An einer Podiumsdiskussion in Bonstetten prallten unterschiedliche Sichtweisen zur SVP-Nachhaltigkeitsinitiative aufeinander. Seite 6
Visionen für die Ernährung
Das Projekt «Region zu Tisch» entwickelt im Säuliamt konkrete Ideen für eine nachhaltige Land- und Ernährungswirtschaft. Seite 11
Schwingfest als Bilderbuchtag
Zürcher Kantonalschwingfest in Mettmenstetten wurde zu vollem Erfolg
Das Zürcher Kantonalschwingfest in Mettmenstetten ist am Wochenende zu einem grossen Fest für den Schwingsport und die ganze Region geworden. 5150 Zuschauerinnen und Zuschauer erlebten auf der eigens aufgebauten Arena mitten im Grünen spannende Wettkämpfe, beste Stimmung und eine Kulisse wie aus dem Bilderbuch. Nach regnerischen Tagen blieb das Wetter trocken, die schneebedeckten Alpen im Hintergrund sorgten zusätzlich für eine eindrückliche Atmosphäre.
Sportlich stand am Sonntag der erwartete Favorit im Mittelpunkt: Der Thurgauer Eidgenosse Samuel Giger gewann den Schlussgang gegen seinen Kantonskollegen Domenic Schneider nach wenigen Minuten mit Kurz und Nachdrücken und sicherte sich den Festsieg. Dass kein Zürcher im Schlussgang stand, tat der Begeisterung keinen Abbruch. Das Publikum feierte die Spitzenpaarungen ebenso wie die starke Leistung der Gastgeber. Sechs Zürcher Schwinger gewannen den begehrten Kranz. Hinter den Kulissen überzeugte das Fest mit perfekter Organisation. Rund 2000 Helferinnen und Helfer standen im Einsatz. (red) Seiten 8, 9 und 17
Sie bleibt bis zum nächsten Kantonalschwingfest in Niederweningen 2027 im Säuliamt: OK-Präsident Mirco Kurt mit der Fahne des Zürcher Kantonal-Schwingerverbands. (Bild Daniel Vaia)
Elvis statt Falstaff
Aemtler Bühne mit viel Dorfhumor
Shakespeare trifft in «Di luschtige Wiiber» auf Rock’n’Roll: Die Aemtler Bühne verlegt den Klassiker «Die lustigen Weiber von Windsor» mitten nach Mettmenstetten. Im Zentrum steht «Elvis», ein alternder Musiker und Frauenheld, der mit Charme und Gesang zwei verheiratete Frauen umgarnen will – und dabei mehrfach in raffinierte Fallen tappt. Mit Livemusik, Tanz, viel Witz und einem Ensemble von 20 Spielerinnen und Spielern feiert die Aemtler Büh-
ne am 22. Mai Premiere. Regisseur Peter Steiner hat den Stoff in die Gegenwart übertragen und mit bekannten Pop- und Rocksongs angereichert. Unterstützt wird «Elvis» von einer Liveband, während das Ensemble singend und tanzend durch die Szenen führt. Neben erfahrenen Theaterleuten stehen auch junge Darstellerinnen und Darsteller der Theaterschule SAMTS auf der Bühne.
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Vorstellung der Kandidierenden
Wo findet im Amt am 14. Juni noch ein zweiter Wahlgang statt und wer kandidiert?
Am Sonntag, 14. Juni, werden die letzten offenen Ämter in den Ämtler Gemeinden besetzt: In Hausen kommt es nun doch zu einer Kampfwahl um das Gemeindepräsidium. In Affoltern macht niemand Eveline Fenner das Präsidium strittig. Ausserdem verzichtet Franz Wipfli freiwillig zugunsten von Galina Bruder auf eine erneute Kandidatur um das Amt für das Primarschulpräsidium. Trotzdem muss noch eine Wahl stattfinden. In Ottenbach wurde Nadine Schor für das Primarschulpräsidium nominiert. Um den Sitz in der Schulpflege in Kappel buhlen Corina Venzin und neu Stéphanie Koelewijn. Dann stellt sich Pascal Duvaud in Bonstetten zur Wahl als Mitglied der Rechnungsprüfungskommission.
Patricia Dietrich möchte mit Ideen und
Tatkraft die «Kirchgemeinde lebendig gestalten» und hat sich deswegen dazu entschieden, sich als Mitglied für die evangelisch-reformierte Kirchenpflege zur Wahl zu stellen. Fehlten anfangs noch Kandidierende für die RPK in Mettmenstetten, so stellen sich nun gleich vier Personen zur Wahl: Ramon Kamm, Anand Weber, Christian Häberling und Jürg Mathys. Und für den Sitz in der Sekundarschulpflege Knonau-Maschwanden-Mettmenstetten kandidieren Cornelia Betschart und Nadia Trachsel. In einem kurzen Überblick stellen sich jene, die bereits im ersten Wahlgang kandidierten, und neue Anwärter vor. (cle)
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Erfolg vor Gericht
Verwaltungsgericht stärkt Stadt Affoltern
Die Stadt Affoltern hat vor dem Verwaltungsgericht des Kantons Zürich einen Erfolg erzielt. Das Gericht hob den Entscheid des Bezirksrats auf und bestätigte damit die Volksabstimmung vom 28. September 2025 zur Sportanlage Im Moos. Die Stimmberechtigten hatten den Kredit von 18.62 Millionen Franken deutlich angenommen. Ein Stimmbür-
ger hatte die Abstimmung wegen möglicher Bewilligungsprobleme einzelner Projektteile angefochten. Das Verwaltungsgericht hält nun fest, dass die Stadt sachlich und korrekt informiert habe und spätere Anpassungen am Vorprojekt möglich seien. (red)
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Jahre ist der Gewerbeverein Obfelden, Organisator der Expo 2026, alt. Seite 13
«Wir leisten unseren Beitrag. Jeder auf seine Art.»
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Mario Fehr, Regierungsrat. (Bild Daniel Vaia)
1000 Gäste am Mühlentag
Rund 1000 Besuchende strömten am Sonntag trotz kühler Temperaturen an den traditionellen Mülitag in der Aumüli bei Stallikon. Im Rahmen des Schweizer Mühlentags drehte sich im idyllischen Weiler alles um Brauchtum, Kultur und traditionelles Handwerk. Das grosse Wasserrad setzte die historische Mühle und die Gattersäge in Betrieb, während Handwerkerinnen und Handwerker ihr Können beim Schmieden, Korbflechten oder Besenbinden zeigten. Auch Kinder kamen auf ihre Kosten und konnten sich an einem Parcours des Familienklubs Stallikon selber handwerklich betätigen. Musikalisch begleitet wurde der Anlass von Jungjodlern, einer SchwyzerörgeliGruppe und der Musikgesellschaft Stallikon. Trotz eines kurzen Regengusses zogen die Organisatoren eine positive Bilanz und freuten sich über viele Begegnungen und gute Gespräche. (red)
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Am Pfingstmontag, 25. Mai 2026 bleibt die Stadtverwaltung geschlossen.
Bei Todesfällen wenden Sie sich bitte an unseren Bestatter, Bossardt Bestattungen AG, unter der Telefonnummer 044 710 99 70.
Ab Dienstag, 26. Mai 2026 sind wir gerne wieder für Sie da. 19. Mai 2026
Stadtverwaltung Affoltern am Albis
Auflage des Kollokationsplanes
Im Konkurs über den Nachlass des Ott Ulrich, geb. 10. Oktober 1948, von Illnau-Effretikon ZH, 8915 Hausen am Albis, mit Aufenthalt im Pflegezentrum Sonnenberg, Melchior Hirzel-Weg 42, 8910 Affoltern am Albis, gest. 20. November 2025, liegt der Kollokationsplan den beteiligten Gläubigern ab dem 19. Mai 2026 beim Konkursamt Affoltern zur Einsicht auf.
Bezüglich der Klagerechte usw. wird auf die Bekanntmachung im Schweizerischen Handelsamtsblatt vom 19. Mai 2026 verwiesen.
Affoltern am Albis,19. Mai 2026
Konkursamt Affoltern
Sagistrasse 8b 8910 Affoltern am Albis
Einladung zur Gemeindeversammlung
Die Stimmberechtigten der Gemeinden Obfelden und Ottenbach werden am Mittwoch, 24. Juni 2026, 19.00 Uhr, im Singsaal Chilefeld, Obfelden herzlich zur Gemeindeversammlung der Sekundarschule Obfelden-Ottenbach eingeladen. Es gelangt folgendes Geschäft zur Behandlung:
1.GenehmigungJahresrechnung2025
Die Anträge und Akten liegen 14 Tage vor der Versammlung während den Bürozeiten bei der Schulverwaltung zur Einsicht auf. Ab diesem Zeitpunkt ist auch der Beleuchtende Bericht auf der Webseite der Sekundarschule (www.sek-obfelden.ch unter Schulbehörde – Gemeindeversammlung) ersichtlich. Zudem kann er bei der Schulverwaltung bezogen werden (Telefon 044 776 21 05 oder schulverwaltung@sek-obfelden.ch).
Die Stimmberechtigung richtet sich nach dem Gesetz über die politischen Rechte vom 1. September 2003. Auch nicht stimmberechtigte Personen können die Gemeindeversammlung besuchen und sind herzlich eingeladen – für sie werden separate Plätze zur Verfügung gestellt. Obfelden, 19. Mai 2026 Sekundarschulpflege Obfelden-Ottenbach
Ausserordentliche Öffnungszeiten
Gemeindeverwaltung
Am Freitag, 22. Mai 2026, bleibt die Gemeindeverwaltung infolge des Personalausfluges geschlossen. Das Gemeindepersonal steht Ihnen am Dienstag, 26. Mai 2026, gerne wieder zur Verfügung.
Bei Todesfällen ist Remo Buob, Leiter Bestattungsamt, unter Tel. 079 355 90 90 erreichbar.
Bei Störungen der Wasserversorgung: Tel. 044 700 38 17 oder Tel. 118 (Feuerwehr).
Besten Dank für Ihr Verständnis.
In der Tiefe des Meeres und den Höhen der Berge darf seine Seele zur Ruhe kommen
Beat Keller
6 Mai 1941 – 28 April 2026
Mit vielen schönen Erinnerungen nehmen wir Abschied von Beat, unserem Papi Grosspapi und Schwiegervater
Seinen Lebensabend verbrachte er im Kreise seiner zweiten Familie am Meer im Norden von Peru
Er ist in seinem geliebten Element dem Wasser an einem Herzversagen verstorben
In stiller Trauer:
Martin und Aom Keller
Gabi Keller
Silvie Keller mit Amina
Jürg Keller und Karin Schneider
Katharina Meier
Die Abdankung findet im engsten Familienkreis statt
Anstelle von Blumenspenden, gedenke man der Trauerfamilie
Traueradresse: Silvie Keller Alte Hedingerstrasse 15 8910 Affoltern am Albis
Anpassung der Entschädigungsverordnung per 1. Juli 2026
Gestützt auf Art. 3 Entschädigungsverordnung hat der Stadtrat diese am 12. Mai 2026 angepasst und per 1. Juli 2026 in Kraft gesetzt.
Der Beschluss ist der Publikation unter www.amtliche-nachrichten.ch angehängt undliegtwährendderRekursfristbeiderAbteilung Präsidiales, 3. Stock, Marktplatz 1, 8910 Affoltern am Albis, zur Einsicht auf.
Rechtsmittelbelehrung:
Gegen diesen Beschluss kann, von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis
· wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen · und im Übrigen innert 30 Tagen schriftlich Rekurs erhoben werden. Die in dreifacher Ausfertigung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten.
19. Mai 2026
Stadtrat Affoltern am Albis
Teilrevision des Organisations- und Geschäftsreglements (OGR) per 1. Juli 2026
Der Stadtrat Affoltern am Albis hat am 12. Mai 2026 das Organisations- und Geschäftsreglement teilrevidiert und per 1. Juli 2026 Kraft gesetzt.
Der Beschluss ist der Publikation unter www.amtliche-nachrichten.ch angehängt undliegtwährendderRekursfristbeiderAbteilung Präsidiales, 3. Stock, Marktplatz 1, 8910 Affoltern am Albis, zur Einsicht auf. Rechtsmittelbelehrung:
Gegen diesen Beschluss kann, von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis
· wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen
· und im Übrigen innert 30 Tagen schriftlich Rekurs erhoben werden.
Die in dreifacher Ausfertigung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. 19. Mai 2026 Stadtrat Affoltern am Albis
Siehatunsvielzufrüh verlassenund hinterlässt eine Lücke,die immerbleibenwird.MitihrerFürsorgefürMitmenschen, ihrer Kreativitätund ihremheiteren Wesenhat sie unsundihrgesamtesUmfeldgeprägtundinspiriert.Musik,Kunst, Literatur und die NaturbegleitetensiedurchsLebenundwaren ihrwichtigeKraftquellen.Nachschwerer Krankheitdurftesiefriedlicheinschlafen. BeiallemSchmerztröstet unsdieGewissheit,dass sienun frei vonLeidistundFrieden gefundenhat.
hat uns tief betroffen. Sie hat mit Herzblut und ausserordentlichem Engagement viele Jahre unsere Gemeindebibliothek geleitet. Sie war einwertvollesTeammitgliedundhatmitihrerhilfsbereiten,kompetenten und fröhlichen Persönlichkeit unser allerAlltag bereichert. Wir sind sehr traurig und werden sie vermissen.
Wir trauern mit ihrenAngehörigen, denen unser aufrichtiges Mitgefühl gilt.
Im Namen der Gemeinde Maschwanden und aller Kolleginnen der Gemeindebibliothek
Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung
Aeugst am Albis über Pfingsten
Die Büros der Gemeindeverwaltung
Aeugst am Albis sind vor Pfingsten wie folgt geöffnet: Donnerstag, 21. Mai 2026, von 8.00 – 11.30 Uhr.
Über Pfingsten und somit vom 22. bis und mit 25. Mai 2026 bleibt die Gemeindeverwaltung geschlossen. Gerne sind wir ab Dienstag, 26. Mai 2026, wieder zu den üblichen Öffnungszeiten für Sie da.
Bestattungsamt
Bei einem Todesfall erreichen Sie den Pikettdienst am Samstag, 23. Mai 2026, von 9.00 – 11.00 Uhr, unter der Telefonnummer 044 763 50 66.
Wir wünschen Ihnen frohe Pfingsten.
Gemeindeverwaltung Aeugst am Albis
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Mietgesuche
Mit grosser Betroffenheit nehmen wir Abschied von unserer geschätzten Mitarbeiterin.
Monika Gillmann
12. Mai 2026
Als langjährige Mitarbeiterin im Kinder- & Jugendhaus Paradies in Mettmenstetten prägte sie mit grossem Engagement, ihrer einfühlsamen und herzlichen Art sowie mit viel Verständnis den Alltag vieler Kinder und Jugendlichen.
Als Bibliothekarin versuchte sie, die Kinder mit Bilderbüchern und thematisch passenden Büchern zu begeistern und ihnen damit Zugang zu Geschichten, Themen und neuen Welten zu eröffnen. Mit viel Feingefühl fand sie oft genau das richtige Buch zur richtigen Zeit. DurchihreoffeneArt,ihreVerlässlichkeitundihreMenschlichkeitwar sie bei den Kindern und Jugendlichen ebenso wie im Mitarbeiterteam sehr geschätzt. Ihr Wirken und ihre Persönlichkeit hinterlassen bleibende Spuren. Wir verlieren mit ihr eine wertvolle Kollegin und einen besonderen Menschen.
Unser Mitgefühl gilt ihrer Familie und allenAngehörigen.
Kinder- & Jugendhaus Paradies und Mitarbeitende
Öffnungszeiten Pfingsten
Die Gemeindeverwaltung Kappel am Albis bleibt am Montag, 25. Mai 2026, den ganzen Tag geschlossen.
Bei einem Todesfall wenden Sie sich bitte direkt an die Bossardt Bestattungen AG unter der Telefonnummer 044 710 99 70.
Gerne sind wir ab Dienstag, 26. Mai 2026, ab 8.30 Uhr wieder für Sie da.
Gemeindeverwaltung Kappel am Albis
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Obfelden
Am 7. Mai 2026 ist in Obfelden ZH gestorben:
Margrit Burri
geboren am 16. Juli 1950, wohnhaft gewesen in Obfelden.
Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Bestattungsamt Obfelden
Affoltern am Albis
Am 10. Mai 2026 ist in Affoltern am Albis
ZH gestorben: Margareta Irma Griesser geb. von Allmen
geboren am 10. März 1937, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH. Abdankung am Donnerstag, 21. Mai 2026, um 14.00 Uhr in der Neuapostolischen Kirche in Affoltern am Albis. Bestattungsamt Affoltern am Albis
WIR GRATULIEREN
Das Säuliamt scheint eine Umgebung zu sein, in der Menschen gut altern können. Das beweisen die zahlreichen hohen Geburtstage der Jubilarinnen und Jubilare, denen wir an dieser Stelle jeweils gratulieren können.
Zum 80. Geburtstag
Am Mittwoch, 20. Mai, feiert Hans Reding in Stallikon seinen 80. Geburtstag. Dem Jubilar sei herzlichst gratuliert. Möge er ein frohes Fest im Kreise von Freunden und Familien feiern. Wir wünschen ihm gute Gesundheit und Glück.
Zum 85. Geburtstag
In Ottenbach feiert heute Dienstag, 19. Mai, Paula Gut-Funk ihren 85. Geburtstag. Ob Radfahren, Turnen, Singen oder Schwimmen, für alles ist sie zu haben, und dies geniesst ihre Familie sehr. Alles Liebe und Gute wünschen sie ihr. Gerne schliessen wir uns dem an!
Zum 85. Wiegenfest gratulieren möchten wir auch heute Dienstag, 19. Mai, Mario Meyer in Obfelden. Ihm wünschen wir von Herzen nur das Beste, Freude, Gesundheit und Wohlergehen!
Zum 90. Geburtstag
Heute Dienstag, am 19. Mai feiert Fredy Lorenz aus Affoltern seinen 90. Geburtstag. Seine Kinder, Enkel und Urenkel gratulieren ihm herzlich zum runden Geburtstag und wünschen ihm viele erfreuliche und gesunde Momente im neuen Lebensjahr.
Gibt es jemandem, dem Sie gerne gratulieren würden, dann schicken Sie uns ihren Gratulationshinweis an: redaktion@affolteranzeiger.ch
Spannende zweite Wahlgänge
Am 14. Juni werden die letzten offenen Ämter in den Ämtler Gemeinden besetzt
Claudia EugstEr
Wo es am letzten Wahlsonntag, 8. März, nicht für ein absolutes Mehr reichte, bedarf es eines zweiten Wahlganges. Dieser findet am Sonntag, 14. Juni, statt. Hier ein kurzer Überblick:
Kampfwahl in Hausen
Herausgeberin: CH Regionalmedien AG
Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Obere Bahnhofstrasse 5 8910 Affoltern a. A.
Leiterin: Barbara Roth
Chefredaktor: Daniel Koch (dko) redaktion@affolteranzeiger.ch
Korrespondentinnen und Korrespondenten: Angela Bernetta (net), Sandra Isabél Claus (cla), Urs Kneubühl (kb), Nico Ilic (nil), Martin Platter (map), Brigitte Reemts Flum (bre), Bernhard Schneider (bs), Werner Schneiter (-ter.), Daniel Vaia (dv), Marianne Voss (mvo), Marcus Weiss (mwe), Regula Zellweger (rz)
Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern
Die Redaktion übernimmt keine
Verantwortung für eingesandtes Material
Gesamtauflage: 27810
Beratung und Verkauf Inserate: Evelyn Löhr / Christine von Burg Telefon 0582005700 inserat@affolteranzeiger.ch
Spezial- und Sonderseiten: Kaspar Köchli Telefon 0582005714, M 0796823761 kaspar.koechli@chmedia.ch
Tarife: www.affolteranzeiger.ch
Annahmeschluss Inserate:
Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr
Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr
Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen
Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 0582005586
Abonnementspreise:
¼ Jahr Fr. 79.–
½ Jahr Fr. 97.–
1 Jahr Fr. 170.–
Druck: CH Media Print AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der
Verleger: Peter Wanner, www.chmedia.ch
Beteiligungen der CH Media AG auf www.chmedia.ch
Weil Olivier Hofmann, (FDP), als es um das Gemeindepräsidium in Hausen ging, für das absolute Mehr gerade einmal sieben Stimmen fehlten, kommt es zu einem zweiten Wahlgang. Eigentlich ein sicheres Ding, möchte man meinen, kann seine Gegenkandidatin aus dem ersten Wahlgang, Andrea Sidler (SP), aufgrund ihres unglücklichen Ausscheidens aus dem Gemeinderat – sie verlor den Losentscheid gegen Parteikollegin Barbara Moser – ja gar nicht mehr antreten. Aber zu früh gefreut, denn Sven Kammer (parteilos), der mit 913 Stimmen in den Gemeinderat gewählt wurde, hat sich nun ebenfalls zu einer Kandidatur entschieden. Auf die Frage, was ihn zu dieser Kandidatur bewogen habe, gab er Auskunft, dass eine Kandidatur bereits für den ersten Wahlgang ein Thema gewesen sei, er habe aber weitere vier Jahre Zeit in sein Ressort Tiefbau investieren wollen, um dort die Projekte fortzuführen, den «Drive» beizubehalten, wie er sagt. Da nun aber die neue Zusammenstellung des Gemeinderats gleich vier neue Mitglieder beinhalte und das Präsidium von einem Kandidaten ohne Erfahrung im Gemeinderat angestrebt werde, habe er sich zu einer Kandidatur entschieden. «Das und mein tolles Wahlergebnis zum Gemeinderat wie auch diverse Empfehlungen aus der Bevölkerung haben mich schlussendlich überzeugt, zur Wahl als Präsident anzutreten», so Sven Kammer. Und wie sieht Olivier Hofmann seine Chancen auf das Gemeindepräsidium unter diesen neuen Umständen? «Für den zweiten Wahlgang bin ich optimistisch. Ich begrüsse, dass die Wähler erneut eine Wahlmöglichkeit haben – das unterstreicht die Bedeutung dieser Entscheidung für unsere Gemeinde», so der 63-jährige FDP-Politiker. Er stehe für sachliche, kompetente und verlässliche Gemeindearbeit und könne die erforderliche Zeit und Präsenz für dieses Amt sicherstellen. Diese Wahl sei eine Chance für eine stabile und verantwortungsvolle Führung, sagt Olivier Hofmann.
GEMEINDEPRÄSIDIUM HAUSEN
Nur noch Formalität in Affoltern?
zichten gänzlich auf eine Kampfwahl um das Stadtpräsidium, wie sie im «Anzeiger» vom 17. März verkündeten. Im Gegenteil, Fenner wird gar unterstützt. Ebenso verzichtet Franz Wipfli zugunsten von Galina Bruder auf eine erneute Kandidatur um das Amt fürs Primarschulpräsidium. Dies, damit einer guten und konstruktiven Zusammenarbeit zwischen den beiden Lagern im neuen Stadtrat nichts mehr im Wege stehe. Versöhnliche Töne, gewählt werden muss am 14. Juni trotzdem noch.
Nadine Schor in Ottenbach nominiert
Schulpflege sei sie angefragt worden und habe sich daraufhin dazu entschieden, sich zur Wahl zu stellen. «Die Motivation dazu entsteht aus meiner beruflichen Erfahrung, meiner persönlichen Verbundenheit mit der Schule sowie meinem Wunsch, mich aktiv für gute Bildungsbedingungen in unserer Gemeinde einzusetzen. Besonders wichtig ist mir eine Schule, in der Kinder sich individuell entfalten können und sich wohlfühlen. Gleichzeitig sollen auch Lehrpersonen und Eltern auf verlässliche und unterstützende Rahmenbedingungen zählen können», erklärt Stéphanie Koelewijn.
SCHULPFLEGE KAPPEL
Nachdem Gioia Schwarzenbach Wälti überraschend die Wiederwahl als Primarschulpräsidentin und damit sechstes Mitglied des Gemeinderates äusserst knapp verpasste, muss jemand aus der Schulpflege dieses Amt übernehmen. Diese besteht nach den Wahlen vom 8. März aus Carmen Dubs, Daniela Burkhart, Brigitte Schneider und neu Lorenz Fanger und Nadine Schor. Als Kandidatin für das Präsidium im zweiten Wahlgang wurde Nadine Schor nominiert. Was motiviert sie zu ihrer Kandidatur? «Ich kandidiere für das Präsidium, weil mir unsere Primarschule und die Zukunft unserer Kinder persönlich am Herzen liegen. Als Teil dieser Gemeinde und Mutter einer 12-jährigen Tochter erlebe ich den Schulalltag und die damit verbundenen Herausforderungen direkt mit – das motiviert mich, aktiv Verantwortung zu übernehmen», so die 44-jährige Parteilose. Auch wenn sie bisher kein vergleichbares Amt ausgeübt habe, bringe sie die nötige Motivation, das erforderliche Engagement sowie Offenheit und die Bereitschaft mit, sich sorgfältig in die Aufgaben einzuarbeiten. Ausserdem engagiert sie sich seit Längerem in diversen Vereinen in und um Ottenbach und kann aus diesen Erfahrungen schöpfen. Die grösste Herausforderung sieht sie im Zusammenbringen unterschiedlicher Erwartungen. Wichtig ist ihr vertrauensvolle Zusammenarbeit und bestmögliche Transparenz gegenüber den Eltern. «Unsere Schule soll ein Ort bleiben, an dem sich Kinder wohlfühlen und ihr Potenzial entfalten können», so Nadine Schor.
Vakanz in Schulpflege Kappel
Kandidatur für RPK in Bonstetten In die Rechnungsprüfungskommission Bonstetten gewählt wurden die Bisherigen Marco Rino Fontana (FDP, zum Präsidenten gewählt mit 1146 Stimmen) mit 1250 Stimmen und Isidor Josef Hug (parteilos) mit 1203 Stimmen. Neu gewählt sind mit 1044 Stimmen Bruno Füllemann (FDP) und Bernhardt Hans Rütimann (SVP) mit 971 Stimmen. Der fünfte Sitz ist noch offen. Pascal Duvaud möchte einen Beitrag zu einer sachlichen und nachhaltigen Gemeindepolitik leisten und hat sich daher zu einer Kandidatur im zweiten Wahlgang entschieden. Der 50-Jährige ist parteilos, als Dispoleiter Region Mitte bei der SBB tätig und absolvierte berufsbegleitend ein Studium als Betriebsökonom FH sowie einen MAS in General Management. «In meiner beruflichen Laufbahn standen insbesondere finanzielle Steuerung, Budgetplanung, Prozessoptimierung sowie die verantwortungsvolle Verwendung von Ressourcen im Zentrum. Diese Erfahrungen möchte ich gerne in die Arbeit der RPK einbringen», sagt Pascal Duvaud.
analytisches Denken. Dieses Interesse und meine strukturierte Arbeitsweise möchte ich gerne in der Rechnungsprüfungskommission einbringen», so der Informatiker, der ursprünglich KV gelernt hat. Auch der zweite Kandidat Anand Weber absolvierte einst eine KVLehre und bildete sich anschliessend in Wirtschaftsinformatik weiter. Aktuell arbeitet er als Bereichsleiter in der Staatskanzlei des Kantons Zug und ist daher mit den politischen Abläufen gut vertraut. «Ausgewogene Finanzen sind mir wichtig und Mettmenstetten soll sich so entwickeln, dass die Gemeinde auch für zukünftige Generationen attraktiv bleibt», so Anand Weber. Christian Häberling vom Lebenshaus Güetli ist der dritte Kandidat. «Ich würde mich für eine ausgewogene Gesamtbetrachtung von Projekten einsetzen. Neben finanziellen Aspekten sind Zweckmässigkeit und Nachhaltigkeit wichtige Faktoren. Zudem ist eine gute Investition zugleich eine Sparmassnahme», so der 50-jährige Parteilose. Ebenfalls noch zur Wahl stellt sich Jürg Mathys.
Nachdem das bürgerliche Viererticket die angeblich links-grüne Mehrheit im Stadtrat Affoltern zu Fall brachte, wackelte auch das Präsidium von Eveline Fenner (EVP) gefährlich. Sie erhielt 1161 Stimmen, für das absolute Mehr wären 1228 Stimmen nötig gewesen. 1275 Stimmen gingen an andere Personen, die gar nicht auf dem Wahlzettel standen, bedrohliche 482 an Newcomer Pascal Santi (FDP). Auch wenn es ein harter Schlag für die bisherige Stadtpräsidentin war, so stellt sie sich ohne Frage erneut zur Wahl. Und sie muss sich keine Sorgen machen, denn die bürgerlichen Parteien ver-
In der Schulpflege Kappel galt es am 8. März, fünf Sitze zu besetzen. Gewählt wurden die bisherigen Anna Marienberg (parteilos, 267 Stimmen), Florian Christen (parteilos, 264 Stimmen), Edouard Theiler (parteilos, 251 Stimmen) und neu Gunnar Wehrle, (251 Stimmen). Corina Venzin erhielt nach ihrer spontanen «wilden» Kandidatur 62 Stimmen, 55 Stimmen gingen an vereinzelte. Die heute als Expertin für Begabungsförderung und Neurodiversität an einer zweisprachigen Schule Tätige arbeitet seit über 30 Jahren im Bildungssystem. «Mein Anliegen ist es, dass Lehrpersonen mit Freude unterrichten können und Kinder möglichst alters- und niveaugerecht ihr Potenzial entfalten dürfen», so Venzin. Insbesondere sollen Lehrpersonen im Umgang mit psychosozialen Herausforderungen gestärkt werden. War es für den ersten Wahlgang noch schwierig, Kandidaten für alle Sitze zu finden, erhält Corina Venzin nun Konkurrenz von Stéphanie Koelewijn. Die 37-jährige Mutter zweier Töchter ist seit fünf Jahren in Kappel wohnhaft. Nach einem Bachelor in International Management and Economics und Tätigkeit als Purchasing Manager, entschied sie sich 2016 für einen beruflichen Neuanfang und arbeitet seither als Primarlehrperson auf Mittelschulstufe im Kanton Zug. Für die Kandidatur in der
«Kirchgemeinde lebendig gestalten» Ein Mitglied wird noch für die evangelisch-reformierte Kirchenpflege gesucht. Dafür stellt sich nun Patricia Dietrich zur Wahl. Sie ist parteilos, Jahrgang 1986, seit 15 Jahren wohnhaft in Bonstetten, Mutter dreier Kinder und arbeitet als Schulassistentin und Spielgruppenleiterin. «Ich kandidiere für die Kirchenpflege, weil mir unsere Kirchgemeinde am Herzen liegt und ich gerne aktiv dazu beitragen möchte, dass sich alle hier wohlfühlen», so Patricia Dietrich auf der Website der Reformierten Kirche Knonauer Amt zu ihrer Kandidatur. Sie bringe genügend Ideen und Tatkraft mit, um die Kirchgemeinde lebendig zu gestalten.
Neu vier Kandidaten für zwei Sitze
In Mettmenstetten konnten bei der RPK im ersten Wahlgang bloss drei der fünf Sitze besetzt werden. Gewählt wurden die bisherigen Ingo Bartels (parteilos) und Robi Graf (FDP) und neu der parteilose Luzi Grüter. Für den zweiten Wahlgang und die zwei Sitze haben sich dafür nun gleich vier Kandidaten gemeldet: Ramon Kamm ist 30 Jahre alt, parteilos und seit zwei Jahren in Mettmenstetten wohnhaft. «Die Themen Finanzen und Buchhaltung interessieren mich sehr, genauso die Arbeit mit Zahlen sowie
Zwei Kandidatinnen für sek mättmi Zur Wahl als Mitglied der Sekundarschulpflege Knonau-MaschwandenMettmenstetten stellen sich im zweiten Wahlgang Cornelia Betschart und Nadia Trachsel. Cornelia Betschart ist 35 Jahre alt, hat zwei Kinder im Alter von 10 und 13 Jahren. Sie ist Treuhänderin mit eidgenössischem Fachausweis und selbstständig mit eigener Firma. «Da meine Kinder in den nächsten vier Jahren selbst die Sekundarschule KnonauMaschwanden-Mettmenstetten besuchen, ist mir dieses Umfeld besonders wichtig. Mir liegt am Herzen, dass sich die Jugendlichen im Schulalltag wohlfühlen und sich gut entwickeln können», begründet die parteilose Knonauerin ihre Kandidatur. Nadia Trachsel ist 40 Jahre alt und gelernte Pflegefachfrau. Momentan ist sie Hausfrau und arbeitet Teilzeit in der Administration der Firma ihres Mannes. Ihre Motivation für die Kandidatur erklärt sie wie folgt: «Als Mutter von vier schulpflichtigen Kindern setze ich mich täglich intensiv mit dem Bildungssystem und den Herausforderungen des Schulalltags auseinander. Diese persönliche Erfahrung hat in mir den Wunsch geweckt, aktiv Verantwortung zu übernehmen und die Zukunft unserer Kinder mitzugestalten.»
(Von Jürg Mathys erfolgte auf Anfrage des «Anzeigers» keine Rückmeldung, weshalb Stellungnahme und Foto fehlen.)
Galina Bruder.
Einladung zur Gemeindeversammlung
Die Stimmberechtigten werden am Donnerstag, 25. Juni 2026, 19.30 Uhr, ins Mehrzweckgebäude Stampfi, Stampfistrasse 8, zur Gemeindeversammlung eingeladen.
Folgende Geschäfte werden behandelt:
Politische Gemeinde Knonau
1. Jahresrechnung 2025
2. Zusatzkredit für den Planungs und Baukredit Neubau Werkhof Knonau von CHF 210'000.00
3. Einzelinitiative «Verbot von lärmendemFeuerwerk»
4. Einzelinitiative «5. Erweiterung des Kiesabbaugebiets Aspli/Äbnet – Vollwertiger Sicht und Immissionsschutz für die Knonauer Bevölkerung»
3. Wahl der Mitglieder für die Rechnungsprüfungskommission
Amtsdauer 2026 – 2030
4. Neue Besoldungsverordnung der Evang.ref. Kirchgemeinde Knonau –gültig ab Beginn Amtsdauer 2026 – 2030
Anfragen nach § 17 Gemeindegesetz über Angelegenheiten der Gemeinde von allgemeinem Interesse können vor der Versammlung schriftlich bei den jeweiligen Behörden eingereicht werden.
Die Anträge mit den dazugehörenden Akten liegen ab Donnerstag, 4. Juni 2026, am Schalter der Einwohnerdienste zur Einsicht auf. Die Dokumente können auch auf der Website www.knonau.ch eingesehen werden. Der Beleuchtende Bericht wird mindestens zwei Wochen vor der Gemeindeversammmlung auf der gemeindeeigenen Website verfügbar sein oder auf Verlangen kostenlos zugestellt. Im Auftrag der einladenden Behörden 12. Mai 2026 Gemeindeverwaltung Knonau
Mit einem Angebot von 107 stationären Pflegeplätzen, betreuten Tages- und Nachtpflegeplätzen und dem Einsatz von rund 135 Mitarbeitenden begleiten wir Menschen kompetent und einfühlsam im Alltag. Die pflegerische Fachkompetenz, das familiäre Umfeld sowie die ganzheitliche Betreuung unserer Bewohnenden bilden das Fundament unseres Dienstleistungsangebots.
Wir suchen per sofort oder nach Vereinbarung eine/n Fachperson Betriebsunterhalt/ Sanitärinstallateur/in /Elektriker/in
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Ihre Aufgaben:
• Selbständiges Ausführen von vielseitigen handwerklichen, mechanischen oder technischen Tätigkeiten in den Bereichen Wartung, Reparatur, Anlagenkontrolle, Reinigung
• Vertretung des Mitarbeiters im Betriebsunterhalt bei Abwesenheiten
• Einrichtung von Räumen z.B. für Anlässe sowie Durchführung von Umzügen bzw. Mobiliarverschiebungen
• Mitwirkung bei der Sicherstellung des Brandschutz-, Arbeitssicherheitund Gesundheitsschutz
• Garten und Pflanzenpflege
• Umgebungsarbeiten und Winterdienst sicherstellen
Ihr Profil:
• Abgeschlossene Ausbildung als Fachperson Betriebsunterhalt, Eidgenössischer Fachausweis als Hauswartin/Hauswart oder Bereitschaft, die Ausbildung zu besuchen
• Mehrjährige Berufserfahrung, vorzugsweise in einem vergleichbaren Umfeld
• Planungs- und Organisationstalent
• Hohe Eigenverantwortlichkeit und Dienstleistungsbereitschaft
• Flair für ältere Menschen
• Kommunikativ, belastbar, verantwortungsbewusst, organisiert und flexibel
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Herr Andreas Schutti, Leitung Infrastruktur ist unter der Telefonnummer 044 714 39 11 für Sie erreichbar.
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Die Stimmberechtigten werden am Mittwoch, 24. Juni 2026, 19.30 Uhr, in den Singsaal der Schulanlage Chilefeld zur Gemeindeversammlung eingeladen. Zur Behandlung gelangen folgende Geschäfte: 1. Genehmigung Jahresrechnung 2025 der Politischen Gemeinde Obfelden 2.Anfragen gemäss § 17 Gemeindegesetz Der Beleuchtende Bericht kann ab Montag, 8. Juni 2026, auf der Webseite www.obfelden.ch wie folgt bezogen werden: Rubrik: Politik/aktuelle Gemeindeversammlung. Zudem liegt der Bericht während den Schalteröffnungszeiten bei der Gemeindeverwaltung zur Einsicht auf. Auf Wunsch werden die Anträge in Broschürenform den Stimmberechtigten zugestellt.
Die Stimmberechtigung richtet sich nach dem Gesetz über die politischen Rechte vom 1. September 2003. Ebenfalls können nicht stimmberechtigte Personen die Gemeindeversammlung besuchen und sind somit herzlich eingeladen. Es werden für sie besondere Plätze zur Verfügung gestellt. Obfelden, 19. Mai 2026
Gemeinderat Obfelden
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850 Zürcher Turnveteranen zu Gast in Mettmenstetten an der 104. Zürcher Turnveteranentagung
Daniel Vaia
Sie sind nicht mehr so schnell wie einst, und können nicht mehr so hoch springen wie früher – aber ihre Kameradschaft ist geblieben. Und die Freude am Beisammensein. Die Rede ist von den Turnveteranen. Jedes Jahr trifft sich die Turnveteranenvereinigung des Zürcher Turnverbands zu einer Tagung, diesmal am vergangenen Samstag in Mettmenstetten, auf dem Gelände des Zürcher Kantonalschwingfests.
Ausschlaggebend für die Ortswahl war mitunter die Teilnehmerzahl: 850 Turner – und einige wenige Turnerinnen – im Alter von 50 Jahren plus hatten sich für die Tagung angemeldet! Da reicht eine normale Turnhalle nicht aus. Schon gar nicht, wenn auch noch allen ein Mittagessen serviert werden soll. So bot sich als Tagungsort das Festzelt des Kantonalschwingfests in Mettmenstetten an. Dem Schwingfest-OK diente die Versammlung nebenbei als willkommener Testlauf für den eigentlichen Wettkampftag und das Festbankett am Sonntag mit über 2000 Personen.
Welchen hohen Stellenwert die Turnveteranen geniessen, liess sich am Samstag schon an der anwesenden Politprominenz ablesen: Regierungsrat Mario Fehr war ebenso anwesend wie Kantonsratspräsidentin Romaine Rogenmoser, die höchste Zürcherin. Dazu kamen rund 50 Ehrengäste aus Turnerund anderen Sportkreisen. Für Fehr war der Besuch bei den Veteranen schon fast ein Heimspiel. Sein Auftritt in Mettmenstetten war der 15. bei den Turnern. Nicht umsonst kündigte ihn der Obmann der Veteranenvereinigung, Urs Pulvermüller, als «öise Mario Fehr» an.
«Wir leisten unseren Beitrag» Fehr dankte es mit einer kernigen, unterhaltsamen Rede. Er forderte die Turnerschar angesichts der «besonders struben Zeiten» auf, nicht in Panik zu verfallen oder gar zu resignieren. Wichtig sei in dieser Situation, zu sich selber zu sagen: «Wir machen, was wir können. Wir erledigen die eigenen Hausaufgaben. Wir leisten unseren Beitrag: Jeder und jede auf seine und ihre Art, nach den eigenen Möglichkeiten, zugunsten der Gemeinschaft.»
Selber Mitglied des TV Adliswil, lobte Fehr die Tugenden, die beim Turnen
«Ihr pflegt gegenseitigen Respekt, Bescheidenheit und Anstand.»
Mario Fehr, Regierungsrat
gefordert sind: Fleiss, Einsatz und die Fähigkeit, nötigenfalls auch mal auf die Zähne zu beissen. «Ihr pflegt gegenseitigen Respekt, Bescheidenheit und Anstand.» Deshalb, so Fehr, «machen wir uns auch stark für den Sport». Er erinnerte unter Applaus daran, wie der Bundesrat nach breiten Protesten geplante Kürzungen beim Förderprogramm Jugend & Sport wieder fallen liess und stattdessen die Beiträge an die Sportlager sogar aufstockte.
Breiten Raum nahm an der Tagung die Ehrung der Ehrenveteranen ein, Turner mit Jahrgang 1936 oder älter. Etwa drei Dutzend von ihnen waren in Mettmenstetten vor Ort. Sie alle wurden mit Geburtsdatum namentlich aufgerufen und durften aus den Händen von Ehrendamen zwei Flaschen Wein entgegennehmen. Tagungsältester war diesmal der 101 Jahre alte Ehrenveteran Renato Bonomo vom Turnverein Zürich-Wiedikon. Er wurde zusätzlich mit einem
Tagungsältester und Ehrenveteran: der 101-jährige Renato Bonomo vom TV Zürich-Wiedikon mit Kantonsratspräsidentin Romaine Rogenmoser und Regierungsrat
speziellen Sitzplatz geehrt, direkt neben Fehr und Rogenmoser. Von spezieller Bedeutung bei den Tagungen der Veteranen ist jeweils auch das Gedenken an die verstorbenen Kameraden. Symbolisch wurden in Mettmenstetten für jede der fünf Zürcher Veteranenvereinigungen zwei Sonnenblumen auf dem Podium platziert. Zuvor war nach einer Einstimmung mit Glockengeläut eine Schweigeminute abgehalten worden. Andreas Fritz, Pfarrer in Mettmenstetten, hielt in einer kurzen Ansprache fest, dass sich ab einem gewissen Alter «das Feld immer mehr ausdünnt» und der eine oder andere Platz leer bleibt. Musikalisch begleitet wurde der offizielle Teil von der Spielgemeinschaft MettmenstettenOttenbach.
Erinnerungen austauschen
Im Vordergrund stand an der Tagung aber die Freude. Das zeigte sich zu Beginn beim gemeinsamen Singen des Turnerlieds mit dem Refrain: «Hurra, hurra, hurra, hurra! – Du fröhliche Turnerschar». Was dem einen oder anderen mittlerweile an Muskelkraft fehlt, wurde durch intensive Nutzung der Stimmbänder kompensiert. Oder, wie der Mettmenstetter Gemeinderat Fabio Oetterli es in seiner Grussbotschaft ausdrückte: Es gehe nicht mehr darum, wer schneller ist oder höher springt, sondern dass man sich treffe und lache, gemeinsame Erinnerungen austausche und die Kameradschaft pflege. Die Zürcher Veteranenvereinigung zählt derzeit 115 Gruppen mit 4715 Mit-
gliedern. Während sich die Turnangebote für Kinder und Jugendliche weiter sehr grosser Beliebtheit erfreuen, nimmt die Zahl der Aktiven und damit der späteren Veteranen seit einiger Zeit ab, erklärte dazu der Schreiber der Veteranenvereinigung, Werner Haltner, gegenüber dem «Anzeiger». Die Leute fühlten sich nicht mehr so stark an einen Verein gebunden, wie früher, zudem scheuten bei den Veteranen viele davon zurück, ein Amt zu übernehmen.
Tröstend für manchen Veteranen mag da am Samstag der Blick auf die sechs Schwingplätze neben dem Festzelt gewesen sein. Dort massen sich über 300 Jungschwinger mit derselben Hingabe, wie sie sich selber vor Jahrzehnten als junge Turner ins Zeug legten.
Begrüsste in Mettmenstetten 850 Turnveteranen zur 104. Zürcher Turnveteranentagung: Die Kantonalobmannschaft unter der Leitung von Präsident Urs Pulvermüller (stehend).
Mario Fehr. (Bilder Daniel Vaia)
Jahrgang 1936 und älter: Ehrenveteranen beim Singen des Turnerlieds zum Auftakt der Tagung.
Bestens gelaunt und mit dem kürzesten Anfahrtsweg: die Turnveteranen aus Mettmenstetten.
Die Ehrengäste und Gruppenobmänner, begleitet von Fahnen und angeführt von Regierungsrat Mario Fehr, beim Gang zum Festzelt.
Wie kann man das schützen, was man liebt?
Podiumsdiskussion in Bonstetten mit zwei Personen aus der Wirtschaft zur Nachhaltigkeitsinitiative der SVP
Florian HoFer
Sehr gut gefüllt war der reichlich bestuhlte Saal hinter dem Gewächshaus des Gartencenters Guggenbühl. FDP und SVP Stallikon hatten dorthin zu einer Podiumsdiskussion geladen. Unter der Moderation von «Anzeiger»Chefredaktor Daniel Koch diskutierten zwei Schwergewichte der Schweizer Wirtschaft das Für und Wider der SVPNachhaltigkeitsinitiative Keine 10-Millionen-Schweiz, über die das Schweizer Stimmvolk am 14. Juni abstimmt. Gleich zu Beginn des Abends steckte Daniel Koch die unterschiedlichen
«Mein Herz sagt Ja zu dieser Vorlage, mein Verstand sagt Nein.»
Daniel
Koch, Chefredaktor «Anzeiger»
Positionen ab: «Wir alle wollen ja das schützen, was wir lieben. Das ist keine Frage. Aber wie erreichen wir das? Denn: Mein Herz sagt Ja zu dieser Vorlage, mein Verstand sagt Nein.»
Zwei Wirtschaftsvertreter, zwei Meinungen
Die Nein-Position übernahm Stefan Brupbacher (FDP, Zürich), Direktor Swissmem. Swissmem ist ein Schweizer Branchenverband, der die Interessen der Maschinen-, Elektro- und Me-
tallindustrie vertritt. Die Position der SVP vertrat Jürg Werner (SVP Hedingen), der unter anderem viele Jahre bei V-Zug in leitenden Positionen tätig war. Schnell wurde an diesem Abend klar, dass Befürworter wie Gegner der Initiative eine recht klare Vorstellung haben von den Problemen im Land, die gelöst werden sollten: Wohnungsnot, Asylwesen, innere Sicherheit, AHV und IV, Rückgang der Geburtenzahlen, Überalterung der Gesellschaft, die Bewahrung der moralischen Grundwerte der Schweizer Kultur und einiges andere. Doch wie kommt man dahin? Das war dann der grosse Diskussionspunkt. Jürg Werner argumentierte, seit mehr als 25 Jahren lägen die Probleme auf dem Tisch, doch die Politik mache ihre Hausaufgaben nicht. Nun habe das Volk die Möglichkeit, Bundesrat und
Parlament zum Handeln zu zwingen. «Wir wollen mit Mass steuern.»
Die entgegengesetzte Meinung vertrat Stefan Brupbacher. Er machte deutlich, dass all die an diesem Abend gestreiften Themenkomplexe genau und differenziert betrachtet werden müssten, forderte aber auch, dass die Politik diese Probleme einzeln abarbeiten müsse. Und: «Die Probleme müssen mit den richtigen Instrumenten angegangen werden.» Zum Beispiel sei die Wirtschaft
«Die Probleme müssen mit den richtigen Instrumenten angegangen werden.»
Stefan Brupbacher, Gegner der SVP-Initiative
Jürg Werner aus Hedingen (links) und Stefan Brupbacher aus Zürich (rechts) kreuzten verbal die Klingen. Der Chefredaktor des «Anzeigers», Daniel Koch, moderierte den Abend in Bonstetten. (Bild Florian Hofer)
sehr darauf angewiesen, Fachkräfte im Ausland rekrutieren zu können. Restriktionen würden sich schlecht auf die Wirtschaft auswirken, so Brupbacher.
Die Politik mit der Initiative zum Handeln zwingen Hier begann sich die Diskussion etwas im Kreis zu drehen: Denn Jürg Werner wies erneut darauf hin, dass eben das Nichtstun der Politik dazu geführt habe, dass auch weiterhin nichts passiere. Was er denn für konkrete Lösungsvorschläge habe, fragte ihn wiederum der Moderator. «Die Initiative wird die Politik zwingen, den Problemen endlich nachzugehen», wiederholte er. Die Initiative mache extra keine konkreten Vorschläge. «Es geht darum, Druck aufzubauen.» Das Schweizer Volk dürfe es nicht zulassen, dass man
die Probleme vor sich herschiebe. «Wir müssen das steuern, es geht nicht an, dass wir gesteuert werden.» Zum Beispiel bei den Einwanderungsgesetzen: «Wir müssen auswählen können. Wer sind echte Flüchtlinge, wer sind die richtigen Fachkräfte?» Nur solche solle man weiterhin ins Land lassen. Die Organisatoren des Abends zeigten sich zufrieden vom Verlauf der Diskussion. Robert Sidler von der SVP Stallikon sagte an das Publikum gewandt: «Ich hoffe, dass Sie jetzt ein gutes Bauchgefühl haben für Ihre Entscheidung.» Dem schloss sich Mark Itin (FDP Stallikon) an: «Ich danke Ihnen allen für Ihr grosses Engagement.» Ob das Publikum der einen oder der anderen politischen Seite folgte, war nicht klar auszumachen. Doch ein Zu-
«Wir müssen auswählen können. Wer sind echte Flüchtlinge, wer sind die richtigen Fachkräfte?»
Jürg Werner, Vertreter der SVP-Initiative
hörer brachte offenbar die Meinung einer Mehrheit der Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit einem Satz auf den Punkt: «Wir haben einfach zu viele Leute hier im Land.» Was viele mit zustimmendem Geraune und Kopfnicken quittierten. Beim anschliessenden Apéro (offeriert von FDP und SVP) wurde dann noch ausgiebig weiterdiskutiert.
Stadt Affoltern am Albis gewinnt vor Verwaltungsgericht
Abstimmung zur Sportanlage Im Moos ist gültig
Die Stadt Affoltern hat vor dem Verwaltungsgericht des Kantons Zürich einen wichtigen Erfolg erzielt. Das Verwaltungsgericht hat die Beschwerde der Stadt gutgeheissen und den Entscheid des Bezirksrats Affoltern aufgehoben. Damit bestätigt das Gericht die Volksabstimmung vom 28. September 2025 zur Sportanlage Im Moos.
Die Affoltemer Stimmberechtigten hatten den Objektkredit über 18,62 Millionen Franken für ein neues Infra-
strukturgebäude sowie die Sanierung, Erneuerung und Erweiterung der Sportanlage Im Moos mit 2159 Ja-Stimmen zu 1551 Nein-Stimmen angenommen. Im Vorfeld und nach der Abstimmung war das Projekt Gegenstand intensiver öffentlicher Diskussionen. Ein Stimmbürger reichte bereits vor dem Urnengang einen Stimmrechtsrekurs ein. Dabei wurde insbesondere kritisiert, dass einzelne Projektbestandteile, insbesondere ein zusätzlicher Kunstra-
senplatz sowie eine Pumptrack-Anlage, aufgrund der Lage in einer Grundwasserschutzzone möglicherweise nicht wie geplant bewilligt werden könnten.
Der Bezirksrat Affoltern hob die Abstimmung deshalb im November 2025 auf. Das Verwaltungsgericht widerspricht dieser Einschätzung nun klar. Es hält fest, dass die Informationen der Stadt im Vorfeld der Abstimmung sachlich und korrekt waren sowie die freie
Meinungsbildung der Stimmberechtigten nicht beeinträchtigten. Besonders hebt das Gericht hervor, dass für die Stimmberechtigten erkennbar war, dass es sich beim Projekt um ein Vorprojekt handelt und spätere Anpassungen einzelner Projektbestandteile möglich und zulässig sind. Das Verwaltungsgericht verweist zudem auf das deutliche Abstimmungsergebnis. Selbst wenn zusätzliche Hinweise zu einzelnen Projektbestandteilen erfolgt wären, erscheine es
Mitreden statt mitschweigen – bist du dabei?
SVP Bonstetten – Gruppe Jugendarbeit organisiert Diskussionsanlass
Wie soll man junge Leute zwischen 18 und 20 Jahren zur politischen Mitarbeit oder zur Teilnahme an politi-
schen Veranstaltungen motivieren? Darüber zerbrechen sich Parteistrategen aller Lager die Köpfe. Die Gruppe
Jugendarbeit der SVP Bonstetten versucht es jetzt mit einem neuen Format.
aufgrund des Stimmenunterschieds als unwahrscheinlich, dass dies das Resultat beeinflusst hätte. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Gegen den Entscheid kann Beschwerde beim Bundesgericht erhoben werden. Sofern keine Beschwerde erhoben wird, kann die Stadt die weiteren Planungen vorantreiben und das Baugesuch einreichen.
Zwei Kontrahenten, die polarisieren «Mitreden statt mitschweigen – bist du dabei?» ist ein Anlass überschrieben, zu dem zwei Leute auf die Bühne geholt werden, die unterschiedlicher kaum sein könnten – und garantiert nicht derselben Meinung sind: Einer ist Naveen Hofstetter – ein «Vollblut»-SVPler, der andere Max Vögtli – ein Umweltaktivist, bekannt als «Klimakleber». Beide stellen sich den Fragen der jugendlichen Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die nach
Herzenslust mitdiskutieren können. «Live, direkt, ungeschminkt», heisst es im Text des Schreibens, das in diesen Tagen an alle 18- bis 20-jährigen Jugendlichen in den Gemeinden Bonstetten, Stallikon und Wettswil herausgegangen ist. Für diesen einmaligen Brief haben die Gemeindeverwaltungen die Adressen der Jugendlichen herausgegeben. Angesprochen fühlen sollen sich aber auch alle Jugendlichen aus dem Säuliamt, egal welche politische Haltung sie haben. Ziel ist es, «die jungen Leute für die Politik im Allgemeinen zu motivieren», sagt der Bonstetter SVP-Präsident Claude Wuillemin: «Wir wollen wissen,
was junge Menschen in unserer Region wirklich bewegt. Nicht raten, sondern zuhören. Jede Haltung ist willkommen – die Jugendlichen bringen ihre Meinung, wir den Raum dafür.» Die Veranstaltung findet statt am Samstag, 4. Juli, von 17 bis 19 Uhr im Gemeindesaal Bonstetten, Am Rainli 4. Snacks & Drinks werden offeriert. Für eine bessere Planung bitten die Organisatoren um eine Anmeldung bis 31. Mai mittels dem nebenstehenden QRCode. (red)
Sie kreuzen die Klingen am Anlass in Bonstetten: Naveen Hofstetter, ein «Vollblut»SVPler (links), und Max Vögtli, Umweltaktivist, bekannt als «Klimakleber». (Bild zvg)
Gelebtes Brauchtum und Gemütlichkeit
Gut besuchter Mühlentag in der Aumüli mit Gästen aus der nahen und fernen Umgebung
Marianne Voss
Am vergangenen Wochenende gab es verschiedene Angebote, um sich zu vergnügen. Die einen besuchten das Schwingfest, die anderen standen im Stau vor dem Gotthard, und die ansehnliche Zahl von geschätzt 1000 Interessierten reiste in die Aumüli bei Stallikon. Im Rahmen des Schweizer Mühlentags fand dort der traditionelle Mülitag statt mit Attraktionen und Unterhaltung für Jung und Alt. Trotz kühler Temperaturen und schlechter Wetterprognose strömten die Gäste schon am Vormittag von nah und fern in den beschaulichen Weiler. Unter dem Motto «Brauchtum und Kultur, gelebtes Handwerk und Verbundenheit zur Heimat» gab es für alle Generationen etwas zu sehen, zu erleben und zu geniessen. Natürlich drehte sich das grosse Wasserrad und betrieb die Mühle sowie die Gattersäge. Im Mahlraum konnten die Besuchenden sehen, wie Getreidekörner zu Mehl gemahlen werden. Auch die Schnapsbrennerei war in Betrieb, und an den Webstühlen entstanden durch zwei Weberinnen wunderschöne Stoffe. Zudem konnte man beim Schmieden, Sackmalen, Riemensticken, Dengeln, Korbflechten oder Besenbinden zuschauen. Bei Letzterem entstanden gemäss Aussage des Hobbyhandwerkers aus Birkenzweigen «lautlose Konkurrenten der Laubbläser». Die Gäste waren sehr interessiert und kamen mit den Handwerkerinnen und Handwerkern gerne ins Gespräch, kauften an Ständen regionale Produkte ein oder vergnügten sich beim Pétanquespiel. Für die zahlreichen Kinder hatte der Familienklub Stallikon einen Parcours organisiert, der sie motivierte, sich ihrerseits aktiv beim Handwerk zu betätigen.
Gute Gespräche und Begegnungen
Auch für das leibliche Wohl war gesorgt, mit Grilladen und einem umfangreichen Kuchenbuffet. Das gemütliche Zusammensein wurde musikalisch umrahmt von den Jungjodlern des Jodlerklubs am Albis, der Musikgesellschaft Stallikon und der Schwyzerörgeli-Gruppe Schlieren. Bis um halb zwei Uhr verzogen sich die Wolken immer wieder,
doch dann entluden sie sich kurz und intensiv. Für einige Gäste war das der Moment, um den Heimweg anzutreten, andere suchten unter den grossen Vordächern Schutz und halfen mit, die letzten Würste und Kuchen zu essen.
Die Mitglieder des Organisationskomitees waren sehr zufrieden und freuten sich über den guten Besuch.
Ferdinand Gramsamer, Präsident der Stiftung Aumüli, betonte auch die Mitarbeit der vielen Freiwilligen. «Über
«Di luschtige Wiiber» - Shakespeare
Zur Premiere der Aemtler Bühne vom 22. Mai
«Happy Birthday!» Die Geehrte heisst Janina, ist 20-jährig, und der Entertainer, der das Lied intoniert, ist «Elvis», ein alternder Rockmusiker und Elvis-Imitator. Das ganze Dorf ist im Restaurant Rössli zusammengekommen, um die umschwärmte, aus gu-
tem Hause stammende junge Frau zu feiern. Die Festlaune erhält erste Risse, als die Friedensrichterin Renate Hirzel schwere Vorwürfe gegen Elvis erhebt: Hausfriedensbruch, und ausserdem soll er ihren Neffen Adrian geohrfeigt haben…
Unterhaltung durch die Musikgesellschaft
50 Helferinnen und Helfer tragen heute dazu bei, dass dieser Anlass möglich ist. Das ist toll.»
Der Präsident des Vereins Aumüli, Hugo Lombriser, war glücklich über das mehrheitlich trockene Wetter und sagte
am Abend zusammenfassend: «Eine Stunde Regen, das war nicht so schlimm. Dieser Tag war eine gefreute Sache mit vielen interessierten Menschen, guten Gesprächen und schönen Begegnungen.»
trifft auf Rock’n’Roll
So beginnt «Di luschtige Wiiber», eine Adaption des Bühnenklassikers «Die lustigen Weiber von Windsor» von William Shakespeare. Regisseur und Autor Peter Steiner hat das Stück in die heutige Zeit versetzt und in Mettmenstetten verortet. «John Falstaff», der al-
ternde Ritter, welcher meint, gleich zwei gut situierte, verheiratete Frauen verführen zu können und so zu ihrem Geld zu gelangen, ist nun «Elvis». Und es ergeht ihm wie jenem: Die Frauen durchschauen ihn und spielen ihrerseits ihr Spiel mit ihm. Drei Mal legen sie den Köder aus, und drei Mal tappt er in die Falle. Wie «Gabi Seiler» und «Manuela Vogt», getreu dem Vorbild von Shakespeare, den Möchte-gern-Verführer beim ersten Rendezvous reinlegen – er landet im Wäschekorb und später im Haselbach – gehört zu den komödiantischen Höhepunkten des Stücks. Shakespeare trifft auf Rock’n’Roll: «Elvis» singt Lieder seines Idols und andere bekannte Popsongs und begleitet sich selber auf dem Klavier. Unterstützt wird er von einer Band von altgedienten Rockmusikern. Mal rockt die ganze Geburtstagsgesellschaft. Bühnenumbauten werden zum Teil singend und tanzend vom Ensemble vollzogen. «Rock Around the Clock» bildet den Hintergrund zu einer wilden Verkleidungsszene.
In der an den «Sommernachtstraum» erinnernden tänzerisch – chorischen Schlussszene wird «Elvis» entlarvt. Dieser zeigt sich einsichtig: «Es dämmered mer langsam, was ich für en Esel bin», sagt er und wird wieder in die Gemeinschaft aufgenommen. Und wenig später treten Janina und ihr Aus-
erwählter Felix als frisch getrautes Paar vor die Leute: ein klassisches Happy End.
Zwanzig Spielerinnen und Spieler im Alter von elf bis über siebzig sind am Werk. Viele neue Gesichter, darunter auch Schüler der Theaterschule SAMTS in Adliswil, welche für verschiedene Solo-Gesangseinlagen zuständig sind. Ein besonderer Dank gilt den zirka 50 Helferinnen und Helfern vor, hinter und neben der Bühne. Gemeinsam freut sich die Aemtler Bühne auf die Premiere. Tobias Sonderegger, Aemtler Bühne
Premiere am 22. Mai. Spielort: Restaurant Zum weissen Rössli, Mettmenstetten. Vorverkauf und weitere Informationen auf: www.aemtlerbuehne.ch
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«Ich liebe dich! Und dich au!» Elvis in der Falle. (Bild
Das OK vor dem Wasserrad. Von links: Ferdinand Gramsamer, Hugo Lombriser, Monika Peterhans und Walti Vetsch. (Bilder Marianne Voss)
Stallikon.
Maurice Leutert, Lehrling in der Kunstschmiede Hedinger, am Werk.
Marcel Waller vom Müllerteam erklärt den Gästen den Mahlvorgang – und das Schicksal von Max und Moritz.
Prächtiges Stadion, prächtige Kulisse, prächtiges Wetter: das 116. Zürcher Kantonalschwingfest in Mettmenstetten. (Bilder Daniel Vaia)
Hatten einen vollen Terminkalender am Wochenende: die Ehrendamen.
Übergabe der Fahne des Zürcher Kantonal-Schwingerverbands vom OK des letzten Kantonalschwingfests in Urdorf an das OK in Mettmenstetten.
Der Hauptpreis in Mettemstetten, der Siegermuni «Wulli», vorgeführt von Züchter Franz Abächerli aus Hausen, zusammen mit seinen Kindern Sara und Iwan. «Wulli»-Preiswert: zirka 6000 Franken.
Blick in den Gabentempel: Neben traditionellen Kuhglocken konnten die Schwinger auch Gutscheine wählen, Werkzeug aller Art, Velo, Kühlschränke, Möbel und den sogenannten Lebendpreisen, allen voran der Muni «Wulli».
Am Samstag und Sonntag am Schwingfest im Einsatz: die Spielgemeinschaft Mettmenstetten-Ottenbach, am Sonntag verstärkt durch den Musikverein Adliswil, hier bei einem kleinen Platzkonzert.
Ein Thurgauer Schlussgang – und das Säuliamt als Sieger
Glanzvolles Zürcher Kantonalschwingfest in Mettmenstetten
Daniel Vaia
Eine hervorragende Organisation, ein herrlicher Festplatz, spannende Wettkämpfe, keine Zwischenfälle und 5150 gut gelaunte Besucherinnen und Besucher, das ist die Bilanz des 116. Zürcher Kantonalschwingfests am Sonntag in Mettmenstetten. Einen wesentlichen Teil dazu beigetragen hat natürlich auch das Wetter. Während es in den Tagen zuvor immer wieder geregnet und am Vortag, am Samstagnachmittag, sogar vorübergehend «geschüttet» hatte, blieb der Sonntag trocken, wenn auch für die Jahreszeit etwas kühl. Zusammen mit den schneebedeckten Alpen im Hintergrund und den kleinen Wölkchen am meist blauen Himmel präsentierte sich die buchstäblich auf der grünen Wiese hochgezogene Mettmenstetter Schwingerarena wie ein Foto, bei dem man die Verwendung von KI hätte vermuten können. Fast zu perfekt, um wahr zu sein...
Dass am Ende nicht ein Zürcher im Schlussgang stand, sondern zwei Gästeschwinger, die Thurgauer «Eidgenossen» Schneider Domenic und Giger Samuel, tat der Begeisterung keinen Abbruch. Beide zählten von Beginn weg in Mettmenstetten unter den 150 Schwingern zu den Publikumslieblingen, wobei der spätere Festsieger Giger am Ende all seiner Gänge jeweils am meisten Applaus einheimste.
Eigentlicher Sieger waren ohnehin der für den Grossanlass verantwortliche Schwingklub am Albis, das Organisationskomitee, Mettmenstetten und das Säuliamt. Und mit ihnen die rund 2000 Helferinnen und Helfer, darunter auch Zivilschützer, die beim Auf- und Abbau und über das Festwochenende im Einsatz standen. Nicht zu vergessen auch die vielen Sponsoren, Spender, Partner, Verbände, Landeigentümer und sowie
der Kanton und die beteiligten Gemeinden, die auf die eine oder andere Weise das Fest ermöglichten. Für das Wochenende mit dem 84. Kantonalen Nachwuchsschwingfest am Samstag und dem Kantonalschwingfest am Sonntag soll das Budget rund 800000 Franken betragen haben.
Fast zweijährige Vorbereitung
Beim Apéro für die Ehrengäste am Sonntagmorgen zugegen waren Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Sport, unter ihnen Regierungsrat Mario Fehr und Kantonsratspräsidentin Romaine Rogenmoser (beide verfolgten das Schwingfest von der ersten bis zur letzten Minute). OK-Prä-
sident Mirco Kurt erinnerte in einer kurzen Ansprache an die fast zweijährige Vorbereitungszeit, die vielen Sitzungen des 35-köpfigen OK und den Einsatz «der vielen hundert Chrampferinnen und Chrampfer». Viele von ihnen hätten sich bereits lange im Voraus für das Fest verpflichtet, andere spontan. Kurt: «Es zeigt, was alles möglich ist, wenn man in dieser Region etwas auf die Beine stellt.» Speziell erwähnt Kurt auch die Gemeinde Mettmenstetten für die «grosszügige und unkomplizierte Zusammenarbeit». – Kurt hatte 2019 bereits das OK des regionalen Turnfests in Obfelden geleitet; in Mettmenstetten ist er mit seiner Firma Kurt Wohndesign gleichzeitig einer der Hauptsponsoren, zusammen mit der ZKB, der Landi Ob-
felden und dem Sportamt des Kantons Zürich. Wie viele Freiwillige hinter den Kulissen agierten, davon konnten sich die 1900 geladenen Gäste auch beim Bankett über Mittag im Festzelt überzeugen: Innerhalb von nur einer Stunde waren alle verpflegt. Als Hauptgang gab es Hackbraten, Kartoffelstock mit «Seeli» und Gemüse.
Das Menü wurde – lobend und augenzwinkernd – sogar von Mario Fehr in seiner Festrede am Nachmittag erwähnt. Unter dem Gelächter und dem Applaus der Festbesucherinnen und Festbesucher sprach er die «üppige Bewirtung an, und zwar MIT Fleisch». Das sei er sich als jemand, der oft in der Stadt Zürich an Anlässen teilnehme, gar
nicht mehr gewohnt. Daneben lobten alle Festakt-Rednerinnen und -Redner auf die eine oder andere Weise die typischerweise mit dem Schwingen verbundenen Werte wie Fairness, Kameradschaft, Durchhaltewillen, Respekt. Fehr: «Schwingen gehört zu unserer DNA, ist Schweizer Tradition wie Turnen oder Schiessen. Schwingen ist Kulturgut.» Mettmenstettens Gemeindepräsidentin Vreni Spinner zeigte sich ihrerseits beeindruckt vom «grossartigen Fest», das für «uns eine grosse Ehre und Freude ist» und einen auch mit Stolz erfülle. Dies letztlich auch das Verdienst des lokalen Gewerbes. Es zeige, wie sehr man «in unserem Dorf und im Säuliamt» zusammenstehe.
Übergabe der Fahne
Symbolischer Höhepunkt des Festakts war die Übergabe der Fahne des Zürcher Kantonal-Schwingerverbands vom OK des letzten Kantonalschwingfests in Urdorf an das OK in Mettmenstetten. Es habe eine «unglaublich positive Stimmung und Wertschätzung» gespürt, erklärte OK-Präsident Mirco Kurt in einer ersten Bilanz am Sonntagabend. Viele Besucherinnen und Besucher hätten ihm und damit stellvertretend allen Beteiligten ihren grossen Dank dafür ausgedrückt, dass ein solcher Grossanlass in der Region stattfinden kann. Auch die Schwinger selber hätten sich sehr zufrieden gezeigt.
Ein besonderer Moment, so Kurt, sei für ihn persönlich der Schluss seiner Rede im Rahmen des Festakts gewesen, als er realisiert habe, dass alle Rädchen ineinandergegriffen hätten und dass das Wetter trotz auffrischenden Windes für die letzten Wettkämpfe und den Schlussgang halten wird. In diesem Moment sei viel Druck von ihm abgefallen.
Präsidenten mit Spitzenschwinger (v.l.n.r.): Roman Nägeli, Präsident des für das Schwingfest verantwortlichen Schwingklubs am Albis, Spitzenschwinger Curdin Orlik (der Bruder des amtierenden Schwingerkönigs Armon Orlik) mit OK-Präsident Mirco Kurt.
«Ein grossartiges Fest, das für uns eine grosse Ehre und Freude ist»: Mettmenstettens Gemeindepräsidentin Vreni Spinner in ihrer Ansprache beim Festakt. (Bilder Daniel Vaia)
Gruppenbild mit Regierungsrat: der Mettmenstetter Gemeinderat mit Regierungsrat Mario Fehr. (2. von rechts).
Sorgten mit ihren Jodelliedern für Unterhaltung und typische Schwingfeststimmung: der Jodelclub Echo vom Hasenberg.
Über 5000 Besucherinnen und Besucher verfolgten das Schwingfest.
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Das Projekt für ein zukunftsfähiges Ernährungssystem nimmt konkrete Formen an
Marianne Voss
Das Knonauer Amt ist nach wie vor eine landwirtschaftlich geprägte Region. Wer zum Beispiel dem Ämtlerweg folgt, wandert durch Wiesen, Felder und Wälder oder vorbei an Weiden und trifft auch auf Hof- und Dorfläden, Brauereien, Mostereien, die Aumüli oder das Kloster Kappel. Das vielfältige Ernährungssystem der Region ist auf Schritt und Tritt sicht- und erlebbar. Das Projekt «Region zu Tisch» startete vor einem Jahr und wird durch die ZHAW (Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften) in enger Zusammenarbeit mit der Standortförderung Knonauer Amt durchgeführt. Bei dem Projekt geht es darum, zusammen mit lokalen Akteurinnen und Akteuren neue Ansätze für eine zukunftsfähige Land- und Ernährungswirtschaft in der Region zu entwickeln – vom Feld bis zum Teller. «Region zu Tisch» wird durch drei Stiftungen finanziert und möchte Menschen aus Landwirtschaft, Handel, Gastronomie, Politik, Verwaltung, Bildung und Zivilgesellschaft zusammenbringen. Teil des Projekts sind neben dem Knonauer Amt die zwei Regionen Yverdon-les-Bains und Oberbaselbiet. Auch dort wird an neuen Lösungsansätzen gearbeitet.
Im letzten Herbst begann die Arbeit im Bezirk Affoltern mit einer Bestandesaufnahme des derzeitigen Ernährungssystems. Wichtig waren dabei die Fragen: «Welches sind relevante Akteurinnen und Akteure im regionalen Ernährungssystem? Welche Herausforderungen und welche Chancen bestehen?
Am Zukunftsworkshop in Sellenbüren: Johannes Bartels, Geschäftsführer der Standortförderung, und das Projektteam der ZHAW mit Isabel Jaisli, Frenzi Ritter und Natali Trüb. (Bild Marianne Voss)
Welche Initiativen gibt es bereits?» Kürzlich lud das Projektteam der ZHAW zu einem Zukunftsworkshop ein, um in einem nächsten Schritt konkret zu werden und gemeinsam lokale Themenschwerpunkte und Visionen für die Region Säuliamt zu erarbeiten. Rund 30 Personen kamen ins Eventlokal auf dem Hof der Familie Sidler in Sellenbüren: Frauen und Männer, die in der Land- und Ernährungswirtschaft oder als Entscheidungstragende engagiert sind. Es waren Produzenten, Vertretende von Institutio-
nen und Vereinen oder private Interessierte. Es traf sich also ein bunter Strauss von Menschen aus dem Säuliamt, die alle in irgendeiner Form wissen, worum es bei Landwirtschaft oder Ernährung geht. Dies bedeutet jedoch nicht, dass unbedingt alle dieselbe Meinung dazu haben, in welche Richtung die Entwicklung gehen soll. Genau hier bestand einer der Ansatzpunkte. Projektleiterin Isabel Jaisli erklärte bei der Begrüssung: «Wir möchten euch Akteurinnen und Akteure miteinander vernetzen. Und wir wollen
die Landwirtschaft nicht von der Ernährung getrennt betrachten, sondern die beiden als eines denken.» Sie wies auf drei Projektziele hin: die Förderung einer ressourcenschonenden Landwirtschaft, die Stärkung lokaler Wertschöpfungsketten und die Förderung des Konsums regionaler Produkte. Frenzi Ritter, auch Projektleiterin von der ZHAW, zeigte die regionalen und nationalen Trends auf, wie das Verschwinden der Hochstamm-Obstbäume, den Rückgang der regionalen Verarbei-
Obfelden Pilotgemeinde bei «E-Counting»
Am Abstimmungssonntag vom 14. Juni setzt Obfelden das elektronische Auszählen von
Beim sogenannten «E-Counting» werden die Stimmzettel nicht mehr manuell sortiert und gezählt, sondern eingescannt und softwaregestützt ausgewertet. Möglich ist das dank eines einheitlichen, maschinenlesbaren Stimmzettels, auf dem alle eidgenössischen, kantonalen und kommunalen Vorlagen eines Urnengangs aufgeführt sind. Die Stimmberechtigten setzen ihre Stimme, indem sie ein Kreuz in das entsprechende Feld eintragen. Die bisherige handschriftliche Angabe von «Ja» oder «Nein» entfällt. Beim Abstimmungssonntag vom 14. Juni 2026 wird «E-Counting» in mehreren Zürcher Gemeinden erstmals angewendet. Nach aktuellem Stand beteiligen sich neun Gemeinden: Seuzach, Zollikon, Hittnau, Egg, Küsnacht, Rafz, Meilen, Regensdorf und Obfelden. Die neun Gemeinden umfassen etwa 58000 Stimmberechtigte, das sind knapp 6 Prozent der Stimmberechtigten im Kanton.
Es steht weiteren Gemeinden frei, «ECounting» künftig ebenfalls einzuführen.
Aufwand und Fehler reduzieren
Das neue Verfahren vereinfacht die Stimmabgabe und reduziert den organisatorischen Aufwand in den Gemeindewahlbüros erheblich. Gleichzeitig trägt es dazu bei, die Fehleranfälligkeit bei der Auszählung zu verringern. «E-Counting» ist in der Schweiz etabliert und wird bereits in über 100 Gemeinden und Städten eingesetzt. Der Bundesrat hat den Einsatz für eidgenössische Vorlagen im Jahr 2018 bewilligt und klare Anforderungen definiert, um die Sicherheit und Vertrauenswürdigkeit der Auszählung zu gewährleisten. Dazu gehören unter anderem technische Kontrollen, die Durchführung repräsentativer Stichproben sowie klare Zugriffsregelungen. Die Direktion der
Justiz und des Innern des Kantons Zürich bewilligt den Einsatz dieser Technologie jetzt auch für kantonale und kommunale Abstimmungen im gesamten Kantonsgebiet. Die Verantwortung für die korrekte Auszählung verbleibt beim zuständigen Gemeindewahlbüro.
Einsatz nur bei Abstimmungen
Der erstmalige Einsatz von «E-Counting» wird von der Geschäftsstelle «egovpartner» koordiniert und vom Statistischen Amt fachlich begleitet. Die operative Umsetzung erfolgt durch die Gemeinden, die die notwendige Software und die Infrastruktur eigenständig beschaffen. Vorerst wird «E-Counting» ausschliesslich bei Abstimmungen eingesetzt. Für eine Anwendung bei Wahlen besteht im Kanton zurzeit noch keine gesetzliche Grundlage. «Ich freue mich, dass Obfelden im Bereich der Digitali-
tungsbetriebe und die Veränderung der Gastrolandschaft und das Bevölkerungswachstum.
Konkrete Visionen und Ideen Die am Workshop Teilnehmenden waren an dem Nachmittag gefordert, gemeinsam an Tischen zu verschiedenen Handlungsfeldern konkrete Ideen und Ziele zusammenzutragen. Die Aufgabenstellung lautete: «Stellt euch wünschenswerte Szenarien der Zukunft vor und überlegt, was es heute braucht, um dorthin zu kommen.» In den Gruppen wurden Themen besprochen rund um regionale Produktion, Esskultur und Gesundheit, Biodiversität, regionale Wertschöpfung, klimafreundliches Ernährungssystem oder faire Märkte und soziale Gerechtigkeit. Der Gesprächsstoff an den Tischen ging nicht aus, der Austausch war engagiert, manchmal hitzig, manchmal humorvoll. Auch Meinungsverschiedenheiten wurden ausdiskutiert. Das Ergebnis waren mehrere grosse Plakate mit zahlreichen notierten Gedanken, Fragen, Visionen und Ideen.
Der nächste Schritt werde nun die Auswertung dieser Arbeit sein, erklärte Isabel Jaisli. Danach gehe es in Richtung Konkretisierung. Auf die Frage, ob das Projekt nicht irgendwann in einer Studienschublade verschwinde, antwortete sie engagiert: «Nein, das wird sicher nicht geschehen. Unser Ziel ist es, dass im Jahr 2027 erste Projekte initiiert und umgesetzt werden.»
Weitere Informationen und Kontakt bei Interesse zur Mitwirkung unter regionatable.ch/knonauer-amt.
Stimmzetteln ein
sierung weiter vorangeht und wir wichtige Erfahrungswerte für andere Gemeinden sammeln können», so Gemein-
deschreiberin Michelle Meier. Gemeinde Obfelden
In Obfelden wird erstmals elektronisch ausgezählt. (Bild zvg)
Für Kontinuität und Engagement in Affoltern
Eveline Fenner als Stadtpräsidentin – Dank an Markus Gasser
Mit der Wahl des Stadtpräsidiums vom 14. Juni steht der letzte Schritt der Neubesetzung des Stadtrates bevor. Das Amt bringt grosse Verantwortung und vielfältige Aufgaben mit sich. Dazu gehören die Leitung des vom Volk gewählten Stadtrates, das Vermitteln und Moderieren innerhalb des Gremiums sowie die verständliche Kommunikation von Entscheiden und strategischen Zielen gegenüber der Bevölkerung. Hinzu kommen Führungsaufgaben in der Verwaltung, die Vertretung der Stadt nach aussen und vieles mehr.
Eveline Fenner hat sich bereit erklärt, diese anspruchsvolle Aufgabe für weitere vier Jahre zu übernehmen. Sie ist motiviert, sich auch in der neuen Zusammensetzung des Stadtrates mit vollem Einsatz für die Stadt einzusetzen. Für dieses verantwortungsvolle Amt ist die Unterstüt-
zung der Bevölkerung besonders wichtig. Die EVP freut sich deshalb über viele Stimmen für die zweite Amtszeit von Eveline Fenner als Stadtpräsidentin. Mit dem Ende der laufenden Legislatur geht leider auch die zwölfjährige Amtszeit von Markus Gasser zu Ende. Der teilweise hart geführte Wahlkampf der Gegnerschaft wird seinem grossen Leistungsausweis nicht gerecht. Während seiner Amtszeit setzte er sich insbesondere für eine höhere Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum ein. Sichtbar wurde dies etwa durch Strassenraumgestaltungen mit mehr Bäumen und Begrünung oder durch die Realisierung des Stadtparks Brauiweiher. Als Vorsteher der Abteilung Bau und Infrastruktur begleitete er zahlreiche wichtige Projekte mit grossem Engagement und viel persönlichem Einsatz. Ein aktuelles Beispiel dafür ist die vom Volk deutlich angenommene neue Kläranlage. Markus Gasser hat als Stadtrat Ausserordentliches geleistet. Die EVP Affoltern dankt ihm dafür herzlich und wünscht ihm für die Zukunft weiterhin viel Energie und Elan für sein Engagement zugunsten des Zusammenlebens und unserer Umwelt. Ebenfalls zur Wahl steht im Juni das Präsidium der Primarschulpflege. Mit Galina Bruder stellt sich die einzige Kandidatin für dieses Amt zur Verfügung. Dank ihrer pädagogischen Erfahrung und ihrer kooperativen Art bringt sie beste Voraussetzungen für diese Aufgabe mit. Die EVP empfiehlt Galina Bruder überzeugt zur Wahl und wünscht auch ihr eine breite Unterstützung. EVP Affoltern am Albis
Engagement für Affoltern: Markus Gasser und Eveline Fenner. (Bild zvg)
Bilder unserer Lesenden
Schnappschüsse aus dem Säuliamt
Diesen abendlichen Schnappschuss vom Uetliberg liess uns Leserin Simone Hentschel aus Bonstetten zukommen.
Dieser Landwirt, der auf dem Traktor seine schnurgeraden Runden zieht und das Feld bearbeitet, faszinierte Leserin Silvia Steinemann aus Aeugst. Dahinter zu sehen ist die wunderschöne Sicht auf das Pilatusmassiv, verziert mit feinen kleinen Wolken – welch wunderbarer Schnappschuss!
Diskussion verengt auf Parteipolitik
Replik auf den Artikel von Daniel Koch mit dem Titel «Brückensprengung ist das Dümmste in unsicheren Zeiten» im «Anzeiger» vom 13. Mai sowie auf den Leserbrief von Martin Gallusser mit dem Titel «Podiumsdiskussion zur 10-Millionen-Schweiz-Initiative» in der gleichen Ausgabe.
Der Bericht im Anzeiger schildert den Anlass sachlich und ausgewogen. Er zeigt, dass am Podium eine ernsthafte, differenzierte Diskussion geführt wurde – genau das, was es in einer polarisierten Debatte um Bevölkerungswachstum und Nachhaltigkeit braucht. Der Kommentar des SP-Präsidenten aus Affoltern dagegen zeichnet ein verzerrtes Bild.
Er kritisiert die Initiative pauschal, ohne auf die am Podium vorgebrachten Argumente einzugehen. Statt sich mit den sachlichen Fragen auseinanderzusetzen – etwa den ökologischen Belastungsgrenzen, der planerischen Überforderung von Gemeinden oder der langfristigen Sicherung von Lebensqualität – verengt er die Diskussion auf parteipolitische Reflexe. Das greift zu kurz.
Nein zur 10-Millionen-Initiative
Falls Sie noch zögern sollten, wie Sie am 14. Juni abstimmen wollen, hier ein paar Gedankenanstösse: Vielleicht achten Sie einmal darauf, wer heute hinter dem Steuer Ihres Linienbusses zur Arbeit sitzt, oder wer Sie heute im Restaurant bedient oder Ihre Mutter im Pflegeheim oder Sie selbst pflegt, oder wer Ihr Haus gebaut hat, in dem Sie wohnen, oder wer Sie an der Uni unterrichtet oder neben Ihnen im Büro sitzt oder Ihre Tochter im Fussball trainiert.
Oder noch gewagter: Denken Sie darüber nach, ob in Ihrer Familie jemand in die Schweiz eingewandert ist und hier lebt. Und dann fragen Sie sich, ob Sie möchten, dass die-
se Menschen die Botschaft erhalten sollen, dass sie hier nicht (mehr) erwünscht sind, weil sie wie wir alle Ressourcen nutzen, Familien haben und am öffentlichen Leben teilnehmen.
Wir haben es in der Hand, diese menschenfeindliche Initiative zu stoppen und mit aller Kraft zu sagen, dass wir keinen neuen SaisonnierStatus durch die Hintertür wollen und dass wir ökologische Probleme anders lösen müssen. Deshalb empfehle ich Ihnen am 14. Juni ein beherztes Nein.
Maria Kapossy, Obfelden
Die Schweiz am Limit
Die Schweiz wächst im Rekordtempo –und die Politik schaut zu. In nur zwölf Jahren ist unsere Bevölkerung um eine Million Menschen gestiegen. Die Folgen spüren wir alle: Wohnungsnot, explodierende Mieten, überfüllte Strassen und Züge, ein Gesundheitswesen am Anschlag. Unsere Lebensqualität wird Schritt für Schritt aufgezehrt. Die Nachhaltigkeitsinitiative Keine 10-Millionen-Schweiz zieht endlich die Notbremse. Sie verlangt, dass unser Land nicht über zehn Millionen Einwohner hinauswächst und die Zuwanderung wieder verantwortungsvoll gesteuert wird. Das ist keine Abschottung, sondern gesunder Menschenverstand. Wer Ressourcen schützen will, muss Grenzen
setzen. Dass so viele Bürgerinnen und Bürger die Initiative unterstützen, überrascht nicht. Sie haben genug von einer Politik, die Probleme verwaltet statt löst. Die zentrale Frage lautet: Wie viel Wachstum verträgt die Schweiz überhaupt, ohne sich selbst zu überfordern?
Die Gegner der Initiative blockieren jede Lösung. Indem sie die unbegrenzte Zuwanderungeinfachweiterlaufenlassen, manövrieren sie die Schweiz Schritt für Schritt in eine Lage, die bald nicht mehr korrigierbar ist. Darum am 14. Juni ein kräftiges Ja zur Nachhaltigkeitsinitiative.
Rolf Hurter, SVP Rifferswil
Ja zur kontrollierten Einwanderung
Zu Beginn des Jahrtausends wurde der freie Personenverkehr mit der Europäischen Union eingeführt. «Achttausend, eventuell sollen es zehntausend Personen sein, die aufgrund der Grenzöffnung im Jahr zu erwarten sind.» So argumentierten der Bundesrat und die Verwaltung im Vorfeld der Einführung. Die Bedenken, dass die Schweiz aufgrund des wirtschaftlichen Wohlergehens ein attraktives Einwanderungsland werden könnte, wurde als unbedenklich bezeichnet.
Nach nun gut 20 Jahren sind statt der damals für diesen Zeitraum in Aussicht gestellten zweihunderttausend, zwei Millionen eingewandert. Das Resultat ist ernüchternd. Die mit der unkontrollierten Einwanderung verursachten Probleme lassen keine vernünftige Eingliederung zu. Nicht nur eine täglich überforderte Infrastruktur ist
ein Ärgernis. Vor allem kann der gesellschaftliche Einbezug in die schweizerischen Gesellschaft nicht vollzogen werden.
Die in dieser Zeit eingebürgerte Million Ausländer stärkt die Eigenheit des Systems Schweiz jedenfalls nicht. Es fehlt die Vertrautheit mit unserer direkten Demokratie. Wenn man die Werte, welche unser Land wirtschaftlich und kulturell auszeichnen, erhalten will, muss die überbordende Einwanderung begrenzt werden.
Die Idee des freien Personenverkehrs ist gescheitert. Es braucht ein Ja am 14. Juni zur Nachhaltigkeit, mit dem Auftrag verbunden, den Personenverkehr in vernünftige Bahnen zu lenken.
Toni Bortoluzzi, Affoltern
Eine falsche Anmerkung
Schweiz» stellt eine nüchterne Frage: Wie stellen wir sicher, dass die Schweiz auch in Zukunft genug Raum, Infrastruktur und Ressourcen für ihre Bevölkerung bereitstellen kann, ohne ihre Umwelt weiter zu überlasten?
Das Podium hat gezeigt, dass es dafür unterschiedliche, aber legitime Standpunkte gibt. Wer diese Debatte auf Ideologie reduziert, statt sich mit den Inhalten auseinanderzusetzen, verpasst die Chance auf eine zukunftsorientierte Lösungsfindung.
Ich war am Podium anwesend, und was leider nicht erwähnt wird, ist die Aussage vom SP-Kantonsrat Roger Schmutz aus Wettswil. Auf die Frage von NR Martin Haab (Welche Lösung haben Sie, Herr Schmutz?) antwortete er: «Wer in der Schweiz zu wenig Platz hat, sollte die Schweiz verlassen und Richtung Norddeutschland auswandern.» Diese Aussage ist nicht akzeptabel und nicht würdig von einem Volksvertreter. Dementsprechend hat ihm Martin Haab geantwortet.
Claude Wuillemin, Präsident SVP Bonstetten
Replik auf den Leserbrief von Patrick Ludwig im «Anzeiger» vom 8. Mai.
Lieber Herr Ludwig. Sie haben mir in Ihrem Leserbrief vermutlich versehentlich die Aussage zugeschrieben, wonach kein einziger Einwohner gegen ein neues Zentrum sei. Dieser Satz stammte jedoch vom Verfasser des Leserbriefs direkt neben meinem Beitrag vom 8. Mai. Ihre Einschätzung teile ich allerdings: Sehr viele Menschen in Hedingen stehen der geplanten Zentrumsplanung kritisch gegenüber. Dabei bin ich persönlich keineswegs gegen ein neues Dorfzentrum – im Gegenteil. Ein neues Zentrum kann eine grosse Chance sein, wenn es:
• ohne neue Strasse und stattdessen mit einem übergeordneten Verkehrskonzept umgesetzt wird;
• einen attraktiven Dorfplatz mit Läden und Café umfasst;
• prägende Gebäude rund um den Bahnhofplatz erhält;
• auf einem transparenten Gesamtkonzept mit nachvollziehbaren Kosten basiert;
• und die Bevölkerung vor wichtigen Abstimmungen ernsthaft einbezogen wird.
Lob und Dank der Knonauer Regierung
Montag, 4. Mai, mit dem Bus 648 nach Cham. Welch freudige Überraschung: Dank dem nun erhöhten Trottoir ist der Ein- und Ausstieg leicht, sei es für Kleinkinder, Kinderwagen oder Alte wie mich. Nochmals Pluspunkt für das schöne Knonau. Danke!
Franziska Keller-Iten
Ihre Meinung ist willkommen!
Gerne können Sie der Redaktion des «Anzeigers» einen Leserinnen- oder Leserbrief schicken. Dazu gibt es ein paar wichtige Regeln: Ihre Meinungsäusserung muss mit Namen sowie Adresse und Telefonnummer des Verfassers oder der Verfasserin versehen sein und soll in maximal 2000 Zeichen ein Thema aus der Region aufgreifen oder einen Beitrag im «Anzeiger» kommentieren. Reine Danksagungen sind nicht erwünscht. Kurzgefasste Zuschriften haben Vorrang. Vermeiden Sie Abkürzungen.
Wir achten darauf, dass nur Briefe in einem freundlichen Tonfall sowie ohne Verletzung von Persönlichkeitsrechten Dritter publiziert werden. Beiträge, die Beleidigungen, falsche Tatsachenbehauptungen, Verleumdungen, persönliche Diffamierungen, drastisch überzogene Kritik an Personen enthalten oder das Andenken Verstorbener verunglimpfen, werden nicht veröffentlicht. Auch private Auseinandersetzungen werden aus redaktionellen, juristischen und presserechtlichen Gründen nicht veröffentlicht. Der Inhalt des Leserbriefes muss zudem die eigene Meinung abbilden und bei Zitaten eine Quelle nennen. Auch wichtig: Der Verfasser des Leserbriefes muss mit dem Absender identisch sein. Leserbriefe geben die Meinung der Leser wieder, nicht die der Redaktion.
Redaktionsschluss beachten Aufgeben können Sie Ihre Äusserung unter www.affolteranzeiger.ch/ mitmachen/leserbrief-einreichen. Für eine Veröffentlichung am Dienstag sollte die Zuschrift am vorangehenden Freitagmittag auf der Redaktion eintreffen. Für eine Publikation am Freitag schicken Sie uns Ihre Meinungsäusserung bitte bis am Mittwochmittag. Über eine Nichtpublikation wird keine Korrespondenz geführt. (red)
Von all dem habe ich bis heute leider nur wenig gesehen. Statt eines offenen Gesamtkonzepts erleben wir eine Salamitaktik: zuerst Zonenanpassungen, danach einzelne Kredite für Strasse, Dorfplatz oder weitere Projekte – und am Schluss das Gemeindehaus. Die Bevölkerung soll über Einzelteile abstimmen, ohne das Gesamtbild zu kennen. An Infoveranstaltungen wurde gerne betont, dass die Landbesitzer ins Boot müssen. Die grösste Landbesitzerin ist jedoch die Gemeinde selbst (Strassen, Juventus). Ein Dorfzentrum ist jedoch kein Privatprojekt, sondern ein zentraler Bestandteil unseres Dorfes. Es stellt sich deshalb durchaus die Frage, weshalb gewisse politische Akteure mit solcher Vehemenz für dieses Projekt kämpfen. Geht es wirklich darum, der Bevölkerung einen überzeugenden Dorfplatz mit guter Verbindung zu Volg und Pfyl zu schaffen? Oder darum, prägende Zeitzeugen unseres Dorfes zugunsten eines beliebigen modernen Projekts abzureissen? Ein Schelm, wer sich dabei weitere Fragen stellt.
Die Reformierte Kirche Knonauer Amt lädt zum regionalen Fest. Seite 16
Junioren holen Sieg
Die Junioren D Rot von Floorball Albis krönten ihre starke Saison. Seite 20
Im Aufstiegsrennen
FCWB gewinnt auswärts und wahrt die Chance auf die Aufstiegsspiele. Seite 21
DieLegende lebt weiter Do,21. Mai- 20.30Uhr
PlitschPlatsch forever!
Eine Welle,dieuns verbindet. Fr,22. Mai– 19.30Uhr
Welle, dieuns ts:
feiert drei Tage lang seine Expo –mit Jubiläum, Livemusik und Streetfood
Die Expo 2026 lädt vom 12. bis 14. Juni zu Festivitäten ein
Erstmals findet die Expo in Obfelden Anfang Sommer statt, nämlich vom Frei tag, 12., bis Sonntag, 14. Juni, und bietet so nicht nur Ausstellerplätze in der Mehrzweckhalle Zendenfrei, sondern auch ganz viel Action auf der Piazza draussen.
Unter dem Motto «Obfelden feiert» lädt der Gewerbeverein Obfelden die Be völkerung zu drei Tagen voller Span nung, Unterhaltung und Begegnung ein. Zudem feiert der Gewerbeverein Obfel den sein 50‑Jahre‑Jubiläum. Darauf lässt sich am Freitagabend beim von der Ge meinde Obfelden offerierten Jubiläums apéro anstossen.
Neues Ausstellungskonzept: Offene Gestaltung drinnen und draussen
Das Ausstellungskonzept wurde der Jah reszeit und dem Zeitgeist angepasst. Die Besucherinnen und Besucher werden nicht mehr durch einen starren Rund gang geführt, sondern die Ausstellung ist drinnen und draussen offen gestaltet. «Man kann sich das wie auf einem gros sen Markt vorstellen, wo man durch die Gassen schlendert und überall vorbei schaut», erklärt OK‑Präsident Jürg Mei er. Zudem habe man so die Möglichkeit, auch zügig zum gewünschten Unter nehmen zu gelangen. Das Publikum darf sich auch auf einen Wettbewerb freuen. Auf einer Art Schnitzeljagd werden auf dem Areal Buchstaben gesucht, welche ein Lö sungswort ergeben. Damit können ein Velo oder Erlebniscenter‑Gutscheine ge wonnen werden.
Kostenloser Eintritt in die Ausstellung und zu sämtlichen Events Über 60 Ausstellerinnen und Aussteller aus Obfelden und der Region präsentie ren ihre Produkte und Dienstleistungen aus den verschiedensten Branchen. Er gänzt wird die Ausstellung durch ein vielfältiges Rahmenprogramm. Der Ein
OK-Präsident
tritt sowie sämtliche Events sind kos tenlos. Für die jüngeren Gäste stehen Karussell und Hüpfburg bereit. Zusätz lich wird für die Expo der Pumptrack für Kickboards, Bikes oder Skates auf
für die Expo auf. (Bild zvg)
dem Areal platziert. Weiter können sich die Kinder schminken lassen oder an einem Bastel‑Workshop teilnehmen. Neben diesen Aktivitäten bietet der Kinderhort die Betreuung von Kindern
zwischen 2 1/2 und 6 Jahren an. Gleich zwei professionelle Auftritte von und für Kinder stehen auf dem Programm. Der Säuliämtler Kinderchor Sune chind tritt am Samstag, 13. Juni, um
MARKTPLATZ Die Beiträge in der Rubrik «Marktplatz» wurden von Werbekunden eingereicht. Interessiert? Tel. 058 200 57 00
Fust Affoltern erstrahlt in neuem Glanz
Nach dem Umbau präsentiert sich die Filiale in der Oberen Bahnhofstrasse seit Samstag im neuen Look
Fust begrüsst seit dem 16. Mai 2026 seine Kundschaft in Affoltern am Albis im neuen Look. Mit dem neugestalteten Ladenkonzept schafft Fust ein modernes Einkaufsambiente zum Wohlfühlen und lädt dazu ein, die Filiale neu zu entdecken.
Kundinnen und Kunden erwartet ein inspirierendes Einkaufserlebnis mit einem gut kuratierten Sortiment, persönlicher Beratung und vielen praktischen Services. Die frisch umgebaute Filiale vereint modernes Design mit hoher Funktionalität. Das neue Konzept macht den Einkauf noch angenehmer, übersichtlicher und persönlicher. Die Umgebung lädt zum Verweilen, Ausprobieren und Vergleichen ein. Geräte können direkt
vor Ort getestet werden, damit sich die Kundschaft selbst von Qualität, Funktionen und Bedienung überzeugen kann.
Eine grosse Service-Insel ist das Herzstück der Filiale Herzstück der Filiale ist die grosse Service-Insel. In entspannter Atmosphäre geht das Fust-Team gezielt auf individuelle Bedürfnisse ein – sei es bei der Wahl des passenden Produkts oder bei Fragen rund um Reparatur und Installation. Persönliche Beratung steht dabei im Mittelpunkt. Mit Kompetenz und Fachwissen hilft das Team in Affoltern, für jede Anforderung die passende Lö-
sung zu finden. Auch gestalterisch setzt das neue Ladenkonzept Akzente: Paletten dienen als Presentoirs, Kochhelfer, Neuheiten und Trends werden auf Tischen und Bänken präsentiert. Ein durchdachtes Farbkonzept hebt Angebote und Vorteile hervor und sorgt für eine klare Orientierung. Wer die neue Fust-Filiale besucht, erlebt die Marke nahbar, modern und serviceorientiert. Das Team der FustFiliale Affoltern freut sich darauf, seine Kundschaft willkommen zu heissen. Fust Affoltern
17 Uhr auf, das Kinder‑Musical «Chin derhelde» ist am Sonntag, 14. Juni, um 14 Uhr mitzuerleben. Aber auch die Erwachsenen dürfen sich auf drei Tage Unterhaltung freuen. Am Freitag‑ und Samstagabend sorgt DJ Fix & Fertig für Stimmung im Eventzelt. Am Samstagabend lässt sich dank der Party‑Band «Upgrade» auch zu Livemu sik feiern. Der Turnverein sorgt dabei mit der Turner‑Bar für kühle Drinks. Wer es etwas ruhiger angehen möchte, schaut am Sonntagmorgen zum Früh schoppen‑Konzert des Musikvereins Ob felden vorbei.
Expo-Jass, Live-Fussball-Übertragung und grosses Essensangebot Erstmals findet an der Expo auch ein Jass‑Turnier statt. Wer sich einen Gewinn erspielen will, kann am Sams tag um 12.30 Uhr beim Expo‑Jass mit dabei sein. Für die Fussballfans wird am Samstagabend das erste Spiel der Schweizer Nationalmannschaft an der Fussball‑WM gegen Katar übertragen. Und wer nach all dem Programm hungrig ist, findet an zahlreichen Streetfood‑Ständen alles, was das Herz begehrt. Ob Hamburger, Würste, Bowls, Pilz‑Schnitten, Thailändisch oder auch Süsses – die Auswahl ist gross. Und für eine Erinnerung an die dreitägigen Festivitäten steht auch eine Fotobox für ein Erinnerungsbild bereit.
Dem Motto «Obfelden feiert» wird man vom 12. bis 14. Juni definitiv ge recht. OK‑Präsident Meier meint: «Das sollte man wirklich nicht verpassen. Die nächste Expo findet nämlich erst 2030 statt.»
Dominik Stierli, OK Expo 2026
Freitag, 12. Juni, 15 bis 22 Uhr. Samstag, 13. Juni, 10 bis 22 Uhr. Sonntag, 14. Juni, 10 bis 18 Uhr. Zendenfrei-Areal, Obfelden. Parkplätze vorhanden. Weitere Informationen auf www.expo-obfelden.ch
Jürg Meier stellt in Obfelden die Werbetafeln
GasthauszumRössli
Albisstrasse1
8932Mettmenstetten Tel.0447670201
AusserMoundDi täglichgeöffnet
Sa 23 Mai Sa23.Mai
FredyWettstein
Lesung
MusikalischeBegleitung
LukasLangenegger 18.00Uhr
So 31 Mai So31.Mai
1.Rössli-Weinmesse
SchimmelKeller
Eintrittfrei
Degustationenaus demWeinwerft-Sortiment ab13.00Uhrmit ausgewähltenWinzern Mi 17 Juni Mi17.Juni
FCZFANLIGA
Livepodcast
SchimmelKeller
TalkmitDanielGygax 19.30Uhr
Mehr Infos und Tickets MehrInfosundTickets roessli-mettmenstetten ch/ roessli-mettmenstetten.ch/ Veranstaltungen oder seetickets ch seetickets.ch
Sa 12 September Sa12.September BänzFriedli räumtauf
RössliSaal
Comedy,Lesung,Kabarett 20.00Uhr
Sa 19 September Sa19.September
ChrissiSokoll
Ichbindannmalneu
RössliSaal
Comedy,Konzert 20.00Uhr
Sa 3 Oktober Sa3.Oktober FröleinDaCapo HalbzeitShow
Ein Blick hinter die Kulissen des Paraplegiker-Zentrums Nottwil
Die Ü60-Gruppe des Ski-Clubs Bonstetten erlebte eine eindrückliche, hautnahe und realistische Führung
Die Ü60er vom Ski-Club Bonstetten konnten einen Blick hinter die Kulissen des Paraplegiker-Zentrums in Nottwil werfen. Dabei konnte die Gruppe erleben, wie eine Besucherführung im SPZ Berührungsängste abbaut und Lebensmut sichtbar macht.
Rund 30 rüstige Ü60er haben sich am Morgen beim Bahnhof Bonstetten eingefunden. Von dort fuhr die Gruppe mit einem Car nach Nottwil ins Paraplegiker-Zentrum. Nach einer Stunde Fahrt kam das riesige Gelände des Paraplegiker-Zentrums in Sicht. Beim Eintritt ins Innere des Zentrums merkte man sofort: Das SPZ ist weit mehr als eine Spezialklinik am Sempachersee. Es ist ein Ort, an dem das Leben nach einem Schicksalsschlag neu gelernt wird.
Im Besuchszentrum ParaForum wurde die Gruppe von Nadia Dell’Oro, genannt Giordi, im Rollstuhl empfangen. Giordi ist Peer-Counsellerin (Unterstützerin von Menschen mit Querschnittlähmung), Mutmacherin und Zentrumsführerin. Sie ist Tessinerin, spricht fünf Sprachen und begrüsste die Ü60er mit einem fröhlichen Lachen und einem herzlichen Willkommen. Giordi hatte mit 20 Jahren einen Motorradunfall und sitzt seit 33 Jahren im Rollstuhl. Diese unglaublich starke, temperamentvolle und fachkompetente Persönlichkeit sprüht vor Energie.
Giordi kennt keine Tabus und erzählte hautnah und realistisch über den Alltag von querschnittgelähmten Menschen. Querschnittlähmung kann jede/ jeden treffen, verschuldet oder unverschuldet, ist völlig unwichtig. 52 Prozent der Menschen werden durch Krankheit querschnittgelähmt, 48 Prozent
durch einen Unfall. Dabei ist die schnelle Hilfe nach einem Ereignis wichtig, denn oft kann durch fachgerechte Soforthilfe das Schlimmste verhindert werden. Im Paraplegiker-Zentrum ist alles vorhanden. Einerseits werden medizinische Behandlungen vorgenommen, die eine Para- oder Tetraplegie nötig machen, andererseits wird den Betroffenen ihre Persönlichkeits- und Lebensstruktur bestmöglich zurückgegeben. Das betrifft seelische, körperliche und soziale Aspekte wie beispielsweise Beruf und Familie. Giordi erklärte anhand von praktischen Beispielen Hürden
und Belastungen der querschnittgelähmten Menschen. Treppen anstatt Lifte, Absätze bei Hauseingängen oder auch Körperhygiene bei Blasen- und Darmentleerung (diese Entleerungen dauern rund zehnmal länger, wenn man querschnittgelähmt ist). Aufstehen, Morgentoilette, anziehen und für die Arbeit bereit machen dauert rund zwei Stunden. Auch wie die Muskulatur funktioniert, erfuhr die Gruppe sehr realistisch. Auf dem anschliessenden Rundgang lernten die Ü60er die Behandlungsmethoden inklusive EingliederungsWohnung kennen. Der Kontrast ist ein-
Sturzprävention bei Parkinson
Neue Erkenntnisse zum Laufbandtraining mit virtueller Realität Mit zunehmendem Alter steigt die Sturzgefahr, vor allem aufgrund von Gebrechlichkeit – zum Beispiel durch weniger Muskelkraft, langsameres Gehen, wenig Bewegung, Gedächtnisprobleme, mehrere Erkrankungen gleichzeitig, Gewichtsverlust und einen überwiegend sitzenden Lebensstil. Daher wurden Programme entwickelt, um die Bevölkerung über Sturzgefahren zu informieren. In der Schweiz informiert die Beratungsstelle für Unfallverhütung (BFU) über Sturzprävention. Personen mit der Parkinson-Erkrankung haben zusätzliche Risikofaktoren, die sich nur teilweise beeinflussen lassen. Dazu zählen insbesondere die gestörte Haltung, die Verlangsamung, das beeinträchtigte Gleichgewicht, das «Einfrieren» (Freezing), Kreislaufbeschwerden und eine Verlangsamung des Denkens. Bereits bei leichter Verlangsamung des Denkens wird weniger auf das Gehen geachtet, weil die Konzentration für etwas anderes gebraucht wird. Das kann dazu führen, dass man bei gleichzeitigen Auf-
gaben stürzt. Interessanterweise gibt es nur wenige erfolgreiche Interventionen bei Sturzgefahr. In Studien konnten bisher ein einmaliges Sturztraining mit spontanen Hindernissen sowie ein lang anhaltendes Laufbandtraining mit Doppelaufgaben in nicht eintauchender virtueller Realität (VR) überzeugen. Bei der Untersuchung zum Laufbandtraining mit VR trainierten die Probanden sechs Wochen lang jeweils drei Mal pro Woche – mit dem Ergebnis, dass sich die Sturzgefahr beziehungsweise die Anzahl der Stürze in der VR-Gruppe mehr als halbierte.
Die Klinikgruppe Valens hat nun ein Forschungsprojekt abgeschlossen, das belegt: Bereits eine kurze Rehabilitation mit intensivem Laufbandtraining in Kombination mit nicht eintauchender virtueller Realität ist geeignet, die Sturzgefahr zu reduzieren: Ein Team der Neurologie konnte zeigen, dass bereits ein kurzes, aber intensives, dreiwöchiges Laufbandtraining mit VR zusätzlich zur stationären Rehabilitation eine Re-
duktion der Stürze bewirkt: 7,3 Stürze drei Monate vorher versus 3,2 Stürze drei Monate nach dem Training. Dabei sprachen in der VR-Gruppe signifikant mehr Personen auf das Training an (Abnahme der Stürze um 30 %) als in der Gruppe, die nur Laufbandtraining erhielt (73 % vs. 25 %).
Wer beim Laufen gleichzeitig noch andere Tätigkeiten übt – verschiedene Aufgaben am Bildschirm oder auf dem Laufband –, ist bei der nächsten kritischen Situation im «richtigen» Leben aufmerksamer und kann ausweichen. Dieser Effekt lässt sich vermutlich damit erklären, dass sowohl Bewegung als auch Denken trainiert werden – beziehungsweise das Bewältigen von zwei Aufgaben gleichzeitig. Fachpersonen sprechen hier von einer Verminderung des sogenannten «Trade-offs»: Gefahrensituationen werden weniger übersehen, weil sich die Aufmerksamkeit nicht mehr nur auf das Denken oder nur auf die Bewegung richtet.
Wie sich die Therapie auf die Gehfähigkeit im Alltag auswirkt, wird mit Sensoren zusammen mit der EPFL in Lausanne ausgewertet.
Unser herzlicher Dank gilt den Teilnehmenden der Studie und den Förderpartnern: der Hurka Foundation in Zürich, der Horst Kübler Stiftung in Bad Ragaz und der Klinikgruppe Valens.
Prof. Veit Mylius, Kliniken Valens
«Gehsicherheit verbessern»: öffentlicher Vortrag mit Prof. Veit Mylius, Kliniken Valens. Ein Anlass der Parkinson-Selbsthilfegruppe (SHG) Bezirk Affoltern unter der Leitung von Rita Ackermann Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.
drücklich: Auf der einen Seite die hochmoderne Intensivmedizin mit spezialisierten Therapien, auf der anderen Seite die alltäglichen Herausforderungen. Das SPZ funktioniert nur durch die Schweizer Paraplegiker-Stiftung und mit der finanziellen Unterstützung von ihren über zwei Millionen Mitgliedern.
Zusammenfassung von dem hoch spannenden Besuch: Wer das Paraplegiker-Zentrum bei einer Führung besucht, erlebt keine sterile Spitalwelt, sondern eine Geschichte von Solidarität, Willenskraft und Mut, angeleitet von Menschen, die wissen, wovon sie reden.
Der Car wartete am Ausgang des SPZ auf die Ü60er. Der Chauffeur brachte die Gruppe dann sicher und ruhig nach Bonstetten zurück. Alle Teilnehmenden waren tief beeindruckt vom Erlebnis. Ein Leitsatz ist besonders geblieben: Lebe jeden Tag, als wäre es dein letzter. Man sollte zufrieden sein mit dem, was man hat, und nicht bedauern, was man nicht hat.
Ingrid Fellmann und Roli Bischoff, Ü60 Ski-Club Bonstetten www.skiclub-bonstetten.ch
Der Singkreis Bezirk Affoltern lädt zu einer öffentlichen Probe mit Werkeinführung ein. (Bild zvg)
Blick hinter die Kulissen
Öffentliche Probe mit dem Singkreis
Vom 12. bis 14. Juni führt der Singkreis Bezirk Affoltern das Oratorium «Elias» von Felix Mendelssohn auf. Davor öffnet der Chor seine Türen: An einer öffentlichen Probe am 26. Mai um 19.45 Uhr in der katholischen Kirche Affoltern erhalten Interessierte einen Einblick in dieses eindrückliche Werk. Dirigent Brunetto d’Arco erläutert die Hintergründe und der Chor singt erste musikalische Kostproben. Felix Mendelssohns letztes grosses Oratorium widmet sich dem alttestamentlichen Propheten Elias. Es entfaltet diese Geschichte in einer kunstvollen Verbindung aus mächtigen Chorszenen sowie ausdrucksstarken Arien und dramatischen Rezitativen.
Für Brunetto d’Arco werden diese Konzerte die letzten mit dem Singkreis Bezirk Affoltern sein. Nach 25 Jahren gibt er den Chor in jüngere Hände. In all den Jahren gelang es Brunetto d’Arco
stets, das Wesen eines Werkes mit dem Chor herauszuarbeiten. In den Proben geht es nie «nur» um die richtigen Töne und Intonation, sondern stets auch um den Ausdruck und die Gestaltung. Beim «Elias» kommt diese Gabe besonders gut zur Geltung. Wer gerne selber mitsingen möchte, kann dies an einer offenen Probe nach den Sommerferien tun (17. August 2026, 20 Uhr, im Singsaal des Schulhauses Zwillikon). Dann beginnt für den Singkreis mit dem neuen Dirigenten Chasper-Curò Mani ein neues Kapitel. Auf dem Programm stehen zwei Kantaten von Johann Sebastian Bach, die Ende November am Adventskonzert erklingen werden.
Die Ü60er des Ski-Clubs Bonstetten besuchten das Paraplegiker-Zentrum in Nottwil. (Bild zvg)
Prof. Veit
Mylius. (Bild zvg)
Capricornus Consort Basel in Affoltern
Am Sonntag, 31. Mai, in der katholischen Kirche in Affoltern
Am Sonntag, 31. Mai, um 16.30 Uhr gastiert das Capricornus Consort Basel in der katholischen Kirche St. Josef in Affoltern. Das Ensemble unter der Leitung von Peter Barczi gehört zu den international ausgezeichneten Formationen für Alte Musik und widmet sich insbesondere Werken des Früh- und Hochbarocks.
Das Konzertprogramm in Affoltern umfasst Werke von Castello, Uccellini, Bach, Vivaldi und Telemann und verspricht ein klanglich facettenreiches Erlebnis zwischen Virtuosität und Ausdruckstiefe.
Claudia Bruckner
Sonntag, 31. Mai, 16.30 Uhr; katholische Kirche St.Josef; Seewadelstrasse 13, Affoltern Das Capricornus Consort Basel gastiert in Affoltern. (Bild zvg)
Pfingstfest in Aeugst
Kirchgemeinden feiern gemeinsam den «Geburtstag der Kirche»
Die Reformierte Kirche Knonauer Amt lädt dieses Jahr zum grossen Pfingstfest nach Aeugst ein. Menschen aus neun Kirchenorten kommen zusammen, um gemeinsam Pfingsten zu feiern – den «Geburtstag der Kirche», wie das Fest oft genannt wird. Im Zentrum steht jener Geist, den die Bibel als verbindende Kraft beschreibt: eine Dynamik, die Gemeinschaft stiftet, Orientierung gibt und den Glauben nach aussen trägt. Damit diese Wirkung lebendig bleibt, braucht es immer wieder engagiertes Mitwirken – auch am diesjährigen Fest, das unter dem Motto «begeistert & beherzt» steht.
Der Festtag beginnt ab 9.30 Uhr mit Kaffee und Zopf in der Chilestube. Bereits um 9.45 Uhr treffen sich Singfreudige zum mehrstimmigen Proben mit Peter Müller und dem «Offenen Singen Aeugst». Um 10.30 Uhr folgt der Festgottesdienst mit Abendmahl, gestaltet von den Pfarrerinnen Elisabeth Armingeon und Selina Zürrer. Musikalisch wirken unter anderem Young Hauser, Andrea Kobi mit einem Ad-hoc-Kinderchor sowie Anette Bodenhöfer und Rico Zela mit. Parallel dazu findet nach einem gemeinsamen Beginn in der Kirche ein Kindergottesdienst im Festzelt mit Pfarrer Thomas Müller statt. Um 11.45 Uhr steht die Einweihung eines Wegweisers
Neun reformierte Kirchgemeinden feiern gemeinsam das Pfingstfest. (Bild zvg)
für die Kirchenorte sowie des «Kirche(n)Mobils» auf dem Programm. Anschliessend wird ab 12 Uhr im Festzelt und in der Moser-Scheune gemeinsam gegessen: Neben einer grossen Risotto-Pfanne gibt es ein Salat- und Kuchenbuffet (Teilete), Schlangenbrot, einen Glacewagen und einen FrappéStand.
Beiträge zum Buffet sind willkommen – Salate können in der MoserScheune, Kuchen in der Chilestube ab-
gegeben werden. Der Nachmittag bietet ein Rahmenprogramm für Gross und Klein oder Gelegenheit zum gemütlichen Beisammensein, bevor das Fest um 14.30 Uhr gemeinsam ausklingt. Die Anreise erfolgt individuell – per Fahrdienst der Kirchenorte, mit öffentlichen Verkehrsmitteln, E-Bike, zu Fuss oder mit dem Auto. Weitere Informationen dazu sind online verfügbar.
Reformierte Kirche Knonauer Amt
Stutz triumphiert in Les Verrières
71-jähriger Zwilliker gewinnt das Historische Bourbaki-Schiessen
Am 5. Historischen Bourbaki-Schiessen in Les Verrières gelang dem Zwilliker Pistolenschützen Paul Stutz ein bemerkenswerter Erfolg: Mit starken 143 Punkten gewann er das anspruchsvolle 25-Meter-Programm und setzte sich gegen Teilnehmende aller Kategorien
durch. Dass der Sieger mit 71 Jahren der Kategorie Seniorveteranen angehört, unterstreicht die Leistung zusätzlich. Das Wettkampfprogramm umfasste
Serien mit fünf Schuss in 50 und 40 Sekunden sowie eine Duellserie mit je drei Sekunden pro Schuss. Mit einer kon-
Lernen mit KI
Elternbildungsanlass der Sek Hausen
stanten und präzisen Leistung sicherte sich Stutz den Gesamtsieg. Mit dem Triumph gewann er zugleich seine neunte Bundesgabe – eine Pistole P49. Die ersten acht hatte er zwischen 2010 und 2024 auf 50 Meter errungen. Umso bedeutender ist dieser Erfolg, da ihm die Bundesgabe auf 25 Meter zuvor trotz mehrerer zweiter Plätze verwehrt geblieben war.
Für Stutz war das Bourbaki-Schiessen eine Premiere – ebenso für die beiden Pistolengruppen des Schweizer Schiesssportverbands (SSV), die erstmals teilnahmen. Zur Vorbereitung leitete Stutz Trainings im Luzerner IndoorSchiesssportzentrum. Neben den Grundlagen wie Sicherheit, Haltung und Abzugstechnik vermittelte er auch praxisnahe Übungen. Besonders das Duellschiessen stellte für viele eine neue Herausforderung dar.
Die intensive Vorbereitung zeigte Wirkung: Die Gruppe steigerte sich kontinuierlich und reiste gut vorbereitet in den Neuenburger Jura. Während die SSV-Schützen ihren Wettkampf bereits am Freitag absolvierten, folgte das restliche Programm am Samstag.
Stutz zeigte sich mit den Leistungen seiner Gruppe zufrieden – und überrascht von seinem eigenen Sieg.
Künstliche Intelligenz ist längst im Alltag angekommen – und damit auch im Klassenzimmer. Doch wie lernen Jugendliche heute, wenn KI jederzeit Antworten liefern kann? Die KIund Bildungsfachfrau Simone Ries ordnet diese Entwicklung ein. Sie zeigt auf, welche Chancen KI für das Lernen bietet, wo mögliche Risiken liegen und welche Anwendungen Jugendliche sinnvoll nutzen können. Die Veranstaltung bietet zudem Raum für den Austausch mit der Schule:
Welche Strategie verfolgt die Sekundarschule Hausen, um mit den rasanten Entwicklungen Schritt zu halten und ihre Schülerinnen und Schüler bestmöglich zu unterstützen?
In einem anschliessenden Podiumsgespräch mit Vertretungen der Schule werden Fragen geklärt, Erwartungen diskutiert und konkrete Beispiele aus dem Schulalltag beleuchtet. Beim abschliessenden Apéro besteht Gelegenheit für persönliche Gespräche. Der Elternrat der Sekundarschule Hausen freut sich auf einen spannenden Abend am Donnerstag, 21. Mai 2026.
Jürgen Kugler, Elternrat Sek Hausen Donnerstag, 21. Mai 2026, um 19 Uhr im Gemeindesaal in Hausen, Eintritt frei
Wortkunst mit Witz
Ralf Schlatter zu Gast bei Scheidegger
Seit rund eineinhalb Jahren lebt der Autor und Kabarettist Ralf Schlatter in Rifferswil. Am Donnerstag, 28. Mai, ist er mit seinem Programm «weit weit wort» in der Buchhandlung Scheidegger zu erleben – ein Abend voller Geschichten, Gedichte und feinsinnigem Humor. Schlatter, bekannt als Teil des preisgekrönten Duos schön&gut, führt das Publikum durch sein vielseitiges Werk. Er liest nicht nur, sondern inszeniert seine Texte auch schauspielerisch: Kurzgeschichten, Romanauszüge, Gedichte und Songtexte – unter anderem geschrieben für die Musikerin Sina – wechseln sich ab. Sein Stil verbindet Leichtigkeit mit Tiefgang. Schlatters Humor ist subtil, seine Texte greifen immer wieder auch politische Themen auf und finden doch eine poetische, leise Sprache. In
seinen Alltagsbeobachtungen spiegeln sich vertraute Situationen, während seine Sprachspiele ebenso zum Schmunzeln wie seine Figuren zum Mitfühlen einladen – ob tragisch, komisch oder beides zugleich.
Mit «weit weit wort» erwartet das Publikum ein ebenso unterhaltsamer wie geistreicher Abend, der zum Lachen und Nachdenken anregt – und Lust macht, noch tiefer in Schlatters literarische Welt einzutauchen.
Nadine Lüscher
Ralf Schlatter: weit weit wort; Buchhandlung Scheidegger, am Bahnhofplatz 5, Donnerstag, 28.Mai, 19.30 Uhr, Billett 20 Franken inkl. Apéro Die Plätze sind begrenzt; Anmeldung: info@ scheidegger-buecher.ch oder 044 762 42 42
Starker Auftritt von René Nüesch
Obfelder Extremsportler überzeugt
Der Obfelder Extremsportler René Nüesch stellte sich am vergangenen Samstag der Herausforderung der 12-Stunden-Schweizer-Meisterschaft in Basel. Rund 30 Läuferinnen und Läufer nahmen am Event teil, der pünktlich um Mitternacht auf einer 1,1 Kilometer langen Rundstrecke gestartet wurde. Nüesch ging das Rennen bewusst kontrolliert an, um sich Reserven für spätere Tempoverschärfungen zu sichern.
Seine Ziele waren klar definiert: der Sieg in seiner Alterskategorie sowie ein Platz unter den Top Ten der Schweizer Meisterschaft. Angesichts des Teilnehmerfeldes – nicht alle Startenden stammten aus der
Schweiz – schien dieses Vorhaben realistisch. Nach acht Stunden zeichnete sich ab, dass der Sieg in der Alterskategorie in greifbarer Nähe war. Die angestrebte Platzierung in den Top Ten war jedoch noch nicht gesichert. Nüesch mobilisierte deshalb nochmals alle Kräfte und legte in der Schlussphase zu. Der Einsatz zahlte sich aus: Am Ende sicherte sich Nüesch den ersten Platz in seiner Alterskategorie und belegte Rang 8 in der Schweizer Meisterschaft. Ein starkes Resultat für den Obfelder Ausdauersportler.
René Nüesch
René Nüesch lief in seiner Alterskategorie auf den 1. Platz. (Bild zvg)
Stutz triumphiert mit der Pistole. (Bild zvg)
Der Autor und Kabarettist Ralf Schlatter. (Bild zvg)
Höhepunkt des Zürcher Kantonalen vor vollen Rängen: der Schlussgang zwischen den Thurgauer «Eidgenossen» Domenic Schneider und Samuel Giger. (Bilder Daniel Vaia)
Zürcher Nachwuchs glänzt –Giger triumphiert am Kantonalen
33 Ehrenzweige für den Zürcher Nachwuchs und sechs Kränze am Zürcher Kantonalschwingfest
Der Zürcher Schwingsport blickt auf ein erfolgreiches Wochenende zurück. Sowohl am Zürcher Nachwuchsschwingfest vom 16. Mai als auch am Zürcher Kantonalschwingfest vom 17. Mai konnten die Zürcher Athleten starke Leistungen zeigen.
Besonders der Nachwuchs wusste zu überzeugen: Insgesamt 33 Ehrenzweige sowie zwei Kategoriensiege gingen an die Zürcher Delegation. In der Kategorie 2013/14 setzte sich Laurin Meier aus Obfelden im Schlussgang gegen Niclas Dönz durch und sicherte sich mit 58,75 Punkten den Festsieg. Weniger glücklich verlief der Schlussgang für seinen Bruder Andrin Meier in der Kategorie 2015/16. Er unterlag Gabriel Gadola aus Zürich, durfte sich aber dennoch über den Ehrenzweig freuen.
Weitere Kategoriensieger waren Res Weber (2017/18), Hendrik Haas (2011/12) sowie Sales Tschudi (2009/10). Für den Schwingklub am Albis konnten neben Laurin und Andrin Meier auch Silvan Meier sowie Marc, Livio und Ramon Ehrler aus Maschwanden und Gian Flückiger aus Hausen am Albis einen Ehrenzweig gewinnen.
Zürcher überzeugten
Am Sonntag stand dann das Zürcher Kantonalschwingfest im Zeichen hochklassiger Duelle zwischen den Nordostschweizer Spitzenschwingern sowie Gästen aus dem Freiamt und Zug. Allerdings fehlten mit Werner Schlegel und Roland Reichmuth zwei prominente Namen verletzungs- beziehungsweise krankheitsbedingt.
Im Schlussgang setzte sich Favorit Samuel Giger nach drei Minuten mit Kurz und Nachdrücken gegen Domenic Schneider durch und sicherte sich den Festsieg.
Auch die Zürcher Schwinger überzeugten mit sechs Kranzgewinnen. Funk Nicola, Lanter Christian, Bachmann Janos, Gian Maria Odermatt, Bickel Roman und Rüegg Patrick durften sich über den begehrten Eichenlaub-
Festsieger und einer der grossen Publikumslieblinge: der Thurgauer Samuel Giger, der sich nach einem Gang jeweils Zeit für ein paar Fotos mit Fans nahm.
Festsieger Samuel Giger mit Schwingfest-Muni «Wulli». (Bild zvg)
schmuck freuen. Ein Zürcher Neukranzer blieb allerdings aus. Für besondere Freude sorgten dagegen David Forrer aus Stein SG sowie
Flavio Lenherr aus Abtwil, die ihren ersten Kranzgewinn feiern konnten. Die Kranzverteilung zeigte die breite Stärke der Nordostschweizer
Gehören zu einem Schwingfest wie die Schwingerhosen: Fahnenschwinger.
Urklänge aus der Innerschweiz: die Zuger Alphornbläser.
Teilverbände: St. Gallen führte mit acht Kränzen vor Thurgau mit sieben und Zürich mit sechs Auszeichnungen. Appenzell stellte drei Kranzge-
Alexandra Meier Telefon 04476700 16 neuro-hoertherapie.ch
Starker Abschluss der FBA-Junioren D Rot
Kontinuierliche Saison-Steigerung und überzeugender Sieg am Finalturnier
Nach einer intensiven und lehrreichen Saison durften die Junioren D Rot von Floorball Albis am letzten Spieltag in Sursee einen äusserst erfolgreichen Abschluss feiern. Mit viel Einsatz, Teamgeist und grosser Freude am Unihockey, sicherte sich das Team zum Saisonende den hervorragenden ersten Platz im Finalturnier. Damit knüpfte es an den Erfolg aus dem Vorjahr an. Drei Spiele galt es zu bestreiten. In der ersten Runde wartete mit UHC Sursee D Schwarz gleich ein Heimteam. Die Partie war lange hart umkämpft, und das erste Tor liess auf sich warten. Schliesslich ging FBA mit einer knappen 1:0-Führung in die Pause. In der zweiten Halbzeit konnten die Albisser Jungs zulegen, den Vorsprung kontinuierlich ausbauen und am Ende einen verdienten 5:1-Erfolg feiern.
Auch in der zweiten Runde hiess der Gegner UHC Sursee – diesmal trat Sursee D Weiss gegen Floorball Albis an. Mit viel Elan und Spielfreude gingen die Junioren ans Werk und setzten sich in einer temporeichen und zeitweise wilden Begegnung über zweimal 15 Minuten mit 6:3 durch. Damit war das Ticket für den Final gelöst. Im Finalspiel wartete Einhorn Hünenberg weiss. FBA erwischte einen starken Start und führte zur Halbzeit bereits mit 5:2. Nach der Pause bauten die Albisser den Vorsprung sogar auf 7:2 aus. Hünenberg mobilisierte in der Schlussphase nochmals alle Kräfte und verkürzte bis zum Spielende auf 9:6, am verdienten Finalsieg von Floorball Albis änderte dies jedoch nichts mehr. Die Mannschaft steigerte sich im Verlauf der Saison von Runde zu Runde. Besonders erfreulich war zu sehen, wie sich alle Spieler individuell
Strahlende und zufriedene Gesichter im Team der D-Rot-Junioren. (Bild zvg)
weiterentwickelten und gleichzeitig das Zusammenspiel im Team immer besser funktionierte. Das tolle Resultat wurde im Anschluss an das Turnier bei einem
Velotour auf die Fallätsche
Die
Eisheiligen breiteten
Servatius hatte kein Mitleid mit den behelmten Frauen und Männern auf ihren Stahlrössern. Wer kennt sie nicht? Mamertus, Pankratius, Servatius, Bonifatius und die kalte Sophie? Die Eisheiligen hatten es sprichwörtlich genommen mit dem Wetterumschlag. Zuerst sah es gemütlich aus am Treffpunkt Chratz. Das Wetter kratzte niemanden, denn es war trocken und sonnig angesagt. Nur wer an die Eisheiligen glaubte, kam mit langfingerigen Handschuhen, doppelten Wollsocken, mehrlagigen Schichten und Helm mit Ohrenklappen.
Bruno Heinzer führte auf mountainbikemässiger Abfahrt nach Sihlbrugg. Es schüttelte kräftig durch und es fand sich auch ein Opfer. Die Gestürzte fand «selbst ist die Frau» und fuhr klaglos weiter. Die Bikes hüpften und jumpten lebhaft den Weg zur Sihlbrugg-Station hinab. Danach ging es der Sihl entlang immer noch auf Schotter. Beim Kaffee-
gemütlichen Grillplausch, strahlendem Sonnenschein und bester Stimmung gebührend gefeiert. Fazit: Die Saison der FBA-Junioren D Rot darf als voller Erfolg
bezeichnet werden. Der erste Platz ist der verdiente Lohn für grossen Einsatz, Trainingsfleiss und starken Teamzusammenhalt. Herzliche Gratulation an die gesam-
te Mannschaft sowie das Trainerteam zu dieser hervorragenden Leistung! Salome Schaub, Floorball Albis
Bikerinnen und Bikern aus Hausen klamme Finger
Armbrust-Nachwuchs zeigt Treffsicherheit
22 Kinder nahmen in Zwillikon am Feldschiessen und am Züricup-Tätschschiessen teil
Am Sonntag, 10. Mai, führten die Armbrustschützen Zwillikon das Feldschiessen sowie das Züricup-Tätschschiessen 2026 durch. Bei optimalem Schiesswetter mit angenehmen Temperaturen, leichter Bewölkung und konstanten Lichtverhältnissen nahmen insgesamt 22 Kinder mit grosser Freude am Anlass teil.
Wie beim traditionellen Feldschiessen mussten die Teilnehmenden ohne vorgängigen Probeschuss sofort konzentriert ins Wettkampfprogramm starten. Geschossen wurden zehn Schüsse auf die Feldscheibe. Die jeweils drei besten Schützinnen und Schützen jeder Kategorie wurden mit einem Kranzabzeichen ausgezeichnet. In der Kategorie A setzte sich Manuel Blaser mit 86 Punkten an die Spitze. Ausschlaggebend waren seine drei ge-
halt im Campingplatz Langnau war ein Engpass an Kaffeetassen zu erwarten. Einige Pappenheimer reihten sich deshalb schnell vorne am Kiosk ein, um den Pappbechern zu entgehen. Die gleiche Frage stellte sich im Gut Mädikon auf dem Uetliberg hingegen nicht mehr. Dort war für alle 33 aufgedeckt zum Mittagessen. Doch vorher war der schwierigste Abschnitt des Tages mit dem Rad zu bewältigen. Es ging von Leimbach hoch über den Höcklertrail zur Fallätsche. Ohne E-Motor wäre da den Allermeisten der Pfuus ausgegangen. Später vor dem Albispass ging doch noch jemandem der Pfuus aus – Flasche leer, sagte er und meinte die Batterie. In rasanter Abfahrt ging es runter zur Sennerei Riedmatt und von dort auf unterschiedlichen Wegen heimwärts oder zum Pfyl zum Auftanken.
Bruno Vogel, Kappel
Punkten sowie Jennifer Wyser mit 68 Punkten. Auch das Züricup-Tätschschiessen sorgte für spannende Wettkämpfe. Begrüsst werden durfte in diesem Jahr eine Gruppe aus Watt, die unter der Leitung der dortigen Kulturkommission Trainings- und Wettkampfschiessen für Jugendliche durchführt. In Watt wird traditionell noch auf sogenannte Lehmtätsche geschossen – Scheiben aus Lehm. In Zwillikon hingegen kommen seit mehreren Jahren Holzscheiben mit aufgeklebter Zielscheibe zum Einsatz, was ein präziseres Trefferbild ermöglicht. Mit dem Vorteil der heimischen Anlage sicherte sich schliesslich eine Gruppe aus Zwillikon den Sieg in diesem sportlichen und zugleich geselligen Wettkampf. Patrick Genkinger, FSG Zwillikon
Am Albis trotzten die Biker den kalten Temperaturen. (Bild zvg)
WB bleibt im Aufstiegsrennen
Fussball, 1. Liga: FC Baden 1897 vs. FC Wettswil-Bonstetten 1:2 (1:1)
Kaspar Köchli
Grandiose 25 Punkte erzielte WB in den ersten zehn Partien der Rückrunde und stürmte auf Rang zwei, dann kam Sand ins Getriebe der Ämtler. Sie gingen gegen Winterthurs Nachwuchs unglaublich 0:5 unter und liessen eine Woche später, beim 2:2 gegen Kosova, weitere Punkte liegen. Nun stand auswärts die Affiche gegen den renommierten FC Baden an, der sich einer guten Form erfreut und zuletzt fünfmal nicht mehr verlor. Dessen Trainer Eddie Barrera zeigte sich im Vorfeld der Partie zuversichtlich: «Ich erwarte, dass wir den Schwung aus den vergangenen Spielen mitnehmen, und freue mich auf den Schlagabtausch mit Wettswil-Bonstetten, welches sicherlich die Offensive suchen wird.»
WB machte nicht viel Federlesen. Zielstrebig wurde sofort der Abschluss gesucht. Bereits in Minute zwei beanspruchte Baden-Keeper Stefan Mitrev seine gesamten 190 Zentimeter Körperlänge, um einen perfiden Lobball von Veljko Vukasinovic um den Pfosten zu lenken. Kurz darauf meldete das Heimteam seine Ambitionen an. Nach einem Eckball wurde das Ziel knapp verfehlt, daraufhin präsentierte sich WB-Schlussmann Veljko Maksimovic mit seiner Parade hellwach. Die Reihe war wieder an den Ämtlern und deren extrem quirligen Marc Figueiredo. Dieser wurde zuerst bei seinem Abschlussversuch in letzter Not gebremst und nur wenig später knapp ausserhalb des Strafraums unsanft gestoppt. Der Unparteiische liess das Spiel weiterlaufen und stand wenig später abermals im Fokus. Nach einer Regelwidrigkeit an Verteidiger Claudius Brüniger gelangte Baden in
Im imposanten Badener Stadion Esp erzielt Veljko Vukasinovic WBs 1:1-Ausgleich. (Bild Kaspar Köchli)
Ballbesitz und in der Folge düpierte Ensar Huruglica sehenswert die WB-Abwehr zur überraschenden Aargauer Führung. WB reagierte trotzig – und stark. Ein schlicht genialer Schlenzer von Figueiredo landete am entfernten Pfosten und der goldrichtig antizipierende Vukasinovic erbte zum 1:1. Die Partie war neu lanciert. Aufseiten Badens gelangte dessen Topscorer Alessandro Barletta zu zwei vielversprechenden Abschlüssen, im Gegenzug konnte sich Mitrev mit einer Glanzparade auszeichnen. Die knapp 500 Zuschauer besassen in der Pause reichlich Gesprächsstoff zum Diskutieren, Debattieren und Analysieren.
WB legt ein Brikett drauf Die Ämtler starteten furios in die zweite Hälfte. Schon nach wenigen Sekunden kam Vukasinovic vor dem gegne-
rischen Gehäuse um den berühmten Schritt zu spät, später sorgte ein rasant ausgeführter Freistoss für höchste Gefahr im Badener Strafraum. WBs Zielstrebigkeit wurde nach knapp einer Stunde belohnt. Gabriel Di Battista stürmte auf dem rechten Korridor unaufhaltsam davon und seine scharfe Hereingabe fand in der Mitte einen Abnehmer: Janick Hager, heranbrausend, wuchtete den Ball mit dem Kopf in den Torwinkel. Ein Traumtor in der Entstehung sowie Vollendung. WB hielt das Tempo unverändert hoch und erspielte sich weitere Gelegenheiten, allerdings nicht glasklare. Der Gastgeber witterte, je länger der Match dauerte, seine Chance und setzte gehörig Druck auf. Maksimovic hatte alle Hände voll zu tun. Und dies erfolgreich. Nach einem klug gespielten Konter verpasste Figueiredo mit seinem Schuss das Lattenkreuz um Handbreite. Später erfolgte der Schlusspfiff und WB durfte sich über den Sieg und die Gewissheit freuen, im Aufstiegsrennen weiter noch ein Wort mitreden zu können. Seine Punkte 54, 55 und 56 bedeuten exakt einen exzellenten 2-Punkte-Durchschnitt pro Partie. Allerdings gewannen auch die vorderen Teams Taverne und Tuggen. Die Ämtler sind somit in den verbleibenden zwei Spielen auf Schützenhilfe anderer angewiesen, um in der Tabelle noch auf Rang drei zu klettern, der zu Aufstiegsspielen berechtigt. Der auffälligste Akteur der Partie, Marc Figueiredo, meinte: «Wir kamen top in den Match, hatten guten Chancen – und lagen plötzlich blöd zurück. Unsere Reaktion folgte postwendend und wir siegten meines Erachtens verdient, auch wenn wir am Schluss leiden mussten.» Auf seine zahlreichen gelungenen Paraden angesprochen, meinte Torhüter Veljko Maksimovic – ansonsten Reservist – bescheiden: «Wir alle zeigten ein starkes Spiel und haben uns den Sieg gemeinsam und hart erarbeitet.» Das Schlussvotum gehörte dem zufriedenen Trainer Hesam Mirzai: «Unser Auftritt war engagiert. Nach dem unglücklichen Rückstand blieben wir ruhig. Ein Sieg in Baden ist alles andere als einfach, Gratulation an das Team. Jetzt wollen wir unsere beiden letzten Partien gewinnen. Und einfach hoffen, dass einer der Mitkonkurrenten noch Punkte abgibt.»
Fussball, 3. Liga, Gruppe 1: FC Affoltern – FC Buttikon 1:3 (0:2)
Nach dem Auf und Ab der vergangenen Wochen war die Elf von Bär/Lombardo gewillt, endlich auch auf dem heimischen Moos zu punkten. Um die Rückrunde noch einigermassen zu retten, wäre eine kleine Siegesserie nötig gewesen. Leider wollte dies gegen Buttikon nicht gelingen und das Heimteam musste als Verlierer vom Platz.
Die Anfangsminuten der Partie waren geprägt von vielen langen Bällen, mit denen die grossgewachsenen Gäste aus Buttikon mehr anzufangen wussten. Nach und nach versuchten die Gastgeber, das Spieldiktat zu übernehmen,
zwingende Aktionen wollten dabei jedoch nicht herausschauen. Einen unnötigen Ballverlust in der FCA-Offensive nutzten die Gäste eiskalt aus: Sie schalteten schneller um und spielten den Konter souverän zur 0:1-Führung aus.
Die Einheimischen waren bemüht, ihrerseits zu reagieren, doch Stähli scheiterte mit seinem Distanzschuss am Gebälk des Gästekeepers. Nach einer halben Stunde mussten die Affoltemer den nächsten Rückschlag hinnehmen. Ein langer Ball fand im Strafraum den Kopf eines Buttiker Spielers, der mustergültig auf seinen Sturmpartner weiterleitete.
Dieser nickte den Ball ebenfalls per Kopf via Lattenunterkante zum 0:2 ins Tor. Vor dem Pausentee konnte Aegerter eine Eins-gegen-eins-Situation entschärfen und Schlimmeres verhindern.
Nach dem Seitenwechsel kamen die Ämtler deutlich entschlossener auf den Platz zurück. Der Ball lief nun schneller durch die eigenen Reihen und man kam zu zwei, drei guten Aktionen im gegnerischen Strafraum. Knipser Döttling brachte die Spannung zurück in die Partie: Nach einem langen Ball konnte Stähli den gestarteten Döttling mustergültig bedienen, und dieser verwandelte ge-
wohnt eiskalt zum Anschlusstreffer. Danach wollte jedoch nicht mehr viel gelingen. In der Nachspielzeit machten die Märchler endgültig den Deckel auf die Partie. Ein sehenswerter Freistoss fand via Innenpfosten den Weg zum 1:3-Endstand ins Tor. Das Fanionteam muss nun versuchen, den Rest dieser Saison noch einigermassen versöhnlich zu gestalten. Dafür braucht es allerdings dringend eine Leistungssteigerung in allen Belangen in den kommenden Partien.
Kevin Aegerter, FCA
Mettmenstetten überzeugt in Zürich-Hardau
Das GeTu Mettmi glänzt am kantonalen Wettkampf mit starken Leistungen
Am Wochenende vom 16. und 17. Mai fand in Zürich-Hardau ein kantonaler
Geräteturnwettkampf der Kategorien K1 bis K4 statt. Rund 1480 Turnerinnen und Turner zeigten ihr Können an Boden, Schaukelringen, Sprung und Reck. Für das GeTu Mettmenstetten verlief der Wettkampf äusserst erfolgreich. In der Kategorie 1 überzeugten die vier gestarteten Turnerinnen mit starken Übungen. Alle wurden mit einer Auszeichnung belohnt. Besonders herausragend war der 15. Platz von Olivia Jacomet unter insgesamt 317 Teilnehmerinnen.
Alice Romero im zweiten Rang Für das Highlight aus Mettmenstetter Sicht sorgte Alice Romero in der Kategorie 2. Mit hervorragenden 38,05 von maximal 40 Punkten sicherte sie sich den ausgezeichneten zweiten Rang. Vier weitere Turnerinnen aus dem Team durften sich ebenfalls über Auszeichnungen freuen. Auch in der Kategorie 3 zeigte das GeTu Mettmi saubere und
konstante Übungen, die mit drei Auszeichnungen honoriert wurden. Sehr stark präsentierte sich zudem das Team der Kategorie 4, das insgesamt sechs Auszeichnungen gewann. Besonders erfreulich war die deutliche Leistungssteigerung vieler Turnerinnen im Vergleich
zum ersten Wettkampf der Saison. Mit den starken Resultaten blickt der Verein motiviert auf die kommenden Wettkämpfe. Für die Kategorien 1 bis 4 steht im September der nächste Anlass auf dem Programm. Die Turnerinnen der Kategorien 5 und 6 werden bereits vor
Die Turnerinnen des K2 (links) und des K1. (Bilder zvg)
den Sommerferien erneut im Einsatz stehen. Ein weiterer Höhepunkt folgt Ende August, wenn der Verein selbst einen kantonalen Wettkampf organisiert und als Gastgeber auftritt.
Katja Kübler, GeTu Mettmi
Inklusionshandball begeistert
Die TogetherLeague in Affoltern begeistert mit Fairness, Spielfreude und gelebter Inklusion
Am Samstag, 9. Mai, war es wieder so weit: Die Stigelihalle in Affoltern füllte sich mit zahlreichen motivierten Handballspielerinnen und -spielern zum Spieltag der Sulzer TogetherLeague. Mit dabei waren die Teams von TV Unterstrass Special, SG Freiamt together, SV Fides St. Gallen und Hochrhein Handball Unified. Gespielt wurde auf zwei Dritteln der Halle, insgesamt standen zwölf spannende und abwechslungsreiche Partien auf dem Programm.
Die Spiele überzeugten durch grosses Engagement, Fairness und ein bemerkenswert hohes Niveau. Besonders eindrücklich:
Der älteste Spieler war 62 Jahre alt und zeigte gemeinsam mit allen anderen Beteiligten, dass die Freude am Sport keine Altersgrenzen kennt.
Hervorragende Stimmung
Auch abseits des Spielfelds herrschte reger Betrieb. In der kleinen Halle standen zwei kleine Tore zum freien Spielen und Aufwärmen bereit. Diese wurden nicht nur von den Teams genutzt, sondern auch von Besucherinnen und Besuchern, die selbst zum Ball griffen und sich im Handball versuchten. Die Stim-
mung in der Halle war während des ganzen Tages hervorragend. Die Freude am Sport sowie der wertschätzende und
faire Umgang untereinander sorgten bei vielen für Bewunderung. In der Mittagspause konnten sich alle mit feiner Pen-
ne und verschiedenen Saucen stärken und die Gelegenheit nutzen, neue Kontakte zu knüpfen und bestehende Be-
kanntschaften zu pflegen. Wer einen solchen Anlass erlebt, merkt schnell: Menschen mit und ohne Beeinträchtigung können uns viel über Zusammenhalt, Respekt und gegenseitige Unterstützung lehren. Der Spieltag war weit mehr als nur ein sportlicher Anlass –vielmehr fühlte es sich an wie ein grosses familiäres Treffen voller Freude und Begeisterung für den Handballsport.
Tolle Spiele
Besonders erfreulich wäre es, wenn im nächsten Jahr auch der HSV Säuliamt als Team mit dabei sein könnte. So ging ein wunderschöner Tag mit tollen Spielen, begeisterten Zuschauenden und hervorragender Stimmung zu Ende. Ein grosser Dank gilt allen, die zum Gelingen beigetragen haben – der Organisation des Turniers, den Helferinnen und Helfern, Trainerinnen und Trainern, Begleitpersonen, Besucherinnen und Besuchern. Und natürlich den engagierten Spielerinnen und Spielern. Die Vorfreude ist bereits gross: Auch 2027 soll dieser besondere Anlass wieder in Affoltern stattfinden.
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