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034_2026

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Über zwei Millionen Gewinn

Die Gemeinde Hausen kann einen viel besseren Jahresabschluss präsentieren, als budgetiert worden war. Seite 8

E-Fahrzeug als Shuttle-Bus

Die Stiftung Spital Affoltern hat den in die Jahre gekommenen ShuttleBus durch ein Exemplar mit Elektroantrieb ersetzt. Seite 9

«Brückensprengung ist das Dümmste in unsicheren Zeiten»

Podiumsveranstaltung der SP zur SVP-Initiative «Keine 10-Millionen-Schweiz!»

daniel koch

Es zeichnet sich ab, dass der Ausgang über die Abstimmung zur Nachhaltigkeitsinitiative der SVP, wie sie auch genannt wird, eine Frage der Mobilisierung durch die Parteien wird. Letzte Woche fand im Knonauer Amt eine erste Podiumsveranstaltung zur Initiative statt, organisiert durch die SP des Bezirks Knonauer Amt. Gut 60 Personen nahmen am Anlass in der Aula der Sekundarschule Ennetgraben in Affoltern teil.

Zum Einstieg hielt Julius Felix, CoPräsident von Operation Libero, eine Rede zum eigentlichen Inhalt der SVPInitiative. Darin äusserte er scharfe Kritik an der SVP-Initiative und bezeichnete diese als Teil eines seit Jahrzehnten wiederkehrenden politischen Musters.

«Wir Bauern kämpfen um jeden Quadratmeter Land.»

Martin Haab, Nationalrat SVP

Immer wieder würden reale Probleme wie steigende Mieten oder Gesundheitskosten aufgegriffen, zugespitzt und

schliesslich Ausländerinnen und Ausländern zugeschrieben, sagte Felix.

Dieses Vorgehen habe in der Schweiz Tradition: Bereits 1970 habe James Schwarzenbach gefordert, den Ausländeranteil stark zu begrenzen. Seither seien in regelmässigen Abständen ähnliche Initiativen lanciert worden. «Zehn Mal dasselbe Spiel», so Felix. Zwar hätten sich Zahlen und Begriffe verändert, die zugrunde liegende Logik sei jedoch gleich geblieben.

Die SVP wisse genau, was sie tue, erklärte Felix weiter. Migration sei ein Thema, das besonders stark mobilisiere und den politischen Diskurs nach rechts verschiebe. Es gehe dabei weniger um Lösungen als um politische Aufmerksamkeit und Machtgewinn. «Es geht nie um das Wohlergehen der Schweiz. Es

geht um Aufmerksamkeit für die SVP», sagte er. Inhaltlich gehe es um klassische migrationspolitische Forderungen wie Einschränkungen beim Familiennachzug, im Asylbereich und bei der Personenfreizügigkeit. Von Nachhaltigkeit sei im Initiativtext kaum die Rede. SVP-Nationalrat Martin Haab aus Mettmenstetten argumentierte, die Wohnungsnot sei gerade wegen der Zuwanderung «so gross wie noch nie». Es würden zurzeit pro Jahr rund 45 Prozent mehr Wohnungen gebaut als im Jahr 2000, dennoch gebe es einen Mangel. Über 80 Prozent der zusätzlichen Wohnfläche würden aufgrund des Bevölkerungswachstums benötigt. Ausserdem habe man den Fachkräftemangel trotz grosser Zuwanderung nicht in den Griff bekommen. Fortsetzung Seite 5

Die Arena steht, das Sägemehl ist vor Ort

Nur noch wenige Tage bis zum Kantonalschwingfest in Mettmenstetten

daniel Vaia

Selbst Einheimische würden beim obigen Foto kaum erraten, dass das Stadion im Hintergrund derzeit in Mettmenstetten steht, im Weiler Dachlissen. Zu sehen sind zwei der drei Tribünen des Zürcher Kantonalschwingfests 2026, das am Wochenende stattfindet. Die zum Teil überdachten Tribünen bieten Platz für 3600 Zuschauerinnen und Zuschauer, dazu kommen 700 Rasensitzplätze und 2000 bis 3000 Stehplätze. OK-Präsident Mirco Kurt, Obfelden, erwartet am eigentlichen Wettkampftag, am Sonntag, zwischen 6000 und 7000 Besucher.

Tickets für die Tribünen sind bereits alle ausverkauft. Wer sich jetzt noch zu einer Teilnahme entschliesst, muss sich mit einem Rasensitzplatz oder einem Stehplatz begnügen.

Das Schwingfest in Mettmenstetten mit dem 84. Kantonalen Nachwuchsschwingfest am Samstag und dem 116. Zürcher Kantonalschwingfest am Sonntag ist der grösste Sportanlass im Säuliamt seit vielen Jahren.

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Personen sind im Bezirk Affoltern derzeit arbeitslos. Seite 13

«Wir ergänzen uns gut. Das ist alles.»

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Mehr als Abschied

Die Auffahrt wirkt für viele abstrakt –dabei berührt sie unseren Alltag stark. Sie steht nicht für ein Verschwinden, sondern für eine neue Form von Nähe jenseits des Sichtbaren. In einer Zeit ständiger Erreichbarkeit erinnert sie daran, dass echte Verbindung Tiefe braucht. Eine Einladung, den Blick zu weiten und den Wert unseres Lebens nicht nur am Messbaren festzumachen. (red.)

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Seit Monaten mit den Vorbereitungen für das Schwingfest beschäftigt: Nico Vollenweider (links), OK-Mitglied und Bauchef, mit OK-Präsident Mirco Kurt am letzten Donnerstag im weitgehend fertiggestellten mobilen Schwinger-Stadion in Mettmenstetten. (Bild Daniel Vaia) Carrosserie/Spritzwerk

Ein Politiker mit Leib und Seele

Seit den 80er-Jahren war Toni Bortoluzzi in der Politik tätig. Sei es als Gemeindepräsident, Kantonsrat oder Nationalrat. 2002 war der Sozial- und Gesundheitspolitiker Bundesratskandidat. Nun ist er als Präsident der örtlichen SVP zurückgetreten. Das heisst aber nicht, dass er aufhören wird, zu politisieren. (fh)

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Erfolg mit Hundemarkt

Viele Besucher und vielfältige Angebote

Bei bestem Wetter lockte der Markt «Rund um den Hund» rund 1000 Besucherinnen und Besucher ins Amag-Areal in Wettswil. Über 30 Stände, Fachvorträge und ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm machten den Anlass zu einem vollen Erfolg. Initiiert von Hundetrainerin Martina Bašista und organisiert gemeinsam mit dem Verein Kultur8907.ch, entwickelte sich die ursprüngliche Idee eines nachhaltigen Hundeflohmarkts zu einem professionellen Event mit regionaler Ausstrahlung. Neben Begegnungen und Informationen stand auch der gute Zweck im Zentrum: Über 1400 Franken aus dem Flohmarkt gingen an eine Hunde-Hilfsorganisation. (red)

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Ramona Küng, Gartencenter Guggenbühl, Bonstetten. (Bild Deviprasad Rao)

Ärztlicher Notfalldienst

InNotfällenwendemansich zuer stimmerüberdiePraxisnumm er andenHausarzt,beiAbwesen heit erhä lt manüberden Te lefonbea ntworterdieNummerdesAERZTEFON: 0800336655

BeiVerkehrsunfällenTelefo n1 17 oderTelefon 058 6484848 wähl en. Te lefon14 4f ürSanitäts-Notr uf NotfallzentrumSpitalAffolt ern T elefon0447143300 für ALLE Notfälle

Bring- und Holtag 2026

Am Samstag, 23. Mai 2026, findet von 8.30 bis 11.30 Uhr beim Marktplatz in Affoltern am Albis der Bring- und Holtag statt. Angenommen werden nur gut erhaltene und funktionsfähige Gegenstände aus Haushalt, Kinderzimmer und Garten sowie Sportartikel (ohne Ski) und nichtelektrische Kleingeräte. Eine vollständige Liste finden Sie auf www.stadtaffoltern.ch. Defekte und unbrauchbare Gegenstände müssen wieder mitgenommen werden.

Annahmeschluss ist um 11.00 Uhr. Professionelle Händler werden erst ab 11.00 Uhr zugelassen. Der Bring- und Holtag ist für Bringende sowie Holende kostenlos und findet bei jeder Witterung statt.

Öffnungszeiten

Primarschulverwaltung

über Auffahrt 2026

Am Donnerstag, 14. Mai 2026 und am Freitag,15.Mai 2026 bleibt die Primarschulverwaltung geschlossen.

Ab Montag, 18. Mai 2026 sind wir gerne wieder für Sie da 13. Mai 2026

Primarschulverwaltung Affoltern am Albis

DANKSAGUNG

Für die Anteilnahme vor, während und nach der Bestattung meiner lieben Frau

Dora Jud-Spillmann

4.3.1933 – 13.4.2026

möchte ich mich herzlich bedanken.

Ein besonderer Dank gilt Pfarrer Thomas Müller und Organistin Antonia Nardone für ihr Engagement und die schöne Feier.

Auch unseren KindernYvonne, Roger und Brigitte, allen Verwandten und der Nachbarschaft ein Dankeschön.

Treuhanddienstleistung Finanzverwaltung

Kappel am Albis, Pilotprojekt

Der Gemeinderat hat am 4. Mai 2026 folgenden Kredit als gebundene Ausgabe bewilligt:

Die Finanzverwaltung der Politischen Gemeinde Kappel am Albis ist aufgrund von Personalwechseln unterbesetzt. Für die Zeit bis zum Rechnungsabschluss 2026 wird im Sinne eines Pilotprojektes die Finanzverwaltung ausgelagert. Für das Dienstleistungsangebot musste ein Gesamtkredit von CHF 139'000 inkl.MwSt. genehmigt werden.

Gegen diesen Beschluss kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert fünf Tagen beim Bezirksrat

Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, schriftlich Rekurs erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten.

Der Protokollauszug des Gemeinderats kann während der Rekursfrist bei der Gemeinde Kappel am Albis,Lindenfeld 2a, 8926 Kappel am Albis, bezogen werden.

Die Obere Bahnhofstrasse ist von Freitag, 22. Mai 2026, 18.00 Uhr, bis am Samstag, 23. Mai 2026, 14.00 Uhr, zwischen Innerer Grundstrasse und Merkurstrasse für sämtlichen Verkehr gesperrt. Der Durchgang für Fussgänger ist jederzeit gewährleistet.

Die Zufahrt für die Anlieferer des Bringund Holtages via Zürichstrasse wird signalisiert.

13. Mai 2026

Stadt Affoltern am Albis, Bereich Hochbau und Umwelt

Öffnungszeiten

Stadtverwaltung

Am Donnerstag, 14. Mai 2026, und am Freitag, 15. Mai 2026, bleibt die Stadtverwaltung geschlossen.

Schalterschluss:

Mittwoch, 13. Mai 2026, 11.30 Uhr

Bei Todesfällen wenden Sie sich bitte an unseren Bestatter, Bossardt Bestattungen AG, unter der Telefonnummer 044 710 99 70.

Ab Montag, 18. Mai 2026, sind wir gerne wieder für Sie da.

13. Mai 2026

Stadtverwaltung Affoltern am Albis

Teilrevision Organisationsund Geschäftsreglement

Primarschule

Die Primarschulpflege hat mit Beschluss vom 4. Mai 2026 das Organisations- und Geschäftsreglement Primarschule teilrevidiert und per 1. August 2026 in Kraft gesetzt.

Der Beschluss und die synoptische Darstellung ist der Publikation unter www.amtliche-nachrichten.ch angehängt und liegt während der Rekursfrist bei der Abteilung Bildung, Primarschule, obere Seewadelstrasse 14, 8910 Affoltern am Albis, zur Einsicht auf. Rechtsmittelbelehrung:

Gegen diesen Beschluss kann, von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen und im Übrigen innert 30 Tagen schriftlich Rekurs erhoben werden.

Die in dreifacher Ausfertigung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten.

13. Mai 2026

Primarschulpflege Affoltern am Albis

Affoltern am Albis

Am 29.April 2026 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben: Taibe Isufi geb. Muqa geboren am 1. Juni 1937, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH. Bestattungsamt Affoltern am Albis

Affoltern am Albis

Am 27.April 2026 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben: Shehnaze Rexhiqi geb. Agaj geboren am 25. April 1944, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH. Bestattungsamt Affoltern am Albis

Affoltern am Albis

Am 1. Mai 2026 ist in Affoltern am Albis gestorben:

Bauprojekte

Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf.

Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung.

Jutta Marga Myckert geboren am 12. Mai 1931, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH.

Einladung zur Gemeindeversammlung

Die Stimmberechtigten werden zu der am Mittwoch, 24. Juni 2026 stattfindenden

Gemeindeversammlung der politischen Gemeinde Rifferswil eingeladen.

Zeit: 19.30 Uhr

Ort: Turnhalle Primarschulhaus Rifferswil

Geschäfte:

1. Genehmigung Jahresrechnung 2025

2. Genehmigung Entschädigungsreglement der Gemeindebehörden

3. Genehmigung Abrechnung über den Kauf Liegenschaft Dorfstrasse 4

4. Anfragen gemäss § 17 Gemeindegesetz

Beleuchtende Berichte und Akteneinsicht

Zu jedem Traktandum wird ein Beleuchtender Bericht bereitgestellt. Diese Berichte sind ab 29. Mai 2026 auf der Website www. rifferswil.ch abrufbar. Auf Wunsch werden sie kostenlos per Post zugestellt. Zusätzlich liegen die ergänzenden Akten zu den Traktanden ab 29. Mai 2026 im Gemeindehaus zur Einsicht auf.

Anfragen im Sinne von § 17 Abs. 2 Gemeindegesetz sind spätestens zehn Arbeitstage vor der Gemeindeversammlung beim Gemeinderat einzureichen.

13. Mai 2026 Gemeinderat Rifferswil

Einladung zur

Kirchgemeindeversammlung

Die Stimmberechtigten der evang.-ref. Kirchgemeinde Kappel am Albis werden eingeladen zur Kirchgemeindeversammlung am

Sonntag, 14. Juni 2026, um 11.00 Uhr in der Kirche (um 10.00 Uhr Gottesdienst)

Traktanden: – Abnahme Jahresrechnung 2025 – Abnahme Bauabrechnung Umbau und Renovation Pfarrhaus

– Abnahme neues Entschädigungsreglement Kirchenpflege für die Amtsdauer 2026 – 2030 – Schaffung einer Sekretariatsstelle (wiederkehrende Ausgaben von Fr. 15 000.00) – Wahlen Amtsdauer 2026 – 2030: Kirchenpflege und RPK sowie deren Präsidien, Delegierte und Ersatzdelegierter Verein Kloster Kappel Bei der Bezirkskirchenpflege kann – von der Veröffentlichung an gerechnet –schriftlich folgendes Rechtsmittel ergriffen werden: Innert 5 Tagen Rekurs wegen Verletzung der politischen Rechte sowie der Vorschriften über ihre Ausübung. Kappel am Albis, 11. Mai 2026 Kirchenpflege Kappel am Albis

Einladung zur

Gemeindeversammlung vom 15. Juni 2026

Die Stimmberechtigten der Gemeinde Wettswil am Albis werden am Montag, 15. Juni 2026, 20.00 Uhr, in den Mehrzwecksaal des Schulhauses «Ägerten» zur Gemeindeversammlung eingeladen. Zur Behandlung gelangen folgende Geschäfte: Politische Gemeinde – Jahresrechnung 2025 Primarschulgemeinde – Jahresrechnung 2025

Der Beleuchtende Bericht mit den vollständigen Akten kann ab Freitag, 29.Mai2026,beiderGemeindeverwaltung, Ettenbergstrasse1,8907WettswilamAlbis (Abteilung Präsidiales und Bereich Bevölkerungsdienste / Einwohnerkontrolle) eingesehen und auf der Webseite www. wettswil.ch heruntergeladen werden oder wird auf Verlangen kostenlos zugestellt. Bestellungen werden unter gemeindeverwaltung@wettswil.ch oder 044 700 02 88 entgegengenommen.

8907 Wettswil am Albis, 13. Mai 2026 Gemeinderat Wettswil am Albis Primarschulpflege Wettswil amAlbis

Die Beisetzung findet im engsten Familien­ und Freundeskreis statt. Bestattungsamt Affoltern am Albis

Bonstetten

Am 4. Mai 2026 ist gestorben:

Gabriella Bürgi Wendelspiess geboren am 17. August 1961, von Zeihen und Wegenstetten, wohnhaft gewesen in Bonstetten. Bestattungsamt Bonstetten

Hausen am Albis

Am 7. Mai 2026 ist in Hausen am Albis gestorben:

Hans Rudolf Maurer geboren am 26. Januar 1930, wohnhaft gewesen in 8915 Hausen am Albis. Die Beisetzung erfolgt im engsten Familienkreis.

Bestattungsamt Hausen am Albis

Obfelden

Am 9. Mai 2026 ist in Zürich gestorben: Pompeo Camardella geboren am 24. Februar 1953, wohnhaft gewesen in Obfelden.

Die Erdbestattung findet am Freitag, 15.Mai 2026,14.00 Uhr,in Obfelden statt. Bestattungsamt Obfelden

Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314–316 PBG). Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Aeugst am Albis

Bauherrschaft: Sonja und Joseph Kingsley-Curry, Ruchacherstrasse 6, 8914 Aeugst am Albis

Projektverfasser: Vestina Garden Architecture & Design, Owner Vestina Cizevskaja, Luziaweg 6, 8807 Freienbach Projekt: Gartengestaltung und Sanierung Pool und Biosauna, Ruchacherstrasse 6, 8914 Aeugst am Albis

Katasterinformationen: GrundstückNr.: 278, Zone: WA

Jetztvorsorgen,IhrenNächstenund derNaturzuliebe.InformierenSiesich: pronatura.ch/de/legate-erbschaften

WirsindpersönlichfürSieda: Tel.0613179226

Guido Jud

Toni Bortoluzzi: «Ich werde mich sicher weiter zu Wort melden»

Nach dem Rücktritt als Parteipräsident will der Affoltemer weiter politisieren

Er hatte fast alle möglichen politischen Ämter in der Schweiz inne. Er war Gemeinderat, Gemeindepräsident, Kantonsrat, Parteipräsident, ein Regierungsratskandidat und auch ein Fast-Bundesrat: Toni Bortoluzzi kann man getrost als SVP-Urgestein bezeichnen. Nun ist der Mann, der einst Seite an Seite mit Toni Brunner, Ueli Maurer und Christoph Blocher landauf, landab in den Medien präsent war, von seinem letzten Amt, dem Präsidium der Affoltemer SVP, zurückgetreten. Nicht, ohne zuvor hinter den Kulissen kräftig an den Strippen für den Wahlkampf um den Stadtrat von Affoltern gezogen zu haben.

«Wer A sagt, muss auch B sagen» Dabei, so erzählt er bei einem Besuch in seinem gemütlichen Haus im Zentrum von Affoltern, war er einst eigentlich gar

«Gemacht habe ich am Anfang aber nicht viel, ich hatte gar keine Zeit.»

Liste für die Kantonsratswahlen. Vor ihm waren allerdings zwei etablierte Kantonsräte, sodass er zunächst nicht gewählt wurde. Doch schon ein Jahr später musste damals Erich Rüfenacht (Mett-

Toni Bortoluzzi, Politiker, Affoltern 24

nicht so scharf auf eine politische Karriere. «Ich fühlte mich mit der Schreinerei sehr ausgelastet, aber 1982 wurde ich von der Partei angefragt, für den Gemeinderat zu kandidieren», erinnert er sich. «Da habe ich halt Ja gesagt.» Als er dann mit einem hervorragenden Wahlergebnis gewählt wurde, begann man bei der Bezirkspartei, ein Auge auf ihn zu werfen. Und schon kam er auf die

Zur Person

Toni Bortoluzzi (79) sass von 1982 bis 1998 im Gemeinderat von Affoltern, ab 1986 als Gemeindepräsident. Im Zürcher Kantonsrat war er von 1984 bis 1991. 1991 wurde er in den Nationalrat gewählt, wo er bis zu seinem Rücktritt 2015 verblieb. Bei der Bundesratswahl 2002 kandidierte er erfolglos als Sprengkandidat der SVP bei der Nachfolge von Ruth Dreifuss. Ebenfalls erfolglos kandidierte er Anfang 2005 bei den Ersatzwahlen für den Zürcher Regierungsrat. Bis Ende Juni 2012 betrieb er in Affoltern eine Schreinerei mit sechs Angestellten. Er ist verheiratet, hat vier Kinder und wohnt in Affoltern. (red)

Jahre lang war Toni Bortoluzzi aus Affoltern Nationalrat.

menstetten) aus beruflichen Gründen abtreten. Bortoluzzi folgte auf ihn. «Da war ich dann also», erzählt er. «Gemacht habe ich aber nicht viel, ich hatte gar keine Zeit.» Was dann kam, kann man wohl als grossen Wendepunkt im Leben des Affoltemer Politikers beschreiben: 1987 schaffte er die Wiederwahl problemlos, ärgerte sich aber masslos über den gleichzeitigen Siegeszug der Grünen bei den Kantonsratswahlen. «Da habe ich beschlossen: Diesen Blödsinn tue ich mir nicht an, ich höre auf.» Doch er hatte nicht mit seiner Frau gerechnet: «Du hast A gesagt, dann musst du auch B sagen», gab sie die Parole durch. Und Toni Bortoluzzi wurde politisch neu geboren. «Das war für mich eine Art Initialzündung. Da habe ich angefangen, mich zu Wort zu melden und mich um Einsitz in die Kommissionen zu bemühen.» Schnell war er Fraktionschef und stieg zu einem engen Vertrauten von Christoph Blocher auf. Der Rest der politischen Karriere ist Geschichte. Und doch stellt sich die Frage bei all diesen vielen Aufgaben und dem politischen Ringen um die Positionen der SVP:

Was ist geblieben, an was erinnert sich der weit herumgekommene SVP-Politiker besonders? Es ist das Gemeindepräsidium in Affoltern: «Das war das Höchste der Gefühle. Der direkte Kontakt zu den Menschen und der direkte Einfluss, den man bei der Politik vor Ort hat, das war sehr erfüllend.» Selbstverständlich sei auch die Tätigkeit als Nationalrat faszinierend gewesen. «In dieser Zeit habe ich aber ein Stück weit den Kontakt zu den Menschen im Dorf verloren.» Der kommt jetzt so langsam wieder. Das merkt man auch an seinen Wortmel-

dungen an den Gemeindeversammlungen im Kasinosaal, wo er seit ein paar Jahren kaum eine Gelegenheit auslässt, dem Stadtrat die Leviten zu lesen. Nun ist zwar auch mit seinem Engagement als Präsident der Ortspartei Schluss, nicht aber mit der Politik als solcher. Eines ist für ihn nämlich klar: «Ich werde mich sicher weiter zu Wort melden, denn ich bin ein politischer Mensch», sagt Bortoluzzi und merkt lachend an: «Ich höre erst auf zu politisieren, wenn einmal der schwarze Deckel zugeht.»

KORREKT

Obfelden statt Bonstetten

Der wieder eröffnete Pumptrack befindet sich tatsächlich auf dem Pausenplatz Schlossächer in Obfelden, wie im Titel in der Ausgabe vom 8. Mai richtig vermerkt. In Bildlegende, Unterzeile und Lauftext schrieben wir allerdings Bonstetten, was natürlich nicht stimmt. (red)

Gratulationen sind willkommen!

Bitte schicken Sie uns Gratulationshinweise per Mail an: redaktion@affolteranzeiger.ch. Gratis aufgenommen werden Geburtstage ab dem 90., runde und halbrunde ab dem 80. sowie Hochzeitsjubiläen ab der goldenen Hochzeit (50 Jahre). Die Mails müssen jeweils am Mittwochmorgen bis 8 Uhr für die Ausgaben vom folgenden Freitag und Dienstag eintreffen. (red)

Herausgeberin: CH Regionalmedien AG

Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Obere Bahnhofstrasse 5 8910 Affoltern a. A.

Leiterin: Barbara Roth Chefredaktor: Daniel Koch (dko) redaktion@affolteranzeiger.ch

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Claudia Eugster (cle), Florian Hofer (fh) Korrespondentinnen und Korrespondenten: Angela Bernetta (net), Sandra Isabél Claus (cla), Urs Kneubühl (kb), Nico Ilic (nil), Martin Platter (map), Brigitte Reemts Flum (bre), Bernhard Schneider (bs), Werner Schneiter (-ter.), Daniel Vaia (dv), Marianne Voss (mvo), Marcus Weiss (mwe), Regula Zellweger (rz)

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Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 27810

Beratung und Verkauf Inserate: Evelyn Löhr / Christine von Burg Telefon 0582005700 inserat@affolteranzeiger.ch

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2 Wahlgang, 14 Juni 2026

Affoltern am Albis: Primarschulpräsidentin

«Ich bin ein politischer Mensch», sagt Toni Bortoluzzi. (Bild Florian Hofer)
Am Rüüss-Abig, den der «Anzeiger» jährlich veranstaltet, ist Toni Bortoluzzi ein gern gesehener Gast. Hier im Bild rechts mit «Anzeiger»-Verleger Peter Wanner. (Archivbild «Anzeiger»)
Toni Bortoluzzi nach der für ihn nicht erfolgreichen Bundesratswahl vom 4. Dezember 2002 – umringt von Reportern. Frontseite vom 6. Dezember 2002. (Archivbild -ter.)
Toni Bortoluzzi beim Servieren der Kappeler Milchsuppe an einem SVP-Anlass im Jahr 2011 in Kappel. (Archivbild CH Media)

Das Schönste, was ein Mensch hinterlassen kann, ist ein Lächeln im Gesicht derjenigen, die an ihn denken * 17 8 1961 † 4 5 2026

Traurig, aber in grosser Liebe und Dankbarkeit möchten wir von unserer Ehefrau, Mami, Schwester, Gotti und Tante Abschied nehmen

Gabriella Esther Bürgi Wendelspiess

In Liebe

Andreas, Joel & Nadège Wendelspiess

Stephan Bürgi

Darryl Bürgi & Familie

Samuel Bürgi & Familie

Sanita Bürgi & Familie

Verwandte & Freunde

Wir werden am 26 5 2026 um 10 30 auf dem Friedhof in Frick im Rahmen der Urnenbeisetzung Abschied nehmen

Traueradresse: Andreas Wendelspiess, Aumülistr 30, 8906 Bonstetten

Statt Blumen und Kränzen gedenken wir mit einer Spende an die Krebsforschung

Schweiz: IBAN: CH 67 0900 0000 3000 3090 1

ÄnderungderAnnahmeschlusszeiten

ErscheinungsweiseüberPfingsten2026

Bitte beachtenSiedie vorgezogenen Annahmeschlusszeiten.

AusgabeAnzeigenschluss fürInserate undReklamen

LenzburgerBezirksAnzeiger Donnerstag,28.Mai 2026Dienstag, 26.Mai 202616 Uhr

Limmatwelle Donnerstag,28.Mai 2026 Freitag,22. Mai2026 8Uhr

AnzeigerausdemBezirk Affoltern Donnerstag,28.Mai 2026Dienstag, 26.Mai 202616 Uhr

Traueranzeigen könnenonlineüberwww.gedenkzeit.choderper E-Mail auftodesanzeigen@chmedia.chaufgegeben werden.

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Erscheintwöchentlich am Dienstag

Nef, Keita, Stahel, Filipescu

Am 13. Mai jährt sich die legendäre Fussball-Finalissima in Basel zum zwanzigsten Mal

Nur noch wenige Sekunden sind zu spielen an diesem 13. Mai 2006 im Basler St. Jakob-Park. Das letzte Spiel der Schweizer Fussballmeisterschaft 2005/2006. Der FC Zürich braucht den Sieg, um Basel noch vom Meisterthron zu stürzen. Bruno Berner, der Zürcher in Basler Diensten, drischt den Ball einfach einmal aus der eigenen Gefahrenzone. Er landet im Out, nahe der Mittellinie. Nef sprintet, packt den Ball, sprintet weiter, wirft den Ball in der Platzhälfte der Basler Richtung Strafraum zu Keita. Der Ball springt auf die seitliche 16er-Begrenzung zu Stahel. Der flankt im Fallen zur Mitte, wo Filipescu auf der Fünferlinie vor Torwart Zuberbühler steht und eiskalt ins Tor trifft. Genau 17 Sekunden vor dem Schlusspfiff. Der FC Zürich wird in der verrücktesten Finalissima der Schweizer Fussballgeschichte Meister.

Bedauernswerte Basler

Ein unvergessenes, verrücktes Ende eines Spiels, einer Schweizer Fussballmeisterschaft. Sowohl für die überglücklichen Zürcher als auch für die bedauernswerten Basler. Diese sahen sich bereits während der gesamten Meisterschaft zu Recht als Sieger. In einer Liga, die vom FCB dominiert wurde. Von einem FCB, der das beste Team der Saison stellte. Sie waren sich des Titelgewinns so sicher, dass sich bereits ein Teil der Trainer- und Ersatzbank in der letzten Spielminute das angefertigte, bereitliegende Meistershirt über den Kopf zog … und mussten zusehen, wie ihnen in den letzten Sekunden der Titel entrissen wurde und der FCZ ihnen das Trikot wieder auszog. Ja, es war auch für mich als damaligen Sportchef vom FC Zürich ein unfassbarer, unglaublicher, unvergesslicher Moment. Ein Moment, der auch in diesem Jahr in Zürich am besagten Tag, in verschiedenen Restaurants und Event-

Fortsetzumg von Seite 1

Der Anteil an Betrieben mit Rekrutierungsschwierigkeiten habe sich seit 2004 mehr als verdoppelt. Er prognostizierte, dass die Löhne in Berufen, wo ein Mangel an Stellen herrsche, bei weiterer Zuwanderung stark unter Druck kommen würden. Rund 30 Prozent der Arbeitsmigranten seien im Jahr 2025 in Branchen mit hoher Arbeitslosigkeit gekommen.

Dass sich die SVP plötzlich um die Löhne kümmere, verwundere sie nun doch, warf SP-Kantonsrätin Renata Grünenfelder ein. «Bei der Umsetzung der

lokalen, wieder gefeiert wird. Auch im Rössli in Mettmenstetten wird am Abend ein FCZ-Livepodcast mit Admir Mehmeti stattfinden. Es ist auch der Tag, an dem der Morgen mit einem Telefonat aus Spanien beginnt. Zum zwanzigsten Mal wird mich die Stimme von Iulian Filipescu begrüssen mit: «Hey Fredy, just so you don’t forget. Today is Filipescu Day in Switzerland.»

Es ist der Moment, der bleibt. Die Geschichte jedoch hinter dieser Fussballsaison ist für mich viel weitreichender. Durch sie habe ich vieles in Bezug auf das Fokussieren auf ein Ziel, mentale Stärke und Teamarbeit – in jedem Bereich – gelernt. Eine in dieser Hinsicht so intensive Zeit hatte ich bis dahin nie erlebt, werde ich nie mehr erleben.

Der FC Zürich erspielt sich im Sommer 2005 nach schwierigen Jahren gegen den FC Luzern den Cupsieg. Dieser Erfolg sorgte dafür, dass die Zürcher sich nach längerer Auszeit wieder einmal auf der europäischen Fussballbühne präsentieren durften. Im gleichen Sommer

Pflegeinitiative wäre eine gute Gelegenheit gewesen, da habt ihr aber grosszügig Nein gesagt.»

Folgen für alle spürbar

Anhand einer Grafik zeigte Haab sodann auf, dass die Bevölkerung in der Schweiz zwischen 2000 und 2024 rund 16 Mal schneller gewachsen sei als jene von Deutschland. Auch in den übrigen an die Schweiz grenzenden Ländern sei die Zuwanderung massiv geringer gewesen. Vor Inkrafttreten des Freizügigkeitsabkommens (FZA) mit der EU, also von 1970 bis 2001, habe man ein jährliches

reiste die Mannschaft irgendwo in die Berge für eine Trainingswoche. Als Sportchef nutzte ich jeweils diese Zeit, um mich an mindestens zwei Abenden mit der Mannschaft zu unterhalten. Mir war es immer wichtig, vor einer Saison Dinge in und um die Mannschaft für die gesamte kommende Spielzeit zu klären. Dinge wie den Verhaltenskodex oder den Bussenkatalog. Aber auch das Prämienreglement sollte bis zum kleinsten Detail festgehalten werden. Ich wollte nie, dass während einer Saison über irgendwelche Gelder oder Sonstiges noch diskutiert wurde. Das Wichtigste war jeweils das gemeinsame Saisonziel. Als Ziel bestimmt die Mannschaft im besagten Sommer, dass sie sich auch am Ende der Saison 2006/2007 wieder für einen europäischen Wettbewerb qualifizieren will. Das bedeutet, den Cupfinal erneut zu gewinnen oder die Meisterschaft auf einem der ersten vier Plätze abzuschliessen.

Der FC Zürich bestritt die Vorrunde grundsätzlich erfolgreich. Bei jedem Spiel dabei, das grosse Bild mit der aufgemalten Europakarte, die das Ziel fokussieren sollte.

Die Rangliste zeigte im Winter ein korrektes Abbild der ersten Saisonhälfte. Der FCB an der Spitze mit drei Punkten Vorsprung auf den FCZ. Überraschend: Das fünftplatzierte St. Gallen lag bereits über zehn Punkte hinter den Zürchern zurück. Freude daran hatte ich nicht. Es behagte mir nicht, dass die Mannschaft – die ja mindestens Rang vier anstrebte – dem Saisonziel bereits ziemlich nahe war. Was tun, damit die Konzentration, der Elan, der Ehrgeiz dadurch auch in der Rückrunde gleichermassen bestehen bleiben?

Vorsatz fallen gelassen Erstmals überhaupt liess ich meinen Vorsatz – während der Saison keine neuen Grundsätze zu fassen – fallen. Statt-

Bevölkerungswachstum von knapp 34000 Leuten verzeichnet, zwischen 2007 und 2024 sei es auf durchschnittlich gut 85000 Personen angestiegen. Die Folgen seien für alle spürbar: «Zubetonierte Natur, Wohnungsmangel und explodierende Mieten, verstopfte Strassen und steigende Ausländerkriminalität.» Als Landwirt beklagte er weiter den Verlust von Kulturland: «Wir Bauern kämpfen hier im Säuliamt um jeden Meter Land. Pro Sekunde verlieren wir in der Schweiz einen Quadratmeter Land, der zubetoniert wird.» Mittlerweile liege der Selbstversorgungsgrad bei Nahrungsmitteln unter 50 Prozent. Der

dessen fragte ich das Team vor dem Rückrundenstart, was zu tun sei, damit sie sich in Bezug auf das Erreichen des Saisonziels nicht schon zu sicher fühlen. Die Antwort: «Wir korrigieren unser Saisonziel. Wir schwören uns, wenn der FC Basel uns die Chance gibt, sie zu stürzen, werden wir diese packen und auf den Thron klettern.» Damit hatte ich nicht gerechnet. Ich war verblüfft, erstaunt. Liess aber selbstverständlich ein neues Bild malen, das Basel mit dem Pokal auf dem Podium zeigt und rundherum FCZ-Spieler, die am Siegerpodest

«Ja, es war auch für mich als damaligen Sportchef des FC Zürich ein unfassbarer, unglaublicher, unvergesslicher Moment.»

Fredy Bickel, Mettmenstetten

rütteln. Ein Ziel, eine Mannschaft, eine Sprache, ein Fokus – und keiner sprach ausserhalb der Kabine darüber. Sogar das neue Symbolbild wurde am Spieltag immer versteckt in die Kabine geschmuggelt. Die beiden Mannschaften marschierten im Gleichschritt Richtung Saisonende. Vor der letzten Runde hatte der FCZ wohl das bessere Torverhältnis, lag jedoch noch immer drei Punkte hinter dem Leader zurück. Zudem waren die Basler zu diesem Zeitpunkt noch

Rückgang sei in den letzten Jahren «massiv» gewesen. SP-Nationalrat Fabian Molina bezeichnete das Ansinnen der SVP als «wirtschaftliches Hochrisiko-Experiment in unsicheren Zeiten». Er zeigte sich überzeugt, dass die Umsetzung der Initiative zur Kündigung des Freizügigkeitsabkommens (FZA) mit der EU und damit zur Kündigung der Bilateralen I führen wird – dies wegen der sogenannten «Guillotine-Klausel», welche die einzelnen Abkommen miteinander verknüpft. Man könne aber nicht einfach so auf andere Märkte ausweichen, wie dies zuweilen von der SVP propagiert werde. «Export-KMU gehen kaputt und es werden Arbeitsplätze vernichtet.»

Von allen Schweizer Warenexporten seien im Jahr 2024 51 Prozent in die EU gegangen. Niemand könne die EU

eine Partie im Rückstand. Diese Nachtragspartie in der letzten Spielwoche wurde in Bern bei den Young Boys verloren. Somit stand der Finalissima nichts mehr im Wege. Der FCB bot dem FCZ im letzten Spiel die Chance, ihnen den Titel noch zu entreissen.

Der FCZ-Chat lief die letzten drei Tage vor der Partie heiss. «Sie geben uns die Chance, auf die wir gewartet haben. Wir haben uns geschworen, dass wir diese nutzen, wir werden gewinnen!» So der Tenor.

Keine spezielle Vorbereitung, normaler Tagesablauf. Mittagessen auf der Waldegg, Zimmerruhe, Abfahrt mit dem Mannschaftsbus. Zu spät im Stadion eingetroffen, da grosser Stau auf der Autobahn. Schnelles Einlaufen, Anstoss, erster Ballkontakt von Cesar, der darauf den Platz verletzt verlassen musste. Zwanzig Minuten später war ebenfalls für den besten FCZ-Stürmer, Rafael, Feierabend. Auch er wurde verletzt vom Platz geführt. Alles lief gegen den FCZ, dieser zeigte sich jedoch unbeirrt.

Auf diesen Moment vorbereitet

Nach einer halben Stunde das 0:1 durch Keita, auf Pass vom eingewechselten Alain Nef. Nach siebzig Minuten war es Petric, der mittels Freistosstor zum Ausgleich traf. Nachspielzeit. Die FCZ-Bank blieb verhältnismässig ruhig. Das Tor muss doch noch fallen. Alle haben sich ein halbes Jahr genau auf diesen Moment vorbereitet. Verteidiger Filipescu, dem der Weg über die Mittellinie ansonsten immer zu weit war, erzielte sein erstes Tor für den FCZ. Meister! Für alle überraschend und für unmöglich gehalten – für alle, ausser den FCZ-Spielern und ihrem Staff. Es war das logische Ende einer Geschichte, die Monate zuvor bereits im Kopf festgeschrieben worden war.

Fredy Bickel

bei den Exporten kurzfristig ersetzen. «Eine Brückensprengung zu den wichtigsten Partnern wäre das Dümmste in unsicheren Zeiten», so Molinas Fazit.

SVP-Kantonsrat Marc Bochsler aus Wettswil betonte, man habe in der SVP einfach Respekt vor den Massen, die zurzeit in die Schweiz kämen. Er habe viele Gespräche über die Parteigrenzen hinweg geführt, die Gefühlslage sei bei vielen gleich. Auf eine Frage aus dem Publikum, die SVP möge nun endlich benennen, welche «falschen» Leute denn in die Schweiz kommen würden, erklärte Martin Haab: «Es gibt einen ansehnlichen Teil, der relativ bald in den Armen des Sozialstaats landet und von den Steuerzahlern lebt. Wenn wir von Falschen reden, meinen wir diese Leute.»

JedesJahrwandernrund100’000Personenzusätzlichinunser kleinesLandein.MehralsimKantonSchaffhausenwohnen!

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DieFolgen:

 ProSekundewirdrund1m2 Grünflächezubetoniert.

 BesteAckerflächenverschwinden fürimmer.

 UnsereLebensqualitätundschöne Landschaftwerdenzerstört.

nachhaltigkeitsinitiative.ch

Setzen Sie am 14 Juni ein Zeichen!

Iulian Filipescu krönte mit seinem Tor den FC Zürich zum Meister 2006. (Archivbild zvg)
Unter der Leitung von Moderatorin Anja Knabenhans (ganz links) diskutierten (von links) Marc Bochsler (Kantonsrat SVP), Martin Haab (Nationalrat SVP), Renata Grünenfelder (Kantonsrätin SP), Fabian Molina (Nationalrat SP) und Julius Felix (Co-Präsident Operation Libero). (Bild Daniel Koch)
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Wie lösen wir die Wohnungsnot?

Am 14. Juni entscheidet das Stimmvolk des Kantons Zürich über drei Wohnvorlagen

Die Leerwohnungsziffer im Kanton Zürich ist so tief wie seit 23 Jahren nicht mehr. So standen 2025 lediglich 0,48 Prozent der Wohnungen leer. Eine Wohnung zu finden, ist schwer, geschweige denn eine günstige. Was tun? Am 14.Juni kommen drei Wohnvorlagen vors Volk, die das Problem mit unterschiedlichen Ansätzen angehen wollen. Eine Übersicht.

Wohneigentums-Initiative

Darum gehts

Die Initiative «Wohneigentum wieder ermöglichen (Wohneigentums-Initiative)» verlangt, dass Kanton und Gemeinden den Bau von Wohneigentum ebenso stark fördern wie denjenigen von Mietwohnungen. Entsteht also künftig ein Wohnhaus, muss die Hälfte der Wohnungen Wohneigentum sein. Und zwar, wenn der Staat den Bau gekauft hat oder selbst durchführt. Oder wenn er daran beteiligt ist, etwa über ein Darlehen. So entstandene Eigentumswohnungen müssten ohne Gewinn verkauft werden. Die Bauträger würden die Käuferinnen und Käufer nach bestimmten Regeln auswählen, die der Kanton überprüfen müsste. Kanton und Gemeinden könnten die Wohnungen innert 30 Jahren zum ursprünglichen Preis zurückkaufen, falls deren Besitzende ausziehen wollen.

Die Argumente dafür

Das Initiativkomitee, der Hauseigentümerverband (HEV) des Kantons Zürich sowie eine Minderheit des Kantonsrats aus Mitte und SVP sind überzeugt, dass die Initiative mehr Menschen aus dem Mittelstand Wohneigentum ermöglichen würde. Dadurch würde sie auch den Druck auf den Mietwohnungsmarkt reduzieren. Zudem setze die Initiative den verfassungsmässigen Auftrag des Kantons um, wonach Kanton und Gemeinden neben dem gemeinnützigen Wohnungsbau auch das selbst genutzte Wohneigentum fördern sollen. Dies geschehe heute noch zu wenig.

Die Argumente dagegen

Sowohl der Regierungsrat als auch eine Mehrheit des Kantonsrats sprechen sich gegen die Initiative aus. Sie argumentieren, eine Quote von 50 Prozent Eigentumswohnungen sei zu starr und verunmögliche es Kanton und Gemeinden, die vor allem für tiefe Einkommen wichtigen Mietwohnungen zu fördern. Ärmere Leute könnten sich selbst preis-

ÄMTLER KANTONSRÄTE MEINEN

günstige Eigentumswohnungen nicht leisten. Die Gegner warnen vor einem Rückzug von gemeinnützigen Wohnbauträgern aus dem Wohnungsbau und vor einer «ungerechten» Begünstigung

Einzelner, welche die Wohnung nach mehr als 30 Jahren wieder zu Marktpreisen verkaufen könnten. Auch entstehe für den Kanton ein «erheblicher» administrativer Aufwand.

Wohnungsinitiative

Darum gehts

Die «Kantonale Volksinitiative für mehr günstige und gemeinnützige Wohnungen (Wohnungsinitiative)» möchte den Kanton per Verfassungsänderung auffordern, den gemeinnützigen Wohnungsbau stärker zu fördern. Kern der Initiative ist eine neu zu schaffende kantonale öffentlich-rechtliche Anstalt, die günstige Wohnungen erstellt, unterhält oder vermietet. Heute unterstützt der Staat Wohnbauträger vor allem finanziell. Mindestens 500 Millionen Franken sollen dieser Anstalt dafür zur Verfügung stehen. Die Initiative will Kanton und Gemeinden zudem verpflichten, nachhaltige und treibhausgasneutrale Bauweisen zu fördern.

Die Argumente dafür

Das Initiativkomitee besteht aus Grünen, SP, AL sowie einzelnen Wohn- und Genossenschaftsverbänden. Es kritisiert die angebliche Profitgier privater Investorinnen und Investoren im Wohnungsmarkt. Und zeigt sich überzeugt, dass eine Wohnbaugesellschaft, wie sie die Initiative fordert, mehr günstigen Wohnraum schaffen würde. Sie verweist dabei auf die Gründung der Zürcher Kantonalbank vor über 150 Jahren, dank welcher Gewerbetreibende und Bauern tragbare Kredite erhalten hätten. Eine solche Anstalt sei heute für ausreichend günstige Wohnungen nötig.

Die Argumente dagegen

Sowohl der Regierungsrat als auch eine Mehrheit des Kantonsrats sprechen sich gegen die Initiative aus. Die heutige kantonale Wohnbauförderung sei bewährt. Der heutige kantonale Rahmenkredit für den Bau neuer Wohnungen von 180 Millionen sei zudem gerade erst per Volksabstimmung vom 30. November 2025 verdoppelt worden, womit zusammen mit den Gemeindebeiträgen bis zu 750 Millionen Franken zur Verfügung stünden. Mit der Wohnbaugesellschaft trete der Kanton zudem in Konkurrenz mit anderen Wohnbauträgern. Das kön-

Thomas Schweizer, Grüne, Hedingen

ne zu steigenden Mieten oder einer tieferen Bautätigkeit führen. Das Komitee warnt zudem vor den finanziellen Auswirkungen auf die Staatskasse.

Der Gegenvorschlag

Der Gegenvorschlag des Kantonsrats möchte die Rahmenbedingungen für den Wohnungsbau verbessern, ohne dass der Kanton direkt im Markt mitmischt. Konkret fordert er den Regierungsrat auf, innert drei Jahren konkrete Massnahmen wie schnellere Bewilligungsverfahren oder praktischere Bauvorgaben zu prüfen und dem Parlament entsprechende Gesetzesänderungen vorzulegen. Für Kantons- und Regierungsrat bietet der Gegenvorschlag eine wirksamere, risikoärmere Wohnbauförderung, während die Gegner des Gegenvorschlags diesen als inhaltsleer bezeichnen.

Wohnschutz-Initiative

Darum gehts

Kurzfristige Leerkündigungen wie jene in den Zürcher «Sugus-Häusern» Ende 2024 für den Bau von teuren BusinessApartments möchte die Initiative «Bezahlbare Wohnungen schützen. Leerkündigungen stoppen (Wohnschutz-In-

itiative)» künftig verhindern. Dafür sollen Gemeinden mit angespanntem Wohnungsmarkt die Möglichkeit erhalten, eine Bewilligungspflicht für Abbrüche, Umbauten, Renovationen und Zweckänderungen einzuführen und die Mietzinserhöhungen zu begrenzen. Ein angespannter Wohnungsmarkt liegt vor, wenn die Leerwohnungsziffer unter 1,5 Prozent beträgt. Wer künftig etwa ein Haus sanieren möchte, muss neben dem Baugesuch auch ein Gesuch für den künftigen Mietzins einreichen. Die Gemeinde soll neu auch verhindern können, dass aus Mietwohnungen Stockwerkeigentum wird.

Die Argumente dafür Hinter der Initiative stehen SP, Grüne und AL sowie der Mieterinnen- und Mieterverband (MV) Zürich. Das Komitee erhofft sich von der Initiative weniger «unfaire» Leerkündigungen, «missbräuchliche» Mietzinse und Verdrängung. Beispiele wie der Kanton Genf zeigten, dass die Bautätigkeit durch solche Wohnschutzmassnahmen sogar noch zunehme. Die Gemeinden hätten die Freiheit, zu entscheiden, ob und wie sie die Massnahmen umsetzten, und könnten so auf lokale Gegebenheiten eingehen.

Die Argumente dagegen

Sowohl der Regierungsrat als auch eine Mehrheit des Kantonsrats sprechen sich gegen die Initiative aus. Eine staatliche Mietzinskontrolle würde das Wohnungsangebot zusätzlich verknappen, die Mietpreise weiter erhöhen und Sanierungen erschweren oder verhindern. Dies zeige sich in den Kantonen Genf und BaselStadt, welche bereits ähnliche Regelungen kennen.

Der Gegenvorschlag

Tritt statt der Initiative der Gegenvorschlag des Kantonsrats in Kraft, müssten Eigentümer vor einer Leerkündigung zuerst Alternativen prüfen, etwa einen Umbau in Etappen. Ist sie dennoch unausweichlich, so wären sie verpflichtet, die Auswirkungen auf die Mieterschaft zu minimieren. Dies durch eine Information mindestens eineinhalb Jahre vor der Kündigung und Unterstützung bei der Suche nach einer neuen Wohnung. Die Auflagen des Gegenvorschlags gelten für baubewilligungspflichtige Vorhaben mit mindestens 20 Mietverhältnissen. Während die Befürworter den Gegenvorschlag als die verhältnismässigere Option ansehen, taugt er in den Augen der Gegner nicht, um das Problem der Wohnungsnot zu lindern.

Wohnen ist ein Grundrecht

Der Wohnungsmarkt im Kanton Zürich funktioniert nicht mehr. Obwohl viel gebaut wird, gibt es kaum bezahlbaren Wohnraum. Auch im Bezirk Affoltern hat es deutlich mehr Leute, welche Wohnungen zu angemessenen Preisen suchen, als Wohnungen auf dem Markt angeboten werden. Die Mietpreise sind zu hoch. Verrechnet werden eben nicht nur die effektiven Kosten (Kostenmiete), sondern es wird eine sogenannte «Marktmiete» verlangt. Damit wird ein satter Gewinn für die privaten Immobiliengesellschaften oben draufgepackt. Wohnungen sind damit vor allem Renditeobjekte. Das Grundbedürfnis Wohnen wird nicht mehr abgedeckt.

Mit der «Wohnungsinitiative», welche am 14. Juni zur Abstimmung kommt, werden Kanton und Gemeinden beauftragt, Wohnraum zu fairen Mieten zu schaffen und damit dem Grundbedürfnis Wohnen Rechnung zu tragen. Wo der Markt nicht funktioniert, muss der Staat eingreifen. Der Kanton soll mit einer kantonalen Wohnbaugesellschaft selbst auf dem Wohnungsmarkt aktiv werden.

Dieses Modell der Schaffung einer kantonalen Institution hat sich bewährt. Vor über 150 Jahren wurde die Zürcher Kantonalbank ZKB gegründet. Es gab schon damals viele private Banken. Gewerbetreibende und Bauern hatten aber grosse Probleme,

an Kredite zu tragbaren Konditionen zu kommen. Der Kreditmarkt funktionierte nicht mehr. Die ZKB als kantonale Bank hat hier ein neues Angebot geschaffen und diese Lücke aufgefüllt. Sie ist heute eine angesehene Institution und solide aufgestellt und auf dem Kreditmarkt nicht mehr wegzudenken.

Die Schaffung einer neuen (kantonalen) Wohnbaugesellschaft soll für ein gutes Angebot an bezahlbaren und ökologischen Wohnungen im Kanton Zürich sorgen, einerseits durch den Bau und die Vermietung von eigenem Wohnraum. Sie arbeitet zudem mit den gemeinnützigen Wohnbaugenossenschaften zusammen, indem sie Land im Baurecht abgibt und dafür sorgt, dass

ein genügendes Angebot an Wohnungen zu fairen Mieten auf dem Markt vorhanden ist.

Heute dominieren auch im Bezirk die privaten Immobiliengesellschaften den Wohnungsmarkt. Deshalb muss das Angebot an gemeinnützigen Wohnungen mit Kostenmiete ausgebaut werden. Da viele Gemeinden aufgrund ihrer Grösse keine aktive Wohnbaupolitik betreiben, soll der Kanton – in Zusammenarbeit mit der Gemeinde –diese Aufgabe übernehmen.

Die neue kantonale Wohnbaugesellschaft soll ein starker Player mit professionellem Know-how im Kanton Zürich werden. Ausgestattet mit einem

Startkapital von 500 Mio. Franken sowie mit geeigneten Grundstücken und Wohnungen, die der Kanton heute schon besitzt, wird eine solide Grundlage geschaffen.

Der Gegenvorschlag löst das Problem in keiner Weise. Damit würden nur die privaten Immobiliengesellschaften gestärkt.

Zur Abstimmung kommen zwei weitere Initiativen: Die «Wohnschutzinitiative» fokussiert auf das Verbot von Leerkündigungen und ist ebenfalls zu unterstützen, während die Wohneigentumsinitiative mit öffentlichem Geld das private Wohneigentum fördern will. Dies ist klar abzulehnen.

Obwohl viel gebaut wird, wie hier an der Betpurstrasse in Affoltern, ist die Wohnungsnot im ganzen Kanton Zürich sehr gross. Drei Initiativen widmen sich nun diesem Thema. (Bild Florian Hofer)

Schwinger und ihre Fans können kommen

Letzte Vorbereitungen für das Kantonalschwingfest in Mettmenstetten

Daniel Vaia

Montagnachmittag auf dem Schwingfestplatz in Mettmenstetten. Überall wird geschraubt, gehämmert, installiert, gecheckt, Material verteilt. Das imposante mobile Stadion mit seinen 3600 Sitzplätzen steht schon seit Tagen, aber man merkt: Bis der vom Schwingklub am Albis organisierte Grossanlass am kommenden Wochenende starten kann, müssen noch viele Helferinnen und Helfer – sprichwörtlich – «i d’Hose». Buchstäblich im Mittelpunkt des Stadions arbeiten an diesem Nachmittag Schüler aus Maschwanden. Sie breiten das noch zu einem Haufen aufgetürmte Sägemehl mit Rechen zu einem Kreis aus. Er wird am Schluss einer der fünf Wettkampfplätze sein. Hier wird am Sonntag, am 116. Zürcher Kantonalschwingfest, der Schlussgang stattfinden, vor 6000 bis 7000 Zuschauerinnen und Zuschauern. Mehr als Obfelden Einwohner hat, wie das Organisationskomitee in einer Vorschau festgehalten hat. Rechen statt Rechnen. Für die Maschwander Schüler lohnt sich der Einsatz sogar finanziell. Alle Helferinnen und Helfer des Schwingfestes erhalten für ihre Arbeit 5 Franken pro Stunde, sagt OK-Präsident Mirco Kurt. Das Geld wird jedoch nicht direkt an einzelne Personen ausbezahlt, sondern geht an einen Verein nach Wunsch der Helfer. Im Fall der Schüler fliesst das Geld in die Klassenkasse. Es soll später für einen Ausflug verwendet werden.

Erste Vorbereitungen vor zwei Jahren Wer das weitläufige Festgelände durchschreitet, kann sich kaum vorstellen, dass hier üblicherweise nur grüne Wiese ist. An einer solchen Stelle ein Stadion samt Infrastruktur aus dem Nichts hinzustellen, ist schon rein organisatorisch eine Riesenleistung. Dahinter steckt ein 35-köpfiges Organisationskomitee. Seit August 2024 ist es mit der Planung und Organisation beschäftigt. Bereits im Herbst 2025 erfolgten erste Vorarbeiten auf dem Gelände. So mussten unter anderem Gräben für Wasserleitungen ausgehoben werden. Und auf dem Wettkampfplatz wurde spezieller, widerstandsfähiger Rasen angesät. So urchig und bodenständig das Schwingen auch ist, das Drumherum muss stimmen. Mit der in den letzten 20 Jahren massiv gestiegenen Popularität des Schwingsports sind auch die Ansprüche der Zuschauerinnen und Zuschauer gestiegen. Wie die zum Teil überdurchschnittlich hohen Einschaltquoten von Schwingfest-Übertragungen am Fernsehen belegen, gibt es Schwingerfans mittlerweile in allen Bevölkerungsschichten, auf dem Land und in der Stadt, unter Jungen und Alten, Frauen und Männern.

Budget von 800000 Franken

Die Grösse des Schwingfests in Mettmenstetten lässt sich auch am Budget ablesen: Es beläuft sich auf rund 800000 Franken. Ein Teil der Einnahmen stammt von Sponsoren, die sich mit Geld oder Dienstleistungen am Fest beteiligen. Die allermeisten von ihnen stammen aus der Region. «Wir haben ein sehr stabiles KMU-Wesen im Säuliamt», stellt OK-Präsident Kurt dazu fest. Finanziell habe man das Sponsorenziel erreicht, das OK habe die nötigen Geldgeber ohne besondere Mühe gefunden. Finanziell engagiert haben sich auch viele Spenderinnen und Spender von Gaben, den Preisen für die Schwinger. Sechs dieser Gaben sind sogenannte Lebendpreise: ein Sieger-Muni namens «Wulli» (benannt nach dem Spender, der Kanalreinigungsfirma Wullschleger), vier Rinder und ein Fohlen. Dazu kommen, wie bei Schwingfesten üblich, Glocken, Stühle, Werkzeug, Velos, Gutscheine usw. Theoretisch haben alle am

Bessern mit ihrem Einsatz die Klassenkasse auf: Schüler aus Maschwanden beim Verteilen von Sägemehl auf dem Wettkampfplatz.

Mit Elan und viel Muskelkraft als Helfer dabei: Mitglieder der Männerriege Hausen beim Verlegen von schweren Holzpaletten.

Sonntag antretenden 160 Schwinger die Möglichkeit, sich einen der besonders lukrativen Preise zu holen. Erfahrungsgemäss sind es am Schluss aber jeweils die Spitzenschwinger, die sich im sogenannten Gabentempel die wertvollen Preise aussuchen dürfen.

Mehrere «Böse» aus der Ostschweiz Zu den Topfavoriten zählen am Sonntag natürlich in erster Linie die «Eidgenossen» (auch «Böse» genannt), unter ihnen Schneider Domenic (NOSV) und Reichmuth Marco (ISV), Giger Samuel (NOSV –Sieger des letzten Zürcher Kantonalschwingfests im Säuliamt, 2018 in Hausen), Ott Damian (NOSV) und Schlegel Werner (NOSV), um ein paar zu nennen. Verletzungsbedingt nicht teilnehmen können Räbsamen Marcel, Kindlimann Fabian, Strebel Joel und Vollenweider Jeremy. Ebenfalls nicht dabei, der aktuell erfolgreichste Schwinger des Schwingklubs am Albis, Nägeli Marco. Er brach sich vor rund fünf Wochen den Mittelfussknochen und muss sich ausgerechnet bei seinem Heim-Fest mit Zuschauen begnügen.

Schwarze Null, keine Zwischenfälle

In Mettmenstetten ist also alles angerichtet für den grössten Säuliämter Sportanlass seit Jahren. Was es noch braucht? Einigermassen gutes Wetter. Persönlich hat sich Mirco Kurt zwei Ziele gesetzt: «Dass am Schluss finanziell eine schwarze Null herausschaut, und dass es keine schwereren Zwischenfälle gibt.» Kurt: «Mein persönliches Highlight wird sein, wenn am Sonntagmorgen beim Anschwinget alle Tribünen voll besetzt sind.»

Eigentlich noch unter einer Decke versteckt und nur kurz für den «Anzeiger» enthüllt: die Holzskulptur, die den imposanten Brunnen der Schwinger ziert.

Blick auf den noch geschlossenen Biergarten: Wenn das Wetter mitspielt, kommen die grossen Schirme auch tatsächlich als Sonnenschirme zum Einsatz – und nicht als Regenschirme.

(Bilder Daniel Vaia)
Der Schwingfestplatz in Mettmenstetten aus der Luft: Am Sonntag werden hier zwischen 6000 und 7000 Zuschauerinnen und Zuschauer erwartet. (Bild Marco Nägeli)

Gemeindeversammlung in Hausen mit Verabschiedungen

Aus den Verhandlungen des Gemeinderates Hausen am Albis

Am 10. Juni 2026 findet in Hausen die letzte Gemeindeversammlung dieser Legislatur statt. Der Stimmbevölkerung wird dabei ein deutlich über den Erwartungen abschneidender Jahresabschluss 2025 mit einem Gewinn von 2243050.44 Franken unterbreitet (budgetiert war ein Gewinn von 419931 Franken). Der Gesamtaufwand fällt vor allem aufgrund erhöhter Ausgaben im Bereich der sozialen Sicherheit und im Bereich der Gesundheit fast eine Million Franken höher aus als budgetiert. Auf der Ertragsseite haben die Grundstückgewinnsteuern und die ordentlichen Steuern die budgetierten Erwartungen um jeweils mehr als eine Million Franken übertroffen. Die übrigen Bereiche haben haushälterisch und grösstenteils im Bereich der budgetierten Vorgaben gewirtschaftet. Bei den Investitionen wurde mit 9.1 Millionen Franken von budgetierten 14.6 Millionen Franken beziehungsweise mit 62,3 Prozent der budgetierten Investitionen im vergangenen Jahr überdurchschnittlich viel umgesetzt. Neben der Jahresrechnung ist auch ein Kreditantrag aus dem Bereich Liegenschaften zu genehmigen: Für die Sanierung des Mehrzwecksaals und der Küche an der Bifangstrasse 1 wird nämlich ein Verpflichtungskredit von 435000 Franken beantragt. Der bis zu 100 Personen fassende Mehrzwecksaal mit der dazugehörigen Küche bietet Raum für Anlässe, Infoveranstaltungen und grössere Sitzungen. Zudem wird der Saal auch intensiv als Übungs-/Trainingsraum von verschiedenen Vereinen genutzt. Der Saal und die Küche sind bereits seit über 40 Jahren in regem Betrieb und benötigen eine Sanierung. Die Gastroküche ist defekt und weist gebundenen Asbest in den Wandoberflächen

auf. Zudem ist die Lüftung nicht mehr zeitgemäss. Die Innenwände des Saals weisen Schäden infolge aufsteigender Feuchtigkeit auf. Das Notausgangskonzept und das Elektrische entsprechen nicht mehr den Brandschutzbestimmungen und müssen ebenfalls angepasst werden. Zum Schluss der Versammlung werden auch noch die abtretenden Behördenmitglieder verabschiedet.

Revision von Richt- und Nutzungsplan genehmigt

An der Gemeindeversammlung vom 11. März 2026 hat die Hausemer Stimmbevölkerung die Revisionen der Richtund Nutzungsplanung genehmigt. Den beiden Revisionen waren ein mehrjähriges Verfahren und die einleitende Erarbeitung eines räumlichen Entwicklungsleitbildes unter Einbezug der Bevölkerung vorangegangen. Der überarbeitete Verkehrsrichtplan schafft eine behördenverbindliche Grundlage für die zukünftige Verkehrsentwicklung. Die Nutzungsplanung der Gemeinde Hausen am Albis mit Bau- und Zonenordnung (BZO), Zonenplan und Kernzonenplänen wurde letztmals 2012 gesamthaft revidiert. Seither haben sich diverse übergeordnete rechtliche Vorgaben geändert. Die überarbeitete Bau- und Zonenordnung berücksichtigt die Ergebnisse der öffentlichen Auflage, der Anhörungen sowie der kantonalen Vorprüfung. Die Teilrevision schafft eine aktuelle und rechtskonforme Grundlage für die Beurteilung künftiger Bauvorhaben und enthält neu die kommunalen Bestimmungen zum Mehrwertausgleich. Der Gemeinderat erachtet den beschlossenen Mehrwertabgabesatz von 20 Prozent auf zukünftige Planungsvorteile als ange-

messen. Allfällige Mehrwertabgaben müssen künftig in einen kommunalen Fonds eingezahlt werden. Entsprechend wurde an der Gemeindeversammlung vom 11. März 2026 auch ein Reglement für die Verwendung der Fondsmittel verabschiedet. Die genehmigten Reglemente wurden zwischenzeitlich dem Regierungsrat zur Genehmigung eingereicht. Aufgrund der Vorprüfungsergebnisse ist mit einer zeitnahen Genehmigung und baldigen Inkraftsetzung zu rechnen.

Neues Verwaltungs- und Kompetenzreglement

In Umsetzung seiner Legislaturziele hat der Gemeinderat eine Gemeindeordnungsrevisionsvorlage erarbeitet, welche die Auflösung der Tiefbaukommission und der Sozialbehörde per Ende Juni 2026 vorsieht. Dieser Revisionsvorlage hat das Stimmvolk an der Gemeindeversammlung vom 12. März 2025 sowie an der Urnenabstimmung vom 28. September 2025 deutlich zugestimmt. Entsprechend wurden die kommunalen Erneuerungswahlen bereits unter Berücksichtigung dieser Veränderung durchgeführt. Zwischenzeitlich hat der Gemeinderat ein neues Verwaltungsund Kompetenzreglement erlassen, mit welchem die bisherigen Kompetenzen und Zuständigkeiten der Tiefbaukommission und der Sozialbehörde neu zwischen den verbleibenden Behörden, ihren Mitgliedern sowie der Verwaltung verteilt wurden. Der Gemeinderat hat sich dabei von der Überlegung leiten lassen, dass die wesentlichen, strategischen Verantwortlichkeiten weiterhin bei ihm angesiedelt sein sollen, die übrigen Verantwortlichkeiten aber stufengerecht dorthin delegiert werden, wo das fachliche Know-how liegt und damit zeit-

nahe und zielführende Entscheide ermöglicht werden. Auch soll das Gemeinderatsamt weiterhin als Milizamt und in ähnlichem Sitzungsumfang wie bis anhin ausübbar bleiben.

Anpassung der Strassenbeleuchtungszeiten

Mit Kreditgenehmigung vom 11. Juni 2025 hat die Gemeindeversammlung die Umstellung der kommunalen Strassenbeleuchtung auf eine moderne LEDTechnik beschlossen. Diese Umstellung ist zwischenzeitlich abgeschlossen. Dank eines neuen Dimmprofils ist es nun möglich, die Beleuchtungszeiten den divergierenden Interessen entsprechend festzulegen. Das Dimmprofil wird im Halbnachtbetrieb über eine intelligente Steuerung geregelt. Aufgrund des vom Kanton Zürich festgelegten neuen Beleuchtungskonzeptes werden die Beleuchtungszeiten nicht länger nach Strassentypen unterschieden, sondern für das gesamte Gemeindegebiet einheitlich festgelegt. Ab Mitte Juni gelten für die Gemeinde Hausen folgende Anschaltzeiten:

• 04:30 Uhr bis Morgendämmerung (Montag bis Sonntag)

• Abenddämmerung bis 00:30 Uhr (Sonntag bis Donnerstag)

• Abenddämmerung bis 01:30 Uhr (Freitag und Samstag) Die leicht verlängerte Beleuchtungsdauer, namentlich in den Nächten auf Samstag und Sonntag, dient insbesondere dem Sicherheitsgefühl der Fahrgäste der letzten Postautokurse. Die Dimmung soll im Einklang mit den gültigen Sicherheitsnormen erfolgen. Die Lichtintensität soll so gering wie möglich gehalten werden und wird dementsprechend zeitlich abgestimmt ge-

Pilotprojekt Teilauslagerung Finanzabteilung

Gemeinderat von Kappel mit Information an die Bürgerinnen und Bürger Geschätzte Kappeler Bürgerinnen und Bürger. Wie Sie den amtlichen Publikationen der Gemeinde Kappel am Albis entnehmen können, hat sich der Gemeinderat entschieden, Teile der Finanzverwaltung befristet an ein auf das Gemeinde-Treuhandwesen spezialisiertes Unternehmen auszulagern. In den letzten Jahren hatten wir im Bereich Finanzen eine hohe Personalfluktuation. Die Gründe dafür sind vielfältig und individuell. Auch aktuell sind wir in der Finanzabteilung unterbesetzt und müssten uns wieder auf die Suche nach neuen Mitarbeitern machen. Diese sind zurzeit schwer zu finden und daher hat sich der Gemeinderat für dieses Pilotprojekt einer Auslagerung an ein etabliertes Unternehmen entschieden. Wir versprechen uns davon eine konstant hohe Qualität, geregelte Stellvertretungen, eine Optimierung der Abläufe und auch die Einführungen von effizienteren Prozessen (z.B. Digitalisierung der Kreditorenbuchhaltung). Dem Gemeinderat und mir persönlich ist es aber auch wichtig, dass gewisse Sachbearbeitungsaufgaben weiterhin von einer Person auf der kommunalen Verwaltung erledigt werden, welche Ihnen

dimmt. Ausgenommen sind die Kantonsstrassen, die auf das Beleuchtungsreglement des Kantons ausgerichtet sind, sowie das Gebiet Sihlbrugg, welches mit den Nachbargemeinden übereinstimmen soll.

Diverses

• Auf Anfang 2026 wurde Marco Blattmann zum neuen Gemeindeverantwortlichen für Landwirtschaft (ehemals: Ackerbaustellenleiter) gewählt. Er tritt damit die Nachfolge von Ruedi Holliger an, der die Stelle seit 2007 innehatte. Für seine langjährigen Dienste möchten wir uns herzlich bei ihm bedanken. Marco Blattmann wünschen wir viel Erfolg und Erfüllung in seiner neuen Aufgabe. • Per 1. April 2026 konnte Mirko Adinolfi als neuer Projektleiter Bau gewonnen werden. Er wird damit Nachfolger von Hämid Oliai. Wir wünschen Mirko Adinolfi einen guten Start und danken Hämid Oliai für sein Engagement in diversen Projekten für unsere Gemeinde. • Wie mehrere Bezirksgemeinden hat auch der Gemeinderat Hausen das Gemeindereferendum gegen den Beschluss des Kantonsrates zur Änderung des Lehrpersonalgesetzes ergriffen. Dies aufgrund der prognostizierten Mehrkosten von 83 Millionen Franken im gesamten Kanton, welche zu 80 Prozent von den Gemeinden zu tragen wären. • Am 14. Juni 2026 findet der 2. Wahlgang um das Gemeindepräsidium statt. Rechtzeitig zur Wahl gemeldet haben sich der bereits bisher dem Gremium angehörende parteilose Sven Kammer sowie der frisch gewählte FDP-Vertreter Olivier Hofmann.

Gemeinderatskanzlei Hausen am Albis, Christoph Rohner, Gemeindeschreiber

auch weiterhin als Ansprechperson zur Verfügung steht. Deshalb haben wir uns für diese Variante der Teilauslagerung entschieden. Wie bereits erwähnt, handelt es sich hierbei um ein Pilotprojekt, welches befristet bis und mit Abschluss der Jahresrechnung 2026 laufen soll. Sollte der Gemeinderat danach zum Schluss kommen, diese Lösung unbefristet weiterführen zu wollen, werden wir das an einer Gemeindeversammlung traktandieren und Ihnen somit zum definitiven Entscheid vorlegen. Für allfällige Fragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

Im Namen des Gemeinderates von Kappel am Albis, Martin Hunkeler, Gemeindepräsident

Der aktuelle Gemeinderat von Hausen, einmal von vorne, einmal mit Blick auf den Türlersee mit dem Titel: «Der Gemeinderat Hausen blickt auf den Türlersee und dem Legislaturende entgegen.» (Bilder Rolf Edelmann)

Übergabe des neuen Spital-Shuttle-Busses

Die Stiftung Spital Affoltern sponsert sowohl das neue E-Fahrzeug als auch den Betrieb Regula ZellwegeR

Ein gutes Dutzend Personen traf sich am vergangenen Freitagabend vor dem Haupteingang des Spitals Affoltern zur feierlichen Übergabe des neuen ShuttleBusses. Finanziert wurde dieser von der Stiftung Spital Affoltern, was ihrem Stiftungszweck entspricht: «Die Stiftung des Spitals Affoltern setzt sich aktiv für die Weiterentwicklung und die Zukunft des Spitals Affoltern und des Pflegezentrums Sonnenberg ein. Sie finanziert Projekte des Spitals und des Pflegezentrums Sonnenberg, die anderweitig nicht oder nur teilweise finanziert werden.»

Das Spital Affoltern ist das einzige Spital im Kanton Zürich, das nicht direkt ans ÖV-Netz angeschlossen ist.

«Die Angehörigen, Patientinnen, Patienten und Besuchenden aller Fachbereiche nutzen den Bus. Dies gilt ebenfalls fürs Pflegezentrum Sonnenberg, wo er ebenfalls hält. Zudem dürfen Mitarbeitende den Bus nutzen – sofern noch freie Plätze vorhanden sind», erklärt Nicole Keller, Leiterin Marketing und Kommunikation.

Grundlegendes Bedürfnis

Ein Dreierteam, bestehend aus Charles Höhn, zuständig bei der Stiftung Spital Affoltern für PR und Marketing, Nadine Arnold, Leiterin Personal und Bildung sowie Mitglied der Geschäftsleitung des Spitals, und Daniel Risi, Leiter Gebäudemanagement des Spitals, setzte die Idee eines neuen E-Fahrzeugs zusammen mit

beratenden Fachpersonen Schritt für Schritt um – von der Planung bis zur Inbetriebnahme. Der 2019 in Betrieb genommene Shuttle zeigte erste Abnutzungserscheinungen, und die Stiftung beschloss, ihn durch ein E-Fahrzeug zu ersetzen – denn der Shuttle-Bus entspricht einem grundlegenden Bedürfnis.

Der Bus verfügt über insgesamt neun Plätze, davon sechs für Passagiere sowie einen Platz für einen Rollstuhl. Der Shuttle-Bus fährt von Montag bis Freitag zwischen 7.45 Uhr und 17.10 Uhr – im Viertelstundentakt – und steht kostenlos zur Verfügung. An Wochenenden und Feiertagen erfolgt kein Busbetrieb. Wenn der Bus voll ist und weitere Personen den Transportdienst

benötigen, müssen diese 15 Minuten auf den nächsten Bus warten. «Dies kommt aber nur sehr selten vor», weiss Nicole Keller.

Gute Zusammenarbeit

Charles Höhn lobt die Zusammenarbeit zwischen Spital, Stiftung und der Karl Graf Automobile AG, Mettmenstetten.

Stefan Nussbaumer von der Garage Graf führte die vier Fahrerinnen und Fahrer – Sonja Stutz, Alfons Schatt, Kurt Schuler und Pasqualino Sperduto – in die Fahrtechnik des neuen Busses ein. Weil der Shuttle nicht zum öffentlichen Verkehr gehört, brauchen die Fahrer keinen Spezial-Führerschein. Die Busfahrzeiten korrelieren nicht mit den

ÖV-Fahrplänen – einerseits wegen des Sommer- und Winterfahrplans, andererseits sind die Zeiten auf die Sprechstundenzeiten abgestimmt. «Zudem ist man flexibler, als wenn man in den grossen SBB-Betrieb eingebunden wäre», meint Charles Höhn. Immer wieder sei jedoch der Wunsch zu hören, die Stadt möge sich am ShuttleBetrieb beteiligen. Ruedi Müller, Präsident der Stiftung, sagt: «Der weite Weg vom Bahnhof zum Spital ist für viele ein Problem und trägt nicht unbedingt zur Attraktivität unseres Spitals bei. Wir freuen uns darüber, dass wir hier als Stiftung in die Bresche springen können.» Charles Höhn ergänzt: «Und mit dem E-Fahrzeug sind wir erst noch umweltfreundlich.»

Vorprojekt zur Revitalisierung des Friedgrabens liegt

vor

Aus den Verhandlungen des Gemeinderats Bonstetten

Die Gemeinde Bonstetten treibt das Projekt «Revitalisierung Friedgraben» weiter voran. Nachdem seit 2021 verschiedene Grundlagenarbeiten und Abklärungen durchgeführt wurden, liegt nun das Vorprojekt in der Endfassung vor. Hochwasserschutzmassnahmen spielen dabei nur eine untergeordnete Rolle, da gemäss Vorstudie kein wesentliches Hochwasserdefizit besteht. Der Gemeinderat nimmt das Vorprojekt zur Kenntnis und hat es genehmigt. Das Vorprojekt wurde in einem partizipativen Verfahren gemeinsam mit direkt betroffenen Grundeigentümern sowie weiteren Interessengruppen wie Schulen, Feuerwehr, Landwirtschaft und der Fachgruppe Umwelt erarbeitet. Geplant ist, den Friedgraben zwischen der Isenbachstrasse und der Stationsstrasse in Bonstetten sowie den

folgenden Abschnitt in Wettswil (Projekt der Gemeinde Wettswil) naturnah zu gestalten. Der vor Jahrzehnten künstlich angelegte, monotone und geradlinige Bachlauf soll verbreitert und ökologisch aufgewertet werden und künftig einen natürlichen Bachverlauf aufweisen. Zudem ist vorgesehen, den Bach an einer Stelle in Bonstetten, beim Spielund Begegnungsplatz, gezielt für die Bevölkerung zugänglich zu machen. Mit diesem Gesamtprojekt kann auch die wichtige Verbindung zwischen den beiden Ortsteilen Dorf und Schachen aufgewertet werden. Als nächster Schritt wird das Vorprojekt dem kantonalen Amt für Abfall, Wasser, Energie und Luft (AWEL) zur Prüfung eingereicht. Aufgrund der Projektgrösse und des Projekts in Wettswil am selben Gewässer, ist es zudem mög-

lich, dass das Vorhaben durch das Bundesamt für Umwelt (BAFU) begleitet wird. Dies könnte zu längeren Prüfungsfristen führen.

Sobald die Rückmeldungen der Ämter vorliegen, wird die nächste Planungsstufe, das Bauprojekt, durch den Gemeinderat in Auftrag gegeben und durch die Fachplaner erarbeitet. Die Bevölkerung soll erneut informiert werden, sobald das definitive Bauprojekt vorliegt. Bis dahin werden die weiteren Planungsschritte gemeinsam mit den zuständigen Fachstellen und der Begleitgruppe erarbeitet.

Im Weiteren hat der Gemeinderat:

• Einen Kredit in der Höhe von 62556 Franken für den Ersatz der Fensterläden an der Liegenschaft Dorfstrasse 32 (Schulhaus Dorf) bewilligt.

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Obligationen: Die ruhige Basis im Depot

Für Anleger, die Vermögen langfristig aufbauen und erhalten möchten, bilden Obligationen einen wichtigen Bestandteil eines robusten Portfolios. Nicht wegen hoher Renditen, sondern aufgrund ihrer stabilisierenden Wirkung in turbulenten Marktphasen.

Was sind Obligationen?

• Die Richtlinien für das Budget 2027 der Politischen Gemeinde Bonstetten genehmigt.

• Die Jahresrechnung des Zweckverbands Kläranalage Birmensdorf genehmigt sowie den Geschäftsbericht 2025 zur Kenntnis genommen.

• Die Jahresrechnung der Dileca genehmigt sowie den Geschäftsbericht 2025 zur Kenntnis genommen.

• Die Jahresrechnung 2025 der IKA Sozialdienst Unteramt genehmigt.

• Zur Teilrevision des Einführungsgesetzes zum Krankenversicherungsgesetz (EG KVG) eine Vernehmlassungsantwort zuhanden der Gesundheitsdirektion verabschiedet.

Stephan Sandhofer, Abteilungsleitung Präsidiales (Gemeindeschreiber)

Eine Obligation, auch Anleihe genannt, ist ein Darlehen an einen Staat, eine Gemeinde oder ein Unternehmen. Anleger erhalten dafür regelmässige Zinszahlungen und am Ende die Rückzahlung des Kapitals. Entscheidend ist die Bonität des Schuldners. Je höher die Kreditwürdigkeit, desto tiefer das Risiko, aber auch die Verzinsung. Stabilität und planbare Erträge Während Aktien teils stark schwanken, entwickeln sich Obligationen häufig stabiler und können in unsicheren Phasen stabilisierend wirken. Die regelmässigen Zinszahlungen sorgen zudem für einen planbaren Ertragsstrom, was insbesondere in der Entnahmephase von Bedeutung ist.

Zinsumfeld und Laufzeiten DieEntwicklungvonObligationenist eng mit dem Zinsniveau verknüpft. Steigen die Zinsen, fallen die Kurse bestehender Anleihen und umgekehrt. Dabei spielt die Laufzeit eine zentrale Rolle. Langfristige Anleihen reagieren deutlich sensibler auf Zinsveränderungen als kurzfristige.

In der Schweiz bleibt das Zinsumfeld anspruchsvoll. Die Renditen sind tief, während bei steigenden Zinsen Kursverluste drohen können. Umso wichtiger ist eine gezielte Steuerung der Laufzeiten sowie eine breite Diversifikation über verschiedene Schuldner.

Fazit: Obligationen sorgen für Stabilität, regelmässige Erträge und eine ausgleichende Wirkung im Portfolio. Gerade im aktuellen Umfeld ist jedoch eine sorgfältige Auswahl und Strukturierung entscheidend. Richtig eingesetzt bilden sie eine verlässliche Basis für eine langfristig erfolgreiche Vermögensanlage.

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Der neue Shuttle-Bus ist ein E-Fahrzeug und bietet neun Plätze – davon sechs für Passagiere sowie einen Platz für einen Rollstuhl.
Sie werden den neuen Shuttle-Bus fahren (von links): Kurt Schuler, Alfons Schatt, Pasqualino Sperduto und Sonja Stutz. (Bild Regula Zellweger)
Bojan Vidic, Pflegezentrum; Charles Höhn, Stiftung Spital Affoltern; Nadine Arnold, Leiterin Personal; Erwin Höfliger, Verwaltungsrat; Alexander Soland, CFO; Daniel Risi, Leiter Gebäudemanagement (von links).

Lokaler Solarstromhandel: Euphorie ist weg

Mettmenstetten startet dennoch mit «Gemeinsamstrom»

Mit lokal produziertem Solarstrom Geld verdienen: Darauf hoffte bis vor Kurzem so mancher Solaranlagen-Besitzer, nachdem das Stimmvolk 2024 das revidierte Stromversorgungsgesetz angenommen hatte. Der Grund: Dank des revidierten Gesetzes darf seit Januar dieses Jahres lokal produzierter Solarstrom an lokale Stromkonsumenten verkauft werden. Auch von Privaten an Private, im Rahmen von sogenannten «Lokalen Elektrizitätsgemeinschaften» (LEG). Der Vorteil des lokalen Stromhandels für Solarstromproduzenten: Sie erhalten für nicht genutzten Solarstrom deutlich mehr Geld, als wenn sie die Energie (wie bisher) ins öffentliche Netz abgeben. Die Euphorie, die vor einem Jahr angesichts der damals noch unbekannten LEG-Umsetzung geherrscht hatte, ist allerdings inzwischen merklich abgeflaut. Das zeigte sich am vergangenen Donnerstag an einer Informationsveranstaltung der Gemeinde Mettmenstetten und der Elektrizitätswerke des Kantons Zürich (EKZ) im Singsaal Wygarten in Mettmenstetten.

Mettmenstetten, das über eine Reihe von gemeindeeigenen Solarstromanlagen verfügt, hatte sich vor einem Jahr auf Initiative von Gemeinderat Marcel Eicher intensiv auf das Thema LEG eingelassen. Heute, ein Jahr nach einer ersten Infoveranstaltung, bilanziert Eicher nüchtern: «Damals wurden LEG als Wundermittel angepriesen. Heute müssen wir feststellen: Das sind sie nicht.» Das Thema habe sich als äusserst komplex erwiesen, erklärte er am Donnerstag. Und es habe «die wirtschaftlichen Erwartungen bisher noch nicht erfüllt». Noch immer gehe es «mehr um Ideologie als um Wirtschaftlichkeit».

«Gemeinsamstrom» seit dem 1. Mai in Betrieb

Trotz der noch vielen offenen Fragen hat in Mettmenstetten am 1. Mai unter der Führung des EKZ das Projekt «Gemeinsamstrom» den Betrieb aufgenommen (siehe auch Kästchen). Dabei wird der von den gemeindeeigenen Solaranlagen– u.a. auch auf dem Dach der Sekundarschule Knonau-Maschwanden-Mettmenstetten, sek mättmi – produzierte überschüssige Solarstrom neuerdings

lokal in den Gemeindeliegenschaften verbraucht. Es ist quasi «Solar-Neuland», auf das sich Mettmenstetten vorgewagt hat, zusammen mit Rickenbach als erste Gemeinde im EKZ-Gebiet. Obwohl vergleichsweise überschaubar, hat sich selbst das Projekt in Mettmenstetten als komplex erwiesen.

Eine der vielen Knacknüsse (die man auch von Windenergieanlagen her kennt): Der Stromverbrauch der 31 gemeindeeigenen Liegenschaften (2025: 980000 kWh) kann durch den von der Gemeinde selber produzierten Solarstrom (2024: 510000 kWh) nur zum Teil gedeckt werden. Und der überschüssige Solarstrom (vor allem tagsüber im Sommer) fällt nicht immer genau dann und genau dort an, wo er benötigt wird. Weil konkrete Zahlen im Moment noch fehlen, hat der Mettmenstetter Gemeinderat beschlossen, die PilotprojektPhase bis Ende Jahr zu verlängern. In dieser Zeit soll unter anderem darüber entschieden werden, ob der «Gemein-

samstrom» auch für Private geöffnet werden soll. Davon abgesehen, so Marcel Eicher, hat die Gemeinde noch etliche «Hausaufgaben» zu machen und herauszufinden, was wo optimiert werden könnte. Dass Solarstromanlagen auch mit neuen gesetzlichen Rahmenbedin-

gungen keine Goldesel sind, hat sich unter privaten wie öffentlichen Solaranlagen-Besitzern mittlerweile herumgesprochen. Darauf liessen am Donnerstag auch die auffallend fachkundigen Fragen und Kommentare der rund 25 Interessierten schliessen. Von Euphorie

Grosses Interesse an lokalen Stromgemeinschaften

Im Versorgungsgebiet der EKZ sind aktuell 60 lokale Elektrizitätsgemeinschaften (LEG) in Betrieb. Weitere 245 LEG befänden sich im Stadium der Anmeldung oder der Aktivierung, teilt EKZ-Mediensprecherin Viviane Ammann auf Anfrage mit.

Unter dem Titel «Gemeinsamstrom» bieten die EKZ den LEG auf Gemeindeebene eine Art «Rundumsorglos-Paket» an (siehe Beispiel Mettmenstetten). Dabei begleiten sie die Teilnehmenden durch den gesam-

Mit Hightech zu sauberem Wasser

ten Prozess, «von der Planung über die Umsetzung bis zum Betrieb», so Ammann. Zudem würden die EKZ den vollständigen organisatorischen Aufwand übernehmen. Dadurch werde die Teilnahme «auch für kleinere Gemeinden und Unternehmen einfach und ohne Mehrkosten möglich». Stand heute seien im Netzgebiet 21 LEG mit «Gemeinsamstrom» angemeldet, drei bis sechs kämen monatlich neu dazu. Da LEG erst Anfang des Jahres eingeführt wurden, lägen aktuell noch

war nicht mehr viel zu spüren, aber ebenso wenig auch von Resignation. Man scheint sich mit der Tatsache abgefunden zu haben, dass bei allen Varianten Aufwand und Ertrag sich ungefähr die Waage halten. Das gilt zumindest für das EKZ-Versorgungsgebiet mit den vergleichsweise tiefen Stromtarifen. Andernorts mag die Rechnung anders aussehen. Völlig offen bleibt dabei die Frage, was passiert, wenn die Strompreise generell und dauerhaft kräftig steigen sollten. Dann könnte sich lokaler Solarstrom sowohl für Produzenten wie auch für Verbraucher plötzlich rechnen.

«Damals wurden LEG als Wundermittel angepriesen.»

Marcel Eicher, Gemeinderat Mettmenstetten

Für Remo Mucha, Projektleiter «Gemeinsamstrom» bei den EKZ, führt grundsätzlich kein Weg am Solarstrom vorbei. Das Wasserkraftpotenzial in der Schweiz sei weitgehend ausgeschöpft, so Mucha am Donnerstag. Gleichzeitig gebe es grossen Widerstand gegen Windräder. Und der plötzlich wieder debattierte Bau von neuen Atomkraftwerken sei derzeit keine Lösung, weil es selbst bei einem sofortigen Baubeginn mehrere Jahrzehnte dauern würde, bis ein neues AKW ans Netz gehen könnte.

keine Erfahrungswerte vor, so Ammann. Es bleibe abzuwarten, ob die LEG «ein Erfolgsmodell bleiben oder ob allenfalls bei den rechtlichen Bedingungen aus Gesetz und Verordnung nachjustiert werden muss». Aktuell seien wegen der gesetzlichen Ausgestaltung die Rahmenbedingungen «für signifikante Einsparungen in einer LEG noch nicht gegeben», räumt man bei den EKZ ein. Positiv hervorzuheben sei aber das grosse Interesse, das die Einführung von LEG ausgelöst hat. (dv)

Kläranlage Birmensdorf weiht Solarfaltdach und Anlage zur Elimination von Mikroverunreinigungen ein

OliVer Graf

«Das ist ja ein richtiger Hightech-Betrieb», sagte ein Besucher am Ende des Rundgangs durch die Kläranlage Birmensdorf. «Ich bin überrascht und beeindruckt.» Er habe sich nie Gedanken darüber gemacht, wie aufwendig Abwasser gereinigt werde, bevor es wieder in die Reppisch fliesse. «Ich drücke einfach die Spülung am WC, und das Wasser ist weg.»

Die über 50-jährige Kläranlage Birmensdorf im Reppischtal wurde bereits mehrmals erweitert und saniert. Nun wurde sie um zwei Anlagen ergänzt: eine zur Entfernung kleinster Schadstoffe aus dem Wasser und eine zur Produktion von Solarstrom. Dies seien «zwei weitere Meilensteine», sagte Ringo Keller, Birmensdorfer Gemeinderat und Präsident des Kläranlagenzweckverbandes. Damit sei die Anlage für die Zukunft gut gerüstet.

360 Solarpanels falten sich bei Wind zusammen

Das Solardach ist an mehreren Pfosten auf einer Höhe von rund viereinhalb Metern angebracht und spannt sich auf knapp 2300 Quadratmetern über die Vorklär- und Biologiebecken. Da es dem

Wind eine grosse Angriffsfläche bietet, ist es als Faltdach ausgestaltet. Frischt der Wind auf, ziehen Motoren die 360 Panele automatisch zusammen.

«Mit diesem über den Becken hängenden Dach erschliessen wir eine Flä-

che, die bisher ungenutzt blieb», sagte Keller. Bereits heute produziert die Anlage mit Biogas aus dem Faulturm in einem Blockheizkraftwerk eigene Energie. Die zusätzliche Produktion von Solarstrom sei ein sinnvoller nächster

Schritt, sagte Keller. «Eine Kläranlage benötigt mit ihren vielen Pumpen und technischen Anlagen sehr viel Energie.»

Berechnungen zufolge sollte das Solarfaltdach jährlich so viel Strom produzieren, wie 150 Personen im Durchschnitt verbrauchen – oder rund ein Drittel des bislang von der Kläranlage benötigten Stroms. Die ersten Erfahrungen mit dem automatischen Faltdach seien positiv, hielt Klärwerkfachmann Daniel Stucki auf einem der Rundgänge fest. Allerdings hätten sich doch nicht ganz alle Hoffnungen des Teams erfüllt, fügte er lachend hinzu. «Wir dachten, das neue Dach werde uns bei Regen schützen.»

Doch durch die Spalten zwischen den Solarpanels prassle das Wasser noch stärker herunter als im Freien. «Wir laufen deshalb weiterhin durch den Regen.»

Wasser wird sauberer und sauberer

Gut angelaufen ist gemäss Stucki auch die neue Anlage zur Elimination von Mikroverunreinigungen (EMV). Ozon, das ins Wasser gesprudelt wird, spaltet die kleinsten Schadstoffe auf, die unter anderem in Shampoos, Parfümen, Medikamenten und Putzmitteln enthalten

sind und die Fortpflanzung, das Verhalten und die Entwicklung von Fischen und Amphibien beeinträchtigen können. Mehr als 80 Prozent dieser Mikroverunreinigungen müssen gemäss gesetzlicher Vorgabe entfernt werden. Ein eineinhalb Meter dicker Quarzsandfilter hält zudem kleine Schmutzpartikel zurück.

Das vierköpfige Mitarbeiterteam zeigte mit drei Wasserkrügen, wie stark sich das Wasser während der Reinigung verändert. Das zufliessende Abwasser ist trüb und dreckig. Nach der bisherigen Reinigung wirkt das Wasser bereits ziemlich sauber, weist jedoch noch einen gelblichen Stich und sichtbare Partikel auf. Nach der zusätzlichen EMVReinigungsstufe wirkt es dagegen völlig klar. So gelangt das Wasser jetzt in die Reppisch. «Ich bin gespannt, wie sich Fisch- und Amphibienbestände entwickeln», hält dazu Betriebsleiter Damian Hausherr in der Kläranlagen-Broschüre «Sauberes Wasser für eine ganze Region» fest.

Die Anlage für die Elimination von Mikroverunreinigungen kostete rund 10.5 Millionen Franken, das Solarfaltdach 1.5 Millionen Franken. In der Kläranlage Birmensdorf wird das Wasser aus Aesch, Birmensdorf, Bonstetten, Stallikon, Uitikon und Wettswil gereinigt.

Lobte die konstruktive Zusammenarbeit mit den EKZ bei der Realisierung des Projekts «Gemeinsamstrom» in Mettmenstetten: Gemeinderat Marcel Eicher (rechts) mit Cinzia Battaglia, Business­Development­Managerin «Gemeinsamstrom» bei den EKZ, und Remo Mucha, Projektleiter «Gemeinsamstrom» bei den EKZ. (Bild Daniel Vaia)
Das neue Solarfaltdach über den bestehenden Reinigungsbecken. Bei Sturm werden die Panele zusammengezogen. (Bild Oliver Graf)

Wettswiler Markt «Rund um den Hund»

Gut besuchter Anlass von Kultur8907.ch und der Hundetrainerin Martina Bašista

Menschen, regionale Anbieter und Fachleute genossen in sommerlicher Marktatmosphäre ein Potpourri an Unterhaltung, Kulinarik und Informationen.

Regula ZellwegeR

Das Wetter am Samstag war perfekt, der Durchführungsort im Amag-Areal in Wettswil erwies sich als ideal, und die Vielfalt der Angebote begeisterte die zahlreichen Besucherinnen und Besucher – mit und ohne Hund.

Am Anfang stand die Idee der Hundetrainerin Martina Bašista: «Ich will gebrauchte Hundeartikel, Secondhandartikel, aus nachhaltigem Gedanken verkaufen und mit dem Erlös den Tierschutz unterstützen.» Daraus entstand letztlich ein grosser Markt mit über insgesamt 30 Ständen, mit kulinarischen Angeboten und einem attraktiven Rahmenprogramm. Dass aus der Idee eines Hundeflohmarkts ein solch grosser, professionell organisierter Event werden konnte, ist das Ergebnis der innovativen Zusammenarbeit zwischen der Inhaberin der «Martin Rütter Hundeschule linkes Zürichseeufer/Zug», Martina Bašista, und dem Wettswiler Verein Kultur8907.ch. Kultur8907 hat sich zum Ziel gesetzt, Kulturangebote in Wettswil

zu fördern und zu ermöglichen: «Kultur ist eminent wichtig für Menschen, für das Miteinander und vor allem für das Dorfleben.»

Der Verein Kultur8907

Der Verein fasst den Begriff Kultur weit und legt grossen Wert auf regionales Vernetzen, auf Lebensfreude, Genuss und aktives Erleben. In diesem Sinn war der erste Markt «Rund um den Hund» ein Anlass voller Begegnungen, Entdeckungen und Erlebnisse. Hundeaffine Menschen, regionale Anbieter und Fachleute genossen in sommerlicher Marktatmosphäre ein Potpourri an Unterhaltung, Kulinarik und Informationen. Dass dieser Anlass einem breiten Bedürfnis entspricht, beweist nicht nur die stattliche Besucherzahl von rund 1000 Personen. Bereits vor dem Event war das Interesse gross. «Eindrücklich, wie viele Standbetreiber unserem Aufruf gefolgt sind. Wir mussten sogar einigen Interessenten, die noch diese Woche ihr Interesse an einer Standteil-

nahme äusserten, absagen», erzählt Vereinspräsident Remo Harley Buob. Seine Frau Nathalie organisierte alles rund um das Standmanagement.

Ein Blick hinter die Kulissen zeigt, wie komplex die Organisation eines solchen Grossanlasses ist, beispielsweise bei der Erstellung des Sicherheitskonzepts. Ohne die vielen freiwilligen Helferinnen und Helfer des Vereins wäre der Anlass nicht möglich gewesen. Ein wahrer Glücksfall war die Zusammenarbeit mit der Amag-Garage Wettswil. Diese stellte den Platz für die Ausstellung und die Parkplätze zur Verfügung. Hätte es geregnet, wäre der Markt auch unter Dach möglich gewesen. Der erfolgreiche Event ist ein Engagement fürs Dorfleben und zugleich PR für die Garage. Sie generiert neue Kunden und bietet zudem viele Produkte rund um die «Sicherheit von Hunden im Auto» an. Alexander Blattert, Leiter Verkauf bei der Amag, war vor Ort und zeigte sich begeistert vom Anlass. Im Rahmenprogramm gaben Fachleute Wissen rund um den Hund weiter.

So beispielsweise Gaby Hess, die einen Vortrag mit Demonstration von Spürhunden im Einsatz gegen Bettwanzen und echten Hausschwamm hielt. Zuerst informierte sie über den erstaunlichen Geruchssinn der Hunde: «Wussten Sie, dass Hunde über 200 Millionen Riechzellen verfügen, Menschen hingegen nur über rund fünf Millionen? Und wissen Sie, weshalb Jagdhunde mit langen Ohren gezüchtet werden? Sie bilden mit den Ohren eine Art Leitplanken für Düfte, die sie vor sich hertreiben.»

Seit Corona hat sich die Zahl der Hundebesitzerinnen und Hundebesitzer erhöht. Dass Hunde artgerecht gehalten und respekt- und liebevoll behandelt werden, dafür setzt sich Martina Bašista tagtäglich ein. Ihr Vortrag «Über hündisches Verhalten – richtig verstehen und lesen lernen» lockte zum Abschluss des Rahmenprogramms viele Zuschauer an.

Fazit der beiden Organisatoren «Soeben nach Hause gekommen, nach 20 Stunden Einsatz, bin ich glücklich,

zufrieden, voller wunderschöner Eindrücke und stolz auf unser Team und auf unser Wirken. Mit vereinten Kräften konnten wir unseren ‹Rund um den Hund›-Anlass als tolle Plattform für die verschiedenen Bedürfnisse von Menschen und Hunden auf den Punkt bringen», fasst Remo Harley Buob zusammen. Weiter sagt er: «Es war ein toller Tag mit vielen positiven Eindrücken und Erlebnissen. Kein Unfall, ruhige Hundebegegnungen und keine Raufereien. Es hat sich gelohnt – jede Schweissperle, jeder Handgriff, all die Hände, die einander geholfen haben, beim Aufstellen, am Event selbst oder heute Abend beim Zusammenräumen. Menschen können vereint so viel Gutes bewirken.» Martina Bašista zeigte sich ebenfalls sehr zufrieden. «Die Aussteller waren rundum begeistert, ebenso die Rückmeldungen der Besucherinnen und Besucher.» «Als OK-Team schauen wir zufrieden auf den Event zurück und besprechen eine mögliche Wiederholung des Marktes demnächst», sagt sie strahlend. Und Remo Harley Buob ergänzt: «Bereits jetzt freuen wir uns auf die zweite Durchführung und laden alle Leserinnen und Leser ein, Teil unserer vielseitigen Events zu sein.»

1400 Franken für Hundehilfe Und was wurde aus dem Flohmarkt, der die zündende Idee war? «Explizit möchten wir erwähnen, dass wir am Spenden-Flohmarkt über 1400 Franken eingenommen und diesen Betrag an die Hunde-Hilfsorganisation New Graceland überwiesen haben», berichtet Martina Bašista voller Stolz und Dankbarkeit.

Die «Macher» des Marktes «Rund um den Hund»: Remo Harley Buob, Kultur8907.ch, Hundetrainerin Martina Bašista, Nathalie Buob, Alexander Blattert, Amag. (Bilder Regula Zellweger)
Hunde aller Rassen und Menschen jeden Alters waren am Markt zu treffen.
Hündchen und sein Besitzer lauschen den Ausführungen von Gaby Hess zu Suchhunden.
Die Interessen von Menschen und Hunden gingen nicht immer in dieselbe Richtung.
Hundeaffine

Den Feldhasen auf der Spur

Diesen zwei Feldhasen war Erica Spanke fotografisch auf den Fersen. «Die Hasen sind vor allem in der Dämmerung und im Morgengrauen zu sehen», hat sie dazu geschrieben. Herzlichen Dank für dieses Bild. Weitere Einsendungen sind sehr erwünscht: redaktion@affolternanzeiger.ch. (red) Bild zvg

Zu viel! Wovon?

Die Berichterstattungen der Schweizer Medien, von NZZ bis Blick über TVKanäle aller Couleur, waren und sind einheitlich.

Warten auf Massentierhaltungsinitiative

Herbst 2025: Zu viel Milch, 25000 Kühen droht der Metzger. Frühling 2026: Zu viele Schweine, 4000 werden zu viel gezüchtet und getötet – pro Woche! Das sind Nutztiere und deren Produkte, die der Markt nicht aufnehmen kann, wir Konsumenten also nicht zu essen oder zu trinken vermögen. Und wenn nicht einmal die aus Sicht der SVP zu vielen

Menschen in der Schweiz die Überproduktion der Schweizer Landwirtschaft zu essen oder zu trinken vermögen, dann frage ich mich schon: Wovon haben wir in der Schweiz zu viel? In diesem Sinne bedanke ich mich bei allen Menschen, die unseren Wohlstand ermöglicht haben. Die weiter unsere Wirtschaft stärken und unserem Gesundheitssystem dienen und für Vielfalt und Offenheit einstehen. Dazu lege ich gerne ein überzeugendes Nein zur 10-Millionen-Initiative ein und warte geduldig auf die Begrenzungsinitiative zur Massentierhaltung.

René Kälin, Mettmenstetten

Chaplin, der IT-Hund

Bereits beim Kauf des Border-Collie-Welpens fiel mir auf, dass die Bewegungen und das Verhalten des jungen Hundes irgendwie sonderbar waren. Inzwischen habe ich mich mehr oder weniger daran gewöhnt. Zwar verhält er sich oft ziemlich hektisch und seine rasanten Spurts vergleiche ich mit den Raketenstarts auf Cape Canaveral. Der Tierarzt beantwortete meine Frage bezüglich dieses Verhaltens lediglich mit einem diskreten Verdrehen seiner Augen.

Meine Schlussfolgerungen nach einer langen Beobachtungszeit sind nun, dass Chaplin mit grosser Wahrscheinlichkeit ein künstlich geschaffenes Haustier ist. Der endgültige Beweis ergab sich durch eine Ungeschicklichkeit meinerseits. Chaplin lag friedlich schlafend auf dem Wohnzimmerboden. Beim Vorbeigehen bückte ich mich kurz und streichelte ihn am Rücken. Als ich ihn berührte, schoss er wie von einem Pfeil getroffen zusammen und innerhalb einer Zehntelsekunde stand er vor Anspannung zitternd auf seinen vier Beinen. Ich wiederholte diese Streichel-

einheiten während Tagen mehrmals. Ich streichelte ihn am Kopf, am Bauch und auf der Seite, Chaplin rührte sich nicht von der Stelle. Doch sobald ich das weisse Dreieck auf seinem Rücken berührte, war er innert einer Nanosekunde auf den Beinen, zitterte vor Erregung und war absolut bereit für einen seiner Raketenstarts. Es gibt also keinen Zweifel: Chaplin ist ein KI-Geschöpf mit einem eindeutig gezeichneten Reset-Knopf.

Martin Mullis, Ottenbach

Chaplin, der einzige IT-Hund im Säuliamt (Bild Martin Mullis)

Galina Bruder – Wahl als Präsidentin der Primarschulpflege

Galina Bruder wurde am 8. März im ersten Wahlgang in den Stadtrat Affoltern gewählt. Es bleibt, sie am 14. Juni im 2. Wahlgang definitiv als Präsidentin der Primarschulpflege zu wählen.

Galina Bruder wohnt seit über 30Jahren in Affoltern, ist verheiratet und hat eine erwachsene Tochter. Viele kennen sie durch ihre Arbeit. Sie führt seit Jahren erfolgreich eine Spielgruppe, die Spielwerkstatt. Auch hat sie in den letzten Jahren die Vereinigung der kantonalen Spielgruppen präsidiert. Nach wie vor ist sie im nationalen Verband in einer Kommission tätig. Ihr sind Kinder wichtig. Die Primarschule erscheint ihr als logische Fortsetzung ihrer bisherigen Tätigkeit. Hatte sie doch schon öfters mit der Schule

Für ein friedliches

beim Eintritt in den Schulbetrieb Kontakt. Sie stellt sich dieser Tätigkeit im Bewusstsein, dass sie zukünftig mit vielen Akteuren – Lehrpersonen, Schulleitern, Leitern Bildung, Schulverwaltung, Eltern – und auch mit den Kindern zu tun hat. Durch ihre Arbeit in den Verbänden sind ihr Organisation, Teamarbeit und Führung keine Fremdworte. Ihr Ziel soll eine Schule sein, in der sich die Kinder wohlfühlen, ihre Bedürfnisse und ihr Können gefördert werden. Und sie soll ein Arbeitsplatz sein, an dem die Lehrpersonen ihre Arbeit gerne machen. Durch ihre gewinnende und herzliche Art wird sie ein Gewinn für die Primarschulpflege sein.

SP Affoltern

und lebenswertes Umfeld

Die Initiative Keine 10-MillionenSchweiz bedeutet keinen generellen Zuwanderungsstopp, sondern fordert eine geordnete und verhältnismässige Migrationspolitik. Brauchen wir wirklich noch mehr Stau auf unseren Autobahnen?

Schon heute ist es für viele Familien äusserst schwierig, bezahlbaren Wohnraum zu finden. Wie viel unserer wertvollen Kulturlandschaft und Grünflächen wollen wir noch für neue Betonbauten opfern?

Die Schreckensszenarien der Gegner sind oft haltlos. Ein Beispiel: die Warnung vor Abwanderung ins Ausland. Dabei vergeben viele Schweizer Konzerne bereits schon heute lukrative Aufträge lieber an ausländische Firmen, statt das einheimische Gewerbe zu

Podiumsdiskussion zur 10-Millionen-Schweiz-Initiative

Erfreulicherweise konnten wir trotz schönem Sommerwetter zahlreiche Interessierte am spannenden Podium zur 10-Mio.-Schweiz am 6. Mai in der Aula Ennetgraben begrüssen.

SVP-NR Martin Haab stellte die Initiative vor. Er sprach von aktuellen Problemen wie der Zubetonierung der Landschaft, den stark steigenden Mieten, den vielen Staus auf Schweizer Strassen, Schwierigkeiten in den Schulen, der angeblich zunehmenden Kriminalität etc. Als Verursacher dieser Probleme wird die Zuwanderung ausgemacht, ohne nachvollziehbare Gründe angeben zu können. Dazu soll einfach die Zuwanderung gestoppt und die Bevölkerung auf

10 Millionen beschränkt werden. Typische Sündenbockpolitik also.

SP-NR Fabian Molina wies auf die fatalen Folgen hin. Die Annahme würde zwingend zur Kündigung der bilateralen Verträge mit der EU führen. Dadurch wären das Exportgeschäft und damit Zehntausende von Arbeitsplätzen massiv gefährdet, die Löhne in der Schweiz würden wegen wegfallenden Lohnschutzes sinken, der Wegfall von Tausenden von Pflegekräften hätte katastrophale Folgen im Gesundheitswesen, das heute bereits auf Pflegende aus dem Ausland angewiesen ist. Die Initiative sei unmenschlich. Mit ihrer Annahme könnten Familienmit-

glieder ausgeschafft und damit Familien auseinandergerissen werden, das Recht auf Asyl würde bei uns abgeschafft – ein Menschenrecht in einem Land, das sich seit Generationen für dieses Recht einsetzt.

Für Julius Felix von der Operation Libero ist die Initiative eine Neuauflage der Schwarzenbach-Initiative von 1969, da ihre Motivation mit der Fremdenfeindlichkeit und mit ihr die Massnahmen letztlich gleich geblieben sind. In der Diskussion wurde die mögliche Wirkung der Initiative auf den Fachkräftemangel aufgenommen und auf die Entvölkerung in vielen Kantonen hingewiesen. Jemand hat aus persönlicher

Oberdorfmärchen Mettmenstetten

Es war einmal ein Fussgängerstreifen, der vielen Menschen vom Oberdorf die Überquerung der Albisstrasse erleichterte, um ins Unterdorf zu gelangen. Plötzlich war er weg, da eine unbekannte Person der Verkehrssicherheit festgestellt hatte, dass es zu gefährlich sei, einen Fussgängerstreifen an dieser Stelle zu belassen.

Längere Planungsphase

Nach längerer Planungsphase und täglichem Kampf, um als Fussgänger über diese viel befahrene Strasse zu kommen, kam die Umbauphase.

Ein Grossaufgebot mit Lichtsignalanlage, Bagger und anderen lauten und grossen Geräten.

Es wurden mit viel Aufwand Schwellen wie Schanzen quer über die ganze Fahrbahnbreite gebaut. Nach Abschluss der Bauphase wurden gelbe Streifen an die Strassenränder und bei den Schwellen weisse Zacken gemalt. Viel Geld für die Sicherheit.

Gleiches Tempo

Doch diese scheinbare Verbesserung der Sicherheit trügt das neue Bild. Mit gleichem Tempo und kaum Beachtung der unerklärlichen Bemalung der Strasse fahren die meisten über diese Schwellen und lassen sich etwas durchschütteln. Einen Anlass zum Anhalten, wenn Fussgänger die Albisstrasse überqueren möchten, gibt es nach wie vor nicht. Ist das eine verbesserte Sicherheit? Evi Joos, Mettmenstetten

Ihre

Meinung ist willkommen!

berücksichtigen. Wo bleibt da der Aufschrei? Wir sollten uns auch nicht von Warnungen vor einer «erzürnten EU» leiten lassen. Die Schweiz entscheidet eigenständig über ihre Zukunft. Während Brüssel mit globalen Krisen – von der US-Aussenpolitik bis hin zum iranischen Konflikt – und der instabilen Regierung in Deutschland ringt, müssen wir unsere Hausaufgaben machen. Die Begrenzung der 10-MillionenSchweiz ist eine notwendige Massnahme zum Schutz unserer Infrastruktur und Lebensqualität.

Wer in der Schweiz weiterhin ein friedliches und lebenswertes Umfeld geniessen will, stimmt am 14. Juni Ja!

Brigitte Caldwell, Obfelden

Erfahrung die Unmenschlichkeit der Ausländerkontingente in den 60er-Jahren mit den «Schrankkindern» in Erinnerung gerufen.

Fazit: Die Initiative schürt Ängste mit der Dramatisierung lösbarer Probleme. Sie kommt als Wolf im Schafspelz daher, nennt sich in der Sache fälschlich nachhaltig, wiegelt ab, spricht von Zuwanderung und nicht von Fremdenfeindlichkeit. Die Initiative würde mit der Annahme massive Probleme schaffen. Sie bietet keine Lösungen. Deshalb am 10. Juni: ein klares Nein!

Martin Gallusser, SP Affoltern

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Redaktionsschluss beachten Aufgeben können Sie Ihre Äusserung unter www.affolteranzeiger.ch/ mitmachen/leserbrief-einreichen. Für eine Veröffentlichung am Dienstag sollte die Zuschrift am vorangehenden Freitagmittag auf der Redaktion eintreffen. Für eine Publikation am Freitag schicken Sie uns Ihre Meinungsäusserung bitte bis am Mittwochmittag. Über eine Nichtpublikation wird keine Korrespondenz geführt. (red)

Junge Talente

Die Konzertreihe Chilegarte bringt Nachwuchsmusiker in Bonstetten auf die Bühne. Seite 19

Am Aare-Cup in Brugg

Die Pontoniere Ottenbach sind erfolgreich in die Pontoniersaison gestartet. Seite 22

Ein volles Mooshüsli

Die 90. GV des FC Affoltern wurde erstmals vom neuen Präsidenten Fredy Bickel geleitet. Seite 23

Gewachsen aus einem Stamm

Bei Guggenbühl in Bonstetten pflegen Ramona und Lars Küng, was ihre Eltern gesät haben

DeviprasaD rao

Es ist Frühling, Hochsaison, und Ramona Küng bewegt sich über die Verkaufsfläche zwischen Kunden und Kundinnen, Pflanzen und Fragen, die schneller kommen als die Antworten. Hinten im Betrieb hat ihr jüngerer Bruder Lars Küng einen Teil des Vormittags damit verbracht, eine Bewässerungsanlage zu installieren.

So führen die Geschwister eines der grössten Gartencenter der Region: nicht vom Schreibtisch aus, sondern mit hochgekrempelten Ärmeln, in einem Betrieb mit rund 110 Mitarbeitenden, und verantworten eine Produktion, welche über eine halbe Million Pflanzen lokal produziert und verkauft. Fragt man die beiden, wie sie gemeinsam an die Spitze dieses Unternehmens gekommen sind, beginnt jede Antwort beim jeweils anderen. «Ohne Ramona hätte ich diesen Betrieb nicht übernommen», sagt Lars. «Sie hat mehr Know-how als irgendjemand sonst, den ich in dieser Branche kenne. Wie sie an der Front führt, ist herausragend. Ohne sie hätte ich mir das nicht vorstellen können.»

Ramona, 35, lächelt, wie ältere Schwestern lächeln. «Wir ergänzen uns gut. Das ist alles.» Genau das ist das Funktionsprinzip des Gartencenters und Gartenbaus Guggenbühl.

Zwei Wege, ein Ziel

Ramonas Weg war der direktere. Sie absolvierte früh eine Ausbildung in der grünen Branche, ergänzte sie durch eine Weiterbildung in Unternehmensführung und ist seit 2014 im Betrieb. Dazwischen verbrachte sie ein halbes Jahr in Kanada, wo sie auch in der Gastronomie arbeitete, sowie eine Zeit an einer Gartenbauschule in Frankreich. Pflanzen, Menschen, Bewegung, Leben: Sie wusste früh, dass dies ihre Welt ist. Lars, 33, nahm den weiteren Umweg. Seine Lehre absolvierte er im Verkauf bei EKZ Eltop. Von dort wechselte er in die Marketingkommunikation, übernahm dort schliesslich Führungsverantwortung und schloss berufsbegleitend eine höhere Weiterbildung in Betriebswirtschaft ab. Er reiste. Er gründete eine Familie. Lange Zeit war das Gartencenter für ihn schlicht der Ort, an dem seine Eltern arbeiteten. Das änderte sich um 2014, als ein grosser Neubau Grösse und Ambitionen des Unter-

nehmens veränderte. «Plötzlich war Platz – und auch Bedarf – für jemanden mit meinem Profil», sagt Lars. Er liess sich Zeit, stieg aber 2020 ein. Ramona kam früher als geplant. 2014 verlor das Unternehmen unter schwierigen Umständen ein Mitglied

«Viele fragen uns, wie es sich anfühlt, dass die Firma jetzt uns gehört.»

Ramona Küng, Gartencenter Guggenbühl, Bonstetten

der Geschäftsleitung; viel Verantwortung fiel über Nacht auf ihre Eltern zurück. «Eigentlich hätte ich gerne noch zwei, drei Jahre auswärts Erfahrung gesammelt», sagt sie. «Aber ehrlich gesagt habe ich hier mehr gelernt als anderswo.»

Klar war für sie von Anfang an, dass sie das nicht allein tragen wollte. «Gartencenter und Gartenbau zusammen

und rund 110 Mitarbeitende – allein? Nein! Das wollte ich nicht.» Als Lars von sich aus zum gleichen Schluss kam, war sie still erleichtert.

Ein Familienunternehmen

Der Name über der Firma gehört einer anderen Familie. Die ursprünglichen Guggenbühls gründeten den Betrieb um 1960 als reinen Produktionsbetrieb, der Pflanzen für Migros, Coop und andere zog – Ende der 1980er-Jahre wechselte die Firma den Besitzer, und 1988 stieg die Familie Küng als geschäftsführendes Paar ein. 2002 konnten sie das Unternehmen selbst übernehmen, investierten umfassend, bauten den Bereich Gartenbau auf, eröffneten 2014 ein Restaurant – und übergaben im vergangenen Sommer das Eigentum an ihre beiden älteren Kinder. Die Übergabe verlief ungewöhnlich behutsam. «Viele fragen uns, wie es sich anfühlt, dass die Firma jetzt uns gehört», sagt Ramona. «Ehrlich gesagt – es fühlt sich nicht stark anders an. Wir sind in die Rolle hineingewachsen.» Die Mutter steht weiterhin täglich auf der Verkaufsfläche; der

Vater ist nach wie vor derjenige, der bei Problemen in der Infrastruktur sofort weiss, wo er nachsehen muss. «Dieses Wissen», sagt Lars, «lernt man nicht über Nacht.»

Aufgabenteilung ohne klare Grenzen

Auf dem Papier ist die Aufteilung eindeutig. Ramona verantwortet alles auf der Verkaufsfläche – Tagesgeschäft, Personal, Kundschaft – was sie selbst auf 90bis 95 Prozent ihrer Zeit beziffert. Lars kümmert sich um Kommunikation, Marketing, das Restaurant, die Administration, Bauprojekte und Digitalisierung. «Am Ende machen wir alle alles», sagt er. «Ich liefere aus, ich montiere Bewässerungen, berate und helfe, wo immer möglich – besonders in der Saison.»

Die Saison ist auch die Zeit, in der der Druck spürbar wird. Ramona arbeitet von März bis Juni an sechs Tagen pro Woche. Lars spricht zurückhaltend vom Gewicht von 130 Löhnen – und von der besonderen Härte eines saisonalen Geschäfts, das im Januar und Februar viel investiert und erst im Frühling Umsatz bringt. «Das sind Momente, die einen

Die Zahl der Arbeitslosen ist im April leicht gesunken

Der Bezirk Affoltern liegt unter dem kantonalen Durchschnitt

Im Kanton Zürich ist die Arbeitslosenquote im April von 3 auf 2,9 Prozent gesunken. Insgesamt waren 25817 Personen bei den Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) als arbeitslos gemeldet.

Das entspricht einem Rückgang von 633 Personen gegenüber dem Vormonat. Der Rückgang ist grösstenteils saisonal bedingt. Er fällt jedoch etwas geringer aus als für diese Jahreszeit üblich. Bereinigt um saisonale Effekte, zeigt sich deshalb ein leichter Anstieg der Arbeitslosigkeit um 122 Personen. Die Arbeits-

losenzahlen sind in den meisten Branchen leicht gesunken. Am deutlichsten war der Rückgang, wie bereits im Vormonat, in der Baubranche (134 Personen), da dort im Frühling üblicherweise Personal aufgebaut wird. Auch im Handel (–102) sowie bei den sonstigen wirtschaftlichen Dienstleistungen (–76) wurden merkliche Rückgänge verzeichnet. Die Zahl der bei den RAV gemeldeten offenen Stellen ist im April angestiegen, und zwar um 587 auf insgesamt 7659 Stellen. Gegenüber dem Vormonat wurden insbesondere mehr

Stellen für Reinigungspersonal (+265) sowie für Fahrzeugführende in Bau, Landwirtschaft und Industrie (+138) gemeldet.

Robuste Geschäftslage, gedämpfte Erwartungen

Die aktuelle Geschäftslage der befragten Zürcher Unternehmen präsentiert sich mehrheitlich robust. Im Vergleich zum Vormonat haben sich die Erwartungen für die kommenden Monate jedoch erneut etwas abgeschwächt. Grund dafür

ist wohl nach wie vor der Krieg im Nahen und Mittleren Osten und die damit verbundenen Auswirkungen auf Energiepreise, Lieferketten und den internationalen Handel.

Die Beschäftigungsaussichten bleiben mehrheitlich stabil, lediglich in einigen Branchen überwiegt eine zurückhaltende Einschätzung, unter anderem in der Industrie und im Grosshandel, welche stark vom Export und Import abhängt. Auch bei den Finanz- und Versicherungsdienstleistungen geht eine Mehrheit der Unternehmen für die

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nachts beschäftigen können», sagt Ramona.

Auf die Frage nach der wichtigsten Lehre aus dem Elternhaus kommen die Antworten rasch. «Sie kommen aus einfachen Verhältnissen», sagt Lars. «Sie haben hart für alles gearbeitet. Für uns ist deshalb klar: Erfolg muss man sich verdienen.»

«Und die Kundschaft und die Mitarbeitenden stehen immer an erster Stelle», ergänzt Ramona. «Unsere Eltern haben das nicht nur gesagt, sondern gelebt. Bis heute würde mein Vater an keiner Kundin und keinem Kunden vorbeigehen, ohne zu grüssen.»

Auch die Lehrlingskultur gehört zu diesem Erbe. Derzeit bildet das Unternehmen fünf Lernende in der Floristik und Produktion, und vier als Gärtner im Gartenbau.

Wie es weitergeht

Mit Blick nach vorn haben die Geschwister eine klare Vorstellung davon, was Guggenbühl werden soll. Nicht grösser um des Wachstums willen, sondern besser als Ort – ein Ort, an dem eine Familie einen Nachmittag zwischen Pflanzen verbringen, einen saisonalen Anlass besuchen oder einfach gerne da sein kann, mit oder ohne Einkauf. Sie sprechen von neuen Aussenbereichen, von frischen Ideen, die sich in den Rhythmus des Jahres einfügen, von einer Verwurzelung im Säuliamt – und davon, ganz nebenbei den Massstab dafür zu heben, was ein regionales Gartencenter sein kann. «Die Pflanzen werden weiterwachsen – und mit ihnen die Vision dahinter», sagt Ramona.

Vielleicht liegt darin das Geheimnis von Guggenbühl: ein Betrieb, gepflegt wie ein Garten, von zwei Menschen, die wissen, wann zu führen ist – und wann man die Dinge wachsen lassen muss.

Mit der Serie Unternehmerinnen und Unternehmer stellt der «Anzeiger» in lockerer Folge Unternehmerpersönlichkeiten vor und würdigt damit deren Engagement für den Wirtschaftsstandort Knonauer Amt. (red)

nächsten Monate von einer unveränderten oder abnehmenden Beschäftigung aus. Im Bezirk Affoltern beträgt die Arbeitslosenquote 2,5 Prozent (794 Personen) und liegt damit unter dem zürcherischen kantonalen Durchschnitt. Am höchsten ist sie in den Bezirken Bülach (3,2 Prozent), Horgen (3,7 Prozent) und Dietikon (3,6 Prozent). Am tiefsten ist sie in den Bezirken Andelfingen (1,9 Prozent) und Hinwil (1,8 Prozent). In der Stadt Zürich liegt die Quote bei 3,2 Prozent. (red)

Ramona und Lars Küng leiten das Gartencenter Guggenbühl in Bonstetten. (Bild Deviprasad Rao)

Ref. Kirchgemeinde

Knonauer Amt

Alle Anlässe auf www.ref-knonaueramt.ch und im reformiert.lokal

Donnerstag, 14. Mai

10.00

KircheHedingen

Auffahrtsgottesdienst

Pfr.UeliFlachsmann

Musik:AnetteBodenhöfer

AnschliessendKirchenkaffee

10.00 KircheMettmenstetten

Auffahrtsgottesdienstmit

Abendmahl

Pfr.AndreasFritz

Musik:Hans-JakobBollinger(Zink), DanielRüegg(Orgel)

10.00 OttenbachObfeldenBickwiler

Höhe

Auffahrtsgottesdienst

Pfr.StefanBecker AnschliessendApéro

10.15 KircheAffoltern

TaufgottesdienstimJonental Pfr.ThomasMüller

Musik:AntoniaNardone AnschliessendApéro beinassemWetterum10Uhrin derRef.KircheAffoltern

Fahrdienst:9.30UhrvorderKirche AuskunftüberdieDurchführung ab7Uhrunter0447613040

TreffpunktfürdieWanderungins Jonental:8UhrbeiderRef.Kirche

Affoltern ab8.30UhrApéroinZwillikon

VerzweigungWeid-/Sandacherstrasse 19.00 KircheMettmenstetten

LiturgischeAbendmahlsfeier

Pfr.AndreasFritz

19.00 KircheRifferswil

OffenesSingen imChorraumderKirche

Leitung:DanielRüeggamPiano

Freitag, 15. Mai

19.00

BonstettenChilegarte

Chilegarte-Event:JungeTalente spielenklassischeWerke (FörderprogrammKnonauerAmt undLimmattal)

Samstag, 16. Mai

10.30 AffolternSeewadel

Gottesdienst

Pfrn.IreneGirardet

19.30 KircheMettmenstetten

Neumondsingen mitElsbethDurrer

Sonntag, 17. Mai

10.00 KircheAffoltern Gottesdienst

Pfr.WernerSchneebeli

Musik:TanyaBirri

AnschliessendApéro 10.00 KircheMaschwanden

Gottesdienst

Pfrn.ClaudiaMehl

Musik:VeronicaHvalic 10.00 KircheMettmenstetten

GottesdienstmitTaufe

Pfr.AndreasFritz

Musik:DanielRüegg

18.00 KircheBonstetten

Abendgottesdienst

Pfrn.SusanneSauder

Musik:VeronicaHvalic

Montag, 18. Mai

19.30 KircheAeugst

OffenesSingenAeugst

Regelmässigeundunregelmässige

Mitsänger:innenherzlichwillkommen. Jederzeiteinsteigenmöglich.

Dienstag, 19. Mai

19.30 KircheAffoltern

DasbiblischeBuchderApokalypse alsAgendaderUS-amerikanischen Politik

VortragvonProf.Dr.ThorstenDietz

Wirengagieren uns fü re in eb elebteBergwelt. ber ghilf e.ch

Ref. Kirche Kappel

Donnerstag, 14. Mai

18.00 Gottesdienst zur Auffahrt, bei schönem Wetter unter der Eiche mit Pfrn. Anne-Carolin Hopmann Musik: «Ägeritaler Turboorgälär» anschliessend Chilekafi

Sonntag, 17. Mai

10.00 Gottesdienst in Mettmenstetten mit Pfr. Andreas Fritz www.kirchekappel.ch

Kloster Kappel am Albis

Tagzeitengebet

Werktags: 7.45, 12.00 und 18.00 Uhr im Kapitelsaal

Dienstag, 19. Mai

9.30 –11.00 Sticken und Stricken mit Susanne Bachmann. Eintritt frei, keine Anmeldung nötig, keine Grundkenntnisse nötig.

13.30 –14.30 Führung durch die Klostergärten.

Treffpunkt: Amtshausplatz. Keine Anmeldung erforderlich, Eintritt frei

Donnerstag, 21. Mai

13.30 –

14.30 Führung durch die Klosteranlage.

Treffpunkt: Amtshausplatz. Keine Anmeldung erforderlich, Eintritt frei www.klosterkappel.ch

Ref. Kirche Knonau

Donnerstag, 14. Mai

10.00 Auffahrtsgottesdienst in Mettmenstetten mit Pfarrer Andreas Fritz

Sonntag, 17. Mai

10.00 Gottesdienst in Maschwanden mit Pfarrerin Claudia Mehl www.kircheknonau.ch

Ref. Kirche Obfelden

Donnerstag, 14. Mai 10.00 Auffahrtsgottesdienst auf der Bickwilerhöhe zusammen mit der Reformierten Kirchgemeinde Ottenbach Pfarrer Ulrich Bona & Pfarrer Stefan Becker Es spielt der Musikverein Obfelden, anschliessend Apéro. Bei Wetterunsicherheit wird der Durchführungsort ab Mittwoch 12.00 Uhr auf www.kircheobfelden.ch bekanntgegeben.

Ref. Kirche Stallikon Wettswil

Donnerstag, 14. Mai, Auffahrt

10.00 Kirche Stallikon, Gottesdienst mit Abendmahl, Pfr. Otto Kuttler, Musik: Viktoryia Haveinovich, Orgel

Freitag, 15. Mai

9.30 Kirche Wettswil, Fiire mit de Chliine

Sonntag, 17. Mai

10.00 Kirche Stallikon, Gottesdienst mit Pfr. Otto Kuttler Musik: Viktoryia Haveinovich, Orgel anschl. Apéro

Montag, 18. Mai

19.00 Stille & Tanz in Wettswil

Dienstag, 19. Mai

18.30 JuKi: Pfingst-Znacht gemeinsam backen & geniessen (Anmeldung via Pfefferstern)

Mittwoch, 20. Mai

15.00 Kolibri in Wettswil

Donnerstag, 21. Mai

Maienfahrt – Ägerisee, Morgarten & mehr

Abfahrtszeiten für Angemeldete in der Chileziitig Mai

Alle Infos zu Veranstaltungen auf der Homepage www.kirche-stallikon-wettswil.ch

Kath. Kirche Affoltern am Albis

Samstag, 16. Mai

17.30 Gottesdienst

Sonntag, 17. Mai

9.00 Gottesdienst, anschl. Chilekafi

17.00 Eucharistiefeier Kroaten

18.30 Santa Messa www.kath-affoltern.ch

Kath. Kirche Bonstetten

Donnerstag, 14. Mai

9.45 Rosenkranz 10.30 EucharistiefeieranAuffahrt

Sonntag, 17. Mai

10.30 Eucharistiefeier

www.kath-bonstetten.ch

Kath. Kirche Hausen am Albis

Wir freuen uns, mit Euch folgende Gottesdienste zu feiern:

Donnerstag, 14. Mai

11.00 Wortgottesfeier zu Christi Himmelfahrt mit Matthias und dem Bläserensemble der Harmoniemusik Hausen

Samstag, 16. Mai

17.00 Wortgottesfeier mit Matthias, Musik: José Donnerstag, 21. Mai

8.15 Wortgottesfeier mit Matthias

Samstag, 23. Mai

8.15 Eucharistiefeier zu Pfingsten mit Pater Ben, Matthias und dem ganzen Team. Musik: Anette, José und der Sing mit!-Chor. Im Anschluss gibt’s Apéro riche. www.kath-hausen-mettmenstetten.ch

Kath. Kirche Mettmenstetten

Sonntag, 17. Mai

9.30 Eucharistiefeier mit Don Carlo De Stasio, anschl. Chilekafi

Mittwoch, 20. Mai

9.30 Fiire mit de Chliine, kath. Kirche Mettmenstetten

Donnerstag, 21. Mai

9.30 Eucharistiefeier, anschl. Chilekafi www.kath-hausen-mettmenstetten.ch

Kath. Kirche Obfelden

Sonntag, 17. Mai

10.30 Gottesdienst www.kath-affoltern.ch

Viva Kirche Affoltern am Albis

Sonntag, 17. Mai

10.00 Gottesdienst mit Livestream Kinderferien-/Teensprogramm www.sunntig.ch

Evang. Täufergemeinde Mettmenstetten

Donnerstag, 14. Mai

20.00 Auffahrts-Gottesdienst

Sonntag, 17. Mai

10.30 Gottesdienst Parallel Kinder-/Jugendprogramm

Mittwoch, 20. Mai

19.30 Frauenabend

Mehr Infos: etg-mettmenstetten.ch

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Das Jahr 2026 steht im Zeichen von 50 Jahren Gewerbeverein Unteramt

50. Generalversammlung unterstreicht Attraktivität des GVU

Den Apéro riche haben die anwesenden 38 Mitglieder im Guggi-Beizli des Gartencenters Guggenbühl in Bonstetten schon genossen, als die 50. Generalversammlung des Gewerbevereins Unteramt mit der Begrüssung durch den GVU-Präsidenten Hans-Ruedi Widmer beginnt. Ein hervorgehobener Willkomm geht dabei an Katrin Röthlisberger, Gemeindepräsidentin Wettswil, wobei Widmer ein weiteres Mal mit Dank auf das gute Einvernehmen mit den Gemeinden Bonstetten, Stallikon

«Es ist wichtig und richtig, die Attraktivität des Gewerbevereins Unteramt hochzuhalten.»

Hans-Ruedi Widmer, Präsident Gewerbeverein Unteramt

und Wettswil hinweist. Die drei anschliessenden Traktanden – Wahl der Stimmenzähler, Genehmigung der Traktandenliste sowie die Abnahme des Protokolls der GV 2025 – sind rasch erledigt, weshalb der Präsident seinen Rückblick auf das vergangene Vereinsjahr präsentieren kann.

ein Verlust von 8260 Franken budgetiert, wobei der Rückschlag samt und sonders auf die am 25. September 2026 stattfindende Jubiläumsfeier «50 Jahre Gewerbeverein Unteramt» geht.

Die Mitgliederbeiträge bleiben für dieses Jahr weiter unverändert: Für Aktivmitglieder sind dies 120 Franken für den GVU und 90 für den kantonalen Gewerbeverband, während Passivmitglieder diesbezüglich 120 Franken und 25 bezahlen. Die Versammlung verabschiedet die Jahresrechnung 2025, das Budget 2026 und die Mitgliederbeiträge mit Applaus und einstimmig.

Jahresprogramm 2026: Jubiläumsfeier «50 Jahre GVU» sticht heraus Exakt 90 Mitglieder, davon zwei Ehren- sowie zwei Passivmitglieder, umfasst der Gewerbeverein Unteramt heute, wobei seit der Generalversammlung 2025 fünf Eintritte von Neumitgliedern ebenso vielen Austritten gegenüberstehen. Präsident HansRuedi Widmer unterstreicht dazu: «Wir wollen die Mitgliederwerbung weiterhin intensiv betreiben. Ich erinnere deshalb nachdrücklich an unsere ‹Mitglieder werben Mitglieder›-Aktion, die jene Mitglieder, die für den Verein ein neues Mitglied werben, mit je 100 Franken in bar belohnt.»

Jahresrechnung 2025, Budget 2026 und Mitgliederbeiträge

In der Folge präsentiert die Leiterin der Vereinsfinanzen, Teresa Bartesaghi, eine nahezu ausgeglichene Jahresrech-

Seinen Jahresbericht fasst der GVUPräsident auch dieses Jahr wieder humorvoll und in stimmigen Bildern zusammen: «Sämtliche Anlässe und Veranstaltungen des Vereins sind für das Beisammensein, die Geselligkeit und den Austausch untereinander von grosser Wichtigkeit», betont Widmer. Er nennt die Traditionsanlässe Grillfest, Racletteabend sowie den Frühlings-Apéro im März dieses Jahres und hebt den frühmorgendlichen Besuch der Bäckerei Betschart in Bonstetten sowie den Herbst-Apéro bei der Amag in Wettswil besonders heraus. Seinen Report beschliesst der Präsident mit dem Dank an seine Vorstandskolleginnen und -kollegen für ihr hohes und professionelles Engagement, die zum guten Gelingen der Vereinsaktivitäten unerlässlich sind, und fügt an: «Wir bleiben dran. Es ist wichtig und richtig, die Attraktivität des Gewerbevereins Unteramt hochzuhalten.» Der kräftige Applaus bestätigt die Zustimmung der Mitglieder zum Jahresbericht des Präsidenten.

nung 2025, welche bei einem Ertrag von 17985 Franken und einem Aufwand von 17696 Franken mit 1324 Franken Gewinn abschliesst. Der Vergleich zum Budget zeigt ebenfalls beinahe Ausgeglichenheit: 2765 Franken Ertrag standen in der Prognose 3334 Franken Aufwand gegenüber. Für das laufende Jahr sind 20750 Franken Ertrag sowie 29030 Franken Aufwand und

MARKTPLATZ Die Beiträge in der Rubrik «Marktplatz» wurden von Werbekunden eingereicht. Interessiert? Tel. 058 200 57 00

Traditionell sind im Jahresprogramm 2025 des Gewerbevereins das Grillfest bei der Waldhütte Bonstetten (2. Juli) sowie der Racletteabend (25.November) vermerkt. Besonders heraus sticht allerdings die Jubiläumsfeier «50Jahre Gewerbeverein Unteramt» am 25. September 2026 im Guggi-Beizli mit einem Galadinner für GVU-Mitglieder mit Partnerinnen und Partnern. Der Weinkabarettist «Alcomedian», Lukas Fehr, wird dazu spritzige Unterhaltung beitragen.

Bilanzsumme auf über 2.2 Milliarden Franken gesteigert

Raiffeisenbank Cham-Steinhausen bot den Mitgliedern gute Zahlen und Unterhaltung Über die offiziellen Traktanden der Raiffeisenbank Cham-Steinhausen – zu der auch die Geschäftsstelle in Mettmenstetten gehört – war bereits im Vorfeld schriftlich abgestimmt worden. Von den 14619 Mitgliedern hatten 2780 die drei Vorlagen mit grossem Mehr genehmigt. Dabei war es um die Jahresrechnung 2025, die Verzinsung der Genossenschaftsanteile und die Entlastung der Organe gegangen. Somit waren die sechs Anlässe für die Mitglieder keine Generalversammlungen, sondern dienten der Orientierung und vor allem der Unterhaltung, Geselligkeit und dem Genuss. Der sechste und letzte Abend fand am vergangenen Donnerstag in Mettmenstetten im voll besetzten Eventlokal Grindel statt. Den Auftakt machte der Jodlerklub am Albis, der mit seinen bodenständigen Melodien und dem Lied vom Türlersee gemütliche, ländliche Stimmung verbreitete. Thomas Kölliker, Leiter Geschäftsstelle Mettmenstetten, sprach in seiner Begrüssung über die Verlässlichkeit. «In unserer Welt gibt es zurzeit keine Verlässlichkeit mehr, doch für die Raiffeisenbank ist sie ein wichtiger Wert. Wir freuen uns, dass Sie der Bank Ihr Vertrauen schenken.» Humorvoll ergänzte er: «Sie werden heute verlässlich gut essen, verlässlich erfreuliche Geschäftszahlen hören und verlässlich beste Unterhaltung geniessen.» Erich Hän-

ni, Präsident des Verwaltungsrates, präsentierte ein paar Zahlen zum vergangenen Geschäftsjahr. Die Raiffeisenbank Cham-Steinhausen betreut aktuell 23700 Kundinnen und Kunden. Die 77 Mitarbeitenden führten 12800 Beratungsgespräche durch. Das Jahresergebnis von 2025 darf sich sehen lassen, das Wachstum der Bank setzte sich fort. Der Jahresgewinn beträgt 1.65 Millionen Franken und ist um 3,1 Prozent gestiegen. Die Kundenausleihungen nahmen um 71 Millionen Franken zu (+4,2 Prozent). Die Bilanzsumme konnte auf rund 2.2 Milliarden Franken gesteigert werden. «Unsere Bank gehört zu den grössten Raiffeisenbanken der Schweiz», betonte Erich Hänni.

Für Menschen mit Beeinträchtigung

André Koller, Vorsitzender der Bankleitung, erklärte bei seinem Ausblick: «Die weltpolitische Lage ist unberechenbar, was hohe Schwankungen an den internationalen Finanzmärkten bedeutet.» Bei den Zinsen seien jedoch keine grossen Veränderungen zu erwarten. Er informierte zudem über die bevorstehenden National Games Zug 2026 (28.–31. Mai 2026), an welchen 1900 Athletinnen und Athleten mit Beeinträchtigung teilnehmen. Die Zuger Raiffeisenbanken unterstützen diesen Anlass finanziell und auch tatkräftig.

Im Hinblick auf den Anlass ermöglicht

die Bank ihren Mitarbeitenden eine Inklusionsreise. Indem sie einen oder zwei Tage in einer Institution für Menschen mit Beeinträchtigungen mitarbeiten, erleben sie einen bereichernden und berührenden Perspektivwechsel. Wie jedes Jahr tätigt die Bank auch eine grössere Spende an Jugendvereine in der Region. 10000 Franken gehen

gesamthaft an sechs Organisationen, darunter auch die Jubla und die Pfadi Säuliamt. Nach den Informationen und Zahlen genossen die Gäste das feine Nachtessen und danach den Auftritt von Julia Steiner, der bekannten Comedienne und Kabarettistin. Mit feinem Humor und sprachlichem Witz ging sie dem nach, was Mut bedeuten kann, und gab als junge Frau dem Publikum im eher fortgeschrittenen Alter einen humorvollen Einblick in die moderne Kommunikation. Ihre Gedankenanstösse verhallten nicht mit dem Lachen oder Schmunzeln.

Raiffeisenbank Cham-Steinhausen

Das Team der Raiffeisenbank Cham-Steinhausen, Geschäftsstelle
Julia Steiner unterhielt die Gäste mit feinem Witz und humorvollen Gedankenanstössen. (Bilder zvg)
Der im vergangenen Jahr und bis 2027 gewählte GVU-Vorstand (von links): Karl Wälle (E-Marketing), Finanzchefin Teresa
Bartesaghi, Präsident Hans-Ruedi Widmer, Aktuarin Bettina Kemper und Beisitzer Lars Küng. (Bild zvg)

TRAINING AB 7 15H // RENNSTART 10:45H mrsc-muri ch

Flurgenossenschaft Obfelden

Einladung zur Jahresversammlung am Montag, 1. Juni 2026, um 20.00 Uhr

VonCarloGoldoni

29.Mai2026 Scheuneaufdem HofRöthlisberger Knonau

Vorverkauf: eventfrog.ch GemeindeverwaltungKnonau, knonau.ch

im Singsaal Chilefeld, Obfelden

Traktanden:

1. Begrüssung und Wahl der Stimmenzähler

2. Abnahme Protokoll JV 2025

3. Jahresbericht 2025

4. Jahresrechnung 2025

5. Kreditanträge für Strassenunterhalt 2026

6. Wahlen Vorstand und Revisoren

7. Verschiedenes

Im Anschluss lädt der Vorstand zu einem Apéro ein.

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AgriNatura Rindshackfleisch 350g Wernli Biscuits div.Sorten,z.B. PetitAmour, 2x150g

Feldschlösschen Original 10x33cl

ChipeñoOriginal 300ml

Hero Rösti div.Sorten,z.B. Original,3x500g

Whiskas div.Sorten,z.B. 1+GeflügelAuswahlinSauce, 24x85g

VolgReis div.Sorten,z.B. RisottoS.Andrea, 1kg

AxeDeo&Dusch div.Sorten,z.B. BodysprayAfrica, 2x150ml

ElmerCitro 6x1,5l

Tempo div.Sorten,z.B. Classic,30x10Stück

Volg Essiggemüse div.Sorten,z.B. Delikatess-Gurken, 430g

Volg Wattepadsrund 3x80Stück

Ramseier Huus-Tee SchweizerMinze, 6x1l

Persil div.Sorten,z.B. GelColor,25WG,1,125l

Aprikosen Italien/Spanien,perkg

BaerChäs Happily div.Sorten,z.B. Original, 4x50g

Nüsslisalat HerkunftsieheVerpackung, Schale,100g

Buitoni Pizzateig div.Sorten,z.B. eckig,570g

Rama mitButternote 225g

AgriNatura St.GallerBratwurst 4x130g

Weltklasse im Säuliamt

lamarotte lädt zu musikalischen Höhepunkten im Mai ein

Ein Chopin-Rezital mit der weltberühmten Pianistin Aleksandra Mikulska und ein gemütlicher Jazzabend mit der lamarotte-«Hausband» bereichern das Programm in den kommenden Tagen im Kulturkeller lamarotte.

lamarotte Swingtett

Swingender Jazz zwischen Armstrong, Goodman, Basie, Jordan, Coltrane: Auch 2026 unterhält unsere schlagzeuglose Hausband das zahlreiche Publikum wieder mit elegantem Swing, witzigen Bearbeitungen und fröhlichen Vocals. Wie jedes Mal natürlich mit neuem Programm und einigen Premieren. Duke Seidmann (Tenorsaxofon) ist einer der letzten Vertreter des swingenden BluesSax (oder bluesigen Swingsax). Tief verwurzelt in der Tradition der 30er- bis 50er-Jahre (Ben Webster, Eddie «Lockjaw» Davis, Al Sears) und den tanzbaren Grooves von Cab Calloway bis Louis Jordan, leitet er eigene Formationen wie eben das lamarotte Swingtett.

Duke Seidmann, Tenorsaxofon, Gesang; John Service, Posaune, Gesang; Peter Niederer, Piano; Pascal Ammann, Gitarre; Christoph Haefeli, Gitarre; Arno Calonder, Bass.

Donnerstag, 21. Mai, Bar ab 18.30 Uhr, Musik ab

20.15 Uhr. Eintritt frei, Kollekte. Essen ab 19 Uhr, 20 Franken

Jam-Session

Bei entspannter Atmosphäre musizieren, Bühnenerfahrung sammeln, andere Musikerinnen und Musiker kennenlernen oder einfach ein Bier trinken und zuhören. Gespielt werden die bekannten Standards aus dem Real Book. Der monatliche Treffpunkt für Jazzfans. Die Rhythm Section freut sich auf regen Besuch. Thomas Plüss, Saxofon; Florian Bissig, Gitarre; Daniel Ringger, Schlagzeug; Björn Baumgartner, Bass. Eine Setliste mit einer provisorischen Auswahl von Jazzstandards wird am Abend aufliegen und kann per E-Mail (mail@ florianbissig.ch) bezogen werden.

Samstag, 23. Mai, Bar ab 19.15 Uhr, Musik ab 20.15 Uhr. Eintritt frei, Kollekte. Essen Hotdog Fleisch/ Vegi 10 Franken

Aleksandra Mikulska

Eine musikalische Reise durch das Leben von Chopin: Beim XV. Internationalen Frédéric-Chopin-Wettbewerb in Warschau wurde Aleksandra Mikulska als beste polnische Teilnehmerin ausgezeichnet. Heute konzertiert die Pianistin

weltweit und spielt bis zu 50 Konzerte im Jahr. Aleksandra Mikulska trat mit renommierten Orchestern unter der Leitung von Michael Sanderling, Johannes Schlaefli u.a. in bedeutenden Häusern wie dem Wiener Musikverein oder der Zürcher Tonhalle auf. Als Präsidentin der Chopin-Gesellschaft in der Bundesrepublik Deutschland engagiert sie sich für die Wahrung und Förderung der Musik Frédéric Chopins. Das Programm: Mazurken: h-Moll op. 30 Nr. 2; f-Moll op. 63 Nr. 2; cis-Moll op. 63 Nr. 3; FantaisieImpromptu cis-Moll op. 66; Walzer cisMoll op. 64 Nr. 2; Walzer As-Dur op. 34 Nr. 1; Scherzo b-Moll op. 31; Ballade f-Moll op. 52; Nocturne F-Dur op. 15 Nr. 1; Nocturne Es-Dur op. 55 Nr. 2; Andante spianato & Grande Polonaise Brillante Es-Dur op. 22. Aleksandra Mikulska, Klavier.

Sonntag, 24. Mai, Bar & Kasse ab 16.00 Uhr, Beginn 17.00 Uhr. Eintritt 75, Mitglieder 65, Kulturlegi 20 Franken (regulär, Mitglieder, Kulturlegi).

Veranstaltungsort: Pianohaus Schoekle, Sagistrasse 8A, 8910 Affoltern am Albis

Reservation: www.lamarotte.ch

Hans-Ruedi Widmer, lamarotte

Freitag, 15. Mai

Affoltern

◴ 19:30–21:30: Vortrag

Resilienz stärken & Burn-out vorbeugen – wie gelingt es, in stressigen Zeiten mental gesund zu bleiben? Für alle, die ihre innere Balance stärken, Stress vorbeugen resp. besser bewältigen und langfristig gesund und leistungsfähig bleiben möchten.

● Blumen Schneebeli AG (Ladenlokal), Unt. Bahnhofstrasse 31

Veranstalter: resilienz-werkstatt.ch / Lisa Mark. Kostenlos. Anmeldung erforderlich bis 11.5.26: lisa@resilienz-werkstatt.ch

Samstag, 16. Mai

Affoltern

◴ 08:00–12:00: Wochenmarkt

Toller kleiner Markt mit vielfältigen Angeboten. Food und Non-Food in interessanten Variationen. Neue Standbetreiber sind immer herzlich willkommen. Neu: Kaffi to go.

● Marktplatz 1

Veranstalter: Verein Wochenmarkt Affoltern a.A.

◴ 21:00–02:00: 80er-Party

Es ist Zeit, deine besten DanceMoves auszupacken. Von legendären 80er-Vibes bis zu den Hits von heute ist alles dabei, was dich auf die Tanzfläche zieht. DJ Alessandro liefert den perfekten Sound.

● Eventraum vom aff, Büelstrasse 15

Veranstalter: aff. Abendkasse vor Ort. Einlass ab 18 Jahren

Mettmenstetten

◴ 19:00–23:00: Disco-Time Disco-Time für alle – Back to the Oldies (ohne DJ)

● Alte Brennerei, Albisstrasse 8

Veranstalter: Alte Brennerei. Reservation

Ottenbach

◴ 09:30–15:30: Mühletag

Unter fachkundiger Führung

vermitteln wir Ihnen wertvolle Informationen zum Kraftwerk und können dieses auch im laufenden Betrieb zeigen.

● Historisches Kleinkraftwerk Ottenbach, Muristrasse 33

Schweizer Tech-Industrie unter wachsendem Druck

Herausforderungen im Fokus

Veranstalter: Verein Historisches Kleinkraftwerk Ottenbach. Eintritt frei

Stallikon

◴ 09:00–17:00: Mülitag Mühlenrad und Sägerei in Betrieb. Brauchtum und gelebtes Handwerk, Festbetrieb mit musikalischen Darbietungen und Familienprogramm. Verkaufsstände mit Selbstgemachtem.

● Verein Pro Aumüli, Aumüli 10

Veranstalter: Verein Pro Aumüli. www.aumueli.ch

Sonntag, 17. Mai

Affoltern

◴ 11:15–12:30: Konzert

Saitenzauber mit dem Duo Sarah Verrue, Harfe, und Payam Taghadossi, Violoncello: Werke von Robert Schumann, Ludwig van Beethoven, Heitor Villa-Lobos und anderen. ● Kulturkeller lamarotte, Centralweg 10

Veranstalter: Kulturkeller lamarotte. Bar und Kasse ab 10:45 Uhr. Eintritt 45 Franken, Mitglieder 35 Franken, Kulturlegi 20 Franken

Die Schweizer Tech-Industrie zählt seit jeher zu den bedeutendsten Wirtschaftszweigen des Landes. Sie beschäftigt zahlreiche Menschen, zeichnet sich durch einen hohen Innovationsgrad aus und leistet damit einen wesentlichen Beitrag zu Wohlstand und Wertschöpfung. Aktuell steht die Branche jedoch unter erheblichem Druck: Ein starker Franken, geopolitische Spannungen und zunehmende Handelshemmnisse belasten insbesondere exportorientierte Unternehmen. Neben diesen externen Faktoren verschärfen auch eine wachsende Bürokratie und steigende Regulierungsdichte im Inland die Situation zusätzlich. Umso wichtiger ist es, den aktuellen Zustand der Industrie sowie ihre Zukunftsaussichten aus erster Hand zu beleuchten.

Die FDP Hedingen freut sich deshalb sehr, mit Jean-Philippe Kohl, Vize-Direktor und Leiter Wirtschaftspolitik von Swissmem und ausgewiesener Kenner der Branche, einen hochkarätigen Referenten begrüssen zu dürfen. Am 26. Mai um 19 Uhr wird er in Hedingen im Saal des Werkhofgebäudes an der Vorderen Zelglistrasse 2 die wirtschaftliche Lage der Tech-Industrie einordnen und mögliche Zukunftsszenarien aufzeigen. Im Anschluss an den Vortrag bietet ein Apéro Gelegenheit für vertiefte Gespräche und persönlichen Austausch. FDP Hedingen

Vesper und Führung

MännerSache Knonau im Frauenkloster

Die MännerSache Knonau besucht am Mittwoch, 10. Juni, das Kloster Heiligkreuz. Start ist um 18.00 Uhr mit der Vesper (Abendgebet); Besammlung/Anmeldung um 17.45 Uhr. Im Anschluss folgt eine Führung mit Besichtigung von Kirche, Kapelle und zeitgenössischen Bauten sowie dem Klostergarten. Thema sind zudem Geschichte und Gegenwart der Olivetaner-Benediktinerinnen (unter

Dienstag, 19. Mai

Kappel

◴ 09:00–11:00: Stick-Treff

Sticken und Stricken mit Susanne Bachmann. Es kann an Decken gestickt oder an eigenen Projekten gearbeitet werden. Wenn vorhanden, eigenes Material mitbringen.

● Kappelerhof 5

Veranstalter: Kloster Kappel. Keine Anmeldung, es kann jederzeit eingestiegen werden. Unkostenbeitrag 10 Franken

◴ 13:30–14:30: Führung Führung durch die Klostergärten.

● Kloster Kappel, Kappelerhof 5

Veranstalter: Kloster Kappel. Eintritt frei, keine Anmeldung. Treffpunkt: Amtshausplatz (Eingang). www.klosterkappel.ch

Bonstetten

◴ 19:30–22:00: SVP bi de lüüt Podium zur Nachhaltigkeitsinitiative und zu den Auswirkungen der neuen EU-Verträge auf die Landwirtschaft.

● Gemeindesaal, Am Rainli 4

Veranstalter: SVP Bonstetten. Teilnehmer: SVP-NR

anderem Flucht aus dem Kanton Luzern, Mission) und die Zukunft des Ordens. Teilnahme öffentlich; maximal 30 Personen. Details und Anmeldung (bis 22. Mai) über die Webseite maennersacheknonau.home.blog/.

MännerSache Knonau

MaennerSacheKnonau@gmx.ch

Thomas Aeschi, Mitte-NR Philipp Kutter, SVP-NR Martin Hübscher. www.svp-bonstetten.ch

Donnerstag, 21. Mai

Kappel

◴ 13:30–14:30: Führung Führung durch die Klosteranlage. ● Kloster Kappel, Kappelerhof 5 Veranstalter: Kloster Kappel. Eintritt frei, keine Anmeldung. Treffpunkt: Amtshausplatz (Eingang). www.klosterkappel.ch

Veranstaltungshinweise erscheinen einmal wöchentlich freitags im «Anzeiger». Die Angaben sind bis Montag davor, 10 Uhr, auf der «Anzeiger»-Website zu erfassen: www.affolteranzeiger.ch

Alexandra Mikulska. (Bild zvg)
Jean-Philippe Kohl. (Bild zvg)

WAS? WER? WO?

NachdemSchwingfestistvordemSchwingfest DiscoTimefüralle–BacktotheOldies:Samstag,16.Mai,19.00Uhr

Tel.0447769900

Jeden2.FreitagimMonat 8.5./12.6./10.7./14.8.2026 19.00–22.30Uhr MitTJTava/EintrittFr.10.-(www.djtava.ch)

Mettmenstetten JedenTago en Montag–Dienstag 11:00-14:00Uhr Mittwoch–Sonntag 11:00–22:00Uhr

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E-Busse zum Anfassen in Affoltern

Postauto-Depot in Affoltern öffnet

Postauto treibt die Elektrifizierung seiner Flotte voran: Seit April 2025 sind im Knonauer Amt erste Batterie-Postautos unterwegs. In Affoltern entstand dafür durch die Rolf Stutz AG eine moderne Garage, die konsequent auf einen fossilfreien Betrieb ausgerichtet ist. Zwei EBusse sind bereits im Einsatz, weitere sollen etappenweise folgen. Die 18 Meter langen Gelenkbusse erreichen eine Reichweite von bis zu 250 Kilometern und sparen pro Fahrzeug jährlich rund 30000 Liter Diesel ein. Geladen wird hauptsächlich nachts im Depot, teilweise auch während längerer Betriebspausen. Am Mittwoch, 20. Mai, erhält die Bevölkerung Einblick in die neue Infrastruktur. Besammlung ist um 18 Uhr an

Türen

der Moosbachstrasse 11 in Affoltern. Auf dem Programm stehen eine kurze Rundfahrt mit einem E-Bus, eine Führung durch das Depot sowie Einblicke von Geschäftsführer Patrick Stutz. Zudem ordnet IGöV-ZH-Präsident und Kantonsrat Daniel Sommer die Bedeutung des Projekts ein. Die Veranstaltung ist öffentlich und kostenlos. Die Teilnehmerzahl ist jedoch beschränkt – Anmeldung bis spätestens 17. Mai an: daniel.sommer@evpzh.ch oder 079 223 61 62. Im Anschluss sind alle Teilnehmenden herzlich zur GV der EVP Bezirk Affoltern (ab 19.30 Uhr im Restaurant Mela, Senevita) eingeladen. EVP Bezirk Affoltern

SVP Bonstetten lädt zum Podium

DieSVPBonstettenveranstalteteinöffentlichesPodiumzurNachhaltigkeitsinitiative. Es diskutieren Nationalrat Thomas Aeschi (SVP, pro) und Nationalrat Philipp Kutter(Mitte,kontra)überdiepolitischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Folgen der Initiative. Im zweiten Teil des Anlasses beleuchtet Nationalrat Martin Hübscher(SVP)dieerwartetenAuswirkungenderneuenEU-VerträgeaufdieSchweizerLandwirtschaft.Dabeisteheninsbesondere Marktöffnungen, regulatorische Anpassungen und mögliche Veränderungen für bäuerliche Betriebe im Mittelpunkt. Die Veranstaltung findet am Dienstag, 19. Mai, um 19.30 Uhr im Gemeindesaal Bonstettenstatt.WirfreuenunsaufIhren Besuch.

SVP Bonstetten

Wichtiger Sieg

Das Fanionteam des FC Hausen am Albis setzte seine starke Rückrunde fort und feierte am letzten Sonntag einen verdienten 3:0-Heimsieg gegen den FC Lachen/Altendorf 3. Weil das Jonentäli auch dieses Jahr noch nicht spielbereit ist, musste die erste Herrenmannschaft ihr Heimspiel in Uitikon-Waldegg austragen. Die erste Halbzeit war lange ausgeglichen. Beide Teams begegneten sich auf Augenhöhe und hatten ihre Chancen für den ersten Treffer. Kurz vor der Pause bekam der FC Hausen dann die Möglichkeit, die Führung zu übernehmen: Dario Vollenweider trat in der 40. Minute zum Penalty an und verwandelte souverän zum wichtigen 1:0. Nach dem Seitenwechsel blieb Hausen konzentriert und defensiv stabil. In der 55. Minute zeigte der Schiedsrichter erneut auf den Penaltypunkt – wieder übernahm Dario Vollenweider die Verantwortung und erzielte das 2:0. Den Schlusspunkt setzte Elia Ruckstuhl in der 61. Minute. Der Offensivspieler traf zum 3:0-Endstand. Insgesamt überzeugten die Oberämtler mit einer defensiv starken und geschlossenen Mannschaftsleistung. Der Sieg war hochverdient und unterstreicht die klare Leistungssteigerung des Fanionteams in der Rückrunde.

Ebenfalls klare Siege feierten die zweite Herrenmannschaft gegen den FC Brasil Suisse 2 und die B-Junioren gegen den FC Einsiedeln. Beide Teams gewannen mit 6:2. Die Damenmannschaft verlor ihr Spiel gegen den FC Seuzach mit 1:3. Marco Bisa, FC Hausen

Junge Talente spielen in Bonstetten

Konzertreihe Chilegarte bringt Nachwuchsmusiker auf die Bühne

Am 15. Mai steht in Bonstetten ein besonderer Konzertabend im Rahmen der Chilegarte-Saison auf dem Programm. Im Garten der reformierten Kirche treten junge Talente aus dem Förderprogramm der Musikschule Knonauer Amt und Limmattal auf. Das Publikum erwartet ein abwechslungsreiches Programm mit Werken aus verschiedenen Epochen – von Pachelbel und Bach über Mozart bis hin zu Liszt. Neben klassischer Literatur sind auch italienische Tanzmusik, französische Lautenstücke sowie zeitgenössische Kompositionen und Arrangements zu hören. Es musizieren Jasmin Herrmann (Klavier), Malea Kirtz (Gitarre), Noemi Kammerlander (Cello), Chengen Zhou (Klavier), Dana Kammerlander (Klavier) und Matilda Wyss (Saxofon). Das Konzert beginnt um 19 Uhr in der reformierten Kirche Bonstetten. Der Eintritt ist frei, es wird eine Kollekte erhoben. Weitere Informationen und Termine der Reihe sind unter www.ref-knonaueramt. ch/chilegarte verfügbar. Reformierte Kirche Knonauer Amt www.ref-knonaueramt.ch

Viele Teilnehmer

beim Luftgewehrkurs

Am traditionellen Luftgewehrkurs 2026 vom Schützenverein Dachlissen-Mettmenstetten haben total 17 eifrige und motivierte Jugendliche teilgenommen. ErstmalsmusstederKursaufzweiAbende pro Woche aufgeteilt werden. Es herrschteimmereinetolleundsehrdisziplinierte Atmosphäre. Allen Leitern und auch den Teilnehmern herzlichen Dank für ihren Einsatz. Kursleiter Mike Schedler hat mit seinen Helferinnen und Helfern ein interessantes Programm zusammengestellt. Sokonntewiederumab10Jahren,sowohl

stehendwieauchliegendgeschossenwerden. Sieger wurde Tom Stadelmann, gefolgtvonJonasHarterundMichelleSchedler. Es fanden total zehn Kursabende von Mitte Januar bis im April statt, und einige der Teilnehmer machen jetzt auch im Sommer auf 300 m als Jugendliche oder Jungschützen weiter. Viel Spass, Erfolg und «Guet Schuss». Es erhielten alle einen Preis, die drei Erstplatzierten sogar einen kleinen Pokal.

Bruno Sidler, SV Dachlissen-Mettmenstetten Rangliste, Durchschnitt der gezählten Schiessen:

Erfolgreiches Ruderwochenende

auf dem Zürichsee

Starke Leistungen bei herausfordernden Bedingungen

Am Wochenende vom 9. und 10. Mai fand auf dem Zürcher Obersee in Schmerikon eine weitere nationale Ruderregatta statt. Insgesamt waren 1115 Boote gemeldet. Die Wetterbedingungen präsentierten sich an den beiden Tagen unterschiedlich: Am Samstag war es trocken, sonnig und warm, zunächst nahezu windstill. Erst am Nachmittag setzte leichter Wind ein. Am Sonntag hingegen herrschte bereits am Morgen Rückenwind, der den ganzen Tag anhielt und teilweise stärkere Wellen sowie zusätzlichen Seitenwind mit sich brachte. Gerade diese seitlichen Wellen gelten unter Ruderinnen und Ruderern als besonders anspruchsvoll, da sie hohe Anforderungen an Technik und Kraft stellen.

Der Zeitplan war dicht gedrängt: Die Rennen dauerten am Samstag von 10 bis 19.30 Uhr, am Sonntag von 8 bis 17 Uhr. Für die Athletinnen und Athleten bedeutete dies lange Tage, da sie jeweils rund zwei Stunden vor ihrem Start vor Ort sein müssen. Neben der körperlichen und mentalen Vorbereitung gehört auch das Abladen, Montieren und Bereitstellen der Boote dazu. Hinzu kommt der erhebliche Aufwand vor und nach der Regatta: Die Boote müssen transportfähig gemacht und gemeinsam auf die Anhänger verladen werden. Da Teams aus der ganzen Schweiz anreisen, ist dabei Teamarbeit gefragt.

Die Geschwister Dario, Jannic und Ladina Schuler aus Mettmenstetten

zeigten an diesem Wochenende starke Leistungen in verschiedenen Disziplinen. Dario startete im Skiff sowie im

Zweier U23. Jannic trat im Vierer Mixed, im Zweier U17/U19 sowie im Zweier U23 an. Ladina war im Skiff, im

Zweier und ebenfalls im Vierer Mixed im Einsatz. Welche Disziplinen gefahren werden, müssen die Athletinnen und Athleten bereits bei der Anmeldung festlegen. Nationale Regatten dienen den Trainern zudem häufig dazu, verschiedene Bootsbesetzungen zu testen und optimale Kombinationen im Hinblick auf die Schweizer Meisterschaften zu finden. Die nächste Gelegenheit, Rudersport hautnah zu erleben, bietet sich bereits am 23. und 24. Mai an der Regatta in Cham. Jacqueline Larcher

Junge Talente (hier Dana Kammerlander und Noemi Kammerlander) treten in der Kirche auf. (Bild zvg)
E-Bus vor dem vollelektrischen Postauto-Depot der Rolf Stutz AG. (Bild PostAuto)
Dario und Jannic im Zweier U23: Endspurt voller Kraft, Konzentration und Emotionen. (Bild zvg)
Ladina freut sich bei U15 über die erste Medaille im Skiff. (Bilder zvg)

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Nächste Erscheinung dieser Spezialseite ist am 9. Juni 2026.

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Hervorragende Leistungen in Embrach

Turnerinnen und Turner des Getu Mettmenstetten turnten zweimal aufs Podest und dreimal unter die Top Ten

Als hätte sich die gesamte Spannung des Getu Mettmenstetten übers Wochenende mehr und mehr aufgebaut und schliesslich am Abend des Muttertags in einem heftigen Gewitter entladen: Erneut konnten die Turnerinnen und Turner am vergangenen Wochenende grosse Erfolge feiern. In jeder angemeldeten Kategorie erreichte eine Turnerin oder ein Turner von Mettmenstetten das Podest oder die Top Ten.

Am Samstag standen sage und schreibe elf Turnerinnen der Kategorie (K) 5B am Start. Nach einem grandiosen Einstieg am Boden turnten alle ihre Übungen an den übrigen Geräten souverän durch. Nur am Reck mussten einige Turnerinnen erhebliche Notenabzüge aufgrund eines sogenannten Sturzes hinnehmen. Am Ende reichte es Sina Camenzind – bei 244 Teilnehmerinnen – zum hervorragenden 2. Platz. Auch Lana Wyss, Elina Meier, Arwen Freiermuth, Nina Suter und Anouk Werder durften sich über eine Auszeichnung freuen.

Am Sonntag startete als Erstes der Wettkampf des K5A, welcher – wie auch bei den Turnerinnen und Turnern im K6 und K Herren – für die Qualifikation zur Schweizer Meisterschaft zählt. Mit her-

Die im Einsatz stehenden Turnerinnen der Kategorie K5B . (Bilder zvg)

ausragenden Leistungen, insbesondere der hervorragenden Note 9,7 am Boden, erturnte sich Lin Cavelti den 2. Platz. Auch Mara Hermann zeigte eine tolle Leistung und erhielt eine Auszeichnung. Je höher die Kategorie, umso härter die Konkurrenz. Dennoch schaffte es Hanna Prechtl im K6 in die Top Ten mit dem grandiosen 7. Platz, unter anderem Dank der besten Leistung am Reck, wel-

che mit der Note 9,6 belohnt wurde. Auch Chloé Kull und Chiara Fiorillo durften sich über eine Auszeichnung freuen.

Bei den Turnern schaffte es Sämi Violetti im K6 auf den starken 6. Platz, nachdem er an den Schaukelringen für seine sauber geturnte Übung mit der Note 9,4 belohnt wurde.

Bei den Herren turnte Emanuel Foster äusserst erfolgreich und brillierte an

Die Top-Ten-Turnerinnen der Kategorie K6.

den Schaukelringen mit der hervorragenden Note 9,7. Am Ende erreichte er den starken 4. Platz. Solch erfolgreichen Wettkämpfe freuen natürlich auch das Trainerteam, welches viele Stunden seiner Freizeit in das Training investiert. Und wer diesem hochrangigen Turngeschehen einmal aus nächster Nähe zuschauen möchte, hat am 29. und 30. August die Gelegenheit dazu. Alle sind herzlich eingeladen, den kantonalen Wettkampf des Getu Mettmenstetten in der Turnhalle Gramatt zu besuchen, die grossartigen turnerischen Leistungen zu bewundern und sich von der vielseitigen Festwirtschaft verwöhnen zu lassen.

Leiterteam Getu Mettmenstetten

Jugendsporttag in Rüti als Höhepunkt des Turnerjahres

Kantonaler Jugendsporttag in Rüti mit Beteiligten aus dem Knonauer Amt

Rund 2000 Kinder und Jugendliche sowie zahlreiche Betreuerinnen und Betreuer haben am Wochenende am kantonalen Jugendsporttag in Rüti teilgenommen. Ein Blick auf den Anlass durch die Augen von vier Beteiligten zeigt, was diesen Tag besonders macht.

Der Sonntag beginnt früh. Während in vielen Schlafzimmern die Wecker klingeln, ist die siebenjährige Aline vom Turnverein Mettmenstetten sofort hellwach. Auf der anderen Seeseite startet Laurin (14) vom Turnverein Männedorf ruhiger in den Tag. OK-Präsident Urs ist da längst unterwegs: Er verschafft sich einen Überblick über das Gelände, koordiniert die letzten Vorbereitungen und begrüsst die ersten Helfenden. Auch Wisi, 86-jähriger Turnveteran aus Rüti, macht sich auf den Weg. Für Aline beginnt das Abenteuer am Bahnhof: Gemeinsam mit ihrer Jugendriege reist sie mit dem öffentlichen Verkehr nach Rüti. Auf dem Festgelände angekommen, reiht sie sich mit ihrer Gruppe in den Ablauf ein. Laurin hingegen fokussiert sich bereits auf seine ersten Wettkämpfe und bereitet sich konzentriert vor. Dann wird es ernst: In den Disziplinen wird gesprungen, gerannt und mitgefiebert. Aline zeigt im Weitsprung ihr Können und erreicht mit 2,61 Metern eine starke Weite. Laurin erlebt den Wettkampf etwas gelassener, bringt aber ebenso Einsatz und Erfah-

vollen Einsatz beim

rung ein. Rund um die Anlagen herrscht eine lebhafte Atmosphäre – angefeuert wird lautstark, und das Gemeinschaftserlebnis steht für viele im Vordergrund. Über die Mittagszeit kehrt kurz Ruhe ein. In der Festwirtschaft werden Klassiker wie Ghackets mit Hörnli, Bratwürste und Hamburger serviert. Wisi nutzt die Pause, um bekannte Gesichter zu treffen. Für Urs bleibt der Zeitplan dicht: Nach dem Mittagessen richtet Re-

gierungsrat Mario Fehr das Wort an die Teilnehmenden. Er hebt die verbindende Kraft des Sports hervor, der integriere und als gesellschaftlicher Kitt wirke. Auch Gemeindepräsidentin Yvonne Bürgin wird für ihr Engagement zugunsten des Sports gewürdigt. Am Nachmittag stehen die Teamspiele im Zentrum. Beim Jägerball wird ausgewichen und angefeuert, beim Linienball sind Übersicht und Zusammen-

arbeit gefragt. Aline kämpft motiviert mit ihrer Gruppe, während Laurin seine Erfahrung einbringt und sein Team anleitet. Wisi verfolgt das Geschehen aufmerksam, während Urs bereits die Rangverkündigung vorbereitet. Zum Abschluss werden die Leistungen gefeiert: Platzierungen werden beklatscht, Medaillen überreicht und Erinnerungsfotos gemacht. Aline darf sich über Silber in ihrer Kategorie freuen. Nach und

Turnveteranen Albis vor ungewisser Zukunft

Präsident tritt zurück – Austritt aus Dachverband beschlossen

An der 63. Jahresversammlung der Eidgenössischen Turnveteranen, Gruppe Albis, die am 17. April in Hausen stattfand, standen richtungsweisende Entscheidungen an. Präsident Kurt Dubach durfte 54 Veteranen begrüssen, darunter den Zentralpräsidenten der ETVV, Erwin Flury, sowie Gemeinderat Sven Kammer. Die statutarischen Geschäfte wurden zügig behandelt: Traktandenliste, Protokoll 2025 und die Jahresrechnung 2025 – sie schliesst mit einem kleinen Verlust – fanden die Zustimmung der Versammlung.

Für Unsicherheit sorgten die Wahlen: Nach zehn Jahren an der Spitze trat Präsident Kurt Dubach zurück, ohne dass ein Nachfolger gefunden werden konnte. Die übrigen Vorstandsfunktionen konnten hingegen wieder besetzt

werden. Als Folge der angespannten Situation beschloss die Versammlung zudem, für das Jahr 2026 auf die Erhebung eines Mitgliederbeitrags zu verzichten. Gleichzeitig gedachte man dreier verstorbener Mitglieder, während

Jubilare mit runden Geburtstagen traditionsgemäss mit einer Flasche Wein geehrt wurden. Einen weiteren gewichtigen Entscheid fällten die Anwesenden beim Antrag des Vorstands, per 31. Dezember 2026 aus der Eidgenössischen

Turnveteranen-Vereinigung auszutreten. Nach kurzer Diskussion wurde dieser mit 26 zu 14 Stimmen angenommen. Eine mögliche Fusion mit anderen Gruppen fand hingegen keine Mehrheit. Mit Blick auf die Zukunft wurde ein Übergangsvorstand für eine ausserordentliche Generalversammlung im Jahr 2027 gewählt, an der möglicherweise über die Auflösung des Vereins entschieden wird. Kurt Dubach übernimmt nochmals das Präsidium, unterstützt von Kassier Peter Hofstetter, Aktuar Ueli Ochsner sowie den beiden Revisoren. Die Versammlung ist auf Freitag, 23. April 2027, in Mettmenstetten angesetzt. Im Vorfeld ist eine gemeinsame Reise mit Verpflegung geplant, auch um das Vereinsvermögen gezielt zu reduzieren. Trotz der schwierigen Ausgangslage

nach treten Vereine und Besucher den Heimweg an. Für das Organisationskomitee und die Helfenden klingt der Tag bei einem gemeinsamen Essen aus. Zurück bleiben müde Beine, leuchtende Augen und viele Erinnerungen. Der Jugendsporttag in Rüti zeigt einmal mehr, wie sehr der Sport verbindet –über Generationen hinweg.

Hans Jörg Burkhard, OK JUSPO Rüti

blickt die Gruppe noch auf einige gemeinsame Aktivitäten: Die Tagung der Eidgenössischen Turnveteranen am 11. Oktober in Basel wird besucht, und die traditionellen Mittagshöcks sind im Juni in Hedingen, im August in Kappel und im November in Zwillikon vorgesehen. Zum Abschluss der Versammlung wurde der scheidende Präsident Kurt Dubach für sein zehnjähriges Engagement mit Blumen, Gutscheinen und langanhaltendem Applaus geehrt. Beim anschliessenden Kaffee, Kuchen und dem traditionellen «Schlummi» klang der Anlass aus – begleitet von gemischten Gefühlen, aber auch einem Rest Zuversicht. Denn, so der Tenor: Die Hoffnung stirbt zuletzt.

Eidg. Turnveteranen Gruppe Albis

Aline vom TV Mettmenstetten zeigt
Weitsprung. Teamgeist und Freude am Sport bei der Jugendriege Ottenbach. (Bilder Karin Hitz)

FCWB muss sich mit Remis

begnügen

Fussball, 1. Liga, Gruppe 3: FC Wettswil-Bonstetten – FC Kosova 2:2 (0:0)

Am vergangenen Samstag empfing der FCWB zu Hause in Wettswil mit dem FC Kosova ein Team, das sich im Tabellenmittelfeld festgesetzt hat. Nach zweimaligem Rückstand und mehreren hochkarätigen Chancen kurz vor Schluss muss sich der FCWB die Punkte mit den Stadtzürchern teilen. Nach der 5:0-Pleite in Winterthur am vergangenen Spieltag war man in Säuliamt bestrebt, eine Woche später eine Reaktion zu zeigen. Auf dem Papier war der FCWB der klare Favorit, auch wenn der FC Kosova seit fünf Spielen nicht mehr bezwungen werden konnte. Die Stadtzürcher waren nach einem bescheidenen Remis gegen Tabellenschlusslicht SV Schaffhausen sicherlich auch gewillt, wieder das Punktemaximum anzuvisieren.

Bei sommerlichen Temperaturen startete das Heimteam dominant ins Spiel. In der Startviertelstunde vermochten die Hausherren, die Partie zu kontrollieren, und kamen zu mehreren guten Chancen. Sowohl Figueiredo als auch Di Battista brachten mit ihrem Tempo die Kosova-Defensive in Schwierigkeiten, und Hager prüfte Keeper Fernandez Dominguez mit einem gefährlichen Distanzversuch. In der Folge wurde die Partie etwas zerfahrener und die Teams neutralisierten sich zunehmend im Mittelfeld. Es ging torlos zurück in die Kabine.

Starke Moral und viel Pech für WB

Die zweite Hälfte begann fulminant. Nach einem Ballverlust in der Ämtler Offensivbewegung setzten die Stadtzürcher zum Konter an. Durch den linken Flügel Cardoso kamen sie aus aussichtsreicher Position zum Abschluss. WB-Keeper Thaler wäre wohl zur Stelle gewesen, doch der Ball wurde noch unhaltbar abgelenkt. WB zeigte sich aber unbeirrt und kam durch Schneebeli umgehend zur Ausgleichschance. Nach einer Stunde formierten sich die Säuliämtler taktisch neu und spielten nun mit Dreierkette,

was den Gästen sichtlich Probleme bereitete. Nach einem Freistoss Looslis nickte Brüniger am ersten Pfosten zum verdienten Ausgleich ein. Euphorie und Momentum wurden jedoch jäh erstickt, als Rodriguez nur wenige Minuten später mit einem Sonntagsschuss die Gäste wieder in Führung schoss. Abermals reagierten die RotSchwarzen mit breiter Brust, und glichen durch Brunner erneut aus, wobei Kosovas Fernandez Dominguez etwas unglücklich aussah. In der Schlussviertelstunde spielte nur noch der FCWB. Mehrere hochkarätige Chancen konnten von Waser,

Schneebeli und Vukasinovic nicht genutzt werden. Und auch Öner, welcher nach langer Verletzungspause seinen ersten Einsatz in 416 (!) Tagen bestritt, hätte mit etwas mehr Glück sein Comeback noch versüssen können. So endete die Partie mit der enttäuschenden Punkteteilung.

Fokus in den letzten drei Partien

Den Dämpfer im Kampf um die Aufstiegsspiele muss das Fanionteam des FCWB nun schleunigst abhaken, damit man in einer Woche beim FC Baden wieder mit Klarheit zum nächsten Vollerfolg kommen kann. Anpfiff im Stadion Esp in Baden wird am Samstag um 16.00 Uhr sein.

Claudius Brüniger, FCWB

Matchtelegramm: Sportplatz Moos, Wettswil, 321 Zuschauende. FCWB: Thaler, Lewis (46. Brüniger), Brunner, Waser, Stettler, Loosli, Peter, Hager (46. Schneebeli), Di Battista, Vukasinovic (76. Öner), Figueiredo.

Weitere WB-Resultate: FCWB 2 – Siebnen 1 1:2, Blue Stars 1 – FCWB 3 5:1, Juniorinnen D9 – Wädenswil 0:7, Jun. A (YL) – Regensdorf 1:1, Jun. Ba – Urdorf 2:2, Jun. Ca – Thalwil 2:3, Centro Lusitano – Jun. Cb 3:2, Jun. Da/9 – Buttikon 4:4, Jun. Db/9 – Wollishofen 2:3, Jun. Dc/9 – Albisrieden 3:3, Jun. Da/7 – Golden Stars 10:3, Adliswil – Jun. Db/7 9:5

Mit Ach und Krach drei weitere Punkte geholt

Fussball, 3. Liga, Gruppe 1: FC Oberrieden – FC Affoltern 5:6 (1:2)

Dass der Ausflug am Sonntagmorgen nach Oberrieden kein einfacher wird, war bekannt. Die Platzmasse sind sehr klein und ein gefälliges Aufbauspiel nur mit Schnelligkeit und Präzision wirklich fruchtbar. Beide Mannschaften versuchten dies umzusetzen, gefährlich wurde es jedoch meist nur nach weiten Bällen oder Einwürfen direkt in den Strafraum. Bis kurz vor der Halbzeit hatte der FCA bereits zwei Mal getroffen – Stähli per Kopf nach einem Freistoss von Captain Binkert und in der 30. Minute profitierte Döttling vom Elfmeterpunkt, nach einem Aussetzer des Torhüters. Gleiches

passierte auch auf der anderen Seite, als ein Oberrieder von einer zu kurzen Rückgabe aus dem FCA-Mittelfeld profitieren konnte.

Spektakuläre zweite Halbzeit mit Torflut

Offensichtlich schmeckte dem Heimteam der Pausentee einiges besser als dem FCA, denn innert weniger Minuten war der Rückstand wettgemacht, ja sogar in einen Vorsprung umgewandelt. Zuerst sah die linke Abwehrseite nicht wirklich gut aus und kurz darauf fand ein besag-

ter, weiter Einwurf via Oberkörper den Weg ins Gehäuse von Torhüter Dreifuss. Danach überschlugen sich die Ereignisse. Frei von taktischen Fesseln wurde beidseits munter nach vorne gespielt und abwechselnd für Tore gesorgt. Beim FCA trafen der Reihe nach Döttling mit seinem zweiten Tor, danach Cuinjinca mit einer Doublette und letztendlich erlöste der eingewechselte Angelillo die Gäste mit einem Kopfballtor in der Nachspielzeit. Dass der Sieg so schwerfiel, lag am nie erlahmenden Heimteam, welches sich nie aufgab und bis zum Abpfiff um die Punkte gegen den Abstieg kämpfte.

Bereits am nächsten Sonntag geht es für die Mannschaft um Kevin Baer und Nicola Lombardi um 14 Uhr gegen Tabellennachbar Buttikon in die nächste Runde. Ziel wird es sein, die (zu) vielen Gegentore der letzten Meisterschaftspartien abzustellen und hinten solide zu verteidigen. Gegen Oberrieden wurden die Gegentreffer teils zu einfach hingenommen – Ähnliches dürfte sich gegen Buttikon, welches stärker eingestuft wird, vermutlich rächen und nicht mehr zu Punkten reichen.

Harry Wettstein, FCA

Erfolgreicher Auftakt für die Pontoniere Ottenbach

Anspruchsvoller Saisonstart auf der Aare bei Brugg

Am ersten Maiwochenende wurde die Pontoniersaison mit dem ersten Wettkampf, dem Aare-Cup in Brugg, eröffnet. An diesem Wochenende trafen sich nicht nur Pontoniere, sondern auch Wasserfahrer. Die Pontoniere Ottenbach durften bereits zum Saisonstart einige Auszeichnungen mit nach Hause nehmen. Der Wasserstand war sehr tief, weshalb vor dem Start kleinere Anpassungen am Parcours vorgenommen werden mussten. Dennoch zeigte sich das Gelände als äusserst anspruchsvoll. Der Wechsel der Fliessgeschwindigkeit und das seichte Wasser forderten so manches Fahrerpaar.

Beim frühen Start am Morgen mussten sich die Ottenbacher Wettkämpferinnen und Wettkämpfer zunächst mit etwas Überwindung aus den warmen Jacken schälen. Sobald die ersten Ruderschläge gesetzt und die ersten Hindernisse passiert waren, rückte die morgendliche Frische jedoch in den Hintergrund.

Im Verlauf des Tages zeigte sich das Wetter von seiner besten Seite. Am Aareufer erwachte die über den Winter etwas eingeschlafene Kameradschaft der gesamten Pontonierwelt wieder zum Leben. Die Wassersportbegeisterten ha-

ben sich ausgetauscht und gemeinsam auf einen gelungenen Saisonstart angestossen. Am Nachmittag wagten sich einige Mitglieder des Pontonierfahrvereins Ot-

tenbach auch im Wasserfahren an den Start. In den letzten Jahren ist eine Annäherung der beiden Wassersportarten zu beobachten. Von aussen wirken sie sehr ähnlich. Ein wesentlicher Unter-

schied besteht jedoch in der Befestigung des Ruders. Der daraus resultierende Ruderschlag forderte einige Pontoniere. Es gab zwar einige schmunzelnde Blicke vom Ufer, doch die Wettkämpferinnen und Wettkämpfer stiegen mit einem Lächeln aus den Weidlingen. Zwei Fahrerpaarungen konnten sich sogar eine Kranzauszeichnung in dieser für sie ungewohnten Sportart sichern. Auch auf dem Pontonierparcours waren die Ottenbacherinnen und Ottenbacher erfolgreich: Irene und Michèle Leutert erreichten in der Frauenkategorie den hervorragenden zweiten Platz. Weitere sechs Fahrerpaarungen klassierten sich im ersten Viertel ihrer jeweiligen Kategorie und erhielten eine Kranzauszeichnung. Am Pfingstsamstag findet der nächste Wettkampf in Aarau statt. Bis dahin wird weiterhin regelmässig trainiert. Haben auch Sie Interesse am Sport? Dann kommen Sie vorbei! Die Jungfahrer bis 21 Jahre trainieren jeweils mittwochs von 18 bis 19 Uhr, die Erwachsenen von 19 bis 20.15 Uhr auf der Reuss in Ottenbach.

Anita Leutert, Pontonier-Fahrverein Ottenbach

David Brunner (hier fliegend im Spiel gegen Freienbach) gelang WBs 2:2-Ausgleich. (Archivbild Kaspar Köchli)
Ein Teil der Pontoniere nach der Rangverkündigung. (Bild zvg)

90. GV des FCA im Fokus des Nachwuchses

Der FC Affoltern am Albis (FCA) führte am 4. Mai die 90. Generalversammlung durch

Das vereinseigene Clubhaus Mooshüsli war mit 91 anwesenden Stimmberechtigten mehr als gefüllt, wobei die Freude über das grosse Interesse deutlich gegenüber den einhergehenden logistischen Herausforderungen überwog. Unter die Anwesenden gesellten sich knapp ein Dutzend Ehrenmitglieder, eine Vielzahl von Trainern, die Aktiven-Teams mit den Herren 1, Herren 2 und Frauen 1 sowie die B-Junioren. Ebenso waren wichtige Sponsoren zugegen, mit und ohne Stimmrecht. Zum ersten Mal führte Fredy Bickel durch die Traktanden, der letztes Jahr von der GV zum Präsidenten gewählt wurde. Zu Beginn blieb die Jahresversammlung einmal mehr stumm für eine Schweigeminute in Gedenken an das verstorbene Ehrenmitglied Aurino Canonica sowie die jahrelange Funktionärin Margrit Lanz.

Steigende Zahl an Mitgliedern

Unter Mutationen verzeichnete der FCA eine Zunahme der Mitgliederzahl um knapp 8 Prozent auf 640 Mitglieder (ohne Supporter und Sponsoren). Dabei wurden drei neue Teams angemeldet, womit die Anzahl auf 30 stieg – den höchsten Wert seit 2013. In seinem Jahresbericht 2025 erwähnte der Präsident als Jahreshöhepunkte den spürbar grossen Tagendrang in der Nachwuchsabteilung und dem neuen Mooshüsli-Gastro-Team sowie den Schwung und den Lernwillen der Frauen 1 in der Frühjahrsrunde. Zudem darf die Auszeichnung durch den Fussballverband Region Zürich (FVRZ) als Kategoriensieger für «Vereins-Fairplay» sowie die Bronze-Auszeichnung als «Vorbildliche Vereine» für die Saison 2024/2025 mit Stolz entgegengenommen werden. In der Jahresrechnung 2025 steuerten einmal mehr alle Hauptposten auf der Einnahmenseite zu einem guten Ergebnis bei. Bei der Aufwandsseite resultierte eine minimale Überschreitung des Budgets im Zusammenhang mit neu gemeldeten Nachwuchsteams sowie höheren Schiedsrichterspesen. Das im Eigenbesitz befindliche Clubhaus wurde einmal mehr vor grösseren Investitionen verschont. Insgesamt resultierte ein deutlicher Überschuss im Abschluss 2025, der zusammen mit dem Revisionsbericht von der GV einstimmig und mit Applaus quittiert und abgenommen wurde.

Unter dem Traktandum Wahlen wurde mit Roger Schmitt ein neuer Re-

Der FCA-Vorstand Ausgabe 2026 mit Präsident Fredy Bickel (Dritter von links) und dem scheidenden Mitglied Dejan Nikolic (Zweiter von rechts). Es fehlt Wale Aegerter. (Bild L. Brunner)

visor gewählt, der Jürg Schmidlin nach fünf Jahren Tätigkeit ablösen wird. Im Vorstand stand mit Dejan Nikolic nur eine Person nicht mehr zur Wahl. Präsident Fredy Bickel, Francesco Menniti (Leiter Jugendfussball), Tim Hoffmann (Leiter Kinderfussball), Ferruccio Gusmi-

ni (Leiter Marketing/Sponsoring), Wale Aegerter (Leiter Sport), Philipp Killer (Leiter Frauen/Juniorinnen), Patrick Wälter (Leiter Vereinsentwicklung), Andy Pfister (Co-Leiter Finanzen) und Michael Romer (Co-Leiter Finanzen, Leiter Kommunikation) stellten sich abermals für

Erfolgreicher Abschluss der Saison

Team D Grün von Floorball Albis holt sich den Sieg am Finalturnier

Nach dem letzten Mannschaftstraining der Saison und den verdienten Frühlingsferien stand noch das Finalturnier auf dem Programm. Nachdem sich während der Saison Siege und Niederlagen immer mal wieder abwechselten, erfreulicherweise aber mit mehr Siegen, wurde das erste Spiel mit Spannung erwartet. Insbesondere, da während der Saison die ersten Spiele an den Meisterschaftsrunden meist nicht die stärksten Spiele waren. Für das Finalturnier, bei dem die Mannschaft letztmals in dieser Zusammensetzung spielte, lautete das Motto: «Vollgas geben und Spass haben.» Das erste Spiel sollte dann diesem Motto auch gleich gerecht werden. Mit einem klaren 9:1-Sieg gegen Yetis Hildisrieden wurde das Finalturnier optimal gestartet. Dieser Sieg war gleichbedeutend mit dem Einzug in den Halbfinal. Im Halbfinal wurde dann schnell klar, dass ein anderer Wind auf dem Platz wehte. Gegen das Heimteam von ESV Eschenbach geriet die Mannschaft zuerst zweimal in Rückstand. Die Mannschaft kämpfte sich jedoch mit tollem Teamgeist zweimal zurück und ging bis zur Pause mit zwei Toren in Führung. Nach einer weiteren konzentrierten und kämpferischen Leistung führte das

ein Jahr zur Verfügung und wurden von der GV einstimmig wiedergewählt.

Neubau Sportanlage noch ungewiss Unter Verschiedenes informierte Leiter Kommunikation Michael Romer darüber,

noch ein Tor, und die

Nerven der Zuschauer wurden noch einmal arg strapaziert. Ohne Torhüter ver-

Das Interesse am FCA ist erfreulich gross an der diesjährigen GV und lässt das Clubhaus Mooshüsli aus allen Nähten platzen.

dass per Ende Jahr nach zwei Jahren als «SFV Quality Club» die Rezertifizierung ansteht und mit dem neu erarbeiteten Nachwuchskonzept und dem neu formulierten Verhaltenskodex zwei weitere Meilensteine erreicht werden konnten. Da diese Umsetzung Zeit in Anspruch nehmen wird. Als weitere Projekte stehen als Nächstes ein Marketing-/Sponsoringkonzept, ein Kommunikationskonzept und schliesslich eine Finanz-Mittelfristplanung an. Diese werden im Wesentlichen davon geprägt werden, wie die im letzten Jahr gewonnene Abstimmung zum Neubau Sportanlage Im Moos und die noch immer vor dem Verwaltungsgericht hängige Stimmrechtsbeschwerde bewertet werden. Nach weniger als zwei Stunden schloss Fredy Bickel die 90. GV mit einem grossen Dank an alle Funktionäre, Angestellten, Sponsoren, Supporter, TurnierOKs und die Stadt Affoltern a/A für grosse Unterstützung das ganze Jahr hindurch. Im Anschluss wurden alle Anwesenden mit einem feinen Nachtessen der neuen Mooshüsli-Wirtefamilie Gennaro und auf Kosten der Vereinskasse verwöhnt und die eine oder andere Herausforderung nochmals intensiv diskutiert, so wie es sich für ein gutes Vereinsleben gehört. Michael Romer, FCA

suchte ESV Eschenbach noch, den Ausgleich zu erzielen. Der Vorsprung wurde jedoch mit grossem Einsatz über die Zeit gebracht, das Spiel mit 9:8 gewonnen und so wartete zum Saisonabschluss noch ein Finalspiel auf das Team. Im Finalspiel wurde das Motto noch einmal perfekt umgesetzt. Mit Vollgas in das Spiel gestartet, führte das Team nach etwas mehr als einer Minute bereits mit drei Toren. Es ging zwar nicht so weiter, aber mit Spass und einer weiteren guten Teamleistung wurde das Finalspiel diskussionslos mit 10:4 gewonnen. Es war ein perfekter Saisonabschluss. Fast alle Spielerinnen und Spieler konnten sich in die Torschützenliste eintragen, schöne Spielzüge wurden gezeigt, zusammen verteidigt und gekämpft und auch die Torhüter hielten das Team mit guten Paraden immer wieder im Spiel. Mit Medaillen um den Hals, dem Pokal in den Händen und vielen strahlenden Gesichtern erfolgte ein krönender Abschluss der Saison. Herzlichen Dank an alle, die das Team während der Saison unterstützt haben.

Beat Keller, Floorball Albis www.floorball-albis.ch

(Bild A. Gennaro)

ZWISCHEN-RUF

So hässlich

Mein erstes SJW­Heft, das ich schrieb, hiess: Die Bulldogge im Klassenzimmer. Das waren lustige Geschichten, die meine Mittelstufenklasse verfasst hatte, Erzählungen von drei Jahren Unterrichtspannen und so.

Mit der Bulldogge war ich selber gemeint. Meine Klasse hatte mal überlegt, wer welchem Tier am ähnlichsten ist, und einer hatte geglaubt, er mache einen guten Witz, indem er mich mit einer Bulldogge verglich. Der Witz kam auch super an, nur bei mir nicht. Aber immerhin ein guter Titel.

Mein Cousin Harald war Grafiker und würde das Titelbild gestalten, also mich als Bulldogge präsentieren. Keine einfache Aufgabe, ich weiss. Aber muss man mich soo hässlich zeichnen? Diese Falten­Visage! Furchtbar! Ich bat ihn um eine mildere Variante, und nun malte er den Hunde­Mund knallrot an und gab mir, dem Tier, lange verführerische Wimpern. Mehr könne er nicht für mich tun. Verärgert schnappte ich dieses Bild und brachte es dem Verleger. Als er «genial!» rief, da bellte ich.

Ute Ruf

Die Autorin Ute Ruf lebt in Bonstetten. Sie betont, ihre Geschichten seien stets wahr und aus dem Leben gegriffen.

Eine Buldogge mit verführerischen Wimpern und rot geschminkten Lippen – ein Kompliment? (Bild zvg)

Die Auffahrt: Gegenwart jenseits des Sichtbaren

Warum die Himmelfahrt mehr mit unserem Alltag zu tun hat, als wir denken

Es gibt Feiertage, die sich von selbst erklären: Weihnachten feiert die Geburt, Ostern den Sieg über den Tod. Und dann gibt es die Auffahrt. Ein Ereignis, das für viele heute kaum greifbar ist. Jesus tritt aus der sichtbaren Welt – nicht, um uns zu verlassen, sondern um unsere Menschlichkeit in eine Dimension zu erheben, die wir nicht messen können. Für viele bleibt dieser Tag abstrakt. Doch gerade in dieser «Abwesenheit» liegt seine überraschende Aktualität.

Ein Übergang, kein Abschied

Theologisch betrachtet ist die Himmelfahrt kein Abschied, sondern ein Übergang. Während seines Lebens auf der Erde war Jesus an Raum und Zeit gebunden: War er in Galiläa, konnte er nicht zugleich in Jerusalem sein. Mit der Himmelfahrt endet diese Begrenzung. Seine Gegenwart wird nicht kleiner, sondern grösser. Indem er unsere Menschlichkeit – unsere Erfahrungen, unsere Verletzlichkeit, unsere Geschichte – ins Herz Gottes trägt, zeigt er: Das Menschliche ist nicht vergänglich oder bedeutungslos. Es bleibt. Nähe ist damit nicht mehr nur ortsgebunden, sondern eine Frage der Beziehung.

Unerwartete Botschaft

Gerade darin liegt eine unerwartete Botschaft für unsere Zeit. Wir leben in einer Welt, die stark auf das Sichtbare fixiert ist. Was zählt, ist das, was messbar, sofort verfügbar und greifbar ist. Wir sind ständig erreichbar, beantworten Nachrichten in Sekunden und versuchen, überall gleichzeitig präsent zu sein. Doch diese permanente Verfügbarkeit hat ihren Preis: Sie erschöpft – und sie hinterlässt oft ein Gefühl von Leere.

Gleichzeitig wächst bei vielen Menschen das Gefühl der Isolation. Trotz ständiger Vernetzung fehlt echte Nähe –zu anderen, aber auch zu uns selbst. Hier setzt die Himmelfahrt einen Kontrapunkt. Sie lädt dazu ein, Präsenz neu zu denken. Vielleicht besteht wahre Nähe nicht darin, immer sichtbar zu sein, sondern darin, auf eine tiefere Weise verbunden zu bleiben. Das hat auch

ganz praktische Konsequenzen – etwa für die Art, wie wir führen und Verantwortung übernehmen. In Unternehmen

«Die Himmelfahrt kann als Einladung verstanden werden, den eigenen Blick zu weiten.»

Jose Paulo Almeida Costa, Diakon Kath. Pfarrei Affoltern

zeigt sich gute Führung nicht daran, dass eine Person alles kontrolliert. Im Gegenteil: Die besten Führungskräfte

schaffen Raum, damit andere Verantwortung übernehmen können. Ähnliches gilt in der Familie: Eltern, die ihren Kindern Vertrauen schenken, fördern deren Selbstständigkeit mehr als jene, die alles steuern wollen.

Loslassen erfordert Geduld Christus tritt aus der sichtbaren Welt, damit sein Geist durch andere wirken kann. Darin zeigt sich auch hier ein entscheidendes Prinzip: Der grösste Beitrag besteht oft nicht in Kontrolle, sondern im Vermächtnis, das wir hinterlassen. Die Himmelfahrt bringt diesen Gedanken auf den Punkt: Reife bedeutet, loslassen zu können – nicht aus Gleichgültigkeit, sondern aus Vertrauen. Wer sich im richtigen Moment zurücknimmt, ermöglicht Wachstum. Loslassen ist dann nicht Verlust, sondern eine Voraussetzung dafür, dass Neues entstehen kann. In einer Kultur, die schnelle Resultate und sichtbare Erfolge verlangt, wirkt diese Haltung fast ungewohnt. Sie fordert Geduld – und den Mut, darauf zu vertrauen, dass nicht alles sofort sichtbar sein muss, um real zu sein. Vielleicht spricht genau das auch Men­

schen an, die mit Religion wenig anfangen können. Denn die Frage dahinter ist universell: Woran messen wir den Wert unseres Lebens? Nur am Sichtbaren –oder auch an dem, was sich nicht direkt erfassen lässt, aber dennoch wirkt?

Die Himmelfahrt kann so als Einladung verstanden werden, den eigenen Blick zu weiten. Nicht als Flucht aus dem Alltag, sondern als neue Perspektive auf ihn. Sie stellt eine einfache, aber herausfordernde Frage: Was in meinem Leben muss ich loslassen, damit etwas wachsen kann?

Den Blick heben Vielleicht besteht das Geheimnis eines erfüllten Lebens genau darin: nicht alles festhalten zu wollen, sondern den Mut zu haben, den Blick zu heben – im Vertrauen darauf, dass uns eine Hoffnung trägt, auch wenn wir sie nicht immer sehen. Denn oft beginnt Veränderung genau dort, wo wir aufhören, nur das Unmittelbare zu sehen – und anfangen, unseren Horizont zu erweitern.

Paulo Costa

An der Auffahrt tritt Jesus in eine andere Dimension ein. Das Bild wurde mittels künstlicher Intelligenz (KI) erstellt. (Bild zvg)

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