Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 24 678 I AZ 8910 Affoltern a. A.
aus dem bezirk affoltern I Nr. 22 I 169. Jahrgang I Freitag, 18. März 2016
Überarbeitet
Stiller Schaffer
Der Gemeinderat Affoltern hat Leitsätze und Ziele unter die Lupe genommen. > Seite 3
Stallikons Gemeindeschreiber Roberto Brunelli feiert ein Arbeitsjubläum. > Seite 5
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Massnahmen Nach dem Leitbildprozess wird in Mettmenstetten die Biodiversität gefördert. > Seite 7
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Per Heli geliefert Neue Brunnenstube der Wasserversorgungs-Genossenschaft Affoltern. > Seite 9
Ja zum Budget mit 22 Prozent mehr Steuern im zweiten Anlauf Längere Debatte über den Baukredit für die Neugestaltung des Dorfplatzes in Rifferswil Soll man trotz der massiven Steuererhöhung und Sparbeteuerungen 160 000 Franken für die Neugestaltung des Dorfplatzes ausgeben? Die Geister schieden sich an der ausserordentlichen Gemeindeversammlung am Mittwochabend in Rifferswil. Am Schluss wurde der Kredit dennoch mit 77 zu 70 Stimmen gutgeheissen. ................................................... von martin platter Die Einsicht, dass Rifferswil wohl nicht um die rekordhohe Steuererhöhung von 22 Prozent herumkommen wird, hatte sich beim Gros der 162 Stimmberechtigten ohne längere Diskussion bald durchgesetzt. Seit der Ablehnung des Budgets 2016 an der ordentlichen Gemeindeversammlung Anfang Dezember 2015 haben sich die Kennzahlen nicht wesentlich verändert. Wie ein Damoklesschwert hängt das drohende Defizit von 1,6 Millionen Franken über den durch Schulhausneubau, Bildungsausgabenwachstum und schwer kalkulierbare Steuereinnahmen strapazierten Gemeindefinanzen. Der Kanton knüpft die Kostengutsprache seiner Ausgleichszahlungen, die das Defizit eliminieren würden, an Minimalsteuerfüsse. Die nach der letzten Gemeindeversammlung eingesetzte, 20-köpfige Arbeitsgruppe konnte den gordischen Knoten auf die Schnelle auch nicht lösen. Arbeitsgruppenmitglied Martin Barth sagte: Die Arge habe über Weih-
nachten/Neujahr nicht genügend in die Tiefe analysieren können. Dafür sei die Zeitspanne zu kurz gewesen. Dennoch gelte es nun, möglichst rasch die nötigen Schritte einzuleiten. Denn: «Wir können die Million aus den Übergangsausgleich nur noch 2016 und 2017 geltend machen.» Danach wird der Ausgleich abgeschafft. Deshalb müsse dringend auch mit der Sanierung der Gemeindefinanzen vorwärtsgemacht Gemeindepräsident Marcel Fuchs referiert über die Zukunft von Rifferswil. Von links: Finanzvorsteher werden. Fusionen Daniel Schneider, Gemeindeschreiber Bruno Hänni, Tiefbauvorsteher Hugo Walter und dürften bei der Hochbauvorsteher Markus Trachsel. (Bild Martin Platter) Evaluation kein Tabu sein. Als dritter Punkt lokalisierte Es sind dies neben ihm selber und Ge- erarbeiten sowie alternative FinanzieBarth Verbesserungspotenzial in der meinderatskollege Markus Trachsel, rungsmodelle wie Public Private PartKommunikationskultur der Gemein- Lisa Aschwanden, Evelyn Bergmann, nership eruieren. Mehr zu reden gab jedoch die Fradebehörde. Den Bürgern sollte an den Rolf Hauenstein, Fredy Loretz, Hans Gemeindeversammlungen künftig Al- Peter Mahler und Martina Steffen. An- ge, ob jetzt der richtige Zeitpunkt sei, ternativen zu Sachgeschäften vorge- geleitet wird das Gremium vom exter- einen Baukredit in Höhe von 160 000 legt werden, damit sie eine echte Aus- nen Sachverständigen Peter Schlumpf Franken für die kosmetische Verschöwahl hätten. Von Drohungen und von Inoversum. Die Aufgabenstellung nerung des Dorfplatzes zu bewilligen, übertriebener Schwarzmalerei sei ab- ist so komplex wie vielseitig. Die Kom- deren Nutzen umstritten ist. Nachdem mission soll Möglichkeiten der Effizi- man soeben eine rekordhohe Steuerzusehen. enzsteigerung bis hin zur Gemeinde- erhöhung wegen Finanzknappheit befusion evaluieren; die Sanierung der schlossen habe. Die Meinungen ginDie Zukunftskommission solls richten bestehenden Schulhäuser und des Feu- gen stark auseinander. Am Schluss Gemeindepräsident Marcel Fuchs stell- erwehrgebäudes im Hinblick auf Not- überwog bei einer Mehrheit jedoch te die Mitglieder der neu gegründeten wendigkeit, Ausbaustandard und -zeit- die Einsicht, dass ein gepflegter OrtsKommission «Zukunft» vor, die am 4. punkt überprüfen; Möglichkeiten zur kern eben auch eine Visitenkarte sei, April ihre erste Sitzung haben werden. Verbesserung der Standortattraktivität die zur Standortattraktivität beiträgt.
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Gewerbeschau GV-Beschluss: Im Jahr 2019 präsentiert sich das Unterämtler Gewerbe. > Seite 13
Wieder mehr Verkehrsunfälle im Säuliamt Nach leichtem Rückgang im vergangenen Jahr sind die Unfallzahlen im Säuliamt 2015 wieder gestiegen. Im vergangenen Jahr hat die Polizei im Bezirk Affoltern 373 Verkehrsunfälle rapportiert. Das sind 30 mehr als in der Vorjahresperiode. Leicht gestiegen ist auch die Zahl der Schwerverletzten, von 20 auf 24. In Bonstetten und Hausen endeten Verkehrsunfälle mit je einem Todesopfer (Vorjahr: 1). Die meisten Unfälle ereigneten sich im Bezirkshauptort (100, + 9), gefolgt von Obfelden (54, +4) und Mettmenstetten (40, +1). Nur ein Unfall – ohne Personenschaden – wurde im vergangenen Jahr in Maschwanden registriert, im Vorjahr gar keiner. Im Vergleich zum Vorjahr verzeichneten Aeugst, Bonstetten, Knonau, Ottenbach und Rifferswil weniger Verkehrsunfälle als 2014. (-ter.) anzeigen
letzte GV mit Was liegt diesen Frühling im Trend? FGA: erfreulichen Zahlen Modebeilage des «Anzeigers» Ob Damen-, Herren- oder Kindermode, Schuhe, Kosmetik, Schminktipps oder kreative Fingernägel, Lässiges für selbstgemachte Strickwaren, von aussergewöhnlichem Schmuck über Brillen als Sehhilfe und Accessoire bis hin zum Schneider- und Vorhangatelier – die Läden, Boutiquen und Kosmetikinstitute in und um das Säuliamt bieten alles an, was trendig, schmückend oder verschönernd ist. Keine weiten Anfahrtswege, genügend und bezahlbare Parkplätze, fachkundige Bedienung und viel Wohlfühlfaktor – warum also in die Ferne schweifen? Für Ferien ja, aber modisch finden Frau, Mann und Kind alle Must-Haves, alles was stylisch ist, für anerkennende Blicke sorgt und den Mode-Frühling einläutet, in der Nähe. (sci) ................................................... > Mode auf den Seiten 32 bis 40
Für Modisches und Schönes nicht weit reisen – in und ums Säuliamt ist alles zu finden. (Bild Susanne Crimi)
Die 40. Generalversammlung der Fernsehgenossenschaft Affoltern (FGA) war zugleich die letzte: Einstimmig haben die 111 anwesenden Genossenschafter am Mittwochabend im Kasinosaal der Liquidations-Einleitung zugestimmt. In anderthalb Jahren wird die FGA somit Geschichte sein. Die Wasserwerke Zug AG (WWZ) hat von der FGA nicht nur das Netz übernommen, sondern auch Fahrzeuge, Werkzeug und Lager sowie mit einer Ausnahme alle Mitarbeiter. Nur für ihr Stockwerkeigentum sucht die FGA nun noch einen Käufer. Das beschleunigte Vorgehen zahlt sich auch für die Genossenschafter aus: Statt wie im Vorjahr angekündigt 1100 bis 1500 Franken kassieren sie pro Anteilschein (à 100 Franken) voraussichtlich über 1700 Franken vom Restguthaben. (tst.) ................................................... > Bericht auf Seite 13
500 11 9 771661 391004
Ärztlicher Notfalldienst In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des Ärztetelefons 044 421 21 21. Bei Verkehrsunfällen Telefon 117 oder Telefon 044 247 22 11.
Telefon 144 für Sanitäts-Notruf
Konkurseinstellung Über den Nachlass von Walter Kleinert, geb. 16. Februar 1945, von Affoltern am Albis ZH, gest. 19. November 2015, wohnhaft gewesen in Guayacanes, Dominikanische Republik, ist durch Urteil des Einzelgerichts am Bezirksgericht Affoltern vom 22. Februar 2016 die konkursamtliche Nachlassliquidation angeordnet, das Verfahren aber mit Urteil dieses Richters vom 9. März 2016 mangels Aktiven eingestellt worden. Sofern nicht ein Gläubiger bis zum 28. März 2016 die Durchführung des Konkursverfahrens verlangt, sich gleichzeitig zur Übernahme des durch die Konkursmasse nicht gedeckten Teils der Kosten verpflichtet und daran einen Barvorschuss von Fr. 4000.– leistet, gilt das Verfahren als rechtskräftig geschlossen. Affoltern am Albis, 11. März 2016 Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern am Albis
Einladung zur öffentlichen Informationsveranstaltung
Neugestaltung Postplatz Hausen am Albis Dienstag, 29. März 2016, 20.00 Uhr, im Gemeindesaal Schulhaus Weid, Hausen am Albis. Die Bevölkerung von Hausen am Albis und Interessierte werden eingeladen, an der Informationsveranstaltung teilzunehmen. Gemeindevertreter und Planer orientieren über die geplante Neugestaltung des Postplatzes und stehen nach der Information für Fragen zur Verfügung. Hausen am Albis, 18. März 2016 Gemeinderat Hausen am Albis
Zur goldenen Hochzeit von Elsbeth und Heiri Müller-Schurter Liebs Mami und liebe Papa Liebs Grossmami und liebe Grosspapa Liebi Elsbeth und liebe Heiri Zur goldenen Hochzeit gratulieren wir euch von ganzem Herzen. Andreas und Aurelia, Jürg und Corinna, Karin und Leo mit Alan
Ich, männlich, 67, 178 cm gross, schlank, ohne Kinder, war beruflich sehr beschäftigt, suche eine ebenso gepflegte, jugendliche, schlanke Frau für gemeinsames Freizeitvergnügen, unter anderem kleinere Reisen in Europa etc. Bitte nur seriöse Zuschriften mit kleinem Foto unter Chiffre 4536, Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern, 8910 Affoltern am Albis.
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Peter Blaser Regionales Entsorgungszentrum und zentrale Sammelstelle «ÖKI-HOF», Lindenmoosstrasse 15
Öffnungszeiten über Ostern Für das regionale Entsorgungszentrum und die zentrale Sammelstelle «ÖKI-HOF» an der Lindenmoosstr. 15 gelten über Ostern folgende Annahmezeiten: • Gründonnerstag, 24. März 2016: 07.30 bis 09.00 Uhr, 09.30 bis 11.45 Uhr, 13.00 bis 16.00 Uhr • Karfreitag, 25. März 2016: ganzer Tag geschlossen • Samstag, 26. März 2016: ganzer Tag geschlossen (GP Osterhas) • Ostermontag, 28. März 2016: ganzer Tag geschlossen Ab Dienstag 29. März 2016 gelten wieder die üblichen Öffnungszeiten. Wir wünschen Ihnen frohe Ostertage. Affoltern am Albis, 18. März 2016 Tiefbauabteilung
Öffentliche Auflage Strassenprojekte gemäss § 16 Strassengesetz (StrG), Mitwirkung der Bevölkerung Gemäss § 13 und § 16 des Strassengesetzes (StrG) wird folgendes Projekt der Bevölkerung zur Stellungnahme unterbreitet: Gemeinde Hausen am Albis Projekt Nr. 2013.006 Postplatz Hausen am Albis Sanierung und Neugestaltung Postplatz Hausen am Albis Die Projektunterlagen können ab dem 21. März 2016 während 30 Tagen im Bauamt Hausen am Albis, Zugerstr. 6, 8915 Hausen am Albis, eingesehen werden. Einwendungen und Anregungen zum Projekt sind innerhalb dieser Frist einzureichen, also spätestens bis 20. April 2016, in schriftlicher Form an die Gemeindeverwaltung Hausen am Albis, Zugerstrasse 10, Postfach 71, 8915 Hausen am Albis, zuhanden des Gemeinderates. Hausen am Albis, den 18. März 2016 Gemeinderat Hausen am Albis
Wir danken Allen, die ihm im Leben mit Freundschaft und Liebe begegnet sind. Besonders danken möchten wir dem Alters- und Pflegeheim Seewadel für die gute und liebevolle Pflege und Betreuung und Herrn Pfarrer Jürgen Schultz für seine tröstenden Worte. Aeugst am Albis, im März 2016
Die Trauerfamilie
Gesucht für ein Buchprojekt: Selbstständige Therapeuten oder Berater (Männer und Frauen) aus dem Bezirk Affoltern. Sie haben ein seriöses Angebot im Bereich «Körper – Seele – Geist», welches nicht über die Krankenkasse abgerechnet werden kann. Infos einfordern bei: aemtler-therapeuten@eclipso.ch
Bezirk Affoltern
Freitag, 18. März 2016
Im grossen Stil Zigaretten gestohlen
Neugestaltung des Postplatzes in Hausen: Orientierungsversammlung am 29. März
Beim Einbruch in ein Verkaufsgeschäft in Obfelden haben Unbekannte am Samstag kurz vor 4 Uhr Raucherwaren im Wert von mehreren tausend Franken gestohlen. Durch Einschlagen einer Scheibe verschafften sie sich Zutritt und richteten dabei mehrere hundert Franken Schaden an.
Aus den Verhandlungen des Gemeinderates
Sprayereien Auch Vandalen trieben in den vergangenen Tagen ihr Unwesen: In Bonstetten wurden in Bahnhofnähe zwischen 12. und 14. März Gebäude und Fahrzeuge mit Farbe überzogen. Die Kantonspolizei beziffert den Schaden auf mehrere hundert Franken. Im Industriegebiet von Hedingen wurden zwischen 11. und 14. März Robidog-Behälter und eine Unterführung besprayt. Sachschaden: einige hundert Franken. Auf rund 1500 Franken beläuft sich der Schaden am ehemaligen Güterschuppen beim Bahnhof in Mettmenstetten. Auch dort wurden zwischen 5. und 7. März Wände mit Graffiti versehen. Anwohner der Schulhausanlage in Bonstetten riefen am 11. März kurz vor Mitternacht die Polizei. Sie störten sich am Lärm von Jugendlichen. Als die Gesetzeshüter eintrafen, waren diese weg. (-ter.)
Aus dem Gemeinderat Bonstetten Einbürgerungsausschuss: Der Einbürgerungsausschuss hat folgender Person das Gemeindebürgerrecht (unter Vorbehalt der Erteilung des Kantonsbürgerrechts und der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung) erteilt: Novinskaya Ekaterina, von Russland.
Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Chefredaktor: Werner Schneiter Redaktion: Thomas Stöckli Salomon Schneider Redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 24 280 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/ Christine von Burg Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch Sonderseiten: Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 058 200 5718, M 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@azmedien.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau
Zur Information der Bevölkerung über den aktuellen Stand der Neugestaltung Postplatz Hausen am Albis findet am Dienstag, 29. März 2016 um 20 Uhr im Gemeindesaal Weid, Hausen am Albis, eine Orientierungsversammlung statt. Gemeindevertreter und Planer orientieren über die geplante Neugestaltung des Postplatzes und stehen für Fragen zur Verfügung.
Gemeindeverwaltung Patricia Weiss wird neu das Team der Jugendarbeit (20% offene und 30% aufsuchende Jugendarbeit) unterstützen. Sie hat die Stelle am 14. März 2016 bereits angetreten. Als Lernende für die kaufmännische Ausbildung 2016 bis 2019 wurde Blerta Tarashaj, Ebertswil, gewählt. Gemeinderat und Mitarbeitende heissen Patricia Weiss und Blerta Tarashaj bereits heute herzlich willkommen und freuen sich auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit.
Preiserhöhung SBB-Tageskarten Gemeinde ab 1. Mai 2016
Der Postplatz in Hausen soll neu gestaltet werden. Am 29. März wird über das Vorhaben informiert. (Archivbild)
Die Gemeinde Hausen bietet den Einwohnern zurzeit vier «Tageskarten Gemeinde» an. Damit leistet sie einen aktiven Beitrag zur Förderung des öffentlichen Verkehrs. Aufgrund einer Preiserhöhung der Schweizerischen Bun-
desbahnen (SBB) passt der Gemeinderat Hausen am Albis den Preis für die Tageskarten ebenfalls an. Eine Tageskarte Gemeinde Hausen kostet ab 1. Mai 2016 neu 45 Franken (bisher 40 Franken).
Die Kommunalpolizei Affoltern am Albis führte am 17. Februar 2016 in Hausen Geschwindigkeitskontrollen durch. In dieser Zeit wurden an der
Aus den Verhandlungen des Gemeinderates Affoltern Im Sinne einer rollenden Planung hat der Gemeinderat seine Ziele überprüft und angepasst. Auch die Leitsätze wurden sanft optimiert. Während eines zweitägigen Workshops hat sich der Gemeinderat mit der strategischen Planung auseinandergesetzt. Erstmals wurden auch die Abteilungsleiter in den Workshop-Prozess eingebunden. Dadurch wurde das Teamgefühl gestärkt und die Zielsetzungen werden transparenter, was die operative Umsetzung vereinfacht.
Der Gemeinderat hat die fünf Leitsätze wie folgt festgelegt: Wachstum: Wir stellen eine nachhaltige Entwicklung sicher. Einbezug der Bevölkerung: Die Meinung unserer Einwohnerinnen und Einwohner ist uns wichtig. Bevölkerungsstruktur: Unsere Gemeinde ist ein attraktiver Lebensraum und Wirtschaftsstandort. Gesundheit: Wir fördern die eigenverantwortliche Lebensgestaltung. Finanzen: Wir stellen eine nachhaltige und dauerhafte Gesundung der Finanzen sicher und werden vom Kanton finanziell unabhängig. Zusammenarbeit mit anderen Gemeinden: Wir nehmen eine aktive Rolle in unserem Bezirk wahr. Diesen Leitsätzen wurden insgesamt 26 Ziele zugeordnet. Die Abteilungen werden nun zur Zielerreichung die Massnahmen 2017 erarbeiten und dem Gemeinderat zur Prüfung und Genehmigung vorlegen. Leitsätze und Ziele sind auf der Homepage www.affoltern-am-albis.ch aufgeschaltet.
der versicherungstechnischen Grundlagen. Neben der Senkung des technischen Zinssatzes von 3,25 auf 2 Prozent wechselt die BVK zudem von den heute verwendeten «Periodentafeln» neu auf die «Generationentafeln». Diese berücksichtigen die steigende Lebenserwartung besser und zwar auch nach der Pensionierung. In den Umwandlungssätzen wird damit künftig auch die jahrgangsabhängige Lebenserwartung mit einberechnet. Der Umwandlungssatz für eine Person mit Jahrgang 1957 wird durch die Einführung der Generationentafeln beispielsweise von derzeit 6,2 auf 4,82 Prozent gesenkt. Gleichzeitig wurden vom Stiftungsrat verschiedene Abfederungsmassnahmen für ältere Mitarbeitende beschlossen. Die Sparbeiträge sollen zudem erhöht werden, damit die Rentenhöhe wieder erlangt werden kann. Dies führt zu erheblichen Mehrkosten bei Arbeitgebern und zu weniger Nettolohn bei den Mitarbeitenden. Erschwerend hinzukommt, dass die BVK zurzeit eine Unterdeckung ausweist. Durch die geplanten Massnahmen ab 2017 wird der Deckungsgrad um weitere zirka 7 Prozentpunkte sinken. Der Gemeinderat geht davon aus, dass der Deckungsgrad im Jahr 2017 unter 90 % liegt, was zusätzliche Sanierungsbeiträge auslösen wird. Dadurch steigt die finanzielle Belastung in den kommenden Jahren erheblich. Aufgrund dessen wurde eine paritätisch zusammengesetzte Kommission gebildet, welche einen allfälligen Wechsel der Vorsorgeeinrichtung zu prüfen hat. Erste Ergebnisse werden im September 2016 erwartet.
Prüfung Austritt BVK
Beteiligungen der AZ Medien AG auf www.azmedien.ch
Geschwindigkeitskontrolle
In Affoltern Leitsätze und Ziele überarbeitet
Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.azmedien.ch
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Die Politische Gemeinde Affoltern am Albis hat ihre Mitarbeitenden bei der Pensionskasse BVK versichert. Diese plant ab 2017 erhebliche Anpassungen
Brauiweiher Die Altlast im Bereich Brauiweiher erstreckt sich über mehrere Grundstücke und dehnt sich bis zur Obfelder-
strasse und zum Bahntrassee aus. Damit nun die optimale Sanierungsart festgelegt werden kann, hat der Gemeinderat einen Kredit von insgesamt 43 000 Franken bewilligt. Damit sollen aussagekräftige Entscheidungsgrundlagen erarbeitet und die rechtliche Situation vertieft abgeklärt werden.
Und übrigens… …wurde für den Ersatz eines Kommunalfahrzeuges im Werkhof inkl. Schneepflug und Salzstreuer ein Kredit von 160 000 Franken bewilligt. (tro) anzeige
Albisstrasse 24 Fahrzeuge kontrolliert, daraus resultierten 10 Übertretungen. Die gemessene Höchstgeschwindigkeit betrug 62 km/h (anstelle der signalisierten 50 km/h). (db)
wir gratulieren Zum 104. Geburtstag Morgen Samstag, 19. März, darf Fritz Wüthrich im Alterszentrum am Bach in Birmensdorf seinen 104. Geburtstag feiern. Seine Familie gratuliert ihm ganz herzlich zu diesem hohen Geburtstag und wünscht weiterhin Gesundheit, Glück und Freude. Fritz Wüthrich kam 1954 von Zürich nach Hedingen. Dort wohnte er bis zu seinem 101. Altersjahr. Über viele Jahre war er in der Behörde tätig.
Zum 90. Geburtstag In Obfelden feiert Adelheid Grob-Böhlen morgen Samstag, 19. März, ihren 90. Geburtstag. Zum besonderen Tag gratulieren wir der Jubilarin herzlich, wünschen ihr ein schönes Geburtstagsfest und alles Gute.
Todesfälle Ersatzwahl eines Mitgliedes der reformierten Kirchenpflege Maschwanden für den Rest der Amtsdauer 2014 bis 2018 Für den aus der Kirchenpflege zurückgetretenen Ruedi Künzi (nach 29 Jahren) ist eine Nachfolgerin/ein Nachfolger für den Rest der laufenden Amtsdauer 2014 bis 2018 zu wählen. In Anwendung von Art. 6 Abs. 2 der Kirchgemeindeordnung sowie § 48 ff. des Gesetzes über die politischen Rechte (GPR) sind bis spätestens am 27. April 2016 Wahlvorschläge bei der Kirchenpflege, Frau Vreni Bär, Hinterdorfstrasse 5, 8933 Maschwanden, einzureichen. Wählbar sind alle der reformierten Kirchgemeinde Maschwanden angehörenden Stimmberechtigten, die das 18. Altersjahr vollendet haben und ihren Wohnsitz in der politischen Gemeinde Maschwanden haben. Stimmberechtigt ist, wer als Mitglied der reformierten Kirchgemeinde Maschwanden das 16. Altersjahr vollendet hat und über das Schweizer Bürgerrecht oder über eine ausländerrechtliche Bewilligung B, C, oder Ci verfügt. Die Kandidatin oder der Kandidat muss mit Namen und Vornamen, Geschlecht, Geburtsdatum, Beruf, Adresse und Heimatort auf dem Wahlvorschlag bezeichnet werden. Jeder Wahlvorschlag muss von mindestens 15 Stimmberechtigten der Kirchgemeinde unter Angabe von Name, Vorname, Geburtsdatum und Adresse eigenhändig unterzeichnet sein. Diese können ihre Unterschrift nicht zurückziehen. Jede Person kann nur einen Wahlvorschlag unterzeichnen. Formulare für den Wahlvorschlag sind bei der Gemeindekanzlei erhältlich. Der provisorische Wahlvorschlag wird nach Ablauf der ersten Frist veröffentlicht. Innert einer zweiten Frist von 7 Tagen, von der Publikation an gerechnet, kann der Vorschlag geändert oder zurückgezogen werden oder es kann ein neuer Wahlvorschlag eingereicht werden. Die reformierte Kirchenpflege Maschwanden erklärt die Vorgeschlagene/ den Vorgeschlagenen als gewählt, wenn die Voraussetzungen für eine stille Wahl gemäss § 54 GPR erfüllt sind. Sind die Voraussetzungen für eine stille Wahl nicht erfüllt, wird am 5. Juni 2016 eine Urnenwahl mit leerem Wahlzettel durchgeführt. Gegen diese Anordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen bei der Bezirkskirchenpflege Affoltern, Martin Billeter, Präsident, Püntenstr. 16, 8932 Mettmenstetten, erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung erhalten. 14. März 2016 Kirchenpflege Maschwanden
Schiessvereine
FeldschützenGesellschaft Zwillikon Freiwillige Übung mit SV Affoltern Samstag den 19. März von 09.00 bis 11.30 Uhr Der Vorstand
Feldschützenverein Bonstetten Schiessen im Schützenhaus Lochenfeld: Eröffnungsschiessen Freitag, 18. März 2016 17.30 bis 19.30 Uhr Freiwillige Übung (inkl. GM ZKSV) Mittwoch, 23. März 2016 17.30 bis 20.00 Uhr Der Vorstand
Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf. Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314–316 PBG). Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.
Bonstetten Bauherrschaft: Illi Kurt, Oberdorfstrasse 14, 8906 Bonstetten Projektverfasser: Gamaro Immobilien AG, Chliacherweg 7, 5623 Boswil Bauvorhaben: Erstellen von Stützmauer mit Granitsteinen als Hangsicherung, Oberdorfstrasse 14, Seite Hohli Gass, Kat.-Nr. 2258, Zone Kernzone Dorf (KD)
Bonstetten
Einschlafen dürfen, wenn man müde ist, und eine Last fallen lassen dürfen, die man sehr lange getragen hat, das ist eine tröstende, wunderbare Sache.
Kaufmann Gerd geboren 19. Juni 1933, von Zürich ZH und Wilihof LU, Ehemann der Kaufmann geb. Zeller, Heidi, wohnhaft Dorfstrasse 79, Bonstetten. Er starb in Affoltern am Albis am 13. März 2016. Die Andacht erfolgt im engsten Familienkreis. Bestattungsamt Bonstetten
Kappel am Albis Am 14. März 2016 ist in Affoltern am Albis verstorben:
Eichenberger-Schneiter, Verena geb. 25. August 1950, von Landiswil BE, wohnhaft gewesen in 8926 Hauptikon, Weidstrasse 7. Die Urnenbeisetzung findet am Montag, 28. März 2016, um 13.00 Uhr auf dem Friedhof Kappel am Albis statt. Die anschliessende Abschiedsfeier beginnt um 14.15 Uhr und findet in der reformierten Kirche Mettmenstetten statt. Die Gemeindeverwaltung
Hermann Hesse
Unendlich traurig und fassungslos müssen wir Abschied nehmen von meinem geliebten Vreni, unserer herzensguten Mutter, Grossmutter und Freundin
Vreni Bachmann-Hauser 22. August 1945 – 12. März 2016
Nach einer langwierigen Krankengeschichte ist sie von ihren Leiden erlöst worden und durfte friedlich einschlafen. Ihre Liebe und Herzlichkeit, ihre Hilfsbereitschaft und ihre Geselligkeit bleiben für uns in Erinnerung. Wir vermissen sie so sehr und danken für all die schönen Stunden, die wir mit Vreni erleben durften. In Liebe und Dankbarkeit Hans Peter Bachmann-Hauser Nadja Bachmann und Meiri Zurfluh Roland Hauser und Claudia Suter mit Nina Verwandte, Freunde und Bekannte Trauerfeier: Donnerstag, 24. März 2016, 14.00 Uhr, reformierte Kirche Hausen am Albis. Anstelle von Blumenspenden gedenke man des Palliativzentrums Villa Sonnenberg, Affoltern am Albis, Spendenpostkonto 85-391373-1, Vermerk Palliativstation. Traueradresse: Hans Peter Bachmann, Husmattweg 7, 8915 Hausen a. A.
Hedingen Gesuchsteller: Dr. W. Kolb AG, Maienbrunnenstrasse 1, 8908 Hedingen Projektverfasser: Implenia Schweiz AG Eugen Werni, Steinachermattweg 2a, 5033 Buchs AG Bauprojekt: Anbau Ausgang Süd mit geschlossenem Windschutz und Aussentreppe, Maienbrunnenstrasse 1, Kat.-Nr. 2221, Vers.-Nr. 686; Industriezone
Mettmenstetten Bauherrschaft: Hubert und Manuela Inglin, Wissenschwändi 8, 6314 Unterägeri Vertreter: do. Bauprojekt: Neubau Stützmauer entlang südöstlicher Grundstücksgrenze auf Kat.-Nr. 4146, Im Grindel 31 (Gewerbezone G)
Sag deiner Seele, sie soll ihr schönstes Kleid tragen heute Abend. Sag ihr, es ist soweit. Die Sterne haben ihren Segen gegeben, was nun geschieht, führt näher ans Licht.
TO D E S A N Z E I G E Traurig nehmen wir Abschied von
Verena Eichenberger-Schneiter * 25. August 1950 † 14. März 2016
Mettmenstetten
Wir vermissen Dich:
Bauherrschaft: Urs und Nicole Kaufmann, Neugasse 18b, 6340 Baar Vertreter: ASCHAI, Andreas Schärli, Architektur, Scheuchzerstrasse 10, 8006 Zürich Bauprojekt: Ersatz best. Carport, Fassadenänderung sowie Einbau Schlepplukarne beim Wohnhaus, Vers.-Nr. 241, Kat.-Nr. 3491, Ottenloostrasse 17 (Wohnzone W2a)
Ueli Eichenberger David Eichenberger und Sandra Schüpbach Hanna Eichenberger und Jonathan Andreas Fritz und Kinder Alfred Schneiter sen. Geschwister und Anverwandte
Obfelden Gesuchsteller: BSR Baumanagement AG, Rösslistrasse 9c, 8752 Näfels Baurechtliches Vorhaben: Um- und Ausbau Einfamilienhaus mit Scheunenanbau Vers.-Nr. 108 zu Zweifamilienhaus auf Kat.-Nr. 3294 an der Wolserstrasse 44 (Zone K1)
Urnenbeisetzung: 28. März 2016, 13.00 Uhr Friedhof Kappel a. A. Abschiedsfeier: 14.15 Uhr reformierte Kirche Mettmenstetten. Farbige Kleidung willkommen! Statt Blumen zu spenden, gedenke man des Tomatisinstituts Toronto, mit dem Verena sehr verbunden war. Das Geld kommt Kindern zugute, die sonst keinen Zugang zur Therapie hätten. CH 27 8069 8000 0130 8275 5 lautend auf Ulrich Eichenberger. Traueradresse: Ulrich Eichenberger, Weidstrasse 7, 8926 Hauptikon
Stallikon Bauherrschaft: Ref. Kirchgemeinde Stallikon-Wettswil, Husächerstr. 12, 8907 Wettswil am Albis Bauvorhaben: Umbau Empore und Orgel, ref. Kirche (überkommunaler Denkmalschutz), Chilegass 230, Kat.Nr. 1198, Zone OeB A
Stallikon Bauherrschaft: Max Schneebeli, Bleikistrasse 2, 8143 Stallikon Bauvorhaben: Dachsanierung, Fotovoltaikanlage, Rückbau und Anpassung Ostfassade (teilweise ausgeführt), Bleikistrasse 2, Kat. Nr. 2261, Landwirtschaftszone
Früh pensionierter Handwerker
verfügt über freie Kapazität Zum Beispiel für: Fahrdienste/ Kleintransporte und Ferienvertretung im Haus, für Tier und Garten. Oder allgem. Aufsichtsdienste etc. Kontaktaufnahme unter Telefon 079 420 67 28
DANKSAGUNG
Osvaldo Bof 8. Juni 1933 – 26. Februar 2016
Für die grosse Anteilnahme und die Zeichen der Verbundenheit beim Abschied danken wir von Herzen. Unser besonderer Dank geht an – Don Paolo Gallo, Missione Cattolica – die Spitex – die Ärzte und vor allem an das Pflegepersonal des Bezirksspitals Affoltern La presenza, la compassione e il sostegno morale di quanti l’hanno conosciuto e amato, sono un balsamo per il nostro cuore addolorato. Vi ringraziamo commossi per la condoglianza e il conforto che avete manifestato a tutta la sua famiglia.
Santina Bof e tutta la famiglia
Bezirk Affoltern
Freitag, 18. März 2016
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«Ich bin nicht der 7. Gemeinderat» Roberto Brunelli ist seit 25 Jahren bei der Gemeinde Stallikon tätig, seit sechs Jahren als Gemeindeschreiber Im Hintergrund arbeiten und seine Meinung dann kundtun, wenn diese gefragt ist: Roberto Brunelli gehört eher zu den stillen Schaffern. Seit 25 Jahren ist er in der Stalliker Gemeindeverwaltung tätig, sechs davon als Gemeindeschreiber. ................................................... von werner schneiter Der Tipp kam von Gemeindepräsident Werner Michel: «Roberto Brunelli feiert sein 25-Jahre-Arbeitsjubiläum». Nun, dieser Hinweis samt Vorschlag für einen Beitrag im «Anzeiger» wäre nie von Roberto Brunelli gekommen. Bescheidenheit und das Arbeiten im Hintergrund gehören zu seinen Markenzeichen. Seine Lehrzeit absolvierte Roberto Brunelli in Affoltern, unter Gemeindeschreiber Hans Bollier und Gemeindepräsident Hans Gut. Zu seinem beruflichen Palmarès gehört ein Abstecher ins Sekretariat der KV Zürich Business School. Mitte März 1991 wechselte er als Leiter der Einwohnerkontrolle zur Gemeinde Stallikon und übernahm dort sukzessive weitere Aufgaben, zum Beispiel die Organisation von Wahlen und Abstimmungen. «Ich war ein Allrounder und gewann dadurch einen breiten Einblick in die Verwaltung», erinnert sich Roberto Brunelli, der sich auf einen berufenen Lehrmeister stützen konnte: Gemeindeschreiber Franz Birri. Nur logisch, dass dessen nahende Pensionierung die Frage eines Nachfolgers in der Person von Roberto Brunelli aufwarf. Ursprünglich war das nicht vorgesehen, konkretisierte sich aber in den Jahren 2007/08. Der Gemeinderat entschied sich schliesslich, die frei werdende Stelle des Gemeindeschreibers nicht auszuschreiben, sondern wählte das das Berufungsverfahren. Klar, dass da der Name Brunelli zuoberst auf der Liste erschien. 2010 ging Franz Birri in Pension, Roberto Brunelli übernahm per 1. April 2010 das Ruder in der Verwaltung. «Die Fussstapfen von Franz Birri waren gross. Der war langjähriger Gemeindeschreiber mit einem riesigen Wissen und grosser Erfahrung, auch in juristischer Hinsicht. Und er kann sehr gut formulieren», sagt Roberto Brunelli, der das Gemeindeschreiberdiplom erwarb – heute ein üblicher Schritt auf dem Weg zum Leiter einer Gemeindeverwaltung.
Delegieren, kontrollieren Und dort legt Brunelli grossen Wert auf Teamarbeit. Er lässt den Mitarbeianzeige
Stiller Schaffer, der delegiert, aber auch kontrolliert: Der Stalliker Gemeindeschreiber Roberto Brunelli in seinem Büro. (Bild Werner Schneiter) tenden Spielraum und Arbeitsbereiche, in denen er selber sagt: Der andere kann das besser. «Es ist wichtig, Verantwortung auch nach unten abzugeben, aber auch zu kontrollieren. Ich muss nicht über alles Bescheid wissen», fügt er bei. Gewisse Situationen sind nicht ganz einfach – dann zum Beispiel, wenn er einen gemeinderätlichen Entscheid zu Personellem seinen Mitarbeitenden erklären muss – jenen Leuten, mit denen er in früheren Jahren hierarchisch auf gleicher Stufe gearbeitet hat. «Bis heute klappt das aber gut», so seine Einschätzung. Dass seine Art der Führung geschätzt wird, widerspiegelt sich auch in der Tatsache, dass einige frühere Mitarbeitende in die Stalliker Verwaltung zurückgekehrt sind. Seit der Erneuerung der EDV im Jahr 2012 ist in Stallikon auch Homeoffice-Arbeit möglich. Mitarbeitende haben die Möglichkeit, einen Teil der Arbeit in den eigenen vier Wänden zu verrichten. Hätten. Das wird aber wenig praktiziert. Und das Verhältnis zum Gemeinderat? Auch hier
sagt Roberto Brunelli sofort: «Das läuft sehr gut. Wir müssen nicht immer gleicher Meinung sein, und ich weiss: Die Behörde entscheidet. Wir haben eine offene, direkte Gesprächskultur. Werde ich gefragt, so bringe ich meine Meinung gerne ein.» Und er schätzt auch, dass während der Sitzungen das Parteibuch der einzelnen Gemeinderäte keine Rolle spielt, Sachgeschäfte stehen im Vordergrund. «Und an Stichentscheide im sechsköpfigen Gremium erinnere ich mich nicht». Auch die behördenübergreifende Zusammenarbeit erntete Brunellis Lob. «Ich glaube, das spürt auch die Bevölkerung», fügt er bei.
Gemeindeordnung, Sozialdienst, Zentrumsplanung und Uto Kulm Natürlich kommt auch zur Sprache, was in Stallikon bewegt und bewegen wird. Im Rahmen der Totalrevision der Gemeindeordnung nach der Inkraftsetzung des neuen Gemeindegesetzes im Jahr 2018 werden unter anderem die «stillen Wahlen» zum Thema. Ge-
wisse Kreise stemmen sich dagegen. Roberto Brunelli aber sagt: «Auch in Stallikon bekunden wir zunehmend Mühe, Behördenämter zu besetzen. Bonstetten, Wettswil und Stallikon haben bekanntlich den Austritt aus dem Ämtler Sozialdienst-Zweckverband beschlossen. «Hier sind wir noch eineinhalb Jahre dabei, müssen nun aber zusammen mit den beiden anderen Gemeinden eine neue Struktur aufbauen», hält Roberto Brunelli fest. Zum Thema wird sodann die Zentrumsplanung, einhergehend mit «Wohnen und Leben für Ältere». Dazu ist unter der Führung von Gemeinderätin Monika Rohr eine Kommission gebildet worden. Es geht darum, abzuklären, ob gemeindeeigenes Land rund um die Verwaltung teilweise einem privaten Investor, einer Genossenschaft, im Baurecht abgegeben werden soll. Andere Baulandreserven sind kaum mehr vorhanden. Die Infrastruktur ist auf eine Einwohnerzahl von rund 3700 ausgerichtet. Derzeit sind es 3400. – Auch der Gemeinde-
schreiber kommt an Fragen zu Uto Kulm nicht vorbei. «Im Moment ist es ruhig», sagt Roberto Brunelli, darauf hinweisend, dass noch zwei Verfahren pendent sind. Derzeit wird an einer zweiten Auflage des kantonalen Gestaltungsplans gearbeitet, gegen die natürlich wieder rekurriert werden kann ... «Beleuchtung» wurde ebenfalls zum Thema. Weil das Verfahren lange dauert, hat der Kanton die Gemeinde Stallikon um vorsorgliche Massnahmen gebeten – also Turm- und Plateaubeleuchtung zu untersagen. Stallikon befand das nicht für notwendig und gestattete Giusep Fry eine Beleuchtung weiterhin von 6 Uhr bis Mitternacht. Das Baurekursgericht hielt aber vorsorgliche Massnahmen für notwendig und eine Plateaubeleuchtung für nicht angebracht. Der Turm darf nur noch bis 22 Uhr beleuchtet werden. Nun, es ist leicht vorauszusehen, dass Uto Kulm auch für Roberto Brunelli in den kommenden Jahren ein allgegenwärtiges Thema bleiben wird . . .
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Freitag, 18. März 2016
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«Siedlungsgebiete sind Spannungsfelder» Nach dem Leitbildprozess werden in Mettmenstetten Massnahmen zur Förderung der Biodiversität umgesetzt Am Samstag, 12. März, wurde in Mettmenstetten die Initialzündung zur aktiven Förderung der Biodiversität in der Gemeinde gegeben. Die Gemeinde will mit gutem Beispiel vorangehen und durch gezielte Information die Bevölkerung zur eigenständigen Umsetzung einfacher Massnahmen motivieren. ................................................... von salomon schneider Im Rahmen der Veranstaltungsreihe zu 900 Jahren Mettmenstetten fand am 12. März ein Anlass zum Thema Biodiversität in der Gemeinde statt: vom Leitbild zu Taten. Nach dem abgeschlossenen Leitbildprozess hat sich der Mettmenstetter Gemeinderat entschieden, die vorgenommenen Ziele auch in die Tat umzusetzen. Dazu wurde eigens eine Biodiversitätskommission gegründet. Sie besteht aus acht Mitgliedern und geniesst eine sehr breite Abstützung in der Bevölkerung. Neben der politischen Gemeinde sind die Schulgemeinden, die Naturschutzgruppe und der Landschaftsgärtner Daniel Mäder dabei. Unterstützt wird die Kommission von Umweltnaturwissenschaftlern der Organisation Drosera, die auf erlebbare, naturnahe Entwicklungen spezialisiert ist.
Gemeinde muss mit Vorbildcharakter vorangehen Am vergangenen Samstag gab es auf dem Platz vor dem Gemeindehaus Informationen zu den verschiedenen Möglichkeiten der Biodiversifizierung im Siedlungsraum und beim Friedhof
Durch das steinige Reusssediment fliesst das Wasser schnell ab: Es entsteht ein Trockenstandort. Dazu wurden trockenheitsliebende Pflanzen gesetzt. (Bild sals) konnten die Besucherinnen und Besucher direkt Hand anlegen, bei der Schaffung eines Trockenstandorts (auch Ruderalstandort genannt). Andrea Funk von Drosera, die selber in Mettmenstetten aufgewachsen ist, erklärt die Idee: «Siedlungsgebiete sind Spannungsfelder geworden. Unterschiedlichste Interessen prallen mit hoher Dichte aufeinander. Die Gemeinde kann im Bereich Biodiversität mit gutem Beispiel vorangehen,
schlussendlich entstehen im Dorf aber erst nachhaltige Lebensräume, wenn ein Bewusstsein für die Vorteile einer grossen Artenvielfalt entsteht. Im Frühling fangen viele Mettmenstetterinnen und Mettmenstetter an, ihren Garten zu verändern, deshalb haben wir diese Veranstaltung jetzt durchgeführt. Ziel der Veranstaltung war es, aufzuzeigen, wie einheimische Pflanzen auch einheimischen Tieren Lebensräume bieten.»
Die grösste Agrarkastastrophe der Moderne Kein Phänomen zeigt die fatalen Folgen von mangelnder Biodiversität so drastisch auf, wie die Geschichte der Reblaus. Aus dem amerikanischen Kontinent eingeschleppt, zerstörte sie im 19. Jahrhundert fast alle europäischen Reben. Die Rebbaugebiete liegen in den meisten europäischen Ländern nahe beieinander. Über Quadratkilometer gibt es fast nur Reben: Monokulturen. Die Reblaus, welche in Europa keine Feinde hatte, konnte sich also unaufhaltsam von einem Weinbaugebiet zum
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nächsten weiterfressen. Reben sind auch auf dem amerikanischen Kontinent heimisch, wurden dort aber von der einheimischen Bevölkerung nicht kultiviert. Ihre Wurzelstöcke konnten deshalb über Generationen Abwehrmechanismen gegen die Reblaus aufbauen. Sie werden befallen, aber nicht zerstört.
Reblaus ist eine Zeitbombe Die Lösung des Problems in Europa bestand darin, dass europäische Edel-
reben auf wilde, amerikanische Wurzelstöcke aufgepfropft wurden. Das Problem der Monokulturen ist jedoch auch, dass sich Rebläuse rasend schnell vermehren und sich ihr Genmaterial anpasst. Es ist also nur eine Frage der Zeit, bis sich eine Reblaus entwickelt, die auch die amerikanischen Wurzelstöcke zerfressen kann. Ohne Biodiversifizierung im Rebbau ist die nächste Agrarkatastrophe vorprogrammiert. (sals)
Biodiversität stabilisiert Ökosysteme
Insekten leisten wichtige Dienste
Ökosysteme sind hochkomplex, vielfältig und verändern sich mit der Zeit. Auf Veränderungen reagieren sie fragil. Welche Veränderungen sich negativ auswirken, ist jedoch oft schwierig vorauszusehen. Stabile Ökosysteme profitieren von einer grossen Biodiversität. Sie stellt sicher, dass, wenn eine Pflanzenart unter Stresseinwirkung eingeht, nicht das gesamte Gefüge aus dem Gleichgewicht gerät – wie dies bei Monokulturen, wie Rasenflächen, der Fall ist. Von grosser Biodiversität profitieren zuerst verschiedenste Insekten, die in funktionierenden Ökosystemen gute Lebensgrundlagen vorfinden. Sie ziehen, abhängig vom Standort, Reptilien, Amphibien, Nager und zahlreiche Vögel an, auf deren Speiseplan sie stehen. «Wir probieren der Bevölkerung aufzuzeigen, was es braucht, damit sich beispielsweise die gewünschten Vögel im Garten auch wohl fühlen. Nahrung, Nistplätze, Bodenbeschaffenheit und vieles mehr spielen zusammen. Siedlungsräume können gerade für lärmunempfindliche Arten tolle Lebensräume bieten», weiss Andrea Funk.
Wie wichtig Biodiversität für die Natur ist, zeigt kein Insekt besser als die Wildbiene. Durch das Sammeln von Pollen auf verschiedensten Blüten bestäuben sie diese auch. Zum Überleben brauchen Wildbienen aber viel mehr als nur Obstbäume, deren Überleben sie sichern. Im Siedlungsraum bieten sich sogenannte WildbienenHotels an, diese formschönen Setzkästen können an trockenen Lagen, beispielsweise an der Hauswand, angebracht werden. Zudem sind sie auf einheimische Frühblüher angewiesen, Forsythien und andere exotische Frühblüher ziehen sie jedoch nicht an. Um die Förderung der Biodiversität zu illustrieren, führte die Biodiversitäskommission beim Friedhof die Erstbepflanzung eines Trockenstandorts durch. Als Untergrund wurde ungereinigtes Reusssediment verwendet. Als Unterschlupf für Reptilien und Insekten wurde das Beet durch einen ausgegrabenen Wurzelstock ergänzt. Neben einer grossen Vielfalt an Pflanzen und Tieren wird die entstehende Magerwiese viel günstiger zu bewirtschaften sein als herkömmliche Blumenbeete der Gemeinde.
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Freitag, 18. März 2016
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Die neue Brunnenstube kam per Heli Die fünf Munimatten-Quellen in Affoltern liefern bis zu 100 Liter Wasser pro Minute Wenn viel Wasser kam, war es dreckig. Diesen unbefriedigenden Zustand in den Munimatten hat die WasserversorgungsGenossenschaft Affoltern mit einer neuen Brunnenstube behoben. Ein Helikopter brachte die vorfabrizierte Kabine in Position. ................................................... von thomas stöckli 36 Quellen decken in Affoltern mehr als die Hälfte des Wasserbedarfs ab. Fünf davon sind im Gebiet Munimatten, zwischen Lilienberg und Bisliker Weiher. Gut 100 m³ Wasser pro Tag liefern sie im Durchschnitt, das sind 70 Liter pro Minute. In Spitzenzeiten können es allerdings auch bis zu 100 Liter pro Minute sein. Gerade in diesen Spitzenzeiten sprudelte dieses Wasser allerdings nicht in der gewünschten Qualität in die Brunnenstube. Aus einer Zuleitung führte es Schlamm mit, aus einer anderen Kalk. Die Ursache blieb lange unbekannt. Beim Neubau der Brunnenstube in den 80er-Jahren waren die Anschlüsse rechtwinklig verlegt worden, der Blick in die Zuleitungen blieb somit verwehrt. So hat die WasserversorgungsGenossenschaft Affoltern (WVA) beschlossen, die Brunnenstube an ihrem ursprünglichen Ort neu zu erstellen. Den Zuschlag erhielt eine vorfabrizierte Kunststoff-Kabine – wobei die wasserführenden Teile aus Chromstahl gefertigt sind – von der RC Tec AG in Affoltern. «Das ist ein HightechProdukt», betont deren Chef Reto Camenisch und er verspricht eine Lebensdauer von 50 Jahren. Mit den Tiefbauarbeiten wurde die Häberling Bau GmbH beauftragt.
Robuster als er aussieht: Der Kaman K-Max K-1200 kann mehr als sein eigenes Gewicht heben.
Geringer Niveauunterschied Beim Rückbau der bestehenden Brunnenstube zeigte sich, dass die Zuleitungen in den 1980-ern zum Teil gegen das Gefälle gebaut worden waren. Entsprechend lagerten sich Schlamm und Kalk am tiefsten Punkt ab und wurden erst bei starker Strömung herausgeschwemmt. Der geringe NiveauUnterschied zwischen Zuleitungen und Abfluss stellte denn auch bei der Planung der neuen Brunnenstube eine Herausforderung dar: «Die Höhe muss zentimetergenau stimmen», so Ueli Hug, Betriebsleiter der WVA. Angesichts des schwer zugänglichen Geländes und im Sinne des Na-
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Der Transport dauert nur wenige Minuten. turschutzes wurde die Brunnenstube per Helikopter an ihren Bestimmungsort transportiert. Zu diesem Spektakel fanden sich am vergangenen Montag einige Schaulustige auf dem Gelände ein. Lang währte deren Freude aller-
Die neue Brunnenstube ist vor Ort. Zuletzt wird nur noch die Tür zu sehen sein. (Bilder Thomas Stöckli)
dings nicht. Der Lastenhelikopter flog gegen Mittag von Südosten her an, hob die an einem Feldweg bereitstehende Kabine mit seinen beiden gegenläufigen Hauptrotoren scheinbar mühelos an und setzte sie kaum eine
Minute später an ihrem Bestimmungsort ab, um schon kurz darauf wieder zu entschweben. Bis die Vegetation loslegt, sollen auch die Erdarbeiten auf der Munimatt abgeschlossen sein. Von der neu-
en Brunnenstube sieht man dann nur noch die Tür. Nicht nur in die Fassung der Munimatten-Quellen investiert die WVA aktuell: Die sanfte Sanierung der Quelle Jonentobel sei fast abgeschlossen, verriet Ueli Hug.
Stellenanzeiger Die Sekundarschule Mettmenstetten sek mättmi ist eine ländliche Schule mit rund 200 Schülerinnen und Schülern aus den Kreisgemeinden Knonau, Maschwanden, Mettmenstetten und beschäftigt ca. 30 Mitarbeitende. Die Schulverwaltung als Dienstleistungsbetrieb ist die Drehscheibe für die gesamte Schulorganisation. Infolge Pensionierung der Stelleninhaberin suchen wir per 1. September 2016 oder nach Vereinbarung eine/einen
Leiterin/Leiter Schulverwaltung 75 % Ihre Hauptaufgaben – Leitung der Schulverwaltung im Sinne eines Dienstleistungs- und Kompetenzzentrums zur administrativen Unterstützung des Schulbetriebs – Kompetente, kundenorientierte und gesetzeskonforme Dienstleistungserbringung – Umsetzung der politisch-strategischen Ziele und Vorgaben der Schulpflege – Beratung und Unterstützung der Schulpflege, der Schulleitung und der Hausdienstleitung in administrativer und organisatorischer Hinsicht – Einsitz in der Geschäftsleitung Ihr Profil – Sie haben mehrjährige Schulverwaltungserfahrung, eine kaufmännische Ausbildung und den abgeschlossenen Lehrgang dipl. Schulverwaltungsleiter/in SIB – Sie verfügen über vertiefte Kenntnisse des Verwaltungs- und Schulrechts des Kantons Zürich, des öffentlichen Personalrechts, wie auch im Bereich des öffentlichen Finanz- und Rechnungswesens und des öffentlichen Submissionswesens – Sie überzeugen mit einer stilsicheren schriftlichen Ausdrucksweise – Sie beherrschen die Programme MS-Office und kennen die Programme Scolaris und Isys – Sie haben Freude am Umgang mit Menschen, besitzen hohe Führungsund Sozialkompetenz und bleiben auch in hektischen Situationen ruhig Wir bieten – eine spannende, vielseitige und selbstständige Tätigkeit – ein angenehmes Arbeitsklima in einem Umfeld, das Sie selbstständig und innovativ mitgestalten können – zeitgemässe Arbeitsbedingungen mit Jahresarbeitszeit Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung. Für Fragen steht Ihnen die Schulpräsidentin Céline Lingua Telefon 044 767 02 17, celine.lingua@sekmaettmi.ch zur Verfügung. Im Internet finden Sie uns unter www.sekmaettmi.ch. Ihr Dossier senden Sie bitte in Papierform bis spätestens 10. April 2016 an die Sekundarschule KMM, Schulverwaltung, Schulhausstrasse 13, Postfach 163, 8932 Mettmenstetten.
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Psychologische Behandlung anstatt Gefängnis Bezirksgericht Affoltern: Beschuldigte wegen Belästigungen verschiedenster Art und Falschaussagen verurteilt Das Einzelgericht des Bezirksgerichts Affoltern hatte über einen Fall von erheblichen, familiären Auseindersetzungen zu urteilen. Nach der Trennung hatte sich die Ehepartnerin, während einer Depression und unter Medikamenten, zahlreiche Verfehlungen zu Schulden kommen lassen. ................................................... von salomon schneider Zu Beginn des Prozesses zogen zwei Privatkläger ihre Strafanträge, wegen Sachbeschädigung zurück. Dies vereinfachte den Prozess, änderte aber nichts an der Ausgangslage für das Gericht, da die Staatsanwaltschaft die Beschuldigte immer noch wegen Offizialdelikten angeklagt hatte. Es sei ein Zeichen des guten Willens, erklärte der Privatkläger und in der Scheidung befindliche Ehemann der Beschuldigten. Er sei aber zu stark verletzt worden: «Ich hoffe aber, dass derartige Belästigungen nie wieder stattfinden und die Sache strafrechtliche Konsequenzen hat.» Unter Tränen entschuldigte sich die Beschuldigte: «Ich verspreche, dass ich nie mehr solche Belästigungen begehen werde. Ich werde wieder normal mit dir reden – damit das Leiden unserer gemeinsamen Familie endlich ein Ende hat. Alle haben eine unglaublich schwierige Zeit durchgemacht.»
Nur teilweise einer Schuld bewusst «Ich habe bereits viermal für Vergleiche Hand geboten und mache es auch diesmal, in der Hoffnung, dass es wirklich aufhört. Die Entschuldigung ist angenommen», meinte der Privatkläger und ergänzte resigniert: «Ich bin mit dir einfach fertig.» Anschliessend wurde die Anzeige der zweiten
Privatklägerschaft abgehandelt. Die Privatklägerin forderte, dass sie in Ruhe gelassen werde und die Angeklagte die Unruhe, die sie mit ihrem Verhalten auch in ihrer Familie verursacht hatte, wieder zu beruhigen probiere. Die Beschuldigte war sich jedoch keiner Schuld bewusst, weshalb sie nichts in Ordnung bringen wollte. Nach längerem Zureden des Strafverteidigers erklärte sie sich dann doch bereit, Frieden zu stiften und die Privatklägerin zog ihre Klage zurück.
Familie zu retten: «Auch wenn sie durch ihr Verhalten genau das Gegenteil bewirkt hat und gerade ihre Familie stark von sich weggetrieben hat, war die Absicht in ihrem Herzen eine gute.» Eine ambulante, psychologische Massnahme könne seiner Mandantin helfen stabil zu werden. Zudem liege es auch am Privatkläger, primär jedoch an seiner Mandantin, den Staat nicht weiter mit Kosten zu belasten und sich endlich am Riemen zu reissen. Der Anwalt des Privatklägers gab zu bedenken, dass eine zugunsten von psychologischen Massnahmen aufgeschobene Freiheitsstrafe die Beschuldigte nur motivieren könne, sich an ihr Versprechen zu halten und sowohl die Belästigungen zu unterlassen als auch die ambulante Massnahme durchzuziehen.
Über ein Jahr lang dauernder Ausnahmezustand In der Hauptverhandlung wurde der Beschuldigten vorgeworfen, in einer Zeitspanne von über einem Jahr mehrfach Falschaussagen, Rufschädigungen, Drohungen, Hausfriedensbruch, Tätlichkeiten, Sachbeschädigungen und Belästigungen durch Anrufe und SMS (Missbrauch von Fernmeldeanlagen) begangen zu haben. Bei der Einvernahme vor dem Bezirksgericht erklärte die Beschuldigte, dass sie zu den fraglichen Zeitpunkten in einer Depression gewesen sei und unter dem Einfluss starker Medikamente gestanden sei: «Ich kann mich an keinen der Anklagepunkte erinnern. Ich weiss nicht ob ich ihn wirklich verleumdet habe oder in seine Wohnung eingedrungen bin. Ich kann mir schlicht und einfach nicht vorstellen, ihm gedroht zu haben.» Auch an die weiteren Vorkommnisse konnte sie sich nicht erinnern. «Ich kann mich wirklich nicht erinnern. Es tut mir unglaublich leid. Ich wünschte, ich könnte alles rückgängig machen», meinte sie auf die Frage, weshalb sie ihren Noch-Ehemann bei der Polizei der Nötigung bezichtigt hatte. Im Anschluss war durch die Polizei ein Strafverfahren gegen den Ehemann eingeleitet worden.
Wiedereingliederung als Ziel
In Belästigungsfällen empfiehlt es sich, Kontakte zu blockieren. (Symbolbild sals) Unvorstellbare Sachen gemacht Bei weiteren Vorwürfen, wie die öffentliche Bezichtigung des Ehemanns als Mörder, sagte sie aus, dass sie es nicht getan habe. Auf genauere Nachfrage gab sie jedoch zu, sich auch hier nicht mehr genau erinnern zu können. Der Richter wollte daraufhin wissen, woher sie wissen wolle, was sie nicht getan habe, wenn sie sich nicht erinnern könne. Darauf wusste sie keine Antwort. Der Privatkläger wurde bei der Aussage sichtlich nervös und von seinem Anwalt beruhigt: «Ich weiss, es fängt jetzt wieder an. Bleiben
Sie einfach ruhig.» Auch an die hunderten Anrufe und SMS, mit denen die Beschuldigte ihre Familie belästigt hatte, konnte sie sich überhaupt nicht erinnern.
Versucht, ihre Familie zu retten Die Staatsanwaltschaft forderte eine Freiheitsstrafe von zehn Monaten, die zugunsten von ambulanten, psychologischen Ersatzmassnahmen aufgeschoben werden sollte. Der Strafverteidiger der Beschuldigten meinte in seinem Plädoyer, dass seine Mandantin in der Absicht gehandelt hätte, ihre
Da einige der Anklagepunkte bereits verjährt waren, wurde die Beschuldigte vom Einzelgericht in Affoltern nur wegen eines Teils der Anschuldigungen verurteilt. Sie wurde zu einer Haftstrafe von sechs Monaten verurteilt, von denen sie bereits 23 Tage in der Untersuchungshaft erstanden hatte, sowie einer Busse und einer Genugtuungszahlung. Ausserdem wurde die Bewährungszeit für eine Vorstrafe, die wegen vergleichbarer Fälle ausgesprochen wurde, um ein Jahr verlängert. Die Haftstrafe wurde jedoch, wie von der Staatsanwaltschaft Limmattal/Albis gefordert, zugunsten ambulanter, psychologischer Massnahmen aufgeschoben. Die Beschuldigte muss diese Therapie erfolgreich abschliessen, womit die Haftstrafe als abgesessen gilt. Bricht sie die Psychotherapie vorzeitig ab, muss sie die sechsmonatige Freiheitsstrafe im Gefängnis absitzen.
Taormina-Berichte: Hat «Pro Zweckverband» Amtsgeheimnis verletzt? Verhandlung vom letzten Mittwoch am Bezirksgericht Affoltern – Entscheid steht noch aus Am Mittwochmorgen wurde am Bezirksgericht Affoltern die superprovisorische Verfügung bezüglich der Veröffentlichung der Taormina-Berichte durch den Verein Pro Zweckverband verhandelt. Der Entscheid des Gerichts steht noch aus.
................................................... von urs e. kneubühl Der Entscheid des Bezirksgerichtes Affoltern werde schriftlich eröffnet, liess Gerichtspräsident Peter Frey zum Schluss verlauten. Damit war die Verhandlung der superprovisorischen Verfügung bezüglich der unautorisierten Veröffentlichung der sogenannten Taormina-Berichte – Kurzgutachten zum Handeln der Spitalorgane anhand von drei exemplarischen Geschäftsfällen – durch den Verein Pro Zweckverband vorerst geschlossen. Gesuchsteller des im Dezember letzten Jahres durch das Bezirksgericht erlassenen Superprovisoriums, die Anwaltschaft der Spitalbehörden, und Gesuchsgegner – der Verein Pro Zweckverband, vertreten durch Präsident Hans Roggwiler – hatten zuvor
Gelegenheit erhalten, zum Begehren der Spitalbehörden Stellung zu beziehen.
«Persönlichkeitsrechte verletzt und Verstoss gegen das UWG» Die Vertreterin der Gesuchsteller bekundete vorab, dass man am Begehren uneingeschränkt festhalte, die Taormina-Berichte sowie bezugnehmende Kommentare und Mitteilungen – sie spricht von «Pamphleten» – seien von der Homepage des Vereins zu entfernen und dürften auch nicht weiter verwendet werden. Bei den Publikationen auf der Homepage gehe es dem Verein Pro Zweckverband nicht primär darum, Vorgänge am Spital zu durchleuchten, sondern vielmehr darum, die in den Berichten genannten Personen blosszustellen, worauf die beigefügten Kommentare klar abzielen würden. Damit würde einerseits gegen das Datenschutzgesetz (DSG) verstossen und Persönlichkeitsrechte verletzt, andererseits sei auch das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) tangiert. Im Zusammenhang mit Letzterem machten die Gesuchsteller auch einen materiellen Schaden von 25 000 Franken geltend, weil Spital und Spi-
talbehörden als öffentliche Körperschaft im Markt und damit im Wettbewerb stehen würden. Durch die Veröffentlichung seien die Gesuchsteller in ein schlechtes Licht gerückt worden, was sehr wohl wettbewerbs-relevant sei. «Meinungsfreiheit ist nicht grenzenlos», hielt die Rechtsanwältin fest. Sie fänden dort ihre Grenzen, wo ein persönlicher Rachefeldzug mit Verunglimpfungen von Personen beginne. Seitens der Gesuchsteller betonte sie auch mehrmals, dass die Taormina-Berichte durchaus, wie seinerzeit an der Spital-DV versprochen, von den Spitalbehörden veröffentlicht würden. Dies müsse aber in geeigneter Form geschehen, weil sie sensible Daten enthalten und die in den Berichten genannten Personen vorerst zu den gemachten Ausführungen noch Gelegenheit erhalten sollen, Stellung zu beziehen. Das nähme entsprechend einige Zeit in Anspruch.
«Wir fürchteten, die Berichte könnten auch diesmal verschwinden…» Der Gesuchsgegner seinerseits verneinte die von den Gesuchstellern monierte Verletzung des DSG und von Persönlichkeitsrechten. Bei der Veröf-
fentlichung der Taormina-Berichte gehe es nicht um eine personalrechtliche Frage, sondern um das Verhalten der Spitalbehörden: «Die Publikation ihrer Handlungsweise und ihrer Entscheide ist innerhalb der Demokratie geradezu zwingend und steht damit im öffentlichen Interesse. Wenn allenfalls die persönliche Verletzung von privaten Interessen zur Debatte steht, wie sie hier von der Gegenseite willkürlich herbeigeredet wird, muss eine Güterabwägung getroffen werden: Die Berichte dürfen nicht zum Geheimnis erklärt werden! Das öffentliche Interesse überwiegt in hohem Masse. Die Empfindlichkeiten einzelner Funktionäre müssen da im Interesse der Öffentlichkeit zurücktreten», hielt der Pro-Zweckverbands-Vertreter fest und verwies darauf, dass das Datenschutzgesetz für kantonale, öffentlich-rechtliche Körperschaften nicht gelte. Genauso widersprach er der Argumentation der Gesuchsteller unter Berufung auf das UWG: «Sie geht an der Sachlage und den vorliegenden Fakten und Tatsachen vorbei. Das Tagesgeschäft des Spitals auf operativer Ebene ist nicht das Thema, sondern es geht um die strategische Führung, um das sehr fragwürdige Behördenverhalten
auf dieser Ebene.» In der Folge nahm er auch Bezug zum Veröffentlichungsversprechen der Spitalbehörden: «Der erste Teil der Berichte ist vor einem Jahr erschienen und die Spital-DV ist auch schon ein halbes Jahr her, aber bisher ist noch nichts veröffentlicht worden.» Der Antrieb zur Berichte-Veröffentlichung auf der Vereins-Homepage seien die Befürchtungen gewesen, «das Taormina-Dossier könnte ebenso sangund klanglos verschwinden, wie seinerzeit der Bericht des Gemeindeamtes unter den Teppich gekehrt wurde». Dies vor allem auch, weil trotz der Empfehlung in den Taormina-Berichten, es müsse genauer untersucht werden, ob ein strafrechtliches Verhalten von Personen vorliegen, diesbezüglich ebenso nichts unternommen worden sei. «Dies entspricht nicht einem glaubwürdigen Verhalten seitens der Spitalbehörden», hielt der Gesuchsgegner fest und entgegnete der Rechtsanwältin der Gesuchsteller zudem: «Die Publikation auf der Homepage hat nichts mit einem persönlichen Rachefeldzug zu tun und wir fischen auch nicht im Trüben, um uns in den Vordergrund zu stellen. Es geht einzig und allein um die Wahrung des öffentlichen Interesses.»
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randnotizen
Von Peter Burkhard, Ottenbach
Gewerbeverein Unteramt: Klares Ja zu eigener Gewerbeschau 2019 41. Generalversammlung im Gasthof Leuen, Uitikon
17 oder 22 Gut ich hätte auch 11 schreiben können. Da ich nicht gezählt habe, bleibt im Dunkeln wie viele Randnotizen tatsächlich geschrieben und wieder gelöscht wurden. An Themen hat es ja nicht gemangelt, aber wie soll ich sagen ... kaum war ein Thema aktuell, war es auch schon überholt, Kaffee von gestern. Beispiel: Die Wahlen im letzten Herbst. Da wurde ich ja von der Partei, die immer für das Volk spricht, zum Aussenseiter gemacht. Irgendwie habe ich gefühlt, da gehöre ich nicht dazu. «Volksverräter in der Regierung, Ausverkauf der Heimat» und natürlich: 1. die Schweiz, 2. die Schweiz sowieso und weil es so schön ist – Flüchtlingselend hin oder her – 3. nochmals die Schweiz! Alles weitere interessiert nicht und wer etwas anderes denkt, ist ein Verräter. Das hatten wir doch schon mal. Tatsächlich haben sich schon viele kluge Geister mit dem Nationalismus befasst. Ich meine mich zu erinnern, dass der grosse unbekannte Freiherr Friedreich-Gustav von und zu Seldwyla eine brillante Analyse zum Thema schrieb: «Der Nationalismus ist die Strassenhure unter den Gefühlen, sie ist billig zu haben, lässt sich auch noch mit dem letzten Deppen der Nation ein und wenn man nicht vorsichtig ist, kann sie leicht sehr gefährlich werden.» Also was ich eigentlich sagen wollte, es wäre mir zukünftig sehr recht, wenn die Partei, sollte sie wieder einmal im Namen des Volkes sprechen, ausdrücklich erwähnt «das Volk ohne Pesche!» Mir machten sie jedenfalls grosse Sorgen mit ihrer schrillen Wahlpropaganda und ich meinte unbedingt dagegen anschreiben zu müssen. Doch bevor ich meinen Text abschliessen konnte, sah ich das Wahlvideo der Partei. Wer hat denn dieses Drehbuch geschrieben? Die müssen einen Tierfilmer engagiert haben. Der hat ein einfaches Drehbuch vorgegeben: «Der alte Silberrücken und seine Jungs verarschen noch einmal so richtig ihre Sippe». Das kann man weder ernst nehmen noch lohnt es sich zu kommentieren. (Schon wieder eine Randnotiz an die Wand gefahren) Vielleicht noch die Szene mit dem gekauften Gesinnungsjournalist auf dem WC. Ist er am Onanieren? Der steht wenigstens zu seinen Motiven, es geht den Jungs um Selbstbefriedigung. Aber darüber hinaus, was heisst das jetzt, «ihr müsst uns nicht so ernst nehmen, wir wollen doch auch nur unseren Spass haben?» Ok, bei den Nationalratswahlen sind wir noch einmal mit einem braunen Auge davon gekommen, also Entwarnung. Weit gefehlt, die Bundesratswahlen standen noch aus und schon wurde die braune Suppe wieder hoch gekocht. Angedroht wurde die Machtübernahme in Bern. «Keine Lust» und ein weiterer gelöschter Text beendigten diesen Bundesratswahltag. Aber endlich, dieses Frühjahr – die «Urwaldtruppe» wollte ja zweierlei Recht in der Schweiz einführen – hat das Volk der Partei geantwortet ... und wie, besonnen, fair und intelligent. Was der Rüpel aus der Schreibstube zu einem «Sieg der Elite» empor stilisierte. Nicht wirklich klug, aber im Umkehrschluss liegt er goldrichtig, sicher hat nicht die Elite für zweierlei Recht gestimmt!
Die Mitglieder des Gewerbevereins Unteramt – Bonstetten, Stallikon und Wettswil – verabschiedeten am Mittwochabend sämtliche Anträge eindeutig und einstimmig. ................................................... von urs e. kneubühl Kurz zu reden gab anlässlich der 41. GV des Gewerbevereins Unteramt einzig der Antrag eines Vereinsmitglieds, welches die Höhe der Entschädigung des Vorstandes Jahr für Jahr von der GV festgesetzt haben wollte. In der anschliessenden Abstimmung allerdings folgte die Versammlung dem Antrag des Vorstandes, welcher als Entschädigung für seine Arbeit lediglich die Befreiung von der Beitragspflicht verlangte, und lehnte das Begehren des Mitglieds grossmehrheitlich ab. Präsident Hans-Ruedi Widmer, der zuvor kurz sein erstes Präsidialjahr mit dem Rücktritt von Kassiererin Edith Wieland, der Wahl von Oskar Hedinger zum Vizepräsidenten und dem Rückblick auf verschiedene Veranstaltungen Revue passieren liess, bedankte sich einerseits bei der Antragstellerin, andererseits bei den Mitgliedern für das ausgesprochene Vertrauen. Er wies in der Folge auch darauf hin, dass es noch im Verlaufe des ers-
ten Halbjahres 2016 einen neuen, moderneren und flexibler zu handhabenden Internetauftritt des Vereins geben wird: «Ralf Metz hat das an die Hand genommen und der Vorstand hat die dafür notwendigen finanziellen Mittel gesprochen.»
Jahresrechnung 2015, Statutenrevision und Budget 2016 Aktuarin Bettina Kemper, welche nach dem Rücktritt der Kassiererin im November letzten Jahres dieses Amt zusätzlich übernommen hat, präsentierte die Jahresrechnung 2015, welche bei einem Ertrag von 27 026 Franken und einem Aufwand von 27 334 Franken mit einem geringen Verlust von 308 Franken ausfiel. Wie die Vereinsrechnung wurde anschliessend auch jene der Gewerbeschau mit einem Verlust von 1783 Franken einstimmig genehmigt und desgleichen passierte das von Bettina Kemper erläuterte Budget 2016, das einen Gewinn von 3100 Franken vorsieht. Die Revision der Statuten, mit welcher unter anderem Präzisierungen bezüglich Mitgliedschaft in Organisationen, Stimmberechtigung an der GV sowie die Befreiung der Beitragspflicht des Vorstandes vorgenommen werden, ging genauso glatt durch. Einzig beim Passus über das Erlöschen der Mitgliedschaft, der mit «Betriebseinstel-
lungen» erweitert wurde, bat die GV darum, festzuhalten, dass wer jahrelang mit Herzblut im Verein mitmachte, beim Erlöschen der Aktivmitgliedschaft in eine Passivmitgliedschaft übertreten kann.
Programm 2016 und ein klares Ja zur eigenen Gewerbeschau 2019 Dieses Jahr, so eröffnete der Präsident den Anwesenden, werde der traditionelle Grillplausch wiederum durchgeführt und ebenso stehe ein Racletteabend auf dem Programm. Weiter finden auch die regelmässigen Tafelrunden statt, zu denen sich, nach erfolgreichem Auftakt, jetzt auch eine monatliche Tafelrunde für Gewerblerinnen aus dem Säuliamt und Umgebung dazu geselle – jeweils am ersten Mittwoch jeden Monats über Mittag. Unter Verschiedenem machte der Vorstand eine Umfrage, welche sich um die vom Bezirksgewerbeverband ins Auge gefasste Bezirksgewerbeschau 2018 und um die eigene Unteramt-Gewerbeschau 2019 drehte. Nach kurzer Diskussion, in welcher Mitglieder monierten, dass die Bezirksschau wegen ihrer langen Dauer das Engagement von Kleinunternehmen organisatorisch wie finanziell zu sehr strapazieren würde, sprach man sich einstimmig für die Durchführung der eigenen Gewerbeschau 2019 aus.
Mitglieder, Wahlen und ein Gastreferent Der anlässlich der 40. GV 2015 für zwei Jahre gewählte Vorstand sieht sich, wie der Präsident ausführte, imstande, die Amtsgeschäfte auch weiterhin mit lediglich sechs Mitgliedern problemlos weiterzuführen. Man verzichtete daher auf die Ersatzwahl eines Kassiers. Als Rechnungsrevisoren einstimmig gewählt wurden Hermann Baur sowie Daniel Berger. Fünf Neumitglieder, die sich der Versammlung kurz persönlich vorstellten, konnten begrüsst werden, dieweil gleichzeitig einige Abgänge zu verzeichnen sind. Der Mitgliederbestand liegt aktuell bei 96 Aktiv-, acht Passiv- und vier Ehrenmitgliedern. Den Abschluss der 41. GV, welche mit dem von der Clientis Sparcassa 1816, Wettswil, offerierten Apéro begonnen hatte, gestaltete Gastreferent Thomas Hess. Der Geschäftsleiter des Kantonalen Gewerbeverbandes Zürich (KGV) stellte den KGV Zürich und seine Leistungen vor und betonte dabei, wie wichtig das Bündeln der Kräfte ist. «Wir setzen uns dort ein, wo Gewerbler der Schuh drückt», hielt er fest und lud die Vereinsmitglieder gleichzeitig dazu ein, von den Vorteilen und vielen Angeboten des KGV Zürich zu profitieren.
Fernsehgenossenschaft geht in Liquidation Vorfreude auf die Ausschüttung des Restguthabens an der 40. Generalversammlung Das Interesse an der Fernsehgenossenschaft Affoltern ist gross. Das zeigte der Aufmarsch von 111 Genossenschaftern an der GV vom vergangenen Mittwochabend. Sie stimmten der raschen Liquidierung nach dem Netzverkauf einstimmig zu. ................................................... von thomas stöckli Ziel sei es, um 20.30 Uhr fertig zu sein mit dem offiziellen Teil, versprach Peter Bolliger, Präsident der Fernsehgenossenschaft Affoltern (FGA), den 111 anwesenden Genossenschaftern in seiner Begrüssung kurz nach 19 Uhr. So bleibe mehr Zeit fürs anschliessende Essen. Entsprechend speditiv ging es durch die Traktandenliste – einstimmig und bis aufs letzte Traktandum ohne Wortmeldungen. «Flüssige Mittel wie noch nie», verkündete Peter Hofstetter, Finanzer im FGA-Vorstand. Budgetiert war für 2015 ein Plus von 5400 Franken, tatsächlich resultierte ein Gewinn von 3,83 Mio. Franken. Der Grund dafür liegt auf der Hand: der Verkauf des Kabelnetzes für 5 Mio. Franken an die Wasserwerke Zug AG (WWZ). Zudem habe man weniger investiert und die Kosten im Griff behalten.
Marktaufteilung mit der Konkurrenz Ausführlicher fiel nur der Jahresbericht aus. Peter Bolliger holte etwas aus: «Vor vier Jahren haben wir im Vorstand intensiv nachgedacht, wie wir die Situation verbessern könnten.» Eine Idee war damals, das Signal selber einzukaufen und weiterzuverrechnen. «Die Mehreinnahmen hätten wir ins Glasfasernetz investiert.» Schliesslich entschied man sich aber für den Verkauf an die WWZ – auch im Sinne
Den offiziellen Teil der letzten Generalversammlung erfolgreich hinter sich gebracht: FGA-Präsident Peter Bolliger (links) und Geschäftsführer André Kuchen. (Bild Thomas Stöckli) der Kontinuität für die Netznutzer. 169 neuen Internet- und 161 neuen Telefonkunden standen 2015 ein Minus von 83 Abonnenten und 44 Genossenschaftern gegenüber. Keine gute Entwicklung, denn «wir leben von den Abo-Einnahmen», stellte Geschäftsführer André Kuchen klar. Schon seit 2010 sind diese rückläufig. Der Grund ist eine Marktaufteilung mit der Konkurrentin Swisscom, die ihrem Kerngeschäft den TV-Markt hinzugefügt hat, wie die ursprünglichen TV-Anbieter nun umgekehrt Telefonie und Internet anbieten. Als «frustrierend» bezeichnete Kuchen die hohe Anzahl von 176 Plombierungen. In Erinnerung bleibt aus dem vergangenen Jahr auch die Abschaltung des Analog-Fernsehens. «Die analogen Signale sind störungsanfälliger und brauchen wesentlich mehr Platz», begründete Kuchen diesen Schritt. Für
den Datentransfer erreichte das Netz der FGA flächendeckend 200 MB/s. «In naher Zukunft werden es 500 MB/s sein, stellte der FGA-Geschäftsführer in Aussicht.
Gut ausgehandelte Einzelverträge «Wir hätten es noch einige Jahre ausgehalten», betonte Kuchen. Trotzdem komme der Netzverkauf zum richtigen Zeitpunkt, auch wenn es wehtue, das abgeben zu müssen, was man aufgebaut hat. Nach dem Ja zum Antrag, die Liquidation einleiten zu dürfen, wird die FGA in rund anderthalb Jahren Geschichte sein. Die Genossenschafter dürfen sich auf eine Ausschüttung von je gut 1700 Franken freuen. Das ist deutlich mehr, als vor einem Jahr in Aussicht gestellt worden war. Möglich machte es die Übergabe in gut ausgehandelten Ein-
zelverträgen statt nach Fusionsgesetz. So muss die FGA auch nicht noch drei Jahre als Genossenschaft ohne Kernaufgabe weitergeführt werden. «Was ist, wenn wir den Anteilschein nicht mehr finden?», wollte eine Votantin wissen. Da werde man schon eine Lösung finden, versprach der FGA-Präsident. Eine kritische Frage gab es nur zum mit 1,46 Mio. Franken ausgewiesenen Personalaufwand. Einen grossen Teil davon machen Mitarbeiter-Gratifikationen aus, auf die in den vergangenen Jahren verzichtet worden war, begründete Peter Bolliger diesen Posten. Zudem sei da eine einjährige Lohnfortzahlung für den Geschäftsführer bis zu dessen ordentlicher Pensionierung enthalten. Sichtlich zufrieden konnte Peter Bolliger die Versammlung um 20.22 Uhr bereits wieder schliessen.
Ref. Kirche Knonau
Ref. Kirche Aeugst a. A.
Ref. Kirche Hedingen
Samstag, 19. März 9.30 bis 12.00 Uhr Kolibri in der Chilestube Sonntag, 20. März 10.00 Gottesdienst zum Palmsonntag Pfarrerin Bettina Bartels Freitag, 25. März 10.00 Karfreitagsgottesdienst mit Abendmahl Pfarrerin Bettina Stephan Es singt der Gemischte Chor Affoltern Samstag, 26. März 21.00 Osternachtfeier mit Osterfeuer vor der Kirche Pfarrerin Bettina Stephan Eva Stückelberger und Team Sonntag, 27. März 10.00 Ostergottesdienst mit Abendmahl Pfarrerin Bettina Stephan Im Anschluss Eiertütschen beim Chilekaffee
Sonntag, 20. März Palmsonntag 10.00 Gottesdienst zur Aktion Brot für alle Mitwirkung des Gesangvereins Hedingen 22 Jahre Faire Früchte aus Kamerun in Hedingen Pfarrer Walter Hauser Anschliessend Suppenzmittag im Chilehuus
Ref. Kirche Affoltern a. A.
Kloster Kappel a. A.
Samstag, 1+. März 10.00 Familienmorgen Treffpunkt im Ulmensaal Anschliessend Einladung zum Familienkafi Palmsonntag, 20. März Ab 8.30 Uhr Zmorge im Chilehuus 10.00 Abendmahlsgottesdienst mit den Kindern vom 3.-Klass-Unti, Katechetinnen und Pfr. W. Schneebeli
Werktags: Tagzeitengebete um 7.45, 12.00, 18.00 Uhr im Kapitelsaal Palmsonntag, 20. März 9.30 Gottesdienst mit Pfr. Christof Menzi Mittwoch, 23. März, 17.00 Offenes Singen in der Kloster Kirche Donnerstag, 24. März 13.30 Führung durch die Klosteranlage Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception) Donnerstag, 24. März bis Sonntag, 27. März KlosterTage zu Ostern «Durchkreuztes Leben» Kosten: Vollpension und Teilnahmegebühren im Einzelzimmer: Fr. 495.– Doppelzimmer pro Person: Fr. 435.– Für Anmeldung oder Informationen: Telefon 044 764 87 84 Gründonnerstag, 24. März 18.00 Abendmahlsfeier mit Pfrn. Elisabeth Wyss-Jenny Karfreitag, 25. März 9.30 Abendmahlsgottesdienst mit Pfr. Christof Menzi 17.15 Musik und Wort im Klosterkeller Kammerensemble ’76: «Die sieben letzten Worte unseres Erlösers am Kreuz» Lesungen: Elisabeth Wyss-Jenny Im Anschluss besteht die Möglichkeit zum 3-GangAbendessen (Voranmeldung Telefon 044 764 88 10) Ostersonntag, 27. März 5.30 Ostermorgenfeier in der Kirche und im Freien mit Osterfeuer und Tauferinnerung Alle Teilnehmenden sind im Anschluss zum Frühstück eingeladen! 9.30 Abendmahlsgottesdienst mit Pfr. Markus Sahli 17.15 Musik und Wort im Klosterkeller: Quintetto con spirito: «Kontraste» Lesungen: Pfr. Markus Sahli Im Anschluss besteht die Möglichkeit zum 3-GangAbendessen (Voranmeldung Telefon 044 764 88 10)
Ref. Kirche Bonstetten Freitag, 18. März 20.00 Kino in der Kirche zeigt den letzten Film vor der Sommerpause. «Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran» Eine besondere Freundschaft (Freigegeben ab 6 Jahren) Samstag, 19. März 9.30 Kolibri-Treff im Kirchgemeindehaus Sonntag, 20. März 10.00 Gottesdienst am Palmsonntag mit den 3.-Klass-UntiSchülerinnen und -Schülern zum Thema «Gemeinschaft» Mit Barbara Truffer, Katechetin, Susanne Sauder, Pfarrerin, und Ursula Hauser, Organistin Abendmahl Anschliessend Chilekafi im Kirchgemeindehaus
Ref. Kirche Hausen a. A. Samstag, 19. März 14.00 Kino in der Kirche: «Barbapapa» 16.00 Kino in der Kirche: «Charlie und die Schokoladenfabrik» Beide Veranstaltungen mit Popcorn Unkostenbeitrag: Fr. 5.– 20.00 Kino in der Kirche: «Pleasantville» Eintritt frei, Kollekte Sonntag, 20. März 9.30 Gottesdienst zum Palmsonntag mit Pfr. Matthias Fischer Anschliessend Chilekafi Montag, 21. März 19.00 bis 20.00 Uhr Meditation am Abend in der Kirche Mittwoch, 23. März 14.00 bis 16.00 Uhr Ostereierfärben in der Zwinglistube für Kinder ab Kindergartenalter. Anmeldung bei: bettina.bolliger@gmx.ch oder Telefon 076 472 00 30
Ref. Kirche Kappel a. A. Samstag, 19. März 8.30 Minichile im Schulhaus Kappel 16.00 Fiire mit de Chliine in der Kirche Sonntag, 20. März 9.30 Gottesdienst zum Palmsonntag mit Pfr. Ch. Menzi
Sonntag, 20. März Palmsonntag 10.00 Gottesdienst mit Vikarin Rahel Albrecht Solistinnen: Simone Debrunner Hegedüs und Freundinnen singen Werke von Gluck, Mendelssohn und Orlando di Lasso Dienstag, 22. März 20.00 Ökumenische Passionsandacht Wort und Musik; Pfr. Maurer Pfr. Saporiti und Vikarin Albrecht Lesung der Passionsgeschichte Musik von Motoko Matsushita und Sandi Toka Nova, Cello Mittwoch, 23. März 18 30 Ausflug der Konfirmanden ins Jonenthal Karfreitag, 25. März 10.00 Gottesdienst mit Vikarin Rahel Albrecht Abendmahl Mark Rye, Saxofon
Ref. Kirche Maschwanden Freitag, 18. März 9.30 Fiire mit de Chliine in der Kirche, gestaltet vom Team Sonja Neuweiler, Irene Studer, Tobias Gsell Anschliessend Zopf und Kaffee im Pfarrhaus 20.00 Taizéfeier mit Pfrn. C. Mehl und dem Taizéteam Klavier: Angela Bozzola Sonntag, 20. März 10.00 Regionaler Gottesdienst in Knonau mit Vikarin R. Albrecht Mittwoch, 23. März 18.30 Abendmahlfeier mit den Konfirmanden im Jonental, mit Pfr. T. Maurer, Pfrn. C. Mehl, Vikarin R. Albrecht Freitag, 25. März 10.00 Meditativer Gottesdienst an Karfreitag zu den sieben Kreuzesworten Jesu, mit Abendmahl in Maschwanden mit Pfrn. C. Mehl Orgel und Piano: Veronica Hvalic Sonntag, 27. März 10.00 Ostergottesdienst mit Predigt über das Osterlachen mit Abendmahl in Maschwanden mit Pfrn. C. Mehl Orgel und Piano: Marianne Rutscho
Ref. Kirche Mettmenstetten Sonntag, 20. März Palmsonntag 10.00 Gottesdienst Pfarrer Andreas Fritz Orgel: Albert Bollinger Anschliessend Apéro und Kirchenführung mit Ueli Mauch Gründonnerstag, 24. März Ab 20.00 Uhr NAchtsamkeit Leitung Andreas Fritz
Ref. Kirche Obfelden Sonntag, 20. März 8.15 Chilezmorge am Palmsonntag Mit Flötenensemble Christiane Zaugg 10.00 Gottesdienst mit Pfr. Andres Boller Erich Eder am Flügel Chinderhüeti während des Gottesdienstes Mittwoch, 23. März 9.15 Fiire mit de Chliine Reformierte Kirche Donnerstag, 24. März 19.00 Concerto piccolo mit dem Knobf-Chor (Gesangverein Knonau und Ad hoc Chor) Reformiere Kirche Karfreitag, 25. März 9.30 Karfreitag-Gottesdienst mit Abendmahl, Pfr. Andres Boller, Mihaly Tamas (Orgel) Mitwirkung Singkreis Affoltern, Reformierte Kirche Anschliessend Kirchenkaffee im ref. Kirchgemeindehaus www.kircheobfelden.ch
Einladung für die Mitglieder der evangelisch-reformierten Kirchgemeinden Aeugst, Affoltern, Bonstetten, Hausen, Hedingen, Kappel, Knonau, Maschwanden, Mettmenstetten, Obfelden, Ottenbach und Rifferswil.
Prägen Sie die Zukunft der neu zu gestaltenden Kirche mit! Diese 12 Kirchgemeinden im Bezirk Affoltern machen sich auf den Weg, in einem gemeinsamen Entwicklungsprozess die Frage zu beantworten, «welche Kirchgemeinden miteinander Gespräche über einen Zusammenschluss aufnehmen wollen». Um allen interessierten Mitgliedern dazu eine aktive Mitwirkung zu ermöglichen, laden wir Sie ein zu einem Kickoff-Workshop «Vorprojekt KG+ Bezirk Affoltern» Samstag, 9. April, 9.00 bis ca. 15.00 Uhr Mühlesaal der Gemeinde Kappel a. A. Die detaillierte Einladung – mit Anmeldehinweis – finden Sie auf der Website, in der nächsten Gemeindeseite und im Schriftenstand Ihrer Kirchgemeinde. Anmeldeschluss ist der 31. März 2016. Wir freuen uns über Ihr Interesse und Ihre Teilnahme! Ihre einladende Kirchgemeinde www.ref-saeuliamt.ch
Ref. Kirche Ottenbach
Ref. Kirche Stallikon-Wettswil
Samstag, 19. März 9.30 «Fiire mit de Chliine» Gottesdienst für Kinder von 3 bis 7 Jahren. «Jesus ist auferstanden» erzählt von Lynn Berli und Mira Lutikhuis Pfarrerin Elisabeth Armingeon Paula Gut, Piano Anschliessend Znüni im Chilehuus Sonntag, 20. März Palmsonntag 10.00 Familiengottesdienst mit den 3.-Klässlern Thema: «Abendmahl feiern» Pfarrerin Elisabeth Armingeon und Katechetin Jren Omlin Veronica Nulty, Orgel Anschliessend Chilekafi uf de Heiweg Mittwoch, 23. März 20.30 Vollmondsingen im Chor der Kirche mit Walti Winkler Karfreitag, 25. März 10.00 Gottesdienst mit Abendmahl Pfarrer Marco Borghi Pius Strassmann, Blockflöte Tore Eketorp, Gambe Veronica Nulty, Orgel Anschliessend Chilekafi uf de Heiweg Ostersonntag, 27. März 6.00 Osterfeuer vor der Kirche 6.30 Ostermorgenfeier mit Vorbereitungsteam Pfarrerin Elisabeth Armingeon Veronica Nulty, Orgel Mit anschliessendem Zmorgen und Eiertütschen im Chor der Kirche. Möchten Sie die Ostermorgenfeier mit vorbereiten? Melden Sie sich bei Pfarrerin Elisabeth Armingeon Telefon 044 761 21 33 www.kircheottenbach.ch
Sonntag, 20. März 10.00 Kirche Wettswil Familiengottesdienst zum Palmsonntag mit Abendmahl, Pfr. Matthias Ruff Mitwirkung: Katecheten und 3.-Klass -Untikinder Anschliessend Apéro Fahrdienst: Anmeldung 19. März, Telefon 044 700 25 69 Mittwoch, 23. März 9.15 und 10.15 Elki Singen im Jugendhaus Stallikon 14.00 bis 16.00 Uhr Kolibri-Treff im Kirchgemeindesaal 20.00 Chorprobe im Kirchgemeindesaal Wettswil Donnerstag, 24. März 11.30 Stalliker Seniorenmittagessen im Restaurant Schwarzer Hecht 12.30 Wettswiler Seniorenmittagessen im Restaurant Hirschen Freitag, 25. März 10.00 Kirche Stallikon Gottesdienst zum Karfreitag mit Abendmahl Pfr. Otto Kuttler Musik: Cheyne Davidson, Gesang, und Casey Crosby, Orgel und Klavier Öffnungszeiten Jugendtreff siehe Homepage
Ref. Kirche Rifferswil Freitag, 18. März 18.30 Jugend-Chile Palmsonntag, 20. März 9.30 Goldene Konfirmation: «Fascht wie früener . . .» Pfrn. Yvonne Schönholzer Aktuelle und ehemalige Konfirmandinnen und Konfirmanden Vreni Eichmann und Heidi Roth, Jodlerinnen Therese von Büren, Organistin Anschliessend Apéro
Kath. Kirche Affoltern a. A. Samstag, 19. März 17.30 Eucharistiefeier zum Patrozinium St. Josef Palmsonntag, 20. März 9.30 Eucharistiefeier mit musikalischer Umrahmung 9.30 Chinderchile 11.00 Santa Messa 15.00 Eucharistiefeier der Kroaten mit Beichtgelegenheit Hoher Donnerstag, 24. März 17.00 Abendmahlfeier für Kinder mit musikalischer Umrahmung 20.00 Gottesdienst mit anschl. 1 Stunde Anbetung Karfreitag, 25. März 15.00 Gottesdienst mit Karfreitagsmeditation mit dem Kirchenchor und Marina Wehrli, Orgel 18.30 Kreuzweg der MCLI in der Mehrzweckhalle Zendenfrei Obfelden
Kath. Kirche Hausen a. A. Samstag, 19. März 17.00 Eucharistiefeier 18.30 Santa Messa Sonntag, 20. März 11.00 Familiengottesdienst Palmweihe vor dem Kreuz Feierlicher Einzug, Kirchenchor Kindergottesdienst
Chrischona Affoltern am Albis, Kirche mit Nähe Alte Obfelderstr. 24
irchliche Anzeigen Kath. Kirche Bonstetten Samstag, 19. März 18.00 Vorabendmesse im Provisorium Bonstetten Sonntag, 20. März 10.15 Eucharistiefeier zum Palmsonntag im Singsaal Schulhaus Mettlen, Wettswil Mittwoch, 23. März 9.15 Ökumenisches Morgengebet im Provisorium Bonstetten Donnerstag, 24. März 19.30 Messe vom letzten Abendmahl im Provisorium Bonstetten Freitag, 25. März 15.00 Karfreitagsliturgie im Singsaal Schulhaus Mettlen, Wettswil
Kath. Kirche Mettmenstetten Freitag, 18. März 18.30 Versöhnungsfeier mit Pfr. A. Saporiti N. und Th. Rohner Speziell für die Firmandinnen und Firmanden Palmsonntag, 20. März 9.30 Eucharistiefeier mit Pfr. A. Saporiti und R. Dober Segnung der Palmen Speziell für die 5.-Klässler Dienstag, 22. März 20.00 Ökumenische Passionsandacht in der reformierten Kirche Knonau mit Pfr. A. Saporiti und Pfr. T. Maurer Donnerstag, 24. März 17.30 Eucharistiefeier mit Pfr. A. Saporiti, B. Broch und D. Emmenegger Mitwirkung der 3.-Klässler
Kath. Kirche Obfelden Palmsonntag, 20. März 10.30 Familiengottesdienst/Eucharistie mit musikalischer Umrahmung Karfreitag, 25. März 10.00 Kreuzweg für Familien 18.30 Kreuzweg der MCLI in der Mehrzweckhalle Zendenfrei
Heilsarmee Affoltern a. A., Wiesenstrasse 10
Samstag, 19. März 16.30 Gottesdienst im Haus zum Seewadel Sonntag, 20. März 10.00 Gottesdienst Hüeti und KingsKids mehr unter: www.heilsarmee-affoltern.ch
Pfingstgemeinde Affoltern a. A., Alte Obfelderstrasse 55
Sonntag, 20. März 9.45 Gottesdienst und Kinderprogramm Freitag, 25. März 9.45 Karfreitagsgottesdienst mit Kinderprogramm mehr unter www.pga.ch
Evang. Täufergemeinde Mettmenstetten, Weidstrasse 20 Sonntag, 20. März 10.30 Gottesdienst mit Dr. Stefan Schweyer Römer 14, 7–9 Kinderhort/Sonntagsschulen/ Unterricht 13.30 Seminar mit Lea und Stefan Schweyer «Dem Leben zuliebe aufs Sterben vorbereiten» Kinderbetreuung Donnerstag, 24. März 20.00 Bibelabend www.etg-mettmenstetten.ch
Geburtsvorbereitung
Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage
Hausen a. A. Marianne Blaser, Tel 044 764 18 00 www.aravinda.ch
Heumattstrasse 2, 8906 Bonstetten
Evang.-methodistische Kirche Zürichstrasse 47 Affoltern a. A., Sonntag, 20. März 9.45 Gottesdienst (Urs Baumann) mit Brassband, Kinderhort mehr unter: emk-affoltern.ch
Schulen und Kurse
Sonntag, 20. März 9.45 Familien-Gottesdienst Andi Wolf Kinderhüeti 18.30 ALL IN: Jugendgodi Montag, 21. März 12.00 Mittagstisch Mittwoch, 23. März 19.00 Teens: peech in der Heilsarmee Mehr Infos: www.sunntig.ch
Sonntagsgottesdienste 9.20 Abendmahlsversammlung 10.40 Sonntagsschule Informationen über weitere Veranstaltungen: siehe www.hlt-bonstetten.ch
Yoga die besondere nach Frau Dr. F. B. Freedman ● umfassender und kompetenter Unterricht durch erfahrene YogaLehrerin SYV ● ASCA-Mitglied (Krankenkassenbeitrag möglich) ● persönliche Betreuung in kleinen Gruppen ● keine Vorkenntnisse ● Abend mit einer Hebamme ● Paarabend
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Bezirk Affoltern
Freitag, 18. März 2016
Die Liebe liebt das Wandeln Lesung mit Monique Schwitter in der Buchhandlung Scheidegger in Affoltern Zwölf Männer sind eine gute Zahl, denn mit der 13 beginnt das Unglück. In zwölf Kapiteln stellt Autorin Monique Schwitter Liebesbeziehungen auf den unterschiedlichsten Ebenen vor und hält sich dabei an die Namen der zwölf Apostel. Dies mit Humor und Tiefgang. ................................................... von regula zellweger «Die Liebe liebt das Wandern – Gott hat sie so gemacht – Von einem zu dem andern. – Fein Liebchen, gute Nacht!» vertonte schon Franz Schubert in seinem «Kranz schauerlicher Lieder», der Winterreise. Lauschte man am vergangenen Freitag den Erzählungen der preisgekrönten Schriftstellerin und Regisseurin Monique Schwitter, wurde das Wandern mit dem Wandeln ergänzt. Liebe verändert sich, verändert die Menschen.
Im Dialog Buchhändlerin Annette Markwalder organisiert die Lesungen in der Buchhandlung Scheidegger mit Herzblut. Sie führte mit einem Dialog in die Lesung ein und gestaltete so auch die Übergänge zwischen den Abschnitten der Lesung zu einem Ganzen. Mit der Trägerin des Schweizer Buchpreises
2015, Monique Schwitter, hatte sie ein leichtes Spiel. Die Autorin sprudelt, fasst Gedanken blitzschnell in treffende Sprache, bringt Aussagen elegant auf den Punkt, pointiert, mit Pointe – was oft zum Schmunzeln oder Lachen anregt. Sie hat sprachlich einen äusserst breit bestückten Werkzeugkasten und es macht ihr offensichtlich Spass, Zuhörende zu amüsieren und dabei hinterrücks zum Denken anzuregen. Leichtfüssig kommen die zwölf Lieben daher – und doch sind sie tief, emotional, authentisch – und letztlich absolut nicht leichtgewichtig.
wünscht und immer weniger gelebt wird. Jeder Mensch hat das tiefe Bedürfnis zu lieben – weit mehr, als geliebt zu werden, das ist die Meinung der in Zürich aufgewachsenen Autorin. Die Liebe findet quasi Ziele, Figuren, aber nicht als Depot für Gefühle, sondern für eine Beziehung. Beziehung ist immer auch Wandel, Bewegung und Begegnung.
Biografie oder Fiktion «Biografie oder Fiktion?», das ist die obligate Frage bei Lesungen. Monique Schwitter antwortet im Sinn von Max Frisch, der sagte: «Schreiben heisst, sich selber lesen.» Mit Schwitters Worten: «Man braucht Fiktion, um von sich selbst zu schreiben.» Viele Fakten erkennt man aus ihrer Vita: Alter, Wohnort, Salzburg, zwei Söhne, professionell Schreibende und Regisseurin – und vor allem Liebende. «Wenn die Form stimmt, kann man frei mit dem umgehen, was in einem steckt.» Fiktion ist die Figur der Grossmutter, sie steht für die Grossmuttersehnsucht der Autorin, die sich immer eine Oma gewünscht hatte. Zwölf Männer und Liebe – da könnte es schon mal
Himmlische Madonna mit weltlichen Augen Gesprächsstoff bietet das Buchcover. Eine Madonna mit von einem Dolch durchstossenen Herzen. Absolut Monique Schwitter erhielt für Ihren Roman «Eins im Andern» den Schweizer Literaturpreis 2015. (Bild rz) kitschig, wären da nicht die irritierenRichtung Erotik gehen. Dies wehrt den Augen einer heute lebenden Frau Monique Schwitter ab, es gehe ihr um eingesetzt. Monique Schwitter ist ganz die Liebesfähigkeit, echte Beziehungs- praktisch: «Man kann den Umschlag fähigkeit, eine Fähigkeit, die zu Zeiten einfach wegnehmen.» «Lesen hat davon Parship und Co. immer mehr ge- mit zu tun, dass man sich in einem
publireportage
Schnäppchenjäger an der Hausräumung Das über 80 Jahre alte Holzhaus an der Alten Kanzleistrasse im Bezirkshauptort wurde von den Sammlern von kleinen und grösseren antiken Fundstücken nur so überrannt. Das alte Holzhaus steht zum Verkauf und wird vermutlich bald einmal abgebrochen. Mit einem Inserat wurde ein «Hausflohmarkt» angekündigt, und der fand grosses Interesse bei zahlreichen Schnäppchenjägern. Die Besitzer verteilten die über viele Jahre angesammelten und meist antiken Gegenstände auf den Tischen,
Stühlen und Ablageflächen. Immer wieder erzeugten die Raritäten und Trouvaillen bei den stöbernden AntikLiebhabern wahre Begeisterungsschreie. Grossvaters Schreibmaschine fand genauso einen glücklichen neuen Eigentümer wie ein kleiner bezaubernder Fussschemel, der vermutlich der Urgrossmutter einmal gute Dienste leistete. In der Geschichte des alten Hauses dürften wohl noch nicht so oft Tage mit so viel Betrieb und einem so grossen Menschenauflauf vorgekommen sein. (mm)
Neben Krimskrams und Trödel auch einige antike Trouvaillen. (Bild Martin Mullis)
Text spiegelt und eigene Wege geht», damit übergibt die Autorin die Verantwortung für das, was beim Lesen geschieht, den Lesenden. Denn das Buch lässt Platz für die eigene Liebesbiografie. «Es endet, wie es beginnt», lässt sie die Grossmutter sagen, die nach dem Tod des Grossvaters aufblüht.
Bleiben oder gehen Die Sehnsucht, zu bleiben, wandelt sich in Lust auf Neues, so ist wohl der Gang des Lebens. Das Leben ist Gehen. Die Richtung wissen wir alle – auf den Tod hin. «Man soll das Leben gestalten, statt ihm hinterherzurennen», formuliert Monique Schwitter. Es soll schillernd sein. Schillernd, weil Gefühle wahrscheinlich selten sortenrein vorkommen. Die Schriftstellerin ist in der Schauspielkunst ausgebildet, es ist eine Freude, ihr zuzuhören, auch wenn sie zwischendurch mal meinte: «Ich habe einen Krümel auf der Schalmei», und um ein Glas Wasser bat. Sie ist so herrlich unkompliziert, natürlich – und gleichzeitig lebensklug, tiefgründig und eine Sprachkünstlerin. Wer das Buch «Eins im Andern» nicht liest, bringt sich selbst um ein grosses Lesevergnügen. Nächste Lesung in der Buchhandlung Scheidegger: Dienstag, 5. April, 19.30 Uhr, H.P. Fischer: «Saftige Lügen» – Betrachtungen eines Hausarztes für ein Leben ohne Medikamente.
Bezirk Affoltern
Freitag, 18. März 2016
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Nicolas Starks aufgeblasener Donald Trump Der Affoltemer mit witzigen Beiträgen an der Grafik16 in der Zürcher Maag-Halle An der Grafik16, der grössten und wichtigsten Werkschau für Grafikdesign und visuelle Ausdrucksformen in der Schweiz, sind auch die witzigen Beiträge des Affoltemers Nicolas Stark zu sehen. ................................................... von urs e. kneubühl Über das aktuelle Wochenende vom 18. bis 20. März, jeweils von 11 bis 20 Uhr, zeigen auf rund 2500 Quadratmetern in den Industriehallen der Zürcher Maag Halle 130 Grafiker, Illustratoren, Typografen, visuelle Gestalter, Game Designer und Künstler ihre liebsten Arbeiten der letzten zwölf Monate. Die Grafik16, mittlerweile in fünfter Auflage, ist die grösste und wichtigste Werkschau dieser Art in der Schweiz, und zu den 130 von der Jury ausgewählten Ausstellern gehört auch ein Affoltemer: Der 33-jährige Junior Art Director Nicolas Stark zeigt seine «aufgeblasenen Witzfiguren», inspiriert durch die Politik sowie aktuelles Zeitgeschehen und illustrativ «gewürzt» mit typischen, überzeichneten Merkmalen, ebenso mit versteckten oder klaren Aussagen. Die persiflierten 3D-Illustrationen sind mit integrierten Augmented-Reality-Funktionen ausgestattet, die via App entsprechend interaktiv bewegt werden können. «Ich bin sehr glücklich, erstmals an dieser bedeutenden Werkschau der publireportage
Seine persiflierten, mit integrierten Augmented-RealityFunktionen ausgestatteten 3D-Illustrationen «Aufgeblasene Witzfiguren» bereichern die Grafik16. Branche in der Schweiz ausstellen zu dürfen», hält Nicolas Stark fest und fügt an: «Die früheren Schweizer Grafik-Werkschauen habe ich stets interessiert besucht und mir dabei gedacht: Da will ich auch einmal mitmachen.» Jetzt haben die Werkschau-Kuratoren die Arbeiten des Säuliämtler Grafikers aus einer Vielzahl von Beiträgen
Der Affoltemer Grafiker und Junior Art Director in einer Zürcher Werbeagentur stellt an der Schweizer Werkschau Grafik16 vom 18. bis 20. März in der Maag Halle in Zürich aus. (Bilder Urs E. Kneubühl/zvg.)
von rund 300 Bewerbern ausgewählt. Die meisten von Starks «aufgeblasenen Witzfiguren» sind daher in den letzten Monaten speziell auf die Grafik16 hin entstanden und sie bereichern die Werkschau ungemein. Der Affoltemer sieht die Grafik16 denn auch als ideale Plattform, um eigene Arbeiten der Öffentlichkeit und der Branche im Rahmen eines ausgewähl-
ten Kreises zu zeigen. Teil der Grafik16 ist zudem die Sonderschau #Game16 mit ihren Beiträgen von drei Kunsthochschulen, 11 Studios und 53 Designern und Produzenten. Es ist dies der heuer grösste Showcase zum Schweizer Game-Design. Während den drei Tagen, vom 18. bis 20. März, werden der kalifornische Künstler und Schöpfer des BunnyKitty,
Dave «Persue» Ross, sowie die deutsche Pop-Art Legende Jim Avignon, «der schnellste Maler der Welt» und Begründer der «Cheap Art», als Stargäste in der Maag-Halle in Zürich anwesend sein. Grafik16. Werkschau für Grafikdesign und visuelle Ausdrucksformen. 18. bis 20. März, jeweils 11 bis 20 Uhr in der Maag-Halle, Alte Härterei, Zürich.
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Forum ämtler kantonsräte meinen
Endlich eine Kantonsschule
Attraktiver für Familien. Ein Gymnasium im Bezirkshauptort erhöht die Attraktivität des Amtes für junge Familien und gute Steuerzahler. Entlastung der Pendlerstrecken. Die S5 weist in den letzten Jahren eine markante Verkehrszunahme auf – für zusätzliche Pendler bleiben in den Spitzenzeiten trotz 12-Wagen-Kompositionen nur Stehplätze. Wenn da jeden Morgen 300 Schüler neuen Pendlern Platz machen können, ist das ein ökologischer Vorteil und spart das Geld für sonst erforderliche Ausbaupläne.
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Sportvereine mit Platzproblemen!
Hans Wiesner (glp, Bonstetten)
Letzten Montag wurde im Kantonsrat das in den letzten Jahren aufwändig erarbeitete Musikschulgesetz ausgiebig diskutiert und trotzdem keine Einigkeit gefunden. Beim Thema Kantonsschule Säuliamt sind sich die Ämtler Kantonsräte hingegen ausnahmsweise einig – das wäre für unseren Bezirk aus folgenden Gründen ein klarer Standortvorteil: Schulwege verkürzen. Heute pendeln Jugendliche von Maschwanden, Aeugst und Ottenbach nach Urdorf oder von Hausen nach Zürich. Das sind Schulwege von bis zu einer Stunde pro Weg. Eine Kantonsschule in Affoltern würde diese Wege halbieren. Auch für Schüler aus Jonen, Mühlau oder Sins wären hier massive Einsparungen möglich – heute fahren diese nach Wohlen!
Freitag, 18. März 2016
Neue Arbeitsplätze. Es ist davon auszugehen, dass rund 600 der heutigen 800 Ämtler Kantonsschüler dieses Angebot nutzen würden. Mittelschüler sowie Personal und Lehrkörper sind potenzielle Kunden für Dienstleistungen und Gewerbe. Auch der Bau und Unterhalt der Schulinfrastruktur führt zu lokalen Arbeitsplätzen. Optimale Schulgrösse. Gemäss Pädagogen und Schulleitern sind 600 Schüler eine übersichtliche und optimale Schulgrösse. Zu diskutieren bleibt, ob die neue Kantonsschule alle fünf Maturitätsprofile anbieten muss oder diese mit Urdorf sinnvoll koordiniert. Landreserven vorhanden. Die Gemeinde Affoltern verfügt über zwei hervorragend geeignete Landflächen, die bereits im Besitz von Schulgemeinde resp. Kanton sind (Ennetgraben und Schwanden). Auch das ein klarer Kostenvorteil. Nun gilt es, gemeinsam die Kantonsregierung von diesen Vorteilen zu überzeugen – da ist eine überparteiliche Zusammenarbeit sinnvoll und nötig! Das ist eine Chance die gute Zusammenarbeit zu nutzen und auszubauen! Ich schreibe dies als Vater von zwei Töchtern, die noch bei jedem Wetter mit Velo und S-Bahn von Hauptikon nach Urdorf pendeln mussten.
Opfer des eigenen Erfolgs geworden, «Anzeiger» vom 11. März. Nicht erstaunt las ich im «Anzeiger» diesen Artikel. Der Gemeinderat wies während der langen Planungs- und Realisierungszeit (zirka zehn Jahre), leider ohne Erfolg, auf diese Probleme hin. Auch das Turnhallenproblem wurde in diesem Zusammenhang mehrmals diskutiert. Kurz und gerafft die Entwicklung Sportplatzplanung und Realisierung in Hausen: Nach Prüfung von verschiedenen Projekten entschied damals der Gemeinderat, sich nur auf den Fussballclub und Turnverein zu konzentrieren. Diesen Entscheid fällte er aufgrund der hohen Kosten – für eine polysportive Anlage. Im Frühling 2005 wurde das Projekt «Regionale Fussballanlage» für den FC Hausen definitiv gestartet. Verschiedene Standorte wurden geprüft, unter anderem auch das «Jonentäli». Die topografischen und geologischen Verhältnisse zeigten auf, dass das «Jonentäli» für eine Erweiterung zu hohe Kosten verursachen würde. Schlussendlich bot sich die «Huserallmend» als geeigneter Standort an. Geplant wurden: Zwei Fussballfelder mit Bodenplatte für Clubhaus, Parkplätze, Erschliessungen; Erstellungskosten 3,825 Mio. Franken. Die Steuerzahler von Hausen wären nach Abzug von Beiträgen und Rückvergütungen der Gemeinden Kappel, Rifferswil und Aeugst (1,2 Mio. Franken), Sport Toto, Grundstücksteuer (Landkauf) und Aufstockung des Eigenkapitals mit dem Landwert, mit zirka 1,6 Mio. Franken belastet worden. Gemäss Abklärungen bei Fachpersonen genügte die Turn- und Schulsportwiese im «Jonentäli» für den Bedarf (TV und Schulen). Es hätte sich so-
mit lediglich die Sanierung der Hartplatzanlagen aufgedrängt. Das Projekt «Huserallmend» löste eine «Schlammschlacht» aus. Verschiedene Personen und Vereine bekämpften das Projekt. Man forderte zusätzliche Anlagen für weitere Sportarten im «Jonentäli». Ein Stimmbürger sagte, der Gemeinderat habe ein überrissenes Projekt ausgearbeitet, die Bedürfnisse für den FC können mit maximalen Kosten von 1 Mio. Franken abgedeckt werden. Die Gemeinde Hausen lehnte das Projekt ab, die anderen drei Gemeinden stimmten dem Kredit zu. Nach der Abfuhr analysierte der GR die Situation und gleiste die Angelegenheit nochmals auf. Kostenentwicklung des Projektes «Optimierung Jonentäli»: Unter neuer Führung von Gemeinderat T. Jucker und Vertreterinnen und Vertreter aus den Schulen, den Vereinen TV, FC, TC, Skiclub sowie den Projektgegnern wurde die Planung «Optimierung Jonentäli» in Angriff genommen. Die Gesamtkosten wurden auf zwischen 4 und 4,5 Mio. Franken errechnet. Man befürchtete, dass dieser hohe Betrag an einer Gemeindeversammlung nicht standhalten würde und reduzierte die Kosten, jedoch nicht den Ausbau, auf 3 Mio. Franken Die Bevölkerung wurde mit verfälschten Zahlen orientiert. Geht man von den effektiven Realisierungskosten von zirka 4,2 Mio. Franken aus, wird klar, dass 1,2 Mio. Franken im Rahmen der Info unterschlagen wurden. Gegenüber dem Projekt «Huserallmend» wären die Kosten unter Berücksichtigung des Anteils der Gemeinden Kappel und Rifferswil (Kreisgemeinde) mit Abzug der Skateranlage und der Sanierung Hartbereich um 2,2 Mio. Franken geringer ausgefallen. Die «Huserallmend» hätte die Platzproble-
me wesentlich entschärft und wäre kostenmässig viel günstiger ausgefallen. Anmerkung: Ein Ausbau der Anlage «Jonentäli» ist finanziell nicht tragbar. Die Erweiterung eines zusätzlichen Feldes würde aus topografischen und geologischen Gründen, Kosten von um 2,5 Mio. Franken verursachen. Etwa beim Bau Garderobengebäude verursachte genau diese Schwierigkeit wesentliche Mehrkosten.
Was können wir mitnehmen? Die 2,2 Mio.-Franken-Einsparung mit der «Huserallmend», plus 3 Mio. Franken für den Neubau Ebertswil und dem Wipf-Fonds wäre die Finanzierung einer Doppelturnhalle mit Schulräumen auch für Hausen finanzierbar gewesen. Mit «Hätte, Wenn und Aber» kann nichts mehr korrigiert werden. Man darf jedoch für die Zukunft von gemachten Fehlern lernen! Fragen wir uns doch: Werden die Weichen in der Schulraumplanung nicht wieder falsch gestellt? Ist es richtig, in Ebertswil einen Neubau von zirka 3 Mio. Franken (bewilligt ist erst der Projektierungskredit) zu bauen, oder wäre nicht ein Gesamtprojekt – zum Beispiel in der «Weid Jonentäli» – in Hausen sinnvoller? Beispiel: Das Projekt «Tagesstruktur» (Kosten zirka 4.5 Mio. Franken) wurde vor Jahren mit höchster Priorität der Gemeinde vorgelegt. Auch nach der Ablehnung sind wir in dieser Sache in keinen Engpass geraten. Schulraum und Turnhallen im Dorf Hausen sind jedoch ein dringendes Bedürfnis und dürfen nicht erst 2024 realisiert werden! Hans Binzegger, Hausen
Die Kandidaten für das FDP-Kantonalpräsidium in Stallikon Am öffentlichen Monatstreff der FDPBonstetten-Stallikon-Wettswil am 9. März im Restaurant Schwarzer Hecht stellten sich die beiden Kandidaten Hans-Jakob Boesch (www.hjboesch.ch) und Peter Werder (www.peterwerder.ch) vor und beantworteten Fragen des zahlreich erschienenen, interessierten Publikums. Die Neubesetzung des Präsidiums der Kantonalpartei ist aufgrund des Rücktritts des bisherigen Parteipräsidenten Beat Walti erforderlich. Die Wahl durch die Delegierten der kantonalen Orts- und Bezirksparteien findet am 5. April statt.
Die Kandidaten Hans-Jakob Boesch (1979) ist seit 2015 Kantonsrat und Mitglied der kantonsrätlichen Kommission Wirtschaft und Abgaben. Als Präsident der Kreispartei Zürich 3 war er dort für den Gemeinderats- und Kantonsratswahlkampf 2014/15 zuständig. Er hat Politikwissenschaften und Volkswirtschaft an der Universität Zürich studiert und schloss 2011 mit dem Doktorat in Poli-
tikwissenschaft ab. Seit 2007 arbeitet er als Senior Consultant bei zwei Ingenieur-, Planungs- und Beratungsunternehmen. Peter Werder (1974) hat politische Erfahrung als Gemeinderat und Gemeinderats- und Parteipräsident FDP Adliswil, Mitglied des Parteivorstands FDP Kanton Zürich und Wahlkampfleiter der kantonalen und nationalen Wahlen 2014/15. Er hat Publizistikwissenschaften an der Universität Zürich studiert, schloss mit dem Doktorat in Philosophie ab und erwarb ein Executive MBA in General Management an der Universität St. Gallen. Beruflich hat er die Kommunikation bei der ÖKK und der Hirslandengruppe geleitet und ist seit 2016 Direktor der Hirslanden Klinik in Schaffhausen. In ihren Einführungsvoten unterstrichen die Kandidaten ihr Engagement für eine freiheitliche Zukunft des Kantons und, aufbauend auf den Erfolgen der FDP in den kantonalen und eidgenössischen Wahlen 2014/15, für eine weitere Stärkung der Partei in den kommenden Jahren. Beide Kandi-
daten hoben den Fokus der Wirtschaftskompetenz hervor, insbesondere den Einsatz für weniger «staatliche Last» für die Unternehmen. Hans-Jakob Boesch: «Tragen wir mit Stolz und Überzeugung die FDP-Werte Freiheit, Gemeinsinn und Fortschritt hinaus oder mit anderen Worten, ziehen wir gemeinsam am «blauen Strick». Peter Werder fügte an, für ihn seien Politik, Kommunikation und Führung die Leitmotive bei der angestrebten Präsidentschaft der FDP des Kantons Zürich. Die Diskussionsrunde bot Gelegenheit zu einem angeregten Austausch mit den Teilnehmenden. Zur Sprache kam, unter anderem, der für KMU erhöhte Wettbewerbsdruck von aussen, «der drittgrösste Detailhändler ist das Ausland» und Rezepte und Massnahmen wie diesem zu begegnen sei, «überleben durch anpassen, d.h. Wege zur Optimierung und Effizienzsteigerung finden wie auch höhere Preise durch höhere Qualität zu begründen.» FDP Bonstetten-Stallikon-Wettswil www.fdp-bsw.ch
Die Kandidaten Peter Werder und Hans-Jakob Boesch, «präsidial umrahmt» von Olivier Hofmann, FDP Bezirk Affoltern (rechts) und Reto Bernhard, FDP Bonstetten-Stallikon-Wettswil. (Bild zvg.)
Gelegenheiten 2016: Besuch im Kantonsrat Kantonsrat Daniel Sommer aus Affoltern sitzt seit bald einem Jahr in Zürich im kantonalen Parlament. Jetzt bietet sich eine gute Gelegenheit, ihn im altehrwürdigen Rathaus zu besuchen und mitzuerleben, was er dort tut und welche Geschäfte gerade aktuell sind. Damit will sich Daniel Sommer auch bei den Ämtler Wählerinnen und Wählern für die Unterstützung bei den vergangenen Wahlen bedanken. Interessierte sind herzlich eingeladen. Am Montag, 17. April gehts mit der S14, um 8.12 Uhr ab Affoltern los. Treffpunkt ist im vordersten Wagen
Kantonsrat Daniel Sommer. (Bild zvg.)
des fahrenden Zugs. Vom HB spazieren wir der Limmat entlang zum Rathaus. Nach der Eingangskontrolle werden wir von kundiger Seite in den Ratsbetrieb eingeführt, schauen die kunstvollen Tagungsräume an und beobachten die Kantonsratsdebatte von der Tribüne aus. Hier lassen sich die Kantonsrätinnen und Kantonsräte aus der Nähe betrachten und die Diskussion einzelner Geschäfte mitverfolgen. Im Anschluss daran wird uns Daniel Sommer, EVP-Kantonsrat aus unserem Bezirk, Red und Antwort stehen. Wer mag, kann im Anschluss noch zu einem gemeinsamen Mittag-
essen ins Fraktionslokal der EVP kommen und den interessanten Morgen ausklingen lassen. Zu diesem bestimmt spannenden Ausflug sind alle Interessierten herzlich eingeladen. Anmeldung bis 6. April per E-Mail an lisette.mueller@bluewin.ch oder Telefon 079 628 75 47. Die Veranstaltung ist öffentlich. Beschränkte Teilnehmerzahl. Die Kosten für Reise und Verpflegung tragen die Teilnehmenden selbst. Rückkehr ca. 13 Uhr ohne Mittagessen, bzw. 15 Uhr mit Mittagessen. EVP Bezirk Affoltern (LM)
Mit vollständiger Adresse Die Redaktion erhält regelmässig Zuschriften, die keine vollständige Namensangabe oder Adresse der Autorin oder des Autors enthalten. Bitte in jedem Fall einen Absender vermerken. Bei Zuschriften, die sich auf Artikel im «Anzeiger» beziehen, sind dessen Titel und das Erscheinungsdatum notwendig. Kürzere Beiträge haben bessere Abdruckchancen, dazu auch solche, die sich auf Artikel im «Anzeiger» beziehen. (Red.)
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Zusammenschliessen
Cup-Qualifikation
Kick-off-Workshop «Vorprojekt KG+ Bezirk Affoltern» am 9. April im Mühlesaal, Kappel. > Seite 25
Der FC Wettswil-Bonstetten tritt morgen Samstag auswärts gegen Zug 94 an. > Seite 29
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«Corvette City» Das Schweizer Fernsehen drehte in Bonstetten für ein Kurzportrait im «Donnschtig-Jass». > Seite 31
Knonauer «Freihof» als Dorfrestaurant erhalten P. Biberger übernimmt «Vordergeissboden» Der Knonauer «Freihof»-Wirt Peter Biberger kehrt am 3. Juni ins Restaurant Vordergeissboden auf dem Zugerberg zurück. Bis am 22. Mai, dem letzten Tag in Knonau, bietet er unter anderem Forellenfilets in fünf Varianten. Seit rund fünfeinhalb Jahren führt Peter Biberger das Restaurant Freihof in Knonau und bietet dort eine bunte, breite Palette an kulinarischen Köstlichkeiten: vom Thai Curry über das Stroganoff bis zur Bratwurst. Er überrascht seine Gäste auch immer mit Spezialitäten, die auf die Jahreszeiten abgestimmt sind: Bärenkrebse, Wildund Trüffelgerichte. Bibergers Angebot richtet sich an Familien und Geschäftsleute. Wer will, kann sich in die Raucherlounge zurückziehen und einen Whisky geniessen. In diesen Räumen gibt es auch Platz für Versammlungen und Sitzungen. Nun kehrt Peter Biberger zurück ins Restaurant Vordergeissboden – dorthin, wo er zuvor während zehn Jahren gewirtet hat. «Das Restaurant wurde leider heruntergewirtschaftet. Ich habe dann erfahren, dass ein neuer Betreiber gesucht wird», sagt Biberger und erfüllt nun offenbar den Wunsch von vielen Gästen, er möge doch auf den Zugerberg zurückkehren. Nun übernimmt er das Bergrestaurant per 3. Juni diesen Jahres. Sein letzter Wirtetag in Knonau ist der 22. Mai. Im «Freihof», habe er als Wirt neue, positive Erfahrungen gemacht und viele nette Gäste kennen gelernt,
sagt er. Seine Kochkünste sind mit der Aufnahme in die «Gilde» belohnt worden. Mit dem «Freihof» bewegt sich Peter Biberger preislich im mittleren Segment – ohne Billigangebote. Und das ist nicht immer einfach, zumal im Dorf die benachbarte Post «verschwunden» ist und auch ein Bankomat fehlt. Allein mit Gästen aus dem Dorf lässt sich der «Freihof» natürlich nicht betreiben. Je die Hälfte der Restaurantbesucher kommen aus dem Säuliamt und von ausserhalb der Region. Bis zum Schluss seiner Wirtetätigkeit in Knonau bietet Peter Biberger Forellenfilets in fünf Varianten. Die Fische bezieht er von einem Bauern auf dem Zugerberg, der eine kleine Zucht unterhält – und hervorragende Qualität liefert. Filetiert werden die Forellen in der Küche in Knonau.
Restaurant für die ganze Bevölkerung «Hörnli», «Adler» und «Uttenberg» sind in Knonau Geschichte – der «Freihof» das einzige Restaurant im Dorf. Und es soll ein Restaurant bleiben – ein Dorfrestaurant, wie Liegenschaftenbesitzer Mario Vanoli betont. «Wir haben einen Spezialisten beauftragt, der nun einen Betreiber sucht», sagt der Bauunternehmer. Und das ist kein einfaches Unterfangen. Von den 25 Interessenten, die sich bisher gemeldet haben, musste gleich 15 eine Absage erteilt werden. «Wir wollen in Knonau keinen Kebab-Anbieter und kein Internet-Café, sondern ein Restaurant für die ganze Bevölkerung», betont Mario Vanoli. (-ter.)
Der Rittersaal bietet mit seinen grossen Holztischen und massigen Steinwänden mittelalterliches Flair.
Ein Ort, wo sich alle duzen und sich die Tische teilen S’Bäsebeizli bim Schweikhof, in Ebertswil, oberhalb von Sihlbrugg Heinz Fischlin hat aus einem alten Stall und einem Vorratskeller eine Bäsebeiz mit Rittersaal, einer Bauernstube und einer Sonnenterrasse gemacht. Von Freitag bis Montag empfängt er Gäste, die es unkompliziert, heimelig und gesellig mögen. Im massiven Steingewölbe erinnert fast nichts mehr daran, dass sich darin einmal eine einfache Speisekammer befand. Drei grosse, massive Holztische prägen den Raum. In den Ecken stehen Ritterrüstungen, die Wände werden von Schwertern geziert. Einzig das elektrische Licht, das erst im 19. Jahrhundert erfunden worden ist, erinnert daran, dass man sich nicht in einer mittelalterlichen Herberge befindet. «Als ich das Gewölbe vor dreieinhalb Jahren erstmals gesehen habe, wusste ich sofort, dass daraus ein Rittersaal werden sollte. Die Tische und Bänke habe ich selber gezimmert, die Stühle habe ich im Brockenhaus gefunden und die Ritterutensilien im Internet erstanden», erzählt der Wirt Heinz Fischlin.
Teilen als Maxime Der gelernte Maurer und begeisterte Kunstmaler hat bereits in jungen Jahren seine Liebe zum Kochen entdeckt. Mit dem «Bäsebeizli bim Schweikhof» hat er sich einen Traum erfüllt: «Ich wollte einen Ort für Gemeinsamkeit anzeige
Peter Biberger filetiert die Forellen, die er in fünf Varianten anbietet – bis am 22. Mai 2016. (Bild Werner Schneiter)
Heinz Fischlins Kundschaft setzt meistens auf das Tagesmenu, das immer frisch zubereitet ist oder eine der fünf Käsefondue-Variationen. (Bilder Salomon Schneider) schaffen. Deshalb nennen sich hier alle beim Vornamen und ich habe wenige, dafür grosse Tische. Die Kundschaft muss sich die Tische also teilen und meistens entwickeln sich so tolle Gespräche.» Auch die Speisekarte kann sich sehen lassen. Ein kaltes Plättli zum Zvieri, Fondue, Spanferkel und Wildschwein am Spiess – ab 12 respektive 16 Personen – warten darauf den Gaumen zu verwöhnen. Zudem bereitet Heinz immer ein anderes Tagesmenü und Kuchen zum Dessert zu. «Diese Einfachheit unterscheidet uns vom traditionellen Restaurant», erklärt Heinz und ergänzt: «Natürlich kommen auch Vegetarier bei uns auf ihre Kosten.»
Stammgäste fühlen sich im Bäsebeizli wie zuhause. Wenn Heinz in der Küche ist, nehmen sie sich ein Getränk und warten entspannt auf den Beizer. «Ehrlich währt am längsten, das weiss auch unsere Kundschaft.» Neben den Stammgästen, kann s’Bäsebeizli auf eine grosse Zahl Mountainbiker, Sonnenhungrige und Wandernde zählen, die für eine Rast und eine kühle Erfrischung vorbeischauen. Besonders beliebt ist die Sonnenterrasse, von der aus der Sonnenuntergang genossen werden kann. (sals) S’Bäsebeizli, Schweikhof 18, 8925 Hausen, Freitag bis Montag, von 11 bis zirka 21 Uhr. Infos: s-beizli.ch oder Telefon 079 218 59 59.
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Veranstaltungen
agenda
Das Leben einer Bankräuberin ist nicht einfach
Freitag, 18. März Affoltern am Albis 20.15: «Die Humanisten» Konversationsstück in einem Akt von Ernst Jandl. Lyrik und Musik. Bar und Abendkasse 19.15 Uhr, Reservieren: 044 760 52 62. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.
Ottenbach 20.15: Kinofoyer Lux präsentiert: «Still Alice - mein Leben ohne Gestern» USA/Frankreich 2014, 101 Min. E/d. Eine Co-Veranstaltung mit Verein Kultur Ottenbach. Gemeindesaal. Schulrain 12.
Samstag, 19. März Affoltern am Albis 08.00-12.00: Wochenmarkt mit Märtkafi. Früchte, Gemüse, Blumen und Gestecke, Bioprodukte, Brot, Gebäck, Pasta, Handwerk und Geschenke, Honig, Käse, Konfitüren, griechische, persische und sizilianische Köstlichkeiten, exotische Früchte aus Kamerun. Marktplatz.
Bonstetten 20.00: Jahreskonzert des Musikvereins Bonstetten mit dem Motto «Kontraste». Festwirtschaft, Tombola und Bar. Türöffnung 18 Uhr. Gemeindesaal. Am Rainli 2.
Erste Inszenierung von Theater900 in Mettmenstetten Mettmenstetten ist dieses Jahr Kulturhauptstadt im Knonauer Amt – für sein 900-Jahre-Jubiläum finden zahlreiche Anlässe aller Art statt. Darunter die drei Mal gespielte, allererste Produktion «Heisse Bräute machen Beute» des neu gegründeten Vereins Theater900 .
«Heisse Bräute machen Beute» – der frivole Titel verspricht ein komödiantisches Stück und die Erheiterung der Gemüter ist ein durchaus edler Auftrag, was denn auch dreimal den Rössli-Saal gut zu füllen vermochte. Auch Aktive liessen sich finden im recht theaterfreudigen Säuliamt, vier erfahrene Bühnenhasen aus den Kreisen der Aemtler Bühne liessen sich gerne auf dieses vergnügliche Experiment ein, dazu gesellten sich mutig Neulin-
ge und Chränzlispielende. Der Regisseur konnte dabei einiges profitieren vom Wissen beispielsweise des Schauspielers Thomas Stricker (Kommissar Balsiger), der auch den Text nochmals gründlich überarbeitete – «Das lernt man nicht im Regiekurs». Die Spielenden unterstützten sich gegenseitig und so entstand eine eingeschworene Truppe in der Krimikomödie Jeder kämpft um seine Beute: Das Ensemble von Theater900 in Aktion (Bild Denise Bohnert) rund um den Bankraub der «Clientis Mettmenstetten», Schenk sprang kurzfristig für die ver- Illustres Publikum die als Hauptsponsorin so auch ihre unfallte Oda Benz ein), die man schon Rolle im Stück bekam. fesseln und knebeln muss, um sie aus- Das Publikum amüsierte sich köstlich, ser Gefecht zu setzen. Ausserdem schmunzelte, lachte, kicherte. Unter braucht es eine «französische Wind- den Zuschauern der Derniere war Turbulenz in der Stube mühle», den eindrücklichen K.o.- auch Theaterprominenz aus der ReDie Beute, drei fett gefüllte Abfallsä- Schlag seitens Vivienne (Ursula Kla- gion auszumachen, Regisseurin Mirancke voller Geld, versetzt die Figuren in meth), um den Mafioso Luigi zur Stre- da Goedhart vom Theater Bonstetten Aufregung, da sie – aufgrund der Ver- cke zu bringen. Jürg Loretz, bringt als genoss den Abend und auch Aemtlerpackung – immer wieder geflissent- temperamentvoller Ganove mit italie- Bühne-Präsident Raffaele Cavallaro lich von Nichtsahnenden entsorgt nischem Accento Wirbel in die gute liess sich da und dort zu einem Lacher wird und von den Räuberinnen wieder Stube; er wurde aufgrund eines Fotos hinreissen. Rössli-Wirtin Vreni Spinbeschafft werden muss. Die drei Frau- in dieser Zeitung, von seinem Theater- ner gab sich die Ehre an der Pausenen Vivienne, Gabi und Linda haben auftritt in Hausen, «entdeckt» – eine bar höchstpersönlich auszuschenken. den Coup cool geplant und trotz Zwi- sehr passende Besetzung. Er und Frau Sie ist an vielen Anlässen von Mättschenfällen erfolgreich durchgeführt, «Breitenmonster» liefern sich im drit- mi900 aktiv, da doch einige in ihrem die Schwierigkeiten beginnen erst da- ten Akt ein dynamisches Wortgefecht, seit etlichen Jahren für Kultur offenen nach. Ehemann Erwin (von Karl Frick da fliegen die Fetzen – beide Spielende Haus stattfinden. Und man darf gegemütvoll gespielt) wird mit windigen zeigen eine Performance mit blitz- spannt sein ob der Theaterverein Erklärungen mehr als verwirrt, der schnellen Anschlüssen. Wunderbar Theater900 das Säuliamt mit weiteren Kommissar mit den absolut unwider- auch die Wandlung der Linda – von Produktionen überraschen wird . . . stehlichen Augenaufschlägen von Irmgard Schmid gespielt – zur Olga Gabi (Esther Wiederkehr) bezirzt. Eine aus Polen, die mit unverblümten Alle Veranstaltungen im Jubiläumsjahr härtere Nuss bildet da die neugierige Kraftausdrücken («Sie unmögliches 900 Jahre Mettmenstetten auf Nachbarin Frau Breitenmoser (Gabi Gewitter!») um sich wirft. www.maettmi900.ch.
Mettmenstetten
Hausen am Albis
14.00-17.00: «Mättmi900» Bewegti Mättmi-Kids. Betreut für Kinder von 3 Jahren bis 3. Klasse mit zertifizierten Babysittern. Familienverein Mettmenstetten. Schulhaus Gramatt (Turnhalle).
09.00-10.00: Everdance: Für Männer und Frauen ab Generation 50+. Weder Vorkenntnisse noch Partner nötig - nur Freude an Musik, Bewegung und Neugierde. Schnupperstunde jederzeit möglich. Leitung und Auskunft Margrit Flumini 043 535 06 96. Mehrzwecksaal. Bifangstrasse 1.
................................................... von denise bohnert Vernetzung ist alles – auch im höheren Alter. Christian Kupferschmied von der Alterskommission Mettmenstetten traf in der Velogruppe auf Josef Lagler aus der Pro-Senectute-Velogruppe von Schönenberg. Dieser spielt an seinem Wohnort schon seit dreissig Jahren Laientheater und besuchte auch einen Regiekurs. Damit waren schon zwei begeistert von der Idee, im Rahmen von Mettmenstettens Jubiläumsjahr Mättmi 900 eine Theaterproduktion mit älteren Semestern – 55 plus – auf die Beine zu stellen. Über ein Jahr reifte der erste Funken bis zu den drei Aufführungen letztes Wochenende, auf der Bühne im Gasthaus zum weissen Rössli.
Mettmenstetten 09.00-11.30: Kinderkleider- und Spielsachen-Börse. Weitere Info: boerse-maettmi@bluewin.ch. Schulhaus Gramatt (Singsaal). 20.00: Konzert des Jodlerklubs am Albis, mit Jungjodler und Spatzen und Gastformation Grueberchörli Grub AR. Saalöffnung ab 18.45 Uhr, Festwirtschaft ab 19 Uhr, anschliessend ans Konzert Musik mit «Säuliämtler». Mehrzweckhalle Wygarten.
Sonntag, 20. März
Freitag, 18. März 2016
Die Gemüter erheitern
Aeugst am Albis 17.00: Passionskonzert des Limmattaler Kammermusikkreises mit Salome Zwicky (Sopran). Eintritt frei - Kollekte. W.A. Mozart, Andante aus der Salzburger Sinfonie Nr. 2. Luigi Boccherini, Ouvertüre zur 2. Version «Stabat Mater» für Sopran und Streichquintett. Reformierte Kirche.
Affoltern am Albis 16.00: «Piggeldy & Frederick» Eine philosophische Schweinerei nach den Geschichten von Elke und Dieter Loewe. Erwachsene und Kinder ab 5 Jahren. WunderBar ab 15.30 Uhr. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.
Montag, 21. März
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Kappel am Albis
agenda-einträge
Mittwoch, 23. März
20.15: J.S. Bach einmal anders: Bearbeitungen für Vibrafon, Marimbafon und Klavier. Bar und Abendkasse ab 18.30 Uhr. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.
Affoltern am Albis
Bonstetten
12.45: «Fitness ab 60: Seniorenturnen für Sie und Ihn. Turnhalle Ennetgraben: 12.45 und 14 Uhr, Turnhalle Zwillikon: 13.45 Uhr. Arbeitsgruppe Seniorendienste.
09.30: Buchstart-Treff «Reim und Spiel» mit der Leseanimatorin Cornelia Ramming. Für Kinder von 1½ bis 4 Jahren in Begleitung. Dauer ca. 45 Minuten. Schul- und Gemeindebibliothek.
Stallikon 15.30-16.00: Buchstart-Treff «Reim und Spiel» Regina Meier (SIKJM). Für Eltern und Grosseltern mit Kindern zwischen 9 und 36 Monaten. Schulhaus Loomatt (Bibliothek).
Dienstag, 22. März
Bonstetten 13.00-17.00: Apéro. Malerei, Figuren in Raku im Burgwies 2 von Nadja-D. Hlavka, Etiyé Dimma Poulsen. Malerei im Kunstfenster Dorfstrasse 13 von Rosemary Rauber. Galerie für Gegenwartskunst. 14.00: Jahreskonzert des Musikvereins Bonstetten mit dem Motto «Kontraste». Mit Kuchenbuffet und Kaffee. Türöffnung 13 Uhr. Gemeindesaal. Am Rainli 2.
19.00-20.00: Fit mit Geni. Mit viel Spass die Ausdauer, Kraft, Beweglichkeit und Koordination steigern. Mit Aerobic- und Kickboxkombinationen. Mitturnen und sich überraschen lassen. Sporthalle Stigeli.
Affoltern am Albis 14.00-17.00: «Der Osterhase kommt». Im Spielzimmer besucht der Osterhase die Kinder und für Eltern gibts Kaffee. Ostereier oder Osterbilder malen ist auch möglich. Familienzentrum. Zürichstrasse 136. 14.00: Senioren 60plus: Gemeinsames Spiel und Gespräche. Th. Seeburger und Team, 044 761 58 94. Chilehuus im Park. Zürichstrasse 94.
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17.00: Offenes Singen in der Klosterkirche. Kloster Kappel.
Veranstaltungshinweise für die Agenda in der Ausgabe vom Donnerstag, 24. März: Angaben bis spätestens Dienstag, 12 Uhr an agenda@affolteranzeiger.ch.
Veranstaltungen
Ausstellungen Aeugstertal Pegasus Small World Spielzeugmuseum, Habersaat: «Eisenbahnzubehör aus Creglingen» Über 500 Modellbahnhäuser, Kirchen, Bahnhöfe etc. aus den 50er-Jahren. Mi-So, 11-18 Uhr. Bis März 2016.
Freitag, 18. März 2016
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Theater für Gross und Klein sowie Klassik einmal anders Die nächsten sechs Tage im Kellertheater LaMarotte Affoltern
Affoltern am Albis Galerie 100, Zürichstrasse 100: Aus dem Nachlass von Bernhard Reber (1910-1992, Bern) Die Originale sind signiert und datiert 1932-1983. Kunstkritiker verglichen den Künstler mit Mondrian und Picasso. www.galerie100.ch. Fr, 14-18, Sa, 10-15 Uhr. Bis 30. März. Galerie Märtplatz, Obere Bahnhofstrasse 7: Kunstausstellung KA: Malerei, Farbholzschnitte von Anita und Bruno Gentinetta. Fr, 17-20, Sa, 9-12, So, 15-18 Uhr. Bis 27. März.
Bonstetten Galerie für Gegenwartskunst, Burgwies 2: Malerei, Figuren in Raku im Burgwies 2 von Nadja-D. Hlavka, Etiyé Dimma Poulsen. Do/Fr, 14-18, Sa/So, 13-17 Uhr. Malerei im Kunstfenster Dorfstrasse 13 von Rosemary Rauber. Sa/So, 14-17 Uhr. Bis 3. April.
Ökumenische Passionsandacht in Knonau
Was haben Ernst Jandl, zwei Schweine und ein Vibrafon miteinander zu tun? Nichts! – oder doch? Sie gehören als Puzzleteile zum vielfältigen vorösterlichen Kulturangebot im «LaMarotte».
«Die Humanisten» – Konversationsstück in einem Akt von Ernst Jandl Begegnung zweier Nobelpreisträger: Einer eine «universitäten professor kapazität von den deutschen geschichten», der Andere ein «gross deutschen und inder national kunstler». Ihre Verbrüderung ist deutlich geprägt von Elitebewusstsein, Nationalismus und Chauvinismus – bis sie selbst Opfer der Nazis werden. Jandl versteht sein Konversationsstück, das in einer Sprechweise ohne Konjugationen gesprochen wird, als eine Art Endspiel: «Es entlässt die Zuschauer aus dem Theater ins Nicht-Theater ihrer Welt, und mühsam sollen sie dort ihr eigenes Sprechen wiederfinden.» (Rowohlt Verlag) Neben Jandls «Humanisten» werden auch seine «Szenen aus dem wirklichen Leben» Teil des Abends sein. Heute Freitag, 18. März, Bar und Abendkasse ab 19.15, Beginn 20.15 Uhr. Eintritt 40 / 30 Franken. Spiel: Petra Ronner, Peter Schweiger, Ariela Sarbacher, Thomas Sarbacher.
Kindertheater: «Piggeldy & Frederick» Das kleine Schwein Piggeldy hat viele Fragen – das grosse Schwein Frederick hat viele Antworten. Diese Kombination macht aus den beiden das perfekte Geschwisterpaar. Egal, wie oft Piggeldy seinen grossen Bruder mit Fragen löchert, Frederick hat immer eine tiefsinnig-unsinnige Erklärung auf Lager. Er weiss, was Fernweh ist, wie man Alleinsein definiert, wozu eine Badewanne dient und was ein Risiko ist. Aber weiss er auch, wie Schwein es anstellen muss, um nicht als Festtagsbraten zu enden? Sonntag, 20. März, WunderBar ab 15.30, Beginn 16 Uhr. Eintritt Kinder 10, Erwachsene 15 Franken. Idee und Spiel: Sibylle Grüter und Jacqueline Surer. Geeignet für Kinder ab 5 Jahren.
Klassik: «Bach einmal anders» Bach-Transkriptionen gibt es ohne Ende. Die Musik Bachs mit Vibrafon und Marimba erleben zu können, ist aber dennoch etwas Besonderes. Der Schlagzeuger Klaus Schwärzler und der Pauker Benjamin Forster sind beide Mitglieder des Tonhalle-Orchesters Zürich und haben schon verschiedene Duo-Projekte realisiert.
Am Dienstag der Karwoche laden die beiden Kirchgemeinden zu einem besinnlichen Musik- und Wortanlass vor Ostern ein. Laien aus den Kirchgemeinden lesen die Passionsgeschichte des Leidens Jesu.
präsentieren.» (Benjamin Forster). An Vibrafon und Marimba spielen Klaus Schwärzler und Benjamin Forster, am Flügel sitzt der Pianist und Arrangeur Tobias Forster. Die ausgeprägte Spielund Experimentierfreude dieser drei Musiker bringt es mit sich, dass es eben doch nicht ein reines Bach-Programm sein wird. (pz) Mittwoch, 23. März, Bar und Abendkasse ab 18.30, Konzertbeginn 20.15 Uhr. Eintritt 40 / 30 Franken. Essen 15 Franken «Pasta nach Försterart» ab 19 Uhr (Reservieren erwünscht). Platzreservierung für alle Anlässe empfohlen über www.lamarotte.ch oder Tel. 044 760 52 62.
Musik in der ref. Kirche Ottenbach Pius Strassmann, Blockflöte, und Tore Eketorp, Gambe, musizieren am Karfreitag, 25. März, in Ottenbach – während des Gottesdiensts von Pfarrer Marco Borghi und danach in einem exklusiven 20-minütigen Konzert.
Renommierte Cellistin
Dienstag, 22. März, 20 Uhr, Kirche Knonau.
«Seit Langem schon bestand der Wunsch, ein Programm zu dritt mit meinem Bruder Tobias zu kreieren. Er ist nicht nur ein hervorragender Pianist, sondern gleichzeitig auch ein ebenso guter Komponist und Arrangeur. Wir baten ihn daher, etwas Aussergewöhnliches zu schreiben. Die Idee war, Piano, Marimbafon und Vibrafon zu vereinen. Da die grossen Komponisten aus vergangenen Jahrhunderten diese Kombination noch nicht kannten, musste Tobias da ein bisschen nachhelfen und Hand an die Werke des Grossmeisters Bach legen. Was dabei herauskam, werden wir am 23. März im «LaMarotte» als Premiere
Blockflöte und Gambe zum Karfreitag
In der Karwoche mit der brillanten Cellistin Sandi Toka Nova aus Kasachstan.
Dazu erklingt ergreifende Musik. Die Organisatioren freuen sich, dass die renommierte Cellistin Sandi Toka Nova aus Kasachstan und Zürich wieder zu uns kommt. Begleitet wird sie von der Organistin Motoko Matsushita. Herzlich laden ein zu einer Feierstunde mit Stille, Lesung und schöner Musik: Kirchenpflegen Knonau und kath. Mettmenstetten: Pfr. Maurer, Pfr. Saporiti und Vikarin Albrecht.
Klaus Schwärzler (links) und Benjamin Forster an der Marimba. (Bild Priska Ketterer)
Die Musiker von links: Giorgos Stergiou, Juno Haller, Felix Elvetopoulos, Simone Mongelli und David Ablakis. (Bild zvg.)
Griechische Musik und Leckereien «Kafenion» am Ostermontag im «Pöschtli» Ein faszinierender Mix aus Ost und West voller Emotionen, der viel Abwechslung verspricht. Am Ostermontag im «Pöschtli» Aeugstertal. Griechische Musik, mitreissend und authentisch gespielt mit abwechslungsreichen Arrangements und Platz für spontane Improvisationen: Kafenion spielen das alte Rebetiko, die tanzenden Smyrneika-Lieder aus Kleinasien, aber auch neue griechische Worldmusic. Und selbstverständlich erklingen auch die melodietrunkenen Bouzouki-Lieder der 60er-Jahre. Dass Griechenland musikalisch weit mehr zu bieten hat als seichte Touristenschlager, beweisen Kafenion mit jedem ihrer Auftritte. Die fünf Musiker – alle seit über 30 Jahren mit Griechenland intensiv verbunden – spielen so mitreissend und authentisch, dass sie gern gehörte Gäste bei den Feiern der Griechen sind und sogar die griechische Presse über sie schreibt: «Sie spielen und singen wie
Griechen» (Sonntagszeitung Ethnos, Athen). Die Mitglieder der Band studieren seit vielen Jahren die Feinheiten griechischer Musik und musizieren von Kreta bis Mazedonien. An ihren Konzerten spielen sie die einst geächteten und jetzt so beliebten RebetikaLieder, auch Greek City-Blues genannt. Das ursprüngliche Rebetiko der Zwanziger- und Dreissigerjahre war die Musik der Armen und Besitzlosen. Vielfach ohne Arbeit fanden die Rembetes Trost in den Haschischkneipen beim Klang der Bouzouki. Heute spielt man in den zahlreichen Rebetadika-Clubs in Griechenland ein Programm, das Lieder aus allen Epochen beinhaltet, eine Musik die in bluesiger Tiefe fröhlich macht. Ebenso im Pöschtli am Ostermontag. Die Kafenion-Musiker hört(e) man übrigens auch schon mit Chef de Kef, Dschané, Dodo Hug, Doppelbock, dem Aliev Bleh Orkestar, Taximi, den Ragazzi u.a. (pd.) Konzert am Ostermontag, 28. März, 19 Uhr, im Pöschtli Aeugstertal. Essen um 18 Uhr. Reservieren: Telefon 044 761 61 38.
Pius Strassmann spielt die Blockflöte (flauto dolce – «süsse Flöte») ein Instrument, das viele wenig ernst nehmen und mit ersten musikalischen Gehversuchen im Primarschulalter verbinden. Zu Unrecht, wie der studierte Luzerner Blockflötist und Kinesiologe beweist. Der versierte Blockflötenspieler beherrscht vom Bass bis zum Sopranino alle Register. Auch das Lustige, Witzige ist diesem Instrument eigen, so erinnern hohe Blockflöten oft an Vogelgezwitscher, etwa bei Vivaldi oder in englischen Vogelstücken des Barock. Die Verbindung zur faunischen Natur und Sinnlichkeit ist durch das Holz, den Gebrauch der Luft und durch die Form des Instruments gegeben.
Pius Strassmann, Blockflöte. (Bilder zvg.)
Preisträger mehrerer internationaler Wettbewerbe Tore Eketorp, geboren in Stockholm, erhielt bereits im Alter von sechs Jahren seinen ersten Violinunterricht. Später widmete er sich dem Gambenspiel und studierte an der Königlichen Musikhochschule Stockholm. 2009 absolvierte er ein Aufbaustudium an der Schola Cantorum Basiliensis bei Paolo Pandolfo, welches er mit Auszeichnung abschloss. Während seiner Studienzeit erhielt er Unterricht in Fidel und Musik des Mittelalters bei Randall Cook. Seine musikalische Tätigkeit hat Tore Eketorp zu den verschiedensten Festivals und Konzertreihen in den europäischen, nord- und südamerikanischen Raum geführt. Er ist Preisträger
Tore Eketorp, Gambe. mehrerer internationaler Wettbewerbe und wirkte bei vielen CD-, Fernsehund Rundfunkaufnahmen mit. Karfreitags-Gottesdienst mit Musik am 25. März, 10 Uhr, reformierte Kirche Ottenbach.
Veranstaltungen
Strickler Reisen Neuheim, Carreisen, Einsteigen und geniessen! Telefon 041 756 07 66, Fax 041 756 07 60 Steigen Sie bei uns ein! Wir freuen uns, Sie an Bord begrüssen zu dürfen. Crazy Ladies Shopping Day in Augsburg Samstag, 9. April 2016 Carfahrt inkl. Verwöhn-Programm Fr. 55.– Bauma Baumesse München Samstag, 16. April 2016 Carfahrt Fr. 70.– Europa-Park Rust Dienstag, 19. April 2016/ Donnerstag, 28. April 2016/ Dienstag, 11. Oktober 2016 und Donnerstag, 20. Oktober 2016 Carfahrt inkl. Eintritt Erwachsene Fr. 88.– Kinder von 4 bis 11 Jahre Fr. 78.– Blumeninsel Mainau Donnerstag, 12. Mai 2016 und Dienstag, 6. September 2016 Carfahrt inkl. Eintritt Fr. 55.– Wochenmarkt Luino Mittwoch, 18. Mai 2016, 22. Juni 2016, 14. September 2016 und 19. Oktober 2016 Carfahrt Fr. 45.– Basel Tattoo Freitag, 22. Juli 2016, Spätvorstellung Kat. 2, Carfahrt inkl. Eintritt Fr. 164.– Samstag, 23. Juli 2016, Frühvorstellung und Strassenparade am Nachmittag, Kat. 1, Carfahrt inkl. Eintritt Fr. 144.– Freitag, 29. Juli 2016, Spätvorstellung Kat. 4, Carfahrt inkl. Eintritt Fr. 144.– Überraschungsfahrt Sonntag, 16. Oktober 2016 Carfahrt inkl. Mittagessen Fr. 78.– 5-Tages-Fahrt nach Trier und Mosel Mittwoch, 25., bis Sonntag, 29. Mai 2016 Preis ab Fr. 750.– 8-Tages-Fahrt Magisches Südengland Samstag, 2., bis Samstag, 9. Juli 2016 Preis ab Fr. 1800.– Neu ab 2016 werden wir die Jassreisen von Arnold Loeliger weiterführen. Wir freuen uns auf diese Aufgabe, auch für Nichtjasser eine Reise wert. 7-Tages-Fahrt Piemont Sonntag, 17., bis Samstag, 26. April 2016 Preis ab Fr. 1280.– 11-Tages-Fahrt Schifffahrt Potsdam bis Prag mit zwei Nächten zusätzlich in Prag Freitag, 29. April bis Montag, 9. Mai 2016 Preis ab Fr. 2340.– 7-Tages-Fahrt Dresden Mittwoch, 8., bis Dienstag, 14. Juni 2016 Preis ab Fr. 1280.– 7-Tages-Fahrt Seefeld Sonntag, 4., bis Samstag, 10. September 2016 Preis ab Fr. 1280.– 8-Tages-Fahrt Krumlov, Böhmen Sonntag, 18., bis Sonntag, 25. September 2016 Preis ab Fr. 1150.– Direkte Anmeldung für Carreisen und weitere Informationen auf unserer Webseite: www.strickler-reisen.ch Für die sichere Hin- und Rückfahrt an Ihrem Firmen-/Vereinsanlass bieten wir Ihnen das richtige Fahrzeug an.
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Veranstaltungen
Freitag, 18. März 2016
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Auch im Säuliamt wird über den Zusammenschluss von reformierten Kirchgemeinden diskutiert Kick-off-Workshop «Vorprojekt KG+ Bezirk Affoltern» am 9. April im Mühlesaal der Gemeinde Kappel Vor dem Hintergrund demografischer Entwicklungen und Mitgliederschwund ist der Zusammenschluss von reformierten Kirchgemeinden auch im Säuliamt zum Thema geworden. Zwölf Gemeinden sind zu Gesprächen bereit. Eindrückliche Leistungen belegen zwar, dass die «Volkskirche» den Menschen nahe steht, sei es in den Bereichen Bildung, Soziales und Kultur, Seelsorgegespräche oder Freiwilligenarbeit. Auf der anderen Seite steht der Umstand, dass die Kirche zunehmend nur noch bestimmte Bevölkerungsgruppen erreicht und deren Mitgliederzahlen schrumpfen. So waren in den vergangenen zehn Jahren im Kanton Zürich jährlich durchschnittlich 3400 Kirchenaustritte zu verzeichnen. Die Zahl der Abdankungen übersteigt jene der Taufen jährlich um rund 2500. Solcherlei Herausforderungen will man auch im Bezirk Affoltern begegnen. Zum Thema haben bislang meist nur lose Aktivitäten stattgefunden. Im Rahmen der Bezirksversammlung im Sommer 2015 wurde die Absicht bekräftigt, den sogenannten Kirchge-
meinde+-Prozess unter interessierten Kirchgemeinden einzuleiten. Inzwischen hat eine Spurgruppe die Arbeit aufgenommen und eine Projektvereinbarung gezimmert. Jetzt steht fest, dass 12 reformierte Kirchgemeinden Interesse an Gesprächen über einen Zusammenschluss bekunden. Diesen Kirchgemeinden steht es aber frei, nach Abschluss des Vorprojekts die gewonnenen Erkenntnisse zu verwerten – oder eben nicht. Im Boot sitzen die Kirchgemeinden Aeugst, Affoltern, Bonstetten, Hausen, Hedingen, Kappel, Knonau, Maschwanden, Mettmenstetten, Obfelden, Ottenbach und Rifferswil. Es wurde ein Lenkungsausschuss gebildet, der von Markus Rosenberger (Knonau) präsidiert wird. Hanspeter Lienhart aus Bülach begleitet den Prozess und moderiert nun am Samstag, 9. April, von 9 bis zirka 15 Uhr, im Mühlesaal in Kappel einen öffentlichen Kick-off-Workshop. Dieser richtet sich an Behördenmitglieder, KirchenMitarbeitende, Freiwillige und an interessierte Mitglieder der einladenden reformierten Kirchen. (-ter.) Eine Anmeldung erleichtert die Organisation. Diese ist an Gaby Wittwer, Obfelden, zu richten. E-Mail: g.wittwer@w-elektro.ch, Telefon 044 762 50 06.
Mitglieder des Lenkungsausschusses und der Projektleitung sowie der Projektbegleiter. (Bild Therese Bommel)
Gesundheitsberufe kennenlernen
Sauber und gut erhalten
Infotag Berufe am Spital Affoltern am Samstag, 2. April
Kinderkleiderbörse im Kasinosaal Affoltern
Am Samstagmorgen, 2. April, möchte das Spital Affoltern wiederum interessierten Jugendlichen und Erwachsenen die vielseitige Welt der Berufe im Spital näherbringen und einen Einblick in die verschiedenen Ausbildungen und deren Berufswelt bieten.
Am Mittwoch, 6. April, findet im Kasinosaal Affoltern wieder die beliebte Kinderkleiderbörse des Familienclubs statt, gleichzeitig wie auch das Einschreiben für den Ferienspass.
In einem Spital oder in der Langzeitpflege zu arbeiten setzt voraus, dass man gerne mit Menschen zu tun hat. Viele Berufsbilder sind vertreten, die Arbeit ist abwechslungsreich und vielseitig, immer wieder tauchen neue, unerwartete Situationen auf, die es kompetent zu meistern gilt. Das Spital Affoltern, als ein wichtiger Arbeitgeber und Ausbildungsort in der Region, bietet momentan rund 40 jungen Menschen die Möglichkeit, ihre Ausbildung – von der Pflegefachfrau über den Fachmann Betriebsunterhalt usw. – in der Nähe ihres Wohnortes zu absolvieren. Berufsleute und Auszubildende von 13 Berufsgruppen präsentieren am Infotag ihre Berufsausbildungen mit Führungen durchs Spital, Filmvorführungen, Fotodokumentationen, Erfahrungsberichten, Referaten und vielem mehr. Den Interessierten bietet sich dabei die Gelegenheit, mit Berufsleuten ins Gespräch zu kommen und direkt Fragen zu Berufsalltag sowie Ausbildung stellen zu können.
Der Osterhase kommt Alle, die den Osterhasen schon lange persönlich kennenlernen wollten, haben am Dienstag, 22. März, von 14 bis 17 Uhr Gelegenheit, an diesem speziellen Anlass im Kafi mit Spielzimmer dabei zu sein. Selbstverständlich wird der Osterhase die Kinder nicht mit leeren Händen besuchen. Die kleinen Osterüberraschungen wollen aber erst gefunden werden. Ausserdem haben die kleinen Künstler die Möglichkeit, eigene Eier zu kreieren oder bunte Osterbilder auszumalen. (mf ) Infos: www.familienzentrum-bezirk-affoltern.ch.
Auch die Rettungssanitäter zeigen ihr Handwerk. (Bild zvg.) Die Berufsberatungsstelle des BIZ Urdorf wird ebenfalls mit einem Informationsstand vertreten sein sowie ein Beratungspoint Erwachsenenbildung für Pflegeberufe. Ebenfalls mit einem Stand vertreten ist die Spitex Knonau-
er Amt. Es ist keine Anmeldung erforderlich. (pd.) Samstag, 2. April, 9 bis 12 Uhr, Haus Rigi, Melchior Hirzel-Weg 40. Detailprogramm unter www.spitalaffoltern.ch.
Folgende Berufe stellen sich vor: • Aktivierungsfachfrau HF • Assistent/-in Gesundheit und Soziales • Ernährungsberater/-in FH • Fachfrau/-mann Betriebsunterhalt • Fachfrau/-mann Gesundheit • Fachfrau/-mann Hauswirtschaft • Fachfrau/-mann Operationstechnik HF • Hebamme/Entbindungspfleger FH • Kauffrau/-mann
• Köchin/Koch • Pflegefachfrau/-mann HF • Physiotherapeut/-in FH • Rettungssanitäter/-in HF Zusätzlich: • Beratungspoint Erwachsenenbildung für Pflegeberufe • BIZ Urdorf Berufsberatung • Spitex Knonaueramt
Nicht mehr benötigte aber noch gut erhaltene Kinderartikel wie Kleider, Schuhe, Spielsachen, Fahrräder, zu einem fairen Preis verkaufen. Diese Möglichkeit bietet sich an der Börse. Familienclubmitglieder erhalten 90 %, Nichtmitglied 80 % des Verkaufspreises ausgezahlt. In den Verkauf gelangen Frühlings- und Sommerkinderkleider bis Grösse 176, Rollerblades, Wanderschuhe, Kinderschuhe, Velositzli, Buggys, Kinderwagen, Velos, Spielsachen und sonstige Gebrauchsartikel für Kinder sowie Umstandsmode. Diese Artikel können am Dienstagabend etikettiert und in Kisten verpackt abgegeben, die Einnahmen sowie nicht verkaufte Sachen am Donnerstag wieder abgeholt werden. Defekte, schmutzige oder nicht saisongerechte Artikel werden dem Verkauf nicht zugeführt. Wer Dinge verkaufen möchte, melde sich unter boerse@familienclubaffoltern.ch oder telefonisch unter 043 321 66 09. Per Mail erhalten alle Verkäuferinnen detaillierte Infos und eine Etikettenvorlage. Der Verkauf findet am Mittwoch, 6. April, von 16 bis
«Muri nights»: Vorverkauf läuft Familienfreundliche Konzeption des Events Am 17. und 18. Juni wird dem Publikum im Klosterdorf ein attraktives Programm geboten. Am Freitag wird das Open Air von «ALive» eröffnet – Schweizer a Capella Gesang vom Feinsten. Nach Einbruch der Dunkelheit erweckt dann die grosse Leinwand im Klosterinnenhof zum Leben. Hier können sich die zahlreichen Gäste auf einen unterhaltsamen
Film freuen. Der Samstag steht ganz im Zeichen Schweizer Frauen Power. Die Auftritte von Caroline Chevin & Band sowie Nicole Bernegger & Band werden sicher für Begeisterung bei den Zuschauern sorgen. Die Veranstalter legen auch in diesem Jahr Wert auf eine familienfreundliche Konzeption des Events. Dies zeigt sich unter anderem in einer attraktiven Preis-Leistungsgestaltung.
So werden beispielsweise spezielle Familientickets angeboten. Ausserdem wird durch reichhaltige Auswahl an diversen Speisen und Getränken sichergestellt, dass für jeden Geschmack etwas dabei ist. (pd.) Ticket-Vorverkauf unter www.muri-nights.ch, www.ticketcorner.ch und bei «Muri Info».
20 Uhr im Kasinosaal Affoltern statt. Der Verkauf steht allen offen, auch wenn man selbst nichts verkauft. Vor oder nach dem Suchen nach Schnäppchen und günstigen Gelegenheiten, kann man im Börsekafi gemütlich Beisammensein, sich treffen, austauschen, dazu einen Kaffee trinken und Kuchen, Hotdogs und andere Schlemmereien geniessen. Das Kafi ist bereits ab 15.30 Uhr geöffnet.
Mithilfe willkommen Die Börse wird ehrenamtlich durch viele Personen organisiert. Wer gerne einmal mithelfen möchte, ist herzlich eingeladen. Als Lohn winken arbeitsintensive Stunden, geselliges Beisammensein und vieles mehr. Melden kann man sich ebenfalls unter boerse@familienclubaffoltern.ch. Gleichzeitig zur Börse findet am Mittwoch das Einschreiben für den Ferienspass statt. Ab 18 Uhr können Nummern gelöst werden. Ab 18.30 Uhr dürfen sich dann zuerst die Mitglieder des Familienclubs einschreiben und anschliessend alle andern. (pd.) Frühlings-/Sommerkinderkleiderbörse des Familienclubs Affoltern am 6. April, 16 bis 20 Uhr im Kasinosaal Affoltern. Annahme am Dienstag, 5. April, 19 bis 20 Uhr, Rückgabe nicht verkaufter Ware am Donnerstag, 7. April, 17.30 bis 18.30 Uhr. Infos unter www.famlienclubaffoltern.ch.
Affoltemerin bei SwissDiner auf Tele Züri Die Affoltemerin Manuela Santalucia hatte am vergangenen Montag Besuch von Tele Züri. Beim SwissDiner war sie die erste der vier Kandidatinnen, welche die anderen Teilnehmer bekochen durfte. Am Samstag, 16. April, um 18.20 Uhr, wird die Sendung über Manuela Santalucias Kochkünste erstmals auf Tele Züri ausgestrahlt. Mit ihrem Auftritt in der Sendung will die alleinerziehende Mutter zeigen, was man alles erreichen kann, wenn man sich stets bemüht. (sals)
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Vermischtes
Freitag, 18. März 2016
Drei Etappensiege in vier Tagen Urs Huber und Karl Platt sind am Cape Epic nicht zu bremsen Urs Huber und Karl Platt haben am südafrikanischen Mountainbike-Etappenrennen Cape Epic im gleichen Stil weitergemacht, wie sie begonnen hatten: mit Siegen. Die beiden Bulls-Teamkollegen liegen inzwischen mit neun Minuten Vorsprung in Führung. ................................................... von martin platter
Nach ihrem Prologsieg triumphierten Urs Huber und Karl Platt auch nach dem ersten Teilstück, mit 106 km Länge und 2300 Höhenmetern zugleich das anspruchsvollste. Zweite wurden Bike-Marathon-Weltmeister Alban Lakata und sein tschechischer Mitstreiter Kristian Hynek, die nach ihrem zweiten Rang im Vorjahr ebenfalls zu den Sieganwärtern zählen. Zeit konnte die österreichisch-tschechische Paarung aber keine auf Huber/Platt gutmachen. Das überlegene Siegerteam baute seinen Vorsprung im Zwischenklassement unbeirrt auf mehr als sieben Minuten auf die ersten Verfolger aus. Die erste Wende nahm das Etappenrennen, das in der Szene den Stellenwert einer Tour de France für Mountainbiker geniesst, auf dem zweiten Tagespensum. Abermals lagen Huber/Platt in Führung. Ein Stein, der mit Wucht an die Felge von Hubers Hinterrad knallte, sorgte jedoch für einen Luftverlust im Tubeless-Reifen,
der mit Nachpumpen nicht zu beheben war. Normalerweise vermag die Dichtmilch in den Reifen kleinere Defekte und Dornenstiche innert Sekunden wieder abzudichten. Diesmal aber musste ein Schlauch in den Pneu eingelegt werden, da die Felge Luft verlor. Drei Minuten büssten die Leader mit der Reparatur ein und damit auch ihre Führung im Tagesklassement. Dennoch konnte Platt abends seinen 38. Geburtstag mit Freude – aber natürlich auf Sparflamme – feiern.
Defekte bremsen die Spitzen-Teams Den Tagessieg holten sich nämlich nicht die favorisierten Lakata/Hynek. Sie wurden ebenfalls von technischen Problemen ausgebremst. Die Chance packte Nicola Rohrbach aus Zug, der zusammen mit seinem deutschen Kollegen Matthias Pfrommer zum wohl bedeutendsten Sieg seiner Karriere fuhr. Nicht nur das: Auch im Zwischenklassement rückten Rohrbach/Pfrommer auf den zweiten Platz vor. Für Lakata/Hynek sollte es auf der dritten Etappe noch schlimmer kommen. Ein Sturz von Hynek wenige Kilometer vor dem Ziel endete mit ungewissem Ausgang. Der Tscheche vermochte das Ziel zwar noch fahrend zu erreichen. Untersuchungen im Spital von Wellington werden entscheiden, ob er das Rennen fortsetzen kann. Huber/Platt indes konzentrierten sich auf den Ausbau ihrer Führungsposition. «Die 30 letzten Rennkilometer führten über Singletrails, auf denen
Urs Huber (vorne) und Karl Platt im Cape-Epic-Leadertrikot auf dem Weg zum Etappensieg in Wellington. (Bild Nick Muzik/Cape Epic/Sportpics)
wir uns im Februar vorbereitet hatten. Zudem haben wir das Finale vergangene Woche nochmals angeschaut. So wurde der Wettkampf gewissermassen zum Heimspiel», frohlockte Huber. Während 70 Kilometern hielten sich die Leader zurück, um dann auf dem
besagten Abschnitt die entscheidende Attacke zu reiten. Huber sagt: «Bereits nach kurzer Zeit waren wir auf und davon. So konnte in den Abfahrten keiner unsere Linie abschauen.» Nach 103 Kilometern war der dritte Etappensieg am vierten Tag Realität. «Nun
heisst es, auch in der zweiten Hälfte des Cape Epics konzentriert zu bleiben, an der Spitze präsent zu sein und keine Fehler zu machen, um uns die Butter nicht mehr vom Brot nehmen zu lassen», verrät Huber die Taktik bis zum Rennende am Sonntag.
Gute Leistungen der Säuliämtler Tambouren Zwei Podestplätze am 1. Zürcher Tambourencup
Siegermuni Sombrero mit den beiden Spendern Reto Bernhard (links) und Hugo Trachsler, sowie Züchter Paul Korrodi (Mitte). (Bild Anja Bernhard)
Wer gewinnt den Muni «Sombrero»? 18. Ausgabe des Gibel-Schwingets Die Vorbereitungen sind in vollem Gang. Wenn auch Petrus gutes Wetter macht, werden Schwinger-Freunde auf dem Gibel in Bonstetten ein schönes und spannendes Fest erleben. Siegermuni Sombrero posierte bereits einmal fürs Foto. Die beiden Spender, Reto Bernhard und Hugo Trachsler, lächelten ebenfalls in die Kamera. Der bald einjährige Muni wird der erste Preis am Fest sein, Züchter ist Paul
Korrodi. Aktuell sind über 60 Schwinger angemeldet, darunter bekannte Namen wie Remo Ackermann, Peter Horner, Thomas Kammermann, Christoph Odermatt, Roger Rychen und Roman Schnurrenberger. Die Ämtler Schwinger werden mit Marco und Roman Nägeli, Beat Reichmuth, Nik Junker, Beny Glättli, Christian Schönenberger, Daniel Meier, Matthias und Damian Furrer, Jan Stähli und Michi Odermatt vertreten sein. Anja Bernhard
Am vergangenen Wochenende wurde in Zürich erstmals ein Tambourencup ausgetragen. Rund 45 Tambouren aus dem ganzen Kanton Zürich haben in drei Kategorien am Einzelwettbewerb teilgenommen. Daneben wurde ein Teamwettbewerb durchgeführt, an dem elf Teams mitmischten. Für die Jumba-Drummer-Factory sind die Tambouren Vanessa Kummer, Simon Odermatt, Tobias Rutishauser und Cyril Lippmann (alle in der mittleren Kategorie T2) einzeln angetreten. Simon Odermatt spielte mit «Les trois Bs» das schwierigste Stück der Kategorie T2 und erreichte damit den guten 6. Rang. Die anderen drei Tambouren gingen jeweils mit dem Stück «Horizont 2000» an den Start. Die vier haben sich lange auf ihren grossen Auftritt vorbereitet und zeigten eine solide und für die Zukunft vielversprechende Leistung. Nervosität? Ein Fremdwort für diese geübten Tambouren!
2. Rang in der Königsklasse Der musikalische Leiter der Drummer Factory, Etienne Destraz, ist in der höchsten Kategorie angetreten. Er zeigte wieder einmal seine Klasse und setzte sich mit seinem rockig vorgetragenen Stück «Virus» auf den hervorragenden 2. Rang. Es war ein gelungener und interessanter Anlass, der den jungen Tambouren der Drummer Factory viel Freude machte und den Gruppengeist gestärkt hat. Musik macht halt einfach Spass! Auch der neue Tambourenverein Trümmlig, erst zu Beginn des letzten Jahres gegründet, nahm am Zürcher Tambourencup teil. Eine Vierergruppe trat in der Gruppenkonkurrenz an und mit Céline Théraulaz stellte sich auch eine Vertreterin der Herausforde-
Drummer Factory von links: Cyril Lippmann, Vanessa Kummer, Simon Odermatt, Tobias Rutishauser und der musikalische Leiter Etienne Destraz. (Bild zvg.) rung in der Einzelkonkurrenz. Wie die Vertreter der Jumba-Drummer-Factory trat sie in der Kategorie T2 an und spielte das Stück «Calibra», welches man in dieser Kategorie bereits schon vereinzelt zu hören bekommen hat. Céline wählte aber ein bedeutend höheres Tempo als ihre Mitstreiter und überzeugte die Jury mit einer ausgezeichneten Dynamik. Sie erreichte in diesem Bereich die höchste Punktzahl von allen Teilnehmern. Schlussendlich platzierte sie sich auf dem hervorragenden 3. Platz! In der Gruppenkonkurrenz nahm der Tambourenverein Trümmlig ursprünglich nur teil, um nach der Gründung ein professionelles Feedback zur trommlerischen Qualität zu erhalten. Und das Feedback fiel stark aus: Trümmlig bekam sehr gute Noten und schaffte es trotz starker Konkurrenz aufs Podest. Unter der Leitung
von Philipp Wyssling präsentierte Trümmlig das Stück «Bärentanz», eine rhythmisch schwierige Komposition im 3/8-Takt. Trümmlig feierte jedoch nicht nur seine Premiere an einem Trommelwettbewerb, sondern präsentierte auch gleich zum ersten Mal seine neue Uniform. Nach dem 1. Zürcher Tambourencup beginnen nun für Trümmlig die Vorbereitungen für das Sechseläuten. Trümmlig spielt an der offiziellen Eröffnung am Freitag, 15. April, in der Zürcher Innenstadt und jeweils am Kinderumzug am Sonntag, 17. April, und dem eigentlichen Sechseläutenumzug am Montag, 18. April, mit der Gesellschaft zur Constaffel. Nicole und Fabian Frech Infos: www.jumba.ch oder www.truemmlig.ch.
Sport
Erster Rang für Jorin Gabriel in Maser
Freitag, 18. März 2016
29
Cup-Qualifikation morgen Samstag Zug 94 – FC Wettswil-Bonstetten: um 16 Uhr, im Stadion Herti
Der Wettswiler mit ersten UIC-Punkten Perfekter Saisonauftakt 2016 für den Wettswiler Mountainbiker im Ausland. Nach drei Podestplätzen in Zypern folgte der Sieg in Italien.
schen Cross-Country-Rennens, in dem Jorin nochmals vorne mitmischte und die dritte Silbermedaille abholen konnte.
Im Februar war Jorin zuerst mit der Nationalmannschaft zehn Tage in Südfrankreich im Trainingslager. Nach drei Tagen zu Hause – schnell die Schulbank gedrückt und fünf Prüfungen geschriebenen – ging es dann mit dem jb Brunex Felt-Team für eine Woche nach Zypern. Auf dem Programm stand der Sunshine Cup, eine Rennserie an vier aufeinanderfolgenden Tagen. Am ersten Tag stand ein 12-Minuten-Einzelzeitfahren auf dem Programm. Jorin konnte dieses Rennen auf Platz zwei beenden. Am nächsten Tag stand er am Start des Marathons über 47 Kilometer, mit 1500 Höhenmetern. Auch hier lief es super für Jorin und wieder konnte er eine Silbermedaille gewinnen.
Erster Sieg im ersten Rennen
Platter Reifen nach gutem Start
Wieder in der Schweiz zurück, meldete er sich kurzfristig noch für das Rennen in Maser an, in der Nähe von Venedig. Dort gab es UCI-Weltcup-Punkte für die besten zehn Fahrer. Jorin durfte sich als 13. in die Startaufstellung stellen und hinter ihm reihten sich 120 weitere Fahrer ein. Jorin drückte von Anfang an mächtig aufs Tempo und nur sein ein Jahr älterer Nationalmannschaftskollege Nico Eichenberger vermochte ihm zu folgen. Nach drei von vier Runden hatten die zwei ihre Verfolger um mehr als 20 Sekunden abgehängt und in der letzten Runde gelang es Jorin auch noch Nico abzuhängen. Für alle überraschend fuhr er in seinem ersten grossen JuniorenRennen als Erster ins Ziel ein und bekam dafür die ersten 20 UCI-Punkte, die so wichtig sind für einen guten Startplatz in den nächsten Rennen. Der Saisonauftakt ist damit voll geglückt. Am 3. April startet er dann am Swiss Cup in Rivera, im Tessin. (pd.)
Am folgenden Tag, beim zweiten Marathon, war das Glück nicht mehr auf Jorins Seite. Einen Platten nach fünf Kilometern zwang ihn zehn Kilometer weit in die nächste Tech-Zone zu fahren. Dort musste er dann selber den Schlauch wechseln. Das brockte ihm einen grossen Rückstand ein, womit er nicht mehr beim Gesamtsieg mitmischen konnte. Der letzte Tag stand dann im Zeichen eines techni- Jorin Gabriel auf dem anspruchsvollen Trail. (Bild zvg.)
WBs 1:0 im Aufstiegsspiel Mitte 2015 gegen Zug 94 – die Rotschwarzen hoffen auf eine grosse Fangemeinde, wie damals im Stadion Herti. (Bild Kaspar Köchli)
In der Meisterschaft läuft es dem FC Wettswil-Bonstetten im Jahr 2016 noch gar nicht und der Abstiegskampf ist Realität. Morgen Samstag kommt es nun zur Neuauflage des letztjährigen Aufstiegsduells: In der CupQualifikation treffen die Ämtler auf Zug 94. Gerne erinnern sich Fans und WB-Verantwortliche an die Partien im letzten Frühjahr. Auf der Zuger Allmend erreichte der FCWB in einem temporeichen, attraktiven Spiel ein 2:2 und sicherte sich mit den Auswärtstoren und einem torlosen Unentschieden im Rückspiel den Einzug in die zweite Aufstiegsrunde. Diesmal allerdings kann es kein Unentschieden geben. Die Partie am Samstag wird auf jeden Fall einen Sieger küren, notfalls auch nach Verlängerung oder Elfmeterschiessen. Der Sieger zieht in die erste Hauptrunde des Schweizer Cups
Ein Sieger und weitere Medaillen Erfolgreiche Säuliämtler am kantonalen Final 10 m Gewehr
2016/2017 ein – Motivation genug also, den Sieg mit aller Kraft anzustreben.
Disziplinierter Auftritt gefordert Das Fanionteam des FCWB muss sich auf die eigenen Stärken besinnen. Gegen die Innerschweizer ist eine disziplinierte Leistung gefordert, taktisch aber auch emotional. Auch wenn die in der Meisterschaft gesperrten RotSünder des letzten Wochenendes im Cup spielberechtigt sind, darf man sich unnötige Entgleisungen nicht mehr erlauben. Mit viel Kampfgeist gilt es, das Wettkampfglück auf die Seite der Rot-Schwarzen zu ziehen, denn oft fehlte in dieser Saison nur wenig zum Punktgewinn.
Zug hat sich schneller gefangen Trotz Erreichen der Aufstiegsspiele vor Jahresfrist, war im Team um Trainer Andermatt viel Unruhe zu spüren. Die
neue Saison wurde mit Mark Adams in Angriff genommen und nach einem ähnlich verpatzten Start wie bei den Ämtlern, fingen sich die Zuger schneller auf und haben im Herbst konstant gute Leistungen gezeigt. Auf Platz fünf in der Gruppe 2 liegend, ist man punktemässig nur knapp hinter den Spitzenplätzen und es ist noch alles möglich. Besonderes Augenmerk sollte die WB-Abwehr auf den Zuger Topskorer Sulejmani legen. In bisher 14 Einsätzen konnte er bereits 11 Treffer markieren.
Kurze Anreise Der Weg aus dem Säuliamt nach Zug ist kurz und bestens bekannt. Anpfiff der Partie im schmucken Kleinstadion Herti Allmend ist am Samstag um 16 Uhr, also zur üblichen WB-Zeit. Man darf sich auf einen spannenden und intensiven Cup-Fight freuen. Oliver Hedinger
Lautstarkes Anfeuern ist erwünscht
In der Sporthalle Gries in Volketswil konnten die 10-mSchützen an diesem Wochenende bei idealen Wettkampfbedingungen die kantonale Meisterschaft bestreiten.
Hallenwinterwettkampf-Final in Hedingen
Dank zahlreicher Helfender wurde die komplette Schiessanlage innerhalb eines halben Tages in der Dreifachturnhalle aufgebaut. Die Athleten hatten somit 40 elektronische Trefferanzeigen zur Verfügung. Den Anfang machten die Kniend-Gruppenmeisterschaften am Freitagabend. Die SpS Affoltern erreichten dank einer starken Einzelleistung von Heinz Hug den 6. Schlussrang. Der FSV Wettswil startete auf dem letzten Startplatz und konnte sich auf den 11. Rang vorarbeiten. Bei den Stehenden-Gruppenmeisterschaften am Samstag erreichten die Sps Affoltern nur den 11. Rang. Doch am Mittag starteten die Auflageschützen. Diese Disziplin wurde neu geschaffen und es konnten sich die Veteranen mit der Auflage-Schiesshilfe im Wettkampf messen. Bei dieser Schiessart muss das Sportgerät nicht mehr mit eigener Kraft gehalten werden. Heinz Hug erreichte den 1. Platz mit einem Total von 295 Punkten im Wettkampf mit dreissig Schüssen. Der zweite Säuliämtler, Robert Graf vom FSV Wettswil, erreichte den dritten Schlussrang mit einem Punktestand von 291 Zählern. Morgen Samstag, von 9 bis 12 Uhr, findet in der Schiessanlage Grütmatt der schweizerische Auflagefinal statt. Können die Säuliämtler den Heimvorteil nutzen? Zuschauer sind herzlich willkommen.
Der Hallenwinterwettkampf besteht aus den fünf Disziplinen Springseilen, Fünferhupf, Klettern, Ballzielwurf und Hindernislauf. In den Mädchen- und Jugendriegen des AZO (Albis/Zürichsee/Oberland) wurde vorgängig eine interne Ausscheidung vorgenommen. Somit werden am kommenden Samstag spannende Wettkämpfe zu erwarten sein, bei denen nur die besten dieser Riegen antreten werden. Damit die jungen Sportlerinnen und Sportler ihre Höchstleistungen erbringen kön-
Am Samstag, 19. März findet in den Turnhallen von Hedingen der diesjährige Hallenwinterwettkampf-Final statt.
2. Rang: Doreen Elsener ...
... und Anastasia Kulabukhova.
Elite: Rang drei für Martina Landis
Auch im Final gab sie nach den ersten sechs Schüssen das Zepter nicht mehr aus der Hand. Doreen Elsener vom FSV Wettswil startete verhalten in die Meisterschaft. Sie konnte erst in den zwei letzten Passen ihr Können zeigen und sich in der Qualifikationsrangliste auf den dritten Zwischenrang vorschieben. Im Final lief es ihr wie im Wettkampf und sie konnte erst nach acht Schüssen aufdrehen. Sechs Schüsse vor Schluss schob sie sich auf den zweiten Rang vor und überholte die über Schmerzen klagende Julia Oberholzer. In der Jugend mischte Anastasia Kulabukhova gleich vorne mit. Die schon wettkampferfahrene junge Affoltemerin konnte ihr Können von Beginn an abrufen und erreichte den zweiten Rang und gewann somit die silberne Medaille.
Der dritte Wettkampftag gehörte ganz den Stehend-Schützen. Martina Landis von der Elite erreichte in der Qualifikation den dritten Rang. Im Final schaffte sie es sogar, in der Zwischenzeit auf den zweiten Rang vorzudringen. Doch der starke Caspar Huber vermochte zu kontern. Somit musste sich Martina Landis mit dem Dritten Schlussrang zufriedengeben. Thomas Hug verzeichnete eine durchzogene Saison. Er konnte sich nicht für den Final qualifizieren und beendete seinen Wettkampf auf den 13. Schlussrang. Bei den Junioren gaben sich wieder die gleichen Zürcher Damen wie an der Schweizer Meisterschaften die Hand. Doch diesmal konnte Lisa Suremann die Goldmedaille in Empfang nehmen. Ihr gelang ein neuer Zürcher Qualifikationsrekord bei den Junioren.
Heinz Meili, BSV Affoltern
nen, sind sie auf lautstarke Unterstützung angewiesen. Am Morgen ab 9.45 Uhr sind gut 130 Mädchen und am Nachmittag ab 13 Uhr ebensoviele Knaben am Start. Die fünf Disziplinen sind auf alle drei Hallen in Hedingen aufgeteilt: In den Turnhallen Güpf finden die Wettkampfteile Fünferhupf, Springseilen, Klettern und Ballzielwurf statt; der Hindernislauf und die anschliessende Rangverkündigung ist im Schachen untergebracht. Dort sorgt der Damenturnverein Hedingen mit einer kleinen Festwirtschaft für das leibliche Wohl der Fans und Sportler. Lilian Freund
Springseilen ist eine von fünf Disziplinen. (Archivbild)
Extra
Freitag, 18. März 2016
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gut zum druck
Im Spital Affoltern geboren
Kürzlich
Aleksey, 10. März. Dreharbeiten fürs Schweizer Fernsehen auf dem Dorfplatz in Bonstetten. (Bilder Thomas Stöckli)
«Corvette City» bald Jass-Metropole? Schweizer Fernsehen drehte in Bonstetten für ein Kurzportrait
Die Schreibfaulen erfinden täglich neue Abkürzungen. Beim Zeitungslesen kann das manchmal ganz schön anstrengend sein. DSI zum Beispiel hielt ich lange Zeit für einen gefährlichen Grippevirus, bis ich merkte, dass mit diesem Kürzel die Durchsetzungsinitiative gemeint war. Erst nach aufwendigen Recherchen habe ich herausgefunden, dass sich hinter dem Geheimcode DGST nur die Fernsehsendung «Die grössten Schweizer Talente» versteckt. Schreibt man AKW statt Atomkraftwerk, spart man zwar ein paar Buchstaben, aber noch lange keinen Strom. So oder so, in der Kürze liegt die Würze. Diese Erfahrung habe ich kürzlich auch auf einer Wanderung gemacht. Ich wählte eine zeitsparende Abkürzung und blieb beinahe in einer sumpfigen Wiese stecken! Martin Gut
Bastian, 11. März.
Damit der «Donnschtig-Jass» vom 28. Juli in Bonstetten über die Bühne geht, braucht es in der Woche davor einen Sieg gegen Küsnacht. Um beide Orte vorstellen zu können, schickte das Schweizer Fernsehen vergangenen Montag die Moderatoren und ein Kamerateam vorbei. ................................................... von thomas stöckli «Kann ich den jetzt nicht für drei Tage ausleihen?», fragt Roman Kilchsperger, Moderator des «Donnschtig-Jass». Gemeint ist der Sportwagen, in dem der Showmaster gemeinsam mit «Moderationsgspänli» Reto Scherrer Platz genommen hat. Kilchsperger habe es
nicht so mit Sportwagen, stellen die Kenner vom Bonstetter Corvette Sportcar Center allerdings bald fest. Und sie sollten Recht behalten: Von der nächsten Runde kommen die Moderatoren etwas bleicher zurück: Er habe für den Ton etwas Gas geben wollen und da sei das Heck ausgebrochen, berichtet Kilchsperger. Als «Corvette City» wird Bonstetten dem Publikum des «DonnschtigJass» vorgestellt – in Anlehnung an die jeweils über Ostern stattfindende Ausstellung des Corvette Sportcar Centers. «Ich finde es schön, dass sich das Dorf mit uns identifiziert», freut sich dessen Inhaber Kurt Huber. Gedreht wurde im Dorfzentrum und anschliessend für ein Beschleunigungsrennen auf der eigens dafür abgesperrten Schachenstrasse.
Zu sehen sein wird das Kurzportrait in der «Donnschtig-Jass»-Sendung vom 21. Juli aus dem Bündnerland. Dort jasst Bonstetten gegen Küsnacht um das Gastgeber-Recht für die Sendung vom 28. Juli. Damit Bonstetten bestmöglich vertreten sein wird, findet am Donnerstagabend, 21. April, (die Anmeldefrist läuft bis 31. März) ein Ausscheidungsturnier statt, verrät OK-Präsident Claude Wuillemin. Dort werden sich die vier besten Jasser – darunter mindestens eine Frau und ein Jugendlicher oder eine Jugendliche – für den «Donnschtig-Jass» qualifizieren. Ob nun der grosse Jass-Event in Bonstetten steigt oder nicht – gefeiert wird am 28. Juli in jedem Fall: Entweder der «Donnschtig-Jass» oder der Erfolg des Buchs «Bonstetten kocht».
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Gorgonzolapolenta mit gebackenen Salbeiblättern Zutaten für 4 Personen
Jael, 12. März. (Bilder Irene Magnin)
1 EL Olivenöl 50 g Zwiebeln, gehackt 1 l Gemüseboullion 250 g Bramata-Mais 50 g Butter 150 g Gorgonzola, klein gewürfelt 40 g Salbeiblätter Öl zum Frittieren
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Zubereitung Blödeln gerne: Reto Scherrer und und Roman Kilchsperger vor dem Bonstetter Dorfbrunnen.
wetter
Garagist Kurt Huber macht Bonstetten jeweils über Ostern zu «Corvette City».
zwischen-ruf
«Wohin mit meiner Asche?»
bauernregel «Der Schnee, der gestern noch in Flöckchen vom Himmel fiel, Hängt heut geronnen nun als Glöckchen am zarten Stiel ...»
Meine Freundinnen sitzen bei mir am Tisch und erzählen davon, dass man Urnen nicht einfach im See ausleeren darf, schon gar nicht im Sommer, weil die Asche ans Ufer getrieben werden könnte, direkt auf die Badenden zu. Jemand weiss etwas ganz Spezielles: Man kann Asche zu Diamanten pressen und daraus ein Schmuckstück anfertigen lassen. Da meint die eine Freundin: «O Gott, wenn wir mal an diesem Tisch sitzen mit unseren Männern um den Hals!» Ein paar Tage nach diesem Treffen fahre ich nach Deutschland zu einer Beerdigung. Beim gemeinsamen Nachtessen sagt plötzlich der Sohn der Verstorbenen (Philosoph von Beruf): «Ich kann nicht glauben, dass unsere Mutter in der Urne ist.» «Sei bitte still, es sitzen Kinder am Tisch.» «Wieso, die waren doch auch
bei der Beisetzung, also für mich ist es so ganz unfassbar, dass unsere Mutter ... Ich werfe dazwischen: «Wie findet Ihr den Kartoffelsalat?» Eine halbe Stunde später hat jemand etwas noch Unpassenderes gesagt, und zwar die Schweizer Lebensgefährtin des Philosophen. Am Tisch sassen ausser ihr und mir nur Deutsche (Ich bin eingebürgert). Genau zur Essenszeit fand das wichtige Handball-EM-Spiel Deutschland – Norwegen statt. Jürgen schaute so alle drei Minuten auf sein I-Phone und gab den aktuellen Spielstand bekannt: 17:18 – Mist! 18:18 – schon besser. 22:21 – Mann! 23: 22 – Wahnsinn, wir schaffen das!» Merkels Spruch passt überall. Aber da – mitten in diese Euphorie hinein – meinte die Schweizerin laut und deutlich: «Ich bin für Norwegen.» Danach herrschte Totenstille am Tisch. Ute Ruf
Olivenöl in einem grossen Topf erhitzen, die Zwiebeln glasig dünsten und mit 2 3 der Bouillon ablöschen. Polenta einrieseln lassen und mit dem Schwingbesen unterrühren. Vom Feuer nehmen und zugedeckt 20 Minuten quellen lassen. Gut durchmischen, wieder auf den Herd stellen und bei kleiner Hitze nach und nach bei ständigem Rühren die restliche Bouillon dazugiessen. Den Gorgonzola kurz vor dem Servieren unter die Polenta rühren. Die Salbeiblätter waschen, gut trocken tupfen. In nicht zu heissem Öl frittieren (160 Grad). Die Polenta mit den Salbeiblättern garnieren. – Zubereitung: zirka eine Stunde.
BERNHARD REBER (1910–1992 Bern) 18. bis 30. März 2016 Kunstkritiker verglichen seinen Stil mit Mondrian, Hélion und Picasso
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