Unternehmer sollen sich stärker vernetzen, neue Kontakte knüpfen und sich gleichzeitig vermehrt politisch engagieren und positionieren. Seite 5
Hohe Nachfrage treibt Preise
Im Säuliamt bleibt Wohnraum knapp, während steigende Nachfrage und geringe Bautätigkeit die Preise weiter in die Höhe treiben. Seite 8
Aufnahmequote bislang nicht erreicht
Unterbringung von Flüchtlingen: Viele Gemeinden im Amt suchen händeringend Wohnraum
Florian HoFer
Europa- und auch schweizweit ist der Zustrom an Flüchtlingen in den vergangenen zwei Jahren etwas gesunken, bleibt aber dennoch auf relativ hohem Niveau. Dies schlägt sich auf die Zahlen im Knonauer Amt nieder.
Aufgrund des dezentralen Ansatzes des Kantons Zürich muss jede Gemeinde einen bestimmten Prozentsatz an Flüchtlingen aufnehmen. Derzeit sind es 1,5 Prozent, gerechnet an der Bevölkerungszahl der jeweiligen politischen Gemeinde. Diese Aufnahmequote gilt seit dem 1. Januar. Zuvor lag sie noch bei 1,6 Prozent. In den Jahren davor lag sie allerdings weitaus tiefer: Vor März 2022 war die Quote noch bei 0,5 Prozent. Im April 2022 folgte eine Erhöhung auf 0,9 Prozent – nach Beginn des Ukraine-Krieges, im Juni 2023 waren es dann schon 1,3 Prozent.
Dynamische Entwicklung
Im Knonauer Amt hat Alexander Schibli, Geschäftsführer des Sozialdienstes Bezirk Affoltern, den Überblick über die Zahlen. «Durch die Quotensenkung von
«Durch die Quotensenkung von 1,6 auf 1,5 Prozent müssen wir 43 Personen weniger aufnehmen.»
Alexander Schibli, Geschäftsführer Sozialdienst Bezirk Affoltern
1,6 auf 1,5 Prozent müssen wir 43 Personen weniger aufnehmen», sagt Schibli. Allerdings: «Die Quote wurde auch bisher nicht zu 100 Prozent erreicht. Bis zur Soll-Quote von 1,5 Prozent fehlen derzeit noch 70 Personen. Die Entwicklung ist dynamisch und wird laufend durch Zu- und Abgänge beeinflusst. Massgeblich sind dabei die kantonalen Zuweisungen in geeignete Unterkünfte. Dies auch deshalb, weil einerseits für
Trotz Widerstand
Die Baudirektion hat grünes Licht für eine Solaranlage auf der reformierten Kirche in Obfelden gegeben – entgegen der Denkmalpflege. Ausschlaggebend war der schlechte Zustand des Dachs, der im Gutachten kaum berücksichtigt wurde. Die geplante Anlage soll rund 60000 kWh Strom liefern und damit mehr als den Eigenbedarf decken. Trotz Eingriffen in die Bausubstanz sieht der Kanton das Ortsbild mehrheitlich gewahrt. Die Dachfläche ist deutlich grösser als bei einem Einfamilienhaus und bietet entsprechend hohes Potenzial. Die Kosten steigen mit der PV-Anlage deutlich an, gelten aber als Investition in die Zukunft. Noch offen ist, ob gegen den Entscheid Rekurs eingelegt wird. (red)
Alexander Schibli, Geschäftsführer Sozialdienst Bezirk Affoltern. (Bild Florian Hofer)
den zur Verfügung stehenden Wohnraum keine passenden Zuteilungen vonseiten des Kantons erfolgen konnten und anderseits, weil es auch zu Rückreisen in das Heimatland kam», erläutert Schibli. Derzeit betreut der Sozialdienst Bezirk Affoltern 580 Personen im Auftrag von elf Gemeinden, mit Ausnahme von Affoltern, Rifferswil und Kappel. Die Betreuung beinhaltet:
•Existenzsicherung und Grundversorgung
•Sicherstellung von Unterkunft und medizinischer Grundversorgung
•Zugang zu Integrationsprogrammen und Qualifizierung
•Förderung der Selbstständigkeit und Erwerbstätigkeit
•Reduktion der Sozialhilfeabhängigkeit
•Soziale Stabilität und gesellschaftlicher
Zusammenhalt
•Rückkehr und Perspektivenklärung
Neue Unsicherheiten bahnen sich an, wenn im nächsten Jahr eventuell der Schutzstatus S für ukrainische Flüchtlinge abgeschafft wird. Dazu Schibli: «Die
Flüchtlinge werden aktuell vom Sozialdienst betreut.
Frage ist derzeit hypothetisch, aber der Bund arbeitet an einem Umsetzungskonzept.» Gemäss Medienmitteilung des Bundes vom Oktober 2025 schreibt der Bund: «Eine nachhaltige Stabilisierung der Lage in der Ukraine ist weiterhin nicht absehbar. Der Schutzstatus S für
Schutzsuchende aus der Ukraine wird deshalb nicht vor dem 4. März 2027 aufgehoben.» Bis dahin verlängert er auch die Unterstützungsmassnahmen für Personen mit Schutzstatus S. In Umsetzung eines Parlamentsbeschlusses unterscheidet das Staatssekretariat für Migration (SEM) bei der Gewährung des vorübergehenden Schutzes neu zwischen Regionen, in die die Rückkehr zumutbar respektive nicht zumutbar ist. Das Asylgesetz sieht nach fünf Jahren Aufenthalt unter Schutzstatus S die Möglichkeit zur Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung B vor. Ein automatischer Anspruch besteht jedoch nicht; die Erteilung erfolgt im Einzelfall und nach Ermessen der zuständigen Behörden. Wie sieht es konkret in den Gemeinden aus? Der «Anzeiger» hat nachgefragt.
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Erfolgreiche Ämtler Fussballer
Am letzten Wochenende gewannen gleich sieben Ämtler Teams
Wettswil-Bonstetten (1. Liga) gewann gegen St.Gallens U-21 verdient 1:0, behauptete den zweiten Rang und untermauerte seine Ambitionen auf Höheres. Der FC Affoltern a.A. (3. Liga) siegte in Horgen souverän 2:0 und traf zudem fünfmal das Aluminium. In der gleichen Gruppe bezwang WB 2 Buttikon 6:2 und liegt plötzlich im Aufstiegsrennen. Ebenfalls siegreich war WB 3 beim 2:1 über Altstetten. Furios triumphierte Hausen a.A. (4. Liga) mit 7:1 über Langnau, während Affoltern a.A. 2 gegen Knonau-Mettmenstetten stolz fünfmal traf. Bei den Frauen bodigte Hausen a.A. auswärts Volketswil sicher 3:1. (kakö)
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Prozent betrug der Grad der Selbstfinanzierung in Mettmenstetten 2025. Seite 13
Demenz ist nicht heilbar, aber behandelbar – entscheidend ist eine frühe Diagnose. Erste Veränderungen im Gehirn beginnen oft lange vor sichtbaren Symptomen. Fachstellen wie die Memory Clinic in Affoltern bieten umfassende Abklärungen und begleiten Betroffene sowie Angehörige. Ziel ist es, Symptome zu lindern, die Selbstständigkeit zu erhalten und rechtzeitig wichtige Entscheidungen für die Zukunft zu treffen. Auch der offene Umgang mit der Krankheit kann helfen. (red)
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AUS DEM BEZIRK AFFOLTERN I Nr. 31
Er hat den Überblick über die Flüchtlingszahlen im Knonauer Amt:
Einladung zur Kirchgemeindeversammlung
Montag, 1. Juni 2026, 20.00 Uhr, im Pfarreizentrum
Affoltern am Albis
Traktanden der Kirchgemeindeversammlung:
1. Jahresrechnung 2025
2. Erneuerungswahlen für die Amtsdauer 2026–2030
2.1 Wahl der Kirchenpflegemitglieder
2.2 Wahl der Präsidentin der Kirchenpflege
2.3 Wahl der Mitglieder der Rechnungsprüfungskommission
2.4 Wahl des Präsidenten der Rechnungsprüfungskommission
3. Varia
Die entsprechenden Unterlagen liegen 14 Tage vor der Versammlung in den Pfarreisekretariaten auf und können auf der Internetseite eingesehen werden: www.kath-affoltern.ch.
Im Anschluss an die ordentliche Kirchgemeindeversammlung findet die Pfarreiversammlung statt, welche allen Interessierten (auch Nicht-Stimmberechtigten) offensteht.
Traktanden der Pfarreiversammlung:
1. Informationen aus der Gemeindeleitung
2. Informationen aus der Pfarrei
3. Varia
Beim anschliessenden Apéro stehen Ihnen die Mitglieder der Kirchenpflege und das Seelsorgeteam für weitere Fragen gerne zur Verfügung.
Auf eine rege Teilnahme freuen sich Kirchenpflege und Seelsorgeteam
Im Übrigen wird auf die Publikation im Schweizerischen Handelsamtsblatt vom 29.April 2026 verwiesen.
Affoltern am Albis, 29.April 2026
Konkursamt Affoltern
Sagistrasse 8b 8910 Affoltern am Albis
Schluss des Konkursverfahrens
Das Verfahren über nachtflug lounge gmbh in Liquidation, Zürichstrasse 78, 8910 Affoltern am Albis, CHE113.234.720, ist mit Urteil des zuständigen Gerichts vom 24. April 2026 als geschlossen erklärt worden.
Affoltern am Albis, 29.April 2026
Konkursamt Affoltern
Sagistrasse 8b 8910 Affoltern am Albis
Ärztlicher Notfalldienst
InNotfällenwendemansich zuer stimmerüberdiePraxisnumm er andenHausarzt,beiAbwesen heit erhä lt manüberden Te lefonbea ntworterdieNummerdesAERZTEFON: 0800336655
BeiVerkehrsunfällenTelefo n1 17 oderTelefon 058 6484848 wähl en. Te lefon14 4f ürSanitäts-Notr uf NotfallzentrumSpitalAffolt ern T elefon0447143300 für ALLE Notfälle
Öffnungszeiten
Stadtverwaltung
Am Freitag, 1. Mai 2026 (Tag der Arbeit) bleibt die Stadtverwaltung geschlossen.
Bei Todesfällen wenden Sie sich bitte an unseren Bestatter, Bossardt Bestattungen AG, unter der Telefonnummer 044 710 99 70.
Ab Montag, 4. Mai 2026 sind wir gerne wieder für Sie da.
29. April 2026 Stadtverwaltung Affoltern am Albis
Ergreifung des Gemeindereferendums
Mit Beschluss vom 14. April 2026 hat der Stadtrat Affoltern am Albis gemäss Art. 33 Abs. 2 lit. b Kantonsverfassung i. V. m. Art. 25 Abs. 1 Ziffer 10 Gemeindeordnung das Gemeindereferendum gegen den Beschluss des Kantonsrates vom 2. März 2026 über die Änderung des Lehrpersonalgesetzes (LPG, LS 412.31), Anpassung des neu definierten Berufsauftrags (Vorlage 5966), ergriffen. Damit wird veranlagt, dass der genannte Beschluss des Kantonsrates dem Volk zur Abstimmung unterbreitet wird.
Gegen diesen Beschluss steht kein ordentliches Rechtsmittel zurVerfügung.Kommt das Gemeindereferendum zustande, kann die Feststellungsverfügung der Direktion der Justiz und des Innern mit Rekurs in Stimmrechtssachen angefochten werden.
Die Beschlüsse des Kantonsrates und des Stadtrates sind der Publikation unter www.amtlichenachrichten.ch angehängt.
28. April 2026
Stadtrat Affoltern am Albis
Gemeindeversammlung
Die Stimmberechtigten der Gemeinde Aeugst am Albis werden auf Dienstag, 9. Juni 2026, 20 Uhr, in der reformierten Kirche zur Gemeindeversammlung eingeladen:
Die detaillierten Unterlagen können ab Montag, 18. Mai 2026, auf der Gemeindeverwaltung Aeugst am Albis eingesehen, ein Ausdruck in Papierform angefordert oder auf der Homepage www.aeugstalbis.ch heruntergeladen werden.
29. April 2026
Namens des Gemeinderats
Gemeinderatskanzlei Aeugst am Albis
Affoltern am Albis
Am 26.April 2026 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:
Magdalena Cisternino geb. Marti geboren am 10. April 1942, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH.
Beisetzung am Montag, 4. Mai 2026, um 14.00 Uhr auf dem Friedhof Affoltern am Albis ZH, anschliessend Abdankung in der Friedhofskapelle Affoltern am Albis ZH.
Bestattungsamt Affoltern am Albis
Hedingen
Am 19. April 2026 ist in Hedingen gestorben:
Carl «Robert» Hack geboren am 20. Februar 1949, von Hasle bei Burgdorf BE, verwitwet, wohnhaft gewesen in Hedingen.
Einladung zur Kirchgemeindeversammlung vom 2. Juni 2026
Die Kirchenpflege der Evang.-ref. Kirchgemeinde Knonauer Amt lädt alle Stimmberechtigten zur Kirchgemeindeversammlung ein.
Dienstag, 2. Juni 2026, 19.30 Uhr reformierte Kirche, 8913 Ottenbach
Teilnahmeberechtigte: Zur Kirchgemeindeversammlung sind alle Mitglieder der Kirchgemeinde Knonauer Amt eingeladen, die das 16. Altersjahr vollendet haben und über das Schweizer Bürgerrecht oder eine ausländerrechtliche Bewilligung B, C oder Ci verfügen.
Traktanden:
1. Abnahme der Jahresrechnung 2025 der Kirchgemeinde Knonauer Amt
2. Nachtragskredit für Aussensanierung Mühlebergstrasse 62 in Affoltern am Albis
3. Beratung Baukredit Pfarrhaus Aeugst am Albis
4. Wahl Rechnungsprüfungskommission 2026 – 2030
5. Wahl Pfarrperson
Anfragen gemäss §17 des Gemeindegesetzes sind bis spätestens zehn Arbeitstage vor der Versammlung schriftlich einzureichen an: Evang.-ref. Kirchgemeinde Knonauer Amt, Zürichstrasse 94, 8910 Affoltern am Albis
Aktenauflage: Die Akten liegen ab Montag, 18. Mai 2026 im Sekretariat in Affoltern am Albis zur Ansicht auf und können unter www.refknonaueramt.ch eingesehen werden.
Affoltern am Albis, 29. April 2026
Evangelisch-reformierte Kirchenpflege Knonauer Amt
Wenn ihr an mich denkt, seid nicht traurig.
Erzählt lieber von mir und traut euch zu lachen.
Lasst mir einen Platz in eurer Mitte, so wie ich ihn im Leben hatte.
Mit grosser Betroffenheit müssen wir Abschied nehmen von unserem lieben Bruder, Schwager, Götti, Onkel, Grossonkel und Freund
Arthur Huber
13. Dezember 1955 – 20. April 2026
Wir sind traurig über deinen plötzlichen Tod, aber voller Dankbarkeit für die gemeinsame Zeit und dass du in deinem geliebten Zuhause friedlich einschlafen durftest. Dein unvergleichlicher Humor wird uns fehlen. Wir werden dich nie vergessen
Joe und Gemma Huber-Bamert, Fort Myers, Florida/U.S.A. Bruno und Susanne Huber-Stöckli, Dottikon
Nadia Huber und Dejan Simic mit Liam und Leon Remo Huber
Walter und Hanni Huber-Bieri, Jonen
Urs Huber und Corinne Furrer
Arnold und Irene Huber-Hafner, Jonen
Jasmin und David Käppeli mit Ladina und Leander
Angela Huber
Lydia Mai-Huber, Jonen
Daniel Mai und Angela Suter
Rita Huber und Linus Käppeli, Jonen
Wir nehmen Abschied am Freitag, 8. Mai 2026, um 10.00 Uhr in der Pfarrkirche Jonen. Die vorgängige Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis statt.
Anstelle von Blumenspenden gedenke man der Tierschutzorganisation VIER PFOTEN, IBAN CH58 0900 0000 8723 7898 1, mit Vermerk Arthur Huber.
Wenn die Kraft versiegt, die Sonne nicht mehr wärmt, dann ist der ewige Frieden eine Erlösung
In stiller Trauer nehmen wir Abschied von unserer Mutter Schwester Tante und Gotte
Madeleine Cisternino
10 April 1942 – 26 April 2026
Wir danken Dir für all die Liebe und Fürsorge die Du uns in Deinem Leben gegeben hast Du hast bis zum Schluss Dein Lachen nicht verlernt und Deine Krankheit mit grosser Würde getragen Du wirst in unserem Herzen für immer bei uns bleiben
In Liebe Dani Cisternino mit Eveline Amstad Irené Käsermann Stefan Lach mit Barbara Barbara und Stefan de Pellegrin mit Kinder Oliver Käsermann Nick Käsermann mit Kind
Wir nehmen am 4 Mai 2026 um 14 00 Uhr auf dem Friedhof in Affoltern am Albis Abschied, anschliessend findet die Abdankung in der Friedhofskappelle statt
Traueradresse: Daniel Cisternino, Luzernerstrasse 17a, 5630 Muri AG
DANKE
für den Weg, den Du mit uns gegangen bist, für die Hand, die uns so hilfreich war, für die Liebe, die uns Geborgenheit gab.
Traurig, aber in Liebe und tiefer Dankbarkeit nehmen wir Abschied von meinem geliebten Mami, unserem Grosi und unserer Tante
Esther Leuthold
2.12.1936 – 21.4.2026
Deine Hände mögen ruhen, doch was sie mit Liebe geschaffen, bleibt. Danke, dass es Dich gab Marianne und Bruno Lohbauer-Leuthold Seraina Mangold und Rene Schlatter Kevin Mangold und Michelle Fässler Verwandte
Urnenbeisetzung am Freitag, 8. Mai 2026, um 11.00 Uhr beim GemeinschaftsgrabAffoltern amAlbis
Salvatore Di Puma in Obfelden feiert morgen Donnerstag, 30. April, seinen 85. Geburtstag. Man kennt ihn gut, lebt er doch schon mehrere Jahrzehnte mit seiner Frau an der Dorfstrasse. Nebst der Arbeit pflegten sie jahrelang die katholische Kirche. Nun lässt er es gemütlicher angehen. Wir gratulieren und wünschen ein schönes Fest mit der Familie und viel Erfreuliches.
Zum 80. Geburtstag
Am Freitag, 1. Mai, feiert Hugo Trachsler in Wettswil seinen 80. Geburtstag. Jung geblieben, nimmt er an vielen Aktivitäten zur Freude aller teil. Mögen ihm seine Gesundheit und Energie erhalten bleiben, damit er weiter mit seinem Humor dabei sein kann. Es gratulieren seine Freunde vom Turnverein, der EBike- und der Wandergruppe. Gerne schliessen wir uns dem an!
Karl Grob in Obfelden feiert seinen runden 80. am Montag, 4. Mai. Zu seinem Festtag gratulieren wir herzlich und wünsche gute Puste, um die vielen Kerzen ausblasen zu können. Alles Gute!
Zur diamantenen Hochzeit
Seit 60 Jahren ein Ehepaar! Diese Woche feiern Kathy und Peter Schöni ihren sechzigsten Hochzeitstag. Die von Zürich stammenden Turteltauben leben heute in Bonstetten und reisen gerne der Sonne nach. Herzlich gratulieren die zwei Kinder mit ihren Familien und alle Freunde auf der Welt und wünschen ein tolles Fest. Herzliche Gratulation auch von uns!
Zur goldenen Hochzeit
Angit und Franz Herger haben am 1. Mai 1976 geheiratet und feiern am Freitag, 1. Mai ihr goldenes Hochzeitsfest. Was für ein wunderbarer Anlass, um ihr 50-jähriges Ehejubiläum zu feiern! Mag für die beiden dieser Tag golden-glänzend in Erinnerung bleiben. Wir wünschen dem Jubelpaar ein fröhliches Fest und viel gemeinsame wertvolle Zeit.
Gratulationen sind willkommen!
E-Mail: redaktion@affolteranzeiger.ch
KORREKT
Nicht Jeker, sondern Homberger
In der Bildlegende zum Artikel «Der erste Ämtler Standortförderer feiert einen Runden» («Anzeiger» vom 24. April) hat sich ein Fehler eingeschlichen. Im Archivbild ist rechts nicht Regierungsrat Ruedi Jeker zu sehen, sondern Regierungsrat Ernst Homberger. (-ter.)
«Suche
nach weiterem Wohnraum in Affoltern läuft auf Hochtouren»
Es gibt noch weitere Herausforderungen beim Flüchtlingsthema – Fortsetzung von Seite 1
Florian HoFer
Die Mehrzahl der vom «Anzeiger» befragten Gemeinden gibt an, mit dem stetigen Zustrom an Flüchtlingen zurechtzukommen, auch wenn das mit Herausforderungen verbunden ist.
Viel zu tun in Affoltern
Am meisten zu tun hat man derzeit wohl im Bezirkshauptort. Bis 2022 erfüllte die Stadt Affoltern die vom Kanton geforderte Asylquote durch das kantonale MNA-Zentrum Lilienberg, ohne dass weitere Asylsuchende aufgenommen werden mussten. Seither hat der Kanton Zürich die Quote laufend erhöht. Gleichzeitig wurde die Zahl der Bewohnerinnen und Bewohner im MNAZentrum reduziert. Um die Quote zu erfüllen, müssen derzeit 193 Personen aufgenommen werden, so Stadtschreiber Stefan Trottmann in einer Stellungnahme. Im Lilienberg können 50 angerechnet werden, also müssen zusätzlich 143 Personen aufgenommen werden. Ende März leben 97 zusätzliche Asylsuchende in der Stadt. Damit die Quote erfüllt werden kann, müssen weitere 46Personen aufgenommen werden. Zur Betreuung der Asylsuchenden wird in der Abteilung Soziales und Gesellschaft deshalb der Fachbereich Asyl aufgebaut, was zu einem höheren Personalaufwand führt. «Es sind 20 Wohnungen angemietet. Die Suche nach weiterem Wohnraum läuft auf Hochtouren, was allerdings sehr herausfordernd und zeitaufwendig ist», so Trottmann.
Handeln auf Bundesebene gefordert
Gemeinderat Ronald Alder berichtet aus Ottenbach, dass die Aufnahmequote aktuell 1,3 Prozent betrage. Das Soll betrage 45 Personen. «Aktuell sind 44 bei uns wohnhaft, wovon 39 zum Kontingent zählen», so Alder. Die Situation ist also recht entspannt. Aber: «Wenn nächstes Jahr die Flüchtenden aus der Ukraine (Schutzstatus S) aus dem Kontingent fallen, dann wird sich die Wohnsituation vermutlich verschärfen», so Alder. Darum sei es wichtig, dass auf Bundesebene gehandelt werde, sodass
«Wir haben die Wohnlage im Griff, es läuft derzeit relativ gut.»
Flüchtlingskinder beim Einschulungsvorbereitungskurs. (Bild Alex Spichale / CH Media)
Stallikon. Dort sollten 58 Personen aufgenommen werden, der aktuelle Ist-Bestand ist 46. «Wie viele Gemeinden im Säuliamt kämpfen auch wir mit einem knappen Wohnraum. Der Wohnungsmarkt ist praktisch ausgetrocknet. Um die Unterbringung sicherzustellen, müssen wir teilweise bereits Wohnraum in Nachbargemeinden mieten. Die Integration und Schule, mit hoher Fluktuation, unterschiedlichen Bildungsniveaus sowie sprachlichen Barrieren fordern unsere lokalen Schulen und die Verwaltung ebenso stark heraus», so Müller. Die im nächsten Jahr bevorstehende Aufhebung des Schutzstatus S habe auch Konsequenzen für Stallikon: «Dies wird die Gemeinden, somit auch Stallikon, vor eine schwierige Gratwanderung zwischen der Förderung der Integration (Arbeitsmarkt, Schule) und der gleichzeitig geforderten Rückkehrorientierung stellen. Eine besondere Herausforderung zeichnet sich bei vulnerablen Personen sowie bei Rentnern ab, die voraussichtlich nicht zurückgeführt werden können und somit dauerhaft in die ordentliche Sozialhilfe fallen werden», so Müller.
Zufriedenstellende Integration
zentrale Unterbringung sichergestellt werden», so Many Malis, Vorsitzender der Geschäftsleitung. Aktuell leben 44Flüchtlinge in Hedingen, was einer Quote von 1,11 Prozent entspricht. Gemäss der vorgegebenen Quote von 1,5Prozent bedeutet dies, dass Hedingen
«Wie viele Gemeinden im Säuliamt kämpfen auch wir mit einem knappen Wohnraum.»
Carmen Müller, Gemeinderätin Stallikon
Herausgeberin: CH Regionalmedien AG
Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Obere Bahnhofstrasse 5 8910 Affoltern a. A.
Redaktion: Claudia Eugster (cle), Daniel Koch (dko)
Gesamtauflage: 27810
Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 0582005586
27 155
Druck: CH Media Print AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau
Ein Produkt der
Verleger: Peter Wanner, www.chmedia.ch
die Flüchtenden aus der Ukraine nicht aus dem Kontingent fallen. Und weiter: «Bei uns ist die Solidarität nach wie vor gross, worüber ich sehr dankbar bin. Wir hatten letztens ein Angebot aus der Wohnbevölkerung, Wohnraum für Flüchtlinge zur Verfügung zu stellen. Das Angebot haben wir sorgfältig geprüft, mussten es dann aber in Absprache mit den zuständigen Stellen des Sozialdienstes Bezirk Affoltern nicht in Anspruch nehmen», so Alder. Nicht ganz erfüllt ist die Quote in Maschwanden: Aufgrund der Einwohnerzahl von aktuell 665 müssten derzeit 10 Personen aufgenommen werden. «Aktuell haben wir vier Personen mit dem Status S in unserer Gemeinde. Drei Personen sind in der Wohnung neben dem Gemeindehaus untergebracht, eine Person ist bei einer privaten Person wohnhaft», schreibt Gemeindeschreiberin Chantal Nitschké.
Ausführlich Stellung genommen hat Gemeinderätin Carmen Müller aus
Die Gemeinde Bonstetten erfüllt die aktuellen kantonalen Vorgaben im Asylund Flüchtlingsbereich derzeit weitgehend. Mit einer aktuellen Quote von rund 1,4 liegt Bonstetten geringfügig unter dem Sollwert. «Die Lage in der Gemeinde ist derzeit stabil. Es bestehen aktuell keine besonderen Herausforderungen im Zusammenhang mit der Unterbringung oder Betreuung von geflüchteten Personen. Die Integration verläuft insgesamt zufriedenstellend», heisst es in einer Mitteilung der Gemeinde. Ein Teil der aufgenommenen Personen nehme aktiv am gesellschaftlichen Leben teil, unter anderem durch die Mitwirkung in lokalen Vereinen wie dem Fussballclub. Zudem sei es einzelnen Personen gelungen, eine Berufslehre zu beginnen, was als positiver Integrationsschritt zu werten ist. «Die Unterbringung erfolgt überwiegend in regulären Mietwohnungen sowie in gemeindeeigenen Liegenschaften. Dadurch kann eine angemessene und de-
«Die Integration von jungen, bildungsfernen Personen aus dem Asylbereich in den Arbeitsmarkt ist eine grosse Herausforderung.»
Vit Styrsky, Gemeindeschreiber Aeugst
den Wohnraum ist die Gemeinde Aeugst derzeit gut aufgestellt. Sollten aber Wohnungen gekündigt werden, wird die Suche nach neuem Wohnraum herausfordernd», sagt auch Gemeindeschreiber Vit Styrsky.
Dankbar für Rückmeldung
Insgesamt hat Alexander Schibli vom Sozialdienst viel Lob für die Gemeinden übrig: «Die Zusammenarbeit mit den Gemeinden ist konstruktiv und lösungsorientiert. Wir sehen diese als partnerschaftlich und effizient. Der Effort der Gemeinden in den letzten Jahren war enorm.» Sollte jemand verfügbaren Wohnraum haben, sind die jeweiligen Gemeinden dankbar um Rückmeldung.
zusätzliche Unterkünfte für rund 16 weitere Flüchtlinge bereitstellen muss. «Die grösste Herausforderung besteht derzeit im angespannten Wohnungsmarkt. Es mangelt allgemein an verfügbarem Wohnraum und insbesondere an bezahlbaren Wohnungen», so Gemeindeschreiberin Suzana Sturzenegger gegenüber dem «Anzeiger». Mettmenstetten teilt mit: Das Soll liegt bei 88 Personen, tatsächlich werden 77 Personen betreut, was einer Quote 1,32 Prozent entspricht. Die Mehrheit der Asylbewerbenden stamme aus Afghanistan, der Ukraine oder aus Syrien. «Noch immer ist die Bereitstellung von Wohnraum die zentrale Herausforderung. Derzeit beschäftigt uns, respektive den Sozialdienst Bezirk Affoltern, dass noch keine konkreten Angaben zur Änderung des Aufenthaltsstatus der Schutzsuchenden aus der Ukraine vorliegen, zumal die Budgetierung 2027 bevorsteht. Zudem erhalten zunehmend Personen aus Afghanistan den Aufenthaltsstatus B und gehören damit nicht mehr zum Kontingent, verbleiben jedoch mangels Alternativen weiterhin in den Asylwohnungen. Ab 2027 dürfte sich dieses Phänomen mit dem Auslaufen des Status S voraussichtlich verstärken», so Medina Krizevac, in Mettmenstetten zuständig für dieses Thema. «Wir haben die Wohnlage im Griff, es läuft derzeit relativ gut», sagt der stellvertretende Gemeindeschreiber Remo Buob aus Wettswil. Woran das liegt? «Das ist dank der guten Beziehungen, die wir hier im Dorf pflegen. Wir haben eher ein Plus an Wohnungen, einige gehören der Gemeinde, andere mieten wir zum Beispiel von Genossenschaften oder Privaten.» 85 Personen muss Wettswil aufnehmen. «Bei uns haben diese in gegen 25 Wohnungen und Zimmern, die uns zur Verfügung stehen, Platz», so Buob. Einen Flüchtling «zu viel» hat man in Aeugst: Derzeit werden dort 30 Personen betreut, das Soll liegt bei 29 Personen. Damit erreicht Aeugst eine Quote von 1,66 Prozent. Die Mehrheit der Personen aus dem Asylbereich stammt aus Afghanistan und der Ukraine. Auch in Aeugst gilt: «Die Integration von jungen, bildungsfernen Personen aus dem Asylbereich in den Arbeitsmarkt ist eine grosse Herausforderung. In Bezug auf
ÄMTLER KANTONSRÄTE MEINEN
Ronald Alder, GLP, Ottenbach
Wer soll das bezahlen?
Die Initiative «10-Millionen-Schweiz», auch Chaos-Initiative genannt, würgt die Entwicklung der Schweizer Wirtschaft ab und verringert unseren Wohlstand. Die Zuwanderung hat in den letzten Jahrzehnten massgeblich die hohe Lebensqualität und Wirtschaftskraft der Schweiz ermöglicht. Ohne all die vielen ausländischen Arbeitskräfte gäbe es Branchen, die schon lange die Türen dichtgemacht hätten.
Dass diese Initiative auch die Gesundheitsversorgung gefährdet, ist mittler-
weile anerkannt. Die Qualität und Zugänglichkeit würden bei Annahme der Initiative sinken, weil uns die vielen Arbeitskräfte wie Ärztinnen, Ärzte und Pflegefachpersonen zur Behandlung und Betreuung der wachsenden älteren Schweizer Bevölkerung fehlen werden. Schon heute ist es so, dass die Schweizer Patientinnen und Patienten auf die ausländischen Gesundheitsfachpersonen angewiesen sind. Mit zunehmendem Alter wächst der Bedarf an Gesundheitsdienstleistungen. Von den heute 1,8 Millionen über 65-jährigen
Personen sind über 75 % Schweizerinnen und Schweizer. Diese Zahl wächst bis 2040 auf 2,5 Millionen, bis 2050 auf 3 Millionen. Bei den Ärztinnen und Ärzten ist es gerade umgekehrt. Von den heute neu in der Schweiz tätigen Ärztinnen und Ärzten haben mehr als die Hälfte ein ausländisches Diplom.
Die signifikant zunehmende ältere Bevölkerung Schweizer Bürgerinnen und Bürger ist also schon heute von der Zuwanderung von ausländischen Gesundheitsfachpersonen abhängig. Aufgrund der Pensionierungswelle und
der ungenügenden Ausbildungstätigkeit in der Schweiz wird sich diese Situation noch weiter verschärfen. Der Zugang zu qualifizierten Fachkräften aus dem EU-/EFTA-Raum ist für uns von ausschlaggebender Bedeutung.
Bei Annahme der Initiative und Wegfall der Personenfreizügigkeit würde der grassierende Fachkräftemangel verschärft und damit die Gesundheitsversorgung signifikant geschwächt, die Qualität gesenkt und die Wartelisten verlängert. Die Folgen wären direkt für Patientinnen und Patienten spürbar.
Stabübergabe in Regionalbibliothek Affoltern
Petra Schweizer übernimmt die Leitung von Ursula Schiesser
Regula ZellwegeR
Die bisherige Leiterin der Regionalbibliothek Affoltern (RBA), Ursula Schiesser, und ihre Nachfolgerin Petra Schweizer sind sich einig: «Das Buch bleibt wichtig, und Bibliotheken entwickeln sich zunehmend von Medienausleihstationen zu lebendigen, offenen Begegnungsorten. Hier wird das Medienverhalten von Menschen unterschiedlichsten Alters geprägt. Bibliotheken bieten Raum als Treffpunkt für verschiedene Interessengruppen.»
Petra Schweizer bringt es auf den Punkt: «Bibliothekarinnen arbeiten nicht nur mit Medien, sondern vor allem mit Menschen.»
Ursula Schiessers Werdegang und ihre Wirkungszeit
Ursula Schiesser übernahm vor 15 Jahren die Bibliotheksleitung von Ursula Grob. Damit erlebte sie die Entwicklung der Bibliotheken im digitalen Zeitalter hautnah mit. Die Motivation für ihre Lehre und ihre Berufsjahre als Buchhändlerin war ihre Liebe zur Literatur und zu Büchern. Weitere 15 Jahre sammelte sie Berufserfahrung in der Mediothek der Kantonsschule Zug. Zu ihren Hauptaufgaben in der RBA zählten sämtliche Leitungsaufgaben, die Betreuung der Sachbücher, Öffentlichkeits- und Projektarbeit, Veranstaltungen sowie die Leseförderung. Besonders am Herzen lag ihr die Vernetzung mit anderen Regionalbibliotheken im Kanton, mit den Ämtler Bibliotheken sowie mit der Volksschule in Affoltern und Zwillikon. Sie initiierte neue Angebote
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Zwei, die Bücher lieben und sich verstehen: Ursula Schiesser (links) übergibt die Leitung der Regionalbibliothek Affoltern an Petra Schweizer. (Bild Regula Zellweger)
der Bibliothek, beispielsweise einen Kunden-PC – für die Bibliothek als «Bürgerbüro» mit Lern- und Arbeitsplätzen, die unentgeltlich genutzt werden dürfen. Erweiterte Öffnungszeiten machten die Bibliothek zusätzlich attraktiver.
Im «Treffpunkt digital» beantworten jugendliche Expertinnen und Experten Fragen zu digitalen Geräten – ein willkommenes Angebot, insbesondere für ältere Menschen. Auch in Familienangebote wie «Buchstart» und «Ge-
schichtensamstag» investierte Ursula Schiesser viel Herzblut.
«Die Bibliothek spiegelt die gesellschaftliche Entwicklung», ist sie überzeugt. Entsprechend werden die Angebote gestaltet. Heute haben eingeschriebene Nutzerinnen und Nutzer neben dem Angebot an bibliothekseigenen Medien über die Onleihe der Digitalen Bibliothek Ostschweiz Zugriff auf rund 45000 digitale Medien wie E-Books, E-Audios, E-Music, E-Videos und E-Pa-
per. Mit «Filmfriend» ist zudem der digitale Zugang zu mehr als 2000 Filmen und 120 Serien möglich. Während ihrer Wirkungszeit erlebte Ursula Schiesser auch das Verschwinden früherer Angebote wie Tonbandkassetten, Videos und Musik-CDs. Sie sieht die Bibliothek als Treffpunkt und Erlebnisort – für Gruppen ebenso wie für Einzelpersonen. Sie formuliert: «Bibliotheken stehen für mich für Chancengleichheit, gesellschaftliche Teilhabe und Demokratie.»
Die Annahme der Initiative und folgender Personalmangel würden aber auch einen weiteren Kostenschub auslösen. Wenn nicht genügend Arbeitskräfte vorhanden sind, dann entsteht ein Wettbewerb um sie, der die Löhne und damit die Gesundheitskosten in die Höhe treibt.
Wollen wir die qualitativ hochstehende sowie gut zugängliche Gesundheitsversorgung erhalten und nicht einen weiteren Kostenschub erleiden, dann ist diese Initiative abzulehnen.
hen von Medien ist topaktuell: Man braucht keinen Platz für Medien in der Wohnung, spart Geld und handelt nachhaltig.»
Die Vision der Bibliothek als Informations-, Aufenthalts-, Lern- und Arbeitsort möchte sie in der Stadt Affoltern weiter verankern und eine herzliche Willkommenskultur pflegen. Sie sieht die Bibliothek zudem als Ort für niederschwellige Integration und zur Förderung der Sprachkompetenzen. Für den Besuch der Bibliothek, den Aufenthalt in den Räumen und die Nutzung von Medien vor Ort ist keine Mitgliedschaft erforderlich – lediglich für die Ausleihe. Petra Schweizer fasst zusammen: «Die Bibliothek ist für mich ein Ort, der offen ist für alle Menschen und so Gemeinschaft, Integration und Toleranz fördert.»
Bibliothek in Bewegung: Entwicklung aktiv mitgestalten
Auch Petra Schweizer wird die Entwicklung der Bibliothekswelt nicht nur begleiten, sondern aktiv mitgestalten. In ferner Zukunft soll die Regionalbibliothek Affoltern einmal mittels Nutzerkarte auch zu Zeiten zugänglich sein, in denen kein Personal vor Ort ist. «Zurzeit arbeiten wir aber vor allem aktiv daran, die Bibliothek und die Schule noch besser zu vernetzen.» Die neue Bibliotheksleiterin hat zahlreiche Ideen für Veranstaltungen in der Bibliothek. So wird sie mit dem ganzen Team thematische Veranstaltungen und ein jährliches «PubQuiz» realisieren.
NeueAntikörpertherapie
Neue Antikörpertherapie
beiAlzheimerkrankheit
WiekönnendieEiweissablagerungenimGehirngezieltbeeinflusstwerden? WiewirkendieneuenMedikamente,fürwensindsiegeeignetundwelche ChancenundGrenzenhabensie?ErfahrenSie,wiesichdieTherapie gemässaktuellerStudienaufdenKrankheitsverlaufauswirkenkann ÖffentlicherVortragamDonnerstag,7.Mai2026 18.30-19.30Uhr,anschliessendApéro,dieTeilnahmeist HausRigi,1.Stock,MelchiorHirzel-Weg40,AffolternamAlbis Referentin:UlrikeDarsow,LeiterinMemoryClinic WirbittenumAnmeldungan oder
Wie könnendie Eiweissablagerungen im Gehirn gezieltbeeinflusst werden? Wie wirken dieneuen Medikamente, fürwen sind siegeeignetund welche Chancenund Grenzenhaben sie? Erfahren Sie, wiesichdie Therapie gemäss aktuellerStudien aufden Krankheitsverlaufauswirken kann. ÖffentlicherVortrag am Donnerstag,7.Mai 2026 18.30-19.30Uhr,anschliessend Apéro,dieTeilnahme ist Haus Rigi,1.Stock,MelchiorHirzel-Weg40, AffolternamAlbis Referentin:UlrikeDarsow, Leiterin Memory Clinic WirbittenumAnmeldung an Tel. 0447142668
Nachfolgerin Petra Schweizer möchte das Image der Bibliotheken stärken Nach ihrer Lehre zur Buchhändlerin arbeitete Petra Schweizer als Sachbearbeiterin im Kundendienst der AVA-Verlagsauslieferung sowie in der Verlagsbetreuung bei Buch 2000. Später war sie Bibliothekarin im Lesezentrum der Primarschulen Affoltern und Buchhändlerin beziehungsweise Leiterin Marketing bei der Buchhandlung Scheidegger. Seit 2017 ist sie als Bibliothekarin, seit 2025 als stellvertretende Leiterin bei der RBA tätig. Zu ihren bisherigen Arbeitsschwerpunkten gehören Sachbücher, Comics, Konsolenspiele, digitale Medien, Support für digitale Angebote sowie Veranstaltungs- und Projektarbeit. Nun freut sie sich auf zusätzliche Verantwortung. Sie übernimmt ein kompetentes, engagiertes und kollegiales Team. Sie freut sich auf das Verhandeln und Vernetzen, um der Bibliothek die nötigen finanziellen Mittel zu sichern: «Das bringt für mich viel Lernpotenzial mit.» Generell möchte sie das Image der Bibliotheken stärken. «Das Auslei-
Zudem will sie die Zusammenarbeit mit den Bezirksbibliotheken stärken, Bibliotheksausflüge, Leiterinnentreffen und Weiterbildungsanlässe initiieren, denn die Regionalbibliothek wird finanziell vom Kanton, der Stadt Affoltern und den Ämtler Gemeinden unterstützt.
Gemeinsam werden im Bezirk Veranstaltungen durchgeführt, zuletzt ein Lesewettbewerb. Als Nächstes ist das Bezirksprojekt «Frühe Sprachförderung» geplant. «Zudem leihen wir Schulen und Bibliotheken ganze Medienpakete für den Schulunterricht aus.» Wie Ursula Schiesser versteht auch Petra Schweizer die Bibliothek als «Dienstleistungsunternehmen» und orientiert sich an den Bedürfnissen der Kundschaft. Dazu pflegt sie den engen Kontakt mit Nutzerinnen und Nutzern. Besonders gerne möchte sie Menschen, die die Bibliothek bisher noch nicht nutzen, zu einem Besuch motivieren. Denn die Regionalbibliothek Affoltern ist eine Institution, die sich stetig weiterentwickelt – und deren Entdeckung sich lohnt.
Jedes Ende ist auch ein Anfang: Am 30. April, 14 bis 19 Uhr, bietet die Regionalbibliothek die Möglichkeit, sich persönlich bei Kaffee, Kuchen und Gesprächen von Ursula Schiesser zu verabschieden
Gewerbe soll sich politisch engagieren
Ordentliche Generalversammlung 2026 des Gewerbevereins Affoltern
Regula ZellwegeR
«Wir möchten Leute kennenlernen, neue Kontakte knüpfen», erklären die beiden Vertreter von «Stettler Hauswartung». Sie gründeten ihr Unternehmen dieses Jahr und traten direkt dem Gewerbeverein Affoltern bei. Ivano Brignoli ist langjähriges Vorstandsmitglied. Seine Motivation klingt ähnlich: «Mir ist das Vernetzen wichtig, es geht letztlich auch darum, Aufträge zu generieren. Ich schätze aber auch die gesellschaftlichen Aspekte. Ich habe einige Freunde im Gewerbeverein gewonnen.»
Der Gewerbeverein Affoltern macht sich für «Gewerbe und Dienstleistung» in Affoltern und Umgebung stark: «Wenn es uns gelingt, dies zu stärken, profitieren alle davon: die Wirtschaft, die Bevölkerung und die künftigen Generationen.»
Weitere Ziele des Gewerbevereins sind das Vernetzen der Mitglieder und das Angebot attraktiver Ausbildungsplätze für Jugendliche im Bezirk Affoltern.
Generalversammlung 2026
Am vergangenen Donnerstag fand die GV in den Räumen der Senevita Obstgarten AG statt. Von den 121 Mitgliedsfirmen nahmen 33 teil. Alle Traktanden konnten schnell abgehakt werden. Der Mitgliederbeitrag bleibt gleich: 230 Franken, wovon 90 Franken an den Kantonalen Gewerbeverband Zürich und 20 Franken an den Bezirksgewerbeverband
Die Teilnehmenden der GV 2026. Vorne in der Mitte der scheidende Präsident
und die neu gewählte Präsidentin Ashleigh Jeannot. (Bild Regula Zellweger)
Ivano Brignoli wirkt aktiv im Vorstand mit und schreibt das Protokoll.
gehen. Eine Gewerbeschau wird für das Jahr 2027 geprüft.
Betreffend Events ist bereits der Chlaushöck auf den 27. November 2026 terminiert. Es werden wiederum Businesslunches organisiert. Zudem haben Mitgliedfirmen die Möglichkeit, ihre Unternehmen beispielsweise an einem Businesslunch oder mit einem Apéro vorzustellen. Franco Winkler schlug vor, auch einmal ein geselliges Beisammen-
Gebührenpflicht für Parkplätze wird ausgeweitet
Aus den Verhandlungen des Stadtrates Affoltern
Der Stadtrat führt bei den Parkplatzanlagen Im Moos, Giessen, Stigeli, Stigeli/Minigolf, Friedhof Nord und Süd sowie beim Tennisclub die gebührenpflichtige Parkierung ein. Dazu hat der Stadtrat die Signalisation sowie verschiedene Anpassungen bei den Parkplatzanlagen beschlossen. Unter anderem gehören dazu neue Markierungen, die Schaffung eines Behindertenparkplatzes sowie die Umgestaltung einzelner Bereiche beim Stigeli und die Anschaffung von acht Parkuhren.
Kein E-Scooter-Pilotbetrieb
Die Stadt Affoltern am Albis hat vom 9. Februar bis 2. März 2026 eine Bevölkerungsumfrage zu einem möglichen E-Scooter-Sharing-System durchgeführt. Anlass war ein aus der Bevölkerung eingereichtes Gesuch für einen befristeten Pilotbetrieb. An der Umfrage nahmen 73 Personen teil. Die Auswertung zeigt eine klar ablehnende Haltung. Rund 72 Prozent der Teilnehmenden stehen dem Angebot eher oder sehr negativ gegenüber, und auch das Nutzungspotenzial ist gering. Als zentrale Bedenken wur-
den insbesondere die Verkehrssicherheit, das Verhalten der Nutzerinnen und Nutzer sowie abgestellte Fahrzeuge im öffentlichen Raum genannt. Gestützt auf diese Ergebnisse hat der Stadtrat entschieden, auf die Durchführung eines befristeten Pilotbetriebs zu verzichten und das entsprechende Gesuch abzulehnen.
Neue Büroräumlichkeiten im Brauipark
Der Stadtrat hat den Mietvertrag für neue Büroräumlichkeiten im Brauipark an der Obfelderstrasse genehmigt. Vorgesehen ist die Anmietung von rund 486 Quadratmetern Bürofläche für die Abteilung Soziales und Gesellschaft. Der Mietbeginn ist auf April 2027 geplant. Für den Mieterausbau wurde ein Kredit von 297000 Franken bewilligt. Die jährlichen Mietkosten betragen rund 94000 Franken.
Das Stadthaus wurde dieses Jahr zwanzig Jahre alt und ist heute überbelegt. Seit 2006 ist die Bevölkerung um rund 30 Prozent von etwa 10000 auf über 13000 Einwohnende gewachsen.
Mit der Übernahme der Bereiche Sozialhilfe und Berufsbeistandschaften vom Zweckverband Sozialdienst Bezirk Affoltern im Jahr 2016 hat sich der Platzbedarf zusätzlich erhöht. Zudem erbringt die Stadt verschiedene Leistungen für andere Bezirksgemeinden. Diese werden kostendeckend verrechnet.
Schutz des Grundwassers im Gebiet Moos
Für die Fertigstellung des Konfliktplans in den Grundwasserschutzzonen Moos 1 und 2 hat der Stadtrat einen Nachtragskredit von 38000 Franken bewilligt. Die Arbeiten wurden an ein spezialisiertes Ingenieurbüro vergeben. Der Konfliktplan zeigt auf, wo bestehende Anlagen und Nutzungen den Vorgaben des Schutzzonenreglements nicht entsprechen oder ein Risiko für das Grundwasser darstellen, zum Beispiel bei Anlagen, Leitungen oder bestimmten Nutzungen im betroffenen Gebiet. Ziel ist es, die Trinkwasserversorgung langfristig zu sichern.
Stadt Affoltern am Albis
Fugensanierung der Betonplatten
beim Bahnhofplatz
Nachtarbeiten im Zeitraum vom 3. bis 6. Mai 2026 geplant
Die Stadt Affoltern saniert zur Erhaltung der Infrastruktur die Fugen der Betonplatten bei den Bushaltestellen am Bahnhofplatz. Um den öffentlichen Verkehr tagsüber nicht zu beeinträchtigen, finden die Arbeiten in drei bis vier Nachtetappen jeweils zwischen 22 und 5 Uhr statt.
Während der nächtlichen Einsätze werden die betroffenen Haltekanten etappenweise gesperrt. Dabei bleibt eine Haltekante für die Postautos stets befahrbar, um das Umsteigen der Fahrgäste weiterhin zu ermöglichen. Die Postautos werden über die Kreisel umgeleitet, sodass der Fahrplanbetrieb uneingeschränkt aufrechterhalten bleibt. Als Haupttermin ist der Zeitraum von Sonntagnacht, den 3., bis Mittwochmorgen, den 6. Mai 2026, vorgesehen.
Da die Arbeiten eine trockene Witterung erfordern, dienen der 10. bis 13. Mai sowie der 31. Mai bis 3. Juni 2026 als Ausweichdaten. Die Unternehmer setzten alles daran, die Emissionen gering zu halten. Die Stadtverwaltung bittet die Bevölkerung sowie die Fahrgäste um Verständnis. Stadt Affoltern am Albis
rungen. Der Gewerbeverein Affoltern freut sich über die Einführung des regionalen Gutscheinsystems – der Ämtler-Bons. Damit wurde im Bezirk ein Gutschein lanciert, der bei allen teilnehmenden Betrieben eingelöst werden kann.
Politisches Engagement
Persönlich begrüsst wurde der neue Stadtrat von Affoltern, Ernst Beeler, der versprach, sich für das Gewerbe einzusetzen. Der scheidende Vereinspräsident René Ammann betonte in seiner Rede die Notwendigkeit, dass sich das Gewerbe auch politisch einbringe: «Seid aktiv. Kommt aus dem Schlafsaal heraus!» Interessengruppen können etwas bewegen, dies habe beispielsweise die Ablehnung der 38-Stunden-Woche in den Stadtbetrieben bewiesen.
sein im Rahmen eines sommerlichen Events zu organisieren, beispielsweise mit einem Grillfest.
Neue Präsidentin
Beim Präsidium gab es einen Wechsel. Der langjährige René Ammann übergab sein Amt an Ashleigh Jeannot, die seit 2016 die Albis Language School GmbH leitet. Im Vorstand gab es keine Ände-
Der ehemalige Kantonsrat Jakob Schneebeli bestätigte René Ammanns Aufforderung zu politischem Engagement. Er berichtete über das Engagement bei den letzten Stadtratswahlen, wobei es den bürgerlichen Parteien gelang, die Mehrheit im vorher eher linkslastig eingeordneten Stadtrat zu erobern. Auch der Gewerbeverein Affoltern hatte sich finanziell beteiligt. Jakob Schneebeli fordert: «Die Gesellschaft braucht Leute, die zur eigenen Meinung stehen. Berufsverbände sollen sich positionieren.»
Was sich der Gewerbeverein wünscht? Neue Mitglieder, die sich engagieren – im Verein, im Vorstand und in der Politik.
Erster Platz bei Berufswettbewerb
Erfolg für Kaya Decurtins aus Ottenbach
Kaya Decurtins aus Ottenbach – im zweiten Lehrjahr bei der de Pretto Maler GmbH – triumphiert beim kantonalen Lehrlingswettbewerb. Die IG Maler Zürich führt jedes Jahr, zusammen mit den Berufsschulen, einen Lehrlingswettbewerb pro Lehrjahr durch. Die angehenden Malerinnen und Maler lernen, Ideen zu entwickeln, zu planen und schliesslich das Objekt zu realisieren. Nicht selten werden so verborgene Talente entdeckt. Das Objekt war dieses Jahr in allen Jahrgängen ein Bauhelm, Thema Baustelle, aber mit verschiedenen Vorgaben: 1Lj.: geometrisch & schwarz/ weiss, 2Lj.: geometrisch & bunt, 3Lj.: Gestaltung frei. Mit Präzision, Mut zur Farbe und vollem Einsatz «kämpfte» Kaya gegen
starke Konkurrenz. Insgesamt wurden 69 Projekte eingereicht. In den vier Bewertungspunkten Gesamteindruck, Sauberkeit, Schwierigkeit & Farbgebung zu je 10 möglichen Punkten sicherte sich Kaya mit 36 Gesamtpunkten den Sieg. Hinter dem ersten Platz steckt eine beeindruckende Arbeitsmoral. Eine solche Leistung fällt nicht einfach vom Himmel – Kaya investierte nicht nur viel Freizeit in das Projekt, sondern konnte auch während der regulären Arbeitszeit immer wieder an dem Helm arbeiten. Diese Kombination aus privatem Engagement und betrieblicher Förderung zahlte sich aus.
de Pretto Maler GmbH
René Ammannn
Kaya Decurtins bewies vollen Einsatz - es zahlte sich aus. (Bild zvg)
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Frühlingsanlass des HEV Albis zum Thema Immobilienausblick
Marianne Voss
Am traditionellen Frühlingsanlass des Hauseigentümerverbands Albis (HEV Albis) ging es um den Immobilienmarkt, auch mit dem Blick auf das Knonauer
Amt. Präsident Martin Fröhli konnte am vergangenen Donnerstag rund 100 interessierte Personen im Kasinosaal Affoltern begrüssen. Vom HEV Kanton Zürich war Jean-Luc Cornaz anwesend, der in seinem Grusswort auf die Abstimmung
«Dank Subventionen könnten sich auch junge Familien ein Wohneigentum leisten.»
über die Wohneigentumsinitiative einging. «Der Wunsch nach Wohneigentum ist in der Bevölkerung gross, aber oft nur ein Traum», führte er aus. Mit der Initiative solle zahlbares Eigentum gefördert werden. «Dank Subventionen könnten sich auch junge Familien ein Wohneigentum leisten.» Er motivierte die Anwesenden, an der Urne ein Ja zur Initiative einzulegen. Das Referat hielt Ökonom Michel Fleury von der Raiffeisenbank Zürich. Der junge, versierte Fachmann startete schwungvoll: «Es ist etwas los im Immobilienmarkt.» Er ging zuerst auf die Befürchtungen ein, dass es durch die
Konflikte im Iran zu Teuerungsschüben kommen könnte. «Ich kann Sie beruhigen, die Inflation wird nicht allzu stark zunehmen. Die Hypothekarzinsen werden kaum steigen in nächster Zeit.»
Die Preise steigen Zum Eigenheimmarkt erklärte er, dass zurzeit ein Wohneigentum wirtschaftlich attraktiv sei, verglichen mit einer Mietsituation. Der Bedarf sei hoch, aber
die Anzahl der freien Objekte knapp –auch im Säuliamt. «Am 31. März waren im Bezirk Affoltern 150 Häuser und Wohnungen zum Kauf ausgeschrieben.» Das sei eine sehr kleine Anzahl. «Die Nachfrage ist gross, und es gibt nur wenig Angebote. Dadurch steigen die Preise.» Anhand einer Grafik zeigte er auf, dass sich die Preise für Wohneigentum im Säuliamt mehrheitlich etwas über dem schweizerischen Durchschnitt bewegen, Wohnungen in Maschwanden
liegen darunter. Einfamilienhäuser sind gemäss der Darstellung in Bonstetten am teuersten, in Rifferswil am günstigsten. Im Mietwohnungsmarkt drücke der Schuh am gleichen Ort, informierte Michel Fleury. Es brauche mehr Wohnungen, und die Knappheit erhöhe die Mietpreise. «Auch im Knonauer Amt ist das Mietwohnungsangebot zu klein. Die Leerwohnungsquote liegt bei nur einem Prozent.» Die Preise der Mietwohnungen
Wenn der Garten in voller Bewegung ist, ist es Zeit für
im Bezirk Affoltern befinden sich ungefähr auf derselben Höhe wie der schweizerische Durchschnitt.
Wenig Bautätigkeit
«Was passiert in den nächsten Jahren?», stellte der Referent die Frage in den Raum und beantwortete sie: «Wir können uns nicht grosse Hoffnungen machen. Die Nachfrage nach Wohnraum wird auf hohem Niveau bleiben.» Es gebe verschiedene Gründe: Tendenziell werde mehr Wohnraum pro Person beansprucht, die Bevölkerung werde immer älter und zudem sei es nötig, die jetzt pensionierten Babyboomer durch ausländische Fachkräfte zu ersetzen. Das Angebot an Wohnraum werde kaum steigen, denn die Bautätigkeit sei in den letzten zehn Jahren eingebrochen. «Die Raumplanungsrevision, zahlreiche neue Verschärfungen, Bestimmungen und Gesetze machen das Bauen schwierig. Es müssen heutzutage sehr viele Bedingungen erfüllt werden.» Es bestehe also Wohnbedarf, doch es entstehe nur wenig neuer Raum. «Der Markt funktioniert nicht. Auch im Knonauer Amt müsste mehr gebaut werden, um die Nachfrage zu befriedigen.»
Diese Nachrichten stimmten zwar nachdenklich, doch für Eigentümerinnen und Eigentümer waren sie nicht persönlich erschütternd. Nach einem Applaus für den Referenten und die Organisatoren genossen die Gäste den Apéro im Foyer und diskutierten über das Gehörte – oder tauschten sich über andere aktuelle Themen aus.
STIHL Akku-Power von Toolster.ch
Im Mai ist der Garten längst erwacht – jetzt zeigt er, was in ihm steckt. Das Gras wächst sichtbar dichter, die Farbe wird satter, die Konturen klarer. Was im Frühling vorsichtig begonnen hat, entwickelt sich nun mit spürbarer Dynamik. Der Garten ist nicht mehr im Aufbruch – er ist in vollem Leben angekommen.
Regelmässig schneiden – leise und effizient Im Mai wird das Mähen zur festen Gewohnheit. Woche für Woche entstehen klare Linien, die dem Garten Struktur geben. Moderne Akku-Rasenmäher und AkkuMotorsensen von STIHL sind dafür ideal: leistungsstark, leise und flexibel im Einsatz.
gewinnt an Ruhe, obwohl alles wächst und in Bewegung ist. Diese Balance macht den Reiz der Gartenarbeit im Mai aus: aktiv sein und gleichzeitig Ordnung schaffen.
langen Tag. Jetzt, mitten in der Saison, zählt vor allem
Ein gepflegter Rasen ist dabei mehr als nur Grünfläche. Er wird zum Treffpunkt für Familie und Freunde, zum Spielort für Kinder und zum Rückzugsraum nach einem langen Tag. Jetzt, mitten in der Saison, zählt vor allem eines: Kontinuität. Regelmässige Pflege hält die Fläche dicht, gesund und widerstandsfähig – und macht den Unterschied zwischen gut und überzeugend sichtbar.
Pflege wird zur Routine
Was im Frühling mit Vorbereitung begann, geht nun in eine regelmässige Pflege über. Der Rasen wächst kräftig und verlangt nach wiederkehrenden Schnitten. Wer jetzt dranbleibt, sorgt für gleichmässigen Wuchs und verhindert, dass die Halme zu lang und weich werden. Die bewährte 1/3-Regel bleibt zentral: Nie mehr als ein Drittel der Halmhöhe auf einmal kürzen. Eine Schnitthöhe von rund vier bis fünf Zentimetern sorgt für Stabilität und schützt den Boden vor Austrocknung. Gerade an wärmeren Tagen ist das entscheidend, damit der Rasen dicht und belastbar bleibt.
Die bewährte 1/3-Regel bleibt zentral: Nie mehr als ein
Kein Kabel, kein Benzingeruch – dafür maximale Bewegungsfreiheit und ein sauberes Schnittbild. Gerade in dichtbesiedeltenWohngebietenistdiegeringeGeräuschentwicklung ein echter Vorteil. So lässt sich die Gartenpflege auch spontan und rücksichtsvoll in den Alltag integrieren.
Die leise STIHL Akku-Power unterstützt genau das. Sie ermöglicht effizientes Arbeiten ohne Hektik – kraftvoll, aber angenehm zurückhaltend. So wird die Pflege zur selbstverständlichen Routine, die sich mühelos in den Alltag integriert.
entwicklung ein echter Vorteil. So lässt sich die Gar-
Produkt-Tipp:
Produkt-Tipp: Der STIHL RMA 239 C ist die ideale Wahl für mittelgrosse Rasenflächen. Mit 37 cm Schnittbreite, zentraler Schnitthöhenverstellung und ergonomischem Komfortlenker arbeitest du effizient und komfortabel zugleich. Das strömungsoptimierte Messer sorgt für eine hohe Flächenleistung pro Akkuladung, während das leichte Polymergehäuse den Mäher besonders wendig macht. Praktisch im Alltag: der klappbare 40-Liter-Grasfangkorb und der höhenverstellbare, ebenfalls klappbare Lenker – für einfaches Handling und platzsparende Lagerung.
Die aktuelle STIHL Akku-Technologie zeigt, wie weit sich moderne Gartengeräte entwickelt haben: kraftvoll in der Leistung, angenehm im Handling und konsequent auf Effizienz ausgelegt.
Nährstoffe und Feinschliff
fen. Eine gezielte Düngung im Mai unterstützt die anhal-
Mit dem Wachstum steigt auch der Bedarf an Nährstoffen. Eine gezielte Düngung im Mai unterstützt die anhaltende Entwicklung und sorgt für sattes, gleichmässiges Grün. Wer mulcht, nutzt dabei einen natürlichen Vorteil: Das fein zerkleinerte Schnittgut bleibt liegen und führt dem Boden kontinuierlich Nährstoffe zurück.
Kleinere Korrekturen – das Nachschneiden von Kanten oder das Ausgleichen ungleichmässiger Stellen – rücken jetzt stärker in den Fokus. Es sind diese Details, die dem Garten sein präzises und gepflegtes Erscheinungsbild verleihen.
jetzt stärker in den Fokus. Es sind diese Details, die
Struktur, die bleibt Mit jedem Mähgang wird die Struktur klarer. Der Garten
Das gute Gefühl mittendrin
Das gute Gefühl mittendrin
Jetzt ist der Garten kein Projekt mehr, sondern ein Lebensraum. Ein Ort, der genutzt wird – barfuss im Gras, beim Grillabend oder einfach für einen ruhigen Moment zwischendurch. Die regelmässige Pflege zahlt sich aus: Der Rasen bleibt dicht, belastbar und einladend. Toolster.ch begleitet Sie durch die gesamte Gartensaison. Als autorisierter STIHL Fachpartner führt Toolster. ch das komplette Akku-Sortiment am Lager und verbindet hochwertige Technik mit schneller Verfügbarkeit und persönlicher Beratung.
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Wenn der Garten in voller Bewegung ist, ist es Zeit für STIHL Akku-Power von Toolster.ch – damit gepflegte Flächen den ganzen Sommer über Freude machen.
Heute bestellt –morgen gemäht.
Am Frühlingsanlass im Kasinosaal (von links): Martin Fröhli (Präsident HEV Albis), Jean-Luc Cornaz, Michel Fleury und Matthias Bär (Vorstand HEV Albis). (Bild Marianne Voss)
Jean-Luc Cornaz, HEV Kanton Zürich
Früherkennung von Demenz
Demenz ist nicht heilbar, aber behandelbar
Regula ZellwegeR
«Habe ich die Haustüre abgeschlossen?» Man geht nochmals zurück, überprüft –und murmelt «Alzheimer» vor sich hin.
Vielleicht folgen weitere Fragen: Was ist eigentlich Alzheimer, was Demenz? Das menschliche Gehirn besteht aus rund 100 Milliarden Nervenzellen. Jede davon hat schätzungsweise 1000 bis 10000 Verbindungen zu anderen Zellen. Dieses komplexe Netz ermöglicht, dass viele Vorgänge gleichzeitig ablaufen. Gehirnzellen sind grundsätzlich robust und langlebig. Werden sie beschädigt, können sie sich nur schwer oder gar nicht erholen. Dann sterben sie frühzeitig ab. Dieser Prozess heisst Neurodegeneration.
Neurodegeneration und Demenz Demenz hingegen ist ein Sammelbegriff für über 100 Erkrankungen des Gehirns, die mit einem fortschreitenden Verlust geistiger Fähigkeiten wie Gedächtnis, Denken und Orientierung einhergehen. Die Alzheimer-Erkrankung macht rund zwei Drittel aller Demenzerkrankungen aus. Da unterschiedliche Hirnregionen verschiedene Funktionen steuern, können die Ausfälle körperlich oder geistig sein. Bei Alzheimer sind vor allem Gedächtnis und Orientierung betroffen. Bei Parkinson, Chorea Huntington und ALS steht eher die Motorik im Vordergrund. Neurodegenerative Erkrankungen gelten nach heutigem Stand als unheilbar. Je nachdem, welche Nervenzellen betroffen sind, entstehen unterschiedliche Krankheitsbilder.
Früherkennung ist entscheidend Alzheimer entwickelt sich schleichend. Lange bevor Gedächtnisprobleme auffallen, lassen sich im Gehirn erste Veränderungen nachweisen. Die Früherkennung ist entscheidend, um Therapien frühzeitig zu beginnen, Symptome zu lindern und die Selbstständigkeit
FORUM
Ulrike Darsow, Leiterin der Memory Clinic in Affoltern, berät Betroffene und ihre Bezugspersonen mit Empathie und Respekt. Sie nimmt ihr Gegenüber als einzigartigen Menschen wahr und sucht individuelle Wege im Umgang mit Demenz. (Bild Regula Zellweger)
länger zu erhalten. Treten Warnzeichen wie Gedächtnisstörungen, Wortfindungsstörungen, Orientierungslosigkeit oder Persönlichkeitsveränderungen auf, ist eine Abklärung sinnvoll. Eine Anlaufstelle dafür ist die Memory Clinic des Spitals Affoltern. Die Memory Clinic ist eine Spezialsprechstunde, in der interdisziplinär das Nachlassen der Hirnleistung untersucht wird. Ulrike Darsow leitet die Klinik. «Die Standardabklärung erfordert mindestens zwei Untersuchungstermine sowie ein Diagnosegespräch. Sie umfasst Anamnese, medizinisch-körperliche Untersuchung, Laboranalysen, eine differenzierte neuropsychologische Untersuchung, Bildgebung des Gehirns und bei Bedarf weitere Spezialabklärungen.» Markus Minder, Co-Chefarzt Zentrum für Altersmedizin und Pallia-
«Einfach schlechter Stil»
Repliken auf den Artikel von Vorstand FDP Hedingen mit dem Titel «Strategisches Gestalten ist anstrengend; verhindern kostet nichts» im «Anzeiger» vom 24. April.
Der Vorstand der FDP Hedingen reagiert dünnhäutig auf Kritik an der Zentrumsplanung. Er versteigt sich dazu, diejenigen, die nicht einverstanden sind, als «Verhinderer» ohne Hintergrundwissen zu bezeichnen. Das ist ein starkes Stück. Bei der Zentrumsplanung in Hedingen wurden ganz offensichtlich Fehler gemacht. Der vorliegende Vorschlag ist schlecht, auch wenn er viel Geld gekostet hat. Die «Verhinderer» wollen nicht, dass das Zentrum in Hedingen mit übergrossen Mehrfamilienhäusern zugebaut wird. Wir möchten, dass mindestens im Magnolienquartier die historischen Gebäude erhalten bleiben. Strategisches Gestalten wäre, diese weiterzuentwickeln. Verdichten und neu dazubauen ist problemlos möglich. Dörflichkeit lässt sich nicht erreichen, wenn man auf Bestehendes keine Rücksicht nimmt. Ganz dreist ist die Behauptung, die Eigentümer würden bei der Zentrumsplanung auf Gewinn verzichten. Wie kann das sein, wenn die Baumassenziffer fast verdoppelt wird?
Die Verkehrsplanung ist ebenfalls schlecht. Bestehende Häuser werden abgerissen anstatt saniert. Bauland wird zu Strasse; am Kreisel wird gestaut; autofrei wird praktisch nichts. Der geplante Dorfplatz ist ganz einfach ebenfalls ungenügend. Ausser im Hochsommer sitzt niemand an einem Bachufer. Ein funktionierender Dorfplatz ist ein
gesellschaftliches Zentrum und nicht einfach eine Grünfläche. Hedingen hat Erfahrung mit solchen Orten. Es stimmt, einige der gemachten Vorschläge sind möglicherweise nicht einfach umzusetzen. Trotzdem ist es nötig, nochmals von vorne zu beginnen und nicht einem Projekt zuzustimmen, das das Zentrum von Hedingen unwiederbringlich verschandelt. Es gibt in unserer Umgebung genug schlechte Beispiele dafür. Und das noch zum Schluss: Es ist einfach schlechter Stil, Leute zu verunglimpfen, die anderer Meinung sind. Die Gemeinde Hedingen hat viel mehr Möglichkeiten, ihr Projekt breit anzupreisen. Da sollten unterschiedliche Ansichten, auch wenn sie pointiert daherkommen, ausgehalten werden.
Balint Berg, Hedingen
Die «kurze Umfahrungsstrasse» in Hedingen
Das Dorfzentrum in Hedingen ist heute zwischen Bäckerei Pfyl, Volg und Känzig. Das im «Anzeiger» abgebildete Foto zeigt die Zwillikerstrasse vor dem Volg. Abgebildet sind auch viele parkierte Autos. In der Bildlegende steht: «Dank einer kurzen Umfahrungsstrasse entlang des Bahngleises kann hier ein verkehrsberuhigtes und begrüntes Dorfzentrum entstehen.»
Die «kurze» Umfahrungsstrasse ist nicht so kurz, sondern insgesamt 120 Meter lang. Es müssen Wohnhäuser, darunter ein Mehrfamilienhaus, sowie Nebengebäude abgerissen werden. Die
Betroffene und Angehörige die Veränderungen, lernen sie Schritt für Schritt, damit umzugehen. Ich beobachte, dass eher Gelassenheit und Ruhe einkehren, wenn die Symptome einen Namen haben. Zudem bleibt Zeit, wichtige Dinge zu regeln.» Markus Minder ergänzt: «Leider handelt es sich bei Demenz um eine unheilbar fortschreitende Krankheit, die früher oder später zum Verlust der Urteilsfähigkeit und Selbstständigkeit führt. Deshalb ist es essenziell, sich frühzeitig Gedanken über die Zukunft zu machen und einen Vorsorgeauftrag sowie eine Patientenverfügung zu erstellen, damit auch bei fortgeschrittener Krankheit der Wille der Betroffenen umgesetzt wird.»
Ulrike Darsow ist überzeugt: «Der Umgang mit Demenz ist von unserer Gesellschaft geprägt. Vom Kindergarten an wird man über die Hirnleistungen definiert und bewertet.» Der Verlust von intellektuellen Kompetenzen ist schwer zu ertragen, denn sie sind Teil der Identität, des Selbstbildes und des Selbstwertes. Vielleicht sollte man lernen, auch beispielsweise Sozialkompetenzen mehr wertzuschätzen?
tive Care sowie Ärztlicher Direktor des Spitals Affoltern, meint: «Eine frühzeitige Diagnostik ist sinnvoll, weil gelegentlich behandelbare Ursachen gefunden werden können. Eine Demenz können wir nicht heilen, aber wir können viel unterstützen – mit dem Ziel, die Selbstständigkeit möglichst lange zu erhalten.»
Umgang mit Angst Oft sind es Angehörige, die eine Abklärung anregen. Eine Diagnose Demenz löst Emotionen aus. Manche denken: «Früherkennung bringt nichts. Ich will es nicht wissen und geniesse die Zeit, bis sich Symptome spürbar bemerkbar machen.» Ulrike Darsow kann diese Haltung verstehen, sieht es aber anders: «Unsicherheit macht Angst. Verstehen
Die Ärztin betont, dass Krankheitsverläufe sehr unterschiedlich sind –und nicht nur das Leben der erkrankten Person betreffen. Deshalb werden Diagnose und Behandlung idealerweise gemeinsam mit Bezugspersonen besprochen.
In der Memory Clinic werden nicht nur differenzierte Diagnosen gestellt, sondern auch Gedächtnistrainings und Antikörpertherapien für Alzheimer im Frühstadium angeboten. Gerade in dieser Phase kann Eigeninitiative viel bewirken.
Zwillikerstrasse zwischen Bäckerei Pfyl, Volg und Känzig bleibt gemäss offizieller Planung unverändert bestehen. Auch die 16 Parkplätze an der Zwillikerstrasse sind auf den Plänen nach wie vor enthalten. Das begrünte Dorfzentrum beschränkt sich auf einen kleinen Abschnitt vor dem ehemaligen Restaurant Sternen. Die sogenannte «Umfahrungsstrasse» führt mitten durch den Zentrumsperimeter. Wir haben also insgesamt zirka 100 Meter mehr Strassenlänge im Zentrum.
Die FDP schreibt weiter: «Immer wieder hatte die Bevölkerung die Gelegenheit, Stellung zu nehmen.» Das stimmt eben gerade nicht. Ein Antrag von «Hedingen-engagiert» eine Bevölkerungsbeteiligung durchzuführen, wurde vom Gemeinderat, welcher notabene aus vier FDP-Vertreterinnen und -Vertretern besteht, abgelehnt. An der öffentlichen Informationsveranstaltung vom 24. Juni 2025 wurden zwar Visualisierungen präsentiert, es gab aber keine Möglichkeit, Fragen zu stellen, geschweige denn Stellung zu nehmen. Erst die Veranstaltung vom 28. März 2026 hatte die Qualität einer Bevölkerungsbeteiligung.
Weiter heisst es: «Einige Eigentümer könnten vermutlich mehr verdienen, wenn sie ohne Rücksicht auf die Zentrumsplanung auf ihrem Grundstück optimiert bauen würden.» Das ist schwer nachvollziehbar, erhöht sich doch die Ausnützung (Baumassenziffer) durch die Zentrumsplanung um 50 Prozent von heute 2,9 auf 4,35.
Thomas Schweizer, Hedingen
Ulrike Darsow weiss, dass nicht alle Probleme lösbar sind. Umso wichtiger sei, dass Betroffene und ihre Familien Verständnis für die Krankheit entwickeln und wissen: Sie sind nicht allein. Das Team der Memory Clinic beantwortet Fragen, berät und begleitet auf dem gemeinsamen Weg durch die Erkrankung.
Vortrag «Neue Antikörpertherapie bei Alzheimerkrankheit» mit Ulrike Darsow, Leitende Ärztin Zentrum für Altersmedizin und Palliative Care, Spital Affoltern. Donnerstag, 7. Mai, 18.30 bis 19.30 Uhr, Mehrzweckraum, kostenlos. Anmeldung: marketing@spitalaffoltern.ch, 0447142668
«In der Schweizer Bevölkerung wächst fast nur noch die Gruppe der Pensionäre», ist in den Bevölkerungsprognosen des Bundesamts für Statistik zu lesen. Heute altern wir gesünder als die Generationen vor uns. Den «Anzeiger» interessiert, wie Menschen es schaffen, nach der Pensionierung ein sinnvolles, zufriedenes und interessantes Leben zu gestalten. Denn es geht nicht nur um die Anzahl der Jahre, sondern um deren individuell gelebte Lebensqualität. Die Redaktion nimmt gern Input entgegen: redaktion@affolteranzeiger.ch. (red)
Viele Betroffene fürchten den Verlust von Autonomie, Kontrolle und Selbstständigkeit. Markus Minder erklärt: «Wenn Betroffene den Wunsch nach Freitod oder assistiertem Suizid äussern, ist es wichtig, auch Alternativen zu kennen – etwa Möglichkeiten der Palliativmedizin inklusive Verzicht auf lebensverlängernde Massnahmen. Assistierter Suizid ist nur möglich, solange die Urteilsfähigkeit gegeben ist.» Wichtig ist, frühzeitig in einem Vorsorgeauftrag festzulegen, welche Vertrauensperson im Fall einer Urteilsunfähigkeit administrative Aufgaben übernehmen soll. Heute ist es aber juristisch noch nicht möglich, eine Drittperson zu bestimmen, die den Entscheid für einen Freitod übernehmen darf, wenn man selbst nicht mehr urteilsfähig ist.»
Ihre Meinung ist willkommen!
Gerne können Sie der Redaktion des «Anzeigers» einen Leserinnen- oder Leserbrief schicken. Dazu gibt es ein paar wichtige Regeln: Ihre Meinungsäusserung muss mit Namen sowie Adresse und Telefonnummer des Verfassers oder der Verfasserin versehen sein und soll in maximal 2000 Zeichen ein Thema aus der Region aufgreifen oder einen Beitrag im «Anzeiger» kommentieren. Reine Danksagungen sind nicht erwünscht. Kurzgefasste Zuschriften haben Vorrang. Vermeiden Sie Abkürzungen. Wir achten darauf, dass nur Briefe in einem freundlichen Tonfall sowie ohne Verletzung von Persönlichkeitsrechten Dritter publiziert werden. Beiträge, die Beleidigungen, falsche Tatsachenbehauptungen, Verleumdungen, persönliche Diffamierungen, drastisch überzogene Kritik an Personen enthalten oder das Andenken Verstorbener verunglimpfen, werden nicht veröffentlicht. Auch private Auseinan-
dersetzungen werden aus redaktionellen, juristischen und presserechtlichen Gründen nicht veröffentlicht. Der Inhalt des Leserbriefes muss zudem die eigene Meinung abbilden und bei Zitaten eine Quelle nennen. Auch wichtig: Der Verfasser des Leserbriefes muss mit dem Absender identisch sein. Leserbriefe geben die Meinung der Leser wieder, nicht die der Redaktion.
Redaktionsschluss beachten Aufgeben können Sie Ihre Äusserung unter www.affolteranzeiger.ch/ mitmachen/leserbrief-einreichen. Für eine Veröffentlichung am Dienstag sollte die Zuschrift am vorangehenden Freitagmittag auf der Redaktion eintreffen. Für eine Publikation am Freitag schicken Sie uns Ihre Meinungsäusserung bitte bis am Mittwochmittag. Über eine Nichtpublikation wird keine Korrespondenz geführt. (red)
Ein Dankeschön an die Mitarbeiterinnen der Igelstation
Konnte beobachten, wie eine Krähe einen Igel drangsalierte. Habe den sehr dünnen Igel in eine Kartonkiste gepackt, wollte Igelstation Säuliamt telefonisch kontaktieren, wurde auf Formular oder Tierarzt verwiesen. Füllte kurzerhand das Formular aus und innert einer halben Stunde kam der Rückruf; konnte den Igel nachmittags bringen. Danke für die rasche und unkomplizierte Hilfe. Auch möchte ich der Homepage ein Kränzchen winden; klare und verständliche Erklärungen. Macht weiter so, denn auch der Igel braucht unsere Unterstützung, da sein Lebensraum immer beengter und gefährlicher wird. Birgit Adam, Obfelden
Solardach für die Obfelder Kirche bewilligt
Baubewilligung der Baudirektion – gegen den Willen der Denkmalpflege
Werner Schneiter
Entgegen dem Willen der Denkmalpflege hat die kantonale Baudirektion ein Solardach für die reformierte Kirche in Obfelden bewilligt. Der für Liegenschaften zuständige Kirchenpfleger Hansjörg Schneebeli ist «positiv überrascht», weil der schlechte Zustand des Dachs beim regierungsrätlichen Entscheid ins Gewicht fiel – und von der Denkmalpflegekommission unerwähnt blieb.
Die Dacheindeckung der 1848 erbauten Kirche muss komplett erneuert werden. Daraus entstand die Idee, die rund 450 Quadratmeter grosse Dachfläche beidseitig mit einer Solaranlage zu bestücken. Im Juni 2024 stimmte die Kirchgemeindeversammlung diesem Ansinnen im Grundsatz zu. Im Wissen um den von der Denkmalpflege zu erwartenden Widerstand, sprach die Kirchgemeindeversammlung damals einem Kostenrahmen von 20000 Franken zu – dies mit Blick auf ein allfälliges Prozessrisiko.
Dass ein solches besteht, verdeutlichte ein 23 Seiten starkes Gutachten. Darin kommt die DenkmalpflegeKommission zum Schluss, dass ein Solardach «eine wesentliche Beeinträchtigung der denkmalpflegerischen Schutzziele darstellt». «Dieses Gutachten hat mich sehr enttäuscht – vor allem, weil darin der schlechte Zustand des Dachs mit keinem Wort erwähnt worden ist», sagt Hansjörg Schneebeli. Und ergänzt: «Die Ziegel nehmen Wasser auf und beschädigen die gesamte Einrichtung. Die Dachlatten sind morsch und müssen dringend ersetzt werden, weil sonst auch das Gebälk angegriffen wird.» In der Baubewilligung der Baudirektion wird zwar festgehalten, dass mit der Umsetzung des PV-Vorhabens historische Bausubstanz verloren geht. Hingegen sei weder die Bauart des Dachs noch die noch vorhandene historische Substanz besonders selten oder aussergewöhnlich. Die
Rede ist von einem «mittleren Schutzwert», und wörtlich heisst es im Entscheid: «Gesamthaft bleiben die prägenden Elemente der äusseren Erscheinung durch das Bauvorhaben mehrheitlich unberührt.»
Ortsbild- und denkmalverträglich
Schon in einem früheren Schreiben stellte Baudirektor Martin Neukom
(Grüne) eine Baubewilligung in Aussicht und bekräftigt das nun im Rahmen der Bewilligung, wonach die PV-Anlage angesichts der Dachgrösse «einen nicht geringfügigen Beitrag» zur Gewinnung von Solarenergie leistet. Die Fläche des Kirchendachs sei mehr als viermal grösser als diejenige eines Einfamilienhauses. Mit der vorliegenden PV-Anlage, farblich einheitlichen Modulen sowie mit einer sorgsamen
baulichen Einpassung könne ein ortsbild- und denkmalverträgliches Ergebnis erzielt werden, hält die Baudirektion fest. Die Kosten für die Dacherneuerung ohne PV-Anlage belaufen sich auf schätzungsweise 250000 Franken, mit einer Solaranlage sind es rund 420000 Franken. Damit kann eine Leistung von 75 kWp und zirka 60000 kWh Stromertrag ausgegangen werden. Und das geht
Aus den Verhandlungen des Gemeinderates Knonau
über den Energieverbrauch der Kirche hinaus.
Bevor nun die Vorarbeiten für eine PV-Anlage in Angriff genommen werden können, muss die 30-tägige Rekursfrist abgewartet werden. Wie reagiert die Denkmalpflege? Dieses Damoklesschwert bleibt. Hansjörg Schneebeli bleibt zuversichtlich: «Das Urteil der Baudirektion gibt uns auch in juristischer Hinsicht Rückhalt.»
Gemeinderat Knonau beschliesst Investitionen in Infrastruktur, Umwelt, Schule und Jugendprojekte
Der Gemeinderat hat die Weiterentwicklung des Aussenraums beim Schulhaus Aeschrain beschlossen sowie die entsprechenden Kredite und Auftragserteilungen genehmigt. Der bestehende Asphaltbelag des Pausenplatzes befindet sich in einem schlechten Zustand und wird im Rahmen des Projekts ersetzt. Ziel der Neugestaltung ist es, einen vielseitigen und naturnahen Aussenraum zu schaffen. Vorgesehen sind unter anderem zusätzliche Rückzugs- und Aufenthaltsmöglichkeiten, mehr Beschattung, eine stärkere Begrünung zur Förderung der Biodiversität sowie neue Flächen für den Unterricht im Freien. Damit soll der Aussenraum künftig nicht nur als Pausenplatz, sondern auch als erweiterter Lern- und Lebensraum für die Schülerinnen und Schüler dienen. Die Planung basiert auf Erkenntnissen aus Workshops und einer Aussenraumanalyse unter Einbezug von Kindern, Lehrpersonen und weiteren Beteiligten. Für die Umsetzung des Projekts ist im Investitionsbudget 2026 ein Betrag von 90000 Franken (inkl. MwSt.) vorgesehen. Bereits angefallene Kosten für Vorarbeiten in der Höhe von rund 5700 Franken werden als Nachtragskredit geführt. Für den künftigen Unterhalt sind jährliche Kosten von rund 1600 Franken eingeplant. Mit dem Projekt wird ein Beitrag zu einem attraktiven, kindgerechten und ökologisch aufgewerteten Schulumfeld geleistet.
Ersatzbeschaffung Rasentraktor sowie Anschaffung Einachser und Mulcher
Der Gemeinderat hat eine Ersatz- und zwei Neubeschaffungen für den Werk-
dienst beschlossen und die entsprechenden Kredite sowie Auftragserteilungen genehmigt. Beim Rasentraktor handelt es sich um ein über 20 Jahre altes Gerät, dessen Reparatur wirtschaftlich nicht mehr sinnvoll ist. Als Ersatz wird ein neues Modell beschafft, das den betrieblichen Anforderungen entspricht und einen zuverlässigen Einsatz im Unterhalt sicherstellt. Die Kosten belaufen sich auf 23334.85 Franken (inkl. MwSt.) und liegen innerhalb des bewilligten Investitionsbudgets. Zusätzlich wird zur Optimierung der Unterhaltsarbeiten in schwierigem Gelände ein weiterer Einachser sowie ein Schlegelmulcher angeschafft. Diese Geräte kommen insbesondere bei Arbeiten an Böschungen, Bachufern und sensiblen Flächen zum Einsatz und verbessern sowohl die Arbeitssicherheit als auch die Effizienz des Werkdienstes. Ein Vorteil des gewählten Einachsers liegt zudem in der Kompatibilität mit bestehenden Anbaugeräten. Für die Anschaffung des Einachsers und des Schlegelmulchers wurde ein Kredit von 27102.30 Franken (inkl. MwSt.) bewilligt. Auch dieser Betrag ist im Investitionsbudget 2026 vorgesehen. Der Zuschlag erfolgte unter Berücksichtigung der Wirtschaftlichkeit sowie der Serviceund Standortvorteile der Anbieter. Mit diesen Investitionen wird der Werkdienst gezielt modernisiert und in seiner täglichen Arbeit nachhaltig unterstützt
Kernbohrungen an Bergli-, Grund-, Eschfeld- und Chamstrasse
Der Gemeinderat hat im Zusammenhang mit den geplanten Sanierungen der Bergli-, Grund-, Eschfeld- und Chamstrasse
die Durchführung von Kernbohrungen beschlossen und den entsprechenden Kredit sowie die Auftragserteilung genehmigt. Zur Beurteilung des bestehenden Strassenaufbaus sowie der möglichen PAK-Belastung des Belags werden insgesamt zwölf Kernbohrungen bis zur Fundation vorgenommen. Die Untersuchungen liefern die Grundlage für die fachgerechte Planung der künftigen Sanierungsmassnahmen sowie für eine verlässliche Kosten- und Aufwandschätzung. Die Leistungen umfassen insbesondere die Bestimmung des PAK-Gehalts, die Ermittlung des Strassenaufbaus (Schichtstärken und Materialtypen) sowie die Prüfung der Frostbeständigkeit der Fundation. Die Arbeiten werden durch eine spezialisierte Firma ausgeführt, welche vom beauftragten Ingenieurbüro empfohlen wurde. Für die Untersuchungen wurde ein Kredit von 17796.29 Franken (inkl. MwSt.) bewilligt. Der Betrag ist im Budget 2026 vorgesehen. Mit den Untersuchungen wird eine fundierte Grundlage für die weitere Planung der Strassensanierungen geschaffen.
Kindergarten Knonau – Ersatz der Fenster
Der Gemeinderat hat den Ersatz der Fenster beim Kindergarten Dorf beschlossen und den entsprechenden Kredit sowie die Auftragserteilung genehmigt. Die bestehenden Fenster sind altersbedingt in einem schlechten Zustand und müssen ersetzt werden. Für die Massnahme sind im Investitionsbudget 2026 145000 Franken vorgesehen. Das Gebäude befindet sich in einer ortsbildprägenden Lage und ist inventarisiert, weshalb der Gestaltung der neuen Fenster besondere Bedeutung zukommt. Die Ausführung soll sich sorgfältig in das bestehende Ortsbild einfügen und den Anforderungen des Ortsbildschutzes entsprechen. Für die Arbeiten wurden drei Offerten eingeholt. Im Rahmen der Beurteilung wurden insbesondere die gestalterische Qualität, die Erfahrung im Umgang mit vergleichbaren Objekten sowie die Wirtschaftlichkeit berücksichtigt. Der Gemeinderat hat den Auftrag an den insgesamt günstigsten Anbieter vergeben. Die Kosten für den Fensterersatz betragen 137719.70 Franken (inkl. MwSt.) und liegen damit unter dem budgetierten Betrag. Mit dem Fensterersatz wird der langfristige Werterhalt des Gebäudes sichergestellt und gleichzeitig die Einbettung in das Ortsbild gewährleistet.
Neubau Jugendtreff und Pumptrack –Vergabe Vorprojekt
Befristete Weiterbeschäftigung von Ladina Blum Ladina Blum absolviert derzeit ihre berufliche Grundausbildung zur Kauffrau EFZ, Fachrichtung öffentliche Verwaltung, auf der Gemeindeverwaltung Knonau. Im Anschluss an die Ausbildung wird Ladina Blum bis zum 31. Dezember 2026 in einer befristeten Anstellung tätig sein. Dabei erhält sie die Möglichkeit, das im Rahmen der Lehre erworbene Wissen weiter zu vertiefen und das Team bei anfallenden Arbeiten bis Ende 2026 zu unterstützen. Der Gemeinderat und die Gemeindeverwaltung danken ihr bereits heute für ihr Engagement und wünschen ihr für die bevorstehenden Abschlussprüfungen viel Erfolg und alles Gute!
Der Gemeinderat hat für den geplanten Neubau eines Jugendtreffs mit Pumptrack die Erarbeitung eines Vorprojekts beschlossen sowie den entsprechenden Kredit und die Auftragserteilung genehmigt. Jugendliche aus der Gemeinde haben in den vergangenen Jahren den Wunsch nach einem eigenen, zeitgemässen Treffpunkt geäussert. Der bestehende Jugendtreff in Containerbauweise ist in die Jahre gekommen und entspricht den heutigen Anforderungen nicht mehr. Mit einem Neubau soll ein attraktiver und vielseitig nutzbarer Begegnungsort für Jugendliche und die Bevölkerung geschaffen werden. Neben der betreuten Nutzung sind auch eigenständige Nutzungen sowie Vermietungen vorgesehen. Ergänzend ist die Realisierung eines Pumptracks geplant, der sowohl von Jugendlichen als auch von Erwachsenen genutzt werden kann. Die Anlage soll Bewegung, Begegnung und Freizeitgestaltung im öffentlichen Raum fördern. Für die Ausarbeitung des Vorprojekts wurden mehrere Offerten eingeholt. Der Auftrag wurde an ein Architekturbüro aus Affoltern vergeben, welches bereits Erfahrungen mit Projekten in der Gemeinde vorweisen kann. Die Kosten für das Vorprojekt belaufen sich auf rund 12 500 Franken (inkl. MwSt.) zuzüglich Nebenkosten und liegen innerhalb des im Investitionsbudget 2026 vorgesehenen Betrags. Mit dem Vorprojekt wird eine fundierte Grundlage für die weitere Planung und Entscheidfindung geschaffen.
Gemeinde Knonau
Kirchenpfleger und Liegenschaftenvorstand Hansjörg Schneebeli zeigt das morsche Gebälk und die beschädigten Ziegel des Kirchendachs. (Bild Werner Schneiter)
Ein loyaler Ökonom im Dienst der Reformation
500 Jahre nach der Reformation (5): Peter Simler baut Kloster und Wirtschaft wieder auf Bernhard Schneider
Er war kein brillanter Theologe wie die Reformatoren Bullinger und Zwingli, und er starb, anders als Abt Joner und Zwingli, eines natürlichen Todes: Peter Simler befand sich mitten im Netzwerk der Zürcher Reformatoren und wird dennoch oft übersehen. Er ist vor allem dank seiner Korrespondenz mit Heinrich Bullinger bekannt; eine der wenigen ausführlicheren Abhandlungen über ihn ist ein Manuskript, das sein Nachfahre Peter Simmler 1996 unter dem Titel «Vom Mönch, der eine Nonne heiratete» veröffentlichte. Der Reformator Peter Simler schrieb sich mit einem «m», sein Nachkomme mit deren zwei. Dank diesem Detail lassen sich die beiden im folgenden Text unterscheiden. Einflussreich war der 1486 in Rheinau geborene Peter Simler dennoch. Dies zeigte sich etwa darin, dass ihn der Kleine Rat der Stadt Zürich mit dem Umbau des Klosters Kappel in ein Klosteramt betraute. Dieses spielte eine wichtige Rolle als wirtschaftliches und militärisches Zentrum der Zürcher Herrschaft an exponierter Stelle gegen die katholische Innerschweiz. Simler verstand es, die Macht des Klosteramts dank einer soliden Finanzpolitik auszubauen.
Enger Verbündeter Abt Joners
Von Peter Simlers Herkunft sind einige wenige Eckwerte bekannt. Er stammte aus einer Familie, die in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts mehrmals den Schultheissen des Klosterstädtchens Rheinau stellte. Während das Kloster Rheinau nur Männer mit verbrieftem Adelstitel als Mönche aufnahm, erkannte das Kloster Kappel auch die Zugehörigkeit zu einer städtischen Elite an, bei Peter Simler ebenso wie einige Jahre früher bei Wolfgang Joner. Deshalb trat Peter Simler nicht ins Kloster Rheinau ein, sondern ins nahezu zwei Tagereisen entfernte Kloster Kappel.
Gemäss seinem Biografen und Nachkommen Peter Simmler soll Simler bereits als 13-Jähriger, im Jahr 1499, in den Kappeler Konvent eingetreten sein. 1507 jedenfalls zählte er zum inneren Kern des Konvents, dem es gelang, Abt Ulrich Trinkler abzusetzen, dem die Mönche um Joner und Simler vorwarfen, mit seinem überbordenden Lebenswandel das Kloster in eine wirtschaftliche Misere geführt zu haben.
Die Absetzung von Abt Trinkler wirkte sich auch karrieremässig aus für seine Gegner. Wolfgang Joner stieg 1509 zum Prior auf und zog Peter Simler als Subprior nach. Folgerichtig wurde Simler nach Joners Wahl zum Abt 1520 als Prior dessen Stellvertreter und, vor allem, der Verwalter der Klostergüter.
Diese Funktion behielt er auch nach der Umwandlung Kappels in ein – weltliches – Klosteramt. Im Gegensatz zu seinen Nachfolgern, die als Verwalter oder Schaffner bezeichnet wurden, erhielt er auch in nachreformatorischer Zeit Briefe, die an ihn als Prior adressiert waren.
Mit dem Antistes befreundet Nicht nur mit Abt Joner arbeitete Simler eng zusammen. Auch mit Heinrich Bullinger verband ihn eine freundschaftliche Beziehung. In seinem Tagebuch bezeichnete Bullinger Simler als einen seiner zwei «liebsten Freunde», denen er in Kappel begegnet sei. 1529 führte Simler die Trauung von Heinrich Bullinger und Anna Adlischwyler durch und war Gast am anschliessenden Hochzeitsfest. Die Brautmutter hatte sich gerichtlich gegen den Ehebund gewehrt und Simler unterstützte Bullinger bei der –für ihn erfolgreichen – Prozessführung vor dem Ehegericht. Auch Simler heira-
Der Weiher versorgte die Mühlen und die Sägerei mit Wasser. Das Haus zwischen dem Weiher und dem Kloster diente als Bäckerei. Peter Simler wollte mit Regiebetrieben neue Einnahmen generieren, seine Nachfolger in der Leitung des Klosteramts führten diese Strategie aber nicht fort. Sie liessen Mühle, Sägerei, Bäckerei, Metzgerei, Ziegelei und Gasthaus wieder von eigenen Leuten bewirtschaften.
hier die Sägerei und die obere Mühle sowie die 1541 erstmals erwähnte Ziegelei. Peter Simler gab der Wiederherstellung und dem Ausbau der gewerblichen Anlagen nach der Zerstörung im Anschluss an die Schlacht bei Kappel erste Priorität. (Bilder Bernhard Schneider) Vor gut 500 Jahren begann in Zürich die Reformation – ein Umbruch, der die Kirche und die ganze Gesellschaft verändern sollte. In dieser Serie zeigt der «Anzeiger» in loser Folge, wie die Reformation ins Rollen kam und welche Akteure sie entscheidend beeinflussten. (red)
tete eine Nonne, Verena Huser, die einer wohlhabenden Winterthurer Familie entstammte. Beim Zustandekommen dieser Beziehung hatte wiederum Bullinger mitgewirkt, der seine erste Vorlesung an der Schule in Kappel 1525 zwei Frauenthaler Nonnen gewidmet hatte. Da Männer Frauenklöster nur aus beruflichen Angelegenheiten betreten durften, sandte Bullinger seinen Freund Simler mit der Abschrift der Vorlesung nach Frauenthal. So begann die Beziehung Simlers mit seiner künftigen Frau. Bullinger wurde 1530 Pate des ersten Sohnes des Ehepaars Simler-Huser, Josias, der 1551 Bullingers Tochter Elisabeth heiratete und 1555 dessen Schrift «Summa christenlicher religion» ins Lateinische übersetzte. 1575 verfasste Josias Simler den Nekrolog auf Bullinger, den offiziellen Nachruf. Die Zusammenarbeit zwischen Simler und Bullinger ging auch nach dessen Wahl zum Antistes, dem Vorsitzenden der reformierten Zürcher Kirche, über
das Persönliche hinaus, wie aus der umfangreichen Korrespondenz zwischen den beiden Männern hervorgeht. Simler beriet den Antistes beispielsweise bei Vermögensanlagen in der Landvogtei Knonau. Einem Brief vom 23. November 1535 ist zu entnehmen, dass Simler seinem Freund auf dessen Wunsch hin ein Kalb nach Zürich sandte. Zurzeit seien Kälber schwierig zu erhalten, schrieb er. Deshalb habe es eine kleine Verzögerung gegeben, die Kosten dafür teile er ihm mit, wenn er das nächste Mal nach Zürich komme.
Wirtschaft vor Glauben
Simler unterstützte zwar seine reformierten Freunde, war aber der Reformation gegenüber nicht aus theologischen, sondern aus wirtschaftlichen Überlegungen skeptisch. Jedenfalls schrieb er im Jahr 1526 den gnädigen Herren von Zürich, die altgläubigen Untertanen bedrohten das Kloster, falls nicht wieder
die katholische Messe gefeiert werde. Er befürchtete die Verweigerung der Abgaben an Zürich, sollte die Reformation zu Ende geführt werden. Dies bedeutete keineswegs Distanz zum neuen Glauben. Vielmehr hielt er es für seine Pflicht, den Zürcher Rat und insbesondere den Antistes Bullinger über seine Beobachtungen zu orientieren. Desgleichen warnte er 1532, die Innerschweizer rüsteten erneut zum Krieg, was der Kleine Rat allerdings nicht allzu ernst nahm. Simlers Angst vor der Abgabeverweigerung erwies sich als unbegründet. Es gelang ihm, alle Zinsen und Zehnten einzutreiben, die vor der Reformation für das Seelenheil geleistet worden waren, nun für die Stadt Zürich. Simler geriet auch nicht in Verdacht, die Reformation verraten zu wollen, im Gegenteil: Zwingli scheint seine Befürchtungen als Loyalitätsbekundungen interpretiert zu haben, jedenfalls nahm er ihn 1528 in Vertretung Wolfgang Joners mit an die Berner Disputation.
Nach der Schlacht bei Kappel mit der anschliessenden Plünderung des Klosterbezirks leitete Peter Simler den Wiederaufbau der Klosteranlagen ein und reorganisierte die Klosterwirtschaft mit diplomatischem Fingerspitzengefühl, beispielsweise gegenüber den Nachfahren von Stiftern, denen die einst als Gegenleistung versprochenen Messen nun vorenthalten wurden.
Simler befasste sich intensiv mit Wein- und Ackerbau sowie mit der Forstwirtschaft. Dank dieser Kenntnisse trat er der Landbevölkerung nicht autoritär als der Vertreter der Obrigkeit gegenüber, der er tatsächlich war. Vielmehr konnte er den Abgabepflichtigen vermitteln, dass das geltende Agrarsystem auch zu ihrem Vorteil sei. Wiederaufbau und Reorganisation der Klosterwirtschaft leistete Peter Simler neben seinen Ämtern als Pfarrer und Dekan, denn Heinrich Bullinger hatte ihm nach den Kappeler Kriegen diese Funktion übergeben, um alle Pfarrherren der Region auf die offizielle theologische Linie zu bringen. Nachdem Simler 1540 das Güterverzeichnis des Klosters Kappel fertiggestellt hatte, wollte er etwas kürzertreten und reichte beim Kleinen Rat der Stadt Zürich ein Gesuch ein, von der Verwaltung des Klosteramts freigestellt zu werden, um sich in seinen verbleibenden Lebensjahren ganz dem Pfarramt in Hausen und der Funktion als Dekan widmen zu können. Von nun an übernahmen Angehörige der Zürcher Obrigkeit dieses einträgliche Amt, investierten aber dem Anschein nach wesentlich weniger Arbeit und Engagement als der pflichtbewusste Peter Simler.
Überschuss, mehrere Verordnungsrevisionen und Investitionen prägen die Geschäfte für die kommende GV
Die Politische Gemeinde weist für das Jahr 2025 bei einem Aufwand von 34,711 Mio. Franken und einem Ertrag von 35,105 Mio. Franken einen Ertragsüberschuss von 0,394 Mio. Franken aus. Gemessen am Budget 2025 fällt die Rechnung somit 1,747 Mio. Franken besser aus. Der tiefe Selbstfinanzierungsgrad von 47 % (Nettoinvestitionen Verwaltungsvermögen 5,416 Mio. Franken, Selbstfinanzierung 2,523 Mio. Franken im Gesamthaushalt) bedeutet, dass nur knapp die Hälfte der Investitionen durch eigens erwirtschaftete Mittel finanziert werden konnte. Im Verwaltungsvermögen stehen 5,678 Mio. Franken Ausgaben 0,262 Mio. Franken Einnahmen gegenüber. Die Bilanzsumme zum Jahresende beträgt 96,085 Mio. Franken, was eine Zunahme des Bilanzüberschusses auf 50,052 Mio. Franken zur Folge hat (Vorjahr: 49,657 Mio. Franken). Die Jahresrechnung 2025 wird der Bevölkerung an der Gemeindeversammlung vom 8. Juni zur Genehmigung vorgelegt.
Revidierte Bestattungs- und Friedhofsverordnung
Der Gemeinderat hat die Bestattungsund Friedhofverordnung aus dem Jahr 1984 vollständig überarbeitet und an das aktuelle kantonale Recht sowie die heutige Praxis angepasst. Die neue Regelung klärt insbesondere Bestattungen von Personen mit auswärtigem Wohnsitz, legt einheitliche Bestattungszeiten an Wochentagen fest und gibt dem Gemeinderat mehr Spielraum bei der Gestaltung von Grabarten. Ziel der Revision ist ein würdiges, zeitgemässes und rechtssicheres Bestattungswesen. Die revidierte Verordnung wird der Gemeindeversammlung vom 8. Juni 2026 zur Genehmigung vorgelegt und soll bei Zustimmung am 1. August 2026 in Kraft treten.
Revidierte Subventionsverordnung
Mit der Revision der Subventionsverordnung aktualisiert der Gemeinderat die Regeln für die einkommensabhängige Unterstützung von Kinderbetreuung und frühen Bildungsangeboten. Die Grundlagen bleiben gleich, doch wichtige Punkte werden präzisiert: Der Geltungsbereich wird klarer beschrieben, Härtefälle werden enger definiert und die Abgrenzung zur Sozialhilfe und Asylfürsorge wird deutlicher geregelt. Zudem wird das Verfahren vereinfacht: Die Gemeindeverwaltung ist zentrale Anlaufstelle, es gibt keine rückwirkenden Subventionen mehr, und der Rechtsmittelweg ist transparent festgelegt. Mit der Revision soll Vereinbarkeit von Beruf und Familie weiterhin gestärkt werden, ohne dass es zu Doppelunterstützungen oder Rechtsunsicherheiten kommt. Die teilrevidierte Verordnung wird der Gemeindeversammlung vom 8. Juni 2026 zur Genehmigung vorgelegt und soll –bei Zustimmung – am 1. August 2026 in Kraft treten.
Bauabrechnung Schulprovisorium
Die Gemeinde hat das 2024 eröffnete Provisorium für die Primarschule deutlich günstiger realisiert als geplant. Die Bauabrechnung schliesst mit Kosten von rund 1,281 Mio. Franken und liegt damit gut 350000 Franken unter dem bewilligten Projektierungskredit von 1,632 Mio. Franken. Die Kreditunterschreitung resultiert vor allem aus tieferen Baukosten dank erfolgreicher Ausschreibung. Die Bauabrechnung wird der Gemeindeversammlung vom 8. Juni 2026 zur Genehmigung vorgelegt.
Revidierte BehördenBesoldungsverordnung
Das bisherige Modell der Behördenentschädigung, mit Grundentschädigungen und zusätzlichen Tag- bzw. Sitzungsgeldern, soll durch ein System mit klar definierten Jahrespauschalen ersetzt werden, welche sämtliche Tätigkeiten wie Aktenstudium, Sitzungsteilnahmen und Repräsentationsaufgaben abgelten. Damit soll die Behördenentschädigung transparenter und zeitgemäss ausgestaltet werden, um der hohen Arbeitsbelastung und den modernen Arbeitsformen Rechnung zu tragen. Zudem wird der administrative Aufwand für Verwaltung und Gemeinderat deutlich reduziert, da die Abrechnung vereinfacht wird. Hauptziel ist die Stärkung der Attraktivität der Milizämter. Die totalrevidierte Verordnung wird der Gemeindeversammlung vom 8. Juni 2026 zur Genehmigung vorgelegt und soll – bei Zustimmung – am 1. Juli 2026 in Kraft treten.
Mettmenstetten gewinnt Projekt und erhält Sportplatz
Die Nachfrage nach Bewegungs- und Sportangeboten ist stark gestiegen, während auf der bisherigen Sportwiese Platz weggefallen ist. Der Gemeinderat hat deshalb beim Kanton ein Projekt eingereicht und im April den Zuschlag erhalten. Die neue Street-Workout und Calisthenics-Station entsteht auf gemeindeeigenem Land in unmittelbarer Nähe der Sekundarschule und kann im Unterricht, in den Pausen und von der Bevölkerung ausserhalb der Schulzeiten genutzt werden. Der Kanton unterstützt das Projekt im Rahmen eines Impulsprogramms mit 25000 Franken; die Gesamtkosten betragen rund 38000 Franken, sodass die Gemeinde lediglich noch 13000 Franken trägt. Der Gemeinderat hat einen Verpflichtungskredit bewilligt, damit die Anlage in den Sommerferien 2026 gebaut und danach in Betrieb genommen werden kann.
Schwimmbad: Gemeinde startet Vorprojekt für Sanierung
Das Schwimmbad Mettmenstetten, dessen Eröffnung im Jahr 1928 gefeiert wurde, wurde letztmals im Jahr 2008
umfassend saniert. Nach 17 Jahren Betriebsdauer zeigt eine aktuelle Bestandesaufnahme, dass wesentliche Anlageteile in den nächsten Jahren umfassend erneuert werden müssen. Der Gemeinderat hat die Beck Schwimmbadbau AG mit der Erarbeitung eines Vorprojekts für die Sanierung des Schwimmbads Mettmenstetten beauftragt. Das Vorprojekt umfasst unter anderem die Erneuerung der Beckenauskleidung, der Badewasseraufbereitung sowie weiterer technischer Anlagen. Für das Vorprojekt bewilligte der Gemeinderat einen Verpflichtungskredit von insgesamt 59 000 Franken. Im Rahmen des Vorprojekts wird auch geprüft, ob die Badewasseraufbereitung des Freibads mit jener der Wasserschanzenanlage Jumpin zusammengelegt werden kann. Diese Option könnte Synergien schaffen und langfristig zu tieferen Betriebskosten führen. Das nun gestartete Vorprojekt bildet die Grundlage für den späteren Baukredit und eine allfällige Urnenabstimmung über die eigentliche Sanierung.
Gemeinde Mettmenstetten ergreift Referendum
Die Änderung des Lehrpersonalgesetzes durch den Kantonsrat führt zu jährlichen Mehrkosten von rund 83 Mio. Franken, wovon über 67 Mio. Franken auf die Gemeinden entfallen würden. Angesichts bereits stark steigender Bildungsausgaben und des hohen Gemeindeanteils an den Lohnkosten der Lehrpersonen erachtet der Gemeinderat diese zusätzliche Belastung als finanziell nicht tragbar. Er kritisiert, dass der Kanton die Regeln bestimmt, während die Gemeinden 80 Prozent der Kosten tragen, und sieht die Gefahr von Steuerfusserhöhungen. Darum ergriff der Gemeinderat zusammen mit vielen anderen Gemeinden im Kanton das Gemeindereferendum gegen den Kantonsratsbeschluss und verlangt, dass die Vorlage dem Volk zur Abstimmung vorgelegt wird.
Software für den Liegenschaftenunterhalt
Die Gemeinde Mettmenstetten besitzt zahlreiche Gebäude, Strassen, Leitungen und andere Anlagen. Heute werden Unterhalt und Kontrollen mit einzelnen Listen, Mails und Erinnerungen organisiert, die bei verschiedenen Personen liegen. Künftig nutzt die Gemeinde zwei zentrale Programme: Inventsys für Strassen, Leitungen und andere Infrastruktur sowie WIF.immo für die gemeindeeigenen Gebäude. So sind alle Daten an einem Ort gespeichert, und alle zuständigen Mitarbeitenden können sie einfach nutzen. Damit kann die Gemeinde Unterhaltsarbeiten besser planen, wichtige Termine gehen nicht mehr vergessen und Investitionen lassen sich langfristig vorbereiten. Die
Mitarbeitenden werden entlastet, die Qualität der Arbeit steigt, und die Anlagen bleiben langfristig in gutem Zustand. Für die Einführung der beiden Programme spricht der Gemeinderat einen Kredit von 81 000 Franken sowie jährlich wiederkehrende Kosten von 10 807 Franken für die Nutzung von Inventsys.
Digitale Badi-Eintritte ab Mai 2026
Die Gemeinde führt im Freibad ein digitales Ticketsystem ein, um die Kundenzufriedenheit und die Sicherheit zu erhöhen. Der Gemeinderat hat beschlossen, ab der Badisaison 2026 das System der Firma Ticketova einzusetzen. Gäste können Einzeleintritte und Saisonabos neu online per Smartphone kaufen und mit einem QR-Code am Eingang einchecken; Barzahlung bleibt über eine manuelle Verkaufsstation möglich. Es handelt sich um dasselbe System, welches bereits am Türlersee im Einsatz ist. Das System reduziert Warteschlangen, macht den Verkauf effizienter und erlaubt der Verwaltung, Besucherzahlen und Abos besser zu überblicken. Das Badi-Personal kann sich damit besser auf die Sicherheit der Gäste fokussieren. Für die Einführung wurden einmalig rund 7000 Franken bewilligt.
Öffentliche Auflage Verbundfahrplan ZVV
Die ZVV Fahrpläne für 2027/2028 lagen im März öffentlich auf. In Mettmenstetten ist dazu ein Begehren mit 192 Unterschriften eingegangen: Es wird die Einführung einer zusätzlichen Fahrt auf der Postauto-Linie 232 (Mettmenstetten – Rossau – Uerzlikon – Hauptikon – Rifferswil – Mettmenstetten) mit Abfahrt um 08.20 Uhr beantragt. Der Gemeinderat erachtet das Anliegen als sinnvoll und leitet es im Rahmen des Fahrplanverfahrens an das zuständige Verkehrsunternehmen weiter, damit die betrieblichen und finanziellen Auswirkungen geprüft und die Kostenverteilung geklärt werden.
Weitere Beschlüsse des Gemeinderats:
• Für die Nachfolge von Roland Kunz im Verwaltungsrat des Pflegezentrums Sonnenberg hat der Gemeinderat Bruno Kesseli aus Bonstetten die Stimme gegeben.
• Für die Umrüstung des Gemeindehauses aus LED-Beleuchtung wurde ein Kredit von 31000 Franken gesprochen.
• Für die Überarbeitung des Generellen Entwässerungsplans wurde ein Kredit im Umfang von 92000 Franken gesprochen.
• Um die Bauherrschaften in Mettmenstetten besser informieren zu können über die zunehmenden gesetzlichen Anforderungen an Bauprojekte, hat der
An der Glatt wandern und eine Sensation entdecken
Gemeinderat BZO-Merkblätter in Auftrag gegeben und dafür einen Kredit im Umfang von 20000 Franken bewilligt.
• Für die Sanierung der Strassenbeleuchtung in der Grundrebenstrasse wurde ein Kredit von rund 20000 Franken genehmigt.
• Der Massnahmenplan Energiestadt 2026 bis 2030 wurde festgesetzt.
• Die Gemeinde hat vom Kanton Zürich für insgesamt 14320 Franken zwei kleine Grundstücksteile gekauft, um eine komplexe Parzellenkonstellation zu arrondieren und damit das Wasserschanzen Center Jumpin weiterentwickelt werden kann.
• Mit der Bauherrschaft an der Grundrebenstrasse 2+4 hat der Gemeinderat einen Vertrag geschlossen, um an diesem privaten Standort einen Unterflurcontainer für die Öffentlichkeit zu installieren.
• Eine beantragte Erhöhung des Stellenplans der KESB Bezirk Affoltern um 280 Prozent beziehungsweise zusätzliche 80 Prozent wurde abgelehnt.
Die Primarschulpflege Mettmenstetten hat folgende Beschlüsse gefasst:
• Der Sitzungsplan der Schulpflegesitzungen für das Schuljahr 2026/2027 wurde festgelegt.
• Der Ferienplan der Primarschule Mettmenstetten für die Schuljahre 2026/27 und 2027/28 wurde genehmigt.
• Ein Dispensationsgesuch wurde bewilligt.
• Die bestehenden Garderoben im Schulhaus Dorf sind veraltet und teilweise sehr stark abgenutzt. Aus diesem Grund werden diese ersetzt.
• Im Schulhaus Gramatt 1 sind die vorhandenen Wandtafeln aufgrund ihres Alters sowie ihres baulichen und funktionalen Zustands nicht mehr zeitgemäss. Sie entsprechen den heutigen Anforderungen an einen modernen und vielseitigen Unterricht nur noch unzureichend. Die Schulpflege bewilligt den Ersatz der Wandtafeln.
• Die Anschaffung des Schulmobiliars für ein zusätzliches Klassenzimmer wurde genehmigt.
• Die Reparatur der Lamellenstoren eines Kindergartens wurde beschlossen.
• Die dritte Tranche Anschaffung ICTInfrastruktur für die Umsetzung des Solution Designs wird ab Sommer 2026 umgesetzt.
• Diverse Gutsprachen für integrierte Sonderschulungen (SR) und externe Sonderschulungen wurden verabschiedet.
• Verschiedene Vernehmlassungen wurden diskutiert, unter anderem die Totalrevision der Statuten des Schulzweckverbands sowie das Spesenreglement der Gemeinde.
• Ein Weiterbildungsantrag wurde genehmigt.
Oliver Bär, Geschäftsführer Gemeinde Mettmenstetten
Von der Busfahrt bis zum Wasserschöpfrad in Glattfelden – Natur, Diskussionen und ein Stück Ingenieurskunst Morgens um 7 Uhr treffen sich drei Personen an der Bushaltestelle in Allenwinden bei Kappel. Das Kollektivbillett befindet sich bei der Wanderleiterin Brigitt Maier am Treffpunkt Post Hausen, wo alle anderen Wandernden warten. Die ZVV-Zone erstreckt sich bis an die Zuger Grenze. Soll man nun ein Billett nach Hausen lösen?
Die Diskussion beenden die anwesenden zwei Frauen schnell – dabei wäre Schwarzfahren zu dritt auch eine Challenge gewesen. Die Gruppe fährt weiter nach Bülach, wo eine besonders schöne Rundwanderung beginnt. Zunächst führt der Weg entlang eines Flusses durch ein beschauliches Tal mit einem interessan-
Die Wandergruppe (rechtes Bild) besichtigte das einzige Bewässerungssystem der Schweiz mit Wasserrad. (Bild zvg)
Blicke von oben ins Tal. Ein besonderes Highlight wartet an der Glatt: Hier befindet sich das einzige Bewässerungs-
system der Schweiz mit einem Wasserrad. Das Wasserschöpfrad bei Glattfelden ist seit 2023 in Betrieb. Es handelt sich um ein fünf Tonnen schweres Stahlungetüm, 5,5 Meter hoch und zwei Meter breit. Im Gebiet «Hundig» wird damit historisches Wissen zur Bewässerung von Wässerwiesen neu genutzt. Das Rad fördert Wasser in Kanäle, unterstützt die Biodiversität und gilt zugleich als Beispiel moderner Ingenieurskunst. Das Wasser wird seitlich vom Rad aus dem Fluss abgeleitet, während die Strömung das grosse Rad antreibt. Gleichzeitig liefert die Anlage Strom für acht Haushalte.
Bruno Vogel, Kappel
Wundersame Wesen im Säuliamt
Zahlreiche Fotos von Leserinnen und Lesern erreichten die Redaktion seit Frühlingsanfang, hier eine Auswahl
Auf dem Weg nach Norden landen seltene Vögel an der Reuss, um zu rasten, wie dieser Kuhreiher. Erica Spanke aus Hausen knipste ihn bei der Landung auf der Wiese vor der Futtersuche
Spüren den Frühling: Diese Fliegen erwischte Sylvia Limacher aus Affoltern an ihrem Fenster bei der Paarung –unten das Weibchen mit schmalerem Kopf, aber grösserem Körper.
Wer hat etwas Sehenswertes geknipst?
Sie fotografieren gern? Und Sie würden Ihre Aufnahmen noch lieber der Öffentlichkeit zugänglich machen? Der «Anzeiger» freut sich über Leserfotos mit Bezug zur Region, unbearbeitet und hochaufgelöst in JPG-Format an redaktion@affolteranzeiger.ch.
Vergessen Sie nicht, kurz auszuführen, wo und wann Sie das Bild aufgenommen haben und was darauf zu sehen ist.
Gefragt sind insbesondere Fotos zu aktuellen sowie nicht alltäglichen Ereignissen und Situationen. (red.)
Rückblick und Ausblick
Die Wahlen 2026 in Affoltern liegen hinter uns – und die Wählenden haben ein starkes, klares Zeichen gesetzt. Die enge und konstruktive Zusammenarbeit der Vertreter der bürgerlichen Parteien FDP, Die Mitte und SVP, mit dem Gewerbeverein Affoltern a. A. und dem Arbeitgeberverband hat sich zum zweiten Mal mehr als bewährt. Dieses erneute gemeinsame Vorgehen und entsprechendes Engagement haben nicht nur Vertrauen geschaffen, sondern auch zu einem herausragenden Resultat geführt. Es basierte auf der Präsentation einer bürgerlichen «Viererliste» aus den drei Parteien. Dieses geschlossene Auftreten – erstmals seit 20 Jahren – brachte das erfreuliche Ergebnis, dass die Mehrheitsverhältnisse im Affoltemer Stadtrat gedreht werden konnten. Die Grundlagen dazu wurden unmittelbar nach der gewonnenen Abstimmung vor zwei Jahren (38-StundenArbeitswoche) durch Hans Rudolf Haegi, Die Mitte, geschaffen. Der «Anzeiger» trug sie in die Öffentlichkeit. Bei einem gemeinsamen Lunch im Restaurant Mela waren die Vertreter der Parteien und Organisationen anwesend. Dazu die vier Bürgerlichen, die ab Mitte Jahr die Mehrheit im Stadtrat bilden
Aufstieg
werden: Pascal Santi, FDP, Franz Wipfli, Die Mitte, sowie Claudia Spörri (bisher) und Ernst Beeler, beide SVP. Es erfüllte alle Anwesenden spürbar mit grosser Freude und auch mit Stolz, dass unsere Kandidatinnen und Kandidaten mit Bestresultaten gewählt worden sind.
Dieses Resultat ist alles andere als selbstverständlich: Es ist das Ergebnis eines gemeinsamen Ziels, dann von harter Arbeit, gegenseitigem Respekt und Willen, das Beste für unsere Stadt, die Trendwende, zu erreichen.
Orlando Rabaglio, Die Mitte, erhielt den Dank für die operative Umsetzung. Mit grossem Einsatz, Übersicht und Verlässlichkeit, hat er entscheidend dazu beigetragen, dass die bürgerliche Kampagne erfolgreich verlaufen ist. Ein herzlicher Dank ging an die vier Gewählten.
Ihr Engagement, ihre Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen und sich für Affoltern einzusetzen, verdienen Anerkennung. Ein weiterer Dank an die Wählerinnen und Wähler, die dem Aufruf, die «Viererliste» geschlossen zu wählen, folgten.
Bürgerliches Komitee Wahlen 2026, Affoltern
ohne Heimspiele – das Knonauer Amt braucht Sporthallen!
Der Aufstieg der U21 von Floorball Albis ist ein grossartiger Erfolg für unsere Region. Der Verein ist im ganzen Knonauer Amt tief verwurzelt, doch dieser Erfolg stösst an eine harte Grenze: die fehlende Infrastruktur. Für Grossfeld-Spiele auf diesem Niveau ist eine Dreifachturnhalle zwingend. In der Region existiert mit Bonstetten nur eine einzige Spielstätte dieser Art. Mit dem Aufstieg verschärft sich die Situation massiv: In höheren Ligen findet oft nur noch ein Spiel pro Tag statt, statt der bisherigen Turnierform mit mehreren Partien. Das blockiert wertvolle Hallenzeit für nur ein Team und verdrängt andere.
Die Konsequenz ist absurd: In der Aufstiegssaison musste die U21 für «Heimspiele» sogar zweimal bis nach Lugano ausweichen. Oft werden neue Hallen geplant, doch leider meist nur als Zweifachhallen – das reicht für den Meisterschaftsbetrieb im Unihockey und viele andere Sportarten schlicht nicht aus. Mein dringender Appell an alle Planer: Bitte baut Hallen, die den
Dieses Foto der Silhouette eines doch friedlichen «Wald-Trolls» (links) schoss Werner Kriesi beim Spielplatz Friedgraben in Bonstetten. Ein anderer Winkel zeigt, dass es sich eigentlich um Astbäume mit besonderer Schnitt-Spiess-Form handelt, hier in friedfertiger Umarmung (rechts).
Windmessungen in der Birch?
In der Waldhütte der Holzkorporation Bonstetten im Birchwald wird zurzeit keine Party gefeiert. Auf der Wiese in der schönen Waldlichtung wird jetzt diskret der Wind gemessen. Das geschieht nicht etwa mit einem auffälligen 125 Meter hohen Masten wie zum Beispiel in Zünikon (Gemeinde Wiesendangen) oder in Rickenbach, wo «zürich wind» Messungen durchführt, sondern mit einigen wenigen, eher unspektakulären auf gewöhnlichen Holzpaletten installierten Laser-Geräten.
Über den Aufbau des Mastes in Wiesendangen hat «TeleZüri» am 18. März berichtet und am Tag darauf hat der «Tages-Anzeiger» einen Artikel mit Bild veröffentlicht. Mit anderen Worten: Diese Messungen wurden publik gemacht. Das Potenzialgebiet Nr. 51 «Birch» mit den drei geplanten Windenergieanlagen verteilt sich auf die beiden Gemeinden Bonstetten und Hedingen, und man kann daher nur raten, ob sie für die Messungen an der Birchstrasse 55 verantwortlich zeichnen. Im Fall von Bonstetten wäre dies nicht überraschend; der Gemeinderat steht den Windenergieanlagen bekanntlich posi-
Kurt Baur aus Obfelden fotografierte dieses Storchennest auf dem ehemaligen Haas Shopping in Ottenbach.
Im Gebiet «Birch» wird Wind gemessen. (Bild zvg)
Anforderungen für nationale Turniere entsprechen! Floorball Albis signalisiert sogar die Bereitschaft, solche Projekte finanziell mitzutragen. Dies ist eine Investition in die Volksgesundheit: Heute ist bereits jedes fünfte Kind übergewichtig. Wer Sport nicht als Kind lernt, trägt dieses Risiko oft ein Leben lang. Doch moderne Hallen sind kein reines Jugendthema. Davon profitieren alle Generationen – von den Jüngsten bis zu unseren Senioren, die in den Turnvereinen aktiv bleiben. Eine moderne Infrastruktur sichert die Lebensqualität im Alter und fördert den Zusammenhalt. Wenn wir zu klein bauen, lassen wir die Vereine und die Gesundheit unserer Bevölkerung im Regen stehen. Dreifachhallen sind kein Luxus, sondern die Basis für ein lebendiges Säuliamt. Bitte denken Sie bei Bauvorhaben gross genug. Investieren wir gemeinsam in eine gesunde Zukunft für alle Generationen.
Sonja Keller, Bonstetten
tiv gegenüber. Hingegen verlangte der Gemeinderat von Hedingen in seiner Stellungnahme zur öffentlichen Auflage der Richtplanvorlage zur Windenergie vom 22. Oktober 2024 noch unmissverständlich und umfassend begründet, das Gebiet Nr. 51 solle aus dem Richtplan gestrichen werden. Bläst der Wind in Hedingen jetzt aus einer anderen Richtung?
Es wäre sinnvoll und der Sache dienlich, mit offenen Karten zu spielen und die Bevölkerung im Knonauer Amt zu informieren.
Ursula Gfeller, Bonstetten
«Blick nicht ausschliesslich auf kurzfristige Steueroptimierung richten»
Replik auf den Artikel von Daniel Koch mit dem Titel «Drei Ämtler Gemeinden stemmen sich gegen neue Lehrkosten» im «Anzeiger» vom 24. April.
Ich würde mir wünschen, dass die gewählten Gemeindevertreter – insbesondere jene der rekurrierenden Gemeinden – ihren Blick nicht ausschliesslich auf kurzfristige Steueroptimierung richten, sondern das grosse Ganze im Auge behalten. Nachhaltige Politik bedeutet, über den Moment hinauszudenken und Entscheidungen zu treffen, die auch in vielen Jahren noch tragen. Eine Investition in Bildung, in unsere Schulen und in den Lehrkörper ist immer auch eine Investition in die Zukunft –oder präziser gesagt: in unsere natürliche Intelligenz. Ich bin fest davon überzeugt, dass es unerlässlich sein wird, kommenden Generationen die bestmöglichen Voraussetzungen zu schaffen. Gerade in einer Zeit, in der künstliche Intelligenz rasant an Bedeutung gewinnt. Zum Vergleich: Im laufenden Jahr investieren grosse Technologieunternehmen wie Google, Meta und Microsoft zusammen rund 700 Milliarden in die Entwicklung künstlicher Intelligenz und Zukunftstechnologien. Und wir – einer der finanzstärksten Kantone – diskutieren über vergleichsweise geringe Beträge, wenn es um die Bildung unserer eigenen Kinder geht. Gerade deshalb sollte es unser Anspruch sein, hier nicht zu sparen, sondern bewusst zu investieren, auch in unsere Lehrer. Denn letztlich entscheidet die Qualität unserer Bildung darüber, wie gut wir als Gesellschaft den Herausforderungen der Zukunft begegnen können. Darüber hinaus ist Bildung weit mehr als ein wirtschaftlicher Faktor. Sie fördert Chancengleichheit, stärkt die Demokratie und ermöglicht individuelle Entfaltung. Jeder investierte Franken zahlt sich langfristig mehrfach aus.
Daniel Hack, Wettswil
Migration in europäische Länder
Am 14. Juni sind die Stimmberechtigten aufgerufen, sich zur Nachhaltigkeitsinitiative der SVP zu äussern. Migration hat aber schon viel früher stattgefunden, zur Zeit der sogenannten Völkerwanderung in den Jahren 375/376 nach Christus bis zum Einfall der Langobarden in Italien 568, zwischen der Spätantike und der klassischen Antike. Gegen Ende des 18. Jahrhunderts bis ins 19. Jahrhundert sind uns die Wanderbewegungen und deren Gründe bekannt: Die Perspektivlosigkeit der Kleinbauern und Handwerker, Dürreperioden und Missernten, Erwerbslosigkeit und Hunger trieben viele zur Auswanderung in die USA, nach Südamerika und gar nach Russland. Die
Armenbehörden drängten diese Leute zusätzlich auszuwandern, um Fürsorgegelder zu sparen. In der Nachhaltigkeitsinitiative wollen sich die Initianten der ethischen Verpflichtung entziehen und den Wohlstand nicht mit anderen teilen. Was suchen denn die Asylbewerber anderes als Arbeit, Verdienst und ein menschenwürdiges Leben? Franco Kneschaurek, Professor und Zukunftsforscher an der HSG St. Gallen (22.11.1924–02.03.2017), hat der Schweiz einst eine Bevölkerung bis im Jahr 2000 von 10 Millionen prophezeit oder gar von 11 Millionen gesprochen.
Die Geburtenrate in der Schweiz ist pro Frau von 2,1 Kindern auf 1,29 Kinder gesunken und befindet sich weiter am Abnehmen. Die Aussichten auf eine 10-Mio.-Schweiz sind am Abnehmen, die Geburtenrate sinkt. Bei den Südeuropäerinnen ist dieser Trend noch ausgeprägter. Ab Sommer 2026 werden an vielen Schulen keine «unprofessionellen» Lehrkräfte mehr beschäftigt, die Schülerzahlen sinken, Klassen werden zusammengelegt, was zur Folge haben wird, dass der Bau von neuen Schulhäusern hinterfragt werden muss. Sind da die Befürchtungen, welche in der Initiative geäussert werden, noch berechtigt?
Heinrich Schneebeli, Affoltern
Romeria Zwischen Erinnerung und Fernweh
Do,30. April- 18.00Uhr
TheWizardoftheKremlin
Im Zentrumder Macht
Musik zum Muttertag
Die Harmonie Affoltern und KulturAffoltern präsentieren ein Konzert zum Muttertag. Seite 19
Erfolgreicher Auftakt
Gebrüder Schuler aus Mettmenstetten dieses Jahr für Ruderclub Reuss Luzern am Start. Seite 25
Krönendes Saisonende
Grösster Erfolg der Vereinsgeschichte: Tischtennisclub Affoltern steigt in Nationalliga B auf. Seite 27
Do,30. April- 20.30Uhr Fr,1.Mai –20.30 Uhr
Primavera
DieKraft derMusik Fr,1.Mai –18.00 Uhr T ic ke
«Für das ganze Gewerbe im Bezirk»
Trotz mancher Herausforderungen versteht sich der KGVBA als Dachorganisation für das Gewerbe im Bezirk
Brigitte reemts Flum
Der KMU und Gewerbeverband Bezirk Affoltern – kurz KGVBA – ist die übergeordnete Instanz der lokalen Gewerbevereine. Seine zentrale Aufgabe besteht darin, übergreifende Themen aufzugreifen und zu bearbeiten sowie den Informationsfluss zwischen den einzelnen Vereinen und dem kantonalen Verband, dem KMU und Gewerbeverband Kanton Zürich (KGV), sicherzustellen.
Damit fungiert der KGVBA als Bindeglied: Er sammelt Anliegen aus den Gemeinden, bündelt sie und vertritt sie gegenüber dem Kanton. Gleichzeitig trägt er kantonale Informationen und Positionen in die Region zurück.
Langjähriges Engagement für das lokale Gewerbe
Präsident des KGVBA ist Thomas Frick, Inhaber von «Frickarchitektur» in Hausen. Thomas Frick ist Architekt FH. Bevor er sich 1998 selbstständig machte, baute er als Projektleiter genossenschaftliche Grossbauten in Zürich. Geboren und aufgewachsen in Affoltern, ist Frick der Region schon von klein auf verbunden.
Im Gewerbeverein Oberamt ist Frick seit 2001 Mitglied, davon vierzehn Jahre im Vorstand, acht Jahre als Präsident und sechs Jahre als Beisitzer. Auch im Organisationskomitee für die Gewerbeschau Oberamt ist er bereits seit 2001.
Die Anfänge des Bezirksverbandes
Historisch spielte der Bezirksverband eine prägende Rolle in der Interessenvertretung des Gewerbes. «Der Bezirk hat die Veranstaltungen wie die Gewerbeausstellungen organisiert, die lokalen Vereine sind miteinander ein Bier trinken gegangen», bringt Thomas Frick die Vergangenheit auf den Punkt.
Der Verband kann auf eine lange Geschichte zurückblicken: Gegründet wurde er 1854 in Mettmenstetten –«wahrscheinlich, um eine der ältesten Gewerbeschulen der Schweiz zu betreiben», so Frick. Mit der Zeit und der Übernahme der Berufsbildung durch die öf
fentliche Hand veränderte sich jedoch seine Funktion grundlegend.
Vom Bildungsträger zur Interessenvertretung
Im Laufe der Jahrzehnte entwickelte sich der KGVBA zunehmend zu einem Kommunikationskanal in Richtung Kanton. Sowohl der schweizerische als auch der kantonale Gewerbeverband verstehen sich als politische Vertretung des Gewerbes. In diesem Gefüge übernimmt der Bezirksverband die Rolle des verlängerten Arms des KGV. Konkret bedeutet das: Politische Einflussnahme – etwa durch die Organisation von Podiumsdiskussionen, die Erstellung von Informationsmaterial, das Verfassen von Argumentarien oder Leserbriefen – lässt sich auf lokaler Ebene oft nur schwer leisten. Hier kann die
Bezirksorganisation koordinieren, unterstützen und Kräfte bündeln.
Zwischen Anspruch und Realität
Soweit die Theorie. In der Praxis gestaltet sich die Umsetzung für Thomas Frick und den KGVBA nicht immer einfach. Denn die Interessen des Gewerbes sind nicht immer so homogen, wie es auf kantonaler Ebene mitunter angenommen wird.
«Ein dogmatisches Überstülpen politischer Vorlagen widerspricht dem Naturell eines Unternehmers», sagt Frick. Und er ergänzt: «Ein kritikloses Weiterleiten von PRMaterial oder Wahlempfehlungen fällt am Ende auf mich zurück.»
Der KGVBA bewegt sich damit in einem Spannungsfeld: Er will das Gewerbe des gesamten Bezirks vertreten –
muss dabei jedoch unterschiedliche Haltungen, Brancheninteressen und unternehmerische Eigenständigkeit unter einen Hut bringen.
Die Organisation des Bezirksverbandes
Die Haltungen der Vereine bekommt Thomas Frick besonders durch seinen eigenen Vorstand gespiegelt. Traditionell setzt sich der Vorstand des KGVBA nämlich aus den Präsidenten der lokalen Gewerbevereine zusammen. Seit 2023 sind das allerdings zu Fricks Bedauern nur noch die Präsidenten der Gewerbevereine Oberamt, Obfelden und Affoltern mit zusammen ungefähr 330 Mitgliedern. Würden sich auch die Vereine Ottenbach, Mettmenstetten/Kronau/ Maschwanden und Unteramt wieder anschliessen, würde die Bezirksorganisation immerhin 770 Mitglieder vertreten. Vorangegangen waren diesen Austritten Streitereien über die Wertschöpfung der Bezirksorganisation unter dem damaligen Präsidenten Olivier Hofmann. Ein Antrag auf Auflösung konnte abgewehrt werden, aber aus Protest sind dann die genannten lokalen Vereine ausgetreten. Thomas Frick, der bereits von 2011 bis 2013 Präsident des KGVBA war, erklärte sich aber bereit, in der schwierigen Situation den Vorsitz noch einmal zu übernehmen. Allerdings nur unter der Voraussetzung, dass der Vorstand ihn unterstützt und dass das Projekt «ÄmtlerBon» umgesetzt wird.
Der Ämtler-Bon als verbindendes Projekt
Der Ende 2022 lancierte ÄmtlerBon, ein digitales Gutscheinsystem, hat das Potenzial, die Ämtlerwährung zu werden und damit das lokale Gewerbe anzukurbeln. Ausserdem erhofft sich Thomas Frick, dass über den zunehmenden Erfolg des Projektes vielleicht auch die «abtrünnigen» Gewerbevereine sich wieder der Bezirksorganisation anschliessen. Allerdings wurde jetzt nach einigen Jahren auch klar, dass die Verbreitung des ÄmtlerBons viel Überzeugungsaufwand bei Käufern, vorwiegend Gemein
MARKTPLATZ Die Beiträge in der Rubrik «Marktplatz» wurden von Werbekunden eingereicht. Interessiert? Tel. 058 200 57 00
Neuer Summermärt im «aff»
deverwaltungen und anderen öffentlichen Einrichtungen, und dem entgegennehmenden Gewerbe braucht. Um diese Arbeit noch besser leisten zu können, gestaltete Thomas Frick im letzten Jahr die Organisation des KGVBA um. Neu gibt es die Präsidentenkonferenz, die, zusammengesetzt aus den Präsidenten der lokalen Vereine, wie ein Verwaltungsrat funktioniert. Und zusätzlich einen operativ tätigen Vorstand, dem neben Thomas Frick Claudio Rütimann, Drogist in Hausen, Barbara RothHerzig, Leiterin des «Affolter Anzeiger», und Tim Steffen vom Restaurant Spycher in Mettmenstetten angehören.
Ressourcen bündeln für den Standort Neben dem ÄmtlerBon, der einen grossen Teil der Ressourcen des KGVBA verbraucht, greift der Verband aber auch weiterhin aktiv übergreifende Themen auf. Hier setzt der KGVBA allerdings auf Synergien mit ähnlichen Verbänden. So vergibt er jährlich zusammen mit dem «Lehrstellenforum», der «Standortförderung Knonauer Amt» und dem «Arbeitgeberverband» Lehrlingspreise an die erfolgreichsten Lehrlinge des Bezirks. Auch bei der Organisation von Veranstaltungen tut sich der KGVBA gerne mit dem «Arbeitgeberverband» und der «Standortförderung Knonauer Amt» zusammen, so wie im März mit einem Vortrag zum Thema BurnoutPrävention und psychische Gesundheit. Alle Initiativen teilen die gleiche Zielgruppe, und da macht es Sinn, Ressourcen zu bündeln.
In dieser Serie berichtete der «Anzeiger» über die sechs Gewerbevereine (Affoltern, Oberamt, Unteramt, Ottenbach, Obfelden und MKM) im Säuliamt. Mit diesem letzten Bericht über den Bezirksverband KGVBA endet die Serie. (red)
Erstmals am Samstag, 6. Juni – Anmeldung für Standplätze, um Teil der Premiere zu sein, noch bis zum 10. Mai
Das Gastro- & Eventlokal «aff» erweitert sein Programm und lädt am 6. Juni erstmals zum Summermärt ein. Das neue Format richtet sich an alle, die Freude an besonderen Fundstücken, kreativen Produkten und sommerlicher Marktstimmung haben.
Lebendiger Treffpunkt für Marktbegeisterte
Am 6. Juni verwandelt sich das «aff» in einen lebendigen Treffpunkt für Marktbegeisterte. Ob auf der sonnigen Terrasse oder alternativ bei schlechter Witterung im Glashaus: Besucherinnen und Besucher dürfen sich auf ein vielseitiges Angebot freuen. Von liebevoll
gefertigten Unikaten bis hin zu ausgesuchten Vintage-Stücken bietet der Summermärt eine bunte Mischung, die zum Stöbern, Verweilen und Austauschen einlädt.
Standplätze noch bis zum 10. Mai buchbar
Im Fokus des Marktangebots stehen kreative Anbieterinnen und Anbieter, die ihre selbst gemachten Produkte oder ausgewählte Secondhand-Schätze präsentieren möchten. Wer Teil der Premiere sein will, hat noch bis 10. Mai die Möglichkeit, sich für einen Standplatz zu bewerben. Besonders gefragt sind Aussteller mit
handgemachten Artikeln, Delikatessen, Designobjekten oder besonderen Vintage-Angeboten, die das Marktgeschehen bereichern – der Standpreis beträgt 25 Franken. Neben den Marktständen sorgen die «aff»-Foodstände mit vielfältigem Angebot für kulinarische Highlights, während an der Bar spritzige Drinks serviert werden. Auch für die kleinen Gäste ist gesorgt: Eine Hüpfburg lädt zum Spielen und Austoben ein. Pointbreak
Weitere Informationen sowie Details zur Anmeldung für Standbetreiber sind unter www.visit-aff.ch/events zu finden
Thomas Frick ist der Präsident des Bezirksverbandes KGVBA. (Bild bre)
Die «aff»-Terrasse ist schon bald Schauplatz des ersten Summermärts. (Bild zvg)
Ref. Kirchgemeinde
Knonauer Amt
Alle Anlässe auf www.ref-knonaueramt.ch und im reformiert.lokal
Sich für den Rest der Frühlingsferien mit Lesestoff eindecken oder einen Anlass besuchen
Die Frühlingsferien dauern im ganzen Bezirk – ausser in Hedingen – noch bis zum 2. Mai; in Hedingen sind noch bis am 9. Mai Schulferien.
Bibliothek Aeugst
Während der Frühlingsferien ist die Bibliothek am Samstag, 2. Mai, von 10 bis 12 Uhr geöffnet.
Mittwoch, 6. Mai, 19.30 Uhr: English Book Discussion. Die Teilnehmenden tauschen sich über das Buch «The Frozen River» von Ariel Lawhon aus, welches vorgängig gelesen werden soll. Gesprochen wird Englisch, das Buch kann auf Deutsch oder Englisch gelesen werden.
Mittwoch, 27. Mai, 15 Uhr: Schweizer Vorlesetag. Eine Bibliothekarin liest das Bilderbuch «Die Tortenhexe» vor. Für Kinder ab 4 Jahren.
Regionalbibliothek Affoltern
Während der Frühlingsferien gelten die normalen Öffnungszeiten, ausser am Freitag, 1. Mai, bleibt die Bibliothek geschlossen.
Dienstag, 5. Mai, 10 bis zirka 10.30 Uhr: Buchstart-Treff. Für Eltern und Grosseltern mit Kindern ab neun Monaten. Gemeinsam Sprache erleben mit Reimen, Liedern und Geschichten.
Dienstag, 5. Mai, 16.30 bis 18 Uhr: Treffpunkt Digital. Fragen zu Smartphones, Tablets, Internet und den Angeboten der digitalen Bibliothek? Ohne Voranmeldung mit Geräten vorbeikommen.
Mittwoch, 13. Mai, 9 Uhr: Büchermorgen. Es wird über das Buch «Das späte Leben» von Bernhard Schlink diskutiert. Samstag, 16. Mai, 10 bis 15 Uhr: Mini-Mürli-Flohmi vor der Regionalbibliothek. Der Flohmarkt findet nur bei trockenem Wetter statt.
Am Auffahrtsdonnerstag, 14. Mai, bleibt die Bibliothek geschlossen, am Freitag und Samstag gelten die normalen Öffnungszeiten.
Dienstag, 19. Mai, 16.30 bis 18 Uhr: Treffpunkt Digital. Donnerstag, 21. Mai, 15 bis 15.30 Uhr: Buchstart-Treff.
Am Pfingstsamstag, 23. Mai, bleibt die Bibliothek aufgrund von Unterhaltsarbeiten geschlossen.
Am Pfingstsonntag und -montag, 24. und 25. Mai, bleibt sie ebenfalls geschlossen. Für Rückgaben ausserhalb der Öffnungszeiten kann der Medieneinwurf genutzt werden.
Mittwoch, 27. Mai: Schweizer Vorlesetag unter dem Motto «Vorlesen baut Brücken». In der RBA verwandelt sich das Lesezimmer von 14 bis 16 Uhr in ein Vor-Lesezimmer. Um 14 und 15 Uhr wird eine Geschichte für Kindergartenund Unterstufenkinder erzählt. Um 14.30 und 15.30 Uhr gibt es eine Geschichte für Kinder der Mittelstufe. Die Dauer beträgt jeweils zirka 20 bis 25 Minuten. Die Veranstaltung ist kostenlos. Es ist keine Anmeldung notwendig.
Bibliothek Bonstetten
Während der Frühlingsferien ist die Bibliothek am Donnerstag von 15 bis 19 Uhr geöffnet.
Am Freitag und Samstag, 1. und 2. Mai, bleibt die Bibliothek geschlossen. Montag, 4. Mai, 19.15 bis 20.30 Uhr: English Conversation Group. Weitere Infos auf der Webseite der Bibliothek. Dienstag, 5. Mai, 19 bis 21 Uhr: Spieleabend in der Bibliothek. Die Teilnehmenden können ihr Lieblingsspiel mitbringen oder die Spiele der Bibliothek ausprobieren.
Mittwoch, 6. Mai, 9.30 bis 10.15 Uhr: Buchstart-Treff «Reim und Spiel» mit der Leseanimatorin Kathrin Baier und Cornelia Ramming. Für Kinder von 1½ bis 4 Jahren in Begleitung. Mittwoch, 6. Mai, 15 bis 17 Uhr: Spielenachmittag für Kinder von der 2.
bis 6. Klasse. Eine Anmeldung ist nicht notwendig.
Samstag, 9. Mai, 9.30 bis zirka 9.50 Uhr: «Gschichte-Zyt» für die kleinen Zuhörerinnen und Zuhörer ab vier Jahren in Begleitung. Eine Bibliothekarin erzählt eine Geschichte oder zeigt ein Bilderbuchkino.
Mittwoch, 27. Mai: Vorlesetag am Nachmittag. Weitere Informationen folgen.
Bibliothek Hausen
Am Auffahrtswochenende vom 14. bis 17. Mai ist die Bibliothek durchgehend geschlossen.
Am Pfingstsamstag, 23. Mai, ist die Bibliothek regulär von 10 bis 12 Uhr geöffnet, bleibt aber am Pfingstmontag, 25. Mai, geschlossen.
Mittwoch, 27. Mai, 14.30 bis 16.30 Uhr: Schweizer Vorlesetag. Die Feuerwehr kommt vorbei und berichtet von ihrer spannenden Arbeit. Für Kinder von der 1. bis zur 3. Klasse. Anmeldung erwünscht unter bibliothek@ hausen.ch oder 044 764 21 73.
Bibliothek Hedingen
Während der Frühlingsferien vom Montag, 27. April, bis Samstag, 9. Mai, ist die Bibliothek jeweils am Mittwoch von 10 bis 12 Uhr und am Donnerstag von 14 bis 19 Uhr geöffnet.
Am Auffahrtswochenende vom 14. bis 17. Mai bleibt die Bibliothek geschlossen.
Mittwoch, 20. Mai, 9.30 bis 10 Uhr: Buchstart-Treff. Verse und Reime für Kleinkinder von zirka neun bis 36 Monaten in Begleitung eines Erwachsenen.
Mittwoch, 27. Mai, 13.30 bis 15 Uhr: Vorlesenachmittag für die Kindergartenkinder von Hedingen. Die Lesefüchse erzählen Geschichten und es gibt einen kleinen Zvieri. Anmeldung erforderlich über den abgegebenen Flyer. Am Pfingstmontag, 25. Mai, bleibt die Bibliothek geschlossen.
Freitag, 29. Mai, 19 bis 21 Uhr: Kino für Kinder ab 6 Jahren. Unkostenbeitrag: Fr. 5.– (für Snack und Getränk), Anmeldung und Bezahlung erforderlich bis Mittwoch vor der Veranstaltung.
Bibliothek Kappel
Während der Frühlingsferien bleibt die Bibliothek geschlossen.
Bibliothek Knonau
Freitag, 8. Mai, 10 bis 10.30 Uhr: Buchstart für Kinder zwischen 1 und zirka 4 Jahren. Zuhören, staunen und verweilen. Ohne Anmeldung.
Am Auffahrtswochenende vom 14. bis 17. Mai bleibt die Bibliothek geschlossen.
Mittwoch, 27. Mai, 14 Uhr: Schweizer Vorlesetag mit Kinderbuchautor Rico Gagliardi, in der Stampfi. Donnerstag, 28. Mai: Kinderyoga zu einer Geschichte. Weitere Infos folgen.
Bibliothek Maschwanden
Ab Dienstag, 5. Mai, gelten wieder die regulären Öffnungszeiten.
Die frisch gefüllten Lesekisten sind wieder an den üblichen Plätzen aufgestellt und warten darauf, entdeckt zu werden. In den Bilderbüchern, Romanen und Sachbüchern kann geschmökert werden. Nach der Pause auf der Lesebank dürfen die kostenlosen Einzelstücke gerne im Rucksack weiterwandern. Wird die Kiste mit privaten, gut erhaltenen Büchern bereichert, wandelt sie sich zum Tauschort.
Bibliothek Mettmenstetten
Am Freitag, 1. Mai, bis und mit Sonntag, 3. Mai, bleiben die Bibliothek und das Café geschlossen.
Montag, 4. Mai, und Dienstag, 5. Mai, von 14 bis 18 Uhr: Guetsli verzieren. Feine Guetsli aus Flurinas Backstube im Bibliothekscafé verzieren. Voranmeldung nicht notwendig. Materialbeitrag: 1.50 Franken, Kinder bis Kindergartenalter bitte nur in Begleitung Erwachsener.
Mittwoch, 6. Mai, 14 bis 16 Uhr: Strick-Treff. Gemeinsam stricken und häkeln in gemütlicher Runde in der Bibliothek. Auch für Anfänger geeignet.
Freitag, 8. Mai, 9 bis 11 Uhr: Krabbel-Kafi für die ganz Kleinen und ihre Mamis und Papis, Grosis und Grossväter.
Montag, 11. Mai, 19 bis 22 Uhr: Spiel-Treff Mettmenstetten. Gleichgesinnte treffen sich zu einem gemütlichen Spiel-Treff.
Am Mittwoch, 13. Mai, schliesst die Bibliothek und das Bibliothekscafé bereits um 18 Uhr und bleiben bis und mit Sonntag, 17. Mai, geschlossen. Montag, 18. Mai, ab 10 Uhr: Die Bibliothekarinnen stellen Frühlingsneuheiten (Belletristik und Sachbücher) vor, welche anschliessend gerne ausgeliehen werden dürfen.
Von Montag, 18. Mai, bis Samstag, 30. Mai, findet in der Bibliothek ein Frauenkleider-Tausch statt. Sommer-, Herbst-, Winter- und Frühlingskleider sowie Schuhe und Accessoires für Frauen dürfen getauscht werden. Bringen, was nicht mehr gebraucht wird; stöbern, ob man ein neues Lieblingsstück findet. Bitte nur Sachen bringen, die sauber und intakt sind.
Donnerstag, 21. Mai, 9 bis 11 Uhr: Femmes Tische. Gesprächsrunden für Frauen mit Migrationserfahrung, egal wie lange sie in der Schweiz leben oder welche Sprache sie sprechen: austauschen, vernetzen und Neues erfahren.
Freitag, 22. Mai, 9 bis 11 Uhr: Krabbel-Kafi für die ganz Kleinen und ihre Mamis und Papis, Grosis und Grossväter.
Am Pfingstsamstag, 23. Mai, bis und mit Pfingstmontag, 25. Mai, bleiben die Bibliothek und das Café geschlossen.
Mittwoch, 27. Mai: Schweizer Vorlesetag: Erich Rüfenacht liest Kolumnen und Glossen aus über drei Jahrzehnten vor. Eintritt frei. Keine Anmeldung erforderlich. Anschliessend gemütliches Beisammensein bei Kaffee und Kuchen.
Donnerstag, 28. Mai, 14.30 bis 16.30 Uhr: DrähSchiibe-Kafi-Treffpunkt für alle – Gross und Klein, Jung und Alt bei Kaffee und Kuchen.
Weitere Angaben zu den Veranstaltungen und Öffnungszeiten sind zu finden unter: https://www.bibliothekenzh.ch/Mettmenstetten/.
Bibliothek Obfelden
Während der Frühlingsferien ist die Bibliothek jeweils am Mittwoch und am Donnerstag von 14 bis 18 Uhr geöffnet. Mittwoch, 6. Mai: Gschichte-Ziit. Gabi Baumer macht den KamishibaiKoffer auf und erzählt eine Geschichte. Um 15 Uhr für Kinder ab zirka vier Jahren und ein zweites Mal um 15.45 Uhr für Kinder ab zirka sechs Jahren.
Am Auffahrtsdonnerstag, 14. Mai, bleibt die Bibliothek geschlossen. Am Freitag und Samstag, 15. und 16. Mai, gelten die normalen Öffnungszeiten.
Mittwoch, 27. Mai, 19.30 Uhr: 2. Lesekreis. Diskussion über das Buch «Homeland Elegien» von Ayad Akhtar. Freitag, 29. Mai, 14.30 bis 16 Uhr: Kreatives Basteln mit Ivonne und Tania von der Kindertraum-Werkstatt für Kinder von sechs bis acht Jahren. Von 16 bis 18 Uhr für Kinder ab neun Jahren. Der Kreativität freien Lauf lassen und eigene Karten, Passepartout-Bilderrahmen und Buchzeichen aus alten Buchseiten und buntem Papier gestalten und mit Stickern verzieren. Die
Kursleiterinnen unterstützen beim kreativen Aufbau und geben Tipps zur Gestaltung. Anmeldung erforderlich –Teilnehmerzahl begrenzt. Unkostenbeitrag: 15 Franken.
Bibliothek Ottenbach
Während der Frühlingsferien ist die Bibliothek am Donnerstag von 15 bis 19 Uhr geöffnet.
Samstag, 9. und 30. Mai, 9.30 bis 11.30 Uhr: Panini-Tauschbörse Fifa WM 2026 in der Bibliothek.
Dienstag, 12. und 26. Mai, 9 bis 9.30 Uhr: Buchstart-Treff «Liedli und Versli» für Eltern mit Kleinkindern zwischen 1½ Jahren bis zum Kindergarteneintritt. Gemeinsam mit dem Kind in die Welt der Verse und Fingerspiele eintauchen. Ohne Anmeldung.
Mittwoch, 20. Mai, 13.30 bis 16 Uhr: Manga- & Anime-Zeichenworkshop. Für Kinder ab der 4. Klasse, Preis: 20 Franken, Anmeldung bis 13. Mai direkt in der Bibliothek oder via E-Mail bibliothek@ottenbach.ch. Limitierte Platzzahl. Die Bibliothek ist an diesem Tag ausnahmsweise von 16 bis 18 Uhr geöffnet.
Mittwoch, 27. Mai, 15 bis 15.30 Uhr: Schweizer Vorlesetag. Es wird ein Bilderbuch vorgelesen. Betreuungspersonen dürfen gerne in der Bibliothek warten. Ohne Anmeldung, kostenlos. Am Auffahrtswochenende vom 14. bis 17. Mai sowie an Pfingsten vom 23. bis 25. Mai bleibt die Bibliothek geschlossen. Der Medieneinwurf steht jederzeit für Rückgaben zur Verfügung.
Bibliothek Rifferswil Während der Frühlingsferien ist die Bibliothek am Samstag von 10 bis 12 Uhr geöffnet.
Mittwoch, 6. und 20. Mai: Zäme lisme. Gemeinsam statt einsam – gemütlicher Treffpunkt in der Bibliothek, um zusammen zu stricken, zu häkeln, zu sticken, zu nähen. Eintritt frei. Am 6. Mai von 15.30 bis 17.30 Uhr, am 20. Mai von 19 bis 21 Uhr. Am Auffahrtswochenende vom 14. bis 17. Mai bleibt die Bibliothek geschlossen. Am Pfingstsamstag, 23. Mai, ist die Bibliothek hingegen wie üblich von 10 bis 12 Uhr geöffnet.
Mittwoch, 27. Mai, 16 Uhr: Schweizer Vorlesetag. Simon Vollenweider, derzeit als «Zivi» an der Schule Rifferswil im Einsatz, liest den Kindern anlässlich des Schweizer Vorlesetags eine Geschichte vor. Eintritt frei.
Bibliothek Stallikon
Freitag, 8. Mai, 19.30 Uhr: Vernissage der Kunstausstellung «Flüstern der Nacht» von Sahra Khan. Die Ausstellung kann während der Öffnungszeiten der Bibliothek bis Samstag, 6. Juni, besucht werden. Montag, 11. Mai, ab 15 Uhr: Comics für Kids und Teens. Gratis Comics in der Bibi (max. zwei Stück pro Kind, solange der Vorrat reicht). Die Bibliothek bleibt am Auffahrtswochenende vom 14. bis 17. Mai geschlossen.
Montag, 18. Mai, 18.30 bis 21.30 Uhr: Schreibwerkstatt: Spurensuche im eigenen Leben. Eleonore Wittke gibt verschiedene Schreibimpulse und greift dabei auf ihr Handbuch «Gut und kurz: So will ich schreiben» zurück. Literarische Beispiele regen zum Experimentieren an; alle Fragen rund ums kreative und autobiografische Schreiben sind willkommen. Die Zahl der Teilnehmenden ist auf zwölf Personen beschränkt. Anmeldung per E-Mail: bibi.stallikon@bluewin.ch.
Mittwoch, 27. Mai, 15.30 bis 16.30 Uhr: Schweizer Vorlesetag. Unter dem Motto «Vorlesen baut Brücken» lesen die Bibliothekarinnen Geschich-
ten vor, die zum Schmunzeln, Mitmachen und Nachdenken anregen. Mittwoch, 27. Mai, 16.30 bis 20 Uhr: Panini-Tauschbörse. Damit das PaniniHeft vor der WM gut gefüllt ist, zur Panini-Tauschbörse in der Bibliothek vorbeikommen. Für alle begeisterten Panini-Sammler.
Freitag, 29. Mai, 10 bis 10.30 Uhr: Buchstart. Für Kleinkinder von einem Jahr bis zum Kindergarteneintritt. Mit der Leseanimatorin Kathrin Baier in die Welt der Lieder, Gedichte und Reime eintauchen.
Freitag, 29. Mai, 18 bis 21 Uhr: Girls Night. Ein lustiger Abend in der Bibi nur unter Girls ab der 3. Klasse bis zur 6. Klasse. Verkleiden, frisieren, tanzen und einen lustigen Abend zusammen verbringen. Eine Anmeldung ist nicht nötig, einfach vorbeikommen. Das Bibliotheksteam freut sich über süsse und salzige Spenden für das Buffet.
Bibliothek Wettswil
Während der Schulferien bis am 2. Mai ist die Bibliothek jeweils am Mittwoch und am Donnerstag von 15 bis 19 Uhr geöffnet.
Dienstag, 5. Mai, 14 bis 16.30 Uhr: Jass-Nachmittag. Jassbegeisterte treffen sich in der Bibliothek für eine gemütliche Jassrunde bei Kaffee und Kuchen. Anmeldung bis am Vorabend um 18 Uhr.
Mittwoch, 6. Mai, 15 bis 16.30 Uhr: Fussball-Bildli-Tauschbörse. Keine Anmeldung, alle sind willkommen.
Donnerstag, 7. Mai, 19 bis 19.45 Uhr: Schweiz bewegt: Yoga mit Stuhl. Besonders geeignet für Seniorinnen und Senioren. Für Anfänger und Fortgeschrittene. Bitte eigene Yogamatte mitbringen. Keine Anmeldung. Mittwoch, 13. Mai, 19 bis 19.45 Uhr: Schweiz bewegt: Hatha-Yoga. Für Anfänger und Fortgeschrittene. Bitte eigene Yogamatte mitbringen. Keine Anmeldung.
Auffahrtsdonnerstag, 14. Mai: Die Bibliothek bleibt geschlossen. Am Mittwoch vor und Freitag sowie Samstag nach Auffahrt gelten die üblichen Öffnungszeiten.
Montag, 18. Mai, 19 bis 19.45 Uhr: Schweiz bewegt: Mutter/Tochter-Yoga. Für Anfängerinnen und Fortgeschrittene ab 10 Jahren. Bitte eigene Yogamatte mitbringen. Keine Anmeldung. Pfingstmontag, 25. Mai: Die Bibliothek bleibt geschlossen. Am Samstag, 23., und Dienstag, 26. Mai, gelten die üblichen Öffnungszeiten.
Dienstag, 26. Mai, 19 bis 19.45 Uhr: Schweiz bewegt: Pilates. Für Anfänger und Fortgeschrittene. Bitte eigene Yogamatte mitbringen. Keine Anmeldung. Mittwoch, 27. Mai, 10 bis 10.30 Uhr: Buchstart-Treff für Kinder ab neun Monaten in Begleitung. Gemeinsam in die Welt der Verse und Reime eintauchen und das Zusammensein geniessen. Mittwoch, 27. Mai, 14.30 bis 15 Uhr: Geschichtenzeit für Kinder ab drei Jahren in Begleitung. Gemeinsam eine Geschichte erleben.
Mittwoch, 27. Mai, 15.30 bis 17 Uhr: Schweizer Vorlesetag für Kinder der 1. bis 3. Klasse. Anmeldung erforderlich, Platzzahl beschränkt.
Schweiz bewegt: Von Lesebank zu Lesebank einen Spaziergang machen und Bewegungsminuten für die Gemeinde Wettswil sammeln.
Irene Scheurer, Regionalbibliothek Affoltern
Zugerland mein Einkaufsland
Am Freitag, 1. Mai 2026 hat das Einkaufscenter Zugerland geöffnet!
9 Uhr bis 21 Uhr
Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern am Albis Telefon 058 200 57 00, inserat@affolteranzeiger ch
Fahrschule/ Kurse/ Shop www.triline.ch
Kind undFamilie
Fahrstundenauf dich angepasst. Geschaltet und Automat. In Zürich /Säuliamt. RegelmässigVKU in Obfelden. 044760 06 78
Mitdem SSLV Qualitätslabel ausgezeichnete Spielgruppe! Für Kinder ab drei Jahren.Zwergligruppe ab zwei Jahren.RobinsonSpielgruppeauf demBauspielplatz.Elterntreff/zuwa-Gruppe.
PC Kursefür Senioren in Kleingruppe
PC-Probleme/Internet-Probleme /Viren?Wir helfen Ihnen direkt beiIhnen zu Hause. RufenSie unsauf derkostenlosen Hotlinean: 0800 800815
Bekannte und unbekanntere Standards aus der Schweizer Jazzszene sowie traditionelle argentinische Musik:
The Soundship Jazz Quintet
Die bekannten und versierten Musiker sind gefragt und spielen entsprechend in den verschiedensten Formationen. In dieser Konstellation kamen sie zum ersten Mal vor einigen Jahren spontan an einem Festival in Biederthal zusammen.
Gemeinsam ist allen die Liebe zur Weltsprache «Jazz», die es den Musikern überall in der Welt ermöglicht, miteinander zu kommunizieren. So wird bewusst auf Eigenkompositionen verzichtet, und dem allen eigenen «Sound of Jazz» gehuldigt. Die ausgesuchten Standards, darunter auch weniger bekannte, sind immer genau auf die einzelnen Mitglieder und die Formation als Gesamtes abgestimmt. Bekannte, klassische Jazzstücke auf eine moderne und persönliche Art interpretiert.
Marc Ullrich, Trompete; Sascha Schönhaus, Saxofon; Heiner Althaus, Gitarre; Stephan Kurmann, Bass; Norbert Pfammatter, Schlagzeug.
AGENDA
Donnerstag, 30. April
Affoltern
◴ 11:15: Mittagstisch
Ortsvertretung Pro Senectute. Abmeldung via Telefon.
Veranstalter: Ortsvertretung Pro Senectute. Mittagessen 23 Franken.
◴ 20:15–22:00: Konzert
Philipp Maria Rosenberg, Piano; Paul Studer, Bass; Jordi Pallarés interpretieren stimmungsvolle Melodien aus grossen Operetten in einem neuen, zeitgemässen Konzept.
● Kulturkeller lamarotte, Centralweg 10
Veranstalter: Kulturkeller lamarotte. Bar ab 18:30Uhr. Eintritt frei, Kollekte. Essen ab19:00Uhr, 20 Franken. Website: www.lamarotte.ch
Hausen
◴ 20:00–01:00: Rockkonzert Band VOX Generation rockt die 70er- bis 90er-Jahre.
● Gemeinschaftsraum Mülimatt
Veranstalter: Mülibar. Ohne Eintritt, mit Kollekte. Kappel
◴ 13:30–14:30: Führung Führung durch die Klosteranlage.
● Kappelerhof 5
Veranstalter: Kloster Kappel. Ohne Anmeldung, kostenlos. Treffpunkt: Amtshausplatz, vor dem Eingang. Website: www.klosterkappel.ch
Samstag, 2. Mai
Aeugst
◴ 12:00–16:00: Bergwerkmuseum Ausstellung zum ehemaligen
Kohlenbergwerk Riedhof und Interessantes aus der regionalen Geschichte. Geführte Besichtigung der Stollen mit See und Radonstübli im Berginnern.
● Aeugstertal, Museum beim Blumenladen Götschihof
Donnerstag, 7. Mai, Bar ab 18.30 Uhr, Musik ab 20.15 Uhr. Eintritt frei, Kollekte. Essen ab 19 Uhr, 20 Franken
Trio Todo Tango & Bettina Boller
Seit 20 Jahren begeistert das Schweizer Trio mit Spielfreude und Virtuosität sein Publikum. Bettina Boller, vielseitige und virtuose Violinistin, beherrscht als Solistin, Konzertmeisterin und Kammermusikerin eine unglaubliche Bandbreite von Musikstilen und Genres. In dieser aussergewöhnlichen Zusammenarbeit verschmelzen Vertrautes und Ungehörtes: Ob als intimes Duo oder mitreissende
Veranstalter: Verein Bergwerk Riedhof, kostenlos. Letzte Führung um 15.30 Uhr. Website: www.bergwerk-riedhof.ch
Affoltern
◴ 08:00–12:00: Wochenmarkt
Toller kleiner Markt mit diversen Ständen, von Geschenkartikeln über «alles für den Hund», Blumen bis Gemüse, alles dabei. Neue Standbetreiber sind immer willkommen. Neu: Kaffi to go.
● Marktplatz 1
Veranstalter: Verein Wochenmarkt Affoltern a.A. verein-wochenmarkt-affoltern
◴ 10:00–16:00: Ausstellung
«Region zu Tisch – Gestern, Heute, Morgen». Eine Reise durch das Säuliämtler Ernährungssystem. Eine Ausstellung der ZHDK Wädenswil.
● Ortsmuseum, Ottenbachestrasse 79
Veranstalter: Verein Ortsmuseum Affoltern am Albis. Es gibt Kaffee, Most und Knabbereien. Website: www.museum-affoltern.ch
Sonntag, 3. Mai
Affoltern
◴ 12:00–16:00: Ausstellung
«Region zu Tisch – Gestern, Heute, Morgen». Eine Reise durch das Säuliämtler Ernährungssystem. Eine Ausstellung der ZHDK Wädenswil.
● Ortsmuseum, Ottenbachestrasse 79
Veranstalter: Verein Ortsmuseum Affoltern am Albis. Es gibt Kaffee, Most und Knabbereien.
Website: www.museum-affoltern.ch
Montag, 4. Mai
Hausen
◴ 13:30–17:00: Café Palaver
Ungezwungenes Beisammensein, bei Bedarf psychosoziale Beratung. Um 14:00 Uhr Input «Achtsamkeit mit Feldenkrais».
● Zwinglistube bei der reformierten Kirche, Schulhausstrasse 1
Veranstalter: Spitex Knonaueramt. Kaffee, Tee und Kuchen zu moderaten Preisen. Keine
Anmeldung erforderlich. Website: www.spitexka.ch
Feldenkrais im Palaver
In Bewegung und ins Gespräch kommen
Quartettformation, ob mit Arrangements von Albeniz bis Stravinsky, traditioneller argentinischer Musik oder mit Werken des unvergesslichen Astor Piazzolla – es wird eine Sternstunde des Tangos. Bettina Boller, Violine; Jojo Kunz, Kontrabass; Urs Stirnimann, Gitarre; Sven Angelo Mindeci, Akkordeon.
Freitag, 8. Mai, Bar & Abendkasse ab 19.15 Uhr, Beginn 20.15 Uhr, Eintritt 45, Mitglieder 35, Kulturlegi 20 Franken
Hans-Ruedi Widmer, lamarotte
Reservation: www.lamarotte.ch oder Tel. 044 760 52 62
Stallikon
◴ 14:30–16:30: Gespräch
Vreni Geissler, ehemalige erste Stalliker Gemeinderätin, blickt im Gespräch mit Kurt Lips auf ihre politische Tätigkeit und weitere Engagements zurück.
● Kafimüli, Loomattstrasse 50
Veranstalter: Genossenschaft Kafimüli Stallikon. Türöffnung mit Kaffee und Kuchen ab 14:00 Uhr. Eintritt gratis, Kollekte. www.kafimueli.com
Dienstag, 5. Mai
Kappel
◴ 09:00–11:00: Stick-Treff
Sticken und Stricken unter der Leitung von Susanne Bachmann.
● Kloster Kappel, Kappelerhof 5 Veranstalter: Kloster Kappel. Keine Anmeldung, keine Vorkenntnisse nötig. Unkostenbeitrag 10 Franken. Website: www.klosterkappel.ch
◴ 13:30–14:30: Führung Führung durch die Klostergärten.
● Kloster Kappel, Kappelerhof 5
Veranstalter: Kloster Kappel. Eintritt frei, keine Anmeldung. Treffpunkt: Amtshausplatz. www. klosterkappel.ch
Donnerstag, 7. Mai
Affoltern
◴ 20:15–22:00: Konzert
The Soundship Jazz Quintet spielt Jazz-Standards, modern und persönlich interpretiert.
● Kulturkeller lamarotte, Centralweg 10
Veranstalter: Kulturkeller lamarotte. Bar ab 18:30Uhr. Eintritt frei, Kollekte. Essen ab19:00Uhr, 20 Franken. Website: www.lamarotte.ch
Veranstaltungshinweise erscheinen einmal wöchentlich freitags im «Anzeiger». Die Angaben sind bis Montag davor, 10 Uhr, auf der «Anzeiger»-Website zu erfassen: www.affolteranzeiger.ch
Am 4. Mai lädt das Café Palaver zu einem besonderen Nachmittag ein. Im Mittelpunkt steht das Thema Achtsamkeit – verbunden mit der FeldenkraisMethode. Gleichzeitig bietet der Anlass wie immer Raum für Begegnung und Austausch. Zu Gast ist eine erfahrene Feldenkrais-Lehrerin, die seit Jahrzehnten mit dieser Methode arbeitet: «Seit 30 Jahren in eigener Praxis und an der Musikhochschule in Luzern, gebe ich Feldenkrais für Musikerinnen und Musiker», erzählt Regula Gantenbein über ihren beruflichen Hintergrund. Der Zugang zu Feldenkrais entstand aus einer persönlichen Suche heraus: «Als junge Tänzerin habe ich nach entlastenden Bewegungsmethoden und einer vertieften Körperwahrnehmung gesucht. Dies führte mich zu Feldenkrais.» Was zeichnet die Methode aus? Im Zentrum stehe die bewusste Wahrnehmung von Bewegung. «Feldenkrais wirkt durch sanfte, aufmerksame Bewegungen auf ein ungünstiges Bewegungsverhalten. Die Selbstwahrnehmung wird verbessert.
Dadurch reduziert sie Anspannung und verhilft zu mehr Bewegungsharmonie. Und zwar in jedem Alter.» Achtsamkeit spiele dabei eine entscheidende Rolle, «es ist der Kern der Methode», so Gantenbein. Beim Café Palaver Anfang Mai erhalten Besuchende eine kurze Einführung und können die Methode dann direkt ausprobieren. Regula Gantenbein kündigt «eine kleine praktische Erfahrung mit dem Thema Leichtigkeit in alltäglichen Bewegungen» an. Das Café Palaver ist ein Ort, um miteinander ins Gespräch zu kommen, neue Menschen kennenzulernen oder einfach gemeinsam Zeit zu verbringen. Der kommende Anlass verbindet sanfte Bewegung mit Austausch. Ein Nachmittag für alle, die sich selbst etwas Gutes tun möchten.
Spitex Knonaueramt
4. Mai, 13.30 bis 17 Uhr im Zwinglistube, Schulhausstrasse 1, Hausen; nächster Termin: 1. Juni, mehr Infos auf www.spitexka.ch
Muttertagskonzert der Harmonie
Die Musikerinnen und Musiker von Harmonie Affoltern bringen am Sonntag, 10. Mai, ein Ständchen zum Muttertag. (Bild zvg)
Am Sonntag, 10. Mai, laden die Harmonie Affoltern und KulturAffoltern um 10.30 Uhr auf dem Marktplatz unter dem Vordach des Kasinos in Affoltern zum traditionellen Muttertagskonzert ein. Unter der Leitung des Dirigenten Martin Schiesser hat die Harmonie ein vielseitiges Programm einstudiert und
eröffnet damit ihre Konzertsaison. Mit harmonischen Klängen verwöhnen die Blasmusikantinnen und -musikanten anlässlich des speziellen Festtags Mütter, Grossmütter und Urgrossmütter. Aber natürlich dürfen sich auch alle anderen Gäste auf eine musikalische Reise in vergangene Zeiten und andere Länder entführen lassen. Mit dem breiten Repertoire und ihrer Spielfreude wird die Harmonie das Publikum begeistern und klangvoll verzaubern. Irene Scheurer, KulturAffoltern
Sonntag, 10. Mai, 10.30 bis 11.30 Uhr: Muttertagskonzert der Harmonie Affoltern. Kasino Vordach, Marktplatz 1, Affoltern. Eintritt frei, Hutkollekte. Das Angebot des Märtkafis steht nicht zur Verfügung, da der Betrieb eingestellt worden ist
Neue Ausstellung: «Region zu Tisch –gestern, heute, morgen»
Die informative Ausstellung über die Produktion der Landwirtschaft im Säuliamt wird ergänzt durch Bilder, Bücher und Dokumente aus der Sammlung des Ortsmuseums. So lässt sich nachlesen in einem Landwirtschaftskalender, wie sich der Tag eines Bauern gestaltete. Aus den Zeilen lässt sich ablesen, wie hart die tägliche Arbeit war. So steht am Freitag, 9. Mai 1952: «Nachts etwas Regen. Bewölkt. Wolkig-schön. In Acker 5 die Blacken ausgestochen. Baumloch Nr. 47 zugedeckt. Stauden gemacht. Hausarbeiten. Acker 3 (13 a) gepflügt mit 3 Pferden, geegget und mit Spatenvollegge bearbeitet.»
Ein zentrales Anliegen der Ausstellung ist die aktive Beteiligung der Bevölkerung. Besucherinnen und Besucher sind eingeladen, ihre eigenen Ideen,
Wünsche und Perspektiven einzubringen und gemeinsam über die Zukunft der Ernährung im Säuliamt nachzudenken. Die Ausstellung versteht sich dabei als Plattform für Austausch und als Grundlage für die Entwicklung neuer Visionen und Lösungsansätze für ein nachhaltiges Ernährungssystem in der Region. Die Wanderausstellung wird bis Juni im Ortsmuseum bleiben. Besuche sind, nach Absprache, auch ausserhalb der Öffnungszeiten möglich. Raum für regen Austausch bei einem Kaffee oder Most zu diesem lebenswichtigen Thema bleibt ebenfalls.
Ortsmuseum Affoltern am Albis
Das Museum ist am Samstag, 2. Mai, von 10 bis 16 und am Sonntag, 3. Mai, von 12 bis 16 Uhr geöffnet
Pflanzentauschbörse der Landfrauen
Das prächtige Frühlingswetter lockt in den Garten, und somit ist es auch wieder Zeit für die beliebte Pflanzentauschbörse. Dieses Jahr am 6. Mai bei Familie Hegetschweiler, Auf dem Rain 1, in Ottenbach. Am Nachmittag von 14 bis 16 Uhr kann man Gemüse- und Blumensetzlinge, auch Stauden, Gartenartikel oder Gartendekos tauschen und verschenken. Toll, wenn so überschüssige Pflanzen wieder ein neues Plätzchen bekommen und hoffentlich viel Freude bereiten. Auch wer nichts zum Bringen oder Tauschen hat, ist herzlich willkommen bei Kaffee und Kuchen zum Fachsimpeln oder einfach für einen gemütlichen Schwatz. Der Erlös wird der Ländlichen Familienhilfe gespendet. Damit
können Mitglieder bei Unfall, Krankheit oder Überlastung unterstützt werden. Die Pflanzenbörse wird bei jeder Witterung durchgeführt. Die Organisatoren freuen sich auf zahlreiches Erscheinen. Organisatoren Pflanzentauschbörse
Solistin Bettina Boller an der Violine spielt mit dem Trio Todo Tango auf. (Bild zvg)
Unser Mai Special
Geniessen Sie eine erfrischende Gesichtsbehandlung und erhalten eine Ampullen Wochenkur im Wert von CHF 45 kostenlos
Nächste Erscheinung dieser Spezialseite ist am 22. Mai 2026.
Stellen Sie sich vor Die goldene Abendsonne der Toskana legt sich über die Hügel in der Luft liegt das herbe Aroma von frisch geschnittenem Rosmarin und wildem Salbei Ein sanfter Windstoss trägt den spritzigen Duft von Zitronenhainen aus Amalfi herüber, vermischt mit der süssen Eleganz blühender Jasminhecken
An diesem Abend erwartet Sie ein stimmungsvoller Auftakt mit einem Apéro alla Italiana bevor Sie unser Duftexperte Vincenzo Santoro auf eine unvergessliche Duftreise durch Italien und in die Welt entführt
DIENSTAG 05. MAI 2026
18 00 UHR APÉRO
18 45 BIS 20 15 UHR DUFTPRÄSENTATION MIT ENZO SANTORO BIS 21 00 UHR AUSKLANG DES DUFTABENDS
TEILNAHME: CHF 25 – INKL APÉRO, GOODIE BAG
Anmeldung: Bei uns direkt in der Parfümerie, via Mail oder QR-Code
10 Millionen Schweiz
Podium zur Abstimmung vom 14. Juni
mit
• Fabian Molina, Nationalrat SP
• Renata Grünenfelder, Kantonsrätin SP
• Martin Haab, Nationalrat SVP
• Marc Bochsler, Kantonsrat SVP
• Julius Felix, Operation Libero
Moderation: Anja Knabenhans
Mittwoch, 6. Mai, 19.30 bis 21.30 Uhr
Aula der Sekundarschule Ennetgraben in A olltern
Wir freuen uns auf Ihren Besuch und das Gespräch mit Ihnen beim Apéro nach der Veranstaltung. SP Bezirk A oltern
Nimmt Uta Köbernick ihren Auftritt wirklich ernst? Sie erscheint im Pyjama auf der Bühne. Ist sie frisch aus dem Bett gestiegen oder schlafwandelt sie, die Kaffeetasse in der einen, den Thermoskrug in der anderen Hand?
Im Interview erklärt sie den Schlafanzug als Statement und begründet, er
sei bequem und äussert vielseitig verwendbar. Da es Köbernick nicht liegt, ein immer gleiches Programm «abzuspulen», hat sie bei ihren Auftritten die Karteikartensammlung mit ihren 86, in über zwanzig Jahren komponierten, Liedern dabei. Das Publikum ist teilweise aufgefordert mitzubestimmen, welche Stücke gespielt werden. So entstehen jedes Mal neue Zufallskombinationen der verschiedensten Themen, manchmal mit eleganten Übergängen, oft auch mit komischen Brüchen. Auf diese Weise gelinge es ihr, immer ganz wach und im Moment zu bleiben, meint die Künstlerin. Die Fähigkeit, ihr Tun auf der Bühne selbst immer wieder zu ironisieren, macht sie tatsächlich sehr nahbar. Daher wirken ihre Pointen auch so direkt. Plaudern und Tiefsinn, Unschuldiges und Scharfzüngiges, Anspruchsvolles und Liebenswürdiges: Uta Köbernick hat es faustdick hinter den Ohren und kann es einfach sehr charmant verpa-
cken. Uta Köbernick ist Kabarettistin, Satirikerin und eine wunderbare Liedermacherin voller Poesie und Ehrlichkeit. Aufgewachsen in Ostberlin, führte sie ihr Studium an der Schauspielschule Zürich in die Schweiz, wo sie seit dem Jahr 2000 lebt. Zurzeit ist sie u.a. mit ihrem vierten Soloprogramm unterwegs. Neben vielen anderen Preisen hat sie 2016 den Salzburger Stier und 2020 den Schweizer Kabarett-Preis Cornichon gewonnen.
Im Rahmen einer Veranstaltung des Vereins «Kultur im Dorf» in Hausen am Albis nimmt Uta Köpernick ihr Publikum mit in ihre Welt der spontanen Einfälle und des stets lauernden Tiefsinns hinter dem Unsinn.
Eva Imhoof, Kultur im Dorf
Freitag, 8. Mai, 20.15 Uhr, Gemeindesaal Weid, Hausen, Öffnung der Bar & Abendkasse um 19.30 Uhr, Reservationen unter «kulturimdorf.ch»
Eine Hommage an alle Pflegekräfte
Am Freitag, 8. Mai, um 19.30 Uhr läuft «Heldin» im Kinofoyer Lux
Die mit dem deutschen Filmpreis ausgezeichnete Leonie Benesch nimmt uns als Pflegefachfrau Floria mit auf ihre Spätschicht in der chirurgischen Abteilung eines Kantonsspitals. Allein auf einer voll belegten Station wird sie überall gleichzeitig gebraucht, hetzt von einem Zimmer zum nächsten, von einem Menschen zum anderen. Stets ist ihre volle Aufmerksamkeit gefordert. Jeder Handgriff muss sitzen, es müssen Verbände gewechselt, Medikamente verteilt, Entscheidungen gefällt werden. Die Zuschauenden, die diesen Wettlauf gegen die Zeit atemlos verfolgen, fragen sich, wie lange Floria dieses Tempo wohl noch halten kann und wo ihre Belastungsgrenzen liegen. Trotz Hektik geht
Literatur und Frieden: Ein
sie immer wieder empathisch auf Patientinnen und Patienten ein. Dank dem fantastischen Spiel von Leonie Benesch kann auf ihrem Gesicht ein Wechselbad von Gefühlen verfolgt werden, das zwischen Zärtlichkeit, Ungeduld, aufkeimender Wut und Erschöpfung pendelt.
Petra Volpes Film regt an, über unser Gesundheitssystem mit dem Pflegenotstand nachzudenken. Er lädt uns ein, unsere eigenen Wünsche und Bedürfnisse im Krankheitsfall zu hinterfragen. Rechtzeitig zum internationalen Tag der Pflege am 12. Mai wollen wir mit diesem Film alle Pflegekräfte würdigen, die mit ihrem Einsatz uns allen bei einer Krankheit oder einem Unfall eine gute Betreuung sichern.
Nach dem Film gibt es ein Gespräch mit einer Pflegefachfrau. Der Film erhielt mehrere Auszeichnungen, unter anderem: Schweizer Filmpreis 2026 als Bester Spielfilm; Bayerischer Filmpreis 2026: Beste Schauspielerin (Leonie Benesch); Deutscher Kamerapreis 2025 (Judith Kaufmann).
Dorothee Keller, Kinofoyer Lux
Drama von Petra Volpe, mit Leonie Benesch, Sonja Riesen, Alireza Bayram, Selma Jamal Aldin u.a., CH 2024, 92 Min. D, ab 12 J. Aula Ennetgraben, Affoltern. Kasse und Bar ab 19 Uhr. Informationen und Trailer: www.kinolux.ch
Vortragsabend mit Silvia Nogradi
Wie Literatur uns zum Verständnis des Menschen und damit zum Nachdenken über Frieden führen kann
Silvia Nogradi war mit Leib und Seele Deutschlehrerin an einem Schweizer Gymnasium und hat mit grossem Engagement und einer tiefen Liebe zur Literatur Generationen von Schülerinnen und Schülern für die Literatur und deren Bedeutung begeistert. Für ihre Schüler wirkte die prägende Begegnung mit literarischen Werken weit über den Unterricht hinaus nach.
Literarische Reise vom Mittelalter bis zur Neuzeit
An dem Vortragabend am Freitag, 8. Mai, nimmt Silvia Nogradi das Publikum mit auf eine literarische Reise, die vom Mittelalter bis zur Neuzeit geht.
Mittels vier Beispielen aus der Literatur wird Silvia Nogradi uns menschliche Abgründe und Nöte vor Augen führen, die aber allesamt die Hauptakteure der Geschichten zur inneren Umkehr, zum Mitfühlen, zu Wachstum und Entwicklung anregen. Diese Beispiele werden die Zuhörerinnen und Zuhörer kaum unberührt lassen, denn die Referentin vertieft sich mit viel Einfühlungsvermögen in die Gedankengänge der Hauptpersonen. Es gelingt ihr, die Sozialnatur des Menschen in diesen Beispielen auf berührende Art und Weise sichtbar zu machen. Und darin steckt ein Funke Hoffnung. Gerade in dieser von Kriegen, Gewalt und Elend erschütterten Welt wird spürbar werden, dass Literatur
Geistliche Abendmusik
Lieblingsstücke in Mettmenstetten
Der Frühling erfüllt die Tage mit hellem Licht und neuer Lebendigkeit. Blüten öffnen sich, die Luft trägt einen Hauch von Aufbruch – die Musik fliesst leichtfüssiger als sonst. In dieser geistlichen Abendmusik ist es dem Mettmenstetter Organisten Daniel Rüegg eine grosse Freude, gemeinsam mit langjährigen Musikerkolleginnen und -kollegen Werke von Sammartini, Corelli, Telemann, Händel und Bach aufzuführen. Wenn vertraute Musikerinnen und Musiker zusammenkommen, entsteht ein besonderes Miteinander: ein gemeinsamer Atem, ein feines Hören, ein geteiltes Vergnügen. Die Musik des Spätbarock begleitet sie seit Langem. In dieser begegnen sich festliche Strahlkraft und innige Andacht, kunstvolle Struktur und lebendige Bewegung. Sie atmet Hoffnung und Vertrauen – wie ein klingendes Spiegelbild des Frühlings selbst. Geistliche Abendmusik ist mehr als ein Konzert, sie ist eine Einladung zum Innehalten, zum Lauschen und zum Geniessen.
Paris – Kyjiw
Alle sind herzlich willkommen. Es musizieren Werner Huwyler (Blockflöte), Myrtha Albrecht-Indermaur (Violine), Alexandra Iten-Bürgi (Violoncello), Daniel Rüegg (Orgel) zu Texten von Andreas Fritz.
Daniel Rüegg
Sonntag, 3. Mai, 17 Uhr, reformierte Kirche Mettmenstetten
Die Musikerinnen und Musiker schaffen gemeinsam in der reformierten Kirche ein ein klingendes Spiegelbild des Frühlings. (Bild zvg)
Eine musikalische Reise mit dem ukrainischen Trio Meliora
Jacques Brel, Edith Piaf, Barbara, Charles Aznavour – ihre Chansons und jene von vielen andern französischen Sängerinnen und Sängern sind bei uns bis heute vertraut und beliebt. Doch wohl kaum jemand kennt Namen der ukrainischen Liedkultur, wie zum Beispiel jener von Wolodymyr Iwasjuk. Was in der Ukraine musikalisch geschah, als in Paris das Chanson seinen Höhepunkt erlebte, wird das Familientrio in seinem Konzert zeigen. Mit Gesang und instrumental – Piano, Akkordeon, Violine – werden Vater, Mutter und Tochter der Seelenverwandtschaft beider Kulturen nachspüren.
Mariia Perekrestenko und ihre Mutter, die Pianistin Olha Petrova, waren schon einmal bei uns zu Gast, im Juni 2022. Nur wenige Wochen nach dem Angriff Russlands auf die Ukraine gestalteten sie einen Abend zusammen mit der ukrainischen Lyrikerin Halyna Pe-
trosanyak. Mariia hatte damals das Publikum mit ihrer wunderbaren Stimme berührt und verzaubert. Mariia ist in Kyjiw aufgewachsen, sie lebt schon seit längerer Zeit in der Schweiz. Ihre Ausbildung in Violine und Gesang hat sie an der Hochschule in Luzern abgeschlossen. Sie unterrichtet und ist aktiv in verschiedenen Musikformationen. Ihre Mutter Olha flüchtete im Frühling 2022 mit den beiden Söhnen in die Schweiz. Der Vater Andrii Hoi blieb wegen seiner beruflichen Verpflichtungen als Opernsänger zurück in Kyjiw, er ist erst vor wenigen Wochen seiner Familie in die Schweiz gefolgt. Andrii Hoi und Olha Petrova haben beide ihre Master an der P.-Tschaikowski-Musikakademie in Kyjiw abgeschlossen. Olha ist ausgebildete Pianistin und verfügt über ein Doktorat in Musikwissenschaft. Andrii ist ausgebildeter Akkordeonist, Dirigent und Opernsänger, er singt in der Nationaloper der Ukraine in Kyjiw. Für ihn ist das Konzert in Affoltern das erste in einem grösseren Rahmen, seitdem er die Ukraine verlassen hat.
Hildegard Koch, KulturAffoltern
Freitag, 8. Mai, 20.15 Uhr, Galerie Märtplatz, Obere Bahnhofstrasse 7, Affoltern, Bar und Abendkasse ab 19.30 Uhr, Eintritt 30/15 Franken, Reservationen: www.kulturaffoltern.ch, Vorverkauf: Buchhandlung Scheidegger, Obere Bahnhofstrasse 10A, Affoltern
Podiumsdiskussion zur Vorlage «Keine 10-Millionen-Schweiz»
mehr ist als nur ein ästhetischer Genuss. Sie kann uns Menschen ein Nachdenken über Frieden ermöglichen. Damit leistet Literatur einen wichtigen Beitrag zur friedlichen Verständigung der Menschen untereinander. Dieser Abend soll sowohl Literaturliebhabern als auch Menschen, die sich bisher weniger mit Literatur befasst haben, eine berührende und anregende Erfahrung schenken. Auf zu einer spannenden Reise mit Silvia Nogradi. Reformierte Kirchen Stallikon Wettswil
Freitag, 8. Mai, 19.20 Uhr, Kirchgemeindehaus, Husächerstrasse 12, Wettswil; weitere Informationen: www.kirche-stallikon-wettswil.ch
Die Wogen gehen hoch, der Abstimmungskampf ist schon seit Wochen im Gange, von der wichtigsten Abstimmung der letzten Jahre wird gesprochen. Für die Befürworter der SVP-Initiative «Keine 10-Millionen-Schweiz» geht es um nicht weniger, als die Identität der Schweiz zu retten und das Land vor Zerstörung zu bewahren. Die Gegner sprechen von verheerenden Folgen für die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit und die Wohlfahrt und sehen in der drohenden Kündigung der Personenfreizügigkeit eine Destabilisierung und Isolierung unseres Landes in Europa. Die Positionen prallen in aller Schärfe aufeinander, Emotionen prägen die Diskussionen. Und wie immer ist es so, dass niemand die alleinige Wahrheit gepachtet hat, dass es nicht bloss SchwarzWeiss-Töne gibt und es sich lohnt, die Argumente beider Seiten anzuhören. Dazu bietet die SP des Bezirks Affoltern Gelegenheit und organisiert am 6. Mai eine kontradiktorische Podiums-
diskussion. Die Argumente der Befürworter werden Nationalrat Martin Haab und Kantonsrat Marc Bochsler vertreten. Für die Ablehnung der Initiative werden Nationalrat Fabian Molina und Kantonsrätin Renata Grünenfelder plädieren. Neben den Parlamentsmitgliedern wird Julius Felix, Co-Präsident der Bewegung «Operation Libero», Argumente für eine offene Schweiz in Europa aufzeigen. Moderiert wird der Abend von der Journalistin und Autorin Anja Knabenhans aus Affoltern. Eingeladen sind alle Interessierten, unabhängig von Parteizugehörigkeit und politischer Positionierung. Wer sich beim Ausfüllen des Stimmzettels nicht bloss auf Schlagworte abstützen will, kann sich bei einer argumentativen Debatte vertiefter informieren und fundiert mitentscheiden. Georges Köpfli, SP Bezirk Affoltern
Uta Köbernick ist voller Poesie und Ehrlichkeit. (Bild Mirco Rederlechner)
Floria singt einer
verwirrten Patientin ein Schlaflied. (Bild zvg)
Ukrainisches Trio Meliora. (Bild zvg)
Glanzloser, aber wichtiger Sieg
Fussball, 1. Liga, Gruppe 3: FC Wettswil-Bonstetten – FC St.Gallen U21 1:0 (1:0)
Die Saison steuert auf ihre entscheidende Phase zu, und der FC Wettswil-Bonstetten befindet sich gemeinsam mit Taverne und Tuggen mitten im Kampf um die Aufstiegsplayoffs. Gegen den FC St.Gallen II bot sich die Chance, die starke Form zu bestätigen und gleichzeitig die 50-Punkte-Marke zu knacken. Bei warmem Frühlingswetter fanden zahlreiche Zuschauende den Weg ins Moos – perfekte Bedingungen für einen intensiven 1.-Liga-Nachmittag.
WB sucht die Kontrolle
Die Anfangsminuten erinnerten an einen typischen Amateurkick. Ungewöhnlich viele Ungenauigkeiten und kleine Fehler auf beiden Seiten liessen das Spielgeschehen ziemlich chaotisch wirken. Der FCWB versuchte im Verlauf der ersten Halbzeit die Kontrolle über das Spiel zu erlangen und das Spiel zu beruhigen. Dies gelang jedoch nur bedingt. Die Gäste überraschten mit ungewohnt vielen langen Bällen, welche die WB-Defensive mehrfach in unangenehme Situationen brachten. Zu guten Möglichkeiten kamen die Ostschweizer besonders nach scharf getretenen Eckbällen, doch Goalie Thaler zeigte einmal mehr eine herausragende Leistung und entschärfte sämtliche brenzlige Szenen.
Immer wieder packende Szenen im St. Galler Hoheitsgebiet durch den tonangebenden FCWB. (Bild Kaspar Köchli)
FCWB am Sonntag gegen Winti
Nach dem Pflichtsieg gegen den Nachwuchs des FC St. Gallen am letzten Wochenende, steht bereits die nächste Partie gegen ein Reserveteam an. Der FC Wettswil-Bonstetten trifft am Sonntagnachmittag auswärts auf die U21 des FC Winterthur. Mit Mario Cantaluppi steht ein alter Bekannter an der Seitenlinie der Winterthurer. Selbst als Profi erfolgreich spielte sein Bruder früher einige Jahre im Dress des FCWB. Das junge Team trumpft in dieser Saison immer wieder gegen die Spitzenteams gross auf. Gegen Tuggen gewann man gleich beide Spiele, gegen Taverne resultierte
Auf der Gegenseite fanden die Ämtler mit zunehmender Spieldauer besser in die Partie. Einige sauber vorgetragene Angriffe führten erstmals in die Nähe des St.Galler Tores. Richtig gefährlich wurde es jedoch erst, als der gewohnt wirblige Figueiredo auf der linken Seite seine Gegenspieler schwindelig spielte. Seine scharfe Hereingabe wurde von einem St.Galler Verteidiger unglücklich ins eigene Tor abgefälscht. Mit der wichtigen WB-Führung ging es
ein Sieg und ein Unentschieden und in der Rückrunde wurde auch bei YF Juventus ein Punkt entführt, wie schon in der Vorrunde bei den Ämtlern. Die Mirzai-Elf ist gewarnt und wird voll konzentriert in die Partie steigen. Die Schlussphase der Saison hat begonnen und man ist mitten im Kampf um einen Platz in den Aufstiegsplayoffs. Jeder Punkt ist deshalb wichtig und man will den zweiten Tabellenrang verteidigen. Anpfiff auf der Winterthurer Schützenwiese ist am Sonntag um 14.30 Uhr.
Oliver Hedinger, FCWB
in die Pause. Auch danach blieb das Bild ähnlich: WB bemühte sich um Spielkontrolle, wurde aber immer wieder
Pflichtsieg mit Luft nach oben
3. Liga, Gruppe 1, FC Horgen II – FC Affoltern I 0:2 (0:1)
Trotz teilweise guter Leistungen, aber ernüchternder Resultate reiste das Team um Trainer Kevin Baer und Nicola Lombardi optimistisch auf die andere Seite der Albiskette. Mit Horgen II wartete der Tabellenletzte und die Devise konnte nur lauten: «Drei Punkte sind
Pflicht!»
Die Rahmenbedingungen für das Spiel waren vielversprechend – toller Rasen und angenehme 20 Grad. Pünktlich um 12 Uhr wurde dann das Spiel auf der Waldegg in Horgen angepfiffen. Nach einer kurzen Phase des Antastens der beiden Teams, wurde Mirco Döttling in der 3 Spielminute von Valdimiro Cuinjinca lange über die linke Seite lanciert. Nach einem sehenswerten Abschluss zappelte der Ball das erste Mal im Netz – ein Start nach Mass für die Ämtler.
In Folge wurde das Spiel etwas umkämpfter. Mit der Führung im Rücken, erspielte sich die Equipe unzählige Chancen, sündigte aber oft im Abschluss
oder in der Entscheidungsfindung vor dem Tor. Und wenn diesmal nicht der Fall war, hatte Horgen das Glück des Aluminiums auf ihrer Seite. Über das gesamte Spiel sollten die Ämtler die Torumrandung nicht weniger als fünf Mal
Vorlagengeber und Torschütze:
Valdimiro Cuinjinca. (Bild W. Aegerter)
treffen. Nach einer soliden Leistung in der ersten Halbzeit, praktisch das gleiche Bild im zweiten Umgang. Sozusagen ein «Déjà-vu», denn nach nur 4 Minuten stand es 2:0 aus Sicht der Affoltemer. Diesmal traf der Vorlagengeber des ers-
Saisonstart für die Gebrüder Schuler
durch direkte, vertikale Angriffe der jungen St.Galler gefordert. Dennoch waren die Ämtler in Halbzeit zwei das spielbestimmende Team und kamen zu mehreren guten Möglichkeiten. Vukasinovic, Peter und der eingewechselte Bellis verpassten jedoch allesamt das 2:0. So verlagerte sich der Fokus zunehmend darauf, die knappe Führung clever zu verwalten, was dem Heimteam ohne grössere Aufregung gelang.
Saisonfinale steht an
Der Sieg mag nicht spektakulär gewesen sein, doch er war äusserst wichtig für das Team. Der FCWB bleibt damit auf Tabellenplatz zwei und führt das Verfolgertrio weiterhin an, wobei Tuggen und Taverne mit ihren Siegen Schritt halten konnten. Mit den letzten fünf Partien der Saison steht nun der grosse Showdown bevor. Trainer Mirzai und sein Team sind hoch motiviert, die starke Form in den Mai mitzunehmen und die Saison mit einer Topplatzierung abzuschliessen. Nächsten Sonntag bietet sich auf der Schützenwiese in Winterthur gegen den Nachwuchs des FCW die nächste Chance auf drei Punkte (siehe Box).
ten Tores gleich selbst, per sehenswertem Schlenzer von ausserhalb des Strafraums. Nun kam der FC Horgen zu einer Druckphase, welche das Fanionteam ohne Gegentor überstand. Nicht zuletzt durch eine teamdienstliche Defensivarbeit und einen sicheren Rückhalt im Tor.
Kevin Aegerter parierte in dieser Phase zweimal sehenswert und konnte so die Null auf der Anzeigetafel sichern. Anschliessend wurde das Spiel ruppiger und es gab haufenweise Karten, vorwiegend auf Seite der Gastgeber. Durch gut vorgetragene Konter konnte das Team immer wieder Nadelstiche setzen, jedoch den Deckel dem Spiel nicht ganz zumachen. Nach 96 Spielminuten wurde dann der Match abgepfiffen. Trotz ausbaufähiger Effizienz vor dem Tor, darf sich die Mannschaft über den ersten vollen Punktegewinn der Rückrunde freuen.
Mike Aegerter, FCA
Erfolgreicher Saisonauftakt im Rudern am Lauerzersee mit starken Leistungen
Am vergangenen Wochenende fand die traditionelle Regatta Lauerzersee statt. Über 1000 Boote waren für die Regatta gemeldet. Dank internationaler Beteiligung und der landschaftlich reizvollen Umgebung zwischen der Rigi und den Mythen, ist diese Regatta ein erster Saisonhöhepunkt. Die Rennen werden über zwei Tage auf sechs Bahnen im Vollalbano-System ausgetragen, mit einem festen Start für 2000-m-Rennen und zwei fliegenden Starts für 1500 m und 1000 m. Die Samstagsrennen gelten als preisberechtigte Vorläufe für den Sonntag. Die Regatta startete in diesem Jahr bei schönstem Frühlingswetter. In diesem Jahr werden die Brüder Schuler für
den Ruderclub Reuss Luzern starten. Somit können sie auf neuen Gewässern, mit neuen Ruderkolleginnen und -kol-
Wenn immer möglich, möchten Jannic (links) und Dario gemeinsam im Zweier an den Start. (Bild zvg)
legen und neuen Booten Erfahrungen sammeln. Dario startete in Lauerz mit dem Skiff Leichtgewicht U23 und zu-
sätzlich am Sonntag mit seinem Bruder Jannic zum ersten Mal im Zweier Leichtgewicht U23. Dies gelang ihm souverän, und seinem Ziel, in diesem Jahr international für die Schweiz starten zu können (EM U23 und WM U23), kommt er damit immer näher. Für Jannic hiess es Rennen im Mixed-Vierer, Zweier U17 und am Sonntag zusätzlich einen Zweier Lgw mit seinem Bruder zu rudern. Fünf Rennen, fünf Siege. Seine Ziele in diesem Jahr sind der «Talentcup», die «SM» und der «Coup de la Jeunesse» (zirka 500 Nachwuchsathletinnen und -athleten aus ganz Europa).
Tischtennisclub Affoltern steigt in die Nationalliga B auf
Nach einer überragenden Saison krönt sich der Klub mit dem grössten Erfolg seiner Geschichte
Der Tischtennisclub Affoltern (TTCAA) hat Historisches geschafft: Nach einer starken Saison mit nur einer Niederlage in 14 Spielen sicherte sich das Team souverän den ersten Platz in der Nationalliga C und damit die Teilnahme an den Aufstiegsspielen. Diese entschied Affoltern mit zwei klaren 6:2-Siegen für sich – der Aufstieg in die Nationalliga B ist perfekt.
In seiner dritten Saison in der Nationalliga C, nach den Rängen vier und drei in den Vorjahren, hatte sich der TTCAA den Einzug in die Aufstiegsspiele klar zum Ziel gesetzt. Die Mannschaft um die «Eigengewächse» Alban Burgat und Adrian Raschle sowie Robin Feuz wurde gezielt durch den Deutschen Markus Bott verstärkt. Dieser
fand sofort Anschluss und erwies sich mit einer beeindruckenden Bilanz von 25:2-Siegen als Schlüsselspieler. Ergänzend kam zwischendurch Dominik Moser als Ersatz zum Einsatz, der in der Vorsaison noch zum Stamm gehörte. Der Saisonstart verlief nach Wunsch: Drei deutliche Siege legten den Grundstein. Es folgte ein knapper Erfolg gegen den direkten Konkurrenten aus Affoltern Zürich, der die Saison später auf dem zweiten Tabellenplatz abschloss. Einzig das letzte Vorrundenspiel vor Weihnachten verlief enttäuschend – ersatzgeschwächt unterlag Affoltern in Rapperswil deutlich mit 2:8. Diese Niederlage sorgte jedoch nur kurz für Verunsicherung. Trainer Tobi-
as Klee stellte die Mannschaft optimal auf die Rückrunde ein – mit Erfolg: Sieben Siege in Serie folgten, gekrönt von einem überzeugenden 10:0-Erfolg gegen Rapperswil als Revanche für die einzige Saisonniederlage. In den Playoff-Spielen wartete schliesslich Burgdorf als Gegner, nachdem sowohl Rapid Luzern als auch Delémont auf die Teilnahme verzichtet hatten. Zur ersten Partie am Freitag reisten rund ein Dutzend Fans mit nach Burgdorf, um Burgat, Raschle und Bott zu unterstützen. Die Begegnung war umkämpft, dennoch lag Affoltern nach rund anderthalb Stunden bereits mit 5:1 in Führung. Das Doppel ging zwar verloren, doch mit dem nächsten Einzelsieg war der erste Erfolg gesichert – beim
Stand von sechs Siegen wird die Partie vorzeitig beendet. Das zweite Spiel am Samstag, das aufgrund der Frühlingsferien nicht in Affoltern, sondern in Zürich ausgetragen wurde, verlief ähnlich intensiv. Burgdorf leistete erneut Widerstand, doch Affoltern behielt die Oberhand. Besonders Markus Bott überzeugte an beiden Tagen und gab keinen einzigen Satz ab. Nach den ersten sechs Einzeln stand es 4:2 für Affoltern, ehe das Doppel den entscheidenden Punkt brachte: Mit dem Unentschieden war der Aufstieg praktisch besiegelt. Vor über zwanzig Zuschauenden wurde bereits gefeiert, auch wenn formal noch ein sechster Sieg nötig war – dieser folgte unmittelbar im nächsten Einzel. End-
resultat auch im zweiten Spiel: 6:2 für Affoltern.
Mit dem Aufstieg in die Nationalliga B erreicht die erste Mannschaft des TTC Affoltern den grössten Erfolg der 53-jährigen Klubgeschichte. Trotz aller Feierlichkeiten richtet sich der Blick bereits nach vorne: In der zweithöchsten Liga wartet ein deutlich höheres Niveau. Eine sorgfältige Planung der kommenden Saison ist daher unerlässlich. Die Ausgangslage ist jedoch vielversprechend: Laut Trainer Tobias Klee ist es einfacher geworden, Verstärkungen zu gewinnen – erste Anfragen liegen bereits vor. Die Spannung auf die nächste Saison ist somit schon jetzt gross.
Daniel Raschle, TTC Affoltern am Albis
Werder und Zaugg siegen an nationalem OL in Ascona
Die Aeugster Orientierungsläuferinnen überstrahlen die Konkurrenz im Sprint
Vom 24. bis 26. April traf sich die Elite in Locarno und Ascona zu Weltcupläufen in den urbanen Disziplinen Einzelsprint, Sprintstaffel sowie Knock-OutSprint. Parallel dazu mass sich die Schweiz in der Mitteldistanz im Wald bei Arcegno TI sowie Ascona zum Sprint. Rund 30 Orientierungsläufer aus der OLG Säuliamt trugen diese Wettkämpfe in ihren jeweiligen Alterskategorien aus. Das Wettkampfgelände am Samstag, ein schöner, steiler Tessiner Eichenwald, zeichnet sich durch seine Hunderte Felsbänder sowie spektakuläre unbewachsene Felsplattengebiete aus. Die interessanten Reliefformationen und vielen Steine fordern vor allem die Anfänger enorm, während die technisch besten
Läufer vor allem versuchen, im ruppigen Gelände aufs Tempo zu drücken oder mit Umlaufrouten auf Wegen eine noch höhere Pace anzuschlagen. Aus Säuliämtler Sicht gelingt dies am besten Yvette Zaugg aus Aeugst sowie Denis Steinemann (Wettswil) und Lucia Hasler (Bonstetten).
Zaugg ist sehr vertraut mit Tessiner Gelände, was ein Vorteil ist, jedoch meint die D75-Läuferin: «Die Traversen im Hang sind nicht meine Stärke, da verliere ich gegenüber der Konkurrenz. Bergauf und bergab bin ich stark und technisch kann ich vorne mitlaufen.»
Sie verweist ihre Vereinskollegin Hasler um gut zwei Minuten auf Platz vier.
Auch der ehemalige Spitzenläufer Denis
Steinemann profitiert von seiner Erfahrung in solchem Gelände, trotzdem verpasst er aufgrund eines Fehlers zum ersten Posten das Podest knapp. Im Gegensatz zur Mitteldistanz ist die städtische Sprintdisziplin mit einer Siegerzeit von 12 bis 15 Minuten eng bemessen; oft entscheiden Sekunden, Zögerer und kleine Fehltritte um Ränge. Die Stadt Ascona bot mit stahlblauem Himmel und sehr warmem Frühlingswetter eine optimale Kulisse für einen spannenden Wettkampf am Sonntag. Die enge Altstadt bedeutet schnelle Routenwahlentscheidungen bei vielen Richtungswechseln. Zusätzlich fordern die steilen Stadthänge die Athleten gleichzeitig physisch und mental. Die 18-jährige Mira Werder aus Aeugst muss sich daran gewöhnen, dass sie nach ihren internationalen Erfolgen inzwischen aus einer Favoritenposition antritt. Nach einer Erkältung in der Vorwoche ist sie sich über ihre Form im Unklaren. Sie startet vorsichtig, aber stark. Ab Mitte des Wettkampfes übernimmt sie die Führung und behält rund 11 Sekunden Vorsprung bis ins Ziel. Der Sieg an diesem nationalen Kräftemessen ist ein sehr gutes Vorzeichen für ihre weitere, voraussichtlich auch internationale Saison. Ihre Kategorie D18 ist ausnahmsweise dieselbe Bahn wie D20, sodass sich die Resultate im Hinblick auf die Selektionen für die Juniorenweltmeisterschaften vergleichen lassen.
Erfolgreiches Jubiläum der Schützen in Zwillikon
50. Säuliämtler Gruppenschiessen
Bereits zum 50. Mal wurde das Säuliämtler Gruppenschiessen vom 27. bis 29. März sowie am 10. und 11. April durchgeführt.
Am ersten Schiesswochenende machten sich 379 Schützinnen und Schützen bei schönem Wetter auf den Weg nach Zwillikon. Sonnenschein und milde Temperaturen sorgten für optimale Bedingungen und entsprechend viele hervorragende Resultate. Am zweiten Wochenende nahmen weitere 216 Personen teil; trotz freundlichem Frühlingswetter erschwerten schwierige
Lichtverhältnisse am Freitagnachmittag sowie Nebel am Samstagmorgen die Bedingungen, weshalb die Resultate
insgesamt etwas tiefer ausfielen. Insgesamt beteiligten sich 595 Schützinnen und Schützen – acht mehr als im Vorjahr. Die Marke von 600 Teilnehmenden wurde damit knapp verfehlt, soll aber 2027 erneut angestrebt werden. Auch in diesem Jahr wurde die Schützenstube rege genutzt, wo sich die Teilnehmenden mit warmen Speisen und Getränken stärkten. Die Stimmung war entsprechend gelöst und der Anlass wurde von allen sichtlich genossen. Der gesamte Anlass verlief reibungslos und unfallfrei, wofür die Organisatoren allen Helferinnen und Helfern sowie den Teilnehmenden danken.
In der Kategorie Sport siegte Patrick Gilgien aus Zug mit 99 Punkten, die Kategorie D gewann Peter Hürlimann aus Wädenswil mit 98 Punkten, und in der Kategorie E setzte sich Roman Bütler aus Beinwil/Freiamt mit 96 Punkten durch. Bester Jungschütze wurde erneut Nick Geissler aus Trüllikon, der mit dem Standardgewehr hervorragende 98 Punkte erzielte und diesen Titel bereits zum dritten Mal gewann.
In der Gruppenkonkurrenz (fünf Schützen pro Gruppe) gewann in der Kategorie Sport die Gruppe «Whisky» aus Zug mit 479 Punkten, in der Kategorie D siegte «Mouchenkiller» aus Oberrieden mit 476 Punkten und in der Kate-
Und Werder überzeugt auch in diesem Vergleich, mit dieser Leistung hätte sie auch das Feld der älteren Juniorinnen gewonnen.
Im Sprint dominiert auch Yvette Zaugg. Sie läuft bereits auf Posten eins Bestzeit und duelliert sich dann um die Führung. Sie läuft konstant sauber und schnell, während ihrer bis dahin besten Konkurrentin am zweitletzten Posten ein Fehler unterläuft. So fällt die Entscheidung zugunsten Zauggs, welche mit 17 Sekunden Vorsprung gewinnt und sich zusammen mit Mira Werder einen Aeugster Zweifachsieg sichert.
Michael Weber, OLG Säuliamt
gorie E «Monster Academy» aus Ammerswil mit 467 Punkten. Wie jedes Jahr wurden die besten Einzelschützen jeder Kategorie mit einem Goldvreneli ausgezeichnet; der Preis für den besten Jungschützen wurde von der Clientis Sparcassa in Affoltern gestiftet. Die besten zwei Gruppen jeder Kategorie aus dem Bezirk erhielten zudem Preise, gestiftet von Werner Imhof und Ernst Sidler (beide Ehrenmitglieder in Zwillikon) sowie von Werner Wider vom SV Obfelden-Maschwanden. Diese gingen in der Kategorie Sport an «Staren» aus Obfelden und «Rüsstaler Fasnächtler» aus Ottenbach, in der Kategorie D an «Blech» aus Zwillikon und «Milchsuppe 1» aus Kappel sowie in der Kategorie E an «Foifigusler» aus Zwillikon und «SG Hausen 1» aus Hausen. Die besten Einzelschützen aus dem Bezirk waren Martin Landis aus Wettswil (Kategorie A, 97 Punkte), Hans Lüthi aus Kappel am Albis (Kategorie D, 93 Punkte) und Barry O’Sullivan aus Zwillikon (Kategorie E, 93 Punkte). Allen Gewinnerinnen und Gewinnern wird herzlich gratuliert, und die Organisatoren freuen sich, die Schützinnen und Schützen auch am 51. Säuliämtler Gruppenschiessen im Jahr 2027 wieder begrüssen zu dürfen.
Heinz Störi, FSG Zwillikon
Glücklich nach dem geschafften Aufstieg: v.l. (Robin Feuz fehlt) Markus Bott, Adrian Raschle, Alban Burgat, Dominik Moser, Coach Tobias Klee. (Bilder zvg)
Matchball von Alban Burgat gegen Philipp Schenk aus Burgdorf.
ZEIT-VERS Geben und Nehmen
Diese Regel ist bestimmt jedem von uns gut bekannt. Wer da also etwas nimmt, gibt auch was. Du hast’s erkannt.
Nur, was man hier nimmt und gibt, ist nicht wirklich zu vergleichen. Während man das eine liebt, gilt’s, dem andern auszuweichen.
Doch der Ort ist funktional überlegt und gut gedacht.
Während sich der Hund rectal säubert, denkt man an den «Znacht».
Thomas Gilg
Auf Spaziergängen weckt vieles seine Neugier, was er als Bild festhält, um es dann mit einem Vers zu pointieren.
BILDERRÄTSEL
Wo findet sich dieser Spitzbube?
Zum Anbeissen schaut er aus, dieser Spitzbube im Riesenformat - allerdings würde man sich an ihm wohl die Zähne ausbeissen. Wo im Amt ist er wohl zu finden?
Wer es weiss, kann eine E-Mail an die Redaktion schreiben: redaktion@affolteranzeiger.ch
Die Lösung wird am Freitag, 8. Mai, an dieser Stelle veröffentlicht. (red)
Ihre Herzen schlagen auch für die Schweizer Betonstrassen
Rolf Werner hat ein Buch geschrieben – eigentlich war es aber seine Frau Christine
Florian HoFer
Es gibt Leute, die widmen ihr Leben dem Fussball, der Musik oder der Politik. Rolf Werner hat sein Leben dem Beton verschrieben. Genauer gesagt den Betonstrassen. Der 79-Jährige aus Bonstetten hat seit Beginn seiner beruflichen Tätigkeit mit dem Strassenbau zu tun gehabt. «Nach dem Studium, im Ingenieurbüro, konnte ich örtliche Bauleitungen von Strassen- und Autobahnprojekten übernehmen», erzählt er. Nachdem er im Betonstrassenbau gelandet war, wurde der Einbau von Betonbelägen – egal ob mit schienengebundenen Maschinen und Gleitschalungsfertigern oder auch ganz einfach von Hand – sein täglich Brot. Und weil sein Arbeitgeber, die Betonstrassen AG Wildegg (BeAG), ein gewaltiges Archiv hat, wurden, wie er es nennt, «meine sämtlichen Forscher- und Entdeckergene aktiviert».
Grundstein gelegt vor 100 Jahren So verwundert es nicht, dass er dabei realisierte, dass vor 100 Jahren, im Jahr 1925, in der Schweiz der eigentliche Grundstein gelegt wurde, den Betonstrassenbau einzuführen. Da lag es nahe, ein Buch darüber zu schreiben. Rolf Werner tauchte also ab ins Archiv.
ROLFUNDCHRISTINEWERNER
BETONSTRASSEN
Geschichte und Geschichtenrundum 100 JahreBetonstrassenbau in derSchweiz
1.MAIGEÖFFNET
– Öffnungszeiten am 1. Mai 2026 von 09:00 bis 18:30 Uhr – Gratis Kistli-Pflanzaktion
– Gesal Beratungstag
– 10% auf Biohort-Produkte (auchvia Bestellungen)
und Christine Werner mit ihrem Buch über die Betonstrassen
«Die unzähligen Dossiers zu lesen und zu verstehen, war das eine», schreibt er im Vorwort seines Buches «Betonstrassen – Geschichte und Geschichten rund um 100 Jahre Betonstrassenbau in der Schweiz», das am 5. Mai bei einer Vernissage vorgestellt wird. Das andere war, ein Buch darüber zu schreiben. Und da kommt seine Frau Christine ins Spiel. Denn da sich Rolf Werner zwar mit den Details auskennt, sich aber nicht zum Autor berufen fühlt, war seine Frau die Rettung: «Ich habe 20 Jahre lang die Redaktion des Kirchenboten der reformierten Kirchgemeinde gemacht», erzählt sie. «Ich habe also Übung im Umgang mit Texten und schreibe überhaupt sehr gerne.» Aber ein Buch über Betonstrassen? Das gab ihr dann schon zu denken. «Wie soll man da etwas Spannendes daraus machen?», dachte sie sich und machte sich dennoch an die Arbeit. Denn: «Einen Blick in die Vergangenheit zu werfen, könnte sich vielleicht doch
lohnen», fand sie. Und tatsächlich: Neben vielen technischen Informationen erzählt das 220 Seiten starke Buch (in Deutschland und Österreich gibt es ver-
«Einen Blick in die Vergangenheit zu werfen, könnte sich vielleicht doch lohnen.»
Christine Werner, Buchautorin aus Bonstetten
gleichbare Werke, die jedoch viel umfangreicher sind) zum Beispiel, wie es zu der bei Rennfahrern beliebten Strasse auf dem Klausenpass kam und was die Besonderheiten der dort angelegten Strecke sind. Der Beizug von Werners Frau Christine war wahrscheinlich ein kluger Schachzug. Denn sie schaffte es
tatsächlich, dem doch staubtrockenen Thema viel Frische und knackige Infos zu entlocken. Die vielen Bilder platzierte dann noch Sohn Tobias im Layout, sodass es sich bei der Autorenschaft um einen richtigen Familienbetrieb handelt. Und wer glaubt, dass Rolf Werner jetzt aufhören würde mit Betonstrassen, der irrt: «Ich bin immer noch für Beratung und Expertisen für Verkehrsflächen in Beton tätig», erzählt er und fügt nicht ohne Stolz an: «Ich kenne alle Betonstrassen in der Schweiz.»
Die Buchvernissage findet statt am Dienstag, 5. Mai, um 17.30 Uhr am Flughafen Zürich, Besucherraum Dock B (Zuschauerterrasse B). Vor der Vernissage wird eine geführte Rundfahrt über das Flughafenareal angeboten (ab 14.30 Uhr). Anmeldung unter dem nebenstehenden QR-Code:
Rolf
der Schweiz, aufgenommen in der Oberen Bahnhofstrasse in Affoltern, selbstverständlich auf einem Stück Betonstrasse. (Bild Florian Hofer)