentscheide über die Plattform eAuflage eingefordert werden. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide kann eine Kanzleigebühr erhoben werden. Publikation gemäss §§ 6 und 314 Planungs- und Baugesetz (PGB).
Rechtsmittelfrist: Frist: 20 Tage Ablauf der Frist: 2.7.2026 20 Tage öffentliche Auflage (§ 314 PBG)
Beschlüsse der Gemeindeversammlung vom 10. Juni 2026
1. Jahresrechnung 2025: Genehmigung
2. Kreditantrag Mehrzwecksaal, Sanierung Saal und Küche: Genehmigung
Rechtsmittelbelehrung
Beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, können – von der Veröffentlichung an gerechnet – schriftlich folgende Rechtsmittel ergriffen werden: – innert 5 Tagen Rekurs wegen Verletzung von Verfahrensvorschriften in der Gemeindeversammlung, sofern sie in der Versammlung gerügt wurden (§ 19 Abs. 1 lit. c i.V.m. § 21a Abs. 2 und § 22 Abs. 1 VRG) – innert 30 Tagen Rekurs wegen Rechtsverletzungen, unrichtiger oder ungenügender Feststellung des Sachverhaltes sowie Unangemessenheit der angefochtenen
Anordnung (§ 19 Abs. 1 lit. a und d i.V.m. § 19b Abs. 2 lit. c sowie § 20 Abs. 1 und § 22 Abs. 1 VRG)
Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten.
Hausen am Albis, 12. Juni 2026 Der Gemeinderat
Beschluss der Gemeindeversammlung vom 10. Juni 2026
Gegen diese Beschlüsse kann, von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis • wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte innert 5 Tagen schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen • und im Übrigen innert 30 Tagen schriftlich Rekurs erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen. 12. Juni 2026
•bringstdudichjederzeit mitdeinen eigenenIdeenein •übernimmstduVerantwortungund betreusteine wöchentlich erscheinende Serie •arbeitestduinBahnhofsnähe im DietikerLimmatfeld-Quartier
Arbeitsort
Heimstrasse1,8653Dietikon
Du kommst hier zumZiel, wenn •dudichdafürinteressierst, wasim Limmattal,in Zürich,derSchweizund der Welt vorsichgeht • duübereineguteAllgemeinbildung undeineschnelleAuffassungsgabe verfügst •dumit deiner Neugierjeden Tag dazulernen möchtest •dustilsicher,kreativundkorrekt schreiben kannst •duidealerweisebereitserste Erfahrungen oderVorkenntnisseim Journalismussammeln konntest •dukontaktfreudig, engagiertund gewilltbist, auchAbend-und Wochenendeinsätzezuleisten
Warumbeiunsein ( (a) im Stellentitelsteht?WeilbeiunsdieBewerbungen a aller Menschenwillkommen sind,dieLustdaraufhaben,unsmit ihrenvielfältigenTalenten weiterzubringen.Das allein zählt–und nichtAlteroderGeschlecht,Herkunft,ReligionodersexuelleOrientierung.
Bei FragenzurBewerbung
S Sarah Hasler Talent AcquisitionManager career@chmedia.ch
Dein künftiger Vorgesetzter D David Egger ChefredaktorLimmattaler Zeitung
Was war am Airport-Terminal der DancePot-Airline los?
Hektik am Gate: Mit einer fantasievollen Reise durch ein Flughafen-Terminal begeisterten rund 140 Kinder und Jugendliche des DancePot das Publikum
Nicht nur Reisefieber und Ferienfreude bestimmten das Geschehen am Airport-Terminal: Auch ein Freundschaftsdrama wurde von den Tänzerinnen eindrucksvoll in Szene gesetzt. (Bild zvg)
Am vergangenen Wochenende verwandelte sich die Turnhalle Wygarten in Mettmenstetten in ein lebendiges Flughafen-Terminal. Unter dem Motto Airport-Terminal präsentierten rund 140 Kinder und Jugendliche im Alter von vier bis 16 Jahren in drei ausverkauften Vorstellungen ein abwechslungsreiches Programm rund um Reisende, Flugpersonal, Tiere und ein verlorenes Gepäckstück. Die Geschichte drehte sich um den verlorenen Rollkoffer der kleinen Lucie und ihr geliebtes Affen-Plüschtier Oskar. Immer wieder sorgten humorvolle Laut-
sprecherdurchsagen für rote Fäden zwischen den einzelnen Tanznummern und machten die Flughafen-Atmosphäre perfekt.
Von Kreta bis zum Nordpol
Die jungen Tänzerinnen und Tänzer überzeugten mit viel Ausdruck, Präzision und sichtbarer Freude am Tanzen.
Von Ferienvorfreude in Kreta und Hawaii über Weihnachtszauber am Nordpol bis hin zu tierischen Begegnungen mit Affen und Pinguinen – jede Darbietung erzählte ihre eigene Geschichte
und wurde vom Publikum mit begeistertem Applaus belohnt. Die abwechslungsreiche Inszenierung basierte auf einem detailliert ausgearbeiteten Drehbuch, das die einzelnen Szenen wie einen echten Flughafenalltag miteinander verband.
Wenn Leidenschaft sichtbar wird
Besonders beeindruckend waren die aufwendig gestalteten Kostüme und die detailreiche Kulisse. Mit viel Kreativität, unzähligen Arbeitsstunden und grossem Engagement entstanden einzigartige
Klimafreundlich handeln im Alltag
Bühnenbilder, die das Publikum direkt ins Geschehen eintauchen liessen. Ein grosser Teil der Kostüme wurde von Manuela Lässer eigenhändig genäht, während Gaby Meyer das Bühnenbild gestaltete und zahlreiche Dekorationen sowie Requisiten in sorgfältiger Handarbeit anfertigte.
Barbara Christen, Tanzlehrerin und Inhaberin des DancePot, zeigte sich stolz auf die Leistungen ihrer Schülerinnen und Schüler: «Die Tanzshow ist jedes Mal ein Gemeinschaftsprojekt, bei dem die Kinder und Jugendlichen über sich hinauswachsen. Zu sehen, mit wie viel Freude, Mut und Leidenschaft sie auf der Bühne stehen, ist etwas ganz Besonderes.»
Ein Anlass dieser Grössenordnung wäre ohne die Unterstützung zahlreicher Helferinnen und Helfer sowie grosszügiger Sponsorinnen und Sponsoren nicht möglich gewesen. Sie alle leisteten einen wertvollen Beitrag dazu, den Kindern und Jugendlichen eine Bühne für ihre Leidenschaft zu bieten.
Mit viel Herzblut, Teamgeist und einer grossen Portion Kreativität bewies der DancePot einmal mehr, wie viel Talent in der Region steckt. Die Tanzshow «Airport Terminal» war weit mehr als eine Aneinanderreihung von Choreografien – sie war eine berührende Reise voller Fantasie, Gemeinschaft und Begeisterung für den Tanz. Das Publikum verabschiedete die jungen Tänzerinnen und Tänzer denn auch mit lang anhaltendem Applaus und zahlreichen strahlenden Gesichtern.
Cheyenne Wyss
Interessierte haben die Möglichkeit, kostenlos eine Schnupperstunde beim DancePot zu besuchen. Weitere Informationen: www.dancepot.ch
Workshops von Zukunftsschlau sensibilisieren die Klassen 1Aa und 1Ab der Sek ObfeldenOttenbach für nachhaltige Ernährung und Klimaschutz
Am Workshop mit Zukunftsschlau sind schöne Info-Plakate entstanden. (Bild zvg)
Am 9. März 2026 kamen Melanie und Lou von Zukunftsschlau an die Sek Obfelden-Ottenbach. Sie führten mit den ersten Sekundarklassen Niveau A einen Workshop zum Thema Klima durch. Die Schülerinnen und Schüler lernten, wie
der Treibhauseffekt funktioniert und welche Folgen die Klimaerwärmung hat. Ein wichtiges Thema war die Ernährung. Dabei erfuhren sie, dass saisonale und regionale Lebensmittel besser für das Klima sind, weil für Transport und
Produktion weniger Treibhausgase entstehen. Ausserdem lernten sie verschiedene pflanzliche Alternativen zu Fleisch und Milch kennen, zum Beispiel Tofu, Seitan, Soja-, Hafer- oder Mandelmilch. Anschliessend fand ein Postenlauf statt.
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Finanz-Ratgeber der Wenzinger & Tschan
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Ihr Partner für alle Finanzfragen. Ausgezeichnet von BILANZ als bester Vermögensverwalter der Schweiz 2026. Warum globale Diversifikation Sicherheit schafft. Das Beispiel Vietnam Diversifikation gehört zu den wichtigsten Grundsätzen einer erfolgreichen Vermögensanlage. Die meisten Anleger denken dabei zuerst an die Streuung über verschiedene Unternehmen oder Branchen. Ebenso wichtig ist jedoch die Verteilung über verschiedene Währungen und Länder.
Drei Ebenen der Diversifikation Wer in verschiedene Unternehmen investiert, reduziert das Risiko einzelner Fehlentwicklungen. Eine zusätzliche Streuung über verschiedene Währungen kann Wechselkursschwankungen abfedern. Oft unterschätzt wird jedoch die geografische Diversifikation. Denn Volkswirtschaften entwickeln sich nicht alle gleich. Sie unterliegen unterschiedlichen Konjunkturzyklen, politischen Rahmenbedingungen und wirtschaftlichenTrends.
Warum Länderstreuung einen Mehrwert schafft
An einem Posten mussten saisonale Früchte und Gemüse den richtigen Monaten zugeordnet werden. An einem anderen Posten wurde gezeigt, wie viele Ressourcen für die Herstellung von Lebensmitteln benötigt werden. Dabei wurde deutlich, dass für die Produktion von Fleisch viel Platz, Energie und Futtermittel gebraucht werden.
Am 13. April 2026 kamen Melanie und Lou noch einmal an die Schule. Nach einer kurzen Wiederholung präsentierten die Klassen ihre Klimaprojekte. Die Klasse 1Aa stellte einen Klimakalender vor. Dafür suchten die Schülerinnen und Schüler in Gruppen klimafreundliche Rezepte für die verschiedenen Monate. Zum Abschluss gab es ein Spiel. Jede Person erhielt eine Zutat und musste gemeinsam mit anderen möglichst schnell ein Gericht oder ein Menü zusammenstellen.
Die beiden Workshops zeigten, wie das eigene Verhalten das Klima beeinflussen kann und welche Möglichkeiten es gibt, im Alltag klimafreundlicher zu handeln. Klimafreundlich zu leben, bedeutet nicht, dass man gar keine tierischen Produkte mehr essen darf. Aber es ist gut, wenn man es bewusst macht. Und selbstverständlich gibt es auch andere Bereiche, in denen man etwas fürs Klima tun kann, zum Beispiel mit dem Zug anstatt mit dem Flugzeug in die Ferien reisen. Herzlichen Dank an Lou und Melanie für die spannenden und lehrreichen Lektionen!
Mia, Chiara, Emilia von der 1Aa
dustrialisierung und internationalen
Der eigentliche Nutzen entsteht dadurch, dass sich Regionen häufig unterschiedlich entwickeln. Während eine Volkswirtschaft schwächelt, kann eine andere wachsen. Vietnam ist dafür ein anschauliches Beispiel. Das Land zählt zu den wachstumsstärkeren Märkten Asiens und profitiert von einer jungen Bevölkerung, zunehmender Industrialisierung und internationalen Handelsabkommen. Gleichzeitig bestehen Risiken wie politische Eingriffe, Währungsschwankungen oder eine geringere Marktliquidität. Genau diese Unterschiede machen geografische Diversifikation wertvoll. Entscheidend ist nicht, welcher Markt die höchsten Renditen verspricht, sondern dass verschiedene Regionen unterschiedliche Entwicklungen durchlaufen.
Globale Diversifikation als Stabilitätsfaktor
Deshalb lohnt es sich, Vermögen bewusst über verschiedene Wirtschaftsräumezuverteilen.EinzelneLänderoder Regionen sollten nur einen begrenzten Anteil am Gesamtportfolio ausmachen. So können Wachstumschancen genutzt werden, ohne dass das Vermögen zu stark von den Entwicklungen eines einzelnen Marktes abhängig wird.
Fazit: EinebreiteDiversifikationumfasst nicht nur verschiedene Titel und Währungen, sondern auch unterschiedliche Länder und Wirtschaftsräume. Wer sein Vermögen auf mehreren Ebenen streut, schafft eine stabilere Grundlage für den langfristigen Anlageerfolg und reduziert die Abhängigkeit von einzelnen Märkten.
Er wollte «Sound» hören und verursachte Unfall mit zwei Verletzten
Bezirksgericht: 22 Monate auf Bewährung für 25-jährigen BMW-Fahrer
Werner Schneiter
Mit dem geleasten, 510 PS starken BMW M3 beschleunigte der 25-jährige kaufmännische Angestellte im Sportmodus auf der Mühlebergstrasse in Affoltern Richtung Aeugst im 50er-Bereich auf 63 km/h. Auf regennasser Strasse brachte der Beschuldigte, der einen Kollegen mitführte, die Antriebsräder zum Durchdrehen. Dann geriet er bei der Abzweigung Alte Hedingerstrasse über die Sicherheitslinie auf die Gegenfahrbahn und kollidierte frontal mit einem korrekt entgegenkommenden Auto, gelenkt von einer Frau, die dadurch auf das linke Trottoir katapultiert wurde. Ihr Fahrzeug drehte um die eigene Achse, wodurch ein hinter ihr fahrender 14-jähriger Roller-Lenker mit dem Fahrzeug der Frau kollidierte. Durch den Aufprall erlitt die Frau ein Thoraxtrauma, eine Rippenfraktur, eine Fraktur des Brustbeins sowie eine Nasenprellung.
Auch der Rollerfahrer verletzte sich beim Folgeunfall: Prellung des rechten Thorax sowie des rechten Oberbauchs, lautet der ärztliche Befund.
«Ich liebe Autos und den Sound» Vor Bezirksgericht Affoltern musste sich der Schweizer wegen qualifiziert grober Verletzung von Verkehrsregeln und wegen mehrfacher einfacher Körperverletzung verantworten. «Es ging schnell bei einem Treffen an der Tankstelle mit dem Kollegen, der aus dem Militär kam. Ich gab kein Vollgas, hatte auch keine Absicht zu rasen», sagte er. Warum er das Stabilitätsprogramm des BMW M3 deaktiviert habe, wollte der Verhandlungsleiter wissen. «Ich liebe Autos und den Sound, den man im Sportmodus hört», sagte der Angeklagte, der die Fragen stets höflich und präzis beantwortete. Er habe einerseits einfach Pech gehabt, anderseits aber Glück, dass
Schulfest Mettmenstetten begeistert
Am vergangenen Freitag, 5. Juni, fand am Nachmittag auf der Primarschulanlage Mettmenstetten das grosse Schulfest statt. Anlass war die Umstellung auf den neuen Zweijahresrhythmus. Künftig bleiben die Kinder während zweier statt wie bisher dreier Jahre bei derselben Klassenlehrperson.
Pünktlich zum Festbeginn zeigte sich auch das Wetter von seiner freundlichen Seite und sorgte für Feststimmung. Nach einer herzlichen Begrüssung durch die Gesamtschulleiterin Andrea Speciale ging es los: Die Kinder besuchten in altersdurchmischten Gruppen (Kindergarten bis 6. Klasse) verschiedene Posten auf dem Schulareal. Dabei waren Geschicklichkeit, Teamarbeit und Kreativität gefragt. Überall wurde ausprobiert, gelacht und angefeuert. Die Mischung der Altersstufen sorgte für viele neue Begegnungen und zeigte eindrücklich den starken Zusammenhalt innerhalb der Schule.
Am frühen Abend öffnete sich das Fest dann für die gesamte Bevölkerung. Etwa 800 Eltern, Geschwister, Grosseltern und weitere Interessierte fanden den Weg auf das Schulgelände. Diesen Teil eröffnete die Schulband und verbreitete mit ihrem Auftritt und den Liedern zum Mitsingen eine fröhliche Stimmung auf dem Areal. Danach sorgten die Lehrpersonen mit einem für diesen
Ihre Meinung ist willkommen!
Gerne können Sie der Redaktion des «Anzeigers» einen Leserinnen- oder Leserbrief schicken. Dazu gibt es ein paar wichtige Regeln: Ihre Meinungsäusserung muss mit Namen sowie Adresse und Telefonnummer des Verfassers oder der Verfasserin versehen sein und soll in maximal 2000 Zeichen ein Thema aus der Region aufgreifen oder einen Beitrag im «Anzeiger» kommentieren. Aufgeben können Sie Ihre Äusserung unter www.affolteranzeiger.ch/mitmachen/leserbriefeinreichen. Für eine Veröffentlichung am Dienstag sollte die Zuschrift am vorangehenden Freitagmittag auf der Redaktion eintreffen. Für eine Publikation am Freitag schicken Sie uns Ihre Meinungsäusserung bitte bis am Mittwochmittag. Über eine Nichtpublikation wird keine Korrespondenz geführt. (red)
nichts Schlimmes passiert sei – etwa, dass es, wie der Staatsanwalt ausführte, zu Todesopfern hätte führen können. Nach dem Unfall habe er via Anwalt versucht, mit den Unfallopfern in Kon-
«Ich gab kein Vollgas, hatte auch keine Absicht zu rasen.»
Der Angeklagte
takt zu treten. Beim ersten Anwalt ging da nichts, so habe er einen anderen engagiert. Mit dem Vater des 14-jährigen Rollerfahrers habe er Kontakt gehabt, mit der Frau jedoch nicht. Die zweitägige U-Haft sei «nicht schön» gewesen, aber im auferlegten, für ihn anfänglich
schwierigen Lernprogramm habe er reflektieren können und einiges gelernt, fügte der Schweizer bei, der nun noch zu Nachkontrollen antraben muss. Der Unfall ereignete sich im August 2024; noch steht der junge Mann ohne Führerschein da. «Ich bin nun froh, dass alles vorbei ist. Es war psychisch belastend, auch weil sich das Verfahren über fast zwei Jahre hingezogen hat», sagte der Mann in seinem Schlusswort und beteuerte, er wolle sich nun vorbildlich verhalten, vor allem auch gegenüber seinen jüngeren Geschwistern.
Über 60000 Franken Kosten «Sehr gefährlich», nannte der Vorsitzende die Fahrweise und unverantwortlich, mit einem so hochgetunten Auto auf befahrener Strasse mit ausgeschaltetem Stabilisationsprogramm zu fahren. Weil der Beschuldigte sämtliche Anklagepunkte der Staatsanwaltschaft sowie die
Das Schulfest zeigte einmal mehr, wie lebendig das Schulleben in Mettmenstetten ist. (Bild zvg)
Anlass geschriebenen Rap für einen weiteren Höhepunkt. In ihren Ansprachen würdigten die Schulpflegepräsidentin Melanie Vollenweider und die drei Schulleiterinnen Andrea Speciale, San-
dra Hodler, Schulleiterin Zyklus 1, und Heike Isselhorst, Schulleiterin Zyklus 2, die Entwicklung der Schule und erläuterten die Hintergründe der neuen Organisationsform. Der Wechsel zum
Zweijahreszyklus soll den Kindern weiterhin stabile Beziehungen ermöglichen und gleichzeitig dem Lehrplan 21 gerecht werden. Weiter folgten grossartige Auftritte auf zwei nach Zyklen aufge-
Genugtuungssummen akzeptiert, kam es vor Gericht zum abgekürzten Verfahren. Wegen qualifiziert grober Verletzung von Verkehrsregeln und wegen mehrfacher einfacher Körperverletzung kassierte der junge, nicht vorbestrafte Mann 22 Monate Gefängnis – bei zweijähriger Bewährungsfrist. Dazu muss er der Autofahrerin Schadenersatz und Genugtuung von je 2000 Franken leisten, dem Rollerfahrer eine Genugtuung von 500 Franken. Zu den Gerichtskosten muss er auch für die Anwaltskosten aufkommen, die ja in der Regel auf die Staatskasse genommen werden: insgesamt rund 20000 Franken. Dazu wird er auch den Schaden am geleasten BMW übernehmen müssen, rund 37000 Franken. Insgesamt sind das mehr als 60000 Franken. Eine teure soundbegleitete Spritztour im Regen.
Urteil DH 260 002 vom 9. Juni 2026, abgekürztes Verfahren
teilten Bühnen: Die Schulband und alle Klassen präsentierten klassenübergreifend ein abwechslungsreiches Programm mit Musik, Gesang und weiteren Darbietungen. Für viele Kinder war es aufregend, vor einem so grossen Publikum aufzutreten. Entsprechend gross waren Freude und Stolz, als die Beiträge mit einem kräftigen Applaus belohnt wurden. Das Schulfest zeigte einmal mehr, wie lebendig das Schulleben in Mettmenstetten ist: Im OK waren neben den Lehrpersonen auch Mitglieder aus dem Elternforum bei der ganzen Planung dabei. Weiter leisteten das Team der ausserschulischen Betreuung Domino, der Hausdienst und viele weitere Eltern einen grossartigen zusätzlichen Einsatz: So halfen sie beim Aufstellen und Abräumen, organisierten und boten selbstständig Posten an, backten unzählige Kuchen, betreuten Essensstände und trugen so zum Gelingen dieses Festes bei. Ihnen allen gebührt ein grosses Dankeschön!
Bei sonnigem Wetter, guter Stimmung und zahlreichen Begegnungen wurde gemeinsam gefeiert. Für die ganze Primarschule Mettmenstetten und die vielen Besucherinnen und Besucher dürfte dieses Fest noch lange in guter Erinnerung bleiben.
Carine Joye, für das Organisationskomitee
Abfallverordnung: Der Stadtrat muss nochmals über die Bücher
An ihrer Mitgliederversammlung hat die SVP Affoltern am Albis die Geschäfte der Gemeindeversammlung vom 15. Juni 2026 beraten. Einstimmig beantragt die SVP die Rückweisung der Totalrevision der Abfallverordnung. Nicht weil man grundsätzlich gegen Unterflurcontainer wäre, sondern weil wesentliche Entscheidungsgrundlagen fehlen. Die Vorlage enthält weder ein genügend konkretes Umsetzungskonzept noch ausreichend nachvollziehbare Angaben zu Kosten, Finanzierung und Auswirkungen für die Bevölkerung. Wer von den Stimmberechtigten einen Entscheid über ein Projekt mit Auswirkungen über Jahrzehnte verlangt, muss zuerst die nötigen Fakten liefern. Kritisch beurteilt die SVP auch das vorgesehene Gebührenmodell nach Wohnungsgrösse. Nicht die Anzahl Zimmer produziert Abfall, sondern die An-
zahl Personen in einem Haushalt. Die vorgeschlagene Lösung wirft deshalb Fragen bezüglich Fairness und Verursacherprinzip auf.
Der Kreditabrechnung für die Gesamtsanierung des Schulhauses Butzen stimmt die SVP einstimmig zu. Die Kostenüberschreitung ist angesichts von Denkmalschutz, Pandemie und Teuerung nachvollziehbar.
Ebenfalls einstimmig unterstützt die SVP die Jahresrechnung und die Sonderrechnungen 2025 der Stadt Affoltern am Albis sowie die Jahresrechnung der Sekundarschulgemeinde. Gleichzeitig teilt die SVP die Sorgen der RPK bezüglich der anhaltenden Defizite beim Seewadel und der Spitex. Der Stadtrat ist gefordert, nachhaltige Massnahmen zu ergreifen, um weitere Aufwandüberschüsse zu verhindern.
SVP Affoltern am Albis
Dorfplatz ist ein Feigenblättchen
Wie ich dem «Anzeiger» entnehme, ist auch die Informationsveranstaltung der Gemeinde Hedingen vom 3. Juni 2026 nicht frei von Propaganda gewesen. Wiederum wurde offenbar nicht bekannt gegeben, welchen Anteil an der Planung und Ausführung der Zentrumszone von den Grundeigentümern übernommen wird oder wie sonst der Planungsmehrwert abgeschöpft wird. Wiederum wurde behauptet, der geplante Dorfplatz, der zwischen Bahnlinie, neuer Strasse, VOLG-Parkplätzen und oberer Strasse eingeklemmt ist und an und für sich nur als Freizone zwischen den beiden Baufeldern der Grundeigentümer Sinn macht, sei 1000m2 gross. Jedermann kann dies mit der GISWebsite des Kantons Zürich nachprüfen. Tut er dies, wird er feststellen, dass man nur dann auf (fast) 1000m2 kommt, wenn man grosszügig die geplante Bachfreilegung und die Grünstreifen rechts und links vom Bach dazu rechnet, wie dies in einem der vielen in den Propa-
gandaschriften abgedruckten Pläne auch getan wird. Das ist ein semantisches Problem: Unter einem Platz versteht man ausserhalb von Hedingen einen Ort, auf welchem sich Menschen (und nicht nur Enten) treffen können. In einem Bachbett oder auf einer Bachböschung treffen sich die wenigsten Menschen. Dies zeigt, dass im Oberdorf und auf den beiden Spielplätzen wesentlich grössere und wesentlich schönere Begegnungsorte zu finden sind, wo im Übrigen auch schon Feste stattgefunden haben. Dazu kommt der Hedinger Weiher, wo auch Feste stattfinden.
Ich bleibe dabei, dass das Zentrum fast ausschliesslich für die Grundeigentümer geplant wird, der Dorfplatz ein Feigenblättchen ist und das neue Gemeindehaus unnötig ist. Das ist alles ok, wenn die Grundeigentümer und neuen Vermieter auch die Kosten übernehmen.
Hans Hegetschweiler, Hedingen
Amt würdig vertreten
Sieben Nachwuchsschwinger vom Schwingklub am Albis nahmen am Zuger Kantonalen teil. Seite 15
Vier Medaillen
Willi Vajda gewann am ersten Tai Chi Day in Eschenbach SG dreimal Gold und einmal Bronze. Seite 21
Spitze gerudert
Die Geschwister Schuler glänzten mit Top-Leistungen an der 40. Ruderregatta in Sarnen. Seite 23
Jetzt startet die Expo in Obfelden
Kostenloser Eintritt und zahlreiche Events laden bis Sonntag zum Besuch ein
Am Dienstagabend wurde in der Mehrzweckhalle Zendenfrei fleissig aufgebaut und eingerichtet. (Bilder Dominik Stierli)
Seit gut einer Woche wird fleissig gearbeitet. Ein grosses und mehrere kleine Zelte wurden aufgebaut, zahlreiche Wände und ein grosser Teppich verwandelten die Mehrzweckhalle Zendenfrei in eine Messehalle und über 60 Ausstellende richteten ihre Stände mit viel Herzblut ein. Heute Freitag öffnet die
Expo in Obfelden ab 15 Uhr ihre Türen. Die Besucherinnen und Besucher werden nicht mehr wie früher durch einen starren Rundgang geführt, sondern die Ausstellung ist innen und aussen offen gestaltet. «Man kann sich das wie auf einem grossen Markt vorstellen, auf dem man durch die Gassen schlendert
und überall vorbeischaut», erklärt OKPräsident Jürg Meier.
Schwingen, Jassen und Gewinnen Nicht nur in der Halle selbst, sondern auf dem ganzen Areal gibt es viel zu erleben. Beim Schwingklub Albis kann man sich im Sägemehl versuchen, beim grossen Publikumswettbewerb tolle Preise gewinnen und bei den StreetFood-Ständen ausgezeichnet essen. Am Samstag ist ein Einblick in die Kinderkrippe Tamburin möglich (10 bis 11.30 Uhr) oder man spielt beim ExpoPreisjass (12.30 Uhr) mit. Am Sonntag kann im Luftibus die eigene Lungenfunktion getestet werden.
Auch die jüngere Generation kommt mit Karussell, Hüpfburg und Pumptrack auf ihre Kosten. Die Kinder können sich zudem schminken lassen oder an einem Bastel-Workshop teilnehmen. Für die Kleinen zwischen 2½ und 6 Jahren steht auch ein Kinderhort bereit.
Party am Freitag und Samstag
Heute Freitag um 18 Uhr ist die ganze Bevölkerung zum Apéro eingeladen, am Samstagabend spielt die Partyband Upgrade, und am Sonntagmorgen kann man den Klängen des Musikvereins Obfelden lauschen. Zudem sorgt am Freitag und Samstag bis 2 Uhr morgens die Turner-Bar des Turnvereins Obfelden für gemütliche Stunden. Und für Fussballbegeisterte wird das WM-Spiel Schweiz – Katar live übertragen. Für die Familien singt am Samstag um 17 Uhr der Kinderchor Sunechind, und am Sonntagnachmittag bringen die Organisatoren mit dem Kinder-Musical «Chinderhelde» eine ganz neue, professionelle Produktion kostenlos ins Säuliamt. Dem Motto «Obfelden feiert» wird man vom 12. bis 14. Juni definitiv ge-
bewegt die Region
Rund 40 Begeisterte machten am Dienstag, 2. Juni, das Säuliamt zur Bühne
Ruedi Kessler (im roten Trikot) ist seit 2017 Tourenleiter, zudem ist er Fachverantwortlicher Velofahren PSZH und Prüfungsexperte Veloleitende. (Bild zvg)
Mobilität auf zwei Rädern ist nicht nur nachhaltig, sondern auch ausgesprochen gesellig. Unter dem Motto «Brauipark bewegt» lud das Immobilienprojekt Brauipark zur Velotour 60+ Knonaueramt ein – und traf damit den Nerv der Region. Die gut gelaunten
Seniorinnen und Senioren wurden geführt von Ruedi Kessler und Kurt Pfändler, zwei erfahrenen und ortskundigen Velo-Guides, die die Gruppe sicher durch Wälder, Wiesen und Feldwege leiteten – eine Landschaft, die man vom Autofenster aus schlicht nicht so erleben kann.
Die Tour verfolgte ein klares Anliegen: den Langsamverkehr in der Region zu fördern und die Bevölkerung von Affoltern und Umgebung zu motivieren, das Säuliamt öfter per Velo zu erkunden. Eine Botschaft, die bei den Teilnehmenden sichtlich ankam –die Stimmung auf der Strecke war ausgezeichnet.
Gastfreundlich empfangen wurde die Velogemeinschaft bei Walo und Andrea Rüegg von Velo-Sport Rüegg in Affoltern a.A. Für die kulinarische Verpflegung sorgte die Bäckerei Nussbaumer mit frischen Gipfeli und Sand-
wiches – genau das Richtige nach einer flotten Ausfahrt. Den krönenden Abschluss bildete die moderne VeloWaschanlage des Brauiparks, die den künftigen Bewohnerinnen und Bewohnern zur Verfügung stehen wird – und die die sportlichen Seniorinnen und Senioren als Erste testen durften. Das Wetter spielte bis zum Schluss mit: Der leichte Regen wartete höflich, bis alle wohlbehalten zurückgekehrt waren. Der Brauipark versteht sich als aktiver Teil der Gemeinschaft – mit noch verfügbaren Mietwohnungen für alle, die das Säuliamt genauso lieben. Herzlichen Dank an Walo und Andrea Rüegg für die Gastfreundschaft sowie an Ruedi Kessler und Kurt Pfändler für die versierte Führung.
Brauipark
Mehr Informationen unter: www.brauipark.ch
Mittelpunkt der Piazza auf dem Aussengelände der Expo in Obfelden ist das gemütliche Hochzelt mit Sitzgelegenheiten.
Freitag, 12. Juni, 15 bis 22 Uhr. Samstag, 13. Juni, 10 bis 22 Uhr. Sonntag, 14. Juni, 10 bis 18 Uhr. Zendenfrei-Areal, Obfelden. Parkplätze vorhanden. Weitere Informationen auf expo-obfelden.ch «Man kann sich das wie auf einem grossen Markt vorstellen, auf dem man durch die Gassen schlendert und überall vorbeischaut.»
recht. OK-Präsident Meier meint: «Das sollte man wirklich nicht verpassen. Die nächste Expo findet nämlich erst 2030 statt.»
Dominik Stierli, OK Expo 2026
Jürg Meier, OK-Präsident
MARKTPLATZ Die Beiträge in der Rubrik «Marktplatz» wurden von Werbekunden eingereicht. Interessiert? Tel. 058 200 57 00
Neue Aqua-Fit-Kurse
Leicht im Wasser, stark im Training
Ab Dienstag, 18. August 2026, gibt Margrit Frei neue Aqua-Fit-Kurse im Hallenbad Obfelden. Die Kurse finden immer dienstags statt: Kurs 1 um 16.25 und Kurs 2 um 17.10 Uhr. Aqua Fit ist eine wissenschaftlich empfohlene Trainingsform für jedes Fitnesslevel. Der Wasserauftrieb reduziert die Belastung auf die Gelenke um bis zu 80 Prozent, während der natürliche Widerstand des Wassers für ein intensives Kraft- und Ausdauertraining sorgt. Das Ergebnis: mehr Stabilität, bessere Kondition und eine deutliche Entlastung von Rücken, Knie und Hüfte. Sportlich aktiv werden – medizinisch sinnvoll unterstützen. Die Kurse sind von den Krankenkassen anerkannt. Machen Sie den Schritt ins Wasser und entdecken Sie, wie stark Sie sind.
Margrit Frei
Ref. Kirchgemeinde
Knonauer Amt
Alle Anlässe auf www.ref-knonaueramt.ch und im reformiert.lokal
19.30 Frauenabend Mehr Infos: etg-mettmenstetten.ch
Seminarhotel und Bildungshaus
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Angaben zum Kloster Kappel finden Sie auf unserer Website: www.klosterkappel.ch. Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung.
Die Wilcox-Musiker aus dem Säuliamt und dem Oberwallis spielen geradlinig, melodiös und ohne jeglichen Firlefanz. (Bild zvg)
In der Veranstaltungsreihe Kultur am Platz von KulturAffoltern spielt die Band Wilcox am Sonntag, 21. Juni, um 17 Uhr unter dem Vordach des Kasinos. Wilcox verkörpern musikalische Freiheit und Abwechslung pur. Die Band präsentiert ein Repertoire, das energetischen Rock, leichtfüssigen Pop und zau-
berhafte Folkmelodien auf faszinierende Weise verwebt. Dabei schrecken Wilcox auch vor einem Stilwechsel innerhalb eines Songs nicht zurück.
Die musikalische Karriere der Band begann vor rund 14 Jahren in den USA.
Der Hausemer Sänger Timo Homberger und der Walliser Gitarrist Sandro Jordan
Huusemer Summer Sportfäscht 2026
Am 3./4. Juli findet das nächste Sportfäscht im Huusemer Jonentäli statt. Fussball, Beachvolley, Padel, Beachsoccer und zum ersten Mal der 200erJackpot stehen auf dem Programm.
Bereits am Freitagabend, 3. Juli, geht es mit einem Knaller los, dem Beach-Soccer-Turnier für alle. Die Teilnahme ist kostenlos. Hauptsache viel Sand und Spass! Gleichzeitig kann man sich für den neuen 200er-Jackpot anmelden. Mit ein bisschen Glück gewinnt man für wenig Geld einen Hammerpreis. Das sommerliche Strandambiente mit der Sunset-Bar, kulinarischen Angeboten und coolen Klängen des DJ lassen das Jonentäli bereits am Freitagabend erbeben.
Am Samstag, 4. Juli, läuft rund um die Uhr wieder das bewährte Programm: Fussball-Grümpi für die Erwachsenen, Schüler-Fussball-Turnier für die Jünge-
liessen sich von neuem Sound in Los Angeles inspirieren. Bereits kurze Zeit nach ihrer Rückkehr in die Schweiz gründeten sie mit weiteren Musikern die Band Wilcox. 2014 veröffentlichten sie ihre erste EP und 2018 ihr Debütalbum «Painting in Grey». Nach neun Singles und neun dazugehörigen Gemälden folgte im November 2024 ihr zweites Studioalbum «Novem». Die Songs wurden alle selbst aufgenommen, und die Singles laufend veröffentlicht.
Am Open-Air-Konzert in Affoltern bietet sich die Gelegenheit, die Band auf dem Marktplatz live zu erleben und sich von ihrer Spielfreude mitreissen zu lassen. Die Musiker aus dem Säuliamt und dem Oberwallis umschreiben ihre Musik als roh und geradlinig, melodiös und doch ohne jeglichen Firlefanz – vor allem aber alles gemischt mit viel Spass. Ihre energiegeladenen, rockigen Auftritte sind legendär und passen gut zu einem langen Sommerabend.
Irene Scheurer, KulturAffoltern
Sonntag, 21. Juni, 17 bis 18 Uhr: Kultur am Platz. Konzert der Band Wilcox. Marktplatz, unter dem Vordach des Kasinos Affoltern. Eintritt frei, Hutkollekte
ren, Beachvolley-Grümpi für die Sandhasen, Padel für die TrendsportartLiebhaber und am Abend natürlich Rambazamba mit Beachbar und coolen Sounds. Alle Details dazu sowie die Anmeldung für alle Angebote finden sich auf der Huusemer Summer-Sport-
fäscht-Homepage. Das OK freut sich auf zahlreiche Teilnehmende und Besuchende.
Marco Bisa
Alle Infos: www.fchausen.ch
Gute Teamleistung
Zuger Kantonaler Nachwuchsschwingertag
Der Zuger Kantonale Nachwuchsschwingertag fand bei besten Bedingungen in Baar statt. 105 Jungschwinger, darunter sieben Teilnehmer vom Schwingklub am Albis, zeigten spannende und faire Gänge. Sie überzeugten mit grossem Einsatz und technischem Können.
In der jüngsten Kategorie Jahrgang 2017/2018 schwang Ramon Ehrler aus Maschwanden mit zwei gewonnenen und einem gestellten Gang auf den 10. Rang.
Bei der Kategorie 2015/2016 durfte Andrin Meier aus Obfelden mit drei gewonnenen und drei gestellten Gängen einen Zweig in Empfang nehmen und machte sich an seinem Geburtstag das Geschenk gleich selbst.
In der Kategorie 2013/2014 belegte Laurin Meier aus Obfelden nach sechs gewonnenen Gängen den zweiten Schlussrang und durfte Eichenlaub mit
MARKTPLATZ Die Beiträge in der Rubrik «Marktplatz» wurden von Werbekunden eingereicht. Interessiert? Tel. 058 200 57 00
Seit über 30 Jahren vertraut mit Warmwasser und Sonnenenergie
Wer in Obfelden und Umgebung unterwegs ist, begegnet ihnen regelmässig: Die violetten Servicefahrzeuge der Berger Boiler-Service AG gehören seit vielen Jahren zum vertrauten Bild der Region. Dahinter steckt ein Familienunternehmen, das 1992 von Helen und Lukas Berger gegründet wurde und sich von Anfang an auf Boiler, Warmwasser und Solarenergie konzentrierte. Gegründet wurde die Firma damals in Hausen am Albis. In den darauffolgenden Jahren war der Betrieb während langer Zeit in Hauptikon und seit 2013 fest in Obfelden verankert. Was klein begann, ist heute ein Betrieb mit rund 25 Mitarbeitenden. Die Geschäftsleitung wurde in den letzten Jahren zusätzlich durch Davide Luongo verstärkt. Die Firma steht für praktische Lösungen, ehrliche Beratung und viel Erfahrung.
Die Berger Boiler-Service AG reinigt, entkalkt und kontrolliert Boiler und deren Korrosionsschutz und beurteilt auf Wunsch das gesamte Warmwassersystem. Installation und Wartung von Wärmepumpenboilern, Solaranlagen und Korrosionsschutzgeräten wie auch chemische Entkalkungen gehören ebenfalls zu den Kernkompetenzen. Die erfahrenen Servicetechniker besuchen Kundinnen und Kunden mit kom-
plett ausgerüsteten Servicefahrzeugen, die über Ersatzteile für praktisch alle Boiler-Modelle verfügen. Alle Arbeiten werden, wenn möglich, in einem Arbeitsgang ausgeführt. Das grosse Ersatzteillager in Obfelden mit grösstenteils Eigen- und Weiterentwicklungen sorgt dafür, dass auch ältere Boiler-Modelle weiterhin zuverlässig gewartet werden können. Hausintern werden Produkte nach Mass sowie Sonderlösungen entwickelt und produziert. Dabei setzt die Berger Boiler-Service AG auf Schweizer Qualität.
Solarenergie als Teil der Firmengeschichte
Schon in den Anfangsjahren setzte die Firma auf die Kraft der Sonne. Damit gehört die Berger Boiler-Service AG zu den Betrieben, die früh Erfahrung mit Solarenergie gesammelt haben. Heute plant und installiert der Betrieb sowohl thermische Solaranlagen für Warmwasser und Heizungsunterstützung als auch Photovoltaikanlagen zur Stromproduktion. Bei der Beratung geht es nicht um Standardlösungen, sondern darum, was für den jeweiligen Kunden und dessen Gebäude sinnvoll ist und wie sich eine Anlage optimal in das beste-
nach Hause nehmen. Da Martin Hanke aus Knonau nach dem 5. Gang in Führung lag und punktemässig nicht mehr eingeholt werden konnte, wurde ausgeschwungen. Laurin gewann zwar den Schlussgang, dies reichte jedoch nicht für den Sieg. Livio Ehrler aus Maschwanden belegte mit drei gewonnenen Gängen den 10. und sein Zwillingsbruder Marc mit zwei gewonnenen Gängen den 11. Schlussrang.
In der ältesten Kategorie 2011/2012 belegte Dario Buchli aus dem Aeugstertal mit zwei gewonnenen Gängen den 15.Rang. Juri Röllin aus Mettmenstetten schwang mit einem gewonnenen und einem gestellten Gang auf den 17.Rang. Herzliche Gratulation den Jungschwingern vom Albis für ihre sehr gute Teamleistung.
Barbara Buchli
Berger Boiler-Service AG
Stand 12 an der Gewerbe Expo in Obfelden, vom 12. bis 14. Juni
hende System einfügt. Dabei wird auf qualitativ hochwertige Produkte, wie beispielsweise Schweizer und europäische PV-Module und Sonnenkollektoren gesetzt. Die Anlagen werden durch das eigene Team ausgearbeitet, umgesetzt und in Betrieb genommen. Neben dem Einsatz in der Region übernimmt die Firma auch schweizweite Aufgaben, dazu gehört der technische Kundendienst für die Firma Elysator Engineering AG. Dabei werden sämtliche Heizungskorrosionsschutzgeräte gewartet und beurteilt, ob die Wärmeverteilung optimiert werden kann, beispielsweise mit einer Spülung der Bodenheizung. Aus Obfelden werden ausserdem Ersatzteile, Boiler und Solarmodule an Sanitär- und Fachbetriebe im ganzen Land versandt. Diese Entwicklung zeigt sich auch im weiteren Ausbau des Unternehmens: Seit 2022 ist die Berger BoilerService AG zusätzlich mit einem Standort in Bubikon vertreten, um auch im Zürcher Oberland noch näher bei den Kundinnen und Kunden zu sein. Von zwei Personen im Jahr 1992 zu einem eingespielten Team von heute. Dieser Weg zeigt, wie stetig und zuverlässig das Unternehmen gewachsen ist. Die lange Erfahrung und das technische Wissen prägen die Berger Boiler-Service AG bis heute. Und auch nach mehr als dreissig Jahren bleibt das Ziel dasselbe: Lösungen zu bieten, die im Alltag zuverlässig funktionieren und für die Kundinnen und Kunden langfristig Sinn machen. Diese Werte kommen nicht nur bei privaten Haushalten gut an, sondern auch bei Verwaltungen, Gewerbekunden und zahlreichen Installationsbetrieben in der ganzen Schweiz.
Die Jungschwinger zeigten gute Leistungen. (Bild Barbara Buchli)
2026
Davide Luongo, Silvan Lier, Helen Berger und Patrick Rüttimann. (Bild zvg)
Am Huusemer Summer Sportfäscht verbreitet Beachvolleyball Strandfeeling. (Bild Marco Bisa)
DieNaturerleben. DieNaturfördern. WerdeMitglied!
Kirschen am Wochenmarkt am Stand von Stefan Heiniger, Mettmenstetten
EVELYN & KRISTINA BRUNNER
Schwyzerörgeli, Cello, Kontrabass –vertrauter Klang inspiriert und überrascht Freitag, 19. Juni 2026 20.15 Uhr, Chilehuus Hedingen
Die Neugier, Experimentierfreudigkeit und das Ausloten der Möglichkeiten und Grenzen der Instrumente – das ist der Mix, der den Sound der beiden Musikerinnen ausmacht.
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Profitieren am Energie-Stammtisch
Neues zur LEG und Nutzen von PV-Anlagen
Der Informationsanlass vom 6. Juni hat es gezeigt: Es besteht ein hohes Interesse, aber auch noch Unsicherheiten bezüglich der Lokalen Energiegemeinschaften (LEG). Solarbonstetten ist Anlaufstelle und verwaltet die Lokalen Energiegemeinschaften in Bonstetten. Als Bindeglied zwischen den Bonstetter LEG und dem Netzbetreiber EKZ kann Solarbonstetten einen wertvollen Beitrag leisten
Am Energie-Stammtisch tauschen sich Interessierte mit Fachleuten und Teilnehmern aus, die sich bereits für eine LEG angemeldet haben sowie Erfahrungen mit PV-Anlagen, Batterien und Anwendung haben. So konnten sich einige Besucher am letzten Stammtisch wertvolle Inputs für ihren beabsichtigten Zusammenschluss zum Eigenverbrauch (ZEV) in ihrer Liegenschaft holen. Vermehrt ist auch der Einsatz von Bat-
terien bei PV-Anlagen ein Thema. Gerade hier können Stammtisch-Besucher von den Erfahrungen anderer Teilnehmer profitieren. Was bringt eine Batterie, wie hoch ist der finanzielle Nutzen? Was gewinnt man an Unabhängigkeit? Praxisbeispiele geben hier Antwort. Der Energie-Stammtisch bietet Gelegenheit, sich in ungezwungenem Rahmen auszutauschen und dabei Hilfestellung für angedachte Projekte zu erhalten. Der Stammtisch wird vom Verein Solarbonstetten organisiert. Eintreffen ab 19Uhr. Es braucht keine Anmeldung, Interessierte sind herzlich willkommen.
Solarbonstetten
Energie-Stammtisch für die Bevölkerung; 16. Juni, von 19 bis 21 Uhr; Restaurant Löwen, Dorfstrasse 41, Bonstetten
Kindersommerfest 2026 –eintauchen in eine andere Zeit
Am Samstag, 27. Juni, lädt das Kindersommerfest von 16 bis 19 Uhr Familien zu einer Reise in eine fantasievolle Mittelalterwelt ein. Es wartet ein lebendiges Programm rund um Ritterwelt, Mittelalter und Zauberei – mit Momenten zum Staunen, Mitmachen und Entdecken. Den Auftakt bildet eine Segensfeier. Was genau geschieht, bleibt noch ein kleines
Geheimnis – sicher ist: Vor den Sommerferien entsteht ein stimmungsvoller Anlass für Gross und Klein.
Katholische Kirche Affoltern
Samstag, 27. Juni, 16 bis 19 Uhr; katholische Kirche Affoltern, Seewadelstrasse 13; www.kath-affoltern.ch
Sommerkonzerte der Orchestergesellschaft Affoltern
Mit dem Solisten Mikalai Semiankou, Violine
Gleich zu Beginn des Konzerts ein leises, eindringliches Adagio – die Ouvertüre Nr. 16 in a-Moll des böhmischen Komponisten Johann Wenzel Kalliwoda entstand 1861. Das Werk ist klassisch aufgebaut; sein Pathos und sein Drang zur dramatischen Zuspitzung weisen jedoch auf die Romantik hin. Kalliwoda prägte als Hofkapellmeister des Fürsten von Donaueschingen das Musikleben der Stadt während 40 Jahren. Nach seinem Tod geriet sein Werk in Vergessenheit. Heute wird er wiederentdeckt als ein Künstler, der eine wichtige Rolle im Übergang zwischen Klassik und Romantik spielte.
Geheimnisvolle Liebesgeschichte 1905 schrieb Jean Sibelius «Pelléas et Mélisande», die Orchestersuite zum Schauspiel des belgischen Dichters Maurice Maeterlinck. Erzählt wird eine tragische und geheimnisvolle Liebesgeschichte.
Sibelius führt uns an ihre Schauplätze: an ein Schlosstor, ans Meer, an eine Quelle, zu Mélisande am Spinnradbis hin zum tragischen Ende. Die Musik klingt mal majestätisch, mal ge-
heimnisvoll, mit breit aufgefächerten Harmonien, mit flüchtigen Pizzicati und tragenden Solopassagen des Englischhorns. Beim Tod Mélisandes scheint die
Live am Türlersee
Musik in schwermütiger Trauer zu versinken – jäh dann der Unterbruch durch schmerzhafte, grelle Klänge. Zum Schluss purer romantischer Genuss mit dem weltberühmten Violinkonzert Nr. 1 in g-Moll des deutschen Komponisten Max Bruch! Lyrische und leidenschaftliche Momente wechseln beim ersten Satz. Ohne Unterbruch schliesst ein inniges Adagio an, mit einem der schönsten romantischen Violinthemen überhaupt. Das Konzert schliesst mit einem Finale, das virtuose Brillanz mit Tanzrhythmen verbindet. «Das Konzert hat mich seit meiner Jugend immer wieder inspiriert und begeistert», sagt unser Solist Mikalai Semiankou. Er wurde in Minsk (Belarus) geboren. Der Absolvent des Moskauer Tschaikowsky-Konservatoriums, der Zürcher Hochschule der Künste und der Hochschule Luzern – Musik ist Preisträger internationaler Musikwettbewerbe. Tobias Sonderegger
Konzerte am Samstag, 20.6., um 20 Uhr im Gemeindezentrum Brüelmatt, Birmensdorf, und am Sonntag, 21.6., um 19 Uhr in der reformierten Kirche Affoltern
Am Samstag, 20. Juni, mit viel packender Musik
Was könnte schöner sein, als einen Sommerabend mit Livemusik direkt am Ufer des Strandbads Türlersee zu verbringen?
Die Bands Black Cat’s Smoking, Last Avenue, Wilcox und Steamy Pigeon Loft sorgen für ein abwechslungsreiches Musikprogramm und eine groovige Stimmung. Das Restaurant Strandbad Türlersee bietet Bar und leckeres Essen an. Die Veranstaltung wird organisiert vom Verein HAS Club in Zusammenarbeit mit dem Strandbad Türlersee.
Vollgas durch trockene Felder
Den Auftakt serviert das AmericanaFolk-Duo Black Cat’s Smoking. Sie sind musikalische Streuner, mal leise und versteckt, dann mit Vollgas durch trockene Felder und verregnete Strassen, unterwegs durch verwinkelte Gassen, auf der Suche nach dieser einen Bühne, wo Musik erklingt. Für diesen Event kündigt das Duo speziell ein GratefulDead-Acoustic-Tribute-Set an – eine einmalige Reise durch zeitlose Songs. Let the Good Times Roll!
Die Hausemer Classic-Rock-Band Last Avenue tourt bereits seit 28 Jahren und bietet eine gut ausgegorene Mischung erdiger Rockmusik aus verschiedenen Traditionen. Ob bluesige Riffs, melodiöse Refrains, berauschende Balladen, funkige Rhythmen oder virtuose Gitarrensoli – Last Avenue versteht es, das Publikum mitzureissen. Ihre Musik ist tief und fest in den 1970er-Jahren verwurzelt und beschwört die Liebe, den Rock und die Freiheit. Rau und direkt, melodisch, doch ohne jeglichen Firlefanz, kombiniert mit einer Menge Spass – das ist Wilcox, mit Wurzeln aus Hausen und dem Wallis. Die Band präsentiert ein Repertoire, das energetischen Rock, leichtfüssigen Pop und zauberhafte Folkmelodien auf faszinierende Weise verknüpft. Auf der
Bühne erschafft Wilcox eine mitreissende Spieldynamik, die die Fans mit explosiven und fast greifbaren Momenten in einen Rausch versetzt. Steamy Pigeon Loft – eine dampfende Mischung. Die sechs Jungs sorgen mit ihren selbst geschriebenen Stücken für Kurzweil beim Publikum. Musikalisch repräsentieren sie einen groovigen und tanzbaren alternativen Funk mit SoulElementen, angereichert mit Einflüssen von den 60er-Jahren bis zur Gegenwart. Erfahrung trifft auf Ungestüm, Mate auf
Gin, Milch-Brötle auf Laugengipfel und Feuer auf Wasser; es dampft. It’s Pigeon Night! Wenn der Mond über dem Türlersee aufgeht, werden DJ Dani The Tiger und DJ Tutti die letzten Klänge auflegen.
Verein HAS Club, Sibylle Tanner Live am Türlersee: Samstag, 20. Juni, von 18.30 bis 1Uhr; Strandbad Türlersee, Hausen; Bar & Grill; Eintritt frei – Kollekte; www.hasclub.ch; www.camping-tuerlersee.ch
Das Wohnheim Loomatt in Stallikon lädt zum fröhlichen Sommerfest ein
Am Samstag, 20. Juni, öffnet das Wohnheim Loomatt in Stallikon bereits zum 29. Mal seine Türen für das beliebte Loomattfest.
Von 12 bis 18 Uhr erwartet die Besucherinnen und Besucher ein abwechslungsreicher Nachmittag voller Musik, Unterhaltung, Begegnungen und kulinarischer Genüsse für die ganze Familie.
Das Festprogramm bietet auch dieses Jahr viele Highlights: Zur Eröffnung sorgt die Band Dr. Dschuud der Stiftung RgZ für Stimmung. Danach unterhält
Werner Oberhauser mit schwungvoller Musik aus Österreich das Publikum. Ein
besonderes Highlight ist die grosse Familien-Zaubershow mit dem Zauberer Shorty, der Gross und Klein mit seinen Tricks begeistern wird. Den musikalischen Abschluss gestaltet die Formation Funtonic mit einem Showauftritt um 17Uhr.
Flohmarkt und Kinderschminken
Neben dem Bühnenprogramm warten ein Flohmarkt, Kinderschminken mit dem Familienclub Stallikon, eine grosse Tombola sowie Verkaufsstände mit Produkten aus den Werk- und Tagesstätten auf die Gäste. Auch kulinarisch ist beim Loomattfest für jeden Geschmack etwas dabei: Grilladen, Gyros, Würste, Salatbuffet und ein Glacestand. Zudem erhalten Interessierte beim Tag der offenen Tür spannende Einblicke in das Wohnheim und die Arbeit der Stiftung RgZ. Das Team des Wohnheims Loomatt freut sich auf zahlreiche Besucherinnen und Besucher, viele schöne Begegnungen und ein gemütliches Beisammensein.
Stiftung RgZ
Mikalai Semiankou, Violine. (Bild zvg)
Der Vorstand des Vereins HAS Club ist ready fürs Live am Türlersee (von links): Martin Gaisser, Gina Schober, Jonas Plüss und Christian Schönbächler. (Bild zvg)
Eintauchen in eine andere Zeit können die Besucherinnen und Besucher am Kindersommerfest in Affoltern. (Bild zvg)
Der wahre Dorf- und Fussball-Plausch während der Fussball-WM am Wochenende vom 20. und 21. Juni
Die Fussball-WM ist sicher schon einmal einen Eintrag im Kalender wert. Aber auch das vom Dunschtigclub Mettmenstetten nun schon zum 56. Mal organisierte Grümpifest im Dorfkalender. Die diesjährige Ausgabe findet am Samstag, 20., und Sonntag, 21. Juni, statt. Der Dunschtigclub ist bereit für das nächste Dorffest, dem im vergangenen Jahr nicht weniger als 52 Mannschaften nachgejagt sind. Nun freut sich der Dunschtigclub wieder sehr auf ein klassisches Grümpi. Und es wird ja nicht nur Fussball gespielt, sondern es geht ja auch immer um die Ausmarkung des/ der «Schnällst MättmistetterIn» und um hoffentlich bei schönem Sommerwetter stattfindenden Open-Air-Kino-Abend.
Ein sommerliches Wochenende mit allem Drum und Dran Der Wunsch ist natürlich ein sommerliches Wochenende mit allem Drum und Dran: spannenden Fussballspielen, begeisterten Teilnehmerinnen und Teilnehmern am «Schnällst MättmistetterIn», vielen Open-Air-Kino-Besuchern und allen, die einfach Freude am Sport und an der Begegnung mit Freunden und Bekannten in der einladenden Atmosphäre haben.
Auch in diesem Jahr bedankt sich der Dunschtigclub schon jetzt wieder ganz herzlich beim Turnverein Mettmenstetten, der die Durchführung des
AGENDA
Freitag, 12. Juni
Affoltern
◴ 17:00–20:00: Ausstellung
Kunstausstellung «Unscheinbar anders» mit Werken (Bilder, Teppiche und Objekte) von Benita Millius und Moritz Stillhard (Figuren und moKI-Projekt).
● Galerie Märtplatz, Obere Bahnhofstrasse 7
Veranstalter: KulturAffoltern. Die Ausstellung dauert bis 14. Juni. Öffnungszeiten: Fr, 17:00–20:00 Uhr; Sa, 10:00–13:00 Uhr; So, 14:00–17:00 Uhr.
Website: www.kulturaffoltern.ch
Hausen
◴ 20:15–22:30: Clown Comedy Famiglia Dimitri «Diese und jene». Dieser Abend ist eine Einladung, den Alltag hinter sich zu lassen und sich ganz der Theaterkunst und dem Talent der Famiglia Dimitri hinzugeben.
«Schnällst MättmistetterIn» wieder so hervorragend unterstützen wird.
Open-Air-Kino-Film «Voilà, Papa!» am Samstagabend
Im Rahmenprogramm am Samstagabend zeigt der Dunschtigclub Mettmenstetten einen Open-Air-Kino-Film. Mit «Voilà, Papa!», einer französischen Komödie, haben die Verantwortlichen des Dunschtigclubs einen Film gewählt, der Jung und Alt begeistern wird.
Der Psychoanalytiker Olivier Béranger muss sich mit einem extrem ängstlichen und anhänglichen Klienten herumschlagen: Damien Leroy. Um ihn loszuwerden, redet er ihm ein, dass nur die wahre Liebe ihn von seinen Phobien befreien könne. Doch ein Jahr später präsentiert ihm seine Tochter Alice ihren Verlobten: Damien! Olivier muss handeln: Er behält die Schweigepflicht ein, versucht aber auch, deren Heirat zu vereiteln.
Der Eintritt ist gratis. Der Film beginnt mit dem Eintritt der Dunkelheit. Vor- und nachher empfiehlt sich die Festwirtschaft. Warme Speisen werden bis zum Filmbeginn serviert.
Dunschtigclub Mettmenstetten
Samstag, 20. Juni, am Sportplatz Wygarten in Mettmenstetten. Filmbeginn bei Eintritt der Dunkelheit; Festwirtschaft ab 19 Uhr Hochzeit mit dem fast perfekten Schwiegersohn. (Bild zvg)
● Spielort Scheune der Baumschulen Reichenbach, Schonau 1
Veranstalter: Kultur im Dorf.
Website: https://www.kulturimdorf.ch
Kappel
◴ 19:30–20:30: Offenes Singen
Gemeinsam lernen und singen wir die HAGIOS-Lieder von Helge Burggrabe mit Christine Boeck, Musiklehrerin. Wir wecken unser Instrument, unseren Körper und unsere Stimme und freuen uns an den Texten und der Musik.
● Kloster Kappel, Kappelerhof 5 Veranstalter: Kloster Kappel. Eintritt frei, keine Anmeldung. Keine Notenkenntnisse erforderlich. Klosterkirche. Website: www.klosterkappel.ch
Obfelden
◴ 15:00–22:00: Obfelden feiert
Über 60 regionale Gewerbler und Gewerblerinnen stellen ihre
Produkte und Dienstleistungen vor.
Dazu wird ein attraktives Rahmenprogramm mit Musik, Street-Food und Chilbi geboten.
● Zendenfrei-Areal, Schmittenstrasse 5
Veranstalter: Gewerbeverein Obfelden. Kostenloser Eintritt. Bar-Betrieb mit DJ bis 02:00 Uhr.
Website: https://www.expo-obfelden.ch
Samstag, 13. Juni
Affoltern
◴ 08:00–12:00: Wochenmarkt Tolle Angebote in Food und Nonfood. Mit Kaffi to go. Neue Standbetreiber sind immer willkommen.
● Marktplatz 1
Veranstalter: Verein Wochenmarkt Affoltern a.A. Website: Verein Wochenmarkt Affoltern
sonen der Musikschule Knonauer Amt. Moderation: Tina Deplazes.
◴ 10:00–22:00: Obfelden feiert Über 60 regionale Gewerbler und Gewerblerinnen stellen ihre Produkte und Dienstleistungen vor. Dazu wird ein attraktives Rahmenprogramm mit Musik, Street-Food und Chilbi geboten. 12:30 Uhr: Expo-Jass. 17:00 Uhr: Kinderchor «Sunechind».
● Zendenfrei-Areal, Schmittenstrasse 5
Veranstalter: Gewerbeverein Obfelden. Kostenloser Eintritt. Barbetrieb bis 02:00 Uhr. Party-Band ab 21:00 Uhr. Website: https://www.expo-obfelden.ch
◴ 19:00–21:00: Stammtisch Interessierte tauschen sich mit Fachleuten und Teilnehmern aus, die bereits Erfahrungen mit PV-Anlagen, Batterien und Anwendungen haben. Diesmal auch zu LEG.
● Restaurant Löwen, Dorfstrasse 41 Veranstalter: Solarbonstetten. Kein Eintritt. Konsumation möglich. Keine Anmeldung nötig. Gratis. Website: www.solarbonstetten.ch
Kappel
Sonntag, 14. Juni
Kappel
Mehr Infos und Tickets MehrInfosundTickets roessli-mettmenstetten ch/ roessli-mettmenstetten.ch/ Veranstaltungen oder seetickets ch seetickets.ch Mi 17 Juni Mi17.Juni FCZFANLIGA Livepodcast SchimmelKeller TalkmitDanielGygax 19.30Uhr
◴ 16:00–19:00: Familienfest Entenrennen im Jonenbach: Start der Enten bei Büchi Optik, Ziel bei der Sportanlage im Moos, anschliessend Salat- und Dessertbuffet im lamarotte, Grill für Mitgebrachtes.
◴ 09:00–11:00: Stick-Treff Sticken und Stricken mit Susanne Bachmann. Eigene Projekte oder Decken für den Milchsuppentag besticken. Eigenes Material oder vor Ort erwerbbar.
Wine & Dine
Mi So Juni/Juli Mi̵SoJuni/Juli Fussballim Rössli SchimmelKeller jeweilsab18.00Uhr
Veranstalter: Kulturkeller lamarotte. Bar und Wetteinsätze ab 15:00 Uhr bei Büchi Optik BOA. Wetteinsatz pro Ente 10 Franken. Website: www.lamarotte.ch
◴ 17:00–18:00: Konzert: mska Musikschulkonzert: Es musizieren Schülerinnen, Schüler und Lehrper-
Veranstaltungshinweise erscheinen einmal wöchentlich freitags im «Anzeiger». Die Angaben sind bis Montag davor, 10 Uhr, auf der «Anzeiger»-Website zu erfassen: www.affolteranzeiger.ch
◴ 15:00–18:00: Konzert Felix Mendelssohn: Elias. Singkreis Bezirk Affoltern & Voci Appassionate. G.S. Otto, I. Haueter, K. Auzinger, M. Nowak, M. Volpert. Camerata Fanny Mendelssohn. Leitung Brunetto d‘Arco.
◴ 10:00–18:00: Obfelden feiert Über 60 regionale Gewerbler und Gewerblerinnen stellen ihre Produkte und Dienstleistungen vor. Dazu wird ein attraktives Rahmenprogramm mit Musik, Street-Food und Chilbi geboten. 11:00 Uhr: Konzert Musikverein Obfelden. 14:00 Uhr: Musical «Chinderhelde». ● Zendenfrei-Areal, Schmittenstrasse 5
● Kloster Kappel, Kappelerhof 5 Veranstalter: Kloster Kappel. Unkostenbeitrag 10 Franken. Keine Anmeldung. Keine Kenntnisse erforderlich. Website: www.klosterkappel.ch
◴ 13:30–14:30: Führung Führung durch die Klostergärten. ● Kloster Kappel, Kappelerhof 5 Veranstalter: Kloster Kappel. Keine Anmeldung. Eintritt frei. Besammlung beim Amtshausplatz (Eingang). Website: www.klosterkappel.ch
Mittwoch, 17. Juni
Affoltern
◴ 18:30–19:50: Führung
Öffentliche Führung im Alten Zeughaus vom Sammlungszentrum mit Matthias Kocsis, Stein-Restaurator, und Andreas Rüfenacht, Kurator.
● Altes Zeughaus vom Sammlungszentrum, Zeughausstrasse 20
Die Mannschaft von Murat Yakin wird für die Herausforderungen in Amerika bereit sein
Kaum sind die letzten Tränen über den verpassten WM-Titel der Eishockey-Nationalmannschaft getrocknet, geht es in Amerika mit Fussball weiter. Dennoch: Die Spiele im eigenen Land werden noch länger in Erinnerung bleiben. Der Wille der Mannschaft, die Entschlossenheit, der Teamgeist – und Büne Hubers «W. Nuss vo Bümpliz». Aber ich finde auch grossartig, was der neue Nationalmannschaftstrainer Jan Cadieux geleistet hat. Er hat zwar eine intakte Mannschaft übernommen, deren Fokus aber kurz vor den Partien mehr auf dem geschassten Patrick Fischer lag als auf der bevorstehenden Heim-WM. Cadieux hat es verstanden, den Geist von Fischer, seine grosse Vorarbeit leben zu lassen, und hat sich selbst nie in den Vordergrund gestellt. Er hat das Team in einigen wenigen Tagen wieder zu einer eingeschworenen Einheit mit klarem Ziel geformt. Schlussendlich fehlte es nur am krönenden Abschluss. Murat Yakin ist nicht mit Cadieux zu vergleichen. Fischer kommt ihm da schon näher. Fischer wie auch Yakin sind Schlitzohren, nicht im bösartigen Sinn. Sie sind auch Menschenfänger und haben beide ein grosses, gutes Herz. Vielleicht einfach nicht immer auf den ersten Blick ersichtlich. Genussmenschen, die aber einen enormen Ehrgeiz mitbringen. Auch neben dem Platz – ob am Jass- oder Pokertisch – zählt nur der Sieg. Dazu ist Yakin auch jedes psychologische Mittel recht. Privat hat er mich hin und wieder benutzt, um seine Versäumnisse zu kaschieren, Sachen vergessen zu lassen, oder weil er irgendwann irgendwie einen Vorwand brauchte. Da konnte er auch mal untertauchen, bis etwas Gras über die Sache gewachsen war. Er war für diese Art von Hilfeleistungen immer dankbar, dabei ehrlich und direkt. Mit seiner offenen, sich selbstentlarvenden Art brachte er es jeweils so weit, dass ich
diesem humorvollen Zeitgenossen nie wirklich böse sein konnte. Auch, weil mich seine soziale Verantwortung beeindruckt. Für seine Mutter Emine war er immer da. Ihre Wünsche zu erfüllen, war für ihn eine Selbstverständlichkeit. Flog er zu einem Spiel ins Ausland und Emine entschied sich kurzfristig, auch mitzukommen, stieg er nicht ins Flugzeug, bis auch sie einen Platz darin fand. Als Murat sich dem Traineramt verschrieb und seine Mutter mit ans Spiel wollte, aber keine Fahrgelegenheit fand, wurde ihr ein Platz im Mannschaftsbus gegeben. Auch um das Wohlergehen seiner Geschwister und Halbgeschwister war er immer besorgt. Er kümmert sich noch heute um die finanziellen Dinge der Familie und war stets darauf bedacht, dass alle eine Arbeit hatten. Gab es Schwierigkeiten, wollte er in seinen jeweiligen Arbeitsverträgen verankert haben, dass der Club behilflich ist, dass für den einen oder anderen Geschwisterteil ebenfalls eine Tätigkeit gefunden wird. Alten Freunden blieb er treu. Auch im Säuliamt. Noch heute ist er hin und wieder privat in unserer Region anzutreffen, weil er Beziehungen in und um Affoltern weiter pflegt. Muri lernte ich 1992 kennen. Ich war beim Grasshopper Club engagiert, er ein junges Fussballtalent aus Basel. Dieser aufgeweckte Junge mit einigen Flausen im Kopf unterschrieb beim GC einen Profivertrag. Bereits mit 18 Jahren besass er die Persönlichkeit, um sich umgehend einen guten Stand in der damaligen Star-Truppe der Zürcher zu sichern. Bald setzte er sich ebenfalls auf dem Platz durch. Auch wenn er nicht als Trainingsweltmeister galt. Trainer Christian Gross sah darüber hinweg, weil er genau wusste, dass Murat der Spieler war, der auf dem Platz die Differenz zugunsten seiner Mannschaft ausmachen konnte. Sein grosses Talent und seine ausgeprägte Spielintelligenz waren
augenscheinlich. Er konnte Spiel und Gegner lesen wie kaum ein anderer. Nicht nur immer zum Wohlgefallen der Trainer. Ich habe mehrmals erlebt, wie er nach der Teamsitzung seine Mannschaftskollegen um sich geschart hat, um ihnen mitzuteilen, dass man auf dem Platz Dinge auch besser lösen kann, als es der Trainer vorgegeben hat. Für grosse Spiele war Yakin immer bereit. Hätte es damals 1995/96 und 1996/97 in der Champions League mit GC nach dem Spiel auch die Auszeichnung «Man of the Match» gegeben, wäre die Jury wohl nicht oft an Murat Yakin vorbeigekommen. Stufte Muri ein Spiel in der Meisterschaft oder im Schweizer Cup als etwas weniger wichtig ein, gönnte er seinem Körper auch mal eine Pause. Ich habe mir einst erlaubt, öffentlich und mit Überzeugung die Meinung zu vertreten, Murat Yakin hätte nach GC niemals zu Stuttgart oder zu Fenerbahce wechseln dürfen. Yakin sei ein Spieler für Barcelona. Man sollte ihn watschen, dass er es nicht mit eisernem Willen
Ottenbacher Pontoniere siegen im Sektionsfahren im bernischen Wynau
Standortbestimmung vor der anstehenden Schweizer Meisterschaft
Ein Teil der Mitglieder des Pontonier-Fahrvereins Ottenbach nach der Rangverkündigung mit ihren Auszeichnungen. (Bild zvg)
Am vergangenen Wochenende nahmen die Ottenbacher Pontoniere am Kantonalbernischen Pontonierwettfahren in Wynau teil. Das Wettfahren galt für Pontoniere als letzte grössere Standortbestimmung vor der anstehenden Schweizer Meisterschaft in Wallbach in knapp zwei Wochen. Bereits früh am Morgen stand das Sektionswettfahren auf dem Programm. Dabei treten nicht einzelne Fahrerpaare gegeneinander an, sondern ganze Sektionen. Mehrere Schiffe müssen als Gruppe einen Parcours absolvieren. Dabei werden neben dem fahrerischen Können insbesondere Gleichmässigkeit, Disziplin und das Zusammenspiel innerhalb der Gruppe bewertet. Gemeinsame Stachelfahrten, Überfahrten in Linie
und präzise Abstimmungen zwischen den einzelnen Schiffen verlangen von allen Beteiligten höchste Konzentration. Die Ottenbacher fanden früh in den Wettkampf und konnten ihre Leistung abrufen. Am Ende durfte sich die Sektion über den Sieg in dieser Disziplin freuen. Im Einzelwettfahren zeigte sich die Aare in Wynau anspruchsvoll. Unterschiedliche Strömungen, Wellen sowie zeitweise kräftiger Wind machten den Pontonieren die Aufgabe nicht einfach. Die technischen Anforderungen auf dem Wasser verlangten eine saubere Linienwahl und viel Gefühl für den Fluss. Trotzdem konnten die Ottenbacher weitere gute Resultate erzielen. In der Kategorie D durften sich Martin Guthauser und Christian Schnopp über eine
Medaille freuen. Zusätzlich konnten sich acht weitere Fahrerpaare in der jeweiligen Kategorie eine Kranzauszeichnung sichern.
Bereits am Pfingstsamstag hatten die Ottenbacher Pontoniere beim Wettfahren in Aarau mit guten Resultaten auf sich aufmerksam gemacht. Besonders die Fahrerinnen sorgten dabei für erfreuliche Resultate: Mit Michèle und Irene Leutert auf dem ersten sowie Raphaela Humbel und Catrin Beeler auf dem dritten Rang schafften gleich zwei Frauenfahrerpaare den Sprung aufs Podest. Zudem konnten sämtlich gestarteten Ottenbacherinnen eine Auszeichnung erzielen. Weitere vier Fahrerpaare jubelten über ihre Kranzauszeichnung. Nun richtet sich der Blick nach vorne. Während in Wynau vor allem Technik, Präzision und das Lesen der Strömungen gefragt waren, dürfte an der Schweizer Meisterschaft in Wallbach ein anderer Faktor stärker in den Vordergrund rücken: die Ausdauer. Die deutlich grössere Flussbreite stellt für viele Pontoniere eine zusätzliche Anforderung dar.
Die Wettkämpfe in Wallbach beginnen für die Ottenbacher am Samstag, 20. Juni. Die Fahrerpaare der Kategorien C, D und F sowie die Jungfahrer der Kategorien 2 und 3 starten um 11.15 Uhr. Am Sonntag, 21. Juni, greifen die Jüngsten in der Kategorie 1 um 9.50 Uhr ins Wettkampfgeschehen ein. Bis dahin bleiben den Ottenbacher Pontonieren noch knapp zwei Wochen, um weiter an den letzten Details zu schleifen.
Pontonier-Fahrverein Ottenbach
angepackt hat, ein Weltfussballer zu werden. Dazu gab es viele Widerreden. Wahrscheinlich zu Recht. Die Gegner meinten, wenn man Yakin seine Freiheiten entzogen und versucht hätte, aus ihm einen Musterprofi zu machen, hätte man ihm seine Genialität, sein Gespür für den Fussball entzogen. Sei es, wie es sei. Jedenfalls hat er auch seine Trainerkarriere sehr gemächlich, aber immer mit viel Intelligenz und gutem Menschenverständnis gestartet. Seit nun fünf Jahren ist er Trainer der Schweizer Nationalmannschaft. Dabei durchlebte das Team auch Tiefpunkte. So im 2023 – im Jahr, als seine Mutter starb –, als sich die Schweiz alles andere als souverän für die EM 2024 qualifizieren konnte. Aber grundsätzlich bereitete die Yakin-Nati bei grossen Turnieren Freude. Yakin lernte aus Fehlern, konnte immer genau einschätzen, was zu tun ist, um seine Mannschaft weiterzubringen. Und insbesondere: Er wusste immer haargenau, welche Spieler es dazu brauchte. Er traut sich, ohne Wimper-
zucken unpopuläre Entscheide zu treffen, sortiert Spieler aus oder legt sich mit ihnen an. So lange, bis sie einen gemeinsam begehbaren Weg finden. Hinter seiner unbekümmerten, geduldigen Art versteckt sich eine Person, die genau weiss, was sie will, wann und wo Gas gegeben werden muss, wann Höchstform gefordert wird. Murat Yakin wird an den Weltmeisterschaften in Höchstform sein. Er hat stets dazugelernt, Fehler nie wiederholt. Seine Spieler hat er über Jahre scharf beobachtet. Er hat dieses Team aufgebaut, so wie Patrick Fischer seine Eishockey-Nationalmannschaft stets weiterentwickelt hat. An ihm werden Träume nicht scheitern. Er verfügt nun über ein Team, das bereit ist, Sportgeschichte zu schreiben. Was es noch braucht, ist etwas Cadieux. Das Fundament so zu stärken, so zu bewegen, dass es als spürbare, unzertrennliche Einheit mit gleichen Zielen auftritt. Bereit ist, Berge zu versetzen, Euphorie zu entfachen. Das bis auf die Tribüne zu übertragen, wird schwieriger. Sie spielen in Übersee, nicht im Heimatland. Die Stadien werden nicht weiss-rot leuchten –aber die, die diese Farben tragen, werden bestimmt auch die Möglichkeit bekommen, um gemeinsam die «W. Nuss von Bümpliz» anzustimmen. Daheim vor dem TV wird mitgesungen. Yakin wird den Cadieux machen!
Fredy Bickel
In dieser Serie stellt Fredy Bickel im monatlichen Rhythmus Persönlichkeiten vor und erinnert sich an Begegnungen und persönliche Anekdoten –ehrlich und ungeschminkt. (red) IM SCHEINWERFERLICHT
Vier Medaillen für Affoltern
Erfolgreicher Tag für die Chin-Woo-Kung-FuSchule Affoltern
Am letzten Wochenende nahm der Chin-Woo-Kung-Fu-Schulleiter Willi Vajda am ersten Tai Chi Day in Eschenbach SG teil, welcher von der Swiss Wushu organisiert wurde.
Von seinen Starts in fünf Kategorien holte er drei Goldmedaillen und einmal
Bronze. Somit war das ein erfolgreicher Tag für ihn und seine Chin-Woo-KungFu-Schule Affoltern. Herzliche Gratulation an dieser Stelle.
Die Entgegennahme unbequemer Anrufe überliess Murat Yakin gerne Fredy Bickel. (Bild zvg)
Willi Vajda holte am ersten Tai Chi Day in Eschenbach SG drei Goldmedaillen und einmal Bronze. (Bild zvg)
Geschwister Schuler mit Top-Leistungen
Am 6. und 7. Juni fand zum 40. Mal die Ruderregatta Sarnen statt
Bei der 40. Jubiläumsausgabe der Ruderregatta Sarnen wurde mit 1611 gemeldeten Booten ein historischer Melderekord aufgestellt. Das Event auf dem schönen Sarnersee gilt damit als die grösste jährliche Ruderregatta in Mitteleuropa. 250 freiwillige Helfer sorgten zusammen mit fünf Schiedsrichterbooten für den reibungslosen Ablauf und die Sicherheit auf dem Wasser. Um das riesige Teilnehmerfeld zu bewältigen, starteten alle fünf Minuten bis zu acht Boote gleichzeitig. Die Rennen deckten die gesamte Bandbreite von U15-Junioren bis hin zu über 60-jährigen Masters-Ruderern ab. Die Teams reisten von 61 Ruderclubs aus der Schweiz, Deutschland, Österreich und Grossbritannien an.
Das Wetter war trocken, warm und sonnig, ab Mittag aufkommender Ge-
genwind. Dieser Wind verhinderte schnelle Zeiten, da die Ruderer deutlich mehr Kraft aufwenden mussten, um das Boot auf Geschwindigkeit zu halten.
Leichte Ruderer und Ruderinnen haben bei Gegen- oder Seitenwind tatsächlich oft einen spürbaren Nachteil, weil der Wind das leichtere Boot prozentual stärker abbremst. Somit wird von leichteren Ruderern eine präzisere und stabilere Bootsbeherrschung abverlangt. Zudem haben sie weniger Hebel und Masse, um dem Wasser beim sogenannten «Einhängen» massiven Druck entgegenzusetzen. Dario Schuler startete jeweils im Leichtgewicht der Männer. Beide Läufe konnte er vom Start weg kontrollieren und gewann souverän. Mit einem Männer-Vierer des Ruderclubs Reuss Luzern ruderte er am Samstag zum Sieg und am Sonntag auf den 3. Platz. Jannic Schuler
war an diesem Wochenende der beste U17-Skiff-Ruderer. Dies gibt ihm Sicherheit und Zuversicht für die Schweizer Meisterschaften (SM), die in vier Wochen stattfinden, und für die Selektionen des Kaders am kommenden Wochenende auf dem Rotsee.
Ladina Schuler startete mit drei verschiedenen Bootsklassen bei der U15, 2er, 4er Mixed und 4er. Im 4er rudert sie in einer Renngemeinschaft mit dem Rowing Club Bern. Mit diesem Boot konnten sie an beiden Tagen den Sieg holen und dürfen sich auf die SM freuen. Der Mixed 4er hat Potenzial an der SM, um eine Medaille zu kämpfen.
Jetzt heisst es, die Energie zu nutzen und sich auf die nächsten Rennen mental einzustimmen und aktiv zu erholen.
Jacqueline Larcher
TC Säuliamt: Damenmannschaft meistert erste Hürde im Aufstiegstableau
Die 1.-Liga-Damenmannschaft des Tennisclubs Säuliamt bestritt am vergangenen Samstag die erste Runde der Aufstiegsspiele. Von den 32 Teams im Aufstiegstableau wurde ihnen Neerach als gegnerische Mannschaft zugelost. Die Mannschaftsaufstellung deutete auf eine spannende und ausgeglichene Partie. Auf allen 4 Einzelpositionen standen sich Spielerinnen mit der gleichen Klassierung gegenüber. Genauso ausgeglichen zeigte sich dann auch der Spielstand nach den Einzeln. Es stand 2:2 und der Ausgang der Doppel entschied über Ausscheiden oder Qualifikation in die nächste Runde. Das erste Doppel mit Lara Hauser und Karin Stadler verbuchte mit einem souveränen 6:1/6:1-Sieg einen weiteren Punkt für die Heimmannschaft. Claudia Bachmann und Sonja Lindner zeigten im zweiten Doppel volle Konzentration bis zum letzten Ball und gewannen mit 6:2/5:7/10:8 im Champions-Tiebreak. Das führte zum 4:2-Endresultat und zur Qualifikation in die nächste Runde. Nach einer sehr kurzen Erholungspause und einem Vorbereitungstraining werden die Damen vom TC Säuliamt am kommenden Wochenende, am 13. Juni ab 14 Uhr, bereits wieder auf der Tennisanlage in Affoltern im Einsatz stehen und ihr Bestes gegen das aus Vacallo anreisende Team geben. TC Säuliamt
menden
Scholz übernimmt beim FCWB
Nachdem Hesam Mirzai aus beruflichen
Gründen das Fanionteam des FC Wettswil-Bonstetten nach der Rückrunde schon wieder verlässt, übernimmt Etienne Scholz das Team auf die neue Spielzeit hin.
Fussball im Mittelpunkt
Scholz war selbst als Spieler an verschiedenen Stationen tätig. Von der U15 Winterthurs gings über die U21 des FC Basel und die 1. Mannschaft der Grasshoppers bis zum grossen FC Bayern München, wo er in der U23 spielte. Danach folgten Engagements bei GC, Wil und St.Gallen, wobei eine schwere Verletzung die eigene Karriere früh beendete. Unterdessen führt der 32-Jährige eine eigene Fussballschule und wirkt bei Footrebel mit. Parallel dazu hat er seine Trainerkarriere im Juniorenbereich bei Oberwinterthur gestartet und war zuletzt fast fünf Jahre für die erste Mannschaft des FC Uster tätig und führte diese aus der 2. Liga in die 2. Liga Interregional.
Erfolgreiche WB-Rückrunde Trotz der unerwarteten Trainerwechsel spielte der FCWB eine tolle Rückrunde, verpasste im engen Finish gegen Tuggen und Taverne nur knapp die Aufstiegsspiele und wird auch im kommenden Fussballjahr wieder eine Spitzenplatzierung anstreben. Sportchef Stephan Zol-
Etienne Scholz übernimmt das FCWBTeam auf die neue Spielzeit hin. (Bild zvg)
linger ist entsprechend froh über die Besetzung dieser wichtigen Personalie, und Scholz seinerseits kann beim FCWB einen nächsten Schritt in seiner Trainerkarriere umsetzen. Man darf auf die neue Saison gespannt sein, welche im August starten wird.
Oliver Hedinger
Die 1.-Liga-Damenmannschaft des Tennisclubs Säuliamt ist bereits
kom-
Wochenende wieder im Einsatz (von links): Lara Hauser, Sonja Lindner, Claudia Bachmann und Karin Stadler. (Bild zvg)
Ladina Schuler (Zweite von vorne) ruderte im 4er in einer Renngemeinschaft mit dem Rowing Club Bern.
Jannic Schuler im Skiff U17.
Dario Schuler im Männer-Skiff Leichtgewicht. (Bilder zvg)
REXERS WELT
Der kalte Heizkörper
Seit fünf oder sechs Jahren werden bei uns im Keller zwei Heizkörper nicht richtig warm. Einer steht in meinem Büro. Das klingt nicht nach Drama, eher nach: Socken anziehen und schweigen. Aber Kälte ist tückisch. Erst sitzt sie an den Füssen, dann im Rücken, irgendwann in der Laune. Der Sanitär kennt uns, ein alter Bekannter der Familie. Wenn er kam, dann meist wegen etwas Grösserem: Garantiefall, Regress, sauber abrechenbar. Meine Heizkörper erwähnte ich jeweils am Rand. Dann klopfte er mit der Zange dagegen, als müsse man ein scheues Tier beruhigen. Einmal nahm er sogar das Ventil weg und sagte: «Jetzt wird es warm.» Es wurde nie warm. Später erklärte mir mein Schwiegervater, Architekt, was ich längst hätte merken können: Mit Neubauten verdient man besser als mit störrischen Ventilen. Reparaturen haben keinen Glanz. Sie brauchen Zeit, Geduld, manchmal Demut. Ein Neubau glänzt schon auf der Rechnung. Ich gehe durch Rifferswil, vorbei an Baugruben, Gerüsten, Tafeln mit Firmennamen. Das Dorf wächst, als wolle es der Zukunft davonlaufen. Überall wird geplant, bewilligt, betoniert. Nur die kleinen Dinge bleiben liegen. Ein Heizkörper. Ein Gespräch. Ein Mensch, der wartet. Vor dem Haus von Gusti Grüninger bleibe ich stehen. Am 10. April 2026 wäre er 91 geworden. Eine OL-Legende. Wie schnell solche Menschen verschwinden, während das Neue so tut, als sei es immer schon da gewesen. Vielleicht schreiben wir genau deshalb Geschichten: nicht weil wir alles verstehen, sondern weil sonst gar nichts bleibt. Vielleicht reicht die Erinnerung an den Nachbarn, der kam, wenn man ihn rief, das Rohr flickte und danach noch Kaffee trank. Wärme ist nicht nur eine Frage der Heizung. Manchmal ist sie die ganze Zivilisation.
«Ich möchte eine optimistische Stimme sein»
Ava Reindl engagierte sich in der Pfadi und steht jetzt beruflich vor einem Neuanfang
Mit AvA Reindl spRAch
MARiAnne voss
Noch wohnt Ava Reindl zu Hause in Wettswil in ihrem Elternhaus, wo sie mit zwei Geschwistern aufgewachsen ist. Im Wohnzimmer berichtet sie bei einem Kaffee zuerst begeistert von ihren Hobbys, dem Volleyball und der Pfadi. «Ein grosser Teil meiner Familie spielte Volleyball, ich war seit eh und je Mitglied im Club Volley S9.» In der Pfadi ist die junge Frau seit vier Jahren als Leiterin engagiert. «Meine beste Freundin motivierte mich dazu, und es macht mir sehr viel Spass, am Samstagnachmittag mit den Kindern in der Natur unterwegs zu sein.» In der Pfadi stünden der Teamgeist und das soziale Miteinander an erster Stelle. «Es gibt klare Regeln, und wir tragen der Umwelt und einander Sorge.» Während des Nachmittags bringe sie den Kindern jeweils auch etwas bei, wie zum Beispiel Knoten, Spurenlesen oder sportliche Techniken. «Natürlich geht es auch einfach um Spiel und Spass.» Inzwischen ist Ava Reindl auch Ausbildnerin für jüngere Leiterinnen. «Die Pfadi ist durch das Ausüben einer Leitungsposition eine gute Lebensschule.» Besondere Abenteuer seien jeweils die Weekends und Lager. «Da sind wir Leitenden manchmal ziemlich herausgefordert. Doch, wenn ich sehe, wie sich die Kinder freuen, dann macht mich das einfach glücklich.»
Viele Möglichkeiten im Hotelfach
men am Tisch und pflegen eine gute Gesprächskultur.»
Der Autor Florian Rexer wohnt mit seiner Familie in Rifferswil. Seine Kolumne handelt von dem, was man sieht, wenn man nicht zu schnell vorbeigeht, wenn man hinschaut und davon erzählen kann
Die aktuelle Weltlage erlebt Ava Reindl als frustrierend. «Ich fühle mich hilflos und weiss, dass ich die Welt nicht retten kann.» Umso mehr sind für sie positive Botschaften wichtig. «Ich möchte eine optimistische Stimme sein, indem ich vielleicht einem Kind ein Lächeln aufs Gesicht zaubern oder die Stimmung in einer Gruppe aufhellen kann.» Beim lebhaften Erzählen ist ihr der Optimismus ins Gesicht geschrieben. «Ja, ich unterhalte mich gerne, ich bin gerne kommunikativ, offen und fröhlich.»
Das ehrliche Austauschen habe sie sicher auch in der eigenen Familie gelernt. «Wir sitzen zum Essen zusam-
Ava Reindl steht vor einschneidenden persönlichen Veränderungen. Ihre beiden geliebten Hobbys wird sie aufgeben. Sie holt etwas aus und erklärt: «Nach der Sek habe ich die Informatikmittelschule absolviert. Das Fach faszinierte mich. Das logische Denken liegt mir und macht mir Spass.» Das Umfeld erlebte sie während der Ausbildung jedoch eher als introvertiert. «Ich war oft die einzige Frau und musste ständig selbst Initiative ergreifen, um mich in eine Gruppe zu integrieren.» Sie zog die Ausbildung aber durch und schloss sie als Applikationsentwicklerin mit BMS ab.
Danach entschied sie sich für ein Zwischenjahr und eine Standortbestimmung. Nebst verschiedenen Aktivitäten sowie regelmässigem Kochen und Backen befasste sie sich in einer Berufsberatung mit ihren Zukunftsplänen. «Ich überlegte, ob ich eine Bäcker-Konditor-Lehre machen oder Lehrerin werden soll.»
Auch ein Betriebswirtschaftsstudium an der ZHAW stand zur Auswahl. «Und die Hotelfachschule. Und dafür habe mich entschieden.» Warum? «Im Hotel- und
Gastrobereich bieten sich mir sehr viele verschiedene Möglichkeiten, mich zu entwickeln, das ist spannend.» Sie habe an der Hotelfachschule Luzern an einem Infotag teilgenommen. «Ich erlebte die Atmosphäre dort sehr angenehm, sympathisch und persönlich.» Nach dem Anlass sei für sie die Entscheidung gefallen: «Genau das ist es!»
Abschied und Neuanfang
Dieser Schritt bedeutet für sie aber auch, dass sie nicht mehr regelmässig zu Hause wohnt und auch an Wochenenden arbeitet. «Ich freue mich riesig auf das Neue, aber ich muss auch loslassen. Der Neuanfang bedeutet zugleich den Abschied von meinen Hobbys. Das tut auch ein bisschen weh. Doch die Kontakte zu meinem Freundeskreis möchte ich natürlich weiterhin pflegen.»
Zurzeit ist Ava Reindl in einem Praktikum in einem Hotel in Gais, wo sie erste Erfahrungen sammelt. «Ich bin das ‹Mädchen für alles› und packe überall an, wo es nötig ist – in der Küche, im Restaurant, am Empfang oder beim Zimmerreinigen.» Im August startet sie
dann in Luzern. «Die ersten zehn Wochen arbeite ich in der Küche, danach zehn Wochen im Service.» Die Ausbildung dauere vier Jahre und beinhalte verschiedene praktische Einsätze in Hotelbetrieben.
Ein Hobby kann Ava Reidl aber mitnehmen. Das ist das Lesen. «Ich lese extrem gerne und bin stolz auf mein volles Bücherregal.» Sie führt die Besucherin in ihr Zimmer und erklärt: «Die eingereihten Bücher habe ich alle gelesen, die aufeinandergestapelten noch nicht. Auf diese kann ich mich noch freuen.»
In der Serie «Menschen im Säuliamt» berichtet Marianne Voss in loser Folge aus dem Leben von Menschen – ob jung oder alt, ob berühmt oder unbekannt –, die im Säuliamt wohnen oder hier ihren Arbeitsplatz haben. (red)
Ava Reindl vor ihrem Bücherregal: «Ich bin stolz auf meine zahlreichen Bücher.» (Bild Marianne Voss)