Der Arbeitgeberverband Bezirk Affoltern hielt die GV ab. Die Finanzen sind im Lot und im nächsten Jahr steht ein Jubiläum an. Seite 7
Architekt der Reformation
Eine Ausstellung im Kloster Kappel zeigt, wie Heinrich Bullinger die Ideen Zwinglis zur stabilen reformierten Lehre formte. Seite 10
Schule fit für die Zukunft machen
Die beiden Schulstandorte Güpf und Schachen in Hedingen sollen neu organisiert werden
Sandra ISabél ClauS
Am vergangenen Dienstag stellten die Schule und die Gemeinde Hedingen ihr Entwicklungskonzept im Rahmen der Schulraumplanung vor. Veränderte gesellschaftliche Ansprüche, bildungspolitische Anforderungen und neue pädagogische Erkenntnisse machen es erforderlich, die Schule sowohl pädagogisch als auch infrastrukturell weiterzuentwickeln.
Breite Mitwirkung der Bevölkerung
In Hedingen besteht Investitions und Handlungsbedarf, insbesondere bei der Schulanlage Güpf. «Wir wollen aber nicht nur das Nötigste erledigen, sondern die Hedinger Schule gleichzeitig
«Stand heute bräuchte ich ungefähr 16 zusätzliche Kinder im Kindergarten, um wieder einen vierten Kindergarten eröffnen zu können.»
Mirjam Probst, Schulleiterin
fit für die Zukunft machen», betont Schulpräsidentin Esther Nievergelt zu Beginn der Veranstaltung. «Zudem ist es uns ein wichtiges Anliegen, den Pro
zess im Austausch mit der Bevölkerung zu gestalten.»
Dazu fanden bereits zwei Partizipationsworkshops statt. Beim ersten war die Bevölkerung eingeladen, sich grundsätzliche Gedanken zur Zukunft der Schule Hedingen zu machen. Dabei standen Fragen im Zentrum wie: Wie lernt man heute – und wie morgen? Wie können Räume das Lernen optimal unterstützen und den veränderten
Fit bleiben im Alter
«Marktplatz Alter» bot Beratung und Tests
Wie bleibt man im Alter fit und selbstständig? Der «Marktplatz Alter» im Kasinosaal Affoltern lieferte Antworten –praxisnah und gut besucht. Bereits am Eingang lockten Gesundheitschecks: Mobilität, Gleichgewicht und Kraft konnten getestet werden, inklusive Einschätzung des Sturzrisikos. Fachpersonen wie GeriatrieExpertin Daniela Frehner betonten die Bedeutung von gezieltem Training – Spazieren allein
genüge nicht. Über 20 Organisationen präsentierten ihre Angebote rund ums Älterwerden, von Spitex bis Pro Senectute. Die Besuchenden nutzten die Gelegenheit für Gespräche, Informationen und Austausch. Der Anlass zeigte: Frühzeitige Prävention und ein starkes Netzwerk sind zentral für ein selbstbestimmtes Leben im Alter.
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Bedürfnissen gerecht werden? Die Schule soll ein lebendiger Begegnungsort sein mit attraktiven, modular nutzbaren Unterrichts und Bewegungsräumen, die neue Unterrichtsformen begünstigen – etwa Arbeiten in Gruppen und projektbasiertes Lernen. Die dabei eingebrachten Ideen flossen massgeblich in die Konzeptentwicklung ein. Am zweiten Anlass nahmen Vertreterinnen und Vertreter von Dorfvereinen,
Eltern, Schülerinnen und Schülern, Lehrpersonen sowie Projektverantwortliche teil. In Gruppen wurden drei Varianten diskutiert, bewertet und kommentiert. Zusammen mit der Analyse des bestehenden Raumangebots, der Schülerprognosen und dem Instandsetzungsbedarf ergab sich daraus ein favorisiertes Konzept. Seite 3
Leute nahmen in Bonstetten an der Eröffnung der neuen Abfallsammelstelle teil. Seite 5
«Ich möchte nicht, dass es zu einer Fabrik wird.»
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Kinder erforschen den Haselbach
Mit Kescher, Becherlupe und viel Neugier untersuchten Schülerinnen und Schüler der Tagesschule Maschwanden Anfang April den Haselbach beim Schulhaus. Gemeinsam mit Fachpersonen der Gewässerschutzorganisation Aqua Viva bestimmten sie wirbellose Wassertiere, analysierten den Bach und dokumentierten ihre Funde. Die erhobenen Daten zeigen den aktuellen Zustand des Gewässers und bilden eine wichtige Grundlage für die geplante Revitalisierung. Gleichzeitig erlebten die Kinder, wie sie selbst zur Forschung beitragen können. Der Bach soll auf rund 80 Metern ökologisch aufgewertet werden. (red.)
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Das Projektteam mit Philipp Stuckert, Cédric Perrenoud, Beat Herger, Nicole Doppler, Esther Nievergelt und Mirjam Probst (von links). (Bild Sandra Isabél Claus)
Vicky Hug, Brotbäckerin. (Bild Deviprasad Rao)
Der Kasinosaal wurde zum bunten, fröhlichen Markt, wo sich viele Organisationen und Fachstellen präsentierten. (Bild zvg)
Ärztlicher Notfalldienst
InNotfällenwendemansich zuer stimmerüberdiePraxisnumm er andenHausarzt,beiAbwesen heit erhä lt manüberden Te lefonbea ntworterdieNummerdesAERZTEFON: 0800336655
BeiVerkehrsunfällenTelefo n1 17 oderTelefon 058 6484848 wähl en. Te lefon14 4f ürSanitäts-Notr uf NotfallzentrumSpitalAffolt ern T elefon0447143300 für ALLE Notfälle
Konkurseröffnung/ Schuldenruf
Schuldnerin: Boss-Grunder Susanne geb. 5. Dezember 1979, von Vechigen BE, Sigriswil BE, Dorfplatz 3, 8913 Ottenbach, Inhaberin der Einzelunternehmung Susanne Grunder, UID CHE-112.477.763, Maschwanderstrasse 13, 8912 Obfelden
Datum der Konkurseröffnung: 25. März 2026
Summarisches Verfahren, Art. 231 SchKG
Eingabefrist: 1 Monat
Im Übrigen wird auf die Publikation im Schweizerischen Handelsamtsblatt vom 17. April 2026 verwiesen.
Affoltern am Albis, 17. April 2026
KONKURSAMT AFFOLTERN
Sagistrasse 8b 8910 Affoltern am Albis
Auflage des Kollokationsplanes
Im Konkurs über den Nachlass der GublerAlbrecht Helga Ingrid, geb.15.April1940, von Mettmenstetten ZH und Illnau-Effretikon ZH,Centralweg 6,8910 Affoltern am Albis, gest. 15. Mai 2025, liegt der Kollokationsplan den beteiligten Gläubigern ab dem 17. April 2026 beim Konkursamt Affoltern zur Einsicht auf.
Bezüglich der Klagerechte usw. wird auf die Bekanntmachung im Schweizerischen Handelsamtsblatt vom 17.April 2026 verwiesen.
Affoltern am Albis, 17. April 2026 Konkursamt Affoltern Sagistrasse 8b 8910 Affoltern am Albis
Auflage des Kollokationsplanes
Im Konkurs über den Nachlass von Leuthold Michel, geb. 30. März 1959, von Zürich ZH, Oberdorfstrasse 18, 8908 Hedingen, gest. 2. Mai 2025, liegt der Kollokationsplan den beteiligten Gläubigern ab dem 17. April 2026 beim Konkursamt Affoltern zur Einsicht auf.
Bezüglich der Klage- und Beschwerderechte usw.wird auf die Bekanntmachung im Schweizerischen Handelsamtsblatt vom 17. April 2026 verwiesen.
Affoltern am Albis, 17. April 2026
Konkursamt Affoltern Sagistrasse 8b 8910 Affoltern am Albis
Schluss des Konkursverfahrens
Das Verfahren über Fuchs Marc, geb. 18. September 1989, von Freienbach SZ, Albisstrasse 8, 8915 Hausen am Albis, ist mit Urteil des zuständigen Gerichts vom 9. April 2026 als geschlossen erklärt worden.
Affoltern am Albis, 17. April 2026 Konkursamt Affoltern
Sagistrasse 8b 8910 Affoltern am Albis
Schluss des Konkursverfahrens
Das Verfahren über SAG Systeme AG, Lindenmoosstrasse 6, 8910 Affoltern am Albis, CHE-103.889.575, ist mit Urteil des zuständigen Gerichts vom 9. April 2026 als geschlossen erklärt worden.
Affoltern am Albis, 17. April 2026
Konkursamt Affoltern
Sagistrasse 8b 8910 Affoltern am Albis
Eröffnung Badesaison 2026 – Schwimmbad Stigeli
Eintrittspreise (inkl. MWST) Einwohner/-innen Affoltern am Albis und Zwillikon auswärtige Badegäste
Einzeleintritt
ErwachseneFr. 8.00
9.00 Kinder (ab 6–16 J.)Fr. 4.00
AHV-/IV Bezüger/-innen*Fr. 7.00
Studenten/-innen (bis 25 J.)*Fr. 7.00
10-er Abo
ErwachseneFr. 72.00
Kinder (ab 6–16 J.)Fr. 36.00
AHV-/IV Bezüger/-innen*Fr. 63.00
Lernende*Fr. 63.00
Studenten/-innen (bis 25 J.)*Fr. 63.00
Saison-Abo
72.00
72.00
ErwachseneFr. 80.00Fr. 120.00
Kinder (ab 6–16 J.)Fr. 40.00
AHV-/IV Bezüger/-innen*Fr. 65.00
Lernende*Fr. 65.00
Studenten/-innen (bis 25 J.)*Fr. 65.00
* Bitte entsprechenden Ausweis vorlegen.
Depot für Saison-Abonnemente und 10-er Abos Fr. 10.00.
Der Eintritt für Kinder bis 6 Jahre ist kostenlos.
Badi-Eröffnung am Sonntag, 10. Mai 2026, 9.00 Uhr bis 20.00 Uhr.
Öffnungszeiten
Im Mai und September 2026 von 9.00 bis 20.00 Uhr.
Im Juni, Juli und August 2026, von 9.00 bis 21.00 Uhr.
Bei Unwetter (Blitz und/oder starkem Wind) bleibt das Schwimmbad geschlossen.
Vorverkauf
Der Abo Vorverkauf findet wie folgt statt:
Montag, 4. Mai 2026, von 14.00 bis 18.00 Uhr
Dienstag, 5. Mai 2026, von 14.00 bis 18.00 Uhr
Mittwoch, 6. Mai 2026, von 15.00 bis 19.00 Uhr
60.00
95.00
95.00
95.00
Bitte bringen Sie zum Lösen Ihres Abos einen Ausweis (ID, Pass, etc.) mit. Ein Foto ist nicht nötig. Es können jedoch keine Abos für Dritte gelöst werden. An den Vorverkaufstagen findet KEIN Badebetrieb statt.
Während dem Vorverkauf ist das Saison-Abo Fr. 5.– günstiger.
17. April 2026
Abteilung Immobilien
Auflage des Kollokationsplanes
Im Konkurs über die Olissimo GmbH, Stallikerstrasse 1a, 8906 Bonstetten, CHE329.159.893, liegt der Kollokationsplan den beteiligten Gläubigern beim Konkursamt Schlieren zur Einsicht auf.
Bezüglich der Klagerechte usw. wird auf die Bekanntmachung im Schweizerischen Handelsamtsblatt vom 17. April 2026 verwiesen.
KONKURSAMT SCHLIEREN
Uitikonerstrasse 9/Postfach 8952 Schlieren
Manche Seelen sind wie zwei Flügel – sie können nur gemeinsam fliegen.
Max & Tamara In ewiger Liebe
Margrit-Tamara Strebel
4. April 1944 – 10. April 2026
Liebes Mami
Es ist für uns alle, Deine Familie und Deine Freunde so schwer, Dich loslassen zu müssen. Seit Papi im Dezember von uns gegangen ist, haben wir Deinen tiefen Schmerz und Deine unendliche Sehnsucht immer gespürt. Dein Herz hat nach ihm gerufen und auch wenn es uns so traurig macht, tröstet uns der Gedanke, dass ihr nun wieder vereint seid. In Liebe und Dankbarkeit lassen wir Dich weiterziehen. Und wenn wir nachts in den Himmel schauen, dann leuchten zwei Sterne für uns.
Eure Spuren bleiben für immer in unseren Herzen ...
In tiefer Verbundenheit
Anuschka und Eric Rochat
Jasmin und Roli Küttel
Doris und Christian Federer mit Lina und Mara Nico Rochat und Laura Bieri
Die Trauerfeier findet im engsten Familien- und Freundeskreis statt.
«Was man tief in seinem Herzen besitzt kann man nicht durch den Tod verlieren » Johann Wo fgang von Goethe
Ein langes und erfülltes Leben ist zu Ende gegangen Traurig, aber auch dankbar für die vielen gemeinsamen Jahre nehmen wir Abschied von unserer lieben
Heidi Huber-Hegnauer
8 November 1929 – 9 April 2026
Du bist nun dort wo es keine Schmerzen mehr gibt – so wie du es dir schon lange gewünscht hast In L ebe lassen wir dich gehen und behalten die schönen Erinnerungen in unseren Herzen Wir vermissen dich!
Monika Heuscher-Huber und Willy Frick Mägi Huber und Denis Müller Hans und Gisela Zwinggi Oskar und Silvia Zwinggi Richard und Margrit Zwinggi
Kappel am Albis
Unterschutzstellung Steinhauserstrasse 4 und 6, Uerzlikon, Kappel am Albis Angaben zur Meldung
Der Gemeinderat Kappel am Albis hat die Schutzverträge zwischen der Politischen Gemeinde Kappel am Albis und der Eigentümerin Barbara Haegi für die Liegenschaften Assek.-Nrn. 218 und 219 auf den Grundstücken Nrn. 1570 und 1575, Steinhauserstrasse 4 und 6, 8926 Uerzlikon, genehmigt.
Einsichtnahme
Die Urnenbeisetzung findet am Mittwoch, 22 April um 14 00 Uhr auf dem Friedhof Affoltern am Albis statt anschliessend Abdankung in der Friedhofskapelle
Anstelle von Blumen gedenke man der Schweizer Berghilfe 8134 Adliswil IBAN CH44 0900 0000 8003 2443 2, Vermerk: Trauerfall Heidi Huber-Hegnauer
Traueradresse: Monika Heuscher Obstgarten 1 8914 Aeugst am Albis
Affoltern am Albis
Am 26.März 2026 ist in Affoltern am Albis gestorben:
Johann Kurmann
geboren am 31.Juli 1939,wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH.
Ergreifung des Gemeindereferendums
Mit Beschluss vom 30. März 2026 hat der Gemeinderat Kappel am Albis gemäss Art. 33 Abs. 2 lit. b Kantonsverfassung i. V. m. Art. 18 Abs. 1 Ziffer 8 Gemeindeordnung das Gemeindereferendum gegen den Beschluss des Kantonsrates vom 2. März 2026 über die Änderung des Lehrpersonalgesetzes (LPG, LS 412.31), Anpassung des neu definierten Berufsauftrags (Vorlage 5966), ergriffen. Damit wird verlangt, dass der genannte Beschluss des Kantonsrates dem Volk zur Abstimmung unterbreitet wird.
Gegen diesen Beschluss steht kein ordentliches Rechtsmittel zur Verfügung. Kommt das Gemeindereferendum zustande, kann die Feststellungsverfügung der Direktion der Justiz und des Innern mit Rekurs in Stimmrechtssachen angefochten werden.
Die Beschlüsse des Kantonsrates und des Gemeinderates sind der Publikation unter www.amtliche-nachrichten.ch angehängt.
17. April 2026
Gemeinderat Kappel am Albis
Der Beschluss des Gemeinderates sowie die Akten liegen während der Rekursfrist bei der Gemeinde Kappel amAlbis zur Einsichtnahme auf und können während den ordentlichen Öffnungszeiten eingesehen werden.
Rechtliche Hinweise und Fristen Publikation nach Planungs- und Baugesetz (PBG).
Gegen diesen Beschluss kann innert 30 Tagen, von der Publikation an gerechnet, beim Baurekursgericht des Kantons Zürich, 8090 Zürich, schriftlich Rekurs erhoben werden. Die in dreifacher Ausführung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist beizulegen. Die aufgerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und soweit möglich beizulegen. Materielle und formelle Urteile des Baurekursgerichts sind kostenpflichtig; die Kosten hat die im Verfahren unterliegene Partei zu tragen.
Rechtsmittelfrist
Frist: 30 Tage
Ablauf der Frist: 18. Mai 2026
Meldungen für Unterschutzstellungen haben eine Rechtsmittelfrist von 30 Tagen.
Affoltern am Albis Am 9.April 2026 ist in Zürich gestorben: Alice Heidi Huber geb. Hegnauer geboren am 8. November 1929, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH.
Beisetzung am Mittwoch, 22. April 2026, um 14.00 Uhr auf dem Friedhof Affoltern amAlbis ZH,anschliessendAbdankung in der Friedhofskapelle Affoltern am Albis ZH.
Bestattungsamt Affoltern am Albis
Kappel am Albis
Am 7.April 2026 ist in Zürich gestorben: Lüber Petra-Karin geboren am 13. Juli 1973, von Wädenswil ZH, wohnhaft gewesen in 8926 Uerzlikon. Die Beisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Gemeindeverwaltung Kappel am Albis
Die Beisetzung findet im engsten Familien- und Freundeskreis statt. Bestattungsamt Affoltern am Albis
Mettmenstetten
Am 11. April 2026 ist in Mettmenstetten gestorben:
Hanspeter Zehnder-Gachnang geboren am 19. Mai 1945, von Kölliken AG, wohnhaft gewesen in Mettmenstetten.
Die Beisetzung auf dem Friedhof Mettmenstetten findet am Freitag, 17. April 2026, um 13.30 Uhr, die Abdankung um 14.15 Uhr in der reformierten Kirche statt. Bestattungsamt Mettmenstetten
Margrit Eichhorn-Poppitz in Ottenbach darf am Montag, 20. April, ihren 85. Geburtstag feiern. Margrit war von 1963 bis 1970 Kindergärtnerin in Ottenbach. Ihr Mann, ihre drei Kinder mit Partner und fünf Enkelkinder wünschen ihr ein schönes Fest, Gesundheit und alles Gute im neuen Lebensjahr. Dem schliessen wir uns gerne an.
Gratulationen sind willkommen!
Für die Rubrik «WIR GRATULIEREN» sind wir auf die Einsendungen der Leserinnen und Leser angewiesen.
Bitte schicken Sie uns Gratulationshinweise per Mail an: redaktion@affolteranzeiger.ch
Gratis aufgenommen werden Geburtstage ab dem 90., runde und halbrunde ab dem 80. sowie Hochzeitsjubiläen ab der goldenen Hochzeit (50 Jahre).
Die Mails müssen jeweils am Mittwochmorgen bis 8 Uhr für die Ausgaben vom folgenden Freitag und Dienstag eintreffen. (red)
Mobil und agil älter werden
Umfassende Informationen am gut besuchten «Marktplatz Alter» in Affoltern
Marianne Voss
Schon vor dem Eingang zum Kasinosaal wurden die Besuchenden freundlich begrüsst und gleich zu einem kleinen Gesundheitscheck eingeladen. An vier Stationen konnten sie ihre Mobilität, ihr Gleichgewicht und ihre Kraft testen lassen und dabei erfahren, wie es um ihr Sturzrisiko steht. Daniela Frehner von «sichergehen.ch» ist Geriatrie-Expertin und eine der Testerinnen. Sie möchte die Seniorinnen und Senioren an solchen Anlässen motivieren, fit und mobil zu bleiben. «Es ist wichtig, frühzeitig zu starten und in ein Krafttraining oder einen Kurs zu gehen. Spazieren alleine reicht nicht», betonte sie. Es sei meistens nicht einfach, die Leute zu motivieren. Häufig müsse leider zuerst ein Sturz mit Folgen passieren, bevor sich jemand zu einem Training aufraffe. «Oftmals ist ein gewisser Leidensdruck nötig.»
formierte Kirche, KISS, Wabe Knonaueramt, Spitex Knonaueramt, Senevita, Seewadel, Tixi Säuliamt, Sozialdienst, das Spital Affoltern oder Pro Senectute anwesend.
gen Frauen: «Wir wollen uns informieren, was wir tun können, um fit zu bleiben.» Eine andere ergänzte: «Und für den Fall, wenn wir nicht mehr fit sind, möchten wir wissen, was es für Unter-
stützungsangebote gibt.» Auch die Mitglieder des OK waren vor Ort: Alinka Rüdin von der Pro-Senectute-Beratungsstelle Bezirk Affoltern, Lucia Sidler von der reformierten Kirche sowie Corinne Boillat und Marianne Busslinger von der Fachstelle Alter und Gesundheit Stadt Affoltern. Die vier Frauen freuten sich über den gelungenen Anlass und die lockere, belebte Atmosphäre. Sie erklärten: «Die Leute kommen gerne, weil sie wissen, dass sie hier in einem Raum konzentriert umfassende Informationen zu ihren verschiedenen Themen und Fragen erhalten.» Es sei eine unbeschwerte und nicht verpflichtende Art, sich mit Angeboten zu befassen. Für die anwesenden Fachstellen und Organisationen sei dieser Morgen zudem eine gute Gelegenheit, sich untereinander kennenzulernen und das Netzwerk zu stärken.
Redaktion: Claudia Eugster (cle), Daniel Koch (dko) Korrespondentinnen und Korrespondenten: Angela Bernetta (net), Sandra Isabél Claus (cla), Urs Kneubühl (kb), Nico Ilic (nil), Martin Platter (map), Brigitte Reemts Flum (bre), Bernhard Schneider (bs), Werner Schneiter (-ter.), Daniel Vaia (dv), Marianne Voss (mvo), Marcus Weiss (mwe), Regula Zellweger (rz)
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Beteiligungen der CH Media AG auf www.chmedia.ch
Der Anlass «Marktplatz Alter» am vergangenen Samstag fand zum zweiten Mal statt und stand unter dem Motto «Mobil und agil älter werden im Säuliamt». Für die Durchführung setzten sich die Fachstelle Alter und Gesundheit der Stadt Affoltern, die Beratungsstelle für Alters- und Gesundheitsfragen des Bezirks Affoltern und die reformierte Kirche Knonauer Amt gemeinsam ein. Der Kasinosaal wurde an diesem Samstagmorgen zu einem grossen, bunten Marktplatz mit über 20 Ständen, wo sich verschiedene Organisationen, Fachstellen, Dienstleister, Vereine und Projekte präsentierten. Bei einem Rundgang traf man auf alle vertrauten und auch auf weniger bekannte Organisationen aus der nahen und weiteren Region, die sich mit Themen rund ums Älterwerden befassen. So waren zum Beispiel die re-
Austausch an den Ständen und untereinander
Der Anlass war gut besucht, das Angebot wurde sehr geschätzt. Schon kurz nach neun Uhr morgens schlenderten die Besuchenden – mehrheitlich Seniorinnen und Senioren – von Tisch zu Tisch. Sie informierten sich, stellten Fragen, nahmen an einem Spiel teil oder absolvierten bei einem der Hörgerät-Anbieter einen Hörtest. Überall im Raum waren die Menschen an den Ständen oder in Gruppen intensiv in Gespräche vertieft. Die meisten wussten um die Herausforderungen des Älterwerdens und schätzten es, sich auszutauschen und verstanden zu werden.
Auf die Frage, warum sie da seien, antwortete eine von drei älteren, rüsti-
Die Hedinger Schulraumplanung im Detail
Von der Analyse der räumlichen Situation bis zum Entscheid im Rahmen eines partizipativen Prozesses
sandra isabél Claus
Hinsichtlich der Schulräume besteht in Hedingen die grösste Herausforderung darin, dass die Gemeinde über zwei getrennte Schulstandorte verfügt – auf dem Güpf und im Schachen. Insgesamt besuchen derzeit 451 Schülerinnen und Schüler die Schule. Die Schulanlagen sind jedoch auch für Eltern, Grosseltern und Angehörige der zahlreichen Dorfvereine wichtige dorfprägende Treffpunkte.
Steigende Nachfrage nach Betreuung Im aktuellen Schuljahr werden drei Kindergärten, 12 Primar- und fünf Sekundarklassen geführt. Auf dem Güpf befinden sich ein Kindergarten, die 1. und 2. Klasse und die Oberstufe. Im Schachen sind ein weiterer Kindergarten, die 3. bis 6. Klassen sowie die ausserschulische Betreuung mit Hort und Mittagstisch untergebracht, die aktuell rund 90 Betreuungsplätze umfasst. «Für die Betreuung braucht es künftig mehr Plätze, obwohl die Schülerzahlen tendenziell eher sinken», erklärt Schulleiterin Mirjam Probst. So wird für die Schulraumentwicklung mit 100 Betreuungsplätzen gerechnet.
Unterschiedlicher Anlagen-Zustand
Im Schachen besteht aktuell kein akuter Sanierungsbedarf. Die dortige Infrastruktur entspricht weitgehend den Anforderungen. Anders präsentiert sich die Situation im Güpf. Die Turnhalle ist zu klein, vor allem für den schier unerschöpflichen Bewegungsdrang von Jugendlichen. Weiter besteht beim Sekundarschulhaus aus den 1950er-Jahren erheblicher Instandsetzungsbedarf bei Klassenzimmern, Fachräumen und dem
Singsaal. Investitionen bei Fenstern, Storen und beim Wärmeschutz sind erforderlich.
Da die Gebäude knapp 80 Jahre alt sind, stellt sich zeitnah zudem die Frage nach einer Gesamtsanierung oder einem Ersatzneubau. Das Alte Schulhaus von 1918 steht unter Schutz als regional inventarisiertes Gebäude und kann daher nur sehr eingeschränkt verändert werden. Gleichzeitig existieren im Güpf
«Für
uns hat die Sicherheit der Schülerinnen und Schüler oberste Priorität.»
Esther Nievergelt, Schulpräsidium
kaum nennenswerte Ausbaureserven, während im Schachen ein gewisses Entwicklungspotenzial für öffentliche Bauten vorhanden ist. Insgesamt erfüllt das Raumangebot im Schachen die kantonalen Richtwerte, im Güpf werden diese hingegen knapp verfehlt.
Drei Varianten im Vergleich
Unter Berücksichtigung dieser Ausgangslage wurden gemeinsam mit dem
auf die Entwicklung von Gemeindeimmobilien spezialisierten Architekten Cédric Perrenoud drei Optionen ausgearbeitet. Variante A sieht vor, alle Stufen im Schachen zu bündeln; ein Kindergarten bliebe im Güpf, um den Kindern im oberen Dorfteil einen möglichst kurzen Schulweg zu gewährleisten. Die Kosten betragen zirka 31 Millionen Franken.
Variante B sieht – ähnlich wie heute – einen Kindergarten sowie die 1. und 2. Primarklasse im Güpf vor, während die übrigen Klassen – inklusive Sekundarstufe – im Schachen unterrichtet würden. Kostenpunkt: knapp 23 Millionen Franken. Die Variante C würde die Sekundarstufe und einen Kindergarten im Güpf verorten, 1. bis 6. Klasse sowie einen weiteren Kindergarten im Schachen. Investitionsrahmen: rund 26 Millionen. Wichtig ist: Auch die Beibehaltung der heutigen Struktur würde aufgrund des gegenwärtigen Instandsetzungsbedarfs rund 23 Millionen Franken kosten.
Nach der Evaluation anlässlich des erwähnten Partizipationsworkshops fiel die Wahl auf Variante A. Vorteile wie die vereinfachte, stufenübergreifende Zusammenarbeit an einem Standort, Synergien im Gebäudeunterhalt sowie bessere Bedingungen für die Weiterentwicklung der Tagesstrukturen gaben den Ausschlag.
Schrittweise Umsetzung
Die Umsetzung erfolgt in zwei Etappen: Bis Ende 2031 sind Investitionen von rund 13 Millionen Franken für den Ausbau der Tagesstrukturen sowie den Bau einer Mehrfachturnhalle vorgesehen. In einer zweiten Etappe bis Ende 2037 folgen weitere rund 18 Millionen Franken für den Ausbau der Sekundarschule so-
wie zusätzliche Kapazitäten in Primarstufe und Betreuung. Für die aktuell eher angespannte Situation im Güpf sind kurzfristige Überbrückungsmassnahmen eingeplant oder bereits umgesetzt, darunter Sanierungen an den bestehenden Schulhäusern. Für die einzelnen Projektteile sind separate Kreditgenehmigungen bereits erfolgt oder sind noch erforderlich, die grossen Investitionen werden der Stimmbevölkerung an der Urne vorgelegt. Das präsentierte Entwicklungskonzept basiert in erster Linie auf dem aktuellen Grundbedarf, berücksichtigt jedoch auch eine mögliche Erweiterung bei steigenden Schülerzahlen. Dies würde allerdings eine deutliche Abweichung von den Prognosen voraussetzen. Schulleiterin Mirjam Probst ordnet ein: «Stand heute bräuchte ich ungefähr 16 zusätzliche Kinder im Kindergarten, um wieder einen vierten Kindergarten eröffnen zu können.»
Verkehr und Schulwege im Fokus Zum Abschluss der Veranstaltung gab es noch einige Fragen aus dem Publikum. Mitunter wurde angeregt – ähnlich wie bei der Zentrumsplanung –, unbedingt die künftigen Verkehrsströme im Blick zu behalten, da sich mit der Neugestaltung der Schule auch die Schulwege vieler Kinder verändern werden. «Für uns hat die Sicherheit der Schülerinnen und Schüler oberste Priorität», unterstreicht die Schulpräsidentin Esther Nievergelt. Die künftige Konzentration der Schulinfrastruktur im Schachen dürfte die Situation verbessern, weil für die jüngsten Kinder der Weg vom Güpf in den Schachen zum Mittagstisch entfällt.
Weitere Informationen zur Schulraumplanung finden sich auf der Webseite der Gemeinde.
Mitglieder des OK am bunten «Marktplatz Alter» im Kasinosaal (von links): Alinka Rüdin, Lucia Sidler, Corinne Boillat und Marianne Busslinger.
Zahlreiche Organisationen und Fachstellen präsentierten sich im Kasinosaal in Affoltern. (Bilder Marianne Voss)
Bauprojekte
Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf. Dauer der Planauflage:
20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung.
Rechtsbehelfe:
Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314–316 PBG).
Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.
Aeugst am Albis
Bauherrschaft: Christian und Cathy Roeske, Gamlikon 14, 8943 Stallikon
Projektverfasser: Der Bauherr ist Projektverfasser.
Projekt: Umbau Fenster und Installation
Luft-Wärmepumpe, Im Scheller 2, 8914
Aeugstertal
Katasterinformationen: GrundstückNr.: 452, Zone: L
Hausen am Albis
Bauherrschaft: Marcel Meyer, Hofmattweg 14, 8915 Hausen am Albis
Projekt: Neuinstallation PV-Anlage, Hofmattweg 14, 8915 Hausen am Albis
Katasterinformationen: Kreis: Hausen am Albis, Grundstück-Nr.: 2947, Zone: WG/2.0, GP Husmatt
Hausen am Albis
Bauherrschaft: Seraina und Matthias Camenisch, Mülimatt 17, 8915 Hausen am Albis
Rechtliche Hinweise und Fristen Ort der Planauflage:
Die Pläne können ausschliesslich in der kantonalen Plattform eAuflage, https:// portal.ebaugesuche.zh.ch/eauflage/ wettswilamalbis, während der Auflagefrist eingesehen werden.
Rechtliche Hinweise:
Die Pläne sind während der Auflagefrist in der eAuflage einsehbar. Erfolgt die Ausschreibung in mehreren Publikationsorganen,so gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Während der Planauflage können Baurechtsentscheide über die Plattform eAuflage eingefordert werden. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide kann eine Kanzleigebühr erhoben werden. Publikation gemäss §§ 6 und 314 Planungsund Baugesetz (PGB).
Rechtsmittelfrist:
Frist: 20 Tage Ablauf der Frist: 7. Mai 2026 20 Tage öffentliche Auflage (§ 314 PBG)
Projekt: Ersatz Leuchtreklamen, Schulstrasse 2, 8907 Wettswil am Albis
Katasterinformationen: GrundstückNr.: 3285, Zone: Kernzone K
Rechtliche Hinweise und Fristen
Ort der Planauflage:
Die Pläne können ausschliesslich in der kantonalen Plattform eAuflage, https:// portal.ebaugesuche.zh.ch/eauflage/ wettswilamalbis, während der Auflagefrist eingesehen werden.
Rechtliche Hinweise:
Die Pläne sind während der Auflagefrist in der eAuflage einsehbar. Erfolgt die Ausschreibung in mehreren Publikationsorganen,so gilt das Datum der letzten Ausschreibung.
Während der Planauflage können Baurechtsentscheide über die Plattform eAuflage eingefordert werden. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide kann eine Kanzleigebühr erhoben werden. Publikation gemäss §§ 6 und 314 Planungsund Baugesetz (PGB).
Rechtsmittelfrist: Frist: 20 Tage Ablauf der Frist: 7. Mai 2026 20 Tage öffentliche Auflage (§ 314 PBG)
Eröffnung der Badi Obfelden, Saison 2026
Das Freibad Obfelden öffnet seine Tore für die Badisaison 2026 am Donnerstag, 14. Mai 2026 um 8.00 Uhr.
Die Saison-und Punktekarten können ab dem 20. April 2026 bei der Gemeindeverwaltung Obfelden bezogen werden. Bitte bringen Sie Ihre letztjährige
Badikarte mit. Alternativ besteht auch die Möglichkeit, die Karten auf unserer Homepage im Online-Schalter aufzuladen. Wer noch keine Karte besitzt oder vom Jugendlichen- in den Erwachsenentarif wechselt, muss persönlich am Schalter vorbeikommen.
Für die Badisaison 2026 gelten folgende Eintrittspreise:
Einzeleintritte:
Erwachsene (ab 16 Jahre)
Jugendliche (7 – 15 Jahre)
Saisonkarten:
Einheimische Erwachsene (ab 16 Jahre)
CHF 7.00
CHF 4.00
CHF 55.00
Auswärtige Erwachsene (ab 16 Jahre) CHF 85.00
Einheimische Jugendliche (7 – 15 Jahre) CHF 30.00
Auswärtige Jugendliche (7 – 15 Jahre) CHF 45.00
Familienermässigung Einheimische: Kostenlose Saisonkarten ab dem 3. Jugendlichen beim Bezug mindestens einer Erwachsenen-Saisonkarte.
Punktekarte (12 Eintritte, Gültigkeit 2 Jahre):
Erwachsene (ab 16 Jahre)
Jugendliche (7 – 15 Jahre)
CHF 70.00
CHF 40.00
Der einmalige Unkostenbeitrag (kein Depot!) für den Bezug einer wiederaufladbaren Chipkarte für Saison- und Punktekarten beträgt CHF 5.00. Der Eintritt in die Badi Obfelden ist für Kinder bis 6 Jahre kostenlos. Der Gemeinderat und das Badi-Team wünschen Ihnen für die kommende Saison viel Sonnenschein,Vergnügen und erholsame Stunden im Freibad Obfelden.
Strassenbau: Festsetzung barrierefreier Umbau der Haltestellen Schürli und Beerimoos gemäss § 15 Strassengesetz (StrG), Wettswil am Albis
Im Auftrag von Gemeindeverwaltung Wettswil am Albis, Abteilung Bau und Infrastruktur, Ettenbergstrasse 1, 8907 Wettswil am Albis
Weitere Bekanntmachung zu Strassenbau
Nach Durchführung der öffentlichen Planauflage gemäss §§ 16 und 17 StrG hat der Gemeinderat Wettswil mit Beschluss vom 13. April 2026 folgendes Projekt gemäss § 15 StrG festgesetzt: Barrierefreier Umbau Bushaltestellen Schürli und Beerimoos
Gegen das Projekt kann innerhalb der Auflagefrist schriftlich per Briefpost bei der Kontaktstelle Einsprache erhoben werden. Mit der Einsprache können alle Mängel des Projektes geltend gemacht werden. Zur Einsprache ist berechtigt, wer durch das Projekt berührt ist und ein schutzwürdiges Interesse an dessen Änderung oder Aufhebung hat. Die Einsprache muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Allfällige Beweismittel sind genau zu bezeichnen und soweit als möglich beizulegen (§ 17 StrG; §§ 21 ff. VRG, LS 175.2). Einsprachen gegen die Enteignung sowie Begehren um Durchführung von Anpassungsarbeiten sind von den direkt Betroffenen ebenfalls innerhalb der Auflagefrist bei der Kontaktstelle einzureichen (§ 17 StrG; §§ 21 ff.VRG).
Rechtsmittelfrist
Frist: 30 Tage
Ablauf der First: 16. Mai 2026
StrassenbauPlanauflagen haben eine Rechtsmittelfrist von 30 Tagen.
Weitere Angaben zur Meldung Publikation nach Planungs- und Baugesetz (PBG). Der entsprechende Beschluss und die Projektunterlagen liegen ab dem 17. April 2026 während 30 Tagen in der Gemeindeverwaltung Wettswil am Albis,Abteilung Bau und Infrastruktur,Ettenbergstrasse 1, 8907 Wettswil am Albis, währenddenÖffnungszeitenzurEinsichtnahme auf. Die Unterlagen sind zu Informationszwecken und ohne Anspruch auf Richtigkeit oder Vollständigkeit auf der Homepage www.amtliche-nachrichten.ch digital einsehbar. Massgebend sind einzig die konkret aufliegenden Unterlagen in Papierform.
Gegen die Projektfestsetzung kann innerhalb der Auflagefrist von 30 Tagen, vom Tag der Veröffentlichung an gerechnet, beim Baurekursgericht des Kantons Zürich, Postfach, 8090 Zürich, schriftlich Rekurs erhoben werden. Die in dreifacher Ausführung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist beizulegen. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und soweit als möglich beizulegen. Materielle und formelle Urteile des Baurekursgerichtes sind kostenpflichtig; die Kosten hat in der Regel die imVerfahren unterliegende Partei zu tragen.
Montag bis
AusgabeAnzeigenschluss fürInserate undReklamen
Mittwoch, 29.April 2026Montag, 27.April 2026 8Uhr
Dienstag,5.Mai 2026Montag,4. Mai20268 Uhr
Traueranzeigen könnenonlineüberwww.gedenkzeit.choderper E-Mail auftodesanzeigen@chmedia.chaufgegeben werden.
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eindrucksvolles Repertoire präsentiert.
Gelungenes Frühlingskonzert der Jumba
Der Gemeindesaal Bonstetten war bis auf den letzten Platz besetzt
Musikbegeisterte der Region tragen sich ein Wochenende im April jeweils frühzeitig in der Agenda ein, denn seit Jahren findet dann das Frühlingskonzert der Jumba (Jugendmusik Bezirk Affoltern) statt.
Am vergangenen Samstag war der Gemeindesaal in Bonstetten bis auf den letzten Platz besetzt. Die Vorfreude im Publikum war spürbar und die Anspannung bei den jungen Musikerinnen und Musikern greifbar. Unter der Leitung von Tobias Loew wurde ein eindrucks-
volles Repertoire auf hohem musikalischem Niveau präsentiert.
Bereits der Auftakt mit «Fire & Ice» setzte ein kraftvolles Zeichen. Es folgten klangvolle Werke wie «Pacific Dreams» und das gefühlvolle «Only Time» von Enya. «Centuria» und der bekannte Klassiker «The Lion Sleeps Tonight» rundeten das Programm vor der Pause ab.
Wer schon einmal an einem Konzert der Jumba war, kennt eine weitere Tradition dieser Anlässe: das fantastische
Kuchenbuffet. Schwarzwälder- oder Linzertorte, Zitronen- oder Marmorkuchen? Oder doch lieber ein Sandwich mit einem Glas Wein? Auf jeden Fall herrschte bei den vielen angeregten Gesprächen eine gemütliche Stimmung im Saal.
Motivierte Nachwuchstalente
Nach der Pause übernahm das Bläserensemble 2 der Musikschule Knonauer Amt die Bühne. Die Nachwuchstalente
zeigten mit ihrer Darbietung, dass sie bereit sind, demnächst in die Jumba überzutreten. Mittlerweile spielen fast 50 Jugendliche und junge Erwachsene bei der Jumba mit, und sie knüpften nach einem gemeinsamen Stück mit dem Ensemble nahtlos an den ersten Konzertteil an. Stücke wie «Feeling Good», «Into the Storm» und ein Medley von Adele begeisterten mit Dynamik und Ausdruckskraft. Ein besonderer Höhepunkt waren Auszüge aus dem Musical «Grease», bei
denen das Publikum spürbar mitging. Nach drei Zugaben endete das Konzert mit lang anhaltendem Applaus. Einmal mehr hatten sich die intensive Probenarbeit sowie das Engagement aller Beteiligten gelohnt. Und genau aus diesem Grund haben sich zahlreiche Anwesende gleich das nächste wichtige Datum in der Agenda eingetragen: Das Herbstkonzert findet am 14. November in Obfelden statt.
Alan Hefti, Jumba Affoltern
Erfolgreiche Eröffnung der neuen Sammelstelle in Bonstetten
Viele Abfälle, die bisher in Affoltern entsorgt werden konnten, können nun vor Ort abgegeben werden
Bei strahlendem Frühlingswetter wurde kürzlich die neue Sammelstelle an der Dorfstrasse 1 in Bonstetten feierlich eröffnet. Über 40 interessierte Einwohnerinnen und Einwohner fanden sich zur offiziellen Ansprache von Roger Schuhmacher ein – und im Verlauf der vierstündigen Öffnungszeit nutzten gleich mehrere hundert Personen die Gelegenheit, ihre Wertstoffe fachgerecht zu entsorgen.
Mehrere Etappen
In seiner Rede blickte Schuhmacher auf einen langen Weg bis zur Realisierung zurück. Nach der Bewilligung durch die Bevölkerung habe sich das Projekt über mehrere Etappen hingezogen. «Ein kleiner Umbau», wie er es nannte, habe dennoch zahlreiche Anpassungen umfasst: So wurde eine neue Mauer eingezogen, die WC-Anlage öffentlich zugänglich gemacht sowie ein umfassendes Sammel- und Verkehrskonzept erarbeitet. Auch die Suche nach einem geeigneten Betreiber und die Festlegung des Containerplatzes hätten Zeit in Anspruch genommen. «Es waren etliche Bewilligungsschritte zu absolvieren», betonte Schuhmacher. Besondere Anforderungen stellte auch der Hochwasserschutz. Dem Amt für Abfall, Wasser, Energie und Luft (Awel) musste nachgewiesen werden,
dass die Anlage selbst einem sogenannten 300-jährigen Hochwasser standhält. Parallel dazu wurden bauliche und technische Verbesserungen umgesetzt.
Ein zentrales Ziel der neuen Sammelstelle sei ein verursachergerechtes Preissystem. Kosten fallen künftig lediglich für Sperrgut und mineralische Abfälle an, während Öl erst ab einer Menge von fünf Litern verrechnet wird (Details unter bonstetten.ch/abfallorte/2907). Zusätzlich wurden Verträge für die Abnahme der Materialien abgeschlossen und fixe Bring- und Holtage in Zusammenarbeit mit dem Verein umWeltdenken organisiert.
Der Nutzen für die Bevölkerung ist bereits deutlich spürbar: Viele Abfälle, die bisher nur unregelmässig oder lediglich in Affoltern entsorgt werden konnten, können nun zweimal wöchentlich vor Ort abgegeben werden. Offen bleibt derzeit noch die optimale Anbindung des Gebiets Schachen (Bruggenmatt), insbesondere im Hinblick auf den geplanten Wegfall des Ökibusses Ende Jahr. Als Massnahme hierzu kündigte Schuhmacher eine Testphase mit einem ElektroDreirad-Fahrzeug an, welches die Bevölkerung kostenlos ausleihen kann. Neben den organisatorischen Erfolgen kam auch das gesellige Element nicht zu kurz. Die Peter Schmid AG sorgte mit einem grosszügigen Apéro, Grillangebot sowie Getränken für das leib-
liche Wohl der Gäste. Ihre Mitarbeitenden unterstützten zudem tatkräftig bei der Materialannahme und trugen wesentlich zum reibungslosen Ablauf bei.
Zum Abschluss dankte Schuhmacher der Bevölkerung für ihre Geduld
während der langen Umsetzungsphase und verwies auf die versandten 20-kg-Gutscheine, die bis Ende Jahr eingelöst werden können. Mit den Worten «Ich erkläre die Sammelstelle als eröffnet» gab er schliesslich
den offiziellen Startschuss für ein zukunftsorientiertes Recycling in Bonstetten.
Gemeinde Bonstetten, Bereich Liegenschaften, Energie und Umweltschutz
Reger Andrang herrschte bei der Eröffnung der neuen Abfallsammelstelle in Bonstetten. (Bild
GV der SVP Mettmenstetten: «Ehrenpräsident auf Lebenszeit»
Im Mittelpunkt der kürzlich im Pfarrhauskeller durchgeführten Generalversammlung der SVP Mettmenstetten stand der Rücktritt des langjährigen Präsidenten. Gegründet wurde die Ortspartei 1985. Als erste Präsidentin war Brigitte Metzger im Amt, ihr folgte Paul Ott. Bereits im Jahr 1996, also vor 30 Jahren, übernahm Louis Hafner als 50-Jähriger das Präsidium der Ortssektion, heute übrigens mit den meisten Mitgliedern im Bezirk. «Es war mir eine Ehre, die Anliegen der SVP zu vertreten», sagte der scheidende Präsident vor den zahlreich erschienenen Mitgliedern.
Erfreulich war für ihn auch die Ablehnung der totalrevidierten Gemeindeordnung an der Urne. Die SVP hatte diese Vorlage bekämpft, weil sie einen Abbau der demokratischen Rechte der Bürger gebracht hätte. Zufrieden zeigte sich Louis Hafner sodann bezüglich der an der Gemeindeversammlung in den letzten Jahren zweimal abgelehnten Steuererhöhungen. Im Nachhinein stellte sich jeweils heraus, dass anstelle des budgetierten Minus gar Überschüsse ausgewiesen werden konnten. In guter Erinnerung bleibt ihm und allen weiteren Teilnehmenden auch der Mitte 2025
durchgeführte Ausflug ins Toggenburg zum Haus der Freiheit von Toni Brunner und Esther Friedli. Christoph Niederer würdigte als Vizepräsident die grossen Verdienste des scheidenden Präsidenten, der zum Beispiel auch als Bekämpfer von Windrädern quasi vom Juristen zum Ornithologen geworden sei. Der Vorstand schenkte Louis Hafner und seiner Frau Evelyne zum Abschied eine Ruhebank und ernannte ihn zum «Ehrenpräsidenten auf Lebenszeit». Die üblichen Jahres-Traktanden wurden speditiv abgehandelt. Für den zurücktretenden
Christoph Niederer wurde Pablo von Siebenthal neu in den Vorstand gewählt. Aufgrund der Statuten konstituiert sich dieser selbst. Somit blieb es an der GV noch ein Geheimnis, wer künftig das Präsidium übernehmen wird. Schliesslich rief Nationalrat Martin Haab am Schluss des offiziellen Teils noch dazu auf, die Initiative zur 10-MillionenSchweiz aktiv zu unterstützen. Bei Speis und Trank im Anschluss an die GV stand noch viel Zeit für ein geselliges Beisammensein zur Verfügung.
Erich Rüfenacht, SVP Mettmenstetten
zvg)
Unter der Leitung von Tobias Loew wurde ein
(Bild Markus U. Leutwyler)
Geschenk zum Abschied: eine Ruhebank für Louis Hafner und seine Frau Evelyne. (Bild zvg)
Flinke Sonnenanbeter
Streifzüge durch die Natur (41): Drei Eidechsen-Arten kommen im Säuliamt vor – allesamt gefährdet
Stefan Bachmann
Hat sich da am Waldrand im Gewirr von Ästen und Steinen nicht soeben etwas bewegt? Nein, ich habe mich wohl geirrt. Und doch – im Augenwinkel sehe ich erneut, wie etwas aus der Sonne in den Schatten huscht, nur um gleich wieder zu erstarren. Jetzt erkenne ich einen dinosaurierartigen Kopf, dank Braunund Grüntönen perfekt getarnt: eine Zauneidechse. Ich halte den Atem an, um nicht zu stören. Auch sie bleibt reglos, nur ihr Brustkorb hebt und senkt sich, kaum sichtbar. Dann erneut ein kurzes Rascheln – zack – sie ist weg. Zurück bleibt nur dieser Glücksmoment, wenn man etwas entdeckt hat,
Melden Sie Eidechsen-Funde
Der Verein Naturnetz Unteramt (VNU) möchte zusammen mit dem Amphibien- und Reptilienspezialisten Harald Ciglergenauerwissen,woimKnonauer Amt noch Eidechsen vorkommen. Dabei interessieren ihn vor allem die Standorte der Zaun- und der Waldeidechse. Ziel ist es, später an ausgewählten Orten Fördermassnahmen zu ergreifen. Wer eine Eidechse findet, ist gebeten,sie,wennmöglich,zufotografieren und den genauen Standort (Koordinaten)zumelden.DasMeldeformularistunterwww.naturnetz-unteramt. ch/eidechsenzufinden.DerVNUdankt herzlich für alle Fundmeldungen.
das einem normalerweise verborgen bleibt – ein Stück urtümliche Natur, mitten in der vom Menschen dominierten Landschaft des Säuliamts. Die Zauneidechse wird bis zu 22Zentimeter lang und ist damit die grösste heimische Eidechse. Das Männchen ist derzeit auffällig leuchtend grün gefärbt; ab dem Spätsommer gleicht es sich dem Weibchen mit seinen überwiegend braunen Tönen an. Man erkennt die Art dann am besten an den deutlichen Augenflecken, die über den Körper verteilt sind und aus einem dunklen und einem hellen Teil bestehen.
Leider ist die Art in den letzten Jahrzehnten überall seltener geworden. Sie liebt sonnige und strukturreiche, «unaufgeräumte» Lebensräume mit viel Nahrung in Form von Insekten und Spinnen. Wichtig sind dabei offene Bodenstellen zum Sonnen sowie Verstecke wie Altgras und Holz- und Steinhaufen. Bei uns findet man sie am ehesten an Bahndämmen, Böschungen, auf Magerwiesen mit Sträuchern oder seltener auch in naturnahen Gärten.
Zwei weitere Arten Neben der Zauneidechse leben im Säuliamt noch zwei weitere kleine Dinos: die Mauer- und die Waldeidechse. Erstere kam ursprünglich nur in der Südschweiz und entlang des Juras vor. Vermutlich per Zug gelangte sie in den letzten Jahrzehnten aber zum Beispiel auch an den Hauptbahnhof Zürich, wo auf dem grossen Gleisfeld mehrere tausend Exemplare leben. Doch auch im Säuliamt ist sie punktuell häufig gewor-
den und breitet sich rasant aus. Damit verdrängt sie die beiden anderen Arten zunehmend. Ursprünglich an felsige Lebensräume gebunden, lebt sie gerne an Trockenmauern, auf Bahntrassen oder an sonnigen Hauswänden. Entsprechend ist auch ihre Färbung an einen eher steinigen Untergrund angepasst.
Die Dritte im Bunde – die Waldeidechse – ist etwas eintöniger braun gefärbt und damit auf dem Waldboden super getarnt. Sie lebt an etwas feuchteren und schattigeren Orten: auf Wiesen, in Mooren oder eben auch in lichten Wäldern und an Waldrändern.
Wer einen kleinen Dinosaurier entdecken möchte, besucht deren typisches Habitat am besten frühmorgens an warmen, windstillen Frühlingstagen. Denn um sich aufzuwärmen, nehmen die Tiere dann gerne ein ausgiebiges Sonnenbad. Erst wenn sie ihre bevorzugte Betriebstemperatur erreicht haben, werden sie aktiv. Wird es zu warm, verkriechen sie sich schon bald wieder in den Schatten.
Jetzt im Frühling ist sowieso die aktivste Zeit der Eidechsen. Diese sind nun etwas kopf- und sorgloser als sonst, haben sie doch vor allem das andere Geschlecht im Sinn. Nach der Paarung legt das Weibchen rund acht bis fünf weich-
schalige Eier in den gut besonnten, sandigen Boden. Die Temperatur im Boden entscheidet darüber, wie schnell sich die Embryonen entwickeln. Die frisch geschlüpften Tiere sind nur rund fünf Zentimeter lang. Sie müssen sich gut in Acht nehmen, denn sie haben viele Feinde – sogar auch ihre eigenen Eltern und Artgenossen, welche sie gerne fressen möchten! Wenigstens können sie bei einer Bedrohung ihren Schwanz abwerfen, der noch eine Zeit lang zuckt und den Angreifer ablenkt. Der Schwanz wächst später nach – allerdings nie wieder ganz so perfekt wie zuvor.
Lebendgebärende Waldeidechse Ungewöhnlich ist die Strategie der Waldeidechse: Sie bringt bei uns nämlich lebende Junge zur Welt, statt Eier zu legen. Allerdings sind die rund fünf bis zehn Jungen bei der Geburt noch von einer weichen Eihaut umhüllt, aus der sie sich erst noch befreien müssen. In südlicheren Gefilden hingegen legt die Waldeidechse ganz normale Eier. Im Spätsommer und Herbst geht es dann bei allen Arten nur noch ums «Auftanken»: Die Tiere fressen sich Reserven an, bevor sie sich in ihre Winterquartie-
re zurückziehen. Mit sinkenden Temperaturen verlangsamt sich ihr Stoffwechsel – bis sie schliesslich in einem vor Frost sicheren Versteck in die Winterstarre fallen.
Alle drei Arten stehen unter Schutz: Intensive Landwirtschaft, Bebauung und das «Aufräumen» der Gärten und der letzten wilden Ecken nehmen ihnen wichtige Rückzugsorte. Wer ihnen helfen möchte, kann schon im eigenen Garten etwas tun: Steinhaufen, Totholz, sonnige Ecken und naturnahe Strukturen schaffen ideale Bedingungen.
STREIFZÜGE DURCH DIE NATUR
Natur im Knonauer Amt
In dieser Serie schreibt der Biologe Stefan Bachmann über seine Erlebnisse in der Natur im Knonauer Amt. Er zeigt, welche Tiere und Pflanzen es vor unserer Haustür zu entdecken gibt und welche faszinierenden Lebensweisen sie entwickelt haben. Stefan Bachmann ist im Vorstand des Vereins Naturnetz Unteramt VNU (www.naturnetz-unteramt.ch). (red)
Männliche Zauneidechse im Frühling. (Bilder zvg)
Mettmenstettens Gemeindepräsidentin Vreni Spinner pries als ehemalige Wirtin das «Weisse Rössli» als «wichtigen Treffpunkt im Ort» an. (Bilder Daniel Koch)
Vertreterinnen und Vertreter von 18 Unternehmen nahmen an der GV mit anschliessendem Nachtessen teil.
GV in geschichtsträchtigem Haus
59. Generalversammlung des Arbeitgeberverbandes Bezirk Affoltern
daniel koch
Die Arbeitgeber des Bezirks hielten am Mittwochabend im Gasthaus zum weissen Rössli in Mettmenstetten ihre Generalversammlung ab. Die Gemeindepräsidentin von Mettmenstetten und frühere «Rössli»-Wirtin, Vreni Spinner, betonte in ihrer Ansprache die Wichtigkeit des markanten Gasthauses mitten im Dorf. Das mittlerweile von Fredy Bickel und Regula Esposito «mit viel Herzblut» geführte Lokal sei nicht nur Treffpunkt für Wirtschaft, Kultur und Vereine, sondern auch ein wichtiger Arbeitgeber im Dorf. Der Gemeinderat sei bestrebt, weiterhin genügend Arbeitsplätze in Mettmenstetten zu erhalten und zu schaffen, damit sich «die Jungen etwas aufbauen können». In diesem Zusammenhang
lobte sie all jene Unternehmerinnen und Unternehmer, welche sich für den Nachwuchs im Bezirk einsetzten und sich um dessen Ausbildung kümmerten. Thomas Naef, Präsident des Arbeitgeberverbandes, musste zu Beginn der Veranstaltung feststellen, dass lediglich 18 der insgesamt über 60 Mitgliederfirmen an der GV teilnahmen. Er stelle auch in anderen Vereinen, wo er Vorstand sei, fest, dass die Bereitschaft, zu solchen Anlässen zu kommen, leider stetig abnehme. «Es scheint eine Folge der modernen Welt zu sein», so sein Fazit. Anlass zur Freude geben dafür die stabilen finanziellen Verhältnisse des Vereins. Zurzeit sind in der Kasse über 80000 Franken an flüssigen Mitteln vorhanden, wie Kassier Michael Erismann festhalten durfte. Wie Thomas Naef an-
Boys Night in der Bibliothek Wettswil
Spiel, Spass und Gemeinschaft
Am Freitag, 10. April, verwandelte sich die Bibliothek Wettswil in einen lebendigen Treffpunkt für junge Abenteurer: 28 Jungs ab zehn Jahren folgten der Einladung zur Boys Night und verbrachten gemeinsam einen abwechslungsreichen und fröhlichen Abend. In entspannter Atmosphäre konnten die Teilnehmenden in kleinen Gruppen verschiedene Spiel- und Erlebnisposten entdecken. Besonders gross war die Begeisterung bei den VR-Brillen, mit denen eine rasante Achterbahnfahrt erlebt werden konnte – Nervenkitzel garantiert. Auch beim Mario-Kart-Spiel wurde eifrig um die besten Zeiten und Platzierungen gefahren. Zusammenarbeit und Teamgeist waren bei den wei-
teren Spielen gefragt. Zwischen den Spielrunden lud ein Verpflegungsstand zum Auftanken ein. Frisch zubereitete Hotdogs und feine Glacen kamen bei allen gut an und trugen zur gemütlichen Stimmung bei. Die Boys Night zeigte eindrücklich, dass eine Bibliothek weit mehr ist als ein Ort zum Lesen: Sie kann Raum bieten für Begegnung, gemeinsames Erleben und jede Menge Spass. Der gelungene Abend wird den Teilnehmenden sicher noch lange in Erinnerung bleiben – und die Vorfreude auf die nächste Veranstaltung ist bereits spürbar.
«Es scheint eine Folge der modernen Welt zu sein, dass immer weniger Leute zu solchen Anlässen kommen.»
Thomas Naef, Präsident Arbeitgeberverband Bezirk Affoltern
merkte, ist es gut möglich, dass diese Summe im nächsten Jahr etwas schrumpfen wird. Schliesslich steht 2027 das 60-Jahre-Jubiläum des Vereins an. Und da will sich der Vorstand etwas Besonderes einfallen lassen.
Protokoll, Jahresbericht, Jahresrechnung 2025 und Budget 2026 wurden von der Versammlung einstimmig abgesegnet. Ebenso wurde Nadine Arnold vom Spital Affoltern mit Applaus für eine weitere Amtszeit im Vorstand bestätigt. Jeweils jährlich gewählt werden die Revisoren. Daniela Hofer (Clientis Sparcassa 1816) und Stephan Wicki (Zürcher Kantonalbank) wurden ebenfalls mit Applaus wiedergewählt.
Als neues Mitglied im Verein durfte das Pflegezentrum Sonnenberg, Affoltern, begrüsst werden.
Sportangebote unterstützt
Der Kanton Zürich investiert in die Bewegung: Im Rahmen des Impulsprogramms Sportinstallationen 2026 unterstützt das kantonale Sportamt 15 kleinere Gemeinden mit je 25000 Franken. Ziel ist es, frei zugängliche Sport- und Bewegungsräume aufzuwerten und damit einen direkten Mehrwert für die Bevölkerung zu schaffen.
Auch Gemeinden im Knonauer Amt profitieren von den Beiträgen. In Kappel werden mehrere Outdoor-Fitness-Stationen unterstützt, die als niederschwelliges Trainingsangebot für alle Generationen dienen sollen. Knonau setzt auf eine Neugestaltung seines Jugendtreffs: Neben Basketball- und Tischtennismöglichkeiten wird auch ein Pumptrack unterstützt, der insbesondere Jugendliche ansprechen dürfte.
Boulebahn und Outdoor-Fitness
In Mettmenstetten wird mit dem «Mättmi Muscle Yard» ein neuer Treffpunkt für sportlich Aktive unterstützt. Die Anlage soll Krafttraining im Freien ermöglichen und zugleich als sozialer Begegnungsort dienen. Stallikon wiederum erhält Geld für einen Generationenplatz mit Boulebahn und Outdoor-Fitnessgeräten, der gezielt Jung und Alt zusammenbringen soll. Die Bandbreite der geförderten Projekte zeigt, wie vielfältig moderne Bewegungsräume sein können – von klassischen Fitnessanlagen bis hin zu kombinierten Freizeit- und Begegnungszonen. Finanziert wird das Programm aus Mitteln der aufgelösten Sport-TotoGesellschaft. Weitere Gemeinden im Kanton setzen ähnliche Projekte um, was die Breitenwirkung des Programms zusätzlich unterstreicht. (red)
Fabienne Maurer, Bibliothek Wettswil Die Jungs warten gespannt, was es an der Boys Night alles zu entdecken gibt. (Bild zvg)
Danke für das Engagement für den Kinderschutz
Replik auf den Artikel von Regula Zellweger mit dem Titel «Schulsozialarbeitende thematisieren häusliche Gewalt» im «Anzeiger» vom 14. April.
Ich möchte mich bei den beiden Schulsozialarbeiterinnen Martina Lack und Sheyda Shahnazari ganz herzlich für ihren professionellen und engagierten Einsatz für den Kinderschutz und damit gegen die häusliche Gewalt bedanken. Es ist wichtig, dass alle Kinder ohne Gewalterfahrungen aufwachsen können, und wir müssen uns alle dafür einsetzen, dass das möglich wird. Leider leiden noch viele Kinder unter körperlicher, psychischer und/oder sexualisierter Gewalt. Es ist darum richtig, die
Eltern zu sensibilisieren, damit diese ihre Erziehung ehrlich reflektieren können und wenn nötig ihr Verhalten anpassen oder sich Hilfe suchen. Genauso wichtig ist es, die gesamte Gesellschaft auf das Thema aufmerksam zu machen, damit wir alle handeln und betroffene Kinder schützen. Wir dürfen nicht wegschauen, wenn häusliche Gewalt in der Nachbarschaft passiert. Wir alle können dann etwas unternehmen, indem wir selber auf die Eltern zugehen und/oder eine Meldung machen. Dieser Einsatz lohnt sich für alle unsere Kinder, damit sie mit viel Selbstvertrauen und positiven Erfahrungen ihr Leben leben können.
Rolf Vollenweider, Obfelden
Die 10-Millionen-Schweiz an der Betpurstrasse
Als Einwohner im Zentrum von Affoltern werde ich aktuell auf die in meiner Nachbarschaft geplante oder bereits laufende Bautätigkeit angesprochen. Dass die etwa 100 neuen Wohnungen das Zentrum von Affoltern massiv verändern, ist das direkte Resultat einer ungebremsten und unkontrollierten Zuwanderung in unser Land. Zwei Millionen in 25 Jahren oder plus 27 Prozent. Davon ein wesentlicher Teil in der Agglomeration Zürich. Dass 100 neue Wohnungen über die im Einbahnverkehr eingerichtete Betpurstrasse erschlossen werden, stellt den Gemeindeplanern im Bezirkshauptort, das sei nebenbei erwähnt, kein gutes Zeugnis aus. Wir haben die Möglichkeit, die Entwicklung mit der Abstimmung am 14. JunimiteinemJazurNachhaltigkeitsinitiative in vernünftige Bahnen zu len-
«Das Ziel der Initiative, die Zuwanderung schrittweise zu reduzieren und eine kontrollierte Zuwanderung zuzulassen, berücksichtigt die Interessen der Wirtschaft.»
ken, auch wenn es nicht sofort ändert. Das Resultat einer ungebremsten Zuwanderung ist in unserer Region besonders eindrücklich. Es wurden in den genannten 25 Jahren eine Million Ausländer eingebürgert, in Affoltern ist der
Anteil Einwohner aus fremden Staaten trotzdem noch über 30 Prozent. Eine vernünftige Integration ist bei dieser Zahl nicht mehr möglich. Das Ziel der Initiative, die Zuwanderung schrittweise zu reduzieren und eine kontrollierte Einwanderung zuzulassen, berücksichtigt die Interessen der Wirtschaft und verbessert die gesellschaftlichen Verhältnisse.
Die Schweiz ist dank direkter Demokratie von Stabilität geprägt. Sie bleibt als funktionierender und ordnungserhaltender Staat ein besonders attraktiver Arbeits- und Aufenthaltsort für Menschen in der ganzen Welt. Für den freien Personenverkehr ist die Schweiz deshalb ungeeignet. Darum ein Ja zur Nachhaltigkeitsinitiative am 14. Juni. Toni Bortoluzzi, Affoltern
Deutlich höhere Erträge im 2025
Neuigkeiten aus den Verhandlungen des Gemeinderates Wettswil
Die Gemeinde konnte die Jahresrechnung 2025 mit einem sehr erfreulichen Ergebnis abschliessen. Bei einem Aufwand von rund 22.4 Millionen Franken und einem Ertrag von rund 24.7 Millionen Franken resultiert ein Ertragsüberschuss von gut 2.28 Millionen Franken. Budgetiert war ursprünglich ein Aufwandüberschuss von rund 1.13 Millionen Franken. Obwohl der Aufwand rund 3 Millionen Franken höher als budgetiert ausgefallen ist, fällt das Ergebnis gegenüber dem Budget deutlich besser aus, was insbesondere auf deutlich höhere Erträge zurückzuführen ist. Massgeblich zum positiven Ergebnis beigetragen haben erneut ausserordentlich hohe Einnahmen bei den Grundstückgewinnsteuern. Mit rund 6.49 Millionen Franken wurde der höchste Wert der vergangenen zehn Jahre erzielt und sogar das bereits sehr starke Vorjahr nochmals übertroffen. Diese Einnahmen liegen rund 3 Millionen Franken über dem Budget. Der Gemeinderat weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass diese Erträge naturgemäss starken Schwankungen unterliegen, da sie wesentlich von nicht planbaren Faktoren wie Liegenschaftsverkäufen oder Erbgängen abhängen. Auch die Gemeindesteuern entwickelten sich erfreulich und lagen rund 873000 Franken über den Erwartungen, was insbesondere auf höhere Einnahmen bei den Einkommens- und Vermögenssteuern natürlicher Personen, bei den Quellensteuern sowie bei den Gewinnsteuern juristischer Personen zurückzuführen ist.
Nach erfolgter Prüfung hat der Gemeinderat die Richtigkeit der Jahresrechnung 2025 der Politischen Gemeinde festgestellt und die Jahresrechnung an die Gemeindeversammlung vom 15. Juni 2026 verabschiedet. Der Beleuchtende Bericht wird Ende Mai 2026 auf der Website der Gemeinde aufgeschaltet.
Strategieprozess der Gemeinde
Der Gemeinderat beabsichtigt, die strategische Ausrichtung der Gemeinde grundlegend zu erneuern und die Legislaturplanung auf eine langfristig tragfähige und breit abgestützte Basis zu stellen. Im Rahmen einer Klausur Mitte März hat sich der Gemeinderat intensiv mit einer möglichen Vision für die Gemeinde sowie mit strategischen Hand-
lungsschwerpunkten auseinandergesetzt. Ziel ist es, die künftige Entwicklung der Gemeinde vorausschauend zu gestalten und klare Prioritäten für die kommenden Jahre zu definieren. Die erarbeiteten Grundlagen werden derzeit aufbereitet und in einem nächsten Schritt der Bevölkerung zur Mitwirkung vorgelegt. Der Einbezug erfolgt einerseits über den digitalen Kanal, andererseits ist auch eine öffentliche Veranstaltung geplant, an der sich interessierte Einwohnerinnen und Einwohner aktiv einbringen können. Die entsprechenden Termine und weiteren Informationen werden zu gegebener Zeit bekanntgegeben. Der Gemeinderat lädt die Bevölkerung bereits heute ein, sich an diesem wichtigen Prozess aktiv zu beteiligen, und freut sich auf eine rege Teilnahme sowie auf einen konstruktiven Austausch.
ZVV Fahrplanverfahren
Im Rahmen des ordentlichen Fahrplanverfahrens hat der Zürcher Verkehrs-
verbund (ZVV) die Entwürfe für die Fahrplanjahre 2027/2028 öffentlich aufgelegt. Die Mitwirkungsphase dauerte vom 9. bis 29. März 2026. Während dieser Zeit war die Bevölkerung eingeladen, Änderungsbegehren schriftlich bei der Wohngemeinde einzureichen. Insgesamt sind bei der Gemeinde sieben Begehren eingegangen, wobei eines von rund 70 Personen mitunterzeichnet wurde.
Im Zentrum der Rückmeldungen steht insbesondere der Wunsch nach einem Ausbau der Linie 220 (Zürich, Bahnhof Wiedikon – BonstettenWettswil, Bahnhof). Der Gemeinderat teilt dieses Anliegen und misst ihm eine hohe Bedeutung für die Attraktivität und Erreichbarkeit der Gemeinde bei.
Der Gemeinderat hat die eingegangenen Begehren mehrheitlich unterstützt und an die PostAuto Schweiz AG weitergeleitet. Die abschliessende Festlegung des Fahrplans erfolgt durch den Verkehrsrat gemäss den gesetzlichen Vorgaben. Ein Anspruch auf Umset-
zung einzelner Begehren besteht daher nicht.
Quartierplan Weierächer-Grabmatten Am 5. Mai 2025 wurde von mehreren Stimmberechtigten eine Einzelinitiative eingereicht, welche eine Urnenabstimmung über eine Teilrevision der Nutzungsplanung verlangte. Ziel der Vorlage war es, die planungsrechtlichen Voraussetzungen für die Erschliessungsvariante 1 (Lenggenweg) zu schaffen. Die Initiative wurde von den Stimmberechtigten angenommen, womit der Auftrag zur Ausarbeitung der entsprechenden Zonenplanung erteilt wurde. Der Gemeinderat hat an seiner letzten Sitzung den Entwurf der Teilrevision genehmigt und zur kantonalen Vorprüfung verabschiedet. Die kantonale Vorprüfung dient dazu, die Vorlage frühzeitig auf ihre Übereinstimmung mit übergeordnetem Recht und den raumplanerischen Vorgaben zu prüfen. Wie bereits kommuniziert, soll die detailliert ausgearbeitete Vorlage im Frühjahr 2027 den
Stimmberechtigten zur Abstimmung an der Urne unterbreitet werden. Der Gemeinderat wird den weiteren Prozess eng begleiten und die Bevölkerung zu gegebener Zeit informieren.
Im Weiteren hat der Gemeinderat… •unter Vorbehalt der Erteilung des Kantonsbürgerrechts und der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung drei Personen (davon zwei Kinder) in das Bürgerrecht der Gemeinde Wettswil a.A. aufgenommen. Die Gesuchstellenden stammen aus Spanien und Syrien. •für die Schimmelbekämpfung und Restaurationsarbeiten im gemeindeeigenen Archiv einen Kredit in der Höhe von 23000 Franken bewilligt.
•vorbehältlich der Kreditgenehmigung an der Urnenabstimmung im Herbst 2026 für das Gesamtprojekt einen Kredit in der Höhe von 238667.90 Franken für die Erneuerung der Trinkwasserleitungen in der Langächerstrasse bewilligt. •aufgrund eines vorübergehenden Personalengpasses im Bereich Bevölkerungsdienste einen Kredit für eine Springerin für rund 6 Monate in der Höhe von 35000 Franken bewilligt.
•die Rechtskraft der Resultate der Gesamterneuerungswahlen vom 8. März 2026 festgestellt.
•der notwendigen Stellenerhöhung bei der IKA KESB Bezirk Affoltern um 280 Stellenprozente sowie weitere 80 befristete Stellenprozente genehmigt.
•die Jahresrechnung der IKA Pflegezentrum Sonnenberg mit einem Ertragsüberschuss von 1446050.23 Franken sowie den Geschäftsbericht 2025 genehmigt.
•die Jahresrechnung des Zweckverbands Kläranlage Birmensdorf mit einem Nettobetriebskostenanteil für die Politische Gemeinde Wettswil a.A. von 706330.30 Franken sowie den Geschäftsbericht 2025 genehmigt.
•für die professionelle Begleitung des Projekts Kunstrasen-Teppichersatz einen Kredit in der Höhe von 17135.70 Franken bewilligt.
•für die Grundlagenerstellung zur Überprüfung des zu erhöhenden Wassertarifs einen Kredit in der Höhe von 4800 Franken exkl. MwSt. bewilligt und die Unternehmung swissplan.ch damit beauftragt.
Gemeindeverwaltung Wettswil a. A., Dominik Pfefferli, Gemeindeschreiber
Primarschule Wettswil schliesst 2025 mit erfreulichem Überschuss ab
Jahresabschluss der Primarschule Wettswil
Die Primarschulgemeinde Wettswil schliesst das Rechnungsjahr 2025 mit einem Ertragsüberschuss von 396432.78 Franken ab und übertrifft damit den budgetierten Aufwandüberschuss von 465585.75 Franken um 862018.53 Franken. Der Gesamtaufwand beläuft sich auf 16207876.02 Franken und der Gesamtertrag auf 16604308.80 Franken. Auch im Jahr 2025 konnte die Primarschule Wettswil von Mehreinnahmen im Steuerbericht profitieren. Im gesamten Bereich der Bildung wurde in den meisten Bereichen sehr genau budgetiert. Im Bildungsbereich bewegten sich die Ergebnisse insgesamt nahe am Budget. Leichte Einsparungen ergaben sich unter anderem durch eine geringere Klassenzahl auf der Primarstufe. Bei den Sonderschulen kam es zu einzelnen
Abweichungen, etwa durch höhere Kosten im Zusammenhang mit Asylkindern sowie durch buchhalterische Abgrenzungseffekte. Zudem wurden nicht budgetierte Entschädigungen des Kantons für integrierte Sonderschüler ausgerichtet.
Im Investitionsbereich wurden mehrere Projekte umgesetzt oder angepasst. Während die IT-Investitionen nicht voll-
ständig ausgeschöpft wurden, konnten andere Bauvorhaben wie das Provisorium Wolfetsloh abgeschlossen werden. Besonders erfreulich ist die finanzielle Gesamtentwicklung. Die Schulden aus dem Bau des Schulhauses Ägerten konnten vollständig zurückgezahlt werden. Damit verfügt die Primarschule über eine solide Ausgangslage für kommende Investitionen, ins-
besondere im Zusammenhang mit der geplanten Sanierung des Schulhauses Wolfetsloh.
Die Jahresrechnung 2025 wird an der Primarschulgemeindeversammlung vom 15. Juni 2026 den Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern der Gemeinde Wettswil vorgelegt.
Primarschulpflege Wettswil a. A.
Tischtennis gegen Parkinson – gelungene Aktion zum Welt-Parkinson-Tag in Wettswil
Am Welt-Parkinson-Tag vom 11. April war PingPongParkinson Schweiz mit einem Informationsstand vor dem Volg in Wettswil präsent. Bei frühlingshaftem Wetter zog die Aktion zahlreiche Besucherinnen und Besucher an. Vor Ort informierten Andreas Michel und seine Mitspieler vom Standort PPP Züri West über die Krankheit Parkinson und zeigten auf, wie Tischtennis Betroffenen helfen kann. Die Gruppe trainiert regelmässig zweimal pro Woche beim Tischtennisclub Wettswil und erlebt dabei, wie Bewegung, Koordination und Gemeinschaft positiv wirken.
Ein besonderer Anziehungspunkt war ein Mini-Pingpong-Tisch, der vor
allem bei Kindern grossen Anklang fand. Während diese spielerisch erste Ballwechsel ausprobierten, nutzten viele Eltern die Gelegenheit, sich über Parkinson und die Angebote von PingPongParkinson Schweiz zu informieren.
Immer häufiger sind auch junge Menschen betroffen
Dabei wurde deutlich, dass Parkinson zunehmend auch jüngere Menschen betrifft. Immer häufiger sind Personen zwischen 40 und 50 Jahren betroffen, die mitten im Berufsleben stehen. Entsprechend wichtig sind niederschwellige Bewegungsangebote und der Austausch
unter Betroffenen. Die Standaktion in Wettswil darf als voller Erfolg gewertet werden und zeigte eindrücklich, wie Sport nicht nur bewegt, sondern auch verbindet. Ein besonderer Dank gilt der Landi Albis, die die Durchführung der Aktion unterstützte.
Interessierte Betroffene, egal welchen Alters und Fortschritt der Krankheit, die Pingpong gegen Parkinson ausprobieren möchten, können sich direkt an Andreas Michel unter andreas.michel@pingpongparkinson.ch wenden.
PingPongParkinson Schweiz, Andreas Michel
Wettswil von oben betrachtet. (Bild zvg/www.wettswil.ch)
Sie freuten sich über den erfolreichen Welt-Parkinson-Tag in Wettswil: Andreas Michel, Karin Aschwanden, Marco Solanki und Peter Stahl. (Bild zvg)
Kinder in Maschwanden erforschen den Haselbach
Die Daten machen den Zustand des Bachs vor
Am 7. April erkundeten Kinder der vierten bis sechsten Klasse der Tagesschule
Maschwanden den Haselbach direkt am Schulhaus. Gemeinsam mit Umweltbildungsfachpersonen der Gewässerschutzorganisation Aqua Viva untersuchten sie das Gewässer mit Kescher, Becherlupe und Messband. Im Zentrum stand ein Naturmonitoring: Die Kinder bestimmten wirbellose Wassertiere, dokumentierten ihre Funde auf iNaturalist und untersuchten Eigenschaften des Bachs. Die erhobenen Daten dienen als Ausgangspunkt für die anstehende Revitalisierung und leisten einen Beitrag im Sinne von «Citizen Science». Die Daten helfen, Veränderungen im Gewässer später sichtbar zu machen, und stehen für Forschungsprojekte zur Verfügung.
Neugier wird gefördert
«Die Kinder tragen nicht nur aktiv zum Verständnis des Zustands des Bachs bei, das Unterrichten im Freien fördert auch die Neugier und Beobachtungsgabe der Schüler und Schülerinnen, und sie erfahren, dass sie mit ihrem Handeln aktiv etwas bewirken können», sagt Dominic Tinner, der bei Aqua Viva das Projekt «Lebendiger Dorfbach» leitet. Aqua Viva
begleitet sowohl die Revitalisierung als auch die pädagogischen Aktivitäten und zeigt, wie praktische Gewässeraufwertungen und Umweltbildung Hand in Hand funktionieren. Die Buben und Mädchen waren begeistert vom Wassererlebnistag. «Die Kinder genossen einen lehrreichen und naturnahen Tag und lernten ihren Haselbach neu kennen. Voller Interesse erzählten sie mir von den kleinen Lebewesen, welche sie als Indikatoren im Bach gefunden hatten. Alle gingen mit Begeisterung nach Hause», sagt Schulleiter Marcel Tischer. Auch nach dem
der Revitalisierung sichtbar
ausgerüstet suchten
Baustart bleibt die Schule eingebunden. Weitere Aktivitäten wie die Mitwirkung bei der Bepflanzung, Weiterbildungen für Lehrpersonen und die Planung einer Projektwoche vertiefen das Thema und verankern es langfristig im Unterricht. So können Schulklassen nach der Revitalisierung regelmässig Arten im und am Bach entdecken und dokumentieren. Der Haselbach soll auf rund 80 Metern ökologisch aufgewertet werden. Den Impuls dafür gab die Ausbaggerung des invasiven Japanischen Staudenknöterichs, der die Artenvielfalt entlang des Bachs stark reduziert hatte. Geplant sind ein naturnaher Bachzugang, Totholzstrukturen, Uferbepflanzung und ein Niederwassergerinne. Ziel ist ein zugängliches, naturnahes Gewässer, das Lebensraum für Tiere bietet und gleichzeitig als Lernort dient. Aqua Viva unterstützt die Revitalisierung fachlich und finanziell und begleitet die Schule bei der Planung und Durchführung der Wassererlebnistage.
Aqua Viva
Beim Wassererlebnistag mit Aqua Viva erfassten Kinder der Schule Maschwanden den Zustand des Haselbachs.
Wer will mitsingen beim «Messias» im nächsten Jahr?
Gastsingende für Jubiläumskonzert Kantorei Knonauer Amt am 17. Januar 2027 gesucht
Die Kantorei Knonauer Amt lädt zu ihrem 60-jährigen Bestehen Gastsängerinnen und Gastsänger herzlich ein, Teil eines besonderen Jubiläumsprojektes zu werden: Am 17. Januar 2027 wird zum ersten Mal in der reformierten Kirche Affoltern Händels «Messias» zur Aufführung gebracht. Gesucht sind erfahrene und motivierte Chorsänger und Chorsängerinnen mit Freude an konzentrierter Probearbeit und musikalischer Qualität. Besonders gesucht sind Tenöre, Bässe und Soprane. Werk: «Der Messias» von Georg Friedrich Händel (1685–1765), in deutscher Sprache und gekürzter Fassung. Beteiligte: Kantorei Knonauer Amt und Gäste, Solisten: Carmela Konrad (Sopran), Jan Börner (Altus), Zacharie Fogal (Tenor), Michael Schwarze (Bass), Barockorchester La Compagna, Gesamtleitung: Rico Zela, Konzert: Sonntag, 17.Januar 2027, 17 Uhr, reformierte Kirche Affoltern. Probebeginn: 4. Juni (wöchentlich ohne Sommer-/Herbst-/ Weihnachtsferien); Proben: jeweils Donnerstag, 20 bis 22 Uhr; Ort: Ulmensaal, ref. Chilehuus Affoltern am Albis (Kirchgemeindehaus). Wichtige Daten (verbindlich für eine Projektteilnahme):
• Singweekend: 14./15. November 2026, jeweils 9 bis 16 Uhr, Werkgebäude Hedingen
• Weihnachtsgottesdienst: 25. Dezember 2026, 10 Uhr, ref. Kirche Affoltern
• Hauptprobe: 14. Januar 2027, 19 bis 22 Uhr, reformierte Kirche Affoltern
• Generalprobe: 16. Januar 2027, 19 bis 22 Uhr, reformierte Kirche Affoltern Einmaliger Unkostenbeitrag: 50 Franken (Notenmaterial und Übe-Dateien werden zur Verfügung gestellt). Ein möglichst regelmässiger Probebesuch und Teilnahme am Singweekend und
Weihnachtsgottesdienst sind Voraussetzung für eine Mitwirkung.
Reformierte Kirche Knonauer Amt
Infos bei der Präsidentin Doris Habegger: doris. habegger@ref-knonaueramt.ch / 044 761 99 08
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Finanz-Ratgeber der Wenzinger & Tschan Finanz AG
Ihr Partner für alle Finanzfragen. Ausgezeichnet von BILANZ als bester Vermögensverwalter der Schweiz 2026. Alternative Anlagen: Mehr als nur eine Beimischung Wer an Geldanlage denkt, denkt meist an Aktien und Obligationen. Doch die Finanzwelt bietet weit mehr. Alternative Anlagen haben sich in den letzten Jahren von einer Nische zu einem festen Bestandteil moderner Portfolios entwickelt. Und das aus gutem Grund. Was sind alternative Anlagen? Dazu zählen Vermögenswerte ausserhalb der klassischen Kategorien, etwa Edelmetalle, Rohstoffe, Immobilien, Infrastruktur, Private Equity oder Hedgefonds. Gemeinsam ist ihnen, dass sie sich oft anders entwickeln als traditionelle Anlagen. Nicht als Ersatz, sondern als gezielte Ergänzung. Welche Rolle spielen sie im Portfolio?
Ihr grösster Mehrwert liegt in der Diversifikation. Analysen zeigen, dass Portfolios mit einem Anteil alternativer Anlagen bei vergleichbarer Rendite oft geringere Schwankungen aufweisen. Bereits eine Beimischung von rund 10 bis 15 Prozent kann die Stabilität spürbar verbessern.
Entscheidend ist dabei nicht nur die Auswahl, sondern die Einbettung in eine klare Gesamtstrategie. Alternative Anlagen entfalten ihren Nutzen vor allem dann, wenn sie bewusst gewichtet und auf das Gesamtvermögen abgestimmt werden.
wenn gewissen vor
Sachwerte als Inflationsschutz Viele alternative Anlagen gehören zu den sogenannten Sachwerten. Sie bieten einen gewissen Schutz vor Inflation und Kaufkraftverlust, da sie nicht direkt von Geldwerten abhängen. Fokus Gold: Stabilität in unsicheren Zeiten Gold nimmt eine besondere Rolle ein. Es ist knapp, weltweit anerkannt und unabhängig von einzelnen Wirtschaftsräumen. Gerade in Krisenzeiten zeigt sich seine Stärke. Während andere Anlageklassen unter Druck geraten, wirkt Gold oft stabilisierend.
Ein Anteil von rund 5 bis 10 Prozent kann die Widerstandsfähigkeit eines Portfolios erhöhen, ohne die langfristigen Renditechancen wesentlich zu beeinträchtigen.
weltweit einer
Fazit: Alternative Anlagen sind heute ein zentraler Bestandteil einer durchdachten Vermögensstruktur. Wer sein Portfolio breit diversifiziert und strategisch ausrichtet, reduziert Risiken und schafft eine stabilere Grundlage für langfristigen Anlageerfolg.
Mit Keschern
die Kinder nach Wassertieren im Bach. (Bilder Dominic Tinner)
«Architekt» der reformierten Kirche
Was Ulrich Zwingli angestossen hatte, führte Heinrich Bullinger weiter. Im Kloster Kappel begann sein Weg
AndreAs FAessler
Was Ulrich Zwingli angestossen hat, das hat Heinrich Bullinger ausgearbeitet und vereinheitlicht: Bullinger hat die Reformation konsolidiert, dies umsichtig und weit weniger «aggressiv» als Zwingli. So lässt sich das Wirken Bullingers grob zusammenfassen. Der 1504 in Bremgarten AG geborene Reformator gilt aus heutiger Sicht als einer der führenden protestantischen Theologen des 16. Jahrhunderts und hat der werdenden reformierten Kirche mit viel Fleiss Form und Struktur verliehen. Bullinger war quasi ihr Architekt. Ausgangspunkt von Bullingers Wirken war das Zisterzienserkloster Kappel, wohin er 1523 im Alter von erst 18 Jahren von Abt Wolfgang Joner als Lehrer berufen worden war. Hier entfaltete sich Bullingers humanistisch-reformatorisches Gedankengut. Seine überzeugenden Predigten und Schriften führten zur sukzessiven Reformation des einflussreichen Klosters und seiner Umgebung. In Kappel erprobte Bullinger erfolgreich, was er später durchsetzen sollte – eine stabile protestantische Lehre, die sich 1566 mit dem sogenannten Zweiten Helvetischen Bekenntnis als eine der wichtigsten europäischen Glaubensgrundlagen etablierte.
Eine ausgediente Zisterzienserkutte Der Bedeutung des mittelalterlichen Klosters Kappel als Ausgangspunkt von Heinrich Bullingers Wirken ist gegenwärtig die Freiluftausstellung «Bullinger!» gewidmet. Der Schweizer Holzbildhauer Peter Leisinger (*1942) hat Bullingers Weg von dessen Kindheit bis zum einflussreichen Prediger und seinem ersten neuen Abendmahl figural dargestellt: Der Aussenbereich des Klosters sowie der alte Kreuzgang sind mit über 50 farbig gefassten Einzelfiguren sowie Figurengruppen bespielt. Peter Leisingers persönliches Interesse an den Umwälzungen vor 500 Jahren und am Leben Bullingers hat den Künstler dazu bewogen, zur Motorsäge zu greifen: Ab Spätsommer 2025 sind die Kappeler Figuren entstanden – Bullinger in unterschiedlichen Lebensphasen, ermüdete Mönche, ein neugieriges Volk von Gläubigen, interessierte Schüler, skeptische Rats-
Grundstein der modernen Schweiz
Die Figuren repräsentieren in ihrer Machart exakt das typische Arbeiten des in Malans GR lebenden Künstlers. Auf den ersten Blick grobschlächtig zurechtgeschnitten, bleiben Sägespuren sichtbar, die Oberfläche rau, Gesichtszüge rudimentär, die Farbe mit schnellen Pinselbewegungen aufgetragen. Das hält Leisinger bewusst so – der Entstehungsprozess seiner Skulpturen muss ablesbar bleiben, diese Unmittelbarkeit erweckt die Figuren zum Leben, verleiht ihnen ihre Energie und Ausdrucksstärke.
Peter Leisingers Ausstellung ist nicht nur eine bildstarke Werkschau mit biografischem Inhalt im Kontext mit einem historisch bedeutenden Ort; sie ist auch – und das vor allem – eine explizite Einladung, sich mit der «Glaubensfreiheit als Grundstein der modernen Schweiz» auseinanderzusetzen. So beschreibt der Künstler persönlich seine Motivation.
«Bullinger!» im Kloster Kappel dauert bis Ende Juli 2026. Ab Mai erhält die Schau eine weitere Dimension: Ein von Andreas Nufer, theologischem Leiter des Klosters Kappel, und der Klangkünstlerin Dina Fry entwickeltes Klangkonzept wird die Ausstellung komplettieren – zu einem sinnlichen Gesamtkunstwerk.
herren und weitere Protagonisten der Reformationsgeschichte wie Zwingli selbst oder der Buchdrucker Froschauer. Besonders symbolträchtig ist eine einzelne Mönchskutte – an den Nagel gehängt, funktions- und bedeutungslos geworden. Sie verbildlicht, wie im Kloster Kappel endgültig das neue Bekenntnis Einzug gehalten hat. «Damals war unendlich wichtig, was uns heute ganz selbstverständlich erscheint, nämlich dass jeder Mensch glauben kann, was er will», merkt Leisinger dazu an. Diese Überzeugung schwingt in der Ausstellung mit.
Gestärkte Zusammenarbeit in der frühen Kindheit
Vernetzungstreffen: 45 Fachpersonen tauschen sich in Mettmenstetten zu Migration und Familienangeboten aus
Das Feedback-Flipchart. (Bild zvg)
In Mettmenstetten haben sich am Donnerstag, 9. April, 45 Fachpersonen zum Vernetzungstreffen im Bereich frühe Kindheit getroffen. Der Anlass fand im Saal der katholischen Kirche statt und stand im Zeichen von Austausch, Information und Zusammenarbeit.
Jährliches Treffen
Eingeladen waren Akteure, die mit Familien und Kindern von der Schwangerschaft bis zum Kindergarteneintritt arbeiten. Organisiert wird das jährliche Treffen – inzwischen zum fünften Mal –von der Kommission Frühe Kindheit Mettmenstetten mit Unterstützung der kantonalen Gemeinwesenarbeit.
Im Zentrum des Treffens standen die Lebenssituationen von Familien mit Migrationserfahrungen. In einem fachlichen Input zeigten Michelle Högger und Andrea Tobler vom Sozialdienst Bezirk Affoltern Herkunft, Lebenslagen und Herausforderungen von Familien
mit Flucht- oder Zuwanderungsgeschichte auf. Thematisiert wurden Integrationsphasen, Hürden beim Zugang zu Betreuung und Bildung sowie der Einfluss kultureller Hintergründe. Praxisbeispiele verdeutlichten, wie Fachpersonen den Zugang zu Familien gestalten können.
Lokale und regionale Angebote Ergänzend präsentierten verschiedene lokale und regionale Angebote ihre Arbeit. Vorgestellt wurden unter anderem die muttersprachliche Begleitung durch Schlüsselpersonen und die Mütter- und Väterberatung des Kantons Zürich, das Programm Zeppelin – Familien startklar, die Gesprächsrunden für Frauen mit Migrationsgeschichte von Femmes Tische, die Arbeit der lokalen Spielgruppen sowie die Lernstube, die neu im Familienzentrum Bezirk Affoltern zu finden ist. Unter den Teilnehmenden herrschte eine angenehme und enga-
gierte Atmosphäre. Beim anschliessenden Apéro wurde der persönliche Austausch rege genutzt. Die Kommission Frühe Kindheit Mettmenstetten blickt auf knapp sechs
Unter den Teilnehmenden herrschte eine angenehme und engagierte Atmosphäre. Beim anschliessenden Apéro wurde der persönliche Austausch rege genutzt.
Jahre Tätigkeit zurück. Sie beschäftigt sich mit den Rahmenbedingungen für Kinder im Vorschulalter und ihre Familien in Mettmenstetten. Sie koordiniert die Aktivitäten und organisiert Anlässe im Bereich frühe Förderung,
beobachtet Entwicklungen und bringt Vorschläge zuhanden des Gemeinderats ein.
Im Zuge der neuen Legislatur ab 1. Juli kommt es zu Veränderungen: Mehrere Sitze sind neu zu besetzen. Gesucht werden motivierte Personen mit Bezug zu Mettmenstetten, die Erfahrung in den Bereichen frühe Kindheit, Pädagogik, Psychologie, Sozialoder Gesundheitswesen mitbringen und bereit sind, ihre Kenntnisse zum Wohl der jüngsten Einwohnerinnen und Einwohner einzusetzen. Interessierte können sich bei Marylise Schiesser, Gemeinderätin in Mettmenstetten und Vorsitzende der Kommission (marylise.schiesser@mettmenstetten. ch), oder bei Sabrina Schmid, Stellvertreterin der Primarschulpflege (sabrina.schmid@ps-mettmenstetten.ch), bewerben.
Monica Meyer-Meier, Kommission Frühe Kindheit Gemeinde Mettmenstetten
Bewegteste Gemeinden der Schweiz gesucht – Wettswil und Knonau sind mit dabei
Das «Coop Gemeinde Duell» ist ein Projekt von «schweiz.bewegt». Es ist das grösste, nationale Programm zur Förderung von mehr Bewegung in den Schweizer Gemeinden. Das Projekt wurde 2005 vom Bundesamt für Sport (Baspo) ins Leben gerufen und findet jedes Jahr im Frühling statt. Über 200 Gemeinden organisieren in Zusammenarbeit mit Vereinen, Schulen und Privatpersonen während eines Monats kostenlose Bewegungsangebote. Dabei sammelt die Bevölkerung Bewegungsminuten für ihre Wohngemeinde. Je mehr sich die Teilnehmenden bewegen, desto mehr Bewegungsminuten sammeln sie für ihre Gemeinde und verhelfen ihr somit zum Titel der «bewegtesten Gemeinde der Schweiz». Ob jung oder alt, ob Sportmuffel oder Sportass –
beim «Coop Gemeinde Duell» können alle mitmachen. Zum ersten Mal ist dieses Jahr auch Wettswil dabei und bietet der Bevölkerung ein abwechslungsreiches Bewegungsangebot an. Bereits zum dritten Mal macht Knonau mit. Schon zweimal hat Knonau den dritten Platz erreicht.
Bewegungsminuten sammelnso funktionierts
Es gibt zwei Möglichkeiten, wie die Bevölkerung Wettswils beim Bewegungsminuten-Sammeln unterstützen kann:
Teilnahme an den kostenlosen Bewegungsaktivitäten. Vom 1. bis 31. Mai finden diverse Bewegungsaktivitäten wie Schwimmen, Pilates oder geführte Spaziergänge statt, und alle sind herz-
lich eingeladen, an den kostenlosen Angeboten teilzunehmen. Bei der Teilnahme an einer dieser Aktivitäten werden die Bewegungsminuten direkt durch die Kursleitenden erfasst. Das Bewegungsprogramm ist unter www. coopgemeindeduell.ch aufgeschaltet. Über den persönlichen «Coop Gemeinde Duell»-Account können vom 1.bis 31. Mai individuell Bewegungsminuten für unsere Gemeinde gesammelt werden. Zudem können eigene Bewegungsduelle innerhalb der Familie, im Verein oder im Freundeskreis lanciert werden. Der Account kann entweder direkt in der neuen «Coop Gemeinde Duell»-App oder auf der «Coop Gemeinde Duell»-Webseite erstellt werden. Gemeinden Knonau und Wettswil
Heinrich Bullinger schreibt seinen 30-seitigen Heiratsantrag. Im Hintergrund spricht er zu den Schülern, die interessiert zuhören. (Bild Andreas Faessler/CH Media)
Wohlverdiente Ehre
Freestyle-Skierin Lina Kozomara erhielt vom Kanton Zürich für gute Leistung ein Geschenk. Seite 15
Grosse Beteiligung
Gut hundert Teilnehmerinnen und Teilnehmer zwischen 3 und 87 Jahren am OL für Alle. Seite 17
«I Am Not Irish»
Die Affoltemer Musikerin Rose McCan veröffentlicht heute ihr neues Album. Seite 18
Backen als neuer Lebensweg
Wie Viktoria Hug das Backen zum Beruf machte
DeviprasaD rao
Als Viktoria «Vicky» Hug vor drei Jahren nach Stallikon zog, bedeutete der Umzug mehr als nur eine neue Adresse. Er wurde auch zum Ausgangspunkt für eine neue berufliche Richtung. Nach vielen Jahren in der Kinderbetreuung und einer langen Familienphase kam sie an einen Punkt, an dem sie ihren Alltag neu gestalten und sich stärker auf etwas konzentrieren wollte, das sie schon lange begleitete: das Backen. Vicky kam vor rund 25 Jahren aus Argentinien in die Schweiz. Sie zog aus persönlichen Gründen hierher, baute sich hier mit ihrem Mann ein neues Leben auf und gründete eine Familie. Viele Jahre waren vom Familienalltag, von der Begleitung ihrer Kinder und von ihrer Arbeit in der Kinderbetreuung ge-
prägt. Als die Kinder älter und selbstständiger wurden, entstand Raum für einen neuen Abschnitt. Das Backen, das sie seit früher Kindheit begleitete, rückte dabei zunehmend ins Zentrum. Schon als Mädchen war sie in ihrer Familie oft diejenige, die für ihre vier Geschwister Desserts und Eingemachtes zubereitete. Später backte sie in der Schweiz für Schulanlässe, Nachbarn, private Feiern und auch für Theatergruppen, in denen ihre Kinder mitwirkten. Was lange selbstverständlich zum Alltag gehörte, begann allmählich, eine klarere Form anzunehmen.
Faszination natürlicher Fermentation
Ein Wendepunkt kam mit einem Sauerteigkurs im Mühlerama. «Danach war ich völlig fasziniert», sagt Vicky. Sie be-
gann, sich intensiver mit dem Thema auseinanderzusetzen, las Fachbücher, besuchte weitere Kurse und vertiefte ihre Arbeit mit natürlicher Fermentation. Seither steht Sauerteig im Zentrum ihres kleinen Betriebs.
Den Prozess beschreibt sie als sensibel und anspruchsvoll. Ihrer Erfahrung nach reagiert Sauerteig nicht nur auf Temperatur, Zeit und Technik, sondern
«Die Leute winken durchs Fenster, wir wechseln ein paar Worte – und mit der Zeit entsteht etwas Vertrautes.»
Vicky Hug, Brotbäckerin
auch auf die Atmosphäre, in der er entsteht. Rückblickend auf Zeiten persönlicher Trauer erinnert sie sich daran, dass das Backen manchmal weniger berechenbar war und mehr Geduld verlangte als sonst.
Der 72-Stunden-Prozess
Der Produktionsablauf ist bewusst langsam gestaltet. Meist beginnt er am Sonntagabend mit der Aktivierung des Sauerteigstarters. Am Montag wird der Teig vorbereitet und anschliessend für 48 bis 72 Stunden kühl fermentiert. Diese lange Reifezeit verbessert nach Vickys Erfahrung sowohl den Geschmack als auch die Bekömmlichkeit des Brotes.
Die Arbeit selbst ist körperlich anspruchsvoll: Mischen, Falten, Formen, Backen und Reinigen ziehen sich oft vom frühen Morgen bis in den Abend. Trotzdem setzt sie nicht auf grosse Mengen. In der Regel produziert sie rund 16 Brote für ihren lokalen Kiosk und etwa 30 für Markttage. Die meisten ihrer Brote sind vegan. Eine Ausnahme bildet der
traditionelle Zopf, den sie mit wenig Hefe und langsamer Fermentation zubereitet. «Sonst trocknet er zu schnell aus», erklärt sie.
Gemeinschaft durch den Brotkiosk Ein wichtiger Teil ihres Konzepts ist der Selbstbedienungs-Brotkiosk vor ihrem Haus. Anfangs lieferte Vicky das Brot persönlich aus, doch die Gespräche bei diesen Besuchen nahmen oft mehr Zeit in Anspruch, als ihr Backrhythmus erlaubte. Der Kiosk wurde deshalb zu einer praktischen Alternative. Nachbarn können frisches Brot und selbst gemachte Konfitüren direkt aus einer Holzkiste vor dem Haus abholen. Gleichzeitig entstand dadurch eine einfache Form des alltäglichen Kontakts. «Die Leute winken durchs Fenster, wir wechseln ein paar Worte – und mit der Zeit entsteht etwas Vertrautes», sagt sie. Für Vicky, die in Stallikon ohne die üblichen sozialen Anknüpfungspunkte wie kleine Kinder oder einen Hund nochmals neu ankommen musste, wurde dies zu einem wichtigen Weg, sich im Dorf zu verankern.
Zwischen Herkunft und Zukunft
Am Samstag verkauft sie ihre Produkte zudem am Brupbi-Märt in Wiedikon beim Brupbacherplatz. Gemeinsam mit einer argentinischen Freundin bietet sie dort Spezialitäten aus ihrer Heimat an, darunter Alfajores mit Dulce de Leche sowie weitere Gebäcke. Der Markt ist für sie ein zusätzlicher Ort, an dem Kundinnen und Kunden mit der Zeit zu vertrauten Gesichtern werden.
Für die Zukunft plant Vicky ein behutsames Wachstum. Sie arbeitet derzeit an einem Brot-Abo-Modell, das ihre Planung verlässlicher machen soll. Zudem möchte sie ihren Lieferservice mit dem E-Bike ausbauen. So könnte sie Brote direkt in die Milchkasten der Nachbarn liefern und nach langen Stunden in der Küche gleichzeitig mehr Zeit
MARKTPLATZ Die Beiträge in der Rubrik «Marktplatz» wurden von Werbekunden eingereicht. Interessiert? Tel. 058 200 57 00
Raum für die Zukunft
Kurt Wohndesign baut aus und lädt zu einem exklusiven Räumungsverkauf
Nach über zwei Jahren intensiver Planung ist es so weit: Kurt Wohndesign legt an der Kreuzung Ottenbacherstrasse/Bachstrasse in Obfelden mit einem modernen Neubau den Grundstein für die Zukunft. Um Platz für das Neue zu schaffen, lädt das Familienunternehmen zu einem exklusiven Räumungsverkauf ein.
Neues Geschäftsgebäude
Seit 130 Jahren steht die Kurt Wohndesign AG für individuelle Wohnlösungen, die Ästhetik und Wohlbefinden vereinen. Nun folgt der nächste Schritt. Mit dem neuen Geschäftsgebäude werden Anfang 2027 die Firmen Kurt Wohndesign AG, wohnenleben GmbH und Kurt Projekte AG unter einem Dach zusammengeführt. Für noch
mehr Raum für kreative Ideen und moderne Arbeitswelten.
Alles unter einem Dach Der Neubau bietet den perfekten Rahmen, um die Handwerksqualität auf ein neues Niveau zu heben: Ein lichtdurchflutetes Vorhangatelier, eine moderne Polsterwerkstatt und eine optimierte Infrastruktur für die Bodenbelagsabteilung schaffen Raum für effiziente Abläufe.
Grosser Räumungsverkauf Besonders freuen dürfen sich Kundinnen und Kunden auf die neugestaltete Möbelausstellung mit eigener Outdoor-Terrasse. Hier wird Gestaltung auf grosszügigen Flächen für Materialmuster und Farbkonzepte erlebbar – ein
Ort, an dem Wohnträume greifbar werden. Bevor der Einzug Anfang 2027 gefeiert werden kann, heisst es im aktuellen Showroom: Platz schaffen. Vom 20. bis 30. April 2026 findet der grosse Räumungsverkauf statt (Montag bis Freitag, 9–12/13.30–19 Uhr, und Samstag, 9–16 Uhr). Es ist die Gelegenheit, hochwertige Stücke zu attraktiven Konditionen zu entdecken – als Dankeschön für die langjährige Treue. Das Projekt ist mehr als nur ein Gebäude – es ist ein Bekenntnis zum Standort Obfelden und zum hohen Anspruch an persönliches Handwerk. Die Vorfreude im Team ist riesig, Kundinnen und Kunden auch in Zukunft mit frischer Energie und neuen Möglichkeiten bei der Gestaltung ihres Zuhauses begleiten zu dürfen.
Kurt Wohndesign
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Vicky in ihrer Küche mit ihrem Kommunikationsfenster.
draussen verbringen. Für Vicky Hug geht es beim Backen nicht nur um Produktion. «Ich möchte nicht, dass es zu einer Fabrik wird», sagt sie. «Wichtig sind mir überschaubares Wachstum, handwerkliche Qualität und der direkte Kontakt zu den Menschen hier.» In Stallikon ist das Backen für sie damit nicht nur zu einem Einkommen geworden, sondern auch zu einer Möglichkeit, im Alltag Verbindungen zu schaffen und in einem neuen Umfeld anzukommen.
Mit der Serie Unternehmerinnen und Unternehmer stellt der «Anzeiger» in lockerer Folge Unternehmerpersönlichkeiten vor und würdigt damit deren Engagement für den Wirtschaftsstandort Knonauer Amt. (red)
Vicky und ihr Brotkiosk. (Bilder Deviprasad Rao)
Ref. Kirchgemeinde
Knonauer Amt
Alle Anlässe auf www.ref-knonaueramt.ch und im reformiert.lokal
Freitag, 17. April
19.30 Kirche Mettmenstetten
Neumondsingen mit Elsbeth Durrer
Samstag, 18. April
10.30 Affoltern Seewadel
Gottesdienst Pfr. Ueli Flachsmann
Sonntag, 19. April
10.00 Kirche Hausen
Gottesdienst
9.30 Uhr Singen mitTanya Pfrn. Irene Girardet
Musik:Tanya Birri
Anschliessend Apéro und freie
Versammlung
Fahrdienst Mettmenstetten:
RegulaTedaldi, 079 632 23 04
10.00 Kirche Hedingen
Gottesdienst
Pfr. Ueli Flachsmann
Musik: José Rafael Sifontes
Anschliessend Kirchenkaffee
Fahrdienst Affoltern: 9.25 Uhr vor dem Seewadel, dem Senevita und dem Roots, 9.35 Uhr beim alten Gemeindehaus
Ref. Kirche Kappel
Sonntag, 19. April
10.00 Gottesdienst in Hausen mit Pfrn. Irene Girardet www.kirchekappel.ch
Kloster Kappel am Albis
Tagzeitengebet
Werktags: 7.45, 12.00 und 18.00 Uhr im Kapitelsaal
Freitag, 17. April
19.30 –20.30 HAGIOS-Singen unter der Leitung von Christine Boeck
Keine Anmeldung, Eintritt frei.
Dienstag, 21. April (jeden Dienstag) 9.00 –11.00 Sticken und Stricken mit Susanne Bachmann
Eintritt frei, keine Anmeldung nötig, keine Grundkenntnisse nötig
Donnerstag, 23. April
13.30 –14.30 Führung durch die Klosteranlage Treffpunkt: Amtshausplatz
Keine Anmeldung erforderlich, Eintritt frei www.klosterkappel.ch
Ref. Kirche Knonau
Sonntag, 19. April
10.00 Gottesdienst in Hedingen mit Pfarrer Ueli Flachsmann www.kircheknonau.ch
Ref. Kirche Obfelden
Sonntag, 19. April kein Gottesdienst www.kircheobfelden.ch
Ref. Kirche Stallikon Wettswil
Sonntag, 19. April
19.30 Brunnehof Säli, Dorfstrasse 3, 8904 Aesch
Regio-Gottesdienst mit Pfrn. Angelika Steiner
Donnerstag, 23. April
14.30 Kafi-Träff in Wettswil Alle Infos zu Veranstaltungen auf der Homepage www.kirche-stallikon-wettswil.ch
Kath. Kirche Affoltern am Albis
Samstag, 18. April
17.30 Eucharistiefeier
Sonntag, 19. April
9.00 Gottesdienst 17.00 Eucharistiefeier für die Kroaten 18.30 Santa Messa www.kath-affoltern.ch
Kath. Kirche Bonstetten
Sonntag, 19. April 10.30 Eucharistiefeier www.kath-bonstetten.ch
Kath. Kirche Hausen am Albis
Wir freuen uns, mit Euch folgende Gottesdienste zu feiern:
Samstag, 18. April
17.00 Eucharistiefeier mit Pater Ben, Musik: Anette
18.30 Santa Messa mit Don Pietro www.kath-hausen-mettmenstetten.ch
Auf Beginn des Schuljahres 2026/27 suchen wir an der Sekundarschule Affoltern am Albis/Aeugst am Albis
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Tango und Jazz auf höchstem Niveau
Wochenvorschau des Kulturkellers lamarotte
In der kommenden Woche stehen im lamarotte zwei besondere, internationale Leckerbissen auf dem Programm.
Tango²
Traditioneller Tango, Werke von Astor Piazzolla und Eigenkompositionen. Michael Zisman gilt weltweit als eines der vielseitigsten Talente am Bandoneon. Er ist in einer Vielzahl von Projekten mit namhaften Musikern in diversen Stilrichtungen zu hören. Sein Vater Daniel Zisman studierte Violine in
Bajour, Siena, Rom, Moskau und in Gstaad. Von 1980 bis 2003 leitete er das Berner Symphonieorchester. Zum Tango im Quadrat wird der Tango, wenn Vater und Sohn Zisman gemeinsam musizieren. Das Duo widmet sich seit über 30 Jahren einem umfangreichen Repertoire, von traditionellem, authentischem Tango über die Musik von Astor Piazzolla bis hin zu eigenen Kompositionen. Ein einzigartiger Tangogenuss im Weltformat. Daniel Zisman, Violine; Michael Zisman, Bandoneon.
AGENDA
Freitag, 17. April
Affoltern
◴ 19.00–22.00: Brettspielabend
Spielabend für alle Erwachsenen, die Lust haben, sich mit Gleichgesinnten in der Bibliothek zu alten und neuen Brettspielen zu treffen.
● Obere Seewadelstrasse 14
Veranstalter: Regionalbibliothek. Kostenlos, ohne Anmeldung.
Website: www.bibliotheken-zh.ch/Affoltern
Kappel
◴ 19.30–20.30: Offenes Singen
Offenes HAGIOS-Singen unter der Leitung von Christine Boeck.
● Kloster Kappel, Kappelerhof 5
Veranstalter: Kloster Kappel. Klosterkirche, keine Anmeldung, freier Eintritt. Website: www.klosterkappel.ch
Sehr vielfältige Angebote. Neue Standbetreiber, immer herzlich willkommen.
● Marktplatz 1
Veranstalter: Verein Wochenmarkt Affoltern a.A. verein-wochenmarkt-affoltern-am-albis
◴ 20.00: Konzert
Biber Herrmann «Acoustic Folk Blues». Biber Herrmann (Guitar, Vocals & Blues Harp).
Donnerstag, 23. April, Bar ab 18.30 Uhr, Musik ab 20.15 Uhr. Eintritt frei, Kollekte. Essen ab 19 Uhr, 20 Franken
Swingin‘ Ladies plus 2
Die international besetzte Band unterhält auf höchstem musikalischem Niveau. Die australische Lady-Bassistin und Sängerin Nicki Parrott könnte jeden dazu bringen, den Jazz zu lieben. Die junge amerikanische Jazzpianistin Stephanie Trick begeistert auf ihren Konzertreisen durch die USA, Europa und Japan immer wieder ihr Publikum. Engelbert Wrobels Klarinettenspiel verbindet höchste musikalische Ansprüche mit bekennender Lebensfreude. Bereichert wird das Line-up durch Paolo Alderighi, den Ehemann von Stephanie Trick. Ihr vierhändiges Stride Piano ist eine Klasse für sich.
◴ 10.45–11.45: Debattier-Event Sie beantworten sechs Fragen und wir suchen Ihnen ein Gegenüber zum Debattieren, das die Fragen ganz anders beantwortet hat.
● Kappelerhof 5
Veranstalter: Kloster Kappel. Anmeldung über die Website bis heute. Weitere Informationen unter: https://www.dieschweizspricht.ch/kappel
Montag, 20. April
Bonstetten
◴ 09.30–16.00: Sport
Spass, Spiele und sportliche Vielfalt – alles in einem Camp! Die Chance, verschiedene Sportarten zu entdecken und die Sportleidenschaft zu entwickeln. Vom Montag, 20., bis Freitag, 24. April.
● Sportzentrum Schachen, Schachenstrasse 95
Veranstalter: Verein Kinder-Camps. 330 Franken. Im Preis inbegriffen sind Mittagessen, T-Shirt und allfällige Eintritte. Weitere Informationen unter: https://www.kinder-camps.ch
Kappel
◴ 09.00-11.00: Stick-Treff
Stick- und Stricktreff jeden Dienstag
Veranstaltungshinweise erscheinen einmal wöchentlich freitags im «Anzeiger». Die Angaben sind bis Montag davor, 10 Uhr, auf der «Anzeiger»-Website zu erfassen: www.affolteranzeiger.ch
Hör mal, wer da hämmert
Naturspaziergang in den Spechtwald
Der Verein Naturnetz Unteramt (VNU) veranstaltet am Dienstag, 21. April, um 17.30 Uhr einen geführten Naturspaziergang in den Spechtwald. Bei der vorabendlichen Exkursion erhalten die Teilnehmenden spannende Einblicke in die Lebensweise dieser faszinierenden Vögel. Mit etwas Glück lassen sich Buntspecht, Schwarzspecht oder vielleicht sogar der seltene Mittelspecht beobachten oder zumindest anhand ihrer typischen Rufe und Trommelwirbel erkennen. Gerade im Frühling sind Spechte besonders aktiv, wenn sie ihre Reviere markieren, ihre Bruthöhlen besetzen und auf Partnersuche sind. Spechte sind wahre Spezialisten des Waldes: Mit ihrem kräftigen Schnabel hacken sie Baumrinden auf, um Insektenlarven herauszuholen, und zimmern Brut- und Schlafhöhlen ins Holz. Diese Höhlen werden später auch von anderen Tieren wie Meisen, Fledermäusen oder Siebenschläfern genutzt und machen Spechte zu wichtigen «Baumeistern» im Ökosystem. Der Spaziergang bietet eine ideale Gelegenheit, diese oft gehörten, aber nicht immer leicht zu entdeckenden Vögel näher kennenzulernen und den Wald mit neuen Augen zu erleben.
Zum Naturspaziergang sind alle eingeladen; der Anlass findet bei jedem Wetter statt. Treffpunkt ist um 17.30Uhr beim Tennisplatz Wettswil, Im Ättenberg 2. Dauer: zirka 1,5 Stunden.
Stefan Bachmann, VNU Infos unter: www.naturnetz-unteramt.ch/anlaesse
Schwarzspecht-Männchen. (Bilder zvg)
Buntspecht-Männchen.
Ob dieser Mittelspecht ein Männlein oder ein Weiblein ist, das kann am Naturspaziergang erfahren werden.
Nächstes Direktduell im Tessin
von 9 bis 11 Uhr. Leitung: Susanne Bachmann. Eigenes Projekt oder Decken besticken.
● Kappelerhof 5
Veranstalter: Kloster Kappel. Kostenlos, keine Anmeldung. Material kann mitgebracht oder gekauft werden. www.klosterkappel.ch
Mittwoch, 22. April
Aeugst
◴ 19.30–21.30: Filmvorführung
Macht und Ohnmacht, wenn Schweizer Konzerne Leben zerstören. Die Filmvorführung mit anschliessender Präsentation bietet die Gelegenheit, Konzernverantwortung zu verstehen. Diskussion und Austausch. Interessierte sind herzlich eingeladen.
● Katholisches Pfarreizentrum, Bifangstrasse 4
Veranstalter: Gruppe Welt Oberamt. Eintritt frei, Kollekte. Ohne Anmeldung
Donnerstag, 23. April
Kappel
◴ 13.30–14.30: Führung Führung durch die Klosteranlage.
● Kappelerhof 5
Veranstalter: Kloster Kappel. Eintritt frei, keine Anmeldung. Besammlung: Amtshausplatz, Eingang. Website: www.klosterkappel.ch
Affoltern
◴ 20.15–22.00: Tango-Konzert Ein einzigartiger Tangogenuss im Weltformat. Werke von Astor Piazzolla und Eigenkompositionen. Mit Daniel Zisman, Violine, und Michael Zisman, Bandoneon.
● Kulturkeller lamarotte, Centralweg 10
Veranstalter: Kulturkeller lamarotte. Bar ab 18.30Uhr, Eintritt frei, Kollekte, Essen ab 19 Uhr, 20 Franken. Website: www.lamarotte.ch
Nach dem fulminanten 5:0-Sieg des FC Wettswil-Bonstetten gegen Tabellennachbar Tuggen, steht die nächste Partie im direkten Kampf um das Erreichen der Aufstiegsspiele auf dem Programm. Am Samstag trifft die Mirzai-Elf auf die AC Taverne, aktuell auf Rang vier liegend, nur drei Punkte hinter den Ämtlern.
Taverne in Lauerstellung
Mit zuletzt drei Siegen in Folge und einer Tordifferenz von 10:2 aus diesen drei Partien, hat sich das Team um Trainer Carbone in eine vielversprechende Ausgangslage gebracht. Man liegt nur drei Punkte hinter dem FCWB und nur einen Punkt hinter Tuggen. Bleiben diese drei Teams weiter erfolgreich, dürfte nebst den beiden Gruppenersten, auch der Dritte dieser Gruppe die Aufstiegsspiele erreichen. Klar ist somit die Ziel-
setzung der Tessiner vom Ceneri: Ein Heimsieg ist Pflicht, hat man gegen den FCWB doch in der Vorrunde bereits einen Punkt aus dem Säuliamt entführen können.
FCWB beeindruckend
Auch die Ämtler haben zuletzt drei Mal in Serie gewonnen und dabei sogar elf Tore erzielt bei nur einem Gegentreffer. Mit dem Kantersieg gegen Tuggen zeigte man zudem, dass man auch die TopTeams der Gruppe 3 in Schach halten und sogar dominieren kann. Eine ähnlich starke Leistung wird es auch gegen Taverne brauchen, will man die vollen Punkte aufs Konto bringen und sich so als erster Verfolger von YF Juventus festigen. Anpfiff auf dem Campo comunale Taverne ist am Samstag um 16.30 Uhr. Oliver Hedinger
Ferienangebote im Jugendtreff Hirtschür
In den Frühlingsferien organisiert der Jugendtreff in Affoltern ein vielseitiges Programm für Kinder und Jugendliche ab der vierten Klasse. Ein zentraler Bestandteil ist der Ferientreff, der an mehreren Tagen von 11 bis 17 Uhr stattfindet. Vor Ort gibt es verschiedene Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung: Es kann unter anderem gebacken, gebastelt oder sich sportlich betätigt werden. Vor allem können Jugendliche jederzeit sich selbst mit Wünschen und Ideen einbringen, was sie gerne im Treff machen möchten. Das Angebot ist offen gestaltet, sodass die Teilnehmenden flexibel vorbeikommen und Zeit miteinander verbringen können. Betreut wird das Programm von Fachpersonen der Offenen Jugendarbeit und während der Jugendtreffs wird jeweils um zwölf Uhr ein Mittagessen angeboten. Dieses kostet fünf Franken, eine Anmeldung bis am Vorabend ist erforderlich. Neben dem Ferientreff ste-
hen auch einzelne besondere Aktivitäten auf dem Programm. Dazu zählt ein gemeinsamer Besuch im WOW-Museum in Zürich, in dem es die Welt der optischen Täuschungen zu entdecken gilt. Zudem veranstaltet die Offene Jugendarbeit Affoltern einen MINTA*(Mädchen, Inter-, nicht binäre, Trans- und AgenderPersonen)-Kreativnachmittag ab der 5. Klasse, an dem der Kreativität freier Lauf gelassen werden kann. Mit dem Programm möchte der Jugendtreff eine einfache Möglichkeit bieten, die Ferien gemeinsam zu verbringen und neue Kontakte zu knüpfen. Die Angebote finden alle im Jugendtreff Hirtschür statt, ausser dem Ausflug ins WOW-Museum, wo der Treffpunkt am Bahnhof Affoltern ist.
Offene Jugendarbeit Affoltern
Anmeldung für das Mittagessen und den Ausflug über den QR-Code auf: www.ja-aaa.ch/news
Am Samstag, 25. April, treten die Swingin’ Ladies plus 2 auf. (Bild zvg)
FRÜHLINGSTAG
Mit Sommer ins Bundeshaus
13:30 –19:00Uhr Sa09:00 –16:00Uhr
Wireröffnen die Grillsaison
Grillsaison-Eröffnungam 18.April! Shoppen,schlemmen,sparen: Zu jedem Einkaufgibt’s eine Gratis-Bratwurst und unserebesten Top-Aktionenobendrauf. Wirfreuenunsauf Ihren Besuchander AlteLandstrasse21in8912 Obfelden. Mehr Infosunter metzgereistocker.ch.
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Fischmarkt
Tagessieg und drei weitere Auszeichnungen
Schwingklub am Albis am Nachwuchsschwingfest in Weesen
Bevor am Sonntag die Aktiven am Verbandsschwingfest antreten, gehörte das Sägemehl am Samstag ganz dem Nachwuchs. Rund 200 Jungschwinger aus den Kantonen St.Gallen, Glarus und Zürich wurden erwartet. Auch der Schwingklub am Albis war stark vertreten und reiste mit elf Jungschwingern nach Weesen. Bei schönstem Wetter konnten die jungen Athleten im Sägemehl ihr Können unter Beweis stellen.
In der jüngsten Kategorie bestritt Damian Ludwig aus Zwillikon sein erstes Schwingfest. Er zeigte eine kämpferische Leistung und durfte nach vier
Gängen und dem Schlussrang 20 stolz unter die Dusche. In derselben Kategorie startete auch Ramon Ehrler. Mit vier gewonnenen Gängen erreichte er den Rang 6a und durfte sich über eine Auszeichnung freuen.
In der Kategorie 15/16 traten Andrin Meier und Matteo Bär an. Beide zeigten starke Leistungen und belegten die Schlussränge 10c und 17. Andrin durfte sich zudem über eine Auszeichnung freuen.
In der zweitältesten Kategorie traten Gian Buchli, Marc Ehrler, Livio Ehrler und Laurin Meier an. Gian und Livio mussten je drei Niederlagen hinnehmen
Kanton Zürich ehrt seine
und beendeten das Fest nach vier Gängen. Marc sicherte sich mit dem Rang 11g die letzte Auszeichnung dieser Kategorie. Laurin gewann den Schlussgang und holte sich damit den ersten Platz. Auch in der ältesten Kategorie war der Schwingklub vertreten. Dario Buchli erreichte mit drei Siegen den Schlussrang 9e und wurde ebenfalls mit einer Auszeichnung belohnt. Robin Frankland sammelte an seinem ersten Schwingfest wertvolle Erfahrungen. Nach vier Niederlagen beendete er das Fest nach vier Gängen.
Michaela Meier
Velotour kreuz und quer durchs Säuliamt
Staubwolke noch in Kappel gesichtet
Die 45. Austragung des Radkriteriums GP Osterhas in der Stadt Affoltern am Karsamstag war kaum vorüber, da starteten weitere 36 Osterhasen in Hausen zur nächsten Austragung. An diesem GP ging es kreuz und quer durchs Säuliamt. Der schnelle Rundkurs in Affoltern von 880 Metern mag zwar geliebt sein bei Piccolos bis zur Elite. Er scheint aber schnell langweilig für die Seniorinnen und Senioren. Die packen das ganz anders an. Man könnte auch von einer motorisierten Bande sprechen. Alle hatten EBikes, und ab gings, wie früher die Post, auch wenn Letztere nun noch sprichwörtlich abgeht. Die Staubwolke wurde noch in Kappel gesichtet, als die Ersten im Depot Knonau zu Kaffee und Gipfeli eintrafen. Die Parkplätze wurden ausnahmslos durch die Fahrräder belegt. Anschliessend gings steil bergauf, was jene mit dem falschen Gang gleich nach hinten spülte. Auch bei elektrischer Unterstützung braucht es kleine Gänge, um in die Gänge zu kommen. Noch schlimmer gings, wenn die Schiebeunterstützung als Gang eingelegt war. Da könnte man gleich absteigen und das Rad schieben. Ein Höhepunkt war die Sicht auf Tambrig. Tambrig ist eine unglaublich tiefe Grube. Sie ist im Säuliamt bekannt
für viele Diskussionen rund um die Umwelt und Abfallwirtschaft, aber auch für Strassensperrung abends wegen der Krötenwanderungen im Frühling. Jetzt ist es ruhig geworden um die Tambrig. Kurz nach dem Mittagessen im Restaurant Löwen, Bonstetten, führte Walter Vollenweider zum äussersten Wendepunkt in Wettswil. Alle Gemeinden des Säuliamtes wurden durchquert. Unfallfrei und heil kamen alle zurück nach Hausen in den Pfyl, und wem der Pfyl zu viel war, fuhr direkt nach Hause. Bruno Vogel, Kappel
E-Bikes satteln und los gehts: Diese «motorisierte Bande» radelte jüngst frischfröhlich durch das ganze Säuliamt.
Olympia-Heldinnen und -Helden
Zwölf Zürcher Olympia-Teilnehmende wurden von Regierungsrat Mario Fehr, Kantonsratspräsident Beat Habegger und Stadtrat Filippo Leutenegger geehrt. Darunter auch die Freestyle-Skierin Lina Kozomara (im Bild links: vordere Reihe, Zweite von rechts) aus Rifferswil. Sie und Pirmin Werner bekamen für den Gewinn der Silbermedaille im Aerials-Mixed-Team von Beat Habegger ein Geschenk überreicht (Bild rechts). (red) Bild
Stolze Nachwuchsschwinger mit Tagessieger Laurin Meier (mit Glocke in der Hand). (Bild Michaela Meier)
Sandra Gill
Kurze Pause im Wald. (Bilder zvg)
Mit einer Inserierung auf unseren Spezialseiten erreichen Sie jede Haushaltung in allen 14 Gemeinden des Säuliamts.
Auflage des Anzeigers aus dem Bezirk: 27 500 Exemplare
Gleich 17 Auszeichnungen am Frühlingswettkampf in Volketswil Am vergangenen Wochenende, dem 11. und 12. April, starteten die Geräteturnerinnen des Turnvereins Mettmenstetten erfolgreich in die neue Wettkampfsaison. Am Frühlingswettkampf in Volketswil traten über 1800 Turnerinnen aus dem ganzen Kanton Zürich in den Kategorien K1–K4 an. Mit insgesamt 26 Turnerinnen war der TV Mettmenstetten gut vertreten und konnte in jeder Kategorie Erfolge feiern.
Bereits das Team der Kategorie K1 überzeugte mit soliden Übungen an den vier Geräten. Die Turnerinnen durften sich über drei verdiente Auszeichnungen freuen – ein gelungener Einstand für die Jüngsten.
In der Kategorie K2 setzten die Mettmenstetterinnen ihre Erfolgsserie fort. Mit sechs gewonnenen Auszeichnungen stellte das Team seine Breite unter Be-
weis und zeigte Übungen auf hohem Niveau. Ein besonderes Highlight lieferte die Kategorie K3: Alle gestarteten Turnerinnen turnten einen hervorragenden Wettkampf und holten alle eine Auszeichnung. Damit darf sich die K3-Riege über ein seltenes und umso beeindruckenderes Resultat freuen.
Auch die Turnerinnen der Kategorie K4 präsentierten sich stark und sicherten sich zwei Auszeichnungen, dies, obwohl das Team für diese Saison komplett neu zusammengesetzt wurde.
Mit diesem überzeugenden Saisonstart zeigt sich, dass der TV Mettmenstetten bestens vorbereitet in das Wettkampfjahr 2026 gestartet ist.
Hervorzuheben gilt es neben den turnerischen Fähigkeiten und Erfolgen insbesondere den Teamgeist sowohl in
den einzelnen Ks als auch in der gesamten GeTu-Riege.
Heimwettkampf Ende August
Der Verein blickt nun mit Vorfreude auf die bevorstehende Wettkampfsaison sowie das Highlight Ende August. 2026 wird der TV Mettmenstetten selbst Gastgeber von kantonalen Geräteturnmeisterschaften. Die Vorbereitungen laufen bereits auf Hochtouren. Die Turnerinnen wollen dort nicht nur mit sportlichen Leistungen überzeugen, sondern auch zeigen, wie engagiert und lebendig die lokale Turnszene ist. Für Zuschauerinnen und Zuschauer verspricht der Anlass einen spannenden Wettkampf direkt vor der Haustüre.
Marco Ferrari, GeTu Mettmi
FCA lässt erneut Punkte liegen
Fussball, 3. Liga: FC Thalwil 2 – FC Affoltern 1:1 (1:0)
Nach der Niederlage in Siebnen wollte die 1. Mannschaft des FCA beim zweiten Auswärtsspiel in Folge unbedingt die volle Punktezahl ins Säuliamt holen – leider wurde vor dem Tor wiedermal gesündigt und deshalb war die Ausbeute mit einem Punkt nicht wunschgemäss.
Am Sonntagmorgen um 11.30 Uhr wurde das Spiel auf der Sportanlage Etzliberg bei leichtem Regenfall angepfiffen. Der FCA erwischte den besseren
Start. Bereits nach einer halben Minute kam Stürmer Stähli zum ersten Mal aus einer aussichtsreichen Position zum Ab-
schluss, leider konnte er diesen jedoch nicht verwerten. Nach den Startminuten, in denen der FCA sehr präsent war und viele Zweikämpfe gewinnen konnte, liess man aber den FC Thalwil immer besser ins Spiel kommen. Vor allem in den Umschaltmomenten nach Balleroberungen konnten die Gastgeber die Ämtler Verteidigungsreihen jeweils in Bedrängnis bringen. Deshalb war es auch nicht verwunderlich, dass der FC Thalwil nach einer halben Stunde in Führung ging. Nach mehreren Abstimmungsproblemen in der FCA-Defensive kam ein Thalwiler frei vor Torwart
OL für Alle und Walking-OL
in Hedingen mit grosser Beteiligung
Am vergangenen Samstag, 11. April, fand bei wunderbarem Frühlingswetter der OL für Alle beim Hedinger Weiher statt. Gut hundert Teilnehmerinnen und Teilnehmer zwischen 3 und 87 Jahren kamen in den Genuss von spannenden und anspruchsvollen OL-Bahnen im Wald zwischen Affoltern und Hedingen, der an diesem Tag stark nach Bärlauch duftete und sich in wunderschöner Blumenpracht präsentierte. Anschliessend fand sich ausgiebig Zeit, um in der Festwirtschaft bei Getränken und reichem Kuchenbuffet Routen zu diskutieren und Gesellschaft zu pflegen.
Für die Kleinsten wurde ein SchnurOL angeboten, bei dem es galt, Posten ohne Karte entlang einer bestimmten Strecke möglichst schnell anzulaufen.
Parallel zum OL für Alle fand der 40. und leider letzte Walking-OL statt. Bei den treuen «Stammkundinnen und -kunden» war die Wehmut förmlich greifbar. Für Severin Schmid, den langjährigen Organisator dieses beliebten Spezial-Anlasses, sei es Zeit, kürzerzutreten. Vielleicht findet sich ein Nachfolger?
Kaspar Oettli
Ranglisten: www.olg-saeuliamt.ch
Severin Schmid, der langjährige Organisator des beliebten Walking-OL, möchte kürzertreten.
Rund 100 Teilnehmende zwischen 3 und 87 Jahren nutzten die OL-Bahnen.
Durchhalten bis zum letzten Posten. (Bilder zvg)
Erfolgreicher Meisterschaftsstart
Dreifuss zum Abschluss und verwandelte souverän. Dies war ein Weckruf für die Affoltemer. Bis zur Pause kam man zu mehreren Torchancen, unter anderem landete ein Schuss auch am Pfosten, aber es schaute nichts Zählbares dabei raus. Allgemein war das Spiel von beiden Mannschaften eher wenig berauschend.
Nach dem Seitenwechsel änderte sich nicht viel im Spielgeschehen. Beide Mannschaften konnten sich zwar Torchancen herausspielen, jedoch wurde im letzten Moment jeweils immer die falsche Entscheidung getroffen. Das Spiel näherte sich dem Ende, da fasste sich Kapitän Binkert ein Herz und zog einen Freistoss aus weiter Distanz auf den zweiten Pfosten. Der Ball wurde länger und länger – bis er schliesslich plötzlich im Netz zappelte. Nach dem Ausgleich gab sich der FCA noch nicht zufrieden und wollte nun den Sieg. Leider wurden noch zwei hochkarätige Chancen liegen gelassen, und so endete das Spiel auf wenig zufriedenstellende Art und Weise mit 1:1.
Die Mannschaft bedankt sich bei allen mitgereisten Fans und hofft auf eine zahlreiche Unterstützung am nächsten Sonntag um 14 Uhr im heimischen Moos, wo es gegen den Tabellenzweiten FC Freienbach geht.
Luca Angelillo
Die Hornussergesellschaft Obfelden ist erfolgreich in die neue Meisterschaft gestartet. In Dachlissen traf das Team auf Heimberg D und trat dabei mit zwölf Spielern an. Die Gäste standen mit 17 Spielern im Einsatz, darunter sechs Junghornussende. Obfelden zeigte insbesondere im Ries eine starke und geschlossene Mannschaftsleistung. Die Abwehrarbeit war aufmerksam und diszipliniert, alle Spieler machten konsequent mit und verschoben seriös, wenn es die Situation erforderte. Beim einzigen Nummero zeigte sich jedoch Verbesserungspotenzial. Der entsprechende Streich wäre grundsätzlich haltbar gewesen. Positiv hervorzuheben ist, dass die Mannschaft auch nach dem Rückschlag konzentriert weiterarbeitete und nicht nachliess. Am
Ende resultierte ein klarer Sieg für Obfelden mit 1 Nummero und 649 Schlagpunkten gegenüber 6 Nummern und 378 Schlagpunkten von Heimberg D. Damit sichert sich Obfelden die ersten zwei Punkte der Saison.
Die besten Einzelschläger waren Wädi Müller mit starken 71 Punkten, gefolgt von Yannick Binggeli mit 68 Punkten sowie Marc Kölliker mit 59 Punkten.
Am kommenden Sonntag steht das nächste Heimspiel an. Gegner ist Krauchthal-Hub B, welcher als einer der stärksten Gegner in der Gruppe gilt. Für das leibliche Wohl sorgt eine Festwirtschaft. Die HG Obfelden freut sich über zahlreiche Zuschauer.
Hornussergesellschaft Obfelden
Trotz vieler Strafraumszenen blieb die Torausbeute dünn. (Bild Walter Aegerter)
Besonderes Highlight: Alle gestarteten Turnerinnen in der Kategorie K3 turnten einen hervorragenden Wettkampf und holten alle eine Auszeichnung. (Bild
Die Top 3 (von links): Yannick Binggeli, Wädi Müller und Marc Kölliker. (Bild zvg)
Apfelraub in Affoltern
Man stand kurz vor der Auflösung der seltsamen Vorkommnisse der letzten Wochen. Nach einem Mord und dem Verschwinden von Aluminium-Äpfeln in Teilen der Stadt, konnte man an diesem nebligen Februarmorgen den mutmasslichen Täter bis zum Stadthaus verfolgen.
Keine Spur vom Dieb Im Morgengrauen, noch waren keine Angestellten zugegen, wurde das Gebäude nun mit Verstärkung gestürmt. In einem Kellerraum wurde nicht nur der in der Nacht entwendete Apfel entdeckt, sondern auch die weiteren fehlenden Äpfel. Vom Dieb war aber keine Spur. Dieser musste einen anderen Ausgang gewählt haben, was mit dem angrenzenden Parkhaus auch nicht allzu schwierig war.
Dank Bildern der Überwachungskameras in der Tiefgarage konnte man den Dieb beobachten, wie er in ein Auto stieg, und ermittelte dank dem Kennzeichen den Wohnort in einer Nachbargemeinde. Zudem stelle man fest, dass die Person ein offizieller Angestellter der Stadt war. Am Wohnort konnte der Dieb schlussendlich gefasst werden. Wie sich in der Befragung herausstellte, erfuhr dieser von einer anonymen Quelle von den strahlenden Äpfeln. Er wollte nun die Stadt vor einem Skandal schützen und entschied sich, die Äpfel heimlich zu entfernen.
Alle aus dem Ruder gelaufen
An dem besagten Januarmorgen, als er entdeckt wurde, sei alles aus dem Ruder gelaufen. Er wollte den betrunkenen Herrn mit dem Beil nur erschrecken, da sei ihm dieses aus der Hand gerutscht und habe den Mann getroffen. Er habe dies nicht gewollt. Der Chef-Ermittler dachte für sich: «Ja, das sagen alle», und legte dem Herrn die Handschellen an. Wieso die Äpfel eine erhöhte Strahlung aufwiesen, konnte nie geklärt werden. Auch der Künstler selbst zeigte sich ratlos. Aber wer weiss, vielleicht steckt da auch eine noch grössere Geschichte dahinter. (red)
Mit dieser Episode ist der Krimi «Apfelraub in Affoltern» an seinem Ende angelangt
Bei einem Pubbesuch in Zürich funkte es
Rose McCan schreibt und singt Songs im
Sandra ISabél ClauS
Das musikalische Feuer wurde bei Rose entfacht, als sie 13 Jahre alt war. «Ich entdeckte in einem Schaufenster eine Gitarre, kaufte sie für 50 Franken und brachte mir das Spielen selbst bei», erinnert sie sich. Rund drei Jahre später investierte sie fast drei Lehrlingslöhne in ihre erste Westerngitarre und begann, Songs zu schreiben. Und da sie als Jugendliche oft knapp bei Kasse war, beschenkte sie Geburtstagskinder mit persönlich geschriebenen Liedern. Als sie dann eines Tages, mit knapp 30, am irischen Nationalfeiertag St.Patrick’s Day, in einem Zürcher Pub erlebte, wie die vielen Besucher die markanten irischen Hits der Dubliners textsicher und voller Inbrunst mitsangen, war es um Rose geschehen. In den Folgejahren lernte sie unzählige der eindringlichen, jahrhundertealten Volkslieder, die von Liebe und Verlust, Freiheit und dem stolzen Zusammenhalt des Volkes erzählen. Stets zwischen schwermütiger Melancholie und purer Lebensfreude. Mitte dreissig kaufte sie in Irland ihre erste Bodhrán, die irische Rahmentrommel, und war ein gutes Jahr später Bandmitglied bei den Trousers of Kilkenny und spielte regelmässig an «Irish Sessions». Diese Events sind das Pendant zur Schweizer «Stubete»: ein gemütliches Beisammensein von Musizierenden und Zuhörenden.
Nächstes Album erscheint Mitte April Die Musikerin heisst mit bürgerlichem Namen Gülbün Can. «Gül» heisst auf Türkisch Rose und so war ihr Künstlername schnell gefunden. Zur türkischen Herkunft väterlicherseits hat sie keinerlei Bezug – sie spricht die Sprache nicht, noch war sie seit ihrer Kindheit je wieder im grossen Land im Osten. Aufgewachsen ist sie im Zürcher Furttal, sie lebte an verschiedenen Orten im Grossraum Zürich. Nach der obligatorischen Schulzeit entschied sie sich für eine kaufmännische Lehre. In einem Autospritzwerk. Da entdeckte sie ihre Kreativität und ihr grafisches Talent.
Irish-Folk-Stil und auf Mundart-Pop
Später stieg sie als Quereinsteigerin in den Grafikbereich ein und gestaltet heute in einem 80-Prozent-Pensum ein Kulturmagazin.
Seit fünf Jahren wohnt sie in Affoltern und schwärmt von der guten Lage. Zum Entspannen schlendert sie oft durch die hiesigen Baumärkte. «Shoppen in Kleiderläden sagt mir überhaupt nichts, ich liebe Baumärkte», überrascht die bald 55-Jährige. «Aus einfachen Brettern ein zweckmässiges Möbel zu zimmern, gefällt mir.» Rose McCan experimentiert nicht nur gerne mit Baumaterial. Auch in der Musik nimmt sie gerne bestehende Songs und verleiht ihnen ihren ganz eigenen Twist, zum Beispiel kreiert sie ein neues Lied aus einer Melodie eines irischen Gassenhauers mit passendem Text auf Mundart. So wurde beispielsweise der bekannte irische Song «The Wild Rover» zur Création à la Rose: «Rumtriiberin». Dabei achtet sie pedantisch genau
auf eine möglichst akkurate Übersetzung des Originaltextes. Obwohl sie Zürichdeutsch spricht, singt sie auf Berndeutsch. Musikalisch wohl fühlt Rose McCan sich aber nicht nur im Irish Folk, son-
«Mir ist es wichtig, meinen Horizont immer wieder zu erweitern.»
Rose McCan, Musikerin
dern neuerdings auch im Mundart-Pop. «Um mehr über dieses Genre zu erfahren, absolvierte ich eine Art ‹Pop-Lehrjahr› bei Deean, meinem Produzenten», erklärt sie. Danach konnte sie sich ihren lang gehegten Jugendtraum erfüllen
und ihr Debütalbum «Lueg» im Februar dieses Jahres veröffentlichen. «Mir ist es wichtig, meinen Horizont immer wieder zu erweitern, stets dazuzulernen», meint sie. «Wenn ich an etwas interessiert bin, dann möchte ich es bis ins letzte Detail erforschen.» Ihre aussergewöhnliche Konzentrationsfähigkeit und akribische Detailverliebtheit führt Rose McCan auf ihre Autismus-Spektrum-Störung (ASS) zurück, die erst Ende vierzig erkannt wurde. Es erklärt mitunter auch, warum sie so lange gebraucht hat, um ins Rampenlicht zu treten. Und – ganz allgemein – ihre Musik in die Welt hinauszutragen. Das tut sie in Kürze erneut: Ihr nächstes Album «I Am Not Irish» erscheint am heutigen 17. April. Zu hören sind die Songs auf allen gängigen Plattformen. Natürlich kann sie auch für Soloauftritte oder zusammen mit ihrem Duo SaitWind sowie ihrer Band Trousers of Kilkenny gebucht werden.
Rose McCans musikalisches Herz schlägt für Irish Folk und Mundart-Pop. (Bild Sandra Isabél Claus)