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Donnerstag, 21. Januar 2021

113. Jahrgang Nr. 3

AMTLICHER ANZEIGER FÜR DAS SCHWARZBUBENLAND UND DAS LAUFENTAL P.P. A 4242 Laufen Post CH AG

Der neue Standort ist festgelegt Noch kann der Notfall im Spital Laufen aufgesucht werden. Ebenso werden im Gebäude Medizinaltechnik, Sprechstunden, Therapien und Beratungen angeboten. In einem Jahr wird das gesamte Angebot zentral im Birs Center stationiert sein.

0 ºC 7 ºC

Samstag, 23.01.2021 Wechselnd bewölkt und gelegentlich nass. 3 ºC 6 ºC Sonntag, 24.01.2021 Weiterhin bewölkt und teils nass. 3 ºC 7 ºC

Gaby Walther Seit dem 1. Januar ist das Spital Laufen offiziell ein «Ambulantes Zentrum». Stationär befinden sich im Moment nur noch zwei Patienten in der Klinik für Schmerztherapie. Im Lauf des ersten Halbjahres wird diese Klinik ins Spital Bruderholz wechseln. «Die Ablösung in ein ambulantes Zentrum findet schon seit einem Jahr statt. Auch bieten die Kliniken des Kantonsspitals Baselland (KSBL) in Laufen schon länger ein breites Spektrum an Sprechstunden an. Sukzessiv wird das Spezialangebot weiter ausgebaut», erzählt Anita Kuoni, Mediensprecherin des KSBL. Zurzeit arbeiten beim Standort in Laufen auf dem Notfall, im Ambulatorium mit Diagnostik und Therapien, am Empfang, in der Reinigung, Gastronomie und Technischem Dienst 55 Personen, was ca. 45 Vollzeitstellen entspricht. In einem Jahr wird das Angebot ins Birs Center Laufen verlegt. Zusammen mit Medbase eröffnet das KSBL an zentraler Lage das «Regionale Gesundheitszentrum Laufen». «Dank Wegzug der EGK-Gesundheitskasse Mitte 2021 werden im 1. und 2. Obergeschoss Flächen frei, die sich für das Gesundheitszentrum optimal eignen», so Kuoni. Der Standort liegt nahe beim Bahnhof, verfügt über genügend Parkplätze und gewährleistet die direkte Zufahrt für die Rettungsdienste.

Freitag, 22.01.2021 Unbeständig und zeitweise nass. Mit auffrischendem Südwest- bis Westwind wird es bis 7 Grad warm.

Laufen

7 Online einkaufen und gleichzeitig regional. Das geht nun mit einer brandneuen Plattform. Man darf gespannt sein, wie schnell sich das Projekt entwickelt.

Gesundheitsregion im Wandel: Jörg Leuppi, Chefarzt der Medizinischen Uniklinik KSBL vor dem Spital Laufen, welches seit anfangs Jahr als «Ambulantes Zentrum» gilt und ab 2022 im Birs Center in ein Gesundheitszentrum übergeht. FOTO: GABY WALTHER «Mit dem Gesundheitszentrum liegen wir voll im Trend», sagt Jörg Leuppi, Chief Medical Officer CMO und Chefarzt der Medizinischen Uniklinik KSBL. «Es findet eine rasante Entwicklung von stationären zu ambulanten Behandlungen statt.» Gerade mit Blick auf den Mangel an Hausärzten — das Durchschnittsalter liegt im Baselbiet bei 55 Jahren — biete ein Gesundheitszentrum ein gutes Grundversorgungsangebot. «Hausärzte sind nicht mehr wie früher rund um die Uhr erreichbar und arbeiten oft in Teilzeit. Zu beobachten ist deshalb eine Zunahme von Gruppenpraxen. Das Modell Gesundheitszentrum ist eine Chance. Dank den verschiedenen Spezialisten vor Ort ist interdisziplinäres Arbeiten vermehrt möglich, was den Patienten zugutekommt», ist Leuppi überzeugt.

Die Zuweisung zum Spezialisten findet üblicherweise über den Hausarzt statt. Aber auch eine Direktanmeldung ist möglich. «Oft kann einiges vor Ort abgeklärt und behandelt werden», erklärt Leuppi. Zum Beispiel werden die Sprechstunden der Urologie, Chirurgie oder Orthopädie bereits jetzt intensiv genutzt. Ein Abbau des Angebots werde bestimmt nicht stattfinden. Ist eine stationäre Behandlung notwendig, werde der Bevölkerung bei Bedarf mit den beiden Spitälern in Liestal und Bruderholz eine optimale Versorgung geboten. «Die Menschen wollen die maximal beste Behandlung, der Ort spielt eine untergeordnete Rolle.» Gerade auch mit Gedanken an COVID-Patienten erklärt Leuppi, dass in der Geschichte des Spitals Laufen nie eine Intensivstation vorhanden war. Beatmungs-

pflichtige Fälle wurden immer in ein anderes Spital verlegt.

Notfallversorgung

Rund um die Uhr ist weiterhin der Notfall geöffnet. Neben Assistenzärzten und Pflegefachkräften ist tagsüber immer ein Kaderarzt im Notfall in Laufen im Einsatz. Dank der Medizindiagnositk können wichtige Untersuchungen direkt vorgenommen werden. «Bei lebensbedrohlichen Fällen soll jedoch immer die 144 angerufen werden. Dort wird entschieden, welches der richtige Ort für die Behandlung ist. Bei Kindern ist grundsätzlich das Kinderspital beider Basel für den Notfall zuständig. Kleinere Verletzungen können aber durchaus auch in Laufen begutachtet und behandelt werden», führt Leuppi weiter aus.

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LAUFENTAL

Donnerstag, 21. Januar 2021 Nr. 3

L AUFEN

L AUFEN

Jugendarbeit weiterhin im Einsatz

Demontage im Schneegestöber

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Der Einsatz der Feuerwehr ist vielseitig. So entfernte am letzten Freitag die Stützpunktfeuerwehr Laufental die Weihnachtsbeleuchtung vom Kirchturm in Laufen. Gaby Walther

Begleiten die Jugendlichen: (v.l.) Beat Häner, Dario Plattner und Sarah Stöckli.

FOTO: ZVG

Während Restaurants und Läden vom Shutdown betroffen sind, ist das Jugendzentrum Laufen weiterhin offen. Der Kanton Baselland stuft unsere Jugendangebote als pädagogisch relevant ein, was uns erlaubt, weiterhin für die Jugendlichen vor Ort im Einsatz zu sein — selbstverständlich unter Einhaltung der BAG-Massnahmen und in Absprache mit den auftraggebenden Gemeinden. Das Bedürfnis von Jugendlichen, sich ausserhalb von Schule und Familie mit Gleichaltrigen zu treffen, ist zurzeit kaum möglich. Der Aufbau von Beziehungen zu Gleichaltrigen ist ein zentraler Entwicklungsschritt im Jugendalter. Dieses Grundbedürfnis kann seit Monaten nicht befriedigt werden, obwohl es eine gesunde Entwicklung fördern und die Sozialisation unterstützen würde. Die Möglichkeit, andere Menschen kennenzulernen, sich vom Elternhaus abzulösen, Konflikte auszutragen, soziale Kompetenzen zu üben, sich auszutoben, Dampf abzulassen und dadurch einen Ausgleich zum Alltag zu haben — all dies ist kaum mehr möglich. Darum ist es umso wichtiger, dass die Angebote der Offenen Jugendarbeit Region Laufen weiterhin geöffnet bleiben.

zur neunten Klasse im Jugendzentrum aufhalten. Für alle gilt die Maskenpflicht. Getränke und kleine Snacks dürfen nur sitzend am Esstisch konsumiert werden. Regelmässig werden die Räumlichkeiten gelüftet und desinfiziert. Während den Öffnungszeiten betreuen und begleiten die Jugendarbeitenden Dario Plattner und Sarah Stöckli die Jugendlichen auch während dieser herausfordernden Zeit.

Jugendarbeit ist relevant

Die Offene Jugendarbeit Region Laufen ist ein Angebot der Abteilung Kind.Jugend.Familie KJF der Stiftung Jugendsozialwerk. Das Werk engagiert sich in der Präventionsarbeit sowie in der sozialen und beruflichen Integration. Zum Auftrag gehören Kinder- und Jugendförderung, Betreutes Wohnen und Programme zur Arbeitsintegration (www.jsw.swiss).

Aktuell hat das Jugendzentrum an der Delsbergerstrasse jeweils mittwochs und freitags von 15.00 – 19.00 Uhr geöffnet. Es dürfen sich maximal 15 Personen bis

Beratung ist auch online möglich

Im vergangenen Jahr leisteten die Baselbieter Feuerwehren 3349 Einsätze. Die Einsatzkräfte retteten 102 Menschen aus bedrohlichen Situationen und 28 Tiere konnten in Sicherheit gebracht werden. Diverse Dachstockbrände, Brände in Firmen und auch einige ABC-Ereignisse, Tiefgaragenbrände sowie der Grossbrand in Laufen und Elementarereignisse gehörten zum wesentlichen Einsatzgeschehen des vergangenen Jahres. Manchmal erledigt die Feuerwehr aber auch ganz andere Aufgaben. So standen am letzten Freitag Lara Laboulette und Matthias Studer von der Stützpunktfeuerwehr Laufental für die reformierte Kirche in Laufen im Einsatz. Vom 27 Meter hohen Kirchturm entfernten die beiden jungen Leute die Weihnachtsbeleuchtung. Rund einen halben Tag brauchten sie, um den Kirchturm von seiner festlichen Bekleidung zu befreien. «Die grösste Herausforderung dabei ist es, das Hubrettungsfahrzeug optimal platzieren und fixieren zu können», erklärte Studer. Bereits zum achten Mal hilft er mit, die Beleuchtung auf- und abzuhängen. «Es ist wohl der einzige Turm in der Region, der eine so aufwendige Beleuchtung hat», meint Studer. Befestigt mit Absturzsicherungsgurt und Karabiner fuhren die beiden Feuerwehrleute im Korb in die Höhe und lösten die Lichterketten vom Dach. Höhenangst haben sie keine. Matthias Studer aus Zwingen und Lara Laboulette aus Röschenz engagieren sich gerne für die Feuerwehr. Das

In 27 Meter Höhe: Die Weihnachtsbeleuchtung am Turm der reformierten Kirche in Laufen wird mit Hilfe des Hubretters demontiert. FOTOS: GABY WALTHER

Weiterhin können Jugendliche unsere Beratungs- und Coaching-Angebote nutzen, wenn sie zum Beispiel Unterstützung bei der Lehrstellensuche oder in anderen Lebenssituationen benötigen. Solche Treffen können bei Bedarf auch online stattfinden. Beat Häner, unser Mobiler Jugendarbeiter, ist ebenfalls noch immer in den angeschlossenen Gemeinden auf öffentlichen Plätzen unterwegs und kann so auf die Bedürfnisse und Anliegen der Jugendlichen eingehen. Wir sind weiterhin im Einsatz für die Jugendlichen aus der Region! Beat, Dario und Sarah Weitere Informationen: Tel: 061 551 17 77, Instagram: jugendarbeit_region_laufen, Web: www.deinticker.ch/ laufen /www.deinticker.ch/laufen www.kjf.swiss

Im Einsatz: Lara Laboulette und Matthias Studer von der Stützpunktfeuerwehr Laufental.

letzte Jahr war wegen der Corona-Krise etwas anders, denn die meisten Übungen mussten abgesagt werden. Werner Stampfli, Feuerwehr-Inspektor Basellandschaft, erklärte dazu: «In der Ausund Weiterbildung sind Defizite entstanden, die nun rasch möglichst aufgeholt werden müssen. Die Einsatzbereitschaft bleibt aber auch in Zeiten von Corona jederzeit sichergestellt.» Im Kanton Basel-Landschaft leisten aktuell 1962 Männer und 244 Frauen Feuerwehrdienst. Rund 25 sind vollamtlich eingestellt, die überwiegende Mehrheit sind Milizfeuerwehrleute. Die allermeisten leisten Dienst in Ortsfeuerwehren, die entweder für eine Gemeinde oder im Falle von Verbundsfeuerwehren für mehrere Gemeinden zuständig sind. Die Stützpunktfeuerwehren leisten den Ergänzungseinsatz im Auftrag der Basellandschaftlichen Gebäudeversicherung mit Sondermitteln, wie zum Beispiel Hubrettungs- oder Grossfahrzeugen.

GRELLINGEN

Souverän lehnt Steuererhöhung von 62 auf 65 Prozent ab Die Grellinger Gemeindeversammlung wollte nichts wissen von einer Steuererhöhung. Dafür darf der Gemeinderat seine Entschädigung erhöhen.

dem Finanz- und Lastenausgleich verringert sich im Vergleich zu früher um die Hälfte. Da das Gesetz ausgeglichene Haushalte verlangt, blieb dem Gemeinderat keine andere Wahl als zum Mittel der Steuererhöhung zu greifen.

Bea Asper

Defizit von einer halben Million

Die im Budget 2021 beantragte Steuererhöhung von 62 auf 65 Prozent lockte am Dienstagabend 65 Stimmberechtigte in die Mehrzweckhalle Grellingen. Gemeindepräsident Alex Hein begründete die Steuererhöhung mit der Problematik, dass der Gemeinde in den nächsten Jahren Defizite von jeweils über einer halben Million Franken drohen. Die Einnahmen reichen nicht aus um die Kosten zu decken. Schuld daran sind nach wie vor Kostensteigerungen bei der Sozialen Sicherheit und sinkende Unterstützung seitens Kanton. Denn der Beitrag aus

Der prognostizierte Aufwandüberschuss für das Jahr 2021 beträgt 736 831 Franken. Nur dank einem Landverkauf im Gebiet Langimatt kann eine ausgeglichene Erfolgsrechnung in Aussicht gestellt werden. «Doch spätestens im nächsten Jahr stehen wir erneut vor einem Defizit von einer halben Million Franken», gab Hein zu bedenken. Es gebe aber Hoffnung, dass die Steuern in zwei Jahren wieder reduziert werden könnten. Aufgrund der angekurbelten Bautätigkeit zeichne sich ein Bevölkerungswachstum ab. So stellte Alfred Schmid, Präsident Finanzplanungskommission, im Finanzplan 2021

bis 2025 eine Trendwende ab 2024 in Aussicht. Dann könnten positive Jahresabschlüsse erwartet werden. In der Beratung summierten sich die Voten gegen eine Steuererhöhung. In der Corona-Krise wäre es das falsche Signal und es wäre ein Rückschritt auf dem Weg der Imageaufwertung, hiess es aus dem Plenum. Nach aussen sichtbar befinde sich Grellingen in einem positiven Wandel und habe nun auch viel Geld in die Verbesserung der Infrastruktur investiert, gerade auch im Schulbereich. «Diese Standortvorteile sollte man sich nicht zunichte machen mit einem Steuersatz, der auf mögliche Neuzuzüger abschreckend wirkt», lautete die Argumentation verschiedener Redner. Der Antrag, den Steuersatz bei 62 Prozent zu belassen, kam von Ex-Gemeindepräsident Hans-Peter Hänni. Er setzte sich mit 32 zu 22 Stimmen durch. Hänni hatte schon vor einem Jahr die Pläne der Exekutive

durchkreuzt, als er der Versammlung schmackhaft machte den damaligen Steuersatz von 67 auf 62 Prozent zu senken anstatt lediglich auf 65 Prozent. Der damalige Entscheid sei einfach realitätsfremd gewesen, gab der Gemeinderat zu bedenken und appellierte an die Vernunft, den Steuerfuss nun auf 65 Prozent festzusetzen. Dem hielt ein Votant entgegen: Die daraus resultierenden 150 000 Franken seien bloss ein Tropfen auf den heissen Stein, vor allem wenn man diesen Betrag in Relation setze, was die Gemeinde ausgeben müsse für die soziale Sicherheit. «Der Gemeinderat ist aufgefordert, die Ausgaben zu reduzieren. Insbesondere da der Rat für sich selber mehr Geld in Anspruch nehmen will.» In der Tat wartete als nächstes Traktandum die Anpassung des Personal- und Besoldungsreglements. Dieses sieht vor, die Entschädigung für den Gemeindepräsidenten von 15 000 auf 17 000 Franken zu

erhöhen, für den Vize von 9000 auf 11 000 Franken und für die Ratsmitglieder von 8000 auf 10 000 Franken. Auch schlug der Rat vor, die Kommissionsarbeit besser zu entschädigen und die Löhne für das Personal moderat zu erhöhen. Hein begründete dies damit, dass die bisherigen Ansätze nicht mehr zeitgemäss seien. Bei Stellenbesetzungen und Wahlen habe Grellingen Mühe, Kandidaten zu finden. Natürlich soll das Geld nicht Ansporn sein für ein Ehrenamt, aber es soll eine Wertschätzung darstellen, entgegnete Hein den Kritikern. Die Anpassung wurde letztlich mit 38 zu 11 Stimmen gutgeheissen. Auch die anderen Geschäfte genehmigte der Souverän. Dazu zählen ein Kredit von 170 000 Franken für die Digitalisierung des Schulunterrichts, 550 000 Franken für die zweite Etappe Entwässerung Schmelzenried sowie der Bau- und Strassenlinienplan «Neuenackerweg».


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Donnerstag, 21. Januar 2021 Nr. 3

EVANGELISCH-REFORMIERTE KIRCHGEMEINDE SOLOTHURNISCHES LEIMENTAL Ă–KUMENISCHE KIRCHE FLĂœH www.kgleimental.ch Sonntag, 24. Januar, 10 Uhr Gottesdienst zu Johannes 8,12 (Ich bin das Licht der Welt), Pfarrer Stefan Berg (Bitte unter info@oekumenische-kirche.ch anmelden.) Freitag, 29. Januar ABGESAGT – Ă–kum. TaizĂŠ-Feier in der Basilika Mariastein

Die Erinnerung ist das Licht, das leuchtet, wärmt und trÜstet.

Erinnerungen, die unser Herz berĂźhren, gehen niemals verloren.

TODESANZEIGE UND DANKSAGUNG Nur wenige Wochen nach dem Tode seines Bruders mussten wir Abschied nehmen von unserem lieben

Kurt Meyer

Infos zu Podcasts unter www.kgleimental.ch

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Laufental Wegen der anhaltenden Corona-Pandemie und den wechselnden BAG-Massnahmen ist die DurchfĂźhrung aller Gottesdienste und Anlässe unsicher. Wir bitten Sie daher vorher das Wochenblatt oder die Homepage der reformierten Kirchgemeinde Laufental www.ref-laufental.ch zu konsultieren. Laufen Sonntag, 24. Januar, 10.00 Uhr, katholische Kirche Laufen, Gottesdienst zum Tag der Einheit der Christen. Alle Konfessionen sind herzlich eingeladen. In der reformierten Kirche ďŹ ndet kein Gottesdienst statt.

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Thierstein Gottesdienste (die maximale Teilnehmerzahl neu: 50 Personen. Es gilt die Maskenpicht!): Sonntag, 24. Januar, 10.15 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Gottesdienst, Pfr. St. Barth, Org. Cat. Vicens Mittwoch, 27. Januar, 16.00 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Fiire mit de Chliine, Thema: Kleiner Dodo, was spielst Du? Dodo aus dem tropischen Regenwald lernt ein Instrument. Wir sitzen weit auseinander in der Kirche, Geschichte via Beamer, Malen am Platz mit Kartonunterlage. Bitte eigenes Etui mit Farb- und Filzstiften mitnehmen. Take Away statt Zvieri. Sonntag, 31. Januar, kein Gottesdienst, Die Gottesdienste in den Altersheimen (AZB, ZEPA und Stäglen) kĂśnnen aufgrund der gegenwärtigen Covid-19-Situation nicht stattďŹ nden. Wir stellen hierfĂźr den Altersheimen (auf Anfrage) digitale Gottesdienstformate zu.

5. 10. 1945 – 30. 12. 2020 Wir danken: Herrn Pfarrer Sabo fßr den wßrdigen Gottesdienst. Fßr die vielen Trauerkarten, hl. Messen und sonstigen Spenden. Frau Dr. Claudia Rosamilia fßr die gute Betreuung in all den Jahren. Dem Team vom Rosengarten fßr die kurze, liebevolle Pege. All jenen, die ein gutes Wort fßr ihn ßbrig hatten. Breitenbach, 21. Januar 2021

Die Trauerfamilie

Das einzig Wichtige im Leben sind die Spuren der Liebe, die wir hinterlassen, wenn wir gehen.

Und meine Seele spannte weit ihre Flßgel aus, og durch die stillen Lande als Üge sie nach Haus.

HERZLICHEN DANK fĂźr die vielen Zeichen der Verbundenheit und des MitgefĂźhls, die vielen trĂśstenden Worte sowie die zahlreichen Spenden fĂźr den Verein ALS Schweiz und fĂźr Grabschmuck, die wir beim Abschied von

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Sylvia Schumacher-Meier erfahren durften.

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Jeweils donnerstags von 18.00 bis 19.30 Uhr im Gde.-Saal der ref. Kirche Thierstein, Breitenbach: Do., 21. Jan.: Gr. 1. Do., 28. Jan.: Gr. 2.

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Die Trauerfamilie

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4413 BĂźren, 18. Januar 2021

Wenn ihr an mich denkt, seid nicht traurig. Erzählt lieber von mir und traut euch ruhig zu lachen. Lasst mir einen Platz zwischen euch, so wie ich ihn im Leben hatte.

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KonďŹ rmandenunterricht:

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Besonders danken mÜchten wir Herrn Dr. R. Haberthßr, Frau Sabine Spies und der Spitex Thierstein und natßrlich unserer Hilfe vor Ort, Frau Irene Tennigkeit, fßr die liebevolle Betreuung und Unterstßtzung in dieser schwierigen Zeit. Danke auch Herrn Pfarrer M. Fellmann fßr die sehr persÜnliche Abdankungsfeier. Unser Dank geht auch an Freunde und Bekannte, die Sylvia besucht oder per Mail und Briefpost unterstßtzt haben. Sie hat das sehr geschätzt.

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In stiller Trauer nehmen wir Abschied von meinem lieben Mann, meinem liebenswerten Papi, Ätti, Bruder, Onkel und GÜtti

Kirchgemeinderat:

Das SchÜnste, was ein Mensch hinterlassen kann, ist ein Lächeln im Gesicht derjenigen, die an ihn denken.

Hanspeter (Bobby) Wyss-Kunz 18. 7. 1954 – 14. 1. 2021

Elisabeth (Bethli) Jeger-Hänggi 12. 10. 1933 – 5. 12. 2020 Ihr habt mit Bethli gelacht und euch gefreut, als es noch lebte. Ihr habt mit uns geweint und uns getrÜstet, als es von uns gegangen ist. Ihr habt uns auf vielfältige Weise eure Anteilnahme bekundet und damit gezeigt, dass ihr Bethli gemocht habt. Dafßr danken wir euch von ganzem Herzen. Fehren, im Januar 2021

Alles ... unter einem Dach

Am Morgen des 14. Januar 2021 wurde Hanspeter von seinen Beschwerden der letzten Jahre erlĂśst. Er ist im Kantonsspital Liestal friedlich eingeschlafen. Wir sind dankbar fĂźr alles, was er uns in seinem Leben gegeben hat und werden ihn als grosszĂźgigen, hilfsbereiten und herzensguten Menschen in Erinnerung behalten.

Lotti Wyss-Kunz Philipp Wyss und LĂŠonie Tschachtli Jacqueline Castioni Caroline MadĂśrin Marlis und Guido Henz-Wyss Erika Alter-Wyss Anverwandte und Freunde

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Hilft in materiellen Notlagen bei Covid-19-bedingten Einbussen: Tel. 061 781 12 50 (Pfarramt).

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Auf Wunsch des Verstorbenen ďŹ ndet die Abdankungsfeier zu einem späteren Zeitpunkt im engsten Familien- und Freundeskreis statt. Statt Blumen zu spenden, gedenke man der Stiftung Vergessene Hunde, Bankverbindung Credit Suisse (Schweiz) AG, IBAN Nr. CH57 0483 5168 2274 8100 0. Traueradresse: Lotti Wyss-Kunz, BrĂźhlweg 24, 4413 BĂźren Gilt als Leidzirkular.

Jesus spricht: ÂŤWahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer mein Wort hĂśrt und glaubt dem, der mich gesandt hat, der hat ewiges Leben.Âť Johannes-Evangelium 5, 24


Donnerstag, 21. Januar 2021 Nr. 3

AMTLICHE MITTEILUNGEN Aus der Stadtratssitzung vom 18. Januar 2021 Der Stadtrat hat an seiner letzten Sitzung u.a. folgende Geschäfte behandelt und Beschlüsse gefasst: • Der Monatsmarkt vom 2. Februar wird abgesagt. • Zum Schutz der Mitarbeitenden und auch der Kundschaft ist der Schalterdienst nur noch für folgende Dienstleistungen geöffnet:

– Todesfälle – Anmeldung Für alle anderen Anliegen wenden Sie sich bitte telefonisch oder per E-Mail an uns. Tel. 061 766 33 33, E-Mail info@laufen-bl.ch Parkkarten, Grüngut-Badges, Wohnsitzbescheinigungen, SBB-Tageskarten, etc. werden Ihnen nach Bestellung per Post mit Rechnung zugestellt.

Absage der Papiersammlung vom Samstag 23. Januar 2021 Aufgrund der Covid-19-Situation kann die Papiersammlung vom Samstag 23. Januar 2021 durch einen Verein nicht durchgeführt werden.

Entsorgungscenter entsorgen. Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis. Technische Dienste

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Zwei langjährige Mitglieder verabschieden sich Nach acht, beziehungsweise 16 Jahren verlassen Doris Iselin und Cornelia Düblin die Sozialhilfebehörde Laufen. Cornelia Düblin amtete während mehr als 13 Jahren als Präsidentin der Sozialhilfebehörde Laufen. Sie verlässt die Behörde in erster Linie aufgrund der Amtszeitbeschränkung von 16 Jahren. Sie sagt aber auch, dass es so oder so an der Zeit gewesen wäre, neuen Mitgliedern Platz zu machen. Doris Iselin hätte bezüglich Amtszeit noch weitermachen können, für sie sei jetzt aber auch die Zeit gekommen aufzuhören. Insgesamt war sie acht Jahre in der Sozialhilfebehörde, dies mit einem Unterbruch. Sie sei ausserdem bis vor zwei Jahren langjährige Schulratspräsidentin der Sekundarschule Laufental gewesen und aktuell noch in der Arxhofkommission (Massnahmenzentrum für junge Erwachsene) tätig. Sie wolle jetzt einfach etwas kürzertreten und wie Cornelia Düblin jüngeren Leuten Platz machen, erklärt Doris Iselin. Ihre Motivation, um sich in der Sozialhilfebehörde zu engagieren, sei es immer gewesen, sich für andere Leute einzusetzen und etwas zu bewirken, sagt Doris Iselin weiter. Die Arbeit sei aber je länger je mehr sehr zeitintensiv geworden. So gilt es auch immer genauer hinzuschauen, wo Sozialhilfekosten vermindert werden können. So zum Beispiel bei den Mietzinsen durch den gesunkenen Ref.Zinssatz. Gemäss den beiden abtretenden Mitgliedern der Sozialhilfebehörde Laufen seien die Bedingungen nicht mehr gleich wie früher. Der Rückhalt beim Kanton sei nicht mehr so gut wie auch schon. Mit dem Systemwechsel im Jahr 2013 seien die Bedingungen massiv erschwert worden. «Der Kanton spart überall», sagt Cornelia Düblin. Es laufe viel über die

Cornelia Düblin (l.) und Doris Iselin geben ihr Amt in der Sozialhilfebehörde Laufen ab. Gemeinden und es werde nicht mehr so viel bezahlt. So werden auch die zunehmenden Asylkosten nach Ablauf von fünf Jahren vom Bund automatisch auf die Gemeinden übertragen. Doris Iselin erklärt ergänzend, dass die Integration von Sozialhilfebezügern immer schwieriger werde. «Die Bedingungen im Arbeitsmarkt sind schwierig und mit Corona verschärft sich diese Situation noch zusätzlich», sagt sie. «Selbstständige gehen direkt zur Sozialhilfe, die aktuelle Krise wird einige Leute hart treffen und hohe

Kosten generieren». Laut Düblin zeigten sich die veränderten Bedingungen am klarsten bei der Anzahl der Fälle: «Zu Beginn meiner Zeit in der Sozialhilfebehörde hatten wir 64 Dossiers auf dem Tisch, heute sind es knapp 150. Und zudem sagt Düblin, dass an der Beratung keinesfalls gespart werden dürfe. «Die Leute müssen begleitet werden. Sie sind gesund und können arbeiten, es gibt aber Menschen, die das nicht können.» Das gelte auch für junge Menschen, die immer häufiger in die Sozialhilfe abrut-

FOTO: STL

schen. «Viele junge Leute haben Mut und Kraft, aus der Abhängigkeit herauszukommen, aber nicht alle», ergänzt Doris Iselin. Da spiele das Umfeld eine grosse Rolle aber auch die Vergangenheit, das Erlebte oder auch Suchtprobleme. Auch psychische Erkrankungen hätten allgemein zugenommen, die Coronakrise werde dies mit Sicherheit noch verstärken, sagen Düblin und Iselin unisono. Die Stadt Laufen bedankt sich bei Cornelia Düblin und Doris Iselin herzlich für ihren langjährigen Einsatz. (stl)

Geschwindigkeitskontrollen Zur Überprüfung der Einhaltung der Geschwindigkeit in den Tempo 30-Zonen und der Begegnungszone Altstadt wurden durch die Stadtpolizei im Monat Dezember 2020 folgende Geschwindigkeitsmessungen auf Gemeindestrassen durchgeführt.

Datum

Richtig lüften ist gesund und spart Energie Besonders jetzt, in der kalten Jahreszeit, ist es wichtig, dass die Wohnung gut gelüftet wird. Der positive Nebeneffekt ist, dass Viren aus den Räumen entfernt werden, was zur jetzigen Zeit sehr wichtig ist.

3.12.2020 4.12.2020 4.12.2020 5.12.2020 5.12.2020

Messort

Hauptstrasse Hauptstrasse Hinterfeldstrassse Brislachstrasse Viehmarktgasse

V max Kontrolle (km/h) von – bis

20 20 30 30 20

14.45 – 16.15 19.15 – 20.10 20.15 – 21.00 12.15 – 13.45 14.00 – 15.15

3 bis 4 Mal täglich, während 5 bis 6 Minuten sind die Fenster vollständig zu öffnen. Besonders wirksam ist die kurze Querlüftung (Durchzug). Mit diesen Massnahmen wird in kurzer Zeit viel Feuchtigkeit abgeführt, das Auskühlen der Wand- und Deckenoberflächen verhindert und eine Menge Heizenergie gespart. Auch bei Regen und Nebel ist die Aussenluft trockener als die Luft innerhalb der Wohnung.

www.laufen-bl.ch

Gemessene Fahrzeuge

233 37 12 158 101

Die Nordwand vor den Augen

CÉDRIC JEANBOURQUIN, STADTRAT

Keine generelle Maskenpflicht im Stedtli

Die nächste Papiersammlung durch einen Verein findet voraussichtlich am Samstag 17. April 2021 statt.

5

Anzahl / Übertretungen

5 resp. 2.15% 1 resp. 2.70% 3 resp. 25.00% 31 resp. 19.62% 7 resp. 6.93% Stadtpolizei Laufen

Mit der Absage des Monatsmarktes im Januar knüpfte der Jahresstart direkt an das vergangene Jahr an. Neues Jahr, neues Glück blieb bei einem Wunschdenken. Auch die legendären und traditionsreichen Skirennen in Wengen wurden anstatt abgefahren kurzfristig leider abgesagt. Vergebens wurden die Vorbereitungen der längsten Abfahrt des Skizirkus von den vielen freiwilligen Helferinnen und Helfer und dem Militär für unsere Skicracks in Angriff genommen. Hätten sie auch dieses Jahr bestimmt überzeugt und den Preis auf dem Siegespodest vor der Konkurrenz in Empfang genommen. Ruhm und Ehre wäre ihnen gegönnt gewesen. Übrig bleibt vielmehr nur die Erinnerung an den letztjährigen Erfolg. Nichtsdestotrotz gab es kürzlich eine Preisverleihung, wenn auch nicht auf der grossen Bühne, aber für grossartige Arbeit. Die Pfadi Laufen gewann durch ihr gesellschaftliches und unermüdliches Engagement den Laufner Preis für « Stille Helden» und wird auf dem «Walk of Fame» vor der Ludothek in Laufen verewigt. Zu diesem Preis gratuliere ich herzlich. Dieser Preis soll neben der Würdigung der erbrachten Arbeit auch ein Ansporn für die Aufrechterhaltung der unermüdlichen Vereinstätigkeit, auch in einer solch schwierigen Zeit, sein. Sie ist für die Gesellschaft nicht wegzudenken. Im Unterschied zu einer Abfahrt sieht die Zukunft eher nach einem langen Bergaufstieg aus. Sie ist für die Wirtschaft, insbesondere für die Gastronomie, nicht nur ein Weg mit Stolpersteinen, sondern ein Aufstieg ohne geeignete Ausrüstung. Für diesen Bergaufstieg wünsche ich den leidenschaftlichen Gastronomen wie auch den anderen betroffenen Branchen viel Ausdauer. Der Bergpreis auf dem Eiger ruft, wenn auch in dieser Zeit sehr leise und weit entfernt.

Information Wasserqualität Allgemeine Informationen: Alle Chemischen und mikrobiologischen Wasserproben im 2020 entsprachen in den geprüften Belangen den gesetzlichen Anforderungen. Das Trinkwasser ist hygienisch einwandfrei. Herkunft des Trinkwassers: Grundwasserpumpwerk Birshalden ca. 58%. Fremdbezug: Wasserverbund Birstal Zwingen (WVB) ca. 42%. Behandlung des Wasser: Grundwasser durch UV-Anlage. Chemische Parameter Grundwasser: Gesamthärte: 25.40 fH* (fH: französischer Härtegrade) (10 fH=0.1g Kalk pro Liter) Nitrat: 9.88 mg/Liter* (Toleranzwert 40 mg/Liter) *Durchschnittswerte Adresse für weitere Informationen: Bau und Planung Laufen, 061 766 33 40, bau@laufen-bl.ch Brunnenmeister: Markus Rieder AG, 061 766 33 40, markusriederag@bluewin.ch Allgemeine Informationen zu Trinkwasser: www.trinkwasser.ch


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Donnerstag, 21. Januar 2021 Nr. 3

Ärztlicher Notfalldienst Telefon 061 261 15 15 Unter dieser Nummer erreichen Sie in Notfällen den diensttuenden Arzt, Kinderarzt und Zahnarzt in Baselland sowie in den Solothurner Bezirken Thierstein und Dorneck Telefon 0848 112 112 Bitte versuchen Sie zuerst, Ihren Hausarzt zu erreichen.

Antoine de Saint-Exupéry

Gesuchsteller: Möschlin Urs, Guido und René Hauptstrasse 8, 4112 Bättwil Bauvorhaben: Baugesuch Nr. 2021-002 Fassadensanierung inkl. und neue Eingangstüre sowie Fenster im Bereich Laube Bauplatz: Hauptstrasse 8 Bauparzelle: GB Nr. 578 Planauflage: Gemeindeverwaltung Bättwil (Bitte telefonisch voranmelden) Einsprachefrist: 4. Februar 2021

Büren

Baupublikation

Bauherrschaft: Kammermann Daniel, Rothengrund 103, 4419 Lupsingen Bauobjekt: Neubau einer Jauchegrube Projektverfasser: Furler + Partner Architektur AG, Gitterlistrasse 6, 4410 Liestal Bauplatz: Rothengrund 2, 4419 Lupsingen Grundbuch Nr.: 706 Planauflage: Beim Baupräsident Einsprachefrist: bis 5. Februar 2021

Baupublikation

Bauherrschaft: Diezi Hans-Rudolf, Brühlweg 18, 4413 Büren Bauobjekt: Einbau einer Luft-WasserWärmepumpe Projektverfasser: Rutschmann AG Margarethenstrasse 11, 4450 Sissach Bauplatz: Brühlweg 18, 4413 Büren Grundbuch Nr.: 2384 Planauflage: Beim Baupräsidenten Einsprachefrist: bis 5. Februar 2021

Baupublikation

Bauherr: Landi Giovanni, Kilpenweg 26, 4413 Büren Bauprojekt: Anbau Teilüberdachung Gartensitzplatz, Erneuerung und Verbesserung bestehender Mauer Projektverfasser: Landi Giovanni Bauplatz: Kilpenweg 26, 4413 Büren Grundbuch Nr.: 2542 Planauflage: Beim Baupräsident Einsprachefrist: bis 5. Februar 2021

Himmelried

Baupublikation

Bauherrschaft: Clément Jean-Pierre, Hombergstrasse 6, 4204 Himmelried Projektverfasser/in: Clément Jean-Pierre, Hombergstrasse 6, 4204 Himmelried Bauvorhaben: Sanierung Stützmauer, Garten, Parkplatz Bauort: Hombergstrasse 6 Bauparzelle: GB-Nr. 1034 Planauflage: Gemeindeverwaltung Himmelried Beantragte Ausnahmen: keine Einsprachefrist: 4. Februar 2021

Baupublikation

Bauherr: Heuss Dominik und Sylvia, Kastelhöhe 162, 4204 Himmelried Projektverfasser: Heuss Dominik und Sylvia, Kastelhöhe 162, 4204 Himmelried Bauvorhaben: Überdachung Hauseingang Bauort: Kastelhöhe 162 Bauparzelle: GB-Nr. 218 Planauflage: Gemeindeverwaltung Himmelried Beantragte Ausnahmen: keine Einsprachefrist: 4. Februar 2021

GEMEINDE N U G L A R - S T. PA N TA L E O N 4412 NUGLAR

In unsagbarer Trauer nehmen wir Abschied von meinem geliebten Mann, meinem liebsten Papi, unserem geliebten Sohn und Bruder

Ralph Christian Wohlfart 31. Oktober 1960 – 12. Januar 2021

Bättwil

Baupublikation

Nuglar-St. Pantaleon

Man sieht nur mit dem Herzen gut, das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.

Nach tapfer ertragener Krankheit musstest Du viel zu früh von uns gehen. Wir sind dankbar für die reichen Erinnerungen. Deine wichtige und aufrichtige Stimme wird uns fehlen und eine Lücke hinterlassen, die niemand schliessen kann. In unseren Herzen bewahren wir Deine tiefe Liebe und Verbundenheit. Dankbar, dass wir ein Stück mit Dir gehen durften.

Nicole Moser Wohlfart und Patcho Janis Teygeler Anne-Marie und Erwin Studer Alexandra und Jason Nicoll Studer Wir danken der Spitalexternen Onkologiepflege Baselland (SEOP BL) für ihre wertvolle Unterstützung. Anstelle von Blumen gedenke man dem Förderverein SEOP BL, Postkonto 40-207390-3, IBAN CH47 0900 0000 4020 7390 3. Die Urnenbeisetzung erfolgt zu einem späteren Zeitpunkt im engsten Kreis.

Himmelried

Gemeinde Himmelried 4204 Himmelried Kommunale Erneuerungswahlen 2021; Einberufung der Stimmberechtigten

Kommunale Erneuerungswahlen 2021 Der Gemeinderat Nuglar-St. Pantaleon, gestützt auf § 30 Absatz 1 lit. a Ziff. 2 i.V.m. § 32 Absatz 2 des Gesetzes über die politischen Rechte, beschliesst: 1. Am 25. April 2021 finden die Erneuerungswahlen für den Gemeinderat statt: 1.1. Wahlvorschläge für die Gemeinderatswahlen sind bis Montag, 8. März 2021, 17.00 Uhr, bei der Gemeindeverwaltung einzureichen. 1.2. Die Wahlvorschläge werden von Mittwoch, 10. März, bis Freitag, 12. März 2021, im Anschlagkasten ausgehängt und bei der Gemeindeverwaltung aufgelegt. 1.3. Das Wahlpropagandamaterial ist bis spätestens Montag, 22. März 2021, 12.00 Uhr, bei der Gemeindeverwaltung einzureichen. 2. Am 13. Juni 2021 finden die Erneuerungswahlen für den Gemeindepräsidenten oder die Gemeindepräsidentin, den Vizegemeindepräsidenten oder die Vizegemeindepräsidentin sowie für den Friedensrichter oder die Friedensrichterin sowie für die Rechnungsprüfungskommission statt: 2.1. Wahlvorschläge für die Wahl des Gemeindepräsidenten oder der Gemeindepräsidentin, des Vizegemeindepräsidenten oder der Vizegemeindepräsidentin sowie des Friedensrichters oder der Friedensrichterin und der Rechnungsprüfungskommission sind bis Montag, 26. April 2021, 17.00 Uhr, bei der Gemeindeverwaltung einzureichen. 2.2. Die Wahlvorschläge werden von Mittwoch, 28. April, bis Freitag, 30. April 2021, im Anschlagkasten ausgehängt und bei der Gemeindeverwaltung aufgelegt. 2.3. Das Wahlpropagandamaterial ist bis spätestens Montag 10. Mai 2021, 12.00 Uhr, bei der Gemeindeverwaltung einzureichen. 2.4. Ein allfälliger zweiter Wahlgang findet am 26. September 2021 statt. Der Gemeinderat

Büsserach

Einheitsgemeinde Himmelried: Der Gemeinderat der Gemeinde Himmelried, gestützt auf § 30 Abs. 1, Lit a), Ziff. 2, resp. auf § 32, Ziff. 2 des Gesetzes über die politischen Rechte (GpR) vom 22.09.1996 (BGS 113.111), beschliesst: 1. In der Gemeinde Himmelried finden die Erneuerungswahlen 2021 für den Gemeinderat am 25. April 2021 statt. 1.1 Die Wahlvorschläge für die Gemeinderatswahlen sind bis am Montag, 8. März 2021, 17.00 Uhr, bei der Gemeindeverwaltung einzureichen. 1.2 Die Wahlvorschläge werden vom Mittwoch, 10. März bis am Freitag, 12. März 2021 bei der Gemeindeverwaltung öffentlich aufgelegt. 1.3 Das Wahlpropagandamaterial darf gefaltet höchstens ein Format A5 aufweisen und nicht mehr als 50 g wiegen. Das Wahlpropagandamaterial ist bis spätestens am Montag, 22. März 2021, 12.00 Uhr bei der Gemeindeverwaltung einzureichen. 2. In der Gemeinde Himmelried finden die Erneuerungswahlen 2021 für das Gemeindepräsidium, für das Gemeinde-Vizepräsidium und für die Mitglieder der Rechnungsprüfungskommission am 13. Juni 2021 statt. 2.1 Die Wahlvorschläge für das Gemeindepräsidium, für das Gemeinde-Vizepräsidium und für die Mitglieder der kommunalen Rechnungsprüfungskommission sind bis am Montag, 26. April 2021, 17.00 Uhr, bei der Gemeindeverwaltung einzureichen. 2.2 Das Wahlpropagandamaterial darf gefaltet höchstens ein Format A5 aufweisen und nicht mehr als 50 g wiegen. Das Wahlpropagandamaterial ist bis spätestens am Montag, 10. Mai 2021, 12.00 Uhr bei der Gemeindeverwaltung einzureichen. 2.3 Ein allfälliger zweiter Wahlgang findet am 26. September 2021 statt. 4204 Himmelried, 11. Januar 2021

Gemeinderat Himmelried

Röm.- Kath. Kirchgemeinde Himmelried: 1. Bei der Röm.- Kath. Kirchgemeinde Himmelried finden die Erneuerungswahlen 2021 für den Gemeinderat am 25. April 2021 statt. 1.1. Die Wahlvorschläge für die Gemeinderatswahlen der Röm.-Kath. Kirchgemeinde Himmelried sind bis am Montag, 8. März 2021, 17.00 Uhr, bei der Gemeindeverwaltung der Einheitsgemeinde einzureichen. 1.2 Die Wahlvorschläge werden vom Mittwoch, 10. März bis am Freitag, 12. März 2021 bei der Gemeindeverwaltung der Einheitsgemeinde öffentlich aufgelegt. 4204 Himmelried, 11. Januar 2021

Kirchgemeinderat Himmelried

Röm.- Kath. Kirchgemeinde Büsserach Kommunale Erneuerungswahlen: Amtsperiode 2021 – 2025 Der Kirchenrat der Kirchgemeinde Büsserach, gestützt auf § 30 Absatz 1 Buchstabe a Ziffer 2 i.V.m § 32 Absatz 2 des Gesetzes über die politischen Rechte vom 22.09.1996 (BGS 113.111), beschliesst: 1. In der Kirchgemeinde Büsserach finden die Erneuerungswahlen für den Kirchgemeinderat am 25. April 2021 statt. 1.1 Wahlvorschläge für die Kirchgemeinderatswahlen sind bis Montag, 8. März 2021, 17.00 Uhr, bei der Gemeindeverwaltung einzureichen. 1.2 Die Wahlvorschläge werden von Mittwoch, 10. März 2021, bis Freitag, 12. März 2021, bei der Gemeindeverwaltung öffentlich aufgelegt. 1.3 Wahlpropagandamaterial ist bis spätestens Montag, 22. März 2021, 12.00 Uhr, bei der Gemeindeverwaltung einzureichen. 2. In der Kirchgemeinde Büsserach finden die Erneuerungswahlen für den/die Kirchgemeindepräsidenten/In und Vizepräsidenten/In am 13. Juni 2021 statt. 2.1 Wahlvorschläge für den/die Kirchgemeindepräsidenten/In und Vizepräsidenten/In sind bis Montag, 3. Mai 2021, 17.00 Uhr, bei der Gemeindeverwaltung einzureichen. 2.2 Wahlpropagandamaterial ist bis spätestens Montag, 10. Mai 2021, 12.00 Uhr, bei der Gemeindeverwaltung einzureichen. 2.3 Ein allfälliger zweiter Wahlgang findet am 26. September 2021 statt. 3. In der Kirchgemeinde Büsserach finden die Erneuerungswahlen für die Rechnungsprüfungskommission am 26. September 2021 statt. 3.1 Wahlvorschläge für Wahl der Rechnungsprüfungskommission sind bis Montag, 9. August 2021, 17.00 Uhr, bei der Gemeindeverwaltung einzureichen. 3.2 Wahlvorschläge werden von Mittwoch, 11. August 2021, bis Freitag, 13. August 2021, bei der Gemeindeverwaltung öffentlich aufgelegt. 3.3 Wahlpropagandamaterial ist bis spätestens Montag, 23. August 2021, 12.00 Uhr, bei der Gemeindeverwaltung einzureichen. Stehen nicht mehr vorgeschlagene Kandidaten oder Kandidatinnen zur Verfügung, als Ämter zu besetzen sind, gelten diese sowohl bei Proporz- wie bei allen Majorzwahlen bereits im ersten Wahlgang als in stiller Wahl gewählt (§ 20 Kirchgemeindeordnung). Büsserach, 18. Januar 2021

Der Kirchgemeinderat


LAUFENTAL

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Donnerstag, 21. Januar 2021 Nr. 3

L AUFEN

L AUFEN

Ein mutiger Start

Trotz Shutdown mit dem gewohnten Service in der Region einkaufen

So hat sich Nicole Strasser den Start mit ihrem Geschäft für Brautmode eigentlich nicht vorgestellt. Nur zwei Tage nachdem sie ihre offiziell erste Kundin bedienen konnte, befindet sich die Schweiz im Shutdown. Melanie Brêchet Mitten im Stedtli, in der Nähe des Wassertors, hat sich Nicole Strasser einen Traum erfüllt. Wenn sich die dicken Holztore der ehemaligen Scheune öffnen, kommt ein modernes Schaufenster zum Vorschein, in welchem passend zu den aktuellen Wintertagen weisse Brautkleider präsentiert werden — das Brautmodegeschäft «Two Souls Bridal Concept Store». Mit ihrer Geschäftsidee deckt Nicole Strasser eine regionale Marktlücke ab. Wer sich in der Region dazu entschieden hat, Ja zu sagen, musste für ein neues Brautkleid bisher mindestens bis Basel fahren, beliebte Brautmodegeschäfte finden sich ausserdem ennet der Grenze.

Nicole Strasser ist es vor allen Dingen ein Anliegen, sich für Nachhaltigkeit einzusetzen. «Ich möchte den Frauen die Zweiteiler wieder näher bringen. Die Kleidungsstücke können, anders kombiniert, auch nach der Hochzeit getragen werden.» Die Unternehmerin möchte mit ihrem Geschäft den zukünftigen Bräuten eine regionale Möglichkeit anbieten, sich für den grossen Tag einzukleiden. «Two Souls» nennt sich das Geschäft unter anderem deswegen, weil die Geschäftsführerin eng mit ihrer Zwillingsschwester und Fotografin Claudia Fellino-Haefeli zusammenarbeitet, welche ihre Dienste für Hochzeiten anbietet. Nicole Strasser schwebt für die Zukunft vor, noch mit weiteren regionalen Dienstleistern zusammenzuarbeiten, um für Hochzeiten je nach Wunsch ein Rundumpaket anbieten zu können. Im Laden hängen rund 90 Brautkleider, welche in verschiedenen Weisstönen gehalten sind. «Weiss ist immer noch die beliebteste Farbe bei Hochzeiten, auch wenn andere Farben im Kommen sind», erklärt Strasser. «Mein Anspruch ist es, moderne, eher schlichte Brautkleider anzubieten, die noch nicht überall erhältlich sind. Dafür arbeite ich beispielsweise auch mit Designerinnen aus Deutschland zusammen. Weite Brautkleider mit Reifrock findet man bei mir nicht.»

Kundschaft aus dem ganzen Land

Rustikal: Vor Mauerwerk, das in seinem ursprünglichen Zustand belassen wurde, stellt Nicole Strasser-Haefeli filigrane FOTO: MELANIE BRÊCHET Brautmode aus.

Werbung für ihren Laden macht Nicole Strasser insbesondere via soziale Netzwerke. Interessierte hätten sich bereits aus der ganzen Schweiz gemeldet. «Letztens kam eine Frau extra aus Zürich, um einen passenden Pulli zum Hochzeitskleid bei mir zu kaufen. Für ihr Brautkleid nehmen die Frauen gerne weite Wege auf sich», schmunzelt die Geschäftsführerin. Eigentlich wäre für die Eröffnung ein grosser Event mit Modenschau geplant gewesen. Daraus ist nun leider nichts geworden. Nicole Strasser möchte das aber so bald wie möglich nachholen. Aber bereits jetzt dürfen sich Interessierte jederzeit an sie wenden, wenn sie auf der Suche nach einem Brautkleid sind. Geöffnet habe ihr Geschäft nur mit Termin, sie wolle sich für jede Braut genug Zeit für die Beratung nehmen. Denn am schönsten Tag im Leben soll alles perfekt passen.

Digitale Zukunft: Wer vor verschlossenen Türen steht, kann nun auch digital einkaufen.

Online einkaufen und gleichzeitig regional. Das geht nun mit einer brandneuen Plattform. Man darf gespannt sein, wie schnell sich das Projekt entwickelt. Gini Minonzio Wer kennt das nicht? Man braucht etwas von seinem regionalen Lieblingsgeschäft und steht nun coronabedingt vor verschlossenen Türen. Musste man sich beim ersten Shutdown mehr schlecht als recht arrangieren, bietet nun der Gewerbeverein IG Laufen handfeste Hilfe an. Letzte Woche hat er eine brandneue Onlineplattform (www.laufen-online.ch) aufgeschaltet, wo man weiterhin regional einkaufen kann. Noch macht erst eine Handvoll Geschäfte mit. Doch das kann sich schnell ändern. «Wir rechnen damit,

dass 20 bis 30 Geschäfte mitmachen werden», erklärt Nafi Emri, Vorstandsmitglied der IG Laufen.

Die ganze Region kann mitmachen

Aussergewöhnlich ist, dass die Plattform «laufen-online» nicht nur den Laufner, sondern allen KMU der Region offenstehen soll. «Selbstverständlich nehmen wir auch Thiersteiner auf. Wir stellen uns einen Umkreis von etwa 15 Kilometern vor», erklärt Emri. «Wir müssen schauen, wie sich das Ganze entwickelt», betont er. Überhaupt ist das ein Satz, der noch öfters fallen wird. Zum Beispiel wenn es darum geht, welche Produktkategorien vorgesehen sind und wie sie am besten verkauft werden können. Oder wie die Kundinnen die Waren bezahlen können. Im Augenblick können sie es per Vorauskasse oder per Rechnung tun. Doch die IG Laufen arbeitet daran, dass man später auch mit einem Onlinekartendienst bezahlen kann.

FOTO: GINI MINONZIO

«Wir sind uns bewusst, dass die Plattform noch kein ausgereiftes Produkt ist. Doch wir wollten nach dem Shutdown schnell reagieren. Verbesserungen können wir laufend anbringen.» Der IG Laufen sei es wichtig, den Mitgliedern schnell und unkompliziert zu helfen. Auch dank Sponsoring habe man «laufen-online» auf die Beine stellen können, denn immerhin koste eine Verkaufsplattform mehrere Tausend Franken. Das sei für viele KMU nicht tragbar. «laufen-online» geht auch beim Ausliefern der Waren ganz neue Wege. «Das Geschäft und die Kunden können sich telefonisch einigen. Doch ganz bequem geht es mit dem Regio-Taxi. Bereits beim Bestellen sieht man, wie viel der Lieferdienst kosten würde. Je nach Wohnort kann man mit fünf Franken dabei sein.» Die regionalen Geschäfte sind über die Homepage www.laufen-online.ch zu erreichen.

LOK ALHISTORISCHES

Kriegsdenkmäler im Elsass aus Röschenzer Hand Von den 152 Röschenzer Einwohnern im Jahre 1878 waren 57 Steinhauer und -brecher. Nehmen wir die Firmengeschichte der Familie Weber als ein Beispiel: Die «Brunnendoktoren» aus Röschenz führen heute ihr Kunsthandwerk schon in der vierten Generation aus.

teren Steinbruch im französischen Wolschwiller. «Das ist eine lange Geschichte», meint Amalie überzeugt und zeigt dem Schreibenden auch einen ausführlichen Artikel, erschienen am 1. Juni 1931 im «Le Message du Mulhouse».

«Wie sie so sanft ruhen»

Linard Candreia Die Erfolgsgeschichte fing mit Josef Weber-Segginger im Jahre 1900 an. Er gründete die Firma, richtete eine Werkstatt zuerst im Oberdorf ein und baute den bekannten «Röschenzer Marmor» im Steinbruch über der Lützelstrasse ab. Ein Foto aus den Anfängen zeigt das Werkstattgelände überfüllt mit Grabsteinen. Die Webers erweiterten ihre Auftragssegmente sukzessive: von eleganten Türstürzen, Altären, Säulen, Kanzeln über Fussbodenbeläge, Wegkreuze bis hin zu Kriegsdenkmälern. Letztere wurden fürs arg in Mitleidenschaft gezogene Elsass nach dem Ersten Weltkrieg realisiert.

Wertvolle Quellen aus der Vergangenheit

Amalie Steiner-Weber, die Jüngste von neun Geschwistern aus der zweiten Generation, hat meinen Besuch in Röschenz minutiös vorbereitet. Auf dem Stuben-

Kriegsdenkmal: Ausdrucksstarkes Denkmal in St. Blaise. tisch sind alte Fotos, Prospekte und Zeitungsartikel ausgebreitet. Wertvolle Quellen, welche die Vergangenheit der Firma bestens dokumentieren. Und die rüstige 93-Jährige erinnert sich noch an Details wie: Bei Sprengungen mussten in

FOTO: ZVG

der Umgebung die Fensterläden geschlossen werden, aus heutiger Sicht unvorstellbar. Ihr Vater sei häufig mit dem Velo über den Chall ins Elsass gefahren, um Aufträge zu holen. Eine Zeit lang unterhielten die Webers sogar einen wei-

Der erwähnte Artikel trägt den Titel «Die Einweihung des Gefallenendenkmals in Koetzingen». Da heisst es unter anderem mit Bezug auf das Denkmal: «Der Gesichtsausdruck des von der Kugel tödlich getroffenen Kriegers ist von den letzten Gedanken an die Heimat beseelt. (...) Der Bildhauer Weber konnte hier manches Kompliment für seine schöne Arbeit hören. (...) Die Gemeinde Koetzingen darf auf das ihren gefallenen Söhnen gesetzte Denkmal stolz sein: Sie hat ihnen damit eine dauernde Ehrung erwiesen.» Bei der Einweihung von Kriegsdenkmälern im Elsass scheint gemäss dem ausführlichen Zeitungsbericht alles nach einem Schema abzulaufen: Festzug mit Fahnen, Reitern und Trauermarsch, das Totenlied «Wie sie so sanft ruhen», vorgetragen vom Chor, Kranzniederlegungen, mehrere Reden, die Marseillaise, «welche entschlossenen Hauptes angehört wurde», und zu guter Letzt «Guter Tropfen mit dem obligatorischen Kugelhopf». In den Reden kam vor allem der Appell an den Frieden zum Ausdruck, damit auch «die Toten in ewigem Frieden schlafen können». Eine patriotische Bemerkung aus Elsässer Sicht fiel ebenfalls: Sie hätten gegen ihren Willen die Waffen gegen ihr wirkliches Vaterland Frankreich ergreifen müssen. Die zahlreichen Kriegsdenkmäler im benachbarten Elsass aus

Erinnert sich: Amalie Steiner-Weber weiss noch vieles über das Steinhauerdorf zu berichten. FOTO: LINARD CANDREIA

Röschenzer Hand können in den folgenden Ortschaften besucht werden: Bettlach, Buschwiller, Heiwiller, Kiffis, Koetzingen, Lindsdorf, Lutter, Sierentz, Blotzheim, Wentzwiller, Schwoben, Sondersdorf, St. Blaise, Tagsdorf, Winkel. Weiterführende Literatur: «Die Brunnen-Doktoren aus Röschenz», kb, «Basellandschaftliche Zeitung», 10.8.1993. «Die Einweihung des Gefallenendenkmals in Koetzingen», «Le Message de Mulhouse», 1.6.1931. «Steinhauerei in Röschenz», Christoph Keller, in: «Heimatkunde Röschenz», Verlag des Kantons Basel-Landschaft, 2002. www.bsweberag.ch (Bildhauerei und Steinwerk Weber AG). Linard Candreia, Laufen, Autor und Landrat, schreibt Kurzgeschichten fürs Wochenblatt.


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Donnerstag, 21. Januar 2021 Nr. 3

Kleinlützel

B nd ve Bund Bu verstärkt erstärkt erstär kt Ma Massnahmen assnahmen assna hmen n gege gegen en da das as Cor Coronavirus ronavirus

BAU- UND JUSTIZDEPARTEMENT DES KANTONS SOLOTHURN

Ab 18. 18 Ja Januar nuar g gilt ne neu u schw schweizweit: weizwe eit:

Verkehrsbeschränkung in Kleinlützel Laufenstrasse ausserorts Gestützt auf § 5 lit. d) der kantonalen Verordnung über den Strassenverkehr vom 3. März 1978 verfügt das Bau- und Justizdepartement: Wegen Holzfällerarbeiten (Schutzwaldprojekt) sind auf der Laufenstrasse im Abschnitt «Berg-Dorfholle» folgende Verkehrsmassnahmen nötig: – Die Durchfahrt in beiden Fahrtrichtungen wird zeitweise erschwert (Intervallsperrung). Der Verkehr wird mittels Verkehrsdienst geregelt. Es ist mit längeren Wartezeiten zu rechnen. – Der Postautodienst ist gewährleistet. – Dauer: Montag, 1. Februar bis Freitag, 12. Februar 2021 jeweils werktags von 08.00 Uhr bis 17.00 Uhr Wartezeit bis zu 20 Minuten

Ge Geschlossen: eschlosssen: Läden Lä äden mit miit W Waren aren n des nicht-täglichen Bedarfs d de es nicht i ht-täglic t tä lichen h Be B edarfs d f

Schut hutzz besonders beson nders gefährdeter fährdeter d t Personen P Persone en gefähr

Bissherige Beschränkung Bisherige B Beschrän kung derr Öffnungs Öffnungszeiten aufg aufgehoben gehoben (täglicher g (tägliche g er Bedarf))

Homeoffice, office, gl gleichwertigen eichwertigen Recht auf Homeo Schutz oder S o Beurlaubung Beurlaubung g

Prrrivate ivate Treffen Treffen mit m maximal 5 Personen o Personen

Homeo o office ffice-P Pflicht

Empfehlung: Em mpfehlung: aus ma maximal aximal 2 Haushalten Haushaltten

Wo mög öglich glich und mit verhältnis verhä ältnismä igem mässige em Aufwand Aufwa and umse umsetzbar etzbar

öffentlichen Treffen im Treffen m öffen ntlichen ntlichen n Raum mit m it maxim maximal Personen ersonen mal 5 P

Maske Maskenpflicht askenpflicht npflicht am Ar Arbeitsplatz b beitspla atz Wenn W enn mehr m als eine e Person Perso on im Raum Rau um

Die Signalisation wird durch den Unternehmer im Einvernehmen mit dem Kreisbaumt III, Dornach, und der Kantonspolizei, Abteilung Verkehrstechnik, vorgenommen. Die zuständigen Polizeiorgane werden mit der Verkehrskontrolle beauftragt. Solothurn, 22. Januar 2021 kai/zea

Erschwil

Baupublikation

Bauherrschaft: Borer Heinz, Hollenweg 7, 4228 Erschwil Verantwortlicher: Borer Heinz, Erschwil Grundeigentümer: Bauherrschaft Bauprojekt: Holzpavillon Bauplatz: Hollenweg 7 Bauparzelle: 172 Planauflage: Gemeindeverwaltung Einsprachefrist: 21. Januar 2021 – 4. Februar 2021

Baupublikation

Bauherrschaft: Neuschwander Paul und Sabine Kirchhölleliweg 5, 4228 Erschwil Verantwortlicher: g3 Architektur GmbH 4242 Laufen Grundeigentümer: Bauherrschaft Bauprojekt: Werkhofsanierung mit Aufbau Wohnung Bauplatz: Zelmweg 3 + 3a Bauparzelle: 1016/1399 Planauflage: Gemeindeverwaltung Einsprachefrist: 21. Januar – 4. Februar 2021

Baupublikation

Bauherrschaft: Kwekkeboom Reinhard und Ingrid, Hollenweg 15A, 4228 Erschwil Verantwortlicher: Priohaus GmbH 4226 Breitenbach Grundeigentümer: Bauherrschaft Bauprojekt: Neubau EFH mit innenliegender Garage Bauplatz: Holbachstrasse Bauparzelle: 1073 Planauflage: Gemeindeverwaltung Einsprachefrist: 21. Januar – 4. Februar 2021

Baupublikation

Bauherrschaft: Stenz Philipp, Schmelzistrasse 15, 4228 Erschwil Verantwortlicher: Stenz Philipp, Erschwil Grundeigentümer: Bauherrschaft Bauprojekt: Einbau Dachflächenfenster Bauplatz: Schmelzistrasse 19 Bauparzelle: 26 Planauflage: Gemeindeverwaltung Einsprachefrist: 21. Januar 2021 – 4. Februar 2021

Bau- und Justizdepartement Der Kantonsingenieur Peter Heiniger

Maximal Ma aximal 5 Personen P n bei und e ei Sport p u nd Kulturr b

Fern nunterricht nunterrich ht an Hochschu Hochschulen H ulen

Gesschlosse Geschlossen: en: Res aurants • Restauran R nts und Bars Bars und TTanzlokale anzlok kale • Discos Discos und Kulturbetriebe • Kulturbetr K riebe •S portanlag gen Sportanlagen • Freizeitein reizeiteinrichtungen nrichtung gen

Ausnahmen Au snahmen n für unter unte er 16-Jährige Jährige (Sport/Kultur) (Sport/K Kultur) K ultur)

Gem meinsamer meinsamer Gesang g nur iin Familie e und Schule Sch hule h ule

Au usgedehn g nte Ausgedehnte Ma askenpfliicht cht

Bleib ben Sie zzu u Hause Bleiben (Emp pfehlung))

Verbot V b t von erbot Veranstaltu altungen ungen

Re Regeln R egeln l für fü Skigebiete Sk kigebiete

Weiterhin W eiterhin n gilt:

Büsserach

Baupublikation

Gesuchsteller: Andreas und Eliane Cueni, Wydenmattsteg 8, 4227 Büsserach Bauobjekt: Ersatz Dachfenster durch Panoramafenster Standort: Wydenmattsteg 8 Grundstück: GB 720 Nutzungszone: W2b Projektverfasser: Wohlgemut Dach AG, Wydenmattstrasse 21, 4228 Erschwil Planauflage: Bauverwaltung, Breitenbachstrasse 22, 4227 Büsserach Einsprachefrist: 5. Februar 2021

Weitere Informationen finden Sie unter: www.bag-coronavirus.ch www.facebook.com/RFSLaufental/

Kleinlützel

Baupublikation

Bauherrschaft: Itta Borisovna Alperovic, Salvatore Ciadamidaro, 4052 Basel, Engelgasse 65 Bauobjekt: Umbau EFH Grundeigentümer: Bauherrschaft Bauplatz: Grabenacker 422 Bauparzelle: 3062 Planauflage: Gemeindeverwaltung Kleinlützel Einsprachefrist: 5. Februar 2021

Zullwil

Baupublikation

Bauherrschaft: Institut für Anlage-Immobilien Schweiz GmbH Luzernerstrasse 105, 6014 Luzern Bauobjekt: Umbau 3 Wohnungen Architekt: Trösch Baudienstleistungen GmbH Baumgarten 21, 3376 Graben Bauplatz: Luzernerstrasse 105 Bauparzelle: GB-Nr. 323 Planauflage: Beim Baupräsident Einsprachefrist: 5. Februar 2021

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THIERSTEIN

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Donnerstag, 21. Januar 2021 Nr. 3

BREITENBACH

Vergraulte Thiersteiner Stabsführung Der Regionale Führungsstab (RFS) Thierstein hilft den Gemeinden, Katastrophen zu bewältigen — und ist nun selbst in eine Krise geraten.

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Informationen zu COVID-19-Impfungen Für die Organisation der Impfkampagne in unserer Region zeichnet der Kanton Solothurn verantwortlich. Wir bitten Sie daher, sich auf der Website https://corona.so.ch/bevoelkerung/impfung-gegen-covid-19/ über die bestehenden Angebote zu informieren. Das Impfzentrum in Breitenbach (Gemeindesaal Grien) nimmt seinen Betrieb am 8. Februar auf. Anmeldungen können elektronisch über die oben aufgeführte Website vorgenommen werden.

Öffnungszeiten Gemeindeverwaltung entfallen Aufgrund der verschärften Regelungen rund um COVID-19 entfallen die offiziellen Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung bis auf weiteres. Selbstverständlich stehen Ihnen unsere Mitarbeiter in dringenden Fällen während der ordentlichen Bürozeiten zur Verfügung. Wir bitten Sie, zwecks Terminvereinbarung die Telefonnummer 061 789 96 96 zu wählen. Herzlichen Dank für Ihr Verständnis.

Verkehrsmassnahmen Neumattstrasse Das kantonale Amt für Verkehr und Tiefbau hat die Beschwerde der Einwohnergemeinde Büsserach gegen die Verkehrsmassnahmen an der Neumatt- und Industriestrasse erneut vollumfänglich abgewiesen. Gegen diesen Entscheid kann beim Verwaltungsgericht des Kantons Solothurn Einsprache erhoben werden.

Anlässe 1.-5. Februar Häckseldienst, Einwohnergemeinde 10. Februar, 19:45h Thema: Tiefer Fall, Samariterverein Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage www.breitenbach.ch. Für die Inhalte des Veranstaltungskalenders zeichnen die Institutionen verantwortlich.

Gemeindeverwaltung Breitenbach auf Facebook!

Dienstag 08:00-11:30 Uhr 13:30-18:30 Uhr Mittwoch 08:00-11:30 Uhr 13:30-17:00 Uhr

HIMMELRIED

Strasse nach Seewen gesperrt WoS. Die Strassen zwischen Himmelried und Seewen sind vorerst bis auf weiteres gespeert. Notwendig ist die Massnahme aufgrund der Gefahr von Astabbrüchen sowie umstürzenden Bäumen. Betroffen

von der Sperrung sind die Strassen Himmelried-Bödeli (Pony-Ranch) und Eigenhof-Welschhans. Private können weiter auf eigene Verantwortung zu ihren Liegenschaften fahren.

Bea Asper Sollte sich im Thierstein eine Katastrophe ereignen, müsste der Breitenbacher Sicherheitschef David Häner als Erstes Personen auftreiben, die kurzfristig für die diensterfahrenen Mitglieder des Regionalen Führungsstabes (RFS) Thierstein in die Bresche springen. Denn die Stabsführung und der grösste Teil des Stabes sind geschlossen zurückgetreten. «Weil man zwischen Stuhl und Bank gefallen ist», erklärt der abtretende Stabschef Sascha Kohler auf Anfrage. Der Grund liege in einem Interessenskonflikt. «Der RFS Thierstein kam als Vertreter der Gemeinden der Aufgabe nach, vor Ort über die Corona-Massnahmen zu informieren und unterstützend zu wirken, wo ihn die Bevölkerung brauchte. Aufgrund der Ausrichtung nach Basel spielte dabei die Kooperation mit dem Regionalen Führungsstab Laufental eine zentrale Rolle. Solothurn vertrat eine andere Sichtweise. Ausserdem begannen auch noch zwei Gemeinden dazwischenzufunken. Anstatt in der Krise miteinander Lösungen zu erarbeiten, hatte man das Gefühl, dass alle gegeneinander arbeiten. Vor allem funktionierte der Informationsaustausch nicht, wie er sollte», erklärt Kohler. Es gab Aussprachen. Dass man innerhalb der Organisation, die in den Regionen des Kantons Solothurn Katastrophen bewältigen will, mehr mit sich selbst beschäftigt war als mit der Umsetzung von Unterstützungsmassnahmen für die Bevölkerung, führte bei den Ausführenden zu Frustration. «Letztlich entschied sich der Führungsstab zum Rücktritt», sagt Kohler, betont aber, dass man keinen Scherbenhaufen hinterlasse

Neustart: Sascha Kohler (l.) übergab die Stabsführung letzten Freitag an den Breitenbacher Gemeinderat David Häner. FOTO: BEA ASPER und im äussersten Notfall den Breitenbacher Sicherheitschef David Häner, der sich bereit erklärte, ad interim zu übernehmen, nicht im Stich lassen würde. Dies alles solle nicht ohne Konsequenzen bleiben, fordert Mark Winkler, Präsident der FDP Thierstein-Dorneck. Er und andere Kantonsräte sind auch schon mit Vorstössen und Anregungen aktiv geworden. Der Rücktritt des Regionalen Führungsstabs Thierstein bringe zum Ausdruck, dass innerhalb des Kantons und über die Kantonsgrenzen hinaus Handlungsbedarf bestehe, die Zusammenarbeit zu verbessern. Das Verhältnis der Regionen zu Solothurn sei einmal mehr auf die Probe gestellt worden. «Jüngstes Beispiel dafür ist die Frage der Impfzentren. Einige Bezirke im Kanton Solothurn fühlen sich übergangen und im Schwarzbubenland fehlt die Koordination mit den Kantonen der beiden Basel.» Er habe diesbezüglich in Solothurn schon mehrmals nachgehakt, sei damit aber auf Granit gestossen, gibt Winkler zu bedenken. Die Dornecker verlangten, dass das Impfzentrum nicht in Breitenbach, sondern in Dornach eingerichtet werde. Der Kanton hält am Vorgehen

fest, das Impfzentrum am 8. Februar im Gemeindesaal Grien in Betrieb zu nehmen. Dabei liess Regierungsrätin Susanne Schaffner schon lange durchblicken, dass sie auf ihr Departement und auf den Zivilschutz setze, nicht aber auf den RFS Thierstein.

Der RFS handelte bea. Der Regionale Führungsstab (RFS) Thierstein ist zuständig für Bärschwil, Beinwil, Breitenbach, Büsserach, Erschwil, Fehren, Grindel, Himmelried, Meltingen und Zullwil und zwar bei der Koordination der Massnahmen im Fall einer ausserordentlichen Lage. Zu seinen Aufgaben gehören insbesondere die Information der Bevölkerung. Deswegen schaltete der RFS Thierstein zusammen mit dem Führungsstab Laufental bezüglich Corona Infoseiten im Wochenblatt. Dies stiess in Solothurn auf Unverständnis.

MELTINGEN

Auch Kohle kann ein archäologischer Schatz sein Eine Sensation kann auch die Form eines Stückchens Kohle annehmen. Zumindest dann, wenn es Tausende Jahre alt ist. Gini Minonzio «Vor 2600 Jahren schon haben die Menschen in Meltingen in grossem Umfang Holzkohle hergestellt!», sagt der Meltinger Lokalhistoriker Alphons Jeger. Eine kleine Sensation. Und das behauptet er nicht einfach so, sondern kann es mit einem wissenschaftlichen Gutachten belegen. Angefangen hat sein Projekt vor 50 Jahren. Damals haben er und seine Frau ihr Haus an Meltingens Dorfrand Richtung Meltingerberg bauen lassen. Beim Aushub kam schwarzes Material zu Tage. Das verwunderte niemanden, denn schliesslich heisst die Flur «Cholplatz». Damals schon nahm er sich vor, den Untergrund einmal zu untersuchen. Letzten Herbst bot sich die Gelegenheit, als ein Nachbar die Trinkwasserleitung sanierte. Wie erwartet fand Jeger eine 80 Zentimeter mächtige Köhlerschicht. Diese war von einem Meter Lehm und Mergel überdeckt. Beim Übergang zwischen den zwei Schichten entnahm Jeger Holz- und Kohlestücke, die er in ein spezialisiertes Labor schickte. Dieses untersuchte die Proben mit der 14C-Methode, die in der Archäologie verbreitet eingesetzt wird. Damit kann man das Alter von organischem Material wie Holz, Knochen, Gewebe oder Samen bestimmen. Wie Laboranalysen des renommierten Institutes belegen, stammen beide Proben von zirka 600 vor Christus. Diese Zeit bezeichnet man als Hallstattkultur oder auch Ältere Eisenzeit. «Der Platz ist für einen Kohlemeiler ideal», erklärt Jeger. Ringsherum hat es Wald. Ein Grossteil des benötigten Holzes

Fundstück: Alphons Jeger hält ein prähistorisches Stück Holz. wurde sicher auch über den Hohlweg transportiert, der den «Cholplatz» mit dem Meltingerberg verbindet. Auch drei weitere Schleifwege sind heute noch in Meltingen sichtbar. Neben dem Platz fliesst ein kleiner Bach. Wasser wird beim Köhlern benötigt, um am Schluss den Kohlemeiler zu kontrollieren und zu löschen. Jeger freut sich, dass er mit seinem Fund nachweisen konnte, dass Meltingen schon vor 2600 Jahren besiedelt war. Zu dieser Zeit war Zentraleuropa durch die keltische Kultur dominiert.

Weitere Forschung ist nötig

Wie schätzt Fabio Tortoli, Projektleiter beim Solothurner Amt für Denkmalpflege und Archäologie, den Fund ein? Ohne Näheres zu wissen, möchte er sich nicht auf die Äste hinauslassen. «Der Fund eines so alten Köhlerplatzes wäre eine

FOTO: GINI MINONZIO

kleine Sensation», so Tortoli. Unmöglich ist es nicht, denn man weiss, dass die Menschen zu dieser Zeit Eisen herstellten und weiterverarbeiteten. Das war nur möglich, wenn sie dafür Holzkohle verwendeten. Den Begriff «Kelten» würde Tortoli nicht brauchen. «Das ist ein eher jüngerer Begriff.» Man weiss nicht, wie die Einwohner damals genannt wurden. Er zieht es vor, den neutralen Begriff «Menschen aus der Älteren Eisenzeit» zu verwenden. Seine Funde stacheln Jeger nun zu neuen Taten an. In der Umgebung von Meltingen sind noch heute Trichtergruben bekannt, wo Bohnerz gewonnen wurde. Nun möchte Jeger noch Orte finden, wo Bohnerz gewaschen und auch zu Eisen verarbeitet wurde. Er macht sich also auf die Suche nach den Spuren des Erzabbaues und den Überresten eines Rennofens.


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Donnerstag, 21. Januar 2021 Nr. 3

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HOFSTET TEN - FLÜH

Gedankenaustausch zu den Abstimmungsvorlagen Die Behörden der Gemeinde Hofstetten-Flüh luden diese Woche die Bevölkerung ein, ihre Fragen zu stellen, unter anderem zum geplanten Neubau Werkhof, über den am 31. Januar an der Urne abgestimmt wird. Bea Asper Während es in Dornach einen mit Plakaten sichtbaren Abstimmungskampf um den geplanten Neubau einer Mehrzweckhalle gab und dieser am 10. Januar an der Urne auch abgelehnt wurde, ist in Hofstetten-Flüh kaum Widerstand spürbar gegen das Projekt Neubau Werkhof in Flüh. Die IG Flüh hatte den Gemeinderat gebeten, die Vorlage nicht an die Urne zu bringen, sondern das Projekt im Frühjahr von der Gemeindeversammlung beraten zu lassen — hatte damit aber keinen Erfolg. Der Vorstand der IG Flüh appelliert nun trotzdem nicht für ein Nein, sondern beschloss Stimmfreigabe. «Na-

türlich gibt es Opposition gegen die Vorlage. Da aber keine Anträge oder Rückweisungen stattfinden können, fragt man sich, warum man sich die Mühe machen soll», sagt Eveline Heim von der IG Flüh auf Anfrage. Sie ist derzeit die einzige Einwohnerin, welche ihre Meinung auf der dafür von der Gemeinde eingerichteten Plattform kundgab. «Bisher ist alles sehr ruhig verlaufen», resümiert Gemeindepräsident Felix Schenker. Es seien auch schon eine stattliche Anzahl Abstimmungscouverts beim Wahlbüro eingegangen. «Das Positive an der Urnenabstimmung ist, dass die Stimmbeteiligung bedeutend höher ist als an einer Gemeindeversammlung», meint Schenker. An der Videokonferenz vom Dienstag hätten 40 Einwohner teilgenommen und Fragen zu den Vorlagen gestellt. «Diese konnten wir beantworten. Technisch hat alles einwandfrei funktioniert», freut sich Schenker. Er und seine Ratskollegen hatten dafür auch positives Feedback erhalten. Die Behörde hatte vorgesorgt, indem sie auf den Support eines Technikers setzte. Am Sonntag offerierten die Behördenmitglieder einen weiteren Informationsanlass. Sie luden die Bevölkerung zu einer Ausstellung ins Mehrzweckgebäude Mammut ein. Dort konn-

Ausstellung zur Abstimmung: (v.l.) Heinz Schwyzer von der Werkkommission, Gemeinderätin Samantha Benito Gaberthüel und Bauverwalter Patrick Gamba erläuterten die Details zur Vorlage Werkhof und beantworteten die vom Publikum gestellten Fragen. FOTO: BEA ASPER te man sich bis ins kleinste Detail mit den Plänen zum geplanten Neubau Werkhof auseinandersetzen und ebenfalls Fragen stellen. Mitglieder des Gemeinderates, der Werkkommission sowie Bauverwalter Patrick Gamba standen Red und Antwort. Da nur 17 Personen von dieser Mög-

lichkeit Gebrauch machten, zeigt sich Schenker zuversichtlich, dass die Mehrheit der Bevölkerung den Neubau des Werkhofs im Grundsatz begrüsst. Bei der damit gekoppelten Entsorgungsstelle habe man selbstverständlich an die Praxistauglichkeit gedacht. «Wir schliessen

nicht aus, nach der Inbetriebnahme Anpassungen zu machen.» So gibt Eveline Heim in ihrer Stellungnahme zu bedenken: «Bei der angedachten Sammelstelle fehlen genügend Parkmöglichkeiten, der Platz ist zu eng. Würde man auf die Grüngutsammelstelle verzichten, gäbe es mehr Platz.» Sie regt an, die Grüngutsammlung neu zu organisieren. «Während der Vegetationszeit fahren 2200 Fahrzeuge im Monat eine Grüngutsammelstelle an, 64 Lastwagenfahrten im Monat sind notwendig, um die Container zu leeren.» Sie verweist auf das Angebot in anderen Gemeinden, wo das Grüngut von Fahrzeugen mit Elektro- oder Biogasantrieb eingesammelt wird. Werkhof und Sammelstelle sind veranschlagt mit 5,6 Millionen Franken. Mit dem neuen Standort will der Gemeinderat den heutigen Werkhof aus der Wohnzone in Hofstetten in die Gewerbezone nach Flüh verlagern. Vorgesehen ist dies schon seit Jahren, so hatte die Gemeinde das Grundstück in Flüh vor 17 Jahren dafür erworben. Wie Schenker gegenüber dieser Zeitung ausführt, deckt die Investition die Bedürfnisse für die nächsten 40 Jahre ab und lässt alle Optionen für eine spätere Regionalisierung der Werkhofarbeiten offen.

BEINWIL

1400 Kilometer auf dem Jakobsweg — dann war Ende Der junge Bauer Flurin Signer aus Beinwil machte sich im Herbst 2020 auf den Weg nach Santiago de Compostela. Nach zwei Monaten stand er an einer Sperre. Benildis Bentolila 2019 pilgerten insgesamt 327 281 Menschen aus der ganzen Welt nach Santiago de Compostela; 2020 waren es 53 905, also 85 Prozent weniger. Denn Corona hat auch das Pilgerwesen getroffen. Deshalb wird auf Websites empfohlen, nicht wie früher einfach loszumarschieren, sondern im Voraus telefonisch anzufragen, ob Unterkünfte offen seien. Als Flurin Signer von Beinwil letztes Jahr spontan loszog, war die Situation noch weniger kritisch. Die Idee zu dieser Pilgerreise hatte er an einem Sonntag im Januar 2012 aufgeschnappt, an der Tagung der Katholischen Bauernvereinigung des Kantons Solothurn, wo ein junger Mann über sein Abenteuer erzählte. Der damals 12-Jährige war begeistert vom Vortrag: «Ich war fasziniert von diesem Mann, der die extreme Herausforderung angenommen hatte, und von den ergreifenden Bildern, die er gezeigt hatte.» Flurin Signer vom Hof Schwängi war in der Ausbildung zum Bauer. Im zweiten

Lehrjahr ging es ihm nicht so gut, und er fing an, konkret über das Begehen des Jakobswegs nachzudenken. Seine Eltern hatten nichts gegen die Pläne, schliesslich war sein Vater Paul als junger Mann mit dem Velo ans Nordkap gereist. Flurin sprach mit anderen jungen Menschen über das Wagnis. Eine Bekannte konnte sich vorstellen, mit ihm den ersten Abschnitt von Beinwil bis an die Schweizer Grenze zu gehen, derweil ein Kollege davon sprach, ihn ab Genf während zweier Wochen zu begleiten. Vorerst waren die Pläne vage. «Nach Abschluss der Lehre im August 2020 entschied ich spontan», erinnert er sich, «jetzt ziehe ich los!» Er machte sich am 1. September auf den Weg, über den Grenchenberg und durch das Dreiseenland nach Lausanne und Genf. Dann weiter in Frankreich der offiziellen Route Via Podiensis entlang bis an die spanische Grenze.

Suche nach geeigneter Unterkunft

«Den Jakobsweg habe ich beim Gehen kennen gelernt», sagt der Pilger. Denn weder er noch seine beiden Weggefährten hatten sich intensiv vorbereitet. So hätten sie sich anfangs oft gesorgt, ob sie eine Unterkunft finden würden. Oder ob sie wie viele, die monatelang auf dem Weg sind – beispielsweise aus den Oststaaten –, draussen im Zelt übernachten müssen. Deren Budget erlaube es nicht,

nicht gepflegt wie in der Schweiz. Nach sieben Wochen sah er sich bald an der Grenze zu Spanien und freute sich auf diesen wichtigen Abschnitt. Doch Ende Oktober, nach 1400 Kilometern Fussmarsch, war die Wallfahrt zu Ende, die Grenze zu Spanien wegen Corona geschlossen. «Ich gebe zu», verrät Flurin, «ich war enttäuscht und unzufrieden. Ich schaute mich um im Städtchen St-JeanPied-de-Port, kaufte ein Zugsbillett, fuhr los über Paris und erreichte nach zwölf Stunden das Haus meiner Eltern.

«Ich muss den ganzen Weg gehen»

Pilger: «Der Sinn des Pilgerns ist, alleine zu marschieren, den Kopf zu befreien, weil Reden anstrengt und ablenkt», davon ist Flurin Signer überzeugt. FOTO: ZVG in Zimmern und einfachen Lagerstätten zu ruhen. In Frankreich sei es offiziell möglich, in Kapellen, in deren Eingängen und in den dazugehörenden Gärten und Parks zu schlafen. Mit der Zeit werde man routiniert, man rede abends mit anderen, profitiere von deren Erfahrungen. Auch wenn Flurin anfangs Begleiter hat-

te, wanderte er tagsüber meistens allein. Das sei der Sinn des Pilgerns, erklärt er, sich loslösen von allem, den Kopf leeren, nicht reden, weil das anstrenge und ablenke. Das Vorankommen in Frankreich war schwieriger als hierzulande. Der Weg, welcher über Berge und Hügel führt, ist

In den zwei Monaten habe er nie Heimweh gehabt, erzählt Flurin. Aber sich droben auf einem Berg im dichten Schneegestöber oder nach sieben Kilometern Marsch im strömenden Regen gefragt: «Wie blöd muss jemand sein, diese durchdringende Nässe und Kälte in totaler Einsamkeit stundenlang auf sich zu nehmen?» Die Antwort gab er sich selber, denn er hatte sich ja vorgenommen, zu verzichten, das einfache Leben zu verspüren und damit ohne Jammern klarzukommen. Der 21-Jährige ist überzeugt, dass er als anderer Mensch als jener, der wegging, zurückgekehrt ist. Jetzt wird er die RS absolvieren. «Nachher kann ich hoffentlich wieder losziehen und den Rest des Pilgerwegs absolvieren. Denn», davon ist er überzeugt, «ich muss den ganzen Weg gehen.»

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Donnerstag, 21. Januar 2021 Nr. 3

Marie-Louise Brunner geht in Pension

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Nachdem MarieLouise Brunner gut 25 Jahre als Pflegeassistentin bei der SPITEX Thierstein/ Dorneckberg gearbeitet hat, verabschieden wir sie in den vorzeitigen Ruhestand. Liebe Marie-Louise, wir danken Dir ganz herzlich für Deine langjährige wertvolle Mitarbeit und Dein Engagement für die hilfsund pflegebedürftigen Menschen in der Region. Für Deinen neuen Lebensabschnitt wünschen wir Dir alles Liebe und Gute und dass Du Deine neu gewonnene Zeit bei bester Gesundheit geniessen kannst. Deine positive Einstellung und deine warmherzige, hilfsbereite Art werden uns fehlen. Simone Benne, Geschäftsleiterin SPITEX Thierstein/ Dorneckberg

Mir gratuliere dir ganz härzlich zum 60. Geburtstag!! Au wenn d’Umständ aktuell chli speziell si… Monika & Marc Daniela, Pascal, Joya & Kaja Martin

Während der aktuellen Lage in der Corona-Pandemie sind wir weiterhin wie folgt für Sie erreichbar: Bearbeitungszeiten Telefon und E-Mail: 8 bis 12 Uhr und 13 bis 17 Uhr Schalter (auf telefonische Voranmeldung): 9 bis 12 Uhr* * am Standort Hauptstrasse 37, 4242 Laufen jeweils von Montag bis Donnerstag möglich

Bei Fragen oder für weitere Auskünfte wenden Sie sich bitte an inserate.laufen@wochenblatt.ch oder Telefon 061 789 93 33

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DORFPLATZ

Donnerstag, 21. Januar 2021 Nr. 3

EBENFEIN

GEDANKENSTRICH

Gesunde Küche für Eilige Die Generalversammlung wird aufgrund der aktuellen Situation auch im 2021 per Urabstimmung durchgeführt. Wir machen den Weg frei! Andreas Mohn

Vorsitzender der Bankleitung Raiffeisenbank Aesch-Pfeffingen Hauptstrasse 107 4147 Aesch www.raiffeisen.ch/ aesch-pfeffingen

GESCHÄF TSWELT

Trotz Umbau erfolgreich unterwegs Die Raiffeisenbank Aesch-Pfeffingen blickt auf ein bewegtes Jahr mit Corona-Pandemie und Umbau zurück und konnte trotz verschiedensten Herausforderungen ein gutes Jahresergebnis erzielen. Das Wachstum und die Ertragslage weisen wiederum eine starke Entwicklung auf. Bei den Kundeneinlagen verzeichnete die Raiffeisenbank einen markanten Zufluss von 6,78 Prozent auf 380,9 Mio. Franken. Die Kundenausleihungen konnten mit einem sorgfältig kontrollierten Zuwachs von 3,17 Prozent auf 456,3 Mio. Franken weiter ausgebaut werden. Auch im Anlagegeschäft stieg das verwaltete Vermögen trotz einem turbulenten Jahr an den Finanzmärkten um 5,19 Prozent auf über 111 Mio. Franken an. Die Erträge aus dem Bankgeschäft konnten gehalten und ausgebaut werden. Der Erfolg aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft beträgt 0,92 Mio. Franken, was einem Plus von 8,7 Prozent entspricht. Der Brutto-Erfolg aus dem Zinsengeschäft konnte trotz hartnäckig anhaltendem Tiefzinsumfeld um 2,91 Prozent auf 5,29 Mio. Franken zulegen. Der Handelserfolg (0,22 Mio. Franken) liegt knapp auf Vorjahres-Niveau. Aufgrund der positiven Kostenentwicklung im Kerngeschäft, der problemlosen Risikosituation und der hervorragenden Bonität der Raiffeisenbank konnten die Umbaukosten direkt der laufenden Rechnung belastet werden. Somit resultiert ein gewollt tieferer Jahresgewinn von 0,18 Mio. Franken. An der kommenden, schriftlichen Generalversammlung wird der Verwaltungsrat wiederum die maximal zulässige Verzinsung des Genossenschaftskapitals von 6% vorschlagen.

Etwas fürs Gemüt

WoS. Viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer verbringen ihre Wochen wieder im Homeoffice. Auch die Mittagspausen finden nicht wie sonst im Kreise von Arbeitskolleginnen und -Kollegen in der Kantine oder einem Restaurant statt, sondern im Freien oder in den eigenen vier Wänden. Für alle Eiligen, die nur wenig Zeit zum Kochen haben oder ein Rezept suchen, welches sie vorbereiten und nur noch schnell in den Ofen schieben müssen, ist dieses hier genau das Richtige. E Guete!

Gaby Walther

Wirzkartoffeln gratiniert

1 kg Kartoffeln 2 dl Gemüsebouillon 1 kleiner Wirz 110 g Schinken, in Streifen 50 g Haselnüsse, gehackt, geröstet 110 g Raclette-Käse, grob gerieben 50g Paniermehl Kartoffeln im Siebeinsatz, Steamer oder im Salzwasser weichkochen, schälen, in 1 cm grosse Würfel schneiden, in eine grosse Schüssel geben. Gemüsebouillon aufkochen. Den Wirz vierteln, in Streifen schneiden und zur Bouillon zugeben.

5-10 Minuten weichkochen, Bouillon und Wirz zu den Kartoffeln geben. Schinken, Haselnüsse und Raclettekäse zugeben, mischen, mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen, in gefetteter Gratinform verteilen.

Gratinieren

In der Mitte des auf 200 °C (Heissluft 180

°C) vorgeheizten Ofens für ca. 15 Minuten. Das Paniermehl über den Gratin streuen, Grill zuschalten und Gratin nochmals in der oberen Ofenhälfte 5 bis 10 Minuten überbacken, bis die Brösmeli goldgelb sind. Dazu passt zum Beispiel ein Nüsslisalat mit Croutons.

FOTOGALERIE

Für Beiträge auf den Seiten «Dorfplatz» und «Dies und Das» gilt folgender Redaktionsschluss: Montag, 12.00 Uhr Wir freuen uns auf Ihren Beitrag. redaktion.laufen@wochenblatt.ch

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Eigentlich darf ich nicht ein bisschen jammern. Ich habe ein Dach über dem Kopf, viele liebe Menschen um mich, bin nicht einsam, habe einen tollen Job, kann und darf arbeiten, sogar im Homeoffice, habe genug Geld und bin gesund. Sogar einen Impftermin habe ich erhalten – okay, er war für die dritte Zeckenimpfung, die knapp überfällig war. Für die Coronaimpfung bin ich zum Glück noch viel zu jung! Und doch, die nicht enden wollenden Massnahmen schlagen, wie wohl allen, aufs Gemüt. Darum, für heute einmal sieben Vorschläge für gute Laune im Homeoffice: 1. Statt jede halbe Stunde in die Küche zu laufen und eine Schokoweihnachtskugel zu verschlingen und sich abends über die zu viel aufgenommenen Kalorien zu beklagen, backen Sie aus dem Geschenkvorrat einen Schokoladenkuchen. Verteilen Sie die Kuchenstücke in die Briefkästen lieber Menschen und laden Sie jene anschliessend zum virtuellen Kaffeekränzchen ein.

Robuster Geselle: Der Graureiher landete auf einem verschneiten Platz in Wahlen.

FOTO: F. HÄNGGI,

2. Statt im Schlabberlook vor den Computer zu sitzen, brezeln Sie sich wieder einmal so richtig auf. Machen Sie ein paar Selfies, senden Sie die gelungenen Aufnahmen an die Bürokolleginnen und ergattern Sie sich dadurch wieder einmal ein nettes Kompliment fürs Aussehen. So erhält das neue Abendkleid wenigstens einen Auftritt. Das Styling erfreut auch das virtuelle Kaffeekranzgrüppchen. 3. Falls Sie sich einsam fühlen, einen Garten haben und es immer noch Schnee hat, bauen Sie eine ganze Belegschaft von Schneemännern und Schneefrauen. Das hilft zwar nicht gegen die Einsamkeit, ist aber so anstrengend, dass Sie danach ganz froh sind, sich alleine auszuruhen zu dürfen.

Andreas Mohn Vorsitzender der Bankleitung Raiffeisenbank Aesch-Pfeffingen

Redaktionsschluss

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Traumhaft: Der Schnee hat die Landschaft in der Region mit einer ungewohnt dicken, weissen Decke überzogen. Hier eine Aufnahme aus Brislach. FOTO: REINHARD HÄNGGI

EINGESANDT

Dreikönigsanlass der anderen Art Aus bekannten Gründen konnte das traditionelle Dreikönigstreffen der FDP.die Liberalen Dorneck / Thierstein nicht durchgeführt werden. Anstelle dieses beliebten Anlasses haben sich die Kandidatin und die Kandidaten für den Kantonsrat dazu entschlossen, am Dreikönigstag die Alters- und Pflegeheime des Schwarzbubenlands mit Dreikönigskuchen zu beliefern. Pünktlich um 6 Uhr wurden die Kuchen in der Bäckerei Sutter abgeholt und verteilt. Mark Winkler Präsident FDP.die Liberalen Dorneck / Thierstein

4. Um gegen die Erfrierungserscheinungen nach der Schneeaktion anzukämpfen, verwandeln Sie Ihr Badezimmer in einen Spaund Wellnessraum. Lassen Sie so lange heisses Wasser in die Badewanne laufen, bis sich Ihre Brille für einmal nicht wegen der Schutzmaske, sondern wegen des Schaumbaddampfes beschlägt. Haben Sie trotzdem das Verlangen nach einer Maske, streichen Sie sich etwas Quark ins Gesicht. Das lässt die Haut erstrahlen. 5. Frisch gestärkt laden Sie sich eine Yogastunde aufs Handy und versuchen die Übungen nachzustellen. Sie werden merken, dass Sie ganz froh sind, alleine zu sein. Die peinlichen Verrenkungen will niemand sehen. 6. Als Steigerung lernen Sie den Jerusalema-Tanz. Nehmen Sie sich als Vorbild die Frauen aus Laufen (zu finden auf Youtube unter: «Jerusalema Dance Ladystyle» aus der Schweiz). Alleine die Musik erhellt die Stimmung.

Morgenaktion: Die Kandidierenden für den Solothurner Kantonsrat der FDP.die Liberalen Dorneck / Thierstein beschenkten die Alters- und Pflegeheime des Schwarzbubenlands mit einer süssen Überraschung. FOTO: ZVG

7. Bevor Sie sich nun endlich an die Arbeit machen, erfreuen Sie sich an der Lektüre des Wochenblattes und schicken Sie uns doch eine coole Idee, über was wir noch berichten könnten.


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Donnerstag, 21. Januar 2021 Nr. 3

Gesucht Pflege- und Haushaltshilfe Ab 1. Mai 2021 oder nach Vereinbarung jeden Mo und Di von 9.30 – 11.30 Uhr schriftliche Bewerbung mit Foto an Frau M. Wyss, Grienweg 5, 4242 Laufen

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Naturheilpraktikerin/TCM Stadthäuser Amthausgasse 27, Haus D CH-4242 Laufen Tel. 061 781 54 10 www.praxisavenis.ch

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Sind Sie auf Stellensuche? Wir unterstützen Sie gerne! Besuchen Sie uns an der Bahnhofstrasse 16 in Laufen oder kontaktieren Sie uns telefonisch. Wir freuen uns auf Sie!

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In den fünf kantonalen Heilpädagogischen Schulzentren (HPSZ) werden insgesamt rund 300 Kinder und Jugendliche im Alter von 4 bis 18 Jahren mit einer Beeinträchtigung im Rahmen einer Tagesschulstruktur gefördert, unterstützt und begleitet. Infolge Pensionierung suchen wir am Standort Breitenbach per 01.05.2021 eine/n Leitung Sekretariat 20–30% mit hoher zeitlicher Flexibilität. (Anwesenheit während den Schulwochen zeitweise 30–40% erwünscht, Kompensation während Schulferien). Aufgabenbereich Sie unterstützen und entlasten die Schulleitung in sämtlichen organisatorischen und administrativen Arbeiten.

b Aufgabenbereich

Sie veranlagen unselbständig erwerbende Steuerpflichtige für die Staatssteuer und die direkte Bundessteuer. In dieser anspruchsvollen Funktion prüfen Sie selbstständig Steuererklärungen. Kontakte mit Bürgerinnen und Bürgern sowie ihren Vertretern gehören ebenso zum Aufgabengebiet wie das Erteilen von mündlichen und schriftlichen Auskünften.

IIIIII

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Wir erwarten Sie bringen eine kaufmännische Grundausbildung mit und zeichnen sich als Organisationstalent aus. Sie sind belastbar und haben Freude am Kontakt mit Kindern und Jugendlichen. Sie sind hilfsbereit, lösungssowie kundenorientiert und bestens versiert im Umgang mit Excel, Word und evtl. LehrerOffice. Idealerweise bringen Sie bereits Erfahrungen aus einer ähnlichen Funktion mit. Wir bieten Eine spannende und vielseitige Tätigkeit mit attraktiven Anstellungsbedingungen. Informationen Auskünfte erteilt Ihnen gerne Andreas Haefliger, Schulleitung HPSZ Breitenbach, Grienackerweg 14, 4226 Breitenbach, Telefon 079 707 54 76 Bewerbung Bitte bewerben Sie sich direkt via andreas.haefliger@hpsz.ch.

Leitung Sekretariat HPSZ Breitenbach

Für kranke Menschen gehen wir bis ans Ende der Welt.

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Für die Veranlagungsbehörde Dorneck-Thierstein in Dornach suchen wir eine/-n Steuerfachfrau/-mann, 100%-Pensum.

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Das Steueramt ist verantwortlich dafür, dass der Kanton und seine Gemeinden die erforderlichen finanziellen Mittel für ihre vielfältigen Aufgaben erhalten.

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Donnerstag, 21. Januar 2021 Nr. 3

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WAHLEN

LESERBRIEF

Kantonsratswahlen

5 560 000 Franken für einen Beton-Stahlbau

Elvis Costello

Gerne stelle ich einige Fragen zum Werkhofneubau in Hofstetten-Flüh. Abgestimmt wird über 5 560 000 Franken; zweigeschossig und unterirdisch bauen ist teuer. Versucht man zu viel auf einem zu kleinen Grundstück unterzubringen? Braucht es Fläche für Grüncontainer oder holt man Grüngut lieber vor der Haustüre ab, ökologischer und für Leute ohne Auto besser? Wurde das Lager vom Verein Kultur und Geschichte nicht schon in der Scheune vom Asylantenhaus Pfarrgasse geplant, wie argumentiert beim Kauf dieser Liegenschaft? Lohnt es sich, Platz für Kanton und andere Gemeinden zu kreieren, ohne Abmachungen diesbezüglich? Mit Erstaunen musste ich auch feststellen, dass ohne Rücksprache die Wasserführung zur Flühmühle tangiert wird. Diese und weitere wichtige Punkten aufgezeigt während der Info-Veranstaltung, wurden nicht schlüssig geregelt. Es gibt Spar- und Verbesserungspotenzial. Vor allem: Holzbauten sind nachhaltiger als Beton-Stahlbauten, reduzieren Lärmemissionen und würden sich gut in die natürliche Umgebung von Flüh einfügen. Ein Holzbau wurde auf Grund der höheren Kosten ausgeschlossen. Vielleicht wären wir bereit diesen zu zahlen, weil wir mit unserem Energiestadt-Label gerne nachhaltig bauen? Der Werkhof in Matzingen dient als lehrreiches Beispiel! Geben wir den Behörden jetzt ein gutgefülltes Portemonnaie oder möchten wir Einfluss nehmen und später über angepasste Projektvarianten entscheiden? Dies verzögert den Bau des Werkhofs nicht, weil langwierige Einspracheverfahren vorgebeugt werden. Marijke Brink Flüh

Der unverkennbare Sänger und experimentierfreudige Songschreiber Elvis Costello präsentiert mit «Hey Clockface» (Universal) sein 31. Studioalbum. Die 14 selber kreierten neuen Songs wurden in Helsinki, Paris und New York mit verschiedenen Musikern aufgenommen. Sie bieten Stil- und Stimmungsvielfalt. Davon zeugen unter anderem das von orientalischen Klängen unterlegte Spoken-Word-Stück «Revolution #49», das punkrockige «No Flag», das zärtliche «They’re Not Laughing At Me Now», das Hip-Hop-nahe «Hetty O’Hara Confidential», die Piano-Ballade «The Last Confession Of Vivian Whip» und das jazzige «I Can‘t Say Her Name».

Was haben Coronavirus und Klimakrise gemeinsam? Das Coronavirus hat uns vor allem eines gezeigt: In unserer Natur und Umwelt gelten G eset z mä ssigkeiten, die sich nicht darum kümmern, ob wir an sie glauben oder nicht. Ob wir hinschauen oder nicht. Auch die Coronaskeptikerin wird infiziert; auch der Maskengegner landet auf der Intensivstation. Gleiche Gesetzmässigkeiten herrschen auch in Bezug auf das Klima unseres Planeten. Unzählige Studien und ein breiter Konsens der Wissenschaft zeigen auf, dass die vom Menschen verursachten CO2-Emissionen direkt für den Anstieg der durchschnittlichen Temperatur verantwortlich sind und dass eine massive Reduktion des CO2-Ausstosses jetzt erfolgen muss, wenn nicht hunderte Millionen Menschen ihre Lebensgrundlage verlieren sollen. Dies ist eine Tatsache, egal ob wir daran glauben oder nicht. Corona hat uns gezeigt, dass es Zeiten gibt, in denen neu gedacht und entschieden gehandelt werden muss. Der Klimawandel findet jetzt statt und bedroht die Heimat und das Leben von Millionen von Menschen. Auch dies ist eine Tatsache, die neues Denken und Handeln notwendig macht. Nicht in ein paar Jahren oder gar Jahrzehnten, sondern jetzt! Die Schweiz und der Kanton Solothurn haben erste Schritte in die richtige Richtung gemacht. Diese sind aber immer noch viel zu zaghaft, um das Klimaziel gemäss dem Pariser Klimaabkommen erreichen zu können. Deshalb braucht es jetzt eine stärkere Vertretung der grünen Partei im Kantonsrat. Für eine lebenswerte Zukunft!

MUSIK-TIPP

Gute Songtexte, nicht nur dem Wohlklang frönende Melodien und der mal zärtlich-warme und mal raue, aber in jeder Form Costello-typisch nicht immer reine Gesang zeichnen das Album aus. Es spricht für das qualitativ hochwertige Schaffen dieses britischen Vollblutmusikers. Benno Hueber

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Remo Morand, Nuglar-St. Pantaleon Kantonsratskandidat der Grünen

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Für Beiträge auf den Seiten «Dorfplatz» und «Dies und Das» gilt folgender Redaktionsschluss: Montag, 12.00 Uhr Beiträge sollten eine Länge von 1500 Zeichen inkl. Leerschläge nicht überschreiten. Titelei und Kürzungen sind Sache der Redaktion. Es wird keine Korrespondenz geführt. Bitte achten Sie darauf, Ihre Fotos in hoher Auflösung anzuhängen (zwischen 1 und 3 MB). Wir freuen uns auf Ihren Beitrag. redaktion.laufen@wochenblatt.ch

ALLES, WAS RECHT IST

Lackschaden Ein Auto stellt für mich ein Transportmittel dar, mehr nicht. Deshalb musste ich schmunzeln, als ich den folgenden Gerichtsfall vernahm. Es ging um einen Porsche. Selbstverständlich habe ich Verständnis dafür, falls Ihnen ein Auto mehr bedeutet als nur ein Mittel, um von A nach B zu gelangen, also nehmen Sie mir meinen ironischen Unterton nicht übel. Ein Porschefahrer fuhr über eine pro-

visorische Fahrbahn, die wegen Strassenbauarbeiten erstellt worden war. Sie diente zudem als Baustellenausfahrt für Lastwagen. Ein vor dem Porsche fahrender Lastwagen wirbelte Kieselsteine auf, die den Lack des Porsches angeblich beschädigt haben sollen. Der Schaden des Porschefahrers belief sich dabei auf rund 7000 Franken, so behauptete er. In der Folge verlangte er vom Bundesamt für Strassen Schadenersatz in dieser Höhe.

Schadenersatzklage abgewiesen

Nichts davon wissen wollte demgegenüber das Obergericht des Kantons Bern, das die Schadenersatzklage vollumfänglich abwies. Die Baustelle sei mit Gefahrensignalen und einer Geschwindigkeitsreduktion ausgestattet gewesen. Die Fahrbahn sei regelmässig, zu Spitzenzeiten zweimal täglich, gereinigt worden. Es genüge, wenn eine Strasse bei Anwen-

dung gewöhnlicher Sorgfalt ohne Gefahr benützt werden könne. Im Übrigen sei nicht einmal nachgewiesen, ob der Lackschaden tatsächlich von den aufgewirbelten Kieselsteinen stamme. Die Gerichtsgebühren und Anwaltskosten von mehreren Tausend Franken gingen zu Lasten des Porschefahrers. Was soll man davon halten? Der 1979 verstorbene deutsche Komiker Heinz Erhardt sagte es treffend: «Lieber ein kleiner Lackschaden, als ein grosser Dachschaden.» Roman Baumann Rechtsanwalt in Dornach Exklusiv für das Wochenblatt berichtet Roman Baumann in loser Folge aus seinem reichen Erfahrungsschatz in Sachen Recht. Roman Baumann ist Rechtsanwalt, Präsident des Gewerbevereins Dorneckberg und Vizepräsident des Kantonal Solothurnischen Gewerbeverbands.

Jetzt aktiv bleiben!

Die verordneten Corona-Massnahmen führen zunehmend zur Verschlechterung zahlreicher gesundheitlicher Aspekte. Dabei sind gerade jetzt körperliche Aktivitäten an der frischen Luft und der Austausch mit Freunden wichtig. Regula Studer, Inhaberin der Schwarzbuebe-Apotheke gibt Anregungen dazu. Bleiben Sie zu Hause, meiden Sie jegliche soziale Kontakte. Das empfiehlt man uns seit längerer Zeit. Was sagen Sie dazu? Regula Studer: Es zeigen sich immer deutlicher auch die Schattenseiten. Was wir aber brauchen, ist eine starke Immunabwehr! Das erreichen wir besser, wenn wir uns nicht einsam und verängstigt zu Hause einigeln. Gehen wir raus an die frische Luft! Schon ein täglicher Spaziergang von einer halben Stunde bringt den Kreislauf in Schwung, aktiviert die Lunge, kräftigt die Muskeln und durchblutet die Gelenke, kurz: macht uns widerstandsfähiger. Bleiben wir also trotz aller Widrigkeiten aktiv und in Bewegung! Inzwischen haben viele Menschen Angst und sind verzweifelt und einsam. Was raten Sie ihnen? Einsamkeit, Stress und Angst schwächen nachweislich das Immunsystem. Diese schädliche Abwärtsspirale müssen wir durchbrechen. Wir dürfen uns nicht jegliche Lebensfreude nehmen lassen. Treffen wir draussen oder in legaler, sicherer Umgebung weiterhin Freunde, um gemeinsam ein paar unbeschwerte, fröhliche Stunden zu verbringen! Ich zitiere Bundesrätin Viola Amherd (Interview in der bz vom 16. Januar 2021): «Unsere Haltung war pragmatisch: was man offen lassen kann, soll man offen lassen. Auch, um die Wirtschaft nicht an die Wand zu fahren. Aber nicht nur darum! Die Menschen brauchen eine Beschäftigung in der Freizeit. Es hätte massive Auswirkungen auf die Psyche, wenn man gar nichts mehr tun könnte und die sozialen Kontakte völlig eingeschränkt wären. Es ist wichtig, dass man sich noch bewegen kann.» Bewegung und soziale Kontakte haben also sozusagen eine «antidepressive» und immunstärkende Wirkung? Ja, körperliche und soziale Aktivitäten stärken Körper und Seele. Wie steht es mit der Impfung? Wir empfehlen, sich jetzt gegen Grippe impfen zu lassen. Die Grippeimpfung trainiert das Immunsystem, und sie hilft, die Wartezeit zu überbrücken, bis die Covid-19-Impfung der breiten Bevölkerung zur Verfügung steht. Kann man sich bei Ihnen in der Schwarzbuebe-Apotheke gegen Grippe impfen lassen? Ja, jederzeit!


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Donnerstag, 21. Januar 2021 Nr. 3

Impfen gegen Covid-19 Die Covid-19-Impfungen im Kanton Solothurn werden gemäss der Impfstrategie des Bundes durchgeführt. Seit dem 4. Januar 2021 werden die Bewohnerinnen und Bewohner der Alters- und Pflegeheime durch mobile Impfteams mit den Impfungen versorgt. Gleichzeitig wird in drei Zentren geimpft. Dieses Angebot richtet sich vorerst an über 75-jährige und Hochrisikopatienten. Das Angebot an Impfterminen ist abhängig von der Verfügbarkeit des Impfstoffs.

Voranmeldung Impfungen sind nur auf Voranmeldung möglich. Um Wartezeiten am Telefon zu vermeiden, wird dringend empfohlen, die Online-Anmeldung zu nutzen via so.impfung-covid.ch Telefonische Anmeldung via Infoline 032 627 74 11, täglich 8.00 bis 19.00 Uhr

Öffnungszeiten Impfzentren Montag bis Samstag 10.00 bis 19.00 Uhr Zur Impfung mitbringen I Terminbestätigung I Amtlicher Ausweis I Krankenkassenkarte I Impfbüchlein, falls vorhanden (es wird empfohlen bei der online-Anmeldung die d Option des Eintrags in das elektronische Impfregister zu wählen) I «Anordnung einer Covid-19-Impfung» durch nden die behandelnde Ärztin / den behandeln Arzt (nur Hochrisikopatienten unter 75 Jahren)

Impfzentrum Breitenbach Start ab 8. Februar 2021 (Termine können bereits reserviert werden)

Impfzentrum Olten Start ab 8. Februar 2021 (Termine können bereits reserviert werden)

Impfzentrum Solothurn in Betrieb seit 4. Januar 2021

Griensaal Breitenbach Grienackerweg 12 4226 Breitenbach

Stadthalle Olten Erlimattweg 3 4600 Olten

Rythalle Solothurn Werkhofstrasse 52 4500 Solothurn

corona.so.ch

das

Wer? Einwohnerinnen und Einwohner Kanton Solothurn: I über 75 Jahre I Hochrisikopatienten gemäss Definition BAG mit «Anordnung einer Covid-19-Impfung» durch die behandelnde Ärztin / den behandelnden Arzt

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Lösung der letzten Ausgabe

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Liebe Wochenblatt Rätselfreunde bis auf Weiteres werden keine Gewinne in unserem Kreuzworträtsel mehr verlost. Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis und bleiben Sie gesund.

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Donnerstag, 21. Januar 2021 Nr. 3

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KALEIDOSKOP

Donnerstag, 21. Januar 2021 Nr. 3

FOTO DER WOCHE

IN KÜRZE

AUS UNSERER BIBLIOTHEK

Stromausfall nach Unfall

Die Natur zeigt Herz: Dieses Bijou aus Eis zeigte sich jenen, die während den kalten Tagen mit wachen Augen durch die Natur streiften. FOTO: ANJA HÄNER, GRINDEL

K T. BASELL AND

K ANTONE BL UND BS

REGION

Wald ist gefährlich

Sauberere Luft

WoS. Die ergiebigen Schneefälle der vergangenen Tage in der Region haben zu einer prekären Lage geführt. Die Gefahr ist in der ganzen Region latent und das Risiko umfallender Bäume oder abbrechender Äste gross bis sehr gross. Auf Waldbesuche sei zu verzichten, teilt der Kantonale Krisenstab Baselland mit. Wer dennoch in den Wald geht, macht das auf eigenes Risiko, auch auf Waldstrassen. Die intensiven Schneefälle haben zu einer heiklen Situation in den Wäldern geführt. Der nasse Schnee führt zu spontanen Astund Kronenabbrüchen und umstürzenden Bäumen. Die tieferen Temperaturen führen nicht zu einer Entspannung der Lage. Die Problematik verschärft sich bei weiteren Schneefällen, bei einsetzendem Tauwetter und auch bei Regen. Die Bevölkerung wird aufgerufen, auf Waldbesuche jeder Art (Spaziergänge, Skitouren) zu verzichten und auch den Waldrandbereich zu meiden, bis sich die Situation entschärft hat.

WoS. Im letzten Jahr sind in den beiden Basel die Belastungen durch Stickstoffdioxid deutlich gesunken. Trotz des Rückgangs überschritten die Stickstoffdioxid-Konzentrationen aber an verkehrsreichen Standorten den Grenzwert immer noch stark, wie das Lufthygieneamt beider Basel meldet. Der Rückgang der Belastung erkläre sich unter anderem mit der Coronapandemie, es sei aufgrund dieser deutlich weniger motorisierter Verkehr unterwegs gewesen. Die Ozon-Spitzenwerte vom Vorjahr wurden nicht erreicht, der Grenzwert wurde aber auch hier überschritten. Ebenfalls konnte im letzten Jahr ein minimaler Rückgang an Feinstaub verzeichnet werden. Alle Stationen liegen wie schon im Vorjahr unter dem Grenzwert. Für die verhältnismässig tieferen Werte seien auch hier neben der Coronapandemie der milde Winter sowie kürzere Hitzeperioden im Sommer verantwortlich.

Neue Website für das Laufental

Küche & Bad Innenausbau Türen

WoS. Seit anfangs Jahr besteht eine neue Website fürs Laufental. Unter www.laufental.swiss sind viele Informationen über das Laufental, die Promotion Laufental, den Verein Region Laufental und Tourismus & Kultur zu finden. Die Aktivitäten der Promotion Laufental werden ebenfalls dort aufgeführt.

Anlässe publik machen

Auf der Website werden auch alle Anlässe, die auf Guidle erfasst sind, wiedergegeben. Diese Anzeigen werden zusätzlich an anderen Orten veröffentlich, zum Beispiel auf Baselland-Tourismus. Alle Interessierten können sich kostenlos registrieren und auf Guidle ihre Anlässe (Gemeindeveranstaltungen, Theateraufführungen, Konzerte, Feierlichkeiten, Jubiläumsanlässe etc.) erfassen. Dadurch wird die Veranstaltung vielerorts publiziert, so auch auf www.laufental.swiss.

NUGLAR-ST. PANTALEON. WoS. Nach der Kollision eines Autos mit einem Stromkasten kam es im Ortsteil St. Pantaleon am Mittwoch vor einer Woche stellenweise zu einem Stromausfall. Die Autofahrerin geriet von der Hauptstrasse ab. In der Folge kollidierte das Auto zunächst mit einem Holzzaun, dann mit einem Stromkasten und einer Strassenlaterne, bis es kurz darauf zum Stillstand kam. Gemäss Solothurner Polizei sei die Lenkerin leicht verletzt worden. In Teilen des Ortes fiel kurzzeitig der Strom aus.

Paracelsus

Unfall auf schneebedeckter Strasse

Von Eva-Isabel Schmid

Postulat eingereicht

Der Schweizer Arzt Theophrastus Bombast von Hohenheim war schon zu Lebzeiten unter seinem Rufnamen Paracelsus in ganz Europa berühmt. Später beschäftigte sich Goethe mit seinen Lehren und auch die Nationalsozialisten fanden Gefallen an den Theorien des mittelalterlichen Mediziners. In Basel wurde Paracelsus 1527 zum Stadtarzt und Universitätsdozenten berufen. Der rebellische Medicus forschte und praktizierte in der Basler Altstadt und legte sich rasch mit den ansässigen Ärzten und Apothekern an, deren Wissensgrundlagen er vehement kritisierte. In der neuen, zweiteiligen Romanbiografie von Eva-Isabel Schmid begleiten wir Paracelsus durch die mittelalterlichen Gassen von Basel. Die Autorin breitet sein schillerndes Leben spannend und mit vielen historischen und medizinischen Details angereichert vor uns aus, die bildreiche Sprache erzeugt beim Lesen einen packenden Film im Kopf. Bei der Recherche konnte die Autorin dabei auch auf ihr eigenes Fachwissen zurückgreifen – sie arbeitet als Hausärztin im Raum Zürich. Der zweite Band erscheint voraussichtlich im Mai. Esther Ugolini www.stebilaufen.ch

METZERLEN. WoS. Am letzten Donnerstag fuhr ein Automobilist gegen acht Uhr morgens auf der schneebedeckten Challstrasse in Metzerlen in Richtung Passhöhe. Auf der rutschigen Fahrbahn verlor er plötzlich die Kontrolle über das Auto und kam rechts von der Fahrbahn ab. In der Folge rutschte das Auto die abfallende Böschung hinunter, wo es nach zirka 20 Meter in einen Baum prallte. Beim Aufprall zog sich der Fahrzeuglenker mittelschwere Verletzungen zu. Gemäss Solothurner Polizei musste er in Spitalpflege gebracht werden. Das Unfallauto musste durch ein Abschleppunternehmen abtransportiert werden. BASELLAND. WoS. In letzter Zeit häufen sich die Stimmen von Gemeinden, welche vom Kanton Kosten aufgebürdet bekommen, die sie mittel- bis längerfristig nicht mehr stemmen können. Unter anderem war und ist zu hören: «Der Kanton saniert sich auf Kosten der Gemeinden.» Die Gemeinden geraten immer mehr unter finanziellen Druck. Viele verzeichnen hohe strukturelle Defizite. Vor diesem Hintergrund bittet der SP-Landrat Linard Candreia den Regierungsrat zu prüfen und zu berichten, wie er die Stimmung zwischen dem Kanton und den Kommunen einschätze und ob er bereit sei, die Aufgabenteilung und den Lastenausgleich zu überprüfen.

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