Drei Frauen aus Stallikon verbinden Familie, Selbstständigkeit und kreative Arbeit in eigenen Unternehmen. Seite 13 4
Traditionsfirma setzt auf neues Zentrum in Hedingen
Die Ernst Schweizer AG unterstützt die Zentrumsplanung in Hedingen
Daniel Koch
Die Zentrumsplanung von Hedingen nimmt Fahrt auf – und ein zentraler Akteur stellt sich klar dahinter: die Ernst Schweizer AG. Das Traditionsunternehmen, seit Jahrzehnten im Dorf verankert, sieht in der Entwicklung eine Chance, das Zentrum aufzuwerten und gleichzeitig das eigene Areal neu auszurichten. Diese Transformation ist bereits sichtbar. Seit Anfang 2024 hat sich die Firma strategisch neu aufgestellt und konzentriert sich heute auf drei Geschäftsbereiche: Fenstersysteme, Briefkästen und Paketboxen sowie Solarsysteme. Der Verkauf des Fassadengeschäfts an die Geilinger AG sei ein wichtiger Schritt gewesen, heisst es. Damit habe man ein komplexes Projektgeschäft ausgelagert und gleichzeitig Kontinuität für Kunden und Mitarbeitende gewährleistet.
Die Folgen dieser Neuausrichtung sind auch auf dem Areal spürbar. Frei gewordene Flächen wurden neu genutzt: So sind Teile heute an externe Firmen vermietet, darunter das Start-up Hivoduct sowie die Carrosserie Baldinger. Auch die Geilinger AG ist weiterhin vor Ort präsent. Insgesamt beschäftigt die Ernst Schweizer AG rund 350 Mitarbeitende, etwa 260 davon in Hedingen. Hinzu kommen rund 65 Arbeitsplätze bei neu angesiedelten Firmen. Am Standort wolle man festhalten, betont Samuel Schweizer, Vorsitzender der Geschäftsleitung: «Hedingen bleibt für uns als Hauptsitz ein wichtiger Standort, an dem wir langfristig festhalten.»
Verkehr nimmt trotz Entwicklung ab Ein zentraler Punkt in der Diskussion ist der Verkehr – und hier zeichnet das Unternehmen ein differenziertes Bild. Trotz neuer Nutzungen liege die Verkehrsbelastung heute unter dem Niveau von vor 2020. Als Gründe nennt Schweizer unter anderem den Wegfall des transportintensiven Fassadengeschäfts sowie veränderte Arbeitsweisen. Homeoffice habe sich etabliert und reduziere die Pendlerströme spürbar. Zudem
Auf dem Areal der Firma Schweizer in Hedingen ist ein bunter Firmen-Mix entstanden: (von links) Rolf Käser (Carrosserie Baldinger AG), Samuel Schweizer und Marc Bremgartner (Ernst Schweizer AG), Walter Holaus (Hivoduct AG), Jürg Huber und Gediminas Tutkus (Geilinger AG). (Bild zvg)
sei die Logistik für den SolarsystemBereich teilweise ins österreichische Satteins verlagert worden, was Hedingen zusätzlich entlaste. Ergänzend setze man weiterhin auf Parkplatzbewirtschaftung und die Förderung des öffentlichen Verkehrs. Im Zuge der Zentrumsplanung plant das Unternehmen nun einen weiteren Schritt: Ein Teil des Areals – konkret der Parkplatz gegenüber dem Bahnhof – soll künftig für Wohn- und Gewerbenutzung geöffnet werden. Dafür wird derzeit der private Gestaltungsplan revidiert. Damit wolle man einen Beitrag zu einem lebendigen Dorfzentrum leisten. Parallel prüft die firmeneigene Pensionskasse einen Neubau auf dem sogenannten Juventus-Areal.
Neue Strasse als Schlüsselprojekt
Auch bei der Verkehrsführung bringt sich die Ernst Schweizer AG in die Diskussion ein. Die geplante neue Strasse entlang der Bahnlinie vom Kreisel zum
Tödlicher Unfall
Am Uetliberg stürzte ein Mann zu Tode
Am Sonntagmittag ist es im Zürcher Gebiet «Fallätsche» zu einem tödlichen Unfall gekommen. Ein 69-jähriger Mann stürzte aus bislang ungeklärten Gründen in die Tiefe und erlag noch vor Ort seinen schweren Verletzungen. Kurz vor 12.30 Uhr wurde die Stadtpolizei Zürich von Schutz & Rettung Zürich alarmiert. Die Einsatzkräfte waren aufgeboten worden, nachdem die Rega im betreffenden Gebiet eine abgestürzte Person geborgen hatte. Trotz der raschen Intervention konnte dem
Mann nicht mehr geholfen werden. Nach ersten Erkenntnissen war der 69-Jährige gemeinsam mit einem anderen Mann unterwegs, als es zu dem Unglück kam.
Die genauen Umstände des Sturzes sind derzeit noch unklar. Die Polizei geht jedoch von einem Unfallgeschehen aus. Ermittlerinnen und Ermittler der Kriminalabteilung der Stadtpolizei Zürich haben zusammen mit der Staatsanwaltschaft Zürich-Sihl Untersuchungen aufgenommen. (red)
Bahnhof wird vom Unternehmen unterstützt. «Die Strasse hat zum Ziel, ein autoberuhigtes Dorfzentrum zu ermöglichen», so Samuel Schweizer. Für die Firma selbst wäre sie gar nicht nötig, betont Schweizer: «Unser Firmenareal ist bereits heute gut erschlossen und alles entspricht den Normen.»
Andere Varianten, etwa eine Zufahrt von Norden entlang der Bahnlinie, sind laut Kanton derzeit nicht realisierbar. Gleichzeitig denkt das Unternehmen langfristig: Im Rahmen der Gestaltungsplan-Revision soll ein interner Erschliessungskorridor freigehalten werden, um künftige Optionen offenzuhalten. «Grundsätzlich ist es uns egal, aus welcher Himmelsrichtung unser Areal erschlossen wird», hält Schweizer fest. Tatsache sei aber auch, dass rund Dreiviertel des Verkehrs von der Hauptstrasse zum Bahnhof nicht auf die Firma Schweizer zurückgeführt werden könne. «Viele Leute fahren einfach gerne mit dem Auto zum Bahnhof», so Schweizer. Pro Stunde würden im
Schnitt nur etwa ein bis zwei Lastwagen von der Firma durch das Dorfzentrum fahren.
«Gemeinsam das Zentrum gestalten» Insgesamt spricht sich die Ernst Schweizer AG klar für eine abgestimmte Entwicklung aus. Wachstum müsse nicht automatisch mehr Verkehr bedeuten, wird argumentiert. Vielmehr könne eine gezielte Weiterentwicklung helfen, nachhaltige Lösungen zu fördern. Samuel Schweizer betont die Bedeutung der Zusammenarbeit: «Wir sind fest davon überzeugt, dass eine enge Abstimmung zwischen Gemeinde, Bevölkerung und lokalen Unternehmen der richtige Weg ist, um Hedingen zukunftsfähig zu machen.»
Das Unternehmen will diesen Prozess aktiv begleiten – «mit dem Anspruch, unser Areal verantwortungsvoll weiterzuentwickeln und gleichzeitig einen positiven Beitrag zu einem attraktiven Dorfzentrum zu leisten».
Mord am Klostergründer
Konrad von Sellenbüren starb vor 900 Jahren
Vor 900 Jahren wurde der Engelberger Klostergründer Konrad von Sellenbüren im Reppischtal am Uetliberg ermordet. Der Zürcher Adelige war im Frühjahr 1126 in seine alte Heimat zurückgekehrt, um einen Erbstreit zu schlichten. Dabei eskalierte der Konflikt, und ein Verwandter tötete ihn. Die genauen Umstände bleiben bis heute unklar, überliefert ist jedoch ein gewaltsamer Tod. Konrad hatte zuvor das Kloster Engelberg gegründet, nachdem ihn einer
Legende zufolge ein Ochse an den Standort geführt hatte. Das Kloster wurde mit Besitzungen ausgestattet und erhielt wichtige Rechte von Papst und Kaiser. Nach seinem Tod wurde Konrad im Kloster beigesetzt und später als Seliger verehrt. Chroniken und künstlerische Darstellungen halten die Erinnerung an die Tat wach. Sein Tod gilt als prägendes Ereignis der frühen Klostergeschichte. (red)
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Tore kassiert der FC Affoltern. Der Ehrentreffer gelingt nicht. Seite 19
Das Zürcher Obergericht hat einen 55-jährigen Schweizer aus dem Bezirk Affoltern wegen versuchter Anstiftung zum Mord zu elf Jahren Gefängnis verurteilt. Der Mann hatte zwischen Dezember 2022 und Februar 2023 im Darknet gezielt nach einem Auftragskiller gesucht, um seine Ex-Frau töten zu lassen, und dafür rund 22000 Franken in Bitcoin überwiesen. Die Tat wurde jedoch nie ausgeführt, da er auf eine von britischen Behörden überwachte Fake-Website hereinfiel. Die Richter sahen die Beweislage als eindeutig an: Eine umfassende EDV-Analyse belegte die gezielte Suche, gespeicherte Fotos sowie entsprechende Transaktionen. Die Verteidigung sprach von Hacking und unzulässigen Beweisen, blieb jedoch erfolglos. Das Obergericht erhöhte die Strafe deutlich gegenüber der ersten Instanz. (red.)
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Am Samstag, 9. Mai 2026, findet in Affoltern am Albis und Zwillikon die Papierund Kartonsammlung statt. Bitte stellen Sie Papier und Karton separat gebündelt und geschnürt frühestens am Vorabend, jedoch bis spätestens 8.00 Uhr morgens gut sichtbar am Strassenrand bereit. Loses, beschichtetes, verunreinigtes oder in Säcken bzw. Taschen abgefülltes Material sowie nicht zusammengefaltete Schachteln oder untragbare, übergrosse Bündel werden nicht abgeführt.
Sammelverein: SAM Sektion am Albis
Kontaktstelle bei nicht abgeholtem Papier oder Karton:079 437 76 86 (ab 13.00 Uhr)
5. Mai 2026
Stadt Affoltern am Albis, Bereich Hochbau und Umwelt
Einstellung des Konkurses
Schuldner: Peric Ivica, geb. 20. Januar 1978,von Affoltern am Albis ZH,Oetlistal 23, 8910 Affoltern am Albis, Peric Gebäudetechnik, UID CHE-463.050.738, Peric Rohr-Anlagenbau, UID CHE-201.331.297
Datum der Konkurseröffnung: 19. März 2026
Datum der Einstellung mangels Aktiven, Art. 230 SchKG: 24. April 2026
Kostenvorschuss CHF 5000.00 und Begehren um Durchführung bis 26. Mai 2026
Im Übrigen wird auf die Publikation im Schweizerischen Handelsamtsblatt vom 5. Mai 2026 verwiesen.
Affoltern am Albis, 5. Mai 2026
Konkursamt Affoltern
Sagistrasse 8b 8910 Affoltern am Albis
Einstellung des Konkurses
Schuldner: Vaithilingam Mylvaganam, geb. 1. August 1962, von Sri Lanka, Zürichstrasse 156, 8910 Affoltern am Albis, gest. 18. Juni 2025
Datum der Konkurseröffnung: 13. April 2026
Datum der Einstellung mangels Aktiven, Art. 230 SchKG: 24. April 2026
Kostenvorschuss CHF 4500.00 und Begehren um Durchführung bis 26. Mai 2026
Im Übrigen wird auf die Publikation im Schweizerischen Handelsamtsblatt vom 5. Mai 2026 verwiesen.
Affoltern am Albis, 5. Mai 2026
Konkursamt Affoltern
Sagistrasse 8b 8910 Affoltern am Albis
Türlersee-Schutzverband 8915HausenamAlbis
Einladungzur ordentlichen Generalversammlung2026
Donnerstag,21.Mai2026
Ort: eventundwerken.ch
Türlen 8, 8915 Hausena/A
Aktenauflage 19.00Uhr Beginn 19.30Uhr
1. Teil:Generalversammlung 2026
2. Teil:Fachvortrag «Kormorane» DerVorstandfreut sichaufeine rege Beteiligung!
Politische Gemeinde Hausen am Albis
Gemeindeversammlung
Die Stimmberechtigten der Gemeinde Hausen am Albis werden auf Mittwoch, 10. Juni 2026, 19.30 Uhr, in den Gemeindesaal im Schulhaus Weid, Hausen am Albis, zur Behandlung der folgenden Anträge des Gemeinderates eingeladen:
1. Genehmigung der Jahresrechnung
2025
2. Mehrzwecksaal, Sanierung Saal und Küche, Kreditgenehmigung
3. Informationen des Gemeinderats/ Verabschiedung
Der Beleuchtende Bericht inklusive Anträge liegt den Stimmberechtigten mit den dazugehörigen Akten im Gemeindehaus Hausen am Albis, Zugerstrasse 10, Einwohnterkontrolle (1. Obergeschoss, links), ab Mittwoch, 20. Mai 2026, zur Einsicht auf.
Sämtliche Dokumente können ebenfalls ab diesem Zeitpunkt auf der Webseite www.hausen.ch abgerufen werden.
Die Stimmberechtigten könen den Beleuchtenden Bericht zudem bestellen, indem sie sich für den Versand bei der Gemeindekanzlei, Tel. 044 764 80 28, oder E-Mail: stefanie.moser@hausen.ch einmalig anmelden.
Vorgängig wird die Kreisschulgemeinde Hausen am Albis, Kappel am Albis und Rifferswil ihre Gemeindeversammlung um 19.00 Uhr im Gemeindesaal im Schulhaus Weid, in Hausen am Albis halten.
Hausen am Albis, 5. Mai 2026 Der Gemeinderat
Einladung zur Gemeindeversammlung am 11. Juni 2026, 19.00 Uhr
Die Stimmberechtigten werden am Donnerstag, 11. Juni 2026, 19.00 Uhr, im Schachensaal, Vordere Zelglistrasse 6, zur Gemeindeversammlung eingeladen.
Zur Behandlung gelangen folgende Geschäfte:
1.Jahresrechnung 2025
2.Pumptrackanlage Sportplatz Schlag
Anfrage gemäss § 17 Gemeindegesetz (GG)
Anschliessend Mitteilungen
Die Akten können ab Donnerstag, 28. Mai 2026, unter hedingen.ch sowie während der Schalteröffnungszeiten im Gemeindehaus, Zürcherstrasse 27, eingesehen werden. Die Weisungsbroschüren mit Anträgen und beleuchtenden Berichten liegen in gedruckter Form im Gemeindehaus sowie am Abend der Gemeindeversammlung beim Saaleingang auf. Auf Verlangen werden die Broschüren den Stimmberechtigten kostenlos zugestellt. Hedingen, 5. Mai 2026 Gemeinderat Hedingen
Einladung zur Gemeindeversammlung vom 10. Juni 2026
Die Stimmberechtigten der Gemeinde Ottenbach werden am Mittwoch, 10. Juni 2026, 19.30 Uhr, in den Gemeindesaal Ottenbach zur Gemeindeversammlung eingeladen. Zur Behandlung gelangen folgende Geschäfte:
1. Jahresrechnung 2025
2. Teilrevision Bau- und Zonenordnung (BZO)
3. Teilrevision Bau- und Zonenordnung (BZO) - Kommunaler Mehrwertausgleich - Reglement zum kommunalen Mehrwertausgleichsfonds
Der Beleuchtende Bericht kann zwei Wochen vor der Gemeindeversammlung auf der Homepage www.ottenbach.ch heruntergeladen werden. Zusätzlich liegt er am Schalter der Gemeindeverwaltung auf.
Auf Wunsch wird der Bericht kostenlos per Post zugestellt. Für den Eintrag in die Liste wenden Sie sich bitte per E-Mail oder telefonisch (info@ottenbach.ch oder 044 763 40 30) an die Gemeindeverwaltung – wir nehmen Sie gerne auf.
5. Mai 2026
Gemeinderat Ottenbach
Öffnungszeiten
Gemeindeverwaltung und Abfallsammelstelle, Pikettdienste sowie Verschiebung
Kehrichtabfuhr über Auffahrt
Die Büros der Gemeindeverwaltung bleiben über Auffahrt geschlossen am Mittwoch, 13. Mai (ab 11.30 Uhr) Donnerstag, 14. Mai und Freitag, 15. Mai 2026.
Wegen der Auffahrt findet die wöchentliche Kehrichtabfuhr am Samstag, 16. Mai statt (anstelle von Donnerstag).
dieöffentlichegedenkfeierfindet am mittwoch,27.mai 2026 um13.30uhrinderklosterkirche kappelamalbis statt
Affoltern am Albis
Am 21.April 2026 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:
Esther Leuthold geb. Gut geboren am 2. Dezember 1936, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH. Bestattungsamt Affoltern am Albis
Mettmenstetten
Behördensprechstunde Wettswil am Albis
Einwohnerinnen und Einwohner haben an den Behördensprechstunden die Möglichkeit, persönliche Anliegen direkt und unbürokratisch mit einer Vertretung des Gemeinderates Wettswil am Albis zu besprechen. Der Gemeinderat will damit den Kontakt zur Bevölkerung stärken, Anliegen ernst nehmen und wo möglich Lösungsmöglichkeiten prüfen und anbieten. Die nächste Behördensprechstunde findet am Dienstag, 12. Mai 2026, von 17.30 –18.30 Uhr im Dachgeschoss des Gemeindehauses Wettswil am Albis statt. Marco Santi, Ressortvorstand Tiefbau und Werke, und Sarah Willimann, Ressortvorständin Finanzen, freuen sich, Sie begrüssen zu dürfen. Eine vorgängige Anmeldung ist nicht notwendig.
Am 25.April 2026 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben: Verena Huber geboren am 4. Oktober 1942, von Mettmenstetten ZH, wohnhaft gewesen in Mettmenstetten.
DieAbdankungfandimengstenFamilienkreis statt. Bestattungsamt Mettmenstetten
Wirengagieren uns fü re in eb elebteBergwelt. ber ghilf e.ch
Mettmenstetten
Am 29.April 2026 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:
Jeanette Ott geb. Fivaz geboren am 9. August 1940, von Arth SZ, wohnhaft gewesen in Mettmenstetten. Die Beisetzung auf dem Friedhof Mettmenstetten und die Abdankung in der reformierten Kirche Mettmenstetten finden zu einem späteren Zeitpunkt statt. Bestattungsamt Mettmenstetten
Obfelden
Am 20.April 2026 ist in Luzern gestorben: Marina Biemmi Ramos geboren am 18. April 1971, wohnhaft gewesen in Obfelden. Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Bestattungsamt Obfelden
Am 7. Mai 1966 gaben sich Hanna und Kurt Käser das Ja-Wort. Sie sind in Zwillikon zu Hause und feiern also am Donnerstag ihr 60-jähriges und somit diamantenes Jubiläum! Die drei Söhne mit ihren Familien wünschen dem Jubelpaar alles Gute und viele weitere gemeinsame schöne Zeiten. Wir wünschen den beiden ein fröhliches Fest und gratulieren herzlich!
Zum 90. Geburtstag
Annerose Heinrich aus Hausen feiert am Donnerstag, 7. Mai, den hohen 90. Geburtstag. Wir gratulieren ihr ganz herzlich und wünschen einen wunderschönen, unvergesslichen Tag, der noch lange in bester Erinnerung bleiben wird. Fürs neue Lebensjahr gute Gesundheit und alles Gute!
Zum 80. Geburtstag
Zum 80. Geburtstag von Trudy Kaiser am Dienstag, 5. Mai: 80 Jahre voller Erinnerungen, Erfahrungen und Geschichten – was für ein beeindruckendes Lebenswerk! Ihre Familie aus Wettswil schreibt: «Wir wünschen dir von Herzen weiterhin Gesundheit, Zufriedenheit und viele glückliche Stunden. Geniesse deinen besonderen Tag und lass dich gebührend feiern!»
Gratulationen
Bitte schicken Sie uns Gratulationshinweise per Mail an: redaktion@affolteranzeiger.ch Gratis aufgenommen werden Geburtstage ab dem 90., runde und halbrunde ab dem 80. sowie Hochzeitsjubiläen ab der goldenen Hochzeit (50 Jahre). Die Mails müssen jeweils am Mittwochmorgen bis 8 Uhr für die Ausgaben vom folgenden Freitag und Dienstag eintreffen. (red)
«Gefühlskälte und eine erschreckende Skrupellosigkeit»
Versuchte Anstiftung zum Mord: Elf Jahre Gefängnis für einen Schweizer aus dem Bezirk
Werner Schneiter
Wegen versuchter Anstiftung zum Mord hat das Obergericht einen 55-jährigen Schweizer aus dem Bezirk Affoltern zu einer Haftstrafe von elf Jahren verurteilt – und das Strafmass des Bezirksgerichts Affoltern deutlich verschärft, dessen Urteil vor Jahresfrist fünf Jahre Freiheitsentzug lautete.
Zwischen Dezember 2022 und Februar 2023 suchte der Mann im Darknet jemanden, der seine Ex-Frau und Mutter zweier Kinder töten würde. Dazu überwies er auch 22000 Franken in Bitcoins auf ein anonymes Krypto-Konto. Allerdings wurde die Tat nicht ausgeführt. Ohne es zu wissen, kommunizierte der Mann mit einer Betrüger-Website, die von britischen Strafverfolgungsbehörden überwacht wurde. Im Februar 2023 wurde er verhaftet und befindet sich seit diesem Zeitpunkt in Sicherheitshaft. Zur Sache äusserte er sich auch vor Obergericht nicht, bestritt aber die Taten in zwei Statements vehement.
Erhellende EDV-Analyse der Kapo Auch für das Obergericht steht zweifelsfrei fest: Der Mann hatte im Darknet einen Killer gesucht, der seine Ex-Frau umbringt. Dazu überwies er Geld auf ein anonymes Krypto-Konto. Bei der Urteilseröffnung fand Verhandlungsleiter Christian Prinz, Präsident der I. Strafkammer, deutliche Worte: Die EDVAnalyse der Kapo sei klar und zeige, dass der Beschuldigte auf seinem PC mit erheblichem Aufwand jemanden gesucht habe, der seine Ex-Frau töte. Aus diesem Grund habe er Fotos von ihr und dem Auto als Hinweis für den Killer heruntergeladen. Dazu komme eine Reihe von Transaktionen im Darknet, die in der Summe ein klares Bild ergäben. Dass dies von einem «Tom», den er früher in einer Bar in Zürich kennengelernt haben will, gemacht worden sei, bezeichnete das Obergericht als Schutzbehauptung. Dieser «Tom» sei zudem erst in der vierten Einvernahme zur
Einen ganzen Tag dauerte die Verhandlung vor Obergericht, ehe der Richterspruch erfolgte: elf Jahre wegen versuchter Anstiftung zum Mord. (Bild Werner Schneiter)
Sprache gekommen. Hinweise auf eine Dritttäterschaft und Spuren auf Hacking gebe es nicht. «Auch Ihre sehr guten Kenntnisse bei der IT-Anwendung sprechen für Sie als Täter», ergänzte der Verhandlungsleiter.
Zweimal wegen Übergriffen verurteilt Vielmehr sei der Konflikt mit der damaligen Partnerin das naheliegende Motiv gewesen, der Streit um Unterhaltszahlungen auch für die Kinder. «Sie haben sich unverstanden, verletzt und ausgenützt gefühlt. Auch Neid habe da mitgespielt», so der Vorsitzende. Er sprach auch von egoistischen Motiven und niedriger Gesinnung, von einer Gefühlskälte, erschreckender Skrupellosigkeit und grausamem, direkt vorsätzlichem Handeln. Zweimal sei der Beschuldigte zuvor schon wegen Übergriffen verurteilt worden. Seine Behauptung, eine Fitnessuhr getragen zu haben, die zeige, dass er während der Transaktionen und Aktivitäten im Darknet geschlafen habe, tauge nicht als Beweismittel, die Zeitstempel seien
klar. Das Bezirksgericht Affoltern habe das im Detail erläutert und sei für das Obergericht nachvollziehbar. Allerdings sei die Strafreduktion des Bezirksgerichts für den Umstand, dass der Beschuldigte nicht gewusst habe, dass er sich auf einer Betrüger-Website befand, zu gross. Wie schon vor Bezirksgericht («Anzeiger» vom 4. April 2025) nahm die Verhandlung vor Obergericht einen ganzen Tag in Anspruch. Die Staatsanwältin verlangte – wie vor Bezirksgericht – eine 15-jährige Gefängnisstrafe wegen versuchter Anstiftung zum Mord. Für ihren Antrag einer Verurteilung wegen strafbarer Vorbereitungshandlung zu schwerer Körperverletzung waren für das Obergericht die Voraussetzungen nicht vorhanden.
«Widerrechtliche Beweiserhebung»
Herausgeberin: CH Regionalmedien AG
Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern
Obere Bahnhofstrasse 5 8910 Affoltern a. A.
Leiterin: Barbara Roth
Chefredaktor: Daniel Koch (dko) redaktion@affolteranzeiger.ch
Redaktion: Claudia Eugster (cle), Florian Hofer (fh) Korrespondentinnen und Korrespondenten: Angela Bernetta (net), Sandra Isabél Claus (cla), Urs Kneubühl (kb), Nico Ilic (nil), Martin Platter (map), Brigitte Reemts Flum (bre), Bernhard Schneider (bs), Werner Schneiter (-ter.), Daniel Vaia (dv), Marianne Voss (mvo), Marcus Weiss (mwe), Regula Zellweger (rz)
Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 27810
Beratung und Verkauf Inserate: Evelyn Löhr / Christine von Burg Telefon 0582005700 inserat@affolteranzeiger.ch
Spezial- und Sonderseiten: Kaspar Köchli Telefon 0582005714, M 0796823761 kaspar.koechli@chmedia.ch
Sie bedrohte ihre Wohnungsnachbarin an ihrem früheren Wohnort in einer Ämtler Gemeinde über Facebook, Messenger und auf anderen sozialen Medien massiv, ja sogar mit dem Tod. «Wen di namal gseh de bring ich dich persönlich um. Ich bin Gott und darf das», schrieb die 40-jährige Frau, die eine zerrüttete Partnerschaft hinter sich hat und zwei Kinder, die derzeit noch von ihr getrennt sind. Solcherlei Drohungen wiederholte sie, etwa damit: «Es isch dini Entscheidig ebd na witerlebe oder hüt wetsch sterbe», wird sie in der Anklageschrift zitiert. Die Posts waren begleitet von wüsten Beschimpfungen. «Du Bitch wirsch i de Höll schmore», heisst es da unter anderem. Die Frau sass im Sommer 2025 während 68 Tagen in Untersuchungshaft. Die Staatsanwaltschaft fordert wegen mehrfacher Drohung und mehrfacher Beschimpfung eine unbedingte Freiheitsstrafe von vier Monaten – dies unter Anrechnung der erstandenen Haft. Dazu eine unbedingte Geldstrafe von 10 Tagessätzen à 30 Franken und die Anordnung einer ambulanten Behandlung unter Aufschub des Vollzugs der Freiheitsstrafe. Auslöser für ihr Ausrasten bildet in erster Linie Cannabiskonsum. Laut einem Gutachten ist die Frau vermindert steuerungs- und schuldfähig. Ausserdem ist von paranoider Schizophre-
In zwei ausgedehnten Plädoyers verlangte der Verteidiger einen Freispruch. Er kritisierte, die Tatzeiten seien vom Bezirksgericht «zurechtgebogen» worden –und das in 20 von über 30 Fällen. Der Mann habe während dieser Tatzeiten nachweislich geschlafen und sei Opfer eines PC-Hackings geworden. Die Beweiserhebung sei widerrechtlich erfolgt, die Website von britischen Behörden betrieben worden – allesamt unverwertbare Beweismittel, sagte er unter dem Hinweis eines Gutachtens von Daniel Jositsch, wonach die vorliegenden Beweise in der Schweiz nicht verwertbar seien und gegen das Täuschungsverbot sowie gegen das Gebot von Treu und Glauben verstiessen. Verwiesen wurde auch auf Differenzen bei Bitcoin-Überweisungen – mehr zu überweisen als gefordert, das mache keinen Sinn, so der Verteidiger.
Sein Mandant könne an der Tötung seiner Ex-Frau schon wegen der Kinder kein Interesse gehabt haben – eine Aussage, welche die vor Obergericht anwesende Ex-Frau des Verurteilten mit einem emotionalen Statement konterte und ihren Ex als Bösewicht und Manipulator darstellte. Sie habe wegen häuslicher Gewalt umziehen müssen. Vor Geburt habe er die Vaterschaft der Kinder mehrfach verweigert – auch Unterhaltszahlung. «Wäre der Mord geschehen, so hätte er sich 150000 Franken sparen können», sagte die Frau unter Tränen. Sie sei ständig in Angst, habe ihr Sicherheitsgefühl verloren, und ein Verdacht auf posttraumatische Belastungsstörung stehe im Raum, sagte ihr Vertreter, der die digitale Forensik lobte. Er forderte 25000 Franken Genugtuung und 23000 Franken Prozessentschädigung. Aus den Vorstrafen habe der Mann absolut nichts gelernt, hält der Verhandlungsleiter fest. Das Obergericht verurteilte den Mann zu elf Jahren Gefängnis, abzüglich 1170 Tage Haft, und zu einer Genugtuung von 20000 Franken sowie zu einer Prozessentschädigung für die Ex von 15000 Franken. Schadenersatzforderungen werden auf den Zivilweg verwiesen. Der Mann bleibt in Sicherheitshaft. Das Urteil vom 30. April 2025 ist noch nicht rechtskräftig. Es kann vor Bundesgericht angefochten werden.
Unbedingte Geldstrafe wegen massiver Drohungen gegen eine Wohnungsnachbarin
nie die Rede, von Verhaltensstörungen, hervorgerufen durch Drogenkonsum. Durch die hohe Rückfallgefahr sei eine Behandlung notwendig. Die Frau war bereit für eine ambulante Massnahme, vollzogen in einem Sanatorium. «Ich war nach dem Trauma mit meinem ExMann dafür und habe mich an die Anweisungen gehalten», sagte sie vor Bezirksgericht. Mit einer Verlängerung der Verfügung des Zwangsmassnahmengerichts vom 18. November 2025 und einer «Behandlungsphase 2» am Spital Affoltern wurde die Frau schliesslich in eine Einrichtung für betreutes Wohnen versetzt. Ihrem Sohn gehe es gut, aber ihre derzeit noch im Heim untergebrachte Tochter habe in den letzten drei Jahren stark gelitten, sagte sie der Verhandlungsleiterin. Das Verhältnis zu ihren Kindern sei gut, ebenso ihr soziales Umfeld. Die Tochter ziehe im Sommer bei ihr ein. Die Frau, laut Anklageschrift eine Freelancerin, hat keinen Beruf erlernt. Sie lebt zurzeit von Sozialhilfe und von Alimenten. Sie nimmt seit 2014 Antidepressiva und findet, dass nun keine dauerhafte Behandlung mehr nötig ist, weil sie kein Cannabis mehr konsumiere, sondern «nur» noch CBD (Cannabidiol) rauche, was erlaubt sei.
Intervention des Anwalts
Laut dem Vertreter der Privatklägerin sind die Drohungen und Beschimpfun-
gen durch Tonaufnahme teilweise belegt. Er spricht von einer problematischen Wohnsituation. Seine Mandantin habe ernsthaft mit der Umsetzung der Drohungen rechnen müssen und sei in Todesangst versetzt worden. «Mit ihren Drohungen wollte die Beschuldigte ihre Nachbarin zum Umzug zwingen und sie um jeden Preis loswerden», sagte der Vertreter der Geschädigten. Als er weiter über Massnahmen und Diagnosen aus dem Gutachten sprach, wurde er vom Anwalt der Beschuldigten mit dem Hinweis unterbrochen, das stehe ihm nicht zu. Auch die Verhandlungsleiterin bemängelte die «ausschweifende Darlegung von Dingen, die wir aus den Akten bereits kennen». Immerhin aber forderte der Vertreter der Privatklägerin für seine Mandantin zum Schluss eine Genugtuung von 8000 Franken. Der Verteidiger der Beschuldigten plädierte bei Drohungen und Beschimpfung auf schuldig, erachtet aber eine Geldstrafe von 120 Tagessätzen à 10 Franken und einen Kostenanteil von zwei Dritteln für das Verfahren als ausreichend. Zivilforderungen verwies er auf den Zivilweg. Er zeichnete das Bild einer Frau in psychischem Ausnahmezustand, schwer belastet durch die familiäre Situation und die «nullkommaplötzliche Trennung von den Kindern». Langjährige Konflikte mit physischer und psychischer Gewalt, also ein stark
belastendes Vorleben mit Cannabiskonsum, haben ihre Entwicklung geprägt. Eine verminderte Schuldfähigkeit liege vor, und die nicht vorbestrafte Frau habe kooperiert und sei teilgeständig. Weil zweifelsfrei Störungen bestünden, sei eine ambulante Massnahme anzuordnen, so ihr Verteidiger.
Auf ein Schlusswort verzichtete die Frau, die schon zuvor zu den Tatvorwürfen die Aussagen verweigert hatte.
Unbedingte Geldstrafe
Das Bezirksgericht Affoltern hat den Parteien das unbegründete Urteil schriftlich zugestellt. Die Frau ist schuldig wegen mehrfacher Drohung und mehrfacher Beschimpfung. Sie wird mit einer unbedingten Geldstrafe von 120 Tagessätzen à 10 Franken (entsprechend 1200 Franken) bestraft. Sodann wird eine ambulante Behandlung gemäss Art. 63 StGB angeordnet. Und zudem wird die Frau verpflichtet, der Geschädigten 1500 Franken Genugtuung zu zahlen. Zudem hat sie die Verfahrenskosten von rund 16 000 Franken zu tragen. Die amtliche Verteidigung (14 500 Franken) sowie der unentgeltliche Rechtsvertreter (7600 Franken) werden auf die Staatskasse genommen.
Urteil GG 250 016 vom 28. April 2026, noch nicht rechtskräftig
Anordnung Urnenabstimmung betreffend Baukredit für den Umbau des Pfarrhauses Aeugst am Albis
Am Sonntag, 27. September 2026 findet die Urnenabstimmung betreffend Baukredit in der Höhe von Fr. 2'475'000.– für den Umbau des Pfarrhauses Aeugst am Albis statt. Der detaillierte Beleuchtende Bericht wird mit den Abstimmungsunterlagen zugestellt.
Gegen diese Anordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, bei der Bezirkskirchenpflege Affoltern, c/o Martin Billeter, Püntenstrasse 16, 8932 Mettmenstetten, schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen erhoben werden. Die in dreifacher Ausfertigung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. 5. Mai 2026 Stadtrat Affoltern am Albis
Naturbad Maschwanden; Verzicht auf den Badebetrieb in der Saison 2027
Der Gemeinderat Maschwanden hat mit Beschluss Nr. 63 vom 14. April 2026 beschlossen, auf die Durchführung des Badebetriebs im Naturbad Maschwanden für die Saison 2027 zu verzichten. Grund für diesen Entscheid ist die angespannte finanzielle Situation der Gemeinde sowie der aktuelle Zustand der Infrastruktur des Naturbads. Ohne umfangreiche Unterhalts- und Investitionskosten ist ein weiterer Betrieb einer nächsten Saison nicht möglich. Die bisherige Finanzierung des Naturbads für den laufenden Betrieb war in wesentlichen Teilen von Beiträgen aus dem individuellen Sonderlastenausgleich (ISOLA) abhängig. Diese Beiträge wurdenfürdasNaturbaddurchdenKantonnichtmehranerkannt.EinWeiterbetrieb ohne gesicherte Finanzierung würde zu einer erheblichen zusätzlichen Belastung des Gemeindehaushalts führen. Zudem hat das Gemeindeamt des Kantons Zürich im Rahmen ihrerVerfügung über die Beiträge aus dem ISOLA die Auflage gemacht, bis spätestens 30.September 2027 entweder eine alternative Finanzierungslösung für das Naturbad aufzuzeigen oder den Rückbau der Anlage zu beschliessen. Der Gemeinderat nutzt die Zeit, um im Rahmen des Projekts «Maschwanden 2030» gemeinsam mit der Bevölkerung tragfähige Lösungen für die Zukunft des Naturbadareals zu prüfen.
Mit diesem Entscheid wird keine dauerhafte Schliessung des Naturbads beschlossen. Insbesondere werden kein Rückbau, keine Umnutzung und keine Übertragung an eine neue Trägerschaft beschlossen.Die bestehende Infrastruktur bleibt erhalten. Der Bevölkerung wurde zudem eine Frist bis zum 30. November 2026 eingeräumt,um die Bildung einer alternativen Trägerschaft für das Naturbad zu prüfen. Sollte eine solche gefunden werden, wäre eine Betrieb durch eine neue Trägerschaft während der Saison 2027 nicht ausgeschlossen. Der ausführliche Beschluss ist der Publikation unter www.amtliche-nachrichten. ch angehängt. Die Machbarkeitsstudie vom 28. November 2025 ist zudem auf der Homepage der Gemeinde Maschwanden www.maschwanden.ch/de/gemeindeund-wirtschaft/kultur-undfreizeit/naturbad/ einsehbar.
Rechtsmittelbelehrung
Gegen diesen Beschluss kann, von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, innert 30 Tagen schriftlich Rekurs erhoben werden (§ 19 Abs. 1 lit. a und d i.V.m. § 19b Abs. 2 lit. c sowie § 20 und § 22 Abs. 1 VRG). Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen.
Gemeinderat Maschwanden
5. Mai 2026
Menschen und Hunde
Auf der Suche nach Verschütteten redog/spenden.ch
IBAN CH52 0079 0016 5943 6490 1
Einladung zu den Gemeindeversammlungen vom 8. Juni 2026
Die Stimmberechtigten werden am Montag, 8. Juni 2026, 20.00 Uhr, in die Mehrzweckhalle der Tagesschule Maschwanden, Dorfstrasse 56, zu den Gemeindeversammlungen eingeladen. Zur Behandlung gelangen folgende Geschäfte:
A) Politische Gemeinde
Jahresrechnung 2025
B) Primarschulgemeinde
Jahresrechnung 2025
Im Anschluss an die Gemeindeversammlungen findet eine freie Versammlung der reformierten Kirchenkommission Maschwanden mit Informationen der reformierten Kirchgemeinde statt.
Anfragen nach § 17 Gemeindegesetz über Angelegenheiten der Gemeinde von allgemeinem Interesse können vor der Versammlung schriftlich bei den jeweiligen Behörden eingereicht werden.
SämtlicheAktenzudenTraktandenderPolitischen Gemeinde und der Primarschulgemeinde können ab Freitag, 8. Mai 2026 auf der Homepage www.maschwanden. ch heruntergeladen oder zu den ordentlichen Öffnungszeiten am Schalter der Gemeindeverwaltung eingesehen werden. Der gemeinsame Beleuchtende Bericht wird spätestens zwei Wochen vor der Versammlung ebenfalls auf der gemeindeeigenen Homepage verfügbar sein oder wird auf Verlangen kostenlos zugestellt.
Im Auftrag der einladenden Behörden 5. Mai 2026 Gemeinderat Maschwanden
Sekundarschulgemeinde Bonstetten
Kreisschulgemeinde Bonstetten, Stallikon, Wettswil am Albis Einladung zur Gemeindeversammlung
Die Stimmberechtigten der Sekundarschulgemeinde Bonstetten, Stallikon, Wettswil am Albis werden zur ordentlichen Gemeindeversammlung eingeladen: Donnerstag, 4. Juni 2026, 19.00 Uhr
Es liegen folgende Traktanden vor: 1. Genehmigung Jahresrechnung 2025 2. Informationen aus der Schule
Der Beleuchtende Bericht kann ab Mittwoch, 6. Mai 2026 auf der Webseite der Sekundarschule Bonstetten (www. sek-bonstetten.ch) heruntergeladen werden. Der Beleuchtende Bericht wird auf Verlangen von der Schulverwaltung kostenlos zugestellt.
Bezüglich Rechten und Pflichten wird auf das Gemeindegesetz (GG) vom 20. April 2015 und auf das Gesetz über die politischen Rechte (GPR) vom 1. September 2003 verwiesen. Für nicht stimmberechtigte Personen, welche an der Gemeindeversammlung teilnehmen möchten, werden speziell gekennzeichnete Plätze bereitgestellt.
Bonstetten, 5. Mai 2026 Sekundarschulpflege Bonstetten
Einladung zur Kirchgemeindeversammlung
Wir laden die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger der Röm.-kath. Kirchgemeinde Hausen-Mettmenstetten, herzlich ein zur Kirchgemeindeversammlung am Samstag, 30. Mai 2026, 18.00 Uhr, anschliessend an den 17.00 Uhr Gottesdienst, in der Kirche Pfarrei Herz Jesu, Bifangstrasse 4, 8915 Hausen am Albis.
Geschäfte:
1) Begrüssung und Wahl der Stimmenzähler
2) Genehmigung der Jahresrechnung 2025
3) Erneuerungswahl der Rechnungsprüfungskommission für die Amtsdauer 2026 bis 2030
4) Wahl des Präsidiums der Rechnungsprüfungskommission für die Amtsdauer 2026 bis 2030
5) Erneuerungswahl der Kirchenpflege für die Amtsdauer 2026 bis 2030
6) Wahl des Präsidiums der Kirchenpflege für die Amtsdauer 2026 bis 2030
7) Ersatzwahl des Mitglieds der Synode für die Amtsdauer 2023 bis 2027
8) Beantwortung schriftlicher Anfragen gemäss § 23 des Kirchgemeindereglements
Die Unterlagen der Kirchgemeindeversammlung können zwei Wochen vor der Versammlung auf den Sekretariaten der beiden Pfarreien eingesehen werden. Zudem werden die Unterlagen auf www.kath-hausen-mettmenstetten.ch publiziert.
Stimm- und wahlberechtigt sind alle Mitglieder der Kirchgemeinde, welche das 18. Altersjahr zurückgelegt haben und im Besitz des Schweizer Bürgerrechts oder der Niederlassungs- oder Aufenthaltsbewilligung (C, Ci und B) sind. Für die Behörden sind weitere Personen gemäss Kirchgemeindeordnung passiv wahlberechtigt.
Anfragen der Stimmberechtigen über Angelegenheiten der Kirchgemeinde von allgemeinem Interesse nach § 23 des Kirchgemeindereglements müssen mindestens 10 Arbeitstage vor der Kirchgemeindeversammlung schriftlich an die Kirchenpflege eingereicht werden.
Wirfreuenuns,SieaufderKirchgemeindeversammlung begrüssen zu dürfen.
Kirchenpflege Hausen-Mettmenstetten, April 2026
Bonstetten, Bodenfeldbach, öffentliches Gewässer Nr. 3071. Verlegung und Ausdolung Bodenfeldbach (Bereich GEWOBAGAreal) sowie Festlegung des Gewässerraums. Öffentliche Bekanntmachung und Planauflage gemäss § 18a des Wasserwirtschaftsgesetzes (WWG, LS 724.11).
Öffentliche Planauflage
Die Gemeinde Bonstetten beabsichtigt, den Bodenfeldbach, öffentliches Gewässer Nr. 3071, zwischen Bodenfeldstrasse und Metzgerweg zu verlegen und offenzulegen.
Gleichzeitig mit den Akten und Plänen des Wasserbauprojektes liegt auch der Plan des Gewässerraums für den Bodenfeldbach gemäss Art. 36a des Gewässerschutzgesetzes (GSchG, SR 814.20) in diesem Abschnitt auf.
Einsprachen gegen dieses Projekt und/ oder gegen den Gewässerraum können innert einer Frist von 30 Tagen, die am 4. Juni 2026 abläuft, mit schriftlicher Begründung im Doppel bei der Gemeindeverwaltung, Abteilung Bau, der Gemeinde Bonstetten zuhanden der Baudirektion, AWEL Amt für Abfall, Wasser, Energie und Luft, Walcheplatz 2, Postfach, 8090 Zürich, erhoben werden. Die Akten und Pläne können auf der Homepage der Gemeinde eingesehen werden und liegen während der Einsprachefrist in der Gemeindeverwaltung der Gemeinde Bonstetten zu den üblichen Öffnungszeiten zur Einsichtnahme auf. Bonstetten, 5. Mai 2026 Gemeinderat Bonstetten
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Wasser, leiden sogar
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Ursula Junker, SVP, Mettmenstetten
Grosse Herausforderungen
Vor beinahe drei Jahren habe ich an dieser Stelle anlässlich der Lancierung der Nachhaltigkeitsinitiative der SVP über die dringendste und grösste Herausforderung der gegenwärtigen Schweizer Politik geschrieben: die Bevölkerungsentwicklung, welche jedes vernünftige Mass sprengt und Grund für fast jedes Problem ist, an dem wir in unserem Land leiden.
Am kommenden 14. Juni stimmen wir nun darüber ab, ob die Schweiz in Zukunft weiterhin ungebremst wachsen soll.
Im vergangenen Jahr verzeichnete die Schweiz einen Nettozuwachs von rund
80000 Personen. Der Kanton Zürich ist dabei besonders betroffen: In den vergangenen Jahren wuchs der Kanton um durchschnittlich 18000 Personen pro Jahr, also um eine Stadt, die 1/3 grösser als Affoltern ist. Für diese Personen braucht es nicht nur zirka 8000 neue Wohnungen, Schulraum für 2000 Kindergärtler und Schulkinder, Arbeitsplätze für 10000 Personen. Es fallen auch zusätzlich Abwasser und Kehricht an, der Wasser- und Stromverbrauch steigt und nicht zu vergessen der Mehrverkehr von 14000 Autos und Motorrädern und zusätzlich sind 8000 Personen mehr mit dem ÖV unterwegs. Die Zuwanderungsspirale dreht sich ungebremst weiter, es ist ein eigentli-
Rückblick
ches Schneeballsystem: Mehr Zuwanderung ruft nach noch mehr Zuwanderung, denn all diese Leute müssen transportiert, ärztlich versorgt, gepflegt, unterrichtet und ernährt werden und brauchen irgendwo eine Wohnung. Der Elefant im Raum ist die Personenfreizügigkeit mit der EU. Im Abstimmungskampf 1999 sagte der Bundesrat: «...durch das Abkommen kommen schätzungsweise 10000 Personen jährlich mehr, realistischerweise eher 8000.» Heute, 25 Jahre später, müssen wir leider bilanzieren: Die Prognosen waren komplett falsch, der Bundesrat hat sich um den Faktor 10 verrechnet. Unser Land verändert sich sichtbar. Überall stehen Baukräne, der ÖV stösst
an seine Grenzen, die Staustunden auf den Strassen haben sich in den letzten Jahren vervielfacht. Viele Schweizerinnen und Schweizer sind besorgt über das schnelle Bevölkerungswachstum, welches nicht nur die Infrastruktur überfordert, sondern auch die kulturelle Veränderung beschleunigt.
Am 14. Juni stimmen wir nicht nur über die Nachhaltigkeitsinitiative (keine 10-Millionen-Schweiz) ab, sondern sinnigerweise auf kantonaler Ebene auch über drei Mietvorlagen. Hier ist genaues Hinschauen dringend nötig: Die beiden linken Vorlagen «Wohnschutzinitiative» und «Wohnungsinitiative» schaffen keinen zusätzlichen Wohn-
raum, sondern wollen, dass der Staat stärker in den Wohnungsmarkt eingreift. Dass das mehr schadet als nützt, zeigen die Beispiele von Genf und Basel-Stadt, wo die Bautätigkeit nach staatlichen Eingriffen massiv eingebrochen ist und damit das Angebot an Wohnraum langfristig verknappt. Was es in der heutigen Situation braucht, ist ein grösseres Angebot an Wohnungen, und das wird besser erreicht durch die beiden Gegenvorschläge, welche bessere Rahmenbedingungen für die private Bautätigkeit schaffen, wie schnellere Verfahren und dichteres Bebauen, ohne dass der Staat selber als Bauherr auftritt.
auf erfolgreiches Geschäftsjahr
Spitex Knonaueramt: Ausgezeichneter Jahresabschluss 2025 und organisatorische Weiterentwicklung
Mitarbeiterinnen finden in der Fallbesprechung gemeinsam die besten Lösungen für eine Kundin. (Bilder zvg)
Die Spitex Knonaueramt blickt auf ein erfreuliches und erfolgreiches Geschäftsjahr 2025 zurück. Dank konse-
«Unsere Gemeinden sind mehr als Auftraggeberinnen.»
Tessa Müller, Vereinspräsidentin
jekt der Anstellung von pflegenden Angehörigen wurde weiter ausgebaut, das
«Das Zusammenarbeiten an einem Standort wird uns noch mehr zusammenschweissen und uns weiter stärken.»
Verena Bieri, Geschäftsleiterin
Vereinspräsidentin Tessa Müller (links) und Geschäftsleiterin Verena Bieri.
quenter Weiterentwicklung der Betriebsprozesse, gesteigerter Effizienz und eines verantwortungsvollen Ressourceneinsatzes schliesst die Organisation das Jahr mit einem Gewinn ab. «Wir haben unsere Ziele mehr als erreicht und schaffen damit den nötigen finanziellen Spielraum, um anstehende Investitionen zu tragen und gleichzeitig die Budgets der Vertragsgemeinden einzuhalten», sagt Geschäftsleiterin Verena Bieri.
Dementia-Care-Angebot auf alle Vertragsgemeinden im Knonauer Amt ausgeweitet. Beides geschah in gewohnt enger Abstimmung und Zusammenarbeit mit den Vertragsgemeinden. «Unsere Gemeinden sind mehr als Auftraggeberinnen – sie sind wichtige Partner bei der Weiterentwicklung der integrierten Gesundheitsversorgung in unserer Region», sagt Vereinspräsidentin Tessa Müller.
November 2026: Zusammenlegung und Umzug an neuen Standort
Wachstum dort, wo Bedarf besteht –gemeinsam mit den Gemeinden Das vergangene Jahr war auch inhaltlich ein Jahr des Wachstums. Das Pilotpro-
Der nächste grosse Schritt ist bereits in Planung: Im November 2026 zieht die Spitex Knonaueramt an einen neuen Standort und führt dort ihre bisherigen Zentren in Etappen organisatorisch zusammen. Damit setzt die Organisation die eingeschlagene Strategie konsequent
Jubiläum mit Rheinschifffahrt
60 Jahre Werni-Club 19 in Obfelden
Der Name taucht in keiner Statistik mehr auf. Werner oder Wernis sind Babyboomer, geboren in den 40er-, 50erund 60er-Jahren. So gehörten dem Turnverein Obfelden dereinst ein gutes Dutzend Wernis an. Und diese gründeten 1966 den «Werni-Club 19». Die Zahl symbolisiert den 19. April, den WernerNamenstag. Und der wird seit Clubgründung vor exakt 60 Jahren gefeiert – heute etwas ruhiger als in früheren Jahren, als die Wernis mit ausgedehnten Velotouren und regelmässigen Zwischenhalten bei «angeschriebenen Häusern» feierten. In den Anfängen gar bis in die Morgenstunden. Und alle vier Jahre machte man sich auf zu einer Städtereise: nach Paris, Amsterdam, Prag, Barcelona, Hamburg und Porto. Aber jetzt, da all diese zehn im Club verbliebenen Wernis ennet der 70 sind, sind diese Werni-Tage etwas beschaulicher, ruhiger geworden und dauern in
um: Synergien werden genutzt, was eine effizientere Planung und Führung ermöglicht.
Mitarbeitende finden bei der Spitex Knonaueramt viel Gestaltungsraum und ein grosses Entwicklungsspektrum. Am gemeinsamen Standort kommen ausserdem gebündelte Kompetenzen, kürzere Kommunikationswege und ressourcenschonende Abläufe hinzu, die letztlich allen zugutekommen – den Mitarbeitenden, den Kundinnen und Kunden sowie den Vertragsgemeinden. Die Vorbereitungen laufen, der Aufbruch ist gestaltet. «Das Zusammenarbeiten an einem
Standort wird uns noch mehr zusammenschweissen und uns weiter stärken», ist Bieri überzeugt.
Gleichzeitig nimmt die Spitex Knonaueramt eine aktive Rolle im Forum Gesundheit der Standortförderung Knonauer Amt ein. «Wir sind und bleiben eine engagierte Partnerin im regionalen Gesundheitsnetz», betonen Müller und Bieri, «nah bei den Menschen, professionell, verlässlich, mutig und flexibel.»
Spitex Knonaueramt
Mehr Informationen: www.spitexka.ch
der Regel noch einen Tag. Das 60-JahreJubiläum 2026 allerdings führte die muntere, achtköpfige Truppe für zwei Tage in die Ostschweiz. Mit Reiseleiter Werni Schoch gings per ÖV nach Schaffhausen (Übernachtungsort) und gleichentags ins Restaurant und Hofgut Mühle in Wunderklingen, einem zu Hallau gehörenden Weiler. Der zweite Tag führte per Schiff in Neuhausen an den Rheinfall und hernach rheinabwärts nach Rüdlingen – eine Schifffahrt, teilweise exakt entlang zur deutschen Grenze.
Der schönen Exkursion folgt nun nächstes Jahr am Namenstag wohl wieder der GV-Besuch des Werner-Vereins Emmental, mit dem sich die Obfelder Wernis verbunden fühlen und jüngst erfahren haben, dass es auch im Linthgebiet ein Werner-Treffen gibt. Ganz verschwunden ist der Name demnach nicht. (-ter.)
Wernis beim Halt im Restaurant und Hofgut Mühle in Wunderklingen, einem Weiler von Hallau. (Bild Bianca Vögeli)
Der Mord vom Uetliberg
Vor 900 Jahren wurde Klostergründer Konrad von Sellenbüren in seiner Heimat im Reppischtal umgebracht
Am 2. Mai 2026 jährte sich zum 900. Mal der Todestag von Klostergründer Konrad von Sellenbüren. Er starb eines gewaltsamen Todes in seiner Heimat am Uetliberg, im zürcherischen Reppischtal. Bei der Schlichtung eines Erbstreites wurde er von einem Verwandten ermordet. Was an diesem 2. Mai 1126 am Uetliberg genau passiert ist, wird immer ein Mysterium bleiben. Überlieferungen zufolge weilte an diesem Tag der Engelberger Klostergründer Konrad von Sellenbüren in seiner alten Heimat. Sein Besuch galt der Schlichtung eines vermutlich schon länger schwelenden Familienstreits. Konrad von Sellenbüren ist Jahre zuvor von hier fortgezogen, um sich mit der Gründung eines Klosters seinen Herzenswunsch zu erfüllen. Nachdem ihm mit dem Klosterbau auf seinem eigenen Grund und Boden in Buochs kein Glück beschieden war, folgte er, wie von der Mutter Gottes in einem Traum befohlen, seinem Ochsen. Dieser führte ihn in das damals unwirtliche Tal, auf dessen Hochebene der Zürcher Adelige ebenfalls über Grundbesitz verfügte. Darüber, wie stark die rundum von Bergen abgeschlossene Ebene von Menschen besiedelt war, schweigen sich die Quellen aus. Die Legende besagt, dass der Ochs auf der heutigen Ochsenmatte tot zusammenbrach und dies für Konrad von Sellenbüren jenes von der Gottesmutter vorhergesagte Zeichen darstellte, das ihn dazu anhielt, an dieser Stelle sein Kloster zu erbauen. Später, als der Bau schon weit fortgeschritten war und die vom Klostergründen erbetenen ersten Mönche aus dem Kloster Muri im Hochtal eingetroffen waren, soll die Ankunft eben dieser Gottesmänner auf dem östlich gelegenen Berg von einem Engelschor begleitet worden sein. Auch dieses Ereignis wurde als Zeichen gewertet. Der bis dahin namenlose Ort erhielt ebenso den Namen Engelberg wie der später in Hahnen umbenannte Berg. Klostergründer Konrad von Sellenbüren trat in sein eigenes Kloster ein, um «in Gehorsam und Demut gegenüber dem Abt und als Geringster unter den Brüdern» zu leben.
Umtriebiger Klostergründer
Obwohl über die Familie Sellenbüren einiges bekannt ist, bleibt trotz intensiver Forschung vieles im Dunkeln. Konrad war offenbar der letzte Spross der Sellenbüren, deren Stammbaum bis zu den Freiherren von Regensberg zurückreicht. Aus der Verwandtschaft von Konrad pflegten auch andere Personen enge Kontakte zu Klöstern, so unter anderem zu St.Blasien und Muri. Das auf eigenem Grund und Boden gegründete Kloster Engelberg stattete der Gründer mit Streubesitz in Nidwalden, im Reppischtal und im Knonauer Amt aus. Die Rechte des Klosters wurden im Jahre 1122 im Stifterbrief festgehalten und zwei Jahre später von Papst Calixt II. und Kaiser Heinrich V. bestätigt. Zu den Rechten gehörten die Unterstellung des Klosters
unter die kirchliche Freiheit sowie die freie Abt- und Vogtwahl. Die sogenannten «Kleineren Engelberger Annalen» aus dem Spätmittelalter berichten, Konrad habe auch dafür gesorgt, dass die Klosterkirche das Taufrecht erhalten habe.
Eine verhängnisvolle Reise
In den «Kleineren Engelberger Annalen» ist nachzulesen, dass sich Konrad von Sellenbüren im Frühjahr 1126 zwecks Schlichtung einer Erbstreitangelegenheit in seine alte Heimat aufgemacht hatte. Dabei muss es zu einem so heftigen Streit gekommen sein, dass ein Verwandter den Engelberger Klostergründer ermordete. Jahrhunderte später realisierte Zeichnungen zeigen, wie Konrad von Sellenbüren von einer männlichen Person mit einem Dolch niedergestochen wird. Im ältesten Engelberger Nekrolog aus dem Jahr 1345 fungiert der 2. Mai 1126 als Todestag. Im Jahrzeitbuch von 1491 steht unter dem 2. Mai der Eintrag: «Dominus Cůnradus de Seldenburen, miles et fundator huius monasterii orate fideliter pro eo, quia fuit occisus» (übersetzt: Herr Cunrad von Sellenbüren, Ritter und Gründer dieses Klosters, betet treu für ihn, denn er wurde getötet). Für die in der Zeit von 1646 bis 1648 errichtete Espenkapelle wurden zu diesem Zeitpunkt eine Konvent- sowie eine Talleutescheibe geschaffen. Im Zentrum der Konventscheibe steht die Heimkehr des toten Konrad von Sellenbüren. Das Hauptbild zeigt die Ankunft von Konrads Sarg vor der Klosterkirche. Der mit einem schwarzen Tuch zugedeckte Sarg liegt auf einem von einem Ochsengespann gezogenen Karren. Geführt wird der Leichentransport von Engeln. Einer der Engel hält in der rechten Hand die Märtyrerpalme als Zeichen dafür, dass Konrad von Sellenbüren eines gewaltsamen Todes starb. Auf den unteren Stufen der Kirchentreppen sind Frauen zu erkennen, und weiter oben auf der Treppe wartet bereits Abt Adelhelm. Die kleinere Darstellung zeigt eine ebenfalls mit Engeln besetzte Barke, die einen Toten mit an Bord hat.
Tal- und Konventscheibe auf Reisen
Sowohl die einst für die Espenkapelle geschaffene Koventscheibe wie auch die Talleutescheibe tauchten nach Jahren unbekannten Aufenthalts im Jahr 2011 an einer Auktion wieder auf. Dem Zeitgeist entsprechend wurden die Glasscheiben 1841 aus der Kapelle entfernt und im Auftrag des Gemeinderats veräussert. Wohin die Scheiben verkauft worden sind, ist nicht bekannt. Sie tauchten 1906 auf einer Auktion in Köln wieder auf, wo sie vom damaligen Engelberger Hotelier Eduard Cattani gekauft worden sind. Wann sie das Tal wieder verlassen haben, entzieht sich den Kenntnissen. Das Kloster erwarb die Konventscheibe, während sich die Bürgergemeinde bei der gleichen Auktion für die Rückkehr der Talleutescheibe einsetzte. Die Konventscheibe hat im Handschriftenraum der Stiftsbibliothek eine neue Heimat gefunden. Die Talleutescheibe kann heute im Talmuseum Engelberg bewundert werden.
Als Seliger verehrt Konrad von Sellenbüren wird in der klösterlichen Haustradition als Seliger verehrt. Unterstrichen wird dies unter anderem dadurch, dass die Gebeine des Klostergründers alle Klosterbrände unbeschadet überstanden haben. Das Grabmal von Konrad befindet sich in Fortsetzung zu den Seitenaltären ganz hinten auf der linken Seite der Klosterkirche. Auf der rechten Seite ist das Grabmal des ersten Engelberger Abtes, Adelhelm.
Beat Christen
Die Konventscheibe aus der Zeit um 1647 zeigt die Rückkehr des am 2. Mai 1126 in seiner Heimatgemeinde ermordeten Klostergründers Konrad
Engelberger Tochterkloster Mount Angel in Amerika wird der Klostergründer ebenfalls als Seliger verehrt.
In der Abtei des Klosters Engelberg hat der einheimische Künstler Willy
die Geschichte des Klosters als Deckengemälde festgehalten.
Im
(Bild Mount Angel)
Ausschnitt aus der «Idea Sacrea» von 1702, welche die Ermordung Konrad von Sellenbürens thematisiert.
Amrhein
(Bilder Beat Christen)
Das Porträt über dem Grabmal in der Klosterkirche zeigt den Ritter Konrad von Sellenbüren im Harnisch und mit der Märtyrerpalme in der Hand.
von Sellenbüren. (Bild Stiftsarchiv)
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Interaktive Workshops begeisterten Jugendliche für Technik- und ICT-Berufe
Am 16. April war die Technik los an der Sekundarschule in Hausen am Albis! Rund 120 Sekundarschülerinnen und -schüler in der Berufswahlphase tauchten einen Tag lang in die spannende Welt der technischen und ICT-Berufe ein. Die Wanderausstellung «Achtung Technik Los!» präsentierte auf interaktive Art und Weise diverse Berufe im Bereich Technik und ICT (Information & Communication Technologies). Unsere Schülerinnen und Schüler wurden motiviert und ihnen wurde aufgezeigt, wie spannend und vielfältig diese Berufsfelder sind und wie sie die Gesellschaft jetzt und in Zukunft gestalten. An diesem interaktiven Tag durften die Jugendlichen eigene Talente erkennen und zusätzliche Perspektiven für den Berufsweg entdecken.
Was ist «Achtung Technik Los!»? «Achtung Technik Los!» ist ein Nachwuchsförderungsprojekt auf der Sekundarstufe I, das dem Fachkräftemangel in MINT-Berufen entgegenwirkt und das duale Bildungssystem der Schweiz stärkt. Durch die Ausbildung von Fachkräften aller Kompetenzstufen trägt dieses Berufsbildungssystem wesentlich zur Wettbewerbsfähigkeit der Schweizer Wirtschaft bei. Das Angebot findet direkt an den Schulen statt und erreicht alle Schülerinnen und Schüler der Berufswahlphase. Es gibt Einblick in die Perspektiven von technischen Berufen und zeigt verschiedene Berufswege auf. Die Jugendlichen arbeiten in prakti-
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schen Workshops, welche einen abwechslungsreichen und interessanten Mix aus Information, Experiment und Spiel garantieren. Die Technik wird durch Anfassen und Ausprobieren begreifbar gemacht. Im Vordergrund stehen der Kontakt und der Erfahrungsaustausch der Lernenden sowie der Lehrpersonen mit den Fachkräften und Berufsbildenden der beteiligten Institutionen.
Steuerung eines Frachthafens
In verschiedenen Klassenzimmern lernten die Jugendlichen im Austausch mit Berufsbildnern, Berufslernenden und Studenten der beteiligten Institutionen die Technik und ICT durch vielfältige Demonstrationen und spannende Workshops spielerisch kennen und erweiterten so ihr Interessensfeld.
Was zum Beispiel eine elektronische Schaltung ist, das lernten die Jugendlichen im Workshop «Magic Cube». Auf spielerische Art gingen sie den grundlegenden Fragen zur Elektrotechnik nach, z.B. wie Energie umgewandelt, verteilt und gespeichert wird. Wichtige Fragen in der heutigen Zeit.
Während sich einige Schülerinnen und Schüler mit Sortieranlagen, Herzschlägen, Smart Grids, Solartankstellen, Mikroskopen oder der Steuerung eines Frachthafens beschäftigten, lernten andere das Programmieren eines Roboterarms, die Kryptografie oder logische Schaltkreise kennen.
«Ich mochte es, dass man aktiv teilnehmen konnte und einen Roboterarm
Ich bin schwanger – und was nun?
Schwangerschafts-Test positiv?
Dann ist die Freude meistens sehr gross, aber es treten im Nachhinein vielleicht auch Fragen und Unsicherheiten auf, was Frau alles kontrollieren sollte.
Daher möchte ich Ihnen gerne einen kurzen Überblick über die Schwangerschafts-Betreuung beim Frauenarzt oder bei Ihrer Frauenärztin geben.
In einer problemlos verlaufenden Schwangerschaft sind sieben Kontrolluntersuchungen und zwei Ultraschalluntersuchungen vorgesehen. Diese Untersuchungen werden in der Schweiz von der Krankenkasse übernommen. Kommt es aber während der Schwangerschaft zu Komplikationen, wie z.B. zu einer Blutarmut oder
zu einer vorzeitigen Wehentätigkeit, werden auch weitere Vorsorgeuntersuchungen von den Krankenkassen getragen.
Im Laufe der Schwangerschaft sind einige wichtige Entscheidungen zu treffen. Zu entscheiden ist beispielsweise, ob und welche vorgeburtlichen Untersuchungen und welche Impfungen durchgeführt werden sollten oder wo und wie die Geburt stattfinden soll.
Weil diese Entscheidungen sehr individuell sind, ist die persönliche Begleitung durch Ihren Frauenarzt/ihre Frauenärztin besonders wichtig, damit Sie sicher Ihre Schwangerschaft geniessen können.
Bei Fragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.
programmieren durfte!», meinte eine Sekundarschülerin aus der ersten Oberstufe.
«Mir haben die Posten gefallen, bei denen man etwas programmieren musste. Ich möchte eben Informatiker werden», erzählt ein Jugendlicher.
«Ich wusste gar nicht, dass man so viele interessante, technische Berufe er-
lernen kann!», staunte eine weitere Schülerin.
«So cool, dass man einfach ausprobieren kann, ohne Angst zu haben, dass etwas kaputtgeht!», freute sich eine Schülerin beim Experimentieren mit den logischen Schaltkreisen.
«Ich mag die Herausforderung!», sagte ein Schüler, der erfolgreich die
Steuerung des Frachthafens programmierte.
«Die Studentinnen haben es uns sehr gut erklärt und sie waren sehr nett. Super war auch, dass wir an so vielen verschiedenen Stationen herumtüfteln durften», schwärmt eine weitere Jugendliche.
Isabelle Girardet, Sekundarschule Hausen
Sturzprävention bei der ParkinsonErkrankung
Neue Erkenntnisse zum Laufbandtraining mit virtueller Realität
Woche – mit dem Ergebnis, dass sich die Sturzgefahr beziehungsweise die Anzahl der Stürze in der VR-Gruppe mehr als halbierte.
Die Klinikgruppe Valens hat nun ein Forschungsprojekt abgeschlossen, das belegt: Bereits eine kurze Rehabilitation mit intensivem Laufbandtraining in Kombination mit nicht eintauchender virtueller Realität ist geeignet, die Sturzgefahr zu reduzieren. Ein Team der Neurologie konnte zeigen, dass bereits ein kurzes, aber intensives, dreiwöchiges Laufbandtraining mit VR zusätzlich zur stationären Rehabilitation eine Reduktion der Stürze bewirkt: 7,3 Stürze drei Monate vorher versus 3,2 Stürze drei Monate nach dem Training. Dabei sprachen in der VR-Gruppe signifikant mehr Personen auf das Training an (Abnahme der Stürze um 30 %) als in der Gruppe, die nur Laufbandtraining erhielt (73 % vs. 25 %).
MedVita Praxis
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Dr. med. Kirsten Illner
Fachärztin Gynäkologie und Geburtshilfe
Ottenbacherstrasse 6 8912 Obfelden
medvita-praxis@hin.ch Tel. 043 333 94 54
Mit zunehmendem Alter steigt die Sturzgefahr, vor allem aufgrund von Gebrechlichkeit – zum Beispiel durch weniger Muskelkraft, langsameres Gehen, wenig Bewegung, Gedächtnisprobleme, mehrere Erkrankungen gleichzeitig, Gewichtsverlust und einen überwiegend sitzenden Lebensstil. Daher wurden Programme entwickelt, um die Bevölkerung über Sturzgefahren zu informieren. In der Schweiz informiert die Beratungsstelle für Unfallverhütung (BFU) über Sturzprävention. Personen mit der Parkinson-Erkrankung haben zusätzliche Risikofaktoren, die sich nur teilweise beeinflussen lassen. Dazu zählen insbesondere die gestörte Haltung, die Verlangsamung, das beeinträchtigte Gleichgewicht, das «Einfrieren» (Freezing), Kreislaufbeschwerden und eine Verlangsamung des Denkens. Bereits bei leichter Verlangsamung des Denkens wird weniger auf das Gehen geachtet, weil die Konzentration für etwas anderes gebraucht wird. Das kann dazu führen, dass man bei gleichzeitigen Aufgaben stürzt.
Interessanterweise gibt es nur wenige erfolgreiche Interventionen bei Sturzgefahr. In Studien konnten bisher ein einmaliges Sturztraining mit spontanen Hindernissen sowie ein lang anhaltendes Laufbandtraining mit Doppelaufgaben in nicht eintauchender virtueller Realität (VR) überzeugen. Bei der Untersuchung zum Laufbandtraining mit VR trainierten die Probanden sechs Wochen lang jeweils drei Mal pro
Wer beim Laufen gleichzeitig noch andere Tätigkeiten ausübt – verschiedene Aufgaben am Bildschirm oder auf dem Laufband –, ist bei der nächsten kritischen Situation im «richtigen» Leben aufmerksamer und kann ausweichen. Dieser Effekt lässt sich vermutlich damit erklären, dass sowohl Bewegung als auch Denken trainiert werden – beziehungsweise das Bewältigen von zwei Aufgaben gleichzeitig. Fachpersonen sprechen hier von einer Verminderung des sogenannten «Trade-offs»: Gefahrensituationen werden weniger übersehen, weil sich die Aufmerksamkeit nicht mehr nur auf das Denken oder nur auf die Bewegung richtet. Wie sich die Therapie auf die Gehfähigkeit im Alltag auswirkt, wird mit Sensoren zusammen mit der EPFL in Lausanne ausgewertet.
Professor Veit Mylius, Kliniken Valens «Gehsicherheit verbessern»: öffentlicher Vortrag mit Prof. Veit Mylius, Kliniken Valens, ein Anlass der Parkinson-Selbsthilfegruppe (SHG) Bezirk Affoltern unter der Leitung von Rita Ackermann, alle Interessierten sind herzlich eingeladen; Donnerstag, 28. Mai, 14 Uhr, Mehrzweckraum Rigi, 1.OG, Langzeitpflege Sonnenberg, Melchior-Hirzel-Weg 40, Affoltern
Professor Veit Mylius, Kliniken Valens, hält einen Vortrag. (Bild zvg)
Schülerinnen der Sekundarschule Hausen am Albis beim Programmieren der Steuerung eines Frachthafens und eines Roboterarms. (Bild zvg)
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Warum in die Ferne schweifen?
Seleger Moor: Das Schöne liegt so nah
Der Park Seleger Moor ist ein Kleinod im Säuliamt und mit den öffentlichen Verkehrsmitteln ab dem Bahnhof Affoltern am Albis mit der Buslinie 223 für jedermann zu erreichen. Selbstverständlich stehen auch gebührenpflichtige Parkplätze zur Verfügung. Gerade jetzt zur Blütezeit der vielen farblich unterschiedlichen Rhododendren sowie der exotischen und fernöstlichen Sträucher und Bäume ist es eine Pracht. Der weitläufige Park ist mit zahlreichen Wegen gut erschlossen und Wegweiser erleichtern die Orientierung. Die breiten Hauptwege sind rollstuhlgängig. Immer wieder führen schmale, gewundene Wege, die mit Holzschnitzeln belegt
sind, durch das Gebüsch. Hinweistafeln benennen Bäume und Pflanzen und geben Erklärungen zu Biologie und Tierwelt. Es steht ein grosszügiger Grillplatz mit Feuerstelle und teilweise überdachten Bänken zur Verfügung. In der Nähe des Koi-Teichs befindet sich eine Gartenwirtschaft (Toiletten vorhanden), die verschiedene Getränke, Kaffee und Kuchen etc. anbietet.
Das Seleger Moor ist der ideale Ort, um wieder einmal die Seele baumeln zu lassen und dem Rauschen des Windes in den Bäumen sowie dem Vogelgezwitscher zu lauschen.
Urs Preisig, Mettmenstetten
Erstes Oldtimer-Treffen der Carrosserie Albrecht in Obfelden
Am 25. und 26. April fanden im Zuge des Swiss Historic Vehicle Day zahlreiche Oldtimer-Veranstaltungen statt
Anlässlich der vom Dachverband ins Leben gerufenen Swiss Historic Vehicle Days (SHVD) vom 25./26. April wurden am vergangenen Wochenende schweizweit wieder Dutzende Oldtimer-Veranstaltungen durchgeführt, an welchen historische Gefährte aller Art zu bestaunen waren. Das Carrosserie und Spritzwerk Albrecht in Obfelden veranstaltete am Samstag, 25. April, sein erstes Oldtimer-Treffen. Eingeladen wurden Kunden, Freunde und Bekannte zu einem gemütlichen Treffen auf dem Firmengelände (und den umliegenden Parkplätzen). Die Carrosserie Albrecht ist seit über 50 Jahren weit über die Säuliämtler
Grenze hinaus bekannt für hervorragende Arbeiten in den Bereichen Carrosserie, Lackierung, Composite und OldtimerRestaurierungen. Dank ausschliesslich gelerntem und ausgebildetem Fachpersonal konnte der hohe Qualitätsstandard über die Jahrzehnte gehalten werden, worauf Inhaber Dani Albrecht
viel Wert legt. Zu den Besuchern zählten diverse Vorkriegsfahrzeuge, «Brot-undButter-Klassiker», aber auch Raritäten, wie der DKW 3=6 Monza der Auto Union GmbH oder ein Bugatti EB110 aus den 1990ern. Nebst den historischen Exponaten wurden die Besucher mit Speis und Trank verwöhnt. Da auch das Wet-
ter optimal mitspielte, kann auf ein rundum gelungenes erstes Treffen in Obfelden zurückgeblickt werden.
Hans-Peter Stindt
In Obfelden fand am 25. April ein Oldtimer-Treffen statt. (Bilder Hans-Peter Stindt) Manch einer hatte Spass,
Alle Fotos wurden am 18. April 2026 im Park Seleger Moor von Leser Urs Preisig aufgenommen.
Oh, du schönes Säuliamt
Leserinnen und Leser zeigen fotografisch die vielen Facetten
Diese farbige Frühlingsstimmung von der Hofibachstrasse in Zwillikon Richtung Ismatt fotografierte Paul Stutz.
Einfach wunderschön, «Euses Säuliamt», finden Maria Dalla Valle und Patrick Stäubli und haben diese Abendstimmung beim Spaziergang mit dem Hündchen in Hausen fotografiert.
Durch den Saharastaub ergab sich beim Sonnenuntergang in Hedingen ein intensives, beinahe kitschiges Farbenspiel. (Bild Paul Stutz Zwillikon)
Koexistenz oder Luftkampf am Himmel über Hausen? Dieses Aufeinandertreffen eines Weissstorchs und Bussards hielt Albert Stahel fotografisch fest.
Schwerverdauliche GreenpeaceSpenden
Kürzlich flatterte ein Grossversand von Greenpeace in den Briefkasten. Ich soll ein Juristen-Hickhack um die Landrechte der «Standing Rock Sioux» von 1851 mitfinanzieren. Eine Pipeline soll verboten werden. Kann man – ich möchte lediglich mein Magenknurren teilen.
Gut versteckte «Lohnbänder» Greenpeace ist (wie meine Vereine für behinderte Menschen) in der ganzen Schweiz steuerbefreit. Greenpeace kann jedoch volle Löhne bezahlen, die alle über dem Durchschnitt liegen. Die «Lohnbänder» sind gut versteckt: Daten-
schutz. Gilt allerdings nicht für «feindliche» CEOs. Tausende spenden für Greenpeace. Freiwilligenarbeit leisten in der Regionalgruppe Zürich bescheidene 10 bis 15 Personen. Bei uns ein Vielfaches. Und «CEOs» verdienen 0 Franken. Ich habe mir erlaubt, die Gegenseite anzusehen: Die Ölpipeline erübrige Zehntausende Verkehrsbewegungen per Lastwagen, Tanker oder Bahn (Umwelt). Sie mache die USA energieunabhängiger. So sieht es das amerikanische Volk. Sind wir im Säuliamt dessen Richter?
Jean-Jacques Bertschi, Wettswil
An der Reuss entsteht diese Spiegelung im aufgestauten Wasser beim Streichwehr des historischen Kleinkraftwerks Ottenbach. (Bild Susanne Neukom, Affoltern)
Nepita Santiago aus Ebertswil bei Hausen findet es schön, wenn Kinder im Wald spielen können (links). Noch schöner fände sie es, wenn Äste und Stämme gepolstert würden, sodass die Seile von den Schaukeln sie nicht verletzen.
Podiumsdiskussion zur «10-MillionenSchweiz»-Initiative
Zur brisanten, wichtigsten Abstimmung des Jahres zur Initiative der SVP organisiert die SP Bezirk Affoltern einen öffentlichen Anlass zur Information und Meinungsbildung.
Pro, Kontra und Argumente für eine offene Schweiz
Die Argumente der Befürworter werden vertreten durch Nationalrat Martin Haab und Kantonsrat Marc Bochsler. Diejenigen der Gegner durch Nationalrat Fabian Molina und Kantonsrätin Renata Grünenfelder. Argumente für eine offene Schweiz in Europa aufzeigen
Für wen ist die Zentrumsplanung in Hedingen?
Repliken auf den Leserbrief des Vorstands der FDP Hedingen mit dem Titel «Strategisches Gestalten ist anstrengend; verhindern kostet nichts» im «Anzeiger» vom 24. April.
Die FDP Hedingen schreibt, man habe «das Beste aus der komplexen Situation herausgeholt». Viele fragen sich: Für wen? Profiteure sind zweifellos jene Grundstückseigentümer, die von einer massiven Ausnützungserhöhung (von 2,90 auf 4,35) und einer neuen Zufahrtsstrasse profitieren. Das sei ihnen gegönnt. Doch ist das wirklich das Beste für den Grossteil der Bevölkerung? Wer profitiert von einer neuen Strasse mitten durchs Zentrum, die zusätzlichen Verkehr und mehr Stau bringt? Schulkinder, die bereits heute unzählige Strassen und die Bahnlinie queren müssen? Von einem «Dorfplatz», der abschüssig zum Bach verläuft und auf drei Seiten von Strassen begrenzt ist? An der Infoveranstaltung wurde er mit
1000 m² angegeben. Zählt man Schrägflächen, Randbereiche und vielleicht den Bach dazu, mag das stimmen. Entscheidend ist jedoch die ebene Fläche–und die dürfte eher einer 2,5-ZimmerWohnung entsprechen. Und die Häuserreihe entlang des Bahnhofes inklusive Magnolienbaum? Weg damit, man fühle sich auch ohne den historischen Kern wohl. Auch die Planer hätten ihre Zeit ebenso gut in eine breit abgestützte, von der Bevölkerung mitgetragene Lösung investieren können. Stattdessen erleben wir ein Vorgehen, bei dem Mitwirkung kaum stattfindet: Informationsveranstaltungen ohne echte Einflussmöglichkeiten und mit klar gesetzten Leitplanken ersetzen keine Partizipation. Wer so vorgeht, darf sich nicht wundern, wenn sich viele nicht abgeholt fühlen. Kritische Stimmen als «Verhinderer» abzutun, ist einfach. Sie ernst zu nehmen, wäre der bessere Weg – auch für jene ausserhalb des Zent-
rums. Ich hatte lange die Hoffnung, dass der Gemeinderat die zahlreichen Rückmeldungen aufnimmt. Diese Hoffnung schwindet. Der Weg scheint vorgezeichnet – unabhängig von der Bevölkerung. Eine Zentrumsplanung sollte verbinden, nicht spalten. Dies hat man leider nicht geschafft. Dafür braucht es echte Mitsprache.
Rolf Haller, Hedingen
«Kein einziger Einwohner in Hedingen ist gegen neues Zentrum!»
Der Vorstand der FDP Hedingen hat einen «netten» Leserbrief über die Zentrumsplanung geschrieben. Die FDPChefs greifen ehrliche Bürger an. Sie schreiben: «Leider hat jetzt die Stunde der Verhinderer geschlagen, ohne viel Hintergrundwissen wird gegen die Zentrumsplanung Stimmung gemacht.» Das ist nicht wahr, kein einziger Ein-
wird Julius Felix, Co-Präsident der Bewegung «Operation Libero».
Im Anschluss Austausch und Gespräche beim Apéro Der Anlass wird moderiert von Anja Knabenhans, Journalistin und Autorin, Affoltern. Er findet am Mittwoch, 6. Mai, von 19.30 bis 21.30 Uhr in der Aula der Sekundarschule Ennetgraben in Affoltern statt. Wir freuen uns auf Ihren Besuch und das Gespräch mit Ihnen beim Apéro nach der Veranstaltung.
SP Bezirk Affoltern
wohner von Hedingen ist gegen ein neues Zentrum! In dem Leserbrief der FDP hat sich wahrscheinlich noch ein Fehler oder eine Verwechslung eingeschlichen. Die FDP schreibt: «Es braucht noch eine kleine Umfahrungsstrasse, um das Zentrum zu beruhigen.» Richtig sollte es heissen: «Wir bauen einen Schwerverkehrskorridor für 44-Tonnen-LKW (Superstrasse) auf teurem Bauland, mitten durch die Zentrumszone, und leiten den Verkehr ins Zentrum.» Bei der zukünftigen Zentrumszone ist die Strassenfläche plötzlich doppelt so gross wie vorher? Da stimmt doch etwas nicht. Wir müssen den Verkehr aus dem Dorf herausbringen. Es werden bald neue Lösungen folgen. Bereits Anfang Juni, noch vor der Informationsveranstaltung der Gemeinde, wird die Bevölkerung informiert. Wir sind gespannt.
Ueli Suter, Hedingen
Ihre Meinung ist willkommen!
Gerne können Sie der Redaktion des «Anzeigers» einen Leserinnen- oder Leserbrief schicken. Dazu gibt es ein paar wichtige Regeln: Ihre Meinungsäusserung muss mit Namen sowie Adresse und Telefonnummer des Verfassers oder der Verfasserin versehen sein und soll in maximal 2000 Zeichen ein Thema aus der Region aufgreifen oder einen Beitrag im «Anzeiger» kommentieren. Wir achten darauf, dass nur Briefe in einem freundlichen Tonfall sowie ohne Verletzung von Persönlichkeitsrechten Dritter publiziert werden. Beiträge, die Beleidigungen, falsche Tatsachenbehauptungen, Verleumdungen, persönliche Diffamierungen, drastisch überzogene Kritik an Personen enthalten oder das Andenken Verstorbener verunglimpfen, werden nicht veröffentlicht. Der Inhalt des Leserbriefes muss zudem die eigene Meinung abbilden und bei Zitaten eine Quelle nennen. Auch wichtig: Der Verfasser des Leserbriefes muss mit dem Absender identisch sein. Leserbriefe geben die Meinung der Leser wieder, nicht die der Redaktion.
Redaktionsschluss beachten Aufgeben können Sie Ihre Äusserung unter www.affolteranzeiger.ch/ mitmachen/leserbrief-einreichen. Für eine Veröffentlichung am Dienstag sollte die Zuschrift am vorangehenden Freitagmittag auf der Redaktion eintreffen. Für eine Publikation am Freitag schicken Sie uns Ihre Meinungsäusserung bitte bis am Mittwochmittag. Über eine Nichtpublikation wird keine Korrespondenz geführt. (red)
Leserin Yvonne Hurter war im Seleger Moor unterwegs.
Ein Star im Frühling beim Flugplatz in Hausen. (Bild Albert Stahel)
In Wettswil geht es am Samstag, 9. Mai, um den besten Freund des Menschen: den Hund. Seite 17
Ein Tag zum Vergessen FC Winterthur U21 hat gegen den FC Wettswil-Bonstetten 5 Tore erzielt. Seite 19
Schwinger unter sich
Buebeschwinget auf dem Eschenberg und Buebeschwinget in Bäretswil Seite 20
Drei Mütter bauen kreative Unternehmen rund um das Familienleben auf
DeviprasaD rao
Die Vereinbarkeit von Beruf und Mutterschaft ist heute keine Seltenheit mehr. Seltener sind jedoch Frauen, die auf diese Herausforderung mit einem eigenen Unternehmen reagieren – insbesondere mit einem, das auf Kreativität basiert. In Stallikon haben sich Jannick Bolle, Yulia Schweizer und Laura Herter für genau diesen Weg entschieden. Ihre Tätigkeiten unterscheiden sich, doch alle drei verbinden Unternehmertum mit Fürsorgearbeit und kreativer Praxis.
Von der Radiologie zum individuellen Design
Jannick Bolle, 33, begann ihren beruflichen Weg im medizinischen Bereich. Nach der Schulzeit absolvierte sie eine
«Ich möchte keine Produkte von der Stange machen.»
Jannick Bolle, Mutter, Medizinische Radiologiefachfrau und Unternehmerin
Lehre als Medizinische Praxisassistentin. Nach einem Unfall und einer anschliessenden MRI-Untersuchung entdeckte sie ihr Interesse an der Radiologie, was sie zu einer weiteren Ausbildung und später in die Nuklearmedizin am Universitätsspital Zürich führte. Parallel dazu blieben Zeichnen und kreatives Arbeiten ein fester Teil ihres Lebens. Heute führt sie das Atelier Bolle, mit dem sie ihre künstlerischen Fähigkeiten in eine wachsende selbstständige Tätigkeit eingebracht hat. Was mit digital von Hand gezeichneten Karten und Postkar-
ten begann, entwickelte sich zu einem kreativen Angebot mit persönlicher Handschrift. Mit Plottern und Lasercuttern gestaltet und produziert sie personalisierte Produkte, oft aus Holz und auf Basis eigener Illustrationen. Verkauft werden diese an Märkten, über lokale Kioske und direkt an Privatkundschaft. Zudem präsentiert sie ihre Arbeiten an ausgewählten Märkten und berät lokale Institutionen bei kreativen Dekorationsund Präsentationslösungen. «Ich möchte keine Produkte von der Stange machen», sagt sie. Vieles hat sich Jannick durch Bücher, Online-Tutorials und eigenes Experimentieren selbst angeeignet. Gleichzeitig arbeitet sie weiterhin zu 40 Prozent als Fachfrau für medizinischtechnische Radiologie. Die Balance zwischen Anstellung, Selbstständigkeit und Familie verlangt Disziplin. Als Mutter von vierjährigen Zwillingsmädchen ist ihr die Familienzeit besonders wichtig. Die verschiedenen Rollen als Mutter, Medizinische Radiologiefachfrau und Unternehmerin empfindet sie nicht als Widerspruch, sondern als Quelle von Kraft und Motivation.
Nähen mit Sorgfalt und eigener Handschrift
Yulia Schweizer, 36, stammt ursprünglich aus Russland und lebt seit 22 Jahren in der Schweiz. Nach vielen Jahren in der Kinderbetreuung begann sie nach der Geburt ihres Sohnes Yuri intensiver zu nähen. Daraus entstand das Label Yurifant, ein Name, der sich aus dem Namen ihres Sohnes und den vielen Elefantengeschenken zur Geburt ableitet. Was zunächst als Nähen für das eigene Kind begann, verbreitete sich rasch über Mundpropaganda. Erste Bestellungen folgten, und aus dem Hobby wurde schrittweise ein kleines Geschäft.
Yulia brachte sich das Handwerk weit-
gehend selbst bei und mit Youtube-Videos, Büchern, Schnittmustern und viel Ausprobieren. Später besuchte sie zwar einen Nähkurs, doch vieles hatte sie sich bereits zuvor angeeignet.
Ihr Sortiment umfasst Geschenksets für Neugeborene, Decken, Lätzchen, Wärmekissen, Kinderkleidung, Mützen, Schuhe sowie einzelne Accessoires für Erwachsene. Qualität spielt dabei eine
«Wenn Kundinnen und Kunden ein Paket öffnen, soll es sauber sein, frisch riechen und sich wie ein richtiges Geschenk anfühlen.»
Yulia Schweizer, Unternehmerin mit eigenem Label Yurifant
zentrale Rolle. Sie verwendet Biostoffe aus Europa, bereitet jedes Material sorgfältig vor und verpackt die fertigen Produkte mit grosser Sorgfalt. «Wenn Kundinnen und Kunden ein Paket öffnen, soll es sauber sein, frisch riechen und sich wie ein richtiges Geschenk anfühlen», sagt sie. Auch sie arbeitet weiterhin zu 40 Prozent in der Kinderbetreuung. Langfristig möchte sie einen Onlineshop aufbauen und Yurifant weiterentwickeln.
Strategie, Kunst und Familienalltag vereinen
Laura Herter, 35, verbindet künstlerische Ausbildung, betriebswirtschaftliches Wissen und Beratungsarbeit. Nach einem Gymnasium mit musischem Schwerpunkt entschied sie sich zunächst für die Hotelfachschule in Zürich. Später arbeitete sie in der Hotellerie und im Detailhandel, bevor sie zur Kunst zurückkehrte und bildende Kunst an der Zürcher Hochschule der Künste
studierte. Dabei entdeckte sie die Zeichnung und insbesondere den Bleistift als zentrales Medium für sich. Heute führt sie gemeinsam mit ihrem Mann eine eigene GmbH, über die ihre selbstständige Tätigkeit organisiert ist. Unter dem Namen Laura Herter Studio verbindet sie ihre künstlerische Praxis mit strategischer Beratungsarbeit. Sie unterstützt selbstständige Frauen bei der Entwicklung ihrer Marke, in Fragen der Positionierung sowie in der visuellen Kommunikation und im Umgang mit digitalen Kanälen. Gleichzeitig entstehen ihre eigenen künstlerischen Arbeiten, die sie ebenfalls über Laura Herter Studio präsentiert und verkauft. Laura verbindet ihre Selbstständigkeit direkt mit der Mutterschaft. Sie ist Mutter zweier Töchter im Alter von sechs und einem Jahr. Nach der Geburt ihrer ersten Tochter begann sie, ihre
Von der Mutterschaft zur Selbstständigkeit
Vorstellungen von Arbeit, Zeit und Prioritäten neu zu überdenken. Nach der Geburt ihrer zweiten Tochter im Jahr 2025 entschieden sie und ihr Mann gemeinsam, dass sie den Schritt in die vollständige Selbstständigkeit wagt. «Fürsorge ist kein Nebenaspekt, sondern ein zentrales Lebensprinzip», sagt sie.
«Fürsorge ist kein Nebenaspekt, sondern ein zentrales Lebensprinzip.»
Laura Herter, Eigentümerin Unternehmen Laura Herter Studio
Wenn Mutterschaft neue Wege eröffnet
Die Geschichten von diesen drei Müttern unterscheiden sich in Inhalt und Umfang, zeigen aber ein gemeinsames Muster: In allen drei Fällen wurde Mutterschaft nicht zum Endpunkt beruflicher Ambitionen, sondern zu einem Wendepunkt. Ihre Unternehmen sind keine beiläufigen Nebenbeschäftigungen, sondern sorgfältig aufgebaute Formen der Selbstständigkeit – getragen von Können, Ausdauer und klaren Prioritäten. Gleichzeitig verfolgen alle drei eine klare Vision, ihre Arbeit in Zukunft weiter auszubauen.
Mit der Serie Unternehmerinnen und Unternehmer stellt der «Anzeiger» in lockerer Folge Unternehmerpersönlichkeiten vor und würdigt damit deren Engagement für den Wirtschaftsstandort Knonauer Amt. (red)
Jannick Bolle führt heute das Atelier Bolle. (Bilder Deviprasad Rao)
Laura Herter verbindet künstlerische Praxis mit strategischer Beratung.
Yulia Schweizer führt das Unternehmen Yurifant.
Ihre Spezialisten
Unter Palmen am Walensee
Abenteuerreiche Wanderung nach Quinten mit
Die Wandernden der Wandergruppe Pro Senectute aus Hausen erlebten hautnah, wie es gewesen wäre, unter Palmen zu liegen am Strand des Walensees. Dazu einen schönen Wein trinken aus den zum Greifen nahen Rebbergen und abends in einem der Restaurants feines Fischessen geniessen. Also Ferien machen in Quinten. Denkste! Es war aber nicht so. Kaum aus dem Postauto in Walenstadterberg ausgestiegen, fand ein Überfall auf der nahen Wiese statt. Mit Kuhglocken bewehrte Milchkühe galoppierten mit hochgezogenen Schwänzen durch das feuchte, hohe Gras auf die Wandernden zu. Sie beschlagnahmten die neue Weide. Mit Ovo kann man es nicht besser, aber länger! Das hilft auf einer Wanderung von 6 Stunden, es im Rucksack zu haben. Schlag auf Schlag gab es Überraschungen. Da fiel ein Mann in den Bach. Dort stürzt eine Frau kopfüber und es wurde ihr schwarz vor den
Kuhangriff und Wasserfällen
Augen. Da half die Ovo zwar nicht, aber Coramin. Es folgten Rufe wegen Steinschlag. Huch, das war ein gemeingefährlicher Abstieg.
In Quinten war Mittagsrast. Beim Picknick fehlte in der schönen Umgebung von Rebstöcken eben der Rebensaft. Weil die Felswand tief in den Wa-
lensee sticht, ging es danach zur Umgehung eine Stunde lang einen steilen Stich hinauf. Eine Spitex-Fachfrau mit Hund stellte ihren Vierbeiner zum Zie-
hen zur Verfügung. Vergeblich, alle kamen aus eigener Kraft nach oben. Das Highlight des Tages waren die Seerenbach-Wasserfälle. Es handelt sich um eines der grössten unterirdischen Flusssysteme. Beginnend mit der «Rinquelle», welche zuerst quer durch den Berg führt. Es handelt sich um ein geheimnisvolles Wasser-Wirrwarr, welches sogar Taucher anzog. Leider sind beim Tauchen im Flusssystem Personen tödlich verunglückt. Die Wanderleiterin Margrit Seiler meinte, dass es ungewohnt viel Wasser im untersten Wasserfall führe. Dieses komme direkt aus dem Toggenburg. In dieser tollen Umgebung entstand das Gruppenfoto. Ein flotter Wanderer genoss den Rest des Tages auf dem Schiff, während die Gruppe sich nach Weesen aufmachte. Ob dabei alle Füsse heil blieben?
Bruno Vogel
MARKTPLATZ Die Beiträge in der Rubrik «Marktplatz» wurden von Werbekunden eingereicht. Interessiert?
Traditioneller Maiverkauf
Stiftung Solvita Götschihof – Biogärtnerei lädt ein am 9. Mai von 8 bis 16 Uhr
Der Frühling ist da – und mit ihm der traditionelle Maiverkauf der Stiftung Solvita Götschihof. In diesem Jahr findet er am 9. Mai von 8 bis 16 Uhr statt und gibt einen bunten, blühenden Einblick in die Arbeit der Biogärtnerei. Besuchende dürfen sich auf ein kleines Tomaten-Paradies, auch mit einem «ProSpecieRara»-Sortiment, eine Vielfalt an Zucchini, Peperoni, Auberginen und Kräutern – alles in bester Qualität – freuen. Und der Sommerflor leuchtet in bunten Farben und verbreitet sommerliche Freude in jedem Garten. Zusätzlich ist eine feine, kleine Wildstauden-Auswahl – ein ganz besonderer Charme für naturnahe Gärten – zu entdecken. In der Stiftung Solvita arbeiten Menschen mit Beeinträchtigungen nach den Richtlinien der UN-Behindertenrechtskonvention (UNBRK) aktiv in allen Bereichen der Produktion mit. Von der Pike auf begleiten und gestalten wir alle Arbeitsschritte selbst – von der Anzucht über die Pflege bis hin zum Verkauf. Gerade darin zeigt sich, wie viel Engagement, Sorgfalt und Freude in unseren
Ines Strahl-Eberle (links, Leitung Gärtnereien Produktion und Kundengärtnerei), Yasmin Kucera (in der Mitte, Auszubildende) und Sven Kaspar (rechts, Gemüsegärtner, verantwortlich für die Gemüseproduktion) bei der Arbeit. (Bild zvg)
Produkten steckt. Man spürt, wie jedes Pflänzchen mit Herzblut wächst und wie das gemeinsame Tun Freude macht.
Die Produktion in einem Biobetrieb stellt uns vor besondere Herausforderungen, die wir mit Hingabe meistern. Ein achtsamer Umgang mit Ressourcen, umsichtiges Handeln und intensive Arbeit gehören dazu –und das alles mit einem Lächeln. Diese Werte spiegeln sich in unserer täglichen Arbeit wider: Sowohl der biologische Landbau als auch die Unterstützung von Menschen mit Beeinträchtigungen verlangen Kreativität, Geduld und ein herzliches Miteinander. So entstehen Produkte, die nicht nur gut schmecken, sondern auch Geschichten von Gemeinschaft, Mut und Freude erzählen.
Wie jedes Jahr gibt es am Maiverkauf zudem Kaffee und Kuchen mit schönen Begegnungen und guten Gesprächen. Die Stiftung Solvita freut sich auf zahlreiche Besucherinnen und Besucher.
Stiftung Solvita Götschihof
Die besten Ideen für die neue Küche zum Anfassen, Ausprobieren und Erleben
Die Girardi Lounge vom 7. Mai ist der ideale Einstieg für den Küchenumbau im eigenen Heim
Am Donnerstag, 7. Mai, lädt die Schreinerei Girardi ein zur nächsten Girardi Lounge. In entspannter Atmosphäre erhalten alle, die einen Küchenumbau planen, neue Ideen für die Küchengestaltung und erfahren, wie sie zu ihrer Wunschküche gelangen. Bei einem gemütlichen Apéro können die
Fachleute der Schreinerei unverbindlich kennengelernt werden. Die vielen Ausstellungsküchen zum Anfassen, Ausprobieren und Erleben helfen, die eigenen Vorstellungen zu konkretisieren. In der Girardi Lounge bekommen die Kundinnen und Kunden kompakte Informationen von fachkundigen Ex-
perten zur Neugestaltung der Küche und sie bekommen einen Eindruck davon, wie ein Küchenumbau abläuft. Zudem gewährt die Schreinerei mit einer Führung durch die Werkstatt einen Einblick in die Küchen-Produktion. Die Schreinerei Girardi versteht es als ihre Aufgabe, der Kundschaft zu
In der Girardi Lounge können spannende neue Ideen für die neue Küche entwickelt werden. (Bild zvg)
ihrer Wunschküche zu verhelfen. Die Entwicklungen im Küchenbau sind rasant. Ständig kommen neue Produkte auf den Markt und die Technik wird immer ausgefeilter. Für den Endverbraucher ist es fast unmöglich, den Überblick zu behalten. Da ist es hilfreich, die einzelnen Produkte in echt vorgeführt zu bekommen. So kann man sich einen unmittelbaren Eindruck von den verschiedenen Materialien verschaffen und spürt, wie sie sich anfühlen. Im Gegensatz zu Bestellungen im Internet oder aus dem Katalog weiss man so genau, wofür man sich entscheidet. Und mit entsprechender Auswahl können auch mit kleinem Budget schöne Küchen verwirklicht werden.
Girardi Schreinerei AG
Girardi Lounge, Donnerstag, 7. Mai, ab 17 Uhr, Schreinerei Girardi, Maienbrunnenstrasse 5, Hedingen. Anmeldung: www.girardi.ch/lounge
Die Inserenten bedanken sich bei ihren Kundinnen und Kunden für das Vertrauen.
Interesse, zu werben? Nächste Erscheinung dieser Spezialseite ist am 2 Juni 2026
Ein Treffpunkt für Mensch und Hund
Interview zum Anlass «Rund um den Hund» vom 9. Mai
Hunde sind für viele längst mehr als nur Haustiere – sie sind treue Begleiter und feste Familienmitglieder. Dieser Entwicklung trägt der erste Wettswiler Markt «Rund um den Hund» Rechnung: Am 9. Mai verwandelt sich das AMAGAreal in Wettswil in einen lebendigen Treffpunkt für Hundeliebhaberinnen und -liebhaber, Fachpersonen und Interessierte.
Der Anlass verbindet Information, Austausch und Erlebnis und setzt dabei auch bewusst Impulse zu Themen wie Nachhaltigkeit und verantwortungsvoller Umgang mit Hunden.
Hunde sind heute für viele Menschen weit mehr als nur Haustiere. Spiegelt sich diese Entwicklung auch in Ihrem neuen Anlass wider?
Absolut. Hunde sind längst Teil der Familie und begleiten ihre Menschen durch den Alltag. Genau dieses enge Verhältnis möchten wir aufnehmen. Unser Markt soll zeigen, wie vielseitig das Zusammenleben mit Hunden ist – von Alltagsthemen über Training bis hin zu gesellschaftlichen Fragen wie Nachhaltigkeit und Tierschutz.
Am 9. Mai findet der erste Wettswiler Markt mit überkommunaler Ausstrahlung «Rund um den Hund» statt. Was macht diesen Anlass besonders?
Der Termin fällt bewusst auf den Tag des Hundes in der Schweiz. Uns war wichtig, nicht nur einen klassischen Markt zu organisieren, sondern einen Ort zu schaffen, der informiert, inspiriert und Menschen zusammenbringt. Auf dem AMAG-Areal in Wettswil entsteht ein lebendiger Treffpunkt für Hundeliebhaberinnen und -liebhaber, Fachpersonen und Interessierte und für Menschen, welche sich für das Thema Hund interessieren.
Der Event greift aktuelle Themen wie Nachhaltigkeit und Secondhand-Kultur auf. Wie setzen Sie das konkret um? Ein zentrales Element ist unser Flohmarkt für Secondhand-Hundeartikel. Privatpersonen können gut erhaltene Produkte weitergeben, statt sie wegzuwerfen. Damit fördern wir einen bewussteren Konsum. Gleichzeitig geht der Erlös aus gespendeten Artikeln an eine Schweizer Tierschutzorganisation. So verbinden wir Nachhaltigkeit direkt mit aktivem Tierschutz.
Woher stammt die Idee für diesen Flohmarkt?
Die Initiative kam von der Hundetrainerin Martina Bašista. Sie engagiert sich schon länger dafür, gebrauchte Hundeartikel sinnvoll weiterzugeben. Diese Idee hat perfekt zu unserem Konzept gepasst, weshalb wir sie sehr gerne integriert haben.
Wer steht hinter der Organisation des Marktes?
Der Anlass wird von Kultur8907.ch gemeinsam mit der Hundeschule Martin
Wer mit dem Zug anreist, gelangt vom Bahnhof Bonstetten/Wettswil, wo dieses Plakat steht, innerhalb von zehn Minuten zum Festgelände. (Bild Claudia Eugster)
Rütter linkes Zürichseeufer/Zug organisiert. Kultur8907.ch übernimmt dabei den gesamten Rahmen – von den rund 30 Ausstellern bis hin zum Verpflegungsangebot.
Was erwartet die Besucherinnen und Besucher vor Ort?
Neben dem Markt gibt es ein vielseitiges Rahmenprogramm. Dazu gehören Live-Vorführungen der Hundeschule, etwa im Bereich Hoopers, sowie Fachvorträge zu Themen wie Tierschutz, Gangbildanalyse oder Bettwanzen/echter Hausschwamm-Suchhunde. Auch praktische Demonstrationen – etwa von Hunde-Coiffeuren, Tierärzten oder zum richtigen Krallenschneiden – sind Teil des Programms.
An wen richtet sich der Anlass?
An alle – von erfahrenen Hundehalterinnen und -haltern bis hin zu Menschen, die sich einfach für das Thema interessieren. Uns geht es darum, Wissen zugänglich zu machen und Begegnungen zu schaffen.
Was ist Ihr übergeordnetes Ziel mit diesem Event?
Wir möchten den verantwortungsvollen Umgang mit Hunden in den Mittelpunkt stellen. Der Anlass soll Menschen inspirieren, sensibilisieren und vernetzen. Wenn Besucherinnen
und Besucher neue Impulse mit nach Hause nehmen, haben wir unser Ziel erreicht.
Eine abschliessende Botschaft?
Ein solcher Anlass lebt von den Menschen, die ihn mittragen. Deshalb gilt unser Dank den Ausstellern, den lokalen Gewerbetreibenden, den Sicherheitsorganisationen, den Partnern und natürlich allen Teilnehmenden. Wir freuen uns auf einen Tag, der verbindet – rund um den Hund. Für Hunde gilt auf dem ganzen Gelände Leinenpflicht. Die Umgebung bietet viele Möglichkeiten, um den Hund zu versäubern und schöne Spaziergänge in Angriff zu nehmen.
Welche Informationen gibt es bezüglich Anreise?
Es hat direkt vor dem Event-Gelände eine Bushaltestelle namens Wettswil a.A., Industrie, welche von den Buslinien 200 und 210 bedient wird. Weiter besteht auch die Möglichkeit, mit dem Zug anzureisen und vom Bahnhof Bonstetten/Wettswil a.A. zu Fuss (zirka 10 Minuten) zum Festgelände zu gelangen. Aber selbstverständlich stehen in unmittelbarer Nähe an der Friedgrabenstrasse Parkmöglichkeiten zur Verfügung.
OK-Team «Rund um den Hund»
Vortrag «Resilienz stärken & Burn-out vorbeugen»
In einer zunehmend schnelllebigen und mit Informationen überfluteten Welt gewinnt die Fähigkeit, mit Stress und Belastungen gesund umzugehen, immer mehr an Bedeutung. Resilienz – die psychische Widerstandsfähigkeit – spielt dabei eine zentrale Rolle, um Herausforderungen und Krisen zu meistern und daran zu wachsen. Doch was macht uns wirklich resilient? Und wie lässt sich verhindern, dass dauerhafte Überforderung in ein Burn-out mündet?
Lisa Mark, Coach im Bereich Resilienz & Burn-out-Prävention, kennt das
Thema aus eigener Erfahrung und gibt an diesem Abend praxisnahe Antworten – mit anschliessender Fragerunde. Anmeldung erforderlich bis 11. Mai – die Platzzahl ist beschränkt.
Wie lässt sich verhindern, dass dauerhafte Überforderung in ein Burn-out mündet? (Bild Pixabay/Pexels)
In der resilienz-werkstatt begleitet Lisa Mark Einzelpersonen, Eltern und Teams – mit Vorträgen, Workshops, Coachings und pferdegestützter Intervention
Streitgespräch zur «10-Millionen-Schweiz»
FDP und SVP diskutieren am 12. Mai
Am 14. Juni stimmt die Schweiz über eine Volksinitiative ab, die eine Begrenzung des Bevölkerungswachstums verlangt. Die von der SVP lancierte Vorlage setzt dabei eine Obergrenze von 10 Millionen Einwohnerinnen und Einwohnern. Wird diese Schwelle erreicht oder droht sie überschritten zu werden, sollen Bund und Parlament verpflichtet werden, Gegenmassnahmen zu ergreifen –insbesondere im Bereich der Zuwanderung. Die Initianten argumentieren, dass das anhaltende Bevölkerungswachstum zunehmend Druck auf Infrastruktur, Wohnraum, Verkehr und Umwelt ausübe. Auch die Sozialwerke könnten langfristig belastet werden. Zudem wird geltend gemacht, dass Kulturland verloren gehe und die Lebensqualität sinke, wenn die Bevölkerung weiter stark wachse. Die Initiative ist damit auch als Reaktion auf die in den letzten Jahren deutlich gestiegene Nettozuwanderung zu verstehen. Kritiker der Vorlage – darunter Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft und anderen Parteien – halten dem entgegen, dass die Schweiz auf qualifizierte Zuwanderung angewiesen sei, um ihren Wohlstand zu sichern. Sie verweisen auf den Fachkräftemangel in vielen Branchen sowie auf die Bedeutung offener Arbeitsmärkte für exportorientierte Unternehmen. Zudem wird argumentiert, dass starre Bevölkerungsgrenzen schwer umsetzbar seien und Eingriffe in bestehende Abkommen mit der Europäischen Union wirtschaftliche Risiken bergen könnten. Auch die Finanzierung der Sozialwerke könnte unter Druck geraten, wenn weni-
ger Erwerbstätige nachrücken. Vor diesem Hintergrund laden FDP und SVP Stallikon gemeinsam mit den Bezirksparteien zu einer öffentlichen Podiumsdiskussion ein. Ziel ist es, die unterschiedlichen Perspektiven auf die Vorlage darzustellen und einen direkten Austausch mit dem Publikum zu ermöglichen. Als Referenten treten zwei profilierte Persönlichkeiten an: Stefan Brupbacher, Direktor des Industrieverbandes Swissmem (FDP), und Jürg Werner, Elektroingenieur ETH sowie ehemaliger Verwaltungsratspräsident von V-Zug (SVP). Die Moderation übernimmt Daniel Koch, Chefredaktor des «Affolter Anzeigers». Er wird zentrale Streitfragen aufgreifen und zur Klärung beitragen –etwa, ob die Schweiz angesichts des Bevölkerungswachstums an strukturelle Grenzen stösst oder ob Einschränkungen der Zuwanderung die wirtschaftliche Entwicklung, die Versorgungssicherheit und die Beziehungen zu Europa gefährden könnten.
Die Veranstaltung richtet sich an alle Stimmbürgerinnen und Stimmbürger, die sich vor der Abstimmung eine fundierte Meinung bilden möchten. Im Anschluss an die Diskussion wird ein Apéro offeriert, der Gelegenheit für weitere Gespräche bietet.
FDP und SVP Stallikon
Podium zur SVP-Volksinitiative «Keine 10-MillionenSchweiz», 12. Mai, Türöffnung 19.30 Uhr, Gartencenter Guggenbühl, Am Lochenweiher 14/16, Bonstetten
Lesung von Lukas FriesSchmid im Engelsaal
Riffi-Salon erstmals mit externem Gast
Ohnmacht ist kein gutes Gefühl, aber sie gehört zu unserem Leben. Oft weichen wir ihr aus oder versuchen sie mit aller Macht zu beseitigen. Aber Macht ist – zumindest aus spiritueller Sicht –keine gute Antwort auf Ohnmacht. Auch Helfen kann eine Form von Machtausübung sein. Aus seiner jahrelangen Erfahrung in der Begleitung von Menschen in Krisensituationen ist Lukas Fries-Schmid überzeugt: Notwendig ist eine andere Art zu helfen und ein neuer Blick auf Ohnmacht. Diese auszuhalten und nicht sofort eine Lösung herbeiführen zu wollen, ist ein höchst aktives Tun. Etwas, das uns öffnen kann für Überraschungen, für neue, ungeahnte Lösungen, für die Gegenwart Gottes. Lukas Fries-Schmid wird aus seinem Buch «Hör auf zu helfen. Ohnmacht als Tor zum göttlichen Geheimnis» einige Stellen vorlesen. Danach folgt in Kleingruppen und im Plenum ein Austausch über dieses Thema. Das Team des Riffi-Salons freut sich auf zahlreiche Teilnahmen.
Reformierte Kirche Knonauer Amt
Dienstag, 5. Mai, 19.30 bis 21 Uhr, Engelsaal, unterhalb der Kirche Rifferswil; Moderation: Lukas Fries-Schmid, Daniel Rüegg, Elisabeth Armingeon
Gibt einen neuen Blick auf Ohnmacht: Das Buch «Hör auf zu helfen» von Lukas Fries-Schmid. (Bild zvg)
Ein Abend voller Humor mit Simon Enzler am 30. Mai in Ottenbach
Kultur Ottenbach lädt am Samstag, 30. Mai, zu einem besonderen Highlight in den Gemeindesaal ein: Der bekannte Kabarettist Simon Enzler sorgt mit seinem scharfsinnigen Witz und seinen pointierten Alltagsbeobachtungen für beste Unterhaltung. Mit seinem Programm «zmetztinne» trifft Enzler den Nerv der Zeit – mal nachdenklich, mal bissig, aber immer mit seinem unverwechselbaren appenzellischen Charme. Ein Abend, bei dem Lachen garantiert ist. Die Türen öffnen sich um 19 Uhr. Beim Apéro bleibt ge-
nügend Zeit, um anzukommen, Bekannte zu treffen und sich auf die Vorstellung einzustimmen. Beginn der Show ist um 20 Uhr.
Kultur Ottenbach freut sich auf zahlreiche Besucherinnen und Besucher und einen unterhaltsamen Abend im Herzen der Gemeinde.
Kultur Ottenbach
Tickets sind online unter www.kultur-ottenbach.ch sowie – für Kurzentschlossene – an der Abendkasse erhältlich
KÜCHEN INSPIRATIONEN
Donnerstag,7.Mai 2O26, ab 17OO Uhr ,Maienbrunnenst. 5, 8908Hedingen
• D e besten Ideen für Ihre neue Küche zum Anfassen Ausprob eren Erleben
• Fachreferat über den Küchenumbau von der Materialwahl bis zur Realisierung
• Einbl ck n unsere Produktion mit Führung durch die Werkstatt
• Apéro für ein unverbindl ches Kennenlernen
Die Anzahl Plätze ist begrenzt Jetzt anmelden unter www girardi ch/lounge
mai2025
do,07.05. 20.15uhr thesoundshipjazz quintet musik jazz am do
fr,08.05. 20.15uhr trio todo tango &bettina boller musik
so,17.05. 11.15uhr beethovenimspiegel derzeit duoverrue-taghadossi musik klassikmatinée
do, 21.05. 20.15uhr lamarotte swingtett musik jazz am do
sa,23.05. 20.15uhr dermonatlichetreffpunktfürjazzfans musik jam session
so,24.05 17.00uhr aleksandra mikulska–klavier frédéricchopin musik weltklasse im säuliamt
do,28.05
20.15uhr sofia (supportoffemale improvisingartists) musik jazz am do
centralweg 10 centralweg10 8910 affoltern am albis 8910affolternamalbis
Paris – Kyjiw: eine musikalische Reise Freitag, 8 Mai 2026, 20 15 Uhr
Musikverein Harmonie Affoltern a A
Muttertagskonzert
Sonntag, 10 Mai 2026, 10 30 Uhr
unter dem Kasino-Vordach
Marktplatz 1, 8910 Affoltern a A Eintritt frei, Hutkollekte
#AlleinerziehendGemeinsamStark
Der Schweizerische Verband alleinerziehender Mütter und Väter SVAMV engagiert sich mit Beratung und Unterstützung für Einelternfamilien und ihre Kinder.
Fussball, 1. Liga, Gruppe 3: FC Winterthur U21 – FC Wettswil-Bonstetten 5:0 (4:0)
Auf der altehrwürdigen Schützenwiese traf die U21 des FC Winterthur bei hochsommerlichen Temperaturen auf den formstarken FC Wettswil-Bonstetten. Die Ausgangslage sprach eigentlich für die Gäste, die zuletzt mehrere überzeugende Siege einfahren konnten – doch was sich auf dem Platz entwickelte, zeichnete ein ganz anderes Bild. Von Beginn an übernahm Winterthur das Spieldiktat und setzte die Ämtler früh unter Druck. Bereits in der 10. Minute wurde diese Überlegenheit erstmals sichtbar: Nach einer Unachtsamkeit in der Defensive der Gäste nutzten die Hausherren die Gelegenheit eiskalt und gingen mit 1:0 in Führung. Wettswil-Bonstetten wirkte in dieser Phase ungewohnt unsortiert – und wurde nur wenige Minuten später erneut bestraft. Wieder war es eine ähnliche Situation, wieder ein Ballverlust im Spielaufbau, und wieder schlug Winterthur zu – 2:0.
FCWB findet keine Lösung
Die Gäste fanden überhaupt keinen Zugriff auf das Spiel. Die sonst so kompakte Mannschaft liess heute sowohl defensiv als auch offensiv vieles vermissen. Nach rund einer halben Stunde folgte der nächste Nackenschlag. Winterthur erhöhte nach einem weiteren schnellen Angriff auf 3:0. WB versuchte zwar, über vereinzelte Konter Nadelstiche zu setzen, doch wirklich gefährlich wurde es nie. Die Defensive von Winti stand sicher und liess kaum etwas zu. Kurz vor
dem Pausenpfiff kam es dann noch dicker für die Gäste. In der 44. Minute nutzte Winterthur eine weitere Gelegenheit und stellte auf 4:0 – eine Vorentscheidung bereits vor der Halbzeitpause. Nach Giger, Morina und Okafor traf auch noch Gaetano.
Erfolglose Bemühungen
Mit dem klaren Rückstand im Rücken war für Wettswil-Bonstetten in der zweiten Hälfte vor allem Schadensbegrenzung angesagt. Das erklärte Ziel war Wiedergutmachung, doch die Realität auf dem Platz liess kaum Raum für eine
FCA verliert sang-
echte Aufholjagd. Winterthur blieb die spielbestimmende Mannschaft, kontrollierte Ball und Gegner und liess nichts mehr anbrennen. In der 67. Minute setzte Winti dann noch einen sehenswerten Schlusspunkt. Ein Weitschuss Okafors aus der Distanz schlug unhaltbar im Tor ein – ein echtes Traumtor zum 5:0. Für WB war spätestens damit klar, dass an diesem Tag nichts mehr zu holen war. In der Schlussphase bemühten sich die Gäste zwar um Ergebniskosmetik, doch selbst der Ehrentreffer blieb ihnen verwehrt. So endete die Partie deutlich mit 5:0 für ein stark aufspielendes Winterthur. Für den FC Wettswil-Bonstetten gilt
und klanglos
3. Liga, Gruppe 1: FC Affoltern – FC Kilchberg-Rüschlikon 0:4 (0:2)
Nach dem überzeugenden Auswärtssieg in Horgen wollte das Team den positiven Schwung mitnehmen und zu Hause nachlegen. Am Samstagabend um 18 Uhr empfing der FCA bei herrlichem Frühlingswetter den FC KilchbergRüschlikon im heimischen Moos. Die Ausgangslage war klar: Mit einer engagierten Leistung sollte der Sieg der Vorwoche bestätigt und der nächste Dreier eingefahren werden.
Beide Mannschaften tasteten sich in der Anfangsphase noch ab. Doch je länger das Spiel dauerte, desto stärker machte sich die Überlegenheit der Gäste bemerkbar. Nach rund 20 Minuten geriet
der FCA in Rückstand. Nach einem unnötigen Ballverlust vor dem eigenen Strafraum wurde die Heimmannschaft in der Vorwärtsbewegung erwischt.
Kilchberg-Rüschlikon schaltete blitzschnell um und spielte den Ball in die Tiefe. Der gegnerische Stürmer blieb aus spitzem Winkel cool und schob zum 0:1 ein. Nur wenige Minuten später folgte bereits der nächste Dämpfer. Nach einem Eckball für den FCA konterten die Gäste mustergültig und kombinierten sich mit wenigen Pässen durch die Affoltemer Defensive. Torhüter Aegerter konnte den ersten Abschluss noch parieren, beim Abpraller war er dann allerdings machtlos – 0:2 nach gut 30 Minuten.
HSV Säuliamt schafft
Auch nach dem Seitenwechsel fand das Heimteam nie richtig Zugriff auf die Partie. Kurz nach Wiederanpfiff führte ein Ball in die Spitze zum dritten Gegentreffer. Zwar hatte Aegerter den Ball in den Händen, doch der Stürmer setzte nach, spitzelte dazwischen und profitierte schliesslich von einem weiteren individuellen Fehler in der FCA-Defensive. Nur kurze Zeit später erhöhte Kilchberg-Rüschlikon nach einem Einwurf auf 0:4. Ein FCA-Spieler unterlief den Ball, worauf der aufgerückte Innenverteidiger der Gäste eiskalt abschloss. Die Gastmannschaft hatte noch weitere gute Möglichkeiten, zeigte aber Erbarmen mit der Heim-
Aufstieg
es nun, dieses Spiel schnell abzuhaken. Bereits am kommenden Wochenende bietet sich die nächste Gelegenheit, wieder in die Erfolgsspur zurückzufinden.
mannschaft. Erst in der Schlussphase wurde man durch lange Bälle etwas gefährlicher, liess jedoch die einzigen zwei hochkarätigen Chancen fahrlässig liegen. Der FCA fand über die gesamte Spielzeit nie wirklich ins Spiel, verlor zu viele Zweikämpfe und hatte kaum Kontrolle über das Geschehen. Nach 90 Minuten erlöste der Schiedsrichter die enttäuschten Affoltemer. Nun gilt der Fokus dem nächsten Spiel am 10. Mai 2026 gegen den FC Oberrieden, wo die Mannschaft wieder ihr wahres Gesicht zeigen möchte.
Arun Jeyakumar, FCA
in die 3. Liga
Herren 2 sichern sich den Erfolg vorzeitig – und treiben Zukunftspläne des Vereins voran
Das Herren 2 des HSV Säuliamt Handballs schaffen den Aufstieg in die 3. Liga und sorgen damit für einen besonderen Meilenstein: Erstmals seit zehn Jahren stellt der Verein wieder zwei Teams auf dieser Stufe. Und die Ambitionen gehen noch weiter – die sportlichen Ziele sind klar definiert. Noch bevor das letzte Entscheidungsspiel ausgetragen wird, stehen Herren 2 bereits als Aufsteiger fest. Mit einem überzeugenden 35:32-Erfolg bezwingt der HSV die Gäste aus Thun. Die Mannschaft, die vor zwei Jahren aus zahlreichen ehemaligen Säuliämtler
Spielern neuformiert wurde, zeigte von Beginn an eine starke Leistung. Bereits in der Mitte der ersten Halbzeit konnte man sich gegen «Wacker Thun drü» mit vier Toren absetzen. Immer wieder fand das Team Lücken in der gegnerischen Abwehr, und zwei sicher verwandelte Strafstösse sorgten zusätzlich für Ruhe im Spiel. In der Folge liess die Effizienz jedoch etwas nach – zu oft scheiterte man am gegnerischen Torhüter, wodurch der Vorsprung auf zwei Tore zusammenschmolz. Mit einem Zwischenstand von 16:14 ging es in die Pause. Die
zweite Halbzeit gestaltete sich ausgeglichener. Der HSV behielt das Spiel dennoch stets unter Kontrolle und hielt den Gegner konstant mit rund drei Toren auf Distanz. Zwischenzeitlich wuchs der Vorsprung sogar auf fünf Treffer an. Zwar konnte Thun gegen Ende nochmals verkürzen, doch der Sieg war nie ernsthaft gefährdet. Am Ende stand ein verdienter 35:32-Erfolg auf der Anzeigetafel. Den frei werdenden Platz in der 3. Liga wird künftig die U19 einnehmen. Als eingespielte Einheit wagt sie geschlossen den Schritt in den Herrenbereich. Der Verein ist überzeugt, dass dieses junge Team über grosses Potenzial verfügt und den direkten Einstieg auf diesem Niveau meistern kann.
Bedarf nach neuer Sporthalle
Dieser Erfolg markiert jedoch erst den Anfang einer vielversprechenden Entwicklung. In der kommenden Saison wird der HSV erstmals in seiner Geschichte drei Herrenteams stellen. Langfristig ist geplant, diese auf die 4., 3. und 2. Liga zu verteilen, um den eigenen Junioren optimale Entwicklungsmöglichkeiten zu bieten. Doch der sportliche Aufschwung bringt auch Herausforderungen mit sich. Sollte eines Tages auch wieder eine Damenmannschaft ins Leben gerufen werden, stösst der Verein an infrastrukturelle Grenzen. Für einen geregelten Trainingsbetrieb im Handball ist eine Dreifachturnhalle notwendig –im Säuliamt stehen solche Kapazitäten jedoch nur in den stark ausgelasteten Hallen Stigeli und Schachen zur Verfügung. Bereits heute führen die begrenzten Trainingsmöglichkeiten dazu, dass Einheiten verkürzt oder gar gestrichen werden müssen. Der Verein sieht deshalb klaren Handlungsbedarf: Eine neue Sporthalle in Affoltern ist entscheidend, damit alle Kinder und Jugendlichen, die Sport betreiben möchten, auch in anderen Sportarten, diese Möglichkeit auch erhalten. Dass diese Infrastruktur fehlt, zeigte sich auch beim entscheidenden Spiel: Das eigentliche «Heimspiel» musste in Muri Bachmatten ausgetragen werden. Umso grösser ist der Wunsch, künftig die wichtigsten Spiele wieder vor heimischem Publikum bestreiten zu können.
Sven Steiner, HSV Säuliamt Handball
Anders als zuletzt gegen St. Gallen (hier Flavio Peter) gelangte WB zu keiner zwingenden Torchance. (Archivbild Kaspar Köchli)
Die Herren 2 steigen in die 3. Liga auf. (Bild zvg)
Ämtler wurde Festsieger
Schwingklub am Albis am Buebeschwinget auf dem Eschenberg
Bei wunderschönem Frühlingswetter fanden sich sieben Jungschwinger des Schwingklubs am Albis auf dem Winterthurer Hausberg, dem Eschenberg, ein. Insgesamt 199 Nachwuchsschwinger aus den Kantonen Zürich, Schaffhausen, Graubünden, Thurgau und Gäste aus dem Ägerital stiegen in die Zwilchhosen und zeigten vor 600 Zuschauern ihr Können. Es war ein gelungenes Schwingfest. In der jüngsten Kategorie der Jahrgänge 2017 bis 2020 erkämpfte sich Ramon Ehrler aus Maschwanden mit vier gewonnenen Gängen eine begehrte Auszeichnung und belegte den Schlussrang 5b. In der Kategorie 2015/2016 belegte
Andrin Meier aus Obfelden mit zwei gewonnenen und zwei gestellten Gängen den 12. Rang und verpasste die Auszeichnung nur ganz knapp.
In der Kategorie 2013/2014 stand Laurin Meier aus Obfelden mit vier gewonnenen und einem gestellten Gang im Schlussgang und konnte diesen gegen Niclas Dönz aus Pany, Kanton Graubünden, für sich entscheiden. Als Festsieger wurde er mit einem wunderschönen Fondue-Caquelon belohnt. Marc Ehrler aus Maschwanden belegte mit zwei gewonnenen und zwei gestellten Gängen Schlussrang 13b, sein Bruder Livio belegte mit zwei gewonnenen und einem gestellten Gang Rang 15c und Gian Buchli aus dem Aeugstertal belegte mit zwei gewonnenen Gängen Rang 16b.
In der Kategorie der Ältesten (2011/2012) belegte Dario Buchli aus dem Aeugstertal mit vier gestellten und einem gewonnenen Gang den 16. Schlussrang.
Die Jungschwinger treten nächstes Wochenende am Bäretswiler Nachwuchsschwingfest an und schon bald steht der Zürcher Kantonale Nachwuchsschwingertag in Mettmenstetten vor der Tür. Die Vorfreude steigt stetig.
Spektakel im Sägemehl
Der Schwingernachwuchs im Fokus
Bei strahlendem Frühlingswetter trafen sich am Samstag, dem 2. Mai, die vielversprechendsten Talente der Schwingerszene zum traditionellen Buebeschwinget in Bäretswil. Auf dem Areal des Schulhauses Dorf verwandelten zahlreiche Jungschwinger das Sägemehl in einen Schauplatz packender Zweikämpfe, technischer Finessen und grosser Emotionen. Organisiert vom Schwingklub Zürcher Oberland bot der Anlass nicht nur sportliche Höchstleistungen, sondern unterstrich einmal mehr die tiefe Verwurzelung des Schwingsports in der Region. Mit dabei waren auch acht Jungschwinger des Schwingklubs am Albis. In der jüngsten Kategorie traten Damian Ludwig und Ramon Ehrler an. Ramon klassierte sich auf dem hervorragenden 4a-Rang, während Damian den 11c-Rang belegte.
In der nächsthöheren Kategorie erreichte Andrin Meier mit drei gewonnenen, einem gestellten und zwei verlorenen Gängen den 12b-Rang. Den Kategoriensieg bei den Jahrgängen 2013/14 sicherte sich Laurin Meier mit einer grossartigen Leistung von sechs gewonnenen Gängen. Ebenfalls eine starke Leistung zeigte Marc Ehrler, der sich in seiner Kategorie den 10a-Rang erkämpfte. Gian Buchli aus dem Aeugstertal zeigte im Sägemehlring grossen Einsatz.
Die Nachwuchsschwinger aus dem Knonauer Amt. (Bild Michaela Meier)
Trotz vier Niederlagen gelangen ihm zwei Siege, womit er sich den 14. Schlussrang sicherte.
In der ältesten Kategorie stellten Dario Buchli und Juri Röllin ihr Können unter Beweis. Dario klassierte sich mit zwei gewonnenen, zwei gestellten und einem verlorenen Gang auf dem 12bSchlussrang. Juri belegte mit einem gewonnenen, zwei gestellten und drei verlorenen Gängen den 19b-Schlussrang. Alle Jungschwinger wurden für ihren Einsatz mit einem Holzbrett samt Käse und Messer belohnt.
Michaela Meier, Schwingklub am Albis
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Lösungen
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