Zwei Zwilliker feiern ihr seltenes Jubiläum und bleiben auch mit 70 Jahren weiterhin engagiert im Einsatz für die Feuerwehr. Seite 3
VOLLELEKTRISC O E KENSIEJETZTUNSERE
VOLLELEKTRISCH
Taufe neu und individuell erleben
Die Reformierte Kirchgemeinde Knonauer Amt lädt zu individuellen Tauffeiern in Kirche und Natur ein. Seite 13 6
Spatenstich für eine Erweiterung der ARA Reuss-Schachen
Abwasser aus Obfelden, Maschwanden und Dachlissen fliesst ab 2030 nach Merenschwand
Werner Schneiter
Obfelden, Maschwanden und Dachlissen-Mettmenstetten schliessen sich der Abwasserreinigungsanlage (ARA) ReussSchachen in Merenschwand an. Deren Ausbau nimmt gut vier Jahre in Anspruch und kostet rund 31 Mio. Franken.
Der Spatenstich signalisierte Anfang dieser Woche den Baubeginn für das Grossprojekt der Abwasser-Verbandsgemeinden Merenschwand, Aristau und Beinwil (Freiamt). Die ARA liegt unmittelbar an der Reuss auf Aargauer Seite, nur rund 500 Meter von der ARA Obfelden entfernt. Alle 20 Jahre sei eine Investition notwendig, sagte Albert Betschart, Präsident der ARA Reuss-Schachen, vor geladenen Gästen. So wurde die 1984 erbaute Anlage in den Jahren 2002 bis 2005 für rund 6 Mio. saniert. Vor dem nun fälligen Ausbau startete Merenschwand 2015 eine Anfrage bei einigen Ämtler Gemeinden. Für das Grossprojekt waren damals 75 bis 80 Mio. Franken geplant. Eine Zusammenarbeit scheiterte jedoch, Obfelden sagte 2019 Nein. «Wir mussten damals neu beginnen», so Betschart. Schliesslich konnte aber Obfelden, wo auch Abwasser aus Maschwanden und Dachlissen gereinigt wird, doch noch ins Boot geholt werden; die 1996 letztmals erweiterte ARA in Obfelden müsste saniert werden. Während die anderen Anschlussgemeinden an den jeweiligen Gemeindeversammlungen dem Zusammenschluss zustimmten, wurde in Obfelden der Anschluss ennet der Reuss im September 2022 an der Urne deutlich bejaht. Bereits zuvor erwuchs dem Vorprojekt mit Kosten von 212 000 Franken keinerlei Opposition.
Obfelden zahlt knapp 15 Mio. Franken Die Baubewilligungen der Gemeinde Merenschwand und des Kantons Aargau liegen seit Februar 2026 vor. Der Kanton verlangte aber zuvor für 48 Punkte Ergänzungen. Pro Natura rekurrierte zwar
Behörden aus beiden Kantonen, Kommissionsmitglieder, Fachleute und Unternehmer beim Spatenstich für die Erweiterung der ARA Reuss-Schachen, die in unmittelbarer Nähe der ARA Obfelden liegt. (Bild Werner Schneiter)
gegen das Vorhaben, machte dann aber einen Rückzieher. Für Verzögerungen sorgte auch das Amphibienthema. Nun aber erfolgt der Baustart in Kürze. Für Obfelden fallen voraussichtlich knapp 15 Mio. Franken an, für Maschwanden rund 1.8 Mio. Franken und für Dachlissen-Mettmenstetten gut 400 000 Franken. Die Aargauer Gemeinden beteiligen sich mit rund 14 Mio. Franken. Die Kosten werden in allen Gemeinden durch die regulären Abwassergebühren gedeckt.
Ausbau in drei Etappen
Gemäss Noah Joller von der mit dem Ausbau beauftragen Hunziker Betatech
Reformation im Konflikt
Die Reformation bringt Unruhe ins Amt
Die Reformationszeit im Knonauer Amt war geprägt von Unsicherheit, Gewaltbereitschaft und religiösen Spannungen. Viele Männer hatten Kriegserfahrung und Waffen, Konflikte eskalierten schnell. Gleichzeitig war die staatliche Ordnung noch schwach, Fehden und private Racheakte kamen vor. Auch religiös herrschte Uneinigkeit: Während einige Gemeinden die Reformation annahmen, wehrten sich andere vehement. Besonders in Maschwanden führte der Widerstand gegen die neuen Predigten zu offenen Konflikten mit der Zürcher Obrigkeit. Der Wunsch nach Mitbestim-
mung, etwa bei der Pfarrwahl, spielte dabei eine zentrale Rolle. Andere Orte verhielten sich vorsichtiger – oft aus Angst vor Krieg oder wegen der Nähe zur Obrigkeit. Hoffnung brachte die Reformation dort, wo sie neue kirchliche Strukturen ermöglichte, etwa eigene Kirchgemeinden. Diese Phase relativer Meinungsfreiheit war jedoch kurz: Ab etwa 1526 setzte Zürich den neuen
Glauben konsequent durch und unterband sowohl katholische als auch radikale reformatorische Strömungen. (red)
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ist die neue Anlage für eine Grösse von 9700 sogenannten Einwohnergleichwerten im Aargau und 8800 auf Zürcher Seite ausgelegt. Insgesamt beträgt die Kapazität 22 000 Einwohnergleichwerte.
Die Verbindungsleitung ab ARA in Obfelden führt sieben Meter unter dem tiefsten Punkt der Reuss über die Kantonsgrenze – mit Rücksicht auf den Naturschutz.
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Rennen brachten für den RRC Amt gute Resultate in der laufenden Strassensaison. Seite 21
«Nicht aufgeben, wenn es mal knifflig wird.»
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Tamara Sperduto, in Ausbildung zur Medientechnologin. (Bild
Amt niedergelegt
Armin Vollenweider legt sein Amt im Gemeinderat Kappel am Albis aus persönlichen Gründen per Ende April 2026 nieder. (red)
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Der gesamte Ausbau dauert bis im Dezember 2030. Zwischen August und Dezember 2030 erfolgt der Rückbau der ARA in Obfelden. Dort wird die heutige ARA in ein Abwasserpumpwerk und in ein Regenbecken umgebaut.
Der Ausbau erfolgt in drei Etappen. Die erste umfasst einen Neubau der biologischen Reinigung auf westlicher Seite mit acht Becken und vier Biologiestrassen. In der zweiten Etappe werden die alten Becken umgenutzt. Sie bilden das Untergeschoss eines neuen Gebäudes aus Holzelementen, wo die mechanische Reinigung untergebracht ist. In der dritten Etappe sind eine neue Schlammbehandlung, der Bau einer Photovoltaik-Anlage und eine neue Raumaufteilung des bestehenden Betriebsgebäudes vorgesehen. Laut Noah Joller wird die Ablaufqualität deutlich verbessert und dem Natur- und Gewässerschutz Rechnung getragen – mit insgesamt 755 Quadratmetern Ausgleichsund Ersatzfläche.
Engagement für Aumüli
Hugo Lombriser findet im Einsatz Sinn
Hugo Lombriser, Präsident des Vereins Aumüli in Stallikon, setzt sich mit grossem Engagement für den Erhalt des historischen Kulturguts ein. Fast täglich investiert er Zeit in organisatorische und praktische Arbeiten – ehrenamtlich und mit viel Überzeugung. Seit seinem Amtsantritt hat er Strukturen optimiert, Aufgaben auf verschiedene Gruppen verteilt und mit dem monatlichen «Kafiträff» einen offenen Treffpunkt geschaffen. Nach einem Berufsleben als Informatiker bei der Credit Suisse und seinem Rückzug aus dem intensiven Volleyball-Engagement stellte sich für ihn
die Sinnfrage im Ruhestand. Die Antwort fand er in der Aumüli. Dort kann er aktiv bleiben, mit Menschen zusammenarbeiten und konkret etwas bewirken.
Neben der geplanten Sanierung des Hauptgebäudes steht mit dem Mülitag ein Höhepunkt bevor. Der Anlass zieht jährlich rund 1000 Besucher an und soll alle Generationen ansprechen. Für Lombriser ist klar: Die Aumüli lebt vom Mitmachen – und genau dazu möchte er andere motivieren. (red)
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Marcus Weiss)
Ärztlicher Notfalldienst
InNotfällenwendemansich zuer stimmerüberdiePraxisnumm er andenHausarzt,beiAbwesen heit erhä lt manüberden Te lefonbea ntworterdieNummerdesAERZTEFON: 0800336655
Te lefon14 4f ürSanitäts-Notr uf NotfallzentrumSpitalAffolt ern
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Auflage des Kollokationsplanes
Im Konkurs über die aola food ag in Liquidation, Alte Obfelderstrasse 50, 8910 Affoltern am Albis, CHE-357.551.575, liegt der Kollokationsplan den beteiligten Gläubigern ab dem 8.Mai 2026 beim Konkursamt Affoltern zur Einsicht auf.
Bezüglich der Klagerechte usw. wird auf die Bekanntmachung im Schweizerischen Handelsamtsblatt vom 8. Mai 2026 verwiesen.
Affoltern am Albis, 8. Mai 2026
Konkursamt Affoltern
Sagistrasse 8b 8910 Affoltern am Albis
Schluss des Konkursverfahrens
Das Verfahren über Hauenstein Markus Joseph, geb. 27. März 1969, von Zürich ZH und Endingen AG, wohnhaft gewesen in 8912 Obfelden, mit Aufenthalt in:
c/o Wohnhuus Meilihof, Dorfstrasse 3c, 8925 Ebertswil, gest. 22. Februar 2025, ist mit Urteil des zuständigen Gerichts vom 24. April 2026 als geschlossen erklärt worden.
Affoltern am Albis, 8. Mai 2026
Konkursamt Affoltern Sagistrasse 8b 8910 Affoltern am Albis
Die Kirchenpflege der ev.-ref. Kirchgemeinde Stallikon-Wettswil lädt alle Stimmberechtigen der Kirchgemeinde ein zur Kirchgemeindeversammlung vom Sonntag, 7. Juni 2026
Zeit: 11.15 Uhr
Ort: Kirche Stallikon
Teilnahmeberechtigt sind alle Mitglieder der Kirchgemeinde Stallikon-Wettswil, die das 16. Lebensjahr vollendet haben, und über das Schweizer Bürgerrecht oder eine ausländerrechtliche Bewilligung B, C oder Ci verfügen.
Traktanden
1. Wahl der Stimmenzähler
2. Genehmigung der Jahresrechnung 2025
3. Annahme des Jahresberichts 2025
4. Wahl der Rechnungsprüfungskommission
a. Wahl von 5 Mitgliedern der Rechnungsprüfungskommission
b. Wahl der Präsidentin/des Präsidenten der Rechnungsprüfungskommission
Anfragen ggemäss § 17 des Gemeindegesetztes sind bis spätestens 10 Arbeitstage vor der Versammlung schriftlich einzureichen an: Evang.-ref. Kirchgemeinde Stallikon-Wettswil, Husächerstr. 12, 8907 Wettswil
Die Jahresrechnung und der Jahresbericht 2025 werden in der Chile-Ziitig des reformiert. Nr. 6 vom 29. Mai 2026 publiziert. Die Akten liegen ab Freitag, dem 8. Mai 2026,in den Gemeindekanzleien Stallikon und Wettswil auf.
Die Jahresrechnung 25 kann auch auf der Homepage der reformierten Kirchgemeinde (www.kirche-stallikon-wettswil.ch) eingesehen werden.
Im Rahmen der Kirchgemeindeversammlung erfolgt die Verabschiedung von zurücktretenden Behördenmitgliedern. Die Kirchenpflege freut sich über Ihre Teilnahme an der Kirchgemeindeversammlung.
Wettswil, 4. Mai 2026 evang.-reformierte Kirchenpflege
Sind Sie politisch interessiert?
Affoltern am Albis sucht Mitglieder für das Wahlbüro für die Amtsdauer 2026 – 2030
Die Stadt Affoltern am Albis sucht für die Amtsdauer 2026 – 2030 für das Wahlbüro 50 Mitglieder. In dieser Funktion leisten Sie Ihren Wahlbürodienst an mindestens einem Abstimmungstag pro Jahr (maximal vier Einsätze pro Jahr). Die Mitglieder des Wahlbüros leisten Urnendienst, werten die Stimmzettel aus, bereinigen die Wahlzettel und ermitteln die Resultate. Die Entschädigung beträgt Fr. 40.– pro Stunde und wird halbjährlich ausbezahlt.
Sind Sie an dieser Arbeit interessiert und bereit, einen Dienst für die Allgemeinheit zu leisten? In Affoltern am Albis stimmberechtigte Personen können sich bis Mittwoch, 10. Juni 2026, 11.30 Uhr, bei der Stadtverwaltung Affoltern am Albis, Stadtkanzlei, Marktplatz 1, 8910 Affoltern am Albis, mit dem entsprechenden Anmeldeformular anmelden. Das Anmeldeformular kann unter www.amtliche-nachrichten.ch unter der passenden Publikation oder auf der Homepage www.stadtaffoltern.ch heruntergeladen werden.
8. Mai 2026 Stadtrat Affoltern am Albis
Einladung zur Schulgemeindeversammlung
Die Stimmberechtigten der Gemeinden Knonau, Maschwanden und Mettmenstetten werden eingeladen zur Schulgemeindeversammlung am Montag, 8. Juni 2026
19.30 Uhr in der Mehrzweckhalle Wygarten in Mettmenstetten zur Behandlung folgender Geschäfte: 1. Jahresrechnung 2025 –Genehmigung 2. Investitionskredit 2026 «Wygarten 1, LED-Umrüstung» –Freigabe
Der Beleuchtende Bericht steht ab Donnerstag, 21. Mai 2026 auf der Website der sek mättmi zum Download zur Verfügung oder wird auf Verlangen kostenlos zugestellt. www.sekmaettmi.ch Service Schulgemeindeversammlungen
Bei Bedarf können die Unterlagen nach Voranmeldung auch in der Schulverwaltung der sek mättmi eingesehen werden.
8. Mai 2026
Schulpflege Sekundarschulgemeinde
Knonau-MaschwandenMettmenstetten
Römisch-katholische Kirchgemeinde Bonstetten
Einladung zur Kirchgemeindeversammlung der Kath. Kirchgemeinde Bonstetten
Sonntag, 14. Juni 2026, 11.15 Uhr, Pfarreizentrum St. Mauritius, Stallikerstrasse 2, 8906 Bonstetten. Alle Angehörigen der röm.-kath. Kirchgemeinde Bonstetten (umfassend die Gemeinden Bonstetten, Stallikon und Wettswil) sind herzlich zur Versammlung eingeladen.
Traktanden:
1. Eröffnung der Kirchgemeindeversammlung und Wahl der Stimmenzähler
2. Abnahme der Jahresrechnung 2025
3. Erneuerungswahlen für die Amtsperiode 2026 – 2030
3.1 5 Mitglieder der Kirchenpflege
3.2 Präsident/Präsidentin der Kirchenpflege
3.3 5 Mitglieder der Rechnungsprüfungskommission
3.4 Präsident/Präsidentin der Rechnungsprüfungskommission
4. Beantwortung von schriftlich eingegangen Anfragen von allgemeinem Interesse gemäss Art. 23 des Kirchgemeindereglements
5. Diverses
Wenn dieKraftzu Endegeht,istErlösung Gnade. DeineSeeleistnunfreiimLicht. InLiebelassenwirdichgehen. Inunseren Herzen lebstduweiter.
Wirvermissendich: Jacqueline Ott JeannetteOttWaldmeier,JanisWaldmeier VerwandteundFreunde
ZurAbschiedsfeier am 18.Mai um 14.15Uhr in derreformiertenKirche Mettmenstetten, Zürichstrasse2,sindalle herzlich eingeladen.Die Urnenbeisetzungfindetinengem Familienkreisstatt.
Wirdankenfür diegrosse Anteilnahme in denTagendes AbschiedsvonunseremMami, SchwiegermamiundGrossmami
Elisabeth Vögele-Mattmann
14.08.1938 –18.03.2026
EsistunseinbesonderesBedürfnis,Euchallen, dieIhrElsbethinder KirchedieletzteEhreerwiesenhabt,aufrichtig zudanken. Eure Anwesenheit undeure Verbundenheitzuspüren,hatuns tiefberührt.JedeUmarmung, jederHändedruckundjedesliebeWorttatenundtununsgut. Ein speziellesDankeschönmöchtenwirdemPersonaldes Altersheims MariaBernardain Auwaussprechen. Auchden Bewohner/-innendes Altersheimseinaufrichtiges«Vergelt’sGott».Sie allehabenElsbethherzlich in ihrerGemeinschaftaufgenommen undstets dafür gesorgt, dass es ihrgutgingundsieeinefroheZeitinAuwhatte.
Wirdankenausserdem:
–DiakonKarlScholz,der uns Hinterbliebenefürsorglich begleitet, die richtigenWortegefundenundzusammenmitderOrganistinTheres MeienbergdenAbschiedsgottesdienstausgesprochen schöngestaltethat –derSpitexKnonaueramtfürdieguteBetreuung in denletzten Jahren –Dr. JanHolyfür dielangjährigeBegleitung –fürdievielenKarten, dietröstendenWorte undBeileidsbezeugungen –fürdiegrosszügigenSpenden an wohltätige Institutionenund fürdie Blumenspenden
Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung
Aeugst am Albis
über Auffahrt 2026
Die Büros der Gemeindeverwaltung
Aeugst am Albis sind vor Auffahrt wie folgt geöffnet: Mittwoch, 13. Mai 2026, von 8.00 – 11.30 Uhr und von 14.00 –16.30 Uhr.
Am Auffahrts-Donnerstag, 14. Mai 2026 sowie am Freitag, 15. Mai 2026 bleibt die Gemeindeverwaltung geschlossen. Gerne sind wir ab Montag, 18. Mai 2026, wieder zu den üblichen Öffnungszeiten für Sie da.
Bestattungsamt
Bei einem Todesfall erreichen Sie den Pikettdienst am Samstag, 16. Mai 2026, von 9.00 – 11.00 Uhr, unter der Telefonnummer 044 763 50 66.
Wir wünschen Ihnen einen frohen Feiertag.
Gemeindeverwaltung Aeugst am Albis
Im Anschluss an die Kirchgemeindeversammlung findet eine Pfarreiversammlung mit der Wahl des Pfarreirates statt. Die Akten liegen ab dem 29. Mai 2026 im Pfarreisekretariat auf sowie unter www.kath-bonstetten.ch.Anfragenmüssen bis spätestens 3. Juni 2026 schriftlich bei der Kirchenpflege eintreffen, damit sie in der Kirchgemeindeversammlung behandelt werden.
Anschliessend sind alle Anwesenden zu einem Apéro herzlich eingeladen. Bonstetten, 8. Mai 2026 Röm.-kath. Kirchenpflege Bonstetten
Obfelden
Am 2. Mai 2026 ist in Obfelden gestorben: Rudolf Emil Schönbächler geboren am 15.Dezember 1936,wohnhaft gewesen in Obfelden. Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Bestattungsamt Obfelden
Dievielenschönenundguten Jahre mit unseremMami,ihre Reisefreude, ihrSchalkundHumorsowieihrLachenbleibenunsfürimmer in lebendigerErinnerung.
Ottenbach,imMai 2026 Die Trauerfamilien
Einladung zur Gemeindeversammlung vom 8. Juni 2026
Friedhof- und Bestattungsreglement (KRS 840.11) – Teilrevision –Genehmigung und Inkraftsetzung
Einladung zur Gemeindeversammlung
Die Stimmberechtigten der Politischen Gemeinde Mettmenstetten werden am Montag,den 8.Juni 2026,19.30 Uhr,in die Turnhalle Wygarten zur Gemeindeversammlung eingeladen.
Es werden folgende Geschäfte behandelt:
Öffnungszeiten Auffahrt
Die Gemeindeverwaltung Kappel am Albis bleibt über die Auffahrtstage am Donnerstag, 14. Mai 2026, und Freitag, 15.Mai 2026,den ganzen Tag geschlossen.
Bei einem Todesfall wenden Sie sich bitte direkt an die Bossardt Bestattungen AG unter der Telefonnummer 044 710 99 70. Gerne sind wir ab Montag, 18. Mai 2026, ab 8.30 Uhr wieder für Sie da Gemeindeverwaltung Kappel am Albis
Die Stimmberechtigten der Gemeinde Kappel am Albis werden eingeladen zur Gemeindeversammlung auf Freitag, 5. Juni 2026, 20.00 Uhr, Kleiner Mühlesaal, 8926 Kappel am Albis zur Behandlung folgender Geschäfte: Politische Gemeinde
1. Jahresrechung 2025
2. Teilrevision Besoldungsverordnung
Der Beleuchtende Bericht mit den vollständigen Akten kann ab Freitag, 22. Mai 2026 auf der Homepage www.kappel-amalbis.ch heruntergeladen werden oder wird auf Verlangen kostenlos zugestellt. Kappel am Albis, 8. Mai 2026 Gemeinderat Kappel am Albis
1. Jahresrechnung 2025 2. Subventionsverordnung, Teilrevision 3. Bestattungs- und Friedhofverordnung, Totalrevision 4. Schulprovisorium, Bauabrechnung 5. Behörden-Besoldungsverordnung, Totalrevision Eswirddaraufhingewiesen,dassvorgängig die Versammlung der Sekundarschule Knonau-Maschwanden-Mettmenstetten stattfindet; im Anschluss daran folgt die Gemeindeversammlung der Gemeinde Mettmenstetten.
Der Beleuchtende Bericht steht ab Freitag, 22. Mai 2026, auf der Website www.mettmenstetten.ch zum Download bereit oder wird auf Verlangen kostenlos zugestellt.
5. Mai 2026 Gemeinde Mettmenstetten
Mit Beschluss vom 4. Mai 2026 hat der Gemeinderat das teilrevidierte Friedhof- und Bestattungsreglement (KRS 840.11) der Politischen Gemeinde Wettswil am Albis genehmigt und per 1. Juni 2026 in Kraft gesetzt. Der Beschluss sowie das Reglement stehen unter www. amtliche-nachrichten.ch/wettswil oder bei der Gemeindeverwaltung, Ettenbergstrasse 1, 8907 Wettswil am Albis (Abteilung Präsidiales und Bereich Bevölkerungsdienste/Einwohnerkontrolle) zurEinsichtnahmezurVerfügung. Gegen diesen Beschluss kann innert 30 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis schriftlich Rekurs erhoben werden.Die in dreifacher Ausfertigung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich,beizulegen.
Heute Freitag, 8. Mai, darf Anton Nussbaumer in Obfelden seinen stolzen 80. Geburtstag feiern! Was für eine stolze Anzahl Lebens-/Berufs- und Erfahrungsjahre, auf die er zurückblicken kann! Der Nussknacker für Computerprobleme, zuverlässiger Griller von unzähligen Würsten an vergangenen Strassenfesten und Koch von Köstlichkeiten zusammen mit seiner Frau Jrène, um nur einige seiner Leidenschaften aufzuzählen. Wir gratulieren «unserem Toni» herzlich zum runden Geburtstag und wünschen ihm viele erfreuliche und gesunde Momente im neuen Lebensjahrzehnt!
Gratulationen sind willkommen!
Für die Rubrik «WIR GRATULIEREN» sind wir auf die Einsendungen der Leserinnen und Leser angewiesen.
Bitte schicken Sie uns Gratulationshinweise per Mail an: redaktion@affolteranzeiger.ch
Gratis aufgenommen werden Geburtstage ab dem 90., runde und halbrunde ab dem 80. sowie Hochzeitsjubiläen ab der goldenen Hochzeit (50 Jahre).
Die Mails müssen jeweils am Mittwochmorgen bis 8 Uhr für die Ausgaben vom folgenden Freitag und Dienstag eintreffen. (red)
KÜRZE
Dreharbeiten auf der Buchenegg
Auf der Bucheneggstrasse ist im Zeitraum vom Dienstag, 19. Mai, bis Donnerstag, 21. Mai, mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen. Betroffen ist der Abschnitt zwischen der Buchenegg und dem Wildnispark Langenberg. Der Grund sind Dreharbeiten. In diesem Zusammenhang kann es zu Wartezeiten kommen. (red)
«Immer noch mit Leib und Seele dabei»
Zwei Zwilliker Feuerwehrleute mit besonderem Jubiläum
Beide sind 70 und beide seit exakt 50 Jahren in der Feuerwehr: Godi Bircher und Werner Baumann. Die beiden Zwilliker feiern ein nicht alltägliches Jubiläum.
In luftigen Höhen
Vertreter der Feuerwehr Albis, umfassend Affoltern, Aeugst und Ottenbach, liessen die beiden Jubilare am letzten Sonntag buchstäblich hochleben – mit der Autodrehleiter wurden sie im Rahmen des 70. Geburtstags von Godi Bircher in Zwillikon in luftige Höhen gehoben. Das ist mitunter als Dank für eine aussergewöhnliche Treue zu verstehen. Mit 20 traten Bircher und Baumann in die Feuerwehr ein, dienten vorerst im (aufgelösten) Zwilliker Löschzug – offenkundig zu aller Zufriedenheit, denn Godi Bircher avancierte schon
im ersten Dienstjahr zum Korporal, absolvierte dann weitere Kurse bis zum Grad eines Oberleutnants. Während rund 30 Jahren führte er als Verkehrschef einen Spezialistenzug mit Elektrikern, Samariterinnen und Sanitätern. Baumann avancierte zum Wachtmeister. Beide betonen ihre Leidenschaft für den Feuerwehrdienst und freuen sich über die kollegiale Ambiance. «Wir sind immer noch mit Leib und Seele dabei», sagen sie übereinstimmend. In den späteren Jahren leisten sie insbesondere Verkehrsdienst, sei das bei Unfällen, Bränden oder Veranstaltungen. Und beide haben natürlich auch Grossereignisse in Erinnerung: etwa den Brand bei Zingg in Hedingen oder jenen Fahrer, der zu schnell unterwegs war, einen Selbstunfall baute und im Zwilliker Weiher ertrunken ist. «In Rettungsabsicht sprang damals ein Offizier – es war
November – in den Weiher und wurde krank. Als prägende Ereignisse haben die beiden auch ihre Einsätze bei Suiziden (zum Beispiel Bahnunfälle) in Erinnerung und dazu Alarmierungen zu «unpassenden» Zeiten, etwa beim Besuch eines Jodlerchränzlis.
Weiter dabei
Auch nach 50 Jahren lautet ihre Devise: immer bereit sein. So führt Godi Bircher in seinem Auto immer die Feuerwehrausrüstung mit und fährt ohne Umweg zum Depot in Affoltern direkt zum Ereignis. Und das auch künftig. «Wir machen einstweilen weiter», sagen beide. Während in früheren Jahren in der Feuerwehr mit 50 Schluss war, gilt diese Grenze an vielen Orten nicht mehr –auch um den Sollbestand halten zu können. (-ter.)
Armin Vollenweider tritt aus dem Gemeinderat Kappel am Albis zurück
Der Gemeinderat Kappel am Albis nimmt mit Bedauern die Demission von Armin Vollenweider per Ende April 2026 zur Kenntnis. Der Bezirksrat hat dem Gesuch von Armin Vollenweider, aus dem Gemeinderat zurückzutreten, entsprochen. Armin Vollenweider wurde anlässlich der Ersatzwahl vom 14. Januar 2024 in den Gemeinderat gewählt, nachdem ein Sitz vorzeitig frei geworden war. Im Rahmen der Erneuerungswahlen wurde er kürzlich für die Amtsdauer 2026 bis 2030 erneut in den Gemeinderat gewählt. Das ihm von der Stimmbevölkerung entgegengebrachte Vertrauen hat ihn sehr gefreut. Aus persönlichen Gründen sah er sich gezwungen, sein Amt kurz nach den Wahlen niederzulegen. Der Gemeinderat bedauert diesen Entscheid sehr, hat jedoch grosses Verständnis für diesen Schritt. Die Gesundheit hat oberste Priorität, und der Gemeinderat respektiert den Entscheid vollumfänglich. Der Gemeinderat dankt Armin Vollenweider herzlich für seinen engagierten Einsatz zugunsten der Gemeinde sowie für die stets konstruktive und angenehme Zusammenarbeit. Für die Zukunft wünscht er ihm alles Gute und vor allem gute Gesundheit. In der Gemeinderatssitzung vom 4. Mai 2026 wurde die Ersatzwahl angeordnet. Die Wahlanordnung wird amtlich publiziert.
Gemeinderat Kappel am Albis
IN EIGENER SACHE
Erscheinungstermin verschoben
Aufgrund des Feiertags am 14. Mai erscheint der «Anzeiger» statt am Dienstag und am Freitag nur einmal. Dies am Mittwoch. Redaktionsschluss für alle Einsendungen, die am Mittwoch, 13. Mai, in der Zeitung publiziert werden sollen, ist am Montag, 11. Mai, um 12 Uhr. In der KW 21 erscheint der «Anzeiger» dann wieder wie gewohnt. (red)
Herausgeberin:
CH Regionalmedien AG
Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Obere Bahnhofstrasse 5 8910 Affoltern a. A.
Leiterin: Barbara Roth
Chefredaktor: Daniel Koch (dko) redaktion@affolteranzeiger.ch
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Isabél Claus (cla), Urs Kneubühl (kb), Nico Ilic (nil), Martin Platter (map), Brigitte Reemts Flum (bre), Bernhard Schneider (bs), Werner Schneiter (-ter.), Daniel Vaia (dv), Marianne Voss (mvo), Marcus Weiss (mwe), Regula Zellweger (rz)
Seit 50 Jahren im Dienst der Feuerwehr: Werner Baumann (links) und Godi Bircher. (Bild Werner Schneiter)
Einladung zur Gemeindeversammlung
DieStimmberechtigtenderSekundarschulgemeindeHausenamAlbis, KappelamAlbisundRifferswilwerdenzurGemeindeversammlungam Mittwoch, 10. Juni 2026, um 19.00 Uhr im Gemeindesaal Weid I, 8915 Hausen am Albis eingeladen.
Anschliessend folgen Informationen aus der Kirchgemeinde.
Aktenauflage: Die Akten liegen ab Dienstag, 12. Mai im Sekretariat zur Einsicht auf. Online sind sie unter www.kircheobfelden.ch verfügbar. Obfelden, 8. Mai 2026 Evangelisch-reformierte Kirchenpflege Obfelden
Bauprojekte
Planauflage:
Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf. Dauer der Planauflage:
20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung.
Rechtsbehelfe:
Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314–316 PBG).
Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.
Affoltern am Albis
Bauherrschaft: Anka Hanneman, Tobelweg 6, 8910 Affoltern am Albis, Olaf Gijseman, Tobelweg 6, 8910 Affoltern am Albis
Rechtliche Hinweise und Fristen Ort der Planauflage: Die Pläne können ausschliesslich in der kantonalen Plattform eAuflage, https:// portal.ebaugesuche.zh.ch/eauflage/ wettswilamalbis, während der Auflagefrist eingesehen werden.
Rechtliche Hinweise:
Die Pläne sind während der Auflagefrist in der eAuflage einsehbar. Erfolgt die Ausschreibung in mehreren Publikationsorganen,so gilt das Datum der letzten Ausschreibung.
Während der Planauflage können Baurechtsentscheide über die Plattform eAuflage eingefordert werden. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide kann eine Kanzleigebühr erhoben werden. Publikation gemäss §§ 6 und 314 Planungs- und Baugesetz (PGB).
Rechtsmittelfrist:
Frist: 20 Tage
Ablauf der Frist: 28. Mai 2026 20 Tage öffentliche Auflage (§ 314 PBG)
Wettswil am Albis
Bauherrschaft: TOPos Immobilien AG, Ettenbergstrasse 80, 8907 Wettswil am Albis
Projektverfasser: INTUSAGIMMOBILIEN TREUHAND, Industriestrasse 17, 8910 Affoltern am Albis
Redimensionierung Knoten Albis-/Jonentalstrasse, hindernisfreier Ausbau der BHS Hausmatte, Rifferswil Öffentliche Planauflage mit Rechtserwerb
Das genannte Projekt wird gemäss § 16 und 17 StrG öffentlich aufgelegt. Die Albisstrasse in der Gemeinde Rifferswil gehört zum kantonalen Strassennetz. Um die Verkehrssicherheit zu verbessern und die Infrastruktur zu erhalten, wird diese instandgesetzt. Dabei wird die südliche Gehweglücke zwischen der Aemmetstrasse und dem Einlenker der Jonenbachstrasse geschlossen und der nördliche Gehweg verbreitert. Die Bushaltestelle Hausmatte wird hindernisfrei ausgebaut und die Randgeometrie der Einlenker der Jonental- und Jonenbachstrasse wird angepasst.
Rechtliche Hinweise und Fristen
Gemeindeverwaltung Rifferswil
Jonenbachstrasse 1, 8911 Rifferswil
Das Projekt ist, soweit möglich, vor Ort ausgesteckt. Die Projektunterlagen und der Landerwerbsplan liegen, nebst einem Verzeichnis sämtlicher für die Abtretung von Rechten oder für die Leistung von Beiträgen in Anspruch genommenen Personen sowie der an sie gestellten Ansprüche, zur Einsicht auf. Die Unterlagen sind zu Informationszwecken und ohne Anspruch auf Richtigkeit oder Vollständigkeit auf der Homepage des Kantons unter www.zh.ch/ strassenprojekte digital einsehbar. Massgebend sind einzig die konkret aufliegenden Unterlagen.
Gegen das Projekt kann innerhalb der Auflagefrist schriftlich per Briefpost bei der Kontaktstelle Einsprache erhoben werden. Mit der Einsprache können alle Mängel des Projektes geltend gemacht werden. Zur Einsprache ist berechtigt, wer durch das Projekt berührt ist und ein schutzwürdiges Interesse an dessen Änderung oder Aufhebung hat. Die Einsprache muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Allfällige Beweismittel sind genau zu bezeichnen und soweit als möglich beizulegen (§ 17 StrG; §§ 21 ff. VRG, LS 175.2). Einsprachen gegen die Enteignung sowie Begehren um Durchführung von Anpassungsarbeiten sind von den direkt Betroffenen ebenfalls innerhalb der Auflagefrist bei der Kontaktstelle einzureichen (§ 17 StrG; §§ 21 ff. VRG).
Innerhalb der Auflagefrist von 30 Tagen können betroffene Grundeigentümer oder sonst wie in ihren schutzwürdigen Interessen berührte Personen, Gemeinden sowie andere Körperschaften oder Anstalten des öffentlichen Rechts gegen das Projekt bei der Gemeindeverwaltung Rifferswil, Jonenbachstrasse 1, 8911 Rifferswil zuhanden Kanton Zürich, Baudirektion, Tiefbauamt, Projektieren und Realisieren, Walcheplatz 2, 8090 Zürich, schriftlich und mit Begründung Einsprache erheben. Einsprachen: Frist und Gegenstand:
Einsprachen gegen die Enteignung sowie Entschädigungsbegehren, Bestreitungen von Beitragsforderungen und Begehren um Durchführung von Anpassungsarbeiten müssen ebenfalls innerhalb der Auflagefrist eingereicht werden. Unterlässt ein Grundeigentümer diese Einsprachen, wird gemäss § 23 Abtretungsgesetz angenommen, er sei mit der ihm zugemuteten Abtretung bzw. der gestellten Beitragsforderung einverstanden und anerkenne mit Bezug auf seine eigenen Ansprüche zum Voraus die Richtigkeit des Entscheides der Schätzungskommission. Enteignungsbann: Vom Tage der öffentlichen Bekanntmachung des Bauplanes an, darf, Notfälle vorbehalten, ohne Einwilligung des Kantons an der äusseren Beschaffenheit des Abtretungsgegenstandes keine wesentliche, mit Beziehung auf die rechtlichen Verhältnisse desselben aber gar keine, Veränderung vorgenommen werden. Allfällige Streitigkeiten entscheidet der Bezirksgerichtspräsident im summarischen Verfahren nach freiem Ermessen. Der Expropriant hat für den aus dieser Einschränkung des freien Verfügungsrechts hervorgegangenen Schaden Ersatz zu leisten. Nach Ablauf zweier Jahre vom Tage der öffentlichen Bekanntmachung an ist der Abtretungspflichtige nicht mehr an diese Einschränkung gebunden. Veränderungen am Abtretungsobjekt, welche im Widerspruch mit diesen Vorschriften vorgenommen würden, sind bei der Ausmittlung der Entschädigungssumme nicht zu berücksichtigen und verpflichten zum Ersatz des dem Exproprianten hieraus entstehenden Schadens.
Rechtsmittelfrist
Frist: 30 Tage
Ablauf der Frist: 8.6.2026
Strassenbau-Planauflagen haben eine Rechtsmittelfrist von 30 Tagen.
Kontaktstelle
Kanton Zürich, Baudirektion
Tiefbauamt, Projektieren und Realisieren
Walcheplatz 2, 8090 Zürich
Rechtliche Hinweise und Fristen: Ort der Planauflage: Die Pläne können ausschliesslich in der kantonalen Plattform eAuflage (https:// portal.ebaugesuche.zh.ch/eauflage) während der Auflagefrist eingesehen werden. Rechtliche Hinweise:
Publikation gemäss §§ 6 und 314 Planungs- und Baugesetz (PGB): Die Pläne sind während der Auflagefrist in der eAuflage einsehbar. Erfolgt die Ausschreibung in mehreren Publikationsorganen, so gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Während der Planauflage können Baurechtsentscheide über die Plattform eAuflage eingefordert werden. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt.
Begehren um Zustellung des baurechtlichen Entscheids (Zustellbegehren) müssen ab 1. November 2025 zwingend über die kantonale Plattform eAuflage angefordert werden. Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide kann eine Kanzleigebühr erhoben werden.
Rechtsmittelfrist
Frist: 20 Tage
Ablauf der Frist: 28. Mai 2026
Auflagefrist
Hausen am Albis
Bauherrschaft: Nowak Silvan, Rosrainstrasse 9, 8915 Hausen am Albis
Projektverfasser: Systema Solis GmbH, Müligässli 1, 8598 Bottighofen
Projekt: Neuinstallation PV-Anlage, Rosrainstrasse 9, 8915 Hausen am Albis
Katasterinformationen: Kreis: Hausen am Albis, Grundstück-Nr.: 2171, Zone: W/1.2, GP Rosrain
Hausen am Albis
Bauherrschaft: Christian Rentschler, Oberalbis 8, 8915 Hausen am Albis
Vertretung der Bauherrschaft: ALPHA Solar Systems Sàrl, route de Boudry 22 A, 2016 Cortaillod Projektverfasser: Die Vertretung der Bauherrschaft ist Projektverfasser
Ort der Planauflage: Die Pläne können ausschliesslich in der kantonalen Plattform eBaugesuche ZH / eAuflageZH, https://portal.ebaugesuche. zh.ch/eauflage, während der Auflagefrist eingesehen werden.
Rechtliche Hinweise: Die Pläne sind während der Auflagefrist in der eAuflageZH einsehbar. Erfolgt die Ausschreibung in mehreren Publikationsorganen, so gilt das Datum der letzten Ausschreibung.
Während der Planauflage können Baurechtsentscheide über die Plattform eBaugesuche ZH / Zustellbegehren eingefordert werden. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide kann eine Kanzleigebühr erhoben werden. Publikation gemäss §§ 6 und 314 Planungs- und Baugesetz (PGB).
Rechtsmittelfrist: Frist: 20 Tage Ablauf der Frist: 28. Mai 2026 Kommunale Bauprojekte haben eine Rechtsmittelfrist von 20 Tagen.
Projekt: Abbruch bestehendes Gebäude und Neubau Mehrfamilienhaus (überarbeitete Pläne), Hirsächerstrasse 5, 8907 Wettswil am Albis
Katasterinformationen: GrundstückNr.: 645, Zone: Wohnzone W2a Rechtliche Hinweise und Fristen Ort der Planauflage: Die Pläne können ausschliesslich in der kantonalen Plattform eAuflage, https:// portal.ebaugesuche.zh.ch/eauflage/ wettswilamalbis, während der Auflagefrist eingesehen werden.
Rechtliche Hinweise:
Die Pläne sind während der Auflagefrist in der eAuflage einsehbar. Erfolgt die Ausschreibung in mehreren Publikationsorganen, so gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Während der Planauflage können Baurechtsentscheide über die Plattform eAuflage eingefordert werden. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide kann eine Kanzleigebühr erhoben werden. Publikation gemäss §§ 6 und 314 Planungs- und Baugesetz (PGB).
Rechtsmittelfrist:
Frist: 20 Tage
Ablauf der Frist: 28. Mai 2026 20 Tage öffentliche Auflage (§ 314 PBG)
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Eine kurze Phase religiöser Freiheit
500 Jahre nach der Reformation (6): Hier Kriegsangst, dort Hoffnung auf eigene Kirchgemeinde
Bernhard Schneider
Zur Reformationszeit waren noch viele Männer am Leben, die in den blutigen Mailänder Feldzügen als Söldner gekämpft hatten. Sie alle hatten eine Waffe zu Hause und setzten diese zuweilen auch ein. So stand der Maschwander Joachim Plöni 1525 vor Gericht, weil er während einer Schlägerei wegen Unstimmigkeiten beim Kartenspiel vor dem Wirtshaus seinen jüngeren Bruder angewiesen hatte, sein Schwert zu holen. Die Mitzechenden konnten schlichten, worauf alle ins Wirtshaus zurückkehrten, um weiter zu trinken. Auf dem Heimweg eskalierte die Situation erneut und es gelang Plönis herbeigeeilter Frau gerade noch rechtzeitig, ihren Mann an der Tötung seines Widersachers zu hindern.
Strafversetzung nach Ottenbach
Die staatlichen Strukturen waren um 1500, in der Zeit des Übergangs vom Spätmittelalter zur Frühen Neuzeit, auf allen Ebenen noch wenig ausgebildet, das Fehdewesen – die Privatrache anstelle staatlicher Zwangsmassnahmen –war selbst in Zürich noch nicht vollständig eliminiert. Ein Beispiel dafür war Hans Klinger, damals Kaplan am Zürcher Spital, der in der Nacht vom 7. auf den 8. Oktober 1517 den Seiler Hans Götz erschlug, nachdem sie beim Spiel in der Zunftstube der Schiffleute um Mitternacht nach reichlichem Weingenuss in Streit geraten waren – die Parallelen zu Plönis Schlägerei in Maschwanden sind unübersehbar.
Klinger hatte zwei Jahre zuvor als Feldprediger an der Schlacht bei Marignano teilgenommen. Götz, sein Opfer, war seinerseits 1482 an einem Überfall auf Kaufleute beteiligt gewesen und hatte 1485 bei einer Schlägerei ein Auge verloren. Nun aber forderte die Familie Götz den Kopf des Kaplans Klinger. Der Zürcher Rat wollte die Fehde unterbinden und versetzte Klinger 1519 strafweise als Pfarrer nach Ottenbach. Im Bemühen, später erneut eine besser dotierte Pfarrstelle in Zürich zu erhalten, engagierte er sich energisch für die Umsetzung der Reformation, nachdem sich der Zürcher Rat dafür entschieden hatte. Sein Ziel erreichte er nicht, denn er musste in Ottenbach bleiben, bis er 1531 in der Schlacht bei Kappel fiel. Die Bevölkerung von Ottenbach war allerdings wenig erfreut, dass Zürich einen «Trinker und Schläger» als Pfarrer eingesetzt hatte. Dies wirkte sich möglicherweise auch auf die Haltung gegenüber der Reformation aus. In der Umfrage des Zürcher Rats zur Reformation vom Juni 1526 unter den Landgemeinden äusserten sich die Ottenbacher jedenfalls skeptisch. Sie führten aus, als Grenzgemeinde wünschten sie vor allem die Verhütung eines drohenden Krieges. Dass diese Angst nicht von ungefähr kam, sollte sich fünf Jahre später blutig bestätigen, als die Kirchgemeinde Ottenbach im Anschluss an die Schlacht bei Kappel von Innerschweizer Söldnern überfallen und geplündert wurde. Die Ottenbacher lehnten daher 1526 die Entfernung der Bilder aus ihrer Kirche ab. Auch in Bonstetten, Maschwanden und Mettmenstetten befanden sich die katholischen Kultgegenstände noch immer in der Kirche. Demgegenüber sei die Räumung der Kirchen in den «guten» Kirchgemeinden Affoltern, Hausen, Hedingen, Knonau und Rifferswil ohne Widerstände erfolgt. Auch aus Stallikon wurde keine Opposition gegen den neuen Glauben gemeldet.
Katholische Predigten
Der heftigste Konflikt entbrannte in Maschwanden. Das Dorf war zuvor in Mettmenstetten kirchgenössig gewesen, wünschte aber eine bessere Versorgung mit den Sakramenten und einen eigenen Friedhof. Der Bischof von Konstanz
bewilligte die Loslösung von Mettmenstetten, nachdem die Maschwander aus eigenen Kräften ein sogenanntes Pfrundgut, das der Entlöhnung des Pfarrers diente, gestiftet sowie die Kirche und ein Pfarrhaus gebaut hatten. 1505 war es so weit: Konrad Heffelin wurde als erster Maschwander Pfarrer von den Gemeindebürgern gewählt, denn der Stifter der Pfrund erhielt jeweils das Pfarrwahlrecht.
Konrad Heffelin widersetzte sich dem Mandat, das der Zürcher Rat 1523 im Anschluss an die Erste Disputation erlassen hatte, und weigerte sich, mit Unterstützung seiner Pfarrkinder, evangelische Gottesdienste durchzuführen.
Ludwig Hätzer, ein späterer Täufer und Vertreter des radikalen Flügels der Reformation, nahm an einem Gottesdienst Heffelins in Maschwanden teil, um ihm mitten in der Predigt das Wort abzunehmen und eine Gegenpredigt zu halten. Der Pfarrer liess die Provokation nicht auf sich beruhen und verklagte Hätzer in Zürich. Bürgermeister und Rat aber sprachen diesen am 22. Oktober 1523 frei. Begründet wurde das Urteil mit den «verantwortungslosen» katholischen Predigten Heffelins. Hätzers Erfolg war allerdings nur vorübergehend, er wurde 1529 in Konstanz hingerichtet. Etwas besser erging es Konrad Heffelin, der lediglich abgesetzt und ins Gefängnis geworfen wurde, weil er weiterhin nicht bereit war, zur reformierten Predigt zu wechseln.
Steine gegen «lutherischen Pfaffen»
Daraus ergab sich ein Streit zwischen der Maschwander Bevölkerung und dem Landvogt von Knonau. Die Maschwander argumentierten, sie hätten Pfrund und Kirche gestiftet und dafür das Privileg der freien Pfarrwahl erhalten. Sie weigerten sich, einen «lutherischen Pfarrer» in ihrer Kirche zu dulden. Der Landvogt schrieb spürbar aufgebracht nach Zürich, er wolle die gnädigen Herren des Zürcher Rats in Kenntnis setzen, dass Maschwanden einhellig ihren gewählten Pfarrer, Konrad Heffelin, zurückfordere, und dies mit harschen Worten. Der Rat betrachtete Heffelin als Drahtzieher des Widerstandes und verurteilte ihn zur lebenslänglichen Verbannung. Der vom Rat eingesetzte neue Pfarrer, Konrad Bur, wurde von den Maschwandern nie akzeptiert und floh nach Mettmenstetten, als die Pfarrstelle dort 1525 frei wurde. Nun setzte der Rat den reformatorischen Luzerner Heinrich Sinckentaler ein, der gemäss einem Bericht, der als zuverlässig gilt, gleich nach seiner ersten Predigt von den Maschwandern mit Steinen zur Flucht gezwungen worden sei. Als Adam Studer 1526 dem Sigrist den Kirchenschlüssel abnahm, um das mittlerweile verbotene Fronleichnamsfest einzuläuten, erhielt er nur noch vereinzelt Unterstützung aus der Gemeinde. Akten zu weiteren Auseinandersetzungen in dieser Sache fehlen: Offenbar gelang es dem von Zürich neu eingesetzten Pfarrer Heinrich Pfyfer, sich mit seinen Kirchgenossen zu arrangieren.
Nahe beim Landvogt
Die kirchliche Umwälzung offenbarte, wie weit die theologischen Auffassungen der einzelnen Pfarrer auseinanderlagen, wenn die Obrigkeit selbst um die gültige Auslegung des Evangeliums kämpfte. Der Pfarrer des Nachbardorfs Knonau, Rudolf Ammann, vertrat radikal entgegengesetzte Positionen zu Konrad Heffelin, und dies schon sehr früh, denn 1522 belegte ihn der Bischof von Konstanz wegen seiner «neuerischen» Predigten mit dem Kirchenbann, der Ausweisung aus dem Dekanat Cham, dem die Kirchgemeinde Knonau damals angehörte. Das Urteil blieb allerdings wirkungslos, da der Zürcher Rat die Zuständigkeit des Bischofs bestritt. In die
In Knonau war die Bevölkerung der Reformation gegenüber skeptisch, im Gegensatz zu ihrem sozialreformerisch orientierten Pfarrer. Doch der Landvogt residierte im Schloss mitten unter ihnen, weshalb kaum jemand es wagte, Kritik am neuen Glauben zu äussern. (Bilder Bernhard Schneider)
Gemeinsam mit dem von ihnen gewählten Pfarrer Konrad Heffelin verweigerten sich die Maschwander offen der Reformation. Ihnen dürfte es vor allem um das Pfarrwahlrecht gegangen sein, das sie anlässlich der Gründung ihrer Kirchgemeinde 1505 teuer erkauft hatten und nach der Reformation an die Zürcher Obrigkeit abtreten mussten.
ser Phase der vielschichtigen Kontroversen um den neuen Glauben – auch innerhalb der Zürcher Obrigkeit – nahm es der Zürcher Rat nicht sehr streng mit Linientreue, zumal diese Linie noch nicht exakt definiert war. Als Ammann allerdings im Jahr 1530 predigte, gemäss Apostel Paulus bedürfe ein Christ keines Gesetzes, wurde er von der Zürcher Obrigkeit gerügt und gebüsst mit der Begründung, er verstehe die Heilige Schrift nicht. 1533 wurde er des Ehebruchs für schuldig erklärt und als Pfarrer von Knonau abgesetzt. Der Verlust seines Einkommens dürfte ihn in seinen Positionen gemässigt haben, jedenfalls erhielt er eine zweite Chance: 1535 wählte ihn der Zürcher Rat als Pfarrer der Kirchgemeinde Kilchberg. Hinweise auf weitere Konflikte mit der Obrigkeit fehlen. Er behielt diesen Posten bis zu seinem Tod 1552.
Die Knonauer Bevölkerung hielt es in der Reformationszeit nicht mit ihrem Pfarrer, sondern eher mit den Nachbarn aus Maschwanden. Entscheidend gewesen sein dürfte der Sitz des Landvogts im Schloss nahe bei der Kirche. Die weltliche Gewalt war so übermächtig, dass die Knonauer dem Landvogt anlässlich der Räumung der Bilder aus der Kirche erklärten: «Wir haben die Bilder nicht in die Kirche hineingetan, also wollen wir sie auch nicht heraustun. Tun es aber die Herren von Zürich, das lassen wir gerne geschehen.»
Bildung einer eigenen Kirchgemeinde
Uerzlikon, Hauptikon und die Höfe um das Kloster Kappel herum gehörten vor der Reformation zusammen mit der Be
völkerung von Hausen der Kirchgemeinde Baar an. Das Kloster Kappel verfügte über die Vogteirechte der Kirche Baar und gestattete der Kappeler Bevölkerung, ausser an den drei hohen Festen Ostern, Pfingsten und Weihnachten, die zu Baar gehörige Kapelle Sankt Markus beim Lierenhof zu besuchen. Das Betreten der Klosterkirche war den Landleuten nicht gestattet. Die Kappeler Bevölkerung sah in der Reformation die Chance, eine eigene Kirchgemeinde zu bilden, und verhielt sich reformationsfreundlich. Hinzu kam, dass sich der Prior, Peter Simler, sehr um die Akzeptanz der Bevölkerung bemühte und mit dieser auch einen für die damalige Zeit ausserordentlich intensiven Kontakt pflegte. Vielleicht war es ihm zu verdanken, dass gleichzeitig mit der Umwandlung des Klosters in ein Klosteramt im Jahr 1527 Kappel und Hausen ihrem Wunsch entsprechend zu selbstständigen Kirchgemeinden ernannt wurden.
Vor gut 500 Jahren begann in Zürich die Reformation – ein Umbruch, der die Kirche und die ganze Gesellschaft verändern sollte. In dieser Serie zeigt der «Anzeiger» in loser Folge, wie die Reformation ins Rollen kam und welche Akteure sie entscheidend beeinflussten. (red)
Solddienst als entscheidende Frage Zwingli hatte als Feldprediger die verrohende Wirkung des Solddiensts erkannt. Möglicherweise war sein Verbot des Reislaufens ein Hauptgrund für das Festhalten der Inneren Orte am alten Glauben, denn hier konnte sich wohl kaum jemand vorstellen, auf die Erträge aus fremden Kriegsdiensten zu verzichten. Anders tönte es in Gemeinden der Landvogtei Knonau. So war Affoltern generell reformationsfreundlich gesinnt. Dies zeigte sich, als der Landvogt den Untervögten in den einzelnen Kirchgemeinden, den höchsten Beamten, die aus der Bevölkerung der Landvogtei stammten, den Auftrag erteilte, die wichtigen Inhalte des neuen Glaubens zu vermitteln. Dazu gehörte unter anderem, der blutige Solddienst verstosse gegen Gottes Wort. In Affoltern stiess dies auf Akzeptanz, die Affoltemer antworteten aber, Verstösse gegen dieses Verbot geschähen viel öfter in «miner Herren Stadt» als auf dem Land. Für eine kurze Zeit äusserten Pfarrer und Kirchgemeinden in der noch jungen Landvogtei Knonau in den frühen 1520erJahren recht frei ihre religiösen Überzeugungen, bis die Obrigkeit um 1526 die Lage wieder unter ihre Kontrolle brachte. Nicht nur der katholische Glaube wurde von nun an verfolgt, sondern in nicht geringerem Mass auch radikale reformatorische Bewegungen wie diejenige der Täufer, deren soziale und politische Forderungen von der Obrigkeit als bedrohlich empfunden wurden.
Anordnung Ersatzwahl eines Mitglieds des Gemeinderates für die Amtsdauer 2026 – 2030
Für den aus dem Gemeinderat zurückgetretenen Armin Vollenweider ist eine Nachfolgerin bzw. ein Nachfolger für die Amtsdauer 2026 – 2030 zu wählen. Die Wahl wird gemäss Art. 6 der Gemeindeordnung sowie nach §§ 48 ff. des Gesetzes über die politischen Rechte (GPR, LS 161) und der Verordnung über die politischen Rechte (VPR, LS 161.1) nach dem Verfahren der stillen Wahl durchgeführt.
Für die Wahl findet ein Vorverfahren statt (§§ 48 ff. GPR). Wahlvorschläge müssen bis spätestens 17. Juni 2026, 11.00 Uhr beim Gemeinderat (wahlleitende Behörde), Lindenfeld 2a, 8926 Kappel am Albis eingereicht werden. Zur Wahrung dieser Frist müssen die Wahlvorschläge bis zu diesem Zeitpunkt bei der wahlleitenden Behörde eingetroffen sein (vgl. § 7a Abs. 2 VPR).
Wählbar als Mitglied des Gemeinderates ist jede stimmberechtigte Person, die ihren Wohnsitz in der Gemeinde hat (§ 23 GPR und Art. 4 der Gemeindeordnung).
Die vorgeschlagene Person ist mit Namen, Vornamen, Geschlecht, Geburtsdatum, Beruf, Adresse und Parteizugehörigkeit (z.B. Partei, pol. Gruppierung, parteilos) zu bezeichnen. Zudem kann der Name angegeben werden, unter dem die Person politisch oder im Alltag bekannt ist (Rufname)
Jeder Wahlvorschlag muss von mindestens 15 Stimmberechtigten der Gemeinde unter Angabe von Namen, Vornamen, Geburtsdatum und Adresse eigenhändig unterzeichnet sein. Diese können ihre Unterschrift nicht zurückziehen. Jede Person kann nur einen Wahlvorschlag unterzeichnen. Der Wahlvorschlag kann mit einer Kurzbezeichnung versehen werden. Formulare für Wahlvorschläge können unter www.kappelamalbis.ch, persönlich bei der Gemeindeverwaltung, telefonisch (Telefon 044 764 83 60) oder via EMail (gemeinde@kappelamalbis.ch) bezogen werden.
Die Wahlvorschläge werden nach Ablauf der oben aufgeführten Frist im amtlichen Publikationsorgan veröffentlicht. Innert einer zweiten Frist von 7 Tagen, vom 30. Juni 2026 bis 7. Juli 2026, 11.00 Uhr, können die Wahlvorschläge geändert oder zurückgezogen werden, oder es können neue Wahlvorschläge eingereicht werden.
Die wahlleitende Behörde erklärt die vorgeschlagene Person als gewählt, wenn die Voraussetzungen für eine stille Wahl gemäss § 54a Abs. 1 GPR erfüllt sind. Sind die Voraussetzungen für eine stille Wahl nicht erfüllt, findet am Sonntag, 27. September 2026 ein Wahlgang statt. Die Wahl wird gemäss Art. 6 der Gemeindeordnung mit einem leeren Wahlzettel und Beiblatt an der Urne durchgeführt.
Sofern die Behörde beim ersten Wahlgang nicht vollständig besetzt werden kann, erfolgt der allfällige zweite Wahlgang am Sonntag, 29. November 2026.
Wahlvorschläge für den ersten Wahlgang gelten auch für den zweiten Wahlgang. Bis 7. Oktober 2026, 11.00 Uhr können gültige Wahlvorschläge zurückgezogen oder neue Wahlvorschläge bei der wahlleitenden Behörde eingereicht werden. Das Wahlergebnis des ersten Wahlgangs wird am 29. September 2026 amtlich publiziert.
Gegen diese Wahlanordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen beim Bezirksrat Affoltern am Albis, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis erhoben werden (§ 19 Abs. 1 lit. c Verwaltungsrechtspflegegesetz [LS 175.2]). Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. 8. Mai 2025
Gemeinderat Kappel am Albis
Strassenbau: Ortsbus, barrierefreier Umbau der Haltestellen Eggächer und Oberhusen, Öffentliche Planauflage mit Rechtserwerb, Wettswil am Albis Öffentliche Planauflage mit Rechtserwerb
Das genannte Projekt wird gemäss § 16 und 17 StrG öffentlich aufgelegt. Die Haltestellen Eggächer und Oberhusen werden gemäss BehiG barrierefrei umgebaut. Die beiden Bauprojekte haben keine negativen Auswirkungen auf die bestehenden Strassengeometrien. Es werden keine Mehrwertbeiträge erhoben. Rechtliche Hinweise und Fristen Gegen das Projekt kann innerhalb der Auflagefrist schriftlich per Briefpost bei der Kontaktstelle Einsprache erhoben werden. Mit der Einsprache können alle Mängel des Projektes geltend gemacht werden. Zur Einsprache ist berechtigt, wer durch das Projekt berührt ist und ein schutzwürdiges Interesse an dessen Änderung oder Aufhebung hat. Die Einsprache muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Allfällige Beweismittel sind genau zu bezeichnen und soweit als möglich beizulegen (§ 17 StrG; §§ 21 ff. VRG, LS 175.2). Einsprachen gegen die Enteignung sowie Begehren um Durchführung von Anpassungsarbeiten sind von den direkt Betroffenen ebenfalls innerhalb der Auflagefrist bei der Kontaktstelle einzureichen (§ 17 StrG; §§ 21 ff. VRG).
Innerhalb der Auflagefrist von 30 Tagen können betroffene Grundeigentümer oder sonst wie in ihren schutzwürdigen Interesse berührte Personen, Gemeinde sowie andere Körperschaft oder Anstalten des öffentlichen Rechts gegen das Projekt bei der Gemeindeverwaltung Wettswil, Abteilung Bau und Infrastruktur, Ettenbergstrasse 1, 8907 Wettswil schriftlich und mit Begründung Einsprache erheben.
Einsprachen: Frist und Gegenstand: Einsprachen gegen die Enteignung sowie Entschädigungsbegehren, Bestreitungen von Beitragsforderungen und Begehren um Durchführung von Anpassungsarbeiten müssen ebenfalls innerhalb der Auflagefrist eingereicht werden. Unterlässt ein Grundeigentümer diese Einsprachen, wird gemäss § 23 Abtretungsgesetz angenommen, er sei mit der ihm zugemuteten Abtretung bzw. der gestellten Beitragsforderung einverstanden und anerkenne mit Bezug auf seine eigenen Ansprüche zum Voraus die Richtigkeit des Entscheides der Schätzungskommission. Enteignungsbann: Vom Tage der öffentlichen Bekanntmachung des Bauplanes an darf, Notfälle vorbehalten, ohne Einwilligung der Gemeinde an der äusseren Beschaffenheit des Abtretungsgegenstandes keine wesentliche, mit Beziehung auf die rechtlichen Verhältnisse desselben aber gar keine Veränderung vorgenommen werden. Allfällige Streitigkeiten entscheidet der Bezirksgerichtspräsident im summarischen Verfahren nach freiem Ermessen. Der Expropriant hat für den aus dieser Einschränkung des freien Verfügungsrechts hervorgegangenen Schaden Ersatz zu leisten. Nach Ablauf zweier Jahre vom Tage der öffentlichen Bekanntmachung an ist der Abtretungspflichtige nicht mehr an diese Einschränkung gebunden. Veränderungen am Abtretungsobjekt, welche im Widerspruch mit diesen Vorschriften vorgenommen würden, sind bei der Ausmittlung der Entschädigungssumme nicht zu berücksichtigen und verpflichten zum Ersatz des dem Exproprianten hieraus entstehenden Schadens.
Rechtsmittelfrist Frist: 30 Tage Ablauf der Frist: 8.6.2026 Strassenbau-Planauflagen haben eine Rechtsmittelfrist von 30 Tagen. Kontaktstelle Gemeindeverwaltung Wettswil, Abteilung Bau und Infrastruktur, Ettenbergstrasse 1, 8907 Wettswil
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Wettswil am Albis
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wieder befahren werden. (Bild zvg)
Obfeldner Pumptrack wieder in Betrieb
Nach der Winterpause ist der Pumptrack in Bonstetten wieder in Betrieb
Der Pumptrack ermöglicht viel Fahrspass auf kleinem Raum und eignet sich sowohl für Fahrerinnen und Fahrer mit noch wenig Können und auch für solche mit schon vielen Fahrfähigkeiten. Vor Ort weist ein Nutzungsreglement auf wichtige Verhaltensregeln hin. So ist zum Beispiel das Tragen eines Helms Pflicht, und der Pumptrack darf nicht mit einem Gerät befahren werden, das motorisiert ist. Auch gelten klar definier-
te Nutzungszeiten, um Lärmemissionen für die Nachbarschaft während Ruhezeiten zu vermeiden. Ausserhalb der Nutzungszeiten ist die Anlage gesperrt. Der mobile und gemeindeeigene Pumptrack ist aktuell auf dem Pausenplatz Schlossächer in Betrieb. Im Rahmen der Expo (12. bis 14. Juni) wird er dann kurzzeitig ins Zendenfrei gezügelt.
Gemeinde Bonstetten
Obfelden bringt Anliegen zum ÖV ein
Gemeinde fordert bessere Anschlüsse und dichtere Takte Im Rahmen der öffentlichen Auflage des Verbundfahrplanprojekts 2027/2028 des Zürcher Verkehrsverbundes (ZVV) hat die Gemeinde Obfelden sowohl Eingaben aus der Bevölkerung geprüft als auch eigene Begehren formuliert und fristgerecht eingereicht.
Bis zum Ablauf der Eingabefrist am 30. März 2026 sind bei der Gemeinde drei Begehren aus der Bevölkerung eingegangen. Diese betreffen Früh- und Spätverbindungen am Wochenende, Abendanschlüsse aus dem Raum Zug sowie Reisezeiten in Richtung Mittelland. Der Gemeinderat beurteilt sämtliche Anliegen als nachvollziehbar und unterstützt diese. Ziel ist es, auch zu Randzeiten ein attraktives und verlässliches Angebot im öffentlichen Verkehr sicherzustellen.
Neben den Anliegen aus der Bevölkerung hat der Gemeinderat eigene Begehren formuliert. Hintergrund sind die starkwachsende Bevölkerungsentwicklung der Gemeinde sowie die Herausforderung, den öffentlichen Verkehr gegenüber dem motorisierten Individualverkehr konkurrenzfähig zu halten.
Im Zentrum der Eingaben stehen folgende Punkte:
• Überprüfung der geplanten Fahrplanänderungen im Korridor Muri–
Bei der SVP Obfelden endet eine Ära
Doris Müller als Präsidentin verabschiedet – Colin Blum übernimmt
Nach insgesamt 35 Jahren engagierter Tätigkeit für die SVP Obfelden hat Doris Müller das Präsidium der Ortspartei abgegeben. Während 18 Jahren wirkte sie als Aktuarin, anschliessend führte sie die Partei während 17 Jahren als Präsidentin. Die Amtsübergabe an ihren Nachfolger Colin Blum erfolgte nach einer einjährigen Übergangsphase.
Doris Müller prägte die Parteiarbeit in Obfelden über Jahrzehnte hinweg. Neben ihrem Engagement auf kommunaler Ebene war sie auch auf Bezirksebene Mitglied der SVP-Parteileitung und ist weiterhin eidgenössische Delegierte. Rückblickend spricht sie von einer «spannenden Zeit», die ihr zahlreiche Kontakte über die Gemeinde hinaus ermöglichte. Ein besonderer Höhepunkt war die Organisation der kantonalen SVP-Delegiertenversammlung im Jahr 2015.
Ihr politisches Wirken konzentrierte sich jedoch stets auf ihre Wohngemeinde. So gehörte sie während acht Jahren der Gesundheitsbehörde an und setzte sich damals unter anderem erfolgreich für die Installation von Robidog-Behältern ein. Als Anerkennung erhielt sie bei ihrem Ausscheiden ein symbolisches Geschenk: einen rosa Robidog in der Nähe ihres Wohnhauses.
Mit Blick auf die kommunale Politik stellt Doris Müller fest, dass sich die Zusammenarbeit innerhalb der Interparteilichen Konferenz (IPK) im Laufe
Obfelden–Affoltern am Albis. Der Gemeinderat fordert, die Auswirkungen der vorgesehenen Anpassungen nochmals vertieft zu prüfen.
• Verbesserung der Verbindungen in den Hauptverkehrszeiten, allen voran zur Sicherstellung stabiler Anschlüsse an die S-Bahn in Affoltern am Albis.
• Einführung einer Expressverbindung nach Zürich Enge, um eine schnelle und direkte Anbindung an das Stadtzentrum zu schaffen.
• Optimierung des Abendangebots, unter anderem durch verlängerte Betriebszeiten einzelner Buslinien sowie bessere Verbindungen an Wochenenden.
• Erhalt und Weiterentwicklung bestehender Direktverbindungen, allen voran im Raum Muri AG.
Verabschiedung und Neuanfang bei der SVP Obfelden (von links): Daniel Nyffenegger (Vorstand), Colin Blum (neuer Präsident), Doris Müller (bisherige Präsidentin), Marcel Schönbächler (früherer Vorstand), Ralph Kleiner (Vorstand) und Werner Wider (Vorstand). (Bild zvg) ANZEIGE
Die Gemeinde Obfelden fordert eine bessere Erschliessung mit dem
Langfristig regt die Gemeinde zudem zusätzliche Angebotsentwicklungen an. Dazu gehören unter anderem eine mögliche Expressverbindung nach Rotkreuz, eine neue Tangentialbuslinie (Ottenbach–Obfelden–Mettmenstetten) zur besseren Erschliessung der Nachbargemeinden sowie ein systematischer Viertelstundentakt auf der Bahnstrecke zwischen Affoltern am Albis und Zürich. Der Gemeinderat ist überzeugt, dass ein attraktives, zuverlässiges und gut abgestimmtes Angebot im öffentlichen Verkehr eine zentrale Voraussetzung für die nachhaltige Entwicklung der Gemeinde und der gesamten Region darstellt. Die verabschiedeten Stellungnahmen und Begehren wurden dem zuständigen Verkehrsunternehmen zur weiteren Prüfung und Bearbeitung übermittelt.
Gemeinde Obfelden
der Jahre verändert habe. Früher sei diese verlässlicher gewesen und parteipolitische Zugehörigkeiten seien klarer erkennbar gewesen als heute. Auch innerhalb der SVP Obfelden kommt es zu personellen Veränderungen: Der langjährige Vorstand Marcel Schönbächler wurde nach 14 Jahren verabschiedet. In der Rechnungsprüfungskommission stellt die Partei weiterhin das Präsidium, das von Ralph Kleiner an Werner Wider übergeht. Unter der neuen Leitung von Colin Blum will sich die SVP Obfelden weiterhin aktiv im Dorf engagieren. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf dem Ausbau der Mitgliederbasis, insbesondere durch die Gewinnung jüngerer Personen. Mit dem Generationenwechsel an der Spitze und neuen Ideen im Gepäck blickt die SVP Obfelden nun nach vorne. Das langjährige Engagement von Doris Müller bleibt dabei ein prägendes Fundament, auf dem die Partei weiter aufbauen kann. Gleichzeitig liegt es nun an Colin Blum und seinem Team, frische Impulse zu setzen, neue Mitglieder zu gewinnen und die politische Präsenz im Dorf zu stärken. So endet eine Ära – und zugleich beginnt ein neues Kapitel in der Obfelder Dorfpolitik.
Für ihre langjährigen Verdienste wurde Doris Müller zur Ehrenpräsidentin der SVP Obfelden ernannt. Werner Wider, SVP Sektion Obfelden
Der Pumptrack auf dem Pausenplatz Schlossächer in Bonstetten kann
ÖV. (Bild Archiv)
116. ZÜRCHER KANTONAL SCHWING
FEST
Alleswas
du zumgrossen Schwingfest-Wochenende wissenmusst
Am Samstag, 16.Mai,findet das 84.Zürcher KantonaleNachwuchsschwingfeststatt.AmSonntag, 17.Mai,steigtdas 116.Zürcher Kantonalschwingfest mit fast 160 Schwingern,darunterauchzahlreicheEidgenossen!
• Am besten reistdumit demÖV an.Mit derS5 gelangst du sowohl ab Zürich Hauptbahnhof alsauch ab Zugdirektanden BahnhofMettmenstetten. Von dortverkehrtamSamstag undSonntag jeweilsab 06.15 Uhrein Shuttlebus.Erbringtdichdirektvor denEingang desFestgeländesund bisspätabends auchwiederzurückzum BahnhofMettmenstetten.
• Auch eine Anreisemit demVelolohnt sich. Es führen Velowege nach Obfelden und Mettmenstetten undvon dort verschiedene Feldwege direkt zumFestgelände.
• Eine Anreisemit demAutoist möglich. VorOrt bestehen kostenpflichtigeParkplätze aufeiner grossenWiese.
• Schaureinimgrossen Festzelt,gönndir eine Pauseim Biergarten,machParty im BarzeltodermachStopand-Goanden Aussenständen. Wirhaben allesgegen Hungerund Durst, vomSteak biszum Apérol Spritz.
• Besucheunseren grossenGabentempel.Von kunstvoll geschnitzten Holzarbeiten,überviele Treicheln undGlocken bishin zu Haushalts-,Garten- und Sportartikelnstellen vielegrosszügige Spenderinnen und SpenderfantastischeGaben zurVerfügung.
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Einlassund Tickets
Am Samstagist aufdem gesamten Festgelände Gratis-Eintritt. Am Sonntagkommstdunur miteinem gültigen Ticket aufs Gelände. WernochkeinTicket hat, kann denVorverkaufnutzenoderseinGlück an derTageskasseversuchen.
Bezahlmöglichkeiten
Aufdem Geländebefindet sich einBankomat. VorOrt kann bar, mitKarte undmit Twintbezahlt werden.
Vieleweitere Informationen, dasdetaillierte Festprogramm undden Festführer findest du auf mettmi2026.ch
Wirfreuenuns aufdeinenBesuch!
HAUPTSPONSOREN
SUPPORTER
Dialog auf Augenhöhe mit Jugendlichen
Likrat-Begegnung im Pfarreizentrum Affoltern am Albis
Im Rahmen des Wahlfachangebots der katholischen Kirche Affoltern am Albis erhielten rund 20 Oberstufenschülerinnen und -schüler die besondere Gelegenheit, an einer Likrat-Begegnung teilzunehmen. Die Veranstaltung fand im Pfarreizentrum statt und ermöglichte den Jugendlichen einen direkten und persönlichen Zugang zum Judentum. Das Projekt Likrat – hebräisch für «aufeinander zugehen» – bringt jüdische Jugendliche, sogenannte Likratinos und Likratinas, mit Schulklassen ins Gespräch. Ziel ist es, Vorurteile abzubauen, gegenseitiges Verständnis zu fördern und einen offenen Dialog zu ermöglichen. Auch in Affoltern am Albis stand die Begegnung ganz im Zeichen des Austauschs: Die Schülerinnen und Schüler konnten frei Fragen stellen – persönlich, neugierig und auch kritisch. Die Likratinos und Likratinas beantworteten diese offen und authentisch und gaben Ein-
blick in ihren Alltag, ihren Glauben und ihre Erfahrungen. «Uns ist wichtig, dass wir einfach erzählen können, wie wir leben und was uns wichtig ist – und dass
die Jugendlichen merken, dass wir gar nicht so verschieden sind», erklärte Yael Bloch, eine Likratina, im Gespräch. Die Veranstaltung zeigte eindrücklich, wie
wertvoll persönliche Begegnungen sind: Für viele der Jugendlichen war es die erste direkte Auseinandersetzung mit jüdischem Leben. Umso nachhaltiger wirkte
Schneller ins kühle Nass mit neuem Ticketsystem
Digitales Ticketsystem für die Badi in Mettmenstetten
Mit Beginn der anstehenden Badesaison, die am 16. Mai startet, führt die Gemeinde Mettmenstetten ein neues Ticketsystem für die Badi ein. Ziel dieser Neuerung ist es, den Ticketverkauf kundenfreundlicher zu gestalten sowie das Badi-Personal zu entlasten, damit sich dieses verstärkt auf das Badegeschehen konzentrieren kann. Neu besteht die Möglichkeit, Einzelund Saisontickets bequem im Voraus online zu erwerben. Der Vorverkauf ist ab sofort möglich und kann über folgenden Link: https://mettmi.ticketova.com/ oder via dem unten stehenden QR-Code genutzt werden. Die gekauften Tickets werden beim Zutritt zur Badi mittels Steh-Scanner überprüft. Für Gäste, die weiterhin spontan vor Ort ein Ticket beziehen möchten, bleibt der Verkauf direkt in der Badi bestehen. Dieser ist wie gewohnt mit Bargeld, Twint sowie Kartenzahlung möglich. Nicht mehr angeboten wird hingegen der Verkauf am Schalter der Gemeindeverwaltung Mettmenstetten. Selbstverständlich steht die Verwaltung bei Fragen oder Schwierigkeiten rund um den Online-Kauf unterstüt-
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der Dialog, der neue Perspektiven eröffnete und zum Weiterdenken anregte. Claudia Bruckner, kath. Kirche Affoltern Im
zend zur Verfügung. Das neue System dürfte vielen Badegästen bereits bekannt vorkommen: Wer im vergangenen Jahr am Türlersee baden war, hat das Ticketing-System «Ticketova» möglicherweise bereits genutzt. Die Gemeinde Mettmenstetten ist überzeugt, mit dieser Umstellung einen weiteren Schritt in Richtung moderner und serviceorientierter Infrastruktur zu machen, und wünscht allen Besucherinnen und Besuchern eine gute Badesaison.
Replik auf den Leserbrief von Rolf Haller mit dem Titel «Für wen ist die Zentrumsplanung in Hedingen?» im «Anzeiger» vom 5. Mai.
SehrgeehrterHerrHaller,wirverbittenuns IhrefalscheAnmerkung,esseikeineinziger Einwohner gegen ein neues Zentrum.
Unnötiges Prestigeprojekt
Sowohl meine Frau als auch ich selbst sind strikt gegen dieses Projekt. Aus verschiedenen Gründen, unter anderem auch wegen des geplanten neuen Gemeindehauses. Aus unserer Sicht ein unnötiges, weil reines Prestigeprojekt, mit welchem sich gewisse Politiker ein Denkmal setzen wollen.
Patrick Ludwig, Hedingen
Kirchendach rettet das Klima
Replik auf den Artikel von Werner Schneiter mit dem Titel «Solardach für Obfelder Kirche bewilligt» im «Anzeiger» vom 29. April.
Jetzt wird also auch das Kirchendach in Obfelden mit Solarpanels zugepflastert. Diese Art von Kirchenschändung ist nicht neu. In der Sowjetunion wurden Kirchen in Lagerhallen und Kuhställe umgewandelt. Dem ideologischen Grössenwahn sind keine Grenzen gesetzt. Als Dankeschön sollte man vom verantwortlichen Regierungsrat zusätzlich ein Porträt an der Kirchenfassade anbringen. Ehre, wem Ehre gebührt.
Bernhard Schwab, Obfelden
Kirchgemeinde in Obfelden ist richtig und zeitgemäss unterwegs Kirchen sind wichtige Bauten. Sie kennzeichnen ihren Ort als Orientierungspunkte und zur Identifikation der Bewohner. Dafür ist gerade Obfelden, als zusammengewachsenes Dorf ohne eigentliches Zentrum, ein gutes Beispiel. Und als Zeichen für die kirchliche Gemeinschaft? Diese nimmt je länger, je mehr an Bedeutung ab. Die Kirche verliert Mitglieder, und sie ist heute an anderen Orten engagiert, der Sonntagsgottesdienst ist nur noch eine von vielen Aktivitäten, und auch er findet oft auch ausserhalb der Kirchen statt. Trotzdem: Die Kirchen bleiben wichtige Bauten für die Orte, in denen sie stehen. Kirchen abzureissen, ist in der Schweiz, bis jetzt mindestens, undenkbar. Aber warum soll es nicht erlaubt sein, ihre grossen Dächer für Photovoltaikanlagen zu nutzen? Das Einzige, was sich ändert, ist das Material der Eindeckung, die so oder so in grösseren Zeitabständen erneuert werden muss. Ein Solardach wird zeigen, dass auch die Kirche neue Wege beschreiten will. Daran darf sie auch von einer Denkmalpflege, die jedes bauliche Detail bewahren will, nicht gehindert werden. Also: Mut und Zuversicht, die Kirchgemeinde in Obfelden ist richtig und zeitgemäss unterwegs.
Matthias Hubacher, Mettmenstetten
Frühling am Türlersee
Diese frühlingshafte Stimmung versetzt einen bereits in Vorfreude auf den Sommer. Das Foto hat uns Daniela Leuenberger aus Bonstetten geschickt. Vielen Dank dafür! Weitere Einsendungen von Leserinnen und Lesern sind erwünscht (redaktion@affolteranzeiger. ch). (red) Bild zvg
Gedanken zu einem FDP-Inserat
In einem Inserat greift die FDP Hedingen alle Gegner der Zentrumsplanung persönlich an und versucht, sie als inkompetent darzustellen. Dazu Folgendes:
1. Der geplante «Begegnungsort» wird nicht 1000m2, sondern höchstens 500m2 messen, auch hier wieder Propaganda.
2. Das Argument, die Grundstückseigentümer könnten sich bei zu viel Opposition von der Planung zurückziehen, ist absurd. Sie sind die Einzigen, die wegen der massiven planerischen Aufwertung ihrer Grundstücke ein wirkli-
ches Interesse an den Sonderbauzonen haben.
3. Mir wird vorgeworfen, dass ich selber ja nicht verhandelt hätte. Das ist richtig; immerhin habe ich aber als Anwalt 50 Jahre Erfahrung mit ähnlichen Verhandlungen, die die Mitglieder des Gemeinderates und die FDP eher nicht haben.
4. Der Gemeinderat hat es ja in der Hand, meinen Einwand, hier werde von den Grundeigentümern zu wenig gefordert und die Gemeinde übernehme zu viele Kosten, zu widerlegen. Er muss nur
bekannt geben, wie viel die beteiligten Grundeigentümer an die Planungs- und Erschliessungskosten zahlen werden und in welchem Umfang er zusätzlich den planerischen Mehrwert abzuschöpfen gedenkt. Dann kann sich jeder Bürger selber ein Bild machen. Das müsste ja auch im Interesse der FDP sein, die die Selbstverantwortung des Bürgers immer wieder betont (ausser wenn es um Leistungen des Staates an die eigene Klientel geht).
Hans Hegetschweiler, Hedingen
Leserbriefe zur Abstimmung zur Nachhaltigkeitsinitiative
Als langjähriger Naturfotograf liebe ich die Schweiz und kenne ihre einzigartige Vielfalt aus nächster Nähe. Die beeindruckenden Landschaften sowie die kostbaren Schätze von Flora und Fauna sind jedoch zunehmend bedroht – durch wachsenden Siedlungsdruck und immer dichtere Bebauung. Wollen wir wirklich zulassen, dass unser Land weiter zubetoniert wird –aus kurzfristigem Profitdenken und dem Streben nach immer mehr Wohlstand? Ich sage aus Überzeugung Ja zur Initiative. Damit auch kommende Generationen die Schönheit und Einzigartigkeit unseres Landes immer wieder neu entdecken und bestaunen können.
Samuel Griner, Wettswil
Einzelne Widersprüche
Kürzlich traf ein Abstimmungs-Pamphlet in unserem Briefkasten ein. Es ist überschrieben mit: «Zuwanderung: Daten – Fakten – Hintergründe.» Ganz
zu Beginn möchte ich klarstellen, dass nicht alles falsch ist, was in diesem Text steht. Ich möchte nur einzelne Widersprüche in der politischen Argumentation aufzeigen. Ausser bei Marcel Dettling (SVP) und Jacqueline de Quattro (FDP) wird die Parteizugehörigkeit unterschlagen. Warum? Nur im Impressum wird ersichtlich, wer diese Texte verantwortet (SVP Schweiz). Trotzdem: Komisch, in diesem Text werden wahllos Argumente zusammengeworfen, die nicht unbedingt zueinander gehören. 1. Wer unterstützt beispielsweise die SVP? Walter Frey: Grösster Autoimporteur der Schweiz und Financier der SVP. Immer mehr Autos = mehr Fahrbahnen, die Landwirtschaftsland vernichten. Ja, was denn jetzt? Sie sind doch die Partei der Bauern. 2. Peter Spuhler: Seine Züge transportieren die «zu zahlreichen» Menschen in der Schweiz. 3. Die SVP kritisiert, dass wir zu wenig Fachkräfte ausbilden. Die Ausbildung einer Ärztin kostet aber zum Beispiel mehrere hunderttausend Schweizer Franken pro Fach-
kraft. Das ist seit mehreren Jahrzehnten bekannt. Wer hat mit rigiden Sparmassnahmen dazu beigetragen, dass in der Schweiz zu wenig Mediziner ausgebildet und deswegen Medizinerinnen aus dem Ausland angestellt wurden? Natürlich haben wir auch Milliarden mit dieser Politik gespart. 2023 arbeiteten rund 16000 Mediziner und Medizinerinnen mit ausländischem Diplom in der Schweiz (von zirka 40000 insgesamt. Quelle: www.fmh.ch; abgerufen am 30. April 2026; 12:36). Einsparung: 16 000 × 500 000 Franken = 8 Mia. Franken. (Die 500 000 Franken sind sehr konservativ geschätzt und das sind nur die Kosten der Grundausbildung.)
Zudem, liebe SVP, wenn Sie Ihre Informationen mit «Daten – Fakten – Hintergründe» betiteln, dann geben Sie bitte nächstes Mal die Quellen deutlicher an, die muss man nämlich im Kleingedruckten suchen. So fiele die Überprüfung der Angaben viel leichter.
Michael Kallenbach, Mettmenstetten
Folgerichtiger Widerstand der politischen Gemeinde Wettswil
Replik auf den Artikel von Daniel Koch mit dem Titel «Drei Ämtler Gemeinden stemmen sich gegen neue Lehrkosten» im «Anzeiger» vom 24. April.
Dass der Gemeinderat Wettswil das Referendum gegen die Änderung des kantonalen Lehrpersonalgesetzes, welche den Steuerzahler jährlich 83 Millionen Franken kostet, ergreift und sich damit gegen die Primarschule stellt, welche dieses Ansinnen unterstützt («Anzeiger» vom 24. April), ist zu begrüssen. Die Verantwortlichen der Pri-
marschule sprechen beim Entscheid der Gemeinde von einem «Affront» gegen die Schule und möchten dieser wohl am liebsten ihr verfassungsmässig verankertes Referendumsrecht absprechen. Ein solches Verhalten der Schulbehörden ist irritierend und stellt auch in Wettswil die Frage nach einer Einheitsgemeinde. Die gleiche Primarschule notabene, welche jetzt behauptet, es bräuchte dringend mehr Geld, «dass verhindert werden kann, dass noch mehr Lehrpersonen aus dem Beruf aussteigen», kam vor nicht allzu langer
Zeit zum genau gegenteiligen Schluss. Dabei lässt sich die Schule zitieren, man sei «in einer komfortablen Lage» und stelle derzeit nur eine sehr geringe Fluktuation im Schulbereich fest («Anzeiger» vom 6. Mai 2025). Ganz offensichtlich existiert also kein Handlungsbedarf, vielmehr bewirtschaftet die Primarschule ein nicht existierendes Problem, um sich an neue Honigtöpfe heranzumachen.
Geradezu masslos erscheint das Ganze, wenn man bedenkt, dass heute der kantonale Einstiegslohn von 99000
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Versicherungs-Ratgeber der Mobiliar
Die Generalagentur Affoltern am Albis der Mobiliar informiert.
Schützen Sie Ihr Kind mit den richtigen Kinderversicherungen
Schon vor der Geburt an die richtigen Versicherungen denken:
Seit zwei Jahren sind Karin und Fabio verheiratet. Jetzt freuen sie sich auf die Geburt ihres ersten Kindes. Als verantwortungsbewusste Eltern machen sich die beiden schon früh Gedanken über den richtigen Versicherungsschutz für ihre Tochter, die Nicole heissen soll.
In der Schweiz müssen Eltern schon vor der Geburt eine Krankenversicherung abschliessen und das Unfallrisiko einschliessen. Damit der Versicherungsschutz vom ersten Tag an gilt, muss das Kind spätestens drei Monate nach seiner Geburt bei einer Krankenkasse angemeldet werden. Karin und Fabio schliessen darum noch während der Schwangerschaft eine Krankenversicherung für Nicole ab, die über die gesetzliche Grunddeckung hinausgeht. So wären im schlimmsten Fall sogar die Folgen eines Geburtsfehlers versichert. Zahnfehlstellungen kosten viel Geld Die Versicherungsberaterin rät den jungen Eltern, auch eine Zahnzusatzversicherung abzuschliessen. Immer mehr Kinder müssen Zahnfehlstellungen korrigieren lassen. Das kostet meistens einige tausend Franken. Wichtig ist, dass die Versicherung abgeschlossen wird, bevor der Zahnarzt die Fehlstellung entdeckt und sich eine Korrektur abzeichnet. Sonst kann es sein, dass die Krankenkasse sich weigert, das Kind zu versichern. Darum haben sich Karin und Fabio schon früh für eine Zahnzusatzversicherung entschieden.
Eine IV-Rente reicht meistens nicht Weil Karin und Fabio ihr Kind so gut wie möglich absichern wollen, haben sie sich informiert, was passieren würde, falls Nicole invalid wird. Die staatliche Invalidenversicherung (IV) zahlt eine IV-Rente, aber die ist bescheiden im Verhältnis zu den hohen Kosten für die Pflege und Betreuung. Oft sind grosse Ausgaben, beispielsweise für bauliche Massnahmen in der Wohnung, gar nicht gedeckt. Darum schliessen Karin und Fabio diese finanzielle Lücke mit einer Invalidenrente für Kinder und Jugendliche – und hoffen natürlich, dass Nicole sie nie beanspruchen muss.
falls mit
Gerne beantworten wir Ihre Fragen: Sie erreichen uns unter Telefon 044 762 50 60 oder via E-Mail auf affoltern@mobiliar.ch. Im Schadenfall: 044 762 50 20
Franken für angehende Primarlehrerinnen und -lehrer mit Abstand der höchste schweizweit ist und zudem somit selbst die unterste Besoldungsstufe deutlich über dem Medianlohn von rund 90000 Franken des privaten Sektors im Kanton Zürich liegt. Eine verantwortungsvolle Finanzpolitik sieht anders aus. Dank dem Gemeindereferendum haben die Stimmbürgerinnen und -bürger die Möglichkeit, diese Geldverschleuderung abzuwenden.
Florian Siegfried, Wettswil
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Am Samstag, 9. Mai, startet in Affoltern ein Autokorso mit 70 Oldtimern. Seite 15
Vieles zum Staunen
In Mettmenstetten findet am Samstag, 9. Mai, ein Frühlingsmarkt statt. Seite 15
Ästhetik mit zwei Reifen
Die Rhönradriege Bonstetten hat an der Schweizer Meisterschaft in Baar Medaillen geholt. Seite 21
«Ich geniesse es, selbstständig zu arbeiten»
Tamara Sperduto lernt bei Käser Druck in Stallikon Medientechnologin Fachrichtung Printmediatechnik EFZ
Marcus Weiss
Ein frühlingshafter Tag im Stalliker Ortsteil Sellenbüren. Im flachen Gewerbebau an der Hauptstrasse herrscht reger Betrieb. Wir sind beim Unternehmen Käser Druck AG. Die Begeisterung für das traditionsreiche, aber dennoch im steten Wandel begriffene Printhandwerk ist hier förmlich mit Händen zu greifen.
Auch Tamara Sperduto strahlt diesen Elan aus, sie ist von der ersten Sekunde unseres Gesprächs an eine hervorragende Botschafterin nicht nur ihres Betriebs, sondern ebenso ihres Berufsstandes. «Ich war gerade daran, einen Druckauftrag abzuschliessen. Es ging darum, A7-Kärtchen für eine Privatperson herzustellen», berichtet die 19-Jährige. Die Aufträge, die sie jeweils zugeteilt bekommt, seien immer individuell, dies mache ihre Arbeit so besonders, unterstreicht die in Obfelden wohnhafte junge Frau. Sie absolviert gerade das vierte und letzte Lehrjahr ihrer Ausbildung zur Medientechnologin Fachrichtung Printmediatechnik EFZ. Aus den Produktspezifikationen könne sie jeweils entnehmen, was von der Kundschaft genau gewünscht werde, beispielsweise das Format, die Anzahl Seiten, die Farben und viele weitere Parameter. «Heute führe ich fast alle Aufträge selbstständig aus. Im ersten halben Jahr begleitete mich meine Berufsbildnerin sehr intensiv, sie erklärte mir die Arbeitsschritte und worauf zu achten ist, aber ich bin ziemlich schnell in die Materie reingewachsen», blickt Tamara Sperduto zurück. Die Tätigkeiten seien vielfältiger, als es manche Aussenstehende auf den ersten Blick vermuten würden, nebst den Arbeiten an den Druckmaschinen gehe es auch um die Weiterverarbeitung. Hierzu gehört etwa das Ausrüsten, Falten und Schneiden der Druckerzeugnisse.
Tamaras Berufswahlphase fiel in eine herausfordernde Zeit «Eine Sache, die ich in meiner Schnupperlehre hier gemacht habe, war das Herstellen einer Spiralbindung», erinnert sich die Lernende und nimmt eine spiralgebundene Broschüre zur Hand, um das System hinter dieser Technik zu erklären. «Als ich meine Schnupperlehren machte, war Coronazeit», fügt die in Ausbildung stehende Medientechnologin an – sie gehört zu derjenigen Ge-
Tamara Sperduto zeigt, wie die Arbeit an einem Digitaldrucksystem in ihrem Lehrbetrieb funktioniert. Die Lernende besucht während ihrer dualen Ausbildung einmal wöchentlich die Schule für Gestaltung in Zürich. (Bild Marcus Weiss)
neration, die just in dieser Ausnahmesituation den Einstieg in die Berufswelt bewältigen musste. Hatte sie zu diesem Zeitpunkt schon eine genaue Vorstellung, in welche Richtung es gehen sollte? «Ich wollte nichts machen, wo ich ständig nur vor dem Computer sitze, das war mir klar», schickt die Lernende ihrer Antwort voraus. Den Anstoss dazu, sich bei den gestalterischen Berufen umzusehen, habe dann ihre Mutter gegeben. Dies sei nicht von ungefähr gekommen, schliesslich habe sie seit jeher gerne gezeichnet und gebastelt, und auch ihr grosser Berufswunsch aus Kindertagen, eines Tages Floristin zu werden, zeigte bereits in diese Richtung. «In der Schulzeit war dann Lehrerin mein Berufsziel, aber ich spürte, dass mir das Kreative immer wichtiger wurde», resümiert Tamara Sperduto. Grafikerin, Mediamatikerin, Polygrafin, diese Berufe hatten sich als besonders geeignet herauskristallisiert, als es in ihrer Sekundarschulzeit (Sek A) um die Suche nach Schnupperlehrstellen ging. Es habe sich dann so ergeben, dass sie als Polygrafin und als Medientechnologin bei ihrem jetzigen Arbeitgeber Käser Druck Schnupperlehren absolvieren konnte. Auch in den Coiffeurberuf konnte sie hineinschnuppern. «Coiffeuse hat mir nicht in allen Punkten entsprochen,
Polygrafin sagte mir schon weitaus besser zu, aber nach meiner dritten Schnupperlehre, jener im Beruf der Medientechnologin, waren dann quasi die Würfel gefallen, und ich erhielt meine Lehrstelle», schliesst die Berufseinsteigerin. Ihre Erleichterung sei riesig gewesen, als sie von der Zusage des Unternehmens Käser Druck erfahren habe. Pandemiebedingt habe sich der Berufswahlprozess in die Länge gezogen, und die entscheidenden Unterschriften hätten erst im März, also rund fünf Monate vor Lehrbeginn, erfolgen können.
Ein Katzen-Bilderbuch zeugt vom Erfolg der Ausbildung
«Beim Schnuppern in Affoltern bekam ich sofort viele Eindrücke vom Beruf, und ich war sehr angetan von der Art, wie hier gearbeitet wird», so Tamara Sperduto. «Von der Kundenberatung bis zum Endprodukt, hier liegt alles bei dir», schwärmt die junge Frau, die es sichtlich geniesst, eigenständig zu arbeiten. Für wen eignet sich ihr Lehrberuf, und gibt es Punkte, die man besonders beachten sollte? «Ich denke, man sollte gerne kreativ sein, aber auch kommunikativ, um die Kundschaft gut beraten zu können, und es braucht Durchhaltevermögen, damit man nicht aufgibt,
Am 12. Mai ist der Internationale Tag der Pflege
Am Dienstag, 12. Mai, dem Internationalen Tag der Pflege, richtet das Spital Affoltern den Blick auf die Menschen, die tagtäglich für das Wohl unserer Patientinnen und Patienten sorgen. Das Spital Affoltern setzt sich aktiv dafür ein, dass Pflegefachpersonen ihre berufliche Entwicklung bestmöglich gestalten können, und unterstützt sie dabei mit gezielten Massnahmen. Pflegefachpersonen sind ein wichtiges Zahnrad in der Gesundheitsversorgung – ihre Arbeit verdient Anerkennung, Respekt und konkrete Unterstützung. Nicht erst mit Blick auf die Umsetzung der Pflegeinitiative
stärkt das Spital Affoltern mit einem Strauss an Massnahmen den Pflegeberuf und die Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten.
Aus- und Weiterbildung fördern
Das Spital Affoltern hat in den vergangenen Jahren eine Vielzahl an Massnahmen umgesetzt: Die Anzahl Lehr- und Studienplätze wurde ausgebaut, um in der Pflege mehr Nachwuchskräften Perspektiven zu bieten. Auszubildende werden durch vollamtliche Berufsbildnerinnen professionell, engmaschig und individuell begleitet. Mitarbeitende, die
ihre Ausbildung ursprünglich im Ausland absolviert haben, werden während des Anerkennungsverfahrens des SRK unterstützt. Die HF-Ausbildung in der Pflege wird aktiv gefördert, inklusive einer angemessenen Entlöhnung während der Ausbildung, gemäss Empfehlung der Nationalen Dachorganisation der Arbeitswelt Gesundheit (OdaSanté). Fachspezifische Weiterbildungen werden durch interne und externe Angebote gezielt gefördert. Kadermitarbeitende erhalten eine Führungsausbildung finanziert. Mitarbeitende sollen auch im Teilzeitpensum Verantwortung übernehmen und Fach- sowie Leitungsfunk-
wenn es mal knifflig wird», lautet die Antwort. Wichtig sei, darauf zu achten, in welchen Bereichen der künftige Lehrbetrieb tätig sei, da gebe es grosse Unterschiede. So habe man in Copyshops viel mehr Laufkundschaft und einmalige Aufträge, während es in ihrer Lehrfirma um ein viel grösseres Spektrum gehe, da sehr verschiedene Produkte von Visitenkarten bis hin zu Softcover-Büchern hergestellt werden. Einen eindrücklichen Beweis ihres beruflichen Könnens und ihrer kreativen Fähigkeiten stellt Tamara Sperdutos Vertiefungsarbeit dar. Sie zählt bereits zum Qualifikationsverfahren (QV), welches die frühere Lehrabschlussprüfung ersetzt. Es handelt sich bei der Arbeit um ein Bilderbuch im Comic-Stil mit dem Titel «Durch die Hecke und zurück», das sie (mit Ausnahme der Hardcover-Bindung) von A bis Z selbst gestaltet und hergestellt hat. «Man war sehr frei, was man als Vertiefungsarbeit wählen wollte. Es musste auch kein Produkt resultieren, eine Dokumentation hätte gereicht», schickt die Lernende voraus. «Ich lese mega gerne und liebe es zu gestalten. Da kam mir die Idee, als Vertiefungsarbeit ein Bilderbuch zu machen und die Bilder am iPad selbst zu zeichnen», so der Plan. Das Ergebnis von Tamaras überaus enga-
giertem Einsatz über Monate ist nun ein entzückendes Kinderbuch, das sich um die Abenteuer ihrer Katzen Loki und Nila dreht; allein für die Erstellung der Zeichnungen hat sie ungefähr sechzig Stunden investiert. Eine Dokumentation hält den Entstehungsprozess des Buches fest.
«Der Eindruck der Person ist ausschlaggebend»
Auch für Irene Wyss, Tamara Sperdutos Berufsbildnerin bei der Käser Druck AG, zeigt der Weg der bald ausgelernten Medientechnologin beispielhaft, mit welch spannendem Berufsbild man es hier zu tun hat. «In meiner Ausbildungszeit hiess es noch Reprografin, die dazwischenliegende Zeitspanne und die technische Entwicklung haben das Berufsbild sehr verändert», erklärt sie. Während man früher noch viel mit analogen Vorlagen gearbeitet habe, laufe heute meist alles auf digitalem Weg. Zur Frage der Voraussetzungen für den Beruf hat sie Folgendes zu sagen: «Es gibt bei uns keine fixen Vorgaben bezüglich Schulstufe. Von Verbandsseite wird Stufe A empfohlen, der Beruf ist aber so vielfältig, dass vor allem der Eindruck der Person selbst ausschlaggebend ist.» Neben spezifischen Talenten wie technischem Geschick, Vorstellungsvermögen und mathematischem Flair zählten etwa auch das Auftreten, die Umgangsformen sowie die körperliche Belastbarkeit. Dass Fachleute dieser Sparte trotz aller Digitalisierung gefragt sind und es weiterhin sein werden, sieht man gemäss den Firmeneigentümern Stephan und Daniel Käser an den Stelleninseraten im Internet. «Das Haptische hat immer noch viel Zukunft, es ist beständiger und von einer Wertigkeit, die das oft flüchtige Digitale nicht bieten kann», bringt es Stephan Käser auf den Punkt, und sein Bruder Daniel ergänzt, die Forschung zeige, dass auf Papier Gelesenes viel länger im Kopf gespeichert bleibe als Bildschirminhalte.
In dieser Serie stellt der «Anzeiger» in unregelmässigen Abständen Lernende aus der Region vor. (red)
tionen einnehmen können. Kaderstellen können in Co-Leitungsfunktion als JobSharing oder sogar Top-Sharing übernommen werden. Im Spital Affoltern wird die Teilzeitarbeit mit den Pflegenden bestmöglich individuell abgestimmt, stets unter Berücksichtigung von Schichten und Wochentagen. Auch die Personaleinsatzplanung wird mindestens zwei Monate im Voraus abgeschlossen. Gleitende Arbeitszeiten im Frühdienst und bezahlte Umkleidezeiten sind Teil der gelebten Wertschätzung im Betrieb. Zudem wurden die Schichtzulagen per 2026 erhöht. Ein interner Flexpool in der Pflege (Personalpool) reduziert Mehrstunden und unerwartetes Einspringen bei Absenzen und Ausfällen. Er bietet ein attraktives Vergütungssystem und sorgt dafür, dass nur Mitarbeitende einspringen, die dies wünschen. Zusatzschichten werden fair mit Pauschalen und Bonus abgegolten. Das Spital Affoltern dankt all seinen Pflegefachpersonen für ihr Engagement, ihre Professionalität und ihre Menschlichkeit. Ihre Arbeit macht den Unterschied – und wir setzen alles daran, dies nicht nur am 12. Mai, sondern jeden Tag sichtbar zu machen.
Spital Affoltern
Ref. Kirchgemeinde
Knonauer Amt
Alle Anlässe auf www.ref-knonaueramt.ch und im reformiert.lokal
Tauftag der Reformierten Kirchgemeinde Knonauer Amt am 28. Juni
Die Pfarrerinnen Selina Zürrer, Susanne Sauder und Bettina Bartels bieten die Gelegenheit, in individuellem Setting die Taufe zu feiern, für Erwachsene, Jugendliche oder Kinder – am Türlersee oder in der Kirche Aeugst sowie am Brunnen davor mit Aussicht in die Berge. Jacqueline Angehrn von der Aeugster Kirchenkommission möchte wissen, was dahintersteckt.
Ist dieses Angebot eine Reaktion auf die abnehmenden Taufzahlen in den Landeskirchen?
Susanne Sauder: Ja – einerseits. Wir stellen fest, dass die Taufe eines Kindes im Rahmen eines Gottesdienstes auch für Eltern, die einer Kirche angehören, nicht mehr selbstverständlich ist – obwohl der Wunsch da ist, das Kind auf unserer Erde willkommen zu heissen und für seinen Weg um den Segen zu bitten. Andererseits knüpfen wir an mit einem offenen Zugang zur Taufe in der Natur an der ursprünglichen Taufe Jesu am Jordan.
Wie sieht es mit anderen Ritualen aus?
Selina Zürrer: Das Interesse an Ritualen ist nicht grundsätzlich gesunken. Man denke nur an Gender-Reveal-Partys, Schulanfangs-Tüten, und vieles mehr. Menschen wollen Schwellen im Leben markieren und feiern.
AGENDA
Freitag, 8. Mai
Affoltern
◴ 19:30: Film
Die Pflegefachfrau Floria leistet viel, doch es scheint nie zu genügen. Gespräch mit Pflegefachfrau nach dem Film. Schweizer Filmpreis 2026.
● Aula Ennetgraben
Veranstalter: Kinofoyer Lux, Eintritt 16 Franken, u20 oder Kulturlegi 8 Franken. Kasse und Bar ab 19:00 Website: www.kinolux.ch
Am Wasser des Türlersees – Taufen im Freien am Tauftag. (Bild
Welche Bedeutung hat die Taufe?
Selina Zürrer: Für uns ist die Taufe ein Ritual, das sichtbar macht, was man glaubt oder ahnt: dass das Leben ein Geschenk ist. Dass es einen Sinn hat und sich ein besonderer Auftrag mit ihm verbindet. Dass es Chancen und Gefahren birgt. Bei der Taufe wird der Segen Gottes zugesprochen: Gott ist und bleibt dir wohlwollend zugewandt. Aus dem Vertrauen in diese Verbindung wächst Lebenskraft! Wir bleiben der kirchlichen Tradition verpflichtet –
u.a. mit Werken von Astor Piazzolla und weiteren, eine Sternstunde des Tango.
● Kulturkeller lamarotte, Centralweg 10
Veranstalter: Kulturkeller lamarotte, Eintritt 45 Franken, Mitglieder 35 Franken, Kulturlegi 20 Franken. Bar & Kasse ab 19:15 Website: www. lamarotte.ch
◴ 20:15–22:00: Konzert
Paris–Kyjiw. Das Familientrio «Meliora» lädt zu einer musikalischen Entdeckungsreise ein. Es treffen die berühmtesten französischen Chansons des 20. Jahrhunderts auf die verborgenen Perlen der ukrainischen Liedkultur.
und gleichzeitig wissen wir, dass die Vorstellung von Gott und Glaube oft weiter gefasst ist, als die Kirche lange vorgegeben hat.
Habe ich einen Nachteil ohne Taufe?
Bettina Bartels: Nach reformiertem Verständnis muss niemand getauft sein, um ein vollwertiges Mitglied der Kirche zu sein – und schon gar nicht, um «in den Himmel zu kommen». Die Taufe ist ein wunderschönes Ritual im jeweiligen Lebensabschnitt.
Muss man sehr gläubig sein, um sich taufen zu lassen?
Bettina Bartels: Man muss die Taufe nur wünschen. Ältere Kinder, Jugendliche und Erwachsene müssen sie für sich selbst wünschen. Eltern müssen sie für ihr Kind wünschen –wobei es die persönliche Bedeutung der eigenen Taufe später ganz selbst bestimmen kann.
Richtet sich das Angebot nur an reformierte Kirchenmitglieder?
Bettina Bartels: Nein. Wenn Eltern jedoch ein Kind von uns taufen lassen möchten, gehört das Kind in der Regel zur reformierten Kirche, bis es selbst entscheiden kann. Die Taufe wird von allen Kirchen anerkannt.
Ich wurde als Kleinkind getauft und habe keine Erinnerung daran. Könnte ich mich ein zweites Mal taufen lassen?
Susanne Sauder: Eine Taufe ist eine einmalige Feier. Aber vielleicht wäre ein Ritual zur Tauf-Erinnerung oder eine Segnung passend? Das ist auf jeden Fall möglich und für Erwachsene eine berührende Erfahrung.
Kann ich mitgestalten?
Susanne Sauder: Unbedingt, wenn Sie das möchten. Im Gespräch finden
wir heraus, was Ihnen wichtig ist und welches Setting für Sie stimmig ist. Melden Sie sich bei einer von uns und wir planen die Taufe!
Ausgeschrieben ist auch «Drop-in»-Taufe –was bedeutet das?
Susanne Sauder: Am Sonntagmorgen, 28. Juni, zwischen 8 und 9 Uhr kann man auch spontan zum Türlersee* kommen und sich am Ufer taufen oder segnen lassen – auch bei Regenwetter. Beim Brunnen vor der Kirche Aeugst sind zwischen 9 und 10 Uhr «Drop-in»Taufen möglich. Wir sind vor Ort und freuen uns über Kurz-Entschlossene.
Ref. Kirchgemeinde Knonauer Amt
Tauftag, Sonntag, 28. Juni; Drop-in (ohne Anmeldung): *zwischen 8 und 9 Uhr am Türlersee: «Seematten» am nordöstlichen Ufer bei der grossen Grillstelle mit Tischen und Bänken. Zwischen 9 und 10 Uhr vor der Kirche Aeugst Ab 10 Uhr: Taufen nach Vereinbarung Kontakt und Anmeldung: bettina.bartels@ ref-knonaueramt.ch 0447616015 / 0774498702 susanne.sauder@ref-knonaueramt.ch 0447011581 / 0794603167 selina.zuerrer@ref-knonaueramt.ch 0447614474 / 0787093829
● Galerie Märtplatz, Obere Bahnhofstrasse 7
Veranstalter: KulturAffoltern, Eintritt
30 Franken/15 Franken. Abendkasse und Bar ab 19:30 Website: www.kulturaffoltern.ch
Obfelden
◴ 20:30–23:30: Konzert
4. Rock & Dance Night Obfelden ... mit der Zuger Kultband 7tCover ... und Hits von AC/DC bis ZZ Top.
MARKTPLATZ Die Beiträge in der Rubrik «Marktplatz» wurden von Werbekunden eingereicht. Interessiert?
Samstag, 9. Mai
Rifferswil
◴ 09:00–13:00: Markt Setzlingsmarkt mit Märtkafi, lokal produzierte Setzlinge: Gemüse, Salate
Veranstaltungshinweise erscheinen einmal wöchentlich freitags im «Anzeiger». Die Angaben sind bis Montag davor, 10 Uhr, auf www. affolteranzeiger.ch zu erfassen.
und Sommerblumen; Stauden, Kräuter in Bioqualität.
● Vis-à-vis Restaurant Pöschtli Veranstalter: Nachhaltiges Rifferswil. Das Märtkafi bietet Kaffee, Tee und Selbstgebackenes an. Dorfbackofen in Betrieb. Website: www.nachhaltigesrifferswil.ch
Sonntag, 10. Mai
Affoltern
◴ 10:30–11:30: Konzert
Zum Muttertag präsentiert die Harmonie Affoltern Stücke aus ihrem neusten Repertoire.
Orientierungsversammlung der Raiffeisenbank KelleramtAlbis in Oberlunkhofen
Auch für kulinarische Freuden war gesorgt
An drei Abenden im April führte die Raiffeisenbank Kelleramt-Albis ihre diesjährige Orientierungsversammlung durch. Die Anlässe fanden am 17. April in Affoltern am Albis sowie am 23. und 24. April in der Turnhalle Oberlunkhofen statt und boten den Genossenschafterinnen und Genossenschaftern Gelegenheit, sich umfassend über die aktuellen Entwicklungen ihrer Bank zu informieren.
Geschäftsverlauf präsentiert
Verwaltungsratspräsidentin Arianne Moser und der Vorsitzende der Bankleitung André Bächinger führten gemeinsam durch alle drei Abende. Sie präsentierten den Geschäftsverlauf des vergangenen Jahres, erläuterten die Abstimmungsresultate und gaben Ausblicke auf die gegenwärtigen und zukünftigen Entwicklungen der Bank. Der Auftakt am 17. April in Affoltern am Albis wurde von der Showgruppe Pettycoat umrahmt. Mit einer mitreissenden Darbietung aus Tanz und Gesang sorgte sie für eine stimmungsvolle Atmosphäre und begeis-
terte das Publikum mit Charme, Rhythmus und Herzblut. Für kulinarische Freuden war das Seewadel –Zentrum für Gesundheit und Alter verantwortlich. Auch an den beiden Abenden in Oberlunkhofen kam die Unterhaltung nicht zu kurz. Am Donnerstagabend brachten Starbugs Comedy mit ihrem unverwechselbaren Mix aus Slapstick,
Mimik und überraschenden Pointen die Turnhalle zum Lachen. Der Freitagabend stand ganz im Zeichen der Magie: Starzauberer Peter Marvey faszinierte das Publikum mit eindrucksvollen Illusionen und verblüffenden Zauberkünsten und sorgte für einen wahrhaft magischen Abschluss. Kulinarisch wurden die Gäste in Oberlunkhofen vom Alterszentrum Bärenmatt und
Widen verwöhnt. Der originale Aargauer Braten stellte dabei ein besonderes Highlight dar und trug wesentlich zur angenehmen und geselligen Atmosphäre bei. Die Orientierungsversammlung 2026 bot somit nicht nur transparente Einblicke in die Geschäftsentwicklung der Raiffeisenbank Kelleramt-Albis, sondern auch Genuss, Unterhaltung und persönliche Begegnungen in einem informativen wie zugleich geselligen Rahmen. Bevor die nächste Orientierungsversammlung stattfindet, lädt die Raiffeisenbank Kelleramt Albis am Samstag, 19. September, zu einem Tag der offenen Tür am neuen Hauptsitz in Oberlunkhofen ein.
Raiffeisenbank Kelleramt-Albis
Bettina Bartels)
Steig ein und erlebe Säuliämtler ÖV-Pioniere!
Die Rolf Stutz AG die EVP Bezirk Affoltern und Kantonsrat Daniel Sommer laden zu einem besonderen Blick hinter die Kulissen ein
Mittwoch, 20 Mai 2026
WirsindpersönlichfürSieda: Tel.0613179226
Exklusive Türöffnung zum neuen Postauto-Depot in Affoltern a A
Anmeldung: bis 15.5.2026 an daniel.sommer@evpzh.ch oder 079223
Einladung zur ordentlichen Generalversammlung
Spitex Knonaueramt
Mittwoch, 3. Juni 2026, 18.00 Uhr
Kasinosaal, Marktplatz 1, 8910 Affoltern am Albis
18.00 Uhr Öffentliches Referat zum Thema «Gewalt im Alter» Auswege aus Gewalt und Konfliktsituationen UBA (Unabhängige Beschwerdestelle für das Alter)
19.00 Uhr Ordentliche Generalversammlung
Traktanden
1. Begrüssung
2. Wahl der Stimmenzähler
3. Protokoll der letztjährigen Generalversammlung
4. Genehmigung Jahresbericht 2025
5. Genehmigung Jahresrechnung 2025
6. Decharge Vorstand
7. Ersatzwahl Vorstand
8. Mitgliederbeiträge
9. Anträge / Verschiedenes
10. Schlusswort und Verabschiedung
Nach der Generalversammlung laden wir Sie herzlich ein, den Abend bei einem gemeinsamen Nachtessen in gemütlicher Atmosphäre ausklingen zu lassen.
AnträgevonMitgliedernzurordentlichenGeneralversammlung sind dem Vorstand bis spätestens Donnerstag, 14. Mai 2026 schriftlich einzureichen an: info@spitexka.ch. Wir freuen uns, viele Vereinsmitglieder und Interessierte an der Generalversammlung Spitex Knonaueramt zu begrüssen.
Verein Spitex Knonaueramt Tessa Müller, Präsidentin
Zeitreise auf Rädern
Die 7. Rotary Classic rollt durch das Knonauer Amt
Am Samstag, 9. Mai, verwandelt sich der Kronenplatz in Affoltern in ein lebendiges Automuseum. Zur 7. Rotary Classic schickt der Rotary Club Zürich-Knonaueramt rund 70 rollende Legenden auf eine malerische Reise – alles für den guten Zweck.
Wenn das Knattern historischer Motoren die Luft erfüllt und poliertes Chrom in der Sonne blitzt, dann ist es wieder so weit: Die Rotary Classic bittet zum Start. In diesem Jahr versammelt das Teilnehmerfeld die gesamte Automobilgeschichte des letzten Jahrhunderts. Das Spektrum reicht von charmanten Klassikern bis hin zum beeindruckenden Spitzenreiter der Flotte – einem Prachtstück mit Baujahr 1927.
Ein Fest für Fans und Familien Bereits ab 8 Uhr morgens können Besucher die Fahrzeuge auf dem Kronenplatz in Affoltern aus nächster Nähe bewundern. Es ist die perfekte Gelegenheit, mit den Teams zu fachsimpeln oder einfach das Design vergangener Epochen zu geniessen. Ab 9 Uhr wird es ernst: Ein Platzspeaker stellt jedes Fahrzeug und seine Besatzung einzeln vor, bevor die Teilnehmer unter dem Applaus des Publikums auf die Strecke gehen. Die diesjährige, knapp 200 Kilo-
meter lange Rundstrecke führt die Teams Richtung Westen bis in die Ausläufer des Juras. Über den Oberaargau und Luzern kehrt der Tross schliesslich zurück. Doch es geht nicht um Schnelligkeit: An fünf Posten müssen die Teams ihr Können bei Geschicklichkeitsprüfungen und kniffligen Rätseln unter Beweis stellen, um sich den Gesamtsieg zu sichern.
Zieleinlauf und Herzenssache Ab 17 Uhr wird es wieder lebendig: Der Zieleinlauf vor dem Molino bietet noch einmal die Chance, die Rückkehr der Old-
timer live mitzuverfolgen. Hinter dem Glanz der Karosserien steht ein ernster und wichtiger Gedanke: Die Rotary Classic ist ein Charity-Event. Mit den Einnahmen unterstützt der Rotary Club ZürichKnonaueramt wichtige Sozialprojekte:
• ROKJ: Die Initiative hilft Kindern und Jugendlichen aus sozial benachteiligten Familien in der Region.
• Weihnachtsfeier: Der Erlös sichert zudem die Durchführung der jährlichen Feier für Alleinstehende an Heiligabend.
Die Apokalypse als Agenda US-amerikanischer Politik –Vortrag am 19. Mai in Affoltern
Die «Apokalypse» oder «Offenbarung» des Johannes ist das letzte Buch der Bibel. In grossen, schrecklichen Bildern und Abläufen erzählt es vom Untergang der Welt und Gottes Neuschöpfung. Damit trifft es aktuell einen Nerv: Besorgniserregende Ereignisse und Entwicklungen lassen bei vielen Endzeit-
stimmung aufkommen und nicht wenige suchen in der Bibel, nicht zuletzt im Buch der «Apokalypse» nach Orientierung für unsere Zeit.
Ein biblisches Buch macht Politik
Die aktuelle US-Politik ist stark von der evangelikalen Rechten und einem christlichen Nationalismus geprägt. Viele Mitglieder der Trump-Regierung –unter anderem Kriegsminister Pete
Hegseth und Vizepräsident J.D. Vance –verbinden biblische Motive und wertkonservative und theokratische Positionen mit der Maga-Bewegung und der Person Donald Trumps. Dabei sind sie auch von apokalyptischen Vorstellungen beeinflusst.
Apocalypse now?
Wie ticken diese Politiker? Was sind ihre Motive und welche Ziele verfolgen sie? Welche Gefahren gehen von ihnen und Gleichgesinnten aus, und wie kann man ihnen allenfalls begegnen? – Diesen Fragen wird Thorsten Dietz in seinem etwa 60-minütigen Vortrag nach-
Frühlingsmarkt in Mettmenstetten
Das Motto: «Handwerk und Köstlichkeiten»
Am Samstag, 9. Mai, lädt die Info DräSchiibe wieder ein zum Staunen, Geniessen und Begegnen. Der Frühlingsmarkt auf dem Gemeindeplatz lockt mit kreativen Angeboten aus der Region, Genuss und Informationen.
An mehr als einem Dutzend Marktständen präsentieren am Samstag Kreativschaffende aus der Region zwischen 10 und 16 Uhr selbst produzierte Waren. Es gibt wieder viel zum Staunen, Entdecken und Ausprobieren. Alle Sin-
ne werden angesprochen. Für das kulinarische Wohl ist ebenfalls gesorgt. Die Info DräSchiibe verwöhnt die Marktbesucher mit Selbstgebackenem und Kaffee.
In der Hoffnung auf viele interessante Begegnungen, Gespräche und gute Kundschaft wünscht das OK der DräSchiibe allen Besuchern einen wunderschönen und sonnigen Markttag. Ines Geyer, OK Markt Info DräSchiibe
Eine zauberhafte
Klangwelt
Am Sonntag, 17. Mai, im lamarotte
Im Rahmen der Reihe «Beethoven im Spiegel der Zeit» lädt der Kulturkeller lamarotte zu einer Klassikmatinée ein mit dem klangvollen Duo aus Harfe und Violoncello.
Saitenzauber mit dem Duo VerrueTaghadossi
gehen. Anschliessend ist noch Zeit für Fragen und Diskussion. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei.
Der Referent
Prof. Dr. Thorsten Dietz ist seit 2022 Co-Leiter von Fokus Theologie, der Fachstelle für theologische Erwachsenenbildung der Deutschschweizer reformierten Kirchen. Einer breiten Öffentlichkeit bekannt geworden ist Dietz durch seine Podcasts und Videovorträge, unter anderem für «Worthaus». Er ist ein profunder Kenner der religiösen Strömungen in den USA und beobachtet den wachsenden Einfluss der evangelikalen Rechten und des christlichen Nationalismus auf die amerikanische Politik schon seit Jahren.
Bettina Bartels, Reformierte Erwachsenenbildung im Säuliamt
«Das biblische Buch der Apokalypse als Agenda US-amerikanischer Politik» - Vortrag von Prof. Dr. Thorsten Dietz am Dienstag, 19. Mai, um 19.30 Uhr in der reformierten Kirche, Zürichstrasse 94, Affoltern
Bereits zu Beethovens Zeiten war die Harfe ein bekanntes und geschätztes Instrument, insbesondere in der höfischen und bürgerlichen Musikkultur. Eine zauberhafte Klangwelt, in der Harfe und Cello vereint die Seele berühren. Werke von Robert Schumann, Ludwig van Beethoven, Heitor Villa-Lobos, Manuel de Falla, Pjotr Iljitsch Tschaikowski, Gabriel Fauré und anderen. Sarah Verrue begann im Alter von 9Jahren mit dem Harfenspiel. Nach den Anfängen bei Isabelle Matthijssens und Arielle Valibouse. Sie studierte unter anderem bei Isabelle Moretti an dem Conservatoire National Supérieur de Paris. Sarah Verrue gastierte bei Orchestern wie der Wiener Staatsoper und dem
Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks und spielte unter anderem unter Claudio Abbado, Riccardo Muti, Simon Rattle und David Zinman. Payam Taghadossi ist ein hervorragender, talentierter Cellist, geprägt von seinen Lehrern Thomas Grossenbacher und Rafael Rosenfeld an der Zürcher Hochschule der Künste und der Hochschule für Musik Basel. Nach wertvollen Erfahrungen im Tonhalle-Orchester Zürich wurde er im Sinfonieorchester Basel engagiert und ist stellvertretender Solocellist im West-Eastern Divan Orchestra. Zudem ist er als Prüfungsexperte an der Hochschule für Musik FHNW Basel und Lehrer an der Zakhar Bron School of Music in Zürich tätig. Sarah Verrue, Harfe; Payam Taghadossi, Violoncello.
Hans-Ruedi Widmer, lamarotte
Sonntag, 17. Mai, Bar & Kasse ab 10.45 Uhr, Beginn 11.15 Uhr, Eintritt 45, Mitglieder 35, Kulturlegi 20 Franken. Im Anschluss kleiner Brunch, 15 Franken; Reservation: www.lamarotte.ch oder 044 760 52 62
Der Rotary Club Zürich-Knonaueramt freut sich auf regen Besuch am Samstag, 9. Mai, in Affoltern. (Bilder zvg)
Der Frühlimgsmarkt in Mettmenstetten findet am Samstag, 9. Mai, statt. (Bild zvg)
Am Samstag, 9. Mai, wird die Sportanlage Stigeli in Affoltern ab 10 Uhr zum Treffpunkt für gelebte Inklusion und sportliche Begeisterung. Im Rahmen der Sulzer Together League steht der Inklusionshandball im Mittelpunkt – ein Angebot, bei dem Menschen mit und ohne Beeinträchtigung gemeinsam auf dem Spielfeld stehen.
Zuschauerinnen und Zuschauer sind eingeladen, die besondere Atmosphäre dieses Events hautnah mitzuerleben. Die Together League steht für Teamgeist, Fairness und die Freude am Handball – Werte, die an diesem Tag im Zentrum stehen. Begegnungen auf und neben dem Spielfeld machen den Anlass zu einem besonderen Erlebnis für alle Beteiligten. Auch für Familien und Interessierte bietet sich die Gelegenheit, den inklusiven Sport kennenzulernen. Auch für das leibliche Wohl ist gesorgt: Ein Verpflegungsangebot rundet den Anlass ab.
Im Bezirk gibt es derzeit noch kein eigenes Team im Ligabetrieb. Der Aufbau einer Mannschaft ist jedoch im Gange, mit dem Ziel, bis Herbst spielfähig zu sein. Interessierte Spielerinnen und Spieler sind willkommen: Trainiert wird jeweils mittwochs von 19 bis 20 Uhr in der Sporthalle Schachen in Bonstetten (Kontakt: inklusion@hsv-s.ch).
Der Anlass bietet somit nicht nur spannende Spiele, sondern auch die Möglichkeit, selbst Teil der inklusiven Bewegung zu werden.
Therese Bommel, HSV Säuliamt
Politik in Bern hautnah erlebt
Gruppe aus dem Säuliamt besucht das Bundeshaus
Wer wissen will, wie es um das Herz der Schweizer Politik steht, sollte mindestens einmal im Leben das Bundeshaus besuchen. Das dachte sich auch eine illustre Gruppe aus dem Säuliamt und nahm die Einladung der EVP Bezirk Affoltern gerne an, gemeinsam nach Bern zu reisen.
Im Bundeshaus angekommen, erlebten die Teilnehmenden zusammen mit Lisette Müller und Kantonsrat Daniel Sommer nationale Politik hautnah; allerdings erst, nachdem alle die strenge Sicherheitskontrolle passiert hatten. Beim Mitverfolgen der spannenden Debatte im Nationalratssaal bestätigte sich einmal mehr: Live ist immer etwas anderes als medial Vermitteltes. Die pointierten Voten für oder gegen eine erleichterte Einbürgerung riefen in Erinnerung, welches Privileg wir mit der Schweizer Staatsbürgerschaft geniessen. Die anschliessende Begehung des an diesem Tag leeren, ehrwürdigen Ständeratssaals liess erahnen, mit welcher Kultur in der «Chambre de réflexion» debattiert wird. Im einzigartigen, laut Führerin schönsten Sitzungszimmer mit Brienzer Schnitzkunst folgte sodann ein angeregter Austausch mit Nationalrat Nik Gugger. Dabei wurde deutlich, welch wichtige Funktion Parlamentarier aus dem politischen Zentrum einnehmen, wenn sie – wie Gugger – gros-
Spielplatzsaison beginnt
Mit buntem Rahmenprogramm am 9. Mai
Am Samstag, 9. Mai, eröffnet der Familienclub Wettswil-Bonstetten die Saison 2026 des Bauspielplatzes am Friedgraben mit dem traditionellen Bauspielplatz-Fest; Beginn ab 11 Uhr, Ende um 16 Uhr.
Der Spielplatz kann in vollen Zügen genossen werden. Verpflegungsstände sorgen für das leibliche Wohl und ein gemütliches Beisammensein. Besondere Attraktionen wie Ponyreiten, das Chin-
derzügli, Kinderschminken, Entenfischen und weitere mehr sorgen für unvergessliche Erlebnisse. Andere Spiele wie Kubb, Federball oder Boccia werden zur Verfügung gestellt und fordern den Wettbewerbsgeist heraus.
Familienclub Wettswil-Bonstetten Weitere Informationen finden sich bei www.fam-club.ch
Spielplatzfest auf dem Bauspielplatz am Friedgraben. (Bild zvg)
sen Einsatz für Kompromisslösungen leisten. Die abschliessende Führung durch das imposante Bundeshaus mit der Kuppelhalle und den drei Rütlischwur-Männern rundete den Besuch in
diesem geschichtsträchtigen Gebäude wunderbar ab. Nach dieser ganzheitlichen staatspolitischen Weiterbildung mundete das wohlverdiente «Zmittag» umso mehr. Mit einem anschliessenden
Bummel durch die UNESCO-Altstadt endete dieser eindrucksvolle und unvergessliche Tag in Bern. EVP Bezirk Affoltern
Muttertag mit Gottesdienst und Ständli in Hedingen
Nach dem Gottesdienst spielt der Musikverein Hedingen
In Hedingen gibt es zum Muttertag einen festlichen Gottesdienst mit Pfarrer Ueli Flachsmann und Musik von Anette Bodenhöfer. Im Zentrum steht eine Geschichte vom Suchen und Finden. Mit Beharrlichkeit und Geduld gelangt eine Frau zu ihrem Ziel – die Freude ist riesig, sodass sie ein grosses Fest feiert. Im Alltag geht oft vergessen, wie wichtig und wertvoll gewisse Menschen oder Dinge für unser Leben sind. So lehrt uns diese Geschichte auch Dankbarkeit, speziell an diesem besonderen Tag.
Im Anschluss an den Gottesdienst wird weiter gefeiert mit einer allseits geschätzten Tradition: Der Musikverein Hedingen spielt vor der Kirche ein Ständli zum Muttertag. Für das Publikum wird ein Apéro serviert.
Kirchenkommission Hedingen
Sonntag, 10. Mai, 10 Uhr, Muttertags-Gottesdienst, anschliessend Ständli vom Musikverein Hedingen
Traditionelles Muttertags-Ständli vom Musikverein im Anschluss an den Gottesdienst in Hedingen. (Bild zvg)
Erlebnisreiche Sportwoche für Kinder und Jugendliche
Vier Tage Training, Spiel und Gemeinschaft sorgen in Affoltern für einen gelungenen Abschluss der Frühlingsferien
Vom 28. April bis 1. Mai machte das Swisscom Football Camp von MS Sports Halt in Affoltern am Albis – und war mit 108 teilnehmenden Kindern und Jugendlichen aus der Region komplett ausgebucht. Für viele bedeutete das Camp einen sportlichen und abwechslungsreichen Abschluss der Frühlingsferien.
Optimale Bedingungen fanden die Nachwuchsfussballerinnen und -fussballer auf der Sportanlage Im Moos vor. Täglich von 9.30 bis 16 Uhr standen zwei Trainingseinheiten auf dem Programm, geleitet von einem engagierten Trainerteam. Die grosszügige Infrastruktur des FC Affoltern bot genügend Platz für alle Gruppen. «Diese optimalen Bedingungen trugen wesentlich zur Qualität des Camps bei», sagte Campleiter Fabian Rüedi.
Auch abseits des Rasens war für die Teilnehmenden bestens gesorgt. Das
Clubhaus Pizzeria Mooshüsli unter der Leitung von Alessandro Gennaro stellte täglich das Mittagessen bereit. In der Pause sorgten Aktivitäten wie Lotto, Panini-Karten-Tauschen oder verschiedene Spiele für Abwechslung. Ergänzend wurde eine Zusatzbetreuung angeboten: Verlängerte Zeiten von 8 bis 17.30 Uhr ermöglichten ein intensiveres Camperlebnis und entlasteten gleichzeitig berufstätige Eltern
Neben dem Training stand vor allem der Spass im Vordergrund. Viele Kinder kehrten bereits zum wiederholten Mal zurück. «Das letzte Camp hat mir so gut gefallen, dass ich gleich wieder gekommen bin», erzählte der zwölfjährige Alexandros aus Hedingen. Auch Neulinge zeigten sich begeistert: «Es macht mir richtig Spass im Camp. Das Fussballgolf zählt zu meinen Highlights», sagte der siebenjährige Jonas aus Affoltern. Den Höhepunkt bildete
am Freitag die Socar-Mini-WM. Beim Abschlussturnier zeigten die Kinder, was sie in den vergangenen Tagen gelernt hatten. Zahlreiche Angehörige verfolgten die Spiele vor Ort oder via Live-Ticker. Die Stimmung war ausgelassen, es wurde gejubelt und gelacht – ein gelungener Abschluss einer intensiven Woche.
Wer Gefallen am Konzept gefunden hat, erhält bald wieder Gelegenheit zur Teilnahme: Weitere Fussballcamps in der Region sind bereits geplant, unter anderem in Thalwil (3. bis 7. August), Muri (28. September bis 2. Oktober) und Cham (12. bis 16. Oktober). Neben Fussball bietet MS Sports zudem Camps in acht weiteren Sportarten an, darunter Biken, Tanzen oder Schneesport. Informationen und Anmeldung sind online verfügbar.
Säuliämtler Reisegruppe im Bundeshaus. (Bild zvg)
Saisoneröffnung beim TC Säuliamt
Tennisferien für Jung und Alt in Italien, Saisoneröffnung im Clubbeizli und Start in die Interclub-Saison
Es ist mittlerweile Tradition: Auch dieses Jahr reiste eine motivierte Gruppe von 42 Mitgliedern des TC Säuliamt nach Cervia/Milano Marittima, um sich bei frühlingshaften Bedingungen auf die kommende Tennissaison vorzubereiten.
Die bunt gemischte Trainingsgruppe zwischen 12 und 80 Jahren erlebte eine tolle Woche an der adriatischen Küste. Bei besten Bedingungen wurden Vor- und Rückhand geübt, taktische Finessen ausgetauscht und gemischte Doppel in allen Varianten gespielt. Während die Erwachsenen sich nach einem intensiven Tennistag einen Apéro am Strand gönnten, waren die mitgereisten Junioren selbstverständlich auch nach intensiven Trainingseinheiten bei den ehemaligen Weltklassespielern Gioia Barbieri und Paolo Pambianco noch nicht müde. So blieb meistens noch genügend Energie, um sich auf dem PadelPlatz oder beim Fussballspielen am Strand weiter auszutoben.
Nebst dem Tennisspielen blieb selbstverständlich genügend Zeit für freundschaftliches Zusammensein, feines Essen, Shopping, Gelati und abendliche Pokerrunden. Kurz nach der Rückkehr aus Italien starteten unsere Teams
Mitglieder des TC Säuliamt verbrachten eine Tenniswoche in Cervia. (Bild zvg)
bereits in die Interclub-Saison. Mit acht Teams ist der TC Säuliamt auch dieses Jahr wieder gut vertreten im grössten Breitensportwettbewerb der Schweiz.
All unsere Teams freuen sich immer über Unterstützung auf der Tribüne. Das Clubbeizli hat das ganze Wochenende offen und verwöhnt die Zuschaue-
rinnen und Zuschauer mit Kaffee, Aperol oder einer feinen Pizza. Die nächsten beiden Heimspiele finden wie folgt statt: 9. Mai, 9 Uhr, Herren 35+, 3. Liga vs.
Uetikon am See; 10. Mai, 12 Uhr, Herren 35+, 1. Liga vs. Diepoldsau. Yannic Gross, TC Säuliamt
Sport, Spass und neue Erfahrungen
Obfelden verliert
15 Sportarten, darunter Fechten, konnten die Kinder ausprobieren. (Bild zvg)
wechslungsreich gestaltet und von viel Bewegung geprägt, boten aber auch Raum für gemeinsames Spielen und Erholung. Entsprechend positiv fiel die Stimmung aus – sowohl bei den Kindern als auch bei den leitenden Sportpersonen. Eine zentrale Rolle spielte zudem die Betreuung: Fünf engagierte Betreuungspersonen begleiteten die Kinder durch die Woche, sorgten für Sicherheit und ein gutes Miteinander. Auch die Verpflegung war organisiert und stellte si-
cher, dass die jungen Teilnehmenden ausreichend Energie für die sportlichen Aktivitäten hatten. Am Ende der Woche waren viele Kinder zwar müde, aber sichtlich zufrieden. Die nächste Ausgabe des Säuliämtler Sportcamps findet bereits im Sommer in Affoltern am Albis statt.
Michael Baumann, Säuliämtler Sportcamp Weitere Informationen unter: www.sporty-kids.ch
80 Kinder entdecken im Säuliämtler Sportcamp die Vielfalt des Sports 5 Tage, 15 Sportarten und 80 Kinder: Das Säuliämtler Sportcamp vom 27. April bis 1. Mai 2026 machte Bonstetten zu einem lebendigen Treffpunkt für Bewegung und Begegnung. Die polysportive Ferienwoche richtete sich an Primarschulkinder und bot täglich die Möglichkeit, gleich drei neue Sportarten kennenzulernen – angeleitet von regionalen Vereinen und nationalen Verbänden. Im Zentrum standen dabei weniger Leistung und Technik als vielmehr der spielerische Zugang zur Bewegung und die Freude am Ausprobieren. Neben klassischen Disziplinen wie Leichtathletik, Fussball, Geräteturnen und Handball standen bewusst auch weniger bekannte Sportarten auf dem Programm. So konnten sich die Kinder unter anderem im Fechten, Scooterfahren, auf der Slackline, im Karate oder im Schwingen versuchen. Viele kamen dabei erstmals mit neuen Sportarten in Kontakt – und wuchsen sichtbar über sich hinaus. Besonders grossen Anklang fand auch Speed Stacking, das schnelle Hände ebenso fordert wie Konzentration und Koordination. Die Tage waren ab-
Marathon ohne Happy End
Schachclub Wettswil verliert gegen Entlebuch 3:5
Der Schachclub Wettswil (1. Liga) startete Mitte März mit einem fulminanten 7:1Sieg gegen Tribschen LU in die Schweizer Mannschaftsmeisterschaft – und war eine Runde später erpicht, nachzudoppeln. Am 18. April gastierte Entlebuch im Wettswiler Türmlihaus. Die Ausgangslage präsentierte sich aufgrund der individuellen Spielerratings ausgeglichen.
Wettswils Kampf bleibt unbelohnt Eine erste Erfolgsmeldung verzeichneten die Heimischen am Spitzenbrett. Andreas Huss hielt den stärksten gegnerischen Akteur sicher auf Distanz und remisierte. Nach drei weiteren Punkteteilungen lautete das Resultat 2:2 und die Spannung stieg unaufhaltsam. Dreieinhalb Stunden waren inzwischen gespielt, da führten die Luzerner plötzlich 4:2, nachdem zwei Stellungen zu ihren Gunsten gekippt waren. Nun stand fest, dass die Ämtler bestenfalls nur noch ein 4:4-Unentschieden erreichen konnten. Und das wollten sie auf jeden Fall. Den
ersten Schritt machte Werner Aeschbach, der seinen Kontrahenten in einem komplexen Turmendspiel ausmanövrierte und zur Resignation zwang. Jetzt war nur noch eine Partie im Gang. Und die hatte es in sich. Wettswils Hanspeter Bieri, mit dem Rücken zur Wand, kämpfte famos und fand immer wieder die besten Züge. Nach fünf Stunden Spieldauer bot sich ihm gar die versteck-
te Möglichkeit des Gewinnwegs, den er aufgrund seiner argen Zeitnot jedoch übersah. Die Stellung präsentierte sich später ausgeglichen, als Bieri nach marathonmässigen fünfeinhalb Stunden die Zeit überschritt und höchst unglücklich ohne Zählbares dasass. So musste sich Wettswil trotz grossem Kämpfertum 3:5 geschlagen geben.
Die zweite Mannschaft Wettswils, von der vierten in die dritte Liga aufgestiegen, konnte auch ihr zweites Spiel siegreich gestalten.DasTeamvonCoachAndreasScheidegger wuchs über sich hinaus und schlug im Ämtler Derby den SC Säuliamt 3,5:2,5. Kaspar Köchli, Schachclub Wettswil
Schweizer Meisterschaft, 1. Liga, Wettswil vs. Entlebuch 3:5. Andreas Huss – Roland Lötscher remis; Jonathan Reichel – Manuel Meier 0:1; Thomas Kuhn – Pirmin Lötscher remis; Hanspeter Bieri – Nicolas Küng 0:1; Werner Aeschbach – Mario Meier 1:0; Theo Heldner –René Oehen 0:1; Kaspar Köchli – Ramon Suter remis; Andreas Scheidegger – Franz Theiler remis
Drittes Meisterschaftsspiel der Hornusser Im dritten Meisterschaftsspiel traf Obfelden auswärts auf Hasle b. Burgdorf B. Am Bock zeigte Obfelden eine starke Leistung und erzielte mit 627 Punkten deutlich mehr Schlagpunkte als der Gegner mit 515 Punkten. Im Ries lief es jedoch nicht nach Wunsch. Obfelden musste insgesamt 6 Nummern hinnehmen, während Hasle b. Burgdorf B nur 1 Nummer notierte. Damit ging der Sieg trotz weniger Schlag-
punkte an die Heimmannschaft. Bester Obfelder Einzelschläger war Walter Müller mit starken 62 Punkten. Ebenfalls überzeugten Marc Kölliker und Andreas Duschen mit je 58 Punkten sowie Yannick Binggeli und Robin Binggeli mit je 57 Punkten. Für Obfelden gilt es nun, die gute Schlagleistung mitzunehmen und im Ries wieder stabiler aufzutreten.
Marc Kölliker, HG Obfelden
Treffsicherheit und Tradition vereint
Das Eidgenössische Feldschiessen gilt als das grösste Schützenfest weltweit. Ein ganzes Wochenende lang stehen Präzision, Konzentration und gelebte Tradition im Mittelpunkt – verbunden mit Geselligkeit und sportlichem Wettkampf auf nationaler Ebene. Mitmachen steht dabei klar vor dem Rang: Die Teilnahme ist kostenlos und offen für alle – auch für Nichtschützinnen und Nichtschützen ab 10 Jahren, die ihre Treffsicherheit ausprobieren möchten. Auf den Schiessplätzen sorgen erfahrene Helferinnen und Helfer für Sicherheit und unterstützen insbesondere weniger Geübte. Gute Resultate werden mit Kranzabzeichen und Anerkennungskarten belohnt.
Nach den Vorschiessen heute Freitag, 8. Mai (25/50 m) sowie am Freitag, 15. Mai (300 m), findet das Hauptschiessen vom 29. bis 31. Mai statt. Details zu Schiesszeiten und Standorten sind online beim Bezirks-Schützenverein abrufbar.
Neben dem sportlichen Teil kommt auch das gesellige Beisammensein nicht zu kurz: Während der Schiesszeiten laden Festwirtschaften zum Verweilen ein und bieten Gelegenheit zum Austausch. Mit jährlich rund 130000 Teilnehmenden verbindet das Feldschiessen auf eindrückliche Weise Tradition, Gemeinschaft und sportlichen Ehrgeiz. Michael Spahr, Feldchef BSV Affoltern
Wädi Müller beim Schlagen. (Bild zvg)
Sport & Fun
Ottenbach
SommerkursefürPadelundTennis Tennis-PadelcampsindenSommerferien n
Am vergangenen Samstag trafen sich 44 Schützinnen und Schützen der Kategorie Ordonnanz in der Schiessanlage Affoltern am Albis und acht Schützen der Kategorie Sport in der Schiessanlage Obfelden zur jährlichen Gruppenmeisterschaft im Gewehrschiessen 300 m liegend. Die Teilnehmenden der Kategorie Ordonnanz schossen in acht Gruppen mit sämtlichen aktuellen oder ehemaligen Armeegewehren in zwei Runden mit je 15 Schuss. Die Kategorie Sport schoss in zwei Gruppen mit dem Standardgewehr liegend frei zwei Runden mit je 20 Schuss. Die Bedingungen bei diesem schönen Wetter mit etwas Wind waren sehr anspruchsvoll. Über der Wiese war die Luft getrübt durch den vielen Blütenstaub, es bildeten sich Aufwirbelungen durch die steigende Wärme und mit dem Gegenlicht wurde die Aufgabe, ins Zentrum zu treffen, nicht einfacher. In der ersten Runde meisterte in der Kategorie Ordonnanz Mirko Riedel, SV Obfelden-Maschwanden, mit 139 Punkten diese Aufgabe am besten. Bei den Sportschützen erreichte Martin Landis sehr gute 191 Punkte. In der Zwischenrang-
liste führte bei den Ordonnanzschützen die Gruppe FSG Zwillikon 1 vor dem SV Affoltern und dem FSV Wettswil. Bei den Sportschützen vermochte sich der FSV Wettswil an die Spitze zu schiessen, vor dem SV Obfelden-Maschwanden. Nach einer kurzen Pause mit einer kleinen Stärkung und erneuter Motivation ging es in die zweite Runde. An die gleichbleibenden, schwierigen Bedin-
gungen haben sich alle gewöhnt. Heinz Störi, FSG Zwillikon 1, erreichte mit 141 Punkten das Höchstresultat des Tages bei den Ordonnanzschützen. Sämi Schneebeli, SV Obfelden-Maschwanden, erreichte ebenfalls sehr gute 190 Punkte und damit in der zweiten Runde das höchste Resultat bei den Sportschützen. Die Gruppe FSV Zwillikon 1 schoss auch in der zweiten Runde die meisten Punkte und siegte souverän mit einer Gesamtpunktzahl von 1320. Dahinter wurde es knapp. Der SV Affoltern erreichte mit einer Gesamtpunktzahl von 1295 den zweiten Rang. Durch eine deutliche Steigerung in der zweiten Runde wurde die SG Aeugst mit einer Gesamtpunktzahl von 1294 Dritte. Der FSV Wettswil rutschte mit einer Gesamtpunktzahl von 1292 auf den vierten Platz. In der zweiten Runde der Kategorie Sport vermochte sich der SV Obfelden-Maschwanden zwar zu steigern, doch verpasste er den Sieg denkbar knapp um nur einen Punkt. So gewann der FSV Wettswil mit einer Gesamtpunktzahl von 1471 und der SV Obfelden-Maschwanden wurde mit 1470 Punkten Zweiter.
Ursula Spillmann, BSV Affoltern
Es dreht sich alles um Medaillen
Starke Leistungen, Medaillen und WM-Qualifikationen für die Rhönradriege Bonstetten an der SM in Baar
Am 3. Mai traf sich die nationale Spitze des Rhönradsports zur Schweizer Meisterschaft in Baar. Turnerinnen und Turner aus der ganzen Schweiz reisten an, um sich in einem anspruchsvollen Wettkampf zu messen und um die begehrten Titel zu kämpfen. Startberechtigt waren die Besten jeder Kategorie – die zehn erfolgreichsten der vergangenen Saison. Auch für die Rhönradriege Bonstetten war die SM ein besonderer Höhepunkt. Die intensive Vorbereitung zahlte sich aus. Unsere Turnerinnen und Turner zeigten starke Leistungen, freuten sich über tolle Platzierungen und mehrere Medaillen. Besonders schön war der Erfolg von Ayana Thaler, die sich bei ihrer ersten Schweizer Meisterschaft gleich die Goldmedaille sicherte. Einige konnten sich sogar für die Weltmeisterschaft im Sommer in Göttingen (D) qualifizieren. Der Anlass vereinte Rhönradturnerinnen und Rhönradturner unterschiedlichster Alters- und Leistungsklassen, die ihr Kön-
Kosova zu Gast
Spitzenspiel um die Tabellenführung
Will der FC Wettswil-Bonstetten die Aufstiegs-Play-offs erreichen, ist eine deutliche Leistungssteigerung notwendig. Im Dreikampf gegen Taverne und Tuggen hat der FCWB zwar die beste Tordifferenz, mittlerweile haben aber alle drei Teams gleich viele Punkte und nur zwei dürften die Entscheidungsspiele erreichen. Vier Spiele bleiben, das nächste bestreiten die Ämtler zu Hause gegen Kosova.
Heimserie fortsetzen
nen in den drei Disziplinen unter Beweis stellten: Geradeturnen, Spiraleturnen und Sprung. Während beim Geradeturnen die Kontrolle über beide Reifen gefragt ist, verlangt das Spiraleturnen ein feines Gleichgewicht auf nur einem Reifen. Der Sprung wiederum kombiniert Tempo, Technik und Mut – ein Moment, der beim Publikum stets für besondere Spannung sorgt. Die Küren in der Dreifachturnhalle Sternmatt beeindruckten durch Vielfalt und Präzision. Die Übungen im Rhönrad erfordern nicht nur Kraft, Ausdauer und Gleichgewicht, sondern auch ein ausgeprägtesKörpergefühl.EleganteBewegungsabläufe wechselten sich mit dynamischen Elementen ab und zeigten eindrücklich, wie vielseitig diese Sportart ist.
Die SM zeigte einmal mehr, dass das Rhönradturnen in der Schweiz lebt und sich weiterentwickelt. Neben dem sportlichen Wettbewerb prägen auch Leidenschaft, Fairness, Teamgeist und das Ge-
Starker Saisonstart
fühl einer grossen Rhönrad-Familie das Geschehen – Werte, die den Anlass über die Ranglisten hinaus besonders machen.
Jacqueline Peter und Corinne Klein, Rhönradriege Bonstetten
Sechs Rennen an drei Wochenenden bringen Siege und Topresultate
FCWB 2 im Spitzenkampf
Am Sonntag folgt ein weiterer FussballLeckerbissen auf dem Moos. Um 10.15 Uhr trifft die zweite Mannschaft des FCWB auf das Fanionteam von Siebnen. Der Sieger geht als Tabellenführer in die Schlussphase der 3. Liga und hat beste Aussicht auf den Aufstieg in die 2. Liga. Egal ob Samstag oder Sonntag, die Anreise ins Moos wird aufgrund diverser Anlässe unbedingt ohne Auto empfohlen.
Trotz der klaren Niederlage bei Winterthurs Nachwuchs vor einer Woche, ist der FCWB gegen Kosova zu favorisieren. Die Heimserie ist eindrücklich, denn seit September letzten Jahres hat man zu Hause nicht mehr verloren. Und diese Serie soll fortgesetzt werden, gegen ein Kosova, das zuletzt drei Mal in Folge Remis spielte. Anpfiff auf dem Wettswiler Moos ist am Samstagnachmittag um 16 Uhr.
Oliver Hedinger, FCWB
Sechs Rennen an drei Wochenenden, ein klar erkennbarer Aufwärtstrend: Die Fahrer des RRC Amt sind mit viel Schwung in die Strassensaison gestartet und konnten bereits früh mit starken Resultaten auf sich aufmerksam machen.
Den Auftakt bildeten das Kriterium von Ambri sowie das «Inferno di Cresciano» im Tessin – zwei Rennen, die unterschiedlicher kaum hätten sein können. In Ambri sorgte Elio de Mey für ein echtes Highlight: Mit einem beherzten Auftritt sicherte er sich seinen ersten nationalen Sieg – ein Meilenstein und ein starkes Ausrufezeichen gleich zu Saisonbeginn. Das «Inferno» von Cresciano präsentierte sich entgegen seinem Namen nicht als Bergrennen, sondern als flache, jedoch tückische Prüfung mit einer entscheidenden Gravelpassage. Das Rennen wirbelte das Feld gehörig durcheinander; wer ohne Defekt durchkam, hatte bereits einen kleinen Sieg errungen. Entsprechend rückte neben der Form auch das Material in den Fokus. Auch in der Westschweiz wusste der RRC Amt zu überzeugen und zeigte beim Duo Genevois seine taktische Stärke. Im ersten Rennen der Serie glänzte Dennis Flückiger mit einem Sieg in der
Kategorie U19. Dahinter setzte Nils Graf mit Rang 7 in der U17-Kategorie ein weiteres Ausrufezeichen und sicherte dem Team einen Top-10-Platz gegen hochkarätige Konkurrenz. Zum Abschluss standen mit dem Radkriterium Mauren und dem GP Cham-Hagendorn zwei weitere Rennen in der Deutschschweiz auf dem Programm. In Mauren verpasste der RRC Amt das Podest nur knapp: Nils Graf und Elio de Mey belegten die Ränge 4 und 5, wobei nur wenige Punkte zum Sprung unter die besten drei fehlten – im Kriterium werden diese über die gesamte Renndistanz hinweg erspurtet. In ChamHagendorn überzeugte Shana Huber bei
den Frauen B: Sie hielt als eine der wenigen Fahrerinnen ihrer Kategorie mit der Elite mit und spurtete nach sieben Runden zum verdienten Sieg. Parallel dazu sammelte Cedric Graf wertvolle internationale Rennhärte. Neben zwei Einsätzen in der deutschen Bundesliga überzeugte er insbesondere beim zweiten Start mit einem starken 18. Rang. Zudem stellte er sich beim GP Vorarlberg der internationalen Konkurrenz auf UCI-Niveau.
René Graf, RRC Amt
Alle Resultate der einzelnen Fahrer sind unter www. rrc-amt.ch ersichtlich.
Die Siegergruppe Ordonnanz: FSG Zwillikon 1 mit (von links) Patrick Genkinger, Albert Suter, Peter Frutiger, Linus Stähli, Anja Zimmermann und Heinz Störi. (Bilder zvg)
Die Siegergruppe Sport: FSV Wettswil mit (von links) Dino Von Koerber, Martin Landis, Herbert Fankhauser und Heinz Meili.
An den letzten Wochenenden waren viele RRC-Amt-Fahrer im Einsatz. (Bild zvg)
Im Hinspiel gewann WB gegen Kosova 2:0, hier Flavio Peters Führungstor. (Archivbild Kaspar Köchli)
Die Teilnehmenden: (v.l.) Corina Vogel, Sandrine Peter, Chiara Fiorillo, Lina Klein, Amelie Stiefmeier, Ayana Thaler, Jacqueline Peter, Elea Peter, Nadine Kamm, Timon Peter, Simon Rufener. (Bild zvg)
ZEIT-VERS Neugier oder Verstand?
Dieses hübsche Rindsquintett traf ich beim Spazieren. Und sie fanden es auch nett, mich zu kontaktieren.
Einige war’n eher scheu, kamen nicht zum Zaun.
Klar, ich war für sie ja neu: «Kann man dem wohl trau’n»? Nur die eine hatte Mut, leckte an der Hand.
Ist’s aus Neugier, was sie tut, oder ist’s Verstand?
Thomas Gilg
Auf Spaziergängen weckt vieles seine Neugier, was er als Bild festhält, um es dann mit einem Vers zu pointieren.
BILDERRÄTSEL – AUFLÖSUNG
Der Spitzbube steht vor der Metzgerei Steiner in Bonstetten
Zahlreiche Leserinnen und Leser haben mitgeraten, was die Redaktion sehr gefreut hat. Der Spitzbube aus dem Bilderrätsel in der Ausgabe vom 29. April steht in Bonstetten an der Strasse bei der Burgwies vor der Metzgerei Steiner. (red)
Der lachende Spitzbube steht vor Steiner 365 in Bonstetten. (Bild www.steiner-metzgerei.ch)
«Ich stecke gerne Zeit und Energie in die Aumüli»
Hugo Lombriser ist Vereinspräsident der Aumüli und setzt sich für deren Erhaltung ein
Mit Hugo LoMbriser spracH
Marianne Voss
Das Treffen findet in der Aumüli in Stallikon statt, und am liebsten würde Hugo Lombriser auch nur über die Aumüli sprechen und nicht über sich. Er ist begeistert von diesem wunderschönen Kulturgut im Reppischtal und engagiert sich seit zwei Jahren als Vereinspräsident. «Ich finde es wichtig, die Aumüli für die Nachwelt zu erhalten», betont er und erzählt, dass er fast täglich für den Verein tätig sei. Es gebe immer etwas zu tun, organisatorisch oder auch ganz handfest. «Ich stecke gerne Zeit und Energie in die Aumüli. Für mich ist das eine spannende, interessante und auch sinnvolle Tätigkeit, die ich vollständig ehrenamtlich ausübe.» Er berichtet, dass er in den letzten zwei Jahren da und dort etwas verändert, aufgefrischt und angepasst habe. «Unter anderem sind jetzt für die verschiedenen Bereiche – wie das Mahlen, die Säge oder die Umgebungsarbeiten – selbstständige Gruppen von Mitgliedern zuständig. Dadurch ist die Arbeitslast besser verteilt.» Zudem gebe es an jedem letzten Samstag im Monat einen Kafiträff, wo jede und jeder willkommen sei.
Doch warum tut er das alles? Bei der Beantwortung dieser Frage geht es dann eben doch auch um ihn. Er blendet kurz zurück auf seine Kindheit mit vier Geschwistern im Kanton Graubünden und den Umzug nach Basel-Land, da sein Vater dort eine dauerhafte Stelle als Lehrer erhielt. Hugo Lombriser absolvierte in der Stadt Basel eine Lehre als Bauzeichner. «Die Stadt, der Betrieb und das Leben dort, das gefiel mir. Daher wollte ich nach der Lehre unbedingt in eine noch grössere Stadt, nach Zürich, ziehen.» Er holte dort die Matur nach und fand in Zürich eine Stelle bei der Crédit Suisse. «Nicht als Banker, sondern als Informatiker. Das war die Zeit, als es plötzlich überall Informatiker brauchte. Ausbildungen dafür gab es aber noch nicht.» Bis zur Pensionierung, und sogar fünf Jahre darüber hinaus, arbeitete er bei der CS. «Ich war die letzten 15 Jahre im Bereich Organisationsentwicklung und neue Arbeitsplatzkonzepte verant-
wortlich und erlebte leider auch die Auflösung sowie die Überführung in die UBS mit.»
Die Frage nach dem Sinn Schon als junger Mann war Hugo Lombriser im Volleyball tätig und spielte auch in Zürich in einem Club. «Dort lernte ich meine Frau kennen.» 1986 zog das Paar nach Stallikon – in der jungen Familie war das zweite Kind unterwegs. Volleyball blieb sein intensivstes Hobby. Er war als Trainer für namhafte Mannschaften engagiert und präsidierte während zwölf Jahren den Säuliämtler Verein «Volley S9». Durch Corona verlor der Club viele erwachsene Mitglieder. «Ich fühlte mich zu alt, um einen Verein mit Kindern zu führen. Daher gab ich das 2023 ab.»
Jetzt kommt er auf die Frage zurück, warum er sich für die Aumüli einsetze. «Ich stand an einem Punkt, den viele kennen, die ins Pensionsalter kommen: Die Kinder sind erwachsen und der Job ist beendet. Bei mir war zudem auch das zeitintensive Hobby Volleyball abgeschlossen.» Das sei der Moment, in dem sich einem die Sinnfrage stelle. «Für mich war klar, dass ich aktiv bleiben möchte, aktiv bleiben muss.» Für den Körper gehe er ins Krafttraining, doch für das Gemüt brauche es auch etwas. In der Dorfzeitung «Blickpunkt-Stallikon» sei er Ende 2023 auf ein Inserat gestossen. «Es wurden weitere Helfer für die Aumüli gesucht. Ich kannte die Aumüli nur von kurzen Besuchen, doch ich meldete mich und wurde nach einer kurzen Einführungszeit auch gleich als Vereinspräsident gewählt.»
Mülitag – schöne Herausforderung Hugo Lombriser bereut seinen Entscheid keinen Moment und würde gerne andere Menschen in einer ähnlichen Lebenssituation motivieren zur Mitarbeit. «Die Einsätze machen Spass, sie sind sinnstiftend. Ich bin mit Menschen zusammen, löse Probleme und packe konkret an.» In einem kurzen Exkurs erklärt er der Besucherin das Organigramm der
Aumüli mit der Stiftung, die als Besitzerin für die Finanzen zuständig ist, und dem Verein, der sich um den Betrieb kümmert. Ein langfristiges Projekt, das den Vorstand und die Stiftung beschäftigt, ist die dringend nötige Totalsanierung des Hauptgebäudes in der Aumüli. «Wir rechnen dieses Jahr mit der Baubewilligung, doch die Finanzierung ist noch offen. Da steht für uns eine grössere Herausforderung bevor.» Ein anderes Projekt, das ansteht, ist zwar arbeitsintensiv, aber sehr erfreulich. Es ist der traditionelle Mülitag, der am Samstag, 16. Mai, stattfindet. «Ich freue mich sehr darauf. Das ist der Tag im Jahr, an dem wir uns einer breiten Bevölkerung präsentieren dürfen. Wir erwarten wieder um die 1000 Gäste.» Geplant sei ein buntes Programm mit bewährten und auch
neuen Aktivitäten (www.aumueli.ch). «Es ist mir ein Anliegen, dass wir am Mülitag alle Generationen ansprechen, auch die Kinder und die Jugendlichen. Alle sind herzlich willkommen.»
In der Serie «Menschen im Säuliamt» berichtet Marianne Voss in loser Folge aus dem Leben von Menschen – ob jung oder alt, ob berühmt oder unbekannt –, die im Säuliamt wohnen oder hier ihren Arbeitsplatz haben. (red)
Hugo Lombriser im Mahlraum der Aumüli, wo regelmässig Mehl gemahlen wird. (Bild Marianne Voss)