Mit viel Engagement kümmern sich Vereinsmitglieder um den Unterhalt des historischen Kleinkraftwerks Ottenbach. Seite 7
Nachwuchs stärkt Kadetten
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GESUNDHEITSZENTRUMGUT AG www.gut-tut-gut.ch
An der Generalversammlung der Verkehrskadetten Abteilung Albis wurden 32 neue Mitglieder aufgenommen. Seite 8
Drei Ämtler Gemeinden stemmen sich gegen neue Lehrkosten
Mettmenstetten, Wettswil und Stallikon beschliessen Gemeindereferendum
Daniel Koch
Gegen die vom Zürcher Kantonsrat beschlossene Änderung des Lehrpersonalgesetzes formiert sich Widerstand aus dem Säuliamt. Mettmenstetten, Wettswil und Stallikon haben das Gemeindereferendum ergriffen und verlangen damit, dass die Gesetzesänderung vors Volk kommt. In der verabschiedeten Vorlage wird der Berufsauftrag der Lehrpersonen neu geregelt. Es geht darum, wie Unterricht, Vor- und Nachbereitung, Zusammenarbeit, Weiterbildung und weitere schulische Aufgaben im Pensum angerechnet und organisiert werden. Wesentlicher Bestandteil der Vorlage ist die stärkere Anrechnung von Arbeitszeit für Klassenlehrpersonen; sie sollen mehr Zeit für Klassenführung, Elternarbeit und organisatorische Aufgaben erhalten. Die Vorlage regelt auch, wie viel Arbeitszeit für eine Unterrichtsstunde angerechnet wird. Ausserdem sollen die Aufgaben der Lehrpersonen übersichtlicher und einfacher aufgeteilt werden. Kurz gesagt: Die Lehrpersonen sollen für bestimmte Aufgaben mehr anrechenbare Arbeitszeit bekommen, vor allem die Klassenlehrpersonen.
Finanziell nicht tragbar
Mettmenstetten, Wettswil und Stallikon begründen ihren Widerstand vor allem mit den finanziellen Folgen. Der Kantonsrat habe den ursprünglichen Vorschlag des Regierungsrats in entscheidenden Punkten abgeändert, heisst es. Statt der erwarteten rund 25 Millionen Franken Mehrkosten für Kanton und Gemeinden zusammen resultierten nun rund 83 Millionen Franken pro Jahr, davon 67.3 Millionen Franken für die Gemeinden. So halten die Gemeinden fest, dass die Kosten der Volksschule mittlerweile mit Abstand am meisten des Gemeindebudgets in Anspruch nehmen. In Mettmenstetten hätten die Aufwände im Bereich Bildung von 2022 bis 2024 um 17 Prozent zugenommen. «Die vom Kantonsrat verabschiedete Gesetzesänderung überstrapaziert die finanzpolitischen Möglichkeiten der Gemeinde, auch wenn der Druck in der Volksschule aufgrund der zahlreichen Herausforderungen anerkannt wird», heisst es in allen drei Beschlüssen unisono. Die
Die Gemeinden Mettmenstetten, Wettswil und Stallikon wollen einem weiteren Anstieg der Volksschulkosten einen Riegel schieben. (Bild pixabay, KI-generiert)
Mehrbelastung, welche die vorgeschlagenen Neuerungen für die Gemeinden nach sich ziehen würden, sei finanziell nicht mehr tragbar. Ausserdem drohe ein weiterer Kostenanstieg im Volksschulbereich, da weitere Vorlagen in Bearbeitung seien.
Druck auf Steuerfüsse
Generell kritisieren die Gemeinden zudem das Verhältnis zwischen Zuständigkeit und Finanzierung. Der Kanton setze die rechtlichen Vorgaben, die Gemeinden trügen aber den grössten Teil der Kosten. Damit werde das Äquivalenzprinzip verletzt, heisst es sinngemäss in den Beschlüssen. Zugleich warnen die Gemeinden davor, dass die Vorlage den Druck auf die kommunalen Steuerfüsse weiter erhöhen könnte. Wettswil ist allerdings eine Ausnahme, weil dort die Primarschulgemeinde eigenständig ist und den Steuerfuss separat festlegt. Roger Schmutz, SP-Kantonsrat und Schulpräsident von Wettswil, stört sich deshalb am Vorpreschen der Gemeinde. «Es ist ein Affront, dass sich die politische Gemeinde Wettswil
Barth geht – Erfolg bleibt
Jürgen Barth prägte das Kloster Kappel
Jürgen Barth verabschiedet sich Ende Juni als Geschäftsführer des Hotel- und Seminarbetriebs im Kloster Kappel. In seiner Ära wurden Angebot und Infrastruktur ausgebaut, die Auslastung stieg deutlich. Heute zählt das Haus bis zu 18000 Logiernächte jährlich und erzielt Millionenumsätze. Treiber des Booms waren unter anderem die Neupositionierung und Investitionen in Millionenhöhe. Seminare, Kurse und Veranstaltungen sorgen für eine konstant hohe Nachfrage. Mit der Nachfolgerin Alexandra Steinmüller beginnt nun ein neues Kapitel im erfolgreichen Seminar- und Bildungshaus. (red)
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«Es ist ein Affront, dass die politische Gemeinde Wettswil das Referendum ergreift.»
Roger Schmutz, SP-Kantonsrat und Wettswiler Schulpräsident
berufen fühlt, das Gemeindereferendum zu ergreifen.» Schliesslich sei sie vom Entscheid des Kantonsrats im Gegensatz zu den Einheitsgemeinden gar nicht betroffen. Schmutz stimmte im Kantonsrat für die Vorlage und auch innerhalb der Primarschulgemeinde befürworte man die angestrebten Massnahmen. «Aus schulischer Sicht macht es Sinn. Vielleicht kann damit verhindert werden, dass noch mehr Lehrpersonen aus dem Beruf aussteigen», so Schmutz. Laut dem Wettswiler Gemeindeschreiber Dominik Pfefferli hat die politische Gemeinde das Gemeindereferendum bewusst unterstützt, obwohl sie
als Körperschaft nur indirekt davon betroffen ist. «Ausschlaggebend war dabei nicht eine unmittelbare Betroffenheit, sondern eine grundsätzliche demokratische Debatte anzustossen», so Pfefferli. Die vorgeschlagene Änderung des Lehrpersonalgesetzes habe erhebliche finanzielle Auswirkungen auf die Gemeinden insgesamt. Auch in Gemeinden mit getrennter Organisation von politischer Gemeinde und Primarschulgemeinde bestünden enge finanzielle und strukturelle Verflechtungen innerhalb des Gemeinwesens. Entwicklungen im Volksschulbereich wirkten sich mittel- bis langfristig auf die gesamte kommunale Finanzlage aus. Der Gemeinderat erachte es als zentral, dass bei Vorlagen mit dieser Tragweite eine breite demokratische Legitimation sichergestellt wird. Dies sei der Zweck des Referendums. Für das Gemeindereferendum sind im Kanton Zürich zwölf politische Gemeinden nötig. Die Frist für die Einreichung läuft bis zum 5. Mai. Nach dem bisherigen Stand ist es sehr wahrscheinlich, dass das Referendum zustande kommt.
Affoltern mit Überschuss
Sondereffekte prägen Rechnung 2025
Die Stadt Affoltern schliesst 2025 mit einem Ertragsüberschuss von 6.4 Millionen Franken ab – deutlich über Budget. Hauptgrund ist eine einmalige Rückerstattung des Kantons Zürich von rund 6 Millionen Franken. Ohne diesen Effekt hätte ein leichtes Defizit resultiert. Gleichzeitig belasteten höhere Kosten in Bildung und Pflege die Rechnung. Trotz
Mehrausgaben investierte die Stadt rund 8 Millionen Franken in Schulen und Infrastruktur. Diese konnten vollständig aus eigenen Mitteln finanziert werden. Die finanzielle Lage bleibt stabil, das Eigenkapital steigt auf knapp 60 Millionen Franken. (red)
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Prozent Marktanteil hatten die Swiss Music Awards auf dem Sender 3+. Seite 13
InNotfällenwendemansich zuer stimmerüberdiePraxisnumm er andenHausarzt,beiAbwesen heit erhä lt manüberden Te lefonbea ntworterdieNummerdesAERZTEFON: 0800336655
BeiVerkehrsunfällenTelefo n1 17 oderTelefon 058 6484848 wähl en. Te lefon14 4f ürSanitäts-Notr uf NotfallzentrumSpitalAffolt ern T elefon0447143300 für ALLE Notfälle
Einstellung des Konkurses
Schuldner: Sefedini Xheladin, geb. 26. September 1990, Staatsangehörigkeit: Kosovo, Giessenstrasse 5a, 8910 Affoltern am Albis, Inhaber der Einzelunternehmung Sefedini Gipsergeschäft, Affoltern am Albis, CHE-481.363.230
Datum der Konkurseröffnung: 29. Januar 2026
Datum der Einstellung mangels Aktiven, Art. 230 SchKG: 13. April 2026
Kostenvorschuss CHF 4500.00 und Begehren um Durchführung bis 15. Mai 2026
Im Übrigen wird auf die Publikation im Schweizerischen Handelsamtsblatt vom 24. April 2026 verwiesen.
Affoltern am Albis, 24. April 2026
Konkursamt Affoltern
Sagistrasse 8b 8910 Affoltern am Albis
Einstellung des Konkurses
Das Bezirksgericht Affoltern hat mit Urteil vom 14. November 2025 (in Rechtskraft erwachsen am 17. Dezember 2025) die Jerutec GmbH, Stationsstrasse 9b, 8906 Bonstetten, CHE-481.405.035, aufgelöst bzw. deren Liquidation nach den Vorschriften über den Konkurs angeordnet (Art. 731b OR). Das Verfahren ist aber mit Urteil des BezirksgerichtesAffolternvom13.April2026 mangels Aktiven eingestellt worden. Sofern nicht ein Gläubiger bis zum 15. Mai 2026 die Durchführung des Verfahrens verlangt, sich gleichzeitig zu Übernahme des durch die Aktiven nicht gedeckten Teils der Kosten verpflichtet und daran vorläufig einen Barvorschuss von Fr. 5000.00 leistet, gilt das Verfahren als rechtskräftig geschlossen.
KONKURSAMT SCHLIEREN
Uitikonerstrasse 9/Postfach 8952 Schlieren
Öffnungszeiten
Stadtverwaltung
Am Freitag, 1. Mai 2026 (Tag der Arbeit) bleibt die Stadtverwaltung geschlossen. Bei Todesfällen wenden Sie sich bitte an unseren Bestatter, Bossardt Bestattungen AG, unter der Telefonnummer 044 710 99 70.
Ab Montag, 4. Mai 2026 sind wir gerne wieder für Sie da.
24. April 2026 Stadtverwaltung Affoltern am Albis
Verkehrsanordnung: Gebiet
«Betpur-Breiten-Oberdorf», Affoltern am Albis
Dauernde Verkehrsanordnung
Auf Antrag der Stadt Affoltern am Albis hat die Kantonspolizei folgende Verkehrsanordnung verfügt:
Gebiet «Betpur-Breiten-Oberdorf» (Betpurstrasse, Betpurhöhe, Breitenstrasse, Alte Dorfstrasse, Wiesengrundstrasse):
Innerhalb des Gebietes «Betpur-BreitenOberdorf» ist neu das Parkieren auf der Breitenstrasse, Alte Dorfstrasse sowie Wiesengrundstrasse verboten.
Die Kehricht- und Grüngutabfuhr Affoltern am Albis findet wie folgt statt: Kehricht westlich der Bahnlinie: statt am Freitag, 1. Mai 2026, am Samstag, 2. Mai 2026
Grüngut östlich der Bahnlinie: statt Pfingstmontag, 25. Mai 2026, am Mittwoch, 27. Mai 2026
Für die ZEN-Entsorgungsstelle gelten folgende Entsorgungszeiten: Freitag, 1. Mai 2026: geschlossen
Auffahrtsdonnerstag, 14. Mai 2026: geschlossen
Pfingstmontag, 25. Mai 2026: geschlossen
Für das Öki-Mobil gilt folgender Fahrplan: Freitag, 1. Mai 2026: entfällt
24. April 2026
Stadt Affoltern am Albis, Bereich Hochbau und Umwelt
Von ganzem Herzen sagen wir Dankeschön allen, die Klemenz mit Wertschätzung begegnet sind und ihm Zeit geschenkt haben Wir sind dankbar für die Unterstützung in der Zeit des Abschieds, die vielen Zeichen der Verbundenheit, alle tröstenden Worte und die vielen grosszügigen Spenden Die grosse Anteilnahme hat uns tief berührt
Rifferswil, im April 2026 Die Trauerfamilie
Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; aber die Liebe ist die grösste unter ihnen.
1. Korinther 13,13
Nach schwerer Krankheit ist meine geliebte Frau, unsere Mutter und Grossmutter heimgegangen.
Marianne Schälchli-Wyder
1. Juli 1955 bis 15.April 2026
Wir danken dir für die Zeit, die wir mit dir verbringen durften und für alles, was du uns gegeben hast.
Jürg Schälchli
Anita Schälchli und Nicolas Schlegel mit Anouk und Lynn Nina Schälchli und Lukas Neuhaus
Ueli Schälchli
Sara Schälchli
Unterschutzstellungsvertrag
Allmendstrasse 18, Ebertswil, Hausen am Albis Angaben zur Meldung
DieAbschiedsfeier findet am Dienstag, 28.April 2026, um 14.00 Uhr in derViva Kirche inAffoltern amAlbis,Alte Obfelderstrasse 24, statt. Anstelle von Blumen berücksichtige man die Stiftung SpitalAffoltern, 8910Affoltern amAlbis, IBAN CH44 0900 0000 8539 1373 1. Traueradresse: Jürg Schälchli, Geerenstrasse 6, 8913 Ottenbach
In Liebe und Dankbarkeit gedenken wir unserer geliebten
Der Gemeinderat Hausen am Albis hat am 24. Februar 2026 den Schutzvertrag zwischen der politischen Gemeinde Hausen am Albis und Viviane und Clemens Zingerli für das Gebäude Allmendstrasse 18, Inv.-Nr. 225, Vers.-Nr. 346, auf dem Grundstück Kat.-Nr. 1626, 8915 Hausen am Albis genehmigt.
Einsichtnahme
RitaVogel-Baumgartner
17.9.1948 – 3.3.2026
Einladung zur Gemeindeversammlung vom 3. Juni 2026, 20.15 Uhr
Die Stimmberechtigten werden am Mittwoch, 3. Juni 2026, 20.15 Uhr, Turnhalle Loomatt, Massholderenstrasse 3, Sellenbüren, zur Gemeindeversammlung eingeladen. Zur Behandlung gelangen folgende Geschäfte:
Anschliessend: Verschiedenes Nach der Gemeindeversammlung lädt der Gemeinderat die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu einem kleinen Apéro ein. Broschüren mit dem Beleuchtenden Bericht der Geschäfte der Gemeindeversammlung: Die Abonnenten werden ihr persönliches Exemplar bis am 19. Mai 2026 erhalten.SolangeVorratkönnenExemplare in der Gemeindeverwaltung (Schalter Einwohnerkontrolle) kostenlos bezogen werden. Zudem kann die Broschüre auf www.stallikon.ch/gemeindeversammlung heruntergeladen werden. Anmeldungen zur Aufnahme in die Abonnentenliste können per E-Mail (kanzlei@stallikon.ch) an die Gemeindekanzlei gerichtet werden. 24. April 2026
Gemeinderat Stallikon
Gegen diese Verkehrsanordnung kann während der Rekursfrist bei der Kontaktstelle Rekurs erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Die angefochtene Verfügung ist beizulegen oder genau zu bezeichnen. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und soweit möglich beizulegen.
Das Rekursverfahren ist kostenpflichtig; die Kosten hat die unterliegende Partei zu tragen.
Rechtsmittelfrist Frist: 30 Tage Ablauf der Frist: 26. Mai 2026 Verkehrsanordnungen haben eine Rechtsmittelfrist von 30 Tagen. Kontaktstelle Sicherheitsdirektion des Kantons Zürich, Rekursabteilung, Postfach, 8090 Zürich
Der Beschluss des Gemeinderates sowie die Akten liegen während der Rekursfrist beim Bauamt, Ebertswilerstrasse 1, 8915 Hausen am Albis, öffentlich zur Einsichtnahme auf und können während den ordentlichen Bürozeiten eingesehen werden.
Rechtliche Hinweise und Fristen Publikation nach Planungs- und Baugesetz (PBG).
Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung und vom Betreibungsamt am Tag der Arbeit
Donnerstag, 30. April 2026
7.00 bis 13.00 Uhr
Freitag, 1. Mai 2026, geschlossen
Bei einem Todesfall wenden Sie sich bitte an Bossardt Bestattungen, Tel. 044 710 99 70.
Vielen Dank für Ihr Verständnis. Ihre Gemeindeverwaltung Bonstetten
Gegen diesen Beschluss kann innert 30 Tagen, von der Publikation an gerechnet, beim Baurekursgericht des Kantons Zürich, 8090 Zürich, schriftlich Rekurs erhoben werden. Die in dreifacher Ausführung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist beizulegen. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und soweit möglich beizulegen. Materielle und formelle Urteile des Baurekursgerichts sind kostenpflichtig; die Kosten hat die im Verfahren unterliegende Partei zu tragen.
Rechtsmittelfrist Frist: 30 Tage Ablauf der Frist: 25. Mai 2026 Meldungen für Unterschutzstellungen haben eine Rechtsmittelfrist von 30 Tagen.
Ein Lebenskreis hat sich geschlossen. Wir sind unendlich traurig, liebe Rita und vermissen Dich.
Danke an alle, die sich mit uns verbunden fühlten und ihre Anteilnahme in so vielfältiger Weise zum Ausdruck brachten. So unglaublich viele, vergossene Tränen, die einfühlsame Stimmung im Abschiedsgottesdienst, die vielen Briefe, die vielen Spenden für Grabschmuck und Spenden für Spitex Konaueramt. All das sind liebevolle Zeichen der Anteilnahme und zeigen uns die tiefe Verbundenheit und die Verwurzelung in Kappel amAlbis. Der kleine Friedhof hier lässt uns immer wieder bei Rita innehalten und erinnert uns an den gemeinsamen Weg.
Danke an Matthias Kühle, Seelsorger, für die einfühlsamen Worte bei Bestattung und Gottesdienst.
Danke an das Pflegeteam Bernstein rund um Frau Stevanovic im Pflegezentrum SeewadelAffoltern.
Ehemann Bruno
Geschwister Marta, Irma, Moni und Sepp Geschwister Vogel, Peter, Monika, Röbi, Antoinette, Urs
WIR GRATULIEREN
Zum 90. Geburtstag
Am Sonntag, 26. April, feiert in Hausen Caterina Bonandi-Farneti ihren 90. Geburtstag. Zu diesem Festtag gratulieren wir ganz herzlich und hoffen, dass sie einen wunderschönen, unvergesslichen Tag erleben darf, der noch lange in bester Erinnerung bleiben wird. Fürs neue Lebensjahr alles Gute!
Zum 80. Geburtstag
Am kommenden Dienstag, 28. April, wird unser Opi, Max Gubler aus Wettswil, 80 Jahre jung! Wir gratulieren ihm ganz herzlich zu seinem Geburtstag und wünschen ihm nur das Beste für das nächste Jahrzehnt! Alles Liebe, wünschen Livia, Sofia, Manu und Christoph. Auch der «Anzeiger» sendet dem Jubilar die besten Glückwünsche und wünscht ein frohes Fest.
Gratulationen sind willkommen!
Für die Rubrik «WIR GRATULIEREN» sind wir auf die Einsendungen der Leserinnen und Leser angewiesen. Bitte schicken Sie uns Gratulationshinweise per Mail an: redaktion@affolteranzeiger.ch Gratis aufgenommen werden Geburtstage ab dem 90., runde und halbrunde ab dem 80. sowie Hochzeitsjubiläen ab der goldenen Hochzeit (50 Jahre). Die Mails müssen jeweils am Mittwochmorgen bis 8 Uhr für die Ausgaben vom folgenden Freitag und Dienstag eintreffen. (red)
Der Boom im Kloster Kappel trägt auch seine Handschrift
Jürgen Barth, Geschäftsführer des Hotel- und Seminarbetriebs, geht in Pension
Werner ScHneiter
Sie gehörten zu den intensivsten in der 800-jährigen Geschichte des Klosters Kappel – jene 22 Jahre, in denen Geschäftsführer Jürgen Barth gewirkt hat. Ende Juni verabschiedet er sich in den «Ruhestand». Seine Nachfolge tritt die 35-jährige Alexandra Steinmüller an, die in Kappel wohnt. Jürgen Barth, eidgenössisch diplomierter Hotelier HF SHL, verantwortet die Hotellerie, die vom Verein Kloster Kappel gemieteten Liegenschaften Konvent, Amtshaus und das Haus am See mit Weiher, Park und Gärten. Rund 50 Personen arbeiten in seinem Einflussbereich. «Ich verlasse Kloster Kappel mit einem guten Gefühl und auch mit Wehmut. Es waren gute und strenge Jahre –eine gute Zeit», in der Barth auch mit fünf theologischen Leiterinnen und Leitern zusammengearbeitet hat. In seiner Ära wurden der Seminar- und Hotelbetrieb professionalisiert, ausgebaut und Dienstleistungsgedanken sichtbar gemacht. Seit längerer Zeit verzeichnet Kloster Kappel ein wachsendes Seminar-/ Kursangebot und – einhergehend – ständig steigende Übernachtungszahlen mit Mehrumsatz, auch wenn in Coronazeiten und wegen lärmiger Baustellen Abstriche hingenommen werden mussten und eine längerfristige Planung erschwert war. Das Kloster, bestückt mit 71 Hotelzimmern und 110 Betten, zählt inzwischen regelmässig 15000 bis 18000 jährliche Logiernächte, aber auch schon 30000 Mittag- und Abendessen, wenn zum Beispiel Jubiläen oder Weihnachten gefeiert werden. Damit lassen sich jährlich rund 4 bis 4.5 Millionen Franken erwirtschaften.
und – vorab im Hochsommer – Touristen. Laut Jürgen Barth steht der Seminarbetrieb zu 55 Prozent in wirtschaftlichem Kontext, das eigene Kursangebot an Wochenenden macht rund 20 Prozent aus.
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Namensänderung und Ausbau
Für den Boom im Seminarhotel und Bildungshaus der evangelisch-reformierten Landeskirche des Kantons gibt es laut Jürgen Barth mehrere Gründe. Angefangen hat das in den Jahren 2007/08 mit der Umbenennung vom «Haus der Stille und Besinnung» in «Kloster Kappel» und dem damit verbundenen Ausbau der Infrastruktur für rund 8 Millionen Franken. «Die Namensänderung nach gut 25 Jahren war wichtig für unseren Auftritt nach aussen, wo wir das Thema Spiritu-
Im Kloster wohnen?
Wie wäre es, mitten im historischen Kloster Kappel zu wohnen – umgeben von voralpiner Landschaft, Obstgärten und 500 Jahren Geschichte? Am Samstag, 25. April, ist Tag der offenen Türen: Von 13 bis 17 Uhr können die zehn neu gestalteten Studios im Dachgeschoss des historischen Amtshauses besichtigt werden – ohne Anmeldung.
Die Studios (40 bis 65 Quadratmeter) sind offen gestaltet, vollständig möbliert und bezugsbereit – mit hochwertigen Parkettböden, einer integrierten Küchen- und Schrankzeile sowie eigener Nasszelle. Der Erstbezug ist ab Mai 2026 möglich. Im selben Haus befinden sich die Hotelrezeption, Seminarräume, die Klosterbibliothek, eine Lounge, das Klostercafé und der Abtkeller. Direkter Anschluss an Buslinien, Wanderwege und Natur inklusive. (-ter.)
DerPreis fürdas eingekaufte Wasser stieginden letztenJahrenkontinuierlichan, weil einerseits dieWasserversorgung Zürich ihre InvestitionenimLeitungsnetzauf denVerkaufspreis schlägtund andererseits auchdieGWVAeigeneInvestitionen tätigteund dieseüberden Verkaufspreis kompensierte. DiesePreiserhöhung musste durchdie Wasserversorgung Bonstettenhingenommenund direktaufdie Verbraucherumgewälzt werden ZueinerWasserknappheit wirdesinBonstettentrotz allfälliger klimatischer Veränderungen kaum kommen.Die Wassererträgeder WVBwerden sich lediglichverschieben.Introckenen Perioden wirdvoraussichtlichvermehrtFremdwasserzugekauftwerdenmüssen, während in nassen Perioden dasPotentialvomeigenen Grund- undQuellwasser ausgenützt werdenkann.DasFremdwasser wirddurchWasser ausdem Zürichseegedeckt,welches in genügender Mengevorhanden istund durchdie entsprechenden Lieferverträge gesichertist.Auchder Hitzesommer2003hatQuellwassererträge geliefert, welchenurleichtunterdemlangjährigenMittellagen (2003: 26'507 m3).
alität und Gastlichkeit ins Zentrum gerückt haben», sagt Jürgen Barth. Für ihn auch entscheidend: der Startschuss für einen sichtbaren Hotelbetrieb, der sich durch Angebot und Dienstleistungen auszeichnet und einen Berührungspunkt zur Kirche darstellt. «Ein hervorragendes Verkaufsargument und eine einzigartige Konstellation auch mit Blick auf die Geschichte des Klosters, denn hier wurde Schweizer Geschichte geschrieben. Hier kann Historie sozusagen angefasst werden», fügt Barth bei. Eine hervorragende Auslastung ist das
Resultat. Seminare und Kurse boomen. In Kappel treffen sich Privatfirmen und Non-Profit-Organisationen zu Retraiten, Weiterbildungen oder Workshops: Banken, Versicherungen, aber auch Mitarbeitende von Universitäten, der ETH oder der Polizei. Hierzu stehen 18 Räume für Führungsseminare, Mitarbeiterschulungen oder strategische Klausuren zur Verfügung – ein optimaler Rahmen für konzentriertes Arbeiten und frische Perspektiven. Auch für Feste stehen die Türen offen, zum Beispiel für Hochzeiten, dazu kommen auch Tagesgäste
GenerellesWasserversorgungsprojekt DieÜberprüfungdes GWPimJahr2015hat gezeigt,dass im GebietderQuellenund Reservoire Defizite undOptimierungspotentialebestehen. DasKonzept sahvor,das ReservoirSchürmatt stillzulegen, eineneue Verbindungsleitung zubauen,diebestehenden Quellleitungen zu erneuern und eineneue Verbindung zwischen obererundunterer Druckzone(Klappenschacht Grund)zuerstellen.
Für weiteres Wachstum sorgen auch die zehn neuen Studios auf drei Etagen im Dachgeschoss des Amtshauses, das von der Landeskirche für 4.5 Millionen Franken saniert und umgebaut worden ist – eine Geduld erfordernde Angelegenheit, die sich über drei Jahre erstreckt hat. Die Statik, aber auch behördliche Auflagen haben die Angelegenheit verzögert. Nun können die Studios ab 1. Mai 2026 vermietet werden. «Es gibt schon viele Anfragen», fügt Jürgen Barth bei. Die Wohnungen im neu erstellten Spicher sind allesamt vermietet (der Spicher ist Teil des Erneuerungs- und Revitalisierungsprojekts des Vereins Kloster Kappel, über das der «Anzeiger» regelmässig berichtet). Mieterinnen und Mieter können auf Wunsch den Hotelservice in Anspruch nehmen. Die Erstmieter und Erstmieterinnen müssen sich für mindestens ein Jahr Miete verpflichten. «Nicht mehr der Zeit nachjagen» «Verpflichtung» – das stand für Jürgen Barth in Kappel während 22 Jahren im Vordergrund. Er freut sich auf die Zeit, wenn das nicht mehr an erster Stelle steht. «Nicht mehr der Zeit nachjagen», lautet seine Devise, wenn er Ende Juni die Schlüssel abgibt. Dieser Akt ist für ihn zweifellos mit Wehmut verbunden und mit Erinnerungen an eine schöne Zeit, geprägt durch eine gute Zusammenarbeit mit der Landeskirche, insbesondere mit der damaligen theologischen Leiterin Dorothea Wiemann und der Kirchenrätin Jeanne Pestalozzi – ausserdem mit langjährigen Wegbegleitungen durch Pfarrerin Elisabeth Wyss und Pfarrer Markus Sahli, aber auch mit der aktuellen theologischen Leitung, die seit Februar 2025 Pfarrer Andreas Nufer obliegt. Er ist verantwortlich für die inhaltliche Gestaltung der Bildungs- und Kursangebote sowie für theologische Fragen im Kloster. «Den Kopf freibekommen, bei Reisen den Nachholbedarf stillen und wieder vermehrt am Kochherd stehen»: Das steht bei Jürgen Barth in der Nach-Kappel-Zeit im Vordergrund.
Bonstetten plant Sanierung der Wasserversorgung
Urnenabstimmung über einen Kredit von 1.55 Millionen Franken am 14. Juni
Florian HoFer
In Bonstetten kommt es am 14. Juni zu einer Urnenabstimmung. Es geht um die langfristige Sicherung der Trinkwasserversorgung im Dorf. Konkret geht es um die Genehmigung eines Kredits in Höhe von 1.55 Millionen Franken zur Sanierung des Quellgebietes Müliberg und Kubismatt sowie der Transportleitung bis zum Reservoir Schürmatt.
Transportleitung ist zu klein
«Die Quellfassungen und Brunnenstuben ‹Kubismatt oben› (Baujahr 1898) und ‹Kubismatt unten› (Baujahr 1983) sowie die Quellfassungen Müliberg (Baujahr 1898) entsprechen nicht mehr den aktuellen Richtlinien und Vorgaben und müssen erneuert werden. Im Gegensatz dazu wurde die Sammelbrunnenstube Müliberg im Jahr 1998 vollständig erneuert und erfüllt die geltenden Anforderungen», heisst es dazu im Beleuchtenden Bericht. Daher bleibe die Sammelbrunnenstube Müliberg bestehen. Im Weiteren werden die Quellableitungen zwischen den Brunnenstuben Kubismatt oben und unten sowie der
In einererstenBauetappewurdedaherimJahr2021eineneueVerbindungsleitungvom Reservoir Schürmattzum ReservoirWischen erstellt.Das sanierungsbedürftige ReservoirSchürmatt,welches seit derErstellungdes Reservoirs WischenseineFunktionals Druckhalte-und Speicherbehälter für dieuntereDruckzoneverlorenhat, konnte durchden Neubau derVerbindungsleitungausserBetrieb genommen werden.Das ReservoirWischen weistgemässGWP langfristiggenügendSpeichervolumenauf,umdie untere Druckzonezuversorgen.Die gebauteVerbindungsleitungwurdeaufden im GWPvorgeschlagenenDurchmesserdimensioniert. DieKostenfür dieerste Bauetappebeliefen sichauf CHF417'815.10exkl. MwSt
Die Quellgebiete und Reservoire sowie die Sanierungsetappen hellblau: Leitungsnetz der Wasserversorgung Bonstetten. (Bild www.gisknonaueramt.ch)
Sammelbrunnenstube Müliberg erneuert. Die alte, zu klein dimensionierte Transportleitung zum ehemaligen Reservoir Schürmatt wird im Zuge der Baumassnahmen ebenfalls ersetzt und auf den in einer ersten Etappe verbauten Durchmesser ausgebaut. «Arbeiten an Quellfassungen können nicht detailliert geplant werden, da erst, wenn der Boden geöffnet ist, ersichtlich wird, wo das Wasser fliesst und welche Adern am
besten gefasst werden. Die Kostenschätzung berücksichtigt diesen Umstand durch die Einstellung von Reserven», heisst es im Bericht weiter.
Wasserversorgung Bonstetten
Die Wasserversorgung Bonstetten ist für die Erstellung, den Betrieb und den Unterhalt ihrer Anlagen verantwortlich. Sie liefert in ihrem Versorgungsgebiet und
nach Leistungsfähigkeit ihrer Anlagen Wasser für Haushalt und Gewerbe. Gleichzeitig sorgt die Wasserversorgung für den Löschschutz, die Trinkwasserversorgung in schweren Mangellagen sowie für die öffentlichen Laufbrunnen. Die Wasserversorgung hat den gesetzlichen Auftrag, ständig qualitativ einwandfreies Wasser in vollem Umfang zu liefern. Das Trinkwasser in Bonstetten besteht zu etwa 15 Prozent aus Quellwasser, zu aktuell 0 Prozent aus Grundwasser und zu 85 Prozent aus Seewasser vom Zürichsee, welches von der Gruppenwasserversorgung Amt (und diese wiederum von der Wasserversorgung Zürich) eingekauft werden muss. Das Quellwasser stammt aus den beiden Quellgebieten Müliberg und Kubismatt. «Durch die Stärkung und den Ausbau der bestehenden Eigenwasserproduktion kann die Abhängigkeit vom externen Wasserzukauf sowie von Dritten und deren Preispolitik reduziert werden. Trotz einer weiterhin bestehenden Abhängigkeit werden die lokalen Wasserressourcen effizient genutzt, was zur Stabilität und Kostensicherheit in der Wasserversorgung Bonstettens beiträgt», heisst es im Bericht. 4/9
Etappe1
Etappe2
Massgeblich am Erfolg des Seminarhotels und Bildungshauses im Kloster Kappel beteiligt: Geschäftsführer Jürgen Barth geht nach 22 Jahren in Pension. (Bild -ter.)
DerGemeinderatHedingenhatmit seinemBeschluss vom30.März2026 für diegenerelleSanierungdesSekundarschulhauses Güpf,gestützt aufdas vom 18. November2025genehmigteEntwicklungskonzeptfürdie SchulraumplanungHedingen,einenKredit vonCHF550'000 inkl.MWSTalsgebundeneAusgabebewilligt.Die Kostenwerdender Investitionsrechnung 2026 /2027,Konto «Schulliegenschaften –SekundartraktGlasersatz/ Sonnenschutz /Beleuchtung», belastet.Der Kostenanteil2027 vonCHF500'000giltunterdem Vorbehalt der GenehmigungdesBudgets2027durchdieGemeindeversammlung. DiegeplantenMassnahmenumfasseninsbesondere: – ErsatzderFensterverglasungsowieteilweiserFensterersatzimUntergeschoss –Instandsetzung, TeilersatzundErgänzungdesSonnenschutzes –UmrüstungderBeleuchtungauf LED Beiden vorgesehenenArbeitenhandeltessichausschliesslichumUnterhaltsundInstandsetzungsarbeitenohneErweiterung oderAusbau.DieMassnahmen dienendem WerterhaltdergemeindeeigenenLiegenschaftsowiederSicherstellung einesordnungsgemässenSchulbetriebs.
Gestütztauf§§103ff.Gemeindegesetz(GG)handeltessichumeine gebundene Ausgabe,dadieAufwendungenfürdenErhaltderbestehendenInfrastrukturnotwendigsindund keinerheblicherEntscheidungsspielraumbesteht.Gemässden kantonalen VorgabensindbedeutendegebundeneAusgabenöffentlichbekannt zu machenundmiteiner Rechtsmittelbelehrung zu versehen.
Rechtsmittelbelehrung
GegendiesenBeschlusskann, vonder Veröffentlichungangerechnet,beimBezirksratAffoltern,ImGrund15,8910Affolternam Albis, wegen Verletzung von Vorschriftenüberdiepolitischen Rechteinnertfünf Tagenschriftlich Rekursin Stimmrechtssachenerhobenwerden.Die Rekursschrift musseinen Antrag und dessenBegründungenthalten.DerangefochteneBeschlussist, soweitmöglich, beizulegen.InStimmrechtssachen werdenVerfahrenskostennurerhoben, wenn das Rechtsmitteloffensichtlichaussichtslosist.
Der Gemeinderat Hedingen hat mit seinem Beschluss vom 30. März 2026 für die generelle Sanierung des alten Primarschulhauses Güpf, gestützt auf das vom 18. November 2025 genehmigte Entwicklungskonzept für die Schulraumplanung Hedingen, einen Kredit von CHF 365'000 inkl. MWST als gebundene Ausgabe bewilligt. Die Kosten werden der Investitionsrechnung 2026 / 2027, Konto «Schulliegenschaften – Schulanlage Güpf alt; Ersatz Fenster und Storen», belastet. Der Kostenanteil 2027 von CHF 315'000 gilt unter dem Vorbehalt der Genehmigung des Budgets 2027 durch die Gemeindeversammlung.
Die geplanten Massnahmen umfassen insbesondere:
– Ersatz der bestehenden Fenster
– Instandsetzung und Stoffersatz der bestehenden Sonnenstoren
– Malerarbeiten bei Dachabschlüssen
– Umrüstung der Beleuchtung auf LED
Bei den vorgesehenen Arbeiten handelt es sich ausschliesslich um Unterhaltsund Instandsetzungsarbeiten ohne Erweiterung oder Ausbau. Die Massnahmen dienen dem Werterhalt der gemeindeeigenen Liegenschaft sowie der Sicherstellung eines ordnungsgemässen Schulbetriebs. Zudem ist das Gebäude als Schutzobjekt der kantonalen Denkmalpflege eingestuft, weshalb die Erhaltung der Bausubstanz von besonderer Bedeutung ist.
Gestützt auf §§ 103 ff. Gemeindegesetz (GG) handelt es sich um eine gebundene Ausgabe,da die Aufwendungen für den Erhalt der bestehenden Infrastruktur notwendig sind und kein erheblicher Entscheidungsspielraum besteht. Gemäss den kantonalen Vorgaben sind bedeutende gebundene Ausgaben öffentlich bekannt zu machen und mit einer Rechtsmittelbelehrung zu versehen.
Rechtsmittelbelehrung
Gegen diesen Beschluss kann, von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte innert fünf Tagen schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen. In Stimmrechtssachen werden Verfahrenskosten nur erhoben, wenn das Rechtsmittel offensichtlich aussichtslos ist.
Gemeinderat Hedingen
Hedingen, 24. April 2026
Affoltern am Albis
Am 13. April 2026 ist in Zürich ZH gestorben:
Dora Frieda Jud geb. Spillmann geboren am 4. März 1933, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH.
Bestattungsamt Affoltern am Albis
Affoltern am Albis
Am 21.April 2026 ist in Affoltern am Albis gestorben:
Erika Brederoo geb. Schmid geboren am 2. Januar 1942, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH.
Beisetzung am Freitag, 24. April 2026, um 11.00 Uhr auf dem Friedhof Affoltern am Albis ZH, anschliessend Abdankung in der Friedhofskapelle Affoltern am Albis ZH.
Bestattungsamt Affoltern am Albis
Hedingen
Am 19. April 2026 ist in Zürich gestorben: Ernst Härri
geboren am 4. August 1951, von Thalwil ZH, verheiratet, wohnhaft gewesen in Hedingen.
Kappel am Albis
Am 18.April 2026 ist in Affoltern am Albis gestorben:
Aeschbacher Helena
geboren am 11. Mai 1945, von Küsnacht ZH und Eggiwil BE, wohnhaft gewesen im Senevita, 8910 Affoltern am Albis. Die Abdankungsfeier findet am Mittwoch, 27. Mai 2026, um 13.30 Uhr in der ref. Kirche Kappel am Albis statt.
Gemeindeverwaltung Kappel am Albis
Ergreifung des Gemeindereferendums
Mit Beschluss vom 20. April 2026 hat der Gemeinderat Bonstetten gemäss Art. 33 Abs. 2 lit. b Kantonsverfassung i. V. m. Art. 24 Ziffer 8 Gemeindeordnung das Gemeindereferendum gegen den Beschluss des Kantonsrates vom 2. März 2026 über die Änderung des Lehrpersonalgesetzes (LPG,LS 412.31),Anpassung des neu definierten Berufsauftrags (Vorlage 5966), ergriffen. Damit wird verlangt, dass der genannte Beschluss des Kantonsrates dem Volk zur Abstimmung unterbreitet wird. Gegen diesen Beschluss steht kein ordentliches Rechtsmittel zur Verfügung. Kommt das Gemeindereferendum zustande, kann die Feststellungsverfügung der Direktion der Justiz und des Innern mit Rekurs in Stimmrechtssachen angefochten werden.
Die Beschlüsse des Kantonsrates und des Gemeinderates sind der Publikation unter www.amtliche-nachrichten.ch angehängt.
Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf. Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung.
Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314–316 PBG).
Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.
Projekt: Abbruch Liegenschaften Zürichstrasse 63/65 und Betpurstrasse 2/4; Neubau MFH mit Gewerberäumen und Tiefgarage, Zürichstrasse 63/65 und Betpurstrasse 2/4, 8910 Affoltern am Albis Katasterinformationen: GrundstückNr.: 414, 4462, 4990, 4991, Zone: Z5
Rechtliche Hinweise und Fristen
Ort der Planauflage: Die Pläne können ausschliesslich in der kantonalen Plattform eAuflageZH (https://portal.ebaugesuche.zh.ch/ eauflage) während der Auflagefrist eingesehen werden.
Rechtliche Hinweise: Publikation gemäss §§ 6 und 314 Planungs- und Baugesetz (PGB): Die Pläne sind während der Auflagefrist in der eAuflage einsehbar.Erfolgt die Ausschreibung in mehreren Publikationsorganen, so gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Während der Planauflage können Baurechtsentscheide über die Plattform eAuflage eingefordert werden. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Begehren um Zustellung des baurechtlichen Entscheids (Zustellbegehren) müssen ab 1. November 2025 zwingend über die kantonale Plattform eAuflageZH angefordert werden. Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide kann eine Kanzleigebühr erhoben werden.
Rechtsmittelfrist:
Frist: 20 Tage
Ablauf der Frist: 14. Mai 2026
Auflagefrist
Hausen am Albis
Bauherrschaft: Clemens Fuchs, Bergmattstrasse 8, 8915 Hausen am Albis
Projekt: Dachsanierung und Installation PV-Anlage (indach), Bergmattstrasse 8, 8915 Hausen am Albis
Katasterinformationen: Kreis: Hausen am Albis, Grundstück-Nr.: 2138, Zone: W/1.4
Mettmenstetten
Bauherrschaft: Gemeinde Mettmenstetten, Albisstrasse 2, 8932 Mettmenstetten
Projekt: Aufstellung multifunktionale Outdoor-Fitnessstation, Obere Fischbachstrasse bei 16, 8932 Mettmenstetten
Katasterinformationen: GrundstückNr.: 1670,Zone: Zone für öffentliche Bauten und Anlagen (Oe)
Mettmenstetten
Bauherrschaft: Werner Zehnder und Bettina Schneebeli, Gotthardstrasse 68, 6410 Goldau
Projekt: Erstellung einer PV-Anlage auf bestehendem Pultdach, Muristrasse 5, 8913 Ottenbach
Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 272 / Vers.-Nr. 182 / im Inventar
Wettswil am Albis
Bauherrschaft: Alexander Djurdjevic, Weidelacherstrasse 38, 8143 Stallikon
Projekt: Diverse Um- und Ausbauten (Projektänderung), Stationsstrasse 10a, 8907 Wettswil am Albis
Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 124, Zone: Kernzone K
Rechtliche Hinweise und Fristen Ort der Planauflage: Gemeindeverwaltung Wettswil am Albis Abteilung Bau und Infrastruktur Ettenbergstrasse 1 8907 Wettswil am Albis
Rechtliche Hinweise: Die Pläne liegen während der Auflagefrist auf. Erfolgt die Ausschreibung in mehreren Publikationsorganen, so gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Während der Planauflage können Baurechtsentscheide bei der Baubehörde eingefordert werden. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide kann eine Kanzleigebühr erhoben werden. Publikation gemäss §§ 6 und 314 Planungs- und Baugesetz (PGB).
Rechtsmittelfrist:
Frist: 20 Tage
Ablauf der Frist: 14. Mai 2026 20 Tage öffentliche Auflage (§ 314 PBG)
Einladung an die Delegierten
Delegiertenversammlung vom Mittwoch, 27. Mai 2026, 19.30 Uhr, Kasinosaal Affoltern am Albis, Marktplatz 1, 8910 Affoltern am Albis
Traktanden
1. Genehmigung Protokoll vom 5. November 2025 2. Kenntnisnahme Jahresbericht 2025
3. Genehmigung Jahresrechnung 2025 4. Verschiedenes Im Anschluss informieren Johannes Bartels, Geschäftsleiter Standortförderung Knonauer Amt, Matthias Schlegel, Teamleiter Energieplanung und Nachhaltiges Bauen, Amstein + Walthert AG und Rita Gnehm, Partnerin PLANAR AG für Raumentwicklung zu «Schritte zum Klimaziel der Energieregion Knonauer Amt». Die Versammlung ist öffentlich. 7. April 2026 Vorstand Zürcher Planungsgruppe Knonaueramt
Reglement Freibadanlage, Teilrevision 2026
Der Gemeinderat Mettmenstetten hat mit Beschluss vom 21. April 2026 der Teilrevision 2026 des Reglements über die Freibadanlage zugestimmt. Den detaillierten Beschluss des Gemeinderats sowiedasüberarbeiteteReglementfinden Sie bei den angehängten Dokumenten. Rechtsmittelbelehrung Gegen diesen Beschluss kann innert 30 Tagen, von der Mitteilung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis schriftlichRekurserhobenwerden.Diein dreifacher Ausfertigung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich,beizulegen. GemeindeMettmenstetten
Strategisches Gestalten ist anstrengend; verhindern kostet nichts
Zentrumsplanung Hedingen
Die Zwillikerstrasse, von der Kantonsstrasse her aufgenommen. Heute Durchgangsstrasse und Parkplatz. Dank einer kurzen Umfahrungsstrasse entlang des Bahngleises kann hier ein verkehrsberuhigtes und begrüntes Dorfzentrum entstehen. (Bild zvg)
Rückbau der beschädigten Betonelemente am Schulhaus 4
Neuigkeiten von Gemeinderat und Primarschulpflege Bonstetten
Im Rahmen einer Begehung des Schulhauses Bonstetten, im Zusammenhang mit der geplanten Fassadensanierung sowie den vorgesehenen Anpassungen an der Beschattung, wurden an einzelnen Betonelementen der Fassade Rissbildungen festgestellt (Der «Anzeiger» berichtete in Ausgabe Nr. 25). Abklärungen eines Sachverständigen ergaben, dass diese keine akute Gefährdung für Personen darstellen. Es sind trotzdem freiwillig zusätzliche Sicherungsmassnahmen ergriffen worden. Obwohl sich die Sicherheitslage nicht verändert hat, stellt der Gemeinderat fest, dass viele Eltern Sicherheitsbedenken haben und verunsichert sind. Deshalb hat der Gemeinderat den vorgezogenen Rückbau der beschädigten Betonelemente am Schulhaus 4 beschlossen und hierfür einen Kredit von 40000 Franken bewilligt. Die Arbeiten werden während den Frühlingsferien ausgeführt.
Öffnungszeiten Gemeindeverwaltung – Fazit zum Versuchsbetrieb und definitive Festsetzung per 1. Mai 2026 Mit Gemeinderatsbeschluss vom 20. Oktober 2025 hat der Gemeinderat die Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung als Versuchsbetrieb, vom 1. Januar bis 30. April 2026, bewilligt. Seit Januar ist die Gemeindeverwaltung Bonstetten jeweils am Montag- und Donnerstagnachmittag geschlossen.
Während dieser Testphase ist keine negative Rückmeldung eingegangen oder platziert worden. Für die Verwaltung bringt die Schliessung einen deutlichen Mehrwert mit, weshalb die Öffnungszeiten per 1. Mai 2026 definitiv
übernommen werden. Dem Gemeinderat und der Verwaltung ist es wichtig darauf hinzuweisen, dass eine vorgängige Terminvereinbarung ausserhalb der Öffnungszeiten über alle Bereiche der Verwaltung möglich ist.
Im Weiteren hat der Gemeinderat:
• Diverse Einbürgerungsgesuche bewilligt.
• Die Jahresrechnung 2025 als einziges Geschäft der Gemeindeversammlung vom 23. Juni 2026 festgesetzt und der RPK zur Prüfung verabschiedet.
• Eine Stellenplanerhöhung ausserhalb Budgets in der Finanzverwaltung um 30 Prozent bewilligt.
• Zu den Begehren der Öffentlichkeit zur öffentlichen Auflage des Verbundfahrplans 2024/2028 (ZVV) eine Stellungnahme abgegeben
• Die Jahresrechnung 2025 der IKA Pflegezentrum Sonnenberg genehmigt.
• Einen Antrag zur Erhöhung des Stellenplans der KESB Bezirk Affoltern abgelehnt.
Aus der Primarschulpflege: Abnahme Jahresbericht Bibliothek 2025
Susanne Achenbach, Leiterin der Bibliothek Bonstetten, hat den Jahresbericht der Bibliothek zu Händen der Schulpflege der Primarschule Bonstetten erstellt. Die Primarschulpflege hat den Jahresbericht an der Sitzung vom 14. April 2026 abgenommen und gewürdigt. Der Jahresbericht gibt einen guten Einblick in den vielseitigen Arbeitsalltag der Bibliothekarinnen. Besonders erwähnenswert war im Jahr 2025 der Umzug an
den neuen Standort im Mehrzweckgebäude Heumoos. Die Bibliothekarinnen haben sich nach einer langen Planungsphase sorgfältig, intensiv und mit einem grossen Engagement auf den Umzug vorbereitet. Dank der sehr guten Vorarbeit gelang der Umzug reibungslos und die Bibliothek konnte kurz vor den Sommerferien geöffnet werden, damit sich die Lesebegeisterten noch rechtzeitig mit Lesestoff eindecken konnten. Die neuen, hellen und modern eingerichteten Räume finden bei Besucherinnen und Besuchern regen Anklang und die Bibliothekarinnen schätzen ihren neuen Arbeitsort. Zudem bietet der neue Standort tolle Perspektiven, die Bibliothek stets weiterzuentwickeln und sich als Treffpunkt, Veranstaltungsort und Lernort weiter zu etablieren. Das Angebot der Bibliothek wird laufend angepasst und bietet für Klein und Gross die Möglichkeit, in andere Welten einzutauchen. Auch Veranstaltungen werden gut besucht und neue Besucherinnen und Besucher sind jederzeit herzlich willkommen. Den Jahresbericht der Bibliothek finden Sie auf der Website der Primarschule Bonstetten unter www. primarschule-bonstetten.ch.
Wir danken dem Team der Bibliothek ganz herzlich für seinen tollen Einsatz.
Im Weiteren hat die Primarschulpflege an der Sitzung vom 14. April 2026: • die Jahresrechnung 2025 geprüft.
Stephan Sandhofer, Gemeindeschreiber Bonstetten
Hedingen ist ein schöner Ort, allerdings mit einer Ausnahme: Das Zentrum ist nicht besonders ansehnlich, falls es denn überhaupt eines gibt. Ein kurzer Rückblick auf das bisher Erreichte: Die Gemeindeversammlung vom Dezember 2019 hat beschlossen, eine Testplanung für ein neues Dorfzentrum durchzuführen. Seither wurden zahlreiche Aspekte wie Verkehrsführung, Hochwasserschutz, Verkehrssituation und nicht zuletzt Bewilligungsfähigkeit geklärt. Immer wieder hatte die Bevölkerung die Gelegenheit, Stellung zu nehmen (Echoraum, Gemeindeversammlungen, Informationsveranstaltungen, elektronische Mitwirkung). Parallel dazu wurden intensive Verhandlungen mit den betroffenen Grundeigentümern geführt, die den grössten Anteil des betroffenen Grundes besitzen. Das ist keine einfache Aufgabe. Einige Eigentümer könnten vermutlich mehr verdienen, wenn sie ohne Rücksicht auf die Zentrumsplanung auf ihrem Grundstück optimiert bauen würden. Es ist ihnen hoch anzurechnen, dass sie im Sinn des Ganzen mitmachen.
Das Beste aus der komplexen Situation herausgeholt Selbstverständlich ist die aktuelle Planung nicht perfekt: Das darf auch offen diskutiert werden, und mögliche Verbesserungen sollen berücksichtigt werden. Wir sind aber jetzt an einem Punkt, wo Behördenmitglieder, Gemeindemitarbeiter und Planer sehr viel Zeit und Geld investiert haben, um das Beste aus der komplexen Situation herauszuholen. Leider hat jetzt die Stunde der Ver-
hinderer geschlagen: Ohne viel Hintergrundwissen wird gegen die Zentrumsplanung Stimmung gemacht. Obschon aufgrund vertiefter Abklärungen nicht bewilligungsfähig, wird eine Nordzufahrt zum Zentrum gefordert. Unter anderem würde ein solcher Strassenbau Hecken und geschützte Pflanzen wie den Aronstab beeinträchtigen. Andere stellen fest, man müsse nur mit den Grundeigentümern härter verhandeln, ohne je am Tisch mit diesen gesessen zu haben.
Der geplante Dorfplatz wird lächerlich gemacht mit der Bemerkung, dieser sei nur so gross wie eine 2,5-ZimmerWohnung (es sind 1000 m2). Eine Entlastungsstrasse wird abgelehnt, obschon ohne diese der gesamte Verkehr zur Bahnhofvorfahrt und zum Schweizer Areal wie bisher über die Zwillikerstrasse geführt würde, wo eigentlich ein verkehrsberuhigter Zentrumsplatz entstehen sollte.
Sich als Gemeinde zusammenraufen, damit Hedingen attraktiv bleibt Wenn wir uns nicht als Gemeinde zusammenraufen, wird Hedingen in zehn Jahren immer noch ein attraktiver Ort sein, trotz seines noch mehr in die Jahre gekommenen Dorfkerns. Ein klar erkennbares Zentrum mit Begegnungszonen würde es nicht geben. Die Verhinderer werden sich zu diesem Zeitpunkt einem neuen Thema zugewendet haben, jedoch kaum die Verantwortung für die verpasste Gelegenheit übernehmen.
Vorstand FDP Hedingen
Infoabend zur Vision2033 der Primarschule Bonstetten
Nach einer Medienmitteilung sowie kritischen Reaktionen in der Presse und in Leserbriefen hat die SVP Bonstetten die Schulpflege und die Schulleitung zu einem Informationsabend für ihre Mitglieder über die Vision 2033 eingeladen. Isabella Tamas (Präsidentin der Primarschulpflege), Miriam Brawand und Gregor Roth (Mitglieder der Schulpflege) sowie Momo Beutler (Vertreterin der Schulleitung) informierten über die Hintergründe und Ziele der geplanten Schulentwicklung. Gregor Roth wies auf aktuelle Herausforderungen hin: Die Zahl der unentschuldigten Schulabsenzen habe zugenommen, und viele Lehrpersonen seien heute stark belastet – teils sogar Burnout-gefährdet. Miriam Brawand berichtete, dass sich die Zahl der integrierten Sonderschulungen (ISR-Settings) in den letzten fünf Jahren verdoppelt habe. Allein im Schuljahr 2024/25 belaufen sich die Kosten dafür auf rund 1.4 Millionen Franken. «Mehr Ressourcen allein sind nicht die Lösung», betonte Schulpflegepräsidentin Isabella Tamas. In den letzten Jahrzehnten hätten steigende Ausgaben die Probleme nicht beseitigt. Es brauche eine grundlegende strukturelle Veränderung des Schulsystems. Die Schule müsse näher am Leben der Kinder sein – eine lernende, nicht eine belehrende Schule. Die Schulleitung hat den Auftrag erhalten, die Vision 2033 umzusetzen. Im Mittelpunkt steht ein Lernen, das in jeder Begegnung und Alltagssituation stattfindet. Kinder sollen gerne zur Schule kommen – denn Freude am Lernen gilt als Grundvoraussetzung für den Lernerfolg. Jedes Kind wird individuell in seinem Lernprozess begleitet und kann mitentscheiden, in welchem Tempo und auf welche Weise es lernt. Trotz dieser pädagogischen Neuausrichtung, so betont die Schul-
pflege, werden alle kantonalen Vorgaben und der Lehrplan 21 weiterhin eingehalten. Auch die Anschlussfähigkeit an die Oberstufe bleibt gewährleistet. Auch finanzielle Aspekte kamen zur Sprache. Moderator Claude Wuillemin wollte wissen, ob die Umsetzung der Vision 2033 zu Mehrkosten führen werde und wie es um die Infrastruktur stehe. Isabella Tamas zeigte sich zuversichtlich, dass die Kosten nicht steigen werden, wenn die vorhandenen Ressourcen gezielter eingesetzt werden. «Wir müssen lernen, mit den bestehenden Mitteln anders umzugehen – nicht einfach mehr Geld einsetzen», erklärte sie. Gregor Roth gab einen Überblick über die geplanten baulichen Massnahmen. Der bestehende Pavillon müsse ersetzt, andere Gebäude saniert werden. «Diese Renovationen und der Abriss sind auch ohne die Vision 2033 notwendig und bereits budgetiert», erläuterte Roth. «Wir werden die Umbauten aber selbstverständlich so planen, dass sie das pädagogische Konzept optimal unterstützen.» Die Zeit verging schnell – wichtige Themen wie die Inklusion oder die Integration von Schülerinnen und Schülern ohne Deutschkenntnisse konnten nicht mehr angesprochen werden. Fazit des Abends: Die Anwesenden anerkannten, dass die Vision 2033 einige sinnvolle Ansätze enthält. Schulpflege und Schulleitung gehen dieses Projekt mit grossem Engagement an. Für eine breit abgestützte Umsetzung ist es sinnvoll, alle Beteiligten ins Boot zu holen – Lehrpersonen, schulische Mitarbeitende, den Elternrat und die gesamte Bevölkerung von Bonstetten. Dabei ist allen bewusst: Die Verantwortung für die Umsetzung der Vision 2033 liegt schlussendlich bei der Schulpflege.
Vorstand SVP Bonstetten
Architekturführung im Kunsthaus Zürich
Spannender Einblick in die Erbauung des grössten Kunstmuseums der Schweiz
Die Ü60er des Ski-Clubs Bonstetten konnten am Mittwoch, 15. April, in einer ausführlichen Führung einiges über die Architektur des Kunsthauses Zürich erfahren.
Das Kunsthaus wurde 1910 mit dem Moserbau eröffnet und anschliessend laufend erweitert. Der Architekt Karl Moser galt als Pionier der Schweizer Moderne, der stark historisch arbeitete, aber bereits moderne Ideen integrierte. Der Moserbau des Kunsthauses Zürich ist der historische Kern des Museums und prägt zusammen mit anderen Gebäuden den Heimplatz. Einflüsse des Jugendstils sind klar erkennbar und die Fassaden haben eine klassizistische Wirkung. Sehenswert waren auch die Reliefs und die künstlerischen Fassadendekorationen. Im Eingangsbereich fiel das grosse Bild von Ferdinand Hodler auf. Nach der Besichtigung des ältesten Teils des Kunsthaus-Komplexes begleitete die kompetente Führerin die Ü60er durch den Tunnel unter dem Heimplatz zum Chipperfield-Bau. Sie informierte über die grossen Probleme bei der Erstellung dieser Unterführung. So musste der Verkehr (Tram, Bus, Auto, Fussgänger) auf dem Heimplatz ständig aufrechterhalten bleiben. Die Eröffnung des Baus, welcher durch den Stararchitekten Chipperfield entworfen wurde, erfolgte im Oktober 2021. Vor der Eröffnung mussten während eines ganzen Jahres die diversen technischen Einrich-
Patrick Stettler ist neuer Präsident
der SVP Affoltern
Der bisherige Präsident Toni Bortoluzzi tritt ins zweite Glied zurück
Die Ortsektion der SVP Affoltern hat an ihrer Generalversammlung die Amtsdauer 2026 bis 2030 vorbereitet und den Vorstand neu bestellt. Mit dem 30-jährigen Patrick Stettler wurde ein junger Präsident gewählt, der mit der Gemeinde vertraut ist. Er wird die grösste Ortspartei zusammen mit den VorstandsMitgliedern Danijela Milosevic, neu, und der bisherigen Antoinette Frey, leiten. Von Amtes wegen nehmen auch die Stadträtin Claudia Spörri, und der neu gewählte Stadtrat Ernst Beeler, im Vorstand Einsitz. Nebst den statutarischen Geschäften durften die Versammlungs-Teilnehmer auch vom Parteibeitritt von 16 neuen Mitgliedern innert einem Jahr Kenntnis nehmen. Zum Schluss ging es darum, verdiente langjährige Parteileitungs-
Mitglieder mit Dank von ihren Aufgaben zu entlasten. Toni Bortoluzzi und Jakob Schneebeli, die ehemaligen Parlamentarier aus dem Vorstand, und Otto Steinmann, ehemaliger Bezirksrichter, zuständig für die Gemeindewahlen, treten ins zweite Glied zurück.
Schmerzende Abwahl
Das neue Kalenderjahr stand im Zeichen der Behördenwahlen für die neue Amtsdauer. Die SVP-Ortspartei durfte mit einer Ausnahme auf erfolgreiche Wahlen zurückblicken. Die Abwahl des verdienten Primarschulpflegers Beat Kalt schmerzt. Aufgrund der guten Zusammenarbeit mit den bürgerlichen Kräften, FDP, der Mitte, dem Gewerbe und den Arbeitgebern, gelang eine eindrück-
liche Wahl der vier Vorgeschlagenen in den Stadtrat. Die besten Wahlergebnisse erzielten vor allen Bisherigen, Pascal Santi, FDP, Franz Wipfli, die Mitte, Ernst Beeler und Claudia Spörri, SVP. Ebenso wurden Urs Gmür, bisher, als Präsident, und Emrah Kilic, neu, in die RPK, sowie die für die Sekundarschulpflege vorgeschlagene Sarah Müller gewählt. Die angestrebte Wende im Stadtrat stand im Hauptinteresse der Gemeindewahlen und konnte mit eindrücklichem Ergebnis, dank geschlossener bürgerlicher Zusammenarbeit zum Erfolg geführt werden. Es gilt nun die gute Ausgangslage im Interesse dieser Wählerinnen und Wähler mit effizienter Arbeit im Stadtrat umzusetzen.
SVP Affoltern
tungen getestet werden. Der Bau gilt als Pionier für die Gebäude- und Energietechnik «2000-Watt-Gesellschaft». So verfügt das Museum unter anderem über Erdsondenfelder für die Heizung und für die Kühlung sowie über eine Photovoltaik-Anlage auf dem Dach. Erwähnenswert ist, dass jeder Raum einzeln angesteuert wird (Wärme, Kühlung, Feuchtigkeit, Licht). Gearbeitet wurde mit Recyclingsichtbeton, mit hellem Eichenholz und weissem Marmor für die Böden und für die Wandverkleidungen mit Messing und Holz. Die Fassade aus massivem Jurakalkstein mit feiner Profilierung durch fein gegliederte vertikale Elemente korrespondiert mit dem gegenüberliegenden Moserbau. Die zentrale, grosse Eingangshalle gilt als Herzstück und kann zusammen mit dem anschliessenden grossen Saal für öffentliche Anlässe benutzt werden, zudem dient sie auch als Durchgang zum Universitätsquartier. Durch die Erweiterung wurde das Kunsthaus zum grössten Kunstmuseums der Schweiz. Im Jahr 2024 besuchten zirka 500000 Personen das Museum. Nach knapp zweistündiger äusserst interessanter Führung schlossen die Ü60er den Anlass bei einem gemütlichen Mittagessen ab.
Hans Wehrli, Ü60 Ski-Club Bonstetten Weitere Informationen und Fotos zu finden unter: www.skiclub-bonstetten.ch
War bis zuletzt politisch äusserst aktiv: Toni Bortoluzzi, im Bild an der Gemeindeversammlung in Affoltern im Dezember 2025. (Bild Claudia Aeugster)
Informationsabend der Stiftung Tixi Säuliamt mit Stabsübergabe
Es werden immer wieder neue Fahrerinnen und Fahrer gesucht
Die Stiftung Tixi Säuliamt hat am Montag, 13. April, im Ulmensaal der reformierten Kirche Affoltern ihren alljährlichen Informationsabend durchgeführt.
Gleichzeitig fand die Stabsübergabe vom langjährigen Präsidenten René Abt
zum neuen Präsidenten Felix Fürer statt.
Als Symbol übergab René Abt dem neuen Präsidenten ein schön geschmücktes Lenkrad mit der Bemerkung, dass er die Geschicke der Stiftung gut lenken möge. René Abt stand der Stiftung als Präsident
zehn Jahre vor. Ob diese lange Zeit vom neuen Präsidenten übertroffen wird? Es wird sich weisen. Am Informationsabend wurden die anwesenden Fahrerinnen und Fahrer über das Geschehen in der Stiftung orientiert. Dafür zeichneten die einzelnen Stiftungsräte zuständig, indem sie ihre Ressorts mit Unterstützung von PowerPoint vortrugen und erläuterten. Das Angebot von Tixi Säuliamt war in den letzten Jahren immer mehr gefragt. Nebst dem neuen Präsidenten ist auch der Stiftungsrat im letzten Jahr neu zusammengestellt worden.
Innere Ruhe ist nützlich
Ein Tixi-Fahrzeug zu lenken, ist eine ehrenamtliche Aufgabe, die eine gewisse innere Ruhe im Umgang mit mobilitätsbeeinträchtigten Fahrgästen verlangt. Die Stiftung Tixi Säuliamt sucht immer freiwillige Fahrerinnen und Fahrer, welche sorgfältig zusammen mit einem erfahrenen Fahrer oder Stiftungsratsmitglied in den Fahrdienst eingearbeitet werden. Wer sich engagieren und eine sinnstiftende Auf-
gabe übernehmen möchte, kann sich auf www.tixi-saeuliamt.ch oder per Telefon (Nr. 044 760 14 00) gerne orientieren und melden. Ebenfalls über die Webseite werden gerne Spenden für die Stiftung entgegengenommen. Ohne Spenden ist eine Tixi-Organisation nicht lebensfähig. Wer sich persönlich informieren möchte, hat am Freitag bis Sonntag, 12. bis 14. Juni, an der Expo Obfelden, im Zendenfrei, die Gelegenheit dazu. Am Stand 38 freuen sich die Vertreter und Vertreterinnen der Stiftung Tixi Säuliamt über Besuche und Gespräche.
Stiftung Tixi Säuliamt, Theo Schmid, Stiftungsrat Aktuariat
Felix Fürer (links) hat von René Abt das Amt des Tixi-Präsidenten übernommen. Fürer erhielt zum Dank ein schön geschmücktes Lenkrad.
Neuer Stiftungsrat: sitzend, Marlies Schütz, von links: Felix Fürer, Theo Schmid und Gerard Lambert. (Bilder zvg)
Patrick Stettler ist der neue Präsident der SVP Affoltern. (Bild zvg)
Die Ü60er des Ski-Clubs Bonstetten konnten am 15. April an einer knapp zweistündigen Führung viel über die Architektur des Kunsthaus Zürich erfahren. (Bild zvg)
Beherzter Einsatz zugunsten des technikhistorischen Erbes
Unterhaltsarbeiten am historischen Kleinkraftwerk Ottenbach
Marcus Weiss
Was normalerweise ein beschaulicher Ort ist, mutete am vergangenen Mittwochvormittag fast wie ein animiertes Wimmelbild an. Die Eingangstüre zum historischen Kleinkraftwerk Ottenbach steht weit offen, und im Inneren scheint alles in Bewegung zu sein. Durch menschliche Aktivität, wohlverstanden, denn die altehrwürdigen Maschinen sind zu diesem Zeitpunkt noch nicht einmal angelaufen. Sechs gestandene Männer tragen gewichtige Metallteile durch den Maschinenraum, drehen –manchmal mit vereinten Kräften – an gusseisernen Einstellrädern, stets mit einem Seitenblick prüfend, ob die gewünschte Funktion schon ausgelöst worden ist. «Wir haben heute Einsatztag», begrüsst Marcel Funk, Aktuar beim Verein Historisches Kleinkraftwerk Ottenbach, den Gast vom «Anzeiger» gut gelaunt. Obwohl für alle hier die Beschäftigung mit der alten Technik quasi ihre Berufung ist, gehe es auch um die Erfüllung einer Verpflichtung: «Der Verein hat eine Leistungsvereinbarung mit dem Kanton Zürich, dem Eigentümer dieser denkmalgeschützten Anlage», erklärt Funk und führt weiter aus, dass dies neben dem Unterhalt der gesamten Maschinerie auch die Pflicht umfasse, Führungen durch das historische Kleinwasserkraftwerk anzubieten. «Bei uns macht jeder alles», unterstreicht er nicht ohne Stolz. «Man muss als Vereinsmitglied sowohl mit der früheren Technik vertraut sein als auch eine Begabung dafür haben, sie Besuchenden näherzubringen.»
Das Industrieensemble hat manches Hochwasser überstanden
Ganz in der Manier einer solchen Publikumsführung blendet der Aktuar nun zurück in die «grossen Zeiten» des Kleinkraftwerks. «Man muss sich vorstellen, dass in der angrenzenden Seidenweberei in der Blütezeit zu Beginn des 20. Jahrhunderts 250 bis 350 Webstühle in Betrieb waren, die mit der hier produzierten Energie angetrieben wurden», skizziert Vereinspräsident Bruno Wiederkehr den einstigen Zweck der im Zustand von 1920 erhaltenen Anlage. Dass diese immer noch so gut in Schuss und funktionsfähig ist, grenzt schon fast an ein Wunder, bringt doch die Reuss, ihres Zeichens Energielieferant für das Kraftwerk, auch immer wieder grosse Überschwemmungen mit sich. Diese haben das industriegeschichtliche Erbe schon öfter in ernste Gefahr gebracht. Die Männer deuten auf eine Markierung an der Wand: «Hochwasserstand 22.8.2005» ist dort zu lesen. «Alles, was tiefer lag, war an diesem Tag überschwemmt», zeigt sich der Vereinspräsident noch heute betroffen. Der Unterschied zwischen Hochund Niedrigwasser könne an der Reuss ohne Weiteres vier Meter betragen, was am gebirgigen Einzugsgebiet des Flusses liegt. Bei einem kurzen Abstecher ins Gelände zeigt sich die Situation rund um den Oberwasserkanal, der von der Reuss abzweigt und das zur Energiegewinnung benötigte Wasser ins Kraftwerk leitet. «Es gibt verschiedene Faktoren, die hier zusammenwirken», weiss Bruno Wiederkehr. «Manchmal muss ein zu hoher Wasserstand im Vierwaldstättersee abgesenkt werden, was sich natürlich auf die Pegel hier auswirkt, aber auch die Kleine Emme, die in die Reuss mündet, kann etwa bei Gewittern sehr schnell anschwellen und grosse Wassermassen mit sich bringen.» Mit dem vor wenigen Jahren fertiggestellten Autobahnzubringer sei die Gefahr hier in Ottenbach aber zumindest ein Stück weit gebannt worden. Als Kompensationsmassnahme für den Strassenbau wurde das angrenzende Naturschutzgebiet erweitert. Ähnlich
Die Vereinsmitglieder des historischen Kleinkraftwerks: Bruno Wiederkehr (Präsident und Kassier), Hans Gugerli (kniend), Marcel Funk (Aktuar), Urs Weber (mit Sonnenbrille), Markus Roth und Andy Heller (Revisor).
Marcel Funk an der Jugendstil-Schalttafel des Kraftwerks, die bereits einmal ins Depot des Technoramas Winterthur abtransportiert war, aber den Weg zurück nach Ottenbach gefunden hat.
Marcel Funk erklärt die Schutzmassnahmen gegen Hochwasser, die im Zuge des Baus des Autobahnzubringers beim Oberwasserkanal umgesetzt wurden.
wie ein Flusspolder wird es nun periodisch überflutet und entlastet die Reuss.
Die Epochen der technischen Entwicklung sind ablesbar Zurück im Kraftwerk muss zuerst noch die sogenannte Königswelle geölt werden. Marcel Funk steigt mit einem Ölkännchen zum Umlenkrad hoch, welches die Antriebskraft des Wassers zunächst rein mechanisch über Transmissionsriemen zu den Webstühlen brachte. Später produzierte ein Generator Strom, der es ermöglichte, die Webstühle elektrisch zu betreiben. Die Vereinsmitglieder reden sich geradezu ins Feuer, wenn sie auf die technischen Besonderheiten des Kleinkraftwerks zu sprechen kommen. Unter anderem erfährt man, dass die heute vorhandene Francis-Turbine, 1921 von der Maschinenfabrik Bell in Kriens geliefert, bereits die dritte Turbine in diesem Kleinkraftwerk war. Als Erstes sei 1881 eine Henschel-Jonval-Turbine zum Einsatz gekommen. Man merkt, dass die Anlage in ihrer aktiven Zeit ein Spiegel der technischen Entwicklung war. Nun aber wird die Maschinerie in Bewegung gesetzt, dies ist jeweils auch der Höhepunkt einer jeden Besucherführung. Zuerst ganz langsam, dann mit beeindruckend hoher Geschwindigkeit, drehen sich unzählige Räder, und die Transmissionsriemen sausen über die Rollen. Gebannt schauen die Männer auf eine Anzeige aus drei unregelmässig blinkenden, farbigen Leuchten, angebracht an einem modernen Schaltkasten. «Erst wenn alle drei Lampen konstant leuchten, ist die richtige Spannung von 50 Hertz erreicht, sodass wir die produzierte Leistung ins Stromnetz abgeben könnten», erklärt Marcel Funk. Die Leistung sei mit 85 PS für heutige Verhältnisse unbedeutend, dafür hielten diese Maschinen aber Hunderte von Jahren, gibt er zu bedenken.
Nachwuchs kann immer gebraucht werden
Obschon man mit momentan sechs Aktivmitgliedern im Verein recht gut aufgestellt sei, müsse man auch immer etwas Werbung für Zuwachs in den eigenen Reihen machen, berichten die Technikbegeisterten. «Vor ein paar Jahren hatten wir eine grosse ‹Wachablösung›, bis dahin war die alte Garde aktiv, die dem Verein von der Gründung an treu geblieben ist», erzählt der Aktuar, selbst MaschinenbauIngenieur. «Obwohl ich später in die IT wechselte, blieb mein Herzblut bei der alten Mechanik. Es ist toll, hier Kollegen gefunden zu haben, die diese Leidenschaft teilen.» Seit etwa acht Jahren ist Markus Roth im Verein aktiv, er war durch einen Tag der offenen Tür auf das Kleinkraftwerk aufmerksam geworden. «Ich kam zufällig vorbei und fand es spannend, auch durch meinen persönlichen Hintergrund. Ich war früher im Sihltal zu Hause und machte einst die Wartung bei einer ähnlichen Anlage, der ‹Fabrik im Schiffli› in Sihlbrugg», berichtet er. Das Mitglied mit der längsten «Diensterfahrung» ist im Moment Hans Gugerli. Der gelernte Metallbauer wechselte im Laufe seines Berufslebens zwar ins Büro, behielt jedoch seine Passion für das Technische. Auch er kam eher durch einen Zufall zum Verein: «Ich hatte in meiner Freizeit ein Atelier als Maler und Holzbildhauer und betrieb dort Modellbau. Eines Tages suchte mich eine Vertreterin des Vereins auf und fragte, ob ich ein Modell aufarbeiten könne», erinnert er sich. Das Ergebnis dieses Zusammentreffens war nicht nur das völlig neugestaltete Modell, das Besuchenden das Zusammenspiel von Regulator und Leitrad erklärt, sondern auch ein von der alten Mechanik beseeltes neues Vereinsmitglied.
Marcel Funk beim Ölen der sogenannten Königswelle. (Bilder Marcus Weiss)
Hans Gugerli und Markus Roth zeigen, wie die Mechanik der Schleuse funktioniert.
Einsatztechnisch konnten sich die Verkehrskadetten im Vergleich zum Vorjahr erneut steigern: Es wurden 7122 Einsatzstunden geleistet. (Bild zvg)
Jugend bewegt Verkehr
Neulich fand die 54. Generalversammlung der Verkehrskadetten-Abteilung Albis in Langnau statt
An der 54. Generalversammlung (GV) der VKA-Albis begrüsste Mark Eichmann, Präsident der VerkehrskadettenAbteilung Albis, alle Mitglieder, Eltern und Gäste herzlich im Gemeindesaal Schwerzi in Langnau. Im Verlauf der GV konnten 32 Anwärter – neue angehende Verkehrskadetten, welche im Winter die Grundausbildung absolviert haben – im
Anwärter konnten als Verkehrskadetten aufgenommen werden.
Verein als Verkehrskadetten aufgenommen werden. Weitere Mitglieder konnten, verdient und mit grosser Freude, eine Beförderung entgegennehmen. Alle erwarten auch dieses Jahr viele spannende, lehrreiche und kameradschaftliche Momente, die nicht nur den Zusammenhalt stärken, sondern auch neue Erfahrungen, wertvolle Erkenntnisse und unvergessliche Erinnerungen mit sich bringen.
Einsatztechnisch konnten sich die Verkehrskadetten im Vergleich zum Vorjahr erneut steigern: Mit 7122 geleisteten Einsatzstunden wurde das bereits starke Ergebnis vom letzten Jahr nochmals übertroffen – eine beeindruckende Leistung der gesamten Mannschaft. Dank neuer Mitglieder bleiben
dennoch Kapazitäten bestehen, sodass zusätzliche Einsätze in der Region weiterhin geleistet werden können. Wie jedes Jahr wurde die Generalversammlung durch einen Film aufgelockert, der die vielfältigen geleisteten Einsätze sowie weitere Aktivitäten, wie etwa das Skiweekend, zeigte. So erhielten alle Gäste und die anwesenden Eltern der minderjährigen Verkehrskadetten einen guten Einblick ins Vereinsleben. Trotz der super Atmosphäre gibt es unter dem Jahr auch teilweise fordernde Momente für die Jugendlichen. Etwa wenn es um die Freizeitplanung geht – wann bin ich verhindert und sollte mich frühzeitig abmelden, sodass ich schlussendlich keinen Ersatz für einen Einsatz organisieren muss –, gehören
zum Vereinsleben dazu und fördern die Selbstständigkeit. Da am nächsten Tag mit dem «Zürich Marathon» ein grosser Einsatz in der Stadt Zürich bevorstand, welcher sehr früh startete, wurde das sonst gemütliche Beisammensein nach der Generalversammlung etwas verkürzt. So konnten die Verkehrskadetten am nächsten Morgen fit und einsatzbereit im Dienst für die Gesellschaft stehen.
E-Bus: Vollelektrisch in die Zukunft Um die Einsatzplanung zu vereinfachen und flexibler zu gestalten, wurde ein weiteres Vereinsfahrzeug zugelegt. Ein Highlight aus Sicht des Vereins: die Anschaffung eines Elektrobusses – als ers-
te Verkehrskadetten-Abteilung der Schweiz. Nach intensiven Probefahrten fiel die Entscheidung auf ein Modell mit rund 330 Kilometern Reichweite, ausreichend für die üblichen Einsatzwochenenden. Rechtzeitig zur GV wurde der Bus angeliefert, beschriftet und allen präsentiert. Somit ist die VKA-Albis mit fünf Vereinsfahrzeugen sichtbar in der Region unterwegs.
Die Verkehrskadetten-Abteilung Albis sieht positiv auf das nächste Vereinsjahr und freut sich darauf, ihren Beitrag zur Gesellschaft leisten zu dürfen. Bis bald, an einem der nächsten Anlässe –zum Beispiel dem kantonalen Schwingfest in Mettmenstetten.
Verkehrskadetten-Abteilung Albis
Guter Rechnungsabschluss der politischen Gemeinde Stallikon
Statt des budgetierten ausgeglichenen Ergebnisses resultiert ein Ertragsüberschuss von 3336323.76 Franken
Die Erfolgsrechnung der politischen Gemeinde schliesst bei einem Aufwand von 22310566.05 Franken und einem Ertrag von 25646889.81 Franken mit einem Ertragsüberschuss von 3336323.76 Franken ab. Das Budget rechnete mit einem ausgeglichenen Ergebnis. Der Grund für das viel bessere Ergebnis liegt bei den Grundstückgewinnsteuern, welche wiederum um über 1.3 Mio. Franken höher ausfielen als budgetiert. Die Steuereinnahmen übertrafen die Erwartungen um über 1 Mio. Franken. Aus einem Nachlass einer (nicht in Stallikon wohnhaften) Stalliker Bürgerin fielen der Gemeinde Stallikon 224730.01 Franken zu. Weiter trugen die um rund 760000.00 Franken tieferen Aufwände zum guten Abschluss bei Minderaufwand gab es bei den allgemeinen Diensten der Gemeindeverwaltung (–209000.00 Franken), bei der Gesundheit (–223000.00 Franken), bei der sozialen Sicherheit (–144000.00 Franken) und bei den Gemeindestrassen (–160000 Franken). Mehraufwand gab es hingegen bei der Bildung (+135000.00 Franken). Nachdem die Steuererträge im Jahr 2024 auf dem Niveau des Vorjahres «stagnierten», stiegen sie im Jahr 2025 erfreulicherweise wieder deutlich an. Sowohl die Steuererträge des Rechnungsjahres wie auch die Erträge aus den Vorjahren übertrafen den budgetierten Betrag um je über 500000.00 Franken. Die Mehreinnahmen aus den Steuerausscheidungen lagen bei rund 146000.00 Franken und kompensieren so die Mindereinnahmen aus den Quellensteuern. Im Jahr 2025 konnten 77 Fälle Grundstückgewinnsteuern abgerechnet werden, davon nur wenige mit
Ersatzbeschaffung. Die Einnahmen der Grundstückgewinnsteuern lagen deutlich über dem Budget (43 %). Mit über 3 Mio. Franken Einnahmen erreichten die Grundstückgewinnsteuern ein historisch hohes Niveau. Weil die Schweizerische Nationalbank den Leitzins auf 0 % senkte, liessen sich mit überschüssiger Liquidität kaum noch Erträge erwirtschaften. In den Bereichen Spezialfinanzierungen gab es Minderaufwände beim Wasserwerk (–14362.31 Franken), bei der Abwasserbeseitigung (–219420.05 Franken) und bei der Abfallwirtschaft (–31336.94 Franken). Die Wasserversorgung schloss leicht besser ab als budgetiert. Das Budget für den Unterhalt des Leitungsnetztes und der Reservoire wurde aufgrund von vielen und teilweise komplexen Leitungsbrüchen um rund 18000.00 Franken überschritten. Einen grossen Teil der Kosten konnte weiterverrechnet werden, was zu Mehreinnahmen von gut 35000.00 Franken führte. Bei der Abwasserbeseitigung lag der Kostenanteil an der Kläranlage Birmensdorf 166000.00 Franken unter dem Budget. Weitere Faktoren für den besseren Abschluss waren tiefere Abschreibungen, weil die Sanierung der Regenüberlaufbecken noch nicht realisiert wurde.
Bei der Abfallwirtschaft führten diverse Minderaufwände beim Sach- und Personalaufwand, sowie leicht höhere Erträge zu einem deutlich besseren Ergebnis
Die Investitionsrechnung im Verwaltungsvermögen weist Nettoinvestitionen von 2243072.94 Franken aus. Budgetiert waren Nettoinvestitionen von 4812000.00 Franken. Gründe für die tieferen Ausgaben sind hauptsäch-
lich das Projekt Neubau Schulraum/ Mehrzweckhalle, welches noch nicht so weit fortgeschritten ist wie ursprünglich gedacht, und die Sanierung der Regenüberlaufbecken, bei welchen die Umsetzung noch auf die Partnergemeinden gewartet wird. In der Investitionsrechnung Finanzvermögen erfolgte keine Veränderung.
Der Ertragsüberschuss der Erfolgsrechnung 2025 wird dem zweckfreien Eigenkapital zugeführt. Durch den Ertragsüberschuss erhöht sich das zweckfreie Eigenkapital auf 34373193.53 Franken. Die Bilanzsumme beträgt 56772555.56 Franken. Die Jahresrechnung 2025 (mit dem Abschied der Rechnungsprüfungskommission sowie dem Bericht der finanztechnischen Prüfstelle) kann auf www.stallikon.ch/gemeindeversammlung eingesehen werden.
Zwei Geschäfte an der Gemeindeversammlung vom 3. Juni
An der Gemeindeversammlung vom 3. Juni 2026 stehen zwei Geschäfte auf der Traktandenliste: die Jahresrechnung 2025 der politischen Gemeinde sowie die Aufhebung von Gewässerabstandslinien. Im Anschluss lädt der Gemeinderat die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu einem kleinen Apéro ein.
Änderung Lehrpersonalgesetz (LPG) –Ergreifung Gemeindereferendum Der Gemeinderat hat gegen den Beschluss des Kantonsrates vom 2. März 2026 über die Änderung des Lehrpersonalgesetzes, Anpassung des neu definierten Berufsauftrags (Vorlage 5966), das
Gemeindereferendum ergriffen. Damit wird verlangt, dass der genannte Beschluss des Kantonsrates dem Volk zur Abstimmung unterbreitet wird.
Pilotprojekt Mobile Palliative Care Teams in Pflegeheimen Gemäss Pflegegesetz sind die Gemeinden im Kanton Zürich verpflichtet, für eine bedarfsgerechte Pflegeversorgung ihrer Einwohnerinnen und Einwohner zu sorgen. Dazu gehört auch die spezialisierte Palliative Care für Bewohnerinnen und Bewohner von Pflegeheimen mit komplexen, unheilbaren oder lebenslimitierenden Erkrankungen. Der Regierungsrat hat im März 2024 die «Strategie Palliative Care im Kanton Zürich» verabschiedet. Für die Umsetzung der elf strategischen Massnahmen im Zeitraum 2025 bis 2029 hat er rund 10 Millionen Franken bewilligt. Das Pilotprojekt «MPCT in Pflegeheimen» bildet die Massnahme 3.2 der Strategie zur Verbesserung der spezialisierten Palliative Care in der Langzeitversorgung. Das Pilotprojekt hat zum Ziel, den Einsatz der Mobilen Palliative Care Teams (MPCT) in Pflegeheimen zu ermöglichen und damit die spezialisierte Palliative Care in der Langzeitversorgung auszubauen. Das Pilotprojekt beginnt am 1. Januar 2026 und dauert bis zum 31. Dezember 2028. Den Gemeinden wird von der Gesundheitsdirektion empfohlen, die Leistungsvereinbarung zeitnah abzuschliessen. Mit dem Abschluss dieser Vereinbarung wird sichergestellt, dass auch die Einwohnerinnen und Einwohner von Stallikon künftig im Pflegeheim vom Angebot des Mobilen Palliative Care Teams (MPCT) profitieren können. Gleichzeitig erfüllt die Gemeinde damit ihren gesetzlichen Versorgungsauftrag im Bereich der spezialisierten Palliative Care. Der Kanton übernimmt während des Pilotprojekts 50 % der ungedeckten Kosten für MPCT-Leistungen in Pflegeheimen. Dieser Anteil kommt nur den Bewohnerinnen und Bewohnern zugute, deren Wohnsitzgemeinde eine Leistungsvereinbarung mit einem MPCT abgeschlossen hat und somit die restlichen 50 % der ungedeckten Kosten trägt. Die Kosten belaufen sich auf Fr. 115.00 pro Stunde, was der Hälfte des effektiven Stundenansatzes von Fr. 230.00 entspricht. Für die Gemeinde Stallikon belaufen sich diese auf Fr. 2530.00. Der Gemeinderat hat dem Abschluss der Leistungsvereinbarung mit der Stiftung Palliaviva zugestimmt.
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Roberto Brunelli, Gemeindeschreiber
Der erste Ämtler Standortförderer feiert einen «Runden»
Charles Höhn, ehemaliger Bonstetter Gemeindepräsident, wird 80 Werner
Schneiter
80 Jahre? Da präsentiert sich ein fitter Mann in aufgeräumter Stimmung, einer, der sich täglich bewegt und sogar noch joggt. Charles Höhn, der erste Standortförderer im Säuliamt, feiert am 26. April 2026 einen runden Geburtstag. Seine Devise: «Fordern, aber nicht überfordern. Das gilt nicht nur im Bereich des Sports.»
Beim Begriff «Bewegung» geht es beim Jubilar tatsächlich nicht nur um Sport: Charles Höhn hat in seinen Funktionen während Jahren vieles bewegt oder zumindest tatkräftig mitgeholfen –zum Beispiel beim Anstossen von Ideen und Projekten. 1978 kam er, seit rund 50 Jahren Mitglied der FDP, mit Ehefrau Angela und den beiden Kindern nach Bonstetten. 1990 wurde er in den Gemeinderat gewählt, den er von 1998 bis 2011 präsidierte.
Gemeinden gemeinsam Mit Blick auf die Autobahneröffnung (November 2009) machten sich Parteien, Unternehmer, aber auch Einwohnerinnen und Einwohner um die Jahrtausendwende Gedanken zur Entwicklung des Säuliamtes. 2002 nahm der Gemeindepräsidentenverband (GPV) den Ball auf.
Überzeugt von der Notwendigkeit einer regionalen Standortförderung, erarbeitete er zusammen mit weiteren Expo-
«Das Partizipative funktioniert gut in unserer Region –bei allen kontrovers behandelten Themen.»
Charles Höhn, erster Standortförderer des Säuliamts
nenten aus der Region in vier Workshops ein Leitbild, das einstimmig genehmigt wurde – dies unter der Leitung der Ernst Basler + Partner. Der GPV bildete die Trägerschaft und wählte
Charles Höhn 2004 zum ersten Standortförderer mit einer Geschäftsstelle.
Anfänglich kamen 11 der 14 Gemeinden ins Boot, drei folgten etwas später. Die Finanzierung erfolgte mit einem Beitrag von anfänglich 5 Franken pro Einwohner, heute sind es 3 Franken. «Im Zentrum stand – und steht – eine nachhal-
Als Bonstetter Gemeindepräsident bei der Eröffnung der Unterämtler Gewerbeschau in den 1990er-Jahren: Charles Höhn (links) mit Kantonsrat Jean-Jacques Bertschi (Mitte) und Regierungsrat Ruedi Jeker. (Archivbild Anzeiger)
tige Sicherung und Förderung der Region in den Bereichen Gesellschaft, Wirtschaft und Ökologie – mit Projekten und Massnahmen in Absprache mit dem GPV», hält Charles Höhn fest. Hier geht es um die Erhaltung des ländlichen Raums, Erhalt und Schaffung von Arbeitsplätzen, um lokale Wertschöpfung, Stärkung des Gewerbes. Und um die Identifikation der Bevölkerung mit der Region, um das sogenannte «Wir-Gefühl» in einer Region mit hoher Lebensund Wohnqualität. Mit Nachdruck betont er den Willen der Gemeinden zur Zusammenarbeit – gemeinsam, statt dass jede Gemeinde in eigener Regie agiert. Wichtig sei es, dass die Bevölkerung in Prozesse eingebunden werde. «Das Partizipative funktioniert gut in unserer Region – bei allen kontrovers behandelten Themen. Auch wenn wir nicht alles umsetzen konnten: In anderen Regionen staunt man, was hier alles möglich ist», fügt Höhn bei und spricht von einer guten Entwicklung. «Ich bin glücklich, dass ich im Säuliamt leben darf», bringt er das persönlich zum Ausdruck. Diesen Eindruck hat auch der Bürgermeister aus dem deutschen Bon-
stetten, der Partnergemeinde. «Ihr habt es gut hier», hat er Charles Höhn wissen lassen. 2005 hat Höhn auch den «Frühlingstreff Wirtschaft – Politik» mitlanciert.
«EnergieRegion» als Schwerpunkt Massgeblich mitgewirkt hat Charles Höhn sodann beim 2010 lancierten Schwerpunktthema der Standortförderung, das sich «EnergieRegion» nennt. Gemäss einer von Fachleuten erstellten Potenzialstudie ist es möglich, dass die Region bis 2050 80 Prozent der gebrauchten Energie selbst produzieren kann. «Es deuten sich sogar 100 Prozent an. Auf jeden Fall sind wir hier schon heute über dem schweizerischen Durchschnitt», fügt Charles Höhn bei. Seit dem Start wurde im Säuliamt bei allen Gemeinden eine energiepolitische Bestandesaufnahme gemacht, dazu ein behördenverbindlicher Energieplan für alle Gemeinden und ein regionales Solarkataster. Seit 2012 funktionieren ausserdem eine regionale Energieberatung für Immobilienbesitzer, Elektromobiltage, 2020 folgte das Projekt «PV-
Vielfalt und Zukunftsperspektiven erkundet
Anlagen in Gewerbebetrieben» und private Solarstrom-Initiativen, um ein paar Beispiele zu nennen. «Die Photovoltaik-Produktion in der Region beträgt aktuell gegen ein Viertel des Stromverkaufs», so Charles Höhn.
Möglichst wenig Abhängigkeit von ausserhalb der Region – eine Devise, die auch der aktuelle Standortförderer Johannes Bartels weiterführt. «Ich bin sehr froh, dass er Standortförderer geworden ist», sagt Charles Höhn, der bei der Frage nach persönlichen Glanzpunkten seiner jahrelangen Tätigkeit in der Öffentlichkeit lange überlegt. «Dass ein gutes Miteinander und Füreinander keine Worthülsen sind, sondern in der Region gelebt wird – auch bei kontrovers diskutierten Themen mit gut eidgenössischen Kompromissen am Schluss», so seine Antwort. Und im gleichen Atemzug auch Ehefrau Angela nennt, die sein Wirken voll mitgetragen hat. Er ist ihr dankbar, dass sie ihm auch in schwierigeren Phasen den Rücken freigehalten hat. So ganz zurückgezogen hat sich der Jubilar aber nicht. Noch ist Charles Höhn Mitglied der Bonstetter Energiekommission.
Schülerinnen und Schüler der Oberstufe Ennetgraben (OSA) in Affoltern erlebten lehrreiche Projektwoche
Die Lernenden der ersten Sekundarstufe befassten sich in der Projektwoche mit dem Thema «Feel Good». Sie entdeckten neue Kulturen und lernten, dass «anders sein» etwas Positives ist. Um einen genaueren Einblick in diese Themen zu bekommen, konnten die Schülerinnen und Schüler der OSA zwischen unterschiedlichen Crashkursen wählen. In einigen Kursen ging es spezifisch darum, in andere Kulturen zu blicken, und in den restlichen Workshops hatten die Teilnehmenden die Möglichkeit, sich selber besser kennenzulernen. Die Zweitklässler der OSA konnten während dieser Woche in verschiedene Berufe Einblick gewinnen. Die passende Schnupperlehrstelle suchten sie sich bereits vor der Projektwoche. In der dritten Sekundarstufe bot die OSA verschiedene Workshops rund um das Thema Energie an. Die Schülerinnen und Schüler konnten auch hier einen der vier verschiedenen Kurse besuchen. Zur Auswahl standen: «Fair Fashion», «Energy is Life», «Wir essen die Welt» und «Energie-Balance». In allen Kursen galt es herauszufinden, was ein energiereiches Leben bedeutet.
Am Donnerstagabend letzter Woche herrschte in der OSA eine ausgelassene und harmonievolle Stimmung. Die Schülerinnen und Schüler der gesamten Sekundarschule stellten ihre Projekte voller Freude in der Abendsonne an Marktständen vor. Ziel des Marktes war es, den Eltern einen Einblick in die Woche ihrer Kinder zu ermöglichen und einen schönen Abschluss vor den Ferien zu gestalten. Durch die Besuche der Eltern entstanden viele Gespräche und ein fröhliches Zusammenkommen. Von Sportaktivitäten bis hin zu frisch angerichteten Mahlzeiten war für jeden etwas dabei. Im Hintergrund spielte zeitweise Musik und einige Jugendliche tanzten dazu. Die Schülerinnen und Schüler präsentierten mit Freude ihre Produkte an ihren Ständen und gaben den Besuchenden einen spannenden Einblick in ihre Workshops. Die Challenges, Podcasts, Filme und Essensbuffets, die sorgfältig gestaltet wurden, trugen zum gelungenen Abend bei. Die Stände waren mit informativen Plakaten und Berichten ausgestattet. Diese seien schön und vor allem sehr lehrreich dar-
gestellt, meinten einige Eltern, die über den Markt schlenderten. Auch die Schülerinnen und Schüler waren sehr zufrieden mit ihren Ergebnissen. Mit viel Kreativität und Einsatz unterstützten die Lehrpersonen ihre Schülerinnen und Schüler auf dem Markt. Doch nicht nur die Jugendlichen zeigten ihre Arbeiten, auch der Elternrat war mit einem tollen Kuchen- und Kaffee-Stand dabei. Während der ganzen Woche besuchten OSA-Journalistinnen andere Kurse, um einen genaueren Einblick in die verschiedenen Workshops zu bekommen und darüber zu berichten. Sie gestalteten auch andere Beiträge, die sich beispielsweise um die Berufswahl drehten. Das Redaktionsteam verfasste die Onlineausgabe der OSA-Zeitung, welche über den abgebildeten QR-Code aufgerufen werden kann.
Eline, Nora, Noreen, Victoria, OSA Ennetgraben Affoltern Workshop-Stand
Bei vielen Ideen und Projekten Mitinitiant: Charles Höhn, der erste Standortförderer der Region, feiert am 26. April seinen 80. Geburtstag. (Bild Werner Schneiter)
Stadt Affoltern am Albis mit positivem Rechnungsergebnis
Einmaleffekte führen zu einem Ertragsüberschuss von 6.4 Millionen Franken
Die Stadt Affoltern schliesst die Jahresrechnung 2025 mit einem Ertragsüberschuss von 6.4 Millionen Franken ab. Damit fällt das Ergebnis deutlich besser aus als budgetiert. Das Budget sah einen Ertragsüberschuss von 2.1 Millionen Franken vor. Der Überschuss wird dem Eigenkapital zugewiesen, welches neu rund 59.6 Millionen Franken beträgt. Das Ergebnis ist jedoch wesentlich durch ausserordentliche Effekte geprägt. Den grössten Einfluss hat eine Rückerstattung des Kantons Zürich in der Höhe von 6.02 Millionen Franken im Zusammenhang mit den sogenannten Versorgertaxen. Dabei handelt es sich um Beiträge, welche die Stadt in früheren Jahren für die Unterbringung und Betreuung von Jugendlichen in Heimen leisten musste und welche der Kanton Zürich nun aufgrund eines Gerichtsentscheides zurückerstattet hat. Neben dieser einmaligen Rückerstattung trugen auch höhere Erträge bei den Grundstückgewinnsteuern zum positiven Ergebnis bei. Demgegenüber musste die Stadt zusätzliche Rückstellungen von 2.4 Millionen Franken für die Altlastensanierung im Gebiet Spitzenstein bilden, nachdem eine zusätzliche Belastung mit PFAS festgestellt wurde. Ohne diese Sondereffekte hätte die Rechnung mit
einem leichten Aufwandüberschuss abgeschlossen.
In verschiedenen Aufgabenbereichen ergaben sich Abweichungen gegenüber dem Budget. Mehrkosten entstanden insbesondere in der Abteilung Bildung aufgrund zusätzlicher Schulklassen. Auch im Bereich der Pflegefinanzierung stiegen die Kosten deutlich an. Die Stadt muss einen Teil der Pflege-
Gewonnen mit 3636 Punkten...
...haben den diesjährigen Partnerschieber in Zwillikon Sandra und Giusi Contino. Auf den 2. Platz jassten sich Agnes Hedinger und Karl Hegglin. Auch einen Podestplatz sicherte sich Kläry Wertli zusammen mit Erika Sami. Es war ein gemütlicher Anlass, wir freuen uns aufs Jassen im 2027. Text und Bild Turnclub Zwillikon
Ihre Meinung ist willkommen!
Gerne können Sie der Redaktion des «Anzeigers» einen Leserinnen- oder Leserbrief schicken. Dazu gibt es ein paar wichtige Regeln: Ihre Meinungsäusserung muss mit Namen sowie Adresse und Telefonnummer des Verfassers oder der Verfasserin versehen sein und soll in maximal 2000 Zeichen ein Thema aus der Region aufgreifen oder einen Beitrag im «Anzeiger» kommentieren. Reine Danksagungen sind nicht erwünscht. Kurzgefasste Zuschriften haben Vorrang. Vermeiden Sie Abkürzungen. Wir achten darauf, dass nur Briefe in einem freundlichen Tonfall sowie ohne Verletzung von Persönlichkeitsrechten Dritter publiziert werden. Beiträge, die Beleidigungen, falsche Tatsachenbehauptungen, Verleumdungen, persönliche Diffamierungen, drastisch überzogene Kritik an Personen enthalten oder das Andenken Verstorbener verunglimpfen, werden nicht veröffentlicht. Auch private Auseinandersetzungen werden aus redaktionellen, juristischen und presserechtlichen Gründen nicht veröffentlicht. Der Inhalt des Leserbriefes muss zudem die eigene Meinung abbilden und bei Zitaten eine Quelle nennen. Der Verfasser des Leserbriefes muss mit dem Absender identisch sein. Leserbriefe geben die Meinung der Leser wieder, nicht die der Redaktion. Einsendungen sind einzureichen unter: www.affolteranzeiger.ch/mitmachen/leserbrief-einreichen. (red)
Verdichtetes Bauen – und wo bleiben unsere Lebensqualität und Geschichte?
Replik auf den Artikel von Daniel Koch mit dem Titel «Ist der neue Dorfplatz zu klein?» im «Anzeiger» vom 1. April.
Ein Blick in den Affoltemer Anzeiger vom 1. April beschert uns wieder einen Artikel über weitere Bemühungen, den Charakter eines Dorfes mittels eines neuen Dorfzentrums komplett auszulöschen und zu verschandeln – in Obfelden schon Realität, in Stallikon und Hedingen in aktueller Diskussion, werden die letzten Bauwerke, die den Charakter unserer Dörfer ausmachen, ohne Skrupel abgerissen, um profitorientier-
ten Betonwürfeln Platz zu machen, welche die (vorher optimierte) Zonenordnung maximal ausnutzen.
Dabei werden im Bezirk auch Gebäude aus den 80ern abgerissen, nur um über zusammengelegte Parzellen mehr Profit herauszuholen (siehe zum Beispiel Aeugstertal). Unter dem Mäntelchen des Klimaschutzes werden dann die neuen Gebäude noch angepriesen. Was beim Rückbau der massiven Gebäude aus Beton an grauer Energie vernichtet und Treibstoff vergeudet wird, scheint niemanden zu interessieren. Die positive optische und physische Wir-
kung der neuen Architektur auf die Bewohner und Anwohner können wir ja jeden Tag bewundern – aber Geld ist ja heute leider anders kaum mehr vernünftig anzulegen. Optional könnten wir natürlich das Kloster Kappel auch noch abreissen und stattdessen ein schon lange fälliges weiteres Einkaufszentrum mit Baumarkt errichten, die Umfassungsmauer ist ja schon vorhanden. Ein Bewohner, der seinen Nachkommen noch etwas anderes als Beton, Stahl und Asphalt hinterlassen möchte.
Andreas Boesch, Stallikon
kosten für ältere und pflegebedürftige Personen übernehmen – sowohl in Pflegeheimen als auch bei der Spitex. Diese Beiträge nahmen 2025 weiter zu, unter anderem weil mehr Personen auf Pflege angewiesen sind und vermehrt Leistungen von privaten Spitex-Anbietern und pflegenden Angehörigen abgerechnet werden.
Millioneninvestitionen in Schulen und Infrastruktur
Gleichzeitig investierte die Stadt gezielt in ihre Infrastruktur. Schwerpunkte bildeten die Schlusszahlungen für den Ersatzneubau des Bildungsgebäudes Breiten mit rund 3.2 Millionen Franken sowie die Planung des neuen Schulhauses Wolhusen (1.6 Millionen Franken). Weitere Investitionen betrafen Strassen und Verkehrswege (rund 1.7 Millionen
Franken), die Abwasserinfrastruktur sowie Beiträge an die Kläranlage Zwillikon. Die Nettoinvestitionen im Verwaltungsvermögen beliefen sich auf rund 8 Millionen Franken und lagen unter dem Budget. Der Selbstfinanzierungsgrad beträgt 157 Prozent, womit die Investitionen vollständig aus eigenen Mitteln finanziert werden konnten. Insgesamt präsentiert sich die finanzielle Lage der Stadt weiterhin stabil. Das Eigenkapital konnte gestärkt und gleichzeitig wichtige Investitionen in Infrastruktur und Schulraum vorangetrieben werden. Der Stadtrat hat die Jahresrechnung 2025 am 17. März 2026 genehmigt. Er beantragt der Gemeindeversammlung vom 15. Juni 2026, die Jahresrechnung sowie die Sonderrechnungen 2025 zu genehmigen.
Stadt Affoltern am Albis
Gedicht zum Frühlingserwachen
Ich bin ein nützlicher kleiner Wichtel, wenn man über mich spricht. Winterschlaf oder Winterruh, ich überbrücke die kalte Jahreszeit im Nu. Ich kann in einem gut wärmeisolierten, kugelförmigen Nest fünf Monate ohne Nahrung sein. Da könnt ihr Menschen nur staunen, ob jung – alt – gross oder klein.
Doch wird es Frühling, Aussentemperatur zirka zehn Grad, steigt bei meinem Erwachen, wie bei euch Menschen, der Blutdruck an. Herz, Atemfrequenz wird von einem Zittern der Muskeln und Freude begleitet. Hurra. Jetzt ist der Frühling da. Ich freue mich durch natürliche Grösse, um Wildblumen zu streifen, doch muss ich nicht wie bei euch Menschen eine Abwehrwaffe kaufen. Gott hat wahrlich auch an mein Kleid und Haarpracht gedacht, welches uns schützt – wärmt gut und hilft auch in dunkler Nacht. Ast-Laubhaufen ist für mich ein jeder Lebensraum, da finde ich Unterschlupf, ein gesegneter Traum. Auch in Steinhaufen, finde ich, ein idealer Platz. In den Hohlräumen befinden sich Insekten, die machen mich satt. Mein grösster Feind ist der Mensch und der Strassenverkehr. Jedes Mal Ängste, wenn ich die Strass’ überquer. Ich bin ein dämmerung- und nachtaktiver Einzelgänger, stöbere im gemächlichen Tempo nach meinem Futter, schlafe tagsüber in einem Versteck, möglichst, dass mich niemand entdeckt. Suche bei Gefahr einen Unterschlupf auf, rolle mich zu einer Kugel auf, diese Verteidigungsmöglichkeit ist mein Brauch.
Ein Igel erzählt. (Bild pixabay / Alexas_)
Gifte – Laubbläser – Motorsensen mit Vorsicht verwenden, dies könnte mein Leben weniger schnell beenden. Langweilige, sterile Gärten besser lassen. In einer Blumenwiese fühle ich mich wohl und kann so viele Dinge vernaschen.
Gruss, euer Igel
Ruth Kaiser, Hausen
Migration und ungelöste Fragen
Replik auf den Leserbrief von Toni Bortoluzzi mit dem Titel «Die 10-Millionen-Schweiz an der Betpurstrasse» im «Anzeiger» vom 17. April.
Toni Bortoluzzi beklagt das starke Wachstum in der Schweiz und namentlich auch im Knonauer Amt und macht Werbung für die neue Zuwanderungsinitiative, über die am 14. Juni abgestimmt wird. Recht hat er sicher damit, dass ein Wachstum durch Migration auf die Dauer nicht nachhaltig sein kann. Zwar sind bei uns die wegen des Geburtenrückgangs bestehenden Probleme der Überalterung der Bevölkerung durch die kontinuierliche Einwanderung überdeckt, irgendwann einmal wird aber die Sogwirkung, die durch unseren Wohlstand entsteht, abnehmen, unter anderem auch, weil sich das wirtschaftliche Gravitationszentrum der Welt nach Osten verschiebt.
Die Verbetonierung und Verdichtung des Landes sind allerdings nur zum
Teil auf die Migration zurückzuführen. Ebenso massgebend ist die Zunahme von Wohnfläche pro Einwohner, die natürlich mit dem Wohlstandsniveau korreliert. Im Übrigen ist nicht ersichtlich, wie bei einem Zuwanderungsstopp und gleichzeitig anhaltendem Geburtendefizit die für bestimmte Sektoren (Bau, Altersbetreuung, Gesundheitswesen) nötigen Stellen besetzt werden können. Es ist vielleicht zynisch, aber realistischerweise werden die Einwanderung und die Verbauung freier Landflächen in der Schweiz erst abnehmen, wenn unser Wohlstand und damit die Attraktivität dieses Landes relativ zu den Auswandererländern massiv zurückgeht, wie wir dies bereits im Verhältnis zu Italien und Spanien gesehen haben. Wie wir dann allerdings das Niveau unseres Gesundheitswesens und der Altersbetreuung halten können, ist eine ungelöste Frage.
Hans Hegetschweiler, Hedingen
Am 17. März wurde hier die Jahresrechnung genehmigt. (Bild Claudia Eugster)
Das Floorball Albis Team schafft es bereits ein Jahr nach Gründung in höhere Spielklasse. Seite 19
Six-Star für Obfeldner
Michael Sommer hat sechs der bedeutendsten Stadtmarathons erfolgreich «gefinisht». Seite 21
You must be nuts?
Ämtler Autor Miguelangelo Mutti hat jüngst sein erstes Buch «Benutsboy» veröffentlicht. Seite 22
30-Jahre-Jubiläum der Fahrschule Chresta
Regula ZellwegeR
«Ausbildung war schon immer wichtig für die Sicherheit im Strassenverkehr», meint Che Chresta, Geschäftsführer der Fahrschule Chresta GmbH. Auf seine eigene Lernfreudigkeit angesprochen, lacht er: «In der Schule – na ja. Aber während der Lehre zum Bauspengler habe ich das Lernen entdeckt.» Die ersten Weiterbildungen absolvierte er nach Abschluss seiner Lehre im Jahr 2004: zum Nothilfeinstruktor sowie zum Leiter von zertifizierten Kursen zu lebensrettenden Sofortmassnahmen bei HerzKreislauf-Stillstand (CPR). 2005 trat er in die Fahrschule seiner Eltern Thomas und Arlette ein. Gegründet wurde die Fahrschule bereits 1989 von Jürg Wyttenbach und Thomas Chresta und lief bis 1996 unter dem Namen VIA Verkehrsinstitut Albis. Dann wurde die Einzelfirma «Chresta Fahrschule» gegründet. 2006 wurde sie zu einer GmbH umgewandelt. Bereits 2005 absolvierte Che Chresta die Ausbildung zum Autofahrlehrer, ein Jahr später jene zum Motorradfahrlehrer.
Als Militärmotorfahrer schloss Che Chresta seine Dienstzeit bereits mit 25 Jahren ab, doch die Liebe zum Lastwagenfahren blieb. Er liess sich zusätzlich zum Lastwagenfahrlehrer ausbilden. Seine Schwester Kim, gelernte Coiffeuse, absolvierte ebenfalls die Ausbildung zur Autofahrlehrerin. Die Eltern entschieden daraufhin, alle drei Kinder in ihre GmbH einzubinden. Das Unternehmen zog von Obfelden nach Affoltern und expandierte: mehr Platz, ein breiteres Kursangebot, zusätzliche Fahrzeuge und mehr Mitarbeitende. Nach ihrer Lehre zur medizinischen Praxisassistentin trat auch die zweite Schwester, Siw, als Fahrlehrerin in das Familienunternehmen ein.
Polizei, dein Freund...
Auch heute arbeiten die drei Geschwister im Betrieb eng zusammen. «Wir hatten schon immer einen guten Zusam-
menhalt», erklärt Che Chresta. «Unsere Mutter Arlette hat stets darauf geachtet, dass wir alle an einem Strick ziehen.»
Alle drei sind heute verheiratet und Eltern und haben bewusst darauf verzichtet, ihre Partnerin und Partner in die Fahrschule zu integrieren. «Das hat sich bewährt», ist Che Chresta überzeugt. Die acht Chresta-Kinder der dritten Generation sind oft gemeinsam unterwegs, auch in den Ferien. «Nani» Arlette Chresta hütete sie bis zu ihrem Tod Ende 2025 häufig. «Sie hat unsere Familie zusammengehalten», sagt Che Chresta, «wir vermissen sie alle sehr.»
Die Geschwister legen grossen Wert auf Qualität. Die Fahrschule wurde 2019 und 2025 EduQua zertifiziert, verfügt also über ein anerkanntes Qualitätslabel für Weiterbildungsanbieter. Che, Kim und Siw Chresta verfügen über einen Abschluss in Erwachsenenbildung –denn das Unterrichten bleibt der Schwerpunkt ihrer Arbeit. Dass sich dieses Engagement auszahlt, zeigt auch die Zusammenarbeit mit der Polizei: Die Kantonspolizei schloss mit der Fahr-
schule eine Ausbildungsvereinbarung ab. Im vielfältigen Kursangebot findet sich auch «Tatort Strasse» – ein Kurs zum Verhalten bei Kontrollen und Unfällen, der von einem Polizisten geleitet wird.
Umfassendes Angebot
Heute sind zwölf Personen in der Fahrschule Chresta an der Industriestrasse in Affoltern beschäftigt. In acht Schulungsräumen sowie auf der Strasse wer-
«Auch wer kein Musterschüler ist, kann es weit bringen.»
Che Chresta, Geschäftsführer Fahrschule Chresta GmbH
den jährlich über 2000 Lernende ausund weitergebildet – vom Kindernothelferkurs bis zur Carführerprüfung.
Die Geschwister Chresta bilden sich kontinuierlich und zielorientiert weiter. Neustes Angebot von Kim und Siw Chresta: ein Babysitterkurs. Die beiden erfahrenen Mütter haben grosse Freude an diesem zusätzlichen Kursangebot. Mit der Mietung eines weiteren Stockwerks konnten zusätzliche Kursräume eingerichtet werden. Dort befindet sich zudem ein moderner Fahrsimulator. Mit ihm lassen sich Fahrzeugbeherrschung und Reaktionsvermögen mit verschiedenen Fahrzeugtypen, unter unterschiedlichen Tageszeiten und Wetterbedingungen sowie in herausfordernden Verkehrssituationen trainieren.
Ziele erreicht – Status quo erhalten Che Chresta ist im Herzen Handwerker geblieben. Sein neuestes Projekt wird im März 2026 realisiert: Zur bereits grossen Infrastruktur mit Büro- und Schulungsräumen sowie Parkplätzen für die eigenen Schulungsfahrzeuge kommen eine 300 Quadratmeter grosse Halle für Fahrzeuge und eine Werkstatt hinzu. «Wir
MARKTPLATZ Die Beiträge in der Rubrik «Marktplatz» wurden von Werbekunden eingereicht. Interessiert? Tel. 058 200 57 00
viel Cachet und guter Küche
Ein Ort zum Verweilen, Sich-Wohlfühlen und Gut-Essen…
Authentische, saisonale und kreative Küche
Familienunternehmen: Zweite Generation – drei Geschwister
wollen kleinere Reparaturen sowie Radwechsel an unseren Fahrzeugen künftig selbst durchführen.»
«Weiter wachsen wollen wir nicht», erklärt Che Chresta. «Wir sind bereits eine der grössten Fahrschulen in der Region. Zudem möchten wir das Familiäre, das unser Unternehmen auszeichnet, beibehalten.»
Er versteht es, berufliche Herausforderungen so zu gestalten, dass sie ihm selbst Spass machen. So organisiert er Motorradtouren, beispielsweise regelmässig nach Sardinien. Auch Carreisen können gebucht werden. Motorräder, Camper, Anhänger oder Busse lassen sich mieten.
Ausgleich findet er auf seinem Schiff auf dem Vierwaldstättersee. Auch seine beiden Kinder begeistern sich für den Wassersport. Sein Sohn ist bereits im Berufswahlalter. «Unser Bildungssystem ist super», sagt Che Chresta. «Auch wer kein Musterschüler ist, kann es weit bringen.» Dafür ist er selbst das beste Beispiel. «Man muss sich Ziele setzen und diese konsequent verfolgen. Nach meiner Lehre habe ich fast meine gesamte Freizeit fürs Lernen eingesetzt – dadurch gingen zwar einige Freundschaften verloren. Aber es hat sich gelohnt.»
Heute fühlt sich Che Chresta in Beruf und Familie sehr wohl und sagt: «So wie es jetzt ist, würde ich gern weitermachen.» Doch sollte er neue innovative Ideen haben, würde er sicher nicht zögern, sie gemeinsam mit seinem Team umzusetzen.
Mit der Serie Unternehmerinnen und Unternehmer stellt der Anzeiger in lockerer Folge Unternehmerpersönlichkeiten vor und würdigt damit deren Engagement für den Wirtschaftsstandort Knonauer Amt. (red)
Die schmackhafte Küche, in welcher notabene alles frisch zubereitet wird, sowie das Ambiente der Lokalitäten und die behagliche Gartenwirtschaft lassen die Gäste begeistert schwärmen.
«Das Restaurant Schweikhof ist fürwahr ein Bijou mit viel Cachet», rühmt ein Gast aus Ottenbach und ergänzt:
«Essen, Trinken und Gastfreundschaft stehen für Qualität… und von 10 bis 11.30 Uhr gibt es für 7.50 Franken wun-
…das kann man über das Restaurant Schweikhof oberhalb Ebertswil mit Fug, Recht und gutem Gewissen festhalten. Im Gasthaus mit idyllischer Gartenwirtschaft bieten Kadir und Silvia mit ihrem Team nicht nur freundliche Bedienung, sondern auch eine gute Küche. Für Wanderer, Biker, Töfffahrer wie für Gäste aus der Region ist die Einkehr im «Schweikhof» zudem willkommene Gelegenheit, die schöne Aussicht zu geniessen. «Jetzt erst recht», haben die Gastgeber Kadir und Silvia sich im März dieses Jahres gesagt, nachdem ihr Vorgänger, die Schweikhof GmbH, in den Konkurs ging. Mit Herzblut haben sie für den «Schweikhof» gekämpft: «Wir sind und bleiben offen», halten sie fest.
bis 16.30 Uhr Kaffee und Sandwiches für 8.50 Franken.»
derbar schmeckende Nussgipfel zum Kaffee sowie am Nachmittag von 14
Cordon bleu in Variationen als Spezialität oder in Menüs Besonders herauszustreichen sind die Cordon bleus in Variationen – Kunststück, dem gelernten Metzger Kadir, der jeden zweiten Tag frisches Fleisch einkauft, ist die Produktqualität von besonderer Wichtigkeit. Aber auch daneben ist alles frisch, auf Punkt gegart und raffiniert zubereitet. Die grosse und breite Karte lässt keinen Geschmack und keine Vorliebe «aussen vor». Von Dienstag bis Freitag gibt es
zudem drei verschiedene Mittagsmenüs und schliesslich können sich auch Gesellschaften ab zwölf Personen im «Schweikhof» mit einer auf die Gruppe abgestimmten Auswahl an Menüs verwöhnen lassen – im Säli hat es Platz für 35 Personen.
Restaurant Schweikhof, Ebertswil Schweikhof 6, 8925 Ebertswil, Telefon: 078 261 49 80, www.schweikhof-restaurant.ch Öffnungszeiten – Montag: Ruhetag, Dienstag bis Sonntag: 10 bis 22 Uhr (für Vereine sind längere Öffnungszeiten möglich), Samstag und Sonntag durchgehend warme Küche, À-la-carte-Küche: Mittwoch bis Sonntag von 17.30 bis 20.30 Uhr
Die Geschwister Che, Siw und Kim Chresta (von links) führen die Fahrschule Chresta heute gemeinsam in zweiter Generation. (Bild Regula Zellweger)
Gastgeberin Silvia, eingerahmt von Servicemitarbeiterin Katy und Koch Twan (er ist über 40 Jahre mit Leib und Seele Koch), bieten im Restaurant Schweikhof, Ebertswil, Gastfreundschaft mit viel Herzblut. (Bild zvg)
Ref. Kirchgemeinde
Knonauer Amt
Alle Anlässe auf www.ref-knonaueramt.ch und im reformiert.lokal
10.00 Gottesdienst in Knonau mit Pfarrerin Claudia Mehl www.kirchekappel.ch
Kloster Kappel am Albis Tagzeitengebet
Werktags: 7.45, 12.00 und 18.00 Uhr im Kapitelsaal
Samstag, 25. April
9.00 –17.30
Gemeinsam Pilgern mit Esther Hossli-Lussy Ein Tag gemeinsam unterwegs im Schweigen Treffpunkt: 9.00 Uhr, Offene Kirche St. Jakob, Zürich Bitte gutes Schuhwerk und Verpflegung mitbringen
Marschzeit: 6.5h
Keine Anmeldung / kostenlos
Samstag, 25. April
13.00 –17.00 Tag der offenen Türen: Amtshauswohnungen (Studios im Dachgeschoss), Besichtigung ohne Anmeldung.
Sonntag, 26. April
17.15 –
18.00 Musik und Wort
Wael Sami Elkholy: Mein Klang, meine Reise
Musikalische Performance. Zwischen den Liedern und Kompositionen erzählt Elkholy aus seinem Leben. Dabei vertont er Gedichte bekannter Schweizer
Autoren wie Raphael Urweider und Pedro Lenz und ergänzt sie mit Liedern und Musik aus der arabischen Welt.
Dienstag, 28. April (jeden Dienstag) 9.00 –
11.00 Sticken und Stricken mit Susanne Bachmann
Eintritt frei, keine Anmeldung nötig, keine Grundkenntnisse nötig
Donnerstag, 30. April
13.30 –
14.30 Führung durch die Klosteranlage
Treffpunkt: Amtshausplatz
Keine Anmeldung erforderlich, Eintritt frei www.klosterkappel.ch
Ref. Kirche Knonau
Sonntag, 26. April
10.00 Regionalgottesdienst mit Taufe mit Pfarrerin Claudia Mehl Musik: Motoko Matsushita www.kircheknonau.ch
Ref. Kirche Obfelden
Sonntag, 16. April
10.00 Regionalgottesdienst in Affoltern www.kircheobfelden.ch
Ref. Kirche Stallikon Wettswil
Sonntag, 26. April
10.00 Kirche Wettswil, Gottesdienst mit Pfr. Matthias Ruff Musik: Viktoryia Haveinovich, Orgel Alle Infos zu Veranstaltungen auf der Homepage www.kirche-stallikon-wettswil.ch
Kath. Kirche Affoltern am Albis
Samstag, 25. April
17.30 Gottesdienst
Sonntag, 26. April
9.00 Gottesdienst, anschl. Chilekafi 18.30 Santa Messa www.kath-affoltern.ch
Kath. Kirche Bonstetten
Samstag, 25. April
18.00 Santa Messa, ital. Gottesdienst
Sonntag, 26. April
10.30 Eucharistiefeier www.kath-bonstetten.ch
Kath. Kirche Hausen am Albis
Wir freuen uns, mit Euch folgende Gottesdienste zu feiern:
Samstag, 25. April
17.00 Eucharistiefeier mit Pater Ben, Musik: José Freitag, 1. Mai
19.30 Herz Jesu Andacht mit Matthias www.kath-hausen-mettmenstetten.ch
Kath. Kirche Mettmenstetten
Sonntag, 26. April
9.30 Eucharistiefeier mit Don Carlo De Stasio Anschliessend Chilekafi www.kath-hausen-mettmenstetten.ch
Kath. Kirche Obfelden
Sonntag, 26. April 10.30 Gottesdienst www.kath-affoltern.ch
Viva Kirche Affoltern am Albis
Sonntag, 26. April
10.00 Gottesdienst mit Livestream Kinderprogramm www.sunntig.ch
Evang. Täufergemeinde Mettmenstetten
Sonntag, 26. April
10.30 Gottesdienst Parallel Kinder-/Jugendprogramm Mehr Infos: etg-mettmenstetten.ch
Wenn Einsamkeit die einzige Gesellschaft ist. Wir helfen dank Ihrer Spende Merci.
PRAXISAUFGABE DR. JAN CAHLIK
Nach nahezu 20 Jahren in Affoltern am Albis werden wir per 30. Juni 2026 die Tätigkeit in unserer Kinder- und Jugendärztlichen Praxis beenden. Wir bedanken uns bei allen, die wir in dieser Zeit betreuen durften. Die Arbeit hat uns sehr viel Freude bereitet und stets mit grosser Befriedigung erfüllt. Aus diesem Grund werden wir noch bis zur baldigen Pensionierung eine vergleichbare Aufgabe in einem anderen Kanton übernehmen.
Ebenso möchten wir uns bei allen Kolleginnen und Kollegen bedanken, mit denen wir in den vergangenen Jahren gut, freundschaftlich und vertrauensvoll zusammenarbeiten konnten – insbesondere bei Frau Dr. Asam und Herrn Dr. Kramreiter. Ein grosser Wermutstropfen ist für uns die Tatsache, dass wir trotz langer und intensiver Suche keine Nachfolgelösung finden konnten. Dies tut uns insbesondere für die kleinen Patientinnen und Patienten sehr leid. Aus diesem Grund bitten wir die Familien, die Krankengeschichten abzuholen – dies nach einer kurzen telefonischen Anmeldung.
Beatrix und Dr. Jan Cahlik
Praxis für Zahnprothetik Urban Christen DD kostenlose Beratung
Zahnersatz der Freude macht
Affoltern am Albis Alte Obfelderstrasse 6 044 761 51 72 www.zahnprothetik-christen.ch
Live-Shows im TV funktionieren
Ausstrahlung erreichte in der Zielgruppe der 15- bis 59-Jährigen 12 Prozent Marktanteil
Die Swiss Music Awards, die grösste und bedeutendste Musikpreisverleihung der
«Schweizer Musik gehört ins Rampenlicht. Die Swiss Music Awards zeigen, dass sie dort grossen Anklang findet und auch im heutigen Medienumfeld relevant bleibt.»
Schweiz, haben zur Primetime zahlreiche Zuschauerinnen und Zuschauer angezogen. Die Live-Ausstrahlung auf 3+
200-Jahre-Jubiläum
Mobiliar Affoltern am Albis feiert erfolgreiches Geschäftsjahr mit grosszügiger Ausschüttung an Kundinnen und Kunden
In den Regionen Knonauer Amt und Birmensdorf bleibt die Mobiliar auf Wachstumskurs. Als genossenschaftlich verankertes Unternehmen beteiligt sie ihre Kundinnen und Kunden im Jubiläumsjahr besonders grosszügig am Erfolg. Gleichzeitig steht sie ihren Versicherten im Schadenfall zuverlässig zur Seite: In der Region wurden 2025 rund 9000 Schäden gemeldet.
Auch 2025 setzte die Mobiliar ihren Wachstumskurs fort. Die Generalagentur Affoltern am Albis steigerte das Prämienvolumen um 3,7 Prozent. «Als genossenschaftlich verankertes Unternehmen wissen wir: Gemeinsam erreichen wir mehr. Der langfristige Erfolg der Mobiliar basiert auf einem starken Miteinander. Wir freuen uns, unsere Versicherten aufgrund des 200-JahreJubiläums besonders grosszügig am Erfolg zu beteiligen», sagt Generalagent Thomas Naef. Kundinnen und Kunden dürfen sich über einen Prämienrabatt von 30 Prozent bei der Reiseversicherung und 15 Prozent bei der Fahrzeug- und Betriebsversicherung freuen. Im Gebiet der Generalagentur Affoltern am Albis fliessen so 3.8 Millionen Franken an die Kundinnen und Kunden zurück.
Unkomplizierte Schadenerledigung vor Ort
Der Mobiliar in den Regionen Knonauer Amt und Birmensdorf wurden 2025 rund 9000 Schäden gemeldet. Mitarbeitende aus der Region bearbeiten den grössten Teil der Schäden vor Ort. «Unsere Leute kennen die Situation hier vor Ort und stehen den Kundinnen und Kunden sofort zur Seite», sagt Generalagent Thomas Naef. «Mit unseren lokalen Partnern unterstützen wir unsere Versicherten, bis die Schäden behoben sind. So fliesst ein Grossteil der Schadenzahlungen an das regionale Gewerbe zurück.»
Besser zusammen die Region entdecken
In diesem Jahr feiert die Mobiliar ihr 200-Jahre-Jubiläum. Zu diesem Anlass lädt sie die Bevölkerung auf eine besondere Entdeckungsreise ein. «Suissepartout» ist ein Jubiläumsprojekt der Mobiliar, entwickelt von Mitarbeitenden der Generalagenturen. Es bietet
80 Routen für Wanderungen und Velotouren in der ganzen Schweiz, die kulturelle und kulinarische Highlights verbinden.
Auch die Regionen Knonauer Amt und Birmensdorf bieten interessante Routen. «Lust auf Ruhe und Weitblick in der Region Affoltern? Die Mobiliar Affoltern am Albis lädt dazu ein, die schönsten Ecken unserer Region zu entdecken. Hier liegen stille Entdeckungen ganz nah.»
Lokale Engagements mit nachhaltiger sozialer Wirkung
Die Mobiliar engagiert sich seit Jahren auch aktiv bei kulturellen und gesellschaftlichen Projekten. Der «Fonds für nachhaltige Projekte in den Regionen» unterstützt seit 2015 Generalagenturen darin, öffentliche, generationen-
übergreifende Orte und Veranstaltungen mit nachhaltiger sozialer Wirkung in der Region.
Die Mobiliar
Die Generalagentur Affoltern am Albis
Aktuell beschäftigt die Generalagentur Affoltern am Albis 44 Mitarbeitende –darunter 3 Lernende. Die Mobiliar Affoltern am Albis ist eine von 80 Unternehmer-Generalagenturen in der Schweiz. Sie ist mit Standorten in Affoltern am Albis und Birmensdorf nah bei ihren Kundinnen und Kunden. Die Mobiliar, 1826 als Genossenschaft gegründet, ist die älteste private Versicherungsgesellschaft der Schweiz.
Die Generalagentur der Mobiliar in Affoltern. (Bild zvg)
Die Gruppe Mobiliar Im Jahr 2026 feiert die Mobiliar ihr 200-Jahre-Jubiläum. Damit ist die älteste private Versicherungsgesellschaft der Schweiz seit zwei Jahrhunderten erfolgreich und Teil der Schweizer Geschichte. Das genossenschaftlich organisierte Unternehmen feiert sein Jubiläum unter dem Motto «Besser zusammen» und zeigt, dass man gemeinsam mehr erreicht. Jeder dritte Haushalt und jedes dritte Unternehmen in der Schweiz sind bei der Mobiliar versichert. Der Allbranchenversicherer weist per 31. Dezember 2025 ein Prämienvolumen von rund 5.2 Milliarden Franken auf. 80
erreichte in der Zielgruppe der 15- bis 59-Jährigen einen Marktanteil von 12 Prozent und verdoppelte damit den Wert im Vergleich zum Vorjahr. Die Swiss Music Awards beweisen, dass grosse nationale Live-Shows auch in einem zunehmend fragmentierten Medienumfeld auf grosses Interesse stossen. Die Show, die am 19. März 2026 stattfand, vereint nationale und internationale Live-Acts und bietet dem Schweizer Musikschaffen eine zentrale Bühne, wie keine andere Veranstaltung. Der glamouröse Event, an dem die begehrtesten Musiktrophäen des Landes verliehen werden, veranschaulicht jedes Jahr aufs Neue, wie vielfältig und lebendig die Schweizer Musikszene ist.
360°-Inszenierung von CH Media Mit einem konsequenten 360°-Ansatz inszenierte CH Media die Swiss Music Awards über alle ihre Kanäle hinweg: TV-Live-Show, live übertragener Red Car-
pet auf den regionalen TV-Sendern, Berichte und Geschichten in Lifestyle-Formaten, Magazinen, Radios, auf Social Media, watson und in den CH-MediaPrinttiteln. Verstärkt durch eine grosse Resonanz in externen Medien und auf digitalen Plattformen erreichte die Award-Show ein breites Publikum, weit über die Primetime hinaus.
«Schweizer Musik gehört ins Rampenlicht. Die Swiss Music Awards zeigen, dass sie dort grossen Anklang findet und auch im heutigen Medienumfeld relevant bleibt», sagt Wolfgang Elsässer, Leiter TV National bei CH Media und CEO der CH Media TV AG.
Die Swiss Music Awards feiern im kommenden Jahr ihr 20-jähriges Bestehen.
CH Media Entertainment
*Quelle: Mediapulse TV Data (Evogenius M³), D-CH, P15-59 inkl. Gäste, 3+, Swiss Music Awards, 19.03.2026, 28.05.2025, MA-%, alle Plattformen, Live
Authentische OutdoorErlebnisse
Fernab vom Alltag und Massentourismus
Der Gründer und Outdoor-Guide Nico Langhi hat mit off-course.ch Angebote geschaffen, die Menschen gezielt hinaus in die Natur führen – fernab vom Alltag und Massentourismus. Der Ansatz: authentische Outdoor-Erlebnisse in kleinen Gruppen, die sowohl Einsteiger als auch erfahrene Abenteurer ansprechen.
Unternehmer-Generalagenturen mit eigenem Schadendienst garantieren an rund 160 Standorten Nähe zu den über 2,4 Millionen Kundinnen und Kunden. Der Hauptsitz liegt in Bern, weitere Direktionsstandorte befinden sich in Nyon und Zürich. Die Mobiliar beschäftigt in den Heimmärkten Schweiz und Fürstentum Liechtenstein rund 6600 Mitarbeitende und bietet 356 Ausbildungsplätze an.
Ein zentrales Angebot mit starkem regionalem Bezug ist das «Outdoor Weekend». Dieses findet auf der eindrücklichen Albiskette sowie im Wildnispark Sihlwald statt – zwei Naturgebiete, die vielen zwar bekannt sind, aber selten in dieser Intensität erlebt werden. Teilnehmende verbringen zwei Tage draussen, übernachten im selbst gebauten Camp, kochen gemeinsam am Feuer und lernen verschiedene Outdoor-Techniken wie Knoten oder den Umgang mit Karte und Kompass. Zudem erfährst du von deinem Guide Historisches über die Region sowie Wissenswertes über den Wald und seine Bewohner. Das Angebot richtet sich bewusst an Menschen aus der Region und zeigt, wie viel wilde Natur direkt vor der eigenen Haustür liegt. Wer es noch etwas abenteuerlicher mag, findet mit dem «Kayak Abenteuer» ein besonderes Highlight des Jahres. Dieses führt die Teilnehmenden nach Schweden, genauer gesagt ins Östergötland-Archipel, eine der schönsten Küstenregionen Nordeuropas. Zwischen idyllischen Inseln, ruhigen Buchten und weitem Horizont erleben die Teilnehmenden während sieben Tagen
die skandinavische Natur vom Wasser und Land aus. Gepaddelt wird von Insel zu Insel, übernachtet wird inmitten unberührter Landschaft. Die Kombination aus Wildnis, Ruhe und Weite macht diese Tour zu einem unvergesslichen Erlebnis. off-course.ch verbindet regionale Erlebnisse mit internationalen Abenteuern und spricht damit abenteuerlustige Menschen an, die Natur bewusst und intensiv erleben möchten. Ob auf der Albiskette, im Sihlwald oder an den Küsten Schwedens – finde heraus, wie vielfältig und zugänglich echte Outdoor-Erlebnisse sein können und wie wertvoll es ist, wieder mehr Zeit in der Natur zu verbringen.
Nico Langhi, Outdoor-Guide
Naturgebiete in einzigartiger Intensität erleben. (Bilder zvg)
Die Swiss Music Awards fanden grossen Anklang. (Bild Filip Stropek)
Wolfgang Elsässer, Leiter TV National CH Media
Romantikerherz und Improvisationslust
Die Wochenvorschau des Kulturkellers
Das lamarotte präsentiert in der kommenden Woche ein besonderes Konzert des Trios Rotwelsch mit stimmungsvollen Melodien aus grossen Operetten in einem völlig neuen, zeitgemässen Konzept.
Philipp Maria Rosenberg: «Rotwelsch»
Das Trio gibt den stimmungsvollen Melodien aus grossen Operetten einen völlig neuen, zeitgemässen Kontext. Die Freiheiten des improvisatorischen Flusses entfalten sich im Lichte der schwelgerischen Themen, ihrer Schönheit und ihres romantischen Flairs. Dennoch sind die Band-Versionen von Liedern wie «Die ganze Welt ist himmelblau», «Wenn es Abend wird» oder «Schenk mir das Himmelreich» frei von Klischees, von Vorhersehbarem. So wie das Great American Songbook nicht wegzudenken ist aus der Musikwelt, trägt die Gruppe mit ihrer Songauswahl zum Aufbau eines Great European Songbook bei.
AGENDA
Samstag, 25. April
Affoltern
◴ 20:15–22:00: Konzert
Swingin‘ Ladies plus 2, eine international besetzte Band mit Jazz auf höchstem Niveau. Mit Nicki Parrott, Bass; Stephanie Trick, Piano; Engelbert Wrobel, Klarinette, Saxofon; Paola Alderighi, Piano.
● Kulturkeller lamarotte, Centralweg 10
Veranstalter: Kulturkeller lamarotte. Bar und Kasse ab 19.15. Eintritt 45 Franken, Mitglieder
Wir pilgern von der Citykirche Offener St.Jakob in Zürich in 6½ Stunden ins Kloster Kappel – bei jedem Wetter.
● Kappelerhof 5
Veranstalter: Kloster Kappel. Keine Anmeldung. Kostenlos. Bitte Verpflegung und gutes Schuhwerk mitnehmen. Website: www.klosterkappel.ch
◴ 13:00–17:00: Führung
Besichtigen Sie am Tag der offenen Türen die neuen Amtshauswohnungen im Kloster Kappel.
● Kappelerhof 5
Veranstalter: Kloster Kappel. Besichtigung ohne Anmeldung. www.klosterkappel.ch
Stallikon
◴ 10:00–12:00: Kafiträff
Die Anlagen (Säge und Mühle) sind geöffnet, aber nicht in Betrieb. Mehlverkauf – grössere Mengen bitte vorbestellen: administration@ aumueli.ch. Weitere Informationen unter www.aumueli.ch.
● Verein Pro Aumüli, Aumüli 10
Veranstalter: Verein Pro Aumüli. Website: www.aumueli.ch
Sonntag, 26. April
Affoltern
◴ 12:00–16:00: Konzert
Frühjahrskonzert des Jodlerklubs
Affoltern a.A. «Mit Schwung in Früehlig».
● Kasinosaal
Veranstalter: Jodlerklub Affoltern a.A. Eröffnung
Festwirtschaft 12.00 Uhr. Beginn Konzert 13.30 Uhr. www.jkaffoltern.ch
Kappel
◴ 17:15–18:00: Konzert
Wael Sami Elkholy: Mein Klang, meine Reise ist eine musikalische
«Der andere Muttertag»
Eine Lesung mit Herz und
Eine besondere Vor-Muttertagsveranstaltung findet im Zentrum Seewadel statt. Die freischaffende Schauspielerin Barbara Terpoorten verbindet mit dieser Lesung berührende, nachdenkliche und überraschende Texte rund um das Thema Muttersein – mal zart, mal stark, mal augenzwinkernd.
Zwischen den Texten erklingen ausgewählte Lieder, die das Gehörte weiterspinnen, vertiefen oder auch liebevoll auf den Kopf stellen. Im Mittelpunkt stehen nicht nur die idealisierten Bilder von Mutterschaft, sondern ihre vielen Facetten: Fürsorge und Freiheit, Zweifel und Mut, Generationenkonflikte und Familiengeschichten. Humorvolle und kritische Perspektiven haben dabei ebenso Platz wie liebevolle Erinnerungen.
Die Veranstaltung versteht sich als generationenübergreifendes Erlebnis –für alle, die das Thema Muttertag einmal anders erleben möchten.
Barbara Terpoorten, aufgewachsen im Wallis, ist u.a. bekannt durch ihre Rolle als Kommissarin Anna-Maria Giovanoli in der SRF-Erfolgsserie «Der Bestatter» und spielt diese Rolle auch im Kinofilm «Das letzte Mahl». Aktuell dreht sie die neue SRF-Serie «Blind» als Staatsanwältin Amélie de Haug. Seewadel
Humor
Barbara Terpoorten ist freischaffende Schauspielerin und verkörperte unter anderem die Kommissarin Anna-Maria Giovanoli in der SRF-Serie «Der Bestatter». Sie arbeitet aber auch als Regisseurin, Theaterpädagogin und Autorin. (Bild zvg)
Donnerstag, 7. Mai; Zentrum Seewadel, Raum Bergkristall, Obere Seewadelstrasse 12, Affoltern; 19 bis zirka 20 Uhr, Anmeldung erforderlich, da Platzzahl beschränkt: per E-Mail: kontakt@seewadel.info oder per Telefon: 043 322 74 74, Eintritt: 15 Franken
Ein Abend voller Humor
Philipp Maria Rosenberg, Piano, Arrangement; Paul Studer, Bass; Jordi Pallarés, Schlagzeug.
Donnerstag, 30. April, Bar ab 18.30 Uhr, Musik ab 20.15 Uhr. Eintritt frei, Kollekte. Essen ab 19 Uhr, 20 Franken
Hans-Ruedi Widmer, lamarotte
Reservation: www.lamarotte.ch oder 044 760 52 62
Performance. Zwischen den Liedern und Kompositionen erzählt Elkholy aus seinem Leben. Vertonung von Gedichten bekannter Schweizer
Autoren wie Raphael Urweider und Pedro Lenz.
● Kappelerhof 5
Veranstalter: Kloster Kappel. Eintritt frei, Kollekte. Website: www.klosterkappel.ch
Dienstag, 28. April
Kappel
◴ 09:00–11:00: Stick-Treff
Jeden Dienstag Sticken und Stricken im Kloster unter der Leitung von Susanne Bachmann.
● Kappelerhof 5
Veranstalter: Kloster Kappel. Keine Anmeldung. Eigene Projekte und Materialien. Erwerb vor Ort. Besticken von Decken. www.klosterkappel.ch
Veranstaltungshinweise erscheinen einmal wöchentlich freitags im «Anzeiger». Die Angaben sind bis Montag davor, 10 Uhr, auf der «Anzeiger»-Website zu erfassen: www.affolteranzeiger.ch
Kabarettist Simon Enzler zu Gast
Kultur Ottenbach lädt zu einem besonderen Highlight in den Gemeindesaal ein: Der bekannte Kabarettist Simon Enzler sorgt mit seinem scharfsinnigen Witz und seinen pointierten Alltagsbeobachtungen für beste Unterhaltung. Mit seinem Programm «zmetzinne» trifft Enzler den Nerv der Zeit – mal nachdenklich, mal bissig, aber immer mit seinem unverwechselbaren appenzellischen Charme. Ein Abend, bei dem Lachen garantiert ist. Die Türen öffnen sich um 19 Uhr. Beim Apéro bleibt genügend Zeit, um anzukommen, Bekannte zu treffen und sich auf die Vorstellung einzustimmen. Beginn der Show ist um 20 Uhr. Kultur Ottenbach freut sich auf zahlreiche Besucherinnen und Besucher und einen unterhaltsamen Abend im Herzen der Gemeinde.
Kultur Ottenbach
Tickets sind online unter www.kultur-ottenbach.ch sowie – für Kurzentschlossene – an der Abendkasse erhältlich
Garant für einen lustigen Abend: Simon Enzler. (Bild zvg)
Kindermusical-Aufführung am kommenden Donnerstag in Hedingen
In den Frühlingsferien vom 27. bis 30. April findet eine Kindermusicalwoche der Kirchgemeinde Knonauer Amt in Hedingen statt. Unter der Leitung von Andrea Kobi, Anette Bodenhöfer und Ilona Stirnimann proben gut 20 Kinder schwungvolle, fröhliche Lieder und entwickeln gemeinsam kleine Shows mit Tanz, Zaubertricks, Akrobatik und vieles mehr.
Die Musicalwoche wird zum dritten Mal durchgeführt, im letzten Jahr war
es ein Musiktheater zum Thema «Bewahrung der Schöpfung», im Jahr zuvor eine Geschichte für Frieden und Gemeinschaft. In diesem Jahr stehen Talente und Fertigkeiten im Vordergrund, die die Kinder in diesen Tagen trainieren. Eines steht schon fest: Singen können alle gut! Die Lieder sind immer ein Erlebnis für die Mitwirkenden und die Zuschauenden. Was die Kinder in dieser Woche lernen, werden sie zum ersten Mal am kommenden Donnerstag öffentlich in der Hedinger Kirche aufführen. Die Kinder freuen sich, wenn sie ihre Beiträge vor einem grossen Publikum präsentieren dürfen. Grosse und kleine Gäste sind herzlich willkommen! Reformierte Kirchgemeinde Knonauer Amt
Das Trio Rotwelsch tritt am Donnerstag, 30. April, im lamarotte auf. (Bild zvg)
Bereits ein Jahr nach der Gründung steigt Michi Stöcklis Team in eine höhere Liga auf
Die allerletzte Runde der U21-Junioren von Floorball Albis wurde am Sonntag, 19. April, in der Sporthalle Schachen in Bonstetten ausgetragen. Da die letztplatzierten Tessiner bereits am Vortag Forfait gaben, hatten die zweitplatzierten
Zuger Highlands ihr letztes Spiel mit 5:0 gewonnen und standen am Sonntagmorgen wieder mit zwei Punkten Vorsprung an der Tabellenspitze. Für Albis war die Ausgangslage damit klar: Für den Aufstieg musste ein Sieg her.
Der Gegner kam aus dem Kanton
Aargau: UHC Lok Reinach. Albis trat mit drei vollständigen Linien (15 Feldspieler) an, während Lok lediglich acht Feldspieler zur Verfügung hatte. Von Beginn an bestimmte Albis das Geschehen, und das Spiel verlagerte sich grösstenteils vor das Tor der Aargauer. Dennoch dauerte
Junioren C-Blau am Finalturnier
es elf Minuten bis zum ersten Treffer. Auch wenn sich die Albis-Spieler vor dem Anpfiff nichts anmerken liessen, räumten sie später eine grosse Nervosität ein. Wenige Minuten nach dem Führungstreffer folgte das 2:0, womit Albis mit einer beruhigenden Führung in die Pause ging. Mit nur eineinhalb Linien zehrte der Spielverlauf zunehmend an den Kräften von Lok Reinach. Albis baute den Vorsprung kontinuierlich aus und kam dem Aufstieg mit jeder Minute näher. Am Ende feierten die Säuliämtler einen souveränen 8:0-Sieg.
Unmittelbar nach Spielende wurde dem Team der Gruppensieger-Pokal überreicht. Vor zahlreichen Fans wurde der Erfolg ausgelassen gefeiert und die Spieler tanzten mit dem Pokal in den Händen. Für das Coaching-Duo Michi
Die C-Blau-Junioren durften sich am regionalen Finalturnier mit den besten Teams messen
Am sonnigen Samstag, 18. April, machte sich ein durch Ferienabsenzen dezimiertes C-Blau-Team auf nach Zumikon. Trotz schwieriger Voraussetzungen war die Marschrichtung klar: «Wir holen, was zu holen ist!» Mit viel Energie, Mut und einer grossen Portion Vorfreude starteten die Jungs ins Abenteuer Finalturnier.
Im ersten Gruppenspiel gegen Regensdorf entwickelte sich zunächst eine ausgeglichene Partie. Doch mit zunehmender Spieldauer übernahm das AlbisTeam immer mehr die Kontrolle, spielte sich mutig nach vorne und scorte regelmässig. Bereits zur Pause stand es 6:2 für Albis – ein erstes starkes Zeichen. Auch nach dem Seitenwechsel liessen die Jungs nicht locker und feierten am Ende einen hochverdienten 11:6-Sieg. Im zweiten Gruppenspiel warteten erneut die Stadtluzerner – ein Gegner, den die Säuliämtler in der Meisterschaft zweimal bezwingen konnten. Dieses Mal
präsentierten sich die Leuchtenstädter jedoch mit einer noch stärkeren Mannschaft und waren körperlich wie auch spielerisch überlegen. Früh geriet es in Rückstand, doch Aufgeben war für das Albis-Team keine Option. Mit viel Herz, Kampfgeist und grossem Willen kämpften sich die Jungs immer wieder nach vorne und konnten fünf schön herausgespielte Treffer erzielen. Trotz der klaren 5:13-Niederlage bewies das Team Moral. Dank des Sieges im ersten Spiel qualifizierte sich Albis dennoch für den Halbfinal am Sonntag gegen den UHC Nuglar aus Basel. Auch hier wartete ein überlegener Gegner. Früh kassierte Gegentore stellten das Team erneut auf die Probe, doch der Spirit blieb ungebrochen. Mit Stolz und unermüdlichem Einsatz gelangen dem Team wiederum fünf Tore – ein weiterer Beweis für den starken Charakter dieser Mannschaft. Im kleinen Final gegen den Gastgeber Unihockey Zürisee mobilisierte das
GETU Mettmenstetten: Gelungener Saisonauftakt
Starke Leistungen und erfreuliche Resultate der Turnerinnen
Bei sonnigem, aber windigem Frühlingswetter fiel am vergangenen Wochenende in der Turnhalle Weiningen der Startschuss in die neue Wettkampfsaison. Die Turnerinnen zeigten bereits starke Leistungen und konnten mit erfreulichen Resultaten überzeugen.
Den Auftakt machten am Samstag die Kategorie K5B. Besonders im Fokus stand Arwen Freiermuth, die ihren ersten Wettkampf in dieser Kategorie bestritt. Trotz der neuen Anforderungen gelang ihr ein überzeugender Einstand: Mit einer sauberen Darbietung sicherte sie sich auf Anhieb eine Auszeichnung.
Am Sonntag griffen die Turnerinnen der Kategorien K5A und K6 ins Geschehen ein. In der Kategorie K5A setzte Lin Cavelti ein Ausrufezeichen: Mit einer starken und konstanten Leistung turnte sie sich auf den hervorragenden 10. Platz unter insgesamt 127 Teilnehmerinnen und gehörte damit zur Spitze des Starterfeldes. Auch in der Kategorie K6 konnten sich die Resultate sehen lassen. Hanna Prechtl zeigte einen soliden Wettkampf und belegte den 18. Rang. Chloe Kull überzeugte ebenfalls mit stabilen Übungen und erreichte den 26. Platz. Angesichts von 96 gestarteten Turnerinnen sind auch diese Platzierungen als beachtlicher Erfolg zu werten.
Nach diesem gelungenen Auftakt bleibt nur wenig Zeit zum Durchatmen: Bereits in drei Wochen steht der nächste Wettkampf auf dem Programm. Die bevorstehenden Frühlingsferien werden deshalb gezielt für eine intensive Trainingswoche genutzt.
GETU Mettmenstetten
Stöckli und Stephan Sandhofer bildete dieser Triumph einen würdigen Abschluss: Sie hatten das neu gegründete U21-Team im Frühling 2025 übernommen und bereits nach einer Saison zum Aufstieg geführt. Der Einsatz am Sonntag war zugleich ihr letzter an der AlbisBande. Vielen herzlichen Dank für den Einsatz!
Die U21-Junioren blicken nun voller Vorfreude auf die kommende Saison in der nächsthöheren Stärkeklasse und auf ihren neuen Coach Stefan Rutz. Ein herzliches Dankeschön auch allen Zuschauern und Zuschauerinnen.
Christa Hegglin, Floorball Albis
Weitere Infos und Resultate auf der Webseite www.floorball-albis.ch
Team noch einmal alle Kräfte. Lange war die Partie völlig offen. Mit einem verdienten 2:2 ging es in die Pause und alles schien möglich. Leider musste es direkt nach Wiederanpfiff zwei Gegentore hinnehmen. Trotz grossem Kampf und leidenschaftlichem Einsatz gelang die Wende nicht mehr. So endete das Abenteuer Finalturnier auf dem undankbaren vierten Platz. Doch wer diese Spiele gesehen hat, weiss: FBA C-Blau hat Grosses geleistet. Diese Jungs haben sich mit den besten Teams der Region gemessen und mit Herz, Spielwitz und Kampfgeist einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Dieser Saisonabschluss macht stolz – auf die Leistung und auf die Entwicklung des gesamten Teams.
Oliver Aegerter, Floorball Albis Weitere Infos und Resultate auf der Webseite www.floorball-albis.ch
FCWB gegen FCSGNachwuchs
Am kommenden Samstag steht das Heimspiel gegen die U21 des FC St.Gallen auf dem Programm. Während das Fanionteam der Ostschweizer den Cupfinal erreicht hat und letzter Verfolger des FC Thun in der Meisterschaft ist, muss sich das Reserve-Team gegen den Abstiegskampf in der 1. Liga wehren. Nach der Niederlage gegen Schlusslicht Schaffhausen vor einer Woche beträgt das Polster noch fünf Punkte. Die Herausforderungen in den Nachwuchsteams der Super-League-Clubs sind überall ähnlich. Junge Talente bringen viel Dynamik und Spielfreude auf den Platz, können aber die Leistungen nicht immer im gleichen Masse abrufen. Dazu sind die Wechsel in den Kadern auch während der Saison nicht zu unterschätzen. So ergeben sich auch beim Team von Trainer Senn erstaunliche Resultate. Immerhin drei Mal hat man in der Rückrunde bereits gewonnen, darunter gleich 4:1 gegen Taverne. Zuletzt unterlag man aber drei Mal in Folge, gegen Kosova, Baden und eben auch Schaffhausen. Beim FCWB herrscht derzeit viel Ruhe. Mirzai hat seit Übernahme der Verantwortung im Winter das Team weiter stabilisiert, und man ist auf bestem Weg, die Aufstiegsspiele erneut zu erreichen. Mit Tuggen und Taverne bleiben aber zwei harte Konkurrenten im Rennen, und jeder Punkt wird wichtig sein. Nach dem klaren 4:0 in der Vorrunde will der FCWB natürlich auch auf heimischem Platz einen Vollerfolg anstreben. Anpfiff auf dem Wettswiler Moos ist wie gewohnt um 16 Uhr.
Oliver Hedinger, FCWB
Nach dem Sieg über Lok Reinach war der Aufstieg perfekt. (Bild David Schumacher)
Zeigten eine Saison voller Einsatz: die C-Blau-Junioren. (Bild Michèle Hasler)
Sechs bedeutendste Stadtmarathons erfolgreich «gefinisht»
Six-Star-Medaille der World Marathon Majors. (Bild Abott)
Mit dem Zieleinlauf der diesjährigen 130. Jubiläumsausgabe des Boston-Marathons am Montag, 20. April, hat der 49-jährige Ausdauerläufer Michael Sommer ein aussergewöhnliches sportliches Ziel erreicht: die begehrte Six-StarMedaille der World Marathon Majors. Diese Auszeichnung erhalten nur Läuferinnen und Läufer, die alle sechs bedeutendsten Stadtmarathons der Welt erfolgreich «gefinisht» haben – ein Meilenstein, von dem viele Hobbyläufer träumen.
Für Sommer begann dieses Projekt im Herbst 2022 beim Berlin-Marathon. Es folgten der Chicago-Marathon 2023 sowie gleich zwei Majors im Jahr 2024: Tokio und New York. Mit dem London-
Marathon 2025 rückte das Ziel schliesslich in greifbare Nähe. Der Boston-Ma-
«Das Ziel war die Six-Star-Medaille –aber die Leidenschaft fürs Laufen hört hier lange noch nicht auf.»
Michael Sommer, Amateur-Marathonläufer
rathon 2026 – einer der ältesten und prestigeträchtigsten Marathons der Welt – bildete nun den krönenden Ab-
schluss seiner persönlichen Marathonreise. «Jeder dieser Läufe hatte seine eigene Geschichte», sagt Sommer. «Berlin war der Startschuss, Chicago ein unglaubliches Erlebnis mit einer riesigen Lauf-Community. Tokio und New York waren überwältigend – zwei komplett unterschiedliche Welten, aber beide voller Energie. London war emotional, weil ich wusste, dass Boston der letzte Schritt sein würde.»
Aufgeben nie eine Option
Die Six-Star-Medaille gilt als eine der höchsten Auszeichnungen im internationalen Amateur-Laufsport. Sie wird von der Serie der World Marathon Majors vergeben und symbolisiert nicht nur sportliche Ausdauer, sondern auch jahrelange Disziplin, Planung und Leidenschaft für den Laufsport.
Der Weg dorthin ist alles andere als selbstverständlich: Viele Läufer benötigen Jahre oder sogar Jahrzehnte, um einen Startplatz bei allen sechs Majors zu erhalten und die Rennen erfolgreich zu beenden. Für Sommer bedeutete das Projekt intensive Trainingsphasen, internationale Reisen und unzählige Kilometer Vorbereitung. Dabei lief nicht immer alles nach Plan. Im Laufe der Jahre musste Sommer mehrere Verletzungen überstehen. Ein Arzt riet ihm einmal scherzhaft, doch lieber auf Schach umzusteigen – «das sei schliesslich auch ein Sport». Aufgegeben hat er dennoch nie.
Mit dem Zieleinlauf auf der legendären Boylston Street in Boston schloss sich für ihn ein Kreis. Nach insgesamt sechs Weltklasse-Marathons und mehr als 250 zurückgelegten Wettkampfkilometern hält er nun die begehrte Six-StarMedaille in den Händen. «Es ist ein unglaubliches Gefühl», sagt Sommer. «Aber am Ende geht es nicht nur um die Medaille. Es sind die vielen Erinnerungen, die Menschen, die Atmosphäre in den Städten und die vielen Trainingskilometer, die diese Reise unvergesslich machen.» Trotz dieses grossen Erfolgs denkt der 49-Jährige bereits weiter: «Das Ziel war die Six-Star-Medaille – aber die Leidenschaft fürs Laufen hört hier lange noch nicht auf.»
Michael Sommer
Wanderung RifensteinWildenstein
Baselbieter Hochebene von Reigoldswil nach Liestal
In Reigoldswil zeigte ein gelber Wegweiser am nördlichen Rand des Dorfplatzes nach Titterten. Ein mässig steigendes Strässchen führte aus dem Dorf heraus und schon bald erkannte man die Ruine der Burg Rifenstein, die auf einem dicht bewaldeten Felssporn thronte. Auf der Höhe eines kleinen Buchenwäldchens zweigte links der Themenweg «Rifenstein Sagenweg» ab. Diese Route führte unterhalb der Ruine Rifenstein an einem kleinen idyllischen Weiher vorbei und durch den wildromantischen Fluegrabe. Sanft aufsteigend gelangte man ins Dörfchen Titterten. Nun folgte ein aussichtsreicher Abschnitt. In leichtem Auf und Ab zog sich die Route am Waldrand entlang nach Ober Serzach und zum Gugger. Durch das Gling ging es steil hinunter zum Schlif und hinüber zum Arxhof. Nach einem weiteren Waldabschnitt erreichte man den idyllischen Sormattfall
und das historische Schloss Wildenstein, das auf einer weiten Ebene von prachtvollen Eichenhainen umgeben war. Dieses Anwesen ist eines der letzten Zeugen mittelalterlicher Kulturlandschaft der Gegenwart und heute im Besitz des Kantons. Das Schloss steht der Öffentlichkeit für private und gesellschaftliche Anlässe zur Verfügung. Hier gab es die Mittagspause mit Picknick. Vom Schloss stieg man an den Rand des Siedlungsgebiets von Bubendorf ab und wanderte quer durch Wohnquartiere und Industriegebiete. Im Morgental zweigte die Route von der Strasse in einen Kiesweg ab und führte am Waldrand entlang bis Liestal, bevor man wieder auf einer Strasse den Bahnhof erreichte.
Unterwegs mit dem E-Bike auf der nördlichen Freiämter Veloroute: Auf einer Distanz von zirka 45 Kilometern die Schönheit des unteren Freiamtes geniessen. Als Highlight wird der ehemalige Steinbruch Eckwil in Mägenwil besucht. Bei einer Führung kann viel über die Geschichte zu diesem Steinbruch erfahren werden. Mitkommen und Spass haben. Erlebnis Freiamt freut sich auf zahlreiche Teilnehmerinnen und Teilnehmer.
Velotour auf dem «Fricktaler Chriesiwäg»
Velogruppe 60+ Mettmenstetten bewunderte die Kirschblüte im Jurapark
Nach der Saisoneröffnung durch Tourenleiterin Bernadette Galli ins untere Reusstal mit 39 Teilnehmenden kamen
die Senioren in den Genuss einer ausserplanmässigen Tagestour. Diesmal ging es ins Fricktal auf den «Chriesiwäg».
Tourenleiter Armin Diebold konnte etwas weniger Teilnehmende begrüssen, aber diese freuten sich umso mehr, die Chriesibäume beziehungsweise die «Bluescht» zu bewundern.
Der «Chriesiwäg» ist inzwischen zu einem regelrechten Hype geworden, der auch von ausländischen Touristen bewundert wird. In der Hochblütezeit werden bis zu 18000 und pro Tag bis zu 2000 Besucher erwartet, sodass die Gemeinde zusätzliche Bänke aufstellte und gar einen «Besucher-Knigge» herausgab. Von einem Besucheransturm war allerdings nichts zu sehen, denn die Kirschblüte war bereits am Abklingen und die unternehmungslustigen Senioren gehen natürlich nicht am Wochenende auf solche Velotouren.
Martin Nietlisbach, Tourenleiter
Dienstag, 5. Mai, Start um 10 Uhr beim Bahnhof Boswil, um 10.45 Uhr beim Bahnhof Wohlen; Ziel: Bahnhof Boswil; Verpflegung aus dem Rucksack, Versicherung ist Sache der Teilnehmenden; Auskunft per Tel. 079 256 50 51 / 4. Mai ab 18 Uhr
Armin Diebold
Nach dem auch für Velofahrende gut ausgebauten «Chriesiwäg» gelangte man auf den sehr schönen und längeren «Aargauer Höhenweg» und weiter auf einen Passaufstieg zum Buschberg/Limperg und zum gleichnamigen kleinen Golfplatz. Dort wurde den gut gelaunten Senioren mitgebrachter Kaffee mit Gipfel offeriert, weil es auf dem Golfplatz selber und auch unterwegs keine Einkehrmöglichkeit für die genussfreudigen E-Biker gab. Nach dem höchsten Punkt ging es auf einem sehr schönen Radweg durch das Möhlintal bis nach Zeiningen hinunter, bevor man überraschend das Rheinufer und etwas später Bad Säckingen (D) erreichte. Über die längste Holzbrücke Europas konnten die E-Biker anschliessend das Mittagessen in der schönen Altstadt geniessen. Danach führte die Tour nochmals hoch zum «Chriesiwäg» in Gipf-Oberfrick und gab Gelegenheit, die letzten Reserven des Akkus zu testen. Die Senioren freuten sich, nicht nur endlich den berühmten «Chriesiwäg» absolviert zu haben, sondern auch auf die anschliessende Rückfahrt mit längerem Stau am Gubrist.
Die Senioren der Velogruppe Mettmenstetten auf dem «Chriesiwäg» mit Frühlingsgefühlen. (Bilder zvg)
Die Velogruppe auf dem Aargauer Höhenweg.
Michael Sommer aus Obfelden lief den Stadtmarathon in Berlin, in Chicago, in Tokio, in New York, London und in Boston: Dafür erhielt er nun die begehrte
Die Ämtler Wandergruppe vor einem blühenden Kirschbaum. (Bild zvg)
ZWISCHEN-RUF
Husten und Durchfall und...
Was war das? Jede Nacht dieser Husten von drei bis vier? Ich ging zum Arzt. Der drückte mir ein Rezept in die Hand. «Nachmittags zwei und vor dem Schlafen auch zwei nehmen.» Er streckte mir die Hand zum Abschied hin.
«Moment», sagte ich, «was hab ich überhaupt?» «Reflux», war die Antwort. Ich ging zu seinem Schreibtisch, nahm ein Visitenkärtli und notierte auf der Rückseite dieses Wort.
Das Medikament half nicht. Nachdem ich zwei Wochen später in einer Nacht stundenlang gehustet hatte, fuhr mich mein Bruder, der auf Besuch war, ins Spital.
Also: Ich hatte Wasser auf der Lunge, ein Herzproblem, und wurde nach drei Tagen in ein grosses Spital überführt. Zum Husten kam ein schlimmer Durchfall dazu, ausgelöst durch ein Medikament.
Einmal wurde ich zur Herzuntersuchung in einen OPRaum gebracht. Ich setzte mich auf die Liege und, ja, da musste ich husten. Der Operateur schimpfte: «Sie hustet!» So wurde ich schnell zurückgebracht, bekam Tabletten, und mein Herz beruhigte sich.
Eine Krankenschwester im ersten Lehrjahr rieb meinen vom Durchfall entzündeten Damm mit einer Creme ein, sehr nett.
Zwei Tage später erschien sie mit zwei jungen Kolleginnen an meinem Bett, die fragten, ob sie auch was für mich tun könnten. «Ja, mich auf meiner Gangrunde begleiten.»
Das machten sie. Es war unterhaltend. Einmal kam nur eine, die Neunzehnjährige. Sie berichtete von ihrem Verehrer. Ich riet ihr ab von diesem Partner und wurde leider am nächsten Tag entlassen, sodass ich bis heute nicht weiss, ob mein Rat befolgt wurde.
Ute Ruf
Die Autorin Ute Ruf lebt in Bonstetten. Sie betont, ihre Geschichten seien stets wahr und aus dem Leben gegriffen.
Jüngst erschien das Erstlingswerk «Benutsboy» des Ämtler Autors Miguelangelo Mutti
Claudia EugstEr
Anfang Jahr erschien das Buch «Benutsboy» vom Mettmenstetter Autor Miguelangelo Mutti. Der spannende Roman mit Illustrationen des bekannten Cartoonisten Daniel Müller entführt in die Abgründe der Wirtschaft und in die Höhen der Lüfte. Protagonist Mark Miles soll die weltweit erfolgreichste Airline Gloobair retten, die plötzlich vor dem Konkurs steht. Dabei deckt er ein Netz von Machenschaften mit irrwitzigen Geschäftsmodellen auf, in das er sich am Ende selbst zu verfangen droht. Wäre da nicht sein 14jähriger Sohn Simon, dessen liebste Lektüre die Peanuts sind. Der «Benutsboy» bringt mit seiner unbelasteten Art das ganze System zum Einsturz. Ob die Geschichte ein gutes Ende nimmt?
Skurrile Situationen und bizarre Wendungen wie bei Dürrenmatt
Autor Miguelangelo Mutti heisst eigentlich Miguele Angel Mutti und ist italienischspanischer Abstammung. Aufgewachsen in Spreitenbach, wohnt er seit 2008 im Knonauer Amt. Anfangs in Rifferswil und jetzt in Mettmenstetten.
Geboren ist er 1965 in Baden. Er war über 20 Jahre im Banken und Versiche
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rungsbereich als Projektleiter und Qualitätsmanager im Einsatz. Jetzt ist er in der Schulverwaltung Affoltern tätig und als Kindercoiffeur und eben, in seiner Freizeit schreibt er. «Benutsboy» ist Muttis Erstlingswerk. Es sei der kleinste Bulletpoint auf seiner BucketList und doch hat er über 23 Jahre daran geschrieben.
Entstanden ist ein 408 Seiten starker, wirtschaftskritischer Roman, eine
«Wenn man Menschen unter extreme Existenzangst setzt, wozu sind sie fähig?»
Miguelangelo Mutti, Buchautor
subtile Kritik am Kapitalismus und dem damit verbundenen Grössenwahn aus den Augen eines Kindes an der Schwelle zum Erwachsensein. Inspiriert zu dem Buch habe ihn damals das Grounding
der Swissair im Jahr 2001, dort sei es auch ein gewisser Grössenwahn gewesen, der am Ende zum Untergang führte. Beim Schreiben liess Mutti sich von folgendem Grundgedanken leiten: «Wenn man Menschen unter extreme Existenzangst setzt, wozu sind sie fähig und was kann passieren?» Das führe im Buch zu teils skurrilen Situationen, die im Widerspruch zur normalen BusinessWelt stünden, so Mutti. Nicht erstaunen tut es da, dass Friedrich Dürrenmatt sein Vorbild ist, dessen Werke von bizarren Situationen und ungewöhnlichen Wendungen leben. So finden sich auch in «Benutsboy» Situationen, in denen man sich an den Kopf greift und sich fragt, die müssen doch verrückt sein – «you must be nuts».
Auf der Suche nach dem Anfang der Sehnsucht
Gleichzeitig ist «Benutsboy» eine Geschichte über Familie und Beziehungen. Sei es die Beziehung zwischen Mark und seinem Sohn Simon, die wohl gar noch nie wirklich existierte und die im Verlauf der Geschichte wächst. Oder die Beziehung zwischen Mark und seiner NochEhefrau Conny, die auf der Kippe steht. Die eine Beziehung scheint verloren, die andere gerade erst gefunden. Alle Titel der Kapitel beginnen mit B, da ihm aufgefallen sei, dass viele sehr wichtige Wörter mit B beginnen, nicht nur Benutsboy. Sein Lieblingswort mit B sei aber Bindung. Denn diese binde Menschen an Menschen und an den Boden und im Endeffekt an ihr Herz und ihre Werte, so Mutti. Aber der Untertitel des Buches «Lass los und geh an den Anfang deiner Sehnsucht», der steht doch im Gegensatz dazu? Jetzt wird Mutti philosophisch: «Das ist eine der grossen Fragen des Lebens. Die Leute haben vergessen, was am Anfang war und wonach sie sich sehnen. Wenn die Antwort ist, möglichst viel Geld zu verdienen, dann kommt man doch automatisch irgendwann zum Punkt, sich zu fragen, ob das wirklich alles ist.»
Für «Benutsboy» hat Miguelangelo Mutti zahlreiche Analysen von Wirtschaftskriminellen studiert, deren Ziel es war, möglichst viel Geld zu machen. Die Geschichte aber sei frei erfunden, erklärt der Autor, das Leben und die Details darin wahrscheinlich nicht, fügt er
geheimnisvoll an. Das weckt die Neugierde. Was sei denn wahr daran? Mutti ist verblüffend ehrlich, er sei geschieden und es gehe ihm bis heute sehr nahe. Darum ist im Buch ein grosses Thema auch die Kommunikation zwischen zwei Personen. Womit ein Grundproblem von Mutti erkannt wäre: «Ich habe extrem viele Ideen.» Seiner Familie habe er gar damals versprechen müssen, keine dieser Ideen mehr umsetzen zu wollen. Aber von denen sprüht Miguelangelo Muttis Verstand noch immer geradezu über. Was denn als Nächstes anstehe? Ein weiteres Buch, aber das wolle er dann in 1,5 Jahren fertig haben, so der Autor lachend. Der grösste BulletPoint sei aber das eigene Musical «Computerworld», an dem arbeitete Mutti schon seit 1998. Das greife er nun wieder auf.
Das Buch «Benutsboy» ist in stationären Buchhandlungen in folgenden Läden erhältlich: Bücher Scheidegger Buchhandlung, Bahnhofplatz 5, Affoltern; Buchhaus Lüthy, Balmer, Stocker im Shopping-Center Sihlcity in Zürich oder im Shopping-Center Zugerland in Steinhausen; Buchhandlung Bodmer, Stadelhoferstrasse 34, 8001 Zürich; Buchhandlung Volkshaus, Stauffacherstrasse 60, 8004 Zürich. ISBN 978-3-907744-66-6, 408 Seiten, Simplo Verlag, Zürich 2026. Oder direkt beim simplo Verlag online als Softcover oder E-Book bestellen: www.simplo.ch/c/ benutsboy-kaufen, dort hat es auch Leseproben
Der Wirtschaftsroman «Benutsboy», geschrieben vom Mettmenstetter Autor Miguelangelo Mutti, ist eine gute Lektüre für den Sommer. (Bild Claudia Eugster)
«Benutsboy» von Miguelangelo Mutti. Simplo Verlag, Zürich 2026. (Bild zvg)