Donnerstag, 14. Januar 2021
112. Jahrgang Nr. 2
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Mit dem Segelschiff einmal um die Welt Patricia Büeler und David Horstmann aus Aesch segeln über die Weltmeere. Doch zuerst müssen sie dafür in Mexiko ihr Schiff auf Vordermann bringen.
Münchenstein
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Tobias Gfeller Am Dienstag sind sie in Richtung Mexiko abgeflogen. Mit dabei, neben dem letzten Gepäck, haben sie eine geballte Ladung an Hoffnung, Erwartungen, Vorfreude, aber auch Respekt und das Wissen, dass eine immense Herausforderung auf sie wartet. Patricia Büeler (31) und David Horstmann (33) gehen mit ihrem Segelschiff «Milagros» auf grosse Reise. Start ist in Mexiko, wo sie ihr Schiff gekauft haben. Via Golf von Kalifornien geht es zuerst wohl nach Costa Rica, dann weiter südlich nach Ecuador, in die Südsee nach Australien, Neuseeland oder Japan und Indonesien. Geht die Reise weiter, warten der Indische Ozean und Afrika auf sie. Und der ganz grosse Traum der beiden sieht die feierliche Einfahrt auf dem Rhein in Basel vor. David Horstmann hat die Vorstellung schon vor dem geistigen Auge und zeigt auf die Dreiländerbrücke hinter dem Dreiländereck. «Stell dir vor, wir kämen da mit abgelegtem Mast mit unserem eigenen Schiff den Rhein hoch. Das wäre unglaublich.»
Zuerst der Hochseeschein
Patricia Büeler und David Horstmann haben Träume – naive Träumer sind sie deswegen aber nicht. Sie wissen genau, was auf sie zukommt. In den nächsten Monaten bringen sie ihr Schiff auf Vordermann. Die Aussenhülle, der Mast und der Süsswassertank sind nur drei von mehreren Bestandteilen, die noch repariert und restauriert werden müssen.
Rappend die Welt retten: Der 25-jährige Münchensteiner Dysto rappt Mundart und hat eine Vorliebe für Aristoteles. Ende Januar präsentiert er sein erstes Album.
Dornach
Von Mexiko über Ecuador nach Afrika und wieder zurück nach Basel: Patricia Büeler und David Horstmann suchen die Herausforderung. FOTO: TOBIAS GFELLER Eine exakte Zeitspanne haben sie sich dafür nicht auferlegt. Sie rechnen vorerst mal mit einem halben Jahr Arbeit. Schlafen werden sie auf dem Schiff. Ist dieses bereit, werden sie zuerst den Golf von Kalifornien im kleinen Rahmen erkunden. Denn beide müssen noch den letzten Teil des Hochseescheins machen. Dafür müssen sie tausend Seemeilen fahren und gewisse Manöver und Situationen absolvieren. Eine wichtige Stütze wird dabei der Freund der Schwester von Patricia Büeler sein, der professioneller Segellehrer ist und viel Erfahrung hat. Den Binnenschifffahrtsschein haben sie schon. Ursprünglich hatten sie die Reise zu viert geplant. Doch die Suche nach einem Se-
gelschiff für vier Personen gestaltete sich schwierig. So kauften beide Paare je ein Schiff, mit denen sie dann gemeinsam die Weltmeere befahren wollen. Eigentlich hätte es bereits im vergangenen Mai losgehen sollen. Doch Corona und der Lockdown machten die Reise nach Mexiko unmöglich. Corona kann die beiden Aescher aber nicht aufhalten. In Mexiko seien die Schutzmassnahmen streng. Kontakt zu anderen Menschen hätten sie auch nur wenig. Beiden ist aber klar, dass sie bei den Arbeiten an ihrem Schiff auf Hilfe angewiesen sein werden. Im Hafen vor Ort sei diese aber jederzeit vorhanden, schwärmt der 33-Jährige. Es herrsche stets ein toller Zusammenhalt.
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Patricia Büeler und David Horstmann müssen bei den Arbeiten am Schiff und danach auf dem Meer Allrounder sein: Sanitäre, Elektriker, Maler, Köche, Hausfrau und Hausmann, Meteorologen und Nautiker – die Bandbreite an Können und Wissen, die es auf einem Segelschiff braucht, ist gross. Und genau diese Herausforderung suchen sie. Es sei keine Flucht von zu Hause, keine Auszeit und kein Fernweh, sondern einfach die Lust an der Herausforderung, die Begeisterung fürs Meer und das Segeln. «Wir wollen die Welt sehen», sagt David Horstmann mit strahlenden Augen. Sie reisten schon immer gerne und viel. Fortsetzung auf Seite 2
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Halber Rücktritt: Christian Schlatter will als Gemeindepräsident zurücktreten, die Verwaltungsleitung aber behalten. Das Amt für Gemeinden Solothurn erklärt jedoch, eine Demission sei nicht so ohne weiteres möglich.
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Mit dem Segelschiff einmal um die Welt Fortsetzung von Seite 1
«Wir haben einfach Bock darauf, das zu machen. Deshalb machen wir es.»
Realistisch optimistisch
Immer wieder werden die beiden gefragt, ob das Abenteuer nicht eine Nummer zu gross für sie sei und ob es nicht sogar gefährlich werden könnte. Dabei verweisen Büeler und Horstmann stets auf die Unterstützung durch andere Segler, ihren Willen, sich so gut wie nur möglich vorzubereiten, und das stete Bewusstsein, dass die Natur auch Gefahren bergen kann. «Wir sind realistisch optimistisch», umschreibt Büeler ihre Gemütslage und Herangehensweise. Wir haben eine Grundüberzeugung, dass wir dies schon alles schaffen. Wir wollen für alle Eventualitäten vorbereitet sein. Wir sind keine, die einfach mal ein Schiff kaufen und losfahren.» Die beiden Weltumsegler wollen immer wieder an Land gehen und auch Orte entdecken. Wie genau ihr Rhythmus dabei aussehen wird und wie lange sie insgesamt unterwegs sein werden, wissen sie aber noch nicht, erklärt Patricia Büeler. «Vielleicht merken wir nach drei Monaten, dass dies doch nichts für uns ist, und kommen nach Hause. Oder wir kommen gar nicht mehr.» Bei all ihren Planungen müssen sie stets auch
aufs Geld achten. Sie können sich gut vorstellen, irgendwo auf der Welt vorübergehend Arbeit zu suchen oder im nötigsten Fall sogar zurück in die Schweiz zu kommen, um wieder zu arbeiten, bis
LESERBRIEF
IN EIGENER SACHE
Hilfe für Nathalie – ein grosses Dankeschön
Das Wochenblatt erscheint im neuen Layout
In den vergangenen sechs Wochen ist eine Summe von 82 000 Franken für Nathalie gespendet worden von 460 Unterstützern! Der Verein «Gemeinsam gegen Kindsmissbrauch» und Heiner Leuthardt bedanken sich für die grosszügige Spendenbereitschaft. Erika Dietrich
Wird die Weltenbummler über die See tragen: Das Segelschiff «Milagros».
Ist Ihnen etwas aufgefallen, als Sie diese druckfrische Ausgabe des Wochenblattes heute aus Ihrem Briefkasten nahmen? Richtig, das Wochenblatt für das Birseck und Dorneck erscheint heute zum ersten Mal in einem frischeren Layout mit moderneren Schriften und leicht angepassten Gefässen. Sie, liebe Leserinnen und Leser, sollten sich problemlos damit
genug Geld für die Weiterfahrt da ist. Patricia Büeler und David Horstmann lassen die Zukunft auf sich zukommen. Auch die Natur wird bestimmen, wo ihr Weg hinführen wird. Und genau darauf
zurechtfinden. Die Modernisierung ergibt sich durch eine Umstellung im Redaktionssystem. Da bei technischen Umstellungen meist nicht gleich von Anfang an alles reibungslos funktioniert, ist es möglich, dass der eine oder die andere aufmerksame Leser und Leserin bei der Lektüre noch kleine Fehler entdeckt. Wir sind froh, wenn Sie uns diese
FOTO: ZVG
freuen sie sich. Verfolgen Sie die Arbeiten am Schiff und die Reise von Patricia Büeler und David Horstmann in den kommenden Monaten im Wochenblatt und auf der Website milagros.ch/de.
in den ersten Wochen verzeihen mögen. Und natürlich hoffen wir, dass Ihnen das Wochenblatt im neuen Gewand gefällt. Schicken Sie uns gerne Ihr Feedback an: redaktion.arlesheim@wochenblatt.ch. Und nun wünschen wir Ihnen viel Freude bei der Lektüre. Fabia Maieroni Redaktionsleiterin
VOLKSHOCHSCHULE BEIDER BASEL IMPRESSUM
China im Brennpunkt
Amtliches Publikationsorgan der Gemeinden Aesch, Arlesheim, Dornach, Gempen, Hochwald, Münchenstein, Pfeffingen und Reinach www.wochenblatt.ch Erscheint wöchentlich (Donnerstag)
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Herausgeberin CH Regionalmedien AG Ermitagestrasse 13, 4144 Arlesheim Redaktionsleitung Fabia Maieroni, Tel. 061 706 20 21 fabia.maieroni@chmedia.ch Redaktion Tel. 061 706 20 21 redaktion.arlesheim@wochenblatt.ch Für nicht verlangte Manuskripte (max. 1500 Zeichen) und Illustrationen übernimmt die Redaktion keine Haftung. Redaktionsschluss: Dienstag, 9.00 Uhr Inserate Tel. 061 706 20 20, Fax 061 706 20 30 inserate@wochenblatt.ch Verkaufsleiter Marco Dietz, Tel. 061 927 26 73 marco.dietz@chmedia.ch
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Inseratekombinationen – Birs-Kombi: Inseratekombination mit Wochenblatt (Schwarzbubenland/Laufental), Wochenblatt (Birseck/Dorneck) und Birsigtal-Bote Auflage: 76 086 Ex. – AnzeigerKombi 31: Inseratekombination mit Birs-Kombi-Titeln, fricktal.info, Oberbaselbieter Zeitung, Allschwiler Wochenblatt, Muttenzer&Prattler Anzeiger, Birsfelder Anzeiger Auflage: 203 267 Ex. Druck CH Media Print AG Copyright CH Regionalmedien AG Abonnemente CH Regionalmedien AG, Abo Contact Center Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Tel. 058 200 55 86, Fax 058 200 55 56 abo@azmedien.ch ½ Jahr Fr. 60.–, 1 Jahr Fr. 120.– Eine Publikation von www.chmedia.ch
mittel
flussen. Ebenfalls wird sie vor dem Hintergrund der wachsenden geopolitischen Spannungen zwischen den USA und China und der globalen Bedrohung durch Pandemien und Terrorismus, die Vorwürfe an China und Chinas Gegendarstellungen zusammenfassen und einem Faktencheck unterziehen: Was wird behauptet, was ist bewiesen, was wird fokussiert und was weggelassen? Dieser Kurs ist flexibel abruf bar: VHSBB online «flex». Das bedeutet, dass Sie zeitlich ungebunden Frau Pauls Vorträge als Online-Videopräsentationen erleben können. Mit Ihrem persönlichen Zugangslink inkl. Passwort können Sie zu jeder gewünschten Zeit auf den Kurs zugreifen und die Vorträge abspielen.
K ANTON BASEL-STADT
Die Museumsnacht findet nicht statt WOB. Die Museumsnacht, die Tausende Besucherinnen und Besucher anlockt und jeweils im Januar stattfindet, war bereits im letzten August auf den 7. Mai 2021 verschoben worden. Angesichts der jüngsten COVID-19-Entwicklung stufen die Abteilung Kultur und eine Mehrheit
Inseratetarife www.wochenblatt.ch Beglaubigte Auflage 32 435 Ex. (WEMF 2020)
PR. Das Image Chinas hat in den letzten Monaten schwer gelitten. Steht die Volksrepublik aktuell in den Schlagzeilen, so werfen diese kein positives Licht auf den asiatischen Giganten: China und Corona, der Umgang Pekings mit den Uiguren und darüber hinaus der islamischen Welt, das neue Sicherheitsgesetz und die Massenproteste in Hongkong, die geplante Einführung eines Sozialkredit-Systems. Die Sinologin Carmen Paul geht vertieft auf diese Themen ein, erklärt Zusammenhänge sowie die aktuelle Rechtslage (z.B. das Hongkonger Grundgesetz) und berücksichtigt bei allem auch die historischen und kulturellen Hintergründe, die das Handeln der Akteure beein-
der Partnerorganisationen den auf den 7. Mai 2021 verschobenen Grossevent als zu riskant ein und sagen ihn im Interesse der Gesundheit aller Beteiligten wie auch der Bevölkerung ab, heisst es in einer Medienmitteilung. Die nächste Museumsnacht findet am 21. Januar 2022 statt.
ARLESHEIM Amtliche Publikationen
ARLESHEIM
www.arlesheim.ch gemeindeverwaltung@arlesheim.bl.ch Beratende Kommissionen des Gemeinderates
Neue Kommissionsmitglieder gewählt Am 1. Januar 2021 begann die neue Amtsperiode der beratenden Kommissionen des Gemeinderates. In der Sitzung vom 15. Dezember 2020 hat der Gemeinderat folgende neuen Kommissionsmitglieder gewählt: • Caroline Schwander (Finanzplankommission) • Katrin Augsburger und Nino Schärer (Kinder- und Jugendkommission) • Anet Spengler Neff und Urban Kuster (Naturschutz-, Umwelt- und Energiekommission) • Lukas Haas und Peter Epple (Verkehrskommission) • Thomas Ernst (Kommission für Standortfragen) Alle bisherigen Mitglieder, die keinen Rücktritt angekündigt hatten, wurden in der Funktion bestätigt. Die komplette Zusammensetzung der Kommissionen finden Sie auf der Website der Gemeinde unter Politik/Kommissionen. Der Gemeinderat dankt allen Bewerberinnen und Bewerbern für das grosse Interesse und wünscht den Neugewählten viel Erfüllung bei der neuen Herausforderung. Die zurückgetretenen Mitglieder wurden / werden in den Kommissionen verdankt und verabschiedet. Der Gemeinderat schliesst sich dem Dank für deren zum Teil langjähriges Mitwirken an. Der Gemeinderat Birsstadt-TV
Neue Sendungen Der Vertrag mit der Stadttv GmbH, welche für die Produktion der Birsstadt-TV Sendungen verantwortlich ist, wurde für 2021 angepasst. Die Anzahl Sendungen wurde von 39 auf 25 Sendungen reduziert, die neu im 2-Wochenrythmus ausgestrahlt werden. In der kommenden Sendung vom 18. Januar 2021 sehen Sie einen Beitrag über die Covid-19 Impfungen. Birsstadt-TV begleitete die mobilen Impfteams und hat mit dem kantonalen Krisenstab gesprochen. Jeweils am Montagabend wird die TV-Sendung auf dem InterGGA-Kanal und auf www. arlesheim.ch aufgeschaltet. Der Gemeinderat Corona
Dienstleistungen der Gemeindeverwaltung Nach wie vor ist es sinnvoll, zur Eindämmung
Arlesheimer Kurzfilmtage starten virtuell durch
Reminder
Ablesen der Wasserzähler Im Dezember wurden die Meldekarten (Selbstdeklaration) für das Ablesen der Wasserzähler verschickt. Falls Sie Ihre Karte noch nicht zurückgeschickt haben, bitten wir Sie, dies noch bis Ende dieser Woche zu erledigen. Für allfällige Fragen im Zusammenhang mit der Zählerablesung steht Ihnen der Brunnenmeister, Patrick Grosheny, Tel. 061 706 95 85, gerne zur Verfügung. Wir danken für Ihre Mitarbeit. Die Gemeindeverwaltung Jakob Baur
90. Geburtstag Am Donnerstag, 14. Januar 2021, feiert Herr Jakob Baur, wohnhaft Im Lee 12 in Arlesheim, seinen 90. Geburtstag. Wir gratulieren herzlich und wünschen für das kommende Lebensjahr beste Gesundheit, viel Freude und alles Gute. Der Gemeinderat Ernst Künzi
90. Geburtstag Am Sonntag, 17. Januar 2021, feiert Herr Ernst Künzi, wohnhaft am Wolfmattweg 4 in Arlesheim, seinen 90. Geburtstag. Wir gratulieren herzlich und wünschen für das kommende Lebensjahr beste Gesundheit, viel Freude und alles Gute. Der Gemeinderat Renate Klimm
95. Geburtstag Am Mittwoch, 20. Januar 2021, feiert Frau Renate Klimm, wohnhaft am Bromhübelweg 15 in Arlesheim, ihren 95. Geburtstag. Wir gratulieren herzlich und wünschen für das kommende Lebensjahr beste Gesundheit, viel Freude und alles Gute. Der Gemeinderat
Stabübergabe der Chefarztfunktion
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der Ansteckungsgefahr mit dem Coronavirus möglichst wenig Kontakt mit andern Menschen zu haben. Steht bei Ihnen ein Behördengang an, kontaktieren Sie vorab die Gemeindeverwaltung telefonisch. Viele Dienstleistungen erfordern nicht zwingend ein persönliches Erscheinen sondern können telefonisch oder online erledigt werden. Angaben zu den Dienstleistungen und unseren Mitarbeitenden finden Sie auf unserer Website www.arlesheim.ch / Telefon 061 706 95 55. Wir danken Ihnen für Ihre Unterstützung. Die Gemeindeverwaltung
HOSPIZ IM PARK
Nach zwanzig Jahren erfolgreicher Tätigkeit hat unsere Chefärztin, Frau Dr. med. Heike Gudat Keller, ihre Aufgaben in neue Hände übergeben. Am 1. Januar 2021 übernahm Frau Dr. med. Marta Mazzoli als Chefärztin die ärztliche Leitung der Klinik. Frau Dr. med. Mazzoli ist als erfahrene Onkologin und ausgewiesene Palliativmedizinerin fachlich bestens gerüstet. In Rom ist sie in mehreren Kliniken für die ambulante und stationäre palliative Versorgung mitverantwortlich gewesen. Von 2013 bis 2019 hat sie bereits als Kaderärztin in unserer Klinik gearbeitet und sich in unserem Haus und in unserer Region als kompetente, kollegiale und gut vernetzte Palliativmedizinerin einen Namen gemacht. Nach ihrer anderthalbjährigen
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Tätigkeit als Oberärztin im Zentrum für Palliative Care des Kantonsspitals Winterthur kommt sie nun mit erweiterten Erfahrungen zurück und wird eine nahtlose Fortführung der spezialisierten Palliative Care im Hospiz im Park auf hohem Niveau sicherstellen. Frau Dr. med. Heike Gudat Keller möchte sich nach ihrer vielfältigen, spannenden und auch arbeitsreichen Tätigkeit für das Hospiz im Park noch einmal anderen Dingen zuwenden. Wir danken ihr sehr herzlich für ihre herausragenden Leistungen und ihr unermüdliches Engagement nicht nur für unsere Patienten und unsere Klinik, sondern auch für die Palliative Care in unserer Region und der Schweiz. Walter Brunner, Vizepräsident, Delegierter des Stiftungsrates
Gut ausgerüstet: David Borter weiss, was es technisch braucht, um eine hochwertige Onlineausgabe der Kurzfilmtage auf die Beine zu stellen. BILD: CASPAR REIMER
Ab Mittwoch sind die Beiträge der Arlesheimer Kurzfilmtage online. Nicht nur für die Filmemacher, auch für die Teilnehmenden des Onlinevotings gibt es Preise zu gewinnen. Caspar Reimer Die fünfte Ausgabe der Arlesheimer Kurzfilmtage geht online: Vom 20. bis zum 30. Januar sind die Beiträge im Internet zu sehen. 13 Filme sind eingereicht worden, und das vorgegebene Thema «Klima» hat durch Corona einen anderen Fokus erhalten, als dies ursprünglich gedacht war. «Einige Filme beschäftigen sich mit dem Klima aus Sicht der Umwelt, andere Beiträge thematisieren das soziale Klima während der Pandemie. So sind die Filme gewissermassen eine Abbildung des vergangenen Jahres», sagt Organisator David Borter zum Wochenblatt. Die coronabedingte Verbannung ins Internet sehen die Verantwortlichen der Kulturkommission Arlesheim keineswegs als traurige Notlösung während der Pandemie – im Gegenteil: «So haben wir die Chance, die eigentlich lokale Veranstaltung noch bekannter zu machen», sagt Verena Jäschke, Kommunikationsverantwortliche der Kulturkommission. Schon jetzt sind einige Beiträge aus Deutschland
und anderen Ländern eingereicht worden – man befindet sich also auf gutem Weg. Ein besonderes Markenzeichen der Kurzfilmtage und wohl auch ihr Erfolgsrezept ist ihre freie Zugänglichkeit, denn abgesehen vom Thema, einer maximalen Filmlänge von acht Minuten und dem Produktionsjahr 2020 sind keine Vorgaben gemacht worden. So können Filme schlicht mit dem Handy, aber auch mit einem professionellen Filmset gemacht werden: «Auch in dieser Beziehung decken die Beiträge die ganze Bandbreite ab. Es hat auch mehrere Animationsfilme dabei», verrät Borter.
Jury verleiht eigenen Preis
Die virtuelle Durchführung habe ein weiteres Plus, betonen die Organisatoren: «Statt wie bisher nur zwei Tage sind die Filme während zehn Tagen und rund um die Uhr zu sehen», sagt Jäschke. So kann sich das Publikum viel Zeit nehmen, die Filme zu bewerten und so darüber zu bestimmen, wer am Samstag, 30. Januar, den Publikumspreis, der mit 500 Franken dotiert und vom Wochenblatt gesponsert ist, erhalten wird. Einsendeschluss für die Votings ist der 29. Januar um Mitternacht. Und auch jene, die am Onlinevoting teilnehmen, können einen Preis gewinnen. Neben dem Publikumspreis verleiht die Jury zudem noch zwei eigene Preise in der Höhe von 1000 und 500 Franken. Die Jury, die sich die Filme im Vorfeld bereits angesehen hatte, besteht aus SRF-Redaktorin Sarah Herwig, Dokumentarfilmer Matthias von Gunten
und David Borter selbst. «Die Jury beurteilt die Filme in der Regel etwas anders als das Publikum. Genau das macht es ja interessant», sagt er. Für die Preisverleihung am 30. Januar um 20 Uhr haben sich die Verantwortlichen nicht lumpen lassen: Der Livestream wird mit modernsten technischen Mitteln über die Bildschirme in die Wohnungen der Zuschauerinnen und Zuschauer gehen: «Arlesheimer Unternehmen, die GGA Arlesheim, die InterGGA und das Culinarium, unterstützen uns dabei, was diese technische Umsetzung auf hohem Niveau möglich macht», so Borter. Moderiert wird die Veranstaltung von Radio-Basilisk-Chefredaktor Benjamin Bruni. Und als Sponsoringpartner wird vom Wochenblatt Redaktionsleiterin Fabia Maieroni vor Ort sein.
Preisverleihung Am 30. Januar,
ab 20 Uhr Livestream. Zugangslinks über www.arlesheimerkurzfilmtage.ch und auf facebook
STERNSINGEN
Individueller Haussegen und Segenskleber In den letzten Tagen wären die Sternsinger traditionell von Haus zu Haus gezogen und hätten den Segen in ganz Arlesheim verteilt. Die katholischen Haushalte konnten von den Sternsingern mit einer «Segensrolle» bedient werden. Wir wissen, dass in anderen Jahren auch viele andere Haushalte den Segen geschätzt
haben. Gerne hätten wir Sie und Ihr Haus gesegnet. Nun konnten wir Sie, unter Einhaltung der BAG-Richtlinien, leider nicht besuchen. Deswegen haben wir versucht kreativ zu sein. Gerne können Sie sich im Dom (hinten) die Broschüre mit dem «Sternsingersprüchli» der Arlesheimer Sternsinger, einem eigenen Haussegen
und einem Segenskleber selbst holen. Zusätzlich können Sie die Arlesheimer Sternsinger direkt virtuell in ihr Wohnzimmer holen: https://www.youtube. com/watch?v=pUY8cnUpt6M&feature=youtu.be. Im Namen der Ministrantinnen und Ministranten Arlesheim, Carla Hagenbach
KLINIK ARLESHEIM
Klinik Arlesheim bietet neuen Walk-in-Notfall an WOB. Zeitgleich mit dem Beginn ihres Jubiläumsjahres «100 Jahre Klinik Arlesheim» bietet die Klinik mit ihrem neuen Walk-in-Bereich eine Lösung für die rasche Versorgung medizinischer Notfälle. Mit der Unterscheidung in eine Notfallstation und einen ambulanten Notfall / Walk-in will die Klinik die Versorgung der Notfall-Patientinnen und Patienten verbessern. Das Angebot soll eine schnellere Triage für Notfälle ermöglichen, da mit einem standardisierten Triagesystem
unverzüglich eingeschätzt werden kann, ob die Hilfesuchenden direkt auf die Notfallstation gebracht werden müssen oder ob sie direkt und abschliessend im Walkin behandelt werden können. Dadurch können leichtere Erkrankungen rascher behandelt werden, was für die Patientinnen und Patienten deutlich weniger Wartezeit bedeutet, und die Notfallstation bleibt den schwereren Erkrankungen vorbehalten. Patientinnen und Patienten, die mit dem Rettungswagen in die Klinik
kommen, werden wie bisher direkt auf die Notfallstation / IMC gebracht. Der Notfall der Klinik Arlesheim ist neu in das chirurgische Angebot des Spitals Dornach eingebunden. So können Patientinnen und Patienten, die eine chirurgische Beurteilung benötigen, direkt in Arlesheim untersucht werden. Patientinnen und Patienten können bei medizinischen Notfällen jederzeit ohne Voranmeldung auf den Walk-in der Klinik Arlesheim kommen.
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R AIFFEISENBANK
LESERBRIEF
PARTEIEN
Erfolgreiches Geschäftsjahr
Zur Freistellung von Pfarrer Grüninger
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PR. Die Raiffeisenbank Arlesheim blickt erneut auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2020 zurück: Der Jahresgewinn steigerte sich von 582 309 Franken auf 612 479 Franken (+5.18 Prozent). Die Hypothekarausleihungen sowie die Kundengelder konnten weiter gesteigert werden. Mit einem Wachstum von 0.69 Prozent konnte die Raiffeisenbank Arlesheim ihre gute Position im Hypothekargeschäft leicht erhöhen. Die gesamten Ausleihungen erhöhten sich um 8.381 Mio. Franken auf 530 479 Mio. Franken (+1.61 Prozent). Der Bruttoerfolg aus dem Zinsengeschäft hat trotz des negativen Zinsumfelds um +4.18 Prozent zugenommen. Das Wachstum der Kundengelder um 3.73 Prozent konnte mit dem Zuwachs der Ausleihungen Schritt halten. Die Bank verfügt so weiterhin über einen guten Deckungsgrad der Kundengelder im Vergleich zu den Ausleihungen von
104.17 Prozent. Der Erfolg aus dem Zinsengeschäft trägt mit 72.99 Prozent zum Bruttoertrag bei. Weiterhin herausfordernd sind das tiefe Zinsniveau und die schmalen Zinsmargen. Um die Abhängigkeit vom Zinsengeschäft weiter zu reduzieren und die Erträge zu diversifizieren, baute die Raiffeisenbank das Angebot im Anlage-/Vorsorgegeschäft weiter aus. Durch die strategische Diversifizierung der Erträge ist auch das Kommissionsund Dienstleistungsgeschäft gewachsen. Der Anteil am Bruttoertrag beträgt neu 19.09 Prozent im Vergleich zu 18.31 Prozent im Jahr 2019. Der Geschäftsaufwand bewegt sich um 2.69 Prozent über demjenigen des Vorjahres. Dies vor allem, weil wir die Personaldecke für einen noch besseren Service erneut erhöht haben. Das Kosten-/Ertragsverhältnis (Cost-Income-Ratio) liegt mit 63.25 Prozent im Rahmen des Vorjahres.
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Reformierte Kirchgemeinde Arlesheim Sonntag, 17. Januar 10.00 Gottesdienst zum Thema Menschenrechte gestaltet von Konfirmanden mit Unterstützung von Konfirmandenleiterin Amelie Stoecklin und Songs von ehemaligen Konfirmandinnen Mittwoch, 20. Januar Im Dialog mit einer Pfarrperson: Ab sofort ersetzen wir das Präsenzangebot in der Kirche durch telefonische Erreichbarkeit. Gerne haben wir ein offenes Ohr für Sie. Rufen Sie uns an, wenn Sie ein Gespräch wünschen oder von einer Person unserer Kirchgemeinde wissen, die unsere Unterstützung braucht. Claudia Laager, Pfarrerin, Tel. 061 701 40 11 (14.00 bis 16.00 Uhr) Thomas Mory, Pfarrer, Tel. 061 701 26 11 (17.30 bis 19.00 Uhr) Weitere Informationen zu Gottesdiensten und Angeboten sowie Änderungen neuer Massnahmen, die aufgrund der Corona-Pandemie ergriffen werden, finden Sie auf unserer Hompage («Agenda») www.ref-kirchearlesheim.ch
Die Basellandschaftliche Zeitung hat am vergangenen Donnerstag, 7. Januar in einem halbseitigen Artikel über die Freistellung des reformierten Pfarrers von Arlesheim, Matthias Grüninger, berichtet. Die Kirchenpflege der Kirchgemeinde Arlesheim begründet diese Freistellung mit «stark auseinandergehenden Auffassungen über die Ausübung des Pfarrarmtes.» Als ehemaliger Pfarrer der Kirchgemeinde Aesch-Pfeffingen – ich wurde Ende Juni 2019 pensioniert – ist es mir darum ein Anliegen, über meine enge Zusammenarbeit mit Matthias Grüninger während meiner 22-jährigen Amtszeit zu schreiben. Ich erlebte meinen Pfarrkollegen aus Arlesheim als absolut zuverlässig und kollegial und die Zusammenarbeit mit ihm hat mir stets Freude gemacht. Wir gestalteten viele gemeinsame regionale Gottesdienste wie zum Beispiel am Reformationssonntag oder regionale Jugendgottesdienste am Menschenrechtstag. Auch Vorträge zu den Reformatoren Calvin und Zwingli haben wir im Rahmen des Bisrsecker Verbandes miteinander gehalten. Seine Sorgfalt in den Vorbereitungen und seine Flexibilität in den gegenseitigen Absprachen machten die Zusammenarbeit stets unkompliziert und verlässlich. Ich weiss auch, dass er engagiert und profiliert sein Pfarramt in Arlesheim ausgeübt hat und darum erstaunt es mich nicht, dass nun über 200 Gemeindemitglieder eine Petition unterschrieben haben, dass Matthias Grüninger sein Pfarramt in Arlesheim wieder ausüben kann. Ich hoffe auf eine weiterführende und gerechte Lösung zu Gunsten der ganzen Kirchgemeinde. Adrian Diethelm
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verse Hilfsleistungen des täglichen Bedarfs zu bescheidenen Preisen. Auskunft bei der Geschäftsstelle. Öffnungszeiten des Büros vis à vis der Tramhaltestelle Arlesheim Dorf im Faissgärtli 15: Dienstag und Freitag, 15.30–17.30, Mittwoch, 9.00–11.00. 061 701 55 45.
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jünger gemischt): Mo+Mi 17.00–18.00 Hagenbuchen 2. GU13 (2005 und 2006 gemischt) Mo+Mi 17.00–18.00 Hagenbuchen 3. HU15 low (2003+2004) Mo+Do 18.30–20.00 Gerenmatte. HU15 high (2003+2004) Mi+Fr 18.00–19.30 Gerenmatte. HU17 (2001+2002) Mo+Mi 18.00– 20.00 Hagenbuchen 2. HU20 (1998, 1999+2000) Mo, Mi+Fr 18.00–20.00 Hagenbuchen 3. DU15 (2003+2004) Mo+Mi 18.30–20.00 Gymnasium Münchenstein. DU17 (2001+2002) Mo+Mi 18.30– 20.00 Gymnasium Münchenstein. DU20 (1998, 1999+2000) Mo, Mi+Fr 18.30–20.00 Gymnasium Münchenstein. H2L 1 Mo 20.00–21.30 Hagenbuchen 3 + Mi 20.00–21.30 Gymnasium Münchenstein. H2L 2 Mo 20.00– 21.30 Gerenmatte und Mi+Fr 20.00–21.30 Hagenbuchen 2/3. H3L Mo 20.00–21.30 Gerenmatte und Mi+Fr 20.00–21.30 Hagenbuchen 2/3. H4L Mi 18.00–20.00 Hagenbuchen und Fr 20.00–21.30 Gerenmatte. H5L Mi 20.00–21.30 Gerenmatte. DNLB Mo+Mi 18.30– 20.00 und Fr 20.00–21.30 Gymnasium Münchenstein. D2L 1 Mo 20.00–21.30 Gymnasium Münchenstein. D2L 2 Mo 20.00–21.30 Hagenbuchen 2 + Mi 20.00–21.30 Gymnasium Münchenstein. Weitere Auskünfte bei Martin Spörri 061 405 42 20 (G), 079 351 89 28 (P), info@bc-arlesheim.ch oder unter www.bc-arlesheim.ch
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dent, 079 709 96 52. www.cvp-arlesheim.ch, info@cvp-arlesheim.ch Verkaufsleiter/in
18. Januar, um 19.30 Uhr. Wir freuen uns sehr, dass sich Herr Ständerat Damian Müller (FDP, LU) bereit erklärt hat, uns einen politischen Jahresausblick zu bieten, wobei die aktuellen Fragen zum Verhältnis zwischen der Schweiz und der EU im Vordergrund stehen. Der Zugangslink für unseren onlineNeujahrstreff: https://tinyurl.com/ FDPArlesheim. Balz Stückelberger, Landrat, Präsident FDP.Die Liberalen Arlesheim
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der Domplatz-Turnhalle. Jugendmusik Arlesheim. Probe jeden Dienstag ab 18.30 in der Domplatz-Turnhalle. Kontakt: Marco Kaiser, Präsident (079 639 58 01) oder unter www.mv-arlesheim.ch
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Bocciaclub Arlesheim. Schwimmbadweg 14, 4144 Arlesheim (bei den hinteren Tennisplätzen). Kontakt: Toni Lerch, Präsident, In den Hagenbuchen 8, 4144 Arlesheim, 061 701 28 84, E-Mail boccia@ boccia-arlesheim.ch. Spiel- und Trainingszeiten, Jahresprogramm und weitere Infos unter www. boccia-arlesheim.ch Zahnarzt/-ärztin
Liebe Arlesheimerinnen, liebe Arlesheimer, wir hoffen, dass Sie das neue Jahr gut begonnen haben und wünschen Ihnen gute Gesundheit, Glück und Zufriedenheit. Seit bald einem Jahr ist unser Bewegungsraum als Folge der Pandemie auf die lokale Umgebung beschränkt. In einer solchen Situation wird uns besonders bewusst, was es bedeutet, in einem so schönen und attraktiven Dorf wie Arlesheim wohnen und leben zu dürfen. Dies ist für uns Grund zur Dankbarkeit und Ansporn, uns weiterhin für die hohe Lebensqualität, das vielfältige Dorfleben und optimale Rahmenbedingungen für das Gewerbe einzusetzen. Leider wird unser traditioneller Neujahrsapéro aus den bekannten Gründen nicht wie üblich in der Trotte stattfinden können. Stattdessen treffen wir uns online zu einem «Zoom-Meeting», und zwar am Montag,
tungen und Mitgliedschaft erteilt die Präsidentin, Daniela Reith Plattner, Blauenstrasse 15, 4144 Arlesheim, 061 702 28 26. Unsere Homepage- Adresse lautet: www.frauenverein-arlesheim.ch
GGA Arlesheim. Präsident: Karl-Heinz Zeller, 061
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Gemeindebibliothek Arlesheim. Kathi Jungen, Ermitagestrasse 2, 4144 Arlesheim, Tel. 061 701 97 13, Fax 061 701 97 14. Öffnungszeiten: Mo geschlossen, Di 14.30–18.30; Mi 9.00–11.00 und 14.30–18.30; Do 14.30–18.30; Fr 14.30–19.30; Sa 10.00–12.30 Uhr. Während der Schulferien: Fr 14.30–20.00 Uhr.
glp Grünliberale Partei. Ortsgruppe Arlesheim,
4144 Arlesheim. arlesheim@grunliberale.ch, www.arlesheim.grunliberale.ch; Präsident: Jean-Claude Fausel, Mobile 079 222 80 84.
Hauseigentümerverein Arlesheim. Sekretariat und Rechtsberatung: Niklaus Widmer, Futuro Immobilien AG, Telefon 061 702 01 10, E-Mail nwidmer@ futuro-immobilien.ch Jodlerclub Arlesheim. Probe jeden Donnerstag 19.45 bis 21.45 im Domplatzschulhaus. Neue Sänger stets willkommen. Auskunft: Therese Holinger, Präsidentin, 076 438 00 79, tholinger@bluewin.ch, www.jodlerclub-arlesheim.ch Jugendhaus Arlesheim. Öffnungszeiten: Dienstag:
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Jungwacht/Blauring Arlesheim. Sinnvolle Freizeitbeschäftigung für alle Mädchen und Buben von 6 bis 16 J., z.B.: Zeltlager, Seifenkistenrennen, Kerzenziehen, Seilbrücke, Kochen, Schnitzeljagd, Feuermachen, Geländespiele, Schmuck basteln, Abenteuer, Spiele erfinden… Gruppenstunden jeden Samstag, 14.00–16.00. Präses ist Michael Meier: michimeier@gmx.net, Tel. 079 226 03 42, www.jubla-arlesheim.ch
Kath. Frauenverein Arlesheim. Die Veranstaltun-
gen sind jeweils im Pfarrblatt publiziert. Kontaktadressen: Domplatz 10, 4144 Arlesheim, 079 771 05 01 (L. Savitzky-Ruh), kfv.arlesheim@gmail. com. Neue Mitglieder sind herzlich willkommen!
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im Domhofkeller. Präsidentin: Jarmila Roesle, 061 702 14 00.
6 J. und für Jugendliche. Freitags: Einsteiger, 16.15–17.00; Anfänger, 17.00–18.00; Fortgeschrittene, 18.15–19.15. Auskunft/Anmeldung: 079 771 05 01 oder www.kinderschachclub-arlesheim.ch
Fussballclub Arlesheim 1933. Der FCA bietet Trai-
Männerchor Arlesheim. Chum doch au cho singe!
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ningsmöglichkeiten für alle. Geselligkeit auf dem Sportplatz und im Clubhaus in den Widen ist uns wichtig. Zusätzliche Infos und viel Spannendes findet man auf www.fcarlesheim.ch
FDP.Die Liberalen Arlesheim. Kontaktadressen: Balz Stückelberger, Präsident, 079 628 20 28; Hannes Felchlin, Vizepräsident, info@fdp-arlesheim.ch, www.fdp-arlesheim.ch, www.treffpunkt-schule.net
Feldschützengesellschaft Arlesheim. Sportliches 300m Schiessen. Trainings jeweils Do, 18.00, Schiessanlage Gobenmatt, Arlesheim (Apr. bis Sept.). Interessierte Schützinnen und Schützen sind herzlich willkommen. Infos: www.fsg-arlesheim.ch
Mer hän jede Donnschtig Prob, und zwar zobe am achti in dr Aula vom Geremattschuelhus. Neui Sänger wärde abgholt. Uskunft: Markus Ribi, Gempenweg 24, 4144 Arlesheim, Tel. 079 333 57 32, oder über eins von unsere Aktivmitglieder. www. maennerchor-arlesheim.ch
Männerriege Arlesheim. Gymnastik, Faustball,
Volleyball. Winterhalbjahr: 18.45, Turnhalle Gerenmatt G4. Sommerhalbjahr: 19.00, Sportplatz Hagenbuchen. Kontakt: René Danner, 061 701 26 41, info@mr-arlesheim.ch, www.mr-arlesheim.ch
Musikverein Arlesheim. Gesamtprobe jeden Frei-
tag, Zusatzprobe am Dienstag, jeweils ab 20.00 in
Orchesterverein Arlesheim. Proben jeden Di 19.30, Aula Gerenmatt. Musikbegeisterte Streicher und Bläser sind herzlich willkommen. Kontakt: Andreas Nüesch, Präsident (061 751 70 45) oder unter www.orchester-arlesheim.ch Seniorenverein Arlesheim. Pf. 106, 4144 Arlesheim.
E-Mail: seniorenverein-arlesheim@intergga.ch. www.seniorenverein-arlesheim.ch. Co-Präsidium: Margrit Schärer 079 229 08 67, Toni Fritschi 079 439 59 88. Jassturnier jeden letzten Montag des Monats, Auskunft Hans Roos 061 701 57 60.
SLRG Sektion Birseck. Wintertraining im Hallen-
bad Dornach. Jugendgruppen (7- bis 16-Jährige): jeden Mi 18.20–19.20 und 19.20–20.20. Aktive (ab 16 Jahren): jeden Mi 20.30–22.00. Anfängerschwimmkurse: Mi 17.30–18.10. Weitere Auskünfte: www.slrg-birseck.ch
Sozialdemokratische Partei (SP) der Schweiz, Sektion Arlesheim. Kontaktadresse: Veronica Münger / Lea Mani . Mehr unter www.sp-arlesheim.ch
Sportfischer Arlesheim. Präsident: Bernard Zwicky, Baselstrasse 8, 4144 Arlesheim, 061 701 21 26, vbzwicky@sunrise.ch
Sportschützen Arlesheim. Gewehr 50m und 10m. Jugend Kurse + Probetraining aller Altersklassen. Auskunft bei Chef Nachwuchs Andreas Meier: andy_meier@gmx.ch oder 079 328 38 25 und Infos unter www.sportschuetzen-arlesheim.ch
Stiftung Obesunne. Pflege und Betreuung betag-
ter, auch demenzbetroffener, Menschen stationär sowie teilstationär, Alterswohnungen, diverse Dienstleistungen. Weitere Informationen: 061 705 07 00, www.obesunne.ch
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betreuung in Tagesheim, Tagesfamilien oder schulergänzender Tagesbetreuung/Mittagstisch. Auskunft: Stiftung Sunnegarte, Stollenrain 11, 4144 Arlesheim, 061 701 85 81.
SVP Schweizerische Volkspartei. Co-Präsident Arlesheim: Peter Brodbeck, In den Hagenbuchen 6, 4144 Arlesheim, 061 701 58 88. Co-Präsident Münchenstein: Stefan Haydn, Lehengasse 24a, 4142 Münchenstein, 079 421 47 52. Tennisclub Arlesheim. Der Tennisclub im Dorf und mitten im Sportzentrum von Arlesheim für Aktive, Breitensportler und Junioren. Ausgewiesener Clubtrainer für Trainings, Interclubmeisterschaften, Clubanlässe und Turniere. Kontakt: Luca Sammarchi (Präs.), St. Jakob-Str. 151, 4132 Muttenz, 079 374 77 15, luca.sammarchi@tc-arlesheim.ch Tennisclub Reichenstein Arlesheim. Tennis und Clubleben an attraktiver Lage. Trainings für Erwachsene und Junioren, clubinterne Anlässe und Turniere. Sekretariat: Frau Bettina Rothweiler, info@tcreichenstein.ch, www.tcreichenstein.ch Turnverein Arlesheim. Der polysportive Verein für
Kinder, Jugendliche, Frauen und Männer. Jugend: MuKi, KiTu, polysportive Mädchen- und Knabenabteilungen, Badminton, Volleyball, Leichtathletik, Break-Dance, HipHop, Trampolin. Erwachsene: Aerobic, Badminton, Gymnastik, Leichtathletik, Trampolin, Volleyball. Kursangebot: Turnen für Alle, Gesundheitsturnen für Senioren. Auskunft 079 547 55 98 oder www.tvarlesheim.ch
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Donnerstag, 14. Januar 2021 Nr. 2
Wir suchen
eine selbstständige Person, die unser Schützenbeizli in Arlesheim organisiert und an den Dienstagstrainings sowie einigen Anlässen für uns von März bis Oktober kocht. Detaillierte Informationen erhalten Sie unter 079 333 53 52 René Ditzler (Mo – Fr von 13 –19h).
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Service-Elektriker für 100%-Anstellung Die Laufentaler Gemeinden Blauen, Duggingen, Nenzlingen und Wahlen führen eine gemeinsame Bauverwaltung. Da das Aufgabengebiet immer anspruchsvoller wird, wurde die Bauverwaltung reorganisiert und soll personell ausgebaut werden. Per 1. Juli 2021 oder nach Vereinbarung suchen wir eine engagierte Persönlichkeit als
Anforderungen: Diplom Elektro-Monteur/Elektroinstallateur, selbstständiges Arbeiten, zwischen 20–30 Jahren, Mundart, Führerausweis für PKW. Bewerbungen bitte an info@emboelektro.ch oder EMBO Elektro Bodmer, Ingelsteinweg 34, 4143 Dornach
Leiterin/Leiter Bauverwaltung 80 – 90% Das ausführliche Inserat finden Sie auf der Frontseite der Gemeindeverwaltung Duggingen: www.duggingen.ch
Die Kleinstadt Laufen mit rund 5800 Einwohnerinnen und Einwohnern verbindet die Vorzüge eines naturnahen Erholungsgebietes mit den Annehmlichkeiten eines wirtschaftlichen und kulturellen Zentrumsorts zwischen den Städten Basel und Delémont. Laufen ist mit dem öffentlichen Verkehr gut erreichbar. Da der Stadtverwalter in Pension geht, suchen wir per 1. September 2021 einen/eine
Stadtverwalter/in (100%) Als Stadtverwalter/in leiten Sie die Stadtverwaltung mit rund 35 Mitarbeitenden. Sie verantworten und koordinieren die operative Umsetzung der strategisch definierten Geschäfte. Sie zeichnen sich durch einen zielorientierten, partizipativen Führungsstil aus. Ihr Führungs- und Gestaltungsraum beinhaltet die administrative Organisation und Entwicklung der Verwaltung und darin zeigen Sie sich als Dienstleister/in für den Stadtrat sowie für Kommissionen, Einwohner/ innen und externe Partner. Vor- und Nachbereitung der Stadtratssitzungen, rechtliche, organisatorische und fachliche Beratung der Behörden sind Erfahrungsfelder, in denen Sie eine hohe Kompetenz vorweisen. Für diese anspruchsvolle und attraktive Führungsaufgabe bringen Sie folgendes mit: • Persönlichkeit mit fundierter Ausbildung und Führungserfahrung • Fundierte Kenntnisse im öffentlichen Recht • Juristische Ausbildung von Vorteil • Hohe Beratungs- und Sozialkompetenz • Teamfähigkeit • Belastbarkeit und Effizienz • Sinn und Verständnis für politische, wirtschaftliche und rechtliche Zusammenhänge • Konzeptionelle Fähigkeiten im Projektmanagement • Informations- und Kommunikationsfähigkeit Haben wir Ihr Interesse geweckt? Sollte Sie diese vielseitige und herausforderungsreiche Tätigkeit im Dienste unserer Bevölkerung interessieren, dann senden Sie bitte Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen mit Foto bis 8. Februar 2021 an die Stadtverwaltung, Personalwesen, Vorstadtplatz 2, 4242 Laufen. Auskünfte erteilt Ihnen gerne Stadtpräsident Pascal Bolliger oder Stadtverwalter Walter Ziltener (061 766 33 33).
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Ressortleiter/in Grünanlagen 100 % Allgemeiner Auftrag Führung des Ressorts Grünanlagen mit den Gruppen Friedhof, Sportplätze und Allmend in personeller und fachlicher Hinsicht. Gewährleisten von Unterhalt und Betriebssicherheit der entsprechenden Anlagen. Ihre Hauptaufgaben ▪ Planung, Koordination und Kontrolle der Arbeiten des Ressorts Grünanlagen sowie Erstellen der dazu notwendigen Arbeitsprogramme ▪ Projektleitung sowie Mitarbeit bei der Investitionsund Budgetplanung im Verantwortungsbereich ▪ Beschaffung von Materialien gemäss rechtlichen Vorgaben ▪ Führen der Korrespondenz ▪ Ausarbeiten und umsetzen nachhaltiger Pflegekonzepte Sie verfügen über ▪ eine Berufsausbildung zum/zur Gärtner/in EFZ ▪ eine Weiterbildung als Gärtnermeister/in (HFP), Techniker/in oder einem ähnlichen Fachabschluss ▪ eine schriftlich und mündlich stilsichere Ausdrucksweise sowie Routine in administrativen Arbeiten ▪ Führungserfahrung, Motivationsstärke und Durchsetzungsvermögen Lust auf diese neue Herausforderung? Gerne erwarten wir Ihre Bewerbung, ergänzt mit unserem Bewerbungsformular (www.muttenz.ch) bis 31. Januar 2021 per Post an Gemeinde Muttenz, Personaladministration, Kirchplatz 3, 4132 Muttenz. Für Rückfragen steht Ihnen Herr Peter Hänggi, Abteilungsleiter Betriebe, unter 061 467 97 46 gerne zur Verfügung.
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Donnerstag, 14. Januar 2021 Nr. 2
Ein neuer Verein soll die MischeliKonzerte stärken
Gemeinde Reinach, Hauptstrasse 10, 4153 Reinach Mo–Do 8.30–11.30 Uhr, Fr 8.30–14.00 Uhr durchgehend Stadtbüro: sowie nach Vereinbarung Abteilungen: nach Vereinbarung Bestattungsbüro: 8.30–11.30 Uhr, Termine ausschl. auf telefonische Voranmeldung
AUS DEM GEMEINDERAT Beförderung bei der Feuerwehr Reinach Auf Antrag des Feuerwehrkommandos hat der Gemeinderat die Beförderung von Daniel Goepfert zum Hauptmann und 2. Kommandant-Stellvertreter auf den 1. Januar 2021 genehmigt. Daniel Goepfert war vorher als stellvertretender Feuerwehrinspektor beim Kanton Basel-Landschaft tätig und leitet seit seinem Eintritt den gesamten Bereich Administration und Planung.
DIE GEMEINDE INFORMIERT Auftragsvergabe Zaunbau in der Sportzone Fiechten Die Arbeiten zur Erstellung des Ballfangzaunes und der Zuschauerabschrankungen beim neuen Kunstrasenfeld der Sportzone Fiechten wurden für CHF 112 878 an die Fa. John AG aus Eiken vergeben.
Kinderbecken im Gartenbad Reinach wird neu beschichtet Die Beschichtung des Kinderbeckens im Gartenbad wird auf die Saison 2021 erneuert. Die Beschichtungsarbeiten wurden für CHF 259 618.65 an die Fa. LFT AG aus Rheinfelden vergeben.
WBZ Flohmärkte abgesagt Aufgrund der aktuellen Corona-Situation und der damit verbundenen behördlichen Vorgaben müssen der Kleiderflohmarkt vom 28. Januar und der Garagenflohmarkt vom 30. Januar leider abgesagt werden.
Birsstadt-TV: Winterdienst in Reinach Im Fokus der Sendung vom 11. Januar 2020 steht der Winterdienst der Gemeinde Reinach. Die Sendung wird jeweils ab Montag um 19 Uhr auf regioTVplus ausgestrahlt und zu jeder ungeraden Stunde wiederholt. Ebenso ist sie auf dem Infokanal der InterGGA sowie auf Swisscom Kanal 162 zu sehen. Zudem steht sie online auf der Webseite und App der (Fortsetzung auf Seite 9)
Echte Profis: Marc Meisel und Saskia Salembier sind als Musiker in ganz Europa bekannt.
Die renommierte Konzertreihe feiert heuer ihr 10-jähriges Bestehen. Um ihre Zukunft zu sichern, wurde ein Verein gegründet. Caspar Reimer Goldberg-Variationen von Johann Sebastian Bach begleitet von improvisierten Tänzen, der Vampir-Stummfilm Nosferatu mit Klavierbegleitung durch Rudolf Lutz, eine Kammerfassung der Oper «Orphée & Euridice» von Christoph Willibald Gluck, präsentiert durch das Ensemble Opalescences – dies sind nur gerade drei Höhepunkte aus der 10-jährigen Geschichte und bald 100 Ausgaben der über Reinach hinaus bekannten Mischeli-Konzerte. Pünktlich zum Jubiläum hin wurde Ende des vergangenen Jahres der Verein «Freunde der Mischeli-Konzerte» gegründet: «Der Verein möchte die Zukunft der Konzertreihe sichern», so deren Gründer und Hauptorganist der Evangelisch-reformierten Kirche Reinach, Marc Meisel.
Bisher waren die Konzerte auf die Grosszügigkeit des Publikums angewiesen, der Eintritt war frei, es gab einzig eine freiwillige Kollekte. Dies soll auch so bleiben, doch durch die Gründung des Vereins wird der Kulturanlass mit einer solideren finanziellen Basis unterlegt. «Zudem können wir Unterstützung der Gemeinde oder des Kantons beantragen, um grössere Projekte zu realisieren», sagt Vereinspräsident Jost Keller-Sassy. Mit den Mischeli-Konzerten hat Marc Meisel in Reinach eine Veranstaltung etabliert, die etwa auch von Gästen des Stadtcasinos Basel besucht wird. Damit gibt es in Reinach ein kulturelles Angebot, das sich selbst in einer europäischen Kulturstadt nicht verstecken müsste. Trotzdem ist Meisel dem Mischeli treu geblieben.
Bis zu 100 Besuchende
Marc Meisel hatte die Konzertreihe zwar ins Leben gerufen, gestaltet sie mittlerweile aber zusammen mit seiner Lebensgefährtin Saskia Salembier. «Beide sind europaweit gefragte Konzertmusiker und verfügen über ein grosses Netzwerk renommierter Kolleginnen und Kollegen, die sie zur Teilnahme an unseren Kon-
FOTO: ZVG
zerten einladen», so Keller-Sassy gegenüber dem Wochenblatt. Neben der Orgel spielt Meisel an Konzerten auf dem Cembalo und am Flügel, während Saskia Salembier die Musik hauptsächlich als Sängerin und Geigerin bereichert. Die hohe Qualität der Konzerte spiegelt sich in der Beliebtheit des Publikums wider: «Manchmal sind es bis zu 100 Besucherinnen und Besucher, die an ein Konzert kommen.»
Konzerte für Familien
Das loyale Stammpublikum mit einer Stärke von 60 bis 80 Personen schätze es, «mit Liebhabern klassischer Musik zusammenzukommen und ihren Geschmack miteinander zu teilen», so Meisel. Der Fokus liegt zwar nach wie vor auf Musik aus dem 17. und 18. Jahrhundert, aber «wir möchten uns auch einem jüngeren Publikum öffnen». Im Juni ist etwa der Sommernachtstraum nach Shakespeare speziell für Familien geplant. Im Moment ruht die Konzertreihe aus bekannten Gründen: «Wir hoffen natürlich, dass es bald weitergeht. Viele Menschen sind wie ausgetrocknet und sehnen sich nach Sinnlichkeit und Musik», so Keller-Sassy.
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Starke Position im Kundengeschäft bestätigt Die Raiffeisenbank Reinach BL – die Bank die ihren Kunden gehört – erzielt ein solides Jahresergebnis. Die Kundengelder stiegen markant an. Im Hypothekargeschäft konnte sie wiederum zulegen. Der Anstieg der Erträge im Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft trägt zur Ertragsdiversifikation bei. In einem anspruchsvollen Jahr, das von der Corona-Pandemie geprägt wurde, war es den Verantwortlichen der Raiffeisenbank Reinach BL wichtig, eine verlässliche Partnerin für ihre Kundinnen und Kunden zu sein. Nebst der steten lokalen Verfügbarkeit der Dienstleistungen stand eine unkomplizierte und rasche Unterstützung – insbesondere der KMU-Kunden – im Vordergrund. Die Bank erzielte 2020 ein gutes Ergebnis. Der Gewinn konnte mit 760'000 Franken auf Vorjahresniveau gehalten werden. Insbesondere bei den Kundengeldern konnte ein starker Zuwachs um 7.8% auf CHF 519 Mio. verzeichnet werden.
reduzierte sich um 1% auf CHF 5.9 Mio. Der Erfolg aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft konnte aufgrund der deutlich höheren Erträge aus dem Wertschriften- und Anlagegeschäft um 16.6% auf CHF 1.11 Mio. gesteigert werden. Der Geschäftsaufwand ist um rund CHF 0.1 Mio. auf CHF 4.4 Mio. angestiegen. Der Sachaufwand lag leicht tiefer als im Vorjahr, währendem der Personalaufwand aufgrund des höheren Personalbestandes zulegte. Den freien stillen Reserven – und somit dem Eigenkapital – konnten CHF 1.4 Mio. zugewiesen werden. Vom Jahresgewinn von CHF 0.76 Mio. erfolgt eine Ausschüttung von 6% oder 60'000 Franken an die Genossenschafter. Der Rest wird ebenfalls dem Eigenkapital zugewiesen, was die Substanz der Bank weiter stärkt. Ausblick ins 2021 Ob die für am 7. Mai 2021 geplante Generalversammlung physisch durchgeführt oder wie im Vorjahr eine schriftliche Versammlung durchgeführt wird, entscheidet der Verwaltungsrat Ende Januar 2021.
Das Hypothekargeschäft erhöhte sich um 2.1% auf CHF 555 Mio. Eine sorgfältige Risiko- und Bonitätsprüfung stellt die sehr hohe Qualität des Portfolios sicher. Das Ausleihungsvolumen stieg insgesamt um 3.3% auf 569 Mio. an. Über 50 COVID-19-Kreditanträge wurden verarbeitet und ausbezahlt. Das Gesamtvolumen der ausbezahlten Kredite betrug über CHF 5 Mio. Die lokale Verankerung war in dieser ausserordentlichen Situation von grossem Vorteil. Die Raiffeisenbank Reinach BL kennt ihre Kunden gut, darum war eine rasche Auszahlung der COVID-19-Kredite mit gleichzeitiger Überprüfung der Angaben machbar.
Nachhaltigkeit steht für die Raiffeisenbank Reinach BL auch im neuen Jahr im Fokus. Mit den Anlageprodukten der Futura Linie wird beim Anlegen besonderen Wert auf ethische, ökologische und soziale Verantwortung gelegt. Investiert wird in nachhaltige Anlagen – auf Rohstoffe, Edelmetalle und ähnliche Anlagen werden bewusst verzichtet.
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Während der aktuellen Lage in der Corona-Pandemie sind wir weiterhin wie folgt für Sie erreichbar: Bearbeitungszeiten Telefon und E-Mail: 8 bis 12 Uhr und 13 bis 17 Uhr Schalter (auf telefonische Voranmeldung): 9 bis 12 Uhr* * am Standort Rheinstrasse 3, 4410 Liestal
Bei Fragen oder für weitere Auskünfte wenden Sie sich bitte an inserate.arlesheim@wochenblatt.ch oder Telefon 061 927 26 70
wochenblatt.ch
REINACH
www.reinach-bl.ch 061 511 60 00 kommunikation@reinach-bl.ch (Fortsetzung von Seite 7)
Anlässe in Reinach – 15.1., 8.30-11.30 Uhr, Frischwarenmarkt, Gemeindeplatz Alle Anlässe in Reinach finden Sie auf www. reinach-bl.ch sowie auf der kostenlosen App der Gemeinde.
Baugesuche 009/21 Gesuchsteller - Nichele Fabian und Bea, Rainenweg 21a, 4153 Reinach – Projekt: Neubau Carport – Parz. 9386, Rainenweg 21a – Projektverfasser - Nichele Fabian und Bea, Rainenweg 21a, 4153 Reinach
AUS DER GEMEINDE
Drei Reinacher Jungs sammelten abgebranntes Feuerwerk ein Drei junge Reinacher haben an Neujahr drei Stunden lang an verschiedenen Orten Feuerwerkabfall eingesammelt. In diesem Jahr blieben zum Jahreswechsel mehr Leute zu Hause als sonst. Statt in die Ferne zu schweifen, feierten sie im kleinen Kreis daheim und zündeten zur Begrüssung des neuen Jahres Feuerwerk. Doch um die abgebrannten Raketen kümmert sich anschliessend jeweils kaum jemand. Nils, Andrin und Paul, drei Buben aus Reinach, hingegen schon. Sie haben am 1. Januar drei Stunden lang Überreste der Feuerwerke gesammelt. Ihnen war aufgefallen, dass viel abgebranntes Feuerwerk liegen geblieben war. Mit ihrer Abfall-Sammelaktion wollten sie die Gemeinde Reinach unterstützen und so haben sie auf den Spielplätzen Mischeli und Surbaum, im Bachmatten, auf dem Sportplatz und Parkplatz Weiermatten das abgebrannte Feuerwerk eingesammelt
Auflagen für den ÖV Es dürfte auf unserem Globus seit Ausbruch von Covid-19 der breiten Gesellschaft mehr als bekannt sein, dass ein Tummeln von Menschenmengen absolut vermieden werden muss. Bundesbern hat sich unter anderem auf die Fahne geschrieben, die Gastrobranche zu schliessen. Dieser vorweihnachtliche Entscheid dürfte nach meinem Gutdünken einer eher indirekten Ausgangssperre gleichkommen. Die Gastrobetriebe mussten seit Ausbruch des Covid-19 die höchsten Sicherheitsmassnahmen einhalten. In den Restaurants hatten wir also keine Massenbegegnungen. Doch wo tummelt sich tag täglich die grosse Menschenmasse? Es sind die ÖV s, welche zu Stosszeiten Menschenmengen transportieren. Eingepfercht im ÖV; an das Einhalten von einem Mindestabstand kann keine Rede sein. Die Ansteckungsgefahr in Zügen, Trams und Bussen während den frühen Morgenstunden und nach Vollendung des Arbeitstages muss enorm sein. Anstelle die Gastrobranche und den Sonntagsverkauf weiterhin zu kasteien, würde sich der Bundesrat gut daran tun, die überfüllten ÖV s mit sofortigen und strikten Auflagen zu versehen und das Menschengedränge zu unterbinden indem nur noch eine Mindestanzahl Fahrgäste mit dem ÖV reisen darf. Dies wäre wirklich eine Massnahme, die eine deutliche Reduktion von Fallzahlen erwirken würde. Aber eben, Bundesbern lässt sich Zeit, die wir notabene in der Covid-19-Zeit nicht haben. Caroline Mall, Landrätin SVP
Evangelisch
GOTTESDIENSTE Röm.-kath. Kirchgemeinde Reinach Pfarrei St. Nikolaus Dorfkirche St. Nikolaus Donnerstag, 14. Januar 19.00 Eucharistiefeier Samstag, 16. Januar 17.30 Wortgottesfeier mit Kommunion
Die Jungs aus Reinach haben drei Stunden lang Feuerwerkabfall gesammelt. FOTO: GEMEINDE REINACH und in die Abfallkübel geworfen. Es ist lobenswert, dass es so engagierte Jugendliche gibt, die sich für eine saubere Gemeinde einsetzen. Die Gemeinde Reinach bedankt sich bei den tatkräftigen Helfern!
Sonntag, 17. Januar 10.30 Wortgottesfeier mit Kommunion Mittwoch, 20. Januar 9.15 Wortgottesfeier mit Kommunion Donnerstag, 21. Januar 19.00 Eucharistiefeier
Ev.-ref. Kirchgemeinde Reinach Sonntag, 17. Januar 10.30 Gottesdienst in der Mischelikirche, Pfarrer Benedikt Schölly. Predigttext: Markus 1,14–20 (Erstes Auftreten in Galiläa) Das Bistro Glöggli bleibt bis Ende Februar 2021 geschlossen.
DIE POLIZEI MELDET
Anhänger eines Lastwagens kippte
Chrischona-Gemeinde Reinach-Münchenstein Wiedenweg 7, Reinach Tel. 061 711 17 16 www.chrischonareinach.ch BewegungPlus (Christliches Begegnungszentrum Birseck) Römerstrasse 75, Reinach Tel. 079 229 22 53 www.cbb-reinach.ch Sonntag, 17. Januar 17.30 Abend-Gottesdienst, evt. nur per Zoom – Gleichzeitig werden die Gottesdienste per Zoom übertragen – Aktuellste Informationen dazu immer auf www.cbb-reinach.ch – Kontaktaufnahme: Über das Kontaktformular
Sachschaden: Aus noch ungeklärten Gründen kam der Anhänger zum Schlingern und kollidierte mit einem Kandelaber. FOTO: ZVG
Mittwoch, 20. Januar 14.30 Senioren-Nachmittag 55+ Infos siehe Homepage
WOB. Am Montag, 11. Januar, kurz vor 12 Uhr, ereignete sich auf der Bruggstrasse in Reinach ein Selbstunfall eines Lastwagens. Dabei kippte der Anhänger auf die Seite. Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Polizei fuhr die 37-jährige Lastwagenlenkerin auf der Aumattstrasse in Richtung Kreisverkehrplatz und beabsichtigte diesen bei der Ausfahrt «Bruggstrasse» in Richtung Therwil
EVANGELISCH-REFORMIERTE KIRCHGEMEINDE
Reformierte
Gemeinde Reinach, auf dem YouTube-Kanal des Vereins Birsstadt sowie auf der Webseite des Vereins Birsstadt (www.birsstadt.swiss) zur Verfügung.
Einsprachen gegen diese Baugesuche, mit denen geltend gemacht wird, dass öffentlich-rechtliche Vorschriften nicht eingehalten werden, sind schriftlich unter Nennung der Baugesuchs-Nummer in vier Exemplaren während der Auflagefrist von zehn Tagen vom 15.01.2021 bis 25.01.2021 (Poststempel) an den Gemeinderat Reinach, Hauptstrasse 10, 4153 Reinach, einzureichen. Rechtzeitig erhobene, aber unbegründete Einsprachen sind innert zehn Tagen nach Ablauf der Auflagefrist zu begründen. Die gesetzlichen Fristen gemäss § 127 Abs. 4 RBG sind abschliessend und können nicht erstreckt werden. Die Baubewilligungsbehörde tritt demnach auf Einsprachen nicht ein, wenn sie nicht innert Frist erhoben oder begründet wurden. Planauflagen sind im Windfang des Gemeindehauses einsehbar. Wir bitten Sie zu beachten, dass das Bauinspektorat Reinach die Baugesuche noch nicht geprüft hat. Infolgedessen können wir während der Auflage/-Einsprachefrist nur allgemeine Fragen zum Zonen- und Baurecht, jedoch keine projektspezifischen Fragen beantworten.
LESERBRIEF
Reinach
REINACH
9
Kirchgemeinde
Amtliche Publikationen
Donnerstag, 14. Januar 2021 Nr. 2
zu verlassen. Aus noch unklaren Gründen kam dabei der Anhänger ins Schlingern, kippte auf die rechte Seite und kollidierte schlussendlich mit einem Kandelaber. Während der Sachverhaltsaufnahme und den Bergungsarbeiten musste die Unfallstelle gesperrt werden. Der Anhänger wurde durch ein Abschleppunternehmen abtransportiert. Die Lenkerin blieb unverletzt
VEREINSNACHRICHTEN
Neuapostolische Kirche Reinach Zihlackerstrasse 32 Sonntag, 17. Januar 9.30 Gottesdienst Mittwoch, 20. Januar 20.00 Gottesdienst
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Pfeffinger Forum 2021 am 19. August mit Bundesrätin Viola Amherd
REINACH
Altersverein Reinach und Umgebung. Präsident:
AGLR Lebendiges Reinach. Treffpunkt Leimgru-
Rainer Rohrbach, Schulgasse 7, Reinach, 079 221
berhaus, Schulgasse 1, Reinach. Tel. 061 711 98 05, E-Mail info@aglr.ch. Internet www.aglr.ch. Kontaktperson Frau Petra Kaderli, Präsidentin.
58 82. Kassier: Ruedi Schneider, Münchensteiner-
Siehe Artikel Textteil Aesch/Pfeffingen
weg 7a, Reinach, 079 595 88 25. Bus-Ausflüge,
und www.pfeffingerforum.ch
Lottomatches, Jass, Sonntags-Brunches.
Foto: pixabay/stocksnap Gebetswoche für die Einheit der Christen vom 18. – 25. Januar Erinnern Sie sich an Diakon Alex Wyss mit seinem dichten weissen Bart, seiner sonoren Stimme und seinem Bonmot des «Ökumenischen Schulterschlusses»? Ein Ausdruck, den ich nie vergessen werde. Wie kann man einfacher und gleichzeitig schöner umschreiben, was Ökumene bedeutet? Wörtlich bedeutet Ökumene «die ganze bewohnte Erde». Sich über konfessionelle und weltanschauliche Grenzen hinweg als Schwestern und Brüder sehen, das bedeutet das Wort im religiösen Kontext. Oder eben Schulter an Schulter im Weinberg Gottes arbeiten – Schulter an Schulter den und die Andere achten, Frieden fördern, Solidarität leben, die Schöpfung respektieren. In diesem Sinne und in guter Reinacher Tradition hätten wir auch dieses Jahr gerne zusammen gefeiert. Seit Jahren besuchen wir uns alternierend im Gottesdienst am Anfang eines neuen Jahres und besinnen uns als eine Gemeinde auf das, was uns verbindet. Das ist nicht nur ein Reinacher Brauch; das wird schweizweit so gefeiert anlässlich der Gebetswoche für die Einheit der Christen in der dritten Januarwoche. Der «Ökumenische Schulterschluss» muss dieses Jahr im Geiste geschehen. Physisch dürfen weder die Zelebranten noch die Gemeinde so nahe stehen, dass sich unsere Schultern berühren. Auch wenn wir mit Abstand nebeneinander stehen würden, wären wir dennoch zu viele, die da zusammenkämen. Darum müssen wir dieses Jahr auf den gemeinsamen ökumenischen Gottesdienst zur Gebetswoche der Einheit verzichten. Aber das bedeutet nicht, dass wir uns untereinander nicht genauso verbunden fühlen wie sonst auch. Ökumene ist ein hohes Gut, das über Jahrhunderte erstritten werden musste. Viele Menschen hatten schwer unter der Spaltung innerhalb der christlichen Kirchen zu leiden. Heute besteht die Herausforderung darin, das Errungene zu bewahren und ihm so tiefe Wurzeln zu geben, dass kein noch so grosser Sturm diese wieder ausreissen kann. Darüber hinaus stehen wir als weltweite christliche Glaubensgemeinschaft vor der Aufgabe, den Dialog mit anderen Religionen aktiv zu suchen und voranzutreiben. Die Erkenntnis von Hans Küng bleibt treffend: «Kein Weltfrieden ohne Religionsfrieden». Florence Develey Regelmässig stattfindende Anlässe und Gottesdienstzeiten und -themen siehe auch unter «Kirchenzettel» auf der Reinacher Seite dieser Wochenblattausgabe Gestorben Am 1. Januar 2021 Roger André Buess-Sokoll, geboren am 10. Dezember 1937 Am 5. Januar 2021 Marie Wernli-Tschanz, geboren am 8. September 1927 Aber sei nur stille zu Gott, meine Seele; denn er ist meine Hoffnung. Er ist mein Fels, meine Hilfe und mein Schutz, dass ich nicht fallen werde. Psalm 62,6-7 Kontakt Evangelisch-Reformierte Kirchgemeinde Bruderholzstrasse 39, 4153 Reinach Tel. 061 711 44 76, Fax 061 713 84 77 E-Mail sekretariat@refk-reinach.ch, https://mischeli.refk-reinach.ch
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TODESFÄLLE Aesch René Frey, geb. 7. September 1933, gest. 4. Januar 2021, von Reigoldswil BL (wohnhaft gewesen Schürhofweg 10). Wird im engsten Familienkreis beigesetzt. Arlesheim
Mit schwerem Herzen nehmen wir Abschied von meiner geliebten Ehefrau, unserer Mutter, Grossmutter und Urgrossmutter
René Abt, geb. 3. Juli 1942, gest. 9. Januar 2021, von Basel, Bretzwil BL (wohnhaft gewesen Bruggweg 17). Beisetzung im engsten Familienkreis.
Margot Wicki-Schwarzschild
Wolfgang Meyer-Brunot, geb. 19. Juli 1955, gest. 28. Dezember 2020, von Diepflingen BL (wohnhaft gewesen Im Lee 42). Trauerfeier zu einem späteren Zeitpunkt.
Nach einem engagierten Leben ist sie nach kurzer Krankheit friedlich eingeschlafen.
Franziska Wothe, geb. Bächle, geb. 1. März 1934, gest. 11. Januar 2021, von Arlesheim BL (wohnhaft gewesen Bromhübelweg 15). Trauerfeier im engsten Kreis. Dornach Alfred Werner Bachmann, geb. 27. Februar 1932, gest. 7. Januar 2021, von Luzern (c/o APH Wollmatt, Wollmattweg 10). Die Trauerfeier und die Urnenbeisetzung finden zu einem späteren Zeitpunkt im engsten Familienkreis statt. Judith Hatzakorzian, geb. 8. Oktober 1950, gest. 4. Januar 2021, von Basel. Die Beisetzung findet im engsten Familienkreis statt.
Je veux ... que la mort me trouve plantant mes choux, mais nonchalant d‘elle, et encore plus de mon jardin imparfait. — Michel de Montaigne
Robert Hess-Widmer, geb. 5. Oktober 1927, gest. 11. Januar 2021, von Wald ZH, Basel (wohnhaft gewesen Fluhweg 11). Die Urnenbeisetzung findet zu einem späteren Zeitpunkt im engsten Familienkreis statt. Münchenstein Charlotte Brechbühl-Locher, geb. 22. September 1935, gest. 8. Januar 2021, von Lauperswil BE (wohnhaft gewesen in Münchenstein, c/o Stiftung Hofmatt, Pumpwerkstrasse 3). Abschied im engsten Familienkreis. Werner Voneschen, geb. 29. Februar 1928, gest. 9. Januar 2021, von Ilanz/ Glion GR (wohnhaft gewesen in Münchenstein). Hansruedi Widmer-Schmid, geb. 13. November 1937, gest. 5. Januar 2021, von Schafisheim AG (wohnhaft gewesen in Münchenstein. Abschied im engsten Familienkreis. Reinach
Wir sind sehr traurig. Marlyse Chmelik-Wyler, Daniel Chmelik, Franziska Brechbühl, Barbara Chmelik-Hofer, Elena Chmelik, Ruth Lluís Borrás, Ariadna Chmelik Lluís Jiří Chmelik, Tina Leimbacher-Chmelik, Madeleine Chmelik, Gregor Chmelik
Herzlichen Dank für die vielen Zeichen der Anteilnahme und Verbundenheit, die wir beim Abschied von
Alfred Mühlheim-Schlapbach 11. 12. 1939 – 18. 12. 2020
Roger Buess-Sokoll, geb. 10. Dezember 1937, gest. 1. Januar 2021, von Wenslingen BL, Basel (Aufenthalt: APH Zum Park, Tramstrasse 83, Muttenz). Trauerfeier und Urnenbeisetzung erfolgen zu einem späteren Zeitpunkt. Peter Chmelik-Wyler, geb. 27. Mai 1943, gest. 4. Januar 2021, von HauptwilGottshaus TG (wohnhaft gewesen Eremitagestrasse 18). Franz Emil Gutzwiller, geb. 9. Juni 1937, gest. 30. Dezember 2020, von Therwil BL (Aufenthalt: APH Blumenrain, Baslerstrasse 10, Therwil). Wurde bestattet. Martin Letzkus-Phaiklang, geb. 14. Oktober 1958, gest. 10. Januar 2021, von Gerlafingen SO (wohnhaft gewesen Aumattstrasse 118). Trauerfeier und Urnenbeisetzung erfolgen zu einem späteren Zeitpunkt. Horst Schmid-Knorr, geb. 18. April 1935, gest. 10. Januar 2021, von Deutschland (wohnhaft gewesen Habshagstrasse 13). Trauerfeier und Urnenbeisetzung im engsten Familienkreis. Marie Wernli-Tschanz, geb. 8. September 1927, gest. 5. Januar 2021, von Thalheim AG (wohnhaft gewesen Aumattstrasse 79). Urnenbeisetzung im engsten Familienkreis.
erfahren durften. Wir wollen nicht trauern, dass wir ihn verloren haben, sondern dankbar sein dafür, dass wir ihn gehabt haben. Für die gemeinsamen, glücklichen Jahre, die wir mit Dir erleben durften, sind wir unendlich dankbar. Reinach, im Januar 2021
In Liebe: Verena, Bruno und Dominik Mühlheim Verwandte und Freunde
Mach dir keine Sorgen um meinen Tod. Ich werde auch unter der Erde leben. Sie nimmt mich auf, hält mich in ihrem Atem, wir wachsen zusammen. Rose Ausländer
Endlich aber seid allesamt gleich gesinnt, mitleidig, brüderlich, barmherzig, demütig. 1 Petrus 3:8
20. 11. 1931 – 29. 12. 2020
In stiller Trauer Josef Wicki-Schwarzschild Martin Wicki und Daniela Lienhard Christoph Wicki Claudia Wicki Mirjam Wicki Jean-Michel Weiss und Sonja Tanner Till Wicki und Alessia Mariotti mit Saïd und Alia Wanja Wicki und Tabea Merlo Gabriel Wicki Ismail Wicki und Noelia Blanco Ruben Wicki Die Trauerfeier findet zu einem anderen Zeitpunkt statt. Anstelle von Blumenspenden gedenke man «Freunde von Soup & Chill» Basel, Konto: 60-206031-1, IBAN CH71 0900 0000 6020 6031 1, Vermerk: Margot Wicki-Schwarzschild. Traueradresse: Josef Wicki, Im Pfeiffengarten 20, 4153 Reinach / BL
AESCH PFEFFINGEN Amtliche Publikationen
AESCH
www.aesch.bl.ch gemeindeverwaltung@aesch.bl.ch
Baupublikation
Baugesuch Nr.: 0167/2021 Parzelle(n) Nr.: 1096 – Projekt: Erweiterung Kindertagesstätte, Baselweg 36, 4147 Aesch – GesuchstellerIn: Tarik Koçak, Akazienweg 11, 4147 Aesch – ProjektverfasserIn: Tarik Koçak, Akazienweg 11, 4147 Aesch Planauflage: Gemeindeverwaltung Aesch BL, Bauabteilung, Hauptstr. 29, 4147 Aesch Auflagefrist: 25. Januar 2021 Einsprachen sind 4-fach an das Bauinspektorat Basel-Landschaft, Rheinstrasse 29, 4410 Liestal zu richten.
Sperrgutabfuhr brennbar und unbrennbar Mit der Sperrgutabfuhr vom Mittwoch, 20. Januar 2021 kann brennbares und unbrennbares Sperrgut bis zu einer maximalen Grösse von 200 cm × 100 cm × 50 cm entsorgt werden. Das zu entsorgende Material ist mit der nötigen Menge Gebührenmarken zu versehen (pro 5 kg eine Kehrichtmarke). Sämtliche elektronischen Geräte wie Bügeleisen, Staubsauger, Haartrockner, Computer, Radio, TV usw. können im Fachhandel kostenlos zur Entsorgung abgegeben werden. Bauabteilung Aesch
Vakante Stelle: Sachbearbeiter/in Führungsunterstützung Zentrale Dienste (60–80%) Die Gemeinde Aesch sucht ab sofort oder nach Vereinbarung eine erfahrene, engagierte Persönlichkeit als Sachbearbeiter/ in Führungsunterstützung Zentrale Dienste (60–80%). Das entsprechende Stelleninserat finden Sie unter www.aesch.bl.ch >>> Verwaltung >>> Stellen. Gemeinderat Aesch
Wechsel in der Gemeindekommission In der Aescher Gemeindekommission ist es zu einem Wechsel gekommen: Am 1. Januar 2021 hat Patrick Meyer den Sitz seiner Parteikollegin Barbara Koellreuter übernommen.
Von doppelt zu fast gar nicht
Frau Barbara Koellreuter (FDP) war seit dem 1. Juli 2012 in der Gemeindekommission tätig. Der Gemeinderat dankt Frau Koellreuter für ihren mehrjährigen, grossen Einsatz und wünscht ihr alles Gute für die Zukunft. Nach der Rücktrittsmitteilung von Frau Barbara Koellreuter per 31. Dezember 2020 aus der Gemeindekommission hat die Gemeindeverwaltung gemäss § 44 des Gesetzes über die politischen Rechte das Nachrückungsverfahren eingeleitet. Herr Patrick Meyer, Nachrückender der Liste 1 / FDP, hat das Amt ab 1. Januar 2021 für den Rest der laufenden Amtsperiode bis am 30. Juni 2024 als Mitglied der Gemeindekommission gerne angenommen und kann somit als gewählt erklärt werden. Der Gemeinderat gratuliert Herrn Meyer zur Wahl und wünscht ihm viel Freude und Befriedigung im neuen Amt. Gemeinderat Aesch
Birsstadt TV: Sujet und FasnachtsBlaggedde 2021 In der neuen Birsstadt TV-Folge dreht sich alles um die neue Aescher Fasnachts-Blaggedde. Auf dieser ist gross der 14. Februar 2021 verewigt – an diesem Datum hätte in Aesch der grosse Fasnachtsumzug stattgefunden. Weil die Fasnacht 2021 aber wegen Corona abgesagt werden musste, kann das Datum auf der Blaggedde als Mahnmal für die Nicht-Fasnacht interpretiert werden. Es handelt sich allerdings um kein CoronaSujet, wie im der Birsstadt TV-Sendung zu erfahren ist. Vielmehr bezieht sich das Sujet «Weisch wenn?» auf das Datenwirrwar im Aescher Kalender während der letzten zwei Jahre. Bis am 13. Februar 2021 kann die Blaggedde (Preis: Gold CHF 36.00 / Spezial CHF 25.00) wie gewohnt im Bioladen Nussbäumli sowie im Geschäft Glutenfreie Welt und beim Coiffeur Jimi bezogen werden. S’het, solang s’het – der Kauf ist eine Ehrensache für alle Aescher*innen! Trotz Absage der Fasnacht möchte das Comité auch 2021 am Geist der Fasnacht festhalten. Dies geschieht auch mit der Herausgabe der Fasnachtszeitung «Aetsch Baetsch» und dem Aufhängen der fasnächtlichen Dorfdekoration. Die aktuelle Birsstadt TV-Sendung sowie sämtliche bisherigen Folgen sind online verfügbar unter: www.aesch.bl.ch >>> Aktuelles. Daneben wird die Folge auf dem Infokanal der interGGA ausgestrahlt. Gemeinderat Aesch (Fortsetzung auf Seite 12)
Fürs Foto kurz ohne Maske: Die Neumitglieder Olivier Gatti und Tanja Müller zeigen die Blaggedde 2021.
Am letzten Samstag präsentierte das Aescher Fasnachtscomité in kleinem Rahmen und ohne Party die Blaggedde 2021 mit dem Motiv «Weisch wenn?». Axel Mannigel Als sich der Nebel am Samstagvormittag langsam lichtete, strahlte hier ein Stück blauer Himmel und blitzte dort ein Sonnenstrahl durchs Grau. Etwas anderes blitzte und strahlte auch, nämlich die diesjährige Blaggedde des Aescher Fasnachtscomités, und zwar bei ihrer Lancierung auf dem samstäglichen Früschmärt. «Wissen Sie, die Fasnacht selber kann man ja im Gegensatz zu den diversen Anlässen nicht absagen», strahlt Amélie Dupasquier, Obfrau des Fasnachtscomités. «Auch wenn es keinen grossen Umzug geben wird – auch keinen für die Kinder – und auch keinen Obestraich: Mit der Blaggedde holen wir ein bisschen Fasnachtsfeeling ins Dorf und in die Herzen.» Ausserdem werden mit dem Erwerb die Aescher Fasnachtsver-
eine unterstützt, in diesen für viele harten Zeiten ein wichtiger Zustupf. Unterstützt wird die Blaggedde in ihrer Absicht, trotz allem ein wenig Fasnacht zu zaubern und die Menschen auf andere Gedanken zu bringen, von der fasnächtlichen Dorfdekoration und der Fasnachtszeitung «Aetsch Baetsch».
Aescher Thema gewinnt
Wenn auch vieles derzeit anders läuft als in den letzten Jahren, bleiben gewisse Dinge doch gleich. Etwa der Auswahlprozess rund um das Sujet der Blaggedde. Von den acht Einsendungen entschied sich die Jury für das Motiv von Stefan Hunkeler aus Itingen, der zuletzt vor vier Jahren und insgesamt zum vierten Mal in Aesch gewann. Hunkeler machte die Tatsache zum Motiv, dass in den letzten beiden Jahren die Fasnacht je gleich zweimal im Aescher Kalender verzeichnet war. «Wir haben uns bewusst gegen Corona und für ein Aescher Thema entschieden», sagt Daniela Räss, beim Comité verantwortlich fürs Ressort Blaggedden, und lacht: «2019 haben wir tatsächlich zweimal einen Umzug gemacht, aber als die Fasnacht 2020 zweimal im Abfallkalender auftauchte, haben wir es bei einem grossen Umzug belassen.» Die Blaggedde 2021 ist denn auch
Was Grönland betrifft, betrifft auch Basel. Wir haben nur ein Klima. Es ist Zeit umzudenken. Jetzt klimafreundlich anlegen. www.bkb.ch/klima
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Donnerstag, 14. Januar 2021 Nr. 2
FOTO: AXEL MANNIGEL
mit «Weisch wenn?» betitelt und zeigt einen Waggis sowie einen Ueli, die beide sehr wichtig tun. Die Jury habe mit diesem Sujet von Stefan Hunkeler das lokalste und aktuellste Motiv gewählt, ergänzt Daniela Räss.
Zwei statt drei Blaggedden
Die Blaggedde 2021 ist zusammen mit der Deko und der Zeitung ein wirklich kleiner Rahmen für die diesjährige Fasnacht. «Nach den Sommerferien hatte sich eine Gruppe mit Vertretern vieler baselländlicher Comités gebildet», weiss Amélie Dupasquier zu erzählen. «Wir haben uns mit dem Kanton beraten, um zu sehen, was geht, aber es wurde sehr schnell klar: Es geht eben nicht.» Und los ging die Suche nach Alternativen: «Wir haben sogar noch eine Idee bei der Gemeinde eingereicht.» Doch mit den momentanen Massnahmen und Vorgaben sei eben nur der aktuelle Rahmen möglich. Wer diesen unterstützen und an der Fasnacht teilhaben möchte, kann die Blaggedde bis 13. Februar entweder in der klassischen Ausführung Gold für 36 oder in der Ausführung Spezial (Silber auf Kupfer) für 25 Franken im Bioladen Nussbäumli, bei der Glutenfreien Welt oder beim Coiffeur Jimi erwerben. Und wie immer gilt: S’het, solang s’het!
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AESCH PFEFFINGEN
Donnerstag, 14. Januar 2021 Nr. 2
Amtliche Publikationen
AESCH
www.aesch.bl.ch gemeindeverwaltung@aesch.bl.ch (Fortsetzung von Seite 11)
Goldene Hochzeit
Am heutigen 14. Januar darf das Ehepaar Trujic-Jonic Petar und Zorica das Fest der goldenen Hochzeit feiern. Der Gemeinderat gratuliert dem Jubelpaar ganz herzlich und wünscht ihm für die kommenden Jahre alles Gute, vor allem gute Gesundheit und weiterhin eine schöne Zweisamkeit. Gemeinderat Aesch
Goldene Hochzeit
Am 13. Januar durfte das Ehepaar Ackermann-Ankli Herbert und Silvia das Fest der diamantenen Hochzeit feiern. Der Gemeinderat gratuliert dem Jubelpaar ganz herzlich und wünscht ihm für die kommenden Jahre alles Gute, vor allem gute Gesundheit und weiterhin eine schöne Zweisamkeit. Gemeinderat Aesch
80. Geburtstag
Am 7. Januar durfte Frau Praehauser-Enzenberg Mechthild ihren 80. Geburtstag feiern. Der Gemeinderat gratuliert der Jubilarin ganz
herzlich und wünscht ihr für die kommenden Jahre Gesundheit, Glück und viel Freude. Gemeinderat Aesch
80. Geburtstag
Am 4. Januar durfte Frau Stauffer-Häfelfinger Hanna ihren 80. Geburtstag feiern. Der Gemeinderat gratuliert der Jubilarin ganz herzlich und wünscht ihr für die kommenden Jahre Gesundheit, Glück und viel Freude. Gemeinderat Aesch
85. Geburtstag
Am 4. Januar durfte Frau Leu-King Beryl ihren 80. Geburtstag feiern. Der Gemeinderat gratuliert der Jubilarin ganz herzlich und wünscht ihr für die kommenden Jahre Gesundheit, Glück und viel Freude. Gemeinderat Aesch
80. Geburtstag
Am 2. Januar durfte Frau Mentil-Muser Renata ihren 80. Geburtstag feiern. Der Gemeinderat gratuliert der Jubilarin ganz herzlich und wünscht ihr für die kommenden Jahre Gesundheit, Glück und viel Freude. Gemeinderat Aesch
AUS DER GEMEINDE
Aescher Ausblick auf das Jahr 2021 Welche Projekte und Vorhaben werden in Aesch bigott 2021 angegangen, weitergebracht oder vollendet? Nachdem hier vor einer Woche auf das Jahr 2020 zurückgeblickt wurde, wendet sich der Blick nun in die nahe Zukunft. Zum Start ins neue Jahr zählte Aesch 10 313 Einwohnerinnen und Einwohner, das sind 63 weniger als im Vorjahr – eine weiterhin sehr stabile Anzahl. Politisch beginnt das Jahr 2021 am Dienstag, 26. Januar mit einer Gemeindeversammlung. An dieser soll das Budget 2021 verabschiedet werden, damit die Gemeindeverwaltung über ein genehmigtes Budget verfügt und die zahlreichen anstehenden Vorhaben in Angriff nehmen kann. Das Budget 2021 weist ein Defizit von CHF 1.6 Mio. aus, massgebend beeinflusst durch die vom Kanton prognostizierten Kürzungen des Ausgleichsniveaus im Finanzausgleich wegen Corona. Unter Berücksichtigung der finanzpolitischen Reserve, kann das Defizit voraussichtlich ausgeglichen werden. Für die strategische Fokussierung sorgen die Legislaturziele der Amtsperiode 2020–2024, die der Gemeinderat im Frühjahr präsentieren wird. Zusammen mit den Gemeinden Arlesheim, Dornach, Duggingen, Münchenstein, Pfeffingen und Reinach wird Aesch innerhalb der Birsstadt die Arbeiten in der gemeinsamen Versorgungsregion Alter aufnehmen. Dabei stehen die Arbeiten gemäss Alters- und Pflegegesetz – wie eine Bedarfsabklärungsstelle – im Vordergrund. Diese sollen nun stufenweise gemeinsam mit den Partnergemeinden umgesetzt werden. Die Einwohnergemeinde Aesch und die Stiftung Alterszentrum Im Brüel beabsichtigen, gemeinsam ein Angebot für betreutes Wohnen im Alter und die Sanierung und Erneuerung des Alterszentrums voranzutreiben. Bis im Februar 2021 soll die Absichtserklärung unterzeichnet werden, damit anschliessend eine Testplanung in Angriff genommen werden kann. Als angrenzender Partner wird die röm.-kath. Kirchgemeinde Aesch die Planungen aktiv begleiten. Die Aescher Fasnacht kann im Februar zwar nicht stattfinden. Eine Blaggedde gibt es aber auch dieses Jahr! Ein MUSS für alle Aescherinnen und Aescher. Das Sujet 2021 lautet «Weisch wenn?» und bezieht sich auf das Datenwirrwar um die Fasnacht im Aescher Kalender während der letzten zwei Jahre. Ausserdem sorgen die Fasnachtszeitung «Aetsch Baetsch» und die Fasnachtsdekoration dafür, dass im Dorf trotzdem etwas fasnächtlicher Geist aufkommt. Zu den neuen Online-Schalterangeboten «eUmzug» und «eSteuerkonto» sollen dieses Jahr weitere digitale Dienstleistungen dazukommen. Die erneuerte
Jubiläum: 2021 feiert das Gartenbad Aesch sein 50-jähriges Bestehen. Gemeindewebsite sorgt dabei für eine noch bessere Abwicklung digitaler Angebote und einen frischen Internet-Auftritt. Neben den laufenden Werterhaltungsmassnahmen werden in den Verwaltungsgebäuden auf dem Schloss-Areal die vorgeschriebenen Brandschutzmassnahmen verbessert. Die Gemeindepolizei soll einen Ersatz für das in die Jahre gekommene Dienstfahrzeug erhalten. Dafür empfiehlt sich ein Elektrofahrzeug, passend zum Aescher Label als «Energiestadt». Ebenfalls geplant sind E-Ladestationen für Elektroautos auf dem Friedhof-, Gartenbadund Löhrenacker-Parkplatz sowie beim Bahnhof. Am Bahnhof werden zudem die gedeckten Veloabstellplätze ausgebaut und mit Rollerunterständen ergänzt. Am Birsufer wird im Rahmen des Aktionsplans «Birspark Landschaft» die ökologische Aufwertung der Versickerungsanlage «Chueweid» vorangetrieben. Dazu gehört auch die «Birswarte» – eine gedeckte und erhöhte Aussichtsbank, von der aus die Birslandschaft inklusiv «Chueweid» überblickt werden kann. Zu den weiteren Naturschutzmassnahmen gehört die finanzielle Beteiligung der Gemeinde an der Weiterführung der Biodiversitäts-Massnahmen im Rebbaugebiet Klus. Nach coronabedingter Verschiebung der Gemeindeversammlung wird der Investitionskredit zum Projekt Kultur + Sport Zentrum Löhrenacker «Dom» voraussichtlich im Frühjahr oder Frühsommer der Gemeindeversammlung vorgelegt – dies nach langjähriger, sorgfältiger Planung und unter Berücksichtigung der finanziellen Corona-Auswirkungen. Bereits umgesetzt wird dieses Jahr die dringend benötigte Sanierung des Parkplatzes Löhrenacker. Ausserdem wird die etappenweise Sanierung der Aescher Spielplätze fortgesetzt. Besonders viel geboten wird diesen Sommer im Gartenbad, das 2021 sein 50-jähriges Bestehen feiern kann. Ge-
plant sind zahlreiche Anlässe für die Bevölkerung. Immer vorausgesetzt, dass die Corona-Situation dies auch zulässt. Auch gastronomisch soll das Gartenbad im Jubiläumsjahr auftrumpfen – die Gäste in Restaurant und Kiosk werden von neuen Pächtern mit neuem Konzept bewirtschaftet. Daneben wird das Gartenbad ein neues Eintrittssystem sowie eine neue Lautsprecheranlage erhalten. 2021 werden im Entwicklungsgebiet Aesch Soleil die ersten Richtprojekte zu einem Quartierplan ausgearbeitet, basierend auf dem Gesamtkonzept Aesch Nord. Es werden die ersten Schritte hin zu einer Mischnutzung aus Wohnen und Arbeiten – und somit zur Entstehung eines neuen Aescher Wohnquartiers mit guter Vernetzung zum Dorf – gemacht. Ausserdem soll die Idee eines ökologisch wertvollen Weihers, der auch zur Erholung dienen soll, weiterverfolgt werden. Zentral für die weitere Entwicklung der Gemeinde Aesch ist die aktuelle Zonenplanrevision, die Ende 2021 / Anfang 2022 der Gemeindeversammlung – nach einem Mitwirkungsverfahren und einigen Infoveranstaltungen – vorgelegt werden soll. Die Revision wurde während der vergangenen vier Jahre vom Gemeinderat und einer Begleitgruppe mit Mitgliedern aus Politik, Gewerbe und Kultur erarbeitet. Sie sehen: auch für das frisch angebrochene Jahr liegen zahlreiche Pläne und Projekte, zahlreiche Wünsche und Visionen vor. Wir freuen uns darauf, diese zum Wohl der Aescher Bevölkerung anzugehen und wünschen allen ein erfüllendes, erfolgreiches und gesundes 2021! Ausserdem möchte der Gemeinderat ein herzliches Dankeschön an alle Freiwilligen richten, die sich Jahr für Jahr für das Wohl von Aesch einsetzen, die das Dorf bewegen und beleben und die mit ihrem Engagement einen wichtigen Beitrag für die Gemeinde leisten.
Katholische Gottesdienste in Aesch www.rkk-angenstein.ch
Sonntag, 17. Januar 9.00 Wortgottesdienst mit Kommunion
Samstag, 16. Januar 18.00 Wortgottesdienst mit Kommunion
Dienstag, 19. Januar 16.15 Rosenkranzgebet 18.00 Schülergottesdienst in Aesch
Freie Evangelische Gemeinde Aesch Industriestrasse 45, Tel. 061 751 85 75 www.fegaesch.ch
Gemeinderat Aesch
GOTTESDIENSTE
Sonntag, 17. Januar 10.15 Wortgottesdienst mit Kommunion Dienstag, 19. Januar 18.00 Schülergottesdienst Mittwoch, 20. Januar 9.15 Gottesdienst Donnerstag, 21. Januar 16.30 Rosenkranzgebet
Katholische Gottesdienste in Pfeffingen www.rkk-angenstein.ch Samstag, 16. Januar Kein Vorabendgottesdienst
Freitag, 22. Januar 9.15 Gottesdienst
Evangelisch-reformierte Gottesdienste in Aesch-Pfeffingen www.erkap.ch Sonntag, 17. Januar 10.00 Gottesdienst. Ref. Kirche Aesch. Pfarrerin Inga Schmidt. Kollekte: Arbeitsgemeinschaft christl. Kirchen Schweiz
Christliches Begegnungszentrum CBZ Nordring 2 (Landigebäude, 3. Stock) www.cbz.ch, Tel. 061 530 03 60 Gottesdienst vor Ort wieder möglich. Laut den Schutzmassnahmen des BAG ist Anmeldung zwingend. Ab sofort gilt während des Gottesdienstes Maskenpflicht. Weitere Info über www.cbz.ch Der Gottesdienst wird per livestream übertragen. Sonntag, 17. Januar 10.00 Predigt: Andreas Dill
Amtswoche: 16. bis 22. Januar Pfarrerin Inga Schmidt, 061 751 83 02
Parallel Kindergottesdienst
andreas.staeheli@attraktivesaesch.ch. Postadresse: Verein Attraktives Aesch, 4147 Aesch. www. attraktivesaesch.ch
Aktiventraining: Do, 20.00. bcaesch@outlook.com oder www.bcaesch.ch
Bacchanal-Chor Aesch. Gemischter Chor mit brei-
resse: Anna Reimann, Anton von Blarerweg 21, 4147 Aesch, blauringaesch@gmx.ch, 079 442 65 51.
Donnerstag, 21. Januar 6.00 bis 7.00 Frühgebet
VEREINSNACHRICHTEN AESCH/PFEFFINGEN Akkordeon-Orchester Aesch. Präsident: Simon
Zeier, Tel. 079 255 10 10. Dirigent: Stefan Heumesser. Proben: Do, 20.00–22.00, Mehrzweckraum Schützenmattschulhaus. Anfängerkurse jederzeit. schwimmbecken, Schützenmattschulhaus Aesch, Montag und Donnerstag. Auskunft: Sylvia Fringeli, Tel. 061 751 27 50.
tem Repertoire (siehe www.bacchanalchor.ch). Neue Sängerinnen und Sänger sind herzlich willkommen. Proben jeweils Mo, 20.00 in der Aula S1 Neumattschulhaus. Kontakt: Andreas Greuter, Rauracherweg 5, 4148 Pfeffingen, 061 753 18 05.
Attraktives Aesch. Präsident: Andreas Stäheli
Badmintonclub Aesch. Juniorentraining: Do, 18.30.
Aqua-Training Aesch. Von Oktober bis Juni im Lehr-
Blauring Aesch. Mädchen ab 5 Jahren. KontaktadBriefmarkensammlerverein Birseck. Infos, Kauf, Verkaufsberatung, Rundsendungen, Tausch. Versammlung jeweils am letzten Donnerstag des Monats im Altersheim Wollmatt Dornach. Kontaktperson: Martin Baumann, Aesch, 061 751 56 81.
AESCH PFEFFINGEN Amtliche Publikationen
PFEFFINGEN
www.pfeffingen.ch gemeindeverwaltung@pfeffingen.bl.ch
Budget-Gemeindeversammlung Der Gemeinderat hat die Durchführung der im Dezember 2020 verschobenen Budget-Gemeindeversammlung auf Dienstag, 9. Februar 2021, angesetzt und die Traktandenliste wie folgt festgelegt: Nebst der Beschlussfassung über das Budget 2021, inkl. der Festlegung der Steueransätze, werden den Stimmberechtigten Sondervorlagenkredite für das Tiefbauprojekt «Klusweg» sowie für das Kanalsanierungsprogramm 2021 vorgelegt. Im Weiteren ist die Genehmigung der Einführung der «Familienergänzenden Kinderbetreuung Pfeffingen» und des damit verbundenen Sondervorlagenkredits für den Einbau der hierfür benötigten Infrastruktur in das alte Schulhaus Pfeffingen traktandiert. Abschliessend wird der von Herrn Nadim Ismail eingereichte Antrag «Definierung eines Finanzbetrages durch den Gemeinderat, zur Unterstützung einer neuen Sporthalle im Löhrenacker / Aesch durch die Gemeinde Pfeffingen» zur Nicht-Erheblicherklärung den Stimmberechtigten vorgelegt. Gemeinderat Pfeffingen
Einwohnerstatistik per 31. Dezember 2020 (in Klammern die Vorjahreszahlen) Total Einwohner 2423 (2376) +2.0% Nach Geschlecht Männlich 1212 (1178) 50.1% (49.6%) Weiblich 1211 (1198) 49.9% (50.4%) Nach Heimat Ortsbürger/innen 258 (266) 10.7% (11.2%) übrige Kantonsbürger/innen 487 (465) 20.1% (19.6%) übrige Schweizer Bürger/innen 1280 (1282) 52.8% (53.9%) ausländische Bürger/innen 398 (363) 16.4% (15.3%) Nach Konfession römisch-katholisch 785 (808) 32.4% (34.0%) evangelisch-reformiert 562 (585) 23.2% (24.6%) christ-katholisch 7 (7) 0.3% (0.3%) Andere Konfession / unbekannt 1069 (976) 44.1% (41.1%) Gemeindeverwaltung Pfeffingen
Geschwindigkeitskontrollen Die Polizei Basel-Landschaft hat im vierten Quartal 2020 auf dem Gemeindebann Pfeffingen keine Geschwindigkeitskontrolle vorgenommen. Gemeindeverwaltung Pfeffingen
Einschulung Kindergarten Pfeffingen Die Anmeldung für den Kindergarten erfolgt auch dieses Jahr auf dem schriftlichen Weg. Die betreffenden Eltern haben die erforderlichen Anmeldungsunterlagen per Post erhalten. Eintritt ins erste obligatorische Kindergartenjahr Betrifft alle Kinder, deren Geburtsdatum zwischen dem 1. August 2016 und dem 31. Juli 2017 liegt. Gemäss Verordnung des Bildungsgesetzes § 8 beginnt die Schulpflicht bereits mit dem ersten Kindergartenjahr. Alle Kinder, welche bis und mit 31. Juli 2021 vier Jahre alt sind, treten auf Beginn des nächsten Schuljahres in den Kindergarten ein.
Möchten Sie Ihr Kind noch nicht anmelden oder besteht diesbezüglich Unsicherheit, nehmen Sie bitte mit der Schulleitung, Frau Judith Müller-Vögtli, 061 531 18 21 oder j.mueller@schulepfeffingen.ch Kontakt auf. Falls Sie die Unterlagen für die Anmeldung Ihres Kindes nicht erhalten haben, melden Sie sich bitte bei der Schuladministration, Frau Cornelia Schlienger, c.schlienger@schulepfeffingen.ch. Das Schuljahr 2021/2022 beginnt am Montag, 16. August 2021. Weitere Informationen finden Sie unter: www.schulepfeffingen.ch oder www.bl.ch Schulleitung Primarstufe Pfeffingen
Goldene Hochzeit Am 7. Januar 2021 durfte das Ehepaar Jirina und Antonio Ciullo, wohnhaft am Schollenackerweg 2, das Fest der goldenen Hochzeit feiern. Der Gemeinderat gratuliert dem Jubelpaar ganz herzlich und wünscht ihm für die kommenden Jahre alles Gute, vor allem gute Gesundheit und weiterhin viele schöne gemeinsame Erlebnisse. Gemeinderat Pfeffingen
Jahresprogramm EBAP Erwachsenenbildung Aesch-Pfeffingen Letzte Woche ist das neue Heft der EBAP Erwachsenenbildung Aesch-Pfeffingen mit den Angeboten und Dienstleistungen für das Jahr 2021 erschienen und in alle Haushalte verteilt worden. Werfen Sie doch einen Blick in das umfangreiche Kursangebot und nutzen Sie die Möglichkeiten Neues zu lernen und sich auszutauschen. Weitere durch das Jahr hindurch neu eintreffende Angebote werden laufend auf der Webseite www.on-x.ch aufgeschaltet. Nutzen auch Sie die vielfältigen Angebote des offenen Netzwerks aller Generationen und Kulturen. EBAP Erwachsenenbildung Aesch-Pfeffingen
Baupublikation
Baugesuch Nr. 0140/2021 Gesuchsteller/in: Spiridon Anca u. Vladimir, Im oberen Lind 1, 4148 Pfeffingen – Projekt: Schwimmbad / Whirlpool, Parz. 298, Im oberen Lind 1, Pfeffingen – Projektverfasser/in: Idealbau AG, Schlossstrasse 3, 4922 Bützberg Baugesuch Nr. 0155/2021 Gesuchsteller/in: von Jackowski Mario, Stellimattweg 6, 4148 Pfeffingen – Projekt: Wintergarten, Parz. 834, Stellimattweg 6, Pfeffingen – Projektverfasser/in: Wenger Partner AG, Schönmattstrasse 8, 4153 Reinach Auflagefrist: 25. Januar 2021 Einsprachen gegen Baugesuche, mit denen geltend gemacht wird, dass öffentlich-rechtliche Vorschriften nicht eingehalten werden, sind schriftlich unter Nennung der Baugesuchs-Nummer in vier Exemplaren während der Auflagefrist von zehn Tagen (Poststempel) einzureichen an: Bauinspektorat Basel-Landschaft, Rheinstrasse 29, 4410 Liestal. Rechtzeitig erhobene, aber unbegründete Einsprachen sind innert zehn Tagen nach Ablauf der Auflagefrist zu begründen. Die gesetzlichen Fristen gemäss § 127 Abs. 4 Raumplanungs- und Baugesetz (RBG) vom 8. Januar 1998, in Kraft seit 1. Januar 1999, sind abschliessend und können nicht erstreckt werden. Die Baubewilligungsbehörde tritt demnach auf Einsprachen nicht ein, wenn a. sie nicht innert Frist erhoben oder b. nicht innert Frist begründet wurden. Bei offensichtlich unzulässigen oder offensichtlich unbegründeten Einsprachen kann die Baubewilligungsbehörde gemäss § 127 Abs. 2 Raumplanungs- und Baugesetz (RBG) Verfahrenskosten bis CHF 3000.00 erheben. Die Pläne liegen auf der Gemeindeverwaltung Pfeffingen, Bauabteilung, Hauptstrasse 63, zur Einsicht während den ordentlichen Schalterstunden (Montag bis Freitag von 10.00 bis 11.30 und 15.00 bis 17.00 Uhr, Mittwoch bis 18.30 Uhr) auf.
Gemeindeverwaltung Pfeffingen
UMWELT-INFO
Entsorgungskalender Pfeffingen
Die nächste Entsorgung von Kehricht / Kleinsperrgut brennbar Garten- und Küchenabfälle (inkl. kostenlose Entsorgung Weihnachtsbäume) Papier-/Kartonsammlung Häckseldienst (Anmeldung bis vorherigen Freitag, 12.00 Uhr, erforderlich) Grobsperrgut brennbar / Sperrgut unbrennbar Metall
findet statt am Dienstag, 19. Januar 2021 Mittwoch, 20. Januar 2021 Mittwoch, 27. Januar 2021 Montag, 1. Februar 2021 Mittwoch, 10. März 2021 Mittwoch, 5. Mai 2021
Donnerstag, 14. Januar 2021 Nr. 2
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SM'AESCH PFEFFINGEN
Laura Tschopp ist neue Co-Präsidentin WOB. Sm’Aesch Pfeffingen startet mit einer neuen Co-Präsidentin ins neue Jahr. Laura Tschopp übernimmt die Aufgaben von Esther Keller und ergänzt Matthias Preiswerk im Co-Präsidium des Profibetriebs. Ende November wurde Esther Keller in den Regierungsrat von Basel-Stadt gewählt. Die 36-jährige GLP-Politikerin übernimmt per Februar 2021 das Bau- und Verkehrsdepartement. Schon länger hat sich der Vorstand mit Bernhard Heusler und Marc Troxler deshalb um eine Nachfolge-Lösung bemüht. Und konnte mit Laura Tschopp eine tolle Persönlichkeit für das Amt begeistern. «Esther hat in den letzten beiden Jahren enorm viel Zeit und Energie für Sm’Aesch investiert. Wir sind ihr extrem dankbar für ihr grosses Engagement und wünschen ihr für die neue Aufgabe nur das Beste», sagt Co-Präsident Matthias Preiswerk. Esther Keller bleibt dem Verein als aktive Spielerin und neu auch als Mitglied des gegründeten «Club2020» erhalten. Der Sm’Aesch-Vorstand freut sich sehr
auf die Zusammenarbeit mit Laura Tschopp: «Laura war von Anfang an unsere Wunschlösung. Sie wird uns in Zukunft mit ihrem grossen Volleyball-Netzwerk und ihrer Erfahrung unterstützen und weiterbringen», sagt Matthias Preiswerk weiter. Laura Tschopp spielte selber lange Zeit für Sm’Aesch Pfeffingen und das Schweizer Nationalteam und ist in der Region Basel verwurzelt. «Ich freue mich sehr, die Zukunft von Sm’Aesch mitzugestalten. Das Team bereitet der Region seit Jahren auf und nebem dem Feld grosse Freude. Auch ich habe mit Sm’Aesch unvergessliche Momente erlebt und möchte nun etwas zurückgeben», so die 36-Jährige. In den nächsten Wochen wird Laura von Esther eingearbeitet und wird sich bereits um die sportliche Planung der nächsten Saison kümmern. Für Kontinuität sorgen nebst Matthias Preiswerk die beiden Vorstandsmitglieder Bernhard Heusler und Marc Troxler sowie die Geschäftsstelle um Fabio Back und Bernhard Eichenberger.
Die neue Präsidentin: Laura Tschopp übernimmt die Aufgaben von Esther Keller. FOTO: ZVG
LESERBRIEF
Das «Pfeffinger-Milchhüsli» im neuen Gewand Ich bin 1950 geboren und in unmittelbarer Nähe hinter dem Dorfbrunnen im ehemaligen, für seine Zeit typischen Bauernhaus an der Hauptstrasse 60 aufgewachsen. Unser Alter Dorfkern ist und bleibt, verbunden mit vielen Erinnerungen, mein Herzensort. Das intensive Zusammenleben mit den Einheimischen, die bäuerliche Umgebung, die Nähe zu Natur und Umwelt, die weitgehende Selbstversorgung haben mich geprägt. 1950 zählte das ehemalige Bauerndorf noch um die 400 Einwohner und eine Handvoll kleiner bis mittlerer Bauernbetriebe, im Wesentlichen entlang der Hauptstrasse vom alten Schulhaus begin-
nend bis zum oberen Dorfbrunnen. Weit herum war das Dorf mit seinen unzähligen Kirsch- und Pflaumenbäumen bekannt und wir wurden im Volksmund liebevoll «Pflümli» genannt. Die Felder wurden damals noch mit Pferdefuhrwerken und mit Sense und Gabel bewirtschaftet bis die mit den Pferden gezogenen einfachen teilmechanisierten Mähmaschinen und Heuwender die harte Feldarbeit erleichterten. Das Vieh und die Pferde wurden jeweils morgens und abends am Dorfbrunnen getränkt und die Milch in der sogenannten «Milchbrente» zur Abgabe zum Milchhüsli getragen, dort abgewogen und für die
Vergütung registriert. Beim Milchhüsli und am Dorfbrunnen haben sich die Bauern täglich getroffen und sich gegenseitig ausgetauscht. Morgens wurde die in grossen Milchkannen abgefüllte Milch von einem ortsansässigen Chauffeur in den Konsum am Dorfplatz gefahren. Dort eingekauft und abgeholt wurde die Milch in den handelsüblichen Aluminium-Milchkannen im wenigen Literbereich. Ich möchte unserer Gemeinde zum Erhalt des einzigartigen Gebäudes und allen übrigen Beteiligten für das gelungene Geschenk zu Weihnachten 2020 herzlich danken. Julius Jeisy, Dipl. Masch.-Ing. ETH
PFÄFFIGE L ÄBT
Weihnachtsbaumwerfen findet nicht statt Liebe Pfäffigerinnen und Pfäffiger, liebe Freunde des Weihnachtsbaumwerfen! Als Erstes möchten wir euch alles Gute zum neuen Jahr wünschen. Wir hoffen, euer Start ist gesund und reibungslos verlaufen. Leider müssen wir auch unser traditionelles Weihnachtsbaumwerfen dieses Jahr wegen den Covid-19-Massnahmen und Vorgaben absagen. Haben wir doch noch die tollen Bilder, die tiefen Gespräche und das Beisammensein mit viel Geselligkeit auf
dem Lindenhof (Schittlibuur) in Pfeffingen in Erinnerung. Wir sind jedoch schon dabei einen neuen Eventplan für das laufende Jahr auszuarbeiten. In Planung ist sicher das ebenfalls schon traditionelle «Eierläse», welches wir für Samstag, 10. April, vorsehen. Zudem dürfen/werden wir von «Pfäffige läbt» dieses Jahr am Banntag für das leibliche Wohl verantwortlich sein und euch kulinarisch verwöhnen. Der Banntag findet am Donnerstag, 13. Mai,
statt. Im Herbst werden wir zudem versuchen noch etwas Spezielles (ausser dem Hallen-Flohmi am 31. Oktober) auf die Beine zu stellen (Informationen hierzu folgen). Wir vom OK «Pfäffige läbt» wünschen euch allen eine noch schöne Winterzeit und hoffen auf einen tollen Übergang in einen Covid-19 freien Frühling, bleibt bitte alle gesund! Details auf www.pfäffigelaebt.ch und auf Facebook. Euer OK «Pfäffige läbt»
30 JAHRE PFEFFINGER FORUM
CHÖPFLIGRUBENHÜT TE AESCH
Bundesrätin Viola Amherd in Pfeffingen
Schöner Ort lädt zum Grillieren ein
Leider musste das Forum 2020 aufgrund der Sicherheitsbestimmungen zur Eindämmung der anhaltenden Covid-19-Lage verschoben werden. Erfreulicherweise hat sich Frau Bundesrätin Viola Amherd, Vorsteherin des Eidgenössischen Departements für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport, dazu bereit erklärt, am Anlass 2021 mitzuwirken. Das Pfeffinger Forum 2021 findet, sofern Covid-19 dies zulässt, am Donnerstag, 19. August 2021 statt. Die Veranstaltung beginnt um 20 Uhr in der Mehrzweckhalle Pfeffingen. Wir freuen uns, Sie an unserem Jubiläumsanlass begrüssen zu dürfen. Reservieren Sie diesen Termin. Nähere Details im 2. Quartal. Wir wünschen Ihnen für das bereits begonnene Jahr alles Gute, blibet gsund! Paul Schär Leiter Pfeffinger Forum / e Landrat
VEREINSNACHRICHTEN
Idyllisch: Die Hütte im Bürgerwald präsentiert sich von ihrer besten Seite.
BILD: ZVG
Cäcilienchor Aesch. Gesangsstunde: jeden Do, 20.00 bis 21.45 im Pfarreiheim, bei der Kirche.
CVP Aesch-Pfeffingen. 4147 Aesch. Präsident: Christian Helfenstein, 079 473 23 87. Besuchen Sie unsere Hompage: www.cvp-aesch-pfeffingen.ch. Kontakt: christian.helfenstein@cvp-bl.ch
Die Drehscheibe Aesch-Pfeffingen-Duggingen vermittelt Generationen übergreifende «Nachbarschaftshilfe». Vermittlungsstelle: Telefon 079 753 57 16, www.drehscheibe-ap.ch
Es wird doch meistens nur von verschmutzten Plätzen und überfüllten Abfalleimern in unserer Natur berichtet. So darf doch die sich in mustergültigem, sauberen Zustand präsentierende Chöpfligrubenhütte erwähnt werden. Ein herzliches Dankeschön an die Benützenden
und an die Mitarbeitenden des Werkhofs der Bürgergemeinde Aesch, die alle besorgt sind, dass sich dieser Ort so prächtig, in die Natur passend, präsentiert. So gelüstet es einem doch ein Feuerlein anzufachen und vergnügt eine Wurst zu bräteln. Martin Studer
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MÜNCHENSTEIN
Donnerstag, 14. Januar 2021 Nr. 2
Amtliche Publikationen
MÜNCHENSTEIN
www.muenchenstein.ch gemeindeverwaltung@muenchenstein.ch
Baupublikationen
Nr. 2021-0166 Gesuchsteller: Tierstein AG, Hauptstrasse 37, 5070 Frick – Projekt: Zweckänderung: alt Büro in neu Empfang / Personalkantine / Vordach, Parzelle: 2285, 6567BR, Barcelona-Strasse 15, 4142 Münchenstein – Projektverfasser: Bühler & Partner AG Architekten, Wuhrmattstrasse 21, 4103 Bottmingen Auflagefrist: 25. Januar 2021 Einsprachen sind 4-fach an das Bauinspektorat Basel-Landschaft, Rheinstrasse 29, 4410 Liestal zu richten.
Energiestadt Münchenstein: Förderprogramm 2021 Mit der Energiestrategie Münchenstein hat der Gemeinderat Ziele im Energiebereich sowohl für die Verwaltung wie auch für die gesamte Gemeinde definiert. Neben dem kantonalen «Baselbieter Energiepaket», das Energiemassnahmen im Gebäudebereich fördert, verfügt Münchenstein seit 2011 über ein kommunales Programm zur Förderung erneuerbarer Energieformen und effizienter Nutzung. Im Rahmen des Budgets 2021 hat die Gemeindeversammlung vom 14. Dezember 2020 für das Jahr 2021 einen gesamthaften Förderbeitrag von CHF 25 000.00 bewilligt. Einwohnerinnen und Einwohner Münchensteins und das Gewerbe sind nach dem Prinzip «s‘het solang s‘het» dazu eingeladen, folgende Fördermöglichkeiten zu beanspruchen: – Regenwassernutzungsanlagen Unterstützt werden Anlagen mit Wasserspeichern ab 1m3 als Ersatz der Nutzung von Trinkwasser (für Bewässerung, WC-Spülung, Waschmaschinen, Gartenbäder etc.). Pro Anlage wird ein Förderbeitrag von 20% der Investitionskosten bezahlt, maximal CHF 500.00 pro m3 Speichervolumen. Die Anlage darf keinen direkten Wasseranschluss besitzen. – Haushaltsgeräte der besten Energieverbrauchskategorie Der Ersatz von Kühlschränken, Geschirrspülern, Tiefkühlern und Waschmaschinen (keine Tumbler/Wäschetrockner) durch Geräte, die auf der Website www.topten.ch aufgeführt sind, wird finanziell unterstützt, sofern der Kauf zwischen dem 1. Januar und dem 15. Dezember 2021 in der Schweiz erfolgt. Pro Gerät werden 20% des Kaufpreises übernommen, maximal CHF 500.00 pro Gerät. Mit dem Gesuchformular müssen ein Entsorgungsnachweis des alten Geräts sowie der Kaufbeleg des neuen Geräts inkl. Nachweis der Energieverbrauchskategorie eingereicht werden. – Beleuchtungsersatz in Kleinbetrieben (gewerbliche Nutzung) Unterstützt wird der Ersatz von fest installierten Innenbeleuchtungen gewerblich genutzter Räume mit neuen LED-Produkten der besten Energieeffizienz (siehe www.topten.ch). Die Leuchtmittel müssen zwischen dem 1. Januar und dem 15. Dezember 2021 in der Schweiz erworben und installiert worden sein. Ein Gesuch einreichen kann, wer Eigentümerin oder Eigentümer einer Liegenschaft in Münchenstein ist und/oder einen Betrieb in Münchenstein führt (max. Beleuchtungsfläche von 2000 m2). Pro m2 beleuchtete Fläche wird ein Förderbeitrag von CHF 5.00
entrichtet, maximal 40% der Investitionskosten und/oder CHF 3000.00 pro Anlage. Weiterführende Informationen und die entsprechenden Gesuchformulare sind auf der Website der Gemeinde Münchenstein www. muenchenstein.ch unter dem Suchbegriff «Energiestadt» zu finden. Die Bauverwaltung
Weihnachtsbäume: Gebührenfreie Entsorgung am 21. Januar Die Grünabfuhr vom 21. Januar 2021 nimmt kostenfrei Weihnachtsbäume mit. Hierfür müssen diese vorgängig von jeglichem Schmuck (Lametta, Kerzen etc.) befreit und bis spätestens 7.00 Uhr am Morgen entlang der Strasse bereitgestellt werden. Die kostenlose Entsorgung gilt ausschliesslich für Weihnachtsbäume. Die üblichen Gartenwie auch Bioabfälle sind gebührenpflichtig und können – mit den entsprechenden Marken respektive Jahresvignetten versehen – ebenfalls am Abfuhrtag bereitgestellt werden. Als alternative Verwertungsmöglichkeit von Weihnachtsbäumen wird die Nutzung der Tannenäste als Abdeckung von Rosenbeeten etc. empfohlen. Die Bauverwaltung
Hunde: An- und Abmeldung Hundehalterinnen und Hundehalter sind zur Meldung ihrer Hunde bei der Gemeinde verpflichtet. Die Meldung hat persönlich innert einer Frist von 14 Tagen nach Zuzug oder Anschaffung eines oder eines weiteren Hundes (älter als vier Monate) unter Vorlage der erforderlichen Unterlagen (Hundepass oder Impfbüchlein sowie Haftpflichtversicherungspolice) zu erfolgen. Innert derselben Frist sind die Weitergabe oder der Tod des Hundes zu melden. Bei der Registrierung gibt die Gemeinde ein Hundekennzeichen ab, das stets am Halsband erkennbar zu tragen ist. Für die Anmeldung sowie die Erteilung weiterer Informationen stehen die Einwohnerdienste gerne zur Verfügung, per E-Mail an einwohnerdienste@muenchenstein.ch oder telefonisch unter den Nummern 061 416 11 04/05/06/77. Weiter gilt es zu beachten, dass alle in der Schweiz lebenden Hunde sowie Hundehalter und Hundehalterinnen auf dem Online-Portal www.amicus.ch erfasst sein müssen. Eine Datenberichtigung kann entweder direkt über den Helpdesk von Amicus unter der Nummer 0848 777 100 (nationaler Tarif) oder via Einwohnerdienste Münchenstein vorgenommen werden. Die Gemeindeverwaltung
Philosophische Texte: Dystos Tracks sollen zum Nachdenken anregen – sie hinterfragen und machen Mut.
Der 25-jährige Münchensteiner Dysto rappt Mundart und präsentiert Ende Januar sein erstes Album. Axel Mannigel An was denken Sie, wenn Sie Dysto lesen? Dystopie? Einen griffigen Namen zu finden, der für sich stehen kann und etwas aussagt, ist gar nicht so einfach. Das weiss jeder, der schon einmal einen solchen gesucht hat. Der Musiker und Mundartrapper Dysto, der mit bürgerlichem Namen Monther Madkour heisst, nannte sich am Anfang seiner Karriere «Worldchanger». «Da kamen dann immer solche Sprüche wie ‹Du willst doch die Welt retten, mach mal!›», erzählt Dysto rückblickend. Als er den Namen ändern wollte, habe er zunächst an Utopie gedacht. «Momentan scheint die Zukunft aber nicht so rosig ... Ich bin kein Pessimist, dennoch denke ich, wir müssen bald etwas ändern, wenn wir weiter überleben wollen.» Also von Utopie zu Dystopie und von dort zu Dysto. Als solcher macht er Musik und bringt nach einigen Singles und EPs bei Spotify und iTunes am 29. Januar sein erstes Album «Affekt» beim jungen Arlesheimer Plattenlabel Limit Music heraus. Die elf Tracks wollen zum
Nachdenken anregen, zur Veränderung, sie hinterfragen und machen Mut.
Aristoteles’ elf Affekte
Grundlage und titelgebend für sein Album sind die elf Affekte, wie sie der Philosoph Aristoteles beschrieben hat. «Warum machst du nicht Musik, die etwas leichter verdaulich ist? Bei dir muss man immer so viel nachdenken, sei mal ein bisschen gemütlicher», beschreibt Dysto die Kritik, die er zu hören bekommt. Bei der CD habe er diese Stimmen ganz aussen vor gelassen und gemacht, was er für richtig und gut hält. Also habe er die elf Affekte Begierde, Zorn, Furcht, Mut, Neid, Freude, Liebe, Hass, Sehnsucht, Eifersucht und Mitleid genommen und zu jedem einen Song geschrieben. Dabei habe ihn die Frage begleitet, wie der jeweilige Affekt ihn in seinem Leben geprägt habe. «Ich denke, wir erfahren oft Gefühle, aber wir hören nicht zu, was sie uns sagen wollen», sinniert der Rapper. «Da ist viel Unterbewusstsein dabei.» Seine Motivation ist es, durch Bewusstseinsbildung helfen zu wollen: «Ich befasse mich viel mit Glück und innerer Zufriedenheit und bin überzeugt, beides liegt nicht im Materiellen.» Passend zu seiner Message macht Dysto einen nachdenklich-überlegten Eindruck. Seine Tracks sind nicht hart, sondern melodiös-klangvoll. Bei ihm geht es nicht darum, Aggres-
FOTO: ZVG
sionen rauszulassen oder mit Besitz und Macht zu prahlen. Eine bessere Welt ist möglich, doch die beginnt mit jedem Einzelnen von uns gleich hier und jetzt.
Geht nicht gibt’s nicht
Geboren wurde Dysto vor 25 Jahren in Libyen, doch die Familie floh vor der Herrschaft Muammar al-Gaddafis. Er wuchs in Rheinfelden auf, wo die Familie ein neues Zuhause fand. Inzwischen lebt der Rapper, der als Teamleader im kaufmännischen Bereich bei einer Logistikfirma arbeitet, in Münchenstein. Neben Sport gibt er als weiteres Hobby Lesen an sowie das Schneiden von Videos. Über seinen drei Jahre älteren Bruder kam er mit zwölf Jahren zur Musik, denn der Bruder habe mit Kollegen Texte geschrieben. Dysto schrieb auch welche, doch als er sie seinem Bruder zeigte, wurde er abgewimmelt. «Wenn jemand sagt, das geht nicht, dann lege ich erst richtig los», sagt Dysto lachend. Der damalige Jugileiter sah das Potenzial in dem Jungen und brachte ihn zu einem Casting, wo er vom Basler Rapper Black Tiger gepusht wurde. «Mit 15 Jugendlichen haben wir einen Track gegen Drogen und Gewalt gemacht.» Das war der Anfang. Jetzt, rund zehn Jahre später, steht die CD-Taufe vor der Tür. Im Radio und auf Social Media ist Dysto schon zu hören, nur, über welchen Affekt rappt er wohl gerade?
Arbeitsgruppe für Freizeit
Programmheft Nr. 86 (Frühjahr 2021) ist erschienen Dieser Tage wird das aktuelle Programmheft der Arbeitsgruppe für Freizeit Münchenstein in sämtliche Briefkästen verteilt. Darin sind eine spannende Auswahl von aktuellen Freizeitangeboten in Münchenstein ebenso zu finden wie weiterführende Kontakte verschiedener Institutionen und Anbieter. Das Programmheft ist auch auf der Gemeinde-Website www.muenchenstein.ch unter der Rubrik «Publikationen» als pdf-Dokument aufgeschaltet. Die Gemeindeverwaltung
BÜCHER- UND MUSIKBÖRSE
Aktion Kinderromane im Buchcafé Beliebte Kinderbücher sind oft etwas fingerfleckig, eingerissen oder bemalt. Anders als die neu aussehenden Kinderbücher haben es die «unperfekten» ins kleine Herz der Leser geschafft. In der Aktion finden Sie «geliebte» Bilderbücher mit leichten Gebrauchsspuren, ältere und neuere Kinderromane, DVDs und Hörbücher und Kindersachbücher wie Themenbücher, Bastel-, Sing-, Koch-, Lernund Aktivitätenbücher. Sachbücher für Erwachsene über Kinder, Schwangerschaft, Erziehung, etc. hat es ebenfalls. Alle für einen Franken pro Stück! Neu wird auf Ende Januar eine Mini-Bibliothek aufgebaut mit Büchern von z.B. Armin Risi, Kopp-Verlag und ähnlichen, alter-
Rappend die Welt verändern
nativen Verlagen, weil diese Bücher beliebt, aber eher selten im Verkauf sind. Jedoch werden wir mit Depots verlangen müssen, da wir unabhängig sind und keine Sponsoren haben. Zudem haben wir neu viele schöne Kunst- und Basel-Bücher vom Christoph Merian Verlag, die meist neuwertig sind. Die noch verschweissten CDs eigenen sich gut als Mitbringsel. Unsere Preise richten sich nach dem Verkaufswert auf Buchplattformen im Internet. Oft unterbieten wir den Mindestpreis und das Porto können Sie sich auch sparen. Unterstützen Sie das lokale Gewerbe, indem Sie hier zuerst schauen, ob Sie das Gesuchte finden! www.buecher-undmusikboerse.ch. Nadja Frigerio
GOTTESDIENSTE Ref. Kirchgemeinde Münchenstein www.refk-mstein.ch
der Odilienkapelle bis 19.00, Kommen und Gehen jederzeit möglich
Sonntag, 17. Januar 10.00 Kirchgemeindehaus, Gebetszeit 10.15 Kirchgemeindehaus. Predigt: Pfarrerin Bea Root Bächtold. Kollekte: Gassenküche Basel
Dienstag, 19. Januar 7.30 Arlesheim: Laudes 9.30 Arlesheim: Rosenkranzgebet, anschl. euch. Anbetung in der Odilienkapelle bis 19.00, Kommen und Gehen jederzeit möglich
Amtswoche: 16. bis 22. Januar Pfarrerin Bea Root Bächtold, 079 957 23 95
Kath. Pfarrei St. Franz Xaver www.rkk-arlesheim-muenchenstein.ch
Mittwoch, 20. Januar 7.30 Arlesheim: Laudes 9.00 Arlesheim: Wortgottesfeier mit Kommunion
Samstag, 16. Januar 17.00 Arlesheim: Wortgottesfeier mit Kommunion
Donnerstag, 21. Januar 7.30 Arlesheim: Laudes 18.00 Münchenstein: Vesper 19.00 Arlesheim: Eucharistiefeier
Sonntag, 17. Januar 9.45 Münchenstein: Wortgottesfeier mit Kommunion 11.15 Arlesheim: Wortgottesfeier mit Kommunion, anschl. euch. Anbetung in
Freitag, 22. Januar 7.30 Arlesheim: Laudes 10.15 Arlesheim, Obesunne: kath. Gottesdienst
VEREINSNACHRICHTEN MÜNCHENSTEIN Fahrdienst für Seniorinnen und Senioren (ab Alter 60). Als Vereinsmitglied können Sie diese Dienstleistung in Anspruch nehmen. Weitere Informationen: www.fahrdienst-muenchenstein.ch, oder Tel. 061 711 30 02.
FDP.Die Liberalen Münchenstein. Präsident: David Meier, Im Link 37, 4142 Münchenstein, Telefon 061 411 31 63, Mail david.meier@fdpmstein.ch, www. fdp-muenchenstein.ch
Frauenchor Münchenstein. Chunsch au cho singe? Wir haben Probe jeweils am Mittwoch von 20.15 bis 21.45 in der Aula vom alte Neuewält-Schuelhus.
Eckstein Birseck Tramstrasse 58, 4142 Münchenstein 032 513 74 90, www.ecksteinbirseck.org Unsere Gottesdienste finden unter Einhaltung verschiedenster Schutzmassnahmen statt. Weitere Infos sind auf unserer Website ersichtlich. Sonntag, 17. Januar 9.30 und 11.15 Der Sonntagmorgen im Eckstein Wir bieten zwei Veranstaltungen mit dem Thema «Fürchte dich nicht» zu verschiedenen Zeiten an. Es findet jeweils unser Kinder- und Jugendprogramm statt. Wir freuen uns darauf, mit Ihnen zusammen einen inspirierenden Morgen zu verbringen.
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Auskunft: Nicole Schoch, Tel. 061 411 83 03, E-Mail n.schoch@bluewin.ch
FC Münchenstein. Fussball und mehr für 5 bis 99
Jährige. Wir freuen uns auf dich! Internet: www.fcmuenchenstein.ch. Kontaktpersonen: Präsident Tobias Hofer,hofer@fcmuenchenstein.ch, 079 300 72 64. Vizepräsident Eros Pession, pession@fcmuenchenstein.ch, 077 425 40 35. Sekr. Simon Berset, berset@fcmuenchenstein.ch, 078 720 56 87.
Grünliberale Partei glp. Ortsgruppe Münchenstein,
4142 Münchenstein. E-Mail muenchenstein@ grunliberale.ch, www.muenchenstein.grunliberale.ch; Präs.: Andreas Knörzer.
Aktion Kinderbücher Im Buchcafé / Bücher-und Musikbörse
Mi, 20. Jan. – 2. Feb. 21 1000 Kinderbücher + Sachbücher zum Thema Kinder zu je 1 Franken! www.buecher-und-musikboerse.ch Mo – Sa: 13.30 – 17.30 Uhr Ort: Emil-Frey-Str. 159 M’stein / Gartenstadt
DORNACH GEMPEN HOCHWALD Amtliche Publikationen
DORNACH
www.dornach.ch info@dornach.ch
ABSTIMMUNGSERGEBNISSE VOM 10. JANUAR 2021 Am letzten Sonntag fanden folgende kommunale Abstimmungen statt: – Vorlage 1: «Teilrevision der Gemeindeordnung: Einführung des Ressortsystems» – Vorlage 1a: «Ressortsystem Variante 1 (Gemeinderat)» – Vorlage 1b: «Ressortsystem Variante 2 (reduzierte Entschädigung)» – Vorlage 1c: «Stichfrage» – Vorlage 2: «Projekt Schul- und Sportinfrastruktur (SuSI): Baukredit für die Mehrzweckhalle Brühl» – Vorlage 3: «Liegenschaftsgeschäft: Kauf der Parzelle 169 (Käch)» – Vorlage 4: «Budget 2021 mit Stellenplan und Finanzplan» Die Dornacher Stimmbürgerinnen und Stimmbürger haben wie folgt abgestimmt: Stimmberechtigte: 4212 Vorlage 1: «Teilrevision der Gemeindeordnung: Einführung des Ressortsystems» Stimmbeteiligung: 46.0% Vorlage 1a: «Ressortsystem Variante 1 (Gemeinderat)» Ja 924 Nein 898 Vorlage 1b: «Ressortsystem Variante 2 (reduzierte Entschädigung)» Ja 856 Nein 829 Vorlage 1c: «Stichfrage» Variante 1 810 Variante 2 785 Vorlage 2: «Projekt Schul- und Sportinfrastruktur (SuSI): Baukredit für die Mehrzweckhalle Brühl» Stimmbeteiligung: 46.3% Ja 860 Nein 1070 Vorlage 3: «Liegenschaftsgeschäft. Kauf der Parzelle 169 (Käch)» Stimmbeteiligung: 46.3% Ja 1167 Nein 774 Vorlage 4: «Budget 2021 mit Stellenplan und Finanzplan» Stimmbeteiligung: 46.1% Ja 1305 Nein 570 Wahlbüro
KOMMUNALE ERNEUERUNGSWAHLEN 2021 Im Amtsblatt vom 14. August 2020 hat der Regierungsrat des Kantons Solothurn sämtliche an der Urne zu besetzenden Ämter ohne Wählbarkeitsvoraussetzungen ausgeschrieben und die Wahlberechtigten zu den Erneuerungswahlen einberufen. Der Gemeinderat beschliesst nur noch die Wahldaten. Der Gemeinderat der Einwohnergemeinde Dornach, gestützt auf § 30 Absatz 1 Buchstabe a Ziffer 2 i.V.m. 32 Absatz 2 des Gesetzes über die politischen Rechte vom 22. September 1996 (BGS 113.111), hat beschlossen: 1. In der Einwohnergemeinde Dornach finden die Erneuerungswahlen für den Gemeinderat am 25. April 2021 statt. a. Wahlvorschläge für die Gemeinderatswahlen sind bis Montag, 8. März 2021, 17.00 Uhr, bei der Gemeindeverwaltung einzureichen. b. Die Wahlvorschläge werden von Mittwoch, 10. März 2021, bis Freitag, 12. März 2021, bei der Gemeindeverwaltung aufgelegt (§47 GpR i.V.m. § 19 VpR). c. Das Wahlpropagandamaterial ist bis spätestens, 22. März 2021, 12.00 Uhr, bei der Gemeindeverwaltung einzureichen. 2. In der Einwohnergemeinde Dornach findet die Erneuerungswahl für den Gemeindepräsidenten oder die Gemeindepräsidentin (sowie den Vizegemeindepräsidenten oder die Vizegemeindepräsidentin und den Friedensrichter oder die Friedensrichterin) am 13. Juni 2021 statt. a. Wahlvorschläge für die Wahl des Gemeindepräsidenten oder der Gemeindepräsidentin (sowie den Vizegemeindepräsidenten oder die Vizegemeindepräsidentin) sind bis Montag, 3. Mai 2021, 17.00 Uhr, bei der Gemeindeverwaltung einzureichen. b. Das Wahlpropagandamaterial ist bis spätestens Freitag, 10. Mai 2021, 12.00 Uhr, bei der Gemeindeverwaltung einzureichen. c. Ein allfälliger zweiter Wahlgang findet am 26. September 2021 statt. 3. In der Einwohnergemeinde Dornach finden die Erneuerungswahlen für die Bau-,
Werk- und Planungskommission am 26. September 2021 statt. a. Wahlvorschläge für die Wahl der Bau-, Werk- und Planungskommission sind bis Montag, 9. August 2021, 17.00 Uhr, bei der Gemeindeverwaltung einzureichen. b. Die Wahlvorschläge werden von Mittwoch, 11. August 2021, bis Freitag, 13. August 2021, bei der Gemeindeverwaltung aufgelegt (§ 47 GpR i.V.m. § 19 VpR). c. Das Wahlpropagandamaterial ist bis spätestens Montag, 23. August 2021, 12.00 Uhr, bei der Gemeindeverwaltung einzureichen. In der Abstimmung vom 10. Januar 2021 haben die Stimmberechtigten der Gemeinde Dornach die Teilrevision der Gemeindeordnung angenommen. Die Wahlen der Mitglieder des Gemeinderates erfolgen entsprechend unter neuen Voraussetzungen. Der Gemeinderat wird nur noch sieben Mitglieder zählen, von denen jedes Mitglied die Verantwortung für ein Ressort trägt. Details können dem Projektdossier auf der Website www.dornach.ch entnommen werden. Für Fragen zu den anstehenden Erneuerungswahlen können sich interessierte Personen bei Gemeindeschreiber Pascal Andres (pascal.andres@dornach.ch / 061 706 25 40) melden. Diese Publikation erfolgt in den amtlichen Mitteilungen im Wochenblatt, in den Infokästen der Gemeinde und auf der Website der Gemeinde. Gemeindekanzlei
AUS DEM GEMEINDERAT Anlässlich seiner Sitzung vom 11.01.2021 hat der Gemeinderat: – den Rücktritt von Christian Schlatter von seinem Amt als Gemeindepräsident zur Kenntnis genommen. Mit der Annahme des Ressortsystems in den Abstimmungen vom 10. Januar 2021 sieht Christian Schlatter sein grösstes Wahlversprechen als erfüllt und stellt das Amt zur Verfügung. Er gedenkt, bis Legislaturende die Verwaltungsleitung zu behalten und nur sein politisches Amt abzugeben. – die Einzelabrechnungen 2020 der Mitglieder des Gemeinderates mit Streichungen genehmigt und zur Auszahlung freigegeben. Bereits an seiner Sitzung vom 14.12.2021 hatte der Gemeinderat die Sitzungsgelder und Spesenentschädigungen genehmigt, die Einzelabrechnungen aufgrund von Unstimmigkeiten jedoch zur Überarbeitung zurückgewiesen. In den Einzelabrechnungen wurden in der Folge bereits anderweitig erfasste Stunden, Parteianlässe und parteiinterne Besprechungen, Arbeitswege und Wegzeit nach Dornach, Weihnachts- und andere Essen, Anfahrtszeit und -spesen innerhalb der Gemeinde Dornach, Sitzungsvorbereitung Gemeinderat und andere Vorbereitungsarbeiten sowie Aufwände, die ohne Auftrag erfolgt sind, gestrichen. Insgesamt wurde das Volumen um mehr als CHF 2000 reduziert; – eine Einführung zur Totalrevision der Gebührenordnung zur Kenntnis genommen. Die Totalrevision besteht aus zwei wesentlichen Änderungen. Einerseits muss eine Reihe von Tarifen angepasst werden. Andererseits wird das Konzept des Reglements geändert. Die heutige, schon mehrfach vom Kanton monierte Vermischung von Reglement und Tarifen wird aufgehoben. Das Gebührenreglement enthält nur noch den reglementarischen Teil und die Tarife werden neu in Anhängen zu den entsprechenden Sachreglementen geführt. Sie sind gesammelt auch in der Gebührensammlung ersichtlich. Der Gemeinderat hat die konzeptionelle Änderung positiv aufgenommen und alle Mitglieder des Gemeinderates werden im Hinblick auf die nächste Lesung die Tarife ihres Sachbereichs mit den jeweiligen Abteilungsleitern und Abteilungsleiterinnen anschauen. Gemeinderat
HERZLICHE GRATULATION! Herr Lorenz Meyer ist seit dem 1. Januar 2021 als Bereichsleiter Zentrale Dienste in der Sozialregion Dorneck angestellt. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit und wünschen Lorenz Meyer viel Freude und Befriedigung bei seinen neuen Herausforderungen. Gemeindepräsidium (Fortsetzung auf Seite 16)
Donnerstag, 14. Januar 2021 Nr. 2
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Gemeindepräsident überrumpelt Gemeinderat Christian Schlatter gab überraschend seinen Rücktritt bekannt. Eine Demission sei jedoch nicht ohne weiteres möglich, heisst es aus Solothurn. Bea Asper Am Sonntag sagte das Dornacher Stimmvolk Ja zu einem politischen Systemwechsel und Nein zum 15 Millionen Franken teuren Projekt für eine neue Mehrzweckhalle. Am Montagabend traf sich der Dornacher Gemeinderat per Video zu seiner Sitzung. Die Besprechung der Abstimmung und das weitere Vorgehen hatte Gemeindepräsident Christian Schlatter nicht traktandiert. Stattdessen gab er mündlich seinen Rücktritt bekannt. Just in diesem Moment verschickte Gemeindeschreiber Pascal Andres eine Medienmitteilung mit dem Wortlaut: «Dornach hat die Einführung des politischen Ressortsystems beschlossen. Damit ist das Wahlversprechen von Gemeindepräsident Christian Schlatter eingelöst worden, mit dem er vor neun Jahren angetreten war. In der Logik dieses Erfolges, stellt er den politischen Teil seines Amtes als Gemeindepräsident zur Verfügung, wobei er noch bis Ende Legislatur seine Verantwortung als Verwaltungsleiter wahrnehmen wird. Die Modalitäten dieses nicht vorgesehen Schrittes werde Schlatter in diesen Tagen mit Statthalter Daniel Müller besprechen und den Gemeinderat zeitnah informieren.» Müller sagte an der Sitzung, dass er davon nichts wusste und Schlatters Parteikollege Daniel Urech meinte, der Ge-
meindepräsident schaffe es immer wieder, den Gemeinderat zu überraschen. Er verlangte einen raschen Termin für eine Klausur, damit der Gemeinderat das weitere Vorgehen besprechen könne.
«Demission ist annahmebedürftig»
Das Amt für Gemeinden erklärt auf Anfrage vom «Wochenblatt», dass ein im Vollamt gewählter Gemeindepräsident den Gemeinderat nicht einfach darüber informieren kann, dass er die politischen Verantwortung abgeben und gleichzeitig die Verwaltung weiter leiten will. Ein Rücktritt muss im Gremium behandelt werden. «Eine Demission ist annahmebedürftig, das heisst, es ist Sache des Gemeinderates, ob und unter welchen Bedingungen er den Rücktritt eines Gemeindepräsidenten annehmen will», hält André Grolimund, Leiter vom Amt für Gemeinden fest. Dornachs Statthalter Daniel Müller erklärte am Tag nach Schlatters Rücktrittserklärung, dass der Gemeinderat nun möglichst rasch eine Korrektur in die Wege leiten müsse. Die Gemeinderäte seien an der Sitzung überrumpelt und vor den Kopf gestossen worden. «Die Demission eines gewählten Beamten gehört ordentlich traktandiert.» Stattdessen sei vorgängig die Presse informiert worden. «Als Grund für seinen plötzlichen Rücktritt gab Christian Schlatter an, mit der Einführung des Ressortsystems habe er sein Wahlversprechen eingelöst. Vielleicht liegt der Grund aber auch in der heiklen Angelegenheit der Planungskosten für das von ihm gewünschte Projekt Mehrzweckhalle, das vom Volk abgelehnt wurde?» Auf jeden Fall stehe die Gemeinde einmal mehr vor einem hausgemachten Problem, so Müller. «Schlatters Vorgehen, das politische Mandat an den
Tritt ab: Gemeindepräsident Christian Schlatter. FOTO: BZ ARCHIV/NICOLE NARS-ZIMMER Statthalter abzugeben und die Verwaltungsleitung bis Ende Legislatur beizubehalten, entbehrt jeglicher rechtlichen Grundlage. Eine Demission beinhaltet den Verzicht auf alle Funktionen», ist er überzeugt. Das Rücktrittsverfahren und die Übergangslösung festzulegen, liege ganz klar beim Gemeinderat. Dieser sollte sich rasch zu einer ausserordentlichen Sitzung treffen, so Müller weiter.
Rüge für Hochglanzbroschüre
Annabelle Lutgen (FDP) liess sich nach Schlatters Ankündigung nicht davon abhalten, ihn für «eine Kompetenzüberschreitung» zu rügen, die er mit dem Verschicken einer Hochglanzbroschüre zur Abstimmung über die Mehrzweckhalle begangen habe. Denn die Gemeinderäte hatten davon keine Kenntnis, genauso wenig wie einige Personen, die er in der Broschüre zitiert habe. Dies werde Konsequenzen haben, liess Lutgen verlauten. Sie wolle den Vorgang, insbesondere was die Zahlung der Broschüre angeht, genau abgeklärt haben.
PARTEIEN
Denkwürdige Abstimmung Dornach erlebte, wie Demokratie in Coronazeiten funktioniert! Der Souverän nahm am Sonntag das Budget 2021 mit 69.6 Prozent Ja-Stimmen an. Umstritten war die Vorlage zur Einführung des Ressortsystem, welche die FDP Dornach schon in der Vernehmlassung kritisch begleitete. Die Vorlage wurde mit 50.7 Prozent sehr knapp angenommen, was aufzeigt, dass sich auch FDP-Stimmberechtigte unschlüssig waren (49.3 Prozent Nein-Stimmen). Denkwürdig ist mit 55.4 Prozent die Ablehnung der einseitig beworbenen Mehrzweckhalle. Dieser
Volksentscheid fordert vom Gemeinderat, ein redimensioniertes Projekt kostenbewusst aufzugleisen. Deutlich wurde dem Kauf des Käch-Areals zugestimmt (60.1 Prozent); die FDP wird die Eingliederung der Liegenschaft in das SuSi-Gesamtprojekt mittels eingereichter Petition kritisch begleiten und erwartet ein transparent dargelegtes Konzept. Mit seinen Voten gab der Souverän ein klares Zeichen zum Ausgaben- und Planungsbewusstsein des Gemeinderates ab. Erinnerungen an die Versprechungen beim Treff.12-Kauf und Fehlplanungen beim
ersten Projekt Umbau Gemeindeverwaltung, welche den Steuerzahlern viel Geld kosteten, sind dabei noch präsent. Es liegt nun am Gemeinderat, die Abstimmung aufzuarbeiten und dabei einen vernünftigen Ausbau der Infrastruktur anzuvisieren. Die FDP bedankt sich bei Ihren Wählern für die rege Teilnahme an der Urnenabstimmung und auch bei Christian Schlatter, welcher am Montag den sofortigen Rücktritt als Gemeindepräsident von Dornach bekannt gab. Der FDP Vorstand
PARTEIEN
Ein (fast) voller Erfolg Jetzt können wir von einem Erfolg sprechen. Trotz einseitiger Abstimmungspropaganda seitens Gemeindepräsident Schlatter und Gemeinderat Gschwind (Broschüre vom 22. Dezember 2020 und Leserbrief «Sachgeschäfte sind keine Wahlen») nahm der Souverän seine Verantwortung wahr und erteilte der Vorlage Mehrzweckhalle Brühl eine Abfuhr; dabei liess sich das Stimmvolk nicht blenden und wandelte das von Schlatter missachtete Versprechen eines Projekt-Marschhalts in eine Ablehnung des
Projekts um. Den Abschreiber von rund 400 000 Franken muss man nun Schlatter und Gschwind als vehemente Verfechter zuschreiben. Die Interpellation René Umher wird zeigen, wie es überhaupt so weit kommen konnte. Die Einführung des Ressortsystems wurde hingegen angenommen. Die SVP war als einzige Partei gegen dessen Einführung und holte eine äusserst beachtliche Stimmenanzahl. 47.2 Prozent waren gegen das Ressortsystem, 48.5 Prozent waren dafür, bei 4.3 Prozent Stimmenthaltungen. Das
bedeutet für die SVP, dass viele Stimmen anderer Parteien von den Nein-Argumenten überzeugt wurden. Nun stehen die befürwortenden Gemeinderäte in der Pflicht, aufkommende Mehrkosten des Ressortsystems vernünftig und im Sinne des Steuerzahlers tief zu halten. Für uns bedeutet diese Konstellation eine neue Herausforderung, besass die SVP doch für das Präsidialsystem eine volle Liste Gemeinderatskandidaten. Abschliessend danken wir Ihnen für Ihr Vertrauen. SVP Dornach
PARTEIEN
Danke für die Teilnahme an den Abstimmungen Grosse Freude herrscht bei den Freien Wählern Dornach über die Annahme des Ressortsystems – wir konnten damit ein Jahrzehnte altes politisches Ziel verwirklichen. Die FWD wird sich dafür einsetzen, dass die Umsetzung ein Erfolg für Dornach wird. Die Erarbeitung des Ressortsystems war geprägt von guter überparteilicher Zusammenarbeit. Möge dies auch für die wichtige Einführungsphase gelten. Das Nein zum SuSI-Baukredit bedauern wir sehr – leider ist es nicht gelungen, eine Mehrheit von
den Vorteilen des Projekts zu überzeugen. Nun wird eine ergebnisoffene Auslegeordnung über die SuSI-Planung vorzunehmen sein, gerade die Bedürfnisse für die Tagesstruktur und eine zusätzliche Sporthalle und den Ersatz der Mehrzweckhalle bestehen weiterhin. Wir sind erleichtert, dass die unverständlichen Nein-Parolen zum Kauf der Käch-Parzelle erfolglos waren. Die Gemeinde muss sich strategisch wichtige Liegenschaften auch zu Marktpreisen sichern können. Dass eine Mehrheit der
Stimmberechtigten hier dem Gemeinderat gefolgt ist, zeigt Vertrauen in diese Politik. Die klare Zustimmung zu Budget und Stellenplan schliesslich erhält die Gemeinde handlungsfähig. Die Freien Wähler Dornach danken allen, die sich an den Abstimmungen beteiligt haben. Auch wenn die Diskussionen an der Gemeindeversammlung nicht ersetzt werden können, war es richtig, die Möglichkeit der Urnenabstimmung wahrzunehmen. Vorstand der Freien Wähler Dornach
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Donnerstag, 14. Januar 2021 Nr. 2
Amtliche Publikationen
DORNACH GEMPEN HOCHWALD DORNACH
www.dornach.ch info@dornach.ch (Fortsetzung von Seite 15)
BAUPUBLIKATION
Dossier-Nr.: 2021-0004 Bauherr: Ballinari Roberto – Adresse: Lehmenweg 29, 4143 Dornach – Grundeigentümer: Ballinari Roberto, Lehmenweg 29, 4143 Dornach – Bauobjekt: Projektanpassungen, unterirdischer Hauszugang und Klima-Splitgerät – Bauplatz: Luzernerstrasse 37 – Parzelle GB Dornach Nr.: 1260 / 1261 – Projektverfasser: punktHaus GmbH, Dornacherstrasse 230 Publiziert am 14. Januar 2021 Einsprachefrist bis 28. Januar 2021 Die Pläne zu diesem Bauvorhaben können bei der Bauverwaltung der Einwohnergemeinde Dornach, Weidenstrasse 50, unter telefonischer Voranmeldung (TEL. 061 706 25 10) eingesehen werden. Einwendungen gegen dieses Bauvorhaben, mit denen geltend gemacht wird, dass öffentliche Vorschriften nicht eingehalten werden, sind schriftlich und
Keine neue Mehrzweckhalle, dafür Platz für zusätzlichen Schulraum
begründet, innerhalb der Einsprachefrist im Doppel an die Bauverwaltung der Einwohnergemeinde Dornach zu richten. Bauverwaltung
EINSCHULUNG IN DIE DORNACHER KINDERGÄRTEN Für das Schuljahr 2021/2022 werden Kinder, welche zwischen dem 1.08.2016 und dem 31.07.2017 geboren sind, in die Kindergärten aufgenommen. Die Anmeldung erfolgt schriftlich. Die Anmeldeformulare wurden den Eltern/Erziehungsberechtigten per Post zugestellt. Der Besuch des Kindergartens ist im Kanton Solothurn obligatorisch. Falls Sie kein Formular erhalten haben oder weitere Auskünfte wünschen, wenden Sie sich bitte an die Schulleitung der Schulen Dornach, Tel. 061 705 50 50 oder schulen@dornach.ch. Die Schulleitung
Amtliche Publikationen
GEMPEN
www.gempen.ch info@gempen.ch
Mit über 55 Prozent abgelehnt: Die geplante Mehrzweckhalle beim Standort Brühl konnte offenbar nicht überzeugen. VISUALISIERUNG: DORNACH.CH
Kommunale Erneuerungswahlen Im Amtsblatt vom 20. März 2020 hat der Regierungsrat des Kantons Solothurn sämtliche an der Urne zu besetzenden Ämter ohne Wählbarkeitsvoraussetzungen ausgeschrieben und die Wahlberechtigten zu den Erneuerungswahlen einberufen. Der Gemeinderat beschliesst nur noch die Wahldaten. Der Gemeinderat der Einwohnergemeinde Gempen, gestützt auf § 30 Absatz 1 Buchstabe a Ziffer 2 i.V.m. § 32 Absatz 2 des Gesetzes über die politischen Rechte vom 22. September 1996 (BGS 113.111), beschliesst: 1. In der Einwohnergemeinde Gempen finden die Erneuerungswahlen für den Gemeinderat am 25. April 2021 statt. 1.1 Wahlvorschläge für die Gemeinderatswahlen sind bis Montag, 8. März 2021, 17.00 Uhr, bei der Gemeindeverwaltung einzureichen. 1.2 Die Wahlvorschläge werden von Mittwoch, 10. März 2021, bis Freitag, 12. März 2021, bei der Gemeindeverwaltung aufgelegt (§ 47 GpR i.V.m. § 19 VpR1). 1.3 Das Wahlpropagandamaterial ist bis spätestens Montag, 22. März 2021, 12.00 Uhr, bei der Gemeindeverwaltung einzureichen. 2. In der Einwohnergemeinde Gempen finden die Erneuerungswahlen für den/die Gemeindepräsidenten/-in, den/die Vizegemeindepräsidenten/-in, den/die Gemeindeschreiber/-in und den/die Friedensrichter/-in am 13. Juni 2021 statt. 2.1 Wahlvorschläge für die genannten Beamten sind bis Montag, 3. Mai 2021, 17.00 Uhr, bei der Gemeindeverwaltung einzureichen. 2.2 Das Wahlpropagandamaterial ist bis spätestens Montag, 10. Mai 2021, 12.00 Uhr, bei der Gemeindeverwaltung einzureichen. 2.3 Ein allfälliger zweiter Wahlgang findet am 26. September 2021 statt. 3. In der Einwohnergemeinde Gempen finden die Erneuerungswahlen für die Rechnungsprüfungskommission, die Baukommission, die Finanzplanungskommission und die Umwelt- und Gesundheitskommission am 26. September 2021 statt. 3.1 Wahlvorschläge für die Wahl der Rechnungsprüfungs-, der Bau-, der Finanzplanungs- und der Umwelt- und Gesundheitskommission sind bis Montag, 9. August 2021, 17.00 Uhr,
bei der Gemeindeverwaltung einzureichen. 3.2 Die Wahlvorschläge werden von Mittwoch, 11. August 2021, bis Freitag, 13. August 2021, bei der Gemeindeverwaltung aufgelegt (§ 47 GpR i.V.m. § 19 VpR1). 3.3 Das Wahlpropagandamaterial ist bis spätestens Montag, 23. August 2021, 12.00 Uhr, bei der Gemeindeverwaltung einzureichen. 4. In der Einwohnergemeinde Gempen finden die Wahlen für das Wahlbüro in der Kompetenz des Gemeinderates am Dienstag, 31. August 2021 statt. Interessierte Stimmberechtigte können sich bei der Gemeindekanzlei, Einwohnergemeinde Gempen, Hauptstrasse 16, 4145 Gempen, melden. Anmeldeschluss: 20. Juli 2021. Sämtliche für die Wahlen nötigen Unterlagen können auf der Gemeindeverwaltung Gempen bezogen werden (telefonische Voranmeldung: 061 701 86 26). Gempen, 14. Januar 2021 Einwohnergemeinde Gempen Eleonora Grimbichler, Gemeindepräsidentin Sonja Gübelin, Gemeindeschreiberin 1. Einsicht: Mittwoch bis Freitag, 9.00 bis 12.00 Uhr in der Gemeindeverwaltung, Hauptstrasse 16, Gempen. Einwendungen gegen die Wählbarkeit der vorgeschlagenen Kandidaten oder Kandidatinnen und gegen die Stimmberechtigung der Unterzeichnenden der Wahlvorschläge sind während der Auflagefrist bei der Eingabestelle schriftlich geltend zu machen.
Altpapiersammlung (ohne Karton) Nächste Altpapiersammlung in Gempen am Samstag, 23., und Montag, 25. Januar 2021. Aufgrund der verschärften Massnahmen an den Schulen kann die Papiersammlung am Montagnachmittag nicht von den Schülern durchgeführt werden. Bitte bringen Sie Ihr Papier direkt selbst zum FWM (Samstag, 9.00 bis 16.00 Uhr und Montag, 8.00 bis 15.30 Uhr). Falls es Ihnen möglich ist, Ihren älteren oder nicht mobilen Nachbarn Hilfe zu leisten, sind wir Ihnen sehr dankbar. Wer sein Papier gar nicht zum FWM bringen kann, meldet sich bitte unter 061 701 86 26 oder info@gempen.ch, damit wir die Adresse notieren und das Papier abholen können. Wir danken Allen für Ihr Verständnis in diesen Ausnahmezeiten. Bitte vergessen Sie nicht, bei der Abgabestelle eine Maske dabeizuhaben, falls die Abstände nicht eingehalten werden können. Vielen Dank! Gemeindeverwaltung Gempen
Die Dornacher Stimmbevölkerung lehnt den Bau der Mehrzweckhalle Brühl ab, stimmt dem Kauf des Käch-Areals aber deutlich zu. Tobias Gfeller Der Widerstand gegen den 14,5 Millionen Franken teuren Bau einer Mehrzweckhalle beim Schulhaus Brühl wurde am Ende offenbar zu gross und kam von zu vielen Seiten. Nicht nur SVP und FDP votierten vehement dagegen, sondern auch mehrere Vertreterinnen und Vertreter von Vereinen. Bei denen stellte sich weniger die Frage, ob eine neue Mehrzweckhalle nötig ist, sondern, wie diese aussehen soll. Umstritten war vor allem die Bühne, die gemäss Vorlage mobil sein sollte. Das gefiel längst nicht allen Vereinen. Der Musikverein sowie der Jodlerclub hatten deswegen im Vorfeld ihre Bedenken angemeldet, kamen damit aber nicht durch.
Wechselten Vereine das Lager?
Der Nein-Anteil zum Bau der Mehrzweckhalle ist mit über 55 Prozent relativ deutlich. Dass die Bevölkerung und allen
voran die Vereine zu wenig angehört worden seien, bezeichnet Gemeindepräsident Christian Schlatter (Freie Wähler) als «haltlose Behauptung». Er sieht bei vielen Vertreterinnen und Vertretern eher einen «überraschenden und schwierig zu verstehenden» Kurswechsel, in dem diese vom Ja- ins Nein-Lager gewechselt seien. «Die Kampagne der Gegnerschaft war vehement. Die Gegnerinnen und Gegner waren mit Inseraten, Plakaten, Flyern und in den sozialen Medien extrem präsent», meint Schlatter, der selber eine Hochglanzbroschüre in die Haushalte verschickt hat. Nun müsse die Gemeinde bei den Planungen für Sporträumlichkeiten und der Tagesstruktur wieder zurück auf Feld eins. Dies begrüsst FDP-Präsident Ludwig Binkert: «Es braucht eine zusätzliche Turnhalle für die Primarschule und Räumlichkeiten für die Infrastruktur. Den Mehrzweckanteil braucht es aber nicht.» Auch der Standort der geplanten Mehrzweckhalle in unmittelbarer Nähe zur bestehenden Aula sei falsch gewählt worden, moniert Binkert. Auch SVP-Beisitzer René Umher sieht keinen Bedarf für den Mehrzweckanteil. «Die Gemeinde hat vor wenigen Jahren auch für Veranstaltungen den ‹Treff Zwölf› gekauft. Dieser bietet genügend Platz und ist mit dem Auto und dem öffentlichen Verkehr bequem zu erreichen.»
«Wursteln ohne Konzept»
Beim Kauf des Käch-Areals für 2,3 Millionen Franken stärkte die Stimmbevölkerung dem Gemeinderat mit 60 Prozent Ja-Stimmen klar den Rücken. Damit erhält die Gemeinde Platz für mögliche Erweiterungen der Schulanlagen dahinter. Gemeindepräsident Christian Schlatter bezeichnet das Resultat als «solide». Mit der Ablehnung der Mehrzweckhalle Brühl sei es sogar möglich, auf dem Käch-Areal «schneller Nägel mit Köpfen zu machen» und die ursprünglich beim Schulhaus Brühl angedachten Planungen am Standort Gwänd bei der Oberstufe umzusetzen. FDP-Präsident Ludwig Binkert kann mit dem Ja zum Kauf des Käch-Areals zwar leben, die 40 Prozent Nein-Stimmen würden aber zeigen, dass viele im Dorf wie er selber das Gefühl hätten, «der Gemeinderat wurstelt, ohne ein Konzept zu haben, und geht unverantwortlich mit Steuergeld um». Beim Bau der Gemeindeverwaltung habe der Gemeinderat zu viel Vertrauen verspielt, kritisiert Binkert. «Die bisherigen Überlegungen zum Areal Bruggweg/Gwänd sind sorgfältig zu revidieren.» René Umher kann das Konzept hinter dem Landkauf mit einer möglichen Erweiterung der Schulanlagen noch immer nicht vollends nachvollziehen, obwohl es grundsätzlich Sinn ergebe, als Gemeinde Land zu kaufen, das an eigene Parzellen grenzt.
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Nostalgisches zur Tagesstruktur Apropos Tagesstruktur: Ende 90iger-Jahre führte der Kirchgemeinderat der Ref. Kirche Dornach mit der GemeindeSozialvorsteherin ein Brainstorming durch: Wo können wir im Dorf ein Sozialwerk unterstützen. Resultat: Ein Mittagstisch für Schulkinder ist nötig. Mit Enthusiasmus machte sich ein Team ans Werk. Bei der Schule stiessen wir auf Widerstand. Es sah schlecht aus, wir hatten mit Strukturen in den Schulhäusern (Kochgelegenheiten und Räume) gerechnet.
Keine Unterstützung. Wir gaben nicht auf: Im Möschlerhaus fanden wir Räume, das Essen kauften wir zu. Leider war das Essen qualitativ ungenügend. Da geschah ein Wunder: Eine Gruppe von Frauen entschloss sich, in der winzigen Küche zu kochen. Diese Heldinnen kauften selbständig ein, kochten, servierten, rechneten ab. Ohne Belohnung. Die Kirchgemeinde stellte die Infrastruktur zur Verfügung und führte die Kommunikation mit den Eltern. Bea Flores und Rene Bur-
ri betreuten die Kinder nach dem Essen. Meine inzwischen verstorbene Frau war FWD-Gemeinderätin und konnte dem kostenbewussten Gemeindepräsidenten einen jährlichen Beitrag abringen. Trotzdem verblieb der Kirchgemeinde ein Defizit. Nie habe ich zuvor soviel Solidarität erlebt. Später wurde die Operation ins Ref. Kirchgemeindehaus verschoben. Noch heute existiert diese Tagesstruktur. Eine Luxuslösung ist es nicht. Aber es funktioniert. Robert Hofer
LESERBRIEF
Dornach: Was jetzt? VEREINSNACHRICHTEN DORNACH Orchester Dornach. Proben jeweils Mittwoch, 20.00 im ref. Kirchgemeindehaus Dornach. Kontaktperson: Imelda Ackermann, Baschiackerstrasse 293, 4232 Fehren, Tel. 061 791 91 49.
Senioren Turngruppe Dornach. Obmann Raymond
Scheller, Dornach, Tel. 061 701 73 42. Turnen: Mittwoch 17.00–18.00 (Turnhalle Brühl). Leitung: 2 ausgebildete Vorturnerinnen. Honorar: Fr. 5.–/ Std. Senioren ab 60 sind willkommen.
Sport-Club Dornach. Trainingszeiten aller Mann-
schaften: I. Mannschaft, 19.00–21.00, Mo–Fr; II. Mannschaft, 19.00–21.00, Mo, Di, Do; III. Mannschaft, 19.30–21.00, Mo, Mi; Senioren, 19.15–20.45, Mi; Veteranen, 19.15–20.45, Mi; A-Junioren, 19.30– 21.00, Di, Do, Fr; B-Junioren, 19.30–21.00, Di, Do; C-Junioren, 19.00–20.30, Mo, Mi; Da-Junioren, 17.45–19.15, Di, Do; Db-Junioren, 18.00–19.30, Mo, Mi; Ea-Junioren, 17.30–19.00, Di, Do; Eb-Junioren, 17.30–19.00, Mo, Do; Fa-Junioren, 17.30–19.00, Mo, Mi; Fb-Junioren, 17.30–19.00, Mo, Mi; G-Junioren, 17.30–18.45, Mi.
Die Polemik der vergangenen Tage hat unserer Gemeinde nicht gutgetan. Egal was dabei herauskommt, die erhitzten Gemüter werden weiterrauchen wie es uns in den USA vorgemacht wird. Ist es nicht Aufgabe der Gemeinde, sich dem Wohlergehen der Mitbürger zu widmen? Es stehen wichtigere und wenig prestigeträchtige Aufgaben vor der Türe als sich kommunalpolitisch profilieren zu wollen. Wann werden die Bürger darüber informiert, wie es mit der Corona-Imp-
fung in Dornach weitergeht? Das Spital, der Hausarzt und die Apotheke wissen nichts und wer im Internet sucht, wird nicht fündig. Es ist höchste Zeit, dass die Gemeinde dazu Stellung nimmt und kompetent und verständlich mitteilt: Wo und wann wird geimpft und wo und wie kann man sich anmelden. Jetzt wieder auf diverse Mitteilungen des Kantons zu verweisen, zeugt vom Nichtbeherrschen der Situation und was noch schlimmer ist: Es gibt möglicherweise (noch) gar keine An-
laufstelle in der Gemeinde, die zuständig ist. Mein Vorschlag: Ein ganz einfaches Anmeldeformular (per Post in jeden Briefkasten) für alle Dornacher, welches von der Gemeinde verwaltet wird und welche für die Impf-Zuteilung sorgt. Das wird bestimmt viele Fragen beantworten. Die Verunsicherung wird in Grenzen gehalten und die Bürger werden erkennen, dass sie nicht vergessen sind. Johann Bucek, Dornach
DORNACH GEMPEN HOCHWALD
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Knappes Ja zum Ressortsystem
LESERBRIEF
Ablehnung SuSi Teilprojekt Brühl Mit grosser Enttäuschung habe ich im Namen der Sport- und Freizeitkommission, als Präsidentin des Turnvereins und auch ganz persönlich die Ablehnung der Mehrzweckhalle zur Kenntnis genommen. Dornach hat die Chance verpasst, ein zeitgemässes, modernes und sinnvolles Projekt zu realisieren. Es bleibt somit die Tatsache, dass die Sportvereine weiterhin unter den prekären Hallenkapazitäten leiden werden und die Gemeinde keine Tagesstruktur anbieten kann. Dieses Projekt
Donnerstag, 14. Januar 2021 Nr. 2
hätte sowohl neuen Angeboten wie Altbewährtem Platz gelassen. Ich wünsche mir, dass die Personen, welche sich so vehement und leider erfolgreich gegen dieses Projekt gewehrt haben, nun bereit sind, ausser einem «Nein» auch konstruktiv etwas dazu beizutragen, wie die Probleme der Hallenkapazität, die nicht vorhandene Tagesstruktur und die Bedürfnisse der verschiedenen Vereine unter einen Hut gebracht respektive gelöst werden sollen. Irene Mathiuet
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Hut ab! Seit vielen Jahren ringt Dornach um die Einführung des Ressortsystems. Dem amtierenden Gemeindepräsidenten Christian Schlatter ist dies nun endlich gelungen. Herzlichen Glückwunsch zu diesem Erfolg! Ich bin froh mit Christian einen so visionären Vorgesetzten zu haben, der die Geschicke seiner Gemeinde bedingungslos über die eigenen Interessen stellt. Im konkreten Fall mit der Umstellung aufs Ressortsystem, auf Kosten seines eigenen halben Arbeitspensums als Gemeindepräsident. Als langjährige Mitarbeiterin spreche ich im Namen Vieler, Christian Schlatter möge der Gemeinde Dornach für eine weitere Legislatur erhalten bleiben. Wir kennen und schätzen ihn als innovativen, intelligenten, kritikfähigen, vertrauensvollen und herz-
lichen Chef. Gerade in diesen schwierigen Zeiten ist es wichtig, eine umsichtige und menschliche Leitfigur wie ihn an unserer Spitze zu wissen. Nicht ohne Grund geniesst er bei unserer Belegschaft, beim Kanton und in anderen Gemeinden grosse Akzeptanz und einen hervorragenden Ruf und gilt weithin als äusserst integer. Umso weniger kann ich die immer wieder von gleicher Stelle aufflammenden persönlichen Angriffe und unbelegte Kritik gegen ihn nachvollziehen oder akzeptieren. Ich setze mich täglich mit Respekt und Anstand für die Einwohner und Einwohnerinnen des Dornecks ein und erwarte dasselbe auch im politischen Diskurs. Wahlkampf hin oder her. Doris Zobrist, Leiterin Sozialregion Dorneck
LESERBRIEF
Tagesstrukturen jetzt erst recht Mit der Ablehnung der Mehrzweckhalle und der miteingebundenen Tagesstruktur wurden Hoffnungen und Arbeiten vieler engagierter Personen in Projektgruppen und Kommissionen vernichtet. Mit den geplanten Räumlichkeiten wäre die Möglichkeit geschaffen worden, einen zeitgemässen und attraktiven Betrieb von Tagesstrukturen führen zu können. Die Arbeiten für die Tagesstrukturen sind bis jetzt meistens an den Räumlichkeiten in Dornach gescheitert.
Lösungen für den Betrieb sind in wesentlich kürzerer Zeit erarbeitbar wie als räumliche Infrastrukturen. Sei dies mit privaten Anbietern oder in Schule integriert. Nun gilt es, den Kopf nicht in den Sand zu stecken, sondern so rasch, sachlich und parteiübergreifend wie möglich diese Diskussion und Arbeiten wieder aufzunehmen. Schliesslich sollen die Arbeiten, welche 2018 in der ersten Projektgruppe begonnen wurden, nicht vergebens gewesen sein. Christoph Janz
DIE POLIZEI MELDET
FOTO: ZVG
linken Strassenseite von der Fahrbahn ab, worauf sich das Auto an der angrenzenden Böschung überschlug. Sowohl die Fahrzeuglenkerin wie auch ihre Beifahrerin konnten das Unfallauto selbstständig verlassen. Beide blieben weitgehend unverletzt. Das Auto erlitt Totalschaden.
Katholische Gottesdienste in Hochwald www.dogeho.ch Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Dornach-Gempen-Hochwald Sonntag, 10. Januar 10.30 Ökumenischer Gottesdienst zur Einheit der Christen in der katholischen Kirche Dornach (anstatt im TimotheusZentrum). Pfarrer Haiko Behrens und
Bea Asper / Fabia Maieroni Hans Abt, Präsident der Mitte-Partei, spricht von einem «Zufallsresultat». Das politische System zu wechseln, wurde vergangenen Sonntag an der Urne knapp mit 924 Ja- zu 898 Nein-Stimmen beschlossen. Gemeindepräsident Christian Schlatter freut sich indes über diesen «Meilenstein» in der Organisation der Gemeinde: «Es ist ein grossartiger Moment für Dornach, der uns den Weg in die Zukunft ebnet», freut er sich. Nun werde die bestehende Arbeitsgruppe daran gehen, die Details auszuarbeiten und die notwendigen Gemeinderatsbeschlüsse vorzubereiten, sagt Schlatter. Denn gewählt wird im April bereits im Ressortsystem. Daneben stehe zu gegebener Zeit ja auch eine Verwaltungsleitung zur Seite. Weniger erfreut zeigt sich die SVP, die den Wechsel auf das Ressortsystem bekämpft hatte. Es gelte den Entscheid zu
akzeptieren, heisst es vonseiten der Partei. Die Parteien seien gefordert, denn sie müssten nun Kandidatinnen und Kandidaten finden, die bereit seien, neben ihrem Berufspensum 20 bis 35 Prozent für die Gemeinde zur Verfügung zu stellen und ausserdem einiges auszuhalten. Auch bei den anderen Parteien dreht sich nun alles um die Frage: «Wer kann, wer will?» FDP-Präsident Ludwig Binkert gibt zu bedenken, dass «die politische Verantwortung steigt». Mit dem Ja zum Ressortsystem sei die Dornacher Exekutive nun vor allem auch gefordert, die damit verbundenen Veränderungen auf der Verwaltung umzusetzen, sagt Binkert. FDP-Gemeinderätin Annabelle Lutgen zeigt sich erfreut darüber, dass sich die Bevölkerung bei der Stichfrage der Entschädigung ganz klar für die höhere Entlöhnung aussprach, und ist überzeugt, dieser Entscheid bringe Wertschätzung zum Ausdruck. «Nun ist es an den Parteien, in ihren Reihen diejenigen Kandidaten zu finden, welche sich sowohl fachlich als auch charakterlich am besten für diese Aufgabe eignen.»
Zwei wichtige Fragen
Bei den Gemeinderatswahlen vom 26. April werden nur noch sieben Sitze anstelle der jetzigen neun zu besetzen sein. Dafür erhalten die einzelnen Ge-
meinderäte jeweils ein Ressort, für das sie zuständig sind. Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, ob die Grünen mit einer eigenen Partei bei den kommenden Wahlen im Frühling antreten werden. Immerhin sitzt der langjährige Gemeinderat Daniel Urech für die Grünen im Kantonsrat, im Gemeinderat vertritt er jedoch die Freien Wähler. Daniel Urech sagt dazu: «In Dornach gäbe es sicherlich eine grüne Lokalpartei, wenn nicht die meisten Grünen bei den Freien Wählern wären. Wenn man den Wähleranteil der FWD ansieht, stellt man aber fest: Dieser ist doch noch deutlich grösser als der Anteil der Grünen bei kantonalen oder nationalen Wahlen. Die Freien Wähler konzentrieren sich explizit auf den Lokalbereich. Ich bin überzeugt, dass solche Lokalparteien sinnvoll sind. Ich lebe gut mit der ‹doppelten› Parteimitgliedschaft.» Auch stellt sich die Frage, wie sich die neuen Gruppierungen, welche die Entscheidungen der Ratsmehrheit in der jüngsten Zeit stark kritisierten, an den Wahlen beteiligen werden. Es wird sich zudem zeigen, wer Ambitionen hat auf das Gemeindepräsidium – besonders jetzt, nachdem der amtierende Gemeindepräsident Christian Schlatter überraschend zurücktreten will (s. Seite 15). Die grossen Ortsparteien halten sich diesbezüglich noch bedeckt.
Die Ergebnisse der externen Schulevaluation liegen vor: Das Oberstufenzentrum Dorneckberg wurde am 15. und 16. September 2020 vor Ort auf Funktionstüchtigkeit und Qualität überprüft. In sechs von sechs geprüften Bereichen hat das Oberstufenzentrum Dorneckberg eine grüne Ampel erhalten: Beim Schulund Unterrichtsklima, beim Betriebsklima, bei den Elternkontakten, bei der Erfüllung der Betreuungs- und Aufsichtsfunktion, bei der Schulführung sowie beim Qualitätsmanagement. Verbesserungsmöglichkeiten wurden aufgezeigt im Bereich der Kommunikation und im Beschwerdemanagement. Die externe Schulevaluation überprüft im Auftrag
des Departements für Bildung und Kultur die Qualität der Solothurner Schulen aus einer unabhängigen Perspektive. Die Evaluation wird von der Fachstelle Externe Schulevaluation durchgeführt. Expertinnen und Experten führen hierzu Schulbesuche durch, befragen Eltern, Schülerinnen, Schüler, Lehrpersonen, Schulleitung und weitere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Schule. Zudem wird das schulinterne Qualitätsmanagement geprüft. Jede Solothurner Schule wird alle vier bis sechs Jahre besucht. Stillstand ist Rückschritt, das OSZD wird sich auch in Zukunft ständig entwickeln und verbessern. Auch wenn keine gravierenden Defizite festgestellt wurden,
die die Schule in ihrer Funktionalität behindern, wurden Verbesserungsmöglichkeiten gefunden, an denen die Schule weiterarbeiten wird. Hierzu zählt die Präzisierung der Kommunikationsstrukturen, die Implementierung eines Beschwerdemanagements und die Klärung der Zuständigkeiten im Vorstand. Die Schulleitung hat die Ergebnisse mit dem Vorstand und den Lehrern gemeinsam evaluiert, die Massnahmen wurden in einem Umsetzungsplan festgehalten. Der vollständige Bericht liegt im Schulsekretariat zur Einsichtnahme aus und kann nach Terminabsprache eingesehen werden. Alexandra Steinmüller, Schulleiterin
PARTEIEN
Dreikönigstag: Auftakt der SP
GOTTESDIENSTE
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Die Dornacher Stimmbevölkerung entscheidet sich für einen Wechsel auf das Ressortsystem. Dabei spricht sie sich auch klar für die höhere Entlöhnung der Gemeinderäte aus.
Externe Schulevaluation: Alle Ampeln auf Grün
Totalschaden: Auf der Hochwaldstrasse in Dornach hat sich das Auto überschlagen.
Katholische Gottesdienste in Dornach www.dogeho.ch
FOTO: ZVG / DORNACH.CH
OBERSTUFENZENTRUM DORNECKBERG
Glück im Unglück
WOB. Am vergangenen Montag um zirka 21.30 Uhr war eine junge Autofahrerin von Hochwald her kommend auf der Hochwaldstrasse in Richtung Dornach unterwegs. In einer Kurve verlor sie die Kontrolle über das Fahrzeug und geriet ins Rutschen. Schliesslich kam sie auf der
Veränderung: Nach den Wahlen im April wird der Gemeinderat nur noch aus sieben statt neun Mitgliedern bestehen.
Diakon Wolfgang Müller. Musik Organist Raouf Mamedov Nächste Schatzsucher: Samstag, 6. Februar 9.30 bis 12.00 im reformierten Kirchgemeindehaus, Dornach, Gempenring 18 in Dornach Am Samstag, 16. Januar finden keine Schatzsucher statt.
Ökumenische Gemeinschaft Dornach Gebetszeiten an der Amthausstrasse 8: Montag bis Samstag: 7.00, 12.00, 18.00, 21.00 Sonntag: 7.30, 12.00, 15.00, 21.00 Sonntag, 17. Januar 9.00 Wortgottesfeier
Kandidierende (von links hinten): Karin Kälin, Jonas Maienfisch, Shulojan Suntharalingam, Roman Oeschger, Edna Baumgartner Guggisberg, Anna Hochstrasser; von links vorne: Noam Schaulin, Tobias Tschechtelin. FOTO: ZVG
Am 6. Januar, früh morgens um 6.30 Uhr, traf ein Teil der Kantonsratskandidatinnen und -kandidaten der SP aus dem Schwarzbubenland am Bahnhof in Dornach zusammen. Mit Motivation und unter Berücksichtigung der Corona-Auflagen wurden eingetütete Stücke des Dreikönigskuchens verteilt. Beim Verteilen hatten die Kandidierenden die Chance kurz direkt mit den Menschen zu plaudern. Trotz der verständlich berufsbedingten Eile am frühen Morgen stiess man doch auf Interesse und Freude am Engagement der SP Dorneck-Thierstein. Es war eine tolle Aktion und gleichzeitig auch der Startschuss für den Wahlmarathon bis zu den Kantons- und Regierungsratswahlen im Kanton Solothurn am 7. März 2021. SP Dorneck-Thierstein
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DORNACH GEMPEN HOCHWALD
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AUS DER GEMEINDE DORNACH
Werkstattbericht aus der Ortsplanungsrevision Bis zum Ende des vergangenen Jahres hat die Ortsplanungskommission die Festlegungen aus dem räumlichen Leitbild Dornach 2040 soweit konkretisiert, dass sie im Zonenreglement und im Zonenplan abgebildet werden können. Die Bau-, Werk- und Planungskommission BWPK, die Umwelt-, Verkehrs- und Energiekommission UVEK und der Gemeinderat wurden eng einbezogen. Es zeigt sich, dass sich das Vorgehen mit der Arbeit in Schlüsselräumen und in den ausgewählten Themen bewährt hat. Im Folgenden wird der Bearbeitungsstand für jeden Schlüsselraum in Kürze präsentiert. Schlüsselraum Bahnhof– Nepomukplatz
Die städtebauliche Vertiefungsstudie hat aufzeigt, in welchen Bereichen weiter verdichtet, welche Orte in diesem Schlüsselraum aufgewertet und wie das alte «Brüggli» zum lebenswerten Kern eines neu entstehenden «Stadtteils» werden kann. Dieser Schlüsselraum wird sich verändern – ob mit oder ohne Zutun der Gemeinde. Das zeigen die Entwicklungen um das Stöcklin-Areal in Aesch, die Pläne um das Areal Brühwiler und auch die Pläne um den Neubau der Migros. Eine grosse Herausforderung liegt in den schwierigen Verkehrsverhältnissen, für die grundsätzliche Lösungen gefunden werden müssen. Verschiedene Themen müssen betrachtet werden, so die Entwicklung des Bahnhofs, die Frage der Tramverlängerung 10 in Richtung Reinach, aber auch zusätzliche Velorouten, Fragen des Fussgängerverkehrs und des Umgangs mit dem hohen Aufkommen an motorisiertem Individualverkehr. All diese Fragen konzentrieren sich in diesem Schlüsselraum auf engstem Raum.
Schlüsselraum Bruggweg Süd
Die Inhalte und die Stossrichtung in diesem Schlüsselraum werden massgeblich durch das Projekt zur Erneuerung der Schul- und Sportinfrastruktur SuSI vorgegeben. Die Gemeinde weist einen hohen Erneuerungsbedarf auf dem Gebiet der Schulinfrastruktur auf. Die dafür notwendige Planung im Raum Bruggweg Süd soll durch einen Architekturwettbewerb konkretisiert werden. Für die Ortsplanungsrevision bedeutet das lediglich, die für die Planung notwendigen Möglichkeiten zu schaffen.
Schlüsselraum Birs
Dornach bearbeitet und koordiniert den Birsraum zusammen mit der Nachbargemeinde Aesch. Inhaltlich wurden die Themen Naturschutz und Erholungsraum mit dem Ziel aufgearbeitet, einen Konflikt zwischen Freizeitnutzung und Naturschutz bestmöglich zu verhindern.
Schlüsselraum Widen/Apfelsee
Im Masterplan von 2018 wurde für das Widenareal eine Nutzung in drei Streifen
dargestellt. Entlang der Bahngleise ist eine gemischte Nutzung mit Gewerbe und Dienstleistungsbetrieben vorgesehen. Dahinter reiht sich gegen Westen ein Streifen mit Wohnungen und Dienstleistungen an. Den Abschluss bildet entlang der Birs ein Streifen für Freizeitnutzung und Auenbereichen, in denen der Naturschutz Vorrang haben wird. Die S-Bahnhaltestelle Apfelsee soll bis 2026 gebaut sein. Auf diesen Zeitpunkt hin müssen auch die Personen- und Velounterführung sowie beidseits der Bahn die zugehörigen Plätze erstellt werden. Mit dieser Unterführung wird die Verbindung zwischen dem Apfelseequartier und dem Widenareal eine neue Qualität erreichen. All diese Entwicklungen werden im neuen Zonenplan und in den Zonenvorschriften integriert. Noch nicht geklärt ist der definitive Standort des Zubringers zur A18. Bis zu dessen Klärung müssen alle drei Trassen freigehalten werden.
Schlüsselraum Goetheanum
In diesem Schlüsselraum stehen der Umgang mit dem Schutzinventar und den denkmalgeschützten Bauten («Künstlerkolonie»), die Überarbeitung der generellen Grundnutzung und das Aufheben von erledigten Gestaltungsplänen im Vordergrund.
Schlüsselraum Oberdornach
In diesem Schlüsselraum sind die Arbeiten am weitesten fortgeschritten. Der Teilzonenplan war schon in der kantona-
len Vorprüfung. Die Themen dieses Raums sind die Belebung und Attraktivierung des Ortskerns, der zeitgemässe Umgang mit der Bauform Hofstatt sowie Fragen der Verkehrsberuhigung und Aufwertung des Strassenraums.
Weiteres Vorgehen
April 2021: Vorprüfung: Überweisung des Dossiers «Ortsplanungsrevision» in die kantonale Vorprüfung. Zu diesem Zeitpunkt konnten die OPK, BWPK, UVEK und der Gemeinderat bereits eingehend das Dossier prüfen. Die kantonale Vorprüfung dauert mindestens sechs Monate. Ca. ab Nov. 2021: Öffentliche Mitwirkung: Die Planung wird der Öffentlichkeit vorgestellt, öffentlich diskutiert und anschliessend das Fazit aus der Mitwirkung eingearbeitet und beantwortet. Sonderfälle sind die Überbauung Migros und das Widen-Areal. Für diese werden Teilzonenpläne erstellt, weil sehr spezielle Fragestellungen und Anforderungen betrachtet werden müssen. Möglicherweise werden diese Teilzonenpläne nicht gleichzeitig mit der eigentlichen Ortsplanungsrevision in den Genehmigungsprozess gehen können. Anschliessend: Dornach hat einen neuen Zonenplan und ein neues Zonenreglement. Auf der Website der Gemeinde wird unter www.dornach.ch/projekte/30 796 fortlaufend über den aktuellen Projektstand informiert.
A – Schlüsselraum Bahnhof– Nepomukplatz B – Schlüsselraum Oberdornach C – Schlüsselraum Bruggweg Süd D – Schlüsselraum Birs E – Schlüsselraum Widen/Apfelsee F – Schlüsselraum Goetheanum
Fragen und Anliegen werden gerne unter ortsplanung@dornach.ch entgegengenommen.
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Lösung 1/2021: MOENCH
Wem gehört unser Leben? Und wer entscheidet über unseren Tod? Im Film «GOTT» von Ferdinand von Schirach wird in einem fiktionalen Ethikrat über diese Fragen diskutiert. Es geht um den Fall eines 78-jährigen, kerngesunden Mannes, der sein Leben durch ein Medikament und mit Hilfe seiner Ärztin beenden will. Rechtlich ist das nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts seit Februar 2020 möglich, die ethische Debatte darüber ist noch nicht beendet. Universal Pictures Video, 2020
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1. CHRISTIANE WIDMER / YVETTE KOLB: RUTH CANOVA / CHRISTIAN Doppelmord per WhatsApp LIENHARD (FOTOS): Humoristischer Thriller, 550 Jahre Basler HerbstDie Informationslücke Verlag messe – Tradition mit Zukunft 2. Basiliensia, Spalentorverlag HELEN LIEBENDÖRFER: 2. Nun erst recht! CHRISTINA VON DREIEN: Roman, Am Ende ist alles gut Friedrich Reinhardt Verlag Wie wir uns die heile Welt selbst erschaffen 3. Esoterik, Govinda Verlag ELKE HEIDENREICH: 3. Männer in YOTAM OTTOLENGHI: Flavour Kamelhaarmänteln Mehr Gemüse, Geschichten, mehr Geschmack Carl Hanser Verlag Kochbuch, Dorling Kindersley Verlag 4. 4. MELY KIYAK: CLAUDIO DEL PRINCIPE: Frausein all’orto Autobiographische Prosa, Grandiose Gemüsegerichte. Authentisch italienisch. Carl Hanser Verlag Erfrischend zeitgemäss. 5. Kochbuch, AT Verlag 5. J.K. ROWLING: CAREL VAN SCHAIK / Der Ickabog Kinderbuch, Carlsen Verlag KAI MICHEL: Die Wahrheit über Eva 6. Die Erfindung der Ungleichheit von Frauen und Männern MARTIN SUTER / Kulturgeschichte, BENJAMIN VON Rowohlt Verlag STUCKRAD-BARRE: 6. Alle sind so ernst TANJA GRANDITS: geworden Tanja Vegetarisch Dialog, Diogenes Verlag Grüne Lieblingsrezepte für jeden Tag, einfach & genussvoll 7. Kochbuch, AT Verlag AYAD AKHTAR: 7. Homeland Elegien MATTHIAS K. THUN: Roman, Claassen Verlag Aussaattage 2021 Maria Thun 8. Aus der KonstellationsANNE WEBER: forschung Annette, Naturkalender, ein Heldinnenepos Aussaattage Verlag Roman, 8. Matthes + Seitz Verlag BARACK OBAMA: Ein verheissenes Land 9. Autobiographie, Penguin Verlag CHARLES LEWINSKY: 9. Der Halbbart MATHIAS PLÜSS: Roman, Weniger ist weniger. Diogenes Verlag Klimafreundlich leben von A-Z Umweltlexikon, Echtzeit Verlag 10. 10. HANSJÖRG SCHNEIDER: Kursbuch Hunkeler in der Wildnis Schweiz 2021/22 Basler Kriminalroman, Nachschlagewerk, Diogenes Verlag Verkehrs-Club der Schweiz