CH Regionalmedien AG I Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I www.affolteranzeiger.ch I Auflage 26 856 I AZ 8910 Affoltern a. A. I Post CH AG
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AUS DEM BEZIRK AFFOLTERN I Nr. 38 I 176. Jahrgang I Dienstag, 17. Mai 2022
Ja in Bonstetten
Der Neubau im Heumoos und die Energiekommission stossen auf breite Zustimmung. > Seite 3
Behörden komplett
In Kappel komplettieren Lilo Steinmann und Edi Theiler den Gemeinderat. > Seite 5
Organspende bewegt
Das Transplantationsgesetz hat im Knonauer Amt mobilisiert – und polarisiert. > Seite 9
Sitze vergeben
Markus Gysel, als Präsident, und Vanessa Schönbächler komplettieren die Schulpflege Obfelden. > Seite 11
Bildung, Sport und Begegnung Mettmenstetten hat sein «Generationenprojekt» feierlich eröffnet
Die Mettmenstetter und Ottenbacher Musikanten luden gemeinsam zum Jahreskonzert. > Seite 14
Ideen fürs Zentrum von Hedingen Hedingen will ein neues Dorfzentrum realisieren. In einer Ideenstudie haben drei Planungsteams Lösungsansätze erarbeitet, wie im Zentrum die unbefriedigende Verkehrssituation verbessert werden kann und wie eine attraktive Begegnungszone für die Bevölkerung entstehen kann. Eine Jury hat die verschiedenen Vorschläge begutachtet und in einem Schlussbericht die Vorzüge der einzelnen Planungen analysiert und konkrete Handlungsempfehlungen erstellt. Die Planungsarbeiten und der Bericht für eine Weiterentwicklung wurden am Samstag der Hedinger Bevölkerung im Schulareal Schachen präsentiert. Das Interesse war enorm, liessen sich doch rund 300 Hedingerinnen und Hedinger die Gelegenheit nicht entgehen, zu sehen, wie das künftige Dorfzentrum dereinst aussehen könnte. (sts)
Rund 30 Millionen Franken hat es gekostet, das Projekt «Mett». Neun Jahre nach dem Planungsstart wurde am Samstag die Eröffnung gefeiert, im Beisein von Regierungsrat Mario Fehr und mit einer Vielzahl an Attraktionen. von Thomas sTöckli Teamarbeit und Sportsgeist – diese beiden Aspekte standen am offiziellen Festakt vom Samstagnachmittag in der neuen Turnhalle Gramatt im Zentrum. Visualisiert wurde dies durch einen Stafettenstab, den Schülerin Stella und Schüler Liam via Hindernisparcours an Sicherheitsdirektor Mario Fehr übergaben, welcher ihn seinerseits an Gemeindepräsident René Kälin weiterreichte. Gemeinsam mit Zeitzeugnissen wie dem «Anzeiger», Plänen und Fotodokumentationen landete der Stafettenstab schliesslich in einer Zeitkapsel, welche, eingesetzt im Turnhallengebäude, künftigen Generationen Anhaltspunkte sowie Grund zum Rätseln und zum Schmunzeln bringen soll. So steuerte Marco Eugster, Primarlehrer und Mitglied des Bauausschusses, eine AirUp-Trinkflasche bei, wie sie bei den Kindern derzeit so beliebt sind. Das Konzept beruht auf einem Betrug: Getrunken wird Wasser, während Geruchsstoffe dem Hirn etwas anderes suggerieren. Als Ehrengast kam an der feierlichen Eröffnung Mario Fehr zu Wort. Schliesslich hatte der Regierungsrat den Turnhallenbau mit einer Million Franken aus dem kantonalen Sportfonds unterstützt. «Sie dürfen stolz sein auf das neue Wahrzeichen in Ihrer Gemeinde», so Fehr, der nicht nur das Säuliamt als wunderschön bezeichnete, sondern auch auf einige Mettmenstetter Besonderheiten einging – von den Besuchen von Albert Einstein im «Paradis» über
Gute-Laune-Musik
> Bericht auf Seite 9
Der Stafettenstab ist übergeben. Von links: Gemeindepräsident René Kälin, Primarschulpräsidentin Nelly Wesselbaum mit Liam und Stella, Beat Bär, Präsident des Bauausschusses, und Regierungsrat Mario Fehr. (Bild Thomas Stöckli) die Olympiasieger Sonny Schönbächler und Evelyne Leu, bis zur jüngsten Kantonsrätin, Hannah Pfalzgraf.
Gemeinschaft und Kreativität Den Reigen der Ansprachen hatte zuvor Beat Bär eröffnet. Der Präsident des Bauausschusses blickte zurück auf den Planungsstart 2013. Als «Schlüsselmoment» bezeichnete er den 23. September 2018: Als über 70 Prozent der Urnengänger das «Generationenprojekt» guthiessen, welches ein zusätzliches Schulhaus für acht Klassen, eine Doppelturnhalle mit darüberliegenden Räumen für die Tagesstruktur sowie Bibliothek, Begegnungsort und Dorfspielplatz umfasst. Aus dem Siegerprojekt «Siri» von Esch Sintzel Architekten aus dem
Architekturwettbewerb 2017 wurde «Mett», was gemäss Bär nicht nur für die ersten vier Buchstaben des Gemeindenamens stehe, sondern auch für «Miteinander engagiert Tolles tun». Das Projekt schliesst bewusst die Bedürfnisse von Jung bis Alt mit ein. «Nutzen Sie die Infrastruktur», wandte sich Bär denn auch ganz direkt an die Dorfbevölkerung. Primarschulpräsidentin Nelly Wesselbaum ging in ihrer Festrede unter anderem auf die natürlich gestaltete Umgebung und die vielen Spielgeräte ein. Die Schulräume mit ihren Verbindungen bezeichnete sie als inspirierend, da sie gemeinsames Lernen und kreative Ideen ermöglichen. Bei den Schülern stossen dagegen eher die elektronischen Wandtafeln auf Begeisterung.
Sammlungen, die Identität stiften
Gemeindepräsident René Kälin hob dann den Mettmenstetter Pioniergeist hervor, vom ersten öffentlichen Sekundarschulhaus 1828 über die erste Alterssiedlung im Bezirk 1973 bis hin zur ersten Doppelturnhalle mit Tagesstrukturen darüber. Mit der neuen Holzschnitzelheizung für zehn Gebäude sowie der Fotovoltaikanlage, welche in der Übergangszeit die Energie zum Betrieb der Wärmepumpe liefert, leiste die Gemeinde zudem ihren Beitrag zur Klimaneutralität. Dies wird der Gemeinde als «Leuchtturmprojekt» angerechnet – und bringt sie dem Ziel, als erste Gemeinde im Bezirk das EnergiestadtGold-Label zu erreichen, einen grossen Schritt näher.
Welches Potenzial haben Regionalbibliothek, ihre regionalhistorische Sammlung und das Ortsmuseum Affoltern? In einer Projektwoche ist eine Masterstudiengruppe des Lehrgangs «Information Science» der Fachhochschule Graubünden diesen Fragen nachgegangen. Die Studierenden entwickelten dazu auch Ideen, Konzepte und Visionen. Sie kamen zum Fazit, dass regionalgeschichtliche Sammlungen einer Bibliothek eine identitätsstiftende Rolle einnehmen könnten. In Affoltern jedoch seien auf der Website der Stadt wenige Hinweise auf die Regionalbibliothek zu finden. Und eine Professionalisierung der Sammlung und des Ortsmuseums wäre angezeigt. (red.)
> Weitere Impressionen auf Seite 11
> Bericht auf Seite 13
Nun sind alle Gemeindepräsidien vergeben
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Christian Bachmann und Vreni Spinner im zweiten Wahlgang gewählt
In Maschwanden und Mettmenstetten waren die Präsidien nach dem ersten Wahlgang noch offengeblieben. Nun schafften Christian Bachmann und Vreni Spinner am Sonntag die Wahl. In zwölf Gemeinden wurden die Präsidentinnen und Präsidenten im ersten Wahlgang am 27. März bestimmt. In Maschwanden und Mettmenstetten hingegen erreichte niemand das absolute Mehr, die beiden Präsidien wurden deshalb am vergangenen Sonntag im zweiten Wahlgang vergeben. Massgeblich war nun das relative Mehr. In Maschwanden kandidierten weiterhin zwei Herren für das Präsidium: Der Neue Ernst Humbel trat gegen Christian Bachmann an, der bereits im Gemeinderat sitzt und dort das Ressort
Soziales/Gesundheit verantwortet. Die Stimmbeteiligung lag bei 55 Prozent, es sind 231 massgebliche Stimmen gezählt worden. Davon konnte Ernst Humbel 92 für sich verbuchen, während Christian Bachmann auf 135 Stimmen kam und das Rennen für sich entscheiden konnte. Damit ist Ernst Humbel der Sprung als Neuer ins Präsidium nicht geglückt. Anders präsentierte sich die Lage in Mettmenstetten. Dort wurden am 27. März sämtliche sieben Gemeinderatssitze (inklusive Schulpräsidium) neu besetzt – es musste also zwangsläufig eine Person das Präsidium übernehmen, die neu in den Gemeinderat gewählt wurde. Kandidiert haben zwei: Christoph Niederer erreichte für den Gemeinderat zwar das absolute Mehr, schied jedoch als überzählig aus und kam deshalb als Präsident nicht mehr infrage. Vreni Spinner wiederum schaffte die Wahl in
Zürichstrasse 1A 8932 Mettmenstetten SB-Waschanlage
Christian Bachmann. (Bild zvg.)
Vreni Spinner. (Bild Livia Häberling)
den Gemeinderat, scheiterte für das Präsidium jedoch am absoluten Mehr. Weil sich von den anderen Gewählten niemand für das Präsidium zur Verfügung stellte, blieb Vreni Spinner im zweiten
Wahlgang die einzige Kandidierende. Diesmal schaffte sie die Wahl: Von 1168 Stimmen holte sie 699. (red.)
> Berichte auf Seite 3
Telefon 044 776 81 11
VOM DORF ZU DE STADT
20020 9 771661 391004
Reglemente und Verordnungen Die Schulpf lege der Primarschule Affoltern am Albis hat am 21. März 2022 folgendes Reglement genehmigt und in Kraft gesetzt: • Organisations- und Geschäftsreglement (OGR-P) Der Beschluss ist der Publikation unter www.amtliche-nachrichten.ch angehängt und liegt während der Rekursfrist bei der Abteilung Bildung, Breitenstrasse 18, 8910 Affoltern am Albis, zur Einsicht auf. Gegen diesen Beschluss kann innert 30 Tagen, von der Mitteilung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis schriftlich Rekurs erhoben werden. Die in dreifacher Ausfertigung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen.
Affoltern am Albis
Quartierplan «Buchenegg» Am 2. Mai 2022 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben: – Bekanntmachung des Doris Noll Fischer Inkrafttretens Der Gemeinderat Stallikon hat mit Beschluss Nr. 173 vom 23. August 2021 den Quartierplan «Buchenegg» festgesetzt. Die Baudirektion des Kantons Zürich hat die Festsetzung mit Verfügung Nr. 1009 vom 8. März 2022 genehmigt. Die Entscheide wurden am 25. März 2022 samt Rechtsmittelbelehrung veröffentlicht. Gemäss Rechtskraftbescheinigung des Baurekursgerichts des Kantons Zürich vom 11. Mai 2022 ist kein Rechtsmittel ergriffen worden. Der Quartierplan «Buchenegg» tritt somit am Tag nach der Publikation in Kraft.
geboren am 11. August 1930, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH.
17. Mai 2022 Gemeinderat Stallikon
Eric Max Tschopp
17. Mai 2022 Schulpflege Primarschule Affoltern am Albis
Einladung zur Gemeindeversammlung Die Stimmberechtigten der Gemeinde Bonstetten werden zu einer ordentlichen Gemeindeversammlung am: Dienstag, 21. Juni 2022 um 20.00 Uhr in den Gemeindesaal eingeladen. Es liegen folgende Traktanden vor: 1. Genehmigung der Jahresrechnung 2021 2. Genehmigung der Teilrevision der Friedhof- und Bestattungsverordnung der Politischen Gemeinde Bonstetten 3. Projekt- und Kreditantrag zur Erneuerung der öffentlichen Trinkwasserleitung und Entwässerungsleitung, sowie der Erneuerung des Strassenoberbaus im Chrüzacherweg Der Beleuchtende Bericht (Weisungsbroschüre) kann ab Mittwoch, 1. Juni 2022 auf der Webseite www.bonstetten.ch (Politik & Verwaltung/Gemeindeversammlungen) heruntergeladen werden. Solange Vorrat können Exemplare am Schalter der Einwohnerdienste bezogen werden. Anmeldungen zur Aufnahme in die Abonnentenliste zur kostenlosen Zustellung des Beleuchtenden Berichts, können an die Gemeindeverwaltung (praesidiales@ bonstetten.ch) gerichtet werden. Die Stimmberechtigung richtet sich nach den Bestimmungen des Gesetzes über die Politischen Rechte (GPR) vom 1. September 2003. Nicht stimmberechtigte Personen sind zum Besuch der Gemeindeversammlung freundlich eingeladen; es werden für sie besondere Plätze bereitgehalten. Bonstetten, 17. Mai 2022 Gemeinderat Bonstetten
Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung und des Betreibungsamts über Auffahrt: Mittwoch, 25. Mai 2022 07.00 bis 13.00 Uhr Donnerstag, 26. Mai 2022, geschlossen Freitag, 27. Mai 2022, geschlossen Bei einem Todesfall wenden Sie sich bitte an Bossardt Bestattungen, Tel. 044 710 99 70. Wir wünschen Ihnen einen schönen Auffahrtstag. Ihre Gemeindeverwaltung Bonstetten
Affoltern am Albis Am 12. Mai 2022 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben: geboren am 27. Oktober 1953, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH.
17. Mai 2022 Bestattungsamt Affoltern am Albis
Teilrevision kommunale Nutzungsplanung (Bauund Zonenordnung) — Waldabstandslinien «Langfurenbach» und «Chilchbreiten», Bekanntmachung des Inkraftretens Die Stimmberechtigten der Gemeinde Stallikon haben an der Gemeindeversammlung vom 2. Dezember 2020 die revidierten Waldabstandslinien «Langfurenbach» und «Chilchbreiten» festgesetzt. Die Baudirektion des Kantons Zürich hat mit Verfügung Nr. 119/21 vom 10. Mai 2021 die Teilrevision kommunale Nutzungsplanung (Bau- und Zonenordnung) — Waldabstandslinien «Langfurenbach» und «Chilchbreiten» genehmigt. Die Entscheide wurden am 28. Mai 2021 samt Rechtsmittelbelehrung veröffentlicht. Gemäss Rechtskraftbescheinigung des Baurekursgerichts des Kantons Zürich vom 16. Juli 2021 ist kein Rechtsmittel ergriffen worden. Die Waldabstandslinien «Langfurenbach» und «Chilchbreiten» treten somit am Tag nach der Publikation in Kraft.
Bonstetten Am 11. Mai 2022 ist gestorben:
Hedwig Rosa Pollo geb. Herren geboren am 23. August 1928, von Zürich, wohnhaft gewesen c/o Senevita Obstgarten, Obstgartenstrasse 9, Affoltern am Albis.
Stallikon Am 28. April 2022 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:
Hürlimann Ruth geboren am 1. Juli 1929, von Zürich ZH, wohnhaft gewesen in 8143 Stallikon. Die Beisetzung mit anschliessender Abdankungsfeier findet am 19. Mai 2022 um 14.00 Uhr auf dem Friedhof Stallikon statt. Bestattungsamt Stallikon
Geschäfte: 1. Genehmigung der Jahresrechnung 2021 20.00 Uhr Politische Gemeinde Rifferswil Geschäfte: 1. Genehmigung der Jahresrechnung 2021 Bemerkungen und Hinweise Die detaillierten Unterlagen können ab Montag, 23. Mai 2022, auf der Gemeindekanzlei, Jonenbachstr. 1, 8911 Rifferswil, eingesehen und auf der Homepage www.rifferswil.ch heruntergeladen werden. Kostenlose Zustellung auf Verlangen.
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Wir sind sehr dankbar für all die mitfühlenden Worte und die überwältigenden Zeichen der Anteilnahme. Es ist schön, diese Verbundenheit zu spüren und nicht allein zu sein. Ein herzliches Dankeschön den Verwandten, Freunden und Weggefährten, die Ferdy Gutes getan haben. Unser besonderer Dank gilt den Ärzten und dem Pflegepersonal der Spitäler Aarau, Uri und Zug, dem Zentrum für integrative Onkologie Zürich und der Praxis für Biomedizin Horw; der Belegschaft der Kliniken Kilchberg und Susenberg; den Therapeutinnen der Logopädie, Ergotherapie und Physiotherapie; der Massagepraxis Viasalus; Louis Zurfluh und der Solaris Praxis; dem Personal des Tagesheims der Pro Senectute Uri; der Spitex Uri; der Bristenpraxis; der Krebsliga; Frau Pfarrerin Mehl für den bewegenden Gottesdienst und Frau Eva Wey für die wunderschöne musikalische Umrahmung des Gottesdienstes. Mit stillen Grüssen
Die Trauerfamilien
Der Gedenkgottesdienst findet am Sonntag, 29. Mai 2022, um 17.00 Uhr in Knonau statt.
Ein Mensch, der uns verlässt, ist wie eine Sonne, die versinkt. Aber etwas von ihrem Licht bleibt immer in unserem Herzen zurück.
Unendlich traurig und mit grosser Dankbarkeit für die vielen wunderbaren gemeinsamen Jahre nehmen wir Abschied von meinem geliebten Mann
Rudolf (Udo) Ander Im Wissen, dass nebst dem Sport das Reisen Deine grosse Leidenschaft war, begleiten wir Dich auf Deiner letzten Reise. Deine lebensbejahende Kraft und Dein stets fröhliches Wesen bleiben unvergessen.
Bauprojekte
19.30 Uhr Sekundarschulgemeinde Hausen/Kappel/ Rifferswil
† 18. 4. 2022
5. 2. 1942 – 6. 5. 2022
Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf.
Die Stimmberechtigten werden zu der am Mittwoch, 15. Juni 2022, in der Turnhalle des Primarschulhauses Rifferswil stattfindenden Gemeindeversammlung eingeladen.
* 26. 8. 1964
Bestattungsamt Bonstetten
17. Mai 2022 Gemeinderat Stallikon
Einladung zur Gemeindeversammlung
Ferdinand «Ferdy» Frick
Die Beisetzung findet im engsten Familienkreis statt.
Hinweis: Aufgrund einer Nachkontrolle wurde festgestellt, dass diese Publikation nicht aufgeschaltet wurde. Dies wird nun hiermit nachgeholt.
17. Mai 2022 Gemeinderat Rifferswil
Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314–316 PBG). Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.
Hausen am Albis Bauherrschaft: Erwin Bellmont, Hotzenmattstrasse 6, 8915 Hausen am Albis Projektverfasser: Der Bauherr ist Projektverfasser. Projekt: Luft-Wasser-Wärmepumpe, Hotzenmattstrasse 6, 8915 Hausen am Albis Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 2905, Zone: WG/2.0
In stiller Trauer
Elisabeth (Liz) Ander Harry und Jacqueline Klein mit Gabriel, Cyrill und Silas Daniel und Heiri Sieber Nachbarn und Freunde Wir nehmen gemeinsam Abschied am Freitag, 20. Mai 2022. Die Abdankung findet in der reformierten Kirche Hausen a. A. um 14.00 Uhr und die Urnenbeisetzung im engsten Familienkreis um 13.30 Uhr statt. Traueradresse: Liz Ander, Rosrainstrasse 83, 8915 Hausen a. Albis
«Ciò che hai nel profondo del tuo cuore, non puoi perdere con la morte.»
Ringraziamo di cuore per tutto l’affetto e l’amore che ci avete dimostrato, che ha saputo accompagnarci e sostenerci in questi momenti di immenso dolore per la perdita della nostra
Maria Moscariello-Cientanni Il suo esempio di donna altruista e amorevole vive e continuerà a vivere in noi e in quanti gli hanno voluto bene. La Famiglia Moscariello Marano
Wettswil am Albis
Zurzeit sehr hoher Goldkurs!
Do u. Fr. 9.30–12.00, 13.30–18.00, Sa. 9.30–14.00 Mittwoch auf Voranmeldung, Mo. u. Di. geschlossen
17. Mai 2022 Bestattungsamt Affoltern am Albis
Die Beisetzung findet im Familien- und Freundeskreis statt.
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Die Beisetzung hat im engsten Familienkreis stattgefunden.
Wir haben Abschied genommen von
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Bezirk Affoltern
Dienstag, 17. Mai 2022
3
Zweimal deutlich Ja in Bonstetten
Schulzweckverband komplett
Der Neubau des Mehrzweckgebäudes Heumoos und die Einführung einer Energiekommission stiessen auf breite Zustimmung.
Francesca Brignoli Lutz (die Mitte) setzt sich in der Ausmarchung um den dritten Sitz gegen Claudia Blaser-Zogg und Iris Geissbühler durch.
Verschiedene Bedürfnisse und Anspruchsgruppen in einem Projekt vereinen – mit diesem Erfolgsrezept überzeugte der Gemeinderat Bonstetten im zweiten Anlauf eine grosse Mehrheit für ein neues Mehrzweckgebäude im Heumoos. 72,55 Prozent der Urnengängerinnen und -gänger hiessen den Kredit über 18,3 Mio. Franken gut. In drei Baukörpern sollen künftig Feuerwehr, Werkhof und Kantonspolizei, eine Kindertagesstätte, der Sozialdienst Unteramt und die Schulverwaltung Platz finden. Von der Zentralisierung erhofft sich der Gemeinderat Synergien zwischen den verschiedenen Organisationen sowie eine Entlastung des Dorfkerns – auch im Hinblick auf eine künftige Aufwertung. Sogar noch etwas deutlicher fiel die Zustimmung zur Energiekommission aus: Hier sagten 74,86 Prozent der Abstimmenden Ja. Damit will Bonstetten einen Beitrag zum Umweltschutz und zur nachhaltigen Lebensweise leisten – und lässt sich dies jährlich einen fünfstelligen Betrag kosten. Formiert wird die Kommission voraussichtlich aus zwei Mitgliedern des Gemeinderats sowie drei Personen aus der übrigen Bevölkerung. (tst.)
WIR GRATULIEREN Zur goldenen Hochzeit Das Ehepaar Silvias und Jean Thiry in Affoltern sind am Donnerstag, 19. Mai, seit 50 Jahren miteinander verheiratet. Wir gratulieren zur goldenen Hochzeit und wünschen weiterhin viel wertvolle und gemeinsame Zeit miteinander.
Herausgeberin: CH Regionalmedien AG Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Obere Bahnhofstrasse 5 8910 Affoltern a. A. Leiterin: Barbara Roth Chefredaktor: Thomas Stöckli redaktion@affolteranzeiger.ch Redaktion: Livia Häberling Stefan Schneiter Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 26 856 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/Christine von Burg Telefon 058 200 57 00 inserat@affolteranzeiger.ch Spezial- und Sonderseiten: Kaspar Köchli Telefon 058 200 57 14, M 079 682 37 61 kaspar.koechli@chmedia.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss Inserate: Dienstagausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Abonnementspreise: ¼ Jahr Fr. 79.– ½ Jahr Fr. 97.– 1 Jahr Fr. 170.– Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 55 86 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@chmedia.ch Druck: CH Media Print AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.chmedia.ch Beteiligungen der CH Media AG auf www.chmedia.ch
Der neue Gemeinderat von links: Lukas Stucky, Marylise Schiesser, Marcel Eicher, Vreni Spinner (Gemeindepräsidium), Fabio Oetterli, Melanie Vollenweider (Primarschulpräsidium) und Jürg Meili. (Archivbild zvg.)
Mettmenstetten hat seine Gemeindepräsidentin Vreni Spinner schafft die Wahl mit durchzogenem Resultat
Im zweiten Wahlgang ist Vreni Spinner als einzige für das Amt als Gemeindepräsidentin angetreten. Von 1168 Stimmen holte sie 699. von livia häberling Im «Rössli» spielte am frühen Abend die Blasmusik, es floss der Weisswein, Mettmenstetten hatte seine Gemeindepräsidentin gewählt. Nachdem sie das absolute Mehr im ersten Wahlgang vom 27. März noch nicht erreicht hatte, galt es für Vreni Spinner im zweiten am Sonntag, das relative Mehr zu schaffen. Es klappte, wenn auch mit durchwachsenem Ergebnis: Von 1168 massgebenden Wahlzetteln stand auf 699 ihr Name. 469 Stimmberechtigte haben ihre Stimme Personen gegeben, die nicht zur Wahl standen und im Wahlprotokoll unter «Vereinzelte» erfasst wurden. 172 Personen legten einen leeren Wahlzettel ein.
Die frisch gewählte Gemeindepräsidentin interpretierte das Resultat positiv: «699 Stimmen, ich bin zufrieden», sagte sie und bedankte sich bei der Bevölkerung für das Vertrauen, das man ihr erweise. Die vielen Drittstimmen und die leer eingelegten Wahlzettel führte sie darauf zurück, dass sie parteilos sei. Zudem schliesst sie nicht aus, dass sie ihre Äusserungen am Podium im Januar, anlässlich dessen sie die Corona-Politik der Linken gelobt hatte, im bürgerlichen Lager einige Stimmen gekostet haben dürften. «Doch diejenigen, die mich kennen, die wissen, dass ich ein bürgerlich denkender Mensch bin.» Ursprünglich war Vreni Spinner angetreten, um für das lokale Gewerbe einzustehen. Gefragt, was Gewerbetreibende nun von der Politik des neuen Gemeinderats erwarten dürften, sagte Vreni Spinner am Sonntag: «Erwartungen sind natürlich immer schwer zu erfüllen.» Gleichwohl will sie nun ein gewisses Verständnis für das Gewerbe in den Gemeinderat hineinbringen. So zum
Beispiel, wenn es um Submissionen geht: «Wir wollen, dass das lokale Gewerbe bei Arbeitsvergaben mehr berücksichtigt wird.» Hier gelte es Lösungen zu finden: «Es könne nicht sein, dass Mettmenstetten einerseits Energiestadt sei und andererseits Unternehmen vom Bodensee bei Arbeiten im Dorf den Zuschlag erteile. Gleichwohl sei ihr bewusst, dass es auch gesetzliche Vorgaben gebe: «Natürlich müssen auch wir uns an die Gesetzgebung halten. Doch da gilt es zu prüfen, ob es Lücken gibt, die man nützen kann.» Auf ihr Hauptanliegen in der kommenden Legislatur angesprochen, sagt Vreni Spinner: «Die schöne Dorfstruktur von Mettmenstetten wird gebildet von den Vereinen. Dies gilt es zu schützen und zu erhalten.» Hier wolle sie mit dem Gemeinderat Hand zur Unterstützung bieten. Ausserdem sei es ihr wichtig, der Bevölkerung ein offenes Ohr zu bieten: «Wenn auf der Strasse jemand mit einem Problem an mich gelangt, soll man mit mir reden können», sagt sie, «die Nähe ist mir sehr wichtig».
Christian Bachmann wird neuer Gemeindepräsident in Maschwanden
Im 2. Wahlgang Ernst Humbel um 43 Stimmen distanziert Der bisherige Gemeinderat Christian Bachmann wird in Maschwanden neuer Gemeindepräsident und ab 1. Juli Nachfolger von Christian Gabathuler. Im zweiten Wahlgang, bei dem das relative Mehr gilt, distanzierte er Konkurrent Ernst Humbel um 43 Stimmen. von Werner Schneiter Bei einer Stimmbeteiligung von knapp 55 Prozent haben sich die Maschwander Stimmberechtigten klar für den bisherigen Gemeinderat und Vorsteher Soziales/Gesundheit Christian Bachmann entschieden. Er kam im zweiten Wahlgang auf 135 Stimmen; für Ernst Humbel votierten 92. Das sind exakt so viele Stimmen, die der Landwirt im ersten Wahlgang am 27. März erreicht hat – damals neun weniger als Informatiker Bachmann, der am Sonntag nun zulegen konnte und sich natürlich über die Wahl freut. «Für das Vertrauen danke ich der
Stimmbevölkerung», sagte er, der seit zehn Jahren Mitglied des Gemeinderates ist, vorerst als Tiefbauvorsteher, heute als Ressortchef Gesundheit und Soziales. Die Finanzen im Lot halten – das gehört zu einem seiner Grundanliegen, ohne dass er dieses Ressort anstrebt. Für Bachmann sind in diesem Zusammenhang weder Diskussionen über eine Steuererhöhung noch über Gemeindefusionen Tabuthemen.
Schulpflege Ennetgraben gewählt Vakant waren nach dem ersten Wahlgang auch noch zwei Sitze in der Sekundarschulpflege Affoltern und Aeugst. Auch hier kam es nach erst mässigem Interesse doch noch zum Wahlkampf, wobei Beat Schybli chancenlos blieb gegen Rahel Keller Wyss und Christian Steiner. (tst.)
Bonstetten wählte Schulpräsidium und RPK-Mitglied Neben den Urnenabstimmungen hatten Bonstetterinnen und Bonstetter auch das Präsidium der Primarschulpflege, welches im Gemeinderat Einsitz nimmt, und ein Mitglied der Rechnungsprüfungskommission für die Amtsdauer 2022 bis 2026 zu wählen. Im ersten Wahlgang hatten weniger Personen das absolute Mehr erreicht, als Stellen zu besetzen sind. Die Ende März mit 593 Stimmen als Mitglied gewählte, sich für den zweiten Urnengang alleinig zur Wahl als Präsidentin der Primarschulpflege zur Verfügung stellende, parteilose Isabella Tamas-Gottsponer (1. Wahlgang: 94 Stimmen), wurde nun mit 908 Stimmen gewählt. Neben ihr entfielen zudem 37 Stimmen auf Gregor Roth, 14 Stimmen auf Natascha Tanner, deren 11 auf Sandra Müller und 9 Stimmen auf Miriam Brawand. 213 Wahlzettel wurden leer eingelegt, 226 waren ungültig. Die Erneuerungswahl eines Mitgliedes der Rechnungsprüfungskommission (RPK) für die Amtsdauer 2022–2026 entschied Monika Wild-Halbheer, parteilos, mit 716 Stimmen für sich, während Emma Ayubi, SP, 385 Stimmen zufielen. 165 Wahlzettel wurden leer eingelegt. (kb.)
PH Zürich unterstützt
Keinen Neuen gleich als Präsidenten? Möglicherweise ist seine bisherige Erfahrung in der Exekutive ein Grund für seine Wahl zum Präsidenten. Ernst Humbel weiss natürlich als langjähriger Primarschulpfleger auch, wie eine Behörde funktioniert. Offenbar will man aber keinen Neuen im Gemeinderat gleich als Präsidenten. Ob sein Wahlflyer, auf dem er sich mit drei Kandidierenden und ohne Christian Bachmann gezeigt hat, die Wahl ebenfalls beeinflusst hat – darüber lässt sich nur spekulieren. Im Gemeinderat sieht Ernst Humbel seine künftige Zusammenarbeit, na-
Lange schien sich das Interesse für die Sitze in der Verbandsschulpflege des Ämtler Schulzweckverbands in Grenzen zu halten. Die beiden Bisherigen Gabriela Nüesch und Anand Weber wurden bereits im Dezember 2021 in stiller Wahl bestätigt. Danach tat sich lange nichts mehr. So verpassten im ersten Wahlgang um den dritten Sitz – jenen des zurücktretenden Thomas Hunziker – Iris Geissbühler aus Stallikon und Francesca Brignoli aus Wettswil das absolute Mehr deutlich, weil sie sich zu spät gemeldet hatten, um noch auf dem Beiblatt aufgeführt zu werden. Für den zweiten Wahlgang fand sich dann in Claudia Blaser gar noch eine dritte Kandidatin. Am besten zu mobilisieren vermochte diesmal allerdings Francesca Brignoli. Sie schaffte die Wahl mit 3377 Stimmen – gut 700 mehr als ihre erste Verfolgerin.
Christian Bachmann. (Archivbild) mentlich mit Christian Bachmann, überhaupt nicht als Problem. Den Hinweis, er werde für eine sachlich-konstruktive Zusammenarbeit einstehen, hat er schon vor dem ersten Wahlgang platziert. Effizient und unkompliziert müsse dort die Arbeit gestaltet werden.
Mitarbeitende und Studierende verschiedener Pädagogischer Hochschulen (PH) in der Schweiz erteilen Geflüchteten aus der Ukraine im Rahmen eines neuen Projekts freiwillig und kostenlos Sprachunterricht in Deutsch, Englisch oder Französisch. Das durch die PH Zürich mitinitiierte Angebot stösst bei den Betroffenen auf grosses Interesse. Das Angebot besteht aus zehn Lektionen à 45 Minuten Online-Einzelunterricht in Deutsch, Englisch oder Französisch, entsprechend der Sprachkompetenzen der Studierenden oder den Mitarbeitenden. Die Lektionen werden mithilfe der Sprachlern-App lolingu.com in der Freizeit durchgeführt. (red.)
Protokoll 2. Wahlgang für ein Mitglied der Verbandsschulpflege Schulzweckverband Bezirk Affoltern
Giesshübel – Uetliberg Böschungspflege
Einladung zur Kirchgemeindeversammlung
Für einen sicheren und zuverlässigen Bahnverkehr führen wir maschinelle Böschungsarbeiten am Streckennetz durch. Leider lässt sich dabei Lärm nicht vermeiden, selbstverständlich halten wir ihn jedoch so gering wie möglich.
Sonntag, 19. Juni 2022, im Anschluss an den um 10.00 Uhr beginnenden Gottesdienst in der reformierten Kirche. Traktanden 1. Genehmigung der Jahresrechnung 2021 2. Wahl des Präsidenten und der vier Mitglieder der Rechnungsprüfungskommission, Amtsdauer 2022 bis 2026 3. Verabschiedungen 4. Informationen aus der Kirchgemeinde Anschliessend Apéro
Vorgesehene Nachtarbeiten: 16./17. bis 20./21. Mai
Stimmberechtigte eingegangene Stimmrechtsausweise
36'123 = 100 % 17'707
eingegangene Wahlzettel abzüglich: nicht in Betracht fallende Wahlzettel – ungültig eingelegte Wahlzettel – leere Wahlzettel – ungültige Wahlzettel gültige Wahlzettel
10'119 = 28.01 %
Stimmbeteiligung
93 1'626 3
abzüglich: – leere Stimmen – ungültige Stimmen massgebende Stimmen
Sihltal Zürich Uetliberg Bahn SZU AG www.szu.ch/nachtarbeiten
1'722 8'397
0 3
3 8'394
massgebend ist das relative Mehr gewählt Brignoli Lutz Francesca, Die Mitte nicht gewählt Blaser-Zogg Claudia, Dentalhygienikerin, parteilos Geissbühler Iris, lic. phil. Studien- u. Laufbahnberaterin (pens.), parteilos
Die Jahresrechnung 2021 liegt seit 12. Mai 2022 im Pfarrhaus zur Einsichtnahme auf. Obfelden, 17. Mai 2022 Reformierte Kirchenpflege Obfelden
3'377 2'661 2'206
Vereinzelte
150 8'394
Total
Protokoll 2. Wahlgang für ein Mitglied der Rechnungsprüfungskommission Affoltern am Albis
Gemeinde
Stimmberechtigte eingegangene Stimmrechtsausweise
7'267 = 100 % 3'113
eingegangene Wahlzettel abzüglich: nicht in Betracht fallende Wahlzettel – ungültig eingelegte Wahlzettel – leere Wahlzettel – ungültige Wahlzettel gültige Wahlzettel 1-fache Stimmen abzüglich: – leere Stimmen – ungültige Stimmen massgebende Stimmen
1'993 = 27,43 %
Stimmbeteiligung
15 355 2
372 1'621 2'029
0 0
0 1'621
massgebend ist das relative Mehr gewählt Ruprecht Reto, Revisor, parteilos nicht gewählt Wyss Benno, Betriebswirtschaftler, parteilos Senne Verena, Schneiderin / Hausmanagement, parteilos
973 366 266
Vereinzelte
16 1'621
Total
Rechtsmittelbelehrung: Gegen diese Wahl kann, von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen eingereicht werden. Die in dreifacher Ausfertigung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen. 17. Mai 2022 Wahlbüro Affoltern am Albis
Stimmbe- Stimm- Bet rechtigte ausw. %
Wahlzettel eingeg ueingl
leer
ungült gültig
BlaserZogg
Brignoli Lutz
Geissbühler
Verein- Leere zelte Zeilen
Ungültige Stimmen
Aeugst am Albis Affoltern am Albis Bonstetten Hausen am Albis Hedingen Kappel am Albis Knonau Maschwanden Mettmenstetten Obfelden Ottenbach Rifferswil Stallikon Wettswil am Albis
1406 7267
723 24.0 3113 26.5
337 1926
0 15
61 386
0 0
276 1525
64 631
105 556
103 318
4 20
0 0
0 0
3657 2618
2028 31.6 1300 24.3
1156 635
14 3
212 144
0 0
930 488
257 216
406 154
246 108
21 10
0 0
0 0
2520 833 1510 444 3674 3540 1937 784 2436 3497
1344 475 699 270 1802 1509 1011 439 1201 1793
781 249 403 155 1091 765 480 219 814 1108
1 2 2 0 3 38 6 1 6 2
116 40 62 39 190 108 32 39 65 132
0 0 0 0 0 0 0 0 2 1
664 207 339 116 898 619 442 179 741 973
239 91 125 42 302 235 168 68 99 124
257 60 125 39 358 228 176 65 162 686
153 51 85 35 219 130 90 43 468 157
15 5 3 0 17 26 8 3 12 6
0 0 0 0 0 0 0 0 0 0
0 0 1 0 2 0 0 0 0 0
Schulzweckverband Affoltern
36123
93 1626
3
8397
2661
3377
2206
150
0
3
31.0 29.9 26.7 34.9 29.7 21.6 24.8 27.9 33.4 31.7
17707 28.0 10119
Rechtsmittelbelerung: Gegen diese Wahl kann, von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen eingereicht werden. Die in dreifacher Ausfertigung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen. 17. Mai 2022 Wahlbüro Affoltern am Albis
Protokoll 2. Wahlgang für zwei Mitglieder der Sekundarschulpflege Affoltern am Albis und Aeugst am Albis vom Sonntag, 15. Mai 2022 Protokoll des Wahlbüros Volksabstimmung vom 15. Mai 2022
15.02.22/12:54 Seite 1 von 1
Gemeinde: Bonstetten
BFS-Nr.: 3
Stimmberechtigte
Stimmrechtsausweise
Total
Total eingegangen
Urnen
Vorzeitig
Brieflich gültig
Brieflich nicht unterzeichnet
Antwortkuverts ohne Stimmrechtsausweise
3657
2028
113
7
1887
21
0
Vorlage 1: Genehmigung des Kredites von CHF 18'300'000 (inkl. MWST) für den Neubau des Mehrzweckgebäudes Heumoos sowie die Übertragung der gemeindlichen Parzellen Kat.-Nrn. 2933 und 2934 vom Finanz- ins Verwaltungsvermögen im Betrag von CHF 3'378'000 Stimmzettel
Stimmen
Total eingegangen
Ungültig eingelegt
Gültig eingelegt
Leer
Ungültig
Gültig
Ja
Nein
Stimmbeteiligung %
1759
15
1744
32
0
1712
1242
470
48.10
Stimmen
8'673 = 100 % 3'836
Stimmbeteiligung
eingegangene Wahlzettel abzüglich: nicht in Betracht fallende Wahlzettel – ungültig eingelegte Wahlzettel – leere Wahlzettel – ungültige Wahlzettel gültige Wahlzettel 2-fache Stimmen abzüglich: – leere Stimmen – ungültige Stimmen massgebende Stimmen massgebend ist das relative Mehr
2'231 = 25.72 % 15 439 0
454 1'777 3'554
333 2
335 3'219
gewählt Keller Wyss Rahel, Kaufmännische Angestellte, parteilos Steiner Christian, PR Fachmann, parteilos nicht gewählt Schybli Beat, Direktor Investment Portfolio Management, GLP
1'417 1'143 605
Vereinzelte
Vorlage 1: Einführung einer «Energiekommission» und Zustimmung zur damit verbundenen Ergänzung in Art. 44 Abs. 2 lit. d) der Gemeindeordnung (Teilrevision der Gemeindeordnung) Stimmzettel
Stimmberechtigte eingegangene Stimmrechtsausweise
Total Gemeinde
Total eingegangen
Ungültig eingelegt
Gültig eingelegt
Leer
Ungültig
Gültig
Ja
Nein
Stimmbeteiligung %
1830
15
1815
73
0
1742
1304
438
50.04
Rechtsmittelbelehrung: Gegen diesen Beschluss kann, von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis
Stimmberechtigte
Stimmausw.
Wahlzettel
Bet. %
eingeg
ueingl
leer
ungült
gültig
Keller Wyss
Schybli Beat
Steiner Christian
54 3'219 Vereinzelte
Leere Zeilen
Ungültige Stimmen
Aeugst a.A. Schulgem.
1406
723
23.8
334
0
0
0
334
216
98
168
14
172
0
Affoltern a.A. Schulgem.
7267
3113
26.1
1897
15
439
0
1443
1201
507
975
40
161
2
Oberstufe AffolternAeugst a.A.
8673
3836
25.7
2231
15
439
0
1777
1417
605
1143
54
333
2
Die in dreifacher Ausfertigung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen.
Rechtsmittelbelehrung: Gegen diese Wahl kann, von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen eingereicht werden. Die in dreifacher Ausfertigung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen.
17. Mai 2022 Wahlbüro Bonstetten
15. Mai 2022 Wahlbüro Affoltern am Albis
• wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen • und im Übrigen innert 30 Tagen schriftlich Rekurs erhoben werden.
Bezirk Affoltern
Dienstag, 17. Mai 2022
5
Die Behörden in Kappel sind komplett Der 2. Wahlgang brachte zwei Gemeinderäte und ein RPK-Mitglied Vor dem 1. Wahlgang gingen die Emotionen im Wahlkampf um den Kappeler Gemeinderat hoch, vor dem 2. Wahlgang blieb es relativ ruhig. Dass die Gewählten kollegial zusammenarbeiten wollen, zeigte sich darin, dass sie am Sonntag gemeinsam auf die kommende Legislatur anstiessen. von Salomon Schneider Mit 49,9 Prozent lag die Wahlbeteiligung auch beim 2. Wahlgang der Gemeinderatswahlen in Kappel sehr hoch. Es gab noch einen Sitz zu besetzen, da vier Kandidierende das absolute Mehr im 1. Wahlgang vom 27. März verpassten. Von diesen Kandidaten trat nur noch Werner Lüthi für den 2. Wahlgang erneut an. Mit Bea Wüest und Lilo Steinmann stellten sich dafür zwei Frauen neu zur Wahl, die beide ein hervorragendes Resultat erreichten. Wobei Lilo Steinmann 190 Stimmen auf sich vereinen konnte und damit 51 Stimmen mehr erhielt als ihre Konkurrentin. Lilo Steinmann zeigte sich am Wahltag sichtlich erfreut über ihre Wahl: «Nach dem 1. Wahlgang wurden Frauen für den Gemeinderat gesucht und ich habe mir ein Engagement überlegt und schnell gemerkt, dass ich mich dazu bereit fühle. Ich freue mich deshalb riesig auf die neue Herausforderung und bedanke mich für das Vertrauen.» Lilo Steinmann ist in Kappel aufgewachsen, ist ausgebildete Psychologin und Sonderpädagogin und in der Erwachsenenbildung tätig. Da sie Teilzeit arbeitet und die Kinder erwachsen sind, sah sie die Zeit für eine neue Herausforderung gekommen. Ihr Wunschressort wäre Soziales und Gesundheit, da sie jahrelang Sozialpädagogen ausgebildet hat. «Mein Ziel ist eine gute, kollegiale Zusammenarbeit, im Dienst der Bevölkerung», beschreibt sie ihr Legislaturziel.
Ein Macher für die Schule Für das Präsidium der Primarschulpflege, das ebenfalls im Gemeinderat Einsitz
Der Kappeler Gemeinderat geht der gemeinsamen Zukunft entgegen. Von links: Jakob Müller, Lilo Steinmann, Gemeindepräsident Martin Hunkeler, Edi Theiler und Renzo Küttel. (Bild Salomon Schneider) nimmt, konnten sich nur die im 1. Wahlgang gewählten Schulpflegenden zur Verfügung stellen. Edi Theiler stellte sich für dieses Amt zur Verfügung und erreichte mit 89 Prozent aller Stimmen ein Glanzresultat: «Das Milizsystem lebt davon, dass sich Menschen engagieren und auch ich wollte meinen Beitrag leisten. Ich bin Unternehmer und freue mich, meine kreativen Ideen nun auch in Gemeinde und Schule einzubringen. Als Innovator im Bereich Medizintechnologie, will ich meine Fähigkeit ausserhalb der gängigen Schemata zu denken zum Wohle der Gemeinde Kappel einsetzen.» Für Edi Theiler geht es in der Schule primär um die Kinder und Lehrkräfte. Seine Aufgabe sieht er darin, ein Umfeld zu schaffen, in dem Lehrkräfte und Kinder optimal arbeiten können. Für die Gemeinde wünsche er sich, dass Kappel eine Innovationsgemeinde im Bereich Nachhaltigkeit wird: «Die Frage sollte immer sein, was ist die übernächste He-
rausforderung, die auf die Gemeinde zukommt? Mit dieser Perspektive können wir langfristig denken und handeln.»
Ein Gemeindepräsident für alle sein Martin Hunkeler wurde bereits im 1. Wahlgang mit einem Glanzresultat als Gemeinderat und Gemeindepräsident gewählt. Er macht für diese Legislatur mehrere Kernaufgaben aus, die auf die Gemeinde zukommen: «Wir haben sehr stabile Finanzen; diese sollen auch in den kommenden Jahren gesichert werden. Die Bevölkerung wächst und damit wachsen natürlich auch die Schülerzahlen. Die Schule soll qualitativ hochwertig sein, die Kosten müssen jedoch auch im Auge behalten werden. Auch die Infrastruktur soll erneuert und erhalten werden. Mir ist Gleichbehandlung extrem wichtig.» Die Kappeler Gemeindeordnung ermöglicht es, dass die Ressorts relativ
frei verteilt werden können. Martin Hunkeler möchte das Ressort Finanzen weiterhin betreuen und ist für die weitere Ressortverteilung offen. Sein Glanzresultat als Gemeindepräsident ordnet er so ein: «Die Bevölkerung scheint das Vertrauen in mich zu haben, dass ich ein Gemeindepräsident für alle sein kann. Dieser Aufgabe möchte ich natürlich gerecht werden.»
Energiepolitik ist Sicherheitspolitik Renzo Küttel wurde bereits im 1. Wahlgang gewählt. Der Ingenieur arbeitet im Bereich Cybersicherheit, Energie und kritische Infrastruktur: «Bei der Energieproduktion steht ein Wandel zu dezentraler Energieproduktion an. Hier sehe ich in Kappel noch viel Potenzial. Und spätestens seit dem Ukraine-Krieg hat sich gezeigt, dass Energiepolitik auch Sicherheitspolitik ist.» Aus diesen Gründen würde er gerne das Ressort Sicherheit übernehmen.
Auch Jakob Müller wurde bereits im 1. Wahlgang in den Gemeinderat gewählt: «Ich habe bereits in der letzten Legislatur das Ressort Umwelt betreut und würde in diesem Bereich gerne weiterarbeiten.»
Apéro am 3. Juni Auch in der Rechnungsprüfungskommission war im 2. Wahlgang noch ein Sitz zu besetzen. Mit Thomas Abt stellte sich ein Kandidat zur Wahl, der im 1. Wahlgang die Wahl verpasst hatte. Am Sonntag erreichte er mit 92,6 Prozent der Stimmen ein Glanzresultat. Wer die neuen Behördenmitglieder kennenlernen will, ist am 3. Juni, im Anschluss an die Gemeindeversammlung zu einem Apéro eingeladen. Von allen Kappeler Behörden werden möglichst viele Vertreterinnen und Vertreter anwesend sein. Infos unter www.kappel-am-albis.ch.
Deutliche Zustimmung zum neuen Dorfzentrum in Ottenbach
Bis 2025 sollten alle Verkehrsprojekte im Dorf realisiert sein Seit 20 Jahren befasst sich die Gemeinde Ottenbach mit der Planung des Dorfzentrums. Mittlerweile ist die Eröffnung des Autobahnzubringers absehbar, die Neugestaltung der Dorfstrassen ebenfalls, so dass auch das neue Dorfzentrum reif ist. An der Urne wurde dafür ein Kredit von 2,2 Mio. Franken gutgeheissen.
durch Elemente wie Gartenrestaurant, Wasserspiel und einen Pavillon aufgewertet. Freiraum wird einerseits mit der Reduktion der Einmündung Muristrasse auf einen Ast, anderseits mit dem Abbruch des Gebäudes Dorfplatz 4 gewonnen.
Zuerst die Kantonsstrassen
von Bernhard Schneider Gemeindepräsidentin Gabriela Noser ist sehr erfreut, dass der Kredit für die Zentrumsgestaltung bei einer hohen Stimmbeteiligung klar angenommen wurde. Von den 1937 Stimmberechtigten reichten 1011 ihren Stimmrechtsausweis ein, davon beteiligten sich 967 an der kommunalen Abstimmung über das Dorfzentrum. Mit 716 Ja zu 234 Nein ging der Wunsch von Walter Herrmann, der als «Stimme aus der Bevölkerung» der Planungsgruppe angehört, in Erfüllung, dass die Bevölkerung einen klaren Entscheid fällen möge.
Mehr Sicherheit – langsamerer Verkehr Das Projekt, dem die Ottenbacherinnen und Ottenbacher nun zugestimmt haben, sieht eine Begegnungszone im Zentrum vor. Die Kantonsstrassen nach
Die Ottenbacherinnen und Ottenbacher haben den Rahmenkredit bewilligt, damit das Dorfzentrum voraussichtlich 2024 neu gebaut werden kann. In Erwartung der Abstimmung von links nach rechts: Tiefbauvorstand Peter Weis, Gemeindepräsidentin Gabriela Noser und die «Stimme aus der Bevölkerung» in der Planungsgruppe, Walter Herrmann. (Bild bs) Jonen und Affoltern werden künftig Tempo 30 Strecken enthalten, ebenso wird Tempo 30 auf der Muristrasse gelten, wenn diese vom Kanton an die Ge-
meinde übertragen sein wird. Die Geschwindigkeitsreduktion ermöglicht schmalere Strassen, was mehr Raum für alle anderen Nutzungen schafft.
Eine Verlangsamung soll sodann durch die Entflechtung der Anschlüsse Muri- und Zwillikerstrasse im Zentrum stattfinden. Die Freiflächen werden
Nach der Zustimmung zum Bruttokredit kann nun die Detailplanung aufgenommen werden. Die Gemeindepräsidentin Gabriela Noser will nun die Begleitgruppe mit allen Interessenvertretungen einberufen und das Gespräch mit den weiteren Beteiligten, namentlich der Landwirtschaftlichen Genossenschaft Ottenbach, fortsetzen. Zwei Workshops sind geplant, um alle Detailanliegen der verschiedenen Anspruchsgruppen zu erfassen. Gegen Ende Jahr ist die Projektauflage vorgesehen. Falls keine Verzögerungen erfolgen, rechnet Gabriela Noser mit der Realisierung des neuen Dorfzentrums 2024, wenn der Kanton die Affoltern-Jonenstrasse saniert. Für dieses Projekt und die Sanierung der Rickenbacherstrasse ist die Muristrasse als Ausweichroute noch erforderlich, deshalb erfolgt die Übertragung der Muristrasse vom Kanton an die Gemeinde erst nach Abschluss dieser Arbeiten. Wenn alles gut läuft, hofft Gabriela Noser, dass alle Arbeiten inklusive Muristrasse 2025 abgeschlossen werden können.
6
Wahlen
Dienstag, 17. Mai 2022
Die gewählten Stadt- und Gemeinderäte im B Aeugst
Präsidium Nadia Hausheer FDP
S Matthias Ramer parteilos
Schulpräsidium Markus Meier FDP
Bonstetten
Claudia Spörri SVP
Rebekka Manso Parada FDP
SVP
parteilos
Arianne Moser FDP
Hedingen
Andrea Sidler
SP
Schulpräsidium Jakob Müller parteilos
Ernst Humbel parteilos
Lilo Steinmann Plüss parteilos
Keila Gruber
parteilos
Knonau
Edouard Theiler parteilos
Mettmenstetten
SP
Peter Weiss GLP
Daniel Frick
parteilos
parteilos
parteilos
Daniel Suter
Marlies Salzmann parteilos
Yves Haller parteilos
Schulpräsidium Nino Ciganovic FDP
Mia Zumsteg Grüne Partei
Ingrid Spiess parteilos
U
pa
parteilos
R
G
Präsidium Rudolf Fornaro
FDP
Nicole Doppler
Christine Erni
M
FDP
FDP
FD
Claudia Bickel
Marcel Bosshart
N
Fabio Oetterli
Lukas Stucky
Präsidium Esther Breitenmoser parteilos
parteilos
parteilos
pa
Präsidium Verena Spinner
parteilos
Marcel Eicher parteilos
Ottenbach
Markus Gysel EVP
FDP
Walter Jäggi
parteilos
Gabriela Noser Fanger parteilos
Wettswil
Charlotte Decrusch parteilos
M
FDP
pa
Franz Zeder
H
Präsidium
Schulpräsidium parteilos
Nicole Beck-Taubenest GLP
Christina Susanna Kappeler Bernhard Wolfgang Blümel Markus Reich
Schulpräsidium Isabelle Egger
Christoph Berberat parteilos
Präsidium
Schulpräsidium Beatrice Sommerauer Nägelin Christoph Tandler
Gisèle Stoller Laubi parteilos
FDP
pa
Präsidium
Stallikon
Valérie Battiston
parteilos
R
pa
Präsidium Katharina Röthlisberger FDP
Sarah Maria Willimann parteilos
Peter Gretsch FDP
Tr
pa
Wahlen
Dienstag, 17. Mai 2022
7
m Bezirk Affoltern Schulpräsidium
Affoltern
Ueli Trindler
parteilos
Präsidium Eveline Fenner
Schulpräsidium
GLP
Hausen
Roger Daniel Schuhmacher Isabella Tamas-Gottsponer
GLP
Claudia Ledermann
EVP
parteilos
Eliane Studer Kilchenmann Markus Gasser EVP
SP
Ruedi Taverna
Toni Schönbächler
Sven Kammer
Präsidium Stefan Gyseler FDP
parteilos
Schulpräsidium Marco Vanetta
FDP
Rolf Schilliger parteilos
Roland Schneider
parteilos
Schulpräsidium Nathanaël Wenger parteilos
Brigitta Ursula Trinkler
parteilos
Christian Albrecht
Marylise Schiesser
Jürg Meili parteilos
Maschwanden
parteilos
Schulpräsidium parteilos
Melanie Vollenweider
parteilos
Obfelden
parteilos
Peter Weis SVP
Ronald Alder GLP
Gioia Schwarzenbach Wälti
Christian Bachmann
parteilos
Traugott Trachsler
parteilos
Monika Rohr parteilos
Fritz Kurt
parteilos
FDP
Präsidium Martin Hunkeler
Renzo Küttel
Priska Dosch
Michael Schüpbach
Christoph Kobel
Diana Caruso
parteilos
parteilos
parteilos
parteilos
Präsidium Stephan Hinners parteilos
Rifferswil
parteilos
Das «Anzeiger»-Team Reto Bernhard
parteilos
Präsidium parteilos
Schulpräsidium Hans Hanselmann
Kappel
Esther Nievergelt
GLP
Felix Fürer
parteilos
wünscht Ihnen einen guten Start in die kommende Legislatur.
EVP
FDP
Präsidium Christoph Lüthi parteilos
Reto von Schulthess Rechberg parteilos
15.05.22/13:51
Gemeinde Bonstetten Wahltag: 15.05.2022
Sitze:1 Seite 1 von 1 Protokoll der Wahlergebnisse Erneuerungswahlen eines Mitglieds der Rechnungsprüfungskommission (RPK) für die Amtsdauer 2022 – 2026 vom 15. Mai 2022, 2. Wahlgang
Stimmberechtigte eingegangene Stimmrechtsausweise
3'657 = 100 % 2'028
eingegangene Wahlzettel abzüglich: nicht in Betracht fallende Wahlzettel – ungültig eingelegte Wahlzettel – leere Wahlzettel – ungültige Wahlzettel gültige Wahlzettel
1'289 = 35.25 %
Stimmbeteiligung
14 151 0
abzüglich: – leere Stimmen – ungültige Stimmen massgebende Stimmen
165 1'124
0 0
385 0 23 1'124
eingegangene Wahlzettel abzüglich: nicht in Betracht fallende Wahlzettel – ungültig eingelegte Wahlzettel – leere Wahlzettel – ungültige Wahlzettel gültige Wahlzettel
1'221 = 33.39 %
Stimmbeteiligung
13 213 0
226 995
0 0
0 995
908 37 14 11 9
Vereinzelte
Rechtsmittelbelehrung: Gegen diese Wahl kann, von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis – wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen – und im Übrigen innert 30 Tagen schriftlich Rekurs erhoben werden. Die in dreifacher Ausfertigung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen. 17. Mai 2022 Wahlbüro Bonstetten
Total
16 995
Rechtsmittelbelehrung: Gegen diese Wahl kann, von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis – wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen – und im Übrigen innert 30 Tagen schriftlich Rekurs erhoben werden. Die in dreifacher Ausfertigung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen. 17. Mai 2022 Wahlbüro Bonstetten
Erneuerungswahl eines Mitglieds der Sozialbehörde für die Amtsdauer 2022 – 2026 2. Wahlgang
Stimmberechtigte eingegangene Stimmrechtsausweise eingegangene Wahlzettel abzüglich: nicht in Betracht fallende Wahlzettel – ungültig eingelegte Wahlzettel – leere Wahlzettel – ungültige Wahlzettel gültige Wahlzettel abzüglich: – leere Stimmen – ungültige Stimmen massgebende Stimmen massgebend ist das relative Mehr
Sitze:1 Seite 1 von 1 Protokoll der Wahlergebnisse Erneuerungswahlen des Präsidiums der Primarschulpflege für die Amtsdauer 2022 – 2026
2'618 = 100 % 1'300
Stimmbeteiligung
599 = 22.88 % 3 204 12
219 380
0 0
0 380
gewählt Aschwanden-Kälin Annamaria, Pflegefachfrau Vereinzelte Total
15.05.22/11:15
Gemeinde Kappel am Albis Wahltag: 15.05.2022
Gemeinde Hausen am Albis
Stimmberechtigte eingegangene Stimmrechtsausweise
833 = 100 % 475
eingegangene Wahlzettel abzüglich: nicht in Betracht fallende Wahlzettel – ungültig eingelegte Wahlzettel – leere Wahlzettel – ungültige Wahlzettel gültige Wahlzettel
349 = 41.90 %
abzüglich: – leere Stimmen – ungültige Stimmen massgebende Stimmen
339
massgebend ist das relative Mehr
41 380
gewählt Theiler Edouard (Edi)
Rechtsmittelbelehrung: Gegen die Wahl vom 17. Mai 2022 kann, von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis – wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen – und im Übrigen innert 30 Tagen schriftlich Rekurs erhoben werden. Die in dreifacher Ausfertigung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen. 17. Mai 2022 Wahlbüro Hausen am Albis
Stimmbeteiligung
2 18 6
26 323
0 0
0 323
311
Vereinzelte Total
12 323
Rechtsmittelbelehrung: Gegen diese Abstimmung kann, von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis – wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen – und im Übrigen innert 30 Tagen schriftlich Rekurs erhoben werden. Die in dreifacher Ausfertigung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen. 17. Mai 2022 Wahlbüro Kappel am Albis
Protokoll der Wahlergebnisse Erneuerungswahlen der Mitglieder des Gemeinderats vom Sonntag, 15. Mai 2022 (2. Wahlgang) Gemeinde Kappel am Albis Wahltag: 15.05.2022
3'657 = 100 % 2'028
gewählt Tamas-Gottsponer Isabella, Parteilos nicht gewählt Roth Gregor, SVP Tanner Natascha, Parteilos Müller Sandra, Parteilos Brawand Miriam Franziska, Parteilos
716
Total
Stimmberechtigte eingegangene Stimmrechtsausweise
massgebend ist das relative Mehr
massgebend ist das relative Mehr
Vereinzelte
Protokoll der Wahlergebnisse Sitze:1 Seite 1 von 1 Erneuerungswahl des Primarschulpflegepräsidiums für die Amtsdauer 2022 – 2026 vom 15. Mai 2022, 2. Wahlgang
abzüglich: – leere Stimmen – ungültige Stimmen massgebende Stimmen
0 1'124
gewählt Wild-Halbheer Monika Elsa, parteilos nicht gewählt Ayubi Emma, SP Reserve Reserve
15.05.22/13:51
Gemeinde Bonstetten Wahltag: 15.05.2022
15.05.22/11:13 Sitze: 1 Seite 1 von 1
Protokoll der Wahlergebnisse
Erneuerungswahlen der Mitglieder des Gemeinderates für die Amtsdauer 2022 bis 2026 (2. Wahlgang) Stimmberechtigte eingegangene Stimmrechtsausweise
833 = 100 % 475
eingegangene Wahlzettel abzüglich: nicht in Betracht fallende Wahlzettel – ungültig eingelegte Wahlzettel – leere Wahlzettel – ungültige Wahlzettel gültige Wahlzettel abzüglich: – leere Stimmen – ungültige Stimmen massgebende Stimmen massgebend ist das relative Mehr
416 = 49.94 %
Stimmbeteiligung
2 6 0
8 408
0 0
0 408
Protokoll der Wahlergebnisse Erneuerungswahlen der Mitglieder der Rechnungsprüfungskommission vom Sonntag, 15. Mai 2022 15.05.22/11:16 (2. Wahlgang) Gemeinde Kappel am Albis Protokoll der Wahlergebnisse
Erneuerungswahlen der Mitglieder der Rechnungsprüfungskommission für die Amtsdauer 2022 bis 2026 (2. Wahlgang) Stimmberechtigte eingegangene Stimmrechtsausweise
833 = 100 % 475
eingegangene Wahlzettel abzüglich: nicht in Betracht fallende Wahlzettel – ungültig eingelegte Wahlzettel – leere Wahlzettel – ungültige Wahlzettel gültige Wahlzettel abzüglich: – leere Stimmen – ungültige Stimmen massgebende Stimmen massgebend ist das relative Mehr
353 = 42.38 %
gewählt Steinmann Plüss Liselotte (Lilo)
190
nicht gewählt Wüest Beate (Bea) Lüthi Werner
139 77
gewählt Abt Thomas
2 408
Vereinzelte
Vereinzelte Total
Sitze: 1 Seite 1 von 1
Wahltag: 15.05.2022
Stimmbeteiligung
2 17 0
19 334
0 0
0 334
327 Total
7 334
Rechtsmittelbelehrung: Gegen diese Abstimmung kann, von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis – wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen – und im Übrigen innert 30 Tagen schriftlich Rekurs erhoben werden. Die in dreifacher Ausfertigung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen.
Rechtsmittelbelehrung: Gegen diese Abstimmung kann, von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis – wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen – und im Übrigen innert 30 Tagen schriftlich Rekurs erhoben werden. Die in dreifacher Ausfertigung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen.
17. Mai 2022 Wahlbüro Kappel am Albis
17. Mai 2022 Wahlbüro Kappel am Albis
Bezirk Affoltern
Dienstag, 17. Mai 2022
9
Ein weiterer Schritt auf einem langen Weg Ideen zur Neugestaltung des Dorfzentrums in Hedingen präsentiert Hedingen erhält ein neues Dorfzentrum. Der Gemeinderat hat in einer Ideenstudie drei Projektvorschläge ausarbeiten lassen. Am Samstag wurden diese der interessierten Hedinger Öffentlichkeit präsentiert. von sTefan schneiTer Das funktionale Zentrum von Hedingen liegt nicht im historischen Ortskern rund um die Kirche, sondern bildet der Bereich zwischen Bahnlinie, hinterer Bahnhofstrasse, Zürcherstrasse und Alten Zwillikerstrasse. In ihm befinden sich verschiedene öffentliche Nutzungen wie Läden, Dienstleistungsunternehmen und der Bahnhof. Die Beschäftigtendichte ist gering, der Schwerpunkt liegt auf Wohnnutzungen. Die Gemeinde aber möchte eine Aufwertung und Belebung des Ortskerns. Angestrebt wird eine innere Verdichtung, Ziel ist gleichzeitig eine Stärkung der Zentrumsfunktion mit einem Mix aus Wohn- und Gewerbenutzung sowie die Schaffung attraktiver, belebter Begegnungsräume mit hoher Aufenthaltsqualität. Und die Verkehrssituation gilt es zu verbessern, vor allem hinsichtlich des Werkverkehrs aus den nahe gelegenen Gewerbegebieten. 2019 hat die Gemeindeversammlung einen Planungskredit von 280 000 Franken für die Erarbeitung einer Ideenstudie für das Hedinger Zentrum genehmigt. Drei Planungsteams haben nun ihre Ideen zur Neugestaltung des Dorfzentrums und Projektvorschläge ausgearbeitet. Diese wurden am vergangenen Samstag im Schulzentrum Schachen der Öffentlichkeit präsentiert.
Rege wurden die vorgelegten Projekte diskutiert. (Bild Stefan Schneiter)
«Es liegt noch ein langer Weg vor uns, bis wir tatsächlich bauen können, wir müssen die Zentrumsplanung aber anpacken», sagte Gemeindepräsident Ruedi Fornaro vor den rund 300 interessierten Hedingerinnen und Hedinger, die sich ein Bild von den Ideen für den neuen Ortskern machen wollten.
«Zusammen_Wachsen» mit dem zum Teil hervorgeholten Dorfbach als «sehr schönen Vorschlag». Beim Juventusparkplatz findet die Jury den Vorschlag von «Neue Hedinger Mitte» mit der direkten Strassenverbindung zwischen Kreisel und Bahnhofplatz als am «zielführendsten». Ohnehin sei die Strassenverbindung zwischen Kreisel und Bahnhofplatz der «Schlüssel zur ganzen Ausrichtung des Dorfkerns», hielt Urs Oechslin fest. Dies könne einen grossen Beitrag leisten zur Entschärfung und Verbesserung der Verkehrssituation im Hedinger Dorfzentrum. Sowohl aus städtebaulicher wie verkehrstechnischer Sicht wird die Verlängerung vom Bahnhofplatz zum Lindenplatz vom Beratungsgremium als «Befreiungsschlag» gesehen.
Kein Anreiz zum Verweilen «Das Zentrum soll ein Gewinn für alle werden», umriss Gemeinderat Claude Hafner, Vorsteher Hoch- & Tiefbau, die Zielsetzung. Die Herausforderungen sind komplex. Das neu zu gestaltende Gebiet umfasst 22 000 m2, es ist sehr kompakt strukturiert, die Besitzverhältnisse verteilen sich auf 29 private Grundeigentümer, Gemeinde, Kanton und SBB. «Die grösste Herausforderung ist die Verkehrsführung durchs Zentrum», verwies Hafner auf die Situation, dass der Schwerverkehr des Gewerbes, insbesondere der Ernst Schweizer AG, mitten durch Hedingen führt. «Hedingen hat ein Zentrum, das belebt ist, aber die Aufenthaltsqualität lässt zu wünschen übrig», beschrieb Gaby Horvath, Raumplanerin, welche die Testplanung begleitet, die heutige Ausgangslage. Der öffentliche Raum müsse aufgewertet werden, sodass sich die Menschen auch mal gern auf ein Bänkli setzen und den Dorfbach überhaupt zur Kenntnis nehmen. Die Verkehrssituation mit der Erschliessung der Gewerbe- und Industrieunternehmen sei problematisch, der oberirdische Parkplatz Juventus widerspreche einer haushälterischen Bodennutzung. 50 Jahre sei in baulicher Hinsicht fast nicht passiert. «Wichtig ist, so Horvath, «dass die Zentrumsfunktion gestärkt wird, dass es auch als Dorfzentrum funktioniert.» Ein Begleitteam, dem Gemeinderäte, Grundeigentümer, Architekten und Fachexperten für Verkehr, Wasserbau und Raumplanung angehören, hat zu den drei vorgelegten Projekten einen Schlussbericht erstellt. Urs Oechslin, Architekt und Jurymitglied, stellte die drei Projekte, über welche sich die Hedinger Bevölkerung vor und nach der Information in der Turnhalle Schachen eigenständig ein Bild machen konnte, vor. Das Projekt «Neue Hedinger Mitte» sieht eine direkte Verbindungsstrasse zwischen Kreisel und dem Bahnhofplatz vor. Entlang der Zwillikerstrasse soll ein grosser Dorfplatz entstehen, eingerahmt durch einige neue Gebäude. Der Dorfbach soll kanalisiert bleiben. Das Gebiet dahinter bis zur hinteren Bahnhofstrasse würde mit Mehrfamilienhäusern
Wie es weitergeht
Das Dorfzentrum von Hedingen soll neu gebaut werden. Verschiedene Lösungsansatze für die Neugestaltung sind erarbeitet, die nun vereint und weiterentwickelt werden. (Bild Claude Hafner) überbaut. Diese würden durch ein markantes Gebäude, das über einem zweigeschossigen Parkhaus zu stehen kommen soll, gegenüber den Emissionen von der Firma Schweizer AG abgeschirmt. Das zweite Projekt mit dem Titel «Zusammen_Wachsen» sieht vor, am Lindenplatz ein «dörfliches Bild» zu erzeugen. Zwischen Platz und Kreisel ist ein Bürgerhaus vorgesehen sowie eine Gewerbescheune. Die Zwillikerstrasse mit Bäckerei/Volg/Coiffeur/Kleiderladen soll weitgehend belassen, der Dorfbach erst weiter unten zum Naturraum geöffnet werden. Vorgesehen ist auch bei diesem Projekt eine neue Strassenverbindung vom Lindenplatz zum Bahnhofplatz, welche diese aber nicht direkt verbinden, sondern vom Kreisel aus zuerst zur Bahnlinie und dann dieser entlang führen soll. Zwischen Zwillikerstrasse und hinterer Bahnhofstrasse sind einige kleinere Gebäude mit Satteldächern geplant, die sich an den bestehenden älteren Häusern im Dorf orientieren. Im dritten Projekt «Weiterbauen am Dorf» sind im nördlichen Teil neue Gebäude mit Satteldächern vor dem Schweizer Areal geplant. Zwischen Zwillikerstrasse und hinterer Bahnhofstrasse wird eine Art zusätzliche Dorfstrasse vorgeschlagen mit daran angelegten
Häusern, für welche im Erdgeschoss eine Gewerbenutzung gedacht ist. Die Zwillikerstrasse soll neu als Platz ausgeweitet werden, wobei die bestehenden Gewerbegebäude erhalten bleiben sollen. Der Dorfbach würde nicht renaturiert. Vom Linden- zum Bahnhofplatz ist im Gegensatz zu den anderen beiden Projekten keine zusätzliche Strassenverbindung vorgesehen, die Vordere Zwillikerstrasse bliebe als Zubringer belassen. Dafür sind zwischen Lindenplatz und Bahngeleise neue Gebäude, angeordnet in lockerer Gruppierung wie in einem gewachsenen Dorf, vorgesehen.
Verkehrssituation entschärfen Die Jury hat ein Fazit zu den drei eingereichten Vorschlägen gezogen. Beim Projekt «Neue Hedinger Mitte» hält sie das massive Gebäude als Abgrenzung des Zentrums zum Industriegebiet für am «erfolgversprechendsten», wie Urs Oechslin erläuterte. Für den Bereich zwischen hinterer Bahnhofstrasse und Zwillikerstrasse findet die Jury die Variante des Projekts «Weiterbauen am Dorf» mit einer zusätzlichen Wegverbindung zwischen den beiden Strassen als neue Dorfstrasse «sehr interessant». Im Bereich Zwillikerstrasse/Dorfbach bezeichnet die Jury die Variante von
Die Begleitgruppe Zentrumsplanung empfiehlt, aus den drei Projekten die tragfähigsten Lösungsansätze zu vereinen und weiterzuentwickeln. In einem nächsten Schritt folgen nun Gespräche mit dem Kanton, die sich vor allem um die Verkehrserschliessung und den Dorfbach drehen werden. Die besten Elemente der drei Projekte der Testplanung werden nun definitiv zusammengeführt, die Gemeinde wird auch die Machbarkeit prüfen. Gemeinde und Grundeigentümer werden sich, wie das Hans-Ruedi Schweizer von der Pensionskasse Ernst Schweizer AG aus Sicht der Grundeigentümer betonte, nun möglichst schnell auf die Konkretisierung eines Abschlussprojekts einigen müssen. «Es ging sehr lange nichts mehr, nachdem die ersten Gespräche zwischen Gemeinde und Grundeigentümern ja schon vor zehn Jahren begonnen hatten», sagte Schweizer. «Es ist wichtig, dass man nun vorwärts macht.» So schnell wird die ganze Zentrumsplanung allerdings nicht über die Bühne gehen. Achtzig Prozent des Grundeigentums im Dorfzentrum ist in Privatbesitz, eine Lösung mit allen Grundeigentümern zu finden, wird nach Ansicht von Claude Hafner «nicht ganz einfach». Für Gemeindepräsident Ruedi Fornaro sind die Gespräche mit den Grundeigentümern der «grosse Knackpunkt». Man sei aber im guten Gespräch mit den Betroffenen. Hafner geht davon aus, dass die Gespräche sich ein bis zwei Jahre hinziehen werden. In rund drei bis fünf Jahren werde die Bevölkerung dann über den Gestaltungsplan abstimmen können. Und bis das ganze Dorfzentrum wirklich fertig gebaut ist, wird es, so Hafner «wahrscheinlich 30, 40 Jahre gehen».
Die Organspende-Vorlage hat polarisiert
Drei eidgenössische und vier kantonale Vorlagen – so haben die Ämtler gestimmt Die Stimmbeteiligung von 47,93 Prozent zeigt: Von den sieben Abstimmungsvorlagen hat das Transplantationsgesetz im Knonauer Amt am stärksten mobilisiert – und auch polarisiert. von Thomas sTöckli Am engsten wurde es am vergangenen Abstimmungswochenende ums Filmgesetz. Dieses hat in Maschwanden, Kappel und Stallikon eine Mehrheit der Urnengängerinnen und -gänger abgelehnt. Den höchsten Ja-Stimmen-Anteil weist Rifferswil mit 57,85 Prozent auf – immer noch deutlich unter der nationalen Zustimmungsrate von 58,42 Prozent. Stärker polarisiert hat im Knonauer Amt die Änderung des Transplantationsgesetzes. In sechs der 14 Ämtler Gemeinden geht die neue Widerspruchslösung bei Organspenden für eine Mehrheit der Abstimmenden zu weit. Dagegen zeigen sich die Unteramtgemeinden Wettswil,
Aeugst Affoltern Bonstetten Hausen Hedingen Kappel Knonau Maschwanden Mettmenstetten Obfelden Ottenbach Rifferswil Stallikon Wettswil Bezirk Affoltern Kanton Zürich Schweiz
Filmgesetz Organspende 52.41 49.93 56.40 53.29 53.24 56.25 54.09 46.96 52.63 51.23 48.62 43.11 51.30 46.49 45.75 51.17 52.70 52.59 54.42 52.04 52.18 49.59 57.85 49.18 49.03 54.22 54.49 56.86 53.41 52.26 55.58 55.72 58.42 60.20
Frontex 75.22 75.69 77.35 71.79 76.20 69.10 74.96 69.92 77.54 71.20 76.96 64.90 80.90 82.43 76.00 71.95 71.48
Klimaschutz Stimmrecht 16 Bürgerrecht 64.23 29.75 63.03 65.48 29.95 65.07 68.01 31.77 68.89 64.02 33.20 66.83 65.61 31.69 68.55 53.47 23.16 55.04 60.71 31.87 64.23 57.20 25.98 57.74 62.76 31.57 64.89 60.40 30.05 61.12 63.38 28.47 64.28 67.53 38.03 64.08 58.09 27.49 63.68 65.82 29.10 66.46 63.76 30.40 65.05 67.12 35.24 69.10
Elternzeit 27.25 29.16 31.66 28.69 27.99 24.78 25.15 24.51 26.55 26.20 25.00 36.97 24.52 23.59 27.46 35.24
Die Ja-Stimmen-Anteile der Ämtler Gemeinden zu den drei nationalen und vier kantonalen Vorlagen. (Zahlen Statistik ZH/CH)
Bonstetten und Stallikon am spendefreudigsten, mit Ja-Stimmen-Anteilen zwischen 54,22 und 56,86 Prozent.
Wenn Rifferswil und Kappel ähnlich stimmen Zur dritten eidgenössischen Vorlage, dem Ausbau der Europäischen Grenzund Küstenwache, herrschte im Bezirk weitgehend Einigkeit. Noch ausgeprägter als beim Transplantationsgesetz teilen sich Rifferswil und Kappel – üblicherweise in ihrem Abstimmungsverhalten weit auseinander – den Platz am Pol mit der tiefsten Zustimmung. Klar fielen die Ämtler Resultate auch bei den vier kantonalen Vorlagen aus: je ein deutliches Ja zum Klimaschutz-Artikel in der Verfassung und zum neuen Bürgerrechtsgesetz; dem stehen noch deutlichere und durch alle Bezirksgemeinden relativ homogene Neins zum Stimm- und Wahlrechtsalter 16 sowie zur Elternzeit-Initiative gegenüber.
Gemeinde Knonau Wahltag: 15.05.2022
15.05.22/12:06 Sitze: 2 Seite 1 von 2
Protokoll der Wahlergebnisse
2. Wahlgang der Rechnungsprüfungskommission – zwei Mitglieder und das Präsidium für die Amtsdauer 2022 – 2026 Stimmberechtigte eingegangene Stimmrechtsausweise
1'510 = 100 % 699
Stimmbeteiligung
eingegangene Wahlzettel abzüglich: nicht in Betracht fallende Wahlzettel – ungültig eingelegte Wahlzettel – leere Wahlzettel – ungültige Wahlzettel gültige Wahlzettel 2-fache Stimmen abzüglich: – leere Stimmen – ungültige Stimmen massgebende Stimmen massgebend ist das relative Mehr
496 = 32.85 % 3 28 0
31 465 930
71 23
15.05.22/12:06 Sitze:1 Seite 2 von 2
Protokoll der Wahlergebnisse Präsidium Rechnungsprüfungskommission
Stimmberechtigte eingegangene Stimmrechtsausweise eingegangene Wahlzettel abzüglich: nicht in Betracht fallende Wahlzettel – ungültig eingelegte Wahlzettel – leere Wahlzettel – ungültige Wahlzettel gültige Wahlzettel abzüglich: – leere Stimmen – ungültige Stimmen massgebende Stimmen
94 836
1'510 = 100 % 699
Stimmbeteiligung
496 = 32.85 % 3 28 0
31 465
13 1
14 451
massgebend ist das relative Mehr
gewählt Zeberli Fabienne, 1982, Knonau, Immobilien Bewertung und Verkauf Püttmann Gabriel, 1968, Knonau, Eidg. Dipl. Logistikleiter
347 345
nicht gewählt Beltrami Eudardo (Edi), 1962, Knonau, Verkäufer
132
Vereinzelte
Protokoll der Wahlergebnisse
gewählt Trachsel Doris, 1961, Knonau, Kaufm. Angestellte Hauptwahl verpasst / nicht wählbar Beltrami Eduardo (Edi), 1962, Knonau, Verkäufer
84 Total
15.05.22/12:09 Seite 1 von 1
Sitze: 1
321
Vereinzelte
12 836
Total
Ev.-ref.Kirchgem. Knonau Wahltag: 15.05.2022
Gemeinde Knonau Wahltag: 15.05.2022
46 451
Rechtsmittelbelehrung: Gegen diese Publikation kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Die Rekursinstanz für die evangelisch-reformierte Kirchenpflege ist die Bezirkskirchenpflege Affoltern, Präsident Martin Billeter, Püntenstrasse 16, 8932 Mettmenstetten.
2. Wahlgang der evangelisch-reformierten Kirchenpflege – ein Mitglied für die Amtsdauer 2022 – 2026 Stimmberechtigte eingegangene Stimmrechtsausweise
526 = 100 % 223
eingegangene Wahlzettel abzüglich: nicht in Betracht fallende Wahlzettel – ungültig eingelegte Wahlzettel – leere Wahlzettel – ungültige Wahlzettel gültige Wahlzettel
118 = 22.43 %
Stimmbeteiligung
abzüglich: – leere Stimmen – ungültige Stimmen massgebende Stimmen
1 56 0
57 61
0 2
2 59
Erneuerungswahl des Präsidiums des Gemeinderates für die Gemeinde Maschwanden Amtsdauer 2022 bis 2026 – 2. Wahlgang Stimmberechtigte eingegangene Stimmrechtsausweise
444 = 100 % 270
eingegangene Wahlzettel abzüglich: nicht in Betracht fallende Wahlzettel – ungültig eingelegte Wahlzettel – leere Wahlzettel – ungültige Wahlzettel gültige Wahlzettel
244 = 54.95 %
Stimmbeteiligung
1 11 0
12 232
massgebend ist das relative Mehr gewählt Bickel Christoph, 1966, Knonau, Technischer Kaufmann nicht gewählt Reserve Reserve
abzüglich: – leere Stimmen – ungültige Stimmen massgebende Stimmen
41 0
Vereinzelte
Rechtsmittelbelehrung: Gegen diese Publikation kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Die Rekursinstanz für die evangelisch-reformierte Kirchenpflege ist die Bezirkskirchenpflege Affoltern, Präsident Martin Billeter, Püntenstrasse 16, 8932 Mettmenstetten.
15.05.22/11:27
Gemeinde Mettmenstetten Wahltag: 15.05.2022
Sitze:1 Seite 1 von 1 Protokoll der Wahlergebnisse Erneuerungswahl des Gemeindepräsidiums für die Amtsdauer 2022 – 2026, 2. Wahlgang
Stimmberechtigte eingegangene Stimmrechtsausweise
3'674 = 100 % 1'802
eingegangene Wahlzettel abzüglich: nicht in Betracht fallende Wahlzettel – ungültig eingelegte Wahlzettel – leere Wahlzettel – ungültige Wahlzettel gültige Wahlzettel
1'362 = 37.07 %
Stimmbeteiligung
abzüglich: – leere Stimmen – ungültige Stimmen massgebende Stimmen
6 172 0
Gemeinde Mettmenstetten
469 1'168
15.05.22/11:27
Mettmenstetten
Seite 1 von 1
Gde: 9 Protokoll der Wahlergebnisse Sitze: 1 Erneuerungswahl des Gemeindepräsidiums für die Amtsdauer 2022 – 2026, 2. Wahlgang
Wahltag: 15.05.2022
BFS: 9
Stimmberechtigte eingegangene Stimmrechtsausweise
3'674 = 100 % 1'802
eingegangene Wahlzettel abzüglich: – ungültig eingelegte Wahlzettel – leere Wahlzettel – ungültige Wahlzettel gültige Wahlzettel massgebendes Stimmentotal
1'362 = 37.07 %
Stimmen haben erhalten 1 Eicher Marcel 2 Meili Jürg 3 Oetterli Fabio 4 Schiesser Marylise 5 Spinner Verena 6 Stucky Lukas 999 Vereinzelte + Leere Zeilen + Ungültige Stimmen
Stimmbeteiligung
6 172 0
178 1'184 1'168 101 73 88 129 699 78 0 0 16 1'184
Total Rechtsmittelbelehrung: Gegen diese Wahl kann, von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen erhoben werden. Die in dreifacher Ausfertigung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen. 17. Mai 2022 Wahlbüro Mettmenstetten
Vereinzelte Total
4 231
Rechtsmittelbelehrung: Gegen diese Wahlen kann, von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis – wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen – und im Übrigen innert 30 Tagen schriftlich Rekurs erhoben werden. Die in dreifacher Ausfertigung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen. 15. Mai 2022 Wahlbüro Maschwanden
eingegangene Wahlzettel abzüglich: nicht in Betracht fallende Wahlzettel – ungültig eingelegte Wahlzettel – leere Wahlzettel – ungültige Wahlzettel gültige Wahlzettel
699 Total
92
Stimmberechtigte eingegangene Stimmrechtsausweise
massgebend ist das relative Mehr
Vereinzelte
135
Gemeinde Obfelden
16 1'168
gewählt Spinner Verena
gewählt Bachmann Christian, Sagiweg 5, Informatiker (bisher) nicht gewählt Humbel Ernst, Wolserstrasse 21, Landwirt
Erneuerungswahl eines Mitgliedes der Primarschulpflege für die Amtsdauer 2022 – 2026 (2. Wahlgang)
178 1'184
0 16
1 231
massgebend ist das relative Mehr
18 59
Total
0 1
abzüglich: – leere Stimmen – ungültige Stimmen massgebende Stimmen
3'540 = 100 % 1'509
Stimmbeteiligung
768 = 21.69 % 38 91 0
129 639
0 56
56 583
massgebend ist das relative Mehr gewählt Schönbächler-Ghilardi Vanessa, parteilos
543
Vereinzelte Total
40 583
Rechtsmittelbelehrung: Gegen diese Wahlen kann, von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis – wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen – und im Übrigen innert 30 Tagen schriftlich Rekurs erhoben werden. Die in dreifacher Ausfertigung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen. 17. Mai 2022 Wahlbüro Obfelden
Bezirk Affoltern
Dienstag, 17. Mai 2022
11
Fröhliche Stimmung und lobende Worte Mettmenstetten hat die Eröffnung seines «Generationenprojekts» ausgelassen gefeiert Am Samstag wurde auf dem Schulareal in Mettmenstetten gefeiert. Das Eröffnungsfest von Schulbauten, Bibliothek und Begegnungsort lockte die Bevölkerung in Massen an. von ThomaS STöckli Der offizielle Festakt in der neuen Doppelturnhalle war nur eines von vielen Highlights am Tag der grossen Eröffnungsfeier in Mettmenstetten. Den Auftakt gestalteten am Morgen die Schülerinnen und Schüler. Als Krönung der Projektwoche unter dem Motto «Kugelrund und Kunterbunt» liessen sie unter anderem Ballone steigen. «Der Aufmarsch an Eltern, Götti, Gotti und Grosseltern war enorm», freut sich Schulpräsidentin Nelly Wesselbaum und hebt zudem die kulinarische Weltreise des Elternvereins hervor. «Kunterbunt und Kugelrund» heisst die extra zum Anlass getextete Hymne, welche die Schülerinnen und Schüler am Morgen zum Besten gaben. «Fröhlich hell und positiv – Gschaffig, luschtig, kreativ – Bärestarch und voller Muet – Fiin, verträumt und eifach guet – Wild und voller Energie – so, wie eusi Schuel söll si!», heisst es da unter anderem. Die Kleinen kamen aber auch am Nachmittag noch auf ihre Kosten, sei es sportlich – beim Bubble-Fussball, auf dem Floorball-Feld und an der Torwand –, oder kulinarisch – die Pfadi Säuliamt verwöhnte mit Schoggibananen, der Familienverein mit Popcorn und Zuckerwatte, die Jugi mit Mohrenköpfen, die allerdings mit Treffgenauigkeit an der Schleuder zuerst verdient sein wollten. Bullenreiten, eine Kegelbahn, ein Karussell mit Pedalenantrieb und eine komplexe Kugelbahn rundeten das Spass-Angebot ab. Bei allen Beteiligten haben die fröhliche Stimmung und die positiven Rückmeldungen zu den Bauten und zum Anlass für Freude gesorgt. Sehr angetan war Beat Bär, Leiter des Bauausschusses, zudem von der engagierten Teilnahme der Vereine, die aus dem Campus einen grossen Festplatz machten, der für jede und jeden etwas bot. Rege genutzt wurde zudem die Gelegenheit, die neuen Schul- und Horträume zu besichtigen. «Alles in allem ein würdiger Abschluss meiner baldigen Amtsabgabe», hielt Gemeindepräsident René Kälin fest.
Regierungsrat Mario Fehr als Festredner.
Der offizielle Eröffnungsakt fand in der neuen Doppelturnhalle statt. (Bilder Thomas Stöckli)
Passend zum Schulfest-Mott0 «Kugelrund und Kunterbunt»: die Kugelbahn.
Karussell mit Pedalen-Antrieb auf dem Pausenplatz.
Einblick ins neue Schulhaus – im Hintergrund zwei Klassenzimmer.
Spielzimmer im grosszügigen Hort über der Doppelturnhalle.
Die Schulpflege Obfelden ist nun vollständig Klares Ja zur Gesamtsanierung des Lehrschwimmbeckens Schlossächer
Nur gut die Hälfte der Obfelder und Obfelderinnen, die ihren Stimmrechtsausweis einreichten, nahmen am zweiten Wahlgang der Primarschulpflege teil. Neuer Schulpräsident ist Markus Gysel, neue Schulpflegerin Vanessa Schönbächler-Ghilardi. Deutlich grösser war die Beteiligung an der Abstimmung zum Lehrschwimmbecken, das klar bewilligt wurde. von Bernhard Schneider 1509 der 3540 Obfelder Stimmberechtigten reichten ihren Stimmrechtsausweis ein. Davon beteiligten sich 1302 an der Abstimmung über den Verpflichtungskredit von 4,9 Mio. Franken für die Gesamtsanierung des Lehrschwimmbeckens Schlossächer, 1010 (78 %) stimmten zu. Lediglich 788 beziehungsweise 768 legten den Stimmzettel für die Wahl des Primarschulpräsidenten und der Primarschulpflegerin ein. Nach Abzug der leeren und ungültigen Stimmen erhielt Markus Gysel, EVP, 549 von 586 massgebenden Stimmen, Vanessa Schönbächler-Ghilardi 543 von 583.
Ja zum Schwimmunterricht 1975, vor 47 Jahren, wurde das Lehrschwimmbecken Schlossäcker erbaut. Im Tagesbetrieb dient es dem Schwimmunterricht der Schulen, in den Randstunden wird es an Anbieter von Wasserund Schwimmkursen vermietet, während 14 Stunden pro Woche steht es der Bevölkerung zur Verfügung. In den letzten Jahren sind die Unterhaltskosten stark angestiegen, sodass nun eine Gesamtsanierung die wirtschaftlichste Lösung darstellt.
Normalisierung nach Pandemie-Ende Markus Gysel analysiert, dass die Stimmenzahlen in etwa dem ersten, umkämpften Wahlgang entsprechen. Nun könne die Arbeit mit voller Kraft aufgenommen werden. Wichtig sei die Normalisierung nach der Aufhebung der coronabedingten Einschränkungen. Der persönliche Kontakt erleichtere es, den Teamgeist, die Zusammenarbeit zwischen Schulleitung, Lehrenden und Mitarbeitenden, Behörden und Eltern zu verbessern: «Wir müssen uns bewusst sein, dass der Kontakt während zweier Jahre auf das Minimum heruntergefah-
ren werden musste. Jetzt, da man wieder persönlichen Kontakt hat, spürt man viel früher, wenn es irgendwo brennt.» Endlich könnten auch wieder Schulreisen, Sportunterricht und Anlässe durchgeführt werden.
Sanierung des Lehrschwimmbeckens hätten die Stimmberechtigten einem zentralen Ziel der Schulpf lege zugestimmt. So könnten die Kinder wei-
terhin früh schwimmen lernen. Eine Ablehnung dagegen hätten die Nutzungsengpässe bei den Turnhallen verschärft.
Brückenfunktion zwischen Schule und Eltern Vanessa Schönbächler-Ghilardi in der Primarschulpflege will zuerst zuhören, da sie noch nicht über Behördenerfahrung verfüge. Sie rechnet damit, dass sie das Ressort Finanzen und IT von Markus Gysel übernehmen wird. Entscheidend dafür, dass sie sich zur Wahl gestellt habe, sei gewesen, dass sie noch schulpflichtige Kinder habe und damit eine Brückenfunktion zwischen Schulpflege und Eltern übernehmen könne. Markus Gysel unterstreicht diesen Aspekt. Es sei wichtig, jemanden mit schulpflichtigen Kindern in der Schulpflege zu haben und gleichzeitig Leute mit mehr persönlicher Distanz. Für ein funktionierendes Gremium sei ein guter Mix zwischen verschiedenen Optiken entscheidend. Für die Zukunft ist Markus Gysel optimistisch. Mit dem klaren Ja zur
Markus Gysel und Vanessa Schönbächler-Ghilardi am Sonntagnachmittag nach der Auszählung der Stimmzettel vor dem Primarschulhaus Chilefeld A. (Bild bs)
Protokoll Abstimmung der Sachvorlage Gesamtsanierung Lernschwimmbecken Schlossächer vom Sonntag, 15. Mai 2022
Erneuerungswahl der Schulpräsidentin / des Schulpräsidenten Gemeinde Obfelden für die Amtsdauer 2022 – 2026 (2. Wahlgang) Stimmberechtigte eingegangene Stimmrechtsausweise
3'540 = 100 % 1'509
Stimmbeteiligung
eingegangene Wahlzettel abzüglich: nicht in Betracht fallende Wahlzettel – ungültig eingelegte Wahlzettel – leere Wahlzettel – ungültige Wahlzettel gültige Wahlzettel
788 = 22.26 % 38 85 0
abzüglich: – leere Stimmen – ungültige Stimmen massgebende Stimmen
123 665
0 79
Total
Total eingegangen
Urnen
Stimmrechtsausweise Vorzeitig
Brieflich gültig
Brieflich nicht unterzeichnet
Antwortkuverts ohne Stimmrechtsausweise
3540
1509
80
27
1364
38
0
Total eingegangen
Ungültig eingelegt
Gültig eingelegt
Leer
Ungültig
Gültig
Ja
Nein
Stimmbeteiligung %
1340
38
1302
12
0
1290
1010
280
37.85
Rechtsmittelbelehrung: Gegen diesen Beschluss kann, von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis
37
• wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen • und im Übrigen innert 30 Tagen schriftlich Rekurs erhoben werden.
Rechtsmittelbelehrung: Gegen diese Wahlen kann, von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis – wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen – und im Übrigen innert 30 Tagen schriftlich Rekurs erhoben werden. Die in dreifacher Ausfertigung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen. 17. Mai 2022 Wahlbüro Obfelden
Die in dreifacher Ausfertigung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen. 17. Mai 2022 Wahlbüro Obfelden
Protokoll des 2. Wahlgangs für ein Mitglied der Primarschulpflege vom Sonntag, 15. Mai 2022 Gemeinde Ottenbach Wahltag: 15.05.2022
Stimmberechtigte Total 1937
15.05.22/11:55 1 von 1 BFS-Nr.: 11
Protokoll des Wahlbüros Volksabstimmung vom 15. Mai 2022 Stimmrechtsausweise
Total eingegangen 1011
Urnen
Vorzeitig
44
25
Brieflich gültig 933
Antwortkuverts ohne Stimmrechtsausweise
Brieflich nicht unterzeichnet 9
0
Vorlage 1: Bruttokredit für die Neugestaltung des Dorfzentrums Ottenbach von Fr. 2'237'150.00 Stimmzettel
Stimmen
Total eingegangen
Ungültig eingelegt
Gültig eingelegt
Leer
Ungültig
Gültig
Ja
Nein
Stimmbeteiligung %
967
9
958
8
0
950
716
234
49.92
Rechtsmittelbelehrung: Gegen diese Abstimmung kann, von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis – wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen – und im Übrigen innert 30 Tagen schriftlich Rekurs erhoben werden. Die in dreifacher Ausfertigung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen. 17. Mai 2022 Gemeinderat Ottenbach
15.05.22/10:53 Sitze: 1 Seite 1 von 1
Protokoll der Wahlergebnisse
Erneuerungswahl eines Mitglieds der Rechnungsprüfungskommission Amtsdauer 2022 bis 2026 2. Wahlgang Stimmberechtigte eingegangene Stimmrechtsausweise eingegangene Wahlzettel abzüglich: nicht in Betracht fallende Wahlzettel – ungültig eingelegte Wahlzettel – leere Wahlzettel – ungültige Wahlzettel gültige Wahlzettel abzüglich: – leere Stimmen – ungültige Stimmen massgebende Stimmen massgebend ist das relative Mehr
eingegangene Wahlzettel abzüglich: nicht in Betracht fallende Wahlzettel – ungültig eingelegte Wahlzettel – leere Wahlzettel – ungültige Wahlzettel gültige Wahlzettel abzüglich: – leere Stimmen – ungültige Stimmen massgebende Stimmen massgebend ist das relative Mehr
1'937 = 100 % 1'011
Stimmbeteiligung
468 = 24.16 % 7 287 0
294 174
0 0
0 174
gewählt Dubs Carmen
103
Vereinzelte Total
71 174
Rechtsmittelbelehrung: Gegen diese Abstimmung kann, von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis – wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen – und im Übrigen innert 30 Tagen schriftlich Rekurs erhoben werden. Die in dreifacher Ausfertigung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen.
2'436 = 100 % 1'201
Stimmbeteiligung
835 = 34.28 % 7 81 0
88 747
0 0
0 747
517
nicht gewählt Lengen Anton (Toni), Unternehmer, parteilos
217
Vereinzelte Total
Erneuerungswahl Präsidium der Evang.-ref. Kirchenpflege Stallikon-Wettswil a. A. für die Amtsperiode 2022 – 2026 Gemeinde Wettswil a. A. vom Sonntag, 15. Mai 2022 – 2. Wahlgang Stimmberechtigte eingegangene Stimmrechtsausweise
gewählt Schäppi Reto, Senior-Projektleiter, FDP
13 747
Rechtsmittelbelehrung: Gegen diese Wahl kann, von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen erhoben werden. Die in dreifacher Ausfertigung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen. 17. Mai 2022 Wahlbüro Stallikon
Stimmberechtigte eingegangene Stimmrechtsausweise
17. Mai 2022 Gemeinderat Ottenbach
Wahlprotokoll Erneuerungswahl eines Mitglieds der Rechnungsprüfungskommission vom 15. Mai 2022 (2. Wahlgang) Gemeinde Stallikon Wahltag: 15.05.2022
15.05.22/11:56 Sitze: 1 Seite 1 von 1
Protokoll der Wahlergebnisse
Wahl eines Mitgliedes der Primarschulpflege Ottenbach (2. Wahlgang)
Protokoll der Urnenabstimmung zum Bruttokredit der Zentrumsgestaltung vom Sonntag, 15. Mai 2022 Gemeinde: Ottenbach
Stimmen
549
0 586
Total
Stimmberechtigte
Stimmzettel
massgebend ist das relative Mehr
Vereinzelte
BFS-Nr.: 10
Vorlage 1: Verpflichtungskredit von CHF 4'900'000.00 (inkl. MwSt.) zzgl. der Teuerung ab Kreditbewilligung, für die Gesamtsanierung des Lernschwimmbeckens Schlossächer.
79 586
gewählt Gysel Markus, EVP nicht gewählt Frick Daniel
Gemeinde: Obfelden
eingegangene Wahlzettel abzüglich: nicht in Betracht fallende Wahlzettel – ungültig eingelegte Wahlzettel – leere Wahlzettel – ungültige Wahlzettel gültige Wahlzettel 1-fache Stimmen abzüglich: – leere Stimmen – ungültige Stimmen massgebende Stimmen
2'183 = 100 % 1'097
Stimmbeteiligung
610 = 27.94 % 2 155 0
157 453 533
0 0
0 453
massgebend ist das relative Mehr gewählt Schäppi Evelyne, 1976, HR-Fachfrau, Stallikon (bisher) nicht gewählt Haab Christine, 1958, Sigristin, Wettswil a. A. Suter Marion, 1983, HR-Assistentin, Stallikon (bisher) Beringer Danièle, 1954, Lehrerin, Wettswil a. A. Gloor Reto Max, 1975, Bäcker-Konditor, Wettswil a. A. Wallin Karine, 1964, Office-Manager, Wettswil a. A. Stewart Katrin, 1980, Team Leader Admin, Stallikon
172 80 71 48 44 19 17
Vereinzelte Total
2 453
Rechtsmittelbelehrung: Gegen diese Wahl kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen bei der Bezirkskirchenpflege Affoltern a. A., Püntenstrasse 16, 8932 Mettmenstetten, erhoben werden (§ 19 Abs. 1 lit. c i.V.m. § 19b Abs. 2 lit. c sowie § 21a und § 22 Abs. 1 VRG). Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen. Wettswil a. A., 17. Mai 2022 Gemeinderat Wettswil a. A.
Bezirk Affoltern
Dienstag, 17. Mai 2022
13
«Der Wert der regionalhistorischen Sammlung darf nicht unterschätzt werden» Ein fundierter Aussenblick auf Affoltern und seine Gedächtnisinstitutionen Welches Potenzial haben die Regionalbibliothek, ihre regionalhistorische Sammlung und das Ortsmuseum Affoltern? In einer Projektwoche vor Ort untersuchte eine Masterstudiengruppe des Lehrgangs «Information Science» der Fachhochschule Graubünden Realität und Visionen. von Bernhard Schneider «In einer modernen Bibliothek steht der Mensch im Zentrum – die Bibliothek wird so zum Kulturzentrum», leiteten die Studierenden am Freitag ihre Präsentation ein. Sie zeigten das Beispiel einer dänischen Bibliothek, die in flexiblen, lichtdurchfluteten Räumen zu Aus- und Weiterbildungsveranstaltungen, zu Diskussionen im Café und zu kulturellen Anlässen einlädt. Provokativ fragte Jérôme Gander, der das Masterstudium neben seiner Arbeit als wissenschaftlicher Archivar des Staatsarchivs Luzern absolviert, mit Blick auf die engen räumlichen Verhältnisse und die kleinen Fenster in der Regionalbibliothek: «Ist dies ein Zivilschutzbunker oder eine Bibliothek?»
Ein unbekannter «Rohdiamant» Studienleiter Ivo Macek erläuterte, die Studierenden hätten den Auftrag erhalten, Ideen, Konzepte und Visionen zu entwickeln, «sie sollen in ihren Überlegungen nicht von Budgetdiskussionen gebremst werden». Ein spezielles Augenmerk richteten sie dabei auf die regio-
Bilanz nach einer intensiven Arbeitswoche: Die Masterstudentinnen und -studenten der Fachhochschule Graubünden mit dem Team der Regionalbibliothek Affoltern dicht gedrängt nach der Präsentation und Diskussion der Ergebnisse. (Bild bs) nalgeschichtliche Sammlung und auf das Ortsmuseum Affoltern. Das Fazit: Die regionalgeschichtliche Sammlung könnte eine identitätsstiftende Rolle einnehmen, sie sei ein «Rohdiamant», den kaum jemand kenne. Die Regionalbibliothek biete zwar viel, doch auf der Website der Stadt Affoltern finde sich kein Link darauf, Kultur sei «irgendwo versteckt», die organisatorische Angliederung unklar.
«Uns ist bewusst, was Sie kritisieren» Auf die Frage nach dem Kontakt mit der Stadtverwaltung stellte sich heraus, dass diese an der Präsentation nicht vertreten war, wohl aber Sozialvorstand Martin Gallusser, der auf die Standortevaluation für ein neues Ortsmuseum hinwies:
Nur jeder Zehnte geht ans Gymi
186 Sechstklässlerinnen und Sechstklässler aus dem Knonauer Amt sind dieses Jahr zur Aufnahmeprüfung für das Langgymnasium angetreten, 20 weniger als im Vorjahr. Davon bestanden 89 die Prüfung, also knapp die Hälfte. Im Gegensatz zum Knonauer Amt ist die Zahl der neu in ein Langgymnasium eintretenden Schülerinnen und Schüler im Gesamtkanton so hoch wie noch nie – «aufgrund des Bevölkerungswachstums», heisst es dazu aus der Abteilung Mittelschulen der kantonalen Bildungsdirektion. Die Prüfung ans Kurzgymnasium absolvierten 143 Jugendliche (2021: 130) aus dem Knonauer Amt. Den Übertritt schafften 73 (2021: 64) von ihnen. Über alle Stufen gesehen, liegt der Erfolgsanteil der Schülerinnen und Schüler aus dem Bezirk Affoltern an der
Umzug der Bibliothek in die geplante Erweiterung des Stadthauses geplant, doch bis dann wolle sie mit Optimierungsmassnahmen nicht warten, sondern die Inputs aus dem Projekt rasch aufnehmen.
Professionalisierung von Sammlung und Museum Die regionalgeschichtliche Sammlung werde auch am vorgesehenen neuen Standort nicht im Ortsmuseum Platz finden, stellten die Studierenden fest. Sie empfahlen erstens, die Sammlung in der Regionalbibliothek zu belassen. Zweitens stellten sie fest, dass nicht nur für die Pflege, sondern auch für die Digitalisierung und die Kommunikation in der Öffentlichkeit Mittel erforderlich
Helfen und sich helfen lassen
11. Jahresversammlung des Vereins give&get
Erfolgsquote ist gut, Aufnahmeanteil weniger
329 Schülerinnen und Schüler aus dem Knonauer Amt sind dieses Jahr zur Gymiprüfung angetreten und fast die Hälfte (162) von ihnen haben auch bestanden, das sind drei weniger als im Vorjahr.
«Uns ist vieles bewusst, was Sie kritisieren. Mit dem vorgesehenen Neubau des Ortsmuseums geht der Stadtrat bereits in diese Richtung.» Als neuen Standort schlage das Grobkonzept das alte Gefängnis vor. Dieses Projekt soll so vorangetrieben werden, dass die Stimmberechtigten 2025 darüber entscheiden können. Affoltern solle sich nicht zur Schlafstadt entwickeln – die Voraussetzung dafür sei die Unterstützung in der Bevölkerung. Bibliotheksleiterin Ulla Schiesser betrachtete die Kritik, die nach einer Woche intensiver Zusammenarbeit formuliert worden ist, als sehr konstruktiv: «Wir können vieles aufnehmen. Die Sichtbarkeit und die Vermittlung unseres Angebots an die Bevölkerung sind wichtige Themen.» Für 2028 sei der
seien. Heute steht ein 10-Prozent-Pensum für die Pflege der Sammlung zur Verfügung, was mehr als knapp bemessen sei. An Digitalisierung sei in diesem Rahmen nicht zu denken. Zudem wäre es wichtig, dieses Angebot der Bevölkerung bekannt zu machen und auch Kapazitäten zur Verfügung zu stellen, um die Nutzung der Sammlung zu betreuen. Die Bedeutung der Sammlung sei dabei unbestritten: «Ihr Wert darf nicht unterschätzt werden! Die Sammlung ist eine aktuelle, gut erschlossene Dokumentation der ganzen Region. Solche Dokumentationen werden immer seltener. Die Politik muss sich im Klaren sein, wie wichtig eine derartige Sammlung neben den Gemeindearchiven für das Selbstbewusstsein der Stadt Affoltern und der Region Knonauer Amt ist.» Eine Verschiebung ins Ortsmuseum wäre gemäss den Resultaten der Projektwoche nicht nur aus räumlichen Gründen problematisch: «Das Ortsmuseum wird zumindest heute ehrenamtlich geführt. Man kann nicht einfach professionelle Arbeit in den ehrenamtlichen Bereich verschieben.» Hinzu kommt, wie Museumsleiterin Ursula Grob festhielt: «Hansruedi Huber und ich betreuen heute das Museum. Was geschieht, wenn wir uns von dieser Arbeit zurückziehen? Eine Professionalisierung auch des Museums ist zwingend.» Die Bibliotheksbeauftragte des Kantons Zürich, Ulrike Allmann, war bei der Präsentation dabei und unterstützte den Befund der Studierenden: «Dies alles ist nicht im Rahmen des Stellenplans der Bibliothek zu leisten. Es braucht mehr Kapazitäten und den politischen Willen, um diese zu schaffen.»
Gymiprüfung mit 49,2 Prozent einmal mehr deutlich über dem kantonalen Schnitt (47,0 Prozent). Nur die Bezirke Meilen und Winterthur kommen hier auf einen noch etwas höheren Wert. Anders sieht es aus, wenn man den Aufnahmeanteil betrachtet, also die Anzahl jener, welche die Gymiprüfung bestanden haben, gemessen an der Gesamtzahl Schülerinnen und Schüler der gleichen Klassenstufe. Da kommt das Knonauer Amt auf den unterdurchschnittlichen Wert von 10 Prozent. Die Streubreite reicht von Meilen mit 17,2 bis Andelfingen mit 5,6 Prozent.
Mehr bestehen die Probezeit Im Gesamtkanton ist im aktuellen Schuljahr der Anteil der Schülerinnen und Schüler, welche die Probezeit bestanden haben, leicht angestiegen. Im Langgymnasium waren es 2041 Schülerinnen und Schüler oder 91,5 Prozent (2020/2021: 1981 bzw. 91 Prozent), im Kurzgymnasium 1318 Schülerinnen und Schüler oder 87,9 Prozent (2020/21: 1316 bzw. 87,0 Prozent). (tst.)
Sonja-Eveline Rusterholz aus Wettswil bleibt Co-Präsidentin des Zeittauschnetzes, Ursula Decurtins aus Affoltern engagiert sich weiter in der Region. Ein Zeittauschnetz macht es möglich, anderen zu helfen oder sich helfen zu lassen. Meistens mit Fähigkeiten oder einem Hobby, welches man auch sonst pflegt. Das macht Freude und man ist im Austausch, sei es ganz praktisch oder online. Die 11. Jahresversammlung des Vereins give&get konnte wieder ohne Sicherheitsauflagen in Zürich stattfinden. Seit einem Jahr wird der Verein von zwei Präsidentinnen im Teamwork geleitet. Sonja-Eveline Rusterholz aus Wettswil bleibt für ein weiteres Jahr im Amt. Neben ihr hat sich Denise Engel, wohnhaft in Au, neu zur Verfügung gestellt. Sie ersetzt Ursula Decurtins aus Affoltern, welche sich weiterhin um die Ämtler Mitglieder und deren Anliegen kümmern wird und gerne für Fragen zur Verfügung steht. Das Säuliamt macht sich also weiterhin für den Verein give&get stark, der früher schon unter dem Namen Ämtler Tauschnetz bekannt war. Im vergange-
Der Vorstand von links: Sonja-Eveline Rusterholz, Ursula Decurtins, Susi Kneubühler, Urs Wegmann, Denise Engel und Markus Boller. (Bild zvg.) nen Jahr und in Zeiten von Covid-19 sind einige neue Mitglieder zum Verein gestossen. Nicht zuletzt bietet der Verein den neuen Mitgliedern und Interessierten immer wieder Möglichkeiten, sich an diversen Treffen kennenzulernen. Begleitdienste werden ebenfalls angeboten. Während der Pandemie war es nicht immer einfach, Tauschgeschäfte zu tätigen und doch haben Mitglieder, sobald es machbar war, die Möglichkeit genutzt. Die regional Verantwortlichen
für Anlässe haben sich bemüht, Begegnungen wie Spaziergänge im Freien zu organisieren. So fand auch das ZehnJahre-Jubiläum des Vereins im September bei strahlendem Herbstwetter statt. Es wurde auf einem sehr schönen Platz oberhalb Schwamendingen gefeiert. Wer den Verein kennenlernen will, ist willkommen an einem der Anlässe, die online in einem Halbjahreskalender präsentiert sind. Verein give&get Weitere Infos unter www.giveandget.ch/.
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14
Bezirk Affoltern
Dienstag, 17. Mai 2022
Mit Schmiss und Gute-Laune-Musik Jahreskonzert der Spielgemeinschaft der Musikvereine Mettmenstetten und Ottenbach Die Spielgemeinschaft der Musikvereine Mettmenstetten und Ottenbach führte das erste gemeinsame Jahreskonzert durch. Der «Anzeiger» war am Samstag in Ottenbach dabei. Von Christine häusermann «Weil du so schön bist …», singen die Musikantinnen und Musikanten der Spielgemeinschaft Ottenbach-Mettmenstetten frisch und stolz in der Zugabe und beweisen damit, dass sie auch gut in einem Chor mitwirken könnten. Das Schöne, das sie besingen, ist zwar das Land Tirol, es könnte aber auch für ihre Musik stehen, die sie in den letzten zwei Stunden gespielt haben oder für die Freude am gemeinsamen Musizieren, das ihnen ganz offensichtlich mehr Energie gibt, als ihnen abfordert. Dass diese Energiebalance zwischen Fördern und Fordern aufgeht, dafür steht ihr Dirigent Tobias Loew, der mit der Spielgemeinschaft das Programm einstudiert hat. Ottenbachs Präsident Manuel Wullschleger dankt ihm in seinem Schlusswort für sein Herzblut, das er Woche für Woche bei den Proben investiere. Zu den Konzertbesuchern meint er: «Schade, dass sie ihn beim Dirigieren nur immer von hinten sehen, er ist ein Musikakrobat, seine Mimik ist fantastisch.» Da Tobias Loew bei diesem Konzert aber die Moderation gleich selbst übernimmt, erlebt ihn das Publikum auch von vorne und kann gut nachvollziehen, dass er ein Schweisstüchlein wie einst Elvis Presley benutzen muss, das ihm die Spielgemeinschaft mit per-
Dirigent Tobias Loew bringt die Spielgemeinschaft Mettmenstetten Ottenbach zum Klingen. (Bild Christine Häusermann) sönlichem Monogramm geschenkt hat. Zum Glück wirft er es aber am Ende nicht ins Publikum.
Zu Hause ists am schönsten – ob in Böhmen oder in der Schweiz Der Optimismus, den die Musikvereine Mettmenstetten und Ottenbach durch ihre Spielgemeinschaft gewonnen haben, spiegelt sich im Programm dieses Jahreskonzerts, dazu gibts eine gehörige Portion Heimatverbundenheit. Das Publikum reist in den zwei Stunden musikalisch durch die Alpen, durchs Egerland und den Böhmerwald. Die drei Märsche im Programm bringen Glanz und setzen das Orchester als harmonisches Ensemble gut in Szene. Die Register konnten sich durch die Spielgemeinschaft gut ergänzen, einzig die drei tüchtigen Trompeter müssen die «Arbeit» ganz allein machen. Im Eröffnungsmarsch «Die Sonne geht auf» von Ruedi Fischer gefallen insbesondere die samtigen, tragenden Eufoniumklänge. Der «Maxglaner Zigeunermarsch» be-
geistert durch den Drive und die typischen Harmonien, die mit der Musik der Fahrenden verbunden werden. «Alm» von Armin Kofler nimmt mit auf eine Alp vom «Morgenrot bis zum hehren Alpenglühn» und dazwischen ist «arg was los». Die klare Trompete «fliegt wie der erste Morgenstrahl durch das stille Nebeltal», ruft die Klarinette wach, welche die sanfte Flöte wachküsst. Ein interessantes Stück, bei dem jedes Instrument für sich zu erkennen ist und seinen Charakter zeigen kann, was für die Zuhörenden besonders attraktiv ist. Mit dem «Swiss Mountain Song» hat Gilbert Tinner das Lied «Luegid vo Berge und Tal» für Blasmusik arrangiert. Zum Zug kommt Solist Erich Buchmann, Knonauer Trompeter und Sohn einer musikalischen Mutter, die im Bezirk während Jahren als Organistin geschätzt wurde. Der Melodie kann man sich nicht entziehen und die Trompete kommt bei diesem Arrangement einem Betrug gleich. Auch Rosa Buchmann ist nach dem Stück gerührt und mit der Leistung ihres Sohnes zufrieden. Das «Mountain
Panorama» von Manfred Schneider startet wie ein «Luis-Trenker-Film» und führt das Publikum dann in rasanter Fahrt zum Beispiel von Zermatt nach Sankt Moritz. Der ausdauernde «Trümmeler» übernimmt den gleichförmigen Rhythmus der Bahnschwellen, die präzisen, trockenen Blecheinsätze weisen auf der Fahrt auf auftauchende Bergspitzen hin und die träumerischen Einlagen der Holzinstrumente geniessen die Fahrt durch die schöne Bergwelt. Nach der Pause wird der Dirigent zum Büchel-Spieler und Marco Frick übernimmt den Taktstock für das Stück «Urchig und Lüpfig» von Christoph Walter, das spannend durch seine Tempowechsel und den urchigen Klang des Büchels, eine Art Schweizer Naturtrompete, ist. Urchig und lüpfig zwar, aber sehr modern in Noten umgesetzt.
In der Seligkeit schwelgen Mit der Alpenfolklore setzt die Spielgemeinschaft einen Schwerpunkt am diesjährigen Jahreskonzert. Schmach-
tende Titel wie «Du, nur Du», «Auf der Vogelwiese», «Das goldene Flügelhorn» und «Denn ohne Liebe geht es nicht» bringen ganze Säle zum Toben. Die Spielgemeinschaft begeistert zusammen mit dem engagierten Sängerduo Karin Stoudmann und Pascal Margreth mit diesem Genre auch das Ottenbacher Publikum. Auf Böhmisch zeigt auch das gut besetzte Klarinettenregister, was es kann. Das Stück «Böhmische Klarinetten» von Ernst Watz spielt es souverän und virtuos. Dafür gibt es viel Applaus, auch Tobias Loew meint zufrieden: «Super gmacht!» Viel applaudiert wird auch Werner Niederberger, dem Mettmenstetter Star der «Luftballon Polka», dessen Instrument für einmal das Zerplatzen von Luftballonen ist, aber zum richtigen Zeitpunkt bitteschön wurde er vom Dirigenten angehalten. In rundum zufriedene Gesichter blickt man am Ende des Konzerts im Publikum. Die Freundinnen und Freunde der Blasmusik sind wieder auf ihre Kosten gekommen, so wie es Mettmenstettens Präsidentin Barbara Kunz schon zu Beginn angekündigt hatte: «Sie werden sehen, das wird der Hammer!» Auch das Rahmenprogramm ist stimmig, die Küche liefert Weisswürste mit Kartoffelsalat, die kaum bestellt schon auf dem Tisch stehen. Möglich macht es die smarte Bestell-App des Ottenbacher Turnvereins, die ausgeliehen werden konnte. Turnverein, Männerriege und weitere Freiwillige sorgen für den guten Service am grossen Kuchenbuffet, in der Küche, bei der Bedienung, am Licht und der Verstärkung für das Gesangsduo Karin und Pascal. Einziger Wermutstropfen: Nicht alle Stühle sind besetzt.
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Gewerbe
Pionierarbeit
Die Mission am Nil lädt morgen Mittwochabend zum online Livetalk. > Seite 17
Dienstag, 17. Mai 2022
Lieber flicken
Das Repair Café in Affoltern macht mit bei «Tage der Sonne» im Knonauer Amt. > Seite 18
15
Klarer Auswärtssieg
Der FC Wettswil-Bonstetten bleibt im sechsten Spiel in Folge ohne Gegentreffer. > Seite 23
Energie, Umwelt, Nachhaltigkeit tagedersonne-knonaueramt.ch
Wie man Arbeit sinnvoll delegiert Delegieren bedeutet motivieren und nachhaltig fördern Arbeiten – insbesondere unbeliebte – anderen abzuschieben, hat wenig mit respektvollem und zielorientiertem Delegieren zu tun. Mit echtem Delegieren entlastet man sich und investiert Zeit und Vertrauen in andere, die dadurch ihre Kompetenzen für die Zukunft erweitern und erhalten können. von regula zellweger Manche delegieren ausschliesslich, um eine Arbeit nicht selbst erledigen zu müssen. Ihr Fokus richtet sich dabei auf das eigene Wohlbefinden. Andere delegieren, um diese durch adäquate Forderung zu fördern. Sie nehmen sich Zeit, beim Delegieren die Aufgabe genau zu definieren, lassen dem anderen Freiraum, das Ziel auf seine Art zu erreichen, sind bereit, nötigenfalls zu unterstützen, kontrollieren das Ergebnis und bewerten es wertschätzend. Sie richten den Fokus auf den anderen. Soll das Delegieren funktionieren, müssen beide Beteiligten darin eine langfristige Win-win-Situation erken-
MARKTPL ATZ
nen. Richtig delegieren können, ist ein Zeichen von Führungsstärke. Wer glaubt, alles besser selbst erledigen zu können, überschätzt entweder sich und unterschätzt andere – oder er hat bei der Personalselektionierung nicht gut hingeschaut. Besonders gut lassen sich Routine-, Verwaltungs-, Recherche- und fachspezifische Aufgaben übergeben. Es können zudem Teilaufgaben beispielsweise als Zuarbeit für komplexe Aufgaben delegiert werden.
Fokus aufs Ganze Richtig Delegieren beginnt bei einem selbst. Wie achtsam geht man mit sich selbst um? Wie sorgsam teilt man die eigenen Ressourcen ein? Hat man ein realistisches Selbstbild? Wie wertschätzend beurteilt man seine Mitarbeitenden? Lässt man Mitarbeitende einfach arbeiten, oder will man sie fördern durch adäquates Fordern? Führungskompetenz besteht unter anderem darin, Aufgaben sinnvoll weiterzugegeben. Andere Menschen zu befähigen, Aufgaben erfolgreich zu übernehmen, erfordert Vertrauen in die Fähigkeiten von anderen und Selbstdisziplin.
Gute Gründe Wer erfolgreich delegiert, kann sich auf seine Kernaufgaben konzentrieren. Das Potenzial der Mitarbeitenden wird ausgeschöpft und neue Kompetenzen werden erworben. Respektvolles Delegieren bietet Möglichkeiten zu loben und zu motivieren. Das Selbstvertrauen der Mitarbeitenden wird gestärkt und die Arbeitszufriedenheit erhalten. Dem Delegieren sind aber auch Grenzen gesetzt. Führungsaufgaben wie Mitarbeiterführung, Planung, Geschäftsaufbau und Kontrolle soll man nicht delegieren. Zudem gilt es, vertrauliche Informationen vertraulich zu behandeln. Unabdingbar ist beim Delegieren, dass man von der Wirkung her denkt. Ist die Person wirklich fähig, diese Aufgabe zu erledigen. Welche Unterstützung braucht sie? Misslingt das Delegieren, schadet es allen Beteiligten und verursacht Stress und schlechte Stimmung. «Alles muss man selbst machen», diesen Vorwurf sollte man überdenken. Er wirkt demotivierend und die Mitarbeitenden werden nach und nach zum «Dienst nach Vorschrift» übergehen. Ein fataler Teufelskreis.
«Ich mache es gleich selbst, das geht schneller.» «Meine Mitarbeiter können das nicht.» Solche hinderlichen Glaubenssätze bezüglich Delegation sind keine Lösung, sondern ein Problem. Oft sind nicht das Team, die Qualifikation der Mitarbeitenden oder fehlende Ressourcen ausschlaggebend beim Misslingen des Delegierens, sondern der Vorgesetzte. Beispielsweise weil er nicht Macht abgeben kann und Angst hat, ersetzbar zu werden, wenn seine Mitarbeitenden seine Aufgaben ebenso erfolgreich erledigen können.
Gut vorbereiten Es lohnt sich, sich vor dem Delegieren über einige Punkte klar zu werden. Welche Aufgabe wird mit welcher Erwartung übergeben? Eilt es, übergibt man die Aufgabe einer erfahrenen Person. Langfristig macht es Sinn, auch andere Mitarbeitende aufzubauen, damit sie gewisse Arbeiten übernehmen können. Aufbauen heisst hier genaue Zielvorgabe, Fehlertoleranz und Geduld. Wenn man weiss, was man wozu tun muss, packt man es mit gutem Selbstvertrauen an. Dazu macht es Sinn, die Aufgabe im Kontext zu erkennen
und zu realisieren, wozu der Aufwand betrieben werden muss. Wer Sinn und Zweck einer Aufgabe versteht, wird weniger Rückfragen stellen und weniger Fehler machen. Richtig delegiert wird mit einer verbindlichen, realistischen Zeitangabe. Dabei ist zu bedenken, dass unerfahrene Mitarbeiter mehr Zeit und Anleitung brauchen. Dann ist es sinnvoll, Zwischenziele zu vereinbaren und sich in kleinen Schritten dem Ziel zu nähern. Erfahrene Mitarbeiter wollen eigenständig arbeiten, übermässige Kontrolle verunsichert oder ärgert sie gar. Sie wollen die Verantwortung übernehmen und den Weg zum Ziel selbst finden. Delegieren heisst hier loslassen und vertrauen. Was betreffend delegieren für die Arbeitswelt gilt, kann man auch in anderen Lebenslagen anwenden, beispielsweise in der Kindererziehung.
Serie Arbeitswelt von Regula Zellweger, dipl. Psychologin FH, dipl. Berufs- und Laufbahnberaterin, Buchautorin. Zuletzt erschienen: Gehen oder bleiben, 8.4.; Ambivalenzen, 21.4.; Durchstarten nach Familienpause, 26.4.
Die Beiträge in der Rubrik «Marktplatz» wurden von Werbekunden eingereicht. Interessiert? Tel. 058 200 57 00
Ernst Schweizer AG gibt Geschäftsfeld ab Langjähriger Partner übernimmt das Servicegeschäft für Sonnenkollektorsysteme Im Zuge der weiteren Fokussierung des Geschäftsbereichs Solarsysteme trennt sich die Ernst Schweizer AG vom Service für Sonnenkollektorsysteme. Der langjährige Partner Furrer Solartechnik GmbH übernahm per 15. Mai 2022 die Aktivitäten dieses Geschäftsfelds. Seit 2019 ist die Strategie von Schweizer bei den Solarsystemen konsequent auf ein Produkt- und Zuliefergeschäft ausgerichtet, um die Rolle als Entwickler, Produzent und Lieferant einerseits von Fotovoltaik-Montagesystemen und andererseits als Hersteller von thermischen Sonnenkollektoren zu stärken. Im Rahmen dieser Fokussierung wurde der Bereich Sonnenkollektorsysteme auf das Partnergeschäft ausgerichtet. Die hochwertigen Sonnenkollektoren von Schweizer, die Sonnenenergie effektiv in Wärme umwandeln, sind über erstklassige Vertriebspartner in der Schweiz und im Ausland erhältlich. Zur weiteren Konzentration auf die Kernkompetenzen Entwicklung und Produktion werden die Serviceaktivitäten für die Sonnenkollektorsysteme – Montage, Inbetriebnahme, Wartung, Service, Überwachung und Reparatur von Solarthermieanlagen – einem langjährigen Partner übergeben. Die Furrer Solartechnik GmbH in Cham/ZG hat per 15. Mai 2022 die Verantwortung für das Geschäft Montage + Service übernommen.
Von links: Sjef de Bruijn, Geschäftsbereichsleiter Solarsysteme, Bernd Schaible, Leiter Montage und Service Solarsysteme (beide Ernst Schweizer AG), und Andreas Furrer, Geschäftsführer Furrer Solartechnik GmbH. (Bild zvg.)
Sämtliche Serviceanfragen für Sonnenkollektorsysteme werden künftig an Furrer weitergeleitet und dort bearbeitet. Das Geschäft mit Neuanlagen führt Schweizer fort und betreut unverändert die bestehenden Kunden für Sonnenkollektoren. Installateure können sich für Materialbestellungen dann auch weiterhin an Schweizer richten. Die Fokussierung geschieht vor dem Hintergrund eines starken Wachs-
tums des Geschäftsbereichs Solarsysteme, welches durch die sehr grosse Nachfrage nach Fotovoltaik-Montagesystemen von Schweizer getrieben wird.
Neue Herausforderung Sjef de Bruijn, Geschäftsbereichsleiter Solarsysteme bei Schweizer, kommentiert die Vereinbarung: «Wir freuen uns, unser Servicegeschäft einem be-
währten und bestens qualifizierten Partner übergeben zu können. Dadurch können wir uns noch gezielter auf die Produktion von Qualitätssonnenkollektoren und die Entwicklung, Produktion und Vertrieb von Fotovoltaik-Montagesystemen für die Solarbranche konzentrieren.» Andreas Furrer, Geschäftsführer Furrer Solartechnik GmbH, hält fest: «Nach einer über 30-jährigen, ausser-
ordentlich erfolgreichen Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Sonnenenergie nehmen wir diese Herausforderung gerne an. Wir werden alles daran setzten, den hohen und kompetenten Servicestandard von Schweizer weiterzuführen und freuen uns auf die Sonnenenergie-begeisterten Kundinnen und Kunden.» Ernst Schweizer AG
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Veranstaltungen
Dienstag, 17. Mai 2022
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Frühling im Thurgau Mission am Nil leistet Pionierarbeit in Äthiopien
Über den sanften Seerücken zum Bodensee
Misrach Center: Einladung zum Onlinetalk am 18. Mai Am Mittwoch, 18. Mai, von 20 bis zirka 21 Uhr, organisiert die Mission am Nil eine Veranstaltung via Zoom. Es berichten Katharina Dams und Mathias Rellstab von ihren Erfahrungen. Addis Abeba, die Hauptstadt Äthiopiens, fasziniert mit krassen Gegensätzen: Hier stehen moderne Hochhäuser und luxuriöse Parks direkt neben Wellblechsiedlungen, die man auf schlaglochübersäten Schotterpisten erreicht. Der Strassenverkehr ist chaotisch, es gilt das Motto «wer bremst, verliert». Steht man aber vor einer der grossen Kreuzungen im Stau, was sehr häufig vorkommt, kommen sofort Bettler ans Fenster und bitten um eine Gabe. Was tun? Einfach wegschauen, wie so viele das tun? Diese und ähnliche Fragen beschäftigten Katharina Dams und Mathias Rellstab von der Mission am Nil in Knonau, als sie im April zum ersten Mal nach Äthiopien reisten, um dort zwei Projekte zu besuchen. Im Livetalk am Mittwoch, 18. Mai, erzählen sie von ihren Erfahrungen.
Misrach Center: Oase der Hoffnung Mit dem Misrach Center in Addis Abeba leistet die Mission am Nil seit 40 Jahren Pionierarbeit: Menschen mit einer körperlichen Behinderung, die in Äthiopien oft als Bettler auf der Strasse lan-
Bildung ist der Schlüssel: Ein blindes Mädchen lernt in der Blindenschule des Misrach Centers die Brailleschrift. (Bild zvg.) den, erhalten ganzheitliche Hilfe. Das Erlernen eines handwerklichen Berufs, den sie trotz ihres Handicaps ausüben können, legt die Grundlage für ein selbstständiges Leben mit Sinn und Würde. Die meisten Lehrlinge im Misrach Center sind taubstumm, blind oder stark gehbehindert. Leider gibt es im äthiopischen Bildungssystem für Menschen wie sie kaum Möglichkeiten, Fuss zu fassen. Das Misrach Center schliesst diese Lücke und hat schon unzähligen Behinderten einen Weg aus der Perspektivlosigkeit eröffnet. Mathias Rellstab und Katharina Dams
fassen das Erlebte so zusammen: «Das Engagement der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Misrach Center, die Professionalität und die liebevolle Atmosphäre, die überall spürbar war, haben uns beeindruckt. Das Misrach Center ist wirklich eine Oase der Hoffnung in dieser verrückten Stadt.» Mathias Rellstab, Mission am Nil Livetalk am Mittwoch, 18. Mai, 20 bis zirka 21 Uhr als Onlineanlass via Zoom. Der Link ist auf www.mn-international.org/livetalk abrufbar oder kann per E-Mail bei info@mn-international.org angefordert werden.
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Die Wullschleger Kanalreinigung AG, Affoltern, gehört zu den führenden Unternehmen in der Branche.
Ruhige Plätzchen in der Natur mit einer ursprünglichen Tier- und Pflanzenwelt sind im dicht besiedelten Mittelland selten. Aber es gibt sie doch – auch auf dieser Wanderung über den sanften Seerücken an den Bodensee. Nach etwa einer Stunde erreicht man den Biessenhofer Weiher. Mit seinen 300 Metern Länge entspricht er natürlich nicht den Dimensionen einer kanadischen Wildnis; aber in der Schweiz muss man schützen, was es noch gibt. Der Biessenhofer Weiher ist ein Amphibienlaichgebiet von nationaler Bedeutung. Um die Qualität des Lebensraumes zu erhalten und zu verbessern, wurden vor einigen Jahren am westlichen Ufer das dichte Ufergehölz ausgelichtet und neue Tümpel angelegt. Ein weiterer hübscher kleiner Weiher liegt kurz vor Amriswil. Ein idealer Ort für das Picknick aus dem Rucksack. Auf ein anderes natürliches Kleinod trifft man im Wald zwischen Amriswil und Romanshorn. Am westlichen Ende befindet sich das Waldreservat Chappenhuser Hau. Das 27 Hektaren grosse Gebiet wurde vor allem zum Schutz
Ein Hochstamm-Obstgarten im Thurgau bei Kradolf an der Sitter. (Bild zvg.) der alten Stileichen eingerichtet. Und auch Jungeichen werden gezielt gefördert. Davon profitiert etwa der Mittelspecht. Der schwarz-weiss-rote Specht, der dem Buntspecht ähnelt, ist von solchen Alteichen-Wäldern abhängig. Landesweit gibt es nur noch etwa 2000 Paare. Die Wanderung ist mit 4 ¾ Stunden doch recht lang. Die leichten Anstiege konzentrieren sich auf die erste Hälfte. Besonders schön ist es, an einem sonnigen Tag in Romanshorn anzukommen und in einem Café am See einen Cappuccino und den Blick über das weite Wasser zu geniessen. Dölf Gabriel, Wanderleiter Wanderung am 21. Mai. Anmeldung bis 18. Mai per E-Mail miteinander.wandern@bluewin.ch oder per Telefon 0447619936 und 0792882272. Weitere Infos: www.miteinanderwandern.ch.
«Psalmen destillieren» Psalmen – hören, sehen, singen, lesen, essen: Das Kloster Kappel lädt am Samstag, 21. Mai, zu einer «Lecture Performance». Die Bibel ist eine grosse Bibliothek und darin ist das Buch der 150 Psalmen nochmals eine kleine Bibliothek in der Bibliothek. Luther nennt sie eine «kleine Biblia». Die Pilgerpsalmen 120–134 sind eine eigene und besonders schön komponierte Einheit, deren sieben an diesem Abend im Zentrum stehen. Die theo-poetischen Destillate von Xandi Bischoff und die gemalten Miniaturen von Nadine Seeger sind ebenso erfrischend wie beglückend und
Zum 100-Jahr-Jubiläum lädt die Firma am Samstag, 21. Mai, ab 12 Uhr zum Tag der offenen Tür und ab 18 Uhr zur Jubiläumsparty ein. Sie fallen auf, die leuchtorangefarbenen Einsatzwagen der Wullschleger Kanalreinigung AG – und so sind sie wohl einem jeden schon irgendwann, irgendwo im Bezirk Affoltern aufgefallen. Denn wo Kanalsysteme, Schächte und Abflüsse gereinigt, entstopft, inspiziert oder saniert werden müssen, ist die an der Lindenmoosstrasse 19 in Affoltern ansässige Spezialfirma die richtige Ansprechpartnerin. «Unser Angebotsportfolio umfasst eigentlich alles – vom Lavabo bis zur Kläranlage und von Privatkunden über Firmen bis zur öffentlichen Hand», sagt Inhaber und Geschäftsführer Hanspeter Blum.
Die nächste Wanderung am 21. Mai führt vorbei an naturbelassenen Weihern und Waldreservaten sowie zahlreichen Hochstamm-Obstgärten und Niederstammanlagen von Kradolf nach Romanshorn.
erhellend! Im Rahmen einer Tagung «Zur Poesie der Psalmen» ist im Kloster Kappel eine «Lecture Performance» in Bild, Wort, Klang und Gesang nach dem Buch von Xandi Bischoff und Nadine Seeger «Psalmen destillieren» zu erleben. Mit den Stimmen von Nadine Seeger, Xandi Bischoff und anderen; dazu Musik von Predrag Tomic und Olivia Steimel, Akkordeon. Kloster Kappel Samstag, 21. Mai, 20 Uhr, Klosterkirche Kappel. Abendkasse ab 19.15 Uhr (25/15 Franken; freie Platzwahl). Weitere Informationen sind erhältlich unter www.klosterkappel.ch oder per Telefon 0447648810.
Die Wullschleger Kanalreinigung AG, Affoltern, ist für ihre leuchtorangefarbenen Fahrzeuge und ihre professionelle Arbeit bestens bekannt. Ihre motivierten Mitarbeiter freuen sich auf Ihren Anruf. Bild: zvg
WULLSCHLEGER KANALREINIGUNG AG, AFFOLTERN
FEIERT IHR 100-JAHR-JUBILÄUM
REGELMÄSSIGE KONTROLLEN UND REINIGUNG BEUGEN SCHÄDEN VOR Ungeschmälert kompetent ist das Familienunternehmen auch, wenn es um Kontrollen und Dichtheitsprüfungen geht. Hierbei bedienen sich die Wullschleger-Fachleute der modernsten Kanalunterhalts- oder Sanierungstechnik. So kann kostspieligen Gebäudeschäden vorgebeugt werden, wie Blum erläutert: «Regelmässiges Unterhalten und Reinigen der Abwasserleitungen bewahrt vor Überraschungen, erhöht deren Lebensdauer und schützt unsere Umwelt.» Ein weiteres Standbein der Firma Wullschleger ist das Absaugen sowie das Bekiesen und Begrünen von Flachdächern. In der Baubranche bestens bekannt, gehört die Firma schweizweit zu den Marktleadern. TAG DER OFFENEN TÜR MIT JUBILÄUMSPARTY Begonnen hat alles vor exakt 100 Jahren, als Ernst Wullschleger Senior – damals noch mit Pferd und Wagen – eine Holz- und Kohle-Handlung mit Fuhrhalterei gründete. Sein Sohn Ernst Junior entwickelte den Betrieb weiter und schaffte 1964 den ersten Saugwagen für Reinigungs-, Spül- und Saugarbeiten an. Aktuell beschäftigt die Wullschleger Kanalreinigung AG rund 55 Mitarbeitende, welchen ein moderner Fahrzeugpark mit 35 Fahrzeugen jeglicher Art zur Verfügung steht. Am Samstag, 21. Mai, feiert die Wullschleger Kanalreinigung AG an der Lindenmoosstrasse 19 in Affoltern ihr 100-Jahr-Jubiläum. Ab 12 Uhr kann am Tag der offenen Tür viel Spannendes erlebt werden: Vorführungen, Informationen, Attraktionen sowie Spiele, Spass, Gastronomie und ein Wettbewerb mit attraktiven Preisen. Ab 18 Uhr geht es mit der grossen Jubiläumsparty weiter, zu der Sie herzlich eingeladen sind. Auf wullschleger.com können kostenlose Tickets, inkl. ein Gratisgetränk gebucht werden.
21. Mai, ab 12 Uhr: Tag der offenen Tür zum 100-Jahr-Jubiläum
der Wullschleger Kanalreinigung AG, Lindenmoosstrasse 19, Affoltern.
Kostenlose Tickets für Jubiläumsparty ab 18 Uhr via www.wullschleger.com.
Im Kloster Kappel gibt es eine «Lecture Performance» zu erleben. (Bild zvg.)
In Bewegung mit der Jugendarbeit In diesem Jahr wirkt die Jugendarbeit mit zwei Anlässen am nationalen Grossprojekt von schweiz.bewegt mit. Der nächste Anlass ist am 18. Mai. Der erste Anlass fand am 11. Mai auf dem Pausenplatz Ennetgraben statt. 32 Jugendliche haben das Angebot besucht und gemeinsam Federball, Pingpong und das Geschicklichkeitsspiel «Kubb» gespielt. Für den zweiten Anlass hat sich die Jugendarbeit etwas Spezielles ausgedacht. Am Mittwoch, 18. Mai, findet auf der Butzenwiese die Trendsportart Bubble-Fussball statt. Bei den «Bubble-Balls» handelt es sich um transparente Kugeln, die aufgeblasen und über dem Oberkörper getragen werden.
So wird gemeinsam Fussball gespielt. Die Polsterung der Bubble-Balls schützt die Teilnehmenden bei Zusammenstössen vor Verletzung und Blessuren. Zugleich sorgt sie für reichlich Spass auf dem Spielfeld. Im Vordergrund stehen nämlich nicht die sportliche Leistung, sondern die gemeinsame Bewegung, der Austausch und Begegnungen. Die Jugendarbeit lädt alle ab der fünften Klasse herzlich ein. Interessierte treffen sich bei schönem Wetter ab 14 Uhr bei der Butzenwiese. Das Angebot ist kostenlos, es ist keine Anmeldung nötig. Der Treff in der Hirtschür bleibt an diesem Tag geschlossen. Die Jugendarbeit freut sich, gemeinsam Bewegungsminuten für Affoltern zu sammeln. Offene Jugendarbeit Affoltern
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Veranstaltungen
Dienstag, 17. Mai 2022
Flicken statt Wegwerfen
Das Repair Café findet am 21. Mai statt Das Repair Café macht mit bei «Tage der Sonne» Knonauer Amt. Weil Reparieren statt Wegwerfen mehr als alles andere Energie spart – einmal für die Herstellung und dann auch noch für die Entsorgung.
Im Repair Café Säuliamt kümmern sich Fachleute um defekte Gegenstände. (Bild zvg.)
Im Repair Café Säuliamt wird am Samstag, 21. Mai, von 9 bis 16 Uhr auf dem Bauspielplatz / Gemeinschaftszentrum in Affoltern gemeinsam repariert. Alle Gegenstände, welche kaputt sind, sind gern gesehen: reparaturbedürftige Apparate und Geräte aus Haushalt, Küche und Garten, ebenso Kleider oder Unterhaltungselektronik. Und zum Glück helfen Profis mit Rat und Tat – und mit Leidenschaft fürs Reparieren. Man kann selbst Hand anlegen und erhält fachkundige Tipps vom Spengler, vom Schneider, vom Elektri-
ker, vom Elektroniker und weiteren reparaturbegeisterten Fachleuten. Der Eintritt ist frei, Werkstatt und Werkzeug werden kostenlos zur Verfügung gestellt, allfällige Ersatzteile sind zu bezahlen. Im Bistro Frosch können Reparatur-Tipps ausgetauscht und allfällige Wartezeiten bei einem Kaffee und Kuchen überbrückt werden. Das Repair Café Säuliamt findet nur drei Mal im Jahr statt. Die nächste Gelegenheit bietet sich erst wieder am Samstag, 5. November, in Obfelden. Einige der Reparaturprofis stehen auch ausserhalb des Repair Cafés zu Verfügung. Einfach Kontakt aufnehmen und Anfragen: repair-cafe@gmx.ch. (red.) Repair Café Säuliamt am Samstag, 21. Mai, 9 bis 16 Uhr, Bauspielplatz / Gemeinschaftszentrum, Alte Jonentalstrasse 1–3, Affoltern. Weitere Infos unter www.repair-cafe.ch/de/cafes/repair-cafe-saeuliamt
Natur neu erleben im Sonnenbad Schönhalde Tag der offenen Türe am Samstag, 21. Mai
Auf dem Naturistengelände Schönhalde in Aeugst profitiert der Mensch von einer vielfältigen und intakten Natur. Der Verein unternimmt viel, damit sich hier auch seltene Tier- und Pflanzenarten wohlfühlen. Während im ganzen Kanton Zürich in den letzten Jahren rund die Hälfte der Populationsstandorte des Glögglifroschs, auch bekannt unter der Bezeichnung Geburtshelferkröte, verloren gegangen sind, hat sich die selten gewordene Art auf dem Naturistengelände Sonnenbad Schönhalde ausgezeichnet gehalten. Steinhaufen, Erdlöcher und Steinspalten bieten dem Glögglifrosch geeignete Überwinterungsmöglich-
Ein «Glögglifrosch»-Männchen mit Eischnüren im Sonnenbad Schönhalde.
keiten und Schutz vor Feinden. Deshalb erklingt hier bereits in lauen Mai- und Juni-Abenden der Ruf des balzenden Männchens, das «Glöggeln», das zum Mundartnamen der Geburtshelferkröte geführt hat. Im vergangenen Februar wurde auf dem Gelände des Vereins ein zusätzlicher Weiher eingerichtet. Damit sollen die Tiere, welche sich derzeit praktisch ausschliesslich im Campingbereich auf halten, auch im Naturschutzgebiet, welches der Verein unter die Aufsicht des Kantons Zürich gestellt hat, heimisch werden. Dass sich eine selten gewordene Art auf einem Campingplatz wohlfühlt, ist ein Zeichen, dass die Natur hier noch intakt ist. Dies ist auch daran ersichtlich, dass sich auf der Schönhalde eine Vielzahl von Eidechsen tummeln und in der vom Verein seit vielen Jahren sorgfältig gepflegten Magerwiese auch viele zum Teil selten gewordene Blumen und Gräser wachsen. Es ist denn auch ein Grundanliegen des Naturismus, dass Mensch und Natur im Einklang sind und dass sich die Menschen eben auch als Teil dieser Natur verstehen. Dass dies am besten gelingt, wenn man sich so wie die Natur einem geschaffen hat – also natürlich nackt – in einer weitestgehend intakten Umgebung bewegt, liegt auf der Hand. Das grösste Sinnesorgan des Menschen, die Haut, kann so viele ungefilterte Informationen aufnehmen.
Dass sich die Menschen dabei ausgesprochen wohlfühlen, wird auch von wissenschaftlichen Studien belegt.
Eine Oase der Entspannung In den letzten Jahren ist einem grossen Teil der Bevölkerung der enge Zusammenhang von Wohlbefinden, Gesundheit und intakter Umwelt wieder bewusst geworden. Die Klimabewegung, aber auch die Corona-Pandemie haben viel dazu beigetragen. Viele, vor allem auch jüngere Menschen, pflegen einen bewussteren Umgang mit den Ressourcen, achten auch sorgfältig auf die eigene Gesundheit und gönnen ihrem Körper beispielsweise ausreichende Erholungsphasen. Mit seiner einzigartig vielfältigen und intakten Natur bietet das Sonnenbad Schönhalde für alle eine Oase der Ruhe und Erholung. Auch aktive Erholung wie beispielsweise das Spielen von Frisbee, Fussball, Tischtennis, Pétanque oder WikingerSchach sowie die Teilnahme an den vielfältigen Anlässen des Kulturprogramms, etwa der kleinen Velotour, ist bei den Besuchern des Geländes sehr beliebt. Zudem bietet das Schwimmbad jederzeit eine willkommene Erfrischungsmöglichkeit. Am Samstag, 21. Mai, von 10 bis 16 Uhr bietet sich allen Interessierten die Möglichkeit, einen Augenschein
Naturwiese im Sonnenbad Schönhalde. (Bilder zvg.) vom neuen Glögglifroschweiher und der intakten Natur zu nehmen und sich selbst ein Bild des Naturistengeländes Sonnenbad Schönhalde zu machen. Am Tag der offenen Tür sind alle eingeladen, das Gelände kennenzulernen und die Spielmöglichkeiten sowie das Schwimmbad unentgeltlich zu benützen. Bitte ein Badetuch als Sitzunterlage sowie allenfalls Verpflegung mit-
bringen. Eine Besichtigung ist von 10 bis 12 Uhr auch bekleidet möglich, danach natürlich ... nackt. Sonnenbad Schönhalde Tag der offenen Türe auf dem Naturistengelände Schönhalde am Samstag, 21. Mai, von 10 bis 16 Uhr. Weitere Infos auf www.sbs-schönhalde.ch oder Instagram und Facebook.
Auftakt in die Konzert-Saison
Viel Plausch in den Ferien Zeit zu zweit geniessen Über 300 Freizeitkurse im ganzen Kanton
Angebote des Familienzentrums
Am Donnerstag, 19. Mai, spielen in Bonstetten auf der Birben-Bühne gleich zwei Bands.
Der Ferienplausch Zürich ist seit vielen Jahren fester Bestandteil der Zürcher Sommerferien. Auch in diesem Jahr haben Kinder und Jugendliche im ganzen Kanton während fünf Wochen die Möglichkeit, diversen Freizeitaktivitäten nachzugehen.
Beim monatlichen «Play & Dine» können Kinder spielen und Eltern in Ruhe ein Abendessen mit Freunden geniessen.
Mit «Caspar von Nebenan» und «Fräulein Luise» kann das Publikum in folkige Klänge aus der Region eintauchen. «Caspar von Nebenan» spielen um 19.30 Uhr und erzählen über groovigem (Kontra)Basslines von Träumen und von der schmerzhaften Selbstverständlichkeit des Erwachsenwerdens. Begleitet von Akkordeon und Geige schaffen sie den Bogen von Folkmusik zu aktuellem Popflair, der den Sommer auf die Bühne bringt. Um 21 Uhr übernimmt «Fräulein Luise», die Birben-Bühne, die vom Verein Rotenbirben betrieben wird. Die junge Zürcher Band erzählt in experimentellem und vielseitigem Folk-Rock von Aktuellem und Erinnerungen, spricht die Hörerschaft erfrischend direkt an und lässt sie in der warmen Mailuft tanzen! «Fräulein Luise» hat im vergangenen Jahr das Band-It-ZH gewonnen. (red.) 19. Mai, Birben-Bühne, Rütistrasse 5 in Bonstetten. Barbetrieb ab 18 Uhr, Musik ab 19.30 Uhr.
Während vieler Jahre wurde der Ferienplausch von der Stiftung Pro Juventute organisiert. Da sich die Stiftung neu auf andere Projekte fokussiert, wurde eine Nachfolgelösung gesucht. Glücklicherweise konnte mit Michael Baumann, Karin Niederer und Patrick Niederer ein Trio aus dem Säuliamt gefunden werden, welches den Ferienplausch für Kinder und Jugendliche weiterführt. Zu Beginn des Jahres wurde deshalb der Verein Ferienplausch gegründet. Wie in der Vergangenheit darf das Angebot auf die Unterstützung der Stadt Zürich und des Zürcher Verkehrsverbunds zählen. Mithilfe zahlreicher Veranstalterinnen und Veranstalter wurde ein vielfältiges Programm auf die Beine gestellt.
Über 300 verschiedene Kurse für Kinder zwischen 6 bis 16 Jahren stehen zur Auswahl. Egal ob selber Glace herstellen, Ponyreiten, Zaubertricks lernen oder actionreiche Sporttage mit Fussball oder Tauchen – es gibt für alle ein passendes Angebot. Die Kurse werden von Fachleuten geleitetet. Auch im Bezirk Affoltern gibt es noch eine grosse Auswahl an Kursen, welche noch gebucht werden können. Freie Plätze können bis drei Tage vor dem jeweiligen Kursbeginn gebucht werden.
Zusammenarbeit mit Winterhilfe Dank der Zusammenarbeit mit der «Winterhilfe Zürich» haben auch Familien mit kleinem Budget die Möglichkeit, am Ferienplausch teilzunehmen. Bei entsprechendem Nachweis können die Kursangebote mit einem Rabatt von 50 Prozent gebucht werden. Verein Ferienplausch Ferienplausch mit über 300 verschiedene Kurse für Kinder zwischen 6 bis 16 Jahren. Infos unter https://ferienplausch.feriennet.projuventute.ch.
Am Freitag, 27. Mai, ab 17.30 Uhr, findet das monatliche «Play & Dine» im Familienzentrum und im Restaurant Weingarten in Affoltern statt. Für Kinder, ob gross oder klein, bietet das engagierte Betreuungsteam ein kindgerechtes Abendessen, viel Zeit zum Spielen, Toben, Basteln, Geschichtenhören, Tanzen sowie Singen an, während sich die Eltern einen gemütlichen Abend mit Dinner im Restaurant Weingarten gönnen. Alle Eltern können – zu zweit oder mit Freunden zusammen – die Abendhüeti jeden letzten Freitag im Monat von 17.30 bis 21 Uhr in Anspruch nehmen und sich so eine kleine Auszeit gönnen.
Eine zauberhafte Welt der Perlen Am Tag darauf steht auf dem Programm des Familienzentrums ein Kreativ-Workshop. Die Kursleiterin Carola Solinger
von Schmuck Werk nimmt die Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Samstag, 28. Mai, zwischen 14 und 17 Uhr mit auf eine zauberhafte Reise in die Welt der kunterbunten Schmuckperlen aus Glas, Stein, Acryl und weiteren Elementen.
Sofort losgehen und kreativ sein In diesem Kreativ-Workshop geht es dieses Mal darum, aus ganz verschiedenen Schmuckperlen passend zur warmen, farbenfrohen Jahreszeit fröhlich-bunte Sonnen zu kreieren. Alle können sofort loslegen und brauchen keinerlei Vorkenntnisse, denn jeder Schritt wird genau erklärt und an zahlreichen Beispielen gezeigt. Der Kurs eignet sich für Kinder ab 5 Jahren und es sind noch ein paar Plätze frei. Kosten: Mitglieder 30 Franken, Nicht-Mitglieder 35 Franken. Familienzentrum Familienzentrum Bezirk Affoltern, Zürichstrasse 136, Affoltern. Anmelden unter Telefon 0447601277 oder kurse@familienzentrum-bezirk-affoltern.ch. Informationen und komplettes Angebot unter www.familienzentrum-bezirk-affoltern.ch.
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Sport
Dienstag, 17. Mai 2022
Höhenflug des FCWB hält an Fussball 1. Liga Gruppe 3: FC Gossau – FC Wettswil-Bonstetten 0:4 (0:1) Weitere 90 Minuten ohne Gegentreffer und ein klarer Auswärtssieg bringen den FCWB wieder in die Nähe der Spitzenplätze.
bis Mirzai in der 79. Minute Dzelili und Di Battista aufs Feld schickte. Vier Minuten später setzte sich ebendieser Dzelili vehement auf der linken Seite durch und passte den Ball selbstlos zu Di Battista, welcher den Ball im Netz versenkte. Der Schlusspunkt der Partie wurde jedoch erst in der Nachspielzeit gesetzt. Wieder war es Dzelili, welcher aus zwanzig Metern mit einem strammen Schuss in die linke Ecke das Netz zappeln liess.
Der FC Wettswil-Bonstetten reiste diesen Samstag nach Gossau, um die letzten drei Spiele dieser 1.-Liga-Saison in Angriff zu nehmen. Die Ausgangslagen der beiden Teams konnten vor dem Spiel kaum unterschiedlicher sein. Während WB mit einem Sieg nochmals Druck auf die Spitzenplätze ausüben kann, befinden sich die Ostschweizer mitten im Abstiegskampf. Bei sommerlich warmen Temperaturen fanden zahlreiche Zuschauer den Weg auf den Sportplatz Buechenwald.
Topspiel am WB-Weekend Mit diesem 4:0-Auswärtserfolg bleibt der FCWB nun im sechsten Spiel in Folge ohne Gegentreffer und auch der Rückstand auf den dritten Platz schmelzt auf drei Punkte, da Tuggen eher überraschend gegen Winterthur verlor. Damit rückt die Chance auf die Aufstiegsspiele zum Schluss dieser Saison doch nochmals in Reichweite. Um diese jedoch zu erreichen, müssen die beiden letzten Spiele noch gewonnen und auf Hilfe auf den gegnerischen Plätzen gehofft werden. Trainer Mirzai kommentiert nach dem Spiel demütig: «Wir müssen uns weiterhin auf uns selbst konzentrieren und versuchen, die beiden letzten Spiele zu gewinnen. Dann schauen wir, was noch drin liegt.» Spannung ist garantiert, wenn am WB-Weekend nächsten Samstag Leader Baden im Moos zu Gast ist. Der FC Wettswil-Bonstetten freut sich auf zahlreiche Zuschauer und ein grosses Fest am ganzen Wochenende.
Vorteile im ersten Abschnitt In der Startphase der Partie stellten die Gastgeber klar, dass man sich nicht kampflos geschlagen geben wird. Mit viel Überzeugung versuchten die Gossauer, die Wettswiler schon früh im Aufbau zu stören und liessen den Gästen kaum Luft zum Atmen. Nach einem gut getretenen Eckball konnte Torhüter Rüegg in extremis klären und den Rückstand für die Ämtler verhindern. Danach fand der FCWB besser ins Spiel und liess seine spielerische Überlegenheit immer wieder aufblitzen. Im letzten Drittel vor dem Tor fehlte jedoch die nötige Präzision, um GossauGoalie Bernet vor grössere Probleme zu stellen. Zu Torchancen kam WB daher ausschliesslich durch Standardsituationen. Zuerst war es Brunner, welcher nach einem Eckball nur haarscharf am Tor vorbeiköpfte, danach war der Kopfball von Flavio Peter zu ungenau, um Bernet aus der Ruhe zu bringen. Steter Tropfen höhlt den Stein, so war es Nicola Peter, welcher nach einem schön getretenen Eckball am ersten Pfosten reüssieren konnte. Mit dem – nicht unverdienten – 0:1 ging es in die Halbzeitpause.
Überzeugendes WB in zweiter Hälfte In der Kabine schien WB-Trainer Mirzai die richtigen Worte gefunden zu haben. ANZEIGE
Nicolas Schneebeli Sportplatz Buechenwald, Gossau. FCWB: Rüegg, Thalmann, Studer, Rüegger, Brunner (74. Aeberli), N. Peter, F. Peter, Schneebeli (66. Hager), Figueiredo (82. Di Battista), Heini, Mesto (81. Dzelili)
Edel-Joker Timi Dzelili präsentierte sich bei seinem 10-Minuten-Auftritt überragend mit einem Assist und Torerfolg. (Bild Kaspar Köchli)
Weitere WB-Resultate: FCWB 2 – Seefeld 5:2, FCWB 3 – Wipkingen 2:4, Oetwil-Geroldswil – Sen. 30+
Wenige Minuten nach dem Wiederanpfiff erschien Figueiredo nach wunderbarer Vorarbeit von Flavio Peter allein vor dem gegnerischen Tor. Sein Abschluss knallte jedoch nur an den Querbalken und auch der Abpraller
konnte nicht verwertet werden. Nur wenige Zeigerumdrehungen später war es Mesto, welcher allein vor Bernet auftauchte. Diesmal schob der Wettswiler Stürmer den Ball eiskalt in die Maschen. Danach flachte das Spiel zunehmend ab,
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Unentschieden im Heerenschürli Bei sonnigem Wetter gastierte das Fanionteam des FCA dieses Wochenende im Heerenschürli gegen die zweite Mannschaft des FC Schwamendingen. Die beiden Mannschaften trennten sich 2:2. Ziel des FCA war es, an den Leistungen der vergangenen Spiele anzuknüpfen und weitere Punkte mit nach Hause nehmen. Diesem Vorsatz wurde man vorerst gerecht, als sich Joshua Bitzer nach einem Standard ein Herz fasste und den abprallenden Ball per Direktabnahme souverän einnetzte. Die frühe Führung belohnte eine konzentrierte Anfangsphase, in der man den Ball laufen liess und Dominanz auf dem gegnerischen Platz zeigen konnte. Leider wurde gleichzeitig aber auch ein Gang heruntergeschaltet. Zwar hielt das «Eis» weiterhin den Ball in den eigenen Reihen, jedoch wusste der Gegner vereinzelt gefährliche Akzente zu setzen. Und so kam es, dass der FC Schwamendingen nach einem Ballverlust schnell umschaltete, den Ball weit nach vorne spielte und dort entschlossen den Ausgleich erzielen konnte. Die Freude der Heimmannschaft währte nicht lange. Wieder nach einem Standard stand Luca Angelillo genau richtig und konnte den Ball einschieben. Die Führung wurde schnell wiederhergestellt und mit in die Pause genommen. Der FC Schwamendingen entschied sich an diesem Tag für den Kunstrasen. Fussballer wissen, dass sich die Temperaturen auf diesem Allwetterplatz gerne auch nach mehr anfühlen. Mit jeder gespielten Minute schwanden die Kräfte beider Teams. Der FCA blieb nach vorne bemüht, jedoch wollte das Runde nicht ins Eckige. Trotz gefühlten 75 Prozent Ballbesitz war vor dem Tor der Wurm drin. Und so kam es, wie es kommen musste, und das Heimteam schaffte kurz vor Schluss den Ausgleich. Der FCA nimmt diesen Punkt mit zurück ins heimische Moos. Nächsten Freitag empfängt das «Eis» das Team NK Croatia ZH zu Hause.
4:4, Palermo – Sen. 50+ 1:3, Veltheim – Jun. Aa (YL) 4:4, Jun. Ab – Red Star 2:1, Jun. Ba (YL) – Dübendorf
Jan Wildi
1:3, Jun. Bb – Richterswil 5:0, Horgen – Jun. Ca (YL) 1:6, Jun. Cb – Wollishofen 6:6, Jun. Cc – Glattfelden
FCA: Vanetta, Premananthan (Luchsinger), Wildi,
2:15, Altstetten – Jun. Da 5:2, Jun. Db – Höngg 0:3,
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