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Weitere Parkplätze kostenpflichtig

Am 9. Juni werden neue Parkuhren geliefert und montiert. Auf welchen von Affolterns Parkanlagen gilt ab dann eine Gebührenpflicht? Seite 7

Obfelden feiert die lokalen Betriebe

Die Expo Obfelden findet vom Freitag, 12., bis Sonntag, 14. Juni, statt. OK-Präsident Jürg Meier erzählt im Interview, was alles geboten wird. Seite 11

Zusammenzug an einen Standort steht bald bevor

Gute Nachrichten an der Generalversammlung der Spitex Knonaueramt

Marianne Voss

Gut 150 Personen nahmen am Mittwochabend an der Generalversammlung der Spitex Knonaueramt teil. Im Saal waren nebst Mitgliedern auch Mitarbeitende und Gäste anwesend. Der Abend begann mit einem Referat von Franziska Marty und Dominique Leins, beide engagiert bei der unabhängigen Beschwerdestelle für Alter, UBA. Sie informierten über die Arbeit der Stelle und sprachen zum Thema «Gewalt im Alter». Bei fast der Hälfte der Fälle, mit welchen sie zu tun haben, gehe es um psychische Gewalt, bei einem Drittel um finanzielle Probleme. Anhand von konkreten Beispielen zeigten sie auf, was die Beratung durch die UBA bewirken kann. Tessa Müller, Präsidentin der Spitex Knonaueramt, betonte im Jahresbericht, dass 2025 ein erfolgreiches Jahr mit vielen Veränderungsprozessen und Neuorientierungen war. Sie thematisierte auch den Austritt von Bonstetten aus der Leistungsvereinbarung. «Das hat uns sehr bewegt und auch weh getan.» Geschäftsleiterin Verena Bieri berichtete von der bevorstehenden neuen Organisationsstruktur. Was letztes Jahr noch als Ziel präsentiert wurde, wird nun sehr bald Realität. «Wir sind auf Kurs», erklärte sie und informierte, dass die Spitex Knonaueramt definitiv an einen Standort umzieht und alle bisherigen Zentren dort zusammenführt. Der Umzug erfolgt bereits im November 2026, die neuen, grosszügigen Räumlichkeiten

«Die kleinen regionalen Teams sind weiterhin im Einsatz.»

Verena Bieri, Geschäftsleiterin Spitex Knonaueramt.

Geschäftsleiterin Verena Bieri (links) und Präsidentin Tessa Müller heissen das neue Vorstandsmitglied, Maria Rosa Joller, mit Blumen willkommen. (Bild Marianne Voss)

Jahre alt ist der TTC Wettswil. Im Juli wird das Jubiläum des Vereins gefeiert. Seite 5

Dem Wind nach

Die möglichen Windenergieanlagen in den sogenannten Eignungsgebieten in der Region bewegen viele Gemüter. Der Weg bis zur Errichtung wäre aber länger, als viele erwarten. «Der erste Schritt ist immer das Gespräch mit der Gemeinde. Zeigt sich diese offen gegenüber der Windenergie, wird der Kontakt mit der lokalen Bevölkerung und den Landeigentümern gesucht», antwortet Pascal Müller. Falls sich herausstelle, dass in der Gemeinde grosser Widerstand gegen die Windenergie vorhanden sei, verfolge man den entsprechenden Standort nicht weiter, halte den Dialog mit der Gemeinde aber weiterhin aufrecht. «Kategorische Ablehnung von Windenergie geschieht oft aus Unwissen», so der Co-Leiter der Kooperation Zürich Wind. (red) Seite 9 ANZEIGEN

Für die Kunden werde die Änderung kaum spürbar sein. «Die kleinen regionalen Teams sind weiterhin im Einsatz, die Kundennähe und die Qualität stehen für uns nach wie vor im Zentrum.»

Steigende Nachfrage nach Unterstützung

Das Projekt «Anstellung pflegender Angehöriger» hat sich im vergangenen Jahr bewährt. Bereits neun pflegende Angehörige sind angestellt und werden von zwei Fachpersonen begleitet. Auch die Nachfrage nach Unterstützung durch den Entlastungsdienst (ELD) ist gross.

befinden sich an der Obstgartenstrasse 1–3 in Affoltern. «Durch das Zusammenlegen werden viele organisatorische und fachübergreifende Abläufe einfacher.»

Wie weitere Energie aus der Region gewinnen?

Infoveranstaltung der Standortförderung

Anlässlich einer Delegiertenversammlung der Zürcher Planungsgruppe Knonaueramt stellte der Standortförderer Johannes Bartels zusammen mit den Energieplanern Rita Gnehm und Matthias Schlegel die aktuellen und geplanten Schritte hin zum Klimaziel der Energieregion Knonauer Amt vor: Bis 2030 sollen vier Fünftel der hier verbrauchten Energie aus regionalen erneuerbaren

Quellen stammen. Dabei wurde erwähnt, dass es zwar kaum noch neues Potenzial bei den regionalen Wäldern gibt. Aber Potenzial bei den 248 Landwirtschaftsbetrieben der Region. Ihre derzeit 18263 Grossvieheinheiten könnten jährlich rund 45 Gigawattstunden

Biogas liefern. (red)

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Für 61 Kundinnen und Kunden setzten sich letztes Jahr 27 ELD-Mitarbeitende während 4684 Betreuungsstunden ein. Daniela Baumgartner, Verantwortliche für den Entlastungsdienst, wird Ende 2026 in Pension gehen. Sie erhielt an der Versammlung einen herzlichen Dank für ihren Einsatz während 14 Jahren. Der Bedarf an Spitexleistungen ist allgemein weiterhin gestiegen. Die 185 Mitarbeitenden leisteten im Jahr 2025 pro Tag 312 Einsätze und betreuten an 113761 Einsätzen 1076 Kundinnen und Kunden. Eine weitere gute Nachricht war das positive Jahresergebnis mit einem Gewinn von 99000 Franken. Zwei Mitglieder aus dem Vorstand haben

ihren Rücktritt gegeben: Christoph Kobel nach 16 Jahren und Thorsten Schmitz nach vier Jahren. Sie wurden mit Geschenken und Applaus verabschiedet. Neu im Vorstand nimmt Maria Rosa Joller, diplomierte Pflegefachfrau und Gesundheitsökonomin, Einsitz. Die Mitglieder wählten sie mit Applaus und genehmigten auch die üblichen Traktanden einstimmig und ohne Diskussionen. Zum Abschluss des Abends überbrachte Renzo Küttel, Gemeinderat aus Kappel, ein wertschätzendes Grusswort und dankte der Spitex für ihre Arbeit zum Wohl der Menschen, die gut betreut zu Hause leben können.

Alten Familiennamen auf der Spur

Referat in Maschwanden von André Gut

«Alteingesessene Maschwandner Familien im Fokus – als der Heiratsmarkt noch in engem Radius stattfand», lautete der Titel eines unterhaltsamen Referats über die Familiengeschichte von André Gut. Der Referent André Gut ist seit seiner Kindheit ein passionierter Familienforscher und arbeitet heute als Arzt beim Kantonsspital St.Gallen. Obwohl er nie

in Maschwanden (er ist jedoch Bürger von Maschwanden) gelebt hat, ist er mit den Familien im Ort gut vertraut. Im Referat erläuterte der Referent, wie sich die Suche nach Angaben über die eigene Familie gestaltet und welche Kenntnisse nötig sind, um zum Beispiel mit alten Handschriften umgehen zu können. (red)

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«Humor schafft oft Distanz.»
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Olga Tucek, Musikerin, Poetin, Aktivistin, Träumerin. (Bild Olga Tucek)

Plangenehmigungsgesuch für Starkstromanlagen: 16 kV-Kabel zwischen den Transformatorenstationen (TS) Ennetgraben und Seewadel, Affoltern am Albis Plangenehmigungsgesuch für Starkstromanlagen für:

L-0126035.4

16 kV-Kabel zwischen den Transformatorenstationen Ennetgraben und Seewadel – Kabelersatz zwischen den beiden Transformatorenstationen mit Einzug in grösstenteils bestehende Rohranlage – Neubau einer Kabelschutzrohranlage entlang der Tägerfeldstrasse und der Zwillikerstrasse

Koordinaten: von 2676397/ 1237253 nach 2676246/ 1236868 Beim Eidgenössischen Starkstrominspektorat hat die Elektrizitätswerke des Kantons Zürich (EKZ)

Ueberlandstrasse 2, 8953 Dietikon das oben erwähnte Plangenehmigungsgesuch eingereicht. Die Gesuchsunterlagen liegen vom 05.06.2026 bis 06.07.2026 in der Stadt Affoltern am Albis, Abteilung Bau und Infrastruktur, Büro K13, Obere Bahnhofstrasse 7 in 8910 Affoltern am Albis während den Bürozeiten öffentlich auf. Das unterbreitete Gesuch umfasst folgende Ersuchen um Ausnahmebewilligung: – Ausnahmebewilligung für Bauten ausserhalb der Bauzone im Sinne von Art. 24 ff. des Bundesgesetzes über die Raumplanung (RPG; SR 700).

Die aufgelegten Unterlagen stehen während der Auflagefrist ebenfalls auf https:// esti-consultation.ch/pub/7164/bcf7f7d556 online zur Einsicht zur Verfügung. Massgebend sind allein die in den oben genannten Gemeinden aufgelegten Unterlagen. Rechtliche Hinweise und Fristen Enteignungsbann

Die öffentliche Auflage hat den Enteignungsbann nach den Artikeln 42–44 des Enteignungsgesetzes (EntG; SR 711) zur Folge. Wird durch die Enteignung in Miet- und Pachtverträge eingegriffen, die nicht im Grundbuch vorgemerkt sind, so haben die Vermieter und Verpächter ihren Mietern und Pächtern sofort nach Empfang der persönlichen Anzeige davon Mitteilung zu machen und den Enteigner über solche Miet- und Pachtverhältnisse in Kenntnis zu setzen (Art. 32 Abs. 1 EntG). Einsprachen, Einwände und Begehren Wer nach den Vorschriften des Verwaltungsverfahrensgesetzes (VwVG; SR 172.021) Partei ist, kann während der Auflagefrist beim Eidgenössischen Starkstrominspektorat, Planvorlagen, Luppmenstrasse 1, 8320 Fehraltorf, Einsprache erheben. Diese Einsprache kann entweder schriftlich oder elektronisch eingereicht werden. Im letzteren Fall muss die Einsprache die Vorgaben zu den elektronischen Eingaben erfüllen und unter anderem mit einer qualifizierten elektronischen Unterschrift versehen sein (vgl. Art. 5 bis 7 der Verordnung über die elektronische Übermittlung im Rahmen eines Verwaltungsverfahrens [SR 172.021.2]). Wer innert Frist keine Einsprache erhebt, ist vom weiteren Verfahren ausgeschlossen.

Während derselben Auflagefrist kann, wer nach den Vorschriften des EntG Partei ist, sämtliche Begehren nach Artikel 33 EntG geltend machen. Diese sind im Wesentlichen: a. Einsprachen gegen die Enteignung; b. Begehren nach den Artikeln 7–10 EntG; c. Begehren um Sachleistung (Art. 18 EntG); d. Begehren um Ausdehnung der Enteignung (Art. 12 EntG); e. die geforderte Enteignungsentschädigung.

Zur Anmeldung von Forderungen innerhalb der Einsprachefrist sind auch die Mieter und Pächter sowie die Dienstbarkeitsberechtigten und die Gläubiger aus vorgemerkten persönlichen Rechten verpflichtet. Pfandrechte und Grundlasten, die auf einem in Anspruch genommenen Grundstück haften, sind nicht anzumelden, Nutzniessungsrechte nur, soweit behauptet wird, aus dem Entzuge des Nutzniessungsgegenstandes entstehe Schaden.

Rechtsmittelfrist

Frist: 30 Tage

Ablauf der Frist: 6.7.2026

Meldungen für Starkstromanlagengesuche haben eine Rechtsmittelfrist von 30 Tagen.

Kontaktstelle

Eidgenössisches Starkstrominspektorat

Planvorlagen

Luppmenstrasse 1, 8320 Fehraltorf

Ärztlicher Notfalldienst

InNotfällenwendemansich zuer stimmerüberdiePraxisnumm er andenHausarzt,beiAbwesen heit erhä lt manüberden Te lefonbea ntworterdieNummerdesAERZTEFON: 0800336655

BeiVerkehrsunfällenTelefo n1 17 oderTelefon 058 6484848 wähl en. Te lefon14 4f ürSanitäts-Notr uf NotfallzentrumSpitalAffolt ern T elefon0447143300 für ALLE Notfälle

«Du bist frei von den Schatten, die dein Leben so schwer machten. Leuchte hell in unseren Herzen.»

Traurig nehmen wirAbschied von meinem lieben Ehemann, unserem Papa, Grosspapi und Bipapi.

Jakob «Köbi» Meyer-Hauenstein

10.August 1948 – 27. Mai 2026

Nach kurzer, schwerer Krankheit durftest du in der Villa Sonnenberg in Affoltern friedlich einschlafen. Nun bist du erlöst. Wir wünschen dir inneren Frieden und Liebe. WirdankendenvielenMenschen,dieKöbiinFreundschaftverbunden waren, und jenen, die ihn in den vergangenen Wochen liebevoll begleitet und gepflegt haben.

Beschlüsse der Gemeindeversammlung vom 3. Juni 2026

Die Stimmberechtigten der Gemeinde Stallikon haben an der Gemeindeversammlung vom 3. Juni 2026 folgende Beschlüsse gefasst:

1. Genehmigung Jahresrechnung 2025 Gegen den Beschluss kann, von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, • wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen (§ 19 Abs. 1 lit. c i.V.m. § 19b Abs. 2 lit. c sowie § 21a und § 22 Abs.1Verwaltungsrechtspflegegesetz, VRG, LS 175.2)

• und im Übrigen innert 30 Tagen schriftlich Rekurs erhoben werden (§ 19 Abs. 1 lit. a und d i.V.m. § 20 und § 22 Abs. 1 Verwaltungsrechtspflegegesetz, VRG, LS 175.2).

Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist,soweit möglich,beizulegen. Die Kosten des Rekursverfahrens hat die unterliegende Partei zu tragen. In Stimmrechtssachen werden Verfahrenskosten nur erhoben,wenn das Rechtsmittel offensichtlich aussichtslos ist.

2. Nutzungsplanung – Aufhebung Gewässerabstandslinien

Die «Aufhebung der Gewässerabstandslinien» – als Bestandteil der Nutzungsplanung – umfassend:

– Plan Aufhebung Gewässerabstandslinien M 1:3000 wird festgesetzt.

– Der Bericht zu den Einwendungen wird festgesetzt.

– Planungsbericht nach Art. 47 RPV wird zur Kenntnis genommen.

Die Trauerfamilie: Elisabeth Meyer-Hauenstein Jeannette und Piotr Urbaniak-Meyer mit Luis undAnja Seraina und Bastian Daggers-Meyer mit Diego und Silvan

DieBeerdigungfandimengstenFamilienkreisstatt.ImBezirkwerden keine Trauerzirkulare versandt.

Traueradresse:ElisabethMeyer-Hauenstein,ImZelgliacher21,8908Hedingen

Duhastunsgelehrt,dasLebenzuverstehen,undwarstuns immereine weiseRatgeberin.DeineLiebewird inunserenErinnerungenweiterleben undunsfürimmerden Wegweisen.

NacheinemlangenerfülltenLebennehmenwirAbschiedvonunserer geliebtenMutter,Schwiegermutter,Grossmutter,Urgrossmutterund Tante

LUCIATROLIO -D’ANGELO

16.April1934– 1. Juni2026

Mit92Jahrendurftesiefriedlicheinschlafen. Wirsindunendlich dankbar fürdielangegemeinsameZeit,ihre unermüdliche Liebeunddieunzähligen schönenMomentediewirmitihrteilendurften.

«Titerremopersempre inrigordoneinostricuori come insegnantedi saggezza, pace eamore.Ciaomammanonna,nonninae zia»

EinganzbesondererDankgilt demganzen Team derSPITEXMEDITANA für dieüberausfürsorglicheundliebevollePflegeimgewohntenZuhause.

Intiefer Trauer undDankbarkeit

Toni Trolio

RosaTrolio

AndréundLilianaFrank Trolio

Verkehrsanordnung:

Tömlimattstrasse (Richtung Waldhof, Kat.-Nr. 829), Kappel am Albis

Vorübergehende Verkehrsanordnung

Dauer der Verkehrsanordnung

Freitag, 26. Juni – Mittwoch, 1. Juli 2026

Verkehrsanordnung

Aufgrund einer Baustelle auf dem Schulareal wird in Anwendung von § 7 der kantonalen Signalisationsverordnung nachfolgende Verkehrsanordnung verfügt: Die Tömlimattstrasse, Gemeinde Kappel (Kappel am Albis), ist ab Teilstück Primarschule bis zum Waldhof gesperrt.

Verkehrsumleitung

Anstösser sind über die Sperrung und die anstehenden Bauarbeiten informiert.

Missachtung

Die Missachtung der Signalisation wird als Übertretung von Art. 27 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 19. Dezember 1958 über den Strassenverkehr, gestützt auf dessen Art. 90, bestraft.

Verfügende Stelle

Gemeinderat Kappel am Albis

Rechtliche Hinweise und Fristen

Gegen diese Verkehrsanordnung kann während der Rekursfrist bei der Kontaktstelle Rekurs erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und soweit möglich beizulegen.

Rechtsmittelfrist

Frist: 30 Tage

Ablauf der Frist: 6. Juli 2026

Verkehrsanordnungen haben eine Rechtsmittelfrist von 30 Tagen.

Kontrolle von Schiebern auf privaten Grundstücken

Die Firma Hydranten und Armaturen Service GmbH wird im Auftrag von der Wasserversorgung Hausen am Albis in der Zeit vom 1. Juni 2026 bis am 12. Juni 2026 sämtlicheSchieberaufdieGebrauchstauglichkeit kontrollieren. Die Grundeigentümer werden gebeten, die Zugänglichkeit sicherzustellen. Die Zugänglichkeit ist gewährleistet, wenn die Schieber nicht überwachsen sind, die Erreichbarkeit der Schieber ohne Hindernisse jederzeit sichergestellt ist. Sollte die Zugänglichkeit nicht gewährleistet sein, wird die Firma Hydranten und Armaturen Service in Zusammenarbeit mit der Wasserversorgung die nötigen Massnahmen veranlassen. Kleinere Anpassungen, z.B. Rückschnitte einzelner Äste und dgl., werden während der Kontrollarbeiten ohne Rücksprache mit dem Grundeigentümer ausgeführt. Für Ihre wertvolle Zusammenarbeit zur Sicherstellung der Trink- und Löschwasserversorgung danken Ihnen der Gemeinderat und die Wasserversorgung. Bei Fragen steht die Wasserversorgung (G.Blickenstorfer,Tel.: 044 764 19 77) gerne zur Verfügung. Der Gemeinderat

Sofern sich als Folge von Entscheiden in Rechtsmittelverfahren oder von Auflagen im Genehmigungsverfahren Änderungen an dieser Teilrevision als notwendig erweisen (konkrete Anweisungen ohne planerischen Ermessensspielraum) wird der Gemeinderat ermächtigt, diese in eigener Kompetenz vorzunehmen. Solche Beschlüsse sind öffentlich bekannt zu machen. Gegen den Beschluss kann, von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen (§ 19 Abs.1 lit.c i.V.m. § 21a und § 22 Abs. 1 Verwaltungsrechtspflegegesetz, VRG, LS 175.2) erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen. Die Kosten des Rekursverfahrens hat die unterliegende Partei zu tragen. In Stimmrechtssachen werden Verfahrenskosten nur erhoben, wenn das Rechtsmittel offensichtlich aussichtslos ist. Ein Rekurs gemäss § 338a Planungsund Baugesetz (PBG) ist erst zu einem späteren Zeitpunkt möglich, wenn der Festsetzungsbeschluss der Gemeindeversammlung zusammen mit dem Genehmigungsentscheid der Baudirektion Kanton Zürich amtlich veröffentlicht und aufgelegt worden ist (§ 5 Abs. 3 PBG). 5. Juni 2026 Gemeinderat Stallikon

MariaPiaTrolio sowie alle Enkelund Urenkel

DieAbschiedsfeierunddieUrnenbeisetzungfindetimengsten Familienkreisstatt.

Traueradresse:LilianaFrank, Bachtalenstrasse5,8908Hedingen

Einneuer Tagund einneuer Morgen, Undwiederbring ichdir mein Lob, Wasauchvor mirliegt, Undwas immerauchgeschehen mag, Lass mich noch singen,wennder Abendkommt.

In Liebeund Dankbarkeitnehmenwir Abschied vonunserer geliebtenTochter, meinerliebevollenSchwester,Enkelin,Gotte-/undGöttikind,Cousine undNichte

PetraAntonia Zingg 10.Februar 2004 –24. Mai2026

Gekämpft hast du allein,gelittenhaben wirgemeinsam,verlorenhaben wiralle. Ein hellesLicht kamdir entgegen unddusagtest zu uns: «Gömmer». Du wolltestnochso vielerleben,dochdie Zeit warzukurz. Wirsindunendlich traurig, aber auch dankbar fürdie vielen schönenMomente,die du unsgeschenkt hast.Wir vermissendich. Wirdankendir fürdeine Liebeund Herzlichkeit.

In stillerTrauer Andreasund SibylleZingg mitBenjamin Fanny Zingg Helene Huber-Staubli ChristinaZingg Philippund Ruth Huber-Castro mitLuis Cornelia undMarkusBaumann-Zingg Verwandteund Freunde

DieUrnenbeisetzung findet im engstenFamilienkreis statt. TrauergottesdienstamFreitag,12. Juni 2026 um 14:00Uhr in derreformiertenKircheHedingen.

Traueradresse: FamilieAndyu.Sibylle Zingg, Arnistrasse 2, 8908 Hedingen

IN KÜRZE

Teile von Aeugst ohne Strom

73 Kunden der EKZ hatten am gestrigen Donnerstag für etwa zwei Stunden keinen Strom. Wie die Gemeinde Aeugst mitteilt, war eine kaputte Muffe im Erdreich bei einer Trafostation der Grund dafür. (red)

WIR GRATULIEREN

Zum 85. Geburtstag

Heute Freitag, 5. Juni, darf Antonio Rotonda in Obfelden seinen 85. Geburtstag feiern. Wir gratulieren, wünschen ein schönes Fest, Gesundheit und viel Freude im kommenden Lebensjahr.

Gratulationen sind willkommen!

Für die Rubrik «WIR GRATULIEREN» sind wir auf die Einsendungen der Leserinnen und Leser angewiesen.

Bitte schicken Sie uns Gratulationshinweise per Mail an: redaktion@affolteranzeiger.ch

Gratis aufgenommen werden Geburtstage ab dem 90., runde und halbrunde ab dem 80. sowie Hochzeitsjubiläen ab der Goldenen Hochzeit (50 Jahre).

Einheimisch und erneuerbar

Standortförderung und Gemeinden planen die regionale Energiezukunft

Bernhard Schneider

Im Anschluss an die Delegiertenversammlung der Zürcher Planungsgruppe Knonaueramt von vergangener Woche stellte der Standortförderer Johannes Bartels zusammen mit den Energieplanern Rita Gnehm und Matthias Schlegel die aktuellen und geplanten Schritte hin zum Klimaziel der Energieregion Knonauer Amt vor: Bis 2030 sollen vier Fünftel der hier verbrauchten Energie aus regionalen erneuerbaren Quellen stammen. Alle 14 Gemeinden des Bezirks Affoltern sind am Projekt beteiligt. Das Potenzial der regionalen Wälder ist bereits ausgeschöpft. Diese liefern jährlich etwa 36 Gigawattstunden Wärmeenergie. Der Verbrauch der Wärmeverbunde beläuft sich jedoch bereits auf 38 Gigawattstunden. Hinzu kommen 56 Gigawattstunden, die als Pellets in privaten Holzheizungen verbrannt werden. Der Bezirk Affoltern ist somit Nettoimporteur von Holz zu Heizzwecken.

Grosses Potenzial der Viehwirtschaft

Noch grösser als das Potenzial der Wälder ist jenes der 248 Landwirtschaftsbetriebe der Region. Ihre derzeit 18263 Grossvieheinheiten könnten jährlich rund 45 Gigawattstunden Biogas liefern. Eine Machbarkeitsstudie soll klären, wie dieses Potenzial genutzt werden kann.

Diese Woche findet ein Informationsanlass für Landwirte statt, um praktische Erfahrungen mit der Biogasnutzung auszutauschen und zu diskutieren, welche organisatorischen Lösungen aus Sicht der Landwirtschaft sinnvoll sind.

Die Fernwärmeanlagen – hier diejenige in Affoltern – werden künftig ausgebaut. Da die Region Knonauer Amt bereits Nettoimporteur von Holz ist, stehen dabei andere erneuerbare Energien im Vordergrund.

Herausgeberin:

CH Regionalmedien AG

Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern

Obere Bahnhofstrasse 5 8910 Affoltern a. A.

Leiterin: Barbara Roth

Chefredaktor: Daniel Koch (dko) redaktion@affolteranzeiger.ch

Redaktion: Claudia Eugster (cle), Florian Hofer (fh) Korrespondentinnen und Korrespondenten: Angela Bernetta (net), Sandra Isabél Claus (cla), Urs Kneubühl (kb), Nico Ilic (nil), Martin Platter (map), Brigitte Reemts Flum (bre), Bernhard Schneider (bs), Werner Schneiter (-ter.), Daniel Vaia (dv), Marianne Voss (mvo), Marcus Weiss (mwe), Regula Zellweger (rz)

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Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern

Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material

Gesamtauflage: 27810

Beratung und Verkauf Inserate: Evelyn Löhr / Christine von Burg Telefon 0582005700 inserat@affolteranzeiger.ch

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Die Mails müssen jeweils am Mittwochmorgen bis 8 Uhr für die Ausgaben vom folgenden Freitag und Dienstag eintreffen. (red) Abbruch

Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.chmedia.ch

Beteiligungen der CH Media AG auf www.chmedia.ch

Dabei soll auch die Frage erörtert werden, wo Einzelanlagen zweckmässig sind und wo zentrale Anlagen Vorteile bieten.

Genutzt werden können zudem Erdwärme, Grundwasser, Umgebungsluft

über Wärmepumpen und betriebliche Abwärme. Für die regionale Stromproduktion kommen vor allem Solar- und Windenergie infrage, die sich gegenseitig optimal ergänzen, denn in der Regel bläst der Wind dann, wenn sich die Sonne nicht zeigt. Eine Studie von 2023 zeigte, dass nur an 15 Tagen sowohl wenig Wind als auch wenig Sonneneinstrahlung zu verzeichnen waren.

Im Knonauer Amt könnte die Hälfte des Strombedarfs, nämlich 152 Gigawattstunden, mit Grosswindkraft hergestellt werden. Demgegenüber hat sich herausgestellt, dass die bodennahe Kleinwindkraft viel zu viel Raum benötigte, um dieselbe Energiemenge zu liefern. Das regionale Potenzial von Solarstrom beläuft sich auf 340 Giga-

wattstunden. Hinzu kommen 110 Gigawattstunden, die sich für Wärmeproduktion nutzen lassen.

Wärmeverbunde im Wandel

Die bereits bestehenden Wärmeverbunde werden sich verändern. Für den Sommer werden Alternativen entwickelt, die ohne fossile Energieträger und Holz auskommen. Die beiden grossen Gasanbieter der Region, Energie 360° und Wasserwerke Zug, bereiten zudem den Ausstieg aus der Gasversorgung für die Wärmeproduktion vor. Nur noch Prozessgas soll zur Verfügung gestellt werden. Eine Konzeptstudie soll Möglichkeiten der saisonalen Wärmespeicherung prüfen.

Der Projektabschluss ist für Anfang 2027 vorgesehen.

Vorreiterrolle der Standortförderung

Die Standortförderung Knonaueramt nimmt im Energiebereich eine Vorreiterrolle wahr. Johannes Bartels ist selbst Nachhaltigkeitsspezialist. Er erläuterte, dass das Bundesamt für Energie die Energieregion Knonauer Amt 2010 offiziell anerkannte. Deshalb ist es möglich, Bundesbeiträge für Projekte zu beantragen. Dass die Projekte von allen Gemeinden mitgetragen werden, erhöht dabei ihre Chancen. So hat die Standortförderung beispielsweise für das erwähnte Projekt zur Planung der Biogasproduktion Fördergelder von Bund und Kanton erhalten.

Zwischen dem Breitenweg und dem Centralweg, am Rande der Begegnungszone an der Oberen Bahnhofstrasse in Affoltern, sind die Abbrucharbeiten in vollem Gange, um Platz zu schaffen für die Wohnungen und Gewerbeflächen des künftigen Schönbächler-Areals. Hier räumt der Bagger gerade den Schutt von Haus Nummer 108 weg. (cle) Bild Claudia Eugster

(Bild Bernhard Schneider)

Bauprojekte

Planauflage:

Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf.

Dauer der Planauflage:

20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung.

Rechtsbehelfe:

Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt.

Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314–316 PBG).

Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Hedingen

Bauherrschaft: Vanessa Poron, Vordere Sägestrasse 6, 8908 Hedingen

Projektverfasser: MoserArchitektur+Bauleitung GmbH, Neuweg 44, 4852 Rothrist

Projekt: Energetische Sanierung Dach und Einbau Dachflächenfenster, BG 2026-0009, Objekt im Inventar kommunaler Denkmalschutz VIII/104a, Vordere Sägestrasse 6, 8908 Hedingen

Katasterinformationen: GrundstückNr.: 553, Zone: Kernzone K

Rifferswil

Bauherrschaft: Christine Weiss, Engelgasse 24, 8911 Rifferswil

Projektverfasser: Markus Schnider, Bedachungen und Fassadenbau, Dorfstrasse 14, 8906 Bonstetten

Projekt: Erstellung PV-Anlage (Aufdach), Engelgasse 24, 8911 Rifferswil

Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 1727, Zone: Kernzone (im Inventar der schutzwürdigen Ortsbilder von überkommunaler Bedeutung)

Mettmenstetten

Bauherrschaft: Natalie Greco, Pfruendmattstrasse 26, 8932 Mettmenstetten

Projektverfasser: Thermogreen AG, Kaiserstuhlstrasse 2, 8154 Oberglatt ZH

Projekt: Überdachung bestehender Sitzplatz, Vers.-Nr. 1873, Pfruendmattstrasse 26, 8932 Mettmenstetten

Katasterinformationen: GrundstückNr.: 4312, Zone: Kernzone KB

Obfelden

Bauherrschaft: Nala Abutaleb, Eichweid 1, 6203 Neuenkirch

Projekt: Neubau eines Einfamilienhauses mit Doppelgarage, Räschstrasse 20, 8912

Obfelden

Katasterinformationen: GrundstückNr.: 5112, Zone: W2/23

Stallikon

Bauherrschaft: Politische Gemeinde Stallikon,Abfallbeseitigung,Reppischtalstrasse 53, 8143 Stallikon

Projekt: Unterflurcontainer, Loomattstrasse, 8143 Stallikon

Katasterinformationen: GrundstückNr.: 363, Zone: W 2/35

Rechtliche Hinweise und Fristen

Ort der Planauflage:

Die Pläne können ausschliesslich in der kantonalen Plattform eBaugesuche ZH / eAuflageZH, https://portal.ebaugesuche. zh.ch/eauflage, während der Auflagefrist eingesehen werden.

Rechtliche Hinweise:

Die Pläne sind während der Auflagefrist in der eAuflageZH einsehbar. Erfolgt die Ausschreibung in mehreren Publikationsorganen, so gilt das Datum der letzten Ausschreibung.

Während der Planauflage können Baurechtsentscheide über die Plattform eBaugesuche ZH / Zustellbegehren eingefordert werden. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide kann eine Kanzleigebühr erhoben werden. Publikation gemäss §§ 6 und 314 Planungs- und Baugesetz (PGB).

Rechtsmittelfrist: Frist: 20 Tage Ablauf der Frist: 25. Juni 2026 Kommunale Bauprojekte haben eine Rechtsmittelfrist von 20 Tagen.

Beschlüsse Delegiertenversammlung der Zürcher Planungsgruppe Knonaueramt (ZPK)

Betrifft: Aeugst am Albis, Affoltern am Albis, Bonstetten, Hausen am Albis, Hedingen, Kappel am Albis, Knonau, Maschwanden, Mettmenstetten, Obfelden, Ottenbach, Rifferswil, Stallikon und Wettswil am Albis

1. Das Protokoll vom 5. November 2025 wird genehmigt.

2. Der Jahresbericht 2025 wird zur Kenntnis genommen.

3. Die Jahresrechnung 2025 wird genehmigt.

Beschlussdatum: 27. Mai 2026

Rechtliche Hinweise

Publikation nach § 7 Gemeindegesetz (GG).

Das Protokoll und die Akten zu den Beschlüssen liegen beim Sekretariat ZPK, c/o Abteilung Bau und Infrastruktur, Obere Bahnhofstrasse 7, 8910 Affoltern am Albis, ab dieser Publikation, während den ordentlichen Schalteröffnungszeiten öffentlich auf.

Gegen die Beschlüsse können − vom Tag nach der Veröffentlichung an gerechnet − folgende Rechtsmittel ergriffen werden:

– wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte innert 5 Tagen schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen (§ 19 Abs. 1 lit. c i.V.m. § 21a und § 22 Abs. 1 VRG)

– und im Übrigen wegen Rechtsverletzungen, unrichtiger oder ungenügender Feststellung des Sachverhaltes sowie Unangemessenheit der angefochtenen Anordnung innert 30 Tagen schriftlich Rekurs erhoben werden (§ 19 Abs. 1 lit. a i.V.m. § 19 Abs. 2 lit. c Ziff. 4 sowie § 20 und § 22 Abs. 1 VRG).

Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist beizulegen. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und soweit möglich beizulegen. Die Rekursschrift ist an den Bezirksrat Affoltern, im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, zu richten.

Draussenunterwegs

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Affoltern am Albis

Am 27. Mai 2026 ist in Arlesheim BL gestorben: Arsim Djambazoski geboren am 16. September 1995, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH.

Die Beisetzung hat im engsten Familienund Freundeskreis stattgefunden.

Bestattungsamt Affoltern am Albis

Affoltern am Albis

Am 1. Juni 2026 ist in Affoltern am Albis gestorben:

Lucia D‘Angelo geboren am 16. April 1934, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH.

Die Beisetzung findet im engsten Familien- und Freundeskreis statt.

Bestattungsamt Affoltern am Albis

Hausen am Albis

Am 1. Juni 2026 ist in Zürich gestorben:

Angelo Michael Gallati geboren am 19. Juni 1969, wohnhaft gewesen in Ebertswil.

Der Abschied findet im engsten Familienkreis statt.

Bestattungsamt Hausen am Albis

Hedingen

Am 24. Mai 2026 ist in Zürich gestorben: ‹Petra› Antonia Zingg geboren am 10.Februar 2004,von Bürglen TG,ledig,wohnhaft gewesen in Hedingen.

Obfelden

Am 23. Mai 2026 ist in Wetzikon gestorben:

Emma Josefine Bantle geboren am 26. Oktober 1932, wohnhaft gewesen in Obfelden.

Die Urnenbeisetzung findet am Freitag, 3. Juli 2026, 14.00 Uhr, in Obfelden statt, mit anschliessender Abdankungsfeier in der katholischen Kirche Obfelden. Bestattungsamt Obfelden

Ottenbach

Am 1. Juni 2026 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Brändli geb. Schellenberg Johanna geboren am 23. Dezember 1933, von Wald ZH, wohnhaft gewesen in Ottenbach. Der Abschied findet im engsten Familienund Freundeskreis statt. Die Friedhofvorsteherin

auf dem Festplatz. (Bilder zvg)

Musikreise ins Südtirol

Am vergangenen Wochenende fand die Musikreise der Spielgemeinschaft Mettmenstetten-Ottenbach statt

Für Diskussionsstoff sorgte im Vorfeld die bewilligte Demonstration am Brennerpass mit Totalsperrung der Brennerautobahn am Samstag ab 11 Uhr. Zusammen mit Brumann Reisen AG wurde

eine Alternativroute und eine frühere Abfahrtszeit bestimmt.

Spätestes Eintreffen war um 4.45 Uhr am Stützpunkt in Jonen. Abfahrt war kurz vor 5 Uhr. Schnell ging es auf

der verkehrsarmen Autobahn vorwärts. Erster Halt war beim «Bäcker Ruetz» in Pettneu am Arlberg, wo man sich mit Snacks und Getränken fürs Zmittag eindeckte. Mit dem Chauffeur Fredi wurde beschlossen, um 8.10 Uhr loszufahren und den Weg über den Brennerpass zu wagen. Der Entscheid war richtig, führte zirka 9.15 Uhr an Innsbruck vorbei. Nach der Fahrt über den fast verkehrsfreien Brennerpass wurde um 11.30 Uhr bei der Raststätte Lanz bei Brixen das Mittagessen eingenommen.

Die Reisegruppe, bestehend aus Aktiven der Spielgemeinschaft, Ehrenmitgliedern, Aushilfen, der Gruppe junger Bläserinnen und Bläser aus der «Jumba» und Begleitern, erreichte das Hotel Markus in St.Jakob im Ahrntal gut gelaunt und früher als befürchtet. Es blieb genügend Zeit, sich zu erfrischen, die wunderschöne Umgebung zu erkunden und ein kühles Bier zu sich zu nehmen. Um 18 Uhr eröffnete die Spielgemeinschaft, unter der Leitung von Tobias Loew, mit dem 1 1/2-stündigen Konzert das «Gebietstreffen» der Musikkapellen aus dem Tauferer Ahrntal und begeisterte die leider nicht sehr zahlreichen Zuhörer mit ihren Klängen. Weiter ging es mit der Musikkapelle Surheim aus Oberbay-

Generalversammlung TTC Wettswil 2026

ern und dem Tanzorchester Die Pustertaler. Die geräumte Bühne wurde als Tanzfläche rege benutzt. Am Sonntag hiess es früh aufstehen. Um 9 Uhr startete der Einzug der elf mitwirkenden Musikkapellen zum Festplatz, mit Marschmusik, Tambouren und schwingenden Vereinsfahnen. Auf dem grossen Fussballfeld stellten sich alle Musikanten registerweise auf, was ein imposantes Bild ergab. Die Messe fand bei grosser Hitze statt und wurde von allen Kapellen gemeinsam musikalisch begleitet. Anschliessend fand danach die Ehrung zum Jubiläum und Fahnenweihe der Musikkapelle St.Jakob / St.Peter in Ahrn statt. Gespielt wurde unter anderem das «Andreas-HoferLied», die Landeshymne Tirols. Die Spielgemeinschaft Mettmenstetten-Ottenbach war danach spielfrei und nahm das Mittagessen im grossen Festzelt ein. Draussen gab es ein kurzes, heftiges Gewitter mit Starkregen. Im Zelt fanden 20-minütige Kurzkonzerte der zehn regionalen Musikkapellen statt. Die Stimmung war dank der unterhaltsamen Konzerte ausgelassen fröhlich. Nach dem Nachtessen begleitet durch die Klänge der Kapelle Die Klausberga verschoben sich «die Schweizer»

zurück in die Unterkunft. Alles war vorbereitet für den Eishockey-WM-Final zwischen der Schweiz und Finnland. Auf der Grossleinwand wurde das intensiv geführte Spiel verfolgt. Leider war der Ausgang nicht so gut wie das fantastische Wochenende im schönen Ahrntal. Am Montagmorgen hiess es Abschied nehmen. In Innsbruck wurde die Bergiselschanze der irakischen Stararchitektin Zaha Hadid besucht. Die Führung begann mit einem eindrücklichen Skisprung eines der beiden Guides. Die Reisegruppe erhielt alle wichtigen Daten und Informationen zur internationalen Grossschanze sowie Einsicht in Technik und Material. Im noblen Restaurant mit Blick auf Innsbruck wartete nach der Führung das delikate Mittagessen. Gut gestärkt ging es nun zurück in die Schweiz, wo es kurz nach der Schweizer Grenze den letzten Halt gab. Glücklich und zufrieden erreichten die Reisenden Jonen.

Diese Musikreise, mit dem gemütlichen Beisammensein und mit der jederzeit friedlichen und fröhlichen Stimmung, wird für immer in bester Erinnerung bleiben.

Jean-Pierre Piguet, Aktuar MV Ottenbach

Ein bewegender Abend mit Stabübergabe, Ehrenmitgliedschaft und dem Blick auf ein rundes Jubiläum

Am Dienstagabend versammelten sich die Mitglieder des Tischtennisclubs Wettswil zur ordentlichen Generalversammlung in der Turnhalle Wolfetsloh in Wettswil. Bereits vor dem offiziellen Teil gab Spielleiter Heinz Huber an der Spielersitzung einen Ausblick auf die kommende Saison und stellte die Mannschaftsaufstellungen zusammen. Erfreulich: Der TTC Wettswil geht erneut mit zwei Mannschaften in die neue Saison. Die erste Mannschaft startet nach dem Abstieg in der neuen Liga mit frischem Selbstvertrauen und der Erwartung, vorne mitspielen zu können. Ob es bereits im ersten Anlauf für den Wiederaufstieg reicht, wird sich zeigen.

Richi Ziegler hinterlässt grosse Fussstapfen

Der emotionalste Moment des Abends gehörte zweifellos Richard Ziegler. Nach jahrzehntelangem unermüdlichem Einsatz tritt er als Aktuar aus dem Vorstand zurück. Der Grund ist privater Natur: Sein Umzug nach Tägerig AG hat Wettswil geografisch aus seinem Lebensmittelpunkt gerückt. Was Richi Ziegler dem Verein hinterlässt, ist mehr als eine sauber geführte Ablage. Er war die stille, verlässliche Kraft im Hintergrund, die das Mitgliederverzeichnis gewissenhaft pflegte und den vereinsinternen Whatapp-Chat mit derselben Sorgfalt führte. Der gesamte Verein dankt ihm von Herzen für seinen langjährigen Einsatz. Die Versammlung liess keinen Zweifel offen: Einstimmig wurde Richard Ziegler als

Ehrenmitglied in den TTC Wettswil aufgenommen. Eine mehr als verdiente Anerkennung. Als sein Nachfolger wurde ebenfalls einstimmig Andi Michel als neuer Aktuar in den Vorstand gewählt. Der Verein freut sich ausserordentlich, die entstandene Vakanz so rasch und so gut besetzen zu können, und dankt Andi Michel bereits heute herzlich für seinen künftigen Einsatz.

Ein gesunder Verein mit grossen Plänen

Der Blick auf die Vereinszahlen stimmt zuversichtlich. Sowohl finanziell als auch hinsichtlich der Mitgliederzahl präsentiert sich der TTC Wettswil in stabiler Verfassung. Die Mitgliederzahl steigt erfreulich, wenn auch bescheiden, kontinuierlich an. Besonders schön ist die gelungene Integration der Parkinsongruppe, die regelmässig und zahlreich die Trainingshalle füllt. Tischtennis als therapeutisch wertvolle Sportart findet hier einen lebendigen Ausdruck. Grossen Anklang findet zudem das von Andi Michel initiierte und geführte Training, das an ausgewählten Samstagen stattfindet. Als Trainer konnte niemand Geringeres als Elias Schmid gewonnen werden, derzeit die Nummer 1 im Schweizer Tischtennis. Schmid gibt sein Können, seine Erfahrung und seine Leidenschaft für den Sport direkt an die Vereinsmitglieder weiter. Ein Angebot, das seinesgleichen sucht. Im Juli ist es so weit: Der TTC Wettswil feiert sein 50-jähriges Bestehen. Ein

halbes Jahrhundert Tischtennis in Wettswil. Das ist ein Grund zum Feiern, zum Erinnern und zum Innehalten. Geplant ist ein Anlass ganz im Zeichen des Tischtennissports, der aktive, passive und ehemalige Vereinsmitglieder gleichermassen ansprechen und zusammenbringen soll. Es soll ein Fest der Begegnung werden, an dem alte Geschichten erzählt, neue geknüpft und der gemeinsame Ursprung gefeiert wird. Für das leibliche Wohl am Abend der Generalversammlung sorgte wie gewohnt Jörg Iuliano. Mit Charme, einer wohltuend unkomplizierten Art und sichtlichem Geschick am Grill zauberte er, was das Herz begehrt. Er ist längst eine gute Seele und eine Institution für sich, und der gesamte Verein dankt ihm herzlich für seinen köstlichen, geselligen Einsatz. Der TTC Wettswil blickt mit Dankbarkeit zurück, mit Zuversicht in die Gegenwart und mit grosser Vorfreude auf ein Jubiläumsjahr, das sicher in Erinnerung bleiben wird.

Adrian Spahn, TTC Wettswil

Einzug der Kapellen
Spielleiter Heinz Huber (links) überreichte dem scheidenden Aktuar Richard Ziegler ein Präsent. (Bild zvg)
Marschmusik zum Festplatz

Einblick ins Leben früherer Jahrhunderte

Blitzlichter auf Maschwandner Familien seit der Reformation

Bernhard Schneider

Der Referent, André Gut, sei seit seiner Kindheit ein passionierter Familienforscher und arbeite heute als Arzt beim Kantonsspital St.Gallen, stellte Lucia Zurbrügg als Präsidentin der Museumskommission den Gast vor. Acht Jahre lang habe er die Genealogisch-Heraldische Gesellschaft Zürich präsidiert, bis zu seinem Rücktritt vor gut einem Monat. Sie zeigte sich erfreut über den grossen Besucheraufmarsch, denn der dicht bestuhlte Gerbi-Saal war nahezu bis auf den letzten Platz besetzt. «Alteingesessene Maschwandner Familien im Fokus – als der Heiratsmarkt noch in engem Radius stattfand», lautete der Titel des unterhaltsamen Referats über die Familiengeschichte von André Gut. Im Stammbaum finden sich praktisch alle Familiennamen, die aus den Ämtler Gemeinden stammen. Gut ist Maschwandner Bürger, hat zwar nie hier gelebt und dank seiner genealogischen Studien trotzdem eine enge Verbindung zum Dorf. Doch wie gelangt man zu Angaben über die eigene Familie? Das Zürcher Staatsarchiv habe die in den Pfarrbüchern der Zürcher Gemeinden erfassten Ehedaten vom 16. bis 18. Jahrhundert elektronisch erfasst und stelle sie online zur Verfügung. Für personenbezogene Daten gelten Schutzfristen von in der Regel 80 Jahren. Auskünfte, die jüngeren Datums sind, kann nur das Zivilstandsamt einer Gemeinde in begründeten Fällen und meist gegen Gebühr erteilen. Der Referent verwies auf die Erläuterungen auf der Website des Staatsarchivs Zürich und ergänzende Unterstützung bei einem persönlichen

Besuch des Archivs, das im Irchelpark am Rand des Universitätsgeländes liegt. Besonders gross sei das Interesse an der Familiengeschichte bei Menschen aus Übersee. Die genealogische Gesellschaft erhalte oft Anfragen aus den USA oder Besuch von Nachkommen der in früheren Jahrhunderten ausgewanderten Familien und Einzelpersonen. Oft müsse allerdings der Ursprungsname rekonstruiert werden. «Gut» beispielsweise sei der englische Begriff für Darm, weshalb sich seine entfernten Verwandten von der anderen Seite des Atlantiks beispielsweise in «Goud» umbenannt hätten.

Einblick in das Alltagsleben

Familienforschung bedeute mehr als die – aufwendige – Erarbeitung eines Stammbaums. Sie gewähre einen Einblick in das Leben in früheren Jahrhunderten. Er habe eine erstaunliche soziale Mobilität festgestellt, sowohl aufwärts als auch abwärts. Deshalb konnte es auch vorkommen, dass ein Verwandter eines Untervogts, der höchsten Position, die ein Landmann in der Zürcher Herrschaft erreichen konnte, beispielsweise nach einem Konkurs armengenössig war.

Ehen wurden in der Regel zwischen jungen Leuten aus ähnlichen wirtschaftlichen Verhältnissen geschlossen. Dazu reichte der Heiratsmarkt in den einzelnen Gemeinden nicht aus, dieser war vielmehr regional. Beispielsweise lasse sich ein Frick 1450 in der Leematt nachweisen, ein Leibeigener des Klosters Engelberg, der genügend wohlhabend gewesen sei, um sich von der Leibeigenschaft loszukaufen. Seine Nachfahren hätten sich in der Landvogtei Knonau

ausgebreitet, wobei die Angehörigen der Oberschicht in den Quellen am häufigsten erwähnt würden, etwa Müller oder Chirurgen. So begründete der 1629 verstorbene Heinrich Frick in Uttenberg eine Müllerdynastie. 1646 wurde Jakob Frick aus der Vollenweid, ein vermögender Bauer, als einer von sieben «Rädelsführern» der Steuerrevolte der Landvogteien Knonau und Wädenswil geköpft.

Sobald die Forschung zu handschriftlichen Dokumenten führt, ist viel Erfahrung im Umgang mit verschiedenen Schriften gefragt. André Gut stiess auf den Begriff Schweinehändler bei seinem Vorfahren Hans Ulrich Gut-Kleiner (1739–95), der auf der Heimkehr vom Markt in Einsiedeln beraubt und ermordet wurde. Hatte er richtig gelesen: «Schweinehändler»? Schliesslich stellte er fest, dass er sich nicht geirrt hatte. Hans Ulrich trug das Geld vom Verkauf seiner Schweine auf sich und war deshalb für die unbekannten Raubmörder ein einträgliches Opfer. Angehörige der Familien Kleiner und Gut hätten sich während Jahrhunderten auffallend häufig miteinander verehelicht. Die Kleiner bezeichnete André Gut als seine eigentliche «Lieblingsfamilie», nicht nur wegen der – inzwischen fusionierten – Bäckereien, die er immer gerne aufgesucht habe.

Schliesslich kam der Arzt auch auf natürliche Todesursachen zu sprechen, die sich oft ebenfalls den Pfarrbüchern entnehmen lassen. Lungenentzündun-

LC Knonaueramt: Seit bald 50 Jahren dem Grundsatz «we serve» verpflichtet

Im kommenden Jahr 2027 feiert der Lionsclub (LC) Knonaueramt sein 50-jähriges Bestehen. Mit der Gründung dieses «Service-Clubs» sollte der Grundsatz «we serve» durch die Mitglieder des LC Knonaueramt auch im Amt gelebt und verankert werden.

Start war in Chicago Service-Clubs haben ihren Anfang zu Beginn des 20. Jahrhunderts in den Vereinigten Staaten, genauer gesagt in Chicago. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts war Chicago eine pulsierende, schnell wachsende und von extremen Gegensätzen geprägte Metropole. Nach dem Grossen Brand von 1871 hatte sich die Stadt zur drittgrössten der USA entwickelt, angetrieben von Industrialisierung, Einwanderung und ihrer Rolle als zentraler Eisenbahnknotenpunkt. Zu dieser Zeit war es für Eliten von zentraler Bedeutung, sich in Business-Clubs wirtschaftlich und sozial zu vernetzen. Die Clubs dienten dazu, Geschäftsbeziehungen zu knüpfen, die wirtschaftliche Entwicklung für individuelle Interessen, aber auch im Interesse der Stadt und der Region zu fördern sowie die Stadtentwicklung zu beeinflussen. Aufgrund des eher ausgeprägten, wirtschaftlichen Fokus solcher Business-Clubs, formierten sich Initiativen einzelner Clubmit-

glieder, welche den sozialen Fokus in den Mittelpunkt stellten.

Einsatz für eine bessere Welt

Melvin Jones, ein gut situierter Geschäftsmann aus Chicago, erläuterte den Mitgliedern seines Business-Clubs, dass es, aus seiner Sicht, an der Zeit sei, über die geschäftlichen Themen hinaus tätig zu werden und sich für die eigene Gemeinde und für eine bessere Welt einzusetzen. Dieser Business-Club «Business Circle of Chicago» war 1917 der Ausgangspunkt für die Gründung der neuen Organisation. Der neue Club nahm den Namen einer der eingeladenen Gruppen, der «Association of Lions Clubs», an. Innerhalb der nachfolgenden drei Jahre wurden die Lions eine international tätige Organisation. Seit dieser Zeit hält die Organisation ihr Engagement und ihre Grundsätze für das Einstehen zum Wohle der eigenen Kommunen hoch. Auch der LC Knonaueramt fokussiert sein soziales Engagement auf seine eigene Kommune, das Knonauer Amt. Über die letzten 50 Jahre konnten durch das persönliche Engagement und den persönlichen Einsatz der Club-Mitglieder diverse Projekte in den Bereichen humanitäre Hilfe, Hunger, Krankheiten, Jugendförderungen und Musik, aber

auch die unmittelbare Not von einzelnen Personen, unterstützt werden. Darunter fallen insbesondere die Unterstützungen für das Alterszentrum Seewadel in Affoltern am Albis, die Unterstützung der Institution Meilihof in Ebertswil, diverse Unterstützungen für das Spital Affoltern am Albis, die finanzielle Unterstützung der Organisation Tischlein deck dich im Knonauer Amt, des Ortsmuseums Affoltern am Albis, der Stiftung Solvita bei der Beschaffung einer neuen Solaranlage sowie die Unterstützung

gen, namentlich als Folge von Tuberkulose, seien oft als Todesursache aufgeführt worden. Herz-Kreislauf-Erkrankungen seien in der Regel als «Wassersucht» bezeichnet worden. «Auszehrung» lasse auf eine krankhafte Abmagerung beispielsweise als Folge eines Tumors schliessen. Im Anschluss an den Vortrag offerierte die Museumskommission einen Apéro, unter anderem mit Maschwandner Wein. Zudem lud sie ein zum Besuch des kleinen, schmucken Museums, das direkt neben der Gerbi liegt, wo eine Vielzahl von Dokumenten zu besichtigen war: Stammtafeln, Auftrags- und Rechnungsbücher von Maschwandner Handwerkern, ein Plan der 54 Maschwandner Häuser im Jahr 1796.

Dem Motto bleibt man treu Neben der Teilnahme am kommenden Anlass kann man sich auch im Rahmen des Clubs engagieren. Die Mitgliedschaft im Lions Club erfolgt in der Regel auf Einladung durch ein bestehendes Mitglied. Interessenten können sich über die Webseite von Lions Clubs International bewerben, woraufhin die lokalen Clubs mit Interessenten Kontakt aufnehmen. Dem Motto bleiben wir jederzeit treu. Lions-Mitglieder stellen ihr Engagement der Kommune im Sinne des «we serve» zur Verfügung.

LC Knonaueramt, Reto Studer

Der Jubiläumsanlass findet am 4. Juni 2027 im Kasinosaal in Affoltern zu Gunsten von Tixi Säuliamt statt. Weitere Informationen: www.lions50.com

mittels diverser Einzelspenden in Bezug auf obige Bereiche und vieles mehr. Zum 50. Jubiläum steht die Stiftung Tixi Säuliamt im Mittelpunkt. Die Stiftung Tixi Säuliamt führt einen Fahrdienst für Personen mit Beeinträchtigung, der diese Personen beim Weg zum Arzt, zur Therapie oder einfach für einen Besuch bei Freunden begleitet. Auch hier steht das Engagement von freiwilligen Fahrerinnen und Fahrern im Vordergrund, welche durch ihre Tätigkeit den Betroffenen Lebensqualität und Selbstständigkeit wiedergeben können. Der LC Knonaueramt organisiert zum 50-Jahre-Jubiläum ein Benefizkonzert mit dem Orchestra Christoph Walter und der Sängerin Nelly Petty, aus welchem der Erlös dieser Veranstaltung zu 100 Prozent zugunsten der Stiftung Tixi Säuliamt zugeführt wird. Dieser Anlass findet am 4. Juni 2027 im Kasinosaal in Affoltern statt und alle sind herzlich eingeladen. Einzelheiten zu diesem Anlass findet man unter www.lions50.com.

Seit 30 Jahren füllen die Lions mit ihren Angehörigen die leckeren Chlaussäcke ab. (Bild zvg)
André Gut im Dorfmuseum Maschwanden. Rechts neben ihm befindet sich das von Kaspar Steger gestaltete Archäologiemodell des im 14. Jahrhundert zerstörten Städtchens Maschwanden. (Bild zvg)

Neue Parkuhren gehen in Betrieb

Ab 9. Juni sind weitere Parkplätze in Affoltern gebührenpflichtig

Auf den Parkplatzanlagen Stigeli, Stigeli/Minigolf, Tennisclub/Natur- und Vogelschutzverein, Im Moos 1 und 2, Giessen sowie Friedhof Nord und Süd

werden am 9. Juni 2026 die neuen Parkuhren geliefert und montiert sowie die Signalisation angebracht. Ab diesem Zeitpunkt gilt auf diesen Anlagen die

Auf dem Parkplatz Stigeli/Minigolf wurden das Fundament für die neue Parkuhr (vorne links im Bild) sowie die Markierungen bereits erstellt. (Bild zvg)

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vom Stadtrat beschlossene Gebührenpflicht.

Bezahlen nach der Eingabe des Kennzeichens

Die Parkgebühren gelten täglich von 8bis 20 Uhr. Für die erste Stunde beträgt die Gebühr 50 Rappen. Jede weitere Stunde kostet einen Franken. Die maximale Parkdauer beträgt einen Tag. Die Bezahlung erfolgt direkt an der Parkuhr nach Eingabe des Fahrzeugkennzeichens oder wahlweise über eine ParkingApp.

Regelungen zum Nachtparking bleiben bestehen

Die Einführung der neuen Parkuhren betrifft die Gebührenpflicht für das Parkieren tagsüber auf den bezeichneten Parkplatzanlagen. Die Bestimmungen zum Nachtparking auf öffentlichem Grund bleiben bestehen und gelten auch auf diesen Parkplätzen.

Wer sein Fahrzeug regelmässig über Nacht auf öffentlichem Grund abstellt, muss dies weiterhin melden und die entsprechende Nachtparkgebühr entrichten. Die Stadt überprüft die Einhaltung dieser Regelung regelmässig. Informationen zum Nachtparking sowie die Online-Anmeldung sind auf der Website der Stadt Affoltern am Albis verfügbar.

Stadt Affoltern am Albis

Hausemer Senioren im Wanderglück

Die Wandergruppe 60+ unternahm eine wunderschöne Wanderung auf der Leventiner Strada Alta. Mit dem Aufstieg zu Fuss von Bodio bis nach Anzonico und der entspannten Rückfahrt per Postauto ab Anzonico war die Tour (T2) für alle ein unvergessliches Erlebnis. Der Wandertag startete früh am Morgen in Hausen. Mit dem Zug fuhr man über Arth-Goldau und Bellinzona bis nach Bodio (zirka 290 m ü. M.) im unteren Leventinatal. Von Bodio aus ging es zunächst ansteigend (sehr stotzig) durch schattige Kastanien- und Laubwälder. Trotz der sehr sportlichen Steigung (zirka 970 m ü.M) (Wanderweg T2) kam die Wandergruppe 60+ gut voran. Unterwegs boten sich den Teilnehmenden atemberaubende Ausblicke auf die gegenüberliegenden Talseiten der Leventina.

Nach der wohlverdienten Mittagspause auf Frent ging es weiter durch das

Musikerdorf Sobrio via Ronzano und Cavagnano. Der Pfad schlängelt sich hier angenehm, meist leicht wellig, durch blühende Wiesen und idyllische Tessiner Bergdörfer. Massive Steingebäude, historische Kirchen und kleine Wegkapellen säumten den Weg. Nachdem die Wandergruppe den herrlichen Panoramablick auf die Gipfel genossen hatte, liessen die Teilnehmenden den Tag in der idyllischen Dorfatmosphäre in einer Osteria mit Glace und Drinks in Anzonico ausklingen. Für den Abstieg ins Tal sparte man sich die Höhenmeter und stieg bequem in das Postauto ein. Die kurvenreiche Talfahrt hinab nach Lavorgo war ein toller Abschluss. Von dort ging es entspannt zurück in Richtung Hausen. Ein grosses Dankeschön an Margrit, welche eine tolle Wanderleiterin ist.

Edith Mérel, Ebertswil

PUBLIREPORTAGE

Schulweg schon vordem ersten Schultag üben

ersten Schultag

DerTCS engagiertsichseitJahrenfür mehr Sicherheit aufdem Schulweg.Damit Kinder bestmöglichgeschützt sind,braucht es dieMithilfeder Eltern ebenso wiejenealler anderenVerkehrsteilnehmenden.Entscheidendist: Ein sicherer Schulweg beginntnicht erstmitdemersten Schultag

erst mitdem ersten Schultag.

AnInformationsveranstaltungen von Kindergärten undSchulen organisiert derTCS Zürich diesen Frühling die Verteilungvon 36’000 SicherheitswestenanzukünftigeKindergärtner/innen undanangehende Schüler/innen.

bietet derTCS

Zusätzlich bietetderTCS denEltern Unterstützunginder Vorbereitung des Schulwegsan.

DerSchulwegals

Der Schulwegals

Entwicklungsschritt

deutenderMeilenstein in

Im TCSFaltblatt«LiebeEltern» mitStrassenplan findenSieTippsund diespielerische Möglichkeit, IhrKindgutaufeinensicherenund selbständigen Schulwegvorzubereiten. Jetzt kostenlos überden QR-Code bestellen oderaneiner dervier TCS Kontaktstellen in Volketswil,Schlieren,Neftenbach oderAu-Wädenswil abholen.

Kinde hingegen stehterfür

Dereigenständige Schulweg istein bedeutenderMeilensteinin derEntwicklung einesKindes. FürErwachsene magder Schulweg lediglichdie Streckevon AnachB sein –für Kinder hingegenstehterfür Selbstständigkeit undFreiheit. Dennochist es wichtig, dieseFreiheitsicherzunutzen. Eltern tragen dieVerantwortung,ihrenKindern dasrichtigeVerhalten im Strassenverkehrzuvermitteln. Es ist ratsam,den künftigenSchulwegbereitsvor Schulbeginngemeinsam zu begehen. Dabeikönnenpotenzielle Gefahrenstellenaufgezeigtund wichtige Verhaltensweisen geübtwerden. So gewinnen Kinder Sicherheit und Vertraueninihreeigenen Fähigkeiten. DerTCS bietet eine umfangreiche Beratung fürElternauf derWebsite: safemobility.tcs.ch/parents

Die Wandergruppe 60+ unternahm eine wunderschöne Wanderung auf der Leventiner Strada Alta. (Bild zvg)

Mondlicht und Stille: Sahra Khan zeigt ihre Bilder in Stallikon

Noch bis am Dienstag, 9. Juni

Es gibt Künstlerinnen, die ihren Weg ins Bild planen. Und solche, die durch einen Abendspaziergang, einen Himmel, eine unerwartete Begegnung mit etwas

Leuchtendem dazu finden. Sahra Khan gehört zur zweiten Gruppe. Die in Stallikon lebende Architektin und Künstlerin zeigt derzeit ihre erste

Soloausstellung «Flüstern der Nacht» organisiert von Kultur Stallikon in der Schul- und Gemeindebibliothek – ein stiller, kraftvoller Auftritt, der in der

Die in Stallikon lebende Architektin und Künstlerin zeigt derzeit ihre erste Soloausstellung «Flüstern der Nacht». (Bild zvg)

Wärme einer Dorfbibliothek seinen ganz eigenen Platz findet. Sahra wuchs in einer polnischschweizerischen Familie auf, in der Kreativität keine Ausnahme war, sondern Alltag: Gestaltung, Musik, Zeichnen – und ein polnischer Grossvater, der selbst Künstler war und ihr früh die Hand zur Kunst reichte. Obwohl sie ursprünglich Filmregie studieren wollte, fand sie ihren Weg in die Architektur. Eine Entscheidung, die ihr Gespür für Komposition, Raum und Atmosphäre nachhaltig schärfte – Qualitäten, die heute unmittelbar in ihrer Malerei spürbar sind.

Den Weg zur Malerei fand Sahra in der Coronazeit. Auf einem Abendspaziergang begegnete sie einem ungewöhnlich grossen roten Mond – ein Bild, das sie seither nicht mehr loslässt. Der Mond, seine Stille, sein Geheimnis sind seitdem das zentrale Motiv ihrer Arbeit. Sterne, Nachtlicht, das Schweigen des Himmels: Für Sahra sind das keine Dekorationen, sondern das eigentliche Thema.

Sie arbeitet mit Trockenpastell. Jede Komposition beginnt mit einem Kreis –eine einfache, aber bedeutungsvolle Geste, die die Angst vor der leeren Fläche auflöst. Von dort entwickelt sich das Bild intuitiv, Schicht für Schicht, durch Farbe und Licht. Obwohl das Motiv oft gleich bleibt, findet jedes Werk durch feine Variation seine eigene Identität. Die Titel ihrer Bilder wählt Sahra sorgfältig – poetisch statt beschreibend, als sanfte Einladung an den Betrachter.

Oft malt sie spät in der Nacht, begleitet von Musik oder tiefer Stille. Die Malerei ist für sie kein Gegensatz zur Architektur, sondern deren Ergänzung –ein Rückzug ins Intuitive, Emotionale, Spirituelle, weg vom Rationalen des Berufsalltags. «Flüstern der Nacht» ist kein zögerndes Debüt. Es ist das Auftauchen einer Stimme, die schon lange da war – und nun, in der Stille einer Dorfbibliothek, endlich spricht.

Deviprasad Rao, Kurator und Leiter Kultur Stallikon

Die Ausstellung dauert noch bis 9. Juni.

In der Schul- und Gemeindebibliothek, Massholderenstrasse 3, Stallikon. Montag bis Freitag: 15 bis 19 Uhr, Samstag: 10 bis 12 Uhr

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Versicherungs-Ratgeber der Mobiliar

Die Generalagentur Affoltern am Albis der Mobiliar informiert.

Lückenlose Altersvorsorge für Frauen

Eine längere Berufspause oder ein reduziertes Arbeitspensum bedeuten eine tiefere Altersrente. Wie können Frauen diese Einzahlungslücken ausgleichen und ihre finanzielle Unabhängigkeit bewahren?

Teilzeitpensen, eine längere Auszeit nach der Geburt, Scheidung: Frauen laufen häufig Gefahr, im Alter finanziell schlecht dazustehen. Sie sind nicht nur seltener berufstätig als Männer, sie arbeiten auch viel öfter Teilzeit und haben tiefere Löhne. Doch jedes Jahr mit keinem oder kleinem Erwerbseinkommen bedeutet automatisch auch ein geringeres Altersguthaben.

Was passiert bei einer Scheidung? Auch eine Scheidung hat finanzielle Folgen: Vorsorgetechnisch wird bei einer Scheidung das AHV- und Pensionskassenguthaben geteilt – aber nur der Betrag, den die Eheleute von der Heirat bis zur Scheidung angespart haben. So sind nach einer Scheidung häufig nicht genügend Mittel vorhanden, um den gewohnten Lebensstandard nach der Pensionierung aufrecht zu erhalten.

Unabhängig davon, ob Sie erwerbstätig oder verheiratet sind, im Konkubinat leben oder Ihre Kinder selbst grossziehen: Wenn es um Ihre finanzielle Unabhängigkeit geht, sollten Sie sich nicht auf eine andere Person verlassen.

Wie können Sie vorsorgen?

– Durchgehend arbeiten: Aus Vorsorgeoptik ist es ratsam, auf eine längere Auszeit nach der Geburt zu verzichten und stattdessen mit einem tiefen Pensum weiterzuarbeiten. So leisten Sie und Ihr Arbeitgeber weiter Beiträge und das bisherige Altersguthaben wird zum BVG-Zins verzinst.

– 2. Säule stärken: Setzen Sie sich mit den langfristigen Auswirkungen einer Teilzeitarbeit oder Mutterschaftspause auseinander: Allfällige Vorsorgelücken lassen sich in der Pensionskasse durch einen sogenannten Einkauf oder freiwillige Einzahlungen schliessen. – Private Vorsorge aufbauen: Zahlen Sie regelmässig in die 3. Säule ein. Dies ist eine der wichtigsten Massnahmen, gerade dann, wenn die Beiträge in die 1. und 2. Säule bescheiden ausfallen.

gerade dann, wenn die Beiträge in die wie Sie. Gerne beantworten wir Ihre Fragen:

Von Schangnau via Wachthubel nach Trubschachen

Die Wanderung startete an der Bushaltestelle Schangnau Post und führte über Alpsträsschen und Wiesen bergauf, mit eindrücklichen Ausblicken auf den Hohgant, die Krone des Emmentals. Nach einem abwechslungsreichen Aufstieg durch Wälder und vorbei an einer Nagelfluhwand erreichte man den

Wachthubel auf 1414 Metern, mit einem atemberaubenden 360-Grad-Panorama über die Hügellandschaft bis zu den Berner Alpen, das Emmental und ins Entlebuch sowie den Hohgant und die Bergkette der Schrattenfluh. Im Frühling bietet sich in der Gegend rund um den Rämisgumme ein

grossartiges Naturschauspiel. Die Wiesen sind mit Tausenden von blühenden Krokussen übersät. Der Abstieg erfolgte auf dem Grenzpfad Napfbergland über den sanften Grat mit Alpweiden und führte vorbei an der Unesco Biosphäre Entlebuch im Kanton Luzern. Bei Bergegg hatte man

den steilsten Abstieg hinter sich und erreichte im leichten Auf und Ab den Hof Grosshorben. Nun ging es abwechslungsweise über Alpsträsschen, Weiden und durch Waldstücke via Pfyffer zum Hof Hinder Rämisgummen bis Vorder Rämisgummen und weiter via Unter- und Ober Houenen zur Houenegg. Beim Hof Unter Bergen führte der Weg hinunter zur Ilfis, einem Nebenfluss der Emme, und am Flussufer entlang zum Bahnhof Trubschachen, wo sich ein Besuch in der Kambly-Fabrik anbot. Mitten im Emmental konnte man in die Welt von Kambly eintauchen und mit allen Sinnen im erlebnisreichen Begegnungsort die Geheimnisse der Feingebäck-Kunst entdecken, den Ursprung von Kambly erfahren, im Fabrikladen einkaufen und in der Confiserie Momente der Freude geniessen.

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Vorsorge ist komplex – und so individuell wie Sie. Gerne beantworten wir Ihre Fragen: Sie erreichen uns unter Telefon 044 762 50 60 oder via E-Mail auf affoltern@mobi.ch. Im Schadenfall: 044 762 50 20

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Die Ämtler Wandergruppe steht auf dem 1414 Meter hohen Wachthubel. (Bild zvg)

Windmessungen stehen immer am Anfang

Die möglichen Windenergieanlagen in den sogenannten Eignungsgebieten in der Region bewegen viele Gemüter. Der Weg bis zur Errichtung wäre aber länger, als viele erwarten

Mitte März dieses Jahres in Zünikon, einem Weiler der Gemeinde Wiesendangen unweit von Winterthur. Wir befinden uns auf einer schmalen Fahrstrasse am Waldrand, auf der vor uns liegenden Wiese tut sich Erstaunliches. Verfolgt von zahlreichen Augenpaaren der eingeladenen Medienvertreter, wächst ein gertenschlanker Gittermast unter dem waghalsig anmutenden Einsatz einer fast schon akrobatisch agierenden Montagetruppe stückweise in die Höhe; die noch nicht verwendeten Segmente mit ihrer rot-weissen Flugsicherungsbemalung liegen verstreut im grünen Gras. Wenige Tage später schon wird das Konstrukt mit 125 Meter seine Endhöhe erreicht haben und eine neue Landmarke in der von Wiesen und Wäldern geprägten Gegend bilden. Es handelt sich um einen Windmessmast, mit dem die Korporation Zürich Wind (eine Kooperation der Energieversorgungsunternehmen EKZ, ewz und Stadtwerk Winterthur) die Tauglichkeit des Standorts für die Gewinnung von Windstrom ausloten will. Im Visier steht bei dieser Windmessmast-Montage das Eignungsgebiet Nummer 15, das sich über Teile der Gemeinden Wiesendangen, Hagenbuch und Elgg erstreckt, das dargelegte Szenario würde wohl aber bei einem konkreten Windenergie-Projekt im Knonauer Amt auf dieselbe Art und Weise ablaufen. Der Aufwand am Ort des Geschehens ist beträchtlich: Neben dem eigentlichen Aufbau des Mastes müssen unter anderem

die Abspannseile, welche die Metallkonstruktion in der Senkrechten halten, an weit verstreut liegenden Stellen in der Wiese befestigt werden. Injektionsanker, die neun Meter tief in den Boden ragen, zehn Tonnen Zugkraft pro Anker, so lauten einige der Fakten, die Daniel Brunner von der Mastbaufirma Vertic pro AG zu liefern weiss.

Die Winddaten eines ganzen Jahres werden aufgezeichnet

«Wir rechnen mit Kosten von ungefähr 300000 bis 500000 Franken pro Standort für die Windmessung, dies sind Vorinvestitionen, mit denen wir ins Risiko

«Wir rechnen mit Kosten von ungefähr 300000 bis 500000 Franken pro Standort für die Windmessung.»

Pascal Müller, Co-Leiter Kooperation Zürich Wind

gehen», erklärt Pascal Müller, Co-Leiter der Kooperation Zürich Wind. Mindes-

Eine Schweizer Lebenslüge

Ich verstehe ja die Symptom-Analyse der Befürworter der 10-Millionen-Initiative.

Zur Schweizer Lebenslüge und zur Wahrheit gehört aber auch, dass das auch ohne EU so gewollt ist. Auf der einen Seite tut man alles, um Firmen anzulocken (tiefe Steuern, Subventionen), und auf der anderen Seite beklagen wir die Auswirkungen. Das ist ein Widerspruch, den zum Beispiel auch der SVP Finanzdirektor in Zug nicht auflösen kann. Oder die ungezählten Expats in Wollerau oder Schindellegi, die der tief SVP dominierte Kanton SZ bewusst mit tiefsten Steuern angelockt hat und sich jetzt wundert, dass die Einheimischen verdrängt werden.

Rattenschwanz der Sozialwerke

Und dann kommt hinten ja noch der Rattenschwanz der Sozialwerke, die über Wirtschaftswachstum und Arbeitende finanziert sind, sodass eine selbst gewählte Genügsamkeit oder Schrumpfung auch wehtäte und den Traum der Linken vom AHV-Ausbau beerdigen

tens ein Jahr lang solle der Mast hier stehenbleiben, damit man die Winddaten im Querschnitt eines ganzen Jahres aufzeichnen könne. «Solche Messdaten sind auch wichtig für die Bewilligungsfähigkeit der Windenergieanlagen, und, falls dann tatsächlich gebaut wird, eine unverzichtbare Datengrundlage für die Lieferanten der Anlagen», fährt Müller fort. Deshalb sei die Windmessung zwingend immer der erste Schritt bei der Evaluation eines Standortes. Auch in Ossingen und Rickenbach (Eignungsgebiete Nummer 10 und 13) sind in diesem Frühjahr gleichartige Windmessmasten errichtet worden, wobei an diesen beiden Standorten aufgrund der Platzierung Helikopter für die Montage eingesetzt worden sind. Bereits jetzt können die gemessenen Winddaten zu jeder Tages- und Nachtzeit live über die Website von Zürich Wind abgerufen werden. Auf die Tatsache angesprochen, dass oftmals ins Feld geführt wird, im Kanton Zürich seien die zu erwartenden Windausbeuten zu schwach, um erfolgreich Energie zu produzieren, erklärt Sara Koller vom Unternehmen Meteotest, dass generelle Zahlenangaben kein taugliches Mittel seien, um festzustellen, ob sich ein Standort für die Stromproduktion eigne. «Sehr wichtig ist, dass man immer wieder auch hohe Windgeschwindigkeiten hat: Ganzjährig konstant fünf Meter pro Sekunde ist beispielsweise viel schlechter als zeitweise zehn Meter pro Sekunde und zu anderen Zeiten gar kein Wind», macht sie klar.

Kategorische Ablehnung von Windenergie oft aus Unwissen

Die Kooperation Zürich Wind beschränkt sich bei ihren Aktivitäten vorerst auf diese drei möglichen Eignungsgebiete. Im Hinblick auf die Eignungsgebiete im Bezirk Affoltern ist für den «Anzeiger» nun die Frage interessant, wie an diesen Orten die Zusammenarbeit mit den Gemeinden respektive der Austausch mit der von möglichen Windkraftanlagen betroffenen Bevölkerung funktioniert. «Der erste Schritt ist immer das Gespräch mit der Gemeinde. Zeigt sich diese offen gegenüber der Windenergie, wird der Kontakt mit der lokalen Bevölkerung und den Landeigentümern gesucht», antwortet Pascal Müller. Falls sich herausstelle, dass in der Gemeinde grosser Widerstand gegen die Windenergie vorhanden sei, verfolge man den entsprechenden Standort nicht weiter, hal-

Das Errichten des Windmessmastes in Zünikon geschah mithilfe eines sogenannten Kletterkrans, der an der Spitze montiert war. (Bilder Marcus Weiss)

te den Dialog mit der Gemeinde aber weiterhin aufrecht; dies sei etwa in Stammheim so geschehen. Der Co-Leiter der Kooperation Zürich Wind betont aber, dass seiner Erfahrung nach die kategorische Ablehnung von Windenergieanlagen oftmals auf Unwissen beruhe. Sobald die Zusammenhänge und die angewandte Technik erklärt würden, wachse meist auch das Verständnis und die Akzeptanz.

Der kleinste Teil des Prozesses wäre die eigentliche Bauzeit Es sei ohnehin ein langer Prozess, mindestens drei bis fünf Jahre würden bis zu einer Baubewilligung vergehen. «Wir

Kein Tausendsassa – aber ein notwendiger Anfang

würde. Da wäre es gut, wenn Rechts wie Links einfach mal die Realität benennen würden. Die SVP will mit ihrer Initiative ein Problem lösen, das sie mit den anderen munter mitverursacht, und dafür als Retterin gefeiert wird.

Entlarvend ist diesbezüglich das Votum von Andreas Glarner in einem Artikel darüber, in dem beschrieben wird, dass der Konzern Hitachi im Aargau einen neuen Hub mit 3000 Arbeitsplätzen schaffen will, was jetzt die Umzonung von Landwirtschaftsland etc. notwendig macht: «Ich sehe da keinen Widerspruch», sagt der Parteipräsident und Nationalrat Andreas Glarner in der NZZ. «In unserer Initiative steht nirgends, dass wir gegen Arbeitsplätze sind.» Als ob es Arbeitsplätze ohne Arbeitnehmende gäbe. Wäre es nicht ehrlicher, statt über Einwohnerzahlen über die Ausgestaltung unseres Wirtschafts-, Sozialstaats- und Gesellschaftsmodells zu reden?

Tobias Ebneter, Hedingen

Replik auf den Leserbrief von Milan Pechous mit dem Titel «Die 10-Millionen-Initiative ist ein wahrer Tausendsassa» im «Anzeiger» vom 2. Juni.

Milan Pechous schreibt in seinem Leserbrief vom 2. Juni, die 10-Millionen-Initiative werde von ihren Befürwortern als eine Art «Tausendsassa» verkauft. Das sehe ich anders. Ich glaube nicht, dass irgendjemand ernsthaft erwartet, mit einem einzigen Ja seien plötzlich alle Probleme der Schweiz gelöst. Die Initiative baut keine Wohnungen, schafft keine Schulzimmer, entlastet keine Spitäler und ersetzt auch keine gute Raumplanung. Aber sie stellt eine Frage, der man nicht immer ausweichen kann: Wie stark kann ein kleines Land weiterwachsen, ohne dass der Alltag für viele schwieriger wird? Mehr Einwohner bedeuten eben nicht nur mehr Konsumenten und Arbeitskräfte. Sie bedeuten auch mehr Verkehr, mehr Nachfrage nach Wohnraum, mehr

Druck auf Schulen, Spitäler, Energieversorgung, Natur und Gemeindefinanzen. Das merkt man nicht nur in Zürich oder Zug, sondern auch bei uns im Knonauer Amt. Natürlich braucht es neben der Initiative weitere Lösungen. Bessere Ausbildung, vernünftige Raumplanung, gute Infrastrukturpolitik und mehr Eigenverantwortung der Politik bleiben nötig. Aber wenn die Bevölkerung immer weiter wächst, laufen viele dieser Massnahmen dem Problem nur noch hinterher. Darum ist die 10-MillionenInitiative für mich keine Wunderwaffe. Sie ist eher ein notwendiger Halt-Punkt. Ein Auftrag, Wachstum wieder bewusster zu steuern und nicht einfach laufen zu lassen. Man kann über die Umsetzung diskutieren. Aber so zu tun, als hätte Bevölkerungswachstum mit Wohnraum, Verkehr, Schulen, Spitälern und Landschaft nur wenig zu tun, geht an der Lebensrealität vieler Menschen vorbei.

Markus Lutz, Wettswil

rechnen mit acht bis zehn Jahren, bis hier tatsächlich etwas stehen würde, die eigentliche Bauzeit ist hiervon noch der kleinste Teil», konstatiert Pascal Müller. Ein grosser Teil davon sei die auf den Standort bezogene Umweltverträglichkeitsprüfung, die allein mindestens zwei Jahre in Anspruch nehme. «Es wird von den Skeptikern der Windenergieanlagen meist viel zu weit vorgegriffen und so getan, als sei alles schon abgeklärt und für gut befunden worden, dabei werden die Umweltaspekte erst wirklich unter die Lupe genommen, wenn ein konkretes Projekt vorbereitet wird», so der CoLeiter von Zürich Wind. Zum jetzigen Zeitpunkt verfüge man nur über relativ rudimentäre Daten.

Es sind fast immer die Ausländer

Als 85-jährige Senioren sind wir oft im ÖV unterwegs. Manchmal wird es auch eng im Tram oder Bus und alle Sitzplätze sind besetzt. Umso dankbarer ist man in unserem Alter, wenn uns ein freundlicher, jüngerer Fahrgast seinen Sitzplatz anbietet. Erstaunlich – es ist meistens ein Ausländer. Hier erlaube ich mir eine Bitte an unsere Schweizer Eltern: Erzieht eure Kinder nicht zu Egoisten. Danke!

Heinrich Ehrensperger, Hausen

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Marcus Weiss
Die oberen Teile der Windmessmasten bestehen wegen der Flugsicherheit aus roten und weissen Segmenten.

Kritische Bemerkungen zur Jahresrechnung der Stadt

Eigentlich sieht alles ganz schön aus: Der Stadtrat hat für 2025 einen Ertragsüberschuss von 2 Millionen Franken budgetiert; eingetroffen ist ein solcher von 6.4 Millionen. Immerhin erläutert der Stadtrat, dass dieser Überschuss auf zwei Sonderfaktoren zurückzuführen ist: Rückerstattung von Versorgertaxen durch den Kanton von rund 6 Millionen und rund 3 Millionen höhere Grundstückgewinnsteuern. Das ordentliche Ergebnis der Jahresrechnung zeigt nach Korrektur der Sonderfaktoren also einen Aufwandüberschuss von 2.8 Millionen.

Unhaltbar ist das Minus von knapp 1.5 Millionen im Seewadel und mit einer halben Million unter Budget bei der Spitex. Die Langzeitpflege ist im privaten Sektor mit den gesetzlich definierten

Pflegebeiträgen und mit den durch die Ergänzungsleistungen ausfinanzierten

Pensionskosten ein durchaus rentables Geschäft. Dass es nicht gelingt, den Seewadel einigermassen kostenneutral zu führen, deutet auf ein klares Führungsversagen des Stadtrates und/oder der zuständigen, nun abtretenden Stadträtin Immobilien hin.

So wie sich der Stadtrat in der Vergangenheit geweigert hat, systematisch die Aufwände und auch die Entwicklung im Seewadel zu hinterfragen, war dieses Ergebnis zu erwarten. Die Hoffnung auf spürbare Verbesserungen lastet nun auf dem neuen Stadtrat mit bürgerlicher Mehrheit. Dieser wird auch nicht von einem Tag auf den nächsten die desolate Hinterlassenschaft der Vorgänger be-

seitigen können; gleichwohl wird er die richtigen Massnahmen einleiten und der andauernden Schuldenwirtschaft Einhalt gebieten.

Die Totalrevision der Abfallverordnung setzt den aktuellen Rahmen für die komplexe und letztlich verursachergerechte Entsorgung. Dass darin auch die im Laufe der nächsten 20 Jahre zu realisierenden Unterflurcontainer enthalten sind, macht aus Sicht der Mitte grossen Sinn. Wenig Verständnis hingegen hat die Mitte für den Rückweisungsantrag der RPK, einen Profilierungsversuch am falschen Objekt. Es geht hier nur um eine Rahmenordnung, nicht um Kreditanträge.

Die Mitte, Affoltern

Finanzpolitischer Hochseilakt in Hedingen

Gemäss Aussagen der Vorsteherin Finanzen plant Hedingen in den nächsten zehn Jahren Investitionen von rund 67 Millionen.

Gleichzeitig soll sich das zweckfreie Eigenkapital von heute 49 Millionen in eine Nettoverschuldung von etwa 10 Millionen im Jahr 2035 verwandeln. Dafür müssten rund 40 Millionen Fremdmittel aufgenommen werden.

Die zentrale Frage lautet: Steht dieser deutlichen Verschlechterung der Finanzlage ein angemessener Gegenwert gegenüber?

Darauf möchte ich hier nicht eingehen, sondern klären, was diese Strategie bedeutet und ob sie verantwortbar ist.

Warum werden etwa 20 Millionen Fremdkapital für Abwasserinvestitionen

Zerstörung von SVP-Plakaten

Replik auf den Beitrag mit dem Titel «Gezielte Zerstörung von SVP-Plakaten» im «Anzeiger» vom 28. Mai.

Auch ich verurteile Sachbeschädigungen jeglicher Art, wann und wo auch immer. SVP redet von erheblichen finanziellen Schäden.

Kosten kommen auf uns zu

Sollte ihre 10-Millionen-Initiative angenommen werden, dann bin ich überzeugt, dass bei der Annahme in Zukunft mehr Kosten auf uns zukommen werden. Kosten, die unsere Jugend später bezahlen muss. Ich möchte an alle appellieren, zu überlegen, was passiert, wenn die Grenzen für arbeitende Hände geschlossen werden. Ja, etwas muss unternommen werden, aber so lange wir in Bern so viele Verhinderer haben, müssen wir noch lange warten. Also werden wir abstimmen gehen, die Zukunft liegt in unseren Händen.

Martin Marty, Obfelden

Sorge zur Schweiz

In den letzten zwei Jahren ist die Arbeitslosigkeit von zwei Prozent auf drei Prozent gestiegen, die Zuwanderung um ein Drittel zurückgegangen und das Wirtschaftswachstum wird noch auf ein Prozent prognostiziert. Die Wirtschaft leidet unter den Strafzöllen, dem Irankrieg und der schleppenden Weltwirtschaft. Wer meint, die Schweiz vertrage etwas weniger Wachstum, der blendet die Rezession aus. Wenn dieses eine Prozent Wachstum fehlt, gibt es mehr Konkurse, Arbeitslose und Steuerausfälle. Einen solchen Trend zu drehen, ist so schwer, wie Zahnpasta in die Tube zurückzubringen. Wer Sorge zur Schweiz und insbesondere zum Wirtschaftsstandort trägt, stimmt am 14. Juni Nein. Ernst Hedinger, Hedingen

aufgenommen, obwohl erhebliche freie Mittel vorhanden sind? Ein Teil der Antwort liegt darin, dass per Ende 2025 von 41 Millionen Finanzvermögen rund 18 Millionen in Immobilien gebunden sind – in einer Phase, in der gleichzeitig hohe Schulden geplant werden. Über diese Mittelbindung wurde nie separat abgestimmt. Auch von der RPK erfolgte dazu keine vertiefte Einordnung. Ein beträchtlicher Teil dürfte mit dem Zentrumsprojekt zusammenhängen. Bis zu 31 Millionen sind für die Schule vorgesehen, rund 25 Millionen für die Zentrumsplanung. Zwar wird prognostiziert, die Schulden bis 2043 vollständig abzubauen und den Steuerfuss stabil zu halten. Diese Annahme basiert jedoch auf ambitionierten Prämissen: dauerhaft gutes Wirtschafts-

wachstum, steigende Steuereinnahmen, Zuzug von 560 Einwohnern bis 2035, anhaltend tiefe Zinsen und keine Kostenüberschreitungen.

Letztere werden mit einer Genauigkeit von plus/minus 20 Prozent beziffert – ein Mehrbedarf von 10 bis 13 Millionen wäre somit realistisch. In diesem Fall würde sich die Verschuldung deutlich erhöhen.

Insgesamt erscheint das Investitionsvolumen zu hoch, das Risikoprofil zu anspruchsvoll und der finanzielle Spielraum zu knapp. Für eine Gemeinde unserer Grösse ist Zurückhaltung geboten. Es braucht prioritär günstigere Alternativen und eine zeitliche Staffelung der Projekte.

Jürg Werner, Hedingen

Reduzierte Höchstgeschwindigkeit in Obfelden

Replik auf den Artikel mit dem Titel «Gemeinderat Obfelden beschliesst reduzierte Höchstgeschwindigkeit» im «Anzeiger» vom 28. Mai.

Ich wurde überrascht von dem Artikel im «Anzeiger» letzte Woche. Leider muss man feststellen, dass es immer Autofahrer gibt, die lieber durch das Dorf fahren als über die Umfahrung. Wenn man an der Gessnerhaltestelle auf den Bus wartet und es noch regnet, dann wünschte man sich Tempo

30 schon lange, da ist man ausgeliefert und wird vollgespritzt, und wenn man beobachtet, wie viele noch mit dem Handy in der Hand herumfahren, auch LKW-Fahrer. Gerade an dieser Haltestelle fühle ich mich sehr unsicher und warte jeweils auf dem Parkplatz neben der Haltestelle. Danke für den Mut des Gemeinderats für seine Entscheidung. Bin gespannt, wie viele es verhindern möchten.

Martin Marty, Obfelden

«Nicht das Gelbe vom Ei!»

Replik auf den Artikel von Werner Schneiter mit dem Titel «Harte, aber faire Auseinandersetzung mit demokratischen Prozessen» im «Anzeiger» vom 28. Mai.

Autobahnfreies Knonaueramt, wirklich nicht das Gelbe vom Ei. 1969 interessierte ich mich für eine Eigentumswohnung an der Zürichstrasse. Meine Bedenken wegen der Lage an der Hauptstrasse zerstreute der Architekt mit den Worten: Kein Problem, in zwei bis drei Jahren ist die Autobahn fertig und dann ist Ruhe

im Dorf. Aber es kam anders. Dank der «Arbeitsgruppe autobahnfreies Knonaueramt» konnten wir 40 (vierzig) Jahre lang nur bei geschlossenen Schlafzimmerfenstern schlafen. Denn von morgens halb sechs bis nachts halb elf donnerten die europäischen Lastwagen aus Finnland bis Portugal stinkend und lärmend durchs Dorf! Und dies 40 Jahre lang. Ich glaube, kein Anwohner der Zürichstrasse vermisst diese Zeit.

M. Flick, Affoltern

Ihre Meinung ist willkommen!

Gerne können Sie der Redaktion des «Anzeigers» einen Leserinnen- oder Leserbrief schicken.

Dazu gibt es ein paar wichtige Regeln: Ihre Meinungsäusserung muss mit Namen sowie Adresse und Telefonnummer des Verfassers oder der Verfasserin versehen sein und soll in maximal 2000 Zeichen ein Thema aus der Region aufgreifen oder einen Beitrag im «Anzeiger» kommentieren. Reine Danksagungen sind nicht erwünscht. Kurzgefasste Zuschriften haben Vor-

Türlersee: Verbandsparkplätze neu auch tagsüber zahlungspflichtig

Seit über 40 Jahren bade ich mit Genuss im Türlersee. Im Sommer schwimme ich wöchentlich über 3 Kilometer und umrunde den See. Als langjähriger Besucher wurde ich nun kürzlich unangenehm überrascht: Auf den Verbandsparkplätzen wird jetzt auch tagsüber zur Kasse gebeten. Dass Natur- und Landschaftsschutz Geld kosten, ist nachvollziehbar. Die Art und Weise, wie diese neue Gebührenpflicht durchgesetzt wird, hinterlässt jedoch einen sehr fahlen Beigeschmack. Ein Telefonat mit Herrn Strebel, dem Präsidenten des Schutzverbandes, hat leider auch nichts gebracht. Ich schreibe diesen Leserbrief in der Hoffnung, anderen einen Gefallen zu machen und sie zu warnen. Bei meinem Besuch habe ich mehrere Leute angetroffen, die ebenfalls eine Busse an der Windschutzscheibe hatten und sichtlich unwissend waren. Herr Strebel selbst bestätigte mir am Telefon, dass am

Sonntag anscheinend 20 Prozent der Autos nicht bezahlt hätten. Diese hohe Quote ist wohl Beweis genug, dass viele Besucher schlichtweg nicht wissen, dass man jetzt bezahlen muss. Wer die alten Gegebenheiten gewohnt ist, übersieht die neuen Schilder am Parkplatzrand schnell. Statt beim ersten Mal eine freundliche Ermahnung unter den Scheibenwischer zu klemmen, greift der Schutzverband sofort rigoros durch. Eine transparente und faire Kommunikation sieht anders aus. Wenn dem Schutzverband an einem guten Miteinander gelegen ist, sollte er an den Einfahrten deutlich grössere, unübersehbare Hinweisschilder anbringen. Ein bisschen Augenmass statt einer sofortigen Busse hätte es für den Übergang auch getan. So verärgert man treue Stammgäste, die den See seit Jahrzehnten schätzen.

Sandro Morellini, Ebertswil

Danke für das Vertrauen – sachlich, kompetent, verlässlich für Hausen

Für die Wahl in den Gemeinderat von Hausen am 8. März und das damit verbundene Vertrauen danke ich herzlich. Dieses Vertrauen ist für mich Verpflichtung und Ansporn zugleich. Ich freue mich darauf, Verantwortung für unsere Gemeinde zu übernehmen und mich mit ganzer Kraft für Hausen einzusetzen.

Am 14. Juni geht es nun im zweiten Wahlgang um das Gemeindepräsidium. Hausen steht vor wichtigen Herausforderungen: solide Finanzen, eine sorgfältige Entwicklung der Infrastruktur, gute Rahmenbedingungen für Familien, Schule, Gewerbe und Vereine sowie eine Gemeindeführung, die transparent, sachlich und verlässlich arbeitet.

Mein Versprechen ist einfach: Ich werde zuhören, bevor ich urteile. Ich werde sorgfältig prüfen, bevor ich entscheide. Ich werde unterschiedliche Meinungen respektvoll aufnehmen und mich dafür einsetzen, dass tragfähige Lösungen gemeinsam erarbeitet werden. Ich werde verlässlich arbeiten – Tag für Tag. Daran lasse ich mich messen. Aus meiner beruflichen Tätigkeit, meiner politischen Erfahrung als früherer Kantonsrat sowie meiner langjährigen Projekt- und Führungserfahrung bringe ich mit, was dieses Amt braucht: analytisches Denken, Entscheidungsfähigkeit, Verlässlichkeit und die Bereit-

Olivier Hofmann. (Bild zvg)

schaft, Verantwortung zu übernehmen. Zudem habe ich die nötige Zeit und Präsenz, um das Gemeindepräsidium engagiert auszuüben. Ich kandidiere, weil ich überzeugt bin, dass Hausen eine Führung verdient, die nicht laut auftritt, sondern sorgfältig arbeitet. Eine Führung, die verbindet statt polarisiert, nachvollziehbar entscheidet und im täglichen Arbeiten verlässlich bleibt.

Mein Ziel bleibt klar: Ich möchte mich auch als Gemeindepräsident sachlich, kompetent und verlässlich für Hausen einsetzen.

Olivier Hofmann, Gemeinderat und Kandidat für das Gemeindepräsidium

Kann man Probleme mit Wachstum lösen?

rang. Vermeiden Sie bitte Abkürzungen.

Aufgeben können Sie Ihre Äusserung unter www.affolteranzeiger.ch/ mitmachen/leserbrief-einreichen. Für eine Veröffentlichung am Dienstag sollte die Zuschrift am vorangehenden Freitagmittag auf der Redaktion eintreffen. Für eine Publikation am Freitag schicken Sie uns Ihre Meinungsäusserung bitte bis am Mittwochmittag. Über eine Nichtpublikation wird keine Korrespondenz geführt. (red)

Die Bevölkerung der Schweiz hat sich in den letzten 78 Jahren verdoppelt. Man kann das gut finden oder nicht, aber man sollte sich über die Ursachen und Folgen im Klaren sein. Warum sollte Kapital ohne Zutun unbegrenzt wachsen, während ein Baum nur so hoch wird, wie es für seine Art vorgegeben ist, und dann wieder vergeht? Hätte Josef im Jahre Null für Jesus einen Franken zu vier Prozent Zins angelegt, hätte er im Jahre 1000 das heutige weltweite BIP tausendmal kaufen können. Bis heute wäre dieser eine Franken auf eine Zahl mit 34 Nullen angewachsen, entsprechend 13600 Mal die Erde in Gold. Kommentar von KI dazu: Da es im gesamten bekannten Universum nicht einmal ansatzweise genug Goldatome gibt, zeigt dieses Gedankenexperiment eindrucksvoll, warum langfristige exponentielle Zinssysteme in der Realität immer durch Inflation, Kriege, Staatspleiten oder Währungsreformen kollabieren müssen.

Könnte es sein, dass alle im Moment realen Probleme (inklusive Überbevölkerung) ihre Hauptursache in der allen Naturgesetzen widersprechenden Kapi-

talvermehrung haben? Angst ist ein schlechter Ratgeber. Und wie wird zunehmend argumentiert? Nichts glauben, selber von allen Seiten überprüfen. 30 bis 40 Prozent der Lebenshaltungskosten einer vierköpfigen Familie sind direkte oder indirekte Kapitalzinsen. Mit dem könnten wir locker die Krankenkasse, die AHV und noch einiges finanzieren, oder hätten täglich drei Stunden Zeit, uns mit dem zu beschäftigen, was uns Freude macht und sinnvoll ist, zum Beispiel sich Gedanken machen über Neutralität, Föderalismus, humanitäre Tradition, Selbstbestimmung, Meinungsvielfalt, Toleranz, Geldsysteme, das Schwundgeld, das in den 30er-Jahren im Städtchen Wörgl, Tirol, erfolgreich die Arbeitslosigkeit beseitigte und zu Wohlstand führte, bis es Hitler verbot.

Zu guten Entscheidungen braucht es Meinungsvielfalt und Informationen. Noch mehr unkonventionelle Gedanken gefragt?

Ich schicke Ihnen gerne einige per E-Mail zu, wie: «Anzeiger» 43 Mal falten. Paul Leuthold, Unterdorf

Ciao, Brunetto d’Arco

Nach 25 Jahren gibt der Dirigent des Chors Singkreis Bezirk Affoltern seine Abschiedskonzerte. Seite 13

Geissli-Event 2026

Am Samstag, 13. Juni, findet die jährliche Sommer-Spendenaktion für den Gnadenhof statt. Seite 15

Weiter im Rennen

Im Kampf um den Aufstieg gelang dem FC Hausen 2 ein wichtiger Heimsieg. Seite 19

«Wir laden gerne das ganze Säuliamt ein»

OK-Präsident Jürg Meier über die Expo in Obfelden und warum lokale Betriebe heute wichtiger sind denn je

Unter dem Motto «Obfelden feiert» lädt der Gewerbeverein Obfelden die ganze Region vom Freitag, 12., bis Sonntag, 14.Juni, zu drei Tagen voller Spannung, Unterhaltung und Begegnung ein. OKPräsident Jürg Meier spricht im Interview über seine Rolle, die Herausforderungen und was dem Publikum alles geboten wird.

Anzeiger: Seit wann wirken Sie bei der Expo mit?

Jürg Meier: Erstmals dabei war ich 1998 als Aussteller mit meiner eigenen Zimmerei. Seit 2002 bin ich Mitglied im Organisationskomitee, war aber auch bei jeder Austragung mit meinem eigenen Stand vertreten. Im OK war ich zuerst für den Bau verantwortlich, bevor mich 2010 der damalige OK-Präsident Werni Schoch als Vize einsetzte. Eine Ausgabe später übernahm ich das Präsidium und komme so nun auf zwölf Jahre als OK-Präsident. Dabei werde ich von zehn Kolleginnen und Kollegen im OK unterstützt. Vergangenen Montag fand die letzte von 15 OK-Sitzungen statt. Ab heute Freitag geht es nun richtig los mit den Aufbauarbeiten auf dem Zendenfrei-Areal.

Ist eine Gewerbeausstellung heute noch zeitgemäss?

Natürlich könnte man provokanterweise sagen, dass eigentlich niemand eine Gewerbeausstellung brauche. Dem Gewerbe Obfelden ist es aber ein Anliegen, zu zeigen, wie vielschichtig man unterwegs ist und wie viele Bedürfnisse der lokalen Bevölkerung man abdecken kann. Gerade in der heutigen Zeit mit dem Onlinehandel wollen wir aufzeigen, dass man auch alles lokal bekommt. Man benötigt weder Handwerker aus dem Ausland oder nur noch Produkte aus Übersee.

Was hat sich in den letzten Jahren am

meisten verändert?

Zu Beginn war es anders – einfacher, könnte man sagen. Die Ausstellung wuchs ständig. Der Aufwand und die Kosten stiegen, und auch die Auflagen bezüglich Sicherheit und Vorschriften der Behörden nahmen zu. Früher veranstalteten wir noch eine Tombola, bei der man einen Neuwagen gewinnen konnte. Vor vier Jahren gab es noch eine Messezeitung, heute läuft vieles auch online und über unsere sozialen Kanäle ab. Wir setzen aber weiterhin auch auf Inserate und Plakate – der Mix macht es aus.

An wen richtet sich die Expo?

Wir laden gerne das ganze Säuliamt zur Begegnung mit den Gewerbetreibenden ein. Und natürlich alle, welche wieder einmal ein Fest feiern wollen. Auch

für Familien bieten wir mit Musik-Aufführungen, Chilbi-Betrieb, Kinderschminken und einem Bastel-Workshop viel Spannendes an.

Was dürfen die Besucherinnen und Besucher dieses Jahr erwarten?

Die Expo bietet einen Genuss an Darbietungen, Essen, Trinken und verschiedenen Attraktionen. In diesem Jahr setzen wir zudem auf ein offenes Konzept. Drinnen und draussen läuft man ähnlich einem Markt nach Lust und Laune durch die Ausstellung. Einen fixen Rundgang gibt es nicht.

Wie sieht für Sie der ideale Besuch aus?

Ich würde am Nachmittag gemütlich durch die Ausstellung schlendern, mich an den leckeren Street-Food-Ständen verköstigen und am Abend die

Unterhaltung mit Musik geniessen. Die Ausstellung öffnet am Freitag um 15Uhr, am Samstag und Sonntag bereits ab 10 Uhr.

Was sind die Höhepunkte an der Expo? Getreu dem Motto «Obfelden feiert» widmet sich die Expo dem 50-Jahre-Jubiläum des Gewerbevereins Obfelden. So ist am Freitag ab 18 Uhr die ganze Bevölkerung zu einem Jubiläumsapéro, welchen die Gemeinde dem Verein schenkt, eingeladen. Am Samstagabend spielt die Party-Band Upgrade im Eventzelt und zugleich lässt sich auch das WM-Spiel Schweiz gegen Katar live verfolgen. Am Sonntagnachmittag bringen wir mit dem neuen Kindermusical «Chinderhelde» eine professionelle Show mit kostenlosem Eintritt nach Obfelden.

MARKTPLATZ Die Beiträge in der Rubrik «Marktplatz» wurden von Werbekunden eingereicht. Interessiert? Tel.

Italianità im Herzen des Säuliamts

Dank dieci Kurier ist es an der Zürichstrasse 57 in Affoltern fast wie in einer kleinen Toskana

Zwischen Albiskette und Türlersee, nicht weit von Zürich und Zug entfernt, liegt unser dieci Kurier Affoltern am Albis. Fast wie in einer kleinen Toskana: An der Zürichstrasse 57 gibts knusprige Pizzen direkt aus dem Ofen, duftende Pasta, feine Desserts und erlesene Weine. Zum Geniessen vor Ort oder zum Liefernlassen.

Vor Ort stehen 20 Sitzplätze bereit, ergänzt durch ein kleines Sääli mit 10 Plätzen, das sich wunderbar für eine kleine Gruppe eignet.

Auch wenns mal schnell gehen soll, bist du hier richtig: Nimm dir mit Freunden eine Pizza an den Türlersee oder etwas Feines mit auf den Heimweg. Und wenn du Italien lieber nach Hause holst: Unsere modernen Lieferfahrzeuge mit mobilen Pizzaöfen bringen dir Pizza und Pasta direkt an die Tür. Warm, knusprig und typisch dieci. Auch weit über die Ortsgrenzen hinaus.

Es gibt dieses Mal kein Expo-Restaurant. Wie kann man sich an der Expo verpflegen?

Wir setzen in diesem Jahr auf verschiedene, lokale Anbieter, welche von Burgern über Bowls bis zur Pilzschnitte alle Arten von Street-Food anbieten. Damit wollen wir der Durchführung im Sommer gerecht werden. Es stehen auch genügend Sitzplätze im Freien oder im Eventzelt bereit.

Über 60 Ausstellende sind präsent. Mussten diese speziell überzeugt werden, um mitzumachen?

Es wird definitiv immer schwieriger, die Leute zu mobilisieren. Die Unternehmen müssen bereit sein, einen gewissen Aufwand zu treiben, und dabei entstehen natürlich auch Kosten. Bei der heutigen Generation steht eine Ausstellung nicht gleich zuvorderst auf der Liste. Und trotzdem sind wir jetzt praktisch ausgebucht.

Der Eintritt und die Events sind alle kostenlos. Wie lässt sich so ein Grossanlass finanzieren?

Heute geht es nicht mehr ohne Sponsoring. Hier gebührt den lokalen Unternehmen, welche die Expo unterstützen, ein grosser Dank. Eine weitere Einnahmequelle sind die Standgebühren. Diese versuchen wir aber tief zu halten. Die Ausstellenden leisten dafür einige Stunden Frondienst beim Aufund Abbau. Dies entlastet die Kasse und fördert zugleich die Zusammengehörigkeit unter den Gewerbetreibenden.

Gibt es noch etwas Wichtiges zur Expo zu sagen?

Kommen Sie unbedingt zur Ausstellung, nur so hat dieses Volksfest seinen Fortbestand und Sie eine gute Zeit. Wir freuen uns auf Sie!

Dominik Stierli, OK Expo 2026

Das OK der Expo 2026: in der Mitte vorne OK-Präsident Jürg Meier. (Bild zvg)

Ref. Kirchgemeinde

Knonauer Amt

Alle Anlässe auf www.ref-knonaueramt.ch und im reformiert.lokal

Freitag, 5. Juni

12.00 HausenPfarrhaus ZämeZmittag

Samstag, 6. Juni

10.30 AffolternSeewadel Gottesdienst Pfr.ThomasMüller

13.45 StapferhausLenzburg

HauptsachegesundAusstellungsbesuchmit dialogischerFührung

InfoundAnmeldung:bettina. bartels@ref-knonaueramt.ch/ 0447616015

14.30 AffolternSenevita Gottesdienst Pfr.ThomasMüller

Sonntag, 7. Juni

10.00 KircheAffoltern Gottesdienst Pfr.ThomasMüller

Musik:AntoniaNardone

AnschliessendApéro

10.00 KircheHausen

Konfirmationsgottesdienst Pfrn.IreneGirardet

Musik:TanyaBirriundJürgen

Kugler(Piano) AnschliessendApéro

10.00 KircheHedingen Konfirmationsgottesdienst Pfr.UeliFlachsmann

Musik:AnetteBodenhöfer AnschliessendApéro

10.00 KircheMaschwanden Gottesdienst Pfr.HansjörgRiwar

Musik:VeronicaHvalic

AnschliessendApéro

10.00 KircheMettmenstetten

Konfirmationsgottesdienst

Pfr.AndreasFritz

Musik:DanielRüegg

AnschliessendApéro

11.00 BonstettenChilegarte

SommergottesdienstzumVatertag

BeischönemWetterimChilegarte

Pfrn.SusanneSauder

Musik:CaseyJasonCrosby

AnschliessendApéro

Donnerstag, 11. Juni

14.00 AffolternChilehuus Senioren-Treff

«Zürich:Schaurigcharmant!»

HeidiMeznerentführtunsauf einenvirtuellenRundgang,auf demselbstrichtigeZürihegel nochNeuesüberunsere Kantonshauptstadterfahren.

19.00 KircheMettmenstetten

LiturgischeAbendmahlsfeier

Pfr.AndreasFritz

19.00 KircheRifferswil

OffenesSingen

Leitung:DanielRüegg

Ref. Kirche Knonau

Sonntag, 7. Juni

10.00 Gottesdienst in Maschwanden mit Pfarrer Hansjörg Riwar www.kircheknonau.ch

Ref. Kirche Obfelden

Sonntag, 7. Juni

10.00 Gottesdienst Pfarrer Ulrich Bona Musik: Angela Bozzola anschliessend Kirchgemeindeversammlung www.kircheobfelden.ch

Ref. Kirche Stallikon Wettswil

Sonntag, 7. Juni

10.00 Kirche Stallikon, Gottesdienst mit Pfr. Matthias Ruff Musik: Viktoryia Haveinovich, Orgel

11.15 Kirchgemeindeversammlung in der Kirche Stallikon anschl. Apéro

Donnerstag, 11. Juni

14.30 Kafi-Träff in Wettswil

Freitag, 12. Juni

9.00 Frauezmorge in Wettswil, «Playback Theater Bumerang»

Alle Infos zu Veranstaltungen auf der Homepage www.kirche-stallikon-wettswil.ch

Ref. Kirche Kappel

Samstag, 6. Juni

10.00 «Fiire mit de Chline» in der Kirche Pfrn. Anne-Carolin Hopmann und Fiire-Team

Sonntag, 7. Juni

10.00 Gottesdienst auf dem Dorfplatz in Hauptikon Pfrn. Anne-Carolin Hopmann Musik: Jodlerclub Langnau am Albis und ein Alphorn-Trio Anschliessend gemeinsames Mittagessen (Teilete) www.kirchekappel.ch

Kloster Kappel am Albis

Tagzeitengebet Werktags: 7.45, 12.00 und 18.00 Uhr im Kapitelsaal

Dienstag, 9. Juni (jeden Dienstag) 9.00 –

11.00 Sticken und Stricken mit Susanne Bachmann. Eintritt frei, keine Anmeldung nötig, keine Grundkenntnisse nötig 13.30 –14.30 Führung durch die Klostergärten.

Treffpunkt: Amtshausplatz. Keine Anmeldung erforderlich, Eintritt frei

Donnerstag, 11. Juni (jeden Donnerstag) 13.30 –14.30 Führung durch die Klosteranlage. Treffpunkt: Amtshausplatz. Keine Anmeldung erforderlich, Eintritt frei www.klosterkappel.ch

Kath. Kirche Affoltern am Albis

Samstag, 6. Juni

17.30 Eucharistiefeier

Sonntag, 7. Juni

10.30 Entfällt

11.15 Festgottesdienst im Kloster Frauenthal, musikalisch begleitet vom Jodlerklub Affoltern. Individuelle Anreise. Im Anschluss gemeinsamer Imbiss und gemütliches Beisammensein.

17.00 Eucharistiefeier Koraten

18.30 Santa Messa

Freitag, 12. Juni

20.00 Taizé – Feier www.kath-affoltern.ch

Kath. Kirche Bonstetten

Samstag, 6. Juni

17.00 Beichtgelegenheit

18.00 Eucharistiefeier

Sonntag, 7. Juni

10.30 Eucharistiefeier

www.kath-bonstetten.ch

Kath. Kirche Hausen am Albis Wir freuen uns, mit Euch folgende Gottesdienste zu feiern:

Freitag, 5. Juni

19.30 Herz Jesu Andacht und Rosenkranzgebet mit Matthias

Samstag, 6. Juni

14.30 Firmgottesdienst mit Pater Ben, Matthias, den Firmanden Familien mit Eva und Marina

18.30 Santa messa mit Don Pietro

Donnerstag, 11. Juni

8.15 Wortgottesfeier mit Matthias

www.kath-hausen-mettmenstetten.ch

Kath. Kirche Mettmenstetten

Freitag, 5. Juni

19.00 Abendandacht in der Kapelle St. Verena in Aettenschwil, anschl. Grillplausch mit Unkostenbeitrag

Sonntag, 7. Juni

9.30 Eucharistiefeier, anschl. Chilekafi

Mittwoch, 10. Juni

9.30 Fiire mit de Chliine, ref. Kirche Knonau

Donnerstag, 11. Juni

9.30 Eucharistiefeier, anschl. Chilekafi www.kath-hausen-mettmenstetten.ch

Kath. Kirche Obfelden

Sonntag, 7. Juni

9.00 Entfällt www.kath-affoltern.ch

Evang. Täufergemeinde Mettmenstetten

Sonntag, 7. Juni

10.30 Gottesdienst Parallel Kinder-/Jugendprogramm

Donnerstag, 11. Juni

20.00 Gebetsabend

Mehr Infos: etg-mettmenstetten.ch

Viva Kirche Affoltern am Albis

Sonntag, 7. Juni

10.00 Gottesdienst mit Livestream Kinderprogramm www.sunntig.ch

Beschlüsse der Kirchgemeindeversammlung vom 30.5.2026

1. Die Jahresrechnung 2025 der Kirchgemeinde HausenMettmenstetten wird genehmigt.

2. Franz Baumgartner, Dietmar Hinteregger und Thomas Bryner sind mit 30 Stimmen für die Amtsdauer 2026 – 2030 als Mitglieder der Rechnungsprüfungskommission gewählt.

3. Franz Baumgartner ist mit 30 Stimmen für die Amtsdauer 2026 – 2030 als Präsident der Rechnungsprüfungskommission gewählt.

4. Massimo De Salvador, Marc-Philippe Bartholomä, Irena Känzig, Martin Gasser, Michael «Michi» Ott, Remo Wey und Marc Wüest O’Brien sind mit 30 Stimmen für die Amtsdauer 2026 – 2030 als Mitglieder der Kirchenpflege gewählt.

5. Martin Gasser ist mit 30 Stimmen für die Amtsdauer 2026 – 2030 als Präsident der Kirchenpflege gewählt.

Das absolute Mehr für alle Wahlen betrug 16 Stimmen.

Gegen diese Beschlüsse kann, von der Veröffentlichung an gerechnet, bei der Rekurskommission der Römischkatholischen Körperschaft des Kantons Zürich, c/o Silvia Eggenschwiler Suppan, Kull Ruzek Eggenschwiler Rechtsanwälte, Florastrasse 1, 8008 Zürich, - wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte innert fünf Tagen schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen (Art. 47 lit. d und Art. 48 KO sowie § 49 Abs. 1 i.V.m. § 21a und § 53 i.V.m. § 22 Abs. 1 VRG) - und im Übrigen innert 30 Tagen schriftlich Rekurs erhoben werden (Art. 47 lit. b und Art. 48 KO sowie § 50 i.V.m. § 20 Abs. 1 lit. a und b sowie Abs. 2 und § 53 i.V.m. § 22 Abs. 1 VRG).

Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen.

Das Protokoll der Kirchgemeindeversammlung liegt ab dem 8.6.2026 in den Pfarreisekretariaten in Hausen und Mettmenstetten auf oder kann über die Homepage www.kath-hausen-mettmenstetten. ch bezogen werden.

Hausen am Albis, 30.5.2026

Die Kirchenpflege

Beschlüsse der Kirchgemeindeversammlung vom 1. Juni 2026

1. Die Jahresrechnung 2025 wird angenommen.

2. ErneuerungswahlenfürdieAmtsdauer 2026–2030

2.1 Wahl der Kirchenpfleger; gewählt sind

FurgerPeter,Obfelden,bisher Gentile Paolo, Affoltern am Albis, bisher JoosAstrid,Obfelden,neu Tauriello Giovanni, Ottenbach, bisher Wyczulkowska Anna, Affoltern am Albis,bisher Zovak Ivan, Affoltern am Albis, bisher

2.2 Wahl der Präsidentin der Kirchenpflege; gewählt ist Wyczulkowska Anna, Affoltern am Albis,bisher

2.3WahlderMitgliederderRechnungsprüfungskommission; gewählt sind ArnoldYannick,AffolternamAlbis, bisher JacometMario,Obfelden,bisher ManzAndreas,Ottenbach,neu MartyFranziska,AffolternamAlbis, bisher SchmidAdrian,Hedingen,bisher 2.4 Wahl des Präsidenten der Rechnungsprüfungskommission; gewählt ist SchmidAdrian,Hedingen,bisher Das Protokoll der Kirchgemeindeversammlung liegt ab Montag, 8. Juni 2026, in den Sekretariaten der kath. Kirchgemeinde Affoltern am Albis, Seewadelstrasse 13, 8910 Affoltern am Albis und Bachstrasse 18,8912 Obfelden,sowie auf derHomepagezurEinsichtauf. Rechtsmittelbelehrung:

Gegen diese Beschlüsse kann, von der Veröffentlichung an gerechnet, bei der Rekurskommission der Römisch-katholischen Körperschaft des Kantons Zürich, Minervastrasse 99, 8032 Zürich,– wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte oder ihre Ausübung innert fünf Tagen und – im Übrigen wegen Rechtsverletzungen sowie unrichtiger oder ungenügender Feststellung des Sachverhaltes innert 30 Tagen schriftlich Rekurs erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründungenthalten.Derangefochtene Beschlussist,soweitmöglich,beizulegen. Die Katholische Kirchenpflege AffolternamAlbis

taste, also schaue ich.

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Ein musikalisches Abschiedsfeuerwerk

«Elias»

von Felix Mendelssohn

Die Konzerte vom 12. bis 14. Juni in der Kirche St. Peter Zürich, in der katholischen Kirche Merenschwand und in der Klosterkirche Kappel werden für den Singkreis Bezirk Affoltern ganz besondere. Es sind nämlich die Abschiedskonzerte des Dirigenten Brunetto d’Arco, der nach 25Jahren den Chor verlässt und ihn in jüngere Hände gibt. Brunetto d’Arco hat noch einmal ein grosses Oratorium ausgewählt: «Elias» von Felix Mendelssohn.

Das Werk schildert die Geschichte des alttestamentlichen Propheten Elias. Elias setzt sich nach langem Kampf gegen die Baalspriester durch, und damit endet eine jahrelange Dürre. Doch Elias findet keinen Frieden – verfolgt und bis zur Erschöpfung getrieben, bricht er zu-

mit dem Singkreis Bezirk Affoltern

sammen. Von Engeln gestärkt, rafft er sich wieder auf und zieht zum Berg Horeb, wo Gott sich ihm offenbart – nicht im Sturm, nicht im Erdbeben, nicht im Feuer, sondern in einem stillen, sanften Säuseln. Am Ende fährt er in einem Feuerwagen gen Himmel. Diese Geschichte setzt Mendelssohn dramatisch und poetisch um, mit Arien, Rezitativen und vielen Chören. Der Chor übernimmt dabei immer wieder neue Rollen. Mal singt er dramatisch, ja fast schon aggressiv, dann wieder sanft und engelsgleich. Brunetto d’Arco ist es in den Proben gelungen, diese ganze Vielseitigkeit aus dem Chor herauszuholen.

Begleitet wird der Singkreis Bezirk Affoltern von der Camerata Fanny Men-

delssohn mit Konzertmeister Jan Sosinski. Auch für sie wird es der letzte Auftritt mit dem Singkreis sein. Für die Solopassagen konnten renommierte Sängerinnen und Sänger engagiert werden: Gudrun Sidonie Otto (Sopran), Iona Haueter (Mezzosopran), Katrin Auzinger (Alt), Michael Nowak (Tenor) und Markus Volpert (Bass).

Singkreis Bezirk Affoltern, Cornelia Schmitz «Elias» von Felix Mendelssohn mit dem Singkreis Bezirk Affoltern. Freitag, 12. Juni, 19 Uhr, Kirche St.Peter Zürich, Samstag, 13. Juni, 19 Uhr, katholische Kirche Merenschwand, Sonntag, 14. Juni, 15 Uhr, Klosterkirche Kappel.

Vorverkauf: www.singkreisaffoltern.ch oder 044 761 02 22 (Mo-Fr von 8 bis 10 Uhr)

Naturschutz & Landwirtschaft –Bevölkerungsanlass der Naturschutzkommission Hedingen

Dario Stähli, der neben dem Naturschutzgebiet Hirslen Weiher im Feldenmaas Hedingen seinen Hof mit Mutterkühen betreibt und das Naturschutzgebiet und das umliegende Land bewirtschaftet, wird interessante Einblicke in seine Tätigkeiten durch das Jahr bieten. Pascal Sieber, der als Gewässerspezialist bereits mit der Gemeinde zusammenarbeitet, wird über die Entstehung des Naturschutzgebietes Feldenmaas berichten und spannende Details zur heutigen Flora und Fauna verraten. Gerne beantworten die beiden auch

Fragen. Im Anschluss an die Führung sind alle zu einem Zvieri auf dem Hof Dürrenbach eingeladen. Es wird gebeten, zu Fuss oder mit dem Fahrrad zu kommen. Einige Parkplätze sind für jene Interessierte, die nicht gut zu Fuss sind, vorhanden. Die Naturschutzkommission Hedingen freut sich auf regen Besuch.

Marina Gantert, NSK Hedingen Samstag, 13. Juni, von 14 bis 16 Uhr. Treffpunkt: Hof Dürrenbach1, Familie Stähli, Hedingen

In der Mitte der Hirslen Weiher, dahinter der Hof Dürrenbach im Feldenmaas Hedingen. (Bild Beat Kessler)

Barbara Niklaus: Keramik, offener Garten, Bratwurst und Ländler

Am Wochenende vom 13. und 14. Juni steht der Garten von Barbara Niklaus in Mettmenstetten allen Besuchern offen. Etwa, weil sie die blühende Vielfalt geniessen möchten, weil sie die neue Keramik der Künstlerin inspiriert, oder einfach, weil sie sich wieder einmal mit Freunden und Bekannten treffen wollen, bei Luca Digeles Cervelats und Bratwürsten vom Grill oder bei Kaffee und Kuchen aus dem kleinen Baristawagen. Nicht verpassen: Am Samstagabend um 17 Uhr spielen Mutter Scheuber-Lüthi und ihre drei Töchter Volksmusik aus dem Toggenburg.

Die perfekte Form für ein Keramikgefäss, von der Suppenschüssel bis zur Gewürzdose, begegnete Barbara Niklaus in einem Strassenrestaurant in Vietnam. In der Suppe war ein klitzekleines schwarzes Hühnchen eingelegt, das mit Stäbchen oder gleich am Stück hätte gegessen werden sollen. Während der Ehemann das Gesicht verzog, begeisterte sich Barbara dermassen für die kera-

Rosenfest 2026 in der Baumschule Reichenbach

Vom Freitag, 12. Juni, bis Sonntag, 14.Juni, lädt die Baumschule Reichenbach herzlich zum beliebten Rosenfest ein. Der Anlass begeistert Jahr für Jahr Gartenfreunde, Familien und Rosenliebhaber aus der ganzen Region.

Blühende Rosen und Highlights

Inmitten der idyllischen Anlage präsentieren sich zahlreiche Rosensorten in voller Blüte. Ob zum Entdecken, Bewundern oder Kaufen – die Vielfalt der Rosen lässt keine Wünsche offen. Das Team der Baumschule berät die Besucherinnen und Besucher gerne rund um Pflege und Auswahl der passenden Rosen für den eigenen Garten. Ein besonderes Highlight erwartet die Gäste dieses Jahr am Freitagabend: Erstmals präsentiert

der Verein Kultur im Dorf ab 20.15 Uhr die Famiglia Dimitri auf der Bühne in der Baumschule. Diese Kombination aus Gartenfest und Kultur verspricht einen stimmungsvollen Auftakt ins Festwochenende. Reservationen: www.kulturimdorf.ch. Auch kulinarisch hat das Rosenfest einiges zu bieten: Neben der gedeckten Festwirtschaft lädt das gemütliche Rosen-Kafi im Gewächshaus zum Verweilen ein. Dazu sorgen musikalische Beiträge während des ganzen Wochenendes für eine festliche Atmosphäre.

Musik, Genuss und Unterhaltung

Am Samstag eröffnet die Formation Heidegg Musikanten das Tagesprogramm

musikalisch, am Abend spielt das Schwyzerörgeliduo Mälchbärg. Am Sonntag sorgt der Musikverein Harmonie Hausen für Unterhaltung. Zudem erklingen täglich Klavierklänge im Rosengarten. Für Familien warten zahlreiche Attraktionen: Ponyreiten und Kutschenfahrten durch die Baumschule am Samstag und Sonntag, ein grosser Sandkasten sowie gemütliche Sitzplätze mit Blick aufs Bergpanorama laden zum Verweilen ein. Das Rosenfest ist ein besonderer Anlass für alle, die blühende Gärten, Geselligkeit und ein stimmungsvolles Ambiente schätzen.

Baumschule Reichenbach

www.baumschulen-reichenbach.ch/rosenfest

mische Form, dass sie die Suppe unbedingt bestellen musste und auch gleich den ganzen Vogel mit Haut und Knochen aufass. Das Design der Keramik aber entwickelte sie weiter und ist nun in mehreren Grössen und Anwendungen zu bewundern. Die grosse Vielfalt an Keramik folgt immer dem Grundsatz, die ästhetische Form mit dem praktischen Nutzen zu verbinden. Auch Küchenkräuter aus Südostasien wachsen nun im Garten, und die Passionsblume, die dann tatsächlich dereinst Früchte tragen soll. Ähnlich wie die Indianerbanane ist sie ein Experiment, das die beständige Neugier der Gartengestalterin geweckt hat. Weisse Vergissmeinnicht und blaue «Jungfer im Grünen» bilden blühende Inseln, das Zimbelkraut liegt wie ein luftiger Vorhang über den Steinen. Koelreuteria, Nussbaum oder Libanonzeder spenden Schatten und laden zum Verweilen ein.

Claudia Scheuber-Lüthi, eine Verwandte von Barbara aus dem Toggen-

burg, und ihre musikalische Familie werden am Samstagabend ein Ländlerkonzert geben. Was könnte dazu besser passen als eine Wurst vom Grill? Luca Digele, für seine spontanen Cateringevents weitherum bekannt, wird als Grillmeister amten, und wer Lust auf ein kleines, feines Gebäck zum Kaffee hat, wird bei Jasmin von Jasper’s Coffee & Treats fündig.

Und nun haben die Gäste die Wahl, sich das schönste Stück der Keramik zu gönnen, Musik und Unterhaltung zu geniessen oder einfach bei einem Glas Wein den Blick vom Schauenberg in die Weite schweifen zu lassen, über das Reusstal in die Berge.

Barbara Niklaus

Der offene Garten findet bei jeder Witterung am 13. und 14. Juni, von 10 bis 20 Uhr statt. Ort: Niklaus Keramik, Schauenberg 2 (Grossholzerstrasse), Mettmenstetten. (Google Maps: mit Niklauskeramik finden)

Dirigent Brunetto d’Arco verabschiedet sich nach 25 Jahren vom Singkreis Bezirk Affoltern. (Bild Peter Gautschi)
Barbara Niklaus mit ihren speziellen Keramiken lädt zum offenen Garten. (Bild zvg)

Rosenfest in Hausen amAlbis

Freitag,12.Juni10bis 18 Uhr

Festbetriebund Rosenmarkt

20.15 Uhr«FamigliaDimitri»

Samstag, 13.Juni10bis 24 Uhr

Festbetriebund Rosenmarkt 10.30 Uhr«HeideggMusikanten» ab19Uhr «SchwyzerörgeliduoMälchberg»

Sonntag, 14.Juni10bis 17 Uhr Festbetriebund Rosenmarkt 10.30 Uhr «MusikvereinHarmonieHausen»

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Geissli-Event 2026

Jährliche Sommer-Spendenaktion für den Gnadenhof Hodel

Fast wie eine Tradition kommt jedes Jahr im Sommer der Geissli-Event in Affoltern, diesmal am Samstag, dem 13. Juni.

Die Tiere am Breitenweg werden von Nachbarn oder tierlieben Menschen aus der Umgebung täglich gefüttert und gepflegt. Neu ist ein kleiner Güggel mit dem Namen Giovanni dazugekommen, der gerne mit seinen farbigen Federn zwischen seinen Hühnerdamen herumstolziert. Die Geissen scheint es nicht zu stören. Im Gegenteil: Es bringt Abwechslung. Die Interaktion zwischen Hühnern und Geissen ist spannend zu beobach-

AGENDA

Freitag, 5. Juni

Affoltern

◴ 17.00-20.00: Ausstellung

Kunstausstellung «Unscheinbar anders» mit Werken (Bildern, Teppichen und Objekten) von Benita Millius und Moritz Stillhard (Figuren und moKI-Projekt).

● Galerie Märtplatz, Obere Bahnhofstrasse 7

Veranstalter: KulturAffoltern. Die Ausstellung dauert bis 14. Juni. Öffnungszeiten: Fr, 17.00-20.00, Sa, 10.00-13.00, So, 14.00-17.00 Uhr. www.kulturaffoltern.ch

Stallikon

◴ 20.00-22.30: Konzert

ten. Die Tiere am Breitenweg erfreuen Menschen, die auf dem Weg zum Einkaufen eine kurze Pause einlegen wollen, oder Familien sowie Tierfreunde, die ein Stück Natur geniessen möchten. Eine heile Welt in der Mitte des Trubels, ein kleines Paradies, welches vom unruhigen Weltgeschehen ablenkt. Damit dieses Glück für alle weiterhin besteht, setzen sich alle Mitglieder vom Geissen- und Hühnerteam ein. Dieses Team organisiert jedes Jahr mit Freude den inzwischen bekannten Geissli-Event. Fleissig wird ein paar Tage vorher gebacken und gebastelt, da der Ge-

Tonic Strings live mit den Gitarrenlegenden Toni Donadio und Nic Niedermann. Leidenschaft und Perfektion pur!

● Kafimüli – RgZ Wohnheim Loomatt, Loomattstrasse 50 Veranstalter: Genossenschaft Kafimüli Stallikon.

Eintritt gratis, Kollekte. Keine Reservation. Türöffnung und Barbetrieb ab 19.30 Uhr. www.kafimueli.com

Samstag, 6. Juni

Aeugst

◴ 10.00: Besuchstag Tag der offenen Tür auf dem Naturistengelände (FKK). Sa, 10.00-12.00 Uhr, bekleidet mit Führung, danach naturistisch. So

winn zu 100 Prozent dem Besitzer der Tiere am Ende des Tages direkt übergeben wird. Damit werden das Futter der Tiere und Tierarztkosten gedeckt. Die Besucher können am Stand von 9 bis 15 Uhr die leckeren Backwaren geniessen und einen frischen Kaffee trinken, währenddessen sie den Hühnern und Geissen zuschauen können. Der Gnadenhof Hodel und das Geissen-Team freuen sich daher auf jeden Besuch am Breitenweg 4, im Zentrum von Affoltern.

Gnadenhof Hodel und Geissen-Team

ganzer Tag ohne Bekleidung.

● Naturistengelände

Veranstalter: Verein Sonnenbad Schönhalde. Von Affoltern nach Aeugst, Ende Wald Hinweisschild Sonnenbad Schönhalde beachten. www.sonnenbad-schoenhalde.ch

Affoltern

◴ 10.00-11.15: Konzert

Sechs junge Pianist:innen aus dem Förderprogramm spielen ein Konzert mit anspruchsvollen und faszinierenden Werken bedeutender Komponisten der Klavierliteratur.

● MSKA, Obstgartenstrasse 1

Veranstalter: Musikschule Knonauer Amt. Eintritt frei, Kollekte. www.mska.ch

◴ 14.00-15.15: Konzert

«Region zu Tisch – gestern, heute, morgen»

Was wird produziert im Säuliamt und was wird konsumiert? Eine informative Grafik in der Ausstellung im Ortsmuseum Affoltern zeigt, dass der Konsum von Gemüse und Früchten weit höher liegt als deren Produktion. Dem gegenüber steht eine Überproduktion von Milch und Geflügel. Die Ausstellung regt an, über die Produktion der Landwirtschaft und unseren Konsum nachzudenken. Besucher und Besucherinnen sind eingeladen, ihre eigenen Ideen, Wünsche und Perspektiven einzubringen. Die Ausstel-

lung versteht sich dabei als Plattform für Austausch. Die Wanderausstellung ist bis Juni im Ortsmuseum. Besuche sind nach Absprache, auch ausserhalb der Öffnungszeiten möglich. Beim Ortsmuseum freut man sich auf den regen Austausch bei einem Kaffee oder Most zu diesem lebenswichtigen Thema. Das Museum ist am Samstag, 6. Juni, von 10 bis 16 Uhr und am Sonntag, 7. Juni, von 12 bis 16 Uhr geöffnet.

Ursula Grob, Ortsmuseum Affoltern

Landwirtschaftliche Produktion ist das Thema einer aktuellen Ausstellung im Ortsmuseum Affoltern. (Bild zvg)

senschaften am Beispiel der Siedlung Hedingerfeld der Bahoge. Anschliessend Apéro.

● Gemeinschaftsraum Bahoge, Alte Hedingerstrasse 67.1

Veranstalter: Grüne Bezirk Affoltern. Eintritt frei

Mettmenstetten

◴ 19.30-22.00: Konzert Eine Schatztruhe voller keltischer Magie. Celtic Treasures taufen ihr neues Album live. Mystische Klänge und uralte Legenden.

● Brister, alte Brennerei, Albisstrasse 8

Veranstalter: Celtic Treasures. Tickets: eventfrog/ celtic treasures. Essen im «Brister» möglich, bitte reservieren. celtic-treasures.com

Obfelden

Dienstag, 9. Juni

Kappel

◴ 09.00-11.00: Stick-Treff Sticken und Stricken mit Susanne Bachmann. Arbeit an eigenen Projekten oder Besticken von Decken für den Milchsuppentag.

● Kloster Kappel, Kappelerhof 5 Veranstalter: Kloster Kappel. Unkostenbeitrag 10 Franken. Keine Anmeldung. www.klosterkappel.ch

◴ 13.30-14.30: Führung Führung durch die Klostergärten.

● Kloster Kappel, Kappelerhof 5 Veranstalter: Kloster Kappel. Eintritt frei, ohne Anmeldung. Besammlung beim Amtshausplatz (Eingang).

Website: www.klosterkappel.ch

Mittwoch, 10. Juni

Sonntag, 14. Juni 2026, 10.30 Uhr Andreas Babst Vielfach ausgezeichneter

Südostasien-Korrespondent der NZZ mit Sitz in Bangkok Aufgewachsen in Luzern. Buchpräsentation und Gespräch

Unterwegs, um Grenzen zu überwinden

In einem alten indischen Auto macht sich Andreas Babst zusammen mit seiner Freundin Rebecca auf den Weg von Indien nach Europa – auf der Suche nach Antworten in einer Welt, die uns immer unsicherer und unberechenbarer erscheint. In vier Monaten fahren sie über Nepal nach China, durch Zentralasien, übers Kaspische Meer Richtung Türkei und von dort in die Schweiz. Faszinierende Blicke in eine fremde Welt – und auf Europa aus einer anderen Perspektive Eine nepalesische Haushälterin, ein kasachischer Fischer, ein georgischer Demonstrant – anhand von Begegnungen beschreibt Andreas Babst diese außergewöhnliche Reise und verleiht den aktuellen Themen, die uns Europäer zunehmend verunsichern, ein Gesicht. Er berichtet vom Mut, für ein besseres Leben aufzubrechen, der Angst, im eigenen Land zum Fremden zu werden, den Herausforderungen, die die Erderwärmung mit sich bringt. Ein hochaktueller, vielschichtiger und berührender Reisebericht.

Preis mit Eintritt, Apéro und Mittagessen: CHF 120.–

Nur Vortrag: CHF 50.–

Hotel Hammer AG Würzenrain 11 6013 Eigenthal info@hotel-hammer.ch Telefon +41 41 497 52 05

Junge Musiker:innen aus dem Förderprogramm Knonauer Amt und Limmattal präsentieren ein Konzert mit Werken von Mozart, Bruch, Brahms und weiteren Komponisten. Zu hören sind Klavier, Cello, Klarinette und Kornett.

● MSKA, Obstgartenstrasse 1

Veranstalter: Musikschule Knonauer Amt. Eintritt frei, Kollekte. www.mska.ch

◴ 15.15-17.00: Führung Wohnen in Baugenossenschaften. Drei Kurzvorträge geben Einblick in die Funktionsweise von Baugenos-

Veranstaltungshinweise erscheinen einmal wöchentlich freitags im «Anzeiger». Die Angaben sind bis Montag davor, 10 Uhr, auf der «Anzeiger»-Website zu erfassen: www.affolteranzeiger.ch

◴ 17.00-18.00: Chorkonzert «BEST-OF» Bekannte Melodien und beliebte Lieder der letzten Jahre.

● Reformierte Kirche, Chileweg 12 Veranstalter: Chor Obfelden. Eintritt frei, Kollekte

Sonntag, 7. Juni

Affoltern

◴ 17.00-18.00: Konzert Das Trio Timani begeistert mit einer souligen Powerstimme, Gitarre, Bass und eigenen Beats. Sie spielen Soul, Funk, Blues und bereichern ihr Repertoire teilweise mit kubanischen Einflüssen.

● Kasino Vordach, Marktplatz 1 Veranstalter: KulturAffoltern. Eintritt frei, Hutkollekte. www.kulturaffoltern.ch

◴ 19.00: Konzert

Jazz Voices Zürich & Andi Pupato. A cappella meets Percussion.

● Reformierte Kirche Kollekte

Affoltern

◴ 18.30: GV Generalversammlung des Vereins «wabe knonaueramt». Ab 19.00 Uhr Gastreferat von Martin Schuppli zum Thema «Letzte Reise».

● Spital Affoltern, Melchior-Hirzelweg 40 (Haus Rigi)

Veranstalter: Verein wabe knonaueramt. Im Anschluss Apéro.

E-Mail: sekretariat@wabe-knonaueramt.ch Website: https://wabe-knonaueramt.ch/

Donnerstag, 11. Juni

Kappel

◴ 13.30-14.30: Führung Führung durch die Klosteranlagen.

● Kloster Kappel, Kappelerhof 5

Veranstalter: Kloster Kappel. Eintritt frei, ohne Anmeldung. Besammlung: Amtshausplatz (beim Eingang).

Website: www.klosterkappel.ch

Am Samstag, 13. Juni, werden Spenden für die Tiere am Breitenweg in Affoltern gesammelt. (Bild zvg)

amsamstag13.juni,startet dasbeliebte entenrennenimjonenbach–ein sommer-eventfürgrossundklein!

Ab15:00 UhrbeimBOA-Brüggli,Affoltern: WettnummernlösenfürdasEntenrennen(10.-/Ente) 16:00Uhr: StartdesEnten-RennesabdemBOA-Brüggli. Ziel: vordemSportplatzMoos

Sobald diePodest-SiegerinnendasZiel erreicht haben (Zeitpunktjenach Wasserstand):Rangverkündigung im kulturkellerlamarotte

Festwirtschaft imundumslamarotte(Salatbuffet gratis, Dessert).Ein GrillstehtbereitfürMitgebrachtes. Jetztschon Startnummernsichernunter lamarotte.ch Mit diesem Familienanlass verabschiedetsichder kulturkellerlamarottein diegrosseSommerpause.

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«Di luschtige Wiiber» - Halbzeit und kein bisschen müde

Zur Produktion der Aemtler Bühne

Die umjubelte Premiere vom 22. Mai war ein fulminanter Start. Nun sind sieben Aufführungen gespielt, vor meist ausverkauftem Haus. Für die zweite Hälfte der Spielzeit stehen noch Tickets zur Verfügung.

«Di luschtige Wiiber», diese Adaption der «Lustigen Weiber von Windsor» von William Shakespeare bieten vieles, was das Theaterherz erfreut. Hier nochmals ein paar Hinweise: Da ist einmal Figur des «Elvis», eine zeitgemässe Variante des Ritters Jon Falstaff; ein eitler, selbstgefälliger Möchtegern-Verführer, der tüchtig an der Nase herumgeführt wird und sich am Schluss als liebenswürdiger Verlierer zeigt.

Da sind die «Lustigen Weiber», die mit Witz, Ideenreichtum und zum Teil

recht unverfroren den Lauf der Dinge steuern. Da ist die ganze bunte Palette von verschiedenartigen, prägnanten Figuren und Charakteren, welche die Szenerie beleben. Und da ist mitreissende Musik: Es wird gerockt, getanzt und gesungen! Eine Live-Band ist am Werk.

Talentiertes Ensemble

Immer wieder erwähnt wurde in den bisherigen Vorstellungen vom Publikum das ansteckend spielfreudige, talentierte Ensemble, das mit Hingabe bei der Sache ist:

20 Spielerinnen und Spieler, ein guter Mix von Jung und Alt, darunter viele neue Gesichter für die Aemtler Bühne.

Leute, welche sich zu Beginn nur wenig kannten, sind zu einer verschworenen Spielgemeinschaft zusammengewachsen. Eine Spielerin sagt es so: «Ich geniesse jeden Abend mit diesem Team, mit allen Pannen und Höhepunkten. Ich geniesse den Zusammenhalt und das für einander Dasein. Jede und jeder gibt alles.»

Die Aemtler Bühne freut sich auf die kommenden Vorstellungen. Sie tut alles, um ihr Publikum auf der Bühne – und im Bistro – weiterhin zu verwöhnen.

Tobias Sonderegger, Aemtler Bühne

Weitere Vorstellungen am 5. / 6. / 7. / 10. / 11. / 12. und 13. Juni; Reservationen und weitere Informationen unter www.aemtlerbuehne.ch

Bal Folk: Offenes gemeinsames Tanzen für alle

Am Samstag, 6. Juni, wird wieder auf dem Kirchenplatz in Bonstetten getanzt, begleitet vom Duo Philu. Alle sind willkommen. Im Rahmen der «Gastlichen Kirche» sind alle herzlich eingeladen, den Zauber des Bal Folk zu erleben. Egal ob reformiert oder andersgläubig, klein oder gross, von nah oder fern: Ein BalFolk-Abend verwandelt eine Gruppe von Menschen, die zuerst etwas scheu und zweifelnd herumstehen, in kurzer Zeit in eine fröhliche, generationengemischte und kulturverbindende Tanzgruppe.

Am Samstag spielen Lucia Karez (Geige) und Philipp Untersee (Akkordeon) vom Duo Philu für uns zum Tanz auf, wie bereits 2023 und 2024. Lucia erklärt uns die eingängigen Kreis- und Paartänze Schritt für Schritt, sodass auch Tanzmuffel gut folgen können. Ob im Kreis, in Reihen, einer Schlange oder als wechselndes Paar – die Teilnehmenden lassen uns von den südlich-warmen,

fröhlichen oder melancholischen Melodien beflügeln und feiern gemeinsam die Vielfalt. Auch vorbeischauen und einfach in der gemütlichen Atmosphäre schwelgen ist willkommen.

Getanzt wird ab 18.30 (auch später hinzukommen erlaubt) bis maximal 22 Uhr. Dazwischen kann man sich am Mitbringbuffet stärken (gerne etwas Süsses oder Salziges dafür mitbringen). Der Eintritt ist frei und es gibt eine Kollekte. Sollte es regnen, tanzen wir drinnen im Saal des Kirchgemeindehauses.

Reformierte Kirche Knonauer Amt Vorplatz reformierte Kirche Bonstetten, 6. Juni, 18.30 bis 22 Uhr; www.ref-knonaueramt.ch/agenda

Zytturm Triathlon erneut im Säuliamt unterwegs

Am Wochenende vom 13. und 14. Juni findet in Zug der Zytturm Triathlon bereits zum 32. Mal statt. Über 1000 Athletinnen und Athleten werden erwartet. Wie schon im Vorjahr führt die Velostrecke erneut durch mehrere Gemeinden im Säuliamt und bringt das Sportereignis damit wieder direkt vor die Haustüren der Bevölkerung. Die Strecke durch Knonau, Mettmenstetten, Rifferswil, Affoltern, Aeugst, Hausen sowie Kappel hat im letzten Jahr grossen Anklang gefunden. Aufgrund zahlreicher positiver Rückmeldungen wurde sie beibehalten und für die diesjährige Austragung gezielt optimiert. So wird unter anderem das Zentrum von Mettmenstetten entlastet, während die Route insgesamt noch flüssiger und sicherer gestaltet wurde. Für die Teilnehmenden bedeutet dies eine abwechslungsreiche Radstrecke mit leicht coupiertem Profil, schnellen Passagen und attraktiven Abschnitten durch unsere Region. Gleichzeitig

bietet sich den Anwohnerinnen und Anwohnern erneut die Gelegenheit, den Anlass hautnah mitzuerleben. Entlang der Strecke sind Zuschauerinnen und Zuschauer willkommen – Unterstützung vom Strassenrand wird von den Sportlerinnen und Sportlern besonders

geschätzt. Das Organisationskomitee weist darauf hin, dass es am Sonntag, dem 14.Juni, zwischen 8.30 Uhr und 11.30 Uhr entlang der Strecke zeitweise zu Verkehrsbehinderungen kommen kann, und bittet die Bevölkerung um Verständnis. Gleichzeitig bedankt es sich bei den Gemeinden für die gute Zusammenarbeit.

Der Anlass erstreckt sich über zwei Tage: Am Samstag stehen die Nachwuchswettkämpfe sowie ein spannendes Eliminator-Rennen der Elite im Zentrum.

Am Sonntag folgen die klassischen Distanzen. Geschwommen und gelaufen wird weiterhin in Zug, während die Radstrecke durchs Säuliamt führt. Für die Durchführung werden zahlreiche Helferinnen und Helfer gesucht. Wer Teil dieses regionalen Anlasses werden möchte, kann sich unter info@zytturmtriathlon.ch anmelden.

OK Zytturm Triathlon

Dimitris Vermächtnis - Clownerie und Poesie vom Feinsten

Der Schweizer Clown Dimitri (1935 bis 2016) hat die Welt über 50 Jahre lang mit seiner poetischen Clownerie verzaubert. Sein Talent lag in der Kunst, das Publikum zum Lachen und gleichzeitig zum Nachdenken zu bringen. Das Projekt Famiglia Dimitri fand seinen Anfang im Jahr 1973, als Dimitri zusammen mit seinen Kindern im Circus Knie eine gemeinsame Clown-Nummer präsentierte.

Alle vier Kinder waren gleich geschminkt und kostümiert wie der Vater. Als «optische Panflöte» feierten sie damals grosse Erfolge. Seit 2016 stehen drei seiner Nachkommen auf der Bühne und tragen seither Dimitris künstlerisches Erbe weiter: die beiden Töchter Masha und Nina, Enkel Samuel sowie

Ämtler Kinder entdecken die Welt des Jodelns

Die Jungjodler vo Huuse laden junge Stimmen zum Mitmachen ein

Kinder, die gerne singen und etwas Neues ausprobieren möchten, erhalten bald die Gelegenheit dazu: Am Montag, 8. Juni, von 18 bis 19 Uhr lädt der Kinderchor des Jodlerklubs am Albis zur Schnupperprobe ein. Die Veranstaltung richtet sich an Mädchen und Jungen ab dem zweiten Kindergartenjahr und findet im Mehrzwecksaal an der Bifangstrasse 1 in Hausen am Albis statt. Jodeln ist ein wertvolles Stück Schweizer Kultur und verbindet Menschen durch Musik, Tradition und Gemeinschaft. Bei

einer Schnupperprobe erhalten Kinder in ungezwungener Atmosphäre die Möglichkeit, einen ersten Einblick in diese besondere Gesangsform zu gewinnen. Sie bietet somit eine ideale Gelegenheit, Neues zu entdecken und die Welt des Jodelns kennenzulernen. Die Jungjodler vo Huuse freuen sich auf zahlreiche interessierte «Gspändli».

Rita Holliger, Leiterin Jungjodler vo Huuse

Weitere Infos: www.jkamalbis.ch

Wer will mitjodeln? Am Montag kann man das bei einer Schnupperprobe in Hausen. (Bild zvg)

Clownin Silvana Gargiulo und Schauspielerin Mor Dovrat. In ihrem neuen Programm «Diese und jene» ist die Famiglia Dimitri als Frauentrio unterwegs. Dabei erwecken verschiedenste Charaktere auf der Bühne eine Geschichte zum Leben. Unter der Regie von Masha Dimitri verbindet das Stück Absurdität, Komik und Musik zu einem einzigartigen Theatererlebnis. Nina Dimitri setzt sich stimmgewaltig und in verschiedenen Sprachen in Szene, dass man Hühnerhaut bekommt. Silvana Gargiulo sorgt mit ihren Zaubertricks für viel Gelächter. Mor Dovrat verblüfft mit ihrer schrägen Performance. Die Sprachen und Instrumente variieren, aber typischerweise

widerspiegeln sie alle die kulturellen Wurzeln der Famiglia Dimitri. Im Rahmen einer Veranstaltung des Vereins Kultur im Dorf in Hausen lässt die Famiglia Dimitri Erwachsene und Kinder den Alltag vergessen und von ihrer künstlerischen Energie mitreissen.

Eva Imhoof, Kultur im Dorf

Freitag, 12. Juni, 20.15 Uhr, am Rosenfest in Scheune der Baumschule Reichenbach, Schonau 1, Hausen Öffnung der Bar und Abendkasse um 19.30 Uhr, Reservationen unter «kulturimdorf.ch». Zwischen dem offiziellen Schliessen des Rosenfestes um 18 Uhr und der Öffnung der Kulturbar bleibt das Café der Baumschule geöffnet. Für ein Nachtessen empfehlen sich die umliegenden Gaststätten

In ihrem
Bereits zum 32. Mal findet der Zytturm Triathlon statt. (Bild zvg)
Das Ensemble der Aemtler Bühne.
Gemeinsames Tanzen auf dem Kirchenplatz zu Livemusik. (Bild Judith Grundmann)

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4. Liga im Visier

des FC Hausen

Der FC Hausen2 (in Rot) im Vorwärtsgang gegen Oetwil-Geroldswil. (Bild zvg)

Feldschiessen 2026

In einem richtungsweisenden Spiel im Kampf um den Aufstieg in die 4. Liga zeigte der FC Hausen 2 am letzten Wochenende grosse Moral und sicherte sich einen wichtigen 4:3-Heimsieg. Mit einer Niederlage wäre das Aufstiegsziel in weite Ferne gerückt – entsprechend gross war die Erleichterung.

Dank besserem Start rasch in Führung gegangen

Hausen erwischte den besseren Start und ging bis zur 15. Minute mit 2:0 in Führung. Doch die Gäste aus Oetwil-Geroldswil gaben sich nicht geschlagen und kämpften sich eindrucksvoll zurück. Mit einem Treffer in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit sowie in der 56. Minute glichen sie die Partie aus. In der 85. Minute ging Oetwil-Geroldswil sogar in

Führung. Als die Gäste den Oberämtlern die Aufstiegshoffnungen zu verderben drohten, gelang den Hausemern in der 88. Minute zunächst der Ausgleich zum 3:3, womit die Partie kurz vor Schluss wieder völlig offen war.

Grenzenloser Jubel bei Spielern, Trainern und Zuschauern

Doch Hausen gab sich mit dem Unentschieden nicht zufrieden und schlug in der allerletzten Sekunde nochmals zu. Quasi mit dem Schlusspfiff fiel das umjubelte 4:3 für die Gastgeber und sorgte für grenzenlosen Jubel bei Spielern, Zuschauern und Trainer. Mit einem starken Zeichen bleibt das «Zwei» im Rennen um den Aufstieg.

Marco Bisa, FC Hausen

Die Beteiligung im Bezirk Affoltern: 481 Schützen im 300-m-Gewehr und 135 Pistolenschützen 106670 Schützen haben schweizweit das Feldschiessen am offiziellen Wochenende absolviert.

Da in den Vereinen bis Ende August das Feldschiessen noch geschossen werden kann, wird noch mit vielen Schützen gerechnet, so wird die endgültige Teilnehmerzahl erst anfangs September feststehen. Die Beteiligung erreichte im Bezirk Affoltern mit 481 Schützen im 300-m-Gewehr und 135 Pistolenschützen wieder eine gewohnte Teilnahme. Im ganzen Kanton Zürich schossen 8390 Schützen im 300-m-Gewehr und 3936 Pistolenschützen. Der gesamte Anlass wurde wie üblich von tüchtigen und sorgsamen Helfern und Schützenmeistern auf drei Schiessplätzen durchgeführt.

Vorbildliche Betreuung

Die Platzorganisationen waren hervorragend instruiert und betreuten alle Schüt-

zen vorbildlich. Bei super Wetterverhältnissen konnten die Teilnehmer eine Auszeichnungsquote von 50 Prozent erreichen.

Die ersten 10 Schützen 300m: 1. Stähli Linus 68 Punkte, 2. Pianezzi Marco 67 Punkte, 3. Schneebeli Sämi 67 Punkte, 4. Troxler Stephan 67 Punkte, 5. Schneiter Timo 66 Punkte, 6. Nyfeler Peter 66 Punkte, 7. Fankhauser Herbert 66 Punkte, 8. Kern Hanspeter 66 Punkte, 9. Kohler Christian 66 Punkte, 10. Caniglia Toni 66 Punkte.

Die ersten 10 Schützen 25/50m: 1. Arnold Kevin 178 Punkte, 2. Landis Martin 176 Punkte, 3. Urech Arthur 173 Punkte, 4. Wyser Peter 173 Punkte, 5. Caniglia Toni 173 Punkte, 6. Quinter Christoph 173 Punkte, 7. Stähli Linus 173 Punkte, 8. Läng Philippee 172 Punkte, 9. Baniak Jan 172 Punkte, 10. Stucki Felix 172 Punkte.

Weitere Infos unter www.bsva.ch

Michael Spahr, Feldchef BSV Affoltern

Sieg der Jugendriege Ottenbach

Grosser Erfolg am Kreisjugendtag

Am Samstag, 30. Mai, machte sich die Jugendriege Ottenbach bereits um 7.25Uhr mit 33 Kindern und 12 Leitern auf den Weg nach Gebenstorf an den Kreisjugitag. Nach der Ankunft wurde zunächst ein schattiger Platz eingerichtet, bevor das gemeinsame Aufwärmen begann. Nach einem lautstarken «Ohhhhhh, ehhhhh» und dem obligaten Abklatschen wurde es ernst. Im ersten Wertungsteil brillierten die Kinder im Ballwurf und Weitsprung mit den Noten 9,21 beziehungsweise 8,57 – ein gelungener Auftakt in den Wettkampf. Im zweiten Wertungsteil standen Hochsprung, Steinstossen und Hindernislauf auf dem Programm. Auch hier gab es für die Leiter nichts zu beanstanden: Die Noten 8,40, 9,05 und 9,13 sorgten für zufriedene Gesichter. Im letzten Wertungsteil stellten die jungen Sportler ihr Können besonders eindrücklich unter Beweis. In der Pendelstafette resultierte die Note 8,29, was angesichts der strengen Wertung durchaus beachtlich ist. Im Steinheben und im Fachtest Allround trumpfte die Jugendriege Ottenbach gar zweimal mit der Maximalnote 10 auf. Dank dieser starken Leistungen durfte die Jugendriege Ottenbach schliesslich mit einer Gesamtnote von 27,36 das oberste Podest besteigen und den Siegerpokal entgegennehmen. Das Leiterteam der Jugendriege Ottenbach gratuliert den Kindern herzlich zu dieser hervorragenden Leistung.

Gioia Strebel,

Weltnaturistentag im SonnenBad Schönhalde in Aeugst

Das SonnenBad Schönhalde liegt in einer idyllischen Waldlichtung, umgeben von einem Naturschutzgebiet. Das grosse, terrassierte Gelände bietet perfekte Voraussetzungen, die Natürlichkeit ohne Kleider individuell oder zusammen mit Gleichgesinnten zu erleben. Entsprechend dem Motto «Natürlich nackt» der Freikörperkultur (FKK) geht es den Naturisten darum, Sonne, Luft und Wasser unbekleidet zu geniessen. Die zu Beginn asketischen Werte (Verzicht auf Alkohol und Nikotin, Vegetarismus und gesunde Ernährung) werden heutzutage zeitgemässer praktiziert. Fleisch und ein Glas Wein gehören durchaus zum gemütlichen Beisammensein im Verein dazu.

Verein mit Tradition

Die Nutzung des Naturistengeländes bleibt wie bisher den Vereinsmitgliedern, Gästen und Bekannten vorbehalten. Der Tag der offenen Tür am Samstag, 6. Juni (am Morgen bekleidet mit Führung, am Nachmittag unbekleidet), sowie der Weltnaturistentag am Sonntag, 7. Juni, bieten Interessierten jedoch die Möglichkeit, sich selber ein Bild zu machen und unbekleidet das Gelände und die Natur natürlich nackt zu erleben. Der Verein konnte im vergangenen Jahr sein 75-Jahre-Jubiläum feiern und erlebte seine Blütezeit in den 70er-Jahren, als er gut 300 Mitglieder hatte. Heute sind es noch etwa 75, die ihre freie Zeit gerne im idyllischen Umfeld SonnenBad Schönhalde verbringen. Zum aktiven Vereinsleben gehört auch die

Das SonnenBad Schönhalde liegt in einer idyllischen Waldlichtung. (Bild zvg)

Pflege der weitläufigen Anlage. Naturgerecht belassene Liegewiesen, Terrassen, Bistro, Grillplatz oder Schwimmbad bieten Treffpunkte für die Naturisten, aber auch viele Ruheplätze. Im vergangenen Jahr wurden im terrassierten Gelände mit grossem finanziellem Aufwand und professioneller Unterstützung neue Wege gebaut, die den Zugang und die Bewirtschaftung mit den Gartenfahrzeugen erleichtern. Die schonende Ausgestaltung mit naturbelassenen Materialien und naturgerechten Ausgleichsflächen erfolgte im Einvernehmen mit dem Amt für Landschaft und Natur.

Verein SonnenBad Schönhalde

www.sbs-schoenhalde.ch; info@sbs-schoenhalde.ch

Hauptleitung Jugendriege Ottenbach Stolze Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Ottenbach am Kreisjugendtag. (Bild zvg)

Sport & Fun

Ferienkurse

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NächsteErscheinung dieserSpezialseite ist am 3. Juli 2026.

Copyright/ Verkauf/ Layout

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Turnverein Obfelden überzeugt an den Regionen-Meisterschaften

Zwei Tage, 240 Turnvereine und über 35000 Turnerinnen und Turner im Turnzentrum Regensdorf

K3-Erfolgsteam – diese jungen Turnerinnen und Turner sind zurzeit am erfolgreichsten (von links): Ronja Bützer, Fabian Häberling, Laurin Vogt, Elaina Häberling und Tina Gut. (Bilder zvg)

Die Regionen-Meisterschaften (RMS) sind bei den Vereinen ein beliebter Anlass, sich auf die bevorstehenden Turnfeste vorzubereiten. Die Albis-, Zürichsee-, Glatt- und Limmattal-Region umfasst 240 Vereine und über 35000 Turnende. Am vergangenen Wochenende war Regensdorf für zwei Tage das Turnzentrum für mehrere hundert Turnerinnen und Turner. Mittendrin auch der Turnverein Obfelden mit seinen Sektionen in den Sparten Team Aerobic, Schulstufenbarren, Barren und Schau-

kelringe sowie den Einzelgeräteturnenden in den Jugendkategorien (K1 bis K4).

Regionen-Meistertitel in der Kategorie 3

Nach den guten Resultaten in der laufenden Saison waren die Hoffnungen gross, in einer der Kategorien sich als Sieger den Regionen-Meistertitel zu erturnen. Die grösste Chance bestand in der Kategorie 3. Bei den Turnern dominierten Laurin Vogt und Fabian Häber-

HG Obfelden auf zweitem

Tabellenrang

4. Meisterschaftsspiel gegen Utzigen C

Im vierten Meisterschaftsspiel musste sich die Hornussgesellschaft Obfelden Utzigen C mit 4 Nummern und 628 Punkten gegen 2 Nummern und 461 Punkte geschlagen geben. Die Obfelder traten aufgrund mehrerer Absenzen mit lediglich 13 Spielern an, während Utzigen zusätzlich auf Unterstützung aus höheren Mannschaften zählen konnte. Am Bock zeigten die Säuliämtler dennoch eine starke Leistung. René Küng und Yannick Binggeli erzielten mit je 68 Punkten die Tagesbestleistung für Obfelden. Markus Kölliker folgte mit 57

Punkten auf Rang drei. Nach vier von sieben Meisterschaftsspielen belegt die HG Obfelden weiterhin den ausgezeichneten zweiten Tabellenrang. Der Rückstand auf die Spitze beträgt derzeit fünf Punkte. In der Einzelwertung ist Yannick Binggeli als bester Obfelder auf Rang 23 klassiert. Da mehrere vor ihm platzierte Spieler bereits ein Spiel mehr absolviert haben, bestehen gute Chancen auf eine weitere Verbesserung in den kommenden Runden.

Hornussgesellschaft Obfelden

ling den Wettkampf von Beginn weg. Sie überzeugten mit hohen Schwüngen und beendeten ihre Übungen jeweils mit einem sicheren Stand. Laurin gewann mit 46,55 Punkten und einem Zehntel Vorsprung auf Fabian die Goldmedaille. Die beiden Turner sorgten für den ersten Doppelsieg der Saison. Elaina Häberling und Ronja Bützer starteten am Reck (9,70) ausgezeichnet und konnten an den folgenden Geräten weitere Topnoten erturnen. Mit 37,25 gewann Elaina die bronzene Auszeichnung. Ronja (5. Rang) und Tina Gut (12. Rang) sorgten für ein hervorragendes Teamergebnis. In der Kategorie 2 gewann Andrin Meier mit 43,80 Punkten bei den Turnern ebenfalls die Bronzemedaille. Für die weiteren Top-10-Resultate waren Julian Häberling (5.) und Valentin Stiefmeier (7.) verantwortlich.

Mit 37,15 Punkten und dem 10. Rang sorgte Anin Bützer bei den Turnerinnen für die beste Platzierung, und in der Kategorie 4 verpasste Sara Meier als Viertplatzierte das Podest nur ganz knapp.

Am Barren Regionenmeister, Vizemeister an den Schaukelringen

In den Teamwettkämpfen startete der Turnverein mit vielen jungen Turnenden, die vor 2 bis 3 Jahren noch selber in den Jugendkategorien Podestplätze für den Verein erturnten. Die neu einstudierten Programme wurden erstmals von den Wertungsrichtern kritisch bewertet. Neben der technisch korrekten

Das Barren-Team erturnte Platz 1.

Ausführung konnte vor allem mit Synchronität und Interpretation der Musik hohe Bewertungen erzielt werden. Am besten gelang dies dem Barren-Team. Ihre Darbietung wurde mit einer Note von 9,46 belohnt, die von keinem anderen Verein in dieser Sparte übertroffen wurde und somit Platz 1 bedeutete. Mit der gleichen Punktezahl wurde der schwungvolle Auftritt an den Schaukelringen bewertet und reichte für den zweiten Platz. Mit einem abwechslungsreichen Programm verpassten die Turnerinnen am Schulstufenbarren nur

ganz knapp das Podest (Rang 4), und im Team Aerobic wurde mit einem temporeichen Programm der gute 7. Rang erzielt.

An den diesjährigen Regionen-Meisterschaften konnte der Turnverein Obfelden auf allen Ebenen, von Jung bis Alt, überzeugen und positive Ergebnisse erzielen. Der Nachwuchs ist bereit, in ein paar Jahren die verschiedenen Sektionen zu verstärken und so die Erfolgsserie weiterzuführen.

TV Obfelden

Ein sportlicher Sommerabend zum Geniessen

Showturnen des Turnvereins Obfelden

Erst letztes Jahr beschloss der Turnverein Obfelden, seine Hauptprobe öffentlich zu machen. Das Ziel dabei war es einerseits, für die Turnenden ein Wettkampffeeling zu bekommen, andererseits aber auch, um Nachwuchs zu bekommen, indem die Kinder in den Untersektionen die Grossen auch mal sehen. Nach dem Erfolg im letzten Jahr wurde dann beschlossen, das Ganze noch etwas auszubauen.

So kam es, dass am Freitagabend bereits um 19 Uhr die Würste bereit waren. Doch der Turnverein hatte die Bevölkerung (und das Wetter) unterschätzt. Bereits nach 20 Minuten war man froh um die langen Öffnungszeiten des Volgs und holte Nachschub. Um 20 Uhr begann sich die Bühne immer mehr zu füllen, und nach einer kurzen Begrüssung fing

die Schaukelringsektion mit ihrem Programm an. Das erste Mal wieder im Gwändli, mit ganz vielen Augen auf einen gerichtet – das hilft halt schon. Besser als in den Trainings davor klappte die Übung, und die Turnenden genossen den Applaus. Nach einem kurzen Umbau gings weiter mit dem Team Aerobic. Die Musikanlage wollte nicht so ganz mitspielen, doch das Publikum klatschte die Gruppe durch ihre Übung durch und auch hier half die Wettkampfstimmung zu einem guten Durchgang. Bevor es nach draussen ging, zeigten auch die Barren und Stufenbarrensektion noch ihr Können. Danach ging es nach draussen. Einmal Pendelstafette und Schleuderball zuschauen – und dann durften alle, die wollten, das auch mal selber probieren.

Da standen auf einmal ganz viele Kinder auf dem Platz, versuchten den Ball zu drehen und zumindest einige Meter weit zu schleudern. Dank der lauen Temperaturen blieb man noch auf der Steintreppe sitzen und genoss den Abend. Und als es zu kalt wurde, verlagerten sich die Gespräche ganz einfach ein paar Meter weiter in die TV-Bar, wo man den Abend gemütlich ausklingen liess. Die Turnerinnen und Turner sind nun bereit für weitere Wettkämpfe –nach der Regionalmeisterschaft in Regensdorf am letzten Wochenende steht das Turnfest in Seengen (13.6: Einzel, 20.6.: Verein) vor der Tür.

Tanja Bleuler, Turnverein Obfelden Bilder und weitere Infos: www.tvobfelden.ch

Die Top 3 der Hornussgesellschaft Obfelden (von links): Markus Buchmann, René Küng und Yannick Binggeli. (Bild Reto Heinle)
Schlussbild Team Aerobic. (Bild zvg)

ZEIT-VERS

Vorausgedacht

Man hat zu zweit sich mal entschlossen, hinaufzusteigen all die Sprossen.

Doch schon im ersten Stock gab’s Streit. Vorbei war’s mit der Einigkeit.

Der Zimmermann hat dran gedacht und eine Lösung angebracht und deshalb für den weit’ren Weg getrennte Treppen angelegt.

Thomas Gilg

Auf Spaziergängen weckt vieles seine Neugier, was er als Bild festhält, um es dann mit einem Vers zu pointieren.

BILDERRÄTSEL – AUFLÖSUNG

Der Brunnen steht beim Gemeindehaus in Mettmenstetten

Zahlreiche Leserinnen und Leser haben mitgeraten, was die Redaktion sehr gefreut hat. Der Dorfbrunnen aus dem Bilderrätsel in der Ausgabe vom 28. Mai steht in Mettmenstetten. (red)

Der Dorfbrunnen in Mettmenstetten. (Bild Daniel Koch) RÄTSEL

Kunst mit Kante

Für Olga Tucek ist Kunst nicht nur ein Beruf, sondern eine Haltung – heute wichtiger denn je

AngelA BernettA

«Ich bin Musikerin, Poetin, Aktivistin, Träumerin – und auch ein bisschen Spinnerin», sagt Olga Tucek, wenn sie sich Menschen vorstellt, die sie noch nie auf der Bühne erlebt haben. Für die 53-Jährige ist Kunst kein Nebenprodukt, sondern der Mittelpunkt ihres Lebens. «Ich glaube an ihre Kraft – sie ist das, was ich am besten kann», sagt sie. Diesen Weg geht sie konsequent.

Herkunft prägt Haltung

Geboren 1973 und aufgewachsen in Zürich-Leimbach, stammt Tucek aus einem kulturell geprägten Elternhaus. Die Mutter war Sängerin, der Vater Jurist und Vorsteher des Schweizerischen Sozialarchivs. Musik und Bücher gehörten zum Alltag. «Rund 2500 Bände füllten unsere kleine Wohnung, ein Fundus, der mich bis heute begleitet.»

Doch nicht nur diese kulturelle Prägung formte sie. Als Tochter tschechischer Migranten wuchs sie zwischen unterschiedlichen politischen Realitäten auf. Während sie in der Schweiz lebte, waren ihre Verwandten im damaligen Ostblock mit ganz anderen Lebensbedingungen konfrontiert. «Dieser Gegensatz schärfte mein Bewusstsein für Ungleichheit – und zieht sich bis heute durch mein künstlerisches Schaffen.»

Mehr als Unterhaltung

Auf der Bühne verbindet Tucek Musik, Humor und gesellschaftspolitische Themen. Reine Unterhaltung reicht ihr nicht. Sie will berühren, irritieren und zum Nachdenken anregen. «Gerade in der Kleinkunst sehe ich eine grosse Chance, Menschen direkt zu erreichen», sagt sie. Inhaltlich greift sie aktuelle Themen auf – von Kriegen über den Klimawandel bis hin zu gesellschaftlichen Umbrüchen. Einfache Antworten interessieren sie nicht. Stattdessen fordert sie Haltung – und Widerspruch. Kunst versteht sie als Raum, in dem Unsicherheiten ausgehalten und neue Perspektiven entwickelt werden können.

Humor spielt dabei eine wichtige Rolle. «Oft schafft er Distanz und macht schwierige Themen zugänglich», sagt sie. Gleichzeitig habe sich dieser Humor verändert: Wegen der aktuellen Welt-

Samstag,6.6. morgen 11–15Uhr

lage bleibe ihr das Lachen bisweilen im Hals stecken.

Der Krieg verändert alles Wie stark politische Realität wirken kann, erlebt Tucek Anfang der 1990erJahre während des Balkankriegs. Mit einer niederländischen Hilfsorganisation reist sie in ein Flüchtlingslager – geplant ist ein kurzer Aufenthalt. Doch sie bleibt länger.

«Ich habe erlebt, wie nah Krieg sein kann. Rund 1000 Kilometer von meinem Zuhause entfernt verloren Menschen alles», erinnert sie sich. Im Camp unterstützt sie Frauen und Kinder, organisiert Unterricht und kreative Aktivitäten.

Diese Zeit verändert ihren Blick auf die Welt nachhaltig. Sie erlebt viel Solidarität, aber auch grosse Not und Gewalt. Besonders die Begegnungen mit traumatisierten Frauen gehen ihr nahe. Sie spürt Wut – und den Wunsch, zu helfen. Gemeinsam mit anderen baut sie im Kleinen stabile Netzwerke auf.

In dieser Situation entdeckt sie die verbindende Kraft der Musik neu. Gemeinsam mit einem jungen Akkordeonisten gründet sie ein improvisiertes Orchester. Sie lernt bosnische Lieder und begleitet ihn auf der Gitarre. «Musik wird so zum gemeinsamen Raum – zum Feiern, Trauern und Durchatmen», stellt sie fest. Zurück in der Schweiz zieht sie Konsequenzen: 1995 beginnt sie ein Gesangsstudium und entscheidet sich endgültig für den künstlerischen Weg.

Zwölf Jahre im Duo

Die Ausbildung führt sie auf die Bühne –und in eine fruchtbare Zusammenarbeit. Gemeinsam mit Nicole Knuth bildet sie das Duo Knuth & Tucek. Zwölf Jahre lang stehen die beiden gemeinsam auf der Bühne und werden mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Schweizer und dem Deutschen Kleinkunstpreis sowie dem Salzburger Stier. «Uns verbindet nicht nur ein ähnlicher Humor, sondern auch eine vergleichbare biografische Prägung mit osteuropäischen Wurzeln», sagt Tucek. Diese Gemeinsamkeiten tragen die Zusammenarbeit – künstlerisch wie menschlich.

Nach dieser Zeit arbeitet Tucek eigenständig weiter. Ihre Songs entstehen

intuitiv. «Der kreative Prozess ist offen, assoziativ und braucht Zeit und Ruhe.»

Diese Offenheit verlangt Mut, denn wer mit eigenen Texten öffentlich Stellung bezieht, geht Risiken ein. «Gerade Frauen hinterfragen sich oft zusätzlich», beobachtet sie. Auch finanziell bleibt die Situation angespannt. «Die Unsicherheit in der Schweizer Kulturszene hat sich seit der Pandemie kaum verbessert», sagt sie. Erfolg misst Tucek deshalb nicht am Einkommen, sondern an der Wirkung: «Kunst muss Menschen erreichen, bewegen und wachhalten.»

Zwischen Zweifel und Vertrauen

Heute lebt die Musikerin in einer DreiPersonen-WG in Knonau. «Ich fühle mich wohl dort», sagt sie. Gleichzeitig arbeitet sie an einem Dokumentarfilm

über die Hexenverfolgung – ein Thema, das Mechanismen von Ausgrenzung und Gewalt sichtbar macht. Nebenbei steht sie regelmässig auf der Bühne, tritt mit ihrem Liederprogramm auf und arbeitet freischaffend. Dennoch wünscht sie sich mehr Engagements im Theater. Die finanzielle Unsicherheit bleibt –ebenso wie die Frage, welche Rolle künstliche Intelligenz künftig im kreativen Schaffen spielen wird. «Teilweise finanziell von Freundinnen unterstützt und getragen von einem soliden Urvertrauen, bleibe ich meiner Berufung treu», sagt sie.

Ihr Anspruch ist klar: «Wenn ich etwas mache, dann ganz und mit dem Herzen.» Für Olga Tucek ist Kunst kein Beruf unter vielen, sondern die konsequenteste Art, die Welt auszuhalten und zu verstehen.

«Wenn ich etwas mache, dann ganz und mit dem Herzen.» (Bild Olga Tucek)
Getrennte Treppen für den weiteren
Weg. (Bild Thomas Gilg)

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